Youngster wagt nächsten Schritt: Niklas Krause spielt kommende Saison für die White Wings

Bereits in der Saison 2020/21 haben die White Wings Hanau bewiesen, dass sie innerhalb ihres neuen Konzepts ein idealer Standort für junge, talentierte Spieler sind, die sich weiterentwickeln möchten. Einen solchen Spieler haben die Hanauer nun mit Niklas Krause verpflichtet. Der 19-Jährige wechselt aus der NBBL vom Team Südhessen aus Weiterstadt zu den Grimmstädtern.

Der 1,95m große Aufbauspieler besticht durch seine Schnelligkeit und seinen guten Wurf. Bei den White Wings möchte er seine Fähigkeiten nun im Profibereich noch weiterentwickeln, um für die kommende Spielzeit bereit für den nächsten Schritt zu sein. Denn bereits jetzt ist klar: Zur Saison 2022/23 zieht es Krause in die USA. Ausgestattet mit einem Vollstipendium wird er an der University of Incarnate Word (San Antonio) studieren und dort Teil des Division I Basketballteams sein.

Dass es ihn gerade nach Hanau zieht, liegt auch an seinen Kontakten zum (ehemaligen) Team. So kennt er Philip Hecker noch aus gemeinsamen Weiterstadt-Zeiten und hat zudem auch mit Justus Peuser und Marko Dordevic über ihre Erfahrungen im ProB-Club gesprochen. Die positiven Rückmeldungen haben ihn dazu bestärkt, bei den White Wings anzuheuern.

Niklas Krause: “Ich freue mich sehr, in der kommenden Saison Teil der Hanau White Wings zu sein. Die Gespräche mit Sebastian und dem Coach waren von Anfang an sehr positiv und haben mich von Beginn an überzeugt. Ich möchte mich als Spieler weiterentwickeln und zusammen mit dem Team den größtmöglichen Erfolg erzielen. Vor allem freue ich mich auf eine Saison mit Fans in der Halle!“

Sebastian Lübeck: “Mit Niki bekommen wir ein weiteres großes Talent aus dem sehr guten Jugendprogramm aus Weiterstadt. Ähnlich wie Justus, Philip und Marko in der letzten Saison wird auch Niki im Training und in den Spielen von Coach Kamil eine Chance erhalten und davon und von den erfahrenen Spielern lernen. Wir trauen ihm definitiv zu, eine gute Rolle in seinem Jahr bei uns in der ProB zu spielen.“

Quelle: White Wings Hanau

Jungtalent auf den großen Positionen: Philipp Walz schließt sich den White Wings an

Die Saison 2020/21 war überaus erfolgreich für die White Wings Hanau. Der Teamspirit stimmte und sorgte dafür, dass sich das Team bis in die zweite Gruppenphase der Playoffs kämpfte. Über die gesamte Saison wies die Mannschaft jedoch ein klares Defizit auf: Größentechnisch waren die Hanauer unterbesetzt und taten sich entsprechend mitunter schwer gegen starke Centerspieler auf der Gegenseite. Da wundert es nicht, dass das Management für die neue Saison früh nachlegt und sich auf eben diesen Positionen verstärkt. Mit Philipp Walz haben die White Wings einen 2,02m großen, talentierten Spieler verpflichtet, der sowohl als Power Forward als auch als Center eingesetzt werden kann.

Walz kommt dabei vom Ligakonkurrenten FC Bayern Basketball II. Auch hinter ihm liegt eine sportlich starke Saison: Ebenso wie die White Wings schafften es die Bayern bis in die zweite Gruppenphase der Playoffs. Mit einem Sieg hätten die Münchner dabei in das Halbfinale einziehen können. Am Ende unterlagen sie jedoch klar in der Main-Kinzig-Halle und gingen entsprechend gemeinsam mit Hanau in die Sommerpause.

