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Kooperation ALBA BERLIN: Davide Bottinelli bleibt Co-Trainer

Die erfolgreiche Kooperation von ALBA BERLIN und dem SSV LOK BERNAU wird auch zukünftig fortgesetzt und geht bereits in die fünfte Saison. In diesem Rahmen wird Davide Bottinelli weiterhin als Co-Trainer hinter LOK-Coach René Schilling für das Bernauer ProB-Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zur Verfügung stehen.

Seit dem Sommer 2016 kooperieren ALBA BERLIN und der SSV LOK BERNAU in der leistungsorientierten Nachwuchsförderung wie auch im Breiten- und Schulsport. Im Rahmen der Partnerschaft beider Clubs kommen Doppellizenzspieler aus ALBAs Profimannschaft und den Jugendmannschaften in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga zum Einsatz.  

Der fruchtbare Austausch war jüngst beim Finalturnier der BBL in München sichtbar, wo ALBA BERLIN nach dem Pokalsieg im Februar nun auch die Deutsche Meisterschaft gewonnen hat. Vier Doppellizenzspieler aus dem Bernauer ProB-Kader gehörten dabei zum ALBA-Aufgebot und hatten selbst in den Finalspielen ihre Spielanteile. „Das Double für ALBA war das Ergebnis harter und erfolgreicher Arbeit in den letzten Jahren. Ich freue mich besonders, dass auch die jungen Spieler aus unserem Programm – Jonas Mattisseck, Malte Delow, Lorenz Brenneke und Kresimir Nikic – ihren Anteil beigetragen haben“, gratuliert LOK-Coach René Schilling. „Aber auch ein Bennet Hundt, der drei Saisons in Bernau spielte, hat für Göttingen beim Finalturnier mit guten Leistungen überzeugt. Ein paar Prozentpunkte ist das auch der Anteil unserer Kooperation und gleichzeitig ein schönes Aushängeschild und guter Grund für die Fortführung der Zusammenarbeit.“  

Die Schnittstelle vom ProB-Team zu Kooperationspartner ALBA BERLIN füllt weiterhin Co-Trainer Davide Bottinelli aus. Für ihn ist es die zweite Saison an der Seite von René Schilling. Der 31 Jahre alte gebürtige Italiener aus der Nähe von Florenz arbeitete bereits in der Saison 2016/17 ein Jahr lang als Jugendtrainer in Bernau, wechselte danach in das Jugendprogramm von ALBA BERLIN und trainierte dort zuletzt die männliche U14-Mannschaft.  

Bottinelli selbst fand erst spät seine sportliche Liebe zum Basketball. Als 15-Jähriger begann er in seiner Heimat als Jugendspieler, zwei Jahre später wechselte er dann schon an die Seitenlinie und entdeckte seine Leidenschaft für den Trainerberuf. Nach seinem abgeschlossenen Sportstudium zog es ihn dann 2015 nach Berlin.  

Neben den gemeinsamen Teamtrainings mit Schilling, leitet Bottinelli die regelmäßigen Individualtrainings mit den ProB-Spielern an den Vormittagen und erstellt die Videoanalysen zur Vor- und Nachbereitung der Ligaspiele.  

Komplettiert wird das Bernauer Trainerteam weiterhin durch ALBA-Athletiktrainer Fabian Ottawa, der die entsprechenden Einheiten für die ProB-Spieler leitet.  

LOK-Coach René Schilling: „Ich bin froh über die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit – sowohl im Hinblick auf die Kooperation sowie auch der Unterstützung durch Davide als Co-Trainer. Diese Kontinuität ist wichtig und wird sich ganz sicher positiv auswirken.“  

Co-Trainer Davide Bottinelli: „Unsere Zusammenarbeit der letzten Saison ist ein gutes Fundament für die weitere Entwicklung der jungen Spieler. Auf uns warten viele neue Herausforderungen. Seit Mai arbeiten wir bereits wieder im individuellen Bereich und in kleinen Gruppen. Ich bin überzeugt, dass wir das in der neuen Saison auch auf dem Feld zeigen können. Nach der langen Pause freue ich mich, dass es nun bald wieder losgeht.“

(LOK BERNAU)

Auszeichnung: Beste Nachwuchsarbeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2019/2020

Nachwuchsförderung auch in Zukunft eine wichtige Aufgabe für die Klubs der ProA und ProB

Seit der Saison 2011/2012 beteiligen sich die Clubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Deutschen Basketball Ausbildungsfonds und haben sich gemeinsam mit den Bundesligisten der easyCredit BBL zum Ziel gesetzt Nachwuchsförderung in Deutschland zu honorieren und zu unterstützen.

