Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf 87:65

Einmal mehr in dieser Saison kassiert Rhöndorf eine bittere Niederlage. Mit 87:65 (47:31) gehen die Dragons am Freitagabend gegen die Löwen unter. Der Sieg geht für Herten auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Team um Coach Max Becker ließ an beiden Enden des Spielfeldes die notwendige Konstanz vermissen. Dadurch wird die Tabellensituation für die Rheinländer langsam aber sicher kitzelig.

Rhöndorf war die ersten fünf Minuten in der Defensive hellwach, machte den Löwen das Leben schwer und führte mit 9:12. Herten fand keinen Rhythmus, was sich mit der Einwechslung ihres Neuzugangs Kelvin Okundaye änderte. Der 32-Jährige wechselte vom Luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes ins Ruhrgebiet. Der Shooting Guard initiierte einen 10:0 Lauf zur 19:12-Führung. Die letzten 120 Sekunden des Viertels konnte Rhöndorf den Rückstand verkürzen (23:18).

Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen. Herten zog sein Set-Play routiniert auf und nutzte seine Chancen konsequent. Rhöndorf reagierte beeindruckt, traf minutenlang so gut wie nichts mehr und ließ es zudem an Intensität vermissen. Jedenfalls bekamen die Rheinländer in der Defensive nur selten Zugriff. Bemerkenswert, bis zur Pause konnten die Dragons keinen einzigen Offensiv-Abpraller sichern.

Im dritten Viertel manifestierten sich die Machverhältnisse auf dem Parkett weiter. Welche Defensive die Dragons auch probierten, Herten hatte die passende Antwort parat. Offensiv wirkte Rhöndorf phasenweise wenig organisiert und schloss öfters hektisch aus der Distanz ab. So hatten die Löwen keine größeren Probleme den Vorsprung in der 24. Minute erst auf 20 Punkte und zum Ende des Viertels sogar auf 30 Punkte (70:40) auszubauen.

Die Begegnung war also frühzeitig entschieden und plätscherte im Schlussviertel über weite Strecken einfach dahin. Rhöndorf fühlte sich dann aber noch einmal bei der Ehre gepackt, verteidigte wie in den ersten Minuten mit hoher Intensität und konnte zumindest die letzten zehn Minuten knapp für ich entscheiden (17:21).

 

24.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU 65:90

Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU keine Chance gehabt. Vor 408 Zuschauern im RASTA Dome unterlagen die jungen RASTAner mit 65:90 (39:75), waren dabei vor allem im 1. Viertel chancenlos.

Gerade einmal 143 Sekunden waren gespielt, da musste Harm-Ubbo Horst seinen Spielern schon mit einer Auszeit zur Hilfe eilen. Nach drei eigenen Ballverlusten und drei Bernauer Dreiern stand es 2:13 (3. Minute). In den folgenden Minuten konnte RASTA II die Partie schon offener gestalten, ein Dreier von Ivan Volf stellte auf 13:22 (6.). Danach aber schaltete die LOK wieder einen Gang höher und machte im 1. Viertel noch weitere 15 Punkte zur 37:17-Pausenführung.

Mit einem Dreier zum 44:19 (13.) besorgte Akim-Jamal Jonah den Gästen eine 25-Punkte-Führung. Und nachdem Jonah per Alley-Oop-Dunking das 46:22 gemacht hatte, rief Horst sein Team erneut an die Bande. LOKs Machtdemonstration hatte damit erst einmal ein Ende gefunden, die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland konnte nicht noch weiter davonziehen. RASTA II wehrte sich nun besser, kam in letzter Sekunde vor der großen Pause durch Roy Krupnikas zum 39:57.

Zwei Dreier von Volf und Kruthaup bedeuteten das 45:59 (22.), RASTA II kam gut in die 2. Halbzeit. Das Horst-Team ließ in einer Phase von gut drei Minuten nur zwei Freiwürfe Bernaus zu, blieb aber selbst fast vier Minuten ohne Treffer. Heran an den Tabellenzweiten kamen die Vechtaer so natürlich nicht, obwohl die im 3. Viertel nur vier ihrer 15 Würfe trafen. RASTA II ließ in diesem Abschnitt nur 14 Punkte zu, gewann nach dem zweiten (22:20) auch das 3. Viertel (15:14).

LOK BERNAU wusste die jungen Vechtaer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in ihre Schranken zu weisen. Der Tabellenzweite legte einen 11:0-Lauf zum 82:56 (34.) aufs Parkett des RASTA Domes und wurden damit seinem Anspruch mehr als gerecht. Die letzten sieben Minuten plätscherten mehr oder weniger so dahin, RASTA II geriet nicht weiter in Rückstand.

 

24.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. BSW Sixers 70:69

Mit einer der bittersten Niederlagen der Saison, aus Sicht der Gäste, kehrten die BSW Sixers aus der OSPA-Arena zurück. Bei der Rostock Seawolves Academy unterlagen die Sixers am Samstagabend um 18:30 Uhr denkbar knapp mit 69:70 – entschieden durch einen Dreipunktewurf mit der Schlusssirene.

Die Partie begann intensiv, aber offensiv zunächst zäh. Die Sixers erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 14 Sekunden die ersten Punkte der Begegnung. Danach übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:0-Lauf ab. Jarne Jürgens stoppte diesen Lauf mit einem wichtigen Dreier. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels arbeiteten sich die Sixers wieder heran und glichen durch RJ Holmes mit der Viertelsirene zum 12:12 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Rostocker taten sich in der ersten Hälfte des Abschnitts schwer, was die Sixers nutzten, um sich bis auf 25:19 abzusetzen. In der Folge kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und drehten die Partie. Kurz vor der Pause brachte Bruno Loll die Seawolves Academy per Korbleger mit 31:29 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Rostock baute seinen Vorsprung in der ersten Hälfte des dritten Viertels auf bis zu neun Punkte aus. Doch die Sixers bewiesen Moral und kämpften sich erneut zurück. In den Schlusssekunden des Viertels verkürzten sie Schritt für Schritt, ehe Felix Zacharias mit einem Dreier exakt mit der Viertelsirene die 49:48-Führung für die Sixers erzielte.

Im Schlussviertel schien das Spiel dann endgültig zugunsten der Gäste zu kippen. Mitte des letzten Abschnitts lagen die Sixers mit 66:53 vorne und hatten sich einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Doch die Rostocker steckten nicht auf. Ein Foul von Ilias Amin brachte beim Stand von 66:65 neue Spannung in die Partie. 17 Sekunden vor Schluss führten die Sixers mit 69:67. Im letzten Angriff fand der Ball schließlich Bruno Loll, der in Bedrängnis einen schweren Dreier mit der Schlusssirene verwandelte und den Rostockern den 70:69-Heimsieg bescherte.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:95 

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für eine große Überraschung gesorgt. Beim Tabellenführer ETB Miners, der zuvor acht der letzten neun Spiele gewonnen hatte, siegte das Team von Coach Artur Gacaev mit 95:74. Damit kletterten die Baskets Juniors vorerst auf den sechsten Tabellenplatz.

Die Begegnung hatte zerfahren begonnen, nach vier Minuten standen kombiniert erst acht Punkte auf dem Scoreboard. Die Baskets Juniors setzten sich nach fünf Punkten in Serie durch Boger erstmals leicht ab. Ein 15:1-Lauf, an dem Schroeder mit zwei Dreiern entscheidend beteiligt war, stellte die Weichen für die Gäste, die 32:16 in Führung gingen. Mehrfach fanden die Baskets Juniors auch Colin Schroeder für den Alley oop-Dunk. Nach 20 Minuten stand es 44:33.

Den besseren Start ins dritte Viertel hatten die Gastgeber, die Baskets Juniors jedoch die Antworten. Nach einem Dreier von Boger stand es 51:38. Simon Kohlhoff hatte auf den nächsten Run die perfekte Reaktion, verwandelte aus der Distanz. Eine Szene, die sich wiederholen sollte: Mehrfach beantworteten die Gäste Comeback-Versuche der Miners mit Treffern aus der Distanz und ließen die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel.

Die Gäste hielten die Essener, die ohne ihren Topscorer Quashawn Lane antreten mussten, bei nur 34 Prozent Wurfquote, erzwangen 20 Ballverluste. Während die Wurfquoten der Gäste ebenfalls niedrig blieben, sprachen 21 Assists für das teamorientierte Spiel der Baskets Juniors.

„Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel mitgenommen und waren alle für das Spiel bereit. 40 Minuten haben wir als Team agiert, haben den Ball bewegt, stark in der Defensive gearbeitet und waren konzentriert. In den Momenten, als Essen wieder an zehn Punkten Rückstand gekratzt hat, haben unsere Youngster wichtige Dreier getroffen. Wir haben immer eine Antwort gefunden“, so Baskets Juniors Coach Artur Gacaev.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:67

Mit einem Sieg im Rücken reisten die Neustädter am Samstag zu den seit vier Spielen sieglosen Baskets Schwelm. Laut der Tabelle versprach es ein Topspiel zu werden, doch auf dem Feld war es über die gesamte Spielzeit ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber konnten, wie auch die temps Shooters, auf den gesamten Kader zurückgreifen, wobei die Neustädter durch die anhaltende Grippewelle nur ein gemeinsames Training unter der Woche absolvieren konnten.

Insgesamt war die Startphase beider Teams sehr ansehnlich und es wurde schneller Basketball gespielt, sodass es nach vier Minuten 12:12 stand. In das Spiel der Gäste schlichen sich allerdings nach und nach mehr Fehler ein und die Ballverluste gaben den Schwelmern immer wieder einfache Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen. Topscorer Matej Jelovcic konnte in der letzten Sekunde des 1. Viertels einen Dreier zum 27:23 Pausenstand erzielen und so den Rückstand verkürzen.

Im 2. Viertel blieb das Spiel ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Mitte des Viertels konnten die Neustädter nach einem erneuten Dreier von Jelovcic die 31:32 Führung übernehmen, doch die eigene gute Phase nicht ausnutzen, um den Vorsprung auszubauen. So waren es wieder die Baskets, die sich die Führung zurückholten und mit einem 43:38 Vorsprung in die Halbzeit verschwanden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Neustädter das Spiel schnell wieder ausgleichen und der Vorsprung wechselte von Minute zu Minute. Mit 14:19 konnten die temps Shooters das Viertel letztendlich für sich entscheiden und verkürzten damit den Rückstand vor den letzten zehn Spielminuten auf 58:57.

Den Spielern der Gäste merkte man mit zunehmender Spieldauer die schwindenden Kräfte durch die Grippewelle im Team an. Bis zur 34. Minute gelang es, das Spiel beim Stand von 66:64 offen zu halten. Im Anschluss folgten Ballverluste und vergebene Wurfchancen, sodass fünf Minuten lang kein einziger Punkt gelang und das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Am Ende gewinnen die EN BASKETS Schwelm mit 75:67 und beenden die kleine Serie von vier Niederlagen am Stück.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 56:59

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 56:59 verloren. In einer Partie, die von Fehlwürfen, Foulproblemen und wenig Offensivrhythmus geprägt war, verpasste das Team von Headcoach Toni Prostran den erhofften Befreiungsschlag im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Dabei starteten die Kangaroos stark in die Begegnung. Nach einem konzentrierten Auftakt stand es schnell 8:0, ehe die Gäste aus Stahnsdorf nach über drei Minuten erstmals punkten konnten. Iserlohn verteidigte engagiert und ging mit einer 18:10-Führung in die erste Viertelpause. Doch das anfängliche Selbstvertrauen schwand im zweiten Abschnitt. Stahnsdorf fand besser ins Spiel. Lediglich 13 Punkte gelangen den Gastgebern im zweiten Viertel, zur Halbzeit stand es 31:27.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zäh. Beide Teams hatten große Mühe, aus dem Spiel heraus zu punkten, und so entwickelte sich ein physisches, aber wenig hochklassiges Duell. Die Kangaroos taten sich vor allem von außen schwer – nur vier ihrer 32 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Unter den Körben überzeugte einmal mehr Tyson Leitao, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double auflegte, aber knapp zwei Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied.

