Las Vegas-Reise erfolgreich abgeschlossen: Diante Baldwin wird die Tigers anführen!

Der Kader steht! Mit Diante Baldwin können die Tigers Tübingen ihren vorerst letzten Neuzugang für die Saison 2019/2020 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA präsentieren.

„Wir sind sehr glücklich, einen Spieler dieser Klasse für uns gewinnen zu können. An seiner Geschwindigkeit und Explosivität werden unsere Fans große Freude haben“, zeigt sich ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel zufrieden.

Bei den Tigers erhält der Guard einen Vertrag für die kommende Spielzeit 2019/2020.

Die Einschätzung von Wintermantel kommt nicht von ungefähr. Bereits in seiner ersten Saison als Profi wurde Baldwin in der starken polnischen Liga 2018 als „Rookie of the Year“ ausgezeichnet.

„Ich habe das gemacht, was ich bereits auf dem College gemacht habe und meine Vielseitigkeit ausgespielt. Ich habe keine Angst, auch gegen größere Spieler mit viel Energie in die Zone zu ziehen und bin auch in der Verteidigung immer präsent“, berichtet der Tübinger Neuzugang mit der Nummer 5.

Diese Spielweise hat ihn bereits bei den UNC Greensboro Spartans am College zu einem Führungsspieler reifen lassen. Dort steht Baldwin mit insgesamt 1226 Punkten auf Platz 14 der besten Punktesammler, mit 437 Assists auf Platz drei der besten Vorlagengeber und mit 170 Steals auf Platz vier der besten Balldiebe der College-Geschichte. „Er ist ein sehr vielseitiger Spieler, der mit viel Energie über das ganze Feld verteidigen kann. Obwohl er nur 1,83 Meter misst, ist er ein sehr physischer Aufbauspieler. Er bringt alles mit, wonach wir gesucht haben“, weiß auch Head Coach Doug Spradley.

Explosiv und spektakulär

Diese Stärken konnte Baldwin auch nach Europa übertragen. Der Wechsel zum finnischen Titelanwärter Salon Vilpas war nach der starken Premierensaison für AZS Koszalin deshalb der logische Schritt. Auch hier bewies Baldwin seine Vielseitigkeit. Durchschnittlich 10,7 Punkte, 5,4 Rebounds, 3,4 Assists und 1,4 Steals erzielte der 24-Jährige in 17 Spielen. Dies blieb auch dem späteren Tabellendritten KTP Basket nicht verborgen, der den Guard nach Kotka holte. Nach nur drei Spielen für den einstigen EuropeCup-Teilnehmer kehrte Baldwin wegen eines Trauerfalls jedoch in seine Heimat zurück.

In Finnland wird der neue Tiger aufgrund seiner explosiven und spektakulären Spielweise jedoch noch einigen Fans länger in Erinnerung bleiben. Denn trotz seiner Körpergröße stopfte Baldwin den Ball immer wieder spektakulär durch die Reuse und profitierte auch beim Zug zum Korb durch seine Athletik. Eigenschaften, die auch den Tübinger Dschungel von den Sitzen reißen werden. „Er trifft aber auch sicher von der Drei-Punkte-Linie. Gepaart mit seinem starken Antritt und einem guten Auge für seine Mitspieler macht ihn das offensiv nur schwer auszurechnen“, berichtet Spradley und fügt hinzu:

„Er ist zudem auch kräftig genug, dass er auch mal auf Shootong Guard ausweichen könnte. Damit haben wir mit Baldwin, Besnik Bekteshi und Kris Davis drei Spieler, die auf beiden Guard-Positionen einsetzbar sind.“

Aber nicht nur für die Tigers ist die Verpflichtung des Aufbauspielers ein wichtiger Impuls für die kommende Saison. Baldwin hat sich bewusst dafür entschieden, in der kommenden Saison das Tigerfell überzustreifen: „Ich glaube an die Trainer, die mich von ihrer Philosophie überzeugt haben. Wenn ich zudem auf die Geschichte der Tigers blicke, bin ich davon überzeugt, dass dieses Team wieder besser sein wird. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen. Das wird ein wichtiges Jahr für mich und ich werde alles für den Erfolg der Mannschaft geben“, erklärt der Guard. Coach Spradley sieht die kommende Saison für Baldwin ebenfalls als wichtigen Schritt in dessen Karriere.

„Er ist in einer Situation, in der er einen sehr großen Schritt machen kann. Wenn er konstant liefert, wozu er in der Lage ist, werden wir von den Leistungen eines solchen Top-Spielers sehr profitieren!“

