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Eddy Edigin bleibt ein Young Pike

Auch in der neuen Saison können die Baunach Young Pikes auf die Dienste ihrer Nummer 20 vertrauen. Der 2,01m große Innenspieler Eddy Edigin verlängert seinen Vertrag bei den Baunach Young Pikes um ein weiteres Jahr. Mit 8,1 Punkten und 5,9 Rebounds zählte er in seiner ersten ProA-Saison zu den Leistungsträgern im jungen Baunacher Team. Da er mit einer Doppellizenz für Brose Bamberg ausgestattet war, durfte er sich auch über drei Kurzeinsätze in der easyCredit Basketball Bundesliga sowie über einen in der Turkish Airlines EuroLeague freuen. In der kommenden Saison wird der 1995 geborene Big Man allerdings nur noch für die Baunach Young Pikes auflaufen.

Edigin selbst freut sich auf die kommende Saison im grün-weißen Trikot und ist sich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben:

„Da ich recht spät mit dem Basketballspielen begonnen habe, gibt es noch einige Aspekte, die ich an meinem Spiel verbessern möchte. Im Bamberger Nachwuchsprogramm – besonders in Kooperation mit den Baunach Young Pikes – habe ich hierfür die idealen Bedingungen. Ich freue mich auf die kommende Saison und hoffe, dem jungen Team an beiden Enden des Spielfeldes helfen zu können.“

 

(Baunach Young Pikes)

Neuzugang: Uni Baskets Paderborn verpflichten Daniel Mixich

Die Uni Baskets Paderborn haben den ersten Neuzugang für die kommende Saison 2018/19 verpflichtet: Mit Daniel Mixich kann Head Coach Uli Naechster ein vielversprechendes Nachwuchstalent im Kader begrüßen, der die Baskets als Point Guard/Spielmacher unterstützen wird. Der 20jährige gebürtige Berliner wechselt vom ProA-Ligisten BV Chemnitz 99 („Niners Chemnitz“) nach Paderborn.

Daniel Mixich zählte seit 2014 zum Aufgebot des Zweitligisten BV Chemnitz 99 und avancierte dort zum Publikumsliebling. Der 1,82 Meter große in Berlin geborene Sohn rumänischer Eltern begann seine Basketballlaufbahn im Alter von fünf Jahren bei der BG Zehlendorf. Nach dem Besuch des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin wechselte Mixich 2009 zum RSV Eintracht 1949 Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf und spielte ab 2011 für die Internationale Berliner Basketball Akademie (IBBA) in der Jugend-Basketball-Bundesliga. In der Saison 2012/13 folgten seine ersten Einsatzminuten für das Eintracht-Herrenteam in der drittklassigen ProB-Liga. 2014 folgte der Wechsel zum Zweitligisten BV Chemnitz 99, mit denen er im Frühling 2017 das ProA-Halbfinale erreichte. Auch in den deutschen Auswahlteams sammelte er diverse Erfahrungen: Mixich spielte für die deutsche U18-Auswahl und stand 2016 im erweiterten Kader der U20-Nationalmannschaft.

Baskets-Coach Uli Naechster zählt auf den Neuzugang aus Chemnitz:

„Daniel Mixich kann mit 20 Jahren bereits vier Jahre ProA-Erfahrung vorweisen, das ist für sein junges Alter eine starke Bilanz. In dieser Zeit hat er sich ligaweit mit seinem unbändigen Kampfgeist, seiner Spielintelligenz und einer hervorragenden Defense bereits einen Namen gemacht. Mit diesem Profil passt er ideal in unseren Kader. Wir freuen uns deswegen sehr, ihn in der kommenden Saison in unserem Team zu haben!“

Auch Daniel Mixich selbst verspricht sich viel von seinem Wechsel an die Pader: „Ich möchte mich zuallererst beim Coach und beim Management der Uni Baskets bedanken, dass ich diese Chance in Paderborn bekomme. Ich freue mich sehr darauf, bald Teil des Teams zu sein und auf die neue Herausforderung, die nach meiner ersten ProA-Station den nächsten wichtigen Schritt in meiner Karriere bedeutet. Ich hoffe, ich kann Trainer, Mitspieler und Zuschauer von Beginn an mit Leistung und Einsatz überzeugen!“

 

(Uni Baskets Paderborn)

Nürnberg Falcons verpflichten Marcell Pongó

Die Nürnberg Falcons können den ersten Neuzugang für die Saison 2018/2019 vermelden und verpflichten mit Marcell Pongó einen der besten Guards der ProA. Der 21-Jährige kommt aus Ulm nach Mittelfranken und erhält dort einen Einjahresvertrag.

