Schlagwortarchiv für: Abgang

Searching for the next Step – Thomas Michel verlässt die Dragons Rhöndorf

Auch Forward Thomas Michel wird seine Entwicklung außerhalb der gemeinsamen Basketball-Programms der Telekom Baskets Bonn und der Dragons Rhöndorf fortsetzen und zur kommenden Saison nicht mehr im Kader des ProB-Zweitligisten vom Menzenberg stehen.

„Es ist schade, dass Thomas in der kommenden Saison nicht mehr in unserem Kader steht, denn er hat in der vergangenen Saison große Fortschritte an beiden Enden des Feldes gemacht und war vor allem in der zweiten Saisonhälfte, sowie in den Playoffs einer unserer konstantesten und wichtigsten Spieler. Natürlich hat er sich damit auch auf den Zettel vieler anderer Vereine gespielt, und nach den vielen Jahren im gemeinsamen Programm von Bonn und Rhöndorf will er sich gerne einmal woanders beweisen. Ich wünsche Ihm alles erdenklich Gute dabei, außer natürlich wir treffen aufeinander, und wir freuen uns auf ein Wiedersehen“, so Headcoach Thomas Adelt.

Seit der Saison 2015/2016 zählte der gebürtige Bonner Thomas Michel zum spielenden Personal der Dragons Rhöndorf und konnte seine stetige Entwicklung auch in der vergangenen Spielzeit eindrucksvoll fortsetzen. Insgesamt 24 Spiele absolvierte der 23 Jährige 2017/2018 im Trikot der Drachen und konnte im Schnitt 10,5 Punkte und 2,8 Rebounds verbuchen. In den Playoffs 2018 legte der gelernte Schreiner nochmals eine Schippe drauf und war in der Serie gegen die Herzöge Wolfenbüttel mit durchschnittlich 16,5 Punkten einer der absoluten Aktivposten im Ensemble von Coach Adelt.

Jetzt wartet die nächste Herausforderung außerhalb der Stadtgrenzen von Bad Honnef, was auch Geschäftsführer Alexander Dohms sehr bedauert:

„Ich bedauere die Entscheidung von Thomas extrem. Wir hätten uns sehr gewünscht, wenn er das Gesicht der kommenden Dragons-Saison geworden wäre und die erstklassigen Voraussetzungen des Bonn/Rhöndorfer Programms genutzt hätte, um den nächsten Schritt zu machen. Andererseits kenne ich Thomas seit 10 Jahren und kann seine Entscheidung daher auch etwas verstehen, gerade durch viele neue Einflüsse aktuell. Ich freue mich schon, ihn und seine Sportbegeisterte Familie während der neuen Saison wieder zu sehen.“

Die gesamte Basketball-Familie Bonn/Rhöndorf bedankt sich bei Thomas Michel für seinen Einsatz im Bonner und Rhöndorfer Trikot und wünscht dem smarten Forward alles erdenklich Gute für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Werdegang.

 

(Dragons Rhöndorf)

Nick Tienarend beendet seine Karriere als Profi-Basketballer

In der vergangenen Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB war er der Kapitän der Itzehoe Eagles. In der neuen Spielzeit wird er nicht mehr dabei sein: Nick Tienarend beendet seine Karriere als Profi-Basketballer.

„Eine unglaublich schwere Entscheidung“, sagt der 24-jährige Aufbauspieler, der sechs Jahre für die Eagles am Ball war. Seit dem Saisonende habe er sich viele Gedanken gemacht. Das Ergebnis: Er wolle sich auf seine berufliche Zukunft konzentrieren. Nach einem Bachelor-Studium der Politikwissenschaft und Soziologie in Kiel absolviert Tienarend jetzt ein Duales Studium an der Nordakademie Elmshorn und im Klinikum Itzehoe. Die Möglichkeiten, die ihm dort geboten würden, könne er aber nicht mehr optimal nutzen, wenn er weiter den Aufwand als Profi-Basketballer betreibe. Zudem wünsche er sich mehr Zeit für die Familie, Freundin und Freunde – Zeit, die er in neun Jahren im Leistungssport zu wenig gehabt habe, so Tienarend. Als Basketballer habe er stets 100 Prozent gegeben, doch dies sei ihm künftig wegen der anderen Schwerpunkte nicht mehr möglich: „Das wäre gegenüber meinen Mitspielern und den Verantwortlichen unfair.“

Coach Pat Elzie und Teammanager Stefan Flocken wurden von der Entscheidung des 24-Jährigen überrascht, akzeptieren sie aber voll und ganz.

