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Vorberichte ProA 7. Spieltag

29. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des siebten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

30.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum

Trotz anhaltender Verletztenmisere strebt Medikamente per Klick Bayreuth in der Heimpartie des 7. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Freitag, 30. Oktober, um 19 Uhr gegen die VfL SparkassenStars Bochum den ersten Saisonsieg an. Große Hoffnungen setzt man dabei auf die Leistung in der zweiten Halbzeit des jüngsten Auswärtsspiels bei den RheinStars Köln und auf Neuzugang Darrell Davis. Im vergangenen Sommer gab es bei den Bochumern als Tabellen-Elften der Hauptrunde der vergangenen ProA-Saison einen deutlichen Umbruch. Der langjährige Headcoach Felix Banobre verließ die VfL SparkassenStars in Richtung Tübingen. Auch sämtliche Kontingentspieler verabschiedeten sich. Als feste Konstante bei dem Team aus dem Ruhrpott blieb Kapitän und Identifikationsfigur Niklas Geske, der dem Bochumer Team bereits seit 2020 angehört. Der 35-jährige Spanier Alvaro Paredes stieg vom Assistenztrainer zum Headcoach auf. Mit bislang zwei Siegen und vier Niederlagen starteten die Bochumer durchwachsen in die laufende ProA-Saison und stehen aktuell auf Tabellenplatz 14. Nach dem 81:77-Auftaktsieg in Paderborn und dem 73:70-Erfolg gegen die Eisbären Bremerhaven folgten die vier Niederlagen bei den GIESSEN 46ers (78:94), gegen die BG Göttingen (93:100), bei den Tigers Tübingen (75:85) und zuletzt am vergangenen Samstag mit 73:76 im Heimspiel gegen die SBB Börde Baskets Wolmirstedt.

Bei der Partie gegen Wolmirstedt führte Bochum zunächst zur Halbzeit knapp mit 40:36. Im dritten Viertel dominierten dann jedoch die Gäste und gingen mit einem 60:52-Vorsprung in den Schlussabschnitt. Die SBB Börde Baskets erhöhten ihre Führung zunächst weiter bis auf 67:52 in der 35. Minute. Dann starteten die Bochumer jedoch eine Aufholjagd und kamen bis auf 73:74 heran. Letztlich wurde der Kampfgeist jedoch nicht belohnt, der letzte Dreierversuch zum Ausgleich verfehlte sein Ziel und das Spiel ging mit 73:76 verloren.  Bester Werfer in den bisherigen Saisonspielen ist bei den Bochumern aktuell mit 21 Punkten und 3,2 Rebounds im Schnitt Shooting Guard JaMonta Black. Der 25-jährige US-Amerikaner kam vor der Saison von Coto Cordoba CB aus Spanien. Der 24-jährige Small Forward Gabriel Kuku, im Sommer von den PS Karlsruhe Lions nach Bochum gewechselt, folgt mit durchschnittlich 12,7 Zählern und 3,8 abgegriffenen Bällen. Knapp dahinter rangiert der 32-jährige Teamkapitän und Point Guard Niklas Geske mit 12,3 Punkten, 3,3 Rebounds und beachtlichen 6,5 Assists im Schnitt. Der 25-jährige US-Power Forward Thomas Kamarad kam vor der Saison von den Winthrop Eagles aus der amerikanischen College-Liga NCAA. 11,4 Punkte und als bester Rebounder des Teams 6,4 abgegriffenen Bälle im Schnitt hatte Kamarad in den ersten fünf Partien auf dem Scoreboard stehen, fiel im Spiel gegen Wolmirstedt jedoch wegen einer Nackenverletzung aus dem Tübingen-Spiel aus. Der 22-jährige US-Rookie Jaylen Wesley hat bislang im Schnitt 6,7 Zähler und 2,7 Rebounds auf dem Konto. Der Shooting Guard kam im Sommer von der Rockhurst University aus der NCAA und verstärkt den Backcourt der Bochumer. Power Forward Neil Masnic kam von ProA-Absteiger Uni Baskets Münster. Der 26-Jährige bilanziert bislang im Schnitt mit 6,3 Zähler und 3,3 abgegriffenen Bällen.

 

30.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. ETB Miners

Nach der knappen 99:103-Heimniederlage gegen die Kirchheim Knights am vergangenen Spieltag steht für die ETB Miners die nächste Aufgabe auf dem Programm. Am Freitag, den 30.10.2026, reisen die Essener zum 7. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nach Sachsen-Anhalt. Der Tip-off in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle erfolgt um 19:30 Uhr. Die gastgebenden SBB Baskets Wolmirstedt belegen aktuell mit einer Bilanz von 5 Siegen und 1 Niederlage den 8. Tabellenplatz. Im Scouting-Report der offiziellen Liga-Daten heben sich bei den Hausherren drei Leistungsträger besonders ab:

  • Kenny Cooper (Guard): Führt die Regie der Baskets im Spielaufbau. Er kommt im Schnitt auf 15,0 Punkte, 3,0 Assists sowie 4,0 Rebounds pro Spiel bei einem Effektivitätswert (PIR) von 15,3.

  • Brock Gardner (Forward): Der Akteur der Gastgeber unter den Körben. Er bilanziert durchschnittlich 13,7 Punkte sowie 6,5 Rebounds pro Begegnung.

Kader-Vergleich & Statistiken

  • Durchschnittsalter: Die SBB Baskets treten mit einem routinierten Aufgebot an, das ein Durchschnittsalter von 27,8 Jahren aufweist. Der Essener Kader bringt im direkten Vergleich ein Durchschnittsalter von 23,8 Jahren auf das Parkett und geht somit spürbar jünger in dieses Duell.

  • Team-Werte im Direktvergleich: In den bisherigen Spielen der Saison weisen die Miners bei den Quoten von der Freiwurflinie sowie jenseits der Dreierlinie höhere Prozentwerte auf als der kommende Gegner. Mit durchschnittlich 18,2 Assists pro Partie zeigen die Essener zudem statistisch das etwas uneigennützigere Passspiel als Wolmirstedt (17,0 Assists).

Headcoach Lars Wendt:

„In Magdeburg treffen wir auf einen Gegner, der nach der Auftaktniederlage zuletzt fünf Spiele in Folge gewonnen hat und zudem ein sehr anspruchsvolles Auftaktprogramm zu bewältigen hatte. Unter anderem konnten sie sogar in Heidelberg gewinnen. Dementsprechend wissen wir um die große Qualität, die die SBB Baskets mitbringen. Sie stellen mit die beste Defensive der Liga und versuchen, das Spiel langsam zu machen, um anschließend ihre Erfahrung auszuspielen. Nach der knappen Niederlage in Kirchheim wollen wir nun alles daransetzen, unseren zweiten Saisonsieg einzufahren.“

 

31.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. MLP Academics Heidelberg

Der Saisonstart ist mit sechs Siegen aus sechs Partien für Kirchheims Korbjäger perfekt gelungen. Mit Ausnahme der Partien in Ulm und Essen, wurden die Spiele deutlich gewonnen. Doch nun geht es gegen die Top Mannschaften der Liga. Den Auftakt macht dabei Heidelberg. In den letzten Jahren spielte die Mannschaft von Head Coach Carlo Finetti in der easy credit BBL, bevor es in der Vorsaison zurück in die ProA ging. Nicht allzu lange will man in Heidelberg in der ProA verbleiben und hat dafür den hochkarätigsten Kader der 2. Liga aufgestellt. Point Guard Chuck Harris, der in der vergangenen Saison mit den Teckstädtern Vizechampion wurde, leitet das Spielgeschehen. Mit 16 Punkten ist er unangefochtener Topscorer und Dreh- und Angelpunkt des Heidelberger Offensivspiels. Unter den Körben dominiert Center Nick Muszynski. Auch er hat eine Kirchheimer Vergangenheit und wurde in seiner Saison bei den schwäbischen Korbjägern zum besten Center der Liga gewählt. Er erzielt pro Partie 9,4 Punkte und 5 Rebounds. Unterstützung erhält er von Power Forward Frank Champion (11,8 P / 4,3 RB). Der US-Amerikaner wechselte nach einer dominanten Saison in der ersten Liga Finnlands zu den Academics. Die Heidelberger präsentieren sich extrem ausgeglichen. Nahezu jeder Spieler ist in der Lage dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Der deutsche Kern hat die letzten Jahre in der ersten Liga verbracht und entsprechend Erfahrung gesammelt. Paul Zipser spielte einige Jahre in der NBA. Die bisherigen Ergebnisse zeigen die Überlegenheit der Heidelberger. Einzig im Heimspiel gegen Wolmirstedt wollte offensiv nichts gelingen und man musste sich knapp geschlagen geben, doch in den anderen Partien überzeugten die Academics. Dies zeigt sich vor allem in einer deutlichen Überlegenheit in der Defensive. Kaum einfache Punkte lassen die Mannen um Kapitän Zipser zu. „Heidelberg ist die Top Mannschaft der Liga. Sie spielen schnell, physisch, smart. Der Kader verfügt über alle Optionen und sie sind der erste Anwärter auf den Aufstieg. Wir werden versuchen unser Spiel zu spielen. Wir wissen, dass wir eine Top Leistung brauchen, um eine Chance zu haben,“ so Knights Head Coach Igor Perovic. Spielbeginn der Partie ist um 18 Uhr. Seit 20 Jahren prägen die berüchtigten Gartenstühle das Bild der Sporthalle Stadtmitte. Nach dem Duell gegen die Heidelberger haben diese nun ausgesorgt und die Fans haben die Möglichkeit, die Stühle nach dem Spiel kostenfrei mitzunehmen. In der Halbzeit des Spiels wird zudem das beste Halloweenkostüm ausgezeichnet.

 

31.10.2026 18:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons

Vorbericht folgt in Kürze.

 

31.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. EPG Baskets Koblenz

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Samstag, 31. Oktober, die EPG Baskets Koblenz. Tip-off in der Sparkassen-Arena ist um 18:30 Uhr.  So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV live. Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende den Aufstiegsfavoriten MLP Academics Heidelberg an den Rand einer Niederlage gebracht (76:80) und belegen mit zwei Siegen und vier Niederlagen den 13. Tabellenplatz. Die Koblenzer mussten sich am Montag den GIESSEN 46ers 68:83 geschlagen geben und stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz (drei Siege, drei Niederlagen) auf Platz zehn.  Spieler im Fokus: Effizientester BG-Akteur ist momentan Robin Lodders. Der erfahrene deutsche Center steht im Schnitt pro Partie rund 19 Minuten auf dem Parkett, in denen er 10,8 Punkte erzielt und 4,8 Rebounds holt. BG-Topscorer ist Zach Jackson (13,8 Punkte pro Spiel). Die meisten Rebounds holt Omar Pajic (7,7); Daniel Kirchner gibt die meisten Assists (4,5). Bei den Koblenzern ist US-Center Camaron Tongue effizientester Spieler mit rund 21 Minuten Einsatzzeit pro Spiel, 14,3 Punkten und 4,2 Rebounds. Der 25-jährige Neuzugang führt auch die teaminterne Topscorerliste an. Bei den Rebounds liegt der rumänische Forward Dragos Diculescu knapp vorn (4,3). Die meisten EPG-Assists gibt US-Guard Chase Johnson (4,3), der auch die längste Zeit von allen Koblenzern auf dem Parkett steht (rund 26 Minuten). Gut zu wissen:  Schön früh in der Saison ereilte die Koblenzer das Verletzungspech. US-Guard Tyren Moore zog sich eine schwere Knöchelverletzung zu und kann den Basket in dieser Spielzeit nicht mehr helfen. Für ihn verpflichteten die Rheinland-Pfälzer US-Guard Frankie Collins, der am Montag gegen Gießen sein Debüt gab (12 Punkte). Die Partie gegen Gießen nicht beendet hat der deutsche Forward Jannis Sonnefeld, dem im dritten Viertel die Kniescheibe herausgesprungen war, und der lange ausfallen wird. An alte Wirkungsstätte zurück kehrt Alexander Möller, der in der Saison 2024/25 im BG-Kader stand. Baskets-Topscorer Tongue spielte vergangene Saison in der lettisch-estnischen Liga, stand dort für den BC Kalev/Cramo (Estland) verletzungsbedingt allerdings nur sechs Spiele auf dem Parkett und hatte somit kein direktes Duell mit dem Ex-Klub von Veilchen-Headcoach Martins Gulbis (VEF Riga). Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 80 Punkte. Bei den Koblenzern sind es rund 83 Zähler. Fast gleichauf liegen die beiden Kontrahenten bei der Feldwurf-Trefferquote (rund 45 Prozent), bei den Assists (rund 17) und den Rebounds (rund 34). Enorm verbessert hat sich die BG bei den Ballverlusten: Nur 11,8 Turnover pro Spiel bedeuten Rang drei im Liga-Ranking (nur Kichheim und Gießen leisten sich weniger). Etwas besser als Koblenz sind die Südniedersachsen auch bei der Dreier-Trefferquote (32 zu 30 Prozent). Bei der Freiwurfquote belegen die Baskets den vorletzten Platz (65 Prozent), während die Göttinger auf gute 75 Prozent kommen (Platz sechs). Duell an der Seitenlinie: Gulbis trifft in Stephan Dohrn auf einen nicht viel erfahreneren ProA-Headcoach als der Lette es ist. Der Koblenzer Trainer geht in sein zweites Jahr auf der Baskets-Bank und war zuvor fast vier Jahre Trainer in der ProB (SC Rist Wedel, Dragons Rhöndorf). Vergangene Saison verpasste Dohrn die Playoffs deutlich, in dieser Spielzeit wollen die Baskets den Sprung unter die ersten Acht schaffen.

Das sagen die Coaches: „Wir haben ein schweres Spiel in Heidelberg hinter uns, in dem wir 30 Minuten sehr solide gespielt haben. Wir bereiten uns nun auf den etwas speziellen Stil der Koblenzer vor. Sie haben einige gute Individualisten, die kreieren können. Wenn wir unseren Stil spielen, sind wir sehr konkurrenzfähig. Wir wollen 40 Minuten kämpfen, Charakter und guten Basketball zeigen“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Gießen sagte Dohrn: „Wir haben im letzten Spiel 66 Punkte gemacht, heute 68. Das ist definitiv an offensivem Output viel zu wenig. Das, was wir in den letzten beiden Spielen an Playmaking gezeigt haben, ist nicht genug, um ein Spiel zu gewinnen. Wir haben aber alles, um schneller zu spielen und den Ball offensiv besser zu bewegen. Ich glaube daran, dass wir das bereits im nächsten Spiel gegen Göttingen abrufen können.“ Die Bilanz 2025/26: In der vergangenen Saison haben die Veilchen den Baskets in beiden Spielen keine Chance gelassen. Zum Saisonauftakt siegten die Südniedersachsen in Koblenz 98:80; das Rückspiel in der Sparkassen-Arena gewann die BG 90:60.

 

31.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen sind am siebten Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2.Basketball Bundesliga bei den GIESSEN 46ers zu Gast. Gespielt wird am Samstag, den 31. Oktober 2026, um 19 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost. Sowohl die Schwaben als auch die Mittelhessen konnten aus den ersten sechs Spielen jeweils drei Siege einfahren, was Platz neun für Tübingen und Rang sieben für Gießen in einem breiten Mittelfeld der Tabelle bedeutet. Am vergangenen Spieltag mussten sich die Schützlinge von Trainer Félix Bañobre im baden-württembergischen Duell bei den PS Karlsruhe Lions mit 83:87 in der Verlängerung geschlagen geben. Die Hessen konnten hingegen am Montag einen deutlichen 83:68-Auswärtssieg bei den EPG Baskets Koblenz einfahren. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Gießen war schon immer eine kampfstarke und solide Mannschaft, besonders auf eigenem Parkett. Wir müssen von der ersten Minute an bereit sein, dagegenzuhalten. Für uns geht es darum, unserer Identität treu zu bleiben und über die gesamte Spieldauer mit Energie, Härte und Zusammenhalt aufzutreten. Wir müssen über die vollen 40 Minuten konstant bleiben. Unser Fokus liegt weiterhin darauf, von Spiel zu Spiel zu denken.“ Der Traditionsverein aus Gießen wird nach wie vor von Branislav „Frenki“ Ignjatovic trainiert, der seit 2022 für die 46ers an der Seitenlinie steht. Seitdem erreichte Ignjatovic dreifach das Halbfinale der ProA-Playoffs – der große Coup und damit langersehnte Aufstieg zurück in die Erstklassigkeit blieb allerdings noch aus. In der vergangenen Runde 2025/2026 mussten sich die Lahnstädter im Halbfinale der Meisterschaftsendrunde den Kreisbau Knights Kirchheim mit 1:3-Siegen geschlagen geben. Mit einem Altersdurchschnitt von 26,9 Jahren ist der Kader der Hessen der zweitälteste der ganzen Liga. Auch vor dieser Spielzeit verstärkten sich die GIESSEN 46ers wieder namhaft: Mit Chris Carter (5,3 ppg, 5,0 rpg) und Zach Cooks (10,5 ppg, 2,5 rpg) haben die 46ers zwei hochkarätige Guards verpflichtet, die bereits 2025 gemeinsam mit Science City Jena den Aufstieg in die easyCredit BBL feierten. Beide Kräfte waren in der vergangenen Runde noch im deutschen Basketball-Oberhaus aktiv – Carter für Science City Jena und Cooks für die Telekom Baskets Bonn.

