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Darren Galloway wird ab August für die Eagles auflaufen

Schon während der vergangenen Saison hatten der fast 24-Jährige und Eagles-Coach Pat Elzie regelmäßig Kontakt. Jetzt reiste Galloway an, um sich in Itzehoe vorzustellen, verlängerte seinen Aufenthalt noch – und überzeugte: „Er hat sich gut präsentiert“, sagt Elzie. Der 1,93 Meter große Spieler, der aus Tacoma im US-Bundesstaat Washington stammt und die St. Ambrose University in Davenport/Iowa besuchte, sei schnell und sprunggewaltig und verfüge über einen guten Wurf. Ebenfalls wichtig: „Menschlich passt er zu uns“, sagt Elzie über den offenen und humorvollen Neuzugang.

 

 

Galloway kann die beiden Aufbaupositionen ebenso besetzen wie den Flügel, und das gab letztlich den Ausschlag dafür, dass sich Elzie für ihn entschied und gegen einen neuen Vertrag für Courtney Belger. Mit Nick Tienarend, Kosta Karamatskos und Flavio Stückemann habe das Team bereits drei Akteure für die Guard-Position, „wir brauchten einen anderen Typ Spieler“. Mit den Leistungen Belgers hat der Wechsel ausdrücklich nichts zu tun: „Ceebee hat eine sehr gute Saison für uns gespielt“, sagt Elzie. Das Angebot für einen neuen Vertrag nahm der Amerikaner mit nach Australien, wo er derzeit spielt. Jetzt entschied sich Elzie für einen Spieler, von dem er sich noch mehr Korbgefahr erhofft.

„Ich werde eine Menge Verantwortung tragen“, weiß Galloway, ist aber darauf vorbereitet: „Ich werde mein Bestes geben.“ Nach dem College spielte er in Australien, erzielte dort mehr als 18 Punkte im Durchschnitt, gehörte zu den Top-Akteuren in der Liga und erreichte mit seinem Team erstmals die Playoffs. Gleiches gelang den Eagles in der vergangenen Saison – jetzt gehe es darum, weitere Schritte voran zu machen.

Deutschland ist für Galloway nichts Neues: Weil seine Eltern Soldaten waren, lebte er acht Jahre hier, bis er 16 war. „Es ist für mich eine Art Zuhause, und es ist eine gute Gelegenheit, wieder zurückzukommen“, sagt der 23-Jährige, dessen Mutter ab Sommer in Stuttgart arbeiten wird. Weil er die Jahre weitgehend in der Mannheimer US-Garnison verbrachte, ist es mit Galloways Deutsch nicht weit her. Aber er versichert mit einem Lächeln und dem Blick auf den nahenden Sommer: „Ich werde dafür sorgen, dass ich ein bisschen was kann, wenn ich zurückkomme.“

(Itzehoe Eagles)