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Phoenix Hagen ist ProA-Meister 2025/2026 | Foto: Fabian Heyn

Phoenix Hagen krönt sich zum ProA-Meister 2025/26

Phoenix Hagen ist Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im Final-Rückspiel setzten sich die Feuervögel vor ausverkaufter Kulisse in der Ischelandhalle mit 93:82 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und sicherten sich damit nach der 82:86-Niederlage im Hinspiel den Titelgewinn.

Vor 3.145 Zuschauern entwickelte sich ein hochklassiges und intensives Finale zwischen zwei Mannschaften, die bereits vor dem Endspiel das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit Basketball Bundesliga erlangt hatten. Die Gäste aus Kirchheim erwischten den besseren Start und gingen mit einer 46:41-Führung in die Halbzeitpause. Damit lagen die Knights auch in der Gesamtwertung zunächst auf Meisterkurs.

Nach dem Seitenwechsel übernahm jedoch Phoenix Hagen zunehmend die Kontrolle. Angeführt von Spielmacher Bjarne Kraushaar, der neben fünf Punkten neun Assists beisteuerte, sowie den treffsicheren Distanzschützen Marcus Graves (16 Punkte) und Tim Uhlemann (15 Punkte), drehten die Gastgeber die Partie. Besonders im dritten Viertel gelang es Hagen, defensiv den Rhythmus der Knights zu stören und sich erstmals entscheidend abzusetzen.

Kirchheim stemmte sich bis in die Schlussminuten gegen die drohende Niederlage und bewies einmal mehr die Qualitäten, die die Mannschaft durch die gesamte Saison ausgezeichnet hatten. Mit 31 Punkten war Phillip Russell der überragende Akteur auf Seiten der Ritter. Dennoch gelang es den Gästen nicht mehr, den Rückstand in der Gesamtwertung aufzuholen.

Mit dem 93:82-Erfolg sicherte sich Phoenix Hagen schließlich den Gewinn der ProA-Meisterschaft und setzte damit den Schlusspunkt unter eine herausragende Saison. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel in der Ischelandhalle und beim Public Viewing neben der Arena keine Grenzen mehr. Mannschaft, Trainerstab und Fans feierten gemeinsam den Titelgewinn.

Auch die Bozic Estriche Knights Kirchheim können auf eine außergewöhnliche Spielzeit zurückblicken. Mit dem Einzug ins Finale, dem sportlichen Aufstiegsrecht und der Vizemeisterschaft krönte die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic ihre erfolgreichste Saison der vergangenen Jahre. Die Ritter begeisterten vor allem in den Playoff mit Leidenschaft, Teamgeist und Konstanz und verlangten dem neuen Meister in zwei hochklassigen Finalspielen alles ab.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert Phoenix Hagen zur ProA-Meisterschaft 2025/26 sowie den Bozic Estriche Knights Kirchheim zur Vizemeisterschaft und einer herausragenden Saison.

Spotlight #11: Der krönende Abschluss der Saison

329 Spiele sind in der Saison 2025/26 bereits absolviert worden, nur zwei stehen noch aus. Zwei Spiele, in denen es um nicht weniger als den Meistertitel geht! Nach teils dramatischen Playoff-Halbfinals sind Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim die letzten beiden verbliebenen Teams. Im Gegensatz zu den bisherigen Runden wird das Finale nun in Hin- und Rückspiel entschieden, das Team, das also im addierten Score aus beiden Partien die Nase vorn hat, darf sich ProA-Meister 2025/26 nennen. Die erste Partie steht am Donnerstagabend um 19:00 Uhr in Kirchheim an, beendet wird die Saison dann am Sonntag ab 16:00 Uhr mit dem Duell in Hagen. Wie sahen vergangene Duelle aus und was macht das Matchup diesmal so spannend? All das gibts in dieser Ausgabe von Spotlight.