In der vergangen Saison bestritt der ungarische Junioren-Nationalspieler 29 Spiele für die OrangeAcademy und kam zu diversen Einsätzen in BBL und Eurocup. Head Coach Ralph Junge lobt Pongó als „uneigennützigen Playmaker, der die Gabe hat, seine Mitspieler besser zu machen“.

Es dauert sicher noch eine Weile, bis in der 2. Basketball-Bundesliga ProA das Personal-Karussell richtig in Fahrt kommt. Umso erfreulicher und bemerkenswerter ist es, dass die Nürnberg Falcons so früh einen so talentierten und hochkarätigen Spieler wie Marcell Pongó für ihr Programm gewinnen konnten.

„Marcell ist ein hochinteressanter Spieler mit Potential für höhere Aufgaben, der sich dafür entschieden hat, in der ProA zu bleiben und hier bei uns noch einmal einen Zwischenschritt zu machen. Für uns ist das ein echter Glücksfall“, freut sich Nürnbergs Geschäftsführer und Cheftrainer Ralph Junge.

BBL, Eurocup, Aufstieg 

Der 1,93 Meter große Ungar wechselte 2015 zu ratiopharm Ulm, wo er vor allem in der ProB, der 2. Regionalliga und Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) zum Einsatz kam. 2016/2017 hatte er großen Anteil an der Meisterschaft und dem Aufstieg der Weißenhorn Youngsters in die ProA und wurde zum „Most Improved Player gewählt“, während er bereits erste Einsätze in BBL und Eurocup hatte. In der vergangenen Saison erhielt er eine Doppellizenz für BBL (5 Einsätze) und ProA (29 Einsätze) und lief zudem zweimal im Eurocup auf. Gegen Trento gelangen ihm dort am 27. Dezember sechs Punkte 2 Assists und 2 Steals. Bei der OrangeAcademy war er Leistungsträger, zweitbester Scorer und legte im Schnitt 12 Punkte, 5,8 Assists und 3,7 Rebounds auf.

Ralph Junge: „Pongó von Anfang an Führungsspieler“ 

Ab sofort wird man Pongós Künste in Nürnberg bewundern können, wo es ein Wiedersehen mit Marvin Omuvwie gibt, der 2017/2018 bereits aus Ulm in die Noris gewechselt ist und sich dort hervorragend entwickelt hat. Das und mehr verspricht sich Ralph Junge auch vom ersten Neuzugang 2018/2019: „Wir haben mit Marcell einen uneigennützigen Playmaker verpflichtet, der die Gabe hat, seine Mitspieler besser zu machen. Er soll noch souveräner auftreten und von Anfang an Führungsspieler bei uns sein. Gemeinsam mit Nils wird er ein tolles Duo im Aufbau bilden, wo beide auch auf die Position des Shooting Guards ausweichen können.“

Das ist Marcell Pongó: 

Name: Marcell Pongó

Geboren: 3. März 1997

Größe: 1,93 Meter

Position: Point Guard

Nationalität: Ungarisch

 

(Nürnberg Falcons)

Knights finden neuen Head Coach

Die Kirchheim Knights präsentieren mit Mauricio Parra ihren neuen Head Coach. Wenige Tage nach der Vertragsauflösung von Anton Mirolybov besetzen die Zweitligabasketballer die vakante Position neu. Mit dem 45-jährigen Spanier kommt ein Basketballfachmann unter die Teck, der in den vergangenen Jahren wichtige Erfahrungen an den Bundesligastandorten EWE Baskets Oldenburg und Alba Berlin sammeln konnte.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Mauricio für unser Projekt gewinnen konnte. Bereits in den ersten Gesprächen konnten wir feststellen, dass wir alle auf derselben Wellenlänge liegen. Unsere Ideen und Ansichten stimmen überein und wir haben einen klaren Plan wo wir gemeinsam hinwollen. Als Mauro dann in der vergangenen Woche in Kirchheim war und ihm hier alles sehr gut gefallen hat ging es sehr schnell, “ so Geschäftsführerin Bettina Schmauder.

Die Trainerlaufbahn des Familienvaters (verheiratet, Sohn (3 Jahre alt)) begann in Österreich. Nach einigen Jahren in Wels und St. Pölten führte sein Weg nach Tübingen. Dorthin hat Parra noch heute sehr gute Kontakte. „Die Zeit in Tübingen war super. Ich mag das Schwabenland enorm, daher war es auch nicht schwer meine Familie davon zu überzeugen in den Süden zu gehen, “ so Parra, dessen Familie im August nach Kirchheim ziehen wird.

