Max Rockmann kommt nach Bernau

Der SSV LOK BERNAU verpflichtet den 32-jährigen Berliner Max Rockmann, der in den letzten zehn Jahren für etliche Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und auch easyCredit BBL auf dem Feld stand. Rockmann kommt vom ProB-Aufsteiger Baskets Wolmirstedt und unterschreibt bei LOK einen Zweijahresvertrag.

Mit dem ProA-erfahrenen Rockmann holen die Bernauer einen weiteren Routinier ins Team, der das junge LOK-Team führen soll. Der 1,98m große Flügelspieler kann variabel eingesetzt werden. Er gilt als guter Schütze und starker Verteidiger. Mit der Rückkehr in seine Heimatstadt Berlin übernimmt der 32-jährige Rockmann auch als Trainer Verantwortung im Jugendbereich bei LOK BERNAU.

Max Rockmann durchlief in seiner Jugend selbst die Basketballschule von ALBA BERLIN. Von 2006 bis 2009 spielte beim damaligen Kooperationspartner TuS Lichterfelde in der zweiten Liga. Er gehörte 2007 auch zu ALBAs erster U19-Mannschaft in der damals neu gegründeten Nachwuchsbundesliga (NBBL). Mit 20 Jahren entschied sich der Berliner für ein Studium in den USA. Für die University of Missouri-Kansas City spielte er in der College-Liga NCAA. Nach nur zwei Jahren kehrte er 2011 nach Deutschland zurück. Phoenix Hagen (damals BBL) nahm den 22-jährigen Rockmann unter Vertrag. Mit den Hagenern schaffte er den Klassenerhalt, wechselte aber eine Etage tiefer in die ProA, wo er in Cuxhaven (2012) und Kirchheim (2013) zum Leistungsträger reifte. Es folgte eine kurze Station in der BBL bei den Crailsheim Merlins, bevor er sich in Hamburg, Würzburg und Heidelberg in der ProA etablierte.

Über die Artland Dragons Quakenbrück kehrte er 2018 nach Kirchheim zurück. Seit 2019 spielte er zuletzt für die Baskets Wolmirstedt in der 1. Regionalliga Nord. Nach dem verpassten Aufstieg in die ProB vor einem Jahr machten die Sachsen-Anhaltiner mit Rockmann im Aufstiegsduell gegen Königs Wusterhausen vor gut zwei Wochen den langersehnten Aufstieg klar.

LOK-Coach René Schilling: „Max passt hervorragend in unser Anforderungsprofil. In den letzten beiden Jahren hatte er in Wolmirstedt eine tragende Rolle gespielt, verfügt dazu über einen enormen Erfahrungsschatz und wird uns als variabler Spieler mit seiner Gefahr von Außen helfen. Darüber hinaus wird er seine Erfahrung auch im Jugendbereich an unsere U16-Spieler weitergeben.“

Max Rockmann: „Ich verfolge die positive Entwicklung des Bernauer Programms schon seit vielen Jahren und bin froh nun ein Teil davon sein zu können. Speziell am Anfang meiner sportlichen Laufbahn habe ich viel von älteren Spielern gelernt und hoffe, dass ich jetzt im Herbst meiner Karriere, in einer ähnlichen Rolle, den jüngeren Spielern etwas von meiner Erfahrung mitgeben kann. Außerdem bin ich dankbar dafür, dass der Verein mir die Möglichkeit gibt, meine Trainertätigkeit zu starten. Ich freue mich auf die neue Saison und viele bekannte Gesichter in der Erich-Wünsch-Halle.“

Quelle: LOK Bernau

Stahl verlängert und gehärtet!

Dresden Titans verlängern mit Forward Julius Stahl | Der 25-Jährige ist bereits seit zwei Jahren bei den Titans und geht nun in seine dritte Saison

Dresden, 10.07.2021 – Die nächste Vertragsverlängerung ist in Sack und Tüten! Forward Julius Stahl wird auch 2021/2022 für die Dresden Titans in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen. Damit geht das 1,97 Meter große Kraftpaket in seine dritte Saison mit den Blau-Weißen und markiert, nach Arne Wendler sowie Daniel Kirchner, die dritte Vertragsverlängerung in Dresdens Saisonpause.

Der 25-Jährige schloss sich den “Elberiesen” 2019 an, lieferte in seiner ersten Spielzeit in 22 Partien sechseinhalb Zähler bei knapp 40 Prozent aus dem Feld ab. Letzte Saison dann die klare Leistungssteigerung: In der regulären Saison knapp acht, in den Playoffs fast 10 Punkte pro Spiel! Gegen die BSW Sixers legte Stahl in den Playoffs mit 19 Punkten sogar einen neuen Karrierebestwert in der ProB auf.

