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Nat Diallo wechselt nach Ulm

Junioren-Nationalspieler kommt von RASTA Vechta zur OrangeAcademy.

Der 19-jährige Nat-Sidi Diallo erhält bei BBU ‘01 einen Dreijahresvertrag und soll zunächst in der ProB-Mannschaft der OrangeAcademy eingesetzt werden. Darüber hinaus steht der 2,05 Meter große Abiturient im erweiterten Bundesliga-Kader. „Nat verfügt über eine Menge athletisches Potenzial und weiß genau, woran er arbeiten muss, um ein BBL-Spieler zu werden“, sagt Chris Ensminger, der Diallo schon Ende Mai bei einem Besuch in Ulm kennengelernt hat. Dabei hat Ensminger insbesondere Diallos Teamfähigkeit überzeugt:

„Er ist ein starker Rebounder und ein echter Teamplayer, der in der Verteidigung mehrere Positionen abdecken kann. Die OrangeAcademy ist für seine Entwicklung der richtige nächste Schritt“, so Ensminger.

Bisher lief Diallo für die zweite Mannschaft von RASTA Vechta in der Regionalliga und für die Young Rasta Dragons in der NBBL auf. Wenngleich der athletische Big Man in Vechta im Schatten der Toptalente Philipp Herkenhoff und Luc van Slooten stand, konnte er sich für die U18-Nationalmannschaft empfehlen, mit der er 2018 das Albert-Schweitzer-Turnier gewann. 2019 wurde Diallo für das NBBL-Allstar-Spiel nominiert und beendete die Saison in der Nachwuchs Basketball Bundesliga im Schnitt mit einem Double Double (13,1 Pkt / 10,3 Reb). Der in Lüttich (Belgien) geborene Forward spielte zunächst Fußball und Basketball gleichzeitig und entschied sich erst im Alter von 13 Jahren, ausschließlich dem orangenen Leder nachjagen zu wollen.

Zur Person

Geboren: 3. Februar 2000
Nationalität: Deutsch
Größe: 2,05m
Gewicht: 94kg
Position: Forward

Bisherige Teams:

SC Rasta Vechta 2 (Regionalliga), Young Rasta Dragons (JBBL, NBBL).

Größte Erfolge:

NBBL Allstar (2019), Sieger Albert-Schweitzer-Turnier (2018), NBBL-Finalist (2018), Juniorennationalmannschaft (U16/U18)

 

(OrangeAcademy)

Spanish eyes: Pedro Calles ist RASTAs Head Coach

Pedro Calles wird RASTA Vechta als Head Coach in die easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 2018-19 führen. Der 34-jährige Spanier ist bereits seit 2015 in Vechta aktiv, war an der Pariser Straße zunächst Assistant Coach von Andreas Wagner und dann von Doug Spradley und maßgeblich an den Erfolgen der letzten Jahren beteiligt. Zuvor arbeitete Calles in Deutschland für die Artland Dragons (2012 bis 2015) unter den Cheftrainern Stefan Koch und Tyron McCoy. Bei RASTA unterschrieb Pedro Calles einen Zweijahresvertrag.

Mit Pedro Calles erreichte RASTA Vechta sowohl 2016 als auch 2018 das Finale in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Der Spanier ist ein exzellenter Analytiker, Motivator und Lehrer – ein 24/7-Basketball-Liebhaber. „Pedro Calles hat sich, nach unserer Entscheidung mit einem neuen Head Coach die Zukunft anzugehen, als unser Wunschkandidat herauskristallisiert. In den drei Jahren bei RASTA konnten wir sowohl seine Arbeit als auch seine Persönlichkeit sehr genau kennenlernen. Pedro ist trotz seines noch jungen Alters erfahren, hat unter sehr guten Trainern gearbeitet und hatte ausschlaggebenden Anteil am Erfolg der zwei Aufstiegsjahre. Er steht zu 100% hinter dem Weg, den wir bei RASTA in Zukunft gehen wollen und ist jetzt bereit, den nächsten Schritt zu machen. Ich freue mich daher sehr, dass er sich für den Posten als Head Coach bei RASTA Vechta entschieden hat“, so Geschäftsführer Stefan Niemeyer.

