Spotlight #8: Letzte Entscheidungen in der Hauptrunde

Der 34. und letzte Spieltag der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht an. Am Samstagabend sind ab 19:30 Uhr alle 18 Teams gleichzeitig im Einsatz und wie schon in den letzten Jahren bieten wir euch wieder eine Konferenz für den perfekten Überblick an. Moderiert wird die Sendung in der gewohnten Besetzung von Erstklassig Zweitklassig, unter diesem Link könnt ihr den Stream kostenlos abrufen. Bleibt nur noch die Frage bestehen, auf welche Teams man am Samstag ein genaueres Auge werfen sollte…

Im Abstiegskampf ist die Entscheidung bereits gefallen. Die Bayer Giants Leverkusen und die Uni Baskets Münster haben keine Chance mehr auf das rettende Ufer und stehen als sportliche Absteiger fest. Auch ein Großteil der Playoffplätze ist bereits vergeben, doch zwei Fragen sind für diese kurze Ausgabe von Spotlight noch offen: Wer wird Hauptrundenmeister und wer sichert sich den achten und damit letzten verbliebenen Playoffplatz?

Der Kampf um Platz Eins: Nach dem direkten Duell kommt das Fernduell

Die ersten sieben Playoffteams stehen bereits fest und die Plätze 3-7 sind sogar in ihrer Reihenfolge schon sicher. Doch an der Spitze streiten sich noch zwei Mannschaften um die Hauptrundenmeisterschaft. Phoenix Hagen grüßte quasi die ganze Saison über von der Tabellenspitze, die HAKRO Merlins Crailsheim lauern punktgleich direkt dahinter. Erst am letzten Wochenende kam es in der Hagener Ischelandhalle zum direkten Duell der beiden Top Teams. Hagen hätte hier mit einem Sieg bereits den Matchball zum ersten Platz verwandeln können, doch die Merlins setzten sich in einer packenden Crunchtime knapp mit 90:93 auswärts durch. Dadurch haben nun beide Teams 27 Siege auf dem Konto. Da Phoenix aber das Hinspiel mit +9 für sich entschied, haben die Feuervögel weiter die Tabellenführung inne. Für das kommende Fernduell am letzten Spieltag bedeutet das die folgende Ausgangsposition: Hagen hat das Erreichen von Platz Eins in der eigenen Hand und würde diesen mit einem Sieg beim schon abgestiegenen Münster perfekt machen. Verliert man allerdings, bleibt man auch bei einer Niederlage der Merlins vorne, die vor heimischer Kulisse den Dritten aus Göttingen empfangen. Nur wenn Hagen verliert und Crailsheim gewinnt, tauschen die beiden Teams ihre Tabellenplätze und die Merlins dürften die Hauptrundenmeisterschaft feiern. Bereits feststeht, dass der Zweitplatzierte im Viertelfinale der Playoffs gegen die GIESSEN 46ers ranmüsste…

Feuervögel oder Zauberer, wer sichert sich den ersten Platz? (Fotos: Nina Sander, Dennis Duddek)

Drei Kandidaten – Ein letztes Playoffticket

Den ersten Platz machen also Hagen und Crailsheim unter sich aus, doch gegen wen müsste der Hauptrundenmeister dann im Playoff-Viertelfinale antreten? Aus dem lange sehr breiten Feld an möglichen Contendern für die Postseason sind nun noch drei Mannschaften übrig geblieben. Aktuell liegen die PS Karlsruhe LIONS mit 16 Siegen auf dem achten Platz, dahinter rangieren die Nürnberg Falcons und die VfL SparkassenStars Bochum mit jeweils 15 Erfolgen auf den Plätzen neun und zehn. Damit haben die Karlsruher also die beste Ausgangslage, denn ein eigener Sieg im Heimspiel gegen den Tabellen-16. aus Paderborn würde die Teilnahme an den Playoffs perfekt machen. Verlieren die LIONS allerdings, können gleich mehrere verschiedene Szenarien eintreten. Die Falcons aus Nürnberg sind ebenfalls zuhause im Einsatz und treffen auf die SBB Baskets. Ein Sieg der Nürnberger bei gleichzeitiger Niederlage der Karlsruher, würde die Falcons auf Platz acht bringen, unabhängig vom Ausgang des Bochumer Spiels. Das liegt daran, dass die Franken sowohl den direkten Vergleich mit den LIONS als auch einen möglichen Dreiervergleich mit Bochum gewinnen würden. Verlieren allerdings sowohl Karlsruhe als auch Nürnberg, könnte Bochum als lachender Dritter mit einem Auswärtssieg in Bayreuth vorbeiziehen.

