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Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 21. Spieltag
/in APP, ProB Nord 25/2601.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:72
Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Sonntag ihre erste Niederlage nach zuvor fünf Erfolgen in Serie hinnehmen müssen. Bei den TKS49ers unterlag die Mannschaft von Coach Artur Gacaev nach einer dramatischen Begegnung in letzter Sekunde mit 74:72. Trotz der Niederlage bleiben die Baskets Juniors weiterhin auf dem vierten Rang und auf Playoff-Kurs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.
Gegen einen Kontrahenten, der sich mit voller Kraft gegen den Abstieg stemmte, wurde es zu einer Begegnung, die sich stärker über die Verteidigung und weniger über offensiven Rhythmus definierte. Während die Baskets Juniors im ersten Viertel bis zur neunten Minute auf den ersten erfolgreichen Distanzwurf warten mussten, erzielten die 49ers mehr als die Hälfte der 22 Punkte im ersten Abschnitt, der ausgeglichen endete, aus der Distanz.
Im zweiten Viertel zeigten sich die Probleme in der Offensive, Fugett und Fungula kamen nicht wie gewohnt zum Zug, die Gäste blieben zunächst dennoch in Schlagdistanz. Ein 2:14-Lauf in den letzten drei Minuten sorgte jedoch für den deutlichen Rückstand (31:45).
Nach Wiederbeginn gehörten die ersten fünf Minuten jedoch allein den Baskets Juniors, die deutlich besser verteidigten und so auch offensiv besser zum Spiel fanden. Ein 15:0-Lauf sorgte für die Führung (46:45), erst jetzt wachten auch die Gastgeber wieder auf. Es entwickelte sich eine Begegnung, in der die Mannschaft von Coach Artur Gacaev immer wieder auf knappe Rückstände reagieren musste. Nach zwei Dreiern von Fungula und Helwig führten die Baskets Juniors gut drei Minuten vor dem Ende (67:66).
Die 49ers hatten die Antwort und lagen nach einem Dreier von Peters bei 50 Sekunden verbleibender Spielzeit mit vier Punkten vorne. Noch einmal kämpften die Gäste, glichen nach einem Dreier und zwei getroffenen Freiwürfen durch Fungula vier Sekunden vor dem Ende aus (72:72). Im letzten Angriff erzwangen die Baskets Juniors einen schweren Abschluss der Gastgeber, verpassten jedoch das Ausboxen, Leonard Hampl bestrafte dies mit dem Tip-In zum Sieg.
Nachbericht ProB // Finale Spiel 2
/in APP, ProB Playoffs 24/2525.05.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 82:65
Die Bayer Giants Leverkusen haben sich mit einem überzeugenden 82:65-Sieg über die SBB Baskets Wolmirstedt zum Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gekrönt. Nach dem klaren 76:53-Erfolg im ersten Finalspiel machten die Rheinländer vor heimischem Publikum in der Ostermann-Arena alles klar und feierten damit ihren dritten Titel in der ProB nach 2013 und 2019.
Schon vor Spielbeginn war die Euphorie in Leverkusen spürbar. Die Halle war mit 2.771 Fans restlos ausverkauft, und die Gastgeber ließen von der ersten Sekunde keinen Zweifel daran, dass sie die Meisterschaft sichern wollten. Besonders Sebastian Brach setzte früh Akzente und eröffnete das Spiel mit einem Dreier und einem Zweier. Die Giants dominierten das erste Viertel und gingen mit einer 27:13-Führung in die Pause.
Wolmirstedt kämpfte sich zwischenzeitlich zurück und verkürzte den Rückstand vier Minuten vor der Halbzeit auf 34:27. Doch Leverkusen ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Kapitän Dennis Heinzmann setzte mit einem Korbleger und einem krachenden Dunk ein Zeichen, und die Giants gingen mit einer 47:36-Führung in die Halbzeitpause.
Im dritten Viertel beseitigte Leverkusen mit einem 63:50 die letzten Zweifel am Ausgang der Partie. Donte Nicholas brachte mit einem Block und zwei Dreiern in Folge die Vorentscheidung, und spätestens beim 72:52 kurz nach Beginn des letzten Viertels war klar, dass die Giants sich den Titel nicht mehr nehmen lassen würden.
Nicholas war mit 26 Punkten der überragende Akteur des Spiels, während Heinzmann mit 11 Punkten und 12 Rebounds ein weiteres Double-Double auflegte. Für Wolmirstedt war Lennard Winter mit 15 Punkten bester Werfer, gefolgt von Martin Bogdanov (14 Punkte) und Eamonn Joyce (11 Punkte). Ein entscheidender Faktor war das Rebound-Duell: Leverkusen holte insgesamt 16 Rebounds mehr als die Gäste.
„Durch die Ausfälle konnten wir am Ende zu wenig entgegensetzen. Glückwunsch an Leverkusen, sie sind verdient Meister geworden. Wir haben uns ordentlich präsentiert, aber gerade die Ausfälle von Modestas Paulauskas und Fabien Kondo haben uns sehr wehgetan. Wir sollten trotzdem stolz sein auf das, was wir in dieser Saison geleistet haben“, erklärte SBB-Coach Eiko Potthast nach der Partie.
Mit diesem Sieg beendet Leverkusen eine außergewöhnliche Saison mit nur einer Niederlage und krönt sich als verdienter Meister der ProB.
Foto: Bayer Giants Leverkusen
Nachbericht ProB // Finale Spiel 1
/in APP, ProB Playoffs 24/2522.05.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer Giants Leverkusen 53:76
Die Bayer Giants Leverkusen haben das erste Finalspiel gegen die SBB Baskets Wolmirstedt mit 76:53 gewonnen. Die Gäste zeigten von Beginn an eine konzentrierte Leistung und kontrollierten das Spiel frühzeitig. Bereits im ersten Viertel erarbeiteten sich die Leverkusener eine 19:13-Führung und hielten die Gastgeber mit ihrer starken Defensive in Schach. Wolmirstedt tat sich schwer, in der Offensive ins Spiel zu finden, während die Giants ihre Angriffe effizient abschlossen.
Im zweiten Viertel baute Leverkusen den Vorsprung weiter aus und ging mit einer komfortablen 34:23-Führung in die Halbzeitpause. Nach der Pause erhöhte das Team von Coach Mike Koch weiter den Druck und entschied das dritte Viertel mit 19:14 für sich. Trotz der Unterstützung der heimischen Fans fand Wolmirstedt keine Mittel, um die kompakte Defensive der Gäste zu durchbrechen. Im Schlussabschnitt ließ Leverkusen nichts mehr anbrennen und setzte sich mit einem starken 23:16-Endspurt endgültig ab.
