Vorberichte ProA Spieltag 17

23.01.2021 17:00 Uhr Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven

Seit dem 12. Dezember 2020 haben die Tigers Tübingen kein Heimspiel mehr bestritten. Durch die Umfunktionierung der heimischen Paul Horn-Arena zum Impfzentrum waren bis auf weiteres keine Heimspiele mehr in Tübingen möglich.

Am Samstag treffen nun zwei der besten Offensiven der ProA aufeinander. Sowohl die Unistädter (87,4 ppg) wie auch die Gäste aus Bremerhaven (92,3 ppg) konnten in dieser Saison unter Beweis stellen, dass sie wissen, wo der gegnerische Korb steht. Zudem haben beide Teams kräftezehrende Wochen hinter sich. Während die Tigers sieben Spiele am Stück in fremder Halle bestreiten mussten, waren es bei den Eisbären sogar deren acht. Das Team der Eisbären ist in der Breite sehr gut aufgestellt. Angeführt wird das Team von Curtis Davis III mit 20,4 Punkten und 4,2 Rebounds, gefolgt von den beiden deutschen Kräften Kevin Yebo (11,4 ppg, 3,8 rpg) und Maximilian Ugrai (11,1 ppg, 4,2 rpg).

Mit Armani Moore gelang den Eisbären unter der Woche eine spektakuläre Nachverpflichtung. Für den nur 1,93 Meter großen und 100 Kilogramm schweren Forward ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Bereits in der Saison 2018/2019 stand der mittlerweile 26-Jährige im Kader der Bremerhavener – damals aber noch in der BBL. In Basketballkreisen ist Moore kein Unbekannter. Der Basketballweltenbummler ging bereits für Oldenburg erfolgreich auf Korbjagd. Head Coach Danny Jansson über den Gegner: „Wir treffen wieder auf ein Team, das über eine hohe individuelle Qualität verfügt. Hoffentlich treten wir ähnlich stark wie in Rostock auf und wachsen über uns hinaus. Solang wir unserem Spielstil treu bleiben, konzentriert spielen und die Fehlerquote geringhalten, können wir jedes Team der Liga schlagen.“ Personell steht bei den Tigers noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Kapitän Enosch Wolf. Besnik Bekteshi (Sprunggelenk) und Matti Sorgius (Fuß) fallen weiter aus.

23.01.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Uni Baskets Paderborn

Die Basketballer der Kirchheim Knights treffen am kommenden Samstag auf Paderborn. Im zweiten Spiel der Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2020/21, wollen die Ritter ihre seit sechs Spielen anhaltende Siegesserie weiter ausbauen. Das Hinspiel verloren die Kirchheimer knapp.

Ab diesem Spiel zeigten die Schwaben ein verändertes Gesicht. Unbedingter Siegeswille und aggressive Defensive prägen seitdem die Auftritte der Knights. Das Resultat seitdem, sind sechs Siege in Serie und eine Platzierung unter den besten Teams der Liga. Nun treffen die Kirchheimer erneut auf die Paderborner und sinnen auf eine Revanche. Im Kader der Paderborner gab es zuletzt eine wesentliche Veränderung. Center John Bryant wechselte in die BBL nach Gießen. Der zuletzt verletzte Center Tom Alte kehrte wieder ins Team zurück und übernahm seine ursprüngliche Rolle. Mit 14,8 Punkten führt er das interne Punkteranking an. Gemeinsam mit dem ehemaligen Ritter Ivan Buntic bildet Alte das Center Duo der Baskets. Denker und Lenker im Team von Coach Steven Esterkamp ist Drew Cushingberry.

Paderborn hat viele Stärken. Ihre Guards sind sehr kreativ und attackieren gerne. Der Ball läuft schnell durch ihre Reihen und sie machen es der Verteidigung sehr schwer. Sie verwandeln hochprozentig aus der Distanz. Wir werden sehr physisch spielen müssen. Das wird ein schwieriges Spiel,“ ist sich Perovic sicher.

23.01.2021 18:00 Uhr Science City Jena vs. wiha Panthers Schwenningen

Mit drei Spielen binnen acht Tagen bleibt den wiha Panthers in dieser Woche wenig Zeit zur Regeneration. Nach dem Auswärtssieg bei den Artland Dragons an vergangenen Samstag und dem Heimsieg über das Team Ehingen Urspring am Mittwoch steht für die Doppelstädter am Samstag ein schweres Auswärtsspiel bei Science City Jena an.

Während die Thüringer am zurückliegenden Samstag ihre erste Niederlage im Basketball-Jahr 2021 verkraften mussten, als man dem Favoritenschreck aus Kirchheim mit 79:87 unterlag. Das Team von Headcoach Frank Menz muss am Samstag wieder Rhythmus aufnehmen um in die Erfolgsspur zurückzufinden. Science City trifft dabei auf einen äußerst unbequemen Kontrahenten, der nach dem Abgang seines mannschaftsinternen Topscorers Shaun Willet (18.3 PpG, 9.5 RpG) noch ein Stück weit unberechenbarer geworden ist.

Jena verfügt über einen tiefen Kader, der sich aus einem starken Gerüst deutscher Spieler und hochklassiger Amerikaner zusammensetzt. Aktuelle Topscorer der Universitätsstädter sind die beiden deutschen Big Man Robin Lodders (14,2 Punkte) und Julius Wolf (13,5 Punkte). Nach der schweren Verletzung von US-Guard Demarcus Holland ist es Jena gelungen, mit Kasey Hill einen Aufbauspieler zu verpflichten, der in der Vorsaison bei Bremerhaven zu den besten Aufbauspielern der Liga zählte. Zudem steht mit Zamal Nixon ein erfahrener Guard im Aufgebot, der im Sommer noch mit Ludwigsburg bis ins Finale der Basketball Bundesliga vorstieß.

Im Hinspiel kassierten die wiha Panthers beim 60:85 ihre höchste Saisonniederlage. Das erste Duell beider Mannschaften wurde vor allem durch die starke Verteidigungsleistung der Thüringer in der zweiten Halbzeit geprägt. Doch auch die wiha Panthers haben sich in den letzten Wochen in der Defensive enorm verbessert. Am Samstag kommt es in der Jenaer Sparkassen-Arena zum Duell der beiden besten Defensivmannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

23.01.2021 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. MLP Academics Heidelberg

Der Blick auf die Stats in dieser Saison zeigen, dass die Rollen klar verteilt sind: Hier eine Hagener Mannschaft, die insbesondere im Rebounding zuletzt Lehrgeld zahlen musste und nach mehrwöchiger Quarantäne mitten in der Saison immer noch nicht bei 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit ist. Dort die Heidelberger, die bislang kaum eine Blöße gezeigt haben und ihrer Mitfavoritenrolle um den Aufstieg gerecht wurden. Bei zehn Spielen haben die MLP Academics bislang gerade einmal zwei Niederlagen verkraften müssen: am dritten Spieltag in Leverkusen (81:93, wobei die Revanche im Rückspiel mit 103:75 deutlich ausfiel) sowie am 9. Dezember im Spitzenspiel gegen Rostock, wo die Heidelberger ganz knapp davor waren, den Ligaprimus zu schlagen (88:91).

„Shyron ist eine echte Mikrowelle für die Academics“, sagt Headcoach Chris Harris über Ely, der es verstehe, sein Team „warm zu werfen“. Dazu sieht Harris die Gäste auch als brandgefährlich in der Transition. „Heidelberg steht nicht ohne Grund mit einem Punkteschnitt von 92,1 auf Platz zwei in der Liga. Da müssen wir defensiv auf jeden Fall voll auf der Höhe sein und auch besser für den Rebound arbeiten, als wir das zuletzt gegen Trier getan haben“, so Harris, der für das Heimspiel aber immerhin auf einen (fast) kompletten Kader zurückgreifen kann, nachdem Cameron Delaney nach überstandener Handverletzung bereits gegen Trier schon wieder einige Minuten auf dem Parkett stehen konnte.

