HEBEISEN WHITE WINGS laden zu Try-Outs

Nach der Verpflichtung des Head Coaches Simon Cote geht es um die Kaderzusammenstellung des ProA-Aufsteigers aus Hanau. Die HEBEISEN WHITE WINGS laden daher zu zwei Terminen ein. Am Donnerstag, 21. Mai, 20 Uhr, heißt es in der Main-Kinzig-Halle (Eberhardstraße) Open Gym. Spieler mit ProA-Niveau können sich hier dem Trainerteam und Teilen des Managements präsentieren. Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung gebeten. Am Sonntag, 31. Mai, ist ein Try-Out-Termin, ebenfalls in der Main-Kinzig-Halle. Zwischen 15 und 17 Uhr können sich dabei Spieler präsentieren, die sich bei Sportdirektor Helmut Wolf (sportdirektor@helmut-wolf.de) angemeldet haben.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)

HEBEISEN WHITE WINGS verpflichten Deutschen Meister Simon Cote als Head Coach

Die HEBEISEN WHITE WINGS besetzen die Schlüsselposition des Head Coaches mit Simon Cote. Der US-Amerikaner ist in der Region kein unbekannter, wohnte sogar bereits in Hanau und darf sich sogar Deutscher Meister nennen.

„Wir haben uns für ihn entschieden, weil er aus der Vielzahl der teilweise sehr interessanten Bewerbungen – sogar von BBL-Coaches – die meiste Übereinstimmung mit unserem Anforderungsprofil mitbrachte“, sagt Sportdirekter Helmut Wolf.

Mit dem beim Namenssponsor vorgestellten Cote holen die HEBEISEN WHITE WINGS viel Erfahrung an die Seitenlinie. Der 43-Jährige wurde mit den Skyliners 2004 Deutscher Meister, formte in der Bundesliga bei den Gießen 46ers Spieler wie die Nationalspieler Heiko Schaffartzik und Johannes Lischka und war sogar für das NBA-Team der Denver Nuggets tätig. Zuletzt coachte Cote die Shanghai Sharks. Der studierte Sportpsychologe setzte noch einen Master in Sportadministration drauf und ist seit mittlerweile rund 20 Jahren in verschiedenen Funktionen im Basketball tätig. „Simon Cote hat einen klaren Plan. Aufgrund seiner Philosophie und seiner Vernetzung in der Basketballszene war er unser Wunschkandidat“, so Wolf.

Genau diese Vernetzung führte den Coach schon am Ende der vergangenen Saison in die Main-Kinzig-Halle. Hanaus damaliger Head Coach Steven Clauss ist ein Freund von Cote. „Ich habe einen Trip durch Deutschland gemacht, alte Freunde besucht und mir viele Spiele angesehen“, sagt Cote. Sein Ziel sei gewesen, wieder in Deutschland zu arbeiten. „Hanau hatte ich da aber nicht im Blick“, meint der US-Amerikaner. Gut einen Monat nach seinem Besuch während der Play-offs wurde die Stelle dann frei. „Ich habe hier ein Management-Team gefunden, das zusammen mit dem Coach arbeiten möchte und hier Schritt für Schritt etwas aufbaut“, sagt der neue Coach. Die HEBEISEN WHITE WINGS mit dem Umfeld und der Stadt im Rücken hätten gute Möglichkeiten, urteilt Cote.  „Für uns geht es nun darum, eine solide Basis für eine erfolgreiche Saison zu bilden.“ Für konkrete Ziele sei es zu früh, ohne einen Kader zusammenzuhaben. Über allem stehe jedoch der Klassenerhalt. Und dennoch hat der US-Amerikaner ein klares Ziel: „Wir müssen eine Gewinner-Kultur installieren.“ Sein Motto ist dabei simpel gehalten: Über „Compete! Improve! Be a great teammat!“ hat Cote gar ein Buch geschrieben. „Alles in meinem System basiert auf diesen drei einfachen Grundsätzen.“

