Praktikum – Medien und Kommunikation (m/w/d)

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga bietet eine spannende Möglichkeit, wertvolle Praxiserfahrung im Bereich Medien und Kommunikation zu sammeln. Im Rahmen des Praktikums erhalten Sie umfassende Einblicke in verschiedene Themenfelder einer professionellen Sportliga und haben die Möglichkeit, eigenverantwortlich Projekte umzusetzen.

 

Beginn: 01.09.2026

Dauer: 3 oder 6 Monate (Vollzeit)

Standort: Köln (teilweise Homeoffice möglich)

Vergütung: Ja

AUFGABENBEREICH:

  • Mitarbeit an der redaktionellen und konzeptionellen Weiterentwicklung der Liga-Plattformen
  • Erstellung und Betreuung von Inhalten für die Liga-Website, Social-Media-Kanäle und die App
  • Unterstützung bei der Spieltagsberichterstattung, inklusive Social Media und Scouting
  • Eigenverantwortliche Projektbetreuung
  • Allgemeine administrative Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen

ANFORDERUNGEN:

  • Laufendes Studium in den Bereichen Medien, (Sport-) Kommunikation, (Sport-) Journalismus oder eine vergleichbare Qualifikation
  • Interesse an digitalen Medien, Sportkommunikation und redaktioneller Arbeit
  • Begeisterung für Sport, insbesondere Basketball
  • Fähigkeit zum selbstständigen, zuverlässigen und strukturierten Arbeiten
  • Kreativität und Affinität für Social Media
  • Grundkenntnisse in Photoshop sowie allgemeine IT-Kenntnisse von Vorteil
  • Bereitschaft zur Wochenendarbeit an Spieltagen (mit entsprechender Ausgleichsregelung)

WIR BIETEN:

  • Ein professionelles Arbeitsumfeld mit flachen Hierarchien und Gestaltungsspielraum
  • Tiefe Einblicke in die Organisation und Medienarbeit einer professionellen Basketballliga
  • Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten
  • Flexible Arbeitsgestaltung mit der Option auf Homeoffice
  • Vergütetes Praktikum

 

Bei Interesse senden Sie Ihre vollständige Bewerbung bitte an Joshua Kaiser (kaiser@2basketballbundesliga.de).

Bitte geben Sie auch an, ob es sich bei dem Praktikum um ein Pflichtpraktikum im Rahmen des Studiums handelt. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Phoenix Hagen ist ProA-Meister 2025/2026 | Foto: Fabian Heyn

Phoenix Hagen krönt sich zum ProA-Meister 2025/26

Phoenix Hagen ist Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im Final-Rückspiel setzten sich die Feuervögel vor ausverkaufter Kulisse in der Ischelandhalle mit 93:82 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und sicherten sich damit nach der 82:86-Niederlage im Hinspiel den Titelgewinn.

Vor 3.145 Zuschauern entwickelte sich ein hochklassiges und intensives Finale zwischen zwei Mannschaften, die bereits vor dem Endspiel das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit Basketball Bundesliga erlangt hatten. Die Gäste aus Kirchheim erwischten den besseren Start und gingen mit einer 46:41-Führung in die Halbzeitpause. Damit lagen die Knights auch in der Gesamtwertung zunächst auf Meisterkurs.

Nach dem Seitenwechsel übernahm jedoch Phoenix Hagen zunehmend die Kontrolle. Angeführt von Spielmacher Bjarne Kraushaar, der neben fünf Punkten neun Assists beisteuerte, sowie den treffsicheren Distanzschützen Marcus Graves (16 Punkte) und Tim Uhlemann (15 Punkte), drehten die Gastgeber die Partie. Besonders im dritten Viertel gelang es Hagen, defensiv den Rhythmus der Knights zu stören und sich erstmals entscheidend abzusetzen.

Kirchheim stemmte sich bis in die Schlussminuten gegen die drohende Niederlage und bewies einmal mehr die Qualitäten, die die Mannschaft durch die gesamte Saison ausgezeichnet hatten. Mit 31 Punkten war Phillip Russell der überragende Akteur auf Seiten der Ritter. Dennoch gelang es den Gästen nicht mehr, den Rückstand in der Gesamtwertung aufzuholen.

