Lawson bleibt den NINERS treu

Der MVP kehrt zurück! Kraftpaket Joe Lawson hat seinen Vertrag bei Sachsens besten Korbjägern um ein Jahr verlängert und wird somit nächste Saison erneut für die NINERS Chemnitz in der 2. Bundesliga auf Korbjagd gehen. „Es gibt sehr viele Gründe, warum ich zurückkehren wollte. Angefangen beim Trainerstab, über das Team und die schöne Stadt bis hin zu unseren einzigartigen Fans. Außerdem möchte ich mit ihnen allen gern das vorantreiben, was wir letzte Saison hier angefangen haben“, erklärt der 24-jährige US-Amerikaner seinen Entschluss, bei den NINERS zu bleiben. „Wir sind überglücklich, dass Joe zurückkehrt. Er war einer unserer besten Spieler und wird ein ganz wichtiger Teil des neuen Teams“, freut sich Cheftrainer Rodrigo Pastore. Lawson wechselte im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten Oettinger Rockets Gotha nach Chemnitz und avancierte umgehend zu einem der größten Erfolgsgaranten. Mit durchschnittlich 15.4 Punkten, 6.6 Rebounds, 1.4 Assists, 0.8 Steals und 0.7 Blocks sowie überragenden Trefferquoten von 58 Prozent aus dem Zweierbereich, 42 Prozent vom Perimeter und 79 Prozent von der Freiwurflinie lieferte der sympathische Hüne nicht nur das komplette Paket ab, sondern war zugleich bester Punktesammler, Rebounder und Blocker der NINERS. Kein Wunder also, dass ihn die 2. Basketball-Bundesliga zum Spieler des Monats Februar kürte, er vom renommierten Internetportal Eurobasket gleich zweimal zum Akteur der Woche gewählt wurde und ihn letztlich auch die Chemnitzer Fans zum „Most Valuable Player“, sprich zum wertvollsten Spieler der Saison 2016/17 krönten, womit Lawson in die Fußstapfen eines Virgil Matthews, Eric Palm oder Gary Johnson trat.

„Seine Leistungen waren überragend und brachten Joe auch in die Notizbücher anderer Vereine. Wir wollten ihn aber unbedingt halten und haben sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt. Es spricht für die Entwicklung der NINERS, dass wir mittlerweile nicht nur gute Spieler hervorbringen, sondern diese auch länger als ein Jahr in Chemnitz halten können“, unterstreicht Pastore die Anstrengungen, welche man für eine Vertragsverlängerung mit Lawson unternahm. Diese blieben dem 2.01 Meter großen und 113 Kilogramm schweren Centerbrocken freilich nicht verborgen. „Alle Verantwortlichen haben sich in den letzten Monaten sehr um mich bemüht. Das gibt mir das Gefühl, am richtigen Platz zu sein. Außerdem spürt man, dass jeder den nächsten Schritt gehen möchte. Wir hatten letzte Saison bereits große Erfolge, sind aber noch nicht am Ende unseres Weges“, zeigt sich Lawson höchst motiviert, die positive Entwicklung der NINERS weiter aktiv mit voranzutreiben.

Mittelfristig möchte man nicht nur am Aufstieg in die BBL schnuppern, sondern diesen auch umsetzen. „Dafür gilt es aber, sich zunächst im Kreise der Playoffkandidaten fest zu etablieren. Die Rockets waren beispielsweise dreimal hintereinander im Halbfinale, bis ihnen der letzte Schritt gelang“, verdeutlicht NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold die große sportliche Herausforderung. Schließlich warten nächste Saison zahlreiche starke Kontrahenten, angefangen bei den BBL-Absteigern Vechta und Hagen über die Großstadtclubs aus Hamburg oder Köln bis hin zu ambitionierten Teams wie Crailsheim, Trier und Heidelberg. Um in jenem Feld bestehen zu können, arbeiten die Chemnitzer Verantwortlichen akribisch an der Zusammenstellung der neuen Mannschaft. Neben Lawson sollen dabei noch drei weitere US-amerikanische Leistungsträger kommen, der Kader eventuell auch mit Perspektivspielern aus dem eigenen Nachwuchs oder von außerhalb ergänzt werden. „Das Team soll bis zum Trainingsstart Anfang August stehen“, kündigt Pastore weitere zeitnahe Personalentscheidungen an.