Walz hat auch in der Jugend bereits in München gespielt und überzeugt auf dem Feld vor allem durch seine Athletik. So hat er in der vergangenen Saison wiederholt für sehenswerte Dunkings gesorgt, beweist aber auch immer wieder ein gutes Händchen bei Würfen aus der Distanz. In Hanau wird er in der neuen Saison mit der Trikotnummer 20 auflaufen.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: „Mit Philipp können wir gleich zwei Vorgaben für die kommende Saison erfüllen. Wir erweitern die Optionen auf den großen Positionen und bringen darüber hinaus erneut ein junges Talent nach Hanau, das bei uns den nächsten Schritt auf der Karriereleiter machen möchte. Diesen eingeschlagenen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen.“

Quelle: White Wings Hanau

Zweiter NBBL-Doppellizenzler verlängert

Linus Briesemeister will sich weiter in TKS entwickeln

Die TKS 49ers haben die nächste Verlängerung eines Spielers aus der Vorsaison zu verkünden. Mit dem Aufbauspieler Linus Briesemeister haben die 49ers nun den dritten Spielmacher und insgesamt dreizehnten Spieler unter Vertrag. Der 17-jährige Point Guard wird erneut mit einer Doppellizenz sowohl in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB als auch in der NBBL auflaufen.

Mit Linus Briesemeister hat sich der nächste NBBL-Akteur aus der „Corona-Saison“ entschieden, in sein zweites Jahr bei den 49ers zu gehen. Nach seinem ersten Jahr im Trikot der Stahnsdorfer, in der er zu sechs Einsätzen kam und im Spiel sowie auch im Training viel Erfahrung sammeln konnte, will sich der 1,87 Meter große Aufbauspieler einen festen Platz in der Rotation sichern. Briesemeister wird, wie schon in der vergangenen Saison, weiterhin für die NBBL Mannschaft der AB Baskets auflaufen, um dort weiter nötige Spielpraxis zu erhalten. Bereits letztes Jahr war er hier neben 49ers-Youngsters Ferdinand von Saldern und Emanuel Schüler einer der Leistungsträger. Direkt im ersten Spiel der Saison erzielte Linus gegen die Bayer Giants Leverkusen 21 Punkte, 5 Rebounds, 4 Assists und 4 Steals und führte die Baskets zum Sieg. Auch er blickt zuversichtlich auf die kommende Saison und will der Mannschaft mit seiner Übersicht im Aufbau und Gefahr von der Dreierlinie helfen: „Ich freue mich, ein weiteres Jahr Teil des Teams zu sein. In der nächsten Saison sollten die Ziele sein, mich individuell weiterzuentwickeln und eine größere Rolle im Team einzunehmen sowie eine gute Playoff-Platzierung zu erreichen, was aufgrund der starken Kaderzusammenstellung durchaus realistisch ist. Ich bin bereit, diese Herausforderung anzunehmen und blicke mit Zuversicht auf die neue Saison.“

Mit Linus haben die 49ers den dreizehnten Spieler im Saisonkader 2021/22 und sind somit nicht weit von der Beendigung der Kaderplanung entfernt. Von diesen 13 Akteuren haben stolze 10 schon in der Jugend phasenweise für den RSV Eintracht und/oder die Kooperationsteams RSV/IBBA beziehungsweise AB Baskets auf dem Feld gestanden! Wer den Kader noch ergänzt und vervollständigt, wird in nicht allzu langer Zeit verkündet. 

Quelle: TKS 49ers

Jordan Walker: Gestern Tiflis, morgen Wedel

Als Basketballprofi aus den USA, der sich im internationalen Geschäft verdingt hat, ist die Gabe der schnellen Anpassung an unterschiedliche Kulturen von großem Vorteil, wenn nicht sogar unverzichtbar. Gestern Tiflis, morgen Wedel. Jordan Walker ist solch ein Weltenwanderer. Der 24-Jährige wechselt zum SC Rist, Dienstbeginn ist der Trainingsauftakt am 2. August.