Doch der gebürtige Berliner sieht sich noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung, möchte über den Sommer an seinem Wurf arbeiten, von außen konstanter treffen und seinem Team weiterhin als verlässliche Offensivoption helfen. „Wir haben noch eine Rechnung offen von letzter Saison, wollen unser höchstes Ziel erreichen.“ Die Konstanz der Mannschaftszusammenstellung sieht Stahl dabei als entscheidenden Vorteil: „Der Großteil des Teams geht jetzt in die dritte gemeinsame Saison. Wir kennen uns, verstehen uns, haben zusammen Spaß. Ich freue mich,  ein weiteres Jahr Teil davon zu sein.“

Zudem fühlt sich der Sportmanagement-Student (Fernstudium) pudelwohl in seiner Wahlheimat Dresden: „Ich mag die Stadt, den Verein und unsere Fans. Hoffentlich können wir kommende Saison dann auch endlich wieder vor Publikum in der Margon Arena auflaufen!“

Quelle | Foto: Dresden Titans

Kadernews: Die „Coaching-Zone“ der scanplus baskets Elchingen

Dario Jerkic, der den scanplus baskets Elchingen über viele Jahre hinweg als Coach seinen Stempel aufgedrückt hat und dank seiner Expertise und seines internationalen Netzwerks stets ein Garant für Erfolge und die wichtige Team-Chemie war, ist weiterhin der Sportliche Direktor. Zudem hat Dino Erceg hat seinen Vertrag für die Saison 2021/22 als Head Coach des Profi-Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterschrieben. Mit ganzem Herzen, denn „wenn man als Trainer arbeiten will, kann man kaum einen besseren Platz als Oberelchingen finden. Hier wird auch im ganzen Umfeld um das Team sehr professionell, mit viel Sachverstand und ebenso viel Leidenschaft gearbeitet. Die besten Bedingungen, um in seinem Trainerjob immer besser zu werden.“ Ziele für die kommende Saison kann Dino Erceg zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht realistisch formulieren, den Teamgeist stellt er ab er klar in den Fokus: „Das Ziel muss immer sein, besser zu werden – die Spieler, die Trainer, das Team. Es geht also auch darum den Boden zu bereiten, auf dem eine ganz besondere Chemie entstehen kann, denn diese braucht ein neu zusammenwachsendes Team. Dafür werden wir alles tun.“

Unterstützt wird der junge Trainer in der kommenden Saison von Muamer Taletović, der in seiner Zeit als Spieler bei etlichen Topvereinen und in der Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina von 1994 bis 2010 als Shooting Guard überzeugen konnte, um dann seine Karriere als Trainer zu starten. Taletović, der die Trainerlizenz der FIBA erworben hat, coachte in der Vergangenheit unter anderem die Wiha Panthers Schwenningen und Schwäbisch Hall Flyers. Der 45-Jährige hat sich aber auch als Talentförderer oder als Individualtrainer für Spieler wie den FC Bayern-Star Nihad Đedović einen Namen gemacht. Dino Erceg freut sich bereits jetzt auf das Zusammenspiel mit dem bosnischen Kollegen, denn „ein Fachmann mit dieser Erfahrung und solchen Qualitäten kann nur eine Bereicherung für die scanplus baskets Elchingen sein.“

Außerdem an Bord bleibt Domagoj Kanaet, der die Spieler als Athletik-Trainer wie in der vergangenen Saison körperlich fordern und fit halten wird. In der Regionalliga-Saison war er trotz seiner Verletzungshistorie nach anderthalb Jahren ohne Spiele wieder auf dem Feld gestanden und das mit viel Lust am Ball. Der Körper fordert nun aber nach spannenden Jahren als Spitzenspieler in Kroatien seinen Tribut, und der 27-jährige wird sich fortan darum kümmern, dass die Athletik seiner scanplus baskets-Schützlinge auf dem höchsten Level ist.


Auch das ProB-Team selbst nimmt immer mehr Gestalt an, ein großer Teil des Kaders steht bereits fest und wird in Kürze vorgestellt.