Von Tübingen aus ging es in die ProA zu den Niners aus Chemnitz. Ein Abenteuer wie der fließend deutsch sprechende Spanier heute erklärt. „Chemnitz kam für mich zu früh. Ich bin zu naiv an diese Aufgabe herangegangen und habe Lehrgeld bezahlt, “ erklärt Parra. Über die Rückkehr nach Tübingen führte sein Weg zum FC Bayern München. Anschließend für fünf Jahre zu Alba Berlin wo er unter Sasa Obradovic und Gordon Herbert als Assistent Coach arbeitete. Vor drei Jahren dann der Wechsel nach Oldenburg. „Ich habe mit beeindruckenden Trainern zusammen arbeiten dürfen und habe dort viel gelernt. Das dort Erlernte möchte ich jetzt auch als Head Coach umsetzen. Ich bin stolz und dankbar Teil des ambitionierten Projektes der Kirchheim Knights zu sein und werde alles daran setzen, gemeinsam mit dem Klub den nächsten Schritt in unserer Entwicklung zu gehen, “ sagte Parra.

„Mauricio und wir haben lange darüber gesprochen, wo wir aktuell stehen und wo wir hin wollen. Das hat sehr gut zueinander gepasst. Er ist ein junger Trainer, der uns mit seiner detaillierten Art zu arbeiten überzeugt hat. Wir sind alle gemeinsam in einem Entwicklungsprozess und diesen wollen wir in den kommenden Monaten, und wenn möglich Jahren, gemeinsam gehen und gestalten, “ sagte Christoph Schmidt.

Kooperation mit MTV Stuttgart wird weiter ausgebaut

Den nächsten Schritt in ihrer Kooperation gehen die Kirchheim Knights und der MTV Stuttgart. Nachdem bereits im Nachwuchsbereich, gemeinsam mit Hellas Esslingen, eine Zusammenarbeit besteht, wird dies nun auf die Profis ausgeweitet. Die Ritter kooperieren ab der kommenden Saison mit der Regionalligamannschaft des MTV Stuttgart. „Unser Ziel ist es hoffnungsvolle Talente, die auf dem Sprung zum Profibasketball sind, gemeinsam auszubilden. Daher werden wir einige Spieler mit Doppellizenz ausstatten. Diese werden dann an Trainingseinheiten beider Teams teilnehmen und auch bei beiden Teams zum Einsatz kommen. Wir werden mit diesen Jungs individuell sehr intensiv arbeiten, “ erklärt der neue Knights Head Coach, der sich bereits mit Knights-Jugendkoordinator Frank Acheampong und MTV Stuttgart Trainer Torsten Böhringer ausgetauscht hat.

„Ich freue mich sehr auf die kommende Saison in der Kooperation und ich denke, dass wir gemeinsam jungen Talenten eine sehr gute Möglichkeit bieten, den Weg vom Jugend- in den Profibereich zu nehmen“, sagte MTV Trainer Torsten Böhringer.

Try-Outs

Der MTV Stuttgart und die Knights werden hierzu auch gemeinsame Try-Outs veranstalten. Am kommenden Mittwoch 6.6.2018 findet in der Sporthalle West (Bebelstraße 24 in 70193 Stuttgart) ab 20 Uhr ein öffentliches Try-Out statt. Einen Tag später findet der zweite Teil des Try-Outs in Kirchheim statt. Um 19 Uhr starten die beiden Trainer Böhringer und Parra mit den Übungseinheiten in der Sporthalle Stadtmitte. Interessierte Spieler können sich per Mail an gs@kirchheim-knights.de anmelden und an beiden Terminen teilnehmen, um sich für die Regionalligamannschaft des MTV oder die Bundesligamannschaft der Ritter empfehlen.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Andre Ewertz wird neuer Manager der RÖMERSTROM Gladiators Trier

 

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier sind auf der Suche nach einem neuen Manager fündig geworden: Ab dem 01. Juni wird Andre Ewertz gemeinsam mit Geschäftsführer Achim Schmitz die Geschicke der Trierer Profibasketballer leiten. Ewertz war zuletzt in der Fußballabteilung des FC Schalke 04 aktiv.

Der 28-Jährige ist ein bekanntes Gesicht an der Mosel. Bereits von 2014 bis 2015 war Ewertz für die TBB Trier sowie anschließend für den Nachfolgeverein Gladiators Trier tätig, ehe er im Frühjahr 2016 zum FC Schalke 04 wechselte. Nach knapp zwei Jahren im Ruhrgebiet kehrt der gebürtige Wittlicher nun zurück in seine Heimat und übernimmt den Posten als Manager der RÖMERSTROM Gladiators.

