Schlagwortarchiv für: Abgang

Daniel Krause wagt den nächsten Schritt

Der 28-jährige Guard bittet um eine vorzeitige Vertragsauflösung um sich einer neuen beruflichen Herausforderung mit einer Ausbildung bei der Bundespolizei zu widmen

Die Dresden Titans werden in der kommenden Saison 2016/2017 ohne Shooting Guard Daniel Krause an den Start gehen. Fast 10 Jahre als Basketballspieler auf professioneller Ebene, unter anderem bei den Artland Dragons, Rasta Vechta, den Kirchheim Knights und natürlich den Titans zeichnen die illustre und erfolgreiche Karriere von Krause aus. Doch nun visiert der 28-Jährige persönlich ein neues Ziel an und startet eine anspruchsvolle Ausbildung bei der Bundespolizei.

Als etablierter und erfahrener Vollprofi stieß Krause für die Saison 2015/16 zur Dresdener Mannschaft. Und er erfüllte die Erwartungen direkt. Der 1,94 große Swingman war eine der tragenden Säulen in der Aufstiegssaison, legte starke 10,6 Punkte pro Partie auf, verteidigte bissig und bewies mit knapp 37 Prozent von jenseits der Dreipunktelinie sein sicheres Händchen. Unvergessen für viele Titans-Fans bleibt dabei sicher Krauses Gamewinner in den letzten Sekunden gegen Würzburg im Herbst 2015.

Auch in den Playoffs 2016, als erst im Halbfinale gegen Frankfurt Schluss war und der erste ProA-Aufstieg in der Geschichte der Dresdner Basketballer letztlich trotzdem gelang, wusste Krause als Leader zu überzeugen. Dass die ProA-Saison 2016/2017 für die Elberiesen insgesamt unter keinem guten Stern stand, ging natürlich auch an dem sympathischen Publikumsliebling nicht spurlos vorbei. Doch Krause blieb trotz geringer Einsatzzeit stets professionell und engagiert, auch als er nach 15 Spielen für die Rückrunde an das ProB-Team der Licher Basketbären verliehen wurde.

„Ich habe mich in Dresden sofort wohl gefühlt“, erinnert sich Krause, dem der Abschied dadurch nicht leichtfällt. „Mein Dank gilt den wunderbaren Fans, die uns als Mannschaft immer zahlreich und lautstark unterstützt haben. Insbesondere in der Aufstiegssaison, aber auch als es nicht so gut lief, dass verdient großen Respekt“, so Krause, der auch das Umfeld zu schätzen weiß: „Die Organisation und das Management haben immer sowohl auf als auch abseits des Parketts professionell und agiert. Das weiß man als Spieler zu schätzen“, resümiert der Flügelspieler nach seiner Entscheidung, die auch Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald unterstützt. „Im Sport kommt der Moment, wo man als Spieler auch an die Zukunft und die Karriere nach der Laufbahn denken muss. Auch wenn wir Daniel ungern ziehen lassen, freuen wir uns für ihn persönlich, dass er nun für sich seinen neuen Lebensweg gefunden hat und diesen einschlägt. Dabei wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen.“

Dem Basketball bleibt Daniel Krause, zumindest im 1. Lehrjahr an der Polizeischule in Bamberg, weiterhin treu. In der 1. Regionalliga, bei weniger Trainingsaufwand, wird er bei den Longhorns Herzogenaurach in seiner Freizeit wohl das tun, was er seine gesamte Basketballkarriere überaus erfolgreich getan hat: „Getting Bucketz from Downtown!“

Die Dresden Titans bedanken sich bei Daniel für die schöne gemeinsame Zeit und wünschen ihm für die berufliche und private Zukunft nur das Beste. Mach’s gut Daniel!

 

(Dresden Titans)

Ulmer Trio wird flügge

Mit Bernhard Benke, Lukas Rosenbohm und Marvin Omuvwie reiften drei Jugendliche in Ulm zu Jungprofis. Seinen Lebensweg setzt das Trio nun wo anders fort.

Den 21. Dezember 2016 wird Marvin Omuvwie nicht so schnell vergessen. Bei Bernhard Benke ist es der 26. Dezember, bei Lukas Rosenbohm lautet das magische Datum der 5. November 2016. Das Debüt im höchsten nationalen Wettbewerb vergisst ein Spieler nicht. Das Trio, das nun seinen Lebensweg getrennt und in verschiedenen deutschen Städten fortsetzt, erlebte seine Premiere in der easyCredit BBL im Trikot von ratiopharm ulm. Das ist insofern bemerkenswert, da sich die drei Jugendlichen in den letzten vier Jahren gemeinsam über die NBBL, die Regionalliga und die ProB Schritt für Schritt zu Jungprofis entwickelt haben.