Die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung: Nach einem Dreier von Luca Michels führten die Kangaroos kurzzeitig mit 54:53, doch Stahnsdorf antwortete nervenstark von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Am Ende blieb den Iserlohnern nur der Blick auf die Anzeigetafel – 56:59, ein Ergebnis, das sonst an eine Halbzeit erinnert.

Iserlohn Headcoach Toni Prostran machte nach dem Spiel deutlich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: „Es ist sehr schwer zu spielen, wenn unser erster Point Guard fehlt und wir zusätzlich immer mindestens einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Heute kam hinzu, dass wir viele offene Dreier nicht getroffen haben. Das ist frustrierend, weil die Jungs kämpfen und alles geben. Uns fehlt aktuell aber der Spieler, der uns in solchen Momenten den Sieg nach Hause bringt.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 83:96

Noch gut acht Minuten waren im letzten Viertel zu spielen, da drohte die Hallendecke im Sportzentrum am Lehmwohld abzuheben. Soeben hatte Kapitän Lucien Schmikale für die Itzehoe Eagles nach hohem Rückstand per Dreier zum 72:72 ausgeglichen. Doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich: Der SC Rist Wedel gewann am Klinikum-Itzehoe-Spieltag das Nordderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 96:83.

Die Eagles gingen mit personellen Sorgen in die Partie: Sydnee Bijlsma und Toni Nickel verletzt, Trey McBride und Chris Herget unter der Woche krank, Jonathan Elzie angeschlagen. Trotzdem gelang ein guter Start mit vier Punkten durch Tobias Möller, der sich ein Extralob von Coach Timo Völkerink verdiente. Der Center habe viel Verantwortung übernommen und mit 26 Punkten sein bisher bestes Spiel im Eagles-Trikot gezeigt mit einer vorne wie hinten sehr überzeugenden Leistung.

„Überragend“ allerdings nannte Völkerink die Trefferquote der Wedeler. Im ersten Viertel warfen sie fast nichts daneben. Zur Halbzeit waren es 12 von 20 Dreiern, enorm starke 60 Prozent verwandelt gegen die Itzehoer. Mit ihrer Trefferquote hätten die Gäste ein Stück weit überrascht, stellte Völkerink fest. Beim Gang in die Kabine stand es 44:58, und ein Eagle trug dabei einen Kopfverband: Schmikale hatte sich eine blutende Wunde an der Stirn zugezogen.

Nach dem Wechsel war die Verteidigung der Gastgeber wirkungsvoller, der Gegner traf eine Weile nicht mehr. Dennoch kam Wedel immer wieder zum Korb, lange blieb der Vorsprung bei zehn Punkten, erst kurz vor dem Viertelende gelangen die Eagles in den einstelligen Bereich. Finn Fleute traf noch zum 64:70 und heizte danach das Publikum in der ausverkauften Halle weiter an.

Schmikales zweiter Dreier im letzten Viertel brachte den umjubelten Ausgleich. Wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn sein nächster Distanzwurf zur Führung gesessen hätte? Aber er ging knapp daneben, die Wedeler ließen sich nicht beirren und fanden ihre Treffsicherheit von außen wieder. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und er war verdient, so Völkerink. Phasenweise habe seine Mannschaft nicht diszipliniert und strukturiert genug agiert.

 

Vorberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf

Bereits am kommenden Freitag, dem 23. Januar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 20:00 Uhr empfängt das Löwenrudel die Dragons Rhöndorf in der Rosa-Parks-Schule.

Das Hinspiel entwickelte sich zu einem hektischen und offensiv geprägten Duell, das die Löwen am Ende knapp mit 82:87 für sich entscheiden konnten. Auch diesmal ist mit einem intensiven und umkämpften Spiel zu rechnen.

Die Löwen gehen weiterhin von einem starken fünften Tabellenplatz in die Partie. Die Tabelle der ProB Nord bleibt jedoch eng, sodass jeder Spieltag direkte Auswirkungen auf die Platzierung haben kann. Die Gäste aus Rhöndorf rangieren aktuell mit zwei Siegen weniger auf Platz elf, sind damit aber weiterhin Teil des dicht gedrängten Mittelfelds.

Sportlich treffen derweil zwei Teams mit klar unterschiedlichen Profilen aufeinander. Mit den Löwen trifft eines der defensivstärksten Teams der Liga auf eine Mannschaft, die zu den Teams mit den meisten zugelassenen Punkten zählt. Zudem gehören die Löwen zu den Mannschaften mit den wenigsten Turnovern und den wenigsten Fouls, während die Dragons in dieser Kategorie ligaweit zu den auffälligeren Teams zählen.

Die Dragons Rhöndorf sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn und setzen seit Jahren konsequent auf junge Talente und Nachwuchsförderung. Point Guard Jorge Mejias Sanchez führt das Team mit 16 Punkten pro Spiel an. Kenan Reinhart kommt als Shooting Guard auf 13 Punkte, während Small Forward Juhwan Harris-Dyson mit 15 Punkten und 7 Rebounds ein vielseitiger Leistungsträger ist. Besondere Vorsicht gilt dabei Harris-Dysons schnellen Händen, kein Spieler der Liga sammelt mehr Steals.

 

24.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU

Mit dem Zweitplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord kommt am Samstag der mit Abstand bestbesuchte Klub der Liga in den RASTA Dome. Die Brandenburger begrüßen im Schnitt pro Spiel 1.600 Fans in der knapp zwei Jahre alten Sparkassen-Arena.

Am Samstag gewann das Team von Head Coach Dan Oppland zum zweiten Mal gegen die Itzehoe Eagles und eroberte so Platz 2 von den punktgleichen Schleswig-Holsteinern. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen – und sechs von acht Auswärtsspielen. RASTA II ging aus den letzten sieben Spielen dreimal als Sieger hervor, wobei drei der vier Niederlagen mit sechs oder weniger Punkten Differenz zustande kamen.

In der Hinrunde, am 1. Spieltag, hatten sich die Teams bereits gegenübergestanden. RASTA II holte einen 22-Punkte-Rückstand (17. Minute) fast vollständig auf (71:72, 34). Doch zum Ende kassierten die Gäste einen 0:13-Lauf zur 74:89-Niederlage. Fynn Lastring war damals ein Double-Double (17 Punkte und elf Rebounds) gelungen.

Angeführt werden die Brandenburger von Spielmacher Guy Artmann Nahmias mit dessen 14.2 Punkten. Weitere Leistungsträger sind 2.10-Meter-Center Akim-Jamal Noah mit 11.3 Punkten und 7.2 Rebounds sowie auf Shooting Guard Anthony Watkins der auf 13.1 Punkte und 2.7 Assists kommt.

„LOK ist ein Team mit einer Mischung aus schon erfahrenen Profis und Berliner Talenten. Für uns ist dieses Spiel eine ganz tolle Herausforderung, weil jeder einzelne von uns eine große Aufgabe vor sich hat. Sich auf hohem Niveau zu messen, ist immer der beste Weg, um Dinge zu lernen, so besser zu werden und eine positive Entwicklung hinzulegen“, so Headcoach Harm-Ubbo Horst.

 

24.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. BSW Sixers

Am Samstagabend um 18:30 Uhr steht für die BSW Sixers ein richtungsweisendes Auswärtsspiel auf dem Programm. In der OSPA-Arena in Rostock treffen die Sandersdorfer auf die Rostock Seawolves Academy – ein direktes Duell zweier Tabellennachbarn mit großer Bedeutung im Kampf um die Play-off-Plätze der ProB.

Beide Teams weisen nach 17 Spieltagen eine identische Bilanz von acht Siegen auf und liegen punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften auf den Tabellenplätzen sechs bis neun. Entsprechend eng ist das Rennen, und jeder Erfolg kann in dieser Phase der Saison entscheidend sein.

Das Hinspiel vor gut drei Monaten ging klar an die BSW Sixers. Beim 100:68-Heimsieg zeigten die Sixers eine ihrer stärksten Saisonleistungen und dominierten die Partie über weite Strecken. Doch diese Erinnerung zählt am Samstag nichts mehr: In Rostock beginnt alles bei null, und die Sixers müssen sich erneut beweisen – gegen einen direkten Konkurrenten und in fremder Halle.

Die Seawolves Academy gilt als heimstarkes, intensives Team, das besonders über Tempo und Aggressivität kommt. Entsprechend gefordert werden die Sixers sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv ihre Qualität konsequent auf das Parkett zu bringen. Für die BSW Sixers ist klar: Wer den Traum von den Play-offs weiterleben will, muss in Rostock bestehen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede.

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen.

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert: Der US-Amerikaner Jon’il Fugett ist aktuell der Topscorer der Liga. Der physisch starke Importspieler Beni Fungula sorgt für enorme Präsenz unter den Körben. Der Doppellizenzspieler Colin Schröder steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit. Mit Alan Boger haben sie außerdem einen erfahrenen und zugleich gefährlichen Distanzschützen in ihren Reihen.

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden.

 

24.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag, den 24.01.2026 um 19:30 Uhr kommt mit den TSV Neustadt temps Shooters eine ganz interessante Mannschaft in die Schwelm ArENa.

Zur letzten Saison aufgestiegen, trotz teuren Kaders direkt wieder sportlich abgestiegen. Doch aufgrund der Wildcards in der ProA konnte sich das Team aus Niedersachsen über eine erneute Teilnahme in der ProB freuen. Der Kader wurde noch einmal verstärkt und das Team von Coach Allen Ray Smith startete direkt super stark mit sieben Siegen in Folge. Was danach folgte, war schon sehr selten.

Es gab acht Niederlagen in Folge. Unter anderem auch gegen die Schwelmer Mitte Dezember mit 70:81. Erst am letzten Wochenende gab es den ersehnten Sieg gegen RASTA Vechta II mit 91:87. Das Hinspiel war auch recht kurios. In der ersten Halbzeit kamen Blau-Gelben gar nicht in Tritt. Doch dann kam eine der spektakulärsten Wende der Saison. Ein sensationeller 25:0-Lauf der EN Baskets drehte das Spiel und sie konnten sich den Sieg in Neustadt holen.

Dass Neustadt eine viel höhere Qualität hat als die aktuelle Platzierung, zeigt ihr Kader. Einige Spieler mit ProA-Erfahrung und gute ProB-Spieler stellen das Gerüst des Teams. Top-Scorer ist der kroatische Aufbauspieler Matej Jelovcic mit knapp 22 Punkten, gefolgt von Aime Olma mit 13 und Emil Lock mit 12.

Head-Coach Falk Möller: „Neustadt hat zwar zuletzt einige Spiele verloren, jedoch meistens sehr knapp. Mit der Rückkehr von Jelovcic haben sie noch einmal an Qualität dazubekommen. Wir wollen über gute Verteidigung versuchen, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Am Samstag zieht es die 49ers um 19:30 nach Iserlohn gegen den Tabellennachbarn. Iserlohn steht mit 5 Siegen vor den 49ers in der Tabelle, mit einem Sieg könnten die 49ers gleichziehen. Wenn man mit mehr als 6 Punkten siegt, dann gewinnen die 49ers den direkten Vergleich und würden so endlich aus den Abstiegsrängen herauskommen.

Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen die 5.platzierten Hertener Löwen wollen die 49ers den Schwung mitnehmen. Eine deutlich aggressivere Verteidigung, wie sie sich Coach Tomic schon von Anfang der Saison erhofft hätte, soll auch gegen Iserlohn den gewünschten Erfolg bringen.

Für die Defense wird der stärkste Center der Liga, Tyson Leitao, ein zentraler Fokus sein müssen. Vor allem im Rebounding, was die letzten Spiele eine Schwachstelle der 49ers war, ist Leitao stark mit 10,5 Rebounds pro Spiel und davon 4,5 offensive Rebounds. Ebenso gefährlich ist Luca Michels, welcher der 2.beste 3er Schütze mit mehr als 2 Treffern pro Spiel ist. Die Kombination aus der Präsenz unterm Korb und der Schützen Qualität der Iserlohner wird die Defense fordern.

