BBC Bayreuth beendet die Zusammenarbeit mit Headcoach Lukas Hofer zum Saisonende

Der BBC Bayreuth wird in der kommenden Saison mit einem neuen Headcoach in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gehen. Der Club hat entschieden, die Zusammenarbeit mit dem aktuellen Headcoach Lukas Hofer nicht fortzusetzen, trotz einer insgesamt positiven sportlichen Entwicklung unter seiner Leitung. Als Hofer kurz vor Weihnachten zum Cheftrainer befördert wurde, befand sich Bayreuth mitten im Abstiegskampf. Mit nur vier Siegen war die Lage angespannt. Gemeinsam mit Assistenztrainer Nils Scheller stabilisierte er das Team jedoch und führte es letztlich zum vorzeitigen Klassenerhalt. Insgesamt holte Bayreuth unter Hofer zehn Siege aus 20 Spielen und zeigte im Saisonverlauf eine deutliche Leistungssteigerung. Trotz dieser Entwicklung fiel die Entscheidung gegen eine weitere Zusammenarbeit bewusst im Hinblick auf die Zukunft des Clubs.

Geschäftsführer Friedrich Hartung erklärte: „Ohne Zweifel haben Lukas Hofer und Nils Scheller unter äußerst schwierigen Voraussetzungen sehr gute Arbeit geleistet. Wir dürfen unseren Blick aber nicht nur auf das Erreichte richten, sondern müssen die kommenden Herausforderungen in den Fokus nehmen und Entscheidungen treffen, die der langfristigen Entwicklung des Clubs dienen.“ Gleichzeitig bedankte er sich ausdrücklich für Hofers Einsatz und Engagement. Auch Hofer selbst blickt mit viel Wertschätzung auf seine Zeit in Bayreuth zurück:

„Ich habe in meinen 2 Jahren in Bayreuth beinharte Niederlagen und unfassbare Siege erleben müssen und dürfen“, erklärte der scheidende Coach und betonte vor allem die Bedeutung des Umfelds: „Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, sind die Menschen, die mich auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben.“ Während Hofer den Verein verlässt, bleibt Assistenztrainer Nils Scheller Teil des Trainerstabs. Parallel arbeitet der Club bereits an der Neuausrichtung: Ein neuer Headcoach steht laut Verein fest und soll in den kommenden Tagen vorgestellt werden. Zudem deutet sich ein größerer Umbruch im Kader an, mit dem Bayreuth die nächsten Schritte in der sportlichen Entwicklung gehen möchte.

Spotlight #8: Letzte Entscheidungen in der Hauptrunde

Der 34. und letzte Spieltag der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht an. Am Samstagabend sind ab 19:30 Uhr alle 18 Teams gleichzeitig im Einsatz und wie schon in den letzten Jahren bieten wir euch wieder eine Konferenz für den perfekten Überblick an. Moderiert wird die Sendung in der gewohnten Besetzung von Erstklassig Zweitklassig, unter diesem Link könnt ihr den Stream kostenlos abrufen. Bleibt nur noch die Frage bestehen, auf welche Teams man am Samstag ein genaueres Auge werfen sollte…

Im Abstiegskampf ist die Entscheidung bereits gefallen. Die Bayer Giants Leverkusen und die Uni Baskets Münster haben keine Chance mehr auf das rettende Ufer und stehen als sportliche Absteiger fest. Auch ein Großteil der Playoffplätze ist bereits vergeben, doch zwei Fragen sind für diese kurze Ausgabe von Spotlight noch offen: Wer wird Hauptrundenmeister und wer sichert sich den achten und damit letzten verbliebenen Playoffplatz?

Das sind die Themen:

  • Der Kampf um Platz Eins: Nach dem direkten Duell kommt das Fernduell
  • Drei Kandidaten – Ein letztes Playoffticket

 

Die komplette Kolumne findet ihr hier zum Lesen auf unserer Webseite.

Vorberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

29.04.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Showdown in Coburg: Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen der BBC Coburg und die Baskets Juniors TSG Westerstede aufeinander. Nach je einem Heimsieg steht die Serie 1:1 – jetzt entscheidet ein einziges Spiel über den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein. Während Coburg Spiel eins deutlich für sich entscheiden konnte, schlug Westerstede eindrucksvoll zurück und glich die Serie mit einer starken Teamleistung aus. Damit ist klar: Beide Mannschaften haben bereits gezeigt, dass sie den Gegner schlagen können – nun kommt es auf Details, Nervenstärke und Tagesform an. Selbstbewusst reisen die Gäste aus Niedersachsen nach Oberfranken.

Headcoach Artur Gacaev zeigte sich nach dem Ausgleich hochzufrieden und blickt optimistisch auf das Entscheidungsspiel: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt. Auch unser Passspiel hat gut funktioniert, insgesamt war es eine überzeugende Leistung.“ Vor allem die Rückkehr wichtiger Spieler habe laut Gacaev den Unterschied gemacht: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf, dann sieht unser Basketball deutlich besser aus.“ Entsprechend klar ist die Marschroute für Spiel drei: „Mit Blick auf das dritte und entscheidende Spiel sind wir bereit. Ich glaube, die Jungs haben verstanden, worum es geht.“

Auf der anderen Seite weiß man in Coburg genau, dass eine deutliche Leistungssteigerung nötig ist. Nach der klaren Niederlage in Spiel zwei fand BBC-Coach Patrick Seidel deutliche Worte: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Vor allem in den Bereichen Rebounding, Ballbewegung und Umschaltspiel sieht er Verbesserungspotenzial: „Wir haben schlecht gereboundet, uns ein paar unnötige Ballverluste geleistet und den Ball nicht gut bewegt.“ Dennoch bleibt Seidel zuversichtlich, dass sein Team im entscheidenden Spiel ein anderes Gesicht zeigen wird: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat. Von daher rechne ich jetzt mit einem knappen Spiel.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Für die OrangeAcademy steht am Mittwochabend das alles entscheidende dritte Viertelfinalspiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg an. Um 19:30 Uhr geht es am OrangeCampus um den Einzug ins Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB – ein echtes Do-or-die-Spiel. Der Sieger trifft bereits wenige Tage später auf Lok Bernau. Nach der bitteren Niederlage in Ludwigsburg, die erst in der Verlängerung entschieden wurde, bleibt kaum Zeit zur Regeneration. Die Belastung für die jungen Spieler ist enorm, denn zusätzlich steht auch noch ein wichtiges Spiel in der Nachwuchs Basketball Bundesliga an. Innerhalb von nur 24 Stunden geht es somit gleich zweimal um den Einzug ins Halbfinale – sowohl in der ProB als auch in der NBBL.

Trotz dieser Herausforderung sieht Cheftrainer Florian Flabb sein Team gut vorbereitet und setzt vor allem auf den Heimvorteil: „Nach der Niederlage in Ludwigsburg müssen wir den Fokus weiter hochhalten. Wir haben jetzt zwei wichtige Spiele innerhalb von 24 Stunden, in denen wir jeweils eine Halbfinal-Teilnahme sichern können. In beiden Spielen haben wir den Heimvorteil, das ist sehr wichtig. Ich glaube fest daran, dass wir sowohl in der NBBL als auch in der ProB mit unseren Fans im Rücken den Halbfinal-Einzug perfekt machen können.“ Damit ist die Ausgangslage klar: Maximale Belastung, maximaler Druck – aber auch die große Chance, vor eigenem Publikum den nächsten Schritt in Richtung Halbfinale zu machen.

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

26.04.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. LOK BERNAU 69:87

LOK BERNAU hat sich mit einem überzeugenden 87:69-Auswärtssieg bei den Hertener Löwen den Einzug ins Halbfinale gesichert und die Viertelfinalserie vorzeitig entschieden. Nach einer zunächst schwierigen Anfangsphase fand Bernau rechtzeitig ins Spiel und übernahm ab dem zweiten Viertel klar die Kontrolle. Zu Beginn entwickelte sich noch eine ausgeglichene Partie. Bernau startete besser, verlor jedoch im Laufe des ersten Viertels den Rhythmus, während Herten vor allem von außen traf und die Führung übernahm. Auch im zweiten Abschnitt tat sich Bernau zunächst schwer, ehe ein entscheidender Lauf das Spiel kippte. Angeführt von Anton Nufer, der mehrere wichtige Dreier traf, drehten die Gäste die Partie noch vor der Halbzeit und gingen mit einer komfortablen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielte Bernau dann deutlich strukturierter und effizienter. Vor allem von der Dreierlinie zeigte sich das Team treffsicher und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Herten hielt zwar kämpferisch dagegen, fand aber offensiv nicht die nötigen Lösungen, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Schlussviertel verwaltete Bernau die Führung souverän. Zwar gaben sich die Gastgeber nie auf, doch der Abstand war bereits zu groß. Über eine stabile Freiwurfquote brachten die Gäste den Sieg sicher ins Ziel. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die bessere Wurfquote, die klare Überlegenheit beim Rebounding und das starke Zusammenspiel, das sich in vielen Assists widerspiegelte. Damit zieht Lok Bernau verdient ins Halbfinale ein, während für Herten eine insgesamt starke Saison im Viertelfinale endet.