Dennis Heinzmann war mit 18 Punkten und 12 Rebounds einer der Schlüsselspieler für Leverkusen, während Dimitrije Djordjevic mit 15 Punkten und Sebastian Brach mit 11 Punkten und 7 Assists ebenfalls überzeugten. Für Wolmirstedt war Bill Borekambi mit 12 Punkten und 6 Rebounds der beste Werfer. Mit diesem Sieg geht Leverkusen in der Finalserie mit 1:0 in Führung und kann sich im nächsten Spiel die Meisterschaft sichern. Wolmirstedt muss nun im zweiten Spiel zurückschlagen, um noch eine Chance auf den Titel zu erlangen.
Foto: SBB Baskets Wolmirstedt
Nachbericht ProB // Halbfinale Spiel 3
/in APP, ProB Playoffs 24/2518.05.2025 15:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. ETB Miners 103:71
Die SBB Baskets Wolmirstedt haben Vereinsgeschichte geschrieben: Mit einem souveränen 103:71-Heimsieg gegen die ETB Miners sicherte sich das Team von Cheftrainer Eiko Potthast am Sonntag nicht nur den Einzug ins Finale der ProB, sondern auch das sportliche Aufstiegsrecht in die ProA. Vor 936 begeisterten Fans in der Halle der Freundschaft demonstrierte Wolmirstedt eindrucksvoll, warum sie in dieser Saison zu den dominierenden Teams gehören.
Schon im ersten Viertel ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran, dass sie als Sieger vom Parkett gehen würden. Mit einer furiosen Offensive überrannten sie die Miners und erspielten sich eine deutliche 33:12-Führung. Essen hatte große Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden, während Wolmirstedt mit hoher Intensität und beeindruckender Treffsicherheit auftrumpfte.
Im zweiten Viertel kam es zu einer zehnminütigen Spielunterbrechung, doch die SBB Baskets ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und hielten den Fokus auf ihre Mission: das Finale. Bis zur Halbzeit bauten sie ihren Vorsprung auf 55:34 aus und setzten damit ein klares Zeichen.
Nach der Pause war es endgültig Wolmirstedts Spiel. Mit einem starken dritten Viertel (30:18) machten die Gastgeber den Halbfinalsieg frühzeitig klar und gingen mit einer komfortablen 85:52-Führung ins Schlussviertel. Essen fand weiterhin keine Mittel gegen die offensive Power und die defensive Disziplin der Baskets, die ihren Vorsprung routiniert ins Ziel brachten.
„Ich bin wahnsinnig stolz auf unser Team und die gesamte Organisation. Wir haben in den vergangenen Jahren kontinuierlich Fortschritte gemacht und sind jetzt verdient in die ProA aufgestiegen“, freute sich Coach Eiko Potthast nach dem Spiel.
Foto: SBB Baskets Wolmirstedt
Nachberichte ProB Nord // 5.Spieltag
/in APP, ProB Nord 24/2526.10.2024 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Berlin Braves 2000 85:103
Der Aufsteiger aus Neustadt wartet auch am 5.Spieltag in der BARMER 2.Basketball Bundesliga weiterhin auf den ersten Sieg in der laufenden Saison.
Das Spiel startete wie erwartet mit viel Tempo und die Gäste aus Berlin erzielten direkt nach dem Sprungball die ersten Punkte. Für die Shooters war es Lagerman, der nicht nur die ersten Punkte für sein Team erzielte, sondern auch für sich im neuen Dress. Dyon Doekhi legte fünf Punkte in Folge nach und auch temps Shooters Topscorer Shawn Scott II gelangen seine ersten Punkte in dieser Partie, die zur 11:6 Führung der Shooters in der 4. Minute führten. Die Braves übernahmen danach so langsam die Kontrolle und konnten sich zum Viertelende eine kleine 19:22 rausspielen. Zu Beginn des 2. Viertels konnte Scott II sechs Punkte in Folge erzielen und als wenig später Lagerman einen Dreier versenkte, führten die Gastgeber plötzlich mit 28:26 und bauten den Vorsprung in der 14. Minute auf 32:28 aus. Die Braves merkten immer mehr, dass die Gastgeber heute endlich den 1. Sieg einfahren wollten, wussten aber damit umzugehen und kamen durch elf Punkte in Folge von Kevin Kollmar nicht nur zurück, sondern drehten die Partie zum 45:50. In der letzten Sekunde der 1. Halbzeit war es Berlins Topscorer Vincent Friederici, der klug bei einem Verzweiflungswurf von der Mittellinie drei Freiwürfe rausholte und diese sicher zum 45:53 Halbzeitstand verwandelte.
Nach dem Seitenwechsel wollten die Shooters wieder mit viel Tempo agieren und das Spiel wieder auf ihre Seite drehen, doch genau das Gegenteil trat ein. Bis zur 26. Minute starteten die Berliner einen 4:19 Lauf und bauten ihre Führung auf 49:72 aus. Mit 12:29 ging das Viertel am Ende an die Braves und es ging mit einem 57:82 in die abschließenden zehn Spielminuten. Das letzte Viertel versuchten die Gastgeber zwar nochmal mit viel Energie anzugehen und es gelang auch den Rückstand nochmal auf 75:89 zu verkürzen, doch die Berliner knickten nicht ein und nahmen am Ende mit 85:103 die Punkte mit in die Hauptstadt. „Leider sind wir nach einer guten ersten Halbzeit im 3. Viertel wieder komplett eingebrochen und haben dort das Spiel aus der Hand gegeben. Wir leisten uns in der Defensive zu viele Fehler. Wir können diese in der Offensive gar nicht wieder wettmachen, weil wir hinten immer wieder leichte Punkte abgeben. Tolles Debüt von Nico, seine Leistung macht Mut und wir brauchen auch Leo und Duje wieder zurück, um dann hoffentlich nächste Woche endlich zu gewinnen“, so Shooters-Coach Lars Buss.
26.10.2024 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners 89:87
Die EN Baskets bezwingen in einem spannenden Spitzenspiel den bisherigen Tabellenzweiten ETB Miners und sind nun selbst Zweiter.
