Schlagwortarchiv für: Lok Bernau

Fünf ALBA-Talente erhalten ProB-Erfahrung in Bernau

Im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau erhalten talentierte Nachwuchs-Albatrosse in dieser Saison wieder die Chance, Erfahrungen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ProB zu sammeln und damit den nächsten Schritt zum ALBA-Profispieler in der BBL zu gehen. Ferdinand Zylka, Kresimir Nikic, Badu Buck, Bennet Hundt und Robert Glöckner werden mit einer Doppellizenz ausgestattet, die ihnen Einsätze sowohl in der ProB als auch in der easyCredit BBL und im EuroCup möglich macht. Zudem werden je nach Bedarf weitere ALBA-Talente am Lok-Training teilnehmen und im Kader stehen.

Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Wir freuen uns für die fünf Jungs. Wir wollen junge Spieler entwickeln und geben ihnen die Möglichkeit, professionellen Basketball zu spielen und sich dem BBL-Niveau bei ALBA anzunähern. Sie werden bei uns trainieren und sich in Bernau mit starken und erfahrenen Gegnern in der ProB messen. Ein gutes Beispiel ist Tim Schneider, der letztes Jahr als Doppellizenzspieler in Bernau Verantwortung übernommen hat und nun im ALBA-Profikader steht.“

René Schilling (Cheftrainer Lok Bernau): „Mit Bennet Hundt und Badu Buck werden diese Saison zwei sehr junge Guards die Verantwortung in unserem Spielaufbau übernehmen. Beide gehören in ihren Jahrgängen zu den Besten in Deutschland und sollen bei uns den nächsten Schritt in Ihrer Entwicklung machen. Dazu verstärkt uns mit Kresimir Nikic ein junger, talentierter Inside Spieler, der eine gute Grundausbildung aus Zagreb mitbringt. Ihm zur Seite steht Robert Glöckner, von dem ich in dieser Saison den nächsten Schritt erwarte, wenn er verletzungsfrei bleibt. In sein zweites Jahr mit uns wird Ferdinand Zylka gehen, der bei der U19-Weltmeisterschaft diesen Sommer wieder einmal sein offensives Talent zeigte. Jetzt gilt es für ihn, dieses konstant über eine ganze Saison abzurufen und weiter an seinen Schwächen zu arbeiten, um den nächsten Schritt zu den Profis so schnell wie möglich zu schaffen.“

Weitere Infos

Der 2,15 Meter große Center Kresimir Nikic gehört zu den vielversprechendsten europäischen Talenten und spielte zuletzt für das kroatische Traditionsteam Cibona Zagreb. Die Bernauer Zone bewachen, soll auch  Robert Glöckner. Das Berliner Eigengewächs, das bereits als Siebenjähriger zu ALBA kam, streifte sich bereits in der vergangenen Saison das Lok-Trikot über. Ebenfalls aus dem ALBA-Nachwuchs kommen die deutschen Nachwuchs-Nationalspieler Ferdinand Zylka, Badu Buck und Bennet Hundt. Während Hundt und Zylka mit der U19-Nationalmannschaft  unlängst WM-Fünfter wurden, belegte Badu Buck mit der deutschen U18-Auswahl bei der Europameisterschaft den 11. Platz. Ferdinand Zylka gehörte bereits letzte Saison zu den Leistungsträgern Lok Bernaus – in der ProB erzielte der Guard zwölf Punkte pro Partie.

Über die Kooperation

Die vier bis fünf größten Talente des ALBA-Nachwuchsprogramms sind seit der Saison 2016/2017 fester Teil des ProB-Teams des nordöstlich an Berlin angrenzenden Bernau. Gleichzeitig bleiben sie Teil des ALBA-Programms, trainieren und spielen bei den ALBA-Profis. In diesem Rahmen findet auch ein intensiver Austausch zwischen den Trainerteams beider Vereine statt. ALBA-Coach Sebastian Trzcionka arbeitet in Bernau als Assistenztrainer.

