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Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ startet ins dritte Schuljahr – über 3.200 Grundschulen dabei, 233.000 Kinder in Bewegung

10. September 2026/in 15.000 Grundschulen, Allgemein, APP, Liga-News, Nachwuchs

Zum Start des neuen Schuljahres nimmt die Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ weiter Fahrt auf – zum dritten Jahrestag des WM-Titels der deutschen Basketball-Nationalmannschaft. Bereits über 3.200 Grundschulen beteiligen sich an der Initiative, und rund 233.000 Kinder werden durch teilnehmende Basketballvereine aktiv in Bewegung gebracht.

Die Initiative, getragen von der BARMER 2. Basketball Bundesliga, der easyCredit Basketball Bundesliga, dem Deutschen Basketball Bund (DBB) sowie den Landesverbänden und der TOYOTA Damen Basketball Bundesliga, zielt darauf ab, bis 2032 Basketball an allen über 15.000 Grundschulen in Deutschland zu etablieren.

Bewegung, Gesundheit und chancengleicher Zugang zum Sport sind heute wichtiger denn je. Gerade mit der zum Schuljahr 2026/27 greifenden Ausweitung der ganztägigen Betreuung (GaFöG) an Grundschulen bietet die Offensive Schulen und Sport eine wertvolle Schnittstelle. Dabei trägt Basketball nicht nur zur körperlichen Fitness bei, sondern fördert Teamgeist, Respekt und Fair Play – zentrale Werte für eine gesunde und inklusive Entwicklung der Kinder.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit Schulen, Lehrkräften, Eltern und Vereinen stellt die Offensive sicher, dass Bewegungsförderung nicht nur breit gestreut, sondern auch wirksam und nachhaltig ist. Schulen erhalten ergänzend praxisorientierte Fortbildungen und Materialien, um den Sportunterricht optimal zu gestalten.

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga, bringt es auf den Punkt: „Unser Ziel muss es sein, bereits Grundschulkindern den Spaß am Sport und am Basketball zu vermitteln. Gemeinsam mit den weiteren relevanten Basketballorganisationen sehen wir hier die große Chance, mehr Kinder im Grundschulalter zum Sport und auch zu den Basketballvereinen in den jeweiligen Regionen zu bringen.“

Wie Schulen Teil der Grundschuloffensive werden können

Grundschulen können sich unkompliziert über die Projektwebseite www.15000xbasketball.de anmelden oder Kontakt zu ihrem örtlichen Basketballverein bzw. Landesverband aufnehmen. Dort finden sie Informationen zu:

  • Praxisideen für Schulen: von Aktionstagen über Schul-AGs bis hin zu Schulvereinsmannschaften.
  • Unterstützungsangeboten: Materialien, Trainingshilfen und Fortbildungen für Lehrkräfte.
  • Kooperationsmodellen: wie Schulen langfristig mit Vereinen zusammenarbeiten können.

Die Teilnahme an der Grundschuloffensive bietet Schulen gleich mehrere Vorteile. Basketball schafft zusätzliche, kindgerechte Bewegungsräume im Schulalltag und trägt damit unmittelbar zur Gesundheitsförderung bei. Regelmäßige sportliche Aktivität stärkt Körper und Geist, verbessert die Konzentrationsfähigkeit und unterstützt so auch den Lernerfolg. Darüber hinaus fördert Basketball wichtige soziale Kompetenzen: Teamgeist, Fairness und gegenseitiger Respekt werden im gemeinsamen Spiel erlebbar und stärken das Miteinander in der Schulgemeinschaft. Schulen profitieren zudem von praxisnahen Fortbildungen für Lehrkräfte sowie von hochwertigen Unterrichtsmaterialien, die den Einstieg erleichtern. Durch die Kooperation mit örtlichen Vereinen entsteht schließlich eine langfristige Vernetzung, die Kindern den Zugang zu kontinuierlicher Sport- und Vereinsaktivität eröffnet – und damit weit über die Schule hinauswirkt.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/15000xBasketball_16zu9_szene.png 1080 1920 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-09-10 15:00:032026-09-10 11:59:18Grundschuloffensive „15.000xBasketball“ startet ins dritte Schuljahr – über 3.200 Grundschulen dabei, 233.000 Kinder in Bewegung

Spotlight #13: 6x Do or Die zum Start: Die Pokalvorschau

8. September 2026/in Liga-News, ProA 26/27, Spotlight

In gut zweieinhalb Wochen startet die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, doch für sechs Teams geht es bereits in dieser Woche los! Denn die 1. Runde im Netto BBL Pokal steht an und liefert einmal mehr die Bühne für spannende Duelle und vielleicht ja auch die eine oder andere Überraschung. In jedem Fall dürften es echte Highlightspiele für die sechs teilnehmenden ProA-Ligisten werden, zumal diese wie gewohnt mit Heimrecht in die Pokalsaison starten. Von Traditionsduellen bis zu Lokalderbys ist alles dabei, in dieser Ausgabe von Spotlight gibt es den genauen Blick auf die anstehenden Partien.

Vom ProA-Spitzenspiel zum Pokalduell

HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen // Do. 10.09.2026 18:30 Uhr

Eröffnet wird die 1. Pokalrunde in der Arena Hohenlohe. Die HAKRO Merlins Crailsheim empfangen Phoenix Hagen zu einem Duell, das wir in den vergangenen Saisons schon in der ProA genießen durften. Und die Merlins dürften durchaus noch die eine oder andere Rechnung offen haben. In der vorletzten Saison trafen die beiden Teams in einer hochspannenden Viertelfinalserie aufeinander. Das bessere Ende gab es für die Hagener, die Spiel fünf in Crailsheim für sich entschieden. In der Hauptrunde der letzten Saison waren Crailsheim und Hagen dann die stärksten Teams der ProA und landeten sieggleich auf den ersten beiden Plätzen. Nur wenige Punkte im direkten Vergleich trennten die Crailsheimer vom Hauptrundensieg. Und wer weiß wie die Playoffs verlaufen wären, wenn die Merlins anstelle der Hagener von Platz eins in die Postseason gegangen wären… Es steckt also einiges an frischer Historie in dem Duell, klar ist aber auch, was zählt ist das Hier und Jetzt.