Assistenztrainer Andy Hipsher wichtiger Faktor

Ähnlich wie der ehemalige Tübinger Stanton Kidd, der vor wenigen Tagen einen Vertrag bei den Utah Jazz in der NBA unterzeichnete, war Baldwin nicht persönlich in Las Vegas anwesend. „Wir konnten aber direkt mit seinem Agenten verhandeln, einen großen Vorteil bringt“, berichtet Wintermantel, der zusammen mit Spradley in den vergangen zehn Tagen im Rahmen der Summer League in Las Vegas weilte. Zudem verstärkte Assistenztrainer Andy Hipsher für einige Tage das Scouting-Team der Schwaben und konnte viele wichtige Informationen über Baldwin berichten. Denn Hipsher konnte den Tübinger Neuzugang bereits genau sichten. Zuletzt machte sich der Tübiner Co-Trainer an der Greensboro University ein sehr detailliertes Bild von dem Guard, der sich an seiner ehemaligen Universität auf die kommende Saison vorbereitet. „Diante bringt die Eigenschaften eines Leaders mit. Er ist ein Gewinner, der weiß, dass die Mannschaft wichtiger ist, als das eigene Ego. Zudem trifft er die richtigen Entscheidungen, weiß, wann er selbst abschließen muss, oder besser den Pass spielt und ist ein starker Verteidiger“, berichtet Hipsher über den vorerst letzten Neuzugang. Das Tübinger Trio bringt neben Baldwin zudem wichtige Erkenntnisse aus Las Vegas mit: „Wir haben viele Spieler genau gesichtet und konnten wertvolle Kontakte knüpfen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir im Saisonverlauf einen der Spieler auf unserer Liste noch nachverpflichten“, so Wintermantel.

Gelingt der große Wurf beim TBT?

Derzeit steht Baldwin beim renommierten „The Basketball Tournament“ in einer von NBA-Star Chris Paul zusammengestellten und trainierten Auswahl. Bei dem vom Fernsehsender ESPN ausgerichteten Turnier winken der Siegermannschaft zwei Millionen Dollar Preisgeld. Doch neben dem attraktiven Preis ist für die Spieler vor allem der Wettkampf auf sehr dem hohen Niveau ein noch größerer Anreiz. Denn die Gegner sind oftmals ehemalige und zukünftige NBA-Spieler und gestandene Profis aus anderen Ligen der Welt. 2014 gewann Ex-Tiger Tyrone Nash mit seinen Notre Dame Fighting Alumni das Turnier, zuletzt konnte der ehemalige Ludwigsburger D.J. Kennedy das Finale für sich entscheiden.

 

(Tigers Tübingen)

LIONS-Kader bald vollständig – Saddedine und Okundaye stoßen zum Löwenrudel

Der eine hat als Jugendlicher beim PSK das Basketballspielen gelernt und kehrt nach Stationen in Tübingen und beim KIT zurück, der andere ist bereits viel in Deutschland herumgekommen. Sven Saddedine und Kelvin Okundaye heißen die aktuellen Neuzugänge der PS Karlsruhe LIONS, die nun kurz davorstehen, ihren Kader für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu komplettieren.

Sven Saddedine kennt die Fächerstadt bereits gut. Der 2,04 Meter große und 100 Kilogramm schwere Center hatte seine sportliche Karriere als Fußball-Torwart bei der SG Siemens im Karlsruher Nordwesten begonnen, bevor er in die U16 der Basketballabteilung beim LIONS-Stammverein Post Südstadt Karlsruhe (PSK) wechselte. Dort sammelte er in der Jugend Oberliga (JOL) erste Spielpraxis, bevor er sich der U18 der Tigers Tübingen anschloss und am Neckar drei Jahre lang in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) aktiv war. Vor zwei Jahren zog es den heute 22-jährigen zurück an den Oberrhein, wo er bei den Arvato College Wizards am KIT anheuerte. Nun ist er zurück bei den LIONS und soll in deren zweiter Mannschaft in der Regionalliga als Leistungsträger fungieren. Saddedine trainiert jedoch gemeinsam mit dem Kader des ProA-Teams und wird Headcoach Ivan Rudež bei Bedarf zur Verfügung stehen.

Kelvin Okundaye ist 26 Jahre alt und gilt als Defense-Spezialist. Der gebürtige Lörracher kann auf Stationen in der US-amerikanischen College-Liga NCAA sowie bei mehreren ProB-Klubs in Deutschland zurückblicken. Wie Sven Saddedine spielte er in seiner Jugend in der NBBL, bei den BIS Baskets Speyer. Nach seinem USA-Aufenthalt ging es über die Saarlouis Royals und Citybasket Recklinghausen zu den Wohnbau Baskets Essen. 2018/2019 machte er elf Spiele in der ProB für den Ruhrgebietsklub, kam dabei durchschnittlich 20 Minuten zum Einsatz und erzielte pro Partie im Schnitt 8,5 Punkte sowie 3,6 Rebounds.

„Kelvin ist mit 1,88 Meter nicht der Größte, jedoch sehr variabel als Combo-Guard sowohl im Spielaufbau als auch im Defense-Bereich einsetzbar“, freut sich Danijel Ljubic, Abteilungsleiter Basketball bei den LIONS, über den Neuzugang.

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Ein „Mann der ersten Stunde“ bleibt: Center Kilian Dietz verlängert bei RÖMERSTROM Gladiators Trier

Centerspieler Kilian Dietz hat seinen Vertrag in Trier verlängert. Der 27-Jährige bleibt für ein weiteres Jahr beim Verein. Die Verantwortlichen freuen sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit einem gereiften Stabilitätsanker.