 

26.04.2026 16:00 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. ETB Miners 62:75

Für die EN Baskets Schwelm ist die Saison nach der 62:75-Niederlage gegen die ETB Miners Essen im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Der Favorit aus Essen setzte sich damit in der Serie durch und zieht ins Halbfinale ein. Dabei starteten die Baskets stark in die Partie und überraschten den Gegner mit einem frühen 14:4-Lauf. Mit viel Energie und getragen von der Unterstützung der rund 1.000 Fans in der Schwelm ArENa gelang es, den Favoriten zunächst unter Druck zu setzen. Doch wie bereits im ersten Spiel fand Essen im weiteren Verlauf besser in die Partie und kämpfte sich Stück für Stück zurück. Zur Halbzeit hatten die Gäste das Spiel gedreht und gingen mit einer knappen Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Schwelm ließ sich nicht abschütteln und verkürzte den Rückstand immer wieder auf wenige Punkte. Allerdings gelang es den Hausherren nicht, die Führung zurückzuerobern. In den entscheidenden Momenten zeigte sich Essen abgeklärter, spielte seine Qualität aus und setzte sich am Ende verdient durch. Für die EN Baskets endet damit eine Saison mit Höhen und Tiefen, die jedoch vor allem in der Schlussphase noch einmal positiv verlief. Mit starken Auftritten zum Ende der Hauptrunde und einer überzeugenden Achtelfinalserie hat das Team gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. OrangeAcademy 99:94

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg hat sich mit einem dramatischen 99:94-Erfolg nach Verlängerung gegen die OrangeAcademy zurück in die Viertelfinalserie gekämpft und ein entscheidendes drittes Spiel erzwungen. In einem hochintensiven Duell auf Augenhöhe lieferten sich beide Teams einen echten Playoff-Krimi. Zunächst erwischte Ulm den besseren Start und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente Führung. Die Gäste überzeugten vor allem mit starken Quoten aus der Distanz sowie Vorteilen beim Rebounding und Ballmovement. Ludwigsburg hielt jedoch mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hoher Intensität dagegen, blieb in Schlagdistanz und ließ sich nicht abschütteln.

Nach der Pause drehte die Partie dann komplett. Die Gastgeber steigerten sich deutlich, fanden offensiv ihren Rhythmus und legten einen beeindruckenden Lauf hin, der ihnen eine zweistellige Führung einbrachte. Angeführt von David Engelhart und mehreren starken Youngstern übernahm Ludwigsburg die Kontrolle und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch Ulm gab sich nicht auf und kämpfte sich im Schlussviertel zurück. In einer hektischen und spannenden Schlussphase verpassten die Gäste knapp die Entscheidung in der regulären Spielzeit, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Dort zeigte Ludwigsburg die größere Entschlossenheit. Mit wichtigen Treffern, starker Defense und sicheren Freiwürfen in den entscheidenden Momenten brachten die Gastgeber das Spiel auf ihre Seite. Ein spektakulärer Dunk zum Schluss setzte den emotionalen Schlusspunkt unter einen intensiven Basketballabend. Damit kommt es nun zum alles entscheidenden dritten Spiel, in dem beide Teams um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BBC Coburg 94:74

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB eindrucksvoll zurückgeschlagen und mit einem klaren 94:74-Erfolg gegen den BBC Coburg den Serienausgleich hergestellt. Damit kommt es nun zum entscheidenden dritten Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Aufeinandertreffen zeigte Westerstede vor heimischer Kulisse ein komplett anderes Gesicht. Von Beginn an agierten die Gastgeber mit deutlich mehr Energie, besserer Ballbewegung und klarer Struktur im Spielaufbau. Während das erste Viertel noch ausgeglichen verlief, kippte die Partie im zweiten Abschnitt: Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe und eine insgesamt deutlich effizientere Offensive sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede das tonangebende Team.

Mit konsequentem Offensivspiel und guter Abstimmung baute die Mannschaft ihren Vorsprung weiter aus und ließ Coburg kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich noch einmal etwas näher heran, doch für eine echte Wende reichte es nicht mehr. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt.“ Besonders hob er hervor, dass sein Team diesmal komplett antreten konnte: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf.“

Auf der anderen Seite fand Coburg nie wirklich zu seiner gewohnten Intensität. Vor allem im Rebounding, im Umschaltspiel und bei der Ballbewegung offenbarten sich Schwächen. Auch die lange Anreise machte sich bemerkbar. BBC-Coach Patrick Seidel brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Trotz der klaren Niederlage blickt Seidel zuversichtlich auf das entscheidende Spiel: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat.“

Nachberichte ProA 33. Spieltag

24.04.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. Artland Dragons 80:79

Ein emotionaler und hochspannender Abschluss vor heimischem Publikum gelang den SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Gegen die Artland Dragons setzte sich der Aufsteiger mit 80:79 durch und feierte damit einen perfekten Heimabschluss in seiner Debütsaison. Vor 1.500 Zuschauern in der ausverkauften Halle entwickelte sich von Beginn an ein intensives Spiel, in dem die Gastgeber stets leicht die Nase vorn hatten. Nach einer knappen Führung im ersten Viertel bauten die SBB Baskets ihren Vorsprung bis zur Halbzeit aus und gingen auch vor dem Schlussabschnitt noch in Führung liegend in die entscheidende Phase. Im letzten Viertel spitzte sich die Partie dann zu einem echten Krimi zu. Beim Stand von einem Punkt Rückstand bekamen die Magdeburger die letzte Chance – und nutzten sie: Spielmacher Daivien Williamson traf den entscheidenden Wurf und sorgte für den umjubelten Sieg.

Auch individuell überzeugten die Gastgeber, allen voran Michael Hughes mit einem starken Double-Double sowie weitere zweistellig punktende Spieler. Nach dem Spiel richtete Headcoach Achmadschah Zazai den Blick vor allem auf die Unterstützung von den Rängen: „Wir müssen uns zunächst für den unglaublichen Support bei unseren Fans bedanken. Sie waren unser sechster Mann auf dem Weg zum Klassenerhalt. Wir haben heute noch einmal ein gutes Spiel gemacht. Das Spiel hätte am Ende zu beiden Seiten kippen können, aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben. Den Artland Dragons wünschen wir viel Erfolg für die Play-offs.“

 

25.04.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 70:90

Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA feierten die Bozic Estriche Knights Kirchheim einen souveränen 90:70-Auswärtssieg bei den Bayer Giants Leverkusen. Topscorer der Partie war Tylan Pope mit starken 27 Punkten. Nach zuletzt drei Niederlagen starteten die Kirchheimer zunächst etwas holprig in die Begegnung, während die bereits abgestiegenen Gastgeber gut dagegenhielten. Dennoch erspielten sich die Knights eine knappe Führung nach dem ersten Viertel und gingen auch mit einem kleinen Vorsprung in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste dann zunehmend die Kontrolle. Vor allem von außen trafen die Teckstädter nun deutlich besser und setzten sich mit einem starken Lauf zweistellig ab. Spätestens im dritten Viertel war der Grundstein für den Sieg gelegt, den die Mannschaft im Schlussabschnitt trotz einer kurzen Schwächephase souverän ins Ziel brachte.

Neben Pope punkteten auch Phillip Russell und Chuck Harris zweistellig, zudem trugen sich alle eingesetzten Spieler in die Scorerliste ein. „Es war kein allzu gutes Spiel von uns, aber wir haben konzentriert und professionell agiert. Heute zählen nur die beiden Punkte,“ sagte Head Coach Igor Perovic nach der Partie. Durch den eigenen Erfolg und die Niederlage eines direkten Konkurrenten ist Kirchheim der sechste Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Damit haben die Knights beste Chancen, sich erstmals für den Pokalwettbewerb zu qualifizieren. Geschäftsführer Chris Schmidt zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das ist ein fantastisches Ergebnis einer aufregenden Saison. Die Jungs haben sich den Platz redlich verdient. Jetzt wollen wir natürlich auch in den Playoffs für Furore sorgen und beim Eventspiel in Göppingen gegen Köln nochmal ordentlich Fahrt aufnehmen,“ so Schmidt.