Und in diesem haben die Gastgeber einen großen Umbruch im Kader vollzogen. Neues Trainerteam, ein gutes Dutzend an Abgängen und jede Menge frische Spieler. Es ist ein kompletter Neustart in Hohenlohe, der durch die jüngste Trennung vom sportlichen Leiter Bogdan Radosavljevic noch deutlicher ausfällt. Point Guard Gianni Otto ist der Einzige, der schon im letztjährigen Pokalspiel (gegen Science City Jena) das Crailsheimer Trikot trug. Viel Verantwortung für den jungen neuen Coach Florian Flabb, dessen neues Team aber zumindest schon einiges an Pokal-Erfahrung mitbringt. Point Guard Simon Krajcovic hat bereits vier Pokalpartien mit seinem Ex-Team aus Gießen in der Vita und auch die weiteren Neuzugänge um Hendrik Drescher, Booker Coplin und Co. waren bereits im Netto BBL Pokal aktiv. Die Gäste haben etwas mehr Kontinuität im Kader und bringen eine Handvoll Aufstiegshelden mit. Der Kern um die ProA-bekannten Gesichter wie Marcus Graves, Bjarne Kraushaar oder Tim Uhlemann blieb bestehen und kennt dementsprechend auch die Atmosphäre in der Arena Hohenlohe. Und dass diese durchaus ein Ort für Pokalüberraschungen ist, zeigt der Blick in die vorletzte Saison. Damals schlugen die Merlins nicht nur die ROSTOCK SEAWOLVES in der 1. Runde, sondern hatten auch das Spitzenteam von Alba Berlin am Rande der Niederlage.

Neu-Merlin Krajcovic hat mit den GIESSEN 46ers schon einmal die Pokalsensation geschafft (Bild: Tristan Lindner).

Neuer Coach gegen alten Club

Eisbären Bremerhaven vs. Basketball Löwen Braunschweig // Do. 10.09.2026 20:00 Uhr

Wenn am Donnerstag um 20:00 Uhr der Sprungball durch die Bremer ÖVB Arena fliegt, dürfte es für einen Mann ein ganz besonderer Moment sein. Ferried Naciri übernahm in diesem Sommer den Posten als Headcoach der Eisbären Bremerhaven, nachdem er zuvor eine Saison als Assistant Coach bei den Basketball Löwen Braunschweig gearbeitet hatte. Im ersten Pflichtspiel nun direkt gegen das Ex-Team zu coachen, der Pokal machts möglich. Noch spezieller wird dieses Aufeinandertreffen dadurch, dass bei den Löwen auch weiterhin Ramón Díaz an der Seitenlinie steht, ebenjener Trainer, den Naciri zuletzt als Assistent unterstützte. Ob Naciri den Eisbären also die entscheidenden Insidertipps mitgeben kann, werden wir am Donnerstag erleben. Den passenden Rahmen bietet wie schon im letzten Jahr die ÖVB Arena in Bremen. Die große Halle, in die die Bremerhavener für besondere Partien ausweichen hat sich oft als gutes Pflaster erwiesen. In den letztjährigen Playoffs konnte man hier alle seine Spiele gewinnen, selbst gegen den späteren Meister aus Hagen.

Der Transfersommer verlief im hohen Norden etwas ungewöhnlich. Kapitän Adrian Breitlauch verlängerte zwar seinen Vertrag, spielt aber zunächst bis Anfang nächsten Jahres in Afrika. Der neu geholte Point Guard Dillon Hunter entschied sich doch noch für eine weitere Saison am College, sodass kurzfristig mit Corey McKeithan ein neuer Aufbauspieler verpflichtet werden musste. Stabilität gibt allerdings die deutsche Guard-Rotation, denn hier lockte man die wurfstarken und ProA-erfahrenen Garai Zeeb, Vincent Friederici und Tyreese Blunt an die Nordseeküste. Auch für Ersteren ist es übrigens ein Duell mit dem Ex-Team, von 2019-2021 stand der 29-jährige in Braunschweig unter Vertrag. Auch bei den Löwen lohnt der Blick auf die deutschen Guards. Denn in Gian Aydinoglu kehrte ein Spieler zu den Braunschweigern zurück, der in der letzten Saison mit Kirchheim die ProA-Vizemeisterschaft feierte. Das Hauptrundenspiel, in dem er die meisten Minuten auf dem Feld stand, hatte Aydinoglu übrigens auswärts gegen die Eisbären. Auch er konnte in diesem Sommer aber nicht verhindern, dass die Löwen bislang alle Vorbereitungsspiele verloren. Schaffen es die Eisbären diese Serie aufrecht zu erhalten und für die Pokalüberraschung zu sorgen?

Bekannte Gesichter: Aydinoglu, hier noch im Kirchheimer Trikot, und Carlos Carter werden im Pokal wieder aufeinandertreffen (Foto: Dennis Green).

Die Pokal-Dauerbrenner wollen wieder ins Achtelfinale

GIESSEN 46ers vs. NINERS Chemnitz // Sa. 12.09.2026 18:30 Uhr

Zum vierten Mal seit der Aufstockung des Pokals nehmen die ProA-Ligisten an der 1. Runde teil. Und ein Team war bis jetzt immer dabei: Die GIESSEN 46ers sind aus ProA-Sicht so etwas wie die Stammgäste im Netto BBL Pokal. Und durch die Kontinuität im Kader sind auch immer noch einige Akteure übrig, die alle diese Pokalpartien auf dem Parkett miterlebt haben. Neben den Coaches sind das vor allem Kapitän Robin Benzing sowie Luis König Figge. Ersterer verkündete im Sommer den Aufschub seines ursprünglich geplantem Karriereendes zugunsten einer weiteren Saison im 46ers-Trikot. Und für letzteren sind Partien gegen Chemnitz ohnehin etwas ganz besonderes, schließlich gehört König Figge zu den Aufstiegshelden, die 2020 den NINERS-Weg in die BBL ebneten. Genauso übrigens wie Chris Carter, der in diesem Sommer als der Königstransfer zu den Gießenern stieß. Bei den NINERS gab es in der Offseason einen kompletten Umbruch. Coach Pastore trainiert einen runderneuerten Kader, für den man auch in der ProA die Angel auswarf. Und so kommt es im Pokalspiel zum Wiedersehen mit Player of the Year Ben Burnham (zuletzt Artland Dragons) und Jannis von Seckendorff (zuletzt Eisbären Bremerhaven).

