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Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf 87:65

Einmal mehr in dieser Saison kassiert Rhöndorf eine bittere Niederlage. Mit 87:65 (47:31) gehen die Dragons am Freitagabend gegen die Löwen unter. Der Sieg geht für Herten auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Team um Coach Max Becker ließ an beiden Enden des Spielfeldes die notwendige Konstanz vermissen. Dadurch wird die Tabellensituation für die Rheinländer langsam aber sicher kitzelig.

Rhöndorf war die ersten fünf Minuten in der Defensive hellwach, machte den Löwen das Leben schwer und führte mit 9:12. Herten fand keinen Rhythmus, was sich mit der Einwechslung ihres Neuzugangs Kelvin Okundaye änderte. Der 32-Jährige wechselte vom Luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes ins Ruhrgebiet. Der Shooting Guard initiierte einen 10:0 Lauf zur 19:12-Führung. Die letzten 120 Sekunden des Viertels konnte Rhöndorf den Rückstand verkürzen (23:18).

Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen. Herten zog sein Set-Play routiniert auf und nutzte seine Chancen konsequent. Rhöndorf reagierte beeindruckt, traf minutenlang so gut wie nichts mehr und ließ es zudem an Intensität vermissen. Jedenfalls bekamen die Rheinländer in der Defensive nur selten Zugriff. Bemerkenswert, bis zur Pause konnten die Dragons keinen einzigen Offensiv-Abpraller sichern.

Im dritten Viertel manifestierten sich die Machverhältnisse auf dem Parkett weiter. Welche Defensive die Dragons auch probierten, Herten hatte die passende Antwort parat. Offensiv wirkte Rhöndorf phasenweise wenig organisiert und schloss öfters hektisch aus der Distanz ab. So hatten die Löwen keine größeren Probleme den Vorsprung in der 24. Minute erst auf 20 Punkte und zum Ende des Viertels sogar auf 30 Punkte (70:40) auszubauen.

Die Begegnung war also frühzeitig entschieden und plätscherte im Schlussviertel über weite Strecken einfach dahin. Rhöndorf fühlte sich dann aber noch einmal bei der Ehre gepackt, verteidigte wie in den ersten Minuten mit hoher Intensität und konnte zumindest die letzten zehn Minuten knapp für ich entscheiden (17:21).

 

24.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU 65:90

Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU keine Chance gehabt. Vor 408 Zuschauern im RASTA Dome unterlagen die jungen RASTAner mit 65:90 (39:75), waren dabei vor allem im 1. Viertel chancenlos.

Gerade einmal 143 Sekunden waren gespielt, da musste Harm-Ubbo Horst seinen Spielern schon mit einer Auszeit zur Hilfe eilen. Nach drei eigenen Ballverlusten und drei Bernauer Dreiern stand es 2:13 (3. Minute). In den folgenden Minuten konnte RASTA II die Partie schon offener gestalten, ein Dreier von Ivan Volf stellte auf 13:22 (6.). Danach aber schaltete die LOK wieder einen Gang höher und machte im 1. Viertel noch weitere 15 Punkte zur 37:17-Pausenführung.

Mit einem Dreier zum 44:19 (13.) besorgte Akim-Jamal Jonah den Gästen eine 25-Punkte-Führung. Und nachdem Jonah per Alley-Oop-Dunking das 46:22 gemacht hatte, rief Horst sein Team erneut an die Bande. LOKs Machtdemonstration hatte damit erst einmal ein Ende gefunden, die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland konnte nicht noch weiter davonziehen. RASTA II wehrte sich nun besser, kam in letzter Sekunde vor der großen Pause durch Roy Krupnikas zum 39:57.

Zwei Dreier von Volf und Kruthaup bedeuteten das 45:59 (22.), RASTA II kam gut in die 2. Halbzeit. Das Horst-Team ließ in einer Phase von gut drei Minuten nur zwei Freiwürfe Bernaus zu, blieb aber selbst fast vier Minuten ohne Treffer. Heran an den Tabellenzweiten kamen die Vechtaer so natürlich nicht, obwohl die im 3. Viertel nur vier ihrer 15 Würfe trafen. RASTA II ließ in diesem Abschnitt nur 14 Punkte zu, gewann nach dem zweiten (22:20) auch das 3. Viertel (15:14).

LOK BERNAU wusste die jungen Vechtaer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in ihre Schranken zu weisen. Der Tabellenzweite legte einen 11:0-Lauf zum 82:56 (34.) aufs Parkett des RASTA Domes und wurden damit seinem Anspruch mehr als gerecht. Die letzten sieben Minuten plätscherten mehr oder weniger so dahin, RASTA II geriet nicht weiter in Rückstand.

 

24.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. BSW Sixers 70:69

Mit einer der bittersten Niederlagen der Saison, aus Sicht der Gäste, kehrten die BSW Sixers aus der OSPA-Arena zurück. Bei der Rostock Seawolves Academy unterlagen die Sixers am Samstagabend um 18:30 Uhr denkbar knapp mit 69:70 – entschieden durch einen Dreipunktewurf mit der Schlusssirene.

Die Partie begann intensiv, aber offensiv zunächst zäh. Die Sixers erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 14 Sekunden die ersten Punkte der Begegnung. Danach übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:0-Lauf ab. Jarne Jürgens stoppte diesen Lauf mit einem wichtigen Dreier. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels arbeiteten sich die Sixers wieder heran und glichen durch RJ Holmes mit der Viertelsirene zum 12:12 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Rostocker taten sich in der ersten Hälfte des Abschnitts schwer, was die Sixers nutzten, um sich bis auf 25:19 abzusetzen. In der Folge kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und drehten die Partie. Kurz vor der Pause brachte Bruno Loll die Seawolves Academy per Korbleger mit 31:29 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Rostock baute seinen Vorsprung in der ersten Hälfte des dritten Viertels auf bis zu neun Punkte aus. Doch die Sixers bewiesen Moral und kämpften sich erneut zurück. In den Schlusssekunden des Viertels verkürzten sie Schritt für Schritt, ehe Felix Zacharias mit einem Dreier exakt mit der Viertelsirene die 49:48-Führung für die Sixers erzielte.

Im Schlussviertel schien das Spiel dann endgültig zugunsten der Gäste zu kippen. Mitte des letzten Abschnitts lagen die Sixers mit 66:53 vorne und hatten sich einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Doch die Rostocker steckten nicht auf. Ein Foul von Ilias Amin brachte beim Stand von 66:65 neue Spannung in die Partie. 17 Sekunden vor Schluss führten die Sixers mit 69:67. Im letzten Angriff fand der Ball schließlich Bruno Loll, der in Bedrängnis einen schweren Dreier mit der Schlusssirene verwandelte und den Rostockern den 70:69-Heimsieg bescherte.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:95 

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für eine große Überraschung gesorgt. Beim Tabellenführer ETB Miners, der zuvor acht der letzten neun Spiele gewonnen hatte, siegte das Team von Coach Artur Gacaev mit 95:74. Damit kletterten die Baskets Juniors vorerst auf den sechsten Tabellenplatz.

Die Begegnung hatte zerfahren begonnen, nach vier Minuten standen kombiniert erst acht Punkte auf dem Scoreboard. Die Baskets Juniors setzten sich nach fünf Punkten in Serie durch Boger erstmals leicht ab. Ein 15:1-Lauf, an dem Schroeder mit zwei Dreiern entscheidend beteiligt war, stellte die Weichen für die Gäste, die 32:16 in Führung gingen. Mehrfach fanden die Baskets Juniors auch Colin Schroeder für den Alley oop-Dunk. Nach 20 Minuten stand es 44:33.

Den besseren Start ins dritte Viertel hatten die Gastgeber, die Baskets Juniors jedoch die Antworten. Nach einem Dreier von Boger stand es 51:38. Simon Kohlhoff hatte auf den nächsten Run die perfekte Reaktion, verwandelte aus der Distanz. Eine Szene, die sich wiederholen sollte: Mehrfach beantworteten die Gäste Comeback-Versuche der Miners mit Treffern aus der Distanz und ließen die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel.

Die Gäste hielten die Essener, die ohne ihren Topscorer Quashawn Lane antreten mussten, bei nur 34 Prozent Wurfquote, erzwangen 20 Ballverluste. Während die Wurfquoten der Gäste ebenfalls niedrig blieben, sprachen 21 Assists für das teamorientierte Spiel der Baskets Juniors.

„Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel mitgenommen und waren alle für das Spiel bereit. 40 Minuten haben wir als Team agiert, haben den Ball bewegt, stark in der Defensive gearbeitet und waren konzentriert. In den Momenten, als Essen wieder an zehn Punkten Rückstand gekratzt hat, haben unsere Youngster wichtige Dreier getroffen. Wir haben immer eine Antwort gefunden“, so Baskets Juniors Coach Artur Gacaev.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:67

Mit einem Sieg im Rücken reisten die Neustädter am Samstag zu den seit vier Spielen sieglosen Baskets Schwelm. Laut der Tabelle versprach es ein Topspiel zu werden, doch auf dem Feld war es über die gesamte Spielzeit ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber konnten, wie auch die temps Shooters, auf den gesamten Kader zurückgreifen, wobei die Neustädter durch die anhaltende Grippewelle nur ein gemeinsames Training unter der Woche absolvieren konnten.

Insgesamt war die Startphase beider Teams sehr ansehnlich und es wurde schneller Basketball gespielt, sodass es nach vier Minuten 12:12 stand. In das Spiel der Gäste schlichen sich allerdings nach und nach mehr Fehler ein und die Ballverluste gaben den Schwelmern immer wieder einfache Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen. Topscorer Matej Jelovcic konnte in der letzten Sekunde des 1. Viertels einen Dreier zum 27:23 Pausenstand erzielen und so den Rückstand verkürzen.

Im 2. Viertel blieb das Spiel ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Mitte des Viertels konnten die Neustädter nach einem erneuten Dreier von Jelovcic die 31:32 Führung übernehmen, doch die eigene gute Phase nicht ausnutzen, um den Vorsprung auszubauen. So waren es wieder die Baskets, die sich die Führung zurückholten und mit einem 43:38 Vorsprung in die Halbzeit verschwanden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Neustädter das Spiel schnell wieder ausgleichen und der Vorsprung wechselte von Minute zu Minute. Mit 14:19 konnten die temps Shooters das Viertel letztendlich für sich entscheiden und verkürzten damit den Rückstand vor den letzten zehn Spielminuten auf 58:57.

Den Spielern der Gäste merkte man mit zunehmender Spieldauer die schwindenden Kräfte durch die Grippewelle im Team an. Bis zur 34. Minute gelang es, das Spiel beim Stand von 66:64 offen zu halten. Im Anschluss folgten Ballverluste und vergebene Wurfchancen, sodass fünf Minuten lang kein einziger Punkt gelang und das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Am Ende gewinnen die EN BASKETS Schwelm mit 75:67 und beenden die kleine Serie von vier Niederlagen am Stück.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 56:59

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 56:59 verloren. In einer Partie, die von Fehlwürfen, Foulproblemen und wenig Offensivrhythmus geprägt war, verpasste das Team von Headcoach Toni Prostran den erhofften Befreiungsschlag im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Dabei starteten die Kangaroos stark in die Begegnung. Nach einem konzentrierten Auftakt stand es schnell 8:0, ehe die Gäste aus Stahnsdorf nach über drei Minuten erstmals punkten konnten. Iserlohn verteidigte engagiert und ging mit einer 18:10-Führung in die erste Viertelpause. Doch das anfängliche Selbstvertrauen schwand im zweiten Abschnitt. Stahnsdorf fand besser ins Spiel. Lediglich 13 Punkte gelangen den Gastgebern im zweiten Viertel, zur Halbzeit stand es 31:27.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zäh. Beide Teams hatten große Mühe, aus dem Spiel heraus zu punkten, und so entwickelte sich ein physisches, aber wenig hochklassiges Duell. Die Kangaroos taten sich vor allem von außen schwer – nur vier ihrer 32 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Unter den Körben überzeugte einmal mehr Tyson Leitao, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double auflegte, aber knapp zwei Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied.

Die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung: Nach einem Dreier von Luca Michels führten die Kangaroos kurzzeitig mit 54:53, doch Stahnsdorf antwortete nervenstark von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Am Ende blieb den Iserlohnern nur der Blick auf die Anzeigetafel – 56:59, ein Ergebnis, das sonst an eine Halbzeit erinnert.