Mit dem 93:82-Erfolg sicherte sich Phoenix Hagen schließlich den Gewinn der ProA-Meisterschaft und setzte damit den Schlusspunkt unter eine herausragende Saison. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel in der Ischelandhalle und beim Public Viewing neben der Arena keine Grenzen mehr. Mannschaft, Trainerstab und Fans feierten gemeinsam den Titelgewinn.

Auch die Bozic Estriche Knights Kirchheim können auf eine außergewöhnliche Spielzeit zurückblicken. Mit dem Einzug ins Finale, dem sportlichen Aufstiegsrecht und der Vizemeisterschaft krönte die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic ihre erfolgreichste Saison der vergangenen Jahre. Die Ritter begeisterten vor allem in den Playoff mit Leidenschaft, Teamgeist und Konstanz und verlangten dem neuen Meister in zwei hochklassigen Finalspielen alles ab.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert Phoenix Hagen zur ProA-Meisterschaft 2025/26 sowie den Bozic Estriche Knights Kirchheim zur Vizemeisterschaft und einer herausragenden Saison.

Phoenix Hagen und Bozic Estriche Knights Kirchheim stehen im ProA-Finale

Die Halbfinalserien der ProA-Playoffs sind entschieden. Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben sich jeweils in ihren „Best-of-Five“-Serien durchgesetzt und stehen im Finale um die Meisterschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit dem Finaleinzug erwerben beide Teams zudem das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL.

GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 85:89 | Serie: 1:3

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben ihre Halbfinalserie gegen die GIESSEN 46ers mit 3:1 gewonnen und stehen erstmals seit 14 Jahren wieder im ProA-Finale.

In Spiel vier setzten sich die Teckstädter auswärts mit 85:89 durch und machten damit den entscheidenden dritten Sieg der Serie perfekt. Kirchheim erwischte in Gießen den besseren Start und erspielte sich nach einem 11:0-Lauf sowie hoher Treffsicherheit von der Dreierlinie eine 33:20-Führung nach dem ersten Viertel. Auch zur Halbzeit lag das Team von Headcoach Igor Perovic mit 48:39 in Führung.

Nach der Pause kontrollierten die Knights zunächst weiter das Geschehen und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 69:52 aus. Im Schlussabschnitt kam Gießen jedoch noch einmal heran und verkürzte bis auf drei Punkte. Kirchheim blieb in der entscheidenden Phase jedoch stabil und brachte den Auswärtssieg über die Zeit. Phillip Russell stellte mit einem Treffer von der Freiwurflinie 0,7 Sekunden vor dem Ende auf 89:85.

Aufgrund der niedrigeren Platzierung in der Hauptrunde gegenüber Hagen, findet das Hinspiel der Finalserie am Donnerstag, den 4. Juni um 19:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim statt.

Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 85:65 | Serie 3:2

Phoenix Hagen hat sich in einem entscheidenden fünften Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 85:65 durchgesetzt und damit die Halbfinalserie mit 3:2 gewonnen.

Vor einer unglaublichen Kulisse blieb die Partie, analog zu den vier Spielen zuvor, zunächst ausgeglichen. Gegen Ende des 3. Viertels konnte sich Hagen dann zunehmend absetzen. Angeführt von Marcus Graves (12 Punkte, 9 Assists) gelang es den Gastgebern, alle Comeback-Versuche der Eisbären konsequent zu unterbinden und im Schlussviertel nichts mehr anbrennen zu lassen.

Nach der Schlusssirene um 21:41 Uhr gab es in der Halle kein Halten mehr: Mannschaft, Staff und Fans feierten gemeinsam den Finaleinzug. Head Coach Chris Harris würdigte nach dem Spiel den Gegner und die Atmosphäre in der Halle und betonte die Bedeutung des Erfolgs für die Stadt Hagen und ihr Umfeld.

Für die „Feuervögel“ ist damit die langersehnte Rückkehr in die 1. Liga sportlich perfekt. Als Hauptrundensieger haben sie das Heimrecht im ProA-Finale. Dadurch findet das Rückspiel der Finalserie am Sonntag, den 7. Juni um 16:00 Uhr in der Ischelandhalle in Hagen statt.

Dort wird im Anschluss an das Spiel der ProA-Meister 2025/2026 gekürt. Welches Team in die Fußstapfen der VET-Concept Gladiators Trier (ProA-Meister 2024/2025) treten kann, wird zudem LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen sein.

