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Vertrag von Brandon Parker aufgelöst

Brandon Parker verlässt die Basketballabteilung des FC Schalke 04. Der Vertrag des US-Amerikaners wurde innerhalb der Probezeit aus Leistungsgründen aufgelöst.

„Brandon hat die Leistungen, die er am College gezeigt hat, bisher leider nicht abrufen können. Uns ist natürlich bewusst, dass Rookies aus den USA eine gewisse Eingewöhnungszeit benötigen, allerdings waren wir mit seiner Leistung einfach nicht zufrieden und sind nicht überzeugt gewesen, dass sich dies kurzfristig ändern wird. Wir haben daher schnell und entschlossen gehandelt und seinen Vertrag innerhalb der Probezeit aufgelöst.“

Parker kam von der Francis Marion University zu den Königsblauen und sollte das Team von Coach Raphael Wilder als gefährlicher Distanzschütze bereichern. Die in ihn gesetzten Erwartungen konnte er in den ersten Trainingswochen jedoch nicht erfüllen, weshalb sein Vertrag von Vereinsseite innerhalb der vertraglich fixierten Probezeit aufgelöst wurde.

Ersatz soll Europa-Erfahrung mitbringen

„Wir werden nun in Ruhe nach Ersatz suchen“, so Wilder, der dabei keinen Zeitdruck empfindet. „Wir haben ein sehr gutes Team, mit dem wir in den kommenden Wochen arbeiten werden und wollen dies mit dem richtigen Guard komplettieren.“ Wilder hat dabei ein klares Anforderungsprofil:

„Es soll ein starker Verteidiger sein, der uns weiterbringt und möglichst bereits Erfahrungen in Europa gesammelt hat, damit wir wissen, was wir bekommen.“

„Ich möchte mich bei Brandon für sein, wenn auch kurzes, Engagement beim FC Schalke 04 bedanken. Brandon hat sich nichts zu Schulde kommen lassen und diese Entscheidung hat rein sportliche Gründe. Wir wünschen ihm für seine weitere Zukunft alles Gute“, so Abteilungsleiter Tobias Steinert.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Lavon Hightower vervollständigt den Kader des S04

Das letzte Puzzleteil im Kader von Headcoach Raphael Wilder ist gefunden! Lavon Hightower kommt von der Missouri Western State University und verstärkt die Schalker Basketballer. Der US-Amerikaner weilt bereits in Gelsenkirchen und wird am Montag in das Mannschaftstraining einsteigen.

„Die Suche nach dem richtigen Spieler für diese Position hat sich sehr schwierig gestaltet. Ich habe einen Spielertypen gesucht, der Größe und Athletik mitbringt, aber auch ein guter Werfer ist. Mit Lavon haben wir nun doch schneller als gedacht einen Spieler gefunden, der unsere Anforderungen erfüllt. Er war am College der „Go-to-guy“ und ich freue mich, dass er nun so kurzfristig zu uns stößt.“

Der Neuzugang weiß bereits, worauf es im Ruhrgebiet ankommt: „In den Gesprächen mit den Verantwortlichen habe ich gehört, dass Gelsenkirchen eine Stadt ist, die von harter Arbeit geprägt ist und die Menschen dort harte Arbeit zu schätzen wissen. Ich wollte Teil des Clubs werden, weil ich es liebe hart zu arbeiten und glaube, dass die Philosophie von Schalke 04 gut zu mir passt.“

Lavon Hightower wurde am 05.10.1996 in Concord, North Carolina (USA) geboren, spielte dort zunächst für die Central Cabbarus High School und ging dann auf das Louisburg College. Nach einem jahr in Louisburg wechselte er an das Southwestern Community College, bevor er 2017 zur Missouri Western State University ging, wo er in der NCAA Division II auflief. In seinen zwei Jahren an der MWSU war er Führungsspieler und erzielte in der vergangenen Saison im Schnitt 18,7 Punkte, holte 7,7 Rebounds. Dabei glänze er mit einer Dreierquote von 38,2 Prozent.

Sich selbst beschreibt der US-Amerikaner als kompletter Spieler:

„Ich kann auf verschiedene Arten scoren kann, arbeite aber auch mit derselben Leidenschaft in der Defensive. Für mich ist es außerdem wichtig, meine Mitspieler besser zu machen, denn das Team steht für mich über allem. In der kommenden Saison möchte ich vor allem Spiele gewinnen, denn am Ende des Tages geht es nur darum, dass das Team gewinnt.“

Kaderplanung abgeschlossen

„Ich bin froh, dass wir mit Lavon Hightower unseren Kader komplettieren konnten und uns nun voll auf die Vorbereitung konzentrieren können“, sagt Abteilungsleiter Tobias Steinert. „Wir sind zwischenzeitlich davon ausgegangen, dass sich die letzte Verpflichtung noch weiter in die Länge ziehen könnte, doch manchmal geht es dann doch alles ganz schnell.“

Hightower setzte sich bereits am Samstagabend in den Flieger und landete am Sonntagmorgen in Deutschland. Jetzt heißt es für den Neuzugang möglichst schnell den Jetlag zu überwinden, denn schon am Montagabend wird er in die Vorbereitung einsteigen und am Mannschaftstraining teilnehmen.