Iserlohn Headcoach Toni Prostran machte nach dem Spiel deutlich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: „Es ist sehr schwer zu spielen, wenn unser erster Point Guard fehlt und wir zusätzlich immer mindestens einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Heute kam hinzu, dass wir viele offene Dreier nicht getroffen haben. Das ist frustrierend, weil die Jungs kämpfen und alles geben. Uns fehlt aktuell aber der Spieler, der uns in solchen Momenten den Sieg nach Hause bringt.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 83:96

Noch gut acht Minuten waren im letzten Viertel zu spielen, da drohte die Hallendecke im Sportzentrum am Lehmwohld abzuheben. Soeben hatte Kapitän Lucien Schmikale für die Itzehoe Eagles nach hohem Rückstand per Dreier zum 72:72 ausgeglichen. Doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich: Der SC Rist Wedel gewann am Klinikum-Itzehoe-Spieltag das Nordderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 96:83.

Die Eagles gingen mit personellen Sorgen in die Partie: Sydnee Bijlsma und Toni Nickel verletzt, Trey McBride und Chris Herget unter der Woche krank, Jonathan Elzie angeschlagen. Trotzdem gelang ein guter Start mit vier Punkten durch Tobias Möller, der sich ein Extralob von Coach Timo Völkerink verdiente. Der Center habe viel Verantwortung übernommen und mit 26 Punkten sein bisher bestes Spiel im Eagles-Trikot gezeigt mit einer vorne wie hinten sehr überzeugenden Leistung.

„Überragend“ allerdings nannte Völkerink die Trefferquote der Wedeler. Im ersten Viertel warfen sie fast nichts daneben. Zur Halbzeit waren es 12 von 20 Dreiern, enorm starke 60 Prozent verwandelt gegen die Itzehoer. Mit ihrer Trefferquote hätten die Gäste ein Stück weit überrascht, stellte Völkerink fest. Beim Gang in die Kabine stand es 44:58, und ein Eagle trug dabei einen Kopfverband: Schmikale hatte sich eine blutende Wunde an der Stirn zugezogen.

Nach dem Wechsel war die Verteidigung der Gastgeber wirkungsvoller, der Gegner traf eine Weile nicht mehr. Dennoch kam Wedel immer wieder zum Korb, lange blieb der Vorsprung bei zehn Punkten, erst kurz vor dem Viertelende gelangen die Eagles in den einstelligen Bereich. Finn Fleute traf noch zum 64:70 und heizte danach das Publikum in der ausverkauften Halle weiter an.

Schmikales zweiter Dreier im letzten Viertel brachte den umjubelten Ausgleich. Wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn sein nächster Distanzwurf zur Führung gesessen hätte? Aber er ging knapp daneben, die Wedeler ließen sich nicht beirren und fanden ihre Treffsicherheit von außen wieder. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und er war verdient, so Völkerink. Phasenweise habe seine Mannschaft nicht diszipliniert und strukturiert genug agiert.

 

Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:82

Die kleine Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist vorbei. Im Heimspiel gegen Leitershofen kassieren die Ludwigsburger eine 75:82-Niederlage, die gleichermaßen ernüchternd wie begeisternd ist: Ohne drei Starting-Five-Akteure sind die Schwaben spielerisch unterlegen, agieren kämpferisch aber überragend. Die Aufholjagd ist beachtlich und bringt als Belohnung zwar nicht den Sieg, wohl aber den Gewinn des Direktvergleichs.

Ludwigsburg blieb im ersten Viertel (20:25, 10. Spielminute) unter seinen Möglichkeiten, steigerte sich dann aber sichtbar. Dabei waren die Big wichtig, die Guards aber von höchster Relevanz: Simon Feneberg schulterte, als einzig verbliebener Starter, gemeinsam mit Lars Danziger und Yohann Tchouaffe seine Farben und hievte die Porsche BBA auf das seit Spielbeginn bereits vorhandene Kangaroos-Niveau (38:42 / 48:63).

Im dritten Viertel setzte sich der Aufstiegsanwärter ab, verpasste es aber, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Wobei dazu auch ein Gegner gehörte, und die Hausherren machten ihre Sache nun sehr, sehr gut. Von nun an waren sie im Schlussabschnitt und bis zum Ertönen der Schlusssirene im Angriff nicht mehr zu bremsen.

Gäste-Coach Emanuel Richter stoppte mit zwei Auszeiten den Flow, viel eher waren es aber der zwischenzeitlich auf 16 Punkte angewachsene Rückstand, die Dreier- (26 3P%) und die Freiwurfquote (62%), die flankiert von der Spieluhr für die Gelb-Schwarzen zum Verhängnis wurden. Vor den Augen (und Mündern) einer lautstarken Rundsporthalle machten sie viel Werbung in eigener Sache, wendeten die Partie aber nicht mehr.

Eine Tatsache, die zwar kurzfristig bitter, mittelfristig, aber verkraftbar ist. Der Gewinn des Direktvergleichs ist eine Anerkennung und der Blick auf die Tabelle eine Entschädigung zugleich. Einerseits ist Ludwigsburg nun punktgleich mit den achtplatzierten Fellbachern, andererseits weiterhin Vierter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 76:83

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat erneut eine Heimniederlage einstecken müssen: Nach dem Auswärtssieg zuletzt in Würzburg verlor der FCBB II am Samstag im BMW Park trotz der gewonnenen zweiten Hälfte gegen Speyer 76:83 (36:46). Dabei fehlten es den Bayern-Youngstern an Konstanz in punkto Intensität gegen einen routinierteren Gegner. Die Münchner Bilanz steht nun bei 10:7 Siegen.

Speyer startete sehr treffsicher, dennoch konnten die Bayern den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:21 begrenzen. In dieser Phase leistete sich der FCBB II jedoch zu viele Ballverluste – insgesamt waren es 26. Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner sicherer und kontrollierten das Scoring der Gäste besser.

Im dritten Viertel taten sich aber beide Seiten in der Offense schwer. Die Bayern kämpften und sieben Minuten vor Spielende verkürzte Kodjoe auf 59:62 – Speyer antwortete mit einem 8:0 und bestrafte die Fehler des Heimteams. Mit lediglich acht getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen sowie einer Feldwurfquote von nur 34 Prozent fehlte es insgesamt an der nötigen Treffsicherheit. Bester Werfer war Nikolas Sermpezis mit 27 Punkten.

„Speyer hat seine Chance genutzt und vor allem mit der Erfahrung seiner Routiniers gepunktet. Uns hat über 40 Minuten die Konstanz an Energie und Aggressivität gefehlt, an beiden Enden des Feldes. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Luca Palumbo.

 

24.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 72:78

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Allen Beteiligten war es klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter mit anstatt Desomd Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domsk aufliefen.

Der Bundedsliga Profi, der auch in der NBA G League spielte, soll über die Pro B wieder nach einer Verletzung an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er im Stande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40).

Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domsak zu sehr schwierigen Würfen und damit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel dadurch komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäueckerhalle auf den absoluten Siedepunkt.

Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus. Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einen Playoff Platz.  Die Frankfurter dagegen, drängen mit nun ihren vierten Sieg in Folge auf ebendiesen Playoff Platz und entfernen sich immer mehr aus der unteren Hälfte der Tabelle.

 

24.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 84:92

In der erwartet schweren Partie gingen die Oberhachinger Basketballer nach hart umkämpften 40 Minuten als Verlierer vom Feld.

Die hochtalentierten Unterfranken, die von Beginn an sehr physisch spielten, trafen in den ersten 10 Minuten traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Während die Tropics sich in Einzelaktionen verzettelten, ließen die Gäste gekonnt den Ball bewegen und suchten den besser postierten Mitspieler und gingen mit 30:15 in Führung.

Im zweiten Viertel folgte dann eine starke Phase der Gleißental-Riesen. Allen voran waren es Zeisberger und Schüler, die immer erfolgreich abschließen konnten und den Rückstand zur Halbzeit auf 49:53 verkürzten. Auch Alek Jekov könnte erneut kämpferisch überzeugen.

Nach der Pause agierten die Tropics zwar defensiv deutlich konsequenter, kamen aber offensiv nicht so richtig in die Partie. Vor allem ließ man sich von der harten körperlichen Spielweise der Baskets aus dem Konzept bringen und befasste sich zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Bis Mitte des letzten Viertels war die Partie beim Stand von 73:74 ausgeglichen.

Nun trafen die Mainfranken in Person von Petric und Roth die wichtigen Big Shots und sicherten sich den Auswärtssieg. Während die Gäste 45 Prozent von der Dreierlinie trafen, konnten die Tropics nur vier Ihrer 21 Versuche erfolgreich abschließen. Würzburg hat über das ganze Spiel über geführt und somit auch verdient gewonnen.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TV Langen 99:80

Dank eines souveränen 99:80-Heimerfolgs der OrangeAcademy gegen den TV Langen stehen die jungen Ulmer wieder auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER ProB Süd.

Schnelles Umschaltspiel und gute Zusammenarbeit prägten einen guten Beginn der jungen Ulmer. Angeführt vom früh heißgelaufenen Namori Omog spielten sich die Hausherren in einen Punkterausch. Schnell war der Vorsprung ins Zweistellige angewachsen, weswegen Langen Cheftrainer Tobias Jahn die Reißleine ziehen musste (5). Zur ersten Viertelpause hielt dieser auch stand (27:16; Q1).

Vollgas gab der Offensivmotor der Orangenen auch im zweiten Viertel. Nach gerade einmal zwei weiteren Minuten wuchs das eigene Punktekonto um zehn weitere Zähler an. In Folge bekam Langen die eigene Verteidigung besser in den Griff und punktete auch vorne ab und zu. Trotzdem gingen die jungen Ulmer mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (56:39; Q2).

Deutlich ausgeglichener verlief der Start in Halbzeit zwei. Auch die beiden Offensiven gerieten sichtbar ins Stocken und taten sich schwer. Ein krachender Dunking von Aiyamenkhue rüttelte den kurzzeitig eingerosteten Motor dann wieder wach. Langen verhinderte die vorzeitige Entscheidung dennoch und verkürzte die Führung noch vor dem letzten Viertel (76:63; Q3).

Dank der guten Verteidigung setzten sich die Gastgeber früh im letzten Abschnitt wieder ab. Fastbreak-Punkte resultierten aus der giftigen Defense und heizten den Campus auf. Langen erholte sich von diesem Gegenschlag nicht mehr, weswegen die jungen Ulmer ihren nächsten Heimsieg feiern durften (99:80; Q4).

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen 86:81

Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.

Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.

Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet auch in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Es geht beim Stand von 42:35 in die Kabine.

In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.

Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt.

 

Vorberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf

Bereits am kommenden Freitag, dem 23. Januar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 20:00 Uhr empfängt das Löwenrudel die Dragons Rhöndorf in der Rosa-Parks-Schule.

Das Hinspiel entwickelte sich zu einem hektischen und offensiv geprägten Duell, das die Löwen am Ende knapp mit 82:87 für sich entscheiden konnten. Auch diesmal ist mit einem intensiven und umkämpften Spiel zu rechnen.

Die Löwen gehen weiterhin von einem starken fünften Tabellenplatz in die Partie. Die Tabelle der ProB Nord bleibt jedoch eng, sodass jeder Spieltag direkte Auswirkungen auf die Platzierung haben kann. Die Gäste aus Rhöndorf rangieren aktuell mit zwei Siegen weniger auf Platz elf, sind damit aber weiterhin Teil des dicht gedrängten Mittelfelds.

Sportlich treffen derweil zwei Teams mit klar unterschiedlichen Profilen aufeinander. Mit den Löwen trifft eines der defensivstärksten Teams der Liga auf eine Mannschaft, die zu den Teams mit den meisten zugelassenen Punkten zählt. Zudem gehören die Löwen zu den Mannschaften mit den wenigsten Turnovern und den wenigsten Fouls, während die Dragons in dieser Kategorie ligaweit zu den auffälligeren Teams zählen.

Die Dragons Rhöndorf sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn und setzen seit Jahren konsequent auf junge Talente und Nachwuchsförderung. Point Guard Jorge Mejias Sanchez führt das Team mit 16 Punkten pro Spiel an. Kenan Reinhart kommt als Shooting Guard auf 13 Punkte, während Small Forward Juhwan Harris-Dyson mit 15 Punkten und 7 Rebounds ein vielseitiger Leistungsträger ist. Besondere Vorsicht gilt dabei Harris-Dysons schnellen Händen, kein Spieler der Liga sammelt mehr Steals.

 

24.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU

Mit dem Zweitplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord kommt am Samstag der mit Abstand bestbesuchte Klub der Liga in den RASTA Dome. Die Brandenburger begrüßen im Schnitt pro Spiel 1.600 Fans in der knapp zwei Jahre alten Sparkassen-Arena.

Am Samstag gewann das Team von Head Coach Dan Oppland zum zweiten Mal gegen die Itzehoe Eagles und eroberte so Platz 2 von den punktgleichen Schleswig-Holsteinern. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen – und sechs von acht Auswärtsspielen. RASTA II ging aus den letzten sieben Spielen dreimal als Sieger hervor, wobei drei der vier Niederlagen mit sechs oder weniger Punkten Differenz zustande kamen.

