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Ausschreibung Matthias-Grothe-Award 2026/27

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, Nachwuchs, Trainer

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e. V. vergibt auch in der Saison 2026/27 den Matthias-Grothe-Award. Die Auszeichnung würdigt Basketballtrainerinnen und Basketballtrainer, die sich über viele Jahre in besonderer Weise für die Entwicklung junger Menschen, eine nachhaltige Standortentwicklung und eine werteorientierte Nachwuchsarbeit eingesetzt haben. Der Award ist mit 5.000 Euro dotiert.

Der Namensgeber

Matthias Grothe (†2017) war National- und Bundesligaspieler sowie Jugendtrainer. Er stand für Fairplay, Hilfsbereitschaft und harte Arbeit. Seine Spielerinnen und Spieler hat er weit über das Spielfeld hinaus begleitet und unterstützt.

 

Wer kann ausgezeichnet werden?

Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an hauptamtliche Basketballtrainerinnen und Basketballtrainer, die

 

  • sich langfristig und nachhaltig für ihren Standort engagieren,
  • junge Menschen sportlich und persönlich weiterentwickeln,
  • sich überdurchschnittlich sozial engagieren und
  • Werte wie Fairplay, Verantwortung und Nachhaltigkeit vorleben.

 

Eigenbewerbungen sind ebenso ausdrücklich willkommen wie Vorschläge durch Dritte.

 

Bewerbungsunterlagen

Die Bewerbung erfolgt in Form eines Videos von höchstens sechs Minuten Länge. Es sollte folgende Inhalte umfassen:

 

  • eine kurze Vorstellung der Bewerberin bzw. des Bewerbers,
  • das eigene Coachingkonzept und die eingesetzten Trainingsmethoden,
  • das eigene Verständnis einer optimalen Betreuung von Spielerinnen und Spielern,
  • persönliche Erfolgsfaktoren sowie Projekte und Aktivitäten außerhalb der Halle,
  • kurze Statements oder Interviews von zwei Fürsprecherinnen bzw. Fürsprechern.

 

Auswahlverfahren

Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die aus der Schirmherrin Maja Grothe und dem Ausbildungsausschuss besteht.

 

Bewerbungsschluss und Einreichung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 30. November 2026 per E-Mail an Matthias Sonnenschein: sonnenschein@easycredit-bbl.de

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2018/12/Iserlohn_Recklinghausen_2016_02_06_055_.jpg 451 845 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-10-27 18:50:252026-10-27 18:52:00Ausschreibung Matthias-Grothe-Award 2026/27

Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 83:84

Ein intensiver Schlagabtausch, Spannung bis zum Schluss und am Ende ein einziger Punkt Unterschied: Die Iserlohn Kangaroos haben das Spitzenspiel gegen LOK Bernau am Samstagabend knapp mit 83:84 (35:41) verloren. Nach vier Siegen zum Saisonstart musste die Mannschaft von Headcoach Gary Johnson damit ihre erste Niederlage hinnehmen. In der Matthias-Grothe-Halle lieferten sich beide Teams eine packende Partie, in der Bernau den Gastgebern mit starker Verteidigung das Leben schwer machte. Von Beginn an war es ein hart umkämpftes Spiel, in dem sich beide Mannschaften jeden Punkt erarbeiten mussten. Die Würfe von der Dreierlinie wollten zunächst auf beiden Seiten kaum fallen. Dazu kamen zahlreiche Ballverluste, die den offensiven Rhythmus immer wieder unterbrachen. Es war kein Spiel der mühelosen Abschlüsse, sondern eines der intensiven Verteidigung und des Ringens um jeden Vorteil. Nach dem ersten Viertel stand es folgerichtig 19:19. Bernau machte defensiv einen guten Job. Die Gäste erschwerten den Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen Iserlohn immer wieder dazu, neue Lösungen im Angriff zu suchen. Während die Gastgeber um ihre Abschlüsse kämpfen mussten, nutzte LOK die eigenen Möglichkeiten im Zweipunktebereich effizient. Das zweite Viertel ging mit 22:16 an die Gäste, die sich damit zur Pause einen Vorsprung von sechs Punkten erarbeitet hatten.

Kangaroos kämpfen sich zurück Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv und fehleranfällig. Keine Mannschaft konnte sich auf einen dauerhaft sicheren Spielfluss verlassen, immer wieder wechselte der Ball durch Ungenauigkeiten und defensive Aktionen den Besitzer. Insgesamt stehen am Ende 24 Iserlohner und 27 Bernauer Turnover im Spielbericht – Ausdruck eines hektischen und von hohem Druck geprägten Spitzenspiels. Die Kangaroos hielten dagegen und ließen Bernau nicht davonziehen. Mit 23:21 entschieden sie das dritte Viertel für sich und verkürzten auf 58:62. Vier Punkte trennten die Mannschaften vor dem Schlussabschnitt. Die Ausgangslage für zehn nervenaufreibende letzte Minuten war geschaffen. Iserlohn setzte zur weiteren Aufholjagd an, Bernau stemmte sich dagegen. Jeder Ballbesitz gewann an Bedeutung, jeder erfolgreiche Abschluss konnte den Ausschlag geben. Die Kangaroos erzielten im letzten Viertel 25 Punkte und machten weiteren Boden gut. Doch trotz aller Gegenwehr und des unermüdlichen Einsatzes reichte es hauchdünn nicht mehr zur Wende. Beim 83:84 fehlte am Ende ein einziger Punkt zum Ausgleich. Bester Iserlohner Werfer war Paul Lunguana, der mit 31 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists großen Anteil daran hatte, dass die Kangaroos bis zum Schluss im Rennen blieben. Howard Rankine steuerte 19 Punkte, sieben Assists und herausragende acht Ballgewinne bei. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten von außen steigerten die Kangaroos ihre Dreierquote im weiteren Verlauf auf insgesamt 38 Prozent. Iloanya verwandelte vier seiner neun Versuche. Auch an der Freiwurflinie zeigte Iserlohn mit 25 Treffern bei 29 Versuchen eine starke Leistung. Bernau wiederum überzeugte mit 69 Prozent Trefferquote aus dem Zweipunktebereich und verteilte seine Punkte auf mehrere Schultern. Shawn Anthony Scott II war mit 15 Zählern erfolgreichster Werfer der Gäste.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SG Braunschweig 75:60

Draußen stürmte es über Herten, doch drinnen in der Rosa-Parks-Halle ließen die Hertener Löwen keinen Zweifel aufkommen: Im 5. ProB-Spiel der Saison feierte die Mannschaft um Cheftrainer Robin Singh vor heimischem Publikum einen souveränen und verdienten 75:60-Heimsieg (19:17 • 20:10 • 21:17 • 15:16) gegen den Aufsteiger SG FT/MTV Braunschweig. Von Beginn an zeigten die Hausherren eine sehr konzentrierte Leistung. Mit druckvoller Verteidigung und schnellem Umschaltspiel setzten die Löwen die jungen Braunschweiger früh unter Druck. Insgesamt zwang Herten den Gegner zu 18 Ballverlusten und sicherte sich 11 Steals. Auch die Offensive lief gewohnt flüssig: 20 Assists zeugen von uneigennützigem Teambasketball und einer starken Ballbewegung. Besonders aus der Nah- und Mitteldistanz zeigten sich die Hertener hochprozentig: Mit einer herausragenden 2-Punkt-Quote von 63 % (19/30) erarbeiteten sie sich kontinuierlich Vorteile auf dem Feld. Obwohl der Heimsieg über weiteste Strecken des Spiels ungefährdet war, machten es sich die Löwen stellenweise selbst schwer. Phasenweise unkonzentrierte Aktionen und kleine Fehler – vor allem im 1. und 3. Viertel – ließen den Gegner immer wieder kurz herankommen und machten die Partie unnötig spannend. Am Ende fing sich die Mannschaft jedoch stets rechtzeitig und behielt souverän die Oberhand.

In der Mitte der zweiten Halbzeit mussten die Löwen allerdings einen Dämpfer verkraften: Ausgerechnet ihr niederländischer High-Flyer Jaro Abrams verletzte sich und musste das Spielfeld vorzeitig verlassen. Trotz dieses Ausfalls hielt die Mannschaft zusammen und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Wichtige Energie von der Bank brachte erneut Rookie Elion Ramosaj, der mit viel Power, hoher Intensität und starkem Einsatz auf dem Feld wertvolle Impulse für das Spiel der Hertener Löwen lieferte. Überragender Akteur des Abends war Faton Jetullahi: Mit 22 Punkten, 7 Rebounds und 6 Assists dominierte er das Geschehen an beiden Enden des Feldes (Effektivitätswert von 24). Tatkräftig unterstützt wurde er in der Offensive von Dario Fiorentino (16 Punkte, 8 Rebounds), Bryant Allen (14 Punkte, 4 Steals) und Jaro Abrams (10 Punkte). Aufseiten der Gäste stemmte sich vor allem Andre Fox mit 18 Punkten gegen die Niederlage, konnte das deutliche Ergebnis aber nicht mehr verhindern.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBA Hagen 79:84

Die TSV Neustadt temps Shooters haben am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ihr Heimspiel gegen Aufsteiger BBA Hagen mit 79:84 (18:26, 15:16, 19:24, 27:18) verloren. Vor 833 Zuschauern im Shooters Dome fehlte dem Team von Head Coach Allen Ray Smith über drei Viertel die Energie des Derbysiegs aus Braunschweig, ehe eine furiose Aufholjagd im Schlussabschnitt nur um Sekunden nicht belohnt wurde. Personell blieb die Lage angespannt, denn Topscorer Matej Jelovcic und Center Robin Kniss fehlten weiterhin. Immerhin stand Kevin Weber wieder im Kader. In die Starting Five schickte Coach Smith Al-Fayed Alegbe-Issifou, Evan Rietsch, Robert Beasley III, Simonas Paukste und Christenvie Kwilu. Die Kodiaks, die mit den beiden Ex-Shooters Emil Loch und Elias Marei angereist waren, erwischten den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 26:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die Shooters zwar besser ins Spiel, der Rückstand blieb aber bestehen, sodass es 33:42 zur Halbzeit stand. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Muster fort. Hagen gewann auch das dritte Viertel mit 24:19 und ging mit einer 66:52-Führung in die letzten zehn Minuten.

Dann aber zeigten die Shooters, was in ihnen steckt. Punkt für Punkt kämpfte sich das Team zurück, der Shooters Dome erwachte und eine Minute vor Schluss war aus 14 Punkten Rückstand ein 72:78 geworden. Acht Sekunden vor dem Ende stand es 79:82, Neustadt hatte den Ball und die Chance, per Dreier auszugleichen. Der Wurf sprang jedoch aus dem Ring, Hagen sicherte sich den Rebound, und Kapitän Viktor Ziring machte mit zwei Freiwürfen den 84:79-Endstand perfekt. Das Schlussviertel ging mit 27:18 klar an die Shooters, es kam aber zu spät. Die Zahlen erklären die Niederlage deutlich. Von außen fiel wenig: 7 von 27 Dreiern (26 Prozent) waren zu wenig und mit 39 Prozent aus dem Feld lagen die Shooters klar hinter den Gästen (48 Prozent). Noch schwerer wogen das Reboundduell, das mit 32:45 verloren ging, und die Ballverteilung. Nur sieben Assists standen 21 auf Hagener Seite gegenüber. Immerhin war die Freiwurfquote diesmal mit 73 Prozent besser als sonst. Bester Neustädter Werfer war Robert Beasley III mit 23 Punkten und sieben Rebounds, der in über 36 Minuten viel Verantwortung übernahm, dabei aber auch 22 Würfe brauchte. Christenvie Kwilu zeigte mit 16 Punkten bei 6 von 10 aus dem Feld und drei verwandelten Freiwürfen die effizienteste Leistung des Abends. Leonard Musahl (11 Punkte, 4 von 6) knüpfte an seine starke Form aus Braunschweig an, Alegbe-Issifou und Paukste kamen auf je zehn Zähler. Dazu trug sich Waldemar Weber mit vier Punkten in die Scorerliste ein.

24.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm 36:91

Mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung haben die EN Baskets Schwelm am Samstagabend einen deutlichen 91:36-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles eingefahren. Mit 55 Punkten Differenz stellte das Team von Headcoach Falk Möller gleichzeitig den bisherigen ProB-Vereinsrekord aus dem Jahr 2022 ein, als die Schwelmer den ETV Hamburg mit 111:56 besiegten. Zudem feierten die EN Baskets ihren dritten Sieg in Folge und setzten damit ihre Erfolgsserie fort. Bereits in den ersten Minuten machten die EN Baskets deutlich, in welche Richtung sich die Partie entwickeln sollte. Mit aggressiver Verteidigung, hoher Intensität und konsequentem Offensivspiel starteten die Schwelmer mit einem beeindruckenden 17:0-Lauf in die Begegnung. Besonders Juhwan Harris-Dyson setzte mit seiner Dynamik zum Korb und erfolgreichen Distanzwürfen früh Akzente. Unter den Körben sorgte Jascal Knörig mit wichtigen Rebounds für die nötige Präsenz. Auch nach den ersten Wechseln blieb die Dominanz der Gäste ungebrochen. Mit einer deutlichen 27:6-Führung ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die EN Baskets kontrollierten weiterhin das Tempo, verteidigten konzentriert und ließen den Gastgebern kaum Möglichkeiten, offensiv ihren Rhythmus zu finden. Zur Halbzeit stand eine komfortable 51:16-Führung auf der Anzeigetafel. Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Schwelmer nicht nach. Während Itzehoe weiterhin große Probleme mit der eigenen Wurfquote hatte, überzeugten die Gäste durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auf den verletzten Pablo Estelle wurde vorsichtshalber verzichtet, um kein unnötiges Risiko einzugehen. Mit 76:30 ging es in den Schlussabschnitt, in dem die EN Baskets ihren Vorsprung weiter ausbauten. Für einen besonderen Moment sorgte Andrew Osei, der mit den letzten Punkten der Partie gleichzeitig seine ersten Punkte in der ProB erzielte und den 91:36-Endstand herstellte. Topscorer der Partie war Juhwan Harris-Dyson mit 24 Punkten und elf Rebounds. Jascal Knörig überzeugte mit zwölf Rebounds, während Marius Stoll sechs Assists beisteuerte. Insgesamt punkteten zehn Schwelmer Spieler. Headcoach Falk Möller ordnete den deutlichen Erfolg nach der Partie sachlich ein: „Sehr gute Defense von uns und eine schwache Wurfquote von Itzehoe führen zu solch einem Ergebnis. Wir wissen das einzuschätzen und bereiten uns jetzt auf das Derby vor.“

24.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SC Rist Wedel 71:49

Zweiter Heimsieg – späte Ekstase in der Halle Berg Fidel: Die Uni Baskets Münster springen vor 1.850 Fans an die Tabellenspitze und finden sich punktgleich in einem Quartett mit acht Punkten wieder! Die Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald hat am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen 71:49 (25:28)-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel bejubelt. Nach starken sieben Auftaktminuten (14:5) taten sich die Uni-Städter bis weit ins dritte Viertel hinein offensiv schwer und explodierten dann über eine Dreierserie zur Vorentscheidung und vergrößerten ihren Vorsprung stetig weiter. Die Uni Baskets nahmen den Rückenwind aus dem Topspiel-Erfolg in Bernau mit. Die Defense funktionierte glänzend, die Uni Baskets machten nahezu jeden Angriff schwer. Dazu ließen die Münsteraner den Ball phasenweise gut laufen. Bis zum 14:5 (7.) nach einem 10:0-Lauf sah der Vortrag sehr souverän aus. Comso Grühn und Adam Touray per Dunk hatten dabei klasse ausgespielte Fastbreaks verwertet. Es war durchgängig die erwartet intensive Partie (10:10 Rebounds nach dem ersten Viertel, 43:42 am Ende), in der die Uni Baskets zum Viertelende hin nachlässiger wurden: 14:10 nach dem Auftaktviertel.

Im zweiten Abschnitt ließ das Team von Götz Rohdewald viele offene Würfe oder einfache Lay-ups liegen, betrieb geradezu Chancenwucher. Später im Viertel stockte die Baskets-Offensive massiv. Nur einzelne Höhepunkte hübschten das Gesamtbild auf. Thorben Döding legte nach einem der seltenen Münsteraner Distanztreffer zum Vierteleinstieg zwei feine Anspiele auf Adam Touray zum 19:12 (13.) und zum 25:28 im letzten Angriff vor der Halbzeitpause auf. Nur zwei von 11 Baskets-Dreiern fielen in den ersten zwanzig Minuten. 11:4 Turnover bei sieben Gäste-Steals. Götz Rohdewald hatte im Vorfeld vor höchst unbequemen Wedelern zu Recht gewarnt. Die Uni Baskets taten sich offensiv auch nach Wiederbeginn noch rund vier Minuten schwer – geschuldet auch dem hohen Druck der Gäste (31:31, 24.). Mit mehr Tempo antworteten die Münsteraner plötzlich mit trockenen Dreiern in Serie. Der Bann war gebrochen: endlich zunächst der dritte Münsteraner Dreier im 17. Anlauf durch Cosmo Grühn, ein Urschrei der Erlösung der über 1.800 Fans. Zwei weitere durch Emmanuel Bandoumel und wieder Grühn zur 14-Punkte-Führung nach 14:0-Lauf des Rohdewald-Teams (45:31, 28.). Der Kapitän hatte zum letzten Viertelwechsel einen weiteren in petto: 48:36. Wedel legte weiterhin kämpferisch alles rein. Münster spielte jetzt aber seine größere Abgeklärtheit aus und stand defensiv wie eine Wand. Und die Baskets-Fans waren als lautstarker sechster Mann voll da. Die individuelle Klasse des Gastgebers ließ kein enges Spiel mehr zu. Peu à peu bauten sie im Schlussabschnitt die Führung auf 22 Punkte aus, die auch nach der Schlusssirene Bestand hatte. Besonders feierte die Halle Berg Fidel die ersten ProB-Punkte des Youngsters Leonard Dertmann.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. BSW Sixers 57:75

Nachbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 94:99

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben den ersten Saisonsieg knapp verpasst. Gegen die Seawolves Academy kämpfte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev in der Hössenhalle nach einem 15-Punkte-Rückstand zurück, drehte die Partie mit einem starken dritten Viertel und musste sich am Ende dennoch mit 94:99 geschlagen geben. Trotz der fünften Niederlage in Folge zeigte die Mannschaft eine deutliche Steigerung. Die Baskets Juniors fanden zunächst keinen Zugriff auf die Partie. Rostock nutzte die Lücken in der Defensive und setzte sich früh auf 15:5 ab. Auch offensiv fehlte den Gastgebern zunächst die nötige Konsequenz. Djordje Klaric brachte sein Team mit einem Korbleger und einem anschließenden Assist auf Ari von Wiegen, der von jenseits der Dreierlinie traf, wieder auf 17:20 heran. Im zweiten Viertel verloren die Juniors jedoch erneut den Anschluss. Mit einem 17:0-Lauf baute Rostock den Vorsprung deutlich aus. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber mit 35:50 zurück.

Nach der Pause präsentierten sich die Baskets Juniors wie verwandelt. Mit mehr Druck in der Verteidigung über das gesamte Feld zwangen sie die Rostocker zu Fehlern und fanden offensiv zunehmend ihren Rhythmus. Ein 18:2-Lauf brachte die Gastgeber zurück ins Spiel. Beim 54:53 wechselte die Führung. Die Juniors hielten die Intensität hoch und entschieden das dritte Viertel mit 31:11 für sich. Aus einem deutlichen Rückstand war eine Fünf-Punkte-Führung geworden. Dabei zeigte sich die Mannschaft auch in der Spielkontrolle verbessert: Nur acht Offensivrebounds ließ sie zu, zudem standen am Ende lediglich neun Ballverluste zu Buche. Im Schlussviertel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Juniors konnten ihren Vorsprung nicht weiter ausbauen. Für die Seawolves Academy übernahm Spielmacher Isayah Owens zunehmend die Verantwortung. Er erzielte in den letzten fünf Minuten 18 Punkte selbst und war an 21 der letzten 25 Rostocker Zähler beteiligt.Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase. 53 Sekunden vor dem Ende stellte Kyle Gruhler mit einem Korbleger auf 91:91. Die Juniors hatten sich damit die Chance auf den ersten Saisonsieg bewahrt. In den entscheidenden Momenten traf Rostock jedoch die besseren Entscheidungen und setzte sich mit 99:94 durch. Ausschlaggebend war auch die starke Trefferquote der Gäste aus der Distanz. Kyle Gruhler war mit 31 Punkten und sieben Rebounds der erfolgreichste Werfer der Baskets Juniors. Noah Wendland steuerte 19 Punkte und drei Assists bei. Finn Stühlmeyer kam auf 14 Punkte und sechs Rebounds, Djordje Klaric verbuchte zwölf Punkte, fünf Assists und vier Rebounds. Headcoach Artur Gacaev sah vor allem die erste Halbzeit als entscheidenden Faktor: „Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und aus der Distanz schlecht getroffen. Nach der Pause haben wir Charakter gezeigt und mit unserer Pressverteidigung mehr Druck erzeugt. Im dritten Viertel haben wir uns die Führung erarbeitet, konnten diese im Schlussabschnitt aber leider nicht weiter ausbauen. Rostock hatte die passende Antwort. Am Ende ist es eine unglückliche Niederlage.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProB-Nord-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-27 11:21:382026-10-27 11:44:23Nachberichte ProB Nord 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

27. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen 98:81

Ein 98:81 (20:17, 29:21, 30:20, 19:23) leuchtet am Ende von der Anzeigetafel der Gäuäckersporthalle I, doch entschieden wurde das Heimspiel der SV Fellbach Flashers gegen die Basketball Löwen am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB (Süd) in den zwei Minuten vor der Pause. Da hatte Jasper Brand, an diesem Abend ohne einen einzigen Fehlwurf, gerade seinen dritten Dreier versenkt, Ilias Amin hatte per Korbleger auf 37:41 verkürzt, und die Zuschauer ahnten, dass die Partie kippen könnte. Sie kippte nicht. Marko Lavrić verwandelte zweimal spektakulär nach Pässen von Dmonte Brown, Silver Bieling legte per Korbleger nach und traf mit der Sirene aus der Mitteldistanz: 8:1 in 125 Sekunden, 49:38 zur Pause. Aus dieser Phase bezogen die Gastgeber die Sicherheit, mit der sie nach zwei Auswärtsniederlagen in Reutlingen und Rhöndorf in die Erfolgsspur zurückfanden. Dabei hatten die Gäste von Head Coach Leif Ibrahim den besseren Start erwischt: Amin traf die ersten beiden Erfurter Würfe, nach dem Dreier von Anthony Watkins führte Erfurt 9:8. Die Antwort kam aus der Zone. Der 2,06 Meter große Center Marko Lavrić erzielte sieben Punkte im ersten Viertel. Nach zehn Minuten hiess es 20:17 für die Flashers. Was dann folgte, erklärt die ganze Partie: Daniel Zacek eröffnete den zweiten Abschnitt mit zwei Dreiern, Brown legte dazwischen per Korbleger nach, Thomas Billinger traf von außen – 31:19 nach knapp drei Minuten. Die Flashers hatten ihre Würfe nicht erzwungen, sie hatten sie herausgespielt: 22 Assists bei 35 Treffern stehen am Ende in der Statistik, Brown allein verteilte acht Vorlagen, dazu fünf Ballgewinne. Und wer leicht punktet, wirft locker. 56 Prozent aus dem Feld, 65 Prozent aus der Nahdistanz, elf von 26 Dreiern – das sind die Werte einer Mannschaft, die nach drei Siegen zum Auftakt und zwei bitteren Lektionen auswärts ihr Selbstvertrauen zurückhat.