Bei den gebürtigen Ulmern Benke und Rosenbohm reicht die Verbundenheit zu BBU ‘01 sogar noch deutlich länger zurück. „Ich hatte tolle zehn Jahre in Ulm, in denen ich von der U10 an das komplette Nachwuchsprogramm bei BBU ‘01 durchlaufen habe und während dieser Zeit miterleben konnte, wie der ganze Club immer größer wurde“, so Benke, für den nun die Wahl des Studienortes vorgibt, wo er zukünftig seine Sneakers schnüren wird. Das gilt auch für Lukas Rosenbohm, der gemeinsam mit Benke 2016 im NBBL-Halbfinale stand und ein Jahr später mit der OrangeAcademy den Aufstieg in die ProA feierte. „Wohin es mich verschlägt, weiß ich noch nicht, aber meiner Heimatstadt werde ich immer verbunden bleiben“, so Rosenbohm, für den nun das Studium Priorität hat.

Bei Marvin Omuvwie, der 2013 aus Berlin nach Ulm kam, hier sein Fachabitur machte und unter Anleitung von ProA-Coach Danny Jansson zum Jungprofi reifte, ist der nächste Schritt indes schon klar. Omuvwie wird zum ProA-Ligisten Nürnberg Falcons wechseln. „In Ulm habe ich erkannt, dass der Traum vom Basketball-Profi möglich ist“, sagt Marvin Omuvwie. „Hier konnte ich mich vier Jahre lang voll auf Basketball konzentrieren und wurde immer in allen Bereich optimal unterstützt“, so der sprunggewaltige Flügelspieler. Wie die Entwicklung von Omuvwie voranschreitet, kann das Ulmer Publikum am 17. Dezember begutachten – denn dann trifft die OrangeAcademy in der Kuhberghalle (Tipoff 17 Uhr) auf die Nürnberg Falcons.

„Wir hätten die Jungs gerne in Ulm gehalten – doch so viele Studienangebote gibt es bei uns leider nicht. Ich denke, wir können sehr stolz auf die Entwicklung der drei sein. Und ich bin sicher, dass wir uns in der einen oder anderen Form wiedersehen werden“; so Manager Dr. Thomas Stoll.

 

 

(OrangeAcademy)

Mampuya und Talbert verlassen die LIONS

Das Personalkarussell in Karlsruhe dreht sich weiter. Jacob Mampuya und Jordan Talbert werden in der kommenden ProA-Saison nicht mehr für die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS auflaufen. Beide waren in der vergangenen Spielzeit von den Giants TSV 1861 Nördlingen an den Oberrhein gewechselt und konnten sich dort als Leistungsträger etablieren. Sie hatten damit maßgeblich Anteil an der Meisterschaft in der ProB Süd und am Erreichen des Play-Off-Finales. Der Shooting Guard Mampuya folgt dem Ruf der Walter Tigers Tübingen und wird für die Schwaben in der BBL antreten. Die LIONS beglückwünschen ihn zu diesem Karriereschritt. Danijel Ljubic, Abteilungsleiter Basketball beim LIONS-Stammverein PSK, ist sich sicher: „Der Junge ist reif für die erste Liga und wird sich in Tübingen durchsetzen.“ Der Amerikaner Talbert hat als Power Forward in der abgelaufenen Saison ebenfalls eine gute Visitenkarte abgegeben und wird angesichts seiner Fähigkeiten sicherlich nicht lange auf dem Markt sein. Die LIONS bedanken sich bei beiden Spielern für ihr Engagement und wünschen ihnen alles Gute für die Zukunft.

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Robert Ferguson verlässt die Hamburg Towers

Robert Ferguson verlässt nach drei gemeinsamen Jahren die Hamburg Towers. Ferguson wechselte 2014 aus Karlsruhe nach Norddeutschland und war sofort einer der Leistungsträger im Team von Head Coach Hamed Attarbashi. In seiner ersten Saison erzielte der zweifache Familienvater 9,3 Punkte im Schnitt und erreichte mit seinen Teamkollegen das Playoff-Viertelfinale.

Ab der Saison 2015/2016 führte Ferguson die Mannschaft als Kapitän aufs Spielfeld und überzeugte nicht nur durch starke Leistungen auf dem Parkett, sondern auch als Führungspersönlichkeit abseits des Feldes.