Von Beginn an wurde klar, dass es das erwartete spannende, hart umkämpfte Spiel sein wird. Die Gäste starteten gleich mit einem Dreier durch Robin Danes, es sollte die höchste Essener Führung im Spiel bleiben. Beide Teams ackerten auf beiden Seiten des Feldes, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Besonders Jonathan Almstedt hatte eine treffsichere Hand und konnte die Miners immer auf ein wenig Distanz halten. Die Baskets führten nach den ersten 10 Minuten mit 24:40. Das zweite Viertel eröffnete Samuel Mpacko mit zwei Dreiern, die die Miners wieder zurück ins Spiel brachten. Bis zur 13. Spielminute, als Sanders die 26:29-Führung für Essen von außen erzielte, blieb es auf beiden Seiten punktlos. Immer wieder hatte man das Gefühl, dass jetzt der Knoten geplatzt sei und sich ein kleiner Punktelauf entwickeln könnte. Doch der offene und ausgeglichene Schlagabtausch setzte sich bis zur Halbzeit fort, und nach 20 Minuten stand es 45:47 für Essen.
Nach der Pause summierten sich Fouls auf beiden Seiten, sodass die Teams insgesamt 15-mal an die Freiwurflinie traten. Die Miners mussten in diesem Viertel jedoch Rückschläge hinnehmen und vergaben zu viele Würfe, die sie in Schlagdistanz gehalten hätten. Auch der Dunking von Niclas Sperber in der 29. Minute konnte vorerst nur Schadensbegrenzung leisten – nach dem dritten Viertel führten die Gastgeber mit 71:64. Nun kam das letzte Viertel. Die EN Baskets weiter vorne, doch Essen, immer wieder angeführt von Sanders (21), Dawson (13) und auch Danes (15), ließ sich nicht abschütteln. Die letzten eineinhalb Minuten hatten es jedoch in sich. Sahen die EN Baskets schon wieder der Sieger aus, zeigten sie an der Freiwurflinie Nerven. Marius Stoll und Till Hornscheidt konnten nur einen von vier verwandeln. Dennoch war die Führung bei drei Punkten. Wenige Sekunden noch zu spielen, unterlief Chris Frazier ein Foul bei einem Dreipunktewurf. Essen traf alle drei und glich aus. Nur noch 6 Sekunden. Marius Stoll ging coast-to-coast und verwandelte gegen zwei Gegenspieler einen bedrängten Korbleger und das Spiel war entschieden.
26.10.2024 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. TKS 49ers 81:57
Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mussten sich die TKS 49ers bereits zum vierten Mal in der noch jungen Saison geschlagen geben.
Die TKS 49ers warten weiterhin auf das nächste Erfolgserlebnis. Nach einer vielversprechenden ersten Halbzeit gegen die favorisierten Baskets Paderborn mussten sie sich am Ende doch deutlich geschlagen geben. In der ersten Halbzeit präsentierten sich die 49ers stark in der Defensive und konnten die Gastgeber aus Paderborn immer wieder ärgern. Die Mannschaft von Coach Dorian Coppola fand früh ihren Rhythmus und erarbeitete sich eine Führung. Kurz vor der Pause gelang den Gastgebern jedoch ein kleiner Lauf, sodass es mit einem ausgeglichenen Spielstand von 33:33 in die Halbzeit ging. Doch in der zweiten Hälfte veränderte sich das Bild. Offensiv kam TKS weiterhin nicht in den gewünschten Rhythmus und tat sich schwer, flüssige und erfolgreiche Angriffe zu kreieren. Gleichzeitig baute die Defensive ab, wodurch die Paderborner immer wieder zu schnellen und einfachen Punkten kamen. Bei Paderborn konnten vor allem Lars Lagerpusch und Joaquin Carrasco mit jeweils 18 Punkten überzeugen. Carrasco glänzte zudem mit sieben Assists, Lagerpusch mit acht Rebounds. Auf der Seite der Gäste konnte lediglich Yannick Hildebrandt mit einem Double-Double aus 11 Punkten und 12 Rebounds herausstechen. Auch Leo Hampl erzielte zweistellig Punkte.
26.10.2024 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 91:85
Auch im dritten Auswärtsspiel der Saison hat es für die Seawolves Academy in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord nicht mit einem Auswärtssieg geklappt. Bei den Iserlohn Kangaroos unterlagen die Rostocker in einem zerfahrenen Spiel mit 85:91 (46:54).
Das Spiel war geprägt von intensiven Kämpfen und zahlreichen Unterbrechungen. Das Gästeteam von Coach Nicolai Coputerco reiste mit nur acht Spielern ins Sauerland und bot den Iserlohnern lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. Vor allem Daniel Lopez (25 Punkte) und Nicolas Buchholz (20 Punkte) glänzten als Topscorer bei den Gästen. Die Academy musste außerdem im Schlussviertel auf ihren Coach verzichten, nachdem dieser sein zweites technisches Foul erhalten hatte. Durch zwei technische Fouls musste auch auf Seiten der Kangaroos Jorge Mejias das Spielfeld vorzeitig verlassen, und Diante Bah schied aufgrund seines fünften Fouls ebenfalls aus. Trotz seines verfrühten Ausscheidens erzielte Bah mit 13 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double.Ein herausragender Akteur auf Seiten der Kangaroos war Daniel Zacek, der mit 30 Punkten und einer Dreierquote von 50% seine starke Form eindrucksvoll unter Beweis stellte. Kangaroos-Head Coach Toni Prostran betonte die kämpferische Leistung seiner Mannschaft: „Es war ein sehr stressiges Spiel, besonders weil uns aufgrund von Verletzungen wichtige Spieler gefehlt haben und andere erst kurz vor Spielbeginn zurückkamen. Die Jungs haben sich durchgekämpft, und manchmal muss man solche Spiele gewinnen, auch wenn sie uns an der Seitenlinie den letzten Nerv kosten.“
26.10.2024 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. LOK BERNAU 79:96
Die Hoffnung auf einen Neustart hat sich nicht erfüllt für die Itzehoe Eagles. Gegen LOK BERNAU sollte endlich der erste Sieg her in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB, doch die Eagles unterlagen mit 79:96.
Zu Beginn punkteten beide Teams wenig, die Defensive dominierte, die Führung wechselte. Allerdings zeigte sich früh, dass die Itzehoer Probleme hatten mit der Aggressivität ihres Gegners. Ballverluste waren die Folge, immer wieder reichte es auch nur zu schwierigen Würfen. Bernau bekam zusehends Oberwasser und mehr Selbstvertrauen mit positiven Auswirkungen auf die Wurfquote. Das setzte sich im zweiten Viertel fort, und zwar verstärkt. Die Lok stand mehr unter Dampf als die Eagles, der Vorsprung wuchs. Gelang den Eagles eine Aktion, hatte der Gegner meist eine Antwort parat – mindestens eine. Zur Halbzeit sah es beim 29:49 schon nicht gut aus für die Gastgeber.
