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ProB Spielplan online

Eine Woche nach dem Spielplan der ProA ist nun auch der ProB Spielplan öffentlich und online.

Beide Staffeln starten am 21.09.2019 (Samstag). Die Hauptrunde endet am 07.03.2020.

Die ProB heisst die Aufsteiger aus der Regionalliga herzlich willkommen: ART Düsseldorf Giants, RSV Eintracht, MORGENSTERN BIS Baskets Speyer, TSV Oberhaching Tropics

Aus der ProA kommen als Absteiger Baunach und Hanau dazu.

 

 

Itzehoe Eagles weiter mit Lars Kröger

Itzehoe Eagles ohne Lars Kröger – das kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Muss man auch nicht: Der Center geht in sein siebtes Jahr beim Team aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Diese Vereinstreue sei schon fast vergleichbar mit Dirk Nowitzki, sagt Eagles-Coach Patrick Elzie nur halb im Scherz. „Lars gehört zum Team, er gehört zu den Itzehoe Eagles. Ein super Typ – ich freue mich, dass er wieder da ist.“ Der „richtig gute Zusammenhalt“ in der Mannschaft, die hinsichtlich der deutschen Spieler fast komplett zusammenbleibe, war einer der Gründe für die Entscheidung des 28-Jährigen. „Außerdem macht mir der Basketball in Itzehoe noch viel zu viel Spaß, um ans Aufhören zu denken.“

Sein Ziel für die neue Saison: den Erfolg der vorigen Spielzeit übertreffen und die eigene Rolle bestmöglich ausfüllen. Die da wäre: „Rebounds, Defense und Energie von der Bank.“ Diese Aufgaben erledige Kröger gut, sagt sein Trainer. Er habe sich verbessert und wolle das weiterhin tun – deshalb arbeite er trotz Vollzeitjob an sich. Kröger habe eine klare Rolle, in der er vor allem in der Defensive gefragt sei, sagt Elzie. „Alles, was in der Offensive hinzukommt, ist dann noch das Sahnehäubchen.“

 

(Itzehoe Eagles)

Niko Tsokos neu bei den Itzehoe Eagles

Per Mail meldete sich Niko Tsokos bei Patrick Elzie, Coach der Itzehoe Eagles: Ob die Möglichkeit für ein Probetraining bestehe, fragte der 20-jährige Hannoveraner. Er wurde eingeladen – nun gehört der 1,86 Meter große Aufbauspieler in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum Kader der Eagles.

Elzie kannte Tsokos nicht und fand auch bei seiner Recherche wenig heraus. Doch beim Tryout habe der Guard dann als Einziger unter den Kandidaten herausgestochen: „Man hat sofort gesehen, dass er ein guter Spieler ist.“ Jetzt müsse er zeigen, ob er auf diesem Niveau Bundesliga spielen könne – „ich glaube schon“. Ein gutes Auge, gute Ballbehandlung und ein guter Wurf zeichneten den Aufbauspieler aus, stellt der Coach fest. Im Training könne er damit auf der Aufbauposition Druck ausüben auf Erik Nyberg und Flavio Stückemann.

Genau das hat sich Tsokos vorgenommen: Er wolle im Training sein Können zeigen und sich so Spielzeit verdienen. In seiner Geburtsstadt Hannover kam der Deutsche mit griechischen Wurzeln im Alter von sechs Jahren zum Basketball, ging als Jugendlicher nach Neustadt und spielte dort Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, 2. Regionalliga und nach dem Aufstieg der Temps Shooters 1. Regionalliga. Auch in der vergangenen Saison war Tsokos in der 1. Regionalliga aktiv, nun wieder in seiner Heimatstadt für Langenhagen.

Der 20-Jährige strebt eine Profikarriere an: „Das Ziel ist, es in die erste Bundesliga zu schaffen.“ Auf diesem Weg sei die BARMER 2. Basketball Bundesliga eine gute nächste Stufe: Bei den Eagles finde er gute Trainingsmöglichkeiten vor, „hier kann ich mich sehr gut weiterentwickeln für den nächsten Schritt in meiner Karriere“, sagt Tsokos. Seine Stärken beschreibt er ebenso wie sein neuer Coach: Ballbehandlung, Zug zum Korb und damit seine Mitspieler in Position bringen, aber auch ein guter Wurf.