Ferguson und Co. schafften es erneut ins Playoff-Viertelfinale. In der vergangenen Saison kam der 2,03 Meter große Power Forward knapp 28 Minuten pro Spiel zum Einsatz und nutzte diese Zeit um durchschnittlich 9 Punkte zu erzielen.

„Ich möchte mich bei allen im Verein für die drei unglaublichen Jahre bedanken. Meine Familie und ich haben sich in Hamburg sofort heimisch gefühlt und ich war sehr gerne ein Teil von „morethanbasketball“. Ein besonderer Dank gilt Marvin Willoughby, Hamed Attarbashi, Benka Barloschky, Hinnerk Smolka, dem Team des EPI Zentrum Hamburg, Teamarzt Dr.Helge Beckmann, meinen Mitspielern und insbesondere den Fans, die uns in den letzten drei Spielzeiten immer hervorragend unterstützt haben“, so der 32-jährige.

„Rob hat die junge Geschichte der Hamburg Towers entscheidend mitgeprägt und wird immer mit unserem Verein verbunden bleiben. Die Entscheidung, jetzt eine andere Richtung einzuschlagen, war für uns alle nicht leicht. Wir wünschen ihm viel Glück für seine sportliche und private Zukunft und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen“, so Marvin Willoughby, sportlicher Leiter der Hamburg Towers.

 

(Hamburg Towers)

Lok plant ohne Vier: Nino Valentic, Nico Adamczak, Jannes Hundt und TJ Parker-Rivera verlassen den SSV Lok Bernau

Beim SSV Lok Bernau stehen weitere Veränderungen an. Vier Akteure werden den Verein verlassen.

Mit Nino Valentic und Nico Adamczak verliert der Verein zwei Spieler, die während der vergangenen zwei Jahre maßgeblich am Erfolg der Hussitenstädter beteiligt waren. Nico Adamczak war auf und neben dem Spielfeld ein Aktivposten bei der Lok. Zwei Jahre trainierte er neben seinem Part als Spieler die u17 weiblich und eilte mit diesem Team von Sieg zu Sieg. Nino Valentic war der Spieler für die Minuten eines Spieles, auf die es ankommt. Sein Kämpferherz war Gold wert für die Mannschaft. Trotz der Verpflichtung seine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, war Nino immer zur Stelle, wenn die Mannschaft ihn brauchte. 12 Punkte im letzten Spiel der Play Offs bei einer Quote von 83 Prozent sprechen Bände.

Schwer hatten es die beiden Neulinge im Team der Lok. Jannes Hundt und Timajh Parker-Rivera. Jannes Hundt hatte das größte Arbeitspensum aller Spieler zu stemmen. Spieler bei der Lok, Trainingspartner beim Kooperationspartner Alba und Ergänzungsspieler in der BBL – ein Mammutprogramm für einen 20-Jährigen. Umso größer ist der Respekt, den der Verein Jannes Hundt für seine Leistung zollt. Timajh Parker-Rivera hatte die zweitbesten Effektivitätswerte innerhalb des Teams und stand trotzdem häufiger im Schatten seiner Mitspieler. Keine leichte Rolle für einen ambitionierten Rookie. Dass sich TJ vom ersten bis zum letzten Spiel in den Dienst der Mannschaft stellte, spricht für seine Charakterstärke und seine Professionalität.

Der SSV Lok Bernau bedankt sich bei allen vier Spielern für die gezeigten Leistungen und wünscht Jannes Hundt, Nico Adamczak und Timajh Parker Rivera viel Erfolg bei ihrer weiteren Karriere. Bei Nico Adamczak steht die nächste Station bereits fest. Er wechselt zum ambitionierten 2. Regionalligisten nach Wolmirstedt. Nino Valentic wird seine Sportlerkarriere beenden. Viel Erfolg Nino, wo immer der Weg auch hingeht.

