Power Forward Julian Scott wechselt von den Uni-Riesen Leipzig an die Donau

Während die anderen Vereine in der 2. Basketball Bundesliga ProA bereits kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen hatte, blieb es beim Team Ehingen Urspring bis jetzt noch eher ruhig. Zuletzt hatte die Vereinsführung verstärkt darauf geschaut, die Spieler der vergangenen Saison auch für die kommende Spielzeit halten zu können. Das glückte etwa jüngst auch mit Aufbauspieler Zaire Thompson und Center Noah Aghas. Nun sind die Steeples aber auch auf dem Transfermarkt tätig geworden und konnten für die Spielzeit 2016/17 den „absoluten Wunschspieler“, so Trainer Domenik Reinboth, verpflichten.

 

 

Der Power Forward Julian Scott wechselt von den Uni-Riesen Leipzig an die Donau. Damit gelang Trainer Domenik Reinboth und dem Verein die Verpflichtung einer der höchst gehandelten Spieler der letztjährigen ProB-Saison. Mit beeindruckenden Durschnittswerten von 20,7 Punkten und 10,8 Rebounds gelang dem 2,03-Meter großen Scott nicht nur theoretisch in jedem Spiel ein sogenanntes Double-Double, sondern war auch mit den Werten mit Abstand der auffälligste Spieler unter den Körben. „Julian ist genau der Spielertyp, den wir gesucht haben. Unsere Zuschauer dürfen sich schon jetzt auf diese abolute Bereicherung freuen“, so Nico Drmota.

Auch die Ehinger Halle ist für Scott kein ungutes Pflaster. Beim Gastspiel der Leipziger bei den Steeples erzielte der Mann aus Sacramento 27 Punkte. Zu Hause kam er gar auf 31 Punkte gegen die Ehinger. „Julian hat ein enormes Scoringpotenzial und ist flexibel auf den großen Positionen einsetzbar“, sagt Trainer Domenik Reinboth über den Neuzugang, der durch seine Athletik nicht nur auf der Position des Power Forwards spielen kann, sondern auch als Center. Gerade die Athletik ist für Reinboth auch einer der Hauptpunkte, die für Scott sprechen. „Er passt aber auch menschlich perfekt zu uns“, sagt der Trainer. Auch der US-Amerikaner freut sich schon auf seine neue Heimat Ehingen: „Ich bin glücklich ein Teil des Vereins zu sein und ich freue mich schon meine Teamkollegen und die Fans kennenzulernen.“

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Eigengewächs Ruben Wöllert bleibt den Riesen treu

Der 20-Jährige Shooting Guard verlängert sein Engagement bei den Riesen um ein weiteres Jahr. Ruben Wöllert ist nach Routinier Sascha Leutloff und US-Boy Terence Billups der dritte Spieler, der einen Vertrag bei den Leipziger Korbjägern unterschrieben hat, und somit in der kommenden Saison fix zum Profikader der Grün-Weißen gehört.

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach den Stationen Science City Jena und BBC Bayreuth, wo Ruben sechs Jahre lang in den Top-Nachwuchsligen (JBBL und NBBL) sowie in der Regionalliga aktiv war, kehrte er in der Vorsaison endlich an den Ort zurück, wo er das Basketballspielen 2005 begann – zu den Uni-Riesen nach Leipzig. Im ersten Zweitligajahr seiner Karriere kam der 1,93m große Guard auf 22 Einsätze und eine durchschnittliche Spielzeit von 7:45 Minuten. Die sportlichen Vorgaben und viele knappe Spiele machten es seinem Ex-Trainer Tuna Isler in der abgelaufenen Saison allerdings schwer, den Nachwuchstalenten, wie Ruben, viel mehr Einsatzzeit zu geben.

Genau die will sich der wendige Aufbauspieler aber jetzt verdienen und hat sich für die kommende Saison einiges vorgenommen. „Ich habe mich ein Jahr geduldet, viel trainiert und viel gelernt. Ich werde weiter hart an mir arbeiten und mich bei jeder Trainingseinheit zeigen. Dann bekomme ich auch meine Zeit auf dem Parkett und kann der Mannschaft endlich richtig helfen.“, ist Ruben überzeugt. Eine ähnliche Erwartungshaltung hat auch sein neuer Trainer, Thomas Krzywinski. Er kennt Ruben bereits viele Jahre, war einer seiner ersten Basketballtrainer in Leipzig und hält große Stücke auf den 20-Jährigen: “Ruben ist ein sehr fleißiger Arbeiter und ein guter Werfer. Es ist das Ziel, dass sich Ruben eine feste Rolle in der Guard-Rotation erspielt und auf dem Feld seine Gefährlichkeit von der Dreierlinie nachweist.“

Geschäftsführer Dr. Werner Scholz freut sich besonders über den Verbleib der Nr. 69 in Leipzig und erhofft sich dessen Durchbruch im kommenden Jahr. „Wir wollen besonders Spieler aus der Region fördern, in unser Team integrieren und an den Profibasketball heranführen. Ruben passt perfekt in dieses Konzept der „Uni-Riesen 2020“. In seinem ersten Jahr hat er als Nr. 3 auf der Guard Position mit Sicherheit viel von den erfahrenen Sascha Ahnsehl und Brandon Shingles gelernt, und ich hoffe, dass er in der kommenden Saison einiges davon zeigen kann.“, so Scholz kurz nach der Vertragsunterzeichnung.