Mit der Beförderung zum Cheftrainer übernimmt Pedro Calles nicht nur die Profis RASTAs in der easyCredit Basketball Bundesliga sondern wird auch ein Auge auf die Entwicklung in den weiteren Leistungsteams haben. RASTAs Farmteam spielt in der 1. Regionalliga Nord, die U19 und die U16 der YOUNG RASTA DRAGONS sind in der Nachwuchs und in der Jugend Basketball Bundesliga aktiv. „Ich darf hier bei RASTA Teil einer sich weiter sehr positiv entwickelnden Organisation sein, die das Zeug dazu hat, sich endgültig unter den Top-20 im deutschen Basketball zu etablieren. Ab sofort geht es darum, einen erstligatauglichen Kader für die easyCredit BBL zusammenzustellen.“

„Mein Ziel ist, dass RASTA wie schon in dieser Saison eine Mannschaft bekommt, die ein Team ist, in dem sich einer für den anderen einsetzt bis aufopfert und auch dadurch zum Erfolg kommt.“

Pedro Calles wurde am 24. August 1983 in Córdoba geboren, wuchs auch dort auf. Schon mit Anfang 20 konzentrierte sich Calles voll und ganz auf eine Karriere als Basketball-Trainer konzentrierte. Calles, der 2006 seinen Bachelor in Sportwissenschaften von der Universität in Granada erhielt und 2009 beim spanischen Basketball-Verband FEB die höchste Trainerausbildung abgeschlossen hat (Master Basketball Training), begann seine Karriere als Athletik- und Konditionstrainer beim spanischen Drittligisten Cajasol Cordoba, bei dem er parallel auch Head Coach der U18-Mannschaft und anschließend Assistenztrainer der Profis wurde. 2010 wechselte der Spanier innerhalb der LEB Silber zu Plasencia Extremadura, wo er ebenfalls als Athletik- und Assistenztrainer fungierte und im Dezember 2011 zum Headcoach befördert wurde. Mit den Artland Dragons erreichte Calles 2013 das Pokal-Halbfinale und ein Jahr später das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft.

Mit seiner Frau Ana, die aus Granada stammt, und Weimaraner-Hündin Troyka lebt der Spanier seit nunmehr drei Jahren in Vechta. Ana arbeitet bereits seit Ende 2014 als Tierärztin in Garrel, 30 Kilometer nördlich von Vechta. Im Spätsommer erwartet das Ehepaar den ersten Nachwuchs. „Wir fühlen uns hier in der Region sehr wohl. Vechta ist schnell zur zweiten Heimat geworden. Mit unserer Hündin sind wir viel in der Natur unterwegs. Auch wenn die Zeit neben dem Basketball sehr knapp bemessen ist, genieße ich die Zeit, die wir hier haben, sehr.“

 

(RASTA Vechta)

NEUE SAISON: RASTA UND SPRADLEY GEHEN GETRENNTE WEGE

RASTA Vechta und Coach Doug Spradley werden die Zusammenarbeit nach dem Ende der aktuellen Saison nicht fortsetzen. Darauf verständigten sich der Klub und der 51-jährige Deutsch-Amerikaner nach intensiven Gesprächen in den vergangenen Wochen. Spradley hatte RASTA Anfang Februar des letzten Jahres in der easyCredit Basketball Bundesliga übernommen und steht mit den Vechtaern als Tabellenführer aktuell im Playoff-Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