René Schilling, Coach des SSV Lok Bernau: „Wie man sieht, steht der Mannschaft ein größerer Umbruch bevor. Mit Nico und Nino verlassen uns zwei Spieler mit viel Erfahrung. Bei Nino stand das Ende seiner Karriere schon länger fest und Nico suchte noch einmal eine neue Situation, wo er mehr Verantwortung tragen kann. Jannes und TJ müssen und wollen den nächsten Schritt in ihrer Laufbahn machen. Wir sind in abschließenden gemeinsamen Gesprächen zu dem Schluss gekommen, dass unsere Planungen dahingehend nicht zusammenpassen.“

 

(LOK Bernau)

Gebhardt wechselt nach Bochum

22-jähriger Flügelspieler stellt sich neuer Herausforderung beim künftigen Ligakonkurrenten

Nach vier Spielzeiten mit dem ProA-Team der ETB Wohnbau Baskets Essen stellt sich der letztjährige Co-Kapitän Mark Gebhardt einer neuen Herausforderung. Er verlässt Essen und schließt sich dem künftigen Liga-Konkurrenten und Revier-Nachbarn, den VfL Sparkassen Stars Bochum, an.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich habe mich beim ETB in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt“, sagt der 22-Jährige. Zuletzt, auch bedingt durch seine Knieverletzung, habe seine Leistung jedoch stagniert. „Und deshalb habe ich mich entschlossen, mich in einem neuen Umfeld und in einem neuen Spielsystem beweisen zu wollen“, so Gebhardt. Seine Zeit in Essen beschreibt er als „sportliche und emotionale Achterbahnfahrt“, aber vor allem auch als „schöne Zeit“. „Für meine persönliche und meine sportliche Entwicklung waren es vier aufregende Jahre. Angefangen als Rookie konnte ich mich Jahr für Jahr verbessern, habe immer mehr Vertrauen bekommen und konnte dieses Vertrauen durch gute Leistungen auch bestätigen“, sagt der Forward.

Aber nicht nur sportlich hat er sich entwickelt. „Auch auf sozialer Ebene habe ich hier viel mitgenommen. Hier sind viele Freundschaften entstanden, von denen ich mir sicher bin, dass sie auch weiterhin Bestand haben werden“, so Gebhardt. Und: „Ich bin stolz darauf, Teil dieser außergewöhnlichen Familie gewesen sein zu dürfen!“

Ein Highlight, von dem er, wie er selber sagt, noch seinen Kindern und Enkelkindern berichten wird, ist der 81:79-Erfolg in Baunach in der Saison 2014/15. 22 Sekunden stand der damals 19-Jährige auf dem Feld. Und versenkte den entscheidenden Wurf der Partie. Eiskalt. „Das war ein wahnsinniges Erlebnis für mich“, so Gebhardt.

Geprägt, so sagt er selbst, haben ihn vor allem Tobias Stadtmann und Razvan Munteanu. „Beide haben mich bestens auf meine Profi-Karriere vorbereitet und mir überhaupt erst ermöglicht, diesen Schritt gehen zu können“, sagt der Swingman. Aber auch Igor Krizanovic habe ihn maßgeblich geprägt. „Er hat mich Jahr für Jahr auf ein neues Level gebracht und mir sein Vertrauen geschenkt.“ Aber auch den Fans sei er zu ewigem Dank verpflichtet: „Ihr habt großen Anteil daran, dass dieser Verein etwas ganz Besonderes ist.“

In Bochum wird er künftig für seinen ehemaligen Teamkollegen Gary Johnson auflaufen.

Johnson, der in der vergangenen Saison noch Spielmacher der Bochumer war, hat den Trainerposten in dieser Offseason von Kai Schulze (jetzt Co-Trainer Phoenix Hagen) übernommen. „Gary und ich haben uns schon früher im Training und auf dem Feld gut verstanden. Wir wissen, was wir voneinander erwarten können und haben die gleichen Ziele vor Augen“, sagt Gebhardt.

Auch die Verantwortlichen der Wohnbau Baskets lassen den 22-Jährigen nur ungern ziehen. „Mit Manni verlässt uns ein bärenstarker Typ, der sich immer zu 100 Prozent mit dem Verein identifiziert hat. Bei Camps und Schulveranstaltungen hat er sich immer gern eingebracht und den Kindern den Spaß am Spiel vermittelt“, sagt Niklas Cox, Geschäftsführer der ETB Wohnbau Baskets. Und ergänzt: „Wir bedanken uns bei Mark für eine tolle, manchmal turbulente Zeit und seinen Einsatz. Wir freuen uns darauf, ihm auch in Zukunft noch über den Weg zu laufen und wünschen ihm für seine private und sportliche Zukunft alles erdenklich Gute.“

 

 

(ETB Wohnbau Baskets Essen)

Ajay Calvin verlässt Nürnberg Falcons

Die Nürnberg Falcons werden ohne Flügelspieler Ajay Calvin in die kommende Spielzeit gehen. Der US-Amerikaner wird noch im Laufe des heutigen Tages bei einem anderen Team in der 2. Basketball-Bundesliga als Neuzugang vorgestellt.

