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Co-Trainer Thorben Döding gibt sein Comeback bei den Uni Baskets Münster

Bei den Uni Baskets Münster nimmt die Planung auf der Point-Guard-Position weiter konkrete Formen an. Nach einem Jahr als Co-Trainer feiert Thorben Döding sein Comeback auf dem Parkett und wird die Münsteraner in der kommenden ProB-Saison wieder aktiv als Spieler unterstützen. Der 27-Jährige bringt dabei die Erfahrung aus insgesamt 214 ProA-Partien mit und soll gemeinsam mit Nachwuchstalent Thore Dilschmann ein starkes Duo im Aufbau bilden. Manager Helge Stuckenholz bewertet die Rückkehr des Routiniers durchweg positiv: „Mit Thorben haben wir einen erfahrenen Point Guard aus der ProA, der letztes Jahr seinen Horizont als Coach weiterentwickeln konnte. Er wird hinter Thore eine erfahrene und stabilisierende Rolle spielen. Alle deutschen Spieler, die hier bleiben, freuen sich sehr, dass er noch einmal die Basketballschuhe schnürt!“ Auch Headcoach Götz Rohdewald blickt mit gemischten Gefühlen auf die neue Konstellation. Einerseits verliere er einen wichtigen Co-Trainer, andererseits gewinne die Mannschaft einen erfahrenen Aufbauspieler zurück: „Thorben ist leider dann nicht mehr mein Assistenztrainer. Das ist natürlich schade. Er hat das sehr gut gemacht und sich da sehr gut eingefunden. Es hat Spaß gemacht. Auf der anderen Seite hat es bei ihm auch hin und wieder gejuckt, dass er noch spielen wollte. Er hat ja auch in Gießen ein super Spiel gemacht.“

Döding selbst nutzte die vergangene Saison bewusst, um erste Erfahrungen im Trainergeschäft zu sammeln. Gleichzeitig merkte er jedoch schnell, dass ihn das Spiel auf dem Feld weiterhin reizt: „Die Möglichkeit, in das Trainergeschäft reinzuschnuppern, war eine wertvolle Erfahrung und die Pause als Spieler hat mir körperlich und mental gutgetan. Aber als ich in der ProA und der Regionalliga ausgeholfen habe, habe ich gemerkt, dass ich noch sehr gerne auf dem Feld stehe.“ Der Aufbauspieler blickt nun voller Motivation auf die kommende Saison und den gemeinsamen Angriff auf den Wiederaufstieg: „Ich fühle mich bei den Uni Baskets sehr wohl, harmoniere bestens mit dem deutschen Kern und der Anreiz ist riesig, gemeinsam die ProB zu gewinnen und den Wiederaufstieg perfekt zu machen. Aus der ProB in die ProA aufzusteigen, ist nicht einfach. Das weiß man hier in Münster und das weiß ich auch noch aus meiner Zeit in Quakenbrück. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen werden und hoffentlich viele Fans und Studis in die Halle Berg Fidel locken!“

Besonders gespannt sind die Verantwortlichen auf das Zusammenspiel zwischen Döding und dem jungen Thore Dilschmann. Rohdewald sieht darin eine ideale Kombination aus Talent und Erfahrung: „Die Kombination aus Thorben und Thore ist eine sehr, sehr gute auf der Point-Guard-Position. Da haben wir ein starkes Duo fürs nächste Jahr.“ Auch Döding selbst traut seinem jungen Mitspieler den nächsten Entwicklungsschritt zu: „Ich bin mir sicher, dass Thore den nächsten Schritt machen und sich zu einem echten Führungsspieler entwickeln wird. Dabei hoffe ich, ihm bestmöglich mit meiner Erfahrung zu helfen und das Duo zu komplettieren! Thore ist ein hervorragender Spieler und vor allem auch ein super Kerl. Wir verstehen uns auf und abseits des Feldes sehr gut.“ Für die Uni Baskets ist die Rückkehr des erfahrenen Aufbauspielers damit nicht nur sportlich ein wichtiges Signal, sondern auch ein klares Zeichen für Kontinuität und Identifikation mit dem Standort Münster.

Thore Dilschmann bleibt bei den Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster haben eine wichtige Personalie für die Zukunft geklärt: Nachwuchs-Point-Guard Thore Dilschmann bleibt den Münsteranern erhalten und hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Im Falle eines direkten Wiederaufstiegs in die ProA verlängert sich das Arbeitspapier automatisch um eine weitere Saison. Für die Uni Baskets ist die Verlängerung des 20-Jährigen ein bedeutendes Signal – gerade in einem schwierigen Markt für deutsche Nachwuchsspieler. Nach dem Abschied von Eigengewächs Paul Viefhues sehen die Verantwortlichen in Dilschmann einen zentralen Baustein für die Zukunft des Teams. Cheftrainer Götz Rohdewald betonte die enorme Bedeutung der Verlängerung: „Dass Thore bei uns bleibt, ist sehr, sehr wichtig. Er hat gezeigt, dass er im Herren-Basketball Fuß gefasst hat. Vor allem in seiner Rolle als Point Guard ist es sehr, sehr schwer, in der ProA überhaupt Minuten zu kriegen – in seinem Alter sowieso. Und ich finde, er hat das sehr, sehr gut gemacht – trotz seiner jungen Jahre. Von daher bin ich sehr froh, dass er auch in der ProB bei uns bleibt.“