Ligeneinteilung ProB

Die ProB startet in der Saison 2026/2027 mit 29 Teams. Neu in der Liga sind die Regionalliga-Aufsteiger SG Braunschweig, TSG Solcom Ravens Reutlingen, Culture City Weimar und BBA Hagen sowie die ProA-Absteiger Uni Baskets Münster, Bayer Giants Leverkusen und ART Giants Düsseldorf. Die erhöhte Anzahl an Mannschaften ergibt sich aus dem Teilnahmerecht der ART Giants Düsseldorf für die ProB nach dem Verzicht auf die Teilnahme am Wettbewerb der ProA in der Saison 2025/2026. Die ETB Miners und die OrangeAcademy verlassen die Liga dagegen in Richtung ProA, nachdem sie sich durch den Einzug in die Finalserie das sportliche Aufstiegsrecht gesichert haben.

 

NORD SÜD
1 Uni Baskets Münster 1 Ahorn Camp Baskets
2 Baskets Juniors TSG Westerstede 2 BBC Coburg
3 BSW Sixers 3 BG Hessing Leitershofen
4 EN BASKETS Schwelm 4 CATL Basketball Löwen
5 ART Giants Düsseldorf 5 Dresden Titans
6 Hertener Löwen 6 FC Bayern Basketball II
7 Iserlohn Kangaroos 7 Porsche BBA Ludwigsburg
8 Itzehoe Eagles 8 SKYLINERS Juniors
9 SC Rist Wedel 9 SV Fellbach Flashers
10 Seawolves Academy 10 TSV Oberhaching Tropics
11 TSV Neustadt temps Shooters 11 TV Langen
12 BBA Hagen 12 Culture City Weimar
13 LOK Bernau 13 TSG Solcom Ravens
14 SG Braunschweig 14 Bayer Giants Leverkusen
15 Dragons Rhöndorf

Durch die ungleiche Staffelgröße wird der Rahmenterminplan der ProB Süd um vier Spieltage erweitert. Entsprechend der Spiel- und Veranstaltungsordnung werden am Saisonende drei Teams aus der ProB Süd und zwei Teams aus der ProB Nord absteigen.

Erfolgreicher Abschlusslehrgang der Nachwuchstrainerausbildung in Berlin

Starker Jahrgang und neue Impulse durch B:YOUTH-Lizenz

Mit einem intensiven und richtungsweisenden Abschlusslehrgang in Berlin ist die aktuelle Phase der Nachwuchstrainerausbildung (NTA) des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds erfolgreich zu Ende gegangen. Drei Jahrgänge – der 10., 11. und 12. – kamen Mitte Mai in der Hauptstadt zusammen, um ihre Ausbildung abzuschließen beziehungsweise wichtige Meilensteine zu erreichen.
Als Lehrgangsorte dienten das Leonardo Royal Hotel am Alexanderplatz sowie die von ALBA Berlin freundlicherweise zur Verfügung gestellten Sporthallen, die optimale Bedingungen für Theorie und Praxis boten.

Drei Jahrgänge, ein gemeinsames Ziel

Der 11. und 12. Jahrgang absolvierten ihren Lehrgang vom Montag, 11. Mai, bis Mittwoch, 13. Mai. Der 10. Jahrgang, der seine dreijährige Ausbildung abschloss, war vom 12. bis 14. Mai vor Ort. Den Abschluss bildeten am 14. Mai umfangreiche Abschlussgespräche.

Premiere für B:YOUTH-Lizenz

Ein besonderer Meilenstein war die erstmalige Verzahnung der Nachwuchstrainerausbildung mit der neu eingeführten B:YOUTH-Lizenz des Deutschen Basketball Bundes (DBB). Damit wurde das erste Ausbildungsjahr der NTA in ein erweitertes Lizenzsystem integriert.

Das Prüferteam um Karsten Schul, Steven Claus, Klaus Mewes, Robert Bauer, Berthold Bisselik, Norbert Opitz und Matthias Sonnenschein führte insgesamt 23 Abschlussgespräche und nahm ebenso viele praktische B-Prüfungen in der Halle ab. Inhaltlich wurde unter anderem das Modul „Führung“ unter der Leitung von Stefan Kermas erfolgreich absolviert. Die Prüfung markiert den Abschluss eines intensiven ersten Ausbildungsjahres, das sich aus insgesamt neun Lehrgangstagen, sechs begleiteten Trainingseinheiten, einer einwöchigen Hospitation an einem BBL-Standort sowie verschiedenen Online-Lernphasen zusammensetzt.