Die Entscheidung, dass es zu keiner Vertragsverlängerung kommen wird, traf RASTAs Geschäftsführung bereits Anfang April, noch vor der für die Vechtaer erfolgreich gestarteten Viertelfinal-Serie gegen Phoenix Hagen. „Sowohl die Nachricht als auch der Zeitpunkt mag für den ein oder anderen überraschend kommen. Und jetzt im Moment zählt für uns auch nichts anderes, als uns auf die Playoffs zu konzentrieren. Aber genauso müssen wir schon an die Zukunft denken. Und es ist für beide Seiten nur sinnvoll, diese Entscheidung jetzt bekanntzugeben, damit parallel zum laufenden Spielbetrieb sowohl wir als Klub als auch Doug und sein Agent sich um die nächsten Schritte kümmern können“, erklärte Stefan Niemeyer, Geschäftsführer RASTA Vechtas.

Für Doug Spradley ist RASTA nach Paderborn (2001 bis 2009), Bremerhaven (2009 bis 2013) und Würzburg  (2014 bis 12/2016) die vierte Station als Trainer. Sowohl mit Paderborn (2006) als auch mit Würzburg (2015) schaffte er den Aufstieg in die easyCredit Basketball-Bundesliga. Als Coach der Eisbären Bremerhaven erreichte der ehemalige BBL-Spieler 2010 sogar das Halbfinale der deutschen Elite-Liga. „Sicherlich hätte ich meine Arbeit in Vechta auch über diese Saison hinaus gerne fortgesetzt. Aber in den Gesprächen ist deutlich geworden, dass es unterschiedliche Vorstellungen von der zukünftigen Arbeit gibt und es einfach nicht mehr passen würde. Mein großes Ziel ist weiterhin, mein Team bis ins Finale und auch zur Meisterschaft zu führen. Dafür arbeiten wir gemeinsam sehr hart und haben bewiesen, dass wir auch das Zeug dazu haben“, so Spradley.

Das erste Spiel nach der Bekanntwerden der Personalie bestreitet RASTA Vechta am Mittwoch um 19.30 Uhr bei Phoenix Hagen. Spiel 1 der Best-of-five-Serie hatte RASTA am Samstagabend Zuhause mit 104:76 gewonnen. „Ich bin mir zu 100% sicher, dass Doug und das Team sowie der Staff voll fokussiert sind auf unsere Ziele. Bisher wurde sehr gute Arbeit geleistet, wofür alle im Klub Doug Spradley dankbar sind. Jetzt geht es darum, die Ernte einzufahren und dafür wünsche ich unserem Coach und den Spielern alles Gute“, so Niemeyer.

(RASTA Vechta)

ANGT: Luc van Slooten und Nat Diallo dabei

Großer Auftritt in roten Trikots! RASTA Vechtas Talente Luc van Slooten (15) und Nat Diallo (18) nahmen am renommierten ADIDAS NEXT GENERATION TOURNAMENT in München teil – als Gastspieler der U18 des FC Bayern Basketball. Mit den Gastgebern erreichten die Vechtaer Youngsters sogar das Finale am Sonntag.

„Wir werden die Elite des europäischen Nachwuchsbasketballs im Audi Dome sehen, das höchstmögliche Level“, sagte Daniele Baiesi, Sportdirektor des Tabellenführers der easyCredit Basketball Bundesliga, vor dem Turnier. Und mit dabei waren mit den RASTAnern Luc van Slooten und Nat Diallo auch zwei Talente aus Vechta. Wie beim sogenannten ADNGT üblich, hatten die qualifizierten Teams aus Deutschland, neben den Bayern nahmen auch Brose Bamberg, ALBA Berlin und  ratiopharm ulm am Vorrunden-Turnier teil, Gastspieler in ihre U18-Teams eingeladen. Bayerns Coach Demond Greene  (114 Länderspiele für Deutschland, EM-Silber 2005) bedankte sich schon im Vorfeld für die Kooperation und Hilfsbereitschaft RASTAs bei der Abstellung von van Slooten und Diallo.

