RASTA in Bremerhaven: Wiedersehen mit dem Ex-Kapitän!

Wenn RASTA Vechta am Sonntag (15 Uhr) in Bremerhaven antritt, gibt es auch ein Wiedersehen mit dem Ex-Kapitän. Flavio Stückemann nämlich unterschrieb im Sommer bei den Eisbären und kehrte RASTA nach drei Jahren den Rücken. Jetzt will er mit den Nordlichtern noch einmal in der Beko BBL angreifen.

Heimisch fühlt sich Flavio Stückemann in seinem neuen Zuhause Bremerhaven bereits. Auch sportlich läuft es für den 29-jährigen bei seinem neuen Arbeitgeber. Entgegen einigen Kollegen blieb er von Verletzungen bisher verschont. Auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, mit dem er von der 2. Basketball-Bundesliga Prob bis in die Beko Basketball Bundesliga aufgestiegen war, freut sich der ehemalige Kapitän der Vechtaer sehr: „Natürlich tue ich das. Auch wenn es viele neue Gesichter sind, werde ich wohl immer verfolgen was bei RASTA abgeht nach der tollen Zeit. Zudem freue ich mich auf den ‚Klettverschluss’ und die anderen Gesichter, die immer unterstützend zur Seite standen. Gegen RASTA wird es wohl nie mehr ein Spiel sein wie jedes andere“.

Einer der Nachfolger von Stückemann beim „geilsten Club der Welt“ kann bisher nicht wirklich von einer geglückten Preseason sprechen. Im ersten Training am Abend des 9. Augusts verletzte sich Ahmad Smith, der Point Guard konnte daraufhin wochenlang nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren. An einen Einsatz in einem der bisher drei Testspiele jedenfalls war nicht zu denken. Licht am Ende des Tunnels jedoch ist zu sehen. In der kommenden Woche soll der gerade 30 Jahre alt gewordene US-Amerikaner wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Das Pech des einen war bei RASTA das Glück der anderen Guards. Kevin Smit und Axel Jarchow waren in Abwesenheit des vermeintlichen Starters Smith gefragt und wussten zu überzeugen. Stephen Arigbabu jedenfalls war angetan von den Leistungen der zwei: „Auf jeden Fall haben sich Kevin und auch Axel in dieser Zeit ohne Ahmad hervorragend präsentiert. Die beiden haben gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist. Und mir als Trainer gibt das natürlich ein gutes Gefühl, zu wissen, dass hinter dem Starting Point Guard zwei gute Alternativen in den Startlöchern stehen.“

Arigbabu sieht die positiven Dinge der bisher allein aufgrund der Verletzungsprobleme durchwachsen verlaufenen RASTA-Saisonvorbereitung. Das ein oder andere Wehwehchen gehört zu einer intensiven Phase des Trainings einfach dazu. Ärgerlich sind permanente Personalsorgen trotzdem. „Als ich jetzt die letzten Wochen rekapituliert habe, ist mir so richtig bewusst geworden, dass wir noch nicht ein einziges Mal in voller Mannschaftsstärke trainieren, geschweige denn: spielen, konnten. Ich kann daher mit dem Stand der Vorbereitung nicht zufrieden sein. Aber: Ich bin sehr zufrieden mit dem, wie das Team damit umgeht und wie jeder einzelne Spieler trainiert“, betont der 42-jährige ehemalige Nationalspieler. Dessen Pläne für die Preseason sehen ganz klar eine Fokussierung auf das Wesentliche vor. Die eingestreuten Testspiele seien sehr wichtig. Aber das Ergebnis nicht relevant für das, was da in der regulären Saison kommen soll. „Wer mich kennt weiß, dass ich das nackte Ergebnis eines Testspiels als das ansehe, was es ist: es ist sekundär. Im Vordergrund solcher Partien steht das Zusammenwachsen eines Teams, das Einstudieren der Spielzüge. Darauf achte ich in erster Linie und nicht auf das, was am Ende die Anzeigetafel hergibt“, so Arigbabu.
Als ehemaliger Top-Internationaler, der natürlich noch gut weiß, wie seine Spieler so ticken, ist sich Stephen Arigbabu natürlich im Klaren darüber, dass Basketballer – wie jeder andere Sportler auch – lieber spielen als trainieren. Daher freuen sich auch alle auf den kommenden Test gegen den Erstligisten. „Bremerhaven ist aus meiner Sicht noch stärker einzuschätzen, als unser letzter Gegner aus der Beko BBL, die Crailsheim Merlins. Die Eisbären hatten zwar wie wir schon erhebliches Verletzungspech. Doch wenn die Saison erst einmal losgeht denke ich schon, dass Calvins Truppe um einen Platz in den Playoffs kämpfen wird“, meint der RASTA-Trainer. Und seinen Kollegen Calvin Oldham wird diese Einschätzung sicherlich genauso gerne hören, wie Flavio Stückemann.

 

(RASTA Vechta)

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