 

(NINERS Chemnitz)

Bo Meister zu den Steeples

Das Gesicht des Team Ehingen Urspring für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA nimmt erste Konturen an. Nachdem die Steeples bereits die beiden deutschen Spieler Yasin Kolo und Bastian Schmitt verpflichteten, konnten sie sich nun die Dienste von Bo Meister sichern. Der 18-jährige Jugendnationalspieler zählt zu den Topathleten in Deutschland und bewies in der vergangenen Saison in der Nachwuchsbundesliga, dass auf ihn in den kommenden Jahren geachtet werden muss. „Wir stehen schon länger mit Bo im Kontakt und es ist schön, dass er jetzt zu uns wechselt“, so Headcoach Domenik Reinboth.

Reinboth hatte Meister erstmals gesehen, als dieser im Alter von 13 Jahren bei einem Turnier spielte. Seitdem beobachtete er den Flügelspieler, der aus Bremerhaven an die Donau wechseln wird. Meister ist damit nach Schmitt der zweite „Eisbär“, der den Weg in den Süden geht. Nach mehr als zehn Jahren nimmt Meister Abschied von dem Verein, für den er seit der U8 spielte, und von seiner Geburtsstadt. Doch auch wenn für Meister ein wenig Wehmut mitschwingt, er freut sich auf seine kommende Herausforderung: „Es ist schon komisch von daheim wegzugehen, doch ich brauche das jetzt auch.“

Neben seinem Debüt im vergangenen Jahr in der ersten Bundesliga lief Meister hauptsächlich in der U19 und in der Regionalliga auf. In der U19 war er nicht nur Leistungsträger seiner Mannschaft, sondern auch Topscorer und kam auf 17,7 Punkte, 6,7 Rebounds und 3 Assists. Bei seinen ersten Schritten im Erwachsenenbereich zeigte Meister, dass er auch dort bereits die Verantwortung tragen und eine Mannschaft führen kann. In acht Spielen in der Regionalliga kam er durchschnittlich auf 13,8 Punkte und erzielte gegen die BG Hamburg-West sogar 31 Punkte. Nun soll sich Meister in der zweithöchsten deutschen Spielklasse beweisen. „Die ProA ist ein gut Start für mich, aber auch eine große Herausforderung.“ Um gegen die Spieler in der Liga bestehen zu können, will er über den Sommer körperlich noch zulegen.

Mit seinen Voraussetzungen ist Meister „genau der Spieler, den wir suchen“, wie Reinboth sagt. „Er hat einen guten Zug zum Korb, kann aber auch werfen.“ Für die Gegenspieler sei er damit schwer auszurechnen.

Wann Meister zur Mannschaft stoßen wird, ist noch unklar. Momentan hält sich der Flügelspieler bei der deutschen U18-Nationalmannschaft auf, die in der Vorbereitung für die Europameisterschaft in Bratislava (Slowakei) ist. Sollte Meister in den endgültigen Kader berufen werden, dann wäre er erst gegen Mitte August in Ehingen.

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

RheinStars setzen weiter auf den jungen „Mister 100 Prozent“

Benedict van Laack und die RheinStars Köln gehen gemeinsam in die kommende Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProA. „Wir freuen uns sehr, Bene seinen ersten Profivertrag geben zu können. Er hat sich diese Chance in den vergangenen Jahren erarbeitet und mehr als verdient“, sagt Manager Stephan Baeck über den talentierten Forward, der über die NBBL und das Jugendprogramm „Future Five“ seinen Weg in den ProA-Kader fand und auch in der 2. Regionalliga-Mannschaft der RheinStars weiter Spielerfahrung sammeln wird.

Bereits im vergangenen Jahr zählte der 19 Jahre alte Kölner zum ProA-Kader und überzeugte dabei nicht allein im Training, sondern auch im Spiel. „Bene ist immer mehr als einhundert Prozent bei der Sache“, lobt Manager Baeck. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm und setze darauf, sein Talent noch weiter entwickeln zu können“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer. Sein bislang auffälligstes Spiel im Trikot der RheinStars zeigte van Laack im vergangenen Dezember, als ihm beim Sieg über Nürnberg acht Punkte gelangen – bei 100 Prozent Trefferquote aus dem Feld.

