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Der „Taucher“ geht ins dritte Jahr

Yannik Tauch freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit den ETB Wohnbau Baskets

 Jetzt hat er den Kopf frei: Nachdem Yannik Tauch in diesem Jahr sein Abitur gebaut hat, startet er fokussiert in die Vorbereitung auf die neue Saison mit den ETB Wohnbau Baskets Essen. Bis es am 12. August wieder in die Halle geht, arbeitet er vornehmlich an seiner Kraft, um auch körperlich gestärkt in die ProB-Spielzeit starten zu können. Nach Till Hornscheidt und Finn Fleute ist der „Taucher“ das dritte Essener Eigengewächs, das den Sprung in die erste Mannschaft geschafft hat. Weitere sollen folgen.

Seit der U16 spielt der in Geldern geborene und in Dülmen aufgewachsene Point Guard in Essen Basketball. Kontinuierlich hat er sich entwickelt, verbessert, ist stärker geworden. Seit 2014 gehört er als Perspektivspieler zum Kader der ersten Mannschaft. Und in den vergangenen beiden Spielzeiten bekam er immer wieder Einsatzzeit. Eine ordentliche Vorstellung lieferte der 19-Jährige vor allem bei der 66:83-Niederlage gegen die RheinStars Köln im vergangenen Dezember ab.

Dass aber noch deutlich mehr in ihm steckt, als er bislang zeigen konnte, wird bei einem Blick auf seine Jugendspiele klar. So hatte Tauch in der Saison 2014/15 maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen NRW-Liga-Qualifikation der Essener U18. Vor allem im entscheidenden Spiel gegen den Schwelmer Nachwuchs spielte er wie entfesselt, erzielte 41 Punkte (9 Dreier) und führte sein Team zum 99:68-Erfolg. Wenngleich im ProB-Team von Coach Igor Krizanovic nicht seine Scorer-Qualitäten im Vordergrund stehen werden. Aber: Er kann für wichtige Entlastung sorgen. Und dabei auch Gefahr ausstrahlen

„Ich freue mich riesig darüber, auch das dritte Jahr in Folge für Essen spielen zu dürfen. Nicht nur das Team ist fantastisch, auch die Mannschaft hinter der Mannschaft ist großartig“, sagt der 19-Jährige. Nach dem Abitur genießt er es, sich nicht ständig mit entweder Schule oder Sport zu beschäftigen, sondern seinen Fokus klar setzen zu können. „Nach der Schule habe ich erstmal ein wenig entspannt und abgeschaltet“, sagt Tauch. Das Training hat er dennoch nicht schleifen lassen. Vor allem an seiner Physis hat er in den vergangenen Wochen gearbeitet.

„Yannik ist jetzt in seinem dritten Jahr bei uns, entsprechend wachsen die Erwartungen – seine und unsere. Er hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt, muss aber weiter hart arbeiten, um sich seine Minuten zu verdienen“, sagt Essens Coach Igor Krizanovic. Der 19-Jährige müsse die Erfahrenen jagen, ihnen Dampf machen. Entsprechend wichtig ist laut Krizanovic die Arbeitseinstellung, mit der Tauch zu Werke geht, um sich gegen größere, stärkere und erfahrenere Gegenspieler behaupten zu können.

„Es ist schön zu sehen, dass wir nach und nach die Früchte unserer guten Jugendarbeit ernten können. Dass immer wieder Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung schaffen und schaffen werden, ist für uns als Verein enorm wichtig. Durch das JBBL- und NBBL-Team der Metropol Baskets haben wir zudem noch einen besseren Unterbau, um unsere Talente an höhere Aufgaben heranzuführen. Ich bin überzeugt davon, dass Yannik ein wichtiger Faktor in unserem Team sein kann. Er ist jung, hungrig – und hat noch Luft nach oben“, sagt Niklas Cox, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets.

Der bisherige Kader der Wohnbau Baskets für die Saison 2017/18: Tim van der Velde, Dilhan Durant, Till Hornscheidt, Finn Fleute, Jacob Albrecht, Montrael Scott, Nick Tufegdzich, Yannik Tauch

 

 

(ETB Wohnbau Baskets Essen)

 

Von Karlsruhe nach Cuxhaven

Die Kaderplanung des Rot-Weiss Cuxhaven nahm, nach der erfreulichen Entscheidung ProB spielen zu können, an Fahrt auf. Jetzt unterzeichnete Fabian Ristau als nächster Neuzugang einen Vertrag für die kommende Spielzeit. Nach Felipe Galvez Braatz und Jonas Buss-Witteler ist Ristau der dritte Spieler im Kaders des Bundesliga-Aufsteigers.

