Eisbären Bremerhaven verpflichten BBL-Legende John Bryant

Kurz vor Ende der Wechselfrist am 15. Februar verstärken sich die Eisbären Bremerhaven unter den Körben mit BBL-Legende John Bryant. Der 2,11m große Center aus Kalifornien besitzt sowohl die deutsche als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und ist am Donnerstag in Bremerhaven angekommen.

Bryant spielt bereits seit 2010 in Europa, hält den BBL-Rekord für die meisten erzielten Punkte aller noch aktiven Spieler sowie die meisten erzielten Blocks aller Zeiten. Er wurde im Trikot von Ratiopharm Ulm an der Seite des Eisbären Headcoach Steven Esterkamp zwei Mal zum MVP gewählt und gewann mit dem FC Bayern München 2014 die deutsche Meisterschaft. Nach Stationen in Valencia, Monaco, Gießen, Paderborn und zuletzt dem MBC zieht es den 38-jährigen nun nach über 500 BBL-Spielen an die Nordseeküste.

John Bryant über seine neue Herausforderung bei den Eisbären: „Ich bin wirklich glücklich, wieder auf dem Feld zu stehen und freue mich sehr darauf, bei den Eisbären Bremerhaven Impulse zu setzen und dem Team auf dem Weg in die Playoffs zu helfen.“

Steven Esterkamp: „Wir freuen uns sehr, John mit an Bord zu haben. Er wird uns mit seiner großartigen Erfahrung und Präsenz auf dem Feld extrem weiterhelfen und seine Mitspieler noch besser machen.“

SparkassenStars verpflichten Aitor Pickett

Die VfL SparkassenStars Bochum verstärken ihren Frontcourt mit dem deutsch-chilenischen Big Man Aitor Julen Pickett Heerwagen und sichern sich damit einen physisch präsenten, vielseitigen Innenspieler mit nachgewiesener ProA-Erfahrung und internationalem Profil.

Der 2,03 Meter große und rund 100 Kilogramm schwere Center/Power Forward kommt als gestandener ProA-Spieler nach Bochum, der defensive Stabilität, Physis unter den Brettern und Vielseitigkeit auf den großen Positionen verbindet. Pickett ist 1999 in Chile geboren, besitzt die deutsch-chilenische Staatsbürgerschaft und passt damit perfekt in das Anforderungsprofil eines mobilen, athletischen Bigs, der sowohl physisch verteidigen als auch das Tempo der Liga mitgehen kann.

Pickett durchlief im chilenischen Basketball die Nachwuchsnationalteams und sammelte früh internationale Erfahrung bei U15-, U17- und U18-Wettbewerben, bevor er zum festen Bestandteil der chilenischen A-Nationalmannschaft wurde. Für Chile stand er unter anderem in Qualifikationen zur FIBA AmeriCup sowie in den Americas-Qualifiers zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft auf dem Parkett und etablierte sich dort als verlässlicher Spieler im Frontcourt.

Auf Klubebene lief Pickett in der chilenischen Liga unter anderem für Universidad Católica und CD Puerto Varas auf, wo er sich mit zweistelligen Punktausbeuten und starken Reboundzahlen zu einem der auffälligen Big Men seiner Generation entwickelte. Der Schritt nach Deutschland zu den Bozic Estriche Knights Kirchheim markierte anschließend den Beginn seiner europäischen Laufbahn, in der er sich in der ProA mit physischen Bigs und athletischen Imports messen und sein Spiel auf höherem Niveau stabilisieren konnte.

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat sich Pickett in den vergangenen Spielzeiten bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim als defensiver Spezialist und verlässlicher Energiebringer etabliert. Er war fester Bestandteil der deutschen Achse und bildete im Frontcourt ein eingespieltes Duo mit dem jungen Big Man Toni Dorn. Mit seiner ruhigen Art und seiner teamorientierten Spielweise galt er dort als wichtiger Taktgeber in der Verteidigung, der Rotationen absichert, Rebounds sichert und mit klugen Screens sowie Cuts Räume für seine Guards öffnet.

Offensiv arbeitet Pickett vor allem aus Pick-and-Roll-Situationen, als Screener und Cutter, der mit konsequenten Rollen zum Korb Druck auf die Helpside ausübt und über Putbacks sowie Second-Chance-Punkte zum Scoring beiträgt. Sein Wurf aus der Mitteldistanz und von außen wurde in Kirchheim gezielt weiterentwickelt und gilt als wichtiger Baustein für seinen nächsten Karriereschritt.

