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Schlagwortarchiv für: ProA

Nachberichte ProA 6. Spieltag

26. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 73:76

Neben dem verletzten Tommy Kamarad musste der VfL auf Pablo Estelle und Dyami Janeck verzichten. Auch Conrad Klotz und David Pisic hatten noch mit Blessuren zu kämpfen, standen dennoch aber für die SparkassenStars auf dem Spielbogen. Das Trainerteam schickte eine Sarting-Five bestehend aus Teamkapitän Niklas Geske, Ja’Monta Black, Jaylen Wesley, Neil Masnic und Kilian Dietz auf das Parkett. Die Partie startete gleich furios und der bochumer Flügelspieler Jaylen Wesley netzte direkt zwei Sprungwürfe ein (5:0, 1.). Doch die Gäste aus Wolmirstedt legten prompt nach und übernahmen durch den Dreier von Martin Bogdanov die erste Führung (9:10, 6.). In der Folge zogen die SparkassenStars das Tempo an und kamen immer wieder über die Flügelzange bestehend aus Gabriel Kuku und Jaylen Wesley zu leichten Punkten in Korbnähe. Getrieben von einer grandiosen Stimmung in der Rundsporthalle zogen die Bochumer bis auf acht Punkte davon (27:19, 10.). Auch im zweiten Viertel behielten die SparkassenStars vorerst die Oberhand und profitierten von dem positiven Momentum. Doch die Wolmirstedter kämpften sich durch eine körperliche Vereidigung und schnelles Umschalten im Fastbreak zurück in die Begegnung (36:32, 16.).  Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in welcher der VfL-Kapitän Niklas Geske durch sein Playmaking auffiel. Neben zwei Distanzwürfen legte Geske bis zur Halbzeit, insgesamt sieben Korberfolge für seine Mitspieler auf. Nach einem umkämpften Viertel ging die Mannschaft von Headcoach Alvaro Paredes mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause (40:36, 20.).

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste. Mehrfach erspielten sie sich freie Würfe von außen und übernahmen erneut die Führung (51:54, 26.). Die SparkassenStars wirkten überrascht von der aufgeblühten Verteidigung des Gegners und verloren durch Ballverluste allmählich die Kontrolle. Besonders die Dreier wollten nichtmehr fallen und so ging es mit einem Rückstand in das letzte Viertel (52:60, 30.). Das letzte Viertel begann ebenfalls mit mehreren Zählern auf der Gästeseite. Besonders an der Freiwurflinie und in der Zone punkteten die SBB Börde Baskets und erhöhten somit die Führung (52:67, 35.). Doch die Fans feuerten weiterhin die Spieler in Blau-Weiß an und wurden mit einer Aufholjagd aus dem Bilderbuch belohnt. Gabriel Kuku leitete die Schlussoffensive mit zwei starken Drives zum Korb ein. Als Niklas Geske einen And-One-Stepback-Dreier verwandelte explodierte die Rundsporthalle (63:67, 37.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und beide  Teams erhöhten die Schlagzahl. Die Gäste punkteten und führten nach knapp 38 Minuten erneut mit sieben. Doch der US-Amerikaner Ja’Monta Black schweißte kurz vor Schluss zwei Dreier in Folge ein und verkürzte auf 73:74. In den letzten Sekunden blieb den Bochumern nur das Foulen, was die Gäste mit erfolgreichen Freiwürfen bestraften. Minus drei – vier Sekunden auf der Spieluhr. Ein letzter Wurf blieb für den Ausgleich. David Pisic übernahm Verantwortung, doch der Ball tanzte auf dem Ring und sprang letztlich zurück auf das Spielfeld. Schließlich unterlagen die Bochumer nur knapp mit 73:76 vor heimischem Publikum und wurden nicht für den Kampfgeist der letzten Minuten belohnt.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights 99:103

Bereits am Vortag begab sich der Knights Tross in Richtung Essen. Wieder mit an Bord war der zuletzt fehlende Youngster Paul Viefhues. Und dem Distanzexperten sollte die entscheidende Rolle zufallen. Für Fans des Basketballsports hatte die Partie wenig zu bieten. Mehrere Unterbrechungen aufgrund technischer Probleme, 52 Foulpfiffe, kaum ein Angriff ohne Spielunterbrechung und insgesamt 61 Freiwürfe, sind die negative Bilanz eines Abends, der das Duell zweier Teams werden sollte, deren Vergangenheit eng miteinander verbunden ist. Im 20. Jahr der Gründung der Knights erinnern sich noch einige an die Anfangszeit der Ritter, die in der Saison 2006/2007 in Essen einen ihrer Hauptkonkurrenten um den Aufstieg hatten. Der Film zum Jubiläum wird am 23. November im Kirchheimer Hirschgarten präsentiert und die Essener werden auch darin natürlich vorkommen. Doch am vergangenen Samstagabend spielte dies keine Rolle. Nach schwachem Saisonstart und nur einem Sieg aus fünf Spielen wollten die Miners von ihrem Heimvorteil profitieren und zur Überraschung gegen den Favoriten ansetzen. Entsprechend ambitioniert gingen die Gäste zu Werke. Doch auch die Teckstädter waren gut vorbereitet. Im ersten Viertel entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Essen überraschte mit einer eher ungewöhnlichen Form der Zonenverteidigung und die Knights hatten zunächst Schwierigkeiten aus der Distanz zu verwandeln. Dennoch ging man mit einer 22:20 Führung ins zweite Viertel. Bis dahin ein eher normales Spiel. Innerhalb von ca. 3 Minuten im zweiten Abschnitt waren die Ritter bereits mit Teamfouls ausgestattet. Von da an mussten die Mannen von Head Coach Perovic vorsichtiger agieren. In der Offensive fanden die Schwaben zumeist in Form von Center Nico Bretzel eine passende Antwort. Er sammelte bis zur Halbzeit bereits 16 Punkte und zeigte sein bislang bestes Saisonspiel. Dank eines Dreier von Desmond Watson mit Ablauf der Uhr, gingen die Korbjäger mit einer knappen 47:44 Führung in die Pause.

Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Gäste. Sofort bauten die Knights ihre Führung aus und zwangen Miners Coach Wendt zur frühen ersten Auszeit. Die Ritter hatten nun eindeutige Vorteile, jedoch kämpften die Hausherren beherzt und hielten die Partie in einem überschaubaren Rückstand. Zum Ende des Viertels waren die Miners wieder dran (71:66). Viertelübergreifend schlug nun die Stunde von Viefhues. Der 21-jährige verwandelte vier Dreier innerhalb von drei Minuten staubtrocken und erhöhten den Vorsprung auf zwölf Punkte. Doch weiterhin gaben sich die Gastgeber nicht geschlagen, kämpften sich unerbittlich zurück und holten sich viele Punkte an der Freiwurflinie. Wenige Minuten vor Spielende wechselte die Führung zu Gunsten Essens. Wie würden die Ritter reagieren? Im Stile einer routinierten Truppe blieben Morgan und Co. ruhig und trafen gute Entscheidungen. Der Kapitän selbst per Dreier, fand die richtige Antwort und in der Schlussminute wanderten nun die Teckstädter insgesamt elf Mal an die Freiwurflinie. Beim Zwischenstand von 103:94 war die Partie entschieden. „Wir sind stabil und konzentriert geblieben. Es gibt einige Dinge, die heute nicht gepasst haben. Am Ende zählt das Ergebnis,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende. Am kommenden Samstag steht das Topspiel gegen Heidelberg in der Sporthalle Stadtmitte an. Um 18 Uhr empfangen die Knights den letztjährigen Bundesligisten und eindeutigen Aufstiegsanwärter, der eine 5:1 Bilanz aufzuweisen hat.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy 83:71

Die Paderborn BASKETS haben ihren zweiten Heim- und Saisonsieg in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo eingefahren: Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sicherten sie sich gegen die OrangeAcademy Ulm den verdienten 83:71 (45:41) Erfolg mit einem bärenstarken letzten Viertel, in dem sie nur fünf Gegnerpunkte zuließen und selbst 22 Punkte erzielten. Das Team um Head Coach Milos Stankovic lag vor den finalen zehn Spielminuten in einer bis dahin spannenden, überwiegend ausgeglichenen Partie noch mit 61:66 zurück. Dann schalteten die Ostwestfalen in Defense und Offense einen Gang höher, sicherten sich Rebound um Rebound, spielten sich mit leidenschaftlichem Einsatz in einen kleinen Rausch und ließen sich von der lautstarken Unterstützung der 1170 begeisterten Fans zum Sieg tragen. In der ersten Hälfte entwickelte sich von Beginn an eine schnelle, dynamische und von starker Physis auf beiden Seiten geprägte ausgeglichene Partie. Beide Teams punkteten hochprozentig in der Zone, zeigten schnelle Ballbewegungen und ansehnliche Offensivaktionen. Aus der Distanz jedoch trafen in den ersten 20 Minuten sowohl Paderborn als auch die OrangeAcademy jeweils nur zwei Mal, bei einer Vielzahl von Versuchen. Entscheidend absetzen konnten sich daher weder die Baskets noch Ulm: Nach diversen Führungswechseln ging es mit einer knappen 45:41-Führung für Paderborn in die Pause.

Nach der Halbzeit kamen die Gäste mit viel Schwung aus der Kabine. Die OrangeAcademy arbeitete sich Punkt für Punkt an die Baskets heran, zog das Momentum auf ihre Seite und holte sich nach vier gespielten Minuten wieder die Führung zurück (49:51, 34.). Bis zum Viertelende folgte nun die stärkste Phase der Ulmer Youngster: Die Schützlinge von Head Coach Mehdy Mary bauten den Vorsprung zwischenzeitlich bis auf sechs Punkte aus. Paderborn fand in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts zwar wieder zu seiner Treffsicherheit zurück, Ulm hatte jedoch auf alle Anschlussbemühungen der Gastgeber zunächst stets eine passende Antwort parat und lag vor den finalen zehn Minuten mit 66:61 vorn. Die Wende folgte direkt mit Beginn des finalen Spielabschnitts: Paderborn stellte in der Defense um, zwang die Gäste wiederholt zu Turnovern, verteidigte aggressiv und effektiv, dominierte die Rebounds unter beiden Körben, sicherte sich so eine Vielzahl zweiter Chancen – und punktete immer wieder erfolgreich, nun auch aus der Distanz mit diversen Dreipunktewürfen. Die Baskets ließen der OrangeAcademy während des gesamten 4. Viertels mit hoher Intensität keine Luft zum Atmen und spielten sich mit lautstarker Unterstützung der Fans in einen kleinen Rausch. Am Ende ließen sie in den letzten zehn Minuten nur bemerkenswerte fünf Gegenpunkte zu und erzielten selbst 22 Zähler – der Schlüssel zum verdienten, umjubelten 83:71-Heimsieg, dem zweiten Erfolg in der laufenden Saison.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen 80:76

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre Siegesserie nicht fortgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis verlor am Samstagabend bei den MLP Academics Heidelberg knapp 76:80 (40:42). Im Heidelberger SNP Dome bewegten sich die Gäste aus Südniedersachsen mit dem Aufstiegsfavoriten über weite Strecken auf Augenhöhe und kämpften sich nach Rückständen immer wieder zurück. Am Ende reichte es nicht ganz zum dritten Saisonsieg. Bester BG-Werfer war Zach Jackson mit 15 Punkten. Für die Academics traf Niklas Würzner am häufigsten (20 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen, bei denen Zac Watson weiterhin ausfällt (Oberschenkelverletzung), taten sich gegen die physische Verteidigung der Gastgeber schwer. Doch auch die Academics fanden offensiv in den ersten Minuten keinen Rhythmus, sodass die Partie eng war (5:6/4.). Die Heidelberger fanden dann Lücken in der BG-Defensive und zogen durch einen 2:15-Lauf auf 7:19 davon (9.). Im Anschluss fingen sich die Göttinger, erkämpften sich die Punkte an der Freiwurflinie und verkürzten bis zur Viertelpause auf 14:19.

Im zweiten Abschnitt stellten sich die Gäste besser auf die Academics-Physis ein. Jackson schloss einen 7:0-Lauf per Dreier zum 23:24 ab und zwang Academics-Headcoach Carlo Finetti zu seiner ersten Auszeit (13.). Doch auch danach lief es zunächst nicht besser für die Kurpfälzer. Der wieder genesene Radvilas Kneizys ließ einen weiteren Dreier zum 26:24 folgen (14.). Ab Mitte des Abschnitts lief es für die Heidelberger wieder besser. Einen 2:11-Lauf schloss der starke Nick Muszynski zum 30:37 ab (17.). Doch die BG konterte und verkürzte durch einen Dreier von Tai Bibbs auf 38:39 (19.). In die Halbzeitpause gingen die Göttinger mit einem knappen 40:42-Rückstand. Nach dem Seitenwechsel bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Jackson glich zum 44:44 aus (22.). Die Hausherren erarbeiteten sich leichte Vorteile, Jackson hielt die BG zunächst in Schlagdistanz (46:48/25.). Dann leisteten sich die Göttinger zu viele kleine Fehler und Ungenauigkeiten, die Heidelberg bestrafte. Die Kurpfälzer zogen nun Stück für Stück auf 51:63 davon (30.). Ein Kneizys-Dreier zum 54:63-Viertelendstand gab den Gästen Hoffnung für den letzten Abschnitt. Im Schlussviertel gaben sich die Veilchen noch lange nicht geschlagen. Daniel Kirchner, der schon im zweiten Abschnitt sein viertes Foul kassierte, aber bis Ende der Partie ohne weiteres Foul blieb, verkürzte durch einen Dreier auf 59:66 (33.). Die Heidelberger hielten die BG zunächst auf Abstand (62:70/34.), doch die Gäste zeigten dann eine starke defensive Phase und kamen durch einen weiteren Kirchner-Dreier auf 67:70 heran (37.). Der deutsche Guard übernahm Verantwortung und traf erneut von außen zum 71:72 (39.). Die Göttinger kämpften und blieben durch den nächsten Bibbs-Dreier dran (76:78/40.). Am Ende reichte dies aber nicht ganz, um die Partie zu drehen. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Wir haben sehr viel Kampfgeist gezeigt. Es war nicht das unterhaltsamste Spiel bedingt durch die Physis. Wir hätten die Chance gehabt, den Sieg zu holen, aber hatten zu viele Höhen und Tiefen in der Verteidigung. Dadurch haben wir Heidelberg leichte Punkte gestattet und ihnen Selbstvertrauen gegeben. Ich danke den Göttinger Fans, die uns hier unterstützt haben. Wir hören sie und freuen uns auf sie am nächsten Wochenende in Göttingen.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 87:83

Die Tigers Tübingen haben das Derby bei den PS Karlsruhe LIONS vor 2.087 Zuschauern – darunter circa 30 Tübinger Fans – in der Europahalle zu Karlsruhe nach einem Thriller mit 83:87 (78:78; 40:47) in der Verlängerung verloren. Nach 14 Minuten lagen die Schwaben beim Stand von 22:39 bereits mit 17 Zählern im Hintertreffen, doch die Schützlinge von Trainer Félix Bañobre zeigten Moral und kämpften sich trotz des höchsten Rückstands im Spiel in die Partie zurück. In der regulären Spielzeit hatten beide Kontrahenten mehrfach die Chance auf den Sieg. Den Erfolg sicherte sich das Team von Trainer Demond Greene dann in der Verlängerung, welche mit 9:5 an die Badener ging. Den Gästen ging in der Schlussphase dann etwas die Luft aus, die Intensität beim Gegner war etwas größer. Topscorer des Spiels wurde Kilian Binapfl mit 22 Zählern für den Sieger, für die Schwaben waren erneut Isaac Haney und Tim Smith mit jeweils 20 Punkten die beste Schützen. Die Rebounds gingen knapp mit 48:47 an den Gastgeber, bei den Assists lagen die Löwen mit 18:12 deutlicher vorne. Problematisch auf Tübinger Seite waren 19 Ballverluste, die Greene-Truppe musste nur elf Bälle abgeben. Aus der Distanz gelangen der Bañobre-Truppe 13 Treffer bei 32 Versuchen (41 Prozent). Die Tübinger Basketballer lagen mehrfach mit zwei Zählern in Front, so beispielsweise 26,6 Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels. Beim Stand von 78:78 hatten die Schwaben den letzten Ball in der regulären Spielzeit, doch Jesse „Jason“ Ani leistete sich 2,8 Sekunden vor dem Ende ein offensives Foul – das Spiel ging in die Verlängerung. Der Rest ist bekannt. Mit nun jeweils drei Siegen und Niederlagen nehmen die Tigers Tübingen aktuell den achten Tabellenplatz ein. Die Badener belegen mit 2:4-Erfolgen den 16. Tabellenplatz.

Auch in der kommenden Woche treten die Tigers Tübingen auswärts an. Am Samstag, den 31. Oktober 2026, spielt die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre bei den GIESSEN 46ers. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Sporthalle Gießen-Ost. Die Hessen treten erst am Montag, den 26. Oktober, bei den EPG Baskets Koblenz zum Duell an. Aktuell nimmt das Team von Trainer Branislav „Frankie“ Ignjatovic mit zwei Siegen und drei Niederlagen den zehnten Tabellenplatz ein. Die Entscheidung über Sieg und Niederlage musste in der Verlängerung ermittelt werden. Nach 40 Minuten stand ein 78:78-Unentschieden auf der Anzeigetafel. Binapfl hatte 2,8 Sekunden für Karlsruhe noch die Chance auf den Sieg, doch der 26-Jährige konnte den Ball in aussichtsreicher Position nicht im Korb unterbringen. Fünf Minuten Extrazeit standen auf dem Programm. Angepeitscht von den eigenen Fans hatten die Badener am Ende das bessere Ende für sich. Isaiah Hart erzielte 126 Sekunden vor dem Ende mit einem Zweier das 83:80. Das war die Basis für den ersten Heimsieg der Greene-Truppe in der Saison 2026/2027 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Energie der Löwen war in dieser Phase etwas mehr vorhanden. Nach einem Ballverlust von Haney sorgte Wesley Oba per Dunking zum 85:81 für die Entscheidung – nur noch 73 Sekunden standen auf der Uhr. Hart war es dann exakt 39,9 Sekunden vor der finalen Sirene, der per Zweier das 87:81 erzielte. Dieser Rückstand war zu hoch, um in kürzester Zeit die Begegnung noch drehen zu können. Simon Feneberg gelang nur noch Ergebniskosmetik zum 83:87-Endstand.

Félix Bañobre (Trainer Tigers Tübingen): „Glückwunsch an Trainer Demond Greene und seine Karlsruher Mannschaft zu diesem Sieg. Die Ballverluste haben uns heute das Genick gebrochen. Wir sind weiter sehr ersatzgeschwächt, Aiden Warnholtz hat es heute enorm gefehlt. Isaac Haney musste heute viel den Ball bringen. Das ist aber nicht seine Position, weshalb er noch unerfahren ist. Wir müssen aus dem Spiel lernen und hoffen, dass Warnholtz bald zurückkommt.“ Demond Greene (Trainer PS Karlsruhe LIONS): „Am Ende hat die Verteidigung den Ausschlag über Sieg und Niederlage ausgemacht. Wir sind gut in die Verlängerung gekommen und konnten uns ein minimales Polster erspielen. Im Anschluss haben wir aufopferungsvoll verteidigt und den Tigers Tübingen den Dreier weggenommen. Wesley Oba hat mit seinem Dunking in der Schlussphase der Verlängerung dann das Spiel entschieden.“

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 80:68

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen ein intensives und hart umkämpftes Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 80:68. Nach einem Drei-Punkte-Rückstand zur Halbzeit drehten die Zauberer mit einem überragenden dritten Viertel die Begegnung und begeisterten die 2.224 Zuschauer in der Arena Hohenlohe mit spektakulären Aktionen. Besonders Courtney Alexander II sorgte mit mehreren krachenden Dunkings für Highlights. Es war die wohl spektakulärste Szene des Abends: Courtney Alexander II blockte im dritten Viertel zunächst einen Dreipunkteversuch der Gäste, sicherte sich den Ball und vollendete den anschließenden Fastbreak mit einem krachenden Dunk. Danach ließ der Center unter dem Jubel der Fans die Muskeln spielen. Es war der Höhepunkt eines beeindruckenden dritten Spielabschnitts, in dem die Merlins die Begegnung zu ihren Gunsten drehten. Dabei hatten zunächst die Gäste den besseren Start erwischt. Die Partie begann mit hohem Tempo, ganze vier Minuten vergingen ohne einen Schiedsrichterpfiff, ehe Booker Coplin mit einem erfolgreichen Korb trotz Foul für die erste Unterbrechung sorgte. Bremerhaven überzeugte mit intensiver Verteidigung und gleich vier Blocks im ersten Viertel, das die Gäste schließlich mit 18:16 für sich entschieden.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieben die Eisbären zunächst tonangebend und setzten sich zwischenzeitlich auf neun Punkte ab. Doch die Merlins, die auf Gianni Otto und Till Isemann verzichten mussten, steigerten sich kurz vor der Pause insbesondere defensiv. Booker Coplin und Dylan Addae-Wusu sorgten mit Ballgewinnen für wichtige Impulse. Mit der Halbzeitsirene verkürzte Hendrik Drescher nach einem Offensivrebound auf 33:36. Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie aus Crailsheimer Sicht richtig Fahrt auf. Zunächst eröffnete Drescher die zweite Hälfte mit einem Dreier, ehe Peyton Gerald die Merlins in der 22. Minute mit einem spektakulären Dunking zur 41:39-Führung brachte. Die Arena Hohenlohe stand Kopf. Coplin legte mit einem erfolgreichen Korbleger trotz Foul nach. Wenig später bediente Krajcovic Courtney Alexander mit einem sehenswerten Alley-oop-Anspiel, das der Center hoch über dem Ring in den Korb stopfte. Die Crailsheimer spielten sich in einen Rausch und entschieden das dritte Viertel mit 27:16 für sich (60:52). Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein intensiver Kampf um jeden Punkt. Bremerhaven verkürzte mit aggressiver Verteidigung und schnellen Ballgewinnen zwischenzeitlich bis auf einen Zähler. Doch Krajcovic übernahm nun Verantwortung. Der zuvor durch Foulprobleme ausgebremste Aufbauspieler traf einen wichtigen Dreier und erhöhte später mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Spiel auf 71:63. Für die endgültige Vorentscheidung sorgte schließlich Addae-Wusu, der seine starke Leistung mit einem Dreier zum 76:65 krönte. Am Ende feierten die Merlins einen umjubelten 80:68-Heimsieg und meldeten sich nach der Niederlage in Ulm eindrucksvoll zurück.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons 84:77

Die Nürnberg Falcons haben ihre Niederlagenserie durch einen 84:77 (41:34)-Heimsieg gegen die Artland Dragons am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga beendet. Vor 1.871 Zuschauern in der Kia Metropol Arena zeigte das Team von Tim Black eine kämpferisch und spielerisch starke Leistung und behielt in der Crunchtime die Nerven. Mit neuen Kräften und einer lauten Halle im Rücken konnten die Nürnberg Falcons am heutigen Sonntagnachmittag den dritten Saisonsieg einfahren. Vor den Augen vieler Familien legte Nürnberg konzentriert und engagiert los und zeigte im ersten Viertel begeisternden Team-Basketball (21:16). Die Gäste aus Quakenbrück brauchten einige Zeit, um die fränkische Intensität zu matchen, konnten sich zum Ende der ersten Halbzeit ein kleines Momentum erspielen (41:34) und dieses mit ins dritte Viertel nehmen. Dort kippte die Partie, und die Mannschaft von Hendrik Gruhn lag nach 30 Minuten mit 56:62 vorne. Die Entscheidung musste also im Schlussviertel fallen. Dort spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Nürnberg konnte fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach einem Turnover der Gäste ausgleichen und mit 69:67 in Führung gehen. Die Halle stand Kopf, als Nic Welp wenig später auf fünf Punkte erhöhte (72:67). Es war der Turning Point. Getragen von den eigenen Fans spielten die Falken die Partie souverän zu Ende und hielten die tapfer kämpfenden Drachen bis zum Schluss auf Distanz. Am Ende gewann Nürnberg mit 84:77 und fuhr den dritten Saisonsieg ein.

