Schlagwortarchiv für: 21. Spieltag

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nach dem fünften Sieg in Folge reisen die ProB-Basketballer der Baskets Juniors TSG Westerstede mit großem Selbstvertrauen zum nächsten Auswärtsspiel. An diesem Sonntag, 1. März, ist die junge Mannschaft von Trainer Artur Gacaev bei den TKS 49ers gefordert.

Die Baskets Juniors haben sich als Aufsteiger in eine sehr gute Position für ihre verbleibenden sechs regulären Saisonspiele gebracht. Mit 24:16 Punkten weist das Team inzwischen nicht nur einen enormen Abstand auf die Abstiegsplätze aus, sondern darf sich berechtigte Hoffnungen auf eine Playoff Teilnahme machen.

Der Gegner am Sonntag, die TKS 49ers (TKS steht für: Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf), steht hingegen mit Blick auf das Klassement noch immer unter Druck. Mit 14:28 Punkten weist die Mannschaft aktuell vier Erfolge mehr auf als Schlusslicht RASTA Vechta II, liegt aber einen Sieg hinter dem rettenden Ufer. Das Hinspiel war für die Baskets Juniors die erste Partie nach dem Aufstieg: Vor heimischer Kulisse setzten sich die Gacaev-Schützlinge mit 102:71 durch.

Im Team der TKS 49ers kommen im Schnitt einzig Jenö Pildner (13,8 PPG) und Carlo Meyer (11,3) auf zweistellige Punktzahlen, dahinter rangieren Akteure wie Leonard Hampl (9,5) oder Lukas Wagner (9,2). Zum Kader zählt auch der nachverpflichtete Jannes Hundt, Bruder des Ex-Oldenburgers und heutigen ALBA-Spielers Bennet. Seit seiner Verpflichtung ist der Guard Teil der festen Rotation und kommt im Schnitt auf 8,0 Zähler pro Partie.

„Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft, die ohne Importspieler aufläuft und ein Vertreter der Berliner Basketballschule ist“, sagt Headcoach Gacaev. „Das Team ist athletisch und verteidigt sehr aggressiv, darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Mit Blick auf die eigene Ausgangslage fügt er hinzu: „Ich bin sehr froh über den Saisonverlauf. Unser Ziel war der Klassenerhalt, mit dem vierten Platz jetzt haben wir nicht gerechnet. Es macht Spaß, und ich hoffe, dass wir das Niveau in den verbleibenden Spielen halten können.“

 

Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm 88:92

Bei widrigen Witterungsbedingungen mussten die EN Baskets an die Ostsee zur Seawolves Academy Rostock.

Das erste Viertel ist ein offener Schlagabtausch. Offense pur auf beiden Seiten. Kein Team kann sich absetzen. Erik Nyberg holt mit einem Dreier zum Ende die Führung mit 27:24.

Die Blau-Gelben machen genau da weiter und starten gut ins zweite Viertel. Nach zwei Dreiern von Erik Nyberg und Fabian Reichstadt muss Rostock beim Stand von 29:36 die nächste Auszeit nehmen. Die fruchtet. Rostock kommt ran. Auszeit Baskets beim 38:33 Mitte des Viertels. Es bleibt weiter eng. Zu viele Ballverlusts verhindern eine höhere Baskets-Führung. Dennoch führen die Gäste zur Halbzeit mit 48:45.

Guter Start der EN Baskets ins dritte Viertel. Dreier Marius Stoll, Dunk Zyon Patterson. Doch ein 10:0-Lauf der Seawolves bringt die Führung für die Gastgeber mit 59:58. Auszeit EN Baskets. Sie wirkt und die Blau-Gelben kommen wieder in Fahrt. Mit einer 74:70-Führung geht es ins letzte Viertel. Weiterhin hohe Wurfquoten auf beiden Seiten.

Rostock startet gut, nutzt eine Schwächephase der Baskets aus. Die Gastgeber führen mit 81:78 nach wenigen Minuten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende netzt Nyberg zum Ausgleich, Merz sorgt per Dreier zur Führung (86:89). Auszeit Rostock. Crunchtime. Ballverlust Schwelm, Dunk Page, doch 17 Sekunden vor dem Ende erhöhen die EN Baskets durch Knörig auf 91:88. Auszeit Rostock. Airball Page. Ballbesitz EN Baskets. Patterson erhöht auf 92:88, was gleichbedeutend mit dem Sieg ist.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf 103:81

Rhöndorf zieht auch in Bernau mit 103:81 (55:37) den Kürzeren. Vier Minuten „Blackout“ im ersten Viertel besiegelten das Schicksal der Dragons. Die Brandenburger zeigten auch nicht ihren besten Basketball, bestätigten ihren zweiten Tabellenplatz aber souverän. Für die Drachen dagegen hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.

Bis zur Hälfte des ersten Spielabschnitts war aus Sicht der Dragons Rhöndorf alles noch in Ordnung (8:6), danach geriet die Defensive der Rheinländer unvermittelt ins Schwimmen. Außerdem lockte Lok die Gäste mehrfach in die Falle und zwang die Dragons zu acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Bernau nutze die Schwächephase der Dragons, machten in der Phase 15:3 Punkte, gleichbedeutend mit dem 31:13 Zwischenstand.

Damit war die Begegnung auch schon gelaufen, denn die Hausherren verwaltete den Vorsprung bis zum Ende souverän. Rhöndorf agierte in den verbleibenden Vierteln zwar auf Augenhöhe, doch die 18-Punkte-Hypothek aus den ersten zehn Minuten war einfach zu groß. Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Eine größere Serie gelang den Dragons nicht, aber sie hielten dagegen und verhinderten, dass die Brandenburger sich deutlicher absetzten.

Wenn man Rhöndorfs Wurfquoten betrachtet, muss man klar sagen, dass auch gegen den Tabellenzweiten mehr möglich war. Fünf Treffer bei 20 Versuchen jenseits der Dreier sind mäßig, zwölf eingenetzte Freiwürfe von 28 indiskutabel. Da nützt es auch wenig, dass man wirklich starke 51 Prozent aus dem Zweier-Bereich getroffen hat und auch im Rebound-Duell (41/42) ausgeglichen gestalten konnte.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. ETB Miners 71:81

Die Zuschauer stehen, bis ihre Mannschaft das erste Mal den Korb trifft. Das ist Tradition bei den Itzehoe Eagles, doch im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die ETB Miners aus Essen mussten die Eagles-Fans reichlich Stehvermögen mitbringen: Erst nach fast fünf Minuten punktete Toni Nickel. Während der gesamten Partie führten die Gastgeber kein einziges Mal und unterlagen dem Tabellenführer mit 71:81.

„Eine verdiente Niederlage, die weh tut, weil wir uns viel vorgenommen haben für dieses Spiel“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Essen habe den Sieg mehr gewollt und den Eagles gerade am Anfang vieles weggenommen – der schlechte Start habe zu viel Unsicherheit im Angriff geführt, die während der gesamten Partie zu spüren gewesen sei.

Dennoch kamen die Itzehoer im ersten Viertel nach und nach heran, weil ihre eigene Defensive den Miners ebenfalls einige Probleme bereitete. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Trey McBride mit einem Dunk auf 18:19, aber Essen antwortete mit einer der Stärken des Teams: Zwei Dreier saßen, insgesamt traf der Gast fast die Hälfte seiner Würfe aus der Distanz. Auch insgesamt hatte der Spitzenreiter bei der Trefferquote deutliche Vorteile.

Nach dem 30:38 zur Halbzeit wurde der Rückstand im dritten Viertel erst einmal wieder zweistellig, in einer besseren Phase mit starken Aktionen von Finn Fleute kamen die Itzehoer auf 46:51 heran. Doch die Gelegenheit, weiter zu verkürzen, wurde nicht genutzt, den Miners gelangen die wichtigen Aktionen, schon führten sie vor dem letzten Abschnitt wieder zweistellig: 57:47.

Noch einmal verringerten die Eagles durch McBride den Rückstand bis auf fünf Punkte, aber Fehlwürfe und Ballverluste, die der Tabellenführer in einfache Punkte ummünzte, verhinderten eine Wende. Einfache Feststellung: Das an diesem Tag bessere und ausgeglichenere Team gewann. Am nächsten Spieltag treten die Eagles auswärts bei den Dragons Rhöndorf an.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen 67:64

Vor dem Spiel war bereits durchgedrungen, dass neben Manuel Bojang, Tarik Jakupovic und Bryant Allen nun auch noch Tim Elkenhans bei den Löwen ausfallen wird. Als während des Spiels noch Faton Jetullahi und David Ewald Anfang des 3. Viertels dazu kamen, war die Messe eigentlich gelesen. Dass es anders kam und es am Ende dennoch fast zu einem Sieg gereicht hätte, war der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Kampfgeist der verbliebenen Truppe zu verdanken.

Nach einem, lange ausgeglichenen, ersten Viertel mit einigen Führungswechseln konnte sich Wedel in der letzten Minute einen kleinen Vorsprung von drei Punkten zum Viertelende erarbeiten (14:11). Bei den beiden defensiv besten Teams der Liga war schon Vorfeld klar, das offensiv ein nicht allzu hoher Punktestand zu erwarten war.

Im 2. Viertel pendelte sich der Wedeler Vorsprung kontinuierlich zwischen vier und acht Punkten ein, wobei die Dreierquote der Löwen deutlich besser wurde. Im Gegenzug wurden jedoch viele einfache Korbleger liegen gelassen. Dass der Rückstand zur Halbzeit dann bei „nur“ vier Punkten lag, war einem Drei-Punkte-Buzzerbeater von Christian Hinckson zu verdanken (39:35).

Die Verletzung von Ewald zu Beginn des 3. Viertels ließ die Rotation der Löwen noch kleiner werden als ohnehin schon. Dennoch kämpften sich die Löwen zurück und ging im 3. Viertel sogar mit vier Punkten in Führung (44:48). Die folgende Auszeit nach einem 10:1-Lauf der Löwen brachte Wedel bis zum Ende des Viertels wieder etwas in die Spur, sodass es nach dem 3. Viertel 49:49 unentschieden stand.

Im 4. Viertel schaffte es Wedel sich leicht abzusetzen – auch, weil die Wechselmöglichkeiten nun den einen oder anderen konzentrierten Wurf mehr zuließen als auf Seiten der Löwen. Beim Stand von 65:59, 1:20 Minuten vor dem Ende, schien das Spiel bereits entschieden. Doch das letzte Aufbäumen der Hertener Truppe reduzierte den Rückstand nochmals auf einen Punkt (65:64). Das Ende mit Foul und Freiwürfen führte schließlich zum 67:64-Endstand zugunsten des Gastgebers.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos 78:89

Vechtas Farmteam in der 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Sonntag einen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verpasst. Im „Keller-Kracher“ gegen die Iserlohn Kangaroos, dem Duell des Letzten gegen den Vorletzten, unterlagen die Vechtaer nach einer guten 1. Halbzeit noch mit 78:89 (41:36).

Epke Kruthaup versenkte gleich mal butterweich einen Dreier und einen Halbdistanzwurf, RASTA II führte in der 2. Minute mit 8:0. Iserlohns Anschluss konterte Ivan Volf mit dem nächsten Dreier, stellte auf 12:6. Kurz darauf machte AJ Sumbry schon das 14:6 – Auszeit Iserlohn. Das Horst-Team hielt Iserlohn lange sehr gut auf Distanz, dann trafen in der 10. Minute aber noch Luca Michels per Dreier und Kevin Strangmeyer zum 19:22-Anschluss.

Jetzt fielen die Würfe wieder, u.a. Moritz Grüß machte vier Punkte, AJ Sumbry versenkte einen Dreier und RASTA II führte in der 13. Minute mit 32:23. Die Vechtaer verteidigten stark, hielten nun auch immer besser Tyson Leitao vom Scoring ab. Nach Tristan Gutersohns starkem Drive führten die Gastgeber erneut mit neun Zählern (37:29). Von jenseits der 6.75 Meter machte Ruben Dahmen das 36:39, schon wieder hatten die Gäste den Anschluss geschafft.

Per Dreier zum 44:36 eröffnete Grüß das 3. Viertel, dann zog Ivan Volf das Offensiv-Foul gegen Glynn Hubbard III und Epke Kruthaup legte ein bejubeltes And-One zum 49:41 nach. Doch fünf Vechtaer Ballverluste in den ersten knapp vier Minuten des 3. Viertels luden die Gäste zu einem Lauf ein, den Luca Michels mit einem Transition-Three zur 51:49-Führung krönte Aus Vechtas „plus acht“ in der 22. Minute wurde bis Viertelende ein „minus neun“ zum 58:67.

Michels wurde mehr und mehr zum entscheidenden Mann. Der ausgewiesene Scharfschütze versenkte seinen fünften Dreier zum 74:64, die erste zweistellige Führung der Gäste. Mit ihrer Effizienz vom Perimeter raubten die Kangaroos RASTA II den letzten Nerv. Vier Minuten vor dem Ende nahm Harm-Ubbo Horst bei einem 70:81-Rückstand eine Auszeit. Als Hubbard III dann per Dreier die Shotclock schlug, Iserlohn 3:18 Minuten vor dem Ende auf 84:70 stellte, war die Partie entschieden.

 

15.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers 78:66

Sonntagabend in Neustadt am Rübenberge, über 850 Zuschauer sind beim Spiel der TSV Neustadt temps Shooters gegen die BSW Sixers im Shooters Dome dabei und erleben einen starken Auftritt des eigenen Teams. Für beide Teams ging es in diesem Spiel erstmal darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten oder zu vergrößern.

Den Jump und die ersten Punkte sicherten sich die Gäste aus Sandersdorf, die durch den kräftigen Pointguard Okwuokei in Führung gingen. Elias Marei und Matej Jelovcic erzielten die ersten 13 Punkte der Gastgeber allein und brachten ihrem Team eine 13:7 Führung nach sechs Minuten. Mit viel Energien wurden Rebounds geholt, Ballgewinne erzwungen einfache Punkte erzielt. Center Robin Kniss beendete das 1. Viertel mit einem Tip-Dunk zum 25:14 für die temps Shooters.

Im 2. Viertel bot sich das gleiche Bild, denn die Gäste kamen überhaupt nicht richtig ins Spiel und waren einzig über ihren besten Spieler RJ Holmes gefährlich. Die Neustädter nutzten diese Phase aus, um den Vorsprung weiter auszubauen. Über Max Brackmann und Amar Licina wuchs der Vorsprung kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 21 Punkte an (44:25). Mit dem letzten Angriff konnte Holmes mit einem Dreier für die Sixers den Halbzeitstand von 44:28 erzielen.