Kader: Lavon Hightower, Brandon Parker, Darnell Dunn, Shawn Gulley, Marley Jean-Louis, Jordan Spencer, Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Lavon Hightower (Missouri Western State University), Brandon Parker (Francis Marion University), Darnell Dunn (Pepperdine University), Marley Jean-Louis (Schwelm), Jordan Spencer (London Lions), Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Lars Wendt, Brandon Parrish, Austin Arians, Courtney Belger (alle Ziel unbekannt), Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

S04 holt US-Amerikaner Brandon Parker

Brandon Parker heißt der dritte Amerikaner im Kader von S04 Coach Raphael Wilder. Der 22-jährige wechselt von der Francis Marion University zu den Königsblauen und läuft künftig in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf.

„Brandon Parker wird uns hauptsächlich auf der Position 2, aber auch auf der Position 1 verstärken. In der vergangenen Saison hatten wir bei der Dreierquote noch Luft nach oben, insofern habe ich auf den Flügel-Positionen nach starken Werfern gesucht. Brandon ist ein Spieler mit überragenden Wurfquoten, der sich seine Würfe auch selbst kreieren kann. Darüber hinaus bringt er auch Allrounder-Qualitäten mit, kann also auch rebounden und Assists verteilen.“

Von Parkers Qualitäten überzeugte sich Wilder nicht nur durch das Scouten von Spielen, sondern auch durch die Analyse von Workout-Videos und viele Gespräche mit Parker. „Ich glaube, dass wir mit Brandon genau den richtigen Spieler für diese Position gefunden haben, allerdings muss man bei der Verpflichtung von Rookies natürlich immer abwarten, wie sie sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. Er ist jedoch hoch motiviert und ich bin gespannt, ob er seine starken Leistungen aus den USA auch hier abrufen wird.“

Brandon Parker wurde am 14. April 1997 in Sumter, South Carolina (USA) geboren und schnürte seine ersten Basketballschuhe für die Sumter High School. Anschließend ging er für vier Jahre an die Francis Marion University, sammelte dort in seinem „Senior-Year“ durchschnittlich 18,6 Punkte und traf 45,8 Prozent seiner Dreierversuche. Diese Leistung brachte ihm die Berufung in das First Team All American ein. Dabei wählten ihn die Coaches der Division II aus ca. 4.000 Spielern unter die besten fünf. Nun schließt er sich den Königsblauen an und soll Patrick Carney, der seine aktive Karriere beendet hat, beerben.

Ein Teamplayer für den S04

Brandon Parker: „Die Gespräche mit Coach Wilder über das Team und was wir in der kommenden Saison erreichen möchten, haben mich überzeugt zum FC Schalke 04 zu wechseln. Ich habe schon gehört, dass die Schalke-Fans die Mannschaft sehr unterstützen und ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind und möglichst viele Spiele gewinnen.“

Sich selbst beschreibt der 22-jährige als absoluten Teamplayer:

„Ich will zu meinen Mitspielern eine Verbindung aufbauen, denn nur so kann man auch in schwierigen Situationen erfolgreich sein.“

In der kommenden Saison will er sich individuell weiterentwickeln, weiter an seinem Wurf arbeiten und seine Defensivqualitäten verbessern.

„Ich freue mich, dass wir mit Brandon ein weiteres, wichtiges Puzzleteil für unseren Kader gefunden haben. Er bringt alles mit, um auch in der ProA bestehen zu können und ich bin gespannt, wie er sich in Deutschland zurechtfinden wird. Ich bin sehr optimistisch, dass er uns mit seinen Distanzwürfen viel Freude bereiten wird“, so Abteilungsleiter Tobias Steinert über den US-Boy.

Gemeinsam mit seinem neuen Team startet Parker am Mittwoch (01.08.) in die Vorbereitung auf die Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Kader: Brandon Parker, Darnell Dunn, Shawn Gulley, Marley Jean-Louis, Jordan Spencer, Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Brandon Parker (Francis Marion University), Darnell Dunn (Pepperdine University), Marley Jean-Louis (Schwelm), Jordan Spencer (London Lions), Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Brandon Parrish, Austin Arians, Courtney Belger (alle Ziel unbekannt), Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Darnell Dunn wird ein Königsblauer

Die Basketballer des FC Schalke 04 verpflichten US-Amerikaner Darnell Dunn von der Pepperdine University. Der 22-jährige unterschreibt für die kommende Saison und wird bereits zum Trainingsstart am 1. August in Gelsenkirchen erwartet.

Darnell Dunn wird auf Schalke auf den beiden Forward-Positionen eingesetzt und soll als Distanzschütze für Gefahr von jenseits der Drei-Punkte-Linie sorgen. Zudem wird er, ergänzend zu Björn Rohwer, Adam Touray und Johannes Joos auch für Entlastung unter dem Korb sorgen.