Nach der Pause ließen die Flashers nichts mehr anbrennen. Auf den Dunk von Léonar Fliege antworteten Brown, Zacek und Jonathan Zeisberger mit sieben Punkten in Serie zum 56:40, Bieling traf binnen 31 Sekunden zwei Dreier zum 77:57, nach dem Korbleger von Jason Edokpayi stand es 79:57 – 22 Punkte Vorsprung, die größte Führung des Abends, 79:58 nach drei Vierteln. Das Schlussviertel gewannen die Löwen mit 23:19, weil Head Coach Kris Borisov seiner Bank Spielzeit gab und Watkins mit zwei späten Dreiern auf 20 Punkte kam; gefährlich wurde es nicht mehr, zumal Zacek beim 89:70 und 94:72 mit seinem fünften und sechsten Dreier jeden Ansatz einer Aufholjagd erstickte. Das Rebound Duell ging mit 38:27 klar an die Gastgeber, zwölf Offensivrebounds brachten zweite Chancen, 27 Erfurter Fouls 24 Freiwürfe. Einzig die 23 Ballverluste, nur zwei weniger als in Rhöndorf, bleiben die offene Baustelle – gegen eine Mannschaft, die aus Ballgewinnen konsequent Punkte macht, kann das noch teuer werden. In der Tabelle stehen die Flashers mit 4:2 Siegen und acht Punkten auf Rang sieben, punktgleich mit den Rängen drei bis sechs und bereiten sich auf die nächste Hürde – nun wieder Auswärts, vor.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II 72:66

Gegen den FC Bayern München Basketball II gelang den Leverkusenern ein am Ende knapper 72:66-Sieg. 1.948 Zuschauer wollten das Duell der jungen Leverkusener Mannschaft (22,9 Jahre) gegen die noch jüngere Bayern-Zweitvertretung (18,6 Jahre) in der Ostermann-Arena sehen – eine gute Entscheidung. Die Mannschaft von Coach Mike Koch war erstklassig eingestellt, der Gameplan war klar: Leverkusen suchte seine Chance unter dem Korb – ebendort, wo sich Dennis Heinzmann zu Hause fühlt. So auch in diesem Spiel, als es der Kapitän zu Beginn gleich mehrfach krachen ließ. Dabei rissen insbesondere die per Alley-Hoop-Dunks verwandelten zuckersüßen Anspiele von Aufbauspieler Agust Kjartansson die Zuschauer von den Sitzen. Dazu gesellten sich erfolgreiche 3-Punkte-Würfe zum Beispiel von David Gerhard oder wiederum Agust Kjartansson. Und weil auch die Verteidigung überaus akkurat und zuverlässig ihren Dienst verrichtete, vergrößerte sich der Vorsprung minütlich und sorgte beim 23:8 nach dem 1. Viertel. für Hoffnung auf einen stressfreien Abend. Emir Mutapcic, Bayerns als Spieler und als Trainer hoch dekorierter Coach, war in den Auszeiten immer wieder gefordert, seinen reichen Erfahrungsschatz in den Spielunterbrechungen mit jungen den Spielern zu teilen. Mit Erfolg, fing sich die Erstliga-Reserve doch anschließend und verkürzte zur Pause immerhin auf 41:28. Es war ein Fingerzeig, wie sich im weiteren Spielverlauf herausstellen sollte. Die talentierten Gäste zeigten ein ums andere Mal, warum ihnen eine große Zukunft vorausgesagt wird. In der Verteidigung wurden sie zunehmend bissiger, im Angriff fielen nun die Würfe, die zu Beginn des Spiels noch danebengingen.

Punkt um Punkt kämpften sich die Bayern heran und Maurice Fischer war es, der acht Minuten vor dem Ende den Ausgleich (54:54) herstellte. Von nun an spielten beide Teams mit offenem Visier – die Zuschauer waren nicht weniger engagiert und verliehen der Partie den passenden Rahmen und den GIANTS wichtigen Rückhalt. Bayern hatte endgültig ins Spiel zurückgefunden, scorte variabel ließ sich nun nicht mehr abschütteln. Im Gegenteil, es wurde richtig spannend. Ein ums andere Mal gingen die Münchner in Führung, mussten aber ihrerseits mitansehen, wie Leverkusen das Spiel an der Freiwurflinie entschied. Kjartansson, Kahl-Hansen und Heinzmann (mit 22 Punkten und 11 Rebounds mit dem nächsten Double Double) verwandelten in den finalen fünf Minuten alle elf Versuche. Zudem gelangen wichtige Stops in der Verteidigung, die letztlich den dritten Heimerfolg und den fünften Sieg in Serie besiegelten. Auch Headcoach Michael Koch hatte den Schlüssel zum Erfolg schnell benannt: „Wir haben den Gegner bei 66 Punkten gehalten, das spricht klar für unsere gute Verteidigung.“ Die GIANTS haben mit diesem Erfolg ihre Position an der Tabellenspitze behauptet und können sich mit Zuversicht auf die nächste Auswärtsaufgabe bei den Dragons Rhöndorf (Samstag, 31.10., 19 Uhr) vorbereiten.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg 82:59

Der ProB-Aufsteiger aus Reutlingen fuhr seinen fünften Erfolg in Serie ein und bleibt damit in dieser Spielzeit als einzige Mannschaft weiterhin ungeschlagen. Topscorer des BBC wurde Savion Brown mit 17 Punkten. Neben dem US-Guard erschien lediglich Youngster Felix Egger (11 Punkte) als weiterer Vestestädter zweistellig auf der Anzeigetafel. Tatsächlich war es auch ausschließlich Coburgs Nummer 4, die mit drei getroffenen Dreiern an diesem Samstagabend zumindest etwas Gefahr von außen ausstrahlte, während die restlichen Schützlinge von Patrick Seidel keinen ihrer 15 weiteren Distanzwürfe im Reutlinger Korb versenken konnten. Zum dritten Mal in Folge reißt der BBC somit auch die 60 Punkte nicht und stellt die gegnerische Defensive schlichtweg vor zu wenige Herausforderungen. Allerdings verloren die Coburger neben vier teils Stammkräften vor der Begegnung zusätzlich an diesem Abend auch das Rebound-Duell deutlich mit 31:56. Dabei holten die Vestestädter 24 Defensiv Rebounds, wohingegen die Ravens überwältigende 23 zweite Chancen am offensiven Brett abgriffen. Wieder einmal war von einer hohen Niederlage im ersten Viertel aber nichts zu erahnen. Trotz eines stark ausgedünnten Kaders steckten die Coburger zu Beginn die Köpfe keineswegs in den Sand. Mit 18:20 war der BBC nach dem ersten Spielabschnitt nur knapp im Hintertreffen. Lediglich die bis dato sieben zugelassenen Offensiv Rebounds und das nicht vorhandene Fortune von der Dreierlinie stellten ein Manko im Coburger Spiel dar. Ansonsten agierten die Gäste frech und mit einer gewissen Unbekümmertheit und Ruhe in der Offensive. Das änderte sich aber zu Ungunsten der Vestestädter im zweiten Viertel. Nach einem Traumanspiel von Günther, welches zu einem tollen Fastbreak-Dunk von Koppke führte (21:22), blieb der BBC infolgedessen ganze drei Minuten ohne weitere Zähler. Die Ravens hingegen legten in dieser Phase acht Punkte nach und machten sich dafür vor allem die Coburger Probleme am eigenen Brett zu Nutze. Teilweise bis zu fünf Chancen bekamen die Hausherren in einem Angriff und irgendwann fielen dann entsprechend auch die Würfe (21:30). Zwar unterbrach Brown die offensive Flaute kurz darauf vorübergehend, doch auch er konnte nicht verhindern, dass Reutlingen bis auf 25:41 davonzog. Mit vier Punkten kurz vor der Pause brachte der US-Amerikaner seine Mannschaften sogar bis auf zwölf Punkte wieder heran (29:41), obwohl die Ravens bis dahin mehr Offensiv als die Coburger Defensiv Rebounds eingetütet hatten.

Tatsächlich gelang aber weder den Schwaben noch den Vestestädtern dabei ein erfolgreicher Dreipunktewurf. Kombiniert warfen beide Teams 0 aus 21 von Downtown. Diese für beide Seiten auch schon eine Woche vor Halloween grauenhafte Statistik besserte Reutlingens Nkosi Wright erstmals auf (29:46). Wer auf BBC-Seite gedacht hatte, dass der kleine Schlussspurt von Brown kurz vor der Halbzeit eventuell der Start für ein Coburger Comeback im dritten Viertel sein könnte, lag weit daneben. Im Gegensatz zu den Gastgebern ging nichts mehr für die dezimierten Oberfranken. Erstmals auf über 20 Zähler vor aus Sicht der Ravens stellte ihr ansonsten etatmäßiger Topscorer Roy Krupnikas, der bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich in Erscheinung treten musste (31:53). Nach über 27 absolvierten Minuten war es dann endlich soweit: Felix Egger traf den ersten Coburger Dreier an diesem Abend, nur lag war man da schon meilenweit zurück (38:55). 40:64 betrug der Rückstand nach drei gespielten Vierteln, womit die Partie vor dem Schlussakkord längst ihren Sieger gefunden hatte.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 78:60

Der TV Langen hat vor heimischem Publikum den vierten Sieg in Folge eingefahren. Gegen die Porsche BBA Ludwigsburg zeigten die Giraffen zwei äußerst dominante Viertel, am Ende stand es dann 78:60 aus Sicht der Langener. Der Start war indessen noch holprig: Während Ludwigsburg mit einem 7:0-Lauf ins Spiel kam, brauchte Langen dreieinhalb Minuten, um über die Freiwürfe von Cooper Creek erste Punkte zu holen. Sowohl aus Dreier-Distanz, als auch kurz vor dem Brett wollten Würfe einfach nicht fallen. Auch Ludwigsburg ließ dann in den letzten drei Minuten des ersten Spielabschnitts einige Würfe liegen, dennoch gingen sie nicht unverdient mit 8:16 in Viertel zwei. Headcoach Tobias Jahn sieht das erste Viertel indessen durchaus besser, als das Ergebnis vermuten lässt: „Wir haben drei offene Dreier nicht getroffen, dazu einige einfache Layups daneben gelegt. Treffen wir davon zwei oder drei Würfe, sieht das Ergebnis direkt anders aus. Wichtig war für uns, dass wir weiter an uns geglaubt haben.“ Dieser Wille zahlte sich aus: Auch in Viertel zwei schaffte es Langen immer wieder, freie Würfe zu produzieren. Dieses Mal fielen sie jedoch auch. So erarbeitete sich das Team beispielsweise früh im Viertel einen 10:0-Lauf und zwang Ludwigsburg so zu einer Auszeit. Die Gäste sortierten sich taktisch neu, konnten zweimal einen Rückstand aufholen. In den letzten drei Minuten der ersten Halbzeit drehte Langen dann jedoch ordentlich auf: Mit starken Würfen von Carlos Hidalgo, Henk Droste, Noah Kamdem und Kventin Kostan wuchs der Abstand auf zehn Punkte an, bei einem Halbzeitstand von 38:28.

In der zweiten Hälfte machte Langen genau dort weiter. Dank einer starken Defense hielt das Team die Ludwigsburger konsequent vom Scoren ab, während es offensiv mehr als Rund lief. Dabei wiederholte sich auch, was schon in der Vorwoche gut funktionierte: Mit Noah Kamdem, Henk Droste, Kventin Kostan, Carlos Hidalgo und dem Double-Double von Cooper Creek hatten fünf Spieler Punkte in zweistelliger Höhe beigesteuert. Das machte es Ludwigsburg umso schwerer, da es eben nicht den einen Akteur gab, der heiß gelaufen war und den es aus dem Spiel zu nehmen galt. Als Lukas Modic nach etwas weniger als drei Minuten zwei Freiwürfe verwandelte, beendete dies einen 20:0-Lauf. Als es bei einem Zwischenstand von 64:42 ins letzte Viertel ging, war das Spiel bereits vorentschieden. Eine Aufholjagd wäre zwar theoretisch noch möglich gewesen, Ludwigsburg wirkte jedoch mitunter zu hektisch, längere Läufe produzierten sie am Ende nicht mehr. Die komfortable Führung nutzte das Langener Coaching-Team, um insbesondere Nicolas Deetjen und Paul Jessen mehr Spielanteile zu geben als bisher. „Das ist wichtig. Sie sind Woche für Woche im Training, arbeiten hart und wollen sich verbessern. Dazu brauchen sie aber auch Minuten auf dem Feld. Die konnte ich ihnen heute geben“, betont Jahn. Zwar machte die Mannschaft hier und da kleinere Fehler, die zu dem ein oder anderen unnötigen Ballverlust führten. Am Ende spielte das Team jedoch die Partie konzentriert zu Ende und gab den Sieg nicht mehr aus der Hand.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf 67:59

Rhöndorfs 67:59-Niederlage (34:31) bei Dresden machte deutlich, eine gute Defensive alleine reicht nicht aus. Enge Spiele entscheiden am Ende wenige Fehler. Davon leisteten sich die Dragons in der Offensive ein paar zu viele, die von den Titans in der Crunchtime gnadenlos bestraft wurden. So bleibt für das Team um Headcoach Max Becker nur die Erkenntnis, für Siege ist eine solide Komplexleistung notwendig. Einen Schönheitspreis verdiente die Begegnung zwischen Dresden und Rhöndorf insgesamt nicht. Von einem offensiven Feuerwerk waren beide Teams weit entfernt. Im ersten Viertel ließen die Titans etliche freie Layer liegen, aber auch die Dragons taten sich schwer den gegnerischen Korb erfolgreich zu attackieren. Ein 15:15 nach zehn Minuten war die logische Konsequenz. Aber eines war nach dem ersten Viertel klar: In der Defensive wurden keine Gefangenen gemacht. Es ging physisch ordentlich zur Sache. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Rheinländer dann ein kurzes Momentum. Mit der Einwechslung von Daniel Mayr hatten die Dragons ab der 15. Minute die Lufthoheit unter den Brettern. Dresden wusste kurzzeitig nicht, wie sie den 2,18 Meter langen Center bremsen sollte. Rhöndorf nutze den Respekt des Gegners zur zwischenzeitlichen 22:28-Führung (17“). Die Titans reagierten aber in der Defensive, glichen in der 19. Minute wieder aus und gingen durch einen Buzzer-Dreier von Sebastian Heck (11 Pkt./10 Reb.) mit drei Punkten Vorsprung in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel verlief absolut ausgeglichen (18:18). Rhöndorfs Start in den Schlussabschnitt ließ dann schon erahnen, dass es um die Konzentration der Dragons an diesem Sonntag nicht zum Besten bestellt war. Jedenfalls gab’s gleich zwei ärgerliche Ballverluste, am Ende sollten es 18 Turnover werden, in der Summe eindeutig zu viele. Im nächsten Moment waren die Rheinländer aber wieder voll da und starteten eine 7:0-Serie, zur erneuten Führung (33“/52:54). Doch die Hausherren konterten trocken mit Dreiern von Sebastian Heck sowie Wisdom Uboh (35“/60:56). Den knappen Vorsprung verwaltete die Gastgeber bis in die Crunchtime. Wobei man Rhöndorf auch keine glückliche Hand in der Offensive bescheinigen konnte. Während die Dragons versuchten mit der Brechstange jenseits der Dreierlinie die Begegnung zu ziehen, spielte Dresden geduldig seine Angriffe aus und siegte am Ende verdient mit 67:59. Dort wuchs der Reutlinger Vorsprung sogar phasenweise bis auf 35 Zähler an (40:75), während der BBC mal wieder ganze vier Minuten punktlos blieb. Die Vestestädter berappelten sich anschließend noch ein wenig und betrieben in der verbleibenden Spielzeit zumindest etwas Ergebniskosmetik. Das Coburger Highlight waren dabei die acht Zähler von „Ecken-Egger“, der innerhalb von 60 Sekunden zwei Dreier aus eben jener Ecke und einen Korbleger zum 59:82-Endstand einnetzte.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen 62:75

Die Kangaroos kamen zunächst schleppend in die Partie. Der Ball lief gegen die aggressive Verteidigung der Thüringer zwar schnell und gut, es fehlte aber oftmals das Wurfglück im Angriff. Weimar ging bis zur siebten Minute mit 9:2 in Führung. Nach einer Auszeit durch BG-Headcoach Emanuel Richter stellten die Leitershofer auf Zonenverteidigung um und eroberten so sehr viele Rebounds und direkte Ballgewinne. Das Blatt drehte sich, nach dem ersten Viertel leuchtete nach einem Dreier von Jannik Westermeir mit der Schlusssirene ein 21:17 für die Gäste der Anzeigetafel.  Auch mit dem Start in die zweiten zehn Minuten konnte man zufrieden sein, Leon Geißler netzte per krachendem Dunk zur 30:20 Führung ein. Culture City aber lies nicht locker und drehte das Match mit einem 14:3 Lauf wieder zur eigenen 34:33 Führung. Erneut vergingen über 5 Minuten, in welcher der BG nur zwei Körbe gelangen. In der Schlussphase der ersten Halbzeit ging es hin und her und Gael Barman sorgte mit einem weiteren Dreier drei Sekunden vor dem Ende wieder für eine 38:35 Führung für die Stadtberger. Wäre die Freiwurfquote in der ersten Halbzeit (57%) etwas höher gewesen, wäre sicherlich auch eine deutlichere Führung für die BG im Raume gestanden. So durfte man gespannt sein, was die zweite Spielhälfte bringen würde.

Auch das dritte Viertel verlief zunächst ausgeglichen, die Thüringer konnten anfangs immer eine knappe Führung halten. Drei Dreier in Folge durch Gael Barman, Friedrich Feldrappe und erneut den Schweizer Barman sorgten dann für einen 11:0 Lauf für die Kangaroos und eine 58:48 Führung nach dreißig Minuten. Beeindruckend in dieser Phase die Verteidigungsarbeit der Gäste, man vernagelte den Korb für den Gegner förmlich und holte sich in dieser Phase auch jeden Rebound. Und das muntere Schießen von jenseits der 6,75 Meter Linie ging auch im Schlussviertel weiter, Gregori und Kapitän Bacoul erhöhten binnen einer Minute auf 64:48, worauf die Einheimischen mit einer weiteren Auszeit reagieren mussten. Kurz darauf erhöhte Bobby Williams – natürlich erneut per Dreier – auf 69:51, es war der höchste Abstand des Abends. Die wackeren Gastgeber kämpften trotzdem weiter, reduzierten den Abstand nochmals auf 9 Punkte Differenz. Die BG zeigte sich aber in der Endphase sehr routiniert und abgezockt und brachte den Sieg sicher nach Hause. Mit aktuell 8:2 Punkten bleibt man den beiden Spitzenreitern Reutlingen (10:0 Punkte) und Leverkusen (10:2 Zähler) auf den Fersen und ist in der Tabelle hinter dem TV Langen (ebenfalls 8:2 Zähler) auf Platz vier notiert. Das nächste Spiel findet dann wieder in eigener Halle statt. Am kommenden Samstag empfangen die Kangaroos am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen die Dresden Titans, welche direkt hinter den Kangaroos auf dem fünften Rang 8:4 Punkte auf dem Konto haben. Die Kangaroos Fans dürfen sich am Wochenende also auf ein echtes Spitzenspiel freuen.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics 102:72

Die SKYLINERS Juniors feiern den dritten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Vor heimischem Publikum im BCM setzte sich das Team von Troy Culley mit 102:72 gegen den Tabellenzweiten TSV Oberhaching Tropics durch. Den Grundstein legten die Frankfurter mit einer starken Defense und einem überragenden dritten Viertel. Das erste Viertel war umkämpft und endete knapp mit 18:17 für die Juniors. Im zweiten Abschnitt bauten die Frankfurter ihre Führung auf 28:20 aus, woraufhin Oberhachings Headcoach Mario Matic eine Auszeit nahm. Danach legten die Juniors in der Defense sogar noch eine Schippe drauf und machten den Gästen das Leben schwer. Auch nach der Auszeit fand Oberhaching nicht in seinen Rhythmus. Zur Halbzeit führten die Frankfurter mit 43:32.

Nach der Pause spielten die Juniors ein herausragendes drittes Viertel. Gegen die Frankfurter Defense fand Oberhaching kaum Lösungen, zwischenzeitlich stand es 70:40. Mit einem 34:12 im dritten Viertel ging es beim Stand von 77:44 in den letzten Abschnitt. Auch im Schlussviertel ließen die Juniors zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen und brachten den deutlichen 102:72-Sieg souverän über die Zeit. Topscorer der Frankfurter war Jamie Edoka mit 25 Punkten, gefolgt von Lukas Smazak mit 20 Punkten. Insgesamt verteilten die Juniors starke 29 Assists.

„Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Leistung. Nach einem langsamen Start haben wir unseren Rhythmus gefunden und richtig guten Teambasketball gespielt, vor allem im zweiten und dritten Viertel. Den Ball zu teilen und Chancen füreinander zu kreieren war ein großer Fokus für uns, deshalb freuen mich die 29 Assists besonders. Ein Kompliment an die Spieler für ihren Einsatz und ihre Energie über das ganze Spiel. Das ist ein positiver Schritt nach vorne für uns, auf dem wir weiter aufbauen wollen“, so Headcoach Troy Culley nach der Partie.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-27 11:18:172026-10-27 11:39:09Nachberichte ProB Süd 5. Spieltag

Nachberichte ProA 6. Spieltag

26. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 73:76

Neben dem verletzten Tommy Kamarad musste der VfL auf Pablo Estelle und Dyami Janeck verzichten. Auch Conrad Klotz und David Pisic hatten noch mit Blessuren zu kämpfen, standen dennoch aber für die SparkassenStars auf dem Spielbogen. Das Trainerteam schickte eine Sarting-Five bestehend aus Teamkapitän Niklas Geske, Ja’Monta Black, Jaylen Wesley, Neil Masnic und Kilian Dietz auf das Parkett. Die Partie startete gleich furios und der bochumer Flügelspieler Jaylen Wesley netzte direkt zwei Sprungwürfe ein (5:0, 1.). Doch die Gäste aus Wolmirstedt legten prompt nach und übernahmen durch den Dreier von Martin Bogdanov die erste Führung (9:10, 6.). In der Folge zogen die SparkassenStars das Tempo an und kamen immer wieder über die Flügelzange bestehend aus Gabriel Kuku und Jaylen Wesley zu leichten Punkten in Korbnähe. Getrieben von einer grandiosen Stimmung in der Rundsporthalle zogen die Bochumer bis auf acht Punkte davon (27:19, 10.). Auch im zweiten Viertel behielten die SparkassenStars vorerst die Oberhand und profitierten von dem positiven Momentum. Doch die Wolmirstedter kämpften sich durch eine körperliche Vereidigung und schnelles Umschalten im Fastbreak zurück in die Begegnung (36:32, 16.).  Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in welcher der VfL-Kapitän Niklas Geske durch sein Playmaking auffiel. Neben zwei Distanzwürfen legte Geske bis zur Halbzeit, insgesamt sieben Korberfolge für seine Mitspieler auf. Nach einem umkämpften Viertel ging die Mannschaft von Headcoach Alvaro Paredes mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause (40:36, 20.).