Die 49ers Offensive findet sich immer mehr, eine gewisse Ruhe und Erfahrung hat sich trotz des jungen Kaders entwickelt, was die Ballverluste in Grenzen halten lässt. Mit simplen offensiven Spielzügen fokussieren sie sich auf die verschiedenen Optionen, welche sich ergeben und spielen von dort aus weiter. Was sich auch an den immer häufiger werdenden Bewegungen zum Korb abseits des Balles bemerkbar macht.

In ihrem letzten Spiel unterlagen die Gastgeber knapp gegen die Sixers in einem Spiel mit sehr geringer Punktzahl 60:59. In der ersten Minute haben sie ihren amerikanischen Point Guard Glynn Hubbard III mit einer Verletzung über dem Auge verloren, für die er ins Krankenhaus musste. Ebenso verletzt ist Kevin Strangmeyer, welcher gegen die Sixers nicht angetreten ist. So werden die Iserlohner wahrscheinlich geschwächt antreten.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Wie im Herbst 2025 in die neue Saison, so startete der SC Rist Wedel auch in das Jahr 2026 mit zwei Niederlagen. Das am vergangenen Sonnabend bezogene 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy sei „einerseits absolut unnötig, andererseits aber eben auch verdient“ gewesen, wie Rist-Trainer Hamed Attarbashi feststellte. Nun folgt am Sonntag, 25. Januar, das Derby bei den Itzehoe Eagles.

Gar nicht so sehr wegen der Derby-Brisanz, sondern aufgrund der Tabellensituation sah sich Attarbashi veranlasst, vorab Alarm zu schlagen. „Wir müssen jetzt wirklich aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen“, sagte der 49-Jährige angesichts der Tatsache, dass sein Team nur noch vier Punkte Vorsprung hat auf den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, der als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Achtsamkeit ist also angesagt, aber keinesfalls Panik. Denn: Als Tabellen-Zehnter liegen die Wedeler mit 14 Punkten auch nur zwei Zähler hinter den vier Teams, die die Plätze sechs bis neun innehaben. Und sie haben noch die Nachholpartie gegen den TSV Neustadt Temps Shooters in der Hinterhand.

Gegen den Lokalrivalen aus dem Nachbarkreis Steinburg geht es auch darum, Wiedergutmachung zu betreiben. Denn in der vergangenen Saison hatten die Rister beide Derbys verloren, und am 3. Oktober 2025 gab es mit einem 77:85 (41:41) im ersten Saison-Heimspiel die dritte Niederlage in Folge gegen die „Adler“. Das sei „vor allem für unsere Fans ärgerlich gewesen“, weiß Attarbashi.

Welche Doppellizenzspieler den Wedelern im Auftritt an der Stör zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend in der Euro League gegen Reyer Venezia Mestre mit einem 95:87 (54:44) seinen ersten Saisonsieg auf internationalem Parkett feierte, war Jared Grey 16 Minuten dabei (zwei Punkte).

 

Vorberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Samstag, den 17. Januar, treten die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord zum wichtigen Auswärtsspiel bei den BSW Sixers in Sandersdorf an.

Nach dem überzeugenden 100:76-Heimsieg gegen die Dragons Rhöndorf am vergangenen Wochenende wollen die Waldstädter ihren Schwung mitnehmen und auch in der Fremde erfolgreich auftreten.

Das Hinspiel Anfang November entschieden die Iserlohner in der Matthias-Grothe-Halle klar mit 83:68 für sich. Ein Erfolg, an den das Team von Headcoach Toni Prostran nun anknüpfen möchte. „Wir haben zuletzt gezeigt, wie stark wir als Team auftreten können, wenn wir fokussiert und mit Energie spielen. In Sandersdorf brauchen wir genau diese Mentalität wieder – besonders in der Defense“, betont Prostran.

Einmal mehr wird die defensive Stabilität der Schlüssel sein. Aus einer aggressiven Verteidigung heraus wollen die Kangaroos ihr schnelles Spiel aufziehen und so den Rhythmus bestimmen. Die BSW Sixers stehen aktuell auf dem 9. Tabellenplatz und haben nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die Kangaroos. Mit einem Auswärtssieg könnte das Waldstadt-Team die Sachsen-Anhalter also in der Tabelle überholen, ein zusätzlicher Anreiz in einem ohnehin wichtigen Duell.

Bei den Gastgebern ragen Toby Okwokei, der im Schnitt 15,6 Punkte pro Spiel erzielt, sowie Power Forward Robert Joseph Holmes, einer der effizientesten Spieler der ProB-Nord, heraus. Zu den effizientesten Spielern der Liga gehört allerdings auch der Iserlohner Center Tyson Leitao, der die Effizienz-Tabelle aktuell anführt. Bei den Kangaroos ist es aber vor allem das starke Kollektiv, welches zu überzeugen weiß.

 

17.01.2026 18:30 Uhr TKS 49ers vs. Hertener Löwen

Für die Hertener Löwen beginnt am kommenden Samstag eine besondere Phase der Saison. Die Singh-Fünf steht vor der ersten von insgesamt vier langen Auswärtsreisen und macht dabei den Auftakt im rund 500 Kilometer entfernten Stahnsdorf. Um 18:00 Uhr gastiert das Löwenrudel bei den TKS 49ers in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School.

Die Löwen reisen mit breiter Brust nach Brandenburg. Zwei Heimsiege in Folge haben Herten auf Tabellenplatz fünf geführt – punktgleich mit dem Viertplatzierten aus Schwelm. Gleichzeitig verschaffte sich Herten durch diese Erfolge ein kleines Vier-Punkte-Polster auf die folgenden Ränge. Doch der Blick auf die Tabelle bleibt trügerisch. Die drei Teams direkt hinter den Löwen haben allesamt ein Spiel weniger absolviert, sodass weiterhin höchste Konzentration gefragt ist.

Die Gastgeber aus Stahnsdorf stehen aktuell vor einer deutlich schwierigeren Situation. Die TKS 49ers rangieren auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten zuletzt zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Dennoch ist Vorsicht geboten. Erst Ende 2025 gelang den Brandenburgern ein überraschender Auswärtssieg in Schwelm.

Die 49ers verzichten komplett auf Importspieler und setzen ausschließlich auf eine deutsche Rotation. Angeführt wird das Team vom erst 22-jährigen Guard Linus Jannik Briesemeister. Zum Jahresbeginn wurde mit Jannes Hundt zudem ein erfahrener Guard aus Trier nachverpflichtet. Er ist eine mögliche Unbekannte im Spiel der Gastgeber. Weitere Schlüsselspieler sind Shooting Guard Lukas Wagner, der 19-jährige Jenö Pildner sowie Center Leonard Paul Hampl.

Nach zwei offensiv geprägten Partien deutet vieles auf ein defensiv betontes Spiel mit niedrigerem Score hin. Hinzu kommt, dass Stahnsdorf bislang die schwächste Heimmannschaft der Liga stellt und erst einen Sieg vor eigenem Publikum feiern konnte. Die Löwen wollen alles daransetzen, dass das auch so bleibt. Ein Selbstläufer wird die Partie dennoch nicht. Die 49ers werden alles investieren, um einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners

Wollen die Dragons am Samstag (17.01.) im anstehenden Heimspiel etwas reißen, muss alles zusammenpassen. Die ETB Miners sind derzeit in der ProB nämlich das Maß der Dinge. Essen hat in der laufenden Saison erst zwei Spiele verloren und steht unangefochten an der Tabellenspitze. Rhöndorf muss sich also etwas Besonderes einfallen lassen und mit großem Kämpferherz auftreten, um gegen das Spitzenteam aus dem Ruhrpott zu bestehen.

An das Hinspiel werden sich die Rheinländer bestimmt nicht gerne erinnern. Da kam Rhöndorf in der Ruhrmetropole mit 114:72 deutlich unter die Räder. Damals beklagte der Dragons-Coach mangelnde Intensität seiner Mannschaft. Man überließ den Miners die Initiative, was sie in der Offensive gnadenlos ausnutzten und der Tabellenführer kann aktuell wie kein Zweiter in der Liga scoren.

Angesichts des Kaders verwundert das wenig. Alleine auf der Power Forward-Position stehen Essen mit dem Kroaten Leon Kalinic (ø 6,8 Pkt./37,1 % 3er), Niclas Jonathan Sperber (ø 12,3 Pkt./45,8 % 3er) und dem Portugiesen Mychael Paulo (ø 13,6 Pkt.) drei starke Optionen zur Verfügung. Unter dem Brett wirken zwei echte Hünen: der 2,08 Meter und 126 Kilo schwere Jonathan Almstedt (ø 8,1 Pkt.) sowie Bejamin Uzoma (ø 6,5 Pkt.), der 2,10 Meter misst.

In Szene gesetzt wird die lange Garde von Spielgestalter Quashawn Tyrese Lane. Der US-Amerikaner ist mit durchschnittlich 16,8 Punkten, 6,3 Assist pro Spiel ein effektiver Allrounder. Aber auch Point Guard Marc Friederici ist mehr als nur ein Backup für Lane. Insgesamt ist das Stammpersonal von Essen groß, athletisch, erfahren. Ein Vorteil gegenüber anderen Teams in der Liga, den die Miners Woche für Woche mit konstanten Leistungen bestätigen.

Für Rhöndorf wird es darum gehen, Essen einerseits mit dem gebotenen Respekt und auf der anderen Seite aber auch selbstbewusst zu begegnen. Trotzdem liegt die Favoritenrolle klar bei den Gästen, was nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Rhöndorf hat in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie in der Rolle des Underdogs durchaus positiv überraschen können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Am Samstag, 17. Januar 2026 empfängt Lok Bernau in der Sparkassen-Arena den aktuellen Tabellenzweiten der ProB Nord – die Itzehoe Eagles.

Die Ausgangslage ist klar – und brisant. Nach der Niederlage in Rostock ist Bernau in der Tabelle auf Platz 3 abgerutscht und steht nun bei 11 Siegen und 5 Niederlagen. Die Gäste aus Itzehoe rangieren direkt davor auf Platz 2 mit 12 Siegen und 4 Niederlagen. Besonders beeindruckend ist ihre aktuelle Form – sieben Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Für Bernau ist das eine klare Warnung, aber auch ein zusätzlicher Antrieb.

Trotz aller Statistik gibt es einen wichtigen Fakt: Das Hinspiel in Itzehoe gewann LOK souverän mit 82:77. Bernau hat also bereits bewiesen, dass dieses Team zu schlagen ist – wenn Fokus, Intensität und Teamspiel stimmen. Zusätzlich sorgten die Eagles in dieser Saison bereits für ein Ausrufezeichen, als sie den damaligen Tabellenführer ETB Miners. Itzehoe ist also ein Team, das auch gegen Topmannschaften besteht.

Ein Blick auf den Kader zeigt schnell, wo die Gefahren liegen. Walter J. McBride ist der Motor im Spiel der Eagles und ihr Topscorer. Er kann Spiele lenken, Tempo kontrollieren und in wichtigen Momenten selbst übernehmen. Finn Fleute ist ein Spieler, der es versteht, Fouls zu ziehen und permanent Druck auf die Defense auszuüben. Lucien Schmikale ist der Distanzspezialist im Team. Mit 15,4 Punkten pro Spiel gehört auch er zu den konstanten Leistungsträgern.

Nach der Niederlage in Rostock ist klar: LOK Bernau muss am Samstag eine Reaktion zeigen. Auch wenn Sieg oder Niederlage den Tabellenplatz kurzfristig nicht verändern, geht es um weit mehr – Rhythmus, Selbstvertrauen und die Sicherung der Playoff-Position. In der Sparkassen-Arena hat Bernau in dieser Saison mehrfach gezeigt, wie stark das Team vor eigenem Publikum auftreten kann. Jetzt gilt es, diese Energie wieder auf das Parkett zu bringen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 

Voller Zuversicht sind die Verantwortlichen des SC Rist Wedel, dass ihr Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen die Rostock Seawolves Academy am Sonnabend, 17. Januar, wie geplant stattfinden kann. Die Rister Team-Managerin Britta Wien-Hansen geht „fest davon aus“, dass die schneebedingte Hallensperrung nicht über Freitag, 16. Januar, hinaus verlängert wird. „Es ist ja schon seit mehreren Tagen Tauwetter“, sagte Wien-Hansen.