Raphael Wilder: „Wir haben bereits Größe und Athletik im Kader und haben jemanden gesucht, der sowohl unsere Center ersetzen und sich im Training gegen sie behaupten kann, aber gleichzeitig Akzente von außen setzen soll. Es ist nicht einfach, jemanden zu finden, der gleichzeitig auch auf den Positionen 3 und 4 spielen kann und ein guter Dreierschütze ist. Mit Darnell haben wir jemanden gefunden, der diese schwierige Rolle ausfüllen kann und vor allem auch ausfüllen will.“

Darnell wurde am 19. Januar 1997 in Kinston, North Carolina geboren und fing dort an der ortsansässigen High School mit dem Basketballspielen an. In Kinston spielte er gemeinsam mit Brandon Ingram, der heute das Trikot der Los Angeles Lakers trägt. Gemeinsam gewann das Duo vier Meisterschaften in Folge und trug sich damit in die Geschichtsbücher ihrer Highschool ein. Von dort aus verschlug es Dunn zunächst an die Queens University of Charlotte, wo er sein „Freshman Year“  in der NCAA Division II absolvierte, bevor er zum Miami Dade College in die NCAA Division I wechselte. Nach einem Jahr in Miami, in dem er 18,3 Punkte erzielte und 7,2 Rebunds holte, folgte er dem Ruf der renommierten Pepperdine University.

Für Pepperdine spielte er zwei Jahre lang in der West Coast Conference, netzte in der vergangenen Saison durchschnittlich 8,4 Punkte ein und sicherte sich 3,4 Rebounds. Ebenfalls Teil dieser Conference ist die starke Gonzaga University, gegen die Dunn beachtliche 16 Punkte erzielte. Dunns Vita überzeugte Coach Wilder:

„Darnell kommt von einem fantastischen College, aus einer wahnsinnig guten Conference mit vielen starken Teams. Er ist für die großen Positionen vergleichsweise klein, jedoch sehr stabil und andererseits auch sehr beweglich. In der vergangenen Saison hat er sich noch einmal gesteigert und 41% seiner Dreier getroffen.“

Möglichst jedes Spiel gewinnen

Der Forward hat sich die Königsblauen ganz bewusst als Startpunkt seiner Karriere ausgesucht: „Ich denke, Schalke 04 ist genau der richtige Verein für den Beginn meiner Profi-Karriere. Coach Wilder scheint offen und ehrlich mit seinen Spielern umzugehen, das hat sofort mein Interesse geweckt. In dieser hochklassigen Liga, für einen so großen Verein spielen zu können, hat mir die Entscheidung leicht gemacht.“ In der kommenden Saison will er „jedes Spiel gewinnen“ und wird „alles tun, was notwendig ist, um möglichst viele Spiele zu gewinnen“. Zudem will Dunn von Coach Wilder und seinen älteren Mitspielern profitieren und lernen.

Wilder ist nicht nur sportlich, sondern auch menschlich von seinem Neuzugang überzeugt: „Nach den vielen Gesprächen mit ihm, bin ich mir sicher, dass er über das sportliche hinaus auch charakterlich ein toller Mensch ist und habe dies auch von verschiedenen Leuten bestätigt bekommen. Insofern freue ich mich sehr, dass er uns zugesagt hat.“

Auch Abteilungsleiter Tobias Steinert freut sich über den Neuzugang: „Darnell passt sportlich perfekt in unser Anforderungsprofil und macht auch menschlich einen sehr guten Eindruck. Ich bin froh, dass wir ihn vom FC Schalke 04 überzeugen konnten und bin gespannt, wie er sich in Deutschland zurechtfinden wird.“

Darnell Dunn wird pünktlich zum Trainingsstart am 1. August in Gelsenkirchen erwartet. Zudem sollen noch zwei weitere Amerikaner verpflichtet werden. Während ein Transfer bereits kurz vor dem Abschluss steht, könnte sich die letzte Verpflichtung noch ein wenig ziehen. „Wir wollen den Kader bis zum Trainingsstart möglichst komplett haben, um von Beginn an mit allen Spielern in die Vorbereitung zu starten. Allerdings werden wir uns damit nicht selbst unter Druck setzen“, so Steinert über die weiteren Planungen.

Kader: Darnell Dunn, Shawn Gulley, Marley Jean-Louis, Jordan Spencer, Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Darnell Dunn (Pepperdine University), Marley Jean-Louis (Schwelm), Jordan Spencer (London Lions), Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Brandon Parrish, Austin Arians, Courtney Belger (alle Ziel unbekannt), Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Guess who’s back: Shawn Gulley verlängert auf Schalke!

Shawn Gulley verlängert seinen Vertrag auf Schalke um eine weitere Saison. Der Small Forward gehörte zu den Aufstiegshelden in der Saison 2017/2018, verletzte sich vor der vergangenen Spielzeit jedoch schwer und fiel somit im ersten Jahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA komplett aus. Nun wird er doch noch sein ProA-Debüt für den S04 feiern.

Shawn Gulley wechselte vor der Saison 2017/2018 zum FC Schalke 04, nachdem er bereits zuvor für die Rostock Seawolves, die Licher BasketBären und die BG Karlsruhe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aktiv war. In der Aufstiegssaison erzielte er durchschnittlich 15,2 Punkte und holte 7,1 Rebounds. Damit gehörte er zu den absoluten Leistungsträgern und hatte einen großen Anteil an der überragenden Saison des S04.

Umso größer war der Schock bei allen Beteiligten, als er sich in der darauffolgenden Pre-Season schwer verletzte. Zunächst gingen die Knappen von einer leichteren Blessur aus, die sich im weiteren Verlauf jedoch als Kreuzbandriss entpuppte. Dadurch musste sich die Schalker Nummer 23 einer Operation unterziehen und fiel somit die gesamte Spielzeit aus.