Auf der Gegenseite verließen mit Kyle Castlin (Antibes Sharks/Frankreich), Šimon Krajčovič (HAKRO Merlins Crailsheim) und Aiden Warnholtz (Tigers Tübingen) auch drei Leistungsträger die Mannschaft. Für den neuen Tübinger Point Guard kommt es somit zur Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Ob der Kanadier nach der einer Verletzung am Oberschenkel sein Comeback geben kann, wird kurzfristig entschieden. Der serbische Forward Viktor Kovačević (15,7 ppg, 7,2 rpg) und Routinier Robin Benzing (13,5 ppg, 3,0 apg, 2,5 rpg) nehmen weiterhin eine zentrale Rolle im Spiel der Ignjatovic-Truppe ein. Auf den verletzungsbedingten Ausfall von Carter reagierten die Verantwortlichen mit der Verpflichtung von US-Guard Tyler Peterson, der zuletzt in Ungarn für Falco Szombathely aktiv war. In seinem ersten Spiel gegen Koblenz kam der Neuzugang in 30:42 Minuten auf zwölf Punkte, fünf Assists und zwei Rebounds. Weitere Leistungsträger sind derzeit die deutschen Akteure Till Gloger (8,8 ppg, 4,3 rpg) und Luis König Figge (7,2 ppg, 4,5 rpg).

 

31.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Paderborn Baskets

Vorbericht folgt in Kürze.

 

01.11.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. RheinStars Köln

Vorbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_7_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-29 15:47:502026-10-29 16:14:08Vorberichte ProA 7. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 6. Spieltag

29. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

31.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles

Nur ein Sieg aus den ersten fünf Spielen und zuletzt eine desaströse Heimniederlage gegen Schwelm – der Saisonstart der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist alles andere als gelungen. Nun geht es nach Sachsen-Anhalt: Am Samstag, 31. Oktober, um 18 Uhr treten die Eagles bei den BSW Sixers an. Auch langjährige Eagles-Zuschauer können sich nicht an ein schlechteres Heimspiel als die Begegnung gegen Schwelm erinnern. 55 Punkte Differenz, das tat weh an einem Abend, an dem nichts funktionierte. Coach Max Rockmann richtet den Blick nach vorn: „Jeder ist sich der Situation bewusst. Die Jungs sind bereit, eine Reaktion zu zeigen.“ Die Sixers haben zuletzt in Düsseldorf ihren zweiten Saisonsieg eingefahren und sich damit auf den achten Platz geschoben. Dabei ließen sie nur 57 Punkte zu – der Gegner zeichne sich insbesondere durch gute Defensive aus, stellt Rockmann fest. „Diese gilt es durch hohe Intensität und Physis zu knacken“, sagt der Eagles-Coach. So will er erreichen, dass die Gastgeber weiterhin ein Schicksal mit den Itzehoern teilen: Bisher haben sie noch kein Heimspiel gewonnen. Das Spiel ist im Livestream zu sehen auf Sporteurope.tv im Kanal der BSW Sixers.

31.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Uni Baskets Münster

Das nächste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist erneut eines von anspruchsvoller Natur: Die Uni Baskets Münster gastieren am frühen Samstagabend bei der formstarken Seawolves Academy – zweitweitester Trip nach der erfolgreichen „Dienstreise“ nach Bernau vor zwei Wochen über 460 km bis an die Ostsee inklusive. Mit dem Bus reisen die Münsteraner am Freitag nach Rostock. Hochball ist um 18.30 Uhr.  Das Team von Götz Rohdewald reist als neuer Tabellenführer eines punktgleichen Quartetts nach Rostock. Nach fünf Spieltagen stehen vier Siege und eine Niederlage zu Buche. Beim 82:74-Topspielerfolg in Bernau und in der zweiten Halbzeit beim 71:49 gegen Rist Wedel setzten die Münsteraner Ausrufezeichen. Dennoch wissen sie nur zu genau, dass es noch einigen Optimierungsbedarf gibt.

„Wir rebounden sehr gut, verteidigen auch gut. Wir spielen meistens mit der richtigen Energie, was eigentlich das Wichtigste ist. Bei den genannten Dingen sind wir schon sehr stabil“, hat Cheftrainer Götz Rohdewald analysiert. „Der Rest kommt mit der Zeit. Offensiv haben wir noch Potenzial nach oben. Die Wurfquoten sind noch nicht so, wie wir das können.“ Auswärts sind die Uni Baskets in dieser Saison unbesiegt und wollen das auch in Rostock bleiben. Mit der richtigen Energie. Die Rostocker haben schon drei Erfolge in fünf Saisonspielen eingefahren, der die jungen Wölfe auf den siebten Tabellenplatz bringt. Mit einem Sieg gegen die Uni Baskets könnten sie gar am Tabellenführer vorbeiziehen. Am vergangenen Wochenende gewann das Team von Cheftrainer Domenik Reinboth, den die Uni Baskets schon aus den ProA-Begegnungen mit den Tigers Tübingen kennen, im BBL-Farmteam-Duell bei den EWE Baskets Juniors in Westerstede mit 99:95. Dabei bewiesen die Hansestädter wie schon bei den beiden Achtungserfolgen gegen favorisierte Teams – gegen Neustadt (95:93) und in Herten (77:67) – Nervenstärke. Nach einem 18-Punkte-Vorsprung der „Seewölfe“ zur Pause übernahmen die Oldenburger zum Ende des dritten Viertels nach gelungener Aufholjagd gar die Führung. In der Crunchtime sicherten die Gäste von der Ostsee dennoch den Auswärtserfolg. Überragend dabei: Point Guard Isayah Owens mit einem Double-Double aus sage und schreibe 39 Punkten und 11 Assists – obendrauf noch 7 Rebounds. Zudem punkteten auch die beiden Doppel-Lizenzspieler aus dem Rostocker Erstliga-Kader Mika Freitag und Bruno Loll ebenso wie Benedict Baumgarth zweistellig. „Wir haben viel aus den letzten Wochen gelernt, weil wir uns am Ende gefangen und auch die wichtigen Freiwürfe getroffen haben“, lobte Seawolves-Coach Reinboth seine Mannschaft. Das Farmteam der Rostock Seawolves, die neben der BBL auf internationaler Bühne im BKT EuroCup spielen, hat im zur Saison 2026/27 erneut einen Umbruch hinter sich. Die Ostseestädter setzen weiter auf hungrige Talente, die sich unter Profibedingungen für höhere Aufgaben empfehlen wollen. Auf die Uni Baskets wartet die mit Abstand beste Mannschaft der Liga aus dem Dreierbereich (36,3 Prozent, Uni Baskets 30,3 Prozent). Effizienz ist das Rostocker Markenzeichen auch im Zwei-Punkt-Segment mit 61,2 Prozent, nur hauchdünn hinter LOK Bernau (61,3 Prozent, Uni Baskets 53,2 Prozent).

 

31.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TSV Neustadt temps Shooters

Vorbericht folgt in Kürze.

 

31.10.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ART Giants Düsseldorf

Vorbericht folgt in Kürze.

 

31.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Samstag steht für die EN Baskets Schwelm ein besonderes Heimspiel auf dem Programm. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt die Mannschaft von Headcoach Falk Möller die Iserlohn Kangaroos zum Derby in der Schwelm ArENa. Nach zuletzt drei Siegen in Folge wollen die Schwelmer ihren positiven Lauf fortsetzen und den zweiten Heimsieg der Saison feiern. Mit den Kangaroos wartet allerdings eine anspruchsvolle Aufgabe auf die EN Baskets. Die Gäste aus dem Sauerland sind mit vier Siegen in die Saison gestartet und mussten sich zuletzt erstmals geschlagen geben. Gegen LOK Bernau unterlag das Team von Headcoach Gary Johnson denkbar knapp mit 83:84. Besonders Paul Lunguana und Howard Rankine zählen zu den gefährlichen Akteuren der Iserlohner, die sich bislang als geschlossene und offensivstarke Mannschaft präsentiert haben. Die EN Baskets reisen dagegen mit viel Selbstvertrauen in das Derby. Nach den Erfolgen gegen Wedel und Westerstede folgte am vergangenen Wochenende ein deutlicher 91:36-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles. Besonders die intensive Verteidigung war dabei ausschlaggebend. Dennoch weiß die Mannschaft, dass gegen Iserlohn eine weitere Leistungssteigerung notwendig sein wird. Auch Headcoach Falk Möller blickt mit Vorfreude, aber ebenso mit Respekt auf die Begegnung: „Wir haben einen guten Lauf, müssen uns für das Derby aber deutlich steigern, um eine Chance zu haben. Wir wollen aber unbedingt den zweiten Heimsieg.“ Für die Schwelmer wird es darauf ankommen, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die Intensität über die gesamte Spielzeit hochzuhalten. Gerade in einem Derby können Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen. Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken wollen die EN Baskets alles investieren, um die nächsten Punkte in Schwelm zu behalten.

 

31.10.2026 19:30 Uhr // BBA Hagen vs. LOK BERNAU

Vorbericht folgt in Kürze.

 

01.11.2026 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SG Braunschweig

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_6_ProB-Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-29 15:44:442026-10-29 16:14:44Vorberichte ProB Nord 6. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 6. Spieltag

29. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

31.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Bayer Giants Leverkusen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

31.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Dresden Titans

Die Dresden Titans treten am kommenden Samstag, den 31.10.2026 um 19:30 Uhr, zum siebten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die BG Hessing Leitershofen in der Mehrzweckhalle Stadtbergen an. Nach dem Heimsieg gegen Rhöndorf wartet auf die Dresden Titans mit den formstarken BG Hessing Leitershofen Kangaroos die nächste Herausforderung. Gegen den Play-Off-Aspiranten wollen die Elbriesen ihre defensive Stärke erneut unter Beweis stellen und sich für die Auswärtsniederlage der vergangenen Saison revanchieren. In der letzten Saison wurden die BG Hessing Leitershofen Kangaroos ihrem Ruf als Aufstiegsfavorit nicht gerecht. Bereits im Play-Off-Achtelfinale gegen Schwelm war Endstation. Nach dem überraschenden Ausscheiden wurde der Etat für die laufende Spielzeit deutlich gekürzt. Cheftrainer Emanuel Richter stand damit vor der Aufgabe, eine neue Mannschaft zusammenzustellen. Eine Herausforderung, die er bewusst annahm. An den eigenen Ambitionen hat sich in Leitershofen dennoch wenig geändert. Das erneute Erreichen der Play-Offs ist das erklärte Ziel und mit vier Siegen aus fünf Spielen unterstreichen die Kangaroos bislang eindrucksvoll, dass mit ihnen zu rechnen ist. Dass trotz der Verjüngung des Kaders reichlich Qualität im Aufgebot steckt, deutete sich bereits in der Vorbereitung an. Unter anderem gelang den Kangaroos dort ein Erfolg gegen das ProA-Team Orange Academy Ulm. Angeführt wird die im Schnitt 22 Jahre junge Mannschaft von Joanic Grüttner Bacoul. Der 31-jährige Shooting Guard bringt Erfahrung aus 106 BBL-Spielen mit und liefert bislang durchschnittlich 12,4 Punkte, eine Dreierquote von 42,3 Prozent und 4,8 Assists. Unterstützung in der Spielgestaltung erhält er von Brendan Gregori (9,8 P) und Jannik Westermeir (4,8 A). Unter den Körben sorgen Gael Barman (11,6 P, 6 R) und Leon Geißler (7,8 P, 5 R) für die nötige Präsenz. Ergänzt wird das erfahrene Gerüst durch junge Akteure, die trotz ihres Alters bereits reichlich Spielpraxis auf professionellem Niveau gesammelt haben. Ein Grund, weshalb die Kangaroos schon früh in der Saison so überzeugend auftreten. Die Dresdner haben nach der Niederlage in Oberhaching am vergangenen Sonntag wieder zu ihrem Spiel gefunden. Auch ohne den verletzten Dominik Shusel und Anton Bock, der parallel im Einsatz für die Nachwuchsbundesliga-Mannschaft der Niners Chemnitz im Einsatz war, zog man im 67:59-Heimerfolg gegen die Dragons Rhöndorf den Gästen den Stecker im Angriff. Mit dem Sieg gegen eines der besten Teams der Südstaffel, verteidigten die Elbriesen nicht nur ihre weiße Weste vor heimischer Kulisse, sondern etablieren sich weiter in der Tabellenspitze. Neben Moritz Heck, der sich mit 25 Zählern mal wieder Topscorer der Dresdner nennen durfte, zeigte auch Center Alexander Leiba eine nennenswerte Leistung und drückte der Partie mit 14 Punkten, 9 Rebounds und 2 Blocks merkbar seinen Stempel auf. Nachdem die Schützlinge von Cheftrainer Valentino Lott letztes Jahr eine 74:86-Niederlage in Leitershofen verkraften mussten, wollen die Titans dieses Mal den Kangaroos die Punkte entführen.

Titans-Headcoach Valentino Lott – „Rhythmus zu nehmen. Wir müssen bereit sein, den Ball schnell zu bewegen und geduldig den richtigen Vorteil zu attackieren. Besonders wichtig wird sein, unsere Ballverluste weiterhin niedrig zu halten, denn sie bestrafen Fehler konsequent und kommen über Rebounds und Ballgewinne zu zusätzlichen Possessions. Wir dürfen ihnen nicht erlauben, durch offene Würfe und zweite Chancen ins Spiel zu finden. Entscheidend ist, dass wir unsere Prinzipien über 40 Minuten umsetzen, unabhängig davon, wie sich das Spiel entwickelt. Wenn wir physisch dagegenhalten, die richtigen Entscheidungen treffen und als Mannschaft geschlossen auftreten, haben wir die Möglichkeit, dieses Spiel auf unsere Weise zu kontrollieren.“

 

01.11.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets

Vorbericht folgt in Kürze.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TV Langen

Vier Siege aus fünf Spielen, eine überzeugende Siegesserie, noch kein Gegner mit mehr als 70 Punkten. Fakten wie diese könnten dazu führen, dass eine Mannschaft überheblich wird, einen Ticken zu viel Selbstbewusstsein tankt. Nicht so der TV Langen. Das Team weiß: Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist eine enge Liga, prinzipiell kann jeder jeden schlagen. Entsprechend nehmen die Giraffen jedes Spiel ernst. In der aktuellen Trainingswoche hat sich die Mannschaft intensiv vorbereitet, um am Sonntag auswärts gegen den BBC Coburg die bestmögliche Leistung abrufen zu können. Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen steht Coburg derzeit auf Rang zwölf der Tabelle. Für TVL-Headcoach Tobias Jahn ist klar, dass dies nur eine Momentaufnahme ist und nichts über das Potenzial der Mannschaft aussagt: „Wir dürfen Coburg auf keinen Fall unterschätzen. Sie haben aktuell viele verletzte Spieler, gerade der Verlust von Nico Wenzl trifft sie sehr hart. Es ist im Vergleich zum vergangenen Jahr eine neue Mannschaft, die sich in dieser schwierigen Situation finden muss.“ Wenzl ist eine wichtige Konstante des Coburger Kaders. Er ist nicht nur ein starker Schütze, sondern gestaltet das Spiel und ist in seiner Rolle als Kapitän Motivator der Mannschaft. Ohne Wenzl wird das Offensivspiel noch stärker als bislang von der Leistung des US-Amerikaners Savion Brown abhängen. Der Shooting Guard ist mit 16,2 Punkten pro Spiel der stärkste Scorer seines Teams und sowohl beim Angriff auf den Korb als auch bei Distanzschüssen brandgefährlich. Doch auch Power Forward Benjamin Koppke ist mit im Schnitt 9,2 Punkten sowie 6,7 Rebounds ein Eckpfeiler des Coburger Spiels. In der Spielzeit 2025/26 hatte Coburg beide Begegnungen gegen den TV Langen gewonnen. Und: Der BBC trainiert hart, um eine Trendwende einzuleiten und in die Siegesspur zurückzukehren. Entsprechend intensiv verlief die Vorbereitung für Langen. „Wir fokussieren uns auf unsere Stärken. Wir wollen defensiv noch ein Stückchen stärker werden und hart verteidigen. Gleichzeitig gilt es, mehr Routine in unser Offensivspiel zu bringen, damit unsere Angriffe und Spielzüge noch besser laufen“, betont Jahn.

 

01.11.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Culture City Weimar

Nach dem schwachen Auftritt in Frankfurt brennt die Truppe um Kapitän Philip Bode auf Wiedergutmachung. Am kommenden Sonntag, wie immer in der Grundschule Deisenhofen, kommt es erstmals in der Vereinsgeschichte zum Duell gegen Culture City Weimar. Der Aufsteiger und Kooperationspartner des BBL-Ligisten Jena hat einen hochinteressanten Kader mit vielen deutschen Talenten und europäischen Spielern. Auf der Trainerbank sitzt mit Farsin Hamzei eine Legende. Der 58-jährige Erfolgsgarant schafft es Jahr für Jahr eine homogene Mannschaft zusammenzustellen und ist bekannt dafür Talente zu fördern. Allen voran Johann Grau und Daniel Biel, die auch im BBL Kader stehen, gelten aus Prospects für höhere Ligen. Auf den Ausländerpositionen setzt der Aufsteiger auf EU-Spieler. Der schwedische Aufbauspieler Mikai Klintmann wechselte von Trelleborg Baskets Pirates in die Universitätsstadt. Der 25-jährige Litauer Martynas Sabaliauskas spielte zuletzt an der University of Calgary und agiert sowohl am Brett und von der Dreierlinie. Der dänische Brettcenter Peter Beier-Christiansen soll auch in der BBL zum Einsatz kommen. Daniel Duhajsky (Tschechien ) und Henrik Metsa ( Estland ) geben Hamzei viel Tiefe im Kader. Topscorer unserer Gäste ist Carlo Meyer. Der Shooting Guard kam von den TSK49ers Stahnsdorf und sammelte in Bremerhaven bereits Pro A Erfahrung. Die Tropics können im richtungsweisenden Heimspiel auf den vollen Kader zurückgreifen. Auch Andrej Mangold steht den Gelbhemden wieder zur Verfügung. Mario Matic:“ Farsin lässt wie immer einen hochmodernen und schnellen Basketball spielen. Seine Teams lassen den Ball gut laufen und er spielt immer eine agressive Verteidigung. Mit einer Rotation von 12-Leuten wird Weimar 40 Minuten Tempo und Intensität aufs Feld bringen. Wir haben die Woche gut trainiert und sind bereits für das wichtige Spiel.“

 

01.11.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Am Sonntag, den 01.11.2026, steht für die SKYLINERS Juniors das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd an. Um 17:00 Uhr empfängt das Team von Troy Culley im BCM die TSG Reutlingen Ravens. Nach drei überzeugenden Siegen in Folge wartet damit ein echter Härtetest, denn mit Reutlingen kommt der Tabellenführer und das derzeit formstärkste Team der Liga nach Frankfurt. Die Ravens sind in der Offseason als einer von zwei Aufsteigern aus der 1. Regionalliga Südwest in die ProB Süd gekommen. Lange gebraucht hat das Team von Headcoach Rodrigo Reynoso nicht, um sich an das neue Niveau zu gewöhnen. Nach fünf Spielen ist Reutlingen ungeschlagen und gewann die letzten vier Partien jeweils mit mindestens 20 Punkten Vorsprung. Besonders offensiv ist der Tabellenführer gefährlich. Statt sich auf ein oder zwei Topscorer zu verlassen, verfügen die Ravens über viele Spieler, die zweistellig punkten können. Bester Werfer ist aktuell der 20-jährige Roy Krupnikas mit 15 Punkten pro Spiel.