BC Orbi hieß die vorherige Station der US-Amerikaners, für die Mannschaft aus der georgischen Hauptstadt erzielte Walker in der abgelaufenen Saison 20,8 Punkte, 5,3 Rebounds und 4,7 Assists pro Partie. „Uns hat die Energie, die er aufs Feld bringt, überzeugt“, betont Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister. „Wir wollen aggressiv spielen und aggressiv verteidigen, das bringt er alles mit“, sagt Roquette. „Wir sehen ihn eher auf der Shooting-Guard-Position. Walker kann aber auch die Eins spielen, gar kein Problem“, meint er. Und sogar auf der Position drei kann sich Stephan Blode den Neuzugang vorstellen. „Letztendlich ist ja die Frage, wie man die Positionen interpretiert“, so der Trainer. Nicht bloß ein einziges taktisches Gefüge, sondern mehrere Anordnungen schweben Blode vor – eben auch eine Aufstellung mit mehreren Guards. „Da bin ich nicht so traditionell veranlagt, sondern offen für das, was der Kader hergibt“, betont er. Der Schlüsselbegriff Vielseitigkeit, der Blode und Roquette bei der Mannschaftszusammenstellung leitete, kommt hier wieder ins Spiel.

In jenem Sinne steht auch die Verpflichtung des 1,83 Meter großen US-Amerikaners. Denn der könne es mit Widersachern aufnehmen, zu denen er aufblicken muss, um ihnen in die Augen zu schauen, „weil er körperlich stark ist, lange Arme hat und aggressiv spielt“, so Blode. Der Trainer legte bei der Suche nach Verstärkung unter anderem gesteigerten Wert auf Leistungsfähigkeit in der Verteidigung und wollte eine positive Körpersprache. Beides – und noch mehr – sieht er bei Walker gegeben. „Wir erwarten von ihm das Komplettpaket aus Defensive und Offensive, aber auch, dass er bei uns den nächsten Schritt hinsichtlich Wurfauswahl machen kann – das ist sicherlich ein Punkt, bei dem er sich noch verbessern kann“, sagt Blode.

Walker sei ein schneller Spieler, der aggressiv verteidige und bereit sei, Verantwortung zu übernehmen, was er auch bereits bewiesen habe, erläutert der Wedeler Trainer. Nämlich in Georgien und zuvor an der Morehead State University im US-Bundesstaat Kentucky. Dort studierte Walker Sportmanagement und hinterließ Eindruck auf dem Basketballfeld: In drei seiner vier Spielzeiten in der NCAA Division 1 führte er Morehead State als bester Punktesammler an. Verglichen mit seinen Betätigungsfeldern als Basketballprofi – Tiflis und demnächst Wedel – befand sich sein Studienort im Vorgarten seines Zuhauses: Rund 300 Kilometer südöstlich seiner Heimatstadt Indianapolis.

Quelle: SC Rist Wedel

VALENTIN BLASS – DAS SCHWEIZER TASCHENMESSER AUS DER PROA

Nach zahlreichen jungen Spielern schließt sich mit Valentin Blass nun ein gestandener Zweitligaprofi den RheinStars zur kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an. Der 26 Jahre alte Forward kommt von ProA-Vizemeister Bayer Giants Leverkusen nach Köln – und spielt damit erstmals für einen Verein in der Stadt, in der er seit Jahren schon wohnt und studiert. „Ich hatte drei tolle Jahre bei den Giants mit dem Aufstieg in die ProA, dem Erreichen von Platz fünf dort und jetzt zum Abschluss die Vizemeisterschaft“, sagt Blass, „aber in den Jahren ist meine Rolle immer kleiner geworden und ich habe Lust, wieder länger auf dem Feld zu stehen.“

Nicht ganz schuldlos an der Zusage sind unter anderem die Freunde aus gemeinsamen Rhöndorfer Tagen wie Thomas Michel, Yannick Kneesch oder Viktor Frankl-Maus, die mittlerweile das RheinStars-Trikot tragen. Sie brachten den Masterstudenten in Sport und Geschichte mit Management und Trainern in Kontakt. „Die Gespräche waren prima, auch die ersten Trainingseinheiten mit Headcoach Simon Cote. Und Köln soll sowieso weiterhin meinen Lebens-Mittelpunkt bilden.“ In den kommenden Wochen und Monaten stehen noch Prüfungen an der Deutschen Sporthochschule sowie an der Uni Köln an, dann solle es weitergehen Richtung Lehramt. Schon jetzt arbeitet „Valle“ als Betreuer im offenen Ganztag der Förderschule Soldinerstraße in Chorweiler. „Mir macht das unheimlich viel Freude.“