In der letzten Saison agierte der 28-Jährige bei der BG Karlsruhe in der ProB Süd. Bei durchschnittlich 11 Minuten Einsatzzeit kam der deutsche Neuzugang auf 3,2 Punkte. Seine Spezialität ist der Dreipunktewurf. Von 52 Versuchen landeten 21 in der Reuse (40,4 Prozent Trefferquote). Der aus Bad Krozingen (Baden-Württemberg) stammende Linkshänder spielte zuvor viele Jahre in der 1. Regionalliga und lernte das Basketballspielen beim USC Freiburg.

„Ich komme nach Cuxhaven um mich einer neuen Herausforderung zu stellen. Mein persönliches Ziel bei Rot-Weiss ist es, mich voll und ganz auf den Basketball zu konzentrieren. Ich bin sehr motiviert und will dafür arbeiten, mich während der Saison weiter zu entwickeln und dem Team dabei helfen erfolgreich zu sein. Ich freue mich bereits jetzt schon auf die Saison, die Stadt und die Fans in Cuxhaven“, so Fabian Ristau nach der Unterzeichnung des Vertrages.

„Fabian wird eine andere Rolle als in Karlsruhe einnehmen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm“, so Knut Spreckelsen.

Zur Person:
Name: Fabian Ristau
Position: Small Forward
Größe: 187cm
Geboren: 24.02.1989
Alter: 28 Jahre
Nationalität: Deutsch – local player
Letztes Team: BG Karlsruhe (ProB)

 

(Rot-Weiss Cuxhaven)

Zwei neue Spieler unterm Korb

Zusammen sind sie 4,10 Meter groß – mit zwei neuen Spielern verstärken sich die Itzehoe Eagles auf den Positionen unter dem Korb. In der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB tragen Daniel Boahene und Joachim Feimann das Eagles-Trikot.

Der Bekanntere in Basketballkreisen ist Daniel Boahene, zuletzt stand der 27-Jährige beim FC Schalke 04 Basketball unter Vertrag. Und als die Schalker in der vergangenen Saison ein wichtiges Spiel bei den Eagles knapp gewannen, war der 2,06-Meter-Mann mit 20 Punkten und neun Rebounds einer der Hauptverantwortlichen. Jetzt hatte Boahene nach dem Ende seines Engagements auf Schalke bereits überlegt, mit Basketball aufzuhören – „dann kam der goldene Anruf“. Am Telefon war Eagles-Cheftrainer Pat Elzie, und für diesen habe er immer schon spielen wollen: „Ein toller Trainer, ein toller Mensch.“ In Itzehoe wolle er sich sowohl als Basketballer als auch als Mensch weiterentwickeln, sagt Boahene, der in den USA geboren wurde, in Frankreich mit Basketball begann, aber deutscher Staatsbürger ist. Die Mutter ist Russin, der Vater hat die Pässe der USA und von Trinidad/Tobago.

Für die Eagles ist der 27-Jährige ein wichtiger Neuzugang. Sie suchten einen deutschen Center, ohne Starallüren, aber mit Erfahrung, wie Elzie sagt. Er wünscht sich mehr Stabilität unter dem Korb, denn einer der Schwachpunkte in der vergangenen Saison sei die Innen-Verteidigung gewesen, gerade nach der Verletzung Lars Krögers. „Ich hoffe, dass wir mit Daniel Boahene einen zusätzlichen Verteidigungsanker gefunden haben“, sagt der Trainer. Zudem bringe er gute Möglichkeiten in der Offensive mit und sei eine gute Ergänzung zu Lars Kröger und dem Australier Nelson Kahler.

Auch Joachim Feimann spielt auf den Positionen Power Forward und Center. Der 23-jährige gebürtige Ostfriese ist 2,04 Meter groß, spielte 1. Regionalliga und zuletzt in der Nähe von Darmstadt in der 2. Regionalliga, zudem ist er im Sommer erfolgreich im Streetball unterwegs. Der Coach und das „super Umfeld“ hätten ihn nach Itzehoe gelockt, sagt Feimann. Er will sich weiterentwickeln und von der Local-Player-Regelung in der ProB profitieren, die die Chancen für junge deutsche Spieler erhöht. Doch Feimann weiß: „Ich muss mir die Spielzeit erkämpfen.“ Das betont auch Elzie, aber im Training habe der kräftige 23-Jährige mit guten Ansätzen überzeugt und verstärke bei den Eagles den Pool an Spielern mit einer Perspektive für die Zukunft. Hinzu komme: „Er hilft uns in vielerlei Hinsicht.“ Denn Feimann ist ausgebildeter Physiotherapeut und will nicht nur sportlich, sondern auch beruflich in der Region Fuß fassen. Ohnehin seien die Eagles in medizinischer Hinsicht gut versorgt, sagt der Cheftrainer. Doch es helfe, wenn im Training immer jemand mit einer solchen Ausbildung dabei sei.

