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Jonas Jönke mit sofortiger Wirkung nicht mehr Trainer der ART Giants

Die ART Giants Düsseldorf und Headcoach Jonas Jönke haben sich auf eine sofortige Beendigung der Trainertätigkeit der 1. Mannschaft verständigt. Nach knapp drei Jahren beenden der ProB-Aufsteiger und Jönke die Zusammenarbeit in Bezug auf die Bundesliga-Mannschaft.

Düsseldorf, den 11.01.2020. Jonas Jönke ist nicht mehr Trainer der ersten Mannschaft der ART Giants Düsseldorf. Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich der sportlichen Reaktion auf die derzeitige Tabellensituation, tritt Jönke mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Trainer der Bundesliga-Mannschaft zurück. Der 35-Jährige wird sich ab sofort ausschließlich auf seine Aufgaben als sportlicher Leiter der ART Giants konzentrieren.

Tim Uhden (1. Vorsitzender): „Wir sind Jonas sehr dankbar für alles, was er für unseren Verein getan hat. Mit viel Leidenschaft und Herzblut arbeitet er täglich für die ART Giants. Ohne ihn wären wir heute nicht da, wo wir sind.“

Jönke übernahm in der Saison 2016/17 bei den Giganten den Trainerposten, zusätzlich zu seinem Amt als sportlicher Leiter. Während seiner Zeit führte er die ART Giants zur Regionalliga-Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Die ART Giants Düsseldorf bedanken sich bei Jonas Jönke für seinen Einsatz und seine bestehende Identifikation mit dem Verein. Bis die Giganten einen Nachfolger als Headcoach gefunden haben, wird Co-Trainer Abd Elhadi Saou die Mannschaft betreuen.

(ART Giants Düsseldorf)

Tauch verstärkt die Giganten / Zvinklys verlässt Düsseldorf

Mit dem 21-jährigen Yannik Tauch verpflichten die ART Giants Düsseldorf einen weiteren Akteur für das ProB-Team. Zeitgleich müssen sich die Giganten von Litauer Dainius Zvinklys verabschieden.

Düsseldorf, den 10.01.2020. Von der Ruhr an den Rhein: Nach fünf erfolgreichen Jahren in Essen geht Yannik Tauch künftig für die ART Giants auf Korbjagd. In seinen jungen Jahren sammelte der Guard bei den ETB Baskets Essen bereits Erfahrung in der zweitklassigen ProA sowie der ProB. Nach dem Abstieg in die 1. Regionalliga-West, wirkte Tauch dort zuletzt als Leistungsträger in der vierthöchsten Spielklasse mit. Bei den Giganten soll er nun für weitere Tiefe des Kaders sorgen und auch persönlich den nächsten Schritt machen.

Yannik Tauch: „Ich sehe den Wechsel für mich als persönlichen Neuanfang. Zuletzt habe ich fünf Jahre beim gleichen Verein gespielt und nun möchte ich die Chance ergreifen, auf hohem Niveau nochmal anzugreifen. Gemeinsam mit dem Team werde ich alles dafür tun, um den Klassenerhalt zu realisieren.“

Neben der Verpflichtung des deutschen Guards müssen die ART Giants künftig jedoch auf die Dienste von Dainius Zvinklys verzichten. Aus privaten Gründen einigten sich Verein und Spieler einvernehmlich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung. Zvinklys wird Düsseldorf verlassen und sich einem Club in der 1. Regionalliga anschließen.

Tim Uhden (1. Vorsitzender): „Wir sind Dainius sehr dankbar für seine Zeit bei unserem Verein. Er hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und hundert Prozent gegeben. Wir wünschen ihm beruflich und vor allem privat alles erdenklich Gute für die Zukunft.“

Dainius Zvinklys: „Ich möchte mich beim Verein und den Fans in Düsseldorf ganz herzlich bedanken. Ich hatte hier eine tolle Zeit und war gerne ein Teil des Clubs. Ich wünsche der Mannschaft für den Rest der Saison viel Erfolg.“

 

(ART Giants Düsseldorf)

Steinberg verlässt Titans aus persönlichen Gründen

Titans-Cheftrainer Christian Steinberg bittet um Vertragsauflösung | Aus persönlichen Gründen
möchte der 33-Jährige näher bei seiner Familie sein und beendet deshalb seine Tätigkeit in Dresden
vorzeitig.