Geschäftsführer Achim Schmitz erklärt: „Die Verbindung zu Andre ist auch nach seinem Weggang aus Trier nie abgerissen. Umso glücklicher sind wir, dass wir ihn davon überzeugen konnten, wieder in seine Heimat zurück zu kehren. Er passt als Identifikationsfigur und talentierter sowie junger Manager aus der Region voll zu unserer clubinternen Philosophie. Andre hat durch sein Engagement auf Schalke wichtige Erfahrungen gesammelt und Kompetenzen ausbauen können. Wir sind überzeugt davon, dass er die Aufgabe als Manager sehr gut meistern wird.“

Neben der Leitung der Geschäftsstelle wird Ewertz vor allem die Bereiche Marketing und Sponsoring hauptverantwortlich betreuen. Darüber hinaus fungiert er als Schnittstelle zwischen dem administrativen und dem sportlichen Bereich.

Für ihn selbst ist es mehr als nur eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte:

„Der Basketball in Trier ist auch nach meiner aktiven Zeit im Klub immer eine Herzensangelegenheit für mich gewesen. Nicht nur aufgrund der intensiven Zeit des Aufbaus der RÖMERSTROM Gladiators im Jahr 2015, sondern auch, weil ich mit dem Club, den Sponsoren, den Fans und der gesamten Region immer verbunden geblieben bin. Die Gladiatoren haben in den letzten zwei Jahren gute und wichtige strukturelle Fortschritte gemacht und ich freue mich darauf, zusammen mit dem gesamten Team diese Entwicklung weiter voran zu treiben.“

Andre Ewertz ist Absolvent des Sportbusiness Management-Studiengangs der ASCENSO Akademie für Business und Medien, wo er unter anderem unter Michael Lang studierte. Im Jahr 2014 begann er seine Tätigkeit bei der Treveri Basketball AG im Bereich Sponsoring und Vertrieb. Nach der Insolvenz der TBB half er maßgeblich mit, die Gladiators Trier in der ProA zu etablieren und erreichte mit dem Verein prompt den Halbfinaleinzug in den Playoffs der Saison 2015/2016. Im Frühjahr 2016 wechselte Ewertz dann vom Basketball in den Fußball und übernahm beim Revierclub FC Schalke 04 einen Posten im Bereich Vertrieb, bei dem er für die Vermarktung von VIP-Dauerkarten und Logen in der VELTINS-Arena verantwortlich war. Nun kehrt Andre Ewertz in verantwortlicher Position an seine alte Wirkungsstätte im Trierer Basketball zurück und wird die RÖMERSTROM Gladiators Trier auch strukturell weiter professionalisieren.

 

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

Talentierter 2,03-Meter-Mann: White Wings verpflichten Alexander Angerer

Nachdem mit Josef Eichler bereits ein wichtiger Akteur unter dem Korb weiter verpflichtet wurde, gibt es die nächste Verstärkung für die großen Positionen: Der 22-jährige Power Forward Alexander Angerer wechselt aus der ProB von den VfL SparkassenStars Bochum in die Brüder-Grimm-Stadt.

„Wir freuen uns sehr Alex für die kommende Spielzeit im Kader zu haben. Abseits von Statistiken hat auch die Chemie sofort von Beginn an gepasst – insbesondere auch zwischen Alex und dem Head Coach Simon Cote, was bei unserer Philosophie des Spielkaders eine sehr wichtige Rolle spielt“, sagt White Wings Geschäftsführer Sebastian Bartholomäus.

Zuvor wurde Angerer in der Jugend des BBC Bayreuth ausgebildet, ehe er zur Saison 2014/2015 zu den Dragons Rhöndorf in die ProA wechselte. Dort zeigte er bereits sein Scoring-Potenzial und holte als Youngster bereits durchschnittlich fünf Punkte pro Spiel. Noch stärker trumpfte Angerer dann vergangene Saison in Bochum auf – dort zählte er  zu den Leistungsträgern. Mit durchschnittlich 14,8 Punkten pro Spiel wurde er Topscorer in seinem Team und pflückte zudem pro Spiel 7 Rebounds vom Brett – bei einem Durchschnittswert von gerade einmal 2,8 Fouls. Bekannt ist er für seine athletische Spielweise mit hoher Übersicht und viel Spielverständnis.

Sportdirektor Helmut Wolf hatte Angerer schon eine Weile auf dem Wunschzettel. Er ist ein guter, junger Spieler. „Alexander Angerer hat viel Potenzial, das es weiterzuentwickeln gilt. Wir glauben, dass er sich in Hanau gut entwickeln kann“, so Sportdirektor Helmut Wolf.

