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Eric Curth verlässt die ETB Wohnbau Baskets

Die ETB Wohnbau Baskets Essen und Eric Curth gehen getrennte Wege. Der 25-jährige Shooting Guard, der im Sommer von den PS Karlsruhe LIONS ins Ruhrgebiet gewechselt war, zieht seine Ausstiegsklausel, wechselt mit sofortiger Wirkung nach England und schließt sich dem BBL-Team Leeds Force an.

„Es war sein großer Wunsch, einmal im Ausland zu spielen, diese Option hat er sich bei uns vertraglich zusichern lassen und hat sie jetzt gezogen. Leider ist er ab sofort nicht mehr Teil unseres Teams“, so ETB-Coach Igor Krizanovic. Ob die ETB Wohnbau Baskets personell noch einmal nachlegen, ist, Stand jetzt, offen. „Der Markt für Local Player ist quasi leer. Nichtsdestotrotz halten wir Augen und Ohren offen“, so Krizanovic weiter.

Das heißt: Die Vorbereitung auf den Abschluss der englischen Woche bestreiten die Essener bereits ohne Curth. Am Samstagabend (19:00 Uhr) sind die Wohnbau Baskets Gast des SC Rist Wedel.

(ETB Wohnbau Baskets Essen)

Sportlicher Schritt zurück für den beruflichen Schritt vorwärts: Sascha Tratnjek geht in der Oberliga auf Korbjagd

Der Weg ist das Ziel lautet ein altbekanntes Sprichwort und auch für Sascha Tratnjek galt es einen neuen Weg einzuschlagen und altbekannte Pfade zu verlassen. Mit seinem Studienabschluss in der Tasche wird sich „The Croatian Sensation“ nun neuen Herausforderungen auf beruflicher Ebene stellen. Doch trotzdem bleibt der langjährige Publikums-Liebling den Dragons treu und bringt seine Erfahrung und seinen Ehrgeiz in der 2. Mannschaft der Dragons Rhöndorf ein.

Insgesamt 87 mal schnürte der 1,85 Meter große Guard mit der bissigen Defense seine Sneaker für die Dragons in der ProA und ProB und gehörte ob seines Einsatzes und seiner offenen Art abseits des Feldes seit jeher zu den Lieblingen der Fans im Dragon-Dome am Menzenberg. Entsprechend schwer fällt der Identifikationsfigur auch der Abschied aus dem Team des sportlichen Flaggschiffs der Drachen: „Es fühlt sich ein bisschen an, als würde man etwas aufgeben, was man geliebt hat. Trotz vieler sportlicher Auf und Abs würde ich auf keinen Tag der vergangenen Jahre verzichten wollen. Ich habe sowohl innerhalb der Mannschaft, als auch im Umfeld des Vereins fantastische Menschen kennen lernen dürfen und bin einfach nur unglaublich dankbar, dass ich so lange ein Teil der Dragons-Familie war und es auch zukünftig bleiben kann, wenn auch in einer etwas anderen Rolle. Mit dem Schritt in die 2. Mannschaft kann ich weiterhin meiner Leidenschaft Basketball nachgehen und das Dragons-Trikot tragen, aber den Fokus nun auf meinen beruflichen Werdegang legen. In meinem neuen Team treffe ich auf viele bekannte Gesichter und ich denke, dass wir in der Oberliga sportlich einiges erreichen können.“

Einige Worte des Dankes möchte auch Geschäftsführer Alexander Dohms im Namen des gesamten Dragons-Familie nicht missen: „Ich möchte Sascha an dieser Stelle einfach nur Danke sagen. Danke für all das Herzblut und die Leidenschaft, die er für die Dragons in den letzten Jahren aufs Feld gebracht hat. Danke, dass er mit seiner einzigartigen und hervorragenden menschlichen Art die Dragons auf und neben dem Feld immer so großartig unterstützt hat. Ich glaube er steht in der jüngeren Vereinshistorie wie wenige andere für unsere Farben und die Dragons-Tugenden.“