„Shawn hat im letzten Sommer wahnsinnig hart für die ProA gearbeitet und war in der Vorbereitung bis zu seiner Verletzung der beste Spieler, den wir hatten.  Seine Verletzung hat uns richtig, richtig weh getan und auch für ihn persönlich tat es mir unheimlich leid“, so sein Coach Raphael Wilder.

Höhen und Tiefen während der Reha

Was folgte war der lange, steinige Weg durch die Reha, der durch einige Höhen und Tiefen geprägt war. Aufgrund der herausragenden Unterstützung des medicos.AufSchalke, kämpfte sich der Publikumsliebling jedoch zurück auf den Court und überzeugte Wilder mit seinem unbedingten Comeback-Willen:

„Er trainiert, vor allem in den letzten Wochen, unheimlich hart und macht riesige Fortschritte. Es war klar, dass wir ihm einen Vertrag geben wollen, denn er war maßgeblich am Aufstieg in die ProA beteiligt. Er war absoluter Leistungsträger in der ProB und hat sich diese Chance verdient, weil er ein toller Typ ist und Herz hat.“

Dass Gulley ein Jahr lang ausfiel, birgt natürlich ein gewisses Restrisiko, doch für Wilder ist dieses Risiko überschaubar: „Sein Knie ist stabil und macht keinerlei Probleme. Und wie wir in der vergangenen Saison erlebt haben, kann sich jeder Spieler plötzlich verletzen.“ Der gebürtige Berliner freut sich indes bereits auf die Saison:

„Für mich war die Entscheidung auf Schalke zu verlängern einfach. Die Hilfe, die ich während meiner Reha vom Verein und im medicos.AufSchalke bekommen habe, ist alles andere als selbstverständlich. Das weiß ich sehr zu schätzen und möchte mich dafür noch einmal bedanken! Schalke 04 bedeutet für mich ‚Zuhause‘ und ich brenne darauf, mit dem S04 in der ProA anzugreifen!“

Abteilungsleiter Tobias Steinert freut sich ebenfalls über die Vertragsverlängerung, die sich schon fast wie eine Neuverpflichtung anfühlt: „Dass sich Shawn vor der abgelaufenen Saison so schwer verletzt hat, war für uns alle hart. Umso mehr freut es mich, dass er so große Schritte in Richtung Comeback macht und daher war es selbstverständlich, dass wir ihn weiter bei uns haben möchten. Er ist Publikumsliebling und ein emotionaler Leader, der die Fans mitreißen kann. Ich freue mich sehr, ihn schon bald wieder im königsblauen Trikot auf dem Feld zu sehen und möchte mich ebenfalls noch einmal herzlich bei Holger Just und seinem Team aus dem medicos.AufSchalke bedanken. Shawn hat die bestmögliche Behandlung erhalten, die man sich ausmalen kann.“

Der Small Forward wird die Vorbereitung nutzen, um sich nach einem Jahr Pause wieder in Wettkampf-Form zu bringen und die notwendige Spielpraxis zu sammeln, die ihm nach dieser schwerwiegenden Verletzung noch fehlt. Damit er schnellstmöglich wieder an seine Leistungen aus dem Aufstiegsjahr anknüpfen kann, erhält er weiterhin die volle Unterstützung des medicos.AufSchalke, sowie des gesamten Vereins und die Zeit, die er dafür braucht.

Kader: Shawn Gulley, Marley Jean-Louis, Jordan Spencer, Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Marley Jean-Louis (Schwelm), Jordan Spencer (London Lions), Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Brandon Parrish, Austin Arians, Courtney Belger (alle Ziel unbekannt), Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Marley Jean-Louis kommt aus Schwelm – Parrish & Arians gehen

Der dritte Neuzugang der Schalker Basketballer steht fest. Marley Jean-Louis wechselt von den EN Baskets Schwelm aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zum FC Schalke 04 in die ProA. Der 25-jährige Shooting Guard kommt ursprünglich aus der Jugend von Alba Berlin und war zudem für die WWU Baskets Münster aktiv.

Raphael Wilder: „Marley Jean-Louis ist ein deutscher Spieler, der auf den Flügeln zum Einsatz kommen wird und den wir schon länger beobachten. Er hat eine tolle Entwicklung genommen und ich bin sehr froh, dass er in der kommenden Saison Teil unserer Mannschaft sein wird.“

Marley Jean-Louis wurde in der Jugendabteilung von Alba Berlin ausgebildet und wechselte 2015 von dort zu den WWU Baskets Münster. Nach zwei Jahren in der Universitätsstadt, zog es Jean-Louis zu den EN Baskets Schwelm, für die er zuletzt, in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, 10,7 Punkte im Schnitt erzielte und 3,3 Rebounds holte. Vielen Fans der Knappen dürfte Jean-Louis noch bestens aus der Meister-Saison in der 1. Regionalliga West bekannt sein, als er mit den WWU Baskets gegen den S04 im Kampf um den Aufstieg nur knapp unterlag. Schon damals hatte Wilder ein Auge auf den talentierten Berliner geworfen, entschied sich zunächst jedoch gegen eine Verpflichtung und verfolgte aufmerksam seine Entwicklung.