Neben seinem Engagement auf dem Parkett bindet sich Ruben auch auf anderer Ebene an Leipzig, denn im Sommer will er ein Studium in der Messestadt beginnen.

 

Steckbrief

Name: Ruben Wöllert
Geburtstag: 28.03.1996
Nationalität: Deutschland
Größe: 193 cm
Gewicht: 82 kg
Position: Shooting Guard
Letzte Stationen: USC Leipzig (2005-2009), Science City Jena (2009-14, JBBL + NBBL), BBC Bayreuth (2014-15, NBBL + 1. RL)
Aktuelle Statistiken: Saison 2015/2016 Uni-Riesen Leipzig: 22 Spiele, 7:45 Minuten, 1,1 Punkte pro Spiel, 0,6 Rebounds pro Spiel, 0,6 Assists pro Spiel, 0,7 Ballverluste pro Spiel, 0,3 Ballgewinne pro Spiel, 37,3 % Zweierquote, 25,6 % Dreierquote, 20,8 %, Freiwurfquote 100%

 

 

(Uni-Riesen Leipzig)

Noah Aghas und Zaire Thompson verlängern

Der Kader des TEAM EHINGEN URSPRING für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA nimmt konkretere Formen an. Nachdem Christopher Wolf und Radi Tomasevic während den Playoffs bereits ihren Vertrag bei den Steeples um ein Jahr verlängert hatten, sprechen nun zwei weitere Spieler dem Team ihr Vertrauen aus und bleiben auch in der kommenden Spielzeit in Ehingen. Mit dem Center Noah Aghas und dem Aufbauspieler Zaire Thompson gelang es dem TEAM EHINGEN URSPRING zwei Eigengewächse zu halten, die in der vergangenen Saison einen großen Schritt in ihrer basketballerischen Entwicklung genommen hatten.

 

 

Der 20-jährige Aghas kam in 27 Einsätzen auf durchschnittlich 14 Minuten und erzielte dabei vier Punkte und drei Rebounds. „Noah ist eines der größten Talente die wir in Urspring haben“, sagt Trainer Domenik Reinboth, der sich über den Verbleib von Aghas freut. „Es ist schön, dass Urspringer Blut in der kommenden Mannschaft fließt“. Aber nicht nur ein Urspringer Eigengewächs bleibt in der kommenden Saison. Mit Thompson unterschrieb zudem ein Aufbauspieler, der gerade in den Meister-Playoffs aufblühte. Gelangen dem 20-Jährigen in der regulären Saison 2,4 Punkte im Schnitt, schaffte er es diesen Wert während den Finalspielen mehr als zu verdoppeln. So kam er auf durchschnittlich 5,8 Punkte und 2,5 Assists. „Zaire kommt wieder an seine gute Form heran, die er vor seinem USA-Aufenthalt hatte, das zeigen auch die Zahlen während der Playoffs“, so Reinboth. Auch Teammanager Nico Drmota ist über die Vertragsverlängerungen glücklich: „Es ist ein tolles Signal für das Projekt wenn der eigene Nachwuchs weiter bleibt.“

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Lamar Mallory verlängert bei den Licher BasketBären

Die Licher BasketBären können eine ganz wichtige und erfreuliche Weiterverpflichtung für die anstehende Saison in der Südstaffel der ProB vermelden. Mit Lamar Mallory bleibt ein absoluter Leistungsträger der vergangenen Saison in Lich und will bei den BasketBären sein Potential noch weiter ausschöpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der sprunggewaltige Power Forward hatte mit teils bärenstarken Leistungen einen massiven Anteil am Klassenerhalt der Licher. Eines seiner, wenn nicht sogar sein bestes Spiel zeigte der US-Amerikaner im entscheidenden Playdown-Heimsieg gegen die BIS Baskets Speyer. Der 25-jährige war an diesem Tag von nichts und niemandem zu bändigen und meißelte sich Fabelzahlen in sein Statistikbuch. 28 Punkte und 19 Rebounds bei einer fast 60-prozentigen Wurfquote steuerte er zum entscheidenden 94:86-Erfolg bei. Diese Zahlen waren letztlich der Gipfel einer ganz starken Debütsaison in Europa.