Calvin kam im vergangenen Sommer aus Crailsheim nach Mittelfranken und hatte mit seiner vorbildlichen Einstellung und starken Leistungen erheblichen Anteil am frühzeitigen Klassenerhalt der Nürnberg Falcons. In 28 Spielen kam er auf durchschnittlich auf 11,9 Punkte, 4,8 Rebounds und 1,3 Assists. Sein Beitrag zum erfolgreichen Neustart ging dabei weit über statistische Werte hinaus. Calvin war Führungsspieler und auf und neben dem Feld ein absolutes Vorbild. Jetzt hat sich der 32-Jährige für einen Wechsel zu einem anderen geflügelten Team in der 2. Basketball-Bundesliga entschieden.

„Ich danke Ajay für seinen Einsatz im Trikot der Falcons und wünsche ihm alles Gute bei seinem neuen Verein. Es war mir eine große Freude, nach unserer gemeinsamen Zeit in Urspring noch einmal mit ihm zusammenzuarbeiten“, so Falcons Head Coach Ralph Junge zum Abgang des US-Amerikaners.

(Nürnberg Falcons BC)

Isemann: Entwicklung in Oldenburg fortsetzen

Center bleibt für weitere drei Jahre – Jacob Albrecht verlässt Baskets Akademie Weser-Ems

Die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB bindet eines ihrer großen Talente für die kommenden drei Jahre. Till Isemann soll die nächsten Schritte seiner Entwicklung weiterhin in Oldenburg gehen.

Isemann gehörte bereits in der vergangenen Saison zur starken Rotation der Oldenburger auf den großen Positionen, erzielte in knapp 12 Minuten Spielzeit 4,9 Punkte und 3,1 Rebounds im Schnitt. Am Ende der Saison wurde der Center dann von einer Verletzung gestoppt. Sein großes Potenzial deutete Isemann in den Partien gegen Schalke 04 (12 Punkte/7 Rebounds) und Bernau (15 Punkte) an.

„Till ist eine Ausnahme-Erscheinung: Er ist unglaublich athletisch, sehr talentiert und zudem ein harter Arbeiter, der auch im Training immer alles gibt“, sagt Artur Gacaev, Head Coach des ProB-Teams.

Nachdem Marko Bacak in der kommenden Spielzeit deutlich stärker in das BBL-Team integriert werden soll, wird die Rolle von Till Isemann in der Baskets Akademie Weser-Ems deutlich wachsen. Zudem soll Isemann auch von der Zusammenarbeit mit dem neuen Oldenburger Assistant-Coach Elvir Ovcina profitieren.

Isemann war erst spät zum Basketball gekommen, entwickelte sich aber in der Oldenburger NBBL rasant und gilt als großes Talent mit der Perspektive, sich im Profi-Basketball zu etablieren. In der Saison 2014/2015 erreichte der 2,08 Meter große Innenspieler 10,5 Punkte und 6,1 Punkte im Schnitt und wurde in der Folge auch in der 2. Basketball-Bundesliga eingesetzt.

Dagegen verlässt Jacob Albrecht das ProB-Team mit noch unbekanntem Ziel. Der 2,03 Meter große Forward hat das komplette Nachwuchsprogramm der Baskets Akademie Weser-Ems von der JBBL über die NBBL bis hin zur ProB durchlaufen. Der Club wünscht Jacob Albrecht alles Gute und bedankt sich für die erfolgreichen Jahre hier in Oldenburg.

(Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB)

Keith Ramsey will über Köln zurück in die Bundesliga

2,05m groß, knapp 100 Kilo schwer. Mit Keith Ramsey haben die RheinStars Köln ihre erste Neuverpflichtung auf den großen Positionen für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA vollzogen.

„Keith kann sowohl als Power Forward als auch als Center spielen, vor allem aber kann er aufgrund seiner Athletik nahezu jede Position verteidigen. Er kennt Deutschland, die Bundesliga und will da wieder hin“, sagt Cheftrainer Denis Wucherer über den 29 Jahre alten US-Amerikaner, der von 2013 bis 2015 bei Phoenix Hagen in der Basketball-Bundesliga erfolgreich spielte.