Nach der Halbzeitansprache der Trainer kamen die Sixers mit mehr Energie und Willen zurück auf das Spielfeld. In der 25. Minute zeigte die Anzeige beim Stand von 53:43 dadurch nur noch einen Rückstand von zehn Punkten. Auf Seiten der Gastgeber strahlten allerdings alle Spieler, die eingesetzt wurden, Gefahr aus und so waren es Aime Olma und Chris Kwilu, die mit ihren Punkten den Abstand wieder zum 64:51 Zwischenergebnis zum Viertelende ausbauten.

Die Startphase der entscheidenden zehn Minuten lief dabei an den Neustädtern vorbei. So gelang es den Sixers erneut aufzuholen, sodass das Team von Headcoach Varga in der 34. Minute nur noch mit 65:59 zurücklag. Jedoch erzielten Jelovcic und Olma zusammen die nächsten elf Punkte der Gastgeber und bauten die Führung wieder auf zehn Punkte aus. Wenig später erzielte Marei mit dem letzten Angriff im Fastbreak den Endstand zum 78:66 für die TSV Neustadt temps Shooters.

 

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 21. Spieltag

14.02.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Samstag treten die EN Baskets in Rostock an. Gastgeber ist die Rostock Seawolves Academy, das Farmteam des Erstligisten Rostock Seawolves. Sportlich waren die Rostocker in der vergangenen Saison abgestiegen, blieben jedoch aufgrund von Wildcards in der ProA in der Liga.

Der langjährige Kapitän der EN BASKETS, Chris Frazier, ging als Jugendtrainer zurück an die Ostsee und hilft dem jungen Team mit seiner Erfahrung. In dieser Saison spielen die Seawolves eine starke Saison. Platz 7 steht mit 10 Siegen und 10 Niederlagen zu Buche. Die Blau-Gelben sind genau einen Sieg davor.

Das Hinspiel in Schwelm konnten die Gastgeber klar mit 100:78 für sich entscheiden. Doch dies ist lange her, beide Teams brauchen den Sieg im Rennen um die begehrten Play-Off-Plätze. Neben Chris Frazier sind der Amerikaner Jalen Page mit 22 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists sowie Jonas Zilinskas mit 16 Punkten und 8 Rebounds Akteure, die jederzeit ein Spiel entscheiden können.

EN BASKETS Schelm Head-Coach Falk Möller: „Rostock hat sich enorm entwickelt und ist ein echter Favoritenschreck, wenn man die beiden Siege gegen Bernau sieht. Um eine Chance gegen die heimstarken Rostocker zu haben, müssen wir gerade in der Verteidigung aufpassen und dürfen ihnen keinen Run erlauben.“

 

14.02.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf

Am kommenden Wochenende wartet eine echte Herkules-Aufgabe auf die Dragons. Dann muss Rhöndorf nämlich als zehnter der Tabelle bei LOK BERNAU antreten. Die Brandenburger sind Tabellenzweiter und aktuell wohl die härteste Aufgabe der ProB. Unterschiedlicher kann die Ausgangslage vor dem 21. Spieltag kaum sein.

Am 6. Dezember 2025 gelang dem Team um Headcoach Max Becker gegen die hochfavorisierten Brandenburger mit 91:84, nach Verlängerung, eine faustdicke Überraschung. Seitdem ist einiges passiert: Während die Jungs von LOK von Sieg zu Sieg eilen und zuletzt auch den Tabellenprimus Essen mit 77:74 in die Schranken wiesen, gingen für Rhöndorf die letzten fünf Begegnungen verloren, was sie tabellarisch in eine prekäre Lage bringt.

Reden wir nicht um den heißen Brei herum: Wenn die derzeit unmittelbaren Konkurrenten Stahnsdorf sowie Iserlohn gewinnen und Rhöndorf nicht, könnten die Rheinländer auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Noch ist es nicht soweit, aber Bernau hat die Favoritenrolle klar inne. Das Team von Coach Dan Oppland verfolgt schon seit längerer Zeit die Mission Aufstieg in die ProA. Aktuell scheinen die Berliner das Zeug zu haben, um die Meisterschaft in der ProB mitzuspielen.

Jedenfalls harmoniert die Mischung aus gestandenen Profis, wie dem 30-jährigen US-Playmaker Shawn Anthony Scott II (ø 10,2 Pkt.), Akim-Jamal Jonah (ø 12,4 Pkt.), Guy Nahmias (ø 14 Pkt.) und dem Ex-Drachen Marco Rahn (ø 5,8 Pkt.) sowie hoffnungsvollen Talenten aus der ALBA-Schmiede (Anton Nufer, Anton Kemmer oder Nevio Bennefeld) perfekt. Nicht zu vergessen ist auch Anthony Wattkins, der im Schnitt 13,7 Punkte einstreut.

Rhöndorf und Bernau operieren übrigens mit ähnlichen Mitteln. Beide Teams pflegen einen schnellen Spielstil, der viele Korbabschlüsse garantiert. Rein statistisch betrachtet haben die Brandenburger allerdings in nahezu jeder Kategorie die Nase vorne. Wie eingangs jedoch erwähnt, wollen die Dragons in Bernau eine Chance haben, sie müssen in allen Bereichen am oberen Leistungslimit kratzen. Und das möglichst über die gesamte Spielzeit.

 

14.02.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. ETB Miners

Spätestens nach dem Auswärtssieg in Schwelm trotz dezimierten Kaders steht fest: Die Itzehoe Eagles sind ein Spitzenteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Als Tabellendritter gehen sie nun in das nächste Spitzenspiel: Samstag gastiert der Tabellenführer ETB Miners im Sportzentrum am Lehmwohld.

Die Eagles rangieren vier Punkte oder zwei Siege hinter dem Team aus Essen und haben das Hinspiel dank eines Dreiers von Sven Cikara direkt vor dem Ende gewonnen. So können sie mit einem Erfolg im Rückspiel auch den direkten Vergleich für sich entscheiden. Es gehe darum, den Druck auf Essen zu erhöhen und die eigenen Ambitionen zu unterstreichen, im Saisonendspurt noch einmal ganz oben anzugreifen, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink.

„Gerade nach den letzten beiden Siegen werden wir dieses Spiel mit sehr viel Selbstvertrauen angehen in dem Bewusstsein, uns dieses Spiel verdient zu haben“, so Völkerink. Die Gefährlichkeit des Gegners werde allerdings dadurch deutlich, dass er bisher alle seine Auswärtspartien gewonnen habe. Keine Mannschaft in der Liga werfe besser als Essen, deshalb werde es ein Schlüssel sein, die Dreierschützen der Gäste unter Kontrolle bekommen.

Zudem müssten die eigenen Spieler, die zuletzt krank oder verletzt waren, wieder integriert werden, sagt der Eagles-Trainer. Nach Krankheit kehrt Kapitän Lucien Schmikale zurück, bei Finn Fleute, der vor dem Schwelm-Spiel umgeknickt war, bestehe eine kleine Chance, dass er auflaufen kann. Um erfolgreich zu sein, müsse da angesetzt werden, wo die Mannschaft zuletzt aufgehört habe: mit schneller Ballbewegung und Teambasketball.

 

15.02.2026 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen

Wer in den Geschichtsbüchern etwas weiter zurückblättert, wird fündig: Von 2009 bis 2016 duellierten sich die Hertener Löwen sieben Spielzeiten in Folge mit dem SC Rist Wedel. Am Sonntag, 15. Februar, ist es wieder soweit: Erstmals seit dem 23. Januar 2016 und somit nach mehr als zehn Jahren Pause sind die Westfalen wieder in der Steinberghalle zu Gast. Gegen die Löwen wollen die Wedeler ihrer Heimbilanz aufpolieren.

„Es tut mir wirklich leid für unsere Fans, dass wir in dieser Saison bisher zuhause häufiger verloren als gewonnen haben“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi mit Blick auf die Heimbilanz, die seitdem am 1. Februar bezogenen 63:84 gegen den Spitzenreiter ETB Miners mit fünf Niederlagen bei vier Siegen negativ ist. „Dafür gibt es keine logische Erklärung – außer der, dass unsere junge Mannschaft nun einmal Leistungsschwankungen unterliegt“, sagte Attarbashi.

Für die fehlende Konstanz während einer Partie dient das Hinspiel in Herten wie keine zweite Begegnung als Beispiel. Nach einem schlechten Start (9:18 nach dem ersten Viertel) drehten die Wedeler das Ergebnis, gestützt auf einen 9:0-Lauf, zwischenzeitlich zu ihren Gunsten – um am Ende mit einem 58:61 (28:30) die knappste und wohl auch bitterste ihrer bisher zehn Saison-Niederlagen zu kassieren.

Dies soll nun wettgemacht und die Heimbilanz ausgeglichen werden. Und zwar mit einem Sieg mit mindestens vier Punkten Vorsprung, um auch den direkten Vergleich gegen die Westfalen zu gewinnen. Dieser könnte am Saisonende für die Abschlussplatzierung oder sogar die Play-Off-Teilnahme entscheidend sein.

Welche Spieler Attarbashi am Sonntag zur Verfügung stehen, entscheidet sich wie immer kurzfristig. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend sein letztes Euro-Cup-Saisonspiel mit 94:116 verlor, kamen mit Jared Grey, Janne Müller und Nelson Martin drei Doppellizenzspieler zum Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos

Gegen die Iserlohn Kangaroos gelang RASTAs Farmteam in der Hinrunde dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison der erste Sieg. Jetzt treffen der Letzte und der Vorletzte erneut aufeinander. Am Sonntag brauchen die jungen Vechtaer unbedingt einen Sieg, wollen sie noch eine praktische Chance auf den Klassenerhalt haben.

Denn die Ausgangssituation vor diesem Keller-Kracher ist recht simpel. RASTA II steht mit sechs Punkten aus 19 Spielen auf Platz 14, die Iserlohn Kangaroos haben in 20 Spielen schon zwölf Punkte gesammelt, RASTAs Rückstand auf das „rettende Ufer“ beträgt acht Zähler. „Auch wenn wir ein Ausbildungsteam sind, wollen wir natürlich Spiele gewinnen und die Klasse halten. Die Jungs lernen viel dazu, was ihnen immer zugutekommen wird“, so Vechtas Head Coach Harm-Ubbo Horst.

In der Hinrunde hatte RASTA II bei den Iserlohn Kangaroos mit 77:74 gewonnen. Auch jetzt hat das Horst-Team eine realistische Chance auf einen Sieg gegen die Westfalen, die neun ihrer letzten elf Spiele verloren haben. Der Hoffnungsträger der Kangaroos heißt Tyson Leitao (15.0 Punkte und 10.6 Rebounds plus 1.3 Blocks). Mit dem gleichaltrigen Luca Michels steht auch ein gefährlicher Dreierschütze im Kader. Der Shooting Guard traf schon 48 Dreier, bei einer Erfolgsquote von 38 %.

Noch viel besser von jenseits der 6.75 Meter machte es bisher RASTAs Epke Kruthaup – mit gerade einmal 17 Jahren. Der Point Guard steht aktuell bei einer Quote von 48 % (38/79). Und auch Fynn Lastring, 18 Jahre jung, weiß, wie man den Dreier wirft. Der Center drückte in zwölf Spielen 48-mal ab, traf 22 dieser Würfe (46 %). Mit einem Wert von 15.7 ist Lastring auch der effektivste RASTAner, gefolgt vom erfahrenen AJ Sumbry (14.3).

In den Teamstatistiken der ProB-Nord liegen RASTA II und die Kangaroos in nahezu allen Kategorien in etwa gleichauf. Dass das „Hinspiel“ ein ganz enges war, verwundert daher nicht. Am 16. November war Roy Krupnikas mit 20 Punkten, sieben Rebounds, drei Assists und zwei Steals der Matchwinner, während Tyson Leitao für Iserlohn mit zehn Punkten und elf Rebounds eines seiner schon zwölf Double-Doubles in dieser Saison schaffte.

 

15.02.2026 17:30 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers

Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht in die entscheidende Phase, denn es bleiben nur noch sechs zu spielende Begegnungen. Am 21. Spieltag treffen mit den TSV Neustadt temps Shooters und den BSW Sixers zwei Teams aufeinander, die noch in die Playoffs kommen, aber auch noch absteigen könnten. Daher wird die Partie am Sonntagabend für beide eine weitere sehr wichtige, um zu sehen, in welche Richtung es geht.

Das Hinspiel war für die Neustädter eine klare Sache, die damals bei den Sixers mit 83:65 gewannen und zwischenzeitlich mit über 20 Punkten geführt hatten. Die beiden Topscorer der Sixers, RJ Holmes und Toby Okwuokei, waren beim Hinspiel im Oktober die besten Akteure ihres Teams. Power Forward Holmes erzielt im Schnitt 15,7 Punkte und schnappt sich zudem 8,9 Rebounds pro Spiel. Sein Pointguard Okwuokei bringt es bisher auf 14,4 Punkte, 7,1 Rebounds und 3,8 Assists pro Spiel.

Neben diesen beiden Akteuren ist es der junge deutsche Pointguard Ilias Amin, der ebenfalls eine zweistellige (11,7) Punkteausbeute vorweisen kann. Headcoach Lukas Varga hat einen athletischen Kader zusammengestellt, der mit viel Tempo und aggressiver Verteidigung über das ganze Feld agiert. Als Tabellenzehnter und einem schwerem Restprogramm, könnte es für die Sixers nicht für die Playoffs reichen. In der letzten Saison ist das Team als Tabellenvierter in die Aufstiegsrunde eingezogen.

Für die temps Shooters geht es darum, die hohe Niederlage vom Wochenende zuvor in Herten abzuhaken und zu Hause im Shooters Dome von Beginn an ihr Spiel zu spielen. Die Trainingswoche verlief bisher sehr ordentlich und das Team möchte den nächsten Heimsieg feiern, nachdem man zuletzt zweimal vor eigenem Publikum gewinnen konnte.

„Es wird wichtig sein, seine Heimspiele zu gewinnen, vor allem gegen die direkten Konkurrenten. Darauf muss der Fokus liegen und als Team um jeden Zentimeter gefightet werden. Gerade zum Saisonende hin zählen nur Punkte und nicht, ob man schön spielt, denn das Ziel „Klassenerhalt“ soll nicht wieder zu einer Zitterpartie werden“, so Neustadts Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.

 

01.03.2026 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen

Ein richtungsweisendes Spiel steht für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf dem Programm. Die Kangaroos gastieren am 21. Spieltag auswärts bei PRO-A Absteiger Dresden Titans.