Die Rostocker konnten am vergangenen Sonnabend spielen und, nach zuvor drei Niederlagen in Folge, den als Tabellen-Zweiten angereisten SSV Lokomotive Bernau mit 90:82 (43:44) schlagen. Dadurch zogen die Mecklenburger im Klassement nach Punkten gleich mit den Ristern, die ihre 14 Zähler allerdings in nur 15 Partien holten.

Gute Erinnerungen haben die Wedeler an das Hinspiel gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock. Nicht nur, dass die Temperaturen damals noch angenehmer waren – am 5. Oktober 2025 hatten sie mit einem 80:60 (45:29) am dritten Spieltag auch ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Dagegen denken die Rister ungern an ihren letzten Heimauftritt gegen die Ostseestädter zurück: Am 9. März 2025 hatten sie mit 75:83 (36:41) gegen das damalige Schlusslicht verloren.

Schaffte das Academy-Team der Seawolves im Sommer 2025 als Tabellenletzter mit acht Punkten nur den Klassenerhalt, weil andere Teams auf ihre ProB-Teilnahme verzichteten, so präsentiert es sich in der aktuellen Serie deutlich verbessert. „Die Seawolves haben mit Domenik Reinboth einen sehr erfahrenen Trainer, der viele Jahre in der ProA gearbeitet hat, und auch starke Spieler in ihren Reihen“, weiß Rist-Coach Hamed Attarbashi.

Unklar ist noch, auf welche Spieler Attarbashi setzen kann. Während Winter-Neuzugang Josh Behrendt (18, zuletzt MHP Riesen Ludwigsburg) sein Debüt im gelb-grünen-Trikot geben dürfte, müssen bei den anderen Doppellizenzspielern die Planungen des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg berücksichtigt werden.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm

Für die Baskets Juniors / TSG Westerstede geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an diesem Samstag, 17. Januar, mit einem Heimspiel weiter. Der Aufsteiger trifft in der Westersteder Hössenhalle auf die EN BASKETS Schwelm. Während die Niedersachsen (7:8 Siege) aktuell auf dem achten Tabellenplatz rangieren, reisen die Gäste (9:7) aus Nordrhein-Westfalen als Vierter an.

Den Baskets Juniors bietet sich die Gelegenheit, es deutlich besser zu machen als im Hinspiel, als sie Mitte November letztlich chancenlos mit 61:89 unterlagen. Ohne ihren Topscorer Jon’il Fugett (mit 25,8 Punkten pro Spiel der beste Korbschütze der ProB Nord) hielten die Gäste beim ersten Aufeinandertreffen nur eine Halbzeit lang mit.

„Nach der Halbzeit ging bei uns leider gar nichts mehr“, erinnert sich Juniors-Headcoach Artur Gacaev. Die Partie am Samstag bietet nun die Chance zur Revanche gegen das Team von Trainer Falk Möller, der bei den EN BASKETS seit über neun Jahren an der Seitenlinie steht.

Schwelm, das die vergangenen drei Spiele alle verlor, verteilt die offensive Last auf viele Schultern. Nur zwei Akteure erzielen im Schnitt zweistellige Punktezahlen: Zyon Patterson (18,9 Zähler pro Partie) und Robert Merz (12,1). Mit 18 (Merz) und 13 Punkten (Patterson) zählten sie auch im Hinspiel zu den entscheidenden Akteuren, damals ragten zudem Erik Nyberg (18) und Luka Zajic (17) heraus.

Artur Gacaev erwartet „eine große Herausforderung“ für seine Mannschaft. „Schwelm verfügt über eine routinierte Mannschaft und viel ProB-Erfahrung. Ich hoffe, dass wir am Samstag nicht wie im Hinspiel nur 20 Minuten lang guten Basketball spielen, sondern über die gesamte Spieldauer. Der Gegner steckt mental nach den Niederlagen in einem Tief, wird aber alles daransetzen, seinen Rhythmus wiederzufinden.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II

Nach dem Sieg gegen die BSW Sixers, einem 72:67 im heimischen RASTA Dome, wollen Vechtas Talente am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord nun in der Erfolgsspur bleiben. Am Samstag tritt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst bei den in den letzten Monaten alles andere als vom Erfolg verwöhnten TSV Neustadt temps Shooters an.

So gut der Saisonstart der Neustädter mit sieben Siegen in Serie gelungen war, so heftig erwischte es die Mannschaft von Trainer Allen Ray Smith seit dem 8. Spieltag. Da nämlich begann mit dem 81:89 bei den Itzehoe Eagles eine nunmehr seit mehr als zwei Monaten andauernde Niederlagenserie. Hatte man in den ersten fünf Saisonspielen im Schnitt nur 67.2 Gegenpunkte kassiert, so waren es zwischen dem achten und dem 12. Spieltag satte 95.8 Punkte des Gegners.

Weil die eigentlich letzte Partie der Neustädter, das Auswärtsspiel beim SC Rist Wedel, am Wochenende witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist die 75:79-Heimniederlage gegen die ETB Miners vom 4. Januar der letzte Auftritt der temps Shooters gewesen. Mitte des 3. Viertels führte man noch mit 13 Punkten, büßte die Führung gut eine Minute vor dem Ende aber ein.

Um dem Anschluss an die Nichtabstiegsplätze näher zu kommen, muss RASTA Vechta II weiter Spiele gewinnen. In der Hinrunde unterlag man Neustadt mit 90:103. Überragend damals: Gäste-Guard Matej Jelovic, der ein Double-Double aus 29 Punkten und zehn Rebounds schaffte. Fünf weitere Neustädter punkteten zweistellig. „Die 90 Punkte, die wir damals gemacht haben, waren eine gute Ausbeute. Daran wollen wir jetzt wieder anknüpfen“, so Harm-Ubbo Horst.

Nun muss Vechtas Head Coach noch abwarten, welche Spieler ihm am Rübenberge zur Verfügung stehen werden. RASTAs „Erste“ spielt parallel zu Vechtas Talenten in der easyCredit BBL zuhause gegen ALBA BERLIN (Sa., 20 Uhr). „Alle, die Samstag dabei sind, werden heiß sein. Beim Sieg gegen die BSW Sixers haben wir ja gesehen, wie gut wir schon spielen können.Da wollen wir jetzt weitermachen und in Neustadt den zweiten Sieg in Serie holen“, sagt Harm-Ubbo Horst.

 

Nachruf: Die BARMER 2. Basketball Bundesliga trauert um Jan-Eric Keysers

Mit großer Bestürzung muss die BARMER 2. Basketball Bundesliga viel zu früh Abschied von Jan-Eric Keysers nehmen, der am vergangenen Donnerstag plötzlich und unerwartet im Alter von nur 31 Jahren verstorben ist.

Sein Tod ist ein großer Verlust für die gesamte Basketball-Gemeinschaft, die ihn als leidenschaftlichen Jugendkoordinator, Mentor und visionären Impulsgeber kannte. Jan-Eric Keysers verstand den Basketball stets als Sport und Lebensschule zugleich – ein Grundsatz, der sich wie ein roter Faden durch sein gesamtes Wirken zog.

Wegbereiter und Brückenbauer in Iserlohn

Seit dem Sommer 2022 prägte Jan-Eric die Jugendarbeit der Iserlohn Kangaroos und entwickelte diese konsequent weiter. Sein Fokus lag dabei nie auf reinen Spielergebnissen; vielmehr war es ihm wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche bestmöglich entwickeln. Als Brückenbauer zwischen Verein, Schule und Verband setzte er zahlreiche Projekte um, die das Vereinsleben nachhaltig veränderten.

Unter seiner Führung wurde der Nachwuchsbereich zweimal hintereinander mit der Bronze-Plakette der BARMER 2. Basketball Bundesliga ausgezeichnet – ein sichtbares Zeichen für die Maßstäbe, die seine Arbeit in Iserlohn setzte. Mit der Vision des „Kangaroos HUB“ schuf er einen Entwicklungsraum, in dem Professionalität und Gemeinschaft zusammenkamen, um eine nachhaltige Leistungskultur zu etablieren.

Wurzeln und Wirken in Quakenbrück

Vor seiner Zeit in Iserlohn sammelte Jan-Eric vielfältige Erfahrungen, unter anderem beim TSV Quakenbrück (Artland Dragons). Dort hinterließ er bleibende Spuren als treibende Kraft, die mit großer Energie Projekte im Schul- und Minibereich sowie im Mädchenbasketball vorantrieb.

Sein damaliger Ausbilder Marius Kröger erinnert sich an Jan-Erics prägende Rolle während dieser Zeit:

„Der Tod von Jan-Eric hat uns alle sehr getroffen. Er hat hier in Quakenbrück unheimlich viele Dinge vorangetrieben und zum Beispiel den Frauen- und Mädchenbasketball wirklich weiterentwickelt. Er hat während der Corona-Pandemie total viele Formate entwickelt, damit Kinder in Bewegung bleiben und dem Basketballsport verbunden bleiben. Er war ein absoluter Motor dieser Abteilung.“

 

Jan-Eric Keysers (rechts im Bild) bekommt das Zertifikat für die erfolgreich abgeschlossene NTA überreicht.

Fachliche Exzellenz und Ligabezug

Seine fachliche Expertise untermauerte Jan-Eric durch den erfolgreichen Abschluss der dreijährigen Nachwuchstrainerausbildung (NTA) der Profiligen im Sommer 2022. Auch auf nationaler Ebene setzte er Impulse: Seine für den Deutschen Basketball Bund (DBB) verfasste Handreichung für den Mini-Basketball beeinflusste das Training junger Sportler bundesweit. Er verkörperte die Verbindung zwischen fundierter Ausbildung und leidenschaftlicher Basisarbeit, wobei er stets die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen in den Mittelpunkt stellte.

Ein bleibendes Erbe

Jan-Eric Keysers war eine Schlüsselperson für die Zukunft der Standorte, an denen er wirkte. Er stellte das Wohl der Gemeinschaft stets über sein eigenes – selbstlos, werteorientiert und mit großer Authentizität. Er hinterlässt Strukturen, Werte und Menschen, die durch ihn geprägt wurden. Seine Prinzipien der Entfaltung und Entwicklung werden als fester Teil seines Vermächtnisses in der Basketball-Landschaft weitergetragen.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga spricht der Familie von Jan-Eric Keysers, seinen Freunden sowie seinen Weggefährten ihr tiefstes Mitgefühl aus. Wir sind zutiefst dankbar für sein unermüdliches Engagement und seine Menschlichkeit.

Danke, Jan-Eric, und ruhe in Frieden.

Titelbild: Invision Studio

Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. BSW Sixers 72:67

RASTA Vechta II startet mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Am Samstag gewinnt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst vor 240 Zuschauern im RASTA Dome mit 72:67 (31:39) gegen die BSW Sixers.

An der Pariser Straße haben beide Teams große Probleme mit ihrem Wurf, RASTA II sieht zudem  im 1. Viertel beim Rebound nicht gut aus. Mit dem Halbzeit-Buzzer kassiert das Horst-Team, dass ohne die Big Men Fynn Lastring und Joel Lungelu auskommen muss, einen 20-Meter-Dreier der BSW Sixers zum 31:39-Rückstand, kann das Blatt nach der Pause aber drehen.