Umkämpfte Duelle – Der Blick in die Vergangenheit

Hagen und Kirchheim gehörten in den vergangenen Jahren zum Standardinventar der ProA. Seit dem Hagener BBL-Abstieg in der Saison 2016/17, trafen die Teams in jeder Spielzeit aufeinander. Das erste dieser Duelle ging damals (11.11.2017) an die Knights, übrigens mit dem heutigen Kirchheimer Co-Trainer Brian Wenzel auf der Position des Small Forwards. Über die Jahre kamen viele weitere Kräftemessen der beiden Vereine hinzu, doch speziell in den vergangenen Saisons hat sich die Brisanz nochmal erhöht. Der Grund dafür? Natürlich die Playoffs! In der vorletzten Saison lieferten sich Phoenix und die Knights eine heiße Viertelfinalserie, die über die vollen fünf Spiele ging. Kurioserweise behielt in den ersten vier Partien jeweils die Auswärtsmannschaft die Oberhand, erst im entscheidenden fünften Spiel gelang dann den Hagenern der Heimsieg. Kirchheim wiederum verlor durch die Niederlage das Teilnahmerecht am BBL Pokal, da parallel Karlsruhe seine Serie gegen Gießen gewann. Die Erinnerungen an dieses umkämpfte Viertelfinalduell dürften auch durchaus noch lebendig sein, denn auf beiden Seiten sind Akteure im Kader, die damals auf dem Parkett standen. Bei Phoenix sind das etwa Bjarne Kraushaar, Dennis Nawrocki (übrigens ein Ex-Kirchheimer), Marvin Omuvwie, Tim Uhlemann und Coach Harris. Bei den Kirchheimern ist Nil Failenschmid weiter dabei, ebenso wie sein Trainer Igor Perovic. Eine interessante Personalie ist dabei Demetrius Ward. Er schnürte vor zwei Jahren noch seine Schuhe für die Ritter, ist aber mittlerweile im Coachingstaff der Hagener und holte als Headcoach von Kooperationspartner SV Haspe 70 den Titel in der Regionalliga West.

Beim letzten Playoffduell der beiden Teams trug Demetrius Ward (l.) noch das Kirchheimer Trikot, mittlerweile ist er im Trainerstab von Phoenix-Coach Harris (Foto: Nina Sander).

Die aktuelle Form – Favorit gegen Team der Stunde

Doch nicht nur der Blick in die Vergangenheit macht Lust auf das Matchup. Auch in dieser Saison ist das Duell vielversprechend. Zwar ist Hagen, als in der Hauptrunde klar besseres Team, der Favorit. Doch die Knights sind eines von nur fünf Teams, das in dieser Saison gegen die Feuervögel gewinnen konnte. Mehr noch, das 81:60 am zwölften Spieltag war sogar der mit Abstand deutlichste Sieg, den eine Mannschaft gegen Hagen erringen konnte. „Was immer wir versucht haben, die Knights hatten immer eine Antwort darauf“, sagte Phoenix-Coach Harris nach dieser Partie. Im Rückspiel revanchierte sich Phoenix dann zwar mit einem deutlichen Sieg (+21), dennoch dürfte man gewarnt sein.

Dass die beiden Teams jetzt im Finale wieder aufeinandertreffen hätten vor der Postseason sicherlich die wenigsten getippt. Auf Hagener Seite war der Einzug in das Endspiel sicherlich festes Ziel, dennoch dauerte es bis zum letzten Samstag, ehe man in Spiel 5 gegen die Eisbären Bremerhaven das Finalticket klarmachen konnte. Davor lag eine aufreibende Serie gegen die Nordseestädter, die nicht nur einige Körner, sondern auch jede Menge Nerven gekostet haben dürfte. Schlussendlich konnten die Feuervögel die Serie aber vor allem über ihre Defense gewinnen, schließlich ließen sie im abschließenden Do-or-Die-Match nur 65 Zähler zu, die zweitniedrigste Bremerhavener Punkteausbeute der gesamten Saison! Generell kassieren die Westfalen in den Playoffs im Schnitt rund acht Punkte weniger, als in der Hauptrunde. Diese defensive Stabilität ist entscheidend, denn auf die bärenstarken Wurfquoten aus der regulären Saison konnte sich Hagen in der Postseason nicht mehr so stark verlassen. Die Dreierquote etwa sank von 38,4% auf 31,1%, im Zweierbereich sind es nun 44,5% statt 49,2%.

Die Knights konnten bereits am vergangenen Freitag den Einzug ins Finale feiern. Auswärts in Gießen setzte sich das Team von Igor Perovic durch und holte damit das 3:1 in der Halbfinalserie. Interessant dabei: Sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale verloren die Teckstädter zunächst das erste Spiel und sicherten sich dann drei Siege in Serie. Das ist durchaus bemerkenswert, schließlich starteten die Ritter ihren Playoff-Run auf Platz sechs und schalteten in der Folge mit Göttingen und Gießen zwei Teams aus, die mit dem Aufstieg in die BBL liebäugelten. Bei so einer überraschend starken Performance liegt zweifelsohne der Vergleich mit den PS Karlsruhe LIONS 2023/24 nahe. Die Karlsruher waren damals sogar von Rang sieben gekommen und krönten sich am Ende zum ProA-Meister. Wiederholt sich also nun die Geschichte und es gibt einen Überraschungsmeister? Klar ist auf jeden Fall, dass die Knights in Tylan Pope den frisch gekürten besten Spieler der Halbfinals in ihren Reihen haben.