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Mehrfach erspielten sie sich freie Würfe von außen und übernahmen erneut die Führung (51:54, 26.). Die SparkassenStars wirkten überrascht von der aufgeblühten Verteidigung des Gegners und verloren durch Ballverluste allmählich die Kontrolle. Besonders die Dreier wollten nichtmehr fallen und so ging es mit einem Rückstand in das letzte Viertel (52:60, 30.). Das letzte Viertel begann ebenfalls mit mehreren Zählern auf der Gästeseite. Besonders an der Freiwurflinie und in der Zone punkteten die SBB Börde Baskets und erhöhten somit die Führung (52:67, 35.). Doch die Fans feuerten weiterhin die Spieler in Blau-Weiß an und wurden mit einer Aufholjagd aus dem Bilderbuch belohnt. Gabriel Kuku leitete die Schlussoffensive mit zwei starken Drives zum Korb ein. Als Niklas Geske einen And-One-Stepback-Dreier verwandelte explodierte die Rundsporthalle (63:67, 37.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide  Teams erhöhten die Schlagzahl. Die Gäste punkteten und führten nach knapp 38 Minuten erneut mit sieben. Doch der US-Amerikaner Ja’Monta Black schweißte kurz vor Schluss zwei Dreier in Folge ein und verkürzte auf 73:74. In den letzten Sekunden blieb den Bochumern nur das Foulen, was die Gäste mit erfolgreichen Freiwürfen bestraften. Minus drei – vier Sekunden auf der Spieluhr. Ein letzter Wurf blieb für den Ausgleich. David Pisic übernahm Verantwortung, doch der Ball tanzte auf dem Ring und sprang letztlich zurück auf das Spielfeld. Schließlich unterlagen die Bochumer nur knapp mit 73:76 vor heimischem Publikum und wurden nicht für den Kampfgeist der letzten Minuten belohnt.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights 99:103

Bereits am Vortag begab sich der Knights Tross in Richtung Essen. Wieder mit an Bord war der zuletzt fehlende Youngster Paul Viefhues. Und dem Distanzexperten sollte die entscheidende Rolle zufallen. Für Fans des Basketballsports hatte die Partie wenig zu bieten. Mehrere Unterbrechungen aufgrund technischer Probleme, 52 Foulpfiffe, kaum ein Angriff ohne Spielunterbrechung und insgesamt 61 Freiwürfe, sind die negative Bilanz eines Abends, der das Duell zweier Teams werden sollte, deren Vergangenheit eng miteinander verbunden ist. Im 20. Jahr der Gründung der Knights erinnern sich noch einige an die Anfangszeit der Ritter, die in der Saison 2006/2007 in Essen einen ihrer Hauptkonkurrenten um den Aufstieg hatten. Der Film zum Jubiläum wird am 23. November im Kirchheimer Hirschgarten präsentiert und die Essener werden auch darin natürlich vorkommen. Doch am vergangenen Samstagabend spielte dies keine Rolle. Nach schwachem Saisonstart und nur einem Sieg aus fünf Spielen wollten die Miners von ihrem Heimvorteil profitieren und zur Überraschung gegen den Favoriten ansetzen. Entsprechend ambitioniert gingen die Gäste zu Werke. Doch auch die Teckstädter waren gut vorbereitet. Im ersten Viertel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Essen überraschte mit einer eher ungewöhnlichen Form der Zonenverteidigung und die Knights hatten zunächst Schwierigkeiten aus der Distanz zu verwandeln. Dennoch ging man mit einer 22:20 Führung ins zweite Viertel. Bis dahin ein eher normales Spiel. Innerhalb von ca. 3 Minuten im zweiten Abschnitt waren die Ritter bereits mit Teamfouls ausgestattet. Von da an mussten die Mannen von Head Coach Perovic vorsichtiger agieren. In der Offensive fanden die Schwaben zumeist in Form von Center Nico Bretzel eine passende Antwort. Er sammelte bis zur Halbzeit bereits 16 Punkte und zeigte sein bislang bestes Saisonspiel. Dank eines Dreier von Desmond Watson mit Ablauf der Uhr, gingen die Korbjäger mit einer knappen 47:44 Führung in die Pause.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gäste. Sofort bauten die Knights ihre Führung aus und zwangen Miners Coach Wendt zur frühen ersten Auszeit. Die Ritter hatten nun eindeutige Vorteile, jedoch kämpften die Hausherren beherzt und hielten die Partie in einem überschaubaren Rückstand. Zum Ende des Viertels waren die Miners wieder dran (71:66). Viertelübergreifend schlug nun die Stunde von Viefhues. Der 21-jährige verwandelte vier Dreier innerhalb von drei Minuten staubtrocken und erhöhten den Vorsprung auf zwölf Punkte. Doch weiterhin gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen, kämpften sich unerbittlich zurück und holten sich viele Punkte an der Freiwurflinie. Wenige Minuten vor Spielende wechselte die Führung zu Gunsten Essens. Wie würden die Ritter reagieren? Im Stile einer routinierten Truppe blieben Morgan und Co. ruhig und trafen gute Entscheidungen. Der Kapitän selbst per Dreier, fand die richtige Antwort und in der Schlussminute wanderten nun die Teckstädter insgesamt elf Mal an die Freiwurflinie. Beim Zwischenstand von 103:94 war die Partie entschieden. „Wir sind stabil und konzentriert geblieben. Es gibt einige Dinge, die heute nicht gepasst haben. Am Ende zählt das Ergebnis,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende. Am kommenden Samstag steht das Topspiel gegen Heidelberg in der Sporthalle Stadtmitte an. Um 18 Uhr empfangen die Knights den letztjährigen Bundesligisten und eindeutigen Aufstiegsanwärter, der eine 5:1 Bilanz aufzuweisen hat.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy 83:71

Die Paderborn BASKETS haben ihren zweiten Heim- und Saisonsieg in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo eingefahren: Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sicherten sie sich gegen die OrangeAcademy Ulm den verdienten 83:71 (45:41) Erfolg mit einem bärenstarken letzten Viertel, in dem sie nur fünf Gegnerpunkte zuließen und selbst 22 Punkte erzielten. Das Team um Head Coach Milos Stankovic lag vor den finalen zehn Spielminuten in einer bis dahin spannenden, überwiegend ausgeglichenen Partie noch mit 61:66 zurück. Dann schalteten die Ostwestfalen in Defense und Offense einen Gang höher, sicherten sich Rebound um Rebound, spielten sich mit leidenschaftlichem Einsatz in einen kleinen Rausch und ließen sich von der lautstarken Unterstützung der 1170 begeisterten Fans zum Sieg tragen. In der ersten Hälfte entwickelte sich von Beginn an eine schnelle, dynamische und von starker Physis auf beiden Seiten geprägte ausgeglichene Partie. Beide Teams punkteten hochprozentig in der Zone, zeigten schnelle Ballbewegungen und ansehnliche Offensivaktionen. Aus der Distanz jedoch trafen in den ersten 20 Minuten sowohl Paderborn als auch die OrangeAcademy jeweils nur zwei Mal, bei einer Vielzahl von Versuchen. Entscheidend absetzen konnten sich daher weder die Baskets noch Ulm: Nach diversen Führungswechseln ging es mit einer knappen 45:41-Führung für Paderborn in die Pause.

Nach der Halbzeit kamen die Gäste mit viel Schwung aus der Kabine. Die OrangeAcademy arbeitete sich Punkt für Punkt an die Baskets heran, zog das Momentum auf ihre Seite und holte sich nach vier gespielten Minuten wieder die Führung zurück (49:51, 34.). Bis zum Viertelende folgte nun die stärkste Phase der Ulmer Youngster: Die Schützlinge von Head Coach Mehdy Mary bauten den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf sechs Punkte aus. Paderborn fand in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts zwar wieder zu seiner Treffsicherheit zurück, Ulm hatte jedoch auf alle Anschlussbemühungen der Gastgeber zunächst stets eine passende Antwort parat und lag vor den finalen zehn Minuten mit 66:61 vorn. Die Wende folgte direkt mit Beginn des finalen Spielabschnitts: Paderborn stellte in der Defense um, zwang die Gäste wiederholt zu Turnovern, verteidigte aggressiv und effektiv, dominierte die Rebounds unter beiden Körben, sicherte sich so eine Vielzahl zweiter Chancen – und punktete immer wieder erfolgreich, nun auch aus der Distanz mit diversen Dreipunktewürfen. Die Baskets ließen der OrangeAcademy während des gesamten 4. Viertels mit hoher Intensität keine Luft zum Atmen und spielten sich mit lautstarker Unterstützung der Fans in einen kleinen Rausch. Am Ende ließen sie in den letzten zehn Minuten nur bemerkenswerte fünf Gegenpunkte zu und erzielten selbst 22 Zähler – der Schlüssel zum verdienten, umjubelten 83:71-Heimsieg, dem zweiten Erfolg in der laufenden Saison.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen 80:76

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre Siegesserie nicht fortgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis verlor am Samstagabend bei den MLP Academics Heidelberg knapp 76:80 (40:42). Im Heidelberger SNP Dome bewegten sich die Gäste aus Südniedersachsen mit dem Aufstiegsfavoriten über weite Strecken auf Augenhöhe und kämpften sich nach Rückständen immer wieder zurück. Am Ende reichte es nicht ganz zum dritten Saisonsieg. Bester BG-Werfer war Zach Jackson mit 15 Punkten. Für die Academics traf Niklas Würzner am häufigsten (20 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen, bei denen Zac Watson weiterhin ausfällt (Oberschenkelverletzung), taten sich gegen die physische Verteidigung der Gastgeber schwer. Doch auch die Academics fanden offensiv in den ersten Minuten keinen Rhythmus, sodass die Partie eng war (5:6/4.). Die Heidelberger fanden dann Lücken in der BG-Defensive und zogen durch einen 2:15-Lauf auf 7:19 davon (9.). Im Anschluss fingen sich die Göttinger, erkämpften sich die Punkte an der Freiwurflinie und verkürzten bis zur Viertelpause auf 14:19.

Im zweiten Abschnitt stellten sich die Gäste besser auf die Academics-Physis ein. Jackson schloss einen 7:0-Lauf per Dreier zum 23:24 ab und zwang Academics-Headcoach Carlo Finetti zu seiner ersten Auszeit (13.). Doch auch danach lief es zunächst nicht besser für die Kurpfälzer. Der wieder genesene Radvilas Kneizys ließ einen weiteren Dreier zum 26:24 folgen (14.). Ab Mitte des Abschnitts lief es für die Heidelberger wieder besser. Einen 2:11-Lauf schloss der starke Nick Muszynski zum 30:37 ab (17.). Doch die BG konterte und verkürzte durch einen Dreier von Tai Bibbs auf 38:39 (19.). In die Halbzeitpause gingen die Göttinger mit einem knappen 40:42-Rückstand. Nach dem Seitenwechsel bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Jackson glich zum 44:44 aus (22.). Die Hausherren erarbeiteten sich leichte Vorteile, Jackson hielt die BG zunächst in Schlagdistanz (46:48/25.). Dann leisteten sich die Göttinger zu viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten, die Heidelberg bestrafte. Die Kurpfälzer zogen nun Stück für Stück auf 51:63 davon (30.). Ein Kneizys-Dreier zum 54:63-Viertelendstand gab den Gästen Hoffnung für den letzten Abschnitt. Im Schlussviertel gaben sich die Veilchen noch lange nicht geschlagen. Daniel Kirchner, der schon im zweiten Abschnitt sein viertes Foul kassierte, aber bis Ende der Partie ohne weiteres Foul blieb, verkürzte durch einen Dreier auf 59:66 (33.). Die Heidelberger hielten die BG zunächst auf Abstand (62:70/34.), doch die Gäste zeigten dann eine starke defensive Phase und kamen durch einen weiteren Kirchner-Dreier auf 67:70 heran (37.). Der deutsche Guard übernahm Verantwortung und traf erneut von außen zum 71:72 (39.). Die Göttinger kämpften und blieben durch den nächsten Bibbs-Dreier dran (76:78/40.). Am Ende reichte dies aber nicht ganz, um die Partie zu drehen. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Wir haben sehr viel Kampfgeist gezeigt. Es war nicht das unterhaltsamste Spiel bedingt durch die Physis. Wir hätten die Chance gehabt, den Sieg zu holen, aber hatten zu viele Höhen und Tiefen in der Verteidigung. Dadurch haben wir Heidelberg leichte Punkte gestattet und ihnen Selbstvertrauen gegeben. Ich danke den Göttinger Fans, die uns hier unterstützt haben. Wir hören sie und freuen uns auf sie am nächsten Wochenende in Göttingen.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 87:83

Die Tigers Tübingen haben das Derby bei den PS Karlsruhe LIONS vor 2.087 Zuschauern – darunter circa 30 Tübinger Fans – in der Europahalle zu Karlsruhe nach einem Thriller mit 83:87 (78:78; 40:47) in der Verlängerung verloren. Nach 14 Minuten lagen die Schwaben beim Stand von 22:39 bereits mit 17 Zählern im Hintertreffen, doch die Schützlinge von Trainer Félix Bañobre zeigten Moral und kämpften sich trotz des höchsten Rückstands im Spiel in die Partie zurück. In der regulären Spielzeit hatten beide Kontrahenten mehrfach die Chance auf den Sieg. Den Erfolg sicherte sich das Team von Trainer Demond Greene dann in der Verlängerung, welche mit 9:5 an die Badener ging. Den Gästen ging in der Schlussphase dann etwas die Luft aus, die Intensität beim Gegner war etwas größer. Topscorer des Spiels wurde Kilian Binapfl mit 22 Zählern für den Sieger, für die Schwaben waren erneut Isaac Haney und Tim Smith mit jeweils 20 Punkten die beste Schützen. Die Rebounds gingen knapp mit 48:47 an den Gastgeber, bei den Assists lagen die Löwen mit 18:12 deutlicher vorne. Problematisch auf Tübinger Seite waren 19 Ballverluste, die Greene-Truppe musste nur elf Bälle abgeben. Aus der Distanz gelangen der Bañobre-Truppe 13 Treffer bei 32 Versuchen (41 Prozent). Die Tübinger Basketballer lagen mehrfach mit zwei Zählern in Front, so beispielsweise 26,6 Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels. Beim Stand von 78:78 hatten die Schwaben den letzten Ball in der regulären Spielzeit, doch Jesse „Jason“ Ani leistete sich 2,8 Sekunden vor dem Ende ein offensives Foul – das Spiel ging in die Verlängerung. Der Rest ist bekannt. Mit nun jeweils drei Siegen und Niederlagen nehmen die Tigers Tübingen aktuell den achten Tabellenplatz ein. Die Badener belegen mit 2:4-Erfolgen den 16. Tabellenplatz.

Auch in der kommenden Woche treten die Tigers Tübingen auswärts an. Am Samstag, den 31. Oktober 2026, spielt die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre bei den GIESSEN 46ers. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost. Die Hessen treten erst am Montag, den 26. Oktober, bei den EPG Baskets Koblenz zum Duell an. Aktuell nimmt das Team von Trainer Branislav „Frankie“ Ignjatovic mit zwei Siegen und drei Niederlagen den zehnten Tabellenplatz ein. Die Entscheidung über Sieg und Niederlage musste in der Verlängerung ermittelt werden. Nach 40 Minuten stand ein 78:78-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Binapfl hatte 2,8 Sekunden für Karlsruhe noch die Chance auf den Sieg, doch der 26-Jährige konnte den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Korb unterbringen. Fünf Minuten Extrazeit standen auf dem Programm. Angepeitscht von den eigenen Fans hatten die Badener am Ende das bessere Ende für sich. Isaiah Hart erzielte 126 Sekunden vor dem Ende mit einem Zweier das 83:80. Das war die Basis für den ersten Heimsieg der Greene-Truppe in der Saison 2026/2027 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Energie der Löwen war in dieser Phase etwas mehr vorhanden. Nach einem Ballverlust von Haney sorgte Wesley Oba per Dunking zum 85:81 für die Entscheidung – nur noch 73 Sekunden standen auf der Uhr. Hart war es dann exakt 39,9 Sekunden vor der finalen Sirene, der per Zweier das 87:81 erzielte. Dieser Rückstand war zu hoch, um in kürzester Zeit die Begegnung noch drehen zu können. Simon Feneberg gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 83:87-Endstand.

Félix Bañobre (Trainer Tigers Tübingen): „Glückwunsch an Trainer Demond Greene und seine Karlsruher Mannschaft zu diesem Sieg. Die Ballverluste haben uns heute das Genick gebrochen. Wir sind weiter sehr ersatzgeschwächt, Aiden Warnholtz hat es heute enorm gefehlt. Isaac Haney musste heute viel den Ball bringen. Das ist aber nicht seine Position, weshalb er noch unerfahren ist. Wir müssen aus dem Spiel lernen und hoffen, dass Warnholtz bald zurückkommt.“ Demond Greene (Trainer PS Karlsruhe LIONS): „Am Ende hat die Verteidigung den Ausschlag über Sieg und Niederlage ausgemacht. Wir sind gut in die Verlängerung gekommen und konnten uns ein minimales Polster erspielen. Im Anschluss haben wir aufopferungsvoll verteidigt und den Tigers Tübingen den Dreier weggenommen. Wesley Oba hat mit seinem Dunking in der Schlussphase der Verlängerung dann das Spiel entschieden.“

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 80:68

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen ein intensives und hart umkämpftes Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 80:68. Nach einem Drei-Punkte-Rückstand zur Halbzeit drehten die Zauberer mit einem überragenden dritten Viertel die Begegnung und begeisterten die 2.224 Zuschauer in der Arena Hohenlohe mit spektakulären Aktionen. Besonders Courtney Alexander II sorgte mit mehreren krachenden Dunkings für Highlights. Es war die wohl spektakulärste Szene des Abends: Courtney Alexander II blockte im dritten Viertel zunächst einen Dreipunkteversuch der Gäste, sicherte sich den Ball und vollendete den anschließenden Fastbreak mit einem krachenden Dunk. Danach ließ der Center unter dem Jubel der Fans die Muskeln spielen. Es war der Höhepunkt eines beeindruckenden dritten Spielabschnitts, in dem die Merlins die Begegnung zu ihren Gunsten drehten. Dabei hatten zunächst die Gäste den besseren Start erwischt. Die Partie begann mit hohem Tempo, ganze vier Minuten vergingen ohne einen Schiedsrichterpfiff, ehe Booker Coplin mit einem erfolgreichen Korb trotz Foul für die erste Unterbrechung sorgte. Bremerhaven überzeugte mit intensiver Verteidigung und gleich vier Blocks im ersten Viertel, das die Gäste schließlich mit 18:16 für sich entschieden.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Eisbären zunächst tonangebend und setzten sich zwischenzeitlich auf neun Punkte ab. Doch die Merlins, die auf Gianni Otto und Till Isemann verzichten mussten, steigerten sich kurz vor der Pause insbesondere defensiv. Booker Coplin und Dylan Addae-Wusu sorgten mit Ballgewinnen für wichtige Impulse. Mit der Halbzeitsirene verkürzte Hendrik Drescher nach einem Offensivrebound auf 33:36. Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie aus Crailsheimer Sicht richtig Fahrt auf. Zunächst eröffnete Drescher die zweite Hälfte mit einem Dreier, ehe Peyton Gerald die Merlins in der 22. Minute mit einem spektakulären Dunking zur 41:39-Führung brachte. Die Arena Hohenlohe stand Kopf. Coplin legte mit einem erfolgreichen Korbleger trotz Foul nach. Wenig später bediente Krajcovic Courtney Alexander mit einem sehenswerten Alley-oop-Anspiel, das der Center hoch über dem Ring in den Korb stopfte. Die Crailsheimer spielten sich in einen Rausch und entschieden das dritte Viertel mit 27:16 für sich (60:52). Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein intensiver Kampf um jeden Punkt. Bremerhaven verkürzte mit aggressiver Verteidigung und schnellen Ballgewinnen zwischenzeitlich bis auf einen Zähler. Doch Krajcovic übernahm nun Verantwortung. Der zuvor durch Foulprobleme ausgebremste Aufbauspieler traf einen wichtigen Dreier und erhöhte später mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Spiel auf 71:63. Für die endgültige Vorentscheidung sorgte schließlich Addae-Wusu, der seine starke Leistung mit einem Dreier zum 76:65 krönte. Am Ende feierten die Merlins einen umjubelten 80:68-Heimsieg und meldeten sich nach der Niederlage in Ulm eindrucksvoll zurück.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons 84:77

Die Nürnberg Falcons haben ihre Niederlagenserie durch einen 84:77 (41:34)-Heimsieg gegen die Artland Dragons am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Vor 1.871 Zuschauern in der Kia Metropol Arena zeigte das Team von Tim Black eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung und behielt in der Crunchtime die Nerven. Mit neuen Kräften und einer lauten Halle im Rücken konnten die Nürnberg Falcons am heutigen Sonntagnachmittag den dritten Saisonsieg einfahren. Vor den Augen vieler Familien legte Nürnberg konzentriert und engagiert los und zeigte im ersten Viertel begeisternden Team-Basketball (21:16). Die Gäste aus Quakenbrück brauchten einige Zeit, um die fränkische Intensität zu matchen, konnten sich zum Ende der ersten Halbzeit ein kleines Momentum erspielen (41:34) und dieses mit ins dritte Viertel nehmen. Dort kippte die Partie, und die Mannschaft von Hendrik Gruhn lag nach 30 Minuten mit 56:62 vorne. Die Entscheidung musste also im Schlussviertel fallen. Dort spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Nürnberg konnte fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einem Turnover der Gäste ausgleichen und mit 69:67 in Führung gehen. Die Halle stand Kopf, als Nic Welp wenig später auf fünf Punkte erhöhte (72:67). Es war der Turning Point. Getragen von den eigenen Fans spielten die Falken die Partie souverän zu Ende und hielten die tapfer kämpfenden Drachen bis zum Schluss auf Distanz. Am Ende gewann Nürnberg mit 84:77 und fuhr den dritten Saisonsieg ein.