Spielzeit wird Tsokos bei den Eagles in jedem Fall bekommen, da er auch noch für die zweite Herren in der 2. Regionalliga auflaufen kann. In der ersten Mannschaft müsse sich der Neuzugang einerseits entwickeln und beweisen, andererseits aber auch bodenständig bleiben, sagt Elzie. Tsokos will alles geben, um individuell und mit dem Team so viel wie möglich zu erreichen. Die Playoffs müssten das Ziel sein, sagt der 20-Jährige. „Und dann sehen, wie weit man gehen kann.“

 

(Itzehoe Eagles)

Joshua Lübken wechselt zum SC Rist

Eine Kombination, die begeistert: Größe, Beweglichkeit und Wurfgefühl. Im Basketball ist diese Mischung besonders gern gesehen und nachgefragt. Es sind Vorzüge, mit denen Joshua Lübken für sich punktet und die er künftig beim SC Rist einbringen und weiterentwickeln möchte. Der 18-Jährige erhält eine Doppellizenz und soll im Training mit den Hamburg Towers zusätzlich lernen.

Rist-Trainer Benka Barloschky machte sich bei einem Probetraining ein Bild des Nachwuchsmannes, der in Alba Berlins zweiter Mannschaft in der Regionalliga spielte und ebenfalls in der NBBL auflief. In beiden Ligen erzielte er im Durchschnitt pro Spiel rund neun Punkte. „Ich war sehr von ihm begeistert“, berichtet Barloschky. „Klar, er ist lang, 2,11 Meter groß, das fällt natürlich sofort auf. Er kann sich bewegen, er kann werfen und bringt sehr viel mit. Aber was ich vor allem sehr positiv fand: Er hat eine gute Einstellung. Er hört zu, er will weiterkommen, er setzt genau das um, was man ihm sagt. Wir haben im ersten Training gleich eine gute Chemie gehabt. Ich freue mich total, dass er sich entschieden hat, zu uns zu kommen“, so der Wedeler Coach.

Lübken ist insbesondere für die Position vier vorgesehen, kann aber auch in noch kürzerer Entfernung zu den Brettern, sprich als Center, aushelfen. Barloschky: „Er ist sehr flexibel einsetzbar.“ Der bisherige Albatross verfügt über einen ordentlichen Wurf, streute in der zurückliegenden Spielzeit in 25 Regionalliga-Einsätzen 18 Dreier ein und bestätigte seine Stärken in der U19-Bundesliga, wo er mit Berlin das Halbfinale erreichte und dort dem späteren deutschen Meister FC Bayern München unterlag.

„Joshua und Jammal Schmedes sind Perspektivspieler, die bei uns den nächsten Schritt machen wollen“, sagt Christoph Roquette, der Sportliche Leiter des SC Rist. Das führt über das Training und die Spiele mit den 1. Herren, aber auch über die Übungseinheiten der Towers, wie Barloschky erläutert: „Sie können jeden Vormittag mit den Profis trainieren. Und wenn du dich als junger Spieler da vor allem in der Vorbereitung gut machst, ist Mike Taylor jemand, der dir die Chance gibt. Mit Justus Hollatz haben wir da ja gerade ein frisches Beispiel. Der hat sich letztes Jahr in der Vorbereitung gut präsentiert. Dann war er dabei und hat sich eine Rolle erspielt. Du hast die Möglichkeit, auf diesem Level zu trainieren, und zwar jeden Tag“, sagt der Wedeler Trainer. Doch ein bisschen Geduld sei angebracht, meint Barloschky: „Erfahrungsgemäß dauert es bei den Großen etwas länger, bis sie auf dem Profilevel ankommen, weil es etwas länger dauert, bis der Körper hinterherkommt. Ich glaube durchaus, dass Joshua in der Lage sein wird, sich in der ProB da schon eine große Rolle zu erarbeiten.“ Groß, was die Position und die körperlichen Dimensionen betrifft, aber auch die Einsatzminuten.