Neben der Kooperation in der Leistungsspitze arbeiten beide Clubs auch im Breitensport intensiv zusammen. In den Bereichen Kitasport und Schulbasketball entstehen gemeinsame Initiativen. Die „kinder+Sport Basketball Academy“ ist mittlerweile Teil der Jugendarbeit beider Vereine.

Der Kader des SSV LOK BERNAU 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Dexter Werner, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Ferdinand Zylka*, Kresimir Nikic*, Badu Buck*, Bennet Hundt* und Robert Glöckner*

 

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

(LOK Bernau)

Konstantin Kovalev geht mit der LOK ins zweite Jahr

Der SSV LOK BERNAU setzt weiter auf Kontinuität. Auch Konstantin Kovalev bleibt der Hussitenstadt treu und geht in seine zweite Saison mit den Bernauer Basketballern. Der gebürtige Cottbuser kam vergangenen Sommer aus der ProB Süd von den Licher BasketBären zur LOK. Davor durchlief der 22-jährige von 2009 bis 2015 das Nachwuchsprogramm unseres Kooperationspartners ALBA BERLIN.

In der abgelaufenen Spielzeit stand Kovalev im Schnitt 16 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld, erzielte dabei 4 Punkte und verteilte 1,5 Assists. Das Markenzeichen des 2,06 Meter großen Schlacks ist seine aggressive und intelligente Verteidigung. Obwohl er nicht für seine filigrane Wurftechnik bekannt ist, überraschte der Flügelspieler vergangene Saison auch mit einer hochprozentigen Dreierquote von 40 Prozent. Ein weiterer Grund weshalb LOK Trainer René Schilling sich über die Zusage seines Schützlings freut: „Mit Konstantin bleibt uns ein sehr flexibler und guter Verteidiger treu. Er hat sich letzte Saison von der Bank aus in die erste Fünf gearbeitet. Diese Einstellung ist genau das, was wir brauchen. Darüber hinaus bin ich mir sicher, dass er im zweiten Jahr auch offensiv einen Schritt nach vorne machen wird“. Ins gleiche Horn bläst auch Kovalev selbst: „Ich möchte an meine Leistung, die ich zum Ende der letzten Saison gezeigt habe, anknüpfen und mich weiter kontinuierlich steigern. Es macht großen Spaß vor dem Bernauer Publikum zu spielen, deshalb wird es Zeit, dass es bald wieder losgeht.“

Nicht nur der Kader des SSV LOK Bernau nimmt mit der Weiterverpflichtung von Konstantin Kovalev weiter Form an. Auch in Sachen Ligazusammensetzung fiel in dieser Woche eine wichtige Entscheidung. Über Monate zog sich ein Streit zwischen ProB Süd-Ligist BG Karlsruhe und der Geschäftsführung der 2. Basketball Bundesliga. Grund war die Verweigerung der Teilnahmelizenz für die kommende Saison. Nach einem langwierigen Verfahren entschied am Wochenende das einberufene Schiedsgericht zu Gunsten der Liga und bestätigte damit die Lizenzverweigerung. Als Konsequenz rückte am Dienstag dann der sportlich abgestiegene ProB Nord-Ligist RSV Eintracht Stahnsdorf offiziell nach, um die Soll-Stärke von 24 Mannschaften in der ProB zu gewährleisten. Dies führte ebenso dazu, dass die bisher in der ProB Nord angesiedelten Iserlohn Kangaroos in der Süd Staffel antreten werden. Somit freut man sich in Bernau über den Wegfall einer langen Auswärtsfahrt und noch mehr über die beiden Brandenburg-Derbys gegen den RSV.

Der Kader des SSV LOK BERNAU 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

(LOK Bernau)

Robert Kulawick verlängert in Bernau

Der Bernauer Publikumsliebling Robert Kulawick wird weiter für die Lok auf Punktejagd gehen. Der 31-jährige Berliner wechselte vor einem Jahr vom Erstliga Club BG Göttingen zur Lok und spielte sich von Anfang an in die Herzen der Zuschauer. Auf und neben dem Spielfeld wusste der langjährige Bundesligaprofi zu überzeugen. Ohne Allüren aber mit jeder Menge Erfahrung war „Kulle“ Gold wert für das junge Team.