Ty Allred wurde von den Fans mit dem #NUEbasketball MVP Fan Award, presented by Sparkasse Nürnberg, ausgezeichnet. Coach Tim Black war die Erleichterung anzusehen: „Wir haben heute gekämpft und uns auch mental stark präsentiert, nachdem wir im dritten Viertel das Spiel aus der Hand gegeben hatten. Der Sieg tut gut. Wir müssen die Emotionen mitnehmen zum anstehenden Auswärtsspiel am Mittwoch.“ Dann treten die Nürnberg Falcons um 19.30 Uhr bei den RheinStars Köln an – zu einer vorgezogenen Partie des 14. Spieltags. Die Partie wird live auf Sporteurope.TV übertragen und auch bei der Watch Party im PARKS Nürnberg für die Fans gezeigt.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth 105:98

MpK Bayreuth musste weiterhin auf die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain, Joshua Bonga und Luis Wulff verzichten. Erstmals lief Neuzugang Darrell Davis auf, er hatte rechtzeitig vor der Partie die Spielberechtigung erhalten. Neben acht etatmäßigen Profis verstärkten die beiden Youngsters Liam Holländer und Leo Friedlein den Bayreuther Kader. Die Starting Five von MpK Bayreuth bildeten Matt Frierson, Collin Metcalf, Simon Hildebrandt, Glen Abram Jr. und Darrell Davis Jr.. Simon Hildebrandt, beim zweiten Mal per Dunking, sorgte für die ersten vier Bayreuther Punkte zum Zwischenstand von 4:4. Collin Metcalf und abermals Hildebrandt sorgten für das 8:8, Glen Abram stellte auf 10:10. In der Folge zog Köln nach vier Punkten von James Pattersson auf 14:10 davon. Matt Frierson und Darrell Davis mit seinem ersten Korb für Bayreuth glichen anschließend zum 14:14 aus und Taje Kelly machten den Bayreuther 6:0-Lauf perfekt und brachte MpK mit 16:14 in Front. Dann waren wieder die Gastgeber am Drücker und gingen nach zwei Dreiern von Haris Hujic und Antonio Williams mit 22:16 in Führung. Kevin Wohlrath beendete mit zwei getroffenen Freiwürfen zum 18:22 den Kölner 8:0-Run. Letztlich ging es mit einer Kölner 24:18-Führung in die erste Viertelpause. Kein Dreier, ausgeglichen 6:6 bei den Rebounds und fünf Turnovers (Köln vier) waren die Bayreuther Bilanz der ersten zehn Minuten. Köln startete mit dem 26:18 in den zweiten Abschnitt, dann stellte Darrell Davis mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 21:26. Haris Hujic mit einem Dreier und Maximilian Begue erhöhten für die RheinStars auf 31:21 und machten damit den Vorsprung zweistellig. Taje Kelly traf den ersten Bayreuther Dreier zum 24:33. Die Ganzfeld-Defense der Kölner machte MpK Probleme, Liam Holländer verkürzte dennoch mit einem Dreier aus der Ecke auf 27:35. Glen Abram stellte auf 29:38. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung in der Folge weiter auf 43:29 aus. Darrell Davis verkürzte auf 31:43 und Kevin Wohlrath stellte per Dreier auf 34:45. Beim Stand von 48:34 für die RheinStars rief der Bayreuther Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit und bemängelte zu wenig Gegenwehr gegen die Kölner Offense. Glen Abram verkürzte in der Folge auf 36:48. Simon Hildebrandt stellte von der Freiwurflinie auf 38:50. Köln erhöhte danach weiter auf 56:38. In einer weiteren Auszeit appellierte Headcoach Vincent van Sliedregt an die Moral des Bayreuther Teams. Emanuel Prospere beendete schließlich mit einem Dreier zum 41:59-Halbzeitstand den 9:0-Lauf der Rheinländer. Das zweite Viertel ging letztlich mit 35:23 an Köln. 13 Turnovers, 8:12 Rebounds und 31 Prozent Dreierquote (64 Prozent bei Köln) war aus Bayreuther Sicht in der ersten Hälfte zu wenig. MpK verstand es nicht, die Gegner ausreichend vor sich zu halten.

Die RheinStars starteten mit einem Dreier zum 62:41 in die zweite Halbzeit. Darrell David erwiderte, ebenfalls aus der Distanz, mit dem 44:62 und traf kurz darauf gleich den nächste Dreier zum 47:64. Nach gut 24 Minuten stand es 70:47 für Köln. Collin Metcalf und Glen Abram verkürzten auf 51:70, nochmals Metcalf machte mit dem 53:70 einen 6:0-Lauf von MpK klar. Die RheinStars ließen jedoch nicht locker und stellten wieder auf 73:53, ehe Liam Holländer zum 55:73 traf. Darrell Davis brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 58:73 heran. Davis verkürzte als bester Bayreuther Akteur für MpK weiter mit 63:76 auf 13 Punkte. Collin Metcalf stellte auf 65:78. Dennoch gab Bayreuth immer wieder zu viele Offensiv-Rebounds ab. Nach einem unsportlichen Foul gegen Köln traf Taje Kelly einen seiner Freiwürfe und MpK verkürzte nach einem weiteren Dreier von Glen Abram mit dem Buzzer des dritten Viertels noch bauf 69:80. Mit nur noch elf Punkten Rückstand ging es damit ins Schlussviertel. Taje Kelly verkürzte zu Beginn des Schlussviertels weiter auf 71:80. Matt Frierson stellte mit einem Dreier auf 74:80. Köln erwiderte mit einem Dreier zum 83:74. Matt Frierson mit dem nächsten Dreier scorte zum 77:83. Bayreuth hatte durch eine bessere Defensive ins Spiel zurückgefunden und kämpfte. Simon Hildebrandt stellte mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 80:85. Darrell Davis traf zum 82:88. Simon Hildebrandt verkürzte von der Freiwurflinie auf 84:89. Man war jetzt auf fünf Punkte dran. Emanuel Prospere stellte auf 86:92. Es wurde jetzt hart um jeden Ball gekämpft. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Knapp drei Minuten vor Schluss traf Haris Hujic per Dreier zum 96:86, Köln lag wieder zehn Punkte vorne. Simon Hildebrandt traf nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 87:96, die RheinStars erwiderten mit dem 98:87. Matt Frierson wurde dann beim Dreierversuch gefoult und scorte drei Freiwürfe zum 90:98. Ein weiteres Drei-Punkte-Spiel von Glen Abram führte zum 93:100, 57 Sekunden vor dem Ende stand es 102:93 für Köln, Rohwer erhöhte auf 104:93 32 Sekunden vor dem Ende. Matt Frierson traf noch einen Dreier zum 96:104 und Darrell Davis sorgte noch für den Endstand von 98:105. Bayreuth hatte in der zweiten Halbzeit Herz und Moral gezeigt, es reichte aber nicht zum ersten Saisonsieg, man bleibt mit jetzt sechs Niederlagen Tabellenletzter. Glen Abram und Collin Metcalf waren zum Spielschluss ausgefoult. Neuzugang Darrell Davis mit 23 Punkten als Topscorer erwies sich als ein echter Hoffnungsträger für die nächsten Partien. Bei den Rebounds lag am Ende Köln mit 28:26 vorne, die Bayreuther Dreierquote hatte sich auf 41 Prozent erhöht und MpK hatte 20 Turnovers zu verzeichnen.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers -:-

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-26 18:29:272026-10-26 18:29:27Nachberichte ProA 6. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Vier Spiele, vier Siege: Die Iserlohn Kangaroos sind mit einer makellosen Bilanz in die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gestartet. Am kommenden Samstag, 24. Oktober, um 19:00 Uhr wartet nun die nächste Herausforderung auf das Team von Headcoach Gary Johnson. Mit Lok Bernau gastiert einer der direkten Verfolger in der Matthias-Grothe Halle. Besser hätte der Saisonstart für die Iserlohn Kangaroos kaum verlaufen können. Nach vier Spieltagen stehen vier Siege auf dem Konto der Waldstädter. Die Mannschaft hat in den ersten Wochen der neuen Spielzeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie als Team funktioniert und auch in schwierigen Spielphasen die nötigen Antworten findet. Nun wollen die Kangaroos ihren erfolgreichen Lauf fortsetzen und auch im zweiten Heimspiel der Saison die Punkte in Iserlohn behalten. Mit Lok Bernau wartet dabei ein echter Gradmesser. Die Gäste aus Brandenburg gehören ebenfalls zur Spitzengruppe der ProB Nord und reisen als Tabellendritter nach Iserlohn. Am vergangenen Spieltag musste Bernau gegen die Uni Baskets Münster eine Niederlage hinnehmen. Entsprechend motiviert dürfte die Mannschaft sein, in Iserlohn wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden und den Abstand zur Tabellenspitze zu verkürzen. Für die Kangaroos bietet das direkte Duell die Gelegenheit, ihre starke Ausgangsposition weiter zu festigen. Entscheidend wird dabei erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung sein. Gerade das Zusammenspiel in der Offensive und die Intensität in der Defensive waren wichtige Faktoren für den erfolgreichen Saisonauftakt. Gegen einen direkten Konkurrenten wird es darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit konzentriert zu bleiben und dem Gegner möglichst wenig einfache Punkte zu ermöglichen.

24.10.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SG Braunschweig

Am kommenden Samstag, dem 24. Oktober 2026, heißt es wieder: Löwen-Rudel gemeinsam in der Halle! Um 19:00 Uhr (Tip-Off) treten die Hertener Löwen vor heimischer Kulisse in der Sporthalle der Rosa-Parks-Schule gegen den Aufsteiger und Traditionsclub SG FT/MTV Braunschweig an. Nach dem knappen Herzschlag-Finale gegen Rostock (76:77) hat das Löwen-Rudel am vergangenen Spieltag eine starke Reaktion gezeigt und zwei wichtige Punkte bei den BSW Sixers (58:65) erstritten. Mit diesem hart erarbeiteten Auswärtssieg im Rücken will die Mannschaft um Trainer Robin Singh die heimische Rosa-Parks-Halle wieder zu einer uneinnehmbaren Festung machen. Der Traditionsclub und Wiederaufsteiger aus Niedersachsen reist zwar mit einer deutlichen Heimspiel-Niederlage gegen die TSV Neustadt temps Shooters (78:105) im Gepäck an, bringt jedoch extrem viel Talent und großen Kampfgeist ins Ruhrgebiet mit. Als offizieller Kooperationspartner des BBL-Erstligisten Basketball Löwen Braunschweig setzt die SG voll auf ein hochattraktives, modernes Basketball-Konzept: Auf dem Parkett erwartet uns eine spritzige, physisch enorm präsente und tief besetzte Mannschaft, gespickt mit hungrigen Nachwuchstalenten, die sich in jedem Ballbesitz beweisen wollen. Aktuell rangieren die Niedersachsen mit einer Bilanz von einem Sieg und drei Niederlagen auf dem 10. Tabellenplatz der ProB Nord – eine Platzierung, die täuscht! Das junge Team hat in den bisherigen Partien mehrfach sein enormes Potenzial angedeutet und wird alles daran setzen, in Herten die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BBA Hagen

Mit dem Rückenwind eines deutlichen Derby-Erfolgs gehen die TSV Neustadt temps Shooters in den 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Am Samstag ist Aufsteiger BBA Hagen um 19 Uhr zu Gast im Shooters Dome und mit den Kodiaks kommen zwei Spieler zurück, die in Neustadt noch bestens bekannt sind. Beim 105:78 in Braunschweig überzeugten die Shooters von Beginn an und das erneut ohne Topscorer Matej Jelovcic sowie die Center Robin Kniss und Kevin Weber. Coach Allen Ray Smith sah ein Team, das „mit Energie und Leidenschaft gespielt“ hatte, genau die Tugenden, die nach dem holprigen Start mit zwei Niederlagen in Folge gefragt waren. Mit zwei Siegen aus vier Spielen stehen die Niedersachsen aktuell auf Rang 6. Der Gegner hat bislang weniger Grund zur Freude. Hagen steht mit einem Sieg und drei Niederlagen auf Platz zwölf. Zum Auftakt setzte es ein 73:88 in Herten, beim Heimdebüt verloren die Kodiaks mit 97:101 gegen Wedel, nach Verlängerung. Dann aber ließ der Aufsteiger aufhorchen, denn beim bis dahin ungeschlagenen Spitzenteam aus Münster gewann Hagen einen Crunchtime-Krimi mit 87:85. Zuletzt folgte ein 70:76 gegen die ART Giants Düsseldorf, bei dem Gregory McKay mit 20 Punkten erneut bester Hagener Werfer war. Der Mann von den Bahamas ist die Konstante im Hagener Spiel. Nach dem Coup in Münster wurde er zum Player of the Week der ProB Nord gekürt. Neben ihm trägt vor allem Guard J. Sparks die Offensive, und unter dem Korb muss Ifeani Okeke beschäftigt werden.

Der besondere Reiz dieser Partie liegt aber auf dem Flügel. Emil Loch und Elias Marei tragen inzwischen das Trikot der Kodiaks. Loch kam in der vergangenen Saison für die Shooters in 28 Spielen auf 11,3 Punkte und 4,1 Rebounds im Schnitt, Marei auf 8,8 Punkte, 5,4 Rebounds und 2,6 Assists in ebenfalls 28 Einsätzen. Die beiden sind nicht nur Teamkollegen, sondern auch beste Freunde. Für Marei war das einer der Gründe, nach Hagen zu wechseln, das er als „Basketballstadt“ bezeichnet. Beide kennen die Abläufe, die Halle und die Fans in Neustadt und werden alles daransetzen, ihrem Ex-Club ein Bein zu stellen. Auf dem Papier spricht einiges für die Hausherren, wie zum Beispiel die bessere Bilanz, die deutlich bessere Korbdifferenz, der Heimvorteil und der Schwung aus Braunschweig. Doch die Kodiaks haben in Münster bewiesen, dass sie auch in fremden Hallen Spiele gewinnen können, und mit McKay einen Spieler, der ein Spiel allein entscheiden kann. Wenn die Shooters ihre Defensivintensität aus dem Derby in den Shooters Dome mitnehmen und die Freiwurfquote etwas nach oben korrigieren, stehen die Chancen gut, dass es nach dem Wiedersehen mit Loch und Marei vor allem für die Heimfans etwas zu feiern gibt. Coach Allen Ray Smith: „Wir erwarten ein Spiel mit viel Tempo und Emotionen. Nicht nur wegen der letzten Niederlage von Hagen gegen Düsseldorf, sondern auch wegen des Homecoming von Emil und Elias. Wir haben ein klares Signal gegeben, dass wir hart arbeiten und immer noch mehr dafür tun, um uns weiter zu finden, um solche Leistungen wie gegen Braunschweig immer abzurufen. Wir glauben ganz doll an unsere Fähigkeiten und dafür brauchen wir die Arbeitseinstellung von letzter Woche, dann sind wir am gefährlichsten“, so der Coach.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm

Es ist der dritte Anlauf in dieser Saison in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga – und die Itzehoe Eagles wollen ihn nutzen, um endlich den ersten Sieg vor eigenem Publikum einzufahren. Am
Samstag, 24. Oktober, treffen sie im Sportzentrum am Lehmwohld auf die EN Baskets Schwelm. Die Partie beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Zum zweiten Mal nach seinem Abschied von den Eagles kehrt der frühere Kapitän Erik Nyberg mit Schwelm in seine frühere Heimhalle zurück. In der vergangenen Saison nahm das Team aus Nordrhein-Westfalen die Punkte mit, das wollen die Eagles in diesem Jahr unbedingt verhindern. Aber es werde alles andere als ein leichtes Spiel, sagt Coach Max Rockmann. „Schwelm ist eine Mannschaft, die sehr viel Erfahrung mitbringt und im Kern schon mehrere Jahre zusammenspielt.“ Nach zwei Niederlagen zu Saisonbeginn haben die Baskets zwei Siege eingefahren, zuletzt sehr deutlich gegen Westerstede. Beim 102:67 trafen sie mit einer Quote über 40 Prozent sehr gut von der Dreierlinie. Das können die Itzehoer nicht von sich behaupten, einer der Gründe für die unnötige
Heimniederlage gegen Iserlohn am vergangenen Spieltag. „Wir müssen es schaffen, mehr Konstanz in unser Spiel zu bekommen, und für 40 Minuten Intensität und Konzentration bringen“, so Rockmann. Das sei nötig, um den ersten Heimsieg zu holen. Erneut werden die Referees in pinkfarbenen Shirts pfeifen – so machen die Liga und ihr Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS im „Pinktober“ auf Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung aufmerksam.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SC Rist Wedel

Die Aufgabe, die im fünften Saisonspiel in der 2. Bundesliga ProB auf den SC Rist Wedel wartet, könnte schwerer kaum sein. Am Sonnabend, 24. Oktober, gastieren die Grün-Gelben beim UBC Münster. „Diese Mannschaft ist nicht ‚nur‘ ein ProA-Absteiger, sondern hat auch schon früh in der aktuellen Saison gezeigt, dass mit ihr im Kampf um den Aufstieg zu rechnen ist“, sagte Rist-Trainer Stanley Witt über den Gegner. Mit dem 1961 als Universitäts Basketball-Club Münster gegründeten Basketballverein bekamen es die Wedeler im Kampf um Punkte letztmals von 2018 bis 2022 in der ProB zu tun. Von sechs Duellen gewannen sie lediglich eines und belegten im Frühjahr 2019, mit zwei Zählern Rückstand auf den Hauptrunden-Ersten Münster, den dritten Platz. 2022 kletterten die Westfalen, die von 2015 bis 2023 aus Verbundenheit mit der Westfälischen Wilhelms-Universität „WWU Baskets Münster“ hießen, in die ProA. 2023 folgte eine abermalige Umbenennung in „Uni Baskets Münster“ und im Mai der Abstieg in die ProB. Dort gelten die Münsteraner neben dem SSV Lokomotive Bernau als Titelfavorit. Und nachdem das Team von UBC-Trainer Götz Rohdewald am 10. Oktober eine überraschende 85:87-Heimpleite gegen den Aufsteiger BBA Hagen kassiert hatte, ließ es am vergangenen Sonnabend seine Muskeln spielen und gewann mit 84:72 in Bernau. „Es hat sich früh in der Saison gezeigt, dass Münster nicht unschlagbar ist – aber beim Topspiel in Bernau war auch zu sehen, was das Team kann“, erklärte Witt. Nach den Stärken der Münsteraner befragt, entgegnete der Coach: „Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft, wobei ihre Spieler gar nicht einmal besonders alt sind. Aber viele von ihnen spielen schon lange zusammen und haben ihre Fähigkeiten bereits auf hohem Niveau unter Beweis gestellt.“

Diese Stärken konnten auch die Wedeler schon einmal live miterleben: Am 5. September verloren sie ihr sechstes Testspiel der Saisonvorbereitung gegen Münster mit 73:83 (38:59). „Wir sind mit 0:17 in die Partie gestartet – danach hat sich aber ein gutes Spiel entwickelt, in dem wir gekämpft und am Ende nur mit zehn Punkten verloren haben“, erinnerte sich Witt an das Freundschaftsspiel. Damals waren Jamil Muttilib (20 Punkte) und Jayden Fatnassi (13) die besten Rister Punktesammler gewesen; auch Fiete Meinberg (elf) und Tyson Leitao (zehn) hatten eine zweistellige Ausbeute erreicht. Das Wiedersehen sieben Wochen später steigt in der Sport- und Veranstaltungshalle Berg Fidel. „Das ist ein heißes Pflaster – dorthin kommen immer viele Zuschauer, darunter zahlreiche Studenten“, weiß Witt. Ob er alle Spieler mit auf die rund 290 Kilometer lange Reise nehmen kann, oder es verletzungsbedingte Ausfälle beziehungsweise Abstellungen an die Veolia Towers Hamburg gibt – der Rister Kooperationspartner gastiert tags darauf in der 1. Bundesliga beim FC Bayern München –, konnte Witt am Mittwoch noch nicht sagen. Abschließend versprach der 31-Jährige aber: „Ganz egal, wer aufs Feld kommt: Wir alle haben richtig Bock, uns dieser schweren Aufgabe zu stellen.“

 

25.10.2026 15:30 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. BSW Sixers

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy

Im fünften Anlauf wollen die Baskets Juniors TSG Westerstede am Sonntag (16 Uhr) endlich den ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Mit der Seawolves Academy ist dann ebenfalls ein Nachwuchsteam zu Gast in der Hössensporthalle in Westerstede, das mit einer ausgeglichenen Bilanz in die Saison gestartet ist. Alle Spiele seht ihr live bei sporteurope.tv. Nach vier Niederlagen zum Start gehen die Baskets Juniors durchaus mit ein wenig Druck in das dritte Heimspiel der noch jungen Saison. Weiterhin gilt dabei, dass die Talente den Zusammenhalt und den Rhythmus vor allem über die Spiele holen müssen. Die Abstellungen ins Training des Profiteams sorgen dafür, dass gemeinsames Training kaum möglich ist. So ist es auch erklärbar, dass dem Team von Headcoach Artur Gacaev die Stabilität über 40 Minuten fehlt. Auf 20 gute Minuten folgen bisher schlechte Abschnitte, die zu deutlichen Rückständen führen. Vor allem defensiv ist eine Steigerung notwendig, um Spiele zu gewinnen. 98,3 Punkte im Schnitt kassieren die Youngster bisher. Gleichzeitig gilt es, im Rebounding stabiler zu werden und die Zahl der Ballverluste zu reduzieren.

Der Gegner aus Rostock war in drei von vier Partien nah am Sieg, sicherte sich zwei Erfolge steht damit im Mittelfeld. Die Gäste fahren ein den Baskets Juniors ähnliches Konzept. Lediglich ein ausländischer Akteur, Spielmacher Isayah Owens (13,5 Punkte), der aber ebenfalls erst 24 Jahre alt ist. Mit Big Man Bruno Loll (16 Punkte, 7,3 Rebounds) und Shooting Guard Mika Freitag (15 Punkte, 5,3 Assists) sind zwei Eigengewächse die spielbestimmenden Figuren der Gäste. Dazu spielt der Benedict Baumgarth (9,5 Punkte, 6,3 Rebounds) eine wichtige Rolle. Auf den Gegner schauen will Headcoach Artur Gacaev jedoch nicht: „Der Fokus liegt auf unserem Team. Wir müssen die Schwankungen in unserem Spiel ausgleichen und besser verteidigen, wenn wir in dieser Liga spielen gewinnen wollen. Natürlich ist die Trainingssituation nicht einfach, aber wir müssen das in den Spielen gemeinsam kompensieren.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Nord.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:57:142026-10-23 16:50:40Vorberichte ProB Nord 5. Spieltag

Vorberichte ProA 6. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des sechsten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die ETB Miners eine anspruchsvolle Aufgabe vor heimischer Kulisse an. Am Samstag, den 24.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt die Kreisbau Kirchheim Knights in der Sporthalle am Hallo. Ausgangslage: Die Formkurven der Teams. Die ETB Miners möchten nach der 94:97-Auswärtsniederlage bei den Eisbären Bremerhaven vor heimischen Fans zurück in die Erfolgsspur finden. Vor allem defensiv und bei der Reduzierung individueller Ballverluste (Turnover) gilt es für das Wendt-Team, im Vergleich zum vergangenen Spieltag anzusetzen, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Die Kirchheim Knights reisen mit großem Selbstbewusstsein in den Ruhrpott. Die Ritter haben einen Traumstart in die Saison 2026/27 hingelegt und rangieren ungeschlagen an der Tabellenspitze der ProA. Unter anderem feierten die Schwaben deutliche Erfolge – wie ein 104:75 gegen Bayreuth – und präsentierten sich bislang extrem offensivstark und ausgeglichen. Der Gegner im Fokus: Die Top-Performer der Knights. Headcoach Igor Perovic verfügt über einen tiefen und punkthungrigen Kader:

  • Desmond Watson: Der Guard präsentiert sich in der laufenden Spielzeit in hervorragender Frühform und führte die Knights bereits mehrfach als absoluter Topscorer an (u. a. 26 Punkte zum Saisonauftakt sowie 30 Punkte im Pokal gegen Ludwigsburg).
  • Philip Alston: Der Forward sorgt unter den Körben für große Gefahr und punktet regelmäßig zweistellig (u. a. 20 Punkte gegen Bayreuth).
  • Ausgeglichene Mannschaftsleistung: Die Kirchheimer zeichnen sich dadurch aus, dass regelmäßig fünf oder mehr Akteure eine zweistellige Punkteausbeute erzielen.