So schnell kann es gehen: Liebäugelten die Leitershofer vor Kurzem noch mit dem Sprung auf einen Tabellenplatz, der sogar das Heimrecht in den Play-Offs garantiert hätte, genügten ein spielfreies Wochenende, die knappe Niederlage gegen Erfurt und einige etwas überraschende Ergebnisse anderer Teams aus, dass am Samstag erstmals der Sturz unter die magische Play-Off Linie für die BG droht. Den mit einem Sieg der Sachsen würden sie den Tabellenplatz acht und neun tauschen.

In der Elbmetropole trifft man auf einen motivierten Gegner: Das Team von Trainer Valentino Lott siegte zuletzt drei Mal in Folge, gegen Erfurt, in Würzburg und zuletzt gegen Bayern München. Dieser Sieg fiel mit 88:70 sogar sehr deutlich aus. Von ungefähr kommt der Aufschwung der Titans nicht.

Zum Ende der Transferperiode verstärkte man sich mit dem nigerianischen Aufbauspieler Wisdom Equere Uboh (24) und Small-Forward Leo Alban (26). Diese Neuverpflichtungen entlasten die bisherigen Leistungsträger Sebastian Heck (30), Duje Putnik (24), Simoen Dimitrov (21), Kevin Kollmar (23) und den Ex-Nördlinger Scott Stone (30), mit 21,1 Punkten Topscorer der Dresdner, merklich. Dazu hat man mit Osasere Otakho (24), einen 2,16 Meter Riesen direkt unter dem Brett.

„Der Gegner erinnert mich ein wenig an unser letztes Spiel gegen Erfurt. Auch Dresden hat sich zuletzt verstärkt, einen guten Run und dazu eine sehr erfahrene Mannschaft. An der Elbe wartet ein dickes Brett auf uns. Wir wollen aber dort unbedingt einen Sieg mitnehmen, das würde unsere Chancen für die Play-Offs auf jeden Fall verbessern“, hofft Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman auf ein Erfolgserlebnis für seine Farben.

 

14.02.2026 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors

Nach dem dramatischen Hitchcock Thriller gegen Fellbach steht am kommenden Samstag das nächste richtungsweisende Duell im Kampf auf dem Spielplan.

Die Skyliners haben nach einer schwachen Hinrunde reagiert und den Kader personell verstärkt. Neben Center Moses Pölking, haben die Riesen vom Main zwei extrem starke US-Profis verpflichtet. Desmond Watson, mit 29 Punkten pro Spiel Topscorer der Liga, und BBL-Profi Marcus Domask haben zuletzt Spiele im Alleingang für die Hessen gewonnen. Welcher der beiden Importspieler zum Einsatz kommt wird man vermutlich erst am Samstag erfahren.

Die von Dr. Markus Klusemann, der früher bei Kooperationspartner Jahn München und dem BBV angestellt war, gecoachten Hessen haben zudem eine Reihe von hochtalentierten deutschen und europäischen Spielern. Allen voran Jamie Edoka, Ivan Crnjac und Lukas Smazak können ein Spiel an sich ziehen. Nicht zu unterschätzen ist auch der brandgefährliche Point Guard Alvin Onyia, der vor der Saison aus Wolmirstedt zurück zu seinem Heimatverein wechselte.

Bastian Block (Co-Trainer TSV Oberhaching Tropics): „Frankfurt hat durch die Nachverpflichtung richtig viel Qualität in den Kader gebracht. Domask hat davor G-League gespielt und ist eigentlich für die BBL-Mannschaft vorgesehen. Desmond Watson steht Ihm in nichts hinterher. Egal wer von den beiden spielt, wird uns vor eine große Herausforderung stellen. Es hat schon seinen Grund, dass die Skyliners vier Ihrer letzten fünf Spiel gewonnen haben.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. SV Fellbach Flashers

Der TV Langen hat die letzten drei Spiele verloren, zwei davon äußerst ärgerlich. Auffällig war dabei, dass vor allem eine Häufung an individuellen Fehlern entscheidende Negativtrends eingeleitet haben. Gegen die SV Fellbach Flashers fokussieren sich die Langener daher vor allem auf absolute Fundamentals: Bessere Defense, bessere Wurfpositionen, mehr Treffer.

Schon im Hinspiel in Woche vier hat der TV Langen gezeigt, dass ein Spiel auf Augenhöhe gegen Fellbach möglich ist. Dabei reiste Headcoach Tobias Jahn im Oktober mit nur acht Spielern an, am Ende siegten die Flashers knapp mit 77:75. Am Samstag wird voraussichtlich ein vollständiger Kader zur Verfügung stehen, außerdem ist der TVL auf den Guard-Positionen deutlich verstärkt.

Damit am Ende ein Sieg für Langen herausspringt, muss die Mannschaft in der Defense 40 Minuten konzentriert agieren. In den beiden Vorwochen hatte sich das Team in wichtigen Phasen eine zu lapidare Verteidigung erlaubt und so den Gegner zurück ins Spiel gebracht.

Aufpassen müssen die Giraffen insbesondere auf die drei starken Guards: Tyseem Lyles, Jakob Hanzalek und Nik Philip Schlipf scoren im Schnitt zweistellig und sind zudem die gefährlichsten Drei-Punkte-Schützen ihrer Mannschaft. Beim Spiel in Richtung Korb sind der 2,06 Meter große Nelson Okafor sowie der sehr erfahrene Power Forward Brian Butler wichtige Anspielstationen.

„Am Samstag müssen wir noch einmal stärker auftreten. Wir müssen uns nicht nur freie Würfe herausspielen, sondern diese auch treffen“, sagt TV Langens Coach Tobias Jahn. Einfache Layups sollen fallen, Dreier nicht unnötig weggeworfen werden. Dann kann es gelingen, die aktuelle Niederlagenserie zu beenden.

 

15.02.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Auf einen heißen Tanz können sich die Fans des BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag in heimischer Halle freuen, wenn die – gemeinsam mit Ulm – heimstärkste Mannschaft der Liga auf das beste Auswärtsteam der ProB Süd trifft.

Es sind vor allem die Heimspiele, die den BBC derzeit weiter in den vorderen Tabellenplätzen halten. Sieben Siege aus acht Partien konnten die Coburger zuhause einfahren. Darunter fielen auch die beiden Erfolge gegen Speyer (71:68) und München (80:76). Auf der Gegenseite präsentieren sich die Ludwigsburger in dieser Saison vor allem in fremder Halle in prächtiger Verfassung. Sage und schreibe sieben ihrer acht Auswärtsspiele konnte die Basketball-Akademie für sich entscheiden.

Einer, der einen maßgeblichen Anteil an dieser Auswärtsserie und auch an den vier Ludwigsburger Siegen aus den vergangenen fünf Partien hat, ist Simon Feneberg. Der Point Guard wechselte im Sommer 2024 aus dem Nürnberger Nachwuchs an den Neckar und geht besonders seit dem Jahreswechsel mit 19,2 Punkten im Schnitt in Lubu‘s Offensive voran. Mit einer Dreierquote von 38 Prozent über die Saison hinweg zählt der 20-jährige zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga.

Mit nur acht Punkten erwischte der Kapitän der Barockstädter beim 80:65-Auswärtssieg des BBC im Hinspiel allerdings nicht seinen besten Tag. Ganz anders lief es bei Coburgs Topscorer Dylan Fasoyiro: 26 Zähler erzielte der Nigerianer aus dem Feld. Unglücklicherweise knickte Fasoyiro damals bei einem Drive zum Korb um, sodass er das anschließende Spiel der Vestestädter in Oberhaching verpasste, was zugleich auch in der ersten BBC-Niederlage der Saison mündete.

Vollkommen einsatzfähig und gewillt, den Erfolg aus der Hinrunde vor heimischem Publikum zu wiederholen, zeigt sich Coburgs Nummer zwölf vor dem zweiten Aufeinandertreffen mit den Schwaben: „Das Spiel am Sonntag ist für uns ein sehr wichtiges. Schon beim letzten Mal, als wir gegen Ludwigsburg gespielt haben, war es ein hart umkämpftes Duell. Deshalb wissen wir, dass es keineswegs einfach werden wird und wir bereit sein müssen alles zu geben.

 

15.02.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets

Mit „gemischten Gefühlen“ macht sich Carl Mbassa, der Chefcoach der Ahorn Camp Baskets, auf die Reise zu den Erfurter Basketball-Löwen. Eines steht jedenfalls fest: Die Pfälzer wollen am Samstag, 15. Februar, bei den abstiegsbedrohten Thüringern mit einem Erfolg ihren vierten Tabellenplatz in der Südgruppe der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB verteidigen.

Da die Speyerer am vergangenen Wochenende spielfrei waren, könnte der Rhythmus etwas verloren gegangen sein, fürchtet er. Andererseits dürfte die Verschnaufpause erfahrenen Kräften wie dem 34-jährigen DJ Woodmore oder dem 31-jährigen Christoph Rupp, der in den Kader zurückkehrt, gutgetan haben.

„Das wird aber keine leichte Aufgabe. Die Erfurter kämpfen mit viel Energie um den Klassenverbleib“, betont Mbassa und erinnert an den jüngsten Coup der Auswahl seines Kollegen Florian Gut. Als Außenseiter haben sich die Löwen mit 85:83 (48:41) bei der BG Leitershofen durchgesetzt. Wie schon wiederholt in dieser Saison waren Regisseur Michael Mitchell, Flügelspieler Paul Albrecht und Center Noah Kandem die entscheidenden Akteure der Erfurter.

Während die Speyerer voraussichtlich in Bestbesetzung in der Riethsporthalle antreten werden, steht bei den Gastgebern hinter einem Akteur ein Fragezeichen; dem US-Amerikaner Mitchell droht eine Sperre, weil er beim Gastspiel in Leitershofen wegen grober Unsportlichkeit disqualifiziert wurde. Das Hinspiel gegen die Erfurter haben die Ahorn Camp Baskets dank einer ansprechenden
Leistung im Schlussviertel mit 84:69 (42:36) zu ihren Gunsten entschieden.

 

18.02.2026 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProA 21. Spieltag

05.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz 79:96

Ernüchterung nach dem Erfolg in Gießen: Die Uni Baskets Münster haben am Donnerstagabend eine verdiente Heimniederlage bezogen. Vor 1.950 Zuschauern unterlagen personell gehandicapte Unistädter gegen Koblenz 79:96 (47:51).

Thore Dilschmann und Nick McMullen leiteten einen starken Auftakt der Uni Bakets ein, ihre drei Dreier plus ein Dreipunktspiel zeugten von der aus Gießen mitgenommenen Leichtigkeit zur 12:6-Führung (3.). Die gute Balance zwischen Offensive und Defensive ließen die Gastgeber früh in Sorglosigkeit und zu geringe Physis in der Defensive übergehen. Mängel, die Koblenz konsequent zum 22:27-Rückstand nach dem Auftaktviertel bestrafte.

Der Start ins zweite Viertel gelang zunächst: Eine der zu wenigen Aktionen guter Ballbewegung führte durch Paul Viefhues zum 25:27 (12.). Es folgten jedoch Unkonzentriertheiten gepaart mit vielen Ballverluste, die den Gästen einen einfachen 10:1-Lauf zur ersten zweistelligen Führung ermöglichten (28:39, 14.). Die Uni Baskets konnten über einen schnellen Fastbreak und Pass raus auf Cosmo Grühn zum schnellen Dreier und den 42:42-Ausgleich verwerteten. Zur Pause stand es 47:51.

Im dritten Viertle wandelte sich das Bild zunächst nicht. Die Partie war länger ausgeglichen, der Rückstand der Münsteraner knapp. 53:57 (24.) und 58:62 nach dem nächsten Dreier von Thore Dilschmann und dem Fastbreak-Dunk von Neil Masnic (25.). Die Gäste münzten ihre spielerischen Vorteile (16:9 Assists) erneut in eine zweistellige Führung um. Die ersten vier Zähler von Neuzugang Curtis Jones Jr. für die Uni Baskets zum Ende des dritten Viertels reichten für einen 10-Punkte-Rückstand (65:75).

Spürbar war nun die Verkrampfung im Offensivspiel und die fehlende Eingespieltheit durch die vielen Personalwechsel im Aufbau. Die Gastgeber wehrten sich, das Team von Stephan Dohrn hatte jedoch seinen Rhythmus gefunden und das Spiel an sich gerissen. Erneut Thore Dilschmann konnte noch einmal auf den 10-Punkte-Rückstand verkürzen (69:79). Die Koblenzer bestraften Fehler konsequent und fuhren einen deutlichen 17-Punkte-Auswärtserfolg ungefährdet ein.

 

06.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC 96:68

Die Nürnberg Falcons haben ihr Gastspiel beim BBC Bayreuth am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga deutlich mit 96:68 (47:36) verloren. Nach einem guten Start ließen bei den Falken Konzentration und Intensität nach und sie liefen bis zum Schluss einem Rückstand hinterher, der so nicht mehr aufzuholen war.

Ohne Brandton Chatfield und Julius Wolf traten die Nürnberg Falcons am Freitagabend zum Frankenderby beim BBC Bayreuth an. Der Start verlief vielversprechend. Nürnberg traf früh seine Würfe und erspielte sich schnell eine sieben Punkte Führung (0:7). Danach kam Bayreuth und es war ein offenes Spiel (18:16). Im zweiten Viertel war der BBC dann die bessere Mannschaft, schenkte den Falken 29 Punkte ein und ging mit viel Selbstvertrauen und einer 47:36-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Bayreuth traf aus allen Lagen, die Falken fanden teilweise nicht statt und lagen nach 30 Minuten mit 67:47 zurück. Es war die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt konnten die Gäste zwar immer wieder Nadelstiche setzen, es gelang aber nicht mehr, den Rückstand merklich zu verkleinern oder gar die Partie zu drehen. So gewann am Ende der BBC Bayreuth das Frankenderby mit 96:68.

Nürnbergs Coach Ralph Junge war nach dem Spiel entsprechend bedient: „Wir haben gewusst was uns erwartet, haben aber insbesondere gegen die starken Bayreuther Guards kein Mittel gefunden. Sicher hat uns auch die Reife gefehlt und wir neigen dann dazu, uns ein Loch zu graben, wenn es nicht läuft. Wir müssen das jetzt möglichst schnell abhaken und am Sonntag anders auftreten.“ Dann geht es zu Hause gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers 83:72

Kollektives Durchatmen in der Ostermann-Arena: Die BAYER GIANTS haben am 21. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen immens wichtigen Erfolg feiern könnten. Der deutsche Rekordmeister setzte sich im Traditionsduell gegen die GIESSEN 46ers mit 83:72 durch. Ein Sieg, welcher für die „Giganten“ von großer Bedeutung war, schließlich galt es im Kampf gegen den Abstieg, wichtige Punkte einzufahren.