Freude löst seine Zusage für die RheinStars nicht allein bei den Kumpels aus, sondern vor allem bei Headcoach Cote. „Valentin spielt hart und physisch, ist erfahren, ein toller Teamspieler. Er kann auf der Position drei und vier spielen, ich sehe ihn dabei vor allem auf der drei. Er ist ein guter Werfer. In seiner Karriere war er auch ein guter Dreipunkte-Schütze, einige Spielzeit gut, einige sehr gut. Wir glauben, dass er uns auch in der Verteidigung sehr helfen wird. Zudem rebounded und passt er gut. Eigentlich ist er so etwas wie unser Schweizer Taschenmesser für alle Situationen. Ich freue ich sehr, mit ihm arbeiten zu können.“

Valentin Blass, Small Forward
17. April 1995, München, 1.98m/95kg

Stationen:
Ab 2021 – RheinStars Köln
2018 – 2021, Bayer Giants Leverkusen (ProA)
2017 – 2018 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016 – 2017 Telekom Baskets Bonn (BBL + 1. Regio)
2013 – 2016 Dragons Rhöndorf I Telekom Baskets Bonn

Stats 2020/2021
ProA 32 Spiele, 6:25 min (im Schnitt), 33.3% FG, 66.7 FT, 1.4 Pkt, 0.“ As, 0.9 Reb, 1.2 Eff.

RheinStars-Kader 21/22: Valentin Blass, Vincent Golson, Yannick Kneesch, Thomas Michel, Aykeen Richardson, John Joseph Saigge, Samuel Jammal Schmedes, Elijah Schmidt

Quelle: RheinStars Köln

Niclas Sperber wechselt zu den EPG Baskets Koblenz

Von den Itzehoe Eagles, mit denen er seinen zweiten Aufstieg in die ProA feiern konnte, wechselt der flexibel einsetzbare Flügelspieler Niclas Sperber nach Koblenz. Der 25-jährige Forward spielte in der Jugend u.a. für Alba Berlin und die Eisbären Bremerhaven, bevor er dann über den hessischen Regionalligisten TV Langen in die ProA zu den Kirchheim Knights wechselte und dort erstmals Zweitligaluft schnupperte. Nach insgesamt 55 Einsätzen für den FC Schalke 04, mit dem er am Ende der Saison 17/18 in die ProA aufgestiegen ist und dort eine weitere Saison spielte, ging es für Sperber zum Ligakonkurrenten PS Karlsruhe Lions, für die er in 23 Spielen durchschnittlich 3 Punkte erzielte. Im vergangenen Sommer schloss sich Sperber dem ambitionierten ProB-Ligisten Itzehoe Eagles an, mit denen er sich durch zwei Erfolge über die EN Baskets Schwelm mit den Eagles den Aufstieg in die ProA sicherte. Dort absolvierte er jedes Saisonspiel und stand durchschnittlich 20 Minuten auf dem Feld. In dieser Zeit legte der 2,02m-Mann 7,6 Punkte auf und schnappte sich zudem 3,5 Rebounds. Sein bestes Spiel hat sich Sperber, der im Laufe der Saison achtmal zweistellig scorte, für den Schluss aufgehoben. Im entscheidenden Spiel um den Aufstieg gegen die EN Baskets Schwelm war er nicht zu stoppen,  erzielte 20 Punkte und bewies mit jeweils 5 Assists und Rebounds auch seine Allrounder- Qualitäten.

Stimmen zum Transfer

Niclas Sperber: „ Ich habe mich für Koblenz entschieden, weil mir hier ermöglicht wurde, eine sehr gute Ausbildung mit dem Basketball zu vereinen. Das Team ist sehr ambitioniert und die Gespräche mit Thomas Klein und Mario Dugandzic verliefen sehr überzeugend. Auf dem Feld mache ich von allem etwas und werde immer versuchen, dem Team das zu geben, was es gerade braucht. Ich freue mich riesig, Teil der Mission Next Level zu sein und kann es kaum erwarten, mit den Koblenzer Fans in der Arena unsere Ziele anzugehen.“