Tylan Pope (l.) gegen Marvin Omuvwie (r.): Die Verteidigung gegen den Star der Kirchheimer wird ein wichtiger Schlüssel sein (Bild: Jörg Laube).

Es steckt also noch einiges drin in den beiden anstehenden Finalspielen, der Ausgang ist schwer zu prognostizieren. Hagen oder Kirchheim, wer wird Nachfolger von Vorjahresmeister VET-CONCEPT Gladiators Trier? An dieser Stelle geht es in der Offseason dann mit einem Saisonrückblick sowie einer Übersicht über den Transfermarkt weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

Phoenix Hagen und Bozic Estriche Knights Kirchheim stehen im ProA-Finale

Die Halbfinalserien der ProA-Playoffs sind entschieden. Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben sich jeweils in ihren „Best-of-Five“-Serien durchgesetzt und stehen im Finale um die Meisterschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit dem Finaleinzug erwerben beide Teams zudem das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL.

GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 85:89 | Serie: 1:3

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben ihre Halbfinalserie gegen die GIESSEN 46ers mit 3:1 gewonnen und stehen erstmals seit 14 Jahren wieder im ProA-Finale.

In Spiel vier setzten sich die Teckstädter auswärts mit 85:89 durch und machten damit den entscheidenden dritten Sieg der Serie perfekt. Kirchheim erwischte in Gießen den besseren Start und erspielte sich nach einem 11:0-Lauf sowie hoher Treffsicherheit von der Dreierlinie eine 33:20-Führung nach dem ersten Viertel. Auch zur Halbzeit lag das Team von Headcoach Igor Perovic mit 48:39 in Führung.

Nach der Pause kontrollierten die Knights zunächst weiter das Geschehen und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 69:52 aus. Im Schlussabschnitt kam Gießen jedoch noch einmal heran und verkürzte bis auf drei Punkte. Kirchheim blieb in der entscheidenden Phase jedoch stabil und brachte den Auswärtssieg über die Zeit. Phillip Russell stellte mit einem Treffer von der Freiwurflinie 0,7 Sekunden vor dem Ende auf 89:85.

Aufgrund der niedrigeren Platzierung in der Hauptrunde gegenüber Hagen, findet das Hinspiel der Finalserie am Donnerstag, den 4. Juni um 19:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim statt.

Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 85:65 | Serie 3:2

Phoenix Hagen hat sich in einem entscheidenden fünften Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 85:65 durchgesetzt und damit die Halbfinalserie mit 3:2 gewonnen.

Vor einer unglaublichen Kulisse blieb die Partie, analog zu den vier Spielen zuvor, zunächst ausgeglichen. Gegen Ende des 3. Viertels konnte sich Hagen dann zunehmend absetzen. Angeführt von Marcus Graves (12 Punkte, 9 Assists) gelang es den Gastgebern, alle Comeback-Versuche der Eisbären konsequent zu unterbinden und im Schlussviertel nichts mehr anbrennen zu lassen.

Nach der Schlusssirene um 21:41 Uhr gab es in der Halle kein Halten mehr: Mannschaft, Staff und Fans feierten gemeinsam den Finaleinzug. Head Coach Chris Harris würdigte nach dem Spiel den Gegner und die Atmosphäre in der Halle und betonte die Bedeutung des Erfolgs für die Stadt Hagen und ihr Umfeld.

Für die „Feuervögel“ ist damit die langersehnte Rückkehr in die 1. Liga sportlich perfekt. Als Hauptrundensieger haben sie das Heimrecht im ProA-Finale. Dadurch findet das Rückspiel der Finalserie am Sonntag, den 7. Juni um 16:00 Uhr in der Ischelandhalle in Hagen statt.

Dort wird im Anschluss an das Spiel der ProA-Meister 2025/2026 gekürt. Welches Team in die Fußstapfen der VET-Concept Gladiators Trier (ProA-Meister 2024/2025) treten kann, wird zudem LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen sein.

Big Men Karl Bühner verstärkt die RheinStars Köln

Die RheinStars Köln verstärken sich für die kommende ProA-Saison mit einem der spannendsten jungen deutschen Big Men: Karl Bühner wechselt von den Paderborn Baskets nach Köln und soll dort künftig auf den großen Positionen für Energie, Athletik und Intensität sorgen. Der 21-jährige Power Forward bringt trotz seines jungen Alters bereits reichlich Erfahrung mit. Bühner geht in seine dritte Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und absolvierte in der vergangenen Spielzeit sämtliche 34 Partien für den Aufsteiger aus Paderborn. Dabei gehörte er mit durchschnittlich über 20 Minuten Einsatzzeit zur festen Rotation. Zuvor durchlief der 2,01 Meter große Niedersachse das komplette Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, gewann 2024 als Kapitän der Young RASTA Dragons die NBBL-Meisterschaft und lief zudem für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf.

