scanplus baskets Elchingen erklären Verzicht auf die Teilnahme am Spielbetrieb der ProB

Der SV Oberelchingen 1930 e.V. ist Inhaber der Lizenz der scanplus baskets Elchingen für die Teilnahme am Spielbetrieb der ProB in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Am späten Dienstagabend erklärte der Vorstand des SV Oberelchingen 1930 e.V. gegenüber der Geschäftsführung der 2. Basketball-Bundesliga GmbH den Verzicht auf die Teilnahme am Spielbetrieb der ProB in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Saison 2021/2022.

Der SV Oberelchingen 1930 e.V. hat die Durchführung des Spielbetriebes auf die Elchinger Basketball Betriebs UG übertragen. Als Folge des Insolvenzantrages des langjährigen Sponsors des Clubs, der Scanplus GmbH, hat am vergangenen Donnerstag die Elchinger Basketball Betriebs UG einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Neu-Ulm gestellt. Um einen möglichen Schaden für die am Spielbetrieb teilnehmenden Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu minimieren, erfolgte gestern Abend die Verzichterklärung gegenüber der 2. Basketball-Bundesliga GmbH.

Nach § 5 Abs. 7 Spiel- und Veranstaltungsordnung steht der SV Oberelchingen 1930 e.V. in der Saison 2021/2022 damit als erster Absteiger der ProB in die 1. Regionalliga fest und ist von der Teilnahme am Spielbetrieb ausgeschlossen. Die geplanten Spiele der scanplus baskets Elchingen in der ProB Süd entfallen somit, sodass der jeweilige Gegner an den jeweilig geplanten Spieltagen spielfrei hat. Darüberhinausgehende Änderungen im Spielplan der ProB Süd gibt es nicht.

Stellenausschreibung Manager Marketing & Vertrieb

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga sucht zum 01.10.2021 einen Manager Marketing & Vertrieb (m/w/d).

Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Ausschreibung.

Spielpläne Saison 2021/22: 560 Spiele in der ProA und ProB

Köln, 12. Juli 2021 – Mit dem Saisoneröffnungsspiel des BBL-Absteigers RASTA Vechta gegen die ROSTOCK SEAWOLVES startet die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Freitag, den 17. September, in die Saison 2021/2022. Die Staffeln der ProB starten zeitlich versetzt.

Auch in der kommenden Saison hält der Spielplan der ProA und ProB wieder viele spannende Spiele bereit.  Das Saisoneröffnungsspiel, welches auch zeitgleich das erste Spiel des neuen Rostocker Vater-Sohn-Trainergespanns sein wird, beginnt am Freitag, den 17. September, um 19:30 Uhr und wird live und kostenlos von Sportdeutschland.TV übertragen.

In der ProA werden in der Saison 2021/2022 wieder 17 Teams um die Meisterschaft der ProA und damit verbunden um den Aufstieg in die easyCredit BBL kämpfen. Aus der ProB steigen die beiden Halbfinalsieger, die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles, in die ProA auf. Aus der easyCredit BBL steigt RASTA Vechta ab und wird in der kommenden Saison wieder in der ProA an den Start gehen. Da der Abstieg von der ProA in die ProB ausgesetzt wurde, ergibt sich somit eine größere Ligenstärke, die viel Spannung verspricht.

In der Hauptrunde wird bis zum 09.04.2022 an 34 Spieltagen die Platzierung der besten acht Mannschaften ausgespielt. Es werden somit zu jedem Spieltag acht Spielbegegnungen, mit einem jeweils pausierenden Team, stattfinden. Alle 272 Spiele der ProA werden live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

ProB mit 25 Teams

Die ProB spielt in der Saison 2021/2022 mit einer 12er- und einer 13er-Staffel die Aufsteiger in die ProA aus. Die unterschiedliche Ligenstärke resultiert daraus, dass es nur drei Aufsteiger aus den Regionalligen gibt. Damit zu den Playoffs beide Staffeln gleichzeitig die Hauptrunde beenden, starten die Staffeln zeitversetzt. Die ProB Nord startet am 25.09.2021, wohingegen die ProB Süd schon am 18.09.2021 in ihre 26 Spieltage der Saison 2021/2022 starten wird. Die Hauptrunde endet für beide Staffeln planmäßig am 19.03.2022.