Der ausgewiesene Dreierschütze stand in der abgelaufenen Saison durchschnittlich 27 Minuten auf dem Parkett und erzielte im Schnitt 10,3 Punkte. Zudem steuerte Kulawick knapp 4 Rebounds und 2,1 Assists pro Spiel bei. Für Lok-Trainer René Schilling sind diese Zahlen aber eher nebensächlich, vielmehr betont er wie wichtig Robert Kulawick in seiner Rolle als Führungsspieler für die Mannschaft ist: „Ich freue mich, dass wir mit Kulle einen unserer Veteranen für eine weitere Saison halten können. Auf dem Feld ist er als aggressiver Verteidiger und guter Schütze ein wichtiger Bestandteil der Rotation. Neben dem Feld ist er ein sogenannter Glue Guy für uns. Jemand der durch seine jahrelange Erfahrung und kommunikative Art innerhalb des jungen Teams auf viele Fragen eine Antwort hat oder das ein oder andere Problem schnell zu lösen weiß.“

Robert Kulawick sieht seine Rolle im Team und die Ausrichtung der Mannschaft ähnlich: „Ich finde es toll, dass Bernau auf Kontinuität setzt und eine gesunde Mischung aus Erfahrung und junger Frische für die neue Saison zusammenstellt. Dafür ist natürlich auch Alba Berlin als Kooperationspartner enorm wichtig, damit man in allen Bereichen, auf und neben dem Spielfeld, professionelle Unterstützung erhält. So können sich junge Spieler in der ProB weiterentwickeln. Ich freue mich auf die neue Saison und hoffe weiterhin auf die sensationelle Unterstützung der treuen Lok Anhänger.“

Teammanager Thomas Schönhoff freut sich neben der sportlichen Entwicklung auch über die aktuellen Erfolge im Sponsoring: „Der SSV Lok Bernau blickt auf eine hervorragende Woche zurück. Erst konnten wir mit dem Unternehmen PolyLine Umwelttechnik aus Wandlitz einen weiteren Premiumpartner im Kreis der Sponsoren begrüßen. Jetzt folgt die erfolgreiche Vertragsverlängerung mit Robert Kulawick. So kann es gerne weitergehen!“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner, Robert Kulawick

 

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

 

(LOK Bernau)

Dexter Werner verstärkt die Bernauer Basketballer unter den Körben

Der SSV Lok Bernau besetzt vier Wochen vor dem Start der Saisonvorbereitung die zweite US-Position mit Dexter Werner. Der 23-jährige Collegeabsolvent aus North Dakota spielt auf der Position des Power Forwards und soll das Team mit seiner physischen Spielweise stärken.

Dexter Werner heißt die neuste Verpflichtung der Bernauer Basketballer. Der US-Amerikaner kommt als Rookie von der North Dakota State University in die Hussitenstadt und soll für Stabilität auf den großen Positionen sorgen. Dass genau dies die Stärke des 1,98 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Kraftpakets ist, hat Werner in der abgelaufen Saison eindrucksvoll in der ersten College Division NCAA I unter Beweis gestellt. Der effektiv und überlegt agierende Brettspieler sammelte in nur 25 Minuten Spielzeit durchschnittlich 12,0 Punkte, 7,3 Rebounds, 1,3 Assists, 1,5 Ballgewinne und 1,0 Blocks für NDSU Bisons. Honoriert wurden diese Leistungen auch von den Coaches und Medienvertretern der „Summit League“, die ihn mit zwei prestigereichen Auszeichnungen belohnten. Dexter Werner wurde zum einen als „Sith Man of the Year“ ausgezeichnet, sprich zum besten Bankspieler der Liga, als auch ins „All Summit League 2nd Team“ berufen und zählt damit zu zehn besten Spielern der Conference.