Von diesem Ansatz ist das Management überzeugt. „Wir können in der ProA nicht erwarten, dass unser Team zaubern wird. Wir müssen uns auf einfache Dinge beschränken. Nur als funktionierendes Team haben wir im Ansatz eine Chance, die Klasse zu halten – und genau dafür steht Simon Cote“, meint Management-Mitglied Thorsten Wünschmann, der federführend mit Cotes Agenten Teddy Archer die Vertragsverhandlungen geführt hatte. „Mit Teddy Archer pflegen wir eine vertrauenswürdige Geschäftsbeziehung. Wir haben intensiv verhandelt und am Ende einen Coach verpflichten können, der das Projekt in unserem Sinne weiterentwickeln kann“, sagt Wünschmann.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)

HEBEISEN WHITE WINGS starten definitiv in der ProA – Mesghnas Vertrag verlängert

Die HEBEISEN WHITE WINGS starten nun definitiv in der Saison 2015/2016 in der 2. Basketball-Bundesliga. Diese Nachricht verkündeten Hanaus Basketballer am Dienstag in einer Pressekonferenz beim Fahrzeugpartner VW Automobile Frankfurt Betrieb Hanau. Gleichzeitig gaben die HEBEISEN WHITE WINGS bekannt, dass der Vertrag von Scharfschütze Jonathan Mesghna um ein Jahr verlängert wurde.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte vergangene Woche beim öffentlichen Treffen in Richtung Management die Erwartung der Region an die HEBEISEN WHITE WINGS zusammengefasst und gesagt: „Die Aufgabe ist gestellt“. Heute nun  vermeldet das Management: Aufgabe übernommen – Unterstützung aus der Region wird erbeten.  „Wir haben in den vergangenen Tagen viel Zuspruch erhalten“, freute sich Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus. „Klar ist aber auch, wir haben noch eine Fülle offener Baustellen, die wir angesichts der kurzfristig sich ergebenden Chance des sportlichen Aufstiegs, verbunden mit einem sehr knappen Entscheidungszeitfenster abarbeiten  müssen. Die finanziellen Mittel für einen Spielbetrieb sind gesichert – auch für die ProA. Sonst würden wir diesen Schritt nicht gehen“, stellte Bartholomäus klar. Wie konkurrenzfähig aber der Hanauer Aufsteiger im anstehenden Abstiegskampf sein wird, hängt davon ab, ob es zeitnah gelingt, weitere namhafte Unterstützung zu finden. Die HEBEISEN WHITE WINGS werden sicherlich mit dem wohl kleinsten Etat der ProA starten. Wie konkurrenzfähig ein von der Begeisterung des Aufstiegs getragenes Team sein kann, wird davon abhängen, wie weit die wirtschaftliche Ausstattung hinter denjenigen anderer Teams zurückbleibt, die in durchaus wirtschaftsschwächeren Regionen ihr Umfeld zu mobilisieren vermögen.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Nickel unterstrich diesen Aspekt. „Wir werden unser Team so aufstellen, dass wir uns unserer kaufmännisch soliden Geschäftspolitik entsprechend finanziell nicht übernehmen“, so Nickel. Daher könne es nur ein Ziel geben: den Klassenerhalt. „Wenn es nach der Papierform geht, haben wir einen Abstieg einzuplanen.  Wenn wir weitere Unterstützer kurzfristig finden, auf dieser breiteren Basis das Team geschickt mit hungrigen Trainern und Spielern ergänzen, schaffen wir die Sensation und beißen uns in der ProA fest“, sagte Nickel salopp und ergänzte: „Im Ernst: Wir gehen als krasser Underdog in die 2. Basketball-Bundesliga. Das ist schwer und reizvoll zugleich. Steigen wir wieder ab, so behandeln wir das als Lehrjahr und Vorbereitung auf einen Wiederaufstieg. Niemand dürfte und würde uns das übel nehmen.“ Das sieht das Management um Jens Gottwald und Thorsten Wünschmann nicht anders. „Von Anfang an kann es nur darum gehen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und größtem Einsatz die Klasse zu halten. Das ist eine Herkulesaufgabe für die HEBEISEN WHITE WINGS und für die Sportstadt Hanau zugleich. Aber auch eine große Chance, an der das Projekt ‚Bundesliga-Basketball in Hanau‘ nur wachsen kann. Zur Entscheidung, sich einer derartigen Herausforderungen zu stellen, gibt es daher keine Alternative “, so Wünschmann. Gottwald ergänzt: „Wenn ich die Resonanz der letzten Tage sehe, dann bin ich vorsichtig optimistisch. Wir haben aus Hanau und der Region von vielen Personen Unterstützung angeboten bekommen, das gilt für Sponsoren und Partner, wie für die Stadt mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Diese Resonanz zeigt uns, dass wir es schaffen können“, so Gottwald. Dennoch sei weiterhin die Lücke zur finanziellen Ausstattung der künftigen Mitbewerber noch maßgeblich zu verkleinern, um auch sportlich aufrüsten zu können. „Das Risiko hier noch auf Zusagen und weitere neue Unterstützer warten zu müssen, sind wir mit Blick auf aktuelle Resonanz auf die Aufstiegschance eingegangen. Jeder Tag zählt dabei, da wir jetzt unseren Kader ergänzen und verstärken müssen“, unterstrich Bartholomäus, dass die Sommerpause weiterhin intensiv genutzt werden muss.