Geschäftsführer Sport Stephan Baeck beschreibt den Neuzugang als idealen Fit für den Kölner Spielstil: „Mit Karl bekommen wir einen Energizer auf den großen Positionen. Karl verteidigt immer hart, rebounded stark und wird gut zu unserem variablen, schnellen Spiel passen. Mir hat in der vergangenen Saison imponiert, dass er nie aufgibt, egal gegen wen er spielt, und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt.“ Auch abseits des Basketballs bringt Bühner eine spannende Geschichte mit. Beide Eltern arbeiten als Ärzte, Vater Andreas ist zudem seit vielen Jahren als Mannschaftsarzt im Basketball aktiv. Schwester Frieda Bühner gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten deutschen Basketballerinnen, spielte zuletzt in Madrid und wechselte inzwischen in die WNBA zu den Portland Fire. Parallel zum Profibasketball plant Karl Bühner nun auch akademisch den nächsten Schritt und möchte in Köln Medizin studieren.

Der Forward selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Für mich ist Köln genau der richtige Schritt. Sportlich sowieso, der Standort ist ambitioniert und hat einen guten Ruf. Aber ebenso in Sachen Studium, denn ich will zum Wintersemester Medizin studieren. Das zusammen wird ein ordentliches Pensum, aber ich weiß, dass ich das hinbekommen werde.“ Mit Bühner wächst der Kader der RheinStars weiter an. Neben ihm stehen bislang bereits Maxi Begue, Nat Diallo, Jasper Günther, Haris Hujic, Björn Rohwer und Cedric Russell Jr. für die Saison 2026/27 fest.

Tigers Tübingen verlängern mit Publikumsliebling Melkisedek Moreaux

Tigers Tübingen können einen echten Transfererfolg vermelden: Publikumsliebling Melkisedek Moreaux bleibt den Schwaben erhalten und hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr mit Option auf eine zusätzliche Saison verlängert. Damit geht der 28-Jährige in seine dritte Spielzeit am Neckar und setzt gemeinsam mit den Tigers ein klares Zeichen für Kontinuität. Für die Tübinger Verantwortlichen besitzt die Vertragsverlängerung enorme Bedeutung. General Manager David Keckeis machte deutlich, welchen Stellenwert der vielseitige Forward mittlerweile im Klub besitzt: „Wir sind sehr froh, dass wir „Melki“ Moreaux nach intensiven Verhandlungen und vielen guten Gesprächen weiterhin an die Tigers Tübingen binden können. Er ist für uns ein absoluter Leistungsträger – sportlich durch seine Qualität auf dem Feld, aber auch darüber hinaus als Persönlichkeit innerhalb der Mannschaft und als Identifikationsfigur für die Fans. Umso wichtiger war es für uns, gemeinsam den Weg fortzusetzen und ein klares Zeichen für Kontinuität zu setzen.“ Sportlich entwickelte sich Moreaux in den vergangenen beiden Jahren zum wohl wichtigsten deutschen Spieler im Tübinger Kader. In der abgelaufenen Saison kam der athletische Forward in 30 Ligaspielen auf starke 11,7 Punkte und 5,9 Rebounds pro Partie. Dazu überzeugte er mit großem Einsatz, spektakulären Aktionen und hoher Energie auf beiden Seiten des Feldes. Besonders bemerkenswert: Mit 24 Minuten Einsatzzeit pro Spiel stand kein anderer deutscher Spieler der Tigers länger auf dem Parkett.

Auch der neue Headcoach Félix Bañobre zeigte sich begeistert über den Verbleib des Fanlieblings und hob dessen Bedeutung für den gesamten Standort hervor: „Eine Sache, die mir sofort auffiel, war die starke Verbindung, die Kapitän Till Jönke und Moreaux zu den Fans und dem Klub pflegen. Wir betrachten Moreaux als einen der zentralen Baustelle unseres Teams für die Zukunft, sein Einfluss auf dem Spielfeld ist für uns von enormer Bedeutung. Vielen Personen innerhalb der Organisation haben große Anstrengungen unternommen, um ihn in Tübingen zu halten. Naturgemäß wecken Spieler mit seinen Qualitäten das Interesse anderer Verein, daher schätze ich das Engagement, das er für unser Projekt und die gemeinsame Ausrichtung gezeigt hat, sehr. Wir haben ein offenes und positiven Gespräch geführt. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine weitere Leistungsstufe erreichen werden kann. Für den Basketball-Standort Tübingen ist es einfach eine gute Nachricht, dass Moreaux bleibt!“