Mario Dugandzic:„ Niclas ist ein harter Arbeiter und ebenfalls ein Allrounder, der mit seiner Mentalität perfekt in unser Konstrukt passt. Sein Saisonfinish in Itzehoe ist uns besonders in Erinnerung geblieben und wir hoffen, dass er bei uns genau da weitermachen kann.“

Quelle: EPG Baskets Koblenz

Malik Kudic ist der Flitzer für die Flügel

Man kann Malik Kudic mit seinen 21 Jahren ja durchaus noch als einen jungen Spieler bezeichnen. Die sportliche Karriere des Ludwigsburgers, der sich auf den Flügelpositionen zuhause fühlt, klingt dagegen bereits nach reichlich Erfahrung. Seine Ausbildung am Basketball erfuhr der 2,03 Meter große Small Forward bis zum Sommer 2018 in der Porsche Basketball-Akademie seiner Heimatstadt, im Folgejahr in der OrangeAcademy in Ulm. Anschließend zog es ihn zu den EN Baskets nach Schwelm. In der vergangenen Saison spielte er für die Ebbecke White Wings Hanau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Nach zwei Jahren, in denen Malik „ins Leben geworfen wurde“, sich unter anderem so ganz nebenbei das Kochen draufschaffen und wegen Corona im Basketball-Home-Office auch ein neues Kapitel der Selbstdisziplin aufschlagen musste, zieht es den Familienmenschen zurück in den Süden. „Dario kannte ich noch von meiner Ulmer Zeit, in der ich wegen der Stimmung in der Brühlhalle immer hoffte, in Elchingen spielen zu können. Jeder will dort spielen, auch die Gegner.“

Nun wird Malik Kudic, für den auch die Elchinger Trainer vor der Unterzeichnung des Vertrags eine wichtige Rolle spielten, hier regelmäßig auflaufen können, und er freut sich nach dem Corona-Jahr in Hanau auf eine hoffentlich geregelte Saison in der ProB Süd der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Das vergangene Jahr war nichts für schwache Nerven. Ich war zweimal in Quarantäne, auch einmal positiv. Ich habe aber immer hart daran gearbeitet, dass meine Fitness stimmt.“

Seine Power wird er nun in den Dienst der scanplus baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB stellen, für die er auch seine Spezialitäten wie das Hustle-Play oder die Lust auf Steals in der Verteidigung voll ausspielen will, die er selbst „die kleinen Sachen auf dem Feld“ nennt und für die reichlich Schnelligkeit gefragt ist. „Vor allem geht es für mich darum, das Team besser zu machen und mit den scanplus baskets um den Aufstieg zu kämpfen“, sagt Malik, der auch persönliche Ziele auf dem Zettel hat. „Ich will ein Spiel noch besser lesen können und mich im Dribbling verbessern.“ Das nächste Kapitel kann aufgeschlagen werden.

Quelle: scanplus baskets Elchingen

Veteran Bryan Nießen unterschreibt erneut!

Ewiger Titan Bryan Nießen verlängert Vertrag mit Dresdens Basketballern | Es ist die insgesamt neunte Saison Nießens für die Titans in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB

Dresden, 16.07.2021 – Der ewige Titan bleibt für ein weiteres Jahr! Veteran und Point Guard Bryan Nießen konnte sich mit dem Management der Dresden Titans auf einen neuen Vertrag verständigen und geht auch in der Saison 2021/2022 für die Blau-Weißen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf Korbjagd. Es wird Nießens neunte ProB-Spielzeit in insgesamt 10 Jahren Titans sein.

Und wie ein guter Wein scheint der 27-Jährige mit stetig fortschreitendem Alter neue Facetten in seinem Spiel zu entdecken. Das verdeutlichte sich in der statistisch besten Saison von Nießens Profikarriere. So legte der 1,85 Meter große Aufbau neue Bestleistungen bei den Punkten und Ballgewinnen (14 Zähler und 4 Steals im März gegen Ulm), den Rebounds (9 Boards im März gegen Iserlohn) sowie den Assists (7 Vorlagen im November gegen München) auf. Insgesamt kam “Breezy” in 27 Einsätzen auf durchschnittlich sechs Punkte, knapp drei Assists und einen Steal.