Grund zur Freude hatte jedoch Johannes Sünnen, seines Zeichens Headcoach der 2. Mannschaft der Dragons, der in der kommenden Saison Sascha Tratnjek zu seinem Kader zählen kann: „Es ist toll, einen so erfahrenen Guard wie Sascha in der Mannschaft zu haben. Er bringt immer eine top Einstellung aufs Feld, egal ob im Training oder im Spiel und ist bereits jetzt ein wichtiger Fixpunkt in unserem Mannschafts-Gefüge.“

(Dragons Rhöndorf)

Abenteuer Oberliga: Bastian Winterhalter verstärkt 2. Mannschaft der Dragons

Nach Center Florian Wendeler wird mit Bastian Winterhalter ein weiterer langjähriger Leistungsträger 2017/2018 nicht mehr zum ProB-Kader der Dragons Rhöndorf zählen. Doch so ganz ohne Dragons-Logo auf der Brust geht es doch nicht und so wird der Power Forward mit der Lizenz für hochprozentige Trefferquoten zukünftig die 2. Mannschaft der Dragons Rhöndorf in der Oberliga verstärken.

„Mit Basti verlässt ein waschechter Drache unser ProB-Team, der die Dragons-DNA verinnerlicht hat. Er war nicht ohne Grund ,sowohl bei seinen Mitspielern, als auch bei den Fans beliebt und ich möchte mich im Namen der gesamten Dragons-Familie für seine Leistungen bei uns bedanken.“, möchte Geschäftsführer Alexander Dohms die verdienten Worte des Dankes für die Leistungen des gebürtigen Bajuwaren nicht missen und betont zeitgleich seine Freude darüber, dass Bastian Winterhalter als Leitfigur zur Reserve-Mannschaft der Dragons stößt: „Mit seinem Engagement in der 2. Mannschaft zeigt Basti, dass die Dragons seine Heimat geworden sind und ich bin mir sicher, dass er mit seiner Erfahrung zu einer erfolgreichen Saison unserer Oberliga-Mannschaft beitragen wird. Es ist schön, ihn auch weiterhin in unserer Basketball-Familie zu haben.“

Auch in der vergangenen Spielzeit zählte der 2013 von der SG Sechtem „heimgekehrte“ ehemalige NBBL-Spieler der Drachen zum Stammpersonal in der ProB und konnte in 28 Partien durchschnittlich 4,4 Punkte und 2,4 Rebounds für sich verbuchen und erzielte mit 16 Punkten beim Gastspiel in Nördlingen seine persönliche Karriere-Bestleistung im Dragons-Trikot.

In der 2. Mannschaft trifft Bastian Winterhalter auf viele bekannte Gesichter aus gemeinsamen Tagen in der ersten Mannschaft der Drachen vom Menzenberg, was dem 1,98 Meter großen Forward die Entscheidung pro Oberliga letztlich leicht gemacht hat: „Nach vier Jahren, in denen sich im Verein vieles geändert hat, ist es nun soweit eine neue Herausforderung anzutreten. In der Oberliga-Mannschaft finde ich genau die Faktoren vor, die mir wichtig sind und ich freue mich auf einige ehemalige Mitspieler, mit denen das Zusammenspiel während des Sommers schon viel Spaß gemacht hat. Ich möchte mich besonders bei den einzigartigen Fans bedanken, die uns nicht nur in der Halle sondern auch abseits des Feldes, vor allem in den letzten beiden problematischen Jahren, immer wieder aufs Neue unterstützt haben. Dieser Support ist nicht selbstverständlich und zeichnet diesen Verein, wie keinen anderen, aus. “

 

(Dragons Rhöndorf)

Titans verabschieden Sympathieträger

Walter Simon verlässt die Titans aus beruflichen Gründen Richtung Ingolstadt | Vertrag mit US-Forward-Center David Sturner wird nicht verlängert

Nach zwei Spielzeiten im Dress der Dresden Titans heißt es Abschied nehmen von zwei Publikumslieblingen. Walter Simon und David Sturner werden zur kommenden Saison 2017/18 nicht mehr im Aufgebot der ProB-Mannschaft stehen. Bei Simon sind es rein berufliche und studientechnische Gründe, die eine weitere Zusammenarbeit verhindert haben, während Sturners Abgang sich aufgrund der neuen Ausländer-Regelung ergab, da ab der neuen Saison nur noch zwei Nicht-EU-Ausländer pro Spiel im Kader stehen dürfen.