„Wir kennen Nick als ebenso reflektierten wie ambitionierten Menschen“, sagt Flocken. „Wir wissen auch, dass ihm dieser Entschluss sehr schwer gefallen ist, umso größer ist unsere Hochachtung.“

In seinen sechs Jahren in Itzehoe sei Tienarend eines der Gesichter der Eagles geworden und habe stets vollen Einsatz für den Verein gezeigt – besonders beeindruckend in der Phase, als er sich nach seinem Kreuzbandriss wieder zurückgekämpft habe.

„Die Itzehoe Eagles haben Nick viel zu verdanken, und wir werden ihn sicher noch gebührend verabschieden“, sagt Flocken. Aber zum Glück bleibe Tienarend ja Itzehoe und den Eagles verbunden. Das kann der 24-Jährige nur unterstreichen:

„Ich werde Teil der Eagles-Familie bleiben, besonders die Zeit mit meinen Mitspielern und die Spiele in der Lehmwohlhalle vermissen und öfter vorbeischauen. Es war eine unglaubliche Zeit!“

 

(Itzehoe Eagles)

Rob Ferguson muss Profikarriere beenden

Nach nur einer Saison bei den Baunach Young Pikes muss Kapitän Rob Ferguson aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten. Sein Knie lässt eine weitere Spielzeit im Profibasketball nicht zu, so dass er seine lange Karriere beenden muss. Der 33-jährige Power-Forward stand trotz einer langwierigen Muskelverletzung, zugezogen in der Saisonvorbereitung, in 27 Spielen für die Baunacher auf dem Parkett und erzielte dabei im Schnitt 7,8 Punkte und 4,2 Rebounds pro Begegnung.

Ferguson war über zehn Spielzeiten in Deutschland als Profi aktiv und unter anderem für die Teams RASTA Vechta, die Crailsheim Merlins oder die Hamburg Towers in der 2. Basketball Bundesliga am Start. Rob Ferguson:

„Basketball ist für eine sehr lange Zeit Teil meines Lebens gewesen und ich bin dankbar für all die Freundschaften, die ich geschlossen habe und die Möglichkeiten, die sich mir in dieser Zeit geboten haben. Zehn Jahre lang war ich Profibasketballer und lebe dabei fast acht Jahre in Bamberg, so dass ich glücklich bin, meine Karriere als Profi an einem Ort zu beenden, den ich Zuhause nennen kann. Natürlich ist das Ende in dieser Form nicht die Art, wie ich meine Karriere beenden wollte, aber wie sagt man: Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere. In diesem Sinne danke ich allen Weggefährten für die jahrelange Unterstützung.“

Die Baunach Young Pikes bedanken sich ausdrücklich bei Rob für die stets vorbildliche Einstellung und wünschen ihm viel Glück und Erfolg auf seinem weiteren Weg.

 

(Baunach Young Pikes)

Depant GIESSEN 46ers Rackelos verabschieden Marian Schick – Center wechselt innerhalb der Liga

Der erfahrene Center Marian Schick, der vor Kurzem sein Duales Studium erfolgreich beendete, wechselt innerhalb der 2. Basketball-Bundesliga ProB und schließt sich einem neuen Club an.

Der 31-Jährige absolvierte in der vergangenen Saison 2017/18 für die Rackelos 26 Partien. In knapp 21 Minuten Einsatzzeit produzierte der Big Man 7.3 PpS, 3.8 RpS und 1.3 ApS. Die Nummer 14 zeigte seine beste Leistung im 46ers-Dress beim Heimspiel gegen Coburg. In der Sporthalle Gießen-Ost legte er beim 95:84-Erfolg seiner Farben mit 19 Zählern und 13 Rebounds ein Double-Double auf das Parkett. Mit diesen Werten schaffte der Mann mit dem markanten Zopf einen Effektivitätswert von 38, was ebenfalls einen persönlichen Bestwert für ihn bedeutete.