Die ProB heißt die Aufsteiger aus der Regionalliga, die Dragons Rhöndorf, die scanplus baskets Elchingen und die SBB Baskets Wolmirstedt, herzlich willkommen! Ebenso wie in der ProA wurde in der Saison 2020/21 kein Absteiger aus der ProB in die Regionalligen benannt. Aus diesem Grund bleiben der BARMER 2. Basketball Bundesliga alle ProB-Teams der letzten Saison erhalten.

Die von der BARMER 2. Basketball Bundesliga veröffentlichten Spielpläne, inklusive der zeitgenauen Ansetzungen, stehen auf unserer Homepage zum Download bereit.

Lizenzierung 2021/2022 und Ligeneinteilung ProB

RASTA Vechta zurück in der ProA – scanplusbaskets Elchingen, Dragons Rhöndorf und die SBB Baskets Wolmirstedt steigen aus den Regionalligen in die ProB auf.

Nach intensiver Prüfung der Lizenzierungsunterlagen kann die BARMER 2. Basketball Bundesliga heute die Lizenzen für die Spielzeit 2021/2022 in der ProA und ProB bekannt geben.

Der sportliche Aufsteiger, MLP Academics Heidelberg, befindet sich derzeit noch im Lizenzierungsverfahren bei der easyCredit BBL. Der ProA-Vizemeister, die Bayer Giants Leverkusen, hat keinen Lizenzantrag für die easyCredit BBL gestellt und spielt somit auch in der Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

RASTA Vechta wird als sportlicher Absteiger aus der easyCredit BBL in der Saison 2021/22 wieder in der BARMER 2. Basketball Bundesliga antreten. Die schlussendliche Ligenzusammensetzung der ProA bleibt jedoch durch das noch laufende Lizenzierungsverfahren der easyCredit BBL zurzeit noch ungeklärt.

Die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles haben sich durch Ihre Siege in den jeweiligen Halbfinalrunden der ProB das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA gesichert und werden somit in der Saison 2021/2022 in der Spielklasse ProA an den Start gehen.

Als sportliche Aufsteiger aus den Regionalligen in die ProB haben sich die scanplusbaskets Elchingen, die Dragons Rhöndorf und die SBB Baskets Wolmirstedt qualifiziert.

ProA:

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz ohne Auflagen:
RASTA Vechta, Basketball Löwen Braunschweig, Eisbären Bremerhaven, TEAM EHINGEN URSPRING, Phoenix Hagen, MLP Academics Heidelberg, Science City Jena, VfL Kirchheim Knights, Bayer Giants Leverkusen, Artland Dragons, ROSTOCK SEAWOLVES, wiha Panthers Schwenningen, RÖMERSTROM Gladiators Trier, Tigers Tübingen

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz mit Auflagen und/oder unter Bedingungen:

Nürnberg Falcons BC, PS Karlsruhe LIONS, Uni Baskets Paderborn, VfL SparkassenStars Bochum, Itzehoe Eagles

Aus der easyCredit BBL steigen sportlich in die ProA ab: RASTA Vechta

ProB:

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz ohne Auflagen:
Dresden Titans, ART Giants Düsseldorf, Basketball Löwen, Depant GIESSEN 46ers Rackelos, FC Bayern Basketball II, WWU Baskets Münster, EN BASKETS Schwelm, Ahorn Camp BIS Baskets Speyer, TSV Oberhaching Tropics, OrangeAcademy, scanplusbaskets Elchingen

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz mit Auflagen oder unter Bedingungen:
LOK BERNAU, BSW Sixers, BBC Coburg, ETV Hamburg, FRAPORT SKYLINERS Juniors, WHITE WINGS Hanau, Iserlohn Kangaroos, Arvato College Wizards, EPG Baskets Koblenz, RheinStars Köln, TKS 49ers, SC Rist Wedel, Dragons Rhöndorf, SBB Baskets Wolmirstedt

Sportliche Aufsteiger in die ProB aus der Regionalliga sind: Dragons Rhöndorf, scanplusbaskets Elchingen; SBB Baskets Wolmirstedt

Folgende Clubs haben keine sportliche Qualifikation für die ProB erworben:
SV Fellbach Basketball, Basketballgemeinschaft Herford, Wohnsportgemeinschaft 1981


Gegen eine Entscheidung unter Bedingungen oder Auflagen kann Widerspruch einlegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen. Er muss binnen einer Woche nach Zustellung der Entscheidung bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingegangen sein.


