Vorberichte ProB Nord 24. Spieltag

14.03.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. SC Rist Wedel 

Die Korbjäger der Baskets Juniors TSG Westerstede sind gegen den SC Rist Wedel gefordert. Mit der ligaweit drittbesten Bilanz innerhalb der vergangenen zehn Spiele (7-3) liegen die Baskets Juniors aussichtsreich im Rennen um eine Playoff-Teilnahme. Der Aufsteiger rangiert mit 12:10-Siegen vor dem 24. Spieltag auf Platz vier und führt damit ein breites Mittelfeld an, in dem sich auch die Gäste aus Wedel wiederfinden. Das Team aus der Nähe Hamburgs weist nach einer Niederlage gegen Neustadt unter der Woche nun eine Bilanz von 11:12-Siegen auf und darf sich mit Blick auf die erhoffte Teilnahme an der Postseason kaum noch einen Ausrutscher erlauben. Im Team von Headcoach Hamed Attarbashi kommen Niklas Krause (15,2 PPG), Janne Müller (12,3 PPG) und Lincoln James Rosebush (12,1 PPG) auf zweistellige Werte.

Im Hinspiel hatte sich der SC Rist Wedel vor heimischem Publikum mit 100:90 gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durchgesetzt. Die Niedersachsen fanden zu wenige Mittel gegen das überragende Trio aus Niklas Krause (31 Punkte), Tomas Atli Bjarkason und Lincoln James Rosebush (jeweils 20 Punkte). Für die Baskets Juniors, die zuletzt zweimal in Folge verloren und am vergangenen Wochenende personell dezimiert waren, ist es das erste der insgesamt noch vier Begegnungen in der regulären Saison; drei davon finden in der Westersteder Hössenhalle statt.

 

14.03.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Rasta Vechta II

Die Dragons Rhöndorf empfangen RASTA Vechta II im DragonDome. Für die Rheinländer könnte die Partie im Kampf um den Klassenerhalt in der ProB bereits eine Vorentscheidung bringen. Gewinnen die Dragons und verliert gleichzeitig Stahnsdorf gegen Neustadt, wären die Rhöndorfer nicht mehr vom rettenden Tabellenplatz zu verdrängen. Die Ausgangslage ist klar: Zwei weitere Punkte würden einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten. Allerdings ist die personelle Situation bei den Dragons angespannt. Juhwan Harris-Dyson fällt nach seiner Oberschenkelverletzung aus, auch hinter dem Einsatz von David Böning steht nach einer Sprunggelenksverletzung ein Fragezeichen.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen bleibt Headcoach Max Becker zuversichtlich: „Wir wollen uns voll und ganz auf unser Spiel fokussieren, das hat uns in den letzten Wochen sehr geholfen. Ein dritter Sieg in Serie ist das klare Ziel und liegt absolut im Bereich des Möglichen.“ Mit RASTA Vechta II wartet allerdings ein unangenehmer Gegner. Zwar steht das Team bereits als sportlicher Absteiger fest, präsentierte sich zuletzt jedoch formstark und besiegte Schwelm deutlich mit 81:66. Auch im Hinspiel bekamen die Dragons die Offensivstärke der Niedersachsen zu spüren und verloren deutlich mit 90:113.

Besonders gefährlich ist die junge Mannschaft von Coach Harm-Ubbo Horst aus der Distanz. Spieler wie Roy Krupnikas, Ivan Volf oder Moritz Grüß gehören zu den wichtigsten Offensivoptionen, während der erfahrene AJ Sumbry zusätzliche Stabilität bringt. Becker warnt deshalb vor Nachlässigkeit: „Sie haben nichts mehr zu verlieren und sind sehr gefährlich zu bespielen. Nach dem Hinspiel sollten wir aber mehr als gewarnt sein.“ Mit zuletzt zwei Siegen in Serie haben die Dragons neues Selbstvertrauen getankt. Becker sieht darin auch die Entwicklung eines jungen Teams: „Eine so junge Mannschaft wie die unsere braucht Zeit. Das Team hat frisches Selbstvertrauen getankt und ist bereit, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen.“

14.03.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Itzehoe Eagles 

Am Samstag gastieren die Itzehoe Eagles in der Iserlohner Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Für das Waldstadt-Team bietet sich die Chance, gemeinsam mit den eigenen Fans den vierten Sieg in Folge einzufahren und die starke Phase der vergangenen Wochen fortzusetzen. Schon das Hinspiel im Norden hat gezeigt, wie eng das Duell zwischen beiden Teams ist. Damals setzten sich die Iserlohner in Itzehoe mit 71:75 durch – ein intensives Spiel, das bis in die Schlussphase offen blieb. Ähnlich spannend dürfte auch das Wiedersehen am Samstag werden. Die Gäste reisen als Tabellendritter nach Iserlohn und gehören zu den offensivstärksten Teams der Liga.  Die Eagles stellen aktuell die zweitbeste Offense der ProB Nord und verfügen über mehrere gefährliche Scorer:

Besonders im Blick haben müssen die Kangaroos Walter J. McBride. Der US Amerikaner erzielt im Schnitt 18,2 PPG und ist vor sowohl unter dem Korb, als auch aus der Distanz sehr gefährlich. Mit Finn Fleute und Lucien Schmikale stehen zwei weitere Akteure im Kader der Eagles, die regelmäßig über 15 Punkte pro Spiel erzielen. Die Ergebnisse der letzten Wochen zeigen jedoch auch, wie ausgeglichen die Liga ist. Trotz ihres dritten Tabellenplatzes konnten die Eagles aus den vergangenen drei Spielen nur einen Sieg mitnehmen. Unter anderem setzte es gegen die Dragons Rhöndorf, die aktuell direkt hinter den Kangaroos auf Rang elf stehen, eine deutliche 107:88-Niederlage. Für die Iserlohner wird es vor allem darauf ankommen, ihre defensive Intensität aufs Feld zu bringen. Während Itzehoe viel über seine offensive Qualität kommt, wollen die Kangaroos das Spiel über Energie, Physis und Verteidigung prägen.

 

14.03.2026 19:30 Uhr EN Baskets Schwelm vs. LOK BERNAU 

Mit Lok Bernau kommt der aktuelle Tabellenzweite der ProB Nord in die Schwelm ArENa. Das junge Farmteam von ALBA Berlin spielt bislang eine herausragende Saison und ist mit den ETB Miners aus Essen das absolute Top-Duo der Liga. Viele junge Top-Talente werden durch wenige erfahrene Spieler ergänzt und diese Mischung stimmt. Bernau ist immer intensiv und spielt hart. Das mussten auch unsere EN Baskets beim Spiel in Bernau spüren, als man mit 94:63 unter die Räder kam.

Viele Spieler im Team von Coach Dan Oppland können ein Spiel entscheiden. So scoren mit Guy Nahmias, Anthony Watkins, Akim-Jamal Jonah, Shawn Scott, Emanuel Schüler, Anton Nufer und Nevio Bennefeld gleich sieben Spieler zweistellig oder ganz knapp darunter. Für Schwelm heißt es nach der Niederlage in Vechta, alles zu geben, um das Saisonziel Play-Offs nicht auf der Zielgeraden zu verpassen. Head-Coach Falk Möller: „Bernau hat einen wahnsinnigen Kader, sie stehen zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz. Für uns wird es darauf ankommen zu versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten. Vor allem in der Verteidigung werden wir viel investieren müssen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Seawolves Academy 

Am 24. Spieltag empfängt das Team von Miners-Headcoach Lars Wendt die Rostock Seawolves Academy. Die Miners führen weiterhin die Tabelle der ProB Nord an. Mit einer Bilanz von 19 Siegen und vier Niederlagen stehen die Essener bei 38 Punkten an der Spitze. Am vergangenen Spieltag setzte sich die Mannschaft mit 89:76 bei den BSW Sixers durch und unterstrich damit ihre Ambitionen im Kampf um die Spitzenposition. Besonders offensiv präsentieren sich die Essener stark und erzielen im Schnitt 86,4 PPG, während sie defensiv zu den stabilsten Teams der Liga gehören.

Die Gäste aus Rostock reisen mit Rückenwind ins Ruhrgebiet. Am vergangenen Wochenende gewann die Academy ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 86:78. In der Tabelle stehen die Hanseaten mit elf Siegen und zwölf Niederlagen auf Rang acht und befinden sich damit mitten im Rennen um die Playoff-Plätze. Mit Guard Jalen Page verfügen die Rostocker über einen der auffälligsten Akteure der Liga. Der US-Amerikaner kommt im Schnitt auf 22,7 PPG, 5,7 RPG und 5,8 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Jonas Zilinskas, der durchschnittlich 16,8 PPG und 8,5 RPG beisteuert. Von der Dreipunktlinie sorgt zudem Chris Frazier für Gefahr und trifft starke 42,7 Prozent seiner Würfe aus der Distanz. Der Blick auf die Zahlen unterstreicht zunächst die Favoritenrolle der Gastgeber.

Als Tabellenführer (38 Punkte) treffen die Miners auf den Tabellenachten (22 Punkte). Während Essen mit einem positiven Korbverhältnis von 1949:1711 überzeugt, weist Rostock eine Bilanz von 1867:1936 auf. Das Hinspiel im November konnten die Essener mit 80:71 für sich entscheiden. Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde ist die Zielsetzung für die Miners klar: Mit einem Heimsieg soll der Vorsprung auf Verfolger Lok Bernau (36 Punkte) gehalten und die Tabellenführung gefestigt werden. Rostock hingegen kämpft darum, den achten Platz im Playoff-Rennen gegen die Konkurrenz zu verteidigen.

„Mit Rostock kommt eine der gefährlichsten Mannschaften der ProB Nord zu uns“, sagt Headcoach Lars Wendt. „Sie sind das Team mit den meisten erfolgreichen Dreipunktewürfen und treffen diese zudem mit der besten Quote der Liga. Rostock kann in dieser Liga jedes Team schlagen – das haben sie unter anderem mit zwei Siegen gegen Bernau eindrucksvoll bewiesen. Für uns wird entscheidend sein, ihre Dreipunktewürfe so schwer wie möglich zu machen.“ Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder warnt vor den Gästen: „Wir wissen um die Stärke von Rostock und werden uns deshalb akribisch vorbereiten. Sie pressen, spielen Zone sowie Manndeckung und sind die Nummer eins der Liga bei den Dreipunktwürfen. Mit Jalen Page und Jonas Zilinskas haben sie zwei sehr starke Spieler, dazu kommen mit Chris Frazier und Bruno Loll weitere gefährliche Schützen. Entscheidend wird sein, ihre Würfe zu kontrollieren und unsere Überlegenheit unter den Körben auszuspielen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. BSW Sixers 

Löwen empfangen die BSW Sixers zum wichtigen Heimspiel Endspurt im Kampf um die Playoff-Plätze  Lange Zeit bewegten sich beide Teams im Tabellenmittelfeld und kämpften um die Playoff-Plätze. In den vergangenen Wochen hat sich die Situation jedoch verändert. Während die Hertener Löwen weiterhin im Rennen um Rang fünf und sechs liegen und sogar noch Chancen auf Platz vier haben, müssen sich die Gäste aus Sandersdorf eher nach unten orientieren. Die Sixers belegen derzeit Tabellenplatz zwölf und haben lediglich zwei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Beide Mannschaften mussten zuletzt eine Niederlage hinnehmen. Die Löwen unterlagen auswärts beim Tabellendritten aus Itzehoe, während die Sixers ihr Heimspiel gegen Spitzenreiter Essen verloren.

Angeführt wird das Team der Sixers vom nigerianischen Guard Toby Okwuokei, der im Schnitt 14 PPG, sieben RPG und vier APG erzielt. Unter dem Korb sorgt Power Forward Robert Holmes mit durchschnittlich 16 PPG und neun RPG regelmäßig für Gefahr. Komplettiert wird das Trio der Leistungsträger durch den 19-jährigen Point Guard Ilias Amin, der ebenfalls regelmäßig zweistellig punktet. Das Hinspiel entschieden die Löwen mit 63:54 für sich. Nun wollen sie vor heimischem Publikum nachlegen. Gerade in der Rosa-Parks-Schule präsentiert sich das Löwenrudel bislang sehr stark:  Mit einer Heimbilanz von 9:2 stellen die Hertener aktuell das beste Heimteam der ProB Nord. Auch personell gibt es positive Nachrichten bei den Gastgebern. Die beiden Langzeitverletzten Bryant Allen und Tarik Jakupovic konnten zuletzt bereits erste Minuten sammeln und werden voraussichtlich erneut zum Kader gehören. Zudem kehrt David Ewald nach überstandener Krankheit zurück. Lediglich hinter Stefan Bogdan steht noch ein kleines Fragezeichen.