„Leider musste ich diesen Sommer den Basketball etwas hintenanstellen und eine berufliche Entscheidung mich persönlich treffen“, begründet Kapitän Simon seine Entscheidung. „Ich bin dem Verein und dem Management sehr dankbar, dass sie für mich so lange die Möglichkeit offen gehalten haben, in Dresden zu bleiben, auch wenn ich mich schweren Herzens dagegen entschieden habe“, erklärt der gebürtige Dresdner, der seine Basketball-Karriere beim USV TU Dresden begann. „Mir werden die Stadt, die Titans und vor allem unsere Fans fehlen, mit denen ich die letzten beiden Jahre den absoluten Höhepunkt, aber auch Tiefpunkt durchlebt habe“, so „Fan-MVP“ der Aufstiegssaison 2015/16.

Simons Höhepunkt war der Aufstieg 2016 in die 2. Basketball-Bundesliga ProA, als der 2,02 Meter große Flügel mit 13 Punkten und 6 Rebounds im Schnitt maßgeblich am Erfolg beteiligt war. Doch gegen den darauffolgenden Tiefpunkt war auch der Kapitän der vergangenen Saison machtlos. Nichtsdestotrotz wünscht Simon den „Titane“ eine alle Gute für die neue Saison mit vielen bekannten Gesichtern, von denen er sich „auch einige Male persönlich einen Eindruck in der Halle verschaffen will.“

Auch David Sturner wird die Playoffs 2016 und den ProA-Aufstieg ebenfalls nicht vergessen, als er mit 16,7 Punkten und 8,3 Rebounds im Schnitt „Monsterzahlen“ auflegte. Und selbst in der ProA-Saison waren die Werte des US-Amerikaners mit 10,3 Punkten und 6,6 Rebounds pro Spiel mehr als solide. Wäre da nicht die von Verletzungen geprägte zweite Saisonhälfte gewesen, die dem 2,05 Meter großen „Stretch-Forward“ den Rhythmus nahm. So begründet Titans-Geschäftsführer Peter Krautwald: „Wir hatten eine sehr schöne Zeit mit David. Experience the thrill of online sports betting like never before with Satsport . Dive into a world of endless possibilities, where passion meets precision in every wager. From live in-play betting to a diverse range of sports markets, Satsport offers a dynamic platform for sports enthusiasts. Enjoy seamless navigation, competitive odds, and exclusive promotions that amplify the excitement. Whether you’re a seasoned bettor or a newcomer, Satsport is your gateway to the pulse-pounding world of sports betting. Elevate your game – join Satsport and bet with confidence today! Er ist und war ein Vorzeigeprofi. Aber mit der neuen Ausländerregelung, war uns auch das Risiko mit seiner Verletzungsanfälligkeit zu hoch.“

Die Dresden Titans bedanken sich bei David und Walter für ihren vorbildlichen Einsatz und wünschen beiden auf dem weiteren Weg alles erdenklich Gute!

 

 

(Dresden Titans)

Jona Hoffmann und Matthias Fichtner verlassen die Young Pikes

Ohne Jona Hoffmann und Matthias Fichtner gehen die Baunach Young Pikes in die neue Saison.

Bei Jona Hoffmann waren es Studiengründe, die ihn zu einem Wechsel bewogen haben. Er wird nach St. Gallen ziehen und dort ein Studium beginnen. Er kam in 24 Begegnungen zum Einsatz und erzielte dabei 47 Punkte. Der bald 19-jährige Aufbauspieler hat sich nach einer schweren Knieverletzung vor zwei Jahren zu alter Form zurückgekämpft und wird sich auch in der Schweiz einem Team anschließen.