„Ich freue mich, dass sich Aitor entschieden hat, zu uns zu kommen und uns sein Vertrauen schenkt. Er bringt wertvolle ProA-Erfahrung mit, nachdem er in den letzten Spielzeiten für Kirchheim aktiv war, und wird unserer Rotation Qualität und Tiefe verleihen. Aktuell hat Aitor mit einer Überlastung zu kämpfen und wird vorsorglich beim nächsten Spiel nicht zur Verfügung stehen. Wir sind zuversichtlich, dass er bald zurückkehren und der Mannschaft wieder helfen wird“, so Headcoach Felix Banobre.

 

Jordan Johnson ist die dritte Nachverpflichtung der Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen haben angesichts der angespannten sportlichen und personellen Situation eine weitere Nachverpflichtung getätigt. Mit Jordan Johnson kommt ein neuer Point Guard mit internationaler Erfahrung in die Unistadt. Die Verantwortlichen reagieren damit auf den Negativtrend von sieben sieglosen Spielen in Folge und erhoffen sich vom US-Amerikaner eine sofortige Verstärkung im Kampf um den Klassenerhalt.

Jordan Nathaniel Johnson wurde am 26. Januar 1995 in Waukegan im US-Bundesstaat Illinois geboren und wuchs in der Nähe von Chicago auf. Bereits mit sieben Jahren begann er mit dem Basketball. Nachdem sich der 1,80 Meter große Spielmacher über zwei Jahre am John Wood Community College in die NJAA (2013-2015) gekämpft hatte, überzeugte der heute 31-Jährige dort auf ganzer Linie.

Im Anschluss verbrachte der US-Amerikaner zwei Jahre an der University of Wisconsin in Madison und spielte für die Milwaukee Panthers in der NCAA-Division I. Durchschnittlich kam der dritte Tübinger Neuzugang für die Panthers auf 12,5 Punkte und 8,1 Assists. In seinem Abschlussjahr (2017/2018) bei den UNLV Runnin’ Rebels (University of Nevada, Las Vegas) waren es sogar 13,6 Punkte und 6,0 Vorlagen.

In seiner ersten Saison als Profi spielte er in der G-League für die Rio Grande Valley Vipers (Saison 2018/2019). In den folgenden Jahren zog es Johnson nach Europa, wo er in verschiedenen Ländern stets gute Leistungen zeigte. Der Point Guard spielte in den Niederlanden, in Schottland, in der Türkei, in England, in der Slowakei, im Kosovo und auch in Deutschland.

Bis vor wenigen Tagen stand Johnson noch beim kosovarischen Erstligisten KB Peja unter Vertrag. In der laufenden Spielzeit 2025/2026 kam der Spielmacher durchschnittlich auf 13,6 Punkte, 4,6 Assists und 2,9 Rebounds pro Partie. Für KB Peja lief er außerdem auch in der ENBL (European North Basketball League) auf. Der 31-Jährige wurde verfügbar, nachdem sich für ihn die Möglichkeit ergab, seinen Vertrag im Kosovo vorzeitig aufzulösen.

Der 31-Jährige ist am Montag in Tübingen eingetroffen und erhält bei den Schwaben einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2025/2026. Johnson wird zukünftig das Trikot mit der Nummer elf tragen. Am Dienstagvormittag absolvierte der Tübinger Neuzugang die erste Trainingseinheit mit seiner neuen Mannschaft. Die Nachverpflichtung wurde nötig, da neben Jacobi Wood (Fußoperation) nun auch Larry Thomas mit einer Fußverletzung (Fraktur) längerfristig ausfallen wird.

Johnson blickt positiv auf seine neue Herausforderung: „Ich bin glücklich darüber, bei den Tigers Tübingen unterschrieben zu haben, nachdem im Kosovo zuletzt nicht alles glatt lief. Aus meiner Zeit in Deutschland kenne ich die Tigers natürlich. Mit Trier habe ich damals in Tübingen zwar hoch (104:75-Sieg der Tigers Tübingen am 1. April 2023) verloren, aber 25 Punkte gemacht. Ich möchte mit meiner Erfahrung dabei helfen, dass wir den Negativtrend schnellstmöglich beenden können.“

Sonko kommentiert die dritte Nachverpflichtung wie folgt: „Uns war es wichtig, einen erfahrenen Spieler zu verpflichten, der fit ist und uns sofort weiterhelfen kann. Johnson hat erst vor gut einer Woche sein letztes Spiel gemacht, der Rhythmus sollte vorhanden sein. Bei all seinen Stationen hat er gezeigt, dass er sowohl selbst scoren als auch seine Mitspieler in Szene setzen kann. Dass Johnson die ProA bereits kennt, ist ein großer Vorteil.“

 

Rupert Hennen wechselt innerhalb der RheinStars

Rupert Hennen schließt sich ab sofort der zweiten Mannschaft der RheinStars an und wird mithelfen, den Aufstieg in die erste Regionalliga zu realisieren. Der Sportstudent verlässt das ProA-Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als Kapitän und wird beim aktuellen Tabellenführer der 2. Regionalliga auf viele ehemalige Mitspieler und Freunde treffen.