 

15.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Nach dem Auswärtssieg unter der Woche beim SC Rist Wedel reisen die TSV Neustadt temps Shooters mit deutlich weniger Druck zum 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach Stahnsdorf. Beim aktuellen Tabellenvorletzten, den TKS 49ers, kann das Team den letzten Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Das erste Saisonziel ist für die Neustädter nahezu erreicht, während die Gastgeber unter Zugzwang stehen. Im Hinspiel setzten sich die Shooters in der frühen Saisonphase deutlich mit 91:60 durch. Inzwischen haben sich die Stahnsdorfer jedoch deutlich stabilisiert und konnten mehrere Überraschungssiege gegen Playoff-Anwärter feiern. Für das Team von Headcoach Dražan Tomić ist ein Erfolg am Sonntag daher enorm wichtig im Kampf gegen den Abstieg.

Die 49ers sind in dieser Saison das einzige Team der Liga, das ausschließlich auf deutsche Spieler setzt. In den letzten zehn Partien gelangen den Brandenburgern immerhin fünf Siege, wodurch sie den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze halten konnten. Topscorer ist Guard Jenö Pildner mit durchschnittlich 13,7 PPG. Ebenfalls zweistellig punktet Flügelspieler Carlo Meyer (11,5 PPG). Darüber hinaus verfügen die Gastgeber mit Spielern wie Center Leonard Hampl und Flügelspieler Lukas Wagner über weitere Akteure, die Spiele entscheiden können. Neu im Team ist zudem Jannes Hundt, der vor einigen Wochen aus der ProA nach Stahnsdorf wechselte.

Für die Neustädter gilt es nun, die Energie aus dem Sieg in Wedel mitzunehmen und von Beginn an zu zeigen, dass man das Spiel gewinnen will. Sollte die Mannschaft die Partie unter der Woche ohne Blessuren überstanden haben, kann Headcoach Allen Ray Smith voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Es ist fast die gleiche Situation wie in der letzten Saison am Ende der Hauptrunde. Wir müssen nach Stahnsdorf fahren, um dort den endgültigen Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Dieses Jahr fahren wir allerdings mit einem +31 aus dem Hinspiel im Rücken hin“, sagt Smith. „Das Spiel in Wedel hat uns gut getan, um wieder in Form zu kommen und mit breiter Brust nach Stahnsdorf zu reisen. Die 49ers sind allerdings nicht zu unterschätzen. Mein Team muss wieder mit viel Energie spielen und viel investieren, denn es wird ein hartes Spiel werden.“

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 16. Spieltag

11.03.2026 20:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 72:82
Der Wintereinbruch zu Jahresbeginn hatte zu einer hohen Schneelast auf dem Dach der Steinberghalle geführt, weshalb die Partie zwischen dem SC Rist Wedel und den TSV Neustadt temps Shooters am 10. Januar abgesagt werden musste. Das Nachholspiel am Mittwochabend lockte entsprechend weniger Zuschauer in die Halle. Sportlich setzte es für die Wedeler eine 72:82-Niederlage (35:34), womit ihre Saisonbilanz nun bei elf Siegen und zwölf Niederlagen steht. „Wir hätten diese Partie auch gewinnen können, haben aber unsere Stärken nicht genug zum Tragen bringen können“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi.
Besonders beim Rebounding blieb sein Team hinter den eigenen Ansprüchen zurück. Wedel sicherte sich nur 39 Rebounds, elf davon offensiv. Die Gäste waren mit 44 Rebounds – darunter 17 in der Offensive – klar überlegen. Effizientester Wedeler war Lincoln Rosebush mit 19 Punkten und zehn Rebounds, während Neustadts Robin Kniss allein zwölf Rebounds sammelte. Die ersten beiden Viertel verliefen ausgeglichen. Wedel lag zwischenzeitlich mit 15:9 (5.) vorne, musste aber auch einen 27:32-Rückstand (15.) hinnehmen.
Auch im dritten Abschnitt blieb das Spiel zunächst eng, ehe ein 0:11-Lauf der Gäste die Partie kippte. Aus einem 54:54 (29.) wurde innerhalb von rund hundert Sekunden ein 54:65-Rückstand. Im Schlussviertel hielten die Gastgeber dagegen. Paul Mellentin feierte dabei sein ProB-Debüt und stand knapp viereinhalb Minuten auf dem Parkett. Trotz großer Bemühungen kamen die Wedeler jedoch nicht näher als auf acht Punkte heran. „Respekt an den Gegner, der gut gereboundet und insgesamt gut gespielt hat“, sagte Attarbashi. Ein entscheidender Faktor war auch die schwache Freiwurfquote der Wedeler. Nur 16 von 30 Versuchen fanden ihr Ziel (53 Prozent). „Es nervt, wenn eine Mannschaft gute Aktionen zum Korb hat, gefoult wird und sich dann nicht belohnt, weil sie viele Freiwürfe vergibt“, erklärte der Coach.
Konditionelle Probleme wollte Attarbashi trotz der dichten Spielbelastung nicht gelten lassen: „Wir haben ja auch viel gewechselt.“ Dennoch räumte er ein, dass besonders die jungen Spieler, die zusätzlich in der NBBL oder Regionalliga für die Towers aktiv sind, aktuell viele Spiele in kurzer Zeit absolvieren müssen. Niklas Krause stand nach seiner Verletzung zwar wieder auf dem Parkett, war laut Attarbashi aber „noch nicht bei voller Intensität“. Auch Janne Müller, der tags zuvor noch beim Bundesliga-Spiel des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg im Einsatz war, konnte seine starken Leistungen der Vorwochen diesmal nicht bestätigen.

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 16. Spieltag

11.03.2026 20:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die schnelle Chance zur Wiedergutmachung bietet sich dem SC Rist Wedel. Nur vier Tage, nachdem die Rister Korbjäger den Dragons Rhöndorf mit 87:100 (41:48) unterlagen, empfangen sie zum Nachholspiel die TSV Neustadt Temps Shooters. Dass die Begegnung nicht am vorletzten Wochenende, als in der 2. Bundesliga ProB turnusmäßig spielfrei war, nachgeholt wurde, lag an den Wedelern: „Niklas Krause hätte an dem Wochenende nicht zur Verfügung gestanden“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi, der auch gegen die Rhöndorfer auf seinen Spielmacher verzichten musste.

Nun hoffe alle Wedeler, dass Krause am Mittwochabend wieder auf Korbjagd gehen kann. Denn neben Janne Müller, der mit 27 Punkten erneut als Topscorer überzeugte und seine starke Form bestätigte, präsentierte sich auch Krause in den vergangenen Partien äußerst treffsicher. Der gegen die Rhöndorfer erlittenen elften Saison-Niederlage zum Trotz, liegen die Wedeler (22 Punkte) als Tabellen-Siebter noch auf einem Play-Off-Platz.

Zu den Mannschaften, die ihnen im Nacken sitzen, gehören die Neustädter (neunter Rang, 20 Zähler), die mit einem Sieg am Steinberg dank des gewonnenen direkten Vergleichs an den dann punktgleichen Ristern auch im Klassement vorbeiziehen würden. „Wir haben die Chance, einen direkten Rivalen im Kampf um die Play-Offs auf vier Punkte zu distanzieren und letzte Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen“, sagte Attarbashi, dessen Team noch ein Sieg fehlt, um auch rein rechnerisch nicht mehr absteigen zu können.

Nachdem die Wedeler in der vergangenen Saison den damaligen Aufsteiger aus Neustadt am Rübenberge zweimal geschlagen hatten, unterlagen sie den Temps Shooters seither zweimal. Zunächst bei einem Vorbereitungsturnier im Sommer, im Liga-Hinspiel im Shooters Dome ein knappes 61:66 (32:34) setzte. „Damals haben wir uns für eine starke Defensiv-Leistung leider nicht belohnt“, erinnerte sich Attarbashi an das Hinspiel, um sogleich hinzuzufügen: „Inzwischen haben gerade unsere jungen Spieler an Erfahrung hinzugewonnen.“

Die Neustädter um Matej Jelovic, der in der Saison 2019/2020 noch für den SC Rist aktiv war, agieren sehr körperbetont. Zudem haben sie viele erfahrene Akteure und einen deutlich höheren Altersschnitt als die Wedeler, die wie immer erst kurzfristig erfahren werden, welche Doppellizenzspieler ihnen zur Verfügung stehen.

Nachberichte ProB Nord 23. Spieltag

07.03.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. ETB Miners 76:89

Die ETB Miners Essen haben ihr Auswärtsspiel bei den BSW Sixers mit 89:76 gewonnen. Das Team setzte sich damit am 23. Spieltag durch und festigte seine Position an der Tabellenspitze. Die Partie begann ausgeglichen, ehe sich Essen im weiteren Spielverlauf Vorteile erspielte. Vor allem durch Präsenz in der Zone und kontrolliertes Rebounding gelang es den Gästen, das Spiel zunehmend zu bestimmen. Die Sixers hielten phasenweise dagegen, konnten den Rückstand jedoch nicht entscheidend verkürzen.

Im Verlauf der Begegnung setzte sich Essen Schritt für Schritt ab und behauptete den Vorsprung bis in die Schlussphase. Auch wenn die Dreierquote der Gäste unter dem gewohnten Niveau lag, fanden sie offensiv immer wieder Lösungen und hielten die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der ETB Miners waren Quashawn Lane und Jonathan Almstedt mit jeweils 19 Punkten.

Marc Friederici steuerte 13 Zähler bei. Auf Seiten der BSW Sixers erzielte Sean William Ludwig 18 Punkte, Robert Joseph Holmes kam auf 13 Zähler. Trainer Lars Wendt erklärte nach der Partie: „Wir gewinnen nach einer über 35 Minuten sehr konzentrierten Leistung verdient in Sandersdorf. In dieser Phase hatten wir zudem noch einige weitere offene Würfe, um das Ergebnis klarer zu gestalten. Leider konnten wir unsere Dreier nicht wie gewohnt versenken. Die letzten fünf Minuten sind wir dann etwas zu lasch angegangen, sodass Sandersdorf noch einmal besser ins Spiel kam.“

07.03.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. TKS 49ers 

Die TKS 49ers haben ihr Auswärtsspiel bei der Rostock Seawolves Academy mit 78:86 verloren. Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 8:2 in Führung. Die 49ers fanden jedoch schnell besser in die Partie und hielten das Spiel offen. Auch im zweiten Viertel setzten sich die Seawolves zwischenzeitlich etwas ab, doch die Gäste arbeiteten sich zurück und drehten den Rückstand bis zur Halbzeit in eine knappe Führung.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber wieder die Kontrolle. Vor allem Chris Frazier setzte offensive Akzente und brachte die Seawolves erneut in Front. Im weiteren Verlauf des dritten Viertels wuchs der Vorsprung der Seawolves zeitweise auf zehn Punkte an. Die 49ers kämpften sich im Schlussabschnitt noch einmal heran und verkürzten rund zwei Minuten vor dem Ende auf vier Punkte. In der entscheidenden Phase gelang jedoch kein weiterer Korberfolg mehr. Mehrere Versuche aus der Distanz fanden ihr Ziel nicht, sodass Rostock die Partie schließlich mit 86:78 für sich entschied.

 

07.03.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 78:74

LOK Bernau hat in der ProB Nord einen knappen Heimsieg gefeiert. Vor 2.026 Zuschauern in der Sparkassen-Arena setzte sich das Team nach einer starken Schlussphase mit 78:74 (38:42) gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durch. Die Partie begann ausgeglichen. Bernau startete engagiert und erspielte sich zunächst Vorteile, während Westerstede durch aggressive Verteidigung dagegenhielt. Kurz vor Ende des ersten Viertels gingen die Gäste erstmals in Führung.