Alleine der Blick auf die einzelnen Spieler macht schon Lust auf die Partie, die aber noch mehr Historie zu bieten hat. Denn das anstehende Duell weckt durchaus einige Erinnerungen an die erste Gießener Pokalteilnahme als Zweitligist. Im September 2023, auch ein Samstag um 18:30 Uhr, empfingen die 46ers die damals noch erstklassigen HAKRO Merlins Crailsheim. Das Team von Frenkie Ignjatovic lieferte damals nicht nur einen guten Fight, es war sogar über weite Strecken überlegen und fuhr den überraschenden Erstrundensieg ein. Im Achtelfinale traf das Team um Robin Benzing dann auf wen? Richtig, die NINERS Chemnitz. Auswärts in Sachsen waren die 46ers chancenlos, nun gibt es drei Jahre später also endlich die Chance zur Revanche. „Da haben wir noch etwas gutzumachen“, meint auch Ignjatovic. Und diesmal gibts das Match mit dem feinen Unterschied, dass die Gießener vor heimischer Kulisse antreten. Und da die Reparaturarbeiten in der Sporthalle Gießen-Ost über den Sommer abgeschlossen werden konnten, sind für die Fans nun auch endlich wieder alle Plätze verfügbar. Perfekte Bedingungen eigentlich für eine rauschende Pokalnacht…

Sechs Jahre ist es her, dass Luis König Figge das Trikot der NINERS Chemnitz trug (Foto: NINERS Chemnitz).

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Mit lettischem Coach zum Pokalcoup

BG Göttingen vs. SYNTAINICS MBC // Sa. 12.09.2026 20:00 Uhr

Zur Primetime am Samstagabend startet die BG Göttingen gegen den SYNTAINICS MBC in das Abenteuer Netto BBL Pokal. Im vergangenen Jahr hieß unsere Überschrift für das Göttinger Pokalduell noch „Runderneuerte Veilchen wollen Bonn ärgern.“ Runderneuert wäre diesmal zu viel gesagt und dennoch, auch in diesem Sommer gab es wieder einen Umbruch bei der BG. Im Letten Martins Gulbis kam ein neuer junger Coach, die Abgänge wurden mit vier spannenden Neuzugängen kompensiert. Doch die wichtigste Nachricht der Offseason war sicher die Vertragsverlängerung von Zach Jackson, der als einziger Importprofi den Göttingern erhalten blieb. Zusammen mit dem deutschen Kern um Daniel Kirchner und Robin Lodders gehört er zu den Spielern, die schon im letzten Pokalspiel auf dem Parkett standen. Die Saisonvorbereitung lief bei der BG stark an, mit Jena und Braunschweig konnte man gleich zwei BBL-Clubs besiegen. Zuletzt setzte es aber Niederlagen, auch weil sich Neuzugang Zac Watson verletzte und sich so die ohnehin kompakte Rotation auf den großen Positionen weiter verkürzte.

Auch der Gegner aus Weißenfels hatte mit Verletzungen zu kämpfen, Top Spieler Spencer Reaves wird dem Club noch einige Wochen fehlen. Dabei sein wird dagegen Collin Welp, der in Göttingen gegen seinen Ex-Club antreten wird. Doch es gibt noch eine weitere Verbindung. Denn Pokalfans dürfte der überraschende Pokalsieg des MBC in der vorletzten Saison noch in frischer Erinnerung sein. Damals schlug man sensationell die Bayern und sicherte sich im Finale den Titel. Gecoacht wurden die Weißenfelser in der Saison vom Letten Janis Gailitis, der mittlerweile neben seiner Tätigkeit in Strasbourg auch die lettische Nationalmannschaft verantwortet. Und eben dort ist Martins Gulbis sein Assistant Coach. Entsprechend konnte der neue Göttinger Trainer schonmal einige Eindrücke über den Pokalgegner einholen, die wichtigste Einschätzung kam zum Schluss: „Er hat mir gesagt, dass wir bereit für den MBC sind.“

Zach Jackson soll auch weiter ein Schlüsselspieler bei der BG sein (Foto: Swen Pförtner).

Schwarz-gelbes Derby im Ländle

Kreisbau Kirchheim Knights vs. MHP RIESEN Ludwigsburg // S0. 13.09.2026 15:00 Uhr

Was wäre die 1. Pokalrunde nur ohne Derbys? Im letzten Jahr gab es das Nordderby zwischen Bremerhaven und Oldenburg, in dieser Saison steht ein schwäbisches Derby an. Die Kreisbau Kirchheim Knights sind erstmals im Netto BBL Pokal vertreten, der Lohn für eine starke Saison die sogar noch mit der ProA-Vizemeisterschaft endete. Die Partie gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg wird eine echte Premiere, denn es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte der Knights, dass ein Pflichtspiel gegen einen Erstligisten ansteht! Alleine das dürfte dem Team von Igor Perovic als Motivation reichen. Doch hinzu kommt noch die Personalie Johannes Patrick. Der junge Guard spielte jahrelang in Ludwigsburg, arbeitete sich durch die Jugendmannschaften bis in den BBL-Kader. Im Sommer folgte dann der Schritt nach Kirchheim, um unter der Teck eine größere Rolle einzunehmen. Im ersten Pflichtspiel direkt gegen die alte Liebe, hier wäre eine Phrase wie „Geschichten, die nur der Sport schreibt“ mit Sicherheit angebracht.

Neben Patrick haben die Kirchheimer noch sechs weitere Akteure für die Kernrotation verpflichtet. Bis auf den zuletzt geholten CJ Hines haben alle bereits Erfahrung im deutschen Basketball, ein möglicher Vorteil so früh in der Saison? Auch der Blick aufs Parkett ist bei den Knights aktuell positiv. Klare Siege gegen die Tigers Tübingen und die OrangeAcademy, gewissermaßen hat man hier schonmal Derbys geprobt. Es sind also positive Vorzeichen, mit denen die Ritter in das Pokalspiel gehen können, auch wenn sie dies naturgemäß als Underdog tun. Die Spielstätte ist im Übrigen auch dem Anlass angemessen. Wie schon bei Highlightspielen in der ProA tauscht man für den Pokal die Sporthalle Stadtmitte gegen die größere EWS Arena in Göppingen.

Tauschte im Sommer das schwarz-gelbe Ludwigsburgtrikot gegen das gelb-schwarze Kirchheimjersey: Johannes Patrick (Foto: MHP RIESEN Ludwigsburg).