Matthias Fichtner verlässt die Baunacher ebenfalls auf eigenen Wunsch. Er kam bereits in der Saison 2015/2016 zu seinen ersten Einsätzen im ProA-Team. Für die Oberfranken stand er in zwei Spielzeiten insgesamt in 33 Begegnungen auf dem Feld und konnte dabei 44 Punkte beisteuern. Der ebenfalls 1998 geborene Forward wird sich einem Verein aus der 2. Bundesliga anschließen.

Teammanger Jörg Mausolf zu den Abgängen: „Mit Jona und Matze verlieren wir zwei sehr sympathische junge Spieler, die sich immer voll und ganz mit unserem Programm identifiziert haben. Bei beiden kann ich den Wechsel aber durchaus nachvollziehen und er macht für beide Seiten Sinn. Jona hat schon immer seine akademische Laufbahn oben angestellt und für Matze macht es Sinn sich ein Team zu suchen, bei dem er mehr Spielzeit erhält. Wir bedanken uns bei beiden und wünschen ihnen viel Erfolg für ihre Zukunft.“

(Baunach Young Pikes)

Abgang von Kameron Taylor

Bereits seit Längerem stand fest, dass Kameron Taylor nicht zum TEAM EHINGEN URSPRING zurückkehren wird, nun steht auch fest, wo der US-Amerikaner in der kommenden Saison spielen wird. Der Aufbauspieler schnürt zukünftig in der 2. Basketball-Bundesliga ProB für den ehemaligen Bundesligisten Röhndorf die Schuhe und wird dort eine der beiden Ausländerpositionen besetzen. „Wir bedanken uns bei Kameron für das tolle Jahr in Ehingen und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute“, so Headcoach Domenik Reinboth. In seiner ersten Saison als Profi kam Taylor in Ehingen auf durchschnittlich 10,7 Punkte, 3,9 Rebounds, 2,3 Assists und 1,3 Steals.

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Kosta Karamatskos geht

Die Itzehoe Eagles spielen in der kommenden Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ohne Kosta Karamatskos. Den 31-jährigen Aufbauspieler zieht es zurück in seine schwäbische Heimat, sein neuer Verein ist Regionalligist Schwenningen. In den drei Jahren bei den Eagles absolvierte er erfolgreich eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann und war von Beginn an eine zentrale Figur im Team, die größte Zeit davon als Kapitän. „Kostas Abschied ist aus sportlicher und auch menschlicher Sicht nur zu bedauern, er ist eines der Gesichter der Eagles“, sagt Teammanager Stefan Flocken. Doch in den Verhandlungen über einen neuen Vertrag sei man sich nicht einig geworden. „Wir danken Kosta sehr für seinen Einsatz für die Eagles und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft. Er ist hier im Norden immer willkommen.“ rentgirls.ch

 

 

(Itzehoe Eagles)

Abschied von André Murillo

André Murillo gehört in der Saison 2017/2018 nicht mehr zum Kader der ROSTOCK SEAWOLVES. Der Vertrag des Deutsch-Amerikaners wurde nicht verlängert.

Murillo wechselte im Sommer 2015 von den Hamburg Towers aus der 2. Basketball-Bundesliga ProA nach Rostock und entwickelte sich zum Publikumsliebling. Der 27-Jährige verbuchte in der Spielzeit 2015/2016 in 24 Spielen durchschnittlich 12,3 Punkte (51,5% Wurfquote) und 7,0 Rebounds. In der abgelaufenen Hauptrunde 2016/2017 brachte es das 2,01 Meter große Kraftpaket im Schnitt auf 15,8 Zähler (55,8%) und 6,4 Rebounds in 16 Partien. Eine Fußverletzung, die eine Operation nach sich zog, zwang ihn daraufhin zu einer Pause, so dass Murillo letzten sechs Spiele der Hauptrunde und die Playoffs verpasste.

