Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BSW Sixers

Nach dem aufgrund von zu viel Schneelast auf der Hössensporthalle ausgefallenen Spiel bei den Baskets Juniors TSG Westerstede startet RASTA Vechta II nun mit dem 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord in das neue Kalenderjahr. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Vechtas Farmteam die BSW Sixers aus Sandersdorf. Die Erinnerungen an das erste Duell mit den Sachsen sind noch frisch.

Am 13. Dezember erwischte RASTA II in Sandersdorf einen „rabenschwarzen Tag“, wie es Head Coach Harm-Ubbo Horst nach der enttäuschenden 56:84-Pleite formulierte. Vor 690 Zuschauern hatten die Gäste schon im 1. Viertel sieben Ballverluste, kamen in der 1. Halbzeit nur auf 26 Punkte. Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand im 4. Viertel versetzte RASTA II den endgültigen Knockout. Zudem hatten 23 Ballverluste und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen.

Vier Wochen später brennen die jungen Vechtaer auf Wiedergutmachung, wollen zeigen, dass sie aus Fehlern lernen und sich in der Rückrunde besser mit ihren Gegnern auseinandersetzen können. „Die Sixers sind ein Team, dass sehr stark im Rebound ist, was für uns eine große Herausforderung ist. Wir werden das gemeinsam als Mannschaft angehen und zeigen, dass wir gewillt sind, um jeden Ball zu kämpfen“, kündigt Harm-Ubbo Horst an.

In den Big Men Robert Holmes (15.1 Punkte und 8.7 Rebounds) und Emanuel Ozike (8.7/7.5) sowie Point Guard Toby Okwuokei (16.3/7.0) haben die Sachsen gleich mehrere exzellente Rebounder in ihren Reihen. Und zu denen kann man sicher auch den ehemaligen Vechtaer Jarne Jürgens (10.3/5.1) zählen. Der 20-Jährige spielte bis 2024 in RASTAs Nachwuchsprogramm, wechselte dann nach Sandersdorf, wo er eine immer größere Rolle einnimmt.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Nicht nur, weil wir zeigen wollen, dass wir besser sind, als es das erste Aufeinandertreffen vermuten lässt, sondern auch, weil die BSW Sixers eine große individuelle Qualität haben, an der unsere jungen Spieler wachsen werden. Wir hatten nun drei Wochen kein ProB-Spiel, alle brennen darauf, wieder aufs Parkett zu gehen und zu competen“, so Harm-Ubbo Horst.

 

10.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Am Samstag, 10. Januar, steht für LOK Bernau das nächste schwere Auswärtsspiel an. Ziel ist Rostock – und dort wartet noch eine Rechnung, die offen ist.

Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena verlief aus Bernauer Sicht enttäuschend. Nach zuvor starken Leistungen unterschätzte LOK den Gegner, verlor den eigenen Rhythmus – und schenkte den Rostockern am Ende den Sieg. Eine Niederlage, die Fans und Team gleichermaßen schmerzte und bis heute nachwirkt. Gerade deshalb ist klar: Dieses Spiel ist mehr als ein normaler Spieltag – es ist eine Revanche.

Die Rostock Seawolves Academy zeigte damals eindrucksvoll, warum sie nicht zu unterschätzen sind. Vor allem drei Akteure stellten LOK vor große Probleme: Jonas Zilinskas dominierte unter den Körben mit 26 Punkten und 12 Rebounds – ein starkes Double-Double. Jalen Page überzeugte mit 18 Punkten und 8 Rebounds, war physisch präsent und schwer zu stoppen. Luis Wulff steuerte 12 Punkte bei und traf in wichtigen Momenten. Diese Achse gilt es diesmal konsequenter zu kontrollieren.

Im Vodafone Fan-Talk machte #18 Meo Martin klar, worauf es ankommen wird: „Entscheidend wird sein, dass wir das spielen, was wir spielen wollen: sehr aggressive Defense und strukturierte Offense. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Genau hier liegt der Fokus der Bernauer: Intensität von der ersten Minute, klare Abläufe und volle Konzentration – unabhängig von Halle, Gegner oder Umständen.

 

10.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Väterchen Frost hat die Basketballer des SC Rist Wedel in die Knie gezwungen. Die Stadt Wedel beschloss am Donnerstagmittag „bis auf Weiteres“ die vorsorgliche Sperrung aller städtischen Wedeler Sporthallen. Dazu gehört auch die Steinberghalle, die Heimspiel- und Trainingsstätte des SC Rist.

Deshalb mussten alle für das zweite Wochenende des Jahres geplanten Heimspiele der Wedeler Teams, darunter auch das für Sonnabend, 10. Januar, angesetzte Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen den TSV Neustadt Temps Shooters, abgesagt werden.

„Grund ist die Schneelast auf den Dächern der Sporthallen, die in den kommenden Tagen zusätzlich erwartet wird“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Wedel. Weil die Hamburger Bezirksämter aus demselben Grund die städtischen Sporthallen sperrten, sagte der Hamburger Basketball-Verband (HBV) am Donnerstag alle in den HBV-Ligen für das Wochenende 10./11. Januar geplanten Spiele ab.

Wann die 1. Rister Herren ihre Partie gegen das Team aus Neustadt am Rübenberge nachholen sollen, ist noch fraglich. Im engen ProB-Terminplan würde sich das letzte Februar-Wochenende anbieten, an dem beide Mannschaften bisher spielfrei haben.

 

10.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 

Rhöndorf tritt am Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel in Iserlohn an. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Dragons auch bei den Kangaroos zwei Punkte entführen. Auf dem Papier stehen die Chancen dazu nicht schlecht, allerdings waren die Sauerländer im Hinspiel ein harter Brocken. Erst in der Schlussminute konnte der knappe 87:84-Sieg gesichert werden. Ein Selbstläufer wird die Begegnung also garantiert nicht.

Am dritten Spieltag der Saison erlebten die Fans im DragonDome eine ganz enge Kiste. Damals war es Kenan Reinhart, der sein Team 16 Sekunden vor dem Ende durch zwei Freiwürfe auf die Siegerstraße brachte. Zuvor forderten die Kangaroos den Dragons alles ab. Vor allem der Kap Verdische Center Tyson Leitao hatte einen Glanztag erwischt und war mit 27 Punkten sowie sieben Rebounds der überragende Akteur. Glynn Habbard III blieb mit vier Punkten hingegen unter seinen Möglichkeiten.

Der US-Playmaker ist überhaupt eine Wundertüte, mal macht er 23 Punkte und liefert sieben Assist ab, im nächsten Spiel können es aber auch nur ein Korb und eine Vorlage sein. Abgesehen davon haben sich die Kangaroos inzwischen gezielt verstärkt. Luca Michels wechselte von den RheinStars Köln ins Sauerland. Der Shooting Guard ist ein Werfer, der richtig heiß laufen kann. Gegen Lok Bernau erzielte der 23-Jährige 29 Punkte und klinkte sieben von 15 Dreierversuchen ein.

Zuletzt ist es den Kangaroos jedoch zu selten gelungen mannschaftlich kompakt aufzutreten. Drei Niederlagen in Folge brachten Iserlohn als Zwölfter dem Tabellenkeller unangenehm nahe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwei Schlappen davon auf das Konto von Bernau gingen, dem aktuellen Tabellenzweiten. Nichtsdestotrotz steht Iserlohn ordentlich unter Druck. Mit einem weiteren Punktverlust könnte man auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Rhöndorf wird dagegen den Blick in der Tabelle nach oben richten. Mit einem weiteren Erfolg würde man nicht nur den Playoff-Platz absichern, sondern sich gleichzeitig eine gute Ausgangssituation für die dann anstehenden Begegnungen schaffen. Da warten mit Essen, Schwelm und Herten nämlich große Herausforderungen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Das zweite Wochenende im Jahr 2026 bringt bereits das zweite Heimspiel des Jahres für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Die Berliner seien eine Mannschaft, die als unabsteigbar gelte, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Auch jetzt kämpfe sie wieder um das Überleben in der Liga. Die 49ers sind Vorletzter, aber: „Zuletzt haben sie sich sehr stark präsentiert“, so Völkerink. Aus fünf Spielen holten die Stahnsdorfer zwei Siege gegen Schwelm und Vechta. „Es ist eine Mannschaft, die weiß, wie man Spiele gewinnt, wenn man ihr die Chance gibt, zum Spielende in Schlagdistanz zu sein.“

Eine Besonderheit in der Liga: Die 49ers sind ein rein deutsches Team. „Man muss Stahnsdorf ein Kompliment aussprechen, dass sie viele ihrer Talente über Jahre entwickelt haben“, sagt der Eagles- Trainer. Entsprechend sei die Mannschaft sehr eingespielt und werde getragen vom 19-jährigen Jenö Pildner, der bei den Siegen sehr starke Leistungen gezeigt habe. Als Beispiel für die Entwicklung der Talente nennt Völkerink Lukas Wagner, der nun zu den Topscorern seines Teams gehöre.

Die Eagles sind nach dem überzeugenden Jahresauftakt gegen Rostock Tabellendritter und klarer Favorit. Doch das deutliche 106:64 aus dem Hinspiel ist nicht mehr relevant, zumal weiterhin Verletzungen kompensiert werden müssen. Sydnee Bijlsma fehlt mit gebrochenem Fuß, auch der Einsatz des ebenfalls verletzten Kapitäns Lucien Schmikale ist laut Völkerink unwahrscheinlich. Das bedeute: Um die Lücken aufzufangen, müssen andere Spieler wieder einen Schritt nach vorn machen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Sonntag steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Bereits um 16:00 Uhr, und damit zu ungewohnter Zeit, empfängt das Löwenrudel die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Rosa-Parks-Schule. Es ist das Duell zweier Aufsteiger und direkter Tabellennachbarn – Spannung ist also garantiert.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Iserlohn Kangaroos haben sich die Löwen wieder auf Tabellenplatz fünf vorgeschoben. Die ProB Nord bleibt dabei sehr ausgeglichen, Westerstede liegt mit einem absolvierten Spiel weniger nur einen Rang hinter den Hertenern.  Die Niedersachsen fügten den Löwen im Hinspiel eine der bislang deutlichsten Niederlagen der Saison zu. Neben Iserlohn ist Westerstede das einzige Team, das Herten in der Hinrunde klar bezwingen konnte (90:64).

Bei den Gästen handelt es sich um die EWE Baskets Juniors, also die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten aus Oldenburg. Mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren stellt Westerstede ein junges, aber keineswegs unerfahrenes Team. Die Gäste überzeugen vor allem durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung. Regelmäßig punkten vier bis fünf Spieler zweistellig.

Im Hinspiel bereiteten den Löwen vor allem die Importspieler große Probleme. Power Forward Beni Fungula (#8) aus Schweden überzeugte mit Physis und Athletik, während der Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett (#0) als einer der konstantesten und vielseitigsten Amerikaner der Liga gilt. Fugett übernimmt neben seiner Rolle als Scorer auch Verantwortung im Spielaufbau und gibt den Juniors viel Struktur.

Die Löwen erwartet erneut ein aggressives, temporeiches und junges Team. Ähnlich wie zuletzt gegen Iserlohn sinnt die Singh-Fünf auf Revanche aus. Das Hinspiel spricht zwar klar für Westerstede, doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Eindämmen des Spielraums der beiden Topscorer Fugett und Fungula sein. Sollte dies gelingen, würde das die Siegchancen der Löwen deutlich erhöhen.

 

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.

 

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 74:65

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es am Sonnabend in der Steinberghalle, denn die Rister Korbjäger gewannen mit einem 74:65 (31:35) gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (kurz „BSW Sixers“) ihr erstes Rückrunden-Spiel in der 2. Bundesliga ProB.

Der Wedeler Trainer Attarbashi erinnerte seine Schützlinge noch einmal eindringlich daran, dass sie, um in der ProB bestehen zu können, hundert Prozent geben müssen. „Wir haben lange gebraucht, bis wir uns gefunden hatten – aber dann waren wir voll da“, lobte Attarbashi. Nachdem die Wedeler in den ersten beiden Vierteln zu viele gegnerische Würfe zugelassen und einen Rückstand zu verdauen hatten, hätten sie „die zweite Halbzeit komplett dominiert“, lobte der Coach.

So wurde ein 35:41-Rückstand (23. Minute) zu einer 44:43-Führung gedreht (27.). Und nach 33 Zeigerumdrehungen stand ein klarer 64:51-Vorsprung auf der Anzeigetafel. „Dann haben wir leider etwas Probleme gehabt und der Gegner ist noch einmal herangekommen“, befand Attarbashi angesichts der Tatsache, dass das Polster noch zweimal auf vier Zähler zusammenschmolz (64:60/35. und 68:64/37.).

Zugute kam den Wedelern, dass die Gäste aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld verletzungsbedingt mit nur acht Spielern angereist waren. Kurios: Drei Wochen zuvor hatten die Rister sogar lediglich zu siebt das Hinspiel bestritten und mit 68:82 (29:34) in Sandersdorf-Brehna verloren. Nun hatte Attarbashi elf Akteure in seinem Aufgebot und sprach von „einem Erfolg der Mannschaft“.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:92

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede hat das letzte Spiel des Kalenderjahrs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich gewonnen. Bei der Seawolves Academy in Rostock setzte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev souverän mit 92:74 durch. Dank des ungefährdeten Siegs am ersten Rückrundenspieltag ist der Aufsteiger mit einer Bilanz von 7-7 jetzt Tabellensechster der Nordstaffel.

