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Nachbericht ProB // Finale Spiel 1

22.05.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer Giants Leverkusen 53:76

Die Bayer Giants Leverkusen haben das erste Finalspiel gegen die SBB Baskets Wolmirstedt mit 76:53 gewonnen. Die Gäste zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung und kontrollierten das Spiel frühzeitig. Bereits im ersten Viertel erarbeiteten sich die Leverkusener eine 19:13-Führung und hielten die Gastgeber mit ihrer starken Defensive in Schach. Wolmirstedt tat sich schwer, in der Offensive ins Spiel zu finden, während die Giants ihre Angriffe effizient abschlossen.

Im zweiten Viertel baute Leverkusen den Vorsprung weiter aus und ging mit einer komfortablen 34:23-Führung in die Halbzeitpause. Nach der Pause erhöhte das Team von Coach Mike Koch weiter den Druck und entschied das dritte Viertel mit 19:14 für sich. Trotz der Unterstützung der heimischen Fans fand Wolmirstedt keine Mittel, um die kompakte Defensive der Gäste zu durchbrechen. Im Schlussabschnitt ließ Leverkusen nichts mehr anbrennen und setzte sich mit einem starken 23:16-Endspurt endgültig ab.

Dennis Heinzmann war mit 18 Punkten und 12 Rebounds einer der Schlüsselspieler für Leverkusen, während Dimitrije Djordjevic mit 15 Punkten und Sebastian Brach mit 11 Punkten und 7 Assists ebenfalls überzeugten. Für Wolmirstedt war Bill Borekambi mit 12 Punkten und 6 Rebounds der beste Werfer. Mit diesem Sieg geht Leverkusen in der Finalserie mit 1:0 in Führung und kann sich im nächsten Spiel die Meisterschaft sichern. Wolmirstedt muss nun im zweiten Spiel zurückschlagen, um noch eine Chance auf den Titel zu erlangen.

Foto: SBB Baskets Wolmirstedt

Vorbericht ProB // Finale Spiel 1

22.05.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer Giants Leverkusen

Die Saison der ProB 2024/25 erreicht ihren Höhepunkt: Am Donnerstag startet die Finalserie zwischen den SBB Baskets Wolmirstedt und den Bayer Giants Leverkusen. Beide Teams haben sich durch ihre starken Leistungen den sportlichen Aufstieg in die ProA gesichert – nun geht es darum, wer sich zum Meister krönt.

Leverkusen geht mit großen Ambitionen in das Finale. Nach einem überzeugenden 74:61-Erfolg bei Lok Bernau feierte das Team ausgelassen, bevor der Fokus wieder voll auf die kommenden Aufgaben gelegt wurde. „Wir haben die Chance, eine herausragende Saison mit einer Trophäe zu vergolden“, erklärt Giants-Coach Mike Koch. „Aber dafür müssen wir hart arbeiten – Wolmirstedt ist ein gefährlicher Gegner.“

Die SBB Baskets hingegen haben bewiesen, dass sie vor heimischem Publikum eine Macht sind. Besonders ihr klarer 103:71-Sieg gegen die ETB Miners im Halbfinale unterstrich ihre Stärke in der Halle der Freundschaft. Trainer Eiko Potthast zeigt sich stolz: „Wir haben uns in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert und sind jetzt verdient aufgestiegen. Doch wir sind noch nicht am Ende – wir wollen die Meisterschaft.“

Eine besondere Brisanz erhält das Duell durch das bisher einzige Saisonduell der beiden Finalisten: Wolmirstedt fügte Leverkusen die einzige Niederlage der regulären Saison zu – ein hart umkämpftes 68:66. Nun will Leverkusen diese offene Rechnung begleichen.

Auf dem Parkett treffen zwei der besten Offensiv- und Defensivteams der Liga aufeinander. Während die Giants mit Spielern wie Dennis Heinzmann, der unter den Körben dominiert, und einem tief besetzten Kader antreten, setzt Wolmirstedt auf die offensive Power von Derreck Brooks und Bill Borekambi sowie die Erfahrung von Lennard Winter.

Die Kulisse dürfte mit einer ausverkauften Halle wieder für eine elektrisierende Atmosphäre sorgen. Potthast betont: „Leverkusen ist defensiv extrem stark, wir müssen unseren Fokus hochhalten und bereit sein, den Kampf anzunehmen.“

Foto: SBB Baskets Wolmirstedt

Nachbericht ProA Finale Spiel 2

02.06.2024 16:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. PS Karlsruhe LIONS 80:92

Die PS Karlsruhe LIONS sind Meister in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Die Löwen gewannen auch das zweite Finalspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS, auswärts gab es ein deutliches 80:92.