17,6 Punkte und 7,8 Rebounds produzierte der Modelathlet allabendlich. Sieht man sich nur die Playdowns an, steht dort sogar ein Double-Double im Schnitt (21,7 Punkte und 10,7 Rebounds). Dreimal übersprang Mallory in der Spielzeit diese Hürde und kratzte ein ums andere Mal daran.

Doch Mallory war kein Spieler, der nur auf seine eigenen Leistungen fixiert ist. Der Mann mit der Nummer 15 auf dem Licher-Jersey schmiss seine 198 cm und 95 Kilogramm in jeden Ball und
stellte sich, manchmal bis weit über die eigene Schmerzgrenze hinaus, in den Dienst der Mannschaft. Kleinere Verletzungen waren für ihn kein Grund, eine Pause einzulegen und man
konnte sich auf den Topscorer der Bierstädter stets verlassen.

Zudem sorgte er gerne für Highlights, wenn er das Spielgerät scheinbar mühelos mit brachialer Gewalt durch die gegnerische Reuse hämmerte. Aber auch defensiv war Mallory stets auf der
Höhe und entpuppte sich als guter Ringbeschützer. Seine bloße Präsenz konnte den Angriffszug eines Gegners schon einmal verändern. Umso erfreulicher ist es, dass es den Licher BasketBären gelungen ist, denn umworbenen Power Forward im Herzen der Natur halten zu können.

„Uns freut es sehr, dass sich Lamar gegen andere Angebote und für eine weitere Saison in Lich entschieden hat. Er gibt uns so viele wichtige Facetten. Er hat eine unfassbare Athletik, ist schnell, kann scoren und rebounden. Zudem hat er eine vorbildliche Arbeitseinstellung und bring unglaublich viel Energie ins Spiel. Wir wissen bei ihm, was wir haben und sehen in ihm noch einiges
an Potential, was es jetzt zu wecken gilt. Er kennt das Umfeld hier und hat noch einige Entwicklungsschritte vor sich. Wir sind sehr froh, dass wir diese Entwicklung ein weiteres Jahr in Lich erleben können“, freute sich der neue Licher Cheftrainer Rolf Scholz sehr über die Weiterverpflichtung des absoluten Leistungsträgers.

„Ich freue mich, eine weitere Saison in Lich zu spielen. Ich habe im Gespräch mit Rolf und den anderen Verantwortlichen schnell gemerkt, dass ich gut zum Konzept passe und hoffentlich zu einer erfolgreichen Saison beitragen kann. Ich denke, dass ich bisher noch nicht mein ganzes Potenzial ausschöpfen konnte und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Rolf und Lutz.“ so Lamar
Mallory zu seiner Weiterverpflichtung im Licher Trikot.

Lamar Mallory
Geburtstag: 03.12.1990
Position: PF/C
Größe: 198 cm
Gewicht: 95 kg

Der Kader der Licher BasketBären in der Saison 2016/17 bisher: David Amaize (SF), Marian Schick (C), Jeffrey Martin (PG/SG), Lamar Mallory (PF/C)

 

(Licher BasketBären)

US-Boy Terrence Billups verstärkt die Riesen für die neue Saison

Der 28-Jährige Shooting Guard Terrence Billups wechselt vom Regionalligisten aus Rendsburg in die Messestadt und erhält einen Einjahresvertrag bei den Leipziger Korbjägern. Er ist einer der Wunschspieler des neuen Cheftrainers Thomas Krzywinski, der vor allem auf die variable Einsatzfähigkeit des 1,99 m großen US-Amerikaners aus Jefferson (Indiana) baut.

 

 

 

 

 

 

 

In Leipzig wurde man eben durch den neuen Cheftrainer auf den Neuen aufmerksam. Dem war Billups schon in seiner Premierensaison 2014-15 in Cottbus aufgefallen und der Cheftrainer ist vom ProB-Potential des Neuen absolut überzeugt. „Terrence hat einen guten Zug zum Korb, kann außerdem aus der Mitteldistanz als auch von draußen gut werfen. Ich halte ihn für einen sehr variablen und intelligenten Spieler, der auch auf dem Flügel gut eingesetzt werden kann.“, schürt Krzywinski die Erwartungen. Auch die Defensivqualtitäten des 28-Jährigen werden durch die Statistiken der vergangenen Saison bestätigt (6,3 Rebounds/1 Block im Schnitt).