Nach seiner ersten kompletten ProA-Saison soll Dilschmann nun den nächsten Entwicklungsschritt gehen und künftig als Starting Point Guard deutlich mehr Verantwortung übernehmen. Manager Helge Stuckenholz sieht darin die perfekte Chance für die weitere Entwicklung des jungen Aufbauspielers: „Thore hat eine super Saison gespielt, vor allem, wenn man in Betracht zieht, was für eine Verantwortung im Abstiegskampf auf diesen jungen Schultern lastete. Jetzt der Starting-Point-Guard in einem ProB-Team zu sein, welches hoffentlich mit um den Aufstieg spielt, ist eine große Herausforderung, an der er weiter wachsen kann. Ich glaube auch, dass das ein guter Schritt für ihn ist, erst einmal ein Jahr Verantwortung zu haben und noch mehr als letztes Jahr im Fokus zu stehen. Ich glaube, er wird ein sehr, sehr gutes Jahr spielen. Das braucht er auch für seine Entwicklung.“ Auch Dilschmann selbst freut sich auf die größere Rolle und die Möglichkeit, sich sportlich weiterzuentwickeln:

„Ich bekomme viel Vertrauen von Götz und Helge, auch schon in meinem jungen Alter, die Rolle des Starting-Point-Guards noch mehr als in den paar Spielen des Vorjahres einzunehmen und konstant zu zeigen, und kann mich durch viel Spielzeit in der ProB am besten entwickeln. Aber auch, weil wir mit Felix Engel einen sehr guten Individualtrainer haben. Unter ihm kann ich im Sommer und in der nächsten Saison viel an meinen Schwächen arbeiten. Ein Ziel: einen konstanteren Wurf zu bekommen.“ Darüber hinaus verfolgt der gebürtige Wedeler auch persönliche Ziele: „Weitere Ziele des 20-Jährigen sind, meine Führungsqualitäten zu verbessern und mich menschlich weiterzuentwickeln. Ich fühle mich in Münster sehr wohl und kann hier auch mein Studium nebenbei weitermachen.“ In seiner ersten vollständigen ProA-Spielzeit stand Dilschmann in allen 34 Saisonspielen auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 5,6 Punkte sowie 3,1 Assists pro Partie.

SC Rist Wedel und Lincoln Rosebush beenden die Zusammenarbeit

Der SC Rist Wedel und Importspieler Lincoln Rosebush gehen nach nur einer gemeinsamen Saison wieder getrennte Wege. Obwohl der Kanadier in seiner ersten Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB durchaus starke Ansätze zeigte, war laut Sportlichem Leiter Christoph Roquette frühzeitig klar, dass die Zusammenarbeit nicht fortgesetzt wird. Rosebush war im Sommer 2025 als spielstarker Big Man mit Wurfstärke von außen verpflichtet worden und sollte gemeinsam mit Camron Reece die großen Fußstapfen auf der Centerposition füllen. Vor allem sein Distanzwurf überzeugte dabei durchaus: Mit 36,6 Prozent verwandelter Dreier brachte der Kanadier eine wichtige offensive Komponente mit. Gleichzeitig blieb er jedoch insbesondere in Korbnähe hinter den Erwartungen zurück. Lediglich 41,4 Prozent seiner Würfe aus der Nahdistanz fanden ihr Ziel – für einen klassischen Big Man deutlich zu wenig.

Christoph Roquette ordnete die Saison des Centers deshalb differenziert ein: „Er hat uns geholfen und eine überdurchschnittliche Saison gespielt, aber keine sehr gute.“ Insgesamt kam Rosebush in 26 Einsätzen für die Wedeler auf 334 Punkte und 204 Rebounds, was im Schnitt 12,9 Punkte sowie 7,8 Rebounds pro Partie bedeutete. Dennoch fehlte es laut Verein an Konstanz. Immer wieder wechselten starke Auftritte mit eher unauffälligen Spielen ab. Zudem tat sich der Kanadier offenbar schwer damit, sich vollständig ins Mannschaftsgefüge einzufinden. Roquette beschrieb den 26-Jährigen als eher introvertierten Spieler: „Er weiß, dass er noch an vielen Aspekten seines Spiels arbeiten muss – vor allem mental. Er darf sich nicht von kleinsten Widrigkeiten unterkriegen und von Rückschlägen beeinflussen lassen, sondern muss seinen Mann stehen.“

Auch beim Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg konnte sich Rosebush nicht nachhaltig für größere Rollen in Bundesliga oder EuroCup empfehlen. Dennoch sieht der SC Rist die Saison des Kanadiers keineswegs ausschließlich negativ. Vielmehr sei die erste Spielzeit in Deutschland für ihn ein wichtiger Lernprozess gewesen. Für die Wedeler Verantwortlichen beginnt nun die Suche nach dem nächsten Importspieler. Christoph Roquette formulierte dabei bereits ein klares Anforderungsprofil: „Wir möchten für die kommende Saison einen Importspieler finden, der schon etwas Spezielles mitbringt, den wir aber auch noch weiterentwickeln können.“

Tómas Bjarkason verlässt den SC Rist Wedel

Nach nur einer Saison trennen sich die Wege von Tómas Bjarkason und dem SC Rist Wedel wieder. Der dänische Big Man wird den ProB-Ligisten verlassen, nachdem er im Sommer 2025 vom dänischen Erstligisten BK Amager an den Steinberg gewechselt war. Trotz engagierter Auftritte und großer Einsatzbereitschaft konnte der 27-Jährige die sportlichen Erwartungen nicht konstant erfüllen. Sportlicher Leiter Christoph Roquette blickte dennoch positiv auf die gemeinsame Zeit zurück und erinnerte dabei besonders an Bjarkasons stärkste Partie im Rist-Trikot. Beim 100:90-Erfolg gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede am Nikolaustag erzielte der Däne 20 Punkte und zeigte sein Potenzial eindrucksvoll. „Da hat er sein Potential aufblitzen lassen“, erklärte Roquette rückblickend. Allerdings habe Bjarkason dieses Leistungsniveau „nicht kontinuierlich abrufen“ können. Geplant war ursprünglich, dass der 2,04 Meter große Däne gemeinsam mit Lincoln Rosebush das Spiel unter den Körben prägt. „Im Zusammenspiel mit Lincoln Rosebush sollte Tomas der Arbeiter sein, der unter den Körben ackert und die Abpraller einsammelt“, erläuterte Roquette. Gleichzeitig betonte der Sportchef, dass Bjarkason die Erwartungen hinsichtlich Einsatz und Teamgeist voll erfüllt habe: „Und er hat auch hart gearbeitet.“