Die GIANTS zeigten eine durchweg stabile Vorstellung. Bereits im ersten Viertel zeigten die „Giganten“, dass sie gegen die Gäste aus Mittelhessen Großes vorhaben. Zwar gingen die 46ers mit 0:6 in Front, doch BAYER ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Mit organisiertem Teambasketball und guten Entscheidungen konnten die Hausherren die Führung erringen und sich absetzen. Die „Riesen vom Rhein“ bestachen als Einheit und führten nach zehn Minuten mit 24:16.

Im zweiten Durchgang blieben die Farbenstädter konzentriert. In der Verteidigung sanken die Gastgeber ab und ließen den vermeintlichen Schützen der Gießener viel Platz zum Werfen. Dies sorgte auf Seiten der Auswärtsmannschaft für Verunsicherung, die Wurfquote des Gegners sank rapide. Der ProB-Champion von 2025 nutzte seine Gelegenheiten und so rieben sich die Fans der Leverkusener verwundert die Augen, als es zur Halbzeit 44:28 für ihre Farben stand.

Der dritte Abschnitt galt in jüngerer Vergangenheit als „das Problemviertel“ der „Giganten“. Doch dies war am 21. Spieltag anders. Mit einem 9:3-„Run“ setzte sich der 14-malige Deutsche Meister auf einen Vorsprung von 22 Zähler ab (53:31). Während die Anhänger der 46ers vollkommen entgeistert dem Spiel ihres Teams folgten, erhoben sich die Zuschauer in der von ihren Plätzen und unterstützten ihre Truppe lautstark. Mit 64:44 ging es in die Schlussperiode.

Diese war tatsächlich geprägt von Spannung, was vor allem an den Gästen lag. Die 46ers wollten diese Partie nicht einfach so abschenken. Nun lief es in der Offensive für die Mannen von Coach Ignjatovic deutlich besser. Der Wurf aus der Distanz fiel und auch in der Verteidigung stellte man die Rheinländer vor große Probleme. Doch die GIANTS ließen sich dieses Spiel nicht mehr nehmen und feierten am Ende einen verdienten 83:72-Erfolg.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS 99:79

Das Auswärtsspiel der PS Karlsruher LIONS bei den Tigers Tübingen am 6. Februar wurde zu einem bitteren Abend für die Badener. Einerseits, da die Schwaben sich mit 99:79 vor heimischer Kulisse für das 92:82 in der Fächerstadt am 5. Dezember revanchierten. Andererseits verletzten sich mit Maurice Pluskota und Wesley Oba bei den LIONS gleich zwei Big Men so schwer, dass an ein Weitermachen nicht zu denken war.

Die Partie am Neckar begann mit einem Schützenfest von der Dreierlinie. In der flotten Anfangsphase reichlich Distanztreffer. Nach knapp drei Minuten stand es 10:9, bevor die Hausherren die ersten waren, die ihre Defense geordnet hatten und davonzogen. Bei einem Rückstand von bereits 17 Punkten in Minute acht schien sich ein Desaster für die LIONS anzudeuten, die aber bis zur ersten Pause noch fünf Punkte von der Differenz abknabbern konnten.

Mit 32:20 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gäste von Beginn an viel besser im Spiel waren, mehr Druck aufbauten und auch unter den Körben die Hoheit an sich rissen. Keine drei Minuten nach Wiederbeginn stand es 36:33 und Karlsruhe schickte sich an, die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen. Vier Sekunden vor der Halbzeitpause war es soweit und Tyrese Williams stellte mit einem Dreier den verdienten 49:49-Ausgleich her.

Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte David Ejah für die Gästeführung, an der sich die Badener aber nur kurz erfreuen konnten. Das Aus für Wesley Oba in Minute 33 bedeutete eine empfindliche Schwächung des Karlsrudels, das zwar nochmals einen Rückstand aufholte und knapp vier Minuten vor der letzten Pause zum 59:59 ausglich.

Nun aber bedingte die zwangsweise kleine Rotation, die Greene auf den Court schicken musste, immer wieder Mismatches, so dass die Tigers die Lufthoheit übernahmen und zehn Minuten vor dem Ende auf 72:61 davongezogen waren. Im Schussviertel war es ein ungleiches Duell. Die zwischenzeitlich spannende und attraktive Begegnung trudelte mit einem klaren Ergebnis aus.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. RheinStars Köln 97:85

Besser als zuletzt gespielt, aber keine zusätzlichen Punkte auf dem Habenkonto. Zum Auftakt des Doppelspieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die RheinStars am 21. Spieltag nach einer attraktiven Auseinandersetzung bei den Artland Dragons mit 85:97 (39:49) geschlagen geben. Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen ist zusätzlich Spannung in die untere Tabellenhälfte gekommen. Köln liegt mit acht Siegen inzwischen gleichauf mit vier weiteren Teams.

Vor 1.803 Zuschauern hatten sie am Freitag dem Tabellenfünften einen Kampf auf Augenhöhe geliefert, in den entscheidenden Momenten der Partie aber den Kürzeren gezogen. „Die Dragons haben wie eine Playoff-Mannschaft gespielt. Und um eine solches Team schlagen zu können, musst du selbst robust spielen können, brauchst Kraft, Konzentration und Kopf“, befand Headcoach Zoran Kukic. „Und das alles gleichzeitig. Das ist uns heute nicht gelungen.“

Zwar hatten die Kölner Coaches in der Vorbereitung den Gegner erneut gut gelesen und vorbereitet, aber die Spieler hatten trotzdem ihre liebe Mühe mit ihren Kontrahenten. Insbesondere die von Assistant Coach Oliver Elling als beste Spieler der ProA bezeichneten Benjamin Burnham und Amir Hinton bereiteten den Rheinländern arge Probleme. Die beiden sorgten so für 16 der 22 erfolgreichen Zweierabschlüsse der Hausherren.

Bei allem Fokus auf die Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten mit erhobenen Köpfen, aber genervt vom Feld der Artland Arena. „Die Jungs haben als Team wieder deutlich besser gespielt, aber einige Spieler befinden sich immer noch in einem kleinen Tief. Aber jeder einzelne ist wichtig und trägt Verantwortung für das große Ganze. Nur so können wir unsere Ziele erreichen“, sagt Baeck mit Blick auf den Sonntagsgegner.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 81:86

Die BG Göttingen hat ihre Erfolgsserie ausgebaut. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Freitagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 86:81 (51:41) und holte den sechsten Sieg in Folge.

Die Veilchen starteten mit einem Steal und Fastbreak-Punkten ins Spiel, vergaben dann aber mehrere Chancen hintereinander. Die Bochumer nutzten dies, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten (2:8). Die Hausherren blieben treffsicher und bauten ihre Führung weiter aus (7:13). Die Göttinger fingen sich im Laufe des Abschnitts und kämpften sich heran (17:17). Bis zum Viertelende ließen die Gäste keine gegnerischen Punkte mehr zu und schlossen den Abschnitt mit einem 11:0-Lauf zum 23:17 ab.

Im zweiten Viertel gab die BG Gas. Jacksons Punkte zum 29:19 zwangen Bochums Headcoach Felix Banobre zu seiner ersten Auszeit. Doch auch im Anschluss daran waren die Veilchen schwer zu stoppen. Angeführt von Janis Jünemann und Hendrik Drescher zogen sie auf 46:27 davon. Danach erarbeiteten sich die Gastgeber wieder heran – Niklas Geske schloss einen 0:9-Lauf zum 46:36 ab (18.). Den Abschnitt schloss Jackson mit zwei Freiwürfen zum 51:41 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste treffsicher von außen und bauten ihren Vorsprung so wieder auf 60:45 aus. Doch der VfL blieb hartnäckig, verteidigte aggressiv und ließ einen 0:10-Lauf zum 60:55 folgen. Einen Drescher-Dreier konterte Geske zum 63:58, doch Böhmer und Jackson stellten die zweistellige Führung wieder her (68:58). Die Bochumer verkürzten wieder auf 68:62. Jünemann stellte den 70:62-Viertelendstand her.

Zu Beginn des Schlussviertels hielten die Veilchen einen zweistelligen Vorsprung (77:67). Aber die Gastgeber gaben nicht auf und kämpften sich Stück für Stück heran (79:77). Jünemann stoppte den VfL-Lauf mit seinen Punkten zum 81:77. Dravon Mangum vergab für Bochum einen Dreier zum Ausgleich – im Gegenzug traf Wes Dreamer von außen zum 84:78. Zehn Sekunden vor dem Ende stellte Jünemann den BG-Sieg dann von der Freiwurflinie sicher.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen 93:99

Sie kann beides. Sie kann brüllend heiß, Sie kann eiskalt. Doch vor allem kann die altehrwürdige Maspernhalle atmosphärisch dicht. Beim NRW-Derby zeigte die Paderborner Heimstätte einmal mehr all diese Facetten. Und stellte den Beweis an, warum schon so viele Mannschaften in der Domstadt als Verlierer vom Parkett gingen.

Auch Phoenix tat sich beim Gastspiel in der Domstadt lange schwer, hatten allerdings in Lucas N’Guessan (22 Punkte) und Devin Schmidt (19, 3/5 Dreier) ein Duo in den eigenen Reihen, das Hagen lange Zeit trug. In der Crunchtime gab Dominick von Waaden, im Sommer erst von den Ostwestfalen an die Volme gewechselt, wichtig Impulse, ehe Marcus Graves (16) auf der Zielgeraden für die Entscheidung sorgte.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen): „Die Maspernhalle hat heute einmal wieder unter Beweis gestellt, warum es als Gast so schwer ist, hier zu spielen. Ich muss Paderborn zu einer starken Leistung gratulieren, während wir viele Phasen hatten, in denen wir zu unkonzentriert und ohne die nötige Physis agiert haben.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven 87:84

Die SBB Baskets haben sich am Freitagabend vor 1.084 Zuschauern in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle mit 87:84 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt. Es war der sechste Saisonsieg für den Liganeuling in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A.

Bremerhaven, vor dem Spiel in Magdeburg auf Rang vier des Klassements, startete etwas besser ins Spiel. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit drei Zählern (23:20). Auch zur Halbzeit liefen die SBB Baskets noch einem Rückstand hinterher (38:45).

Nach dem Seitenwechsel aber übernahm die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast allerdings zusehends die Kontrolle, lag vor dem Schlussabschnitt mit 67:64 vorn. Im letzten Viertel brachten die Hausherren den Sieg schließlich ins Ziel.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Erst einmal großen Respekt an Bremerhaven, sie sind wirklich ein unglaublich starkes Team. Der Sieg war verdient, weil wir es geschafft haben, gegen so eine Mannschaft bis zum Ende konzentriert zu spielen. Wir hatten heute ein paar sehr starke Einzelleistungen, haben es aber vor allem als Einheit geschaffen, den Sieg zusammen über die Ziellinie zu bringen. Ich bin stolz auf die Jungs. Auf diesem Erfolg wollen wir jetzt aufbauen.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim 81:87

Knapp ein Jahr nach dem legendären Auswärtsderby der HAKRO Merlins Crailsheim gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim, standen sich die beiden Vereine erneut gegenüber. In der Sporthalle Stadtmitte wollten die Zauberer ihren Erfolg aus der Vorsaison wiederholen und an den Sieg im Hinspiel anknüpfen.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die Kirchheimer. Per Korbleger brachte Bretzel die Hausherren erstmals in Führung, die Zauberer glichen aber postwendend aus. Auch die folgenden Angriffe egalisierten die Merlins sofort, ehe Blunt den ersten Drei-Punkt-Wurf der Partie versenkte und so das Spiel drehte (8:11). Nun legten die Zauberer vor. (16:21). Die Knights gaben sich noch nicht geschlagen und schafften es mit 25:23 in die erste Spielunterbrechung zu gehen.

Das zweite Viertel startete für die Zauberer mit einem klaren Ziel: der erneute Führungswechsel. Nach einer gespielten Minute war es Gaines, der die ersten Punkte des Spielabschnitts gutschrieb. Den Ausgleich erzielte schließlich Kapitän Stuckey per Treffer von Downtown, nach erfolgreichem Korbleger Ogunsipes (40:40). Mit der Schlusssirene netzte Gaines zum Führungswechsel ein und bescherte somit den Gästen eine Halbzeitführung mit 45:44.

Nach dem Seitenwechsel versenkte Pope für den Führungswechsel, die Merlins stellten daraufhin jedoch klar, dass sie das Spiel nicht verlieren möchten. Johnson addierte zwei Zähler ehe Gardner per And-One auf sechs Punkte Vorsprung stellte (46:53). Wieder arbeiteten sich die Hausherren an die Merlins heran, verkürzten auf fünf Punkte, mussten jedoch erneut den Führungsausbau einstecken und starteten schließlich mit 62:68 in das Schlussviertel.

Dieses Mal waren die HAKRO Merlins die spielbestimmende Mannschaft. Sie stellten den zweistelligen Vorsprung wieder her und mussten erst nach über zwei gespielten Minuten die ersten Punkte der Gastgeber hinnehmen (65:72). Daraufhin schrumpfte der Vorsprung der Merlins schnell auf einen Zähler. Nach einem Foul an Johnson musste die Ritter zusehen, wie er nochmals einen Punkt addierte (81:85). An Dramatik war die Partie nicht mehr zu überbieten. 15 Sekunden waren auf der Spieluhr abzulesen, die Ritter versuchten es von Downtown, verwarfen jedoch.

Vorberichte ProA 21. Spieltag

05.02.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz

Rein in das nächste Heimspiel! Schon am Donnerstag um 19.30 Uhr! Viel mehr Rückenwind können die Uni Baskets Münster nicht haben nach dem Coup in Gießen (77:74), wenn Koblenz zur ersten Partie des anstehenden Doppelspieltags in der Halle Berg Fidel erscheint. Das Team von Götz Rohdewald möchte die Trendwende festigen und braucht dringend weitere Erfolge.

Mit dem Duell gegen die EPG Baskets Koblenz am Donnerstagabend startet ein wegweisendes Programm im Februar. Bis zur Länderspielpause Ende des Monats folgen die Partien gegen Köln (A), Leverkusen (H) und Paderborn (A) – allesamt direkte Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Für diese intensive Saisonphase wollen die Münsteraner – trotz einiger Personalsorgen – nochmal alle Kräfte bündeln.