Beim Kontakt via Telefon und Email machte der heimatverbundene US-Amerikaner einen sehr sympathischen Eindruck und äußert sich zum Engagement bei den Hussitenstädtern wie folgt:

„Ich bin erfreut und dankbar mich dem SSV Lokomotive Bernau anzuschließen. Der Verein ist eine gut etablierte und sehr erfolgreiche Organisation und ich hoffe, dass wir weiterhin  so erfolgreich sein werden. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für diese Chance bedanken. Es ist eine große Ehre für mich meinen Heimatstaat North Dakota als Profisportler zu repräsentieren. Ich danke Gott, meiner Familie und Freunden, und allen meinen Trainern für Ihre Unterstützung in meiner bisherigeren Amateurkarriere. Ich blicke voraus auf den  ersten Schritt in meiner Profikarriere und bin gespannt wohin diese mich führen wird.“

Headcoach René Schilling gibt einen kleinen Ausblick was das Bernauer Publikum von der Neuverpflichtung erwarten kann: „Mit Dexter haben wir einen auf den ersten Blick etwas unorthodox wirkenden Spieler verpflichtet. Aber auf den zweiten Blick ist er ein sehr effektiver Spieler, der auf dem Feld viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Er spielt mannschaftsdienlich und fühlt sich sowohl offensiv als auch defensiv in Korbnähe wohl. Diese Eigenschaften passen perfekt in die Art wie wir Basketball spielen wollen und werden uns helfen eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*,  Dexter Werner

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

(LOK Bernau)

Goodbye Pierre! – Lok muss Abgang von Pierre Bland vermelden

Der SSV Lok Bernau muss in der kommenden Saison auf die Dienste seines Ausnahmespielers Pierre Bland verzichten. Nach einer starken ProB Saison hatte sich der US-amerikanische Point Guard in die Notizbücher vieler finanzstärkerer und teilweise auch höherklassiger Teams gespielt. Nachdem es lange danach aussah, dass er sogar den Sprung in die ProA schaffen könnte, wechselt er nun innerhalb der Liga.

Insgesamt drei Jahre ging Pierre Bland für die Lok auf Korbjagt und trug damit so lange wie kein anderer ausländischer Profi vor ihm das gelb-schwarze Trikot der Lok. Der sympathische Aufbauspieler aus Florida begann 2014, direkt nach dem Collegeabschluss, seine Basketballkarriere in der Hussitenstadt. In vergangenen drei Spielzeiten führte er das Team zu einer herausragenden, saison-übergreifenden Bilanz von 65 Siegen zu 10 Niederlagen und damit verbunden zur erfolgreichsten Periode der neueren Bernauer Basketballgeschichte, die im Frühjahr dieses Jahres mit der Hauptrundenmeisterschaft in der ProB gekrönt werden konnte.

Neben den Erfolgen auf dem Feld, eroberte der aufgeschlossene US-Amerikaner auch die Herzen der Fans und Vereinsmitglieder. So entstanden nicht nur Freundschaften zu Mannschaftskameraden sondern auch eine ganz besondere Bindung zu Verein und Stadt. Umso trauriger sind die Verantwortlichen und mit Sicherheit auch die Lok Fans, dass es nicht möglich war mit den Offerten der finanzstarken Konkurrenz gleichzuziehen. Teammanager Thomas Schönhoff äußert sich zum Abgang: „Im Namen des Vereins, des Teams, der Fans und der Sponsoren möchten wir Pierre an dieser Stelle unseren herzlichen Dank für das gemeinsam Erreichte und besten Wünsche für die Zukunft aussprechen.“ Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Wobei das natürlich nicht auf die Spiele gegen uns zutrifft. Da wird es, wie es auch für Pierre üblich ist, mit voller Intensität zur Sache gehen. Aber zumindest haben die Fans so die Möglichkeit auf ein Wiedersehen.“ Auch Headcoach René Schilling bedauert den Verlust seines Schützlings: „Mit Pierre verlieren wir ein, wenn nicht das Gesicht des Teams der letzten drei Jahre. Seine Leistungen auf und abseits des Feldes waren immer tadellos. Er wird eine ziemlich große Lücke hinterlassen, die wir nun füllen müssen.“