Im zweiten Viertel erhöhte Westerstede den Druck und nutzte seine Chancen konsequenter. Bernau tat sich offensiv schwerer, sodass sich die Gäste bis zur Halbzeitpause auf 42:38 absetzen konnten. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede zunächst das bestimmende Team. Durch Steals und Rebounds behaupteten die Gäste ihren Vorsprung und bauten diesen zwischenzeitlich weiter aus. Vor dem Schlussviertel lag Bernau mit 53:62 zurück.

Im letzten Abschnitt gelang den Gastgebern jedoch die Wende. Bernau steigerte sich defensiv deutlich und startete in der Schlussphase einen entscheidenden 13:0-Lauf. Westerstede blieb in den letzten Minuten ohne Punkte, während Bernau das Spiel noch drehte. Ein Dreier von Marco Rahn brachte kurz vor Schluss die Führung, die anschließend über die Zeit gebracht wurde.

 Bester Werfer von LOK Bernau war Akim-Jamal Jonah mit 21 Punkten und acht Rebounds. Shawn Scott II erzielte 14 Punkte, Guy Artman kam auf 11 Zähler. Für Westerstede war Beni Fungula mit 20 Punkten der erfolgreichste Spieler.

07.03.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf 87:100

Der SC Rist Wedel hat im Kampf um die Playoff-Plätze einen Rückschlag hinnehmen müssen. Die Wedeler unterlagen den Dragons Rhöndorf in der Steinberghalle mit 87:100 (41:48). Die Gastgeber starteten gut in die Partie und gingen früh in Führung. Durch engagierte Verteidigungsarbeit und konsequente Aktionen zum Korb erspielte sich Wedel im ersten Viertel leichte Vorteile und lag nach zehn Minuten knapp vorne.

Im zweiten Abschnitt übernahmen jedoch die Gäste zunehmend die Kontrolle. Während Wedel offensiv vor allem aus der Distanz Schwierigkeiten hatte, traf Rhöndorf nun deutlich sicherer und setzte sich bis zur Halbzeit auf 48:41 ab. Nach dem Seitenwechsel bauten die Dragons ihren Vorsprung weiter aus und lagen zwischenzeitlich deutlich in Führung. Die Wedeler kämpften sich jedoch noch einmal zurück ins Spiel und verkürzten im dritten Viertel den Rückstand zwischenzeitlich deutlich.

Im Schlussabschnitt spielte Rhöndorf seine Erfahrung aus und stellte den Vorsprung wieder her. In der Schlussphase setzten sich die Gäste endgültig ab und entschieden die Partie mit 100:87 für sich. Bester Werfer des SC Rist Wedel war Janne Müller mit 27 Punkten. Darren Egbe erzielte 19 Zähler, Martin steuerte 10 Punkte bei.

07.03.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos 72:83

Die TSV Neustadt temps Shooters haben im direkten Duell im Abstiegskampf eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Vor nahezu ausverkauftem Haus im Shooters Dome unterlagen die Gastgeber den Iserlohn Kangaroos mit 72:83 (30:48). Die Neustädter starteten zunächst gut in die Partie und erspielten sich früh eine Führung. Nach wenigen Minuten lagen die Shooters mit 12:8 vorne, wenig später erhöhte Matej Jelovcic auf 16:11.

Doch nach einer Auszeit der Gäste kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Kangaroos, die durch mehrere Ballgewinne und schnelle Punkte die Partie drehten. Mit einer 23:17-Führung für Iserlohn endete das erste Viertel. Im zweiten Abschnitt kamen die Shooters noch einmal kurz heran und verkürzten auf 25:26. Anschließend setzte sich Iserlohn jedoch mit einem 12:0-Lauf deutlich ab. Die Gastgeber fanden offensiv kaum Lösungen und gerieten bis zur Halbzeit mit 30:48 ins Hintertreffen.

Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Neustädter zunächst auf 40:53, doch die Kangaroos antworteten erneut mit einem Lauf und bauten ihren Vorsprung wieder deutlich aus. Mit einem Rückstand von rund 20 Punkten ging es für die Shooters in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel versuchten die Gastgeber noch einmal zurückzukommen und verkürzten zwischenzeitlich auf 60:71. Auch die Disqualifikation zweier Iserlohner Center brachte noch einmal Hoffnung, doch die Gäste behielten die Kontrolle und brachten den Sieg über die Zeit.

Geschäftsführer Sport Jan Gebauer sagte nach der Partie: „Heute war wohl eines der schlechtesten Spiele der Saison und das in einem so wichtigen direkten Vergleich gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf. Der Auftritt war eine Katastrophe und ich finde es bemerkenswert, dass die Fans auf diese Darbietung nicht mit Pfiffen reagiert haben.“

07.03.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen 75:57

Die Itzehoe Eagles haben ihr Heimspiel gegen die Hertener Löwen mit 75:57 (34:33) gewonnen. Vor voller Halle entschieden die Gastgeber die Partie in der zweiten Halbzeit deutlich für sich. Zunächst entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung. Herten fand besser in den Rhythmus und spielte geduldig seine Angriffe aus, während Itzehoe nur selten ins gewünschte Tempo kam. Mit einem Dreier in der Schlusssekunde des ersten Viertels gingen die Gäste in Führung und bauten diese im zweiten Abschnitt zwischenzeitlich weiter aus.

Die Eagles steigerten sich jedoch zunehmend in der Defensive und fanden offensiv bessere Lösungen. Kurz vor der Pause gelang den Gastgebern die Wende, sodass sie mit einer knappen 34:33-Führung in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel übernahm Itzehoe dann endgültig die Kontrolle über das Spiel. Zwei schnelle Dreier von Lucien Schmikale und Toni Nickel sorgten früh für einen deutlichen Vorsprung. Zwar verkürzte Herten zwischenzeitlich noch einmal, doch die Eagles bauten ihre Führung bis zum Ende des dritten Viertels weiter aus.

Im Schlussabschnitt ließ die Verteidigung der Gastgeber kaum noch Punkte der Gäste zu. Herten fand offensiv kaum noch Lösungen, während Itzehoe den Vorsprung souverän über die Zeit brachte. Eagles-Trainer Timo Völkerink sagte nach der Partie: „Unheimlich wichtig, weil wir nicht einfach glücklich ein Spiel gewonnen haben, sondern in der zweiten Halbzeit dominant aufgetreten sind und zu unserem Basketball zurückgefunden haben.“ Beste Werfer der Itzehoe Eagles waren Lucien Schmikale und Toni Nickel mit jeweils 18 Punkten. Finn Fleute erzielte 11 Punkte und holte zudem 12 Rebounds.

08.03.2026 17:00 Uhr Rasta Vechta II vs. EN BASKETS Schwelm 81:66

RASTA Vechta II hat am 23. Spieltag einen Heimsieg gegen die EN BASKETS Schwelm gefeiert. Vor 116 Zuschauern im RASTA Dome setzte sich das Team mit 81:66 (48:33) durch. Die Gastgeber starteten treffsicher in die Partie und trafen früh mehrere Würfe aus der Distanz. Dadurch erspielte sich Vechta bereits im ersten Viertel eine deutliche Führung. Auch im zweiten Viertel blieb RASTA II offensiv effektiv und hielt den Vorsprung konstant, sodass es mit einer 48:33-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel kam Schwelm besser ins Spiel und verkürzte den Rückstand. Vechta tat sich im dritten Viertel offensiv schwer und erzielte in dieser Phase nur wenige Punkte, blieb jedoch weiterhin in Führung. Im Schlussabschnitt fand RASTA II wieder zu seinem Offensivrhythmus zurück. Ein Lauf zu Beginn des Viertels verschaffte den Gastgebern erneut einen komfortablen Vorsprung, den sie anschließend bis zum Ende verteidigten.

Headcoach Harm-Ubbo Horst sagte nach der Partie: „Es war heute auf jeden Fall über weite Strecken eine tolle Offensiv-Leistung der Mannschaft. Gerade was die Wurfquoten angeht, scheint heute ein Knoten geplatzt zu sein.“ Bester Werfer von RASTA Vechta II war AJ Sumbry mit 23 Punkten. Moritz Grüß erzielte 19 Punkte, Roy Krupnikas kam auf 14 Zähler sowie acht Rebounds und fünf Assists.

Vorberichte ProB Nord 23. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

Am 25. und 26. Spieltag der ProA sowie am 23. Spieltag der ProB steht alles im Zeichen des ligaweiten Mädchenspieltags. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Unterstützung von Mädchen und Frauen im Basketball.
Frauen aus der Liga sind im offiziellen Trailer zu sehen, Mädchen laufen als Einlaufkinder aufs Feld und viele Standorte organisieren eigene Aktionen und Camps rund um den Spieltag.

Und on top: Nur an diesen Spieltagen gibt es 10 % Rabatt auf Tickets für den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Den Ticketlink findet ihr ab dem 06.03. in unserer Bio & jeweils im Livestream.

Lasst uns gemeinsam ein starkes Zeichen setzen.

 

07.03.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. ETB Miners 

Die ETB Miners Essen reisen als Tabellenführer nach Sandersdorf. Nach dem jüngsten Erfolg am 22. Spieltag gegen die TKS 49ers weist das Team eine Bilanz von 36 Punkten auf und behauptet damit die Spitzenposition im Klassement. Mit einem Saisonschnitt von 84,5 PPG stellen die Miners eine der verlässlichsten Offensivreihen der Liga.

Die Gastgeber der BSW Sixers stecken mitten im intensiven Abstiegskampf. Mit derzeit 18 Punkten belegt das Team den 10. Tabellenplatz, hat jedoch nur einen Sieg Vorsprung auf die punktgleiche Konkurrenz im Tabellenkeller. Dass die Sixers ein gefährlicher Gegner sind, bewiesen sie zuletzt bei der knappen Niederlage gegen Bernau. Besonders defensiv agiert die Mannschaft zunehmend aggressiv und führt die Liga zudem in der Kategorie der Blockshots an.

Power Forward R.J. Holmes war bereits im Hinspiel mit 21 Punkten und 10 Rebounds der statistisch auffälligste Akteur der Sixers. Er ist eine tragende Säule im Spiel der Gastgeber und erzielt im Schnitt 16,5 PPG. Ergänzt wird dieser durch Point Guard Ilias Amin, der das Spiel der Gastgeber lenkt und im ersten Aufeinandertreffen 7 Assists verbuchte. Mit durchschnittlich 12,4 PPG strahlt er zudem erhebliche eigene Korbgefahr aus.

„Ein schweres Auswärtsspiel nach der Pause gegen die Sixers. Die spielfreie Zeit konnten wir gut nutzen, um uns zu regenerieren und einige Blessuren auszukurieren. Jetzt gehen wir mit voller Energie in die letzten vier Partien der Saison. Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel – mit dem klaren Ziel, den ersten Platz zu sichern“, sagt Miners-Headcoach Lars Wendt.

Für Essen beginnt mit diesem Spiel der finale Sprint: In den letzten vier Partien der Saison zählt jeder Sieg, um den ersten Tabellenplatz bis zum Start der Playoffs zu verteidigen. Die Sixers hingegen benötigen jeden Punkt für den Klassenerhalt, was die Partie zu einem Duell mit hoher Intensität macht. In einer Phase, in der Teams aus dem Tabellenkeller regelmäßig für Überraschungen sorgen, ist für die Essener volle Konzentration gefordert.

 

07.03.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. TKS 49ers 

Für die TKS 49ers geht es am Samstag zur Seawolves Acdádemy nach Rostock. Die Gastgeber aus Rostock kämpfen um den Playoff Einzug und die 49ers um den Klassenerhalt. Das wichtigste Ziel sei es Jaylen Page zu stoppen. Im Hinspiel legte er 42 Punkte auf. Vor dem Rückspiel zeigte Page sich gegen Neustadt erneut in sehr guter Verfassung und erzielte 38 Punkte.