10. Jahrgang beendet dreijährige Ausbildung

Für den 10. Jahrgang bedeutete der Lehrgang den Abschluss einer dreijährigen Ausbildung. Nach den letzten inhaltlichen Einheiten standen umfangreiche Abschlussreflexionen im Mittelpunkt, die in Form von Bewerbungsgesprächen durchgeführt wurden. Ziel dieser Gespräche war es, die eigene Trainerpersönlichkeit zu reflektieren, persönliche Glaubenssätze zu hinterfragen sowie Klarheit in methodischen, inhaltlichen und führungsbezogenen Fragestellungen zu gewinnen. Als Jahrgangsbeste wurden Adrian Kleditzsch (NINERS Chemnitz) und Hannes Müller (ALBA Berlin) ausgezeichnet.

Nachhaltige Wirkung der Ausbildung

Matthias Sonnenschein zog ein positives Fazit: „Die Nachwuchstrainerausbildung ist ein etabliertes Programm, das durch die neuen Möglichkeiten der B:YOUTH-Lizenz und die engere Zusammenarbeit mit dem DBB weiter an Qualität gewinnt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die Karrieren der Coaches entwickeln.“ Die Wirkung der Ausbildung zeigt sich bereits deutlich in der Praxis: Beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in Berlin standen allein acht NTA-Coaches als Head- oder Assistant-Coaches an der Seitenlinie. Auch in den Profiligen sind mittlerweile zahlreiche Positionen mit Alumni der Nachwuchstrainerausbildung besetzt. Mit der erfolgreichen Durchführung des Abschlusslehrgangs und der Integration der B:YOUTH-Lizenz setzt die Nachwuchstrainerausbildung ein starkes Zeichen für die Zukunft der Trainerentwicklung im deutschen Basketball – praxisnah, vernetzt und nachhaltig.

ALBA BERLIN ist Meister der NBBL 2026!

Vor heimischem Publikum in der Berliner Sömmeringhalle hat ALBA BERLIN beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 den deutschen U19-Titel gewonnen. Im packenden Finale bezwangen die Hauptstädter ratiopharm ulm mit 87:83 – und krönten damit eine starke Mannschaftsleistung mit dem sechsten U19-Meistertitel der Vereinsgeschichte.

Von Beginn an war das Finale ein intensives Duell. Beide Teams arbeiteten hart in der Verteidigung, bevor ALBA im zweiten Viertel das Zepter übernahm. Philipp Hölsken traf von der Distanz zum 30:22, Matheo Hermann legte einen weiteren Dreier nach – und die Party im ALBA-Fanblock war eröffnet. Während bei Ulm in der ersten Hälfte nahezu alles über Teo Milicic lief, punkteten bei ALBA zehn von zwölf eingesetzten Spielern. Zur Halbzeit stand eine komfortable 47:38-Führung für die Berliner.

Foto: Florian Ullbrich

Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Ulm zurück ins Spiel. Felix Kiehlneker überzeugte mit spektakulären Blocks, und ein Assist von Milicic auf Kiehlneker brachte die Ulmer auf 63:65 heran. Doch Anton Kemmer antwortete mit einem Dreier zum 68:63 – und ALBA behielt die Kontrolle. Mit dieser Führung ging es ins Schlussviertel.

Die Crunchtime hielt, was das Finale versprochen hatte. Ulm gab sich nicht auf und verkürzte durch einen Dreier auf 83:85. Als Nevio Bennefeld 7,9 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe vergab, schien die Tür für Ulm noch einmal aufzugehen – doch beim Kampf um den Abpraller stand Anton Kemmer völlig frei unter dem Korb und drückte zum 87:83 ein. Milicics letzter Verzweiflungsversuch von Downtown blieb ohne Erfolg.

Der überragende Mann des Finales war Kemmer, der neben seinen spielentscheidenden Punkten kurz vor Schluss auf insgesamt 16 Zähler und acht Rebounds kam – bei null Ballverlusten in 24 Minuten. Er wurde folgerichtig zum MVP des TOP4-Turniers gekürt. Auf der Gegenseite lieferte Teo Milicic eine starke Vorstellung mit 26 Punkten, während Meissa Faye 25 Punkte und acht Rebounds beisteuerte – allerdings häuften sich bei ihm in der Schlussphase entscheidende Fehler.