Zum mittlerweile fünften Mal wurden die Klubs der ProA im Rahmen einer Zertifizierung ausgezeichnet. Anhand umfangreicher Fragen sowie individuellen Gesprächen mit den Klubs wurde eine qualitative Analyse der Nachwuchsarbeit in den Kategorien Talentsuche, Talentdiagnose sowie Talentförderung vorgenommen. Je nach erreichter Punktzahl sind Gold-, Silber- und Bronzeauszeichnungen zu erhalten.

Folgende ProA-Klubs wurden als sehr guter Nachwuchsstandort (silber) eingestuft:

  • NINERS Chemnitz
  • Rostock Seawolves
  • Tigers Tübingen
  • Bayer Giants Leverkusen (neu)
  • TEAM EHINGEN URSPRING (neu)

Folgende ProA-Klubs wurden als guter Nachwuchsstandort (bronze) eingestuft:

  • Artland Dragons
  • Uni Baskets Paderborn
  • Phoenix Hagen
  • RÖMERSTROM Gladiators Trier
  • MLP Academics Heidelberg (neu)

Erstmalig wurden in diesem Jahr auch ProB Nachwuchsstandorte im Zertifizierungsverfahren der ProA beurteilt. Folgender Klub wurde hierbei ebenfalls als guter Nachwuchsstandort (bronze) ausgezeichnet:

  • SC Rist Wedel

Auf eigenen Wunsch nahmen die folgenden Bundesligisten nicht am Zertifizierungsverfahren teil und konnten somit nicht begutachtet werden:

  • Nürnberg Falcons BC
  • FC Schalke 04 Basketball

Science City Jena und die Eisbären Bremerhaven behielten als im Vorjahr ausgezeichneter BBL-Standort den über zwei Jahre gültigen BBL-Status.

Die Prämierung der Nachwuchsarbeit der ProB Bundesligisten wurde anhand quantitativer Kriterien, wie Spielzeit junger Spieler, Anzahl der hauptamtlichen Nachwuchstrainer oder auch Anzahl der Jugendmannschaften und Grundschul-AGs vorgenommen.

Folgende ProB-Standorte können sich dieses Jahr über eine Top-Platzierung sowie einen finanziellen Beitrag zum weiteren Ausbau der Nachwuchsförderung vor Ort freuen:

  • LOK Bernau
  • VfL SparkassenStars Bochum
  • Dresden Titans
  • scanplus baskets Elchingen
  • ART Giants Düsseldorf
  • TKS 49ers

Nur außer Konkurrenz an der Wertung teilnehmen, konnten Standorte, deren Kooperationspartner in der easyCredit BBL prämiert wurden. Diese sogenannten Farmteams erreichten sehr gute Platzierungen und sind weiterhin Vorreiter in der Nachwuchsarbeit der ProB.

Mit dem Ausbildungsfonds werden verschiedene Anreize geschaffen, um die Ausbildung deutscher Nachwuchsspieler zielführend voranzubringen. Durch einen Mix von unterschiedlichen Maßnahmen werden, durch die von den Bundesligisten zur Verfügung gestellten Mittel, unter anderem nationale Projekte initiiert und Prämien an alle bei der Ausbildung eines Bundesligaspielers beteiligten Vereine ausgeschüttet.

Hierzu zählen unter anderem die Förderung von hauptamtlichen Jugendtrainern durch ein neu entwickeltes Nachwuchstrainerausbildungsprogramm sowie Wertschätzungsmaßnahmen für Trainer und Betreuer die sich ehrenamtlich in ihren Vereinen engagieren.

Eine dritte Säule des Gemeinschaftsprojektes ist die Prämierung bzw. Zertifizierung der besten Nachwuchsarbeit in den jeweiligen Ligen, sei es in der 1. Basketball Bundesliga oder in der ProA und ProB.

 

LOK BERNAU plant für ProB / Zusammenarbeit mit René Schilling läuft weiter

Der SSV LOK BERNAU hat seinen Lizenzantrag für die kommende Saison fristgerecht bis zum 15. April bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Köln eingereicht und plant somit weiter für die ProB. LOK-Coach René Schilling wird dabei auch weiterhin federführend an der Seitenlinie stehen.