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Talentschmiede des Erstligisten ROSTOCK SEWOLVES stand bereits das Rückspiel auf dem Programm. Trotz langer Anreise zeigte sich die junge Mannschaft von Beginn an hellwach und ließ sich auch von einer ordentlichen Anfangsphase der Hausherren nicht aus dem Konzept bringen. Ab Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Trainer Gacaev war nach der Partie entsprechend zufrieden: „Das war ein richtig gutes Spiel. Die Jungs waren von Anfang an bereit. Rostock hat es nur kurz geschafft, in die Partie zurückzukommen, danach haben wir aber mit sehr guter Defensive geantwortet.“ Eine zwischenzeitliche Pressverteidigung über das komplette Spielfeld führte zu Rostocker Ballverlusten. „Die Gegner kamen gar nicht mehr über die Mittellinie“, zeigte sich Gacaev beeindruckt von seinen Akteuren.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:74

Die letzte Partie des Jahres führte die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach Rhöndorf. Das erste Rückrundenspiel sollte die Wende bei den Gästen bringen, doch am Ende gelang auch gegen schwache Dragons kein Sieg und damit sollte man spätestens jetzt den Blick in der Tabelle nach unten richten, denn dort gewinnen die anderen Teams und verringern den Abstand immer mehr.

Das Spiel begann auf beiden Seiten zerfahren und mit einigen Ballverlusten, sodass es nicht verwunderlich war, dass es nach fünf Spielminuten erst 10:2 für die Dragons stand. Durch die Einwechslung von Center Max Brackmann fand man defensiv besser in das Spiel und in der Offensive waren es vor allem Aime Olma und Samuel Mpacko, die 16 von 18 Punkten erzielten. Das 1. Viertel endete mit 21:18 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel war es erneut die Reboundschwäche der Neustädter, die ein engeres Spiel unmöglich machte, denn die Dragons holten sich immer wieder zweite oder dritte Wurfchancen und bauten so den Vorsprung kontinuierlich aus. Dank dem eingewechselten Leonard Musahl waren die Gäste beim Stand von 36:26 in der 16. Minute überhaupt noch in Schlagdistanz. Vier Punkte von Brackmann halfen den temps Shooters den Rückstand zur Halbzeit auf 49:43 zu reduzieren.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die stärkste Phase der Gäste, die den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten durch einen 0:13 Lauf in eine 54:60 Führung drehten und drauf und dran waren diese Führung weiter auszubauen. Allerdings sollte in den letzten vier Spielminuten des Viertels nur noch ein weiterer Punkt folgen und auf der anderen Seite ließ man kurz vor der Sirene noch einen freien Dreier zu und ging so mit einem 62:61 in die letzten zehn Spielminuten.

Das Spiel blieb zwar eng, doch die Gastgeber versenkten beim Stand von 66:65 zwei Dreier nacheinander im Korb und bauten so die Führung auf 72:65 in der 34. Minute aus. Davon erholten sich die Neustädter nicht mehr, erzielten selbst nur noch Punkte über die Freiwurflinie, gaben das Spiel am Ende mit 80:74 aus der Hand und kassierten somit die 7. Niederlage in Folge.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Hertener Löwen 74:59

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend eine engagierte und kämpferische Leistung gezeigt, mussten sich bei den ETB Miners Essen jedoch am Ende mit 74:59 geschlagen geben. Die Löwen überwintern damit auf einem hervorragenden Playoff-Platz, punktgleich mit dem Fünftplatzierten aus Neustadt.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, die von Defensivaktionen geprägt war. Der Start verlief entsprechend Punktearm. Nach vier Minuten stand es lediglich 2:4 aus Sicht der Gastgeber. In der Folge schlichen sich bei den Löwen jedoch einige Unkonzentriertheiten ein, die Essen konsequent nutzte. Die Miners übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich erstmals eine etwas größere Führung (12:6). Zur ersten Viertelpause lag Herten mit 19:10 zurück.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Löwen wieder stabiler. Mit aggressiver Defense und besserem Zugriff kämpfte sich das Singh-Team zurück in die Partie und verkürzte nach drei Minuten auf einen Zweipunkterückstand. Essen antwortete jedoch abgeklärt, blieb vor allem von der Freiwurflinie sicher und profitierte von einer hohen Foulbelastung der Gäste. So ging es mit einem 40:32-Rückstand für die Löwen in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Löwen nicht nach und versuchten weiterhin, den Rückstand zu reduzieren. Trotz gut herausgespielter Würfe fehlte jedoch auch weiterhin das Wurfglück. Essen nutzte dies eiskalt aus und stellte nach vier Minuten erstmals auf eine zweistellige Führung (45:34). Trotz großen Einsatzes der Hertener wuchs der Rückstand weiter an, sodass es mit 60:47 in das Schlussviertel ging.

Im letzten Abschnitt warfen die Löwen noch einmal alles in die Waagschale. Mit erhöhter Intensität in der Defensive kämpften sie sich Punkt für Punkt heran und verkürzten nach gut dreieinhalb Minuten noch einmal auf 62:54. Doch auch in dieser Phase trafen die Löwen die 3-Punkte-Würfe nicht, während Essen wichtige Treffer setzte und den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit brachte. Am Ende stand eine 74:59-Niederlage.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers 70:72

Nach dem Hinrunden Kracher gegen die EN Baskets Schwelm in der Overtime, entpuppt sich das Rückspiel ebenfalls als ein Thriller. Der Siegtreffer kommt erst zur letzten Sekunde mit einem Dunk von Jenö Pildner, zu einem 72:70 Sieg.

Das Spiel beginnt auf Augenhöhe dennoch sind die Schwelmer mit dem Ball unvorsichtig und fahren sich so 10 Ballverluste ein. Ausgleichen konnten sie dies durch starke 3er und 8 Punkte von Marius Stoll. Die 49ers werden hingegen von 10 und 7 Punkten von Lukas Wagner und Jenö Pildner angeführt, allerdings ohne Hilfe ihrer Teamkollegen auf dem Scoreboard. So müssen sie sich mit einem 20:17 Rückstand zufriedengeben.

Im anschließenden Abschnitt können sich die Gastgeber auf 7 Punkte absetzen. Für die 49ers bleibt hierbei der Korberfolg aus, trotz guter Chancen, vor allem hinter der Dreierlinie, fehlt die Treffgenauigkeit. Doch durch gute Defense und einem daraus resultierenden 7 zu 0 Lauf können sie den Abstand zur Halbzeitpause auf nur 2 Punkte minimieren.

Nach der Halbzeitpause geben sich beide Teams nichts, im Schlagabtausch schenken sie sich untereinander 17 Punkte in 3 Minuten ein, ohne einen einzigen Fehlwurf. Daraufhin bleiben aber erneut die Punkte für die Blau-Weißen aus, wodurch sich die Schwelmer erneut auf bis zu 11 Punkte absetzen können. Diesmal ist die Lücke zum Ende des Abschnitts nicht zu schließen. So gehen die 49ers mit einem 6 Punkte Rückstand ins Schlussviertel.

Die Schwelmer setzen sich erneut mit 2 Dreiern ab und haben so eine Führung von 9 Punkten aufgebaut. Mit einem 13:2 Lauf machen die 49ers den Rückstand zunichte und gehen in Führung. Die Antwort der Gastgeber folgt allerdings sofort und sie gleichen so das Spiel aus. 2 Minuten kann kein Team einen Treffer einfahren, bis Zyon Patterson 5 Sekunden vor Schluss einen Sprungwurf verfehlte und die 49ers durch einen schnellen Rebound Jenö Pildner finden konnten. Mit nur noch zehntel Sekunden auf der Uhr dunkt er den Ball für den Sieg.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 79:88

Die Iserlohn Kangaroos haben im letzten Heimspiel des Jahres in der Matthias-Grothe-Halle eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt. Gegen LOK Bernau unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am Samstagabend knapp mit 79:88, präsentierte sich dabei aber über weite Phasen deutlich verbessert und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Die Kangaroos starteten mit viel Energie in die Partie. Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Mit konzentrierter Verteidigung und druckvollem Spielaufbau setzten sie Bernau früh unter Druck und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen.

Die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Woche machten sich bemerkbar: Die kleinen taktischen Anpassungen, die Headcoach Prostran vorgenommen hatte, zeigten Wirkung. Zur Halbzeit führte das Waldstadt-Team verdient mit 46:43.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Luca Michels avancierte mit 29 Punkten (7 Dreiern) zum herausragenden Akteur der Partie und war von der Bernauer Defensive kaum zu stoppen.

Auch Christopher Schultz, Ruben Dahmen und Daniel Zacek sorgten für wichtige Impulse und trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kangaroos bis weit ins letzte Viertel in Führung lagen. Erst in den Schlussminuten machte sich die enorme Intensität bemerkbar – die Kräfte ließen nach, und Bernau konnte die Partie drehen.

 

21.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles 74:85

Vor der tollen Kulisse von 515 Zuschauern konnte RASTA Vechta II am Sonntagabend phasenweise begeistern, unterlag den Itzehoe Eagles aber trotzdem. Dass 74:85 (43:41) am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord war die zwölfte Niederlage des Farmteams des easyCredit Basketball-Bundesligisten, das nun zumindest eine kleine Weihnachtspause bekommt.

Das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst hatte gegen den Favoriten, den neuen Tabellendritten, auf die verletzten AJ Sumbry, Ivan Volf und Djairo Bernardina verzichten müssen und erlebte einen katastrophalen Start. Nach dem 4:17 (6. Minute) starteten die jungen Vechtaer aber eine tolle Aufholjagd und eroberten sich noch in der 1. Halbzeit eine Sechs-Punkte-Führung (43:37, 18.).

Die Eagles, selbst geschwächt durch das Fehlen von Top-Scorer Walter McBride und das frühe Ausscheiden des Ex-RASTAners Sydnee Bijlsma, wussten nach dem Seitenwechsel aber ihrer Favoritenrolle wieder gerecht zu werden, dominierten physisch (53:29 Rebounds) und trafen 94 % ihrer Freiwürfe (Vechta II 45 %). Fünf Vechtaer punkteten zweistellig, Fynn Lastring war mit 16 Punkten und sieben Rebounds plus drei Blocks bester RASTAner.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Es war in einigen Phasen guter Basketball von uns. Aber Phasen reichen eben nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Das habe ich den Jungs auch gerade in der Kabine gesagt. wir das 2. Viertel deutlich gewonnen haben, nachdem wir so deutlich in Rückstand geraten waren, zeugt davon, wie stark wir darin sein können, in ein Spiel zurückzukommen. Jetzt werden wir drei Tage frei machen, Weihnachten feiern und dann weiterarbeiten.“

 

Vorberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Bericht folgt in Kürze.

20.12.2025 19:00 Uhr Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nur eine Woche nach dem überzeugenden 88:64-Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede erneut gegen die Seawolves Academy gefordert. Am Samstag, 20. Dezember, steigt um 19 Uhr das Rückspiel in Rostock.

Vor dem Aufeinandertreffen an der Ostsee stehen die Mannschaften mit derselben Bilanz von 6-7 Siegen auf dem neunten (Baskets Juniors) beziehungsweise zehnten Platz im Klassement der ProB. Für beide geht es entsprechend darum, mit einem Erfolg den Abstand auf den Tabellenkeller weiter zu vergrößern.

„Es hat Vor- und Nachteile, dass wir unmittelbar wieder auf die Rostocker treffen“, sagt Juniors-Headcoach Artur Gacaev. „Gut ist, dass meine Jungs den Gegner gut kennen und sich noch bestens dessen Spielweise erinnern. Nachteilig ist die psychologische Seite, sich nun auf eben diesen Gegner erneut vorzubereiten.“ Das Hinspiel soll als Vorlage dienen, denn dort setzte sich der Aufsteiger aus Niedersachsen vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit durch.

Gacaev sieht die Mannschaften auf Augenhöhe: „Die Teams sind meiner Meinung nach im Grunde gleich stark. Bei Rostock genau wie bei uns geht jeweils ein starker US-Amerikaner voran.“ Bei den Baskets Juniors imponiert tatsächlich Jon’il Fugett, der im Schnitt auf 28,9 Punkte kommt und damit die Liste der Topscorer in der ProB anführt. Ihm gegenüber steht der ebenfalls überaus vielseitige Jalen Page.

 

20.12.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag (20.Dezember, 19:00 Uhr) starten die Dragons in die Rückrunde der Saison 2025/26. Zum Auftakt geben die Neustadt temps Shooters ihre Visitenkarte am Menzenberg ab. Die Ostholsteiner sind aktuell ein schwer einzuschätzender Gegner. Zuletzt erwischten die Norddeutschen eine Negativserie, die sie von der Tabellenspitze ins Mittelfeld spülte.

Was ist mit Neustadt los, werden sich in den letzten Wochen einige Basketball-Experten gefragt haben. Sieben Siegen zum Auftakt folgten sechs Niederlagen. Ein Team mit einem so stark besetzten Kader verliert zuletzt gegen Bernau (83:110) sowie Rostock (100:85) sogar relativ deutlich. Los ging die Talfahrt mehr oder weniger ausgerechnet mit Rhöndorf, dass im November in der Gymnasialsporthalle gleichermaßen knapp wie überraschend mit 90:95 gewinnen konnten.

Mit Matej Jelovcic (ø 22,3 Pkt./6,9 Reb.) wird wohl Neustadts bisheriger Topscorer fehlen.  Zudem hat man sich vorzeitig von David Lee Craig getrennt. Kleiner wird die Rotation dadurch aber nicht, denn mit Max Brackmann wurde ein ebenfalls 218 Zentimeter langer Center-Hühne vom ProA-Team Vfl SparkassenStars Bochum ausgeliehen. Außerdem ist Samuel Mpacko nach auskurierter Verletzung wieder zurück im Kader.

Abgesehen von den personellen Veränderungen, Neustadt hatte und hat eine tiefe Bank. Amar Licina hat die Dragons im Hinspiel nachhaltig geärgert. Ebenfalls sind die Dragons gut beraten Christenvie Kwilu im Auge zu behalten. Power Forward Elias Marei (9 Reb.) hinterließ zusammen mit Foward Emil Loch (7 Reb.) einen starken Eindruck in der Zone. Ganz abgesehen von einzelnen Spielern, die in solchen Begegnungen üblicherweise über sich hinauswachsen.