Der Veteran und ehemalige Sportstipendiat der Exzellenzuniversität TU Dresden wird parallel zur neuen Saison zudem seine Masterarbeit im Fachbereich Hydrowissenschaften fertigstellen. Doch für seinen Verbleib in der Residenzstadt sprach vor allem die Mannschaft: “Wir haben eine sehr erfolgreiche letzte Saison gespielt, auch wenn sie dann vielleicht nicht ganz so ausging, wie wir das intern gerne gehabt hätten. Aber mit unserer geilen Teamchemie, unserem Fan-Support? Das konnte ich nicht einfach wegwerfen. Dresden ist und bleibt für mich die Nummer Eins und ich werde mich mit allem dafür einsetzen, dass wir noch mehr Erfolg haben!”

Die Rolle Nießens ist dabei ganz klar die des Leaders und Veterans und anders möchte der gebürtige Arndtstädter es auch nicht mehr haben: “Ich mag die Rolle des ältesten Spielers, des Leaders, der seine Erfahrung an die Jüngeren weitergibt. Da habe ich Bock drauf!” Auch sein Trainer Fabian Strauß weiß um die Wichtigkeit dieser Qualitäten: “Mit Bryan bleibt unser dienstältester Spieler im Team und das wird uns als Mannschaft enorm helfen. Abseits vom Platz kennt er Dresden, die Fans, das Umfeld und kann Neuankömmlingen sofort ein Gefühl von Heimat vermitteln. Er weiß mit seiner Erfahrung, wie man eine Mannschaft zusammenführt. Und auf dem Feld helfen uns sein Einsatz, sein Ehrgeiz und seine Professionalität ebenfalls weiter.”

In den kommenden Wochen werden wir Stück für Stück alle weiteren Dresden Titans 2021/2022 präsentieren. Das ist der bisher bekannte Kader:

Big Men: Georg Voigtmann

Forwards/Wings: Arne Wendler, Julius Stahl

Guards: Daniel Kirchner, Bryan Nießen

Ben Marello verstärkt die Baskets

Vom spanischen Club Pas Pielagos (EBA) wechselt der 25-jährige Flügelspieler Ben Marello zu den EPG Baskets Koblenz. Der aus einer Basketball-Familie stammende Amerikaner, der auch einen italienischen Pass besitzt, ist 1,98m groß und kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden.

Nach seinem Abschluss am Florida Southern College ging es für den wurfstarken Forward nach Irland zu den Belfast Star, für die er durchschnittlich 22 Punkte erzielte und über 40% seiner Dreipunktewürfe verwandelte. Seine Leistungen dort blieben nicht lange unbeachtet und so wechselte er im Januar 2020 in die erste österreichische Liga zum UBC St. Pölten. Dort entwickelte sich Marello in den Playoffs schnell zu einem wichtigen Faktor und konnte mit 13,5 Punkten und 4,3 Rebounds bei starken Wurfquoten überzeugen (62% 2er und 46% 3er). In der vergangenen Saison lief Marello dann für den spanischen Viertligisten Pas Pielagos auf, für den er mit knapp 20 Punkten pro Spiel zu den erfolgreichsten Korbjägern der Liga zählte.

Stimmen zum Transfer

Baskets Headcoach Mario Dugandzic: „Ben ist ein Spieler, der den Wettkampf liebt. Er ist wurfstark und blickt bereits auf zwei Profijahre in Europa zurück. Von seiner Vielseitigkeit werden wir profitieren können.“

Ben Marello: „Ich freue mich sehr darüber, für Koblenz aufzulaufen. Ich habe viel Positives über den Staff und den Verein gehört und blicke mit viel Vorfreude auf die neue Herausforderung. Ich möchte mich individuell verbessern, aber das Wichtigste ist, dass wir mit dem Team eine erfolgreiche Saison spielen.“

Quelle | Foto: EPG Baskets Koblenz

Trainer-Legende Philipp Kappenstein übergibt ‒ Doppelfunktion für Björn Harmsen

Enormes Pensum in neunjähriger Erfolgsära: Philipp Kappenstein sieht nach reiflichen Überlegungen den Zeitpunkt gekommen, den Staffelstab des Headcoaches der WWU Baskets weiterzureichen. Der Herzblut-Trainer hat zum ersten Mal ein gutes Gefühl, seine Doppelbelastung am Limit zurückfahren und die sportlichen Geschicke in sichere Hände legen zu können. Björn Harmsen, der zu Beginn dieses Monats als Sportdirektor der WWU Baskets eingestiegen ist, übernimmt neben diesem Posten auch die vakant gewordene Position des Headcoaches.