Quelle: scanplus baskets Elchingen

Nachwuchstalent Ralph Hounnou wechselt ins Rheinland

19-Jähriger erhält Doppellizenz für Telekom Baskets Bonn und Dragons Rhöndorf

Doppellizenz-Neuzugang für das Bonn/Rhöndorfer Kooperationsprogramm: Nachwuchstalent Ralph Hounnou wechselt aus dem Schwabenland ins Rheinland. Ausgestattet mit einem Zweijahresvertrag soll der 1,92 Meter große Aufbauspieler in der kommenden Spielzeit 2021/2022 sowohl für die Telekom Baskets Bonn in der easyCredit BBL als auch für Kooperationspartner Dragons Rhöndorf in der ProB Nord auflaufen.

In der vergangenen Saison gehörte Hounnou zum Kader der MHP RIESEN Ludwigsburg, kam aufgrund seines nicht-deutschen Passes damals aber noch nicht zum Einsatz in der deutschen Beletage. Mittlerweile hat Hounnou den deutschen Pass erhalten und besetzt somit keinen Ausländerspot mehr. Er soll als elfter Mann fest zum Bundesliga-Kader gehören und gleichzeitig wichtige Spielpraxis in Rhöndorf sammeln.

Per Doppellizenz sollte Hounnou in der abgelaufenen Spielzeit in der 1. Regionalliga Südwest für BSG Basket Ludwigsburg und darüber hinaus in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (U19) für Porsche BBA Ludwigsburg auflaufen. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte er leider nur einen Pflichtspieleinsatz in der Regionalliga verbuchen, bei dem er mit 13 Punkten und vier Assists sein Talent andeuten konnte. Daher brennt Ralph nun nach einem Jahr, was durch Corona bedingt kaum Spielpraxis bot, darauf, bei Kooperationspartner Dragons Rhöndorf viel Spielzeit zu sammeln und sich darüber hinaus für Einsätze bei den Baskets in der Bundesliga zu empfehlen: „In der nächsten Saison möchte ich so viel Spielpraxis und Erfahrungen sammeln, wie möglich. Außerdem will ich von Tuomas Iisalo und meinen Teamkollegen viel lernen und endlich zeigen, was ich kann.“, freut sich Hounnou bereits auf das Rheinland.
„Ralph ist ein junger Spieler, der aus einem guten Ludwigsburger Programm kommt. Er wird in Bonn gute Entwicklungsmöglichkeiten haben durch das Training mit der Bundesliga-Mannschaft und wertvolle Spielminuten mit Rhöndorf in der ProB. Am Ende werden aber unsere Team-Situation und Ralphs Entwicklungsfortschritte über seine genaue Rolle in der nächsten Saison entscheiden.“, erklärt Baskets-Trainer Iisalo seine Pläne mit Hounnou. Und er ergänzt: „Wie bei allen jungen Spielern sind die wichtigsten Voraussetzungen die Qualität der täglichen Arbeit, sowie der Wille zu lernen und alles zu geben.“
Vor seiner Zeit in Ludwigsburg spielte der in Berlin geborene Hounnou in München und Weißenfels. Bei den BSW Sixers, dem Kooperationsteam des SYNTAINICS MBC, sammelte er in der Saison 2018/2019 bereits ProB-Erfahrung in 22 Saisonspielen mit knapp zwölf Minuten Einsatzzeit pro Spiel. Bei einigen Lehrgängen der deutschen Jugendnationalmannschaften sowie dem Adidas Next Generation Tournament (ANGT) im Januar 2020 konnte Hounnou in der Vergangenheit Eindruck hinterlassen. Beim ANGT zeigte er mit durchschnittlich 15 Punkten, 4,3 Rebounds und 1,8 Assists starke Auftritte.
In Rhöndorf freut sich derweil Trainer Julius Thomas darüber, dass sich „mit Ralph ein sehr großes Nachwuchstalent für unser Bonn/Rhöndorfer Programm entschieden hat. Ralph ist sehr hungrig und hat hohe Ambitionen, weshalb er perfekt in unsere Reihe von jungen, aufstrebenden Spielern passt.“
Der aktuelle Kader der Dragons Rhöndorf: Bruno Albrecht, Marek Mboya Kotieno, Nikola Petojevic, Ousmane Ndiaye, Nicolas Buchholz, Paul Albrecht, Esli Edigin, Ralph Immacule Hounnou
Profil

Name:Ralph Immacule Hounnou
Geburtstag:16.01.2002
Größe:192 cm
Gewicht:87 kg
Position:PG
Nationalität:deutsch