Schick kam mit Trainerduo Rolf Scholz und Lutz Mandler von den Licher BasketBären zu dem neugegründeten Farmteam der GIESSEN 46ers. Durch seine immense Erfahrung war er ein wichtiger Bestandteil im jungen Roster von Headcoach Rolf Scholz und somit ein Garant für den Playoff-Einzug der Gießener in der vergangenen Spielzeit.

Die GIESSEN 46ers danken Marian für seinen Einsatz und wünschen ihm alles erdenklich Gute für seine weitere Zukunft.

 

(Depant GIESSEN 46ers Rackelos)

ETB Wohnbau Baskets verlängern mit Jeffrey Martin

Der athletische Local Player bleibt in Essen

Die ETB Wohnbau Baskets und Combo-Guard Jeffrey Martin gehen gemeinsam in die nächste Spielzeit. Es hat nicht lange gedauert, da war man sich einig.

„Er ist ein Spieler, der dem Team viel Input und Energie geben kann“, so Trainer Philipp Stachula.

Jeffrey Martin war erst im Januar von den Rostock Seawolves nach Essen gewechselt und wurde vor allem in der heißen Saisonschlussphase ein wichtiger Faktor im Spiel der Baskets. 8.7 Punkte und 1.6 Assists pro Spiel steuerte der Flügelspieler am Ende zum Klassenerhalt bei.

Der 1,90m große Martin fühlt sich in Essen wohl: „Ich habe großes Vertrauen vom Management genossen, als ich im Januar her gekommen bin. Da möchte ich nächste Saison viel zurückgeben. Die Arbeit von Coach Phillip Stachula hat mir sehr gut gefallen, als er das Team übernehmen musste. Es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Ich habe allerdings leider auch nicht immer gezeigt, was ich drauf habe und dementsprechend habe ich auch noch etwas gut zu machen und will mehr zeigen.“

Auch Trainer Philipp Stachula sieht das Potential, was noch geweckt werden muss: „Jeff ist ein athletischer Spieler und eine echt gute Waffe auf dem Flügel. Als Local Player gibt er uns Optionen. Er hat aber auch noch insgesamt viel Potential nach oben, welches man kontinuierlich entwickeln kann. Im Entscheidungsverhalten oder Defense gilt es gezielt zu arbeiten, aber er kommt auch mit vielen Dingen schon fertig auf das Spielfeld. Sein Drang zum Korb und seine Gefährlichkeit in fast jeder Offenseaktion werden wir gut gebrauchen können. Er war schon in der letzten Saison einer unserer athletischsten Spieler und das gilt es auch in der kommenden Spielzeit für uns zu nutzen. Es waren viele Dinge die dafür gesprochen haben, ihn auf jeden Fall bei uns zu behalten.“

In der entscheidenden Phase der Saison hat gezeigt, dass Martin dem Team der Baskets viel geben kann. Die Ziele für die kommende Saison hat er aber klar vor Augen:

„Die Play-offs sind schon mein persönliches Ziel und dafür gilt es hart zu arbeiten. Es gilt für uns alle im Team: Wir wollen besser und erfolgreicher spielen, als in der der letzten Saison.“

Verabschieden müssen wir uns von Jacob Albrecht, der nach Göttingen in die easycredit-BBL wechselt und Adam Touray, der in der ProA auf Schalke die nächste Saison spielen wird. Die ETB Wohnbau Baskets bedanken sich für ihren Einsatz im Trikot der Baskets und wünschen beiden eine verletzungsfrei und erfolgreiche Saison.

 

(ETB Wohnbau Baskets)

Der Capitano geht von Bord

Eine neue Herausforderung wartet auf Viktor Frankl-Maus.