Der Grund war in der Statistik deutlich abzulesen: Bei Bernau strahlten deutlich mehr Spieler Korbgefahr aus, das Team aus Brandenburg verlor halb so häufig den Ball wie die Itzehoer und traf mehr als 60 Prozent seiner Würfe gegenüber nur 33 Prozent bei den Eagles. Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: Es änderte sich wenig. Kurze Strohfeuer der Gastgeber löschte der Gegner schnell, erst in der Schlussphase konnten die Eagles die Differenz noch unter 20 Punkte drücken. Topscorer der Partie war Uzziah Khalil Dawkins mit 25 Punkten. Auf Seiten der Gastgeber punktete Rückkehrer Alan Kikwaki mit 18 Punkten am meisten.
27.10.2024 15:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. SC Rist Wedel 83:79
Die SBB Baskets haben am Sonntagnachmittag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga Pro B mit 83:79 gegen den SC Rist Wedel gewonnen. Für Wolmirstedt war es der dritte Sieg im dritten Heimspiel der neuen Saison.
Nach einer zähen Anfangsphase lag Wolmirstedt zunächst mit 22:19 in Front. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Hausherren ihre Führung auf zehn Punkte (52:42). Nach dem Seitenwechsel zogen die SBB Baskets das Tempo noch einmal an, traten offensiv wie defensiv aggressiv auf. Zwischenzeitlich lag Wolmirstedt mit 21 Zählern vorn, nach dem dritten Viertel stand es allerdings nur noch 68:57. Angeführt von Camron Reece, der in der vorherigen Partie in Essen noch gefehlt hatte und nun mit seiner körperlichen Präsenz doppelt wichtig war, sowie Jared Grey, der laut SC-Coach Attarbashi „immer stärker wird“, bliesen die Wedeler zur Aufholjagd. So war beim Stand von 74:79 (34.) wieder alles drin, doch zur Wende aus Wedler Sicht reichte es nicht mehr. Die SBB Baskets behielten am Ende aber einen kühlen Kopf und sicherten sich den Heimsieg. SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Vielen Dank an die Fans für die tolle Unterstützung! Die Einheit aus ihnen und uns gibt uns hier in unserer Halle immer Extra-Kraft. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Wir haben über 40 Minuten gekämpft und hart gespielt. Das hatten wir uns vorgenommen. In der ersten Halbzeit waren wir noch etwas cleverer. In der zweiten Halbzeit haben wir viel zu viele offensive Rebounds abgegeben und uns auch zu viele Ballverluste erlaubt. Aber am Ende des Tages ist Wedel ein sehr gutes Team, das schwer zu schlagen ist und deshalb sind wir froh, dass uns das gelungen ist.“
Ausschlaggeben für die Niederlage des SC Rist Wedel dürften auch die Wurfquoten gewesen sein. Die Hausherren versenkten in der Sporthalle der Freundschaft sieben ihrer 22 Dreierwürfe (32 Prozent), die Gäste zielten aus der Distanz mit einer 17-Prozent-Quote fast nur halb so gut (fünf von 29). Und bei den Würfen, die zwei Punkte bringen, kamen die SBB Baskets mit 24 von 34 verwandelten Versuchen auf eine hervorragende Quote von 72 Prozent, während die Gäste bei 42 Anläufen lediglich 22 Mal trafen (52 Prozent).
27.10.2024 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. BSW Sixers 75:61
Die Bayer Giants Leverkusen bleiben auch nach dem 5. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2024/25 ungeschlagen.
Schnell gelang es den Hausherren in einen „Flow“ zu kommen und sich abzusetzen. Nach zwei Dreiern in Serie führten die Bayer-Korbjäger nach nur vier Minuten mit 14:7. Dies zwang Gasttrainer Lukas Varga zu einer Auszeit, aus der die Sixers deutlich gestärkt zurück auf das Parkett kehrten. Die Sandersdorfer machten Zähler um Zähler auf Leverkusen gut und kamen auf drei Punkte (17:14 – 8. Spielminute) heran. Das erste Viertel war hart umkämpft. Die Gäste suchten nach ihrem offensiven Rhythmus, während der 14-malige Deutsche Meister vor allem in der Verteidigung stark agierte. Mit einer 24:16-Führung zu Gunsten der Heimmannschaft nach zehn absolvierten Minuten ging es in den zweiten Durchgang. Dieser war sicherlich kein Highlight für Freunde des offensiven Basketballs. Beide Mannschaften taten sich unheimlich schwer, den Ball durch die Reuse des jeweils anderen zu befördern. So definierten sich Leverkusen und die BSW Sixers über ihre Verteidigungsarbeit. Die Gäste pressten die Giants über das gesamte Feld und versuchten so Ballverluste bei den Gastgebern zu forcieren. Bayer wiederrum setzte mit einer gut aufgestellten Zone dagegen. So blieben Höhepunkte im Angriff aus. Nach ereignisarmen zweiten zehn Minuten ging es beim Spielstand von 35:31 in die Halbzeitpause.
Mit deutlich mehr Elan kamen die Mannen von der Bismarckstraße aus der Kabine zurück auf das Feld. Aufgrund eines 11:2-„Run“, welchen C.J. Oldham sehenswert mit einem Korbleger krönte, lagen die Rheinländer mit 46:35 in Front (25. Spielminute). Die „Riesen vom Rhein“ dominierten in dieser Phase das Spielgeschehen und wirkten sehr souverän, doch die Sixers steckten nicht auf und stemmten sich gegen eine mögliche Vorentscheidung. Dennoch konnte Leverkusen den Vorsprung in der Höhe bis zum Ende der dritten Periode verteidigen. Mit einer 58:47-Führung ging es in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel dominierten vor allem zwei Spieler in der Ostermann-Arena: Sebastian Brach und Donte Nicholas. Beide bewiesen an diesem Nachmittag nicht nur ihr Talent als Vorlagengeber (Brach zehn Assists, Nicholas sieben Korbvorlagen) sondern auch als Scorer. Zusammen erzielten die Guards 13 der insgesamt 17 Bayer-Zähler im vierten Durchgang. Die junge Truppe der Sandersdorfer versuchte es dem ProB-Meister von 2019 so schwer wie nur möglich zu machen, doch die eher mäßige Feldwurfquote (33 Prozent Trefferquote) ließ einen Erfolg in Leverkusen nicht zu. Mit 75:61 setzte sich der 14-malige Deutsche Meister schlussendlich durch.