Benedict van Laack
geb. 10.10.1997, Forward, 196cm, 93kg

Stationen
Seit 2013 – RheinStars Köln

Stats 16/17
13 Spiele; 5.08min, 3er: 50%, FT: 50%, PPG 1.5, APG: 0.1, RPG: 0.8

Müller-Laschet, Kukic und Gottschalk im Kader
Thomas Müller-Laschet, Filip Kukic und Jonas Gottschalk zählen auch in der kommenden Saison zum Profi-Kader. Die drei Nachwuchsspieler werden dabei wie schon im Vorjahr mit dem ProA-Kader trainieren, aber vor allem in der 2. Regionalliga ihre Spielerfahrung sammeln können. Müller-Laschet absolviert zudem parallel ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Geschäftsstelle des Vereins. Müller-Laschet und Kukic mussten in der vergangenen Saison aufgrund von Verletzungen zwar ebenfalls länger aussetzen, härter waren die letzten Jahre allerdings für Gottschalk. Der inzwischen 2,17m große Center war aufgrund von Wachstumsproblemen im Winter 2015/2016 aus dem Spielbetrieb genommen worden. Nach einer langen Aufbauphase kam er erst im Frühjahr 2017 wieder zurück aufs Feld und konnte seinen Teil zum Klassenerhalt der NBBL beitragen.

Kader der RheinStars 2017/2018: Besnik Bekteshi, Leon Baeck, Max DiLeo, Jesse Morgan, Matt Vest, Benedict van Laack, Keith Ramsey, Dennis Heinzmann, Andi Wenzl, Thomas Müller-Laschet, Filip Kukic, Jonas Gottschalk

 

 

(RheinStars Köln)

Ajay Calvin verlässt Nürnberg Falcons

Die Nürnberg Falcons werden ohne Flügelspieler Ajay Calvin in die kommende Spielzeit gehen. Der US-Amerikaner wird noch im Laufe des heutigen Tages bei einem anderen Team in der 2. Basketball-Bundesliga als Neuzugang vorgestellt.

Calvin kam im vergangenen Sommer aus Crailsheim nach Mittelfranken und hatte mit seiner vorbildlichen Einstellung und starken Leistungen erheblichen Anteil am frühzeitigen Klassenerhalt der Nürnberg Falcons. In 28 Spielen kam er auf durchschnittlich auf 11,9 Punkte, 4,8 Rebounds und 1,3 Assists. Sein Beitrag zum erfolgreichen Neustart ging dabei weit über statistische Werte hinaus. Calvin war Führungsspieler und auf und neben dem Feld ein absolutes Vorbild. Jetzt hat sich der 32-Jährige für einen Wechsel zu einem anderen geflügelten Team in der 2. Basketball-Bundesliga entschieden.

„Ich danke Ajay für seinen Einsatz im Trikot der Falcons und wünsche ihm alles Gute bei seinem neuen Verein. Es war mir eine große Freude, nach unserer gemeinsamen Zeit in Urspring noch einmal mit ihm zusammenzuarbeiten“, so Falcons Head Coach Ralph Junge zum Abgang des US-Amerikaners.

(Nürnberg Falcons BC)

Jaleen Smith ist der nächste Neuzugang

Die MLP Academics können einen weiteren Neuzugang in Heidelberg begrüßen: Der 22-jährige Jaleen Smith kommt von der Universität in New Hampshire. Unabhängig davon steht fest, dass Bernard Thompson nicht mehr nach Heidelberg zurückkehren wird. Er wechselt nach Ungarn. Die Offseason erreicht langsam ihren Siedepunkt, der Trainingsauftakt ist nur noch wenige Wochen entfernt und auch der Kader der Heidelberger Basketballer füllt sich zunehmend. Nach Martin Seiferth und Evan McGaughey steht nun der dritte Neuzugang fest. Jaleen Smith, Combo-Guard, 1,93 Meter groß und 93 Kilogramm schwer startet, wie McGaughey, seine Profikarriere in der Kurpfalz. Der in Texas geborene und aufgewachsene Smith lief in den vergangenen vier Jahren für die University of New Hampshire auf. Für die „Wildcats“ kam der 22-Jährige durchschnittlich auf 15.8 Punkte, 6.4 Rebounds und 4.3 Assists. Smith lieferte das Gesamtpaket ab. „Seine Vielseitigkeit hat uns überzeugt, Jaleen ist einfach in vielen Statistiken sehr gut. Dazu spielte er in einem sehr disziplinierten Team. Der Sprung nach Europa dürfte deshalb kein allzu großer sein“, sagt Manager Matthias Lautenschläger.