Runtergebrochen heißt das also Folgendes für die drei Teams:

Die PS Karlsruhe LIONS werden Achter, wenn sie gegen Paderborn gewinnen oder bei einer eigenen Niederlage Nürnberg und Bochum ihre Spiele parallel auch verlieren.

Die Nürnberg Falcons werden Achter, wenn sie selbst gewinnen und Karlsruhe parallel verliert.

Die VfL SparkassenStars Bochum werden Achter, wenn sie selbst gewinnen und Karlsruhe und Nürnberg parallel verlieren.

Aus Drei mach Eins: Karlsruhe, Nürnberg und Bochum streiten sich um den letzten Platz in den Playoffs (Fotos: Aurelia Constantin, Gero Müller-Laschet, Silas Kunz).

Das sind also die letzten noch ausstehenden Entscheidungen, die am Samstagabend geklärt werden müssen. An dieser Stelle geht es schon in der nächsten Woche mit der Vorschau auf die Playoffs weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Spielleitung sanktioniert Vorfälle mit Gießener Fans

Beim ProA-Spiel zwischen den Gießen 46ers und den HAKRO Merlins Crailsheim am 04.04.2026 wurden der Spielleitung zwei Verstöße gegen die Richtlinie „Fanverhalten und Sicherheit“ gemeldet. Beide Vorfälle wurden geprüft und jeweils mit einer Geldstrafe sanktioniert.

Die Gießen 46ers wurden für das Verhalten eines ihnen zuzuordnenden Zuschauers bestraft, der einen Schiedsrichter beleidigte und ihm den Mittelfinger zeigte. Der betreffende Fan wurde bereits während des Spiels der Halle verwiesen und soll zusätzlich mit einem Hallenverbot belegt werden.

Darüber hinaus wurden die Gießen 46ers für vermeintlich rassistische Äußerungen aus dem Zuschauerbereich gegenüber dem Crailsheimer Trainer David McCray sanktioniert. Eine eindeutige Identifizierung der verantwortlichen Personen steht derzeit noch aus.

Nach Becherwürfen auf Münsteraner Spieler Ende Januar sowie Beleidigungen gegenüber einer Schiedsrichterin im November, die ebenfalls sanktioniert wurden, handelt es sich um den dritten Vorfall in der laufenden Saison, bei dem Gießener Zuschauer beteiligt waren.

Grundlage für die Entscheidungen ist § 16 RFS, wonach für Vergehen von Zuschauern gegen den betreffenden Bundesligisten Geldstrafen zu verhängen sind. Die Entscheidungen ergingen gemäß § 80 Abs. 2 sowie § 78 der Spiel- und Verfahrensordnung (SuVO) in Verbindung mit §§ 16 RFS sowie § 2 Nr. 6 und 8 SuVO und Ziffer 4.7 des Strafenkatalogs. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erfolgte gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4: Ticketverkauf gestartet – Spielplan veröffentlicht

In einem Monat ist es endlich so weit: Vom 15. bis 17. Mai 2026 kämpfen Deutschlands beste Nachwuchsteams um die Deutsche Meisterschaft. Beim gemeinsamen Top-Event der WNBL (weibliche U18), NBBL (männliche U19) und JBBL (männliche U16) trifft sich die Elite des deutschen Jugendbasketballs. Das Event wird erneut gemeinsam mit ALBA BERLIN in der Sömmeringhalle in Berlin ausgerichtet.

Das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 findet vom 15. bis 17. Mai 2026 über drei Tage statt. Den Auftakt machen am Freitagnachmittag die vier besten Teams der JBBL, die in zwei Halbfinals die Finalteilnehmer um die Deutsche Meisterschaft der männlichen U16 ermitteln. Am Samstag folgen zunächst die beiden Halbfinals der WNBL, in denen die Finalistinnen der weiblichen U18 ausgespielt werden. Im Anschluss gehen die Teams der NBBL in ihren Halbfinalpartien auf die Jagd nach den Finaltickets der männlichen U19.

Die Entscheidungen um die Titel fallen traditionell am Sonntag: Zuerst wird das Finale der JBBL ausgetragen, danach folgt das Endspiel der WNBL, bevor das Wochenende mit dem Finale der NBBL seinen Abschluss findet.

