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Schlagwortarchiv für: 2. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 2. Spieltag

5. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

03.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. SG Braunschweig 72:74

Nachbericht folgt in Kürze.

 

03.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. TSV Neustadt temps Shooters 95:93

Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 2. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ihre erste Saisonniederlage kassiert. In der Arena Rostock unterlagen die Neustädter der Seawolves Academy denkbar knapp mit 93:95. Damit bleibt Rostock für die Shooters ein schwieriges Pflaster: Auch die beiden vorherigen ProB-Gastspiele an der Ostsee (80:87 und 85:100) gingen verloren. Den Unterschied machte die Wurfquote. Die jungen Rostocker trafen starke 58 Prozent aus dem Feld (38/66) und 38 Prozent ihrer Dreier (9/24). Neustadt kam auf 44 Prozent (35/80) und fand von außen nie seinen Rhythmus: Nur 5 von 27 Dreiern fielen (19 Prozent). Auch das Reboundduell ging mit 40:34 an die Gastgeber.

Dass die Partie trotzdem bis zum Schluss offen blieb, lag an der aggressiven Verteidigung der Gäste. Die Shooters erzwangen 21 Rostocker Ballverluste, leisteten sich selbst nur 11 und verbuchten 16 Steals. So kamen sie zu 14 Würfen mehr aus dem Feld und zu deutlich mehr Freiwürfen (18/25 gegenüber 10/14). Am Ende reichte es um einen Korb nicht. Überragender Mann auf dem Feld war Matej Jelovcic. Der Neustädter Aufbauspieler stand über 39 Minuten auf dem Parkett und legte ein Triple-Double auf: 28 Punkte, 12 Rebounds und 10 Assists, dazu 3 Steals. Zweistellig punkteten außerdem Beasley III (15), Kwilu (14), Paukste (11) und Haarmann, der in nur zwölf Minuten 10 Punkte und 4 Offensivrebounds beisteuerte. Bei den Gastgebern verteilte sich die Last auf viele Schultern. Mika Freitag führte sein Team mit 22 Punkten und 8 Assists an, Bruno Loll gelang mit 19 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double bei 9 Treffern aus 13 Versuchen. Baumgarth (17), Tilsen (14 Punkte, 9 Rebounds) und Murray (11) punkteten ebenfalls zweistellig, Knorr verteilte 7 Assists.

 

03.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 91:72

Gelungener Heimauftakt für die Iserlohn Kangaroos: Vor einer stimmungsvollen Kulisse in der Matthias-Grothe-Halle setzte sich das Team von Headcoach Gary Johnson am Samstagabend mit 91:72 gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede durch. Nach dem 89:72-Auswärtserfolg zum Saisonstart in Braunschweig stehen die Kangaroos damit nach zwei Spieltagen bei zwei Siegen. Anders als noch eine Woche zuvor fanden die Iserlohner dieses Mal von Beginn an gut in die Partie. Zwar gingen die Gäste aus Westerstede zunächst mit 3:0 in Führung, die Kangaroos antworteten jedoch umgehend – und übernahmen anschließend die Kontrolle über das Spiel. Offensiv präsentierte sich das Team von Gary Johnson von Beginn an konzentriert und bewegte den Ball gut durch die eigenen Reihen. Bereits das erste Viertel entschieden die Kangaroos mit 25:24 knapp für sich. Im zweiten Abschnitt gelang es den Gastgebern, sich erstmals etwas deutlicher
abzusetzen. Mit einem 21:16 im zweiten Viertel ging Iserlohn mit einer 46:40-Führung in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Kangaroos tonangebend. Westerstede hielt zunächst weiter dagegen, konnte den Rückstand im dritten Viertel aber nicht entscheidend verkürzen. Mit einer 65:57-Führung ging es in den Schlussabschnitt. Dort machten die Kangaroos schließlich alles klar. Angetrieben von der guten Atmosphäre in der Matthias-Grothe-Halle legte Iserlohn noch einmal einen Gang zu und entschied das letzte Viertel deutlich mit 26:15 für sich. Am Ende stand ein verdienter 91:72-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

03.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. ART Giants Düsseldorf 96:80

Zweites Spiel, zweiter Sieg: LOK BERNAU hat die ART Giants Düsseldorf in der Sparkassen-Arena mit 96:80 bezwungen. Nach dem Auswärtserfolg in Westerstede legte die Mannschaft von Headcoach Dan Oppland am zweiten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach. Den Unterschied machten ein starkes zweites Viertel, die Kontrolle unter den Körben und eine Offensive, in der gleich sieben Bernauer zweistellig punkteten. Dabei mussten sich die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst erarbeiten. Düsseldorf erwischte den besseren Start, doch die LOK fand schnell Anschluss. Im ersten Viertel blieb die Partie offen: Bernau übernahm die Führung, die Gäste hielten dagegen. Nach zehn Minuten stand ein knappes 28:26 – offensiv war auf beiden Seiten bereits einiges los. Im zweiten Abschnitt bekam Bernau das Spiel dann deutlich besser in den Griff. Während Düsseldorf nur noch elf Punkte gelangen, legte die LOK 21 nach.

Aus dem engen Schlagabtausch wurde eine zweistellige Führung. Mit 49:37 ging es in die Kabine – das erste klare Ausrufezeichen des Abends. Düsseldorf ließ sich allerdings nicht abschütteln. Angeführt von Ron Mvouika, der mit 20 Punkten bester Werfer der Gäste wurde und vier seiner sieben Dreier traf, hielten die Giants nach der Pause dagegen. Das dritte Viertel ging mit 23:22 knapp an die Gäste. Bernau hielt den Abstand dennoch weitgehend stabil und nahm eine 71:60-Führung mit in den Schlussabschnitt. Dort ließ die LOK die Partie nicht mehr kippen. Düsseldorf blieb auf Distanz, Bernau baute den Vorsprung wieder aus und entschied auch das letzte Viertel mit 25:20 für sich. Am Ende stand ein verdienter 96:80-Heimsieg.

 

03.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Uni Baskets Münster 75:80

Die EN Baskets Schwelm haben bei ihrem ersten Heimspiel der neuen ProB-Saison eine starke Reaktion auf die Auftaktniederlage gezeigt. Vor 980 Zuschauern in der Schwelm ArENa lieferte sich das Team von Headcoach Falk Möller mit den favorisierten Uni Baskets Münster über 40 Minuten eine intensive und umkämpfte Partie. Am Ende mussten sich die Schwelmer knapp mit 75:80 (15:14, 35:41, 56:59) geschlagen geben. Möller startete mit Pablo Estelle, Juhwan Harris-Dyson, Marius Stoll, Erik Nyberg und Jascal Knörig. Die EN Baskets waren von Beginn an hellwach. Defensiv agierten die Schwelmer physisch, machten Münster die Wege zum Korb schwer und starteten mit einer 4:0-Führung. Vor allem Harris-Dyson setzte mit viel Energie und mehreren Hustle-Plays früh Akzente. Nach einem 9:2-Start fanden die Gäste zunehmend besser in die Partie und glichen zum 9:9 aus. Schwelm blieb geduldig und entschied das erste Viertel mit 15:14 für sich. Im zweiten Abschnitt nahm die Partie weiter an Intensität zu. Luka Zajic antwortete auf ein frühes And-one der Gäste direkt von außen, auch Dyami Janeck setzte mit zwei Dreiern wichtige Akzente. Die EN Baskets hielten defensiv weiter körperlich dagegen und erspielten sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von sechs Punkten. Gegen Ende des Viertels übernahm Münster jedoch zunehmend die Kontrolle. Ein 11:0-Lauf der Gäste drehte die Partie und sorgte für die 35:41-Halbzeitführung. Kurz vor der Pause wurde es auf dem Parkett noch einmal hitzig – passend zu einer bis dahin äußerst physischen Begegnung.

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die EN Baskets nicht abschütteln. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, bei dem Schwelm immer wieder den Weg zum Korb suchte. Stoll sorgte früh mit einem Steal und anschließendem Korberfolg für Energie, während Harris-Dyson offensiv wie defensiv weiter voranging. Auch Mathias Groh setzte in der Schlussphase des Viertels wichtige Akzente. Mit einem 5:0-Lauf verkürzten die Schwelmer noch einmal, sodass beim Stand von 56:59 vor dem Schlussviertel weiterhin alles offen war. Im letzten Abschnitt wurde jeder Ballbesitz hart umkämpft. Münster konnte sich durch zwei wichtige Dreier und einen 8:0-Lauf erstmals deutlicher absetzen. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Gäste mit 72:63 vorne. Die EN Baskets gaben sich jedoch nicht geschlagen. Harris-Dyson und Stoll erzwangen wichtige Ballgewinne, Nyberg traf von der Freiwurflinie und Schwelm kämpfte sich mit einem 6:0-Lauf noch einmal heran. Münster fand allerdings die passende Antwort und verschaffte sich erneut etwas Luft. Selbst danach kämpften die Gastgeber weiter: Nyberg verkürzte zehn Sekunden vor Schluss noch einmal auf 75:79, ehe ein letzter Münsteraner Freiwurf den 75:80-Endstand besiegelte.

 

03.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen 72:81

Die Eagles starteten gut mit Dreiern von Leon Kalinic und Sven Cikara, der mit einem Triple Double – zweistelligen Werten in drei Kategorien – eine Glanzleistung bot. Doch Herten startete noch besser und führte knapp. Dann ein Schreck für die Eagles und ihre Fans
in der vollen Halle: Kalinic blockte einen Wurf, stürzte aber unglücklich auf den Rücken, blieb erst liegen und verließ dann mit schmerzverzerrtem Gesicht an der Seite von Physiotherapeut Tule Becker die Halle. Später kehrte der Kroate auf das Feld zurück, doch diese Aktion habe ihn etwas aus dem Rhythmus gebracht, so Rockmann. Die Löwen führten fast durchgehend, die Eagles kämpften sich heran. Kapitän Lucien Schmikale sorgte mit viel Willen und einem Treffer trotz Fouls für die 32:31-Führung, aber Herten konterte.
„Sie hatten immer wieder die richtigen Antworten“, sagte Rockmann. Als Tobias Möller einen schönen Spielzug mit einem Dunk vollendete, ging es mit 38:41 in die Pause. Das Bild änderte sich nicht. Die Gastgeber spielten ordentlich, die Löwen taten ihnen mit zwei Dreiern weh. 37 Prozent aus der Distanz waren keine überragende Quote, aber das Timing für die Treffer passte immer wieder sehr gut. Als die Eagles doch einmal schnell spielen konnten und Jamahri Harvey mit Dreier zum 49:50 verkürzte, brauchten die Gäste eine Auszeit. Erneut fanden
sie den richtigen Weg und erzielten die nächsten fünf Punkte. Zu Beginn des letzten Abschnitts wuchs der Rückstand schnell auf mehr als zehn Punkte, Herten traf, Itzehoe nicht. Doch Rockmann war stolz auf sein Team, das bis zum Ende gekämpft habe.

In der Tat: Schmikale und Cikara mit Dreiern brachten die Eagles drei Minuten vor Schluss auf 64:74 heran, eine Minute später traf Harvey zum 66:74. Mehr gelang nicht, denn fast schon gewonnene Bälle landeten beim Gegner und eigene Fehler bremsten den Schwung zusätzlich. „Mit ein bisschen Glück dreht man so ein Spiel vielleicht noch“, sagte Rockmann. Doch dafür waren die Gäste an diesem Abend zu abgeklärt. Weiter geht es für die Eagles bereits am kommenden Freitag um 20 Uhr bei den Baskets Juniors/TSG Westerstede.

 

03.10.2026 19:30 Uhr // BBA Hagen vs. SC Rist Wedel 97:101

Der SC Rist Wedel hat am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga ProB seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Nach klaren Führungen, knappen Rückständen und einem 86:86 (51:52)-Gleichstand nach 40 Minuten triumphierten die Wedeler am Sonnabend mit 101:97 nach Verlängerung beim Aufsteiger BBA Hagen. Damit gewann Stanley Witt ausgerechnet in seiner Heimatstadt erstmals ein Pflichtspiel als Rist-Trainer. „Das fühlt sich gut an“, sagte der 31-Jährige, der sich nach der Partie noch mit Verwandten und Freunden austauschte, die in die Otto-Densch-Halle gekommen waren. Eine Woche, nachdem die Wedeler ihr erstes Saisonspiel gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 mit mit 70:75 (43:33) verloren hatte, legten sie in der kreisfreien Großstadt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets einen Traumstart hin. Nach drei Minuten führten sie mit 10:2, beim 22:11 war ihr Vorsprung erstmals zweistellig (6. Minute) – und in der Spitze betrug er zweimal 14 Punkte, nämlich beim 25:11 (7.) und beim 27:13 (8.). „Wir waren gleich da, waren wach und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, lobte Witt seine Schützlinge. Allerdings schlichen sich im zweiten Viertel auch reichlich Fehler in das Spiel der jungen Rister Mannschaft ein. Die Hagener bliesen im ersten ProB-Heimspiel ihrer Geschichte zur Aufholjagd: Beim 39:39 egalisierten sie erstmals (14.), um kurz darauf beim 43:42 ihre erste Führung zu feiern (17.). „Es hat sich ein Spiel entwickelt, in dem es hin und her ging“, analysierte Witt, der von seinem Team „viele gute Sachen, aber auch zahlreiche Fehler“ sah.

Und die Partie blieb eng: Zur Halbzeitpause lagen die Wedeler knapp mit 51:52 zurück und im dritten Abschnitt erzielten die Hausherren abermals einen Punkt mehr. So war das letzte Viertel erneut von höchster Wichtigkeit. Und anders, als eine Woche zuvor, als die BSW Sixers die Begegnung in den letzten Minuten auf ihre Seite hatten ziehen können, „haben unsere Jungs dieses Mal die Nerven behalten“, stellte Witt zufrieden fest. Drei Sekunden vor dem Ablauf der regulären Spielzeit verpasste Niklas Krause die Gelegenheit, den berühmten Sack zuzumachen: Von zwei Freiwürfen, die ihm zugesprochen worden waren, verwandelte er „nur“ den zweiten. Dadurch lagen die Wedeler mit 86:83 in Front, aber die Hagener bekamen noch einen Angriff – und Juri Glavovic egalisierte exakt mit der Schlusssirene zum 86:86. So ging es in die Verlängerung, die mit wechselnden, knappen Führungen für alle Beteiligten erneut einem Wechselbad der Gefühle glich Als noch eine Minute und sieben Sekunden zu spielen waren, erhöhte Gregory Mckay per Korbleger für das Heim-Team auf 97:94. In der Folge ließen die Gäste aber keinen gegnerischen Punkt mehr zu; auf der Gegenseite egalisierten Jamal Martin per Freiwurf und Jamil Muttilib per Korbleger zum 97:97. Nachdem Niklas Krause einen Wurf des besten Hagener Punktesammlers Jeremiah Sparks (22 Zähler) geblockt hatte, eroberte Muttilib den Ball und sorgte 14 Sekunden vor Ablauf der Zeit mit einem weiteren Korbleger für eine 99:97-Führung. Als noch eine Sekunde auf der Uhr war, räumte abermals Muttilib mit zwei verwandelten Freiwürfen letzte Zweifel am Sieg aus – und knackte die magische 100-Punkte-Marke

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_2_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-05 16:59:302026-10-05 17:15:23Nachberichte ProB Nord 2. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 2. Spieltag

5. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

03.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dragons Rhöndorf 83:99

 Rhöndorf liefert in München über weite Strecken der Begegnung eine überzeugende Vorstellung ab. Am Ende verbuchen die Dragons einen deutlichen 83:99-Sieg (40:53) über Bayern Basketball II. Unterm Strich ist der Gameplan der Rheinländer aufgegangen. Auch wenn Coach Max Becker in verschiedener Hinsicht Luft nach oben sieht, muss man seiner Truppe eine erstaunlich gute Frühform bescheinigen. Die Bayern legten den etwas besseren Start in der Begegnung hin und führten nach vier Minuten mit 10:5. Rhöndorf wirkte aber keinesfalls beeindruckt. Power Forward Sahmi Willoughby stellte seine Vielseitigkeit unter Beweis, netzte zwei Dreier ein und Dušan Ilic (12 Pkt.) ließ einen weiteren zum 12:10 (5“) folgen. In der Phase machte sich die Länge der Hausherren noch beim Rebounding bemerkbar. München wirkte im Spielaufbau allerdings zunehmend wackelig, was vermehrte Ballverluste zur Folge hatte. So konnten die Dragons in der neunten Minute die Führung übernehmen (18:19), die sie im Übrigen bis zum Ende der Partie nicht mehr abgaben. Im zweiten Spielabschnitt kam das Team von Headcoach Max Becker immer besser in Tritt. In der Defensive zog man die Zügel deutlich an, landete einige Ballgewinne und schaltete schnell um. Nach einem Doppelschlag von Kenan Reinhart (11 Pkt.) zog man in der 12. Minute erstmals zweistellig davon (20:30). Zwar hielten die Gastgeber vor allem durch Niko Jerkic (15 Pkt.), Nick Cevizovic (15 Pkt.) sowie Kilian Fischer (11 Pkt.) dagegen, doch die Rhöndorfer Dominanz nahm stetig zu. Auch weil Justin Onyejiaka von München nicht in den Griff zu bekommen war. So konnten sich die Dragons zur Halbzeit mit 13 Punkten (40:53) absetzen.

Die Gastgeber gingen den dritten Spielabschnitt noch einmal mit Dampf an, konnten aber am Rückstand nicht entscheidend knabbern. Und wenn sie im Begriff waren das Momentum auf ihre Seite zu ziehen, konterte Rhöndorf eiskalt. Ab der 26. Minute setzten die Badestädter den finalen Punch: Für den Start der 10:2-Serie sorgte Malik Idbihi (10 Pkt.) mit zwei artistischen Layern, Sahmi Willoughby (17 Pkt.), Justin Onyejiaka (20 Pkt.) und Mychael Paulo (14 Pkt.) legten zur vorentscheidenden 78:52-Führung nach. Der Schlussabschnitt hatte dann den Charakter eines Showlaufen. Das letzte Aufbäumen von München blieb aus und Rhöndorf ließ die Zügel lockerer. So erlebten die Zuschauer noch das ein oder andere spielerische Glanzstück. Bei den Bayern waren es beispielsweise die ersten Punkte im Profi-Basketball des erst 15-jährigen Berin Nurkic sowie für die Dragons-Fans, die von Publikumsliebling Daniel Mayr, nach langer Verletzungspause. Über das klare Endergebnis von 83:99 durften sich die Hausherren nicht beschweren. Den Ausfall von Andrija Susic konnte die junge Truppe von der Isar jedenfalls nicht kompensieren.

03.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TSV Oberhaching Tropics 78:75

Dass die Gelb-Schwarzen am frühen Samstagabend letztlich Strahlen und Jubeln würden, danach sah es in der Rundsporthalle lange Zeit aus und gleichermaßen gar nicht aus. Doch der Reihe nach. Headcoach Jordi Saltó musste personell doppelt umstellen: Danilo Zdravkovic und Josia Gentischer mussten verletzungsbedingt aussetzen, hierfür rückten Armin Pivac und Saad Mouachi Aouaj ins Line-Up, das unabhängig von jedem BBA-Akteur quantitativ überlegen war. Oberhaching war mit lediglich acht Mann in die Barockstadt gereist, ließ sich davon aber nicht verunsichern. Viel eher waren die erfahrenen Gäste sich dieser Lage bewusst, agierten mit einer Zonen-Verteidigung und vertrauten auf Philipp Bode und Nedzad Muratovic. Zurecht, wie sich zeigen sollte. Allen voran Big Man Muratovic war für die Hausherren nicht zu stoppen, bereits weit vor der Pause auf Double-Double-Kurs. Ludwigsburg startete zwar unkonzentriert und mit mehreren Ballverlusten, insgesamt aber durchaus solide und mit viel Physis, die Oberhaching zusetzte. Da zunächst Max Riedel heiß lief, Saltó zudem tief in die Bank ging und alle zwölf Akteure ihre Anteile hatten, war die Führung folgerichtig und fiel tendenziell zu niedrig aus (19:13, 10. Spielminute / 41:35, 20.).

Nach dem Gang in die Kabinen sollte vom Eindruck des besseren Kontrahenten, der zu wenig aus seinen Möglichkeiten machte, nichts übrigbleiben: Während die Tropics gut eingestellt und defensiv verfeinert zurück aufs Parkett kamen, agierten die BBA’ler dem Stereotyp ihres Alters entsprechend. Sie ließen sich vom Gegnerdruck, nicht fallenden Würfen, Foulpfiffen und Ballverlusten gänzlich aus dem Rhythmus bringen, fanden offensiv überhaupt nicht mehr statt und hatten in der Verteidigung weiterhin keine Antworten gegen Muratovic und auch gegen Center-Kollege Maximilian May. All dies resultierte in einem 10:25-Abschnitt, der sich im vierten Abschnitt in einem 57:68-Rückstand (34.) widerspiegelte. Ludwigsburg hing wie der sprichwörtliche Boxer in den Seilen, berappelte sich aber zum genau richtigen Zeitpunkt: In den letzten fünf Minuten der Partie spielten die Gelb-Schwarzen (wieder) ihren besten Basketball, durchbrachen ihre Durststrecke an der Freiwurflinie (10/16 | 63 FT%), kamen zum Ausgleich und zu defensiven Stopps, die sie mit dem letzten Führungswechsel veredelten. Sieben Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene sorgte Danziger von jenseits der 6,75-Meter-Linie für Zählbares und einen Endorphinschub, der Ludwigsburg bis weit nach Spielschluss begleitete.

 

03.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. Culture City Weimar 93:64

Culture City Weimar musste am Samstagabend am 2. Spieltag der ProB Süd einen deutlichen 64:93-Dämpfer beim baden-württembergischen Mitaufsteiger, den TSG Ravens Reutlingen, einstecken. Nach dem emotionalen Heimsieg zum Saisonauftakt gegen die SKYLINERS Juniors fand das Team von Trainer Farsin Hamzei vor rund 900 Zuschauern in der Oskar-Kalbfell-Halle von Beginn an kein wirksames Mittel gegen die spielfreudigen Baden-Württemberger. Dabei startete die Partie aus Sicht der Thüringer zunächst noch ausgeglichen: Die letzte Führung des Abends für Weimar resultierte allerdings aus einem frühen 5:4 in der Anfangsphase (2.). Danach übernahmen die gastgebenden Ravens zunehmend dominanter das Kommando. Angeführt von Nkosi Wright, der im ersten Viertel heiß lief, starteten die Hausherren einen fulminanten Offensivlauf. So zog Reutlingen über ein 13:4 (4.) bis zur neunten Minute komfortabel auf 32:12 davon. Diese frühe 20-Punkte-Führung bedeutete bereits die Vorentscheidung der Partie. Zwar stabilisierte sich Culture City im weiteren Spielverlauf phasenweise, schaffte es jedoch zu keinem Zeitpunkt, den klaren Vorsprung der Gastgeber ernsthaft zu gefährden.

Zur Halbzeit leuchtete ein deutlicher 53:34-Rückstand von der Anzeigetafel. Vor allem defensiv offenbarten die Gäste aus Thüringen gegen Reutlingens Rotation immer wieder Lücken, welche die Hausherren konsequent zu nutzen wussten. Am Ende hatten die Ilmstädter eine überdeutliche 64:93-Niederlage zu akzeptieren, die unmittelbar nach der Schlusssirene wehtat, neben dem Erfahrungsgewinn allerdings auch genügend Potenzial besitzt, wichtige und richtige Schlüsse für die nächsten Herausforderungen zu ziehen. Während Culture City den kurzfristigen Ausfall von Center Peter Beier-Christiansen kompensieren musste und damit einer der wichtigsten Leistungsträger fehlte, sollte das Team seine Fehler im Defensivverhalten analysieren und diese Niederlage als Lehrgeld in der neuen Spielklasse abhaken. Die nächste Gelegenheit, um sich auf dem sportlich neuen ProB-Terrain zu beweisen, bietet sich Weimar bereits am kommenden Wochenende: Am Sonntag, dem 11. Oktober 2026, wartet vor heimischer Kulisse das schwere Duell gegen den Traditionsverein Bayer Giants Leverkusen in der Asbach-Sporthalle.