Die Wochen nach der Schlusssirene des letzten Saisonspiels sind bei den WWU Baskets Münster immer welche zwischen Vorfreude auf Urlaub und Wehmut. Zeit für Abschied, auch dieses Jahr wieder. Diesmal Abschiede besonderer Persönlichkeiten. Zeit für Dank und um das ein oder andere Geheimnis zu lüften. Kein Geheimnis war, dass sich Philipp Kappenstein als zeitweise einziger nicht-hauptamtlicher ProB-Trainer und als Lehrer in Grenzbereichen seiner Belastung bewegte, sich jährlich neu mit seiner Familie über das Weitermachen beriet. Zeit zum Durchatmen und Reflektieren gab es für den 42-Jährigen seit 2012 nicht, der zudem sieben Jahre in Folge mit seinem Team die Herausforderungen im Kampf um Meisterschaften und Aufstiege stemmte. Zeit, die er sich nun nehmen möchte.

Kappenstein: „Habe alles was ich hatte, an der Seitenlinie gelassen“

Philipp Kappenstein erklärt: „Die berufliche Doppelbelastung war in den letzten drei Jahren gerade mit der ProB extrem, als einer von teilweise gar keinem nicht-hauptamtlichen Trainer der Liga. Und da ist für mich ein absolutes Limit erreicht, was ich da geben kann. Gerade nach diesem Corona-Jahr, was in allen Belangen sehr belastend war, ist einfach Zeit, einmal durchzuatmen. Das zählt eben auch für die neun Jahre als Trainer, von denen wir die letzten sieben durchgängig um Meisterschaften gespielt haben, es nicht ein Spiel gab, was nicht wichtig war in den letzten sieben Jahren. Es ging immer weiter, es war immer das nächste Spiel, über 270 Meisterschafts- oder Pokalspiele mit über 200 Siegen, seit 2012 Fünfter, Vierter, Zweiter, Zweiter, Zweiter, Erster, Erster, Dritter, Dritter. Ich kann wirklich, glaube ich, stolz gehen und ich kann wirklich sagen, dass ich alles was ich hatte, auf dem Platz beziehungsweise an der Seitenlinie gelassen hab was Energie, Emotionen und Power angeht. Es ist jetzt einfach an der Zeit, nach dem Ganzen was man erreicht hat, durchzuatmen, auch mal sich die Chance zu nehmen, zu reflektieren, was als Trainer nie möglich war.“

Eine Ära endet

Nach dem Abschied von Kapitän Jan König und Andrej König (zur Extra-Meldung) schmerzt Manager Helge Stuckenholz mit dem Rückzug seines kongenialen Partners der Verlust eines eine Ära prägendes Trios. „In einem so persönlichen, leidenschaftlichen Kontext, wie er bei den WWU Baskets zu finden ist, schmerzt es zuerst, wenn man über einen Umbruch nachdenkt, und umso mehr, wenn er dann tatsächlich passiert. Alle drei haben sich dazu aus eigenen Stücken entschieden, was auch dem entspricht, wofür wir stehen.“

Den sportlichen Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hatten die WWU Baskets unter Philipp Kappenstein bereits 2019 überraschend als ProB-Aufsteiger erreicht. Das Kappenstein-Team spielte eine fulminante Saison, löste einen Basketball-Hype in Münster aus. Der Club entschied sich wegen noch nicht gegebener struktureller und wirtschaftlicher Voraussetzungen gegen den Aufstieg. Inzwischen hat sich der Club mit seinem Umfeld und der neuen Geschäftsstelle auf dem Campus der WWU Münster zu einem möglichen ProA-Standort weiterentwickelt. Ein zweiter wesentlicher Baustein, der Philipp Kappenstein sehr wichtig ist und erleichtert, das sportliche Zepter nun zu übergeben.