Erstrundenexperten in neuer Rolle

MLP Academics Heidelberg vs. EWE Baskets Oldenburg // So. 13.09.2026 18:00 Uhr

Nach fünf Saisons in der easyCredit BBL stand in diesem Sommer wieder der Gang in die ProA für die MLP Academics Heidelberg an. Doch Abstiege bieten immer auch die Chance für einen Neustart und so begannen die Academics sofort damit, einen starken Kader für die Mission Wiederaufstieg zusammenzustellen. Wie viel ProA-Erfahrung im neuen Heidelberger Team steckt haben wir bereits in der vergangenen Ausgabe von Spotlight analysiert. Verlassen hat den Verein allerdings Center Marcel Keßen. Doch auf das Wiedersehen muss man in Heidelberg nicht lange warten, schon am Sonntagabend ist es soweit. Denn das Los wollte es so, dass Keßen mit seinem neuen Club, den EWE Baskets Oldenburg, direkt zum Pflichtspielauftakt im SNP Dome gastiert. Für den sportlichen Leiter der Academics, Alex Vogel, ist das „ein sehr attraktives, aber auch schwieriges Los.“

Was für die Heidelberger spricht, ist die bisherige Erstrundenbilanz. 2022 ein knapper Sieg in Braunschweig, 2023 ein Auswärtserfolg in Bayreuth und 2024 zog man zuhause gegen die Veolia Towers Hamburg in das Achtelfinale ein, für das man im Folgejahr sogar gesetzt war. So gesehen haben die Academics also noch kein Erstrundenaus hinnehmen müssen, fairerweise hinkt der Vergleich etwas, trat man doch auch immer als BBL-Club mit einem BBL-Kader an. Nun ist der Verein also das erste Mal als ProA-Vertreter dabei. Das Weiterkommen gegen die neuaufgestellten Oldenburger wird eine harte Aufgabe, doch dafür kann Coach Carlo Finetti auf einen Neuzugang bauen, der für den Pokalwettbewerb den perfekten Namen hat: Frank Champion wechselte aus Finnland an den Neckar und ist als Leistungsträger eingeplant. Und die passenden Schlussworte für die Vorschau hat wieder Alex Vogel parat: „Wir sind klarer Außenseiter, im Pokal ist aber bekanntermaßen immer alles möglich.“

Identifikationsfigur Niklas Würzner, hier im Erstrundenduell 2023 gegen Bayreuth, geht in seine 15. Saison in Heidelberg (Foto: Ochsenfoto.de)

In den vergangenen drei Saisons konnten zweimal ProA-Teams die Überraschung schaffen. Welches Team kann daran anknüpfen und einen der BBL-Clubs aus dem Wettbewerb werfen? Potential für den einen oder anderen packenden Pokalfight ist in jedem Fall vorhanden. Das war sie, die Pokalausgabe von Spotlight. An dieser Stelle wird es in einigen Wochen dann um den Saisonstart in der ProA gehen. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Titelbild_Spotlight13_photocredit_Nico-Genslein_Tristan-Lindner.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-09-08 08:55:072026-09-08 08:55:51Spotlight #13: 6x Do or Die zum Start: Die Pokalvorschau

Spotlight #12: Sommer-Roundup aus der ProA

1. September 2026/in Liga-News, ProA 26/27, Spotlight

Bald hat das lange Warten wieder ein Ende. In weniger als vier Wochen startet die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA endlich in die neue Saison. Eine Saison, die in jedem Fall eine Besondere wird, schließlich ist es die 20. Spielzeit seit Gründung der ProA. Der Countdown für die Jubiläumssaison läuft also und entsprechend stecken auch alle Teams schon tief in ihrer Saisonvorbereitung. Höchste Zeit für einen Blick auf den bisherigen Sommer, in dem sich wieder einiges bei den 18 ProA-Clubs getan hat. Fast die Hälfte der Teams geht mit neuem Coach an der Seitenlinie in die Saison und gerade bei den möglichen Spitzenteams dürfen wir ein großes Wiedersehen mit ehemaligen Aufstiegshelden erwarten. Welchen Einfluss hatten die US-Colleges auf die Offseason und wohin hat es die Nürnberg Falcons auf ihrer speziellen Preseason-Reise verschlagen? All das lest ihr hier in der neuen Ausgabe von Spotlight.

Jede Menge Aufstiegserfahrung bei den Top Favoriten

Dass der Aufstieg in die easyCredit BBL schwer bis nicht planbar ist, haben die letzten Saisons oft genug gezeigt. Klar ist aber auch, dass es definitiv nicht schadet Spieler zu verpflichten, denen dieses Kunststück bereits gelungen ist. Denn die Erfahrung im Kader kann in entscheidenden Situationen den Ausschlag geben. Den auf dem Papier qualitativ stärksten und erfahrensten Kader hat sich der Absteiger MLP Academics Heidelberg zusammengestellt. Aus der BBL ging ein guter deutscher Kern um Paul Zipser, Niklas Würzner, Erol Ersek und Kevin McClain den Weg in die ProA mit. Bis auf Erstgenannten haben alle schon einen ProA-Aufstieg in ihrer Vita stehen. Für Erol Ersek waren es im Prinzip sogar zwei, weil die Tigers Tübingen 2023 trotz Finaleinzug auf den Gang in Liga Eins verzichteten. Doch damit nicht genug, die Heidelberger legten qualitativ weiter nach und sicherten sich früh in der Offseason die Dienste von Joschka Ferner (ProA-Meister 2023 mit RASTA Vechta) und Lorenz Brenneke (Aufstieg mit den SKYLINERS 2024). In frischer Erinnerung ist zudem Chuck Harris, der in der letzten Saison mit Kirchheim im ProA-Finale stand. Insgesamt hat der Kader der Academics also nun sieben sportliche BBL-Aufstiege im Kader, das ist eine Ansage.