Headcoach Lars Wendt: „Mit Kirchheim kommt das absolute Top-Team zu uns am Hallo. Sie haben bislang jedes ihrer Spiele dominiert und einen extrem starken Kader zusammengestellt. Vor allem die Importspieler drücken dem Spiel ihren Stempel auf und waren bislang von keiner Mannschaft zu stoppen. Gleichzeitig haben sie mit Wolf, und Bretzel reichlich deutsche Qualität und Erfahrung an Bord und präsentieren sich aktuell als klarer Titelfavorit. Die Ausgangslage ist daher natürlich ziemlich eindeutig. Wir wissen, dass uns eine enorme Herausforderung erwartet. Was wir aber garantieren können: Wir werden kämpfen, alles auf dem Feld lassen und bis zur letzten Sekunde alles geben!“ Die Worte des Trainers machen deutlich, dass vor den Miners ein echtes Brett wartet. Dennoch richtet das Team den Blick voll auf die eigene Entwicklung, will aus den Fehlern der Vorwochen lernen und mit maximalem Einsatz dagegenhalten.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen

Göttingen, 22. Oktober 2026 – In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA tritt die BG Göttingen am Samstag, 24. Oktober, bei den MLP Academics Heidelberg an. Tip-off im SNP Dome ist um 19:30 Uhr. Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Trotz dezimierten Kaders (nur sieben Profis standen zur Verfügung) besiegten die Südniedersachsen die Nürnberg Falcons souverän 95:74. Beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg läuft fast alles nach Plan. Viermal gingen die Kurpfälzer in dieser Spielzeit schon als Sieger vom Parkett. Einen Ausrutscher leisteten sich Academics-Kapitän Paul Zipser und Co. gegen die SBB Börde Baskets (74:85). Spieler im Fokus: Eine starke Leistung zeigte Veilchen-Center Robin Lodders gegen Nürnberg. Der Deutsche erzielte 19 Punkte und holte acht Rebounds. Im Schnitt die meisten BG-Punkte erzielen Zach Jackson und Radvilas Kneizys (je 13,5). Bester Göttinger Rebounder ist Omar Pajic (8,2); die meisten Assists gibt Daniel Kirchner (4,4). Bei den Heidelbergern kommt Neuzugang Chuck Harris auf durchschnittlich die meisten Punkte pro Spiel (15,8) gefolgt von seinem US-Landsmann Frank Champion (11,8), der ebenfalls neu im Academics-Kader ist. Die meisten Rebounds holt der deutsche Forward Cantia Rahming (8,0); die meisten Assists gibt ebenfalls Harris (4,6).

Gut zu wissen: Bei den Heidelbergern spielt Ex-Veilchen Erol Ersek, der während des Finalturniers 2020 in München zum Göttinger Kader gehörte. Neben ihm ist der Academics-Kader mit vielen erstliga-erfahrenen Profis bestückt. Ex-NBA- und Euroleague-Profi Paul Zipser ist seinem Heimatklub treu geblieben, ebenso wie Niklas Würzner. Auch der deutsche Guard Kevin McClain spielte schon vergangene Saison bei den Academics. Neu hinzugekommen sind der deutsche Forward Joschka Ferner (Ulm, Crailsheim, Vechta) sowie der deutsche Center Lorenz Brenneke (Berlin, Frankfurt). Neben Harris und Champion haben die Kurpfälzer noch einen weiteren ausländischen Spieler verpflichtet: US-Center Nick Muszynski kam aus der belgisch-niederländischen BNXT-League von Limburg United. Ins rund 310 Kilometer von Göttingen entfernte Heidelberg reisen die Veilchen bereits am Freitag, um am Samstag keine Reisestrapazen in den Beinen zu haben. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 81 Punkte. Bei den Academics sind es rund 87 Punkte – nur Kirchheim kommt auf mehr Zähler (95). Deutlich besser als die BG sind die Heidelberger in der Verteidigung: Die Kurpfälzer lassen durchschnittlich nur rund 71 Punkte zu; die Göttinger rund 84. Besser als Heidelberg sind die Südniedersachsen nur bei den Offensiv-Rebounds (11,8 zu 7,4) und den Ballverlusten (12,4 zu 14,4). Die Academics sind Liga-Spitzenreiter bei der Dreier-Trefferquote (43 Prozent) und den Blocks (4,4). Das sagen die Coaches: „Ich war sehr zufrieden damit, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Nürnberg auf unsere Probleme reagiert haben, als Team zusammengeblieben sind und Vertrauen in unsere Verteidigung hatten. Diese Woche bereiten wir uns auf einen sehr schweren Gegner vor, der Favorit in dieser Liga ist. Ich habe großen Respekt vor Heidelberg. Jedes Auswärtsspiel ist schwer, sodass wir sehr fokussiert sein müssen“, sagt Gulbis. Nach dem 74:51-Erfolg gegen Karlsruhe sagte Finetti: „Es ist in dieser Liga nie einfach, einen Sieg zu holen. Wer glaubt, dass jedes Spiel für uns oder für einen Anwärter auf die Playoffs einfach sein sollte, irrt sich. Wenn man in dieser Liga nicht voll da ist und keine Verteidigung spielt, wird es eine lange Nacht. Wir freuen uns über das Ergebnis, aber auch darüber, wie wir die erste Halbzeit angegangen sind.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Für die Tigers Tübingen geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit dem Derby bei den PS Karlsruhe LIONS weiter. Hochball ist am Samstag, den 24. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Europahalle. Somit kommt es zu einem frühen Zeitpunkt der Saison 2026/2027 zum schwäbisch-badischen Derby. Die Löwen fordern damit Tigers zum Duell heraus! Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Sendebeginn ist um 19:15 Uhr. Head Coach Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Aufgrund der Verletztensituation befindet sich Karlsruhe derzeit nicht auf dem Tabellenplatz, der ihrem eigentlichen Leistungsvermögen entspricht. Wir erwarten ein sehr hartes, physisch geprägtes Spiel. Sie werden verschiedene Verteidigungsvarianten einsetzen, um uns zu überraschen. Wir müssen uns auf uns selbst und auf unsere eigene Identität konzentrieren.“ In der Vorbereitung unterlagen die Tigers Tübingen den PS Karlsruhe LIONS in einem verkürzten Testspiel über 30 Minuten mit 56:62. Parallel kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Aleksandar Nadjfeji, der seit 2023 Co-Trainer der PS Karlsruhe LIONS ist und in der Vergangenheit als Spieler, Co-Trainer und Trainer bei den Tigers Tübingen tätig war.

Der Gastgeber hat aus den ersten fünf Begegnungen nur eine Partie gewonnen. Beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Medikamente per Klick Bayreuth setzte sich die Mannschaft von Trainer Demond Greene am zweiten Spieltag (4.10.2026) mit 89:79 durch. Jedoch mussten die Badener – wie auch die Tigers Tübingen – bereits gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Crailsheim und Heidelberg antreten. Gegen die Nürnberg Falcons und den Aufsteiger ETB Miners Essen gingen die PS Karlsruhe LIONS ebenfalls als Verlierer vom Platz. Anhaltende Verletztenprobleme bereiten auch dem Gastgeber derzeit massive Probleme. Point Guard und Leistungsträger Isaiah Hart (Adduktoren) wird schmerzhaft vermisst. Der US-Amerikaner wartet noch auf sein Saisondebüt. Auch Martel Williams (13,0 ppg, 3,5 rpg) und Nachverpflichtung Bazoumana Koné (2,0 apg) fehlten verletzungsbedingt bei der jüngsten 51:74-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg. Äußerst positiv war aber der Zuschauerzuspruch: 2.682 Fans sammelten sich gegen die Kurpfälzer in der Europahalle ein. Aus den bisherigen 45 Ligapartien ist es der viertbeste Zuspruch. Jüngst gab Kapitän Maurice Pluskota sein Saisondebüt im Trikot der Löwen. Nach einer Verletzung am Sprunggelenk stehen in den letzten beiden Spielen 16 Punkte und 5,5 Rebounds zu Buche. Keine Frage, der 34-jährige Routinier gehört weiterhin zu den besten Akteuren auf den großen Positionen im deutschen Basketball-Unterhaus. Mit Kilian Binapfl (11,4 ppg, 3,6 rpg) bildet Pluskota ein starkes Duo unter den Körben. Ebenfalls zweistellig punkten die beiden US-Amerikaner Zac Owens (14,0 ppg) und Robert Jones (10,8 ppg). Auf den deutschen Positionen haben bisher Jason George (7,2 ppg, 7,4 rpg) und Wesley Oba, der Cousin von Jesse „Jason“ Ani (4,8 ppg, 7,3 rpg), gut produziert.

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons

Mit den Nürnberg Falcons wartet eine Mannschaft, die sich nach einem größeren Umbruch noch finden muss. Nachdem die Mittelfranken die vergangene Saison auf Platz neun beendet hatten, verließen sämtliche Leistungsträger den Verein. Auch auf der Trainerposition gibt es ein neues Gesicht: Tim Black, einstiger Topscorer der Basketball-Bundesliga, übernahm das Amt und soll die Mannschaft durch die neue Saison führen. Geschäftsführer Ralph Junge konzentriert sich derweil stärker auf seine Aufgaben abseits der Seitenlinie. Im neu zusammengestellten Kader stehen mit Tim Köpple und Christian Feneberg nur zwei Spieler, die bereits länger für Nürnberg in der ProA aktiv sind. Eine wichtige Rolle übernimmt Nate Heise, der am College für Iowa State spielte und bislang zu den auffälligsten Akteuren der Falcons zählt. Auch Xavier Bell, der als Combo-Guard auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, sowie Power Forward Ty Allred sollen für offensive Impulse sorgen. Unter dem Korb gehört Nic Welp zu den Spielern, auf die Nürnberg setzt.

Sportlich verlief der Saisonstart wechselhaft. Nach einem 83:97-Auswärtssieg in Karlsruhe und einem 85:75-Heimerfolg gegen Koblenz mussten die Falcons zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Auf das deutliche 86:61 in Tübingen folgte eine 65:92-Heimniederlage gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Kirchheim. Zuletzt unterlag Nürnberg auch in Göttingen klar mit 95:74. Damit wartet die Mannschaft seit dem 2. Oktober auf einen weiteren Sieg und steht nach fünf Spieltagen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Rang 14. Vor allem offensiv haben die Nürnberger bislang Probleme. Mit durchschnittlich 73,6 Punkten pro Partie erzielen sie die zweitwenigsten Zähler der Liga. Die Dragons kommen dagegen auf 86,2 Punkte im Schnitt und gehören damit ligaweit zu den drei offensivstärksten Teams. Auch bei den Ballverlusten zeigt sich ein Unterschied: Nürnberg leistet sich knapp 17 Turnover pro Spiel und liegt damit im unteren Drittel der Liga, während die Quakenbrücker durchschnittlich nur zwölf Ballverluste verbuchen. Zu den wichtigsten Akteuren der Gastgeber gehört Nate Heise, der bislang 18 Punkte pro Spiel erzielt und zudem 1,4 Steals im Schnitt sammelt. Besonders aus der Distanz ist er gefährlich: Seine Dreierquote liegt bei 42 Prozent. Xavier Bell kommt zum Saisonstart auf 11,6 Punkte pro Partie und trifft 50 Prozent seiner Dreier sowie knapp 42 Prozent seiner Zweipunktwürfe. Ty Allred steuert durchschnittlich 9,8 Punkte und 3,8 Rebounds bei und verbucht zudem einen Block pro Spiel. Nic Welp kommt auf 9,0 Punkte, 5,6 Rebounds und 0,8 Steals. Spielmacher Tim Köpple verteilt in rund 20 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich vier Assists, während Christian Feneberg in knapp 20 Minuten 4,2 Punkte, drei Assists und 1,2 Steals beisteuert.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth

Einen weiteren Versuch, um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen, unternimmt Medikamente per Klick Bayreuth im Rahmen des 6. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr im Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln. Die Aufgabe wird aber sicher alles andere als leicht. Die RheinStars Köln starteten als Tabellenzwölfter der vergangenen Spielzeit 2025/26 ansprechend mit 6:4 Punkten und aktuell Tabellenplatz acht in die neue Saison, in der bislang erst ein Heimspiel absolviert wurde. Nach dem 83:80-Auftaktsieg bei der BG Göttingen gab es ein 73:90 bei den Paderborn Baskets und einen weiteren Sieg mit 91:80 bei Aufsteiger ETB Miners Essen. Das bislang einzige Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven ging knapp mit 83:85 nach Verlängerung verloren und zuletzt gewannen die Kölner mit 78:76 bei den GIESSEN 46ers.

Bei Medikamente per Klick Bayreuth ist der Hauptgrund für die bisherige Bilanz von fünf Niederlagen in fünf Spielen die massive Verletztensituation. Zuletzt fehlten im Heimspiel gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag die Verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga, zudem fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Immerhin zeigte MpK im Vergleich zur Niederlage gegen die Orange Academy Ulm am Mittwoch zuvor eine deutliche Leistungssteigerung. Die sieben einsatzfähigen, etatmäßigen Profispieler wurden von den mit viel Kampfgeist und Einsatz agierenden Nachwuchsspielern Liam Holländer und Leo Friedlein unterstützt. Kampf, Einsatz und die Suche nach Lösungen stimmten bei den Bayreuthern, beim Rebounding gab es eine Verbesserung, trotzdem konnte letztlich die 86:97-Niederlage nicht verhindert werden. Ein Problem waren immer noch die zu vielen Turnovers. Bester Werfer im Team von Headcoach Vincent van Sliedregt war Collin Metcalf mit 20 Punkten, außerdem war Metcalf mit acht abgegriffenen Bällen auch bester Bayreuther Rebounder. Mit Emanuel Prospere kam ein weiterer Rookie auf 18 Zähler. Unter der Woche gab es eine Neuverpflichtung und Verstärkung für das MpK-Team, die auch die Personalsituation etwas entspannen soll: Am vergangenen Dienstag stellte MPK nach Bestehen des obligatorischen Medical Check den routinierten, international vielfach erfahrenen und flexibel auf den Guard-Positionen einsetzbaren 30-jährigen US-Amerikaner Darrell Davis vor. Durch die Neuverpflichtung soll der Kader nicht nur in der Breite erweitert, sondern dem jungen Team auch gezielt Qualität und Erfahrung hinzufügt werden. Ob Davis bereits im Spiel bei den RheinStars Köln im Bayreuther Aufgebot steht, hängt vom Zeitpunkt der Erteilung der Arbeitserlaubnis durch das Ausländeramt ab.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers

Nach der knappen Niederlage gegen die SBB Börde Baskets wartet mit den GIESSEN 46ers der nächste anspruchsvolle Gegner auf die EPG Baskets. Am kommenden Montag um 19.30 Uhr empfangen die Schängel den Traditionsklub zum Derby in der EPG Arena. Koblenz musste am vergangenen Freitag in Magdeburg eine bittere Niederlage hinnehmen. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 16 Punkten kämpften sich die Schängel zurück, drehten die Partie und lagen vor dem Schlussviertel mit 54:52 in Führung. Am Ende stand dennoch ein knappes 66:69. Am Montagabend bietet sich im Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers die Gelegenheit, in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Wenn wir offensiv als Team besser gespielt hätten, dann glaube ich, wäre es gar nicht zu dieser spannenden Crunchtime gekommen“, betont Headcoach Stephan Dohrn. „Wir hatten den Gegner Mitte des vierten Viertels im Griff, aber unsere Offensive kam komplett zum Erliegen.“ Jayden Williams, der mit dem letzten Wurf noch die Chance hatte, das Spiel auszugleichen, richtet den Blick bereits nach vorne. Für das Duell mit Gießen erwartet er eine aggressivere Offensive und vor allem ein schnelleres Angriffsspiel seiner Mannschaft. Er erkennt jedoch auch: „Gießen ist ein verdammt harter Gegner.“ Dass eine hohe Führung im Basketball keine Garantie für einen Sieg ist, mussten zuletzt auch die GIESSEN 46ers erfahren. Gegen die RheinStars Köln lagen die Mittelhessen zwischenzeitlich mit 16 Punkten vorne. Zur Halbzeit führte Gießen mit 44:31, verlor jedoch die zweite Halbzeit deutlich mit 32:47. Die Mannschaft von Trainer Branislav Ignjatovic verlor zunehmend die Kontrolle. Ballverluste häuften sich, während Köln den Rückstand Schritt für Schritt verkürzte und letztlich gewann. Koblenz steht nun bei einer Bilanz von 3:2, Gießen bei 2:3.

In der vergangenen Saison war das Heimspiel gegen die Hessen eines der absoluten Highlights: Zum Abschluss der Hinrunde setzten sich die EPG Baskets mit 92:91 durch. Es war bislang der einzige Sieg in sechs Liga-Duellen. Der Coach schreibt den Fans einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg zu: „Der Support im letztjährigen Derby war sensationell. Ich denke, dass es auch dieses Jahr wieder ähnlich wird und sich eine Menge Leute auf dieses Spiel freuen. Wir werden die Energieleistung der Fans auf jeden Fall mit einer großen Kampfbereitschaft und Einsatz zurückzahlen.“ Gießen hat seinen Kader für die neue Saison auf mehreren Positionen verändert. Zu den Neuzugängen gehören Zach Cooks, der zuvor bei Science City Jena spielte, Chris Carter, der aus Jena nach Gießen wechselte, sowie Nigel Scantlebury, der zuletzt in Slowenien aktiv war. Auch Alex Williams (University of Pittsburgh) verstärkt den Frontcourt der Mittelhessen. Neben den Neuzugängen stehen mit Robin Benzing (24 Punkte gegen Crailsheim) und Viktor Kovacevic zwei Leistungsträger im Mittelpunkt. Für Koblenz wird es wichtig sein, diese verschiedenen Optionen zu kontrollieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing (15 Punkte im Schnitt), Viktor Kovacevic (14) und Zachery Cooks (11). Diese drei Spieler erzielten bislang über die Hälfte aller Gießener Punkte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:55:332026-10-23 12:58:00Vorberichte ProA 6. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

24.10.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Basketball Löwen

Bei den Flashers ist die Diagnose eindeutig: Nach drei Siegen zum Auftakt, darunter dem 95:90-Krimi nach Verlängerung gegen die SKYLINERS Juniors, folgten zwei Auswärtsniederlagen mit demselben Muster – 24 Ballverluste in Reutlingen, 25 in Rhöndorf. Wer dem Gegner so oft den Ball schenkt, verschafft ihm leichte Punkte und Sicherheit im eigenen Wurf, während die eigene Offensive den Rhythmus verliert. Die anderen Zahlen machen Mut: Die Defense stimmt, zumindest teilweise. Daruf gilt es nun aufzubauen und den Turnaround zu schaffen. Die Gäste aus Erfurt reisen mit 1 Sieg und 4 Niederlagen an, doch die Zahl verschweigt, dass in Erfurt eine neue Ära begonnen hat. Nach Platz zwölf mit 8:16 Siegen übernahm im Sommer Leif Ibrahim die Trainerbank: 31 Jahre alt, Schwede, zuvor beim Stockholmer Erstligisten Djurgårdens IF und mit der U21 von Uppsala Basket Meister. Florian Gut, Coach seit der Gründung 2018, verantwortet nun als Sportlicher Leiter den Kader – sieben Neuzugänge, ein größerer Etat, das erklärte Ziel ProA. Auf 74:96 in Rhöndorf und 65:88 in Leverkusen folgte beim Heimauftakt der erste Sieg, 76:74 gegen Porsche BBA Ludwigsburg, ehe es in Langen (63:71, 23 Ballverluste) und gegen Reutlingen Niederlagen setzte. 26 Prozent von der Dreierlinie und 16,6 Ballverluste pro Spiel zeigen eine neu zusammengestellte Mannschaft, die kämpft, aber noch nach ihrer Abstimmung sucht – genau das macht sie unberechenbar.

Der Spieler, auf den die Flashers achten müssen, ist Shooting Guard Anthony Watkins (25, 1,92 m, vom SSV Lok Bernau): 19 Punkte gegen Ludwigsburg, vier Dreier in Langen, schon mehrfach bester Werfer der Löwen. Der 2,02 m große Schwede Jacob Hadi (23) war gegen Reutlingen mit 17 Punkten bester Werfer, Center Marko Baćak (30, 2,10 m, 110 kg) holte dort neun Rebounds. Das Spielmacher-Duo ist jung: Ilias Amin (20) kommt aus dem Nachwuchs des Bundesligisten Mitteldeutschen BC. Vor Allem Watkins und Baćak verfügen über reichlich Erfahrung und sind die Leader der jungen Truppe. Was die Löwen trotz des schwachen Starts zu einem Gegner mit Perspektive macht, liegt abseits des Parketts. In Erfurt entsteht derzeit der CATL Löwenpark: Eine seit 2015 leerstehende Trainingshalle am Südpark hat der Stadtrat dem Verein für 40 Jahre verpachtet, der Bund fördert die Sanierung mit 1,125 Millionen Euro, das Investitionsvolumen liegt bei rund 2,5 Millionen Euro – und als die Baukosten stiegen, beschloss der Stadtrat im Juni die Deckung. Ab Februar 2027 trainieren dort mehr als 500 Kinder pro Woche, Nachwuchs, Damen und Profis unter einem Dach. So entsteht der Unterbau, auf dem sich ein ProB-Standort dauerhaft entwickelt: wenn Verein, Kooperationspartner und Stadt an einem Strang ziehen.

 

24.10.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. FC Bayern Basketball II

Wenn Bayer Leverkusen auf den FC Bayern München trifft, elektrisiert dieses Duell Millionen von Sportfans. Zugegeben: Während sich im Fußball zwei Schwergewichte der Bundesliga gegenüberstehen, geht es beim Basketball-Duell zwischen den GIANTS und dem FC Bayern Basketball II um wichtige Punkte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Partie am Samstag (24.10.2026, 18 Uhr, Ostermann-Arena) ist das neunte Aufeinandertreffen der beiden Klubs. Von den bisherigen acht Duellen konnte der FC Bayern Basketball II lediglich eines gewinnen: Am 16. Oktober 2016 setzten sich die Münchener mit 86:82 durch. Damals standen unter anderem der ehemalige GIANT Dejan Kovacevic und der frühere DBB-Nationalspieler Karim Jallow für die Bayern auf dem Parkett. Bei den Leverkusenern glänzte Kerry Carter mit 33 Punkten. Die jungen Bayern sind passabel in die neue Saison gestartet. Trainerikone Emir „Muki“ Mutapcic und seine Schützlinge stehen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf dem zehnten Tabellenplatz der Südstaffel. In der Vorwoche feierte das Team einen deutlichen 94:77-Erfolg gegen Culture City Weimar.