Auch Moreaux selbst machte keinen Hehl daraus, wie eng seine Verbindung zu Verein, Stadt und Fans inzwischen geworden ist: „Es ist kein Geheimnis, wie besonders meine Beziehung zu diesem Verein und den Fans in den letzten zwei Jahren geworden ist. Der Klub, die Stadt und die Menschen hier sind mir wirklich ans Herz gewachsen, und genau deshalb bedeutet mir diese Entscheidung sehr viel. Ich möchte dem Management und allen Verantwortlichen großen Respekt und Dank aussprechen. Sie haben wirklich um mich gekämpft, mir gezeigt, wie sehr sie mich hier haben wollen, und mir während des gesamten Prozesses das Gefühl gegeben, wertgeschätzt zu werden und hierher zu gehören. Genau dieser Einsatz und dieses Vertrauen haben die Entscheidung, zurückzukommen, deutlich einfacher gemacht.“ Mit der Verlängerung von Moreaux sichern sich die Tigers nicht nur einen ihrer konstantesten Leistungsträger, sondern auch eine wichtige Identifikationsfigur für Fans und Mannschaft. Gemeinsam mit Till Jönke, Connor Nelson und Neuzugang Fabien Kondo nimmt der Kader für die kommende Saison damit weiter Form an.

Florian Flabb wird neuer Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben Florian Flabb als neuen Headcoach verpflichtet. Der 33-Jährige wechselt von der Orange Academy aus Ulm nach Crailsheim und übernimmt ab der Saison 2026/27 die sportliche Verantwortung an der Seitenlinie der Zauberer. Crailsheim, 22.05.2026. Mit Florian Flabb verpflichten die HAKRO Merlins einen der vielversprechendsten deutschen Trainer. Zuletzt führte der gebürtige Düsseldorfer die OrangeAcademy, das Nachwuchsteam von ratiopharm ulm, zum Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Flabbs Basketballlaufbahn begann in seiner Heimatstadt Düsseldorf, wo er sieben Jahre lang als Spieler bei den Giants aktiv war. 2017 wechselte er vom Parkett an die Seitenlinie und übernahm die JBBL sowie die zweite Herrenmannschaft des Vereins als Headcoach. Im Jahr 2020 wurde Flabb Cheftrainer der NBBL-Mannschaft und unterstützte gleichzeitig die erste Herrenmannschaft in der ProB als Assistant Coach. Auch beim Deutschen Basketball Bund sammelte Flabb früh wertvolle Erfahrungen. Unter anderem war er als Betreuer der U20-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft sowie als Co-Trainer der U18-Nationalmannschaft im Einsatz. Die erste Station als Headcoach im Profibereich trat Flabb im April 2021 ebenfalls in Düsseldorf an. 2022 führte er die Giants überraschend als Vizemeister zum Aufstieg in die ProA. In der darauffolgenden Saison gelang zudem der direkte Klassenerhalt. Nach der Trennung im Dezember 2023 übernahm Flabb im Sommer 2024 die Orange Academy als Headcoach der Ulmer Zweitvertretung sowie der NBBL-Mannschaft.

Bereits in seiner ersten Saison erreichte Flabb mit der jüngsten Mannschaft der Liga die ProB-Playoffs und wurde zum Trainer des Jahres der NBBL ausgezeichnet. In der abgelaufenen Spielzeit schaffte er mit beiden Mannschaften den Einzug ins Finale und feierte mit der Ulmer Zweitvertretung als ProB-Vizemeister den Aufstieg in die ProA. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Crailsheim. Der Standort steht für Tradition, Leidenschaft und eine außergewöhnliche Fanbase, die den Basketball hier besonders macht. Die Gespräche mit den Verantwortlichen Lukas Lienert und Bogdan Radosavljević waren von Anfang an sehr offen, vertrauensvoll und konstruktiv. Dabei hatte ich schnell das Gefühl, dass die Vorstellungen und Werte sehr gut zusammenpassen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit dem gesamten Umfeld etwas aufzubauen und die kommende Herausforderung mit viel Energie und Leidenschaft anzugehen“, sagt Florian Flabb. „Wir freuen uns sehr, dass sich Florian Flabb für die HAKRO Merlins entschieden hat. Flo ist ein sehr talentierter und ambitionierter Coach, der bereits in jungen Jahren große Erfolge in Ulm und Düsseldorf feiern konnte. Dort hat er eindrucksvoll gezeigt, wie erfolgreich er Mannschaften entwickeln und führen kann. Er möchte bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen und passt sowohl menschlich als auch basketballerisch hervorragend zu den HAKRO Merlins. Umso mehr freuen wir uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit und die kommende Zeit mit ihm in Crailsheim“, sagt der sportliche Leiter der Merlins Bogdan Radosavljević.