Christian Steinberg – Foto Dresden Titans

Es hatte sich vor der Weihnachtspause bereits angedeutet. Titans-Cheftrainer
Christian Steinberg betreute die Mannschaft aufgrund einer Krankschreibung bereits in den letzten
Wochen nicht mehr. Nun beendet der 33-Jährige sein Engagement bei den Dresden Titans vorzeitig
aus persönlichen Gründen.
Bis Saisonende wird Assistenztrainer Fabian Strauß das Amt des Headcoaches übernehmen. „Fabo
hat in der NBBL unter Beweis gestellt, dass er seine Qualifikationen als Trainer auf dem höchsten
Level gewinnbringend einsetzen kann. Auch in der ProB hat er einen sehr guten Draht zur
Mannschaft und eine genaue Vorstellung und Spielidee für unser Team“, begründet TitansGeschäftsführer Rico Gottwald seine Entscheidung, keinen unmittelbaren Nachfolger für den
scheidenden Steinberg zu verpflichten.

„Natürlich bedauern wir den Weggang Christians immens. Wir wollten mit ihm an unserer Seite den
Basketballstandort Dresden weiter zum Wachsen bringen. Aber natürlich respektieren wir seine
Entscheidung, der Familie zu diesem Zeitpunkt Vorrang zu geben und wünschen ihm in seiner
privaten wie beruflichen Zukunft alles erdenklich Gute“, so Gottwald weiter.

(Dresden Titans)

Albert Del Hoyo wechselt zu neuem Klub

Die WWU Baskets haben sich mit Flügelspieler Albert Del Hoyo Perez darauf verständigt,
die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden. Beide Seiten haben die vertragliche Bindung nun einvernehmlich aufgelöst. Der sympathische, 27-jährige Spanier war zuletzt nur noch zu Kurzeinsätzen gekommen. Er wird sich kurzfristig einem neuen Team anschließen. Die bisherige #13 der
WWU Baskets war zur aktuellen Saison von den VFL SparkassenStars Bochum nach Münster gewechselt und erreichte hier im Spiel gegen LOK BERNAU seine Bestmarke (9 Punkte, 3 Rebounds,
1 Assist).

WWU-Baskets-Manager Helge Stuckenholz bedauert die Trennung: „Wir danken Albert für alles,
was er dem Team auf und abseits des Feldes gegeben hat und freuen uns für ihn, dass wir ihn in
eine Situation entlassen können, die für ihn ein ähnlich familiäres Umfeld wie hier in Münster bietet. Seine Rolle konnte er aus verschiedensten Gründen nicht wirklich finden, was uns dazu veranlasst hat, in aller Freundschaft den Vertrag aufzulösen.“

Helge Stuckenholz und Philipp Kappenstein war es erst beim wiederholten Anlauf gelungen, Del
Hoyo nach Münster zu lotsen. Entsprechend äußert sich nun auch der WWU-Baskets-Headcoach
konsterniert: „Ich bedauere es sehr! Albert war in der Vorbereitung einer unserer besten Spieler.
Er hat einen tollen Charakter, hat sich sehr ums Team bemüht, ich habe gerne mit ihm zusammengearbeitet. Leider konnte er zuletzt nicht so, wie er wollte. Ich freue mich, dass er einen neuen
Verein gefunden hat, wünsche ihm das Beste!“
Albert del Hoyo wird weiter am Ball bleiben und ist sich mit seinem neuen Klub bereits einig. Zum
Abschied von den WWU Baskets sagt der 27-jährige: „Ich bin wirklich traurig, Münster nun zu verlassen, habe hier gute Freundschaften geschlossen. Ich bedanke mich für die Möglichkeit, hier sein zu dürfen.

Das Trainerteam hat mich fantastisch unterstützt und mir immer neue Zuversicht gegeben. Alle hier haben an mich geglaubt. Ich habe mich vom ersten Tag an wohl im Team gefühlt. Die
Chemie ist einfach toll! Ich bedanke mich auch bei den Fans, die nicht müde werden, uns jedes
Spiel nach vorne peitschen! Das fühlt sich auf dem Feld großartig an! Macht weiter so!“
Die WWU Baskets wünschen Albert del Hoyo alles erdenklich Gute für den weiteren Weg! Auf ein
baldiges Wiedersehen in Münster! Hasta pronto!