 

(Itzehoe Eagles)

Vincent Kittmann kommt

Vincent Kittmann hat dem SC Rist seine Zusage für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gegeben. Der 28 Jahre alte und 1,99 Meter große Flügelspieler trug bereits in der Saison 2007/08 das Wedeler Trikot – seinerzeit in der 1. Regionalliga unter Özhan Gürel: „Ich habe damals mit einigen Jungs zusammengespielt, die ganz interessante Karrieren hingelegt haben. Die Stimmung in der Halle war immer gut, ich freue mich, das bald wieder zu erleben“, sagt Kittmann – und natürlich sei ihm auch noch das harte Training à la Gürel gut erinnerlich, betont er. Kristof und Malte Schwarz etwa gehörten zu den angesprochenen früheren Mannschaftskollegen, beide schafften es später in die erste Liga. Auf Kittmanns Jahr in Wedel folgten ProB-Stationen in Osnabrück und Herten: Nach einer äußerst starken Saison 2011/12 wechselte er von Herten nach Paderborn in die ProA. 2014 ging er in die Heimat zurück und spielte zwei Jahre bei den Hamburg Towers.

„Er ist sehr variabel, kann die Positionen drei und vier spielen“, schätzt Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister, Kittmanns Qualitäten ein. Keinesfalls sei er ein Vertreter der Hau-Ruck-Brigade, sondern: „Er kriegt das meistens spielerisch und mit einer gewissen Ästhetik hin“, so der Sportchef. Kittmann sei ein Spieler, der Verantwortung übernehme und der dank seiner Spielintelligenz gute Lösungen für die herausfordernden Situationen finde, die sich auf dem Feld bieten. „Und seine Erfahrung wird helfen“, meint Roquette.

Er komme über die Energie und die Verteidigungsarbeit, „das werde ich sicher in der neuen Saison einbringen können“, sagt Kittmann, der ursprünglich aus der Jugend des Bramfelder SV stammt, neben seiner Basketballkarriere Sportmanagement studierte und mittlerweile im Bereich Online-Marketing beruflich tätig ist. Mit Steffen Kiese spielte er schon bei den Towers zusammen und auch sonst ist er über das Wedeler Basketball-Geschehen auf dem Laufenden: „Ich habe letztes Jahr viele Spiele in Wedel und im Livestream gesehen. Die Heimstärke ist mit den Fans im Rücken immer groß, ich glaube, da können wir gut drauf aufbauen“, so der Flügelspieler.

(SC Rist Wedel)

Kosta Karamatskos geht

Die Itzehoe Eagles spielen in der kommenden Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ohne Kosta Karamatskos. Den 31-jährigen Aufbauspieler zieht es zurück in seine schwäbische Heimat, sein neuer Verein ist Regionalligist Schwenningen. In den drei Jahren bei den Eagles absolvierte er erfolgreich eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann und war von Beginn an eine zentrale Figur im Team, die größte Zeit davon als Kapitän. „Kostas Abschied ist aus sportlicher und auch menschlicher Sicht nur zu bedauern, er ist eines der Gesichter der Eagles“, sagt Teammanager Stefan Flocken. Doch in den Verhandlungen über einen neuen Vertrag sei man sich nicht einig geworden. „Wir danken Kosta sehr für seinen Einsatz für die Eagles und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Er ist hier im Norden immer willkommen.“ rentgirls.ch

 

 

(Itzehoe Eagles)

Robert Kulawick verlängert in Bernau

Der Bernauer Publikumsliebling Robert Kulawick wird weiter für die Lok auf Punktejagd gehen. Der 31-jährige Berliner wechselte vor einem Jahr vom Erstliga Club BG Göttingen zur Lok und spielte sich von Anfang an in die Herzen der Zuschauer. Auf und neben dem Spielfeld wusste der langjährige Bundesligaprofi zu überzeugen. Ohne Allüren aber mit jeder Menge Erfahrung war „Kulle“ Gold wert für das junge Team.