24.01.2021 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Über die deutliche 75:103-Niederlage der „Giganten“ am vergangenen Wochenende bei den MLP Academics in Heidelberg, wollte Headcoach Hansi Gnad nicht lange reden: „Einige Dinge liefen einfach nicht wie sie sollten. Wir fokussieren uns jetzt voll und ganz auf Sonntag, denn das bevorstehende Spiel gegen ein gefährliches Trierer Team wollen wir unbedingt gewinnen!“

Die Mannschaft von Headcoach Marco Van den Berg steht mit einer ausgeglichenen Bilanz von sieben Siegen und ebenso vielen Niederlagen auf dem siebten Rang in der Tabelle. Zuletzt bezwangen die Mannen von der Mosel die Nürnberg Falcons mit 90:72. Dabei konnten gleich sieben Spieler neun oder mehr Punkte erzielen. Erstmalig mit von der Partie war Neuzugang Austin Wiley. Der US-Amerikaner beeindruckt mit einer Größe von 2,11 Meter und 118 Kilogramm Körpergewicht und wusste gegen Nürnberg mit elf Zählern zu überzeugen: „Er ist ein richtiger Big-Man, der in Brettnähe punktet und um jeden Rebound kämpft“, weiß Gnad. „Trier ist schwer auszurechnen und qualitativ gut besetzt. Sie verfügen über Spieler mit großer Erfahrung, einige sichere Schützen und Jungs, die dahingehen, wo es auch mal wehtun kann. Für uns wird das sicherlich nicht einfach, wir müssen gleich hundert Prozent auf dem Parkett abrufen. Einen ähnlichen Auftritt wie in Heidelberg können wir uns nicht leisten.“

24.01.2021 17:00 Uhr Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons

Die Mannschaft von Trainer Tuna Isler aus Artland liegt nach elf bestrittenen Partien auf Rang 9 der ProA. Zuletzt gab es zwei Niederlagen am Stück in Kirchheim und gegen Schwenningen. „Artland hat einen interessanten Kader und ist weiter auf Tuchfühlung mit den Playoff-Plätzen. Mit Gerel Simmons haben sie einen der besten Scorer der Liga in ihren Reihen. Es geht jetzt Schlag auf Schlag. Wir freuen uns auf dieses Spiel und auf ein Wiedersehen mit Robert Oehle“, so Junge mit Blick auf Sonntag.

Rückblick Nachholspiele ProA

20.01.2021 16:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. MLP Academics Heidelberg 79:85

Die beiden deutschen Leistungsträger Daniel Mixich (Gehirnerschütterung) und Tom Alte (Knieprobleme) konnten auf Paderborner Seite nicht eingesetzt werden, weshalb der erst 17 jährige Hemschemeier (siehe Vorbericht zum Spiel) zu seinem ersten Starting Five Einsatz kam. Heidelberg agierte zu Spielbeginn sehr fahrig und in der Defensive hoch nachlässig und ließen immer wieder leichte Korberfolge in Korbnähe zu. Zu langsam in der Pick and Roll Defense, zu lasch in der Ballverteidigung. Folglich stand es nach 7 gespielten Minuten 22:9 aus Sicht der Hausherren. Zu Viertelende stand ein absolut verdientes 29:17 auf dem Paderborner Scoreboard aus Sicht der Heimmannschaft. Im zweiten Viertel fingen sich die Academics ein wenig, kamen nun selber auch zu besser herausgespielten Korberfolgen. Das dritte Viertel begann mit einem recht offenen Schlagabtausch, in welchem die Heidelberger Defensive weiterhin die absolute Schwachstelle blieb. Bereits nach anderthalb Minuten reagierte Coach Frenki und wechselte Heyden aus, der ein ums andere Mal das Nachsehen im Duell gegen den stark aufspielenden Cushingberry hatte. Kurze Zeit später war es dann so weit: die erste Heidelberger Führung durch einen erfolgreichen Korbleger von Willett.

Zwar blieb das Spiel auf einem niedrigen Niveau, dennoch gelang es den Heidelbergern nun sich ein wenig abzusetzen (77:83, 36. Minute). An dieser Führung sollte sich bis Spielende kaum etwas ändern, auch weil die Paderborner etliche Chancen ungenutzt ließen. So hieß es am Ende 85:79 aus Heidelberger Sicht.

20.01.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. TEAM EHINGEN URSPRING 79:73

ie Mannschaft von Trainer Alen Velcic erwischte einen schlechten Start in die Partie. Die Gäste ließen den Ball in der Offensive gut laufen und erarbeiteten sich so einige offene Würfe. Fünf von sechs Distanzwürfe der Ehinger fanden ihr Ziel und die Panthers lagen schnell mit sieben Zählern zurück (12:19).

Doch als die Doppelstädter die Intensität in der Verteidigung deutlich erhöhten und ihre Angriffe entschlossener und physischer gestalteten, nahm die Partie eine deutliche Wendung. Viertelübergreifend legten die Schwenninger einen 25:0-Lauf hin und gingen deutlich in Führung (37:19). Doch Ehingen fand anschließend wieder besser ins Spiel und kämpfte sich bis zur Halbzeit wieder etwas ran (43:37). Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich der Spielverlauf recht offen. Die frühe, aggressive Verteidigung der Ehinger bereitete den Panthers zunehmend Schwierigkeiten, gute Wurfmöglichkeiten herauszuspielen.

m Schlussviertel gelang es den Schwenningern erneut in der Verteidigung entscheidende Akzente zu setzen. Während Ehingen über vier Minuten punktlos blieb, bauten die Panthers ihre Führung auf zehn Zähler aus (69:59). Zwar verkürzten die Gäste nochmal den Rückstand auf drei Punkte (72:69), doch eine Minute vor Spielende traf Rytis Pipiras einen entscheidenden Distanzwurf. Am Ende sicherte Neuzugang Courtney Stockard den 79:73-Heimerfolg der Panthers an der Freiwurflinie.

Jonas Niedermanner: „Wir haben ein wichtiges Spiel mit einer tollen Teamleistung gewinnen können. Bei dem zwischenzeitlichen 25:0-Lauf haben wir gezeigt, wie gut wir sein können. Wir müssen aber noch daran arbeiten, einen solchen Vorsprung dann auch verteidigen zu können.“

20.01.2021 Nürnberg Falcons vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 72:90

Nach einer ausgeglichnen Anfangsphase gerieten die Mittelfranken im zweiten Viertel erstmals deutlich ins Hintertreffen und kämpften für den Rest der Partie gegen einen Rückstand an, der zwischenzeitlich über 20 Punkte betrug.

Nürnberg spielte nicht schlecht, aber auch nicht gut genug, um Trier im Schlussabschnitt noch einmal wirklich gefährlich werden zu können. Zwar kämpften die Falcons um jeden Ball und waren so auch in der Lage am Ende noch etwas Boden gut zu machen, doch die eingespielte Trierer Mannschaft, die jeden Fehler eiskalt bestrafte, war an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß für die tapfer fightenden Franken. Die freuten sich an diesem Abend zwar über die ProA-Premiere von Tra Holder, mussten sich schlussendlich aber mit 72:90 geschlagen geben. „Die Niederlage heute zeigt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Trier hat den reiferen und kontrollierteren Basketball gespielt und verdient gewonnen. Wir sind lange einem Rückstand hinterhergelaufen, haben bis zum Schluss gekämpft, aber standen uns auch viel zu oft selbst im Weg“, kommentierte Falcons-Coach Ralph Junge die sechste Niederlage im achten Spiel.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Ein wichtiger Auswärtssieg und ein gutes erstes Spiel von Austin Wiley. Die ausgeglichene Punkteverteilung zeigt, dass wir mit Teambasketball gewonnen haben. In der zweiten Hälfte hatten wir ein paar unnötige Ballverluste, aber letztlich war es ein gutes Spiel. Wir haben wieder eine ausgeglichene Bilanz und das Saisonziel Playoffs ist in Reichweite”.