Zudem überzeugte Jean-Louis seinen künftigen Coach mit einem starken Auftritt beim Tryout, das er in Gelsenkirchen absolvierte: „Es war sofort zu spüren, dass er mittlerweile ‚erwachsen‘ geworden ist. Sein Wurf ist sehr stabil geworden und er bringt den unbändigen Willen mit, sich bei uns in der ProA zu beweisen. Auch, wenn das bedeutet, dass er vergleichsweise weniger Spielzeit bekommen wird, als das noch in Schwelm der Fall war. Ich bin sicher, dass er sehr hart arbeiten und den vermeintlich gestandenen Spielern Dampf machen wird.“ Der erfahrene S04-Coach macht grundsätzlich jedoch keinen Unterschied zwischen seinen Spielern: „Am Ende zählt für mich nur die Leistung und so hat er, wie jeder andere Spieler auch, die Möglichkeit sich Spielzeit zu erarbeiten.“

Auf Schalke den nächsten Schritt gehen

Der Shooting Guard will sich unter Wilder bei den Königsblauen weiterentwickeln. „Ich habe mich für Schalke entschieden, weil ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen möchte. Nachdem ich beim Tryout die gute Atmosphäre innerhalb des Vereins gespürt habe und sehr gute Gespräche mit Coach Raffi geführt habe, war ich mir sicher, dass es auch der richtige Schritt für mich ist, zum FC Schalke 04 zu wechseln“, so der Neuzugang über die Gründe für seinen Wechsel zum S04.

Auch Abteilungsleiter Tobias Steinert verfolgte den Weg des Ex-Münsteraners aufmerksam: „Er hat sich damals in unserer letzten Regionalliga-Saison mit tollen Leistungen in den Fokus gespielt und hat sich in Schwelm wirklich gut entwickelt. Daher freue ich mich sehr, dass wir Marley nun auf Schalke willkommen heißen dürfen und bin gespannt, wie seine Entwicklung weitergeht.“

Marley Jean-Louis wird pünktlich zum Trainingsstart am 1. August in Gelsenkirchen erwartet. Bis dahin sollen auch die restlichen Kaderplätze besetzt sein, sodass Wilder mit der kompletten Mannschaft in die Vorbereitung auf die kommende Saison starten kann.

Die Verträge von Parrish und Arians werden nicht verlängert

Die Verantwortlichen der Basketballer des FC Schalke 04 haben weitere Personalentscheidungen getroffen. Die auslaufenden Verträge der beiden US-Amerikaner Brandon Parrish und Austin Arians werden nicht verlängert.

Brandon Parrish wechselte im Sommer 2018 von den Worcester Wolves zum FC Schalke 04 und spielte zuvor für die renommierte Texas Christian University. Parrish eroberte mit seiner herzlichen und offenen Art sofort die Herzen der Fans und steckte den einen oder anderen mit seiner Leidenschaft für Tiere und Tierschutz an. Nach starkem Beginn, waren seine sportlichen Leistungen jedoch starken Schwankungen unterlegen. In seinem zweiten Profi-Jahr erzielte er durchschnittlich 8 Punkte, holte 4,9 Rebounds und legte 1,1 Assists auf.

Shooting Guard Arians hingegen stieß erst im Winter, nach dem Abgang von Mamadou Gueye, zum S04. Arians kam aus der ukrainischen Superleague von BC Khimik Yuzhny und netzte in 11 Spielen und durchschnittlich 15,56 Minuten Spielzeit, 4,6 Punkte ein, verteilte 0,5 Assists und sammelte 1,3 Rebounds pro Partie.

Abteilungsleiter Tobias Steinert: „Ich möchte mich bei Brandon Parrish und Austin Arians ausdrücklich für ihren Einsatz in der vergangenen Saison bedanken. Beide haben sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und in einer Saison mit unheimlich viel Verletzungspech ihren Teil zum Klassenerhalt beigetragen. Dennoch wollen wir uns auf den Positionen der Amerikaner verändern und wünschen ihnen sowohl privat, als auch sportlich alles Gute!“

Kader: Marley Jean-Louis, Jordan Spencer, Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Marley Jean-Louis (Schwelm), Jordan Spencer (London Lions), Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Brandon Parrish, Austin Arians, Courtney Belger (alle Ziel unbekannt), Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Jordan Spencer kommt von den London Lions

Die Basketballer des FC Schalke 04 verpflichten mit Jordan Spencer einen neuen Point Guard. Der Brite wechselt von den London Lions aus der British Basketball League ins Ruhrgebiet und unterschreibt für die kommende Saison. Der 24-Jährige Aufbauspieler soll neuer Taktgeber der Königsblauen werden.

Jordan Spencer wurde am 17. August 1994 in London geboren und lernte das Basketballspielen bei seinem Heimatverein, den London Lions. Dort spielte er in den Jugendteams und gehörte dabei zu den größten Talenten Großbritanniens in seiner Altersklasse, weshalb er von der U16 bis zur U20 für die Nationalteams seines Landes nominiert wurde. Bereits im Alter von 17 Jahren debütierte er bei den Profis der Lions in der höchsten britischen Spielklasse.