Zudem sei der Däne „menschlich einwandfrei“ sowie „ein hervorragender Teamspieler“ gewesen. Besonders seine kämpferische Einstellung habe der Mannschaft geholfen. Der Schritt aus der dänischen Liga in die ProB erwies sich jedoch als anspruchsvoll. „Tomas hatte Schwierigkeiten, sich an das Niveau in der ProB zu gewöhnen, und sich selbst eine bessere Saison gewünscht“, erklärte Roquette weiter. Dazu kam, dass Bjarkason zu Beginn seiner Zeit in Deutschland überwiegend beim Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg mittrainierte und deshalb nur eingeschränkt mit der Wedeler Mannschaft arbeiten konnte. „In der Saisonvorbereitung hat er nur ein Testspiel bei uns absolviert“, so Roquette. Insgesamt kam Bjarkason in 23 der 26 Saisonspiele für die Rister zum Einsatz und erzielte dabei 132 Punkte, was einem Schnitt von 5,7 Punkten pro Partie entspricht. Hinzu kamen 118 Rebounds beziehungsweise durchschnittlich 5,1 Rebounds pro Spiel. Wo der Däne seine Karriere fortsetzen wird, steht derzeit noch nicht fest. Abschließend richtete Roquette noch persönliche Worte an den scheidenden Importspieler: „Wir wünschen ihm alles Gute für seine Zukunft.“

Eagles-Kapitän bleibt an Bord: Lucien Schmikale verlängert in Itzehoe

Die Itzehoe Eagles können auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf ihren Kapitän bauen. Lucien Schmikale wird weiterhin das Trikot der Eagles tragen und nach seinem im vergangenen Sommer unterschriebenen Zwei-Jahres-Vertrag auch in der Spielzeit 2026/27 eine zentrale Rolle übernehmen. Der 29-Jährige gehörte in der vergangenen Saison mit durchschnittlich knapp 16 Punkten und rund 33 Minuten Einsatzzeit pro Partie zu den wichtigsten Akteuren der Norddeutschen. Für den neuen Headcoach Max Rockmann ist Schmikale ein elementarer Bestandteil der Mannschaft: „Als Kapitän übernimmt Lucien Verantwortung, geht täglich voran und gibt unserem Team auf und neben dem Feld Stabilität. Seine Erfahrung und Präsenz sind für unsere Entwicklung enorm wertvoll.“ Mit etwas Abstand blickt Schmikale insgesamt positiv auf die vergangene Saison zurück, auch wenn das frühe Playoff-Aus einen bitteren Beigeschmack hinterließ. „Auch wenn wir uns erhofft hatten, ein wenig weiter in den Playoffs zu kommen, bin ich der Meinung, dass wir stolz auf die Saison sein können. Nach zwei sportlich schwierigen Jahren in Itzehoe waren wir in der Lage, den Fans wieder erfolgreichen Basketball zu bieten“, erklärte der Guard. Besonders wichtig sei für ihn die Entwicklung des Teams gewesen: „Wir sind als Team zusammengewachsen und haben uns sowohl auf dem Feld als auch menschlich weiterentwickelt.“

Auch abseits des Courts fühlt sich Lucien Schmikale in Itzehoe mittlerweile tief verwurzelt. Vor allem die Rückkehr der Heimspiele an den Lehmwohld habe die Verbindung zum Umfeld nochmals verstärkt: „Dadurch, dass die Spiele am Lehmwohld und nicht mehr wie in der ProA in Brokdorf stattfanden, war die Nähe zu Fans, Helferinnen und Helfern besonders bei den Spielen für mich als Spieler noch greifbarer.“ Über die Jahre habe er erkannt, wie bedeutend der Zusammenhalt innerhalb des Vereins und der Stadt sei. „Grenzen zwischen ‚Arbeit‘ und Privatem verschwimmen hier in Itzehoe – und das ist natürlich positiv gemeint“, so Schmikale. Die Offseason nutzt der Kapitän aktuell vor allem, um Kraft zu tanken und sich gleichzeitig auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Neben Reisen mit seiner Frau arbeitet Schmikale an seiner Masterarbeit und hält sich mit Krafttraining fit. Zudem verbringt er freie Zeit gerne bei seiner Familie in der Heimat, kümmert sich um den Haushalt, geht mit dem Hund spazieren oder spielt Videospiele.

Mit Blick auf die kommende Saison sieht Schmikale sowohl persönlich als auch mannschaftlich weiteres Entwicklungspotenzial. „Für die neue Saison nehme ich mir persönlich vor, eine Balance zwischen Positivität und Fordern zu entwickeln“, erklärte der 29-Jährige. Gleichzeitig wolle die Mannschaft lernen, sich gegenseitig noch konsequenter an den eigenen Standards zu messen und sich weniger von negativen Emotionen beeinflussen zu lassen. Auch der Trainerwechsel von Timo Völkerink zu Max Rockmann wird innerhalb des Teams positiv aufgenommen. „Nach außen mögen sich Max und Timo vielleicht etwas unterscheiden. Der eine ruhiger, der andere emotionaler. Jedoch kommen sie hinsichtlich Basketball oft auf einen Nenner“, sagte Schmikale. Besonders schätze er Rockmann als reflektierte Persönlichkeit und freue sich auf neue Impulse im Spielsystem der Eagles.