Ty Allred wurde von den Fans mit dem #NUEbasketball MVP Fan Award, presented by Sparkasse Nürnberg, ausgezeichnet. Coach Tim Black war die Erleichterung anzusehen: „Wir haben heute gekämpft und uns auch mental stark präsentiert, nachdem wir im dritten Viertel das Spiel aus der Hand gegeben hatten. Der Sieg tut gut. Wir müssen die Emotionen mitnehmen zum anstehenden Auswärtsspiel am Mittwoch.“ Dann treten die Nürnberg Falcons um 19.30 Uhr bei den RheinStars Köln an – zu einer vorgezogenen Partie des 14. Spieltags. Die Partie wird live auf Sporteurope.TV übertragen und auch bei der Watch Party im PARKS Nürnberg für die Fans gezeigt.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth 105:98

MpK Bayreuth musste weiterhin auf die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain, Joshua Bonga und Luis Wulff verzichten. Erstmals lief Neuzugang Darrell Davis auf, er hatte rechtzeitig vor der Partie die Spielberechtigung erhalten. Neben acht etatmäßigen Profis verstärkten die beiden Youngsters Liam Holländer und Leo Friedlein den Bayreuther Kader. Die Starting Five von MpK Bayreuth bildeten Matt Frierson, Collin Metcalf, Simon Hildebrandt, Glen Abram Jr. und Darrell Davis Jr.. Simon Hildebrandt, beim zweiten Mal per Dunking, sorgte für die ersten vier Bayreuther Punkte zum Zwischenstand von 4:4. Collin Metcalf und abermals Hildebrandt sorgten für das 8:8, Glen Abram stellte auf 10:10. In der Folge zog Köln nach vier Punkten von James Pattersson auf 14:10 davon. Matt Frierson und Darrell Davis mit seinem ersten Korb für Bayreuth glichen anschließend zum 14:14 aus und Taje Kelly machten den Bayreuther 6:0-Lauf perfekt und brachte MpK mit 16:14 in Front. Dann waren wieder die Gastgeber am Drücker und gingen nach zwei Dreiern von Haris Hujic und Antonio Williams mit 22:16 in Führung. Kevin Wohlrath beendete mit zwei getroffenen Freiwürfen zum 18:22 den Kölner 8:0-Run. Letztlich ging es mit einer Kölner 24:18-Führung in die erste Viertelpause. Kein Dreier, ausgeglichen 6:6 bei den Rebounds und fünf Turnovers (Köln vier) waren die Bayreuther Bilanz der ersten zehn Minuten. Köln startete mit dem 26:18 in den zweiten Abschnitt, dann stellte Darrell Davis mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 21:26. Haris Hujic mit einem Dreier und Maximilian Begue erhöhten für die RheinStars auf 31:21 und machten damit den Vorsprung zweistellig. Taje Kelly traf den ersten Bayreuther Dreier zum 24:33. Die Ganzfeld-Defense der Kölner machte MpK Probleme, Liam Holländer verkürzte dennoch mit einem Dreier aus der Ecke auf 27:35. Glen Abram stellte auf 29:38. Die Gastgeber bauten ihren Vorsprung in der Folge weiter auf 43:29 aus. Darrell Davis verkürzte auf 31:43 und Kevin Wohlrath stellte per Dreier auf 34:45. Beim Stand von 48:34 für die RheinStars rief der Bayreuther Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit und bemängelte zu wenig Gegenwehr gegen die Kölner Offense. Glen Abram verkürzte in der Folge auf 36:48. Simon Hildebrandt stellte von der Freiwurflinie auf 38:50. Köln erhöhte danach weiter auf 56:38. In einer weiteren Auszeit appellierte Headcoach Vincent van Sliedregt an die Moral des Bayreuther Teams. Emanuel Prospere beendete schließlich mit einem Dreier zum 41:59-Halbzeitstand den 9:0-Lauf der Rheinländer. Das zweite Viertel ging letztlich mit 35:23 an Köln. 13 Turnovers, 8:12 Rebounds und 31 Prozent Dreierquote (64 Prozent bei Köln) war aus Bayreuther Sicht in der ersten Hälfte zu wenig. MpK verstand es nicht, die Gegner ausreichend vor sich zu halten.

Die RheinStars starteten mit einem Dreier zum 62:41 in die zweite Halbzeit. Darrell David erwiderte, ebenfalls aus der Distanz, mit dem 44:62 und traf kurz darauf gleich den nächste Dreier zum 47:64. Nach gut 24 Minuten stand es 70:47 für Köln. Collin Metcalf und Glen Abram verkürzten auf 51:70, nochmals Metcalf machte mit dem 53:70 einen 6:0-Lauf von MpK klar. Die RheinStars ließen jedoch nicht locker und stellten wieder auf 73:53, ehe Liam Holländer zum 55:73 traf. Darrell Davis brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 58:73 heran. Davis verkürzte als bester Bayreuther Akteur für MpK weiter mit 63:76 auf 13 Punkte. Collin Metcalf stellte auf 65:78. Dennoch gab Bayreuth immer wieder zu viele Offensiv-Rebounds ab. Nach einem unsportlichen Foul gegen Köln traf Taje Kelly einen seiner Freiwürfe und MpK verkürzte nach einem weiteren Dreier von Glen Abram mit dem Buzzer des dritten Viertels noch bauf 69:80. Mit nur noch elf Punkten Rückstand ging es damit ins Schlussviertel. Taje Kelly verkürzte zu Beginn des Schlussviertels weiter auf 71:80. Matt Frierson stellte mit einem Dreier auf 74:80. Köln erwiderte mit einem Dreier zum 83:74. Matt Frierson mit dem nächsten Dreier scorte zum 77:83. Bayreuth hatte durch eine bessere Defensive ins Spiel zurückgefunden und kämpfte. Simon Hildebrandt stellte mit einem Drei-Punkte-Spiel auf 80:85. Darrell Davis traf zum 82:88. Simon Hildebrandt verkürzte von der Freiwurflinie auf 84:89. Man war jetzt auf fünf Punkte dran. Emanuel Prospere stellte auf 86:92. Es wurde jetzt hart um jeden Ball gekämpft. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Knapp drei Minuten vor Schluss traf Haris Hujic per Dreier zum 96:86, Köln lag wieder zehn Punkte vorne. Simon Hildebrandt traf nur einen seiner zwei Freiwürfe zum 87:96, die RheinStars erwiderten mit dem 98:87. Matt Frierson wurde dann beim Dreierversuch gefoult und scorte drei Freiwürfe zum 90:98. Ein weiteres Drei-Punkte-Spiel von Glen Abram führte zum 93:100, 57 Sekunden vor dem Ende stand es 102:93 für Köln, Rohwer erhöhte auf 104:93 32 Sekunden vor dem Ende. Matt Frierson traf noch einen Dreier zum 96:104 und Darrell Davis sorgte noch für den Endstand von 98:105. Bayreuth hatte in der zweiten Halbzeit Herz und Moral gezeigt, es reichte aber nicht zum ersten Saisonsieg, man bleibt mit jetzt sechs Niederlagen Tabellenletzter. Glen Abram und Collin Metcalf waren zum Spielschluss ausgefoult. Neuzugang Darrell Davis mit 23 Punkten als Topscorer erwies sich als ein echter Hoffnungsträger für die nächsten Partien. Bei den Rebounds lag am Ende Köln mit 28:26 vorne, die Bayreuther Dreierquote hatte sich auf 41 Prozent erhöht und MpK hatte 20 Turnovers zu verzeichnen.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers -:-

Nachbericht folgt in Kürze.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-26 18:29:272026-10-26 18:29:27Nachberichte ProA 6. Spieltag

Vorberichte ProA 6. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des sechsten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die ETB Miners eine anspruchsvolle Aufgabe vor heimischer Kulisse an. Am Samstag, den 24.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt die Kreisbau Kirchheim Knights in der Sporthalle am Hallo. Ausgangslage: Die Formkurven der Teams. Die ETB Miners möchten nach der 94:97-Auswärtsniederlage bei den Eisbären Bremerhaven vor heimischen Fans zurück in die Erfolgsspur finden. Vor allem defensiv und bei der Reduzierung individueller Ballverluste (Turnover) gilt es für das Wendt-Team, im Vergleich zum vergangenen Spieltag anzusetzen, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Die Kirchheim Knights reisen mit großem Selbstbewusstsein in den Ruhrpott. Die Ritter haben einen Traumstart in die Saison 2026/27 hingelegt und rangieren ungeschlagen an der Tabellenspitze der ProA. Unter anderem feierten die Schwaben deutliche Erfolge – wie ein 104:75 gegen Bayreuth – und präsentierten sich bislang extrem offensivstark und ausgeglichen. Der Gegner im Fokus: Die Top-Performer der Knights. Headcoach Igor Perovic verfügt über einen tiefen und punkthungrigen Kader:

  • Desmond Watson: Der Guard präsentiert sich in der laufenden Spielzeit in hervorragender Frühform und führte die Knights bereits mehrfach als absoluter Topscorer an (u. a. 26 Punkte zum Saisonauftakt sowie 30 Punkte im Pokal gegen Ludwigsburg).
  • Philip Alston: Der Forward sorgt unter den Körben für große Gefahr und punktet regelmäßig zweistellig (u. a. 20 Punkte gegen Bayreuth).
  • Ausgeglichene Mannschaftsleistung: Die Kirchheimer zeichnen sich dadurch aus, dass regelmäßig fünf oder mehr Akteure eine zweistellige Punkteausbeute erzielen.

Headcoach Lars Wendt: „Mit Kirchheim kommt das absolute Top-Team zu uns am Hallo. Sie haben bislang jedes ihrer Spiele dominiert und einen extrem starken Kader zusammengestellt. Vor allem die Importspieler drücken dem Spiel ihren Stempel auf und waren bislang von keiner Mannschaft zu stoppen. Gleichzeitig haben sie mit Wolf, und Bretzel reichlich deutsche Qualität und Erfahrung an Bord und präsentieren sich aktuell als klarer Titelfavorit. Die Ausgangslage ist daher natürlich ziemlich eindeutig. Wir wissen, dass uns eine enorme Herausforderung erwartet. Was wir aber garantieren können: Wir werden kämpfen, alles auf dem Feld lassen und bis zur letzten Sekunde alles geben!“ Die Worte des Trainers machen deutlich, dass vor den Miners ein echtes Brett wartet. Dennoch richtet das Team den Blick voll auf die eigene Entwicklung, will aus den Fehlern der Vorwochen lernen und mit maximalem Einsatz dagegenhalten.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen

Göttingen, 22. Oktober 2026 – In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA tritt die BG Göttingen am Samstag, 24. Oktober, bei den MLP Academics Heidelberg an. Tip-off im SNP Dome ist um 19:30 Uhr. Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Trotz dezimierten Kaders (nur sieben Profis standen zur Verfügung) besiegten die Südniedersachsen die Nürnberg Falcons souverän 95:74. Beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg läuft fast alles nach Plan. Viermal gingen die Kurpfälzer in dieser Spielzeit schon als Sieger vom Parkett. Einen Ausrutscher leisteten sich Academics-Kapitän Paul Zipser und Co. gegen die SBB Börde Baskets (74:85). Spieler im Fokus: Eine starke Leistung zeigte Veilchen-Center Robin Lodders gegen Nürnberg. Der Deutsche erzielte 19 Punkte und holte acht Rebounds. Im Schnitt die meisten BG-Punkte erzielen Zach Jackson und Radvilas Kneizys (je 13,5). Bester Göttinger Rebounder ist Omar Pajic (8,2); die meisten Assists gibt Daniel Kirchner (4,4). Bei den Heidelbergern kommt Neuzugang Chuck Harris auf durchschnittlich die meisten Punkte pro Spiel (15,8) gefolgt von seinem US-Landsmann Frank Champion (11,8), der ebenfalls neu im Academics-Kader ist. Die meisten Rebounds holt der deutsche Forward Cantia Rahming (8,0); die meisten Assists gibt ebenfalls Harris (4,6).

Gut zu wissen: Bei den Heidelbergern spielt Ex-Veilchen Erol Ersek, der während des Finalturniers 2020 in München zum Göttinger Kader gehörte. Neben ihm ist der Academics-Kader mit vielen erstliga-erfahrenen Profis bestückt. Ex-NBA- und Euroleague-Profi Paul Zipser ist seinem Heimatklub treu geblieben, ebenso wie Niklas Würzner. Auch der deutsche Guard Kevin McClain spielte schon vergangene Saison bei den Academics. Neu hinzugekommen sind der deutsche Forward Joschka Ferner (Ulm, Crailsheim, Vechta) sowie der deutsche Center Lorenz Brenneke (Berlin, Frankfurt). Neben Harris und Champion haben die Kurpfälzer noch einen weiteren ausländischen Spieler verpflichtet: US-Center Nick Muszynski kam aus der belgisch-niederländischen BNXT-League von Limburg United. Ins rund 310 Kilometer von Göttingen entfernte Heidelberg reisen die Veilchen bereits am Freitag, um am Samstag keine Reisestrapazen in den Beinen zu haben. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 81 Punkte. Bei den Academics sind es rund 87 Punkte – nur Kirchheim kommt auf mehr Zähler (95). Deutlich besser als die BG sind die Heidelberger in der Verteidigung: Die Kurpfälzer lassen durchschnittlich nur rund 71 Punkte zu; die Göttinger rund 84. Besser als Heidelberg sind die Südniedersachsen nur bei den Offensiv-Rebounds (11,8 zu 7,4) und den Ballverlusten (12,4 zu 14,4). Die Academics sind Liga-Spitzenreiter bei der Dreier-Trefferquote (43 Prozent) und den Blocks (4,4). Das sagen die Coaches: „Ich war sehr zufrieden damit, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Nürnberg auf unsere Probleme reagiert haben, als Team zusammengeblieben sind und Vertrauen in unsere Verteidigung hatten. Diese Woche bereiten wir uns auf einen sehr schweren Gegner vor, der Favorit in dieser Liga ist. Ich habe großen Respekt vor Heidelberg. Jedes Auswärtsspiel ist schwer, sodass wir sehr fokussiert sein müssen“, sagt Gulbis. Nach dem 74:51-Erfolg gegen Karlsruhe sagte Finetti: „Es ist in dieser Liga nie einfach, einen Sieg zu holen. Wer glaubt, dass jedes Spiel für uns oder für einen Anwärter auf die Playoffs einfach sein sollte, irrt sich. Wenn man in dieser Liga nicht voll da ist und keine Verteidigung spielt, wird es eine lange Nacht. Wir freuen uns über das Ergebnis, aber auch darüber, wie wir die erste Halbzeit angegangen sind.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Für die Tigers Tübingen geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit dem Derby bei den PS Karlsruhe LIONS weiter. Hochball ist am Samstag, den 24. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Europahalle. Somit kommt es zu einem frühen Zeitpunkt der Saison 2026/2027 zum schwäbisch-badischen Derby. Die Löwen fordern damit Tigers zum Duell heraus! Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Sendebeginn ist um 19:15 Uhr. Head Coach Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Aufgrund der Verletztensituation befindet sich Karlsruhe derzeit nicht auf dem Tabellenplatz, der ihrem eigentlichen Leistungsvermögen entspricht. Wir erwarten ein sehr hartes, physisch geprägtes Spiel. Sie werden verschiedene Verteidigungsvarianten einsetzen, um uns zu überraschen. Wir müssen uns auf uns selbst und auf unsere eigene Identität konzentrieren.“ In der Vorbereitung unterlagen die Tigers Tübingen den PS Karlsruhe LIONS in einem verkürzten Testspiel über 30 Minuten mit 56:62. Parallel kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Aleksandar Nadjfeji, der seit 2023 Co-Trainer der PS Karlsruhe LIONS ist und in der Vergangenheit als Spieler, Co-Trainer und Trainer bei den Tigers Tübingen tätig war.

Der Gastgeber hat aus den ersten fünf Begegnungen nur eine Partie gewonnen. Beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Medikamente per Klick Bayreuth setzte sich die Mannschaft von Trainer Demond Greene am zweiten Spieltag (4.10.2026) mit 89:79 durch. Jedoch mussten die Badener – wie auch die Tigers Tübingen – bereits gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Crailsheim und Heidelberg antreten. Gegen die Nürnberg Falcons und den Aufsteiger ETB Miners Essen gingen die PS Karlsruhe LIONS ebenfalls als Verlierer vom Platz. Anhaltende Verletztenprobleme bereiten auch dem Gastgeber derzeit massive Probleme. Point Guard und Leistungsträger Isaiah Hart (Adduktoren) wird schmerzhaft vermisst. Der US-Amerikaner wartet noch auf sein Saisondebüt. Auch Martel Williams (13,0 ppg, 3,5 rpg) und Nachverpflichtung Bazoumana Koné (2,0 apg) fehlten verletzungsbedingt bei der jüngsten 51:74-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg. Äußerst positiv war aber der Zuschauerzuspruch: 2.682 Fans sammelten sich gegen die Kurpfälzer in der Europahalle ein. Aus den bisherigen 45 Ligapartien ist es der viertbeste Zuspruch. Jüngst gab Kapitän Maurice Pluskota sein Saisondebüt im Trikot der Löwen. Nach einer Verletzung am Sprunggelenk stehen in den letzten beiden Spielen 16 Punkte und 5,5 Rebounds zu Buche. Keine Frage, der 34-jährige Routinier gehört weiterhin zu den besten Akteuren auf den großen Positionen im deutschen Basketball-Unterhaus. Mit Kilian Binapfl (11,4 ppg, 3,6 rpg) bildet Pluskota ein starkes Duo unter den Körben. Ebenfalls zweistellig punkten die beiden US-Amerikaner Zac Owens (14,0 ppg) und Robert Jones (10,8 ppg). Auf den deutschen Positionen haben bisher Jason George (7,2 ppg, 7,4 rpg) und Wesley Oba, der Cousin von Jesse „Jason“ Ani (4,8 ppg, 7,3 rpg), gut produziert.

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons

Mit den Nürnberg Falcons wartet eine Mannschaft, die sich nach einem größeren Umbruch noch finden muss. Nachdem die Mittelfranken die vergangene Saison auf Platz neun beendet hatten, verließen sämtliche Leistungsträger den Verein. Auch auf der Trainerposition gibt es ein neues Gesicht: Tim Black, einstiger Topscorer der Basketball-Bundesliga, übernahm das Amt und soll die Mannschaft durch die neue Saison führen. Geschäftsführer Ralph Junge konzentriert sich derweil stärker auf seine Aufgaben abseits der Seitenlinie. Im neu zusammengestellten Kader stehen mit Tim Köpple und Christian Feneberg nur zwei Spieler, die bereits länger für Nürnberg in der ProA aktiv sind. Eine wichtige Rolle übernimmt Nate Heise, der am College für Iowa State spielte und bislang zu den auffälligsten Akteuren der Falcons zählt. Auch Xavier Bell, der als Combo-Guard auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, sowie Power Forward Ty Allred sollen für offensive Impulse sorgen. Unter dem Korb gehört Nic Welp zu den Spielern, auf die Nürnberg setzt.