Auf die leichte Schulter werden die Dragons die strauchelnden Shooters aber bestimmt nicht nehmen. Die personelle Situation sieht bei den Rheinländern derweil entspannt aus. Benjamin Sadikovic hat seinen Infekt gut überstanden und Juhwan Harris-Dyson hat die Blessuren vom Spiel gegen Bernau abgeschüttelt.

 

20.12.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Hertener Löwen

Am Samstag, den 20. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Um 19.30 Uhr empfangen die Miners in der Sporthalle Am Hallo die Hertener Löwen – ein Duell, das Spannung verspricht und einen stimmungsvollen Jahresabschluss garantieren soll.

Zuletzt konnten die Löwen einen knappen Heimsieg gegen den SC Rist Wedel feiern und werden alles daransetzen, diesen Schwung mit nach Essen zu nehmen. Angeführt wird das Team von Topscorer Bryant Allen (USA), der gemeinsam mit Muslim Özmiral zu den Spielern gehört, die in Essen bestens bekannt sind. Bereits im Hinspiel erwiesen sich beide als echte Aktivposten und stellten die Miners vor große Herausforderungen.

Statistisch präsentieren sich die Hertener Löwen als kompakte Einheit: Im Schnitt erzielen sie 70 Punkte pro Spiel und lassen lediglich 68,5 Zähler der Gegner zu. Neben Bryant Allen verfügt der Löwen-Kader über weitere offensive Waffen, die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die ETB Miners Essen gehen als Tabellenführer in diese Begegnung. Mit durchschnittlich 87,3 Punkten pro Spiel stellen sie eine der besten Offensiven der ProB Nord, auch wenn defensiv mit 75,8 Gegenpunkten noch Steigerungspotenzial besteht. Demnach wird es ein würdiges letztes Heimspiel im Jahr 2025 für die Miners gegen einen ernstzunehmenden Gegner, der viel Erfahrung mitbringt und eine starke Partie verspricht.

Coach Lars Wendt gibt in diesem Jahr sein letztes Statement im Vorfeld zu einem ETB-Heimspiel ab und teilte mit: „Die Rückrunde startet mit einem Derby gegen Herten. Herten spielt bislang eine herausragende Saison und steht vollkommen verdient auf einem Playoff-Platz. Mit einer der besten Verteidigungen der Liga und einem sehr kontrollierten, langsamen Spielstil stellen sie jeden Gegner vor große Herausforderungen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers

Kurz vor Weihnachten steht bereits das erste Spiel der Rückrunde an. Zu Gast sind am kommenden Samstag, den 20.12.2025 (Sprungball ist um 19:30 Uhr) die TKS 49ers aus Stahnsdorf.

Stahnsdorf? Da war doch noch was? Richtig, kurz vor der Länderspielpause gab es dort für die EN BASKETS aus Schwelm eine Niederlage nach Verlängerung. Und genau diese Rechnung ist noch offen. Das Ziel ist klar, die Rollen sind klar verteilt: es soll der siebte Heimsieg in Folge her und das sollte auch als Tabellendritter gegen den Vorletzten klappen.

Die TKS49ers werden im Scoring von Jenö Pildner mit knapp 13 Punkten pro Spiel angeführt. Ihm folgen Leonard Hampl mit 11 sowie Carlo Meyer und Lukas Wagner mit rund 10 Punkten. Auch Veteran Yannick Hildebrandt mit 8 Punkten ist immer gefährlich.

Head-Coach Falk Möller: „Nach der unnötigen Niederlage im Hinspiel haben wir etwas gut zu machen. Wir wollen natürlich zu Hause ungeschlagen bleiben, dafür brauchen wir aber im Vergleich zum ersten Spiel eine konzentriertere Leistung mit deutlich mehr Energie. Das sollte uns vor und mit unseren Fans gelingen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Am Samstag, den 20. Dezember, startet für die Iserlohn Kangaroos die Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Zum traditionellen Weihnachtsspiel empfängt das Waldstadt-Team nur eine Woche nach dem Hinspiel LOK Bernau in der Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Tipoff der Partie ist um 19:30 Uhr.

Erst eine Woche zuvor trafen beide Teams im Hinspiel in Bernau aufeinander. In einer intensiven Partie zeigten die Kangaroos phasenweise eine starke Leistung, konnten diese jedoch nicht über die gesamte Spielzeit konstant abrufen. Genau hier setzt die Vorbereitung auf das Rückspiel an – mit klaren Erkenntnissen und dem festen Willen, es vor heimischer Kulisse besser zu machen.

Headcoach Toni Prostran blickt optimistisch auf das Duell und sieht sein Team gut vorbereitet:
„Wir werden kleine Anpassungen vornehmen, aber nichts Grundlegendes verändern. Wir wissen, wo unsere Fehler lagen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten fokussiert zu bleiben – nicht nur über 15. Es sind die kleinen Details, die dieses Spiel entscheiden – und ich bin positiv gestimmt.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles

Am Sonntag um 17 Uhr empfängt RASTA Vechta II die Itzehoe Eagles zum 14. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord. Während die jungen Vechtaer seit fast einem Monat auf einen Sieg warten, gewannen die Schleswig-Holsteiner fünf ihrer letzten sechs Spiele und schoben sich auf Platz 4. RASTAs Farmteam steht also vor einer großen Herausforderung.

Mitte November hatte das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst seine ersten zwei Siege geholt, gewann in Iserlohn (12.) und gegen Rhöndorf (11.). Doch die angepeilten Punkte in den darauffolgenden Spielen gegen den Tabellenvorletzten, die TKS 49ers, und die BSW Sixers wurden nicht geholt. Und so steht RASTA II nach der Hinrunde mit sechs Punkten Rückstand auf das „rettende Ufer“ auf dem letzten Platz.

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bekommen es Horsts Schützling nun mit einem seit Wochen sehr erfolgreich spielenden Gegner zu tun. Die Itzehoe Eagles haben den drittbesten Punkteschnitt und sehr starke Wurfquoten, sie leisten sich kaum Ballverluste und lassen ihre Gegner auch nicht allzu oft an die Freiwurflinie. Als sich die Teams in der Hinrunde trafen, führte RASTA II in der 30. Minute mit 68:66, musste sich aber mit 86:96 geschlagen geben.

Bei den Eagles ist es aber vor allem ein Trio, das spielbestimmend ist. Finn Fleute (25) steht 31:15 Minuten auf dem Parkett, kommt auf 17.8 Punkte und 8.8 Rebounds. Im Scoring folgen US-Import Walter McBride (28) mit 17.5 Zählern und Lucien Schmikale mit 15.2. Letztgenannter hat schon 44 Dreier versenkt, bei einer Quote von 37 %.

Wer am Sonntag für RASTA II wird auflaufen können, wird sich wohl erst am Spieltag exakt ergeben. Da Vechtas Kooperationspartner, die Artland Dragons, ein Heimspiel am Samstagabend hat und RASTAs „Erste“ am Montag in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den MHP RIESEN Ludwigsburg, könnten, theoretisch, auch Fynn Lastring und Roy Krupnikas dabei sein. „Hinter der Rückkehr von Djairo Bernardina und Ivan Volf stehen derweil größere Fragezeichen, so Horst.

 

Center David Lee Craig verlässt Neustadt und kehrt in seine Heimat zurück

Im Sommer wurde der 22-jährige und 218cm große Südafrikaner mit viel Hoffnung für die Nicht EU-Position verpflichtet. Nach 12 Spielen, in denen der Big Men knapp 14 Minuten pro Partie im Einsatz war und dabei 5,7 Punkte und 5,4 Rebounds auf dem Statistikbogen zu Buche stehen hatte, trennen sich die Wege schon wieder.

Der symphatische Center war im Team super integriert und hat immer zu 100% für sein Team gespielt. Nun wurde der Vertrag zum Ende des Monats aufgelöst und David ist am gestrigen Sonntag zurück nach Südafrika geflogen.

„Wir haben uns viele Gedanken gemacht und sind am Ende zu dieser Entscheidung gekommen. Menschlich hat David sich nichts zu Schulden kommen lassen, doch sportlich haben wir uns eine bessere und schnellere Entwicklung erhofft. Wir wünschen David nur das Beste und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit, was seine sportliche und private Laufbahn angeht“, so Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.

Nachberichte ProB Nord 13. Spieltag

13.12.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. RASTA Vechta II 84:56

Am zweiten Wochenende in Serie haben RASTA Vechtas Talente in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord Lehrgeld bezahlt. Nach dem 76:82 gegen die TKS 49ers, dem Vorletzten, am vergangenen Spieltag setzte es nun eine 56:84-Auswärtspleite bei den BSW Sixers in Sandersdorf, einem bis heute weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Nun steht RASTA Vechta II nach der Hinrunde bei nur zwei Siegen und somit auf einem Abstiegsplatz.

Vor 690 Zuschauern gerieten die Gäste schon im 1. Viertel unter die Räder (13:22) und kamen bis zur Halbzeitpause nur auf 26 eigene Punkte (26:39). Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand versetzte dem Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst, der am Samstag seinen 27. Geburtstag feierte, im 4. Viertel den endgültigen Push Richtung elfter Saisonniederlage.

Zu der hatten 23 Ballverluste, 19 zugelassene Offensiv-Rebounds und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen. US-Import AJ Sumbry war mit 16 Punkten und elf Rebounds mit Abstand Vechtas bester Akteur. Auf Seiten der BSW Sixers scorten gleich sechs Spieler zweistellig, darunter auch Ex-RASTAner Jarne Jürgens (10 Punkte & fünf Rebounds).

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Das war heute ein rabenschwarzer Tag für uns. Es hat den Anschein gemacht, als wären wir nie wirklich richtig angekommen in der Halle, als säßen wir noch im Bus. Wir haben es nicht geschafft, Sandersdorf zu matchen. Wir müssen das schnellstmöglich abhaken, daraus aber eben auch die Lehren ziehen und dann am nächsten Wochenende zuhause gegen Itzehoe in die Rückrunde starten.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SC Rist Wedel 61:58

Die knappste und bisher wohl auch unnötigste Niederlage dieser Saison kassierte der SC Rist Wedel zum Hinrunden-Abschluss. Am Sonnabend gab es ein 58:61 (28:30) beim diesjährigen Aufsteiger Hertener Löwen. So beenden die Gelb-Grünen die Hinserie zwar mit einer leicht negativen Bilanz (sechs Siege bei sieben Niederlagen), stehen zur Saison-Halbzeit mit zwölf Punkten als Tabellen-Achter aber trotzdem auf einem Play-Off-Platz.

In der Sporthalle der Rosa-Parks-Gesamtschule kamen die Wedeler nicht gut in die Partie hinein. So gingen die Hausherren mit 10:4 in Führung (5. Minute) und erzielten im den ersten zehn Minuten insgesamt doppelt so viele Punkte wie die Gäste, was ein Viertel-Ergebnis von 18:9 ergab. „Wir haben uns dann aber gut hineingekämpft, stark verteidigt und das Spiel über weite Strecken dominiert“, stellte Wedels Headcoach Attarbashi fest.

So gelang den Wedelern mit einem 9:0-Lauf im zweiten Abschnitt schnell der Ausgleich (20:20). In der Folge gab es wechselnde, knappe Führungen, wobei es bei den Zwischenständen von 41:35 (27.) und 51:46 (34.) gut aussah für die Rister. Sie litten allerdings nicht nur unter schlechten Wurfquoten aus dem Spiel heraus, sondern vor allem unter einer katastrophalen Freiwurf-Bilanz: Lediglich sechs ihrer 17 Versuche von der Freiwurflinie landeten im Ziel.

Schien das Momentum dank ihrer erfolgreichen Aufholjagd lange für die Wedeler zu sprechen, kippte die Partie in der Schlussphase wieder zugunsten der Westfalen. Dass Tomas Bjarkason einen von zwei Freiwürfen zum 54:53 verwandelte, bedeutete die letzte Gäste-Führung des Tages (54:53/36.). Darauf folgten mehrere Fehlwürfe, Fehler und Fouls der Wedeler, was die Löwen zu einem 5:0-Lauf nutzten.

Als noch eine Minute auf der Uhr war, verkürzte Rist-Kapitän Linus Hoffmann per Sprungwurf auf 56:59. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr – stattdessen bedeuteten zwei vom Heim-Team versenkte Freiwürfe fünf Sekunden vor Ultimo die endgültige Entscheidung. Mit dem Ertönen der Schlusssirene verkürzte Aleksandar Postic noch zum 58:61-Endstand, was aber höchstens am Saisonende in Bezug auf den direkten Vergleich noch interessant sein könnte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos 103:87

Die Iserlohn Kangaroos haben am heutigen Abend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts bei LOK Bernau eine 103:87-Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem furiosen ersten Viertel und einer starken Anfangsphase verlor das Waldstadt-Team im weiteren Spielverlauf zunehmend den Zugriff und musste sich am Ende verdient geschlagen geben.

Nach einem frühen Ballverlust direkt nach dem Tip-Off, der Bernau einfache zwei Punkte bescherte, fanden die Kangaroos schnell in die Partie. Vor allem aus der Distanz präsentierten sich die Iserlohner treffsicher: Drei von drei Dreiern zum Auftakt unterstrichen früh die offensive Gefahr von außen. Insgesamt überzeugten die Gäste im ersten Viertel mit starken Quoten (4/5 Dreier, 9/12 Zweier) sowie engagierter Reboundarbeit und setzten sich verdient auf 34:20 ab.

Auch der zweite Spielabschnitt begann aus Iserlohner Sicht optimal, als Daniel Zacek direkt mit einem Dreier eröffnete. In der Folge kippte der Rhythmus jedoch etwas zugunsten der Gastgeber. Zwar erspielte sich Iserlohn weiterhin gute Fastbreak-Möglichkeiten nutzte diese aber nicht konsequent. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf 52:49 zusammengeschmolzen.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Kangaroos offensiv zunächst schwer und gaben erstmals die Führung ab. Bernau nutzte diese Phase, kam zunehmend besser ins Spiel und übernahm klar die Kontrolle. Zwischenzeitlich setzten sich die Gastgeber bis auf 13 Punkte ab. Den Kangaroos gelang jetzt der Zugriff nicht mehr, sodass es mit einem 68:79-Rückstand aus Iserlohner Sicht in das Schlussviertel ging.