Der Kontakt zwischen den Verantwortlichen und Pierre war über den Sommer nie abgerissen. Dabei hatte der US Playmaker auch ausgedrückt, dass es ihm ein wichtiges Anliegen sei den Fans seine persönliche Abschiedsnachricht zu übermitteln, welche wir ungefiltert im Englischen wiedergeben wollen: „I appreciate my time in Bernau! I’m thankful for the opportunity you all gave me to start off my career. Coach René, I’m thankful that you put your trust in me to become a leader of the team and off the court treating me like family and making sure things were good! To the fans I couldn’t have asked for more support throughout the years you all loved me from the start and that meant a lot! I will definitely miss y’all and will always have love for Bernau! I wish you nothing but the best for your endeavors on and off the court!“

 

 

(LOK Bernau)

Lok plant ohne Vier: Nino Valentic, Nico Adamczak, Jannes Hundt und TJ Parker-Rivera verlassen den SSV Lok Bernau

Beim SSV Lok Bernau stehen weitere Veränderungen an. Vier Akteure werden den Verein verlassen.

Mit Nino Valentic und Nico Adamczak verliert der Verein zwei Spieler, die während der vergangenen zwei Jahre maßgeblich am Erfolg der Hussitenstädter beteiligt waren. Nico Adamczak war auf und neben dem Spielfeld ein Aktivposten bei der Lok. Zwei Jahre trainierte er neben seinem Part als Spieler die u17 weiblich und eilte mit diesem Team von Sieg zu Sieg. Nino Valentic war der Spieler für die Minuten eines Spieles, auf die es ankommt. Sein Kämpferherz war Gold wert für die Mannschaft. Trotz der Verpflichtung seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, war Nino immer zur Stelle, wenn die Mannschaft ihn brauchte. 12 Punkte im letzten Spiel der Play Offs bei einer Quote von 83 Prozent sprechen Bände.

Schwer hatten es die beiden Neulinge im Team der Lok. Jannes Hundt und Timajh Parker-Rivera. Jannes Hundt hatte das größte Arbeitspensum aller Spieler zu stemmen. Spieler bei der Lok, Trainingspartner beim Kooperationspartner Alba und Ergänzungsspieler in der BBL – ein Mammutprogramm für einen 20-Jährigen. Umso größer ist der Respekt, den der Verein Jannes Hundt für seine Leistung zollt. Timajh Parker-Rivera hatte die zweitbesten Effektivitätswerte innerhalb des Teams und stand trotzdem häufiger im Schatten seiner Mitspieler. Keine leichte Rolle für einen ambitionierten Rookie. Dass sich TJ vom ersten bis zum letzten Spiel in den Dienst der Mannschaft stellte, spricht für seine Charakterstärke und seine Professionalität.

Der SSV Lok Bernau bedankt sich bei allen vier Spielern für die gezeigten Leistungen und wünscht Jannes Hundt, Nico Adamczak und Timajh Parker Rivera viel Erfolg bei ihrer weiteren Karriere. Bei Nico Adamczak steht die nächste Station bereits fest. Er wechselt zum ambitionierten 2. Regionalligisten nach Wolmirstedt. Nino Valentic wird seine Sportlerkarriere beenden. Viel Erfolg Nino, wo immer der Weg auch hingeht.

René Schilling, Coach des SSV Lok Bernau: „Wie man sieht, steht der Mannschaft ein größerer Umbruch bevor. Mit Nico und Nino verlassen uns zwei Spieler mit viel Erfahrung. Bei Nino stand das Ende seiner Karriere schon länger fest und Nico suchte noch einmal eine neue Situation, wo er mehr Verantwortung tragen kann. Jannes und TJ müssen und wollen den nächsten Schritt in ihrer Laufbahn machen. Wir sind in abschließenden gemeinsamen Gesprächen zu dem Schluss gekommen, dass unsere Planungen dahingehend nicht zusammenpassen.“

 

(LOK Bernau)

Lok Bernau verpflichtet US-Amerikaner James Milliken

Der Kader der Lok für die kommende Saison nimmt nach und nach Gestalt an. James Milliken ist dabei die erste US-Verpflichtung für die im September beginnende Spielzeit. Der 24-jährige Combo-Guard kann auf beiden Guardpositionen eingesetzt werden und wird pünktlich zur Saisonvorbereitung am 14. August in Bernau erwartet.