Mit Aufbauspieler Viktor Frankl-Maus verlässt ein wichtiger sportlicher Baustein der vergangenen Jahre die Dragons Rhöndorf und schließt sich innerhalb der kommenden Wochen einem anderen Basketball-Programm an, um dort seine sportliche und persönliche Entwicklung weiter voranzutreiben.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir sehr gerne mit Viktor verlängert hätten, aber nach nun 6 Jahren bei den Dragons ist es auch verständlich, dass er sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen möchte. Vor allem im vergangenen Jahr hat sich Viktor nochmals in vielen Belangen extrem verbessert und wir werden seinen weiteren sportlichen Werdegang sehr interessiert verfolgen und wünschen ihm viel Erfolg“, bedauert Headcoach Thomas Adelt den Abgang seines Mannschaftskapitäns.

Auch in der vergangenen Saison zählte der 24 Jährige Aufbauspieler zu den sportlichen Stützen der Dragons Rhöndorf und konnte durchschnittlich 13 Punkte, 5,2 Assists und 4 Rebounds für sich verbuchen und rangierte wie in den Vorjahren unter den besten Vorlagengebern der gesamten ProB. Zudem glänzte der 1,86 Meter große Guard beim Heimsieg gegen Frankfurt mit einem „Double-Double“ aus 12 Punkten und 12 Assists. Ausgestattet mit einer Doppellizenz zählte Viktor Frankl-Maus 2017/2018 zudem auch offiziell zum Bundesliga-Kader von Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn und kam in der europäischen Basketball Champions League zu einem Einsatz im Bonner Trikot.

Leicht sei ihm die Entscheidung die Dragons zu verlassen nicht gefallen gibt der scheidende Capitano zu Protokoll, unterstreicht jedoch nochmals seinen Wunsch nach einer sportlichen Veränderung:

„6 Jahre sind eine unglaublich lange Zeit und ich möchte kein einziges Jahr missen, aber jetzt fühlt es sich nach dem richtigen Zeitpunkt an , mich einer neuen sportlichen Aufgabe zu stellen. Die Dragons sind eine Heimat für mich geworden und ich bin unendlich dankbar so lange Teil dieser Basketball-Familie sein zu dürfen und werde auch in Zukunft das Geschehen hier am DragonDome immer im Blick behalten.“

Die gesamte Drachen-Familie wünscht Viktor Frankl-Maus nur das Beste auf seinem weiteren sportlichen und persönlichen Weg und dankt dem langjährigen Capitano für seinen unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Feld.

 

(Dragons Rhöndorf)

Enosch Wolf verlässt Hamburg Towers

Enosch Wolf verlässt die Hamburg Towers. Nach zwei Jahren in Wilhelmsburg wird der Big Man in der kommenden Saison für den künftigen Zweitliga-Konkurrenten WALTER Tigers Tübingen auflaufen.

„Der Abschied fällt mir nicht leicht. Daher möchte ich mich bei allen bedanken, die mit den Hamburg Towers in Verbindung stehen: bei meinen Mitspielern, den Trainern, ganz besonders den Fans und sämtlichen Unterstützern. Ein spezieller Dank geht an Marvin Willoughby und Jan Fischer, die mir das Vertrauen geschenkt und dafür gesorgt haben, dass ich mich hier extrem wohlgefühlt habe. Hamburg war die erste Station in meiner Profikarriere, die für mich zu einer zweiten Heimat geworden ist. Hier habe ich viele tolle Menschen, unter anderem meine Freundin Shirin, kennengelernt, weswegen ich der Stadt weiterhin verbunden sein werde. Manchmal ergeben sich im Leben Chancen, zu denen man nicht nein sagen kann. Abgesehen von den beiden Spielen gegen Tübingen wünsche ich den Hamburg Towers sportlichen Erfolg und freue mich schon sehr auf das Wiedersehen in der edel-optics.de Arena“, sagt Wolf.

„Enosch war immer ein vorbildlicher Profi und vor allem menschlich ein ganz feiner Kerl. Er hat uns in den zwei Jahren viel gegeben, seine Emotionalität war mitreißend. Es ist schade, dass wir uns nicht auf eine Fortführung unserer Zusammenarbeit einigen konnten. Jedoch ist es verständlich, wenn sich ein Spieler für ein derart langfristiges und vielfach besser dotiertes Angebot wie das aus Tübingen entscheidet. Dennoch wünschen wir ihm selbstverständlich alles Gute für seine Zukunft. Enosch stehen die Türen bei uns zu jeder Zeit offen“, betont Towers-Geschäftsführer und -Sportdirektor Marvin Willoughby.