Viel besseres Rebounding und im 4. Viertel drei getroffene Dreier machen schließlich den Unterschied aus. Sechs RASTAnern gelingen acht oder mehr Punkte. AJ Sumbry kommt auf zwölf Zähler, fünf Rebounds, vier Assists und zwei Steals sowie einen überragenden Plus/Minus-Wert von +24.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Wir haben jetzt schon so viele Spiele verloren. Natürlich nagt das am Selbstvertrauen. Trotzdem kommen wir jede Woche ins Training, haken das letzte Spiel ab und konzentrieren uns weiter auf unsere Entwicklung. In der 2. Halbzeit haben wir es dann über lange Phasen sehr gut geschafft, den freien Mann zu finden. Und deshalb haben wir am Ende auch das Spiel gewonnen, was sich auch beim Dreier von Epke Kruthaup zeigt.“

 

10.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 90:82

Trotz lautstarker Unterstützung aus Bernau reichte es am Samstagabend nicht für einen Auswärtssieg: LOK Bernau musste sich bei der Rostock Seawolves Academy mit 82:90 geschlagen geben.

Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo in die Partie und übernahmen direkt die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich Rostock gefährlich: Fünf getroffene Dreier im ersten Viertel stellten die Bernauer vor große Probleme. Unter dem Korb verteidigte Rostock sehr physisch, von außen fiel bei Bernau zu wenig. Kurz vor Viertelende versuchte Meo Martin mit einem Dreier noch den Ausgleich zu erzielen, doch der Wurf kam zu spät und wurde nicht mehr gezählt. Zwischenstand nach dem 1. Viertel: 25:22 für Rostock

Im zweiten Abschnitt fand Bernau besser ins Spiel. Mit mehr Geduld im Aufbau und einfachen Abschlüssen kam der Ball besser durch die eigenen Reihen. Die Teamarbeit funktionierte sichtbar besser, das Spiel wurde ausgeglichener. Der Lohn: Kurz vor der Halbzeit übernahm LOK Bernau erstmals die Führung. Rostock bekam keine Gelegenheit mehr, vor der Pause erneut vorzulegen. Halbzeitstand: 43:44 für LOK Bernau

Nach der Pause blieb Bernau leicht im Vorteil. Die Fans merkten: Dieses Spiel ist noch lange nicht verloren. LOK sammelte Punkt für Punkt, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Rostock blieb stets in Schlagdistanz, atmete Bernau förmlich im Nacken. Jeder kleine Fehler wurde sofort bestraft, ein größerer Lauf wollte nicht gelingen. Zwischenstand nach dem 3. Viertel: 68:61 für Rostock

Das Schlussviertel wurde LOK Bernau zum Verhängnis. Zu viele Ballverluste, zu wenig defensive Stabilität und vor allem eine hohe Foulbelastung brachten die Gastgeber immer wieder an die Freiwurflinie. Rostock nutzte diese Phase konsequent und entschied das Viertel klar für sich: 29:14. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Endstand: 90:82 für die Rostock Seawolves Academy.

 

10.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Bericht folgt in Kürze.

10.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auch am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Fremde ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen die EN Baskets Schwelm überzeugten die Miners vor allem mit einer starken Defensivleistung über weite Strecken der Partie und setzten sich am Ende verdient mit 70:87 durch.

Niclas Sperber zeigt sich früh treffsicher von außen, auch Jonathan Almstedt bringt sich offensiv gut ein. Nach 6:40 Minuten gehen die Miners erstmals mit 18:19 in Führung. Gabriel Jung sorgt mit viel Einsatz zum Korb für ein erfolgreiches And-One und das 18:22. Essen startet mit einer Dreierquote von 80 Prozent und bleibt zudem von der Freiwurflinie makellos (5/5). Dennoch gehen die Gastgeber mit einer knappen 27:25-Führung in die erste Viertelpause.

Die Miners erarbeiten sich ihre Punkte nun vermehrt an der Freiwurflinie, unter anderem durch Niclas Sperber. Nach einem Goaltending der Gastgeber baut Essen den Vorsprung weiter aus. Mychael Paulo stellt bei 1:46 Minuten Restspielzeit im zweiten Viertel auf eine 8-Punkte-Führung. Mit weiterhin starker Dreierquote (54 Prozent) geht Essen verdient mit 40:46 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drücken die Miners dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Niclas Sperber dominiert weiterhin von jenseits der Dreierlinie, auch Mychael Paulo findet nun konstant seinen Rhythmus. Beim Stand von 47:65, rund zwei Minuten vor Viertelende, ist der Vorsprung erstmals deutlich zweistellig. Ein Buzzerbeater-Dreier von Robert Merz verkürzt für Schwelm noch einmal, dennoch geht Essen mit einer klaren 55:70-Führung in das Schlussviertel.

Nach der intensiven Partie müssen sich die Miners nun besonders konzentrieren, da sich auch auf Essener Seite kleinere Fehler einschleichen. Dennoch bleibt das Team stabil, bestraft Fehler der Gastgeber weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Gleichzeitig erhalten die jungen Spieler wie Reik Gäbler und Lukas Ophelders zusätzliche Einsatzminuten. Am Ende steht ein verdienter 70:87-Auswärtssieg für die Miners.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 100:76

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Spielfreude setzten sich die Waldstädter in der Matthias-Grothe-Halle souverän mit 100:76 gegen die Dragons Rhöndorf durch – ein Sieg, der sportlich überzeugte, aber auch emotional unter besonderen Vorzeichen stand.

Denn vor Spielbeginn gedachten Mannschaft, Verantwortliche und Fans in einer Schweigeminute dem am Vortag verstorbenen Jugendkoordinator und Trainer Jan-Eric Keysers. Die Stimmung war spürbar gedrückt, doch die Kangaroos verwandelten diese Emotion in Energie, Zusammenhalt und Leidenschaft – und lieferten eine der stärksten Teamleistungen der bisherigen Saison.

Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie den Abend sportlich unbedingt positiv gestalten wollten. Schon nach wenigen Minuten übernahmen sie die Kontrolle, bewegten den Ball hervorragend und trafen hochprozentig. Das erste Viertel endete mit einem furiosen 35:18 – die Grundlage für einen ungefährdeten Erfolg. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und fand offensiv immer wieder gute Lösungen.

Nach der Halbzeitpause machten die Hausherren dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Das Pick and Roll funktionierte hervorragend, die Dreipunktwürfe fanden ihr Ziel, und die Defensive zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Besonders auffällig war, dass an diesem Abend nicht einzelne Akteure herausstachen, sondern das gesamte Team als Einheit funktionierte. Tyson Leitao war mit 26 Punkten, 8 Rebounds und 6 Blocks zwar der effektivste Spieler, doch auch Daniel Zacek überzeugte mit starker Wurfquote und fünf Treffern von jenseits der Dreierlinie.

Trey Hubbard und Sadiq Ajagbe punkteten jeweils zweistellig und leisteten sich kaum Fehler, während Chris Schultz mit zehn Rebounds und starker Präsenz unter den Körben glänzte. Dazu zeigte Jordan Iloanya eine engagierte Leistung und traf zwei wichtige Dreier, Ruben Dahmen lenkte als Kapitän das Spiel umsichtig und Kevin Strangmeyer brachte mit viel Physis und seinem neunten Punkt den Jubel in der Halle zum Überkochen – der zugleich den runden 100. Zähler markierte.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 92:66

Der bis dahin Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga spielte gegen den Vorletzten. Das muss keine klare Sache sein, aber bei den Itzehoe Eagles in ihrer derzeitigen Verfassung schon: Beim 92:66 gegen die TKS 49ers ließen sie nie einen Zweifel am Sieg aufkommen. Damit sind die Itzehoer nun Zweiter, denn Bernau unterlag in Rostock.

Der Beginn der Partie war kurios. Temporeich ging es hin und her, nur den Korb trafen beide Teams nicht. Erst nach drei Minuten brach Finn Fleute den Bann für die Eagles. Ihre Defensive machte es den Berlinern schwer, fast alle Angriffe mussten sie unter Druck abschließen, wenn es überhaupt dazu kam: Mit schnellen Händen holten die Gastgeber einige Ballgewinne. Als Sven Cikara zwei Freiwürfe zum 19:9 traf, war die Führung zweistellig. Das blieb sie bis zum Schluss.

Das zweite Viertel eröffneten die Eagles spektakulär: Kapitän Lucien Schmikale war nach Fußverletzung wieder dabei und traf einen Dreier, Toni Nickel ließ einen Distanzwurf folgen, dann punktete Cikara nach Ballgewinn per Korbleger – nicht einmal anderthalb Minuten waren vergangen, da brauchten die Gäste beim 9:30 die Auszeit. Danach allerdings wurde es zäh, die Partie verlief nun nach dem Geschmack der Berliner, die bis zur Halbzeit auf 28:39 verkürzten.

„Probleme mit der zunehmenden Intensität“ sah Eagles-Coach Timo Völkerink als Grund für die schwächere Phase seines Teams. Das wurde in der Halbzeit besprochen, danach sei die Mannschaft „mit ordentlich Feuer rausgekommen“. Die Itzehoer dominierten, Nickels zweiter Dreier in dem Viertel brachte das 51:30. Noch einmal wurde es etwas enger, dann traf Trey McBride, dessen Wurf an diesem Abend ansonsten Pause machte, von außen zum 57:40.

Weitere Treffer von Schmikale und Cikara ließen den Vorsprung weiter wachsen, die Partie war entschieden. Völkerink verteilte Spielzeit und ebnete damit den Weg für einen weiteren Jubelsturm in der Halle: Vier Minuten vor Schluss erzielte der 16-jährige Hannes Schmidt seine ersten ProB-Punkte. Ein souveräner Sieg sei es gewesen, stellte der Coach fest. Das Team habe eine ausgeglichene Leistung gezeigt und 35 Minuten lang auch defensiv überzeugt.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 82:78

Die Hertener Löwen haben sich in einem hochklassigen und umkämpften Heimspiel gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede mit 82:78 durchgesetzt. Nach einem schwierigen Start in die Partie drehten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit auf, zeigten Kampfgeist, Teamplay und starke Defense und sicherten sich vor heimischem Publikum einen verdienten Heimsieg.

Die Partie begann relativ ausgeglichen, beide Teams suchten zunächst ihr Tempo. Nach fünf Minuten führten die Löwen mit 11:8, doch die Gäste erhöhten das Tempo und setzten die Singh-Fünf unter Druck. Ein 8:0-Lauf drehte die Partie zugunsten der Westersteder, die nach dem ersten Viertel mit 17:25 vorne lagen.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Baskets den besseren Start und zwangen Herten mit einer gut gestaffelten Verteidigung zu Fehlern. Zudem bereitete ein bärenstarker Jon’ll Fugett der Löwendefense in dieser Phase große Probleme. Nach fünf Minuten lag Westerstede 31:20 in Front und baute den Vorsprung anschließend auf 14 Punkte aus. Mit konsequentem Einsatz verkürzten die Löwen den Rückstand bis zur Pause jedoch wieder auf 34:45.

Nach der Halbzeit kamen die Hertener hellwach zurück auf das Parkett. Mit verbesserter Defensive und mehr Übersicht holten sie Punkt für Punkt auf. Richtig hektisch wurde es nach ca. 4,5 Minuten. Es kam nach einem Angriff der Gäste zu einer Rudelbildung, in deren Verlauf die Schiedsrichter 4 technische Fouls vergaben – je zwei Fouls auf beiden Seiten. Auf Seiten der Baskets erhielt Beni Fungula (#8) beide technische Fouls gegen sich und wurde folgerichtig für den weiteren Spielverlauf disqualifiziert.

Die Löwen ließen sich von der aufkommenden Hektik jedoch nicht verunsichern und spielten hoch konzentriert weiter. Mit einem 56:56 endete das 3. Viertel. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Dario Fiorentino kassierte sein fünftes Foul, auch Christian Hinckson war bereits bei vier. Trotzdem blieb das Löwenrudel konzentriert und konnte sich langsam absetzen. 45 Sekunden vor Schluss sorgte Faton Jetullahi für die Entscheidung. Am Ende stand ein verdienter 82:78-Heimsieg.

