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ETB Wohnbau Baskets verlängern mit Jeffrey Martin

Der athletische Local Player bleibt in Essen

Die ETB Wohnbau Baskets und Combo-Guard Jeffrey Martin gehen gemeinsam in die nächste Spielzeit. Es hat nicht lange gedauert, da war man sich einig.

„Er ist ein Spieler, der dem Team viel Input und Energie geben kann“, so Trainer Philipp Stachula.

Jeffrey Martin war erst im Januar von den Rostock Seawolves nach Essen gewechselt und wurde vor allem in der heißen Saisonschlussphase ein wichtiger Faktor im Spiel der Baskets. 8.7 Punkte und 1.6 Assists pro Spiel steuerte der Flügelspieler am Ende zum Klassenerhalt bei.

Der 1,90m große Martin fühlt sich in Essen wohl: „Ich habe großes Vertrauen vom Management genossen, als ich im Januar her gekommen bin. Da möchte ich nächste Saison viel zurückgeben. Die Arbeit von Coach Phillip Stachula hat mir sehr gut gefallen, als er das Team übernehmen musste. Es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Ich habe allerdings leider auch nicht immer gezeigt, was ich drauf habe und dementsprechend habe ich auch noch etwas gut zu machen und will mehr zeigen.“

Auch Trainer Philipp Stachula sieht das Potential, was noch geweckt werden muss: „Jeff ist ein athletischer Spieler und eine echt gute Waffe auf dem Flügel. Als Local Player gibt er uns Optionen. Er hat aber auch noch insgesamt viel Potential nach oben, welches man kontinuierlich entwickeln kann. Im Entscheidungsverhalten oder Defense gilt es gezielt zu arbeiten, aber er kommt auch mit vielen Dingen schon fertig auf das Spielfeld. Sein Drang zum Korb und seine Gefährlichkeit in fast jeder Offenseaktion werden wir gut gebrauchen können. Er war schon in der letzten Saison einer unserer athletischsten Spieler und das gilt es auch in der kommenden Spielzeit für uns zu nutzen. Es waren viele Dinge die dafür gesprochen haben, ihn auf jeden Fall bei uns zu behalten.“

In der entscheidenden Phase der Saison hat gezeigt, dass Martin dem Team der Baskets viel geben kann. Die Ziele für die kommende Saison hat er aber klar vor Augen:

„Die Play-offs sind schon mein persönliches Ziel und dafür gilt es hart zu arbeiten. Es gilt für uns alle im Team: Wir wollen besser und erfolgreicher spielen, als in der der letzten Saison.“

Verabschieden müssen wir uns von Jacob Albrecht, der nach Göttingen in die easycredit-BBL wechselt und Adam Touray, der in der ProA auf Schalke die nächste Saison spielen wird. Die ETB Wohnbau Baskets bedanken sich für ihren Einsatz im Trikot der Baskets und wünschen beiden eine verletzungsfrei und erfolgreiche Saison.

 

(ETB Wohnbau Baskets)

Jacob Albrecht kommt aus Oldenburg

22-jähriger Big Man wechselt von der Baskets Akademie Weser-Ems ins Ruhrgebiet

Er hat seit 2004 das komplette Nachwuchsprogramm der Baskets Akademie Weser-Ems, der Talentschmiede der EWE Baskets Oldenburg, durchlaufen. Von der JBBL über die NBBL bis zum ProB-Team. Jetzt wird es allerdings Zeit für einen Tapetenwechsel: Jacob Albrecht (22), der jüngere Bruder vom Ex-Essener Paul Albrecht, wechselt aus Oldenburg zu den ETB Wohnbau Baskets Essen.

Was ihn antreibt, ist der Wunsch, sich als Spieler weiterzuentwickeln. „Ich freue mich auf meine neue Rolle in Essen“, sagt Albrecht. Er wünscht sich mehr Einsatzzeit, will dem Team besser helfen, als er es zuletzt konnte. Sein Ziel: „Mehr Minuten, mehr Punkte und dadurch bedingt mehr Selbstvertrauen“, sagt der Power Forward. Theoretisch ist Albrecht in der Offense flexibel auf drei Positionen einsetzbar. Vornehmlich wird er jedoch auf den Positionen vier und fünf unter den Körben arbeiten. Er selbst sieht sich als „modernen Big Man“, der auch aus der Distanz abdrücken kann.