 

 

(SC Rist Wedel)

Mit Malik Kudic kommt ein talentierter Small Forward zu den EN Baskets!

Ein junger Flügelspieler mit Gardemaß wird in der kommenden Saison für die EN Baskets Schwelm auflaufen. Malik Kudic erhielt in Ludwigsburg seine basketballerische Ausbildung und wechselte vor der Spielzeit 18/19 zur Orange Academy nach Ulm. Da er recht spät zum Team stieß, hatte der 19-jährige und 2,03m große Forward ein wenig Schwierigkeiten, sich in seinem neuen Umfeld sportlich zurecht zu finden. Die Einsatzzeiten schwankten und Kudic hatte erst spät so etwas wie sein sportliches „Coming-Out“. In den Playoffs zeigte er gegen die LOK Bernau, welches Potenzial in ihm steckt und beschenkte seine Mannschaft mit gutem Scoring und solider Defense. Bei den EN Baskets Schwelm ist Head Coach Falk Möller sehr erfahren, was die Zusammenarbeit mit jungen Nachwuchskräften angeht und freut sich auf seinen Neuzugang. „Er ist ein junger talentierter Spieler, der noch nicht fertig ist in seiner Entwicklung. Er hat aber durchaus gezeigt, dass er in der ProB fähig ist, sein Potenzial abzurufen.“ erklärt Falk Möller.

Einen weiteren Fürsprecher findet Kudic auch im scheidenden Baskets-Guard Niklas Geske, der vor 2 Jahren im easycredit-BBL-Team der Ludwigsburger aktiv war und mit dem Youngster gemeinsam bei Trainingseinheiten auf dem Parkett stand.

Der Neuzugang der EN Baskets könnte aufgrund seines Alters auch für die RE Baskets Schwelm in der 2.Regionalliga auflaufen. Zwar ist sein Stammteam die ProB, aber Einsätze im Team von Robin Singh, haben z.B. David Ewald verholfen, sich besser zu entwickeln. Zudem werden viele Individualeinheiten mit seinem neuen Trainer anstehen, die ihm zu stabilen Leistungen verhelfen sollen.

Bereits in wenigen Wochen zur Vorbereitung wird Malik Kudic seine Zelte in Schwelm aufschlagen und sein neues Team kennenlernen.

 

(EN Baskets Schwelm)

 

Die WWU Baskets sind Herzenssache geworden

Sechs Jahre WWU Baskets (bzw. UBC), die siebte Saison steht bevor. Jan König hat bei den WWU Baskets verlängert (zur Extrameldung). „Die WWU Baskets sind Herzenssache geworden”, gab Jan König anlässlich seiner Vertragsverlängerung zu Protokoll. Dem positiven Anlass entsprechend hat sich WWUBASKETS.MS mit dem 26-jährigen Kapitän der WWU Baskets getroffen und über die vergangene und kommende Saison gesprochen.

WWUBASKETS.MS: Glückwunsch zur Verlängerung, Jan. Es ist ja nicht die erste, die Du bei uns eingegangen bist …

Jan König: Es ist für mich wie auch schon in den vergangenen sechs Jahren eine Ehre für die WWU Baskets zu spielen. Gegenwärtig ist sehr spannend, weitere Entwicklungsschritte innerhalb der Vereinsstrukturen mitzuerleben, mit zu prägen. Mir liegt am Herzen, dass wir den Verein auf einen guten Weg in Richtung weitere Professionalisierung bringen und daran mitzuwirken.

WWUBASKETS.MS: Sind die WWU Baskets mittlerweile also für Dich nicht „nur” Basketball, sondern auch Herzenssache geworden?

