Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

09.05.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 81:67

Die BG Göttingen müssen im Playoff-Viertelfinale der ProA den Ausgleich hinnehmen. Beim Auswärtsspiel gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlagen die „Veilchen“ mit 67:81 und kassierten damit ihre erste Niederlage in der Serie. Die Partie begann aus Göttinger Sicht denkbar ungünstig. Offensiv fanden die Gäste zunächst überhaupt keinen Rhythmus, während Kirchheim – angeführt von Tylan Pope – früh davonzog (2:14). Zwar kämpften sich die Niedersachsen im weiteren Verlauf ins Spiel zurück, konnten den Rückstand bis zur Halbzeit aber nur auf vier Punkte verkürzen (31:35). Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen, ehe ein Knackpunkt folgte: Wes Dreamer musste nach einer Verletzung das Feld verlassen. In der Folge verlor Göttingen den Zugriff, während die Hausherren ihre Führung weiter ausbauten und sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:48 absetzten. Im Schlussabschnitt fanden die Göttinger offensiv weiterhin keinen konstanten Flow.

Kirchheim kontrollierte das Spielgeschehen und ließ die Gäste nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand eine verdiente 67:81-Niederlage für die BG Göttingen. Bester Werfer der Gäste war Jordan Sears mit 11 Punkten, während auf Seiten der Knights Tylan Pope mit 20 Zählern überzeugte. Headcoach Fabian Strauß sagte nach dem Spiel: „Kirchheim hat verdient gewonnen. Sie waren energischer, intensiver und haben uns überpowert. Wir haben den Ball nicht so gut bewegt, wie am Mittwoch und unsere Würfe sind nicht gefallen. Wir müssen das schnell vergessen, unsere Kräfte bündeln und Dienstag mit mehr Kopf und Intensität von Anfang an spielen.“ Damit steht es in der Best-of-five-Serie nun 1:1. Spiel drei findet am Dienstag in Göttingen statt, wo die BG Göttingen wieder vor heimischem Publikum vorlegen wollen.

 

09.05.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 73:108

Die PS Karlsruhe LIONS konnten auch im zweiten Viertelfinalspiel der ProA-Playoffs keine Antwort auf Phoenix Hagen finden. Vor heimischer Kulisse in der Europahalle unterlagen die Badener deutlich mit 73:108 und stehen damit in der Serie mit dem Rücken zur Wand. Dabei starteten die LIONS durchaus engagiert in die Partie und hielten im ersten Viertel zunächst mit. Doch die Gäste aus Hagen zeigten früh ihre Klasse, trafen hochprozentig und setzten Karlsruhe mit aggressiver Defense unter Druck. Nach den ersten zehn Minuten lag das Heimteam bereits mit 22:33 zurück. Im zweiten Viertel stabilisierten sich die LIONS phasenweise. Vor allem Tyrese Williams, David Ejah und Isaiah Hart sorgten offensiv für Akzente. Dennoch blieb Phoenix Hagen das dominierende Team und ging mit einer komfortablen 57:42-Führung in die Halbzeit.

Die Entscheidung fiel dann direkt nach dem Seitenwechsel. Hagen erhöhte die Intensität in der Verteidigung nochmals deutlich, während Karlsruhe komplett den Rhythmus verlor. Mit einem klaren 29:9 im dritten Viertel zogen die Gäste uneinholbar davon (86:51). Im Schlussabschnitt spielten die LIONS zwar weiter engagiert nach vorne, konnten die deutliche Niederlage aber nicht mehr abwenden. Phoenix Hagen brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und sicherte sich mit dem 108:73-Auswärtssieg den zweiten Erfolg in der Serie. Damit steht es 2:0 für die Hagener, die nun nur noch einen Sieg vom Halbfinaleinzug entfernt sind. Für die PS Karlsruhe LIONS heißt es dagegen: Verlieren verboten. Spiel drei findet am 12. Mai in Hagen statt – dort muss Karlsruhe gewinnen, um die Saison am Leben zu halten.