Stationen

seit 2021:Telekom Baskets Bonn
2020 – 2021MHP RIESEN Ludwigsburg / BSG Basket Ludwigsburg
(1. Regionalliga)
2019 – 2020:MTSV Schwabing (1. Regionalliga)
2017 – 2019BSW Sixers Sandersdorf / (ProB Nord/1.
Regionalliga

Quelle: Dragons Rhöndorf

Foto: Gerd Käser

Malte Delow unterschreibt Vierjahresvertrag bei ALBA // Lorenz Brenneke wechselt nach Frankfurt

Malte Delow hat bei ALBA BERLIN seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Seit 2017 kam der 20-jährige Berliner auch bei LOK BERNAU in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zum Einsatz. Delow wird auch weiterhin mit Doppellizenz ausgestattet und kann für die Bernauer spielen. Lorenz Brenneke zieht es dagegen zu den FRAPORT SKYLINERS nach Frankfurt, wo der Berliner einen Zweijahresvertrag erhalten hat.

Malte Delow steht geradezu exemplarisch für das nachhaltige Jugendprogramm von ALBA BERLIN: Mit elf Jahren wechselte der gebürtige Berliner vom Fußball zum Basketball und warf unter dem Nachwuchscoach Marius Huth seine ersten Körbe für den Verein. Über die U12- und U14-Teams spielte er sich in den Kader von ALBAs JBBL-Mannschaft und wurde 2017 mit seinen Teamkollegen Deutscher Meister in der U16. Im Jahr darauf gewann er den Titel auch mit der U19 und stand dabei in seiner ersten NBBL-Saison direkt in der Starting-Five des Teams, das sich im Finale gegen Vechta durchsetzte.

Seit der Saison 2017 kam Delow im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA und LOK BERNAU mit einer Doppellizenz auch in der ProB zum Einsatz und entwickelte sich dort zu einem der Leistungsträger des Teams. In seinen acht ProB-Spielen der vergangenen Saison legte er in rund 28 Minuten Spielzeit pro Partie 11,8 Punkte, 6,6 Rebounds, 2,5 Assists und 1,5 Steals auf. Mehr Spiele für Bernau wurden es nicht mehr, weil sich Delow mittlerweile auch in ALBAs Profiteam etablierte. Nach 2020 gewann Delow mit ALBA auch in diesem Jahr die Deutsche Meisterschaft.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Dieser vierjährige Profivertrag ist Maltes erster Schritt auf der höchsten Stufe seiner Karriere. Wir alle im Verein sind sehr froh darüber, nicht zuletzt weil seine beeindruckende Entwicklung ein weiterer Beleg unseres erfolgreichen Jugendprogramms ist. Die Coaches, Athletiktrainer, Physiotherapeuten, Sportpsychologinnen und alle in der Jugendabteilung können stolz sein auf das, was sie mit Spielern wie Jonas Mattisseck, Tim Schneider, Franz Wagner und jetzt Malte Delow erreicht haben. Malte hat sich mit viel Fleiß und großem Einsatz seinen Platz im Profiteam erkämpft. Und wir freuen uns sehr darauf, ihn die nächsten vier Jahre auf seinem Weg zu einem starken Profispieler zu begleiten.“

ALBA-Assistenztrainer Sebastian Trzcionka: „Ich kenne Malte, seit er etwa 14 Jahre alt war und bei uns in der JBBL gespielt hat. Schon damals lag sein Talent vor allem darin, Spielsituationen schnell zu erkennen. Alle Coaches, die ihn eingesetzt haben, waren immer davon begeistert, dass Malte gute und richtige Entscheidungen trifft und kaum Fehler macht. Als er als schmaler 17-Jähriger zum ersten Mal im Herrenbereich bei LOK BERNAU mitgespielt hat, hat er mangelnde Physis sofort durch Spielverständnis ausgeglichen: Er wusste, wohin er laufen muss und wie er seine Mitspieler am besten einsetzen kann. Es freut mich sehr, dass er jetzt einen Profivertrag hat.“

LOK-Coach René Schilling: „Es ist schön zu sehen, dass die beiden Jungs den nächsten Schritt in die Bundesliga machen und der Weg unserer Kooperation mit ALBA BERLIN sehr gut funktioniert. Malte und Lorenz knüpfen somit nahtlos an die vorherige Generation mit Bennet Hundt und Jonas Mattisseck an. Vor allem auch für Lorenz freut es mich. Ich wünsche ihm in Frankfurt alles Gute und denke, dass er dort ganz sicher seinen Weg gehen wird.“

Der 21-jährige Lorenz Brenneke entwickelte sich seit 2018 im Bernauer ProB-Team ebenfalls zu einem Leistungsträger. Er begann vor zehn Jahren im ALBA-Nachwuchsprogramm und gewann 2018 an der Seite von Malte Delow, Jonas Mattisseck und Krešimir Nikić die Deutsche Meisterschaft in der NBBL. Seit der Saison 2018/19 spielte Brenneke als Doppellizenzspieler auch im Kader von LOK BERNAU und zählte insbesondere in der zurückliegenden Saison mit 13,8 Punkten und 8,3 Rebounds pro Partie zu den Leistungsträgern.