Die RASTAner bekamen es vor insgesamt gut 5.000 Zuschauern an den drei Spieltagen und 20 angemeldeten NBA- und zig weiterer -Scouts mit Olympiacos Piraeus (Griechenland), mit Real Betis Energia Plus Seville (Spanien) und Brose Bamberg zu tun – zunächst. Denn weil aus diesen drei Spielen zwei Siege heraussprangen, schaffte es die U18 des FC Bayern sogar ins Finale. Dort unterlag man Real Madrid (Spanien) mit 57:77, verpasste das, was noch keiner deutschen Mannschaft gelungen ist: die Qualifikation fürs Finalturnier im Rahmen des EuroLeague Final Four.

Luc van Slooten kam bei den Siegen über Piräeus und Sevilla auf neun bzw. sieben Punkte. Gegen die Spanier traf der erst 15 Jahre alte Teenager zwei Dreier und holte auch noch neun Rebounds und verteilte vier Assists in fast 28 Minuten. Schließlich standen für den als Guard nominierten, bereits 2,03 Meter großen, van Slooten  im Schnitt pro Spiel in 21:10 Minuten 5,0 Punkte, 3,5 Rebounds, 1,8 Assists sowie 1,3 Steals zu Buche. Für Forward Nat Diallo sprangen im Trikot der Bayern in vier Partien im Schnitt 8:39 Minuten mit 1,5 Punkten, 1,3 Rebounds heraus. An diesem Wochenende sind dann sowohl Diallo als auch van Slooten wieder für ihre Teams in Vechta im Einsatz.

(RASTA Vechta)

Abscheid von Freese: RASTA bedankt sich

Mit dem heutigen Mittwoch ist RASTA Vechtas Kader wieder auf die vor der Saison zusammengestellten zwölf Profis reduziert worden. Jannik Freese, dem RASTA einen Sechs-Wochen-Vertrag gegeben hatte, um die Verletzung von Dirk Mädrich zu kompensieren, wird sich einer neuen Aufgabe widmen.

Freese, 2,11 Meter großer Big Man, hatte sich RASTA Mitte September angeschlossen und einen Vertrag bis Ende Oktober unterzeichnet. Sechs Spiele bestritt der gebürtige Oldenburger für den Tabellenführer der 2. Basketball-Bundesliga ProA und fühlte sich in Vechta pudelwohl. „Zuvorderst möchte ich mich bei RASTA für die schöne Zeit bedanken und für die Chance, die ich hier bekommen habe. Der Klub ist super aufgestellt, ist eine 1A-Organisation mit toller Infrastruktur. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Team und Coaches arbeiten sehr hart, die sechs Siege aus sechs Spielen kommen nicht von irgendwoher. Ich denke, dass dies ein besonderes Team ist, auch weil es charakterlich so eine gute Truppe ist. Es hat ungemein viel Spaß gemacht, im Training und im Spiel. Ich bin sehr froh, ein Teil dieses Klubs gewesen sein zu dürfen und wünsche RASTA für die Zukunft alles Gute“, erklärte der Center am Mittwoch.

Eigentlich hätte Jannik Freese am gestrigen Dienstag sein letztes Spiel für RASTA Vechta machen sollen. Doch dazu kam es wegen der kurzfristigen Spielverlegung nicht mehr. 14,7 Punkte und 5,2 Rebounds pro Partie (22:56 Minuten) steuerte Freese in sechs Partien zum Teamerfolg bei. „Wenn ein Spieler Zahlen auflegt, wie es Jannik getan hat, und dazu auch noch als Typ gut zum Klub und die Mannschaft passt, dann macht man sich natürlich Gedanken bezüglich einer Weiterverpflichtung. Fakt ist aber, dass Jannik ein BBL-Spieler ist, der völlig zurecht auch dementsprechend verdient. Und wir haben nun einmal kein Budget, das solche Extra-Ausgaben zulässt. Außerdem hat unser Kapitän Dirk Mädrich unser vollstes Vertrauen. Er wird nach seiner Verletzung wieder auf 100 Prozent kommen und dann der Leistungsträger sein, der er für den Klub seines Herzens sein möchte“, so RASTAs Geschäftsführer Stefan Niemeyer.