 

03.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 76:64

Der erste Saisonsieg ist unter Dach und Fach. Die BG Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA die Heimpremiere gegen die AHORN Camp Baskets Speyer mit 76:64 für sich entschieden. Vor 780 Zuschauern zeigte sich das neu formierte und sehr junge Kangaroos Team überaus kampfstark, athletisch, dynamisch, energiegeladen und sympathisch und konnte mit diesen Attributen keineswegs schwache Pfälzer mit einem Schlussspurt in die Schranken verweisen. Beide Teams konnten nicht gänzlich in Bestbesetzung antreten. Bei der BG fehlte weiterhin Aufbauspieler Joscha Eckert, bei den Domstädtern Routinier und Dreipunktespezialist Christoph Rupp. Den Stadtbergern merkte man von der ersten Sekunde den Willen an, die Auftaktniederlage in Fellbach vor Wochenfrist vergessen zu lassen. Mit sehr viel Elan konnte man sich eine erste 18:8 Führung herausspielen.  Der Gegner mit drei Importspielern im Kader, von denen bekanntermaßen immer nur zwei gleichzeitig auf dem Spielfeld stehen dürfen, wechselte dann die Strategie. Der Franzose Bessanty Saragba musste Routinier Darryl Woodmore weichen, und mit dem 34-jährigen US-Amerikaner und dessen starken Landmann Austin Fadal kamen die Pfälzer deutlich besser ins Spiel und verkürzten bis zum Ende des ersten Viertel wieder auf 17:20. Die Kangaroos behielten aber die Nerven, agierten in der Defensive ungeheuer druckvoll und konnten dadurch auch verschmerzen, dass der ein oder andere Turnover zu viel nicht allzu heftig zu Buche schlug. Ebenso wie die vielen Fouls, welche den Baskets bis zur Halbzeit bereits 22 Freiwürfe bescherten und welche insbesondere Leitershofens US-Boy Williams ein wenig aus dem Spiel nahm, der sehr früh mit 3 Fouls belastet war.

Der 42:38 Halbzeitstand für die BG versprach Spannung für die zweite Spielhälfte. Auch in dieser kamen die Fans auf ihre Kosten. Die Gäste hatten nun ihre stärkste Phase und gingen in der 28. Spielminute durch Fadal erstmals mit 52:50 in Führung. Danach waren es vornehmlich drei Akteure, welche die Kangaroos zurück auf die Siegesstraße führten: Routinier und Kapitän Joanic Bacoul zog mit seiner Routine die Fäden und führte seine jungen Mitspieler vorbildlich. Der Schweizer Neuzugang Gael Barmann zeigte seine enorme Klasse, streute in aller Ruhe entscheidende Punkte aus wirklich allen Positionen ein. Der Eidgenosse agierte mit einer Abgeklärtheit, welche für einen 21-jährigen durchaus erstaunlich wirkte. Der Gegenpol dazu war Luca Swarnowska. Noch ein Jahr jünger als Barman entwickelte er sich zum Matchwinner, er legte eine unglaubliche Energie aufs Parkett und riss die Zuschauer förmlich von den Sitzen. Einen „Emotional Leader“ in dieser Form hatten die Stadtberger Fans wohl seit dem legendären Johnny Genck vor vielen Jahren nicht mehr erlebt. Im letzten Viertel machte sich noch dazu die breitere Rotation der BG bemerkbar, man hielt das Tempo enorm hoch und entnervte die bis dahin gleichwertigen Gäste von Minute zu Minute und baute mit einem 12:2 Run die Führung aus. Der Rest war Formsachen, am Ende durfte sogar noch der 17-jährige Milan Miskovic seine PRO-B Premiere auf dem Spielfeld feiern. Deutlich verbessert auch die Freiwurfquote der BG, die an diesem Abend 80% betrug.

 

04.10.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Basketball Löwen 88:65

Es war ordentlich was los in der Ostermann-Arena: Insgesamt 2.074 Zuschauer feierten am 2. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 einen 88:65-Sieg ihrer GIANTS über die Basketball Löwen Erfurt. Dabei war der Start in die Partie von beiden Seiten noch recht verhalten. Viele Fehler reihten sich sowohl bei den GIANTS als auch bei den Erfurter Korbjägern aneinander. Darunter litt der Spielfluss zunächst. Doch mit zunehmender Spieldauer wurde BAYER immer stärker. Die Leverkusener lagen in der 7. Spielminute erstmals mit zehn Punkten in Front (16:6). Auch in der Folge dominierten die Gastgeber das Geschehen im ersten Viertel. Das 23:15 nach Ende des Abschnitts war daher hochverdient. Im zweiten Durchgang machte der ProB-Champion von 2025 genau da weiter, wo er zuvor aufgehört hatte. Die Defensive der GIANTS arbeitete auf Hochtouren und stellte die Angriffsreihen der Basketball Löwen vor große Schwierigkeiten. Immer wieder verloren die Mannen von Coach Leif Ibrahim den Ball oder verfehlten den Korb der Gastgeber. Zwar trat Leverkusen im Angriff nicht mehr so dominant auf wie noch zuvor (19 Zähler), doch nur 11 zugelassene Punkte zeigten, wie gut die Defensive des Rekordmeisters funktionierte. Beim Spielstand von 42:26 ging es in die Kabine.

Etwas kribbeliger wurde es für die Schützlinge von Trainer Mike Koch dann im dritten Abschnitt. Erfurt kam gut aus der Kabine und verkürzte den Rückstand Schritt für Schritt. Der engagierte Guard Anthony Watkins traf in der 26. Spielminute zum 41:48 – in der Rundsporthalle stockte kurz der Atem. Doch an diesem Nachmittag ließen sich die „Giganten“ nicht aus dem Konzept bringen. Der 14-malige Deutsche Meister schüttelte sich kurz und bekam die Partie wieder unter Kontrolle. Mit 61:49 ging es in die Schlussperiode. In dieser setzten die „Riesen vom Rhein“ dann den Schlusspunkt unter eine überzeugende Leistung. Ob Finn Fleute in Brettnähe, Branden Maughmer aus der Mitteldistanz oder Fabian Reichstadt von „Downtown“ – die Rheinländer ließen sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen, das erste Heimspiel dieser noch jungen Saison für sich zu entscheiden. Erfurt kämpfte zwar bis zuletzt darum, das Leverkusener Tempo mitzugehen, doch am Ende feierten Dennis Heinzmann, David Gerhard & Co. einen über weite Strecken ungefährdeten 88:65-Erfolg. An diesem Nachmittag wussten mehrere Spieler der Hausherren zu überzeugen. So beispielsweise Finn Fleute, der auf 14 Punkte und 13 Rebounds kam – ein lupenreines „Double-Double“. Oder Branden Maughmer, der mit 21 Zählern bester Scorer seiner Farben war. Am Ende bekam aber ein anderer den Stempel „Player of the Game“ aufgedrückt: „Jug Bogdan hat heute furios gespielt und sein Herz auf dem Parkett gelassen“, so Koch. „Er hat einen super Job gemacht und war zweifelsohne der für mich beste Spieler unserer Truppe.“ Der Guard kam auf 12 Punkte und sicherte sich sieben Abpraller.

 

04.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. TV Langen 66:62

Die Dresden Titans gewinnen vor 1589 Zuschauern das zweite Spiel der Saison gegen den TV Langen mit 66:62 (18:15, 13:20, 21:14, 14:13) Gegen eine stark verjüngte Mannschaft aus Langen können die Dresden Titans den ersten Sieg der Saison 2026/27 einfahren. Am Ende ist es vor allem die lange Bank der Elbriesen, die im Duell gegen die Giraffen, den Unterschied macht. Wisdom Uboh prägt, wie schon am vergangenen Wochenende, den Spielauftakt und versenkt gleich drei Dreier. Seine Mitspieler brauchen hingegen etwas Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. Der TV Langen präsentiert sich offensiv zunächst ideenlos, bleibt jedoch in der Partie, weil die Elbriesen den Ball zu häufig aus der Hand geben. Mit Dominik Shusel kommt schließlich frischer Wind aufs Parkett: Der eingewechselte Flügelspieler setzt wichtige Impulse und treibt die Gastgeber zu einer 18:15-Führung. Zum Auftakt des zweiten Viertels unterstreicht Noah Kandem einmal mehr seinen Wert als Toptransfer der Hessen. Sein Mitspieler Cooper Creek beendet nach sieben glücklosen Versuchen schließlich seine Durststrecke und zwingt die Dresdner mit einem einfachen 1:0-Korbleger in die Auszeit. Cheftrainer Valentino Lott dürfte es dabei nicht ungelegen kommen, dass wenig später der Spielmacher des TV Langen, Niklas Pons, aufgrund von Foulproblemen vorerst auf der Bank Platz nehmen muss. Creek, der nun immer besser in die Partie findet, übernimmt in Abwesenheit seines Kapitäns die Regie bei den Giraffen und baut die Führung weiter aus. Auf der Gegenseite tun sich die Titans zunehmend schwer, Antworten auf die Verteidigung der Langener zu finden. Erst Joshua Haase erlöst das Publikum in der Cyberport Arena wenige Minuten vor der Halbzeit mit einem wichtigen Dreier. Mit einem 31:35-Rückstand geht es für die Elbriesen in die Kabine.

Hellwach kehren die Dresdner aus der Halbzeitpause zurück. Besonders Moritz Heck, der in der ersten Hälfte noch weitgehend unauffällig geblieben war, taut nun zunehmend auf und findet immer besser in seinen Rhythmus. Auftauen muss Creek hingegen längst nicht mehr. Der Australier schraubt sein Punktekonto mit gleich drei erfolgreichen Distanzwürfen weiter in die Höhe. Doch auch seine Treffsicherheit kann nicht verhindern, dass der Vorsprung der Hessen zunehmend schmilzt. Einen entscheidenden Anteil daran hat auch die zweite Reihe der Titans, die nun zunehmend Verantwortung übernimmt. Allen voran Pavle Pisic, der wichtige Akzente setzt und maßgeblich dazu beiträgt, dass die Dresdner das Spiel drehen und mit einer 52:49-Führung in das Schlussviertel gehen. In einer zunehmend von Unterbrechungen geprägten Partie gestaltet sich der Auftakt in die entscheidenden Minuten zäh. Besonders bitter für die Elbriesen: Eigengewächs Georg Kupke kassiert sein fünftes Foul und kann seine Mannschaftskollegen fortan nur noch von der Seitenlinie aus anfeuern. Auf der anderen Seite sorgt Henrik Droste mit einem schwierigen Korbleger für einen wichtigen Energieschub bei den Gästen, die wenig später durch Kandem erneut ausgleichen. Doch die Schützlinge von Tobias Jahn können die gewonnene Energie zunächst nicht in Zählbares ummünzen. Kurz vor Schluss sorgt Sebastian Heck mit einem sehenswerten Behind-the-Back-Pass auf Shusel für einen echten Hingucker, ehe sein Namensvetter Moritz Heck den Vorsprung der Titans von der Freiwurflinie auf vier Punkte ausbaut. Zehn Sekunden vor dem Ende scheint der erste Saisonsieg für die Dresdner bereits zum Greifen nah. Doch Cooper Creek ist noch lange nicht fertig: Nach einem Einwurf-Spielzug beweist der Big einmal mehr sein heißes Händchen von jenseits der Dreierlinie und lässt die Partie noch einmal spannend werden. Am Ende behält jedoch Uboh an der Freiwurflinie die Nerven, macht den Deckel auf das Duell und besiegelt mit dem 66:62 den ersten Saisonsieg der Dresden Titans.

 

04.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 92:73

Die SV Fellbach Flashers haben am zweiten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auch ihr zweites Saisonspiel gewonnen und den BBC Coburg in der Gäuäckersporthalle I mit 92:73 bezwungen. Zur Pause sah es allerdings noch nach einem Erfolg der Gäste aus: Nach einem 24:19 der Flashers im ersten Viertel übernahm das Team von Head Coach Patrick Seidel im zweiten Abschnitt die Kontrolle, entschied diesen mit 26:16 für sich und ging mit einer 45:40-Führung in die Kabine. Die Souveränität und Effektivität der Gäste waren dabei sehr beeindruckend. Es war für alle Beteiligten deutlich zu sehen, dass die Gäste diesmal besser eingestellt wurden auf das Spiel der Flashers. Nach dem Seitenwechsel drehte die Mannschaft von Head Coach Kristiyan Borisov jedoch die Partie vor allem über eine deutlich verbesserte und aggressivere Defensive. Während Fellbach das dritte Viertel mit 31:20 gewann und mit einer 71:65-Führung in den Schlussabschnitt ließen sie im vierten Abschnitt nur lediglich acht Gegenpunkte zu, bauten ihren Vorsprung mit einem 21:8 kontinuierlich aus und lagen zwischenzeitlich mit bis zu 21 Punkten vorne. Die verbesserte Defensive zwang nicht nur die Coburger zu schwierigen Würfen, sondern sorgte auch für einige schnelle und einfache Punkte bei den Flashers. Wie so oft wächst auch dann dadurch das Selbstvertrauen der Spieler und dann fallen auch die Würfe von außen besser.

Getragen wurde der Erfolg von einer insgesamt geschlossenen Mannschaftsleistung. Jason Edokpayi war bester Werfer der Partie, während Jonathan Zeisberger und Dennis Diala das Fellbacher Spiel als Ballverteiler lenkten. Auf Coburger Seite war Tim Herzog der auffälligste Akteur. Den Unterschied machte vor allem die Distanz: Fellbach traf zehn von 24 Dreierversuchen (42 Prozent), Coburg nur vier von 26 (15 Prozent). Zudem lagen die Flashers bei den Rebounds (39:32), den Assists (35:26), den Steals (7:3) und den Ballverlusten (9:14) vorne und verwandelten zwölf von 14 Freiwürfen. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen empfangen die Flashers am kommenden Sonntag, 11.10.2026, um 17:30 Uhr die SKYLINERS Juniors um die Heimserie weiter auszubauen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_2_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-05 16:47:282026-10-05 16:57:07Nachberichte ProB Süd 2. Spieltag

Nachberichte ProA 2. Spieltag

5. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

02.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS 79:89

Karlsruhe startete mit einer 7:0-Führung nach nicht einmal zwei gespielten Minuten. MpK fehlte noch die Struktur im Spiel, die Gäste machten von Anfang an viel Druck. Joshua Bonga brachte MpK nach dreieinhalb Minuten mit dem 2:7 erstmals auf das Scoreboard. Vor allem im Setplay ging bei den Bayreuthern nicht viel, Karlsruhe erhöhte auf 11:2, ehe Matt Frierson mit einem weiten Dreier auf 5:11 verkürzte. Kevin Wohlrath traf den nächsten Dreier zum 8:11 und markierte in der Folge das 10:14. Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 12:14, ehe die Karlsruher mit 18:12 wieder weiter davonzog. Kevin Wohlrath ließ den nächsten Dreier zum 15:18 folgen. Collin Metcalf traf knapp eine Minute vor dem Viertelende von der Freiwurflinie zum 17:21. Mit 23:17 für Karlsruhe ging es in die erste Viertelpause. Bei den Rebounds lagen die Lions nach zehn Minuten mit 14:7 vorne. Die Gäste sammelten die Bälle an den Brettern besser ein.

Collin Metcalf verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 19:23, Kevin Wohlrath scorte zum 21:25 und Glen Abram brachte MpK auf 23:25 heran. Matt Frierson sorgte schließlich aus der Distanz für das 26:25 und damit die erste Bayreuther Führung. Glen Abram erhöhte auf 28:25, ein 9:0-Lauf für MpK stand auf dem Scoreboard. Simon Hildebrandt traf den nächsten Dreier zum 31:27 und setzte einen weiteren Distanztreffer zum 34:30 drauf. Abermals Hildebrandt stellte in der Folge von der Freiwurflinie auf 35:32 nach 15 Minuten. Taje Kelly erhöhte auf 37:32 und der Karlsruher Headcoach Demond Greene rief seine Mannen zum zweiten Mal im zweiten Viertel zur Auszeit an die Seitenlinie. Zwei Minuten vor der Halbzeit stand es 37:36 für Bayreuth, Kilian Binapfl brachte die Gäste dann mit einem Dreier wieder mit 39:37 in Front. Glen Abram antwortete mit einem Drei-Punkte-Spiel, Bayreuth war wieder mit 40:39 vorne. Letztlich ging es nach ausgeglichenen 20 Minuten remis mit 40:40 in die Halbzeitpause. Karlsruhe lag bei den Rebounds weiter mit 23:17 vorne, Bayreuth hatte hier aufgeholt. Sechs Turnovers bei MpK in der ersten Halbzeit waren durchaus in Ordnung. Die Lions starteten mit einer schnellen 44:40-Führung in die zweite Hälfte, ehe Glen Abram seinen ersten Dreier der Partie zum 43:44 traf. Karlsruhe zog aber weiter auf 48:43 davon, dann traf Kevin Wohlrath zum 45:48 und Joshua Bonga glich mit einem Dreier wieder zum 48:48 aus. Es folgte ein dominanter 12:0-Lauf der Gäste zum 60:48. Collin Metcalf hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sein viertes Foul auf dem Konto. Karlsruhe dominierte den Offensiv-Rebound, Bayreuth blieb rund vier Minuten ohne Punkte. Theo Seng war der überragende Karlsruher Akteur im dritten Viertel. Erst Simon Hildebrandt brachte MpK von der Freiwurflinie mit dem 50:60 wieder auf das Scoreboard zurück. Emanuel Prospere traf zum 52:60 und Taje Kelly zum 54:62. Mit dieser Karlsruher Acht-Punkte-Führung ging es auch in den Schlussabschnitt. Die Lions bauten den Vorsprung bei den Rebounds auf 33:24 aus, Bayreuth musste alleine im dritten Abschnitt fünf Turnovers hinnehmen.

Simon Hildebrandt verkürzte zu Beginn des vierten Abschnitts auf 56:62. Karlsruhe baute den Vorsprung dann wieder auf 66:56 und damit zehn Zähler aus. Matt Frierson traf seinen dritten Dreier der Partie zum 59:66. Die Klarheit der Bayreuther Aktionen ließ seit der Halbzeit zu wünschen übrig. Nach 34 Minuten lagen die Gäste mit 70:59 vorne und erhöhten weiter auf 76:59 – ein 10:0-Lauf war perfekt. Nach 35 Minuten lagen die Lions mit 17 Punkte vorne. Bayreuth schien sich in dieser Phase aufzugeben. Luis Wulff uns Joshua Bonga trafen dann zwei Dreier in Folge zum 65:76. Glen Abram und Luis Wulff stellten von der Freiwurflinie auf 69:78. Wesley Oba antwortete mit dem 80:69 und als Zac Owens nach einem Korbleger von Kevin Wohlrath per Dreier zum 83:71 traf, war der Deckel drauf. Ein Freiwurftreffer von Simon Hildebrandt zum 72:83 folgte. Den Bayreuthern kam noch zugute, dass die Karlsruher viele Freiwürfe liegen ließen. Glen Abram stellte 62 Sekunden vor Schluss noch auf 74:84 und Collin Metcalf traf zum 76:87. Letztlich holten die Lions mit 89:79 ihren ersten Saisonsieg, Luis Wulff hatte kurz vor Schluss noch einen finalen Dreier für MpK getroffen. Bayreuth musste die zweite Niederlage im zweiten Spiel hinnehmen, hat jetzt 0:4 Prunkte auf dem Konto und gastiert am Sonntag, 4. Oktober, bei den bislang ungeschlagenen Kreisbau Kirchheim Knights. Bei den Rebounds lag Karlsruhe mit 41:32 vorne, Bayreuth hatte 14 Turnovers (Karlsruhe elf) und die Bayreuther Dreierquote lag bei 38 Prozent. Die geschlossene Mannschaftsleistung trotz kurzer Rotation war der Schlüssel zum Karlsruher Erfolg.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons vs. EPG Baskets Koblenz 85:75

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die Nürnberg Falcons bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als eines von fünf Teams ungeschlagen. Gegen Koblenz gewann die Mannschaft von Coach Tim Black ein intensives Spiel, obwohl mit Jenö Pildner und Drew Stover zwei wichtige Spieler fehlten. Während Big Man Stover bald wieder fit sein dürfte, wird man für längere Zeit auf Jenö Pildner verzichten müssen, der sich unter der Woche eine Handverletzung zuzog und bereits operiert wurde. So mussten es am Freitagabend gegen einen starken Gegner vor knapp 1.850 Fans in der Kia Metropole Arena andere richten. Tim Black schickte Christian Feneberg, Lars Lenke, Nate Heise, Jarne Jürgens und Ty Allred zum Jump auf das Feld und bewies dabei ein gutes Händchen. Nürnberg begann konzentriert, engagiert und spektakulär. Aus
einer soliden Defense heraus erspielten sich die Gastgeber schnell eine zweistellige Führung und lagen nach fünf Spielminuten 17:6 in Front. Auszeit Koblenz. Die Falken hielten in der Folgezeit das Tempo hoch und führten zur 1. Viertelpause mit 14 Zählern (30:16). Im zweiten Viertel kamen die Gäste dann besser ins Spiel und waren in der Lage, den Rückstand Punkt um Punkt zu verkürzen. Tyren Moore brachte die Baskets mit zwei Freiwürfen in unmittelbare Schlagdistanz (34:30), doch die Falcons hatten die passende Antwort parat. Angeführt von Christian Feneberg hielten die Mittelfranken stand und gingen mit einer 48:41-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Fans in der Kia Metropol Arena sahen ein weiterhin unterhaltsames Spiel, bei dem auch in Sachen Entertainment einiges geboten war. Nach 30 Spielminuten stand ein 66:57 auf der Anzeigetafel und es war noch alles offen.
Daniel Helterhoff eröffnete per Layup (68:57) das Schlussviertel, nach einem schönen Pass von Tim Köpple. Nürnberg konnte den Vorsprung bis in die Crunchtime im zweistelligen Bereich halten, dann kam jedoch die Schlussoffensive der Baskets. Trainer Stephan Dohrn trieb seine Mannschaft unermüdlich an, die nach einem Dunk von Jannis Sonnefeld dreieinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 76:69 verkürzen konnte. Auszeit Tim Black. Nürnbergs Coach fand einmal mehr die richtigen Worte und verhinderte so, dass auf Koblenzer Seite ein Momentum entstehen konnte. Die Falken-Führung hielt, Ty Allred sorgte per Alley-Oop-Dunk für den sehenswerten Schlusspunkt und den offiziellen Endstand von 85:75. Game Nürnberg. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award presented by Sparkasse Nürnberg ging an Nate Heise, der auf 21 Punkte kam. Insgesamt scorten alle zehn eingesetzten Falcons Spieler an diesem Abend.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Kreisbau Kirchheim Knights 85:94

Die OrangeAcademy fordert den letztjährigen ProA-Finalisten aus Kirchheim bis in die Schlussphase und unterliegt den Knights mit 85:94. Der Wendepunkt: Im letzten Viertel schafften es die Gäste, ihre Erfahrung auszuspielen und die Partie für sich zu entscheiden. In dieser Phase waren vor allem die Offensivrebounds der Kirchheimer ausschlaggebend. Am Ende holten sie nahezu genauso viele Offensivrebounds wie die OrangeAcademy Defensivrebounds. Dennoch hielten die jungen Uuulmer lange dagegen und konnten im Spielverlauf sogar mehrfach die Führung übernehmen. Der Gamechanger: War heute der eigene Dreipunktewurf, der mit 46 Prozent sehr gut gefallen ist. Beim Heimauftakt der ProA-Saison versenkte die OrangeAcademy insgesamt zwölf Dreier. Daran hatte vor allem CJ Anthony einen maßgeblichen Anteil, der allein sechs Treffer von jenseits der Dreierlinie erzielte. Auch Namori Omog (3/4 Dreier) überzeugte mit einer starken Trefferquote aus der Distanz. Uuulmer des Spiels: Der Titel geht heute zweifelsohne an CJ Anthony. Der US-Amerikaner nutzte die Bühne eindrucksvoll und erzielte starke 31 Punkte. Dazu verteilte er vier Assists und konnte seinem Gegenspieler zweimal den Ball stehlen. Ebenfalls zweistellig punkteten Namori Omog mit 14 Zählern und Lucas Fischer mit 12 Punkten.