 

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BSW Sixers

Nach dem aufgrund von zu viel Schneelast auf der Hössensporthalle ausgefallenen Spiel bei den Baskets Juniors TSG Westerstede startet RASTA Vechta II nun mit dem 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord in das neue Kalenderjahr. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Vechtas Farmteam die BSW Sixers aus Sandersdorf. Die Erinnerungen an das erste Duell mit den Sachsen sind noch frisch.

Am 13. Dezember erwischte RASTA II in Sandersdorf einen „rabenschwarzen Tag“, wie es Head Coach Harm-Ubbo Horst nach der enttäuschenden 56:84-Pleite formulierte. Vor 690 Zuschauern hatten die Gäste schon im 1. Viertel sieben Ballverluste, kamen in der 1. Halbzeit nur auf 26 Punkte. Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand im 4. Viertel versetzte RASTA II den endgültigen Knockout. Zudem hatten 23 Ballverluste und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen.

Vier Wochen später brennen die jungen Vechtaer auf Wiedergutmachung, wollen zeigen, dass sie aus Fehlern lernen und sich in der Rückrunde besser mit ihren Gegnern auseinandersetzen können. „Die Sixers sind ein Team, dass sehr stark im Rebound ist, was für uns eine große Herausforderung ist. Wir werden das gemeinsam als Mannschaft angehen und zeigen, dass wir gewillt sind, um jeden Ball zu kämpfen“, kündigt Harm-Ubbo Horst an.

In den Big Men Robert Holmes (15.1 Punkte und 8.7 Rebounds) und Emanuel Ozike (8.7/7.5) sowie Point Guard Toby Okwuokei (16.3/7.0) haben die Sachsen gleich mehrere exzellente Rebounder in ihren Reihen. Und zu denen kann man sicher auch den ehemaligen Vechtaer Jarne Jürgens (10.3/5.1) zählen. Der 20-Jährige spielte bis 2024 in RASTAs Nachwuchsprogramm, wechselte dann nach Sandersdorf, wo er eine immer größere Rolle einnimmt.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Nicht nur, weil wir zeigen wollen, dass wir besser sind, als es das erste Aufeinandertreffen vermuten lässt, sondern auch, weil die BSW Sixers eine große individuelle Qualität haben, an der unsere jungen Spieler wachsen werden. Wir hatten nun drei Wochen kein ProB-Spiel, alle brennen darauf, wieder aufs Parkett zu gehen und zu competen“, so Harm-Ubbo Horst.

 

10.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Am Samstag, 10. Januar, steht für LOK Bernau das nächste schwere Auswärtsspiel an. Ziel ist Rostock – und dort wartet noch eine Rechnung, die offen ist.

Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena verlief aus Bernauer Sicht enttäuschend. Nach zuvor starken Leistungen unterschätzte LOK den Gegner, verlor den eigenen Rhythmus – und schenkte den Rostockern am Ende den Sieg. Eine Niederlage, die Fans und Team gleichermaßen schmerzte und bis heute nachwirkt. Gerade deshalb ist klar: Dieses Spiel ist mehr als ein normaler Spieltag – es ist eine Revanche.

Die Rostock Seawolves Academy zeigte damals eindrucksvoll, warum sie nicht zu unterschätzen sind. Vor allem drei Akteure stellten LOK vor große Probleme: Jonas Zilinskas dominierte unter den Körben mit 26 Punkten und 12 Rebounds – ein starkes Double-Double. Jalen Page überzeugte mit 18 Punkten und 8 Rebounds, war physisch präsent und schwer zu stoppen. Luis Wulff steuerte 12 Punkte bei und traf in wichtigen Momenten. Diese Achse gilt es diesmal konsequenter zu kontrollieren.

Im Vodafone Fan-Talk machte #18 Meo Martin klar, worauf es ankommen wird: „Entscheidend wird sein, dass wir das spielen, was wir spielen wollen: sehr aggressive Defense und strukturierte Offense. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Genau hier liegt der Fokus der Bernauer: Intensität von der ersten Minute, klare Abläufe und volle Konzentration – unabhängig von Halle, Gegner oder Umständen.

 

10.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Väterchen Frost hat die Basketballer des SC Rist Wedel in die Knie gezwungen. Die Stadt Wedel beschloss am Donnerstagmittag „bis auf Weiteres“ die vorsorgliche Sperrung aller städtischen Wedeler Sporthallen. Dazu gehört auch die Steinberghalle, die Heimspiel- und Trainingsstätte des SC Rist.

Deshalb mussten alle für das zweite Wochenende des Jahres geplanten Heimspiele der Wedeler Teams, darunter auch das für Sonnabend, 10. Januar, angesetzte Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen den TSV Neustadt Temps Shooters, abgesagt werden.

„Grund ist die Schneelast auf den Dächern der Sporthallen, die in den kommenden Tagen zusätzlich erwartet wird“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Wedel. Weil die Hamburger Bezirksämter aus demselben Grund die städtischen Sporthallen sperrten, sagte der Hamburger Basketball-Verband (HBV) am Donnerstag alle in den HBV-Ligen für das Wochenende 10./11. Januar geplanten Spiele ab.

Wann die 1. Rister Herren ihre Partie gegen das Team aus Neustadt am Rübenberge nachholen sollen, ist noch fraglich. Im engen ProB-Terminplan würde sich das letzte Februar-Wochenende anbieten, an dem beide Mannschaften bisher spielfrei haben.

 

10.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 

Rhöndorf tritt am Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel in Iserlohn an. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Dragons auch bei den Kangaroos zwei Punkte entführen. Auf dem Papier stehen die Chancen dazu nicht schlecht, allerdings waren die Sauerländer im Hinspiel ein harter Brocken. Erst in der Schlussminute konnte der knappe 87:84-Sieg gesichert werden. Ein Selbstläufer wird die Begegnung also garantiert nicht.

Am dritten Spieltag der Saison erlebten die Fans im DragonDome eine ganz enge Kiste. Damals war es Kenan Reinhart, der sein Team 16 Sekunden vor dem Ende durch zwei Freiwürfe auf die Siegerstraße brachte. Zuvor forderten die Kangaroos den Dragons alles ab. Vor allem der Kap Verdische Center Tyson Leitao hatte einen Glanztag erwischt und war mit 27 Punkten sowie sieben Rebounds der überragende Akteur. Glynn Habbard III blieb mit vier Punkten hingegen unter seinen Möglichkeiten.

Der US-Playmaker ist überhaupt eine Wundertüte, mal macht er 23 Punkte und liefert sieben Assist ab, im nächsten Spiel können es aber auch nur ein Korb und eine Vorlage sein. Abgesehen davon haben sich die Kangaroos inzwischen gezielt verstärkt. Luca Michels wechselte von den RheinStars Köln ins Sauerland. Der Shooting Guard ist ein Werfer, der richtig heiß laufen kann. Gegen Lok Bernau erzielte der 23-Jährige 29 Punkte und klinkte sieben von 15 Dreierversuchen ein.

Zuletzt ist es den Kangaroos jedoch zu selten gelungen mannschaftlich kompakt aufzutreten. Drei Niederlagen in Folge brachten Iserlohn als Zwölfter dem Tabellenkeller unangenehm nahe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwei Schlappen davon auf das Konto von Bernau gingen, dem aktuellen Tabellenzweiten. Nichtsdestotrotz steht Iserlohn ordentlich unter Druck. Mit einem weiteren Punktverlust könnte man auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Rhöndorf wird dagegen den Blick in der Tabelle nach oben richten. Mit einem weiteren Erfolg würde man nicht nur den Playoff-Platz absichern, sondern sich gleichzeitig eine gute Ausgangssituation für die dann anstehenden Begegnungen schaffen. Da warten mit Essen, Schwelm und Herten nämlich große Herausforderungen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Das zweite Wochenende im Jahr 2026 bringt bereits das zweite Heimspiel des Jahres für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Die Berliner seien eine Mannschaft, die als unabsteigbar gelte, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Auch jetzt kämpfe sie wieder um das Überleben in der Liga. Die 49ers sind Vorletzter, aber: „Zuletzt haben sie sich sehr stark präsentiert“, so Völkerink. Aus fünf Spielen holten die Stahnsdorfer zwei Siege gegen Schwelm und Vechta. „Es ist eine Mannschaft, die weiß, wie man Spiele gewinnt, wenn man ihr die Chance gibt, zum Spielende in Schlagdistanz zu sein.“

Eine Besonderheit in der Liga: Die 49ers sind ein rein deutsches Team. „Man muss Stahnsdorf ein Kompliment aussprechen, dass sie viele ihrer Talente über Jahre entwickelt haben“, sagt der Eagles- Trainer. Entsprechend sei die Mannschaft sehr eingespielt und werde getragen vom 19-jährigen Jenö Pildner, der bei den Siegen sehr starke Leistungen gezeigt habe. Als Beispiel für die Entwicklung der Talente nennt Völkerink Lukas Wagner, der nun zu den Topscorern seines Teams gehöre.

Die Eagles sind nach dem überzeugenden Jahresauftakt gegen Rostock Tabellendritter und klarer Favorit. Doch das deutliche 106:64 aus dem Hinspiel ist nicht mehr relevant, zumal weiterhin Verletzungen kompensiert werden müssen. Sydnee Bijlsma fehlt mit gebrochenem Fuß, auch der Einsatz des ebenfalls verletzten Kapitäns Lucien Schmikale ist laut Völkerink unwahrscheinlich. Das bedeute: Um die Lücken aufzufangen, müssen andere Spieler wieder einen Schritt nach vorn machen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Sonntag steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Bereits um 16:00 Uhr, und damit zu ungewohnter Zeit, empfängt das Löwenrudel die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Rosa-Parks-Schule. Es ist das Duell zweier Aufsteiger und direkter Tabellennachbarn – Spannung ist also garantiert.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Iserlohn Kangaroos haben sich die Löwen wieder auf Tabellenplatz fünf vorgeschoben. Die ProB Nord bleibt dabei sehr ausgeglichen, Westerstede liegt mit einem absolvierten Spiel weniger nur einen Rang hinter den Hertenern.  Die Niedersachsen fügten den Löwen im Hinspiel eine der bislang deutlichsten Niederlagen der Saison zu. Neben Iserlohn ist Westerstede das einzige Team, das Herten in der Hinrunde klar bezwingen konnte (90:64).

Bei den Gästen handelt es sich um die EWE Baskets Juniors, also die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten aus Oldenburg. Mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren stellt Westerstede ein junges, aber keineswegs unerfahrenes Team. Die Gäste überzeugen vor allem durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung. Regelmäßig punkten vier bis fünf Spieler zweistellig.

Im Hinspiel bereiteten den Löwen vor allem die Importspieler große Probleme. Power Forward Beni Fungula (#8) aus Schweden überzeugte mit Physis und Athletik, während der Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett (#0) als einer der konstantesten und vielseitigsten Amerikaner der Liga gilt. Fugett übernimmt neben seiner Rolle als Scorer auch Verantwortung im Spielaufbau und gibt den Juniors viel Struktur.

Die Löwen erwartet erneut ein aggressives, temporeiches und junges Team. Ähnlich wie zuletzt gegen Iserlohn sinnt die Singh-Fünf auf Revanche aus. Das Hinspiel spricht zwar klar für Westerstede, doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Eindämmen des Spielraums der beiden Topscorer Fugett und Fungula sein. Sollte dies gelingen, würde das die Siegchancen der Löwen deutlich erhöhen.

 

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.

 

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 74:65

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es am Sonnabend in der Steinberghalle, denn die Rister Korbjäger gewannen mit einem 74:65 (31:35) gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (kurz „BSW Sixers“) ihr erstes Rückrunden-Spiel in der 2. Bundesliga ProB.

Der Wedeler Trainer Attarbashi erinnerte seine Schützlinge noch einmal eindringlich daran, dass sie, um in der ProB bestehen zu können, hundert Prozent geben müssen. „Wir haben lange gebraucht, bis wir uns gefunden hatten – aber dann waren wir voll da“, lobte Attarbashi. Nachdem die Wedeler in den ersten beiden Vierteln zu viele gegnerische Würfe zugelassen und einen Rückstand zu verdauen hatten, hätten sie „die zweite Halbzeit komplett dominiert“, lobte der Coach.