Genutzt wurden die letzten Tage auch, um eine erste Personalie für die neue Saison festzuzurren: Jonathan Mesghna bleibt ein weiteres Jahr bei den HEBEISEN WHITE WINGS. „Er hat sich sportlich entwickelt, hat zweifelsohne viel Talent und Qualität. Er ist noch dazu einer, der aus der Region stammt. Klar ist aber, auch für ihn wird die ProA eine neue Herausforderung, in der er sich beweisen muss. Wir sind überzeugt, dass er diese Herausforderung annehmen wird als ein mannschaftsdienlicher Spieler weiter verbessert: Es war sein Anspruch, in der kommenden Saison jedenfalls in der ProA zu spielen. Jetzt gilt es für ihn“, kommentiert Thorsten Wünschmann die Vertragsverlängerung mit Mesghna. Der 25-jährige Small Forward galt schon früh als eines der großen hessischen Basketballtalente. Er stand in der abgelaufenen Spielzeit in allen 28 Partien auf dem Court. Bei einer durchschnittlichen Spielzeit von 27 Minuten erzielte der 190 Zentimeter große und 89 Kilogramm schwere Spieler 10,2 Punkte und griff sich vier Rebounds. In den Play-offs kam er im Schnitt auf knapp zwölf Punkte. Besonders gefährlich ist Mesghna, der 2014 von einem US-Team nach Hanau wechselte, von der Dreierlinie. Von dort traf der Scharfschütze 40 Prozent seiner Würfe. Kein Hanauer warf den Ball häufiger aus der Distanz durch die Reuse – stolze 64 Mal.

 

(HEBEISEN WHITE WINGS)

Tryouts bei den EN Baskets Schwelm!

Am 13.05., 15.05. und 20.05.2015 laden die EN Baskets Schwelm zu den diesjährigen Tryouts ein. Alle interessierten Spieler ab Regionalliga und ambitionierte Jugendspieler sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Anmeldungen werden unter info@en-baskets.de entgegen genommen.

Es wird gebeten, zu den Tryouts ein schwarzes und ein weißes Trainingsshirt mitzubringen!

Termine/Adresse:

Mi 13.05.2015 19:00 Uhr

Fr  15.05.2015 18:30 Uhr

Mi 20.05.2015 19:00 Uhr

Adresse: Halle des Märkischen Gymnasiums Schwelm (Präsidentenstr. 1, 58332 Schwelm)

(Die Veranstaltungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.)