Die Rostocker sind das zweitbeste Team der Liga in der Dreierquote mit 34 % – und das bei der höchsten Anzahl an Versuchen. Sie verfügen nicht nur über Spieler, die bei hohem Volumen (fünf oder mehr Dreier pro Spiel) effizient treffen können, wie Jaylen Page, Chris Frazier, Luis Wulff, Jonas Zilinskas und Mika Freitag, sondern auch über zahlreiche Akteure, die bei geringem Volumen (drei Dreier pro Spiel oder weniger) sehr treffsicher sind.

Das macht die Verteidigung besonders schwierig: Es lässt sich kein Spieler isoliert decken, und dadurch entstehen viele Lücken für den Zug zum Korb. Eine Zonenverteidigung, wie sie die 49ers bevorzugen, wird von dieser Art von Offensive schnell bestraft. Daher muss die normalerweise schwächere Mann-zu-Mann-Verteidigung diesmal besonders standhalten. Trotz der Stärken der Rostocker sind die 49ers aktuell in Bestform. Gegen den ersten Tabellenplatz haben sie nur knapp verloren und gegen die viertplatzierten Westerstede, konnten sie sich in letzter Sekunde durchsetzen, wobei sie lange Zeit mit deutlich größerem Abstand geführt haben.

 

07.03.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Es ist das vorletzte Heimspiel der regulären Saison vor den Playoffs, was jedem Match jetzt noch einmal besondere Bedeutung verleiht. Für Lok Bernau geht es darum, den starken Rhythmus der vergangenen Wochen zu bestätigen und eine gute Ausgangsposition für die entscheidende Phase der Saison zu sichern.

Ein besonderer Anlass macht den Spieltag zudem zu etwas Besonderem: Am Wochenende wird der Internationale Frauentag gefeiert. Lok Bernau lädt daher alle Frauen und Mädchen herzlich ein, die Arena zu besuchen, Basketball live zu erleben und gemeinsam für Stimmung auf den Rängen zu sorgen.

Sportlich stehen die Vorzeichen klar auf Lok Bernau: Mit einer Bilanz von 17:5-Siegen liegt das Team von Head Coach Dan Oppland aktuell auf Platz zwei der ProB Nord. Besonders beeindruckend ist die Formkurve der vergangenen Wochen – sechs Siege in Folge sprechen für die derzeit starke Verfassung des Teams.

Der kommende Gegner aus Westerstede reist jedoch ebenfalls selbstbewusst nach Bernau. Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell Platz vier mit 12:9-Siegen, wobei sie ein Spiel weniger absolviert haben. Trotz einer jüngsten Auswärtsniederlage bei den TKS 49ers konnten die Westersteder zuvor fünf Spiele in Folge gewinnen, darunter ein Erfolg gegen den Tabellenführer ETB Miners. Das Hinspiel in Westerstede entschieden die Bernauer knapp mit 81:77 für sich.

Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass beide Teams offensiv stark sind, Lok Bernau aber in vielen Kategorien wie Rebounds, Steals, Blocks und Effizienz leicht überlegen ist. Westerstede punktet vor allem durch mehrere gefährliche Scorer, weshalb die Bernauer vor allem defensiv konsequent arbeiten und den Rhythmus der Gäste kontrollieren müssen.

Die Topspieler der Baskets Juniors sind allesamt gefährlich: Jon’ll Larenz Fugett bildet das Herzstück der Offensive und erzielt im Schnitt 24,2 PPG sowie 5,5 APG. Beni Fungula überzeugt als Allrounder mit 18,2 PPG und 6,1 RPG, während der junge Center Colin Schroeder 12,6 PPG und 7,5 PPG beisteuert. Alan Boger ergänzt die Scoring-Power der Westersteder mit durchschnittlich 11,8 PPG und einer 35 % Dreierquote.

07.03.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Dragons Rhöndorf 

Die Wedeler gehen nach dem 101:95-Auswärtssieg bei den EN Baskets Schwelm mit Rückenwind in die Partie. Trainer Hamed Attarbashi gewährte seinem Team nach dem Erfolg drei freie Tage, anschließend wurde trotz des spielfreien Wochenendes in der ProB regulär weitertrainiert, um im Rhythmus zu bleiben.

Die Partie verspricht ein intensives Duell zweier Teams, die im Saisonendspurt wichtige Punkte sammeln wollen. Während Wedel mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Play-offs machen kann, benötigt Rhöndorf dringend Punkte, um den Anschluss im Tabellenmittelfeld zu halten. Entscheidend dürfte sein, ob die Rister ihr schnelles Offensivspiel durchsetzen und defensiv die Rhöndorfer Scorer kontrollieren können.

Das Hinspiel in Rhöndorf verlor Wedel Ende September noch deutlich mit 67:82. Seitdem hat sich die Mannschaft sportlich stabilisiert und steht aktuell fünf Tabellenplätze sowie sechs Punkte vor den Dragons. Zu den formstarken Spielern zählt zuletzt der 19-jährige Janne Müller, der ebenso wie Josh Behrendt auf seinen ehemaligen Verein trifft. Personell kann Attarbashi nahezu aus dem Vollen schöpfen, einzig hinter dem Einsatz von Niklas Krause steht noch ein kleines Fragezeichen.

Der Spieltag steht ligaweit unter dem Motto „Support Her Game“ und rückt den Mädchen- und Damenbasketball in den Mittelpunkt. In Wedel wird dazu ein Girlscamp veranstaltet, außerdem ist die Nationalspielerin und ehemalige Risterin Marianna Byvatov zu Gast. Beim ProB-Spiel findet zudem eine Preisverleihung für Teilnehmerinnen statt, Einlaufkinder kommen aus weiblichen Teams und bei einem Gewinnspiel werden unter anderem Tickets für den Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin verlost.

07.03.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Iserlohn Kangaroos 

Am 23. Spieltag gastiert mit den Iserlohn Kangaroos der aktuelle Tabellenelfte, der zwei Siege weniger auf dem Konto hat als die Neustädter. Mit einem Heimsieg wäre der Klassenerhalt somit fast perfekt und das ist das Ziel für den kommenden Samstagabend. Das Hinspiel im Oktober in Iserlohn konnten die temps Shooters knapp mit 82:75 für sich entscheiden. Vor allem Shooters-Akteur Matej Jelovcic war in diesem Spiel „On fire“ und erzielte 32 Punkte. Bei den Kangaroos überzeugten vor allem Tyson Leitao und US-Guard Glynn Hubbard III. Leitao kam auf 20 Punkte (15,1 PPG) und 9 Rebounds, während Hubbard mit 23 Zählern (11,7 PPG) bester Werfer seines Teams war. Beide gehörten damit zu den auffälligsten Spielern der Partie.

Beide Teams haben den FIBA Break genutzt, um Blessuren auszukurieren und vor dem Endspurt nochmal Kraft zu tanken. „Beide Teams werden mit viel Energie in dieses Spiel gehen und hochmotivert sein, um dieses Spiel für sich zu entscheiden. Für uns gilt es jetzt, dass wir den besten Monat spielen, Ergebnisse abliefern und damit unsere Ziele erreichen. Das Team will unseren Heimfans einen weiteren Sieg schenken und damit einen wichtigen Schritt machen. Allerdings ist Iserlohn ein stark besetztes Team, welches durch viele knappe und auch unnötige Niederlagen so tief in der Tabelle steht. Der Kader hat alles, um in einem Spiel zu explodieren und heiß zu laufen. Um dies zu verhindern, brauchen wir ein eigenes konzentriertes und komplettes Spiel“, so Coach Allen Ray Smith.

 

07.03.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen 

Der vergangene Spieltag verlief für beide Mannschaften alles andere als reibungslos. Die Eagles mussten eine überraschend deutliche Niederlage gegen Rhöndorf hinnehmen und werden vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Die Löwen hingegen fuhren gegen das Tabellenschlusslicht Vechta einen hart erkämpften Sieg ein – kein Glanzauftritt, aber zwei wichtige Punkte im engen Rennen um die Playoff-Plätze. Die Tabelle bleibt weiterhin dicht gedrängt.

Itzehoe rangiert mit 14:8-Siegen auf Platz drei, die Löwen folgen mit zwei Erfolgen weniger auf Rang sechs. Für beide Teams wäre ein Sieg ein bedeutender Schritt, um die aktuelle Position zu festigen. Während die Eagles den dritten Platz absichern wollen, möchten die Hertener möglichst weit im oberen Tabellenbereich verweilen. Angeführt wird die Itzehoer Mannschaft vom starken US-Guard Walter J. McBride, der mit 18,5 PPG nicht nur Topscorer seines Teams ist, sondern mit seinen schnellen Händen auch ligaweit zu den besten Balldieben zählt. Unterstützung erhält er von mehreren konstant punktenden Akteuren.

Mit Power Forward Finn Fleute, Shooting Guard Lucien Schmikale, Center Toni Nickel sowie Point Guard Sven Cikara punkten gleich vier weitere Spieler zweistellig. Während Itzehoe offensiv zu den stärksten Mannschaften der Liga gehört, stellen die Löwen weiterhin eine der defensivstärksten Einheiten der ProB Nord. Im Hinspiel bewiesen die Löwen, dass sie dem Favoriten Paroli bieten können. Mit einer konzentrierten Defensivleistung und kühlem Kopf in der Schlussphase setzte sich Herten knapp mit 58:55 durch.7

 

08.03.2026 17:00 Uhr Rasta Vechta II vs. EN BASKETS Schwelm 

Der 24. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB steht für RASTA Vechta II unter besonderen Vorzeichen. Im Heimspiel treffen die Vechtaer auf die EN BASKETS Schwelm. Trainer Harm-Ubbo Horst muss dabei voraussichtlich mit einem kleineren Kader planen, will jedoch die wichtigsten Leistungsträger zur Verfügung haben. „Wir werden wohl nicht mit zwölf Mann im Kader auflaufen können, aber mit unseren Leistungsträgern“, erklärte Horst. Gleichzeitig betonte er, dass weiterhin die Entwicklung der Spieler im Vordergrund steht und die Einsatzplanung entsprechend angepasst wird.

Für die EN BASKETS Schwelm ist die Partie ebenfalls von großer Bedeutung. Die Westfalen benötigen einen Sieg, um ihre Chancen auf Platz vier und damit auf das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde zu wahren. Bereits im Hinspiel Anfang November zeigte Schwelm seine Offensivstärke, als RASTA II insbesondere im zweiten und dritten Viertel große Probleme hatte und insgesamt 63 Punkte in diesem Abschnitt zuließ. Vier Monate später liegt der Fokus für die Vechtaer jedoch weniger auf einer Revanche als auf der eigenen Weiterentwicklung. „Für uns geht es wirklich darum, unser Spiel zu spielen und unsere Stärken einzubringen“, so Horst.

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:72

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Sonntag ihre erste Niederlage nach zuvor fünf Erfolgen in Serie hinnehmen müssen. Bei den TKS49ers unterlag die Mannschaft von Coach Artur Gacaev nach einer dramatischen Begegnung in letzter Sekunde mit 74:72. Trotz der Niederlage bleiben die Baskets Juniors weiterhin auf dem vierten Rang und auf Playoff-Kurs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Gegen einen Kontrahenten, der sich mit voller Kraft gegen den Abstieg stemmte, wurde es zu einer Begegnung, die sich stärker über die Verteidigung und weniger über offensiven Rhythmus definierte. Während die Baskets Juniors im ersten Viertel bis zur neunten Minute auf den ersten erfolgreichen Distanzwurf warten mussten, erzielten die 49ers mehr als die Hälfte der 22 Punkte im ersten Abschnitt, der ausgeglichen endete, aus der Distanz.

Im zweiten Viertel zeigten sich die Probleme in der Offensive, Fugett und Fungula kamen nicht wie gewohnt zum Zug, die Gäste blieben zunächst dennoch in Schlagdistanz. Ein 2:14-Lauf in den letzten drei Minuten sorgte jedoch für den deutlichen Rückstand (31:45).