Er sei „ein Mann der ersten Stunde“, sagt Gladiators Headcoach Christian Held über seinen Center Kilian Dietz. Seitdem die RÖMERSTROM Gladiators Trier in der ProA spielen, gehört der gebürtige Wittlicher zu den Eckpfeilern der Mannschaft. Der 2,02 Meter große Brettspieler steht bei Fans, Coaches und Mitspielern insbesondere aufgrund seiner unermüdlichen Arbeit in der Verteidigung sehr hoch in der Gunst.

„Kili gibt sich nie geschlagen, fightet immer. Er gibt uns die nötige Stabilität in der Verteidigung unter dem Korb“, sagt sein Headcoach. „Wir freuen uns unglaublich, dass er ein weiteres Jahr in Trier bleibt.“

Verletzungsbedingt konnte Dietz in der vergangenen Hauptrunde nur 22 Spiele absolvieren, die er für durchschnittlich 2,5 Punkte und 2,5 Rebounds pro Partie nutzte. Auch in der Playoff-Serie gegen die Nürnberg Falcons war Dietz zur Stelle und versuchte mit einem Maximum an Körpereinsatz die gegnerischen Brettspieler einzuschränken. Auch in der neuen Saison will Dietz, der bereits seit Wochen wieder mehrmals täglich trainiert, wieder Akzente setzen.

„Ich freue mich sehr, dass es mit der Verlängerung geklappt hat. Ich bin jeden Tag in der Halle und im Fitnessstudio, um mich vorzubereiten. Ich werde bereit sein, wenn mich die Mannschaft braucht und glaube, dass wir eine starke Saison spielen können.“

Mit seinen bald 28 Jahren gehört Kilian Dietz längst zu den Veteranen im Kader und nimmt die Rolle als Führungsspieler bereitwillig an. „Kilian gibt uns eine Menge, auf und abseits des Feldes“, sagt Gladiators Geschäftsführer Andre Ewertz. „Entsprechend froh sind wir, dass wir eine unserer absoluten Integrations- und Identifikationsfiguren weiter in Trier halten können. Wir sind gespannt auf die neue Spielzeit und stolz, dass Kili an Bord bleibt.“ Kilian Dietz trägt auch in der Spielzeit 2019/2020 das Trikot mit der Nummer 8 bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier.

 

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

Alexander Blessig verlässt die „Giganten“

Die BAYER GIANTS Leverkusen müssen künftig auf die Dienste von Alexander Blessig verzichten. Der Point Guard verlässt den Rekordmeister aus beruflichen Gründen.

Bis zuletzt haben beide Seiten versucht eine Einigung zu erzielen, doch im laufe der Woche wurde zunehmend deutlich, dass dies nicht möglich sein wird. Grund hierfür war die berufliche Situation von Alexander Blessig, der nach seinem Studium auf Jobsuche war. Eine Kombination zwischen professionellen Basketball in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und dem Berufsleben des 25-Jährigen war leider nicht zu schaffen.

Alexander Blessig wechselte im Sommer 2016 vom Rollins College (NCAA II) an den Rhein und wurde durch seine energiegeladene Spielweise schnell zum Publikumsliebling in der Ostermann-Arena. Es gab keinen noch so unmöglich zu erreichenden Ball für den gebürtigen Berliner dem er nicht hinterher sprang. Seine Teamkollegen pushte der letztjährige Mannschaftskapitän so gut es ging und auch auf dem Parkett wurde Blessig schnell zu einem Leistungsträger des Rekordmeisters.  Alex steigerte seinen Punkteschnitt kontinuierlich von Jahr zu Jahr (2016/17: 7,6 Punkte pro Spiel, 2017/18: 8,3 PpS, 2018/19: 8,8 PpS) und erreichte in jeder seiner drei Spielzeiten bei den GIANTS die Playoffs. Gekrönt wurde seine Zeit sicherlich mit dem Meistertitel 2019, als er mit den „Riesen vom Rhein“ 29 Partien von insgesamt 31 Saisonspielen für sich entscheiden konnte. Im Finale gegen die WWU Baskets Münster erzielte Alex Blessig durchschnittlich 10,5 Punkte pro Spiel und verteilte 4,0 Korbvorlagen pro Begegnung. Doch auch neben dem Feld war 1,88 Meter große Guard für seine Höflichkeit bekannt, er ging keinem Fotowunsch oder der Bitte nach einem Autogramm aus dem Weg und nahm sich stets Zeit für seine Anhänger, ob jung oder alt.

Blessig fällt der Abschied aus der Farbenstadt nicht leicht:

„Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen, der Mannschaft, den Fans und der ganzen Organisation herzlichst bedanken. Die drei Jahre in Leverkusen waren wirklich einmalig und wurden mit dem Aufstieg gekrönt, ein toller Lebensabschnitt. Leider entwickle ich mich beruflich in eine Richtung, die nicht mit professionellem Basketball auf ProA Niveau vereinbar ist. So werde ich Leverkusen aus beruflichen Gründen leider verlassen. Danke für diese unglaubliche Zeit, die ich nicht missen möchte.“

Nach dem Abgang von Blessig arbeiten die GIANTS an weiteren Verstärkungen für den Kader 2019/20. Anfang der kommenden Woche wird der 14malige Meister die Verpflichtung eines Ersatzes für Alex verkünden, des Weiteren steht die Unterschrift eines Importspielers für die Flügelpositionen kurz bevor. Alle weiteren Informationen erhalten alle interessierten Basketballfans auf www.giants-leverkusen.de bzw. in den Sozialen Medien (Facebook / Twitter / Instagram).