Sportlich verlief der Saisonstart wechselhaft. Nach einem 83:97-Auswärtssieg in Karlsruhe und einem 85:75-Heimerfolg gegen Koblenz mussten die Falcons zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Auf das deutliche 86:61 in Tübingen folgte eine 65:92-Heimniederlage gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Kirchheim. Zuletzt unterlag Nürnberg auch in Göttingen klar mit 95:74. Damit wartet die Mannschaft seit dem 2. Oktober auf einen weiteren Sieg und steht nach fünf Spieltagen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Rang 14. Vor allem offensiv haben die Nürnberger bislang Probleme. Mit durchschnittlich 73,6 Punkten pro Partie erzielen sie die zweitwenigsten Zähler der Liga. Die Dragons kommen dagegen auf 86,2 Punkte im Schnitt und gehören damit ligaweit zu den drei offensivstärksten Teams. Auch bei den Ballverlusten zeigt sich ein Unterschied: Nürnberg leistet sich knapp 17 Turnover pro Spiel und liegt damit im unteren Drittel der Liga, während die Quakenbrücker durchschnittlich nur zwölf Ballverluste verbuchen. Zu den wichtigsten Akteuren der Gastgeber gehört Nate Heise, der bislang 18 Punkte pro Spiel erzielt und zudem 1,4 Steals im Schnitt sammelt. Besonders aus der Distanz ist er gefährlich: Seine Dreierquote liegt bei 42 Prozent. Xavier Bell kommt zum Saisonstart auf 11,6 Punkte pro Partie und trifft 50 Prozent seiner Dreier sowie knapp 42 Prozent seiner Zweipunktwürfe. Ty Allred steuert durchschnittlich 9,8 Punkte und 3,8 Rebounds bei und verbucht zudem einen Block pro Spiel. Nic Welp kommt auf 9,0 Punkte, 5,6 Rebounds und 0,8 Steals. Spielmacher Tim Köpple verteilt in rund 20 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich vier Assists, während Christian Feneberg in knapp 20 Minuten 4,2 Punkte, drei Assists und 1,2 Steals beisteuert.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth

Einen weiteren Versuch, um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen, unternimmt Medikamente per Klick Bayreuth im Rahmen des 6. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr im Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln. Die Aufgabe wird aber sicher alles andere als leicht. Die RheinStars Köln starteten als Tabellenzwölfter der vergangenen Spielzeit 2025/26 ansprechend mit 6:4 Punkten und aktuell Tabellenplatz acht in die neue Saison, in der bislang erst ein Heimspiel absolviert wurde. Nach dem 83:80-Auftaktsieg bei der BG Göttingen gab es ein 73:90 bei den Paderborn Baskets und einen weiteren Sieg mit 91:80 bei Aufsteiger ETB Miners Essen. Das bislang einzige Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven ging knapp mit 83:85 nach Verlängerung verloren und zuletzt gewannen die Kölner mit 78:76 bei den GIESSEN 46ers.

Bei Medikamente per Klick Bayreuth ist der Hauptgrund für die bisherige Bilanz von fünf Niederlagen in fünf Spielen die massive Verletztensituation. Zuletzt fehlten im Heimspiel gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag die Verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga, zudem fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Immerhin zeigte MpK im Vergleich zur Niederlage gegen die Orange Academy Ulm am Mittwoch zuvor eine deutliche Leistungssteigerung. Die sieben einsatzfähigen, etatmäßigen Profispieler wurden von den mit viel Kampfgeist und Einsatz agierenden Nachwuchsspielern Liam Holländer und Leo Friedlein unterstützt. Kampf, Einsatz und die Suche nach Lösungen stimmten bei den Bayreuthern, beim Rebounding gab es eine Verbesserung, trotzdem konnte letztlich die 86:97-Niederlage nicht verhindert werden. Ein Problem waren immer noch die zu vielen Turnovers. Bester Werfer im Team von Headcoach Vincent van Sliedregt war Collin Metcalf mit 20 Punkten, außerdem war Metcalf mit acht abgegriffenen Bällen auch bester Bayreuther Rebounder. Mit Emanuel Prospere kam ein weiterer Rookie auf 18 Zähler. Unter der Woche gab es eine Neuverpflichtung und Verstärkung für das MpK-Team, die auch die Personalsituation etwas entspannen soll: Am vergangenen Dienstag stellte MPK nach Bestehen des obligatorischen Medical Check den routinierten, international vielfach erfahrenen und flexibel auf den Guard-Positionen einsetzbaren 30-jährigen US-Amerikaner Darrell Davis vor. Durch die Neuverpflichtung soll der Kader nicht nur in der Breite erweitert, sondern dem jungen Team auch gezielt Qualität und Erfahrung hinzufügt werden. Ob Davis bereits im Spiel bei den RheinStars Köln im Bayreuther Aufgebot steht, hängt vom Zeitpunkt der Erteilung der Arbeitserlaubnis durch das Ausländeramt ab.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers

Nach der knappen Niederlage gegen die SBB Börde Baskets wartet mit den GIESSEN 46ers der nächste anspruchsvolle Gegner auf die EPG Baskets. Am kommenden Montag um 19.30 Uhr empfangen die Schängel den Traditionsklub zum Derby in der EPG Arena. Koblenz musste am vergangenen Freitag in Magdeburg eine bittere Niederlage hinnehmen. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 16 Punkten kämpften sich die Schängel zurück, drehten die Partie und lagen vor dem Schlussviertel mit 54:52 in Führung. Am Ende stand dennoch ein knappes 66:69. Am Montagabend bietet sich im Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers die Gelegenheit, in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Wenn wir offensiv als Team besser gespielt hätten, dann glaube ich, wäre es gar nicht zu dieser spannenden Crunchtime gekommen“, betont Headcoach Stephan Dohrn. „Wir hatten den Gegner Mitte des vierten Viertels im Griff, aber unsere Offensive kam komplett zum Erliegen.“ Jayden Williams, der mit dem letzten Wurf noch die Chance hatte, das Spiel auszugleichen, richtet den Blick bereits nach vorne. Für das Duell mit Gießen erwartet er eine aggressivere Offensive und vor allem ein schnelleres Angriffsspiel seiner Mannschaft. Er erkennt jedoch auch: „Gießen ist ein verdammt harter Gegner.“ Dass eine hohe Führung im Basketball keine Garantie für einen Sieg ist, mussten zuletzt auch die GIESSEN 46ers erfahren. Gegen die RheinStars Köln lagen die Mittelhessen zwischenzeitlich mit 16 Punkten vorne. Zur Halbzeit führte Gießen mit 44:31, verlor jedoch die zweite Halbzeit deutlich mit 32:47. Die Mannschaft von Trainer Branislav Ignjatovic verlor zunehmend die Kontrolle. Ballverluste häuften sich, während Köln den Rückstand Schritt für Schritt verkürzte und letztlich gewann. Koblenz steht nun bei einer Bilanz von 3:2, Gießen bei 2:3.

In der vergangenen Saison war das Heimspiel gegen die Hessen eines der absoluten Highlights: Zum Abschluss der Hinrunde setzten sich die EPG Baskets mit 92:91 durch. Es war bislang der einzige Sieg in sechs Liga-Duellen. Der Coach schreibt den Fans einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg zu: „Der Support im letztjährigen Derby war sensationell. Ich denke, dass es auch dieses Jahr wieder ähnlich wird und sich eine Menge Leute auf dieses Spiel freuen. Wir werden die Energieleistung der Fans auf jeden Fall mit einer großen Kampfbereitschaft und Einsatz zurückzahlen.“ Gießen hat seinen Kader für die neue Saison auf mehreren Positionen verändert. Zu den Neuzugängen gehören Zach Cooks, der zuvor bei Science City Jena spielte, Chris Carter, der aus Jena nach Gießen wechselte, sowie Nigel Scantlebury, der zuletzt in Slowenien aktiv war. Auch Alex Williams (University of Pittsburgh) verstärkt den Frontcourt der Mittelhessen. Neben den Neuzugängen stehen mit Robin Benzing (24 Punkte gegen Crailsheim) und Viktor Kovacevic zwei Leistungsträger im Mittelpunkt. Für Koblenz wird es wichtig sein, diese verschiedenen Optionen zu kontrollieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing (15 Punkte im Schnitt), Viktor Kovacevic (14) und Zachery Cooks (11). Diese drei Spieler erzielten bislang über die Hälfte aller Gießener Punkte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_6_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-23 12:55:332026-10-23 12:58:00Vorberichte ProA 6. Spieltag

Nachberichte ProA 5. Spieltag

20. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 85:75

Die Tigers Tübingen haben am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 1.957 Zuschauern den dritten Sieg in Folge eingefahren. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie konnten sich die Raubkatzen am Ende mit 85:75 (38:32) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durchsetzen. Auf Seiten der Mannschaft von Trainer Félix Bañobre übernahmen offensiv erneut Topscorer Tim Smith (25 Punkte, acht Rebounds) und Isaac Haney (23 Punkte, sechs Rebounds) erneut viel Verantwortung und zeigten eine starke Leistung. Smith wurde nach der Begegnung verdientermaßen zum RAMPF – „Man of the Match“ gekürt. Bester Punktesammler bei den Gästen aus dem Ruhrgebiet waren Ja`Monta Black mit 22 Zählern und Niklas Geske mit 18 Punkten. Statistisch gestaltete sich das Spiel ebenfalls auf Messerschneide – komplett ausgeglichene 39:39-Rebounds konnten beide Kontrahenten verbuchen. Am Ende war es erneut der größere Wille bei den Schwaben, um das Spiel siegreich zu beenden.

Die intensive Verteidigung erzeugte 20 Ballverluste beim Team von Gäste-Trainer Álvararo Paredes, die Raubkatzen mussten 14 Bälle abgeben. Beide Kontrahenten hatten am heutigen Freitagabend Ladehemmung aus der Distanz: Tübingen verwandelte acht von 29 Treffern (28 Prozent) aus der Ferne, die Westdeutschen konnten zehn von 30 Würfen jenseits der 6,75 Meter-Linie im gegnerischen Korb unterbringen. Der Gastgeber führte in der 37. Minute beim Stand von 75:62 am höchsten, die Paredes-Truppe lag in Minute 18 beim Stand von 32:29 am weitesten in Front. Für ein besonderes Highlight sorgte die Einwechslung von Nachwuchstalent Julian Hilt als beim Stand von 77:79 noch 72 Sekunden zu spielen waren. Mit gerade mal 16 Jahren feierte das Tübinger Eigengewächs sein Debüt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit nun drei Siegen aus fünf Begegnungen liegen die Bañobre-Schützlinge vorerst auf dem fünften Tabellenplatz, die VfL SparkassenStars nehmen nach der dritten Niederlage in Folge bei fünf Spielen derzeit den zwölften Rang im Classement ein.

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 69:66

Die EPG Baskets Koblenz haben am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. In der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg unterlag die Mannschaft von Trainer Stephan Dohrn den SBB Börde Baskets nur knapp mit 66:69. Dabei sah es nach einem völlig misslungenen Start zunächst nach einer deutlichen Angelegenheit für die Gastgeber aus. Mit einer starken Aufholjagd kämpften sich die Koblenzer jedoch zurück in die Partie und hatten bis in die Schlusssekunden die Chance auf einen Auswärtssieg. Nach zuletzt drei Siegen gegen die GIESSEN 46ers, BG Göttingen und die MLP Academics Heidelberg zählen die Börde Baskets aktuell zu den vier stärksten Teams der Liga. Trainer Stephan Dohrn startete mit Chase Johnson, Kapitän Badu Buck, Jayden Williams, Jannis Sonnefeld und Cameron Tongue. Die Gastgeber gewannen den Sprungball und gingen durch Martin Bogdanov mit 2:0 in Führung. Was folgte, war ein denkbar schlechter Start aus Koblenzer Sicht: Die Gastgeber setzten sich früh auf 10:0 ab. Erst nach einer Auszeit von Dohrn und einem erfolgreichen Dreier von Jayden Williams kamen die Schängel erstmals auf das Scoreboard. Ein spektakulärer Dunk von Ferenc Gille zum zwischenzeitlichen 14:9 ließ kurzzeitig Hoffnung aufkommen, doch die SBB Baskets antworteten umgehend mit einem 10:2-Lauf. Dohrn wechselte nach und nach seine Starter aus und rotierte seine Mannschaft durch, ohne dass sich offensiv zunächst ein wirklicher Rhythmus einstellen wollte. Die souverän auftretenden Gastgeber entschieden somit das erste Viertel mit 30:16 klar für sich. Im zweiten Spielabschnitt fanden die Koblenzer zunehmend besser ins Spiel. Auf Korbleger von Martin Bogdanov und Kyndahl Hill antworteten Jayden Williams und Badu Buck jeweils mit einem Dreier. Als Ferenc Gille 5:11 Minuten vor Ende des Viertels von jenseits der Dreierlinie traf, war Koblenz beim Stand von 29:37 wieder bis auf acht Punkte herangekommen. Besonders in der Schlussphase der ersten Halbzeit überzeugten die Gäste mit einer starken Kombination aus aggressiver Verteidigung und erfolgreichen Abschlüssen. In den letzten dreieinhalb Minuten des zweiten Viertels ließen die Koblenzer keine weiteren Punkte zu und legten ihrerseits einen 10:0-Lauf hin. Jannis Sonnefeld glänzte dabei mit zwei Dreiern und einer starken Defensivleistung. So entschieden die EPG Baskets das zweite Viertel mit 23:12 für sich und verkürzten den Rückstand zur Pause auf nur noch drei Punkte (39:42).

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Brock Gardner eröffnete die zweite Halbzeit nach einem sehenswerten Zuspiel von Martin Bogdanov mit einem Korbleger. Beide Mannschaften wechselten sich nun mit erfolgreichen Abschlüssen ab. Zwei Minuten vor Ende des dritten Viertels war es schließlich Jannis Sonnefeld, der die Partie mit einem Dreier beim Stand von 54:52 erstmals zugunsten der Koblenzer drehte. Damit hatten sich die Gäste nach einem zwischenzeitlichen 16-Punkte-Rückstand zurückgekämpft. Die knappe Führung hielt bis zum Ende des Viertels. Einen wichtigen Anteil daran hatte erneut Sonnefeld, der fünf Sekunden vor der Viertelpause einen Dreierversuch von Martin Bogdanov blockte. Mit einem 54:52 Vorsprung gingen die EPG Baskets in den Schlussabschnitt. Sonnefeld eröffnete das letzte Viertel mit zwei Punkten unter dem Korb. Doch die Gastgeber blieben hartnäckig. Vor allem Kyndahl Hill machte den Koblenzern in Korbnähe das Leben schwer. Mit seiner starken Verteidigung verhinderte er mehrere Abschlüsse der Schängel und sollte im weiteren Spielverlauf noch eine entscheidende Rolle spielen. Hill war es auch, der mit zwei erfolgreichen Würfen in Folge den Gleichstand zum 56:56 wiederherstellte. Die Schlussphase blieb eng und umkämpft. Mit einem 5:0-Lauf durch Punkte von Alieu Ceesay und einen Dreier von Dennis Nawrocki gingen die Gastgeber mit 65:63 in Führung. Die nächsten zwei Minuten blieb es auf beiden Seiten punktelos, ehe Mason Kraus mit einem Dreier die Führung für Koblenz zurückholte. 2:21 Minuten vor dem Ende stellte Brock Gardner mit einem erfolgreichen Freiwurf erneut den Gleichstand zum 66:66 her. Danach leisteten sich beide Teams jeweils einen Ballverlust. Sonnefeld setzte mit einem sehenswerten Block gegen einen Zwei-Punkte-Versuch von Kyndahl Hill ein weiteres defensives Ausrufezeichen. 16 Sekunden vor Schluss hatten die Koblenzer dann die Chance, spielentscheidend in Führung zu gehen. Dragos Diculescu verfehlte jedoch seinen Dreier. Nach einer Auszeit erhielten die Gastgeber die Möglichkeit zum letzten Angriff – und nutzten diese. Brock Gardner traf vier Sekunden vor dem Ende einen gut verteidigten Dreier zum 69:66. Koblenz nahm daraufhin noch einmal eine Auszeit und versuchte, mit einem letzten Angriff den Ausgleich zu erzielen. Doch Jayden Williams unterlief beim Fangen des Balls ein Schrittfehler. Der daraus resultierende Ballverlust besiegelte die Niederlage der Koblenzer.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners 97:94

Am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die ETB Miners bei den Eisbären Bremerhaven mit 97:94 (44:36) geschlagen geben. Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel reichte die Aufholjagd der Mannschaft von Headcoach Lars Wendt am Ende nicht aus, um die zwei Punkte von der Nordsee mitzunehmen. Die ETB Miners starteten mit Quashawn Lane, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Darius Dawson und JJ Mann in die Begegnung. Die Gäste fanden zu Beginn schwer in die Partie. Nach 3:48 Minuten standen erstmals beide Friederici-Brüder gleichzeitig auf dem Parkett, als Marc Friederici das 12:6 für die Miners ermöglichte. Die Hausherren nutzten die Ballverluste der Essener konsequent aus und erarbeiteten sich nach sechs Spielminuten eine 17:6-Führung. Zwar verkürzte JJ Mann per Dreier zum 19:11, doch Bremerhaven konterte umgehend aus der Distanz – unter anderem traf Vincent Friederici einen Dreier. Durch eine schwache Dreierquote von lediglich 20 Prozent im ersten Spielabschnitt liefen die Miners früh einem Rückstand hinterher. (Viertelstand: 25:15) Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Miners, Quashawn Lane und Darius Dawson verstärkt in die Offensive einzubinden, blieben jedoch zunächst zweistellig im Hintertreffen. Ein Dreier von Jackson Price verkürzte den Rückstand in der 13. Minute auf 34:27. Nach einer Auszeit von Headcoach Lars Wendt, in der er die hohe Anzahl an Ballverlusten (Turnover) bemängelte, agierten die Essener konsequenter. Die Miners verkürzten den Rückstand nach knapp 15 Minuten auf 34:30 und Isaiah Sanders schloss wenig später per Dunking zum 36:32 ab. Aufgrund der weiterhin hohen Trefferquote der Eisbären aus der Distanz gingen die Gastgeber dennoch mit einem Acht-Punkte-Vorsprung in die Kabine. (Halbzeitstand: 44:36)

Nach dem Seitenwechsel beantwortete JJ Mann einen Bremerhavener Dreier postwendend aus der Distanz. Defensiv offenbarten die Miners jedoch weiterhin Abstimmungsprobleme, sodass Bremerhaven nach 22 Minuten auf 54:41 davonziehen konnte. Wiederholte Ballverluste und Missverständnisse bremsten die Essener Angriffsaktionen ab. Marc Friederici verkürzte auf 60:44 und JJ Mann stopfte zum 60:46. Die Miners kämpften sich zwischenzeitlich auf 66:57 (28. Minute) heran. Auf jeden Essener Lauf hatten die Hausherren jedoch eine Antwort parat, sodass Bremerhaven den Vorsprung bis zum Ende des Viertels wieder deutlich ausbauen konnte. (Viertelstand: 79:61) Im letzten Spielabschnitt blies Essen zur Aufholjagd. Craig Möller brachte die Miners per Dreier auf 75:69 heran. Obwohl den Miners das Umschaltspiel in dieser Phase schwerfiel, blieben sie im Spiel. Kurzzeitig musste Quashawn Lane verletzungsbedingt behandelt werden, kehrte jedoch 4:22 Minuten vor dem Ende für Tre Beard auf das Feld zurück. Zuvor hatte Isaiah Sanders die Gäste mit einem Putback-Dunk in Schlagdistanz gehalten. Nach einer weiteren Auszeit von Lars Wendt verkürzte Sanders auf 87:81. Trotz einer frühen Ganzfeldpresse gelang es den Miners nicht mehr, das Spiel komplett zu drehen. Craig Möller traf per Fadeaway zum 90:86 und JJ Mann verkürzte 17 Sekunden vor dem Ende aus der Zone auf 95:92. Am Ende reichte die Aufholjagd knapp nicht aus und Essen verlor am 5. Spieltag mit 97:94. (Endstand: 97:94)

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets 100:82

Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung fiel den Zuschauern in der gut besuchten Sporthalle Stadtmitte direkt auf, dass Paul Viefhues fehlte. Der 21-jährige Guard hatte sich im Abschlusstraining am Freitag am Sprunggelenk verletzt. Ein kurzer Check beim Warmup verlief erfolglos, weshalb man entschied ihn für die Partie gegen Paderborn zu schonen. Ein langfristiger Ausfall wird nicht befürchtet. Alle anderen Akteure meldeten sich einsatzbereit. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die angekündigten Prognosen eines starken Gegners durchaus zutrafen. Mit viel Einsatz, Wille und Geschwindigkeit traten die Paderborner im Schwabenland an und hatten durchaus mehr Spielanteile zu Beginn der Partie. Die Ritter kamen schleppend ins Spiel, gerieten jedoch nicht in eine anhaltende Schwächephase, sondern fanden immer wieder gute Antworten. Zumeist durch Desmond Watson, der mit 14 Punkten im Anfangsviertel einen tollen Start hinlegte und entscheidenden Anteil am 27:26 Zwischenstand nach zehn Minuten hatte. Im zweiten Viertel legten die Mannen von Head Coach Igor Perovic einen Gang zu und sorgten für schwierige Abschlüsse der Gäste. Dies zeigte sich auch in der reduzierten Punkteausbeute der Baskets. In der eigenen Offensive lief nun Kapitän Tyrel Morgan heiß. Der Allrounder musste zunächst mit zwei Fouls früh auf die Bank, doch im zweiten Viertel sorgte der US-Amerikaner für zehn Punkte.