In der Hinrunde, am 1. Spieltag, hatten sich die Teams bereits gegenübergestanden. RASTA II holte einen 22-Punkte-Rückstand (17. Minute) fast vollständig auf (71:72, 34). Doch zum Ende kassierten die Gäste einen 0:13-Lauf zur 74:89-Niederlage. Fynn Lastring war damals ein Double-Double (17 Punkte und elf Rebounds) gelungen.

Angeführt werden die Brandenburger von Spielmacher Guy Artmann Nahmias mit dessen 14.2 Punkten. Weitere Leistungsträger sind 2.10-Meter-Center Akim-Jamal Noah mit 11.3 Punkten und 7.2 Rebounds sowie auf Shooting Guard Anthony Watkins der auf 13.1 Punkte und 2.7 Assists kommt.

„LOK ist ein Team mit einer Mischung aus schon erfahrenen Profis und Berliner Talenten. Für uns ist dieses Spiel eine ganz tolle Herausforderung, weil jeder einzelne von uns eine große Aufgabe vor sich hat. Sich auf hohem Niveau zu messen, ist immer der beste Weg, um Dinge zu lernen, so besser zu werden und eine positive Entwicklung hinzulegen“, so Headcoach Harm-Ubbo Horst.

 

24.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. BSW Sixers

Am Samstagabend um 18:30 Uhr steht für die BSW Sixers ein richtungsweisendes Auswärtsspiel auf dem Programm. In der OSPA-Arena in Rostock treffen die Sandersdorfer auf die Rostock Seawolves Academy – ein direktes Duell zweier Tabellennachbarn mit großer Bedeutung im Kampf um die Play-off-Plätze der ProB.

Beide Teams weisen nach 17 Spieltagen eine identische Bilanz von acht Siegen auf und liegen punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften auf den Tabellenplätzen sechs bis neun. Entsprechend eng ist das Rennen, und jeder Erfolg kann in dieser Phase der Saison entscheidend sein.

Das Hinspiel vor gut drei Monaten ging klar an die BSW Sixers. Beim 100:68-Heimsieg zeigten die Sixers eine ihrer stärksten Saisonleistungen und dominierten die Partie über weite Strecken. Doch diese Erinnerung zählt am Samstag nichts mehr: In Rostock beginnt alles bei null, und die Sixers müssen sich erneut beweisen – gegen einen direkten Konkurrenten und in fremder Halle.

Die Seawolves Academy gilt als heimstarkes, intensives Team, das besonders über Tempo und Aggressivität kommt. Entsprechend gefordert werden die Sixers sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv ihre Qualität konsequent auf das Parkett zu bringen. Für die BSW Sixers ist klar: Wer den Traum von den Play-offs weiterleben will, muss in Rostock bestehen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede.

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen.

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert: Der US-Amerikaner Jon’il Fugett ist aktuell der Topscorer der Liga. Der physisch starke Importspieler Beni Fungula sorgt für enorme Präsenz unter den Körben. Der Doppellizenzspieler Colin Schröder steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit. Mit Alan Boger haben sie außerdem einen erfahrenen und zugleich gefährlichen Distanzschützen in ihren Reihen.

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden.

 

24.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag, den 24.01.2026 um 19:30 Uhr kommt mit den TSV Neustadt temps Shooters eine ganz interessante Mannschaft in die Schwelm ArENa.

Zur letzten Saison aufgestiegen, trotz teuren Kaders direkt wieder sportlich abgestiegen. Doch aufgrund der Wildcards in der ProA konnte sich das Team aus Niedersachsen über eine erneute Teilnahme in der ProB freuen. Der Kader wurde noch einmal verstärkt und das Team von Coach Allen Ray Smith startete direkt super stark mit sieben Siegen in Folge. Was danach folgte, war schon sehr selten.

Es gab acht Niederlagen in Folge. Unter anderem auch gegen die Schwelmer Mitte Dezember mit 70:81. Erst am letzten Wochenende gab es den ersehnten Sieg gegen RASTA Vechta II mit 91:87. Das Hinspiel war auch recht kurios. In der ersten Halbzeit kamen Blau-Gelben gar nicht in Tritt. Doch dann kam eine der spektakulärsten Wende der Saison. Ein sensationeller 25:0-Lauf der EN Baskets drehte das Spiel und sie konnten sich den Sieg in Neustadt holen.

Dass Neustadt eine viel höhere Qualität hat als die aktuelle Platzierung, zeigt ihr Kader. Einige Spieler mit ProA-Erfahrung und gute ProB-Spieler stellen das Gerüst des Teams. Top-Scorer ist der kroatische Aufbauspieler Matej Jelovcic mit knapp 22 Punkten, gefolgt von Aime Olma mit 13 und Emil Lock mit 12.

Head-Coach Falk Möller: „Neustadt hat zwar zuletzt einige Spiele verloren, jedoch meistens sehr knapp. Mit der Rückkehr von Jelovcic haben sie noch einmal an Qualität dazubekommen. Wir wollen über gute Verteidigung versuchen, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Am Samstag zieht es die 49ers um 19:30 nach Iserlohn gegen den Tabellennachbarn. Iserlohn steht mit 5 Siegen vor den 49ers in der Tabelle, mit einem Sieg könnten die 49ers gleichziehen. Wenn man mit mehr als 6 Punkten siegt, dann gewinnen die 49ers den direkten Vergleich und würden so endlich aus den Abstiegsrängen herauskommen.

Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen die 5.platzierten Hertener Löwen wollen die 49ers den Schwung mitnehmen. Eine deutlich aggressivere Verteidigung, wie sie sich Coach Tomic schon von Anfang der Saison erhofft hätte, soll auch gegen Iserlohn den gewünschten Erfolg bringen.

Für die Defense wird der stärkste Center der Liga, Tyson Leitao, ein zentraler Fokus sein müssen. Vor allem im Rebounding, was die letzten Spiele eine Schwachstelle der 49ers war, ist Leitao stark mit 10,5 Rebounds pro Spiel und davon 4,5 offensive Rebounds. Ebenso gefährlich ist Luca Michels, welcher der 2.beste 3er Schütze mit mehr als 2 Treffern pro Spiel ist. Die Kombination aus der Präsenz unterm Korb und der Schützen Qualität der Iserlohner wird die Defense fordern.

Die 49ers Offensive findet sich immer mehr, eine gewisse Ruhe und Erfahrung hat sich trotz des jungen Kaders entwickelt, was die Ballverluste in Grenzen halten lässt. Mit simplen offensiven Spielzügen fokussieren sie sich auf die verschiedenen Optionen, welche sich ergeben und spielen von dort aus weiter. Was sich auch an den immer häufiger werdenden Bewegungen zum Korb abseits des Balles bemerkbar macht.

In ihrem letzten Spiel unterlagen die Gastgeber knapp gegen die Sixers in einem Spiel mit sehr geringer Punktzahl 60:59. In der ersten Minute haben sie ihren amerikanischen Point Guard Glynn Hubbard III mit einer Verletzung über dem Auge verloren, für die er ins Krankenhaus musste. Ebenso verletzt ist Kevin Strangmeyer, welcher gegen die Sixers nicht angetreten ist. So werden die Iserlohner wahrscheinlich geschwächt antreten.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Wie im Herbst 2025 in die neue Saison, so startete der SC Rist Wedel auch in das Jahr 2026 mit zwei Niederlagen. Das am vergangenen Sonnabend bezogene 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy sei „einerseits absolut unnötig, andererseits aber eben auch verdient“ gewesen, wie Rist-Trainer Hamed Attarbashi feststellte. Nun folgt am Sonntag, 25. Januar, das Derby bei den Itzehoe Eagles.

Gar nicht so sehr wegen der Derby-Brisanz, sondern aufgrund der Tabellensituation sah sich Attarbashi veranlasst, vorab Alarm zu schlagen. „Wir müssen jetzt wirklich aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen“, sagte der 49-Jährige angesichts der Tatsache, dass sein Team nur noch vier Punkte Vorsprung hat auf den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, der als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Achtsamkeit ist also angesagt, aber keinesfalls Panik. Denn: Als Tabellen-Zehnter liegen die Wedeler mit 14 Punkten auch nur zwei Zähler hinter den vier Teams, die die Plätze sechs bis neun innehaben. Und sie haben noch die Nachholpartie gegen den TSV Neustadt Temps Shooters in der Hinterhand.

Gegen den Lokalrivalen aus dem Nachbarkreis Steinburg geht es auch darum, Wiedergutmachung zu betreiben. Denn in der vergangenen Saison hatten die Rister beide Derbys verloren, und am 3. Oktober 2025 gab es mit einem 77:85 (41:41) im ersten Saison-Heimspiel die dritte Niederlage in Folge gegen die „Adler“. Das sei „vor allem für unsere Fans ärgerlich gewesen“, weiß Attarbashi.

Welche Doppellizenzspieler den Wedelern im Auftritt an der Stör zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend in der Euro League gegen Reyer Venezia Mestre mit einem 95:87 (54:44) seinen ersten Saisonsieg auf internationalem Parkett feierte, war Jared Grey 16 Minuten dabei (zwei Punkte).

 

Vorberichte ProB Süd 18. Spieltag

24.01.2026 14:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen

Bei der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen geht es in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit den „württembergischen Wochen“ weiter. Am Samstag gastiert man bei der PORSCHE BBA Ludwigsburg, es ist nach Fellbach und Ulm das dritte Spiel in Folge gegen ein Team aus dem Nachbarbundesland.

Gegen den dritten Sieg in Folge hätte man bei den Kangaroos sicherlich nichts einzuwenden, da man dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit in der Tabelle einen Sprung nach vorne machen würde und die Ausgangslage im Kampf um die Play-Off Plätze sich nachhaltig verbessern würde. In Ludwigsburg wartet aber alles andere als eine Laufkundschaft auf die BG, das bekam man bereits im Hinspiel zu spüren.

Beim 64:86 musste man auch eine in der Höhe empfindliche Niederlage hinnehmen. Aktuell sind die Barockstädter mit 18:12 Punkten auf Platz vier im Klassement platziert, von den letzten sechs Partien gewann man deren fünf. Noch erstaunlicher: In diesen Matches kassierte man im Durchschnitt nur 68 Gegenpunkte, dies zeugt von einer beeindruckenden Defensivarbeit.

Trainer Kheeryoung Rheee (30), der auch bereits in Diensten des FC Bayern stand, kann dabei insbesondere auf die Spieler setzen, die auch zum BBL-Kader der MHP-Riesen zählen. In erster Linie sind dies die Guards Julis Baumer (13,4 PpP), Lars Danziger (11,1 PpP), Simon Feneberg (12, 5 PpP), Forward Marco Masic (9 PpP) und Center Maxwell Dongmo Temoka (7,6 PpP). Weitere vielversprechende Talente sorgen aber auch für eine gute Breite beim Ludwigsburger Farmteam.

BG-Chefcoach Emanuel Richter bewertet den Gegner wie folgt: „Am Samstag spielen wir gegen die beste Defensive der Liga, aber auch in der Offensive überzeugt die BBA mit schnellem Spiel. Im Team stehen einige der größten Talente im europäischen Basketball. Ludwigsburg ist Favorit in dieser Partie, natürlich werden wir aber alles daransetzen, sie zu überraschen“, so Richter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 

Bei den Ahorn Camp Baskets steht in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB ein eventuell richtungsweisendes Spiel auf dem Programm. Nach den Niederlagen beim BBC Coburg und gegen die Oberhaching Tropics beträgt der Vorsprung der Speyerer auf den neunten Tabellenplatz nur noch zwei Punkte. „Wir müssen aus dem Tief, das wir uns selbst geschaufelt haben, herauskommen“, fordert Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor der Partie am Samstag bei Bayern München II.

Die Gastgeber gelten vor dem Kräftemessen als Favorit. Das Hinspiel in der Domstadt hat das Farmteam des amtierenden deutschen Meisters klar mit 96:74 (42:37) gewonnen und sich dank des jüngsten Erfolgs bei der Würzburger Baskets- Akademie auf Rang drei in der Südstaffel verbessert.

Münchens Trainer Luca Palumbo lobte nach dem Auswärtssieg bei den Franken die „gute Teamleistung“ seiner Auswahl und forderte beim Gedanken an den Vergleich mit den Gästen aus
Speyer: „Jetzt gilt es, diesen Einsatz im nächsten Spiel zu bestätigen.“

Zu den Leistungsträgern der Münchner zählen neben den Distanzschützen Nicolas Sermpezis und Andrija Susic den kräftige Center Giovanni Calamita. Die Speyerer werden im BMW-Park voraussichtlich mit demselben Kader antreten wie zuletzt bei der Heimpleite gegen Oberhaching. „Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen, sondern vielmehr unser Bestes geben“, kündigt Mbassa an.