Auch Lorenz Brenneke hat vor wenigen Tagen seinen ersten Profivertrag unterschrieben und wird künftig für Frankfurt in der Bundesliga spielen. Der SSV LOK BERNAU wünscht Lorenz alles Gute für die Zukunft!

Quelle: LOK Bernau

Foto: LOK Bernau

Vincent Hennen wechselt zum KIT

Mit Vincent Hennen bekommen die Wizards einen talentierten Flügelspieler mit Pro A-Erfahrung. Letztes Jahr hat  Vincent noch bei den Römerstrom Gladiators Trier in der Pro A gespielt und kann regelmäßige Einsätze vorweisen. Der 20-jährige, 187 cm große Shooting Guard wird auch direkt mit seinem Sportstudium am Institut für Sport und Sportwissenschaft am KIT  beginnen und sich damit unmittelbar in unseren College-Charakter einleben.

„Mich freut es sehr, dass sich der Vincent für unser Projekt entschieden hat. Mich freut es darüber hinaus umso mehr, dass unser Projekt, das Leistungssport direkt und effektiv anbindet, für immer mehr Aufmerksamkeit sorgt.  Eine sinnvolle Kombination, die immer mehr von den Spielern erkannt und anerkannt wird. Wir verbessern uns auf beiden Ebenen sehr und Spieler wie Vincent sind ein Beleg dafür!“, so Manager Seatovic

„Ich bin überglücklich mit dem Wizards ein Team gefunden zu haben, bei dem ich Basketball auf professionellem Niveau mit einem Präsenzstudium vereinbaren kann.

Unter diesen Top-Bedingungen hoffe ich basketballerisch den nächsten Schritt gehen zu können. Ich freue mich auf Karlsruhe und die gemeinsame Zukunft mit den Wizards.“

Vincent Hennen ist ein sehr guter Schütze mit einer sehr guten Spielübersicht und er ist außerdem ein echter Teamspieler. Daneben kann er auch problemlos als Aufbauspieler eingesetzt werden und bringt hierzu sehr viel Energie mit. Wir freuen uns auf die  kommende Saison mit Vincent!

Quelle: Arvato College Wizards

Foto: RÖMERSTROM Gladiators Trier

Marius Stoll bleibt den Uuulmern treu

Point Guard Marius Stoll verlängert seinen Vertrag für die kommende Saison mit einer Doppellizenz für das ProB OrangeAcademy Team und den Profikader von ratiopharm ulm. 

Seine Führungsrolle in der OrangeAcadamy und die selbstbewussten Auftritte in der BBL hatten Begehrlichkeiten in der ProA geweckt. Marius Stoll hat sich aber dazu entschieden, ein weiteres Jahr in Orange zu spielen. Damit stehen nun gemeinsam mit Chrissi Philipps, Moritz Krimmer und Nico Bretzel insgesamt vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im BBL Kader für die kommende Saison.

In der abgelaufenen Saison kam Marius auf fünf Einsätze in der BBL und 25 Spiele in der ProB. Als Kapitän führte er die OrangeAcademy in die Playoffs. Seine Statistiken (7,4 Punkte, 5,4 Assists in 24 Minuten) deuten indes die Bedeutung des 21-jährigen für den Erfolg der jungen Uuulmer nur an – OrangeAcademy Trainer Anton Gavel über seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld: „Seine spielerischen Fähigkeiten, vor allem aber auch seine Leader-Qualitäten und seine Erfahrung, auf und abseits des Feldes, helfen nicht nur der Mannschaft, sondern auch einzelnen jungen Spielern auf dem Weg zum nächsten Level. Deshalb freuen wir uns außerordentlich, dass Marius seine Karriere bei uns in der OrangeAcademy und bei ratiopharm ulm in der BBL fortsetzt.“

Foto: Harry Langer

Quelle: OrangeAcademy Ulm

„Perfekte Möglichkeiten“: Moritz Hübner bleibt ein Kangaroo!