Der ausgewiesene Dreierschütze stand in der abgelaufenen Saison durchschnittlich 27 Minuten auf dem Parkett und erzielte im Schnitt 10,3 Punkte. Zudem steuerte Kulawick knapp 4 Rebounds und 2,1 Assists pro Spiel bei. Für Lok-Trainer René Schilling sind diese Zahlen aber eher nebensächlich, vielmehr betont er wie wichtig Robert Kulawick in seiner Rolle als Führungsspieler für die Mannschaft ist: „Ich freue mich, dass wir mit Kulle einen unserer Veteranen für eine weitere Saison halten können. Auf dem Feld ist er als aggressiver Verteidiger und guter Schütze ein wichtiger Bestandteil der Rotation. Neben dem Feld ist er ein sogenannter Glue Guy für uns. Jemand der durch seine jahrelange Erfahrung und kommunikative Art innerhalb des jungen Teams auf viele Fragen eine Antwort hat oder das ein oder andere Problem schnell zu lösen weiß.“

Robert Kulawick sieht seine Rolle im Team und die Ausrichtung der Mannschaft ähnlich: „Ich finde es toll, dass Bernau auf Kontinuität setzt und eine gesunde Mischung aus Erfahrung und junger Frische für die neue Saison zusammenstellt. Dafür ist natürlich auch Alba Berlin als Kooperationspartner enorm wichtig, damit man in allen Bereichen, auf und neben dem Spielfeld, professionelle Unterstützung erhält. So können sich junge Spieler in der ProB weiterentwickeln. Ich freue mich auf die neue Saison und hoffe weiterhin auf die sensationelle Unterstützung der treuen Lok Anhänger.“

Teammanager Thomas Schönhoff freut sich neben der sportlichen Entwicklung auch über die aktuellen Erfolge im Sponsoring: „Der SSV Lok Bernau blickt auf eine hervorragende Woche zurück. Erst konnten wir mit dem Unternehmen PolyLine Umwelttechnik aus Wandlitz einen weiteren Premiumpartner im Kreis der Sponsoren begrüßen. Jetzt folgt die erfolgreiche Vertragsverlängerung mit Robert Kulawick. So kann es gerne weitergehen!“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner, Robert Kulawick

 

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

 

(LOK Bernau)

Keßen setzt Entwicklung bei EWE Baskets fort

Center ist mit Doppellizenz auch in der ProB einsetzbar

Die EWE Baskets Oldenburg arbeiten weiter an ihrem Kader für die kommende Saison. Mit Marcel Keßen verlängerte nun ein weiteres großes Talent für die kommenden zwei Jahre in Oldenburg.

Auch in den kommenden beiden Spielzeiten dürfen die EWE Baskets Oldenburg und die Baskets Akademie Weser-Ems auf eines der größten Talente des Jahrgangs 1997 setzen. Marcel Keßen, der im Winter nach Oldenburg gewechselt war, entschied sich seine sportliche Entwicklung an der Hunte fortzusetzen und spielt mit einer Doppellizenz auch für das ProB-Team der Baskets Akademie Weser-Ems.

Nachdem Phoenix Hagen Insolvenz hatte anmelden müssen, wechselte Keßen, der als Center und Forward einsetzbar ist, zur Baskets Akademie Weser-Ems. Keßen erzielte in den verbliebenen 12 Partien in der ProB 11,3 Punkte und 4,9 Rebounds im Schnitt.

In Hagen hatte Keßen allerdings zuvor bereits einige Erfahrung in der BBL gesammelt. 25 Partien absolvierte der 20-Jährige bisher in der Bundesliga, erzielte in der vergangenen Saison 5,2 Punkte im Schnitt. „Marcel hat das Potenzial in der BBL als Power Forward und Center zu spielen. In den kommenden zwei Jahren wollen wir ihn in unseren Kader integrieren“, deutet Srdjan Klaric die Zielrichtung an.