Gerade recht kam da der sensationelle Buzzer-Beater-Erfolg am Samstag in Gießen. „Ich erhoffe mir natürlich, dass wir aus der Partie in Gießen das Selbstvertrauen mitnehmen“, setzte Cheftrainer Götz Rohdewald am Dienstagmittag auf den Mental-Booster. „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir selbstbewusst gespielt, gute Würfe genommen und auch getroffen. Von daher hoffe ich, dass wir das aus dem Spiel mitnehmen können.“

In seiner dritten ProA-Saison hat sich der Tabellen-10. nach Vorsaisons mit Abstiegsgefahr deutlich weiterentwickelt, muss aktuell aber die erste Durststrecke der Saison überstehen. Bei ihren jüngsten Auftritten in Nürnberg (67:115) und zu Hause gegen Tabellenführer Hagen (67:100) war die Mannschaft von Rhein und Mosel deutlich unterlegen. Dennoch liegt man mit der 9:11-Bilanz mit vier Zählern Rückstand um einiges näher an den Playoff-Rängen als an den Abstiegsplätzen.

Als Kernspieler der Koblenzer Mannschafterweist sich Calvin Wishart. Der 26-jährige Aufbauspieler zählt mit 15,4 Punkten und 5,6 Assists zu den besten Spielgestaltern der Liga. Zweitbester Scorer ist der US-Forward Timothy Smith mit 14 Zählern. Neu hinzugestoßen zur Mannschaft ist in der vergangenen Woche nach seiner Vertragsauflösung mit den Uni Baskets Julian Larry. Er kompensiert den verletzungsbedingten Ausfall von Shooting Guard Garrett Hicks.

 

06.02.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC

Den Schwung aus dem 84:83-Overtime-Sieg gegen das Playoff-Team Bozic Estriche Knights Kirchheim am vergangenen Sonntag will der BBC Bayreuth am Freitag, 6. Februar ins Frankenderby am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Nürnberg Falcons mitnehmen. Die Partie in der Oberfrankenhalle ist der erste Teil des ProA-Doppelspieltages am kommenden Wochenende.

Nicht nur der BBC, auch die Falcons starten mit Rückenwind ins Frankenderby. Das aktuell mit guten Playoff-Chancen und elf Siegen aus 20 Partien auf Rang acht stehende Team aus der Noris hat drei seiner letzten vier Spiele gewonnen. Nach Siegen in Münster und gegen Leverkusen sowie einer 80:90-Niederlage bei den Artland Dragons gab es zuletzt am vergangenen Samstag einen 115:67-Kanterheimsieg gegen die EPG Baskets Koblenz.

Bemerkenswert ist, dass die Falcons bei der Partie gegen Koblenz weiterhin auf ihren angeschlagenen Topscorer Brandton Chatfield verzichten mussten. Der 24-jährige Center scorte im Schnitt 14,8 Punkte. Zweitbester Werfer der bisherigen Saison ist Shooting Guard Vincent Friederici (24) mit 13,4 Punkten im Schnitt. Der 29-jährige US-Point Guard Evan Taylor liegt mit durchschnittlich 13,2 Punkten und vier Rebounds auf dem Scoreboard nur knapp dahinter.

Anfang November nachverpflichtet wurde der US-Point Guard Carter Whitt. In seinen bisherigen 14 Partien für die Falcons scorte er im Schnitt 9,1 Punkte. Der 32-jährige Routinier und Power Forward Julius Wolf gehört mit 9,1 Punkten weiterhin zu den tragenden Säulen des Teams.  Eigengewächs Joscha Eckert, der vor der Saison gekommene Lars Lagerpusch, der 25-jährige Tim Köpple sowie Shooting Guard Christian Feneberg komplettieren den Kader.

Das Hinspiel in Nürnberg am 23. November 2025 war ein dramatischer Krimi, der mit einem 90:89-Sieg der Falcons endete, aber aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung unmittelbar bei Spielschluss mit Rücknahme eines getätigten Foulpfiffs noch ein Nachspiel hatte. Der vom BBC eingelegte Protest, da man noch zwei Freiwürfe für Bayreuth umgesetzt sehen wollte, wurde zurückgewiesen.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers

Ein intensives Wochenende steht den BAYER GIANTS Leverkusen ins Haus. Zum Auftakt des Doppelspieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 empfängt der deutsche Rekordmeister die GIESSEN 46ers in der Ostermann-Arena.

Der kommende Gegner aus Mittelhessen verfügt über einen qualitativ hochwertigen Kader. Gießens Hauptübungsleiter Branislav „Frenkie“ Ignjatovic kann auf einige starke Akteure zurückgreifen, welche über große Erfahrung verfügen. Der bekannteste 46ers ist sicherlich Robin Benzing. Der Forward lief in seiner Laufbahn insgesamt 167-mal für die Nationalmannschaft des DBB auf und wurde u.a. 2014 mit dem FC Bayern Basketball deutscher Meister.

In Gießen lässt der gebürtig aus Seeheim-Jugenheim stammende 37-Jährige seine Karriere auslaufen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass Benzing zum „alten Eisen“ zählt, ganz im Gegenteil: Mit durchschnittlich 11,9 Punkten pro Spiel ist er der beste deutsche Scorer der Universitätsstädter.

Eine Rückkehr an „alte Wirkungsstätte“ feiert Luis König Figge. Figge trug in der Saison 2021/22 das Jersey der BAYER-Korbjäger und erreichte mit dem Klub sensationell das Halbfinale in den ProA-Playoffs. Für die Rotation des Traditionsvereins ist er von enormer Bedeutung (6,3 Zähler pro Partie). Bester Punktesammler der 46ers ist Kyle Castlin. Der US-Amerikaner geht bei den Gästen in seine zweite Spielzeit und ist mit 17,2 Punkten der beste Offensivakteur seiner Farben.

Trainer Mike Koch fasst zusammen: „Wir müssen in der Verteidigung ähnlich auftreten wie zuletzt gegen Bayreuth. Sie schließen hochprozentig in Brettnähe ab und attackieren mit hoher Geschwindigkeit den Ring. Es wird eine große Herausforderung für uns werden, die Spieler des Gegners vor uns zu halten. Wenn es uns gelingt, die ersten Minuten gegen eine starke Rotation zu überstehen, haben wir sicherlich Chancen.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Freitag, den 6. Februar 2026, steigt in der Paul Horn-Arena das schwäbisch-badische Derby. Die Tigers Tübingen empfangen die PS Karlsruhe LIONS am 21. Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Aus den vergangenen elf Spielen konnten die Raubkatzen nur einen Sieg verbuchen. Am letzten Spieltag zeigten die Raubkatzen gegen Tabellenführer Phoenix Hagen über weite Strecken eine ordentliche Leistung, mussten sich am Ende aber mit 80:94 geschlagen geben. Damit stehen die Raubkatzen bei einer Bilanz von sieben Siegen und 13 Niederlagen nur auf dem 14. Platz. Mit 8:12-Erfolgen liegen die Badener auf Rang elf knapp vor den Schwaben.

Die Statistiken unterstreichen, dass ein Duell auf Augenhöhe erwartet werden kann: Während die Gäste im Schnitt 80,1 Punkte und 36,6 Rebounds erzielen, kommen die Schwaben auf 80,0 Punkte und 35,0 Rebounds pro Partie. Auffällig ist, dass die PS Karlsruhe LIONS ligaweit die meisten Blocks pro Spiel verzeichnen (3,6) kann. Im Hinspiel konnten sich die Greene-Schützlinge am 5. Dezember 2025 mit 92:82 durchsetzen.

Julian Albus, ehemaliger Tigers-Profi und Jugendspieler, feierte nach langer Verletzungspause (Knie) zuletzt sein Comeback. Seit Mitte Oktober 2025 mussten die Löwen auf ihren Kapitän verzichten. Mit David Cohn steht ein weiterer Akteur mit Tübinger Vergangenheit im Karlsruher Kader. Der 30-jährige Point Guard lief in der vergangenen Saison 2024/2025 noch für die Schwaben auf und kehrt nun erstmals in die Paul Horn-Arena zurück.

Auch Co-Trainer Aleksandar Nadjefji ist in Tübingen als Spieler, Co-Trainer und Trainer bestens bekannt. Leistungsträger der Greene-Truppe sind die US-Amerikaner Isaiah Hart (14,1 ppg, 5,5 apg) und David Ejah (13,7 ppg, 7,8 rpg). Auf den deutschen Positionen bringen Maurice Pluskota (13,7 ppg, 7,9 rpg) und Kilian Binapfl (12,5 ppg, 4,3 rpg) viel Qualität auf das Feld.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. RheinStars Köln

Zwei schwere Begegnungen stehen für die RheinStars am ersten Doppelspieltag der Rückrunde im Saisonplan. Am Freitag gastieren die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten Artland Dragons im niedersächsischen Quakenbrück.

Zwar bereiten sich die RheinStars intensiv auf das kommende Wochenende vor, doch Anfang der Woche gab es bei den Kölnern nach der 88:89-Niederlage gegen die Paderborn Baskets noch einiges aufzuarbeiten. „Wobei die Trainer und mich besonders die Art und Weise der Niederlage ärgert, denn mit mehr Fokus auf die Aufgabe wäre es gut möglich gewesen, zu gewinnen. Aber wir haben zu viele Chancen leichtfertig weggeworfen“, sagt Geschäftsführer Stephan Baeck

Dabei ist die Aufgabe rein sportlich betrachtet am Freitag wahrscheinlich sogar einfacher in der Ausgangslage. Als Saison-Premierengast in der Motorworld setzen sich die Dragons Anfang Oktober 84:72 beim Aufsteiger durch. Dabei führten die RheinStars in der 35. Spielminute noch 70:67, bevor sie einen 0:17-Lauf kassierten. Allein11 Punkte steuerte einer der beiden Dragons-Topscorer Benjamin Burnham bei. Amir Hinton ist der andere.

Die beiden Forwards kommen zusammen im Schnitt auf fast 40 Punkte pro Spiel. Hinton auf 20.1, Burnham auf 19.1. Kein weiterer Spieler im Kader von Trainer Hendrik Gruhn punktet ansonsten zweistellig im Schnitt. „Burnham und Adam Hinton sind wahrscheinlich die besten Spieler in der ProA in dieser Saison. Die zwei müssen wir stoppen“, sagt Assistant Coach Oliver Elling mit Blick auf den Tabellenfünften.

„Das wird zwar schwer genug, aber natürlich fahren wir nach Quakenbrück, um dort etwas zu holen.“ Die Dragons selbst unterlagen zuletzt etwas überraschend in Bochum bei den VfL Sparkassenstars 75:90; werden also ähnlich wie die RheinStars auf Wiedergutmachung brennen. „Die Dragons spielen bisher eine starke Saison und sind mit den eigenen Fans im Rücken sehr schwer zu spielen“, sagt Baeck

 

06.02.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erwartet die VfL SparkassenStars Bochum eine der schwersten Aufgaben der Saison. Der Tabellenzweite, BG Göttingen, kommt mit fünf Siegen in Serie im Rücken in die Bones Hands Arena. Chancenlos sind die SparkassenStars dennoch nicht, denn ihre Heimstärke spricht für sich.

Der Absteiger aus der easyCredit BBL spielt eine starke Saison und rangiert aktuell mit 17 Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. An der Seitenlinie steht ein alter Bekannter. Ex Dresden Titans Headcoach Fabian Strauß ist zur aktuellen Saison gemeinsam mit Assistant Coach Patrick Carney nach Göttingen gewechselt. Dort hat er einen hochkarätigen Kader zusammengestellt.

Zum Kader der Veilchen gehört der Ex-SparkassenStar Hendrik Drescher, der in der vergangenen Saison ProA-Meister mit den Vet Concept Gladiators Trier geworden ist. Ein weiteres „Mitbringsel“ aus Dresden war der deutsche Guard Daniel Kirchner. Auch die Nachverpflichtung Wesley Dreamer hat eine Dresdner Vergangenheit. Topscorer der BG ist der US-Point Guard Jordan Sears, der 15,7 Punkte 3,1 Assists im Durchschnitt auf den Stat-Bogen eingetragen hat.

Göttingen hat einen sehr tiefen Kader und bisher absolut unter Beweis gestellt, dass sie neben Hagen und Crailsheim zu den absoluten Aufstiegsfavoriten gehören. Doch die SparkassenStars haben einen Lauf. Die letzten drei Partien beendeten die Bochumer allesamt als Sieger. Gerade in der heimischen Bones Hands Arena ist das Team von Headcoach Felix Banobre eine Macht. Lediglich zwei Heimspiele konnten die SparkassenStars nicht gewinnen.

Aber noch mehr Hoffnung als die drei Siege in Folge macht die Art und Weise, wie das Team um Captain Niklas Geske zuletzt aufgetreten ist. Mit viel Energie und einer variablen Defense konnte man die starken Artland Dragons zuletzt in die Knie zwingen. Das muss auch der Plan gegen die Veilchen sein, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

 

06.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen

Der Tabellenführer und Aufstiegsfavorit kommt zum Westfalenderby in die „Maspernhölle“ – ein letztes Mal vor der Sanierung der legendären Spielstätte der Paderborn Baskets: Am 21. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga gastiert Phoenix Hagen bei den Ostwestfalen. Das momentan stärkste Team der Liga um Head Coach Chris Harris hat erst drei Niederlagen auf dem Konto, davon zwei auf fremdem Parkett. Und auch wenn die Aufgabe fast unüberwindbar scheint: Paderborns Head Coach Milos Stankovic und sein Team freuen sich auf die Hagener Feuervögel und ihre Fans – denn die Derbyatmosphäre in den Begegnungen beider Traditionsmannschaften ist jedes Mal besonders elektrisierend.

Paderborn wird gegen Ligaprimus Hagen mit einer kleinen Rotation antreten, da Aaron Kayser und Leonard Kröger ausfallen: Kayser laboriert an einem Abszess im Fußbereich. Kröger wurde für das Next-Gen-Euroleague-Qualifikationsturnier in Ulm nominiert. Für Baskets Head Coach Stankovic aber kein Problem: Nach dem wichtigen 89:88-Auswärtssieg in Köln am vergangenen Wochenende freue sich das komplette Team einfach darauf, sich mit der momentan besten Mannschaft der ProA messen zu können, zu verlieren gebe es nichts.

Hagen, die das Hinspiel deutlich mit 103:63 für sich entschieden, kommt mit massiver Qualität nach Paderborn: Mit durchschnittlich 96,9 Punkten erzielt Phoenix ligaweit die meisten Punkte, Paderborn steht aktuell bei 79,7 Zählern. Hinzu kommen bei Hagen pro Partie 23,4 Assists, ebenfalls Liga-Bestwert (Paderborn: 15,2). Und dann gibt es da noch die Dreierquote: Phoenix weist in dieser Statistik mit 39,2 Prozent die höchste der ProA auf, Paderborn momentan die niedrigste (27,5 Prozent). Nichts zu verlieren also für Paderborn, die nach dem Motto in die Partie gehen: Befreit aufspielen, das Spiel und die Atmosphäre genießen und vor den eigenen Fans einfach die beste Leistung abzuliefern, die an diesem Abend möglich ist. Ein Wiedersehen für Paderborn gibt es dabei mit Dominick von Waaden, der im vergangenen Sommer nach Hagen wechselte.