Anders als in den vorherigen Jahren haben die Vereine der ProA und ProB in der Corona-Krise nun noch bis Juni Zeit weitere Planzahlen und wirtschaftliche Nachweise bei der Liga einzureichen. Die Bernauer Verantwortlichen gehen zwar auch von Einschnitten aus, setzen aber alles daran, den Basketball auf hohem Niveau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu erhalten. Entscheidend wird dabei die Unterstützung aus der lokalen und regionalen Wirtschaft sein. „Wir halten gerade zu vielen unserer Sponsoren Kontakt und hören da auch von unterschiedlichsten wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie“, berichtet Teammanager Christian Leschke. „Nach und nach werden wir aber erst in den nächsten Wochen und Monaten konkrete Gespräche führen. Wir hoffen und wünschen uns natürlich, dass möglichst viele die Krise gut überstehen und uns weiterhin unterstützen können.“

Die in dem Zusammenhang vor gut zwei Wochen vom SSV LOK BERNAU initiierte Spendenaktion „LOKalpatriot“ brachte bisher schon eine Spendensumme von deutlich über 4.000,00 Euro ein. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen Fans für die Unterstützung. Die angebotenen Shirts befinden sich gerade in der Herstellung und werden dann voraussichtlich in der kommenden Woche an die Spender versendet.

Fest steht darüberhinaus, dass René Schilling die Bernauer Basketballer auch weiterhin als Headcoach betreuen wird. Er geht in seine neunte Saison bei LOK BERNAU. 2012 übernahm der 40-Jährige das Traineramt in der Hussitenstadt und ist seitdem nicht nur für die 1. Herrenmannschaft verantwortlich, sondern begleitete auch etliche Teams im Nachwuchsbereich. Der gebürtige Cottbusser schaffte 2016 mit den Bernauern nach einer makellosen Saison ohne Niederlage den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands. In den vier abgelaufenen Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB qualifizierte sich LOK unter Schilling drei Mal für die Playoffs und sicherte sich damit vorzeitig den Klassenerhalt.

LOK-Coach René Schilling: „Trotz des abrupten Saisonendes hat mir die Arbeit mit dem Team viel Spaß gemacht. Ich war positiv überrascht, dass es nach dem großen Umbruch in der Mannschaft und vieler junger Spieler so gut lief. Die Hälfte der Spiele haben wir gewonnen, auch wenn wir nur selten komplett gespielt haben. Und trotzdem waren wir immer auch in der Lage, die Spiele zu gewinnen. Die nächste Saison wird ganz sicher auf vielen Ebenen eine große Herausforderung. Darauf freue ich mich aber jetzt schon. Zumal durch die lange Zwangspause gerade viel Zeit bleibt, um Kraft zu tanken.“

Spendenaktion „LOKalpatriot“ ist gestartet

Nach dem vorzeitigen Saisonende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wegen der Coronavirus-Pandemie ist das wirtschaftliche Ausmaß der Situation für den SSV LOK BERNAU weiterhin schwer einzuschätzen. Mit der Initiative „LOKalpatriot“ wurde nun eine Möglichkeit geschaffen, direkt für den Basketballsport in Bernau zu spenden.

„Der Verein hat sich in den vergangenen Wochen mit den neuen Rahmenbedingungen arrangiert. Wir haben uns bestmöglich aufgestellt und hoffen natürlich auf eine baldige Rückkehr in die gewohnte Situation. Vor allem für die gut 300 kleinen und großen Basketballer im Spiel- und Trainingsbetrieb.“, sagt Vereinsvorsitzender Sebastian Weege. Wann es genau so weit sein wird, ist derzeit aber völlig offen. Bis zum 19. April sind vorerst noch alle Sporthallen in der Stadt für den Trainingsbetrieb geschlossen.

Auch im Hinblick auf die Planung der kommenden Saison in der ProB sind aktuell kaum verlässliche Prognosen möglich. Vor allem auch, weil es gerade nicht vorhersehbar ist, inwieweit Sponsoren zukünftig weiter in der Lage sein werden, den Verein zu unterstützen. Es gab zuletzt aber auch schon positive Signale. Die ETL Freund & Partner Steuerberatung aus Bernau hat den Verein zusätzlich mit einer Spende in Höhe von 1.000,00 Euro unterstützt.

Darüber hinaus hat LOK für alle Bernauer Basketballfans und Interessierte die Spendenaktion „LOKalpatriot“ initiiert. Wer den Verein in der jetzigen Situation unterstützen möchten, kann dies mit dem Kauf eines eigens aufgelegten T-Shirts machen. Im eingerichteten Onlineshop unter shop.lok-bernau.de können aber auch Kleinbeträge – beispielsweise für ein virtuelles Catering – gespendet werden.

Virtuelles Heimspiel-Feeling zu Ostern

Um die Bernauer Basketballfans am Osterwochenende zumindest virtuell zusammenzubringen, wird LOK BERNAU auf seinem YouTube-Kanal die Aufzeichnung eines Playoff-Heimspiels aus der vorangegangenen Saison veröffentlichen. Das Spiel wird am Ostersamstag (11. April) ab 20.15 Uhr zur Verfügung stehen.