Der Auftakt ins vierte Viertel gehörte Trey Hubbard, der mit einem Dreier, einem Korbleger mit anschließendem schnellen Steal und erneuten Korbleger ein starkes persönliches Zeichen setzte. Seine sieben schnellen Punkte wurden jedoch immer wieder postwendend von Bernauer Korberfolgen beantwortet, sodass der Rückstand nicht entscheidend verkürzt werden konnte. Der Endstand von 103:87 fällt etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf widerspiegelte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 88:64 

Drei Niederlagen in Serie hatten die zuvor stark in die Saison gestarteten Baskets Juniors / TSG Westerstede zuletzt kassiert, jetzt folgte das Ende dieser Negativserie. Im Heimspiel gegen die Seawolves Academy feierte der Aufsteiger einen deutlichen 88:64-Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Das deutliche Endresultat verriet derweil nicht die ganze Wahrheit hinter der Partie am Samstagabend, denn die Gastgeber erspielten sich erst im Verlauf der zweiten Halbzeit die entscheidenden Vorteile. Zuvor wurde den Zuschauern eine lange Zeit recht ausgeglichene Partie geboten, in der sich im ersten Viertel die Baskets Juniors (23:15) und im zweiten die Seawolves (28:19) jeweils phasenweise Vorteile erkämpften.

Und auch die zweite Halbzeit verlief zunächst noch auf Augenhöhe, im Schlussspurt dieses Abschnitts (24:13) und vor allem im finalen Viertel (22:8) setzten sich die Schützlinge von Headcoach Artur Gacaev aber schließlich vorentscheidend ab. Für den Neuling in der Nord-Staffel war es der sechste Sieg im 13. Spiel und damit ein erfreulicher Abschluss einer ordentlichen ersten Saisonhälfte.

„Es war ein guter Start in die Partie, meine Jungs haben sehr aggressiv gespielt. Rostock ist zunächst noch wieder ins Spiel gekommen, auch dank einiger Treffer aus der Distanz in Serie.“ Dass es am Ende zum klaren Sieg reichte, war aus Westersteders Headcoach Gacaevs Sicht vor allem der Verteidigung zu verdanken: „Wir haben in der Defensive in der zweiten Hälfte noch eine Schippe draufgelegt. Durch diese starke Verteidigung haben wir uns dann auch in der Offensive belohnt.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 70:81

Für das letzte Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Jahr 2025 war alles angerichtet. Beide Teams hatten mit Marc Klesper (Schwelm) und Matej Jelovcic (Neustadt) zwei wichtige Spieler nicht dabei. Zudem entschieden die Neustädter Verantwortlichen unter der Woche den Vertrag von Center David Lee Craig aufzulösen, sodass der Südafrikaner zum letzten Mal in Zivil mit auf der Bank Platz nahm und am Sonntag in die Heimat zurückkehrt.

Die temps Shooters fingen sehr fokussiert an und führten dank Aime Olma und Emil Loch in der 6. Minute mit 15:4 und zwangen Gästetrainer Falk Möller zu einer frühen Auszeit. Im weiteren Verlauf fanden die Gäste allerdings besser ins Spiel und konnten den Rückstand vor dem letzten Angriff auf 15:13 verkürzen. Samuel Mpacko gelang zum Abschluss ein sehenswerter Dreier zur 18:13 Führung nach dem 1. Viertel.

Der an diesem Abend sehr gut aufgelegte Loch sorgte im zweiten Viertel mit weiteren 12 Punkten dafür, dass sein Team den Vorsprung zwischendurch auf 34:21 ausbauen konnte. Die Schwelmer fanden offensiv zu diesem Zeitpunkt des Spiels nicht statt und hatten Mühe den Ball im Korb unterzubringen, was allerdings auch daran lag, dass die Neustädter Spieler mit viel Einsatzbereitschaft verteidigten. In die Halbzeit ging es mit einem 36:24 für die temps Shooters.

In der Halbzeitpause bekamen die Neustädter Spieler anscheinend Beruhigungstee statt Wasser gereicht, denn was dann passierte, ist schwer zu erklären. Das Team erzielte acht Minuten keinen einzigen Punkt und kassierte bis dahin einen 0:24 Lauf, der das Spiel für die Baskets aus Schwelm drehte und auf die Siegerstraße brachte. Dank eines Dreiers von Amar Licina kurz vor dem Viertelende ging es mit einem 41:54 für die Gäste in das Schlussviertel.

Dort angekommen kämpften die Gastgeber gegen die drohende 6. Niederlage in Folge und schafften es den Rückstand auf 5-6 Punkte zu verkürzen. Doch anschließend zeigten die Gäste keine Nerven mehr und versenkten wichtige Würfe oder Layups, um die Neustädter nicht noch näher kommen zu lassen. Die Gäste verwandelten noch einige Freiwürfe und siegten durch ein phänomenales drittes Viertel verdient mit 70:81 und bleiben damit unter den besten vier Teams der Liga.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Dragons Rhöndorf 85:74

Itzehoe wird seiner Favoritenrolle gerecht und bezwingt Rhöndorf mit 85:74 (38:30). Es war allerdings ein Duell, bei dem die Dragons unter ihren Möglichkeiten blieben. Für die Rheinländer war der Korb über weite Strecken wie vernagelt. So reichten den Eagles unter dem Strich eine solide Zonenverteidigung und ein wenig bessere Wurfquoten zum Heimsieg.

Benjamin Sadikovic war gesundheitlich angeschlagen mit nach Itzehoe gereist. Bei der ohnehin dünnen Personaldecke, gerade auf der Center-Position, sorgt so etwas schon für Unordnung bei einem so jungen Team. Entsprechend verunsichert starteten die Dragons in die Begegnung und ließen gleich zwei hundertprozentige Korbchancen aus und produzierten eine Reihe Ballverluste. Ein Umstand den die Hausherren zur 9:3-Führung (5“) nutzten.

In der Folge überließen die Eagles dann den Dragons die Initiative. Juhwan Harris-Dyson läutete einen 11:2-Lauf der Gäste ein und war letztendlich für die Rhöndorfer Führung verantwortlich (11:14). Die hatte aber nicht lange Bestand. Itzhoes Coach Timo Völkerink ordnete eine Zonenverteidigung an, auf die die Dragons keine Antwort fanden. So antworten die Eagles mit einer 9:0-Serie und gingen nach den ersten 20 Minuten verdient mit 38:30 in die Kabine.

Ins dritte Viertel startete Rhöndorf mit viel Energie, hebelte die Defensive der Gastgeber nun häufiger mit Drives in die Zone aus und schloss konsequenter ab. In der 24. Minute war Itzehoes Vorsprung auf drei Punkte geschmolzen (42:39). Aber wieder fanden die Eagles dank größerer Routine die passende Antwort. Sinnbildlich war der Buzzer-Dreier von Toni Nickel zum 63:50 zum Abschluss Viertels.

Im Schlussviertel drohten die Dragons phasenweise deutlicher unter die Räder zu kommen. Sechs Minuten vor Schluss lag Rhöndorf mit 20 Punkten hinten (78:58). Doch das Team um Coach Max Becker raffte sich noch einmal auf und betrieb erfolgreich Ergebniskosmetik. Das Endresultat von 85:74 ist einerseits ansehnlicher, auf der anderen Seite aber aus der Sicht der Gäste ärgerlich.

 

14.12.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. ETB Miners 75:97

Die ETB Miners Essen präsentierten sich bei den TKS 49ers überzeugend und konnten am Ende einen deutlichen 97:75-Auswärtserfolg feiern.

Nach dem gewonnenen Tip-Off erzielten die Miners direkt die ersten Punkte der Partie. Lukas Wagner konterte jedoch auf Seiten der Gastgeber mit einem Dreier. Essen übernahm früh die Kontrolle. Marc Friederici erhöhte in der fünften Spielminute von jenseits der Dreierlinie auf 10:21. Yannick Hildebrandt versuchte, die 49ers zurück ins Spiel zu bringen, doch die Miners hielten dagegen. Nach einem weiteren Distanztreffer der Gastgeber stand es nach zehn Minuten 17:31.

Zu Beginn des zweiten Viertels arbeiteten die Miners weiter an ihrer Dreierquote. Mychael Paulo traf erneut von außen. Nach rund zwölf Minuten Spielzeit kam Jordan Zimmerman zu seinen ersten Minuten in dieser Partie. In der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhten die Miners nochmals den Druck und sorgten mit schnellem Passspiel für Tempo. Marc Friedericiv traf von außen zum 40:55 nach. Zur Halbzeit führten die Miners mit 58:45.

Essen kam stark aus der Kabine, nutzte die Fehler der 49ers konsequent aus und baute den Vorsprung weiter aus. Stahnsdorf stellte sich danach defensiv besser ein. Der Vorsprung schrumpfte zwischenzeitlich auf 66:55. Zudem häuften sich bei den Miners einige Turnover. Die Gastgeber präsentierten sich an der Freiwurflinie stark und verkürzten nach 27 Minuten auf 72:64. Die Miners schlossen das Viertel mit einer 77:64-Führung ab.

Der ETB startete konzentriert ins Schlussviertel. Die 49ers gaben sich jedoch nicht auf. Marc Friederici kam trotz seiner vier Fouls zurück aufs Feld und beendete eine kurze punktlose Phase der Miners mit dem Treffer zum 82:69. Dennoch wurde es rund vier Minuten vor Schluss beim Stand von 82:73 noch einmal enger, begünstigt durch erneute Ballverluste der Gäste.

Das Team von Coach Lars Wendt fand jedoch die passende Antwort, zog das Tempo wieder an und setzte sich entscheidend ab. Beim Stand von 88:73 war die Vorentscheidung gefallen. Friederici erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 90 Punkte für Essen. In der Schlussminute traf Mychael Paulo per Dreier zum 94:75 nach einem spektakulären Assist von Marc Friederici. Den Schlusspunkt setzte Niclas Sperber ebenfalls von außen zum 97:75-Endstand.

 

Vorberichte ProB Nord 13. Spieltag

13.12.2025 18:00 Uhr BSW Sixers vs. RASTA Vechta II

Nach dem mit 76:82 verlorenen Kellerduell gegen die TKS 49ers kommt es für RASTA Vechta II nun erneut zu einem „Vier-Punkte“-Spiel. Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord, also dem letzten in der Hinrunde, treten die Talente am Samstag mit Head Coach Harm-Ubbo Horst bei den BSW Sixers in Sandersdorf an. Die Sixers stehen in der Tabelle auf Platz 12, sechs Punkte vor RASTA II.

Und somit stehen die Vechtaer schon recht ordentlich unter Druck, wollen sie doch nicht nur die individuelle Entwicklung vorantreiben, sondern auch als Mannschaft gerne den Klassenerhalt schaffen. Mit erst zwei Siegen auf dem Konto hat das Horst-Team aber eben schon drei Siege Rückstand auf die BSW Sixers.

„Wir hatten ja schon vor dem letzten Spiel gegen die 49ers gesagt, dass uns die Tabellensituation durchaus bewusst ist. Auch junge Spieler müssen lernen, in einer Situationen – in denen der Gegner eine große Chance sieht, einen Konkurrenten im Abstiegskampf hinter sich zu lassen -, nicht zu verkrampfen, sondern Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in ihre Mitspieler zu haben“, so Horst.

Dieses Selbstvertrauen spiegelte sich am letzten Samstag nicht wirklich wieder. Die eigenen 76 Punkte waren satte 37 weniger als zwei Wochen zuvor im gewonnenen Heimspiel gegen die Dragons Rhöndorf (113:90). „Obwohl wir gut gestartet sind und zweistellig geführt haben (27:17), fehlte uns zunehmend die Leichtigkeit in der Offense. Wir haben daran in dieser Woche gearbeitet und machen nun in Sandersdorf sicherlich schon einen Schritt nach vorne“, ist Vechtas Head Coach optimistisch.

Für ihn und seine Spieler gibt es in der Ballsporthalle Sandersdorf ein Wiedersehen mit den beiden 20-jährigen Big Men Jarne Jürgens und Paul Schwabe, die einst an der Pariser Straße ausgebildet wurden. In Sandersdorf warten auf RASTA II noch zwei weitere mehr als zwei Meter große Profis: Robert Holmes und Emanuel Ozike. Auch Point Guard Toby Okwuokei (25, Nigeria) räumt unter den Körben den Müll weg (7.0 Rebounds) und ist dazu mit 17.2 Punkten und 3.8 Assists Dreh- und Angelpunkt des Sixers-Spiels.

 

13.12.2025 19:00 Uhr Hertener Löwen vs. SC Rist Wedel

Am Samstag, dem 13. Dezember 2025, steht für die Hertener Löwen das letzte Spiel der Hinrunde an. Um 19:00 Uhr empfangen die Hertener Löwen in der Rosa-Parks-Schule den SC Rist Wedel – ein Duell zweier unmittelbarer Konkurrenten im vorderen Tabellenmittelfeld der ProB Nord.

Die Löwen gehen mit einem ausgeglichenen Punktekonto und 6 Siegen aus 12 Spielen als Tabellensechster in die Partie. Eine starke Zwischenbilanz für den Aufsteiger, der sich bislang selbstbewusst und stabil präsentiert. Direkt dahinter lauert aber bereits der kommende Gegner aus Wedel. Ebenfalls 6 Saisonsiege, ebenfalls im Bereich der Playoff-Plätze und Teil eines kompakten Trios auf den Rängen 6 bis 8, das punktgleich um jeden Sieg kämpft.