 

06.02.2026 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven

Die SBB Baskets treten am Freitagabend in der heimischen Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg gegen die Eisbären Bremerhaven an. Es ist das Duell des Tabellenschlusslichtes der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A gegen den Tabellenvierten.

Die SBB Baskets mussten sich zuletzt fünfmal in Folge geschlagen geben. Vor allem die vergangenen zwei Niederlagen waren so knapp wie bitter: Erst verlor die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast daheim mit 89:93 gegen Köln, dann hieß es auswärts in Göttingen 90:96.

Mit Bremerhaven ist ein ambitionierter Pro-A-Ligist in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle zu Gast. Die Eisbären belegen aktuell den vierten Tabellenplatz und sind klar auf Play-off-Kurs. Nach gemächlichem Saisonstart kam die Mannschaft von Cheftrainer Steven Esterkamp richtig gut in Schwung, gewann unter anderem gegen den Tabellenführer aus Hagen.

Am vergangenen Spieltag setzten sich die Gäste souverän mit 81:65 gegen den Liganeuling Leverkusen durch. Ein Hoffnungsschimmer für die SBB Baskets: Das Hinspiel ging nur knapp mit 76:69 an die Eisbären. Zuletzt verstärkte sich Bremerhaven noch einmal prominent, holte Lorenz Brenneke von den Skyliners Frankfurt aus der ersten Liga. Bester Werfer der Bremerhavener ist bislang der Kanadier Elijah Miller mit durchschnittlich 16,2 Punkten pro Partie.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bremerhaven ist im Umschaltspiel überragend. Sie bewegen sehr gut den Ball und suchen sich ihre Würfe perfekt aus. Wir müssen defensiv gut kommunizieren und als Team zusammenspielen. Fehler werden brutal ausgenutzt von Bremerhaven. Auch defensiv sind sie ein sehr gutes Team. Wir müssen über 40 Minute ein nahezu perfektes Spiel abliefern, um eine Chance zu haben.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Das kommende Wochenende hält für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen Doppelspieltag parat. Dabei treffen die Bozic Knights am Freitag in der heimischen Sporthalle Stadtmitte auf Crailsheim

Die Niederlage von Bayreuth am vergangenen Wochenende hat Auswirkungen auf die kommenden beiden Spieltage. Sowohl bei Chuck Harris wie auch Lucas Mayer stand zu Wochenbeginn noch nicht fest, ob und wann die beiden Akteure wieder eingesetzt werden können. „Chuck hat eine schmerzhafte Fingerverletzung. Lucas kämpft ebenfalls mit den Folgen seines Sturzes in Bayreuth. Bei Beiden ist unklar, ob sie auflaufen können,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt.

Ein Einsatz der beiden Guards wäre wichtig. Die beiden Niederlagen in Bremerhaven und Bayreuth haben deutlich gezeigt, dass die Teckstädter in Vollbesetzung ein anderes Gesicht zeigen können, wie zuletzt. In beiden Partien fehlten auf den Guardpositionen mehrere Akteure.

Am Freitag empfangen die Ritter die Crailsheim Merlins in der Sporthalle Stadtmitte. Die ambitionierten Crailsheimer peilen den Aufstieg in die erste Liga an und haben dafür ihren Kader tief und hochwertig aufgestellt. Topscorer ist Anthony Gaines mit 14,8 Punkten. Dicht gefolgt von Vincent Shahid (12,1), Brock Gardner (13,1), Tyreese Blunt (11,1), Marvin Ogunsipe (12,1) und Neuzugang Xavier Johnson (12,3).

„Crailsheim verfügt über alle Optionen. Sie spielen intensiven, schnellen und sehr physischen Basketball. Sie gehören zu den Top drei der Liga und werden eine Rolle um den Aufstieg spielen. Wir spielen zuhause und wollen dagegenhalten. Wir müssen versuchen die Intensität zu matchen und das Tempo zu kontrollieren,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic den kommenden Gegner.

 

Nachberichte ProB Süd // 21. Spieltag

08.03.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 83:90

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat sich mit einem 90:83-Auswärtserfolg bei der Porsche Basketball-Akademie zurück in die Erfolgsspur gebracht.

Die Partie begann ausgeglichen, wobei die Würzburger mit Calvin Wishart (34 Punkte, 11 Assists) sofort offensiv präsent waren. Die Ludwigsburger, die mit emotionalem Rückenwind nach ihren jüngsten Erfolgen ins Spiel gingen, taten sich defensiv zunächst schwer und ließen die Gäste gut ins Spiel kommen. Nach einer kurzen Auszeit fanden die Gastgeber besser ins Spiel und gingen mit einer knappen 43:40-Führung in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel drehten die Schwaben auf, insbesondere Dominykas Pleta, der das Spiel dominierte, trug entscheidend zum Ausbau der Führung bei. Die Ludwigsburger setzten sich zwischenzeitlich auf zehn Punkte ab (66:56, 29. Minute), doch die Würzburger verkürzten noch vor dem letzten Abschnitt auf 67:62 und blieben damit im Spiel. Im letzten Viertel sorgte ein 11:0-Lauf der Würzburger für die Wende. Trotz zahlreicher Ballverluste und Fehlwürfe kämpften die Ludwigsburger verbissen, doch die Gäste aus Würzburg behielten die Nerven und trafen in der Crunchtime wichtige Würfe. Besonders zwei Dreier von Matas Narvilas und David Gerhard sicherten den Sieg für die Akademie, die das Spiel souverän zu Ende spielte.

08.03.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. RheinStars Köln 94:91

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd kam es zwischen der OrangeAcademy und den RheinStars Köln zu einem packenden Duell, das erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Im ersten Viertel fanden die Ulmer nur schwer ins Spiel. Während die RheinStars mit starkem Druck und präzisem Angriffsspiel einen 15-Punkte-Vorsprung herausspielten, hielten die OrangeAcademy jedoch gut dagegen. Nach den ersten zehn Minuten stand es 13:28 für Köln. Das zweite Viertel begann mit einer besseren Ballkontrolle seitens der Ulmer, doch die Kölner blieben ruhig und dominierten das Spiel weiter. Trotz zahlreicher Chancen gelang es den Gastgebern nicht, den Rückstand wesentlich zu verringern, und so gingen die Mannschaften mit einem deutlichen 26:43 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die OrangeAcademy eine starke kämpferische Leistung, insbesondere in der Defensive. Sie verkürzten den Rückstand schnell und zwangen die RheinStars zu einer Auszeit. Die Ulmer drängten immer mehr auf den Ausgleich und gingen mit einer positiven Stimmung in die letzten Minuten des dritten Viertels. Der Rückstand war auf nur noch sieben Punkte geschmolzen (52:59), und die Hoffnung auf einen Sieg wuchs. Im letzten Abschnitt drehten die Ulmer die Partie dank einer energischen Aufholjagd. Trotz ungenauer Pässe und einiger Ballverluste hielten sie den Druck aufrecht und kamen bis auf vier Punkte heran. Sechs Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit hatten die RheinStars beim Stand von 79:77 zwei Freiwürfe, doch Malik Riddle traf nur den zweiten. Auszeit Ulm, Einwurf im Kölner Feld und trotz guter Verteidigung trifft Frederik Drejer Erichsen aus der Ecke zum 80:80, sodass das Spiel in die Verlängerung ging.

In der Overtime bot sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Ulmer, angeführt von einem herausragenden Drejer, der entscheidende Freiwürfe verwandelte, erkämpften sich schließlich die Führung. Am Ende stand es 94:91 für die OrangeAcademy.

08.03.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen 77:84

Die BG Hessing Leitershofen hat ihre Tabellenführung in der Südgruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB am Samstagabend weiter ausgebaut. Nach einem packenden Spiel setzten sich die Kangaroos mit 77:84 bei den Dragons Rhöndorf durch.

Das erste Viertel war geprägt von einem intensiven Schlagabtausch. Die Gäste aus Leitershofen starteten stark und erarbeiteten sich schnell eine 12:3-Führung. Doch die Dragons fanden schnell ins Spiel zurück und glichen den Rückstand aus. Am Ende ging das erste Viertel knapp mit 19:18 an die Hausherren. Im zweiten Abschnitt stellten die Gäste dann die Weichen auf Sieg. Vor allem Dragos Diculescu, der mit 32 Punkten und 11 Rebounds glänzte, war der Schlüssel zu einer kleinen Führung, die die BG mit in die Halbzeit nahm (37:43).

In der zweiten Hälfte zeigten sich die Rhöndorfer jedoch kämpferisch. Sie drehten das Spiel im dritten Viertel und führten nach 30 Minuten mit 61:59. Besonders Alexander Lagerman mit 16 Punkten und Tim Smith mit 20 Punkten waren entscheidend für die starke Phase der Dragons. Das vierte Viertel begann vielversprechend für die Rhöndorfer, die sich bis auf 68:61 absetzen konnten. Doch Leitershofen kämpfte sich zurück. Ein entscheidender Dreier von Christian Hinckson brachte die BG 3 Minuten vor Schluss erstmals wieder in Führung (72:73). In den letzten Sekunden traf Diculescu zum 75:75-Ausgleich und rettete die BG in die Verlängerung.

In der Overtime spielte die BG ihre Erfahrung aus und setzte sich deutlich mit 9:2 durch. Rhöndorf hatte mit der Leitershofer Zonenverteidigung zu kämpfen und konnte nur noch einen einzigen Korb erzielen.

08.03.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. BBC Coburg 83:60

Am Samstagabend mussten die BBC Coburg eine deutliche Niederlage gegen die Ahorn Camp Baskets hinnehmen. Mit einem 83:60 setzten sich die Gastgeber souverän durch und kletterten damit auf den dritten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd.

Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, doch ein 12:2-Lauf Mitte des ersten Viertels verschaffte Speyer erstmals einen komfortableren Vorsprung (18:8). Dennoch kämpfte sich der BBC zurück, angeführt von zwei Dreiern von Kapitän Nico Wenzl und weiteren Punkten von Zach Hinton und Marlon Stephan, sodass der Rückstand zur ersten Pause auf nur fünf Zähler reduziert werden konnte (27:22). Ben Diederichs sorgte mit einem Dunk für den Zwischenstand von 27:26. Doch die Coburger Offensivleistung blieb in der Folge schwach, was die Baskets eiskalt ausnutzten und zur Halbzeit mit 46:30 in Führung gingen.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Coburger im dritten Viertel eine verbesserte Leistung und kamen nach einem Korbleger von Hinton auf 55:45 heran. Doch erneut brach die Offensive der Vestestädter ein, sodass Speyer das Viertel mit einem 9:0-Lauf abschloss und mit einem komfortablen 64:45 in den letzten Abschnitt ging. Dort konnten die Coburger den hohen Rückstand nicht mehr verkürzen. Besonders die schwache Wurfquote von der Dreipunktlinie (nur 14% Trefferquote) und die 19 Turnover des BBC verhinderten ein Aufbäumen. Die Speyerer hingegen überzeugten durch eine starke Teamleistung. Marko Dordevic war mit 22 Punkten der auffälligste Spieler, während auch Latrell Großkopf (16 Punkte), Felix Angerbauer (16 Punkte) und DJ Woodmore (13 Punkte, 10 Rebounds) starke Akzente setzten.

08.03.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. SV Fellbach Flashers 94:79

Die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball feierte am Samstagabend einen überraschenden und souveränen 94:79-Sieg gegen die SV Fellbach Flashers.

Im ersten Viertel legte die Bayern-Reserve einen furiosen Start hin. Mit einer präzisen Trefferquote von der Dreipunktlinie, angeführt von Marco Frank, setzte sich das junge Team schnell mit 11:2 ab. Die Fellbacher versuchten dagegenzuhalten, vor allem Malik Whitaker, der mit 12 Punkten im ersten Abschnitt glänzte, doch die Bayern entschieden das erste Viertel mit 28:22 für sich. Auch im zweiten Abschnitt kämpften die Gäste, die sich zwischenzeitlich auf 28:24 heranarbeiteten. Doch die Münchener behielten die Kontrolle und konnten ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 52:38 ausbauen. Die herausragende Trefferquote von 14 erfolgreichen Dreiern, verglichen mit nur fünf Treffern von Fellbach, war ein entscheidender Faktor für den klaren Vorsprung zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte war weiterhin von hohem Tempo und intensiven Aktionen geprägt. Fellbach versuchte mehrfach, den Rückstand zu verkürzen, doch Bayern hielt dem Druck stand. Spieler wie Ivan Kharchenkov und Ivan Volf setzten mit wichtigen Dreipunktwürfen immer wieder Akzente und verhinderten so eine Wende. Auch das Rebounding war eine Stärke der Münchener, die trotz der Größenvorteile der Fellbacher souverän am eigenen Brett agierten. In den letzten Minuten sicherten schließlich Kharchenkov, Dominik Dolic und Volf mit weiteren Treffern den klaren 94:79-Sieg.

09.03.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. TEAM EHINGEN URSPRING 122:99

Die Tropics melden sich eindrucksvoll im Rennen um die Playoff-Teilnahme mit einem 122:99-Sieg zurück.

Von Beginn an machten die Gleißental-Riesen klar, dass sie auf Sieg spielen würden. Besonders Philipp Bode, Omari Knox und Nedzad Muratovic trafen ihre Würfe nahezu fehlerfrei und sorgten für eine schnelle Führung. In der Defensive übernahm Routinier Jörg Dippold die Aufgabe, den US-amerikanischen Star Jaylen Alston aus dem Spiel zu nehmen. Mit einem Viertelergebnis von 37:26 legten die Tropics einen beeindruckenden Grundstein. Ein Ergebnis, das in vielen anderen Partien bereits für die Halbzeit reichen würde. Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Gäste aus Ehingen, sich zu wehren, doch die Tropics hatten eine Antwort parat. Niklas Schüler setzte mit einigen spektakulären Dreipunktwürfen ohne Ringberührung ein deutliches Ausrufezeichen und erzielte dabei insgesamt 7 von 10 Treffern. Seine Trefferquote von 70 % aus der Distanz trug maßgeblich dazu bei, dass die Gastgeber ihren Vorsprung weiter ausbauten und zur Halbzeit mit 68:47 in Führung lagen.