Interview mit Teammanager Christian Leschke zur aktuellen Situation

„Die viel größere Herausforderung wird die neue Saison“

Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wurde vor einer Woche wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie in Deutschland vorzeitig beendet. Davon sind auch die Basketballer des SSV LOK BERNAU betroffen, die in den Playdowns um den Ligaverbleib hätten kämpfen sollen. Mit dem vorzeitigen Saisonende spielen die Brandenburger auch in der kommenden Spielzeit wieder in der ProB. Bernaus Teammanager Christian Leschke sprach dazu mit Ricardo Steinicke.

Haben alle Vereinsvertreter die Entscheidung des vorzeitigen Saisonabbruchs mitgetragen?

Christian Leschke: Die kurzfristig einberufene Versammlung fand am Montag letzter Woche in Frankfurt am Main statt. Ich konnte selbst aus beruflichen Gründen nicht da sein. Genauso wie zehn andere Vereine war ich aber per Stream über Skype zugeschaltet. Es war letztendlich die unvermeidlich richtige Entscheidung in der aktuellen Situation, die Saison vorzeitig zu beenden. Das war auch eine einstimmige Entscheidung aller Vereine in der ProA und ProB.

Hinter dem Schutz der Gesundheit aller Beteiligten hat das vorzeitige Ende der Saison ziemlich große wirtschaftliche Folgen für alle Clubs. Momentan ruht der gesamte Spiel- und Trainingsbetrieb auch in Bernau. Wie groß ist der finanzielle Ausfall für LOK?

Rein auf unser ProB-Team bezogen liegt der wirtschaftliche Verlust in den drei nicht gespielten Heimspielen der Playdowns. Unsere Haupteinnahmequellen sind eben diese Eintrittsgelder der Heimspiele und natürlich Sponsorengelder aus der regionalen Wirtschaft. Für die aktuelle Saison hält sich der Schaden durch das vorzeitige Saisonende in Grenzen, ist aber auch schon schon recht groß. Für den Saisonetat planen wir sowieso nur fest mit den Heimspielen der Hauptrunde, die in der Liga ja bereits abgeschlossen war. Die viel größere Herausforderung wird aber die neue Saison sein, vor allem weil es gerade nicht vorhersehbar ist, inwieweit unsere Sponsoren in der Lage sein werden, den Verein weiter zu unterstützen. Man kann es aktuell nicht abschätzen und muss erstmal abwarten. Dennoch geht mein persönlicher Dank an dieser Stelle an alle Unterstützer und Sponsoren, die den Basketballsport in Bernau ermöglichen.

Unabhängig vom vorzeitigen Saisonende wie fällt dein Fazit aus?

Vom sportlichen Ergebnis her, ist die Saison nicht ganz so ausgegangen wie erhofft. Unser festes Ziel waren die Playoffs und damit verbunden der vorzeitige Klassenerhalt. Das ist uns mit dem 9. Platz nicht gelungen. Mit einer Bilanz von 11 Siegen und 11 Niederlagen mussten wir in die Playdowns. Aber das Team hat sich dennoch über die Saison gesehen gesteigert und wurde dabei immer von unseren treuen Fans unterstützt. Wir hatten einige große Wechsel im Team. Das brauchte jeweils auch immer eine Eingewöhnungszeit. Besonders hart hat uns aber der Abgang von Alexander Blessig im Januar getroffen, der beruflich in den Kuwait gezogen ist. Das war im Nachhinein für die restlichen Spiele der Hauptrunde nicht optimal – zumal wir auch keinen Ersatz mehr verpflichten konnten. Sportlich haben wir unser Ziel also nicht ganz erreicht. Ringsherum gab es aber viele positive Dinge, die in Erinnerung bleiben. Wir haben im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN eine tolle und sehr gute Entwicklung einzelner Spieler erlebt. Das stimmt mich für die zukünftige Zusammenarbeit positiv. All das wäre in Bernau aber auch nicht ohne die vielen vielen ehrenamtlichen Helfer ringsum die Heimspiele möglich.

Worauf bist Du da besonders stolz?

Unser Helferteam wächst stetig. Und die Zusammenarbeit aller Beteiligten an den Spieltagen läuft schon mit einer gewissen Selbstständigkeit. Das ist eine riesige Hilfe für den gesamten Verein und die Organisation. Allen freiwilligen Helfern gilt mein persönlicher Dank. Wir konnten uns auf jeden Einzelnen 100 Prozent verlassen. Ich wünsche mir, dass ihr uns auch in dieser schwierigen Situation die Treue haltet. Unser Motto „One Team. One Family.“ ist in dieser Zeit aktueller den je.