 

24.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors

Schaffen es die Flashers diesmal den Schwung aus dem Auswärtserfolg in Erfurt mit in das nächste Spiel mitzunehmen, oder bauen die Frankfurter ihre Siegesserie weiter aus? Die Frankfurt Skyliners Juniors sind aktuell eines der formstärksten Teams in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes Spiel.

Verantwortlich für den Frankfurter Aufschwung sind vor allem personelle Verstärkungen die die Frankfurter vorgenommen. Moses Pölking, zum Beispiel, der athletische Big Man kam aus Koblenz (Pro A) um nach einer schweren Verletzung wieder in den Rhythmus zu kommen. Hauptsächlich stich jedoch der amerikanische Guard, Desmond Watson heraus. In den bisherigen drei Spielen legt er starke 29,3 Punkte pro Spiel auf.

Alle drei Spiele im neuen Jahr wurden auch gewonnen. Die Last des Scorings verteilt sich daher etwas im Team von Head Coach Markus Klusemann. Die Youngsters und Juniorennationalspieler wie Jamie Edoka (16,2 PpS) und Ivan Crnjac (16,3 PpS) sind dadurch entlastet und können sich frei entfalten.

Durch die Siegesserie klettern die Frankfurter weiter Richtung Playoff Plätze und werden dadurch zum direkten Konkurrenten zu den Fellbachern. Im Hinspiel konnten sich die Flashers noch äußerst knapp mit 83:84 in Frankfurt durchsetzen. Ob es daher wieder so ein spannendes Spiel wird gilt abzuwarten.

Die Gastgeber präsentierten sich nach dem schwachen Start ins Jahr deutlich verbessert in Erfurt. Jedoch sind die Frankfurter nun ein Gegner, der deutlich talentierter und athletischer ist als die Thüringer. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort stehen daher dieses Wochenende vor einer sehr anspruchsvollen Aufgabe.

 

24.01.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 

Nach dem Befreiungsschlag in Speyer steht am kommenden Samstag die nächste wichtige Partie für die Oberhachinger Basketballer an. Zu Gast sind die jungen Talente der VR-Würzburg Baskets Akademie.

Dabei dürfen sich die Mannen von Trainerduo Block/Matic sich auf keinen Fall an der aktuellen Tabelle orientieren. Hier belegen die Mittelfranken nämlich aktuell den letzten Tabellenplatz. Gespickt mit etlichen deutschen Juniorennationalspielern wie Scheffs, Petric, Sokolov, Lindsay oder Plato können sich die Oberhachinger Fans auf viele Toptalente freuen. Mit Roth, Pisic und Gerhard können die Gäste zudem auf einige gestandene Zweitligaprofis zurückgreifen.

Welche Klasse die Jungs vom Main haben durften die Oberhachinger in der Hinrunde am eigenen Leib spüren. Das Hinspiel entschieden die Riesen vom Main für sich. Auch Aufstiegsfavorit Leitershofen und Tabellenführer BBC Coburg wurden eindrucksvoll bezwungen. Auf der Trainerbank sitzen mit King und Steinbach zwei Legenden des deutschen Basketballs. Der gebürtige Schwabinger Alex King ist mit über 600 Einsätzen BBL-Rekordspieler.

Basti Block: „Wir werden auf keinen Fall den Fehler machen die Würzburger zu unterschätzen. Sie haben enorm viel Talent und Qualität in Ihren Reihen und sind mit Alex King hervorragend gecoacht. Wichtig wird wieder sein, dass die Fans zahlreich in die Halle kommen und das Team unterstützen. Für uns ist es richtungsweisende Partie. Mit einem Sieg könnten wir das Abstiegsgespenst endgültig vertreiben.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr OrangeAcademy vs. TV Langen

15 Spiele, zehn Siege, Tabellenplatz zwei. Mit dieser Bilanz steht die Ulmer OrangeAcademy in der laufenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voll im Soll. Es wird also eine schwere Aufgabe für den TV Langen, am kommenden Sonntag auswärts gegen das stark aufgestellte Team von Headcoach Florian Flabb zu bestehen. Klar ist: Die Langener wollen an die Vorwochen anknüpfen und sich stark präsentieren.

Beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams am 25. Oktober war insbesondere die OrangeAcademy spielbestimmend. 75:105 hatten die Langener das Spiel verloren. Seither ist jedoch einiges passiert: Langen hat mit dem Sieg gegen Würzburg einen klaren Aufwärtstrend eingeleitet, hat sich leistungstechnisch klar stabilisiert und tritt zudem mit Leon Fertig und Philipp Hadenfeldt in puncto Guard-Positionen noch einmal verstärkt auf.

Mit zwei Siegen in Folge, insbesondere aber dem Buzzerbeater-Erfolg gegen Dresden im Rücken geht das Team selbstbewusst ins Duell. Trotzdem: Ulm verfügt über einen tief besetzten Kader mit vielen jungen Talenten. Mit Joel Cwik, Namori Omog, Lenni Kunzewitsch, Meissa Faye, Endurance Aiyamenkhue und Teo Milicic sind gleich sechs Spieler mit einer Doppellizenz ausgestattet und entsprechend auch für Ratiopharm Ulm spielberechtigt.

Insbesondere Teo Milicic hat dabei schon einiges an Einsatzzeit im Basketball-Oberhaus gesammelt und ist mit 12,6 Punkten auch einer der starken Scorer des Teams. Im Hinspiel machte er im Sportpark Oberlinden sogar 26 Punkte. Aufpassen müssen die Giraffen zudem auf Topscorer Meissa Faye (17,1 Punkte) und den 2,09 Meter großen Center Endurance Aiyamenkhue (11,7 Punkte).

„Die Punkte aus Ulm zu stehlen ist unser klares Ziel. Wir wissen, dass es eine schwere Aufgabe wird. Es ist aber nicht unmöglich. Wir werden voll auf Sieg spielen und konzentrieren uns dabei auf uns, unser Spiel und unsere Stärken“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen

Die Dresden Titans treten am kommenden Sonntag zum 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in der Margon Arena gegen die CATL Basketball Löwen an. Wie schon im Hinspiel ist für beide Teams ein Sieg Pflicht. Mit einer Neuverpflichtung im Gepäck wollen die Dresden Titans dieses Mal eine konzentrierte Leistung über die vollen vierzig Minuten zeigen.

Mit zwei Siegen starteten die Thüringer ins neue Jahr, darunter ein eindrucksvoller 89:69-Erfolg gegen die drittplatzierte Zweitvertretung des FC Bayern München. Die Neujahrseuphorie wurde jedoch im folgenden Heimspiel gebremst, als Erfurt die Partie gegen die Fellbach Flashers deutlich abgab. Die Gründe lagen dabei nicht nur auf dem Parkett, sondern auch in der angespannten Personalsituation, denn nur zu acht traten die Löwen vor heimischer Kulisse an.

Ein besonders prägnantes Fragezeichen steht hinter einem der offensivstärksten Akteure der Liga: Musa Abra (18,8 PPG). Der 19-Jährige stand zuletzt mehrfach nicht im Spielkader. Die Mannschaft von Florian Gut bewies jedoch mehrfach, dass sie die fehlenden Punkte im Kollektiv kompensieren kann. Allen voran Micheal Tyrone Mitchell Jr. (20,8 PPG), Noah Kamdem (14,5 PPG) und Paul Albrecht (13,1 PPG) bereiten den Gegnern über die gesamte Saison hinweg große Probleme.

Seit dem letzten Aufeinandertreffen haben sich die Erfurter zudem defensiv stabilisiert. Vor allem am Brett haben sie sich zu einer echten Macht entwickelt, an dem mit dem Staffel-Bestwert von durchschnittlich 16,3 Offensiv-Rebounds, Ausboxen für die Elbriesen Pflicht ist. Mit oder ohne Abra werden die Thüringer hoch motiviert sein, ihren Kurs im Jahr 2026 in der Margon Arena wieder aufzunehmen, trennt sie von den Abstiegsrängen doch lediglich ein Sieg.

Nach der knappen Niederlage am vergangenen Wochenende auswärts in Langen, haben die Dresden Titans mit Leo Alban Ihren Kader aufgestockt. Der ProB-erfahrene Flügelspieler bringt mit seinen 2,01 Metern Körpergröße und seiner Athletik beste Voraussetzungen mit, um sein neues Team zurück auf die Erfolgsspur zu bringen. Für seine Ankunft könnte es keinen besseren Zeitpunkt als das Derby geben, denn die Mannschaft ist heiß darauf, endlich wieder einen Sieg zu feiern.

Nachberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 79:87

Die Artland Dragons haben zum Rückrundenstart ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich bei den GIESSEN 46ers mit 79:87 durchgesetzt. Angeführt vom überragenden Ben Burnham, der mit 31 Punkten und 11 Rebounds Topscorer der Partie war, entschieden die Dragons nicht nur das Auswärtsspiel für sich, sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Mittelhessen.

Den ersten Akzent setzten die Dragons durch Lastring, der nach Assist von Burnham per Floater zum 0:2 traf. Gießen reagierte mit einem 7:0-Lauf und ging früh mit 7:2 in Führung. Nach dem Gießener Startsignal antworteten die Dragons mit einem eigenen 0:9-Run. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor der Viertelsirene traf Castlin dann den ersten Gießener Dreier des Abends zum 18:23.

Auch im zweiten Abschnitt eröffnete Lastring nach Zuspiel von Buzz Anthony per Jumper zum 19:25. Die Dragons bestimmten zunächst das Geschehen und setzten sich durch ein And-One von Burnham auf 21:30 ab. Till Gloger verkürzte. Danach gelang den Dragons vier Minuten lang kein Korberfolg und die 46ers verkürzten auf 27:30. Eine Minute vor der Pause setzten sich die Dragons auf 37:42 ab. Gießen kam noch einmal heran, sodass es mit einer knappen 40:44-Führung für Quakenbrück in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel machte Burnham dort weiter, wo er aufgehört hatte, und traf direkt einen Dreier zum 40:47. Krajcovic verkürzte, ehe Lastring postwendend von außen zum 42:50 traf. Devon Goodman stellte vier Minuten vor Viertelende auf 53:53. Castlin und Dolic tauschten in der Folge Körbe aus, ehe Hinton 1:30 Minuten vor Viertelende einen Dreier aus der Bewegung zum 56:66 versenkte. Gloger und Castlin verkürzten bis zum Viertelende noch auf 63:66.

Burnham traf zum Start des vierten Viertels per Dunk, Lastring versenkte wenig später zwei Dreier und stellte bei noch sechs Minuten auf der Uhr auf 69:76. Die Partie wurde danach zunehmend zerfahrener. In der Folge kamen beide Teams vor allem von der Freiwurflinie zu Punkten. Gießen bäumte sich auf und kam 1:30 Minuten vor dem Ende auf 76:83 heran. Wenig später machte Burnham mit einem Dunk den Deckel drauf. Am Ende steht ein 79:87-Auswärtssieg für die Dragons.

 

16.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz 78:71

Vor vier Wochen mussten die PS Karlsruhe LIONS bei den EPG Baskets Koblenz mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Die Hausherren behielten dort mit 88:82 die Oberhand. Am 16. Januar eröffneten die beiden Teams im Freitagsspiel die Rückrunde und zunächst zeigte sich das Karlsrudel erneut nicht von seiner besten Seite, arbeitete sich aber im weiteren Verlauf immer besser in das ruppige und teils fahrige Duell hinein. Der Schlagabtausch endete mit 78:71.

Pavle Pisic eröffnete die Korbjagd in der Europahalle. Die darauffolgenden Sequenzen gehörten aber ganz klar den Gästen, die sich geschickt bewegten und schon bald vorn lagen. Nach sechs Minuten reichte es Greene. Seine Schützlinge hatten sich bereits vier Turnover geleistet und lagen 7:15 zurück. Tyrese Williamswar es, der die Badener mit drei Dreiern binnen 45 Sekunden im Spiel hielt, sonst wäre der Rückstand nach zehn Minuten deutlicher gewesen als 20:26.

In das zweite Viertel startete Karlsruhe stark und übernahm mit einem Acht-Punkte-Run sogar kurzzeitig die Führung, bevor das Momentum wieder in die andere Richtung kippte. Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause stellte Maurice Pluskota auf eine Sechs-Punkte-Führung für die LIONS – die bis dahin höchste. Diese vertändelte man dann aber fast bis zur Spielmitte und nahm nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

Beim Stand von 40:39 ging es weiter, zunächst eng, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die nun ihre Defense deutlich besser im Griff hatten und mit schnellem Umschaltspiel überzeugten. Zur Mitte des dritten Viertels schien es, als könne sich Karlsruhe langsam absetzen. Brandon Porter markierte mit einem Versuch für drei Punkte die 51:43-Führung, auf die Koblenz sofort mit einer Auszeit reagierte. Mit einem Buzzer Beater brachte Wesley Oba sein Team mit 62:57 nach vorn.