Einen ähnlichen Ansatz wählten die GIESSEN 46ers, die sich direkt den Aufstiegsexperten schlechthin angelten. Chris Carter spielte vor der kommenden Saison bei vier verschiedenen Vereinen in Deutschland. Und egal ob mit bei RASTA Vechta, den NINERS Chemnitz, den ROSTOCK SEAWOLVES oder zuletzt Science City Jena, überall gelang dem Point Guard der Finaleinzug und damit der BBL-Aufstieg. Nun soll also in Gießen der fünfte Streich gelingen und da passt es perfekt, dass die 46ers in Zach Cooks direkt einen weiteren alten Bekannten verpflichteten. Cooks war 2024/25 nicht nur ein Teil der Jenaer Erfolgsmannschaft, ihm gelang sogar der entscheidende Wurf. Im vierten Spiel der Halbfinalserie zwischen Jena und, wie passend, Gießen stand es kurz vor Schluss 95:95. Ein letzter Angriff blieb Jena noch. Der Ball landete bei Cooks, der attackierte und den Ball zum Sieg im Gießener Korb unterbrachte. Damals ließ der schnelle Guard die Gießener Träume von der Rückkehr in die BBL zerplatzen, kann er diese Saison der entscheidende Faktor zum Erreichen dieses Ziels der 46ers sein?

Für die HAKRO Merlins Crailsheim verliefen die letzten Playoffs nicht nach Plan. Mit Hauptrundenplatz zwei im Gepäck hatte man sich sicher mehr als das Viertelfinalaus vorgenommen. Was in diesem Sommer folgte war ein Radikalumbau des Teams. Nur Gianni Otto und Till Isemann blieben in Hohenlohe, der Rest des Kaders inklusive Coach McCray verabschiedete sich. Bei den Neuverpflichtungen wird deutlich, dass keine Experimente eingegangen werden sollten. Nur Forward Peyton Gerald hat noch keine Erfahrung im deutschen Basketball vorzuweisen, ansonsten sind uns die neuen Merlins gut bekannt. Simon Krajcovic geht in seine fünfte ProA-Saison, ebenso wie Hendrik Drescher, der aus seiner Trierer Zeit schon einen Meistertitel im Gepäck hat. Mit Lucas Mayer kam einer der besten deutschen Guards der vergangenen Jahre und aus Vechta angelte man sich Luc van Slooten und Booker Coplin. Für letzteren kommt es zur Reunion mit seinem ehemaligen Coach. Denn der neue Mann an der Crailsheimer Seitenlinie ist Florian Flabb. 2022/23 arbeitete er bereits mit Coplin bei den ART Giants Düsseldorf zusammen, ehe er in den vergangenen beiden Saisons die OrangeAcademy coachte und in die ProA führte.

Harmonierten schon in Jena top: Chris Carter und Zach Cooks wollen jetzt in Gießen den Aufstieg angreifen (Foto: Christoph Worsch).

Der internationale Einfluss an der Seitenlinie I

Neben den Merlins gehen insgesamt gleich sieben weitere Vereine mit neuen Headcoaches in die kommende Saison. Mit Ausnahme des bereits beschriebenen Florian Flabb, kommt keiner der neuen Cheftrainer aus Deutschland. Ob aus Spanien, Frankreich den USA oder dem Baltikum, die Coaches bringen jede Menge Vielfalt und neue Einflüsse in die ProA. So setzt die OrangeAcademy nach dem Abgang von Aufstiegstrainer Flabb auf den Franzosen Mehdy Mary. Der 46-jährige bringt eine Menge Erfahrung mit, gerade in der Förderung junger Talente, was beim Farmteam von ratiopharm ulm perfekt passen dürfte. Drei Jahre trainierte er die U21 vom Euroleagueclub ASVEL Villeurbanne, ehe er den Nachwuchs in Limoges coachte, wo er auch später das Erstligateam übernahm. Reisen wir aus Frankreich weiter nach Belgien. Aus dem kleinen Ort Mol stammt Ferried Naciri, der neue Mann an der Seitenlinie der Eisbären Bremerhaven. Die Nordseestädter mussten ihre erfolgreiche letzte Saison mit dem Abgang von Coach Esterkamp bezahlen, der das Interesse von BBL-Club Jena geweckt hatte. In Naciri fanden die Eisbären einen passenden Nachfolger, der trotz seiner erst 37 Jahre schon auf mehr als ein Jahrzehnt an Coaching-Erfahrung zurückblicken kann. Der Belgier war zunächst in seiner Heimat tätig, ehe es ihn über Dänemark und die Niederlande in die BBL verschlug. Hier arbeitete er als Co-Trainer in Oldenburg und Braunschweig, ehe er nun wieder auf einen Chefposten rückt.

Auch Medikamente per Klick Bayreuth ist bei der Trainersuche auf einen Coach aus einem Nachbarland gestoßen. In der neuen Saison hat Vincent van Sliedregt das Taktikboard in der Wagnerstadt in der Hand. Der Niederländer war lange Zeit Headcoach bei LWD Basket in der belgisch-niederländischen BNXT League. Fun Fact #1: Sein Vorgänger beim Club aus Leeuwarden war 2021 Ferried Naciri. Fun Fact #2: Den wurfstarken Matt Frierson (2022-24 bei den Eisbären Bremerhaven) hat van Sliedregt direkt nach Bayreuth mitgebracht. Neben seiner Tätigkeit bei LWD Basket war der Niederländer zudem auch Chefcoach der niederländischen Damennationalmannschaft. Diese Doppeltätigkeit ist nun nicht mehr möglich, der volle Fokus gilt Bayreuth. Frankreich, Belgien, Niederlande… die BG Göttingen hat bei der Besetzung des Trainerpostens noch etwas weiter geblickt und ist in Lettland fündig geworden. Martins Gulbis tritt die Nachfolge von Fabian Strauß an, mit dem sich die BG nach den eher ernüchternden Playoffs auf eine Vertragsauflösung geeinigt hatte. Der Lette bringt einiges an Erfahrung aus dem Baltikum mit. Mit VEF Riga holte er die Meisterschaft und durfte sich auch persönlich über die Auszeichnung als Coach des Jahres freuen. Göttingen wird nun seine erste Station außerhalb der Heimat, parallel wird er aber als Co-Trainer weiter für die lettische Nationalmannschaft arbeiten.

Haben beide bereits das Damen-Nationalteam ihres Heimatlandes trainiert: Vincent van Sliedregt (l.) und Martins Gulbis (r.) (Fotos: Bas de Leeuw/Basketball.nl, FIBA).