Die Ligeneinteilung der ProB:

Nachdem damit alle Teams für die Saison 2021/2022 feststehen, konnte die Ligeneinteilung der ProB vorgenommen werden. Die Aufsteiger „Dragons Rhöndorf“ und “SBB Baskets Wolmirstedt“ werden in der ProB Nord antreten und die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles ersetzen. Der Aufsteiger „scanplusbaskets Elchingen“ nimmt einen zusätzlichen Platz in der ProB Süd ein, sodass diese Staffel in der Saison 2021/2022 aus 13 Mannschaften bestehen wird.

ProB NordProB Süd
ART Giants DüsseldorfArvato College Wizards Karlsruhe
BSW SixersBasketball Löwen
Dragons RhöndorfBBC Coburg
EN Baskets SchwelmDepant GIESSEN 46ers Rackelos
Eimsbütteler TVDresden Titans
Iserlohn KangaroosWHITE WINGS Hanau
LOK BernauEPG Baskets Koblenz
RheinStars KölnFC Bayern Basketball II
SC Rist WedelFRAPORT SKYLINERS Juniors
TKS 49ersAhornCamp BIS Baskets Speyer
SBB Baskets WolmirstedtOrangeAcademy Ulm
WWU Baskets Münsterscanplusbaskets Elchingen
 TSV Oberhaching Tropics

Saisonendspurt in der ProB – Saison endet nach dem Halbfinale

Köln, den 12.05.2021- Am kommenden Freitag und Sonntag spielen die Itzehoe Eagles und die EN Baskets Schwelm den zweiten sportlichen Aufsteiger der ProB aus. Die ProB-Saison wird nach diesem Halbfinale beendet und die ProB-Finalspiele in der Saison 2020/21 werden ausgesetzt.

In der gemeinsamen Beschlussfassung der ProB-Vereine vor einigen Wochen wurde ein zeitlich offenes Ende der Saison 2020/21 beschlossen, um bei coronabedingten Verschiebungen möglichst flexibel reagieren zu können. Da einige Playoff-Spiele aufgrund behördlicher Quarantäneanordnungen verschoben werden mussten, ist der vor der Saison abgestimmte Rahmenterminplan bereits um zwei Wochen verlängert worden. Durch den angepassten Playoff-Modus konnten jedoch die einzelnen Playoff-Stränge voneinander unabhängig das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA ausspielen. Für die VfL SparkassenStars Bochum, die bereits am vergangenen Sonntag gegen die WWU Baskets Münster das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA erworben haben, würden somit Finalspiele eine spielfreie Zeit von zwei Wochen bedeuten.

Um die Saison nicht noch weiter zu verlängern und die Belastung der Spieler nach spielintensiven Wochen zu reduzieren, hat sich die Mehrheit der verbliebenen Vereine der BARMER 2. Basketball Bundesliga dazu entschieden, die ProB-Finalspiele in der Saison 20/21 auszusetzen und keinen ProB-Meister auszuspielen. Die jeweiligen Sieger der Halbfinalserien erwerben somit das sportliche Aufstiegsrecht für die ProA.

Christian Krings, Geschäftsführer der 2. Basketball-Bundesliga GmbH, erklärt dazu:

„Der geänderte Playoff-Modus hat es uns erlaubt, die einzelnen Stränge des Playoff-Baums im Falle von Quarantäneanordnungen zeitlich unabhängig voneinander weiterspielen zu lassen und so längere Wartezeiten für Vereine zu vermeiden. Sportlich gesehen ist es natürlich immer unser Ziel, den Meister auszuspielen. Aber eine Reihe von Quarantäneanordnungen haben leider dazu geführt, dass die ProB-Saison bereits länger läuft als geplant. Dies stellt natürlich, neben der Belastung für die Spieler, auch eine deutlich höhere wirtschaftliche Belastung für die Vereine dar, die man nicht aus den Augen verlieren darf. Deswegen haben wir uns gemeinsam mit den betroffenen Vereinen darauf verständigt, nach einer anstrengenden und schweren Saison auf die beiden Finalspiele zu verzichten.“

ProA-Meister 20/21 – MLP Academics Heidelberg

Heidelberg, 09.05.2021

Die MLP Academics Heidelberg sind ProA-Meister der Saison 2020/21. In zwei intensiven Partien lieferten sich die Bayer Giants Leverkusen und die MLP Academics Heidelberg das Duell um den Meistertitel.