 

(HEBEISEN White Wings Hanau)

Vertragsverlängerung mit Thomas Szewczyk – Patrick Carney erfüllt Vertrag

Thomas Szewczyk verlängert – Carney bleibt an Board

Die erste Vertragsverlängerung für die Saison 2018/2019 ist perfekt. Thomas Szewczyk wird auch in der kommenden Spielzeit das königsblaue Trikot tragen und bleibt dem FC Schalke 04 erhalten. Zudem wird auch Patrick Carney seinen Vertrag bis 2019 erfüllen und für die Knappen in der ProA auflaufen.

Als Thomas Szewczyk im Jahr 2014 seinen ersten Vertrag beim FC Schalke 04 unterschrieb, entschied er sich ganz bewusst auch für die Stadt Gelsenkirchen als seinen neuen Lebensmittelpunkt. Der 26-Jährige studiert seitdem an der Westfälischen Hochschule und hat in der Stadt der 1000 Feuer seine neue Heimat gefunden. Sportlich ist Szewczyk Jahr für Jahr gemeinsam mit dem S04 gewachsen. Zunächst spielte er zwei Jahre lang in der Regionalliga, gewann dort den WBV-Pokal und holte die Meisterschaft, die den Aufstieg in die 2.Basketball-Bundesliga ProB bedeutete. Zwei weitere Jahre später steigt der Point Guard nun mit den Schalker Basketballern in die ProA auf.

„Ich habe in Gelsenkirchen nach vier erfolgreichen Jahren nicht nur meine sportliche Heimat gefunden, sondern auch meine private. Selbst wenn man mir kein Angebot zur Vertragsverlängerung gemacht hätte, wäre ich aus Gelsenkirchen nicht weggegangen. Für mich stellte sich also überhaupt nicht die Frage, ob ich verlängern möchte oder nicht. Als Coach Wilder und Tobias Steinert dann auf mich zukamen, war das Gespräch nach fünf Minuten beendet und wir waren uns einig. Ich fühle mich auf Schalke pudelwohl und freue mich unheimlich auf das Abenteuer ProA“, so der Point Guard.

Auch bei Raphael Wilder war die Entscheidung, mit Szewczyk verlängern zu wollen, früh gefallen: „Es war schnell klar, dass wir versuchen werden Thomas zu halten, da er im Team, bei den Fans und natürlich auch bei mir ein hohes Standing hat. Er ist mittlerweile in Gelsenkirchen verwurzelt und kennt den Verein und alle Abläufe bei uns in- und auswendig. Da wir einige neue Spieler verpflichten werden, wird er auch eine wichtige Rolle bei der Integration der Neuzugänge spielen.“

Ein entscheidender Faktor bei der Kaderplanung ist auch die Zeit, die ein Spieler für die kommende Saison aufbringen kann. Obwohl der 26-Jährige kein Vollzeitprofi ist, kann er neben seinem Studium den Mehraufwand an Zeit aufbringen, der in der ProA nötig wird. „Thomas wird in der kommenden Saison auch an Trainingseinheiten im Vormittagsbereich teilnehmen. Das ist auf diesem Niveau notwendig und ich wünsche mir, dass sein Spiel dadurch noch etwas konstanter wird“, so der Headcoach.

Der Kapitän bleibt an Board

Neben Szewczyk wird auch Patrick Carney weiterhin für den FC Schalke 04 Basketball spielen. Der US-Amerikaner unterschrieb vor der Saison 2017/2018 einen Zweijahresvertrag und will diesen auch in der ProA erfüllen. Genau wie für Szewczyk und Coach Raphael Wilder wird es für Carney die fünfte Saison auf Schalke. Seit 2014 steht er für die Knappen auf dem Parkett und ging mit dem S04 innerhalb kürzester Zeit den Weg aus der Regionalliga in die ProA.

„Auch wenn Patrick vor der vergangenen Saison keinen Zweijahresvertrag unterschrieben hätte, wären wir mit einem Angebot auf ihn zugegangen, da er auf allen Ebenen ein absoluter Vorzeigeprofi ist. Er ist ein Leader dieser Mannschaft und findet auch mal deutliche Worte, wenn etwas nicht gut läuft. Genau das erwarte ich von meinem Kapitän“, so Raphael Wilder über den 32-Jährigen, der das Kapitänsamt von Nikita Khartchenkov übernahm.