Foto: Seawolves Academy
Nachberichte ProB Süd // 4.Spieltag
/in APP, ProB Süd 24/2519.10.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. BG Hessing Leitershofen 85:80
Die RheinStars erarbeiten sich die Tabellenspitze in der Gruppe Süd der BARMER 2. Basketball Bundesliga. In einem jederzeit umkämpften Spiel setzten sich die Kölner am Samstagabend mit 85:80 (42:37) gegen die BG Hessing Kangaroos aus Leitershofen durch und überholten die bislang ebenfalls ungeschlagenen Konkurrenten am vierten Spieltag.
Eine 22:15 Führung nach dem ersten Viertel bauten die Rheinländer auf 38:25 aus, bis zur Halbzeit verkürzte die BG wieder auf 37:42. Ähnlich nach der Halbzeit: Die höchste Führung der Westdeutschen resultierte beim 55:39 in der 23. Minute, über ein 64:55 nach 30 Minuten kamen die Gäste wieder auf 66:70 heran (32. Minute). Etwas über drei Spielminuten zeigte die Anzeigetafel noch an. Die Rheinländer führten zu diesem Zeitpunkt mit 78:76. Die Aufstellung der BG zu diesem Zeitpunkt, war schon sehr dezimiert. Das hatte vielfältige Gründe: Asa Williams und Basti März fehlten aufgrund grippaler Infekte, Ole Theiss und Noel Duarte noch immer verletzt. Dazu hatten hintereinander Elias Marei (34. Minute), Ferenc Gille (36.) und Christian Hinckson (37.) bereits mit fünf Fouls das Spielfeld verlassen müssen. Hinckson war aus der puren Personalnot für das Match nominiert worden. Seit seiner Verletzung im August befand sich der 25-jährige Forward erst eine Woche im Mannschaftstraining, sein Comeback war eigentlich frühestens für die Partie gegen Coburg erwartet worden. Darüber hinaus war auch Coach Emanuel Richter nicht mehr an Bord, nach seinem zweiten T-Foul musste er in der 33. Minute die Halle ganz verlassen. In der vorletzten Minute hatten die Leitershofer dann beim Spielstand von 79:82 durch zwei Dreier von Tin Udovicic und Dominik Heinrich die Chance auf den Ausgleich, beide Würfe verfehlten die Reuse am Ende aber knapp.
BG-Headcoach Emanuel Richter, der in seiner sechsten Saison bei den Leitershofern zum ersten Mal bei einem Spiel disqualifiziert worden war, zog dann weit nach Spielschluss nach der ersten Saisonniederlage ein sehr knappes Fazit: „Glückwunsch an meine Jungs, die bis zum Ende gekämpft haben. Was ansonsten im heutigen Spiel passiert ist, möchte ich nicht kommentieren“. Entscheidender Mann bei den RheinStars dürfte der 2,13m große Center Björn Rohwer gewesen sein, der sein viertes Double-Double in Serie auflegte. Zu 31 Punkten und 12 Rebounds kamen auch noch vier Steals. Der 29 Jahre alte Teamsenior bilanzierte seinen Abend so: „Leitershofen war der erwartet schwere und unangenehme Gegner, der uns vor viele Aufgaben gestellt hat. Wir sind gut ins Spiel gestartet, haben dann phasenweise zu viele Fehler gemacht. Ballverluste, in der Defenserotation. Aber: Wir haben gewonnen und sind Tabellenführer. Das zählt auch.“
19.10.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. CATL Basketball Löwen 96:93
Dragons und Löwen lieferten sich am Samstagabend 40 Minuten lang ein bissiges Duell. Erst in den letzten Sekunden machte Rhöndorf den Deckel drauf und schickte Erfurt mit einer 96:93-Niederlage (52:49 auf die Heimfahrt.
Die alte Muskelverletzung von Kelvin Omojola machte sich wieder bemerkbar und verhinderte erneut den Einsatz des Spielmachers. Also musste Rhöndorf einmal mehr ohne etatmäßigen Playmaker starten. Trotzdem fanden die Dragons gut in die Begegnung. Das Spiel wogte hin und her, mal waren die Hausherren dann wieder die Gäste vorne (10“/27:25). Der Beginn des zweiten Viertels verlief für Löwen optimal mit einem 7:0-Lauf zum 32:27 (12“). Vor allem der Ex-Rhöndorfer Paul Albrecht (20 Punkte und 11 Rebounds) war in der Phase sehr präsent und in Korbnähe nicht zu stoppen. Die Drachen ließen sich aber nicht abschütteln und gingen durch einen Dreier von Alexander Lagerman in der 18. Minute ihrerseits wieder mit 48:44 in Führung. Den knappen Vorsprung rettete Rhöndorf in die Halbzeitpause (52:49).
Das dritte Viertel war zunächst ein Spiegelbild des zweiten Spielabschnitts. Die Löwen legten 9:0 Punkte hin und gingen mit 59:52 in Front. In der 24. Minute lagen die Erfurter dann erstmals zweistellig vorne (65:55). Janne Müller weckte sein Team mit einem Dreier und plötzlich lief der Offensiv-Motor der Gastgeber wieder an. Die Dragons verkürzten den Rückstand auf drei Punkte (72:69). Der letzte Spielabschnitt war dann an Spannung kaum zu überbieten. Rhöndorf glich binnen zwei Minuten aus (74:74), die restliche Spielzeit entstand ein offener Schlagabtausch. Besonders zwischen Noah Kamdem (23 Punkte und 9 Rebounds) und Tim Smith Jr. (28 Punkte und 8 Rebounds) entwickelte sich ein hoch interessantes Duell. Mit dem besseren Ende für die Dragons, denn mit 11 Sekunden auf der Uhr verwandelte dann Tim Smith Jr. den entscheidenden Dreier zum 94:93. Janne Müller (24 Punkte) lieferte ebenfalls ein starkes Spiel ab, sowie Erfurts erfahrener Aufbauspieler Tyseem Lyles (27 Punkte).