 

(EN Baskets Schwelm)

Kontinuität im Trainerteam – Kaminski, Mehrens und Sonnenschein bleiben in Rhöndorf

Die Dragons Rhöndorf setzen im Trainerteam auf Kontinuität. Neben Headcoach Boris Kaminski, bei dem beide Seiten nicht von einer Ausstiegsklausel in seinem bis 2016 laufenden Vertrag Gebrauch machten, werden auch seine beiden Assistenten Christian Mehrens und Matthias Sonnenschein in der kommenden Saison wieder an der Seitenlinie stehen.

Sonnenschein ist seit Anfang Mai hauptamtlicher Trainer in Rhöndorf, übernimmt die gesamte Koordination im Jugendbereich und wird neben seiner Tätigkeit in der ProB auch wieder als Headcoach des JBBL-Teams und einer weiteren Jugendmannschaft fungieren. Mehrens wiederum wird auch in der neuen Spielzeit für die 2. Herren-Mannschaft der Drachen in der 2. Regionalliga sowie für das Individualtraining zuständig und weiterhin Co-Trainer des NBBL-Teams Bonn/Rhöndorf sein. Somit bleiben an der wichtigen Schnittstelle zwischen dem Junioren- und Seniorenbereich die handelnden Personen identisch.

Boris Kaminski freut sich bereits auf ein weiteres gemeinsames Jahr: „Wir ergänzen uns als Team ganz hervorragend, funken fachlich und vor allem auch menschlich auf einer Wellenlänge. Deswegen bin ich sehr glücklich, dass wir in der bestehenden Konstellation unsere Arbeit fortsetzen werden. Wir wollen zur neuen Saison auch neue Impulse in der Talentförderung setzen und unser Nachwuchskonzept noch weiter ausbauen.“

Hierzu der neue Jugendkoordinator Matthias Sonnenschein: „Zunächst einmal möchte auch ich hervorheben, dass mir die Arbeit in Rhöndorf großen Spaß macht und ich mich hier absolut heimisch fühle. Das wird dann meine fünfte Saison bei den Dragons sein. Dass wir als Trainerteam zusammen bleiben und gemeinsam den Standort voranbringen können, freut mich dabei ganz besonders. Wir werden gerade im Bereich der individuellen Talentförderung neue Wege beschreiten und dort in den nächsten Wochen erste Konzepte präsentieren. So planen wir z.B. ein Mentoring-Programm mit einer Rundum-Betreuung für junge Basketballer. Dies beinhaltet neben der sportlichen Förderung auch eine noch engere Verzahnung mit der Schule, unter anderem durch eine beaufsichtigte Hausaufgabenbetreuung. Wir können in vielen Bereich noch zulegen und das gehen wir nun gemeinsam mit vollem Elan an.“

Für den 1. Vorsitzenden Christian Mäßen war es keine Frage, die Zusammenarbeit mit Boris Kaminski als sportlicher Leiter fortzusetzen: „Der Vorstand und die Gesellschafter sind überzeugt, dass Boris fachlich und persönlich genau der Richtige ist, um die Entwicklung der Dragons weiter voranzubringen. Es freut mich außerdem sehr, dass wir Matthias Sonnenschein weiter an uns binden konnten und jetzt wieder ein hauptamtlicher Jugendkoordinator die Nachwuchsarbeit steuert. Von den Ideen und Konzepten werden alle profitieren. Was wir an Christian Mehrens haben, weiß sicherlich jeder. Es ist schön, dass unser „Triumvirat“ zusammenbleibt.“

 

(Dragons Rhöndorf)

Trainer Matthias Grothe bleibt bis 2017 bei den NOMA Iserlohn Kangaroos

Gleich die erste Personalentscheidung der NOMA Iserlohn Kangaroos ist richtungsweisend, denn nach fünf bereits sehr erfolgreichen Jahren, einigte man sich mit Trainer Matthias Grothe auf eine Verlängerung der Zusammenarbeit um zwei weitere Spielzeiten bis 2017.