 

25.04.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. PS Karlsruhe LIONS 96:90

Die BG Göttingen hat sich im Topspiel gegen die PS Karlsruhe Lions einen wichtigen 96:90-Erfolg gesichert und damit vorzeitig das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA klargemacht. Vor über 3.000 Zuschauern entwickelte sich eine intensive und bis zum Schluss spannende Partie, in der die Gastgeber vor allem nach einem schwachen Start Moral bewiesen. Karlsruhe erwischte zunächst den deutlich besseren Beginn und setzte sich früh zweistellig ab. Göttingen wirkte in der Anfangsphase zu passiv und fand offensiv kaum Lösungen. Erst im zweiten Viertel kippte das Spiel: Angeführt von Zach Jackson, der einen starken Lauf hinlegte, kämpften sich die Hausherren Schritt für Schritt zurück und glichen bis zur Halbzeit aus.

Nach der Pause blieb das Duell komplett offen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, die Führung wechselte mehrfach. Karlsruhe legte immer wieder vor, doch Göttingen blieb dran und ließ sich nicht abschütteln. Im Schlussviertel spitzte sich die Partie weiter zu. Göttingen erspielte sich zunächst einen kleinen Vorsprung, ehe die Lions noch einmal zurückschlugen und sogar kurz vor Schluss wieder in Führung gingen. In der entscheidenden Phase behielten die Veilchen jedoch die Nerven, verteidigten konsequent und trafen die wichtigen Würfe von der Linie, um das Spiel letztlich für sich zu entscheiden. Bester Werfer der Göttinger war Zach Jackson mit 25 Punkten, während Daniel Kirchner mit einem Double-Double (12 Punkte, 10 Assists) überzeugte. Auf Karlsruher Seite war Isaiah Hart mit 26 Zählern der auffälligste Spieler. Mit diesem Sieg festigt Göttingen Rang drei und geht mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs, während Karlsruhe trotz einer starken Leistung weiter um die Qualifikation kämpfen muss.

 

25.04.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 90:93

Vor ausverkaufter Kulisse in der Ischelandhalle lieferten sich Phoenix Hagen und die HAKRO Merlins Crailsheim ein echtes Topspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – mit dem besseren Ende für die Gäste, die sich knapp mit 93:90 durchsetzten. Schon vor Spielbeginn war die Stimmung außergewöhnlich: Ein Auftritt des Philharmonischen Orchesters des Theater Hagen sorgte für Gänsehaut in der restlos ausverkauften Halle und setzte den emotionalen Rahmen für ein hochklassiges Duell zweier Spitzenteams. Auf dem Parkett entwickelte sich dann genau die Partie, die erwartet worden war: intensiv, ausgeglichen und taktisch geprägt. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe und lieferten sich über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch. Phoenix kämpfte sich in der Schlussphase, angeführt von Marcus Graves, nach zweistelligem Rückstand eindrucksvoll zurück und erspielte sich sogar die Chance auf den Sieg. Doch Crailsheim behielt in den entscheidenden Momenten die Nerven und sicherte sich durch einen späten Dreier den Auswärtserfolg.

Trotz der Niederlage bleibt Hagen Tabellenführer und hat weiterhin alle Chancen, die Hauptrunde auf Platz eins abzuschließen. Phoenix-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Das war tolles, unterhaltsames, spannendes Spiel zweier sehr guter Mannschaften, die alles gegeben haben. Wir haben Crailsheim zu viele zweite Chancen gestattet. Wir wollten am Brett physischer agieren, konnten das jedoch nicht konsequent über die volle Distanz der Partie umsetzen. Unabhängig vom Ergebnis können wir von der Begegnung mit Blick auf die Playoffs viel mitnehmen.“ Auch Crailsheims Trainer David McCray zeigte sich zufrieden: „Das Spiel hat sicherlich gezeigt, warum Hagen und Crailsheim die besten Teams dieser Hauptrunde sind. Die Atmosphäre in der Ischelandhalle ist immer besonders – das haben wir uns unsere mitgereisten Fans wirklich sehr genossen. Das sind genau die Partien, in denen su gefordert wirst, die dich besser machen, die dich auf die Playoffs vorbereiten. Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft es geschafft hat, die Energie und Intensität aufs Feld zu bringen, die uns ausmachen.“

 

25.04.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Uni Baskets Münster 96:84

Die Uni Baskets Münster haben im Derby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trotz einer starken Aufholjagd eine 84:96-Niederlage bei den VfL SparkassenStars Bochum hinnehmen müssen. Dabei verschliefen die Münsteraner den Start komplett. Ohne mehrere angeschlagene und verletzte Spieler fehlten von Beginn an Struktur und Zugriff, während Bochum offensiv nahezu alles traf. Früh gerieten die Gäste deutlich in Rückstand und lagen nach nur 13 Minuten bereits mit 17:48 hinten – ein schwerer Hypothek für den weiteren Spielverlauf. Doch danach zeigte Münster große Moral. Mit mehr Intensität in der Defensive und besserem Zusammenspiel im Angriff kämpfte sich das Team Schritt für Schritt zurück.

Vor allem nach der Halbzeit lief der Ball deutlich besser, die Trefferquote stieg und auch beim Rebounding hatten die Gäste klare Vorteile. Zwischenzeitlich schmolz der Rückstand von 31 Punkten auf nur noch fünf Zähler zusammen, sodass die Partie plötzlich wieder offen war. Im Schlussviertel blieb es zwar umkämpft, doch Bochum fand rechtzeitig zurück zu seiner Struktur und hielt die Führung stabil. Trotz eines weiteren kleinen Laufs der Uni Baskets reichte es am Ende nicht mehr für die Wende. Positiv hervorzuheben ist die Leistung von Thore Dilschmann, der mit 13 Punkten und 11 Assists erstmals ein Double-Double in seiner Profikarriere erzielte. Letztlich war jedoch der schwache Start entscheidend, sodass die starke Aufholjagd nicht mehr belohnt wurde.

 

25.04.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Tigers Tübingen 70:105

Die Tigers Tübingen haben am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und sich mit einem deutlichen 105:70-Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets durchgesetzt. Es war zugleich der höchste Saisonsieg der Schwaben. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Spätestens im zweiten Viertel erspielten sich die Tübinger eine komfortable Führung, die sie nach der Halbzeit konsequent weiter ausbauten. Vor allem im dritten Abschnitt sorgten mehrere Läufe und eine starke Trefferquote für klare Verhältnisse. Je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurde die Überlegenheit der Schwaben. Offensiv präsentierte sich Tübingen äußerst variabel: Gleich sieben Spieler punkteten zweistellig, angeführt von Bernard Pelote mit 17 Zählern. Auf Seiten der Gastgeber war Jonathan Klussmann mit 21 Punkten der auffälligste Akteur.  Ein kleiner Wermutstropfen blieb dennoch: Kaya Bayram verletzte sich bereits früh im Spiel am Sprunggelenk und konnte nicht mehr eingreifen.

Trainer Eric Detlev zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Offensiv hat bei uns heute viel funktioniert. Das hat Spaß gemacht, weil sich alle eingebracht haben. Wir hatten eine gute Energie, insgesamt war das Spiel aus Tübinger Sicht gut anzuschauen.“ Auch Paderborn-Coach Milos Stankovic erkannte die Leistung des Gegners an: „Glückwunsch an Trainer Eric Detlev und seiner Tübinger Mannschaft zu diesem überragenden Sieg. Sie haben ihren Gameplan bis zum Ende konsequent durchgezogen. Wir haben kein Mittel gegen das Switch von Tübingen gefunden. 105 Punkte in unserer eigenen Halle zu bekommen, ist natürlich viel zu viel. Da müssen wir mehr Stolz zeigen. Den Ausfall von Efosa Osawe konnten wir nicht kompensieren, dazu hat Tübingen gut von außen getroffen und war schnell in einem Rhythmus.“

 

26.04.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers 71:68

Ein echtes Basketball-Drama spielte sich in der ÖVB Arena ab: Die Eisbären Bremerhaven setzten sich in einem packenden Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 71:68 gegen die Gießen 46ers durch und sicherten sich damit vorzeitig Platz vier sowie das Heimrecht für die Playoffs. Vor über 5.300 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein Spiel mit wechselnden Phasen. Zwar starteten die Eisbären ordentlich, verloren jedoch im zweiten Viertel zunehmend den Zugriff. Die Gäste aus Gießen nutzten dies konsequent aus und setzten sich zwischenzeitlich deutlich ab. Auch nach der Pause blieb Bremerhaven zunächst im Hintertreffen und lag zeitweise mit 15 Punkten zurück. Doch dann folgte die Wende: Mit defensiven Anpassungen und wachsender Energie kämpften sich die Norddeutschen zurück ins Spiel.

Bis zum Ende des dritten Viertels war der Rückstand deutlich geschmolzen, ehe im Schlussabschnitt endgültig die Aufholjagd gelang. Ein starker Lauf brachte die erste Führung seit dem ersten Viertel zurück – die Partie entwickelte sich in der Crunchtime zu einem offenen Schlagabtausch. In den letzten Sekunden entschieden Kleinigkeiten: Während Gießen wichtige Freiwürfe vergab, behielt Bremerhaven die Nerven. Elijah Miller machte von der Linie alles klar und sorgte für den umjubelten 71:68-Endstand. Mit einer starken Schlussphase und  26 Punkte im letzten Viertel drehten die Eisbären das Spiel eindrucksvoll und belohnten sich für ihre Moral.