Wie sieht jetzt die Planung aus für neue ProB-Saison? Wer bleibt im Team?

Die Corona-Pandemie wird uns noch einige Wochen beschäftigen. Von daher ist das momentan ganz schwierig zu beantworten. Wir als Verein haben natürlich Wünsche und würden das Team gern weitestgehend zusammenhalten. Das hängt aber sehr viel von der weiteren Entwicklung der Situation in Deutschland ab, weil wir eben auch abhängig von unseren Sponsoren und deren wirtschaftlichen Möglichkeiten sein werden. Es ist gerade einfach viel zu viel ungewiss, um schon weitreichende Entscheidungen zu treffen. Gespräche mit dem Trainer und Spielern laufen aber aktuell schon.

Wie können die Bernauer Fans ihren Verein LOK BERNAU in den kommenden Wochen und Monaten unterstützen?

Das ist eine gute Frage zum Abschluss. Wir arbeiten gerade an einer Möglichkeit, dass uns Fans und Interessierte direkt finanziell unterstützen können. Dazu wird es in den kommenden Tagen Informationen geben. Genauso wichtig ist aber auch, dass jeder Einzelne so gut es geht die lokalen Unternehmen hier in Bernau – die einen Großteil unserer Sponsoren ausmachen – unterstützt und dort einkauft.

 Quelle: LOK Bernau

Alexander Blessig verlässt Bernau

LOK BERNAU muss künftig auf die Dienste von Aufbauspieler Alexander Blessig verzichten. Der 26-jährige Berliner bat um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages und wird bereits beim Auswärtsspiel in Schwelm fehlen.

Der gebürtige Berliner mit kuwaitischen Wurzeln ist seit kurzem Inhaber einer kuwaitischen Staatsbürgerschaft. In dem kleinen Emirat am Persischen Golf leben noch sowohl Alexander Blessigs Vater als auch die Familie. Für ihn eröffnen sich durch einen Umzug nach Kuwait sowohl berufliche wie auch sportliche Möglichkeiten. Entsprechend kamen sowohl Management wie auch das Trainerteam der Bitte von Blessig nach, seinen Vertrag vorzeitig aufzulösen.

Alexander Blessig war im letzten Sommer vom ProB-Meister BAYER GIANTS Leverkusen zu LOK BERNAU gewechselt. In seinen 15 Saisonspielen für die Brandenburger war er mit rund 14 Punkten pro Spiel zweitbester Punktesammler, gleichzeitig aber auch bester Passgeber (4,5 Assists).

Die Basketballkarriere von Blessig begann mit 12 Jahren in den Jugendmannschaften des FC Bayern, wo er es 2010 als 16-Jähriger bis in den ProA-Kader der Münchener schaffte. In der Saison 2011/12 kehrte er für eine Saison in die Hauptstadt zurück, spielte für ALBA BERLIN in der NBBL und ProB. Er stand auch im Bundesliga-Aufgebot von ALBA, wurde in der höchsten deutschen Spielklasse jedoch nicht eingesetzt. Von 2012 bis 2016 studierte Blessig in den USA und spielte Basketball am College in der NCAA II. Anschließend wechselte er zurück nach Deutschland zu den BAYER GIANTS Leverkusen.

Alexander Blessig: „Ich bedanke mich recht herzlich für die tolle Zeit in Bernau! Ich habe lange mit mir gerungen. Am Ende war es eine schwere Entscheidung für meine Zukunft. Ich bekomme die Chance, meine dortige Familie kennenzulernen und meinen Wurzeln nachzugehen. Zudem habe ich noch die einmalige Chance, sportlich und beruflich internationale Erfahrung zu sammeln. Besonders möchte ich mich bei den Verantwortlichen, der Mannschaft, dem Trainerstab und den Fans bedanken. Die lautstarken Heimspiele in der Lokhölle werden mir sicherlich besonders fehlen. Auf Wiedersehen!“

LOK BERNAU bedankt sich ausdrücklich bei Alexander Blessig für das vorbildliche Engagement und seinen Einsatz auf dem Feld und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Quelle: LOK BERNAU

Davide Bottinelli neuer Co-Trainer bei LOK / Sebastian Trzcionka wechselt in den Trainerstab der ALBA-Profis

Im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN wird Davide Bottinelli neuer Co-Trainer im ProB-Team des SSV LOK BERNAU. ALBA-Trainer und LOK-Legende Sebastian Trzcionka rückt in den Trainerstab des Profiteams auf und wird Assistenztrainer unter ALBA-Headcoach Aito Garcia Reneses.