Stimmen zum Abgang von Alexander Blessig

Headcoach Hansi Gnad: „Mir tut es sehr leid, dass Alexander künftig nicht mehr für uns spielen wird, allerdings ist die Entscheidung aus seinem Wunsch heraus getroffen wurden. Ich möchte mich herzlich bei ihm für die vergangenen Jahre bei uns in Leverkusen bedanken. Alex ist nicht nur ein guter Spieler, sondern auch ein toller Mensch, der im Umfeld einiges bewirkt hat. Das Trainerteam und ich wünschen ihm nur das Beste!“

Abteilungsleiter Frank Rothweiler: „Alex war in den vergangenen Jahren ein absoluter Führungsspieler der BAYER GIANTS Leverkusen, sein Abgang schmerzt uns. Er war auf und neben dem Spielfeld ein absolutes Vorbild und emotionaler Leader des Teams. Ich wünsche Alex beruflich und auch sportlich alles Gute und das sich unsere Wege hoffentlich kreuzen werden.“

Geschäftsführer Achim Kuczmann (Trainer von Blessig 2016 bis 2018): „Es war ein Glücksfall für mich, dass sich Alex an uns gewandt hat. Er konnte sein Masterstudium in Ruhe beenden und wir bekamen einen Aufbauspieler, welcher uns bereichert hat. Ich wünsche ihm viel Glück und alles Gute für die Zukunft.“

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)

US-Boy Kendale McCullum verstärkt UNI BASKETS Paderborn

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Der nächste Neuzugang im Kader der UNI BASKETS PADERBORN für die kommende Saison 2019/20 steht fest: Der 23jährige US-Amerikaner Kendale McCullum kommt vom Lewis College in Romeoville/Illinois und wechselt als Rookie zum ProA-Ligisten.

Eine weitere Schlüsselposition im Team der UNI BASKETS Paderborn ist besetzt: Mit dem 23jährigen US-Boy Kendale McCullum wechselt ein vielversprechendes Talent zu den Ostwestfalen. Der 75 Kilogramm schwere und 1,85 Meter große Point Guard überzeugte zuletzt bei den Lewis Flyers, dem Basketball-Team des Lewis College in Romeoville/Illinois, USA, mit starken Leistungen und Statistiken: Unter anderem war er mit durchschnittlich 16,4 Punkten bester Werfer seines Teams, sammelte 5,5 Rebounds pro Partie und legte im Schnitt 6,3 Assists auf. Nun folgt mit dem Wechsel nach Europa der nächste Karriereschritt.

Kendale McCullum stammt aus Elgin, einer Stadt von der Größe Paderborns in der Nähe Chicagos im US-Bundesstatt Illinois. Bereits an der heimischen Larkin Highschool machte er als Junior mit außergewöhnlichen Leistungen auf sich aufmerksam. Lohn waren unter anderem die Nominierung ins First Team und Defense Team der All-Great Lake Valley Conference, die Berufung ins All-Tournament Team 2016 und die Auszeichnung als Defense Player of the Year. An der Lewis University setzte sich diese Erfolgsgeschichte fort: Nach beindruckenden Statistiken in der abgelaufenen Saison wurde er im März 2019 in das All-America Team der National Association of Basketball Coaches NABC (Division II) gewählt.

Für Paderborns Headcoach Steven Esterkamp ist Kendale McCullum ein absoluter Wunschspieler:

„Kendale ist ein schneller, variabler Point Guard. Er ist sehr gut darin, offene Wurfpositionen für seine Teamkollegen zu schaffen. Mit seinen für sein junges Alter überzeugenden Fähigkeiten im Angriff und auch in der Verteidigung passt er perfekt ins Team. Kendale ist eine Topverstärkung und wird unser Spiel definitiv nach vorn bringen. Ich bin begeistert über das Engagement und die Zielstrebigkeit, mit der er als Rookie den anspruchsvollen Schritt nach Europa angeht. Auf diese Fähigkeiten, gepaart mit seiner Spielfreude, können wir uns jetzt schon freuen!“

BASKETS-Geschäftsführer Dominik Meyer ist fest überzeugt, dass McCullum als Rookie positiv einschlagen wird: „Kendale ist unser Point Guard für die kommende Saison. Wir haben uns mit der Besetzung dieser Schlüsselposition bewusst länger Zeit gelassen. Durch die sehr guten Verbindungen zum US-College-Basketball über unseren Coach Steven haben wir nun mit ihm den richtigen Mann für unser Team gefunden. Kendale passt charakterlich und von seinen sportlichen Fähigkeiten her ideal zu uns. Letztlich hat uns nach den angenehm und professionell verlaufenen Gesprächen mit ihm überzeugt, dass er absolut heiß darauf ist, nach Paderborn zu kommen. Kendale ist sehr ehrgeizig und zielstrebig und will sich in seiner Rookie-Saison erstmals außerhalb seiner Komfortzone in Europa beweisen. Wir werden alles dafür tun, dass er sich hier wohlfühlt, damit er für unser Team Topleistungen abrufen kann.“