 

26.04.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Nürnberg Falcons BC 71:83

Zum letzten Heimspiel der Saison mussten sich die RheinStars Köln vor heimischem Publikum den Nürnberg Falcons mit 71:83 geschlagen geben. In der nahezu ausverkauften Motorworld herrschte dabei eine besondere Stimmung – irgendwo zwischen sportlicher Enttäuschung und einer gewissen Gelassenheit, denn sowohl der Klassenerhalt als auch das Verpassen der Playoffs standen bereits fest. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Köln konnte das erste Viertel knapp für sich entscheiden und zeigte einen soliden Start. Doch im zweiten Abschnitt brach das Spiel der Gastgeber komplett ein. Über mehrere Minuten gelang kein eigener Korberfolg, während Nürnberg einen deutlichen Lauf hinlegte und sich so eine komfortable Führung zur Halbzeit erspielte.

Nach der Pause versuchten die RheinStars zwar, zurück ins Spiel zu finden, und kämpften sich phasenweise noch einmal heran, doch wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Nürnberg blieb insgesamt stabiler, spielte als Team geschlossener und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Offensiv lastete bei Köln vieles auf den Schultern von Cedric Russell und Mike Miller, die gemeinsam den Großteil der Punkte erzielten. Unterstützung aus dem restlichen Team kam jedoch zu selten, um das Spiel noch zu drehen. Trotz kämpferischer Ansätze fehlte letztlich die Konstanz, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen.

 

26.04.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. BBC Bayreuth 75:89

Mit einem starken Schlussviertel hat sich der BBC Bayreuth am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen verdienten 89:75-Auswärtssieg bei den EPG Baskets Koblenz gesichert. In einer zunächst ausgeglichenen Partie erwischten die Bayreuther den besseren Start und setzten früh Akzente aus der Distanz. Koblenz kämpfte sich jedoch immer wieder heran, sodass die Gäste nur mit einer knappen Führung in die Halbzeit gingen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel umkämpft – zwischenzeitlich geriet Bayreuth sogar kurz in Rückstand, fand jedoch rechtzeitig wieder Lösungen im Angriff. Die Entscheidung fiel schließlich im letzten Viertel: Mit einem starken Lauf und deutlich verbesserter Offensive setzten sich die Bayreuther zweistellig ab und ließen sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Besonders die Intensität und das konsequente Spiel zum Korb machten dabei den Unterschied. Bester Werfer der Partie war Tehree Horn mit 23 Punkten, unterstützt von mehreren zweistellig punktenden Teamkollegen. Auch unter dem Korb überzeugte Bayreuth und gewann das Rebound-Duell klar.

Nach dem Spiel zeigte sich Headcoach Lukas Hofer zufrieden: „Wir sind super-glücklich über den Sieg. Es war für beide Seiten schwierig, die Teams in einer Partie, in der es weder um den Abstieg oder die Playoff-Qualifikation geht, zu Höchstleistungen zu bringen. Unsere Hauptmotivation war das schmerzlich am 2. Spieltag deutlich verlorene Hinspiel. Wir wollten deshalb heute zeigen, dass wir den Ton angeben, das Tempo bestimmen und das physischere Team sein können. Wir wollten Koblenz ins Fünf-gegen-Fünf-Spiel zwingen. Nachdem wir anfangs viel von außen geworfen haben und die Dreierquote aber nachließ und wir auch zu viele Ballverluste in der ersten Halbzeit quittieren mussten, haben wir in der zweiten Halbzeit öfters den Korb attackiert und Koblenz zu Fouls gezwungen. Außerdem machte sich unser hartes Training bezahlt, wir konnten auch im heutigen Spiel trotz kurzer Rotation viel Intensität bis zum Schluss zeigen“.

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

23.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 92:68

Mit einem beeindruckenden Auftritt ist der BBC Coburg in das Viertelfinale gestartet und hat gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem eine überragende erste Halbzeit legte den Grundstein für den deutlichen 92:68-Erfolg, bei dem Coburg früh die Kontrolle übernahm und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ. Angeführt von einem starken Kollektiv, in dem gleich mehrere Spieler zweistellig punkteten, überzeugten die Gastgeber insbesondere mit ihrer intensiven Defensive und einer flüssigen Offensive. Schon im ersten Viertel setzte Coburg mit hoher Intensität den Ton, bevor im zweiten Abschnitt der entscheidende Lauf folgte, der die Partie praktisch bereits zur Halbzeit entschied. Die Leistungsträger der Gäste wurden konsequent aus dem Spiel genommen, während Coburg selbst immer wieder gute Lösungen fand.

Nach der Pause konnte das Team etwas rotieren, ohne den Spielfluss zu verlieren, und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Headcoach Patrick Seidel zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das war heute in der ersten Halbzeit defensiv und offensiv wirklich auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Wir haben unsere Vorgaben konsequent umgesetzt, haben Fugett und Schroeder größtenteils unter Kontrolle gehabt und vorne den Ball gut bewegt. Das macht mich stolz, weil wir das in einem Playoff-Viertelfinale abrufen. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit auch noch jüngeren Spielern die Möglichkeit geben konnten, sich auf dem Feld zu beweisen, ist natürlich schön und zeigt die Tiefe unseres Kaders.“ Mit diesem Sieg sichert sich Coburg nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch eine hervorragende Ausgangsposition für das nächste Spiel, in dem bereits die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fallen kann.

 

23.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 79:70

Die OrangeAcademy ist mit einem Comeback in die Viertelfinalserie der ProB gestartet und hat das erste Duell gegen die Porsche BBA Ludwigsburg mit 79:70 für sich entschieden. Dabei entwickelte sich die Partie schon vor dem Tipoff zu einem besonderen Spiel, denn aufgrund einer Vollsperrung auf der A8 begann das Schwabenderby erst mit rund 90 Minuten Verspätung. Sportlich erwischten zunächst die Gäste aus Ludwigsburg den deutlich besseren Start. Mit hoher Intensität in der Defensive und sicherem Wurf aus der Distanz erspielten sie sich früh eine klare Führung und lagen zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorne. Die OrangeAcademy tat sich zunächst schwer, fand aber im zweiten Viertel langsam ihren Rhythmus, steigerte die Energie in der Verteidigung und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit. Die entscheidende Wende folgte nach der Pause:

Mit aggressiver Defense und besserem Zusammenspiel übernahm Ulm im dritten Viertel zunehmend die Kontrolle und drehte das Spiel. Im Schlussabschnitt ließ sich die junge Mannschaft die Führung nicht mehr nehmen und spielte den Sieg souverän nach Hause – trotz des Fehlens wichtiger Spieler. Headcoach Florian Flabb zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft auf die Ungewissheit, die vor Spielbeginn geherrscht hat, reagiert hat. Wir sind jung, und bleiben am Ende trotzdem fokussiert. Was uns enorm auszeichnet dieses Jahr ist, dass wir auf nahezu jede Situation eine Lösung finden können – das macht mich stolz“.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 97:51

Mit einem eindrucksvollen Auftritt ist Lok Bernau in das Viertelfinale gestartet und hat im ersten Spiel der Serie gegen die Hertener Löwen ein klares Statement gesetzt. Vor heimischer Kulisse dominierte Bernau die Partie von Beginn an und ließ beim deutlichen 97:51-Erfolg keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die Gastgeber ihren Heimvorteil konsequent nutzen wollten. Mit hoher Intensität, viel Energie und einem tief besetzten Kader setzte Lok den Gegner früh unter Druck und bestimmte das Spielgeschehen klar.

Die Hertener Löwen hatten es dagegen schwer, in die Partie zu finden – auch aufgrund der personellen Situation, da mehrere wichtige Spieler fehlten. Bernau nutzte diese Ausgangslage konsequent aus, spielte strukturiert und ließ sowohl offensiv als auch defensiv kaum Schwächen erkennen. Über die gesamte Spielzeit hinweg baute das Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus und sorgte so frühzeitig für klare Verhältnisse. Mit diesem überzeugenden Sieg sichert sich Lok Bernau nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen für die kommenden Spiele im Viertelfinale.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 87:63

Die EN Baskets Schwelm sind mit einer deutlichen 63:87-Niederlage bei den ETB Miners Essen in das Viertelfinale gestartet. Dabei begann die Partie für die Gäste zunächst vielversprechend: Trotz personeller Ausfälle zeigte Schwelm von Beginn an eine konzentrierte und intensive Leistung und konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Führung erarbeiten. Bis Mitte des zweiten Viertels hielten die EN Baskets das Spiel offen, ehe Essen seiner Favoritenrolle gerecht wurde und mit einem 13:0-Lauf die Partie drehte. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gastgeber klar die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Vor allem die bessere Trefferquote und Vorteile beim Rebounding machten am Ende den Unterschied und ließen Schwelm keine realistische Chance mehr auf ein Comeback. Trotz der klaren Niederlage bleibt die Serie offen, denn bereits im Achtelfinale hatte Schwelm bewiesen, dass sie auch schwierige Ausgangslagen drehen können. Nun richtet sich der Fokus auf das zweite Spiel, das in eigener Halle stattfindet und für die EN Baskets bereits entscheidenden Charakter hat.