Auch die Juniors gehen mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie. Nach dem dominanten 102:72-Sieg gegen die ebenfalls stark gestarteten TSV Oberhaching Tropics wollen die Frankfurter nun vor heimischem Publikum den nächsten Schritt machen und auch den Tabellenführer schlagen. Unter dem neuen Headcoach zeigen die Juniors in dieser Saison starken Team-Basketball mit schneller Ballbewegung. Dazu verfügen auch sie über gefährliche Optionen, allen voran Lukas Smazak (16,8 PPG) und Dusan Nikolic (14.8 PPG). „Reutlingen ist stark in die Saison gestartet, und das wird zu diesem Zeitpunkt unserer Entwicklung ein guter Test für uns. Wir haben in den letzten Wochen positive Schritte nach vorne gemacht, und mit unserem Anspruch, ein Playoff-Team zu sein, sind das genau die Spiele, in denen wir mithalten müssen. Es wird eine gute Gelegenheit, zu sehen, wo wir stehen, unsere Fortschritte einzuordnen und weiter auf unseren letzten Leistungen aufzubauen“, so Headcoach Troy Culley.

 

01.11.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers

Nach nun vier Heimsiegen und zwei Auswärtsniederniederlagen wollen die Flashers den nächsten Versuch starten und auch endlich Auswärts gewinnen. Am 01.11.2026 um 18.00 Uhr bietet sich dabei die Möglichkeit in der Rundsporthalle Ludwigsburg gegen die Porsche BBA. Das Farmteam der Bundesligamannschaft ist das jüngste Team in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. 18,7 Jahre im Schnitt, Head Coach Jordi Saltó, 36, kam im Sommer von den HAKRO Merlins Crailsheim und führt die Porsche Basketball-Akademie durch ihre fünfte ProB-Saison – mit einer Bilanz von 1:5, die mehr über die Reife als über die Qualität des Teams sagt. Auf das 66:87 gegen Coburg zum Auftakt folgte der 78:75-Sieg gegen Oberhaching, das heute Fünfter ist; danach verlor Ludwigsburg 74:76 in Erfurt, 62:70 in Leitershofen mit sieben erkrankten oder verletzten Spielern, 78:89 gegen die SKYLINERS Juniors trotz 51:39-Pausenführung und zuletzt 60:78 in Langen, wo einem 16:8 nach dem ersten Viertel ein 0:20-Lauf im dritten folgte. Das Muster ist eindeutig: Dieses Team verliert Spiele nicht über 40 Minuten, sondern in einem Viertel. In jeder Niederlage ging das Reboundduell verloren, die Gegner treffen 57 Prozent ihrer Zweier. Daraus folgt der Fellbacher Spielplan fast von selbst: Ball sichern, keinen Lauf zulassen und die Größe in der Zone ausspielen, wo Lavric, Dennis Diala und Jason Edokpayi gegen Erfurt zwölf Offensivrebounds einsammelten. Zu unterschätzen ist der Gegner trotzdem nicht. Point Guard Lars Danziger (18 Jahre) führt die Akademie mit 13,2 Punkten und 2,6 Steals pro Spiel an, Max Riedel (19, aus dem Nachwuchs von ALBA BERLIN) erzielt 12,2 Punkte, Yohann Tchouaffe (17) 10,2 bei 17 von 20 Freiwürfen. Kénan Youdom, 2,01 Meter, 9,8 Punkte und 6,2 Rebounds, wird zwei Tage vor dem Spiel 17. Unter dem Korb trifft Lukas Modic (21, 2,03 m) 70 Prozent seiner Zweier, Daniel Mack (21, 2,05 m) holte in drei Einsätzen 16 Rebounds und fünf Blocks, Armin Pivac (18) misst 2,06 Meter. Genügend Talent ist also vorhanden. Bei den Flashers zeigte beim letzten Spiel zumindest wieder die Formkurve nach oben, ob das nun auch in fremder Halle bestätigt werden kann, bleibt abzuwarten. Die Flashers Family wird, fast schon traditionell, versuchen auf der Ludwigsburger Tribüne Vollgas zu geben. Alle die nicht live dabei sein können, können das Spiel, wie gewohnt, im Livestream des Medienpartners Sporteurope.TV verfolgen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_6_ProB-Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-29 15:42:452026-10-29 15:42:45Vorberichte ProB Süd 6. Spieltag

14. Spieltag Vorbericht Köln vs. Nürnberg

28. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Das erste ProA-Spiele des vierzehnten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

24.10.2026 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Nürnberg Falcons

Erst der Doppelspieltag, nun eine englische Woche. Der Kalender der RheinStars bietet wenig Erholungspausen für die Kölner und ihren nächsten Kontrahenten. Aufgrund der Terminlage in der Motorworld bestreiten die RheinStars und ihre Gäste der Nürnberg Falcons bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) ihr Spiel vom 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Butzweiler Hof. So ist der Rhythmus Sonntag, Mittwoch, Sonntag – für Köln geht es dann am Sonntag direkt nach Ulm. Auch wenn es noch früh in den Saison ist, erwarten die RheinStars mit den Gästen aus dem Frankenland wohl einen Konkurrenten um einen der am Ende der Hauptrunde angepeilten Playoff-Plätze. Beide Teams zählen jedenfalls zu den oft genannten Kandidaten.

In der vergangenen Saison lieferten sich die beiden Teams enge Spiele. Köln gewann in Nürnberg, die Falcons dann bei den RheinStars. Nach dem erkämpften 105:98 über Medikamente per Klick Bayreuth am vergangenen Sonntag sagte Haris Hujic als Kapitän mit Blick auf die angelaufene Spielzeit: „Wir sind auf einem guten Weg, haben aber auch noch viel zu verbessern und machen noch viele Kleinigkeiten falsch. Das Große und Ganze bekommen wir schon ganz gut hin, aber die Kleinigkeiten tun uns häufig weh.  Die sind dann das, was uns ein Spiel kostet oder nicht ins Spiel kommen lässt. Aber wenn wir die Kleinigkeiten noch hinbekommen, haben wir eine gute Saison vor uns.“ Mit den Falcons als nächstem Prüfstein.

Nürnberg mit zehn Neuzugängen

Nürnberg ist solide in die Saison gestartet. Zum Auftakt gelangen den Falcons Siege bei den PS Karlsruhe Lions und gegen die EPG Baskets Koblenz. Es folgten drei jeweils deutliche Niederlagen gegen die in der ProA hochgehandelten Tübingen Tigers, Kreisbau Kirchheim Knights und BG Göttingen. Ebenso wie die RheinStars gewannen sie dann am Sonntag ihr Heimspiel. Mit einem starken Schlussviertel (28:15) schlugen sie die Artland Dragons 84:77. Topscorer der Gäste sind aktuell Nate Heise (17.3 Punkte pro Spiel), Ty Allred (11.7), Xavier Bell (11.3) und Nic Welp (9.2). Sohn von Chris Welp, dem 2015 verstorbenen Basketball-Europameister von 1993. Die vier gehören zu den zehn Neuzugängen bei den Franken, die als Neunter des Vorjahres die Playoffs um einen Platz verpassten.

Trainiert werden die Falcons vom Duo Tim Black und Derrick Taylor. Black übernahm im Sommer nach zwei Jahren Assistenz als Headcoach von Geschäftsführer Ralph Junge, der seit 2014 für die Falcons arbeitet. Taylor geht in seine achte Saison als Assistant Coach.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_14_ProA_Koeln_Nuernberg.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-28 16:32:552026-10-28 16:32:5514. Spieltag Vorbericht Köln vs. Nürnberg

Ausschreibung Trainerstipendium 2026/27

28. Oktober 2026/in Allgemein, APP, Nachwuchs, Trainer

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. vergibt auch in der Saison 2026/27 Trainerstipendien. Das Programm fördert ambitionierte Trainerinnen und Trainer in ihrer individuellen Entwicklung und unterstützt sie dabei, sich im professionellen Seniorenbasketball zu etablieren. Das Stipendium ist mit bis zu 3.000 Euro pro Jahr dotiert.

Hintergrund
Der Weg zum Headcoach im Profibasketball ist herausfordernd und selten planbar. Auch eine hochwertige Ausbildung garantiert keinen Aufstieg in verantwortliche Positionen. Oft entscheiden ein starkes Netzwerk, Einblicke in bewährte Arbeitsweisen und gezielte Unterstützung in wichtigen Karrieremomenten darüber, ob der nächste Schritt gelingt.

Zielgruppe
Das Stipendium richtet sich an Trainerinnen und Trainer am Beginn ihrer Laufbahn im professionellen Seniorenbasketball, insbesondere an

  • Head Coaches in den ersten Jahren ihrer Tätigkeit in einer der drei Herren-Bundesligen,
  • Assistent Coaches in der easyCredit Basketball Bundesliga sowie
  • Trainerinnen und Trainer, die bereits Verantwortung im Leistungs- oder Nachwuchsbasketball tragen und sich gezielt auf eine solche Aufgabe vorbereiten.

Die Bewerberinnen und Bewerber sollten eine langfristige Karriere im Profibasketball anstreben, ein klares Entwicklungsvorhaben verfolgen und bereit sein, ihre Weiterentwicklung aktiv und strukturiert zu planen.

Förderung
Die Fördermittel können flexibel für individuelle Entwicklungsmaßnahmen eingesetzt werden, zum Beispiel für

  • Mentoring durch erfahrene Trainerpersönlichkeiten,
  • sportpsychologische Beratung und Begleitung,
  • Hospitationen bei nationalen oder internationalen Vereinen,
  • individuelle Fortbildungen,
  • spezialisierte Coaching-Programme oder
  • weitere Maßnahmen zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung.

Bewerbungsunterlagen
Die Bewerbung erfolgt formlos per E-Mail und sollte folgende Unterlagen umfassen:

  • sportlicher Lebenslauf mit Trainerlizenzen, aktueller Funktion und Verein,
  • individueller Entwicklungsplan für höchstens zwei Spielzeiten,
  • kurzes Motivationsschreiben mit den persönlichen Zielen und dem geplanten Einsatz der Fördermittel.

Auswahlverfahren
Über die Vergabe entscheidet der Ausbildungsausschuss des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e. V.. Berücksichtigt werden insbesondere die Plausibilität des Entwicklungsvorhabens, die persönliche Perspektive der Bewerberin bzw. des Bewerbers, der erwartete Mehrwert für die weitere Trainerlaufbahn sowie das verfügbare Gesamtbudget.

Bewerbungsschluss und Einreichung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 30. November 2026 per E-Mail an Matthias Sonnenschein: sonnenschein@easycredit-bbl.de

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Trainerstipendium_DBAF.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-10-28 14:48:252026-10-28 14:48:25Ausschreibung Trainerstipendium 2026/27

Ausschreibung Matthias-Grothe-Award 2026/27

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, Nachwuchs, Trainer

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. vergibt auch in der Saison 2026/27 den Matthias-Grothe-Award. Die Auszeichnung würdigt Basketballtrainerinnen und Basketballtrainer, die sich über viele Jahre in besonderer Weise für die Entwicklung junger Menschen, eine nachhaltige Standortentwicklung und eine werteorientierte Nachwuchsarbeit eingesetzt haben. Der Award ist mit 5.000 Euro dotiert.

Der Namensgeber

Matthias Grothe (†2017) war National- und Bundesligaspieler sowie Jugendtrainer. Er stand für Fairplay, Hilfsbereitschaft und harte Arbeit. Seine Spielerinnen und Spieler hat er weit über das Spielfeld hinaus begleitet und unterstützt.

 

Wer kann ausgezeichnet werden?

Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an hauptamtliche Basketballtrainerinnen und Basketballtrainer, die

 

  • sich langfristig und nachhaltig für ihren Standort engagieren,
  • junge Menschen sportlich und persönlich weiterentwickeln,
  • sich überdurchschnittlich sozial engagieren und
  • Werte wie Fairplay, Verantwortung und Nachhaltigkeit vorleben.

 

Eigenbewerbungen sind ebenso ausdrücklich willkommen wie Vorschläge durch Dritte.

 

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbung erfolgt in Form eines Videos von höchstens sechs Minuten Länge. Es sollte folgende Inhalte umfassen:

 

  • eine kurze Vorstellung der Bewerberin bzw. des Bewerbers,
  • das eigene Coachingkonzept und die eingesetzten Trainingsmethoden,
  • das eigene Verständnis einer optimalen Betreuung von Spielerinnen und Spielern,
  • persönliche Erfolgsfaktoren sowie Projekte und Aktivitäten außerhalb der Halle,
  • kurze Statements oder Interviews von zwei Fürsprecherinnen bzw. Fürsprechern.

 

Auswahlverfahren

Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die aus der Schirmherrin Maja Grothe und dem Ausbildungsausschuss besteht.

 

Bewerbungsschluss und Einreichung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 30. November 2026 per E-Mail an Matthias Sonnenschein: sonnenschein@easycredit-bbl.de

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Matthias_Grothe_Award_DBAF.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-10-27 18:50:252026-10-28 14:45:15Ausschreibung Matthias-Grothe-Award 2026/27

Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 83:84

Ein intensiver Schlagabtausch, Spannung bis zum Schluss und am Ende ein einziger Punkt Unterschied: Die Iserlohn Kangaroos haben das Spitzenspiel gegen LOK Bernau am Samstagabend knapp mit 83:84 (35:41) verloren. Nach vier Siegen zum Saisonstart musste die Mannschaft von Headcoach Gary Johnson damit ihre erste Niederlage hinnehmen. In der Matthias-Grothe-Halle lieferten sich beide Teams eine packende Partie, in der Bernau den Gastgebern mit starker Verteidigung das Leben schwer machte. Von Beginn an war es ein hart umkämpftes Spiel, in dem sich beide Mannschaften jeden Punkt erarbeiten mussten. Die Würfe von der Dreierlinie wollten zunächst auf beiden Seiten kaum fallen. Dazu kamen zahlreiche Ballverluste, die den offensiven Rhythmus immer wieder unterbrachen. Es war kein Spiel der mühelosen Abschlüsse, sondern eines der intensiven Verteidigung und des Ringens um jeden Vorteil. Nach dem ersten Viertel stand es folgerichtig 19:19. Bernau machte defensiv einen guten Job. Die Gäste erschwerten den Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen Iserlohn immer wieder dazu, neue Lösungen im Angriff zu suchen. Während die Gastgeber um ihre Abschlüsse kämpfen mussten, nutzte LOK die eigenen Möglichkeiten im Zweipunktebereich effizient. Das zweite Viertel ging mit 22:16 an die Gäste, die sich damit zur Pause einen Vorsprung von sechs Punkten erarbeitet hatten.

Kangaroos kämpfen sich zurück Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv und fehleranfällig. Keine Mannschaft konnte sich auf einen dauerhaft sicheren Spielfluss verlassen, immer wieder wechselte der Ball durch Ungenauigkeiten und defensive Aktionen den Besitzer. Insgesamt stehen am Ende 24 Iserlohner und 27 Bernauer Turnover im Spielbericht – Ausdruck eines hektischen und von hohem Druck geprägten Spitzenspiels. Die Kangaroos hielten dagegen und ließen Bernau nicht davonziehen. Mit 23:21 entschieden sie das dritte Viertel für sich und verkürzten auf 58:62. Vier Punkte trennten die Mannschaften vor dem Schlussabschnitt. Die Ausgangslage für zehn nervenaufreibende letzte Minuten war geschaffen. Iserlohn setzte zur weiteren Aufholjagd an, Bernau stemmte sich dagegen. Jeder Ballbesitz gewann an Bedeutung, jeder erfolgreiche Abschluss konnte den Ausschlag geben. Die Kangaroos erzielten im letzten Viertel 25 Punkte und machten weiteren Boden gut. Doch trotz aller Gegenwehr und des unermüdlichen Einsatzes reichte es hauchdünn nicht mehr zur Wende. Beim 83:84 fehlte am Ende ein einziger Punkt zum Ausgleich. Bester Iserlohner Werfer war Paul Lunguana, der mit 31 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists großen Anteil daran hatte, dass die Kangaroos bis zum Schluss im Rennen blieben. Howard Rankine steuerte 19 Punkte, sieben Assists und herausragende acht Ballgewinne bei. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten von außen steigerten die Kangaroos ihre Dreierquote im weiteren Verlauf auf insgesamt 38 Prozent. Iloanya verwandelte vier seiner neun Versuche. Auch an der Freiwurflinie zeigte Iserlohn mit 25 Treffern bei 29 Versuchen eine starke Leistung. Bernau wiederum überzeugte mit 69 Prozent Trefferquote aus dem Zweipunktebereich und verteilte seine Punkte auf mehrere Schultern. Shawn Anthony Scott II war mit 15 Zählern erfolgreichster Werfer der Gäste.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SG Braunschweig 75:60

Draußen stürmte es über Herten, doch drinnen in der Rosa-Parks-Halle ließen die Hertener Löwen keinen Zweifel aufkommen: Im 5. ProB-Spiel der Saison feierte die Mannschaft um Cheftrainer Robin Singh vor heimischem Publikum einen souveränen und verdienten 75:60-Heimsieg (19:17 • 20:10 • 21:17 • 15:16) gegen den Aufsteiger SG FT/MTV Braunschweig. Von Beginn an zeigten die Hausherren eine sehr konzentrierte Leistung. Mit druckvoller Verteidigung und schnellem Umschaltspiel setzten die Löwen die jungen Braunschweiger früh unter Druck. Insgesamt zwang Herten den Gegner zu 18 Ballverlusten und sicherte sich 11 Steals. Auch die Offensive lief gewohnt flüssig: 20 Assists zeugen von uneigennützigem Teambasketball und einer starken Ballbewegung. Besonders aus der Nah- und Mitteldistanz zeigten sich die Hertener hochprozentig: Mit einer herausragenden 2-Punkt-Quote von 63 % (19/30) erarbeiteten sie sich kontinuierlich Vorteile auf dem Feld. Obwohl der Heimsieg über weiteste Strecken des Spiels ungefährdet war, machten es sich die Löwen stellenweise selbst schwer. Phasenweise unkonzentrierte Aktionen und kleine Fehler – vor allem im 1. und 3. Viertel – ließen den Gegner immer wieder kurz herankommen und machten die Partie unnötig spannend. Am Ende fing sich die Mannschaft jedoch stets rechtzeitig und behielt souverän die Oberhand.