Terrence Billups kam im Sommer 2014 von der Indiana University Southeast aus Jeffersonville nach Europa, und schlug ein wie der Blitz. In seinem 1. Jahr in Deutschland spielt er beim BBC Cottbus in der 1. Regionalliga Nord, und machte als Liga-MVP und -Top Scorer (24,9 Punkte im Schnitt) in der Premierensaison von sich reden. Anschließend wechselte der damals 27-Jährige für die Spielzeit 2015/16 zum Ligarivalen nach Rendsburg und avancierte auch dort zum Top Scorer seines Teams (18,9 Punkte im Schnitt) und dem drittbesten Schützen der Liga.

Starke Werte, die der US-Boy auflegte, obwohl ihn im ersten Drittel der vergangenen Saison eine langwierige Sprunggelenksverletzung aus dem Rhythmus brachte. Billups hat aber seither gerade im Kraft- und Athletikbereich viel getan und erfüllt die körperlichen Voraussetzungen für die ProB in vollem Maße. Für Geschäftsführer Mark Hoffmann ist neben den physischen Voraussetzungen eine zweite Komponente sehr wichtig: „Der Vorteil den wir mit Terrence haben ist, dass er den deutschen Basketball kennt und wahrscheinlich wenig Eingewöhnungszeit benötigt. Er hat bei seinen beiden Vereinsstationen in Deutschland gezeigt, was er kann und ich glaube, er kann mehr als in der Regionalliga spielen.“

Nach zwei guten Jahren in Deutschland sucht Terrence Billups bei den Riesen die Herausforderung und will sein Können auch in der ProB zeigen. Auch Billups selbst freut sich auf Leipzig:“ Ich bin gespannt auf mein neues Team, freue mich auf Leipzig und die Uni-Riesen.“ Auf die eventuellen Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr und die stärkeren Gegner in der ProB angesprochen, gibt er sich zuversichtlich und angriffslustig: “Ich weiß, dass die Gegner jetzt mit Sicherheit stärker sind und ich nicht immer die Vorteile im 1 gegen 1 habe. Ich kann aber mehr, als nur selbst punkten. Ich denke, dass ich ein gutes Spielverständnis habe und meine Mitspieler in der Offensive gut Szene setzen kann, ob ich den Ball nun habe oder nicht.“

Terrence Billups ist nach Routinier Sascha Leutloff der zweite Spieler, der bei den Riesen einen Vertrag für die kommende Saison unterschreibt.

Steckbrief

Name: Terrence Billups
Geburtstag: 1988
Nationalität: USA
Größe: 198 cm
Gewicht: 85 kg
Position: Shooting Guard/Small Forward
Letzte Stationen: Kuyper College (NCAA, 2009-10), Indiana University Southeast (NAIA Div.2, 2012-13), West Michigan Lake Hawks (2013),BBC Cottbus (2013-14), BC Rendsburg (2014-15, 1. RL)

Video-Highlights:    https://www.youtube.com/watch?v=WQr1kErhZaE

 

(Uni-Riesen Leipzig)

Jeffrey Martin verstärkt Licher Backcourt

Combo-Guard Jeffrey Martin wird seine Basketballschuhe in der kommenden Saison für die Licher BasketBären schnüren. Der 22jährige wechselt vom ProB-Nord-Absteiger der Hertener Löwen nach Mittelhessen. Zugleich wird das deutsche Aufbautalent mit einer Doppellizenz für die GIESSEN 46ers ausgestattet. Primär soll Martin jedoch in der ProB eingesetzt werden, worüber
sich nicht zuletzt Cheftrainer Rolf Scholz freut: „Er stand schon länger auf unserem Wunschzettel und wir sind sehr froh, dass wir seine Verpflichtung nun realisieren konnten.“

 

 

 

 

 

 

 

Die Rolle des Doppellizenzspielers ist für den gebürtigen Hamburger, der dort unter anderem für die Nachwuchsteams des SC Rist Wedel aktiv war, nicht neu. Vor drei Jahren wurde Martin zusammen mit dem ehemaligen Licher Foward Jonathan Malu von den Eisbären Bremerhaven verpflichtet. Dort schnupperte er zwischen 2013 und 2015 in insgesamt fünfzehn Kurzeinsätzen
Bundesligaluft. „Hauptamtlich“ ging er für das ProA-Team der Cuxhaven BasCats auf Korbjagd. Dort erzielte der athletische Guard 2014/2015 in fünfzehn Minuten Einsatzzeit pro Spiel 5.4 Punkte.

Die Nordseestädter erhielten im Sommer des vergangenen Jahres keine Zweitligalizenz, weshalb es Martin erstmals fort aus Norddeutschland und zum Revierclub der Hertener Löwen zog. Hinter Deandre Landsdowne und dem Ex-Licher Eric Curth avancierte er dort zum drittstärksten Scorer, erzielte in über 33 Minuten Spielzeit im Schnitt 13.6 Punkte, 2.2 Assists und 3.1 Rebounds. Seinen Karrierebestwert markierte er Ende November mit 23 Zählern beim Sieg seiner Löwen über die Herzöge aus Wolfenbüttel.