Keßen, der nur wegen einer Muskelverletzung nicht im bei der Europameisterschaft erfolgreichen U20-Nationalteam steht, sieht Oldenburg als den richtigen Standort für seine Entwicklung: „Die EWE Baskets bieten für mich die perfekte Situation. Das ganze Umfeld passt, dazu helfen das Athletiktraining und die Arbeit mit dem BBL-Team in meiner Entwicklung sehr. In der nächsten Saison möchte ich in der ProB als Leistungsträger Verantwortung übernehmen, mich weiter verbessern und mir einige Chancen in der BBL erarbeiten. Das System hier passt, um mich in der BBL zu etablieren, ich freue mich darauf.“

(Baskets Akademie Weser-Ems / Oldenburger TB)

Kevin Wohlrath verstärkt ProB-Team

Flügelspieler kommt von Lok Bernau

Die Planungen für die kommende Saison in der ProB schreiten voran. Mit Kevin Wohlrath sichert sich die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB Verstärkung auf der kleinen Flügelposition.

Spieler entwickeln und für den nächsten Schritt als professioneller Basketballer vorbereiten, diese Aufgabe erfüllt die Baskets Akademie Weser-Ems seit vielen Jahren erfolgreich. Auch nach der starken vergangenen Spielzeit gelang mit Lucien Schmikale nun einem Spieler der Sprung in die ProA.

Die entstandene Lücke konnte nun mit der Verpflichtung eines Talents von Ligakonkurrent Lok Bernau geschlossen werden. Mauricio Parra, der in seiner Zeit in Berlin mit Kevin Wohlrath gearbeitet hatte, machte die Verantwortlichen auf den Flügelspieler aufmerksam und sieht in ihm großes Potenzial: „Kevin wurde während meiner Zeit in Berlin der Sprung in die BBL zugetraut, er stand bereits im erweiterten Kader. Eine Verletzung hat sicher dazu beigetragen, dass diese Entwicklung gestoppt wurde. Mit seiner Kombination aus Athletik, Zug zum Korb und Verteidigung sehe ich aber immer noch großes Potenzial in ihm.“

In einem gemeinsamen Probetraining überzeugte Wohlrath, der in der vergangenen Saison 18 Spiele für Bernau absolvierte und dabei 4,4 Punkte im Schnitt erzielte, dann auch den sportlichen Leiter Srdjan Klaric und Headcoach Artur Gacaev. „Kevin hat im Tryout überzeugt. Seine Einstellung, Schnelligkeit und auch der Wille hart zu verteidigen werden uns in der kommenden Saison helfen“, formuliert Gacaev die Wünsche an den Neuzugang.

Wohlrath freut sich auf den Neustart in Oldenburg: „Ich freue mich sehr ein Teil der Baskets Akademie Weser-Ems und des jungen Teams zu sein. Daher werde ich alles geben, um der Mannschaft in vielen Bereichen zu helfen.“

(Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB)

Abschied von André Murillo

André Murillo gehört in der Saison 2017/2018 nicht mehr zum Kader der ROSTOCK SEAWOLVES. Der Vertrag des Deutsch-Amerikaners wurde nicht verlängert.

Murillo wechselte im Sommer 2015 von den Hamburg Towers aus der 2. Basketball-Bundesliga ProA nach Rostock und entwickelte sich zum Publikumsliebling. Der 27-Jährige verbuchte in der Spielzeit 2015/2016 in 24 Spielen durchschnittlich 12,3 Punkte (51,5% Wurfquote) und 7,0 Rebounds. In der abgelaufenen Hauptrunde 2016/2017 brachte es das 2,01 Meter große Kraftpaket im Schnitt auf 15,8 Zähler (55,8%) und 6,4 Rebounds in 16 Partien. Eine Fußverletzung, die eine Operation nach sich zog, zwang ihn daraufhin zu einer Pause, so dass Murillo letzten sechs Spiele der Hauptrunde und die Playoffs verpasste.

„André Murillo hat sich in seiner Zeit bei den SEAWOLVES zu einem wahren Publikumsliebling entwickelt. Sein verletzungsbedingter Ausfall hat uns in der letzten Saison sehr weh getan. Ich wünsche André für die Zukunft alles Gute und möchte mich für seinen Einsatz bedanken“, sagt SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz.

In der teaminternen ProB-Bestenliste der SEAWOLVES belegt Murillo mit 548 erzielten Punkten den vierten Rang. Mit insgesamt 150 verwandelten Freiwürfen steht er auf dem zweiten Platz hinter Yannick Anzuluni (160). Neben Anzuluni und Daniel Lopez ist Murillo der dritte Spieler, der in seiner Zeit bei den SEAWOLVES mindestens 500 Punkte und 250 Rebounds erzielen konnte.