So wurde ein 35:41-Rückstand (23. Minute) zu einer 44:43-Führung gedreht (27.). Und nach 33 Zeigerumdrehungen stand ein klarer 64:51-Vorsprung auf der Anzeigetafel. „Dann haben wir leider etwas Probleme gehabt und der Gegner ist noch einmal herangekommen“, befand Attarbashi angesichts der Tatsache, dass das Polster noch zweimal auf vier Zähler zusammenschmolz (64:60/35. und 68:64/37.).

Zugute kam den Wedelern, dass die Gäste aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld verletzungsbedingt mit nur acht Spielern angereist waren. Kurios: Drei Wochen zuvor hatten die Rister sogar lediglich zu siebt das Hinspiel bestritten und mit 68:82 (29:34) in Sandersdorf-Brehna verloren. Nun hatte Attarbashi elf Akteure in seinem Aufgebot und sprach von „einem Erfolg der Mannschaft“.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:92

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede hat das letzte Spiel des Kalenderjahrs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich gewonnen. Bei der Seawolves Academy in Rostock setzte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev souverän mit 92:74 durch. Dank des ungefährdeten Siegs am ersten Rückrundenspieltag ist der Aufsteiger mit einer Bilanz von 7-7 jetzt Tabellensechster der Nordstaffel.

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Talentschmiede des Erstligisten ROSTOCK SEWOLVES stand bereits das Rückspiel auf dem Programm. Trotz langer Anreise zeigte sich die junge Mannschaft von Beginn an hellwach und ließ sich auch von einer ordentlichen Anfangsphase der Hausherren nicht aus dem Konzept bringen. Ab Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Trainer Gacaev war nach der Partie entsprechend zufrieden: „Das war ein richtig gutes Spiel. Die Jungs waren von Anfang an bereit. Rostock hat es nur kurz geschafft, in die Partie zurückzukommen, danach haben wir aber mit sehr guter Defensive geantwortet.“ Eine zwischenzeitliche Pressverteidigung über das komplette Spielfeld führte zu Rostocker Ballverlusten. „Die Gegner kamen gar nicht mehr über die Mittellinie“, zeigte sich Gacaev beeindruckt von seinen Akteuren.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:74

Die letzte Partie des Jahres führte die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach Rhöndorf. Das erste Rückrundenspiel sollte die Wende bei den Gästen bringen, doch am Ende gelang auch gegen schwache Dragons kein Sieg und damit sollte man spätestens jetzt den Blick in der Tabelle nach unten richten, denn dort gewinnen die anderen Teams und verringern den Abstand immer mehr.

Das Spiel begann auf beiden Seiten zerfahren und mit einigen Ballverlusten, sodass es nicht verwunderlich war, dass es nach fünf Spielminuten erst 10:2 für die Dragons stand. Durch die Einwechslung von Center Max Brackmann fand man defensiv besser in das Spiel und in der Offensive waren es vor allem Aime Olma und Samuel Mpacko, die 16 von 18 Punkten erzielten. Das 1. Viertel endete mit 21:18 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel war es erneut die Reboundschwäche der Neustädter, die ein engeres Spiel unmöglich machte, denn die Dragons holten sich immer wieder zweite oder dritte Wurfchancen und bauten so den Vorsprung kontinuierlich aus. Dank dem eingewechselten Leonard Musahl waren die Gäste beim Stand von 36:26 in der 16. Minute überhaupt noch in Schlagdistanz. Vier Punkte von Brackmann halfen den temps Shooters den Rückstand zur Halbzeit auf 49:43 zu reduzieren.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die stärkste Phase der Gäste, die den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten durch einen 0:13 Lauf in eine 54:60 Führung drehten und drauf und dran waren diese Führung weiter auszubauen. Allerdings sollte in den letzten vier Spielminuten des Viertels nur noch ein weiterer Punkt folgen und auf der anderen Seite ließ man kurz vor der Sirene noch einen freien Dreier zu und ging so mit einem 62:61 in die letzten zehn Spielminuten.

Das Spiel blieb zwar eng, doch die Gastgeber versenkten beim Stand von 66:65 zwei Dreier nacheinander im Korb und bauten so die Führung auf 72:65 in der 34. Minute aus. Davon erholten sich die Neustädter nicht mehr, erzielten selbst nur noch Punkte über die Freiwurflinie, gaben das Spiel am Ende mit 80:74 aus der Hand und kassierten somit die 7. Niederlage in Folge.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Hertener Löwen 74:59

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend eine engagierte und kämpferische Leistung gezeigt, mussten sich bei den ETB Miners Essen jedoch am Ende mit 74:59 geschlagen geben. Die Löwen überwintern damit auf einem hervorragenden Playoff-Platz, punktgleich mit dem Fünftplatzierten aus Neustadt.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, die von Defensivaktionen geprägt war. Der Start verlief entsprechend Punktearm. Nach vier Minuten stand es lediglich 2:4 aus Sicht der Gastgeber. In der Folge schlichen sich bei den Löwen jedoch einige Unkonzentriertheiten ein, die Essen konsequent nutzte. Die Miners übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich erstmals eine etwas größere Führung (12:6). Zur ersten Viertelpause lag Herten mit 19:10 zurück.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Löwen wieder stabiler. Mit aggressiver Defense und besserem Zugriff kämpfte sich das Singh-Team zurück in die Partie und verkürzte nach drei Minuten auf einen Zweipunkterückstand. Essen antwortete jedoch abgeklärt, blieb vor allem von der Freiwurflinie sicher und profitierte von einer hohen Foulbelastung der Gäste. So ging es mit einem 40:32-Rückstand für die Löwen in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Löwen nicht nach und versuchten weiterhin, den Rückstand zu reduzieren. Trotz gut herausgespielter Würfe fehlte jedoch auch weiterhin das Wurfglück. Essen nutzte dies eiskalt aus und stellte nach vier Minuten erstmals auf eine zweistellige Führung (45:34). Trotz großen Einsatzes der Hertener wuchs der Rückstand weiter an, sodass es mit 60:47 in das Schlussviertel ging.

Im letzten Abschnitt warfen die Löwen noch einmal alles in die Waagschale. Mit erhöhter Intensität in der Defensive kämpften sie sich Punkt für Punkt heran und verkürzten nach gut dreieinhalb Minuten noch einmal auf 62:54. Doch auch in dieser Phase trafen die Löwen die 3-Punkte-Würfe nicht, während Essen wichtige Treffer setzte und den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit brachte. Am Ende stand eine 74:59-Niederlage.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers 70:72

Nach dem Hinrunden Kracher gegen die EN Baskets Schwelm in der Overtime, entpuppt sich das Rückspiel ebenfalls als ein Thriller. Der Siegtreffer kommt erst zur letzten Sekunde mit einem Dunk von Jenö Pildner, zu einem 72:70 Sieg.

Das Spiel beginnt auf Augenhöhe dennoch sind die Schwelmer mit dem Ball unvorsichtig und fahren sich so 10 Ballverluste ein. Ausgleichen konnten sie dies durch starke 3er und 8 Punkte von Marius Stoll. Die 49ers werden hingegen von 10 und 7 Punkten von Lukas Wagner und Jenö Pildner angeführt, allerdings ohne Hilfe ihrer Teamkollegen auf dem Scoreboard. So müssen sie sich mit einem 20:17 Rückstand zufriedengeben.

Im anschließenden Abschnitt können sich die Gastgeber auf 7 Punkte absetzen. Für die 49ers bleibt hierbei der Korberfolg aus, trotz guter Chancen, vor allem hinter der Dreierlinie, fehlt die Treffgenauigkeit. Doch durch gute Defense und einem daraus resultierenden 7 zu 0 Lauf können sie den Abstand zur Halbzeitpause auf nur 2 Punkte minimieren.

Nach der Halbzeitpause geben sich beide Teams nichts, im Schlagabtausch schenken sie sich untereinander 17 Punkte in 3 Minuten ein, ohne einen einzigen Fehlwurf. Daraufhin bleiben aber erneut die Punkte für die Blau-Weißen aus, wodurch sich die Schwelmer erneut auf bis zu 11 Punkte absetzen können. Diesmal ist die Lücke zum Ende des Abschnitts nicht zu schließen. So gehen die 49ers mit einem 6 Punkte Rückstand ins Schlussviertel.

Die Schwelmer setzen sich erneut mit 2 Dreiern ab und haben so eine Führung von 9 Punkten aufgebaut. Mit einem 13:2 Lauf machen die 49ers den Rückstand zunichte und gehen in Führung. Die Antwort der Gastgeber folgt allerdings sofort und sie gleichen so das Spiel aus. 2 Minuten kann kein Team einen Treffer einfahren, bis Zyon Patterson 5 Sekunden vor Schluss einen Sprungwurf verfehlte und die 49ers durch einen schnellen Rebound Jenö Pildner finden konnten. Mit nur noch zehntel Sekunden auf der Uhr dunkt er den Ball für den Sieg.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 79:88

Die Iserlohn Kangaroos haben im letzten Heimspiel des Jahres in der Matthias-Grothe-Halle eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt. Gegen LOK Bernau unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am Samstagabend knapp mit 79:88, präsentierte sich dabei aber über weite Phasen deutlich verbessert und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Die Kangaroos starteten mit viel Energie in die Partie. Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Mit konzentrierter Verteidigung und druckvollem Spielaufbau setzten sie Bernau früh unter Druck und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen.

Die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Woche machten sich bemerkbar: Die kleinen taktischen Anpassungen, die Headcoach Prostran vorgenommen hatte, zeigten Wirkung. Zur Halbzeit führte das Waldstadt-Team verdient mit 46:43.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Luca Michels avancierte mit 29 Punkten (7 Dreiern) zum herausragenden Akteur der Partie und war von der Bernauer Defensive kaum zu stoppen.

Auch Christopher Schultz, Ruben Dahmen und Daniel Zacek sorgten für wichtige Impulse und trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kangaroos bis weit ins letzte Viertel in Führung lagen. Erst in den Schlussminuten machte sich die enorme Intensität bemerkbar – die Kräfte ließen nach, und Bernau konnte die Partie drehen.

 

21.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles 74:85

Vor der tollen Kulisse von 515 Zuschauern konnte RASTA Vechta II am Sonntagabend phasenweise begeistern, unterlag den Itzehoe Eagles aber trotzdem. Dass 74:85 (43:41) am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord war die zwölfte Niederlage des Farmteams des easyCredit Basketball-Bundesligisten, das nun zumindest eine kleine Weihnachtspause bekommt.

Das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst hatte gegen den Favoriten, den neuen Tabellendritten, auf die verletzten AJ Sumbry, Ivan Volf und Djairo Bernardina verzichten müssen und erlebte einen katastrophalen Start. Nach dem 4:17 (6. Minute) starteten die jungen Vechtaer aber eine tolle Aufholjagd und eroberten sich noch in der 1. Halbzeit eine Sechs-Punkte-Führung (43:37, 18.).

Die Eagles, selbst geschwächt durch das Fehlen von Top-Scorer Walter McBride und das frühe Ausscheiden des Ex-RASTAners Sydnee Bijlsma, wussten nach dem Seitenwechsel aber ihrer Favoritenrolle wieder gerecht zu werden, dominierten physisch (53:29 Rebounds) und trafen 94 % ihrer Freiwürfe (Vechta II 45 %). Fünf Vechtaer punkteten zweistellig, Fynn Lastring war mit 16 Punkten und sieben Rebounds plus drei Blocks bester RASTAner.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Es war in einigen Phasen guter Basketball von uns. Aber Phasen reichen eben nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Das habe ich den Jungs auch gerade in der Kabine gesagt. wir das 2. Viertel deutlich gewonnen haben, nachdem wir so deutlich in Rückstand geraten waren, zeugt davon, wie stark wir darin sein können, in ein Spiel zurückzukommen. Jetzt werden wir drei Tage frei machen, Weihnachten feiern und dann weiterarbeiten.“

 

Vorberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Bericht folgt in Kürze.