Bis zu seinem Engagement bei RASTA Vechta hatte Jannik Freese durchgängig in der easyCredit Basketball-Bundesliga gespielt, unter anderem für ALBA BERLIN. Und mit den EWE Baskets Oldenburg war der Absolvent der Betriebswirtschaftslehre in diesem Sommer Vizemeister geworden. Bei RASTA hinterließ Freese nicht nur bei Fans, Coaches und Teamkollegen einen sehr guten Eindruck. Auch die Klubführung um Stefan Niemeyer schätzt den Einsatz des Centers mit den 281 BBL-Spielen sehr: „Jannik hat einen außergewöhnlich guten Job gemacht. Er musste hier eine nicht ganz so leichte Rolle einnehmen, hat diese dann glänzend ausgefüllt und sich vorbildlich verhalten – auf  und abseits des Platzes. Wir können uns wirklich glücklich schätzen, Jannik in den letzten Wochen im Team gehabt zu haben und wir danken ihm für seine gezeigten Leistungen, sein Engagement und seinen Teamgeist. Wir denken, dass er, nach der hier abgelieferten Top-Vorstellung, schon sehr bald einen neuen Klub findet und wir alle bei RASTA wünschen ihm alles Gute dafür und weiterhin ein glückliches Händchen.“

(RASTA Vechta)

Tickets: RASTA mit weiteren Vorverkaufsstellen

An 66 weiteren Orten können nun Eintrittskarten für Heimspiele von RASTA Vechta gekauft werden – von Ankum bis Quakenbrück. Damit erweitert RASTA sein bisheriges Angebot für seine Fans erheblich und bietet neben der Bestellung übers Internet oder über eine Hotline weitere Möglichkeiten. Auch Tickets für das Heimspiel am Samstag (30.9., 19.30 Uhr) gegen Playoff-Kandidat MLP Academic Heidelberg können auf diesem Wege erworben werden.

Konnte man schon vor der Saison Tickets direkt bei RASTAs Medienpartnerin Oldenburgische Volkszeitung in Vechta erwerben, so ist dies nun auch in den Außenstellen der OV in Lohne, Dinklage und Damme möglich. In Vechta selbst bieten sowohl die Stadt (im Foyer des Rathaus’) als auch vier weitere Vorverkaufsstellen RASTA-Tickets an. Auch in Cloppenburg, Goldenstedt, Diepholz, Essen/Ol., Quakenbrück und sogar in Oldenburg und Bremen und weiteren Städten besteht das Angebot (s.u.). In den Vorverkaufsstellen können bis zu zehn Tickest pro Spiel pro Person erworben werden. Fans, die in einer noch größeren Gruppe zu einem Heimspiel von RASTA Vechta kommen möchten, wenden sich einfach per eMail (rasta@rasta-vechta.de) oder telefonisch (04441/8899442) an Maximilian Hansjürgens.

Ein ebenfalls ganz einfacher Weg, um an RASTA-Tickets zu kommen, bietet sich auf der Homepage des Klubs. Unter https://tickets-rastavechta.reservix.de/events können aktuell Tickets für jedes der 14 verbliebenen Heimspiele gekauft werden. Ebenso rund um die Uhr ist eine telefonisch Bestellung von Tickets möglich. Einfach die 0180 / 60 50 400 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen) anrufen und bestellen.

