Praktikum – Medien und Kommunikation (m/w/d)

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga bietet eine spannende Möglichkeit, wertvolle Praxiserfahrung im Bereich Medien und Kommunikation zu sammeln. Im Rahmen des Praktikums erhalten Sie umfassende Einblicke in verschiedene Themenfelder einer professionellen Sportliga und haben die Möglichkeit, eigenverantwortlich Projekte umzusetzen.

 

Beginn: 01.09.2026

Dauer: 3 oder 6 Monate (Vollzeit)

Standort: Köln (teilweise Homeoffice möglich)

Vergütung: Ja

AUFGABENBEREICH:

  • Mitarbeit an der redaktionellen und konzeptionellen Weiterentwicklung der Liga-Plattformen
  • Erstellung und Betreuung von Inhalten für die Liga-Website, Social-Media-Kanäle und die App
  • Unterstützung bei der Spieltagsberichterstattung, inklusive Social Media und Scouting
  • Eigenverantwortliche Projektbetreuung
  • Allgemeine administrative Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen

ANFORDERUNGEN:

  • Laufendes Studium in den Bereichen Medien, (Sport-) Kommunikation, (Sport-) Journalismus oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Interesse an digitalen Medien, Sportkommunikation und redaktioneller Arbeit
  • Begeisterung für Sport, insbesondere Basketball
  • Fähigkeit zum selbstständigen, zuverlässigen und strukturierten Arbeiten
  • Kreativität und Affinität für Social Media
  • Grundkenntnisse in Photoshop sowie allgemeine IT-Kenntnisse von Vorteil
  • Bereitschaft zur Wochenendarbeit an Spieltagen (mit entsprechender Ausgleichsregelung)

WIR BIETEN:

  • Ein professionelles Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien und Gestaltungsspielraum
  • Tiefe Einblicke in die Organisation und Medienarbeit einer professionellen Basketballliga
  • Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten
  • Flexible Arbeitsgestaltung mit der Option auf Homeoffice
  • Vergütetes Praktikum

 

Bei Interesse senden Sie Ihre vollständige Bewerbung bitte an Joshua Kaiser (kaiser@2basketballbundesliga.de).

Bitte geben Sie auch an, ob es sich bei dem Praktikum um ein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums handelt. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Spotlight #11: Der krönende Abschluss der Saison

329 Spiele sind in der Saison 2025/26 bereits absolviert worden, nur zwei stehen noch aus. Zwei Spiele, in denen es um nicht weniger als den Meistertitel geht! Nach teils dramatischen Playoff-Halbfinals sind Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim die letzten beiden verbliebenen Teams. Im Gegensatz zu den bisherigen Runden wird das Finale nun in Hin- und Rückspiel entschieden, das Team, das also im addierten Score aus beiden Partien die Nase vorn hat, darf sich ProA-Meister 2025/26 nennen. Die erste Partie steht am Donnerstagabend um 19:00 Uhr in Kirchheim an, beendet wird die Saison dann am Sonntag ab 16:00 Uhr mit dem Duell in Hagen. Wie sahen vergangene Duelle aus und was macht das Matchup diesmal so spannend? All das gibts in dieser Ausgabe von Spotlight.

Das sind die Themen:

  • Umkämpfte Duelle – Der Blick in die Vergangenheit
  • Die aktuelle Form – Favorit gegen Team der Stunde

 

Die komplette Kolumne findet ihr hier zum Lesen auf unserer Webseite.

Phoenix Hagen und Bozic Estriche Knights Kirchheim stehen im ProA-Finale

Die Halbfinalserien der ProA-Playoffs sind entschieden. Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben sich jeweils in ihren „Best-of-Five“-Serien durchgesetzt und stehen im Finale um die Meisterschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit dem Finaleinzug erwerben beide Teams zudem das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL.

GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 85:89 | Serie: 1:3

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben ihre Halbfinalserie gegen die GIESSEN 46ers mit 3:1 gewonnen und stehen erstmals seit 14 Jahren wieder im ProA-Finale.

In Spiel vier setzten sich die Teckstädter auswärts mit 85:89 durch und machten damit den entscheidenden dritten Sieg der Serie perfekt. Kirchheim erwischte in Gießen den besseren Start und erspielte sich nach einem 11:0-Lauf sowie hoher Treffsicherheit von der Dreierlinie eine 33:20-Führung nach dem ersten Viertel. Auch zur Halbzeit lag das Team von Headcoach Igor Perovic mit 48:39 in Führung.