Statistisch untermauerte ALBA seinen Sieg mit einer deutlichen Überlegenheit am offensiven Rebound: 24 zweiten Chancen standen nur 19 bei Ulm gegenüber. Beim Dreierwerfen dominierten die Berliner ebenfalls mit 29 Prozent Trefferquote gegenüber mageren 15 Prozent der Ulmer.

Mit dem Titel knüpft ALBA an eine beeindruckende Tradition an: Es ist bereits der sechste U19-Meistertitel nach 2009, 2014, 2018, 2022 und 2023. Rund 2.400 Zuschauer erlebten in der Sömmeringhalle einen würdigen Abschluss eines großartigen TOP4-Wochenendes.

Quelle: NBBL gGmbH/ Jan Finken

Team Baskets Bonn/Köln RAG ist Deutscher U16-Meister!

Mit einem überzeugenden 101:85-Erfolg gegen die ratiopharm ulm akademie hat das Team Baskets Bonn/Köln RAG beim RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 in der Berliner Sömmeringhalle die deutsche U16-Meisterschaft gewonnen. Der Sieg ist dabei eine besondere Geschichte: Als sportlicher Aufsteiger in die JBBL feierte die Spielgemeinschaft aus dem Rheinland auf Anhieb den Titel – zwölf Jahre nach dem letzten TOP4-Auftritt eines Bonner Nachwuchsteams.

Die Partie begann ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe, ehe Ulm zu Beginn des zweiten Viertels mit einem 9:0-Lauf das Heft in die Hand nahm und eine knappe Bonner Führung in einen 36:27-Vorsprung verwandelte. Headcoach Tom Becker reagierte mit einer Auszeit – und sein Team antwortete. Ein Dreier von Finn Wohlert brachte Bonn/Köln wieder heran, doch Ulm blieb dran und ging mit 48:45 in die Halbzeit.

Foto: Florian Ullbrich

Im dritten Viertel entwickelte sich ein rassiges Hin und Her. Beide Teams hielten den Fuß auf dem Gaspedal, bis ein Dreier von Khalil Idbihi die Bonner auf 76:68 davonzogen ließ – mit diesem Vorsprung ging es ins Schlussviertel. Dort begann dann das Finn-Wohlert-Festival: Der Forward traf in der Crunchtime drei Dreier in Serie und stellte auf 96:83, ehe Serge Ossai mit einem weiteren Distanzwurf den 101:85-Endstand besiegelte. Insgesamt trafen die Bonner 18 von 42 Dreiern – eine Quote von 43 Prozent, gegenüber 26 Prozent bei Ulm.

Überragender Mann auf dem Feld war Wohlert, der in nur 28 Minuten 33 Punkte erzielte, acht von 14 Dreiern traf und sechs Rebounds holte. Er wurde folgerichtig zum MVP der TOP4-Endrunde gekürt. Wichtige Beiträge lieferten zudem Serge Ossai und Oliver Papez mit je 16 Punkten. Auf der Gegenseite glänzte Marko Volf mit 28 Punkten, neun Assists und sieben Rebounds, und Justus Reintjes – der am Halbfinaltag seinen 16. Geburtstag gefeiert hatte – steuerte 22 Punkte bei.

Besonders im Fokus stand das Duell der erklärten Go-to-Guys beider Teams: Khalil Idbihi überzeugte mit 18 Punkten, 14 Rebounds, fünf Assists und drei Steals. Der Sohn des früheren Nationalspielers Yassin Idbihi hatte bereits im Vorfeld des Turniers eine Auszeichnung erhalten: Er wurde zum „Rookie des Jahres 2026″ der JBBL gewählt. Auch Chefcoach Tom Becker durfte sich über eine persönliche Ehrung freuen – er wurde als „Trainer des Jahres 2026″ ausgezeichnet.

Rund 1.800 Zuschauer erlebten in der Sömmeringhalle einen packenden Finaltag – und den Aufstieg eines Teams, das die deutsche U16-Basketballszene mit seinem Meistertitel im ersten JBBL-Jahr nachhaltig aufgemischt hat.