Für Carney war vor der Saison nicht abzusehen, dass er sein zweites Vertragsjahr in der ProA spielen würde. Umso größer ist nun die Freude: „Unser gemeinsamer Weg ist noch nicht zu Ende. Ich habe im letzten Jahr ganz bewusst für zwei Jahre unterschrieben und sehe meine Zukunft auch langfristig auf Schalke. Ich freue mich, wieder in die zweithöchste Spielklasse zurückzukehren.“

Abteilungsleiter Tobias Steinert sieht in Szewczyk und Carney nicht nur zwei hervorragende Spieler, sondern auch besondere Menschen: „Dass wir im nächsten Jahr auf Thomas und Patrick zählen können freut mich sehr. Sie sind seit vier Jahren fester Bestandteil der Basketballfamilie auf Schalke und auch für die Fans zu Identifikationsfiguren und Publikumslieblingen geworden.“

Beide genießen aktuell noch ihren wohlverdienten Urlaub und werden pünktlich zum Vorbereitungsstart am 1. August auf Schalke zurückerwartet.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Der erste Neuzugang für die kommende Saison ist perfekt

Basketballzweitligist NINERS Chemnitz verpflichtet Lukas Wank bis nächsten Sommer inklusive der Option auf eine weiteres Jahr.

Der variable Flügelspieler ging zuletzt für die RheinStars Köln auf Korbjagd und wird künftig den Backcourt der Sachsen verstärken.

„Es ist toll, dass wir mit Lukas einen unglaublich talentierten und äußerst variabel einsetzbaren Akteur zu uns locken konnten, der aufgrund seines Alters auch noch enormes Entwicklungspotenzial besitzt“, zeigt sich NINERS-Coach Rodrigo Pastore hoch erfreut über die Verpflichtung des 21-jährigen Deutschen.

Zugleich einigten sich die Chemnitzer Basketballer mit Daniel Mixich auf eine Vertragsauflösung. „Ich blicke auf eine sehr schöne Zeit bei den NINERS zurück und werde meine Karriere nun bei einem anderen ProA-Club fortsetzen“, sagt der 1,81 Meter große Pointguard, welcher in den vergangenen vier Jahren 120 Pflichtspiele für Chemnitz bestritt.

Einen Teil seiner Spielzeit wird künftig Neuzugang Wank übernehmen. „Lukas ist zwar vornehmlich auf den Positionen 2 und 3 zu Hause, hat aber auch schon in Köln gezeigt, dass er als Pointguard oder Powerforward agieren kann. Diese Variabilität macht ihn für uns so wertvoll“, sagt Pastore über den 1.98-Meter-Hünen und ergänzt: „Er hat uns beim Probetraining sowohl spielerisch als auch menschlich vollends überzeugt und eine riesige Einsatzbereitschaft an den Tag gelegt. Man spürt, wie hungrig Lukas ist, sich stets weiter zu entwickeln und den nächsten Karriereschritt zu machen.“ Dies unterstreicht der vielseitige Korbjäger auch selbst: „Für mich ist Chemnitz eine tolle Chance und gerade das Vertrauen, welches mir Headcoach Pastore bei unseren Gesprächen entgegen brachte, war für mich ein entscheidender Grund zu den NINERS zu wechseln. Dass ich dann auch noch sehr nah an meine Heimat komme, ist natürlich ein schöner Bonus.“

Denn keine Autostunde von der westsächsischen Metropole entfernt, wuchs Wank im thüringischen Altenburg auf, wo Familie und Freunde bis heute leben. In der bekannten Skatstadt fand der athletische Flügel auch zur Korbjagd, allerdings erst im Alter von fast 14 Jahren. Dank seines Talentes ging es für den basketballerischen Spätstarter dann aber sehr schnell. Binnen weniger Monate gelang ihm beim Altenburger BC der Durchbruch, verbunden mit dem Sprung in die thüringische Landesauswahl, wo er sich in den Fokus von Science City Jena spielte. 2014 erfolgte der Wechsel ins Nachwuchsprogramm der Saalestädter und nach starken Auftritten in Jugend- sowie Nachwuchsbasketballbundesliga und der Teilnahme an den U18-Europameisterschaften 2015 zog ihn Cheftrainer Björn Harmsen in den Profikader hoch. Bis 2016 durfte Wank bereits 25 Kurzeinsätze mit durchschnittlich zwei Punkten pro Spiel im Zweitligateam bestreiten, ehe ihn s.Oliver Würzburg unter Vertrag nahm. Zum Anschlusskader der BBL-Mannschaft gehörend (vier Einsätze), stand der Kämpfertyp vor allem für das Farmteam der Franken in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf dem Feld und kam dort in 26 Pflichtpartien auf durchschnittlich 11.9 Punkte, 5.6 Rebounds sowie 2.2 Assists, was ihm eine erneute Nominierung für die Juniorennationalmannschaft und eine Teilnahme an der U20-EM im vergangenen Sommer einbrachte.