Nach der Pause kontrollierten die Knights zunächst weiter das Geschehen und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 69:52 aus. Im Schlussabschnitt kam Gießen jedoch noch einmal heran und verkürzte bis auf drei Punkte. Kirchheim blieb in der entscheidenden Phase jedoch stabil und brachte den Auswärtssieg über die Zeit. Phillip Russell stellte mit einem Treffer von der Freiwurflinie 0,7 Sekunden vor dem Ende auf 89:85.

Aufgrund der niedrigeren Platzierung in der Hauptrunde gegenüber Hagen, findet das Hinspiel der Finalserie am Donnerstag, den 4. Juni um 19:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim statt.

Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 85:65 | Serie 3:2

Phoenix Hagen hat sich in einem entscheidenden fünften Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 85:65 durchgesetzt und damit die Halbfinalserie mit 3:2 gewonnen.

Vor einer unglaublichen Kulisse blieb die Partie, analog zu den vier Spielen zuvor, zunächst ausgeglichen. Gegen Ende des 3. Viertels konnte sich Hagen dann zunehmend absetzen. Angeführt von Marcus Graves (12 Punkte, 9 Assists) gelang es den Gastgebern, alle Comeback-Versuche der Eisbären konsequent zu unterbinden und im Schlussviertel nichts mehr anbrennen zu lassen.

Nach der Schlusssirene um 21:41 Uhr gab es in der Halle kein Halten mehr: Mannschaft, Staff und Fans feierten gemeinsam den Finaleinzug. Head Coach Chris Harris würdigte nach dem Spiel den Gegner und die Atmosphäre in der Halle und betonte die Bedeutung des Erfolgs für die Stadt Hagen und ihr Umfeld.

Für die „Feuervögel“ ist damit die langersehnte Rückkehr in die 1. Liga sportlich perfekt. Als Hauptrundensieger haben sie das Heimrecht im ProA-Finale. Dadurch findet das Rückspiel der Finalserie am Sonntag, den 7. Juni um 16:00 Uhr in der Ischelandhalle in Hagen statt.

Dort wird im Anschluss an das Spiel der ProA-Meister 2025/2026 gekürt. Welches Team in die Fußstapfen der VET-Concept Gladiators Trier (ProA-Meister 2024/2025) treten kann, wird zudem LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen sein.

Was mit einer Überraschung begann, endet mit einer Premiere

Im Juni 2025 startete der 11. Jahrgang der Minitrainer-Offensive bei der Damen-Europameisterschaft in Hamburg in sein Jahr in dem gemeinsamen Programm von DBB und Deutschem Basketball Ausbildungsfonds. Am Pfingstwochenende ging dieses Jahr nun in Würzburg erfolgreich zu Ende. Gleich zu Beginn gab es mit Dr. Sergio Lara-Bercial (Leeds Beckett University/iCoachKids) einen prominenten Überraschungsgast für die Motivationsrede. Anschließend verbrachten die 16 Studierenden aus ganz Deutschland drei mehrtägige Seminare in Vechta, Berlin und Würzburg zusammen. Zum ersten Mal war die Gruppe mit sieben weiblichen und neun männlichen Coaches dabei annähernd gleich besetzt. Zusätzlich zu den Präsenzterminen wurde im Online-Campus gearbeitet und bei erfahrenen Minitrainer:innen hospitiert. Auch ein Besuch am eigenen Standort stand wie immer auf dem Programm.

Ein Highlight des Jahres war der Zwischenlehrgang in Berlin, bei dem trotz Schneechaos und einigen Absagen der Gastvortrag des schwedischen Basketballverbandes und der gemeinsame Alumniabend mit zahlreichen Absolvent:innen der vorangegangenen Jahrgänge den Höhepunkt bildete.

Premiere mit dem 41Campus

Zum Abschlusslehrgang in Würzburg gab es dann noch eine Premiere für die Minitrainer-Offensive. Nach längerer Planung konnte zum ersten Mal ein Modul zur Persönlichkeitsentwicklung der teilnehmenden Trainer:innen in Zusammenarbeit mit dem 41Campus der Dirk Nowitzki Stiftung durchgeführt werden. Ziel der Zusammenarbeit war es, einige Elemente der „GameChanger“, die das Team des 41Campus jährlich zu „Leadership im Sport“ für junge Trainer:innen durchführt, in das Basketballprogramm zu übernehmen. Die Kooperation kam bei Lehrenden und Teilnehmenden so gut an, dass sie für die kommenden Jahrgänge fortgesetzt werden soll. Mit der Durchführung einer gemeinsamen Minibasketball-Fortbildung in Würzburg für den Bayerischen Basketball Verband hatte der Jahrgang dann alle Module der Ausbildung beendet.