„Ich will zeigen, was ich draufhabe“, sagt Albrecht. In der vergangenen Spielzeit hat er in Oldenburg lediglich rund achteinhalb Minuten auf dem Parkett gestanden, sammelte durchschnittlich 2,2 Punkte und 1,6 Rebounds. Werte, die er steigern will. Damit er diese Werte verbessern kann, muss er fleißig sein. Arbeiten. „Jacob hat eine sehr gute Physis. Und deutlich mehr Qualität, als er es in Oldenburg zeigen konnte“, sagt Igor Krizanovic, Headcoach der Wohnbau Baskets.

Zudem verfügt der 22-Jährige bereits über drei Jahre Erfahrung als Spieler in der ProB. Und: er ist Linkshänder, was sein Spiel laut Krizanovic variabler macht. „Er hat das Potenzial, eine große Rolle in unserem Team einzunehmen“, sagt der Wohnbau Baskets-Coach. Worte, die für Albrecht Ansporn sind, sich reinzuhängen. „In Essen wird viel und gut trainiert, darauf freue ich mich. Die Voraussetzungen und das Umfeld haben mich überzeugt, mich den Wohnbau Baskets anzuschließen. Weil ich den Eindruck habe, dass ich hier nochmal einen großen Entwicklungsschritt machen kann“, sagt der BWL-Student.

Der aber wahrscheinlich größte Unterschied im Vergleich zu Oldenburg: „Ich muss zuhause ausziehen“, sagt Albrecht. Er wird selbstständiger, vielleicht ein Stück erwachsener. Aber: „Kochen, putzen, mich versorgen – ich glaube, dass kriege ich hin“, sagt er lachend.

„Jacob passt perfekt in unser Profil. Bei uns bekommt er die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln – sowohl als Spieler als auch als Persönlichkeit. Er ist ein bescheidener, sympathischer Bursche, mit tadelloser Arbeitseinstellung. Ich freue mich riesig darüber, ihn in der kommenden Saison im Team zu haben“, sagt Niklas Cox, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets.

 

 

(ETB Wohnbau Baskets Essen)

Isemann: Entwicklung in Oldenburg fortsetzen

Center bleibt für weitere drei Jahre – Jacob Albrecht verlässt Baskets Akademie Weser-Ems

Die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB bindet eines ihrer großen Talente für die kommenden drei Jahre. Till Isemann soll die nächsten Schritte seiner Entwicklung weiterhin in Oldenburg gehen.

Isemann gehörte bereits in der vergangenen Saison zur starken Rotation der Oldenburger auf den großen Positionen, erzielte in knapp 12 Minuten Spielzeit 4,9 Punkte und 3,1 Rebounds im Schnitt. Am Ende der Saison wurde der Center dann von einer Verletzung gestoppt. Sein großes Potenzial deutete Isemann in den Partien gegen Schalke 04 (12 Punkte/7 Rebounds) und Bernau (15 Punkte) an.

„Till ist eine Ausnahme-Erscheinung: Er ist unglaublich athletisch, sehr talentiert und zudem ein harter Arbeiter, der auch im Training immer alles gibt“, sagt Artur Gacaev, Head Coach des ProB-Teams.

Nachdem Marko Bacak in der kommenden Spielzeit deutlich stärker in das BBL-Team integriert werden soll, wird die Rolle von Till Isemann in der Baskets Akademie Weser-Ems deutlich wachsen. Zudem soll Isemann auch von der Zusammenarbeit mit dem neuen Oldenburger Assistant-Coach Elvir Ovcina profitieren.

Isemann war erst spät zum Basketball gekommen, entwickelte sich aber in der Oldenburger NBBL rasant und gilt als großes Talent mit der Perspektive, sich im Profi-Basketball zu etablieren. In der Saison 2014/2015 erreichte der 2,08 Meter große Innenspieler 10,5 Punkte und 6,1 Punkte im Schnitt und wurde in der Folge auch in der 2. Basketball-Bundesliga eingesetzt.