Auch wenn der Wechsel in diesen neuen Lebensabschnitt leichtfallen könnte, ist es für Smith ein Novum: „Ich war letztes Jahr zum ersten Mal außerhalb der USA – auf einer Kreuzfahrt auf den Bahamas. In Europa war ich allerdings noch nie. Ich kann es kaum erwarten, dass ich auch einmal einen anderen Teil der Welt erkunden kann. Zudem freue ich mich, darauf einige deutsche Speisen auszuprobieren“, sagt der 22-Jährige. Mit Smith kommt ein Element in das Spiel der MLP Academics, welches es so im vergangenen Jahr nicht gegeben hat. „Smith ist für einen Guard sehr groß, aber eben auch noch kein Forward. Mit ihm auf der Position zwei können wir in der Verteidigung noch besser switchen“, bilanziert Lautenschläger.

Dass Frenki Ignjatovic in der kommenden Saison bei den ImportSpielern viele neue Akteure auf das Parkett schicken könnte, zeichnet sich zudem immer mehr ab. Während Vance Hall nach wie vor ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorliegt, ist der Abgang von Bernard Thompson gewiss. Der 24-Jährige wechselt in die erste ungarische Liga. Thompson lief für die MLP Academics 35 Mal auf. Dabei kam er durchschnittlich auf 9.8 Punkte und 3.8 Rebounds. Die Heidelberger Basketballer wünschen Dir, Bernard, privat und beruflich alles Gute. Mit der Verpflichtung von Smith und dem Abgang von Thompson neigt sich auch die Kaderplanung dem Ende entgegen. „Wir werden noch einen Point Guard und einen Big Man verpflichten und ein, zwei jüngere Spieler aus unserem Nachwuchs in der ProA mit einbinden“, so Lautenschläger.

 

(MLP Academics Heidelberg)

 

Nürnberg Falcons verpflichten Malo Valérien

Gleich zwei großartige Nachrichten gibt es zum Monatsende von den Nürnberg Falcons zu vermelden: Die Sparkasse Nürnberg bleibt Ralph Junge und seinem Team auch in der kommenden Spielzeit als wichtiger Partner und Unterstützer erhalten und setzt damit ein deutliches Zeichen für den Profibasketballs in der Metropolregion. Darüber hinaus haben die Nürnberg Falcons mit Malo Valérien einen weiteren wichtigen Baustein für die Saison 2017/2018 unter Vertrag nehmen können. Für Head Coach Junge ist es ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Urspringer, der zwei Jahre für die Steeples auf Korbjagd ging, bevor er zum FC Bayern München Basketball in die 1. Liga wechselte. Zuletzt spielte Valérien für Bad Aibling in der Regionalliga Süd und hatte dabei großen Anteil am guten Abschneiden des Aufsteigers.

Der neue Kader für die Spielzeit 2017/2018 nimmt immer mehr Gestalt an. Nach Jonathan Maier konnten die Nürnberg Falcons mit Malo Valérien gleich den nächsten 24-jährigen Deutschen in die Noris lotsen. „Malo bringt eine tolle Einstellung mit, wird mit seiner Intensität und der in den vergangen Jahren gewonnen Erfahrung sich schnell wieder an das Niveau der ProA gewöhnen. Ich freue mich, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten“, so Falcons-Trainer Ralph Junge. Beide kennen sich aus ihrer gemeinsamen Zeit in Urspring, wo der gebürtige Starberger von 2010 bis 2012 spielte und dort unter anderem Teamkollege von Akeem Vargas und Kevin Bright war. Zur Saison 2012/2013 schloss sich der Engel des berühmten Sportjournalisten, Harry Valérien, dann dem FC Bayern München Basketball an.

Der nächste Schritt für Malo Valérien

Dort war er Teil der Profikaders und Eckpfeiler der Regionalliga-Mannschaft. Nach zwei Spielzeiten beim TSV Oberhaching Deisenhofen, landete er 2016 in Bad Aibling. Dort zählte der 1,95 Meter große Flügelspieler mit 17,8 Punkten 6,3 Rebounds und 5,3 Assits pro Begegnung zu den absoluten Leistungsträgern des Aufsteigers, der am Ende der Saison auf Rang 4 landen sollte. Jetzt macht der 24-Jährige den nächsten Schritt und wird eine wichtige Säule der neuen Falcons-Mannschaft, die den Fans auch 2017/2018 viel Freude bereiten wird. Ermöglicht wurde die Verpflichtung Valériens auch dank des Engagements der Sparkasse Nürnberg, die den Nürnberg Falcons auch im kommenden Jahr die Treue halten wird.