In der Mitte der zweiten Halbzeit mussten die Löwen allerdings einen Dämpfer verkraften: Ausgerechnet ihr niederländischer High-Flyer Jaro Abrams verletzte sich und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Trotz dieses Ausfalls hielt die Mannschaft zusammen und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Wichtige Energie von der Bank brachte erneut Rookie Elion Ramosaj, der mit viel Power, hoher Intensität und starkem Einsatz auf dem Feld wertvolle Impulse für das Spiel der Hertener Löwen lieferte. Überragender Akteur des Abends war Faton Jetullahi: Mit 22 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists dominierte er das Geschehen an beiden Enden des Feldes (Effektivitätswert von 24). Tatkräftig unterstützt wurde er in der Offensive von Dario Fiorentino (16 Punkte, 8 Rebounds), Bryant Allen (14 Punkte, 4 Steals) und Jaro Abrams (10 Punkte). Aufseiten der Gäste stemmte sich vor allem Andre Fox mit 18 Punkten gegen die Niederlage, konnte das deutliche Ergebnis aber nicht mehr verhindern.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBA Hagen 79:84

Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ihr Heimspiel gegen Aufsteiger BBA Hagen mit 79:84 (18:26, 15:16, 19:24, 27:18) verloren. Vor 833 Zuschauern im Shooters Dome fehlte dem Team von Head Coach Allen Ray Smith über drei Viertel die Energie des Derbysiegs aus Braunschweig, ehe eine furiose Aufholjagd im Schlussabschnitt nur um Sekunden nicht belohnt wurde. Personell blieb die Lage angespannt, denn Topscorer Matej Jelovcic und Center Robin Kniss fehlten weiterhin. Immerhin stand Kevin Weber wieder im Kader. In die Starting Five schickte Coach Smith Al-Fayed Alegbe-Issifou, Evan Rietsch, Robert Beasley III, Simonas Paukste und Christenvie Kwilu. Die Kodiaks, die mit den beiden Ex-Shooters Emil Loch und Elias Marei angereist waren, erwischten den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 26:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die Shooters zwar besser ins Spiel, der Rückstand blieb aber bestehen, sodass es 33:42 zur Halbzeit stand. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster fort. Hagen gewann auch das dritte Viertel mit 24:19 und ging mit einer 66:52-Führung in die letzten zehn Minuten.

Dann aber zeigten die Shooters, was in ihnen steckt. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team zurück, der Shooters Dome erwachte und eine Minute vor Schluss war aus 14 Punkten Rückstand ein 72:78 geworden. Acht Sekunden vor dem Ende stand es 79:82, Neustadt hatte den Ball und die Chance, per Dreier auszugleichen. Der Wurf sprang jedoch aus dem Ring, Hagen sicherte sich den Rebound, und Kapitän Viktor Ziring machte mit zwei Freiwürfen den 84:79-Endstand perfekt. Das Schlussviertel ging mit 27:18 klar an die Shooters, es kam aber zu spät. Die Zahlen erklären die Niederlage deutlich. Von außen fiel wenig: 7 von 27 Dreiern (26 Prozent) waren zu wenig und mit 39 Prozent aus dem Feld lagen die Shooters klar hinter den Gästen (48 Prozent). Noch schwerer wogen das Reboundduell, das mit 32:45 verloren ging, und die Ballverteilung. Nur sieben Assists standen 21 auf Hagener Seite gegenüber. Immerhin war die Freiwurfquote diesmal mit 73 Prozent besser als sonst. Bester Neustädter Werfer war Robert Beasley III mit 23 Punkten und sieben Rebounds, der in über 36 Minuten viel Verantwortung übernahm, dabei aber auch 22 Würfe brauchte. Christenvie Kwilu zeigte mit 16 Punkten bei 6 von 10 aus dem Feld und drei verwandelten Freiwürfen die effizienteste Leistung des Abends. Leonard Musahl (11 Punkte, 4 von 6) knüpfte an seine starke Form aus Braunschweig an, Alegbe-Issifou und Paukste kamen auf je zehn Zähler. Dazu trug sich Waldemar Weber mit vier Punkten in die Scorerliste ein.

24.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm 36:91

Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung haben die EN Baskets Schwelm am Samstagabend einen deutlichen 91:36-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles eingefahren. Mit 55 Punkten Differenz stellte das Team von Headcoach Falk Möller gleichzeitig den bisherigen ProB-Vereinsrekord aus dem Jahr 2022 ein, als die Schwelmer den ETV Hamburg mit 111:56 besiegten. Zudem feierten die EN Baskets ihren dritten Sieg in Folge und setzten damit ihre Erfolgsserie fort. Bereits in den ersten Minuten machten die EN Baskets deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln sollte. Mit aggressiver Verteidigung, hoher Intensität und konsequentem Offensivspiel starteten die Schwelmer mit einem beeindruckenden 17:0-Lauf in die Begegnung. Besonders Juhwan Harris-Dyson setzte mit seiner Dynamik zum Korb und erfolgreichen Distanzwürfen früh Akzente. Unter den Körben sorgte Jascal Knörig mit wichtigen Rebounds für die nötige Präsenz. Auch nach den ersten Wechseln blieb die Dominanz der Gäste ungebrochen. Mit einer deutlichen 27:6-Führung ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die EN Baskets kontrollierten weiterhin das Tempo, verteidigten konzentriert und ließen den Gastgebern kaum Möglichkeiten, offensiv ihren Rhythmus zu finden. Zur Halbzeit stand eine komfortable 51:16-Führung auf der Anzeigetafel. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Schwelmer nicht nach. Während Itzehoe weiterhin große Probleme mit der eigenen Wurfquote hatte, überzeugten die Gäste durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auf den verletzten Pablo Estelle wurde vorsichtshalber verzichtet, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Mit 76:30 ging es in den Schlussabschnitt, in dem die EN Baskets ihren Vorsprung weiter ausbauten. Für einen besonderen Moment sorgte Andrew Osei, der mit den letzten Punkten der Partie gleichzeitig seine ersten Punkte in der ProB erzielte und den 91:36-Endstand herstellte. Topscorer der Partie war Juhwan Harris-Dyson mit 24 Punkten und elf Rebounds. Jascal Knörig überzeugte mit zwölf Rebounds, während Marius Stoll sechs Assists beisteuerte. Insgesamt punkteten zehn Schwelmer Spieler. Headcoach Falk Möller ordnete den deutlichen Erfolg nach der Partie sachlich ein: „Sehr gute Defense von uns und eine schwache Wurfquote von Itzehoe führen zu solch einem Ergebnis. Wir wissen das einzuschätzen und bereiten uns jetzt auf das Derby vor.“

24.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SC Rist Wedel 71:49

Zweiter Heimsieg – späte Ekstase in der Halle Berg Fidel: Die Uni Baskets Münster springen vor 1.850 Fans an die Tabellenspitze und finden sich punktgleich in einem Quartett mit acht Punkten wieder! Die Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald hat am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen 71:49 (25:28)-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel bejubelt. Nach starken sieben Auftaktminuten (14:5) taten sich die Uni-Städter bis weit ins dritte Viertel hinein offensiv schwer und explodierten dann über eine Dreierserie zur Vorentscheidung und vergrößerten ihren Vorsprung stetig weiter. Die Uni Baskets nahmen den Rückenwind aus dem Topspiel-Erfolg in Bernau mit. Die Defense funktionierte glänzend, die Uni Baskets machten nahezu jeden Angriff schwer. Dazu ließen die Münsteraner den Ball phasenweise gut laufen. Bis zum 14:5 (7.) nach einem 10:0-Lauf sah der Vortrag sehr souverän aus. Comso Grühn und Adam Touray per Dunk hatten dabei klasse ausgespielte Fastbreaks verwertet. Es war durchgängig die erwartet intensive Partie (10:10 Rebounds nach dem ersten Viertel, 43:42 am Ende), in der die Uni Baskets zum Viertelende hin nachlässiger wurden: 14:10 nach dem Auftaktviertel.

Im zweiten Abschnitt ließ das Team von Götz Rohdewald viele offene Würfe oder einfache Lay-ups liegen, betrieb geradezu Chancenwucher. Später im Viertel stockte die Baskets-Offensive massiv. Nur einzelne Höhepunkte hübschten das Gesamtbild auf. Thorben Döding legte nach einem der seltenen Münsteraner Distanztreffer zum Vierteleinstieg zwei feine Anspiele auf Adam Touray zum 19:12 (13.) und zum 25:28 im letzten Angriff vor der Halbzeitpause auf. Nur zwei von 11 Baskets-Dreiern fielen in den ersten zwanzig Minuten. 11:4 Turnover bei sieben Gäste-Steals. Götz Rohdewald hatte im Vorfeld vor höchst unbequemen Wedelern zu Recht gewarnt. Die Uni Baskets taten sich offensiv auch nach Wiederbeginn noch rund vier Minuten schwer – geschuldet auch dem hohen Druck der Gäste (31:31, 24.). Mit mehr Tempo antworteten die Münsteraner plötzlich mit trockenen Dreiern in Serie. Der Bann war gebrochen: endlich zunächst der dritte Münsteraner Dreier im 17. Anlauf durch Cosmo Grühn, ein Urschrei der Erlösung der über 1.800 Fans. Zwei weitere durch Emmanuel Bandoumel und wieder Grühn zur 14-Punkte-Führung nach 14:0-Lauf des Rohdewald-Teams (45:31, 28.). Der Kapitän hatte zum letzten Viertelwechsel einen weiteren in petto: 48:36. Wedel legte weiterhin kämpferisch alles rein. Münster spielte jetzt aber seine größere Abgeklärtheit aus und stand defensiv wie eine Wand. Und die Baskets-Fans waren als lautstarker sechster Mann voll da. Die individuelle Klasse des Gastgebers ließ kein enges Spiel mehr zu. Peu à peu bauten sie im Schlussabschnitt die Führung auf 22 Punkte aus, die auch nach der Schlusssirene Bestand hatte. Besonders feierte die Halle Berg Fidel die ersten ProB-Punkte des Youngsters Leonard Dertmann.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. BSW Sixers 57:75

Nachbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 94:99

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben den ersten Saisonsieg knapp verpasst. Gegen die Seawolves Academy kämpfte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev in der Hössenhalle nach einem 15-Punkte-Rückstand zurück, drehte die Partie mit einem starken dritten Viertel und musste sich am Ende dennoch mit 94:99 geschlagen geben. Trotz der fünften Niederlage in Folge zeigte die Mannschaft eine deutliche Steigerung. Die Baskets Juniors fanden zunächst keinen Zugriff auf die Partie. Rostock nutzte die Lücken in der Defensive und setzte sich früh auf 15:5 ab. Auch offensiv fehlte den Gastgebern zunächst die nötige Konsequenz. Djordje Klaric brachte sein Team mit einem Korbleger und einem anschließenden Assist auf Ari von Wiegen, der von jenseits der Dreierlinie traf, wieder auf 17:20 heran. Im zweiten Viertel verloren die Juniors jedoch erneut den Anschluss. Mit einem 17:0-Lauf baute Rostock den Vorsprung deutlich aus. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 35:50 zurück.

Nach der Pause präsentierten sich die Baskets Juniors wie verwandelt. Mit mehr Druck in der Verteidigung über das gesamte Feld zwangen sie die Rostocker zu Fehlern und fanden offensiv zunehmend ihren Rhythmus. Ein 18:2-Lauf brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Beim 54:53 wechselte die Führung. Die Juniors hielten die Intensität hoch und entschieden das dritte Viertel mit 31:11 für sich. Aus einem deutlichen Rückstand war eine Fünf-Punkte-Führung geworden. Dabei zeigte sich die Mannschaft auch in der Spielkontrolle verbessert: Nur acht Offensivrebounds ließ sie zu, zudem standen am Ende lediglich neun Ballverluste zu Buche. Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Juniors konnten ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen. Für die Seawolves Academy übernahm Spielmacher Isayah Owens zunehmend die Verantwortung. Er erzielte in den letzten fünf Minuten 18 Punkte selbst und war an 21 der letzten 25 Rostocker Zähler beteiligt.Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. 53 Sekunden vor dem Ende stellte Kyle Gruhler mit einem Korbleger auf 91:91. Die Juniors hatten sich damit die Chance auf den ersten Saisonsieg bewahrt. In den entscheidenden Momenten traf Rostock jedoch die besseren Entscheidungen und setzte sich mit 99:94 durch. Ausschlaggebend war auch die starke Trefferquote der Gäste aus der Distanz. Kyle Gruhler war mit 31 Punkten und sieben Rebounds der erfolgreichste Werfer der Baskets Juniors. Noah Wendland steuerte 19 Punkte und drei Assists bei. Finn Stühlmeyer kam auf 14 Punkte und sechs Rebounds, Djordje Klaric verbuchte zwölf Punkte, fünf Assists und vier Rebounds. Headcoach Artur Gacaev sah vor allem die erste Halbzeit als entscheidenden Faktor: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und aus der Distanz schlecht getroffen. Nach der Pause haben wir Charakter gezeigt und mit unserer Pressverteidigung mehr Druck erzeugt. Im dritten Viertel haben wir uns die Führung erarbeitet, konnten diese im Schlussabschnitt aber leider nicht weiter ausbauen. Rostock hatte die passende Antwort. Am Ende ist es eine unglückliche Niederlage.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProB-Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-27 11:21:382026-10-27 11:44:23Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen 98:81

Ein 98:81 (20:17, 29:21, 30:20, 19:23) leuchtet am Ende von der Anzeigetafel der Gäuäckersporthalle I, doch entschieden wurde das Heimspiel der SV Fellbach Flashers gegen die Basketball Löwen am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB (Süd) in den zwei Minuten vor der Pause. Da hatte Jasper Brand, an diesem Abend ohne einen einzigen Fehlwurf, gerade seinen dritten Dreier versenkt, Ilias Amin hatte per Korbleger auf 37:41 verkürzt, und die Zuschauer ahnten, dass die Partie kippen könnte. Sie kippte nicht. Marko Lavrić verwandelte zweimal spektakulär nach Pässen von Dmonte Brown, Silver Bieling legte per Korbleger nach und traf mit der Sirene aus der Mitteldistanz: 8:1 in 125 Sekunden, 49:38 zur Pause. Aus dieser Phase bezogen die Gastgeber die Sicherheit, mit der sie nach zwei Auswärtsniederlagen in Reutlingen und Rhöndorf in die Erfolgsspur zurückfanden. Dabei hatten die Gäste von Head Coach Leif Ibrahim den besseren Start erwischt: Amin traf die ersten beiden Erfurter Würfe, nach dem Dreier von Anthony Watkins führte Erfurt 9:8. Die Antwort kam aus der Zone. Der 2,06 Meter große Center Marko Lavrić erzielte sieben Punkte im ersten Viertel. Nach zehn Minuten hiess es 20:17 für die Flashers. Was dann folgte, erklärt die ganze Partie: Daniel Zacek eröffnete den zweiten Abschnitt mit zwei Dreiern, Brown legte dazwischen per Korbleger nach, Thomas Billinger traf von außen – 31:19 nach knapp drei Minuten. Die Flashers hatten ihre Würfe nicht erzwungen, sie hatten sie herausgespielt: 22 Assists bei 35 Treffern stehen am Ende in der Statistik, Brown allein verteilte acht Vorlagen, dazu fünf Ballgewinne. Und wer leicht punktet, wirft locker. 56 Prozent aus dem Feld, 65 Prozent aus der Nahdistanz, elf von 26 Dreiern – das sind die Werte einer Mannschaft, die nach drei Siegen zum Auftakt und zwei bitteren Lektionen auswärts ihr Selbstvertrauen zurückhat.