Die Erkenntnisse: Diese junge Mannschaft macht Spaß. Gegen das physische und erfahrene Topteam aus Kirchheim begeisterten die jungen Uuulmer das Publikum mit athletischen Highlights und unermüdlichem Einsatz. So konnte die jüngste ProA-Mannschaft aller Zeiten dem letztjährigen ProA-Finalisten lange Paroli bieten. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie gegen eine so physische und erfahrene Mannschaft mithalten konnte. Ich sehe schon jetzt eine gute Entwicklung, auch wenn wir noch lange nicht an dem Punkt angekommen sind, an dem wir sein wollen. Wir haben heute viele Dinge gut gemacht, am Ende allerdings nicht konsequent genug gereboundet. Dadurch haben wir ihnen zu viele zweite Chancen ermöglicht, die sie letztlich konsequent nutzen konnten“, erklärt OrangeAcademy-Cheftrainer Mehdy Mary.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. BG Göttingen 81:69

Die Dragons erwischten einen starken Start in ihr erstes Heimspiel. Ralph Hounnou eröffnete die Partie nach Zuspiel von Kapitän Buzz Anthony per Korbleger, ehe Anthony selbst für das nächste Highlight sorgte: Der Spielmacher klaute Radvilas Kneizys (12 Punkte, 5 Rebounds) den Ball und vollendete den Fastbreak zur 4:0-Führung. Nach den ersten Göttinger Punkten durch Tai Bibbs (15 Punkte, 6/15 FG) antworteten die Dragons umgehend mit einem Dreier von Naz Bohannon (13 Punkte, 8 Rebounds), den erneut Anthony vorbereitete. Der Kapitän legte damit bereits seinen zweiten Assist auf. Insgesamt verpasste Anthony an diesem Abend mit zehn Punkten und neun Assists nur knapp ein Double-Double. Elijah Braun setzte sich wenig später stark in der Zone durch und wurde dabei von Kneizys gefoult. Auch den anschließenden Freiwurf verwandelte Braun sicher zum 10:3. Naz Bohannon per Korbleger und Dominik Dolic von jenseits der Dreipunktelinie erhöhten anschließend sogar auf 15:3, woraufhin Göttingens Headcoach Martin Gulbis bereits seine erste Auszeit nahm. Die Gäste fanden danach besser in die Partie und verkürzten durch einen schwierigen Jumper von Kneizys sowie einen Dreier von Nils Owen Schmitz (12 Punkte) auf 20:12. Auch von der Freiwurflinie kam Göttingen näher heran, sodass die Dragons ihren Vorsprung zwischenzeitlich fast vollständig einbüßten. Hounnou (11 Punkte, 4/5 FG) sorgte kurz vor Ende des ersten Viertels noch einmal per Layup für wichtige Punkte, mit einer 23:20-Führung ging es in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Abschnitts setzte Anthony seine starke Partie als Vorbereiter fort und fand Hounnou, der per Dreier auf 26:20 stellte. Die Partie blieb zunächst ausgeglichen, ehe die Dragons zunehmend das Tempo anzogen. Elijah Ndi (13 Punkte, 3/5 3P) traf nach rund zweieinhalb Minuten seinen ersten Dreier des Abends, Naz Bohannon legte per Jumper nach und Anthony sorgte mit seinem eigenen Dreier für die erste zweistellige Führung der Gastgeber zum 36:26. Göttingen reagierte mit einer Auszeit und kam durch einen Dreier von Zach Watson zunächst wieder etwas heran. Ndi stellte mit seinem zweiten erfolgreichen Versuch von außen den alten Abstand jedoch umgehend wieder her. Die Dragons verteidigten in dieser Phase konsequent und erschwerten es den Gästen, zu offenen Würfen zu kommen. Besonders aus der Distanz fand Göttingen an diesem Abend nicht in seinen Rhythmus: Die Veilchen trafen lediglich 18 Prozent ihrer Dreipunktversuche, während die Dragons 9 ihrer 21 Würfe von außen versenkten. Drei Minuten vor der Halbzeit bediente Grant Teichmann Jamal Fuller, der per Dunk zum 43:31 abschloss. Klussmann erhöhte wenig später per Layup auf 45:32. Nach einem weiteren Dreier von Omar Pajic ging es beim Stand von 45:34 in die Halbzeitpause.

 

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Dragons zunächst den besseren Start. Nach zwei Freiwürfen von Tai Bibbs legten die Gastgeber sechs Punkte in Serie nach und bauten ihre Führung auf 51:36 aus. Zur Mitte des dritten Viertels meldete sich Göttingen jedoch zurück. Omar Pajic und Daniel Kirchner verkürzten per Korbleger, ehe Kirchner auch einen Korb von Anthony beantwortete. Anschließend entwickelte sich eine zähe Phase: Über zwei Minuten fiel auf beiden Seiten kein Punkt, mehrere Fouls und Fehlwürfe störten den Spielfluss. Klussmann (11/12 FT) beendete die Scoringflaute mit zwei verwandelten Freiwürfen und legte kurz darauf nach einem weiteren Foul erneut von der Linie nach. Göttingen blieb jedoch dran und kam durch fünf Punkte in Folge auf 59:48 heran. Gruhn reagierte mit einer Auszeit, doch die Gäste erhöhten weiter den Druck. Besonders bei den Offensivrebounds hatten die Veilchen an diesem Abend klare Vorteile. Göttingen sicherte sich insgesamt 13 Rebounds am offensiven Brett, während die Dragons lediglich vier holten. Einen solchen zweiten Angriff nutzte Kneizys rund zweieinhalb Minuten vor Viertelende mit einem Dreier zum 59:52. Bis zum Ende des Abschnitts blieb Göttingen im Spiel und verkürzte auf 63:57. m Schlussviertel waren die Dragons darum bemüht, wieder mehr Kontrolle in der Defensive zu bekommen. Ndi setzte direkt nach 20 Sekunden mit einem Dreier nach Zuspiel von Bohannon ein wichtiges Zeichen. Bibbs antwortete zwar per Dunk, doch Hounnou stellte von der Freiwurflinie den alten Abstand wieder her. Göttingen blieb über weitere Offensivrebounds im Spiel und kam durch Schmitz auf 68:61 heran. Anschließend entwickelte sich erneut eine von vielen Unterbrechungen geprägte Phase, in der beide Teams über zwei Minuten ohne Treffer blieben. Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende fand Klussmann nach Zuspiel von Bohannon den Weg zum Korb und stellte auf 70:61. Wenig später zog der Dragons-Topscorer erneut ein Foul und erhöhte von der Freiwurflinie auf 72:61. Göttingen fand nun kaum noch gute Abschlüsse und hatte zunehmend Schwierigkeiten, gegen die konzentrierte Dragons-Defensive zu Punkten zu kommen. Klussmann nutzte dies und traf 3:31 Minuten vor dem Ende einen wichtigen Dreier zum 75:61. Die Artland Arena stand und Göttingen nahm die nächste Auszeit. Doch auch danach fanden die Gäste nur schwer Lösungen. Erst 2:28 Minuten vor dem Ende gelang Robin Lodders der nächste Göttinger Treffer, natürlich nach einem weiteren Offensivrebound. Plötzlich wurde es noch einmal spannend: Nach einem unsportlichen Foul von Jamal Fuller verwandelte Schmitz die fälligen Freiwürfe, ehe Lodders nach einem Foul von Klussmann ebenfalls von der Linie erfolgreich war und auf 75:67 verkürzte. Als Bohannon im nächsten Angriff den Ball verlor, verkürzte Lodders 1:23 Minuten vor Schluss sogar per Korbleger auf 75:69. Gruhn reagierte sofort mit der Auszeit. Die Unterbrechung zeigte Wirkung. Neuzugang Danas Kazakevicius fand Elijah Ndi, der per Dunk zum 77:69 abschloss. Göttingen gelang anschließend kein weiterer Treffer mehr. Klussmann machte 39 Sekunden vor Schluss mit seinen Punkten 17 und 18 von der Freiwurflinie endgültig den Deckel drauf, ehe Ndi mit einem Layup den Schlusspunkt zum 81:69 setzte.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 73:70

Headcoach Alvaro Paredes musste lediglich auf einen Spieler des Profikaders zum Saisonauftakt verzichten. Der Neuzugang David Pisic fiel mit einer Handverletzung fürs Erste aus. Das Trainerteam schickte eine Starting-Five bestehend aus Teamkapitän Niklas Geske, Ja’Monta Black, Jaylen Wesley, Neil Masnic und Aitor Pickett auf das Parkett. Die Bochumer verbuchten die ersten Punkte der Begegnung durch einen Dreier von Jaylen Wesley. Beide Teams fanden immer wieder gute Wurfmöglichkeiten und sammelten früh Zähler für das Punktekonto (08:07, 4.). Doch die Norddeutschen ließen sich von der mitreißenden Stimmung nicht beirren und ergriffen die Führung über Punkte aus dem Fastbreak (19:15, 8.). Der VfL zog jedoch direkt nach und stellte zum Viertelende über Punkte von Niklas Geske und Ja’Monta Black auf Gleichstand (21:21, 10.). Die Gastgeber starteten hervorragend in den nächsten Spielabschnitt und bauten sich über mehrere defensive Stopps ein kleines Führungspolster auf. Das Team von Headcoach Paredes erhöhte die Intensität und übte früh Druck auf die Eisbären aus. Conrad Klotz untermauerte dieses positive Momentum, als er mit ablaufender Wurfuhr einen Distanzwurf von jenseits der Dreipunktelinie traf (41:33, 17.). Die Gäste verpassten den direkten Anschluss und so ging es mit einer zweistelligen Führung aus VfL-Sicht in die Halbzeitpause (46:36, 20.).​

In der zweiten Halbzeit gelang es den SparkassenStars nicht, die Führung weiter auszubauen. Die Bremerhavener fanden immer besser in die Begegnung und reduzierten mit jedem Treffer die Bochumer Führung, bis ein erfolgreicher Korbleger nach Offensivrebound zum Ausgleich führte (52:52, 27.). Der Gastgeber hat seinen offensiven Rhythmus verloren und hielt das Spiel besonders über die physische Spielweise auf Augenhöhe. Nach 30 gespielten Minuten ging es mit einem Zwischenstand von 54:54 in das letzte Viertel. Keine Mannschaft setzte sich ab, und die Partie wurde immer umkämpfter. Der offene Schlagabtausch führte zu einem unausweichlichen Finale. Gleichstand in der letzten Spielminute. Die Fans hielt es nichtmehr auf den Sitzen und die SparkassenStars hatten den Sieg letztlich in der eigenen Hand. 30 Sekunden vor Schluss übernahm Niklas Geske Verantwortung, als er einen starkverteidigten Stepback-Dreier nehmen musste. Der Ball landete auf dem Ring und Black sicherte den Bochumern mit einem Rebound eine neue Chance auf den Sieg. Pass raus auf die Glocke – Kuku Dreier – Der Gastgeber führte. Die Stimmung in der Rundsporthalle erreichte ihren Höhepunkt und der VfL verteidigte den letzten Wurf bravourös (73:70, 40.).

 

02.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. RheinStars Köln 90:73

Anders als aus Göttingen am vergangenen Wochenende kehrten die RheinStars am späten Freitagabend ohne Punkte aus Paderborn zurück. Klar mit 73:90 (37:45) unterlagen die Kölner am zweiten Spieltag der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProA den Baskets. In deren Ausweichspielstätte in Lemgo sahen die 1123 Zuschauer in der Phoenix Contact Arena einen verdienten Sieg der Hausherren. Schon am Sonntag um 16 Uhr haben die RheinStars ihre nächste Chance, wenn es beim Aufsteiger ETB Miners Essen um die nächsten Zähler geht. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir dort zeigen, dass wir deutlich besser spielen können und dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt“, sagte Headcoach Zoran Kukic. Köln startete in der gleichen Formation wie in der Vorwoche. Kam jedoch diesmal schleppender aus den Startlöchern. Bis Mitte des ersten Viertels lagen sie nur mit einem Zähler (16:17) hinten, kassierten dann aber einen 0:14 Lauf zum 16:31 (11. Minute). Vor allem die in der Vorwoche starken Cedric Russell und Maxi Begue kamen überhaupt nicht zurecht mit den energiegeladenen Hausherren.  Dafür schwang sich Antonio Williams mit 26 Punkten zum Kölner Topscorer auf. Mit Blick auf das gesamte Geschehen half das wenig. Die Baskets diktierten das Tempo, spielten mutig und erzwangen so das Glück und ihren ersten Saisonsieg.

Zwar verkürzten die RheinStars kurz nach der Pause noch einmal auf fünf Zähler (39:44), dann aber marschierten die Hausherren davon. Der Rückstand wuchs stetig. Ende des dritten Viertels lagen die Kölner 50:68 hinten, knapp eine Minute vor Ende sogar mit 21 Zählern (67:88). „Paderborn hat eine talentierte Mannschaft, gegen die wir heute von Anfang an keine Chance hatten“, sagte Zoran Kukic. „Es ist Anfang der Saison, wir haben eine gute Preseason gespielt. Aber es ist noch zu früh, eine Aussage zu treffen, wo die Teams stehen. Das geht wahrscheinlich allen Mannschaften genauso. Für uns gilt, weiterarbeiten, um es in Essen und danach besser zu machen.“

 

02.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. ETB Miners 118:74

Anders als zuletzt in Tübingen starten die Academics konzentriert und sehr wach in diese Partie, holen sich die erste Führung und sind auch in der Defense immer wieder zur Stelle. Vor allem Frank Champion ist von Beginn an laut, aktiv und trägt sich in den Anfangsminuten fleißig in sämtlichen Zeilen des Statistikbogens ein. Nachdem mit Chuck Harris erneut ein Heidelberger im Essener Passweg steht und daraus einfache Zähler für die Gastgeber resultieren, nehmen die Miners beim Stand von 15:6 die erste Auszeit der Partie. Die Academics spielen schnell, bewegen den Ball sehr gut und treffen den Dreier im ersten Viertel mit starken 50%. Daraus resultieren starke 32 Punkte nach den ersten zehn Minuten, auf der Gegenseite erlauben die Jungs vom Neckar 23 gegnerische Zähler. Auch im zweiten Viertel treffen die Hausherren weiterhin stark von außen, stehen nach 13 gespielten Minuten bereits bei 44 Punkten, 15 davon von der Dreierlinie. Aus dem Zwei-Punkte-Bereich lassen die Heidelberger bei 15 Versuchen Mitte des zweiten Viertels lediglich drei Versuche liegen und stehen bei starken 80%. Die Academics kontrollieren die Partie in allen Bereichen, erzielen zwei Mal über 30 Punkte in einem Viertel und limitieren die Gäste auf 34 Zähler. Nahezu alle eingesetzten Spieler punkten in der ersten Hälfte dieser Partie, Chuck Harris (13), Lorenz Brenneke (14) und Frank Champion (11) stehen bereits bei einer zweistelligen Punkteausbeute.

Auch in der zweiten Halbzeit gehen die Academics nicht vom Gaspedal, der Dreier fällt weiterhin und die Jungs vom Neckar ziehen gnadenlos weiter davon. Ende des dritten Viertels kommt dann auch Doppel-Lizenzler Felix Diez zu seinem ersten Einsatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der Youngster, der auch für die BG Viernheim/Weinheim aufläuft, zeigt keinerlei Nervosität, bekommt im letzten Angriff den Ball für den offenen Dreier und versenkt diesen unter dem lauten Jubel seiner Teamkollegen mit Ablauf der Sirene. Somit trägt sich auch der letzte Heidelberger an diesem Freitagabend in die Punkte-Spalte des Statistikbogens ein. Die Spielfreude ist den Academics in jedem Gesicht anzusehen, jeder spielt für jeden, die Würfe fallen hochprozentig von nahezu überall und durch schnelle Hände in der Verteidigung sowie cleveres Umschaltspiel belohnen sich die Jungs vom Neckar auch immer wieder mit einfachen Punkten. Am Ende ist es ein dominanter 118:74-Heimsieg, der einen perfekten Heimauftakt abrundet.

02.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. GIESSEN 46ers 73:61

Am World-Smile-Day ist den GIESSEN 46ers das Lachen vergangen! Eine Woche nach dem zufriedenstellenden 91:87-Erfolg zum Start in die Spielzeit 2026/27 der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Artland Dragons und keine 43 Stunden vor dem sonntäglichen Duell (15 Uhr) gegen die etwas überraschend mit 73:70 gegen die Eisbären Bremerhaven erfolgreichen VfL SparkassenStars Bochum unterlagen die Mittelhessen bei den SBB Börde Baskets am Ende sang- und klanglos mit 61:73 (36:36). Unter dem Strich kamen die Gäste bei den ohne Kirchheim-Neuerwerbung Aeneas Jung (Kieferbruch) angetretenen Männern aus Sachsen-Anhalt nur schwer in die Partie. Die Mittelhessen führten durch einen Dreier von Alex Williams zwar mit 7:5 (3.), sollten hernach jedoch bis zum Start in den dritten Abschnitt nur noch der Musik hinterherlaufen. Ein Airball von Alex Williams sowie ein Technisches Foul gegen die Bank, da vier ausländische Profis kurzzeitig auf dem Feld standen, waren Zeichen der Verunsicherung, die nur noch nicht in Gänze zum Vorschein kam, da Nigel Scantlebury Gießen mit sechs Punkten in Serie beim 13:16 (9.) noch im Spiel hielt. Nach einer ersten Standpauke des Übungsleiters beim 15:24-Zwischenstand (12.) schien das Match im zweiten Viertel zu kippen. Alex Williams ließ einen Dunk in die SBB-Reuse krachen (19:26, 13.), Till Gloger verwertete einen Klassepass von „Auge“ Robin Benzing (21:26, 14.) und stellte höchstpersönlich auf 29:31 (17.), als der Ex-Rostocker den massigen Brock Gardner unter dem Korb locker beiseite beförderte. Als dann auch noch Chris Carter seine linke Klebe auspackte und zwei Würfe von Downtown einschweben ließ, verließen die Gäste zur Halbzeitansprache erhobenen Hauptes die nach dem vor drei Jahren verstorbenen Ex-DDR-Handball-Nationalspieler Wolfgang Lakenmacher benannte Halle in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.

Doch statt selbstbewusst aus der Kabine zurückzukehren, brachten die 46ers im dritten Abschnitt nur mickrige elf Punkte zustande. Chris Carter handelte sich schon früh sein drittes Foul ein, Alex Williams zog sich eine wahrscheinlich schwere Fingerverletzung zu und kam nicht wieder aufs Parkett zurück und Luis König Figge verlor die wegen technischer Probleme nicht vorhandene Shot Clock über den Körben aus den Augen, so dass das Drama seinen Anfang nahm. Als die Hausherren dann auch noch drei Dreier in Serie einnetzten und damit im letzten Viertel von 55:52 (31.) auf 64:52 (33.) davonzogen, war es um den Altmeister so gut wie geschehen. Nigel Scantlebury verkürzte drei Minuten vor dem Halali zwar nochmals auf 61:68, doch als ein irre weiter Verzweiflungs-Dreier von Robin Benzing sein Ziel verfehlte, war es um Gießen geschehen. Das „T“ gegen Luis König Figge, der die Unparteiischen lediglich auf Schweiß am Boden aufmerksam machen und einen Wischer anfordern wollte, setzte der Niederlage ebenso wie der letzte krachende Airball von Daniel Norl die Krone auf. Der misslungene Auftritt an der Elbe hatte aber auch Positives für den Gießener Tross parat, wenngleich dies an der Niederlage überhaupt nichts änderte. „Wir haben keine Zeit zum Weinen, der nächste Gegner wartet“, brummelte Branislav Ignjatovic, dem am World-Smile-Day das Lachen längst vergangen war.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 85:64

Das Derby startet mit hohem Tempo, aber auch zahlreichen Ballverlusten auf beiden Seiten. Crailsheim erwischt den besseren Beginn und führt 8:3. Kapitän Otto bringt von der Bank sofort neue Energie und verbucht drei Steals in seinen ersten drei Einsatzminuten. Nach einem technischen Foul gegen Headcoach Florian Flabb und einem Dreier von Ex-Merlin Santana dreht Tübingen die Partie jedoch und zieht auf 10:15 davon. Dann übernimmt Drescher. Mit neun Punkten im ersten Viertel führt er die Merlins zur 22:17-Führung. Im zweiten Abschnitt bestimmt Crailsheim zunehmend das Tempo: Van Slooten startet mit fünf schnellen Punkten, Coplin setzt mit Putback-Dunk und Block Zeichen. Kurz vor der Pause klaut van Slooten direkt nach einer Tübinger Auszeit den Ball und dunkt. Coplins Dreier zum 48:33 bringt Spieler und Arena mit der Halbzeitsirene endgültig zum Beben.

Auch nach der Pause bleiben die Merlins heiß. Drescher und Coplin treffen von außen, Alexander vollendet den schönsten Angriff des Abends per Dunk. Ein 13:3-Start sorgt für das 61:36. Tübingen antwortet mit zwölf Punkten in Serie, doch Alexander stoppt den Lauf und stabilisiert sein Team. Im Schlussviertel zieht Crailsheim sofort wieder davon. Alexander prägt diese Phase entscheidend und wird unter tosendem Applaus ausgewechselt. Am Ende feiern die Merlins einen verdienten 85:64-Derbysieg.

Florian Flabb (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim):

„Vielen Dank für die Glückwünsche. Das Ergebnis ist ja am Ende sehr eindeutig, aber mit so vielen Verletzten am Doppelspieltag hier anzukommen ist auch schwer. Das hat Tübingen dann auch top gemacht und sich angepasst. Mit der Tiefe unseres Kaders hatten wir dann über lange Zeit auch mehr Energie und das Rebounding war sehr eindeutig. Deshalb bin ich sehr zufrieden in der Defensive wieder so konstant zu sein, um die Fehler die wir in der Offensive noch machen wieder auszugleichen. Tübingen dann unter 65 Punkte zu halten ist wirklich stark.“

Felix Banobre (Headcoach Tigers Tübingen):

“Meinen Glückwunsch an Florian. Das Spiel war wie es war. Wir können uns nicht entschuldigen, wir versuchten uns in der Defensive anzupassen aber sie waren gut vorbereitet und haben eine hohe Qualität. Im ersten Viertel haben wir gute Lösungen gegen sie gefunden, aber dann haben wir sie verloren.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_2_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-05 15:05:122026-10-05 15:05:12Nachberichte ProA 2. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 2. Spieltag

2. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

03.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Samstag (03.10., 16.00 Uhr) wartet die nächste große Nagelprobe auf die Dragons. Wobei „Groß“ sprichwörtlich zu verstehen ist. Die Zweitvertretung von FC Bayern Basketball überragt die Konkurrenz im Süden der ProB mit einer durchschnittlichen Länge von 202 Zentimeter nämlich klar. Es wartet also Schwerstarbeit aufs Rhöndorfer Team, um den athletischen Vorteil der Süddeutschen im BMW Park zu matchen. Insgesamt messen zehn Spieler im Bayern-Kader vom Scheitel bis zur Sohle mehr als zwei Meter. Mit 2,23 Meter ist der Luxemburger Namik Muratovic derzeit der längste Spieler in der ProB und natürlich auch der Bayern, gefolgt von Kilian Dück (217 cm) und Kilian Maurice Fischer (210 cm). Aber nicht nur der Block der Innenspieler ist von beindruckend Statur. Niko Jerkic, mit 18 Punkten Topscorer der Münchner beim 83:80-Auftaktsieg gegen Dresden, misst für einen Guard stolze 2,03 Meter. Der 18-jährige serbische Shooting Guard Andrija Susic, war gegen Dresen ebenfalls ein wichtiger Aktivposten, knickte in den Schlussminuten allerdings um, sodass sein Einsatz am Wochenende fraglich ist.

Es wäre sicher eine Schwächung fürs Team von Coach Emir Mutapcic, allerdings ist die Firepower der Bayern auf so vielen Schultern verteilt, das sie den Ausfall kompensieren können. Zumal man mit Nick Cevizovic ein erfahrener Playmaker übernehmen kann. Zudem agiert die Mannschaft von der Isar ohnehin viel aus dem Halbfeld und in Korbnähe, wo Caspar David Vossenberg und Desmond Obe Yiamu mit sicherer Wurfhand aus der Halbdistanz und starkem Zug zum Korb stets gefährlich sind. Überhaupt liest sich der Kader von Bayern Basketball wie das „How is How“ des Europäischen Basketball-Nachwuchses. Aus nicht weniger als sieben Nationen ist die Mannschaft rekrutiert. Hintergrund: Der Verein bindet frühzeitig Talente, die im Idealfall später als „Local Player“ in den BBL-Kader aufrücken. Der Dragons-Coach beschreibt das Team wie folgt: „Jung, extrem groß, sehr athletisch und talentiert.“ Die Länge des Gegners wäre schön verrückt, stellt Max Becker fest. Was das Spiel in der Zone als auch das Rebounden schwerer mache. Jeder Vorteil birgt allerdings auch einen Nachteil, die Spielanlage der Süddeutschen ist etwas langsamer als die der Rheinländer. Hier müssen die Dragons ansetzen und im Umschaltspiel Vollgas geben. Nicht zuletzt könnte für Rhöndorf das Plus an Erfahrung in der ProB das Zünglein an der Waage sein. Auf jeden Fall wird der Vergleich mit den stark besetzten Bayern für die Dragons eine gleichermaßen interessante wie lehrreiche Herausforderung.