Nachholspiele ProA

Spieltag 14

20.01.2021 16:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. MLP Academics Heidelberg

Das dürfte ein richtig spannendes Duell werden: Sowohl die Uni Baskets Paderborn als auch die MLP Academics Heidelberg wissen, wie man Offensivspektakel schreibt. Beide Teams teilen sich den ersten Platz der erzielten Punkte pro Spiel (92,9) und zeigen sich auch von außen jenseits der Dreierlinie sehr treffsicher. Die Baskets belegen zudem bei den Assists und im Effektivitätsranking aktuell den Spitzenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, und können sich auf eine äußerst ausgeglichene Punkteverteilung innerhalb der Mannschaft verlassen. Heidelberg zeigte sich nach fünfwöchiger Corona-bedingten Quarantänepause in den letzten beiden Spielen gegen Trier und Leverkusen in guter Verfassung. Beste Voraussetzungen für einen attraktiven Schlagabtausch!

Baskets-Headcoach Steven Esterkamp erwartet für sein Team eine dementsprechend schwere Aufgabe: „Heidelberg ist eine sehr gute Mannschaft, die richtig guten Basketball spielt. Wir müssen uns weiter auf unsere Entwicklung als Team fokussieren und von Beginn an vor allem in der Defensive genug Energie und Disziplin ins Spiel bringen, um eine Chance zu haben, zu bestehen.“

Spieltag 29

20.01.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Mit einem Altersdurchschnitt von gerade mal 19,6 Jahren ist der Ehinger Kader der mit Abstand jüngste im gesamten Teilnehmerfeld der ProA. Keiner der Akteure ist älter als 24 Jahre alt. In der Offensive wird das Team von vier Amerikanern getragen. Jack Pagenkopf, Christian Oshita, De’Quan Abrom und Kameron Hankerson scoren im Schnitt zweistellig und erzielen gemeinsam knapp 70% der gesamten Ehinger Punkte. Die beiden auffälligsten deutschen Spieler Ferenc Gille und Akim-Jamal Jonah kommen auf 9,4 bzw. 9,0 Zähler im Schnitt. Der einzige Saisonsieg gelang den Donaustädtern am 3. Spieltag mit einem 80:83-Auswärtssieg in Trier. Seit Mitte November kassierte Ehingen sechs Niederlagen in Folge. Panthers-Trainer Alen Velcic warnt davor, Ehingen zu unterschätzen: „Wie in der letzten Saison steht Ehingen mit dem Rücken zur Wand. Wir gehen als Favorit in das Spiel, wissen aber, dass wir hellwach sein müssen. Wenn man Ehingen unterschätzt und ins Laufen kommen lässt, dann bekommt man erhebliche Probleme gegen sie.“

Spieltag 4

20.01.2021 19:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Die zwei Neuverpflichtungen, die Nürnberg in den letzten Tagen getätigt hat, tragen dazu bei, dass man die Falcons nur sehr schwer einschätzen kann. Mit Tra Holder wechselte ein Point Guard mit Bundesligaerfahrung nach Nürnberg und mit Mario Kegler kam ein weiterer Flügelspieler in den Kader. In den sieben Spielen, die die Falcons bisher absolvieren konnten, zeigten sich Jackson Kent (13,4 Punkte pro Spiel), Jonathan Maier (12,9 PpS) und Marcell Pongo (12 PpS) als offensiv gefährlichste Spieler. Auch Center Moritz Sanders (11,3 PpS) steht für Qualität unter dem Korb und spielt bislang eine gute Saison.

„Es ist schwierig, die aktuelle Form der Falcons einzuschätzen. Durch die mehrfache Quarantäne konnten die Nürnberger erst sehr wenige Spiele absolvieren. Sie haben mit Ralph Junge einen sehr guten Coach, der seine Mannschaften sehr klug auf die Gegner einstellt. Mit Tra Holder und Mario Kegler wurden ebenfalls nochmal zwei Spieler nachverpflichtet, die sich mit Sicherheit in ihrem ersten Spiel für ihren neuen Club beweisen wollen“, sagt Gladiators-Chefcoach Marco van den Berg über den nächsten Gegner der Trierer Profibasketballer.

Alle Spiele werden wie gewohnt über Sportdeutschland.TV übertragen.

Rückblick ProA Spieltag 16

16.01.2021 17:00 Uni Baskets PaderbornEisbären Bremerhaven 98:104

Die Eisbären Bremerhaven sind mit einem Auswärtssieg in das Jahr 2021 gestartet. In einer umkämpften Partie konnten sich die Mai-Schützlinge dank einer starken zweiten Halbzeit mit 98:102 durchsetzen. Bester Eisbär: Trey Davis mit 29 Punkten.
„Die 2. Halbzeit war der Schritt, für den wir in den letzten Wochen hart gearbeitet haben. Wir wissen, dass wir noch viel Raum zum Wachsen haben, aber ich bin stolz auf die Entschlossenheit des Teams. Hoffentlich können wir die Leistung der 2. Halbzeit weiter steigern und gut ins Jahr 2021 gehen.“, so Michael Mai nach der Partie.

„Vier oder fünf Minuten haben gereicht, um den Kopf und damit letztendlich auch das Spiel zu verlieren“, bedauerte Headcoach Steven Esterkamp das Endergebnis. Insgesamt war er jedoch über weite Strecken mit der Leistung seines Teams zufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir sehr viel richtig gemacht, unseren Matchplan sehr gut umgesetzt und offensiv wie defensiv den richtigen Fokus gefunden. Leider konnten wir dies nicht bis zum Schluss halten, auch weil Bremerhaven zum Ende hin stärker wurde.“

16.01.2021 19:30 Uhr Artland Dragonswiha Panthers Schwenningen 71:78

Die wiha Panthers Schwenningen sichern sich nach holprigem Start einen wichtigen 71:78-Auswärtssieg bei den Artland Dragons. Starke Verteidigungsarbeit und ein glänzender Courtney Stockard sorgen für den verdienten Erfolg der Doppelstädter.
Dragons-Headcoach Tuna Isler: „Die paar positiven Aspekte unseres Spiels wurden heute von die vielen Kleinen überschattet. Das war leider eine blamable Vorstellung. Ich habe auch heute gute Dinge gesehen, doch die vielen Fehler haben uns heute definitiv das Genick gebrochen. Unsere Reboundarbeit war gut, die Verteidigung über weite Strecken auch in Ordnung, aber unsere Offense hat heute zu häufig den Faden verloren. Unsere Spielmacher stehen natürlich in der Verantwortung, alle drei waren auch nicht schlecht, weil sie alle drei ihre Momente hatten. Gerel hat uns 26 Punkte gegeben, Thorben hat gut verteidigt. Zach hat von der Freiwurflinie seine Qualität gezeigt und gute Defense gespielt. Aber zusammen haben sie auch 17 Turnover verursacht. Ich bin jedoch auch davon überzeigt, dass wir das schnell korrigieren können. Wir sind uns bewusst, dass wir in diesem Bereich das schlechteste Team der Liga sind. Wir glauben jedoch an das Team, der Zusammenhalt zeichnet uns aus. Das stimmt mich positiv, wir werden weiter hart arbeiten und so auch wieder Spiele gewinnen. Das Team steht in der Verantwortung und ich bin mir sicher, dass wir uns wieder aufrappeln werden. Sie kennen mich als Trainer, dennoch gibt es keinen Grund zur Wut, weil wir zuversichtlich sind.“

17.01.2021 16:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLESTigers Tübingen 83:79

Cheftrainer Dirk Bauermann stand überraschend und früher als erwartet wieder an der Seitenlinie. 100 Sekunden vor dem Ende stand es nach Freiwürfen auf beiden Seiten 77:77. Die Tigers zeigten dann Nerven, als sie nur zwei von vier Freiwürfen trafen. Rain Veideman tauchte im nächsten Angriff durch die Verteidigung, schloss einen wilden Korbleger ab und wurde dabei gefoult. Der Bonusfreiwurf bescherte den Gastgebern die erneute Führung (80:79, 40. Min). Die Tübinger verwarfen daraufhin einen Dreier, den Rebound konnte Reischel jedoch nicht kontrollieren und Tigers-Flügelspieler Elias Valtonen scheiterte beim Korbleger. Die Wölfe griffen sich den Rebound, Tübingen foulte Stefan Ilzhöfer, der nur einen von zwei Freiwürfen traf – 81:79. Die Tigers trafen dank der starken Rostocker Verteidigung in der verbleibenden Zeit zwei weitere Würfe nicht und Reischel stellte den Endstand an der Freiwurflinie her.