„Wir freuen uns sehr, dass Rupi sich an einer für die Gesamtentwicklung des Vereins wichtigen Stelle weiter einbringen möchte“, führen die Geschäftsführer Stephan Baeck und Tibor Taras aus.

Zuletzt hatte der ProB-MVP der Saison 2023/2024 immer weniger Spielzeit im Team von Headcoach Zoran Kukic erhalten, so dass sich der Wechsel innerhalb der RheinStars als aktuell bestmögliche Situation für alle Beteiligten anbot.

Hennen bestritt in ProB und ProA seit 2022 in nun vier Spielzeiten insgesamt 105 Partien für die RheinStars. Er erzielte 1.592 Punkte und spielte 547 Assists, davon erreichter er in dieser Saison in 15 Spielen 86 Punkte bzw. 28 Assists.

Artem Kovalov verlässt den BBC Bayreuth

Der BBC Bayreuth verabschiedet sich von Artem Kovalov. In dieser Saison erzielte er in elf Einsätzen in gut 20 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich 9,8 Punkte und 4,8 Rebounds pro Spiel.

Mit der Verpflichtung von Willem Brandwijk war klar, dass es für Artem keinen Platz mehr im Kader geben würde. Neben sportlichen Gründen, ihn in den letzten Spielen nicht mehr einzusetzen, hätten Kurzeinsätze sinkende statistische Werte zur Folge gehabt. Dadurch wäre es noch schwerer geworden, Artem als Offensivspieler zu vermitteln.

Der BBC Bayreuth möchte ausdrücklich betonen, dass sich Artem jederzeit professionell verhalten hat und sich immer in den Dienst der Mannschaft und der Organisation gestellt hat. Kovalov wird sich zeitnah einem neuen Verein im Ausland anschließen.

Eisbären Bremerhaven verpflichten BBL-Spieler Lorenz Brenneke

Mit Blick auf die Rückrunde und die im Mai 2026 anstehenden Playoffs freuen sich die Eisbären Bremerhaven, die Nachverpflichtung von Lorenz Brenneke zu verkünden. Der 26-jährige Power Forward wechselt von den SKYLINERS aus Frankfurt zu den Seestädtern.

Der gebürtige Berliner stammt aus dem Nachwuchs von ALBA Berlin, gewann mit der deutschen U20-Nationalmannschaft Bronze und spielte seit 2021 für die SKYLINERS in Frankfurt. In der vergangenen Saison erzielte er als Kapitän und festes Mitglied der Starting Five 4.1 Punkte und 2 Rebounds pro Spiel.

Durch eine Verletzung an der Hand musste der 2,04m große Power Forward zu Beginn der Saison eine längere Pause einlegen und kam dadurch in dieser Saison auf sechs Einsätze mit rund sieben Minuten Einsatzzeit im Schnitt.

Lorenz Brenneke blickt zuversichtlich auf seine Zeit bei den Eisbären: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Ich wurde schon sehr herzlich von dem ganzen Team in Empfang genommen und kann es kaum erwarten, alle Eisbärenfans am Sonntag im Eisbärenkäfig zu sehen.“

„We are very excited having Lorenz with us. He gives us more depth at the big Position for the remainder of the season, and important to help with Hendrik out for the next couple of weeks“, so Eisbären Headcoach Steven Esterkamp über die Neuverpflichtung.

Neue Impulse und Erfahrung – Die Uni Baskets holen Deshon Taylor in ihren Aufbau

Die Uni Baskets Münster haben auf ebenso sportliche wie personelle Probleme im Backcourt reagiert. Nach dem längerfristigen Ausfall des erfahrenen Guards Bo Hodges hat der Zweitligist mit Deshon Davion Taylor einen international erfahrenen Aufbauspieler verpflichtet. Der 29-jährige US-Amerikaner unterschrieb bei den Unistädtern einen Vertrag bis zum Saisonende. Infolge der veränderten sportlichen Ausrichtung im Aufbau wird Julian Larry nicht mehr für die Uni Baskets auflaufen.