Ihre Abschlusszertifikate erhielten die Absolvent:innen dann am Sonntag aus den Händen von DBB-Vizepräsident Stefan Raid, der sich ebenfalls besonders über die Zusammensetzung der Gruppe freute. Lehrgangsleiter Moritz Geske (Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e. V.) zog ebenfalls ein sehr positives Fazit: „Auch der 11. Jahrgang der Minitrainer-Offensive war eine voller Erfolg, nicht nur weil wir 16 tolle und motivierte Multiplikator*innen für den deutschen Minibasketball über das Jahr hinweg ausgebildet und gewonnen haben. Auch, weil erstmalig 2 Absolventinnen aus der Toyota DBBL die Minitrainer-Offensive im selben Jahr abgeschlossen haben.“

In den nächsten Wochen und Monaten werden die Absolvent:innen nun den Pool der Ausbilder:innen für die Kurse zum Minitrainer:in-Zertifikat in ihren Regionen und Landesverbänden ergänzen und ihr Wissen aus dem Intensivkurs weitergeben. Der 12. Jahrgang startet bereits im Juli 2026 mit 16 neuen Studierenden und wird die Gruppe nach dem Kick-Off in Hagen nach Bamberg, Köln und Wolfenbüttel führen. Zum Alumniabend in Köln im Januar 2027 werden sich dann auch die Absolvierenden aus Würzburg wiedersehen.

Nachwuchs-Check 2025/26: 18 Bundesligisten zertifiziert – 10 Klubs ausgezeichnet

In der Saison 2025/26 besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga gemeinsam mit dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. insgesamt 18 Standorte der ProA und ProB im Rahmen des Nachwuchs-Checks. Zehn Klubs wurden dabei für ihr überdurchschnittliches Engagement mit der bronzenen, silbernen oder goldenen Plakette ausgezeichnet.

Die feierliche Übergabe fand im Rahmen des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin statt. Svenja Bahlke, Leiterin Sport und Nachwuchs der 2. Basketball Bundesliga GmbH, würdigte das bemerkenswerte Engagement der ausgezeichneten Klubs. Folgende Bundesligisten erhielten eine Plakette:

Liga Team Plakette
ProA Paderborn Baskets Silber
ProA Bayer Giants Leverkusen Bronze
ProA HAKRO Merlins Crailsheim Bronze
ProA Nürnberg Falcons BC Bronze
ProA BG Göttingen Bronze
ProA GIESSEN 46ers Bronze
ProA Phoenix Hagen Bronze
ProB Nord LOK BERNAU Bronze
ProB Nord SC Rist Wedel Bronze
ProB Nord Itzehoe Eagles Bronze

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga, zeigte sich erfreut über das Gesamtergebnis:

„Die Auszeichnungen für zehn unserer Bundesligisten belegen eindrucksvoll, welchen Stellenwert Nachwuchsförderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga hat – nicht zuletzt auch dank der gemeinsam unterzeichneten ‚Freiburger Erklärung‘ zur Förderung des Basketballsports für Kinder im Grundschulalter. Besonders im Personalbereich investieren die Klubs kontinuierlich in ihre Nachwuchsstrukturen: Insgesamt rund 162 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ligaweit im Nachwuchsbereich tätig und sorgen so für eine vielfältige und lebendige Förderarbeit.“

 

 

 

 

 

 

 

Der Vor-Ort-Besuch bildet den Kern des dreistufigen Nachwuchs-Checks, der darüber hinaus ein Reporting sowie eine Projektphase umfasst. An die zertifizierten Klubs werden im Rahmen der Projektförderung insgesamt 100.000 Euro ausgeschüttet, um individuelle Projekte zu finanzieren und Nachwuchsstrukturen sowie -angebote gezielt weiterzuentwickeln.