Nach Wiederbeginn gehörten die ersten fünf Minuten jedoch allein den Baskets Juniors, die deutlich besser verteidigten und so auch offensiv besser zum Spiel fanden. Ein 15:0-Lauf sorgte für die Führung (46:45), erst jetzt wachten auch die Gastgeber wieder auf. Es entwickelte sich eine Begegnung, in der die Mannschaft von Coach Artur Gacaev immer wieder auf knappe Rückstände reagieren musste. Nach zwei Dreiern von Fungula und Helwig führten die Baskets Juniors gut drei Minuten vor dem Ende (67:66).

Die 49ers hatten die Antwort und lagen nach einem Dreier von Peters bei 50 Sekunden verbleibender Spielzeit mit vier Punkten vorne. Noch einmal kämpften die Gäste, glichen nach einem Dreier und zwei getroffenen Freiwürfen durch Fungula vier Sekunden vor dem Ende aus (72:72). Im letzten Angriff erzwangen die Baskets Juniors einen schweren Abschluss der Gastgeber, verpassten jedoch das Ausboxen, Leonard Hampl bestrafte dies mit dem Tip-In zum Sieg.

 

 

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nach dem fünften Sieg in Folge reisen die ProB-Basketballer der Baskets Juniors TSG Westerstede mit großem Selbstvertrauen zum nächsten Auswärtsspiel. An diesem Sonntag, 1. März, ist die junge Mannschaft von Trainer Artur Gacaev bei den TKS 49ers gefordert.

Die Baskets Juniors haben sich als Aufsteiger in eine sehr gute Position für ihre verbleibenden sechs regulären Saisonspiele gebracht. Mit 24:16 Punkten weist das Team inzwischen nicht nur einen enormen Abstand auf die Abstiegsplätze aus, sondern darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Playoff Teilnahme machen.

Der Gegner am Sonntag, die TKS 49ers (TKS steht für: Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf), steht hingegen mit Blick auf das Klassement noch immer unter Druck. Mit 14:28 Punkten weist die Mannschaft aktuell vier Erfolge mehr auf als Schlusslicht RASTA Vechta II, liegt aber einen Sieg hinter dem rettenden Ufer. Das Hinspiel war für die Baskets Juniors die erste Partie nach dem Aufstieg: Vor heimischer Kulisse setzten sich die Gacaev-Schützlinge mit 102:71 durch.

Im Team der TKS 49ers kommen im Schnitt einzig Jenö Pildner (13,8 PPG) und Carlo Meyer (11,3) auf zweistellige Punktzahlen, dahinter rangieren Akteure wie Leonard Hampl (9,5) oder Lukas Wagner (9,2). Zum Kader zählt auch der nachverpflichtete Jannes Hundt, Bruder des Ex-Oldenburgers und heutigen ALBA-Spielers Bennet. Seit seiner Verpflichtung ist der Guard Teil der festen Rotation und kommt im Schnitt auf 8,0 Zähler pro Partie.

„Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft, die ohne Importspieler aufläuft und ein Vertreter der Berliner Basketballschule ist“, sagt Headcoach Gacaev. „Das Team ist athletisch und verteidigt sehr aggressiv, darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Mit Blick auf die eigene Ausgangslage fügt er hinzu: „Ich bin sehr froh über den Saisonverlauf. Unser Ziel war der Klassenerhalt, mit dem vierten Platz jetzt haben wir nicht gerechnet. Es macht Spaß, und ich hoffe, dass wir das Niveau in den verbleibenden Spielen halten können.“

 

Nachberichte ProB Nord 22. Spieltag

21.02.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 81:90

LOK Bernau hat in Sandersdorf die passende Antwort gegeben und sich mit einem 90:81-Auswärtssieg bei den BSW Sixers revanchiert. Es war ein enges, intensives Spiel – eines mit echter Gefahr – doch am Ende setzte sich Charakter, Geduld und Qualität durch.

LOK eröffnete das Spiel hochkonzentriert und ließ die Sixers fast drei Minuten ohne Punkte. Bernau setzte früh ein Zeichen. Doch Sandersdorf wollte dieses Heimspiel unbedingt für sich entscheiden. Mit viel Physis und schnellen Abschlüssen arbeiteten sich die Gastgeber zurück ins Spiel und übernahmen zur Mitte des Viertels die Führung. Kurz vor der Sirene traf Shawn Scott II noch den Dreier und hielt LOK in Schlagdistanz – dennoch ging das erste Viertel mit 26:22 an die Sixers.

Bernau erhöhte nun das Tempo und arbeitete deutlich stärker am defensiven Brett. Jeder Rebound wurde umkämpft, jeder Ballbesitz hatte Gewicht. Die Sixers blieben hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel mit viel Druck auf beiden Seiten. Zur Mitte des Viertels stand es 36:36 – alles wieder offen. Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Teams einen echten Schlagabtausch. Halbzeitstand: 47:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Doch dann begann LOK, das Spiel zunehmend zu kontrollieren. Mit wachsender Intensität in der Verteidigung und klareren Entscheidungen im Angriff setzte Bernau Akzente. Doch Sandersdorf blieb gefährlich, nutzte kleine Unkonzentriertheiten und glich zwei Minuten vor Ende des Viertels wieder zum 62:62 aus. Bernau traf anschließend in den entscheidenden Momenten – und setzte sich erneut ab. Mit einer 64:70-Führung ging es ins Schlussviertel.

Das letzte Viertel war geprägt von Spannung und Intensität. Jeder Angriff konnte das Spiel in eine neue Richtung lenken. Doch LOK blieb ruhig und spielte mit zunehmender Sicherheit. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf zehn Punkte an. Vier Minuten vor Schluss stand es 84:73 – die höchste Führung des Spiels. Sandersdorf versuchte noch einmal alles, verkürzte mit Dreiern und brachte die Halle zum Beben. Doch Bernau ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und bezwingt die Sixers mit 90:81.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles 107:88

Rhöndorf schickte Itzehoe mit einer empfindlichen 107:88-Klatsche (50:44) auf die Heimreise. Damit gelang den Dragons gegen den aktuellen Tabellendritten die erhoffte Überraschung. Gleichzeitig beendeten die Rheinländer die Durstrecke von sieben Niederlagen in Folge und landeten den ersehnten Befreiungsschlag. Mit dem Heimerfolg über die Eagles rücken die Rheinländer nämlich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor.

Team von Coach Max Becker verteidigte von der ersten Sekunde an aufmerksam und setzte Itzehoe mächtig unter Druck. Die zwischenzeitliche 9:3-Führrung beeindruckte Itzehoe sichtlich. Ebenso das Tempo von Rhöndorf, die jede sich bietende Chance nutzten und den Ball auf den Korb der Gäste abfeuerten. Die Trefferquote war zwischenzeitlich noch nicht richtig prickelnd und ermöglichte den Eagles den Ausgleich (15:15). So ging das erste Viertel knapp an Rhöndorf (21:19).

Das zweite Viertel blieb eine enge Angelegenheit, mit leichten Vorteilen für Rhöndorf, die sich nach 20 Minuten mit sechs Punkten (50:44) absetzen konnten. Nach der Pause blieben die Hausherren ihrer Linie treu und drückten weiterhin voll aufs Gaspedal. Vier Dreier rauschten durch den Korb von Itzhoe, zwei von Juhwan Harris-Dyson und jeweils einer von Jorge Mejias sowie Kenan Reinhart, zum 70:50 für Rhöndorf (25“).

Da sich die Gastgeber auch beim Rebound (44:32) sukzessive Oberwasser erarbeiteten, blieb der Vorsprung konstant. Nach 33 Minuten sah es richtig böse für Itzhoe aus, als sie mit 89:64 ins Hintertreffen gerieten. Doch die Eagles hielten noch einmal dagegen, konnten den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen und mussten sich am Ende mit 107:88 geschlagen geben.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters 93:91

Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung bei den Neustädter Spielern und den knapp 80 mitgereisten Fans groß, denn der Auswärtssieg und damit ein großer Schritt Richtung Playoffs, war durch zu viele Ballverluste in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gegeben worden. Somit muss der Blick auch weiterhin nach unten gerichtet werden, da die Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen konnten.

Das Spiel begann wie von vielen erwartet mit sehr viel Tempo und schnellen Abschlüssen auf beiden Seiten. So stand es nach zwei Minuten schon 9:8 für die Juniors aus Oldenburg, die sich in den Folgeminuten auf 18:10 absetzen konnten. Emil Loch antwortete mit sieben Punkten in Folge, bevor Robin Kniss einen And-One Dunking zum 20:20 in den Korb hämmerte. Das hohe Tempo im Spiel blieb konstant und so endete der erste Abschnitt mit 29:28 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel änderte sich überhaupt nichts an der Spielweise der Teams, einzig die Trefferquoten sanken ein wenig. Das Spiel blieb auf Augenhöhe und die Führung wechselte das ein oder andere Mal. 2,1 Sekunden vor der Halbzeit hatten die Juniors beim Stand von 46:45 noch einen Einwurf an der Baseline, spielten einen langen Pass auf ProB Topscorer Jon’ll Fugett, der zu einem Wurf ansetzte und ein Foul beim Dreier zog. Fugett nutzte alle Freiwürfe und stellte den Halbzeitstand von 49:45 her.

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Gäste aus Neustadt nach und nach das Kommando im Spiel. Durch acht Punkten von Aime Olma und neun von Matej Jelovcic, erspielten sich die Gäste eine 55:64 Führung in der 26. Minute. In den folgenden zwei Minuten legten die Gastgeber einen 13:0 Lauf hin und drehten das Spiel zum 70:66. Erneut antworteten die Gäste und ein Steal von Olma kurz vor dem Ende des Viertels brachte die 70:74 Führung vor den letzten zehn Spielminuten.

Beide Teams schenkten sich nichts und beim Stand von 84:84, vier Minuten vor dem Ende, war der Sieg für beide Teams möglich. In der entscheidenden Phase führten zwei Ballverluste der Gäste zur 89:84 Führung der Juniors. Olma und Elias Marei verkürzten den Rückstand zwei auf 91:89. Fünf Sekunden vor dem Ende wurde dann Jelovcic beim Stand von 93:90 an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte den ersten Wurf, um dann den zweiten für einen möglichen Rebound extra daneben zu werfen. Der Rebound landet bei Kniss, doch dieser warf aus einer so schwierigen Lage auf den Korb, dass der Ball nicht mehr reinging.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 65:62

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt in der Sporthalle „Am Hallo!“ In einem Spiel, das den 746 Zuschauern alles abverlangte, besiegten die ETB Miners Essen die TKS 49ers mit 65:62.

Es war der Sieg einer Mannschaft, die sich trotz personeller Rückschläge und schwindender Kräfte über die Zeit rettete. Auch wenn der gewohnte offensive Rhythmus zeitweise fehlte, bewiesen die Miners in der Crunchtime Herz und Leidenschaft, um den Heimsieg gemeinsam über die Ziellinie zu bringen.

Dass am Ende die Miners-Fäuste zum Jubel nach oben gingen, war das Resultat harter Arbeit. Die TKS 49ers erwiesen sich als der erwartet zähe Gegner, angeführt von einem starken Meyer, der mit 25 Punkten immer wieder Lücken fand. Doch Essen hielt dagegen: Während Quashawn Lane und Niclas Sperber mit jeweils 19 Punkten offensiv die entscheidenden Akzente setzten, wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Jeder Rebound und jeder Dive zum Ball war ein Signal: Wir lassen uns diesen Sieg nicht nehmen. In den entscheidenden Momenten bewahrten die Miners letztlich doch einen kühlen Kopf und brachten den Vorsprung mit purer Willenskraft ins Ziel.

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners): „Wir gewinnen am Ende mit etwas Zittern gegen Stahnsdorf. Man muss anerkennen, dass Stahnsdorf wirklich stark aufgetreten ist und mit viel Einsatz gekämpft hat. Letztlich hatten wir auch das nötige Glück, dass sie ihre Würfe in der Schlussphase nicht mehr getroffen haben. Bei uns war deutlich zu sehen, dass wir derzeit auf dem Zahnfleisch gehen und die spielfreie Pause dringend benötigen, um unsere Akkus wieder aufzuladen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 95:101

Video-Sequenzen aus dem Hinspiel „mit den 20 besten Szenen des Gegners, bei denen wir naturgemäß nicht gut aussahen“, hatte Co-Trainer Marian Schick für die Spieler des SC Rist Wedel zusammengestellt. Die Bilder verstärkten den Wunsch nach Revanche. Exakt 99 Tage, nachdem die Wedeler im Hinrunden-Duell ein 56:89 (30:55)-Debakel gegen die EN Baskets Schwelm erlitten hatten, gewannen sie das Rückspiel in der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises mit 101:95 (51:46).