 

10.05.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:79

Für die HAKRO Merlins Crailsheim gibt es auch im zweiten Viertelfinalspiel der ProA-Playoffs nichts zu holen. Beim Auswärtsspiel gegen die Gießen 46ers mussten sich die „Zauberer“ mit 79:89 geschlagen geben. Damit stehen die Crailsheimer nun mit dem Rücken zur Wand – im kommenden Spiel wartet ein Do-or-Die-Duell. Dabei starteten die Gäste mit viel Energie in die Partie. Früh übernahmen sie die Kontrolle und erspielten sich eine knappe Führung. Doch angeführt von Robin Benzing drehten die Gastgeber das Spiel noch im ersten Viertel und gingen erstmals in Front. Im zweiten Abschnitt verloren die Merlins zunehmend den Rhythmus. Während offensiv wenig gelang, nutzten die Hessen ihre Chancen konsequent und setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab. Zwar kämpften sich die Crailsheimer bis zur Halbzeit wieder etwas heran (48:38), doch das Momentum blieb auf Seiten der Hausherren. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Merlins nicht, entscheidend näher heranzukommen. Immer wieder verkürzten sie den Rückstand, doch Gießen 46ers fanden stets die passende Antwort. Vor allem im Schlussviertel hielt Gießen den Vorsprung konstant im zweistelligen Bereich und brachte den Sieg letztlich souverän ins Ziel. Topscorer der Crailsheimer war Anthony Gaines mit 16 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Brock Gardner (14) und Vinnie Shahid (13).

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Erstmal Glückwunsch an Gießen, das haben die sehr gut gemacht. Es haben heute viele anders erwartet, aber Gießen ist eben auch nicht der typische siebte Platz. Die Mannschaft hat vor der Saison auch ganz klar das Ziel des Aufstiegs ausgerufen. Sie waren auch ganz klarer Favorit für den Aufstieg. Sie haben sehr gut nachverpflichtet in der Mitte der Saison und spielen sehr guten Basketball. Ich glaube unsere beiden Mannschaften sind vom Talent-Level sehr ähnlich und wenn man sieht, wie erfahren ihre Spieler sind ist es echt schwer. Trotzdem müssen wir es besser machen, was wir heute einfach nicht geschafft haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, wenn wir ein Spiel bekommen, in dem die Spieler mehr spielen dürfen. Wo die Schiedsrichter nicht jeden Kontakt pfeifen. Wir sind beide physische Mannschaften und ich würde mir wünschen in der dritten Begegnung mehr Spielfluss sehen zu können.“

 

10.05.2026 16:00 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 84:86

Die Artland Dragons haben auch das zweite Viertelfinalspiel der Playoff-Serie gegen die Eisbären Bremerhaven knapp verloren und stehen nach dem 84:86 vor heimischer Kulisse mit dem Rücken zur Wand. Vor einer lautstarken Atmosphäre in der Artland Arena lieferten sich beide Teams erneut ein intensives und hochklassiges Duell, in dem sich lange kein klarer Sieger abzeichnete. Topscorer der Partie war Amir Hinton mit starken 27 Punkten, dennoch reichte es am Ende nicht zum Serienausgleich. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 6:0 in Führung, ehe die Dragons zunehmend ihren Rhythmus fanden. Angeführt von Ben Burnham und Hinton drehten die Gastgeber das Spiel mit einem starken Lauf und erspielten sich im ersten Viertel eine zwischenzeitliche Führung. Auch im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Quakenbrücker offensiv variabel und kontrollierten über weite Strecken das Geschehen. Trotz mehrerer Gegenläufe der Gäste gelang es den Dragons, mit einer 49:42-Führung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiterhin eng. Zwar verkürzte Bremerhaven früh, doch die Dragons fanden immer wieder Antworten und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf neun Punkte aus. Mit einer 68:60-Führung ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich die Partie schließlich entscheiden sollte. Dort kippte das Spiel jedoch zugunsten der Gäste. Während Bremerhaven defensiv den Druck erhöhte und sich vor allem über Offensivrebounds immer wieder zweite Chancen erarbeitete, verlor die Offensive der Dragons zunehmend an Struktur. In der entscheidenden Phase nutzten die Eisbären ihre Möglichkeiten konsequenter. Ein später Tip-In von Jannis von Seckendorff nach erneutem Offensivrebound brachte die Führung, die Bremerhaven bis zum Ende verteidigte. Zwar konnte Hinton wenige Sekunden vor Schluss noch einmal per Dreier verkürzen, doch die verbleibende Zeit reichte nicht mehr für eine Wende. Besonders auffällig war erneut der Unterschied beim Rebounding sowie an der Freiwurflinie, wo sich die Gäste klare Vorteile erarbeiteten. Damit liegen die Artland Dragons in der Best-of-Five-Serie nun mit 0:2 zurück und stehen vor einem „Do-or-Die“-Spiel in Bremerhaven.

Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie entsprechend frustriert: „Ich bin maximal frustriert, weil wir das Spiel erneut über die Offensivrebounds verlieren – zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Das ist extrem bitter. Über mehr als 30 Minuten haben wir es eigentlich sehr gut gemacht und Bremerhaven immer wieder zu schwierigen Würfen gezwungen. Im vierten Viertel wurde das Spiel dann durch Kleinigkeiten entschieden: ein Ballverlust hier, ein vergebener Wurf da. Dazu haben wir nicht gut genug gereboundet und sind offensiv zu selten an die Freiwurflinie gekommen, gerade wenn man die Zahlen auf Bremerhavener Seite sieht. Deshalb ist es extrem enttäuschend, dass wir dieses Spiel erneut verlieren. Wir sind angeschossen aber noch nicht tot und werden am kommenden Mittwoch alles geben, um die Serie am Leben zu halten.“   

Vorberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

09.05.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 

Bericht folgt in Kürze!

 

09.05.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 

Nach dem deutlichen 90:66 im ersten Viertelfinale gegen die PS Karlsruhe LIONS ist die Ausgangslage klar: Phoenix Hagen führt mit 1:0 und will im zweiten Spiel direkt nachlegen. Die Freude über den Auftaktsieg hielt jedoch nicht lange an – der Fokus liegt bereits voll auf der nächsten Aufgabe im Badischen. Denn die Höhe des ersten Erfolgs spielt keine Rolle mehr, entscheidend ist nur, die Serie weiter in die richtige Richtung zu lenken. Ein Schlüssel bleibt die Defensive. Bereits im ersten Spiel hielten die Hagener die Lions deutlich unter ihrem Schnitt (81,8 Punkte in der Hauptrunde) und bestätigten damit ihren Playoff-Modus. Genau diese Stabilität soll auch auswärts die Basis sein. Offensiv setzte Phoenix auf eine breite Lastenverteilung. Lucas N’Guessan (19 Punkte) und Jeffrey Carroll (16 Punkte) waren die Topscorer, standen aber vergleichsweise kurz auf dem Feld – ein Vorteil mit Blick auf die Belastung in der Serie.

Auch bei Karlsruhe zeigten Isaiah Hart und David Ejah ihre Qualität, konnten die Niederlage jedoch nicht verhindern. Headcoach Chris Harris erklärt: „Wir haben uns vor Beginn der Serie Gedanken über unsere Matchups gemacht. Das können wir sicherlich noch optimieren, da wir ein immer klareres Verständnis dafür entwickeln, wer welche Qualitäten besitzt. Das ist eine Erkenntnis aus den vergangenen Playoff-Begegnungen, dass diesbezüglich innerhalb mehrerer Spiele in kurzer Zeit viele Verschiebungen möglich sind. Das wird besonders mit Blick auf die Begegnung in Karlsruhe wichtig, um in der Verteidigung stabil zu stehen – das ist auswärts für uns immer die Basis.“ Spiel zwei steigt am Samstag in der Europahalle in Karlsruhe. Mit einem weiteren Sieg würde sich Phoenix den Matchball sichern – Karlsruhe dagegen kämpft um den Ausgleich in der Serie.

 

10.05.2026 15:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Nach der 77:89-Niederlage im ersten Viertelfinalspiel gegen die Gießen 46ers stehen die HAKRO Merlins Crailsheim bereits unter Druck. In Spiel zwei der Serie soll nun in der Sporthalle Gießen-Ost der Ausgleich gelingen. Der Auftakt verlief zunächst vielversprechend: Mit einem 13:3-Lauf erwischten die Merlins einen starken Start. Doch im weiteren Verlauf übernahmen die Gießener zunehmend die Kontrolle, drehten das Spiel noch vor der Halbzeit und setzten sich vor allem im dritten Viertel entscheidend ab. Trotz eines offensiv starken Schlussabschnitts gelang den Crailsheimern kein Comeback mehr.