„André Murillo hat sich in seiner Zeit bei den SEAWOLVES zu einem wahren Publikumsliebling entwickelt. Sein verletzungsbedingter Ausfall hat uns in der letzten Saison sehr weh getan. Ich wünsche André für die Zukunft alles Gute und möchte mich für seinen Einsatz bedanken“, sagt SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz.

In der teaminternen ProB-Bestenliste der SEAWOLVES belegt Murillo mit 548 erzielten Punkten den vierten Rang. Mit insgesamt 150 verwandelten Freiwürfen steht er auf dem zweiten Platz hinter Yannick Anzuluni (160). Neben Anzuluni und Daniel Lopez ist Murillo der dritte Spieler, der in seiner Zeit bei den SEAWOLVES mindestens 500 Punkte und 250 Rebounds erzielen konnte.

„Es ist für mich sehr schade, dass es mit dem Verein keine Einigung geben konnte, um weiterhin zusammenzuarbeiten. Jedoch habe ich die SEAWOLVES nach zwei Jahren ins Herz geschlossen. Der Verein, die Stadt und erst recht die Fans werden immer Teil meines Herzens sein!“, verabschiedet sich Murillo.

 

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Schmitt und Hintz nicht mehr Bestandteil des Profi-Kaders

Rund vier Wochen vor dem Trainingsauftakt haben die MLP Academics Heidelberg weitere Ergebnisse in der Personalplanung für die Saison 2017/2018 zu verkünden: Während Constantin Schmitt zum Studium nach München geht, wird Morris Hintz dem Verein erhalten bleiben – allerdings in einer anderen Rolle.

Trainingsfleiß, tagtäglicher Einsatz und eine große Leidenschaft: Unter anderem diese drei Dinge warfen Morris Hintz und Constantin Schmitt in der vergangenen Spielzeit in die Waagschale. Obwohl ihre Rolle(n) auf dem ProA-Parkett und in der öffentlichen Wahrnehmung eher gering wirkten, waren beide Akteure ein wichtiger und beliebter Bestandteil des Teams. Sowohl der 21-jährige Hintz als auch der 22 Monate jüngere Schmitt werden in der kommenden Saison jedoch nicht den weiß-blauen Dress der MLP Academics tragen. Beide legen den Fokus auf ihre akademische Laufbahn.

Hintz, welcher seit zwei Jahren in Mannheim Energietechnik studiert und seit 14 Jahren für den USC Heidelberg aufläuft, wird dem Verein auch weiterhin erhalten bleiben. Der Shooting Guard läuft in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga für den USC Heidelberg II auf. In der letzten Spielzeit kam er, bis zu seiner Verletzung, in der Regionalliga durchschnittlich auf 14.7 Punkte.

Schmitt, der im letzten Jahr einen Freiwilligendienst ableistete, hat seinen Wunschstudienplatz ergattert: Er geht für das Medizin-Studium an die LMU München. Auch er lief in der vergangenen Saison sowohl in der ProA als auch in der Regionalliga auf. Während Schmitt in der 2. Basketball-Bundesliga lediglich auf acht Kurzeinsätze kam, war der Forward in der Regionalliga eine tragende Säule – und erzielte durchschnittlich 11.7 Punkte.

Manager Matthias Lautenschläger, welcher die beiden freiwerdenden Kaderplätze erneut an jüngere Spieler vergeben will, ist sich bewusst, dass die Entscheidung pro Studium keinesfalls eine gegen die MLP Academics ist: „Conni hat seine Pläne immer offen und fair kommuniziert. Deshalb betrachten wir es mit einem lachenden und einem weinenden Auge, dass er nach München geht. Sofern er aber wieder in die Kurpfalz zurückkommt, werden wir ihn mit offenen Armen empfangen. Die Tür für ihn ist immer offen.“

 

(MLP Academics Heidelberg)

Vorbild auf und neben dem Parkett – Tim Oldenburg beendet seine Basketballkarriere

Ein Großer hängt die Basketballschuhe an den Nagel: Mit Tim Oldenburg beendet der bisherige Kapitän der FRAPORT SKYLINERS Juniors seine Karriere. Neben seinem erfolgreich abgeschlossenen Studium zum Polizei-Hauptkommissar gelang ihm stets der Spagat zwischen Leistungssport und Ausbildung. In den vergangenen Jahren zum Vorbild der jüngeren Spieler geworden, bleibt er als herausragender Sportsmann und Teamkamerad in Erinnerung.