Solche Erfolge hatten in der letzten Saison jedoch Seltenheitswert für den Ruhrpottverein, der als Vorletzter zusammen mit Wedel, Stahnsdorf und Schwelm in den PlayDowns nachsitzen musste.
Obwohl Martin seine Punkteausbeute im Vergleich zur Hauptrunde auf 14.2 Zähler steigerte, feierte Herten in der Abstiegsrunde keinen einzigen Sieg und verpasste als Tabellenschlusslicht
die sportliche Qualifikation für die anstehende Spielzeit 2016/2017.

Rolf Scholz: „Ich freue mich sehr darüber, dass die Verpflichtung geklappt hat. Er passt hervorragend zu uns. Da Jeffrey beide Guard-Positionen besetzen kann, ist er als Spielertyp für uns hochinteressant. Ihn zeichnet sein jugendliches Temperament aus, das jedoch mit einer gewissen Abgeklärtheit im Abschluss gepaart ist. Für einen Aufbauspieler besitzt er ein ausgeprägtes
Scoring: durch seine Athletik und Schnelligkeit kann er sich eigene Würfe kreieren und zugleich Räume für seine Mitspieler schaffen. Im Eins-gegen-Eins ist er nur schwer zu stoppen.“

Auch Denis Wucherer, Cheftrainer der GIESSEN 46ers freut sich über seinen neuen Schützling: „Jeffrey gibt uns nicht nur die nötige Tiefe im Training, sondern erhöht durch sein Spielverständnis und seine Athletik auch die Qualität im Kader. Bei den Licher BasketBären in der ProB wird er Leistungsträger sein. Wir freuen uns, dass es mit einer Einigung geklappt hat.“

„Ich bin sehr froh darüber, dass alles so schnell geklappt hat. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben bei den Licher BasketBären und den GIESSEN 46ers. Ich werde hart arbeiten, um mich weiterzuentwickeln und beide Teams voranzubringen.“ so Jeffrey Martin zu seiner Verpflichtung.

Die Wetterstädter begrüßen Jeffrey Martin im Herzen der Natur!

Jeffrey Martin
Geburtstag: 13.04.1994
Position: Point Guard/ Shooting Guard
Größe: 190 cm
Gewicht: 83 kg

 

(Licher BasketBären)

Daniel Dörr verlässt Licher BasketBären

Die Licher BasketBären werden in der kommenden Spielzeit in der Südstaffel der ProB ohne eines ihrer bekanntesten Gesichter auflaufen. Der langjährige Licher Center Daniel Dörr möchte sich im Sommer umorientieren. Der 33-jährige hat den Entschluss gefasst, im Bereich des Coachings Erfahrungen zu sammeln und selber nur noch reduziert aktiv zu spielen.

 

 

 

 

 

 
Der überall nur „Locke“ genannte Routinier hat seine Wurzeln in der Region und machte auch seine ersten basketballerischen Schritte in Mittelhessen und beim TV Lich. Im Jahr 2006 verließ Dörr schließlich die Stadt an der Wetter und heuerte bei den Crailsheim Merlins an. Dort wurde er sofort ein wichtiger Baustein und blieb satte 5 Jahre in Diensten der Zauberer, ehe es ihn 2011 zurück in heimische Gefilde zog. Allein dass er jeweils für lange Zeit bei zwei Vereinen blieb, unterstreicht das hohe Maß an Loyalität von Dörr, der somit für eine selten gewordene Konstanz im Basketballsport steht.

In den letzten vier Spielzeiten im Licher-Jersey demonstrierte Dörr durchgehend seine Wichtigkeit für das Spiel der BasketBären. Der Center übernahm Verantwortung, ging kämpferisch mit einer vorbildlichen Einstellung voran und war über all die Jahre ein sehr geschätzter Teamplayer.
Zudem war Dörr eine wichtige Identifikationsfigur für die Zuschauer und eine Konstante im stetigen Fluss der Spielerwechsel. Neben seiner unermüdlichen Arbeit am Brett, bei der auch immer gern dorthin ging, wo es weh tat, demonstrierte der Mann mit der Rückennummer 14 auch immer wieder ein feines Wurfhändchen, insbesondere aus der Mitteldistanz.

In der letzten Spielzeit sank zwar die Einsatzzeit des 2,02-Mannes, doch mit seiner Erfahrung war er ein eminent wichtiger Baustein für den Klassenerhalt der äußerst jungen Auswahl der Licher BasketBären.