Zur Vita: James Lee Milliken stammt aus Siler City, North Carolina. Über die Zwischenstation am Cowley Community College in Kansas gelangte der Bernauer Neuzugang 2014 zur renommierten Creighton University in Nebraska. Dort ging Milliken für das Collegeteam der Creighton Bluejays von 2014 bis 2016 in der anspruchsvollen Big East Conference in der NCAA I auf Korbjagt. Hier bewies der 1,88 Meter große US Guard insbesondere seine Stärken im Scoring und einer engagierten Verteidigungsarbeit. Coach René Schilling berichtet: „James kann quasi aus allen Lagen punkten. Diese Fähigkeit wird uns insbesondere in knappen Spielen helfen. Zudem hatte er stets die Aufgabe den stärksten Außerspieler des Gegners zu verteidigen. Dabei reden wir unter anderem von aktuellen NBA Spielern wie Kris Dunn oder Buddy Hield. Auf den von uns gesichteten Videos hat er diese Aufgaben zumeist sehr gut erfüllt, weshalb wir zuversichtlich sind, dass wir neben einen verlässlichen Scorer, auch einen guten Verteidiger für unser Team gewinnen konnten“. In Summe absolvierte der Neu-Bernauer 66 Spielen für die Creighton Bluejays und erzielte dabei 9,7 Punkte, 2,1 Rebounds und 1,8 Assists bei einer bei einer Einsatzzeit von durchschnittlich 26 Minuten je Partie.

Wie die Bernauer Korbjäger einen Spieler eines Spitzten-Collegeteams wie Creighton verpflichten konnten, erklärt Teammanager Thomas Schönhoff: „James hat das College bereits 2016 beendet und war die komplette vergangene Saison vertraglos. Er hatte leider auf den falschen Spieleragenten gesetzt, der ihm am Ende keinen Job vermitteln konnte. Für ihn persönlich war dies natürlich ein herber Dämpfer als angehender Profi. Jedoch brennt er jetzt umso mehr darauf, sich bei uns zu beweisen“. Auch James Milliken selbst zeigt sich über das Engagement beim ProB-Ligisten erfreut: „Ich freue mich sehr über die Chance für Lok Bernau zu spielen. Ich möchte eine Führungsrolle auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison übernehmen und ein Vorbild für die jüngeren Spieler sein.“

 

 

(LOK Bernau)

Rückkehrer Sebastian Fülle ist erster Neuzugang bei Lok Bernau

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

 

 

(LOK Bernau)

Lok Bernau mit starkem Auftritt zur Generalprobe

Dem SSV Lok Bernau gelingt mit einem furiosen 86:50 (48:26) gegen die BG Aschersleben Tigers eine gelungene Generalprobe. Zuvor feierte der SSV mit dem Einlaufen aller Mannschaften die traditionelle Saisoneröffnung. Zum Ligaauftakt in der ProB starten die Bernauer Korbjäger am kommenden Sonntag beim RSV Eintracht.

 

 

 

 

 

 

 

Die Saisoneröffnungsfeier des SSV Lok Bernau und das große Wiedersehen der Bernauer Basketball-Familie wurde mit einem Einlauf aller Nachwuchsmannschaften eingeläutet. In dieser Saison werden 15 Teams im Brandenburger und Berliner Spielbetrieb teilnehmen. Jede Mannschaft wurde mit viel Applaus von einem Spieler der ProB-Mannschaft in die Halle geführt. Mit dem obligatorischen großen Mannschaftsfoto und den besten Wünschen vom Vereinsvorsitzenden Jörg Düring wurde die Spielzeit damit offiziell eröffnet.

In einem Testspiel gegen Regionalligist Aschersleben Tigers präsentierte sich anschließend die Mannschaft von Lok-Headcoach René Schilling erstmals den Bernauer Fans. Seit Anfang August bereitet sich Aufsteiger Lok Bernau auf die Saison in der ProB vor. Verletzungsbedingt musste Nino Valentic pausieren, der bei einem Testspiel unter der Woche in Dresden einen Nasenbeinbruch erlitten hat. Die ALBA-Doppellizenzspieler Robert Glöckner (verletzt) und Tim Schneider (Einsatz bei Vorbereitungsturnier in Italien) konnten ebenfalls nicht mitwirken. Dafür rückte unter anderem Jacob Knauf aus der ALBA Jugend in die Bernauer Formation.