Im Schlussabschnitt investierten beide Kontrahenten nochmals viel. Die Baskets versuchten alles, aber Karlsruhe behielt die Nerven, agierte als Einheit und verteidigte mit kontrolliertem Spielaufbau sowie wichtigen Stops in der Defense seinen Vorsprung, auch wenn die Gäste noch einmal kurz davor waren, auf Schlagdistanz zu kommen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven 84:79

Die BG Göttingen hat sich im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA durchgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann das spannende Duell am Samstagabend gegen die Eisbären Bremerhaven 84:79 (37:34).

Die Bremerhavener zeigten zu Beginn, dass sie sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren wollten. Miller und Adrian Breitlauch trafen von außen zum 5:10 (5.). Doch die Göttinger blieben ruhig – Jackson glich zum 10:10 aus (6.). Die Veilchen hatten jetzt einen Rhythmus gefunden und ging mit 18:12 in Front. Nach einer Esterkamp Auszeit fingen sich die Eisbären ein wenig – die BG ging nur noch mit einer 20:16-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt verteidigten beide Teams intensiv, mehr als drei Minuten fielen keine Körbe. Die Gäste fanden zuerst wieder einen Weg zu punkten (22:20). Die Göttinger taten sich in der Offensive nun schwerer, was die Eisbären ausnutzten, um durch zwei Dreier in Front zu gehen (24:26). Doch die Hausherren fingen sich. Hendrik Drescher schloss einen 6:0-Lauf zum 30:26 ab. Die Gäste von der Nordsee zeigten Kampfgeist und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 37:34.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber wach in der Verteidigung und bauten ihren Vorsprung durch einen 7:0-Lauf auf 44:34 aus (23.). Jacob Biss erzielte sechs Punkte in Folge zum 48:45 und zwang Strauß zu einer Auszeit (26.). Die Partie blieb eng, beide Teams schenkten sich nichts. Miller brachte die Gäste in Front (50:51). Durch einen 7:2-Lauf verschaffte sich die BG wieder Luft und behielt ihre Führung vor dem Schlussviertel (61:58).

Im letzten Abschnitt gaben die Veilchen Gas und bauten ihren Vorsprung wieder auf zehn Zähler aus (73:63). Im Anschluss verpassten es die Gastgeber sich noch weiter abzusetzen, hatten die Bremerhavener aber defensiv im Griff. Die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss. Die BG leistete sich durch den Druck Fehler und öffnete für die Esterkamp-Truppe wieder eine Tür (83:79). Am Ende reichte den Göttingern aber die Zeit, um den Sieg zu sichern.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets 92:103

Verpatzter Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA für den BBC Bayreuth: Vor heimischem Publikum verloren die Mannen von Headcoach Lukas Hofer mit 92:103 (45:50) gegen die Paderborn Baskets. Letztlich zeigte der BBC zu wenig Intensität, eine zu schwache Defensive und konnte nie wirklich das Momentum an sich reißen.

Nat Diallo machte mit einem starken Dunk zum 2:2 die ersten Bayreuther Punkte. KeVaughn Allen traf den ersten Bayreuther Dreier zur 5:4-Führung. Willem Brandwijk traf ebenfalls aus der Distanz zum 10:6. Leonard Kröger brachte die Gäste wieder mit 18:16 in Front, Tehree Horn erwiderte mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 19:18 für Bayreuth. Nach einem Buzzerbeater aus der Distanz ging es mit 30:24 für Paderborn in die erste Viertelpause.

Mart verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30. Allen brachte den BBC mit dem 29:30 bis auf einen Punkt an die Gäste heran. Nicolas Marty-Decker traf mit einem Dreier die ersten Paderborner Punkte der zweiten Hälfte zum 33:29. Die Intensität war jetzt auf beiden Seiten hoch. Nach 16 Minuten stand es 40:36 für Paderborn. Klussmann traf einen weiteren Dreier, Horn glich zum 45:45 aus. Paderborn ließ jedoch noch fünf Zähler zur 50:45-Führung nach 20 Minuten folgen.

Allen erzielte mit einem Dreier zum 48:52 die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte. Nach 23 Minuten stand es 57:51 für die Gäste. Horn stellte auf 58:60, der BBC blieb in Schlagdistanz. Rahming sorgte für die 62:61-Führung. Paderborn gab nicht nach und lag nach einem 7:0-Lauf 98 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder mit 68:62 vorne. Letztlich ging Paderborn nach einer starken Schlussphase im dritten Viertel mit einem 75:64-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Lenny Liedtke verkürzte per Dunk auf 66:76, Allen stellte auf 68:79. Paderborn ließ nicht nach, Mart konnte aber mit einem Drei-Punkte-Spiel und anschließenden weiteren vier Zählern auf 75:82 verkürzen. Paderborn erwiderte aber sofort mit fünf Punkten in Folge zum 97:83. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Horn traf zwar noch fünf Zähler in Folge zum 90:101. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen 81:55

Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko vor 1.100 Zuschauer in der Bones Hands Arena eine deutliche 55:81 (27:35) -Niederlage einstecken müssen. Es war die acht Niederlage aus den vergangenen neun Spielen. Kurios: Gegen die Westdeutschen startete einst dieser Negativtrend.

Die Partie nahm auch gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führte der Gastgeber mit 7:5, beide Kontrahenten leisteten sich aber auch schon einige Fehler. Das Spiel stotterte Mitte des ersten Abschnitts dann aber erheblich. Beide Kontrahenten taten sich in der Offense enorm schwer, die Defense beider Teams funktionierte recht gut. Felix Edwardsson verkürzte 32 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts per Dreier auf 15:17. Moreaux gelang ein Buzzer Beater zum 15:19-Zwischenstand.

Moreaux eröffnete das zweite Viertel nach 47 Sekunden mit einem Freiwurf zum 18:19. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und ruppiger. Pelote beendete in Minute 17 mit einem Zweier einen 8:0-Lauf der Hausherren zum 23:27-Zwischenstand. Nach zwei weiteren Punkten von Williams stand es 23:33 aus Tübinger Sicht, erstmals lagen die Gäste zweistellig zurück. Patrick Emilien verkürzte per Korbleger auf 27:35. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Williams eröffnete den zweiten Durchgang nach 14 Sekunden per Dreipunktspiel zum 38:27. Dravon Mangum traf nach 48 Sekunden den nächsten Bochumer Dreier zum 41:28. Offensiv leisteten sich die Tübinger Abspielfehler um Abspielfehler, die Schwaben wirkten phasenweise von der Rolle. Jones Jr. knallte seinen fünften Dreier zum 61:41 in den Tübinger Korb. Erstmals waren die Tübinger mit 20 Zählern im Hintertreffen. Nach 30 Minuten stand es 61:43 für die Hausherren.

Jones Jr. eröffnete die finalen zehn Minuten mit zwei Freiwürfen nach 17 Sekunden zum 63:43. Bei den Rebounds war man zumeist nur zweiter Sieger, dazu konnte man den Gegner oftmals nur mit Fouls stoppen. Aus der Sicht der Gäste ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Milner konnte einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf des Gastgebers per Dunking zum 45:69 beenden. Am Ende sicherte Bochum sich einen nie gefährdeten 81:55-Erfolg.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:84

Auswärtsniederlage trotz starkem Kampf: Die SBB Baskets haben am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 84:95 beim Spitzenreiter Phoenix Hagen verloren.

Hagen startete stark ins Spiel. Nach dem ersten Viertel lagen die hoch favorisierten Gastgeber mit elf Punkten vorn (27:16). Mit einem überzeugenden Auftritt im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die SBB Baskets bis zur Halbzeit allerdings auf vier Zähler heran (42:46).

Nach dem dritten Viertel war die Partie noch immer offen (76:68). Zu einem Knackpunkt kam es dann fünf Minuten vor Schluss, als SBB-Center Michael Hughes das Spielfeld nach seinem fünften Foul vorzeitig verlassen musste.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „In Hagen zu gewinnen, ist wahrscheinlich die schwerste Aufgabe in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Ich bin stolz, wie wir gekämpft haben, wie viel wir in die Waagschale geworfen haben, um das Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine realistische Chance. Leider hat es am Ende nicht geklappt, aber wir nehmen das Positive mit und wollen gegen Köln den Heimsieg holen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster 82:63

Bis zum Ende alles reingelegt: Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend trotz einer sehr ordentlichen Vorstellung 63:82 (30:42) bei den Knights Kirchheim verloren. Das Team von Götz Rohdewald liefert sich zwei gute Viertel um den Seitenwechsel ab.

Mit harter Defense ging der Favorit nach gutem Münsteraner Start (4:4) dann mehrfach mit acht Zählern in Front (16:8). Vergebene freie Dreier (0/4) und fünf Turnover ließen die Münsteraner Offensive zunächst in wenig Fluss kommen. Anders der Rhythmus der Gastgeber: Fünf Distanztreffer und 12 Zähler von Pope sorgten für Münsters 12:23-Rückstand nach dem Auftaktviertel.

Der Gast steigerte seine Physis. Neil Masnic checkte den ersten Gäste-Dreier ein, Jason Ani war mehrfach beherzt erfolgreich am offensiven Brett. Aus ihrer inzwischen starken Verteidigung und in dieser Phase guten Ballbewegung heraus versäumten es die Gäste, weiter zu verkürzen. Die Uni Baskets beendeten mit einem Tip-in von Nick McMullen den ersten Durchgang zum 30:42-Halbzeitrückstand.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste noch energischer und schlugen aus ihren Ballgewinnen mit einem Dreierhagel Kapital. Vier verschiedene Distanzwerfer brachten ihre Mannschaft auf drei Zähler heran (50:47). Der gastgebende Seriensieger wankte, aber nur kurz, profitierte von Ballverlusten Münsters (15) und schlug vor allem über seinen Topscorer des Abends, Tylan Pope (24 Punkte), bis zur letzten Viertelpause zurück (63:51).

Kämpferisch legten die Gäste alles hinein, schlossen noch einmal über die Robustheit von Philip Alston und Nick McMullen in den einstelligen Punktebereich auf (65:56, 33.). Anschließend ließen die Uni Baskets reihenweise Chancen nach guter Defensivarbeit liegen, um die Crunchtime noch einmal spannend zu machen. Dichter als auf 12 Zähler kamen die Gäste nach einem nächsten spektakulären Dunk von Alston und dem Grühn-Dreier nicht mehr heran.

 

17.01.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln 99:58

Das erste Spiel der Hinrunde startete für die HAKRO Merlins mit einem Heimauftakt. Mit der Chance auf Revanche standen die Zauberer am Samstagabend den RheinStars Köln gegenüber, die nur knapp einen Monat zuvor das Hinspiel für sich entscheiden konnten. Nach vier gespielten Vierteln war auf den Anzeigetafeln ein Heimsieg von 99:58 abzulesen. Somit revanchierten sich die Zauberer für die Hinspielniederlage in Köln 28 Tage zuvor und läuteten die Rückrunde erfolgreich ein.

Voller Tatendrang zur Revanche startete das Spiel sofort furios. Nach verlorenem Sprungball konnte sich Gaines nur Sekunden später den Ball von Miller klauen, Gardner eröffnete kurz darauf von Downtown. Gaines zwang die Gäste nach nur 90 gespielten Sekunden per Dunk zur ersten Auszeit (10:0). Den Merlins konnte die Spielunterbrechung nichts anhaben. Die ersten zehn Minuten brachten sie mit 25:10 sicher nachhause.

In den zweiten Spielabschnitt starteten die RheinStars mit einem erfolgreichen Angriff, den Otto von jenseits der Drei-Punkt-Linie jedoch sofort wieder egalisierte. Der Offensivmotor der Hausherren schien nun erst richtig warm zu laufen. Zwei Würfe Ottos fanden aus der Hälfte des Feldes die Reuse, auch Shahid und Ogunsipe trugen weiter zum Führungsausbau bei (38:14). Als Ogunsipe per Dunk die Mannschaften zum 58:31 in die Kabinen verabschiedete, saß schon längst keiner mehr.

Auch zum Beginn des dritten Viertels bot sich den Zuschauern ein Punktespektakel. Innerhalb 40 Sekunden netzte Blunt drei Mal in Folge von Downtown ein (67:31). Kurz darauf steuerte Johnson von der Freiwurflinie seine Punkte Neun und Zehn bei. Auch Ogunsipe traf Zweistellig, die Merlins nun mit 40 Punkten in Führung, ohne Anzeichen auf Vorsprungsverwaltung (73:33). Mit 84:46 verabschiedeten sich die Teams schließlich in die letzte Unterbrechung der Partie.

Die finalen zehn Minuten begannen die Zauberer recht verhalten. Mit weiterhin sehr komfortablem Vorsprung lagen die Crailsheimer vorne und gönnten sich eine kurze Verschnaufpause. Die Zauberer hatten nun ein klares Ziel vor Augen: die Dreistelligkeit. Fünf Punkte fehlten den Hausherren zur völligen Ekstase. Madlock stellte eine Minute vor Schluss auf 99:58 und besiegelte so den zwar knapp nicht dreistelligen, aber trotzdem verrückten Heimsieg.