 

03.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TSV Oberhaching Tropics

Der sensationelle Saisonauftakt gegen Bayer Leverkusen ist bereits abgehakt und der Fokus liegt seit Beginn der Woche voll auf den kommenden Gegner. So schön und unerwartet der Sieg gegen die Riesen vom Rhein auch war, im Sport zählt immer nur die nächste Aufgabe. Am Tag der deutsche Einheit ( Spielbeginn 16 Uhr, wie immer Live im Stream ) gastieren die Mannen um Kapitän Bode in Ludwigsburg. Die Gastgeber haben Ihr erstes Saisonspiel gegen den BBC Coburg verloren und wollen sich vor den eigenen Fans für die 66:87 Heimschlappe rehabilitieren. Bei den Barrockstädtern gab es vor dieser Spielzeit einige personelle Veränderungen. Der langjährige Erfolgstrainer Khee wurde in die BBL befördert und arbeitet ab sofort als Assistent bei den Riesen. Der Südkoreaner wurde im Laufe des Sommers bei vielen höherklassigen Teams sowie Klubs aus seiner Heimat gehandelt, aber blieb dem Programm treu. Mit David McCray wurde ein neuer Sportdirektor präsentiert, der den gesamten Verein in den kommenden Jahren an die BBL-Spitze führen soll. Letzte Saison war McCray selber noch als Trainer beim Pro A Ligisten Crailsheim Merlins angestellt und kehrte nach seinem 2-jährigen Gastspiel in Hohenlohe zu seinem Herzensverein zurück. Als neuen Coach der Pro B Mannschaft brachte McCray von den Merlins seinen langjährigen Co-Trainer Jordi Salto mit. Der 36-jährige Spanier arbeitete neben Stationen in seinem Heimatland unter anderem auch bei den BIS Baskets Speyer. Der Kader der Schwaben ist gespickt mit vielen talentierten BBL-Doppellizenzspielern. Neben Julius Baumer sind hier vor allem Modic, Mack, Tschouaffe, Youdom ,Riedel und Zdravkovic zu nennen. Die Spielweise ist an die Philosophie von Sportdirektor McCray angepasst. 40 Minuten agressive Fullcourt-Defense und bedingungsloser Einsatz. Im Angriff spielt die Salto Truppe einen modernen Basketball mit schnellen Abschlüssen.

 

03.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. Culture City Weimar

Vorbericht folgt in Kürze.

 

03.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets

Am Tag der Deutschen Einheit steht für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA die Heimpremiere in der neuen Saison auf dem Programm. Gegner am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Stadtberger Sporthalle sind dann die AHORN Camp Baskets Speyer. Das Vorspiel bestreitet um 16 Uhr die zweite BG-Garnitur in der Regionalliga gegen den MTSV-Schwabing. Der Eintritt beim Regio-Match ist frei.Nach der Auftaktniederlage in Fellbach vor Wochenfrist brennen die Kangaroos darauf, den ersten Sieg einzufahren. Das Team aus Rheinland-Pfalz startete wie die Kangaroos nicht gut in die neue Saison. In eigener Halle unterlag man dem ambitionierten Aufsteiger SI Reutlingen Ravens mit 58:72. Bester Scorer der Domstädter war in diesem Match einmal mehr der „ewige“ Mr. Darryl Woodmore. Der inzwischen 34-jährige US-Amerikaner spielt seit über 10 Jahren im Team von Coach Carl Mbassa (48), der wiederum auch schon seit 2016 an der Seitenline der Pfälzer steht. Neben Woodmore hat man mit dem US-Amerikaner Austin Fadal (26) und dem französischen Center Bessanty Saragba (23) auch zwei weitere neue Importspieler in seinen Reihen. Sie ersetzen Felix Angerbauer, der nach Österreich zurückgekehrt ist und Carlos Hidalgo Gujjo, den es zum Ligarivalen nach Langen zog. Dazu kam mit Lukas Roth aus Würzburg ein Neuzugang, der bei den Mainfranken in der PRO B letztes Jahr eine sehr gute Rolle spielte. Aus dem letztjährigen Kader sind 2,12 Meter Hüne David Aichele, der athletische Forward Oluwadamilola Ade-Eri sowie Oscar Humpert und Dreipunktespezialist Christoph Rupp weiter an Bord, Aus dem hauseigenen Internat bzw. von Kooperationspartner MLP Academics Heidelberg stehen auch dieses Jahr wieder einige Talente im Kader.

BG-Cheftrainer Emanuel Richter weiß, dass am Samstag erneut eine herausfordernde Aufgabe vor seinem Team liegt: „Mit Woodmore, Aichele und Rupp kann Speyer auf ein sehr erfahrenes Trio setzen, so viel Routine haben nicht viele Teams in der PRO B in ihren Reihen. Auch den neu verpflichteten Combo-Guard Lukas Roth schätze ich stark ein. Aber wir schauen auf uns, bauen im ersten Heimspiel auf die Unterstützung unserer Fans sowie auf unsere Energie und Begeisterung. Wir werden alles für den ersten Saisonsieg geben“, so Rihter. Nachdem die Vorbereitungsspiele allesamt nicht öffentlich ausgetragen wurden, dürfen sich die Leitershofer Zuschauer darauf freuen, erstmals das neu formierte Team sozusagen live zu Gesicht zu bekommen. „Beim ersten Heimspiel bedarf es immer noch mehr Vorbereitungen als bei den folgenden Partien, aber die Bühne ist errichtet, es ist von unseren vielen Helfern alles organisiert. Unsere Jungs sind heiß. Wir hoffen auf eine volle Halle. Einlass zu dieser Partie ist ab ca. 18.15 Uhr nach dem Spiel der zweiten Mannschaft“, erwartet Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman mit Spannung auf die Premiere. Personell ist bei den Kangaroos weiterhin Aufbauspieler Joscha Eckert, der schon in Fellbach fehlte, fraglich, alle anderen Akteure sind fit. Man darf gespannt sein, wie schnell das junge Team die Nervosität vor eigenem Publikum ablegen kann und dann sicher auch gewillt ist, die etwas hohe Turnover Rate aus dem Fellbach Spiel zu reduzieren.

 

04.10.2026 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Basketball Löwen

Nach dem Saisonauftakt in Oberhaching steht für die Bayer Giants Leverkusen am Sonntag (04.10.2026) das erste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 auf dem Programm. Um 16 Uhr empfangen die Korbjäger unter dem Bayer-Kreuz die Basketball Löwen aus Erfurt. Nach der Auftaktniederlage wollen die GIANTS nun die ersten Punkte der Saison einfahren. Headcoach Michael „Mike“ Koch und sein Team haben die vergangene Partie analysiert und die Trainingswoche genutzt, um an den eigenen Abläufen zu arbeiten. Dabei herrschte auf dem Parkett an der Bismarckstraße von Beginn an hohes Tempo. Während die Jungs auf dem Spielfeld an der Bismarckstraße auf und ab rennen, schaut Headcoach Michael „Mike“ Koch gespannt zu.

Die Basketball Löwen sind am 1. Spieltag mit einer Niederlage in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2026/27 gestartet. Das Erfurter Team, gecoacht von Leif Ibrahim, verlor am vergangenen Wochenende deutlich mit 76:94. In Leverkusen möchten die Landeshauptstädter aus Thüringen unbedingt gewinnen. Damit dies gelingt, können die Verantwortlichen der Löwen auf einige etablierte Kräfte zurückgreifen. Allen voran auf Marko Bacak. Der Ex-GIANT, der das BAYER-Trikot von 2020 bis 2022 in der ProA trug, ist im Sommer für viele Experten recht überraschend nach Erfurt gewechselt. Zuvor spielte der Brettspieler in Koblenz. Insgesamt kommt der 30-Jährige auf stolze 217 Einsätze in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Nun soll er als Mannschaftskapitän das junge Erfurter Team anführen. Ebenfalls erfahren ist Anthony Watkins. Der Deutsch-Amerikaner ist in der ProB ein alter Bekannter und lief in der vergangenen Spielzeit noch für LOK Bernau auf. Gegen Rhöndorf markierte er starke 27 Zähler und war mit deutlichem Abstand Topscorer seiner Farben. Auch Derek Emelifeonwu ist ein Neuankömmling in der Riethsporthalle. Der Guard ist der erste Australier in der Vereinsgeschichte des Klubs und war zuletzt in der 2. Liga seines Heimatlandes aktiv. Dort zeigte er mit durchschnittlich 11,4 Punkten und 3,8 Assists gute Leistungen. Auch gegen Rhöndorf war Emelifeonwu mit 15 Zählern ein wichtiger Aktivposten.

 

04.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. TV Langen

Die Sommerpause ist zu Ende und endlich heißt es für Team und Fans wieder: Game Day für den TV Langen. Als einzige Mannschaft hatten die Giraffen in der ersten Spielwoche einen Off-Day, am kommenden Montag sind sie aber dann gefordert. Auswärts treffen sie auf die Dresden Titans.  Ähnlich wie beim TVL gab es auch in Dresden zur neuen Saison einige Umbrüche. Acht Spieler haben das Team verlassen, acht neue kamen hinzu. Unter den Neuzugängen haben sich bei der knappen 83:80-Niederlage gegen München in der Vorwoche vor allem zwei Big Men hervorgetan: Center Alexander Leiba erzielte direkt im ersten Spiel ein Double-Double mit 15 Punkten und 11 Rebounds. Auch Power Forward Moritz Heck performte sehr stark und schlitterte bei 19 Punkten und 9 Rebounds nur knapp am Double-Double vorbei. „Dresden ist eine gute Mannschaft. Letzte Woche in München haben sie zwar dauerhaft zurückgelegen, konnten das Spiel am Ende dann aber doch noch sehr spannend machen. Sie haben letztlich ein wenig unglücklich verloren. Gerade zu Hause ist Dresden sehr stark, es wird in jedem Fall ein Kampf. Aber klar ist auch: Wir reisen an, um gegen die Titans alles zu geben. Auf der Rückfahrt wollen wir mit einem guten Gefühl nach Hause fahren“, sagt Headcoach Tobias Jahn. Die Giraffen sind indessen bereit für das erste Saisonspiel: „Unser Team ist heiß! Wir hatten sehr gute Trainingseinheiten und sind umso mehr motiviert, nachdem wir letzte Woche ja noch ausgesetzt haben. Das erste Spiel wird aufgrund des Gegners natürlich tough und ein erster Gradmesser dafür, zu sehen, wo wir aktuell stehen und wie kompetetiv wir bereits sind. In jedem Fall wollen wir eine starke Leistung abliefern“, betont Jahn.

 

04.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg

Am 2. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd kommt es zum Duell zweier Auftaktsieger: Die SV Fellbach Flashers empfangen am Sonntag den BBC Coburg (Spielbeginn 17:30 Uhr, Gäuäckersporthalle I, Fellbach). Das Team von Head Coach Kristiyan Borisov und Assistant Coach Cyril DaSilva startete mit einem 82:64-Heimsieg gegen die BG Hessing Leitershofen in die neue Spielzeit. Die aggressive Defensive der Flashers erzwang dabei 26 Ballverluste der Gäste, offensiv führten Dmonte Brown (22 Punkte, 9 Rebounds), Jonathan Zeisberger (16 Punkte, 9 Assists) und Dennis Diala (15 Punkte, 7 Rebounds) ihr Team an. Der Erfolg kam allerdings unter schwierigen personellen Vorzeichen zustande: Mehrere Spieler waren unter der Woche angeschlagen, Center Osasere Best Otakho (25/aus Dresden) fällt weiterhin aus, und Kapitän Jakob Hanzalek verließ den Verein kurzfristig auf eigenen Wunsch. Umso erfreulicher ist es, dass die Mannschaft jetzt schon Charakter und Zusammenhalt eindrucksvoll demonstrier hat.

Mit dem BBC Coburg reist ein Gegner an, der zum Auftakt eindrucksvoll seine Ambitionen unterstrich. Bei der BBA Ludwigsburg, gewann die Mannschaft von Head Coach Patrick Seidel deutlich mit 87:66, entschied das Rebound-Duell mit 47:32 für sich und hatte mit Erik Neunhoeffer (20 Punkte in knapp 18 Minuten), Nico Wenzl (13 Punkte, 6 Assists), Felix Egger (12 Punkte) und Benjamin Koppke (11 Punkte, 11 Rebounds) vier zweistellige Scorer. In der Vorsaison erreichten die Oberfranken erstmals das Halbfinale und spielten die beste Saison der Vereinsgeschichte. Dass Coburg sich in der Spitzengruppe der Liga etabliert hat, ist dabei kein Zufall, sondern das Ergebnis eines klaren Modells: Über die enge Kooperation mit dem Bundesligisten aus Bamberg stehen mit Benjamin Koppke und Jakob Lang zwei Doppellizenzspieler im Kader, die unter der Woche auf BBL-Niveau trainieren und in der ProB Spielpraxis und Verantwortung sammeln. Davon profitieren beide Seiten – der Bundesligist entwickelt seine Talente in einem leistungsstarken Umfeld weiter, Coburg erhält Qualität und Tiefe im Kader und bietet jungen Spielern einen klaren Weg nach oben. Hinzu kommen Rahmenbedingungen, von denen viele Standorte der Liga nur träumen können: Mit der HUK-COBURG Arena und ihren 3.530 Plätzen verfügt der BBC über eine moderne Spielstätte, die Fans, Partnern und Spielern ein echtes Bundesliga-Erlebnis bietet.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_2_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-02 11:31:342026-10-02 11:51:43Vorberichte ProB Süd 2. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 2. Spieltag

2. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

03.10.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. SG Braunschweig

Am kommenden Samstag feiern die BSW SiXERS ihren Heimauftakt in der Saison 2026/27. Um 18:00 Uhr ist die SG Braunschweig in der Ballsporthalle Sandersdorf zu Gast – und die SiXERS wollen den Schwung aus dem erfolgreichen Saisonstart mitnehmen. Zum Auftakt bewies die Mannschaft von Headcoach Lukas Varga bereits Moral und Nervenstärke. Beim SC Rist Wedel drehten die SiXERS einen zwischenzeitlichen Rückstand und setzten sich am Ende mit 75:70 durch. Der erste Sieg der neuen Saison ist damit eingefahren – nun soll vor den eigenen Fans nachgelegt werden. Mit der SG Braunschweig wartet dabei ein Aufsteiger, der keinesfalls unterschätzt werden darf. In der vergangenen Saison gelang den Niedersachsen der Sprung aus der 1. Regionalliga Nord in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Ganz neu ist dieses Niveau für Braunschweig allerdings nicht: Bereits in der Vergangenheit war das Team in der ProB aktiv und traf dabei auch auf die BSW SiXERS.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Nachwuchsarbeit der Gäste. Die Braunschweiger Mannschaft ist eng mit dem Erstligisten aus der easyCredit BBL verbunden und bietet jungen Talenten die Möglichkeit, sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln. Spieler wie Dennis Schröder und Daniel Theis durchliefen in ihrer Karriere ebenfalls die Braunschweiger Nachwuchsstrukturen. Dass der Aufsteiger auch sportlich einiges zu bieten hat, zeigte sich bereits am ersten Spieltag. Zwar unterlag Braunschweig den Iserlohn Kangaroos vor heimischem Publikum mit 72:89, doch André Fox setzte mit 30 Punkten ein deutliches Ausrufezeichen. Auf ihn und die junge, athletische Mannschaft der Gäste wartet am Samstag eine anspruchsvolle Aufgabe für die SiXERS-Defensive. Für die BSW SiXERS geht es nun darum, den erfolgreichen Auftakt in Wedel zu bestätigen und sich erstmals in dieser Saison vor den eigenen Fans zu präsentieren. Nach dem personellen Umbruch im Sommer kann die neu formierte Mannschaft nun zeigen, was sie im SiXERS Dome auf das Parkett bringen will: Energie, Intensität und attraktiven Basketball.

 

03.10.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. TSV Neustadt temps Shooters

Nach dem gelungenen Saisonauftakt geht es für die TSV Neustadt temps Shooters direkt auf die weiteste Reise des Jahres. Am Samstag, den 3. Oktober, tritt das Team um 18:30 Uhr bei der Seawolves Academy in Rostock an. Gespielt wird am 2. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Arena Rostock. Die Neustädter reisen mit breiter Brust an die Ostsee. Zum Auftakt gab es im Shooters Dome ein 87:68 gegen die EN Baskets Schwelm. Matej Jelovcic war mit 25 Punkten Topscorer, Neuzugang Robert Beasley III überzeugte bei seinem Debüt mit 17 Punkten, dazu kamen Christenvie Kwilu (15) und Al-Fayed Alegbe-Issifou (10). Besonders erfreulich: Auch von der Bank kamen Punkte und die Defensive ließ nur 68 Zähler zu. In Rostock wartet allerdings eine Aufgabe, die den Shooters bisher nicht lag. Beide ProB-Gastspiele an der Ostsee gingen verloren: im Oktober 2024 mit 80:87 und im Dezember 2025 mit 85:100. Dass es auch anders geht, zeigte das Rückspiel der letzten Saison, das die Neustädter im Shooters Dome hauchdünn mit 99:98 gewannen.

Das Farmteam des Bundesligisten Rostock Seawolves hat im Sommer erneut einen Umbruch hinter sich und setzt weiter konsequent auf junge, hungrige Talente, die sich für höhere Aufgaben empfehlen wollen. Zu erwarten ist ein Gegner, der mit viel Tempo und Intensität spielt. Beim Saisonauftaktspiel in Düsseldorf waren die Rostocker nah dran am 1. Sieg, mussten sich am Ende aber knapp mit 86:80 geschlagen geben. Während die Ostseestädter auf ihren US Guard Isayah Owens (Freigabe noch nicht da) verzichten mussten, waren die beiden Doppellinzenzspieler Bruno Loll (23 Punkte) und Mika Freitag (20) die besten Akteure. Vor allem von der Dreierlinie waren die jungen Rostocker sehr erfolgreich und erzielten bei 40 Versuchen 15 Treffer. Für die Shooters wird es darauf ankommen, nach der langen Busfahrt von Beginn an wach zu sein, das Tempo der Gastgeber zu kontrollieren und die defensive Stabilität aus dem Schwelm-Spiel mitzunehmen. „Nach dem Sieg gegen Schwelm wollen meine Spieler natürlich nachlegen. Alle sind super motiviert und wir konnten wieder einiges Gutes wie auch Schlechtes aus dem Auftaktspiel in diese Woche mitnehmen und weiter verbessern bzw. daran arbeiten“, so Coach Allen Ray Smith.

 

03.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in Braunschweig feiern die Iserlohn Kangaroos am Samstag ihre Heimpremiere in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Um 19 Uhr empfängt das Waldstadt-Team die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Matthias-Grothe-Halle. Der Start in die neue Saison ist geglückt: Mit einem überzeugenden 89:72-Auswärtssieg bei der SG Braunschweig haben die Iserlohn Kangaroos am vergangenen Wochenende die ersten beiden Punkte der Spielzeit 2026/2027 eingefahren. Vor allem als Team präsentierten sich die neu formierten Kangaroos bereits zum Auftakt geschlossen und wollen genau daran nun vor heimischer Kulisse anknüpfen. Am Samstag wartet mit den Baskets Juniors TSG Westerstede das Farmteam des Erstligisten EWE Baskets Oldenburg. Die Gäste mussten sich zum Saisonauftakt Lok Bernau mit 79:101 geschlagen geben und reisen entsprechend mit dem Ziel nach Iserlohn, ihre ersten Punkte der neuen Spielzeit einzufahren. Besonders im Blick behalten müssen die Kangaroos dabei Finn Stuehlmeyer. Der Power Forward legte am ersten Spieltag mit 15 Punkten und 13 Rebounds ein starkes Double-Double auf und gehörte damit zu den auffälligsten Akteuren seines Teams. Die Baskets verfügen allerdings über weitere junge, talentierte Spieler, die den Kangaroos einiges abverlangen können.

Der Fokus der Iserlohner soll dennoch vor allem auf dem eigenen Spiel liegen. Nach der starken Teamleistung in Braunschweig wollen die Kangaroos erneut mit hoher Intensität auftreten, ihren Basketball durchsetzen und dem Gegner von Beginn an das eigene Tempo und die eigene Spielweise aufzwingen. Für das neu zusammengestellte Team wird das erste Heimspiel gleichzeitig zu einer besonderen Bewährungsprobe. Erstmals erleben die zahlreichen Neuzugänge die Atmosphäre der Matthias-Grothe-Halle in einem Pflichtspiel. Zum Heimauftakt werden erneut mehr als 1.000 Zuschauer erwartet, die ihrer Mannschaft den gewohnten Rückhalt von den Rängen geben sollen.  Auch bei den Tipoff-Zeiten gibt es in dieser Saison eine Neuerung: Die Heimspiele der Kangaroos beginnen in der Spielzeit 2026/2027 grundsätzlich bereits um 19 Uhr. Damit rückt der Spielbeginn im Vergleich zur vergangenen Saison noch etwas nach vorne und soll den Besuch der Heimspiele insbesondere auch für Familien attraktiver machen.  Nach dem gelungenen Auftakt in der Fremde wollen die Kangaroos nun gemeinsam mit ihren Fans den nächsten Schritt machen – und die ersten Punkte der neuen Saison auch in der Matthias-Grothe-Halle behalten.

 

03.10.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. ART Giants Düsseldorf

Das erste Liga-Heimspiel der Saison steht vor der Tür! Am Samstag, 3. Oktober 2026, um 19:00 Uhr empfängt LOK Bernau die ART Giants Düsseldorf zum 2. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB in der Sparkassen-Arena. Dabei steht der Spieltag unter dem Thema „Nachhaltigkeit“ – und verbindet sportliche Spannung mit einem wichtigen Schritt für die Zukunft. Auf dem Parkett treffen unterdessen 2 Mannschaften aufeinander, die mit einem Sieg in die neue Spielzeit gestartet sind. Nach dem überzeugenden Auftakt in Westerstede freut sich die LOK auf die erste Bewährungsprobe vor heimischem Publikum. Düsseldorf reist ebenfalls mit Selbstvertrauen an – und dürfte für viele Bernauer Fans ein neuer, spannender Gegner sein. Mit dem 101:79-Auswärtserfolg in Westerstede hat das Team von Headcoach Dan Oppland einen gelungenen Saisonstart hingelegt. Aggressive Verteidigung, hohes Tempo und konsequente Abschlüsse in Korbnähe prägten den Auftritt der Bernauer. 17 Steals und eine Trefferquote von 65 Prozent bei den Zweiern unterstreichen den engagierten Auftritt. Mit den ART Giants wartet nun eine Mannschaft, die nach einer Unterbrechung auf die Bundesligabühne zurückkehrt. Noch in der Saison 2024/25 spielte Düsseldorf in der ProA, musste anschließend jedoch eine Spielzeit ohne Teilnahme an der 2. Basketball-Bundesliga auskommen. In dieser Saison erfolgt der Neustart in der ProB. Dabei setzen die Giants auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern. Verantwortlich für die sportliche Entwicklung sind Headcoach Robert Shepherd und sein Assistent Forood Tamjidi.