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Der internationale Einfluss an der Seitenlinie II

Vier internationale Trainer werden wir also in der nächsten Saison genau kennenlernen, die drei weiteren neuen Coaches haben bereits ProA-Erfahrung gesammelt. Der prominenteste Name ist sicher Felix Banobre. Der langjährige Headcoach der VfL SparkassenStars Bochum übernahm in diesem Sommer den Posten bei den Tigers Tübingen und soll der Architekt eines Neustarts werden. Nach der enttäuschenden vergangenen Saison müssen gleich zehn Neuzugänge in Tübingen zu einer Einheit geformt werden, die zusammen mit den verbliebenen Till Jönke und Melkisedek Moreaux für einen spielerischen Aufschwung sorgen sollen. Dass Banobre der richtige Mann für eine langfristige Entwicklung eines Standorts sein kann, hat der Spanier in Bochum unter Beweis gestellt. Fast sieben Jahre coachte er tief im Westen und führte die SparkassenStars in die ProA. Als sich die Wege mit Banobre im vergangenen Frühjahr trennten, setzten die VfL SparkassenStars Bochum zunächst bis Saisonende auf die interne Lösung Petar Topalski (bis dahin Assistant Coach). Wie geplant rückt dieser nun wieder in das zweite Glied, stattdessen übernimmt ein weiterer ehemaliger Co-Trainer das Ruder. Alvaro Sanchez tritt seine erste Headcoach-Stelle im Profibereich an. Damit hat Bochum also wieder einen spanischen Cheftrainer. Der in Barcelona aufgewachsene Sanchez arbeitete schon in Schweden, Ägypten und den Niederlanden, seit 2024 war er im Staff der SparkassenStars und war als neuer Chef die Wunschlösung der Bochumer. Doch nicht nur im Ruhrgebiet beförderte man einen Assistant zum Headcoach. Auch die Nürnberg Falcons vollzogen diese Rochade, in der Ralph Junge wieder seine Hauptaufgabe als Geschäftsführer übernahm und damit Platz für Tim Black machte. Der US-Amerikaner verbrachte schon als Spieler einige Jahre in Deutschland. Nach der aktiven Karriere ging Black zunächst zurück in die USA, ehe er 2024 zum Coachingteam der Falcons stieß. Gut zwei Saisons konnte er als Co-Trainer Erfahrung sammeln, sodass nun seine erste Saison in voller Verantwortung bevorsteht. Und diese beginnt für die Falcons gleich mit einer der ungewöhnlichsten Preseasons…

Felix Banobre (l.) übernimmt ein runderneuertes Tübinger Team, Tim Black (r.) rückt nach zwei Saison als Assistant Coach auf den Nürnberger Chefposten (Fotos: Hartmut Boesener, Nathalie Zweifel).

Einmal China und zurück: Die außergewöhnlichste Vorbereitung

15 Spiele in gut drei Wochen! Das klingt nach einem verblüffend straffen Vorbereitungsprogramm, schließlich entspricht das schon fast einer halben Saison. Doch die Nürnberg Falcons setzen noch einen drauf und bestreiten diese Spiele im Rahmen einer Turnierreise durch China! Am 5. August flogen die Falken los, die Rückkehr war am gestrigen Montag. Coach Black blickt durchaus positiv auf diese Reise, denn „Spieler bestreiten lieber Spiele, als sich nur durch Lauftraining in Form zu bringen.“ Bleibt natürlich die Frage, inwiefern bei diesem Pensum die Spielzüge und Automatismen entwickelt werden können, doch in Asien lief es für die Nürnberger. In Zhongning, beim ersten der Turniere, gewannen die Falcons direkt alle drei Spiele und krönten sich zum Turniersieger. Und das noch ohne Guard Nate Heise und natürlich ohne den frisch verpflichteten Xavier Bell, der erst in Deutschland zum Team stieß. Gegen Gegner aus China, Georgien und Australien holten die Franken auch in den folgenden Spielen einige Siege, bei denen sich vor allem Forward Ty Allred mehrfach als Top Scorer hervortat. Nach der Rückkehr stehen nun noch fünf weitere Testspiele an, sodass die gesamte Vorbereitung 20 Partien umfasst!

Kampf um den Ball in Zhongning (Foto: Nathalie Zweifel).

Der Ruf vom College

Bereits in den letzten Offseasons machte sich in der ProA der Einfluss des US-Sports bemerkbar. Ein Urteil des obersten Gerichtshof in den USA machte 2021 den Weg für deutlich höhere Gehälter und Vermarktungsmöglichkeiten von College-Athleten frei. Das hat den ohnehin schon vorhandenden Reiz in die USA zu wechseln nochmal verstärkt. Und so sind auch in diesem Sommer wieder einige Athleten aus der ProA in Richtung College gewechselt. Ob Linus Ruf (Wyoming Cowboy Basketball), Fynn Lastring (New Mexico Lobos), Janis Jünemann (Western Michigan University) oder Tom Stoiber (Davidson College) um einige Namen exemplarisch zu nennen. Das hat mittlerweile eine gewisse Normalität entwickelt, neu ist hingegen, dass auch das Verpflichten von Rookies sich erschwert hat. Grund ist abermals das System in den USA. In der NCAA waren bisher vier aktive Saisons das Maximum für die College-Karriere, mit den Regeländerungen dieses Sommers weitet sich diese auf fünf Saisons aus. Das führte bei den Eisbären Bremerhaven dazu, dass man Dillon Hunter bereits als neuen Floor General verkündet hatte, ehe die neuen Regeln ihm doch die lukrativere Rückkehr an die Clemson University ermöglichten. Doch die Eisbären reagierten schnell und stellten Corey McKeithan als neuen Point Guard vor. Auch den Nordkonkurrenten Artland Dragons ereilte dasselbe Schicksal. Kenny Noland entschied sich trotz Zusage in Quakenbrück für eine weitere Saison an der Columbia University. Doch vielleicht war das auch Glück im Unglück für die Drachen, denn als Ersatz verpflichtete man mit Jonathan Klussmann immerhin einen der letztjährigen Top Scorer der ProA.

Jonathan Klussmann spielte schon bei RASTA Vechta II unter Coach Gruhn (Foto: Sebastian Neddermann).

Das war er, der ProA-Sommer im Schnelldurchlauf. Einen Überblick über alle Transfers und Kader gibt’s übrigens immer aktuell in unserer Wechselbörse. Am 25. September startet dann die neue Saison mit dem Eröffnungsspiel in Gießen, doch sechs ProA-Teams sind wie gewohnt schon vorher im Einsatz. Denn der BBL Pokal steht an und eine ausführliche Vorschau auf die Erstrundenpartien wird es selbstverständlich an dieser Stelle geben. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/Titelbild_Spotlight12_photocredit_Dennis-Green_Norbert-Schulz.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-09-01 15:25:322026-09-02 10:22:32Spotlight #12: Sommer-Roundup aus der ProA

Livestream-Pässe für die ProA-Saison 2026/27 ab sofort buchbar

1. September 2026/in Allgemein, APP-Top, Liga-News, ProA 26/27

Auch in der Saison 2026/27 werden die Livestreams der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kostenpflichtig auf Sporteurope.TV angeboten. Ab sofort können Fans die verschiedenen Pass-Modelle buchen und ihren Bundesligisten damit direkt unterstützen.