Sebastian Trzcionka trug selbst 12 Jahre lang das Bernauer Trikot, spielte für den SSV in der Regionalliga und auch in der 2. Basketball-Bundesliga. Fünf Jahre lang führte er die Mannschaft auf dem Feld als Kapitän an. 2012 beendete der heute 39-jährige seine Spielerkarriere und wechselte als Nachwuchstrainer in das Programm von ALBA BERLIN. Seit 2016 stand „Schonka“ als Co-Trainer wieder im Bernauer Aufgebot. An der Seite von LOK-Coach René Schilling bildete er im Trainingsbetrieb mit den Nachwuchs- und Doppellizenzspielern von ALBA BERLIN die wesentliche Schnittstelle zum Kooperationspartner.

„Für Trzcionka freut es mich ungemein“, sagt LOK-Coach René Schilling. „Auch wenn ich ihn natürlich schmerzlich vermissen werde. Wir hatten eine erfolgreiche Zeit zusammen, woran er einen erheblichen Anteil hatte. Um so schöner, dass er nun die Chance im Profiteam bekommen hat.“

Die Schnittstelle zu Kooperationspartner ALBA BERLIN füllt künftig Davide Bottinelli aus. Den 30 Jahre alten gebürtigen Italiener aus der Nähe von Florenz zog es nach seinem Sportstudium nach Berlin. In der Saison 2016/17 arbeitete er bereits ein Jahr lang als Jugendtrainer in Bernau, wechselte danach in das Jugendprogramm von ALBA BERLIN und trainierte dort zuletzt die männliche U14-Mannschaft. Bottinelli spielte in seiner Jugend selbst Basketball, entdeckte aber bereits mit 17 Jahren seine Leidenschaft für den Trainerberuf.

Komplettiert wird das Bernauer Trainerteam weiterhin durch ALBA-Athletiktrainer Fabian Ottawa, der die entsprechenden Einheiten für die ProB-Spieler leitet.

LOK-Coach René Schilling: „Davide ist für uns kein Unbekannter. Wir arbeiten uns bereits ein. Kennen tue ich ihn aber bereits schon aus seiner Zeit als Jugendtrainer in Bernau. Er ist ein guter Typ und hat bei all seinen Stationen immer einen guten Eindruck hinterlassen.“

Co-Trainer Davide Bottinelli: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Coach und dem jungen motivierten Team. Ich erwarte eine gute Saison mit viel Training und Leidenschaft in den Spielen. Und natürlich wünsche ich mir viel Unterstützung von den Fans in Bernau.“

(SSV LOK BERNAU)

Robert Kulawick verlässt die Basketballbühne

Nach drei Jahren im Trikot des SSV LOK BERNAU wird Robert Kulawick künftig nicht mehr für die Bernauer spielen. Der 33-jährige ehemalige Bundesligaprofi ist inzwischen dreifacher Familienvater und wird sich zukünftig auch auf seine berufliche Karriere als Grundschullehrer konzentrieren.

Mit dem Abschied von Robert Kulawick endet zugleich auch die beeindruckende Sportlerkarriere des 33-jährigen Berliners. Zehn Jahre lang stand Kulawick in 299 Spielen in der BBL auf dem Feld. In der höchsten deutschen Spielklasse war “Kulle” insgesamt für vier Vereine auf dem Parkett aktiv.

Seine Basketballkarriere begann bei den Marzahner Basket Bären. Über den TuS Lichterfelde schaffte es Robert Kulawick mit einer Doppellizenz schon in jungen Jahren in den Profikader von ALBA BERLIN. Nach kurzen Gastspielen in Cuxhaven, Bremerhaven und Den Helder (Niederlande), feierte der 1,92m große gebürtige Berliner in der Saison 2008/2009 bei der BG Göttingen seinen Durchbruch in der BBL. 2010 erlebte er bei den Veilchen mit dem Gewinn der EuroChallenge seinen Karrierehöhepunkt. 2011 wechselte er nach Braunschweig, kehrte dann aber 2014 noch einmal für zwei Jahre zur BG Göttingen nach Niedersachsen zurück.

Ausgerechnet in seinem letzten Bundesligaspiel Anfang Mai 2016 wurde der ausgewiesene Dreierspezialist zum großen Helden, als er den Göttingern mit starken 20 Punkten, darunter sechs von neun Dreiern, den Klassenerhalt in der deutschen Königsklasse sicherte. Wenige Wochen später gab er seinen Abschied und die Rückkehr nach Berlin bekannt, wo seine Basketball-Karriere begann.