Die LIONS hatten das erste Finalspiel mit 93:79 gewonnen und gingen daher mit 14 Zählern Vorsprung in die Partie. Zunächst kamen aber die SKYLINERS besser in das Spiel, Coplin und Warnholtz versenkten direkt zum Start jeweils einen Dreier, sodass es schon in der zweiten Minute 6:0 stand. Das sollte allerdings auch für den Rest des Spiels der höchste Frankfurter Vorsprung sein. Die Gäste antworteten mit einem 7:0-Lauf und übernahmen die Führung (4. Minute), in der Folge blieb es im ersten Viertel eng. Das zweite Viertel ging dann klar an die Karlsruher, die durch O´Showen Williams erstmals zweistellig in Führung gingen (20:31 – 16. Minute). Die LIONS waren nun das klar bessere Team, den letzten Wurf der ersten Hälfte netzten allerdings die Gastgeber in Person von Jordan Samare (32:42 – 20. Minute).

Der dritte Abschnitt war der offensivstärkste der Karlsruher, gleich 29 Punkte legte das Team von Coach Scepanovic in diesem Viertel auf. Ein 18:7-Lauf distanzierte die Teams auf 21 Zähler (39:60 – 25. Minute). Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass die SKYLINERS dieses Spiel, und damit auch den Meistertitel, nicht mehr gewinnen würden. Obwohl die LIONS im Vergleich zu den bisherigen Playoffs sehr unterdurchschnittlich von der Dreierlinie trafen, konnten sie sich immer weiter absetzen, Mitte des Schlussviertels waren es 25 Punkte (57:82 – 35. Minute). In der Folge konnten die Frankfurter das Ergebnis zumindest noch etwas enger gestalten, vor allem dank Cameron Henry, der alle seine elf Zähler in den letzten sechs Minuten erzielte. 80:92 war schließlich der Endstand.

Damit haben die PS Karlsruhe LIONS den Meistertitel geholt und so den größten Erfolg der Vereinsgeschichte erreicht. Die FRAPORT SKYLINERS werden Vizemeister und dürfen daher die Rückkehr in die easyCredit BBL antreten. Für den Frankfurter Kapitän Marco Völler war es das letzte Spiel der aktiven Karriere, ebenso wie für Schiedsrichter Matthias Oehlmann, der nach über 20 Jahren die Pfeife an den Nagel hing.

Foto: Lukas Steppkes

Vorbericht ProA Finale Spiel 2

02.06.2024 16:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. PS Karlsruhe LIONS

Das letzte Spiel der Saison 2023/24 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht an! Zum Finale um die Meisterschaft empfangen am Sonntag die FRAPORT SKYLINERS die PS Karlsruhe LIONS. Das Hinspiel ging mit 93:79 an die Karlsruher, die Frankfurter müssen also mit mehr als 14 Zählern gewinnen, um sich am Ende Meister nennen zu können. Karlsruhe reicht entsprechend eine Niederlage mit 13 oder weniger Punkten aus.

Für die FRAPORT SKYLINERS geht es dabei vor allem darum, die LIONS defensiv in den Griff zu bekommen. Bei ihren Siegen in den Playoffs haben die Frankfurter ihrem jeweiligen Gegner durchschnittlich nur 70 und nie mehr als 76 Zähler erlaubt. Die 93 erzielten Punkte der Karlsruher im Hinspiel waren dagegen die dritthöchste Punktzahl, die die Frankfurter in der gesamten Saison kassiert haben. Offensiv muss das Team von Denis Wucherer zudem den Dreier hochprozentiger treffen, das war laut dem Coach der entscheidende Faktor am Freitagabend: „Bis auf wenige Bereiche war es ein ausgeglichenes erstes Finale. Viele der umkämpften 50/50-Bälle gingen an Karlsruhe, zudem hatten die Lions eine starke Quote aus der Distanz – das hat heute den Unterschied ausgemacht.“

Die PS Karlsruhe LIONS haben die Chance, mit dem Meistertitel den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt zu machen. Entsprechend motiviert kann das Team von Coach Scepanovic in die Begegnung gehen. Wie schon in den gesamten Playoffs kann sich das Löwenrudel dabei auf den Wurf von Downtown verlassen. Im Hinspiel ließen die LIONS 18 Würfe von außen einfliegen, alleine O´Showen Williams und Victor Bailey trafen jeweils fünf Mal von jenseits der 6,75m. Und die gute Stimmung wurde schon vor dem Spiel um zwei weitere Meldungen erweitert: Sowohl Jesse Ani als auch Dennis Tunstall verlängerten ihre Verträge und werden auch in der nächsten Saison im LIONS-Trikot auflaufen.