19.10.2024 20:30 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Ahorn Camp Baskets 92:99
Die Ahorn Camp Baskets haben sich in der BARMER 2.Basketball-Bundesliga ProB zurückgemeldet. Am vierten Spieltag feierten die Speyerer mit dem 99:92 (54:57) bei der Basketball-Akademie in Würzburg ihren ersten Saisonsieg.
In den ersten zwanzig Spielminuten hatten die Gastgeber noch starke 57 Prozent ihrer Dreierversuche getroffen und damit die Fehler in der Verteidigung und beim Rebound ausgleichen können. Im zweiten Viertel lagen die Akademiker mit 52:42 vorne, bis zur Halbzeit waren die Gäste durch einen 12:5-Lauf aber wieder auf drei Punkte herangekommen. In der Schlussphase setzte sich dann aber die größere Erfahrung der Gäste aus Speyer durch, die in der Verteidigung die nötigen Stopps bekamen und sich im Angriff auf Daryl Woodmore verlassen konnten: Der erfahrene US-Amerikaner erzielte 40 Punkte und war mit seinen Offensivaktionen auch in der Crunchtime der entscheidende Akteur auf dem Spielfeld.
Am Ende gewann Speyer das Rebound-Duell klar mit 50:38 und nutzte 24 Offensivrebounds, um 19 Punkte aus den zweiten und dritten Chancen zu erzielen (Würzburg 9). Auf Würzburger Seite punkteten Hannes Steinbach (27), Lukas Roth (27) und Calvin Wishart (20) zweistellig. Bei Speyer fehlte Marko Dordevic ein Assist zum Triple-Double (10 Punkte / 9 Assists/ 16 Rebounds). Headcoach Alex King: „Glückwunsch an Speyer für ihre Leistung. Es hat uns weh getan, dass sich unser neuer Spieler Matas Narvilas gleich im ersten Viertel verletzt hat. Wir sind im Moment nicht gerade tief besetzt, aber das darf natürlich keine Ausrede sein. Es war wie letzte Woche in Erfurt, wir haben die Leistung in der Verteidigung nicht abrufen können. Daryl Woodmore hat ein sehr starkes Spiel gemacht. Daran merkt man die Qualitäten, die die Gegner in der ProB haben. 99 Punkte sind für mich aber einfach zu viel, wir müssen viel präsenter und smarter spielen. Wir haben eine junge Mannschaft, die Fehler macht. Andere Mannschaften haben mehr Erfahrung, wir müssen daran arbeiten und uns den Respekt verdienen.“
20.10.2024 16:00 Uhr BBC Coburg vs. SKYLINERS Juniors 85:81
Der BBC Coburg besiegte die SKYLINERS Juniors in einer über 45 Minuten hinweg nervenaufreibenden Partie mit 85:81 nach Verlängerung.
Der BBC, der auf Big Man Ben Diederichs verzichten musste, startete nach ausgeglichenen 10 Minuten mit einem 10:0-Run in Viertel Nummer zwei und konnte sich so vorübergehend Luft vor den Frankfurtern verschaffen. Doch die Gäste konterten und verkürzten den Coburger Vorsprung bis zum Seitenwechsel auf drei Punkte (43:40). Nach der Halbzeitpause blieb die Partie weiterhin eng. Die Führung wechselte nun hin und her. Keiner Mannschaft gelang es, sich mal ein wenig von der jeweils anderen abzusetzen und so steuerte die Begegnung auf eine spannende Crunchtime zu. 45 Sekunden vor Schluss traf BBC-Forward Tim Herzog zwei Freiwürfe zum 77:77. Zach Hinton verfehlte im Anschluss mit Ertönen der Sirene den Wurf zum Sieg und so ging es in die Verlängerung. Dort war beiden jungen Teams die Nervosität durchaus anzumerken. Viele Fehlwürfe waren die Folge, aber die Vestestädter hatten die besseren Nerven. Eine Minute vor Ende der Overtime stellte Marlon Stephan mit einem erfolgreichen Korbleger auf 84:79. Die Frankfurter ließen daraufhin, wie schon das gesamte Spiel über, wichtige Zähler von der Freiwurflinie liegen und so sicherte Nico Höllerl dem BBC mit neun Sekunden vor Schluss von eben jener Freiwurflinie den ersten Heimsieg der Saison.
Nach dem hart erkämpften Sieg war auch Coburgs Cheftrainer Patrick Seidel stolz auf sein Team: „Wir hatten trotz der sehr schwierigen Trainingswoche eine gute inhaltliche Woche. Auch haben wir es im Spiel endlich geschafft, Anpassungen vorzunehmen. Da haben wir z.B. in der Halbzeit unsere Pick-and-Roll-Defense geändert, was uns sehr geholfen hat. Trotz unserer körperlichen Unterlegenheit haben wir auch extrem hart beim Rebound gearbeitet, kaum Ballverluste produziert und in der Offensive den Ball deutlich besser bewegt, weshalb sich auch unser Scoring diesmal anders verteilt. Ich bin da sehr zufrieden, die Jungs ackern füreinander und deswegen haben wir es uns auch heute verdient zu gewinnen.“20.10.2024 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. SV Fellbach Flashers 81:77
Die TSV Oberhaching Tropics besiegen in einem doch noch knappen Spiel die SV Fellbach Flashers mit 81:77.
In der ersten Halbzeit war das Südderby vor allem durch starke Defensivleistungen geprägt. Während die Gäste wie erwartet von Trainerfuchs Borisov bestens eingestellt waren, zeigten sich die Gelbhemden in der Abwehrarbeit deutlich verbessert zu den Vorwochen. Vor allem die Rückkehr von Fynn Fischer, der in seinem Saisondebüt Präsenz in der Zone brachte, war sehr wichtig für die Tropics. In der Offense waren es bei den Gastgebern neben dem stark aufspielenden Peter Zeis vor allem Jörg Dippold sowie Phillip Bode, die immer durch starke Drives zum Korb Punkte auf die Anzeigetafel brachten. Bei den Schwaben zeigte US-Boy Whitaker trotz Sonderbewachung immer wieder seine Klasse. Zur Halbzeit führten die Gäste nach einem Dreier-Buzzerbeater des gebürtigen Weilheimers Zaire Thompson knapp mit 39:38.