Gary Johnson wird neuer Headcoach der Iserlohn Kangaroos

Die Iserlohn Kangaroos haben eine wichtige Personalentscheidung für die kommende Saison getroffen und präsentieren mit Gary Johnson ihren neuen Headcoach in der ProB. Der Deutsch-Amerikaner übernimmt das Amt zur neuen Spielzeit und bringt viel Erfahrung aus dem deutschen Basketball – insbesondere im Nachwuchs- und Entwicklungsbereich – mit nach Iserlohn. Johnson war zuletzt mehrere Jahre als Headcoach bei den BSV Münsterland Baskets Wulfen tätig, wo er sich einen Namen als Entwickler junger Talente machte und seine Teams regelmäßig in die oberen Tabellenregionen der Regionalliga führte. Seine Handschrift ist klar erkennbar: intensiver, teamorientierter Basketball, kombiniert mit strukturiertem Spiel und hoher Trainingsintensität. Dabei legt er besonderen Wert auf die individuelle Weiterentwicklung seiner Spieler und eine stabile Teamkultur. Auch in anderen Stationen sammelte Johnson wertvolle Erfahrung. Nach seiner aktiven Karriere – unter anderem in der ProA und ProB – arbeitete er als Trainer bei den Astrostars Bochum sowie im Nachwuchsbereich, etwa bei den Metropol Baskets Ruhr und den SG Witten Baskets.

Diese breite Erfahrung macht ihn zu einem Coach, der sowohl sportlich als auch menschlich bestens in das Profil der Kangaroos passt. Geschäftsführer Michael Dahmen erklärt die Entscheidung: „Nachdem Toni Prostran uns mitgeteilt hatte, dass er seinen Vertrag nicht verlängern wird, haben wir uns mit einigen vielversprechenden jungen Coaches unterhalten, haben aber schnell festgestellt, dass die Basis für eine Zusammenarbeit bei Gary schon frühzeitig in eine positive Richtung ging. In unseren Gesprächen hat es sportlich und menschlich sehr schnell gepasst. Er bringt genau die Mischung aus Entwicklung, Klarheit und Erfahrung mit, die wir für diesen nächsten Schritt gesucht haben. Wir wollten unbedingt einen Trainer, der die deutsche Basketballszene kennt und nicht erst die Möglichkeiten, das Umfeld in der Szene und die Mentalität der Spieler erlernen muss.“

Auch Johnson selbst blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung bei den Kangaroos. Die Gespräche waren von Anfang an sehr offen und vertrauensvoll. Iserlohn ist ein Standort mit Ambitionen, toller Struktur und viel Potenzial – genau das reizt mich, den nächsten Schritt in meiner Trainerlaufbahn zu gehen. Es wird eine herausfordernde Aufgabe sein, ein komplett neues Team zu bilden und möglichst schnell einen gemeinsamen Spirit zu entwickeln. Ich bin schon startbereit, direkt mit den ersten Gesprächen anzufangen und die Zeit in den nächsten Wochen zu nutzen.“ Mit der Verpflichtung von Gary Johnson setzen die Iserlohn Kangaroos bewusst auf Kontinuität in der Spielerentwicklung, klare Strukturen und eine langfristige sportliche Ausrichtung.

Nachberichte ProB Nord 26. Spieltag

28.03.2026 18:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. SC Rist Wedel 86:95

RASTA Vechta II hat am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine 86:95-Niederlage gegen den SC Rist Wedel hinnehmen müssen. Trotz einer über weite Strecken guten Offensivleistung fehlte es den Gastgebern vor allem in der Zone an Durchsetzungsvermögen. Die Partie begann mit Vorteilen für Wedel, das früh durch Lincoln Rosebush die Kontrolle übernahm und sich schnell eine Führung erspielte. Vechta hielt mit erfolgreichen Distanzwürfen dagegen und blieb im Spiel, konnte jedoch bereits im ersten Viertel die physische Überlegenheit der Gäste unter den Körben nicht kompensieren. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich RASTA II zurück und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Vor allem die starke Dreierquote sorgte dafür, dass die Gastgeber das Spiel offen gestalten konnten. Dennoch zeichnete sich bereits zur Halbzeit ein entscheidender Faktor ab: Wedel dominierte das Rebounding deutlich und kam immer wieder zu zweiten Chancen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Vechta traf weiterhin hochprozentig von außen und hielt die Führung phasenweise, doch Wedel antwortete immer wieder – insbesondere durch Rosebush, der am Ende mit 30 Punkten herausragte. Vor dem Schlussviertel hatten sich die Gäste erneut einen kleinen Vorsprung erarbeitet. In der Crunchtime konnte Vechta das Spiel zunächst noch einmal spannend machen und verkürzte mehrfach auf wenige Punkte. Doch Wedel blieb abgeklärt, nutzte seine Vorteile unter dem Korb konsequent aus und entschied die Partie mit einem 9:2-Lauf in den letzten Minuten. „Wir haben es heute über weite Strecken gut gemacht. Das Rebounding der Wedeler, vor allem am offensiven Ende, hat uns letztlich sicherlich gekillt“, erklärte Headcoach Harm-Ubbo Horst. Ausschlaggebend war vor allem die klare Rebound-Differenz (27:53) sowie die vielen zweiten Chancen der Gäste, die daraus 21 Punkte erzielten. Trotz 16 getroffener Dreier und nur zwölf Ballverlusten konnte RASTA II diese Defizite nicht kompensieren.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Hertener Löwen vs. EN BASKETS Schwelm 62:68

Die Hertener Löwen haben ihr letztes Hauptrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 62:68 gegen die EN Baskets Schwelm verloren. In einer intensiven und physischen Partie kämpften sich die Gastgeber nach deutlichem Rückstand noch einmal eindrucksvoll zurück, mussten sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Beide Teams verteidigten intensiv, sodass sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte. Herten erspielte sich zwischenzeitlich eine kleine Führung, doch Schwelm blieb dran und ging mit einer knappen Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Die Löwen hatten Probleme im Offensivspiel und leisteten sich zu viele Fehler, während Schwelm seine Chancen konsequent nutzte. Ein Lauf der Gäste sorgte für einen deutlicheren Rückstand, sodass Herten mit 31:40 in die Halbzeit ging.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Löwen zunächst nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Schwelm nutzte die Unsicherheiten der Gastgeber und baute die Führung zwischenzeitlich auf 15 Punkte aus. Erst gegen Ende des dritten Viertels konnte Herten den Abstand wieder etwas reduzieren. Im Schlussviertel zeigte das Löwenrudel dann große Moral. Mit aggressiver Defense und viel Energie kämpfte sich das Team Punkt für Punkt zurück und war kurz vor Ende wieder in Schlagdistanz. Eine strittige Szene mit einem technischen Foul stoppte jedoch den Lauf der Gastgeber, sodass Schwelm den Vorsprung ins Ziel brachte. „Glückwunsch an Schwelm zum verdienten Sieg. Uns hat in der ersten Halbzeit die Frische gefehlt und wir haben in einigen Situationen schlechte Entscheidungen getroffen“, erklärte Trainer Robin Singh. Trotz der Niederlage beenden die Hertener Löwen die Hauptrunde auf dem sechsten Tabellenplatz.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. ETB Miners 62:81