Foto: Dmitrij Zibart

Nachbericht ProA Finale Spiel 1

31.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. FRAPORT SKYLINERS 93:79

Die PS Karlsruhe LIONS haben im Finale um die Meisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vorgelegt. Das Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS konnten die Karlsruher am Freitagabend mit 93:79 für sich entscheiden.

Zum Start entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams früh in ihren offensiven Rhythmus kamen. Nach etwas mehr als vier gespielten Minuten stand es 11:11, etwas später netzten beide Teams zusammen vier Dreier in weniger als einer Minute ein (17:17 – 7. Minute). Fast folgerichtig blieb es auch zum Ende des ersten Viertels eng, mit 25:24 ging es in die zweiten zehn Minuten. In diesen zeigten dann die Gastgeber, wie so oft in diesen Playoffs, dass sie sich in offensive Läufe spielen können. Es vergingen rund drei Minuten, ehe die SKYLINERS beim Stand von 33:24 zur ersten Auszeit greifen mussten. Aus dieser heraus kamen die Gäste dann auch kurzzeitig näher heran, doch allen voran Top Scorer Victor Bailey brachte die Karlsruher wieder deutlicher in Führung. Mit 48:38 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel stellten die Frankfurter einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten unter Beweis. Obwohl die LIONS zwischenzeitlich sogar mit 16 Zählern führten (56:40 – 22. Minute), ließen sich die SKYLINERS nicht beirren und legten bis zum Ende des Viertels einen 22:9-Lauf hin. Vor allem von außen lief es beim Team von Denis Wucherer besser, die Hälfte ihrer acht Dreier versenkten die Frankfurter im dritten Viertel. So lag der Rückstand vor dem Schlussabschnitt nur noch bei drei Zählern (65:62). Doch die Karlsruher blieben cool und konnten sich im vierten Viertel ebenfalls auf den Wurf von Downtown verlassen. Allein O´Showen Williams ließ zu Beginn drei Dreier in Folge einfliegen. Damit setzten sich die LIONS wieder ab und konnten am Ende den deutlichen 93:79-Sieg feiern.

Da im Finale das Hin- und Rückspiel addiert werden, gehen die LIONS also mit 14 Zählern Polster in das Rückspiel am Sonntag in Frankfurt.

Foto: Stefan Mazur

Vorbericht ProA Finale Spiel 1

31.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. FRAPORT SKYLINERS

Die Finalspiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen an und beantworten die letzte Frage der Saison: Wer wird Meister? In einem Hin- und einem Rückspiel stehen sich die PS Karlsruhe LIONS und die FRAPORT SKYLINERS gegenüber, das kumulierte Ergebnis aus beiden Spielen bestimmt schlussendlich das Meisterteam. Den Auftakt macht das Hinspiel am Freitagabend in Karlsruhe.

Die LIONS sind das Überraschungsteam der Playoffs und haben es als Tabellensiebter gleich zweimal geschafft, ein besser platziertes Team auszuschalten. Im Viertelfinale gewannen die Karlsruher mit 3:1 gegen die JobStairs GIESSEN 46ers, im Halbfinale musste sich auch Phoenix Hagen, ebenfalls mit 3:1, den LIONS geschlagen geben. Damit haben die Karlsruher schon jetzt die erfolgreichste Saison in ihrer Vereinsgeschichte gespielt, die sie nun mit dem Titel krönen wollen. Zentral für den Erfolg des Teams von Aleksandar Scepanovic ist die offensive Durchschlagskraft, die die Mannschaft vor allem in der Postseason entwickelt hat. Nur in einem der acht Playoffspiele kamen die LIONS auf unter 80 Zähler, gleich dreimal knackten sie die 90-Punkte-Marke. Dafür ist vor allem die deutlich gesteigerte Dreierquote verantwortlich, die in den Playoffs bei 40,1% liegt.

Auch bei den SKYLINERS ist die Dreierquote ein wesentlicher Faktor, mit 40,2% legten die Frankfurter in den Playoffs sogar eine minimal bessere Quote als die Gastgeber auf. Gerade im entscheidenden fünften Spiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier war das Team von Denis Wucherer von Downtown gut aufgelegt, mehr als die Hälfte der Würfe von jenseits der 6,75m fanden ihren Weg in den Korb. Eine weitere Frankfurter Stärke sind die Comebackqualitäten des Teams: Gegen Trier lagen die SKYLINERS in drei der fünf Spiele schon zweistellig zurück und schafften es im Schlussviertel die Rückstände wieder aufzuholen, zwei dieser Spiele gewannen die Frankfurter dann auch.