Spielplan im Überblick:

Freitag, 15. Mai 2026
16:30 Uhr  JBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  JBBL Halbfinale 2

Samstag, 16. Mai 2026
11:30 Uhr  WNBL Halbfinale 1
14:00 Uhr  WNBL Halbfinale 2
16:30 Uhr  NBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  NBBL Halbfinale 2

Sonntag, 17. Mai 2026
10:30 Uhr  JBBL Finale
13:15 Uhr  WNBL Finale
16:00 Uhr  NBBL Finale

Die Teilnehmerinnen der WNBL stehen bereits fest: TG Main Sharks Würzburg, TS Jahn München, ALBA Berlin und Phoenix-TSV Hagen haben sich für das TOP4 qualifiziert. Welche Teams in der NBBL und JBBL Mitte Mai in der Sömmeringhalle auf dem Parkett stehen, entscheidet sich aktuell in den laufenden Playoffs. Spätestens Anfang Mai stehen alle Teilnehmer des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 fest.

Der Ticketverkauf für das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 ist ab sofort gestartet. Eintrittskarten sind im Online-Shop unter albaberlin.de/top4tickets erhältlich. Kinder unter 6 Jahren erhalten freien Eintritt.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Lizenzanträge für die Saison 2026/2027

Am 15.04.2026 endete die Frist zur Einreichung eines Lizenzantrages für die Teilnahme am Spielbetrieb der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Saison 2026/2027.

Aus der easyCredit BBL haben acht Vereine einen Lizenzantrag für die ProA eingereicht. Alle derzeitigen 18 ProA-Ligisten haben wieder einen Lizenzantrag für die ProA gestellt.

26 der derzeitigen 27 ProB-Ligisten haben einen Antrag für die ProB gestellt. Ein sportlicher ProB-Absteiger hat auf einen erneuten Antrag für die ProB verzichtet. Zudem haben die ART Giants Düsseldorf nach ihrem Verzicht an der Teilnahme am Wettbewerb der ProA in der laufenden Saison entsprechend §5, Absatz 10 Spiel- und Veranstaltungsordnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen Lizenzantrag für die ProB gestellt.

Sechs Vereine aus der ProB haben neben ihrem ProB-Antrag auch einen Antrag für die ProA gestellt.

Aus den 1. Regionalligen haben insgesamt sieben Vereine einen Lizenzantrag für die ProB eingereicht.

Der Gutachterausschuss und die Liga werden in den kommenden Wochen die Lizenzunterlagen der Antragsteller prüfen. Über den weiteren Verlauf des Lizenzierungsverfahrens wird die Liga zu gegebener Zeit informieren.

Wir bitten um Verständnis, dass von Ligaseite keine Fragen oder Aussagen zu Lizenzanträgen einzelner Clubs getroffen werden.

Basketballtrainerinnenoffensive: Erfolgreicher Auftakt in Göttingen

Mit einem dreitägigen Auftaktlehrgang in Göttingen ist die neue Basketballtrainerinnenoffensive erfolgreich gestartet. Insgesamt 16 Teilnehmerinnen nehmen am einjährigen Ausbildungsprogramm teil, das durch weitere zwei Lehrgänge sowie unterjährige Hospitationen und kontinuierlichen Austausch ergänzt wird.

Der Auftaktlehrgang hatte ein vielseitig gestaltetes Programm parat: Nina Graf und Felix Engel führten in den Constraints-Led Approach ein und gaben wertvolle Impulse für modernes, spielnahes Training. Kommunikationstrainerin Tanja Gröber arbeitete mit den Teilnehmerinnen intensiv an den Themen Selbst-Bewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Einen praxisnahen Schwerpunkt bildete die eigenständige Planung und Durchführung von Trainingseinheiten mit einer Demo-Gruppe, die im Anschluss gemeinsam mit Andreas Scheede reflektiert wurden.

Ein besonderes Highlight war das Kamingespräch mit Ruzica Dzankic, Headcoach von BG 74 Göttingen und Assistant Coach bei BG Göttingen, die persönliche Einblicke in ihren Werdegang und den Trainerinnenalltag auf Leistungsniveau gab. Martina Flerlage setzte sich mit den Teilnehmerinnen grundlegend mit der Frage auseinander: „Was ist eigentlich Basketball?“ und zerlegte das Spiel in seine zentralen Teilelemente.

Ziele und Inhalte des Programms

Foto: Swen Pförtner

 

Das Ausbildungsprogramm verfolgt das Ziel, Trainerinnen im deutschen Basketball gezielt zu stärken, zu qualifizieren und langfristig zu begleiten. Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen im Fokus – darunter beispielsweise die Bewegungsmotivation von Mädchen und Frauen oder zyklusbasiertes Training. Auch persönliche Entwicklung sowie der Aufbau eines starken Netzwerks spielen eine zentrale Rolle.