Bis wenige Minuten vor der Pause blieb es ausgeglichen. Ein kurzer Zwischenlauf vor der Halbzeit sorgte für die 52:45 Pausenführung der Kreisbau Knights und damit die bislang höchste Kirchheimer Führung im Spiel. Beide Teams erwischten offensiv einen guten Start in die zweite Halbzeit. Zunächst wurde auf beiden Seiten hochprozentig verwandelt. Erneut waren es die Ritter, die zuerst einen Weg fanden defensiv zuzulegen, wodurch die Hausherren ihre Führung auf 74:63 ausbauen konnten. Immer wieder attackierten Morgan und Co. den offensiven Rebound und sicherten sich weitere Wurfoptionen. Dies raubte den Paderbornern mehr und mehr den Nerv. Auf der gegenüberliegenden Seite gaben sich die Baskets jedoch nie auf und verwandelten teils schwere Würfe mit Ablauf der Wurfuhr. Die Ritter waren gezwungen das Spiel konzentriert zu Ende zu spielen, da sich kein entscheidender und beruhigender Abstand einstellen wollte. Sechs Minuten vor dem Ende war beim Zwischenstand von 83:73 noch alles offen. Es folgte ein Kirchheimer 7:0 Lauf, unter anderem durch fünf Punkte von Julius Wolf, der mit insgesamt 14 Punkten, neun Rebounds und sieben Assists an einem seltenen Triple Double schnupperte. Die Partie war nun entschieden und der Wille der Gäste gebrochen. „Wir haben es konzentriert und solide zuende gespielt. Wir wissen aber auch, dass wir noch besser spielen können und auch müssen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende. Am kommenden Wochenende reisen die Teckstädter nach Essen.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons 95:74

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den zweiten Sieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend gegen die Nürnberg Falcons 95:74 (43:35). Vor 1.913 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten die von Verletzungen und Krankheiten gebeutelten Göttinger eine kämpferische Teamleistung. Nach der Halbzeitpause erarbeiteten sich die südniedersächsischen Hausherren einen zweistelligen Vorsprung, den sie bis zum Ende nicht mehr hergaben. Bester BG-Werfer war Robin Lodders mit 19 Punkten. Für die Nürnberger traf Nate Heise am häufigsten (16 Zähler). Die Veilchen mussten erneut auf Zac Watson verzichten, der sich im Training unter der Woche einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte und mindestens vier Wochen ausfällt. Zudem fiel Radvilas Kneizys (Fieber) aus, sodass der BG nur sieben Profis zur Verfügung standen. Die fränkischen Gäste erwischten den besseren Start und gingen durch einen Dreier von Christian Feneberg 2:7 in Front (3.). Aber die Göttinger fingen sich und holten sich durch einen 8:0-Lauf, den Mathis Mönninghoff zum 12:10 abschloss, die Führung (5.). Dann leisteten sich die Gastgeber zu viele kleine Fehler, die die Falcons ausnutzten, um wieder in Front zu gehen und ihren Vorsprung auf 14:21 auszubauen (8.). Zum Viertelende traf Gaston Nguyen einen Freiwurf zum 15:21. Im zweiten Abschnitt verkürzte Daniel Kirchner durch einen Dreier auf 18:23, aber die BG-Trefferquote blieb insgesamt niedrig. Die Nürnberger zogen etwas davon (18:26/12.), doch die Hausherren fingen sich und kämpften sich auf 24:26 heran (15.). Zunächst schafften es die Falcons in Front zu bleiben, aber die Veilchen verteidigten nun besser.  Zach Jackson und Mönninghoff sorgten mit zwei Drei-Punkte-Spielen in Folge für die 34:30-Führung. Nachdem sich wieder kleine Fehler bei den Göttingern eingeschlichen hatte, verkürzte Tim Köpple per Dreier auf 36:35 (19.). Die anschließende Gulbis-Auszeit wirkte: Sein Team beendet das Viertel mit einem 7:0-Lauf – Kirchner traf den letzten Wurf artistisch mit der Sirene zum 43:35.

Nach dem Seitenwechsel baute Tai Bibbs die BG-Führung per Dreier auf 46:37 aus (21.). Die Gastgeber waren wacher und verteidigten immer besser. Jackson zwang Falcons-Headcoach Tim Black nach seinen Punkten zum 50:39 zu einer Auszeit (24.). Doch auch danach lief es nicht viel besser für sein Team. Die Göttinger spielten stark zusammen und erhöhten ihren Vorsprung auf 54:40 (26.). Die Nürnberger gaben sich allerdings nicht so schnell geschlagen und brachten angeführt von Heise den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich (54:46/27.). Die BG antwortete mit einem Lauf zum 63:49, aber die „Falken“ wahrten zum Viertelende ihre Chance (66:56). Diese machten die Veilchen aber zu Beginn der Schlussabschnitts schnell zunichte. Kirchner sorgte in der 34. Minute für die 78:61-Führung, die Mönninghoff kurz darauf von außen auf 81:63 ausbaute (34.). Weil die Göttinger kaum Wechselmöglichkeiten hatten, bekamen sie zum Ende des Spiel Foulprobleme. Kirchner verabschiedete sich in der 35. Minute mit seinem fünften Foul, Bibbs folgte ihm in der 37. Minute. Die Gäste bäumten sich noch einmal auf und kämpften sich auf 87:73 heran, aber die BG brachte ihren Vorsprung mehr als souverän über die Zeit.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln 76:78

Die 76:78 (44:31)-Niederlage der GIESSEN 46ers am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Rhein-Stars Köln, durch die der Altmeister erst einmal aus den Playoffs herausgerutscht ist. Dabei hatte der Abend so stark, so selbstbewusst, so fokussiert begonnen. „Das war die bisher beste Halbzeit dieser Saison“, freute sich „Frenki“ Ignjatovic über das 8:2 (4.) von Alex Williams im Nachfassen, über den Hookshot von Robin Benzing zum 15:6 (6.), über das 17:12 (7.) durch Luis König Figge im Stolpern, über den Treffer von Till Gloger in Zeitnot zum 25:19 (12.), über den Dreier von Daniel Norl (33:25) eine Minute danach und über die bis dato höchste Führung durch Zach Cooks zum 35:23 (15.), den er hernach nicht nur vom Feld holte, sondern ihn auch väterlich in den Arm nahm. Eine Stunde später sollte sich die Laune des Übungsleiters gegenüber seinem Regisseur jedoch gewaltig gedreht haben. Ebenso wie die Partie, die Viktor Kovacevic allein von 35:25 auf 41:25 gestellt hatte, die auch beim Dreier von Daniel Norl (51:36, 22.) und beim Buzzerbeater-Abschluss durch Viktor Kovacevic (54:45, 26.) noch in die richtige Richtung, nämlich in die, die 46ers vorgegeben hatten, zu laufen schien, die jedoch plötzlich einen anderen Verlauf als geplant nehmen sollte. Köln kam, angeführt vom wie entfesselt aufspielenden Cedric Russell, peu à peu heran. Und Gießen wirkte auch nach einem Vorsprung, der von Minute zu Minute schmolz, noch so, als sei das Match schon eingetütet. „Wir haben halt nie aufgegeben“, fand Zoran Kukic, der Coach der Rheinländer, eine einfache Erklärung für die Aufholjagd der Seinen, die nach dem anfänglichen 2:0 zum zweiten Mal in Führung gingen, als Alex Williams einen Tempogegenstoß unsportlich unterband, Köln in Person von Cedric Russell erfolgreich an die Freiwurflinie ging und den anschließenden Ballbesitz durch Björn Rohwer zum 67:66 (34.) veredelte. Die Minuten, als die Hausherren selbstständig mit Schwimmbewegungen begannen, sollten kommen …

Robin Benzing produzierte einen Airball, Daniel Norl krachte beim Ballvortrag zu Boden und einem Treffer des Kapitäns versagten die Referees die Anerkennung. Dass Gießen 25,6 Sekunden vor dem Ende nochmals Hoffnung schöpfte, als Benzing den Serben Viktor Kovacevic uneigennützig zum 76:78 bediente, war beim 76:70 für die Gäste eine Minute zuvor nicht mehr zu erwarten. Als sich dann auch noch Köln Center Björn Rohwer 13,7 Sekunden vor dem Halali einen Schrittfehler erlaubte und Ignjatovic ein Play in der Auszeit ansagte, glaubten die exakt 2654 Fans in der Osthalle sogar noch zumindest an eine Overtime, doch Zach Cooks wurde zum tragischen Helden des Abends. Statt den Ball schnell zu machen und ihn dann zum vermeintlich sicheren Schützen Robin Benzing zu passen, versuchte es der neue Gießener Go-to-Guy nach dem Motto „Kopf durch die Wand.“ Und scheiterte mit seinem Solo, weil sich die Kugel dazu entschied, nach einem netten Tänzchen auf dem Ring aufs Parkett statt ins Netz zu trudeln. „Warum hat er in den 40 Minuten vorher nicht den Korb so attackiert, warum nur einmal, und das ausgerechnet in den Schlusssekunden?“, zeigte sich „Frenki“ Ignjatovic ratlos und geplättet zugleich ob der unglücklichen Crunchtime.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons 86:97

Vor der Partie verschärfte sich die Personalsituation bei MpK Bayreuth weiter: Neben den verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Neben einigen Nachwuchsspielern bestand das Bayreuther Aufgebot damit nur aus sieben etatmäßigen Profis. Die Bayreuther Starting Five für das Spiel gegen die Quakenbrücker bildeten damit Taje Kelly, Matt Frierson, Kevin Wohlrath, Glen Abram und Collin Metcalf. Collin Metcalf brachte MpK mit 2:0 in Führung, Matt Frierson ließ das 4:2 folgen und abermals Metcalf stellte auf 6:2. Dann kamen die Dragons stärker auf und gingen mit 10:6 in Führung – ein 8:0-Lauf der Gäste in gut einer Minute stand zu Buche. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 8:10, Quakenbrück erwiderte jedoch gleich mit einem Dreier zum 13:8. Taje Kelly mit einem von zwei Freiwürfen traf zum 9:13. Emanuel Prospere stellte auf 11:15. Bei Stand von 17:11 für Artland Dragons rief Headcoach Vincent van Sliedregt seine Mannen zur Auszeit. Emanuel Prospere ließ unmittelbar ein Drei-Punkte-Spiel zum 14:17 folgen. Ulm stellte dann wieder auf 22:14, Taje Kelly verkürzte auf 16:22. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 18:22. Mit 27:18 für die Dragons ging es letztlich in die erste Viertelpause. Bei den Rebounds lag Bayreuth mit 9:7 vorne, Dreier war bei den Gastgebern keiner gefallen und fünf Turnovers zeigten Schwächen bei der Ballkontrolle von MpK. Nach einem Bayreuther Ballverlust erhöhte Artland zu Beginn des zweiten Abschnitts schnell auf 29:18. Kevin Wohlrath und Matt Frierson verkürzten auf 22:29, erneut Frierson stellte auf 24:29. Artland-Headcoach Hendrik Gruhn nahm als Reaktion auf den Bayreuther 6:0-Lauf eine Auszeit. Jonathan Klussmann beendete mit dem 31:24 für die Dragons die MpK-Serie. Collin Metcalf verkürzte auf 26:31. Quakenbrück baute den Vorsprung in der Folge wieder auf 36:26 aus. Der Vorsprung der Gäste war abermals zweistellig. Emanuel Prospere und Collin Metcalf verkürzten auf 30:36 nach 16 Minuten. Nach einem technischen Foul gegen die Bayreuther Bank und zwei weiteren Freiwürfen führte Artland wieder mit 39:30. Emanuel Prospere verkürzte von der Freiwurflinie auf 32:39. Matt Frierson ließ dann den ersten Bayreuther Dreier und ein seltenes Vier-Punkte-Spiel wegen eines Fouls beim Wurf zum 36:41 folgen. Collin Metcalf traf noch zwei Freiwürfe zum 38:43. Nach vier finalen Punkten gingen die Dragons schließlich mit einem 47:38-Vorsprung in die Halbzeit. Das zweite Viertel endete damit unentschieden 20:20. Bayreuth war defensiv verbessert, hatte 14 Prozent Dreierquote, bei den Rebounds stand das Duell 22:16 und es standen neun Turnovers zu Buche (Artland fünf).

Glen Abram traf die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte mit einem Dreier zum 41:49. Collin Metcalf traf spektakulär zum 43:49. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 46:51. Die Dragons zogen dann wieder auf 56:46 zweistellig davon. Simon Hildebrandt verkürzte auf 48:56, dann erhöhte Artland auf 60:48, Vincent van Sliedregt nahm eine weitere Auszeit. In der Folge trafen Glen Abram einen Dreier zum 51:60 und Simon Hildebrandt zum 53:62. Artland baute den Vorsprung dann auf 67:53 aus, Simon Hildebrandt verkürzte auf 55:67 und Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie zum 57:69. Taje Kelly ließ das 59:71 folgen. Mit 75:62 für Quakenbrück ging es schließlich ins Schlussviertel. Glen Abram hatte mit dem Buzzer noch einen Dreier geworfen. Die Bayreuther Dreierquote lag jetzt bei 33 Prozent, die Zahl der Turnovers war auf 14 gestiegen. Bayreuth hatte zu Beginn des Schlussviertels gleich zwei Ballverluste, Artland zog auf 79:62 davon. Matt Frierson traf aus der Distanz zum 65:79, Kevin Wohlrath verkürzte weiter auf 67:79, Simon Hildebrandt ließ das 69:81 folgen und Collin Metcalf traf zum 71:83. Emanuel Prospere verkürzte auf 73:83, traf dann mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 76:85. Vier Minuten vor Schluss lag Quakenbrück mit 87:76 vorne. Collin Metcalf traf zum 78:87 und anschließend zum 80:90. Glen Abram brachte MpK mit einem Dreier weiter auf 83:90 heran. Es gelang den Bayreuthern aber nicht mehr, noch einmal wirklich ernsthaft in Schlagdistanz zu kommen. Glen Abram traf zwar noch einen Dreier zum 86:94, letztlich ging die Partie für MpK aber mit 86:97 verloren. Bayreuth hatte das Schlussviertel zwar knapp mit 24:22 gewonnen. Buzz Anthony und Jonathan Klussmann machten bei Artland jedoch den Unterschied. Insgesamt war bei MpK zwar eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen die Orange Academy Ulm festzustellen. Dem Gegner wurden aber immer noch zu lange Läufe erlaubt. Bei den Rebounds gewann Bayreuth knapp mit 37:36,18 Turnovers waren jedoch nach wie vor zu viel. Nach der fünften Niederlage im fünften Spiel bleibt MpK Bayreuth auf dem letzten Tabellenplatz 18.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg 51:74

Die PS Karlsruhe LIONS mussten sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im heimischen Baden-Derby den MLP Academics Heidelberg mit 51:74 geschlagen geben. Vor mehr als 2.600 Zuschauern hielten die Gastgeber die Begegnung zunächst offen, gerieten jedoch im zweiten Viertel entscheidend ins Hintertreffen. Insbesondere Maurice Pluskota, der nach längerer Verletzungspause erstmals wieder auf dem heimischen Parkett zum Einsatz kam, setzte in der ersten Halbzeit offensive Akzente und trug dazu bei, dass die Karlsruher zunächst auf Augenhöhe mit den favorisierten Gästen agieren konnten. Im weiteren Verlauf gelang es den Heidelbergern jedoch, die Partie frühzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die LIONS starteten konzentriert in die Begegnung und gestalteten das erste Viertel weitgehend ausgeglichen. Mit einem Zwischenstand von 15:19 blieb der Rückstand zunächst überschaubar. Auch zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hielten die Karlsruher das Tempo hoch. Anschließend folgte jedoch ein entscheidender Einbruch: Mit einem 22:0-Lauf setzten sich die Gäste deutlich ab und verschafften sich bis zur Halbzeitpause eine komfortable Führung. Beim Stand von 19:45 war die Ausgangslage für die Gastgeber entsprechend schwierig.

Nach dem Seitenwechsel bemühten sich die LIONS um eine Reaktion und erzielten zunächst einen 6:0-Lauf, der die Heidelberger zu einer frühen Auszeit veranlasste. Die Academics fanden anschließend jedoch schnell zurück in die Partie und behaupteten ihre deutliche Führung. Nach dem dritten Viertel lagen die Gäste mit 61:33 in Front. Im Schlussabschnitt gelang es den Karlsruhern zwar, mit 18:13 Punkten das bessere Viertelergebnis zu erzielen. Der zuvor entstandene Rückstand erwies sich jedoch als zu groß, um die Begegnung noch einmal entscheidend zu beeinflussen. Am Ende stand eine 51:74-Niederlage aus Sicht der LIONS. Zusätzlich erschwert wurde die Ausgangslage der LIONS durch den verletzungsbedingten Ausfall von drei Spielern. Isaiah Hart, Martel Williams und Bazoumana Koné konnten im Baden-Derby nicht mitwirken. Viel Zeit zur Regeneration bleibt den Karlsruhern nicht. Bereits am kommenden Samstag, dem 24. Oktober, steht in der Europahalle die nächste Heimpartie auf dem Programm. Im Baden-Schwaben-Derby empfangen die Fächerstädtler die Tigers Tübingen. Vor heimischem Publikum bietet sich den LIONS damit zeitnah die Gelegenheit, eine Reaktion auf die Niederlage gegen Heidelberg zu zeigen.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim 84:78

Die HAKRO Merlins Crailsheim müssen sich am fünften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga erstmals in dieser Saison geschlagen geben. Beim Aufsteiger OrangeAcademy unterlagen die Zauberer nach einer starken ersten Halbzeit mit 78:84. Vor über 100 lautstarken mitgereisten Merlins-Fans, die den OrangeCampus zeitweise in ein Crailsheimer Heimspiel verwandelten, überzeugte das Team von Headcoach Florian Flabb zunächst mit hoher Intensität und spektakulären Aktionen. Nach dem Seitenwechsel brachten jedoch zahlreiche Ballverluste und schwache Wurfquoten die Gastgeber zurück ins Spiel, sodass sich die Gastgeber mit 84:78 durchsetzen konnten. Neu-Ulm, 18.10.2026. Beide Mannschaften starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und suchten immer wieder den Abschluss von der Dreierlinie. Allein in den ersten fünf Minuten gab es insgesamt 13 Dreierversuche. Ulm fand mit seinem schnellen Spiel zunächst besser in die Partie, doch insbesondere Merlins-Youngster Matheo Hermann setzte wichtige Akzente und hielt Crailsheim in Schlagdistanz. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (18:18) übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle. Beim Stand von 26:26 sorgten Dylan Addae-Wusu und Booker Coplin für eine der spektakulärsten Sequenzen der ersten Halbzeit. Zunächst versenkte Addae-Wusu einen Eckendreier, anschließend eroberte Coplin den Ball, stoppte im Fastbreak ab und traf ebenfalls von Downtown. Die anschließende Ulmer Auszeit konnte den Crailsheimer Lauf zunächst nicht stoppen. Courtney Alexander II glänzte mit einem Block, Luc van Slooten erhöhte per Dreier auf neun Punkte Vorsprung. Zwar fanden die Gastgeber durch eine Umstellung auf Zonenverteidigung kurzzeitig zurück in die Partie, doch insbesondere Coplin, der nach 18 Minuten bereits 18 Punkte gesammelt hatte, hielt dagegen. Kurz vor der Pause sorgte Alexander mit einem Steal und anschließendem Dunk für die erste zweistellige Führung. Ein spektakulärer Alley-Oop-Dunk des Centers und ein Zirkuswurf von van Slooten rundeten die unterhaltsame erste Halbzeit ab. Mit einer 48:39-Führung ging es in die Kabinen.

Auch nach dem Seitenwechsel jagte zunächst ein Highlight das nächste. Van Slooten stoppte CJ Anthony mit einem spektakulären Block, Addae-Wusu legte ein And-one nach. Doch anschließend kippte die Begegnung zunehmend zugunsten der Gastgeber. Während Ulm offensiv seinen Rhythmus fand, häuften sich auf Crailsheimer Seite die Ballverluste. Die OrangeAcademy nutzte diese konsequent aus, verkürzte zunächst auf 57:60 und übernahm wenig später wieder die Führung. Mit einem 63:67-Rückstand ging es für die Merlins in den Schlussabschnitt. Dort blieben die Ulmer zunächst tonangebend. CJ Anthony erhöhte sechseinhalb Minuten vor Schluss per Dreier auf 74:67 aus Sicht der Gastgeber, Fischer baute den Vorsprung wenig später auf zehn Punkte aus. Zwar verkürzte Lucas Mayer rund zwei Minuten vor dem Ende auf 73:81 und van Slooten legte per Tip-in zum 75:81 nach, doch eine echte Aufholjagd entwickelte sich daraus nicht mehr. Zu selten fanden die Crailsheimer Abschlüsse ihr Ziel. Lediglich zwei von 17 Dreiern fielen in der zweiten Halbzeit, auch an der Freiwurflinie ließen die Merlins zu viele Punkte liegen. Als Maker Bol 30 Sekunden vor Schluss zum 83:75 dunkte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende unterlagen die Zauberer mit 78:84 und mussten nach vier Siegen zum Saisonauftakt ihre erste Niederlage hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_5_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-20 12:46:482026-10-22 10:30:04Nachberichte ProA 5. Spieltag

Vorberichte ProA 5. Spieltag

16. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des fünften Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

16.10.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am Freitag, den 16. Oktober 2026, empfangen die Tigers Tübingen am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die VfL SparkassenStars Bochum. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Die Mannschaft von Head Coach Félix Bañobre will dabei an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und den dritten Sieg in Folge einfahren. Für den Spanier an der Seitenlinie sowie für Spieler Lars Kamp wird es das Duell gegen den ehemaligen Arbeitgeber und einigen gemeinsamen Weggefährten. Tickets gibt es im Onlineshop sowie am Spieltag ab 18:15 Uhr an der Abendkasse. Bis Mittwochvormittag wurden 1.700 Tickets abgesetzt. Mit dem Ticket kann der öffentliche Nahverkehr ab vier Stunden vor Spielbeginn sowie die Rückfahrt bis in die Nacht hinein genutzt werden. Die Zeiten sind hier einsehbar! Hinweis: Auf dem Festplatz werden keine Parkgebühren erhoben. Der Spieltag steht zum Start des neuen Wintersemesters an der Universität Tübingen unter dem Motto Studierenden-Spieltag. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Marius Dieterle und Raphael Schiller gehen um 19:15 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Lars Kamp beim Alpi-Fantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung. „Für mich wird das natürlich ein ganz emotionales Spiel“, fiebert Bañobre auf das Duell gegen sein ehemaliges Team hin.