(RASTA Vechta)

Generalprobe: RASTA gewinnt gegen New Heroes Basketball

RASTA Vechta hat am Abend seine Generalprobe vor dem Ligastart erfolgreich gestaltet. In Bakel gewann das Team von Trainer Doug Spradley mit 70:58 (37:32) gegen den 16-maligen niederländischen Meister New Heroes Basketball. Am Freitag um 19.30 Uhr starten die RASTAner mit einem Heimspiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier in die neue Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA – Tickets unter www.rasta-vechta.de.

In das letzte von insgesamt zehn Testspielen der Preseason startet RASTA Vechta mit David Gonzalvez, Christopher Razis, Jeremy Dunbar, Seth Hinrichs und Andrew Smith. Vor gut 250 Zuschauern in Bakel, einem 5.000-Einwohner-Städtchen östlich von Eindhoven, kam RASTA besser in die Partie als noch am Tag zuvor gegen Landstede Basketbal. Daraus resultierte eine 21:16-Führung nach zehn Minuten. Über 46:35 (24. Minute) bauten die Vechtaer ihre Führung immer weiter aus – bis auf 60:40 kurz vor Ende des 3. Viertels. Obwohl die offensive Ausbeute im 4. Viertel mit zehn Punkten doch sehr gering ausfiel, geriet RASTAs Auswärtssieg nie mehr in Gefahr und so fuhr das Spradley-Team den zweiten Sieg ihrer Holland-Tour ein.

Stimme zum Spiel

Doug Spradley (Vechta): „Wir haben heute gut angefangen, jedenfalls besser als gestern. Dann aber haben wir nachgelassen und die Partie war bis zur Halbzeit recht ausgeglichen. Im 3. Viertel konnten wir dann die Partie gut kontrollieren, haben uns konsequent einen hohen Vorsprung herausgespielt. Phasenweise war das heute sehr gut. Aber in anderen Phasen war es dann auch wieder nicht so zufriedenstellend, so dass man eben gesehen hat, dass wir nach wie vor in der Vorbereitung stecken. Alles in allem war unsere Preseason, trotz der Verletzungsprobleme, okay. Jedenfalls haben wir, wie ich finde, auf kämpferischer Ebene überzeugt. Spielerisch haben wir auf definitiv noch Luft nach oben. Jetzt gibt es ein freies Wochenende und dann gilt die volle Konzentration dem Spiel gegen Trier.“

Freitag, 15. September 2017 – 19.30 Uhr – Bakel – Testspiel 

New Heroes Basketball – RASTA Vechta 58:70 (16:21 / 16:16 / 11:23 / 15:10)

Für RASTA spielten: Chris Carter, Jeremy Dunbar, Jannik Freese, Christopher Razis, Josh Young, Andrew Smith, David Gonzalvez, Philipp Herkenhoff, Seth Hinrichs und Robin Christen.

(RASTA Vechta)

In Zwolle: RASTA gewinnt gegen Landstede Baketbal

RASTA Vechta hat auch seinen zweiten Test gegen den niederländischen Vizemeister Landstede Basketbal gewonnen. Knapp eine Woche nach dem 87:76-Heimerfolg gewann RASTA nun in Zwolle mit 71:66. Am Freitag spielen die Vechtaer erneut in Holland, um 19.30 Uhr gegen die New Heroes Basketball aus´s-Hertogenbosch.

Gut 170 Kilometer westlich von Vechta gab bei RASTA Neuverpflichtung Jannik Freese sein Debüt. Der neue Center des Spradley-Teams im Trikot mit der #3 spielte wie die anderen neun im Kader der Gäste. RASTA hatte in Zwolle ohne den Verletzten Dirk Mädrich, den erkrankten Luc van Slooten und Radii Caisin antreten müssen. Auch die Profis aus dem Farmteam waren zugunsten des Teamtrainings mit dem SC RASTA Vechta (1. Regionalliga Nord) in der Heimat geblieben. In das Spiel in Zwolle kamen die Vechtaer nicht sonderlich gut hinein, kein Team konnte sich einen frühen Vorsprung erspielen. Über 10:10 zur Mitte des 1. Viertels stand es nach zehn Minuten 17:17. Genauso eng ging es auch im zweiten und im dritten Abschnitt zu. Die Defense beider Teams prägten das Spiel, so dass die Zuschauer bei weitem nicht so viele Punkte beklatschen konnten wie beim „Hinspiel“ am Samstag. Nach 30 Minuten stand es gerade einmal 45:45.