Wenn er mit allem was er hat zum Korb zieht, ist man als Verteidiger gut beraten, aus der Bahn zu gehen. Es sei denn, man möchte auf einem Poster landen. Auf einem unvorteilhaften Poster, das Moritz Hübner bei einem krachenden Dunking über den Defender zeigt. In der vergangenen Spielzeit durften die Fans der Iserlohn Kangaroos  im Livestream mehr als eine dieser spektakulären Aktionen von ihm feiern. Und das dürfen sie – hoffentlich auch live – in der Saison 2021/22. Denn „Big Moe“ bleibt Teil der Waldstadt-Basketball-Familie!

Moritz Hübner kann springen. Und brutal finishen. Doch wird es seinem Talent und seiner Vielseitigkeit nicht gerecht, ihn auf seine spektakulären Abschlüsse zu reduzieren. Moritz Hübner ist mehr als ein Dunker. Er war und ist durch seine Mischung aus Fähigkeiten und Wesen ein ganz wichtiger Teil der Kangaroos-Mannschaft. „Ich habe riesengroße Lust darauf, mit diesem Team mehr zu erreichen als in der vergangenen Saison“, sagt Hübner.

Das heißt: Die zweite Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sind für ihn das Minimalziel. „Wir haben schon im letzten Jahr alle an einem Strang gezogen. Jetzt kennen wir uns alle ein bisschen besser, wissen, was wir voneinander erwarten können – und ich denke , dass unsere Teamchemie so überragend war, dass es kaum zu steigern ist.“, so der 24-Jährige.

Sein Highlight im ersten Jahr mit den Kangaroos, neben dem „übertrieben guten Zusammenhalt“, waren die Auswärtsfahrten: „Es hat einfach unglaublichen Spaß gemacht, mit den Jungs unterwegs zu sein. Und da das Teamleben außerhalb der Halle durch die Pandemie quasi nichts existent war, waren es halt die Auswärtsfahrten, die die Saison besonders gemacht haben.“

Letztlich hat er sich aber auch für ein weiteres Jahr im Trikot der Kangaroos entschieden, weil er in Iserlohn „perfekte Möglichkeiten“ vorfindet, um den Sport und sein BWL-Studium zu kombinieren. „Außerdem wollte ich einfach mal ankommen. Und dabei hat mir das Umfeld in Iserlohn sehr geholfen. Ich fühle mich hier sehr wohl“, erklärt der Flügelspieler. Außerdem will er die Fans der Kangaroos davon überzeugen, dass er noch mehr kann, als er in der abgelaufenen Saison schon gezeigt hat. „Ich habe meine Rolle nicht so ausgefüllt, wie ich es mir selber vorgestellt habe. Das möchte ich ändern“, so der Zweimeter-Mann.

Dabei spricht er nicht gar nicht von persönlichen Statistiken. „Die sind mir relativ egal. Ich möchte für die Mannschaft tun, was auch immer nötig ist, um gemeinsam erfolgreich zu sein“, sagt Hübner. Und Headcoach Dennis Shirvan traut er zu, der Mannschaft das nötige Feintuning zu verpassen. Was er sich außerhalb des Platzes für das zweite Jahr in der Waldstadt wünscht, ist schnell erklärt: „Die Pandemie war eine mentale Belastung. Es war schwierig, den Fokus permanent zu halten, weil nie genau gesagt werden konnte: so läuft’s jetzt. Ich wünsche mir ein bisschen mehr Normalität.“

Den Sommer nutzt er dazu, sich noch besser in Form zu bringen. Er will sein Gewicht „qualitativ verbessern“, sagt er. Und ist deshalb in engem Austausch mit Athletikcoach Dennis Konrad-Werner. 

„Moritz war und ist ein ganz wichtiger Baustein in unserer Planung. Er ist hoch talentiert, durch seine Vielseitigkeit flexibel einsetzbar und hat sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Moritz kann und soll einer unserer Anführer auf dem Feld werden. Und ich bin überzeugt davon, dass er hier in Iserlohn, an der Seite seines Teams, eine großartige Saison spielen wird“, sagt Kangaroos-Coach Dennis Shirvan.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, 

#8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #11 Moritz Hübner, #15 Linus Trettin, #17 Alexander Möller, #19 David Pavljak, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Foto: Max Winkler

Kroatischer Flügelspieler für den SC Rist

Ob 4 oder 3, ob 3 oder 4: Martin Jelic kann beides. „Er gibt uns noch ein Stück mehr Variabilität“, freut sich Christoph Roquette über die Vielseitigkeit des Kroaten, der aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld nach Wedel wechselt. Der 21-jährige und 1,98 Meter große Flügelspieler war in der zurückliegenden Saison drittbester Punktesammler (durchschnittlich 9,8 pro Spiel) der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers), die in der Hauptrunde der ProB Nord Vierter wurde.