Jan König (lacht): Absolut. Über den langen Zeitraum, den ich jetzt in Münster lebe und spiele, habe ich hier enge Freunde gefunden, Freundschaften zu Spielern, Trainer und Manager entwickelt. Da wäre es ja fast „unmenschlich”, wenn das nicht so wäre.

WWUBASKETS.MS: Du sprachst davon, gerne bei den nächsten Schritten der Professionalisierung dabei zu sein. Was fällt für Dich darunter?

Jan König: Das fängt mit der persönlichen Vorbereitung auf die Saison an. Wir sind bereits wieder im Athletiktraining, bevor die eigentliche Saisonvorbereitung losgeht. Das geht weiter mit der ärztlichen und physiotherapeutsichen Betreuung oder der Spieltagsgestaltung. In der neuen Saison werden wir erstmals LED-Banden haben, die erst in der ProA Pflicht sind. Und auch das Office wird sich voraussichtlich entwickeln, um Manager Helge Stuckenholz zu unterstützen. Dazu kommen andere Möglichkeiten, welche Spieler wir nach Münster holen können. Spieler können sich zukünftig noch mehr auf Basketball konzentrieren, müssen nicht mehr noch zwei, drei andere Sachen nebenher machen. In der kommenden Saison machen wir da die nächsten Schritte. Das sind für mich professionelle Strukturen, die nach und nach wachsen müssen.

WWUBASKETS.MS: Blicken wir noch einmal auf die vergangene Saison. Wie war die Belastung? Hast Du Dich inzwischen gut regenerieren können? Wie ist der Vergleich zu den Vorjahren eine Liga tiefer?

Jan König: Gerade durch die Playoffs, die auch mental sehr anstrengend waren, was ich in der Regionalliga so nicht erlebt habe, war ich mental schon auch sehr ausgelaugt. Ich brauchte ein paar Wochen, um auch mal vom Basketball abzuschalten, wieder neue Kräfte zu sammeln. Die physische Komponente war die ganze Saison über wesentlich höher gewesen, die Anpassung hat auch am Anfang gedauert. Jetzt ist deshalb auch ganz klar, dass ich weniger Pause mache, direkt im Training bleibe, um nicht am Anfang der Saison hinterherzuhinken.

WWUBASKETS.MS: Was macht Ihr derzeit im Training konkret?

Jan König: Wir machen mit unserem Athletiktrainer Baris bereits viele Athletikeinheiten. So hält man sein Fitnessniveau, verbessert auch noch Schwachstellen. Man fängt nicht wieder bei „Null“ an. Die eigentliche Saisonvorbereitung ab August macht mich dann noch einmal besser, ich gehe dann gut vorbereitet in die neue Saison.

WWUBASKETS.MS: Ihr habt gerade die Deutschen Hochschulmeisterschaften gespielt, seit Deutscher Hochschul-Vizemeister geworden …

Jan König: Das ist eine willkommene Abwechslung, ist aber hauptsächlich Spaß. Basketballerisch läuft das natürlich nicht so wie während unserer Saison in der ProB. Bei dem Turnier geht es vor allem darum, ein schönes Wochenende mit Freunden zu haben, möglichst erfolgreich Basketball zu spielen, das was man gerne macht. Das Ergebnis ist dann am Ende nicht ganz so bedeutsam.

WWUBASKETS.MS: Blicken wir auf die neue Saison, hast Du schon eine erste Einschätzung über unsere Mannschaft?

Jan König: Unsere bisherigen beiden Neuverpflichtungen Helge Baues und Max Fouhy lassen doch auf einiges hoffen, weil wir auf ihren Positionen nun tiefer und auch mit einem etwas anderen Profil aufgestellt sind. Die beiden sind auch super Jungs, nachdem ich sie inzwischen kennenlernen durfte. Sicherlich brauchen sie auch noch Zeit, bei uns und in ein neues System, oder auch in einer neuen Stadt, anzukommen. Aber ich glaube, da werden wir uns sicherlich gegenseitig helfen und dann läuft das. Einzelne Positionen sind noch nicht besetzt, das sind auch sicherlich zentrale Positionen, die für den Ausgang der Saison mitentscheidend sind. Aber da vertrauen wir wie gewohnt unseren Verantwortlichen.