Niklas Würzner eröffnete das Spiel mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf und läutete damit einen 9:0 Run ein. Insbesondere der Kapitän Phillipp Heyden schien besonders motiviert, frühzeitig die Weichen in die richtige Richtung für sein Team zu stellen. Die Giants hingegen, beflügelt von bislang überragenden Leistungen in den Playoffs, arbeiteten sich Stück für Stück heran und konnten bis Viertelende auf 20:17 verkürzen. Im zweiten Viertel zeichnete sich ab, dass nicht mit einem Start-Ziel-Sieg zu rechnen war. Die Gäste überzeugten durch schnelles Passspiel und einer homogenen Mannschaftsleistung, aus der kein Akteur wesentlich herausragte. Diese Homogenität machte es den Academics zunehmend schwer, die Gäste defensiv in den Griff zu bekommen und auf Abstand zu halten. Im Gegenteil. Nach erfolgreichem Korbleger durch Valentin Blass (er erzielte 5 Punkte in Serie) stand die erste Führung für die Giants zu Buche.

Die zweite Halbzeit eröffnete der gut aufgelegte Heyden dann mit krachendem Dunking. Beide Teams konzentrierten sich auf das Geschehen auf dem Court und boten einen offenen Schlagabtausch, in welchem es keinem Team gelang sich entscheidend abzusetzen. Erneut war es Heyden, der durch einen Hookshot über die linke Hand, die erste Führung nach langer Zeit auf die Anzeigetafel brachte. Doch erneut hatten die Gäste, die im Vergleich zum Hinspiel wesentlich befreiter wirkten, die richtigen Antworten parat. So war es Marko Bacak, der mit Ablauf der Zeit durch einen erfolgreichen Dreier auf 68:72 stellte.

Auch im letzten Viertel zeichnete sich weiterhin das gleiche Bild. Die Gäste waren nicht gekommen, um Geschenke zu verteilen und setzten sich erneut durch Bacak auf 56:61 ab. Dieser Treffer wirkte wie ein Weckruf, denn fortan zeigten sich die Academics weitaus bissiger und griffiger in der Verteidigung. Drei Minuten vor dem Ende gelang Nelson, der insgesamt eine solide Partie ablieferte, der Ausgleich. Noch gut zwei Minuten waren zu spielen, als Trtovac sogar für die Führung sorgte. Doch die Giants meldeten sich wieder zurück. Begünstigt durch auftretende Unachtsamkeiten, setzen sie sich auf 85:89 ab. 45 Sekunden waren hier noch zu spielen. Shyron Ely gelang jedoch postwendend, mit all seiner individuellen Qualität der Anschluss per Dreier. In einer kuriosen Schlussphase, Heidelberg lag mit drei Punkten hinten, foulte ein Giant-Spieler Jordan Geist bei dessen verzweifelten Dreipunktwurf von der Mittellinie. Mit unglaublicher Nervenstärke verwandelte der US-Amerikaner alle drei Freiwürfe und glich aus. Die Heidelberger stehen somit nach Hin- und Rückspiel als Sieger und damit auch als Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA fest.

Stats:

Game 2:

20:17 | 25:32 | 23:23 | 25:21

Bayer Giants Leverkusen:

JJ Mann ( 20), Marko Bacak (14), Grant Dressler (11), Eddy Edigin (10), Dennis Heinzmann (10), Sheldon Eberhard (7), Haris Hujic (5), Valentin Blass (5), Michael Kuczmann (4) , Luca Kahl (4), Wyatt Lohhaus (3), Thomas Fankhauser

MLP Academics Heidelberg:

Jordan Geist (20), Sa`eed Nelson (18), Phillipp Heyden (17), Shyron Ely (12), Armin Trtovac (10), Albert Kuppe (6), Shaun Willett (5), Evan McGaughey (3), Niklas Würzner (2), Niclas Geier, Risto Vasiljevic, Daniel Loh

Der Weg ins Finale:

In dem abgeänderten Playoff-Gruppenmodus konnten beide Vereine in ihren Gruppen überzeugen und konstant gute Leistungen abliefern. Die Bayer Giants Leverkusen sind als Underdog und Hauptrundenfünfter in die Playoffs gestartet. Auf ihrem Weg ins Finale mussten sie sich in ihrer Gruppe gegen den Hauptrundenmeister aus Rostock und dem Favoriten aus Jena durchsetzen.  Mit 5:1 Siegen unterlagen sie alleine in Jena. Am entscheidenden letzten Spieltag kam es dann genau mit Science City zum Fernduell um den Einzug ins Finale. Hätten beide Teams gewonnen, wäre es zu einem Entscheidungsspiel gekommen. Hier überzeugten aber wiedermal die Leverkusener mit 80:65 gegen die Artland Dragons, wohingegen Science City Jena gegen die wieder in alte Form zurückgefundenen Rostocker das Nachsehen hatte.

Die MLP Acdemics Heidelberg traten als Hauptrundenzweiter in ihrer Playoff-Gruppe gegen die Teams aus Kirchheim, Schwenningen und Bremerhaven an. Unvergessen bleibt hier allen Beteiligten das Spiel gegen die VfL Kirchheim Knights am vierten Spieltag der Gruppenplayoffs. Nachdem Heidelberg das Hinspiel mit 89:83 für sich entscheiden konnte, trafen sich beim Rückspiel zwei Teams auf Augenhöhe. In der regulären Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden (83:83). Erst nach der dritten Overtime setzten sich die VfL Kirchheim Knights mit 118:114 durch. Den direkten Vergleich aufgrund der Korbdifferenz sicherten sich allerdings die Heidelberger und behielten auch zum Ende der Gruppenphase die Oberhand als Gruppenerster. Coronabedingt konnte ein Entscheidungsspiel zwischen den MLP Academics Heidelberg und den VfL Kirchheim Knights nicht mehr, in dem von den Vereinen beschlossenen Zeitfenster, ausgetragen werden. Durch die geringere Anzahl an Spielen ziehen die MLP Academics Heidelberg demnach in das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Beide Finalteilnehmer erwerben mit ihrem Einzug in das Finale das sportliche Aufstiegsrecht, wobei nur die MLP Academics Heidelberg einen Lizenzantrag für die easyCredit-BBL gestellt haben.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert den MLP Academics Heidelberg herzlich zum ProA Meistertitel und bedankt sich bei beiden Teams für die spannende und tolle Saison.

ProA Finalteilnehmer stehen fest: Liga behält bestehende Statuten bei

Köln, 04.05.2021 – In einer gemeinsamen Videokonferenz einigen sich die Bundesligisten der BARMER 2. Basketball Bundesliga, die bestehenden Statuten beizubehalten und diese im laufenden Wettbewerb nicht mehr zu verändern. Daraus resultiert, dass die aktuell entfallenen Spiele nicht mehr ausgetragen werden. Durch die behördliche Quarantäneanordnung der VfL Kirchheim Knights kann auch das Entscheidungsspiel gegen die MLP Academics Heidelberg nicht mehr gespielt werden.

In den ProA-Playoffs wurden von einigen Teams aus der Gruppe 2 Coronainfektionen bestätigt, welche behördlich angeordnete Quarantänen zur Folge haben. Folglich wurden drei Partien abgesetzt. Nun steht fest, dass diese nicht mehr nachgeholt werden können und auch, dass die ProA Gruppen-Abschlusstabelle ohne diese noch auszutragenden Spiele gebildet wird.

Gemäß der Spiel- und Veranstaltungsordnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga können Playoff-Gruppen-Spiele, welche aufgrund behördlicher Quarantäneanordnungen ausgefallen sind, bis zum 09.05.2021 nachgeholt werden. Die Quarantäneanordnungen aller Teams, die Spiele nachzuholen haben, erlauben es nicht, diese Spiele in dem zeitlich möglichen Rahmen bis zum 09.05.2021 anzusetzen. Demnach entfallen diese Spiele ersatzlos und werden nicht gewertet.

Leverkusen und Heidelberg stehen im ProA-Finale

Die Bayer Giants Leverkusen sind Tabellenerster der Playoff-Gruppe 1, mit 5-1 Siegen und 10 Wertungspunkten. Sie setzten sich gegen Science City Jena (2.), ROSTOCK SEAWOLVES (3.) und die Artland Dragons (4.) in sechs Spieltagen durch.