Uli Naechster, Sportdirektor der UNI BASKETS, glaubt ebenfalls an eine erfolgreiche Saison für den Neuzugang:

„Kendale ist ein kreativer, variabler Guard. Er ist in der Lage, selbst zu scoren, aber auch seine Mitspieler gut in Szene zu setzen. Zusätzlich besitzt er überdurchschnittliche Fähigkeiten in der Defense. Wir hoffen auf eine starke Rookie-Saison von ihm!“

Kendale McCullum freut sich auf seine erste Profistation in Paderborn: „Ich bin aufgeregt und schon sehr gespannt, für Coach Steven und das Paderborner Team spielen zu können! Ich habe schon einige vielversprechende Dinge über die UNI BASKETS und meine Mitspieler gehört – sieht so aus, als hätten wir ein paar wirklich gute Talente dabei, die der gesamten Mannschaft eine aussichtsreiche Qualität geben. Ich freue mich auf Deutschland, auf Paderborn, die Fans und die Stimmung in der Halle. Ich habe richtig Bock darauf, diese Reise mit meinen Teamkollegen zu beginnen!“

 

(UNI BASKETS Paderborn)

Nordamerikanischer Flügelspieler verlängert: Kyle Dranginis kehrt zu den RÖMERSTROM Gladiators Trier zurück

Kyle Dranginis ist zurück an der Mosel. Der US-Amerikaner verlängerte seinen Vertrag mit den RÖMERSTROM Gladiators Trier um ein weiteres Jahr, nachdem er seit der Saison 2017/2018 für Trier auf Korbjagd geht. Wenn Dranginis den obligatorischen Medizincheck besteht, gilt sein neues Arbeitspapier für ein Jahr ab dem 1. August 2019.

Der 1,96 Meter große Guard freut sich auf sein drittes Jahr an der Mosel, nachdem er in der vergangenen Saison 5,6 Punkte, 2,0 Rebounds und 1,4 Assists aufgelegt hat. Den wahren Wert von Dranginis, der mit schwerwiegenden Verletzungen zu kämpfen hatte, spiegeln diese Zahlen allerdings nicht annähernd wieder. Das weiß auch sein Headcoach Christian Held:

„Wir freuen uns, dass Kyle nach langer Verletzungszeit nun hoffentlich sein komplettes Potenzial ausschöpfen kann. Kyle ist wichtig für uns, da er ein sehr vielseitiger Spieler ist, der uns im Angriff viele Waffen gibt.“

Nach einigen Wochen Heimaturlaub ist Dranginis bereits heute wieder in Frankfurt/Main gelandet und steigt am morgigen Mittwoch, den 17. Juli 2019, ins Training ein. Der Nordamerikaner geht hochmotiviert in die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit:

„Ich habe schon in den vergangenen Wochen viel dafür getan, fit und stabil in die neue Saison zu starten. In den letzten Jahren haben mich immer wieder Verletzungen gebremst. Das soll Vergangenheit sein und ich möchte konstant zum Erfolg unseres Teams beitragen. Ich freue mich darauf, ein weiteres Jahr mit den Jungs und Coach Held zu arbeiten. Wir haben großes Potenzial und werden unserem tollen Publikum hoffentlich viel Freude bereiten.“

Auch Geschäftsführer Andre Ewertz sieht in der Weiterverpflichtung von Dranginis ein Signal „Kyle gehört inzwischen zu den Gesichtern unserer Mannschaft und hat großes Potenzial. Wenn er gesund bleibt und seinen Rhythmus findet, gehört er zu unseren wichtigsten Stützen in der Offensive. Schön, dass Kyle zurück ist.“, sagt der Geschäftsführer der Gladiatoren. Kyle Dranginis läuft auch in der kommenden Spielzeit mit der Rückennummer 2 für die RÖMERSTROM Gladiators Trier auf.

 

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

“Auf geht’s, Rostock!” – Chase Adams kommt nach Rostock

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben einen neuen Point Guard verpflichtet. Der US-Amerikaner Chase Adams wechselt vom ProB-Ligisten BBC Coburg zu den Hansestädtern.

Der 30-Jährige aus Baltimore erreichte in der vergangenen Saison mit Coburg den neunten Platz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd und erzielte in 23 Spielen durchschnittlich 16,0 Punkte, 5,9 Rebounds und 6,1 Assists sowie 2,9 Steals. Der US-Amerikaner freut sich auf das “nächste aufregende Kapitel” in seiner Karriere:

“Das ist genau die Möglichkeit, die ich gesucht habe. Ich könnte mit diesem Team und den Coaches nicht glücklicher sein”, sagt Adams. “Ich möchte mich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und werde alles tun, um mit dem Club erfolgreich zu sein. Auf geht’s, Rostock!”