Dagegen verlässt Jacob Albrecht das ProB-Team mit noch unbekanntem Ziel. Der 2,03 Meter große Forward hat das komplette Nachwuchsprogramm der Baskets Akademie Weser-Ems von der JBBL über die NBBL bis hin zur ProB durchlaufen. Der Club wünscht Jacob Albrecht alles Gute und bedankt sich für die erfolgreichen Jahre hier in Oldenburg.

(Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB)

Sechs Meister bleiben Baskets Akademie erhalten

Ein neuer Zyklus beginnt für die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB nach den erfolgreichen vergangenen Jahren. Die Mannschaft wird deutlich verjüngt, einige bekannte Gesichter bleiben aber erhalten: Mit Kai Hänig, Jacob Albrecht und Robert Drijencic verlängerten drei Spieler ihren Vertrag, Lucien Schmikale, Erwin Nkemazon und Stefan Wess stehen außerdem weiterhin im Team.

Mehrere Jahre erfolgreicher Aufbauarbeit fanden ihren Höhepunkt in zwei Titelgewinnen in Serie in der ProB, nun steht ein Umbruch und eine Verjüngung des Kaders an. Mit Dominic Lockhart und Jan Niklas Wimberg rücken zwei in Oldenburg entwickelte Talente in den Profikader der EWE Baskets auf. Jetzt heißt es erneut aufstrebenden Talenten Spielzeit und Verantwortung zu gewähren, um sie langfristig entwickeln zu können. Zusätzlich verlassen die Baskets Akademie mit Preston Wynne, Luka Buntic und Arthur Zaletskiy weitere Spieler, die in der vergangenen Saison großen Anteil am Erfolg trugen.

Mit Kai Hänig bleibt den Oldenburgern auf der Center Position hingegen ein erfahrener Spieler erhalten, der besonders in der Endphase der letzten Spielzeit seinen Wert für die Baskets Akademie bewies. Nach dem Aufstieg von Leo Niebuhr zu den Profis, überzeugte Hänig als Starter. Er erzielte in den Playoffs mit 10,5 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double im Schnitt und erwies sich vor allem in der Defensive als Anker des jungen Teams, wie auch Headcoach Christian Held bestätigt: „Kai Hänig war ein Leistungsträger der vergangenen Saison, er soll als einer von zwei erfahrenen Kräften im Kader die Mannschaft führen. Hänig kann in der ProB jeden Center Eins gegen Eins verteidigen, ist einer der härtesten Arbeiter der Liga und gibt uns in der Defensive Stabilität.“

Mit Jacob Albrecht wird zudem ein weiterer Spieler aus dem Frontcourt in Oldenburg verbleiben. In der vergangenen Saison durfte der hauptsächlich als Power Forward zum Einsatz kommende Albrecht die ersten Schritte in der ProB machen, verdiente sich im Laufe der Saison aber steigende Einsatzzeiten und stand in den Playoffs 12 Minuten im Schnitt auf dem Parkett. „Jacob ist ein echtes Oldenburger Eigengewächs. Er hat alle Jugendteams bei uns durchlaufen und ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft“, erklärt Christian Held dazu.

Robert Drijencic soll sich in der kommenden Saison im Kader der ProB etablieren, nachdem er in der vergangenen Saison noch hauptsächlich in der NBBL zum Einsatz kam. „Robert muss sich jetzt seinen Platz im Team erkämpfen und seine Qualität in der ProB beweisen. Außerdem muss er die Doppelbelastung aus Basketball und Ausbildung bewältigen“, äußert sich Christian Held. Besonders in der Defensive soll Drijencic den nächsten Schritt machen und körperlich zulegen, während er in der Offensive bereits gute Entscheidungen trifft und als gefährlicher Schütze aus der Distanz gilt.

„Wir beschreiten weiterhin den Weg junge Spieler zu entwickeln und einzubinden. Dabei sind wir besonders froh, dass uns in Oldenburg verwurzelte Akteure erhalten bleiben, die bei der Integration der jungen Talente wichtig sind und als Anker für unsere Neuzugänge dienen können“, unterstreicht Nachwuchskoordinator Arne Chorengel die Wichtigkeit der gehaltenen Spieler.