Eberhardt kommt, Cooper geht

Eberhardt kommt, Cooper geht

 
Während sich zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Wechselkarussell bei einigen Vereinen der Liga drehte, nehmen nun auch die BAYER GIANTS Leverkusen Änderungen an ihrem Kader vor: Eric Cooper Jr. verlässt den Rekordmeister, dafür wechselt Sheldon Eberhardt an den Rhein.

Am Ende waren sich beide Seiten einig: Die GIANTS und Eric Cooper Jr. lösen das Vertragsverhältnis in beiderseitigem Einverständnis auf. Der US-Amerikaner wird aus persönlichen Gründen künftig nicht mehr für die „Riesen vom Rhein“ auflaufen und Anfang nächster Woche den Heimflug in Richtung Kalifornien, USA antreten.

BAYER-Coach Hansi Gnad wünscht dem sympathischen Cooper Jr. alles Gute: „Eric ist ein super Kerl und menschlich gibt es nichts an ihm zu auszusetzen. Leider hat es sportlich nicht für unsere Ansprüche gereicht, so dass wir gemeinsam entschieden haben getrennte Wege zu gehen. Die gesamte Mannschaft wünsch Cooper alles Gute und nur das Beste.“

Der Combo-Guard, der gebürtig aus Amberg in Bayern stammt, kam in bisher allen 11 Saisonspielen der „Giganten“ zum Einsatz und erzielte durchschnittlich 5,2 Punkte pro Spiel und griff 1,5 Rebounds pro Begegnung ab. Sein bestes Spiel absolvierte der 24-Jährige gegen die Nürnberg Falcons, als er 12 Zähler markierte.

Welcome Sheldon Eberhardt!

Als Ersatz für Cooper Jr. spielt künftig Sheldon Eberhardt für die GIANTS. Der Deutsch-Amerikaner wechselt von den SYNTAINICS MBC aus der easyCredit-BBL in die Farbenstadt.

Eberhardt, Sohn einer Deutschen und eines US-Amerikaners, wuchs in Deutschland auf und spielte ab der Saison 2012/13 für die zweite Herrenmannschaft der PS Karlsruhe Lions. In der darauffolgenden Spielzeit sammelte der 1,96 Meter große Guard, der auch auf der Position des Small Forward auflaufen kann, erste Erfahrungen für die BG Karlsruhe in der ProA (vier Einsätze).
Von 2015 bis 2019 lief Sheldon für die Elon University (NCAA l) auf und verbesserte sich statistisch von Jahr zu Jahr. In seiner Abschlusssaison 2018/19 erzielte der gebürtige Pforzheimer 10,3 Punkte pro Begegnung und wurde im Anschluss als „Sixth Man of the Year 2019“ der Colonial Athletic Association-Conference ausgezeichnet.

Nach seiner Zeit an der Hochschule wechselte Eberhardt zurück in die Bundesrepublik und unterschrieb einen Vertrag beim MBC in der easyCredit Basketball-Bundesliga. Bei den „Wölfen“ lief es für den Allrounder, der einen deutschen Pass besitzt, nicht wie gewünscht und nach fünf Partien im Dress der Ostdeutschen endete die Zeit für „SE“. Für die Weißenfelser konnte Sheldon durchschnittlich 1,2 Zähler pro Begegnung im Korb seiner Gegner unterbringen.

Trainer Gnad freut sich über seine Neuverpflichtung: „Sheldon hat beim MBC auf einem professionellen Niveau trainiert, die Competition in den Einheiten war dementsprechend hoch. Er kann auf den Positionen des Point Guard, Shooting Guard und Small Forward spielen und ist vielseitig einsetzbar. Eberhardt wird bei uns die Chance erhalten sein Talent zu zeigen und einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung zu machen. Wir freuen uns darauf, dass Sheldon für uns spielen wird und ich bin mir sicher, dass er uns einen Push für den weiteren Saisonverlauf geben wird.“