Für diesen Neustart hat Düsseldorf seinen Kader im Sommer umfangreich verstärkt. Zu den interessanten Neuzugängen gehören Ron Mvouika, Lars Kremer und Max Brackmann. Der erfahrene französische Flügelspieler Mvouika bringt unter anderem Stationen in Großbritannien, Luxemburg, Köln und Leverkusen mit. Kremer kommt aus dem Leverkusener Nachwuchs und verbindet offensive Gefahr mit engagierter Verteidigung. Unter dem Korb sorgt der 2,18 Meter große Center Brackmann für Präsenz. Er sammelte bereits ProA-Erfahrung in Bochum und spielte zuletzt leihweise für Neustadt. Der gelungene Auftakt in Westerstede macht Mut, doch mit Düsseldorf wartet eine neue Herausforderung auf die LOK. Bernau wird versuchen, über engagierte Verteidigung und schnelles Zusammenspiel ins Spiel zu finden. Gegen die Größe von Brackmann werden zudem Bewegung und gemeinsamer Einsatz beim Rebound gefragt sein. Dabei kann die Unterstützung von den Rängen einen wichtigen Beitrag leisten

 

03.10.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Uni Baskets Münster

Am Samstag steht für die EN Baskets Schwelm das erste Heimspiel der neuen ProB-Saison auf dem Programm. Nach der Niederlage zum Auftakt bei den TSV Neustadt temps Shooters wartet mit den Uni Baskets Münster direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Tip-off in der Schwelm ArENa ist um 19:30 Uhr. Die Gäste aus Münster sind nach vier Jahren in der ProA zurück in der ProB und haben ihre Ambitionen bereits zum Saisonstart unterstrichen. Nach vier Siegen in vier Vorbereitungsspielen setzte sich das Team von Headcoach Götz Rohdewald am ersten Spieltag mit 98:79 gegen die Itzehoe Eagles durch. Vor allem beim Rebounding dominierten die Uni Baskets und entschieden das Duell unter den Brettern mit 57:28 klar für sich. Fünf Münsteraner Spieler punkteten dabei zweistellig. Für ein Wiedersehen in der Schwelm ArENa sorgt Robert Merz. Der langjährige Schwelmer Leistungsträger trug in den vergangenen dreieinhalb Jahren das Trikot der EN Baskets und kehrt nun erstmals mit den Uni Baskets Münster an seine alte Wirkungsstätte zurück. Für die EN Baskets gilt es, nach der Auftaktniederlage in Neustadt eine Reaktion zu zeigen. Unter der Woche arbeitete die Mannschaft intensiv an den Erkenntnissen des ersten Spieltags. Personell kann Headcoach Falk Möller dabei aus dem Vollen schöpfen. Möller weiß um die Schwere der Aufgabe: „Münster ist der absolute Favorit und hat im ersten Spiel schon gezeigt, wie gut sie sind. Wir müssen an unser Limit gehen, um überhaupt mithalten zu können. Wir haben nach der Niederlage über die Woche gut trainiert und haben alle Spieler an Bord.“ Nach dem Auftakt in der Fremde freuen sich die EN Baskets nun auf das erste Saisonspiel vor den eigenen Fans in der Schwelm ArENa.

 

03.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Hertener Löwen

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ist zurück im Itzehoer Sportzentrum am Lehmwohld. Am Samstag, 3. Oktober, treffen die Itzehoe Eagles im ersten Heimspiel auf die Hertener Löwen. Beginn ist am Sparkasse-Westholstein-Spieltag um 19.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Während die Eagles den Auftakt bei den Uni Baskets Münster verloren, fuhr ihr nächster Gegner einen sicheren Heimsieg gegen Aufsteiger BBA Hagen ein. „Mit Herten erwartet uns ein komplett anderes Team als Münster – viel weniger aggressiv und stark darauf bedacht, das Tempo zu kontrollieren und langsam zu halten“, sagt Eagles-Coach Max Rockmann. In der vergangenen Saison hatten die Löwen dank dieser Spielweise die beste Verteidigung der ProB. Auch in dieser Spielzeit verfügt die Mannschaft über einige Spieler, die sehr viel Erfahrung mitbringen. Für Rockmann ist der Fall klar: „Wir müssen uns auf uns konzentrieren und Herten unser Spiel aufzwängen.“ Die Eagles wollen aggressiv verteidigen und mit viel Tempo attackieren. Damit die Gäste nicht ihren Stil durchsetzen können, lautet der Plan: „Wir müssen Herten konstant unter Druck setzen.“

 

03.10.2026 19:30 Uhr // BBA Hagen vs. SC Rist Wedel

Es ist wirklich eine besondere Konstellation. Wenn der SC Rist Wedel am Sonnabend, 3. Oktober, erstmals in seiner Geschichte gegen BBA Hagen spielt, ist es zugleich das erste Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga ProB unter Trainer Stanley Witt (31), der in Hagen geboren wurde und aufwuchs. Im Gegenzug wird der ProB-Neuling BBA Hagen betreut von Ingo Freyer (55), der zwar in Wolfsburg geboren wurde, aber schon als Kleinkind nach Wedel zog – und beim SC Rist von 1981 bis 1991 nicht nur seine erste Basketball-Station als Spieler, sondern von 2004 bis 2007 am Steinberg auch seine erste Trainerstation hatte. Witt machte keinen Hehl daraus, dass es für ihn „natürlich etwas Besonderes ist, in Hagen zu spielen“. Wenn in der Otto-Densch-Halle in Eilpe, einem Stadtteil im Süden der kreisfreien Großstadt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets, um 19.30 Uhr der Tip-off erfolgt, werden auch einige Freunde und Familienmitglieder von Witt dabei sein. „Ich arbeite sehr gerne in meinem Beruf. Er bringt es aber leider auch mit sich, wenig Zeit für Familie und Freunde zu haben – umso schöner ist es, wenn sich beides miteinander verbinden lässt“, sagte Witt, der ankündigte, dass er sich „nach dem Spiel Zeit nehmen werde“ für „seine“ Besucher. Denn: „Davor liegt der Fokus natürlich auf dem Spiel.“

Dieses werden beide Mannschaften mit großer Motivation angehen, geht es doch für sie darum, den ersten Saisonsieg einzufahren. Die Wedeler hatten am vergangenen Sonnabend gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 lange geführt, am Ende aber mit 70:75 (43:33) verloren. Und die Mannschaft von BBA Hagen, die im Frühjahr die Meisterschafts-Finalspiele der 1. Regionalliga West gegen den SV Haspe 70 verloren, aufgrund des Hasper Aufstiegsverzichts aber trotzdem den Sprung in Deutschlands dritthöchste Spielklasse geschafft hatte, hatte bei ihrem ProB-Debüt beim Vorjahres-Aufsteiger Hertener Löwen mit 73:88 (37:45) den Kürzeren gezogen. Witt hat eine hohe Meinung vom Gegner aus seiner Heimatstadt: „Als Aufsteiger wird das Team in seinem ersten Heimspiel hochmotiviert sein.“ Den Basketball, den der als Spieler wie als Trainer lang Jahre in der 1. Liga aktive Freyer seine Mannschaft spielen lässt, umschrieb der 31-Jährige wie folgt: „Sie spielen schnell, aggressiv und physisch – da kommt einiges auf uns zu.“ Zudem warnte der Coach: „Die Hagener packen in der Abwehr gut zu und haben Spieler, über die sie schnell nach vorne kommen.“ Im ansonsten vornehmlich mit jungen Talenten besetzten Akademie-Team sind Viktor Ziring (28) und Till Hornscheidt (25) die erfahrensten Akteure.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_2_ProB_Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-02 11:17:572026-10-02 11:49:28Vorberichte ProB Nord 2. Spieltag

Vorberichte ProA 2. Spieltag

2. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des zweiten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

02.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS

Heimdebüt für Medikamente per Klick Bayreuth in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA: Am Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr empfängt das Team von Headcoach Vincent van Sliedregt am 2. Spieltag die PS Karlsruhe Lions. Das Spiel ist gleichzeitig der Auftakt des ersten Doppelspieltags der ProA, bereits am Sonntag, 4. Oktober, um 17 Uhr geht es für MpK mit der Auswärtspartie bei den Kreisbau Kirchheim Knights weiter. Nach der 90:109-Auswärtsniederlage bei den EPG Baskets Koblenz am vergangenen Sonntag will MpK Bayreuth gegen Karlsruhe möglichst den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen. Angesichts der angespannten Verletztensituation traten die Bayreuther mit einer kurzen Rotation bei den EPG Baskets an. Aller gezeigter Einsatz und auch die absolute Glanzleistung von Joshua Bonga, der als Topscorer 30 Punkte erzielte, konnte die Niederlage beim Team vom Deutschen Eck nicht verhindern. Headcoach Vincent van Sliedregt mahnte nach der Partie: „Defensiv war das nicht gut genug. Uns haben in dieser Hinsicht Disziplin und auch ein Stück weit der Stolz gefehlt. Wir waren nie völlig aus dem Spiel, haben uns aber zu oft auf unsere Offensive verlassen, statt über defensiven Druck und unsere Fähigkeiten in der Verteidigung zu kommen“. Darauf solle nun in der Woche vor dem Karlsruhe-Spiel im Training der Schwerpunkt gelegt werden. Auch Gegner PS Karlsruhe Lions musste zum Saisonauftakt eine Niederlage hinnehmen, im Heimspiel gegen die Nürnberg Falcons musste man sich in einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie mit 79:83 geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, 18:18 stand es nach dem ersten Viertel, zur Halbzeit lag Karlsruhe mit 43:40 in Front. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Nürnberg kam zurück und übernahm nach dem dritten Viertel knapp mit 60:59 die Führung. Auch im Schlussabschnitt schenkte keine der Mannschaften etwas her. Es wurde um jeden Ball gekämpft, letztlich lagen die Falcons mit 83:79 vorne. Topscorer der Karlsruher war der 26-jährige Small Forward Kilian Binapfl mit 25 Punkten vor Martel Williams mit 17 Zählern.

In der vergangenen Saison erreichte das Team von Headcoach Demond Greene nach einem holprigen Start in der ProA-Hauptrunde noch Rang acht, scheiterte dann aber im Playoff-Viertelfinale an Meister Phoenix Hagen. Der 27-jährige US-Spielmacher und Point Guard Isaiah Hart, der das Offensivspiel der Löwen als Nachverpflichtung in der vergangenen Spielzeit belebte, blieb den Karlsruhern erhalten. Zum Saisonauftakt gegen Nürnberg musste Hart jedoch wegen einer Adduktorenzerrung pausieren. Neuer Teil im Spielaufbau des Löwenrudels ist der 24-jährige US-Rookie und Shooting Guard Martel Williams, der zuletzt in der amerikanischen College-Liga bei den California Baptist Lancers aktiv war und zu den Topscorern seines Teams zählte. Das neue Karlsruher Aufbau-Trio komplettiert der 27-jährige Point Guard Zac Owens. Der 1,80 Meter große US-Amerikaner kam aus Österreich vom BC Vienna, wo er in der Saison 2024/25 mit durchschnittlich 21 Punkten Topscorer war, zu den Badenern. Die PS Lions wollten Owens eigentlich bereits zu Beginn der vergangenen Saison verpflichten, damals verhinderte eine Verletzung aber den Wechsel. Gegen Nürnberg scorte Owens elf Punkte und griff drei Rebounds ab. An den Brettern gehen bei den Karlsruhern der 24-jährige US-Rookie und Power Forward Theo Seng (in den vergangenen drei Spielzeiten in der amerikanischen College-Liga NCAA an der Sacramento University aktiv/neun Punkte und sieben Rebounds gegen Nürnberg) sowie der 25-jährige, 2,08 Meter große US-Center Robert Jones neu zu Werke. Headcoach Demond Greene hält große Stücke auf den aus Albufeira in Portugal gekommenen Robert Jones: „Offensiv zeichnet er sich insbesondere durch seine Qualität als Screener aus und schafft dadurch viele Vorteile für seine Mitspieler. Defensiv bringt er eine hohe Präsenz mit, kommuniziert konstant und übernimmt Verantwortung“. Gegen Nürnberg scorte Jones zwölf Punkte und griff fünf Rebounds ab. Teil des „deutschen Korsetts“ der PS Lions ist Neuzugang Noah Koch. Der 19-jährige Point Guard kam von BBL-Absteiger MLP Academics Heidelberg. Bewährte deutsche Kräfte im Karlsruher Team sind der 2,09 Meter große Center-Routinier Maurice Pluskota (34), der 26-jährige Small-Forward und Top-Scorer im Spiel gegen Nürnberg, Kilian Binapfl, Power Forward Jason George (25, mit fünf Punkten und acht abgegriffenen Bällen bester Rebounder im Auftaktspiel gegen die Falcons) sowie der 26-jährige, 2,03 Meter große Power Forward Wesley Oba. Maurice Pluskota (im Aufbautraining nach seinem Bänderriss mit Knorpelschaden) und Wesley Oba (Nasenbeinbruch) mussten im Auftaktspiel noch pausieren, beide werden nach Auskunft des Vereins ebenso wie Isaiah Hart Anfang Oktober im Team zurückerwartet. Ob sie bereits am 2. Oktober in Bayreuth mit auflaufen, bleibt abzuwarten.

In der vergangenen Saison 2025/26 gab es im Heimspiel des damaligen BBC Bayreuth gegen die PS Karlsruhe Lions in der Oberfrankenhalle einen 97:82-Sieg, auch beim Rückspiel in der Karlsruher Europahalle siegten die Bayreuther mit 78:72. Aktuell das größte Problem bei MpK Bayreuth ist die Verletztenmisere. Beim Saison-Auftaktspiel in Koblenz fehlten die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain, außerdem wurde „Scharfschütze“ Matt Frierson geschont, der sich beim Medikamente per Klick-Cup eine Schulterverletzung zugezogen hatte und dessen Einsatz ein zu großes Risiko für einen längerfristigen Ausfall mit sich gebracht hätte. Wegweisend für die Partie am Freitag gegen Karlsruhe dürften angesichts der aktuellen Personalsituation die Worte von MpK-Topscorer Joshua Bonga nach der Partie in Koblenz sein: „Wir haben viele Verletzte, haben aber alles gegeben und wollten natürlich auch unter diesen Umständen das Spiel gewinnen. Wir werden jetzt auf jeden Fall weiterhin hart trainieren, wollen uns weiter verbessern und hoffen auf die Unterstützung unserer Fans in der Oberfrankenhalle gegen Karlsruhe“.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons vs. EPG Baskets Koblenz

Gleich an diesem Wochenende sind die 18 ProA-Ligisten doppelt gefordert. Die Nürnberg Falcons empfangen am Freitagabend die EPG Baskets Koblenz zum 1. Heimspiel der Saison und gastieren zwei Tage später in Tübingen. Basketball ist zurück in Nürnberg! Mit dem Sieg in Karlsruhe im Gepäck und den eigenen Fans im Rücken gehen die Nürnberg Falcons voller Energie in ihre Heimpremiere. Zu Gast am Freitag um 19.00 Uhr sind die EPG Baskets aus Koblenz, die in der vergangenen Woche Bayreuth mit 109:90 aus der Halle schossen. Nürnberg ist gewarnt. Head Coach Tim Black blickt voraus: „Dieses Wochenende ist wichtig für unser Team. Koblenz hat eine talentierte Mannschaft, die offensiv extrem gefährlich ist. Das wissen wir, und genau das müssen wir kontrollieren. Kontrollieren müssen wir auch unsere Emotionen im Lichte des ersten Heimspiels.“ Tip-off zum ProA-Spiel Nürnberg Falcons vs. EPG Baskets Koblenz ist am Freitag, den 2. Oktober, um 19.00 Uhr in der Kia Metropol Arena. Die Tickets gibt es im vergünstigten Online-Vorverkauf sowie an der Tageskasse. Die Nürnberg Falcons empfehlen eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Parkplätze an der Arena kosten ab sofort 5 Euro pro Abend. Die Bezahlung erfolgt am Automaten.

Der Parkplatz verfügt über eine automatische Kennzeichenerfassung. Zwei Tage später geht es zu den Tigers nach Tübingen. Diese verloren zum Saisonauftakt gegen Heidelberg und bestreiten am Freitagabend in Crailsheim schon das nächste Derby. Aufgrund der kurzen Vorbereitung gibt Coach Tim Black auch für das Gastspiel in Baden-Württemberg folgende Marschroute vor: „40 Minuten diszipliniert spielen. Das muss auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende unser Ziel sein. Ich bin gespannt, wie unsere Spieler diese Herausforderung mit zwei Spielen in drei Tagen meistern werden.“ Die Partie in Tübingen steigt am Sonntag, 4. Oktober, um 17.00 Uhr. Das Spiel wird LIVE auf Sporteurope.TV übertragen. Bis 15. Oktober können sich die Fans noch den vergünstigten All-Access Pass holen und damit direkt die Falcons unterstützen. Und weil Zusammenschauen am meisten Spaß macht, findet am Sonntag die erste Falcons Watch Party im PARKS Nürnberg am Berliner Platz statt. Der Eintritt ist frei.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Am Wochenende startet die OrangeAcademy mit dem ersten Doppelspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am OrangeCampus. Zu Gast sind am Freitag um 19 Uhr die Kreisbau Kirchheim Knights und am Sonntag um 19 Uhr die MLP Academics Heidelberg. Dank des enormen Kraftakts in der vergangenen Woche steht die OrangeAcademy nach dem Saisonauftakt bereits mit zwei immens wichtigen Punkten da. Damit bewiesen die jungen Uuulmer, dass sie keineswegs zu unterschätzen sind. Doch nach dem Sieg beim letztjährigen Halbfinalisten aus Bremerhaven wartet bereits die nächste große Doppelhürde des anspruchsvollen Auftaktprogramms auf die Schützlinge von Cheftrainer Mehdy Mary. Am Freitag gastiert mit den Kreisbau Kirchheim Knights der letztjährige ProA-Vizemeister am OrangeCampus, der in der vergangenen Woche mit einem Statement-Sieg gegen die SBB Baskets (+29 Punkte) aufhorchen ließ. Keine 48 Stunden später werden die Doppelstädter erneut auf die Probe gestellt, wenn der letztjährige Bundesligist aus Heidelberg gastiert. „Ich freue mich schon sehr auf den Heimauftakt vor unseren eigenen Fans. Mit Kirchheim wartet ein sehr starker Gegner auf uns, der nicht ohne Grund im vergangenen Jahr im Finale stand. In der Preseason konnten sie uns mit ihrer enormen Physis besiegen. Das Spiel am Freitag sehe ich als eine weitere gute Chance, mitzuhalten und uns weiterzuentwickeln. Am Sonntag wartet mit Heidelberg direkt das nächste Topteam auf uns. Sie haben im vergangenen Jahr noch in der Bundesliga gespielt und verfügen auch in dieser Saison über große Qualität im Kader. Auch hier nehmen wir die Challenge an und wollen diese großartige Möglichkeit nutzen, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, erklärt OrangeAcademy-Cheftrainer Mehdy Mary.

Im direkten Duell mit dem letztjährigen ProA-Finalisten treffen gleich zwei Akteure auf ihren ehemaligen Arbeitgeber. Center Nico Bretzel kehrt erstmals seit seinem Wechsel zurück an den OrangeCampus. Auf der Gegenseite trifft auch der ehemalige Kirchheimer Nil Failenschmid als Kapitän der OrangeAcademy auf seine Mannschaft aus der Vorsaison. In der Sommerpause gab es viel Bewegung im Aufgebot der Kirchheimer. Neben Failenschmid verließen auch wichtige Leistungsträger wie Tylan Pope, Phillip Russell und Lucas Mayer die Schwaben. Dafür konnten die Knights jedoch namhaft nachlegen. Neuzugang Desmond Watson schlug bereits im ersten Spiel voll ein und avancierte mit 26 Punkten gegen die SBB Baskets zum Topscorer. Auch die neu verpflichteten Amerikaner Philip Alston (10 Punkte) und Corey Hines (9) wussten zu überzeugen. Der verbliebene Kapitän Tyrel Morgan übernimmt weiterhin als Führungsspieler Verantwortung.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. BG Göttingen

Nach dem Saisonauftakt bei den GIESSEN 46ers steht für die Artland Dragons am Freitag das erste Heimspiel der neuen Saison auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfängt das Team von Headcoach Hendrik Gruhn die BG Göttingen in der Artland Arena. Die Partie ist gleichzeitig der Auftakt in einen Doppelspieltag, denn bereits am Sonntag geht es für die Dragons mit dem Auswärtsspiel bei den EPG Baskets Koblenz weiter. In der vergangenen Saison setzte sich Göttingen am fünften Spieltag in der Artland Arena deutlich mit 83:104 durch. In der Rückrunde revanchierten sich die Dragons und gewannen am 28. Spieltag in Göttingen mit 93:101. Für die Veilchen endete die Saison anschließend ebenfalls im Playoff-Viertelfinale. Gegen die Knights Kirchheim unterlag Göttingen in der Serie mit 1:3. Wie die Dragons ist auch die BG Göttingen mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Die Veilchen mussten sich am ersten Spieltag vor heimischer Kulisse den RheinStars Köln knapp mit 80:83 geschlagen geben. Erfolgreichster Göttinger war Zach Jackson mit 24 Punkten bei 10/18 aus dem Feld. Neuzugang Radvilas Kneizys steuerte bei seinem ersten Pflichtspiel für die BG 18 Punkte bei und traf sieben seiner 14 Würfe.

Bei der BG hat sich im Sommer einiges verändert. Martins Gulbis übernahm das Traineramt und steht für einen körperbetonten Spielstil mit viel Arbeit an den Brettern. Aus der vergangenen Saison sind jedoch einige Spieler im Kader geblieben, unter anderem Jackson, Daniel Kirchner und Mathis Mönninghoff. Mönninghoff bringt dabei mit 405 BBL-Spielen viel Erfahrung mit. Dazu verstärkten sich die Veilchen unter anderem mit Radvilas Kneizys, der aus der ersten litauischen Liga von Neptūnas Klaipėda kommt, Omar Pajic aus Lettland von Valmiera Glass Via (13,1 Punkte, 4,8 Rebounds) und Guard Tai Bibbs aus Finnland von Kouvot Kouvola (16,9 Punkte, 5,4 Rebounds, 3,5 Assists). „Göttingen hatte das Glück, viele Spieler über den Sommer hinaus halten zu können. Sie haben zwar einen neuen Trainer, gehen aber mit einem Kern in die neue Saison, der sich bereits kennt. Unser großer Fokus wird in der Defensive darauf liegen, wie wir die individuelle Qualität der Göttinger stoppen können. Allen voran Zach Jackson, der offensiv zu den besten Spielern der Liga gehört und auf viele verschiedene Arten scoren kann. Er hat die Größe, um in der Zone abzuschließen, dazu einen wahnsinnig guten Wurf. Ihn gilt es so gut es geht zu stoppen. Das Gleiche gilt für Omar Pajic. Er ist ein sehr intelligenter Spieler auf den großen Positionen. Der dritte Schlüsselspieler der Göttinger ist Radvilas Kneizys auf der Guard-Position. Sie sind mit dem neuen Trainer noch in der Findungsphase, aber man sieht phasenweise in der Offensive schon, welche Wucht diese Mannschaft entwickeln kann. Wir müssen bereit sein und einen absoluten Sahnetag in der Defensive erwischen, um am Freitag bestehen zu können. Unsere Jungs freuen sich extrem auf das erste Heimspiel in dieser Saison und auch wir als Trainerteam freuen uns sehr darauf, endlich vor unseren eigenen Fans spielen zu können.“

 

02.10.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven

Das Warten hat ein Ende. Am kommenden Freitag, den 02.10.2026 um 19:30 Uhr findet das erste Heimspiel der Saison 2026/27 statt. Der VfL empfängt im Rahmen des 2. Spieltages der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA die Eisbären Bremerhaven in der Rundsporthalle. Das Team von Headcoach Alvaro Paredes möchte nun nahtlos am Auswärtserfolg gegen die Paderborner vergangene Woche anknüpfen, bevor es am folgenden Sonntag, den 04.10.2026 bereits mit der Auswärtsfahrt nach Giessen weitergeht. Die Partie in der Sporthalle Gießen-Ost startet um 15:00 Uhr. Die Eisbären aus Bremerhaven schlossen letzte Saison auf Tabellenplatz vier ab und zogen demnach problemlos in die Playoffs ein. Dort unterlagen die Bremerhavener dann dem späteren Meister und Aufsteiger aus Hagen. Auch diese Spielzeit will die Mannschaft von Headcoach Ferried Naciri zur Top-Gruppe der Liga gehören.

Insgesamt acht Spieler verabschiedeten die Gegner im Sommer und leiteten somit einen Umbruch ein. Darunter unter anderem die drei teaminternen Topscorer Baker, Miller und Brenneke. Aufgefangen werden soll diese Last von Neuzugängen wie Dominic Parolin, Ex-Crailsheimer Tyreese Blunt und Vincent Friederici. Letzterer legte vergangene Spielzeit für die Nürnberg Falcons 13,3 Punkte und 2 Assists pro Spiel auf. Der Saisonauftakt misslang jedoch den Eisbären. Zuhause verloren sie in einer knappen Partie überraschend gegen den Aufsteiger OrangeAcagemy aus Ulm. Bei den SparkassenStars muss Headcoach Alvaro Paredes weiterhin auf Neuzugang David Pisic verzichten. Der Flügelspieler fällt mit einer Handverletzung aus. Ansonsten steht der gesamte Profikader für die Partie in der Rundsporthalle zur Verfügung. Für den VfL ist es die Chance den Saisonstart perfekt zu machen und ohne Punktverlust aus den ersten beiden Partien zu starten. Das Spiel wird, wie alle Spiele der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, live über Sporteurope.Tv gestreamt. Übertragungsbeginn ist um 19:15 Uhr.