 

18.01.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen 95:72

Die Niederlagenserie der BAYER GIANTS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 hält weiter an. Das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch unterlag am 18. Spieltag den Nürnberg Falcons mit 72:95 (37:52).

Die GIANTS zeigten zumindest in den ersten zehn Minuten Begegnung, dass man mit dem Gegner mithalten kann. Zwar startete Nürnberg gut in den Spieltag, doch Leverkusen rappelte sich mit zunehmender Dauer des Viertels wieder auf. Dies lag vor allem an Kobe Langley, welcher immer wieder punkten konnte. Zwar haperte es hier und da in der Verteidigung, mit dem Ergebnis von 25:23 aus Sicht der Hausherren konnten die Rheinländer gut leben.

Im zweiten Durchgang ging der 14-fache Deutsche Meister durch Luca Finn Kahl in Führung (25:26). Es sollte allerdings das erste und einzige Mal bleiben, dass die TSV-Basketballer vorne lagen. Denn Nürnberg konterte, spielte deutlich besser als noch in den Minuten zuvor und baute den eigenen Vorsprung sukzessive aus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Carter Whitt mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für 50:37-Pausenstand.

Nach der fünfzehnminütigen Ruhephase sorgten die Falcons für die vorzeitige Entscheidung. Aufgrund eines 9:2-„Runs“ lagen die Franken mit 20 Zählern in Front (59:39). Die GIANTS haderten mit ihrer hohen Anzahl an vergebenen Würfen. Dazu kamen Fehler, welche der Kategorie „Unnötig“ zugeordnet werden dürfen. Nach Abschnitt Nummer Drei lag Nürnberg mit 77:50 verdient vorne.

Die letzte Spielperiode plätscherte dann vor sich hin. Einer drohenden Demontage versuchte man, sich entgegenzustellen. Am Ende konnte man das Ergebnis allerdings nur unwesentlich nach oben korrigieren. Mit 95:72 gewannen die „Falken“ hochverdient gegen BAYER Leverkusen.

Vorberichte ProA 18. Spieltag

15.01.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Mit dem überzeugenden Heimsieg gegen Bochum im Rücken starten die Artland Dragons in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Donnerstag sind die Quakenbrücker bei den GIESSEN 46ers gefordert. Nach dem Erfolg im Hinspiel wollen die Dragons auch auswärts nachlegen und weiter Anschluss an die obere Tabellenregion halten. Das Hinspiel am 20. Dezember entschieden die Dragons mit 107:100 für sich.

Im Backcourt ist Kyle Castlin (17,5 Punkte) der zentrale Fixpunkt. Der Guard ist aktuell viertbester Scorer der Liga und trifft starke 46,3 Prozent von der Dreierlinie. Unterstützung erhält er von Abu Kigab, der sein Debüt im Hinspiel gegen Quakenbrück feierte. Erfahrung bringt weiterhin Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing ins Spiel der 46ers. Unter den Körben teilen sich Jonathan Maier und Till Gloger die Minuten und sorgen für Stabilität im Frontcourt.

Offensiv agieren die GIESSEN 46ers in dieser Saison zurückhaltend von außen. Gießen zählt mit einer Dreierquote von 31,1 Prozent zu den wurfschwächeren Mannschaften der Liga, nur die Aufsteiger aus Paderborn und Wolmirstedt treffen seltener von außen. Auf der anderen Seite überzeugen die Mittelhessen mit großer Disziplin im Spielaufbau: Kein anderes Team der ProA begeht weniger Ballverluste.

In der Tabelle rangiert Gießen aktuell auf Platz acht und belegt damit den letzten Playoff-Rang. Nach 17 Spielen stehen neun Siege zu Buche. Der Saisonverlauf der 46ers zeigt dabei mehrere Gesichter. Auf die Niederlage im Hinspiel gegen die Dragons (107:100) folgte zunächst ein deutlicher Dämpfer beim 61:83 zuhause gegen Göttingen. Bei der 92:91-Niederlage in Koblenz kassierte Gießen 54 Punkte in der ersten Halbzeit, kämpfte sich mit einem starken Schlussviertel (18:25) noch einmal heran.

Headcoach Hendrik Gruhn vor der Partie: „Da wir erst vor kurzem gegen die 46ers gespielt haben ist uns ihre Art und Weise zu spielen noch gut bekannt. Wir haben damals zuhause ein wahnsinnig gutes Spiel gemacht, gerade in der Offensive. In der Defensive hatten wir besonders in der eins gegen eine Verteidigung noch Luft nach oben. Abu Kigab und Kyle Castlin haben uns vor große Probleme gestellt. Unsere Vorbereitung wird sich deshalb primär auf die Verteidigung konzentrieren.“

 

16.01.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz

Am Freitag, den 16. Januar steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Das Team von Headcoach Stephan Dohrn gastiert in der Karlsruher Europahalle bei den PS Karlsruhe Lions. Nach dem emotionalen Heimsieg gegen die GIESSEN 46ers am vergangenen Sonntag wollen die Schängel ihren positiven Lauf fortsetzen und auch auswärts punkten.

Die tabellarische Ausgangslage verspricht ein spannendes Duell. Koblenz rangiert nach 17 Spielen mit neun Siegen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und hat sich damit fest im Tabellenmittelfeld etabliert. Die Löwen aus Karlsruhe stehen mit sieben Siegen auf Rang elf, befinden sich aber weiterhin in Schlagdistanz zu den Play-Off Plätzen. Besonders auffällig ist dabei die Heimstärke der Karlsruher, die sechs ihrer bisherigen acht Spiele in der Europahalle für sich entscheiden konnten.

Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass die Koblenzer in vielen Bereichen leichte Vorteile haben. Offensiv gehören sie weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel stellen sie eine der gefährlichsten Offensiven der ProA, während Karlsruhe lediglich auf 81,2 Punkte pro Partie kommt. In der Spielgestaltung agieren beide Mannschaften ähnlich. Koblenz verteilt im Schnitt 17,8 Assists pro Spiel, Karlsruhe 16,5.

Angeführt werden die EPG Baskets dabei von Calvin Wishart, der mit 5,7 Assists pro Partie das Spiel lenkt und mit durchschnittlich 15,9 Punkten zugleich bester Scorer seines Teams ist. Auf Seiten der Lions übernimmt Isaiah Rayshaud Hart mit 6,2 Assists pro Spiel viel Verantwortung im Spielaufbau und ist mit 14,6 Punkten pro Partie auch der gefährlichste Offensivakteur der Löwen. Center Maurice Pluskota ist mit 7,6 Rebounds pro Partie der stärkste Rebounder der Lions.

Die Formkurve spricht derzeit für die EPG Baskets. Sie gewannen sieben ihrer letzten zehn Spiele und reisen daher mit breiter Brust nach Karlsruhe. Bei den Lions wechselten sich zuletzt Siege und Niederlagen ab, das Team konnte aber gerade vor heimischem Publikum immer wieder überzeugen. In der stimmungsvollen Europahalle wartet ein unangenehmer Gegner, doch die Schängel wollen ihre Position im Tabellenmittelfeld festigen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven

Nach dem Arbeitssieg bei den SBB Baskets in Magdeburg wartet zum Rückrundenstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein starker Gegner auf die BG Göttingen. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 17. Januar, die Eisbären Bremerhaven. Der Tabellenvierte von der Nordsee ist den Göttingern (Zweiter) mit nur einem Sieg weniger auf den Fersen.

Auf das Hinspiel in Bremerhaven Anfang Dezember blicken die Göttinger mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Partie entschieden die Südniedersachsen deutlich 84:67 für sich, verloren allerdings zwei Spieler: Kevin Buckingham zog sich nach elf Sekunden Spielzeit eine Meniskus-Verletzung zu, Janis Jünemann brach sich das Handgelenk – beide haben seitdem kein Spiel mehr für die BG absolviert.

Auch Eisbären-Spieler Till Isemann verletzte sich und fällt mit einem Fingerbruch seitdem aus. Isemann war im Hinspiel mit 17 Punkten Bremerhavens Topscorer; bei den Veilchen kam Julius Böhmer auf 25 Zähler. „Im Hinspiel haben wir unseren Gameplan sehr gut umgesetzt, wussten welche Spielzüge wir wie verteidigen wollen, haben das Tempo kontrolliert und gegen ihre Pick-and-Roll-Verteidigung gute Lösungen gefunden“, sagt Carney.

Im Schnitt die meisten Eisbären-Punkte pro Spiel erzielt der kanadische Guard Elijah Miller (15,6). Ebenfalls zweistellig punkten US-Guard Jemarl Baker Jr. (13,6), der deutsche Forward Jannis von Seckendorff (11,1) sowie US-Forward Carlos Carter (10,4). Die meisten Rebounds holen im Schnitt Isemann (5,5), der deutsche Center Hendrik Warner (4,9) und von Seckendorff (4,6). Miller gibt die meisten Assists pro Partie (6,5).

Ein Ausrufezeichen setzte das Team von Eisbären Headcoach Steven Esterkamp vor zwei Wochen, als es Tabellenführer Phoenix Hagen in Hagen 80:79 besiegte. Vergangenes Wochenende folgte ein 89:80-Erfolg gegen die PS Karlsruhe Lions. „In den vergangenen Spielen haben wir den Fokus darauf verloren, was einzelne Spieler des Gegners können – das müssen wir in der Verteidigung wieder verbessern und physischer agieren“, sagt Carney.

 

17.01.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets

Ein Duell zweier punktgleicher Mannschaften auf den Tabellenplätzen 14 und 15 steht am Samstag, 17. Januar zum Rückrundenauftakt am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA beim Heimspiel des BBC Bayreuth gegen die Baskets Paderborn auf dem Programm.

Beide Teams erlebten am vergangenen Spieltag zum Abschluss der Hinrunde ein Ende von kleinen Erfolgsserien: Der BBC verlor nach zuvor zwei Siegen mit 82:90 bei Neuling RheinStars Köln, die Paderborner Serie von drei Siegen in Folge gegen Koblenz, Göttingen und in Leverkusen fand ein jähes Ende mit einer 67:95-Heimniederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Beide Teams haben nach der Hinrunde 12:22 Punkte auf dem Konto und kämpfen gegen den Abstieg aus der ProA.

Das vom serbischen Headcoach Milos Stankovic trainierte Paderborner Team lag gegen Kirchheim anfangs noch mit 11:8 in Führung, danach übernahmen die Gäste jedoch das Kommando, führten zur Halbzeit mit 48:37 und hatten das Spiel nach dem dritten Viertel beim Zwischenstand von 69:52 praktisch schon entschieden. Der Paderborner Headcoach Stankovic analysierte nach der Partie: „Kirchheim war viel besser als wir. Insgesamt fehlt es uns weiter an der Konstanz.“

Die Höhe des Sieges im September (94:73) in Paderborn darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass den Paderbornern beim Hinspiel noch einige erfolgreiche Akteure fehlten. So war der aktuelle Topscorer, der 23-jährige dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann, seinerzeit nicht dabei. Auch der erst nachverpflichtete 27-jährige kanadische Small Forward Efosa Osawe. Der US-amerikanische Center Jalen Johnson ist mit 12 Zählern im Schnitt drittbester Werfer des Teams.

Ein weiterer zentraler Spieler bei den Westfalen ist US-Point Guard Branden Maughmer. Der 20-jährige Shooting Guard Nicolas Marty Decker hat alle bisherigen Spiele bestritten, ebenso wie der ebenfalls 20-jährige, von RASTA Vechta II gekommene Power Forward Karl Bühner. Außerdem überzeugt der von den Dresden Titans nach Paderborn gewechselte Center Aaron Kayser. Den Paderborner Kader komplettieren Shooting Guard Grant Teichmann, Shooting Guard Matej Silic sowie der 18-jährige Nachwuchs-Point Guard Tom Brüggemann.

 

17.01.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen

Am Samstag, den 17. Januar 2026, treten die Tigers Tübingen bei den VfL Sparkassenstars Bochum an. Für beide Kontrahenten ist es die erste Partie in der Rückrunde der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei beiden Mannschaften läuft es derzeit nicht (richtig) rund. Die Schwaben sind seit vier Spielen sieglos, während die Bochumer Fans seit drei Partien auf einen Erfolg warten.

Insgesamt steht das Team aus dem Herzen des Ruhrpotts um Trainer Félix Bañobre mit einer Bilanz von acht Siegen und neun Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz. Die Tigers Tübingen liegen mit einem Sieg weniger und einer Niederlage mehr auf dem Konto aktuell auf dem zwölften Rang. Im Hinspiel am 22. November 2025 konnten sich die Bochumer Zweitliga-Basketballer dank einer gute Mannschaftsleistung mit 86:71 in Tübingen durchsetzen.