Foto: Achim Kunetka

Nachbericht ProB Finale Spiel 2

26.05.2024 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Dragons Rhöndorf 68:83

Die Dragons Rhöndorf sind Meister in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB! Im zweiten Finalspiel gegen die RheinStars Köln stand am Ende ein klarer 68:83-Auswärtserfolg, der die Saison mit dem Titel krönte.

Zunächst waren es allerdings die Gastgeber aus Köln, die im Kampf um die Meisterschaft vorlegen konnten. Die RheinStars starteten defensiv konzentriert und stellten offensiv ihre Variabilität unter Beweis. Hennen und Lang eröffneten per Dreier, nur rund fünf Minuten später stellte Top Scorer Bryan Battle die erste zweistellige Führung her (20:9 – 7. Minute). Auch in der Folge blieben die Kölner überlegen, zur ersten Viertelpause wuchs der Vorsprung auf 14 Zähler an (29:15). Doch mit Beginn des zweiten Viertels kamen plötzlich die Rhöndorfer besser in die Partie. Sie legten einen 13:0-Lauf hin, auf Kölner Seite dauerte es bis in die siebte Minute des Viertels, ehe sie wieder punkten konnten. So war die Begegnung zur Halbzeitpause wieder ausgeglichen (41:41).

Genauso blieb die Partie auch im dritten Abschnitt, das Spiel wogte hin und her, ohne dass eine Mannschaft sich entscheidend absetzen konnte. Mit 15:13 ging das umkämpfte Viertel knapp an die Kölner. So musste die Entscheidung um den Meistertitel im letzten Viertel der Saison fallen. Und die Dragons hatten sich ihren offensiv besten Abschnitt des Spiels für den Schluss aufgehoben. Ein 23:4-Lauf für die Gäste brachte die Vorentscheidung, gerade von der Dreierlinie war das Team von Coach Stephan Dohrn an diesem Abend sicher. Insgesamt 20 Dreipunktwürfe versenkten die Rhöndorfer bei 44 Versuchen, alleine Antonio Pilipovic ließ gleich acht Würfe von Downtown einfliegen. Das Gegenbild lieferten die RheinStars: Nach vier Dreiern bei neun Versuchen im ersten Viertel, fand für den Rest des Spiels nur noch einer von 18 Dreiern den Weg in den Korb. So reichte es für die Dragons Rhöndorf zum 68:83.

Die Dragons hatten auch schon das erste Finalspiel gewonnen (97:95), damit sind die Rhöndorfer nun Meister der ProB, die RheinStars sind Vizemeister.

Foto: Lukas Steppkes

Vorbericht ProB Finale Spiel 2

26.05.2024 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. Dragons Rhöndorf

Am Sonntag findet das letzte Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB statt und es geht um die Antwort auf die wichtigste Frage der gesamten Spielzeit: Wer wird Meister, die RheinStars Köln oder die Dragons Rhöndorf?

Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein. Im Finale wird der Sieger in Hin- und Rückspiel bestimmt, die Punkte beider Partien werden addiert. Am Freitagabend gewannen die Dragons Rhöndorf das Heimspiel gegen die RheinStars knapp mit 97:95, ein Kölner 9:0-Lauf in den letzten 20 Sekunden verhinderte einen deutlicheren Abstand. So nehmen die Rhöndorfer also nur zwei Punkte Vorsprung mit in das Rückspiel, in anderen Worten: Es ist noch alles offen! Gewinnen die Dragons oder verlieren nur mit einem Punkt sind sie Meister. Gewinnen die Kölner mit mehr als zwei Zählern geht der Meistertitel an die RheinStars. Und endet das Spiel nach 40 Minuten mit zwei Punkten Vorsprung für die Gastgeber, geht es in die Overtime…

Beide Teams sind sehr offensivstark, auch das hat das Hinspiel schon gezeigt. Alleine im letzten Viertel erzielten beide Mannschaften zusammengenommen 67 Zähler! Die Ansätze dafür waren aber leicht unterschiedlich. Die Dragons nahmen gleich 16 Dreier mehr als die Kölner, die dafür stärker die Zone attackierten, was in acht mehrgenommenen Zweipunktversuchen und sieben zusätzlichen Freiwürfen resultierte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass bei den Domstädtern in Björn Rohwer ein Center zum Top Scorer wurde. Der 2,13m große Deutsche legte 34 Punkte auf und griff sich dazu 7 Rebounds. Auf Seiten der Rhöndorfer war Tyreese Blunt am gefährlichsten, der 28 Zähler erreichte.