Für den 1,78 Meter großen Amerikaner ist Deutschland kein unbekanntes Terrain: Seit der Saison 2010/2011 spielte er unter anderem bei den ProA-Ligisten Jena, Paderborn und Hanau.

Am College in Pittsburgh erhielt der charismatische Aufbauspieler seine Basketballausbildung und entwickelte sich zu einem soliden Distanzschützen und sicheren Freiwerfer, der auch in der Verteidigung zu überzeugen weiß.

“Chase bringt ein großes Kämpferherz, Leader-Qualitäten und eine Menge ProA-Erfahrung mit nach Rostock”, sagt SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz. “Bei einem persönlichen Besuch hat er uns auch menschlich überzeugt.”

Mit der Verpflichtung von Chase Adams steht auch fest, dass Tony Hicks nach einer starken ProA-Saison (33 Spiele, 14,4 Punkte, 3,5 Rebounds, 4,2 Assists pro Spiel) nicht nach Rostock zurückkehren wird. Die SEAWOLVES wünschen dem US-Amerikaner auf seinem weiteren beruflichen und privaten Weg alles Gute.

Spielerprofil Chase Adams

Geboren: 30.12.1988 in Baltimore (USA)
Größe: 1,78 m
Position: Point Guard

Stationen:
2018-2019 BBC Coburg (ProB)
2017-2018 White Wings Hanau (ProA)
2015-2017 Uni Baskets Paderborn (ProA)
2013-2014 WBC Wels (ABL, AUT)
2013 AstroStars Bochum (ProB)
2011-2013 Science City Jena (ProA)
2010-2011 SVD 49ers Dortmund (1. Regionalliga)
2009-2010 University of Pittsburgh (NCAA, USA)
2006-2009 Centenary College (NCAA, USA)

Durchschnittliche Statistiken 2018/2019:
23 Spiele; 33:47 Minuten; 16,0 Punkte; 5,9 Rebounds; 6,1 Assists, 2,9 Steals

ROSTOCK SEAWOLVES 2019/2020:
Chase Adams, Tom Alte, Martin Bogdanov, Nicolas Buchholz, Kalidou Diouf, Haris Hujic, Michael Jost, Mauricio Marin, Donte Nicholas, Filip Škobalj

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Stephan Haukohl erster Neuzugang der Nürnberg Falcons 

Die Nürnberg Falcons starten mit einem echten Steal in die Kaderplanung für die neue ProA-Spielzeit. Stephan Haukohl kommt von der BG Göttingen und kehrt damit an seine alte Wirkungsstätte zurück. Dort spielte der 26-jährige Flügelspieler bereits in der Saison 2014/2015 mit großem Erfolg. Ralph Junge nennt die Verpflichtung des Ex-Urspringers „einen Glücksfall“. Welcome back! 

Die Nürnberg Falcons entwicklen sich langsam aber sicher zu einem Experten in Sachen Rückhol-Aktionen. Mit Josh Young und Robert Oehle hat man in den letzten Jahren bereits zwei Spieler in die Frankenmetropole zurückgeholt, was sich für alle Beteiligten als sehr gewinnbringend entpuppte. Haukohl, der einst neben Young und Oehle zusammen im Nürnberger Trikot auflief, ist nun der nächste Rückkehrer und erster Neuzugang der Falcons für die Spielzeit 2019/2020.

„Wir sind sehr froh, dass sich Stephan für einen Wechsel zu uns entschieden hat. Wir hatten mit ihm für die BBL geplant und freuen uns um so mehr, dass wir ihn auch für die ProA gewinnen konnten“, freut sich Chef-Trainer Ralph Junge.

Über Urspring und Nürnberg in Liga 1 

Im Jahr 2012 kam Haukohl nach Urspring und wurde dort erstmals von seinem neuen und alten Coach trainiert. Nach zwei sehr erfolgreichen Jahren – mit Platz 8 und 3 und zwei Playoff-Teilnahmen – brachte Junge den damals 20-jährigen A2-Nationalspieler und „ProA-Youngster der Saison 2014″ mit nach Nürnberg. Dort wurde Haukohl zum Leistungsträger und hatte großen Anteil am Erreichen des Playoff-Halbfinales. 2015 wechselte er in die BBL nach Weißenfels. Über Jena kam er 2017 nach Göttingen. Für die BG bestritt Haukohl insgesamt 65 Erstliga- und zwei Pokalspiele. Seine persönliche Bestleistung in Liga 1 liegt bei 24 Punkten für Jena gegen die Veilchen.

Vorfreude auf Fans und Heimspiele 

Bei den Nürnberg Falcons soll der 26-Jährige viel Spielzeit erhalten und das Team mit seiner Qualität und Erfahrung anführen.

„Es ist schön, wieder hier zu sein. Ich bin gespannt, was wir diese Saison alles erreichen können. Besonders freue ich mich auf die Fans und die Heimspiele“, so Haukohl.

Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt Anfang August. Ende dieser Woche sollen weitere Kader-News folgen.

 

(Nürnberg Falcons)

Ein Energizer für den Rekordmeister: Eddy Edigin Jr. wechselt ins Rheinland

Der Deutsch-Nigerianer wechselt von den Young Pikes Baunach (zuletzt ProA) zu den BAYER GIANTS Leverkusen und will mit harter Arbeit überzeugen.