Nach seiner Debüt-Saison ging der Brite in die USA und spielte für die Augustana Vikings in der NCAA Division II. Mit den Vikings gewann er in seinem zweiten Jahr unter anderem den Titel in der NCAA Division II und heimste für seine individuelle Leistung diverse Preise ein. Nach vier Jahren am College ging er als Spieler mit den meisten Assists, den meisten gespielten Minuten und den meisten Spielen als Starter in die Geschichtsbücher der Vikings ein.

Im Anschluss an seine College-Zeit kehrte er vor der vergangenen Saison 2018/2019 zu den London Lions zurück. Mit den Hauptstädtern beendete er die Regular Season als Tabellenerster, gewann anschließend den British BBL Cup und zog in das Finale der British BBL Trophy ein. Mit 10,8 Punkten und beeindruckenden 6,3 Assists, gehörte er dabei zu den Leistungsträgern seines Teams und den Top-Spielern der Liga.

Nun wechselt er zu den Basketballern des FC Schalke 04 und soll der neue Motor der Knappen werden, denn Spencer bewies bei allen seinen Stationen stets ein ausgezeichnetes Auge für seine Teamkameraden. Eine Fähigkeit, die er auch auf Schalke einbringen soll:

„Jordan ist ein klassischer Aufbauspieler und wird in unserer Mannschaft Verantwortung übernehmen. Er soll das Team in wichtigen Momenten führen und hat die Fähigkeit, seine Mitspieler in Szene zu setzen“, so S04-Coach Raphael Wilder über den Neuzugang.

Fußball-Fan Spencer kann es kaum erwarten

Der 1,88 Meter große und 82 Kilogramm schwere Londoner freut sich bereits auf den Trainingsstart: „Schalke 04 ist ein großer Verein und auf einem sehr hohen Level, vor allem auf der Trainerposition und im Hinblick auf die Gegebenheiten vor Ort. Ich bin ein großer Fußball-Fan und kenne daher natürlich auch die Verbindung zur Fußballabteilung. Ich will mich auf Schalke weiterentwickeln und kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht!“

Für die kommende Saison hat der Brite sich vorgenommen, „gegen jedes Team der Liga eine Chance auf den Sieg zu haben“ und sein Spiel „auf das nächste Level zu heben“. Raphael Wilder ist sicher, dass ihm dies gelingen wird:

„Ich denke, dass er reif dafür ist, den nächsten Schritt zu machen und uns in der ProA weiterhelfen wird.“

Auch Abteilungsleiter Tobias Steinert ist überzeugt vom Neuzugang:

„Mit Jordan Spencer haben wir einen Point Guard mit Profi-Erfahrung aus England verpflichtet, der in seiner Karriere bereits einige Titel gewonnen und dabei auch immer individuelle Auszeichnung erhalten hat. Ich freue mich sehr, dass er sich für den FC Schalke 04 entschieden hat und wir die Position des Aufbauspielers kurzfristig neu besetzen konnten.“

Kader: Jordan Spencer, Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Jordan Spencer (London Lions), Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Courtney Belger (Ziel unbekannt), Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Thomas Szewczyk geht in sein sechstes Jahr beim S04

Die Schalker Basketballer verlängern den Vertrag mit Point Guard Thomas Szewczyk um ein weiteres Jahr. Der 27-jährige läuft seit 2014 für die Knappen auf und ist damit dienstältester Schalker.

Seit der Saison 2014/2015 steht Thomas Szewczyk für den FC Schalke 04 auf dem Parkett und gewann den WBV-Pokal, die Regionalliga-Meisterschaft. Zudem stieg er gemeinsam mit Coach Raphael Wilder von der Regionalliga, über die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in Deutschlands zweithöchste Spielklasse, die ProA, auf. Für die Verhältnisse im deutschen Basketball eine Ewigkeit.

Über die Jahre entwickelte sich der Point Guard, der parallel an der Westfälischen Hochschule studiert, zur Identifikationsfigur der Königsblauen und ist über seine Tätigkeit als Spieler hinaus auch als Trainer der S04 Basketball Academy in das Vereinsleben integriert. Dadurch nimmt der 27-jährige auch eine wichtige Funktion bei der Verknüpfung zwischen Profis und Jugend ein, die er auch in der kommenden Spielzeit ausfüllen wird.

„Thomas ist ein absolut zuverlässiger Spieler, bei dem wir genau wissen, was wir an ihm haben und auf den ich mich zu 100 Prozent verlassen kann. Er kennt mich und den Verein genau und weiß, was ich von meinem Team erwarte. Dadurch hat er auch eine wichtige Rolle innerhalb des Mannschaftsgefüges“, so Coach Raphael Wilder, der lachend ergänzt: „Außerdem ist Thomas seit Jahren unser Kassenwart und ich vertraue ihm.“ Auch diese Rolle soll Szewczyk künftig wieder ausfüllen und die Strafen seiner Kollegen eintreiben.

Der FC Schalke 04 ist mittlerweile sein Zuhause

Szewczyk stammt gebürtig aus dem polnischen Lubin und zog als Kind mit seiner Familie nach Deutschland, da sein Vater damals als Fußballprofi beim SV Meppen und bei Tennis Borussia Berlin aktiv war. Das Basketballspielen lernte er in Polen bei KK StarBol Bolesławiec und fand dann über die Zwischenstationen Crailsheim und Herford den Weg zum FC Schalke 04. In der vergangenen Saison stand er in 21 Spielen durchschnittlich 7,37 Minuten auf dem Feld uns erzielte dabei 1,1 Punkte pro Partie. Zwischenzeitlich warfen ihn Verletzungen zurück.