Nach der Pause ließen die Flashers nichts mehr anbrennen. Auf den Dunk von Léonar Fliege antworteten Brown, Zacek und Jonathan Zeisberger mit sieben Punkten in Serie zum 56:40, Bieling traf binnen 31 Sekunden zwei Dreier zum 77:57, nach dem Korbleger von Jason Edokpayi stand es 79:57 – 22 Punkte Vorsprung, die größte Führung des Abends, 79:58 nach drei Vierteln. Das Schlussviertel gewannen die Löwen mit 23:19, weil Head Coach Kris Borisov seiner Bank Spielzeit gab und Watkins mit zwei späten Dreiern auf 20 Punkte kam; gefährlich wurde es nicht mehr, zumal Zacek beim 89:70 und 94:72 mit seinem fünften und sechsten Dreier jeden Ansatz einer Aufholjagd erstickte. Das Rebound Duell ging mit 38:27 klar an die Gastgeber, zwölf Offensivrebounds brachten zweite Chancen, 27 Erfurter Fouls 24 Freiwürfe. Einzig die 23 Ballverluste, nur zwei weniger als in Rhöndorf, bleiben die offene Baustelle – gegen eine Mannschaft, die aus Ballgewinnen konsequent Punkte macht, kann das noch teuer werden. In der Tabelle stehen die Flashers mit 4:2 Siegen und acht Punkten auf Rang sieben, punktgleich mit den Rängen drei bis sechs und bereiten sich auf die nächste Hürde – nun wieder Auswärts, vor.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II 72:66

Gegen den FC Bayern München Basketball II gelang den Leverkusenern ein am Ende knapper 72:66-Sieg. 1.948 Zuschauer wollten das Duell der jungen Leverkusener Mannschaft (22,9 Jahre) gegen die noch jüngere Bayern-Zweitvertretung (18,6 Jahre) in der Ostermann-Arena sehen – eine gute Entscheidung. Die Mannschaft von Coach Mike Koch war erstklassig eingestellt, der Gameplan war klar: Leverkusen suchte seine Chance unter dem Korb – ebendort, wo sich Dennis Heinzmann zu Hause fühlt. So auch in diesem Spiel, als es der Kapitän zu Beginn gleich mehrfach krachen ließ. Dabei rissen insbesondere die per Alley-Hoop-Dunks verwandelten zuckersüßen Anspiele von Aufbauspieler Agust Kjartansson die Zuschauer von den Sitzen. Dazu gesellten sich erfolgreiche 3-Punkte-Würfe zum Beispiel von David Gerhard oder wiederum Agust Kjartansson. Und weil auch die Verteidigung überaus akkurat und zuverlässig ihren Dienst verrichtete, vergrößerte sich der Vorsprung minütlich und sorgte beim 23:8 nach dem 1. Viertel. für Hoffnung auf einen stressfreien Abend. Emir Mutapcic, Bayerns als Spieler und als Trainer hoch dekorierter Coach, war in den Auszeiten immer wieder gefordert, seinen reichen Erfahrungsschatz in den Spielunterbrechungen mit jungen den Spielern zu teilen. Mit Erfolg, fing sich die Erstliga-Reserve doch anschließend und verkürzte zur Pause immerhin auf 41:28. Es war ein Fingerzeig, wie sich im weiteren Spielverlauf herausstellen sollte. Die talentierten Gäste zeigten ein ums andere Mal, warum ihnen eine große Zukunft vorausgesagt wird. In der Verteidigung wurden sie zunehmend bissiger, im Angriff fielen nun die Würfe, die zu Beginn des Spiels noch danebengingen.

Punkt um Punkt kämpften sich die Bayern heran und Maurice Fischer war es, der acht Minuten vor dem Ende den Ausgleich (54:54) herstellte. Von nun an spielten beide Teams mit offenem Visier – die Zuschauer waren nicht weniger engagiert und verliehen der Partie den passenden Rahmen und den GIANTS wichtigen Rückhalt. Bayern hatte endgültig ins Spiel zurückgefunden, scorte variabel ließ sich nun nicht mehr abschütteln. Im Gegenteil, es wurde richtig spannend. Ein ums andere Mal gingen die Münchner in Führung, mussten aber ihrerseits mitansehen, wie Leverkusen das Spiel an der Freiwurflinie entschied. Kjartansson, Kahl-Hansen und Heinzmann (mit 22 Punkten und 11 Rebounds mit dem nächsten Double Double) verwandelten in den finalen fünf Minuten alle elf Versuche. Zudem gelangen wichtige Stops in der Verteidigung, die letztlich den dritten Heimerfolg und den fünften Sieg in Serie besiegelten. Auch Headcoach Michael Koch hatte den Schlüssel zum Erfolg schnell benannt: „Wir haben den Gegner bei 66 Punkten gehalten, das spricht klar für unsere gute Verteidigung.“ Die GIANTS haben mit diesem Erfolg ihre Position an der Tabellenspitze behauptet und können sich mit Zuversicht auf die nächste Auswärtsaufgabe bei den Dragons Rhöndorf (Samstag, 31.10., 19 Uhr) vorbereiten.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg 82:59

Der ProB-Aufsteiger aus Reutlingen fuhr seinen fünften Erfolg in Serie ein und bleibt damit in dieser Spielzeit als einzige Mannschaft weiterhin ungeschlagen. Topscorer des BBC wurde Savion Brown mit 17 Punkten. Neben dem US-Guard erschien lediglich Youngster Felix Egger (11 Punkte) als weiterer Vestestädter zweistellig auf der Anzeigetafel. Tatsächlich war es auch ausschließlich Coburgs Nummer 4, die mit drei getroffenen Dreiern an diesem Samstagabend zumindest etwas Gefahr von außen ausstrahlte, während die restlichen Schützlinge von Patrick Seidel keinen ihrer 15 weiteren Distanzwürfe im Reutlinger Korb versenken konnten. Zum dritten Mal in Folge reißt der BBC somit auch die 60 Punkte nicht und stellt die gegnerische Defensive schlichtweg vor zu wenige Herausforderungen. Allerdings verloren die Coburger neben vier teils Stammkräften vor der Begegnung zusätzlich an diesem Abend auch das Rebound-Duell deutlich mit 31:56. Dabei holten die Vestestädter 24 Defensiv Rebounds, wohingegen die Ravens überwältigende 23 zweite Chancen am offensiven Brett abgriffen. Wieder einmal war von einer hohen Niederlage im ersten Viertel aber nichts zu erahnen. Trotz eines stark ausgedünnten Kaders steckten die Coburger zu Beginn die Köpfe keineswegs in den Sand. Mit 18:20 war der BBC nach dem ersten Spielabschnitt nur knapp im Hintertreffen. Lediglich die bis dato sieben zugelassenen Offensiv Rebounds und das nicht vorhandene Fortune von der Dreierlinie stellten ein Manko im Coburger Spiel dar. Ansonsten agierten die Gäste frech und mit einer gewissen Unbekümmertheit und Ruhe in der Offensive. Das änderte sich aber zu Ungunsten der Vestestädter im zweiten Viertel. Nach einem Traumanspiel von Günther, welches zu einem tollen Fastbreak-Dunk von Koppke führte (21:22), blieb der BBC infolgedessen ganze drei Minuten ohne weitere Zähler. Die Ravens hingegen legten in dieser Phase acht Punkte nach und machten sich dafür vor allem die Coburger Probleme am eigenen Brett zu Nutze. Teilweise bis zu fünf Chancen bekamen die Hausherren in einem Angriff und irgendwann fielen dann entsprechend auch die Würfe (21:30). Zwar unterbrach Brown die offensive Flaute kurz darauf vorübergehend, doch auch er konnte nicht verhindern, dass Reutlingen bis auf 25:41 davonzog. Mit vier Punkten kurz vor der Pause brachte der US-Amerikaner seine Mannschaften sogar bis auf zwölf Punkte wieder heran (29:41), obwohl die Ravens bis dahin mehr Offensiv als die Coburger Defensiv Rebounds eingetütet hatten.

Tatsächlich gelang aber weder den Schwaben noch den Vestestädtern dabei ein erfolgreicher Dreipunktewurf. Kombiniert warfen beide Teams 0 aus 21 von Downtown. Diese für beide Seiten auch schon eine Woche vor Halloween grauenhafte Statistik besserte Reutlingens Nkosi Wright erstmals auf (29:46). Wer auf BBC-Seite gedacht hatte, dass der kleine Schlussspurt von Brown kurz vor der Halbzeit eventuell der Start für ein Coburger Comeback im dritten Viertel sein könnte, lag weit daneben. Im Gegensatz zu den Gastgebern ging nichts mehr für die dezimierten Oberfranken. Erstmals auf über 20 Zähler vor aus Sicht der Ravens stellte ihr ansonsten etatmäßiger Topscorer Roy Krupnikas, der bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich in Erscheinung treten musste (31:53). Nach über 27 absolvierten Minuten war es dann endlich soweit: Felix Egger traf den ersten Coburger Dreier an diesem Abend, nur lag war man da schon meilenweit zurück (38:55). 40:64 betrug der Rückstand nach drei gespielten Vierteln, womit die Partie vor dem Schlussakkord längst ihren Sieger gefunden hatte.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 78:60

Der TV Langen hat vor heimischem Publikum den vierten Sieg in Folge eingefahren. Gegen die Porsche BBA Ludwigsburg zeigten die Giraffen zwei äußerst dominante Viertel, am Ende stand es dann 78:60 aus Sicht der Langener. Der Start war indessen noch holprig: Während Ludwigsburg mit einem 7:0-Lauf ins Spiel kam, brauchte Langen dreieinhalb Minuten, um über die Freiwürfe von Cooper Creek erste Punkte zu holen. Sowohl aus Dreier-Distanz, als auch kurz vor dem Brett wollten Würfe einfach nicht fallen. Auch Ludwigsburg ließ dann in den letzten drei Minuten des ersten Spielabschnitts einige Würfe liegen, dennoch gingen sie nicht unverdient mit 8:16 in Viertel zwei. Headcoach Tobias Jahn sieht das erste Viertel indessen durchaus besser, als das Ergebnis vermuten lässt: „Wir haben drei offene Dreier nicht getroffen, dazu einige einfache Layups daneben gelegt. Treffen wir davon zwei oder drei Würfe, sieht das Ergebnis direkt anders aus. Wichtig war für uns, dass wir weiter an uns geglaubt haben.“ Dieser Wille zahlte sich aus: Auch in Viertel zwei schaffte es Langen immer wieder, freie Würfe zu produzieren. Dieses Mal fielen sie jedoch auch. So erarbeitete sich das Team beispielsweise früh im Viertel einen 10:0-Lauf und zwang Ludwigsburg so zu einer Auszeit. Die Gäste sortierten sich taktisch neu, konnten zweimal einen Rückstand aufholen. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit drehte Langen dann jedoch ordentlich auf: Mit starken Würfen von Carlos Hidalgo, Henk Droste, Noah Kamdem und Kventin Kostan wuchs der Abstand auf zehn Punkte an, bei einem Halbzeitstand von 38:28.

In der zweiten Hälfte machte Langen genau dort weiter. Dank einer starken Defense hielt das Team die Ludwigsburger konsequent vom Scoren ab, während es offensiv mehr als Rund lief. Dabei wiederholte sich auch, was schon in der Vorwoche gut funktionierte: Mit Noah Kamdem, Henk Droste, Kventin Kostan, Carlos Hidalgo und dem Double-Double von Cooper Creek hatten fünf Spieler Punkte in zweistelliger Höhe beigesteuert. Das machte es Ludwigsburg umso schwerer, da es eben nicht den einen Akteur gab, der heiß gelaufen war und den es aus dem Spiel zu nehmen galt. Als Lukas Modic nach etwas weniger als drei Minuten zwei Freiwürfe verwandelte, beendete dies einen 20:0-Lauf. Als es bei einem Zwischenstand von 64:42 ins letzte Viertel ging, war das Spiel bereits vorentschieden. Eine Aufholjagd wäre zwar theoretisch noch möglich gewesen, Ludwigsburg wirkte jedoch mitunter zu hektisch, längere Läufe produzierten sie am Ende nicht mehr. Die komfortable Führung nutzte das Langener Coaching-Team, um insbesondere Nicolas Deetjen und Paul Jessen mehr Spielanteile zu geben als bisher. „Das ist wichtig. Sie sind Woche für Woche im Training, arbeiten hart und wollen sich verbessern. Dazu brauchen sie aber auch Minuten auf dem Feld. Die konnte ich ihnen heute geben“, betont Jahn. Zwar machte die Mannschaft hier und da kleinere Fehler, die zu dem ein oder anderen unnötigen Ballverlust führten. Am Ende spielte das Team jedoch die Partie konzentriert zu Ende und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf 67:59

Rhöndorfs 67:59-Niederlage (34:31) bei Dresden machte deutlich, eine gute Defensive alleine reicht nicht aus. Enge Spiele entscheiden am Ende wenige Fehler. Davon leisteten sich die Dragons in der Offensive ein paar zu viele, die von den Titans in der Crunchtime gnadenlos bestraft wurden. So bleibt für das Team um Headcoach Max Becker nur die Erkenntnis, für Siege ist eine solide Komplexleistung notwendig. Einen Schönheitspreis verdiente die Begegnung zwischen Dresden und Rhöndorf insgesamt nicht. Von einem offensiven Feuerwerk waren beide Teams weit entfernt. Im ersten Viertel ließen die Titans etliche freie Layer liegen, aber auch die Dragons taten sich schwer den gegnerischen Korb erfolgreich zu attackieren. Ein 15:15 nach zehn Minuten war die logische Konsequenz. Aber eines war nach dem ersten Viertel klar: In der Defensive wurden keine Gefangenen gemacht. Es ging physisch ordentlich zur Sache. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Rheinländer dann ein kurzes Momentum. Mit der Einwechslung von Daniel Mayr hatten die Dragons ab der 15. Minute die Lufthoheit unter den Brettern. Dresden wusste kurzzeitig nicht, wie sie den 2,18 Meter langen Center bremsen sollte. Rhöndorf nutze den Respekt des Gegners zur zwischenzeitlichen 22:28-Führung (17“). Die Titans reagierten aber in der Defensive, glichen in der 19. Minute wieder aus und gingen durch einen Buzzer-Dreier von Sebastian Heck (11 Pkt./10 Reb.) mit drei Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel verlief absolut ausgeglichen (18:18). Rhöndorfs Start in den Schlussabschnitt ließ dann schon erahnen, dass es um die Konzentration der Dragons an diesem Sonntag nicht zum Besten bestellt war. Jedenfalls gab’s gleich zwei ärgerliche Ballverluste, am Ende sollten es 18 Turnover werden, in der Summe eindeutig zu viele. Im nächsten Moment waren die Rheinländer aber wieder voll da und starteten eine 7:0-Serie, zur erneuten Führung (33“/52:54). Doch die Hausherren konterten trocken mit Dreiern von Sebastian Heck sowie Wisdom Uboh (35“/60:56). Den knappen Vorsprung verwaltete die Gastgeber bis in die Crunchtime. Wobei man Rhöndorf auch keine glückliche Hand in der Offensive bescheinigen konnte. Während die Dragons versuchten mit der Brechstange jenseits der Dreierlinie die Begegnung zu ziehen, spielte Dresden geduldig seine Angriffe aus und siegte am Ende verdient mit 67:59. Dort wuchs der Reutlinger Vorsprung sogar phasenweise bis auf 35 Zähler an (40:75), während der BBC mal wieder ganze vier Minuten punktlos blieb. Die Vestestädter berappelten sich anschließend noch ein wenig und betrieben in der verbleibenden Spielzeit zumindest etwas Ergebniskosmetik. Das Coburger Highlight waren dabei die acht Zähler von „Ecken-Egger“, der innerhalb von 60 Sekunden zwei Dreier aus eben jener Ecke und einen Korbleger zum 59:82-Endstand einnetzte.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen 62:75

Die Kangaroos kamen zunächst schleppend in die Partie. Der Ball lief gegen die aggressive Verteidigung der Thüringer zwar schnell und gut, es fehlte aber oftmals das Wurfglück im Angriff. Weimar ging bis zur siebten Minute mit 9:2 in Führung. Nach einer Auszeit durch BG-Headcoach Emanuel Richter stellten die Leitershofer auf Zonenverteidigung um und eroberten so sehr viele Rebounds und direkte Ballgewinne. Das Blatt drehte sich, nach dem ersten Viertel leuchtete nach einem Dreier von Jannik Westermeir mit der Schlusssirene ein 21:17 für die Gäste der Anzeigetafel.  Auch mit dem Start in die zweiten zehn Minuten konnte man zufrieden sein, Leon Geißler netzte per krachendem Dunk zur 30:20 Führung ein. Culture City aber lies nicht locker und drehte das Match mit einem 14:3 Lauf wieder zur eigenen 34:33 Führung. Erneut vergingen über 5 Minuten, in welcher der BG nur zwei Körbe gelangen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit ging es hin und her und Gael Barman sorgte mit einem weiteren Dreier drei Sekunden vor dem Ende wieder für eine 38:35 Führung für die Stadtberger. Wäre die Freiwurfquote in der ersten Halbzeit (57%) etwas höher gewesen, wäre sicherlich auch eine deutlichere Führung für die BG im Raume gestanden. So durfte man gespannt sein, was die zweite Spielhälfte bringen würde.