Der 1,88 m große Point Guard spielte im Collegebasketball ein Jahr für Kansas City, bevor er 2016 zu Fresno State wechselte. Nach Abschluss seiner College-Laufbahn 2019 startete Deshon Taylor seine Profikarriere bei den Sydney Kings in der australischen National Basketball League (NBL). Weitere Karrierestationen folgten in Neuseeland, Finnland, Ungarn, der Türkei, Israel und zuletzt bei KTB Basket in Finnland. Taylor ist der Cousin des früheren NBA-Spielers Quincy Pondexter und hat einen Sohn.

„Nach reiflichen Überlegungen haben wir uns dazu entschieden, auf der Aufbauposition einen erfahrenen Guard nachzuverpflichten. Deshon Taylor ist gestern in Frankfurt gelandet. Wir arbeiten mit Nachdruck an seiner Spielberechtigung“, erklärte Helge Stuckenholz den Transfer. Die veränderte sportliche Ausrichtung hätte in der Konsequenz erhebliche Auswirkungen auf die Spielzeit des hochveranlagten Julian Larry gehabt.

Der Manager der Uni Baskets erläuterte weiter: „Wir sind deshalb mit Julian und seinem Agenten übereingekommen, seinen Vertrag aufzulösen, damit er an einer anderen Stelle mehr Einsatzzeit bekommen kann. Er ist somit jetzt frei, sich einem neuen Klub anzuschließen. Die Suche hier hat schon begonnen. Wir wünschen Julian sportlich und privat nur das Allerbeste. Wir hoffen sehr, dass er mit seinem unbestrittenen Talent in der Zukunft in der Basketballszene weiter für Furore sorgen wird.“

Der Cheftrainer der Uni Baskets, Götz Rohdewald, ergänzt: „Wir haben Deshon ausgewählt, weil er Erfahrung hat, was in unserer jetzigen sportlichen Situation sehr wichtig ist. Julian ist ein guter Spieler, dem diese leider noch fehlt. Gerade in unserer Situation brauchen wir jetzt jemanden, der schon ein bisschen was gesehen hat.“

Nicht nur dieser Aspekt spielt für Rohdewald eine wesentliche Rolle, sondern ebenso die notwendigen sportlichen Veränderungen wegen des längerfristigen Ausfalls von Guard Bo Hodges. „Wir brauchen auch jemanden, der vielleicht ein wenig ein anderes Profil hat als Julian, weil Bo nicht so schnell wieder zurückkommt. Wir glauben, dass wir auch mehr Scoring-Punch auf der Position brauchen. Deshon hat beides und ist eigentlich ein höherklassiger Spieler, war aber zuletzt ohne Vertrag.“

Deshon Taylor, der die Nummer 21 tragen wird, trifft auf einen alten Bekannten. „Ich kenne Bo noch aus Finnland, wo wir zusammengespielt haben. Er hatte nur Gutes über Münster und die Fans zu berichten. Ich kann es kaum erwarten, meinen Job hier zu starten und dem Team auf jede mögliche Art zu helfen.“

GIESSEN 46ers trennen sich nach nur sechs Partien von Powerforward Abu Kigab

Abu Kigab ist bei den GIESSEN 46ers schon wieder Geschichte. Nach nur sechs Partien in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA haben sich der Altmeister und der 27-Jährige auf eine sofortige Vertragsauflösung geeinigt.

In seinen rund fünf Wochen an der Lahn brachte es der Kanadier mit sudanesischen Wurzeln auf durchschnittlich neun Punkte und fünf Rebounds in 22 Minuten Einsatzzeit. Seinen sportlichen Höhepunkt hatte der Ex-Karlsruher gleich bei seinem ersten Auftritt in Quakenbrück, als ihm bei der 100:107-Niederlage 17 Zähler glückten.

Die Trennung von Abu Kigab kam zustande, da er recht schnell nach der bekanntgewordenen Verpflichtung des Serben Viktor Kovacevic, der ebenfalls auf der Powerforward-Position einsetzbar ist, Abwanderungsgedanken äußerte. Außerdem ließ sich der Mann aus Ontario in dieser Woche überraschend nicht mehr im Training blicken.

„Wir wünschen Abu Kigab auf seinem weiteren Weg alles nur erdenklich Gute“, gab sich 46ers-Geschäftsführer Guido Heerstraß dennoch nicht nachtragend.

 

BG Göttingen verpflichten Wesley Dreamer

Die BG Göttingen hat sich rund einen Monat vor Ende der Wechselfrist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA personell verstärkt. Die Südniedersachsen verpflichten US-Forward Wesley Dreamer. Der 25-Jährige kommt vom tschechischen Champions-League-Teilnehmer ERA Basketball Nymburk in die Universitätsstadt und erhält einen Vertrag bis Saisonende.