Amir Hinton, Ben Burnham und Nate Petrone verlassen die Artland Dragons

Die Artland Dragons müssen sich nach der Saison 2025/26 von gleich drei prägenden Spielern verabschieden. Mit Amir Hinton, Ben Burnham und Nate Petrone verlassen sämtliche Importspieler den Klub nach nur einer gemeinsamen Spielzeit – und hinterlassen sportlich wie menschlich große Lücken in Quakenbrück. Besonders Amir Hinton entwickelte sich schnell zu einem der spektakulärsten Offensivspieler der gesamten ProA. Der US-Amerikaner kam nach einer schwierigen und verletzungsgeprägten Saison in Trier zu den Dragons und fand in Quakenbrück sofort zurück zu alter Stärke. Mit durchschnittlich 20,2 Punkten pro Partie sicherte sich der Guard den Topscorer-Titel der Hauptrunde und bestätigte seine Klasse auch in den Playoffs mit starken 21 Punkten im Schnitt gegen Bremerhaven. Vor allem seine explosiven Zugaktionen zum Korb, sein gefährlicher Mitteldistanzwurf und seine enorme Sicherheit von der Freiwurflinie – 190 Treffer bei nur 201 Versuchen – machten Hinton zu einem der gefährlichsten Offensivspieler der Liga.

Nicht weniger beeindruckend verlief die erste Profisaison von Ben Burnham. Der Forward wechselte nach seiner Collegezeit bei den Charleston Cougars und Virginia Tech nach Quakenbrück und dominierte die Liga vom ersten Spieltag an. Burnham beendete die Hauptrunde mit 19,3 Punkten und 10 Rebounds pro Partie, war damit bester Rebounder der ProA und stellte mit einer Effektivität von 25,6 den klar besten Wert der Liga auf. Die Konsequenz war die verdiente Auszeichnung zum MVP der ProA. Selbst Headcoach Hendrik Gruhn fand außergewöhnliche Worte für seinen Starspieler und bezeichnete Burnham als „den besten Spieler, der jemals in dieser Liga gespielt hat“. In den Playoffs steigerte Burnham seine Leistungen sogar noch einmal drastisch. Gegen die Eisbären Bremerhaven erzielte er unglaubliche 31,3 Punkte pro Spiel und verabschiedete sich trotz des frühen Ausscheidens mit einer historischen 46-Punkte-Gala im letzten Spiel seiner ProA-Karriere aus Quakenbrück.

Auch Nate Petrone wird die Dragons nach nur einer Saison wieder verlassen. Der Kanadier kam direkt von der University of Calgary nach Deutschland und sammelte in Quakenbrück seine ersten Erfahrungen im Profibereich. Mit seiner positiven Art und seiner hohen Einsatzbereitschaft arbeitete sich Petrone im Laufe der Saison zu einem wichtigen Faktor der zweiten Fünf hoch. Der 24-Jährige erzielte durchschnittlich acht Punkte pro Partie und überzeugte dabei mit starken Wurfquoten aus nahezu allen Bereichen. Besonders seine Dreier aus der Ecke entwickelten sich zu einer wichtigen Waffe im Offensivspiel der Dragons. Im letzten Saisonspiel stemmte sich Petrone mit elf Punkten und vier Assists noch einmal gegen das Ausscheiden. Neben ihren sportlichen Leistungen werden vor allem der Einsatz, die Leidenschaft und die positive Ausstrahlung aller drei Spieler in Erinnerung bleiben. Die Artland Dragons bedankten sich ausdrücklich bei Hinton, Burnham und Petrone für das gemeinsame Jahr und die vielen besonderen Momente auf und neben dem Feld.

Cantia Rahming entscheidet sich gegen das Angebot aus Bayreuth

Der BBC Bayreuth muss in der Kaderplanung für die kommende Saison einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen. Cantia Rahming wird nicht nach Oberfranken zurückkehren und hat sich gegen das Vertragsangebot der Bayreuther entschieden. Der talentierte Forward wird seine Karriere mit großer Wahrscheinlichkeit bei einem anderen Klub in Deutschland fortsetzen. Besonders überraschend kam für die Verantwortlichen dabei die Art der Bekanntgabe. Während Rahmings Agent dem Verein zuletzt noch signalisiert hatte, dass der Spieler den Markt sondieren und sich mit einer Entscheidung Zeit lassen wolle, veröffentlichte der 24-Jährige seinen Abschied am Donnerstagabend selbst über Instagram. Eine endgültige Absage an den BBC hatte es bis dahin offenbar noch nicht gegeben. Trotz der Enttäuschung blickt man in Bayreuth stolz auf die Entwicklung des deutsch-bahamaischen Forwards zurück. Nach seiner Collegezeit an der Saint Leo University und bei den South Alabama Jaguars kam Rahming erstmals nach Deutschland und spielte sich bei den Bayreuthern schnell in die Rotation. Vor allem seine Athletik, sein Rebounding und seine Energie machten ihn zu einer der positiven Überraschungen der Saison 2025/26.