Nachbericht ProB Finale Spiel 1

24.05.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. RheinStars Köln 97:95

Die Dragons Rhöndorf haben im Kampf um die Meisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB knapp vorgelegt. Vor heimischer Kulisse im DragonDome gewannen die Drachen mit 97:95.

Zu Beginn entwickelte sich der offene Schlagabtausch, den man von beiden Teams in der Form auch erwarten konnte. Nach acht Minuten stand es 22:24, ehe die Kölner zum Viertelende einen 11:2-Lauf starteten und sich so auf 24:35 absetzen konnten. Doch auf das punktereiche erste Viertel folgte ein punktearmes zweites Viertel der RheinStars. Die Dragons schalteten defensiv einen Gang hoch und erlaubten den Gästen nur magere acht Punkte. Selbst erzielte das Team von Coach Dohrn 20 Zähler, sodass zur Halbzeitpause eine knappe Führung für die Gastgeber stand (44:43).

Und auch nach dem Seitenwechsel erhöhten die Rhöndorfer weiter den Druck, was nach knapp 25 Minuten in der ersten zweistelligen Führung resultierte (57:47). Auf Gästeseite hielt vor allem das Trio aus Björn Rohwer, Bryan Battle und Rupert Hennen dagegen, die am Ende auf zusammengenommen 78 Zähler kamen! Das Schlussviertel wurde dann nochmal ein offensives Feuerwerk. 32 Punkte erzielten die Dragons und setzten sich zwischenzeitlich auf 15 Zähler ab (84:69 – 36. Minute). Doch in den letzten 20 Sekunden legten die Kölner noch einen 9:0-Lauf hin, der am Ende für die nur knappe Niederlage sorgte.

Im Finale werden die Punkte aus Hin- und Rückspiel addiert, die Rhöndorfer gehen also mit einem knappen Zwei-Punkte-Vorsprung in das Rückspiel am Sonntag in Köln.

Foto: Lukas Steppkes

Vorbericht ProB Finale Spiel 1

24.05.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. RheinStars Köln

Finalzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB! In einem Hin- und einem Rückspiel kämpfen mit den Dragons Rhöndorf und den RheinStars Köln die jeweils Erstplatzierten der ProB Süd und Nord um den Meistertitel. Den Auftakt macht Spiel eins in Rhöndorf am Freitagabend.

Die Dragons haben auf ihrem bisherigen Weg durch die Playoffs immer Spannung geliefert, denn sämtliche Serien endeten mit 2:1 nach einem entscheidenden „Do-or-Die“-Spiel. Im Halbfinale gegen die Berlin Braves 2000 schafften es die Rhöndorfer sogar nach einem 0:1-Rückstand noch zu gewinnen. Nun steht also das Finale an und mit den RheinStars geht es gegen einen Lokalrivalen. Gleich drei Spieler der Kölner trugen in der Vergangenheit schon das Trikot der Rhöndorfer: Jannis von Seckendorff, Robin Straub und Robin Danes. Und in Antonio Pilipovic gibt es auch einen Drachen, der schon für die RheinStars auflief. Die Teams kennen sich also gut, auch deshalb sagt Rhöndorfs Coach Stephan Dohrn: „Ich bin überzeugt davon, dass es keine Spiele mit Abtasten werden. Es sind nur zwei Begegnungen, in denen beide Teams von Beginn an mit voller Intensität zur Sache gehen werden.“

Der Kölner Weg durch die Playoffs war etwas geradliniger als der der Hausherren. Nur im Viertelfinale gegen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer mussten sie über die volle Distanz gehen, ansonsten reichten den RheinStars jeweils die ersten zwei Spiele zum Sieg der Serien. Interessanterweise treffen sie nun in den Dragons auf ein Team, das ihnen auf dem Papier sehr ähnelt. Beide Mannschaften legen ähnliche Wurfquoten auf, aus dem Zweierbereich sind es bei Köln 54,2% und bei Rhöndorf 53,6%, bei den Dreiern 31,3% bzw. 29,7%. Mit 83,6 bzw. 83,4 Punkten pro Partie lieferten beide Teams in den Playoffs sogar fast den identischen offensiven Output. Es dürfte also ein ausgeglichenes und spannendes Duell geben.

Foto rechts: Lukas Steppkes