Vorberichte ProA 33. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

24.04.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Artland Dragons 

Nach dem siebten Sieg in Serie reisen die Artland Dragons am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu den SBB Baskets. Mit dem 84:82-Erfolg in Münster haben die Dragons ihre starke Form eindrucksvoll bestätigt und wollen nun weiter nachlegen. Die Ausgangslage ist klar: Platz fünf ist den Quakenbrückern bereits sicher, mit etwas Schützenhilfe ist sogar noch Rang vier und damit Heimrecht in der ersten Playoffrunde möglich. Entsprechend motiviert geht das Team in die letzten beiden Spiele der Hauptrunde. Doch auch die Gastgeber reisen mit Rückenwind an. Die SBB Baskets haben sich mit starken Leistungen in den vergangenen Wochen aus dem Abstiegskampf befreit und können nach dem gesicherten Klassenerhalt ohne Druck aufspielen. Im Fokus stehen bei den Gastgebern vor allem Daivien Williamson als Topscorer sowie die physisch starken Akteure unter dem Korb. Gleichzeitig bringen die SBB Baskets viel Energie aus den letzten Erfolgen mit. Für die Dragons geht es darum, ihre Siegesserie auszubauen und mit maximalem Selbstvertrauen in die Playoffs zu gehen – auch wenn die finale Platzierung nicht mehr vollständig in eigener Hand liegt.

Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn warnt entsprechend vor dem Gegner: „Die SBB Baskets werden nach dem gesicherten Klassenerhalt am vergangenen Wochenende befreit aufspielen. Solche Mannschaften sind immer gefährlich, das haben wir zuletzt in Münster erlebt und genau das erwarten wir auch am Freitag. Magdeburg hat in den vergangenen Wochen deutlich zu sich gefunden und ist auf vielen Positionen stark besetzt. Mit Daivien Williamson verfügen sie über einen scoringstarken Point Guard. Dazu kommt mit De’Vondre Perry ein variabler Big Man auf der Vier, der sowohl von außen als auch in Korbnähe gefährlich ist. Und mit Michael Hughes haben sie einen dominanten Center unter dem Korb, um nur einige Spieler zu nennen, auf die wir uns einstellen müssen. Wir haben Platz fünf bereits sicher, was ein großer Erfolg ist. Alles, was darüber hinaus noch möglich ist, liegt nicht allein in unserer Hand. Trotzdem wollen wir die beiden verbleibenden Spiele unbedingt gewinnen. Wenn wir am Ende noch Platz vier erreichen, würden wir das natürlich sehr gerne mitnehmen.“

 

25.04.2026 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum letzten Heimspiel der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die BAYER GIANTS Leverkusen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in der Ostermann-Arena – ein emotionaler Abschied unter schwierigen Vorzeichen. Nach der 70:77-Niederlage gegen die SBB Baskets steht der Abstieg der „Riesen vom Rhein“ fest, entsprechend tief sitzt die Enttäuschung im gesamten Verein. Headcoach Michael Koch bringt die Gefühlslage auf den Punkt: „Wenn du lange am Sieg schnupperst und im Endeffekt doch den Kürzeren ziehst, ist das immer schwierig – für alle Beteiligten. Ein Jahr nach dem Aufstieg folgt nun der Gang in die ProB. Wir werden im Sommer gemeinsam die vergangenen Monate haarklein analysieren. Dies wird mit offenem Visier geschehen.“

Auch Abteilungsleiter Frank Rothweiler findet klare Worte: „Wir sind alle ziemlich enttäuscht. Natürlich geht so etwas nicht spurlos an mir vorbei. In den nächsten Wochen gilt es, die Saison 2025/26 nahtlos aufzuarbeiten. Das sind wir unseren Helfern, Fans und Partnern schuldig.“ Sportlich steht für Leverkusen trotz des feststehenden Abstiegs noch ein letztes Heimspiel an, in dem man sich würdig verabschieden möchte. Gegner Kirchheim reist als Tabellensechster an und kämpft weiterhin um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Trotz zuletzt drei Niederlagen in Serie gehen die Knights als Favorit in die Partie, auch wenn das Hinspiel mit 87:93 an Leverkusen ging.

Koch sieht die Aufgabe entsprechend realistisch: „Kirchheim hat sich die Playoffs verdient und im Saisonverlauf arg gesteigert. Die Knights sind gut besetzt und haben statistisch gesehen keine großen Schwächen. Es wird also keine einfache Aufgabe für uns.“ Gleichzeitig legt er den Fokus klar auf den eigenen Auftritt: „Wir werden uns nicht hängenlassen und wollen uns vor eigenem Publikum gut verabschieden. Trotzdem werden wir auch die Rotation ein wenig anpassen und den jüngeren Akteuren die Gelegenheit geben, sich auf dem Parkett auszuzeichnen. Das haben sie sich, aufgrund ihrer harten Arbeit in diesem Jahr, zweifelsohne verdient.“

 

25.04.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. PS Karlsruhe LIONS 

Im Saisonendspurt der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spitzt sich das Rennen um die Playoff-Platzierungen weiter zu. Die BG Göttingen hat dabei weiterhin beste Chancen auf das Heimrecht im Viertelfinale – braucht dafür aber noch mindestens einen Sieg aus den letzten beiden Spielen. Am Samstag kommt es zum direkten Duell mit den PS Karlsruhe Lions, die selbst noch um die Playoff-Qualifikation kämpfen. Während Göttingen aktuell um Rang drei ringt, steht Karlsruhe unter Druck, um Platz acht abzusichern. Die Ausgangslage ist klar: Ein Sieg würde Göttingen eine ideale Position im engen Dreikampf mit Bremerhaven und den Artland Dragons verschaffen.

Karlsruhe hingegen reist mit Rückenwind an, nachdem zuletzt ein knapper Erfolg gegen Bremerhaven gelang. Im Hinspiel behielt Göttingen noch deutlich die Oberhand, doch seitdem hat sich der Karlsruher Kader verändert. Vor allem Guard Isaiah Hart ist inzwischen zentrale Figur im Spiel der Lions, ergänzt von weiteren konstant punktenden Spielern wie David Ejah, Maurice Pluskota oder Kilian Binapfl, der zuletzt mit einer perfekten Wurfquote glänzte. Für Göttingen wird es darauf ankommen, defensiv stabil zu bleiben und die individuelle Qualität der Gäste zu kontrollieren. Nach der knappen Niederlage zuletzt steht zudem die eigene Effizienz im Fokus. Assistenztrainer Patrick Carney ordnet die Aufgabe so ein: „Das Karlsruher Team ist athletisch und verfügt über individuelle Qualität. Sie haben einzelne Spieler, die viel Spielzeit bekommt und viele Würfe nehmen. Wir müssen versuchen ihr Spiel zu verlangsamen und dürfen uns nicht entmutigen lassen, wenn sie schwere Würfe treffen.“

Mit Blick auf die defensive Ausrichtung ergänzt er: „Wir müssen den Karlsruhern die Würfe so schwer wie möglich machen, sodass es sehr auf unsere Eins-gegen-eins-Verteidigung ankommen wird. Aber auch beim Umschalten von Angriff auf Verteidigung müssen wir wach sein.“ Trotz der Niederlage in Nürnberg sieht Carney auch positive Ansätze: „Wir haben die Fehler natürlich analysiert und arbeiten im Training daran, diese in Zukunft zu vermeiden. Wir nehmen aus dem Spiel auch positive Dinge mit: Unsere Verteidigung war Samstag – so wie in den Spielen zuvor – sehr stabil. Nur diese defensive Leistung hat uns in Nürnberg überhaupt eine Siegchance gegeben, weil wir kaum Würfe getroffen haben. Wenn die Würfe nicht fallen, ist der Spielraum für Fehler kleiner.“

 

25.04.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Zum absoluten Topspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen Tabellenführer Phoenix Hagen und Verfolger HAKRO Merlins Crailsheim aufeinander – ein echtes Duell um Platz eins kurz vor Ende der Hauptrunde. Phoenix stellt mit 27 Siegen das stärkste Heimteam der Liga, während Crailsheim als beste Auswärtsmannschaft anreist und sich in herausragender Form präsentiert. Besonders der Blick auf die letzten Spiele unterstreicht das: Die Merlins haben nur eine Niederlage aus den vergangenen 15 Partien kassiert und gehören aktuell zu den formstärksten Teams der Liga. Das Hinspiel ging mit 82:73 an die Hagener, die damit bereits bewiesen haben, dass sie auch in direkten Duellen bestehen können.