Zu den ausschlaggebenden Faktoren, die zur Verpflichtung des Kroaten führten, gehörten laut Roquette dessen junges Alter, seine Entwicklungsfähigkeit, seine Stärken in der Verteidigung und beim Distanzwurf. „Wir haben uns früh mit Martin beschäftigt, wir kennen ihn und wissen, was wir von ihm bekommen. Und er kennt die Liga“, sagt der Sportliche Leiter des SC Rist. „Ich glaube, der Spielstil bei uns wird ihm sehr entgegenkommen“, so Roquette. „Man sieht, dass er in Sandersdorf in einem etwas anderen Spielsystem bisher gespielt hat und seine Minuten auch bisher sehr dosiert waren – zwar gesteigert, aber immer sehr dosiert. Ich glaube, allein in dem Bereich kann man ihn noch mehr fordern und auch dadurch fördern. Er soll bei uns eine größere Rolle haben“, sagt Stephan Blode. „Martin ist ein Spieler, der sich Jahr für Jahr in kleinen, aber sichtbaren Schritten gesteigert hat“, so der Rist-Trainer. In seiner bisherigen Tätigkeit als Assistenztrainer und der damit einhergehenden umfassenden Beschäftigung mit den gegnerischen Mannschaften fiel Jelic dem Wedeler Coach ins Auge. „Wir freuen uns auf einen sehr hart arbeitenden, talentierten, jungen Mann, der aber auch schon Erfahrung in der Liga hat, und das ist dabei auch das Schöne“, sagt Blode.

Ist Jelic mit 21 noch zu den Talenten zu zählen? „Wir reden hier über einen jungen Mann, der schon Basketball-Erfahrung aus seinem Heimatland hat, aus seinem Heimatland weggegangen ist und sich zwei Jahre in Sandersdorf behauptet hat. Da würde ich das biologische Alter erst einmal in Klammern setzen und einfach sagen: ‚Der hat im Leben basketballerisch schon einiges erlebt‘. Damit ist er für uns automatisch ein Spieler, der Führungsaufgaben übernehmen soll und das auch kann“, so der Wedeler Trainer.

SC Rist 2021/22 (bisheriger Stand): Aurimas Adomaitis, Hendrik Drescher, Linus Hoffmann, Martin Jelic, Yngve Jentz, Moritz Kröger, Gabriel Kuku, Leif Möller, Simonas Paukste, Ole Schrader.

Quelle: SC Rist Wedel

Aus Thüringen ins Rheinland: Robert Merz wird ein „Gigant“!

Der fünfte Neuzugang für den Rekordmeister in 2021/22 ist fix: Die BAYER GIANTS Leverkusen verpflichten Robert Merz, der zuletzt für die Basketball Löwen Erfurt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf Punktejagd ging.

Nach dem feststehenden Abgang von Valentin Blass (wir berichteten) suchten die Verantwortlichen der „Giganten“ nach einem deutschen Akteur, der als Flügelspieler agieren kann. Dabei ist man auf Robert Merz gestoßen, der zuletzt noch in der ProB auflief und trotz seines jungen Alters von 21 Jahren auf hohen Niveau zu überzeugen wusste.