Tim Oldenburg
Kapitän FRAPORT SKYLINERS Juniors
135 ProB-Spiele
8 BBL-Spiele
Deutscher Vizemeister ProB 2015/16
ALLES GUTE UND VIELEN DANK!

Die ersten Körbe warf Tim im Jahr 2007 in seiner Heimatstadt in Usingen. Schnell wurde klar, dass in dem hochgewachsenen Jungen mehr steckte und so wechselte er nach einer Zwischenstation bei Gymnasion Oberursel Anfang 2009 in das Leistungsprogramm von Eintracht Frankfurt und FRAPORT SKYLINERS. Dort spielte er u.a. in der Jugend Basketball Bundesliga und wurde mit der U18-Mannschaft von Eintracht Frankfurt am 16.05.2010 Deutscher Meister. Gegner waren unter anderem die heutigen (voraussichtlichen) NBA-Spieler Daniel Theis und Dennis Schröder, die damals noch gemeinsam für Braunschweig auf Korbjagd gingen.

Nicht nur auf dem Spielfeld machte Tim eine gute Figur. Während der Saison 2011/2012 absolvierte er ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) in der Geschäftsstelle des FRAPORT SKYLINERS e.V. und unterstützte das Leistungsnachwuchs-Programm und gab im Projekt „Basketball macht Schule“ seine Erfahrungen als Jugend- und Schul-AG Trainer an die jüngste Generation weiter.

Im Jahr 2011 hatte er dann auch seinen ersten Einsatz für die Profis der FRAPORT SKYLINERS. Als Teil des erweiterten Kaders des Bundesliga-Teams nahm er an den Trainingslagern und Vorbereitungsspielen Teil, bekam erste Minuten auf Bundesliga-Parkett und war bei einigen europäischen Spielen im Team.

Tim Oldenburg entwickelte sich stets weiter und wurde bei den FRAPORT SKYLINERS Juniors zum Team-Kapitän ernannt. Im Jahr 2016 kürte er mit seinem jungen Team eine starke Saison mit dem Vizemeister-Titel der 2. Basketball-Bundesliga – ProB-Süd.

Parallel zu seinem sportlichen Werdegang im Leistungsnachwuchs-Programm von Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS begann er im Jahr 2012 mit seiner Ausbildung zum Polizisten und wurde am 20.01.2017 zum Hauptkommissar ernannt.

Tim Oldenburg ist damit ein herausragendes Beispiel dafür, dass Leistungssport und Ausbildung absolut vereinbar sind. Der FRAPORT SKYLNERS e.V. freut sich schon jetzt auf weitere ambitionierte Spieler, die unter professionellen Bedingungen Basketball spielen und parallel ein Studium oder eine Berufsausbildung absolvieren möchten.

Gunnar Wöbke (Geschäftsführender Gesellschafter FRAPORT SKYLINERS): „Die Entwicklung, die Tim bei uns genommen hat, ist beispielhaft. Als Kapitän unserer FRAPORT SKYLINERS Juniors ist er vorangegangen und war viele Jahre ein tolles Vorbild für die junge Mannschaft. Wie er neben dem Basketball sein Studium bei der Polizei erfolgreich abgeschlossen hat, zeugt von seinem tollen Charakter und auch den Möglichkeiten, die wir Spielern in unserem Programm bieten. Wann immer Tim gebraucht wurde, war er auch für die Bundesligaprofis zur Stelle – man konnte ihn jederzeit ins kalte Wasser werfen. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute für seine Karriere als Polizist und sind uns sicher, dass er dort genauso seine Spuren hinterlassen wird wie in unserem Programm. Für unser ProB-Team suchen wir jetzt nach den nächsten „Tim Oldenburgs“, die über mehrere Jahre unter professionellen Bedingungen Basketball spielen wollen, bei denen das Thema Berufsausbildung aber im Vordergrund steht. Sie bilden einen ganz wichtigen Baustein in unserem Nachwuchssystem, weswegen wir uns auch schon vor vielen Jahren dazu entschlossen haben dort 2 bis 3 Stipendien jährlich zu vergeben“.