Während seiner Zeit in Hamburg hat sich Wolf schnell zu einem der Publikumslieblinge entwickelt. Der 27-Jährige war durch seine unterstützende, leidenschaftliche Art innerhalb der Mannschaft und bei den Zuschauern extrem beliebt. Aber auch auf dem Feld war der in Ludwigsburg geborene und in Göttingen aufgewachsene Linkshänder einer der Eckpfeiler. Offensiv überzeugte der 2,15-Meter-Mann, der 2011 mit den UConn Huskies die College-Meisterschaft gewann, mit seiner Variabilität, die es ihm erlaubt, sowohl die Center- als auch die Power-Forward-Position zu bekleiden. Der Vereinsrekord von fünf Blocks in einem Spiel spricht Bände über seine Qualitäten in der Verteidigung. Vergangene Spielzeit erzielte Wolf durchschnittlich 6,7 Punkte und 4,8 Rebounds für die Towers.

 

(Hamburg Towers)

Till Gloger wird ein Gladiator

 Die RÖMERSTROM Gladiators Trier setzen auf der Center-Position in der kommenden Saison auf den deutschen Till Gloger. Der 25-jährige kommt vom Mitteldeutschen BC und unterschreibt einen Vertrag über zwei Jahre.

 Er ist der erste Neuzugang für die kommende Saison. Till Gloger wechselt vom Mitteldeutschen BC an die Mosel und trägt in der Saison 2018/2019 das Gladiatoren-Dress. Der 25-jährige bringt BBL-Erfahrung mit und soll in der kommenden Saison für die nötige Gefahr in der gegnerischen Zone sorgen.

 Christian Held, Headcoach der RÖMERSTROM Gladiators Trier, erklärt zur Verpflichtung:

„Wir freuen uns sehr, dass sich Till entschieden hat, in Trier zu spielen. Er bringt als BBL- und A2-Nationalspieler bereits sehr viel Erfahrung mit, auch auf internationalem Niveau, und wird uns auf Anhieb weiterhelfen. Darüber hinaus ist er aber auch noch in der Lage weitere Schritte in seiner Entwicklung zu machen. Wir wollen ihn dabei unterstützen und sind davon überzeugt, dass Till auch menschlich gut in das Mannschaftsgefüge passt“.

 Der 2,04m große Big Man hatte in der abgelaufenen BBL-Saison für den MBC in durchschnittlich acht Minuten Spielzeit 3,7 Punkte erzielt. Vor allem zu Beginn der Saison deutete Gloger sein großes Potential an, als er in den ersten beiden Spielen 17 und 18 Punkte erzielte. Der Center hat eine starke Ausbildung durchlaufen. Von Paderborn wechselte er in die USA und spielte dort von 2012 bis 2016 an der University of Maine. Der Deutsche überzeugte dabei auch in Übersee und erzielte in der Saison 2014/2015 in 30 Spielen 11,5 Punkte und 4,8 Rebounds pro Partie. Der A2-Nationalspieler kennt auch die ProA sehr gut. 2016 ging er wieder für die Uni Baskets Paderborn auf Korbjagd. Mit 14,5 Punkten pro Spiel war er Topscorer der Westfalen und viertbester deutscher Punktesammler in der Saison 2016/2017 der 2. Basketball-Bundesliga. Dazu holte er 4,5 Rebounds im Schnitt.

 Für Gloger selbst, ist der Schritt in die ProA vor allem aufgrund der guten Voraussetzungen in Trier der Richtige:

„Ich habe sehr gute Gespräche mit Christian Held und den Verantwortlichen gehabt und bin davon überzeugt, dass wir auf einer Wellenlänge liegen. Trier bietet beste Voraussetzungen, damit ich mich persönlich weiter entwickeln kann. Ich will noch mehr Verantwortung übernehmen, als Leader wachsen und noch flexibler werden. Diese Möglichkeit wird mir bei den Gladiatoren gegeben. Darüber hinaus freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem Team. Die RÖMERSTROM Gladiators sind eine Mannschaft mit viel Potential, die auch in der neuen Saison für Furore sorgen kann. Dabei möchte ich gerne helfen“.