Zudem sitzt bei Crailsheim noch der Frust aus der vergangenen Saison tief, als man im Playoff-Viertelfinale in einer engen Serie an Hagen scheiterte. Individuell bringt die Partie zahlreiche Schlüsselspieler hervor: Auf Hagener Seite zählen Tim Uhlemann und Marcus Graves zu den prägenden Akteuren, während Bjarne Kraushaar als einer der besten Passgeber der Liga das Spiel lenkt. Bei Crailsheim stehen unter anderem Gabriel de Oliveira und Fabi Bleck im Fokus, die beide eine besondere Verbindung zu ihren jeweiligen Clubs haben. HAKRO-Headcoach David McCray blickt mit Respekt, aber auch Selbstvertrauen auf das Spitzenspiel:

„Wir freuen uns auf das Topspiel in Hagen. Sie sind eine Top-Mannschaft, in Hagen ist es immer sehr schwer zu spielen. Sie spielen bislang eine unglaubliche Saison. Wenn man auf die Statistiken blickt, sind sie sowohl offensiv wie auch defensiv unheimlich stark. Aber auch wir haben eine gute Saison, spielen bisher vor allem eine gute Rückrunde. Deshalb freuen wir uns auf das Spiel, in dem meiner Meinung nach die zwei besten Mannschaften der Liga aufeinandertreffen und den ersten Platz unter sich ausmachen. Wir freuen uns auf die Stimmung, das Spiel, den Gegner und die Herausforderung. Wir werden alles Mögliche tun, um mit einem Sieg nachhause zu kommen.“

 

25.04.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Uni Baskets Münster 

Im letzten Heimspiel der regulären Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die VfL SparkassenStars Bochum die Uni Baskets Münster zu einem emotional aufgeladenen Westfalen-Derby, das sportlich wie atmosphärisch einiges verspricht. Während Bochum im Saisonendspurt weiterhin um die Playoff-Teilnahme kämpft und zwingend auf Siege angewiesen ist, kann Münster nach dem bereits feststehenden Abstieg befreit aufspielen – eine Konstellation, die erfahrungsgemäß für besondere Spiele sorgt. Die SparkassenStars wissen, dass sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben dürfen, wenn sie ihre Chancen auf die Endrunde wahren wollen. Gleichzeitig zeigte sich zuletzt eine leichte Leistungssteigerung, an die nun angeknüpft werden soll.

Münster hingegen präsentierte sich trotz Niederlage gegen die Artland Dragons kämpferisch und in guter Form, was unter anderem mit der Rückkehr von Center Adam Touray zusammenhängt. Gerade diese Mischung aus neu gewonnener Stabilität und fehlendem Druck macht die Gäste gefährlich. Die bisherigen Duelle zwischen beiden Teams waren häufig eng, emotional und von viel Derby-Charakter geprägt, sodass auch diesmal ein intensives Spiel zu erwarten ist. Bochums Headcoach Petar Topalski warnt entsprechend: „Münster spielt in den letzten Wochen immer besser und besser. Nach dem sicheren sportlichen Abstieg können sie ohne zusätzlichen Druck die Saison zu Ende spielen. Dies macht sie noch gefährlicher. Unsere Arbeit in den letzten Wochen macht sich im Training schon bemerkbar. Jetzt müssen wir es am Samstag auf dem Parkett zeigen und das Spiel konzentriert von der ersten bis zu letzten Minuten angehen“.

Auch Geschäftsführer Tobias Steinert unterstreicht die Bedeutung der Partie und die emotionale Komponente: „Wir haben im letzten Spiel in Crailsheim einen spürbaren Schritt nach vorne gemacht und wollen uns selbst dafür gegen Münster belohnen. Es ist schade, dass die Saison für die Uni Baskets schon entschieden ist. Dennoch freue ich mich auf eine vorerst letzte Derby-Athmosphäre gegen Münster. Uns hat in der ProB und dann später in der ProA eine intensive sportliche, aber immer faire, Rivalität verbunden. Ich freue mich auf das letzte Heimspiel der regulären Saison. Wir werden alles uns in der Macht stehende dafür tun, dass dies nicht das letzte Heimspiel in dieser Saison wird“.

 

25.04.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Tigers Tübingen 

Zum Abschluss der Auswärtssaison reisen die Tigers Tübingen zu den Paderborn Baskets. Sportlich geht es für beide Teams zwar um keine existenziellen Ziele mehr, dennoch bietet die Partie die Chance auf einen versöhnlichen Saisonendspurt. Sowohl Tübingen als auch Paderborn haben am vergangenen Wochenende vorzeitig den Klassenerhalt gesichert. Entsprechend können beide Mannschaften ohne großen Druck in die Begegnung gehen. Während die Tigers zuletzt ein Comeback gegen Koblenz feierten, setzten die Paderborner mit einem Auswärtssieg in Kirchheim ein Ausrufezeichen.

Tübingens Co-Trainer Troy Culley betont nach dem gesicherten Ligaverbleib die neue Ausgangslage: „Der große Druck ist jetzt weg. Jetzt gilt es, in den verbleibenden zwei Partien die Saison bestmöglich abzuschließen. Zum einen für unsere Fans, die uns in dieser schwierigen Runde toll unterstützt haben, und zum anderen können wir uns in der Tabelle auch noch etwas verbessern.“ Gleichzeitig warnt er vor den Stärken des Gegners: „Paderborn ist ein gefährliches Team. Im Hinspiel konnten wir Jonathan Klussmann (23 Punkte) und Efosa Osawe (19 Zähler) nicht in den Griff bekommen. Speziell gegen diese beiden Akteure müssen wir besser verteidigen“.

Tatsächlich gehören Klussmann und Osawe zu den prägenden Spielern der Gastgeber. Vor allem Klussmann ist als Topscorer und Spielmacher der zentrale Akteur im Offensivspiel. Insgesamt zeichnet sich Paderborn durch eine ausgeglichene Offensive aus, während Tübingen vor allem an der Freiwurflinie Nachholbedarf hat, hier stellen die Gastgeber ligaweit den besten Wert. Für die Tigers und Baskets geht es nun darum, die Saison stabil zu Ende zu bringen und möglicherweise noch einen Platz in der Tabelle gutzumachen.

 

26.04.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers

Bei den GIESSEN 46ers ist vor dem Saisonendspurt der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wieder Ruhe und Stabilität eingekehrt. Nach einer Phase mit einigen Rückschlägen steht dem Team nahezu der komplette Kader zur Verfügung, sodass die Vorbereitung auf die letzten Spiele unter deutlich besseren Voraussetzungen läuft. Die Niederlage zuletzt gegen die RheinStars Köln ist aufgearbeitet, der Fokus liegt nun klar auf den kommenden Aufgaben. Am vorletzten Spieltag geht es auswärts zu den Eisbären Bremerhaven. Für Gießen ist das Spiel vor allem mit Blick auf die Playoffs wichtig, da die verbleibenden Partien genutzt werden sollen, um sich weiter einzuspielen und die richtige Form zu finden.

Headcoach Branislav Ignjatovic sieht genau darin den größten Nutzen: „Die restlichen beiden Partien sind die besten Trainingseinheiten für die K.o.-Runde“ und ergänzt: „Die Uhren werden bald angehalten, dann beginn die Saison von Neuem.“ Die 46ers reisen dabei mit Selbstvertrauen an, nicht zuletzt wegen ihrer stabilen Auswärtsleistungen in dieser Saison. Gleichzeitig wartet mit Bremerhaven ein anspruchsvoller Gegner, der noch um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs kämpft und entsprechend unter Druck steht. Trotz einiger Ausfälle haben sich die Eisbären personell verstärkt und verfügen über einen tief besetzten Kader, was sie zu einem echten Härtetest macht. Für Gießen geht es daher weniger um das Ergebnis allein, sondern vor allem darum, Stabilität, Rhythmus und Selbstvertrauen für die entscheidende Saisonphase mitzunehmen.