Coach Dirk Bauermann sagte nach der Partie: “Wir haben das Spiel gewonnen gegen eine Mannschaft, die zuletzt im Aufschwung war. Es ist ein super Zeichen für eine mehr als intakte Moral. Die Mannschaft hat das Spiel über ihren überragenden Willen und eine sehr gute Verteidigung gewonnen. Es hätte nicht besser laufen können, wenn mit Chris Carter und Behnam Yakhchali die beiden startenden Guards fehlen und der andere Starter Brad Loesing zur Mitte des letzten Viertels sein fünftes Foul bekommt. Ich will auch herausheben, dass Stefan Ilzhöfer heute unglaublich wertvoll war. Er hat den Tübinger Guard Sharkey quasi ausgeschaltet, so dass er kaum zur Wirkung gekommen ist, und im Angriff sehr klug gespielt.”

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): “Es ist einfach nur frustrierend. Bereits zum zweiten Mal haben wir gegen Rostock eine sehr gute Möglichkeit verpasst, das Spiel zu gewinnen. Leider waren wir heute erneut nicht dazu in der Lage. Das zweite Viertel war ein Desaster und eine Enttäuschung. Wir haben genauso gespielt, wie es Rostock benötigt hat. Wir hatten kein Tempo mehr im Spiel und haben viele Fehler gemacht. Das dritte Viertel war überzeugend. In der entscheidenden Phase waren die Defense und die Offense dann einfach nicht gut genug, um das Spiel zu gewinnen. Wir müssen daraus weiter lernen und vor allem auch wachsen. Wenn wir einen Schritt weiter in unserer Entwicklung wären, hätten wir das Spiel gegen Rostock heute gewonnen.”

17.01.2021 16:30 Uhr Science City JenaVfL Kirchheim Knights 79:87

Der sechste Sieg in Serie ist in trockenen Tüchern. Auch beim Tabellenzweiten der BARMER 2. Basketball Bundesliga aus Jena, können sich Kirchheims Korbjäger in einer spannenden Partie mit 87:79 durchsetzen. Damit gewinnen die Teckstädter sechs Spiele in den letzten 21 Tagen und belegen in der Tabelle Platz drei. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, in der gleich sechs Spieler zweistellig punkten, sorgt für die beiden Zähler. „Wir sind sehr stolz auf unsere Jungs. Was sie in den letzten Wochen an Energie und Enthusiasmus gezeigt haben ist unglaublich. Das Programm war hart und sich auf diese Weise, gegen diese Gegner durchzubeißen, war sehr stark.  Wir haben noch einige Aufgaben vor uns und wollen die auf die gleiche Art und Weise angehen, “ sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt.

Frank Menz (Headcoach Science City): „Wir haben heute verdient verloren. Es war zu erwarten, dass uns ein schweres Spiel bevorsteht. Wir haben uns große Mühe gegeben, den Gegner im Vorfeld nicht zu unterschätzen. Ich glaube aber, dass es tatsächlich passiert ist. Ich bin natürlich überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung unseres Teams. Wir haben es nicht geschafft mit Energie aufs Feld zu kommen. Einige Spieler haben sich darauf verlassen, dass es unsere beiden Guards richten werden. Alle Teams haben schwere Spiele, jetzt hat es uns erwischt. Nach ein paar sehr guten Spielen hätten wir gewarnt sein müssen. Kirchheim ist mit fünf aufeinanderfolgenden Siegen inkl. des Erfolges gegen Rostock angereist. Wenn man aber so wirft, wie wir geworfen haben, kann man nicht oder nur sehr schwer gewinnen. Das ist zwar enorm schade, davon dürfen wir uns aber auch nicht allzu sehr runterziehen lassen. Auf die einzelnen Leistungen der Spieler möchte ich nicht eingehen. Wir hatten ein paar individuelle Totalausfälle, die wir nicht kompensieren konnten. Glückwunsch an den Gegner. Wir müssen weiter arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen, haben noch einen langen Weg zu gehen. Die Niederlage ist kein Beinbruch, auch wenn es unmittelbar danach natürlich wehtut.“

17.01.2021 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators TrierPhoenix Hagen 83:75

In einem ohnehin von schwachen Wurfquoten geprägtem Spiel, in dem insgesamt 85 (!) Rebounds geangelt wurden, hatten die Gastgeber den weitaus besseren Zugriff am Brett. Denn gleich 55 der Abpraller landeten in den Händen eines Gladiators, bei denen insbesondere der Ex-Hagener Jonas Grof seine Reboundstärke unter Beweis stellte. 13-mal schnappte er sich den Wilson-Ball – und mit neun Punkten schrammte er nur knapp am Double-Double vorbei.

Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Wir haben uns in der Zone hin- und herschieben lassen, ohne etwas dagegen zu machen. Kurz: Wir waren zu faul, zu dämlich und zu soft. Das war von uns ein komplettes Versagen in der Reboundarbeit. So etwas darf man sich nicht erlauben. Wir hätten dieses Spiel immer wieder zu unseren Gunsten entscheiden können, haben dann aber auch immer wieder Bälle verloren oder Rebounds hergegeben. So kann man nicht gewinnen.“

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Ich kann mich nicht daran erinnern, wann eines meiner Teams in einem Spiel schonmal 28 Offensivrebounds geholt hat. Das zeigt, dass wir im Rebounding viele richtig machen. Ebenfalls hat man gesehen, dass einige unserer Jungs langsam den nächsten Schritt machen und dahin kommen, wo wir sie brauchen. Ein wichtiger Sieg, vor allem mit dem Blick auf die Playoff-Plätze. Daran müssen wir nun am Mittwoch gegen Nürnberg anknüpfen”.

17.01.2021 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergBayer Giants Leverkusen 103:75

Begegneten sich beide Mannschaften in den ersten fünf Spielminuten zunächst auf Augenhöhe, gelang es den Hausherren sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Daran war vor allem Jordan Geist beteiligt, der GIANTS-Headcoach Hansi Gnad nach einem 9:2-„Run“ und dem daraus resultierenden 20:9 aus Sicht der Heidelberger zu einer Auszeit zwang. Doch auch nach der kurzen Verschnaufspause wurde es für den 14-maligen Deutschen Meister nicht besser. Die Leverkusener haderten mit ihrer schwachen Wurfquote von außerhalb der Dreipunktelinie, während den Hausherren offensiv so ziemlich alles gelang. Die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren fiel dann in den ersten Minuten der dritten Spielperiode. Die GIANTS versuchten noch einmal das Blatt zu wenden und vor allem der im Angriff gut arbeitende Marko Bacak war es, der für seine Farbe wichtige Zähler markierte. Doch an diesem Sonntag erwischte BAYER einen vollkommen gebrauchten Tag.

Vorberichte Spieltag 16

16.01.2021 17:00 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. Eisbären Bremerhaven

In der vergangenen Spielzeit verloren die Baskets in Bremerhaven mit 79:93, das Rückspiel fand aufgrund des Corona-bedingten Saisonabbruchs nicht mehr statt. Im Duell am Samstag stehen sich jetzt zwei punktgleiche Teams auf Augenhöhe gegenüber. Paderborn gewann sein letztes Spiel gegen den Tabellenletzten Ehingen deutlich, die Eisbären kassierten gegen Hagen eine unglückliche Last-Second-Niederlage. Baskets-Headcoach Steven Esterkamp erwartet gegen den Aufstiegsaspiranten Bremerhaven einen echten Härtetest für sein Team: „Die Spieler freuen sich sehr auf das Duell gegen Bremerhaven an diesem Wochenende. Es wird ein sehr schweres Spiel und eine echte Herausforderung für uns: Bremerhaven ist eine der talentiertesten Mannschaften der gesamten Liga. Wir müssen über die gesamten 40 Minuten an uns und unser Spiel glauben und defensiv und offensiv konsequent agieren, um zu bestehen und eine Siegchance zu haben.“

Die Paderborner müssen nach zwei Monaten ab sofort wieder ohne „Big“ John Bryant auskommen, der zu Wochenbeginn einen Vertrag bei seinem ehemaligen BBL-Club Gießen 46ers unterzeichnete. Ansonsten steht Esterkamp der gesamte Kader zur Verfügung, der sich zuletzt in guter Form präsentierte.