Offensiv steigerte sich Rahming besonders in der zweiten Saisonhälfte deutlich und überzeugte mehrfach mit starken Leistungen. Beim Auswärtssieg in Koblenz gelang ihm mit 15 Punkten und 15 Rebounds sogar ein echtes Ausrufezeichen. Insgesamt kam Rahming in seiner ersten Saison in Deutschland auf durchschnittlich 6,9 Punkte und 6,8 Rebounds bei knapp 20 Minuten Einsatzzeit pro Partie. Auch Geschäftsführer Friedrich Hartung machte keinen Hehl daraus, wie gerne der Verein mit Rahming weitergearbeitet hätte: „Wir hätten Cantia sehr gerne weiterhin in unseren Reihen gesehen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass er eine prägende Rolle hätte einnehmen können und bereit ist, mehr Verantwortung zu tragen. Entsprechend sind wir mit unserem Angebot bis an unsere Schmerzgrenze gegangen. Dennoch müssen wir respektieren, dass er sich dazu entschieden hat, den nächsten Schritt woanders zu gehen. Wir danken Cantia für seinen Einsatz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.“

Auch der künftige Sportdirektor Felix Hilgart hatte große Hoffnungen in eine weitere Zusammenarbeit gesetzt: „Wir haben Cantia frühzeitig als einen wichtigen Pfeiler für das Team der kommenden Saison identifiziert und in vielen Gesprächen versucht, ihm eine Rolle anzubieten, in der er den nächsten Schritt in seiner Entwicklung hätte gehen können. Auch wenn wir seine Entscheidung sehr bedauern, trifft sie uns nicht unvorbereitet. Da sich die nun eingetretene Situation in den vergangenen Wochen aber bereits abgezeichnet hatte, sind wir guter Hoffnung, zeitnah einen adäquaten Ersatz für Cantia präsentieren zu können.“ Mit Rahming verliert Bayreuth nicht nur eines der spannendsten jungen Talente der vergangenen Saison, sondern auch einen Spieler, der sich durch seine offene Art und seine Energie schnell großer Beliebtheit im Umfeld des Vereins erfreut hatte.

Fabien Kondo verstärkt die Tigers Tübingen unter den Körben

Die Tigers Tübingen haben ihren ersten Neuzugang für die Saison 2026/27 präsentiert: Fabien Kondo wechselt vom Ligakonkurrenten SBB Baskets Wolmirstedt nach Tübingen und unterschreibt bei den Schwaben einen Vertrag bis 2028. Der 24-jährige Center soll künftig unter den Körben für Stabilität sorgen und bringt bereits Erfahrung aus ProA und ProB mit. In der vergangenen Spielzeit absolvierte der 2,06 Meter große und 116 Kilogramm schwere Big Man insgesamt 33 Partien in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Dabei stand Kondo durchschnittlich 19 Minuten auf dem Feld und erzielte 5,8 Punkte sowie 4,9 Rebounds pro Begegnung. Besonders in der Aufstiegssaison 2024/25 hatte der Center mit 9,1 Punkten und 5,6 Rebounds pro Spiel großen Anteil am Erfolg der Wolmirstedter. Tübingens neuer Headcoach Felix Bañobre kennt Kondo bereits aus gemeinsamen Zeiten beim SC Rist Wedel und bei den Veolia Towers Hamburg. Entsprechend überzeugt zeigte sich der Spanier von der Verpflichtung: „Ich kenne Fabien Kondo noch aus meiner Zeit in Wedel und Hamburg. Er ist ein guter Typ und leicht zu coachen. Ihn zeichnen seine Durchschlagskraft und seine Spielintelligenz unter den Körben aus. Er hat sich in Wolmirstedt zuletzt toll entwickelt und in seiner ersten ProA-Saison gute Spiele gezeigt. Für mich ist er der perfekte Backup-Center.“

Auch Kondo selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe bei den Tigers: „Nach vier ereignisreichen Jahren in Wolmirstedt ist nun der Zeitpunkt für mich gekommen, um den nächsten Entwicklungsschritt in meiner Karriere zu gehen. Ich brauche jetzt ein neues Umfeld, in dem ich mich weiterentwickeln und eine neue Perspektive einnehmen kann. Coach Bañobre ist ein sehr guter und harter Trainer, zu dem ich in meiner Zeit in Hamburg und Wedel ein super Verhältnis hatte. Tübingen ist eine schöne Stadt mit vielen jungen Leuten. Ich freue mich schon auf die Atmosphäre in der Paul Horn-Arena mit den tollen Tübinger Fans.“ Der gebürtige Hamburger begann seine Basketballlaufbahn bei der BG Hamburg-West und wechselte später zum SC Rist Wedel, wo er sich kontinuierlich weiterentwickelte. Parallel zu seiner sportlichen Laufbahn engagierte sich Kondo während seines Bundesfreiwilligendienstes auch im Jugendbereich und leitete Grundschul-AGs. Über Stationen beim VfL Stade und schließlich in Wolmirstedt führte ihn sein Weg nun erstmals nach Süddeutschland zu den Tigers Tübingen.