02.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. RheinStars Köln

Für die RheinStars stehen am Freitag und Sonntag Auswärtsaufgaben bei den Paderborn Baskets (19.30 Uhr) und den ETB Miners Essen (16 Uhr) auf dem Programm. „Es ist für alle Mannschaften schwierig, da die Balance und den Rhythmus aus Vorbereitung, Spiel und Erholung zu finden“, sagt Headcoach Zoran Kukic.  Also zwei schwierige Herausforderungen am Nachhaltigkeits-Spielwochenende der Liga bis zum ersten Auftritt der Kölner in der heimischen Motorworld. Der folgt am Sonntag, 11. Oktober ab 18 Uhr gegen den letztjährigen Halbfinalisten Eisbären Bremerhaven. Sowohl Paderborn als auch Essen verloren zum Auftakt ihre ersten Spiele gegen die VfL Sparkassen Stars Bochum (77:81) bzw. die HAKRO Merlins Crailsheim (67:81) jeweils in eigener Halle. Die RheinStars hingegen gewann bei der BG Göttingen. Coach Kukic aber misst dem wenig Bedeutung bei. „Nach dem ersten Spieltag ist noch nicht so viel zu erkennen in der Liga, weder bei den anderen Teams noch bei deren Spielern. Zu uns kann ich sagen, dass wir für ein Auftaktspiel ein gutes Spiel in Göttingen abgeliefert haben und dass wir in allen Bereichen sowohl als Team als auch individuell noch sehr viel besser werden können.“

Wie Köln setzt auch der westfälische Dauerrivale auf Kontinuität auch der Position des Cheftrainers. Milos Stankovic geht in seine dritte Saison bei den Baskets, die er nach dem Aufstieg aus der ProB vergangene Spielzeit auf den ersten Nichtabstiegsplatz führte. Verändert hat sich dafür der Kader: Mit Jonathan Klussmann (Artland Dragons) und Kevin Osawe (unbekannt) haben die beiden letztjährigen Topscorer den Klubs verlassen.  Mit Karl Bühner kam zudem einer der Paderborner Vielspieler in den Kölner Kader. Die Rolle des besten Werfers soll nun Eyassu Worku ausfüllen, der beim Duell mit den Bochumern auf 23 Punkte kam. Zweistellig punkteten zudem die Neuzugänge Jon´ll Fugett und Nik Schlipf (je 13). Noch herausfordernder als die Veränderungen im Kader ist allerdings die neue Heimspielstätte. Den Fans und Verein werden in den kommenden Jahren zu den Heimspielen nach Lemgo in die knapp 50 Kilometer entfernte Phoenix Contact Arena pilgern, da die altehrwürdige Maspernhalle saniert wird. Zum Auftakt begleiteten die Paderborner unter dem Motto „Zu Gast bei Freunden“ die beachtliche Zahl von 1400 Fans in die Heimat der Handballer des TBV Lemgo.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. ETB Miners

Die ETB Miners sind in der abgelaufenen Saison aus der ProB Nord als Meister aufgestiegen und gehen nun in der ProA an den Start. Mit Quashawn Lane haben sie den MVP der vergangenen ProB-Saison halten können. Seine 16,2 Punkte, 5,1 Rebounds und 5,9 Assists haben in der letzten Spielzeit seine Bedeutung für den Aufstieg unterstrichen. Im ersten Saisonspiel konnte er verletzungsbedingt jedoch nicht mitwirken. Mit Isaiah Sanders haben die Miners einen alten Bekannten wiedergeholt. Letzte Saison erzielte er für die Tigers Tübingen im Schnitt 9,6 Punkte, davor lief er bereits für Essen in der ProB auf und überzeugte mit starken 19,6 Punkten, 3,9 Rebounds und 2,5 Assists.

Das Team von Headcoach Lars Wendt verfügt außerdem über einige Spiele BBL-Erfahrung. JJ Mann (letzte Saison Trier) und Craig Moller (ehemals Würzburg und Bamberg) haben gemeinsam 105 Spiele in der ersten Liga absolviert und können für das Aufstiegsteam wichtige Veteranen-Rollen einnehmen. Beim Saisonauftakt in Crailsheim haben die Miners bereits gezeigt, dass sie einige Teams vor Herausforderungen stellen können. Gegen die HAKRO Merlins Crailsheim führte Essen zur Halbzeitpause für viele überraschend mit 44:35. Am Ende mussten sie sich jedoch nach nur zehn bzw. 13 Punkten im dritten und vierten Viertel mit 67:81 geschlagen geben. Topscorer wurde Craig Moller mit zehn Zählern.

Assistant Coach Johannes Hübner zieht vor dem Heimauftakt Parallelen zum letzten Gegner der Heidelberger: „Mit Essen erwartet uns nach Tübingen erneut ein Gegner, der mit hohem Tempo spielt, gezielt reboundet und konsequent den Dreipunktewurf sucht. Genau in diesen Bereichen müssen wir von Beginn an deutlich fokussierter und physischer auftreten als zuletzt in Tübingen. Essen hat den Aufstieg als ProB-Meister mit einer gezielten Verstärkung des Kaders inklusive BBL-Erfahrung verbunden. In Kombination mit ihrer Spielweise erwartet uns damit ein attraktiver und anspruchsvoller Gegner. Wir freuen uns sehr darauf, nach dem Pokalspiel gegen Oldenburg und der überragenden Unterstützung in Tübingen jetzt in der Bundesliga wieder vor unseren Fans im SNP dome aufzulaufen!“ Im Rahmen des Nachhaltigkeits-Spieltages der Liga rufen die MLP Academics Heidelberg dazu auf, möglichst mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Der SNP dome bietet über 600 Fahrradparkplätze und ist mit zwei anliegenden Haltestellen bestens an den Nahverkehr angebunden.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. GIESSEN 46ers

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfangen die SBB Börde Baskets die Gießen 46ers am Freitagabend (Beginn: 19.30 Uhr) in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle. Die wichtigsten Fakten vorab: Gießen gehört in dieser Saison ohne Frage zu den Aufstiegsfavoriten. Leistungsträger wie Robin Benzing, Till Gloger oder Luis König Figge stehen weiterhin im Aufgebot des erfahrenen Cheftrainers Branislav Ignjatovic. Außerdem verstärkte sich Gießen im Sommer vielversprechend. Bester Werfer war am ersten Spieltag Königstransfer Zachery Cooks mit 22 Zählern. Außerdem wechselte BBL-Routinier Chris Carter aus Jena nach Gießen. Unterschiedlicher hätten beide Klubs kaum in die neue Saison starten können: Während sich die SBB Baskets auswärts deutlich dem Vizemeister aus Kirchheim geschlagen geben mussten (58:87), gewann Gießen daheim mit 91:87 gegen die Artland Dragons.

Achmadschah Zazai, Cheftrainer der SBB Börde Baskets: „Wir freuen uns ungemein, nach vielen Monaten Sommerpause endlich wieder vor unseren Fans in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle auflaufen zu können. Viele unserer Jungs werden die Atmosphäre in der Halle das erste Mal erleben. Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Auftaktpleite gegen Kirchheim haben wir intensiv aufgearbeitet. So dürfen und wollen wir uns kein zweites Mal präsentieren. Mit Gießen wartet erneut eine schwere Aufgabe auf uns, aber wir werden vor heimischem Publikum alles geben, um den ersten Saisonsieg einzufahren.“

Sommer-Zugang Aeneas Jung wird den SBB Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin fehlen. Der Flügelspieler befindet sich noch im Aufbautraining. Alle anderen Akteure werden Cheftrainer Achmadschah Zazai voraussichtlich zur Verfügung stehen. Die SBB Börde Baskets freuen sich, endlich wieder ihre Fans in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle begrüßen zu dürfen. Zum ersten Heimspiel lohnt sich besonders der Weg zum Fanshop, wo unter anderem die neuen Trikots bestellt werden können.

02.10.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Mit dem Auswärtsspiel bei den HAKRO Merlins Crailsheim wartet auf die Bañobre-Truppe nach der 75:83-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg gleich das nächste Schwergewicht im deutschen Basketball-Unterhaus. Es ist kein Geheimnis, dass das Team aus dem Hohenlohischen schnellstmöglich wieder in die easyCredit Basketball Bundesliga zurückkehren will. Zur neuen Saison 2026/2027 hat Florian Flabb das Zepter an der Seitenlinie von David McCray übernommen. Der 33-Jährige war zuletzt Meistertrainer der OrangeAcademy aus Ulm in der ProB. In der Münsterstadt war Flabb zuletzt drei Jahre tätig. Neuer Co-Trainer bei den Zauberern ist Tom Walther, der von 2022 bis 2024 in Tübingen unter Trainer Danny Jansson gewirkt hat. Für Nico Santana Mojica wird die Begegnung gegen die HAKRO Merlins Crailsheim die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Auch der Kader wurde nahezu rundum erneuert. Aus dem Vorjahr sind nur der neue Kapitän Gianni Otto, einst von 2021 bis 2024 ein Gesicht und Kapitän der Tigers Tübingen, sowie Center Till Isemann geblieben. Bekannte Namen im neuen Team der HAKRO Merlins Crailsheim sind Booker Coplin (Ludwigsburg, Frankfurt, Düsseldorf), Šimon Krajčovič (Gießen, Bremerhaven), Hendrik Drescher (Göttingen, Trier, Bremerhaven, Bochum), Luc van Slooten (Vechta, Braunschweig) und Lucas Mayer (Kirchheim, Paderborn). Vor allem Mayer gehörte in der vergangenen Spielrunde 2025/2026 in Kirchheim zu einem der besten deutschen Kräfte. Zum Saisonauftakt setzte sich die Flabb-Truppe mit 81:67 beim Aufsteiger ETB Miners aus Essen durch. Coplin überzeugte dabei mit 27 Zählern, Mayer mit 13 Punkten und Center Courtney Alexander aus den USA mit zwölf Punkten und vier Rebounds. In der Vorbereitung mussten sich die Raubkatzen in einem engen Spiel mit 82:87 in Crailsheim geschlagen geben. Der Gastgeber geht als klarer Favorit in die Begegnung, die Schwaben werden jedoch alles versuchen, um die zwei Punkte mit nach Tübingen zu nehmen.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_2_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-02 11:04:582026-10-07 10:44:46Vorberichte ProA 2. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 2. Spieltag

10. Oktober 2025/in APP, ProB Süd 25/26

3.10.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball 2 vs. Dresden Titans 88:71

Das Freitagnachmittag Spiel startet mit den ersten Punkten für München. Nach der anfänglichen Nervosität der Dresden Titans erzielt Duje Putnik anhand von Freiwürfen die ersten Punkte für Dresden. Geprägt durch schnelle Abschlussversuche am Korb und die kontinuierliche Treffsicherheit des FC Bayern Basketball II, oft auch von der 3-Punkte-Linie, gelingt es den Titans zunächst nicht klar ins Spiel zu finden. Das erste Viertel endet mit 25:23 für die Heimmannschaft.

Mit Beginn des 2. Spielabschnitts gewinnen die Titans an Selbstbewusstsein und schaffen per Anschlusstreffer von Best Otakho weiter am 1-Punkte Vorsprung der Münchner zu bleiben. Mit anfänglichen Startschwierigkeiten, 10 Dresdner Turnover und den sicheren Abschlüssen der Bayern im ersten Viertel, sorgen die Titans im zweiten Viertel für ein ausgeglichenes Spiel und erspielen sich die 2-Punkte Führung zum 42:40.

Die 2. Halbzeit beginnt mit einem 4:0 Lauf der Münchner. Durch Zulassen zu vieler Abschlüsse am Korb, holen die Dresdner ihren Rückstand wieder auf. Durch die stabile Verteidigung und Rebounds am Korb, erarbeiten sich die Dresden Titans immer wieder gute Möglichkeiten. Dennoch kommt die Mannschaft von Headcoach Valentino Lott recht inkonstant zum sauberen Abschluss. Das dritte Viertel entscheidet, mit einem Punktestand von 58:57, München für sich.

Zu Beginn des letzten Viertels überzeugen die Dresdner mit einer soliden Defense und einer guten Absicherung am Ball. Mit mehreren Treffern von außerhalb der 3-Punkte-Linie in Folge, baut am Ende der Gastgeber eine deutliche Führung aus, wohingegen die Dresdner Mannschaft keine Antworten mehr finden kann. Das Spiel endet mit einer 88:71 Niederlage für die Dresden Titans.

Headcoach Valentino Lott: „Im letzten Viertel haben wir leider komplett den Faden verloren, Rebounds aus der Hand gegeben und schlechte Wurfentscheidungen getroffen, die bei Bayern zu einfachen Punkten geführt haben. Am Sonntag setzen wir uns als Ziel, als Team sowohl den Ball zu bewegen als auch in mehr Hände zu bekommen.“

 

3.10.2025 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TSV Oberhaching Tropics 69:80

Der Auftakt ins Doppelspiel-Wochenende bringt für die Porsche Basketball-Akademie eine sehr positive und eine sehr negative Nachricht mit sich. Während die Partie gegen die TSV Oberhaching Tropics 69:80 verloren geht, feiert Abdulhay Kömürkara 297 Tage nach seiner Knieverletzung seine Rückkehr aufs Parkett.

Beim ersten Heimspiel der noch jungen Spielzeit gab’s beim Homecoming der Porsche Basketball-Akademie eine Kader-Justierung. Während Lukas Modic von den MHP RIESEN Ludwigsburg ins Aufgebot der Herren I berufen wurde, rückte Abdulhay Kömürkara sowohl ins 12er-Aufgebot als auch in die Startformation. Dennoch erwischten die Ludwigsburger einen katastrophalen Startabschnitt (10:26).

Von Beginn an fanden sie gegen die lediglich zu acht agierenden Oberhachinger keinen defensiven Zugriff, konnten den Weg in die Zone zu keiner Zeit unterbinden. Da sie zudem selbst weit unter den eigenen, offensiven Möglichkeiten agierten und bedeutend Luft nach oben offenbarten waren sie in Gänze chancenlos. In beinahe allen Aktionen waren die Gelb-Schwarzen nur zweiter Sieger – gaben Rebounds, Punkte und Kontrolle leichtfertig ab.

Bis auf eine physisch geführte Phase kurz vor der Pause, in der Julis Baumer und Co. mehrfach zu Freiwurfpunkten kamen und bis auf sechs Zähler Differenz verkürzten, war die Leistung der Hausherren schwach. Zu schwach, um die erfahrenen Tropics-Akteure in Bedrängnis zu bringen. Die Vorentscheidung war folgerichtig, die Zufriedenheit mit der eigenen Leistung entsprechend.

 

3.10.2025 18:00 Uhr // Ahorn Camp Basktes vs. BG Hessing Leitershofen 79:85

Am Tag der Deutschen Einheit musste die BG in Speyer Schwerstarbeit verrichten. Weiterhin ohne die verletzten Ferenc Gille und Jason George angetreten traf man auf einen Gegner in Bestbesetzung. Schnell wurde klar, warum die Baskets zu den Toptitelanwärtern in der Liga zählen.

Lediglich ein oder zwei knappe Führungen standen in der ersten Halbzeit für die Gäste zu Buche, meist waren die Pfälzer einige Punkte in Front und konnten auch die erste Halbzeit mit 48:43 für sich entscheiden, nachdem sie zwischenzeitlich auch schon mit 10 Punkten Differenz geführt hatten.

Auch nach dem Seitenwechsel gelang den Kangaroos nicht alles, und Speyer nutzte dies recht gekonnt und clever aus. Vor allem unter dem Korb kam das bestens eingespielte Team von Trainer Carl Mbassa einige Male zu sehr leichten Punkten. In der 28. Spielminute hätten sicher nicht mehr viele auf die Leitershofer gewettet bei einem 56:70 Rückstand. Doch die Mannen um Coach Emanuel Richter holten Punkt um Punkt auf.

Danach zeigte die BG aber großartigen Basketball. In der Verteidigung wurde konsequent verteidigt, Speyer dadurch zu vielen schlechten Entscheidungen förmlich gezwungen. Im Angriff spielte man angeführt vom überragenden Brain Dawson nun seine ganze individuelle Klasse aus. Dem Gegner wurde kein Korb mehr gestattete und mit einem 15:0 Run die Wende eingeleitet. Die Feier auf der Rückfahrt fiel allerdings angesichts der bereits vor den Augen stehenden Aufgabe am Sonntag aus.

BG-Headcoach Emanuel Richter: „Glückwunsch an die Jungs. In Speyer haben einige Dinge nicht ganz so funktioniert, wie wir uns das gewünscht haben. Aber am Ende haben wir unglaublichen Charakter gezeigt und ein 26:9 im letzten Viertel bei einem so starken Gegner spricht für sich“

 

3.10.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 81:64

Voller Elan starteten die jungen Ulmer in ihr zweites Spiel der Saison. Angeführt von einem energiegeladenen Joel Cwik erarbeiteten sich die Doppelstädter eine komfortable Führung. Würzburg hatte anfangs Probleme, einen offensiven Rhythmus zu finden und kam nahezu ausschließlich über Aktionen des amerikanischen Aufbauspielers Chevon Brown zu Punkten.

Die erste Pause nutzte Würzburgs Trainer Alex King gut. Ulm verlor den Zugriff auf das Spiel und leistete sich offensiv wie defensiv unnötige Fehler. Angeführt von David Gerhard und Jervis Scheffs drehten die Franken die Partie. Dagegen hielten in dieser kritischen Phase Endurance Aiyamenkhue und Marko Dordevic. Das harte und erfolgreiche Arbeiten der Ulmer brachte den nächsten Führungswechsel mit sich (40:39).

Ähnlich wie schon zu Beginn der Partie waren es die Hausherren, die den besseren Start erwischten. Die Franken taten sich offensiv enorm schwer und kamen kaum noch zu Punkten. Ein weiterer Dreier von Joel Cwik erhöhte die Führung vor dem Schlussabschnitt wieder in den zweistelligen Bereich (60:50).

Anders als im ersten Durchgang entwickelten sich die zweiten zehn Minuten der Halbzeit nicht ins Negative. Die jungen Ulmer bewegten den Ball gut, weswegen das Scoring sich auf viele Spieler verteilte. Auch die vorbildliche Defensive von Teo Milicic trug dazu bei, dass die OrangeAcademy ihren zweiten Sieg der noch jungen Saison einfahren konnte (81:64).

Head Coach Florian Flabb: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie sich diesen Sieg heute erkämpfen konnte. Wir sind gut in die Partie reingekommen und haben Würzburg im zweiten Viertel mit eigenen Fehlern unnötig stark gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir besser verteidigt und sind als Einheit aufgetreten.“

 

3.10.2025 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg 85:92

Der BBC kam schleppend ins Derby gegen Erfurt und lag nach gut drei gespielten Minuten bereits mit 2:11 zurück. Doch peu à peu arbeiteten sich die Vestestädter im Verlauf des ersten Viertels hinein in die Partie. Sieben Punkte in Serie von Dylan Fasoyiro und vier weitere von Center Finn Döntgens brachten den BBC bis zur Viertelpause wieder auf zwei Zähler heran (22:24).

Doch die Mannschaft von Patrick Seidel schaffte es auch im zweiten Spielabschnitt nicht, das Spiel herumzureißen und selbst das Zepter zu übernehmen. Paul Albrecht schenkte den Coburgern 13 Punkte in den ersten 20 Minuten ein und sorgte dafür, dass sich die Löwen zwischenzeitlich sogar zweistellig absetzen konnten (31:44). Einzig Flügel Nico Höllerl stemmte sich auf BBC-Seite dagegen und hielt seine Mannen bis zur Pause weiter im Spiel (38:47).

Auch nach der Halbzeit änderte sich das Bild zunächst nicht. Erfurt brachte den Ball weiter unter den Korb, wo Albrecht und Kamdem genau dort anknüpften, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. So wuchs die Löwen-Führung zeitweise bis auf 14 Zähler an (42:56). Gegen Ende des Viertels bekamen die Vestestädter hinten mehr Zugriff in der Defensive. Durch zwei Dreier von zum Abschluss des dritten Viertels verkürzte der BBC auf 63:70.

Von da zog der BBC das Momentum vollkommenauf seine Seite. Griffig in der Verteidigung und ausgestattet mit der nötigen Kaltschnäuzigkeit in der Offensive verkürzten die Vestestädter den Rückstand immer weiter und gingen fünf Minuten vor Ende zum ersten Mal in Führung (79:77). Die Thüringer waren sichtlich beeindruckt, die Oberfranken liefen zur Crunchtime zur Höchstform auf. Ein 11:2-Lauf war die Folge (90:79), der den Coburgern nicht nur den Auswärtserfolg im Derby, sondern auch weiterhin die Tabellenführung sicherte.

Nach der noch deutlichen Derby-Pleite in der Vorsaison war BBC-Cheftrainer Patrick Seidel von dem Auftreten und der Mentalität seiner Mannschaft dieses Mal sehr angetan: „Ich bin wirklich zufrieden mit unserer Einstellung heute. Wir sind das ganze Spiel über einen Rückstand hinterhergelaufen. In der ersten Hälfte schießen wir leider 1/15 von der Dreierlinie, deswegen war ich sehr überzeugt, dass sich das in der zweiten Halbzeit bessern wird.“

 

3.10.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. SV Fellbach Flashers 83:84

Die SKYLINERS Juniors haben ihr Heimspiel gegen die SV Fellbach Flashers nach großem Kampf knapp verloren. Alvin Onyia markierte die ersten Punkte, doch Fellbach antwortete mit zwei schnellen Dreiern und zog zunächst davon. Frankfurt ließ sich jedoch nicht beeindrucken.

Durch Onyia , Leif Zentgraf und Julius Messer gingen die Juniors kurz vor Ende des ersten Viertels sogar in Führung. Doch die Gäste hatten das letzte Wort und nahmen eine knappe 24:23-Führung mit in die erste Pause.

Das zweite Viertel war geprägt von Führungswechseln. Zentgraf und Lukas Smazak hielten die Juniors im Spiel, ehe Fellbach sich etwas absetzen konnte. Mit einem 7:2-Lauf stellten die Gäste auf 46:39, doch Frankfurt kämpfte sich durch Punkte von Smazak und Marvin Esser wieder heran. Zur Halbzeit stand es 50:46 für Fellbach.

Nach der Pause lieferten sich beide Teams einen intensiven, aber zerfahrenen Schlagabtausch. Punkte waren hart erarbeitet. Onyia und Smazak trafen wichtige Würfe, Zentgraf legte nach, und so blieb die Partie eng. Mit 66:69 aus Sicht der Frankfurter ging es ins Schlussviertel.

Im letzten Abschnitt kochten die Emotionen hoch. Zentgraf brachte sein Team per Dreier zunächst wieder heran. Doch Fellbach konterte eiskalt mit einem 9:0-Run. Frankfurt zeigte jedoch Moral und brachten die Gastgeber in den Schlussminuten wieder in Schlagdistanz. In einer dramatischen Schlussminute verkürzte Messer auf 83:84. Die Juniors vergaben gleich vier Chancen auf den Sieg, ehe Joscha Zentgraf drei Sekunden vor Schluss an die Linie ging und beide Freiwürfe verfehlte.

  

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-2.-Spieltag-ProB-Sued-Beitragsbild-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-10 17:06:102025-10-10 17:06:10Nachberichte ProB Süd 2. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 2. Spieltag

10. Oktober 2025/in APP, ProB Nord 25/26

3.10.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. TSV Neustadt temps Shooters 65:83

Nach 28 Sekunden erzielte Loch die ersten Punkte des Spiels und diese Führung gaben die Gäste an dem kompletten Abend nicht mehr ab. In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams erstmal heran und wirkten noch nicht 100% sicher. Mit starker Defensive wurde den Gastgebern im weiteren Verlauf des 1. Viertels überhaupt keine Räume zur Entfaltung gegeben und so bauten die Neustädter ihre Führung zum Viertelende auf 12:24 weiter aus.

Das 2. Viertel eröffneten Jelovcic und Olma mit vier weiteren temps Shooters Punkten und der bisher höchsten Führung (12:28). Die Sixers fanden im Angriff weiterhin keine Antworten auf das Neustädter Bollwerk fanden, so pendelte sich der Abstand bis zur 16. Minute bei über 10 Punkten ein. Bis zur Halbzeit erzielte, der mit einer Aushilfslizenz ausgestatteten Leonard Musahl, acht Punkte, und hatte maßgeblichen Anteil an der 34:47 Halbzeitführung der Neustädter.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Sixers nichts mehr zu verlieren und mussten aggressiver auftreten, um dieses Spiel noch zu drehen. Die temps Shooters wussten dieses allerdings zu „matchen“ und zogen ihr Spiel einfach weiterhin durch. Die Führung blieb konstant bei mindesten 10 Punkten Differenz. Zum Viertelende zogen Elias Marei und Musahl den Gastgebern dann endgültig den Zahn und bauten den Vorsprung vor den letzten zehn Spielminuten auf 50:68 aus.