(Anmerkung der Redaktion: Die Fans können sich in Kürze auf weitere Neuzugänge freuen.)

WWUBASKETS.MS: Wir starten demnächst den Dauerkartenverkauf für die neue Saison. Nach dem Hype am Ende der vergangenen Saison hoffen wir vorsichtig auf ein breites Stammpublikum …

Jan König: Es wäre natürlich toll, wenn sich unsere Sportart mit einem Stammpublikum in Münster etabliert, man auch mit Zuschauern rechnen kann. Als Spieler bekommt man dadurch ein gewisses Vertrauen, weil dann der Zuspruch nicht davon abhängig ist, wenn man mal ein oder zwei Spiele verliert. Es wäre klasse, wenn unser Publikum sich vor allem für unsere Mannschaft, das Event und die Sportart Basketball an sich in Münster begeistert. Dann ist das für alle ein positives Erlebnis, wir wünschen uns natürlich, dass das so wie in der vergangenen Saison weiter geht.

WWUBASKETS.MS: Was wünscht Du Dir abschließend von unseren Fans für die neue Saison?

Jan König: Die Lautstärke der Unterstützung war schon in der vergangenen Saison klasse. Vielleicht finden sich noch einige Fans mehr, die Lust haben, unsere Trommler zu unterstützen. So könnte man die 3.000 Fans noch mehr als Kulisse zur Unterstützung nutzen oder andere Mannschaften verunsichern. Fan-Gesänge oder Rituale mit den gleichen Songs beim Aufwärmen, so dass die Kulisse schon vor dem Spiel wie in den Playoffs „abgeht“, das pusht uns Spieler ungemein, das ist einfach ein Wahnsinns-Gefühl vor 3.000 Leuten, die alle das Gleiche machen. Das vom ersten Heimspiel an, das wäre fantastisch.

 

 

(WWU Baskets Münster)

LOK verpflichtet bosnischen Nationalspieler Abdulah Kameric

Der SSV LOK BERNAU treibt die Kaderplanung für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voran und verpflichtet den 18-jährigen Guard Abdulah ‚Abi‘ Kameric. Der gebürtige US-Amerikaner mit bosnischen Wurzeln durchlief in den letzten drei Jahren das Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN.

Kameric wurde im Jahr 2000 in Seattle (USA) geboren und ist dort aufgewachsen. Anfang August feiert er seinen 19. Geburtstag. Er hat sowohl einen amerikanischen wie auch einen bosnischen Pass. 2016 zog er mit seiner Familie nach Berlin. Der 1,93m große Guard kann auf den Positionen 1 und 2 eingesetzt werden.

Drei Jahre durchlief Abi Kameric das Nachwuchsprogramm von Kooperationspartner ALBA BERLIN, kam zu Einsätzen in der Regionalliga wie auch der U19-Bundesliga (NBBL). In beiden Ligen überzeugte er zuletzt als Führungsspieler mit einer zweistelligen Punktausbeute. In der 1. Regionalliga Nord sammelte Kameric in der letzten Saison im Schnitt 12,5 Punkte. In der NBBL kam er neben durchschnittlich 12,1 Punkte auch noch auf 3,1 Rebounds , 3 Assists sowie 2,6 Steals.

Der Bernauer Neuzugang aus dem ALBA-Programm stand bereits in der letzten Saison im erweiterten ProB-Kader und absolvierte unter LOK-Coach René Schilling fast alle Mannschaftstrainings.

Darüber hinaus spielte Abi Kameric vor einem Jahr in der U18-Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina bei den Europameisterschaften. Aktuell gehört er sogar zum Kader der A-Nationalmannschaft seines Landes, die sich gerade in China auf die Qualifikation für die EM 2021 vorbereitet.

Für LOK startet Kameric in der ProB als „Local Player“.