 Für Achim Schmitz passt Till Gloger voll in das Anforderungsprofil und die Philosophie des Clubs. „Till ist ein Spieler, der zwar schon viel Erfahrung mitbringt, gleichzeitig aber noch Entwicklungsfähig und -willig ist. Er ist ehrgeizig und genau solche Spielertypen brauchen wir. Wir sind sehr froh, dass er sich für den Wechsel nach Trier entschieden hat“, erklärt der Geschäftsführer der RÖMERSTROM Gladiators Trier abschließend.

 Mit der Verpflichtung von Till Gloger geht einher, dass Center Justin Alston nicht mehr an die Mosel zurückkehren wird. Zu welchem Club Alston wechselt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Der Amerikaner spielte bei den Gladiatoren in 25 Spielen im Schnitt 21 Minuten und erzielte dabei 11,9 Punkte. Die RÖMERSTROM Gladiators bedanken sich bei Justin für seinen tollen Einsatz und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute.

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

Adam Touray wird erster Neuzugang beim S04

Nun steht auch der erste Neuzugang für die Saison 2018/2019 fest. Adam Touray wechselt von den ETB Wohnbau Baskets aus Essen zum FC Schalke 04.

Vielen Fans des FC Schalke 04 sollte Adam Touray noch bestens aus den heißen Duellen mit den WWU Baskets Münster in der 1. Regionalliga West und natürlich aus den Derbys gegen Essen in der vergangenen Saison bekannt sein. Touray wechselte von den WWU Baskets zunächst zum Mitteldeutschen BC, wo er sogar zu Kurzeinsätzen in der BBL kam, aber größtenteils beim Kooperationspartner BSW Sixers in der Regionalliga eingesetzt wurde. Vor der abgelaufenen Saison 2017/2018 zog es den Big-Man dann ins Ruhrgebiet zu den ETB Wohnbau Baskets Essen, wo er in der ProB durchschnittlich 13,3 Punkte erzielte, 5,3 Rebounds holte und 66,4 Prozent seiner Würfe traf. Gute Gründe für Tobias Steinert und Raphael Wilder den Deutschen, dessen Vater aus Gambia stammt, für die kommende Saison in der ProA unter Vertrag zu nehmen.

„Adam stand schon bevor er nach Essen ging auf meinem Wunschzettel, aber leider hat er sich erst sehr spät entschieden den MBC zu verlassen. Wir haben unser Interesse dann frühzeitig bei seinem neuen Agenten hinterlegt und ich bin sehr froh, dass es nun geklappt hat. Er ist ein junger, sehr athletischer Spieler mit einem guten Wurf, der hart arbeiten will um sich zu verbessern. “ sagt Raphael Wilder über seinen ersten Neuzugang.

„Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und ich für einen so großen Club wie den FC Schalke 04 spielen darf. Schalke war in den letzten Jahren extrem erfolgreich und die professionellen Bedingungen vor Ort mit dem Medicos.AufSchalke haben mich sehr beeindruckt“, so der 23-jährige Touray über seine Eindrücke vom S04. Headcoach Wilder war für Adam ebenfalls ein Grund bei Schalke 04 zu unterschreiben: „Raphael Wilder ist ein erfahrener Coach, der sehr detailliert mit seinen Spielern arbeitet, auf viele Kleinigkeiten achtet und sie dadurch besser macht. Ich denke, dass ich viel von ihm lernen kann und würde gerne mit ihm an meinen Fähigkeiten auf der Vier arbeiten.“

Auch bei einem Tryout-Termin, bei dem die Chemie laut Wilder „zu 100 Prozent“ gepasst hat, konnte Touray die Verantwortlichen mit starken Leistungen überzeugen. „Adam Touray zählte in der letzten Saison zu den dominantesten deutschen Centern in der ProB und hat uns mit seinen Leistungen imponiert. Er stand schon länger auf unserem Zettel für die kommende Saison und wir sind uns sicher, dass er auch in der ProA überzeugen wird“, so Abteilungsleiter Tobias Steinert.