Das dritte Viertel entschieden die Kyberg-Riesen dann mit 20:12 für sich. Offensiv waren es nun neben dem gut aufgelegten Phillip Bode und Peter Zeis vor allem Janosch Kögler sowie Niklas Schüler, die hochprozentig Ihre Würfe trafen. Aus der starken kollektiven Verteidigungsarbeit gilt es besonders den jungen Nachwuchscenter Benjamin Sadikovic hervorzuheben. Der 210cm Hüne sicherte sich einen Rebound nach Rebound, machte die Zone dicht und hielt den Fellbacher Topcenter Brian Butler weit unter seinem Punkteschnitt. Obwohl Oberhaching im letzten Viertel zweistellig führte, konnte sie das Team von Coach Borisov nie komplett ausschütteln. Als Borisov seine gefürchtete Ganzfeldpresse auspackte, leisteten sich die Oberhachinger unnötige Ballverluste. Vor allem Whitacker bestrafte diese Fehler eiskalt und brachte die Flashers nochmal in Schlagdistanz. Doch die Tropics bewahrten in der heißen Phase einen kühlen Kopf.
20.10.2024 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. OrangeAcademy 75:106
Am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB standen sich vor Derbykulisse die beiden Lokalrivalen aus Ulm und Ehingen gegenüber. Dem verschlafenen Start rennen die Ehinger bis zum Ende hinterher, wobei die zahlreichen Comeback-Versuche im Keim erstickt werden und im 75:106-Auswärtssieg der Ulmer enden.
Die Ulmer waren von Beginn an hellwach und konnten durch einen Dunk von Endurance Aiyamenkhue nach 12 Sekunden direkt ein Statement setzen. Die Domstädter spielten sich daraufhin in einen kleinen Rausch und konnten sich schnell zweistellig absetzen (2:13). In Folge gestaltete sich das erste Viertel etwas offener. Die guten Antworten der Gastgeber von Finn Döntgens und Jorke Aav, wurden immer wieder gut gekontert. So mündete das erste Viertel in einen komfortablen Vorsprung für die Gäste (18:27). Das zweite Viertel begann ausgeglichen. Gerade offensiv lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Bis zur 15. Minute blieb der Vorsprung der jungen Ulmer konstant bei 10 Punkten. Doch dann leitete Jordan Müller nochmal eine Schlussoffensive mit zwei erfolgreichen Dreiern in Folge ein. Somit gelang es dem Team um Headcoach Florian Flabb, die Führung zur Pause auf 20 Punkte auszubauen (40:60).
Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich vorerst kein verändertes Bild. Während die Gäste weiter sehr effizient waren, hattte Ehingen Probleme zu Punkten zu kommen. Wieder brauchte es eine Initialzündung von Draußen, um in den Rhythmus zu kommen. Caleb Bellach verwandelte seinen Wurfversuch auf den eine besser Phase folgte, welche in der ersten Auszeit der OrangeAcademy endete. Dem kurzen Run wurde danach wieder Einhalt geboten. Die Würfe der Gäste wurden zwar inzwischen besser verteidigt, fielen aber immer weiter und gaben den Hausherren dadurch keine Chance auf ein Comeback. Am Ende steht ein deutlicher 75:107 Auswärtserfolg für die jungen Ulmer auf dem Papier.
Foto: Ahorn Camp Baskets
Nachbericht Nachholspiel RASTA Vechta II vs. EPG Baskets Koblenz
/in APP, ProA 23/2417.04.2024 19:30 Uhr RASTA Vechta II vs. EPG Baskets Koblenz 67:60
Im Nachholspiel vom 29. Spieltag trafen am Mittwoch die beiden Aufsteiger RASTA Vechta II und EPG Baskets Koblenz aufeinander. Am Ende gelang den Gastgebern mit 67:60 die Revanche für die knappe Niederlage im Hinspiel.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen, auf beiden Seiten waren die Wurfquoten gleichermaßen ausbaufähig. Luc van Slooten übernahm an seinem 22. Geburtstag die offensive Verantwortung bei RASTA II und steuerte schon im ersten Viertel neun Punkte bei. Zudem konnten die jungen Vechtaer in dieser Phase schon sieben Assists verteilen, dennoch ging es mit 18:19 in die erste Viertelpause. Auch im zweiten Viertel blieben beide Teams ohne Wurfglück, insbesondere von der Dreierlinie fielen die Versuche äußerst selten. Mit einem 12:2-Lauf setzte sich RASTA II etwas ab, allerdings kamen die EPG Baskets schon zur Halbzeitpause wieder auf vier Punkte heran (35:31).
Den dritten Abschnitt dominierten dann die Gastgeber. Vor allem von der Dreierlinie platzte der Knoten bei den Schützlingen von Hendrik Gruhn. Alle 21 Punkte erzielte RASTA II in diesem Viertel von Downtown. Auf Koblenzer Seite fiel kein einziger Dreier, sodass es mit einem deutlichen 56:41 in das Schlussviertel ging. In diesem baute Vechta den Vorsprung zunächst auf 18 Zähler aus (67:49 – 38. Minute). In der Folge konnten sich die Koblenzer nochmal etwas annähern, der 11:0-Lauf startete aus Sicht der Gäste aber zu spät. So reichte es für Vechta, angeführt von Geburtstagskind Luc van Slooten, der mit 17 Punkten und 12 Rebounds ein starkes Double Double auflegte.
RASTA Vechta II hatte den Klassenerhalt bereits vor dem Spiel gesichert und festigt mit dem Sieg nun fürs Erste den 12. Platz. Die EPG Baskets dagegen verpassen es, einen Big Point im Abstiegskampf zu landen und stehen weiterhin nur einen Sieg vor dem ersten Abstiegsplatz.
Foto: Christian Becker
Nachbericht ProB Süd Nachholspiel
/in APP, ProB Süd 23/2427.03.2024 TEAM EHINGEN URSPRING vs. FC Bayern Basketball II 94:87
Am vorletzten Spieltag hatte es das TEAM EHINGEN URSPRING in eigener Hand sich mit einem Sieg im letzten Heimspiel den Verbleib in der ProB zu sichern. Die zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle beim JVG konnten ein extrem enges Match verfolgen und peitschten den Jungs ordentlich ein. Mit der Unterstützung im Rücken erkämpfte sich das TEAM mit einer starken Teamleistung den 94:87 Heimsieg und den damit verbundenen Klassenerhalt.