LOK-Coach René Schilling: „Mit Abi bekommen wir einen jungen Spieler von Alba der ein wenig unter dem Radar läuft. Er war einer der Leistungsträger in der Regionalliga und NBBL-Mannschaft. Außerdem hat er die gesamte letzte Saison bei uns trainiert und sich in diesem Jahr sehr gut entwickelt. Womit er sich einen Platz in diesem Jahr erarbeitet hat.“

Abi Kameric: „Ich freue mich riesig, ein Teil des Bernauer Teams zu sein und kommende Saison für LOK zu spielen. Ich werde im Training und auch in den Spielen mein Bestes geben, dass wir eine weitere erfolgreiche Saison haben werden.“

 

(LOK Bernau)

Dennis Shirvan wird Assistent von Milos Stankovic

Bereits in der vergangenen Spielzeit assistierte er zeitweise an der Seitenlinie in der 2. Basketball-Bundesliga, nun wird Dennis Shirvan diese Aufgabe in der kommenden Saison offiziell übernehmen. Zusätzlich zu seinem Amt als Trainer des 2. Regionalliga – Teams wird der Familienvater Shirvan Kangaroos Headcoach Milos Stankovic bei der Trainingsarbeit in der Spielvorbereitung und natürlich auch an den Spieltagen unterstützen.

„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, junge Spieler an das Bundesliga-Niveau heranzuführen. Als Coach der RegionalligaMannschaft werde ich dafür sorgen, dass gerade die Doppellizenzler viel Spielzeit bei mir erhalten und auch viel Vertrauen von mir bekommen“, so Shirvan.

„Mit Dennis erfüllen wir unsere Idealvorstellung: Der Trainer der RegionalligaMannschaft als Assistant Coach des Bundesligateams. Wir können unsere Spielidee in beiden Teams implementieren. Das erleichtert den Spielern den Sprung von der Regionalliga in die ProB – auch bereits im Training. So haben es junge Spieler einfacher, sich zu zeigen und wir erhalten eine Durchlässigkeit, die uns weiter bringen wird“, erklärt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen.

Der 36-jährige Shirvan wird mit dieser Spielzeit in die dritte Saison als RegionalligaTrainer gehen. „Er hat mit den jungen Leuten eine tolle Arbeit gemacht. Vor allem hat er seinen Jungs vertraut und mit ihnen zunächst den Aufstieg und danach den Regionalliga-Klassenerhalt geschafft. Seine Philosophie ist mit unserer deckungsgleich: Er will Spieler weiterentwickeln und auch sich selbst stets verbessern“, so Headcoach Stankovic.

Shirvan spielte selbst fünf Jahre in der ersten Mannschaft der Kangaroos. „Meine beste Zeit als Basketballer“, schaut er auf diese Jahre zurück. Auch Dahmen erinnert sich an ihn als „pfiffigen Aufbauspieler“. Dem kann Shirvan zustimmen: „Ich war sicherlich ein durchschnittlicher Athlet, aber was mir da aber fehlte, habe ich versucht im Kopf auszugleichen. Diese Erfahrungen will ich gerne weitergeben.“

Auch auf die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Milos Stankovic freut sich der gebürtige Hagener: „Wir telefonieren täglich. Ich versuche, ihn zu unterstützen und wenn mir Dinge auffallen, sie auch konkret anzusprechen. Ich will meinen Part übernehmen, um das Puzzle zu vervollständigen“, erklärt Shirvan.

Iserlohn Kangaroos 19/20: Joshua Dahmen, Malte Schwarz, Viktor Ziring, Jonas Buss, Jozo Brkic, Ruben Dahmen, Dennis Teucher, Chris Frazier, Moritz Schneider, Headcoach Milos Stankovic , Assitant Coach Dennis Shirvan

 

(Iserlohn Kangaroos)

Spezialist für Distanzwürfe bleibst

So erfolgreich wie in der vergangenen Saison waren die Itzehoe Eagles noch nicht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Das heißt aber nicht, dass Coach Patrick Elzie mit allem zufrieden gewesen wäre. Ein Kritikpunkt: „Wir haben zu wenige Dreier geworfen“ – was auch an der zu geringen Zahl an Versuchen lag. Das soll sich ändern, und deshalb ist Elzie froh, dass ein Spezialist für Distanzwürfe den Eagles erhalten bleibt: Thorben Haake.