Robert, geboren am 21. Februar 2000 in Berlin, hat eine bis hierhin abwechslungsreiche Karriere hinter sich. Der Small Forward spielte in seiner Jugend u.a. für den MTV Ingolstadt, den TSV Jahn Freising, die Internationale Basketball Akademie München, sowie den FC Bayern München Basketball, bevor er sich im Sommer 2018 den Nürnberg Falcons BC anschloss. Bei den Franken sammelte Merz vorrangig Spielzeit in der NBBL und wurde dort zum absoluten Leistungsträger. Für den NBC erzielte Robert in der U19-Bundesliga im Durchschnitt bockstarke 17,6 Punkte pro Spiel. Dies blieb auch dem Falcons-Trainerduo Buzas Vytautas und Ralph Junge nicht verborgen, die dem Hauptstädter zu seinen ersten vier Einsätzen in der ProA verhalfen. Doch nach der Saison suchte Merz eine neue Herausforderung, um sich im Seniorenbereich zu etablieren. 2019/20 heuerte er bei den Basketball Löwen aus Erfurt an. Mit erst 19 Jahren auf dem Buckel wurde Robert zu einem wichtigen Rotationsspieler des Klubs. Sein Drive zum Korb und sein guter Mitteldistanzwurf machten es seinen Gegner schwer, ihn auszurechnen. In insgesamt 21 Saisonspielen markierte der Forward 7,0 Punkte pro Partie. Folgerichtig verlängerten die Thüringer den Vertrag mit ihm und Merz legte in der vergangenen Spielzeit noch eine Schippe drauf. Zwar landeten die Löwen mit einer Bilanz von lediglich vier Siegen bei 18 Niederlagen auf dem letzten Rang der Südstaffel, doch persönlich lief es für Robert unter Headcoach und Ex-GIANT Uvis Helmanis sehr gut. In insgesamt 13 Begegnungen scorte unser Neuzugang zehn oder mehr Punkte. 2021 endete für den Youngster mit Mittelwerten von 11,5 Zählern und 2,8 Rebounds pro Partie.

Nun schlägt der 21-Jährige seine Zelte im Rheinland auf. Die Vorfreude auf die GIANTS wächst von Tag zu Tag: „Ich habe mit vielen Menschen über den Standort Leverkusen gesprochen und diese wussten nur Positives zu berichten. Schnell habe ich die Überzeugung gewinnen können, dass BAYER für mich genau der richtige Schritt in meiner Karriere ist“, so Merz. „Nach der tollen Saison 2020/21 möchte ich natürlich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir auch künftig erfolgreich auf dem Feld sind. Dafür werde ich selbstverständlich hart arbeiten und alles geben.“
GIANTS-Assistenztrainer Jacques Schneider beschreibt den Neuzugang wie folgt: „Robert ist ein Spieler, den wir schon längere Zeit beobachten. Er hat in Erfurt eine gute Saison gespielt, was seine individuellen Statistiken belegen. Auch wenn die Basketball Löwen nicht zu den besten Mannschaften der Liga gehörten, hat Merz seinen Status als Leistungsträger eines ProB-Teams durchaus belegen können. Für ihn ist ein Wechsel in die ProA der nächste logische Schritt und wir sind sehr gespannt darauf, wie er sich in der zweithöchsten Spielklasse macht. Der Trainerstab traut Robert dieses Leistungslevel ohne Weiteres zu. Unser Programm ist genau das Richtige, um einen jungen Spieler wie ihn in Sachen Athletik, individuelle Technik und Taktik weiterzubringen. Ich freue mich sehr, mit einem so sympathischen und vor allem hungrigen Kerl wie ihn in Zukunft zusammenzuarbeiten.“

Robert Merz ist auch für die Zweitvertretung des TSV Bayer 04 Leverkusen spielberechtigt. Wie Melvin Jostmann und Lennard Winter gilt der Hauptfokus allerdings den GIANTS in der ProA.

Insgesamt sind nun zwölf Akteure für den 14-maligen Deutschen Meisters in 2021/22 spielberechtigt. Aktuell steht die Verpflichtung des letzten Importspielers im Vordergrund. Mit einem Kandidaten sind die Vertragsgespräche weit fortgeschritten, so dass die Verantwortlichen hoffen, dass zeitnah eine Einigung erzielt werden kann. Auch der Vorbereitungsplan 2021 ist in den letzten Zügen. Fest steht, dass die GIANTS definitiv ein Heimspiel gegen die VOO Lüttich Basket (1. Liga Belgien) vor Zuschauern austragen werden. Selbstverständlich halten wir unsere Fans auf den Sozialen Kanälen und unter www.giants-leverkusen.de auf dem neusten Stand.

Kader der BAYER GIANTS Leverkusen (Stand: 07.07.2021): Robert Merz, Dennis Heinzmann, Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Robert Merz
Geburtsdatum: 21. Februar 2000
Geburtsort: Berlin
Nationalität: Deutsch
Position: Shooting Guard / Small Forward
Größe: 1,98 Meter
Gewicht: 92 Kilogramm
Trikotnummer: #2
GIANT seit: 2021
Letzte Vereine: Basketball Löwen Erfurt (2019 bis 2021), Nürnberg Falcons BC (2018/19)
Statistiken 2020/21 (Erfurt, ProB-Süd): 11,5 Punkte und 2,8 Rebounds pro Spiel

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Foto: Basketball Löwen Erfurt