Wer nach der Pause mit einer Reaktion der Ehinger gerechnet hatte, sah sich enttäuscht. Die Gäste fanden keinen Zugriff auf das Spiel und ergaben sich ihrem Schicksal. Die Tropics hingegen zogen ihr offensives Spiel weiter durch und trafen weiterhin hochprozentig. Das Trainerteam Matic, Sovarzo und Stojanovski mussten jedoch mit ansehen, dass die eigene Defensive komplett abwesend war, während der Angriff der Tropics unaufhaltsam blieb. Im letzten Abschnitt der Partie sorgten die Tropics weiterhin für Showeinlagen und brachten das Spiel souverän zu Ende. Die Ehinger hatten kaum noch eine Chance, den Rückstand aufzuholen, und die Gastgeber setzten ihren Angriff in beeindruckender Weise fort. Die Fans feierten ihre Mannschaft, die mit einer unglaublichen Teamleistung den klaren 122:99-Sieg sicherte.

09.03.2025 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors 93:75

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mussten die SKYLINERS Juniors auswärts bei den CATL Basketball Löwen eine 75:93-Niederlage einstecken.

Die SKYLINERS Juniors gerieten gleich zu Beginn der Partie ins Hintertreffen, als die Basketball Löwen mit einem furiosen 10:0-Lauf starteten. Die Juniors benötigten eine kurze Auszeit, um sich zu sammeln und ins Spiel zu finden. Dennoch blieben sie dem frühen Rückstand über das gesamte Viertel hinweg hinterher. Die Erfurter, angeführt von ihrem erfahrenen Guard Tyseem Lamel Lyles, dominierten die ersten zehn Minuten und gingen mit einer klaren 30:19-Führung in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt kämpften sich die Frankfurter zurück ins Spiel, indem sie ihre Defensivleistung deutlich steigerten. Sie erzwangen mehr Fehler von den Erfurtern und zwangen diese zu schwächeren Würfen. Besonders ein erfolgreicher Dreipunktewurf von Dusan Nikolic brachte die Juniors auf 36:30 heran. Doch die Gastgeber reagierten mit einem 11:2-Lauf und vergrößerten den Abstand wieder auf 47:32. Mit einem Rückstand von 49:39 gingen die Frankfurter in die Halbzeitpause.

Nach der Pause gaben die Juniors trotz eines dezimierten Kaders weiterhin alles, um den Rückstand zu verkürzen. Besonders Felix Hecker fand zu Beginn des dritten Viertels seinen Rhythmus und erzielte neun seiner insgesamt elf Punkte in diesem Abschnitt. Mehrfach gelang es den Frankfurtern, den Rückstand auf einen einstelligen Wert zu reduzieren, doch die Löwen hielten immer wieder dagegen und fanden die nötigen Antworten. Am Ende des dritten Viertels stand es 74:58 zugunsten der Gastgeber. Im letzten Spielabschnitt zeigten die Juniors nochmals großen Kampfgeist und verkürzten immer wieder den Abstand. Doch gegen die routinierten Erfurter fanden sie keinen entscheidenden Lauf, um das Spiel noch zu drehen. Die Gastgeber behielten ihre Ruhe und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Mit einem Endstand von 93:75 sicherten sich die Basketball Löwen den Sieg.

 

Foto: Julian Eibauer

Nachberichte ProB Nord // 21. Spieltag

08.03.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. TSV Neustadt temps Shooters 84:74

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord setzten sich die Berlin Braves 2000 im Heimspiel mit 84:74 gegen die TSV Neustadt temps Shooters durch und machten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Das erste Viertel begann ausgeglichen, doch nach den ersten Minuten nahmen die Berlin Braves das Heft in die Hand. Besonders durch schnelle Angriffe und Distanzwürfe von Kevin Kollmar und Philipp Daubner setzten sie sich auf 12:4 ab. Die Shooters, angeführt von Shawn Scott II, konnten kurzfristig verkürzen, doch die Berliner behielten die Kontrolle und führten mit 23:16 nach dem ersten Abschnitt.

Im zweiten Viertel dominierten die Braves das Geschehen weiter. Nachdem Neustadt durch Zejdl auf 23:20 verkürzen konnte, brach bei den Gästen jegliche Struktur zusammen. In der Defensive fanden sie keine Mittel gegen die Berliner Angriffe, während diese immer wieder erfolgreich abschlossen. Mit einem 52:32 zur Halbzeit war die Partie praktisch entschieden.

Nach der Pause versuchten die Gäste, mit mehr Engagement zurückzukommen, doch der Rückstand blieb konstant. Zwar setzte Neustadt in den letzten Minuten des dritten Viertels einen 7:0-Lauf und verkürzte auf 72:58, doch die Braves gaben die Führung nicht mehr ab. Auch im letzten Viertel hielten sie den Vorsprung konstant, und trotz eines weiteren Versuches der Shooters, den Rückstand zu verkürzen, sicherten sich die Berliner am Ende einen verdienten 84:74-Sieg.

Die Braves spielten über weite Strecken solid und effektiv, vor allem durch das Duo Kollmar-Daubner, das immer wieder für wichtige Punkte sorgte. Bei den Shooters enttäuschten vor allem die fehlende Teamstruktur und individuelle Schwächen. Letztlich sicherten sich die Braves den Sieg, während Neustadt weiterhin um den Klassenerhalt kämpfen muss.

08.03.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Bayer Giants Leverkusen 57:108

Am 21. Spieltag der Saison 2024/25 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord setzten sich die Bayer Giants Leverkusen mit einem klaren 108:57 gegen die BSW Sixers durch und sicherten sich damit ihren 20. Saisonsieg.

Die Partie begann mit einem deutlichen Übergewicht für die Giants. Schon nach den ersten Minuten wurde klar, dass die BSW Sixers aufgrund der schwierigen personellen Situation, bedingt durch eine Grippewelle, nicht gegen die Leverkusener bestehen konnten. Mit einem kräftigen 18:2-Lauf setzten die Gäste aus Leverkusen ein erstes Ausrufezeichen. Trotz der Bemühungen der Gastgeber aus Sandersdorf blieb Leverkusen konzentriert und unaufhaltsam. Der erste Viertelstand von 5:30 spiegelt die klare Überlegenheit der „Riesen vom Rhein“ wider. Im zweiten Viertel wechselte Bayer-Coach Mike Koch fleißig durch und gab jedem Spieler Einsatzzeit, um seine Leistungsträger zu schonen. Trotz der vielen Wechsel wuchs die Führung der Giants kontinuierlich, da die Sixers an Kraft verloren. Die Hausherren kämpften tapfer, konnten jedoch nicht verhindern, dass Leverkusen den Abstand weiter ausbaute. Mit einem klaren 64:24 ging es in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielverlauf wenig. Zwar kämpften die Sixers weiterhin um jeden Punkt, doch die Giants hielten das Tempo hoch und dominierten das Spielgeschehen. Der dritte Abschnitt endete mit einem eindeutigen 91:37 für die Leverkusener. Trotz des deutlichen Rückstands blieb der Kampfgeist der Gastgeber bis zum Schluss spürbar. Im letzten Viertel belohnten sich die Sixers für ihre harte Arbeit und konnten den Abschnitt mit 20:17 für sich entscheiden. Der Jubel über den gewonnenen vierten Abschnitt war groß, und die Sandersdorfer feierten diesen Teilerfolg. Für Leverkusen war die Partie zu diesem Zeitpunkt längst entschieden, und das Endergebnis von 108:57 sicherte den Sieg.

08.03.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. LOK BERNAU 63:74

Im Duell zweier Playoff-Kandidaten mussten sich die EN Baskets Schwelm zuhause dem Farm-Team von ALBA Berlin, LOK Bernau, mit 63:74 geschlagen geben.

Im ersten Viertel starteten die Schwelmer gut und gingen schnell in Führung. Besonders Till Hornscheidt konnte Akzente setzen, und die Baskets führten 14:12. Bernau fand jedoch schnell ins Spiel zurück, vor allem durch eine starke Pressverteidigung. Im zweiten Viertel drehte Bernau das Spiel dank einer intensiven Ganzfeldverteidigung und einer dominanten Leistung von Akim-Jamal Jonah, der mit 23 Punkten und 12 Rebounds glänzte. Uzziah Khalil Dawkins trug mit seiner Athletik zum Ausbau der Führung bei, und zur Halbzeit führte Bernau mit 34:25.

Die Schwelmer zeigten im dritten Viertel eine Reaktion und kämpften sich mit mehr Aggressivität in der Verteidigung zurück ins Spiel. Jonathan Almstedt konnte unter dem Korb punkten und der Rückstand wurde auf 43:51 verkürzt. Im letzten Viertel wurde es noch einmal spannend, als Schwelm auf vier Punkte herankam. Doch Bernau bewies Ruhe und setzte auf schnelle Fastbreaks. Dawkins und Abdulah Kameric sorgten mit wichtigen Treffern für die Entscheidung. Einige spektakuläre Alley-Oops machten den 74:63-Auswärtssieg der Bernauer perfekt.

08.03.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Itzehoe Eagles 74:62

In der Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn unterlagen die Itzehoe Eagles mit 74:62.

Die Partie begann alles andere als vielversprechend für die Itzehoer. Mit einer schwachen Anfangsphase und einigen Unsicherheiten in der Defensive gerieten sie schnell mit 0:13 ins Hintertreffen. Nachdem Coach Timo Völkerink nach dreieinhalb Minuten eine Auszeit nahm, konnte sich das Team fangen. Die Defense stabilisierte sich, und Adam Paige sorgte mit einigen wichtigen Punkten für den ersten Aufschwung. Dennoch konnte Paderborn mit seiner treffsicheren Offensive und einer soliden Verteidigung den Abstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 26:14 ausbauen. Im zweiten Abschnitt dominierten die Eagles vor allem die Defensive. Mit einer intensiven Zonenverteidigung bremsten sie die Angriffe der Gastgeber und zwangen Paderborn zu zahlreichen Fehlwürfen. Dennoch blieb der Angriff der Itzehoer ineffizient. Die Chancen wurden nicht genutzt, abgesehen von Adam Paige, der sich mit 16 Punkten vor der Halbzeit als einzige offensive Konstante hervortat. Mit einem 34:27-Rückstand gingen die Eagles in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Eagles dran und kämpften sich immer wieder bis auf zwei Punkte heran. Doch ihre mangelnde Treffsicherheit im Angriff und die fehlende Unterstützung für Paige verhinderten, dass sie das Spiel wirklich drehen konnten. Paderborn zeigte sich in den entscheidenden Momenten etwas effizienter und konnte den Vorsprung mit mehreren kurzen, aber intensiven Phasen wieder ausbauen. Am Ende des dritten Viertels stand es 53:46. Im letzten Abschnitt gabdie Eagles noch einmal alles, aber die Luft reichte nicht, um die Gastgeber ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Zwar kämpften die Eagles tapfer, doch die Chancenverwertung blieb weiterhin ein Problem. Paderborn blieb ruhig und verwaltete den Vorsprung geschickt bis zum Ende der Partie, sodass die Eagles mit 74:62 als Verlierer vom Feld gingen.

08.03.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. ETB Miners 87:81

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord setzten sich die Iserlohn Kangaroos in einem spannungsgeladenen Derby mit 87:81 gegen die ETB Miners durch.

Das erste Viertel gehörte den Iserlohnern, die mit einer starken Defensive und einer präzisen Dreierquote den Grundstein für ihren frühen Vorsprung legten. Bereits zur ersten Pause führten sie mit 28:19 und setzten die Miners vor allem aus der Distanz unter Druck. Die Gäste aus Essen fanden zunächst keine Lösung gegen die aggressive Verteidigung der Kangaroos und hatten Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen. Im zweiten Abschnitt zeigte vor allem Samuel Mpacko eine starke Leistung und brachte die Miners Punkt für Punkt heran. Doch Iserlohn blieb stabil und konnte sich dank einer guten Teamleistung und einem erfolgreichen Dreierschützen in den Reihen von Brian Dawson mit einer knappen 39:38-Führung in die Halbzeit retten.

Nach der Pause dominierten die Kangaroos das dritte Viertel. Ein schneller 14:0-Lauf, begünstigt durch zahlreiche Ballgewinne und eiskalt verwandelte Dreier, brachte den Gastgebern eine komfortable 67:58-Führung. Trotz einiger positiver Akzente durch Mpacko, der seine Miners weiter offensiv antrieb, konnten die Gäste den Rückstand nicht entscheidend verkürzen. Die Iserlohner hatten das Spielgeschehen fest im Griff und gingen mit einer komfortablen Führung ins letzte Viertel. Im Schlussabschnitt gaben die Miners jedoch nicht auf und kämpften sich durch starke Einzelaktionen, besonders von Isaiah Sanders, wieder heran. Als die Gäste kurzzeitig den Ausgleich zum 79:79 erreichten, schien das Spiel auf Messers Schneide zu stehen. Doch in den entscheidenden Momenten behielten die Kangaroos die Nerven und nutzten ihre Chancen effektiv. Ein letzter Run sicherte den Iserlohnern am Ende einen 87:81-Sieg.

09.03.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 76:83

Die SBB Baskets haben auch im 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ihren Erfolgslauf fortgesetzt und sich mit 76:83 gegen die TSK 49ers durchgesetzt.

Im ersten Viertel zeigten die Gastgeber, die 49ers, eine starke Leistung und setzten den Favoriten aus Wolmirstedt von Beginn an unter Druck. Mit treffsicheren Würfen, insbesondere aus der Dreipunktedistanz, dominierten sie das Geschehen und gingen mit einer 22:18-Führung in die erste Pause. Die Gäste taten sich zunächst schwer und fanden nicht in ihren Rhythmus. Auch im zweiten Viertel blieb TKS weiterhin das dominierende Team. Besonders von außen trafen die 49ers gut, sodass sie ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf beachtliche 13 Punkte (48:35) ausbauen konnten.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Baskets jedoch auf. Mit einer intensiveren Defensive und einer starken Rebound-Arbeit, bei der sie 20 Offensivrebounds holten, dominierten sie das dritte Viertel deutlich mit 17:29 und gingen mit einer knappen 63:64-Führung in den Schlussabschnitt. Die Gäste, angefeuert von zahlreichen mitgereisten Fans, zeigten in dieser Phase ihre physische Überlegenheit und setzten sich immer mehr durch. Im letzten Viertel blieb das Spiel spannend, doch die SBB Baskets behielten die Nerven. Mit einer stabilen Teamleistung und den herausragenden Einzelaktionen von Martin Bogdanov (18 Punkte) und Lennard Winter (ebenfalls 18 Punkte) sorgten sie für den letztlich 83:76-Sieg.