Dreamer soll die Lücke füllen, die die Knieverletzung von Kevin Buckingham in den BG-Kader gerissen hat. Nachdem Buckingham weiterhin unter Schmerzen im Knie litt, musste er nun operiert werden und fällt noch mehrere Wochen aus. Dreamer ist bereits in Göttingen eingetroffen und wird in den kommenden Tagen die obligatorischen Medizin-Checks absolvieren.

Der BG-Neuzugang und Strauß kennen sich aus der vergangenen Saison bei den Dresden Titans. Der aus dem US-Bundesstaat Nebraska stammende Basketball-Profi startete seine professionelle Karriere bei den Sachsen und avancierte dort zum Leistungsträger. In 29 Partien stand der 2,01 Meter große Spieler durchschnittlich rund 30 Minuten auf dem Parkett. In dieser Einsatzzeit erzielte er im Schnitt 16,9 Punkte und holte 7,7 Rebounds.

Mit diesen guten Statistiken empfahl sich der Forward für stärkere Klubs und wechselte nach dem Ende der ProA-Saison nach Frankreich, um die Spielzeit bei Le Mans Sarthe zu beenden. Die Franzosen mussten sich im Playoff-Viertelfinale dem Euroleague-Team AS Monaco geschlagen geben. Für Le Mans absolvierte der BG-Neuzugang fünf Partien (16 Minuten/5,6 Punkte/4,4 Rebounds).

Im vergangenen Sommer unterschrieb Dreamer einen Vertrag in Nymburk. Dort kam der 25-Jährige 13-mal in der tschechischen Liga zum Einsatz (20 Minuten/8,2 Punkte/5,0 Rebounds) und sechsmal in der Basketball Champions League (17 Minuten/7,0 Punkte/3,2 Rebounds).

Nach seinem Schulabschluss im Sommer 2019 hatte Dreamer ein Studium an der Northwest Missouri State University in Maryville begonnen und ging dort für die Bearcars auf Korbjagd (NCAA Division II). Bis 2024 absolvierte der Forward 159 Partien und holte zwei NCAA-Meisterschaften (2021 und 2022). In seinem Abschlussjahr kam Dreamer auf durchschnittlich 17,8 Punkte und wurde in der Mid-America Intercollegiate Athletic Association (MIAA)-Conference als Spieler des Jahres ausgezeichnet.

 

Viktor Ziring ist kein „Giant“ mehr

Viktor Ziring wird künftig nicht mehr für die „Riesen vom Rhein“ auflaufen. Beide Seiten haben sich auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der 27-Jährige hat bereits einen neuen Verein gefunden.

Ziring wechselte im Januar 2025 von den GIESSEN 46ers zu den GIANTS. Der Shooting Guard hatte großen Anteil am Aufstieg des deutschen Rekordmeisters von der ProB in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. So erzielte Viktor in der regulären Spielzeit im Durchschnitt 9,8 Punkte pro Spiel und war einer der besseren Scorer im Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Auch in den Playoffs 2025 war der gebürtige Gießener ein immens wichtiger Faktor der BAYER-Korbjäger. So steuerte Ziring beim 74:61-Erfolg bei LOK BERNAU, welcher den Aufstieg für Leverkusen bedeutete, zehn Zähler, vier Rebounds und ebenso viele Assists hinzu. Im bisherigen Saisonverlauf 2025/26 kommt „Vik“ auf 3,3 Punkte bei durchschnittlich 12:03 Minuten pro Begegnung.

„Viktor war mit seiner Rolle in Leverkusen nicht zufrieden und es war für ihn an der Zeit, eine neue Herausforderung zu finden. Für uns war klar, dass wir ihm bei diesem Vorhaben keine Steine in den Weg legen möchten“, erklärt Sportdirektor Hansi Gnad. „Viktor hatte einen gewichtigen Anteil am Aufstieg in die ProB und hat für uns tolle Spiele absolviert. Nichtsdestotrotz ist der professionelle Basketballsport ein Geschäft und so kommt es leider auch zu Trennungen mit Spielern, welche über einen tollen Charakter verfügen.“

Coach Koch stimmt Gnad zu: „Vik hat stets 100 Prozent gegeben und sich im Training nie hängenlassen. Er ist ein Vorzeigeprofi, wie er im Buche steht und von daher wünsche ich ihm für seinen weiteren Karriereverlauf nur das Allerbeste!“