 

Übersicht der Preise und Pass-Modelle

Produkt Preis Beschreibung
Einzelspiel (Hauptrunde) 5,99 € Einzelspiel (pay-per-view)
Teampass 109,99 € Alle Hauptrundenspiele eines Bundesligisten

Heim- und Auswärtsspiele

All-Access-Pass 189,99 €* Zugriff auf alle Spiele der Saison inkl. Playoffs – teamübergreifend

 

 

*Vorverkaufsaktion: Bis zum 15.10.2026 ist der All-Access-Pass für 159,99 € statt 189,99 € erhältlich. Bis dahin zuschlagen und sich den besten Deal für die komplette Saison inklusive Playoffs sichern!

Wie in der vergangenen Saison wird es in den Playoffs zudem Einzelspiele zu kaufen geben.

Buchbar unter: Sporteurope.TV!

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/Beitragsbild-Livestreampreise-26_27.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-09-01 12:15:482026-09-01 10:38:55Livestream-Pässe für die ProA-Saison 2026/27 ab sofort buchbar

Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG abgeschlossen

20. August 2026/in Allgemein, APP, Liga-News, ProA 25/26, ProA 26/27

Köln, 20. August 2026 – Die 2. Basketball-Bundesliga GmbH hat das Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG (ProA) für die Saison 2025/2026 abgeschlossen.

Im Rahmen des Verfahrens wurden die lizenzrelevanten Angaben des Vereins überprüft. Auf Grundlage des Lizenzstatuts hat die Liga gegen den Verein eine Sanktion verhängt, die einen Abzug von 4 Wertungspunkten mit Wirkung für die Spielzeit 2026/2027 sowie eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro umfasst. Die SBB Börde Baskets AG hat die Sanktion akzeptiert und auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet; das Verfahren ist damit abgeschlossen.

Zu Einzelheiten des Verfahrens äußert sich die Liga nicht.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Beitragbild-Nachlizenzierung-SBB-Baskets.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-08-20 12:00:182026-08-20 12:02:15Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG abgeschlossen

Ausbildungsprämien: Knapp 400.000 EUR in der Saison 2025/26 ausgeschüttet

11. August 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs
Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds hat in der Saison 2025/26 insgesamt knapp 400.000 EUR an ausbildende Clubs der easyCredit BBL, BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie an Amateurvereine ausgeschüttet.
 
60 Amateurvereine bundesweit profitieren von Ausbildungsprämie
 
Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. stellt jährlich 1.500 EUR pro Bundesligist –für die Förderung von Amateursportvereinen bereit. Zum zweiten Mal wurden nun rund 60 Amateurvereine über die neu gestaltete Ausbildungsprämie mit insgesamt 100.000 EUR ausgezeichnet. Die Prämien fließen an Vereine, die von den Bundesligisten nominiert wurden – für ihr besonderes Engagement bei der Begeisterung von Kindern für Basketball über Schul- und Vereinsangebote oder für die nachhaltige Zuführung von Talenten in die Förderstrukturen des deutschen Basketballs.
 
Die Mittel müssen dabei gezielt in die Grundschuloffensive (15.000 Grundschulen bundesweit) oder in die Regionalentwicklung des jeweiligen Bundesligisten fließen. Eine wiederholte Förderung desselben Amateurvereins in zwei aufeinanderfolgenden Saisons ist ausgeschlossen.
 
ratiopharm ulm, Artland Dragons und RASTA Vechta II setzen besonders auf einheimische Nachwuchsspieler
 
Bundesligisten in easyCredit BBL, ProA und ProB werden für Spielzeiten prämiert, die sie an einheimische Nachwuchsspieler vergeben. Der Verteilungsschlüssel basiert auf dem prozentualen Anteil der Nachwuchsspieler-Einsatzzeiten an der Gesamtspielzeit des jeweiligen Clubs. In dieser Säule wurden insgesamt 150.000 EUR ausgeschüttet und auf insgesamt 29 Bundesligisten verteilt.
 
TOP 3-Ranking je Liga
 

Liga

Club

Anteil Spielzeit

Ausschüttung

BBL

ratiopharm ulm

21,4%

21.022,50 €

BBL

ALBA BERLIN

13,7%

13.477,50 €

BBL

MHP RIESEN Ludwigsburg

13,3%

13.147,50 €

ProA

Artland Dragons

31,4%

11.306,99 €

ProA

Paderborn Baskets

26,9%

9.682,40 €

ProA

BBC Bayreuth

20,6%

7.419,64 €

ProB

RASTA Vechta II

67,3%

3.000,78 €

ProB

VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

56,6%

2.524,07 €

ProB

FC Bayern Basketball II

56,1%

2.501,22 €

 
ALBA BERLIN als Ausbildungszentrum deutscher Leistungsträger
 
Bundesligisten erhalten zudem eine Prämie für die Ausbildung deutscher Leistungsträger, gemessen an deren Ausbildungsjahren in den Nachwuchs-Bundesligen JBBL und NBBL. Als „deutscher Leistungsträger“ gilt, wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt (oder gleichgestellten Status hat) und in der Hauptrunde der easyCredit BBL bzw. einer vergleichbaren internationalen Top-Liga (z. B. NBA, EuroLeague, ACB) im Schnitt mindestens 10 Minuten pro Spiel zum Einsatz kam.
 
In der Saison 2025/26 wurden für die Ausbildung von 95 Spielern insgesamt 150.000 EUR ausgeschüttet. Rund 18 % der anrechenbaren Ausbildungsjahre entfielen auf ALBA BERLIN, die mit knapp 27.000 EUR den mit Abstand größten Einzelanteil aus diesem Topf erhielten.
 