Während der Standortbesuche verschaffte sich das Zertifizierungsteam einen umfassenden Eindruck von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten der jeweiligen Nachwuchsprogramme. Nach Gesprächen mit Mitarbeitenden und Aktiven sowie einer Besichtigung der zentralen Infrastruktur schloss jeweils eine Feedbackpräsentation den Besuch ab. Neu in diesem Jahr war ein Workshop-Format, das strategische Weiterentwicklungen konkret und praxisnah anstößt.

Der Nachwuchs-Check wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. Standortentwicklung und Nachwuchsstärkung sind die Grundlage eines zukunftsfähigen Profibetriebs. Als zentrales Steuerungsinstrument für alle ProA- und ProB-Standorte ermöglicht der Nachwuchs-Check eine fundierte Bestandsaufnahme und gezielte Weiterentwicklung. Klubs mit besonders guter Nachwuchsarbeit werden mit einem Gold-, Silber- oder Bronzestatus sichtbar ausgezeichnet – stets unter Berücksichtigung der individuellen Standortbedingungen.

Fotocredits: Florian Ullbrich

Vorberichte ProA Playoffs – Halbfinale Spiel 4

28.05.2026 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 

Siegen oder fliegen: Eisbären wollen Spiel 5 erzwingen Die Halbfinalserie zwischen den Eisbären Bremerhaven und Phoenix Hagen bleibt ein echter Playoff-Krimi. Nach der knappen 78:83-Niederlage in der Ischelandhalle stehen die Eisbären nun unter Druck: Mit einem Sieg in der ÖVB Arena können sie die Serie noch einmal ausgleichen und ein entscheidendes fünftes Spiel erzwingen. Phoenix hingegen reist zum Matchball nach Bremen. Auch Spiel drei zeigte erneut, wie eng sich beide Mannschaften bislang begegnen. Die Eisbären starteten stark in die Partie, kontrollierten das erste Viertel und führten zwischenzeitlich deutlich mit 26:17. Hagen fand diesmal jedoch schneller Antworten, verteidigte aggressiver und holte sich das Momentum bereits vor der Halbzeit zurück. Im Schlussviertel entwickelte sich schließlich ein nervenaufreibender Defensivkampf, in dem Kleinigkeiten den Unterschied machten. Trotz der Niederlage nehmen die Eisbären weiterhin viele positive Aspekte aus der Serie mit. Über weite Strecken gelang es erneut, Phoenix defensiv unter Druck zu setzen und das sonst so explosive Offensivspiel der Hagener zu kontrollieren. Auch offensiv zeigten die Bremerhavener phasenweise starke Lösungen und bewegten den Ball.

Der Kampfgeist der Mannschaft bleibt ungebrochen: Selbst in schwierigen Phasen fanden die Eisbären bislang immer wieder Wege zurück ins Spiel. Und so dürfte eine gewisse „jetzt-erst recht“– Motivation am Donnerstag mitschwingen. Dieser Charakter soll vor heimischer Kulisse erneut zum entscheidenden Faktor werden. Zwar findet die Partie nicht im Eisbärenkäfig in Bremerhaven, sondern in Bremen statt, dennoch dürfen sich die Eisbären auf große Unterstützung ihrer Fans verlassen. Auch Headcoach Steven Esterkamp blickt mit Vorfreude auf das kommende Heimspiel: Die Mannschaft spüre dort immer große Unterstützung von den eigenen Fans und die Atmosphäre mache es besonders, dort zu spielen. Die Ausgangslage ist eindeutig. Verlieren verboten. Die Eisbären brauchen einen Sieg, um die Serie zurück nach Hagen zu bringen. Nach den bisherigen intensiven und hochklassigen Duellen deutet jedoch vieles darauf hin, dass auch Spiel vier wieder ein echter Playoff-Fight werden wird. Mit einer Mannschaft aus Bremerhaven, die sich noch lange nicht geschlagen geben will.

 

29.05.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Bericht folgt in Kürze!

Ligeneinteilung ProB

Die ProB startet in der Saison 2026/2027 mit 29 Teams. Neu in der Liga sind die Regionalliga-Aufsteiger SG Braunschweig, TSG Solcom Ravens Reutlingen, Culture City Weimar und BBA Hagen sowie die ProA-Absteiger Uni Baskets Münster, Bayer Giants Leverkusen und ART Giants Düsseldorf. Die erhöhte Anzahl an Mannschaften ergibt sich aus dem Teilnahmerecht der ART Giants Düsseldorf für die ProB nach dem Verzicht auf die Teilnahme am Wettbewerb der ProA in der Saison 2025/2026. Die ETB Miners und die OrangeAcademy verlassen die Liga dagegen in Richtung ProA, nachdem sie sich durch den Einzug in die Finalserie das sportliche Aufstiegsrecht gesichert haben.