„Das Hinspiel war grauenhaft“, erinnerte sich auch Attarbashi „mit Unbehagen“ zurück an den 14. November 2025. „Jetzt haben wir uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und in Schwelm eine hervorragende Leistung gezeigt“, erkannte der Trainer. Zwar gingen in der ersten Minute die Schwelmer mit 5:0 in Front, doch in der Folge kamen die Gäste immer besser in Fahrt. Nach dem 11:9, einem Dreier von Lincoln Rosebush, lagen sie bis in das letzte Viertel hinein durchgehend in Führung.

Diese war in der zwölften Minute sogar erstmals zweistellig (32:22). Die Wedeler glänzten in dieser Phase immer wieder mit einer aggressiven Verteidigung, mit der sie ihren Gegner zwangen, schwierige Würfe zu nehmen. Doch die Hausherren ließen sich nicht abschütteln. „Die Partie wogte immer wieder hin und her“, befand Attarbashi, dessen Schützlinge nach der Pause stark auf das Parkett zurückkehrten.

So konnten sie sich beim 61:48 (23.) die höchste Führung erspielen, aber die Schwelmer hielten dagegen – und so entwickelte sich schließlich eine dramatische Schlussphase. In dieser gingen die EN Baskets beim 83:81 (35.) erstmals seit dem Beginn der Partie wieder in Führung. Angeführt von Janne Müller und Aleksandar Postic, die viel (Wurf-)Verantwortung übernahmen, drehten die Wedeler das Ergebnis wieder zu ihren Gunsten – aber es blieb eng.

14 Sekunden vor Ultimo erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Ein Fernwurf von Erik Nyberg, asprang von der Korbumrandung zurück ins Feld. Anstatt zum 98:98 auszugleichen, foulte Nyberg anschließend Linus Hoffmann, der den Abpraller erobert hatte. Der Rister Kapitän verwandelte einen von zwei Freiwürfen, was seinem Team ein beruhigendes Vier-Punkte-Polster beschwerte. In der vorletzten Sekunde versenkte Postic zwei weitere Freiwürfe, womit er den 101:95-Endstand besiegelte.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 90:81

Die Iserlohn Kangaroos feiern am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle einen wichtigen 90:81-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy und setzen damit ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, bei der die Gäste aus Rostock zunächst die bessere Linie fanden. Drei schnelle Dreier und ein stark aufspielender Jalen Page sorgten früh für eine zweistellige Führung der Seawolves Academy. Während Rostock aus der Distanz hochprozentig traf, suchten die Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen die Gäste schon früh in Teamfouls. Trotzdem gingen die Iserlohner mit einem 19:29-Rückstand in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hausherren zunächst schwer. Rostock spielte weiter mit viel Energie und profitierte von der Treffsicherheit seiner beiden Leistungsträger Page und Jonas Zilinskas. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Kangaroos ihren Rhythmus. Drei erfolgreiche Distanzwürfe in Serie brachten das Selbstvertrauen zurück, und zur Pause war der Rückstand beim 42:51 wieder auf unter zehn Punkte geschrumpft.

Nach dem Seitenwechsel kam das Waldstadt-Team mit neuem Schwung aus der Kabine. Luca Michels übernahm Verantwortung und traf sicher von außen, während auch Daniel Zacek mit seiner Energie und Treffsicherheit von der Dreierlinie wichtige Impulse setzte. In der Defensive agierte Iserlohn nun aggressiver, zwang Rostock zu Ballverlusten und kämpfte sich mit Leidenschaft zurück. Zum Ende des dritten Viertels lagen die Gäste zwar noch knapp mit 64:61 vorne, doch die Partie war endgültig gekippt.

Im Schlussabschnitt spielten sich die Kangaroos in einen regelrechten Rausch. Michels traf weiter hochprozentig, Zacek netzte seinen vierten Dreier ein und unter den Körben dominierte Kevin Strangmeyer. Die Iserlohner Defensive ließ nun kaum noch etwas zu, während offensiv nahezu alles gelang. Mit einem 29:17 im Schlussviertel drehten die Kangaroos das Spiel endgültig und sicherten sich den umjubelten 90:81-Erfolg.

 

22.02.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II 72:65

Beim heim- und defensivstärksten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat RASTA Vechta II am Sonntagabend keine Überraschung schaffen können. Vor 430 Zuschauern unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst am 22. Spieltag mit 65:72 (37:39) bei den Hertener Löwen, die noch Platz 4 in der Tabelle im Auge haben. Moritz Dresing war mit zwölf Punkten, sieben Rebounds und drei Steals bester RASTAner im Löwenkäfig.

RASTA II ging durch zwei Dreier von Ivan Volf zweimal in Führung, hatte nach diesem 6:5 (2.) aber erst einmal nichts mehr zu melden. Die Hertner Löwen bissen kräftig zu und führten nach einem Dreier von Faton Jetullahi mit 22:8 (8.). Horsts-Team hatte es dem Favoriten dann doch zu einfach gemacht, erlaubte den Löwen eine Wurfquote von 73 %. Aber: RASTA II lag nach zehn Minuten alles andere als aussichtslos zurück, weil man vier Dreiern versenkt und sich nur zwei Ballverluste leistete.

Nach dem 30. Punkt der Hertener packte die Gäste-Defense zu, machte aus einem Neun-Punkte-Rückstand (21:30, 12.) erst ein 25:30 (14.) und kämpfte sich dann nach dem nächsten fast zweistelligen Rückstand (25:34, 16.) auf 30:34 (17.) heran. In der letzten Minute der 1. Halbzeit versenkte Epke Kruthaup RASTAs schon siebten Dreier, Tristan Gutersohn legte seine Punkte sieben und acht obendrauf zum 37:39 (20.)

Hersrtens 39-jähriger Center Dario Fiorentino tat den jungen Vechtaern immer wieder weh, nicht nur in der Zone: In Minute 23 netzte der Veteran einen Dreier zum 47:40 ein. Doch RASTA II ließ sich jetzt nicht mehr abschütteln, Kruthaup traf zum nächsten Anschluss, Moritz Dresing besorgte dem Horst-Team mit vier Punkten in Serie sogar eine Führung (50:49, 26.). Im 3. Viertel ging RASTA II noch zwei weitere Male in Führung, kassierte kurz vor der Pause aber einen weiteren Fiorentino-Dreier zum 55:56 (30.).

Fiorentino war weiter in Hochform, stellte in der 33. Minute von jenseits der 6.75 Meter auf 60:56 – Auszeit RASTA II. Ein weiterer Threeball der Gäste, getroffen von Chris Hinckson, bedeutet einen Sechs-Punkte-Rückstand (58:64, 36.). Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende konnte Johannes Hellmann für RASTA II per Dreier auf 65:69  (39.) verkürzen – Auszeit Herten. Doch näher kam das Horst-Team dem Favoriten nicht mehr.

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Nord können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Rhöndorf steht gehörig unter Druck. Nach sechs Niederlagen in Serie sind die Dragons auf einem Abstiegsplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag (21.02./19:00 Uhr) müssen die Rheinländer gegen die Itzehoe Eagles wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Druck vom Kessel zu nehmen.

Die Lage ist schwierig, aber lange noch nicht aussichtslos. Von den Punkten her zwar gleichauf mit der unmittelbaren Konkurrenz, haben die Dragons gegen Iserlohn und Stahnsdorf den direkten Vergleich abgegeben und liegen in der Tabelle hinter den beiden Teams. Der „Dreiervergleich“ ist aber noch kniffliger und daraus ergibt sich folgende rechnerische Ausgangssituation: Ist Rhöndorf am Ende punktgleich mit Iserlohn und Stahnsdorf hat mehr Siege auf dem Konto, würde den Dragons der Abstieg drohen. Umgekehrt, käme es zum Vergleich mit Stahnsdorf und Iserlohn hat mehr Punkte auf dem Konto, müsste Stahnsdorf runter. Den beschriebenen Szenarien geht Rhöndorf aus dem Weg, wenn sie in der Endabrechnung mindestens einen Sieg mehr als beide Kontrahenten auf dem Konto haben. Ein Erfolgserlebnis gegen Itzehoe käme da absolut zu pass, um den aktuell 13. Tabellenplatz wieder abzugeben – Schützenhilfe bei den anderen Begegnungen am 22. Spieltag vorausgesetzt.

Ungeachtet der Rechenspiele, für Rhöndorf gilt zunächst volle Konzentration aufs kommende Heimspiel. Der Tabellendritte Itzehoe ist ein alles andere als idealer Gegner für eine solche richtungsweisende Partie. Die Eagles darf man salopp formuliert als abgezockte Truppe bezeichnen. Genauer gesagt verfügt das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins über ein erfahrenes und herausragendes Trio, das schon Rhöndorfs Hinspielniederlage seinen Stempel aufdrückte: Der US-Amerikaner Walter J. McBride (28) ist Topscorer und zugleich starker Allrounder (ø 18,9 Pkt./3,8 Reb./4,4 As.) der Eagles. Shooting Guard Lucien Schmikale (28) steuert pro Partie 14,9 Punkte bei und Finn Fleute (26) zählt mit durchschnittlich 16,9 Punkten sowie 9,7 Rebounds zu den effektivsten Power Forwards der Liga. Hinzu kommen solide Rollenspieler wie der niederländische Point Guard Sven Cikara (ø 10,8 Pkt./5,0 As.) oder Toni Nickel, der dank seiner 140 Kilo unter den Brettern eine Macht (ø 10,1 Pkt./6,5 Reb.) ist. Bei den jungen Talenten verdienen noch die beiden Guards Sydnee Bijlsma (21) sowie Christopher Herget (21) besondere Erwähnung.

Das Hinspiel haben die Dragons gegen Itzehoe mit 85:74 verloren. Basis des Erfolgs war damals eine Zonenverteidigung, auf die Rhöndorf aus der Distanz zu wenige Antworten fand. Zudem war man an der Freilinie indisponiert und ließ entscheidende zwölf Punkte liegen. Wo man aus Sicht der Dragons ansetzen muss liegt also auf der Hand. Würfe, speziell Freiwürfe, sind eine Frage des Selbstbewusstseins. Außer Frage steht, dass es die Jungs um Headcoach Max Becker draufhaben. Ein Erfolgserlebnis kann da bekanntlich ungeahnte Kräfte freisetzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede trifft in einem Duell zweier Tabellennachbarn am Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr auf die TSV Neustadt temps Shooters (Hössenhalle, Westerstede). Die Gäste reisen mit 20:20 Punkten als Siebter an, die Hausherren rangieren als Aufsteiger mit 22:16 Punkten auf dem fünften Platz.

Die Baskets Juniors unter Regie von Headcoach Artur Gacaev streben vor heimischer Kulisse den zwölften Saisonsieg an und könnten durch einen Erfolg ihre Aussichten auf eine Playoffteilnahme gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg deutlich verbessern. Dass den jungen Liganeulingen aber keine leichte Aufgabe bevorsteht, beweist der Blick auf das Hinspiel: Da unterlagen die Gacaev-Schützlinge trotz 48 Punkten von Jon’il Fugett mit 90:92.

Die Gäste aus Neustadt verzeichneten in den vergangenen Wochen ein stetes Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechseln sich seit Jahresbeginn regelmäßig ab. Zuletzt feierten sie einen 78:66-Erfolg über die BSW Sixers, sodass der TSV weiterhin aussichtsreich im Rennen um eine Playoffteilnahme liegt – wenngleich das Saisonziel bescheidener ausfällt: Das Team aus Neustadt am Rübenberge hat den Klassenerhalt als solches definiert.