„Daniel hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und uns von Anfang an in seine Gedanken eingeweiht. Wir haben lange und intensive Gespräche geführt und bedauern seine Entscheidung. Es ist nicht leicht, Berufsleben und Basketball im Profi-Bereich miteinander zu vereinbaren. Insbesondere Daniel hat sich in den vergangenen Jahren trotz Berufstätigkeit immer zu einhundert Prozent und ohne Einschränkungen eingebracht. In der letzten Saison ist er dabei oft an seine Belastungs- und Leistungsgrenzen gestoßen und hat seine Aufgaben im Team dennoch zu jeder Zeit wahrgenommen. Er ist ein toller Spieler mit einer großartigen Persönlichkeit, der besonders in der letzten Saison eine wichtige Bezugsperson für die jungen Spieler im Team gewesen ist. Aber nicht nur für die Spieler – auch für Trainer und uns im Management war Daniel immer eine feste Größe, mit der wir annähernd alles geteilt und weitergedacht haben. Er war in wichtige strategische Entscheidungen eingeweiht, hat viele Höhen und Tiefen miterlebt und dazu beigetragen, die Licher BasketBären weiterzuentwickeln. Im Namen aller Licher BasketBären – von den Gesellschaftern, über`s Management, hinzu Trainern und Spielern – möchten wir ihm für seine Offenheit und sein Vertrauen in den vergangenen Wochen und für sein Engagement und Leistungen in den vergangenen Jahren danken. Wir verlieren einen Spieler im Kader, haben aber über die Jahre einen engen Freund gewonnen, der Lich immer sein Zuhause nennen kann.“ so Anne Leinweber vom Management der Licher BasketBären.

Daniel Dörr äußert sich wie folgt zu seinem Ausscheiden aus dem Profi-Bereich: „Ich habe mich schweren Herzens dazu entschieden, meine Profi-Laufbahn im Basketball zu beenden. Hauptgründe sind, dass der Spagat zwischen Berufsleben und Profi-Sport für mich immer schwieriger wurde und ich gerne erste Schritte im Coaching-Bereich gehen möchte. Ich glaube, dass die Licher BasketBären durch die „neue Generation“ von Spielern, Trainern und Management in guten Händen sind und ich freue mich darauf, sie in der kommenden Saison als Fan anzufeuern. Danke für die gute Zusammenarbeit in meinen Profi-Jahren.“

 

(Licher BasketBären)

Eine Ära neigt sich dem Ende zu

Nach elf Jahren Nördlingen verlegt Mario Matic seinen Lebensmittelpunkt nach Starnberg – aber er geht als Freund

 

 

 

 

 

 

 

Seit  dem Jahre 2005 ist der Name Mario Matic bei den Kennern des Nördlinger Basketballs ein fester Begriff. Für zwei Spielzeiten trug er als Spieler das Rieser Trikot in der 2. Basketball-Bundesliga, wechselte zur BG Leitershofen/Stadtbergen, mit der er den Aufstieg in die ProB schaffte und kehrte als Trainer der Oberligamannschaft des TSV nach Nördlingen zurück.

Nachdem die Giants TSV 1861 Nördlingen nach ihrem sportlichen Abstieg aus der ProA auf ihr Startrecht in der ProB verzichtet hatten, hieß es sich in der Regionalliga zu konsolidieren. Der gebürtige Kroate übernahm das Amt an der Seitenlinie und gab nach dem Motto „Back to the roots“ (zurück zu den Wurzeln) auch dem einheimischen Nachwuchs eine Chance sich in die Mannschaft zu integrieren.

Was folgte ist allen Nördlinger Fans bekannt.

Bereits nach seinem ersten Jahr als Trainer der Giants konnte er den Gewinn der Regionalligameisterschaft feiern. Dieser folgte ein sensationeller zweiter Platz des Aufsteigers in der 2. Bundesliga ProB. Zwei weitere Male führte der Vollblutbasketballer seine Giants unter die Top4 in der ProB. Einzig in der Saison 2013/14 wurde die Erfolgsstory unterbrochen. Mehrere Verletzungen und der Abgang des amerikanischen Spitzenspielers – nach Ablauf der Wechselfrist – führten zum Abstieg in die Regionalliga. Das Management zweifelte keinen einzigen Moment an seinem Trainer und wurde für sein Vertrauen belohnt. Einer glänzenden Saison folgte der sofortige Wiederaufstieg in die 2.Liga. Seinen größten sportlichen Erfolg erreichte Mario Matic in der abgelaufenen Spielzeit. Vor teilweise mehr als 1200 begeisterten Zuschauern in der Hermann Kessler Halle schaffte es der ständig „unter Strom“ stehende Coach seine Mannschaft, die als Außenseiter gestartet war, nach spannenden Spielen bis ins Halbfinale der Playoffs zu führen. Eine weitere Ehrung erfuhr er vom Internetportal Eurobasket. Von diesem wurde er zum ProB-Trainer des Jahres gekürt.