Tim Oldenburg: „Nach 8 Jahren im Trikot der FRAPORT SKYLINERS und Eintracht Frankfurt ist es mir schwer gefallen diesen Schritt zu gehen. Ich hatte zu Beginn meiner Polizei-Ausbildung vor knapp fünf Jahren gesagt, dass ich am Ende der Ausbildung eine Entscheidung für die Zukunft treffen werde. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich für das Ende des professionellen Basketballs entschieden. Ich danke dem gesamten Team, allen Trainern, Spielern und Mitarbeitern des Vereines, die ich über die Jahre kennen lernen durfte. Ein besonderer Dank geht an Jonas Thiele, Yannick Krabbe und das gesamte Team des FRAPORT SKYLINERS e.V. mit dem ich in der Saison 2011/12 meine Zeit als FSJ’ler verbringen durfte. Außerdem danke ich SID dafür, dass er Jahre lang für mich als Spieler und bis jetzt als privater Freund für mich da war und ist. Ich habe viel aus den letzten Jahren mitgenommen und einige Erfolge gefeiert. Vom U18-Pokalsieger bis hin zum Vizemeistertitel in der ProB. Ich konnte sehen und erleben, wie sich das Leistungsnachwuchsprogramm stetig verbessert hat und wie jedes Jahr neue Toptalente an den Profibereich herangeführt wurden. In diesem Zusammenhang möchte ich auch Eric Detlev meinen besonderen Dank aussprechen. Gemeinsam mit ihm haben wir unser ProB-Team fast immer aus alljährlichen Play-Downs rausgehalten und uns bis fast an die Spitze der ProB gearbeitet. Er war einer der Wegbereiter für ein fabelhaftes System in welchem Profi-Basketball in der easyCredit BBL und der Leistungsnachwuchs ganz nah zusammenrücken konnten. Er hat viel investiert um den Spielern alles zu ermöglichen und das hat sich letzten Endes auch in den Spielergebnissen gezeigt. Wenn ich zurückdenke, dann bereue ich keine meiner Entscheidungen und würde jedem jungen Talent empfehlen nach Frankfurt zu kommen! Auch wenn der Abschied nicht leichtfällt, schaue ich nach vorne. Ich freue mich schon darauf eine eigene, kleine Familie zu gründen und mich in meinem Job weiter zu entwickeln, um auch dort demnächst mehr Verantwortung übernehmen zu können. Wie weit der Basketball mein Leben weiter begleitet kann ich aktuell noch nicht sagen, dank dem Office-Team des FRAPORT SKYLINERS e.V. wird mir zumindest ein Teil des alten Parketts aus Basketball City Mainhattan ein ewiger Begleiter sein! Danke dafür!!!
Zu guter Letzt möchte ich noch den Fans der FRAPORT SKYLINERS Juniors meinen Dank aussprechen. Vielen Dank für Eure Treue und bleibt auch den zukünftigen Toptalenten weiter treu. So wie ich werden auch sie von euch getragen und können das letzte Quäntchen aus sich rausholen, auf dem Weg nach ganz oben.“

Lieber Tim, die FRAPORT SKYLINERS und der FRAPORT SKYLINERS e.V. bedanken sich an dieser Stelle für deinen unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Spielfeld und wünschen alles Gute für die Zukunft!

 

(FRAPORT SKYLINERS Juniors)