Hintergrund und Konzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist ein gemeinsames Projekt des Berliner Basketball Verbandes (BBV), des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds. Erstmals wird damit ein speziell auf Trainerinnen ausgerichtetes Ausbildungsformat angeboten, das bewusst niederschwellig gestaltet ist und begleitend zur Saison stattfindet.

Das einjährige Intensivprogramm ist zwischen bestehenden Ausbildungsformaten angesiedelt und ergänzt die bisherigen Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Community-Gedanken. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen, das über die Dauer des Programms hinaus Bestand hat und die Teilnehmerinnen in ihrer weiteren Trainerinnenlaufbahn unterstützt.

Dass das Angebot einen Nerv trifft, zeigte das große Interesse im Vorfeld. Knapp 50 Bewerbungen lagen für die 16 verfügbaren Programmplätze vor.

Foto: Swen Pförtner

Die Teilnehmerinnen im Überblick

Das sind die 16 Teilnehmerinnen der Ausbildungsprogramms: Mathilda Borgwardt (Basket Dragons Marzahn), Nele Gleitsmann (SC Rist Wedel), Emely Hinz (Rostock Seawolves), Johanna Hirmke (TuS Neukölln 1965), Amber Iffert (BC Lions Moabit 21), Nora Kirschstein (CATL Basketball Löwen), Mia Kupfer (ALBA Berlin), Birte Maisel (Türkiyemspor Berlin 1978), Meg Mäkitalo (Friedenauer TSC Berlin), Kerstin Meyer-David (SG Rot-Weiß Neuenhagen), Sabrina Nunzi (USC Heidelberg), Annika Oevermann (BG 74 Göttingen), Tina Polke (Empor Berlin), Mona Römer (Regensburg Baskets), Nele Schwering (UBC Münster), Eliane Teich (TuS Herrensohr)

Startschuss zur Bewerbung für die Minitrainer-Offensive 2026/27

Ausschreibung „Minitrainer-Offensive“ – 12. Jahrgang – 2026/27

Der DBB hat gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds (einer Einrichtung von easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball-Bundesliga und Toyota Damen Basketball Bundesliga) im Jahr 2015 erstmals die „Minitrainer-Offensive“ gestartet, um sich diesem wichtigen Thema intensiv zu widmen. In diesem einjährigen Intensivprogramm, das außerhalb der Lizenzsysteme steht, beschäftigt sich jeweils eine Gruppe interessierter Jugendtrainer:innen ausführlich mit dem Thema Minibasketball im sportlichen wie auch im organisatorischen Bereich und an Grundschulen. Dabei bilden sie gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrteam, untereinander und auch mit den ehemaligen Teilnehmenden ein enges Lernnetzwerk. Neben einem regelmäßigen Austausch in einem Online-Campus sind bundesweit auch drei Präsenzveranstaltungen plus ein Auftakttreffen pro Kurs über das Jahr vorgesehen. Neben den Inhalten, die in der Basisausbildung für Trainer:innen für diese Altersklassen enthalten sind, soll die Minitrainer-Offensive weitere Ideen aufzeigen und ausgewählte Themen speziell für die Zielgruppe vertiefen. Das können Details der Trainingsgestaltung wie Sprache, pädagogische Aspekte oder Methodik ebenso sein wie die Arbeit mit Eltern, die sportliche Belastbarkeit oder das Rollenverständnis in der Trainingsleitung. Dabei soll der Blick immer wieder auch über den sprichwörtlichen Tellerrand zu den Minibasketball-Programmen anderer Basketballnationen oder den Kindersportprogrammen anderer Fachverbände gerichtet werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden auf eine eigene Tätigkeit als Lehrende in der Aus- und Fortbildung weiterer Minitrainer:innen, bspw. beim Minitrainer:in-Zertifikat, vorbereitet. Das Programm, das mit über 150 Absolvierenden inzwischen europaweit Beachtung gefunden hat, feierte 2025 mit dem 10. Jahrgang ein erstes rundes Jubiläum. Für den 12. Jahrgang 2026/27 stehen jetzt erneut Plätze für max. 16 Teilnehmende zur Verfügung.

Ablauf

Das Programm wird für den Jahrgang 2026/27 folgenden Ablauf haben:

  • 04.07.2026, Hagen: Kick-Off-Treffen in der Geschäftsstelle des DBB
  • 08.-11.10.2026, Bamberg: Auftaktlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Winter 2026/27: Hospitationen der Trainerstudierenden bei ausgewählten Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 07.-10.01.2027, Köln: Zwischenlehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)
  • Frühjahr 2027: Trainingsbesuche bei den Trainerstudierenden u.a. durch Coaches aus dem Lehrteam oder vorherigen Jahrgängen (1 Tag nach Absprache)
  • 06.-09.05.2027, Wolfenbüttel: Abschlusslehrgang (4 Tage, Donnerstag-Sonntag)

Zwischen den Präsenzveranstaltungen gibt es jeweils Aufgaben zur Vor- oder Nachbereitung, die individuell oder im Team auf dem Online-Campus bearbeitet werden.