Während die Löwen zuletzt eine empfindliche Niederlage gegen Iserlohn hinnehmen mussten, meldete sich Wedel mit einem überzeugenden Erfolg über Oldenburg II zurück. Die Ausgangslage könnte somit kaum spannender sein, denn beide Teams wollen sich mit einem Sieg im oberen Mittelfeld festsetzen.

Wedel – Nachbarstadt Hamburgs und seit vielen Jahren eine konstante Größe in der ProB – setzt traditionell stark auf die eigene Nachwuchsarbeit. Das Team besitzt eine klare Identität, spielt mit viel Energie und überzeugt vor allem defensiv. In der Verteidigung zählen die Gäste zu den Topteams der Liga – nur Herten und Schwelm lassen noch weniger Punkte zu.

Angeführt werden die Schleswig-Holsteiner vom brandgefährlichen Point Guard Niklas Krause (#5), der im Schnitt 16 Punkte erzielt und das Spiel der Gäste lenkt. Unter dem Korb sorgt der erfahrene Center Lincoln James Rosebush (#33) mit 15 Punkten und 8 Rebounds für Stabilität. Doch Wedel kann keineswegs nur auf zwei Spieler reduziert werden. Gleich 8 Spieler kommen regelmäßig auf über 20 Minuten Einsatzzeit. Ein ausgeglichenes, schwer ausrechenbares Team.

 

13.12.2025 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos

Nach dem 12. Spieltag steht LOK Bernau weiterhin auf Platz 2 der Tabelle – trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende. Die Iserlohn Kangaroos stehen aktuell auf Platz 11 (5 Siege / 7 Niederlagen). Ihr letztes Heimspiel gegen die Hertener Löwen haben sie gewonnen, doch auswärts haben sie 4 von 6 Spielen verloren.

LOK BERNAU weiß aus eigener Erfahrung, dass Tabellenplätze in dieser Saison trügerisch sind. Die ProB Nord bleibt eng: Zwischen Platz 2 und Platz 11 liegen trotzdem nur wenige Siege. Die Tabelle kann sich mit jedem Spieltag völlig verändern. Auch Teams aus der unteren Hälfte können jedes Spiel gewinnen – siehe Dragons Rhöndorf letzte Woche.

In den vergangenen Jahren waren die Begegnungen zwischen LOK Bernau und den Iserlohn Kangaroos immer hart umkämpft. In der Saison 2023/24 gelang Bernau ein kleiner Durchmarsch: Beide Spiele wurden gewonnen. In der darauffolgenden Saison 2024/25 drehte sich das Bild leicht. LOK gewann zwar das Heimspiel souverän, musste sich jedoch auswärts geschlagen geben.

Die Kangaroos haben in dieser Saison ein sehr interessantes Team zusammengestellt, das durch mehrere Schlüsselspieler geprägt wird. Allen voran steht Tyson Leitao – der neue dominante Center aus Kap Verde. Dann ist da noch ein alter Bekannter: Christopher Schultz, physisch, erfahren, unermüdlich. In der letzten Saison war er einer der Hauptgründe, warum LOK das Auswärtsspiel in Iserlohn verlor. Neu im Team ist außerdem Glynn Hubbard III, der amerikanische Point Guard. Direkt aus der Carson-Newman University kommend, zeigt er keine Eingewöhnungszeit.

Eine weitere besonders spannende Personalie ist Luca Michels. Viele LOK-Fans erinnern sich noch gut an die Playoffs 2025 gegen die RheinStars Köln – damals wirkte Michels gegen Bernau noch ungefährlich. Er war präsent, aber keineswegs der Spieler, der ein Team trägt. In Iserlohn blüht er auf. Mit 13 Punkten pro Spiel spielt er jetzt aggressiv, selbstbewusst und mit deutlich gesteigerter Verantwortung.

 

13.12.2025 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 

Den Resultaten nach sind die ProB-Basketballer der Baskets Juniors / TSG Westerstede in den vergangenen Wochen aus dem Tritt geraten. Die Chance, den Trend der vergangenen Wochen umzukehren, haben die Schützlinge von Trainer Artur Gacaev an diesem Samstag, 13. Dezember: Um 19 Uhr trifft das junge Team in der Westersteder Hössenhalle auf die Seawolves Academy, Talentschmiede der ROSTOCK SEAWOLVES aus der easyCredit BBL.

Ähnlich wie bei den Baskets Juniors ragen auch bei der Seawolves Academy zwei Akteure offensiv heraus: Jalen Page (20,5 Punkte pro Spiel) und Jonas Zilinskas (18,6) bereiten jeder gegnerischen Defensive Kopfzerbrechen. Seawolves-Headcoach Domenik Reinboth deutete vor der Saison an, was sich die Verantwortlichen von seiner Verpflichtung versprachen: „Jalen bringt vor allem vielseitiges Scoring und sehr viel Athletik mit, kann in der ProB auf drei Positionen spielen und ist ein sehr guter Typ.“

Aus dem Kader des Teams von der Ostsee ragt zudem ein Name heraus: Chris Frazier. Der 35-jährige Routinier wechselte nach seiner Zeit am College nach Deutschland und verbrachte seine gesamte Profikarriere in der BBL, ProA und ProB; nach Stationen in Magdeburg, Crailsheim, Quakenbrück, Rostock, Iserlohn, Schwenningen und Schwelm läuft er seit dem vergangenen Sommer zum zweiten Mal an der Ostsee auf.

„Rostock hat sich zuletzt gut präsentiert und beispielsweise Neustadt deutlich geschlagen“, sagt Artur Gacaev. „Der Point Guard spielt sehr dominant und gleichzeitig mannschaftsdienlich, die Big Men der Seawolves sind ebenfalls stark einzuschätzen. Meine Jungs sind ready und bis auf ein, zwei Spieler, die sich mit Erkrankungen herumschlagen, voll im Training. Wir wollen die Niederlagenserie stoppen.“

In der Tabelle begegnen sich die beiden Kontrahenten momentan auf Augenhöhe. Die Baskets Juniors sind mit einer 5:7-Bilanz Neunter, die Gäste aus Rostock stehen mit 6:6 Siegen unmittelbar davor auf Rang acht.

 

13.12.2025 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm

In den letzten Wochen lief bei den TSV Neustadt temps Shooters nicht gerade viel zusammen. Nach sieben Siegen in Folge folgten zuletzt fünf Niederlagen und der Absturz auf Platz fünf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit einer Bilanz von 7:5 steht man trotzdem noch gut da und hat einen aktuell noch beruhigenden Abstand auf die Abstiegsplätze. Am Samstag soll aber nach dem Spiel gegen die EN Baskets Schwelm das Basketballjahr erfolgreich beendet werden.

Die Gäste stehen aktuell mit einem Sieg mehr auf dem 3. Tabellenplatz und konnten zuletzt vier Siege aus fünf Spielen feiern. Auf heimischem Parkett sind die Schwelmer bisher noch ungeschlagen, während es auswärts nicht immer so gut aussah und sie zuletzt auch bei Kellerkind Stahnsdorf unterlagen. Das Team von Headcoach Falk Möller wurde im Sommer sehr gut verstärkt und zudem kam der langzeitverletzte Aufbauspieler Marius Stoll zurück.

Topscorer der Baskets ist der US-Amerikaner Zyon Patterson. Der Small Forward erzielt im Schnitt 19,0 Punkte pro Einsatz. Der Kader der Gäste umfasst nicht sonderlich viele Spieler, dafür ist er sehr tief besetzt und darum ein klarer Playoff Kandidat, der auf das Heimrecht in der 1. Runde schielt. Mit den Schwelmern kommen auch zwei Ex-Shooters Akteure nach Neustadt gereist. Marc Klesper und Jascal Knörig.

Die Gastgeber haben zuletzt nicht überzeugt und mussten einige vermeidbare Niederlagen hinnehmen. Beim Auswärtsspiel letzte Woche verletzte sich zu allem Überfluss auch noch der bisher beständigste Akteur der Neustädter. Matej Jelovcic wird erst ab Januar wieder im Einsatz sein können.

„Wir müssen endlich mal wieder so Basketball spielen, wie wir es können und dann gewinnen wir auch wieder. Natürlich wollen wir uns und unseren Fans zeigen, dass nicht alles „lost“ ist und wir immer noch im Spiel um die Topplätze in der Liga dabei sind. Vor allem müssen wir den Baskets die zweiten Chancen wegnehmen und die Rebounds kontrollieren“, so Neustadt-Coach Allen Ray Smith.

 

13.12.2025 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Dragons Rhöndorf

Fast auf den Tag genau einen Monat ist es her, dass die Itzehoe Eagles in eigener Halle aufgelaufen sind. Nun steht das letzte Heimspiel des Jahres an: Samstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr, geht es am Klarsicht-Spieltag im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die Dragons Rhöndorf.

Vor der Saison habe er die Mannschaft aus Bad Honnef bei Bonn unter den vier Erstplatzierten gesehen, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Dann habe die Verletzung von 2,18-Meter-Mann Daniel Mayr ein großes Loch in der Kaderplanung verursacht – der erfahrene Center riss sich im September die Achillessehne. Mit bislang fünf Siegen stehen die Nordrhein-Westfalen auf dem zehnten Platz.

„Trotzdem sind sie in der Lage, jedes Team zu schlagen“, sagt Völkerink. Das haben die Dragons schon mehrfach gezeigt, am vergangenen Wochenende besiegten sie den Tabellenzweiten Bernau: „Das sollte uns Warnung genug sein. Auffallend sei die hohe Punkteausbeute der Rhöndorfer bei ihren Siegen, deshalb sagt der Eagles-Trainer: „Wir müssen den Schlüssel zum Sieg in der Verteidigung suchen.“

Besonders in der Defensive gegen das schnelle Spiel des Gegners gelte es, hellwach zu sein. Als einziger Itzehoer Akteur ist aktuell Tobias Möller angeschlagen, der mit Rückenproblemen aussetzen muss. Dennoch wollen die Eagles nach drei Auswärtssiegen in Serie nun auch ihre Heimbilanz aufpeppen und ihren Platz unter den ersten Vier weiter festigen.

 

14.12.2025 16:00 Uhr TKS 49ers vs. ETB Miners

Im letzten Heimspiel der TKS49ers vor Weihnachten müssen die Gastgeber sich dem Favoriten aus Essen stellen, am Sonntag um 16 Uhr in der BBS in Kleinmachnow.

Die Tabellenführer, ETB Miners, haben mit 10 Siegen aus 12 Spielen die beste Bilanz zum letzten Spiel der Hinrunde. Hinzu kommt, dass ihre Offensive ebenso die Liga anführt. Getragen wird diese von ihrem amerikanischen Import Quashawn Tyrese, welcher mit 16,9 Punkten pro Spiel elfter bester Scorer der Liga ist. In ihrer Starting Fünf erzielen vier Spieler mehr als 10 Punkte pro Spiel, weswegen sie dementsprechend auf eine kleine Rotation setzen.

Doch trotzdem konnten sie ihr letztes Spiel gegen die Itzehoe Eagles auf dem Tabellenplatz 4, nicht für sich entscheiden. In einem knappen Spiel, wo die Miners im 3. Viertel sogar mit zwischendurch 12 Punkten geführt haben, mussten sie sich am Ende mit zwei Punkten geschlagen geben. Durch schwächeres Rebounding und prozentualen Abschluss aus dem Feld lief es für die Miners nicht nach ihrem Sinne.

Die 49ers konnten hingegen in den letzten beiden Spielen den bisherigen schwachen Start etwas ausgleichen. Mit einem Sieg gegen den klaren Favoriten Schwelm und im Kellerduell gegen Vechta konnten sie zum ersten Mal Momentum aufbauen. Des Weiteren werden sie in voller Aufstellung antreten können, da Jenö Pildner nach einem erkältungsbedingten Ausfall gegen Vechta wieder zurückkehren wird. Somit können die 49ers ihre volle Kraft gegen den Favoriten aufwenden.

 

Nachberichte ProB Nord 12. Spieltag

06.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. TKS 49ers 76:82

Im Duell der Tabellenplätze 13 und 14 können die TKS49ers in der zweiten Hälfte an sich reißen und gewinnen mit 82:76. Sie holen somit ihren dritten Saisonsieg und sichern ein Vorrücken auf die 13. Stelle in der Tabelle.

Im ersten Viertel beginnt das Spiel auf Augenhöhe. Bis Vechta in den letzten vier Minuten einen 11:2 Lauf bis zum Ende des ersten Abschnitts startet. Ballverluste und eine schlechte Chancenverwertung führten zur Flaute der 49ers. Trotz der guten Aussicht für Vechta konnten sie keine ihrer 5 Dreier verwerten, was weiter ein Problem darstellen wird.

Im folgenden Viertel geht es erst vergleichbar weiter. Die Gastgeber konnten so ihre Führung auf 10 Punkte ausbauen. Doch binnen zwei Minuten haben die 49ers diesen Vorsprung mit einem 10:0 Lauf komplett beseitigt. Bis zum Ende der Hälfte schwankt die Führung hin und her. Beim Ertönen der Sirene stand es 37:35 für Rasta Vechta.

Nach der Halbzeitpause konnten die 49ers ihre gute Arbeit in der Offensive fortsetzen, wohingegen die Gastgeber ihre Würfe nicht treffen konnten, darunter vier verworfene Dreier am Stück. Das Resultat nach 5 Minuten: eine 9 Punkte Führung für die 49ers. In der zweiten Hälfte des Abschnitts konnte sich Vechta wieder etwas fangen und den Abstand zum letzten Viertel auf 4 Punkte begrenzen.

Diesen Trend können sie weiter fortsetzen und die Führung zurückholen, welche sie bis auf 4 Zähler ausbauen können. Daraufhin wachen die 49ers wieder auf und setzen dem Ganzen ein Ende. Ein Dreier, zwei Meter hinter der Linie, von Lukas Wagner, zur auslaufenden Shotclock, zwei Minuten vor Schluss, ist der letzte Schlag, den es gebraucht hat, um das Spiel zu entscheiden. Eine so entstandene 10 Punkte Führung ist trotz Vechta’s Versuch nicht mehr einzuholen.