Den entscheidenden Schritt Richtung Auswärts-Testsieg machten die Gäste dann im 4. Viertel. Gleich 26 Zähler markierte das Team am Tag des 51. Geburtstages von Doug Spradley und feierte somit einen weiteren Erfolg in der Preseason. Nach einer Übernachtung in Zwolle treten die RASTAner morgen um 19.30 Uhr in Bakel gegen das niederländische Spitzenteam New Heroes Basketball an. Die Partie gegen den 16-Maligen Meister und siebenmaligen Cupsieger ist nicht weniger als die Generalprobe vor dem Ligastart am 22. September gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier. Tickets für den 1. Spieltag in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gibt es noch unter www.rasta-vechta.de oder telefonisch unter 0180 / 60 50 400 ((0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus dem Festnetz, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen).

Donnerstag, 14. September 2017 – 18 Uhr – Zwolle – Testspiel

Landstede Basketbal – RASTA Vechta 66:71 (17:17 / 14:13 / 14:15 / 21:26)

Für RASTA spielten: Chris Carter, Jeremy Dunbar, Jannik Freese, Christopher Razis, Josh Young, Andrew Smith, David Gonzalvez, Philipp Herkenhoff, Seth Hinrichs und Robin Christen.

Nächstes RASTA-Spiel: Am Freitag, 15. September, um 19.30 Uhr in Bakel (NL) gegen die New Heroes Basketball aus ´s-Hertogenbosch.

(RASTA Vechta)

RASTA verpflichtet Center Jannik Freese

RASTA Vechta hat auf die Verletzung von Big Man Dirk Mädrich reagiert und den 2,11 Meter großen Jannik Freese mit einem Sechs-Wochen-Vertrag ausgestattet. Der 31-Jährige Freese hat bereits 281 Spiele in der easyCredit Basketball Bundesliga absolviert und war zuletzt in Oldenburg aktiv.

Jannik Freese soll bei RASTA den seit Wochen verletzten Dirk Mädrich auf Zeit ersetzen. Der Vechtaer Kapitän leidet anhaltend unter Wadenproblemen, die einen Einsatz in Training oder Spiel derzeit nicht möglich machen. „Daher mussten wir reagieren und haben nun glücklicherweise Ersatz gefunden. Wir werden gemeinsam mit unseren Ärzten und unserer Physiotherapeutin alles daran setzen, Dirk wieder fit zu kriegen. Solange, wie das nicht der Fall ist, wird Jannik einspringen und unserem Kader wieder die erforderliche Tiefe geben“, erklärt RASTAs Coach Doug Spradley.

Jannik Freese stand zuletzt bereits mit Dirk Mädrich im Kader der EWE Baskets Oldenburg, gemeinsam wurden die zwei Center-Riesen Vizemeister. Sein Debüt in der easyCredit Basketball Bundesliga feierte der gebürtige Oldenburger am 5. Mai 2007, als er für Braunschweig in Ludwigsburg aufgelaufen war. Nach seiner Zeit in der Residenzstadt spielte Freese drei Jahre lang für Gießen und dann von 2011 bis 2014 in seiner Heimatstadt für die EWE Baskets Oldenburg. Nach einer Halbserie für den damaligen Aufsteiger Crailsheim Merlins wechselte der 2,11 Meter große und 112 Kilogramm schwere Big Man im Januar 2015 zu ALBA BERLIN. 34 Spielen für die Eisbären Bremerhaven in der Saison 2016-17 ließ Freese in der letzten Saison noch 39 Partien für die Basketball Löwen Braunschweig und wiederum die Oldenburger folgen. „Wir können uns glücklich schätzen, in unserer Situation einen großen Deutschen mit den entsprechenden Qualitäten bekommen zu haben. Jannik hat jahrelange Erstligaerfahrung und wird auch menschlich gut zu RASTA passen“, ist sich Spradley sicher.