Auch das dritte Viertel verlief zunächst ausgeglichen, die Thüringer konnten anfangs immer eine knappe Führung halten. Drei Dreier in Folge durch Gael Barman, Friedrich Feldrappe und erneut den Schweizer Barman sorgten dann für einen 11:0 Lauf für die Kangaroos und eine 58:48 Führung nach dreißig Minuten. Beeindruckend in dieser Phase die Verteidigungsarbeit der Gäste, man vernagelte den Korb für den Gegner förmlich und holte sich in dieser Phase auch jeden Rebound. Und das muntere Schießen von jenseits der 6,75 Meter Linie ging auch im Schlussviertel weiter, Gregori und Kapitän Bacoul erhöhten binnen einer Minute auf 64:48, worauf die Einheimischen mit einer weiteren Auszeit reagieren mussten. Kurz darauf erhöhte Bobby Williams – natürlich erneut per Dreier – auf 69:51, es war der höchste Abstand des Abends. Die wackeren Gastgeber kämpften trotzdem weiter, reduzierten den Abstand nochmals auf 9 Punkte Differenz. Die BG zeigte sich aber in der Endphase sehr routiniert und abgezockt und brachte den Sieg sicher nach Hause. Mit aktuell 8:2 Punkten bleibt man den beiden Spitzenreitern Reutlingen (10:0 Punkte) und Leverkusen (10:2 Zähler) auf den Fersen und ist in der Tabelle hinter dem TV Langen (ebenfalls 8:2 Zähler) auf Platz vier notiert. Das nächste Spiel findet dann wieder in eigener Halle statt. Am kommenden Samstag empfangen die Kangaroos am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen die Dresden Titans, welche direkt hinter den Kangaroos auf dem fünften Rang 8:4 Punkte auf dem Konto haben. Die Kangaroos Fans dürfen sich am Wochenende also auf ein echtes Spitzenspiel freuen.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics 102:72

Die SKYLINERS Juniors feiern den dritten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Vor heimischem Publikum im BCM setzte sich das Team von Troy Culley mit 102:72 gegen den Tabellenzweiten TSV Oberhaching Tropics durch. Den Grundstein legten die Frankfurter mit einer starken Defense und einem überragenden dritten Viertel. Das erste Viertel war umkämpft und endete knapp mit 18:17 für die Juniors. Im zweiten Abschnitt bauten die Frankfurter ihre Führung auf 28:20 aus, woraufhin Oberhachings Headcoach Mario Matic eine Auszeit nahm. Danach legten die Juniors in der Defense sogar noch eine Schippe drauf und machten den Gästen das Leben schwer. Auch nach der Auszeit fand Oberhaching nicht in seinen Rhythmus. Zur Halbzeit führten die Frankfurter mit 43:32.

Nach der Pause spielten die Juniors ein herausragendes drittes Viertel. Gegen die Frankfurter Defense fand Oberhaching kaum Lösungen, zwischenzeitlich stand es 70:40. Mit einem 34:12 im dritten Viertel ging es beim Stand von 77:44 in den letzten Abschnitt. Auch im Schlussviertel ließen die Juniors zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen und brachten den deutlichen 102:72-Sieg souverän über die Zeit. Topscorer der Frankfurter war Jamie Edoka mit 25 Punkten, gefolgt von Lukas Smazak mit 20 Punkten. Insgesamt verteilten die Juniors starke 29 Assists.

„Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung. Nach einem langsamen Start haben wir unseren Rhythmus gefunden und richtig guten Teambasketball gespielt, vor allem im zweiten und dritten Viertel. Den Ball zu teilen und Chancen füreinander zu kreieren war ein großer Fokus für uns, deshalb freuen mich die 29 Assists besonders. Ein Kompliment an die Spieler für ihren Einsatz und ihre Energie über das ganze Spiel. Das ist ein positiver Schritt nach vorne für uns, auf dem wir weiter aufbauen wollen“, so Headcoach Troy Culley nach der Partie.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-27 11:18:172026-10-27 11:39:09Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

Nachberichte ProA 6. Spieltag

26. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 73:76

Neben dem verletzten Tommy Kamarad musste der VfL auf Pablo Estelle und Dyami Janeck verzichten. Auch Conrad Klotz und David Pisic hatten noch mit Blessuren zu kämpfen, standen dennoch aber für die SparkassenStars auf dem Spielbogen. Das Trainerteam schickte eine Sarting-Five bestehend aus Teamkapitän Niklas Geske, Ja’Monta Black, Jaylen Wesley, Neil Masnic und Kilian Dietz auf das Parkett. Die Partie startete gleich furios und der bochumer Flügelspieler Jaylen Wesley netzte direkt zwei Sprungwürfe ein (5:0, 1.). Doch die Gäste aus Wolmirstedt legten prompt nach und übernahmen durch den Dreier von Martin Bogdanov die erste Führung (9:10, 6.). In der Folge zogen die SparkassenStars das Tempo an und kamen immer wieder über die Flügelzange bestehend aus Gabriel Kuku und Jaylen Wesley zu leichten Punkten in Korbnähe. Getrieben von einer grandiosen Stimmung in der Rundsporthalle zogen die Bochumer bis auf acht Punkte davon (27:19, 10.). Auch im zweiten Viertel behielten die SparkassenStars vorerst die Oberhand und profitierten von dem positiven Momentum. Doch die Wolmirstedter kämpften sich durch eine körperliche Vereidigung und schnelles Umschalten im Fastbreak zurück in die Begegnung (36:32, 16.).  Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in welcher der VfL-Kapitän Niklas Geske durch sein Playmaking auffiel. Neben zwei Distanzwürfen legte Geske bis zur Halbzeit, insgesamt sieben Korberfolge für seine Mitspieler auf. Nach einem umkämpften Viertel ging die Mannschaft von Headcoach Alvaro Paredes mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause (40:36, 20.).

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Mehrfach erspielten sie sich freie Würfe von außen und übernahmen erneut die Führung (51:54, 26.). Die SparkassenStars wirkten überrascht von der aufgeblühten Verteidigung des Gegners und verloren durch Ballverluste allmählich die Kontrolle. Besonders die Dreier wollten nichtmehr fallen und so ging es mit einem Rückstand in das letzte Viertel (52:60, 30.). Das letzte Viertel begann ebenfalls mit mehreren Zählern auf der Gästeseite. Besonders an der Freiwurflinie und in der Zone punkteten die SBB Börde Baskets und erhöhten somit die Führung (52:67, 35.). Doch die Fans feuerten weiterhin die Spieler in Blau-Weiß an und wurden mit einer Aufholjagd aus dem Bilderbuch belohnt. Gabriel Kuku leitete die Schlussoffensive mit zwei starken Drives zum Korb ein. Als Niklas Geske einen And-One-Stepback-Dreier verwandelte explodierte die Rundsporthalle (63:67, 37.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide  Teams erhöhten die Schlagzahl. Die Gäste punkteten und führten nach knapp 38 Minuten erneut mit sieben. Doch der US-Amerikaner Ja’Monta Black schweißte kurz vor Schluss zwei Dreier in Folge ein und verkürzte auf 73:74. In den letzten Sekunden blieb den Bochumern nur das Foulen, was die Gäste mit erfolgreichen Freiwürfen bestraften. Minus drei – vier Sekunden auf der Spieluhr. Ein letzter Wurf blieb für den Ausgleich. David Pisic übernahm Verantwortung, doch der Ball tanzte auf dem Ring und sprang letztlich zurück auf das Spielfeld. Schließlich unterlagen die Bochumer nur knapp mit 73:76 vor heimischem Publikum und wurden nicht für den Kampfgeist der letzten Minuten belohnt.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights 99:103

Bereits am Vortag begab sich der Knights Tross in Richtung Essen. Wieder mit an Bord war der zuletzt fehlende Youngster Paul Viefhues. Und dem Distanzexperten sollte die entscheidende Rolle zufallen. Für Fans des Basketballsports hatte die Partie wenig zu bieten. Mehrere Unterbrechungen aufgrund technischer Probleme, 52 Foulpfiffe, kaum ein Angriff ohne Spielunterbrechung und insgesamt 61 Freiwürfe, sind die negative Bilanz eines Abends, der das Duell zweier Teams werden sollte, deren Vergangenheit eng miteinander verbunden ist. Im 20. Jahr der Gründung der Knights erinnern sich noch einige an die Anfangszeit der Ritter, die in der Saison 2006/2007 in Essen einen ihrer Hauptkonkurrenten um den Aufstieg hatten. Der Film zum Jubiläum wird am 23. November im Kirchheimer Hirschgarten präsentiert und die Essener werden auch darin natürlich vorkommen. Doch am vergangenen Samstagabend spielte dies keine Rolle. Nach schwachem Saisonstart und nur einem Sieg aus fünf Spielen wollten die Miners von ihrem Heimvorteil profitieren und zur Überraschung gegen den Favoriten ansetzen. Entsprechend ambitioniert gingen die Gäste zu Werke. Doch auch die Teckstädter waren gut vorbereitet. Im ersten Viertel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Essen überraschte mit einer eher ungewöhnlichen Form der Zonenverteidigung und die Knights hatten zunächst Schwierigkeiten aus der Distanz zu verwandeln. Dennoch ging man mit einer 22:20 Führung ins zweite Viertel. Bis dahin ein eher normales Spiel. Innerhalb von ca. 3 Minuten im zweiten Abschnitt waren die Ritter bereits mit Teamfouls ausgestattet. Von da an mussten die Mannen von Head Coach Perovic vorsichtiger agieren. In der Offensive fanden die Schwaben zumeist in Form von Center Nico Bretzel eine passende Antwort. Er sammelte bis zur Halbzeit bereits 16 Punkte und zeigte sein bislang bestes Saisonspiel. Dank eines Dreier von Desmond Watson mit Ablauf der Uhr, gingen die Korbjäger mit einer knappen 47:44 Führung in die Pause.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gäste. Sofort bauten die Knights ihre Führung aus und zwangen Miners Coach Wendt zur frühen ersten Auszeit. Die Ritter hatten nun eindeutige Vorteile, jedoch kämpften die Hausherren beherzt und hielten die Partie in einem überschaubaren Rückstand. Zum Ende des Viertels waren die Miners wieder dran (71:66). Viertelübergreifend schlug nun die Stunde von Viefhues. Der 21-jährige verwandelte vier Dreier innerhalb von drei Minuten staubtrocken und erhöhten den Vorsprung auf zwölf Punkte. Doch weiterhin gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen, kämpften sich unerbittlich zurück und holten sich viele Punkte an der Freiwurflinie. Wenige Minuten vor Spielende wechselte die Führung zu Gunsten Essens. Wie würden die Ritter reagieren? Im Stile einer routinierten Truppe blieben Morgan und Co. ruhig und trafen gute Entscheidungen. Der Kapitän selbst per Dreier, fand die richtige Antwort und in der Schlussminute wanderten nun die Teckstädter insgesamt elf Mal an die Freiwurflinie. Beim Zwischenstand von 103:94 war die Partie entschieden. „Wir sind stabil und konzentriert geblieben. Es gibt einige Dinge, die heute nicht gepasst haben. Am Ende zählt das Ergebnis,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende. Am kommenden Samstag steht das Topspiel gegen Heidelberg in der Sporthalle Stadtmitte an. Um 18 Uhr empfangen die Knights den letztjährigen Bundesligisten und eindeutigen Aufstiegsanwärter, der eine 5:1 Bilanz aufzuweisen hat.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy 83:71

Die Paderborn BASKETS haben ihren zweiten Heim- und Saisonsieg in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo eingefahren: Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sicherten sie sich gegen die OrangeAcademy Ulm den verdienten 83:71 (45:41) Erfolg mit einem bärenstarken letzten Viertel, in dem sie nur fünf Gegnerpunkte zuließen und selbst 22 Punkte erzielten. Das Team um Head Coach Milos Stankovic lag vor den finalen zehn Spielminuten in einer bis dahin spannenden, überwiegend ausgeglichenen Partie noch mit 61:66 zurück. Dann schalteten die Ostwestfalen in Defense und Offense einen Gang höher, sicherten sich Rebound um Rebound, spielten sich mit leidenschaftlichem Einsatz in einen kleinen Rausch und ließen sich von der lautstarken Unterstützung der 1170 begeisterten Fans zum Sieg tragen. In der ersten Hälfte entwickelte sich von Beginn an eine schnelle, dynamische und von starker Physis auf beiden Seiten geprägte ausgeglichene Partie. Beide Teams punkteten hochprozentig in der Zone, zeigten schnelle Ballbewegungen und ansehnliche Offensivaktionen. Aus der Distanz jedoch trafen in den ersten 20 Minuten sowohl Paderborn als auch die OrangeAcademy jeweils nur zwei Mal, bei einer Vielzahl von Versuchen. Entscheidend absetzen konnten sich daher weder die Baskets noch Ulm: Nach diversen Führungswechseln ging es mit einer knappen 45:41-Führung für Paderborn in die Pause.

Nach der Halbzeit kamen die Gäste mit viel Schwung aus der Kabine. Die OrangeAcademy arbeitete sich Punkt für Punkt an die Baskets heran, zog das Momentum auf ihre Seite und holte sich nach vier gespielten Minuten wieder die Führung zurück (49:51, 34.). Bis zum Viertelende folgte nun die stärkste Phase der Ulmer Youngster: Die Schützlinge von Head Coach Mehdy Mary bauten den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf sechs Punkte aus. Paderborn fand in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts zwar wieder zu seiner Treffsicherheit zurück, Ulm hatte jedoch auf alle Anschlussbemühungen der Gastgeber zunächst stets eine passende Antwort parat und lag vor den finalen zehn Minuten mit 66:61 vorn. Die Wende folgte direkt mit Beginn des finalen Spielabschnitts: Paderborn stellte in der Defense um, zwang die Gäste wiederholt zu Turnovern, verteidigte aggressiv und effektiv, dominierte die Rebounds unter beiden Körben, sicherte sich so eine Vielzahl zweiter Chancen – und punktete immer wieder erfolgreich, nun auch aus der Distanz mit diversen Dreipunktewürfen. Die Baskets ließen der OrangeAcademy während des gesamten 4. Viertels mit hoher Intensität keine Luft zum Atmen und spielten sich mit lautstarker Unterstützung der Fans in einen kleinen Rausch. Am Ende ließen sie in den letzten zehn Minuten nur bemerkenswerte fünf Gegenpunkte zu und erzielten selbst 22 Zähler – der Schlüssel zum verdienten, umjubelten 83:71-Heimsieg, dem zweiten Erfolg in der laufenden Saison.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen 80:76

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre Siegesserie nicht fortgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis verlor am Samstagabend bei den MLP Academics Heidelberg knapp 76:80 (40:42). Im Heidelberger SNP Dome bewegten sich die Gäste aus Südniedersachsen mit dem Aufstiegsfavoriten über weite Strecken auf Augenhöhe und kämpften sich nach Rückständen immer wieder zurück. Am Ende reichte es nicht ganz zum dritten Saisonsieg. Bester BG-Werfer war Zach Jackson mit 15 Punkten. Für die Academics traf Niklas Würzner am häufigsten (20 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen, bei denen Zac Watson weiterhin ausfällt (Oberschenkelverletzung), taten sich gegen die physische Verteidigung der Gastgeber schwer. Doch auch die Academics fanden offensiv in den ersten Minuten keinen Rhythmus, sodass die Partie eng war (5:6/4.). Die Heidelberger fanden dann Lücken in der BG-Defensive und zogen durch einen 2:15-Lauf auf 7:19 davon (9.). Im Anschluss fingen sich die Göttinger, erkämpften sich die Punkte an der Freiwurflinie und verkürzten bis zur Viertelpause auf 14:19.

Im zweiten Abschnitt stellten sich die Gäste besser auf die Academics-Physis ein. Jackson schloss einen 7:0-Lauf per Dreier zum 23:24 ab und zwang Academics-Headcoach Carlo Finetti zu seiner ersten Auszeit (13.). Doch auch danach lief es zunächst nicht besser für die Kurpfälzer. Der wieder genesene Radvilas Kneizys ließ einen weiteren Dreier zum 26:24 folgen (14.). Ab Mitte des Abschnitts lief es für die Heidelberger wieder besser. Einen 2:11-Lauf schloss der starke Nick Muszynski zum 30:37 ab (17.). Doch die BG konterte und verkürzte durch einen Dreier von Tai Bibbs auf 38:39 (19.). In die Halbzeitpause gingen die Göttinger mit einem knappen 40:42-Rückstand. Nach dem Seitenwechsel bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Jackson glich zum 44:44 aus (22.). Die Hausherren erarbeiteten sich leichte Vorteile, Jackson hielt die BG zunächst in Schlagdistanz (46:48/25.). Dann leisteten sich die Göttinger zu viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten, die Heidelberg bestrafte. Die Kurpfälzer zogen nun Stück für Stück auf 51:63 davon (30.). Ein Kneizys-Dreier zum 54:63-Viertelendstand gab den Gästen Hoffnung für den letzten Abschnitt. Im Schlussviertel gaben sich die Veilchen noch lange nicht geschlagen. Daniel Kirchner, der schon im zweiten Abschnitt sein viertes Foul kassierte, aber bis Ende der Partie ohne weiteres Foul blieb, verkürzte durch einen Dreier auf 59:66 (33.). Die Heidelberger hielten die BG zunächst auf Abstand (62:70/34.), doch die Gäste zeigten dann eine starke defensive Phase und kamen durch einen weiteren Kirchner-Dreier auf 67:70 heran (37.). Der deutsche Guard übernahm Verantwortung und traf erneut von außen zum 71:72 (39.). Die Göttinger kämpften und blieben durch den nächsten Bibbs-Dreier dran (76:78/40.). Am Ende reichte dies aber nicht ganz, um die Partie zu drehen. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Wir haben sehr viel Kampfgeist gezeigt. Es war nicht das unterhaltsamste Spiel bedingt durch die Physis. Wir hätten die Chance gehabt, den Sieg zu holen, aber hatten zu viele Höhen und Tiefen in der Verteidigung. Dadurch haben wir Heidelberg leichte Punkte gestattet und ihnen Selbstvertrauen gegeben. Ich danke den Göttinger Fans, die uns hier unterstützt haben. Wir hören sie und freuen uns auf sie am nächsten Wochenende in Göttingen.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 87:83

Die Tigers Tübingen haben das Derby bei den PS Karlsruhe LIONS vor 2.087 Zuschauern – darunter circa 30 Tübinger Fans – in der Europahalle zu Karlsruhe nach einem Thriller mit 83:87 (78:78; 40:47) in der Verlängerung verloren. Nach 14 Minuten lagen die Schwaben beim Stand von 22:39 bereits mit 17 Zählern im Hintertreffen, doch die Schützlinge von Trainer Félix Bañobre zeigten Moral und kämpften sich trotz des höchsten Rückstands im Spiel in die Partie zurück. In der regulären Spielzeit hatten beide Kontrahenten mehrfach die Chance auf den Sieg. Den Erfolg sicherte sich das Team von Trainer Demond Greene dann in der Verlängerung, welche mit 9:5 an die Badener ging. Den Gästen ging in der Schlussphase dann etwas die Luft aus, die Intensität beim Gegner war etwas größer. Topscorer des Spiels wurde Kilian Binapfl mit 22 Zählern für den Sieger, für die Schwaben waren erneut Isaac Haney und Tim Smith mit jeweils 20 Punkten die beste Schützen. Die Rebounds gingen knapp mit 48:47 an den Gastgeber, bei den Assists lagen die Löwen mit 18:12 deutlicher vorne. Problematisch auf Tübinger Seite waren 19 Ballverluste, die Greene-Truppe musste nur elf Bälle abgeben. Aus der Distanz gelangen der Bañobre-Truppe 13 Treffer bei 32 Versuchen (41 Prozent). Die Tübinger Basketballer lagen mehrfach mit zwei Zählern in Front, so beispielsweise 26,6 Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels. Beim Stand von 78:78 hatten die Schwaben den letzten Ball in der regulären Spielzeit, doch Jesse „Jason“ Ani leistete sich 2,8 Sekunden vor dem Ende ein offensives Foul – das Spiel ging in die Verlängerung. Der Rest ist bekannt. Mit nun jeweils drei Siegen und Niederlagen nehmen die Tigers Tübingen aktuell den achten Tabellenplatz ein. Die Badener belegen mit 2:4-Erfolgen den 16. Tabellenplatz.