Drei Jahre, 72 Spiele und 815 Punkten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB später verlässt Robert Kulawick nun auch die Bernauer Basketballbühne, um sich fortan voll seiner Familie und der beruflichen Karriere als Grundschullehrer widmen zu können. In der vergangenen Saison war Kulawick Mannschaftskapitän und mit seinen durchschnittlich 11,5 Punkten, aber eben auch 1,5 Steals pro Spiel mitverantwortlich, dass LOK bis ins Halbfinale der ProB-Playoffs gekommen ist.

LOK-Coach René Schilling: „Mit seiner Erfahrung und Routine hat er den jungen Talenten in unserem Team viel Sicherheit gegeben. Dazu ist er auch abseits des Feldes ein Vorbild und Teamplayer. Von daher ist es für uns schon ein riesiger Verlust. In jedem Training – egal wie viel Stress er in der Uni hatte – hat er immer 100 Prozent gegeben und mit dieser Einstellung natürlich auch die anderen Spieler im Team mitgerissen.“

Robert Kulawick: „Es ist für mich nicht einfach diesen Schritt zu gehen, jedoch möchte ich nicht mehrere Sachen halbherzig machen. Daher haben jetzt meine Familie und das Studium Priorität. Ich danke LOK BERNAU und ALBA BERLIN für die tollen drei Jahre und bin sehr stolz auf das, was wir in den letzten Jahren bewirken konnten und erreicht haben. Ich wünsche den Jungs viel Erfolg für die kommende Saison. Die Schuhe bleiben noch griffbereit…“

Der SSV LOK BERNAU bedankt sich für die Leistungen und seinen Einsatz auf und abseits des Feldes und wünscht Robert Kulawick für die Zukunft alles Gute.

 

(SSV LOK BERNAU)

 

Sixers landen Transfercoup

Das Statement zur heutigen Neuvorstellung gab Präsident Maik Leuschner mit einem weinenden und einem lachenden Auge ab. Denn mit der Bekanntgabe der Verpflichtung von Quadir Welton gelang es den Sixers einen absoluten Topspieler der vergangenen Saison nach Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen zu lotsen. Gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass Terrence Williams nach 3 Jahren nicht zu den Sixers zurückkehren wird.

„Wir hätten Terrence gern noch ein weiteres Jahr behalten, haben ihm frühzeitig ein Angebot unterbreitet, doch Terrence sagte nun ab. Wir bedauern das sehr. Terrence hatte sich in den letzten Jahren nicht nur zu einem Publikumsliebling entwickelt, sondern war auch sportlich immer ein wichtiger und zuversichtlicher Leistungsträger. Wir bedanken uns bei Terrence für die letzten 3 Jahre und wünschen ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute!“, so Leuschner.

Nun galt es kurzfristig einen Ersatz zu finden und den fand der Verein in Quadir Welton und holt damit einen richtigen Allrounder nach Sandersdorf. Ende Oktober der vergangenen Saison kam der 2,03m große und 114 kg schwere Center zu Lok Bernau und brachte das nicht optimal in die Saison gestartete Team wieder auf die Erfolgsspur. Mit durchschnittlich 9,3 Rebounds pro Spiel avancierte der Neffe von Ex NBA-Allstar Rasheed Wallace zum viertbesten Rebounder der gesamten ProB. Das und seine 15,2 Punkte sowie 2,7 Vorlagen pro Partie brachten ihm eine Berufung in das 2nd. Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein sowie die Wahl ins Team der besten 5 Importspieler der Liga.

Der heute 24-jährige Welton startete seine Profikarriere in Argentinien, stand dort in der 2. Liga für Mendoza Rivadavia Basquet auf dem Feld. Er überzeugte mit durchschnittlich 13,3 Punkten, 9,6 Rebounds sowie 1,9 Assists und gehörte zu den fünf besten Reboundern der argentinischen Liga. Zuvor spielte er erfolgreich am College in der NCAA I für die Saint Peter’s University.

„Wir freuen uns sehr über die Verpflichtung von Quadir. Er hat letztes Jahr eine starke Saison für Bernau gespielt und zählte zu den Top-Centern der Liga. Herzlich Willkommen in Sandersdorf!“, lauten die Begrüßungsworte von Sixers Headcoach Sebastian Ludwig.

Seinen ersten offiziellen Auftritt im Sixers Trikot wird Quadir am Samstag, den 24. August um 18:00 Uhr in der Sandersdorfer Ballsporthalle haben. Dann treffen die BSW Sixers im traditionellen Vorbereitungsspiel auf Kooperationspartner SYTAINICS MBC aus der easyCredit Basketball Bundesliga.