Die Eisbären Bremerhaven mussten in ihrem letzten Spiel bei Phoenix Hagen eine unglückliche Niederlage hinnehmen: In letzter Sekunde fiel der entscheidende Wurf zum Hagener 93:91-Sieg. Trey Davis zeigte als Topscorer und dominanter Spieler der Eisbären mit 28 erzielten Punkte eine überragende Leistung.

16.01.2021 19:30 Uhr Artland Dragons vs. wiha Panthers Schwenningen

„Ich erwarte ein völlig anderes Spiel als noch November. Damals mussten sich beide Mannschaften noch finden, durch die personellen Veränderungen auf Seiten des Gegners und die Entwicklung unseres Teams, sind die Spiele nicht miteinander zu vergleichen. Trotz des Abgangs von Willet verfügt Schwenningen über einen starken Kader, dem wir uns geschlossen als Mannschaft entgegenstellen müssen. Wenn uns das gelingt, können wir guten und erfolgreichen Basketball spielen“, weiß Isler.

„Gegen die Artland Dragons müssen wir mit ähnlicher Intensität ins Spiel gehen wie zuletzt gegen Rostock“, betont Panthers-Trainer Alen Velcic. „Außerdem müssen wir von Anfang an hochkonzentriert agieren. Aus dem Hinspiel in der Deutenberghalle wissen wir ja, wie schnell Quakenbrück Nachlässigkeiten bestraft. Wenn wir fokussiert auftreten und unseren Gameplan umsetzen, bin ich zuversichtlich, dass wir ein gutes Spiel machen und in Quakenbrück gewinnen können.“

17.01.2021 16:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Tigers Tübingen

Der Tabellenführer will den siebten Heimsieg in Folge einfahren und trifft dabei auf vielgereiste Raubkatzen, die zum siebten Mal hintereinander in fremder Halle antreten müssen. Grund für die längste Auswärtsspielserie der Tübinger Vereinsgeschichte ist der Umbau der Heimstätte zum Impfzentrum. Zuletzt kletterten die Baden-Württemberger nach Siegen über Ehingen (108:63) und Trier (71:59) in der Tabelle nach oben; sie belegen aktuell den 12. Platz. Rostock ist zwar weiterhin an der Spitze der Rangliste, musste jedoch zuletzt eine 76:82-Niederlage in Kirchheim verschmerzen. Besonders schwer wog dabei der Ausfall von Topscorer Behnam Yakhchali, der nach einer Fußverletzung im ersten Viertel ausgewechselt werden musste und nur noch zuschauen konnte. Er wird gegen Tübingen ausfallen. Glücklicherweise entpuppte sich der Grund für Auswechslung von Brad Loesing kurz vor Spielende als Wadenkrampf; seinem Einsatz für Sonntag steht somit nichts im Weg.

“Die Aufgabe besteht nun darin, alle vorhandenen Ressourcen zu mobilisieren und noch enger zusammen zu rücken”, meint Bauermann. “Es ist kein Grund zur Sorge, wir werden uns etwas einfallen lassen.”

17.01.2021 Science City Jena vs. VfL Kirchheim Knights

Nach fünf erfolgreichen Heimspielen in Serie geht es für die Kirchheim Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am kommenden Sonntag zum Auswärtsspiel nach Jena. Beim Tabellenzweiten wollen die Ritter ihre Serie fortsetzen und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen. Das Spiel wird dabei zur Herkulesaufgabe für die Kirchheimer.

Trotz Corona-bedingt widriger Umstände zu Beginn der Saison sind die Ritter im Spieljahr 2020/2021 angekommen – und wie. Mit zuletzt fünf Siegen in Folge gehört das Team von Headcoach Igor Perovic derzeit zu den heißesten Konkurrenten der ProA, konnte sich im Verlauf einer atemberaubenden Aufholjagd auf den 4. Platz der Tabelle hocharbeiten. Bis Ende November 2020 mit einer eher dürftigen 2:7-Bilanz durch die Niederungen der Liga taumelnd, haben die Baden-Württemberger ihren Turnaround erfolgreich absolviert. Angeführt durch das gleichermaßen spielstarke wie treffsichere Duo Kyle Leufroy (Liga-Topscorer mit 19.7 PpG) und Richie Williams (9.1 PpG, 5.5 ApG) ist es den Knights gelungen, das 15er Feld der ProA sprichwörtlich von hinten aufzurollen. Während Leufroy zuletzt am 13. Januar im Sieg gehen Spitzenreiter Rostock stabile 25 Punkte einstreuen konnte, dürfte sich Jenas Hauptaugenmerk auf den im letzten Sommer aus Hagen nach Schwaben gewechselten US-Amerikaner richten.

„Es war unser erstes Saisonspiel in Kirchheim und endete mit einem überzeugenden Sieg, nachdem der Gegner gerade erst aus der Quarantäne gekommen war. Insofern darf man dieses Ergebnis nicht überbewerten. Kirchheim hat jetzt fünf Siege in Folge errungen und auch gegen Rostock gezeigt, zu welchen Leistungen das Team fähig ist. Sie haben mit Leufroy vielleicht den besten Shooting Guard der Liga, mit Williams einen erfahrenen Veteranen, mit Mahoney einen weiteren starken Import sowie vier, fünf deutsche Jungs, die ihre Rollen sehr gut ausfüllen“, sagt Cheftrainer Frank Menz mit Blick auf den bevorstehenden Gegner.

„Das erste Spiel spielt überhaupt keine Rolle. Wir kamen direkt aus der Quarantäne, daher war kein Spieler körperlich bereit. Wir hatten null Rhythmus und nur drei Einheiten um uns vorzubereiten. Richie war fünf Tage zuvor erst in Kirchheim angekommen. Karlo, Nico und Max haben verletzungsbedingt gefehlt. Wir sind jetzt eine komplett andere Mannschaft, “ befindet Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt.

17.01.2021 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Phoenix Hagen

Einen Negativlauf wollen am Sonntag beide Teams beenden: Trier – derzeit mit einer Bilanz von 5-7 Tabellenneunter – musste zuletzt zwei Heimniederlagen in Folge gegen Heidelberg und Tübingen verkraften und auch die Feuervögel wollen nach den Spielen in Kirchheim und zuhause gegen Jena Wiedergutmachung. Dabei können sie aber weiterhin nicht auf Javon Baumann setzen, der sich am heutigen Freitag einer OP unterziehen musste (Stirnhöhlenentzündung). Der Center dürfte mindestens für weitere zwei Wochen ausfallen.

„Sonntag kommt es zu einem echten Kampf um die Playoff-Plätze, darauf freuen wir uns sehr. Hagen hat eine hochexplosive Mannschaft, wie wir im Hinspiel gesehen haben. Wir müssen weiter an unserem Spiel arbeiten und den Kampf annehmen“, sagt Headcoach Marco van den Berg über das Spiel am Sonntag. Hinter dem Einsatz von Kalidou Diouf steht weiterhin ein Fragezeichen. Er laboriert weiterhin an einer Verletzung der Schulter.

17.01.2021 17:00 Uhr MLP Academics Heidelberg vs. Bayer Giants Leverkusen

Nach zuletzt vier Siegen in Folge geht es für den Rekordmeister nach einer Pause von rund zwei Wochen wieder ans Eingemachte. Die „Riesen vom Rhein“ reisen nach Heidelberg zu den MLP Academics. Dort erwartet die Mannschaft von Headcoach Hansi Gnad, die das Hinspiel mit 93:81 gewinnen konnte, eine schwierige Aufgabe. Doch als wäre die sportliche Qualität des Gegners nicht Herausforderung genug, müssen die Farbenstädter auf einige Akteure verzichten. Luca Kahl, Nico Funk, Lennard Winter und voraussichtlich auch Sheldon Eberhardt werden verletzungsbedingt ausfallen.