Für Edigin, der in der nigerianischen Hauptstadt Lagos am 17.10.1995 geboren wurde, war die vergangene Saison eine Zeit zum vergessen. Während der Vorbereitung im September 2018 riss sich der Big Man das Kreuzband und fiel die gesamte Spielzeit 2018/19 aus. Nach einer langen und harten Rehaphase möchte Edigin wieder angreifen und beweisen, dass er in der ProA mithalten kann:

„Nach einem Jahr Verletzungspause bin ich bereit wieder voll durchzustarten“, so der 24-Jährige „ich bin froh, dass ich diese Möglichkeit in Leverkusen erhalte.“

Vor seiner schwierigen Verletzung bewies Eddy, dass er zu den besseren einheimischen Spielern der BARMER 2. Basketball Bundesliga gehört. Nach einer starken Saison 2016/17 im Trikot der Giants TSV 1861 Nördlingen (ProB-Süd, 11,2 Punkte und 8,1 Rebounds pro Spiel) erhielt Edigin die Möglichkeit,sich beim Kooperationspartner von Brose Bamberg, den Young Pikes Baunach, in der ProA zu beweisen. Schnell zeigte der athletische Forward, dass er keine Probleme hat in der zweithöchsten deutschen Spielklasse mitzuhalten. Mit durchschnittlich 8,1 Zähler pro Spiel sowie 5,9 abgegriffenen Rebounds pro Partie hatte der ehemalige U20-Nationalspieler einen großen Anteil am Klassenerhalt seiner Farben. Auch für Brose Bamberg lief der in Regensburg aufgewachsene Akteur in insgesamt sechs Bundesligapartien auf (2:24 Minuten pro Begegnung). Spielerisch zeichnet sich Edigin aufgrund seiner Atheltik aus. In Korbnähe ist Eddy nur schwer zu stoppen, dort schließt er hochprozentig ab (Anm. d. Red.: 2017/18 traf unser Neuzugang 59,8 Prozent seiner Würfe im Zwei-Punkte-Bereich).

Trainer Hansi Gnad beschreibt seinen Neuzugang wie folgt: „Nach einer schweren Verletzung möchte Eddy wieder angreifen und ich bin froh, dass er dies in Leverkusen tun wird. Er verfügt über große Athletik und ist mit seinen erst 24 Jahren noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen. Das gesamte Trainerteam ist sich sicher, dass er uns unter dem Korb helfen wird und der Mannschaft zusätzliche Qualität verleiht. Des Weiteren ist Eddy ein guter Typ, der ein wichtiger Faktor für die Teamchemie sein wird. Ich freue mich, dass er nun ein Teil der BAYER GIANTS ist.“ Edigin ist ebenfalls Feuer und Flamme:

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass mir Coach Gnad das Vertrauen gibt, mich in Leverkusen zu zeigen. Mein Ziel ist es, dass wir in der Liga bestmöglich abschneiden und ich der Mannschaft helfen kann. Bis heute gehören die GIANTS zu den traditionsreichsten Basketballvereinen in Deutschland, das beweist alleine die Zahl von 14 Meistertiteln in der BBL. Es macht mich sehr stolz für den Rekordmeister aufzulaufen.“

Damit sind die Personalplanungen im Bereich der „großen Spieler“ abgeschlossen. Aktuell sucht man nach Verstärkungen auf den Guard-Positionen. Weitere Neuigkeiten sollen im Laufe der Woche bekanntgegeben werden.

Steckbrief Eddy Edigin Jr.

Name: Eddy Edigin Junior
Geburtsdatum: 17.10.1995
Geburtsort: Lagos (Nigeria)
Nationalität: Deutsch
Position: Power Forward, Center
Größe: 2,04 Meter
Trikotnummer: #17
Letzter Verein: Young Pikes Baunach (ProA, 2017 bis 2019), Giants TSV 1861 Nördlingen (ProB-Süd, 2016/17), FC Bayern Basketball (2012 bis 2016)
Statistiken 2017/18 (Baunach / ProA, 28 Spiele): 8,1 Punkte pro Spiel / 5,9 Rebounds pro Partie
YouTube Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=7IZgVVB3AxA (Highlights von Edigin bei den Young Pikes Baunach 2017/18)

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)

Nächster Transfercoup: NINERS holen Jan Niklas Wimberg

Drei Wochen vor dem offiziellen Trainingsauftakt haben sich die Zweitligabasketballer der NINERS Chemnitz den nächsten namhaften Neuzugang gesichert. Powerforward Jan Niklas Wimberg wechselt vom BBL-Absteiger Bremerhaven nach Sachsen und unterzeichnete einen Vertrag für die kommende Spielzeit inklusive der Option auf eine weitere Saison. Der 23-jährige A2-Nationalspieler bringt die Erfahrung von 105 Erstliga- sowie 26 Europapokaleinsätzen mit und erreichte erst vor wenigen Tagen an der Seite von Jonas Richter und Lukas Wank den fünften Platz bei der Universiade in Neapel.