Auch in der kommenden Woche treten die Tigers Tübingen auswärts an. Am Samstag, den 31. Oktober 2026, spielt die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre bei den GIESSEN 46ers. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost. Die Hessen treten erst am Montag, den 26. Oktober, bei den EPG Baskets Koblenz zum Duell an. Aktuell nimmt das Team von Trainer Branislav „Frankie“ Ignjatovic mit zwei Siegen und drei Niederlagen den zehnten Tabellenplatz ein. Die Entscheidung über Sieg und Niederlage musste in der Verlängerung ermittelt werden. Nach 40 Minuten stand ein 78:78-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Binapfl hatte 2,8 Sekunden für Karlsruhe noch die Chance auf den Sieg, doch der 26-Jährige konnte den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Korb unterbringen. Fünf Minuten Extrazeit standen auf dem Programm. Angepeitscht von den eigenen Fans hatten die Badener am Ende das bessere Ende für sich. Isaiah Hart erzielte 126 Sekunden vor dem Ende mit einem Zweier das 83:80. Das war die Basis für den ersten Heimsieg der Greene-Truppe in der Saison 2026/2027 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Energie der Löwen war in dieser Phase etwas mehr vorhanden. Nach einem Ballverlust von Haney sorgte Wesley Oba per Dunking zum 85:81 für die Entscheidung – nur noch 73 Sekunden standen auf der Uhr. Hart war es dann exakt 39,9 Sekunden vor der finalen Sirene, der per Zweier das 87:81 erzielte. Dieser Rückstand war zu hoch, um in kürzester Zeit die Begegnung noch drehen zu können. Simon Feneberg gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 83:87-Endstand.

Félix Bañobre (Trainer Tigers Tübingen): „Glückwunsch an Trainer Demond Greene und seine Karlsruher Mannschaft zu diesem Sieg. Die Ballverluste haben uns heute das Genick gebrochen. Wir sind weiter sehr ersatzgeschwächt, Aiden Warnholtz hat es heute enorm gefehlt. Isaac Haney musste heute viel den Ball bringen. Das ist aber nicht seine Position, weshalb er noch unerfahren ist. Wir müssen aus dem Spiel lernen und hoffen, dass Warnholtz bald zurückkommt.“ Demond Greene (Trainer PS Karlsruhe LIONS): „Am Ende hat die Verteidigung den Ausschlag über Sieg und Niederlage ausgemacht. Wir sind gut in die Verlängerung gekommen und konnten uns ein minimales Polster erspielen. Im Anschluss haben wir aufopferungsvoll verteidigt und den Tigers Tübingen den Dreier weggenommen. Wesley Oba hat mit seinem Dunking in der Schlussphase der Verlängerung dann das Spiel entschieden.“

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 80:68

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen ein intensives und hart umkämpftes Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 80:68. Nach einem Drei-Punkte-Rückstand zur Halbzeit drehten die Zauberer mit einem überragenden dritten Viertel die Begegnung und begeisterten die 2.224 Zuschauer in der Arena Hohenlohe mit spektakulären Aktionen. Besonders Courtney Alexander II sorgte mit mehreren krachenden Dunkings für Highlights. Es war die wohl spektakulärste Szene des Abends: Courtney Alexander II blockte im dritten Viertel zunächst einen Dreipunkteversuch der Gäste, sicherte sich den Ball und vollendete den anschließenden Fastbreak mit einem krachenden Dunk. Danach ließ der Center unter dem Jubel der Fans die Muskeln spielen. Es war der Höhepunkt eines beeindruckenden dritten Spielabschnitts, in dem die Merlins die Begegnung zu ihren Gunsten drehten. Dabei hatten zunächst die Gäste den besseren Start erwischt. Die Partie begann mit hohem Tempo, ganze vier Minuten vergingen ohne einen Schiedsrichterpfiff, ehe Booker Coplin mit einem erfolgreichen Korb trotz Foul für die erste Unterbrechung sorgte. Bremerhaven überzeugte mit intensiver Verteidigung und gleich vier Blocks im ersten Viertel, das die Gäste schließlich mit 18:16 für sich entschieden.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Eisbären zunächst tonangebend und setzten sich zwischenzeitlich auf neun Punkte ab. Doch die Merlins, die auf Gianni Otto und Till Isemann verzichten mussten, steigerten sich kurz vor der Pause insbesondere defensiv. Booker Coplin und Dylan Addae-Wusu sorgten mit Ballgewinnen für wichtige Impulse. Mit der Halbzeitsirene verkürzte Hendrik Drescher nach einem Offensivrebound auf 33:36. Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie aus Crailsheimer Sicht richtig Fahrt auf. Zunächst eröffnete Drescher die zweite Hälfte mit einem Dreier, ehe Peyton Gerald die Merlins in der 22. Minute mit einem spektakulären Dunking zur 41:39-Führung brachte. Die Arena Hohenlohe stand Kopf. Coplin legte mit einem erfolgreichen Korbleger trotz Foul nach. Wenig später bediente Krajcovic Courtney Alexander mit einem sehenswerten Alley-oop-Anspiel, das der Center hoch über dem Ring in den Korb stopfte. Die Crailsheimer spielten sich in einen Rausch und entschieden das dritte Viertel mit 27:16 für sich (60:52). Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein intensiver Kampf um jeden Punkt. Bremerhaven verkürzte mit aggressiver Verteidigung und schnellen Ballgewinnen zwischenzeitlich bis auf einen Zähler. Doch Krajcovic übernahm nun Verantwortung. Der zuvor durch Foulprobleme ausgebremste Aufbauspieler traf einen wichtigen Dreier und erhöhte später mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Spiel auf 71:63. Für die endgültige Vorentscheidung sorgte schließlich Addae-Wusu, der seine starke Leistung mit einem Dreier zum 76:65 krönte. Am Ende feierten die Merlins einen umjubelten 80:68-Heimsieg und meldeten sich nach der Niederlage in Ulm eindrucksvoll zurück.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons 84:77

Die Nürnberg Falcons haben ihre Niederlagenserie durch einen 84:77 (41:34)-Heimsieg gegen die Artland Dragons am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Vor 1.871 Zuschauern in der Kia Metropol Arena zeigte das Team von Tim Black eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung und behielt in der Crunchtime die Nerven. Mit neuen Kräften und einer lauten Halle im Rücken konnten die Nürnberg Falcons am heutigen Sonntagnachmittag den dritten Saisonsieg einfahren. Vor den Augen vieler Familien legte Nürnberg konzentriert und engagiert los und zeigte im ersten Viertel begeisternden Team-Basketball (21:16). Die Gäste aus Quakenbrück brauchten einige Zeit, um die fränkische Intensität zu matchen, konnten sich zum Ende der ersten Halbzeit ein kleines Momentum erspielen (41:34) und dieses mit ins dritte Viertel nehmen. Dort kippte die Partie, und die Mannschaft von Hendrik Gruhn lag nach 30 Minuten mit 56:62 vorne. Die Entscheidung musste also im Schlussviertel fallen. Dort spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Nürnberg konnte fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einem Turnover der Gäste ausgleichen und mit 69:67 in Führung gehen. Die Halle stand Kopf, als Nic Welp wenig später auf fünf Punkte erhöhte (72:67). Es war der Turning Point. Getragen von den eigenen Fans spielten die Falken die Partie souverän zu Ende und hielten die tapfer kämpfenden Drachen bis zum Schluss auf Distanz. Am Ende gewann Nürnberg mit 84:77 und fuhr den dritten Saisonsieg ein.

Ty Allred wurde von den Fans mit dem #NUEbasketball MVP Fan Award, presented by Sparkasse Nürnberg, ausgezeichnet. Coach Tim Black war die Erleichterung anzusehen: „Wir haben heute gekämpft und uns auch mental stark präsentiert, nachdem wir im dritten Viertel das Spiel aus der Hand gegeben hatten. Der Sieg tut gut. Wir müssen die Emotionen mitnehmen zum anstehenden Auswärtsspiel am Mittwoch.“ Dann treten die Nürnberg Falcons um 19.30 Uhr bei den RheinStars Köln an – zu einer vorgezogenen Partie des 14. Spieltags. Die Partie wird live auf Sporteurope.TV übertragen und auch bei der Watch Party im PARKS Nürnberg für die Fans gezeigt.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth 105:98

MpK Bayreuth musste weiterhin auf die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain, Joshua Bonga und Luis Wulff verzichten. Erstmals lief Neuzugang Darrell Davis auf, er hatte rechtzeitig vor der Partie die Spielberechtigung erhalten. Neben acht etatmäßigen Profis verstärkten die beiden Youngsters Liam Holländer und Leo Friedlein den Bayreuther Kader. Die Starting Five von MpK Bayreuth bildeten Matt Frierson, Collin Metcalf, Simon Hildebrandt, Glen Abram Jr. und Darrell Davis Jr.. Simon Hildebrandt, beim zweiten Mal per Dunking, sorgte für die ersten vier Bayreuther Punkte zum Zwischenstand von 4:4. Collin Metcalf und abermals Hildebrandt sorgten für das 8:8, Glen Abram stellte auf 10:10. In der Folge zog Köln nach vier Punkten von James Pattersson auf 14:10 davon. Matt Frierson und Darrell Davis mit seinem ersten Korb für Bayreuth glichen anschließend zum 14:14 aus und Taje Kelly machten den Bayreuther 6:0-Lauf perfekt und brachte MpK mit 16:14 in Front. Dann waren wieder die Gastgeber am Drücker und gingen nach zwei Dreiern von Haris Hujic und Antonio Williams mit 22:16 in Führung. Kevin Wohlrath beendete mit zwei getroffenen Freiwürfen zum 18:22 den Kölner 8:0-Run. Letztlich ging es mit einer Kölner 24:18-Führung in die erste Viertelpause. Kein Dreier, ausgeglichen 6:6 bei den Rebounds und fünf Turnovers (Köln vier) waren die Bayreuther Bilanz der ersten zehn Minuten. Köln startete mit dem 26:18 in den zweiten Abschnitt, dann stellte Darrell Davis mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 21:26. Haris Hujic mit einem Dreier und Maximilian Begue erhöhten für die RheinStars auf 31:21 und machten damit den Vorsprung zweistellig. Taje Kelly traf den ersten Bayreuther Dreier zum 24:33. Die Ganzfeld-Defense der Kölner machte MpK Probleme, Liam Holländer verkürzte dennoch mit einem Dreier aus der Ecke auf 27:35. Glen Abram stellte auf 29:38. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung in der Folge weiter auf 43:29 aus. Darrell Davis verkürzte auf 31:43 und Kevin Wohlrath stellte per Dreier auf 34:45. Beim Stand von 48:34 für die RheinStars rief der Bayreuther Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit und bemängelte zu wenig Gegenwehr gegen die Kölner Offense. Glen Abram verkürzte in der Folge auf 36:48. Simon Hildebrandt stellte von der Freiwurflinie auf 38:50. Köln erhöhte danach weiter auf 56:38. In einer weiteren Auszeit appellierte Headcoach Vincent van Sliedregt an die Moral des Bayreuther Teams. Emanuel Prospere beendete schließlich mit einem Dreier zum 41:59-Halbzeitstand den 9:0-Lauf der Rheinländer. Das zweite Viertel ging letztlich mit 35:23 an Köln. 13 Turnovers, 8:12 Rebounds und 31 Prozent Dreierquote (64 Prozent bei Köln) war aus Bayreuther Sicht in der ersten Hälfte zu wenig. MpK verstand es nicht, die Gegner ausreichend vor sich zu halten.

Die RheinStars starteten mit einem Dreier zum 62:41 in die zweite Halbzeit. Darrell David erwiderte, ebenfalls aus der Distanz, mit dem 44:62 und traf kurz darauf gleich den nächste Dreier zum 47:64. Nach gut 24 Minuten stand es 70:47 für Köln. Collin Metcalf und Glen Abram verkürzten auf 51:70, nochmals Metcalf machte mit dem 53:70 einen 6:0-Lauf von MpK klar. Die RheinStars ließen jedoch nicht locker und stellten wieder auf 73:53, ehe Liam Holländer zum 55:73 traf. Darrell Davis brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 58:73 heran. Davis verkürzte als bester Bayreuther Akteur für MpK weiter mit 63:76 auf 13 Punkte. Collin Metcalf stellte auf 65:78. Dennoch gab Bayreuth immer wieder zu viele Offensiv-Rebounds ab. Nach einem unsportlichen Foul gegen Köln traf Taje Kelly einen seiner Freiwürfe und MpK verkürzte nach einem weiteren Dreier von Glen Abram mit dem Buzzer des dritten Viertels noch bauf 69:80. Mit nur noch elf Punkten Rückstand ging es damit ins Schlussviertel. Taje Kelly verkürzte zu Beginn des Schlussviertels weiter auf 71:80. Matt Frierson stellte mit einem Dreier auf 74:80. Köln erwiderte mit einem Dreier zum 83:74. Matt Frierson mit dem nächsten Dreier scorte zum 77:83. Bayreuth hatte durch eine bessere Defensive ins Spiel zurückgefunden und kämpfte. Simon Hildebrandt stellte mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 80:85. Darrell Davis traf zum 82:88. Simon Hildebrandt verkürzte von der Freiwurflinie auf 84:89. Man war jetzt auf fünf Punkte dran. Emanuel Prospere stellte auf 86:92. Es wurde jetzt hart um jeden Ball gekämpft. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Knapp drei Minuten vor Schluss traf Haris Hujic per Dreier zum 96:86, Köln lag wieder zehn Punkte vorne. Simon Hildebrandt traf nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 87:96, die RheinStars erwiderten mit dem 98:87. Matt Frierson wurde dann beim Dreierversuch gefoult und scorte drei Freiwürfe zum 90:98. Ein weiteres Drei-Punkte-Spiel von Glen Abram führte zum 93:100, 57 Sekunden vor dem Ende stand es 102:93 für Köln, Rohwer erhöhte auf 104:93 32 Sekunden vor dem Ende. Matt Frierson traf noch einen Dreier zum 96:104 und Darrell Davis sorgte noch für den Endstand von 98:105. Bayreuth hatte in der zweiten Halbzeit Herz und Moral gezeigt, es reichte aber nicht zum ersten Saisonsieg, man bleibt mit jetzt sechs Niederlagen Tabellenletzter. Glen Abram und Collin Metcalf waren zum Spielschluss ausgefoult. Neuzugang Darrell Davis mit 23 Punkten als Topscorer erwies sich als ein echter Hoffnungsträger für die nächsten Partien. Bei den Rebounds lag am Ende Köln mit 28:26 vorne, die Bayreuther Dreierquote hatte sich auf 41 Prozent erhöht und MpK hatte 20 Turnovers zu verzeichnen.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers -:-

Nach der Niederlage in Magdeburg gegen die SBB Börde Baskets hatte Stephan Dohrn von seiner Mannschaft für die Partie gegen Gießen schnelleren Basketball mit besseren Lösungen in der Offensive gefordert. Dementsprechend enttäuscht zeigte sich der Coach nach der Niederlage am Montagabend. „Wir haben im letzten Spiel 66 Punkte gemacht, heute 68. Das ist definitiv an offensivem Output viel zu wenig.“ Dohrn sprach von „offensivem Chaos“ und einer schlechten Durchführung der Offensive „durch die Bank von allen Spielern“. „Das, was wir in den letzten beiden Spielen an Playmaking gezeigt haben ist nicht genug, um ein Spiel zu gewinnen.“, resümiert der Trainer. „Ich denke aber, wir haben alles, um schneller zu spielen und den Ball offensiv besser zu bewegen. Ich glaube daran, dass wir das bereits im nächsten Spiel gegen Göttingen abrufen können.“ Große Stücke setzt er nun auch auf Neuzugang Frankie Collins, der gegen Gießen debütierte und bereits erahnen ließ, warum ihn die sportliche Leitung der EPG Baskets nach Koblenz geholt hatte. Doch auch der US-Amerikaner, der gleich bei seinem ersten Einsatz in Koblenz zusammen mit seinem Landsmann Chase Johnson mit 12 Punkten zum Topscorer seines Teams wurde, vermochte es nicht, sein Team in ein positives Punkteverhältnis zu führen. Ein einziges Mal, nach 90 gespielten Sekunden, führten die Schängel nach einem Monsterblock von Jannis Sonnefeld und schnell verwandelten Punkten nach einem Fastbreak zum 2:0, danach lief Koblenz über die komplette Spielzeit einem Vorsprung der 46ers hinterher, die sich bereits wenige Minuten später mit 8:15 leicht absetzen konnten. Zu diesem Zeitpunkt war die Welt für Koblenz aber noch in Ordnung. Nach der genommenen Auszeit verkürzte Kapitän Badu Buck schnell zum 10:15 und auch der eingewechselte Neuzugang Frankie Collins lieferte erste spektakuläre Punkte. Mit einem Buzzerbeater von der Dreipunktelinie schloss Koblenz in Person von Jayden Williams das erste Viertel bei einem Spielstand von 17:21 ab. Im zweiten Viertel drehte Gießen auf und stellte den Vorsprung nach einem Dreier von Alexander Williams und einem erfolgreichen Fastbreak durch Zachery Cooks auf zehn Punkte (20:30). Koblenz warf nun alles in die Verteidigung und kämpfte gegen das Unvermeidliche an. Jannis Sonnefeld traf einen weiten Dreier, Chase Johnson zog nach seiner ganz eigenen unwiderstehlichen Manier erfolgreich zum Korb, doch reichten diese Einzelaktionen nicht aus, um noch einmal an Gießen heranzukommen. Ein letztes hoffnungsvolles Aufbäumen erlebten die knapp 1100 Zuschauer am Montagabend in der EPG Arena kurz vor der Halbzeit, als Badu Buck durch einen Dreier vier Sekunden vor Abpfiff noch einmal auf 40:47 stellte.