„Wir bereiten uns genauso konsequent auf Heidelberg vor, wir war das bei jedem anderen Gegner auch tun. Natürlich ist die Personalsituation nicht optimal, aber die Jungs arbeiten im Training hochkonzentriert und wissen, worauf es ankommt. Persönlich hoffe ich, dass noch der eine oder andere zusätzliche Spieler am Sonntag gegen die MLP Academics auflaufen wird.“

Alle Spieler werden LIVE und kostenlos auf Sportdeutschland.TV gestreamt!

Nachbericht Nachholspiele ProA

Spieltag 13

13.01.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Mit dem fünften Sieg in Serie sorgen Kirchheims Korbjäger für eine Überraschung. Durch die beiden Punkte klettern die Teckstädter in der Tabelle auf Platz vier. Das hoch gehandelte Duell der beiden Topscorer der Liga, Behnam Yakhchali und Kyle Leufroy, endete bereits im ersten Viertel. Rostocks Yakhchali verletzte sich am Sprunggelenk und konnte die Partie nicht mehr fortsetzen. Dies hinderte jedoch Kirchheims Leufroy nicht daran für weitere Punkte zu sorgen. Unter den Körben beharkten sich die Center und auch bei den Guards ließ keiner der Spieler nach. „In dieser Phase hat man sehr deutlich unsere Entwicklung der letzten Wochen gesehen. Zu Saisonbeginn waren wir davon abhängig dass unsere Offensive produziert hat. Jetzt fokussieren wir uns auf die Verteidigung und können auch in solchen Phasen die Kontrolle über das Spiel behalten, “ erklärte Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt. „Es war ein tolles Spiel mit hoher Intensität auf beiden Seiten. Wir haben sehr gut gearbeitet und verteidigt. Die Jungs wollten den Sieg unbedingt. Unsere Offensive hat einen guten Job gemacht, aber die Verteidigung war heute der Schlüssel zum Sieg, “ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende. Mit 25 Punkten wurde Kyle Leufroy zum Topscorer der Partie.

Die SEAWOLVES hingegen mussten nach 21 Ballverlusten und schwacher Wurfquote die dritte Saisonniederlage verschmerzen, bleiben aber dennoch Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Co-Trainer Christian Held sagte nach der Partie: “Glückwunsch an Kirchheim für einen verdienten Sieg. Sie haben es sehr gut gemacht und clever ausgenutzt, dass uns mit Chris Carter und Behnam Yakhchali etwas der Kopf gefehlt hat. 21 Ballverluste sind zu viel. Wir haben es zu keinem Zeitpunkt geschafft, konstant den Ball gut zu bewegen. Defensiv haben wir auch nicht die notwendigen Stopps bekommen.”

Spieltag 1

13.01.2021 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. MLP Academics Heidelberg

Von Beginn an zeigten die Gladiatoren hohes Tempo in der Defensive. Auch offensiv suchte man clever die Missmatches und bestrafte die Heidelberger Nachlässigkeiten in der Defense. Früh führten die Gladiatoren mit 15:5 (6. Spielminute). Erst gegen Ende des ersten Viertels fanden die Heidelberger besser ins Spiel und konnten auf 20:17 verkürzen (9. Spielminute). Auch die nächsten Offensivaktionen gehörten den Trierern, die schnell wieder auf 31:22 davonziehen konnten. Auch defensiv blieben die Gladiatoren hellwach und übten hohen Druck auf die Aufbauspieler der Academics aus – häufig gekrönt von Steals durch Chase Adams. Auch im zweiten Spielabschnitt gelang es den Academics wieder ins Spiel zu finden und den Rückstand zwischenzeitlich auf 47:39 verkürzen (19. Spielminute). Bis zur Halbzeitpause kamen die Heidelberger nochmals in einen Lauf und so ging es mit einer knappen 49:47 Führung der Gladiatoren in die Kabine. Was nun folgte war ein relativ offener Schlagabtausch, in welchem der Heidelberger Vorsprung zunächst relativ konstant blieb. Doch wie schon in den ersten 30 Minuten gelang es kaum, Matt Freeman, den jüngsten Neuzugang der Trierer, zu stoppen. Doch auch Evan McGaughey und Albert Kuppe schienen etwas gegen einen erneuten Turnaround zu Gunsten der Heimmannschaft zu haben und zwangen Marco van den Berg mit 2 erfolgreichen Dreiern in Folge zur Auszeit beim Stand von 74:83 und noch knapp 5 Minuten zu spielen. Dies änderte sich bis zum Ende des Spieles nicht mehr, zum Ende der Partie wollten die Dreier der Gladiatoren nicht mehr fallen. Trotz eines Buzzerbeaters von Dan Monteroso, der mit 25 Punkten eine starke Partie ablieferte, mussten sich die Gastgeber mit 88:91 geschlagen geben.

Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Zwar haben wir eine Leistungssteigerung gesehen, können natürlich immer noch nicht zufrieden sein. Wir dürfen keine Ausreden suchen und müssen uns im Training voll auf Hagen konzentrieren. Wir sind nicht weit weg von dem Level wo wir hinkommen wollen, aber wir müssen noch arbeiten”.

Nürnberg Falcons verpflichten Tra Holder

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons haben sich mit dem US-Amerikaner Tra Holder verstärkt. Der Combo Guard, der vielen Basketball-Fans noch aus seiner Zeit in Frankfurt bekannt sein dürfte, soll dem Kader der Mittelfranken mehr Tiefe und Qualität verleihen. Holder kam am Montagmorgen in Deutschland an und soll schon bald zum Team stoßen. Zuletzt spielte er in der 1. Polnischen Liga für Dąbrowa Górnicza. 

Eine positive Nachricht, die einmal nicht in Zusammenhang mit Covid19 steht! Bei den Nürnberg Falcons freut man sich über einen interessanten Neuzugang, der dem Corona-gebeutelten Team von Ralph Junge die aktuell mehr als notwendige Tiefe geben wird. „Wir haben uns dazu entschlossen, noch einmal nachzurüsten und mit Tra Holder einen erfahrenen Spieler für uns gewinnen können, der uns schnell helfen und uns für den Rest der Saison unterstützen soll“, erklärt Falcons-Geschäftsführer und Head Coach Ralph Junge die Nachverpflichtung der 25-jährigen Ex-Skyliners, der in seiner College-Zeit für Arizona State spielte. 

Basketball liegt in der Familie 

Nach einer äußerst erfolgreichen NCAA-Karriere im Trikot der Sun Devils, trainiert von Bobby Hurley und mit etlichen Highlights, wie seinen 40 Punkten beim 102:86-Sieg gegen Xavier im November 2017, begann Antonio Price Holder im Jahr 2018 seine Profi-Karriere. Seine erste Station war das 7Days Eurocup-Team von Fiat Torino. Anfang 2019 wechselte der dann in die easyCredit BBL und unterschrieb bei den Fraport Skyliners ein Arbeitspapier. Seine drittes Team war ab dem Frühjahr 2020 der polnische Erstligist MKS Dąbrowa Górnicza. Künftig wird Tra Holder mit der Rückennummer 0 für die Nürnberg Falcons auf Korbjagd gehen: „Ich freue mich zurück in Deutschland zu sein und hier für die Falcons aufzulaufen. Basketball ist alles für mich. Ich spiele seit meinem 5. Lebensjahr und innerhalb meiner Familie gibt es eine lange Basketball-Tradition. Ich danke dem Coach für diese Chance und hoffe, dass ich von Anfang an einen Teil dazu beitragen kann, damit wir möglichst viele Spiele gewinnen und die Stadt stolz auf unser Team sein kann.“

Das ist Tra Holder

Name: Antonio Price Holder

Geboren: 27.09.1995

Größe: 1,85 m

Gewicht: 80 kg

Position: Guard

Rückennummer: 0

Nationalität: USA

Bisherige Stationen: Arizona State, Fiat Auxilium Torino, Fraport Skyliners, MKS Dąbrowa Górnicza 

Quelle: Nürnberg Falcons

Vorberichte Nachholspiele

Spieltag 13

13.1.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Die Rostocker haben als Tabellenführer seit drei Spielen nicht verloren, die Teckstädter waren zuletzt vier Mal hintereinander erfolgreich.