Ralph Junge: „Tolles Signal für die Zukunft“

Früh hatte die Sparkasse Nürnberg im Sommer 2016 signalisiert, die Nürnberg Falcons beim Neustart zu unterstützen. Nach der gemeinsamen ersten Spielzeit, die im vorzeitigen

Klassenerhalt der Falcons gipfelte, haben sich beide Seiten nun auf eine Fortsetzung der

erfolgreichen Zusammenarbeit verständigt. Um die Partnerschaft gut sichtbar nach außen zu tragen, wird das Sparkassen-S auch in der Saison 2017/2018 die Spielerhosen der Falcons zieren. Außerdem ist im Laufe der Spielzeit ein gemeinsamer Basketball-Aktionstag geplant. „Dass wir das Vertrauen der Sparkasse durch unser gutes Auftreten in der vergangen Spielzeit gewonnen haben, ist ein tolles Signal für die Zukunft“, so Junge.

Sparkasse Nürnberg wichtiger Förderer des Basketballs in der Region

 „Es war schon eine beachtliche Energieleistung, mit der Ralph Junge, sein Team und die Fans den Klassenerhalt geschafft und damit den Spitzenbasketball in Nürnberg erhalten haben. Wir freuen uns, dass wir dazu einen Beitrag leisten konnten. Wir werden die Falcons nach Kräften dabei unterstützen, die Aufbruchsstimmung in der Nürnberger Basketballszene zu nutzen“, sagt Dr. Michael Kläver, stellvertretendes Vorstandsmitglied beim Nürnberger Kreditinstitut. Die Vertragsverlängerung der Sparkasse bei den Falcons passt ins Bild. In der Region ist das Kreditinstitut schon lange wichtiger Förderer des Basketballs und anderer Sportarten – was schon beim Schulsport beginnt.

Das ist Malo Valérien:

Name: Malo Valérien

Geboren: 01. Dezember 1992

Größe: 1,95 m

Position: Guard/Forward

Nationalität: deutsch

(Nürnberg Falcons BC)

Anton Mirolybov ist der neue Headcoach der Kirchheim Knights

Anton Mirolybov ist der neue Headcoach der Kirchheim Knights. Der 39-jährige Finne unterschrieb einen Einjahresvertrag mit Verlängerungsoption beim Zweitligisten und tritt somit die Nachfolge von Michael Mai an. Teamgeist, Talentförderung und der absolute Fokus auf den Basketball sind die Markenzeichen des Neu-Schwaben.

Wenn das mal kein gutes Zeiten ist: Kurz vor Eintritt ins Schwabenalter wechselt der finnische Trainer Anton Mirolybov zu den Rittern. Inwieweit er diese Ehre für sich verbuchen können wird, mag der UrSchwabe wohl durchaus in Frage stellen. Eines steht aber fest: Die Knights freuen sich, einen Trainer verpflichtet zu haben, der im besten Traineralter nochmals bereit ist, in der deutschen ProA durchzustarten.

Die zweite Liga ist dabei für den Finnen mit russischen Wurzeln kein unbekanntes Terrain. Im Jahr 2009 übernahm er unterjährig die Headcoach-Position beim BV Chemnitz, bevor er ein Jahr später als Assistant Coach zum Bundesligisten MBC wechselte. Dort übernahm er zum Ende der Saison 2010/11 sogar den Chefposten, nachdem der Club tief im Abstiegsstrudel steckte und Headcoach Björn Harmsen krankheitsbedingt ausfiel. Weitere Stationen in Deutschland führten ihn in der Saison 2013/14 zu den UBC Hannover Tigers, wo er die Mannschaft um den Ex-Knight Jannik Lodders zum 1. Tabellenplatz in der Hauptrunde führte und zuletzt zu den UniRiesen Leipzig. Dort gelang es ihm jedoch nicht, den Abstieg zu verhindern, trotz guter Leistungen des Teams unter seiner Leitung.