In der dritten Folge von „Welcome to the Podcast“ ist Tigers-Neuzugang Lars Kamp zu Gast. Er blickt auf seine erfolgreichen Jugendjahre bei den Paderborn Baskets zurück, mit denen er 2012 die deutsche JBBL-Meisterschaft (Jugend Basketball Bundesliga) gewann. Nach einer schweren Verletzung kämpfte sich der Routinier bei den Hamburg Towers zurück auf das Parkett. Außerdem spricht er über seine langjährige Zusammenarbeit mit Head Coach Félix Bañobre, die gemeinsamen Erfolge in Bochum und seinen nächsten Karriereschritt bei den Tigers Tübingen. Die Gäste aus dem Ruhrgebiet sind mit zwei Siegen in die neue Saison 2026/2027 gestartet, mussten danach aber zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Spieltag verloren die Schützlinge von Trainer Álvaro Paredes Sánchez mit 93:100 gegen die BG Göttingen. Die Raubkatzen konnten hingegen nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt zuletzt zwei Partien in Folge siegreich gestalten. Nach dem deutlichen 86:61-Heimerfolg gegen die Nürnberg Falcons setzten sich die Raubkatzen am vergangenen Wochenende mit 92:86 bei den Artland Dragons in Quakenbrück durch und stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz. Auch personell hat sich bei den Gästen im Sommer einiges verändert. Mit Paredes Sánchez steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Zu den wichtigsten verbliebenen Spielern gehören Point Guard Niklas Geske (10,5 ppg, 7,3 apg) und Center Kilian Dietz (3,5 ppg, 6,0 rpg), die bereits seit mehreren Jahren das Trikot der VfL SparkassenStars Bochum tragen. Geske ist der absolute Kopf der VfL SparkassenStars Bochum. Für die Raubkatzen wird es extrem wichtig sein, den Handlungsraum des 32-Jährigen einzuschränken. Mit der Verpflichtung von JaMonta Black (22,5 ppg, 2,8 rpg) haben die Verantwortlichen der Gäste ein sehr gutes Händchen bewiesen. Der 25-jährige US-Amerikaner ist aktuell der beste Punktesammler der ProA. Die Neuzugänge Thomas Kamarad (13,0 ppg, 6,5 rpg) aus den USA und die deutsche Kraft Gabriel Kuku (12,3 ppg, 3,3 rpg) zeigten bei ihren ersten Spielen im neuen Trikot ebenfalls starke Leistungen. Im direkten Statistik-Vergleich gibt es aktuell eine interessante Zahl: Mit 9,5 Steals führen die Raubkatzen die ligainterne bei den Ballgewinnen an. Die Gäste nehmen in dieser Wertung mit 5,8 Steals gemeinsam den 15. Platz ein. Schwächer sind nur die Nürnberg Falcons (4,5 spg) und Medikamente per Klick Bayreuth (4,7 spg).

 

16.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Nach drei Siegen in den ersten vier Spielen ist die Stimmung im Team der EPG Baskets gut und Headcoach Stephan Dohrn betont die positive Arbeit, die das Team leistet: „Zufrieden bin ich mit der Einstellung der Spieler und dem Kampfgeist. Defensiv haben wir große Fortschritte gemacht, die Rotationen passen immer besser.“ Allerdings sollte der frühe vierte Platz nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Mannschaft noch reichlich Verbesserungspotenzial hat. „Offensiv fehlt uns durchaus noch Struktur und Klarheit, das muss besser werden“, ergänzt der Coach. Zuletzt musste das Team um Kapitän Badu Buck mit dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Point Guard Tyren Moore einen großen Rückschlag hinnehmen. Jedoch konnte man in den beiden Partien, in denen Moore bereits fehlte, feststellen, dass Koblenz einige Playmaker aufweist, die große Teile der Spielgestaltung übernehmen können. In beiden Spielen verursachten die EPG Baskets jeweils nur acht Turnover. Ein Spitzenwert, für den neben der sicheren Spielgestaltung von Chase Johnson und der ruhigen, kontrollierten Spielweise von Dragos Diculescu in den Schlussphasen auch Kapitän Badu Buck verantwortlich zeichnete. Nach seiner Verletzung und einer damit verbundenen Vorbereitung ohne Spielpraxis spielte der Guard zuletzt wieder 18 Minuten gegen Paderborn und stabilisierte sein Team zunehmend durch seinen unaufgeregten Führungsstil. „Natürlich freuen wir uns über jeden Sieg, aber wir hören nicht auf, noch mehr zu wollen“, zeigt sich der 27-Jährige siegeshungrig. „Richtig gegessen wird erst am Ende, bis jetzt waren das alles nur kleine Appetizer.“ Mit Wolmirstedt wartet nun ein enormer Brocken auf die Schängel, an dem sich in dieser Saison schon wahre Top-Teams verschluckt haben.

Nach Siegen gegen Gießen (73:61), auswärts in Göttingen (62:89) und zuletzt bei BBL-Absteiger Heidelberg (74:85) gehört Wolmirstedt zum Saisonauftakt zu den Top-Teams der Liga. Innerhalb dieser drei Spiele andauernden Siegesserie holten sie insgesamt 26 Rebounds mehr als ihre Gegner. Besonders der jüngste Erfolg an Spieltag vier ist erwähnenswert, schließlich hielt man den Aufstiegsfavoriten aus Heidelberg in Halbzeit zwei bei nur 31 Punkten und traf 54 % seiner Dreier (14/26). Der Koblenzer Kapitän zeigt sich von dem Höhenflug des nächsten Gegners wenig überrascht: „Sie werden sehr gut gecoacht und haben gute Spieler in ihren Reihen“, so Buck. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, was andere tun, interessiert mich aber nicht.“ Trainer Dohrn sieht in der kommenden Partie einen Gegner, der mehr als nur auf Augenhöhe steht: „Sie haben eine unglaubliche individuelle Qualität im Kader. Mit dieser Qualität sind sie automatisch ein Top-Team und somit zuhause auch klar in der Favoritenrolle.“ Neben der kollektiven Stärke, die der Aufsteiger von 2025 bislang aufzeigt (viertbeste Dreierquote der Liga und viertbeste Defense mit nur 284 kassierten Punkten), sieht der Coach in Kenneth Cooper, Brock Gardner und Kyndahl Hill ganz besondere Faktoren, auf die es sich einzustellen gilt. Shooting Guard Cooper kam vor der Saison aus Tübingen und hinterlässt bislang mit 15 Punkten und 4 Rebounds im Schnitt einen soliden Eindruck. Der Topscorer des Teams fehlte zuletzt gegen Wolmirstedt, eine Rückkehr gegen Koblenz ist noch offen. Power Forward Brock Gardner kam vor der Saison aus Crailsheim und erzielte bislang 14 Punkte und 6 Rebounds im Schnitt. Der erfahrene Hill kam in den bisherigen vier Partien auf 10,5 Punkte und 5,5 Rebounds. Der 32-Jährige Center trug gegen Heidelberg 17 Punkte bei und traf zwei seiner drei Dreierversuche. Zudem hat das Team mit Dennis Nawrocki (23 Punkte gegen Heidelberg) einen weiteren ProA-erfahrenen Mann in den Reihen, der in der vergangenen Saison im Trikot der Hagener den EPG Baskets Koblenz 22 Punkte einschenkte. Point Guard Martin Bogdanov, der neben Alieu Ceesay als Einziger aus der Vorjahresmannschaft noch mit dabei ist, lenkt die Offensive seines Teams bislang mit starken 7,3 Assists pro Spiel.

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. ETB Miners

Am Samstag, den 17.10.2026 (Tip-Off: 18:00 Uhr), ist das Team von Headcoach Lars Wendt am 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Eisbären Bremerhaven gefordert. Der Knoten ist geplatzt! Nach einer fulminanten Aufholjagd in den Schlusssekunden und einer packenden Overtime sicherten sich die Miners am vergangenen Spieltag vor heimischer Kulisse einen 95:86-Erfolg gegen die PS Karlsruhe LIONS. Mit diesem ersten ProA-Sieg auf dem Konto stehen die Essener mit einer Bilanz von 1:3 Siegen auf Tabellenplatz 15 und wollen den Schwung direkt für den ersten Auswärtserfolg nutzen. Die Eisbären Bremerhaven stehen nach den ersten Partien bei einer ausgeglichenen Bilanz von 2:2 Siegen im Mittelfeld der Tabelle. Nach zwei knappen Niederlagen zu Saisonbeginn feierten die Seestädter zuletzt zwei Siege in Folge (u. a. 84:81 gegen Paderborn und 85:83 bei den RheinStars Köln) und befinden sich somit auf einem klaren Aufwärtstrend. Der Gegner: Eisbären Bremerhaven & das Friederici-Bruderduell. Mit den Eisbären wartet ein physischer und ambitionierter Gegner auf die Miners, dessen Kader mit dem klaren Ziel zusammengestellt wurde, um den Aufstieg mitzuspielen. Die Partie hält zudem eine ganz besondere Geschichte bereit: Wenn beide einsatzfähig sind, kommt es auf dem Parkett zum direkten Aufeinandertreffen der Friederici-Zwillinge – Marc im Trikot der Miners und Vincent auf Seiten der Eisbären.

Im bisherigen Saisonverlauf zeichnen sich im Bremerhavener Spiel vor allem folgende Leistungsträger durch ihre konstanten Saisondurchschnittswerte aus: Dominic Parolin (#9, Center): Der kanadische Big Man bildet die zentrale Stütze unter den Körben und legt im Saisondurchschnitt 16,3 Punkte sowie 7,0 Rebounds pro Spiel auf. Carlos Carter (#6, Small Forward): Der athletische Wing ist auf den Außenpositionen eine verlässliche Option im Abschluss und kommt auf durchschnittlich 12,3 Punkte und 4,0 Rebounds pro Spiel. Garai Zeeb (#3, Point Guard): Der erfahrene Spielmacher steuert im Schnitt 7,5 Assists sowie 9,0 Punkte pro Spiel bei und lenkt das Angriffsspiel der Seestädter mit viel Übersicht. Für die Miners wird es vor allem darauf ankommen, das starke Passspiel der Bremerhavener einzuschränken und von der ersten Minute an physisch unter den Körben gegenzuhalten. Headcoach Lars Wendt:„Nach unserem ersten Saisonsieg wollen wir jetzt auch auswärts in Bremerhaven nachlegen. Uns erwartet ein Gegner, der bislang die wohl engsten Spiele der Liga bestritten hat: Alle vier Partien wurden mit einer Differenz von drei Punkten oder weniger entschieden. Bremerhavens Kader wurde mit dem Ziel zusammengestellt, den Aufstieg in die Bundesliga anzugreifen, und verfügt über enorme Qualität. Dazu gehört unter anderem Vincent Friderici, der Zwillingsbruder von Marc. Allerdings hatte Bremerhaven bislang auch mit Verletzungspech zu kämpfen und konnte noch nicht mit dem kompletten Kader antreten. Bei uns ist der Einsatz von Marc noch offen, da er weiterhin seine Verletzung vom letzten Spiel auskuriert. Unabhängig davon wissen wir, was uns erwartet: Wir müssen vor allem mit der gleichen Aggressivität und Intensität auftreten, die wir in der zweiten Halbzeit in Karlsruhe gezeigt haben. Wenn uns das gelingt, haben wir eine Chance, auch auswärts etwas mitzunehmen.“

 

17.10.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Paderborn Baskets

Mit Ausnahme der Partie in Ulm, tritt die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic bislang äußerst souverän auf. Sowohl beim Heimauftakt gegen Wolmirstedt, wie auch gegen Bayreuth und Nürnberg dominierten die Schwaben das Spielgeschehen und fuhren ungefährdete Siege ein. Doch Vorsicht ist aus Sicht der Verantwortlichen geboten. „Wolmirstedt hatten wir am 1. Spieltag. Da kann alles passieren und das würde ich nicht überbewerten. Bayreuth und Nürnberg haben wir in einer schwierigen Phase getroffen. Wir haben bislang gut und konzentriert gespielt, aber nicht mehr und auch nicht weniger,“ bewertet Knights Sportchef Chris Schmidt die ersten Wochen. Nun kommt Paderborn. Die Gäste sind mit einem Sieg aus vier Partien gestartet und stehen im unteren Tabellendrittel. Gegen Bochum (81:77), Bremerhaven (84:81) und Koblenz (88:86) unterlag die Mannschaft von Head Coach Milos Stankovic. In allen drei Partien schienen die Baskets die bessere Mannschaft und mussten sich letztlich jeweils denkbar knapp geschlagen geben. Gegen Köln gelang ein deutlicher Erfolg. „Aus meiner Sicht hat nicht viel gefehlt und Paderborn hätte ebenso gut mit 4:0 starten können. Das waren extrem knappe Partien,“ so Knights Coach Igor Perovic. Angeführt werden die Baskets von Eyassu Worku. Der US-amerikanische Point Guard sorgte bereits in der vergangenen Saison für den Paderborner Sieg in Kirchheims Sporthalle Stadtmitte und er ist auch in dieser Spielzeit mit 14,8 Punkten und 6,8 Assists im Schnitt pro Partie einer der Top Guards in der ProA. Ebenfalls brandgefährlich ist sein amerikanisches Pendant Jon`ll Fugett, der im Schnitt 17 Zähler auflegt und als Spezialist für das Verwandeln von schwierigen Würfen bekannt ist. Viel Physis und Power bringt Emmanuel Ugbo, der sich für 11,3 Punkte und 6,8 Rebounds pro Partie verantwortlich zeigt. Mit Nik Schlipf und Matej Silic stehen zudem zwei außerordentlich gute Distanzwerfer im Kader der Paderborner. „Sie spielen schnell, haben extrem gute Werfer, haben eine smarte und gute Spielanlage. Ich halte sie für sehr gefährlich,“ so das Fazit des Kirchheimer Coaches. Ein letztjähriger Vizechampion steht ebenfalls im Aufgebot der Baskets. Center Nick Spinoso wechselte aus dem Schwabenland nach Paderborn und verstärkt dort die Centerrotation. Mit sechs Punkten und 6,3 Rebounds im Schnitt zeigt der ehemalige Ritter solide Leistungen. Auf Seiten der Knights verordnete Perovic einigen seiner Akteure zu Wochenbeginn eine Verschnaufpause. Den verletzungs- und erkältungsbedingten Ausfälle der vergangenen zwei Wochen wollte der Trainer nach Absprache mit dem Ärzte und Betreuerteam mit dosierten Einheiten entgegenwirken. Zumindest bis zum Ende der Woche hin schien dies auch positiv zu verlaufen, da alle Spieler an den folgenden Einheiten vollumfänglich teilnehmen konnten. „Es hatte natürlich Auswirkungen, dass wir in den letzten zwei, drei Wochen nur sehr unregelmäßig die Jungs alle zusammen hatten. Das stört die Entwicklung und ich hoffe, dass wir jetzt in eine Phase kommen, in der wir konstant arbeiten können,“ so Schmidt. Spielbeginn für das Duell gegen Paderborn ist am Samstag um 18 Uhr.

 

17.10.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Samstag, 17. Oktober, die Nürnberg Falcons. Tip-off in der Sparkassen-Arena ist um 18:30 Uhr.  So sehen Fans die Partie live: Das Duell überträgt Sporteurope.TV live. Noch bis zum 15. Oktober gibt es einen Frühbucher-Rabatt auf den All-Access-Pass, in dem nicht nur alle Hauptrunden- sondern auch alle Playoff-Spiele enthalten sind (159,99 statt 189,99 Euro). Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Bei den VfL SparkassenStars Bochum gab es einen 100:93-Erfolg. Die Nürnberger sind mit zwei Siegen gegen die PS Karlsruhe Lions (83:79) und die EPG Baskets Koblenz (85:75) in die Saison gestartet. Dann folgten zwei Niederlagen gegen die Tigers Tübingen (61:86) und die Kreisbau Knights Kirchheim (65:92). Spieler im Fokus: Beim Sieg gegen Bochum war Veilchen-Center Omar Pajic mit seinem Double-Double ein wichtiger Faktor (22 Punkte, 11 Rebounds). Ebenfalls ein Double-Double erzielte Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists). Im Schnitt diese meisten BG-Punkte erzielt Zach Jackson (14,0) gefolgt von Radvilas Kneizys (13,5). Bei den Nürnbergern überragt Neuzugang Nate Heise. Der US-Guard steht im Schnitt rund 28 Minuten pro Spiel auf dem Parkett und kommt auf 18,5 Punkte. Zweitbester Falcons-Scorer ist sein Landsmann Xavier Bell (11,8), der ebenfalls neu im Kader ist.

Gut zu wissen: Gemeinsam mit ihrem offiziellen Schiedsrichterpartner junited AUTOGLAS macht die ProA im „Pinktober“ auf das Thema Brustkrebsvorsorge aufmerksam. Die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter laufen in allen Spielen im Oktober in rosa Trikots auf. Auch abseits der Basketballhallen wird der Oktober rosa: An den Werkstattstandorten von junited AUTOGLAS tragen die Mitarbeitenden im Aktionsmonat pinkfarbene Arbeitsshirts. Damit verbindet der Partner sein Engagement im Basketball mit einer eigenen bundesweiten Aktion. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 78 Punkte. Bei den Falcons sind es rund 74 Punkte – kein ProA-Team kommt auf weniger Zähler. Etwas besser als die BG sind die Nürnberger in der Verteidigung: Die Mannschaft von Falcons-Headcoach Tim Black lässt durchschnittlich 83 Punkte zu; die Göttinger rund 87. Besser als Nürnberg sind die Südniedersachsen bei den Offensiv-Rebounds (11,5 zu 8,3), bei den Steals (6,3 zu 4,5) und den Ballverlusten (12,3 zu 18,8). Die Falcons treffen ihre Dreier hochprozentiger als die BG (36 zu 30 Prozent), werfen allerdings nicht so häufig von außen, sodass sie insgesamt weniger Dreier pro Spiel treffen (6,5 zu 8,8). Duell an der Seitenlinie: Martins Gulbis zeigte sich erleichtert über seinen ersten Sieg als BG-Headcoach und war stolz auf sein Team. In Nürnberg steht auch ein neuer Cheftrainer an der Seite: Tim Black übernahm den Posten von Ralph Junge, der sich jetzt wieder ganz auf seinen Job als Falcons-Geschäftsführer konzentriert. Black war langjähriger Basketball-Profi in Europa (Deutschland, Belgien, Italien) und startete seine Trainerkarriere in seinem Heimatland USA. 2024 kehrte er nach Deutschland zurück und gehört seitdem zum Falcons-Trainerstab. Das sagen die Coaches: „Natürlich sind wir froh über unseren ersten Sieg, aber das ist Geschichte. Wir müssen weiter an unserer Stabilität über 40 Minuten arbeiten. Wir dürfen uns nicht so viele Schwankungen erlauben und müssen unseren defensiven Ansatz gegenüber den gegnerischen Topspielern verbessern. Wir hoffen auf eine volle Arena“, sagt Gulbis. Nach der Heimniederlage gegen Kirchheim sagte Black: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“

 

17.10.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. RheinStars Köln

Das 76:83 am Freitag als Gast der HAKRO Merlins Crailsheim hatte Spuren hinterlassen. Die im Kreise der deutsch-serbischen Community vom Mann aus Belgrad ausgeblendet wurden, die aber erst beseitigt sind, wenn der nächste Gegner bezwungen ist. Und der heißt an Spieltag fünf der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag (19 Uhr) RheinStars Köln. „Eine Mannschaft, die ich schon im Sommer auf dem Schirm hatte, die wir auf keinen Fall unterschätzen dürfen, die eine starke Pre-Season mit Siegen gegen belgische und niederländische Erstligisten hingelegt hat, an die wir schlechte Erinnerungen haben, die ein klarer Playoff-Kandidat ist und die uns alles abverlangen wird.“ Wenn das keine Zusammenfassung der Fähigkeiten eines Kontrahenten ist … Gegen die Truppe aus der mit einer Millionen Einwohnern bevölkerungsreichsten Stadt Nordrhein-Westfalens haben die 46ers noch eine, ja eigentlich zwei Rechnungen offen. Im Ausweichquartier in Düsseldorf setzte es vergangene Saison eine 76:92-Niederlage, auch in der Osthalle behielt Köln mit 87:77 die Oberhand. „Das habe ich nicht vergessen, wir wollen Revanche“, so Branislav Ignjatovic, den noch immer personelle Sorgen plagen.

Leader Chris Carter fällt mit einer Knieverletzung erst einmal aus. Am Freitag wird eine weitere Untersuchung in München vielleicht noch mehr Klarheit bringen. Kai Müsse (Außenbandrisses im rechten Sprunggelenk) hat nach drei Wochen Pause das Training wieder aufgenommen; ob er mitwirken kann, entscheidet sich erst kurz vor Spielbeginn. Alex Williams hat sich erneut den kleinen Finger der linken Hand ausgekugelt; der US-Rookie stellte sich mit einem dicken Tape in den Dienst der Mannschaft. Und zu allem Übel hat sich auch noch Nachwuchs-Guard Luca Nickel beim 90:85-Erfolg der Roth Energie Gießen Pointers am Samstag gegen die Black Forest Panthers aus Schwenningen am Oberschenkel verletzt, so dass zuletzt mehrere Akteure aus der Regionalliga-Truppe im 46ers-Training aushalfen, um zumindest ein Fünf-gegen-Fünf zu ermöglichen. Dass bei den RheinStars unlängst bei der Overtime-83:85-Heimniederlage gegen die Eisbären Bremerhaven nur Haris Hujic fehlte, klingt da schon wie eine Randnotiz, wenngleich der Ex-BBL-Profi (Göttingen, Oldenburg) bei seinen bisherigen drei Einsätzen im Schnitt immerhin sieben Punkte zum Gelingen beisteuern konnte. Hujic ist neben dem ehemaligen Gießener Maxi Begue, Center Björn Rohwer und den Guards Jasper Günther und Cedric Russell einer der Profis, die Cheftrainer Zoran Kukic, ein in Wien geborener Bosnier, der für Borac Banja Luka im Europapokal aktiv war und mit Köln 2004 Pokalsieger wurde, behalten konnte. Hinzu kam eine kleine, aber feine Auswahl an Akteuren, die inzwischen vom ehemaligen Bochumer Antonio Williams (im Schnitt 16 Punkte) angeführt werden. US-Flügel Chris Monroe kam von den Traiskirchen Lions aus Österreich. Der 27-Jährige sammelt im Schnitt fünf Rebounds ein, zuletzt gegen Bremerhaven waren es sogar acht. Ihm in nichts nach steht sein Landsmann James Patterson (Hofstra University/New York), der beim Sieg über die ETB-Miners aus Essen mit 15 Zählern und acht eingesammelten Abprallern auffiel. Karl Bühner (Paderborn Baskets) stammt eigentlich aus dem Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, dem er nach dessen Abstieg in die ProB 2025 den Rücken kehrte. Und der in Belgien geborene, aber mit einem deutschen Pass ausgestattete Center Nat Diallo, der vom Liga-Rivalen Bayreuth an den Rhein wechselte, ist mit seiner Wucht von 2,08 Metern stets für ein Double-Double gut. Mit im Schnitt über acht Rebounds gehört er hinter Omar Pajic (Göttingen), Wes Oba (Karlsruhe) und Dominic Parolin (Bremerhaven) zu den Top-Brettspielern der Liga.