Dabei zeigt ein Blick auf die Zahlen, wie eng die Partie tatsächlich war. Rebounds, Wurfquoten und Freiwürfe bewegten sich auf nahezu identischem Niveau – ein klares Zeichen dafür, dass Kleinigkeiten den Unterschied machten. Nun richtet sich der Fokus komplett auf Spiel zwei: Mit einem Sieg könnten die Merlins die Serie wieder ausgleichen, während die Gießen 46ers sich bereits den Matchball sichern wollen. Tip-Off ist am Sonntag um 15 Uhr in Gießen – mit der klaren Mission der Crailsheimer: zurückschlagen und die Serie offenhalten.

 

10.05.2026 16:00 Uhr Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 

Nach der knappen 74:78-Niederlage im ersten Viertelfinalspiel bei den Eisbären Bremerhaven wollen die Artland Dragons in Spiel zwei der Serie vor heimischer Kulisse zurückschlagen und den Ausgleich schaffen. Bereits das erste Duell zeigte, wie eng beide Mannschaften beieinander liegen. Über weite Strecken lieferten sich beide Teams ein intensives Playoff-Spiel auf Augenhöhe. Vor allem defensiv überzeugten die Dragons zunächst und hielten Bremerhaven in der ersten Halbzeit bei nur 30 Punkten. Allerdings fanden die Eisbären auch ohne erfolgreiche Dreier immer wieder Lösungen in Korbnähe. Nach der Pause kippte das Momentum zunehmend auf Seiten der Gastgeber. Vor allem beim Rebounding verschaffte sich Bremerhaven Vorteile und sammelte insgesamt 17 Offensivrebounds – allein 13 davon in der zweiten Halbzeit. Gerade diese zweiten Chancen machten am Ende den Unterschied. Auch offensiv lag die Hauptlast bei den Dragons vor allem auf Ben Burnham, Amir Hinton und Timo Lanmüller, die gemeinsam 61 der 74 Punkte erzielten. Mehr offensive Unterstützung von der Bank soll nun in Spiel zwei folgen.

Headcoach Hendrik Gruhn erklärt: „Für uns ist es sehr gut, dass wir direkt wieder spielen. Wir freuen uns wahnsinnig darauf, für Spiel 2 nach Hause zu kommen. Wir haben am Mittwoch einige Dinge nicht gut gemacht, allen voran das Rebounding. 17 Offensivrebounds zuzulassen, davon 13 in der zweiten Halbzeit, ist einfach zu viel. Wenn man einem Topteam so viele zweite Chancen gibt, darf man sich nicht wundern, wenn das bestraft wird. Da sind alle in der Mannschaft gefragt und ich bin zuversichtlich, dass wir das in Spiel 2 besser machen werden. Ansonsten wollen wir gar nicht so viel verändern. Ich finde, dass wir defensiv über weite Strecken einen guten Job gemacht haben. Natürlich gibt es kleinere Feinjustierungen, die wir und sicherlich auch Bremerhaven vornehmen werden. Ich bin sehr optimistisch für Spiel 2. Alle in der Mannschaft sind hochmotiviert. Wir haben uns gestern in der Halle getroffen, um das Spiel gemeinsam im Video aufzuarbeiten, und die ganze Mannschaft ist gewillt, diesen Kampfgeist gemeinsam mit den Fans im Rücken am Sonntag aufs Parkett zu bringen.“