Wiha Panthers verpflichten Ivan Mikulic

Die wiha Panthers Schwenningen verstärken sich auf der Aufbauposition und haben den
früheren kroatischen Juniorennationalspieler Ivan Mikulic unter Vertrag genommen. Nicht
mehr für die Schwenninger Basketballer auflaufen wird hingegen Sean Lloyd, dessen Vertrag in
beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.
In der 2. Basketball Bundesliga ProA haben viele Vereine bereits auf erste Entwicklungen
reagiert und personell nachgerüstet. Auch die wiha Panthers Schwenningen sind nun auf dem
Transfermarkt tätig geworden und haben sich die Dienste des früheren kroatischen U20-
Nationalspielers Ivan Mikulic gesichert. Der 28-Jährige, der zuletzt in der ersten
österreichischen Liga aktiv war, soll der Mannschaft neue Impulse im Spielaufbau geben und in
der Offensive für Gefahr aus der Distanz sorgen.
Trainer Alen Velcic zeigt sich hochzufrieden über die Verpflichtung des erfahrenen Guards,
dessen Werdegang er schon seit längerer Zeit beobachtet. „Ivan Mikulic ist ein Spieler, auf den
ich schon lange ein Auge geworfen habe. Als wir vor der Saison Interesse an seiner
Verpflichtung hatten, war er leider noch zu teuer gewesen. Als sich jetzt die Gelegenheit
ergeben hat, ihn zu einem angemesseneren Preis nach Schwenningen zu holen, haben wir nicht
lange überlegen müssen.“
Seine basketballerische Grundausbildung genoss Mikulic beim kroatischen Klub KK Zadar. Nach
diversen Nominierungen für die Juniorennationalmannschaft Kroatiens und der Teilnahme an
der U20-EM 2011 startete der Aufbauspieler seine Profikarriere zunächst in seinem
Heimatland. In den folgenden Jahren hat der 1,91 große Spielgestalter viel Erfahrung im
europäischen Basketball sammeln können. Mit Stationen in Slowenien, der Slowakei, Georgien,
Tschechien, Bosnien, Rumänien und zuletzt Österreich kann man Ivan Mikulic guten Gewissens
als jemanden bezeichnen, der im europäischen Basketball Zuhause ist.

„Ivan ist ein typischer Balkan-Aufbauspieler, der weiß, wie wir in Europa Basketball spielen“,
erklärt Alen Velcic. „Er kann ein Spiel sehr gut lesen und organisieren und hat zudem einen
guten Wurf aus der Distanz. Bei seinen Stationen in ganz Europa hat er auf einem Niveau
gespielt, das vergleichbar mit der ProA ist. Er wird bei uns auf beiden Guard-Positionen zum
Einsatz kommen.“

Der 28-Jährige bringt von seinen Spielanlagen her alles mit, um den Kader der wiha Panthers an
zwei entscheidenden Stellen verbessern zu können. Der etatmäßige Aufbauspieler David
Dennis bekommt nun Entlastung auf der Spielmacherposition und muss nicht – wie zuletzt
gegen die Artland Dragons – durchspielen. Da Mikulic sehr ballsicher ist, haben die Panthers
nun einen weiteren starken Ballhandler und Kreativspieler im Kader, der zudem auch auf der
Position 2 einsetzbar ist.
Außerdem soll der Neuzugang dabei helfen, dass die Panthers bei den Dreipunktewürfen
treffsicherer werden und breiter aufgestellt sind. Zwar stehen die Schwenninger im
Ligavergleich mit 36%iger Trefferquote aus der Distanz auf Platz 5, nehmen aber die mit
Abstand wenigsten Würfe von der Dreipunktelinie. Hauptverantwortlich für die gute Quote des
Teams ist in erster Linie Rasheed Moore, der nicht nur sensationelle 56% seiner Distanzwürfe
verwandelt hat, sondern auch mehr für als ein Drittel aller Panthers Dreier verantwortlich
zeichnet.
Mit Ivan Mikulic als Spielgestalter und Scharfschütze wollen die Panthers ihr Spiel variabler
gestalten und das Aufgebot um einen erfahrenen Spieler erweitern.
Ivan Mikulic
Geburtstag: 13. Juni 1991
Größe: 1,91 Meter
Gewicht: 88 Kilogramm
Position: Point Guard / Shooting Guard
Letzte Station: UBSC Raiffeisen Graz (1. Liga Österreich)
Trikotnummer: 91
Nicht mehr im Schwenninger Kader steht hingegen Sean Lloyd. Da der Amerikaner mit der ihm
angedachten Rolle im Team nicht zufrieden war und auch sportlich zu wenig Konstanz in seinen
Leistungen zeigte, haben sich Spieler und Verein auf eine Vertragsauflösung geeinigt. In neun
Einsätzen für Schwenningen kam der 23-jährige Shooting Guard auf durchschnittlich 7,6
Punkte. Die wiha Panthers bedanken sich bei Sean Lloyd für seinen Einsatz und wünschen ihm
für seine Zukunft weiterhin alles Gute.