„Gelsenkirchen und Schalke 04 sind schon lange zu meiner Heimat geworden und ich fühle mich seit fünf Jahren rundum wohl hier. Der Verein ist wie ein zweites Zuhause für mich, da ich zu allen Beteiligten enge Kontakte und ein sehr gutes Vertrauensverhältnis aufgebaut habe“, macht Szewczyk deutlich, dass es für ihn nur eine Option gab. Für die kommende Saison hat er sich bereits Ziele gesteckt: „Ich will mich selbst noch einmal steigern und mit der Mannschaft möglichst früh den Klassenerhalt sichern. Dann können wir vielleicht sogar für die eine oder andere Überraschung sorgen!“

Auch für Abteilungsleiter Tobias Steinert war die Vertragsverlängerung nur Formsache: „Thomas ist seit fünf Jahren Teil der Schalker Vereinsfamilie und gehört damit fast schon zum Inventar. Daher freut es mich, dass er uns weiterhin erhalten bleibt und auch in der kommenden Saison ein Gesicht unseres Vereins ist. Er lebt den Verein und die Werte, für die wir stehen wie kaum ein anderer.“

Niclas Sperber wechselt nach Karlsruhe

Verlassen wird den FC Schalke 04 hingegen Niclas Sperber. Der Power Forward kam im Sommer 2017 von den Kirchheim Knights zum S04 und stieg mit den Königsblauen von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB in die ProA auf. Sperber kam in der vergangenen Saison durchschnittlich auf 2 Punkte, bei 10,2 Minuten Spielzeit pro Begegnung. Nun sucht der 23-jährige eine neue Herausforderung beim Ligakonkurrenten PS Karlsruhe Lions. Die Schalker Basketballer bedanken sich bei Niclas Sperber für seinen Einsatz in den vergangenen zwei Jahren und wünschen ihm alles Gute für seine sportliche und private Zukunft.

Kader: Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Shavar Newkirk bleibt Schalkes Nummer 1

Shavar Newkirk verlängert seinen Vertrag bei den Basketballern des FC Schalke 04 und bleibt den Königsblauen auch in der kommenden Saison erhalten. Der Guard war im Winter zum S04 gewechselt und überzeugte mit konstant starken Leistungen.

Der erste Platz für einen US-Amerikaner im Kader von Raphael Wilder ist vergeben. Shavar Newkirk verlängert seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr und wird somit auch in der kommenden Saison das königsblaue Trikot mit der Rückennummer 1 tragen.

Der 23-jährige genießt das Vertrauen von Coach Wilder: „Shavar kam erst im Dezember zu uns und musste sich in eine Mannschaft einfinden, die durch großes Verletzungspech gebeutelt war. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase an die Gegebenheiten in Deutschland, hat er gezeigt, dass er offensiv wie defensiv ein sehr guter Spieler ist und verstanden hat, was ich von ihm erwarte. Er hat in der vergangenen Saison Top-Leistung gebracht und produziert. Jetzt bin ich gespannt, zu was er im Stande ist, wenn er die komplette Saisonvorbereitung bei uns absolviert.“

Der US-Amerikaner wurde im Winter 2018 verpflichtet und fügte sich bestens in das Mannschaftsgefüge ein. Im Durschnitt gelangen ihm 15,4 Punkte, 4,2 Rebounds und 2,8 Assists pro Spiel, womit er auf Anhieb eine wichtige Rolle im Team von Coach Wilder einnahm und am Ende sogar zum Topscorer avancierte. Zuvor lief er für die St. Joseph’s University in der NCAA Atlantic 10 Conference auf und nahm im Sommer des vergangenen Jahres an Pre-Draft-Workouts der Brooklyn Nets und der New York Knicks teil. Auch abseits des Feldes fühlte sich der New Yorker in Gelsenkirchen wohl, weshalb er nicht lange überlegen musste zurück in das Ruhrgebiet zu kommen.

Newkirk soll ein Leader des Teams werden

In der kommenden Saison soll Newkirk laut Wilder zudem noch mehr Verantwortung übernehmen und ein Leader des neuformierten Teams werden. Ganz nach dem Geschmack des US-Amerikaners: „Ich bin sehr glücklich darüber, auch in der kommenden Saison für Schalke 04 spielen zu dürfen. Ich habe ein hervorragendes Verhältnis zu Coach Raffi Wilder und den Fans aufgebaut, deswegen wollte ich unbedingt zurückkommen. In der nächsten Saison möchte ich eine noch größere Führungsrolle übernehmen und im besten Fall mit dem Team in die Playoffs einziehen!“

Auch Tobias Steinert ist zufrieden mit der Verpflichtung des Point Guards: „Shavar hat in der vergangenen Saison nach seiner Verpflichtung gezeigt was er kann und hat mit guten Performances einen großen Teil zum Klassenerhalt beigetragen. Er erzielte durchschnittlich die meisten Punkte pro Spiel in unserem Team und dass wir ihn halten konnten ist ein sehr gutes und wichtiges Zeichen. Wir freuen uns, dass er uns erhalten bleibt und hoffen, dass er noch einen Schritt nach vorne machen wird, wenn er eine komplette Saisonvorbereitung bei uns mitmacht.“

Newkirk wird pünktlich zum Trainingsstart auf Schalke erwartet und verbringt die Zeit bis dahin noch bei seiner Familie in der New Yorker Bronx.