 

06.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU 91:84

Einmal mehr überzeugen die Dragons gegen ein Top-Team der ProB. Rhöndorf gewinnt gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU nach Overtime mit 91:84 (38:46, 12:5). Aufatmen ging nach dem Krimi durch die Ränge im DragonDome. Gelang es den Rheinländern doch, die Negativserie zu stoppen und in der Tabelle punktetechnisch wieder zu den Playoff-Plätzen aufzuschließen.

Nach einem Erfolgserlebnis sah es für die Hausherren in der ersten Halbzeit jedoch nicht aus. Da Bernau ihre Korbchancen in der Zone hochprozentig verwandelte und Rhöndorf auch noch ein paar hundertprozentige Würfe verfehlte, ging das Team von Coach Oppland zwischenzeitlich verdient mit 30:43 in Führung (18“). Es war einem 6:0-Lauf von Rhöndorf zu verdanken, dass der Vorsprung zum Pausentee auf acht Punkte schmolz (38:46).

Was der Dragons-Coach seinen Jungs für die zweite Spielhälfte mit auf den Weg gab, zeigte Wirkung. Sie waren wie ausgewechselt, nahmen die harten Zweikämpfe an und waren plötzlich ebenbürtig. Rhöndorf glich sogar in der 24. Minute durch einen Dreier von Lagui Diallo aus. Die Dragons nutzten das Momentum zu einem 14:0-Lauf, gleichbedeutend mit der 52:48-Führung (25“). Das letzte Wort im Viertel gehörte allerdings Bernaus Guy Nahmias, der einen Buzzer-Dreier zum 59:61 reinnagelte.

Im letzten Spielabschnitt gings hin- und her, die Führung wechselte mehrfach, bis Rhondorf das Momentum zum Sieg in eigener Hand hatte. Juhwan Harris-Dyson stand 28 Sekunden vor Schluss beim Zwischenstand von 78:79 an der Freiwurflinie, zuvor hatte der angeschlagene US-Amerikaner bereits zwei Chancen vergeben, verwandelte diesmal zumindest einen zum 79:79 – gleichbedeutend mit Overtime.

In den fünf Extraminuten riefen die Dragons dann ihr ganzes Potenzial ab und rangen Bernau nieder. Mit 12:5 setzte Rhöndorf sich klar durch, wozu Duje Dujmovic mit sechs Punkten einen wesentlichen Anteil hatte. Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir haben heute in der ersten Halbzeit, gerade im Rebound, überhaupt keinen Zugriff gehabt. Was die Jungs da in der zweiten Halbzeit abgeliefert haben, war purer Einsatzwillen, pure Energie – darauf bin ich sehr stolz.“

 

06.12.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 100:90

Die Baskets Juniors / TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord die dritte Niederlage in Folge kassiert. Beim zuvor punktgleichen SC Rist Wedel unterlag die Mannschaft von Trainer Artur Gacaev am Samstagabend mit 90:100.

Die Baskets Juniors gerieten in der ersten Halbzeit Stück für Stück immer deutlicher in Rückstand und sahen sich zum Seitenwechsel mit einem 39:56 konfrontiert. Entsprechend groß war die Herausforderung für den Aufsteiger, einen Weg zurück in die Partie zu finden. „Wir wussten, dass Wedel sehr athletisch ist“, sagte Headcoach Gacaev nach der Schlusssirene, „allerdings konnten wir zunächst nicht mithalten. In der Kabine haben wir den Jungs Mut gemacht, ihr Spiel zu spielen.“

Einige gute Momente in der zweiten Halbzeit durften in der Folge auf der Positivliste verbucht werden, allerdings war die Hypothek zu groß, um noch ernsthaft in die Nähe eines großen Comebacks zu gelangen. „Wir wollten den Rhythmus des Gegners brechen und haben unsere Verteidigung immer mal wieder umgestellt. Das vierte Foul gegen Jon’il und die verpasste Chance, noch einmal auf sechs oder sieben Punkte heranzukommen, waren ärgerliche Momente“, so Gacaev.

„Wedel war wirklich sehr gut, wir sind an unsere Grenze gekommen. Aber: Wir wissen jetzt, was auf uns zukommt, und wollen im Rückspiel antworten.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Itzehoe Eagles 87:89

Die letzte Minute beginnt im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga zwischen Tabellenführer ETB Miners Essen und den Itzehoe Eagles. Noch knapp 15 Sekunden, Trey McBride treibt den Ball nach vorn. Sein Versuch wird geblockt, doch er sichert den Ball, der über Schmikale und Finn Fleute zu Sven Cikara an die Dreierlinie kommt. Er trifft – die 89:87-Führung mit nur noch 1,2 Sekunden auf der Uhr. Noch einmal nimmt Essen die Auszeit, der letzte Angriff bringt nichts mehr ein.

Es ist der Schlussakkord eines sehr sehenswerten Spiels auf hohem Niveau und mit viel Kampf, in dem das Pendel mal in die eine, dann in die andere Richtung ausschlägt. Die Miners starten stark mit zwei Dreiern, die Eagles kontern aus der Distanz durch Chris Herget und McBride. Viel Tempo und aggressive Verteidigung auf beiden Seiten führen zu einigen Ballverlusten, das erste Viertel geht mit 20:19 an die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt bleibt die Eagles-Defense stark, sie spielen gute Würfe heraus, treffen sie aber zunächst nicht. Das ändert Schmikale mit drei Dreiern, der letzte bringt das 40:36 anderthalb Minuten vor der Halbzeit. Das 21:18 in diesem Viertel bedeutet schließlich eine 40:38- Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel spielen die Gäste noch stärker und übernehmen das Kommando. Der Vorsprung wächst bis auf 52:40, dann bekommen die Eagles Probleme gegen die aggressive Verteidigung der Miners und verlieren mehrfach schon am eigenen Korb den Ball. Den 8:0-Lauf der Gastgeber beendet schließlich Fleute mit einem Drei-Punkte-Spiel: Korb trotz Foul und verwandelter Freiwurf. 25:24 endet das Viertel, mit 65:62 geht es in die letzten zehn Minuten.

Zwei McBride-Dreier vergrößern den Vorsprung, doch auch die Essener können es aus der Distanz: Erfolgreiche Distanzwürfe von Marc Friederici und Quashawn Lane drehen die Partie, plötzlich führt Essen mit 84:81. Aber wieder einmal zeigen die Eagles großen Charakter – und spielen eine denkwürdige letzte Minute. Glücklich, aber verdient, so stuft Coach Timo Völkerink den Erfolg ein. „Ein nervenaufreibendes Spiel, in dem wir uns als Coaches gewünscht hätten, es früher zu gewinnen.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. BSW Sixers 69:67

Das Spiel gegen starke BSW Sixers war wie erwartet hart umkämpft. Und das bis zur letzten Sekunde. Die EN Baskets kamen sehr schleppend ins Spiel. Anders die Gäste, die von Beginn an zu einfachen Punkten kamen. 16:26 hieß es dann auch nach den ersten zehn Minuten.

Das zweite Viertel konnten die Baskets vor allem defensiv zulegen und erlaubten den Sixers nur 10 Punkte. Zur Halbzeit stand es dann ausgeglichen 36:36. Im dritten Viertel konnte sich erneut kein Team absetzen. Durch drei Dreier des wurfstarken Erik Nyberg konnten die Blau-Gelben mit einem kleinen Polster, 55:53, in das letzte Viertel gehen.

Im letzten Viertel blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Beim Stand von 67:67 wurde Jascal Knörig 0,3 Sekunden vor dem Ende gefoult. Zwei Freiwürfe. Der erste zittert sich in den Korb. 68:67. Den zweiten Freiwurf will Knörig absichtlich daneben werfen, damit die Spieluhr beginnt zu laufen. Doch er trifft auch den zweiten Freiwurf. Auszeit Sixers. Der letzte Wurf verfehlt sein Ziel. Sieg EN Baskets.

Falk Möller (Headcoach EN BASKETS Schwelm): „Das war sicherlich das erwartet schwierige Spiel, dennoch haben wir den Sixers zu viele einfache Punkte erlaubt. Jetzt freuen wir uns aber über den Sieg und bereiten uns nächste Woche auf das Spiel in Neustadt vor.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Hertener Löwen 72:63

Mit Leidenschaft, Einsatz und starker Defensive haben die Iserlohn Kangaroos am Samstagabend einen wichtigen 72:63-Erfolg gegen die Hertener Löwen gefeiert. Vor einer mitreißenden Kulisse in der Matthias-Grothe-Halle zeigte das Waldstadt-Team eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Von Beginn an bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Mit intensiver Verteidigung zwangen sie Herten zu schwierigen Würfen und erspielten sich selbst durch geduldige Offense immer wieder gute Abschlüsse. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 22:12 – ein Vorsprung, der bis ins dritte Viertel kontinuierlich anwuchs. Besonders beeindruckend: die defensive Stabilität und das Zusammenspiel aller Mannschaftsteile, die den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließen.

„Wir haben heute als echtes Team verteidigt, jeder hat für den anderen gearbeitet – genau das ist Kangaroos-Basketball“, sagte Iserlohns Headcoach Toni Prostran nach der Partie.

Mit einer 18-Punkte-Führung gingen die Iserlohner ins Schlussviertel. Doch in den letzten Minuten wurde es noch einmal spannend: Nach einigen Fehlern der Kangaroos kamen die Hertener Löwen noch einmal bis auf sechs Punkte heran. In der Schlusssekunde setzte Luca Michels schließlich mit einem Buzzer Beater zum 72:63-Endstand den Schlusspunkt und brachte die Matthias-Grothe-Halle vor Begeisterung zum Explodieren.

„Das war ein Sieg, der unglaublich guttut“, erklärte Kapitän Ruben Dahmen. „Wir haben heute gezeigt, dass wir als Mannschaft zusammenstehen. Die Energie von den Rängen war Wahnsinn – das hat uns durchgetragen.“

 

07.12.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. TSV Neustadt temps Shooters 100:85

Am Sonntag reisten die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit vier Niederlagen in Folge im Gepäck nach Rostock. Nach einer intensiven und guten Trainingswoche sollte endlich wieder gewonnen werden, doch es kam ganz anders.

Die ersten Punkte der Partie gingen auf das Konto der Gäste, die nach schönem Zuspiel von Jelovcic auf Marei erfolgreich waren. Das Spiel war zu Beginn zerfahren, beiden Teams gelang nicht wirklich viel. So stand es in der 7. Minute 13:9 für die Seawolves. Während die Gastgeber die Geschenke der Neustädter im Anschluss auszunutzten und dadurch bis zum Viertelende den Vorsprung auf 24:16 ausbauten, waren es bei den temps Shooters Einzelaktionen und Ballverluste, die das Spiel bestimmten.

In den ersten drei Minuten des 2. Viertels war ein wenig mehr Energie bei den Gästen zu spüren, sodass die Rostocker keine Punkte erzielen konnten, während die temps Shooters auf 24:22 verkürzten. Allerdings fingen sich die Gastgeber schnell wieder und nutzten die schwache Defensive der Neustädter aus. Der Vorsprung konnte so wieder ausgebaut werden und zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff besorgte der überragende Jonas Zilinskas den 52:41 Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Neustädter nicht bedeutend näher, wodurch sich der Rückstand bei um die -11 Punkten einpendelte. Vor allem Neustadts Topscorer Jelovcic war es in dieser Phase, der seine Mannschaft (mit 16 Punkten allein in diesem Viertel) überhaupt in Schlagdistanz hielt. Wie schon kurz vor der Halbzeit waren es die Rostocker, die durch einen Buzzerbeater den Vorsprung auf 80:65 erhöhten und mit einer ordentlichen Führung in die letzten zehn Minuten gingen.

Im letzten Abschnitt gelang es den Gästen nicht mehr die Rostocker in Bedrängnis zu bringen. Der Rückstand wuchs zwischenzeitlich auf über 20 Punkte an und Seawolves Kapitän Chris Frazier erzielte in diesem Viertel drei Dreier in Folge für sein Team. Am Ende verbuchen die temps Shooters eine verdiente 100:85 Niederlage. Die Negativserie geht also weiter.

 

Vorberichte ProB Nord 12. Spieltag

06.12.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. TKS 49ers

Nach der Länderspielpause kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord sogleich zu einem Top-Spiel – am Tabellenende. RASTA Vechta II empfängt am Samstag (17 Uhr) als 13. den Letzten, die TKS 49ers aus Kleinmachnow bei Berlin. Beide Teams haben vor diesem 12. Spieltag jeweils zwei Siege auf dem Konto. Für die jungen Vechtaer von Head Coach Harm-Ubbo Horst ist die Partie also eine wirklich wichtige.

Denn das Bestehen in so einem Spiel um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, gehöre natürlich auch zur Entwicklung von jungen Spielern, sagt Horst: „Die Tabellensituation ist allen bewusst und wir thematisieren sie auch.“ RASTA II kann mit reichlich Selbstvertrauen in die Partie gehen, schließlich gewann man vor dem FIBA-Break zwei Spiele in Serie. Auch die 49ers hatten zuletzt ein Erfolgserlebnis, siegten überraschend gegen die EN BASKETS Schwelm (83:80).

Harm-Ubbo Horst erwartet am Samstag einen ähnlich agierenden Gegner wie zuletzt die Iserlohn Kangaroos, bei denen man mit 77:74 gewonnen hatte. „Die 49ers haben ihre Stärken definitiv auf den großen Positionen. Da sind sie richtig groß aufgestellt und auch erfahren. Leo Hampl ist ein echtes Brett, dazu haben sie Yannick Hildebrandt. Wir kennen sie schon aus der ProB-Saison 2022-23, als wir beide Spiele gegen sie gewinnen konnten“, so Horst.