Auffällig beim Gegner der Schwaben ist die starke Heimbilanz: In eigener Halle gab es aus bislang acht Spielen nur zwei Niederlagen, auswärts dagegen sieben. Im Schnitt erzielen die Bochumer 86,5 Punkte und 32,5 Rebounds pro Spiel. Bei den Steals sind die Westdeutschen mit 8,4 geklauten Bällen das beste Team der Liga. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko liegt derzeit bei 81,6 erzielten Zählern und 35,2 Rebounds.

Mit dem international erfahrenen Point Guard Antonio Williams (16,1 Punkte ppg) und Myreon Jones Jr. (14,0 ppg) bewiesen das Bochumer Management ein gutes Händchen. Auch zwei weitere US-Amerikaner in Person von Malek Green (10,8 ppg) und Dravon Mangum (10,5 ppg) steuern wichtige Akzente bei. Schlüsselspieler ist jedoch Niklas Geske. Der 31-Jährige besticht durch seinen sicheren Ballvortrag und seine Spielintelligenz.

Die Tigers Tübingen können voraussichtlich auf den gleichen Kader wie zuletzt bei der Niederlage gegen Phoenix Hagen zurückgreifen. Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen, blickt wie folgt das Spiel in Bochum: „Sie haben im Hinspiel eindrucksvoll gezeigt, zu was sie in der Lage sind. Unser Fokus liegt in dieser Partie aber primär auf uns selbst. Wir müssen wieder bessere Akzente in der Defense setzen und gleichzeitig in der Offense effizient unsere Chancen nutzen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Liga-Neuling gegen Aufstiegsanwärter: Die SBB Baskets gastierten am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A bei Phoenix Hagen.

Hagen ist bislang auf dem besten Weg zurück in die Basketball-Bundesliga. Als Tabellenführer spielt der Traditions-Klub eine starke Saison, hat bislang 14 Siege und drei Niederlagen auf dem Konto. Bester Werfer der Mannschaft von Cheftrainer Chris Harris ist Marcus Graves mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Partie. Zu einem Wiedersehen kommt es mit dem ehemaligen SBB-Profi Dominick von Waaden.

Die SBB Baskets gehen mit Selbstbewusstsein in das Auswärtsspiel gegen Hagen. Schließlich musste sich der Liga-Neuling einem anderen Aufstiegsfavoriten, Göttingen, am vergangenen Spieltag daheim nur knapp mit 82:89 geschlagen geben. Das Hinspiel konnte Hagen in Magdeburg allerdings deutlich mit 111:79 für sich entscheiden.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Hagen ist das absolute Top-Team der Liga. Ihr Shooting ist herausragend. Da müssen wir defensiv gute Lösungen finden. Am offensiven Ende ist es wichtig, dass wir Schritt mit ihnen halten. Wir werden alles geben, wollen einige Dinge noch besser machen als gegen Göttingen und zeigen, dass wir gegen ein Spitzenteam nicht nur mitspielen, sondern auch gewinnen können.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster

Zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 empfangen die Bozic Knights mit den Baskets aus Münster den momentanen Tabellenletzten. Doch die Münsteraner konnten im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen und dürfen voraussichtlich zum ersten Mal auf einen Neuzugang zurückgreifen.

Das Hinspiel am 18.12.2025 konnten die Teckstädter nach solider Leistung mit 93:79 für sich entscheiden. Tylan Pope wurde mit 26 Punkten Topscorer der Partie. Und ebenjener Pope dürfte es am Samstag mit einem neuen direkten Gegenspieler zu tun bekommen. Die Baskets haben Philip Alston aus den USA verpflichtet. Der Neuzugang wird voraussichtlich im Schwabenland am Samstag seinen ersten Auftritt in Europa und im Trikot der Münsteraner feiern.

Alston hat mit 1,98m und 110kg nahezu die gleiche Statur und Spielweise wie Pope. Er spielte gemeinsam mit Ex-Ritter Braden Norris am College und fiel den Knights Verantwortlichen damals bereits ins Auge. „Beim Scouting von Braden haben wir auch bei Alston nachgefragt, aber da gab es keinerlei Chance. Er war der beste Spieler in Bradens Team und ist eigentlich kein Spieler für die ProA. Da hat Münster sehr gut gearbeitet,“ berichtet Knights Sportchef Chris Schmidt.

Über die NBA-Summer League und die G-League, führte der Weg nach Deutschland und dort soll Alston nicht weniger als den Abstieg für Münster verhindern. Nach der Verletzung von Center Adam Touray, krankt es bei den Baskets vor allem in der Offensive, die die momentan schwächste Angriffsreihe der Liga darstellt. In der Verteidigung arbeitet die junge Mannschaft von Head Coach Götz Rohdewald mit viel Einsatz und Herzblut.

Das sich die Münsteraner im Süden Deutschlands wohl fühlen und durchaus zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande sind, zeigte der Auswärtserfolg beim Kirchheimer Nachbarn in Tübingen. „Münster ist absolut nicht zu unterschätzen. Sie kämpfen um jeden Ball und haben viel Talent in ihrer Mannschaft. Wir müssen mit hoher Energie spielen und dürfen nicht den Fehler machen sie zu unterschätzen,“ erklärt Knights Head Coach Igor Perovic.

 

17.01.2026 20:00 Uhr HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln

Vor einer Herkulesaufgabe stehen die RheinStars zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Am Samstag müssen sich die Kölner bei den Drittplatzierten HAKRO Merlins in Crailsheim beweisen.

Im Hinspiel fügten die RheinStars dem Aufstiegsfavoriten am Vorabend des vierten Advents eine überraschende Niederlage zu. Beim 83:81retteten die Kölner dank einer starken Teamleistung einen schmelzenden Vorsprung über die Ziellinie gegen die zu spät aufwachenden und dann stark drängenden Merlins. Beste Werfer vor knapp dreieinhalb Wochen: Mike Miller (16 Punkte), Cedric Russell (14) und Justin Onyejiaka (12).

Im Anschluss entwickelten sich jedoch beide Teams positiv weiter, so dass am Samstag neben den Eisbären Bremerhaven die ProA-Mannschaften mit den aktuell längsten Siegesserien (3) aufeinandertreffen. Während sich die Merlins derweil mit Xavier Johnson aus Orleans verstärkten, der beim Debüt in Leverkusen (79:71) vor Wochenfrist 10 Punkte und vier Assists auflegte, steht bei den RheinStars Kenny Baptiste vor seiner Premiere.

„Beide Mannschaften haben sehr unterschiedliche Ziele in dieser Saison, entsprechend sind sicher nicht wir der Favorit“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Aber unsere Mannschaft hat gut trainiert und entsprechend werden wir uns zur Wehr setzen gegen einen sehr starken und aufgrund des Hinspiels bestimmt sehr motivierten Gegner.“

„Crailsheim möchte zurück in die Bundesliga und dementsprechend ist der Kader zusammengestellt“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Es wird sehr schwer werden für uns, sie noch einmal so zu überraschen wie in Düsseldorf.“

 

18.01.2026 15:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Der Rekordmeister aus der Farbenstadt möchte am 18. Spieltag (So., 18.01.2026, um 15:30 Uhr) in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 die Nürnberg Falcons bezwingen. Eine schwierige Aufgabe für das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch.

Denn mit der Begegnung bei den Nürnberg Falcons in der KIA Metropol ARENA bekommen es die Farbenstädter mit einem Playoff-Anwärter zu tun. Mit einer Bilanz von neun Erfolgen und acht Niederlagen stehen die „Falken“ auf dem neuen Tabellenplatz der ProA. Das Ziel ist also klar: Die Aufstiegsendrunde sollte erreicht werden, solange diese in unmittelbarer Nähe ist.

Dafür kann Coach Ralph Junge auf einen gut eingespielten Kader zurückgreifen. Diese Erfahrung mussten die GIANTS bereits im Hinspiel vor rund drei Wochen machen, als man den Franken knapp mit 76:82 unterlag. Kurz vor Weihnachten konnten die Falcons damit einen wichtigen Erfolg feiern, bei dem vor allem Vincent Friederici zu überzeugen wusste. Der Shooting Guard markierte 20 Zähler und war absoluter Aktivposten seiner Farben.

Überhaupt ist der gebürtige Berliner in 2025/26 gut aufgelegt und kommt im Durchschnitt auf 13,9 Punkte pro Partie. Bester Scorer der „Roten“ ist allerdings Brandton Chatfield. Der US-Amerikaner, welcher im Sommer 2025 an die Pegnitz wechselte, schenkte unter anderem den GIESSEN 46ers 25 bzw. den RheinStars Köln 21 Zähler ein. Anerkennung haben auch die bisherigen Saisonleistungen von Evan Taylor (13,4 PpS) und Trevor Baskin (12,4) verdient.

Trainer Mike Koch über den kommenden Gegner: „Dadurch, dass wir gegen Nürnberg im Dezember gespielt haben und diese Begegnung nicht allzu lang zurückliegt, ist die Vorbereitung ein wenig einfacher. Wir kennen den Spielstil der Falcons und es gab keine personellen Änderungen beim Gegner. Für uns gilt es, dass wir unsere eigenen Stärken auf dem Parkett ausspielen und das Team so endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern kann.“

 

Vorbericht ProB Süd // Nachholspiel

19.03.2025 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Am Mittwochabend um 19:30 Uhr empfängt die OrangeAcademy das TEAM EHINGEN URSPRING in der heimischen Halle. Während die Gastgeber um eine Platzierung in den Playoffs kämpfen, benötigt Ehingen dringend Punkte im Abstiegskampf.

Die OrangeAcademy befindet sich derzeit mit neun Siegen und zwölf Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Nach der jüngsten Niederlage gegen den Tabellenführer aus Leitershofen liegt der Fokus nun auf dem Nachholspiel gegen Ehingen. Besonders in der zweiten Halbzeit überzeugte das Team mit einer stabilen Defensive, die auch gegen Ehingen eine Schlüsselrolle spielen soll. Cheftrainer Florian Flabb betont die Wichtigkeit, schnell wieder den Fokus zu finden, um sich die Chance auf einen Playoff-Platz zu wahren. Im Hinspiel konnte sich die Mannschaft in einer anderen Konstellation deutlich gegen Ehingen durchsetzen.

Ehingen steht mit einer Bilanz von fünf Siegen und 16 Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz und benötigt dringend Erfolge im Kampf um den Klassenerhalt. Zuletzt gelang ein wichtiger 90:80-Sieg gegen Ludwigsburg. Das Team setzt stark auf die Entwicklung junger Talente, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit der Urspringschule. In der laufenden Saison gab es personelle Veränderungen: Der spanische Forward Albert Prior verließ die Mannschaft nach zwölf Spielen, während der schwedische Forward Simon Fransis neu ins Team kam, um mit seiner Erfahrung zu unterstützen. Leistungsträger wie Jaylen Alston (26,2 Punkte, 10,3 Rebounds) und Jorke Aav (13,6 Punkte, 3,1 Rebounds) spielen entscheidende Rollen. Besonders Alston bewies seine Scorer-Qualitäten mit 47 Punkten in einem Spiel gegen Köln.

 

Foto: Julian Eibauer

Nachbericht ProB Süd // 18. Spieltag (Nachholspiel)

23.02.2025 20:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 81:67

In einem intensiven und temporeichen Spiel setzten sich die Fellbach Flashers mit 81:67 gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie durch und festigten ihre Position in der oberen Tabellenhälfte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams mit hohem Tempo und starkem Einsatz spielten. Während die Flashers ihre körperliche Überlegenheit ausspielten, hielten die Würzburger mit guter Verteidigung dagegen. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber knapp mit 16:14. Im zweiten Viertel erhöhten die Fellbacher den Druck und nutzten ihre Chancen besser. Besonders ihre Würfe fielen diesmal zuverlässiger, was ihnen zur Halbzeit einen Vorsprung von 41:30 bescherte. Die Würzburger, die ihren Topscorer Hannes Steinbach unter Kontrolle gehalten sahen, suchten nach Lösungen, um wieder ins Spiel zu kommen.

Nach der Pause bewiesen die Gäste Moral und kämpften sich mit starkem Teamspiel zurück. Innerhalb weniger Minuten drehten sie das Spiel und lagen zwischenzeitlich sogar knapp vorne. Doch Fellbach behielt die Nerven und ging mit einer 59:55-Führung ins Schlussviertel. Bis zur 35. Minute blieb die Partie spannend (68:64), doch in der Schlussphase fehlte den Würzburgern die Kraft und ihre Würfe fanden nicht mehr das Ziel. Die Flashers nutzten dies aus, setzten sich mit starker Defensive und konzentrierten Abschlüssen endgültig ab und feierten einen 81:67-Erfolg.