Einer der Garanten für diesen Erfolg gegen die Thüringer war Niko Jerkic. Der kroatische U20-Nationalspieler erzielte 22 Punkte, verteilte sieben Assists und sammelte sechs Rebounds (Effektivitätswert: 26). Ohnehin ist der Shooting Guard in der noch jungen Saison der absolute Go-to-Guy seines Teams. Mit durchschnittlich 18,0 Punkten pro Partie ist der athletische Guard nur schwer zu stoppen.
Ähnlich dominant präsentiert sich Desmond Yiamu. Wie Jerkic gehört auch der athletische Forward der U20-Auswahl seines Heimatlandes Ukraine an. Bei der FIBA U20-EuroBasket in diesem Sommer verpasste Yiamu im Schnitt nur knapp ein Double-Double (9,4 Punkte und 8,9 Rebounds). Auch in der ProB überzeugt der 2,01 Meter große Modellathlet mit durchschnittlich 12,0 Punkten pro Spiel.
Hervorzuheben sind außerdem Caspar Vossenberg (DBB-U18-Nationalspieler, 11,0 Punkte pro Spiel) und Kemal Buljubasic, der für die bosnische U16-Nationalmannschaft spielt. „Die Bayern sind sehr jung. Lediglich zwei Spieler im Kader sind älter als 20 Jahre. Damit ist das Team zwar recht unerfahren, verfügt aber über eine jugendliche Frische“, erklärt GIANTS-Headcoach Michael „Mike“ Koch. „In der Offensive machen die Münchener einen guten Job, sind in der Verteidigung aber nicht immer stabil. Kein Team im Süden hat mehr Punkte kassiert. Darauf müssen wir aufbauen. Wir müssen das schnelle Spiel des FC Bayern Basketball II unterbinden und die Fehler des Gegners konsequent ausnutzen, denn die Münchener verlieren recht häufig den Ball. Entscheidend wird sein, dass wir defensiv konzentriert arbeiten, unnötige Ballverluste vermeiden und unsere Chancen konsequent nutzen. Die Begegnung wird keine einfache für uns werden. Wir freuen uns auf das Spiel.“

 

24.10.2026 19:00 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. BBC Coburg

Mit der Hypothek von zuletzt vier Niederlagen in Serie macht sich der BBC Coburg am kommenden Samstagabend zum aktuell noch ungeschlagenen Tabellenführer nach Reutlingen auf. Dort treffen die Vestestädter am 5. Spieltag auf die TSG Schöller SI Ravens, die zum Start in ihre erste ProB-Saison bislang mächtig für Furore sorgten. Spielbeginn in der Oskar-Kalbfell-Sporthalle ist um 19 Uhr. Übertragen wird die Partie des ProB-Aufsteigers gegen den letztjährigen Halbfinalisten live und kostenlos auf Sporteurope.TV. Während der BBC in dieser Spielzeit noch in der Findungsphase ist, hat der ProB-Neuling in seiner ersten Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse einen wahren Raketenstart hingelegt. Mit vier Siegen aus den ersten vier Pflichtspielen bei einer durchschnittlichen Punktedifferenz von +22 ist die Mannschaft von Head Coach Rodrigo Reynoso bislang nicht nur als einziges Team ungeschlagen, sondern tritt auch mit einer Dominanz auf, die ligaweit ihresgleichen sucht. Dabei fertigten die Ravens mit Speyer (72:58), Weimar (93:64) und Erfurt (94:71) allerdings drei Gegner aus dem unteren Tabellendrittel ab. Mit den vor der Saison hoch eingeschätzten Fellbachern (92:70) unterlag aber auch schon eine Top-Mannschaft dem Spitzenreiter deutlich. Nicht nur tabellarisch ist Reutlingen daher nach vier absolvierten Spieltagen ganz oben angesiedelt, auch bei vielen statistischen Werten haben die Schwaben teils klar die Nase vor den meisten anderen Mannschaften der Südstaffel. So stellen die Ravens nach Oberhaching die zweitbeste Offensive der Liga (87,8 Punkte pro Spiel; Coburg: 68,8 Punkte, Platz 14). Dazu verteilt der ProB-Aufsteiger im Schnitt die meisten Assists (21,5 Assists; Coburg 15,4 Assists, Platz 9) und holt mit 45 Rebounds pro Partie mehr als alle anderen Süd-Teams (Coburg: 34 Rebounds, Platz 14). Zusätzlich kassiert Reutlingen lediglich 65,8 Punkte und darf sich damit als Defensiv-Primus betiteln, wohingegen die Coburger ihren Kontrahenten fast 80 Zähler im Durchschnitt gestatten (Platz 10).

 

24.10.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Vier Spiele, drei Siege, Tabellenplatz vier – der Saisonstart könnte für den TV Langen kaum besser laufen. Die beiden Vorwochen, die mit gleich drei Spielen aufwarteten, haben dem Team viel abverlangt. Letztlich sicherten sich die Giraffen dabei jedoch drei Siege in Folge. Am kommenden Samstag will das Team vor heimischem Publikum an diese Leistung anknüpfen und diese Siegesserie fortsetzen. Der Gegner in der neuen Woche heißt Porsche BBA Ludwigsburg. Das Farmteam der MHP RIESEN steht mit einem Sieg und vier Niederlagen aktuell auf dem vorletzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Headcoach Tobias Jahn und sein Team werden die Ludwigsburger dennoch auf keinen Fall unterschätzen: „Sie sind ein sehr junges, sehr athletisches und sehr groß gewachsenes Team. Ludwigsburg spielt und verteidigt über 40 Minuten sehr hart. Sicherlich fehlt ihnen ein wenig die Erfahrung, aber sie waren ihren Gegnern bislang in keinem Spiel klar unterlegen.“ Offensiv haben sich in der Mannschaft bislang vor allem die Guards Lars Danziger, Yohann Tchouaffe und Max Riedel als starke Schützen hervorgetan. Auffällig ist, dass Ludwigsburg bei allen bisherigen Niederlagen auch das Reboundduell verloren hatte. Stark ist die Mannschaft dagegen vor allem in puncto Steals und Blocks. Für den TV Langen liegt der Fokus klar auf dem eigenen Spiel und den eigenen Stärken. Nach den drei vorangegangenen Partien hatten die Spieler zwei Tage Verschnaufpause, ehe es am Montag wieder in die neue Trainingswoche ging. Die Giraffen wollen erneut vor ihren Fans überzeugen: „Wir wollen vor allem daran arbeiten, die Zahl der selbstverschuldeten Turnover zu reduzieren. Wir müssen mehr gut herausgespielte Würfe treffen, weiterhin stark rebounden und verteidigen. Auch das Teamplay müssen wir konsequent so beibehalten wie in den Wochen zuvor“, sagt Trainer Tobias Jahn.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. Dragons Rhöndorf

Nach dem Rückschlag gegen Oberhaching wollen die Dresden Titans vor heimischer Kulisse zurück in die Erfolgsspur finden. Mit den Dragons Rhöndorf stehen die Elbriesen vor dem nächsten Duell mit einem Spitzenteam, das auf Reboundstärke und einen breiten Kader setzen kann. Die Dragons – Mit einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen sind die Dragons Rhöndorf ähnlich in die Saison gestartet wie die Dresden Titans. Auf eine schmerzhafte Niederlage in Frankfurt ließen die Rheinländer zuletzt einen überzeugenden 72:57-Erfolg gegen die Fellbach Flashers folgen. Obwohl der Dreier mit einer Trefferquote von lediglich 18 Prozent erneut nicht fallen wollte, fand die Mannschaft von Max Becker andere Wege zum Erfolg: Mit bissiger Verteidigung und konsequenter Arbeit am Brett zogen sie den Gästen den Zahn. Gerade beim Rebound zeigen sich die Dragons in der noch jungen Spielzeit bereits auf hohem Niveau. Durchschnittlich 48,8 Rebounds pro Partie, davon starke 18,8 am offensiven Brett, unterstreichen ihre Präsenz unter den Körben. Sollte Rhöndorf auch offensiv noch mehr Durchschlagskraft entwickeln, dürfte die Mannschaft, nach dem Griff zur ProB-Meisterschaft in der Saison 2023/24, erneut ein Wörtchen im Kampf um die Spitzenplätze mitreden.

Auch ein Blick auf den Kader verdeutlicht das Potenzial der Dragons. Das bewährte Grundgerüst bilden unter anderem die beiden Bundesliga erfahrenen Flügelspieler Justin Onyejiaka (13,5 P, 6 R) und Sahmi Willoughby (10,6 P). Ergänzt werden sie durch die Routiniers Mychael Paulo (11,4 P, 2,4 A) und Daniel Mayr (5,8 P, 1,8 BL). Als Perspektivteam des BBL-Ligisten Telekom Baskets Bonn profitieren die Rhöndorfer zudem von vielversprechenden deutschen Nachwuchstalenten. Besonders die Guards Kenan Reinhart (10,3 P) und Dusan Ilic (10 P, 4,2 A) sollten die Dresdner auf dem Zettel haben. Aber auch die nicht genannten Akteure sind nicht zu unterschätzen. Die Titans – Nach der Auswärtsniederlage bei den TSV Oberhaching Tropics wollen die Dresden Titans vor heimischem Publikum wieder ein Erfolgserlebnis feiern. In den ersten Saisonwochen haben die Elbriesen bereits gezeigt, welches Potenzial in der neu formierten Mannschaft steckt. Auf die knappe Auftaktniederlage beim FC Bayern Basketball II folgten Siege gegen den TV Langen, die Ahorn Camp Baskets und den BBC Coburg. Besonders beim deutlichen 79:55-Heimerfolg gegen Coburg präsentierten sich die Dresdner defensiv stabil und überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Zuletzt mussten sie sich in Oberhaching allerdings mit 92:102 geschlagen geben. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus dieser Partie zu ziehen und vor den eigenen Fans wieder an die zuvor gezeigten Leistungen anzuknüpfen.

 

25.10.2026 16:00 Uhr // Culture City Weimar vs. BG Hessing Leitershofen

Nach der Spielpause am letzten Wochenende geht es für die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am kommenden Sonntag in der BARMER 2. BASKETBALL mit einer Auswärtspartie weiter. Am Sonntag gastieren die Kangaroos um 16 Uhr bei Culture City Weimar in der dortigen Asbach-Sporthalle. Die Partie wird kostenfrei per Livestream über die Ligahomepage bzw. die APP übertragen. Die Thüringer sind Kooperationspartner des BBL-Teams Science City Jena. Sie sind Aufsteiger in der Liga und belegen mit aktuell 2:6 Punkten den elften Tabellenplatz. Während man auswärts bisher noch nicht richtig in Fahrt kam, sind die Partien zu Hause durchaus beachtenswert. So besiegte man die Frankfurt Skyliners mit 81:77 und musste gegen Titelaspirant Bayer o4 Leverkusen eine nur hauchdünne 66:68 Niederlage hinnehmen. Trainer Farsin Hamzei (58) gilt als sehr erfahren und hat einige herausragende Akteure in seinen Reihen: Der dänische Center Peter Beier-Christiansen (24) markiert 14 Punkte pro Partie, sein Kollege unter dem Korb, Johann Grau (19), deren 11 Zähler. Mit Daniel Biel, ebenfalls erst 19 Jahre alt, kam ein weiterer Spieler mit Doppellizenz sehr gut in die Saison (9,3 Punkte pro Partie). Zu den Leistungsträgern zählen aber sicher auch der schwedische Guard Mikai Klintman (22), Shooting-Guard Carlo Meier (23) sowie Martynas Sabaliauskas (25) aus Litauen, welche in jedem Match problemlos zweistellig scoren können. BG-Coach Emanuel Richter ordnet die Partie wie folgt ein: „Uns erwartet in Weimar eine schwierige Aufgabe. Sie haben gerade zu Hause vor ihren Fans sehr gute Leistungen abgeliefert. Entscheidend wird sein, dass wir körperlich dagegenhalten und das Tempo der Partie kontrollieren können“, weiß Richter.

Mit aktuell 6:2 Punkten und drei Siegen in Folge würde ein weiterer Erfolg der BG erst einmal ein Platz im oberen Tabellendritten zementieren. Grund genug also, die Aufgabe im Osten sehr konzentriert anzugehen. Personell wird voraussichtlich derselbe Kader wie zuletzt gegen Ludwigsburg zur Verfügung stehen. Kangaroos Manager Wayne Chico Pittman: „Wir freuen uns, dass es weitergeht, und wollen unseren guten Lauf fortsetzen, dazu in Weimar Werbung für das nächste Heimspiel gegen Dresden machen. Culture City ist kein typisches Farmteam, sie haben zwar einige Talente aus Jena an Bord, aber eben auch mehrere Spieler im besten Basketballalter. Sie sind letztes Jahr souverän durch die Regionalliga Südost marschiert und werden sicher eine gute Rolle in der Liga spielen. Überhaupt haben wir mit ihnen und den Reutlingen Ravens, aktuell ja sogar Tabellenführer, sehr starke Neulinge in der Liga. Das birgt für Brisanz“, so Pittman.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TSV Oberhaching Tropics

Am Sonntag, den 25.10.2026, empfangen die SKYLINERS Juniors um 17:00 Uhr den TSV Oberhaching Tropics im Basketball City Mainhattan. Nach zwei Siegen in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd will das Team von Troy Culley vor heimischem Publikum direkt nachlegen. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, denn Oberhaching ist mit vier Siegen aus fünf Spielen stark in die Saison gestartet. Die Tropics, weiterhin trainiert von Headcoach Mario Matic, reisen mit einer Serie von drei Siegen nach Frankfurt. Zuletzt setzten sie sich mit 102:92 gegen die Dresden Titans durch und stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit dem Saisonstart können die Oberbayern also zufrieden sein, in Frankfurt wollen sie ihren Platz in der Tabellenspitze aber weiter festigen. Besonders offensiv zeigt sich Oberhaching in dieser Spielzeit gefährlich. Gleich mehrere Akteure können das Scoring übernehmen, allen voran Maximilian May (17,8 Punkte pro Spiel) und Frederik Müller (16,8 Punkte pro Spiel). Die Juniors kommen aus einer starken Woche mit Siegen gegen die Dragons Rhöndorf und die Porsche BBA Ludwigsburg. Nach diesen überzeugenden Auftritten soll am Sonntag der nächste Erfolg folgen. In der Tabelle ist noch alles eng beisammen, mit einem Sieg könnten die Frankfurter weiter nach oben klettern. Auch bei den Juniors übernehmen meist mehrere Spieler die offensive Verantwortung. Beste Scorer sind aktuell Lukas Smazak (16 Punkte pro Spiel) und Dusan Nikolic (15,5 Punkte pro Spiel).

„Oberhaching ist stark in die Saison gestartet und ist ein Team, das Fehler konsequent bestraft. Sie haben erfahrene Spieler, die wissen, wie man sich Vorteile verschafft und gute Entscheidungen trifft. Für uns geht es darum, defensiv wach zu sein, sie für jede Chance hart arbeiten zu lassen und Wege zu finden, unser eigenes Spiel durchzusetzen. Wir haben in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht, und der Sonntag wird ein guter Test, um zu sehen, wo wir stehen“, so Headcoach Troy Culley. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenzweiten könnten die Juniors ein echtes Ausrufezeichen setzen und sich in der Tabelle der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd weiter nach oben arbeiten.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProB-Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:30:212026-10-23 12:30:21Vorberichte ProB Süd 5. Spieltag

Erfolgreicher Nachwuchs-Check bei den Dresden Titans

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, Deutscher Basketball Ausbildungsfonds, Liga-News, Nachwuchs, Nachwuchs-Check
Dresden Titans sind zertifizierter Standort der BARMER 2. Basketball Bundesliga

Der Nachwuchsbereich der Dresden Titans stand kürzlich im Mittelpunkt eines Standortbesuchs im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Da der Klub die Mindeststandards für die Nachwuchsarbeit erfüllt, dürfen sich die Titans nun „Zertifizierter Standort der BARMER 2. Basketball Bundesliga“ nennen.

Während des Besuchs verschaffte sich das Expertenteam einen umfassenden Überblick über die Nachwuchsarbeit des Klubs – vom ersten Bewegungsangebot im Kita- und Grundschulalter über den Leistungsbereich bis zum Übergang in den Herren- und Profibereich. Auch die Strukturen des Klubs selbst wurden in den Blick genommen. In gemeinsamen Analysegesprächen mit den Verantwortlichen wurden vorhandene Stärken ebenso herausgearbeitet wie Felder, in denen weiteres Entwicklungspotenzial liegt.

Ein zentraler Bestandteil des Nachwuchs-Checks war darüber hinaus ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. In Dresden stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie sich der Talentpool nicht nur in der Breite, sondern vor allem in der Qualität weiterentwickeln lässt. Ausgehend von einer klaren Zielsetzung erarbeiteten die Beteiligten konkrete Maßnahmen – etwa zur frühzeitigen Talentsichtung, zur Qualifizierung von Trainerinnen und Trainern und zur engeren Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Für jede Maßnahme wurden Verantwortlichkeiten und ein zeitlicher Rahmen festgelegt, um die Umsetzung verbindlich anzugehen.

Titans-Geschäftsführer Nils Ruttmann betonte im Anschluss an den Standortbesuch die Bedeutung dieses Austauschs: „Der Nachwuchs-Check gibt uns einen wertvollen Blick von außen auf unsere Nachwuchsarbeit. Im Workshop haben wir gemeinsam konkrete nächste Schritte vereinbart, mit denen wir unseren Talentpool gezielt weiterentwickeln wollen.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check richtet sich an alle Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga (ProA und ProB) und wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. Er besteht aus vier Bausteinen: einem jährlichen Reporting zu den Nachwuchsaktivitäten, einem zweitägigen Standortbesuch alle zwei Jahre mit Interviews und Strategie-Workshop, der anschließenden Begleitung bei der Umsetzung sowie der Möglichkeit, sich für eine Projektförderung beim Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. zu bewerben.

Klubs, die die vom Ausbildungsausschuss festgelegten Mindeststandards erfüllen und am Standortbesuch teilnehmen, erhalten den Status „Zertifizierter Standort der BARMER 2. Basketball Bundesliga“.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachwuchs-Check_16x9_1920x1080-1.jpg 1080 1920 Svenja /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Svenja2026-10-20 16:43:082026-10-20 16:47:19Erfolgreicher Nachwuchs-Check bei den Dresden Titans

Nachberichte ProA 5. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 85:75

Die Tigers Tübingen haben am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 1.957 Zuschauern den dritten Sieg in Folge eingefahren. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie konnten sich die Raubkatzen am Ende mit 85:75 (38:32) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durchsetzen. Auf Seiten der Mannschaft von Trainer Félix Bañobre übernahmen offensiv erneut Topscorer Tim Smith (25 Punkte, acht Rebounds) und Isaac Haney (23 Punkte, sechs Rebounds) erneut viel Verantwortung und zeigten eine starke Leistung. Smith wurde nach der Begegnung verdientermaßen zum RAMPF – „Man of the Match“ gekürt. Bester Punktesammler bei den Gästen aus dem Ruhrgebiet waren Ja`Monta Black mit 22 Zählern und Niklas Geske mit 18 Punkten. Statistisch gestaltete sich das Spiel ebenfalls auf Messerschneide – komplett ausgeglichene 39:39-Rebounds konnten beide Kontrahenten verbuchen. Am Ende war es erneut der größere Wille bei den Schwaben, um das Spiel siegreich zu beenden.

Die intensive Verteidigung erzeugte 20 Ballverluste beim Team von Gäste-Trainer Álvararo Paredes, die Raubkatzen mussten 14 Bälle abgeben. Beide Kontrahenten hatten am heutigen Freitagabend Ladehemmung aus der Distanz: Tübingen verwandelte acht von 29 Treffern (28 Prozent) aus der Ferne, die Westdeutschen konnten zehn von 30 Würfen jenseits der 6,75 Meter-Linie im gegnerischen Korb unterbringen. Der Gastgeber führte in der 37. Minute beim Stand von 75:62 am höchsten, die Paredes-Truppe lag in Minute 18 beim Stand von 32:29 am weitesten in Front. Für ein besonderes Highlight sorgte die Einwechslung von Nachwuchstalent Julian Hilt als beim Stand von 77:79 noch 72 Sekunden zu spielen waren. Mit gerade mal 16 Jahren feierte das Tübinger Eigengewächs sein Debüt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit nun drei Siegen aus fünf Begegnungen liegen die Bañobre-Schützlinge vorerst auf dem fünften Tabellenplatz, die VfL SparkassenStars nehmen nach der dritten Niederlage in Folge bei fünf Spielen derzeit den zwölften Rang im Classement ein.

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 69:66

Die EPG Baskets Koblenz haben am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg unterlag die Mannschaft von Trainer Stephan Dohrn den SBB Börde Baskets nur knapp mit 66:69. Dabei sah es nach einem völlig misslungenen Start zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit für die Gastgeber aus. Mit einer starken Aufholjagd kämpften sich die Koblenzer jedoch zurück in die Partie und hatten bis in die Schlusssekunden die Chance auf einen Auswärtssieg. Nach zuletzt drei Siegen gegen die GIESSEN 46ers, BG Göttingen und die MLP Academics Heidelberg zählen die Börde Baskets aktuell zu den vier stärksten Teams der Liga. Trainer Stephan Dohrn startete mit Chase Johnson, Kapitän Badu Buck, Jayden Williams, Jannis Sonnefeld und Cameron Tongue. Die Gastgeber gewannen den Sprungball und gingen durch Martin Bogdanov mit 2:0 in Führung. Was folgte, war ein denkbar schlechter Start aus Koblenzer Sicht: Die Gastgeber setzten sich früh auf 10:0 ab. Erst nach einer Auszeit von Dohrn und einem erfolgreichen Dreier von Jayden Williams kamen die Schängel erstmals auf das Scoreboard. Ein spektakulärer Dunk von Ferenc Gille zum zwischenzeitlichen 14:9 ließ kurzzeitig Hoffnung aufkommen, doch die SBB Baskets antworteten umgehend mit einem 10:2-Lauf. Dohrn wechselte nach und nach seine Starter aus und rotierte seine Mannschaft durch, ohne dass sich offensiv zunächst ein wirklicher Rhythmus einstellen wollte. Die souverän auftretenden Gastgeber entschieden somit das erste Viertel mit 30:16 klar für sich. Im zweiten Spielabschnitt fanden die Koblenzer zunehmend besser ins Spiel. Auf Korbleger von Martin Bogdanov und Kyndahl Hill antworteten Jayden Williams und Badu Buck jeweils mit einem Dreier. Als Ferenc Gille 5:11 Minuten vor Ende des Viertels von jenseits der Dreierlinie traf, war Koblenz beim Stand von 29:37 wieder bis auf acht Punkte herangekommen. Besonders in der Schlussphase der ersten Halbzeit überzeugten die Gäste mit einer starken Kombination aus aggressiver Verteidigung und erfolgreichen Abschlüssen. In den letzten dreieinhalb Minuten des zweiten Viertels ließen die Koblenzer keine weiteren Punkte zu und legten ihrerseits einen 10:0-Lauf hin. Jannis Sonnefeld glänzte dabei mit zwei Dreiern und einer starken Defensivleistung. So entschieden die EPG Baskets das zweite Viertel mit 23:12 für sich und verkürzten den Rückstand zur Pause auf nur noch drei Punkte (39:42).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Brock Gardner eröffnete die zweite Halbzeit nach einem sehenswerten Zuspiel von Martin Bogdanov mit einem Korbleger. Beide Mannschaften wechselten sich nun mit erfolgreichen Abschlüssen ab. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels war es schließlich Jannis Sonnefeld, der die Partie mit einem Dreier beim Stand von 54:52 erstmals zugunsten der Koblenzer drehte. Damit hatten sich die Gäste nach einem zwischenzeitlichen 16-Punkte-Rückstand zurückgekämpft. Die knappe Führung hielt bis zum Ende des Viertels. Einen wichtigen Anteil daran hatte erneut Sonnefeld, der fünf Sekunden vor der Viertelpause einen Dreierversuch von Martin Bogdanov blockte. Mit einem 54:52 Vorsprung gingen die EPG Baskets in den Schlussabschnitt. Sonnefeld eröffnete das letzte Viertel mit zwei Punkten unter dem Korb. Doch die Gastgeber blieben hartnäckig. Vor allem Kyndahl Hill machte den Koblenzern in Korbnähe das Leben schwer. Mit seiner starken Verteidigung verhinderte er mehrere Abschlüsse der Schängel und sollte im weiteren Spielverlauf noch eine entscheidende Rolle spielen. Hill war es auch, der mit zwei erfolgreichen Würfen in Folge den Gleichstand zum 56:56 wiederherstellte. Die Schlussphase blieb eng und umkämpft. Mit einem 5:0-Lauf durch Punkte von Alieu Ceesay und einen Dreier von Dennis Nawrocki gingen die Gastgeber mit 65:63 in Führung. Die nächsten zwei Minuten blieb es auf beiden Seiten punktelos, ehe Mason Kraus mit einem Dreier die Führung für Koblenz zurückholte. 2:21 Minuten vor dem Ende stellte Brock Gardner mit einem erfolgreichen Freiwurf erneut den Gleichstand zum 66:66 her. Danach leisteten sich beide Teams jeweils einen Ballverlust. Sonnefeld setzte mit einem sehenswerten Block gegen einen Zwei-Punkte-Versuch von Kyndahl Hill ein weiteres defensives Ausrufezeichen. 16 Sekunden vor Schluss hatten die Koblenzer dann die Chance, spielentscheidend in Führung zu gehen. Dragos Diculescu verfehlte jedoch seinen Dreier. Nach einer Auszeit erhielten die Gastgeber die Möglichkeit zum letzten Angriff – und nutzten diese. Brock Gardner traf vier Sekunden vor dem Ende einen gut verteidigten Dreier zum 69:66. Koblenz nahm daraufhin noch einmal eine Auszeit und versuchte, mit einem letzten Angriff den Ausgleich zu erzielen. Doch Jayden Williams unterlief beim Fangen des Balls ein Schrittfehler. Der daraus resultierende Ballverlust besiegelte die Niederlage der Koblenzer.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners 97:94

Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die ETB Miners bei den Eisbären Bremerhaven mit 97:94 (44:36) geschlagen geben. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel reichte die Aufholjagd der Mannschaft von Headcoach Lars Wendt am Ende nicht aus, um die zwei Punkte von der Nordsee mitzunehmen. Die ETB Miners starteten mit Quashawn Lane, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Darius Dawson und JJ Mann in die Begegnung. Die Gäste fanden zu Beginn schwer in die Partie. Nach 3:48 Minuten standen erstmals beide Friederici-Brüder gleichzeitig auf dem Parkett, als Marc Friederici das 12:6 für die Miners ermöglichte. Die Hausherren nutzten die Ballverluste der Essener konsequent aus und erarbeiteten sich nach sechs Spielminuten eine 17:6-Führung. Zwar verkürzte JJ Mann per Dreier zum 19:11, doch Bremerhaven konterte umgehend aus der Distanz – unter anderem traf Vincent Friederici einen Dreier. Durch eine schwache Dreierquote von lediglich 20 Prozent im ersten Spielabschnitt liefen die Miners früh einem Rückstand hinterher. (Viertelstand: 25:15) Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Miners, Quashawn Lane und Darius Dawson verstärkt in die Offensive einzubinden, blieben jedoch zunächst zweistellig im Hintertreffen. Ein Dreier von Jackson Price verkürzte den Rückstand in der 13. Minute auf 34:27. Nach einer Auszeit von Headcoach Lars Wendt, in der er die hohe Anzahl an Ballverlusten (Turnover) bemängelte, agierten die Essener konsequenter. Die Miners verkürzten den Rückstand nach knapp 15 Minuten auf 34:30 und Isaiah Sanders schloss wenig später per Dunking zum 36:32 ab. Aufgrund der weiterhin hohen Trefferquote der Eisbären aus der Distanz gingen die Gastgeber dennoch mit einem Acht-Punkte-Vorsprung in die Kabine. (Halbzeitstand: 44:36)

Nach dem Seitenwechsel beantwortete JJ Mann einen Bremerhavener Dreier postwendend aus der Distanz. Defensiv offenbarten die Miners jedoch weiterhin Abstimmungsprobleme, sodass Bremerhaven nach 22 Minuten auf 54:41 davonziehen konnte. Wiederholte Ballverluste und Missverständnisse bremsten die Essener Angriffsaktionen ab. Marc Friederici verkürzte auf 60:44 und JJ Mann stopfte zum 60:46. Die Miners kämpften sich zwischenzeitlich auf 66:57 (28. Minute) heran. Auf jeden Essener Lauf hatten die Hausherren jedoch eine Antwort parat, sodass Bremerhaven den Vorsprung bis zum Ende des Viertels wieder deutlich ausbauen konnte. (Viertelstand: 79:61) Im letzten Spielabschnitt blies Essen zur Aufholjagd. Craig Möller brachte die Miners per Dreier auf 75:69 heran. Obwohl den Miners das Umschaltspiel in dieser Phase schwerfiel, blieben sie im Spiel. Kurzzeitig musste Quashawn Lane verletzungsbedingt behandelt werden, kehrte jedoch 4:22 Minuten vor dem Ende für Tre Beard auf das Feld zurück. Zuvor hatte Isaiah Sanders die Gäste mit einem Putback-Dunk in Schlagdistanz gehalten. Nach einer weiteren Auszeit von Lars Wendt verkürzte Sanders auf 87:81. Trotz einer frühen Ganzfeldpresse gelang es den Miners nicht mehr, das Spiel komplett zu drehen. Craig Möller traf per Fadeaway zum 90:86 und JJ Mann verkürzte 17 Sekunden vor dem Ende aus der Zone auf 95:92. Am Ende reichte die Aufholjagd knapp nicht aus und Essen verlor am 5. Spieltag mit 97:94. (Endstand: 97:94)

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets 100:82

Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung fiel den Zuschauern in der gut besuchten Sporthalle Stadtmitte direkt auf, dass Paul Viefhues fehlte. Der 21-jährige Guard hatte sich im Abschlusstraining am Freitag am Sprunggelenk verletzt. Ein kurzer Check beim Warmup verlief erfolglos, weshalb man entschied ihn für die Partie gegen Paderborn zu schonen. Ein langfristiger Ausfall wird nicht befürchtet. Alle anderen Akteure meldeten sich einsatzbereit. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die angekündigten Prognosen eines starken Gegners durchaus zutrafen. Mit viel Einsatz, Wille und Geschwindigkeit traten die Paderborner im Schwabenland an und hatten durchaus mehr Spielanteile zu Beginn der Partie. Die Ritter kamen schleppend ins Spiel, gerieten jedoch nicht in eine anhaltende Schwächephase, sondern fanden immer wieder gute Antworten. Zumeist durch Desmond Watson, der mit 14 Punkten im Anfangsviertel einen tollen Start hinlegte und entscheidenden Anteil am 27:26 Zwischenstand nach zehn Minuten hatte. Im zweiten Viertel legten die Mannen von Head Coach Igor Perovic einen Gang zu und sorgten für schwierige Abschlüsse der Gäste. Dies zeigte sich auch in der reduzierten Punkteausbeute der Baskets. In der eigenen Offensive lief nun Kapitän Tyrel Morgan heiß. Der Allrounder musste zunächst mit zwei Fouls früh auf die Bank, doch im zweiten Viertel sorgte der US-Amerikaner für zehn Punkte.

Bis wenige Minuten vor der Pause blieb es ausgeglichen. Ein kurzer Zwischenlauf vor der Halbzeit sorgte für die 52:45 Pausenführung der Kreisbau Knights und damit die bislang höchste Kirchheimer Führung im Spiel. Beide Teams erwischten offensiv einen guten Start in die zweite Halbzeit. Zunächst wurde auf beiden Seiten hochprozentig verwandelt. Erneut waren es die Ritter, die zuerst einen Weg fanden defensiv zuzulegen, wodurch die Hausherren ihre Führung auf 74:63 ausbauen konnten. Immer wieder attackierten Morgan und Co. den offensiven Rebound und sicherten sich weitere Wurfoptionen. Dies raubte den Paderbornern mehr und mehr den Nerv. Auf der gegenüberliegenden Seite gaben sich die Baskets jedoch nie auf und verwandelten teils schwere Würfe mit Ablauf der Wurfuhr. Die Ritter waren gezwungen das Spiel konzentriert zu Ende zu spielen, da sich kein entscheidender und beruhigender Abstand einstellen wollte. Sechs Minuten vor dem Ende war beim Zwischenstand von 83:73 noch alles offen. Es folgte ein Kirchheimer 7:0 Lauf, unter anderem durch fünf Punkte von Julius Wolf, der mit insgesamt 14 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists an einem seltenen Triple Double schnupperte. Die Partie war nun entschieden und der Wille der Gäste gebrochen. „Wir haben es konzentriert und solide zuende gespielt. Wir wissen aber auch, dass wir noch besser spielen können und auch müssen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende. Am kommenden Wochenende reisen die Teckstädter nach Essen.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons 95:74

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den zweiten Sieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend gegen die Nürnberg Falcons 95:74 (43:35). Vor 1.913 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten die von Verletzungen und Krankheiten gebeutelten Göttinger eine kämpferische Teamleistung. Nach der Halbzeitpause erarbeiteten sich die südniedersächsischen Hausherren einen zweistelligen Vorsprung, den sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Bester BG-Werfer war Robin Lodders mit 19 Punkten. Für die Nürnberger traf Nate Heise am häufigsten (16 Zähler). Die Veilchen mussten erneut auf Zac Watson verzichten, der sich im Training unter der Woche einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte und mindestens vier Wochen ausfällt. Zudem fiel Radvilas Kneizys (Fieber) aus, sodass der BG nur sieben Profis zur Verfügung standen. Die fränkischen Gäste erwischten den besseren Start und gingen durch einen Dreier von Christian Feneberg 2:7 in Front (3.). Aber die Göttinger fingen sich und holten sich durch einen 8:0-Lauf, den Mathis Mönninghoff zum 12:10 abschloss, die Führung (5.). Dann leisteten sich die Gastgeber zu viele kleine Fehler, die die Falcons ausnutzten, um wieder in Front zu gehen und ihren Vorsprung auf 14:21 auszubauen (8.). Zum Viertelende traf Gaston Nguyen einen Freiwurf zum 15:21. Im zweiten Abschnitt verkürzte Daniel Kirchner durch einen Dreier auf 18:23, aber die BG-Trefferquote blieb insgesamt niedrig. Die Nürnberger zogen etwas davon (18:26/12.), doch die Hausherren fingen sich und kämpften sich auf 24:26 heran (15.). Zunächst schafften es die Falcons in Front zu bleiben, aber die Veilchen verteidigten nun besser.  Zach Jackson und Mönninghoff sorgten mit zwei Drei-Punkte-Spielen in Folge für die 34:30-Führung. Nachdem sich wieder kleine Fehler bei den Göttingern eingeschlichen hatte, verkürzte Tim Köpple per Dreier auf 36:35 (19.). Die anschließende Gulbis-Auszeit wirkte: Sein Team beendet das Viertel mit einem 7:0-Lauf – Kirchner traf den letzten Wurf artistisch mit der Sirene zum 43:35.

Nach dem Seitenwechsel baute Tai Bibbs die BG-Führung per Dreier auf 46:37 aus (21.). Die Gastgeber waren wacher und verteidigten immer besser. Jackson zwang Falcons-Headcoach Tim Black nach seinen Punkten zum 50:39 zu einer Auszeit (24.). Doch auch danach lief es nicht viel besser für sein Team. Die Göttinger spielten stark zusammen und erhöhten ihren Vorsprung auf 54:40 (26.). Die Nürnberger gaben sich allerdings nicht so schnell geschlagen und brachten angeführt von Heise den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich (54:46/27.). Die BG antwortete mit einem Lauf zum 63:49, aber die „Falken“ wahrten zum Viertelende ihre Chance (66:56). Diese machten die Veilchen aber zu Beginn der Schlussabschnitts schnell zunichte. Kirchner sorgte in der 34. Minute für die 78:61-Führung, die Mönninghoff kurz darauf von außen auf 81:63 ausbaute (34.). Weil die Göttinger kaum Wechselmöglichkeiten hatten, bekamen sie zum Ende des Spiel Foulprobleme. Kirchner verabschiedete sich in der 35. Minute mit seinem fünften Foul, Bibbs folgte ihm in der 37. Minute. Die Gäste bäumten sich noch einmal auf und kämpften sich auf 87:73 heran, aber die BG brachte ihren Vorsprung mehr als souverän über die Zeit.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln 76:78

Die 76:78 (44:31)-Niederlage der GIESSEN 46ers am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Rhein-Stars Köln, durch die der Altmeister erst einmal aus den Playoffs herausgerutscht ist. Dabei hatte der Abend so stark, so selbstbewusst, so fokussiert begonnen. „Das war die bisher beste Halbzeit dieser Saison“, freute sich „Frenki“ Ignjatovic über das 8:2 (4.) von Alex Williams im Nachfassen, über den Hookshot von Robin Benzing zum 15:6 (6.), über das 17:12 (7.) durch Luis König Figge im Stolpern, über den Treffer von Till Gloger in Zeitnot zum 25:19 (12.), über den Dreier von Daniel Norl (33:25) eine Minute danach und über die bis dato höchste Führung durch Zach Cooks zum 35:23 (15.), den er hernach nicht nur vom Feld holte, sondern ihn auch väterlich in den Arm nahm. Eine Stunde später sollte sich die Laune des Übungsleiters gegenüber seinem Regisseur jedoch gewaltig gedreht haben. Ebenso wie die Partie, die Viktor Kovacevic allein von 35:25 auf 41:25 gestellt hatte, die auch beim Dreier von Daniel Norl (51:36, 22.) und beim Buzzerbeater-Abschluss durch Viktor Kovacevic (54:45, 26.) noch in die richtige Richtung, nämlich in die, die 46ers vorgegeben hatten, zu laufen schien, die jedoch plötzlich einen anderen Verlauf als geplant nehmen sollte. Köln kam, angeführt vom wie entfesselt aufspielenden Cedric Russell, peu à peu heran. Und Gießen wirkte auch nach einem Vorsprung, der von Minute zu Minute schmolz, noch so, als sei das Match schon eingetütet. „Wir haben halt nie aufgegeben“, fand Zoran Kukic, der Coach der Rheinländer, eine einfache Erklärung für die Aufholjagd der Seinen, die nach dem anfänglichen 2:0 zum zweiten Mal in Führung gingen, als Alex Williams einen Tempogegenstoß unsportlich unterband, Köln in Person von Cedric Russell erfolgreich an die Freiwurflinie ging und den anschließenden Ballbesitz durch Björn Rohwer zum 67:66 (34.) veredelte. Die Minuten, als die Hausherren selbstständig mit Schwimmbewegungen begannen, sollten kommen …

Robin Benzing produzierte einen Airball, Daniel Norl krachte beim Ballvortrag zu Boden und einem Treffer des Kapitäns versagten die Referees die Anerkennung. Dass Gießen 25,6 Sekunden vor dem Ende nochmals Hoffnung schöpfte, als Benzing den Serben Viktor Kovacevic uneigennützig zum 76:78 bediente, war beim 76:70 für die Gäste eine Minute zuvor nicht mehr zu erwarten. Als sich dann auch noch Köln Center Björn Rohwer 13,7 Sekunden vor dem Halali einen Schrittfehler erlaubte und Ignjatovic ein Play in der Auszeit ansagte, glaubten die exakt 2654 Fans in der Osthalle sogar noch zumindest an eine Overtime, doch Zach Cooks wurde zum tragischen Helden des Abends. Statt den Ball schnell zu machen und ihn dann zum vermeintlich sicheren Schützen Robin Benzing zu passen, versuchte es der neue Gießener Go-to-Guy nach dem Motto „Kopf durch die Wand.“ Und scheiterte mit seinem Solo, weil sich die Kugel dazu entschied, nach einem netten Tänzchen auf dem Ring aufs Parkett statt ins Netz zu trudeln. „Warum hat er in den 40 Minuten vorher nicht den Korb so attackiert, warum nur einmal, und das ausgerechnet in den Schlusssekunden?“, zeigte sich „Frenki“ Ignjatovic ratlos und geplättet zugleich ob der unglücklichen Crunchtime.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons 86:97

Vor der Partie verschärfte sich die Personalsituation bei MpK Bayreuth weiter: Neben den verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Neben einigen Nachwuchsspielern bestand das Bayreuther Aufgebot damit nur aus sieben etatmäßigen Profis. Die Bayreuther Starting Five für das Spiel gegen die Quakenbrücker bildeten damit Taje Kelly, Matt Frierson, Kevin Wohlrath, Glen Abram und Collin Metcalf. Collin Metcalf brachte MpK mit 2:0 in Führung, Matt Frierson ließ das 4:2 folgen und abermals Metcalf stellte auf 6:2. Dann kamen die Dragons stärker auf und gingen mit 10:6 in Führung – ein 8:0-Lauf der Gäste in gut einer Minute stand zu Buche. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 8:10, Quakenbrück erwiderte jedoch gleich mit einem Dreier zum 13:8. Taje Kelly mit einem von zwei Freiwürfen traf zum 9:13. Emanuel Prospere stellte auf 11:15. Bei Stand von 17:11 für Artland Dragons rief Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit. Emanuel Prospere ließ unmittelbar ein Drei-Punkte-Spiel zum 14:17 folgen. Ulm stellte dann wieder auf 22:14, Taje Kelly verkürzte auf 16:22. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 18:22. Mit 27:18 für die Dragons ging es letztlich in die erste Viertelpause. Bei den Rebounds lag Bayreuth mit 9:7 vorne, Dreier war bei den Gastgebern keiner gefallen und fünf Turnovers zeigten Schwächen bei der Ballkontrolle von MpK. Nach einem Bayreuther Ballverlust erhöhte Artland zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell auf 29:18. Kevin Wohlrath und Matt Frierson verkürzten auf 22:29, erneut Frierson stellte auf 24:29. Artland-Headcoach Hendrik Gruhn nahm als Reaktion auf den Bayreuther 6:0-Lauf eine Auszeit. Jonathan Klussmann beendete mit dem 31:24 für die Dragons die MpK-Serie. Collin Metcalf verkürzte auf 26:31. Quakenbrück baute den Vorsprung in der Folge wieder auf 36:26 aus. Der Vorsprung der Gäste war abermals zweistellig. Emanuel Prospere und Collin Metcalf verkürzten auf 30:36 nach 16 Minuten. Nach einem technischen Foul gegen die Bayreuther Bank und zwei weiteren Freiwürfen führte Artland wieder mit 39:30. Emanuel Prospere verkürzte von der Freiwurflinie auf 32:39. Matt Frierson ließ dann den ersten Bayreuther Dreier und ein seltenes Vier-Punkte-Spiel wegen eines Fouls beim Wurf zum 36:41 folgen. Collin Metcalf traf noch zwei Freiwürfe zum 38:43. Nach vier finalen Punkten gingen die Dragons schließlich mit einem 47:38-Vorsprung in die Halbzeit. Das zweite Viertel endete damit unentschieden 20:20. Bayreuth war defensiv verbessert, hatte 14 Prozent Dreierquote, bei den Rebounds stand das Duell 22:16 und es standen neun Turnovers zu Buche (Artland fünf).

Glen Abram traf die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte mit einem Dreier zum 41:49. Collin Metcalf traf spektakulär zum 43:49. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 46:51. Die Dragons zogen dann wieder auf 56:46 zweistellig davon. Simon Hildebrandt verkürzte auf 48:56, dann erhöhte Artland auf 60:48, Vincent van Sliedregt nahm eine weitere Auszeit. In der Folge trafen Glen Abram einen Dreier zum 51:60 und Simon Hildebrandt zum 53:62. Artland baute den Vorsprung dann auf 67:53 aus, Simon Hildebrandt verkürzte auf 55:67 und Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 57:69. Taje Kelly ließ das 59:71 folgen. Mit 75:62 für Quakenbrück ging es schließlich ins Schlussviertel. Glen Abram hatte mit dem Buzzer noch einen Dreier geworfen. Die Bayreuther Dreierquote lag jetzt bei 33 Prozent, die Zahl der Turnovers war auf 14 gestiegen. Bayreuth hatte zu Beginn des Schlussviertels gleich zwei Ballverluste, Artland zog auf 79:62 davon. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 65:79, Kevin Wohlrath verkürzte weiter auf 67:79, Simon Hildebrandt ließ das 69:81 folgen und Collin Metcalf traf zum 71:83. Emanuel Prospere verkürzte auf 73:83, traf dann mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 76:85. Vier Minuten vor Schluss lag Quakenbrück mit 87:76 vorne. Collin Metcalf traf zum 78:87 und anschließend zum 80:90. Glen Abram brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 83:90 heran. Es gelang den Bayreuthern aber nicht mehr, noch einmal wirklich ernsthaft in Schlagdistanz zu kommen. Glen Abram traf zwar noch einen Dreier zum 86:94, letztlich ging die Partie für MpK aber mit 86:97 verloren. Bayreuth hatte das Schlussviertel zwar knapp mit 24:22 gewonnen. Buzz Anthony und Jonathan Klussmann machten bei Artland jedoch den Unterschied. Insgesamt war bei MpK zwar eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen die Orange Academy Ulm festzustellen. Dem Gegner wurden aber immer noch zu lange Läufe erlaubt. Bei den Rebounds gewann Bayreuth knapp mit 37:36,18 Turnovers waren jedoch nach wie vor zu viel. Nach der fünften Niederlage im fünften Spiel bleibt MpK Bayreuth auf dem letzten Tabellenplatz 18.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg 51:74

Die PS Karlsruhe LIONS mussten sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im heimischen Baden-Derby den MLP Academics Heidelberg mit 51:74 geschlagen geben. Vor mehr als 2.600 Zuschauern hielten die Gastgeber die Begegnung zunächst offen, gerieten jedoch im zweiten Viertel entscheidend ins Hintertreffen. Insbesondere Maurice Pluskota, der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder auf dem heimischen Parkett zum Einsatz kam, setzte in der ersten Halbzeit offensive Akzente und trug dazu bei, dass die Karlsruher zunächst auf Augenhöhe mit den favorisierten Gästen agieren konnten. Im weiteren Verlauf gelang es den Heidelbergern jedoch, die Partie frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die LIONS starteten konzentriert in die Begegnung und gestalteten das erste Viertel weitgehend ausgeglichen. Mit einem Zwischenstand von 15:19 blieb der Rückstand zunächst überschaubar. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hielten die Karlsruher das Tempo hoch. Anschließend folgte jedoch ein entscheidender Einbruch: Mit einem 22:0-Lauf setzten sich die Gäste deutlich ab und verschafften sich bis zur Halbzeitpause eine komfortable Führung. Beim Stand von 19:45 war die Ausgangslage für die Gastgeber entsprechend schwierig.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die LIONS um eine Reaktion und erzielten zunächst einen 6:0-Lauf, der die Heidelberger zu einer frühen Auszeit veranlasste. Die Academics fanden anschließend jedoch schnell zurück in die Partie und behaupteten ihre deutliche Führung. Nach dem dritten Viertel lagen die Gäste mit 61:33 in Front. Im Schlussabschnitt gelang es den Karlsruhern zwar, mit 18:13 Punkten das bessere Viertelergebnis zu erzielen. Der zuvor entstandene Rückstand erwies sich jedoch als zu groß, um die Begegnung noch einmal entscheidend zu beeinflussen. Am Ende stand eine 51:74-Niederlage aus Sicht der LIONS. Zusätzlich erschwert wurde die Ausgangslage der LIONS durch den verletzungsbedingten Ausfall von drei Spielern. Isaiah Hart, Martel Williams und Bazoumana Koné konnten im Baden-Derby nicht mitwirken. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Karlsruhern nicht. Bereits am kommenden Samstag, dem 24. Oktober, steht in der Europahalle die nächste Heimpartie auf dem Programm. Im Baden-Schwaben-Derby empfangen die Fächerstädtler die Tigers Tübingen. Vor heimischem Publikum bietet sich den LIONS damit zeitnah die Gelegenheit, eine Reaktion auf die Niederlage gegen Heidelberg zu zeigen.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim 84:78