Der studierte Betriebswirt Freese wird am späten Abend in Vechta erwartet und soll am Mittwoch alle erforderlichen medizinischen Check-Ups absolvieren, bevor er dann ins Training der RASTAner einsteigen darf. Bei RASTA soll Jannik Freese das Trikot mit der Nummer 3 tragen und am Donnerstag auch die zwei Spiele währende Auswärtsreise in die Niederlande mitmachen.

(RASTA Vechta)

Uni Baskets unterliegen im Test Vechta

Die Uni Baskets Paderborn haben das Vorbereitungsspiel gegen den Ligakonkurrenten RASTA Vechta mit 61:80 (27:40) verloren. Vor gut 500 Zuschauern in der Halle am Schlosswall in Osnabrück wurde der BBL-Absteiger aus Niedersachsen seiner Favoritenrolle gerecht.

Head Coach Uli Naechster berief Devonte Brown, Dominik Wolf, Morgan Grim, Ivan Buntic sowie Armani Cotton, der Thomas Cooper ersetzte, in die Starting Five. Auf die angeschlagenen Guard-Backups Maxi Kuhle und Luca Kahl musste Naechster in Osnabrück verzichten.

Der Start in die Partie war nichtsdestotrotz zufriedenstellend, 13:17 hieß es nach zehn Minuten. „Vechta hat von Beginn an viel Druck in der Defense ausgeübt, auf den wir uns aber relativ schnell eingestellt haben“, berichtet Naechster. Bis zur Halbzeit gelang es RASTA, trainiert von Doug Spradley, dann, sich abzusetzen – 27:40 stand es aus Paderborner Sicht zur Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel bewegte sich der Rückstand der Uni Baskets im Bereich um die 15 Zähler. Ihre insgesamt 22 Offensivrebounds bescherten den Vechtaern immer wieder zweite Wurfchancen, die sie dann zu nutzen vermochten. Mit einem 45:59 ging es so in den Schlussdurchgang. In diesem zeigten die Paderborner einige starke Minuten und verkürzten noch einmal auf ein Minus von acht Punkten, bevor der Favorit wieder den alten Abstand herstellte.

Uli Naechster zeigte sich nach der Partie zufrieden: „RASTA war der erwartet schwere Gegner für uns. Angesichts unseres aktuellen Standes in der Vorbereitung kann ich mit unserem Auftritt gut leben. Gleichzeitig haben wir heute viel Anschauungsmaterial gesammelt, von dem wir in den nächsten Tagen lernen können.“

Devonte Brown sammelte insgesamt 22 Zähler und ist damit Topscorer der Partie. Auch Morgan Grim landete mit 18 Punkten im zweistelligen Bereich. Für Vechta punktete Seth Hinrichs (21) am stärksten.

Nächster Termin der Baskets-Preseason ist der NOMA-Cup, der am kommenden Wochenende in Iserlohn stattfindet. Am darauffolgenden Samstag, den 16. September, empfangen die Uni Baskets dann Aris Leeuwarden zur letzten Testpartie vor dem Saisonstart.

RASTA: Carter (8), Dunbar (4), Razis (6), Crawford, Smith (12), Gonzalves (12), Caisin, Herkenhoff (10), Hinrichs (21), Christen (7), Zeravica, Young

Uni Baskets: Cotton (8), Brown (22), Hemschemeier (2), Grim (18), Cooper (2), Daubner (2), Voigtmann (1), Buntic, Wolf (6)

(Uni Baskets Paderborn)