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr letztes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 62:81 gegen die ETB Miners Essen verloren. Vor allem offensiv fanden die Gastgeber über weite Strecken keinen Rhythmus und konnten dem Tabellenführer nur phasenweise Paroli bieten. Essen erwischte den besseren Start und setzte sich bereits im ersten Viertel deutlich ab. Iserlohn hatte früh Probleme, zu guten Abschlüssen zu kommen, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. Mit einem klaren Rückstand ging es in die erste Pause. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Bild unverändert: Die Kangaroos taten sich weiterhin schwer im Angriff, sodass Essen den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 43:26 ausbauen konnte.

Ein entscheidender Faktor war die schwache Wurfquote der Gastgeber, insbesondere von der Dreierlinie. Nur sieben von 39 Versuchen fanden ihr Ziel, wodurch viele Angriffe ohne Erfolg blieben. Insgesamt traf Iserlohn lediglich 20 seiner 72 Würfe aus dem Feld. Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Gäste weiterhin das Spielgeschehen und ließen keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen. Die Kangaroos gaben sich jedoch nicht auf und zeigten im Schlussviertel noch einmal Moral. Mit einem 20:13 im letzten Abschnitt gestalteten sie das Ergebnis zumindest etwas freundlicher. Bester Akteur auf Seiten der Kangaroos war Tyson Leitao mit 14 Punkten und 12 Rebounds.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. LOK BERNAU 81:99

LOK Bernau hat mit einem überzeugenden 99:81-Auswärtssieg bei den TKS 49ers ein klares Ausrufezeichen zum Ende der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gesetzt. Mit dem 20. Saisonsieg bestätigte das Team seine starke Form und geht mit viel Selbstvertrauen in die Playoffs. Bernau erwischte einen guten Start und übernahm nach kurzer Anfangsphase schnell die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich das Team treffsicher und legte bereits im ersten Viertel den Grundstein für die Führung. Stahnsdorf hielt zunächst dagegen, doch die Gäste behielten die Oberhand und gingen mit einer Führung in die erste Pause. Im zweiten Viertel setzte sich Bernau weiter ab. Durch gute Ballbewegung und konsequente Abschlüsse erspielten sich die Gäste einen komfortablen Vorsprung, während die Partie zunehmend intensiver wurde. Viele Fouls und Freiwürfe bestimmten phasenweise das Spiel, doch Bernau blieb ruhig und führte zur Halbzeit verdient mit 53:37.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb LOK dominant. Die mannschaftliche Geschlossenheit war der entscheidende Faktor: Sechs Spieler punkteten zweistellig, insgesamt standen starke Teamwerte wie 18 Assists und 56 Rebounds zu Buche. Zwar kam Stahnsdorf mit einem Lauf noch einmal heran, doch Bernau hielt dagegen und ging mit einer deutlichen Führung ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt wurde das Spiel noch einmal körperbetonter und von vielen Unterbrechungen geprägt, ohne dass der Sieg der Gäste ernsthaft in Gefahr geriet. Bernau brachte den Vorsprung souverän ins Ziel und sicherte sich einen verdienten Derbysieg. Topscorer auf Seiten von LOK war Anthony Watkins mit 17 Punkten. Ebenfalls stark präsentierten sich Guy Artman (15 Punkten), Nevio Bennefeld (14 Punkten) sowie Akim-Jamal Jonah, der mit 12 Punkten und 13 Rebounds ein Double Double auflegte.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BSW Sixers 100:98

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben sich mit einem dramatischen 100:98-Erfolg über die BSW Sixers den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gesichert und gehen damit mit Heimrecht in die Playoffs. In einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie fiel die Entscheidung erst mit einem spektakulären Alley-oop zum Sieg. Über die gesamte Spielzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Gäste aus Sandersdorf hielten trotz fehlender sportlicher Bedeutung stark dagegen und überzeugten vor allem durch gute Ballbewegung und Treffsicherheit von außen. Westerstede setzte dagegen mit Tempo und individueller Qualität immer wieder offensive Akzente.

Auch in der Schlussphase blieb es eng. 18 Sekunden vor dem Ende schien Westerstede nach Freiwürfen von Jon’il Fugett bereits auf der Siegerstraße, doch die Sixers antworteten mit zwei schnellen Dreiern und glichen aus. Ohne Auszeit starteten die Gastgeber den letzten Angriff – Fugett brachte den Ball schnell nach vorne und fand Joel Harms, der per Alley-oop den umjubelten Siegtreffer erzielte. Topscorer der Partie war Jon’il Fugett mit 24 Punkten und 12 Assists. Ebenfalls stark präsentierten sich Beni Fungula (17 Punkte, 8 Rebounds), Djordje Klaric (16 Punkte), Simon Kohlhoff (16 Punkte) sowie Joel Harms, der mit 13 Punkten und 14 Rebounds ein Double Double auflegte. „Das war ein hartes Spiel mit einem glücklichen Ende für uns. Beide Mannschaften begegneten sich 40 Minuten auf Augenhöhe“, erklärte Headcoach Artur Gacaev. Mit dem Sieg verteidigen die Baskets Juniors Platz drei und treffen in der ersten Playoff-Runde auf den FC Bayern Basketball II.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Itzehoe Eagles 78:65