Das letzte Aufeinandertreffen datiert vom 1. April 2023. Damals waren auf Seiten der Brandenburger besagte Hampl und Hildebrandt schon dabei, plus Lukas Wagner. Bei RASTA II gibt es mit Michel Schillmöller und Malte Giljan zwei Akteure, für die es ein Wiedersehen geben könnte. Ein Augenmerk dürften die Vechtaer aber auch auf den 19-jährigen Jenö Pildner haben, der bei 13.0 Punkten, 3.7 Rebounds und 1.5 Steals steht.

Jedoch haben die TKS 49ers bisher im Schnitt pro Spiel nur 70.3 Punkte erzielt, trafen von ihren Feldwürfen nur 38.1 % und haben durchschnittlich 19.5 Turnovers. „Wir werden uns treu bleiben und Druck übers ganze Spielfeld machen. Da werden wir also nicht anders agieren als sonst auch. Was unsere Offense angeht, müssen wir uns auf einen sehr passiv verteidigenden Gegner einstellen. Es wäre also gut, wenn wir unsere Würfe gut treffen“, blickt Harm-Ubbo Horst voraus.

 

06.12.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU

Am Samstag (06.12./19:00 Uhr) geht’s wieder rund im DragonDome. Dann versucht Rhöndorf zurück in die Erfolgsspur zu finden. Es wird allerdings ein hartes Stück Arbeit, denn mit LOK BERNAU ist ein absolutes Topteam zu Gast. Kein geringerer als der Tabellenzweite gibt seine Visitenkarte ab.

Ein echtes Ausrufezeichen haben die Brandenburger am Spieltag vor dem FIBA-Break abgeliefert. Da hat Bernau dem Tabellendritten Neustadt eine empfindliche Schlappe verpasst. Vor heimischer Kulisse mussten die temps Shooters eine schmerzliche 83:110-Niederlage einstecken. Ein Highscore-Resultat, dass die Stärke des Teams von Dan Oppland unterstreicht: Neben dem Spitzenreiter Essen erzielt keine Mannschaft in der ProB mehr Punkte pro Spiel.

Ein Blick auf die Statistik entlarvt einen Grund für die hohe Trefferzahl, Bernau ist am offensiven Brett bärenstark. Fast 16 Offensiv-Rebounds in jeder Partie bescheren den Lokomotiven viele zweite Wurfchancen. Zu den harten Arbeitern gehört unter anderem der Ex-Bernauer Marco Rahn. Ihm steht mit Akim-Jamal Jonah ein erfahrener Center zur Seite. Daneben sind die großen Positionen mit Lukas Johannes Klein (213 cm) sowie Nevio Bennefeld (211 cm) beachtlich besetzt.

Traditionell kann der Kooperationspartner von ALBA Berlin aus einem prallen Kader schöpfen. Dazu gehört seit jeher auch eine starke Guard-Achse. Aktuell haben sie auf den kleinen Positionen einiges zu bieten. Allen voran Guy Artman Nahmias, das spanische Duell mit Jorge Mejias verspricht ordentlich Zündstoff. Beachten muss man aber auch auf jeden Fall Anton Nufer, Emanuel Schüler und Anthony Watkins.

Die Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern ist bei Bernau gut ausbalanciert. Genauso wie die Spielanlage, wenngleich LOK, wenn immer es geht auf dem Gaspedal steht und schnelle Abschlüsse sucht. Da Bernau keinen herausragenden Topscorer in seinen Reihen hat, sondern viele Spieler für ein Double-Double gut sind, muss Rhöndorf in der Defensive sehr flexibel agieren. Für die Dragons bedeutet das mutig und schmerzfrei zur Sache gehen.

 

06.12.2025 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Das Team der Baskets Juniors / TSG Westerstede muss an diesem Wochenende reisen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ist die junge Mannschaft am Samstag, 6. Dezember, beim SC Rist Wedel in der Nähe von Hamburg gefordert. Tipoff in der Sporthalle Steinberg ist um 19 Uhr.

Die Partie am Nikolaus-Samstag ist das Duell zweier Tabellennachbarn: Der SC Rist Wedel (8.) und die Baskets Juniors / TSG Westerstede (9.) weisen nach elf Spieltagen beide eine Bilanz von 5:6 Siegen auf, die Gäste aus Niedersachsen mussten sich nach gutem Saisonstart als Liganeuling zuletzt zweimal in Folge geschlagen geben.

Wedel, Kooperationspartner der Veolia Towers Hamburg aus der easyCredit Basketball Bundesliga, verfügt in Niklas Krause (durchschnittlich 14,6 Punkte pro Spiel) und Lincoln Rosebush (14,2) über zwei Akteure, die auf zweistellige Punkteausbeuten kommen. Janne Müller und Nelson Martin kamen in der laufenden Saison bereits bei den Towers zum Einsatz. Trainer des Teams ist Hamed Attarbashi.

Dessen Co-Trainer Marian Schick betont mit Blick auf das starke Duo der Baskets Juniors, Jon’il Fugett und Beni Fungula: „Als Team ist es uns zuletzt immer wieder gut gelungen, derartig dominante Spielertypen unter ihren Möglichkeiten zu halten.“ Fugett erzielt im Schnitt 28,0 Punkte pro Partie, sein Teamkollege Fungula kommt auf 17,5 Zähler.

„Rist Wedel ist genau wie wir ein Team mit direkter Anbindung an eine BBL-Organisation“, sagt Artur Gacaev, Headcoach der Baskets Juniors. „Die Mannschaft verfügt über viele talentierte Jungs, die sehr physisch und sehr schnell spielen.“ Es gelte, genau dafür bereit zu sein. „Wir müssen schauen, wie wir aus der kurzen Pause herauskommen“, so Gacaev.

 

06.12.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Itzehoe Eagles

Am Samstagabend, den 6. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen der 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord an – und damit ein echtes Topspiel. Die Essener gehen als souveräner Tabellenführer mit 20 Punkten in das Duell und möchten ihre beeindruckende Erfolgsserie weiter fortsetzen.

Die Itzehoe Eagles reisen als aktuell Viertplatzierte mit 14 Punkten an und haben zuletzt starke Leistungen gezeigt. Für sie ist die Partie in Essen das dritte Auswärtsspiel in Folge, nachdem sie zuvor in Rostock die Seawolves mit 86:91, sowie die BSW Sixers auswärts mit 89:96 besiegen konnten.

Statistisch haben die Eagles einiges zu bieten: Zu den gefährlichsten Distanzschützen zählen US-Guard Walter McBride, der derzeit 40,4 % seiner Dreier trifft, sowie Lucien Schmikale, der mit durchschnittlich 8,9 Dreiern pro Spiel zu den volumenstarken Schützen der Liga gehört. Im Zweipunktbereich sticht besonders der 25-jährige Finn Fleute heraus, der mit 63,3 % Trefferquote äußerst effizient abschließt. Insgesamt erzielen die Eagles 84,2 Punkte pro Spiel und lassen im Schnitt 77,8 Zähler ihrer Gegner zu.

Gespielt wird um 19:30 Uhr in der Sporthalle Am Hallo in Essen-Stoppenberg. Beide Teams hatten durch den FIBA-Break ein spielfreies Wochenende, konnten regenerieren und sich gezielt auf das anstehende Spitzenduell vorbereiten. Die Miners wollen am Samstagabend mit hoher Intensität, konzentrierter Defense und ihrer gewohnten Offensivpower den nächsten Heimsieg einfahren.

 

06.12.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BSW Sixers

Nach drei Wochen, also am kommenden Samstag, den 06.12.2025 um 19:30 Uhr, steht das nächste Heimspiel der Schwelmer an.

Nach der Länderspielpause kommt es zum Duell mit den BSW Sixers. Die Sixers waren in dieser Pause aktiv und bezwangen zuhause den SC Rist Wedel mit 82: 68. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und sechs Niederlagen stehen die Sixers auf Rang sieben. Die Blau-Gelben stehen derzeit auf Rang drei und haben zuhause in dieser Saison noch kein Spiel verloren.

Damit das auch so bleibt, gilt es bei den Gästen den nigerianischen Aufbauspieler Toby Okwuokei, der mit rund 17 Punkten und knapp 7 Rebounds dominiert, zu kontrollieren. Ihm steht aber der US-Amerikaner Robert Holmes mit rund 15 Punkten und knapp 10 Rebounds kaum nach. Auch der erst 19-jährige Ilias Amin scort knapp 12 Punkte pro Spiel. Alle drei Spieler müssen allerdings mehr als 30 Minuten pro Partie spielen.

Die EN Baskets wollen die weiße Weste zuhause unbedingt verteidigen. EN-Head-Coach Falk Möller: „Wir wollen natürlich zuhause ungeschlagen bleiben. Dazu müssen wir deutlich intensiver spielen als zuletzt in Stahnsdorf. Die Pause hat uns gutgetan, die Akkus sind wieder voll. Die Sixers sind eine gefährliche Mannschaft. Wir müssen hochkonzentriert in dieses Spiel gehen.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Hertener Löwen

Am kommenden Samstag wartet auf die Hertener Löwen eines der wenigen regionalen Derbys der Saison. Um 19:30 Uhr trifft die Mannschaft von Trainer Robin Singh auswärts auf die Iserlohn Kangaroos. Nur rund 65 Kilometer trennen beide Städte – beste Voraussetzungen für ein stimmungsvolles Basketballduell in der ProB Nord.

Mit 12 Punkten aus 11 Spielen und sechs Siegen aus den letzten acht Partien haben sich die Löwen eindrucksvoll im Tabellenmittelfeld etabliert. Besonders die Konstanz der letzten Wochen sorgt dafür, dass das Team aktuell einen hervorragenden sechsten Platz belegt. Iserlohn hingegen steht mit zwei Siegen weniger auf Rang 12 – nur knapp vor der Abstiegszone. Die Sauerländer mussten zuletzt zwei schmerzhafte Niederlagen hinnehmen, eine in Wedel und eine Heimniederlage gegen Vechta II.

Die Iserlohn Kangaroos gehören seit einem Jahrzehnt ununterbrochen zur ProB, auch wenn ihre sportlichen Ergebnisse zwischendurch stark schwankten – zwischen Playoff-Teilnahmen und Abstiegskampf war in den letzten Jahren alles dabei.

In dieser Saison prägen vor allem einige Schlüsselspieler das Bild der Sauerländer. Allen voran Center Tyson Leitao (#32), der effektivste Spieler der gesamten Liga. Auf den Guard-Positionen sorgen Glynn Hubbard III (#2) sowie Luca Michels (#44) mit jeweils rund 13 Punkten pro Spiel für konstante Offensivproduktion. Ergänzt wird dieses Kerntrio durch Forward Christopher Schultz (#13), der mit 11 Punkten und 7 Rebounds ebenfalls zuverlässig abliefert und dem Team wichtige Stabilität verleiht.

Auch wenn die letzten Ergebnisse der Kangaroos negativ ausfielen, gilt Vorsicht – Iserlohn hat mehrfach gezeigt, dass es Spiele drehen und zu Hause unangenehm sein kann. Ihre Siege haben die Sauerländer nicht zuletzt gegen starke Gegner wie Schwelm oder Itzehoe erzielt. Dennoch reisen die Löwen erstmals seit langem als Favorit zu einem Auswärtsspiel. Mit einem weiteren Erfolg könnten sie ihre gute Tabellenposition festigen und sich weiter von den unteren Plätzen absetzen.

 

07.12.2025 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. TSV Neustadt temps Shooters

Nach einer freien Woche sind die Spieler der temps Shooters wieder zurück in Neustadt und bereiten sich seit Montag auf das Spiel bei der Seawolves Academy vor. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht am Wochenende der 12. Spieltag an.

Die temps Shooters wollen nach vier Niederlagen in Folge endlich wieder einen Sieg feiern, doch beim Farmteam des easycredit BBL Teams Rostock Seawolves, wird das nicht einfach. Der sportliche Absteiger aus der letzten Saison zeigt sich in dieser ganz anders und hat zudem das Team ein wenig anders aufgestellt.

Während Rostock in der letzten Saison auf einen Amerikaner verzichtete, hat die Academy mit Jalen Page einen sehr guten Pointguard gefunden. Der 23-jährige Spieler erzielt nicht nur 21,3 Punkte im Schnitt (Bestwert 42 Punkte gegen Stahnsdorf), sondern holt sich auch 6,0 Rebounds und legt 6,1 Assists auf. Diese Allroundperformance macht ihn zum wichtigsten Spieler im jungen Rostocker Team.

Der zweite Topspieler im Kader von Headcoach Domenik Reinboth ist Sommerneuzugang Jonas Zilinskas. Der 19-jährige Power Forward kam von der OrangeAcademy aus Ulm nach Rostock und spielt eine vorzügliche Saison. In elf Spielen gelangen ihm fünf Double-Double und im Schnitt legt er 17,9 Punkte auf. Insgesamt ist der Kader der Rostocker deutlich besser besetzt als letzte Saison und daher ist der aktuell 10. Platz mit fünf Siegen keine Überraschung.

Bei den Neustädtern sind alle Spieler gesund und gut gelaunt aus der freien Woche zurückgekehrt. Das Team trainiert sehr fokussiert und ist heiß darauf, den nächsten Sieg zu feiern. „Alle Spieler sind motiviert aus der Pause wiedergekommen und wollen erfolgreichen Basketball zeigen. Wir wissen aber auch, dass kein Team in dieser Liga zu unterschätzen ist und wir uns sehr akribisch auf das Spiel vorbereiten müssen“, so Neustadt Coach Smith.

 

Nachberichte ProB Nord 11. Spieltag

22.11.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Dragons Rhöndorf 113:90

Auch bei Rasta Vechta gab’s für Rhöndorf nichts zu holen. Die Niedersachsen waren bestens aufgelegt und ließen den Dragons beim 113:90 (60:49) keine Chance. Auf die Offensiv-Power der Gastgeber fanden die Rheinländer keine passende Antwort. So muss das Team um Headcoach Max Becker weiter auf ein Erfolgserlebnis warten und bleibt im unteren Tabellendrittel festgenagelt.