TOP 5-Ranking
 

Club

Liga

Relativer Anteil

Ausschüttung

ALBA BERLIN

BBL

18,12%

27.181,21 €

BMA365 Bamberg Baskets

BBL

9,40%

14.093,96 €

FC Bayern Basketball

BBL

8,39%

12.583,89 €

Bayer Giants Leverkusen

ProA

6,38%

9.563,76 €

MHP RIESEN Ludwigsburg

BBL

5,70%

8.557,05 €

 
Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Über die jährliche Ausschüttung von Ausbildungsprämien belohnt und prämiert der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. zahlreiche vielen Profi- und Amateurvereine, die sich an unterschiedlichen Stellen des Basketballsystems in die Förderung von Nachwuchsspielern einbringen. Die Ausbildungsprämie drückt dabei Anerkennung und Wertschätzung des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V. aus! Denn die Ausbildung und Entwicklung von Nachwuchsspielern ist die Lebensader für eine nachhaltige sportliche Entwicklung des Basketballs in Deutschland.“
 
Matthias Sonnenschein, Leiter Sport- und Nachwuchsentwicklung der easyCredit BBL: „Die Ausbildungsprämie ist ein starkes Signal für die gemeinsame Verantwortung im deutschen Basketball. Sie würdigt nicht nur die Arbeit der Clubs, die Talente ausbilden und entwickeln, sondern schafft auch gezielte Anreize, jungen Spielern früh Vertrauen und Spielzeit zu geben. Entscheidend ist dabei, dass wir die gesamte Entwicklungskette stärken – von der Grundschule über den Amateurverein bis hin zum Profibereich. Nur so können wir nachhaltig mehr und besser ausgebildete Spieler für den deutschen Basketball gewinnen.“
 
Durch die Ausbildungsprämie des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds kann und soll kein Transfersystem etabliert bzw. ein solches ersetzt werden. Vielmehr geht es um einen gemeinsam getragenen, ideellen Ausgleich für Vereine, die Nachwuchsspieler entdecken und aktiv ausbilden. Hierbei sollen alle Vereine die an der Entdeckung, Ausbildung und Entwicklung mitgewirkt haben, zumindest einen Teil ihrer Aufwendungen ersetzt bekommen. So werden regionale Jugendförderstrukturen unterstützt. Darüber hinaus soll der Mittelrückfluss als Anreiz zur regionalen Zusammenarbeit aller Clubs beitragen.
 
Die easyCredit BBL verdoppelt die Auszahlungen an die BBL-Clubs aus Eigenmitteln (Move your Sport Prämie des TV-Partners Dyn) und erhöht somit den Anreiz zu nachhaltiger Nachwuchsförderung. 
 
https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2022/01/Ausbildungsfonds.png 563 1000 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-08-11 10:00:202026-08-11 11:21:51Ausbildungsprämien: Knapp 400.000 EUR in der Saison 2025/26 ausgeschüttet

Wechselbörse ProB Süd 2026

5. August 2026/in Kadernews ProB, Liga-News, ProB Süd 26/27

Hier gibts immer den aktuellen Überblick über alle Transfers aller Teams der ProB Süd.

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https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/Titelbild_Transfer_ProB_Sued.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-08-05 10:50:272026-09-10 14:46:11Wechselbörse ProB Süd 2026

Wechselbörse ProB Nord 2026

5. August 2026/in Kadernews ProB, Liga-News, ProB Nord 26/27

Hier gibts immer den aktuellen Überblick über alle Transfers aller Teams der ProB Nord.

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https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/Titelbild_Transfer_ProB_Nord.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-08-05 10:48:072026-09-10 14:41:59Wechselbörse ProB Nord 2026

Wechselbörse ProA 2026

5. August 2026/in Kadernews, Kadernews ProA, Kadernews ProA 26/27, Liga-News, ProA 25/26, Wechselbörse ProA

Hier gibts immer den aktuellen Überblick über alle Transfers aller ProA-Teams.

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https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/Titelbild_Transfer.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-08-05 10:45:242026-09-10 14:51:54Wechselbörse ProA 2026

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V. veröffentlicht erneut YOUTH REPORT

4. August 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. hat gemeinsam mit der easyCredit BBL, der BARMER 2. Basketball Bundesliga und der Toyota DBBL zum zweiten Mal einen YOUTH REPORT veröffentlicht. Nach der Premierenausgabe im vergangenen Jahr blickt der Bericht nun auf die Saison 2025/26 zurück. Auf die Umsetzung zentraler Projekte und Maßnahmen sowie die Nachwuchsentwicklungen in den Bundesligen und Nationalmannschaften.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Ausbildungsprämien, über die der Ausbildungsfonds in der Saison 2025/26 knapp 400.000 Euro an ausbildende Clubs und Amateurvereine ausgeschüttet hat, sowie der Nachwuchs-Check, der die Nachwuchsarbeit an den Standorten der easyCredit BBL und der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Rahmen eines strukturierten Verfahrens bewertet und auszeichnet.

Auch in der Trainerausbildung hat sich einiges getan: Erstmals wurde ein gemeinsames erstes Ausbildungsjahr der Nachwuchstrainerausbildung (NTA) und der neuen B:YOUTH-Lizenz des DBB umgesetzt. Mit der Basketballtrainerinnenoffensive ist zudem ein neues, speziell auf Trainerinnen zugeschnittenes Ausbildungsformat gestartet, an dem 16 Teilnehmerinnen erstmals teilnehmen. Der Matthias-Grothe-Award, mit dem der Ausbildungsfonds seit 2019 nachhaltige Nachwuchsarbeit würdigt, ging in diesem Jahr an Uli Naechster, Nachwuchsleiter der Paderborn Baskets.

Weitere Schwerpunkte des Reports sind die Talentdiagnostik-Datenbank (mittlerweile knapp 7.800 getestete Spielerinnen und Spieler), die Online-Plattform Basketball-Wissenswelt, das Spielerstipendium für Talente im Übergang in den Profibereich sowie die Grundschuloffensive „15.000 x Basketball“, die bis 2032 Kinder an allen deutschen Grundschulen mit dem Basketballsport in Kontakt bringen soll. Auch die Nachwuchsnationalmannschaften blicken auf ein starkes Jahr zurück, mit WM-Silber der U19-Herren und EM-Erfolgen mehrerer weiblicher und männlicher Jugendauswahlteams.

Der YOUTH REPORT 2025/26 steht zum Abruf hier bereit.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/YOUTH_REPORT.png 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-08-04 17:17:592026-08-04 17:21:32Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V. veröffentlicht erneut YOUTH REPORT
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