Leider wird das Kapitel Mario Matic in Nördlingen nun zu Ende gehen. Der sympathische 37-Jährige plant seine familiäre Zukunft und hat sich deshalb entschlossen seinen Lebensmittelpunkt zu seiner Lebensgefährtin nach Starnberg zu verlegen.

Mario Matic: „Ich bedanke mich für insgesamt sieben erfolgreiche Jahre mit einem tollen Team, in denen mir die Verantwortlichen das Vertrauen ausgesprochen und mir immer den nötigen Rückhalt gaben. Mein Dank gilt, neben den amtierenden Vorständen der Giants AG Timm Metzler und Werner Schlientz sowie dem Teamkoordinator Leo Emmert auch dem ehemaligen Vorstand Jürgen Kohl. Die lange Zeit der Zusammenarbeit zeigt, wie sehr wir uns gegenseitig geschätzt haben. Der Abschied fällt mir nicht leicht, ich habe mich jedoch entschieden andere Prioritäten in Zukunft zu setzen. Vielen Dank an die Nördlinger Fans, die mich in all den Jahren unterstützt haben. Es sind viele Freundschaften entstanden und ich werde immer wieder gerne nach Nördlingen zurückkommen. Meinem Nachfolger wünsche ich nur das Beste und kann Ihn nur beneiden in einem professionell, aber trotzdem noch familiär geführten Verein wie den Giants TSV 1861 Nördlingen zu arbeiten. Es ist für jeden Trainer eine große Chance und etwas ganz Besonderes eine Stadt wie Nördlingen in der Herren-Bundesliga Pro B deutschlandweit zu präsentieren. Ein besonderer Reiz war auch, einheimische Nachwuchsspieler in ein Profiteam zu integrieren und daraus eine erfolgreiche Mannschaft zu formen. Danke für Alles“.

Der Verein bedankt sich bei Mario Matic für seine großen Verdienste und wünscht Ihm sportlich und privat das Allerbeste auf seinem weiteren Lebensweg.

Auf Seiten des Managements war man mittlerweile nicht untätig. Die Vertragsgespräche mit einem potentiellen Nachfolger stehen kurz vor dem Abschluss.

 

(Giants TSV 1861 Nördlingen)

Sebastian Heck erster Neuzugang bei den Titans

Die Kaderplanung bei der Dresden Titans für ihre erste Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProA schreitet weiter voran. Nachdem mit „MVP“ Walter Simon und Aufbauspieler Randal Holt zwei Leistungsträger bereits ihre Verträge verlängert haben, steht nunmehr mit Flügelspieler Sebastian Heck der erste Neuzugang für die Saison 2016/2017 fest. Der 20-Jährige wechselt nach einem Jahr beim ProA-Ligisten aus Hanau nach Elbflorenz.

 

 

Im Sommer 2015 lief Sebastian Heck bei der U20-Europameisterschaft für die deutsche Nationalmannschaft auf. Von seinem Talent konnte sich Titans-Coach Steven Clauss schon damals ein Bild machen, als er gemeinsam mit Frank Menz die U20-Auswahl trainierte. „Sebastian ist ein sehr fleißiger Spieler. Er passt sportlich und vor allem menschlich absolut in unser Team. Wenn man in seinem Alter zu den besten zwölf Spielern seines Jahrgangs zählt und letztlich mit zur Europameisterschaft fahren darf, dann zeigt das, welches Potential in ihm steckt“, freut sich Clauss über die Verpflichtung seines Schützlings, der auf der Small-Forward-Position beheimatet ist.

Gebürtig kommt Sebastian Heck aus der Nähe von Speyer. Dort durchlief er die Jugendschule bei den BIS Baskets Speyer und schaffte zur Saison 2014/2015 den Durchbruch in den Profikader. In seinem ersten ProB-Jahr wusste er sofort zu überzeugen (9 Punkte / 3,9 Assists / 4,6 Rebounds). In der vergangenen Spielzeit sicherten sich die Hebeisen White Wings Hanau die Dienste des Youngstars für die ProA. Wegen einer Verletzung zum Saisonauftakt musste sich Heck zunächst in der Kaderrotation hintenanstellen und kam dadurch letztendlich „nur“ auf 17 Kurzeinsätze. Starke Konkurrenz auf seiner Position wartete zudem mit Robin Christen, der nach seinem Wechsel aus Essen in Hanau sofort zum Leistungsträger avancierte.