Die TSV Neustadt temps Shooters haben die reguläre Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit einem souveränen 78:65-Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles beendet. Bereits vor dem Spiel stand der erstmalige Playoff-Einzug fest, dennoch zeigte das Team vor ausverkauftem Shooters Dome eine konzentrierte und starke Leistung. Neustadt erwischte einen guten Start und setzte sich früh ab. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase sorgte ein 12:2-Lauf für eine erste deutliche Führung, die die Gastgeber bis zum Ende des ersten Viertels auf 29:20 ausbauten. Vor allem offensiv präsentierten sich die Shooters effizient und fanden immer wieder gute Lösungen. Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich den Rückstand, doch Neustadt hatte stets die passende Antwort. Mit einer knappen, aber verdienten 47:42-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel wurde es noch einmal enger, als Itzehoe bis auf zwei Punkte herankam. Doch genau in dieser Phase zeigten die Shooters ihre Qualität, zogen das Tempo wieder an und stellten den Vorsprung schnell wieder her. Mit einer 61:51-Führung ging es ins Schlussviertel. Dort ließ Neustadt nichts mehr anbrennen. Die Gastgeber kontrollierten das Spielgeschehen, bauten ihren Vorsprung weiter aus und brachten den Sieg souverän über die Zeit. „Es war ein fantastischer Abend und gleichzeitig das letzte Spiel der Hauptrunde. Alle Spieler konnten nochmal was zeigen und die Fans bekamen ein schnelles Basketballspiel zu sehen“, erklärte Geschäftsführer Sport Jan Gebauer. Mit dem Erfolg schließen die temps Shooters die Hauptrunde auf einem starken siebten Tabellenplatz ab. In den Playoffs wartet nun mit dem BBC Coburg eine anspruchsvolle Aufgabe, in die Neustadt mit viel Selbstvertrauen gehen wird.

 

28.03.2026 18:30 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Seawolves Academy 81:79

Die Dragons Rhöndorf haben sich mit einem dramatischen 81:79-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy am letzten Spieltag der Hauptrunde das Playoff-Ticket in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gesichert. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie fiel die Entscheidung erst mit der Schlusssirene. Die Anfangsphase verlief aus Sicht der Gastgeber vielversprechend. Rhöndorf erspielte sich früh eine Führung, hatte jedoch große Probleme mit Rostocks Topscorer Jalen Page, der immer wieder Lücken in der Defensive fand. Dennoch behaupteten die Dragons ihre Führung und gingen mit einem Vorsprung in die erste Viertelpause. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Rostock fand offensiv besser ins Spiel und konnte zwischenzeitlich ausgleichen, doch Rhöndorf antwortete mit wichtigen Distanzwürfen und setzte sich bis zur Halbzeit wieder auf 48:39 ab.

Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie. Die Dragons verloren zunächst den Rhythmus, während Rostock das Spiel drehte und erstmals in Führung ging. Auch im Schlussviertel sah es lange nach einem Auswärtssieg aus, als die Gäste sich zwischenzeitlich absetzen konnten. Doch Rhöndorf zeigte große Moral und kämpfte sich zurück. In der Crunchtime entwickelte sich ein echter Krimi mit mehreren Führungswechseln. Nach dem Ausgleich durch Rostock blieb das Spiel bis in die letzten Sekunden offen. Beim Stand von 81:79 verteidigten die Dragons den letzten Angriff konsequent. Der vermeintliche Ausgleich durch Rostock fiel erst nach Ablauf der Spielzeit, sodass Rhöndorf den knappen Sieg feiern konnte und die Halle in Jubel ausbrach.

„Es war heute der emotionalste Moment, den ich bislang im Basketball erleben durfte“, sagte Headcoach Max Becker nach dem Spiel. „Wir haben es mit einer geschlossenen Teamleistung geschafft, uns für die Playoffs zu qualifizieren.“ Topscorer der Dragons war Kenan Reinhart mit 17 Punkten, unterstützt von Juhwan Harris-Dyson (15 Punkte). Auf Seiten der Gäste überzeugte Jalen Page mit 25 Zählern. Mit dem fünften Sieg in Serie sichern sich die Dragons Rhöndorf doch noch die Playoff-Teilnahme und treffen nun auf den Hauptrundenmeister der Südstaffel, die OrangeAcademy.

Vorberichte ProB Nord 26. Spieltag

28.03.2026 18:30 Uhr RASTA Vechta II vs. SC Rist Wedel 

Für RASTA Vechta II steht am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ein Heimspiel gegen den SC Rist Wedel an. Während es für die Gastgeber sportlich um nichts mehr geht, hat die Partie für die Gäste Endspielcharakter im Kampf um die Playoffs. Wedel reist nach der deutlichen Niederlage gegen Stahnsdorf unter Druck an und benötigt zwingend einen Sieg, um die minimale Chance auf die Postseason zu wahren. Entscheidend werden dabei vor allem Niklas Krause sowie die Big Men Lincoln Rosebush und Linus Hoffmann sein, die das Spiel der Schleswig Holsteiner prägen.

Bei RASTA II liegt der Fokus dagegen auf einem positiven Saisonabschluss. „Wir wollen versuchen, dieses letzte Spiel zu gewinnen“, betont Headcoach Harm-Ubbo Horst, der weiterhin auf schnelles Spiel und viele Abschlüsse von außen setzt. Die junge Mannschaft will sich noch einmal mit einer guten Leistung präsentieren und ihre Entwicklung unter Beweis stellen, bevor die Saison endet.