 

17.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. Artland Dragons

Einen weiteren Anlauf, um den ersten Saisonsieg zu erreichen, will Medikamente per Klick (MpK) Bayreuth im Rahmen des 5. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Samstag, 17. Oktober, um 19 Uhr im Heimspiel gegen die Artland Dragons unternehmen. Nach der 89:100-Niederlage am vergangenen Mittwoch gegen die Orange Academy Ulm steht MpK Bayreuth nach wie vor ohne Erfolg da und ist aktuell auf den 18. und letzten Platz der ProA-Tabelle abgerutscht. Die Artland Dragons, die in der vergangenen Saison die Hauptrunde in der ProA auf Tabellenplatz fünf abgeschlossen hatten und sich damit nach zuvor zwei schwächeren Spielzeiten wieder für die Playoffs qualifiziert hatten, stehen in der aktuellen Saison 2026/27 nach vier Spieltagen mit 2:6 Punkten auf Tabellenrang 13. Nach der knappen 87:91-Auftaktniederlage bei den GIESSEN 46ers gewannen die Quakenbrücker mit 81:69 gegen die BG Göttingen und mussten dann mit 80:92 bei den EPG Baskets Koblenz und zuletzt in eigener Halle mit 86:92 gegen die Tigers Tübingen zwei weitere Niederlagen hinnehmen. Nach einer schwachen ersten Hälfte (35:49) kämpften sich die Dragons im dritten Viertel eindrucksvoll zurück und gingen kurz vor Ende des Abschnitts sogar in Führung. Den Schwung konnten die Gastgeber jedoch nicht mit in die Schlussphase nehmen und mussten sich damit letztlich mit sechs Zählern Differenz geschlagen geben. Topscorer der Dragons war Jonathan Klussmann mit 26 Punkten.

Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn bilanzierte nach der Partie gegen Tübingen: „Das war eine sehr frustrierende Niederlage, weil wir im Prinzip gegen zwei Spieler verloren haben, die uns mit ihrer individuellen Qualität unfassbar wehgetan haben. Es war Isaac Haney, der in der ersten Halbzeit alles getroffen hat. So sind wir mit einem zweistelligen Rückstand in die Pause gegangen und mussten uns dann zurückkämpfen. In dieser Phase haben wir enorm gut verteidigt und sind ins Laufen gekommen. Als wir dann in Führung gegangen sind, haben wir es verpasst, den letzten Punch zu setzen und wegzuziehen. Im vierten Viertel hat uns Timothy Smith dann den Zahn gezogen, indem er immer wieder extrem schwierige Würfe mit der Hand im Gesicht getroffen hat. Nichtsdestotrotz müssen wir an unserer Konstanz arbeiten. Wenn wir über zehn Minuten im dritten Viertel gut verteidigen, reicht das nicht aus, um Spiele in dieser Liga zu gewinnen.“ Vor der Saison verließen der kanadische Spielmacher Nate Petrone sowie die beiden US-Amerikaner Ben Burnham und Amir Hinton als tragende Säulen des Erfolgs der vergangenen Saison die Dragons. Headcoach Gruhn stand vor der Aufgabe, um den verbliebenen US-Aufbauroutinier Buzz Anthony einen Neuaufbau des Teams zu bewerkstelligen. Aktuell bester Werfer der Dragons ist der dänische Nationalspieler und Shooting Guard Jonathan Klussmann (24), der im Sommer von den Paderborn Baskets nach Quakenbrück wechselte. Klussmann hat bislang im Schnitt 21,5 Punkte und 2,8 Rebounds auf dem Konto. Auf 11,8 Zähler im Schnitt kommt der bundesligaerfahrene, 24-jährige Point Guard Ralph Hounnou (kam in der Sommerpause von den EWE Baskets Oldenburg). Hounnou kommt außerdem bei bislang 20 Versuchen auf eine Dreierquote von 50 Prozent. US-Point Guard Buzz Anthony (28), seit 2023 bei den Dragons, folgt mit 10,5 Punkten, 3,8 Rebounds und sieben Assists im Schnitt. Der erfahrene, 27-jährige US-amerikanische Power Forward Naz Bohannon gehörte bereits dem Team der Vorsaison an und kommt auf durchschnittlich 9,8 Zähler und ist mit 5,8 abgegriffenen Bällen bester Rebounder der Dragons. Für Gefahr vom Flügel sorgt der kanadische Power Forward Jamal Fuller (ausgebildet in der US-College-Liga NCAA an der Long Island University), für den bislang 8,5 Zähler und drei Rebounds im Schnitt auf dem Scoreboard stehen. Small Forward Elijah Ndi (22) gehört seit 2024 zum Team der Quakenbrücker und hat aktuell acht Punkte und 3,3 Rebounds auf dem Konto.

 

17.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. MLP Academics Heidelberg

Am kommenden Samstag, den 17. Oktober, steht für die PS Karlsruhe LIONS der 5. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an. Im badischen Derby wartet ein besonderes Duell: Beim Heimspiel in der Europahalle empfangen die LIONS die MLP Academics Heidelberg. Tip-Off ist um 19:30 Uhr. Hinter den LIONS liegt ein holpriger Saisonstart. Immer wieder mussten wichtige Leistungsträger verletzungsbedingt ausfallen, sodass das Team bislang nicht in voller Besetzung auflaufen konnte. Entsprechend steht nach vier Spielen erst ein Sieg zu Buche. Auch gegen Heidelberg bleibt die Personallage angespannt: Bazoumana Koné wird der Mannschaft verletzungsbedingt fehlen. Im Spiel gegen die ETB Miners verletzte sich der erst angereiste Neuzugang mit einer Muskelzerrung ungünstig. Wie lange er ausfällt, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Dennoch hat die Mannschaft in den bisherigen Partien gezeigt, dass sie auch mit unvollständigem Kader kämpfen kann.

Mit Heidelberg kommt ein Gegner nach Karlsruhe, der zu den stärkeren Teams der Liga zählt. Die Academics sind im Sommer aus der easyCredit BBL abgestiegen und gehören in der ProA zum Kreis der Favoriten. Ihr Kader ist breit aufgestellt und stark national geprägt: Neben zahlreichen deutschen Spielern stehen drei Internationale auf dem Feld. Zwar überzeugten die Academics beim deutlichen 68:84-Auswärtssieg gegen Ulm. Am vergangenen Wochenende mussten sie sich jedoch vor eigenem Publikum den SBB Baskets mit 74:85 geschlagen geben. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Derby freuen, in dem die LIONS mit vollem Einsatz alles geben werden. Rund um das Spiel erwartet die Fans ein besonderer Abend: Der Dresscode lautet „All White“. Alle Zuschauerinnen und Zuschauer sind eingeladen, in Weiß in die Europahalle zu kommen und so ein starkes Zeichen hinter der Mannschaft zu setzen. Es bestehen beste Voraussetzungen für einen stimmungsvollen Derby-Abend in Karlsruhe.

 

18.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Ein besonderes Spiel mit einer besonderen Rückkehr. Der Aufstiegstrainer Florian Flabb, der die OrangeAcademy in der vergangenen Saison von der ProB bis in die ProA geführt hat, trifft erstmals mit seiner neuen Mannschaft aus Crailsheim wieder auf die jungen Uuulmer. „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten“, so Crailsheims Cheftrainer Florian Flabb vor seiner anstehenden Rückkehr. Für die OrangeAcademy startete die Pflichtspielwoche bereits am Mittwoch und das auch erfolgreich. Im Auswärtsspiel bei Medikamente per Klick Bayreuth sicherte sich die jüngste Mannschaft der Liga zwei wichtige Zähler im Hinblick auf das Saisonziel Klassenerhalt. Mit Crailsheim folgt nun allerdings bereits die dritte Mannschaft aus den Tabellen-Top-3 innerhalb der ersten fünf Spieltage. Cheftrainer Mehdy Mary weiß die Qualitäten des noch ungeschlagenen Tabellenführers zu schätzen und warnt: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

Bei den HAKRO Merlins Crailsheim handelt es sich auch in ihrer zweiten Spielzeit in der ProA um eine der ambitioniertesten Mannschaften der Liga. Im Sommer wurde der Kader gezielt verstärkt und auch auf der Trainerposition aufgerüstet. Gleichzeitig setzt das Team auf zahlreiche erfahrene Spieler, die ihre Qualitäten bereits auf hohem Niveau nachgewiesen haben. Besonders offensiv verfügen die Merlins über mehrere Akteure, die Spiele entscheiden können. Angeführt wird Crailsheim von Guard Booker Coplin, der mit 19,8 Punkten pro Partie aktuell bester Scorer der Mannschaft ist. Der US-Amerikaner überzeugt dabei mit starken Quoten und trifft 39,3 Prozent seiner Dreipunktewürfe. Unter den Körben sorgt Courtney Alexander mit seiner Athletik und Vielseitigkeit für Gefahr, während Forward Luc van Slooten dem Team zusätzliche Qualität auf den großen Positionen verleiht. Der neue Cheftrainer Florian Flabb nahm zudem auch Ex-Uuulmer Marko Dordevic mit nach Crailsheim. Der Saisonstart verlief für die Hohenloher zudem optimal. Mit vier Siegen aus vier Spielen teilen sich die Merlins den ersten Tabellenplatz mit Kirchheim.

OrangeAcademy Head Coach Mehdy Mary: „Wir haben bereits in der Preseason gegen Crailsheim gespielt und dort ihre Qualitäten gesehen. Sie spielen sehr physisch und verteidigen stark. Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren und in der Transition stabil zu verteidigen. Für uns ist es eine weitere gute Möglichkeit, zu competen und zu sehen, wie unsere Entwicklung seit dem Testspiel vorangeschritten ist.“

HAKRO Merlins Crailsheim Head Coach Florian Flabb: „Ich freue mich ungemein, an den Campus zurückzukehren. Es waren zwei unfassbar schöne Jahre in Ulm mit vielen tollen Momenten, an die ich mich gerne zurückerinnere. Zudem wird es schön sein, alle Mitarbeiter und auch meine ehemaligen Schützlinge aus der Aufstiegsmannschaft wiederzusehen. Es ist immer schön, die Entwicklung live auf dem Feld und nicht nur über das Scouting zu verfolgen. Für uns wird das eine schwere Auswärtsaufgabe, die wir bewältigen möchten.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_5_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-16 12:15:122026-10-16 12:16:14Vorberichte ProA 5. Spieltag

Nachberichte ProA 4. Spieltag

12. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 83:76

Personell mussten beide Mannschaften auf wichtige Akteure verzichten. Während Merlins-Kapitän Gianni Otto aufgrund einer verstauchten Hand fehlte, standen den Gästen Center Müsse und Guard Carter nicht zur Verfügung. Die Partie begann zunächst offensiv verhalten. Fehlwürfe prägten die Anfangsphase, ehe Gießen zunehmend aus der Distanz erfolgreich war. Die Merlins hingegen suchten vor allem den Weg in die Zone und kamen dort zu ihren Punkten. Nach dem ersten Viertel lagen die Gastgeber mit 16:19 zurück. Im zweiten Viertel fanden die Zauberer besser in die Begegnung. Vor allem Booker Coplin überzeugte mit schwierigen Treffern aus der Mitteldistanz, während er und Dylan Addae-Wusu immer wieder versuchten, ihre Gegenspieler im Post-up auszuspielen. Nach 13 Minuten hatten die Merlins die Partie gedreht und führten mit 25:21. Anschließend kamen jedoch auch die Gäste wieder besser in Fahrt. Insbesondere Robin Benzing präsentierte sich äußerst treffsicher und erzielte allein in der ersten Halbzeit 18 Punkte. Kurz vor der Pause traf zudem Simon Krajcovic seinen ersten Dreier gegen seinen ehemaligen Verein. Mit einem knappen 39:42-Rückstand ging es für die Merlins in die Kabine.

Die zweite Halbzeit eröffnete Courtney Alexander II mit einem spektakulären Reverse-Dunk, während Benzing auf der Gegenseite weiterhin aus der Distanz erfolgreich war. Nach 24 Minuten sorgte Coplin mit einem Steal und anschließendem Dunk für den Ausgleich. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Führung beinahe im Minutentakt wechselte. Auf Crailsheimer Seite übernahmen insbesondere Coplin, Alexander II und Luc van Slooten Verantwortung, während bei den Gästen auch Cooks und Gloger zunehmend besser ins Spiel fanden. Defensiv setzte Addae-Wusu wichtige Akzente. Mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zum 65:58 sorgte Hendrik Drescher kurz vor Ende des dritten Viertels schließlich für die bis dahin höchste Führung der Gastgeber. Den dritten Spielabschnitt entschieden die Merlins mit 26:16 für sich. Allein Coplin steuerte elf Punkte bei. Auch im Schlussviertel blieb Benzing der offensive Aktivposten der Gäste. Auf Crailsheimer Seite zeigte sich nun insbesondere Drescher treffsicher von jenseits der Dreipunktelinie. Mit einem weiteren Dreier des Forwards und einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf von Lucas Mayer bauten die Merlins ihren Vorsprung aus. In der 36. Minute sorgte Alexander II mit einem kraftvollen Dunk zum 79:69 für die erste zweistellige Führung der Partie. Eine starke Defensivsequenz von van Slooten und ein anschließender Mitteldistanztreffer von Coplin machten in der Schlussphase endgültig den Deckel drauf. Am Ende stand ein verdienter 83:76-Heimerfolg, bei dem die Merlins einmal mehr als geschlossene Einheit überzeugten. Insbesondere die starken Phasen im dritten und vierten Viertel waren entscheidend dafür, dass die Zauberer auch im vierten Saisonspiel ungeschlagen blieben.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights 65:92

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Kreisbau Kirchheim Knights mit 65:92 (27:43) verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Coach Tim Black gegen die physisch starken Ritter vor 1.415 Zuschauern nur streckenweise mithalten und geriet schon im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand. Ein Comeback nach der Pause scheiterte. Nächste Woche geht es nach Göttingen. Es war ein gebrauchter Abend für den Nürnberger Basketball. Erneut traten die Falken ohne Drew Stover und Jenö Pildner an. Insbesondere das Fehlen des Big Man machte sich während der gesamten Spielzeit bemerkbar. Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (17:21) hatten die Mittelfranken im zweiten Viertel nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Kirchheim machte an beiden Enden des Feldes einen besseren Job, spielte zielstrebig und effizient. Nate Heise hielt offensiv mit allem, was er hatte, dagegen, konnte aber den 27:43-Rückstand zur Pause auch nicht verhindern.

Nach dem Seitenwechsel hatte Nürnberg dann Oberwasser. Vom Publikum getragen, schickte sich das jüngste Team der ProA an, den Rückstand zu verkürzen, und spielte dabei sehenswerten Teambasketball. Kirchheims Trainer Perovic reagierte auf einen Heise-Dreier (38:47) prompt mit einer Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Die Knights um Ex-Falke Julius Wolf legten einen 14:0-Run hin und sorgten so Mitte des dritten Viertels wieder für klare Verhältnisse (38:61). Mit einem 48:70 ging es aus Falken-Sicht ins Schlussviertel. Dort war die Partie früh entschieden, sodass es für Nürnberg schlussendlich nur noch um Schadensbegrenzung gehen konnte. Am Ende standen ein 65:92 auf der Anzeigetafel der Kia Metropol Arena und die zweite Saisonniederlage der Falken zu Buche, während Kirchheim den vierten Sieg im vierten Spiel holte. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award ging an Topscorer Nate Heise (28 Punkte). Head Coach Tim Black fand nach dem Spiel folgende Worte zum Auftritt seiner Mannschaft: „Es war kein gutes Spiel von uns. Kirchheim hat uns dominiert und die Grenzen aufgezeigt. Wir werden daraus lernen, weiter an uns arbeiten und besser werden.“ In der kommenden Woche geht es zu den Veilchen nach Göttingen.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 93:100

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den ersten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis gewann am Samstagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 100:93 (43:44). In der Bochumer Rundsporthalle zeigten beide Mannschaften ein spannendes Spiel, in dem die Führung 17-mal hin- und herwechselte. Keiner der Kontrahenten setzte sich mehr als acht Punkte ab. Im Schlussviertel verteidigten die Göttinger ihre Führung und gewannen verdient. Beste BG-Akteure waren Omar Pajic (22 Punkte, 11 Rebounds) und Daniel Kirchner (13 Punkte, 12 Assists) mit jeweils einem Double-Double. Für den VfL traf JaMonta Black am häufigsten (28 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen starteten mit viel Energie in die Partie. Tai Bibbs glich per Dreier zum 4:4 aus (2.). Im Anschluss vergaben die südniedersächsischen Gäste ein paar Würfe, sodass die Bochumer sich einen kleinen Vorsprung erarbeiteten (6:11/4.). Doch die BG spielte mit Selbstvertrauen und ließ einen 8:0-Lauf zum 14:11 folgen (6.). Einen Dreier von Bochums Gabriel Kuku konterte Pajic zum 17:14; Zac Watson legte zum 19:14 nach und zwang VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez zu seiner ersten Auszeit (8.). Diese wirkte zunächst nicht, denn die Göttinger bauten ihren Vorsprung auf 25:18 aus (10.). Zum Viertelende verkürzten die Hausherren noch auf 25:20. Im zweiten Abschnitt glich Thomas Kamarad per Dreier zum 25:25 aus (12.). Die Göttinger erarbeiteten sich aber erneut leichte Vorteile und zogen wieder ein wenig davon (33:25/14.). Dann drehte Kamarad auf. Der US-Rookie erzielte neun Punkte in Folge zum 33:34 und war auch von einer Gulbis-Auszeit nicht zu stoppen (16.). Radvilas Kneizys holte die BG-Führung von außen zurück (36:34/16.). Die Partie blieb bis zur Halbzeitpause eng – die Veilchen gingen mit einem knappen 43:44-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Bochums Topscorer Black, den die BG in der ersten Halbzeit bei nur sechs Punkten hielt, sein Talent. Der US-Guard hatte großen Anteil daran, dass der VfL seinen Vorsprung auf 47:55 ausbaute (23.). Aber die Göttinger kämpften. Bibbs brachte die Gäste durch einen Dreier auf 55:57 heran, doch Black antwortete mit drei Freiwürfen zum 55:60 (24.). Die BG zeigte sich unbeeindruckt und holte sich angeführt vom starken Kirchner die Führung zurück (61:60/26.). Diese wechselte nun hin und her. Kurz vor Ende des Viertels wurde Mathis Mönninghoff beim Dreier-Versuch gefoult – der Kapitän verwandelte alle drei Freiwürfe zum 73:71. Auch der letzte Abschnitt blieb spannend. Robin Lodders baute die Veilchen-Führung auf 75:71 aus, doch die Hausherren ließen nicht locker. Kamarad glich zum 79:79 aus; Kirchner konterte von außen zum 82:79 (35.). Kuku egalisierte die Partie erneut durch ein Drei-Punkte-Spiel; Kneizys antwortete von außen zum 85:82 (36.). Die Göttinger spielten weiter mit viel Selbstvertrauen und erhöhten ihren Vorsprung auf 90:84 (37.). Die Bochumer ließen sich aber nicht komplett abschütteln. Niklas Geske traf einen Dreier zum 93:88, doch die BG zeigte die richtige Reaktion (97:90/39.). Sieben Sekunden vor dem Ende machte Black den VfL-Fans durch seinen Dreier noch einmal Hoffnung, doch die Göttinger spielten die Zeit souverän runter. Martins Gulbis (Headcoach BG Göttingen): „Die Spieler haben nach der desaströsen Partie am vergangenen Wochenende die richtige Reaktion gezeigt. Wir haben uns gut vorbereitet. Die Jungs arbeiten sehr hart und sie verdienen diesen ersten Sieg. Auch Bochum hat sich auf dieses Spiel gut vorbereitet und seine Qualität gezeigt. Ich bin sehr froh über den ersten Sieg mit dem Klub. Mental war es nicht einfach nach drei Niederlagen nach Bochum zu fahren. Ich bin stolz auf mein Team.“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen 86:92

Zweiter Sieg in Folge für die Tigers Tübingen! Die Mannschaft von Trainer Félix Bañobre hat das Auswärtsspiel bei den Artland Dragons in Quakenbrück vor 2.000 Zuschauern in der Artland Arena mit 92:86 (49:35) gewonnen. Es war erneut ein Erfolg des Willens und der absoluten Einsatzbereitschaft, denn beim Stand von 9:5 nach 4:15 gespielten Minuten mussten die Raubkatzen für den weiteren Spielverlauf auf Point Guard Aiden Warnholtz wegen einer Oberschenkelverletzung verzichten. Simon Feneberg und Isaac Haney übernahmen zumeist den Spielaufbau. Doch die Schwaben ließen sich davon nicht beirren und kämpften den Gegner erneut ersatzgeschwächt (siehe Dschungelgeflüster) nieder. Haney mit 33 Punkten und Tim Smith mit 26 Zählern führten die Raubkatzen zum Sieg. Die beiden US-Amerikaner in Diensten der Tigers Tübingen waren vom Team der Artland Dragons um Trainer Hendrik Gruhn praktisch nicht zu stoppen. Haney – als bester Topscorer des Spiels – holte sich dazu noch acht Rebounds. Creighton Morisch schrammte mit neun Punkten und zehn Korbabprallern nur knapp an einem Double Double vorbei. Der starke Einsatz wurde auch mit dem Gewinn der Rebounds (43:36) belohnt. Auch aus der Distanz gelangen den Gästen gute zwölf von 29 Treffern (41 Prozent). So konnten auch die schwächeren Werte bei den Assists (8:24) und den Ballverlusten (6:14) verkraftet werden. Ein Garant für den Sieg war auch, dass man die Nerven von der Freiwurflinie unter Kontrolle hatte – 18 von 21 Versuchen (86 Prozent) konnten erfolgreich im gegnerischen Korb untergebracht werden. Die Niedersachsen hatten in Point Guard Jonathan Klussmann mit 26 Punkten den besten Schützen in ihren Reihen. Die Schwaben führten nach 22 Minuten beim Stand von 53:35 am höchsten, der Gastgeber lag nach 33 Minuten beim Zwischenstand von 71:66 am weitesten in Front. Mit nun zwei Siegen und zwei Niederlagen springen die Tigers Tübingen vorübergehend auf den sechsten Tabellenplatz, die Artland Dragons nehmen bei einem Erfolg und drei Niederlagen Rang 14 im Classement ein.