„Er bringt auf der einen Seite die Erfahrung mit, die wir brauchen, um unsere Mannschaft insgesamt weiter zu entwickeln. Andererseits ist er schnell, beeindruckend dynamisch und athletisch – und ein starker Rebounder. Und er hat Lust, mit uns zusammen die erste Liga anzugreifen“, sagt Manager Stephan Baeck über Ramsey, der zuletzt bei Hapoel Nikosia in Zypern spielte und sich im vergangenen Jahr nach einer Meniskus-Operation auf seine Rückkehr in den Profi-Basketball vorbereitete. „Er ist fit, er hat Bock auf uns, ich freue mich, ihn dann zum Trainingsauftakt im August zu sehen“, sagt Trainer Wucherer.

Keith Ramsey
geb. 17.08.1987, Power Forward/Center, 205cm, 98kg

Stationen
2015 – 2016 Hapoel Nikosia (Zypern)
2013 – 2015 Phoenix Hagen (BBL)
2012 – 2013 Maccabi Ramat Gan (Israel)
2011 – 2012 LF Basket Lulea (Sweden)
2010 – 2011 CB Tijola (Spanien)
2008 – 2010 Missouri (NCAA)

Stats 15/16
28 Spiele; PPG 9.5, APG: 2.4, RPG: 7.8

 

Antonio Pilipovic zum Studium an die Drake University

Antonio Pilipovic verlässt die RheinStars Köln und wechselt für das Studium für die kommenden Jahre auf die Drake University in Des Moines im US-Staat Iowa und erhält dort ein Stipendium. Er wird dort für die Drake Bulldogs spielen, dem Team der privaten Hochschule, das in der Division 1 der NCAA spielt. Nach einem guten ersten Jahr in der 2. Basketball-Bundesliga ProA und über 20 Einsätzen noch als Schüler wurde der NBBL-Allstar (2016) durch Verletzungen zurückgeworfen. „Ich hoffe für Toni, dass er dort an seine gute Entwicklung davor anknüpfen kann und freue mich schon auf seine Rückkehr“, sagt Manager Stephan Baeck über den in diesem Jahr 20 Jahre alten Forward, der seit seinem achten Lebensjahr alle Nachwuchs-Teams der RheinStars durchlaufen hat.
 

Kader der RheinStars 2017/2018: Besnik Bekteshi, Leon Baeck, Max DiLeo, Jesse Morgan, Matt Vest, Keith Ramsey, Dennis Heinzmann, Andi Wenzl

 

 

(RheinStars Köln)

Chris Carter zieht weiter

Die Zweitligabasketballer der NINERS Chemnitz müssen den Abgang von US-Boy Chris Carter verschmerzen. Der 1.94 Meter große Modellathlet wird Sachsens beste Korbjäger verlassen und sich einem ambitionierten Ligakonkurrenten anschließen. „Chris hat eine grandiose Saison gespielt, weshalb wir ihn sehr gern gehalten hätten und mit unserem Angebot bis an die finanzielle Schmerzgrenze gegangen sind. Allerdings rückte er durch seine starken Leistungen auch in den Fokus deutlich zahlungskräftigerer Clubs, mit denen wir letztlich nicht mehr mithalten konnten“, sagt NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold und ergänzt:

„Wir wünschen Chris natürlich alles erdenklich Gute für seine weitere Karriere und freuen uns, ihn nächste Saison noch mindestens einmal in der Hartmann-Halle zu sehen. Für uns gilt es nun, einen adäquaten Ersatz zu finden, wobei wir bereits mit mehreren interessanten Kandidaten in fortgeschrittenen Gesprächen sind.“

Chris Carter kam letzten Sommer aus Odessa nach Chemnitz und avancierte bei den NINERS umgehend zu einem der wichtigsten Leistungsträger. So bestritt er alle 40 Pflichtspiele und legte dabei durchschnittlich 12.4 Punkte, 5.7 Assists, 4.2 Rebounds sowie 2.1 Steals auf. Die 2. Liga kürte den Shooting-Guard im März zum Spieler des Monats, während ihn das Internetportal „Eurobasket“ sogar ins „All-Defensive-Team“ und „ProA 3rd Team“ wählte. Neben seinen sportlichen Leistungen überzeugte Carter stets mit professioneller Arbeitseinstellung sowie höchster Motivation. Seine offene, fröhliche Art verschaffte ihm auch abseits des Feldes sehr viele Sympathien. „Er war für uns ein echter Glücksgriff und wird nicht leicht zu ersetzen sein“, unterstreicht Cheftrainer Rodrigo Pastore, dem es nun gemeinsam mit seinem Assistenten Eiko Potthast obliegt, einen passenden Nachfolger zu finden und bis zu Saisonbeginn bestmöglich ins Team zu integrieren.

 

 

(NINERS Chemnitz)