Dies wird sicherlich auch die zahlreichen Fans der Iserlohn Kangaroos freuen, denn Grothe genießt in der Waldstadt eine enorme Popularität. Schließlich wurde er bei der alljährlichen Wahl des Iserlohner Kreisanzeigers bereits fünfmal(!!) in Folge zum Trainer des Jahres in Iserlohn gewählt.

„Für uns hatte die Weiterverpflichtung von Matthias oberste Priorität, denn wir wollten den eingeschlagenen Weg unbedingt mit Ihm weiter gehen, da wir uns für die Entwicklung der jungen Spieler und des Teams keinen besseren Coach vorstellen können“ , ist Manager Michael Dahmen voll des Lobes für die bisher geleistete Arbeit von Grothe.

Für den 36 jährigen Trainer war es ebenso eine Herzensangelegenheit weiter auch in Iserlohn zu arbeiten: „Dieses Team und das Umfeld sind mir in den letzten 5 Jahren sehr ans Herz gewachsen und da Iserlohn der Verein ist in dem ich groß geworden bin, war es relativ schnell klar, dass ich weitermachen möchte. Unsere Entwicklung in den letzten Jahren und besonders im letzten Jahr ist enorm gewesen, aber wir müssen trotzdem Schritt für Schritt gehen und uns weiter stabilisieren“

Damit sind die Planungen für die kommende, zweite Saison in der 2. Basketball Bundesliga ProB in vollem Gange. Die selbstauferlegte Vorgabe für die sportliche Leitung wird – wie bereits in den vergangenen Jahren – die Kontinuität innerhalb des Teams sein. Bereits in der nächsten Woche werden die ersten Entscheidungen von Spielern erwartet, denen bereits ein Angebot vorliegt. Des Weiteren werden in den nächsten Wochen auch die Gespräche mit dem Kooperationspartner Phoenix Hagen geführt, so dass die Iserlohner das Gros der personellen Planung Ende Mai abgeschlossen haben möchten.

Der zweifache Familienvater Matthias Grothe warnt aber auch vor allzu großen Erwartungen: „Gerade das zweite Jahr als Aufsteiger ist immer richtungsweisend und man muss sich ständig hinterfragen und verbessern. Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich weiter Teil der Iserlohner Basketball Bewegung zu sein und hoffe in den nächsten zwei Jahren unseren wundervollen Sport weiter in dieser tollen Sportstadt voranzutreiben und auch mit den NOMA Iserlohn Kangaroos national weiter für gute Ergebnisse zu sorgen!“

Grothe wird weiterhin auch als Jugendkoordinator und JBBL Coach beim Beko BBL Club Phoenix Hagen arbeiten und damit auch maßgeblich für die Entwicklung der jungen Spieler, die den Sprung in den Profibereich schaffen werden, mit verantwortlich sein.

 

(NOMA Iserlohn Kangaroos)

Köhnert hängt die Schuhe an den Nagel – Clauss verlässt Hanauer Trainerbank

Die HEBEISEN WHITE WINGS Hanau konnten sich nicht mit Steven Clauss über Konditionen und Bedingungen einigen. Der Coach wird daher die Hanauer Trainerbank verlassen. Das Parkett nicht mehr betreten wird Shooting Guard Sebastian Köhnert, der die Basketballschuhe an den berühmten Nagel hängt.

„Steven hat einen tollen Job gemacht. Er hat in Hanau eine nie dagewesene Euphorie entfacht“, sagt Managementmitglied Jens Gottwald. Dennoch konnten sich die Verantwortlichen mit dem Coach nicht über die Konditionen einigen, der Vertrag wurde entsprechend nicht verlängert. „Leider ist es uns in intensiven Verhandlungen über die Konditionen und Bedingungen für die nächste Saison nicht gelungen, ihn weiter zu verpflichten“, kommentiert der Aufsichtsratsvorsitzende Harald Nickel. Der 57-Jährige übernahm nach fünf Spieltagen die HEBEISEN WHITE WINGS. Unter seiner Führung erspielten sich die Flügelträger 13 Siege in der Hauptrunde, erkämpften sich so sogar noch das Heimrecht in den Play-offs. In diesen zogen die Hanauer erstmals ins Viertelfinale ein. „Steven Clauss hat eine großartige Leistung abgeliefert“, bilanziert Nickel.