Nach einem ersten Abtasten fanden die Bernauer schneller ins Spiel und überrollten die Ascherslebener binnen weniger Minuten. Nach drei Dreiern von Pierre Bland, Robert Kulawick und Ferdinand Zylka war auch die Begeisterung auf den Rängen entfacht. Phasenweise konnten die Gäste den Lauf der Lok zwar stoppen, aber nicht aufhalten. Zylka schraubte per Dreier die Führung bereits zur ersten Viertelpause in den zweistelligen Bereich (22:10, 10. Minute). Ein übergreifender 19:0-Lauf der Bernauer zog den Tigers bereits früh die Zähne. Die Mannschaft von Gäste-Trainer Christian Schäfer steckt noch mitten in einer kräftezehrenden Vorbereitung und musste zudem auch auf ihren etatmäßigen Aufbauspieler Leon Dronjak verzichten. Mitte des zweiten Abschnitts sendete Ascherslebens Neuzugang Arunas Sakalauskas mit zwei Distanztreffern ein Lebenszeichen und weckte sein Team wieder auf. Die Lok war hier allerdings bereits weit enteilt (39:16, 16. Minute). Bernau beeindruckte mit einer tiefen Bank und einer starken Trefferquote. Bereits zur Halbzeit wurden von Trainer Schilling alle Spieler eingesetzt und alle hatten bis hierhin auch schon gepunktet. Mit einer 48:26-Führung für die Lok ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Bernauer die Zügel in der Hand und dominierten das Geschehen auf dem Feld. Timajh Parker-Rivera ließ es mehrfach spektakulär per Dunking krachen. Neben seinen acht Zählern, sammelte der US-Amerikaner allein 13 Rebounds. Bester Werfer mit 18 Punkten (davon vier Dreier) war Ferdinand Zylka. Mit 86:50 haben die Bernauer das Spiel am Ende deutlich für sich entschieden. Lok-Headcoach René Schilling zeigte sich nach dem Testspiel zufrieden.

„Wir haben schnell gespielt und mit hoher Intensität verteidigt. An unserer Offensive habe ich heute auch wenig zu kritisieren. Ich bin deshalb für den Moment sehr zufrieden“, sagte Schilling nach dem letzten Testspiel vor dem Ligastart.

Für den SSV Lok Bernau beginnt das Abenteuer ProB am kommenden Sonntag direkt mit einem Brandenburg-Derby beim RSV Eintracht. Das Auftaktspiel der 2. Basketball-Bundesliga beginnt am 25.9.2016 um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School (BBIS) in Kleinmachnow.

Viertelstände: 22:10, 48:26, 68:41, 86:50

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (18 Punkte), Robert Kulawick (13), Pierre Bland (10), Timajh Parker-Rivera (8), Jannes Hundt (8), Jacob Knauf (7), N. Sikiras (7), Jonas Böhm (6), Konstantin Kovalev (6), Nico Adamczak (3)

Aschersleben Tigers: Arunas Saklauskas (14 Punkte), Ljubisa Markovic (12), Aner Levron (8), Boyan Tenev (7), Sebastian Harke (5), Sharif Hudson (4), Sebastian Knippertz (0), Jörg Soyk (0), Richard Wache (0)

(LOK Bernau)

Lok Bernau verstärkt sich mit Konstantin Kovalev

Der SSV Lok Bernau verpflichtet mit Konstantin Kovalev ein weiteres Talent aus der Kaderschmiede von ALBA BERLIN. Der 21-Jährige gebürtige Cottbusser war von 2009 bis 2015 Teil des Berliner Nachwuchsprogramms. Ein Jahr lang spielte Kovalev in der ProB Süd für die Licher BasketBären und gehörte zum Bundesligakader der Gießen 46ers.