Hinzu kommt, dass sich im Duell gegen den Tabellensiebten zugleich die beiden besten Korbjäger der Liga gegenüber stehen: SEAWOLVES-Guard Behnam Yakhchali ist mit 20,8 Punkten pro Spiel der Topscorer der ProA, direkt dahinter auf dem zweiten Platz steht der Kirchheimer Guard Kyle Leufroy mit 20,6 Zählern pro Begegnung.

“Kirchheim ist ein Team von hoher Qualität und mit viel Erfahrung”, weiß Held. “Sie haben mit Richie Williams, Tim Koch und Andreas Kronhardt drei Stützen, die reichlich Erfahrung und Qualität mitbringen. Mit Kyle Leufroy haben sie einen Spieler von unglaublicher Qualität, die er in der Liga schon bewiesen hat. Er bringt auf diesem Level konstant Topleistungen.” Außerdem sind die Knights mit fünf Siegen aus sieben Spielen sehr heimstark: “Das darf man nicht unterschätzen”, betont Held. Für die SEAWOLVES wird es am Mittwoch darum gehen, “besser als gegen Schwenningen ins Spiel zu starten. Wir müssen einfach konstanter auf einem hohen Niveau agieren. Daran werden wir arbeiten. Das wird für uns der Schlüssel sein”, meint Held. Er trägt nach der Erkrankung von Dirk Bauermann (Blinddarm) die Verantwortung für die Mannschaft und wird ihn den nächsten Spielen gegen Kirchheim und Bremerhaven an der Seitenlinie stehen.

Spieltag 1

13.01.2021 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. MLP Academics Heidelberg

Das vergangene Spiel der Schützlinge des erfahrenen Trainers Marco van den Berg, dürfte ihren Coach wenig Anlass zur Freude gegeben haben, setzte es doch eine relativ deutliche Niederlage gegen die Tigers aus Tübingen. Ein Blick in die jüngere Vergangenheit verrät jedoch: diese Niederlage macht Trier nicht weniger gefährlich. Im Gegenteil. Nach einer damals unerwarteten Niederlage gegen Ehingen gewann man im folgenden Spiel mit Science City Jena gegen einen der Top-Mannschaften der Liga.

Bei den Academics wird es im Wesentlichen darauf ankommen, wie gut man in das Spiel reinfindet. Also gilt es, von Anfang an vor allem kämpferisch voll auf der Höhe zu sein, um etwaige Nachteile durch den fehlenden Spielrhythmus kompensieren zu können.

Nachbericht Spieltag 15 ProA

09.01.2021 17:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Artland Dragons

Die Serie ist gerissen. Die Artland Dragons unterliegen bei den Kirchheim Knights am späten Samstagnachmittag mit 77:86 (37:45) und kassieren so nach zuvor vier Siegen in Folge die erste Auswärtsniederlage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die junge Quakenbrücker Mannschaft fand in der Sporthalle Stadtmitte nur schwer in die Partie, steigerte sich jedoch kontinuierlich und verpasste das Comeback letztlich knapp.

„Das war ein wichtiger Erfolg für uns. Heute haben wir die müden Beine gespürt und uns dennoch durchgekämpft. Unsere Mannschaft ist tief besetzt und wir haben im Schlussviertel die Spieler gefunden, die uns den Sieg nach Hause gebracht haben. Unsere Center haben einen tollen Job gemacht und Richie hat uns in der zweiten Halbzeit stark angeführt, “ sagte Knights Coach Igor Perovic nach Spielende. Durch den Sieg katapultieren sich die Kirchheimer in der aufgrund einiger ausgefallener Spiele sehr verzerrten Tabelle auf Platz sechs.

09.01.2021 18:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Rostock Seawolves

Panthers-Spielmacher Nate Britt eröffnete das Spiel mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen. Die Gastgeber verteidigten stark in den ersten Spielminuten und ließen die Rostocker, bei denen Trainer Dirk Bauermann aus gesundheitlichen Gründen seine Mannschaft nicht betreuen konnte, kaum zur Entfaltung kommen. Kevin Bryant klebte an Rostocks Topscorer Yakhchali und nahm ihn gut aus dem Spiel. Erst Mitte des Auftaktviertels geriet die Offensive der Schwenninger etwas ins Stocken und die Seawolves eroberten sich dank vieler verwandelter Freiwürfe die Führung zurück. Ein wichtiger Dreier von Rostocks Veideman erhöhte in der Schlussphase den Druck auf die Panthers. Aber Schwenningen verkürzte durch den nervenstarken Niedermanner an der Freiwurflinie. Genau eine Minute vor Schluss brachte Grant Teichmann die Panthers wieder auf einen Zähler heran. Doch Behnam Yakhchali antwortete seinerseits mit einem schwierigen Dreier (78:82) und sorgte damit für die Entscheidung. Am Ende sicherten die Seawolves den Auswärtssieg mit verwandelten Freiwürfen.

09.01.2021 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Science City Jena

Die Bundesliga-Basketballer von Science City Jena sind aktuell nicht zu stoppen. Das Team von Cheftrainer Trainer Frank Menz gewann auch am Samstagabend bei Phoenix Hagen verdient mit 96:75 und bleibt dem ProA-Tabellenführer aus Rostock dicht auf den Fersen. Auch in den familiären Aufeinandertreffen der Liga bleibt Science City das erfolgreichere Team. Im zweiten Bruderduell der Saison – Robin Lodders gegen Jannik Lodders – nahm Jenas Center mit seiner Mannschaft die beiden wichtigen Pluspunkte mit zurück an die Saale.

Robin Lodders (Sieger im Bruder-Duell): „Es war ein verdienter Erfolg unserer Jungs. Bereits in der ersten Halbzeit haben wir den Grundstein für diesen Auswärtssieg gelegt. Ich denke, dass wir Hagen sowohl offensiv als auch defensiv überlegen waren. Insbesondere Julius hat mit seiner starken Performance seinen Teil dazu beigetragen. Nachdem wir uns in den ersten beiden Viertel bis auf 25 Punkte absetzen konnten, haben wir in der zweite Halbzeit einen Gang rausgenommen. Es ist in solchen Spiele nie einfach, das Level konstant hochzuhalten. Dennoch geht unser Sieg auch in der Höhe in Ordnung.“

Phoenix-Headcoach Chris Harris: „Die Defensive in der ersten Halbzeit war eine Katastrophe. In der Halbzeit habe ich an die Ehre der Spieler appelliert, sich hier nicht noch eine 30-Punkte-Niederlage erlauben zu dürfen. Unser Spiel hat in der zweiten Hälfte dann besser funktioniert, auch wenn Jena sicher schon ein wenig aufs Bremspedal getreten hat. Die Ansätze waren aber endlich da: auf den Boden schmeißen, ins Boxout reingehen, so muss das sein. Wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind, so dürfen wir uns nicht präsentieren.“

Spieltag 20:

09.01.2021 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Tigers Tübingen

Chase Adams sorgte aus der Mitteldistanz für die ersten Punkte der Trierer. Schnell entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide Teams begannen mit hohem Tempo. Marco van den Berg, Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier: “Tübingen hat verdient gewonnen. Wir haben immer noch keine Konstanz und waren nicht in unserem Rhythmus. Wir müssen dieses Spiel schnell aus den Köpfen der Spieler bekommen und uns auf das Spiel am Mittwoch gegen Heidelberg vorbereiten”.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): “Wir wollen es heute kurz fassen. So wie wir heute in der Defense gespielt haben, möchte ich es jedes Mal sehen. Agressiv, mit Biss, Stolz und Leidenschaft das Tigers-Trikot zu tragen, ist mit dieser Mannschaft vieles möglich. Heute muss ich das Team auch mal loben, nach viel Kritik in der letzten Zeit. Sie haben sich in das Spiel gekämpft und sich mit einer guten kämpferischen Leistung auch belohnt.”