Josh Nzeakor verlässt die LIONS – Trennung in beidseitigem Einvernehmen

Josh Nzeakor hat im Sommer mehrere Testspiele für die PS Karlsruhe LIONS bestritten und kam für das Löwenrudel ab September in neun Partien der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zum Einsatz. Dort erreichte er bei durchschnittlich zwölf Minuten Einsatzzeit 5,1 Punkte sowie 3,3 Rebounds pro Spiel. Nun haben der Verein aus der Fächerstadt und der US-amerikanische Center das Ende ihrer Zusammenarbeit verkündet.
Die LIONS, in der Liga nach zuletzt mehreren schwachen Auftritten unter Druck, hatten Nzeakor im Juli direkt von seinem texanischen College an den Oberrhein geholt. Der 22-Jährige konnte sich jedoch trotz einiger guter Ansätze spielerisch selten durchsetzen und stand auf der Center-Position stets im Schatten von Maurice Pluskota. Danijel Ljubic,

Sportlicher Leiter bei den LIONS: „Josh benötigt noch etwas Zeit, um Erfahrung zu sammeln. Aufgrund unserer aktuellen sportlichen Lage ist er bei einem Klub, der ihm diese Zeit gewähren kann, besser aufgehoben. Wir sind ihm trotzdem zum Dank für seinen engagierten Einsatz verpflichtet und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Chris Okolie verlässt die Tigers auf eigenen Wunsch

Die Tigers Tübingen und der SV 03 Tigers Tübingen müssen einen Abgang vermelden. Chris Okolie, der seit dieser Saison zum Kader der Raubkatzen gehörte, hat den Verein auf eigenen Wunsch verlassen. Der 19-Jährige ist bereits aus Tübingen abgereist. Neben dem ProA-Team kam der Big Man auch im Regionalliga-Team von Trainer Manu Pasios zum Einsatz.

Wir bedanken uns bei Chris Okolie für seinen Einsatz und wünschen Ihm für seine private und sportliche Zukunft alles Gute.

(Tigers Tübingen)

Titans müssen trotz ersten Erfolges umdisponieren

Ungeplante Entwicklungen stellten die Dresdner Bundesliga-Basketballer vor schwere Entscheidung /
Titans müssen personell umdisponieren und verpflichten US-Amerikaner Eric Palm

Obgleich des ersten Saisonsiegs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB
am vergangenen Sonntag beim souveränen 85:58-Heimerfolg gegen die TKS 49ers Stahnsdorf, ist den
Dresden Titans aktuell nur nach verhaltenem Jubel. Denn im Hintergrund sind in den letzten Wochen
personelle Fragen aufgekommen, die das Gespann um Geschäftsführer Rico Gottwald und Trainer
Christian Steinberg so nicht geplant hatten. Infolgedessen mussten die beiden Verantwortlichen in
den vergangenen Wochen mehrere schwere Entscheidungen treffen.

 
Nach der zweimonatigen Saisonvorbereitung erfuhren Steinberg und Gottwald letzte Woche, dass
der erst im Sommer aus Bremerhaven nach Dresden gewechselte Forward Vincent Beckmann nicht
wie geplant seine Hochschulausbildung neben dem Basketballdasein in Dresden absolvieren kann.
Deshalb entschied der 19-Jährige mit seiner Familien und in Abstimmung mit den Verantwortlichen,
dass er in seine Heimat zurückkehren und sich beruflich, als auch sportlich neu orientieren wird.
Versöhnlich verabschiedeten sich Beckmann und die Mannschaft noch vor der Partie gegen
Stahnsdorf am vergangenen Freitag. Rico Gottwald bedauert diesen Schritt: „Es ist schade, da
Vincent sich vorbildlich in unser Team eingebracht hat. Jedoch verstehen wir diese Entscheidung und
wünschen ihm auf seinem persönlichen Weg alles erdenklich Gute.“