Quelle: NBBL gGmbH/ Jan Finken

RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4: Ticketverkauf gestartet – Spielplan veröffentlicht

In einem Monat ist es endlich so weit: Vom 15. bis 17. Mai 2026 kämpfen Deutschlands beste Nachwuchsteams um die Deutsche Meisterschaft. Beim gemeinsamen Top-Event der WNBL (weibliche U18), NBBL (männliche U19) und JBBL (männliche U16) trifft sich die Elite des deutschen Jugendbasketballs. Das Event wird erneut gemeinsam mit ALBA BERLIN in der Sömmeringhalle in Berlin ausgerichtet.

Das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 findet vom 15. bis 17. Mai 2026 über drei Tage statt. Den Auftakt machen am Freitagnachmittag die vier besten Teams der JBBL, die in zwei Halbfinals die Finalteilnehmer um die Deutsche Meisterschaft der männlichen U16 ermitteln. Am Samstag folgen zunächst die beiden Halbfinals der WNBL, in denen die Finalistinnen der weiblichen U18 ausgespielt werden. Im Anschluss gehen die Teams der NBBL in ihren Halbfinalpartien auf die Jagd nach den Finaltickets der männlichen U19.

Die Entscheidungen um die Titel fallen traditionell am Sonntag: Zuerst wird das Finale der JBBL ausgetragen, danach folgt das Endspiel der WNBL, bevor das Wochenende mit dem Finale der NBBL seinen Abschluss findet.

Spielplan im Überblick:

Freitag, 15. Mai 2026
16:30 Uhr  JBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  JBBL Halbfinale 2

Samstag, 16. Mai 2026
11:30 Uhr  WNBL Halbfinale 1
14:00 Uhr  WNBL Halbfinale 2
16:30 Uhr  NBBL Halbfinale 1
19:00 Uhr  NBBL Halbfinale 2

Sonntag, 17. Mai 2026
10:30 Uhr  JBBL Finale
13:15 Uhr  WNBL Finale
16:00 Uhr  NBBL Finale

Die Teilnehmerinnen der WNBL stehen bereits fest: TG Main Sharks Würzburg, TS Jahn München, ALBA Berlin und Phoenix-TSV Hagen haben sich für das TOP4 qualifiziert. Welche Teams in der NBBL und JBBL Mitte Mai in der Sömmeringhalle auf dem Parkett stehen, entscheidet sich aktuell in den laufenden Playoffs. Spätestens Anfang Mai stehen alle Teilnehmer des RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 fest.

Der Ticketverkauf für das RSM Ebner Stolz Jugend-TOP4 ist ab sofort gestartet. Eintrittskarten sind im Online-Shop unter albaberlin.de/top4tickets erhältlich. Kinder unter 6 Jahren erhalten freien Eintritt.

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Lizenzanträge für die Saison 2026/2027

Am 15.04.2026 endete die Frist zur Einreichung eines Lizenzantrages für die Teilnahme am Spielbetrieb der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Saison 2026/2027.

Aus der easyCredit BBL haben acht Vereine einen Lizenzantrag für die ProA eingereicht. Alle derzeitigen 18 ProA-Ligisten haben wieder einen Lizenzantrag für die ProA gestellt.

26 der derzeitigen 27 ProB-Ligisten haben einen Antrag für die ProB gestellt. Ein sportlicher ProB-Absteiger hat auf einen erneuten Antrag für die ProB verzichtet. Zudem haben die ART Giants Düsseldorf nach ihrem Verzicht an der Teilnahme am Wettbewerb der ProA in der laufenden Saison entsprechend §5, Absatz 10 Spiel- und Veranstaltungsordnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen Lizenzantrag für die ProB gestellt.

Sechs Vereine aus der ProB haben neben ihrem ProB-Antrag auch einen Antrag für die ProA gestellt.

Aus den 1. Regionalligen haben insgesamt sieben Vereine einen Lizenzantrag für die ProB eingereicht.

Der Gutachterausschuss und die Liga werden in den kommenden Wochen die Lizenzunterlagen der Antragsteller prüfen. Über den weiteren Verlauf des Lizenzierungsverfahrens wird die Liga zu gegebener Zeit informieren.

Wir bitten um Verständnis, dass von Ligaseite keine Fragen oder Aussagen zu Lizenzanträgen einzelner Clubs getroffen werden.