Alles in allem waren Mirolybov‘s Stationen in Deutschland oft von schwierigen äußeren Umständen begleitet. Mit Herausforderungen kann der sympathische Finne, der auch schon für den finnischen Basketballverband als DamenNationaltrainer und Headcoach der Juniorenmannschaft tätig war, daher umgehen. In Kirchheim soll nun der Grundstein für eine langfristige und erfolgreiche Zusammenarbeit gelegt werden. Mirolybov, der bislang zweimal in Kirchheim mit seinen früheren Teams zu Gast war, freut sich auf sein neues Umfeld: „Die beiden Male, als ich in Kirchheim war, fühlte ich immer zu Gast in einer großen Familie. Für mich ist die Verpflichtung eine wirklich große Sache und ich bin dankbar, dass ich nun der neue Coach dieser Basketballfamilie bin.“

Nach dem persönlichen Kennenlernen per Skype war es den Verantwortlichen der Knights schnell klar, dass Mirolybov in das Profil des Wunschtrainers passt. „Anton ist nicht nur ein erfahrener Coach, der das Team in Vordergrund stellt, er ist auch bekannt dafür, dass er junge Talente in einer besonderen Art führen und entwickeln kann“, so Geschäftsführer und sportlicher Leiter Chris Schmidt, für den der neue Coach sehr gut zu der langfristigen Strategie der Knights passt.

Der erste Fokus des sportlichen Teams liegt natürlich auf der Teamfindung. Der Coach wird sich sehr schnell mit den bereits verpflichteten Spielern austauschen und sie kennenlernen. Für ihn sind die Deutschen um Kapitän Andreas Kronhardt eine gute und wichtige Basis, um die ein gutes Team formiert werden kann. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen ein oder zwei weitere deutsche Spieler, bevor die ausländischen Positionen besetzt werden. Der neue Trainer gibt dabei die Strategie vor: „Meine Philosophie ist die einer mannschaftsorientierten Spielweise. Ich glaube fest daran, dass wir vieles erreichen können, wenn wir alle gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Ich möchte, dass wir alle Teil dieses guten Programms sind, dann werden wir auch einige tolle Feste in der Sporthalle Stadtmitte erleben.“

Eine Aussicht, die nicht nur bei den Verantwortlichen sondern auch bei den Fans auf Begeisterung stoßen wird. Von tollen Heimspielevents und begeisternden Auftritten des Teams lebt der Basketballenthusiasmus in Kirchheim. Mit Anton Mirolybov haben die Knights nun einen weiteren Förderer dieser Idee. Herzlich Willkommen, Anton!

 

 

(VfL Kirchheim Knights)

Spielplan ProA 17/18

Die 2. Basketball-Bundesliga freut sich auf die 11. ProA Saison. Den Auftakt macht BBL Absteiger RASTA Vechta am Freitag, den 22. September gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Die restlichen 14 verbleibenden Teams gehen danach am Samstag und Sonntag an den Start.

In der Hauptrunde dürfen sich die Fans auf 240 Spiele freuen, die am Osterwochenende am 31.03.2018 endet. Premiere in der ProA feiern die Aufsteiger aus der ProB, die Weissenhorn Youngstars sowie PSK Karlsruhe LIONS, und auch die neu aufgestellten Erstligaabsteiger Phoenix Hagen müssen sich ab Herbst in der ProA beweisen. Weissenhorn wird 17/18 als OrangeAcademy teilnehmen. Pünktlich zum Saisonstart wurde der Name sowie das öffentliche Auftreten angepasst.

Neu in 17/18 ist ebenfalls die Ausstattung aller Hallen mit Rotations- bzw. LED-Banden sowie ein elektronisches Ticketsystem. Dazu kommt die Vollabdeckung aller ProA Spiele via Livestream. Die Vereine haben sich für die Liveberichterstattung auf einen gemeinsamen Partner geeinigt und die Geschäftsführung der 2. Basketball-Bundesliga mit der Gesamtvermarktung betraut. Der neue Partner, die Vereine sowie das Kölner Office nutzen den Sommer intensiv dazu alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, dass ab September eine professionelle Übertragung aus jeder Halle gewährleistet ist.

Als zweitklassige Organisation ist dies für den Sport Basketball ein wichtiger Schritt höhere Reichweiten zu generieren und die steigende Qualität im sportlichen als auch infrastrukturellen Bereich nach Außen zu tragen.

Weitere Informationen zum Livestream wird es in Kürze geben.

Hier geht es zum Spielplan!

 

Saisonumstellung

Mit Beginn des offiziellen Saisonstarts – 01.07.2017 – wird die Website der 2. Basketball-Bundesliga umgestellt. Alle News zu und über die Teams werden zukünftig hier zu finden sein! Zum Archiv 16/17 geht es hier.