Die Kosten für die Durchführung vor Ort (Tagungsräume etc.), alle Unterlagen und Expert:innen sowie für die Nutzung des Online-Campus werden von den Projektträgern übernommen. Unterkünfte und Verpflegung werden jeweils mit den gastgebenden Standorten zu möglichst angemessenen Konditionen ausgewählt und sind von den Trainerstudierenden bzw. ihren Vereinen zu tragen. Für die Hospitationen der Trainerstudierenden können im Einzelfall die Reisekosten bezuschusst werden.

Teilnahmebedingungen

Teilnehmen können an dem Programm Trainer:innen, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • Erfahrung als Trainer:innen im Minibasketball
  • eine über die gesamte Dauer des Jahrgangs andauernde Tätigkeit im Minibasketball
  • Verpflichtung zur Teilnahme an allen Tagen und Teilen der Präsenzphasen inkl. Kick-Off
  • Interesse sich auch außerhalb der Lehrgangstage regelmäßig und intensiv mit der Lehrgangsgruppe auszutauschen (Online-Campus)•Bereitschaft eigene Ideen zu teilen und Einblick ins eigene Training zu geben (Videos)
  • Bereitschaft nach Abschluss selber Minibasketball-Fortbildungen durchzuführen bzw. als Referent:in für Minibasketball-Aus- und Fortbildungen tätig zu sein
  • Unterstützung der Teilnahme durch den Verein (Freistellung bei Hauptamt)•Bereitschaft zur Übernahme der anfallenden Kosten für alle Ausbildungsteile (Reisekosten, ÜN)
  • Unterzeichnen des Ehrenkodexes für Trainer:innen
  • ein eintragsfreies erweitertes polizeiliches Führungszeugnis bei Zusage(nicht älter als drei Monate bei Vorlage)
Bewerbung

Zur Bewerbung um einen Platz in der Minitrainer-Offensive sind der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Personalbogen und Ehrenkodex ausschließlich per Mail einzusenden an:

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V.
Moritz Geske
Am Kabellager 11-13
51063 Köln (Mülheim)
geske@easycredit-bbl.de

Spätester Eingang für die Bewerbung ist Sonntag, der 24.05.2026. Die Rückmeldung zur Bewerbung erfolgt dann bis 29.05.2026. Den Termin des Kick-Offs bei der Bewerbung bitte einplanen!

Spotlight #7: Wochen der Wahrheit im Abstiegskampf

Mit dem Start in den April biegt die Hauptrunde der Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf ihre Zielgerade ein. Fünf Spieltage stehen uns an den kommenden Wochenenden noch bevor und gerade im Abstiegskampf ist die Lage einmal mehr komplett offen. Auf den letzten fünf Plätzen kann sich jeder Verein berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen, gerade weil noch jede Menge direkte Duelle anstehen. Grund genug also, sich in dieser Ausgabe von Spotlight den Teams im Tabellenkeller nochmal genauer zu widmen und Formkurven, Restprogramme und die Chancen zu analysieren. 

Platz 14: Tigers Tübingen // 10 Siege

Auf dem 14. Tabellenplatz liegen aktuell die Tigers Tübingen. Bereits Mitte Februar reagierte man auf die sportlich enttäuschende Saison mit der Trennung von Coach Henrik Sonko, der die erneute Berufung von Sportdirektor Eric Detlev als Interimslösung folgte. Nachdem man sich danach zwischenzeitlich von den Abstiegsplätzen distanziert hatte, rutschten die Raubkatzen durch ihre letzten beiden Niederlagen wieder mittenrein in den Kampf um den Klassenerhalt. Gerade die Heimniederlage im Derby gegen Kirchheim war besonders bitter, schließlich lieferten die Tübinger über weite Strecken eine gute Leistung und gaben den Sieg erst in den Schlusssekunden aus der Hand. Nun gehört man zu den formschwächeren Teams im Tabellenkeller und hat am Samstag eine absolute Pflichtaufgabe vor der Brust. Auswärts beim Tabellenletzten aus Münster muss ein Sieg her, wenn man die Abstiegsplätze weiter auf Distanz halten will. Das Hinspiel in der Paul Horn-Arena ging übrigens an die Westfalen. Auch auswärts in Paderborn dürfte am vorletzten Spieltag noch eine wichtige Partie werden, um sich bereits vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt zu sichern. Denn dann geht es gegen die starken Eisbären Bremerhaven, da gibt es leichtere Aufgaben…

Oben bleiben, das ist der Plan von Felix Edwardsson und den Tigers (Foto: Dennis Duddek).