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

06.05.2026 19:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 78:74

Die Eisbären Bremerhaven sind erfolgreich in die Viertelfinalserie gestartet und haben sich in Spiel 1 mit 78:74 gegen die Artland Dragons durchgesetzt. In einer intensiven und physischen Partie entschied vor allem eine starke zweite Halbzeit zugunsten der Gastgeber. Die Dragons erwischten zunächst den besseren Start und setzten vor allem über Ben Burnham und Amir Hinton offensive Akzente. Bremerhaven hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, kämpfte sich jedoch angeführt von Lorenz Brenneke zurück und glich zum Ende des ersten Viertels aus. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft und zunehmend von Defensive geprägt. Während Bremerhaven lange ohne erfolgreichen Dreier blieb, trafen die Dragons hochprozentig aus der Distanz und gingen mit einer 36:30-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel folgte jedoch die entscheidende Phase: Die Eisbären agierten deutlich disziplinierter in der Verteidigung und fanden offensiv ihren Rhythmus. Treffer von Elijah Miller, Peter Hemschemeier und Jake Biss drehten die Partie, ein starkes drittes Viertel (27:15) brachte die Führung. Im Schlussabschnitt blieb es spannend bis in die Crunchtime. Die Dragons verkürzten erneut, hatten sogar die Chance auf den Ausgleich, doch der letzte Wurf verfehlte sein Ziel. Bremerhaven behielt die Nerven und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Headcoach Steven Esterkamp zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Es war ein sehr starkes Spiel. Wie erwartet war es eine schwierige und intensive Partie, bei der sich erst in den Schlusssekunden entscheidet, wer gewinnt.“ Mit dem 78:74-Erfolg sichern sich die Eisbären die 1:0-Führung in der Serie. Weiter geht es am Sonntag in Quakenbrück, wo die Dragons vor heimischer Kulisse antworten wollen.

 

06.05.2026 19:30 Uhr // BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 99:87

Die BG Göttingen ist mit einem Erfolg in die Playoffs gestartet und hat Spiel 1 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 99:87 gewonnen. Vor 1.974 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, ehe die Gastgeber nach der Pause die Kontrolle übernahmen. Bester Akteur auf Seiten der Göttinger war Wes Dreamer, der mit 21 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double auflegte. Für Kirchheim war Chuck Harris Jr. mit 19 Punkten der erfolgreichste Werfer. Nach einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe setzte sich Göttingen vor allem im dritten Viertel entscheidend ab und ging mit einer klaren Führung in den Schlussabschnitt. Eine kurze Schwächephase überstanden die Gastgeber und brachten den Sieg am Ende souverän ins Ziel.

Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie:„Wir wussten um die Qualität von Kirchheim und einiger ihrer Spieler. In bestimmten Situationen, insbesondere im dritten Viertel, haben wir defensiv viel richtig gemacht. Die zweite Fünf hatte Anfang der ersten Hälfte in der Verteidigung ein bisschen nachgelassen. Uns war wichtig, dass wir Spiel eins gewinnen, über weite Strecken eine sehr gute Energieleistung zeigen, gut rebounden und die Physis von Kirchheim kontrollieren. Die Jungs haben sich dann teilweise mit guter Ballbewegung und vielen einfachen, offenen Würfen belohnt. Das erste Spiel zu gewinnen war wichtig. Ich bin froh drüber.“

Kirchheims Trainer Igor Perovic analysierte: „Das war in den ersten 17 bis 18 Minuten ein gutes Spiel, dann haben wir in den letzten Minuten des zweiten Viertels die Disziplin verloren und Göttingen das Momentum gegeben. Auch in den ersten Minuten des dritten Viertels haben wir nicht gut gespielt und verteidigt. Wir waren immer einen halben Schritt zu langsam und nicht physisch genug. Wenn du so gegen ein gutes Team auftrittst, kann es ziemlich schwer werden.“ Mit dem 99:87 sichert sich Göttingen die 1:0-Führung in der Best-of-five-Serie.

 

06.05.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 90:66

Phoenix Hagen ist erfolgreich in die Playoff-Serie gegen die PS Karlsruhe LIONS gestartet und hat sich vor 3.007 Zuschauern mit 90:66 durchgesetzt. Es war der erste Auftaktsieg in einer Playoff-Serie für die Hagener – im achten Anlauf. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, beide Teams hatten mit Nervosität und Ballverlusten zu kämpfen. Doch Phoenix fand zunehmend Lösungen, vor allem über Lucas N’Guessan, der immer wieder gut in Szene gesetzt wurde und mit 19 Punkten Topscorer der Gastgeber war. Entscheidend war die zweite Halbzeit: Phoenix dominierte defensiv und ließ Karlsruhe nach der Pause nur noch 26 Punkte zu. Gleichzeitig kontrollierten Fabian Bleck (12 Rebounds) und Marvin Omuvwie (7 Rebounds) die Bretter, während offensiv konsequent nachgelegt wurde. So bauten die Hagener ihre Führung kontinuierlich aus und brachten den Sieg souverän ins Ziel.