Während Rasta von Beginn an mit breiter Brust agierte, war Rhöndorf zu passiv in der Defensive. Vechta nahm die sich bietenden Freiräume dankend an und ging bereits in der sechsten Minute zweistellig in Führung (20:8). Gegen Ende der ersten zehn Minuten fanden die Dragons etwas besser in die Begegnung.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren sie sogar das dominantere Team. Vechta ließ es in dieser Phase an Struktur vermissen und die Gäste verkürzten den Rückstand bis auf drei Punkte (18“/50:47). Dann brachte Coach Horst Harm-Ubbo seinen Routinier Kevin Smit, der das Spiel der Niedersachsen ordnete und die Hausherren gingen wieder deutlicher nach in Führung (60:49).

Im dritten Viertel gab es einen rasanten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beide Mannschaften operierten mit offenem Visier und der Vorsprung von Vechta pegelte sich bei sechs Punkten ein. Bis zur 28. Minute, als Rhöndorf einen kollektiven Blackout hatte und innerhalb von 60 Sekunden einen 10:0-Lauf kassierte (29“/80:64). Von diesem Schlag erholte sich Rhöndorf nicht mehr.

Auf der anderen Seite spielte sich Vechta in einen Rausch und machte bereits in der 34. Minute die 100-Punkte-Marke voll. Und sie ließen bis zur letzten Minute nicht locker, wohl wissend, dass der direkte Vergleich am Ende der Saison durchaus noch eine Rolle spielen kann. So kam es am Ende zu einem unerwartet Highscore von 113:90.

 

22.11.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles 89:96

Immer eine Antwort: Itzehoe Eagles siegen auch bei den BSW Sixers Das letzte Viertel beginnt. Sven Cikara setzt Finn Fleute in Szene, der trifft für die Itzehoe Eagles zum 77:57 bei den BSW Sixers. Dennoch wird die Partie noch einmal knapp, aber schließlich landen die Eagles ihren nächsten Auswärtssieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: 96:89 (18:11, 26:25, 31:21, 21:32).

Die ersten Angriffe der Gäste gingen daneben, sie gerieten mit 0:5 in Rückstand, den sie aber schnell ausglichen. Fünf Minuten lang lief die Partie rasant hin und her, allerdings auch mit vielen Fehlern. Die Verteidigung machte den Sixers das Leben sehr schwer, und gestützt auf Dreier von Lucien Schmikale und Toni Nickel übernahmen sie die Führung, die sie nicht mehr hergeben sollten.

Ein wesentlicher Grund dafür: Die Itzehoer hatten immer wieder jemanden, der im richtigen Moment einen Akzent setzte, sechs Spieler punkteten zweistellig. Reihenweise zeigten sie sehenswerte Ballstafetten und spielten sich freie Würfe heraus, die dann auch hochprozentig saßen: Mehr als die Hälfte der Dreierversuche landete im Korb. Das sah bei den Gastgebern lange anders aus, zur Halbzeit führten die Eagles mit 44:36.

Die zweite Hälfte eröffneten die Gäste mit mehreren weiteren Dreiern, ein Freiwurf von Tobias Möller war nach rund fünf Minuten der erste Punkt, der nicht aus der Distanz erzielt wurde. Eine typische Szene: Die Sixers kamen zum Korb durch und trafen, nur Sekunden später kam die Antwort: Cikara servierte Sydnee Bijlsma den Ball für einen freien Korbleger. Kurz vor dem Ende des Viertels lieferte Möller noch ein Highlight: Nach Ballgewinn stürmte er nach vorn und vollendete per Dunk.

Doch nach der 20-Punkte-Führung durch Fleute kippte die Partie in Richtung der Gastgeber, die sich deutlich steigerten. Sie trafen besser, verteidigten intensiver und verkürzten den Rückstand bis auf 82:86. Da war der Kapitän gefragt: Schmikales Dreier ließ die Eagles durchatmen, kurz darauf punktete McBride mit Korbleger zum 91:82 – die Entscheidung rund 70 Sekunden vor Schluss. „Ein verdienter Sieg“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy 86:64

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen die Rostock Seawolves Academy gelang dem Team von Trainer Robin Singh ein souveräner 86:64-Heimerfolg. Über weite Strecken kontrollierten die Gastgeber das Geschehen, überzeugten mit intensiver Defensive und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Die Löwen erwischten einen Traumstart und eröffneten die Partie mit einem beeindruckenden 12:0-Lauf in den ersten drei Minuten. Erst durch Freiwürfe gelangen Rostock die ersten Punkte, doch Herten blieb das klar dominierende Team. Mit hoher Intensität in der Verteidigung und gutem Ballvortrag erspielten sich die Gastgeber eine 24:12-Führung nach zehn Minuten.

Auch im zweiten Abschnitt behielt Herten zunächst die Kontrolle. Punkt für Punkt baute das Singh-Team den Vorsprung aus. Erst zwei schnelle Rostocker Dreier brachten die Gäste wieder etwas heran. Zur Pause schrumpfte der Vorsprung auf 44:33.

Rostock kam nach der Pause besser aus der Kabine und verkürzte in den ersten zwei Minuten auf 44:38. Eine Auszeit brachte die Löwen jedoch wieder in die Spur, Herten fand zur Intensität zurück und stellte den zweistelligen Vorsprung nach fünf Minuten wieder her. Ein Highlight setzte Bryant Allen, der kurz vor Ende des Viertels einen spektakulären Dreier mit Foul versenkte. Mit 66:50 ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel waren die Löwen die klar bessere Mannschaft. Rostock versuchte, mit Härte gegenzuhalten, wodurch das Spiel hektischer wurde. Kurzzeitig zeigten sich die Löwen irritiert, fanden jedoch schnell zur Kontrolle zurück. Anschließend ließen sie sich nicht mehr aus der Ruhe bringen und spielten das Spiel souverän zu Ende. Mit starker Teamdefense zwangen die Löwen Rostock zu 22 Turnovern und sicherten sich einen nie gefährdeten 86:64 Erfolg.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU 83:110

Das Topspiel des 11. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga fand in Neustadt statt, wo die temps Shooters (4.), die LOK aus Bernau (2.) empfingen. Der Shooters Dome war bereits am Freitagnachmittag ausverkauft, es war somit alles für dieses Spiel angerichtet.

Das Spiel begann mit dem Gewinn des Jumps durch Shooters Akteur David Craig, der wenig später mit einem schönen Assist Elias Marei für die ersten Punkte des Spiels fand. Emil Loch legte fünf Punkte nach, bevor wieder Marei in der 3. Minute den super Start zum 9:1 erzielte. Die Gäste kamen zurück und es entwickelte sich im 1. Viertel ein sehr schnelles Spiel auf Augenhöhe. Bernau übernahm in der 6. Minute die Führung und hielt diese bis zum 23:25 nach den ersten zehn Spielminuten.

Im 2. Viertel lief bei den Gastgebern in der Offensive nicht viel zusammen, LOK zog deutlich davon und führte in der 16. Minute auf einmal mit 25:36. Die temps Shooters fanden in dieser Phase keine Mittel gegen die druckvolle Verteidigung der Gäste. Nach verwandelten Freiwürfen von Aime Olma und Matej Jelovcic gelang in der 18. Minute die Verkürzung des Rückstandes auf 31:40, doch acht Punkte in Folge durch Anton Nufer schraubten den Halbzeitrückstand der Gastgeber auf 33:48 hoch.

Nach der Halbzeit agierte die LOK weiter im Höchsttempo und war kaum zu stoppen. Die Führung der Gäste wuchs teilweise auf über 20 Punkte an, sodass das Spiel zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden war. Am Ende wurde auch das 3. Viertel, zwar knapp, aber mit 23:27 verloren und es ging mit einem 56:75 in den letzten Spielabschnitt. Den temps Shooters war anzumerken, dass sie den Rückstand verringern wollen, allerdings funktionierte an diesem Abend nicht wirklich viel.

Die LOK machte spätestens mit acht Punkten in Folge durch die Ex-Shooters Spieler Scott II und Watkins in der 34. Minute, beim Stand von 61:88, den Deckel auf die Partie. Am Ende des Abends mussten die Neustädter eine herbe 83:110 Heimklatsche einstecken und sich einem in Topform agierenden Spitzenteam geschlagen geben.

 

23.11.2025 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. ETB Miners 78:84

Als Jon’il Fugett nach seinem Einsatz in der easyCredit BBL am Samstagabend offensichtlich angeschlagen vom Parkett ging, schwante einigen Beobachtern nichts Gutes. Tatsächlich hatte sich der Point Guard eine Blessur zugezogen, die sein Mitwirken am Folgetag im Team der Baskets Juniors / TSG Westerstede unmöglich machte. Ohne ihn musste sich die Mannschaft im Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den ETB Miners aus Essen mit 78:84 geschlagen geben.

Zu keinem Zeitpunkt schafften es die Gäste, einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen. Ein Umstand, den sich die Baskets Juniors trotz der Niederlage zugutehalten durften, wenngleich sie statt lobender Worte naturgemäß lieber einen Erfolg eingefahren hätten. „Wir haben nicht schlecht gespielt“, resümierte Headcoach Artur Gacaev den Sonntagnachmittag. „Leider haben wir uns zum Schluss nicht belohnt.“

Tatsächlich machten „nur Kleinigkeiten“ den Unterschied aus, wie Gacaev betonte. „Wir haben ein paar Fehler begangen; hier mal einen Rebound abgegeben, da einen Layup danebengelegt und dort dem Gegner den Ball in die Hände gespielt.“ Und eben diese Kleinigkeiten nutzten die Essener zu ihrem Vorteil und letztlich zum zehnten Saisonsieg aus.

Trainer Gacaev richtete den Blick nach vorn: „Wir sind ein Neuling in der Liga, und wir müssen lernen, die knappen Spiele zu gewinnen. Das wird uns mit zunehmender Erfahrung auch gelingen.“ Gacaev hab besonders drei Spieler aus seinem Team hervor, die sehr gut gekämpft haben: „Colin hat mit seinem Double Double ein starkes Spiel gemacht, auch Beni Fungula war sehr gut. Außerdem hat uns Luca Mevius gute Minuten gegeben.“

 

23.11.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. EN BASKETS Schwelm 83:80

In einer spannenden und ausgeglichenen Partie mussten die Blau-Gelben sich in der Overtime mit 83:80 geschlagen geben. Trotz 30 Punkten von Zyon Patterson und 20 Punkten von Marius Stoll reichte es am Ende nicht ganz, um die Punkte aus Stahnsdorf zu entführen.

Die Partie startete ausgeglichen und so endete das erste Viertel mit einem Punkt Führung für die Hausherrn. Noch ausgeglichener war es zur Halbzeit: 32:32 nach 20 Minuten Spielzeit. Die zweite Halbzeit startete auf beiden Seiten nervös und so verpassten beide Teams die Chance, in Führung zu gehen. Auch im dritten Viertel konnte keines der Teams sich einen Vorsprung erarbeiten und so ging es mit einem Stand von 49:50 ins letzte Viertel der regulären Spielzeit.

Kurz sah es so aus, als könnten die Schwelmer sich nun absetzen, doch beide Teams brauchten fast vier Minuten, bis es nach dem zwischenzeitlichen 49:54 wieder zählbares gab. Die Schlussphase war geprägt von Turnovern und verpassten Würfen. So konnten die Hausherren kurz vor Schluss noch einmal ausgleichen und sogar in Führung gehen. Mit der Schlusssirene folgte dann der Ausgleich durch den überzeugenden Patterson.

Auch in der Overtime blieb die Partie ausgeglichen, letztendlich waren es dann aber zu viele Fehlwürfe und Turnover, die den 49ers den Sieg brachten. Erik Nyberg vergab einen Freiwurf beim Stand von 81:80. En-Head-Coach Falk Möller: „Wir haben dieses Spiel nicht verlieren müssen. Wir waren nicht gut, retten uns aber in die Verlängerung. Wenn man dann aber in fünf Minuten 19 Punkte kassiert, hat man es auch nicht verdient. Wir brauchen diese Länderspielpause dringend.“

 

23.11.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 70:52

Die Iserlohn Kangaroos mussten am Sonntagnachmittag beim SC Rist Wedel eine 70:52-Niederlage hinnehmen. Im Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erwischten die Iserlohner Basketballer einen gebrauchten Tag, an dem vor allem die Offensive nicht ins Laufen kam. Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass die Dreierquote an diesem Abend ein großes Problem werden würde.

Das Team von Headcoach Toni Prostran fand schwer in die Partie und musste das erste Viertel mit 15:11 abgeben. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum: Wedel traf nun die ersten Punkte von außen, während die Kangaroos weiter auf einfache Punkte warteten.

Eine frühe Auszeit beim Stand von 21:11 brachte zwar kurz neue Impulse, doch die Offensive blieb zäh und die Gastgeber wirkten in entscheidenden Momenten präsenter – sei es beim Rebound oder im Abschluss. Zur Halbzeit lag das Waldstadt-Team folgerichtig mit 34:25 zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Kangaroos zunächst einen engagierten Auftakt. Mit mehr Zug zum Korb und aggressiverer Verteidigung verkürzten sie zu Beginn des dritten Viertels, doch die fehlende Konstanz im Abschluss verhinderte eine echte Wende. Die Dreierquote von zwischenzeitlich 1/17, zahlreiche Ballverluste und zu viele Fouls zerstörten den Spielfluss und spielten Wedel in die Karten.

Mit einem 52:35-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt, in dem Iserlohn trotz eines 20-Punkte-Defizits noch einmal Moral bewies. Das Team kämpfte sich zwischenzeitlich auf zwölf Zähler heran, ließ aber weiterhin viele Chancen liegen. Weder zahlreiche Einwurffehler des Gastgebers noch hart erkämpfte Offensiv-Rebounds führten an diesem Abend für Iserlohn zu Punkten. Am Ende stand eine verdiente 70:52-Niederlage für die Iserlohn Kangaroos auf der Anzeige.