Eigengewächs Paul Viefhues verlässt die Uni Baskets Münster

Nach elf Jahren beim Heimatverein endet für Paul Viefhues das Kapitel bei den Uni Baskets Münster. Das Eigengewächs der Münsteraner wird den Klub verlassen und sich zur kommenden Saison einem höherklassigen Verein anschließen. Welches Team sich die Dienste des 21-Jährigen gesichert hat, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden. Bereits vor rund einem Jahr hatte Viefhues seine Vertragsverlängerung unter anderem damit begründet, in Münster in der ProA Spielzeit sammeln und sich gleichzeitig in einem vertrauten Umfeld weiterentwickeln zu können. Diese Perspektive besteht nach dem Abstieg der Uni Baskets in die ProB nun nicht mehr, weshalb die Verantwortlichen den nächsten Schritt des Shooting Guards mit großem Verständnis begleiten. Cheftrainer Götz Rohdewald erklärte: „Ich habe Paul gesagt, ich gönne ihm das. Er hat sehr viel investiert. Ich denke da auch an die Leidensstrecke mit seinen beiden Fußbrüchen, wo die ganze Saison weg war. Paul hat immer daran geglaubt, viel gearbeitet und eine sehr gute ProA-Saison bei uns gespielt. Und es war eigentlich klar, dass wir keine Chance haben werden, ihn für die ProB zu begeistern. Dafür war sein Jahr zu gut. Ich glaube, bei seinem neuen Club ist er gut aufgehoben, und ich hoffe, da macht er den nächsten Schritt in seiner Karriere. Von daher: Ich freue mich für ihn und wünsche ihm da alles erdenklich Gute!“ Auch Manager Helge Stuckenholz blickte mit Stolz auf die Entwicklung des Münsteraner Eigengewächses: „Ich freue mich sehr, dass ein Münsteraner jetzt einmal aus seinem Münsteraner Nest ausfliegt, weil Paul so viel Talent hat und weil unsere Jugendarbeit im Verein so hervorragendes leistet, dass wir wirklich ein Talent von dem Format herausbringen, wie es Paul hat. Noch ein Jahr mit uns in der ProB zu bleiben, wäre für ihn ein Rückschritt gewesen. Deshalb gehen wir im maximal Guten auseinander und wünschen ihm nur das Beste. Paul ist ein ProA-Spieler, dem hier und da noch ein bisschen Konstanz fehlt. Die wird er in seinem neuen Team dann finden.“

Viefhues selbst sprach emotional über seinen Abschied aus der Heimat: „Mein Ziel ist einfach, im Endeffekt herauszufinden, wie weit es mit Basketball gehen kann, aber wenn ich jetzt daran denke, wird es mir natürlich schwerfallen, nicht mehr vor den Heimfans in der vollen Halle in der Stadt zu spielen, in der ich groß geworden bin. Ich habe mich immer sehr wertgeschätzt gefühlt auf dem Weg von der U12 bis in das ProA-Team. Ich bedanke mich vor allem bei Helge und Götz, die mich zuletzt bei dieser schönen, elfjährigen Reise enorm unterstützt haben, aber ebenso bei allen Trainern in 11 Jahren UBC Münster sowie selbstverständlich auch den Physios und Ärzten. Außerdem möchte ich mich bei allen Mitspielern, allen aus der Geschäftsstelle und allen Helfern über die Jahre bedanken.“ Besonders die Fans der Uni Baskets werden dem U20-Nationalspieler in Erinnerung bleiben: „Man ist schon verwöhnt, was die Zuschauerzahlen und die Fanliebe angeht.“ Viefhues trug bereits im Alter von zehn Jahren erstmals das Trikot des UBC Münster und durchlief anschließend sämtliche Nachwuchsteams des Vereins. In der Saison 2025/26 absolvierte er 33 ProA-Partien, stand durchschnittlich 21:50 Minuten auf dem Feld und erzielte 8,6 Punkte pro Spiel bei einer starken Dreierquote von 36,6 Prozent. Besonders in Erinnerung bleibt vielen Fans sein Auftritt beim 92:86-Derbysieg gegen Bochum, als der Shooting Guard 24 Punkte auflegte und von außen hochprozentig traf.