 

28.03.2026 18:30 Uhr Hertener Löwen vs. EN BASKETS Schwelm 

Am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es in der Rosa-Parks-Halle zum direkten Duell um eine bessere Ausgangsposition für die Playoffs. Die Hertener Löwen empfangen am Samstag die EN Baskets Schwelm. Die Ausgangslage verspricht Spannung: Schwelm geht als Tabellenfünfter mit einem Sieg Vorsprung ins Spiel, Herten folgt direkt dahinter auf Rang sechs. Mit einem Erfolg könnten die Löwen an den Gästen vorbeiziehen und sich mindestens Platz sechs sichern. Gelingt ein Sieg mit mindestens sieben Punkten Differenz, wäre sogar Rang fünf möglich, nachdem das Hinspiel mit 77:71 an Schwelm ging. Bei einer Niederlage droht hingegen – abhängig von anderen Ergebnissen – ein Abrutschen auf Platz sieben.

Mit den EN Baskets wartet ein erfahrener und konstant starker Gegner. Die Schwelmer zählen seit Jahren zu den etablierten Teams der ProB und präsentieren sich auch in dieser Saison ausgeglichen besetzt. Vor allem Zyon Patterson als Topscorer sowie Spielmacher Marius Stoll prägen das Spiel der Gäste. Beide Teams gehen mit Rückenwind in die Partie. Die Löwen sicherten sich zuletzt mit einem Auswärtssieg in Rostock vorzeitig die Playoff-Teilnahme, während auch Schwelm am vergangenen Spieltag erfolgreich war. Entsprechend ist ein intensives und umkämpftes Derby zu erwarten, in dem beide Mannschaften ihre Ausgangsposition für die Postseason weiter verbessern wollen.

 

28.03.2026 18:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. ETB Miners 

Am kommenden Samstag empfängt das Waldstadt-Team den Hauptrundenmeister, die ETB Miners Essen, in der Matthias-Grothe-Halle. Die Gäste aus Essen reisen mit einer beeindruckenden Bilanz an. Lediglich vier Niederlagen mussten die Miners in der gesamten Hauptrunde hinnehmen und sicherten sich damit souverän Platz eins. Die Favoritenrolle ist entsprechend klar verteilt, doch die Kangaroos haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie sich vor keinem Gegner verstecken müssen. Mit starken Leistungen und großem Einsatz hat das Team gezeigt, dass es in der Lage ist, jedes Spiel offen zu gestalten und auch Topteams zu schlagen.

Für die Iserlohner Basketballer ist die Partie gleichzeitig das letzte Spiel der Saison und damit ein besonderer Moment. Vor heimischem Publikum wollen die Kangaroos noch einmal alles auf dem Feld lassen und sich mit einer leidenschaftlichen Leistung verabschieden. Gerade gegen den Hauptrundenmeister bietet sich die Chance, noch einmal ein echtes Ausrufezeichen zu setzen und den Fans ein packendes Spiel zu liefern.

 

28.03.2026 18:30 Uhr TKS 49ers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze!

 

28.03.2026 18:30 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BSW Sixers 

Am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB haben die Baskets Juniors TSG Westerstede die Chance, sich eine optimale Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern. Mit einem Heimsieg gegen die BSW Sixers am Samstag um 18:30 Uhr würde das Team von Headcoach Artur Gacaev den dritten Tabellenplatz und damit das Heimrecht in der ersten Playoff Runde fix machen. Die Formkurve spricht dabei klar für die Gastgeber. Acht Siege aus den letzten zehn Spielen, darunter ein überzeugender Erfolg im Spitzenspiel in Itzehoe, unterstreichen die starke Rückrunde der Juniors. Mit einem weiteren Sieg könnten sie alle Rechenspiele vermeiden und aus eigener Kraft Rang drei sichern. Bei einer Niederlage hingegen wäre abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz noch alles zwischen Platz drei und fünf möglich. Mit den BSW Sixers wartet jedoch ein unangenehmer Gegner.

Zwar haben die Gäste nach zuletzt vier Niederlagen aus fünf Spielen keine Playoff Chancen mehr, dennoch bewiesen sie bereits im Hinspiel ihre Qualität, als sie Westerstede schlagen konnten. Vor allem ihre Athletik, Reboundstärke und Präsenz am Brett machen sie gefährlich. Angeführt werden die Sixers von Big Man Robert Holmes, der im Schnitt 16,2 Punkte und 8,2 Rebounds auflegt. Auch Toby Okwuokei und Emanuel Ozike sorgen unter den Körben für viel Präsenz. Schwächen zeigen die Gäste hingegen im Distanzwurf und im Teamspiel. Für die Juniors wird es entscheidend sein, die Stärken der Sixers insbesondere im Fastbreak, Rebounding und Pick and Roll zu kontrollieren und ihre eigene starke Form zu bestätigen, um sich mit einem Heimsieg die bestmögliche Ausgangslage für die Playoffs zu sichern.

 

28.03.2026 18:30 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. Itzehoe Eagles 

Am letzten Hauptrundenspieltag der ProB Nord treffen die TSV Neustadt temps Shooters auf die Itzehoe Eagles. Die Eagles sind aktuell Vierter, haben sich das Heimrecht für die erste Playoffrunde gesichert und dürfen sich auf einen heißen Tanz in voller Halle einstellen. Denn die Neustädter werden sich noch daran erinnern, dass sie beim 81:89 am Itzehoer Lehmwohld die erste Saisonniederlage nach zuvor sieben Siegen kassierten. Besonders zu Beginn der Saison sei zu sehen gewesen, wie gefährlich die Shooters sein könnten, gerade zu Hause, so Eagles-Coach Timo Völkerink.