Im Kader stehen drei Akteure, die im Schnitt für zweistellige Punkteausbeuten verantwortlich zeichnen: Matej Jelovcic (22,2 PPG, 7,4 REB), Aimé Olma (12,3 PPG, 6,3 REB) und Emil Loch (11,6 PPG). Dieses Trio avancierte auch im Hinspiel zu den erfolgreichsten Akteuren im Team von Trainer Allen Ray Smith. Am Samstag treffen nun zwei der besten Spieler der ProB Nord aufeinander: Matej Jelovcic ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 21,2 Zweiter in dieser Kategorie, Jon’il Fugett mit 19,1 Fünfter. Die beiden Guards stehen jeweils über 33 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld.

Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors / TSG Westerstede, geht mit Respekt in die Partie: „Im Hinspiel lagen wir zwischendurch hoch zurück, leider konnten wir unsere Aufholjagd nicht belohnen. Neustadt ist mit erfahrenen und individuell starken Spielern besetzt. Das Team hat erst einen perfekten Saisonstart hingelegt und danach einen schwer zu erklärenden Einbruch erlitten. Ich erwarte ein schweres Spiel und eine große Herausforderung, wir wollen aber nach der Pause im Spielplan rasch Rhythmus aufnehmen, unseren Heimvorteil nutzen und unsere kleine Siegesserie fortsetzen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. TKS 49ers

Die ETB Miners Essen gehen als aktueller Tabellenführer in die Begegnung. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und 4 Niederlagen sowie 34 Punkten behaupten die Essener die Spitzenposition in der ProB Nord. Zuletzt untermauerten die Miners ihre Form mit einem 81:71-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles am 14. Februar. Das Team von Lars Wendt erzielt im Saisonschnitt starke 85,5 Punkte pro Partie und stellt damit eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Dennoch gilt es für die Miners, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zu finden und die jüngste Negativserie in der eigenen Halle zu stoppen.

Der Gast aus Stahnsdorf belegt derzeit mit 14 Punkten den 11. Tabellenplatz. Die TKS 49ers konnten in der laufenden Spielzeit bisher 7 Siege einfahren und mussten 13 Niederlagen hinnehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Gäste unter Zugzwang. Das Hinspiel im Dezember 2025 konnten die Miners mit 97:75 für sich entscheiden.

Bei den Gästen gilt es für die Essener Defensive besonders auf Jenö Pildner zu achten, der mit einem Schnitt von 14,2 Punkten pro Spiel der Top-Scorer der Brandenburger ist. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Offensive der 49ers spielt Carlo Meyer, der durchschnittlich 10,6 Punkte beisteuert. Unter den Körben müssen sich die Miners gegen Benjamin Faatz behaupten, der im Schnitt 5,3 Rebounds einsammelt und damit eine wichtige Säule im Spiel der Gäste darstellt. Verstärkt wurde der Kader zudem durch den ProA-erfahrenen Aufbauspieler Jannes Hundt, der dem Team zusätzliche Stabilität verleiht.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Am Samstag empfangen wir mit Stahnsdorf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Bereits im Hinspiel hatten wir unsere Probleme, konnten uns aber im vierten Viertel entscheidend absetzen. Unsere personelle Situation hat sich zuletzt weiter angespannt, insbesondere durch den Ausfall von Leon. Umso wichtiger wird es sein, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die Situation gemeinsam auffangen. Wir wollen unbedingt unsere Niederlagenserie am Hallo beenden, um anschließend die spielfreie Pause nutzen zu können, um zu regenerieren und die Wunden zu lecken.“

Für die ETB Miners geht es darum, die Tabellenführung im Endspurt der regulären Saison zu festigen und den Heimvorteil für die kommenden Playoffs abzusichern. Gleichzeitig gilt es, den schmerzhaften Ausfall von Leon durch Teamgeist aufzufangen. Die TKS 49ers benötigen hingegen jeden Erfolg, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Ein Duell der Gegensätze: Der Spitzenreiter empfängt einen kampfstarken Gegner, der zuletzt deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, in der die Miners alles daran setzen werden, ihre Heimstärke zurückzugewinnen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

„Der Gegner war gut, aber wir waren auch einfach schlecht.“ Trainer Hamed Attarbashi denkt nicht gerne zurück an den 14. November 2025, als sein SC Rist Wedel mit einem 56:89 (30:55) gegen die EN Baskets Schwelm die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison kassiert hatte. Exakt 99 Tage später steigt das Rückspiel: Am Sonnabend, 21. Februar, gastieren die Wedeler in Schwelm und wollen Wiedergutmachung betreiben, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle Milsper Straße der Tip-Off erfolgt.

In der vergangenen Saison hatten die Schwelmer noch knapp die Play-Off-Qualifikation verpasst, weil sie bei Punktgleichheit mit den Essen Miners den direkten Vergleich verloren hatten. Aktuell steuert die Mannschaft aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises aber als Tabellen-Vierter klar auf Play-Off-Kurs. Sowohl die Schwelmer als auch die Wedeler gewannen jeweils drei ihrer jüngsten vier Aufgaben. Die Baskets triumphierten sie am vergangenen Sonnabend mit 92:88 bei der Rostock Seawolves Academy; die Rister schlugen tags darauf die Hertener Löwen mit 67:64.

„Wir können mit Selbstvertrauen nach Schwelm fahren und wollen uns besser präsentieren als im Hinspiel“, kündigte Attarbashi an. Ein Sieg im Ennepe-Ruhr-Kreis würde die Ausgangsposition im Kampf um die Play-Offs für die Wedeler, die aktuell Tabellen-Achter sind, verbessern. Immerhin: Ihre jüngsten beiden Gastspiele in Schwelm gewannen die Wedeler, wobei Attarbashi am 30. September 2023 sein Debüt als Rist-Trainer gefeiert hatte. Von den insgesamt 15 Duellen, die es seit dem Sommer 2018 in der 2. Bundesliga ProB zwischen den beiden Mannschaften gab, entschieden die Gelb-Grünen immerhin sieben für sich, sodass sie die Gesamtbilanz mit einem weiteren Sieg ausgleichen würden.

Welche Spieler Attarbashi in Schwelm zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Dienstagabend mit 93:87 bei ALBA Berlin gewann, stand von den Doppellizenzspielern Jared Grey knapp zehn Minuten auf dem Feld.

 

21.02.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 

Am Samstagabend wird’s wieder heiß am Hemberg! Die Iserlohn Kangaroos empfangen in der Matthias-Grothe-Halle die Rostock Seawolves Academy – das Farmteam des BBL-Clubs aus dem hohen Norden. Beide Teams brauchen die Punkte dringend: Rostock (Platz 9) will weiter in die Playoffs einziehen, die Kangaroos (Platz 12) kämpfen im Tabellenkeller um jeden Zähler. Die Ausgangslage ist also klar: Es wird ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, in dem richtig viel auf dem Spiel steht.

Die Iserlohner kommen mit Rückenwind in die Partie. Beim 78:89-Auswärtssieg in Vechta zeigte das Team von Headcoach Toni Prostran eine starke Leistung. Einsatz, Teamgeist, Energie – alles hat gepasst. Und genau diese Energie soll jetzt auch in der heimischen Halle spürbar werden. „Wir wollen an den Erfolg aus Vechta anknüpfen und gemeinsam mit unseren Fans Vollgas geben“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Zu Hause müssen wir alles raushauen – unsere Fans haben das verdient.“
Die Iserlohner Fans sind bekannt dafür, mit ihrer Energie und Lautstärke das Team ordentlich zu pushen und das soll auch diesmal wieder so sein. Wenn die Fans auf den Rängen mitgehen, dann wird’s für jeden Gegner unangenehm. „Unsere Fans geben uns so viel Rückhalt. Das spürt man sofort. Das ist unser Extra-Schub, wenn’s eng wird“, betont Headoach Toni Prostran.

Die Seawolves Academy ist alles andere als ein leichter Gegner. Das junge Rostocker Team hat aus den letzten zehn Spielen fünf gewonnen und spielt mit viel Tempo. Besonders gefährlich ist Jalen Page, der mit 22,4 Punkten im Schnitt die Liga anführt und zusätzlich rund 6 Assists verteilt. Ihn zu stoppen, wird eine echte Herausforderung. „Page ist ein Top-Scorer, aber wir müssen als Team dagegenhalten – mit Intensität, Energie und cleverer Defense“, sagt Prostran.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Rostock war ein echter Krimi. Damals verloren die Kangaroos denkbar knapp in den letzten Sekunden mit 86:84. Diesmal soll die Revanche gelingen. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Das wollen wir jetzt vor unseren Fans zeigen“, so Dahmen kämpferisch.

 

22.02.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II

Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 16:00 Uhr empfängt das Löwenrudel in der Rosa-Parks-Schule die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Ausgangslage vor dem 22. Spieltag ist weiterhin spannend. Die Löwen befinden sich mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Zwischen Rang sechs und neun liegt lediglich ein Sieg, sodass nahezu jeder Spieltag zu spürbaren Verschiebungen führen kann. Ein Heimsieg würde den Blick der Singh-Fünf weiter nach oben richten.

Die Gäste aus Vechta reisen als Tabellenletzter an. Mit bislang nur drei Saisonsiegen stehen die Niedersachsen unter erheblichem Druck zu punkten. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten und es wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. Für RASTA zählt praktisch nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – entsprechend hoch dürfte die Motivation sein. Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des easyCredit-Bundesligisten RASTA Vechta, die in der laufenden Saison international im FIBA Europe Cup vertreten waren. In der Spielzeit 2024/25 durfte die Zweitvertretung bereits ProA-Luft schnuppern, bevor es zurück in die ProB ging.

Der Fokus der jungen Truppe liegt klar auf der Entwicklung junger Talente, die immer wieder ihr großes Potenzial aufblitzen lassen. Angeführt wird das Team von zwei jungen deutschen Point Guards. Roy Krupnikas (19 Jahre, 13 Punkte pro Spiel) und Epke Kruthaup (17 Jahre, 12 Punkte) lenken das Spiel der Gäste. Dazu kommen weitere talentierte Akteure wie Center Fynn Lastring (12 Punkte, 6 Rebounds), Small Forward Ivan Volf (13 Punkte) sowie Shooting Guard Moritz Grüß (12 Punkte), die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die Löwen wollen nach der unglücklichen Niederlage in Wedel vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Gleichzeitig steht Vechta mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um seine Chance zu nutzen. Die personellen Sorgen begleiten die Löwen aber weiterhin durch diese Saison. Aktuell können lediglich sieben Spieler voll trainieren. Neben den Langzeitverletzten plagen Faton Jetullahi und David Ewald Blessuren aus dem Spiel gegen Wedel. Auch Tim Elkenhans ist weiterhin angeschlagen. Bei allen dreien ist ein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich. Das Trainerteam wird kurzfristig entscheiden müssen, wer dem Löwenrudel zur Verfügung steht.

Damit sind die Löwen trotz des Heimvorteils aufgrund der angespannten Personalsituation keineswegs klarer Favorit. Vielmehr deutet alles auf ein ausgeglichenes Duell hin, in dem Einsatz, Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag geben dürften.

Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm 88:92

Bei widrigen Witterungsbedingungen mussten die EN Baskets an die Ostsee zur Seawolves Academy Rostock.

Das erste Viertel ist ein offener Schlagabtausch. Offense pur auf beiden Seiten. Kein Team kann sich absetzen. Erik Nyberg holt mit einem Dreier zum Ende die Führung mit 27:24.

Die Blau-Gelben machen genau da weiter und starten gut ins zweite Viertel. Nach zwei Dreiern von Erik Nyberg und Fabian Reichstadt muss Rostock beim Stand von 29:36 die nächste Auszeit nehmen. Die fruchtet. Rostock kommt ran. Auszeit Baskets beim 38:33 Mitte des Viertels. Es bleibt weiter eng. Zu viele Ballverlusts verhindern eine höhere Baskets-Führung. Dennoch führen die Gäste zur Halbzeit mit 48:45.

Guter Start der EN Baskets ins dritte Viertel. Dreier Marius Stoll, Dunk Zyon Patterson. Doch ein 10:0-Lauf der Seawolves bringt die Führung für die Gastgeber mit 59:58. Auszeit EN Baskets. Sie wirkt und die Blau-Gelben kommen wieder in Fahrt. Mit einer 74:70-Führung geht es ins letzte Viertel. Weiterhin hohe Wurfquoten auf beiden Seiten.