Basketballtrainerinnenoffensive: Erfolgreicher Auftakt in Göttingen

Mit einem dreitägigen Auftaktlehrgang in Göttingen ist die neue Basketballtrainerinnenoffensive erfolgreich gestartet. Insgesamt 16 Teilnehmerinnen nehmen am einjährigen Ausbildungsprogramm teil, das durch weitere zwei Lehrgänge sowie unterjährige Hospitationen und kontinuierlichen Austausch ergänzt wird.

Der Auftaktlehrgang hatte ein vielseitig gestaltetes Programm parat: Nina Graf und Felix Engel führten in den Constraints-Led Approach ein und gaben wertvolle Impulse für modernes, spielnahes Training. Kommunikationstrainerin Tanja Gröber arbeitete mit den Teilnehmerinnen intensiv an den Themen Selbst-Bewusstsein und Kommunikationsfähigkeit. Einen praxisnahen Schwerpunkt bildete die eigenständige Planung und Durchführung von Trainingseinheiten mit einer Demo-Gruppe, die im Anschluss gemeinsam mit Andreas Scheede reflektiert wurden.

Ein besonderes Highlight war das Kamingespräch mit Ruzica Dzankic, Headcoach von BG 74 Göttingen und Assistant Coach bei BG Göttingen, die persönliche Einblicke in ihren Werdegang und den Trainerinnenalltag auf Leistungsniveau gab. Martina Flerlage setzte sich mit den Teilnehmerinnen grundlegend mit der Frage auseinander: „Was ist eigentlich Basketball?“ und zerlegte das Spiel in seine zentralen Teilelemente.

Ziele und Inhalte des Programms

Foto: Swen Pförtner

 

Das Ausbildungsprogramm verfolgt das Ziel, Trainerinnen im deutschen Basketball gezielt zu stärken, zu qualifizieren und langfristig zu begleiten. Neben sportfachlichen Inhalten stehen insbesondere trainerinnenspezifische Themen im Fokus – darunter beispielsweise die Bewegungsmotivation von Mädchen und Frauen oder zyklusbasiertes Training. Auch persönliche Entwicklung sowie der Aufbau eines starken Netzwerks spielen eine zentrale Rolle.

Hintergrund und Konzept

Die Basketballtrainerinnenoffensive ist ein gemeinsames Projekt des Berliner Basketball Verbandes (BBV), des Deutschen Basketball Bundes (DBB) und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds. Erstmals wird damit ein speziell auf Trainerinnen ausgerichtetes Ausbildungsformat angeboten, das bewusst niederschwellig gestaltet ist und begleitend zur Saison stattfindet.

Das einjährige Intensivprogramm ist zwischen bestehenden Ausbildungsformaten angesiedelt und ergänzt die bisherigen Lizenzsysteme, ohne diese zu ersetzen. In einer geschützten Lernumgebung arbeiten die Teilnehmerinnen ausschließlich unter Trainerinnen zusammen und profitieren von einem starken Community-Gedanken. Ziel ist es, ein nachhaltiges Netzwerk aufzubauen, das über die Dauer des Programms hinaus Bestand hat und die Teilnehmerinnen in ihrer weiteren Trainerinnenlaufbahn unterstützt.

Dass das Angebot einen Nerv trifft, zeigte das große Interesse im Vorfeld. Knapp 50 Bewerbungen lagen für die 16 verfügbaren Programmplätze vor.

Foto: Swen Pförtner

Die Teilnehmerinnen im Überblick

Das sind die 16 Teilnehmerinnen der Ausbildungsprogramms: Mathilda Borgwardt (Basket Dragons Marzahn), Nele Gleitsmann (SC Rist Wedel), Emely Hinz (Rostock Seawolves), Johanna Hirmke (TuS Neukölln 1965), Amber Iffert (BC Lions Moabit 21), Nora Kirschstein (CATL Basketball Löwen), Mia Kupfer (ALBA Berlin), Birte Maisel (Türkiyemspor Berlin 1978), Meg Mäkitalo (Friedenauer TSC Berlin), Kerstin Meyer-David (SG Rot-Weiß Neuenhagen), Sabrina Nunzi (USC Heidelberg), Annika Oevermann (BG 74 Göttingen), Tina Polke (Empor Berlin), Mona Römer (Regensburg Baskets), Nele Schwering (UBC Münster), Eliane Teich (TuS Herrensohr)