Die ersten Minuten laufen für das #teamingreen wie am Schnürchen. Mit einem 9:0-Run starten die Jungs von Headcoach Hübner furios in die Partie. Die Gäste kommen in der Folge allerdings immer besser ins Spiel. Während die Youngster der Bayern in Persona von Kalu und Kharchenkov ihre ersten Dreier versenken, wird auch die defensive Intensität gesteigert. Die Hausherren tun sich dadurch offensiv schwerer und die Münchner können sich ihre erste Führung des Spiels erarbeiten (15:16). Im Angriff läuft es nun beim TEAM wieder besser und es gelingt die gute Antwort durch zwei schnelle Layups und einem Laar-Dreier. Damit holen sich die Ehinger die Führung zurück und zwingen Headcoach Emir Mutapcic zur Timeout. Bei den Gästen ist es indes immer wieder der stark aufspielende Ivan Kharchenkov, der seine Mannschaft mit 19 Punkten zur Halbzeit quasi im Alleingang im Spiel halten kann (53:50).
Zu Beginn des 3. Viertels schenken sich die beiden Mannschaften nichts. Weiter wird um jeden Ball gekämpft und intensiv verteidigt, wodurch kein Team zu einem Run kommt. Durch ein durchaus strittiges Foul erhält der bis dato Ehinger Topscorer Jared Grey sein 4. Foul und muss vorerst vom Feld. Immer wieder suchen und finden die Ehinger in dieser Phase ihren Kapitän Vincent Neugebauer unter dem Korb, der stark verwerten kann. Während die Bayern ihre Würfe immer wieder verwerfen, kann Adam Thoseby mit seinem Dreier zwischenzeitlich auf +7 stellen.
Der Schlussabschnitt beginnt hingegen mit schnellen Punkten auf Münchner Seite. Coach Hübner ist das wohl zu wenig Gegenwehr, weshalb die erste Auszeit nicht lange auf sich warten lässt. Im Anschluss setzt abermals Neugebauer ein Ausrufezeichen mit einem starken Dunk. Seinen Gegenspieler Yiamu nimmt er dabei nicht nur mit auf Poster, sondern schickt ihn mit 5 Fouls auch auf die Bank. Entscheidend absetzen können sich die Hausherren allerdings nicht, da in der Defensive zu einfache Punkte zugelassen werden. Fünf Minuten vor Schluss deutet alles auf eine spannende Crunchtime hin (83:81). Das erste Wort dabei gehört Jared Grey, der einen schönen Angriff mit seinem Dreier vollendet und sich auf der eigenen Seite den Steal inkl. Layup im Folgeangriff schnappt. Nachdem die Bayern im Gegenzug auch zu punkten kommen, kann Adam Thoseby mit zwei Freiwürfen eine Minute vor Schluss auf +6 stellen. Die Vorentscheidung. Nach weiteren Fouls und Freiwürfen steht der Heimsieg (94:87) fest und das TEAM EHINGEN URSPRING kann den Klassenerhalt feiern!
Nachbericht ProB Süd Nachholspiel
/in APP, ProB Süd 23/2419.03.2024 18:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. BBC Coburg
Nur drei Tage nach der hauchdünnen Niederlage in Ehingen musste der BBC Coburg auch beim FC Bayern Basketball II die Heimreise ohne einen Sieg im Gepäck antreten. Die Vestestädter verloren im BMW Park denkbar knapp mit 100:95 und liegen nun durch die Pleite gegen die Münchner in der Tabelle hinter den Oberbayern. Topscorer des BBC wurde Point Guard Adrian Petkovic mit 28 Punkten.
Head Coach Patrick Seidel zog nach der zweiten engen Auswärtsniederlage seiner Mannschaft innerhalb weniger Tage folgendes Fazit: „Offensiv haben wir aktuell viel zu viele Turnover, die uns richtig wehtun, da sie in Situationen passieren, wo wir nicht kreativ sind. Das sind wirklich zu einfache Turnover, die dann im direkten Gegenzug zu leichten Punkten gegen uns führen. In unserer Halbfeldverteidigung bin ich gerade mit der Aggressivität und Einstellung nicht ganz zufrieden. Da haben wir phasenweise eine bessere Pick-and-Roll-Defense gespielt, weil wir etwas aggressiver rausgetreten sind. Unsere defensiven Rotationen waren bis zum letzten Schritt okay, aber 1vs1-Situationen inside und outside haben uns teilweise das Genick gebrochen, weil wir nicht früh genug in unseren Positionen waren. Jetzt gilt es für uns, Wunden zu lecken und am Samstag dann besser zurückzukommen. Es ist natürlich eine harte Woche für uns, aber Energie und Fokus müssen einfach anders sein.“
Der BBC startete schleppend in die Partie. Nach genau zwei Minuten führten die Hausherren mit 7:0 und sorgten damit früh für eine Coburger Auszeit. Die schien vor allem bei Coburgs Scharfschützen Kolten Mortensen gefruchtet zu haben, denn der US-Amerikaner versenkte im direkten Anschluss drei Dreier in Serie und brachte den BBC damit in die Partie. Es entwickelte sich daraufhin ein zerfahrenes Spiel, in dem beide Teams in regelmäßigen Abständen den Ball leichtfertig herschenkten und somit dem Gegner zu einfachen Zählern verhalfen. Dabei blieben die Münchner aber über die gesamte erste Hälfte knapp in Front, obwohl die Vestestädter immer wieder ihren Big Man Danas Kazakevicius unterm Korb fanden. Der junge Litauer erzielte 17 seiner 25 Punkte in den ersten 20 Minuten.
Auch nach dem Seitenwechsel gelang es München nicht, sich weiter abzusetzen. Im Gegenteil: Der bärenstarke Kazakevicius sorgte nach Zuspiel des nun immer besser werdenden Adrian Petkovic für die erste Coburger Führung im Spiel (61:63). Diese währte aber nicht lange. Die Bayern konterten und hatten Anfang des letzten Viertels ihre stärkste Phase. Nach zwei Fouls direkt hintereinander gegen Coburgs Kapitän Sven Lorber, der damit frühzeitig aus dem Spiel war, zog München fünf Minuten vor Schluss auf zehn Zähler davon (86:76). Doch die Coburger kamen in Person von Adrian Petkovic zurück und glichen die Begegnung 90 Sekunden vor dem Ende wieder aus (90:90). Herumreißen konnten die Vestestädter die Partie allerdings nicht mehr. Auf zwei aufeinanderfolgende Coburger Ballverluste resultierten fünf bayerische Punkte, von denen sich der BBC in der verbleibenden Spielzeit nicht mehr erholen konnte. An der Freiwurflinie machte unter anderem der für die Coburger nicht zu stoppende Ivan Kharchenkov (33 Punkte) das Spiel zugunsten der Münchner zu.