Rostock startet gut, nutzt eine Schwächephase der Baskets aus. Die Gastgeber führen mit 81:78 nach wenigen Minuten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende netzt Nyberg zum Ausgleich, Merz sorgt per Dreier zur Führung (86:89). Auszeit Rostock. Crunchtime. Ballverlust Schwelm, Dunk Page, doch 17 Sekunden vor dem Ende erhöhen die EN Baskets durch Knörig auf 91:88. Auszeit Rostock. Airball Page. Ballbesitz EN Baskets. Patterson erhöht auf 92:88, was gleichbedeutend mit dem Sieg ist.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf 103:81

Rhöndorf zieht auch in Bernau mit 103:81 (55:37) den Kürzeren. Vier Minuten „Blackout“ im ersten Viertel besiegelten das Schicksal der Dragons. Die Brandenburger zeigten auch nicht ihren besten Basketball, bestätigten ihren zweiten Tabellenplatz aber souverän. Für die Drachen dagegen hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.

Bis zur Hälfte des ersten Spielabschnitts war aus Sicht der Dragons Rhöndorf alles noch in Ordnung (8:6), danach geriet die Defensive der Rheinländer unvermittelt ins Schwimmen. Außerdem lockte Lok die Gäste mehrfach in die Falle und zwang die Dragons zu acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Bernau nutze die Schwächephase der Dragons, machten in der Phase 15:3 Punkte, gleichbedeutend mit dem 31:13 Zwischenstand.

Damit war die Begegnung auch schon gelaufen, denn die Hausherren verwaltete den Vorsprung bis zum Ende souverän. Rhöndorf agierte in den verbleibenden Vierteln zwar auf Augenhöhe, doch die 18-Punkte-Hypothek aus den ersten zehn Minuten war einfach zu groß. Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Eine größere Serie gelang den Dragons nicht, aber sie hielten dagegen und verhinderten, dass die Brandenburger sich deutlicher absetzten.

Wenn man Rhöndorfs Wurfquoten betrachtet, muss man klar sagen, dass auch gegen den Tabellenzweiten mehr möglich war. Fünf Treffer bei 20 Versuchen jenseits der Dreier sind mäßig, zwölf eingenetzte Freiwürfe von 28 indiskutabel. Da nützt es auch wenig, dass man wirklich starke 51 Prozent aus dem Zweier-Bereich getroffen hat und auch im Rebound-Duell (41/42) ausgeglichen gestalten konnte.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. ETB Miners 71:81

Die Zuschauer stehen, bis ihre Mannschaft das erste Mal den Korb trifft. Das ist Tradition bei den Itzehoe Eagles, doch im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die ETB Miners aus Essen mussten die Eagles-Fans reichlich Stehvermögen mitbringen: Erst nach fast fünf Minuten punktete Toni Nickel. Während der gesamten Partie führten die Gastgeber kein einziges Mal und unterlagen dem Tabellenführer mit 71:81.

„Eine verdiente Niederlage, die weh tut, weil wir uns viel vorgenommen haben für dieses Spiel“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Essen habe den Sieg mehr gewollt und den Eagles gerade am Anfang vieles weggenommen – der schlechte Start habe zu viel Unsicherheit im Angriff geführt, die während der gesamten Partie zu spüren gewesen sei.

Dennoch kamen die Itzehoer im ersten Viertel nach und nach heran, weil ihre eigene Defensive den Miners ebenfalls einige Probleme bereitete. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Trey McBride mit einem Dunk auf 18:19, aber Essen antwortete mit einer der Stärken des Teams: Zwei Dreier saßen, insgesamt traf der Gast fast die Hälfte seiner Würfe aus der Distanz. Auch insgesamt hatte der Spitzenreiter bei der Trefferquote deutliche Vorteile.

Nach dem 30:38 zur Halbzeit wurde der Rückstand im dritten Viertel erst einmal wieder zweistellig, in einer besseren Phase mit starken Aktionen von Finn Fleute kamen die Itzehoer auf 46:51 heran. Doch die Gelegenheit, weiter zu verkürzen, wurde nicht genutzt, den Miners gelangen die wichtigen Aktionen, schon führten sie vor dem letzten Abschnitt wieder zweistellig: 57:47.

Noch einmal verringerten die Eagles durch McBride den Rückstand bis auf fünf Punkte, aber Fehlwürfe und Ballverluste, die der Tabellenführer in einfache Punkte ummünzte, verhinderten eine Wende. Einfache Feststellung: Das an diesem Tag bessere und ausgeglichenere Team gewann. Am nächsten Spieltag treten die Eagles auswärts bei den Dragons Rhöndorf an.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen 67:64

Vor dem Spiel war bereits durchgedrungen, dass neben Manuel Bojang, Tarik Jakupovic und Bryant Allen nun auch noch Tim Elkenhans bei den Löwen ausfallen wird. Als während des Spiels noch Faton Jetullahi und David Ewald Anfang des 3. Viertels dazu kamen, war die Messe eigentlich gelesen. Dass es anders kam und es am Ende dennoch fast zu einem Sieg gereicht hätte, war der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Kampfgeist der verbliebenen Truppe zu verdanken.

Nach einem, lange ausgeglichenen, ersten Viertel mit einigen Führungswechseln konnte sich Wedel in der letzten Minute einen kleinen Vorsprung von drei Punkten zum Viertelende erarbeiten (14:11). Bei den beiden defensiv besten Teams der Liga war schon Vorfeld klar, das offensiv ein nicht allzu hoher Punktestand zu erwarten war.

Im 2. Viertel pendelte sich der Wedeler Vorsprung kontinuierlich zwischen vier und acht Punkten ein, wobei die Dreierquote der Löwen deutlich besser wurde. Im Gegenzug wurden jedoch viele einfache Korbleger liegen gelassen. Dass der Rückstand zur Halbzeit dann bei „nur“ vier Punkten lag, war einem Drei-Punkte-Buzzerbeater von Christian Hinckson zu verdanken (39:35).

Die Verletzung von Ewald zu Beginn des 3. Viertels ließ die Rotation der Löwen noch kleiner werden als ohnehin schon. Dennoch kämpften sich die Löwen zurück und ging im 3. Viertel sogar mit vier Punkten in Führung (44:48). Die folgende Auszeit nach einem 10:1-Lauf der Löwen brachte Wedel bis zum Ende des Viertels wieder etwas in die Spur, sodass es nach dem 3. Viertel 49:49 unentschieden stand.

Im 4. Viertel schaffte es Wedel sich leicht abzusetzen – auch, weil die Wechselmöglichkeiten nun den einen oder anderen konzentrierten Wurf mehr zuließen als auf Seiten der Löwen. Beim Stand von 65:59, 1:20 Minuten vor dem Ende, schien das Spiel bereits entschieden. Doch das letzte Aufbäumen der Hertener Truppe reduzierte den Rückstand nochmals auf einen Punkt (65:64). Das Ende mit Foul und Freiwürfen führte schließlich zum 67:64-Endstand zugunsten des Gastgebers.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos 78:89

Vechtas Farmteam in der 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Sonntag einen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verpasst. Im „Keller-Kracher“ gegen die Iserlohn Kangaroos, dem Duell des Letzten gegen den Vorletzten, unterlagen die Vechtaer nach einer guten 1. Halbzeit noch mit 78:89 (41:36).

Epke Kruthaup versenkte gleich mal butterweich einen Dreier und einen Halbdistanzwurf, RASTA II führte in der 2. Minute mit 8:0. Iserlohns Anschluss konterte Ivan Volf mit dem nächsten Dreier, stellte auf 12:6. Kurz darauf machte AJ Sumbry schon das 14:6 – Auszeit Iserlohn. Das Horst-Team hielt Iserlohn lange sehr gut auf Distanz, dann trafen in der 10. Minute aber noch Luca Michels per Dreier und Kevin Strangmeyer zum 19:22-Anschluss.

Jetzt fielen die Würfe wieder, u.a. Moritz Grüß machte vier Punkte, AJ Sumbry versenkte einen Dreier und RASTA II führte in der 13. Minute mit 32:23. Die Vechtaer verteidigten stark, hielten nun auch immer besser Tyson Leitao vom Scoring ab. Nach Tristan Gutersohns starkem Drive führten die Gastgeber erneut mit neun Zählern (37:29). Von jenseits der 6.75 Meter machte Ruben Dahmen das 36:39, schon wieder hatten die Gäste den Anschluss geschafft.

Per Dreier zum 44:36 eröffnete Grüß das 3. Viertel, dann zog Ivan Volf das Offensiv-Foul gegen Glynn Hubbard III und Epke Kruthaup legte ein bejubeltes And-One zum 49:41 nach. Doch fünf Vechtaer Ballverluste in den ersten knapp vier Minuten des 3. Viertels luden die Gäste zu einem Lauf ein, den Luca Michels mit einem Transition-Three zur 51:49-Führung krönte Aus Vechtas „plus acht“ in der 22. Minute wurde bis Viertelende ein „minus neun“ zum 58:67.

Michels wurde mehr und mehr zum entscheidenden Mann. Der ausgewiesene Scharfschütze versenkte seinen fünften Dreier zum 74:64, die erste zweistellige Führung der Gäste. Mit ihrer Effizienz vom Perimeter raubten die Kangaroos RASTA II den letzten Nerv. Vier Minuten vor dem Ende nahm Harm-Ubbo Horst bei einem 70:81-Rückstand eine Auszeit. Als Hubbard III dann per Dreier die Shotclock schlug, Iserlohn 3:18 Minuten vor dem Ende auf 84:70 stellte, war die Partie entschieden.

 

15.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers 78:66

Sonntagabend in Neustadt am Rübenberge, über 850 Zuschauer sind beim Spiel der TSV Neustadt temps Shooters gegen die BSW Sixers im Shooters Dome dabei und erleben einen starken Auftritt des eigenen Teams. Für beide Teams ging es in diesem Spiel erstmal darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten oder zu vergrößern.

Den Jump und die ersten Punkte sicherten sich die Gäste aus Sandersdorf, die durch den kräftigen Pointguard Okwuokei in Führung gingen. Elias Marei und Matej Jelovcic erzielten die ersten 13 Punkte der Gastgeber allein und brachten ihrem Team eine 13:7 Führung nach sechs Minuten. Mit viel Energien wurden Rebounds geholt, Ballgewinne erzwungen einfache Punkte erzielt. Center Robin Kniss beendete das 1. Viertel mit einem Tip-Dunk zum 25:14 für die temps Shooters.

Im 2. Viertel bot sich das gleiche Bild, denn die Gäste kamen überhaupt nicht richtig ins Spiel und waren einzig über ihren besten Spieler RJ Holmes gefährlich. Die Neustädter nutzten diese Phase aus, um den Vorsprung weiter auszubauen. Über Max Brackmann und Amar Licina wuchs der Vorsprung kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 21 Punkte an (44:25). Mit dem letzten Angriff konnte Holmes mit einem Dreier für die Sixers den Halbzeitstand von 44:28 erzielen.

Nach der Halbzeitansprache der Trainer kamen die Sixers mit mehr Energie und Willen zurück auf das Spielfeld. In der 25. Minute zeigte die Anzeige beim Stand von 53:43 dadurch nur noch einen Rückstand von zehn Punkten. Auf Seiten der Gastgeber strahlten allerdings alle Spieler, die eingesetzt wurden, Gefahr aus und so waren es Aime Olma und Chris Kwilu, die mit ihren Punkten den Abstand wieder zum 64:51 Zwischenergebnis zum Viertelende ausbauten.

Die Startphase der entscheidenden zehn Minuten lief dabei an den Neustädtern vorbei. So gelang es den Sixers erneut aufzuholen, sodass das Team von Headcoach Varga in der 34. Minute nur noch mit 65:59 zurücklag. Jedoch erzielten Jelovcic und Olma zusammen die nächsten elf Punkte der Gastgeber und bauten die Führung wieder auf zehn Punkte aus. Wenig später erzielte Marei mit dem letzten Angriff im Fastbreak den Endstand zum 78:66 für die TSV Neustadt temps Shooters.

 

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.