 

NORD SÜD
1 Uni Baskets Münster 1 Ahorn Camp Baskets
2 Baskets Juniors TSG Westerstede 2 BBC Coburg
3 BSW Sixers 3 BG Hessing Leitershofen
4 EN BASKETS Schwelm 4 CATL Basketball Löwen
5 ART Giants Düsseldorf 5 Dresden Titans
6 Hertener Löwen 6 FC Bayern Basketball II
7 Iserlohn Kangaroos 7 Porsche BBA Ludwigsburg
8 Itzehoe Eagles 8 SKYLINERS Juniors
9 SC Rist Wedel 9 SV Fellbach Flashers
10 Seawolves Academy 10 TSV Oberhaching Tropics
11 TSV Neustadt temps Shooters 11 TV Langen
12 BBA Hagen 12 Culture City Weimar
13 LOK Bernau 13 TSG Solcom Ravens
14 SG Braunschweig 14 Bayer Giants Leverkusen
15 Dragons Rhöndorf

Durch die ungleiche Staffelgröße wird der Rahmenterminplan der ProB Süd um vier Spieltage erweitert. Entsprechend der Spiel- und Veranstaltungsordnung werden am Saisonende drei Teams aus der ProB Süd und zwei Teams aus der ProB Nord absteigen.

NINERS Chemnitz und Dresden Titans beschließen Kooperationsvereinbarung

Die beiden erfolgreichsten Basketballstandorte Sachsens gehen künftig gemeinsame Wege: NINERS Chemnitz und Dresden Titans haben eine umfassende Kooperationsvereinbarung geschlossen, um die Entwicklung junger Talente im Freistaat langfristig zu stärken. Ziel der Partnerschaft ist es vor allem, Nachwuchsspielern bessere Perspektiven auf dem Weg vom Jugend- bis in den Profibereich zu ermöglichen und die vorhandenen Potenziale künftig stärker auszuschöpfen. Steffen Herhold, Geschäftsführer der NINERS, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Beide Vereine zeichnen sich durch hervorragende Nachwuchsarbeit aus, doch in der Durchlässigkeit zum Männer- und Profibereich schlummern noch viele Potenziale. Diese möchten wir fortan mit den Dresden Titans ausschöpfen und freuen uns auf die gemeinsame Partnerschaft.“ Auch Dresdens Geschäftsführer Nils Ruttmann sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt für den Basketballstandort Sachsen: „Wir wollen talentierten Spielern die Möglichkeit geben, sich bei uns in Sachsen vom Jugendbereich bis hinauf zur 1. Basketball-Bundesliga entwickeln zu können und hierfür nachhaltig Einsatzzeiten auf einem leistungsgerechten Spielniveau zu erhalten.“

Die Kooperation bringt sportlich attraktive Möglichkeiten mit sich. Während Chemnitz inzwischen fest in der Basketball-Bundesliga etabliert ist und in seine siebte BBL-Saison geht, verfügen die Dresden Titans über langjährige Erfahrung in ProA und ProB. Zusammen decken beide Vereine künftig vier der fünf höchsten deutschen Männerligen ab. Genau darin sehen die Verantwortlichen großes Entwicklungspotenzial. Peter Krautwald, sportlicher Leiter der NINERS Academy, erklärte: „Somit nehmen beide Clubs zusammen in vier der fünf höchsten deutschen Männerligen am Spielbetrieb teil.“ Auch im Nachwuchsbereich verfügen beide Standorte bereits über starke Strukturen. Sowohl Chemnitz als auch Dresden sind mit Teams in den höchsten deutschen Jugendspielklassen vertreten – darunter die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) und Jugend Basketball Bundesliga (JBBL). Eine zentrale Rolle bei der neuen Zusammenarbeit soll künftig die flexible Förderung junger Talente spielen.