„Niklas passt perfekt in unser Team. Er hat einerseits schon unzählige Partien auf hohem Niveau bestritten, ist andererseits aber auch noch in einem entwicklungsfähigen Alter und hoch motiviert, bei uns den nächsten Schritt zu machen. Einen Spieler wie ihn zu bekommen, unterstreicht die gute Reputation, welche unser Programm mittlerweile in Basketball-Deutschland hat. Zudem verschafft uns Niklas mit seinem deutschen Pass noch mehr Variabilität bei der weiteren Kaderplanung oder eventuellen Nachverpflichtungen“, freut sich NINERS-Coach Rodrigo Pastore auf Wimbergs Ankunft.

Der 2.06 Meter große sowie 100 Kilogramm schwere Flügelspieler stammt ursprünglich aus Oldenburg, wo er schon früh in den Jugendmannschaften des einstigen deutschen Meisters von sich reden machte. So wurde er beispielsweise drei Mal in Folge für das Allstar-Spiel der Nachwuchsbasketballbundesliga nominiert, durchlief sämtliche Jugendnationalteams des Deutschen Basketball Bundes und debütierte bereits im Alter von 18 Jahren für Oldenburg in der easyCredit BBL. Mit den „Donnervögeln“ feierte Wimberg noch in der gleichen Saison den Pokalsieg, kam seinerzeit aber vorwiegend im Baskets-Farmteam zum Einsatz, das in jener Spielzeit sogar die ProB-Meisterschaft errang. Der ständige Wechsel zwischen erster und dritter Liga in einem der renommiertesten deutschen Basketballprogramme bestimmte für die nächsten Jahre Wimbergs Karriere. Auf der Suche nach einer festen Rolle ging der Flügelspieler 2017 aber schließlich zum BBL-Aufsteiger Oettinger Rockets und letzten Sommer zurück an die Nordseeküste nach Bremerhaven. Insgesamt absolvierte Wimberg bereits 105 BBL-Partien mit durchschnittlich 2.9 Punkten sowie 1.7 Rebounds, zusätzlich 26 Europapokalspiele (1.3 Punkte, 1.2 Rebounds) wie auch 105 ProB-Begegnungen (8.4 Punkte, 4.7 Rebounds). „Es gibt kaum einen deutschen Spieler, der in seinem Alter schon so viel Erfahrung vorweisen kann“, unterstreicht Pastore.

Viel wichtiger sind aber die sportlichen Qualitäten des Neuzugangs. „Niklas ist für seine Größe sehr beweglich und ballsicher, kann passen und verteidigen, am Brett über Ringniveau oder auch aus der Distanz abschließen“, beschreibt Pastore die Stärken Wimbergs, der ligenübergreifend in seinen bislang fünf Profi-Jahren 51 Prozent aller Zweierversuche, solide 32 Prozent von der Dreierlinie und starke 79 Prozent seiner Freiwürfe verwandelte. Dadurch schaffte er auch immer wieder den Sprung in die deutschen Nachwuchsnationalteams und zuletzt ins A2-Aufgebot für die Universiade in Neapel. Dort avancierte Wimberg mit durchschnittlich 7.7 Punkten nicht nur zum drittbesten deutschen Scorer hinter Karim Jallow (Ludwigsburg) und Christian Sengfelder (Bamberg), sondern steuerte pro Partie auch noch 4.2 Rebounds, 2.2 Assists, 1.3 Blocks sowie 0.7 Ballgewinne bei. Durch die Viertelfinalniederlage gegen den späteren Turniersieger USA reichte es für Wimberg und Co. letztlich zwar nur zum fünften Platz, seine Qualitäten vermochte der Chemnitzer Neuzugang dennoch zu unterstreichen.

„Und Niklas konnte so bereits mit Jonas Richter zusammenspielen, was ihm sicherlich auch den Einstieg bei uns erleichtert. Beide haben auf und neben dem Feld sehr gut harmoniert“, berichtet Pastore.

Nicht nur deshalb ist die Vorfreude des Oldenburgers auf sein neues Team enorm groß. „Die NINERS sind eine sehr gute Organisation und Rodrigo Pastore ein super Trainer. Ich bin überzeugt, dass ich mich hier bestmöglich weiterentwickeln und mein ganzes Können zeigen kann“, betont Wimberg. Der vielseitige Flügel kommt mit hohen Erwartungen an sich selbst und die gesamte Mannschaft nach Chemnitz:

„Wir haben einen starken Kader und alle das gleiche Ziel – am Ende ganz oben stehen!“

Gleichwohl ist sich der 23-Jährige bewusst, dass die Konkurrenz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sehr stark ist und viele Teams vom Aufstieg träumen. Um die NINERS für jenen enorm schweren Wettstreit zu rüsten, soll noch ein weiterer Spieler für die großen Positionen hinzukommen. Einer der Kandidaten ist nach wie vor Ivan Elliott, eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht gefallen. „Wir wollen aber zum Trainingsauftakt gern komplett sein“, verrät Pastore, dass wohl auch die letzte Personalie alsbald geklärt sein dürfte.

 

(NINERS Chemnitz)