Bei den Dresden Titans sucht Sebastian Heck nun eine neue Herausforderung unter dem ihm bekannten Head Coach. „Ich bin davon überzeugt, dass Sebastian uns durch seine Größe im Rebounding weiterhelfen wird und uns auch offensiv als Mannschaft mehr Flexibilität gibt“, erklärt Steven Clauss weiter. Heck freut sich derweil auf die neue Herausforderung: „Ich bin sehr dankbar für diese Chance. Nachdem die Situation in Hanau leider nicht so ausgegangen ist, wie ich mir das gehofft hatte, will ich jetzt bei den Titans zeigen, dass ich das Potential und die Durchsetzungskraft für die ProA habe.“

 

(Dresden Titans)

„Sind froh, ihn bei uns zu wissen“ – Marian Schick verlängert um ein Jahr

Marian Schick wird auch im nächsten Jahr das Jersey der Licher BasketBären tragen. Der 201-cm-große Centerspieler war im vergangenen Sommer nach Lich zurückgekehrt, wo er bereits in der
Saison 2006/2007 unter dem damaligen Headcoach Brett Vana als Youngster auflief. Das freut auch seinen damaligen Mitspieler und heutigen Cheftrainer Rolf Scholz: „Er hat hier seine Wurzeln und fühlt sich sichtlich wohl.

 

 

 

 

 

Das merkt man auch auf dem Feld.“ Nach Stationen in Kronberg, Ehingen und Hanau spielte er bis zu seinem Wechsel für die Uni-Riesen Leipzig. Mit 10.3 Punkten, 6.2 Rebounds und 2.1 Assists im Schnitt war Schick „ein ganz wichtiger Baustein im Mannschaftsgefüge“, wie Scholz ergänzt.

Gerade in den PlayDowns erwies sich der 29jährige als Ruhepol, der keine Angst hat, Verantwortung zu übernehmen. Durch seine 121 kg Kampfgewicht sieht man es ihm nicht sofort an, trotzdem hat der gebürtige Marburger einen soften Touch beim Distanzwurf. 35% seiner Versuche von Downtown trafen ins Schwarze. Seine physische Präsenz nutzend legt Schick jedoch mit Vorliebe am Brett ab. Einmal in Fahrt tankt er sich dann leichtfüßig an seinem Gegenspieler vorbei und profitiert im Abschluss erneut von seinem feinen Händchen. Schicks 10.3 Punkte im Schnitt machten
ihn (gemeinsam mit Nil Angelats) zum drittgefährlichsten Scorer seiner Farben. Mehr Rebounds schnappte sich teamintern nur Lamar Mallory. Gegen Dresden gelang ihm im Februar ein Double-Double (14/10), häufig verpasste er zweistellige Ausbeuten in beiden Kategorien nur um Haaresbreite. Zum Beispiel im Play Down-Hinspiel gegen Saarlouis: in der eminent wichtigen Partie triumphierten die BasketBären 79:67. Vor allem Royals-Center Paddy McElroy wollte sich lange nicht geschlagen geben und schmiss alles in die Waagschale. Seine 16 Punkte und 13 Rebounds reichten am Ende jedoch auch deshalb nicht, weil Schick seinem Gegenspieler in einer physischen Partie Paroli bot, seinerseits 9 Punkte und 11 Abpraller zum wichtigen Heimsieg beitrug.

Die Licher BasketBären freuen sich dementsprechend, den erfahrenen Centerspieler auch in der Spielzeit 2016/2017 im Herzen der Natur begrüßen zu dürfen.

Rolf Scholz: „Er gibt uns durch seine physische Spielweise viel. Zudem ist er mit einer, für einen großen Spieler, tollen Spielübersicht ausgestattet. Er hat gute Passqualitäten und einen sanften Touch von außen. Auch ist er wichtig für unsere zahlreichen jungen Spieler. Mit denen kommt er super aus und nimmt sie gerne an die Hand. Die Jungs lernen dadurch viel von ihm. Wir sind sehr froh, ihn weiter bei uns zu wissen.“

„Ich freue mich sehr, nächste Saison wieder dieses Trikot zu tragen. Nach meiner Rückkehr letztes Jahr wurde ich, wie erwartet, herzlich und familiär aufgenommen und daher war mir schnell klar, dass ich auch beim nächsten Kapitel wieder mitwirken möchte. Mit Rolf habe ich schon während meiner ersten Zeit in Lich zusammen gespielt.
Deswegen weiß ich, dass sich unsere Vorstellungen von gutem Basketball ähneln. Wir wollen gemeinsam junge Spieler ausbilden, mit Attraktivität die Halle voll bekommen und hoffentlich das knappe Verpassen der Play Offs in der vergangenen Saison vergessen machen“ freut sich auch Marian Schick auf die Saison 2016/17.

Marian Schick
Geburtstag: 22.10.1986
Position: Center
Größe: 201 cm
Gewicht: 121 kg

 

(Licher BasketBären)