Geplant ist unter anderem der verstärkte Einsatz von Doppellizenzen, um Spielern Einsätze auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zu ermöglichen. Herhold beschreibt die Idee dahinter folgendermaßen: „Wir befinden uns in engem Austausch und möchten Talenten künftig die Möglichkeit geben, beispielsweise über Doppellizenzen sowohl für Chemnitz wie auch Dresden auf dem jeweils passenden Leistungsniveau zum Einsatz zu kommen.“ Für die Dresden Titans geht es dabei auch darum, Talente langfristig in Sachsen zu halten und ihnen attraktive Perspektiven im Herrenbereich zu bieten. Ruttmann formulierte das Ziel klar: „So können wir jungen Spielern, die wir selbst über viele Jahre hinweg ausgebildet haben, auch im Männerbereich nachhaltige Entwicklungsperspektiven bieten, sie hier in Sachsen halten und bestenfalls sogar neue Talente anlocken.“ Die Kooperation gilt damit als wichtiger Schritt für die Zukunft des sächsischen Basketballs. Beide Vereine wollen ihre jeweiligen Stärken bündeln und jungen Spielern künftig einen durchgängigen Entwicklungsweg vom Nachwuchs bis in den Profibereich ermöglichen.

Sören-Eyke Urbansky verlässt die Bayer Giants Leverkusen

Bei den Bayer Giants Leverkusen endet nach drei gemeinsamen Jahren die Zusammenarbeit mit Sören-Eyke Urbansky. Der 2,14 Meter große Center wird in der Saison 2026/27 nicht mehr für den Rekordmeister auflaufen und verabschiedet sich damit nach einer intensiven und erfolgreichen Zeit aus Leverkusen. Bereits in seiner ersten Saison am Rhein zeigte Urbansky, welches Potenzial in ihm steckt. Direkt am ersten Spieltag der Saison 2023/24 setzte der Big Man beim Auswärtsspiel in Bernau mit 23 Punkten und 11 Rebounds ein Ausrufezeichen. Mit einer Effektivität von 31 war es statistisch die stärkste Partie seiner bisherigen Karriere. In seiner Debütsaison vertrat er den verletzten Dennis Heinzmann stark und überzeugte mit durchschnittlich 7,5 Punkten sowie 4,2 Rebounds pro Spiel. Ein Jahr später folgte dann der große sportliche Erfolg: Gemeinsam mit den GIANTS gelang Urbansky der Gewinn der Meisterschaft und der Aufstieg. Als wichtiger Rotationsspieler unter den Körben steuerte der Center in der erfolgreichen Aufstiegsrunde solide 6,4 Punkte pro Partie bei und stellte sich jederzeit in den Dienst der Mannschaft. Auch in der ProA blieb Urbansky ein verlässlicher Faktor.

Immer wieder brachte er wichtige Impulse von der Bank, unter anderem mit zwölf Punkten in Quakenbrück oder elf Zählern bei der knappen Niederlage in Göttingen. Wann immer er gebraucht wurde, war auf den Center Verlass. Zum Abschied blickte Urbansky emotional auf seine Zeit in Leverkusen zurück: „Ich möchte mich von Herzen beim gesamten Verein bedanken. Bei meinen Mitspielern, Trainern, den Physiotherapeuten, dem Vorstand und allen Fans, die mich in dieser Zeit unterstützt haben. Wir haben zusammen gekämpft, gewonnen, verloren, gelacht und viele Erinnerungen geschaffen, die ich niemals vergessen werde. Dieser Verein war für mich mehr als nur Basketball. Er war ein zweites Zuhause. Ich bin dankbar für jede einzelne Erfahrung, jede Trainingseinheit und jedes Spiel, das ich mit euch erleben durfte. Jetzt beginnt für mich ein neues Kapitel, aber ein Teil von mir wird immer in Leverkusen bleiben. Dem Klub wünsche ich für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

Auch Headcoach Michael Koch fand zum Abschied ausschließlich lobende Worte für seinen Schützling: „Sören-Eyke hat sich von seinem ersten Jahr an in Leverkusen kontinuierlich weiterentwickelt. Als sich Dennis schwer verletzt hat, hat er die Starterrolle bei den GIANTS mit viel Engagement erfüllt. Auch nach der Rückkehr von Dennis Heinzmann ließ sich Sören nie hängen. Trotz der starken Konkurrenz arbeitete er weiter hart an sich. Er hat sich nie beklagt, sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und hart an sich gearbeitet. Ich wünsche ihm nur das Beste und vor allem Gesundheit!“ Mit Urbansky verlieren die GIANTS nicht nur einen zuverlässigen Center, sondern auch einen Teamspieler, der sich durch Einsatzbereitschaft, Professionalität und Loyalität auszeichnete. Seine Rolle beim Meistertitel und Aufstieg 2025 bleibt ein wichtiger Teil der jüngeren Vereinsgeschichte.