Große Überlegung brauchte es dafür nicht, auch nicht auf Seiten des 28-jährigen Guards: Er fühle sich sehr wohl, die Stimmung im Team und bei den Heimspielen sei gut, er studiere weiterhin in Kiel und arbeite parallel an einer Schule im Kreisgebiet. Auch in der kommenden Saison erhofft er sich ein geschlossenes Auftreten des Teams und ein gutes Zusammenspiel. Das Ziel müsse eine bessere Platzierung in der Hauptrunde und damit eine günstigere Ausgangsposition für die Playoffs sein, um dort endlich die Fans und den Verein mit einer gewonnenen Playoff-Serie zu belohnen, so Haake. „Danach ist alles möglich.“

In der vorigen Saison stand er im Durchschnitt 15 Minuten auf dem Feld und machte dabei knapp sechs Punkte. Die Dreierquote lag bei gut 30 Prozent, die Freiwurfquote war enorm stark mit 94 Prozent. Der 28-Jährige selbst sagt: „Statistiken sind mir nicht so wichtig, aber auch da kann ich mich überall verbessern.“ Ihm gehe es darum, dem Team das zu geben, was es gerade brauche, ob Verteidigung, Punkte oder Energie.

Ein starker Verteidiger sei Haake auf jeden Fall, zudem sei er immer für Punkte gut, sagt Elzie. Auch ihm werde es zugute kommen, dass die Rollen in dieser Saison klarer verteilt seien. Oft hat Haake in der Vorsaison in wichtigen Situationen von außen getroffen, und darauf setzt sein Coach auch in der kommenden Spielzeit: „Wenn er reinkommt, muss das Team wissen, er braucht den Ball. Das ist moderner Basketball.“

 

(Itzehoe Eagles)

SC Rist: Postic und Möller sind dabei

Aleksandar Postic ist 18 Jahre alt, Leif Möller feiert demnächst seinen 16. Geburtstag. Die beiden Rister sind jung und jünger – und in der neuen Saison Teil des Wedeler Herrenkaders. „Ich sage immer: Es gibt keine jungen und alten Spieler, sondern nur gute und schlechte“, betont Rist-Trainer Benka Barloschky.

Postic zählt bereits ein paar ProB-Einsatzminuten zu seinem Erfahrungsschatz: In sechs Spielen stand er in der vergangenen Saison auf dem Feld und es hätten noch mehr werden können, hätte sich der 18-Jährige im März nicht verletzt. 13,2 Punkte pro Spiel für die NBBL-Piraten und bei den 2. Herren in zehn Partien 15,2 Punkte im Durchschnitt lauteten die weiteren Arbeitsnachweise des insbesondere auf der Position zwei eingesetzten Postic. „Er muss jetzt vor allem körperlich sehr hart arbeiten. Das weiß er auch, und er ist da dran“, sagt Barloschky. „Aleks wird auch seine Chance bekommen. Er ist ein talentierter Spieler, vor allem offensiv“, so der Rist-Trainer.

Leif Möller stößt neu zum Kader der 1. Herren. Das Spielmachertalent ist zurzeit mit der deutschen U16-Nationalmannschaft unterwegs. „Leif hat einen ganz vollen Terminkalender. Er spielt mit der Nationalmannschaft, das heißt, dass er am Anfang der Vorbereitung gar nicht dabei sein wird und braucht dann erst mal ein bisschen Pause, wenn er wieder da ist. Man will ihn ja auch nicht verheizen. Aber er wird dann langsam an dieses Niveau herangeführt“, erläutert Barloschky. 21,3 Punkte je Begegnung erzielte Möller in der JBBL, auch in der NBBL sowie bei den 2. Herren war er schon im Einsatz.

 

(SC Rist Wedel)