Die HAKRO Merlins Crailsheim müssen sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Beim Aufsteiger OrangeAcademy unterlagen die Zauberer nach einer starken ersten Halbzeit mit 78:84. Vor über 100 lautstarken mitgereisten Merlins-Fans, die den OrangeCampus zeitweise in ein Crailsheimer Heimspiel verwandelten, überzeugte das Team von Headcoach Florian Flabb zunächst mit hoher Intensität und spektakulären Aktionen. Nach dem Seitenwechsel brachten jedoch zahlreiche Ballverluste und schwache Wurfquoten die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sich die Gastgeber mit 84:78 durchsetzen konnten. Neu-Ulm, 18.10.2026. Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und suchten immer wieder den Abschluss von der Dreierlinie. Allein in den ersten fünf Minuten gab es insgesamt 13 Dreierversuche. Ulm fand mit seinem schnellen Spiel zunächst besser in die Partie, doch insbesondere Merlins-Youngster Matheo Hermann setzte wichtige Akzente und hielt Crailsheim in Schlagdistanz. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (18:18) übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Beim Stand von 26:26 sorgten Dylan Addae-Wusu und Booker Coplin für eine der spektakulärsten Sequenzen der ersten Halbzeit. Zunächst versenkte Addae-Wusu einen Eckendreier, anschließend eroberte Coplin den Ball, stoppte im Fastbreak ab und traf ebenfalls von Downtown. Die anschließende Ulmer Auszeit konnte den Crailsheimer Lauf zunächst nicht stoppen. Courtney Alexander II glänzte mit einem Block, Luc van Slooten erhöhte per Dreier auf neun Punkte Vorsprung. Zwar fanden die Gastgeber durch eine Umstellung auf Zonenverteidigung kurzzeitig zurück in die Partie, doch insbesondere Coplin, der nach 18 Minuten bereits 18 Punkte gesammelt hatte, hielt dagegen. Kurz vor der Pause sorgte Alexander mit einem Steal und anschließendem Dunk für die erste zweistellige Führung. Ein spektakulärer Alley-Oop-Dunk des Centers und ein Zirkuswurf von van Slooten rundeten die unterhaltsame erste Halbzeit ab. Mit einer 48:39-Führung ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel jagte zunächst ein Highlight das nächste. Van Slooten stoppte CJ Anthony mit einem spektakulären Block, Addae-Wusu legte ein And-one nach. Doch anschließend kippte die Begegnung zunehmend zugunsten der Gastgeber. Während Ulm offensiv seinen Rhythmus fand, häuften sich auf Crailsheimer Seite die Ballverluste. Die OrangeAcademy nutzte diese konsequent aus, verkürzte zunächst auf 57:60 und übernahm wenig später wieder die Führung. Mit einem 63:67-Rückstand ging es für die Merlins in den Schlussabschnitt. Dort blieben die Ulmer zunächst tonangebend. CJ Anthony erhöhte sechseinhalb Minuten vor Schluss per Dreier auf 74:67 aus Sicht der Gastgeber, Fischer baute den Vorsprung wenig später auf zehn Punkte aus. Zwar verkürzte Lucas Mayer rund zwei Minuten vor dem Ende auf 73:81 und van Slooten legte per Tip-in zum 75:81 nach, doch eine echte Aufholjagd entwickelte sich daraus nicht mehr. Zu selten fanden die Crailsheimer Abschlüsse ihr Ziel. Lediglich zwei von 17 Dreiern fielen in der zweiten Halbzeit, auch an der Freiwurflinie ließen die Merlins zu viele Punkte liegen. Als Maker Bol 30 Sekunden vor Schluss zum 83:75 dunkte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende unterlagen die Zauberer mit 78:84 und mussten nach vier Siegen zum Saisonauftakt ihre erste Niederlage hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:46:482026-10-22 10:30:04Nachberichte ProA 5. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

16.10.2026 20:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen 69:82

Für den TV langen geht eine kräftezehrende Woche zu Ende. Dreimal war die Mannschaft innerhalb kürzester Zeit gefordert. Nach zwei Heimsiegen ging es am Freitagabend dann noch gegen die Ahorn Camp Baskets nach Speyer. Auch hier belohnte sich die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn am Ende mit einem Sieg: Mit großem Willen und viel Kampf holte das Team noch einmal alles aus sich heraus und brachte beim Endstand von 69:82 eine souveräne Leistung aufs Parkett. Langen startete direkt stark ins Spiel: Immer wieder erarbeitete sich die Mannschaft gute Wurfpositionen, insbesondere in Korbnähe ließen die Giraffen nur selten Würfe liegen. Im ersten Viertel war vor allem Cooper Creek für die Hausherren aus Speyer nur schwer zu stoppen. Mit einigen guten defensiven Stops gelang so das bislang punktetechnisch beste Viertel: 16:27 stand es am Ende des ersten Spielabschnitts. Im zweiten Viertel kamen die Baskets besser ins Spiel, auch dank der Tatsache, dass ihre Topscorer Daryl Woodmore und Austin Fadal offensiv nun besser performten. Auf Langener Seite hingegen häuften sich Fehlwürfe, sodass Speyer das Viertel letztlich für sich entschied. Es blieb jedoch bei einem Vorsprung für Langen: Mit 36:41 ging es in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit ließ Langen nichts mehr anbrennen: Immer wieder kam das Team in offensive Runs, setzte Speyer auf der Gegenseite defensiv unter Druck und zwang die Gegner mitunter zu schwierigen Würfen. Auch verteilte sich das Langener Offensivspiel auf viele Schultern: Während Noah Kamdem erneut stark performte und auch im vierten Spiel bei 16 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double erzielte, scorten an diesem Abend noch weitere vier Spieler zweistellig: Henk Droste, Kventin Kostan, Cooper Creek und Carlos Hidalgo. Entsprechend war das Langener Spiel deutlich schwerer zu lesen und zu kontrollieren. Trotz der starken Performance von Woodmore und Fadal reichte es für Speyer am Ende nicht, diesem Teamplay etwas entgegenzusetzen. Langen hatte in den beiden Schlussvierteln die Nase vorn und holte so bereits den dritten Saisonsieg. „Heute ging es nur um Willen, Kampf und die Frage, welches Team mehr Energie auf das Feld bringen kann. Ich kann klar sagen: Die gesamte Mannschaft hat heute allen Mitspielern Energie gegeben, egal ob sie gespielt haben oder nicht. Von der Bank kam eine tolle Stimmung und auf dem Feld hat man gesehen: Die Jungs wollten heute unbedingt den Erfolg“, lobt Headcoach Tobias Jahn und ergänzt: „Wir haben uns heute für den Kampf belohnt, unseren Gegner unter 70 Punkte gehalten und erstmals über 80 Punkte gemacht. Das war heute ein tolles Gefühl, ich bin sehr Stolz auf das Team. Mit den Jungs zu arbeiten macht einfach Spaß!“

 

17.10.2026 16:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Culture City Weimar 94:77

Mit einer 77:94-Auswärtsniederlage kehrten die Basketball-Riesen von Culture City am Samstag vom Gastspiel im Münchner BMW Park zurück. Das Team von Headcoach Farsin Hamzei war bei der ProB-Reserve des FC Bayern München letztendlich chancenlos, nachdem sich das Team schon in der ersten Hälfte ein tiefes Loch gegraben hatte. Zur großen Pause deutlich mit 31:50 in Rückstand liegend, gelang es den Thüringern erst im Schlussviertel zu überzeugen. Zuhause kampfstark und überzeugend, in fremden Hallen jedoch nur etappenweise konkurrenzfähig, gleichen die bisherigen Weimarer Zweitliga-Auftritte einer sportlichen sowie emotionalen Achterbahnfahrt.
Von wenig Licht und viel Schatten geprägt, erwischten die Ilmstädter am 17. Oktober an der Isar einen eher dunkleren Nachmittag, der zwischendurch auszuufern drohte. Während die Münchner zunächst den besseren Start erwischt hatten und sich im ersten Viertel mit 30:15 absetzen konnten, blieb Culture City bis zum Gang in die Halbzeit meist nur die Rolle des Beifahrers. Bereits in dieser Phase ausschlaggebend, gelang es den Bayern, die Bretter klar zu dominieren.

So ging das wichtige Rebound-Duell auch nach der Begegnung mit 58:25 überdeutlich an die Hausherren. Zudem trafen die Münchner insgesamt enorm stabile 49 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, während Culture City 39 Prozent seiner Schüsse verwandelte. Nach Rückkehr aus den Halbzeitkabinen sollte sich an der Rollenverteilung der ersten Hälfte zunächst nicht viel ändern. Mit dem komfortablen Vorsprung der ersten 20 Minuten im Rücken legte das Mutapcic-Team im dritten Abschnitt nach und enteilte bis zur 30. Minute auf 44:69. Erst im Schlussabschnitt besannen sich die Ilmstädter der durchaus vorhandenen Qualitäten, erwischten ihre beste offensive Phase. Während das letzte Viertel mit 33:25 an Culture City ging, gelang allerdings nur noch Ergebniskosmetik. Während Carlo Meyer mit 17 Punkten zum erfolgreichsten Weimar Werfer avancierte, gelang es zudem nur noch Johann Grau (11) und Daniel Duhajsky (10) sich mit zweistelligem Scoring in die Statistik einzutragen. Nach drei Niederlagen in Folge bietet sich Culture City am kommenden Wochenende die Gelegenheit, den aktuellen Negativlauf zu beenden: Am Sonntag, dem 25. Oktober, empfangen die Thüringer um 16:00 Uhr den spielstarken Tabellenfünften der BG Hessing Leitershofen in der Asbach-Sporthalle.

 

17.10.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors 78:89

Die SKYLINERS Juniors machen ihre Woche perfekt: Am Samstagnachmittag gewann das Team von Troy Culley auch bei der Porsche BBA Ludwigsburg und feierte nach einer starken zweiten Halbzeit einen 89:78-Auswärtssieg. Mit dem zweiten Erfolg innerhalb weniger Tage klettern die Frankfurter auf den neunten Tabellenplatz und nehmen viel Momentum mit in das nächste Heimspiel gegen die formstarken TSV Oberhaching Tropics. Die Partie startete temporeich und hart umkämpft. Beide Teams fanden schnell ihren Rhythmus und trafen viele ihrer Würfe. Nach zehn Minuten führten die Gastgeber knapp mit 25:24. Ludwigsburg machte im zweiten Viertel so weiter, während es den Juniors deutlich schwerer fiel, ihren offensiven Flow zu halten. Die Hausherren setzten sich etwas ab und gingen mit einer 51:39-Führung in die Kabine. Troy Culley schien in der Pause den richtigen Ton getroffen zu haben.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Juniors ein völlig verändertes Bild, vor allem in der Defense. Im dritten Viertel ließen sie nur 11 Punkte der Gastgeber zu und kamen bis auf 60:62 heran. Diesen Rhythmus zogen die Frankfurter bis zum Schluss durch. Auch das letzte Viertel entschieden sie in beeindruckender Manier mit 29:16 für sich und gewannen am Ende mit 89:78. Topscorer der Juniors war Moses Pölking mit 18 Punkten. Dabei zeigte er eine starke Effizienz und traf 8 seiner 9 Würfe aus dem Feld. Auch Lukas Smazak steuerte mit 16 Punkten wichtige Zähler zum Auswärtssieg bei. „Ich freue mich sehr über den Charakter, den das Team heute gezeigt hat. In der ersten Halbzeit hatten wir defensiv Probleme und haben uns selbst viel Arbeit gemacht, aber die Reaktion nach der Pause war hervorragend. Wir haben mit viel mehr Disziplin gespielt und das Spiel gedreht. Das ist ein guter Auswärtssieg, gerade nach einer intensiven Woche, und etwas, auf dem wir aufbauen können“, so Headcoach Troy Culley nach dem Spiel.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers 72:57

Mit einer tadellosen kämpferischen Leistung fuhr Rhöndorf einen 72:57-Erfolg (31:28) über Fellbach ein. Die 420 Fans am Menzenberg waren von der Energie ihrer Dragons schlicht begeistert. Damit beendeten die Rheinländer die kleine Negativserie eindrucksvoll, mit rekordverdächtigem Score: Die Frage, ob in der Vergangenheit schon einmal ein Gegner bei 57 Punkten gehalten werden konnte ist zumindest fraglich. Vor dem Start der Begegnung sah’s für die Dragons gegen die favorisierten Flashers gar nicht rosig aus. Justin Onyejiaka sowie Malik Idbihi mussten aufgrund von Sprunggelenksverletzungen pausieren. Dafür sprang der 17-jährige Marvin Nduche ins kalte Wasser und soviel sei schon verraten, er machte seine Sache gut. Das erste Viertel lief aus Sicht beider Teams suboptimal. Fellbach sowie Rhöndorf ließen es an offensiven Rhythmus vermissen. Nur langsam kam das Spiel ins Rollen. Bei den Flashers war DMonte Brown praktisch Alleinunterhalter und erzielte 14 der 20 Punkte seines Teams im ersten Viertel. Rhöndorf blieb aber dran und gestaltete die Partie nach zehn Minuten ausgeglichen (19:20). Auch im zweiten Spielanschnitt spannten beide Mannschaften ihre Fans auf die Folter. Will sagen, die Korbausbeute ging noch weiter in den Keller. Besonders von jenseits der Dreierlinie ging so gut wie nichts. Fellbach traf einen von zehn Versuchen, Rhöndorf gar nur einen von 15. Dafür wurde auf beiden Seiten in der Defensive hart geackert. Das Halbzeitergebnis von 31:28 war aber schon einmal ein Teilerfolg für die dezimierten Dragons.

Nach dem Seitenwechsel schnupperten die Hausherren mehr und mehr Morgenluft. Die Dominanz von DMonte Brown, mit 23 Punkten Topscorer der Begegnung, wurde durch ein gutes Kollektiv der Dragons weitestgehend eingeschränkt. Gift für die Gäste, zumal lediglich Jonathan Zeisberger (10 Pkt.) kontinuierlich scoren konnte. Mehr als zwei Punkte Vorsprung blieben den Flashers nach 30 Minuten nicht übrig (45:47). Der Schlussabschnitt lief dann wie gemalt für die Rheinländer: Der eingangs erwähnte Marvin Nduche (7 Pkt./2-3er) durchbrach den „Dreierfluch“ und kassierte ein Extralob des Dragons-Coach: „Marvin hat in den letzten Wochen gut trainiert, ist heute eingesprungen, hat das Fehlen der anderen Jungs sehr gut kompensiert und dem Team enorm viel Energie gegeben.“ Aber auch seinen Big Man bescheinigte Max Becker einen „guten Job“. Daniel Mayr und Benjamin Sadikovic (16 Reb.!) beherrschten die Bretter nun deutlich, während Mychael Paulo (14 Pkt.), Sahmi Willoughby (8 Pkt.), Dusan ilic (8 Pkt.) sowie Carlo Schmid eine 12:0-Serie zementierten (35“/57:47). Als Kenan Reinhart (6 Pkt.) 1,54 Minuten vor dem Ende einen Steal landete und den Fastbreak erfolgreich abschloss, war die Begegnung endgültig entschieden (64:54). Für den krönenden Abschluss sorgte dann Benjamin Sadikovic per krachendem Alley-Oop-Dunk.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Bayer Giants Leverkusen 53:74

Vor rund 750 Zuschauern bei der diesjährigen Heimpremiere setzte es für den BBC Coburg gegen die Bayer Giants Leverkusen eine im Ergebnis zu hoch ausfallende 53:74-Niederlage. Während die Vestestädter am defensiven Ende über weite Strecke der Begegnung einen durchaus sehr ordentlichen Job machten, mangelte es in der Offensive erneut an Firepower und der nötigen Durchschlagskraft. Lediglich 39 Prozent aus dem Zweipunkt-Bereich, 22 Prozent von jenseits der Dreierlinie und kein Viertel mit mehr als 17 erzielten Punkten waren schlichtweg zu wenig, um dem Topteam vom Rhein ernsthaft gefährlich zu werden. Die besten Coburger Werfer waren am Ende US-Amerikaner Savion Brown und Neuzugang Musa Abra mit jeweils 13 Zählern. Letzterer erwies sich in seinem ersten Auftritt im orangen Trikot als durchaus belebendes Element im Spiel der Mannschaft von Patrick Seidel. Dennoch steht nach der zweiten Partie in Folge, bei der die 60-Punkte-Marke nicht geknackt wurde, fest, dass vor allem das fehlende Scoring den Vestestädtern derzeit die Chance kostet, um Siege zu kämpfen. Das sieht auch Coburgs Cheftrainer so: „Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mit unserem defensiven Auftritt und den dortigen Fortschritten sehr zufrieden bin. Leider ist natürlich offensiv bei uns immer noch der Wurm drin. Wir haben jetzt wieder eine andere Teamkonstellation gehabt, womit es einfach schwer wird, eine eigene Identität in der Offensive zu finden. Wir müssen und wollen eigentlich deutlich schneller spielen, um uns bessere Würfe herauszuspielen und die dann auch mit Selbstvertrauen zu nehmen. Ich glaube, die Intensität und die Emotionen waren heute auf einem Level, wie wir uns das vorstellen, nur offensiv müssen wir einfach noch bessere Lösungen finden. Da liegt es jetzt an uns, das auf die Reihe zu bekommen. Dafür brauchen wir bessere Screens, besseres Spacing und vor allem viel mehr Tempo.“

Dabei kamen die Vestestädter gegen den amtierenden Rekordmeister offensiv recht passabel ins Spiel. Schnell traf Coburgs Scharfschütze Savion Brown drei Dreier und hielt den BBC dadurch auf Augenhöhe mit den Giants (12:15). Auch Neuzugang Musa Abra fand sich bei seinem Debüt zügig ein: Erst ein Assist auf Ćosić gefolgt von zwei erfolgreichen Freiwürfen von der neuen Nummer 12 verkürzten kurz vor Ende des ersten Spielabschnitts auf 16:17. Den Schlusspunkt auf die ersten zehn Minuten setzte jedoch Leverkusens Finn Fleute per Buzzer Beater zur 16:20-Führung für den ProA-Absteiger. Nach fünf Giants-Punkten zum Auftakt ins zweite Viertel war es erneut Musa per Fast Break (18:25). Der BBC schien nun besonders defensiv einen Gang nach oben geschalten zu haben. Immer wieder stoppten die Coburger hinten die Gäste vom Rhein, konnten daraus am vorderen Ende aber zu wenig Kapital schlagen. Herzog stellte nach sehenswertem Zuspiel von Brown fünf Minuten vor der Halbzeit noch einmal auf 22:27, allerdings sollten das die letzten BBC-Zähler im ersten Durchgang gewesen sein. Auf der Gegenseite packten die Leverkusener tatsächlich auch nur neun weitere Punkte aufs Scoreboard, was aufgrund der Coburger Wurfkrise aber in einen soliden 14-Punkte-Vorsprung mündete (22:36). Lediglich sechs Zähler erzielten die Vestestädter im zweiten Viertel — nicht genug, um die stabil stehende Defensive zu belohnen. Als viel Stückwerk ließen sich die Coburger Offensiv-Bemühungen auch nach dem Seitenwechsel beschreiben. Dagegen baute Leverkusen die Führung auf zeitweise sogar 24 Zähler aus (31:55). Beim BBC waren es Ćosić und Abra, die die Dezibelzahl in der HUK-COBURG arena in dieser Phase hin und wieder anhoben und einige gelungene Offensivaktionen zum Viertelende verbuchten (39:59). Im Schlussabschnitt bekleckerten sich beide Mannschaften nicht wirklich mit Ruhm. Längst entschieden war die Partie zugunsten der Giganten vom Rhein, die damit ihren vierten Sieg am Stück einfuhren und dadurch auf Platz 3 springen, während bei den Coburgern trotz der am Ende deutlich ausfallenden 53:74-Heimpleite an der defensiven Vorstellung nicht wirklich viel auszusetzen bleibt. Problematisch dagegen liest sich die derzeitige Dürre und Effizienz im Angriff.

 

18.10.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 102:92

Die Dresden Titans verlieren das fünfte Spiel der Saison gegen die Oberhaching Tropics mit 102:92 (20:28, 29:18, 35:18, 18:28) Die Dresden Titans müssen sich im Topspiel bei den Oberhaching Tropics geschlagen geben. Nach einem offensivstarken Auftakt verlieren die Elbriesen zwischenzeitlich den Zugriff auf die Partie, zeigen im Schlussviertel aber noch einmal Moral. Anders als in den bisherigen Saisonspielen laufen die Offensivmotoren der Elbriesen von der ersten Sekunde an auf Hochtouren. Im offenen Schlagabtausch halten die Dresdner mit dem zweitstärksten Angriff der Süd-Staffel munter Schritt. Als Alex Leiba den Ball kraftvoll durch die Reuse stopft, reagiert Oberhachings Trainer Mario Matic mit einer Auszeit. Doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Entgegen der bisherigen Statistik präsentieren sich die Titans aus der Distanz treffsicher und versenken starke fünf ihrer ersten acht Dreier. Mit einer 28:20-Führung gehen die Gäste in den zweiten Spielabschnitt. Nedzad Muratovic hält die Tropics im Spiel und mehrere Ballverluste auf Dresdner Seite bringen die Gastgeber zurück in die Begegnung. In einer zunehmend zerfahrenen Phase gewinnen die Oberhachinger wieder die Kontrolle. Dzenis Hodovic meldet sich nach einem unauffälligen ersten Viertel eindrucksvoll zu Wort und steuert neun Punkte bei. Als Maximilian May schließlich über Mallick Touray hinweg dunkt, zieht Titans-Cheftrainer Valentino Lott die Reißleine und nimmt eine Timeout. Doch die Tropics sind nun endgültig in der Partie angekommen. Mit wachsendem Selbstvertrauen drehen diese den Rückstand und gehen mit einer 49:46-Führung in die Halbzeitpause.

Angetrieben vom weiterhin stark aufspielenden Hodovic bauen die Gastgeber ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich auf 16 Punkte aus. Während die Tropics offensiv entfesselt aufspielen, verlieren die Elbriesen zunehmend den Zugriff. Einzig Moritz Heck stemmt sich gegen den Lauf der Gastgeber, doch auch er kann den Dreierregen der Oberhachinger nicht stoppen. Allein im dritten Viertel versenken die Tropics sechs Würfe von jenseits der Drei-Punkte-Linie. Für die Dresdner wird der Blick auf die Anzeigetafel zunehmend schmerzhaft: Mit einem 64:84-Rückstand gehen sie in die letzten zehn Minuten. Auf das schwache dritte Viertel folgt eine Reaktion der Dresdner. Die Titans bekommen ihre Defensive besser in den Griff und finden auch offensiv wieder effektivere Lösungen. Sebastian Heck und Wisdom Uboh treffen von der Dreierlinie und verkürzen den Rückstand auf zehn Punkte. Plötzlich keimt noch einmal Hoffnung auf, das Spitzenduell doch wieder spannend zu machen. Die Elbriesen kämpfen um jeden Ballbesitz, doch die Hypothek aus dem dritten Viertel wiegt zu schwer. Oberhaching lässt sich den Vorsprung nicht mehr nehmen und bringt den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende müssen sich die Titans trotz eines starken Auftakts und einer späten Aufholjagd mit 92:102 geschlagen geben.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // Basketball Löwen vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 71:94

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProB_Sued-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:17:052026-10-22 10:31:44Nachberichte ProB Süd 4. Spieltag
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