Kader: Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

S04 gelingt Transfer-Coup: Johannes Joos kommt aus Trier

Der erste Neuzugang für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht fest und er hat es in sich. Die Schalker Basketballer verpflichten Johannes Joos von den Gladiators Trier.

Nach den Vertragsverlängerungen von Björn Rohwer und Adam Touray verpflichten die Basketballer des FC Schalke 04 mit Johannes Joos einen weiteren starken deutschen Spieler auf den großen Positionen und setzen damit ein echtes Ausrufezeichen unter dem Korb. Der 24-jährige war innerhalb der Liga heiß begehrt, entschied sich jedoch gegen alle anderen Angebote und für den FC Schalke 04.

Ursprünglich plante Coach Raphael Wilder, neben den deutschen Top-Centern Adam Touray und Björn Rohwer, einen Amerikaner für die großen Positionen zu verpflichten. Während dieser Suche kam der Agent von Björn Rohwer auf Wilder zu und deutete an, dass die Möglichkeit bestünde einen weiteren starken deutschen Center zu verpflichten: Johannes Joos von den Gladiators Trier. Kurz darauf war Joos dann auch schon zu Gast auf Schalke und stellte sich bei einem Tryout vor. Wilder und Joos führten lange Gespräche, trainierten zusammen und schauten sich gemeinsam die Gegebenheiten auf Schalke an. Daraufhin entschieden sich beide Seiten für eine Zusammenarbeit und machten den Transfer innerhalb weniger Tage perfekt.

„Ich brauchte keine Sekunde zu überlegen, ob ich ‚JJ‘ verpflichten möchte. Ich arbeite sehr gerne mit jungen talentierten deutschen Centern zusammen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein unheimlich starker Spieler auf seiner Position, Linkshänder und passt fantastisch zu Adam und Björn. Mit diesen drei deutschen Spielern sind wir auf der Center-Position, auch im Liga-Vergleich, sehr, sehr stark besetzt“, so Raphael Wilder.

Johannes Joos: „Ich freue mich, einen in der ProA noch relativ jungen Standort wie Schalke bei seiner Entwicklung unterstützen zu können. Ich wollte mein Master-Studium bestmöglich mit Basketball verbinden und Schalke hat mir diese Möglichkeit geboten. Ich denke, wir werden eine junge, hungrige Truppe haben, die viel Lärm in der Liga machen kann und ich kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“

Joos komplettiert starkes deutsches Center-Trio

Johannes Joos wurde am 11. Januar 1995 in Bietigheim-Bissingen geboren und machte seine ersten basketballerischen Schritte bei der BG Tamm/Bietigheim. Von dort aus wechselte er in die Nachwuchsabteilung der BSG Ludwigsburg, wo er in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) und in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga zum Einsatz kam und mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte. Zudem sammelte er erste Erfahrungen in der zweiten Regionalliga, nahm 2013 mit der U18 Nationalmannschaft an der B-EM teil. Im Jahr 2014 fuhr er mit dem U20 DBB-Team zur Europameisterschaft nach Griechenland und 2015 zur Europameisterschaft nach Italien. Während seiner Zeit bei den Junioren-Nationalteams lernte er auch bereits seinen künftigen Kollegen unter den Brettern, Björn Rohwer, kennen.

Um Spielpraxis auf hohem Niveau im Herrenbereich zu bekommen, spielte er in der Saison 2013/2014 mit einer Doppellizenz für die Kirchheim Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In der Folgesaison ging er auf Leihbasis nach Ehingen und lief für Ehingen Urspring ebenfalls in der ProA aus, bevor er für ein weiteres Jahr nach Kirchheim zurückkehrte. Seit der Saison 2016/2017 trug der Center dann das Trikot der Gladiators Trier und hatte in der vergangenen Saison mit 13,6 Punkten und 4,4 Rebounds pro Spiel einen großen Anteil am Einzug in die Playoffs.

Abteilungsleiter Tobias Steinert freut sich ebenfalls über den Neuzugang:

„Wir haben hier die einmalige Gelegenheit gehabt, einen weiteren hochkarätigen deutschen Center zu verpflichten. Glücklicherweise wird ‚JJ‘ im Ruhrgebiet ein Master-Studium beginnen, was uns überhaupt erst eine Chance auf den Wechsel  ermöglicht hat. Wir sind alle sehr glücklich über diesen Top-Transfer, denn er wird unsere Mannschaft enorm bereichern und gemeinsam mit Adam Touray und Björn Rohwer ein großartiges deutsches Center-Trio bilden!“

Der Kader für die kommende Spielzeit nimmt somit weiter Formen an und die Gespräche mit weiteren Spielern sind bereits weit fortgeschritten. In den kommenden Tagen und Wochen wird mit weiteren Unterschriften gerechnet, sodass pünktlich zum Trainingsauftakt eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Parkett stehen wird.

Zugänge: Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Schwenningen)

Kader: Björn Rohwer, Adam Touray, Johannes Joos

 

(FC Schalke 04 Basketball)