Neben den zu erwartenden Revanchegelüsten geht es für die Gastgeber um viel: Nach dem starken Saisonstart lief es für sie holpriger, sie brauchen als derzeit Siebter den Sieg für die Playoff-Qualifikation. Das kommt den Eagles durchaus entgegen, wie der Trainer sagt: „Es ist genau das richtige Spiel für uns, um so langsam den Playoff-Rhythmus zu finden.“ Besondere Aufmerksamkeit wollen die Eagles Matej Jelovcic widmen – denn er ist für Völkerink einer der besten Spieler der Liga, der das Herz des Neustädter Spiels darstelle, stark werfe und auch rebounde. „Ihn müssen wir in den Griff bekommen und gleichzeitig Zugriff auf die Shooter, besonders Emil Loch, finden.“ Zudem sei nach den vergangenen Partien auch das Rebounding ein großes Thema. Neustadt stelle eine sehr ausgeglichene Mannschaft, die teamorientierten Basketball spiele und um die letzte Chance auf die Playoffs kämpfe, erlärt Völkerink. Zu erwarten sei daher ein sehr intensives Spiel.

 

28.03.2026 18:30 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Seawolves Academy 

Am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord spitzt sich der Kampf um die Playoff Plätze zu. Neben Rhöndorf sind auch Neustadt, Wedel und Rostock noch im Rennen. Für die Dragons ist die Ausgangslage nach dem jüngsten Ergebnis klar: Mit einem Sieg gegen die Rostock Seawolves Academy kann sich das Team von Headcoach Max Becker aus eigener Kraft für die Playoffs qualifizieren. Damit haben es die Rheinländer tatsächlich selbst in der Hand. Allerdings wartet mit Rostock ein anspruchsvoller Gegner. Die Seawolves verfügen mit Jalen Page über einen der gefährlichsten Spieler der Liga, der im Schnitt über 22 Punkte erzielt und Spiele auch im Alleingang entscheiden kann. Unterstützt wird er unter anderem von Jonas Zilinskas, der ebenfalls konstant zweistellig punktet und für große Präsenz unter dem Korb sorgt. Zudem zählt Rostock zu den stärkeren Teams aus der Distanz.

Die Form spricht dennoch für Rhöndorf. Während die Dragons ihre letzten vier Spiele gewinnen konnten und mit viel Selbstvertrauen in die Partie gehen, gelang Rostock im gleichen Zeitraum nur ein Sieg. Entscheidend wird sein, die Energie und den Schwung der vergangenen Wochen mitzunehmen und von Beginn an präsent zu sein. Headcoach Max Becker bringt die Marschroute klar auf den Punkt: „Wir müssen unseren Job machen und Rostock schlagen um in die Playoffs zu kommen.“ Alles ist angerichtet für ein echtes Endspiel, in dem die Tagesform über den Einzug in die Postseason entscheiden wird.“

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 25. Spieltag

26.03.2026 20:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TKS 49ers 73:94

Große Enttäuschung für den SC Rist Wedel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Im Wiederholungsspiel gegen den RSV Eintracht 1949 Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf unterlagen die Wedeler deutlich mit 73:94 und verpassten damit eine große Chance im Kampf um die Playoff Plätze. Dabei begann die Partie zunächst vielversprechend. Nach dem Spielabbruch wenige Tage zuvor knüpfte Wedel nahtlos an und ging durch zwei schnelle Korbleger von Lincoln Rosebush früh in Führung. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste besser ins Spiel und übernahmen die Kontrolle. Besonders im zweiten Viertel verlor Wedel den Rhythmus, während Stahnsdorf offensiv einen starken Lauf entwickelte und sich bis zur Halbzeit absetzen konnte.

Ausschlaggebend war vor allem die schwache Wurfquote der Gastgeber. Während die Gäste hochprozentig trafen, ließ Wedel viele gute Möglichkeiten liegen. Hinzu kamen Defizite in der Defensive, die immer wieder einfache Punkte der Gäste ermöglichten. Trotz Vorteilen beim Rebounding gelang es den Hausherren nicht, das Spiel noch einmal zu drehen. „Es gibt so Tage, an denen nichts gelingt – und heute hatten wir leider so einen Tag“, erklärte Headcoach Hamed Attarbashi nach der Partie. Entsprechend sprach er von einem insgesamt enttäuschenden Auftritt seines Teams. Mit der Niederlage wird die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag kompliziert. Wedel benötigt nun nicht nur einen eigenen Sieg, sondern ist zusätzlich auf Schützenhilfe angewiesen, um doch noch den Einzug in die Playoffs zu schaffen.

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 25. Spieltag

26.03.2026 20:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TKS 49ers 

Nach dem Spielabbruch in Wedel ist nun eine Entscheidung gefallen: Die Partie zwischen dem SC Rist Wedel und dem RSV Eintracht 1949 Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf wird neu angesetzt. Das Spiel, das am vergangenen Sonnabend beim Stand von 23:21 nach gut elf Minuten aufgrund einer defekten Korbanlage abgebrochen werden musste, wird am Donnerstag, den 26. März, um 20 Uhr in der Steinberghalle wiederholt. Die Spielleitung der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB entschied sich damit für eine sportliche Lösung, was angesichts der Tabellensituation nachvollziehbar ist.

Für die Gäste aus Brandenburg bedeutet dies jedoch eine erneute, rund 320 Kilometer lange Anreise innerhalb weniger Tage – trotz bereits feststehendem sportlichen Abstieg. Für Wedel hingegen hat die Partie eine deutlich größere sportliche Bedeutung. Der SC Rist befindet sich mit 22 Punkten mitten im Rennen um die letzten beiden Playoff-Plätze. Gemeinsam mit der Rostock Seawolves Academy und den Dragons Rhöndorf (jeweils ebenfalls 22 Punkte) sowie den TSV Neustadt temps Shooters (24 Punkte) kämpfen die Wedeler um den Einzug in die Postseason. Auch mit Blick auf den letzten Spieltag ist die Neuansetzung entscheidend: Am Samstag, den 28. März, finden alle Partien zeitgleich statt, um die sportliche Chancengleichheit zu gewährleisten. Wedel tritt dann auswärts beim bereits sportlich abgestiegenen Tabellenletzten RASTA Vechta II an. Neustadt empfängt die Itzehoe Eagles, während es zwischen Rhöndorf und Rostock zum direkten Duell im Kampf um die Playoff-Plätze kommt.