Platz 15: Paderborn Baskets // 10 Siege

Punktgleich mit den Tigers liegen die Baskets aus Paderborn auf dem 15. Rang. Aus den letzten fünf Partien konnten die Westfalen nur eine gewinnen. Schmerzhaft war vor allem die deutliche Niederlage (74:95) gegen Leverkusen, mit der man auch den direkten Vergleich an die Bayer Giants abgab. Apropos Direktvergleich: Bislang steht man nur im Vergleich mit Schlusslicht Münster positiv da, gegen die beiden Konkurrenten aus Tübingen (-19) und Wolmirstedt (-13) stehen die Rückspiele noch an, die Duelle in der Hinrunde verlor man aber klar. Entsprechend ist es für die Baskets also extrem wichtig, aus den letzten Partien Zählbares mitzunehmen. Neben den angesprochenen Spielen stehen auch noch Duelle mit den Playoffteams aus Crailsheim und Kirchheim an, sowie am finalen Spieltag mit den LIONS aus Karlsruhe, die dann auch noch um die Postseason kämpfen könnten. Berechnet man die durchschnittliche Tabellenplatzierung der noch ausstehenden Gegner (9,2), kommt man zum Ergebnis, dass das Restprogramm der Paderborner zu den schwersten der Kellerteams gehört. Hoffnung gibt allerdings, dass das Team in engen Partien durchaus Nervenstärke gezeigt hat. In Koblenz holte man zuletzt in der Crunchtime einen knappen Sieg.

Schwere Aufgaben warten auf Top Scorer Jonathan Klussmann (#71) und seine Paderborner (Foto: Ochsenfoto.de).

Platz 16: SBB Baskets // 9 Siege

Wochen der Wahrheit, auf kein Team in der ProA passt dieser Leitsatz so gut, wie auf die SBB Baskets. Denn aktuell hat im Tabellenkeller wohl keine Mannschaft so viel Momentum, wie der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Im März trennte man sich nach einer Niederlagenserie vom langjährigen Coach Eiko Potthast (der inzwischen Co-Trainer bei Paris Basketball in der Euroleague ist!) und setzte auf Achmadschah „Cha Cha“ Zazai als neuen Impuls an der Seitenlinie. Seither holten die Baskets drei Siege aus vier Spielen und selbst gegen den Tabellenzweiten aus Crailsheim verlor man nur knapp. Von Vorteil ist dabei auch, dass der Kader nach der Rückkehr von Travis Henson aus seiner Verletzung nochmal an Breite und Qualität gewonnen hat, Henson stand zu Beginn der Spielzeit immerhin in unserem Kader des Saisonstarts. Damit gehen die Baskets mit ordentlich Rückenwind in den Endspurt, in dem nun die (Achtung Sportphrase!) „richtungsweisenden“ Partien anstehen. Doch hier ist diese Beschreibung perfekt passend, denn die nächsten drei Spiele bestreitet man gegen die unmittelbare Konkurrenz aus Paderborn, Leverkusen und Münster. Zwei der Partien finden in der heimischen Magdeburger Halle statt, als heimstärkstes Team des Tabellenkellers durchaus ein Vorteil. Gegen Paderborn und Leverkusen würde man bei einem Sieg zudem automatisch den direkten Vergleich mitnehmen. Insgesamt ist die Ausgangslage für die SBB Baskets also, obwohl man nur knapp über dem Strich steht, durchaus erfolgsversprechend. Natürlich bieten die vielen „Vier Punkte-Spiele“, aber auch immer das Risiko, dass bei einer eigenen Niederlage direkt ein Konkurrent gewinnt…

Im Aufwind? Die SBB Baskets blicken selbstbewusst auf den Saisonendspurt (Foto: Hartmut Boesener).