Die MLP Academics Heidelberg sind Tabellenerster der Playoff-Gruppe 2, mit 3-1 Siegen und 6 Wertungspunkten. Durch die coronabedingt ausgefallenen Spiele haben sie nur vier Spiele absolviert, wohingegen die punktgleichen VfL Kirchheim Knights (2.) fünf Spiele absolviert haben. Laut Spiel- und Veranstaltungsordnung §73 wird bei wertungspunktgleichen Mannschaften die Mannschaft mit geringerer Anzahl an durchgeführten Spielen besser platziert. Die Eisbären Bremerhaven (3.) erspielten sich 4 Wertungspunkte und die wiha Panthers Schwenningen (4.) nur zwei Wertungspunkte.

Terminierung der Finalspiele

In Absprache mit den beiden Bundesligisten werden die Finalspiele in Kürze terminiert und bekannt gegeben.

ProA: Entscheidung in Playoff-Gruppe 2 vorerst vertagt

Aufgrund der behördlichen Quarantäneanordnungen für die wiha Panthers Schwenningen sowie die Eisbären Bremerhaven ist es nicht möglich, die restlichen Gruppenspiele der Playoff-Gruppe 2 bis zum in der Spiel- und Veranstaltungsordnung definierten Ende der Gruppenphase (09.05.2021) nachzuholen. Demnach entfallen diese Spiele ersatzlos und werden nicht gewertet. Damit beenden die MLP Academics Heidelberg (als Tabellenerster) und die VfL Kirchheim Knights (als Tabellenzweiter) die Gruppenphase punktgleich. Dies würde nach der Spiel- und Veranstaltungsordnung zu einem Entscheidungsspiel zwischen diesen beiden Mannschaften um den Einzug ins Finale führen.

Das für morgen terminierte Entscheidungsspiel wird jedoch aufgrund der noch ausstehenden PCR-Test-Ergebnisse der VfL Kirchheim Knights und den noch laufenden Gesprächen mit dem örtlichen Gesundheitsamt vorerst abgesagt.

Geldstrafe für Michael Jost (Rostock)

Im ProA Spiel ROSTOCK SEAWOLVES – BAYER Giants Leverkusen (26.04.2021) wurde der Spieler Michael Jost in der 17. Spielminute von den Schiedsrichtern disqualifiziert.

Nach Auswertung des Schiedsrichterberichts, der Stellungnahme des Spielers sowie der Spielaufzeichnung kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass sich der Spieler Michael Jost unsportlich gegenüber den Schiedsrichtern verhalten hat. Von einer Spielsperre sieht die Spielleitung ab. Gegen den Spieler wurde eine Geldstrafe verhängt.

Geldstrafen für mehrere Spieler von Rostock und Koblenz

Gemäß der Spiel- und Veranstaltungsordnung § 78 Abs. 4 sind Verstöße gegen die Sportdisziplin, die sich nicht im Spiel ereignet haben, von der Spielleitung zu ahnden. Zu solchen Verstößen erhielt die Spielleitung in der letzten Woche zwei Berichte. 

Nach dem ProB Spiel Itzehoe Eagles – EPG Baskets Koblenz (10.04.2021) wurde der Spielleitung ein Bericht zu den Spielern Brian Butler und Edin Alispahic auf dem Spielberichtbogen vermerkt. Nach Auswertung des Schiedsrichterberichts, der Stellungnahmen sowie der Spielaufzeichnung kommt die Spielleitung zu dem Ergebnis, dass sich beide Spieler gegenüber den Schiedsrichtern unsportlich verhalten haben. Gegen beide Spieler wurde eine Geldstrafe verhängt. 

Nach dem ersten Playoffspiel der ProA Science City Jena – ROSTOCK SEAWOLVES (17.04.2021) wurde der Spielleitung ebenso ein Bericht zu den Spielern Trevor Lacey und Jarelle Reischel eingereicht. Nach Auswertung des Schiedsrichterberichts, der Stellungnahmen sowie der Spielaufzeichnung kommt die Spielleitung auch hier zu dem Ergebnis, dass sich Trevor Lacey und Jarelle Reischel gegenüber den Schiedsrichtern unsportlich verhalten haben. Gegen Trevor Lacey wurde eine Geldstrafe verhängt. Gegen Jarelle Reischel wurde eine erhöhte Geldstrafe, aufgrund des höheren Maßes an Unsportlichkeit gegenüber der Schiedsrichter, verhängt.