Zu Beginn des letzten Abschnitts konnten die Gastgeber einen schnellen 6:0 Lauf hinlegen und weckten damit die sehr ruhig gewordenen heimischen Fans wieder auf. Wenig später war es Olma mit einem schönen drive zum Korb, der dem Spiel beim Stand von 58:79 in der 36. Minute den Deckel aufsetzte. Die letzten Minuten nutzten beide Trainer, um ihren Ersatzspielern und Talenten noch Spielzeit zu geben. Am Ende feierten die temps Shooters einen ungefährdeten 65:83 Sieg.

„Ich bin sehr stolz auf mein Team und wir haben heute den Schritt nach vorne gemacht, auf den wir gewartet haben. Die Jungs bekommen immer mehr Selbstbewusstsein und dazu stimmt die Einstellung auf dem Spielfeld. Vor allem die defensive Arbeit war heute hervorragend, wir schauen optimistisch nach vorne und wollen am Sonntag beim Heimspiel gegen die TKS 49ers natürlich nachlegen“, so ein glücklicher Headcaoch Smith nach dem Spiel.

 

3.10.2025 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Seawolves Academy 72:82

Die TKS49ers haben gegen Rostock eine Niederlage hinnehmen müssen. Nach einer starken ersten Halbzeit und zwischenzeitlicher 16-Punkte-Führung verloren die Gäste im weiteren Spielverlauf den Faden. Die Seawolves nutzten ihre Chancen konsequent und entschieden die Partie im Schlussviertel für sich.

Die Gastgeber starteten solide in die Partie in das Duell mit den Rostock Seawolves. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten sie sich zum Ende des ersten Viertels absetzen und mit einer 5-Punkte-Führung in das zweite Viertel gehen.

Dort kontrollierten Sie zunächst das Spiel und bauten ihre Führung zeitweise auf bis zu 16 Punkte aus. In den letzten Minuten vor der Halbzeitpause kamen die Seawolves jedoch zurück und verkürzten den Rückstand auf 39:32.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste ihren Lauf fort. Im dritten Viertel gelang Rostock der Ausgleich, wodurch das Spiel wieder völlig offen war.

Im Schlussviertel übernahmen die Seawolves endgültig die Kontrolle. Angeführt von Jalen Page und einer hohen Dreier-Trefferquote vom gesamten Team erspielten sie sich einen Vorsprung. Die 49ers vergaben in dieser Phase einige gute Möglichkeiten und haben zu viele Turnover produziert, wodurch sie nicht mehr entscheidend herankamen.

 

3.10.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. ETB Miners 77:95

RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnte am Freitag keinen Überraschungserfolg landen. Gegen die ETB Miners aus Essen unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst mit 77:95 (41:56). Vor 272 Zuschauern im RASTA Dome war Vechtas Ivan Volf mit 20 Punkten Top-Scorer des Abends.

Die Vechtaer sahen sich von Beginn an sehr treffsicheren Nordrhein-Westfalen gegenüber. Der ETB traf zunächst nahezu alle seine Distanzwürfe und brachte RASTA II schnell in einen zweistelligen Rückstand. Die Gastgeber fanden defensiv nicht oft genug Mittel, um die körperlich überlegenen Gäste nachhaltig zu stoppen. Selbst zwölf Steals konnten nichts ausrichten, zumal das Duell um die Rebounds deutlich verloren ging – 29:43.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Essen hat viel individuelle Qualität. Ihre schweren Würfe haben uns immer wieder auf Distanz gehalten. Wir haben gefightet und versucht zurückzukommen, versucht, Stopps zu holen. Das haben wir auch immer mal wieder geschafft. Aber die individuelle Qualität des ETB hat dann doch überwogen.“

Der Coach von Vechta sah aber keinesfalls nur negative Ansätze im Spiel: „Trotzdem hat mit heute Abend  auch ganz viel gefallen. Es gab viele Situationen, in denen wir trotzt der körperlichen Unterlegenheit alles reingeworfen und mit viel Energie gespielt haben. Genau wie nach dem Spiel in Bernau bin ich sehr optimistisch, dass dies lediglich der Start ist und wir uns ganz toll entwickeln werden.“

 

3.10.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Dragons Rhöndorf 80:74

Gleich die ersten Minuten im Spiel waren ein Abklatsch dessen, wie die Begegnung bei Schwelm für Rhöndorf laufen sollte: Bei den Hausherren war Zyon Patterson gleich heiß und machte die ersten fünf Punkte. Die Dragons erarbeiteten sich zwar gute Wurfchancen, der Korb schien aber wie vernagelt. Zudem passte die Abstimmung in der Defense nicht durchgängig, sodass die Hausherren immer wieder zu leichten Punkten kamen.

Die Rhöndorf mussten von Beginn an einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen (4“/8:0). Was eine zähe Angelegenheit war, weil Schwelm die eigene Zone gut dicht machte und für Rhöndorf aus der Distanz zunächst nicht viel gehen wollte. Im ersten Viertel stand nur ein Treffer bei sieben Versuchen jenseits der Dreierlinie zubuche. Trotzdem verkürzte das Team von Max Becker wieder auf Schlagdistanz, um im nächsten Moment durch ärgerliche Ballverluste wieder deutlicher ins Hintertreffen zu geraten

Die Rheinländer packten nun ihr Kämpferherz aus, beeindruckten die Gastgeber mit konsequenter Verteidigungsarbeit und konnten kurz vor der Halbzeit durch Benjamin Sadikovic ausgleichen. Zu mehr reichte es aber nicht. Das Momentum die Partie auf seine Seite zu ziehen war für Rhöndorf gleich mehrfach gegeben – wurde aber nicht genutzt. Schwelm ließ im Schlussabschnitt aber nichts mehr anbrennen und fand immer wieder die richtigen Lösungen.

Am Ende waren die Trefferquoten von insgesamt 32 Prozent aus dem Feld und speziell 34 Prozent aus dem Zweierbereich zu wenig, um Schwelm ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zumal die Baskets das Spielgeschehen in den finalen zehn Minuten voll im Griff hatten, angeführt vom starken Guard-Duo Marius Stoll sowie Erik Nyberg.

Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir haben es heute nicht geschafft unser defensives Konzept über die 40 Minuten aufs Parkett zu bringen. Bei unseren heutigen Wurfquoten, die passieren können, wäre eine bessere Defensive nötig gewesen, um am Ende noch eine Siegchance zu haben. Trotz Niederlage nehmen wir aus dem Spiel einiges positives mit. Jetzt gilt unser voller Fokus dem Spiel am Sonntag, mit dem klaren Ziel, zuhause ungeschlagen zu bleiben.“

 

3.10.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:89

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr erstes Heimspiel der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 74:89 gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede verloren. Die Gäste nutzten ihre Chancen konsequent und fanden immer wieder den Weg zum Korb. Trotz des Ergebnisses bewiesen die Kangaroos über weite Strecken großen Einsatz und Leidenschaft.

Trotz defensiver Probleme hielten die Kangaroos in der ersten Halbzeit dagegen. Ein starker Buzzer Beater von Daniel Zacek zum Ende des ersten Viertels brachte die Matthias-Grothe-Halle zum Beben und weckte Erinnerungen an seine starke Vorsaison. Zacek feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback und überzeugte in knapp 21 Minuten mit 8 Punkten.

Zur Halbzeit lagen die Waldstädter mit 44:45 nur knapp zurück. Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Bild jedoch. Westerstede erhöhte den Druck, dominierte das dritte Viertel mit 24:8 und legte damit den Grundstein für den verdienten Auswärtssieg. Zwar stemmten sich die Iserlohner im Schlussabschnitt noch einmal mit großem Kampf dagegen, doch die Hypothek war am Ende zu groß.

„Wir waren heute nicht so fokussiert, wie wir es sein müssen und haben Westerstede zu viele leichte Punkte erlaubt“, analysierte Geschäftsführer Michael Dahmen. „Aber wir wissen auch, dass wir die Qualität haben, es besser zu machen. Die Saison ist noch jung, und am Sonntag wollen wir zeigen, was in uns steckt.“

 

3.10.2025 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. LOK Bernau 73:80

Am Tag der Deutschen Einheit empfingen die Hertener Löwen vor 650 Zuschauern zum ersten ProB-Heimspiel den Kooperationspartner von ALBA Berlin – LOK Bernau. Die Singh-Fünf startete hoch konzentriert und gut vorbereitet in die Partie. Nach kurzer Zeit fanden die Löwen zunehmend ihren Rhythmus in der Defense und lieferten den Gästen einen harten Kampf – mit 19:18 ging es in die Viertelpause.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zunächst offen, doch ab Mitte des Abschnitts übernahmen die Gäste aus Bernau die Initiative. Unnötige Ballverluste und schlechte Entscheidungen in der Offense sorgten dafür, dass die Löwen nur 14 Punkte im zweiten Viertel erzielten. Gleichzeitig nutzte Bernau die sich bietenden Chancen aus. Somit lagen die Löwen zur Halbzeit mit 33:42 zurück.

Wie schon in Neustadt kam Herten hoch motiviert aus der Kabine und kämpfte sich zurück ins Spiel. Beide Mannschaften lieferten sich nun ein intensives Duell, doch Bernau behielt in den entscheidenden Phasen die Oberhand. Nach 30 Minuten hatten sich die Gäste zweistellig abgesetzt – mit 49:63 ging es ins Schlussviertel.

Die Löwen gaben sich jedoch nicht geschlagen und erhöhten nochmals die Intensität. Das Momentum kippte zwischenzeitlich auf die Seite der Hertener, die spürbar mehr Zugriff auf das Spiel bekamen. Doch Bernau behielt die Nerven und hatte in Guy Artman den entscheidenden Akteur, der immer wieder Verantwortung übernahm und sein Team auf Kurs hielt.

Nach der Partie haderte Trainer Robin Singh ob der liegen gelassenen Möglichkeit auf einen Heimsieg: „Heute war hier definitiv mehr drin. Es war ein ähnliches Spiel wie schon gegen Neustadt. Eine zu hohe Fehlerquote in Form von unnötigen Ballverlusten und schlechtem Entscheidungsverhalten in der Offensive hat uns heute den Sieg gekostet.“

 

3.10.2025 20:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Itzehoe Eagles 77:85

Der erste Saisonsieg ist da für die Itzehoe Eagles – und das ausgerechnet im Derby. Beim SC Rist Wedel gewann das Team von Timo Völkerink das erste Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 85:77.

Die Itzehoer zeigten einen guten Start, fanden ihre langen Spieler unter dem Korb und trafen durch Kapitän Lucien Schmikale den ersten Dreier zum 9:5. In einer Phase, in der den Gästen keine Punkte gelangen, übernahm Wedel die Führung und zog bis auf 22:15 davon. Völkerink nahm die Auszeit, die Wirkung zeigte: Die letzten fünf Punkte des ersten Viertels machten die Eagles.

Im zweiten Viertel hatten nach zwei Dreiern erst die Gastgeber Vorteile, die Itzehoer hielten dagegen, gingen durch einen Dreier von Trey McBride kurz vor der Halbzeit in Führung, Wedel glich per Dreier noch aus: 41:41.

Die zweite Hälfte eröffnete Toni Nickel mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen, Sydnee Bijlsma und Chris Herget legten nach. Die Gäste setzten sich ab bis auf zehn Punkte und verteidigten die Führung bis zum Schluss – denn sie hatten immer eine Antwort parat, wenn Wedel verkürzte. Vor dem letzten Abschnitt führten die Eagles 67:59.

Und das Bild änderte sich nicht: Wedel kämpfte um den Anschluss, die Itzehoer ließen die Versuche abprallen. Als Nickel aus der Ecke seinen vierten Dreier zum 82:74 traf, war die Partie vorentschieden, McBrides Distanzwurf kurz darauf sicherte den Erfolg endgültig.

„Ein hart erkämpfter Sieg“, stellte Völkerink fest. Wedel habe gewohnt phyisch gespielt und seinem Team das Leben offensiv schwer gemacht. „Wenn wir unsere Dreier treffen, kommen unsere Waffen noch besser zur Geltung. Da haben wir einen Schritt nach vorn gemacht“, so der Eagles-Coach.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-2.-Spieltag-ProB-Nord-Beitragsbild.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-10 17:06:042025-10-10 17:06:04Nachberichte ProB Nord 2. Spieltag

Nachberichte ProA 2. Spieltag

7. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

3.10.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. VfL SparkassenStars Bochum 72:92

Die erste Führung der Partie gehörte dem Gastgeber, der nach einem Dunk durch Dennis Heinzmann in Führung ging. In der Folge allerdings gelang es BAYER nicht diese auszubauen. Im Gegenteil: Auch wenn die Paarung in den ersten zehn Minuten sehr zerfahren war, waren es die Gäste, welche deutlich besser mit der Situation umgehen konnten. Felix Banobre hatte seine Mannen gut eingestellt, so führten die Gäste nach dem ersten Viertel verdient mit acht Zählern Vorsprung (9:18).

Besser lief es für die GIANTS im zweiten Durchgang nicht. Bochum gab den Ton an und wurde mit zunehmender Spieldauer stärker. Die Truppe aus dem Ruhrgebiet setzte sich Zähler um Zähler von Leverkusen ab. Es war wie verhext, es gelang den Gastgebern einfach nicht in das Spiel zu finden. Für das Highlight der Hälfte sorgte John Williams Jr., der per Dreier „Buzzer Beater“ zur Pause von weit draußen traf (31:48).

Auch die fünfzehnminütige Verschnaufszeit sorgte nicht für den großen. Der Bochumer Vorsprung pendelte zunächst zwischen 17 und 21 Punkten, bevor Leverkusen nach 25 Minuten noch einmal ansetzte und mit einem 11:0-„Lauf“ auf 15 Zähler (33:48) herankam. Doch die SparkassenStars wussten immer genau zum richtigen Zeitpunkt zu scoren. Die VfL-Truppe agierte abgezockt und lag nach der dritte Periode 51:67 vorne.

Die GIANTS-Anhänger hofften dagegen noch auf eine Überraschung, auf eine Wende. Doch diese blieb aus. Der Schlussabschnitt plätscherte nur noch vor sich hin und das Auswärtsteam ließ keinen Zweifel mehr daran aufkommen, dass sie das Parkett als Sieger in der Rundsporthalle verlassen würde. Bochum war spielbestimmend und entschied, in einem ereignisarmen Schlussviertel, die Partie mit 72:92 für sich.

GIANTS-Trainer Michael „Mike“ Koch fand klare Worte: „Wir haben heute völlig verdient gegen Bochum verloren. 24 Ballverluste haben Bochum ermöglicht 20 Würfe mehr zu nehmen als wir. Bei uns ist zu erkennen, dass wir uns auf ProA-Niveau noch nicht zurechtgefunden haben. Auf den Druck und die Athletik der Gegner müssen wir uns schnellstmöglich einstellen.“

 

3.10.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. PS Karlsruhe LIONS 101:72

Wolmirstedt, 15 Kilometer nördlich von Magdeburg gelegen, trägt seine Heimspiele in der Landeshauptstadt aus. Karlsruhe spielte mit, haderte aber kam zu keinem Zeitpunkt richtig ins Rollen. So holten sich die Baskets mit einem überzeugenden 101:72 ihre ersten ProA-Punkte der Klub-Historie. Während die Hausherren von Beginn an erfolgreich den LIONS-Korb attackierten, benötigte Karlsruhe zwei Minuten für die ersten Punkte aus dem Feld. Die Badener agierten zwar mehr als solide in der Offense, scheiterten jedoch viel zu häufig im Abschluss. So ging es mit 25:15 in die erste Pause.

Auch im nächsten Spielabschnitt änderte sich wenig am Bild, das sich auf dem Court bot. Die LIONS machten wenig Fehler, litten jedoch an einer eklatanten Abschlussschwäche. Zur Halbzeit blickte man auf eine Trefferquote von 32% aus dem Zweipunkt-Bereich, während die Gastgeber hier auf 78% kamen. Das spiegelte sich im 46:30-Halbzeitstand wider.

Auch nach dem Seitenwechsel erfolgte keine Trendwende, wenngleich die Abschlüsse nun etwas häufiger ihr Ziel fanden. Zwischenzeitlich gelang es dem Team von Headcoach Demond Greene, den Rückstand auf zwölf Punkte zu verkürzen. Doch immer, wenn es so aussah, als würden die LIONS einen kleinen Lauf starten können, hatten die Baskets eine passende Antwort parat.

Das dritte Viertel ging zwar knapp an die Löwen, doch der Spielstand von 67:53 zu Beginn der abschließenden zehn Minuten hätte eine klare Steigerung erfordert, um die Wende einzuleiten. Diese blieb angesichts der nächsten Wirkungstreffer kurz nach Wiederbeginn aus. Am Ende fiel die Niederlage mit fast 30 Punkten zu deutlich aus. Die Siegpunkte blieben indes verdientermaßen in Magdeburg. Einzig in der Rebound-Statistik konnten die LIONS überzeugen.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Das war eine starke Teamleistung von uns. Uns hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht, in der neuen Halle zu spielen, die Halle so voll zu sehen. Das hat uns Kraft gegeben. Ich hoffe, dass wir alle mit unserem Spiel so begeistert haben, dass sie wiederkommen.

 

4.10.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Tigers Tübingen 83:90

Die Veilchen erwischten einen Fehlstart, leisteten sich leichte Ballverluste und gerieten schnell 0:7 in Rückstand. Kapitän Mathis Mönninghoff erlöste die BG-Fans nach fast zwei Minuten mit einem Dreier. Aber auch danach taten sich die Hausherren schwer und fanden keinen Weg, um Tübingens Wood zu stoppen. Nach dessen Dreier zum 3:12 nahm Strauß seine erste Auszeit. Erst zum Ende des Abschnitts brachten die Südniedersachsen mehr Energie und verkürzten auf 13:26.

Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Veilchen in die Partie, spielten aggressiver und stellten die Tübinger vor Probleme. Daniel Kirchner traf einen Dreier zum 21:28 und zwang Tigers-Headcoach Henrik Sonko zu seiner ersten Auszeit. Die Göttinger hatten im Anschluss mehrmals die Chance, zum ersten Mal in dieser Partie in Front zu gehen, verpassen diese aber zunächst. Wood sorgte dafür, dass die BG mit einem knappen 43:44-Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber mit viel Energie aus der Kabine. Jackson schloss einen 8:0-Lauf zum 51:44 ab, sodass Sonko die nächste Auszeit nahm. Diese wirkte und Tübingen glich wieder aus (51:51). Die Partie blieb nun eng – kein Team setzte sich ab (59:59). Den Gästen gelang es dann sogar wieder 62:63 in Front zu gehen. Bis zum Viertelende ließen die Veilchen aber nur noch einen Tigers-Punkt zu und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung (69:64).

Im Schlussabschnitt traf Henrik Drescher zum 73:67, doch die Tübinger kämpften und glichen zum 73:73 aus. Im Anschluss holten sich die Göttinger ein kleines Momentum – Robin Lodders fing einen Offensiv-Rebound und erhöhte wieder auf 81:75. Die Tigers gaben nicht auf, sicherten sich entscheidende Offensiv-Rebounds und trafen zwei schwere Dreier hintereinander zum 83:87. Die Gastgeber hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen.

Fabian Strauß (Headcoach BG Göttingen): „Es war ein sehr verdienter Sieg für Tübingen. Was wir im ersten und vierten Viertel gezeigt haben, ist für mich nicht akzeptabel. Der defensive Fokus war nicht da. Wir haben uns ganz klar etwas anderes vorgenommen und vorbereitet. Wenn du am Ende vom vierten Viertel mit fünf Punkten führst, dann musst du das ein bisschen entspannter runterspielen und nicht zweimal den Ball wegschmeißen.“

 

4.10.2025 19:00 Uhr // Giessen 46ers vs. Phoenix Hagen 77:92

Erst gehörte die Anfangsphase Center Jonathan Maier, der fast im Alleingang für die 7:5-Führung (3.) gesorgt hatte. Robin Benzing sorgte mit einem Brett für das 26:23 (12.), Aiden Warnholtz lupfte in Bedrängnis das Spielgerät über Marcus Graves mit einer Hand zum 40:38. Kyle Castlin schloss einen Tempogegenstoß mit Highspeed zum 46:45 ab, ehe er aus Downtown seine bis dato atemberaubende Performance zum 56:49 bei eigenem 14:6-Run vollendete.

Als Hagens eigentlicher Scharfschütze Devin Schmidt wegen Meckerns auch noch mit einem „T“ belegt wurde und Kyle Castlin per And One auf 65:51 stellte, deutete nichts auf einen Umschwung hin. Es war eine Einschätzung, die 2404 Besucher und alle Protagonisten in der Halle geteilt hätten, mit der aber alle falsch lagen. „So ist das im Basketball, heute sind wir halt die Blöden“, ärgerte sich „Frenki“ Ignjatovic.

„Inakzeptabel“ nannte Daniel Norl das vierte Viertel, in dem Hagen neun Dreier in die Reuse einschweben ließen und den Hausherren, die in den abschließenden zehn Minuten vor einem 12:38-Scherbenhaufen saßen, den Stecker zogen. Hagen war am Drücker, Gießen flatterten die Nerven und zitterten die Hände. Ein Freiwurf von Till Gloger, ein Dreier und zwei Freiwürfe durch Robin Benzing, sowie das abschließende 77:92 von Aiden Warnholtz verhinderten nach einem zwischenzeitlichen 28:3-Lauf der Gäste das Debakel der Hausherren nicht mehr.

„Unglaublich, so etwas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht erlebt“, schüttelte Kyle Castlin in der Kabine noch ungläubig seinen Kopf und starrte auf die Stats, die ihm schwarz auf weiß vor Augen führten, was gerade passiert war. Mit 65:51 (30.) hatten seine GIESSEN 46ers Phoenix Hagen schon im Sack, um sich in den folgenden nur rund 220 Sekunden und einem 21:0-Run der Südwestfalen alles so hart Erarbeitete noch aus den Händen reißen zu lassen.

Robin Benzing mit einer schonungslosen Analyse: „Das ist halt das Brutale am Basketball. Erst hast du einen Lauf, dann einen Einbruch. In unserem Sport geht so etwas sehr schnell“, resümierte der Ex-Internationale. „Das letzte Viertel war wie eine Blutung, die wir nicht stoppen konnten. Die Niederlage ist kein Beinbruch, die Saison ist noch jung. Am Ende wird abgerechnet.“

 

4.10.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Koblenz hatte mit einer 5:2-Führung den besseren Start, KeVaughn Allen glich jedoch mit einem offenen Dreier zum 5:5 aus. Nachdem die Gäste mit 13:7 führten, nahm BBC-Headcoach Florian Wedell die erste Auszeit. Nach einem weiteren Dreier von Horn stand es 24:19 für den BBC. Nach einem abschließenden Freiwurftreffer von Leroy Ikejiaku stand es nach einem munteren, offensiv geprägtem ersten Viertel 32:28 für Bayreuth.

Koblenz startete stark ins zweite Viertel und glich zum 32:32 aus, Cantia Rahming brachte den BBC dann wieder mit 34:32 in Front. Beide Teams lieferten weiter ein wildes Spektakel.  Der Koblenzer Alex Möller fing sich früh das vierte Foul ein. In der Schlussphase der ersten Hälfte kam Koblenz dann wieder besser auf und lag nach einem 8:0-Lauf mit zwei Dreiern von Garrett Hicks zur Halbzeit mit 53:51 vorne.

Mit einem 11:1-Lauf und einem Dreier von Calvin Wishart sowie einem Drei-Punkte-Spiel von Smith lag Koblenz in der Folge mit 66:58 vorne. Die Gäste hatten jetzt auch defensiv ihren Weg besser gefunden. Beim BBC ging in dieser Phase des Spiels nicht viel. Der Koblenzer Alex Möller musste bereits im dritten Viertel mit dem fünften Foul das Feld verlassen. Jeffries traf zum 77:66 für Koblenz nach 30 Minuten.

Mart brachte die Bayreuther zu Beginn des dritten Viertels wieder auf zehn Punkte heran. Horn sorgte in der Folge für das 74:82, es war jetzt in dieser Phase auch beim BBC mehr Struktur in der Defense zu erkennen. Koblenz legte mehr Willen und Selbstvertrauen an den Tag und ging mit 91:76 in Front. Gut vier Minuten vor dem Ende stand es 95:80 für die Gäste. Koblenz nutzte die physischen Vorteile eiskalt aus. Letztlich wurden die Bayreuther mit einer 89:107-Niederlage ernüchtert.