20.12.2025 19:00 Uhr Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nur eine Woche nach dem überzeugenden 88:64-Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede erneut gegen die Seawolves Academy gefordert. Am Samstag, 20. Dezember, steigt um 19 Uhr das Rückspiel in Rostock.

Vor dem Aufeinandertreffen an der Ostsee stehen die Mannschaften mit derselben Bilanz von 6-7 Siegen auf dem neunten (Baskets Juniors) beziehungsweise zehnten Platz im Klassement der ProB. Für beide geht es entsprechend darum, mit einem Erfolg den Abstand auf den Tabellenkeller weiter zu vergrößern.

„Es hat Vor- und Nachteile, dass wir unmittelbar wieder auf die Rostocker treffen“, sagt Juniors-Headcoach Artur Gacaev. „Gut ist, dass meine Jungs den Gegner gut kennen und sich noch bestens dessen Spielweise erinnern. Nachteilig ist die psychologische Seite, sich nun auf eben diesen Gegner erneut vorzubereiten.“ Das Hinspiel soll als Vorlage dienen, denn dort setzte sich der Aufsteiger aus Niedersachsen vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit durch.

Gacaev sieht die Mannschaften auf Augenhöhe: „Die Teams sind meiner Meinung nach im Grunde gleich stark. Bei Rostock genau wie bei uns geht jeweils ein starker US-Amerikaner voran.“ Bei den Baskets Juniors imponiert tatsächlich Jon’il Fugett, der im Schnitt auf 28,9 Punkte kommt und damit die Liste der Topscorer in der ProB anführt. Ihm gegenüber steht der ebenfalls überaus vielseitige Jalen Page.

 

20.12.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag (20.Dezember, 19:00 Uhr) starten die Dragons in die Rückrunde der Saison 2025/26. Zum Auftakt geben die Neustadt temps Shooters ihre Visitenkarte am Menzenberg ab. Die Ostholsteiner sind aktuell ein schwer einzuschätzender Gegner. Zuletzt erwischten die Norddeutschen eine Negativserie, die sie von der Tabellenspitze ins Mittelfeld spülte.

Was ist mit Neustadt los, werden sich in den letzten Wochen einige Basketball-Experten gefragt haben. Sieben Siegen zum Auftakt folgten sechs Niederlagen. Ein Team mit einem so stark besetzten Kader verliert zuletzt gegen Bernau (83:110) sowie Rostock (100:85) sogar relativ deutlich. Los ging die Talfahrt mehr oder weniger ausgerechnet mit Rhöndorf, dass im November in der Gymnasialsporthalle gleichermaßen knapp wie überraschend mit 90:95 gewinnen konnten.

Mit Matej Jelovcic (ø 22,3 Pkt./6,9 Reb.) wird wohl Neustadts bisheriger Topscorer fehlen.  Zudem hat man sich vorzeitig von David Lee Craig getrennt. Kleiner wird die Rotation dadurch aber nicht, denn mit Max Brackmann wurde ein ebenfalls 218 Zentimeter langer Center-Hühne vom ProA-Team Vfl SparkassenStars Bochum ausgeliehen. Außerdem ist Samuel Mpacko nach auskurierter Verletzung wieder zurück im Kader.

Abgesehen von den personellen Veränderungen, Neustadt hatte und hat eine tiefe Bank. Amar Licina hat die Dragons im Hinspiel nachhaltig geärgert. Ebenfalls sind die Dragons gut beraten Christenvie Kwilu im Auge zu behalten. Power Forward Elias Marei (9 Reb.) hinterließ zusammen mit Foward Emil Loch (7 Reb.) einen starken Eindruck in der Zone. Ganz abgesehen von einzelnen Spielern, die in solchen Begegnungen üblicherweise über sich hinauswachsen.

Auf die leichte Schulter werden die Dragons die strauchelnden Shooters aber bestimmt nicht nehmen. Die personelle Situation sieht bei den Rheinländern derweil entspannt aus. Benjamin Sadikovic hat seinen Infekt gut überstanden und Juhwan Harris-Dyson hat die Blessuren vom Spiel gegen Bernau abgeschüttelt.

 

20.12.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Hertener Löwen

Am Samstag, den 20. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Um 19.30 Uhr empfangen die Miners in der Sporthalle Am Hallo die Hertener Löwen – ein Duell, das Spannung verspricht und einen stimmungsvollen Jahresabschluss garantieren soll.

Zuletzt konnten die Löwen einen knappen Heimsieg gegen den SC Rist Wedel feiern und werden alles daransetzen, diesen Schwung mit nach Essen zu nehmen. Angeführt wird das Team von Topscorer Bryant Allen (USA), der gemeinsam mit Muslim Özmiral zu den Spielern gehört, die in Essen bestens bekannt sind. Bereits im Hinspiel erwiesen sich beide als echte Aktivposten und stellten die Miners vor große Herausforderungen.

Statistisch präsentieren sich die Hertener Löwen als kompakte Einheit: Im Schnitt erzielen sie 70 Punkte pro Spiel und lassen lediglich 68,5 Zähler der Gegner zu. Neben Bryant Allen verfügt der Löwen-Kader über weitere offensive Waffen, die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die ETB Miners Essen gehen als Tabellenführer in diese Begegnung. Mit durchschnittlich 87,3 Punkten pro Spiel stellen sie eine der besten Offensiven der ProB Nord, auch wenn defensiv mit 75,8 Gegenpunkten noch Steigerungspotenzial besteht. Demnach wird es ein würdiges letztes Heimspiel im Jahr 2025 für die Miners gegen einen ernstzunehmenden Gegner, der viel Erfahrung mitbringt und eine starke Partie verspricht.

Coach Lars Wendt gibt in diesem Jahr sein letztes Statement im Vorfeld zu einem ETB-Heimspiel ab und teilte mit: „Die Rückrunde startet mit einem Derby gegen Herten. Herten spielt bislang eine herausragende Saison und steht vollkommen verdient auf einem Playoff-Platz. Mit einer der besten Verteidigungen der Liga und einem sehr kontrollierten, langsamen Spielstil stellen sie jeden Gegner vor große Herausforderungen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers

Kurz vor Weihnachten steht bereits das erste Spiel der Rückrunde an. Zu Gast sind am kommenden Samstag, den 20.12.2025 (Sprungball ist um 19:30 Uhr) die TKS 49ers aus Stahnsdorf.

Stahnsdorf? Da war doch noch was? Richtig, kurz vor der Länderspielpause gab es dort für die EN BASKETS aus Schwelm eine Niederlage nach Verlängerung. Und genau diese Rechnung ist noch offen. Das Ziel ist klar, die Rollen sind klar verteilt: es soll der siebte Heimsieg in Folge her und das sollte auch als Tabellendritter gegen den Vorletzten klappen.

Die TKS49ers werden im Scoring von Jenö Pildner mit knapp 13 Punkten pro Spiel angeführt. Ihm folgen Leonard Hampl mit 11 sowie Carlo Meyer und Lukas Wagner mit rund 10 Punkten. Auch Veteran Yannick Hildebrandt mit 8 Punkten ist immer gefährlich.

Head-Coach Falk Möller: „Nach der unnötigen Niederlage im Hinspiel haben wir etwas gut zu machen. Wir wollen natürlich zu Hause ungeschlagen bleiben, dafür brauchen wir aber im Vergleich zum ersten Spiel eine konzentriertere Leistung mit deutlich mehr Energie. Das sollte uns vor und mit unseren Fans gelingen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Am Samstag, den 20. Dezember, startet für die Iserlohn Kangaroos die Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Zum traditionellen Weihnachtsspiel empfängt das Waldstadt-Team nur eine Woche nach dem Hinspiel LOK Bernau in der Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Tipoff der Partie ist um 19:30 Uhr.

Erst eine Woche zuvor trafen beide Teams im Hinspiel in Bernau aufeinander. In einer intensiven Partie zeigten die Kangaroos phasenweise eine starke Leistung, konnten diese jedoch nicht über die gesamte Spielzeit konstant abrufen. Genau hier setzt die Vorbereitung auf das Rückspiel an – mit klaren Erkenntnissen und dem festen Willen, es vor heimischer Kulisse besser zu machen.

Headcoach Toni Prostran blickt optimistisch auf das Duell und sieht sein Team gut vorbereitet:
„Wir werden kleine Anpassungen vornehmen, aber nichts Grundlegendes verändern. Wir wissen, wo unsere Fehler lagen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten fokussiert zu bleiben – nicht nur über 15. Es sind die kleinen Details, die dieses Spiel entscheiden – und ich bin positiv gestimmt.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles

Am Sonntag um 17 Uhr empfängt RASTA Vechta II die Itzehoe Eagles zum 14. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord. Während die jungen Vechtaer seit fast einem Monat auf einen Sieg warten, gewannen die Schleswig-Holsteiner fünf ihrer letzten sechs Spiele und schoben sich auf Platz 4. RASTAs Farmteam steht also vor einer großen Herausforderung.

Mitte November hatte das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst seine ersten zwei Siege geholt, gewann in Iserlohn (12.) und gegen Rhöndorf (11.). Doch die angepeilten Punkte in den darauffolgenden Spielen gegen den Tabellenvorletzten, die TKS 49ers, und die BSW Sixers wurden nicht geholt. Und so steht RASTA II nach der Hinrunde mit sechs Punkten Rückstand auf das „rettende Ufer“ auf dem letzten Platz.

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bekommen es Horsts Schützling nun mit einem seit Wochen sehr erfolgreich spielenden Gegner zu tun. Die Itzehoe Eagles haben den drittbesten Punkteschnitt und sehr starke Wurfquoten, sie leisten sich kaum Ballverluste und lassen ihre Gegner auch nicht allzu oft an die Freiwurflinie. Als sich die Teams in der Hinrunde trafen, führte RASTA II in der 30. Minute mit 68:66, musste sich aber mit 86:96 geschlagen geben.

Bei den Eagles ist es aber vor allem ein Trio, das spielbestimmend ist. Finn Fleute (25) steht 31:15 Minuten auf dem Parkett, kommt auf 17.8 Punkte und 8.8 Rebounds. Im Scoring folgen US-Import Walter McBride (28) mit 17.5 Zählern und Lucien Schmikale mit 15.2. Letztgenannter hat schon 44 Dreier versenkt, bei einer Quote von 37 %.

Wer am Sonntag für RASTA II wird auflaufen können, wird sich wohl erst am Spieltag exakt ergeben. Da Vechtas Kooperationspartner, die Artland Dragons, ein Heimspiel am Samstagabend hat und RASTAs „Erste“ am Montag in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den MHP RIESEN Ludwigsburg, könnten, theoretisch, auch Fynn Lastring und Roy Krupnikas dabei sein. „Hinter der Rückkehr von Djairo Bernardina und Ivan Volf stehen derweil größere Fragezeichen, so Horst.

 

Center David Lee Craig verlässt Neustadt und kehrt in seine Heimat zurück

Im Sommer wurde der 22-jährige und 218cm große Südafrikaner mit viel Hoffnung für die Nicht EU-Position verpflichtet. Nach 12 Spielen, in denen der Big Men knapp 14 Minuten pro Partie im Einsatz war und dabei 5,7 Punkte und 5,4 Rebounds auf dem Statistikbogen zu Buche stehen hatte, trennen sich die Wege schon wieder.

Der symphatische Center war im Team super integriert und hat immer zu 100% für sein Team gespielt. Nun wurde der Vertrag zum Ende des Monats aufgelöst und David ist am gestrigen Sonntag zurück nach Südafrika geflogen.

„Wir haben uns viele Gedanken gemacht und sind am Ende zu dieser Entscheidung gekommen. Menschlich hat David sich nichts zu Schulden kommen lassen, doch sportlich haben wir uns eine bessere und schnellere Entwicklung erhofft. Wir wünschen David nur das Beste und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit, was seine sportliche und private Laufbahn angeht“, so Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.