„Nichts hätte mich glücklicher gemacht, wenn wir ihren Einsatz in der letzten Dekade mit einer Meisterschaft oder einem Aufstieg hätten belohnen können. Am Ende fehlte ein Spiel, was das Grauenhafte am Sport ist. Dieses Spiel wird aber nichts an dem Status von Andrej, Jan und Philipp ändern, auf deren Schultern der bisherige Erfolg maßgeblich lag“, bedauert Helge Stuckenholz das knappe Scheitern in den diesjährigen Aufstiegsendspielen zur ProA.

„Für Philipp hätte ich mir persönlich gewünscht, dass er in seinem 10. Jahr, wieder vor Publikum, der Stadt einen weiteren Aufstieg schenkt, für den er sich stets zerrissen hat. Einmal hat er es schon in der ersten ProB-Saison geschafft, was wir nicht vergessen dürfen. Nur war das Umfeld noch nicht soweit. Egal wann wir möglicherweise hoch gehen, ein Teil dieses Erfolges wird immer auch einer des Trios Philipp, Jan und André sein“, sagt Stuckenholz weiter.

Harmsen: „Standort Münster hat mich überzeugt“

Für die anstehende ProB-Saison war zunächst der Einstieg Björn Harmsens als Sportdirektor vorgesehen, eine zur weiteren Professionalisierung erstmals besetzte Position im Club. Der 39-Jährige, der zuletzt den Erstligisten Syntainics Mitteldeutscher BC trainierte, hat aus seiner Vergangenheit heraus Gefallen daran gefunden, „einen Standort zu verbessern und weiter aufzubauen.“

Helge Stuckenholz und Björn Harmsen kennen sich schon lange. „Wir haben immer mal wieder gesagt, dass wir irgendwann zusammenarbeiten wollen. Ich war dann im Frühling zweimal in Münster, Helge hat mir alles gezeigt und der Standort Münster hat mich überzeugt, insbesondere wofür der Basketball der WWU Baskets stehen soll: mannschaftliche Geschlossenheit, keine Stars, Ausgeglichenheit und Intensität. Außerdem herrscht eine Aufbruchsstimmung, die Halle war vor Corona immer super gefüllt“, äußert sich der neue WWU-Baskets-Sportdirektor und -Trainer in Personalunion. Chad Prewitt bleibt weiterhin Co-Trainer.

Stuckenholz: „Entscheidung von Björn für Münster ist Glücksfall“

Münsters Manager Helge Stuckenholz erklärt: „Da die Belastung auf den Trainer und das Team immer größer wird, je höher wir kommen, desto besser und tiefer müssen wir uns aufgestellt wissen. Da ich um Philipps extreme Belastung wusste, war die Entscheidung von Björn für Münster ein Glücksfall. Als Sportdirektor hätte er die Coaches unterstützen können und wäre im Falle eines ProA-Platzes auch als Coach da gewesen, wenn Philipp sich aufgrund der Belastung dazu entschieden hätte, nicht zu coachen. Dass er jetzt, ohne zu überlegen auch für die Pro B einspringt, zeigt, wie sehr er sich schon mit dem Programm und den Möglichkeiten hier in Münster identifiziert. Das freut mich total und ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass sein letzter Job in der 1. Basketball-Bundesliga war!“

Zur Person: Björn Harmsen

Björn Harmsen wurde 1982 in Göttingen geboren. Seine Trainerkarriere startete er 2001 als Nachwuchstrainer in Jena. Bereits mit 24 Jahren wurde er in seiner ersten Saison als Senioren-Cheftrainer mit Jena 2007 Meister der damaligen Zweiten Liga Süd, die durch die heutige ProA abgelöst wurde. Mit dem Mitteldeutschen BC aus Weißenfels feierte er 2009 die Meisterschaft der ProA und den Aufstieg in die BBL. Zwei Erstligajahren in Weißenfels folgte eine Erstligasaison bei den LT Gießen 46ers. Sechs Jahre lang arbeitete Harmsen erneut bei Science City Jena, schaffte 2016 mit den Thüringern erneut die ProA-Meisterschaft und den Aufstieg in die BBL. 2009 und 2016 war er Trainer des Jahres der ProA.

Quelle | Foto: WWU Baskets Münster