„Es ist für mich sehr schade, dass es mit dem Verein keine Einigung geben konnte, um weiterhin zusammenzuarbeiten. Jedoch habe ich die SEAWOLVES nach zwei Jahren ins Herz geschlossen. Der Verein, die Stadt und erst recht die Fans werden immer Teil meines Herzens sein!“, verabschiedet sich Murillo.

 

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Niclas Sperber spielt künftig für den S04

Der Kader der Basketballer des FC Schalke 04 für die Saison 2017/18 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB nimmt weiter Formen an. Mit Niclas Sperber hat nun ein vielversprechendes deutsches Talent seinen Vertrag für die kommende Spielzeit beim S04 unterschrieben. In der vergangenen Saison war der 2,01 Meter große Flügelspieler bei den Kirchheim Knights in der ProA aktiv. S04-Coach Raphael Wilder freut sich bereits auf seinen Neuzugang.

„Niclas ist mir schon bei unserem Tryout hier auf Schalke als großes Talent aufgefallen. Er bringt zudem tolle körperliche Voraussetzungen für den Profibasketball mit. Ich freue mich, dass er sich schlussendlich für uns entschieden hat und in der kommenden Saison auf Schalke spielen wird“, drückt der S04-Coach Raphael Wilder seine Freude über die Vertragsunterschrift von Sperber aus.

Niclas Sperber wurde am 15. März 1996 in Berlin geboren und bewältige seine ersten Schritte auf dem Profiparkett im Alter von 18 Jahren bei der BSG Bremerhaven in der 2. Regionalliga, als er zusätzlich bei den Eisbären Bremerhaven in der NBBL aktiv war. Nach seiner Zeit im Norden der Republik wechselte er zum TV 1862 Langen in die 1. Regionalliga und von dort aus zu den Kirchheim Knights in die ProA. Neben seinen 15 Einsätzen in der vergangenen Saison für die Knights spielte Sperber im Rahmen der Doppellizenz ebenfalls für den VfL Kirchheim/Teck in der 2. Regionalliga.

Wilder gefallen Sperbers basketballerische Voraussetzungen

„Niclas hat mich durch seine guten Bewegungen, seine Athletik und seine Passfähigkeiten mit gutem Auge für seine Mitspieler überzeugt. Er wird bei uns die Positionen des Small Forward und des Power Forwards besetzten. Da wir allerdings auf den kleineren Positionen bereits unsere Wunschspieler aller bekommen haben, habe ich nach dem Tryout den Kontakt zu ihm gesucht und mich mit ihm darüber unterhalten, dass er in diesem Jahr fast ausschließlich auf der Power Forward Position spielen soll. Im Falle von Verletzungen besteht aber weiterhin die Option, dass er auf die Position des Small Forwards ausweichen kann“, so Wilder über die Stärken und den Einsatz seines Neuzugangs.

Eine weitere Stärke von Sperber sieht Wilder in der Flexibilität seines neuen Schützlings. „Er hat alle Voraussetzungen beide Flügel-Positionen zu spielen. Daher wird er im Training auch in beide Systeme laufen und auf beiden Positionen eingebunden sein. In meinen Augen soll er in den kommenden Jahren mehr auf der kleineren Flügelposition spielen und sich darauf spezialisieren. Mit diesem Prozess fangen wir bereits im Training intensiv an. Diese Flexibilität auf den beiden Positionen macht ihn zu einem sehr wertvollen Spieler in meinem Kader“, hält Wilder fest.

Neuzugang freut sich auf den Start der Vorbereitung

Sperber, der in der Bundeshauptstadt Berlin wohnt, wird spätestens zum Trainingsbeginn am 05. August in das Ruhrgebiet ziehen und freut sich bereits auf seine Zeit beim FC Schalke 04. „Ich habe mich bewusst für den S04 entschieden, da ich seit dem Tryout in Gelsenkirchen sehr gute Gespräche mit Raffi hatte und mir über seine Arbeit nur Positives berichtet wurde. Zudem bin ich der Überzeugung, dass er der richtige Coach und Schalke der richtige Verein ist, um mein volles Potential auszuschöpfen“, so Sperber über seine Entscheidung pro Schalke.

Bezüglich der Zielsetzungen für die kommende Saison hat der königsblaue Neuzugang ebenfalls seine konkreten Vorstellungen. „Wir wollen natürlich mit dem Team die Playoffs erreichen und hoffen, dass diese dann mit der großartigen Unterstützung unserer Fans lange andauern. Ich freue mich jetzt schon sehr auf die Zeit auf Schalke und kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht“, so Sperber abschließend.

 

 

(FC Schalke 04 Basketball)