BSW Sixers – 2019/2020:
Zugänge: Sebastian Ludwig (MBC), Chris Schreiber (MBC), Marko Krstanovic (ScanPlus Baskets Elchingen), Anthony Okao (Herzöge Wolfenbüttel), Roland Winterstein (Aschersleben Tigers), Niklas Radestock (Aschersleben Tigers), Marco Rahn (ETB Wohnbau Baskets Essen), Quadir Welton (Lok Bernau)

Abgänge: Tomas Grepl (BK Decin, CZ), Jonas Niedermanner (EBBECKE WHITE WINGS Hanau), Ferenc Gille (Ehingen Urspring), Pal Ghotra (Dragons Rhöndorf), Moritz Bär (BBC Coburg), Eimantas Stankevicius (unbekannt), Terrence Williams (unbekannt)

Kader: Sebastian Ludwig (HC), Chris Schreiber (AC), Luka Petkovic, Marko Krstanovic, Anthony Okao, Roland Winterstein, Niklas Radestock, Marco Rahn, Quadir Welton, Ferdinand Zylka*, Benedikt Turudic*

 

(BSW Sixers)

Malte Delow weiter für LOK BERNAU auf Korbjagd

Der Mannschaftskader des SSV LOK BERNAU für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nimmt weiter Formen an. Mit Malte Delow bleibt ein weiterer Nachwuchsspieler aus dem Jugendprogramm von ALBA BERLIN an Bord. Auch der U18-Nationalspieler läuft weiterhin mit einer Doppellizenz für Bernau auf.

Mit inzwischen gerade einmal 18 Jahren geht Malte Delow ab September in seine dritte Saison für LOK BERNAU. Aktuell hält sich das Basketballtalent von ALBA BERLIN in Griechenland auf. Nicht um Urlaub zu machen, sondern als Nationalspieler bei den U18-Europameisterschaften. Zum Auftakt am Samstag unterlagen die Deutschen um Delow gegen Serbien 68:75. Zusammen mit Franz Wagner, Evans Rapieque und Malte Delow gehören aktuell drei Berliner zur DBB-Auswahl von Bundestrainer Patrick Femerling. Im Auftaktspiel kam Delow auf 7 Punkte, 3 Rebounds sowie 2 Assists. In den weiteren Gruppenspielen am Sonntag und Montag trifft Deutschland auf die Türkei und Großbritannien.

Auch in der kommenden Saison wird Malte Delow im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN mit Doppellizenz im 12er-Kader des SSV LOK BERNAU stehen und in der ProB zum Einsatz kommen. Seine ersten Einsätze für LOK hatte Delow bereits in der vorletzten Saison. Durch starke Leistungen rückte der damals 16-Jährige, als das Bernauer Team durch Verletzungen stark dezimiert war, in den Kader und gab sein Debüt. Bei Kooperationspartner ALBA BERLIN kann der 1,97m große Delow aber auch weiterhin für die Teams in der NBBL und der Regionalliga eingesetzt werden.

Malte Delow hat 2012 in der ALBA Jugend angefangen Basketball zu spielen. Die Entwicklungskurve des 18-jährigen Berliners ging seitdem stetig nach oben. Nach der Deutschen Meisterschaft 2017 mit der JBBL, war Delow auch im Frühjahr 2018 gleich in seiner ersten Saison in der NBBL am Meistertitel beteiligt. Als einer der jüngsten Spieler im Team gehörte er im Finale zur „Starting Five“ der NBBL-Meistermannschaft.

Für LOK BERNAU stand Delow in der vergangenen Saison insgesamt 25 Mal auf dem Feld. Im Schnitt kam er in seinen 19 Minuten Einsatzzeit auf 4,6 Punkte und 2,8 Rebounds. Der 1,97m große Berliner gilt auf dem Feld als Arbeiter, der variabel auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. Er macht viele wichtige Dinge auch abseits des Balles richtig, die keine Statistik erfasst.

LOK-Coach René Schilling:

“Malte ist weiterhin ein wichtiger Teil des Teams. Auch für ihn gilt, dass er in der neuen Saison mehr Verantwortung übernehmen soll und so einen weiteren Schritt nach vorn macht. Das wird sowohl für ihn, wie auch für uns Coaches die Herausforderung. Ich bin mir aber auch sicher, dass er aus dem Schatten anderer heraus eine weitere sehr gute Entwicklung macht.“

Malte Delow: „Ich freue mich schon auf die neue Saison in Bernau und kann es kaum erwarten wieder in der Lokhölle zu spielen.“

Mannschaftskader SSV LOK BERNAU:

Abi Kameric, Alexander Blessig, Malte Delow°, Konstantin Kovalev, Lorenz Brenneke°, Kresimir Nikic°

° Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

(SSV LOK BERNAU)