Veränderungen auf der Center-Position

Mit der Verpflichtung von Touray leiten die Knappen auch Veränderungen auf der Center-Position ein. Die auslaufenden Verträge von Timo Volk, Coheen Kalondji und Salman Manzur werden nicht verlängert. Für Raphael Wilder haben sich alle drei Spieler stets „in den Dienst der Mannschaft“ gestellt und waren somit, auch wenn sie nicht so häufig gespielt haben, „wichtige Bausteine“ für den Erfolg.

Tobias Steinert: „Ich möchte mich im Namen des FC Schalke 04 bei Timo, Coheen und Salman für eine unfassbar erfolgreiche Saison 2017/2018 bedanken, die letztlich mit dem Aufstieg belohnt wurde und zu der alle drei einen entscheidenden Beitrag geleistet haben. Wir wünschen jedem einzelnen nur das Beste für seine sportliche und private Zukunft.“

Timo Volk tritt derweil aus beruflichen Gründen etwas kürzer und wechselt zu den Hertener Löwen in die 1. Regionalliga West. Die Ziele von Salman Manzur und Coheen Kalondji sind aktuell noch unbekannt.

Der aktuelle Kader des FC Schalke 04 für die Saison 2018/2019:

Patrick Carney, Thomas Szewczyk, Adam Touray

Abgänge: Coheen Kalondji, Salman Manzur, Timo Volk

 

(FC Schalke 04)

BAYER plant ohne Oldham und Legankovas

C.J. Oldham und Olegas Legankovas gehören in der Spielzeit 2018/19 nicht mehr zum Kader der BAYER GIANTS Leverkusen. Die Verantwortlichen der „Giganten“ möchten künftig auf neues Personal setzen.

Vor der Saison 2017/18 kam C.J. Oldham von den BK Kongsberg Miners aus Norwegen nach Leverkusen. In Skandinavien empfahl sich der Sprössling des ehemaligen GIANTS-Coach Calvin Oldham mit 9,9 Punkten pro Spiel und 9,5 Rebounds pro Begegnung für höhere Aufgaben. Beim Rekordmeister erlangte C.J. aufgrund seines Status als „Local Player“ besondere Aufmerksamkeit, da er in Berlin geboren ist und viele Jahre in den Leverkusener U-Mannschaft des TSV BAYER 04 auflief. Zu Saisonbeginn lief es für den Flügelspieler noch nicht so wie gewünscht, erst im Januar taute der sympathische US-Boy so richtig auf. Bei der 84:95-Niederlage gegen die Iserlohn Kangaroos erzielte Oldham 14 Zähler, kam auf 11 Rebounds und verteilte sechs Assists. Der verdiente Lohn für diese starke Leistung war eine Effektivität von 29. In insgesamt 25 Partien kam Calvin Junior auf durchschnittlich 7,0 Punkte pro Begegnung.

Olegas Legankovas spielte mit kleineren Unterbrechungen seit der U16 für den TSV BAYER 04 Leverkusen. Ob in der JBBL oder NBBL: Der Deutsch-Litauer wusste im Jugendbereich mit starken Leistungen zu überzeugen und wurde folgerichtig im Jahr 2013 zum NBBL-Allstar-Spiel eingeladen. Eine Verletzung zwang den Small Forward dazu die Begegnung abzusagen, doch Legankovas ließ sich nicht ausbremsen und feierte als wichtiger Rotationsspieler mit den GIANTS die ProB-Meisterschaft im Mai 2013. Zuletzt war Oleg ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und verschaffte seinen Teamkollegen immer wieder wichtige Ruhepausen.

Abteilungsleiter Frank Rothweiler wünscht beiden Spielern nur das Beste:

„Ich möchte mich bei Oleg und C.J. für ihr Engagement und ihre Leistungen für unseren Verein herzlich danken. Oleg hat über viele Jahre hart bei den GIANTS gearbeitet und uns sowohl in der Jugend als auch zuletzt in der Herren 1 spielerisch und menschlich bereichert. C.J. hat uns in seiner einjährigen Rückkehr zu seinem Jugendverein gerade im wichtigen letzten Drittel der Saison mit seiner Athletik sehr geholfen. Beiden Spielern wünsche ich für ihre weitere Zukunft alles Gute und hoffe, dass der Kontakt zu beiden bestehen bleibt.“

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)