Doch der Blick müsse nach vorne gehen. Da man sich nicht einigen konnte, die Kaderplanungen aber vorangetrieben und die Schlüsselposition des Trainers möglichst schnell besetzt werden sollen, sondieren die Küchenexperten nun den Trainermarkt nach einem Nachfolger. Die Tür für Clauss ist aber nicht zu.

„Wir hoffen, dass wir an anderer Stelle mal wieder zusammenarbeiten können“, sagt Gottwald.

Jede ProB-Saison der Hanauer hat nur ein Spieler aus dem Kader auf dem Parkett gestanden: Sebastian Köhnert. Die Saison 2015/2016 wird die erste ohne den Shooting Guard seit sechs Spielzeiten sein. Das hat verschiedene Gründe, wie Köhnert sagt: „Zum einen die Zeit im Laden und als Familienvater.“ Sprich, er wird in Zukunft noch häufiger bei Frozen Yoghurt in der Innenstadt hinter der Theke stehen. „Aber der Körper macht auch definitiv nicht mehr so wie er sollte. Oft verletzt und keine Zeit Aufbautraining zu machen – schlechte Kombination“, meint Köhnert, der daher eine „so intensive Saison“ nicht mehr mitmachen könne. Den HEBEISEN WHITE WINGS bleibt er dennoch erhalten. „Er wird eine Trainerstelle in der neuen Jugendakademie einnehmen“, kündigt Gottwald an und ergänzt: „Es war stets eine tolle Zusammenarbeit mit Sebastian, die sich nun an anderer Stelle fortsetzen wird.“

EN Baskets in Zukunft ohne Kramer und Lange!

Die Planungen und Aktivitäten für die Spielzeit 2015/2016 sind bei den EN Baskets in vollem Gange. Priorität hat ganz klar die Trainersuche, die in den nächsten Wochen zu einem Ergebnis führen soll. Nachdem vermeldet werden konnte, dass Lukas Erdhütter und Mathias Perl weiterhin zum Baskets-Kader gehören, werden zwei Spieler der vergangenen Saison die EN Baskets verlassen.

Niklas Lange und Max Kramer werden in der Spielzeit 2015/2016 nicht mehr zum Team der EN Baskets Schwelm gehören.

Die EN Baskets danken beiden Spielern für ihre Verdienste und wünschen ihnen für die weitere Zukunft alles Beste.

 

(EN Baskets Schwelm)

Fabian Thülig beendet Karriere im Leistungssport

Flügelspieler konzentriert sich auf sein Examen

Traurige Nachricht für alle Dragons-Fans: Flügelspieler Fabian Thülig beendet seine Karriere im Leistungssport und wird sich zukünftig ausschließlich auf sein anstehendes Jura-Examen konzentrieren. Damit verlieren die Drachen nicht nur einen hervorragenden Basketballer, sondern auch eine absolute Identifikationsfigur.

Wie kein Zweiter verkörperte der 25-Jährige das gemeinsame Programm der Dragons und des Kooperationspartners Telekom Baskets Bonn. In den Jahren 2008-2011 ging der Forward mit einer Doppellizenz ausgestattet erstmals für Rhöndorf auf Korbjagd und empfahl sich mit starken Auftritten sowohl in der ProB als auch der ProA für einen festen Platz im Bonner Bundesliga-Kader. Bei den Baskets entwickelte sich der 1,99-Meter-Mann kontinuierlich weiter und erhielt sukzessive mehr Spielzeit.