Platz 17: Bayer Giants Leverkusen // 9 Siege

Erst am vergangenen Spieltag sind die Bayer Giants Leverkusen durch die klare Niederlage in Crailsheim auf den 17. Platz abgerutscht. Immerhin ist man aber weiterhin sieggleich mit den SBB Baskets und hat dank der gewonnenen Direktvergleiche mit Tübingen und Paderborn weiter alle Chancen. Auch für die Rheinländer gilt, dass bereits die nächsten drei Partien dem Team im Abstiegskampf eine Richtung vorgeben könnten. Denn mit dem Derby gegen Köln, dem Auswärtsspiel bei den zuletzt schwächelnden Koblenzern und dem direkten Duell mit den SBB Baskets stehen nun die Spiele an, in denen Punkte hermüssen. Zum Abschluss geht es gegen zwei Top 6-Teams, hier sind Siege nicht unbedingt einzukalkulieren. Vor allem auf die defensive Präsenz wird es ankommen, da die Giants mit durchschnittlich 79,4 Punkten die zweitungefährlichste Offensive stellen. Mit Ausnahme der Partien gegen Göttingen gewann das Team von Mike Koch immer dann, wenn es gelang, den Gegner unterhalb der 75 Punkte zu halten.

Für die Bayer Giants sind vermutlich schon die nächsten Partien vorentscheidend (Foto: Nathalie Zweifel).

Platz 18: Uni Baskets Münster // 8 Siege

Die rote Laterne haben weiterhin die Uni Baskets Münster in der Hand. Und noch vor zwei Wochen hätte man wahrscheinlich schon einen Abgesang auf die Münsteraner starten können. In Bremerhaven (-39) und gegen Göttingen (-45) setzte es überdeutliche Niederlagen, dazu gab es die Trennung von Top Scorer Nick McMullen, der das Team in Richtung Spanien verließ. Eine fast aussichtslose Lage, die aber plötzlich gar nicht mehr so aussichtslos scheint! Denn in den vergangenen beiden Spielen holten die Uni Baskets wichtige Siege und robbten sich so wieder ans rettende Ufer heran. Gerade der überraschend dominante Erfolg gegen Karlsruhe (89:64) dürfte einiges an verlorenem Selbstvertrauen wieder zurückgebracht haben. „Wir haben mehr Glauben in uns gefunden und machen keine mentalen Fehler mehr, wenn es mal schlecht läuft“, analysierte Kapitän Cosmo Grühn zuletzt. Damit haben sich die Unistädter gerade rechtzeitig wieder in die Spur gebracht, denn am Samstag kommen die Tigers Tübingen und direkt am folgenden Wochenende steht das Auswärtsspiel in Magdeburg an. Gegen beide Teams gewann man das Hinspiel, also sind auch hier direkte Vergleiche in Reichweite. Entscheidende Partien werden es auf jeden Fall, denn Fakt ist auch, dass die Baskets trotz dieser direkten Duelle das schwerste Restprogramm haben. Drei aktuelle Playoffteams, darunter der Ligaprimus aus Hagen zum Saisonabschluss, das geht einfacher…

Bringt den Uni Baskets nach seiner Rückkehr wichtige Präsenz unter den Körben: Adam Touray (Foto: Markus Holtrichter).

Sicher ist nach diesem Überblick wohl nur eines: Noch ist im Abstiegskampf überhaupt nichts entschieden. Alle Mannschaften haben noch das Potential aus eigener Kraft den Ligaverbleib klarzumachen, gerade die fünf direkten Duelle bringen dazu jede Menge Spannung! Rein rechnerisch könnten sogar noch alle Teams außerhalb der Top Acht am Ende auf einem Abstiegsplatz landen. An dieser Stelle geht es kurz vor Saisonende nochmal mit einem Update zu den Konstellationen und Rechenspielen im Playoff- und Abstiegskampf weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Nachwuchs-Check bei Phoenix Hagen

Bronze-Auszeichnung und Fokus lokale Entwicklung des Jugendleistungssports

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort Hagen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhält Phoenix Hagen die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom riesigen Einstiegspotenzial im Kinderbereich durch die sehr groß angelegten Schul- und Kita-Projekte bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich durch die bestehenden Kooperationspartner BBA Hagen, TSV Hagen 1860 sowie SV Haspe 70. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Zentralisierung des Jugendleistungssports in der Stadt, das herausragende Schul- und Sozialprogramm, die ganzheitliche Entwicklung der Spieler über Sonderangebote sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein zusätzlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein anschließendes Entwicklungsgespräch. Im Fokus stand dabei die Zusammenarbeit mit den Partnervereinen in der Stadt und insbesondere die strategische Ausrichtung des Jugendleistungssports. Diskutiert wurden unter anderem Ansätze für eine durchlaufende Spielerkarriere und eine hohe Durchlässigkeit bis in den Profisport. Darüber hinaus ging es um die Verstetigung der neuen Kooperation im JBBL- und NBBL-Bereich als auch die Vernetzung aller beteiligten Coaches und Spieler sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Wertigkeit und Anerkennung des Standortes Hagen als Ausbildungsstandort. Ziel ist es nun, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung über neue Aufgabenverteilungen effektiver und stärker zu gestalten.