 

26.04.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Nürnberg Falcons BC 

Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die RheinStars Köln noch einmal ein Heimspiel auf dem Programm: In der Motorworld am Butzweiler Hof empfangen die Kölner die Nürnberg Falcons und wollen an die starke Leistung beim 87:77-Auswärtssieg bei den GIESSEN 46ers anknüpfen. Die Ausgangslage verspricht Spannung, denn beide Teams bewegen sich im engen Mittelfeld der Tabelle und weisen identische Heim- und Auswärtsbilanzen auf. Für die RheinStars geht es dabei nicht nur um den nächsten Sieg, sondern auch um eine mögliche Verbesserung in der Tabelle. Mit einem Erfolg wäre erstmals in dieser Saison ein einstelliger Tabellenplatz möglich – ein klares Zeichen für die positive Entwicklung der letzten Monate. Headcoach Zoran Kukic richtet den Fokus dabei vor allem auf die Fans:

„Wir wollen unseren Fans noch einmal ein erfolgreiches Spiel liefern, darauf haben alle Lust; die Jungs, wir als Trainer und alle anderen sicher auch“. Auch Geschäftsführer Sport Stephan Baeck hebt die Entwicklung hervor und blickt gleichzeitig nach vorne: „Das würde unsere gute sportliche Entwicklung in den vergangenen Monaten sicher noch einmal sichtbar unterstreichen. Auch wenn wir unabhängig vom abschließenden Tabellenstand schon jetzt eine sehr positive Bilanz ziehen könnten. Wer hätte gedacht nach unserem Start, dass wir so sicher und frühzeitig die Klasse halten würden. Aber das stellen wir erst einmal hinten an. Wir wollen jetzt alle zusammen unsere Zuschauer begeistern und das nächste Spiel gewinnen.“ Mit Nürnberg wartet jedoch ein unangenehmer Gegner, der zuletzt mit einem knappen 70:69-Erfolg gegen die BG Göttingen auf sich aufmerksam machte. Spieler wie Brandton Chatfield, Vincent Friederici, Trevor Baskin und Evan Taylor sorgen für offensive Qualität und machen die Falcons schwer ausrechenbar.

 

26.04.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. BBC Bayreuth

Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gastiert der BBC Bayreuth bei den EPG Baskets Koblenz. Beide Teams sind punktgleich im Tabellenmittelfeld, haben den Klassenerhalt sicher und keine Chance mehr auf die Playoffs – entsprechend geht es vor allem um einen versöhnlichen Saisonabschluss. Während Bayreuth zuletzt knapp gegen Spitzenreiter Hagen unterlag, mussten sich die Koblenzer nach einer eigenen Führung noch in letzter Sekunde in Tübingen geschlagen geben. Besonders die wiederholten Probleme in engen Schlussphasen ärgern die Gastgeber. Koblenz-Coach Stephan Dohrn fand nach der Niederlage klare Worte: „Aus unserer Sicht haben wir das Spiel weggeworfen, auch wenn wir über weite Strecken eine ordentliche Leistung abgeliefert haben. Zum wiederholten Male in dieser Saison haben wir dann in der Crunchtime zu viel falsch gemacht. Für uns ist es leider ein Spiegelbild der gesamten Spielzeit.“ Für Bayreuth ist die Partie auch eine Chance zur Revanche, nachdem das Hinspiel deutlich verloren ging. Headcoach

Lukas Hofer richtet den Blick klar auf die Stärken des Gegners: „Koblenz kann ein sehr unangenehmes Team sein. Sie spielen Fullcout-Defense und versuchen, traps zu stellen. In Fastbreak- und Überzahlsituationen sind sie absolut fantastisch, daher ist dies genau das, was wir ihnen nicht geben dürfen. Wir müssen versuchen, das Tempo zu kontrollieren. Wir haben auf jeden Fall eine Rechnung offen, weil uns Koblenz im Hinspiel in der Oberfrankenhalle so vom Feld gefegt hat. Wir werden dies auf jeden Fall als Aufhänger nehmen und extra motiviert nach Koblenz fahren. Calvin Wishart ist sicherlich die Schlüsselfigur in der Offense der EPG Baskets, ihn werden wir versuchen, aus dem Spiel zu nehmen. Wir hoffen, dann mit einem Sieg aus Koblenz heimfahren zu können.“ Im Fokus steht dabei vor allem Koblenz-Playmaker Calvin Wishart, der das Offensivspiel prägt. Gleichzeitig verfügen die Gastgeber über mehrere athletische und variable Spieler, die besonders in Umschaltsituationen gefährlich sind.

Vorberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

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23.04.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wartet auf den BBC Coburg die nächste große Herausforderung: Nach dem souveränen 2:0-Erfolg im Achtelfinale treffen die Vestestädter nun auf die Baskets Juniors TSG Westerstede. Beide Teams gingen mit viel Selbstvertrauen in die Serie. Während Coburg vor allem mit starker Defensive überzeugte, präsentierten sich die Oldenburger als eines der offensivstärksten Teams der Liga. Schon in der Hauptrunde gehörte der Nachwuchs aus Niedersachsen zu den besten Angriffsmannschaften und bestätigte diese Qualität auch in den Playoffs mit zwei erfolgreichen Spielen gegen den FC Bayern Basketball II.

Im Fokus steht dabei insbesondere Jon’il Fugett, der zu den Topscorern der Liga zählt und auch in der ersten Playoff-Runde herausragte Leistungen zeigte. Unterstützt wird er unter anderem von Colin Schroeder, der ebenfalls konstant punktet und dem Oldenburger Spiel zusätzliche Stabilität verleiht. Coburg setzt dagegen weiterhin auf seine defensive Stärke. Bereits im Achtelfinale ließ das Team nur wenige Punkte zu und konnte sich so auch in engen Spielen durchsetzen. Genau dieser Ansatz dürfte auch im Duell mit der offensivstarken Mannschaft aus Oldenburg entscheidend werden. Nico Höllerl betonte vor der Partie:

„Nach dem erfolgreichen Achtelfinale gegen Neustadt wartet jetzt mit Oldenburg ein ähnlich starker Gegner auf uns. Unsere Ziele vom Anfang der Saison haben wir zwar schon erreicht, doch jetzt wollen wir alle natürlich mehr. Oldenburg ist ein sehr physisches Team, wo jeder genau seine Rolle kennt. Da müssen wir es unbedingt schaffen, unsere aggressive Defense wieder aufs Feld zu bringen. Sollte uns das gelingen und bewegen wir im Angriff dazu den Ball so, wie wir es können, werden wir am Donnerstag auch eine realistische Chance auf den Sieg haben. Wir hoffen hierbei natürlich wieder auf den Support unserer Fans, die uns die ganze Saison über schon so fantastisch unterstützt haben. Wir zählen auf euch als 6. Mann in der HUK-COBURG arena!“

 

23.04.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum „kleinen Schwaben-Derby“ zwischen der Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg und der OrangeAcademy. Beide Teams haben ihre Achtelfinalserien mit 2:0 gewonnen und gehen nun mit viel Selbstvertrauen in das Duell der Top 8. Die Ausgangslage ist dabei klar verteilt: Ulm geht als Hauptrunden-Erster und Top-Seed ins Viertelfinale, während Ludwigsburg als Herausforderer antritt. Schon in der regulären Saison konnte die OrangeAcademy beide direkten Duelle für sich entscheiden, was die Favoritenrolle zusätzlich unterstreicht. Ulm überzeugte bislang vor allem durch Konstanz und Ausgeglichenheit. Mehrere Spieler punkten regelmäßig zweistellig, dazu kommt eine enorme Stärke beim Rebounding, wo das Team ligaweit führend ist.

Auch im Achtelfinale gegen die Dragons Rhöndorf zeigte die Mannschaft ihre Qualität – sowohl beim deutlichen Sieg im ersten Spiel als auch im knappen Auswärtserfolg. Die Ludwigsburger präsentierten sich hingegen ebenfalls stark, mussten in ihrer Serie gegen Itzehoe jedoch mehr kämpfen. Besonders auffällig: Die Tiefe im Kader. Neben den Führungsspielern konnten immer wieder Rollenspieler entscheidende Akzente setzen, was die Mannschaft schwer ausrechenbar macht. Für Ludwigsburg wird es entscheidend sein, defensiv stabil zu stehen und die Stärken der Ulmer möglichst einzuschränken. Gleichzeitig hoffen die Gelb-Schwarzen, erneut über mannschaftliche Geschlossenheit und Energie zu kommen, um den Favoriten zu ärgern. Trotz klarer Rollenverteilung verspricht das Duell eine enge und intensive Serie, in der beide Teams mit ähnlicher Spielphilosophie und viel jungem Talent aufeinandertreffen.

 

23.04.2026 20:00 Uhr LOK BERNAU vs. Hertener Löwen

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum Duell zwischen LOK BERNAU und den Hertener Löwen. Beide Teams kennen sich bereits aus der Hauptrunde, in der Bernau zwar beide Spiele für sich entscheiden konnte, jedoch jeweils hart gefordert wurde. Auch diesmal deutet alles auf eine enge Serie hin. Herten überzeugte bereits im Achtelfinale mit offensiver Variabilität und mehreren gefährlichen Scorern. Spieler wie Bryant Allen oder Faton Jetullahi können jederzeit ein Spiel prägen, während auch andere Akteure regelmäßig zweistellig punkten. Genau diese Ausgeglichenheit macht die Löwen schwer auszurechnen. Bernau geht mit Selbstvertrauen in die Serie, weiß aber um die Herausforderungen. Schon in den direkten Duellen zeigte sich, dass Herten vor allem zu Beginn gefährlich ist und schnell ins Spiel findet. Entscheidend wird daher sein, früh Stabilität ins eigene Spiel zu bringen und über die gesamte Spielzeit konstant zu agieren.