Doch auf Grund seines zeitintensiven Jura-Studiums führte ihn im Sommer 2013 der Weg zurück nach Rhöndorf. Die Doppelbelastung in Bonn, gerade auch im Hinblick auf weite Europapokal-Reisen unter der Woche, wurde für Thülig zu groß. Die ProB bei den Dragons ließ sich hingegen zunächst noch mit seinem Studium vereinbaren. Und so erfreute der für seinen eleganten „Spin-Move“ bekannte Flügelspieler auch dank des Einverständnisses der Baskets, bei denen er eigentlich noch einen gültigen Vertrag besaß, in den letzten zwei Jahren erneut die Rhöndorfer Fans. In der abgelaufenen Spielzeit kam Thülig auf 12.7 Punkte, 5.4 Rebounds sowie 1.8 Steals und traf über 54 Prozent seiner Würfe aus dem Feld.

Nun geht aber auch die zweite Ära bei den Drachen zu Ende. Im kommenden Jahr steht für Thülig das Examen auf dem Programm. Da dieses absolute Priorität genießt, entschloss sich der 25-Jährige nun sich aus dem aktiven Leistungssport zurückzuziehen. Thülig: „Das waren für mich nochmal zwei tolle Jahre bei den Dragons, für die ich mich bei allen Beteiligten bedanken möchte. Bei den Fans, die uns jedes Spiel sensationell unterstützt haben. Bei allen Verantwortlichen und Helfern, die durch ihren Einsatz das Ganze erst möglich gemacht haben. Und nicht zuletzt bei meinen Trainern und Mitspielern, wie ich mir menschlich und fachlich keine besseren hätte vorstellen können. Danke für alles!“

„Diesen Dank können wir in gleicher Weise zurückgeben. Wir werden Fabian ohne Zweifel vermissen. Aber es ist für uns selbstverständlich, dass wir seinen Wunsch nach einer weiteren persönlichen beruflichen Entwicklung respektieren und unterstützen“, erklärt der 1. Vorsitzende Christian Mäßen. Auch Dragons-Headcoach Boris Kaminski kann Thüligs Entscheidung absolut nachvollziehen: „Mit Fabi verlässt uns ein großartiger Spieler und insbesondere ein beeindruckender Charakter. Es passt aber zu seiner Zielstrebigkeit, dass er sich nun voll und ganz auf seinen Abschluss des Studiums konzentrieren möchte und keine halben Sachen macht. Es war mir eine sehr große Freude mit ihm gemeinsam in der Halle zu stehen und hier werde ich seinen unverwechselbaren Humor umso mehr vermissen. Bezüglich weiterer Personalien sind wir in guten Gesprächen und können da wohl zeitnah erste positive Nachrichten verkünden.“

 

(Dragons Rhöndorf)

Rückblick ProB Süd Hauptrundenende

Im Süden standen die Teilnehmer der Ab-und Aufstiegsrunde bereits fest. Am letzten Hauptrundenspieltag kämpften die Teams um eine optimale Platzierung.

07.03.2015 19:30 Uhr HEBEISEN WHITE WINGS Hanau – Weißenhorn Youngstars 77:66

07.03.2015 19:30 Uhr TV Langen – TG Würzburg Baskets Akademie 66:76

07.03.2015 19:30 Uhr Licher BasketBären – FRAPORT SKYLINERS Juniors 67:56

07.03.2015 19:30 Uhr Dragons Rhöndorf – BG Karlsruhe 95:72

07.03.2015 19:30 Uhr Saarlouis Royals – NOMA Iserlohn Kangaroos 82:105

07.03.2015 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm – BIS Baskets Speyer 94:90

 

Hauptrundenend-Tabelle ProB Süd:

# Team G S:N PKT
1 Erfurt
2 Baunach
3 Coburg
4 Gießen
5 Hanau
6 München
7 Frankfurt
8 Speyer
9 Ulm
10 Elchingen
11 Würzburg II
12
 

Play-Off-Baum 2014/15

Playoff_Baum_ProB_2014_2015

 

Alle Spielansetzungen sind hier zu finden: http://www.zweite-basketball-bundesliga.de/spielplaene-prob/