09.03.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 75:83

Am Sonntag verlor der SC Rist Wedel überraschend mit 75:83 (36:41) gegen die Seawolves Academy aus Rostock.

Das Spiel begann vielversprechend für die Hausherren: Sie gingen schnell mit 11:2 in Führung, wobei vor allem Mika Tangermann mit einem gelungenen Dreier überzeugte. Doch trotz des guten Starts fehlte es den Wedelern im weiteren Verlauf an der nötigen Disziplin in der Verteidigung, was den Gästen Freiräume verschaffte. Im zweiten Viertel kamen die Rostocker ins Spiel und übernahmen nach und nach das Kommando. Mit einem 16:17 in der 11. Spielminute gingen sie erstmals in Führung. Bis zur Halbzeit blieb es ein spannendes, hart umkämpftes Spiel, bei dem die Rostocker den Vorsprung mit 36:41 knapp verteidigten.

Das dritte Viertel brachte dann die entscheidende Wende. Der SC Rist konnte nicht mehr an die gute Anfangsphase anknüpfen, und die Gäste setzten sich durch schnelle und präzise Aktionen auf 57:61 ab. In dieser Phase fehlte es den Wedelern an der nötigen Intensität und Führung auf dem Feld, was Coach Attarbashi nach dem Spiel auch deutlich kritisierte. Im Schlussviertel versuchten die Wedeler noch einmal, das Spiel zu drehen, und kämpften sich bis auf fünf Punkte heran (75:80/39.). Doch der letzte entscheidende Wurf kam von Rostocks Darren Aidenojie, der 36 Sekunden vor dem Ende einen Dreier traf und damit den Sieg sicherte. Die Seawolves feierten ihren ersten Sieg nach 13 Niederlagen in Folge.

 

Foto: Jan Gögge

Vorberichte ProB Süd // 21. Spieltag

08.03.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am kommenden Wochenende steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ein spannendes Duell an: Die Porsche BBA Ludwigsburg empfängt am Samstag um 15:30 Uhr die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie.

Die Ludwigsburger Mannschaft geht mit Rückenwind in die Begegnung. Zuletzt gelang dem Team ein knapper 82:81-Erfolg im Schwaben-Derby gegen Ulm, bei dem trotz eines 19-Punkte-Rückstands noch ein Sieg eingefahren werden konnte. Diese Leistung war nicht nur sportlich bedeutsam, sondern auch ein wichtiges Signal für das Team, das sich in einer herausfordernden Tabellensituation befindet. Headcoach Khee Rhee betont die Notwendigkeit, von Beginn an konzentriert aufzutreten und über die gesamte Spieldauer hinweg eine konstante Leistung zu zeigen. Im Vergleich zur Vorwoche gibt es zudem positive Nachrichten: Ognjen Veljkovic ist wieder einsatzbereit, und es könnten weitere Spieler zurückkehren, sodass Rhee möglicherweise auf eine breitere Rotation zurückgreifen kann.

Das Team aus Würzburg strebt nach der deutlichen Niederlage gegen Köln eine Reaktion an. In der bisherigen Saison hat sich die Mannschaft als Playoff-Kandidat etabliert, wobei insbesondere Hannes Steinbach, Christian Skladanowski und Calvin Wishart zu den Schlüsselspielern zählen. Allerdings ist ihr Einsatz am Wochenende noch ungewiss, da die erste Mannschaft der Würzburger parallel in der easyCredit BBL aktiv ist. Im Hinspiel konnte Würzburg gegen Ludwigsburg mit 83:76 gewinnen und dabei vor allem in der zweiten Halbzeit dominieren. Headcoach Alex King erwartet ein hart umkämpftes Spiel und fordert von seinem Team eine engagierte Leistung, um die Playoff-Chancen weiter zu festigen.

08.03.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. RheinStars Köln

Am kommenden Samstag kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zur Begegnung zwischen der OrangeAcademy und den RheinStars Köln. Der Tip-Off erfolgt um 18 Uhr am OrangeCampus in Ulm.

Die OrangeAcademy steht aktuell auf dem elften Tabellenplatz und benötigt dringend Siege, um sich in Richtung Playoff-Plätze zu orientieren. Nach der knappen Niederlage in der Verlängerung gegen Ludwigsburg gilt es nun, den Fokus voll auf das Heimspiel gegen Köln zu richten. Trotz einer zwischenzeitlichen 19-Punkte-Führung im letzten Spiel verhinderten individuelle Fehler am Ende einen Erfolg. Trainer Florian Flabb betont, dass es darauf ankommt, den Gameplan konsequent umzusetzen und insbesondere in Eins-gegen-eins-Situationen stabiler zu agieren. Die Ulmer haben mit ihrem jungen Kader, der ein Durchschnittsalter von 18,6 Jahren aufweist, in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie gegen starke Gegner mithalten können. Mit einer Heimspielbilanz von sechs Siegen aus neun Partien will das Team auch gegen den Tabellenzweiten eine starke Leistung zeigen.

Die RheinStars Köln stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz und haben sich in der laufenden Saison als eines der konstantesten Teams etabliert. Nach zwei Niederlagen gegen Urspring und Speyer gelang ihnen zuletzt ein deutlicher 121:57-Erfolg gegen das Farmteam aus Würzburg. Dabei zeigte insbesondere der 17-jährige Davi Remagen eine starke Leistung. Neben ihm bilden die erfahrenen Rupert Hennen und Björn Rohwer wichtige Stützen des Teams. Köln verfügt über einen tief besetzten Kader und setzt auf eine hohe Intensität im Spiel. Headcoach Stephan Baeck hebt hervor, dass die Mannschaft den Schwung aus dem letzten Spiel mitnehmen und sich auf die eigene Leistung konzentrieren möchte. Auch Assistant Coach Katharina Arnold warnt davor, Ulm ins Spiel kommen zu lassen, da die jungen Talente, die auf mehreren Wettkampfebenen aktiv sind, durch ihr schnelles Spiel und ihre Flexibilität immer wieder gefährlich werden können.

08.03.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. BG Hessing Leitershofen

Am kommenden Samstag (8. März 2025) treffen die Dragons Rhöndorf und die BG Hessing Leitershofen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aufeinander.

Die Dragons Rhöndorf belegen derzeit einen Platz im oberen Mittelfeld der Tabelle und befinden sich im Rennen um die Playoff-Qualifikation. Als amtierender Meister der ProB konnten sie in der laufenden Saison jedoch nicht durchgehend an die Erfolge der Vorsaison anknüpfen. Dies führte Ende Januar zu einem Trainerwechsel, nach dem Marko Zarkovic das Team übernahm. Zu den Leistungsträgern des Teams gehören Timothy Smith Jr., Kelvin Omojola und Danas Kazakevicius, die bereits im Hinspiel gegen Leitershofen starke Leistungen zeigten. Auch der Einsatz der Doppellizenzspieler von Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn trägt zur Kadertiefe der Mannschaft bei. Die Dragons setzen auf ihre Heimstärke und eine geschlossene Teamleistung, um gegen den Tabellenführer zu bestehen.

Die BG Hessing Leitershofen geht als Tabellenführer in die Begegnung und hat sich mit konstant guten Leistungen in eine vielversprechende Ausgangsposition für die Playoffs gebracht. Das Team von Headcoach Emanuel Richter zeichnet sich durch eine starke Offensivleistung aus und erzielte im Schnitt 92 Punkte pro Partie. Besonders hervorzuheben sind der rumänische Forward Dragos-Andrej Diculescu und der US-Amerikaner Asa Nathaniel Williams, die beide in der Offensive Akzente setzen. Auf den Guard-Positionen sorgen Jannik Westermeir und Bastian März für Spielkontrolle, während unter dem Korb Christian Hinckson und der ehemalige Rhöndorfer Ferenc Gille für Stabilität sorgen.

08.03.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. BBC Coburg

Am Samstag, den 8. März 2025, treffen die Ahorn Camp Baskets auf den BBC Coburg. Das Spiel in der Sporthalle Speyer-Nord beginnt um 19:30 Uhr.

Die Ahorn Camp Baskets Speyer befinden sich in einer starken Saisonphase und haben mit einem soliden Abstand zu den Verfolgern aus Erfurt und Rhöndorf die Tür zu den Playoffs weit geöffnet. Mit einer fokussierten Defensivarbeit und einer Mannschaft, die sowohl in der Offensive als auch in der Defensive gut eingespielt ist, haben sie sich als eines der Top-Teams der Liga etabliert. Unter der Leitung von Trainer Carl Mbassa setzen die Speyerer auf eine starke Verteidigung, die nur 76 Punkte im Durchschnitt zulässt – nach Fellbach das zweitbeste Defensiv-Team der Liga. In der ersten Begegnung der Saison hatten sie einen klaren 84:57-Erfolg gegen Coburg, was ihre Dominanz im Hinspiel unterstrich.

Der BBC Coburg hingegen kann nach einem wichtigen Auswärtssieg gegen die SKYLINERS Juniors am vergangenen Spieltag mit neuem Selbstvertrauen antreten. Der Sieg brachte die Coburger auf den achten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, und zeigte, dass das Team um Trainer Patrick Seidel gut aufgestellt ist. Besonders die Leistungsträger wie Zachary Hinton, Ben Diederichs und Tobias Rotegaard haben sich als Schlüsselspieler hervorgetan. Die Coburger wissen, dass jede Partie entscheidend für das Erreichen der Playoffs ist, und sind zuversichtlich, dass sie mit einer verbesserten Leistung aus dem Hinspiel eine gute Chance haben, auch in Speyer zu bestehen.

08.03.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. SV Fellbach Flashers

Die Fellbach Flashers treten am kommenden Wochenende auswärts gegen den FC Bayern Basketball II an.

Die junge Mannschaft der Bayern befindet sich derzeit auf dem 13. Tabellenplatz der ProB Süd und kämpft um den Anschluss an den rettenden 12. Rang, den aktuell Ludwigsburg belegt. Mit einer Bilanz von 5 Siegen und 15 Niederlagen hatten die Münchener immer wieder mit Ausfällen von Leistungsträgern zu kämpfen, was ihre Konstanz beeinträchtigte. Wenn das Team jedoch in Bestbesetzung aufläuft und auch der erfahrene Ivan Kharchenkov mitwirkt, ist Bayern in der Lage, jedes Team in der ProB Süd zu gefährden. Der Fokus der Münchener liegt dabei klar auf der Entwicklung junger Talente. Unter der Leitung von Head Coach Emir Mutapčić hat Bayern in den vergangenen Jahren immer wieder Spieler hervorgebracht, die auf höherem Niveau erfolgreich sind. Prominente Beispiele sind Ivan Kharchenkov, der in der BBL und Euroleague für die Bayern spielt, sowie Martin Kalu, der derzeit in der BBL-Formation von Braunschweig eine wichtige Rolle spielt.

Die Fellbach Flashers gehen mit breiter Brust in die Partie, nachdem sie zuletzt eine kämpferisch starke Leistung beim Heimsieg gegen Oberhaching gezeigt haben. In den letzten Wochen hat sich das Lazarett weitgehend geleert, und auch Spieler wie Mikey de Sousa und Kapitän Zaire Thompson kehrten zurück ins Team. Es wird jedoch noch etwas Zeit benötigen, bis beide ihren vollen Spielrhythmus wiederfinden. Trotz der Herausforderungen sind die Flashers optimistisch, ihre aktuelle Siegesserie weiter auszubauen und einen erfolgreichen Abschluss der Saison anzustreben.

09.03.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Am kommenden Sonntag treffen die TSV Oberhaching Tropics im Kampf um die Playoff-Teilnahme auf das TEAM EHINGEN URSPRING.

Die Tropics stehen vor einer entscheidenden Begegnung, da sie weiterhin um den Einzug in die Playoffs kämpfen. Ein Sieg ist dringend erforderlich, um nicht den Anschluss an die vorderen Plätze zu verlieren. Das Team will sich vor heimischer Kulisse beweisen und mit einer starken Leistung in die entscheidende Phase der Saison gehen. Trainer Mario Matic betont, dass das Team die Aufgabe gegen Ehingen nicht unterschätzen darf und fordert viel Energie auf dem Spielfeld.

Das TEAM EHINGEN URSPRING steht derzeit am Tabellenende und kämpft ebenfalls um den Klassenerhalt. Im Verlauf der Saison gab es nicht nur Veränderungen im Kader, sondern auch einen Trainerwechsel. Seit November führt der 43-jährige Slowake Jan Hricko das Team. Unter seiner Leitung zeigte das Team zuletzt beeindruckende Leistungen, wie etwa den spektakulären 114:110-Heimsieg gegen den Tabellenführer aus Köln. Besonders herausragend war dabei der US-Amerikaner Jaylen Alston, der mit 47 Punkten und 24 Rebounds eine herausragende Performance ablieferte und auch in der letzten Partie mit 45 Punkten erneut glänzte. Weitere wichtige Spieler sind der schwedische Aufbauspieler Jorke Aav, der aufgrund seiner langjährigen Zugehörigkeit als Local Player zählt, sowie der 210 cm große Finn Döntgens und Shooting Guard Tim Martinez.

09.03.2025 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SKYLINERS Juniors

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd treffen die SKYLINERS Juniors am Sonntag, den 09.03.2025, auf die CATL Basketball Löwen.

Die Frankfurter mussten am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den BBC Coburg eine Niederlage hinnehmen. Mit einem Endstand von 76:88 verloren sie das Rückspiel gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoff-Plätze. Aktuell belegen die Juniors aufgrund der direkten Vergleiche den neunten Tabellenplatz, während die Erfurter auf dem fünften Rang stehen. Ein Sieg in Erfurt könnte die Chancen der Juniors auf eine Playoff-Teilnahme erheblich verbessern. In der bisherigen Saison haben die Juniors bereits im Heimspiel gegen Erfurt einen 94:78-Erfolg gefeiert.

Die Erfurter befinden sich derzeit in einer ausgeglichenen Saison mit zehn Siegen und zehn Niederlagen. Die Mannschaft rangiert auf dem fünften Tabellenplatz und hat in den letzten Spielen eine positive Bilanz erzielt. Die Erfurter zeichnen sich durch eine starke Rebound- und Defensivarbeit aus und gehören in den Kategorien Freiwurf- und Dreierquote zum oberen Tabellendrittel. Besonders hervorzuheben sind die erfahrenen Spieler wie Noah Kamdem, Tyseem Lamel Lyles, Paul Albrecht und Alieu Ceesay, die maßgeblich für die Punkte der Erfurter verantwortlich sind.

 

Foto: SV Fellbach Flashers