Trainerstimme Headcoach Florian Wedell: „Es war ein hochverdienter Sieg für Koblenz, für unsere erste Halbzeit möchte ich mich bei den Fans entschuldigen. Mit unserem schlechten Defensivverhalten fanden wir keinen Zugriff auf das Spiel, dazu hatten wir offensiv einen eklatant schlechten Tag. Unser Team hat nicht die Physis, Intensität und Defense gezeigt, die wir an den Tag legen wollten.“

 

4.10.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Eisbären Bremerhaven 79:96

Gut eine Woche nach dem Saisonauftaktsieg bei den Artland Dragons wollten die Uni Baskets vor heimischer Kulisse den ersten Heimerfolg einfahren. Adam Touray, Cosmo Grühn und Julius Ferber fehlten bereits vor Spielbeginn. Während der Partie knickte auch noch Jason Ani um und konnte kurz vor Ende des dritten Viertels nicht mehr weiterspielen.

Die verbliebenen Mitspieler hatten zu Beginn Probleme, sich auf die Physis der Gäste im Frontcourt und deren Speed in der Transition einzustellen (8:18, 5.). Dieser 10-Punkte-Hypothek liefen die Münsteraner fortan hinterher. Paul Viefhues ragte im Vollzug heraus, traf seine ersten drei Distanzwürfe allesamt (16:22, 7.). Die Gäste erspielten sich zum Viertelende wieder leichte Vorteile und lagen zur Viertelpause weiterhin zweistellig vorn (18:30).

Mit Beginn des zweiten Viertels versuchten die Uni Baskets, die Partie noch mehr an sich zu reißen. Spielerisch boten sie mehrfach guten Basketball, eroberten auch defensiv zunehmend Ballgewinne. Einziges Manko: Sie nutzten ihre Möglichkeiten zu verkürzen nicht (33:41, 14.). Viertel zwei endete nach einem höchst ansehnlichen offensiven Schlagabtausch 21:21. Der 12-Punkte-Rückstand nach viertel eins hatte so auch zur Halbzeit Bestand (39:51)

Auch nach Wiederbeginn war der Spielverlauf ein ausgeglichener. Die Uni Baskets steigerten ihre ohnehin schon starke Dreierquote von 44 Prozent zur Pause noch einmal – auf 52. Es half alles nichts, die andauernde Rebound Unterlegenheit und spielerische Klasse der Gäste zu übertrumpfen. Dem Münsteraner Big-Men Nick McMullen verdankten die Münsteraner die „stabile Zehn“ nach seinen vier Zählern zum 61:71 vor dem Schlussviertel.

Ein Knackpunkt aus Münsteraner Sicht blieb auch im finalen Abschnitt die überragende Bremerhavener Zweierquote (90%). Die entscheidenden Akzente setzte dieses in der Folge gegen zwar unermüdlich kämpfende, aber nun glücklosere Gastgeber. Ex-Kollege Carlos Carter grüßte seine früheren Mitspieler auf der Münsteraner Bank nach seinem Dreier zum 65:80 (32.). Auf 91:68 zogen die Eisbären davon. Die Partie war nach 36 Minuten noch vor der Crunchtime entschieden.

 

4.10.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 88:72

Nach der Niederlage zum Saisonauftakt gegen die Giessen 46ers in der Göppinger EWS Arena, stand für die Mannen von Head Coach Igor Perovic das Nachbarschaftsduell mit den Crailsheim Merlins und somit dem zweiten Hochkaräter der ProA an, die ihre Aufstiegsambitionen bereits vor Saisonbeginn verdeutlicht hatten.

Im 1.Viertel lieferten sich Kapitän Lucas Mayer mit acht Zählern auf Kirchheimer Seite, und Brock Gardner mit zehn Punkten für Crailsheim eine Art offensives Privatduell. Früh war die hohe Intensität zu spüren. Die Hausherren gingen mit 21:15 in Führung. Doch die Teckstädter zeigten sich im Vergleich zum Saisonauftakt deutlich verbessert.

Die jungen Ritter hielten konsequent dagegen, ließen sich auch von einigen Entscheidungen gegen sich nicht aus dem Rhythmus bringen und blieben in Schlagdistanz. Ein Dreier mit Ablauf der Spielzeit von Crailsheim Langley sorgte für die 47:38 Führung. „In der ersten Halbzeit war für uns mehr drin. Die letzte Aktion tat weh, aber wir haben uns gut davon erholt und kamen zurück,“ beschreibt Knights Sportchef Chris Schmidt den Start in die zweite Halbzeit.

Bis Mitte des dritten Viertels waren die Schwaben auf 53:48 dran und das Spiel komplett offen. Doch zum Viertelende sorgten die Gastgeber mit einem 16:6 Lauf für ein komfortables Polster. Wer gedacht hatte das Spiel sei entschieden sah sich getäuscht. Die Ritter steckten nicht auf und kämpften sich nochmals zurück ins Spiel. Knapp sechs Minuten vor Spielende prangte ein 71:64 Zwischenstand auf der Anzeigetafel.

„Wir hatten in der Schlussphase vier sehr offene Dreierversuche, die allesamt verpasst wurden. Uns hat nicht viel gefehlt, aber in den entscheidenden Momenten war Crailsheim da und wir nicht,“ so Schmidt. Am Ende stand die zweite Niederlage der Saison zu Buche. „Wir haben uns heute verbessert gezeigt. Es geht darum Stück für Stück zu wachsen und zusammen zu finden. Das war heute ein guter Schritt und wir müssen noch einige weitere Schritte gehen,“ fasste Perovic nach Spielende zusammen.

 

5.10.2025 17:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Paderborn Baskets 69:62

Es läuft bei den Nürnberg Falcons. Nach dem Heimsieg gegen Paderborn behalten die Mittelfranken ihre weiße ProA-Weste. Diese Starting-five machte ihre Sache sehr gut und so führte Nürnberg früh 12:4. Die Baskets brauchten eine gewisse Zeit, kamen aber durch die eine oder andere fränkische Unkonzentriertheit gegen Ende des 1. Viertels auf 18:15 heran.

Zwei Dreier von Joscha Eckert sorgten aber schnell wieder für klarere Verhältnisse und so ging es beim Stand von 24:18 ins 2. Viertel. Auch dort gab Nürnberg den Ton, spielte spektakulär, effizient und variabel und führte nach 20 Minuten 42:30.

Zu Beginn der 2. Hälfte legte Paderborn vor. Sechs schnelle Punkte sorgten für den 42:36-Anschluss, einen erzürnten Ralph Junge und eine schnelle Nürnberger Auszeit. Den Hausherren fehlte jedoch auch danach der Zugriff auf’s Spiel, während die Baskets Punkt um Punkt näherkamen. Ein 12:0-Run zum Ende des dritten Durchgangs bescherte den Gästen nicht nur den Ausgleich, sondern auch die Führung nach 30 Spielminuten (47:51).

Die Entscheidung musste also im Schlussabschnitt fallen. Hier entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Falken konnten ausgleichen und viereinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit, wieder in Führung gehen (59:56). In der Crunchtime lief bei Nürnberg dann viel über Brandton Chatfield, der sein Team auch auf die Gewinnerstraße brachte. Evan Taylor sorgte dann 90 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung (66:60).

Falcons Head-Coach Ralph Junge zog folgendes Resümee: „Wir freuen uns natürlich über diesen Sieg. Nach diesem desaströsen 3. Viertel haben wir ein Line-Up gefunden, dass an beiden Enden des Feldes funktioniert und uns zurück ins Spiel gebracht hat. Paderborn hat gezeigt, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Für uns war dieses Spiel ein Schuss vor den Bug, den wir ernst nehmen werden.“

 

6.10.2025 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. Artland Dragons 

Es fehlte nicht viel und die RheinStars hätten ihre Heimpremiere in der ProA am Montagabend mit einem Sieg krönen können. Doch nach umkämpften 40 Spielminuten am zweiten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga stand ein 72:84 (41:38) gegen die Artland Dragons. In einem Spiel auf Messers Schneide hatten die Gäste aus Niedersachsen vor 1.124 Zuschauern in der Motorworld am Butzweiler den Schlussspurt auf ihrer Seite.

37 Minuten lang wogte die Partie in der stimmungsvollen Halle in Ossendorf hin und her. Kein Team konnte sich bis zu diesem Zeitpunkt absetzen. Köln spielte mit dem ehemaligen Bundesligisten, der sich gegenüber der vergangenen Saison personell stark verbessert zeigt, auf Augenhöhe und schien zu Beginn des Schlussabschnitts sogar drauf und dran, als Aufsteiger den ersten Sieg einfahren zu können

Bis zum Stand von 70:70 in jener 37. Minute hatten die Hausherren geackert, soweit die Füße trugen. Der kanadische Forward Adam Paige gestaltete sein Debüt mit 21 Punkten bei einer Wurfquote von 67 Prozent aus dem Feld vielversprechend, Center Björn Rohwer unterstrich seine aufsteigende Form bei 15 Punkten und Kapitän Rupert Hennen führte souveräner als in der Vorwoche durchs „Programm“.

Und dann ging es bei 70:70 in die abschließenden fünf Spielminuten. Crunchtime. 120 Sekunden lang gelingt beiden Teams kein Treffer, dann sehen die Schiedsrichter im Kölner Angriff ein unsportliches Foul von Paige unter dem Dragons Korb. Der gefoulte Amir Hinton nutzt die Chance zu zwei Punkten. Nach einem Gäste-Timeout trifft deren Spieltopscorer Benjamin Burnham zwei formidabel geworfene, aber auch freie Dreier zum 70:78.

Köln ist im Zugzwang, versucht nachzulegen, doch dass misslingt. „Alle haben wirklich ausnahmslos Alles gegeben und auf dem Feld gelassen. Es sind individuelle Fehler in der Verteidigung, die die nie aufgebenden Artländer wieder gegen Ende des Spiels in Reichweite gebracht und aufgebaut haben. Am Ende hat Artland dadurch die wichtigen Würfe getroffen und wir haben unser Vertrauen und Linie verloren“, sagte Manager und Headcoach Stephan Baeck.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/10/Nachberichte-2.-Spieltag-ProA-Beitragsbild-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-07 13:51:282025-10-07 13:51:28Nachberichte ProA 2. Spieltag

Vorberichte ProA 2. Spieltag

2. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

3.10.2025 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am „Tag der Deutschen Einheit“ bekommen es die Farbenstädter aus Leverkusen mit den VfL SparkassenStars Bochum zutun. Die Gäste reisen mit einer Niederlage aus dem Saisonauftakt an den Rhein. Gegen die HAKRO Merlins Crailsheim setze es einen deutlichen Dämpfer (84:110).

Einer der Leistungsträger (und gleichzeitig bekanntester Akteur) im Dress der Bochumer ist Niklas Geske. Der Point Guard ist die Identifikationsfigur bei den Gästen und lief bereits in 146 Pflichtpaarungen für die Blauen auf.

Einen richtig guten ersten Eindruck in der ProA hat Antonio Williams hinterlassen. Der US-Amerikaner streute Crailsheim bockstarke 22 Zähler ein. Erwähnenswert ist sicherlich auch die Leistung von Dravon Mangum zum Auftakt. Der Forward der SparkassenStars überzeugte gegen die Merlins.

Trainer Koch erwartet einen gut aufgelegten Gegner: „Bochum hat zwar das erste Spiel der Saison verloren, allerdings hat man schon in Crailsheim gesehen, wie solide das Team besetzt ist. Sie Bochum ist aggressiv und wird versuchen uns zu vielen Turnovers zu zwingen. Das müssen wir vermeiden.“

Von seiner Mannschaft erwartet der 59-Jährige, dass sie „sich auf die eigenen Stärken besinnt und vor allem ähnlich defensiv stabil bleibt wie in Karlsruhe. Dies ist über 38 Minuten hinweg sehr gut gelungen.“

 

3.10.2025 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. PS Karlsruhe LIONS

Die SBB Baskets feiern am Freitagabend ihre Premiere in der neuen Spielstätte in Magdeburg. Zu Gast sind die PS Karlsruhe Lions am zweiten Spieltag in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Karlsruhe ist längst etablierter Pro-A-Ligist. Die vergangene Saison verlief für die Ansprüche der Lions mit Rang zwölf in der Endabrechnung allerdings enttäuschend.

Einer der Leistungsträger ist der US-amerikanische Flügelspieler David Ejah, dem im ersten Spiel 18 Punkte und neun Rebounds gelangen. Außerdem zählen erfahrene deutsche Akteure wie Maurice Pluskota oder Kilian Binapfl zum Aufgebot. Der größte Name steht am Spielfeldrand: Seit dieser Saison lenkt der ehemalige Nationalspieler Demond Greene die Geschicke der Lions.

Die SBB Baskets mussten sich am ersten Spieltag knapp geschlagen geben. Bei den favorisierten Eisbären Bremerhaven führten die Gäste lange, verloren schlussendlich aber mit 69:76. Trotzdem war es ein Auftritt, der Mut macht. Karlsruhe durfte zum Auftakt daheim jubeln, bezwang den Aufsteiger aus Leverkusen deutlich mit 81:66.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Karlsruhe hatte auch eine schwierige Vorbereitung mit einigen Verletzungen. Da müssen wir schauen, wer fit ist. Gegen Leverkusen haben sie eine sehr solide Vorstellung gezeigt und Selbstbewusstsein mitgenommen. Wir freuen uns sehr, die Saison jetzt auch vor heimischem Publikum zu beginnen und die Energie in der Halle zu fühlen.“

 

4.10.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Tigers Tübingen

Am ersten Spieltag gelang der Strauß-Truppe ein deutlicher 98:80-Auswärtserfolg bei den EPG Baskets Koblenz. In der ersten Runde im BBL Pokal mussten sich die Veilchen nach harter Gegenwehr nur knapp dem Bundesligisten Telekom Baskets Bonn mit 84:91 geschlagen geben. Komplett andere Vorzeichen hingegen bei den Schwaben. Das Team von Trainer Henrik Sonko hat den Saisonauftakt gegen den Nürnberg Falcons BC deutlich mit 81:100 verloren.

„Wir waren in allem das schlechtere Team“, zeigte sich Sonko nach dem Ligaauftakt frustriert und enttäuscht über die Vorstellung seiner Mannschaft. Der Blick muss jedoch noch vorne gehen, wenngleich den Raubkatzen eine enorm schwere Aufgabe vor der Brust steht. „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner. Das wird eine richtige Herausforderung für mein Team.“

„Anders als gegen Nürnberg müssen wir von Beginn bereit sein, auf allen Positionen physisch gut verteidigen und bei den Rebounds besser zugreifen“, blickt Sonko auf das Duell bei den Veilchen.

Kadertechnisch ist die BG Göttingen sehr gut aufgestellt. Vor allem auf den deutschen Positionen kann Strauß auf viel Qualität zurückgreifen. BG-Kapitän Mathis Mönninghoff führt das Team weiter an. Mit den Neuzugängen Daniel Kirchner (Dresden Titans), Julius Böhmer (VR-Bank Würzburg Baskets Academy), Hendrik Drescher (VET-CONCEPT Gladiators Trier) und Robin Lodders (Science City Jena) dürften die Niedersachsen auch ohne einen Importspieler in der Starting-Five absolut wettbewerbsfähig sein.

 

4.10.2025 19:00 Uhr Giessen 46ers vs. Phoenix Hagen

Göttingen? Hagen? Crailsheim? Oder am Ende doch der eigene Club? Der 32-Jährige Roland Nyama hält sich vor dem vermeintlichen Liga-Gipfel am Samstag zwischen seinen GIESSEN 46ers und Phoenix Hagen lieber ein wenig bedeckt.

Die Süd-Westfalen seien eine Mannschaft, die aufs Tempo drücke, die gute Schützen habe, die über eine tiefe Bank verfüge.  Beide Mannschaften haben in der Vorbereitung bereits gegeneinander gespielt, mit dem besseren Ende für Giessen. „Ich habe so meine Zweifel, ob solche Partien so früh in der Saison schon eine große Aussagekraft besitzen“, vermutet Coach Ignjatovic. „Hagen ist der Top-Favorit auf den Aufstieg, weil sie offensiv echte Waffen haben. Sie wollen in die BBL und haben sich dementsprechend gewappnet.“

Womit der 58-Jährige vor allem den Ex-Heidelberger Jeffrey Carroll meint, der nach überstandenem Kreuzbandriss und einem Jahr der Beschäftigungslosigkeit in Hagen einen Neuanfang sucht.  Die drei Ex-Gießener Dennis Nawrocki, Tim Uhlemann und Bjarne Kraushaar gehören weiterhin zur Truppe von Coach Chris Harris.

„Die Chancen stehen 50:50“, glaubt Branislav Ignjatovic, der sich auf eine hoffentlich pickepacke volle Osthalle freut. Ohne aus dem Blick zu verlieren, dass ihre 46ers im Gegensatz zu den vergangenen Jahren einen „sehr reifen und erwachsenen“ Saisonstart hingelegt hatten. Weil Kyle Castlin vor dem Duell mit seinem ehemaligen Club von der Volme gezeigt hatte, warum er seinen Vertrag an der Lahn verlängerte. Er ist vor allem einer, durch den „wir gegen Phoenix Hagen mit breiter Brust auflaufen können“, so Kapitän Robin Benzing.

 

4.10.2025 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. EPG Baskets Koblenz

Zu Saisonbeginn hatten die Koblenzer gleich eine harte Nuss zu knacken. In heimischer Halle empfing man BBL-Absteiger BG Göttingen, der seiner Favoritenrolle mit einem überlegenen 98:80 Auswärtssieg gerecht wurde. Headcoach Stephan Dohrn analysierte nach der Partie, dass der Unterschied in der Leistung besonders im zweiten und dritten Viertel zu deutlich wurde. Positiv hob er die Moral der Mannschaft im letzten Viertel hervor, in dem sie unbeirrt weitergekämpft habe.

Die Gäste aus Rheinland-Pfalz haben in der vergangenen Saison nur knapp den sportlichen Abstieg vermieden. Der neu verpflichtete Headcoach Stephan Dohrn kommt von den Rhöndorf Dragons, mit denen er am Ende der Saison 2023/24 Meister der ProB geworden war. Mit Dohrn, der den Deutsch-Bulgaren Venelin Berov als Headcoach ablöste, soll vieles bei den Koblenzern besser werden.

Das Team wurde weitestgehend neu zusammengestellt. Einzig der 22-jährige Point Guard Jakob Hanzalek bleibt als Stammspieler aus der Vorsaison erhalten. Bei den Neuzugängen sticht US-Playmaker Calvin Wishart heraus. „Mit ihm bekommen wir einen echten Allrounder auf der Guard-Position“, erklärte Thomas Klein, Vorstand Sport & Marketing der Koblenzer bei der Verpflichtung.

„Mit Koblenz erwartet uns eine Mannschaft, die gerade auf den Guard-Positionen sehr talentiert ist, gute Scorer und Eins-gegen-Eins-Spieler hat. Wir müssen den Fokus darauflegen, diese im Eins-gegen-Eins zu stoppen und gleichzeitig deren Transition-Game zu stoppen,“ so schätzt Wedell den Gegner ein.

Er ist sich aber bewusst, was nötig ist, damit es am zweiten Spieltag mit dem zweiten Sieg funktioniert: „Wir wollen die Physis in der Verteidigung von der ersten Sekunde an aufs Feld bringen. Mit Intensität, viel Tempo und guter Ballverteilung in der Offense wollen wir gleich unseren Basketball zeigen.“

 

4.10.2025 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Eisbären Bremerhaven

Die Freude bei den Uni Baskets nach dem leidenschaftlich erkämpften 71:69-Erfolg im Saisoneröffnungsspiel in Quakenbrück war beinahe greifbar. Nicht nur das Ergebnis stimmte, auch die Art und Weise, wie sich die Uni Baskets Münster in der Defensive und gegen Widerstände in der Artland Arena präsentierten.

Im offensiven Ballvortrag muss sich die neu formierte Mannschaft noch entwickeln. „Ich glaube, wir sind noch nicht so weit wie die Bremerhavener, die zum großen Teil mit ihrer Truppe zusammengeblieben sind, aber wir werden alles geben, um ein gutes erstes Heimspiel hinzulegen“, sagte deshalb Cheftrainer Götz Rohdewald am Donnerstagmorgen.

Sieben Leistungsträger der so starken Vorsaison bis Spiel vier im Viertelfinale der Playoffs sind geblieben. Doch am ersten Spieltag tat sich die eingespielte Mannschaft gegen den ProA Aufsteiger Wolmirstedt schwer. „Ich glaube, dass wir uns nicht mit Ruhm bekleckert haben. Es war so ein typisches erstes Saisonspiel. Da war noch ein bisschen Sand im Getriebe“, sagte Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch.

Die Bremerhavener haben ihren Stammkader punktuell novelliert, dabei sowohl vielversprechende Talente als auch erfahrene Kräfte verpflichtet, und zeigen damit, dass sie auch in dieser Saison wieder mindestens um das Heimrecht der Playoffs mitmischen wollen. Die Mannschaft sei laut Center Till Isemann schon deutlich „reifer und weiter“ als im vergangenen Jahr.

 

4.10.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum 2. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 geht es für die Korbjäger der Bozic Knights nach Crailsheim zu den Merlins. Die Rollen beim ersten Auswärtsspiel der noch jungen Spielzeit sind dabei klar verteilt. Der Nachbar peilt den Aufstieg in die BBL an und hat dafür seinen Kader nochmals verstärkt.

Zum Saisonauftakt setzten die Crailsheimer beim 110:84 Auswärtserfolg gegen den letztjährigen Playoff Teilnehmer aus Bochum die erste Duftmarke. Ohne die beiden Leistungsträger Moe Stuckey und Gabriel Oliveira, dominierte die Mannschaft von Head Coach David McCray den Ruhrpott Club nach Belieben und sorgte mit 110 erzielten Punkten für den Spitzenwert des 1. Spieltages.

Bekannt für ihren überaus aggressiven Spielstil, lief der Ball fließend durch die Reihen und fand immer wieder einen gut postierten Merlins Akteur. „Das war ein beeindruckender Auftritt, der die Ziele der Merlins eindrucksvoll untermauert hat,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt

In der Arena Hohenlohe erwartet die Rittertruppe ein Tollhaus der gastgebenden Fans. Wie schon in den vergangenen Jahren bietet die Crailsheimer Heimstätte einen oftmals entscheidenden Vorteil, der sich nicht nur auf die Spieler auswirkt. „Crailsheim verfügt über viele Waffen und Optionen. Sie spielen sehr physisch, aggressiv und körperbetont. Für uns ist es wichtig dagegen zu halten und aufmerksam, konzentriert und ruhig zu spielen,“ so Knights Head Coach Igor Perovic.

 

5.10.2025 17:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Paderborn Baskets

Die Stimmung ist gut bei den Nürnberg Falcons. Der Saisonstart ist geglückt, die gute Form der Vorbereitung bestätigt worden. Mit dem Sieg in Tübingen ließ der ProA-Ligist zum Start in seine Jubiläumssaison aufhorchen. Dieses Ziel verfolgen die Mittelfranken auch in den kommenden Wochen – auf und neben dem Parkett.

Dazu Falcons-Geschäftsführer Nicolas Hinrichsen: „Wir gehen mit viel Vorfreude und Rückenwind in das erste Heimspiel, das einige Überraschungen verspricht. Unser Ziel ist es, Basketball in der Stadt und der Metropolregion noch populärer zu machen und insbesondere bei Familien einen festen Platz im heimischen Veranstaltungskalender zu haben. Auch die Basketball Community liegt uns sehr am Herzen.“

Für den Sonntag hat sich Aufsteiger Paderborn angekündigt. Der Ex-Klub von Neuzugang Lars Lagerpusch ist mit einer soliden Leistung aber ohne Punkte in die Saison gestartet. Nach einem Jahr ProB ist der Traditionsverein dank einer Wild Card zurück in der ProA. Ralph Junge schätzt die aktuelle Lage ein: „Paderborn hat im Sommer viel Talent angesammelt, um sich schnell wieder in der Liga zu etablieren. Mit Jonathan Klussmann hat eines dieser Talente gegen Bayreuth noch gefehlt. Trotzdem haben sie sich teuer verkauft. Man darf kein Team in dieser Liga unterschätzen.“

Damit es funktioniert mit dem zweiten Sieg 2025/2026, wird eine ähnlich starke Teamleistung wie beim Auftakt in Tübingen von Nöten sein. Jeder Spieler trug seinen Teil zum Erfolg bei. Brandton Chatfield hatte mit 20 Punkten und 10 Punkte keinerlei Anlaufschwierigkeiten. Nürnberg traf hervorragend aus dem Feld, verteilte 19 Assists und holte monströse 50 Rebounds.

 

6.10.2025 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. Artland Dragons

Bericht folgt in Kürze.

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