Der Mannschaftskader von ProB-Aufsteiger Lok Bernau hat in den vergangenen Wochen Kontur angenommen. Seit einer Woche scharrt Lok-Headcoach René Schilling seine Schützlinge zur Saisonvorbereitung um sich. Pünktlich zum Trainingsauftakt landeten auch Aufstiegsheld Pierre Bland und Neuzugang Timaij Parker-Rivera (beide USA) in der Hussitenstadt. In der Liga startet die Lok am 25. September direkt mit einem Brandenburg-Derby auswärts beim RSV Eintracht Stahnsdorf. Bereits eine Woche zuvor wird die Saison vor heimischer Kulisse offiziell eröffnet. Während der Saisoneröffnungsfeier am 17. September präsentiert sich das neue Team erstmals den Bernauer Fans in Aktion. In einem Testspiel geht es dann gegen die ambitionierten Aschersleben Tigers aus der 1. Regionalliga Nord. Wer die Spieler bereits vorher persönlich kennen lernen möchte, hat am 28. August auf dem „Tag der Vereine“ die Gelegenheit. Der SSV Lok Bernau stellt auf dem großen Vereinstag im Stadtpark seine ProB-Mannschaft vor.

Zum Trainingsauftakt war auch schon Neuzugang Konstantin Kovalev dabei. Er wird die Mannschaft des SSV auf den Flügelpositionen verstärken. In Bernau trifft der 21-Jährige nicht nur auf ehemalige Mitspieler aus dem Jugendprogramm von ALBA BERLIN. Zusammen mit Trainer René Schilling verbindet Konstantin Kovalev eine gemeinsame Vergangenheit in der Lausitz. Schilling brachte den gebürtigen Cottbusser erst vor rund zehn Jahren zum Basketball. Kovalev war bereits im Jugendalter groß gewachsen, brachte es mit 13 Jahren bereits auf 1,90m. Mit Talent und viel Trainingsfleiß schaffte er es 2009 an die Berliner Elitesportschule und in das ALBA-Nachwuchsprogramm, wo er in der NBBL und Regionalliga zum Einsatz kam. Kovalev gehörte in der Saison 2014/15 als Doppellizenzspieler zum Bundesligakader der Albatrosse und auch zum erweiterten Kader der U20-Nationalmannschaft. Vor einem Jahr wechselte er von Berlin nach Hessen zu den Licher BasketBären in die ProB, wo er in 22 Spielen zum Einsatz kam. In rund 21 Minuten legte Kovalev im Schnitt sieben Punkte, vier Rebounds und fast zwei Assists pro Spiel auf. Als Doppellizenzspieler kam Konstantin Kovalev für die Gießen 46ers in der Bundesliga zu vier Kurzeinsätzen. Headcoach Schilling freut sich nun seinen ehemaligen Jugendspieler im Team zu haben.

„Ich kenne Konstantin, seit er das erste Mal einen Basketball in die Hand genommen hat. Er hat seitdem eine tolle Entwicklung genommen und dafür auch hart gearbeitet. Wir bekommen mit ihm einen weiteren jungen, talentierten und interessanten Spieler. In der Defense kann er mehrere Positionen verteidigen. Im Angriff hat er seine Stärken im Fastbreak und dem Zug zum Korb. Beides passt hervorragend in unser Konzept“, erklärt Schilling.

Auch Kovalev freut sich auf die neue Herausforderung und erinnert sich noch gut an seine Gastspiele in Bernau. Außerdem schwärmt er bereits vom neuen Team. „Nach der ersten Trainingswoche kann ich sagen, dass wir viele gute Charaktere in der Mannschaft haben. Ich mag die Stimmung und Atmosphäre beim Training. Für uns geht es darum, uns als Aufsteiger zu etablieren und möglichst erfolgreich zu spielen. Dabei will ich dem Team helfen und mich persönlich auch weiterentwickeln.“

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak, Robert Kulawick, Pierre Bland, Jannes Hundt, Robert Glöckner*, Tim Schneider*, Ferdinand Zylka*, Konstantin Kovalev

(* Doppellizenzspieler ALBA BERLIN)