Exakt 6:06 Minuten vor dem Ende führten die Artland Dragons mit 74:69, nachdem die Niedersachsen lange Zeit zurückgelegen waren. Alles deutete darauf hin, dass die Gruhn-Truppe nach der Aufholjagd das Spiel gewinnen sollte. Doch diese Rechnung wurde ohne die Tigers Tübingen gemacht. In den Schlussminuten drehten die Bañobre-Schützlinge nochmals mächtig auf und brachten sich mit einem 23:12-Schlussspurt auf die Siegerstraße. Smith mit 13 Punkten, gefolgt von Haney mit fünf Zählern, Lars Kamp mit drei Punkten und final Morisch mit zwei Zählern konnten sich in das Scoring zum Erfolg eintragen. Smith traf bei noch 43 Sekunden einen wichtigen Dreier zum 90:84, Landsmann Haney machte mit zwei Freiwürfen sechs Sekunden vor dem Ende den Deckel zum 92:86-Endstand drauf.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS 95:86

Die Gäste aus Karlsruhe erwischten den physischeren Start und erzielten die ersten zwei Zähler der Partie. Die Miners hielten jedoch direkt dagegen und erarbeiteten sich nach etwas mehr als drei Minuten eine knappe 5:4-Führung. In einer engen und umkämpfierten Anfangsphase setzte Essen die ersten Akzente. Zwar eroberten die LIONS per Dreier zwischenzeitlich die Führung (15:17), doch Darius Dawson glich nach etwa acht Minuten spektakulär per Dunking zum 17:17 aus. Mit einem knappen 17:20-Rückstand ging es in die erste Viertelpause. Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Hausherren keinen optimalen Start. Marc Friederici verkürzte nach 13 Minuten aus der Distanz auf 26:34, doch defensiv bekamen die Miners Karlsruhes Maurice Pluskota in dieser Phase nicht wie gewünscht unter Kontrolle. Während sich Essen vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie schwer tat, zeigten sich die Gäste treffsicher (46 % Dreierquote bis zur Halbzeit) und erarbeiteten sich zur Pause einen 33:42-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel bliesen die Miners zur Aufholjagd. Beim Stand von 37:42 nach 23 Minuten übernahm vor allem Marc Friederici Verantwortung und brachte sein Team mit einem wichtigen Dreier zum 40:42-Anschluss wieder voll in die Partie. Essen kämpfte sich mit viel Energie zurück und verkürzte wenige Sekunden vor der Viertelpause auf 52:54. Der Schlussabschnitt begann zunächst zerfahren. Die Hausherren kassierten schnelle Fouls – darunter auch ein technisches Foul gegen Coach Lars Wendt. Beim Stand von 52:59 (9 Minuten Restspielzeit) drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen, die sich immer wieder Fouls und Punkte an der Freiwurflinie erarbeiteten. Doch die Miners gaben sich nicht auf: JJ Mann traf 4:40 Minuten vor dem Ende einen wichtigen Dreier zum 66:69, woraufhin die Halle am Hallo endgültig kochte. Tre Beard behielt an der Freiwurflinie die Nerven, glich zum 69:69 aus und schickte sein Team mit dem zweiten Freiwurf sogar mit 70:69 in Führung (3:10 Min. verbleibend). Über ein 73:75 (1:52 Min.) entwickelte sich ein echter Nervenkrimi, in dem sich die Miners ein 80:80-Unentschieden und damit die Verlängerung erkämpften.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 86:88

Bittere Heimniederlage für die Paderborn BASKETS am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Das Team von Head Coach Milos Stankovic zeigte gegen die Gäste der EPG Baskets Koblenz in den ersten 15 Minuten der Partie eine richtig gute Leistung mit zwingendem Teambasketball, effektiver Defense und erfolgreichen Abschlüssen auch aus der Distanz. Die Ostwestfalen profitierten in der ersten Hälfte auch von den schwachen Wurfquoten der Gäste, trafen zunächst selbst hochprozentig und lagen zwischenzeitlich mit 14 Punkten in Führung. Paderborn verlor dann jedoch ein wenig den Fokus. Koblenz witterte seine Chance und kämpfte sich trotz schwacher Dreierquote ab der zweiten Hälfte des zweiten Viertels bis zur Pause auf fünf Punkte heran (43:38).

Nach der Pause wurde die Partie unglaublich spannend: Die Gäste fanden mehr und mehr zu ihrem Spiel, verbesserten ihre Wurfquoten besonders aus der Distanz und kamen immer näher an Paderborn heran. Fünf Minuten vor Ende der Partie gingen sie erstmals nach langer Zeit wieder in Führung (73:75). Die Gastgeber wehrten sich mit Unterstützung des eigenen Anhangs nach Kräften gegen die Niederlage, in den letzten Minuten wechselte die Führung mehrmals und die Partie wogte hin und her. Die Entscheidung fiel dann mit der letzten Aktion des Spiels: Jon’Il Fugett verkürzte 52 Sekunden vor dem Ende für Paderborn auf 86:88, Koblenz vergab den folgenden Distanzwurf. Paderborn erarbeitete sich über den Steal von Emmanuel Ugbo die Chance auf Overtime oder Sieg, nutzte diese jedoch durch einen vergebenen Korbleger von Eyassu Worku nicht: Enttäuschung bei Paderborn und großer Jubel bei Koblenz über den Auswärtserfolg. Die Stimmung in der PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ließ trotz des ausgebliebenen Happy Ends keine Wünsche offen: 1153 Fans sorgten in der neuen Heimspielstätte der Paderborn BASKETS wieder einmal für eine gerade in der Crunchtime laute, elektrisierende Atmosphäre.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets 74:85

Die SBB Börde Baskets avancieren zum heißesten Team der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA: Überraschend setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Achmadschah Zazai am Samstagabend mit 85:74 beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg durch und holte damit den dritten Sieg in Serie. Die Gäste starteten aggressiv in die Partie, überraschten die favorisierten Hausherren offenbar. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Börde Baskets mit zwölf Zählern in Front (32:20). Auch zur Halbzeit führten die Gäste (50:43). Nach dem Seitenwechsel setzten die MLP Academics Heidelberg alles daran, das Spiel zu drehen. Allerdings fanden die SBB Börde Baskets immer wieder die richtige Antwort auf die Bemühungen des Bundesliga-Absteigers, lagen vor dem letzten Viertel mit 69:64 in Front. Wirklich ernsthaft gefährden konnte Heidelberg den Überraschungserfolg der SBB Börde Baskets im Schlussabschnitt nicht mehr, weil die Gäste clever und fokussiert blieben.

Bester Werfer des Spiels war Dennis Nawrocki mit 23 Punkten. Beachtlich: Der Kapitän versenkte jeden seiner sechs Versuche aus der Distanz. Als Mannschaft versenkten die SBB Börde Baskets überragende 54 Prozent ihrer Dreierwürfe. Auch Kyndahl Hill mit 17, Brock Gardner mit 14 und Sebastian Brach mit elf Zählern punkteten zweistellig. SBB-Spielmacher Martin Bogdanov sagt: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben den Ball sehr gut bewegt und uns clever immer wieder Möglichkeiten erspielt. Außerdem haben wir hochprozentig aus der Distanz getroffen und stark gekämpft. Wir haben über 40 Minuten einen guten Job gemacht und uns den Sieg damit verdient.“ Musste Kenny Cooper verletzungsbedingt Platz nehmen. Auch auf Aeneas Jung müssen die SBB Börde Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin verzichten. Die SBB Börde Baskets hoffen nach drei Siegen gegen Top-Teams in Serie nun auf eine ausverkaufte Wolfgang-Lakenmacher-Halle: Am kommenden Freitag ist ab 19.30 Uhr Koblenz zu Gast.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 83:85

Es war das versprochene, spannende Spiel zweiter Playoff-Kandidaten zwischen den RheinStars und den Eisbären. Im dritten Vergleich der beiden Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gab es das nächste Herzschlag-Finale. Diesmal sogar erst nach Verlängerung mussten sich die RheinStars Köln am Sonntagabend den Gästen aus Bremerhaven geschlagen geben. 83:85 (33:46, 76:76) verloren die Kölner ihre Heim Premiere gegen den Vorjahres Halbfinalisten vor 1.211 Zuschauern in der Motorworld. Denkbar knapp, es wäre mehr möglich gewesen. „Wir haben die erste Hälfte verschlafen. Wir waren mental nicht bereit für das Spiel. Dann haben wir uns zurückgekämpft trotz alle Schwierigkeiten. Zum Schluss hatten die Gäste auch ein bisschen mehr das Glück auf ihrer Seite“, sagte Zoran Kukic, Headcoach der RheinStars. Es war tatsächlich eine erste Hälfte zum vergessen Gerät. Die RheinStars führten zwar schnell 2:0, mit verloren dann aber zusehends Rhythmus und Selbstvertrauen. „Wir haben in der ersten Hälfte zu sehr mit uns gehadert“, sagte Stephan Baeck, Geschäftsführer Sport. „Wir hatten zwar mehr Abschlüsse, aber das war alles nicht mit genug Energie und der letzten Überzeugung gespielt. In dieser engen Liga, in der jeder jeden schlagen kann, musst du von Anfang bis Ende immer voll im Spiel sein.“  Bremerhaven indes spielte solide und konzentriert – und so ging es verdientermaßen mit 33:46 in die Halbzeit.

Auch nach dem Wechsel schien es so, als ob die Kölner an diesem Abend nicht recht zu sich selbst finden würden. In der 24. Minute lagen sie mit 17 Zählern im Hintertreffen (38:55). Dann aber war es die an diesem frühen Sonntagabend unwiderstehliche Energie von Jasper Günther (16 Punkte, 6 Assists), die seine Mannschaft weckte und anzündete. Auch Björn Riohwer (11 Punkte) in seinem 100. Spiel für die RheinStars, schien wenig Lust zu haben, sein Jubiläumsspiel sang- und klanglos abzugeben. Ein 9:0-Lauf verkürzte den Spielstand auf 52:59, bei 52:61 ging es ins vierte Viertel. Dort zogen die RheinStars das Moment endgültig auf ihre Seite. Sie verkürzen Punkt und Punkt. In Minute 33 rauschte ein Dreier von Topscorer Cedric Russell (17 Punkte) zum 63:63 durchs Netz der Gäste. Antonio Willimas legt zum 65:63 nach. Das Spiel war endgültig zum wilden Spektakel geraten. Beide Teams warfen nun alles in die Waagschale. Die Führung wechselt Hin- und Her. Köln führt 118 Sekunden vor Schluss 76:72, doch die Eisbären glichen wieder aus. Verlängerung. In der fünfminütigen Overtime waren die Kölner wieder drauf und dran, das Spiel endgültig auf ihre Seite zu ziehen. 81:76 (43.) lagen sie vorne, hatte die Chance, sich einen weiteren Angriff zu holen. Doch mit drei Offensivrebounds erzwangen die Norddeutschen die nächste Punkte für sich. Köln verwarf im Gegenzug drei Dreier und plötzlich lagen die Bremerhavener 81:85 vorne und freuten sich über ihren Auswärtssieg.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy 89:100

MpK Bayreuth trat gegen das Farmteam von ratiopharm Ulm personell geschwächt ohne die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain an. Außerdem fiel Joshua Bonga kurzfristig noch mit einer Fußverletzung aus. Die Bayreuther Starting Five bildeten Glen Abram, Collin Metcalf, Matt Frierson, Simon Hildebrandt und Kevin Wohlrath. Die Orange Academy startete mit einem 4:0-Vorsprung, Simon Hildebrandt verkürzte auf 2:4 und Kevin Wohlrath glich zum 4:4 aus. Die Anfangsphase war von Nervosität und vielen Turnovers geprägt. Collin Metcalf traf zum 6:6 und verkürzte anschließend auf 8:9. Kevin Wohlrath stellte von der Freiwurflinie auf 9:11. Nach gut fünf Minuten lag die Orange Academy mit 15:9 vorne. MpK-Headcoach Vincent van Sliedregt mahnte in einer Auszeit mehr Geschwindigkeit und die Beachtung der Basics im Basketball an. Collin Metcalf traf zum 11:17, Taje Kelly verkürzte auf 13:17. Die Ulmer spielten eine extrem enge und giftige Verteidigung. Nach einem weiteren Treffer von Collin Metcalf war MpK wieder auf 15:17 dran. Taje Kelly scorte zum 17:19. Die Ulmer zeigten unter anderem einige sehenswerte Dunks und gingen nach einem 11:0-Lauf mit 30:17 zweistellig in Front. MpK hatte defensiv große Probleme. Glen Abraham traf dann einen von zwei Freiwurfversuchen zum 18:30. Letztlich ging es aber deutlich mit 32:20 für die jungen Ulmer in die erste Viertelpause, Collin Metcalf hatte kurz vor der Pause die letzten Bayreuther Punkte gescort. Ulm lag bei den Rebounds mit 12:5 vorne, Bayreuth gelang im ersten Abschnitt kein einziger Offensivrebound. MpK hatte bereits sechs Turnovers zu verzeichnen, die Orange Academy lag bei drei Ballverlusten. Die Ulmer erhöhten zu Beginn des zweiten Viertels weiter auf 36:20, dann traf Glen Abram den ersten Bayreuther Dreier zum 23:36. Ulm drehte weiter auf und lag nach zwölf Minuten mit 41:23 vorne. Emanuel Prospere traf aus der Distanz zum 26:41, Collin Metcalf scorte zum 28:44. Simon Hildebrandt und Emanuel Pospere verkürzten weiter auf 32:44, ein Bayreuther 6:0-Lauf stand auf dem Scoreboard. Ulm stellte dann wieder auf 48:32, ehe Simon Hildebrandt und Glen Abram zum 36:48 trafen. Die Gäste erwiderten mit einem Dreier zum 51:36 ehe Taje Kelly und Simon Hildebrandt weiter auf 40:51 verkürzten. Die Orange Academy ließ sich jedoch nicht beirren und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit wieder auf 59:40 aus. Bayreuth hatte defensiv weiter starke Probleme. Die Dreierquote lag zur Pause bei MpK bei 18 Prozent, die Freiwurfquote ließ sehr zu wünschen übrig. 13 Turnovers waren zu verzeichnen und bei den Rebounds stand es 19:14 für Bayreuth.

Collin Metcalf scorte die ersten Punkte der zweiten Halbzeit zum 42:61 und versenkte einen von zwei Freiwürfen zum 43:63. Emanuel Prospere traf zum 45:65 und Kevin Wohlrath zum 47:67. Glen Abram traf zum 49:69 und Emanuel Prospere scorte zum 51:71. Bayreuth kam zunächst nicht näher heran. Collin Metcalf traf zwei Freiwürfe zum 53:72 und Kevin Wohlrath gab mit einem Dreier zum 56:74 ein Bayreuther Lebenszeichen. Taje Kelly traf in der Folge per Dunk zum 58:74. Matt Frierson verwandelte aus der Distanz zum 61:77 nach gut 26 Minuten. Collin Metcalf mit dem 63:80 und Matt Frierson per Dreier zum 66:82 stemmte sich weiter gegen die Niederlage. Emanuel Prospere traf von der Freiwurflinie einen seiner zwei Versuche zum 67:84 und Simon Hildebrandt sowie Emanuel Prospere scorten zum 71:86 vor dem Schlussviertel. Bayreuth hatte das dritte Viertel mit 31:27 gewonnen. Die Zahl der Bayreuther Turnovers war nur noch knapp auf 14 gestiegen. Ulm startete mit 90:71 stark ins vierte Viertel, Simon Hildebrandt antwortete aus der Distanz zum 74:90, Glen Abram stellte von der Freiwurflinie auf 75:92. Im nächsten Spielzug erhielt Glen Abram ein unsportliches Foul, die Folgen blieben für MpK aber überschaubar. Collin Metcalf und Kevin Wohlrath trafen zum 79:93, Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 81:93. Es folgte jedoch ein Ulmer Dreier, abermals Collin Metcalf stellte auf 83:96 vier Minuten vor dem Ende. Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 85:96. Glen Abram brachte Bayreuth 88 Sekunden vor Schluss auf 87:96 und damit in den einstelligen Bereich heran. Simon Hildebrandt traf zum 89:97, 89:98 stand es 60 Sekunden vor Schluss. Bayreuth kam nicht mehr näher heran, die Orange Academy mit ihrem Durchschnittsalter von 18,9 Jahren gewann letztlich verdient mit 100:89. Immerhin konnte Bayreuth nach der indiskutablen ersten Hälfte die zweite Halbzeit mit 49:41gewinnen. 31 zu 37 stand es letztlich aus MpK-Sicht bei den Rebounds und die Zahl der Turnovers blieb insgesamt bei 17. Bayreuth bleibt damit auch nach dem vierten Spieltag in der ProA punktlos und steht aktuell auf dem 18. und letzten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag, 17. Oktober, geht es für MpK Bayreuth um 19 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück weiter.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_4_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-12 18:20:192026-10-15 16:07:50Nachberichte ProA 4. Spieltag

Vorberichte ProA 4. Spieltag

9. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des vierten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

09.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers

Der Saisonstart ist geglückt! Genau wie Heidelberg und Kirchheim konnten die HAKRO Merlins Crailsheim ihre drei Auftaktbegegnungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA siegreich gestalten. Hinter dem Trio aus Baden-Württemberg lauert jedoch direkt der kommende Gegner der Zauberer. Und obwohl der Tabellenstand so kurz nach Saisonbeginn nur bedingt Aussagekraft besitzt, wartet zum Start in das Wochenende direkt ein Topspiel. Einerseits möchten die Gastgeber ihre ungeschlagene Serie beibehalten, andererseits gilt der fünffache deutsche Meister als absoluter Aufstiegskandidat. Bereits im Sommer 2025 stellten die Mittelhessen die Vision 2030 vor – mit dem Ziel, sich bis dahin unter den besten zwölf Basketball-Clubs in Deutschland zu etablieren.

Bevor das gelingen kann, muss selbstverständlich zunächst der Aufstieg zurück ins Oberhaus realisiert werden. Seit dem Abstieg 2022 standen die 46ers in jedem Jahr in den Playoffs, der Finaleinzug wollte in den vier Spielzeiten jedoch nicht gelingen. Vor allem in der Vorsaison hatten die Hessen alle Trümpfe in ihrer Hand. Nachdem man als Tabellensiebter in die Post-Season einzog, konnte man die Merlins in der Viertelfinalserie mit 3:1 schlagen. Im Halbfinale musste man sich dann jedoch dem späteren Vizemeister aus Kirchheim geschlagen geben, sodass nun der fünfte Anlauf Richtung BBL genommen wird. Dabei setzt Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic, der seit dem Abstieg das Zepter bei den 46ers übernommen hat, weiterhin auf viel Erfahrung. Robin Benzing (37 Jahre), Till Gloger (33), Daniel Norl (31), Luis König Figge (29) und Viktor Kovacevic (27) stehen weiterhin im Kader der Gießener, zudem haben sie sich mit den Jenaern Aufstiegshelden von 2025 Chris Carter (34) und Zach Cooks (27) prominent verstärkt. Letzterer soll als Point Guard die Scoring-Last seines Teams tragen. Mit 14,3 Punkten pro Spiel ist er derzeit der Topscorer der Hessen. Gar noch erfolgreicher verlief der Saisonstart der HAKRO Merlins Crailsheim. Auf den Auftaktsieg in Essen folgten zwei sehr souveräne Erfolge gegen Tübingen und Karlsruhe. Vor allem das Zusammenspiel als Team funktioniert bei den Merlins schon gut – mit 21,7 Assists pro Spiel verteilen die Hohenloher ligaweit die zweitmeisten Korbvorlagen. Zudem schnappt sich das Team die zweitmeisten Steals (10), die meisten Rebounds (49,3) und erzielt die viertmeisten Punkte (85,7). Mit Booker Coplin (18,3 Punkte), Neuzugang Dylan Addae-Wusu (18), Lucas Mayer (11,3), Courtney Alexander (10), Peyton Gerald (9,7) und Hendrik Drescher (9,7) erzielen gleich sechs Akteure der Zauberer mindestens neun Zähler. Eine starke Teamleistung ist auch am Freitagabend in der Arena Hohenlohe gefragt. Mit den GIESSEN 46ers gastiert eine der stärksten ProA-Mannschaften in Ilshofen. Gemeinsam mit Heidelberg gelten die Hessen als größter Aufstiegskandidat in der ProA.