 
Neben der Entwicklung um Beckmann bereitete jedoch noch eine weitere Personalie den „Titanen“
Sorgen und zwang sie nunmehr zum Umplanen. Seit Anfang August müssen die Elberiesen auf ihren
Kapitän Janek Schmidkunz verzichten, nachdem bei dem 29-Jährigen eine Verletzung diagnostiziert
wurde, die seither nicht absehen lässt, wann der langjährige Spielmacher wieder für die Titans
auflaufen kann. „Das Janek so lange ausfällt war definitiv nicht geplant“, erklärt Trainer Christian
Steinberg, der abseits des Liga-Starts dennoch in engem Kontakt mit seinem Spieler steht. „Janek war
als feste Säule für unsere Spielidee geplant. Er sollte uns durch seine Erfahrung und Führungskraft die
notwendige Stabilität in unserem jungen Kader geben. Daher wiegt sein Ausfall sehr schwer.“
Auch für Geschäftsführer Rico Gottwald kommt die Situation denkbar ungelegen. „Wir wollten in
diesem Jahr eigentlich für personelle Konstanz stehen und hatten uns gewünscht, mit dem Kader so
durch die Saison zu gehen, wie er im Sommer zusammengestellt wurde.“ Doch angesichts dieser
unerwarteten Situation sah sich der Manager zum Handeln gezwungen: „Wir haben jetzt zwei
Monate gewartet, aber nachdem eine Rückkehr von Janek bis heute nicht abzuschätzen ist, mussten
wir uns nunmehr auf dem Spielermarkt umschauen, um einen geeigneten Ersatz zu finden, der seine
Fähigkeiten vereint und adäquat ersetzt. Unabhängig davon werden wir Janek in dieser für ihn nicht
leichten Zeit weiterhin unterstützen.“

 
Fündig wurden die Titans in Person von Eric Palm. Der 32-jährige US-Amerikaner ist bereits seit neun
Jahren Basketballprofi und hat in Deutschland auf höchstem Level gespielt. Nach einer Saison beim
sächsischen Nachbarn Chemnitz, verhalf Palm den Gießen 46ers zum Aufstieg in die Bundesliga. In
Deutschlands höchster Spielklasse erzielte der 1,88 Meter große Shooting Guard im Schnitt 8,1
Punkte in 23 Erstligaeinsätzen. Die vergangenen zwei Saison lief Palm für Heidelberg in der ProA auf
und gehörte dort zu den Leistungsträgern (in 55 Spielen 9,4 Punkte im Schnitt bei 35,4 Prozent von
der Dreierlinie).

 

Geschäftsführer Gottwald geht davon aus, dass sich der Neuverpflichtete schnell
integrieren wird. „Wir haben die letzten Wochen den Transfermarkt akribisch sondiert, um die
fehlenden Qualitäten von Janek bestmöglich ersetzen zu können. Da auf dem deutschen
Spielermarkt aktuell kein adäquater Ersatz vorhanden ist, haben wir unsere Suche auf den
internationalen Markt erweitert. Wir sind froh, mit Erics Verpflichtung den Spieler gefunden zu
haben, der mit seiner Erfahrung helfen wird, das Konzept in Dresden umzusetzen. Er kennt den
deutschen Basketball sehr gut, wie seine Erfolge und Statistiken in Gießen, Chemnitz und Heidelberg
eindrucksvoll zeigen. Mit seinen Qualitäten wird er sich bestimmt schnell in Dresden zurechtfinden.“

 

Nach seiner Landung am Dienstag sorgten schnelle Behördengänge dafür, dass Palm schon morgen in
Sandersdorf spielberechtigt sein wird. Beim Auswärtspiel gegen die BSW Sixers am Samstagabend
wird er also aller Voraussicht nach sein Debüt für die Titans geben können.

Vertragsauflösung – Dragons trennen sich von Kevin Bracy-Davis

Die Artland Dragons und Kevin Bracy-Davis gehen fortan wieder getrennte Wege. Beide Seiten einigten sich einvernehmlich auf eine vorzeitige Auflösung des bis Ende September laufenden Tryout-Vertrages.

Der 24-jährige US-Amerikaner war erst in der Sommerpause vom finnischen Erstligisten Kataja Basket Club zu den Quakenbrückern gewechselt.

„Leider hat sich seit Kevins Ankunft immer weiter herauskristallisiert, dass es sportlich nicht in der Form klappt, wie sich das beide Parteien vorgestellt haben. Menschlich hat er sich stets vorbildlich verhalten und sich schnell und gut in das Team integriert, auf dem Feld sah dies jedoch anders aus“, erklärt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Die Suche nach einem Nachfolger auf der Position des Small Forwards ist im vollen Gange, laut Kröger wolle man „den Markt jedoch genau beobachten und keine unbedachte Kurzschlusshandlung tätigen.“

Die Artland Dragons bedanken sich bei Kevin Bracy-Davis für sein Engagement und wünschen ihm auf seinem sportlichen und privaten Weg nur das Beste.