Headcoach Dan Oppland sagte vor dem Auftaktspiel: „In den Playoffs treffen wir auf gute Basketballteams. Für uns wird es wichtig sein, die schwachen Phasen aus unserem Spiel herauszubekommen und insgesamt konstanter zu werden. Ich war stolz, dass wir zuletzt zurückgekommen sind und am Ende sehr gut gewonnen haben. Trotzdem gibt es vor allem in der Defensive noch viele Dinge, die wir verbessern müssen. Herten ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Sie haben weitgehend das gleiche Team wie im vergangenen Jahr, spielen schon seit ein paar Jahren zusammen und haben zuletzt die Meisterschaft in der Regionalliga gewonnen. Sie kennen diese Atmosphäre und solche Situationen. Deshalb wird das keine leichte Aufgabe. Wir müssen bereit sein für diesen Kampf. Es fängt mit der Defense an – immer mit der Defense.“

 

23.04.2026 20:00 Uhr ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 

Zum Auftakt des Viertelfinals in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum Derby zwischen den ETB Miners Essen und den EN Baskets Schwelm. Beide Teams kämpfen in der Best-of-Three-Serie um den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangslage spricht zunächst für Essen. Die Miners beendeten die Hauptrunde als Tabellenerster und konnten auch beide direkten Duelle gegen Schwelm für sich entscheiden. Zudem gehen sie mit Heimvorteil in die Serie. Schwelm reist jedoch mit viel Selbstvertrauen an. Nach einem umkämpften Achtelfinale setzte sich das Team erst im entscheidenden dritten Spiel durch und bewies dabei große mentale Stärke. Besonders die geschlossene Teamleistung und die Fähigkeit, auch Rückstände zu drehen, machen die Baskets zu einem unangenehmen Gegner. Im Fokus stehen auf Seiten der Gäste vor allem Robert Merz, der zuletzt mit starken Scoring-Leistungen überzeugte, sowie Spielmacher Marius Stoll, der das Spiel lenkt und für Struktur sorgt.

Gleichzeitig zeichnet sich Schwelm durch eine ausgeglichene Mannschaft aus, in der mehrere Spieler Verantwortung übernehmen können. Für Essen wird es entscheidend sein, die Schlüsselspieler des Gegners zu kontrollieren und die eigene Dominanz aus der Hauptrunde aufs Feld zu bringen. Headcoach Lars Wendt sagte vor der Partie: „Wir treffen nun bereits zum vierten und mindestens fünften Mal auf Schwelm – neben dem Vorbereitungsspiel und den beiden regulären Saisonspielen jetzt in den Playoffs. Uns erwartet eine sehr abgezockte und gut gecoachte Mannschaft, die selbst ohne zwei ihrer Leistungsträger Leitershofen aus den Playoffs geworfen hat. Entscheidend wird sein, dass wir die drei zentralen Akteure, die die Hauptlast im Spiel tragen, besser kontrollieren. Gelingt uns das, haben wir eine sehr gute Chance, das erste Spiel für uns zu entscheiden.“ Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder betonte die Qualität des Gegners:

„Wir spielen gegen Schwelm, die sich trotz zweier Auswärtsspiele und einem Rückstand von 1:0 erfolgreich gegen Leitershofen durchsetzen konnten. Es war unter anderem eine beachtliche Leistung von Robert Merz, der einen großen Teil der Saison gefehlt hat und mit seinem Team die Serie noch gedreht sowie das Spiel in Leitershofen ganz ruhig und souverän nach Hause gebracht hat. Schwelm hat es geschafft zu kompensieren, dass mit Noba, Nyberg und Klesper gleich drei Leistungsträger gefehlt haben, und ist so ins Viertelfinale eingezogen. Wir treffen also auf einen wahnsinnig starken Gegner, der sich in den letzten Wochen und Monaten immens gesteigert hat. Mit einem überragenden Aufbauspieler wie Marius Stoll, der langsam wieder zu der Form zurückfindet, die er in der vergangenen Saison hatte, tritt das Team ganz anders auf als noch vor einigen Monaten. Dazu kommt mit Petterson ein sehr starker Amerikaner, der im Schnitt 20 Punkte macht.“

Spielleitung sanktioniert Vorfälle mit Gießener Fans

Beim ProA-Spiel zwischen den Gießen 46ers und den HAKRO Merlins Crailsheim am 04.04.2026 wurden der Spielleitung zwei Verstöße gegen die Richtlinie „Fanverhalten und Sicherheit“ gemeldet. Beide Vorfälle wurden geprüft und jeweils mit einer Geldstrafe sanktioniert.

Die Gießen 46ers wurden für das Verhalten eines ihnen zuzuordnenden Zuschauers bestraft, der einen Schiedsrichter beleidigte und ihm den Mittelfinger zeigte. Der betreffende Fan wurde bereits während des Spiels der Halle verwiesen und soll zusätzlich mit einem Hallenverbot belegt werden.

Darüber hinaus wurden die Gießen 46ers für vermeintlich rassistische Äußerungen aus dem Zuschauerbereich gegenüber dem Crailsheimer Trainer David McCray sanktioniert. Eine eindeutige Identifizierung der verantwortlichen Personen steht derzeit noch aus.

Nach Becherwürfen auf Münsteraner Spieler Ende Januar sowie Beleidigungen gegenüber einer Schiedsrichterin im November, die ebenfalls sanktioniert wurden, handelt es sich um den dritten Vorfall in der laufenden Saison, bei dem Gießener Zuschauer beteiligt waren.

Grundlage für die Entscheidungen ist § 16 RFS, wonach für Vergehen von Zuschauern gegen den betreffenden Bundesligisten Geldstrafen zu verhängen sind. Die Entscheidungen ergingen gemäß § 80 Abs. 2 sowie § 78 der Spiel- und Verfahrensordnung (SuVO) in Verbindung mit §§ 16 RFS sowie § 2 Nr. 6 und 8 SuVO und Ziffer 4.7 des Strafenkatalogs. Die Entscheidung über die Verfahrenskosten erfolgte gemäß § 27 der Rechtsmittel- und Schiedsgerichtsordnung.

RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4: Ticketverkauf gestartet – Spielplan veröffentlicht

In einem Monat ist es endlich so weit: Vom 15. bis 17. Mai 2026 kämpfen Deutschlands beste Nachwuchsteams um die Deutsche Meisterschaft. Beim gemeinsamen Top-Event der WNBL (weibliche U18), NBBL (männliche U19) und JBBL (männliche U16) trifft sich die Elite des deutschen Jugendbasketballs. Das Event wird erneut gemeinsam mit ALBA BERLIN in der Sömmeringhalle in Berlin ausgerichtet.

Das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 findet vom 15. bis 17. Mai 2026 über drei Tage statt. Den Auftakt machen am Freitagnachmittag die vier besten Teams der JBBL, die in zwei Halbfinals die Finalteilnehmer um die Deutsche Meisterschaft der männlichen U16 ermitteln. Am Samstag folgen zunächst die beiden Halbfinals der WNBL, in denen die Finalistinnen der weiblichen U18 ausgespielt werden. Im Anschluss gehen die Teams der NBBL in ihren Halbfinalpartien auf die Jagd nach den Finaltickets der männlichen U19.

Die Entscheidungen um die Titel fallen traditionell am Sonntag: Zuerst wird das Finale der JBBL ausgetragen, danach folgt das Endspiel der WNBL, bevor das Wochenende mit dem Finale der NBBL seinen Abschluss findet.

Spielplan im Überblick:

Freitag, 15. Mai 2026
16:30 Uhr  JBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  JBBL Halbfinale 2

Samstag, 16. Mai 2026
11:30 Uhr  WNBL Halbfinale 1
14:00 Uhr  WNBL Halbfinale 2
16:30 Uhr  NBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  NBBL Halbfinale 2

Sonntag, 17. Mai 2026
10:30 Uhr  JBBL Finale
13:15 Uhr  WNBL Finale
16:00 Uhr  NBBL Finale

Die Teilnehmerinnen der WNBL stehen bereits fest: TG Main Sharks Würzburg, TS Jahn München, ALBA Berlin und Phoenix-TSV Hagen haben sich für das TOP4 qualifiziert. Welche Teams in der NBBL und JBBL Mitte Mai in der Sömmeringhalle auf dem Parkett stehen, entscheidet sich aktuell in den laufenden Playoffs. Spätestens Anfang Mai stehen alle Teilnehmer des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 fest.

Der Ticketverkauf für das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 ist ab sofort gestartet. Eintrittskarten sind im Online-Shop unter albaberlin.de/top4tickets erhältlich. Kinder unter 6 Jahren erhalten freien Eintritt.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!