Verloren ging das Spiel dann endgültig im dritten Viertel, welches die Gäste mit 14:24 für sich entschieden. Hauptgrund dafür war – neben der schwachen Wurfausbeute der Baskets – die Einfallslosigkeit in der Offensive. Auf seltene erfolgreiche Einzelaktionen der Koblenzer reagierte Gießen sofort ihrerseits durch Punkte und zog den Hausherren davon. Einen echten Schockmoment erlebten die Zuschauer fünf Minuten vor Ende des dritten Viertels, als Jannis Sonnefeld nach einer eigentlich unspektakulären Kollision mit einem Gießener Spieler abseits des Korbes unter großen Schmerzen am Boden liegen blieb. Der schnell intervenierende Teamarzt konnte die herausgesprungene Kniescheibe wieder einrenken, doch musste Sonnefeld in einem Koblenzer Krankenhaus behandelt werden. Die Ergebnisse der Untersuchsuchung stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch aus. Die gesamte Basketballfamilie wünscht Jannis gute Genesung! Das letzte Viertel konnten die EPG Baskets zwar leicht für sich entscheiden (14:12), doch war die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits verloren.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-26 18:29:272026-10-28 11:41:07Nachberichte ProA 6. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Vier Spiele, vier Siege: Die Iserlohn Kangaroos sind mit einer makellosen Bilanz in die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gestartet. Am kommenden Samstag, 24. Oktober, um 19:00 Uhr wartet nun die nächste Herausforderung auf das Team von Headcoach Gary Johnson. Mit Lok Bernau gastiert einer der direkten Verfolger in der Matthias-Grothe Halle. Besser hätte der Saisonstart für die Iserlohn Kangaroos kaum verlaufen können. Nach vier Spieltagen stehen vier Siege auf dem Konto der Waldstädter. Die Mannschaft hat in den ersten Wochen der neuen Spielzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie als Team funktioniert und auch in schwierigen Spielphasen die nötigen Antworten findet. Nun wollen die Kangaroos ihren erfolgreichen Lauf fortsetzen und auch im zweiten Heimspiel der Saison die Punkte in Iserlohn behalten. Mit Lok Bernau wartet dabei ein echter Gradmesser. Die Gäste aus Brandenburg gehören ebenfalls zur Spitzengruppe der ProB Nord und reisen als Tabellendritter nach Iserlohn. Am vergangenen Spieltag musste Bernau gegen die Uni Baskets Münster eine Niederlage hinnehmen. Entsprechend motiviert dürfte die Mannschaft sein, in Iserlohn wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden und den Abstand zur Tabellenspitze zu verkürzen. Für die Kangaroos bietet das direkte Duell die Gelegenheit, ihre starke Ausgangsposition weiter zu festigen. Entscheidend wird dabei erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung sein. Gerade das Zusammenspiel in der Offensive und die Intensität in der Defensive waren wichtige Faktoren für den erfolgreichen Saisonauftakt. Gegen einen direkten Konkurrenten wird es darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben und dem Gegner möglichst wenig einfache Punkte zu ermöglichen.

24.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SG Braunschweig

Am kommenden Samstag, dem 24. Oktober 2026, heißt es wieder: Löwen-Rudel gemeinsam in der Halle! Um 19:00 Uhr (Tip-Off) treten die Hertener Löwen vor heimischer Kulisse in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule gegen den Aufsteiger und Traditionsclub SG FT/MTV Braunschweig an. Nach dem knappen Herzschlag-Finale gegen Rostock (76:77) hat das Löwen-Rudel am vergangenen Spieltag eine starke Reaktion gezeigt und zwei wichtige Punkte bei den BSW Sixers (58:65) erstritten. Mit diesem hart erarbeiteten Auswärtssieg im Rücken will die Mannschaft um Trainer Robin Singh die heimische Rosa-Parks-Halle wieder zu einer uneinnehmbaren Festung machen. Der Traditionsclub und Wiederaufsteiger aus Niedersachsen reist zwar mit einer deutlichen Heimspiel-Niederlage gegen die TSV Neustadt temps Shooters (78:105) im Gepäck an, bringt jedoch extrem viel Talent und großen Kampfgeist ins Ruhrgebiet mit. Als offizieller Kooperationspartner des BBL-Erstligisten Basketball Löwen Braunschweig setzt die SG voll auf ein hochattraktives, modernes Basketball-Konzept: Auf dem Parkett erwartet uns eine spritzige, physisch enorm präsente und tief besetzte Mannschaft, gespickt mit hungrigen Nachwuchstalenten, die sich in jedem Ballbesitz beweisen wollen. Aktuell rangieren die Niedersachsen mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen auf dem 10. Tabellenplatz der ProB Nord – eine Platzierung, die täuscht! Das junge Team hat in den bisherigen Partien mehrfach sein enormes Potenzial angedeutet und wird alles daran setzen, in Herten die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBA Hagen

Mit dem Rückenwind eines deutlichen Derby-Erfolgs gehen die TSV Neustadt temps Shooters in den 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am Samstag ist Aufsteiger BBA Hagen um 19 Uhr zu Gast im Shooters Dome und mit den Kodiaks kommen zwei Spieler zurück, die in Neustadt noch bestens bekannt sind. Beim 105:78 in Braunschweig überzeugten die Shooters von Beginn an und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic sowie die Center Robin Kniss und Kevin Weber. Coach Allen Ray Smith sah ein Team, das „mit Energie und Leidenschaft gespielt“ hatte, genau die Tugenden, die nach dem holprigen Start mit zwei Niederlagen in Folge gefragt waren. Mit zwei Siegen aus vier Spielen stehen die Niedersachsen aktuell auf Rang 6. Der Gegner hat bislang weniger Grund zur Freude. Hagen steht mit einem Sieg und drei Niederlagen auf Platz zwölf. Zum Auftakt setzte es ein 73:88 in Herten, beim Heimdebüt verloren die Kodiaks mit 97:101 gegen Wedel, nach Verlängerung. Dann aber ließ der Aufsteiger aufhorchen, denn beim bis dahin ungeschlagenen Spitzenteam aus Münster gewann Hagen einen Crunchtime-Krimi mit 87:85. Zuletzt folgte ein 70:76 gegen die ART Giants Düsseldorf, bei dem Gregory McKay mit 20 Punkten erneut bester Hagener Werfer war. Der Mann von den Bahamas ist die Konstante im Hagener Spiel. Nach dem Coup in Münster wurde er zum Player of the Week der ProB Nord gekürt. Neben ihm trägt vor allem Guard J. Sparks die Offensive, und unter dem Korb muss Ifeani Okeke beschäftigt werden.

Der besondere Reiz dieser Partie liegt aber auf dem Flügel. Emil Loch und Elias Marei tragen inzwischen das Trikot der Kodiaks. Loch kam in der vergangenen Saison für die Shooters in 28 Spielen auf 11,3 Punkte und 4,1 Rebounds im Schnitt, Marei auf 8,8 Punkte, 5,4 Rebounds und 2,6 Assists in ebenfalls 28 Einsätzen. Die beiden sind nicht nur Teamkollegen, sondern auch beste Freunde. Für Marei war das einer der Gründe, nach Hagen zu wechseln, das er als „Basketballstadt“ bezeichnet. Beide kennen die Abläufe, die Halle und die Fans in Neustadt und werden alles daransetzen, ihrem Ex-Club ein Bein zu stellen. Auf dem Papier spricht einiges für die Hausherren, wie zum Beispiel die bessere Bilanz, die deutlich bessere Korbdifferenz, der Heimvorteil und der Schwung aus Braunschweig. Doch die Kodiaks haben in Münster bewiesen, dass sie auch in fremden Hallen Spiele gewinnen können, und mit McKay einen Spieler, der ein Spiel allein entscheiden kann. Wenn die Shooters ihre Defensivintensität aus dem Derby in den Shooters Dome mitnehmen und die Freiwurfquote etwas nach oben korrigieren, stehen die Chancen gut, dass es nach dem Wiedersehen mit Loch und Marei vor allem für die Heimfans etwas zu feiern gibt. Coach Allen Ray Smith: „Wir erwarten ein Spiel mit viel Tempo und Emotionen. Nicht nur wegen der letzten Niederlage von Hagen gegen Düsseldorf, sondern auch wegen des Homecoming von Emil und Elias. Wir haben ein klares Signal gegeben, dass wir hart arbeiten und immer noch mehr dafür tun, um uns weiter zu finden, um solche Leistungen wie gegen Braunschweig immer abzurufen. Wir glauben ganz doll an unsere Fähigkeiten und dafür brauchen wir die Arbeitseinstellung von letzter Woche, dann sind wir am gefährlichsten“, so der Coach.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm

Es ist der dritte Anlauf in dieser Saison in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga – und die Itzehoe Eagles wollen ihn nutzen, um endlich den ersten Sieg vor eigenem Publikum einzufahren. Am
Samstag, 24. Oktober, treffen sie im Sportzentrum am Lehmwohld auf die EN Baskets Schwelm. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Zum zweiten Mal nach seinem Abschied von den Eagles kehrt der frühere Kapitän Erik Nyberg mit Schwelm in seine frühere Heimhalle zurück. In der vergangenen Saison nahm das Team aus Nordrhein-Westfalen die Punkte mit, das wollen die Eagles in diesem Jahr unbedingt verhindern. Aber es werde alles andere als ein leichtes Spiel, sagt Coach Max Rockmann. „Schwelm ist eine Mannschaft, die sehr viel Erfahrung mitbringt und im Kern schon mehrere Jahre zusammenspielt.“ Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn haben die Baskets zwei Siege eingefahren, zuletzt sehr deutlich gegen Westerstede. Beim 102:67 trafen sie mit einer Quote über 40 Prozent sehr gut von der Dreierlinie. Das können die Itzehoer nicht von sich behaupten, einer der Gründe für die unnötige
Heimniederlage gegen Iserlohn am vergangenen Spieltag. „Wir müssen es schaffen, mehr Konstanz in unser Spiel zu bekommen, und für 40 Minuten Intensität und Konzentration bringen“, so Rockmann. Das sei nötig, um den ersten Heimsieg zu holen. Erneut werden die Referees in pinkfarbenen Shirts pfeifen – so machen die Liga und ihr Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS im „Pinktober“ auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SC Rist Wedel

Die Aufgabe, die im fünften Saisonspiel in der 2. Bundesliga ProB auf den SC Rist Wedel wartet, könnte schwerer kaum sein. Am Sonnabend, 24. Oktober, gastieren die Grün-Gelben beim UBC Münster. „Diese Mannschaft ist nicht ‚nur‘ ein ProA-Absteiger, sondern hat auch schon früh in der aktuellen Saison gezeigt, dass mit ihr im Kampf um den Aufstieg zu rechnen ist“, sagte Rist-Trainer Stanley Witt über den Gegner. Mit dem 1961 als Universitäts Basketball-Club Münster gegründeten Basketballverein bekamen es die Wedeler im Kampf um Punkte letztmals von 2018 bis 2022 in der ProB zu tun. Von sechs Duellen gewannen sie lediglich eines und belegten im Frühjahr 2019, mit zwei Zählern Rückstand auf den Hauptrunden-Ersten Münster, den dritten Platz. 2022 kletterten die Westfalen, die von 2015 bis 2023 aus Verbundenheit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität „WWU Baskets Münster“ hießen, in die ProA. 2023 folgte eine abermalige Umbenennung in „Uni Baskets Münster“ und im Mai der Abstieg in die ProB. Dort gelten die Münsteraner neben dem SSV Lokomotive Bernau als Titelfavorit. Und nachdem das Team von UBC-Trainer Götz Rohdewald am 10. Oktober eine überraschende 85:87-Heimpleite gegen den Aufsteiger BBA Hagen kassiert hatte, ließ es am vergangenen Sonnabend seine Muskeln spielen und gewann mit 84:72 in Bernau. „Es hat sich früh in der Saison gezeigt, dass Münster nicht unschlagbar ist – aber beim Topspiel in Bernau war auch zu sehen, was das Team kann“, erklärte Witt. Nach den Stärken der Münsteraner befragt, entgegnete der Coach: „Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft, wobei ihre Spieler gar nicht einmal besonders alt sind. Aber viele von ihnen spielen schon lange zusammen und haben ihre Fähigkeiten bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt.“

Diese Stärken konnten auch die Wedeler schon einmal live miterleben: Am 5. September verloren sie ihr sechstes Testspiel der Saisonvorbereitung gegen Münster mit 73:83 (38:59). „Wir sind mit 0:17 in die Partie gestartet – danach hat sich aber ein gutes Spiel entwickelt, in dem wir gekämpft und am Ende nur mit zehn Punkten verloren haben“, erinnerte sich Witt an das Freundschaftsspiel. Damals waren Jamil Muttilib (20 Punkte) und Jayden Fatnassi (13) die besten Rister Punktesammler gewesen; auch Fiete Meinberg (elf) und Tyson Leitao (zehn) hatten eine zweistellige Ausbeute erreicht. Das Wiedersehen sieben Wochen später steigt in der Sport- und Veranstaltungshalle Berg Fidel. „Das ist ein heißes Pflaster – dorthin kommen immer viele Zuschauer, darunter zahlreiche Studenten“, weiß Witt. Ob er alle Spieler mit auf die rund 290 Kilometer lange Reise nehmen kann, oder es verletzungsbedingte Ausfälle beziehungsweise Abstellungen an die Veolia Towers Hamburg gibt – der Rister Kooperationspartner gastiert tags darauf in der 1. Bundesliga beim FC Bayern München –, konnte Witt am Mittwoch noch nicht sagen. Abschließend versprach der 31-Jährige aber: „Ganz egal, wer aufs Feld kommt: Wir alle haben richtig Bock, uns dieser schweren Aufgabe zu stellen.“

 

25.10.2026 15:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. BSW Sixers

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy

Im fünften Anlauf wollen die Baskets Juniors TSG Westerstede am Sonntag (16 Uhr) endlich den ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit der Seawolves Academy ist dann ebenfalls ein Nachwuchsteam zu Gast in der Hössensporthalle in Westerstede, das mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Saison gestartet ist. Alle Spiele seht ihr live bei sporteurope.tv. Nach vier Niederlagen zum Start gehen die Baskets Juniors durchaus mit ein wenig Druck in das dritte Heimspiel der noch jungen Saison. Weiterhin gilt dabei, dass die Talente den Zusammenhalt und den Rhythmus vor allem über die Spiele holen müssen. Die Abstellungen ins Training des Profiteams sorgen dafür, dass gemeinsames Training kaum möglich ist. So ist es auch erklärbar, dass dem Team von Headcoach Artur Gacaev die Stabilität über 40 Minuten fehlt. Auf 20 gute Minuten folgen bisher schlechte Abschnitte, die zu deutlichen Rückständen führen. Vor allem defensiv ist eine Steigerung notwendig, um Spiele zu gewinnen. 98,3 Punkte im Schnitt kassieren die Youngster bisher. Gleichzeitig gilt es, im Rebounding stabiler zu werden und die Zahl der Ballverluste zu reduzieren.

Der Gegner aus Rostock war in drei von vier Partien nah am Sieg, sicherte sich zwei Erfolge steht damit im Mittelfeld. Die Gäste fahren ein den Baskets Juniors ähnliches Konzept. Lediglich ein ausländischer Akteur, Spielmacher Isayah Owens (13,5 Punkte), der aber ebenfalls erst 24 Jahre alt ist. Mit Big Man Bruno Loll (16 Punkte, 7,3 Rebounds) und Shooting Guard Mika Freitag (15 Punkte, 5,3 Assists) sind zwei Eigengewächse die spielbestimmenden Figuren der Gäste. Dazu spielt der Benedict Baumgarth (9,5 Punkte, 6,3 Rebounds) eine wichtige Rolle. Auf den Gegner schauen will Headcoach Artur Gacaev jedoch nicht: „Der Fokus liegt auf unserem Team. Wir müssen die Schwankungen in unserem Spiel ausgleichen und besser verteidigen, wenn wir in dieser Liga spielen gewinnen wollen. Natürlich ist die Trainingssituation nicht einfach, aber wir müssen das in den Spielen gemeinsam kompensieren.“

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