Headcoach Chris Harris sagte nach dem Spiel: „Was für eine tolle Stimmung, was für eine Atmosphäre in der Halle zum Start in die Playoffs – und das mitten in der Woche. Die Fans haben auf jeden Fall dazu beigetragen, dass wir einen guten Start in diese Serie hatten, auch wenn wir uns im Spiel selbst lange schwer getan haben. Karlsruhe hat sich viele zweite Chancen erarbeitet, die wir ihnen gern genommen hätten. Umso froher bin ich darüber, wie wir uns nach der Pause gesteigert haben und auch die Minuten einigermaßen verteilen konnten. Das war ein guter Schritt in unserem Entwicklungsprozess.“

Auch Karlsruhes Trainer Demond Greene erkannte die Stärke des Gegners an: „Phoenix hat heute, vor allem in der zweiten Hälfte gezeigt, was sie so dominant macht. Hagen konnte die Mismatches in der Zone klar für sich nutzen. Hier hatten wir defensiv zu wenig Zugriff und keinen ordentlichen Rhythmus. Dadurch sind wir im Gang nach vorn leider ein wenig zu sehr ins Eins-gegen-Eins verfallen und haben den Ball zu wenig laufen gelassen. Unsere Aufgabe ist es nun, gegen die unterschiedlichen Hagener Lineups – von sehr groß bis sehr klein – bis Samstag ein Mittel zu finden.“ Mit dem klaren 90:66 sichert sich Phoenix die 1:0-Führung in der Best-of-five-Serie und untermauert direkt seine Favoritenrolle.

 

07.05.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 77:89

Die GIESSEN 46ers haben mit dem 89:77-Auswärtssieg bei den HAKRO Merlins Crailsheim ein starkes Zeichen gesetzt und sich direkt den Heimvorteil in der Viertelfinalserie gesichert. Kapitän Robin Benzing ordnete den Erfolg dennoch klar ein: „Der Sieg heißt noch überhaupt nichts. Wir haben ihnen den Heimvorteil geklaut, mehr nicht. Erst wenn wir Sonntag vor eigenem Publikum nachlegen können, wird sich der Wert unseres Auftritts vielleicht darstellen.“ Auch Luis König Figge blieb bewusst zurückhaltend: „Wir bleiben am Boden und heben nicht ab. Wir alle sind erwachsen genug, um zu wissen, dass Spiel eins auch wirklich nur ein erster, kleiner Schritt war.“ Headcoach Branislav Ignjatovic lobte vor allem das Kollektiv: „grandiose Teamleistung ohne Schwachstellen“ und ergänzte mit Blick auf die Serie:

„Es bleibt in dieser Serie bei unserer Außenseiterrolle, bei der wir am Sonntag abermals unsere Chance suchen. Wir genießen den Moment, mehr aber auch nicht.“ Nach frühem Rückstand kämpften sich die Gießener zurück und übernahmen zur Halbzeit erstmals die Führung. Entscheidend war ein Lauf im dritten Viertel, nach dem die 46ers die Kontrolle nicht mehr abgaben. Besonders Viktor Kovacevic (17 Punkte) sowie Kyle Castlin und Robin Benzing führten das Team an. Ignjatovic fasste die Leistung treffend zusammen: „So geht Teambasketball.“ und erklärte weiter: „Es war ein außergewöhnlich gutes Spiel von uns, in dem wir Crailsheim mit unserer starken Defense so bearbeitet haben, dass sie immer mehr die Nerven verloren haben.“ Damit gehen die Gießener mit einer 1:0-Führung und gestohlenem Heimrecht in Spiel zwei der Serie.

Vorberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

06.05.2026 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 

Für die Artland Dragons beginnt die entscheidende Phase der Saison: Im Viertelfinale der ProA-Playoffs treffen die Quakenbrücker auf die Eisbären Bremerhaven. Spiel 1 der Serie steigt am Mittwoch um 19:00 Uhr in der ÖVB Arena. Als Tabellenfünfter reisen die Dragons zum Viertplatzierten, der mit zwei Siegen in Serie und viel Selbstvertrauen in die Playoffs geht. Die bisherigen Duelle in der Hauptrunde machen deutlich, wie eng es zwischen beiden Teams zugeht: Sowohl in Bremerhaven als auch im Rückspiel lieferten sich die Mannschaften intensive Spiele auf Augenhöhe, die jeweils erst in der Schlussphase entschieden wurden. Besonders die individuelle Qualität der Eisbären machte dabei den Unterschied. Spieler wie Elijah Miller oder Jemarl Baker sorgen konstant für offensive Gefahr, während das Team insgesamt durch starkes Ballmovement und effiziente Abschlüsse überzeugt. Gleichzeitig konnten die Dragons in beiden Partien zeigen, dass sie mit ihrer kontrollierten Offensive und Akteuren wie Ben Burnham jederzeit mithalten können. Vor dem Auftakt der Serie blickt Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn optimistisch auf die Aufgabe:

„Die Vorfreude und der Enthusiasmus sind wahnsinnig groß. Seit wir die Playoffs mit dem Sieg in Kirchheim klargemacht haben, freuen wir uns sehr auf das erste Spiel am Mittwoch. Wir haben zweimal gegen Bremerhaven gespielt und wissen, was auf uns zukommt. Es waren intensive Spiele, die jeweils in der letzten Minute unglücklich für uns entschieden worden sind. Bremerhaven bewegt den Ball extrem gut. Es ist ein Team, das viel Wert auf Rhythmus und Ballmovement legt. Sie spielen recht wenig Eins-gegen-eins, sondern binden alle Spieler in der Offensive ein. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir müssen defensiv extrem konzentriert bleiben, denn jede Unaufmerksamkeit bestrafen die Eisbären konsequent, das haben wir in der Hauptrunde bereits gemerkt. In den Playoffs wird es zudem darauf ankommen, wie schnell man nachjustieren und Dinge innerhalb der Serie anpassen kann und wie gut man sich auf den Gegner einstellt. Dass wir jetzt schon wieder mitbekommen, wie viele Fans aus Quakenbrück uns in Bremen unterstützen wollen, macht uns extrem stolz. Das gibt uns schon während der Vorbereitung auf Spiel 1 einen zusätzlichen Selbstvertrauensschub. Bei den Spielen zuletzt in Münster und in Magdeburg war es bereits besonders zu sehen, wie viele Fans diese Reisen auf sich nehmen. Das ist nicht selbstverständlich. Wir werden alles geben, um unsere Fans für ihre Unterstützung zu belohnen.“

 

06.05.2026 19:30 Uhr BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Für die Bozic Estriche Kirchheim Knights beginnt am Mittwoch die entscheidende Phase der Saison. In der ersten Runde der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Teckstädter auf die BG Göttingen – und gehen dabei als klarer Außenseiter in die Serie. Als Tabellensechster reisen die Knights zum Drittplatzierten nach Göttingen, der sich nach dem Abstieg aus der BBL den direkten Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt hat. Entsprechend liegt die Favoritenrolle bei den „Veilchen“, die sich nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase zum Saisonende wieder stabilisiert haben. Auch Knights-Headcoach Igor Perovic sieht die Ausgangslage deutlich:

„Göttingen hat alles was eine Spitzenmannschaft benötigt. Wir haben nur eine Chance, wenn wir unser Leistungslimit wieder erreichen und auf konstant hohem Niveau verteidigen und konzentriert als Team spielen. Das ist uns zuletzt nicht gelungen.“ Die Kirchheimer hatten in den vergangenen Wochen selbst mit Formschwankungen zu kämpfen, konnten zuletzt jedoch zwei Siege einfahren. Dennoch bleibt die Herausforderung enorm – gerade gegen ein individuell stark besetztes Göttinger Team um Topscorer Jordan Sears. In der „Best-of-Five“-Serie gilt es nun, schnell den Rhythmus zu finden. Spiel eins steigt am Mittwochabend in Göttingen – mit klar verteilten Rollen, aber der Hoffnung der Knights, den Favoriten direkt unter Druck setzen zu können.