Foto: SV Fellbach Flashers

Vorbericht ProB Süd // 18. Spieltag (Nachholspiel)

23.02.2025 20:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Sonntag, den 23. Februar 2025, kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zum Nachholspiel des 18. Spieltags zwischen dem SV Fellbach Flashers und der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie.

Die Gastgeber aus Fellbach haben in den vergangenen Wochen ihre starke Form unter Beweis gestellt und zuletzt drei Siege in Folge eingefahren. Trotz verletzungsbedingter Ausfälle von Kapitän Zaire Thompson und Mikey De Sousa zeigt die Mannschaft von Head Coach Kris Borisov konstanten Kampfgeist und Siegeswillen. Besonders unter den Körben verfügt Fellbach mit Brian Butler und Daniel Mayr über erfahrene Akteure, die bereits in höheren Ligen aktiv waren. Auch die Heimstärke der Flashers ist nicht zu unterschätzen – fünf der bisherigen acht Heimspiele konnten sie für sich entscheiden.

Die Würzburg Baskets Akademie reist mit einer soliden Bilanz an und konnte sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisieren. Die Mannschaft von Head Coach Alex King hat sich insbesondere in der eigenen Halle als schwer zu bezwingen erwiesen und konnte auch auswärts zuletzt zwei Erfolge verbuchen. Eine Schlüsselfigur im Team ist Center Hannes Steinbach, der mit durchschnittlich 25,6 Punkten und 13 Rebounds pro Spiel zu den dominierenden Spielern der Liga zählt. Unterstützung erhält er von talentierten Mitspielern wie Christian Skladanowski und Clemens Sokolov sowie dem amerikanischen Guard Calvin Wishart.

Mit Blick auf die Ausgangslage wird eine physisch intensive Partie erwartet. Beide Teams werden alles daransetzen, sich in der Spitzengruppe der Liga zu behaupten. Da keine Spiele in der Bundesliga anstehen, könnte Würzburg in Bestbesetzung antreten, was dem Spiel zusätzliche Brisanz verleiht. Die Zuschauer in Fellbach dürfen sich auf eine packende Begegnung freuen, die für beide Mannschaften richtungsweisend sein könnte.

 

Foto: VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Nachberichte ProB Süd // 18. Spieltag

08.02.2025 17:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. FC Bayern Basketball II 98:77

Die Dragons dominieren München und siegen deutlich mit 98:77 (44:37).

München startete München ordentlich in die Partie. Allerdings war die Defensive der Dragons zu Beginn auch noch ein wenig löchrig und gestattete den Gästen ein ums andere Mal leichte Korbleger. Daher konnten die Gäste das erste Viertel auf Augenhöhe (25:23) gestalten. Auch dank der gut aufgelegten Marco Frank (11Pkt.) und Dominik Dolic (18 Pkt.). Mit dem Start der zweiten zehn Minuten sortierte sich die Verteidigung der Hausherren. Rhöndorf machte die eigene Zone zunehmend dicht und zwang München vermehrt zu Abschlüssen aus der Distanz, die zu selten ihr Ziel fanden. Auf der Gegenseite wurde der Angriff der Dragons immer selbstbewusster und punkteten. Vor allem Danas Kazakevicius übernahm die Kontrolle unter den Brettern, sammelte einen Offensiv-Rebound nach dem anderen ein und verwertete die zweiten Chancen konsequent. Am Ende avancierte der 19-Jährige zum Topscorer der Begegnung (25 Pkt.) und brachte es auch noch auf elf Rebounds. In der 16. Minute war der Vorsprung für Rhöndorf erstmals zweistellig (38:27), der bis zur Halbzeit noch einmal auf sieben Punkte schmolz (44:37).

Zarko Zarkovic fand in der Kabine scheinbar die richtigen Worte, jedenfalls machte Rhöndorf den Laden hinten nun richtig dicht und spielte München vorne phasenweise mit wunderbaren Kombinationen schwindelig. Ausgangspunkt war oft Antonio Pilipovic (6 Ass.), der mit Ruhe und Übersicht seine Nebenleute in Szene setzte. Dankbarer Abnehmer war u. a. Janne Müller, der mit 19 Punkten an Glanzleistungen vergangener Tage anknüpfte. Binnen sieben Minuten setzten sich die Dragons mit 20 Punkten ab (66:46). Damit war die Begegnung bereits zu Beginn des Schlussabschnitts entschieden. Marko Zarkovic gab im letzten Viertel jedem im Team die Chance sich zu zeigen. Sicherlich auch ein Grund dafür, dass die Ordnung im Spiel ein wenig verloren ging. Teilweise ging es nun ziemlich wild zur Sache, was den Gesamteindruck aber nur unwesentlich trüben konnte. Die Dragons haben das erhoffte Statement im Kampf um die Playoffs abgegeben.

08.02.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Ahorn Camp Baskets 92:94

In einem packenden Spitzenspiel können die RheinStars Köln den Sieg nicht über die normale Spielzeit retten und verlieren in der Verlängerung mit 92:94.

Die Partie war mitunter etwas hektisch, stets aber kampfbetont und ausgeglichen. Die Führung wechselte wiederholt; der deutlichste Vorsprung der Gäste betrug sechs Punkte, der der Einheimischen vier. Die Spannung erreichte ihren Höhepunkt, als Speyers Marko Dordevic nach Zuspiel von DJ Woodmore in der Schlusssekunde des vierten Viertels mit einem Korbleger die Verlängerung erzwang. In der Overtime gehören die ersten Sequenzen Speyer, doch Köln kommt zurück. Der energische Luca Michels trifft per Dreier zum 92:93, dann ist Hennen durch, doch es wird überraschend Schrittfehler gegen ihn gepfiffen. Der geplante Durchstecker von der Grundlinie „fällt aus“. Zweimal noch schießt Michels aus der Ecke zur möglichen Führung, verfehlt knapp. Darryl Woodmore – Speyers Spielmotor, Topscorer (19 Punkte) und effektivster Spieler – sichert dann den Auswärtssieg 0,9 Sekunden vor dem Ende mit einem Freiwurf.

08.02.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 85:91

Nach einer packenden Partie feierten die CATL Basketball Löwen einen 91:85-Auswärtssieg bei den Kangaroos der BG Hessing Leitershofen.

Löwen-Center Noah Kamdem brachte sein Team direkt in der Anfangsphase gegen den Tabellenzweiten in Führung und steuerte elf Zähler zum 27:25 Viertel-Ergebnis bei. Das zweite Viertel konnten die schwäbischen Hausherren, angeführt vom rumänischen Nationalspieler Dragos-Andrej Diculescu (10 Punkte in der ersten Halbzeit), mit 22:17 für sich entscheiden. Dementsprechend ging das Team von Löwen-Trainer Florian Gut mit einem kleinen Rückstand in die Pause (47:44).

Der dritte Spielabschnitt verlief mit 18:18 ausgeglichen und die Thüringer gingen mit drei Punkten Rückstand (65:62) in das letzte Viertel. Mit 14 Punkten in den letzten zehn Spielminuten übernahm Paul Albrecht immer mehr Verantwortung, der ebenso wie sein Mitspieler Noah Kamdem (26 Punkte und 10 Rebounds) ein Double-Double hinlegte (25 Punkte und 11 Rebounds). In der entscheidenden Schlussphase gelangen den Löwen wiederum sehr wichtige Ballgewinne, wobei besonders das Gothaer Eigengewächs Lenni Kunzewitsch mit insgesamt vier Steals glänzte. Zudem trafen die Erfurter Paul Albrecht, Alieu Ceesay und Noah Kamdem nervenstark sechs von sechs Würfen von der Freiwurflinie. Mit einem 10:0-Lauf in den letzten 80 Sekunden sicherten sich die Löwen ein wertvolles Erfolgserlebnis.

09.02.2025 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 69:65

Mit 69:65 rang der BBC Coburg am 18. Spieltag der ProB Süd die Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg nieder.

In einem Duell der verkürzten Rotationen, bei dem die Coburger mit neun Spielern und die Ludwigsburger sogar nur mit acht Akteuren antreten konnten, waren es im ersten Viertel die Hausherren, die der Partie ihren Stempel aufdrückten. Ohne etatmäßigen Aufbauspieler begannen die Vestestädter mit Marlon Stephan und dem erst 16-jährigen Youngster Julian Günther auf den kleinen Positionen. Der gebürtige Coburger dankte seinem Coach für die Starting-Five-Nominierung mit sage und schreibe fünf Steals in den ersten zehn Minuten. Die daraus resultierenden Fastbreaks führten immer wieder zu einfachen BBC-Punkten. Mit 21:6 entschieden die Coburger den ersten Spielabschnitt für sich. Auch im zweiten Viertel behielt die Mannschaft von Patrick Seidel weiter die Oberhand. In einer von offensiven Highlights eher armen Begegnung setzten die Coburger immer wieder wichtige Nadelstiche, um die Gäste aus der Barockstadt auf Distanz zu halten. Nach einem Steal und dem anschließenden Korbleger von BBC-Topscorer Tobias Rotegaard ging es mit 35:20 in die Pause.

Auch der Seitenwechsel änderte zunächst nichts an den vorherrschenden Gegebenheiten. Ludwigsburg probierte offensiv viel, aber wenig bis gar nichts wollte gelingen. Mitte des dritten Viertels stellte Coburgs Scharfschütze Rotegaard, der an diesem Abend vier Dreier einnetzte, auf 19-Punkte-vor (45:26). Trotz der Bemühungen von Lubus Topscorer Dominykas Pleta, der am Ende auf starke 28 Zähler kam, blieb der Coburger Vorsprung bis zum Start ins Schlussviertel weiter stabil. Doch wie aus dem Nichts fingen die Ludwigsburger, die zuvor in keinem Viertel mehr als 14 Punkte erzielen konnten, auf einmal Feuer. Mit einem 11:0-Lauf kamen die Gäste in den Schlussabschnitt hinein und verkürzten auf 50:45. Trotz des Ludwigsburger Runs schien es so, als ob die Coburger sich dennoch nicht aus der Ruhe bringen ließen. Denn der BBC antwortete kurze Zeit später mit einem eigenen 8:0-Lauf. Gute zwei Minuten vor Schluss lagen die Coburger mit 66:54 in Front. Aber die Basketball-Akademie gab sich noch nicht geschlagen und stellte 60 Sekunden vor Ende tatsächlich noch einmal auf 66:63. Doch näher kam Ludwigsburg nicht mehr heran und der BBC schaukelte die Partie von der Freiwurflinie nach Hause.

09.02.2025 18:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics 75:63

Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd holten die SKYLINERS Juniors vor heimischer Kulisse den nächsten Heimsieg. Mit 75:63 setzte sich das Team von Sepehr Tarrah und Sean Molvig gegen die TSV Oberhaching Tropics durch.

Das Spiel begann ausgeglichen. Kein Team konnte sich in den ersten zehn Minuten absetzen. Die Frankfurter machten ihre Punkte größtenteils an der Freiwurflinie, die Oberhachinger wurden im ersten Spielabschnitt vor allem von ihrem Big Fynn Fischer getragen, der im ersten Viertel zehn Punkte auflegte. Mit einem knappen Rückstand aus Juniors Sicht (17:19) ging es in die erste Viertelpause. Das zweite Viertel war geprägt von einer starken Defensivleistung und vielen daraus resultierenden Fehlwürfen auf beiden Seiten. Zu Beginn des Viertels starteten die Bayern einen 7:0 Run und konnten sich zwischenzeitlich mit 26:17 absetzen. Die Frankfurter konnten kontern und gingen nach einem 10:0 Run ihrerseits erstmals mit drei Punkten in Führung (32:29). In einem wie zu erwarten engen Spiel, zeigte das Scoreboard zur Halbzeit eine knappe Führung für die Hessen. Beim Stand von 32:31 ging es für die Mannschaften in die Kabine.

Das dritte Viertel brachte allerdings die Vorentscheidung. Die Juniors zeigten wie schon im Spiel in Ehingen am vergangenen Wochenende eine starke defensive Leistung und zwangen die Oberhachinger zu schwierigen Würfen. Lediglich sechs Punkte gelangen den Gästen in diesem Abschnitt, während die Gastgeber 17 erzielten. So ging es für die Frankfurter mit einer 49:37 Führung in den letzten Spielabschnitt. Das letzte Viertel war in einem sehr punktarmen Spiel die Ausnahme. Beide Teams machten am defensiven Ende Fehler und so gab es einfache Punkte auf beiden Seiten. Die SKYLINERS Juniors schafften es aber, getragen von ihrem jungen Point Guard Jamie Edoka, den Vorsprung zu wahren und das Spiel souverän über die Ziellinie zu bringen. Am Ende gab es einen 75:63 Heimsieg für die SKYLINERS Juniors.

 

Foto: Dragons Rhöndorf