 

Daraufhin setzten die ambitionierten RheinStars Köln um Startrainer Dennis Wucherer alle Hebel in Bewegung und lotsten Wank letzten Oktober schließlich in die Rheinmetropole. Dort bestritt der gebürtige Altenburger 31 ProA-Partien mit im Schnitt 21 Minuten Spielzeit und Statistiken von 6.3 Punkten, 3.4 Rebounds, 1.9 Assists, 0.9 Steals sowie 0.5 Blocks.

„Zudem hat Lukas seinen Wurf verbessert und vergangene Saison immerhin schon 23 Dreier bei einer Trefferquote von 35 Prozent verwandelt. Das gibt seinem Spiel eine zusätzliche Dimension und wir wollen weiter an diesen Fähigkeiten arbeiten“,  unterstreicht Pastore, der mit Wank zweifellos einen sehr gelehrigen und hochmotivierten Schüler gefunden hat.

So wird Wank bereits vor seinem Umzug in den kommenden Wochen regelmäßig aus Altenburg nach Chemnitz pendeln, um hier unter Pastores Federführung mit Malte Ziegenhagen, Jonas Richter, Robin Lodders, Leon Hoppe, Bruno Albrecht und weiteren NINERS-Talenten zu trainieren. „Ich möchte mich in Bestform für die neue Saison bringen, um letztlich meinen Teil für unser großes Ziel, das Erreichen der Playoffs, beitragen zu können. Das sollte unser Anspruch sein, gerade mit den tollen Chemnitzer Fans im Rücken, die ich schon letzte Spielzeit und früher in vielen Derbys als Jenaer Spieler erleben durfte. Dabei freue ich mich vor allem auf die Partien in der großen Messe, welche in der 2. Bundesliga wirklich ihresgleichen suchen“, fiebert Wank dem Saisonstart Ende September entgegen.

Einer, der bislang alle Partien in der großen Chemnitzer Multifunktionsarena miterlebte, wird dann aber nicht mehr an Bord sein. Die Rede ist von Daniel Mixich, der bei den NINERS ursprünglich noch einen Vertrag bis 2019 besaß, welcher nun aber in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. „Um den nächsten Schritt zu machen, muss Daniel eine größere Rolle mit mehr Verantwortung und Spielzeit übernehmen. Dies wäre bei uns wahrscheinlich kaum möglich gewesen, weshalb es für beide Seiten besser ist, sich zu trennen. Wir hoffen, dass dies seiner Entwicklung gut tut und dann wäre irgendwann auch eine Rückkehr nach Chemnitz denkbar“, sagt Pastore eher „Auf Wiedersehen“ statt „Lebe wohl“. Daniel Mixich, der mit 120 Einsätzen nach Andreas Worenz (134) die meisten Zweitligaspiele für Chemnitz bestritt und dabei auf 4.2 Punkte sowie 1.6 Assists pro Partie kam, behält die NINERS ebenfalls in guter Erinnerung:

„Ich möchte mich bei allen und insbesondere bei unseren Fans für die schöne Zeit bedanken, bin sehr froh, dass ich hier vier Jahre spielen sowie viele Erfolge feiern durfte und freue mich schon jetzt darauf, mit meinem neuen Team nach Chemnitz zurückzukehren.“

 

(NINERS Chemnitz)

Dan Oppland ersetzt Evan McGaughey

ProA-Kader der MLP Academics Heidelberg für die Saison 2018/2019 nimmt immer konkretere Formen an. Die Kurpfälzer haben Power Forward Dan Oppland verpflichtet. Der 34-Jährige kommt aus Nürnberg und ersetzt Evan McGaughey, der sich gegen einen Verbleib in Heidelberg entschieden hat. 

Wenn Frenki Ignjatovic in den vergangenen Jahren nach seinen Lieblingsspielern gefragt wurde, fiel mehrfach der Name Dan Oppland. Die Spielweise und Vielseitigkeit des Routiniers überzeugten den serbischen Headcoach, weshalb er mit Manager Matthias Lautenschläger bereits in den vergangenen beiden Sommern versuchte, den US-Amerikaner nach Heidelberg zu lotsen. Während sich Oppland 2016 und 2017 noch für einen Verbleib in Nürnberg entschied, – und auch im vierten Jahr in Franken Leistungsträger (13.3 PpS und 7.2 RpS) und Identifikationsfigur in einem war – wechselt der Power Forward nun in die Universitätsstadt. Er wird Landsmann Evan McGaughey ersetzten, der nach einer guten Rookie-Saison (11.8 PpS und 6.6 RpS) das Angebot zur Vertragsverlängerung ausschlug und sich einer neuen Aufgabe widmen wird.

„Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich Dan unbedingt zu uns holen wollte. Ich liebe seine Spielweise. Er ist aufgrund seiner Erfahrung und Qualität auf der Vier sicherlich einer der besten Spieler der Liga und hat uns unter anderem in der vergangenen Saison in beiden Spielen vor große Probleme gestellt“, erläutert Ignjatovic.

Mit Ausblick auf die kommende Spielzeit zeigt er sich ebenfalls positiv gestimmt. „Durch seine Verpflichtung sind wir unter dem Korb mit ihm, Phillipp und Yoshi [Niklas Ney] sehr gut aufgestellt. Er wird in der Zone mit seiner Physis und im Rebound helfen. Gleichzeitig verfügt er über ein sehr gutes Passspiel und eine große Erfahrung. Davon kann die ganze Mannschaft profitieren.“

Auch Oppland selbst freut sich auf die neue Aufgabe. „Bereits in der vergangenen Saison hatte ich die Chance auf einen Wechsel. Und als es jetzt erneut die Chance gab, habe ich sie sehr gerne angenommen. Letztlich hat mich das persönliche Gespräch in Heidelberg mit Frenki endgültig überzeugt,“ resümiert der 34-Jährige. Der physisch starke Power Forward wird es Bigman-Kollege Phillipp Heyden gleichtun und in einigen Wochen ebenfalls mit seiner Familie in die Kurpfalz ziehen. Anders als der 29-Jährige ist Oppland aktuell noch nicht Vater – seine Ehefrau und er erwarten allerdings im September Nachwuchs.

Der Start in der Kurpfalz dürfte durch die Geburt entsprechend positiv aufgeladen werden. Sollten sich diese Glücksgefühle zudem auch auf dem Parkett Bann schlagen, hätte sicherlich niemand etwas dagegen.

Team 2018/2019

Bleibt: Frenki Ignjatovic (Headcoach, Vertrag bis 2020), Niklas Würzner (Guard, 2020), Eric Palm (Guard, 2019), Jaleen Smith (Guard, 2019), Niklas Ney (Center, 2019).

Kommt: Phillipp Heyden (Center, WALTER Tigers Tübingen, 2020), Dan Oppland (Power Forward, Nürnberg Falcons, 2019).

Geht: Lennart Steffen (Guard, Ziel unbekannt), Lukas Rosenbohm (Forward, Ziel unbekannt), Martin Seiferth (Center, Ziel unbekannt), Evan McGaughey (Power Forward, Ziel unbekannt).

 

 

(MLP Academics Heidelberg)

Lizenzierung 2018/2019 – Ehingen verbleibt in der ProA

Besetzung der Spielgruppen komplett – TEAM EHINGEN URSPRING verbleibt für die RheinStars Köln in der ProA, keine Chance für Eröffnung eines Wildcardverfahrens.

 

Nachdem die 2. Basketball-Bundesliga am 14. Mai erste Informationen zu den Lizenzerteilungen bekannt geben konnte, ist nun auch über die finale Besetzung der ProA entschieden.

Auf- und Abstieg schienen klar geregelt, doch durch den freiwilligen Verzicht der RheinStars Köln Anfang Mai kam kurz vor Verkündung der Lizenzentscheidungen Unsicherheit in die Besetzung der zweithöchsten deutschen Spielklasse und erzeugte eine Situation, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat.

Nach aktuellem Stand und auf Basis der bereits verkündeten Lizenzentscheidungen finden beide Absteiger aus der easyCredit BBL den Weg in die 2. Basketball-Bundesliga ProA.

Ferner bewirkt der fristgerechte Rückzug der Kölner gemäß § 5 der Spiel- und Veranstaltungsordnung der 2. Basketball-Bundesliga die Einordnung auf den letzten Tabellenplatz der ProA in der Saison 2017/2018 und sorgt somit dafür, dass das TEAM EHINGEN URSPRING als 14. der Abschlusstabelle in der ProA verbleibt. Die Anpassung der Abschlusstabelle erfolgt in den kommenden Tagen.

Damit sind alle 16 Startplätze in der ProA und alle 24 Startplätze in der ProB besetzt. Auf Grundlage des jetzigen Sachstands wird daher ein mögliches Wildcardverfahren aufgrund der fehlenden Notwendigkeit nicht weiter verfolgt.