10.01.2021 16:30 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Uni Baskets Paderborn

Das zweite Spiel innerhalb einer Woche und erneut gab es für das TEAM EHINGEN URSPRING keinen Heimsieg in der ProA. Am Ende stand eine 79:105-Niederlage gegen die Uni Baskets Paderborn. Nach deutlich besserem Start gab es die 7:5-Führung auch durch einen Dreier des jungen Maxi Langenfeld. Doch daraufhin folgte ein 8:0-Lauf der Gäste, mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen von Daniel Mixich. Mit einem Fastbreak-Dunk verkürzte Akim Jonah auf 12:19. Zu oft erzielten die Paderborner aber in der Folge ihre Punkte unter dem Korb. So ging es mit 19:33 ins zweite Viertel in dem die Defense aber auch nicht oft genug die Intensität fand, um die Gäste zu stoppen. Indiz dafür, lediglich zwei Fouls in den ersten 13 Minuten. Weil die Paderborner bis dahin auch noch 67 Prozent ihrer Dreier trafen war die Führung dann auf 29:43 weiterhin deutlich geblieben. Ein guter Zwischenspurt brachte die Ehinger auf 37:46 und dann auf 46:52. Doch immer wieder fanden die Ostwestfalen eine Antwort, gerade unter dem Korb. Die Energie und Intensität in der Defensive waren nach der Pause da und schon lief es auch in der Offensive wesentlich besser. Einzig von der Dreierlinie waren die Gäste kaum zu stoppen, dennoch blieb es nur beim 55:69-Rückstand. Den bauten die Gäste weiter aus, obwohl gerade Christian Oshita und Jack Pagenkopf in der Offensive anführten. Nach drei Vierteln hatten sich die Paderborner dennoch eine 83:66-Führung herausgearbeitet. Doch für das Schlussviertel war weiterhin alles möglich. Die folgende Zonenpresse von Trainer Domenik Reinboth zeigte Wirkung und stellte die Gäste vor große Probleme. Doch die größere Erfahrung der Paderborner setzte sich am Ende durch. Bemerkenswert am Schluss: In den letzten zwei Minuten standen außer Christian Oshita, nur in Urspring ausgebildete Spieler auf dem Feld und Center Daniel Helterhoff gab sein Debüt im ProA-Team.

Vorschau Spieltag 15 ProA

09.01.2021 17:00 VfL Kirchheim Knights vs. Artland Dragons

Nach den drei Erfolgen gegen Ehingen, Nürnberg und Hagen treffen die Schwaben nun auf die Artland Dragons. Die Mannschaft aus Quakenbrück steht mit sechs Siegen und drei Niederlagen auf dem fünften Platz der Tabelle und wusste in den ersten Monaten der Saison mit tollen Leistungen zu überzeugen. „Gegen Hagen haben wir unkonstant gespielt. Starke und schwache Phasen – gerade defensiv – haben sich abgewechselt. Das ging gerade nochmal gut, aber gegen die Dragons können wir uns das sicher nicht erlauben, “ warnt Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt.

„Kirchheim ist ein interessanter und ernstzunehmender Gegner, auf den wir uns nun etwas länger als gedacht vorbereiten konnten. Das Team findet immer mehr in den Rhythmus, weshalb wir guten Basketball spielen müssen, um dort zu bestehen“, weiß Isler. „Der Kader ist tief, jeder weiß um seine Rolle, weshalb ich Kirchheim auf einem hohen Energielevel erwarte“, so Isler abschließend.

09.01.2021 18:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Die Panthers erwartet ein schwieriges Spiel, in das man aber voller Selbstbewusstsein gehen wird: „Rostock ist das Topteam der Liga und hat im Sommer viele sehr gute Verpflichtungen getätigt“, kommentiert Panthers-Trainer Alen Velcic. „Die Seawolves sind sicher klarer Favorit, aber wir können ohne jeden Druck aufspielen. Wir werden gut vorbereitet in die Partie gehen. Wenn wir unseren Gameplan umsetzen können und hochkonzentriert auftreten, wollen wir unsere Siegchancen wahren und Rostock besiegen.“

09.01.2021 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Science City Jena

Nachdem es bereits im Verlauf des Jenaer Heimspiels gegen Tübingen mit Julius gegen Enosch Wolf zu einem Bruderduell kam, wartet beim Aufeinandertreffen der beiden Lodders-Brüder Robin und Jannik die nächste sportliche Familienzusammenführung. „Ich erwarte ein schweres Spiel in Hagen. Unser Gegner ist eigentlich sehr gut besetzt, spielt jedoch im bisherigen Verlauf ziemlich launisch. Sehr gute Spiele haben sich mit zum Teil hohen Niederlagen abgewechselt. Insofern kann man schon von einer Wundertüte sprechen. Aufgrund von Corona und den anschließenden Quarantäne-Pausen ist das Team enorm schwer einzuschätzen“, so Cheftrainer Frank Menz mit Blick auf den Gegner. „Wir wollen unseren Rhythmus nicht verlieren, die Siegesserie ausbauen und den 2. Platz verteidigen. In unserem Team sind abgesehen von den bekannten Verletzungen alle fit. Der Ausfall von Dennis schmerzt natürlich sehr. Nicht nur aufgrund seiner basketballerischen Qualitäten oder seiner Energie, sondern auch durch seine Führungsqualitäten auf dem Spielfeld sowie abseits des Parketts. Aber wir haben ja schon ein paar Mal gezeigt, dass unser Team in der Lage ist, Ausfälle zu kompensieren und das wollen wir auch morgen Abend“, sagt Frank Menz abschließend.

Headcoach der Feuervögel, Chris Harris: „Jetzt steht für uns das fünfte Spiel in 13 Tagen für uns an. Das wäre auch für jede Erstligamannschaft, die über einen weitaus größeren Staff verfügt als wir, eine echte Herausforderung. Wir wollen nicht jammern, müssen und wollen dadurch. Dennoch haben die Jungs einige kleine Blessuren und sind alles andere als im optimalen Fitnesszustand. Trotzdem: Obwohl wir zuletzt die Siegeschance gegen Kirchheim verschenkt haben, sind wir jetzt optimistisch, gegen Jena ein gutes Spiel abliefern zu können. Dazu braucht es aber alle Mann, denn Jena hat spätestens seit den Neuverpflichtungen zum Jahresende 2020 einen der besten Kader der Liga.“

Spieltag 20

09.01.2021 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Tigers Tübingen

Aufgrund der Umfunktionierung zum Impfzentrum reisen die Tigers daher am Samstag nach Trier, anstatt die Gladiatoren in eigener Halle zu empfangen. „Wie so oft in dieser Saison erwischen wir den Gegner zu einer Phase, in der sie gerade in ihren Rhythmus finden. Das Spiel gegen Ehingen hat gezeigt, dass die Tübinger eine hohe Qualität haben und langsam in der Saison angekommen sind. Sie spielen einen sehr eigenen Stil, bringen hohes Tempo und nutzen clever ihre gesamte Rotation. Mit Crawley und Valtonen haben sie zwei exzellente Scorer in ihrem System, die beiden müssen wir defensiv unbedingt stoppen. Offensiv müssen wir den Ball schnell laufen lassen um die aggressive Defense der Tigers zu Fehlern zu zwingen“, sagt Gladiators-Trainer Marco van den Berg über den ersten Trierer Gegner im neuen Jahr.

Die Tigers wollen nun das Erfolgserlebnis in Ehingen auch mit nach Trier nehmen. „In den letzten Spielen konnten wir uns Schritt für Schritt weiter stabilisieren. Dies müssen wir konsequent fortführen. In unserem Team steckt viel Potential, da bin ich weiter überzeugt. Wir haben bereits mehrfach bewiesen, dass wir in dieser Liga mit jedem Gegner mithalten können. Nur müssen wir weiter konstanter werden und unsere Fehler abstellen. Trier verfügt über viel Erfahrung im Team, dazu ist es eine gut gecoachte Mannschaft. Aktuell spielt Adams eine sehr gute Rolle als Spielgestalter. Wir müssen als Team wachsam sein, dagegenhalten, bei den Rebounds präsent sein und unsere Chancen suchen und effektiv verwerten. Es könnte ein interessantes Duell werden“, sagt der finnische Übungsleiter vor dem sechsten von sieben Auswärtsspielen in Serie.

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.