Martin Schmidt, Geschäftsführer von Phoenix Hagen, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, zu überdenken und gezielt neue Anstöße umzusetzen. Die enge Zusammenarbeit mit der BBA Hagen, dem SV Haspe 70 sowie TSV Hagen 1860 bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung der Spieler als auch für den gesamten Standort Hagen. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch professioneller und ganzheitlicher für den Leistungssport gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Nachwuchs-Check bei den Paderborn Baskets

Silber für starke Strukturen und klare Entwicklungsperspektiven

Die Nachwuchsarbeit der Paderborn Baskets wurde im Rahmen eines Standortbesuchs des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. intensiv unter die Lupe genommen. Für die insgesamt überzeugenden Strukturen und Maßnahmen im Nachwuchsbereich wurde der Standort mit der Silber-Plakette ausgezeichnet.

Das Expertenteam erhielt vor Ort einen differenzierten Einblick in die verschiedenen Entwicklungsstufen des Nachwuchsprogramms – vom Einstieg im Minibereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Profibereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden die breite Basis im Kinder- und Jugendbereich, die hohe Reichweite über die Schul-AGs im Stadtgebiet sowie die Vielzahl an Spiel- und Trainingsangeboten über alle Alters- und Leistungsstufen hinweg. Dass die guten leistungssportlichen Rahmenbedingungen am Standort zu Ausbildungserfolgen führen, zeigt die hohe Anzahl an jungen Talenten mit Einsatzzeiten im ProA-Team der Baskets.

Ein zentraler Bestandteil des Besuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Der Fokus lag dabei auf dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Schulprogramms. Insbesondere die engere Verzahnung mit dem offenen Ganztag spielte eine wichtige Rolle. Darüber hinaus wurden verschiedene Modelle zur nachhaltigen Refinanzierung der Angebote diskutiert – etwa über Kooperationen mit Schulen, Mitgliedschaften oder Partner- bzw. Sponsoringstrukturen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherung und Weiterentwicklung der Trainingsqualität, insbesondere durch gezielte Maßnahmen in der Aus- und Fortbildung der aktiven Trainer im Schul-Programm.

Uli Naechster, Vertreter der Paderborn Baskets, zog ein positives Fazit des Standortbesuchs:
„Die Auszeichnung mit Silber bestätigt die gute Arbeit, die in den vergangenen Jahren im Nachwuchsbereich geleistet wurde. Gleichzeitig zeigt uns der Nachwuchs-Check sehr klar auf, in welchen Bereichen wir noch Potenziale haben. Vor allem im Schulbereich sehen wir große Chancen, unsere Angebote weiter auszubauen und strukturell noch besser aufzustellen. Der Workshop hat uns dafür wertvolle und praxisnahe Ansätze geliefert.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Spielleitung sperrt Till-Joscha Jönke (Tübingen) für ein Spiel

Im Rahmen des ProA-Spiels 2003571 SBB Baskets Wolmirstedt – Tigers Tübingen am 20.03.2026 erhielt der Spieler #26, T. Jönke, in der 34. Spielminute ein disqualifizierendes Foul.

Nach Auswertung des Schiedsrichterberichtes, der Stellungnahmen der beteiligten Spieler sowie der vorliegenden Videoaufzeichnung kam die Spielleitung zu der Auffassung, dass T. Jönke eine minderschwere Tätlichkeit begangen hat. Der Spieler beteiligte sich aktiv in einer Rudelbildung außerhalb des aktiven Spielgeschehens und griff dabei gezielt einen Gegenspieler an. Die Spielleitung geht zu Gunsten von T. Jönke von einem Schubser aus.

Für die minderschwere Tätlichkeit an dem Spieler A. Ceesay verhängte die Spielleitung gegen T. Jönke eine Spielsperre von einem Pflichtspiel sowie eine Geldstrafe. Der Spieler ist damit für das Pflichtspiel Nr. 2003580 am 27.03.2026 gesperrt. Bei der Bemessung der Strafe wurden die nicht eindeutige Intensität und die Entschuldigung des Spielers berücksichtigt.

Die Entscheidung erging gemäß § 80 Abs. 2 SuVO sowie § 78 SuVO in Verbindung mit § 2 Nr. 6 und 8 SuVO sowie Ziffer 1.21 des Strafenkatalogs. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erging gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.