 

06.05.2026 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 

Als Hauptrundenprimus startet Phoenix Hagen in die entscheidende Phase der Saison – und bekommt es im Viertelfinale mit den PS Karlsruhe LIONS zu tun. Ein Duell, das alles andere als neu ist und bereits in der Vergangenheit für Spannung gesorgt hat. Die „Feuervögel“ gehen mit Heimvorteil in die „Best-of-Five“-Serie und empfangen Karlsruhe zunächst in der Ischelandhalle. In der Hauptrunde teilten sich beide Teams die Siege: Während Hagen zuhause klar dominierte, revanchierten sich die LIONS in der Europahalle nach Verlängerung. Entsprechend gewarnt geht der Tabellenführer in die Serie. Auch personell gibt es einige spannende Verbindungen zwischen beiden Teams. Unter anderem kommt es zum Wiedersehen mit Kilian Binapfl, der bereits das Phoenix-Trikot getragen hat und inzwischen eine wichtige Rolle bei den Badenern einnimmt.

Hagens Headcoach Chris Harris blickt mit Respekt auf den Gegner: „Karlsruhe ist eine spannendes und herausforderndes Matchup. Die Lions haben gezeigt, dass sie mit kleinen Lineups für viel Wirbel sorgen können. Zudem sind sie in der Europahalle extrem stark. Sie haben sich über die Saison toll entwickelt und stehen verdient in den Playoffs – das gilt es zu respektieren. Wir freuen uns auf die Postseason und eine hoffentlich tolle Kulisse in der Ischelandhalle zum Auftakt der Serie.“ Die Serie verspricht nicht nur aufgrund der sportlichen Ausgangslage Spannung: Bereits 2024 trafen beide Teams im Halbfinale aufeinander – damals setzte sich Karlsruhe durch und krönte die Saison später sogar mit der Meisterschaft. Nun folgt das nächste Kapitel dieses Duells – mit klaren Rollen auf dem Papier, aber reichlich Potenzial für Überraschungen.

 

07.05.2026 19:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 

Die Gießen 46ers gehen mit klar verteilten Rollen in das Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Gegen die HAKRO Merlins Crailsheim wartet auf die Mittelhessen eine maximale Herausforderung – und dennoch reist das Team selbstbewusst an. Schon vor der finalen Entscheidung über den Gegner war die Wunschlage innerhalb der Mannschaft eindeutig. „Wenn es nach mir geht, spielen wir lieber gegen Hagen“, sagte Luis König Figge vor dem letzten Hauptrundenspiel. Doch es kam anders: Crailsheim, eines der formstärksten Teams der Liga, steht nun gegenüber. Headcoach Branislav Ignjatovic ordnet die Ausgangslage realistisch ein: „Die sind der klare Favorit. Ich bin weiterhin sehr glücklich, dass wir nach dieser turbulenten Saison überhaupt die Playoffs erreicht haben. Aber unsere Außenseiterrolle stellt eben auch eine kleine Chance dar.“ Gerade diese Rolle könnte für die 46ers zur Stärke werden. Ohne großen Druck wollen die Gießener direkt im ersten Spiel überraschen.

„Wir fahren dorthin und versuchen, eine Überraschung zu schaffen“, so Ignjatovic weiter. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, zeigt der Blick auf den Gegner. Die Merlins präsentierten sich zuletzt in Topform und verfügen über enorme Qualität im Kader. Dennoch sieht Ignjatovic auch Ansätze aus dem letzten Spiel: „In der zweiten Halbzeit haben wir über weite Strecken so gespielt, wie ich mir das für die Playoffs vorstelle. Da haben wir solide verteidigt und auch unsere Schüsse endlich getroffen.“ Auch Kapitän Robin Benzing richtet den Blick nach vorne und setzt auf den Neustart-Charakter der Playoffs: „Jetzt beginnt eine neue Saison.“ Und ergänzt mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben: „Das ist doch die beste Zeit des Jahres.“ Die Favoritenrolle liegt klar bei Crailsheim, doch genau darin sehen die Gießener ihre Chance. Oder wie Ignjatovic es formuliert: „Die Mannschaften aus Hagen und Crailsheim sind die gejagten Teams. Und diese haben auch am meisten zu verlieren.“