Erfolgreicher Abschlusslehrgang der Nachwuchstrainerausbildung in Berlin

Starker Jahrgang und neue Impulse durch B:YOUTH-Lizenz

Mit einem intensiven und richtungsweisenden Abschlusslehrgang in Berlin ist die aktuelle Phase der Nachwuchstrainerausbildung (NTA) des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds erfolgreich zu Ende gegangen. Drei Jahrgänge – der 10., 11. und 12. – kamen Mitte Mai in der Hauptstadt zusammen, um ihre Ausbildung abzuschließen beziehungsweise wichtige Meilensteine zu erreichen.
Als Lehrgangsorte dienten das Leonardo Royal Hotel am Alexanderplatz sowie die von ALBA Berlin freundlicherweise zur Verfügung gestellten Sporthallen, die optimale Bedingungen für Theorie und Praxis boten.

Drei Jahrgänge, ein gemeinsames Ziel

Der 11. und 12. Jahrgang absolvierten ihren Lehrgang vom Montag, 11. Mai, bis Mittwoch, 13. Mai. Der 10. Jahrgang, der seine dreijährige Ausbildung abschloss, war vom 12. bis 14. Mai vor Ort. Den Abschluss bildeten am 14. Mai umfangreiche Abschlussgespräche.

Premiere für B:YOUTH-Lizenz

Ein besonderer Meilenstein war die erstmalige Verzahnung der Nachwuchstrainerausbildung mit der neu eingeführten B:YOUTH-Lizenz des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Damit wurde das erste Ausbildungsjahr der NTA in ein erweitertes Lizenzsystem integriert.

Das Prüferteam um Karsten Schul, Steven Claus, Klaus Mewes, Robert Bauer, Berthold Bisselik, Norbert Opitz und Matthias Sonnenschein führte insgesamt 23 Abschlussgespräche und nahm ebenso viele praktische B-Prüfungen in der Halle ab. Inhaltlich wurde unter anderem das Modul „Führung“ unter der Leitung von Stefan Kermas erfolgreich absolviert. Die Prüfung markiert den Abschluss eines intensiven ersten Ausbildungsjahres, das sich aus insgesamt neun Lehrgangstagen, sechs begleiteten Trainingseinheiten, einer einwöchigen Hospitation an einem BBL-Standort sowie verschiedenen Online-Lernphasen zusammensetzt.

10. Jahrgang beendet dreijährige Ausbildung

Für den 10. Jahrgang bedeutete der Lehrgang den Abschluss einer dreijährigen Ausbildung. Nach den letzten inhaltlichen Einheiten standen umfangreiche Abschlussreflexionen im Mittelpunkt, die in Form von Bewerbungsgesprächen durchgeführt wurden. Ziel dieser Gespräche war es, die eigene Trainerpersönlichkeit zu reflektieren, persönliche Glaubenssätze zu hinterfragen sowie Klarheit in methodischen, inhaltlichen und führungsbezogenen Fragestellungen zu gewinnen. Als Jahrgangsbeste wurden Adrian Kleditzsch (NINERS Chemnitz) und Hannes Müller (ALBA Berlin) ausgezeichnet.

Nachhaltige Wirkung der Ausbildung

Matthias Sonnenschein zog ein positives Fazit: „Die Nachwuchstrainerausbildung ist ein etabliertes Programm, das durch die neuen Möglichkeiten der B:YOUTH-Lizenz und die engere Zusammenarbeit mit dem DBB weiter an Qualität gewinnt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die Karrieren der Coaches entwickeln.“ Die Wirkung der Ausbildung zeigt sich bereits deutlich in der Praxis: Beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin standen allein acht NTA-Coaches als Head- oder Assistant-Coaches an der Seitenlinie. Auch in den Profiligen sind mittlerweile zahlreiche Positionen mit Alumni der Nachwuchstrainerausbildung besetzt. Mit der erfolgreichen Durchführung des Abschlusslehrgangs und der Integration der B:YOUTH-Lizenz setzt die Nachwuchstrainerausbildung ein starkes Zeichen für die Zukunft der Trainerentwicklung im deutschen Basketball – praxisnah, vernetzt und nachhaltig.