 

10.10.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Die Nürnberg Falcons haben es am Samstag ab 18.30 Uhr mit den Kreisbau Kirchheim Knights zu tun. Die sind aktuell eines von drei ungeschlagenen Teams in der ProA und präsentierten sich bislang in bestechender Frühform. Für die Nürnberg Falcons steht an diesem Samstag ein echter Härtetest auf dem Programm. Kirchheim kommt und damit eines der stärksten Teams der Liga. Beim Blick auf die Statistik liegt das Team von Igor Perovic quasi in sämtlichen wichtigen Kategorien im Ligavergleich ganz weit vorne. Kirchheim erzielt im Schnitt die meisten Punkte (95), holt die zweitmeisten Rebounds (46) und leistet sich gerade einmal zehn Turnover pro Spiel. Bei den Falcons sind das aktuell doppelt so viele. Allein gegen Tübingen am letzten Sonntag verloren die Falken 23-mal das orangene Spielgerät und letztlich auch das Spiel (86:61). Die Trainingswoche hat man bislang genutzt, genau daran zu arbeiten und auf dem Feld wieder besser zueinander zu finden. Zwischendurch statteten die Neuzugänge dem Falcons-Partner Franken Gemüse den obligatorischen Antrittsbesuch ab und wurden alle mit einer frischen Gemüse-Box aus dem Knoblauchsland versorgt – ein willkommener Vitamin-Boost für den anstehenden Härtetest in der Kia Metropol Arena.

 

10.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen

Stand der Dinge: Die Göttinger warten noch auf ihren ersten Saisonsieg (drei Niederlagen). Für die Bochumer lief der Saisonstart deutlich besser. Das Team von VfL-Headcoach Alvaro Paredes Sanchez gewann zum Auftakt bei den Paderborn Baskets 81:77. Am Doppelspieltag gab es einen 73:70-Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven und eine 78:94-Niederlage bei Aufstiegsfavorit GIESSEN 46ers. Spieler im Fokus: Das neue BG-Team muss sich noch finden. Kleinere verletzungsbedingte Ausfälle von Spielern erschweren die Trainingsarbeit. Effizientester Veilchen-Akteur ist momentan Zach Jackson, der im Schnitt rund 31 Minuten pro Partie auf dem Parkett steht (18,0 Punkte/3,0 Rebounds/3,0 Assists). Bei den Bochumern sticht der deutsche Guard Niklas Geske hervor, der auf rund 33 Minuten Einsatzzeit pro Spiel kommt (12,7 Punkte/2,3 Rebounds/7,3 Assists). Gut zu wissen: Beim VfL gab es im Sommer einen großen Umbruch. Von den deutschen Stammkräften sind nur Niklas Geske und Kilian Dietz geblieben. Neue deutsche Akteure sind Gabriel Kuku (kam aus Karlsruhe) und Neil Masnic (Münster). Die fünf US-Amerikaner Myreon Jones, Antonio Williams, Dravon Mangum, Matthew Strange und Malek Green verließen das Ruhrgebiet im Sommer. Stark präsentierte sich in den ersten beiden Partien US-Neuzugang JaMonta Black (34 und 20 Punkte). Frisch vom College kommen US-Forward Thomas Kamarad (Winthrop University) und US-Guard Jaylen Wesley (Rockhurst University).

Zahlen, bitte: Im Schnitt erzielen die Veilchen momentan nur 70,3 Punkte pro Partie und belegen in der noch kurzen ProA-Saison damit den letzten Platz. Bochum kommt im Schnitt auf 77,3 Punkte (Platz 12). Das Team aus dem Ruhrgebiet lässt auch weniger Zähler zu als die Südniedersachsen (80,3 zu 84,3). Besser ist der VfL auch bei der Dreier-Trefferquote (37 Prozent zu 24 Prozent), bei den Rebounds (38,0 zu 35,3) und den Assists (17,0 zu 13,7). Mit je 14 Ballverlusten pro Spiel gehören die BG und die Bochumer zu den besten acht Teams in der Liga. Duell an der Seitenlinie: BG-Headcoach Martins Gulbis ist immer noch ein Neuling in der ProA. Sein Gegenüber Paredes Sanchez gehört seit Sommer 2024 zum VfL-Trainerstab. Der 35-jährige Spanier fungierte zwei Spielzeiten als Assistent von ProA-Veteran Felix Banobre und übernahm in diesem Sommer den Headcoach-Posten. Das sagen die Coaches: „Erstmal entschuldige ich mich erneut bei den Fans. Was wir am Samstag präsentiert haben, ist nicht die Qualität und Identität, für die wir in Göttingen stehen wollen. Wir lernen daraus. Wir haben tief analysiert, warum wir nicht schnell, nicht physisch und ohne Energie aufgetreten sind. Darum müssen wir uns auf uns fokussieren, von der ersten Sekunde an gut verteidigen und unsere Zone schützen. Unsere Teamverteidigung muss einfach besser werden“, sagt Gulbis. Paredes Sanchez sagt: „Der Gegner ist ein starkes Team, und wir dürfen uns auf keinen Fall von den bisherigen Leistungen beeinflussen lassen. Sie werden diese Saison wieder oben mitspielen und ihre Klasse unter Beweis stellen. Genau deswegen werden wir wieder um jeden Ball kämpfen und unser Bestes geben. Es geht darum, Woche für Woche die Teamkultur zu festigen und den Fans zu beweisen, dass wir stolz sind, für die SparkassenStars auf dem Parkett zu stehen.“ Die Bilanz 2025/26: In der vergangenen Saison gewannen die Göttinger beide Partien gegen Bochum. Zuhause gab es einen 93:74-Erfolg; in Bochum erkämpften sich die Veilchen einen knappen 86:81-Sieg.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Tigers Tübingen

Die Tigers Tübingen sind am vierten Spieltag der Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den Artland Dragons gefordert. Gespielt wird am Samstag, den 10. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Artland Arena in Quakenbrück. Für die Schwaben gilt es an die Energie und Leistungsbereitschaft aus dem ersten jüngsten Saisonsieg gegen die Nürnberg Falcons vor knapp einer Woche anzuknüpfen. Beide Mannschaften stehen aktuell bei einem Erfolg aus drei Begegnungen, was die Plätze zwölf und 13 im Ranking bedeuten. Die Partie wird wie immer live und exklusiv kostenpflichtig bei sporteurope.tv übertragen. Sendebeginn ist um 19 Uhr aus der Artland Arena in Quakenbrück. Trainer Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Wir wissen, welche Herausforderung uns in Quakenbrück erwartet. Die Artland Dragons sind eine junge und spielstarke Mannschaft. Dort zu spielen, erfordert über die gesamten 40 Minuten volle Konzentration. Unser Fokus liegt darauf, unsere Identität auf das Parkett zu bringen, in jedem Ballbesitz voll dagegenzuhalten und sowohl in der Offense als auch in der Defense als Team zu agieren.“ Für die Raubkatzen geht es nach dem Training am Freitagvormittag in Richtung Norden.

Die Artland Dragons gehen mit viel Kontinuität, aber auch einigen Veränderungen in die neue Runde. Mit Benjamin Burnham (NINERS Chemnitz, easyCredit BBL) und Amir Hinton (Ziel unbekannt) verloren die Niedersachsen im Sommer zwei ihrer absoluten Leistungsträger, die in der vergangenen Spielzeit 2025/2026 zu den herausragenden Spielern im deutschen Basketball-Unterhaus zählten. Diese zwei Abgänge gilt es im neuformierten Kader von Trainer Hendrik Gruhn aufzufangen. Der deutsche Pokalsieger aus der Jahr 2008 erreichte zuletzt Playoffs in der ProA, in welchen sich die Zweitliga-Basketballer aus der Samtgemeine im Artland mit 0:3-Siegen gegen die Eisbären Bremerhaven geschlagen geben mussten. Gruhn geht in seine zweite Saison an der Seitenlinie der Artland Dragons.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. PS Karlsruhe LIONS

Für die ETB Miners steht das nächste Richtungsspiel vor der Tür: Am kommenden Samstag, den 10.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr), empfängt das Team von Headcoach Lars Wendt die PS Karlsruhe LIONS in der Sporthalle am Hallo. Nach dem bisherigen Saisonverlauf streben die Miners vor heimischem Publikum den ersten Saisonsieg der noch jungen ProA-Saison an. Ausgangslage & Formkurve: Die ETB Miners warten nach drei absolvierten Partien weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Nach der Niederlage im NRW-Derby gegen die RheinStars Köln stehen die Essener mit 0:3 Siegen auf Tabellenplatz 18. Nun gilt es, die Phasen konsequenter zu nutzen und die Fehler in der Defensive sowie beim Rebound abzustellen.Die Gäste der PS Karlsruhe LIONS reisen mit einem Sieg aus den ersten drei Spielen an (1:2 Siege) und rangieren derzeit auf Tabellenplatz 14. Beide Teams benötigen den Sieg, um in der Tabelle den Anschluss nach oben zu finden.

Der Gegner: PS Karlsruhe LIONS Mit den Karlsruhern wartet eine gewohnt physische und temporeiche Mannschaft auf die Miners. Headcoach Lars Wendt: „Im dritten Heimspiel wollen wir natürlich endlich unseren ersten Saisonsieg holen. Mit Karlsruhe erwartet uns dabei ein Gegner, der momentan mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat und am vergangenen Wochenende gegen Crailsheim eine deutliche Niederlage hinnehmen musste. Trotzdem werden wir uns auf die Partie so vorbereiten, als könnten alle verletzten Karlsruher Spieler auflaufen. Wir wissen, dass uns ein intensives Spiel erwartet, und wollen von Beginn an mit voller Konzentration und Energie auftreten. Auf unserer Seite stehen hinter den Einsätzen von Niclas Sperber, der sich im letzten Spiel verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte, sowie JJ Mann, der krankheitsbedingt ausgefallen war, noch Fragezeichen. Wir hoffen natürlich, dass beide am Wochenende wieder mit dabei sein können. Wir freuen uns auf das Spiel und darauf, gemeinsam mit unseren Fans um den ersten Saisonsieg zu kämpfen!“

 

10.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Samstag, 10. Oktober geht es für die EPG Baskets zu ihrem 2. Auswärtsspiel, wo sie um 19h30 auf die Paderborn Baskets treffen. Neben den beiden Kapitänen Eyassu Worku und Nicolas Marty-Decker blieben den Paderbornern aus der vergangenen Saison nur Matej Silic und Leonard Kröger erhalten. Worku, US-Amerikaner mit äthiopischen Wurzeln, ist mit 27 Jahren einer der erfahrensten Spieler in Paderborn. In dieser Saison kommt der Point Guard bislang auf 18.3 Punkte bei einer Zweierquote von 74.1% (20/27). Am vergangenen Sonntag unterstrich er bei der knappen Niederlage gegen Bremerhaven (81:84) zudem seine Allround-Fähigkeiten, indem er neben 18 Punkten auch mit 9 Assists, 5 Rebounds, einem Block und 3 Steals glänzte. In der Offensive erhält er von Point Guard Jon’il Fugett, mit im Schnitt 16 Punkten und einer Dreierquote von bislang 52.6% (10/19), starke Unterstützung. Bei ihrem Heimsieg gegen Köln (90:73) erzielte er 15 Punkte und scorte wie vier andere Paderborner zweistellig. Worku setzte an diesem Abend seine Mitspieler erfolgreich in Szene (7 Assists bei 0 Ballverlusten) und demonstrierte wie es aussehen kann, wenn er mit seinem schnellen ersten Schritt die Defensive zur Reaktion zwingt. Koblenz wird es mit einem Gegner zu tun bekommen, der „sehr viel Firepower auf den Guard Positionen mitbringt“, weiß Headcoach Stephan Dohrn und warnt: „Mit Worku und Fugett haben sie zwei Spieler, die das Spiel entscheiden können. Sie werden sicher sehr aggressiv spielen, was uns gegen Nürnberg schon große Probleme bereitet hat.

Unser Ziel muss es sein, in der Transition und im Halbfeld die Scorer zu kontrollieren.“ Nach dem souveränen 92:80 Erfolg am vergangenen Sonntag zuhause gegen die Artland Dragons ist die Stimmung in der Mannschaft gut, doch wird diese derzeit von dem Ausfall des verletzten Koblenzer Point Guards Tyren Moore getrübt, dessen Ausfall es jetzt zu kompensieren gilt. Jayden Williams, der am Wochenende 26 Punkte (5/5 Dreier) auflegte, zeigt sich zielstrebig: „Ich bin definitiv bereit. Ich habe viel Arbeit in mein Spiel gesteckt und das zeigt sich. Ich vertraue meinem Wurf, aber ich vertraue genauso meinem Team und weiß genau, dass wir alles tun, um zu gewinnen.“ Und auch der Coach bestätigt: „Von diesen 5 Dreiern entstanden vier aus den zuvor exakt so vorgegeben Plays.“ Paderborn steht bei einer Bilanz von 1:2. Allerdings sollte man sich davon nicht täuschen lassen, denn die beiden Niederlagen (77:81 gegen Bochum und 81:84 in Bremerhaven) waren hart umkämpft und sehr knapp. Die EPG Baskets dürften gewarnt sein, zumal mit Neuzugang Emmanuel Ugbo ein weiterer enorm starker Spieler verpflichtet wurde. Der 2,02 Meter große und 110 Kilo schwere Niederländer mit sehr athletischer Spielweise bereichert die Defensive der Paderborner unter dem Korb erheblich. Es steht somit ein großes Stück Arbeit für die EPG Baskets auf dem Plan, die angesichts von zwei knappen Niederlagen in der vergangenen Saison (88:94 und 93:95) noch eine offene Rechnung mit den Paderborn Baskets haben.

 

10.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. SBB Börde Baskets

Vorbericht folgt in Kürze.

 

11.10.2026 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. OrangeAcademy

Nach den drei Auftaktniederlagen will Medikamente per Klick Bayreuth am Mittwoch, 14. Oktober, um 19 Uhr im Rahmen des vierten Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen das Team der Orange Academy Ulm endlich den ersten Saisonsieg einfahren. Das Farmteam des Bundesligisten ratiopharm Ulm ist aber sicher ein unangenehmer und schwer zu berechnender Gegner, der keinesfalls unterschätzt werden sollte. In den ersten drei Saisonspielen zeigten die jungen Ulmer, dass sie auf ihrer „Kaperfahrt“ durchaus konkurrenzfähig sind, nichts zu verlieren haben und befreit aufspielen können. Nach dem durchaus überraschenden 93:92-Auswärtssieg bei den Eisbären Bremerhaven zum Auftakt gab es eine 85:94-Heimniederlage gegen die Kreisbau Kirchheim Knights und zuletzt, ebenfalls in heimischer Halle, ein 68:84 gegen Aufstiegsfavorit MLP Academics Heidelberg. Die Gäste vom Neckar erarbeiteten sich dabei schon früh in der Partie eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die Ulmer jedoch zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Bester Scorer der Orange Academy ist bislang CJ Anthony, der mit 24 Jahren älteste Spieler des Teams. Der an der Iona University in der amerikanischen College-Liga NCAA ausgebildete US-Point Guard erzielte bislang im Schnitt 18,3 Punkte, drei Rebounds und verteilte 2,7 Assists. Der 22-jährige französische Shooting Guard Lucas Fischer, zweitältester Akteur des Teams, kam vor der Saison von ESSM Le Portel aus Frankreich und hat aktuell im Schnitt 15 Zähler, 2,7 Rebounds und 1,7 Assists auf dem Scoreboard stehen.

Der 20-jährige Pointguard Namori Omog zählt mit durchschnittlich 12 Punkten, zwei Rebounds und 2,3 Assists ebenfalls zu den absoluten Leistungsträgern der Mannschaft. Der 18-jährige, 2,12 Meter große Center Felix Kiehlneker ist mit im Schnitt 5,3 abgegriffenen Bällen bislang bester Rebounder des Teams, außerdem hat er 8,7 Zähler gescort. Der spanische Center Juom Maker Bol Meen, 17 Jahre alt und 2,11 Meter groß, hat acht Punkte und 3,3 Rebounds im Schnitt auf dem Konto. Der 19-jährige polnische Shooting Guard Zoran Milicic steht bei sieben Punkten, 3,7 Rebounds und 3,3 verteilten Assists im Schnitt. Small Forward Nil Failenschmid Clavera (20) kam von den Bozic Kirchheime Knights zu Saisonbeginn nach Ulm und brachte sich mit bislang durchschnittlich sechs Zählern und 3,3 Rebounds in den Teamerfolg ein. Der 21-jährige Center Tobias Rainer Holbach (2,7 Punkte/2,7 Rebounds) und der niederländische Shooting Guard Yanu Sligerland (18, 3 Zähler/1,3 Rebounds) sind weitere Akteure, die sich bislang Stammplätze im Team der Orange Academy erarbeitet haben. Bereits im Vorfeld der neuen Saison trafen die Orange Academy und MpK Bayreuth in einem Testspiel aufeinander. Auf dem Rückweg aus dem Trainingslager in Bormio holten die Bayreuther in Ulm mit 91:83 einen von lediglich zwei Siegen in der Saisonvorbereitung. Jetzt hofft man diesen Erfolg im Heimspiel der regulären Saison wiederholen zu können. MpK Bayreuth ist bislang als Tabellen-17. noch punktlos. Nach der 90:109-Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz und der 79:89-Heimpleite gegen die PS Karlsruhe Lions musste man zuletzt vor allem aufgrund eines desolaten letzten Viertels eine deutliche 75:104-Auswärtsniederlage bei den Kreisbau Kirchheim Knights hinnehmen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_4_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-09 13:00:452026-10-14 11:08:46Vorberichte ProA 4. Spieltag

Nachberichte ProA 3. Spieltag

6. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

04.10.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:78

Nicht nur dem Cheftrainer, eigentlich allen in der Osthalle, ausgenommen den Besuchern aus dem Pott, war die Erleichterung anzumerken. Keine 43 Stunden nach der eher bescheidenen Vorstellung beim 61:73 als Gast der Baskets Wolmirstedt haben die GIESSEN 46ers den Bock umgestoßen und sich nach drei Spieltagen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA erstmals in der Spitzengruppe angemeldet. Gegen einen VfL SparkassenStars Bochum, der mit zwei Erfolgen in die Saison gestartet war, der dem Altmeister lange das Leben schwer gemacht hatte, der von den Hausherren jedoch im dritten Viertel so herzerfrischend überrannt wurde, als würde Obelix zum Einsammeln der Helme der römischen Legionäre schreiten. Mit 32:8 gingen der vorletzte Abschnitt an die Mittelhessen, die zwischenzeitlich mit einem 16:0-Lauf die Weichen zum letztlich klaren 94:78 (40:44)-Erfolg stellen konnten. „Wir hatten es heute mit einem Spitzenteam zu tun. Da hätte für uns schon alles optimal laufen müssen. Gegen Gießen werden viele Teams noch Probleme bekommen“, wollte Gäste-Trainer Alvaro Paredes nach dem Match nicht lange um den heißen Brei herumreden. „Nach der Pause sind wir eingebrochen. Das haben die 46ers eiskalt ausgenutzt.“

In Person von Alex Williams, der trotz eines ausgekugelten kleinen Fingers an der linken Hand zwei Dreier einschweben ließ. In Person von Nigel Scantlebury, der mit sieben Punkten endlich Selbstvertrauen verriet. In Person von Daniel Norl, der beim 70:50-Zwischenstand einen 24:2-Run von jenseits der 6,75-Meter-Marke abschloss. In Person von Chris Carter, dem die Ärzte am Samstag noch 40 Milliliter Flüssigkeit aus dem Knie geholt hatten, der mit schmerzverzerrtem Gesicht vor der Bank hin und her humpelte, der aber immerhin fast 13 Minuten lang auf die strahlenden Beißerchen biss, „um das Team zu unterstützen“, wie der 34-Jährige später zu Protokoll gab. Und natürlich in Person von Robin Benzing, der seinen unschätzbaren Wert für die Mannschaft am Ende mit guten 13 Punkten, mit vier eingesammelten Abprallern, vor allem aber mit sieben Assists dokumentierte. Gerade Till Gloger profitierte des Öfteren vom Auge des Ex-Internationalen, aber auch Luis König Figge und Viktor Kovacevic waren zur Stelle, weil Benzing uneigennützig nur durchlud, aber nicht abdrückte. Als dann auch noch Till Gloger mehrere starke Szenen hatte und auf plus 20 stellte, gab „Frenki“ Ignjatovic auch erstmals in dieser Saison seinen beiden BBA-Youngstern Luca Nickel und Elias Genius Einsatzminuten. Dass Nickel nicht nur zwei Punkte in seinen gut dreieinhalb Minuten beisteuerte, sondern auch noch Viktor Kovacevic mit einem No-Look-Pass bediente, setzte dem am Ende doch noch gelungenen Nachmittag die Krone auf. Beim 45:44 (22.) durch einen Kracher von Alex Williams irgendwo aus dem Nirgendwo lag Gießen erstmals in Führung, die die 46ers nach dem 50:48 von Zach Cokks und dessen Solo über das komplette Feld auch nicht mehr hergeben sollten.

 

04.10.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 84:81

Nach zwei Niederlagen, die jeweils erst in den letzten Sekunden entschiedenworden waren, durften die Eisbären diesmal selbst über das bessere Endejubeln. Headcoach Ferried Naciri musste dabei weiterhin auf Jordan Samare und Hendrik Warner verzichten. Seine Mannschaft startete dennoch mit vielEnergie und Konzentration in die Partie.Die ersten Punkte gehörten zwar Paderborn, doch Garai Zeeb antwortete umgehend von außen. Die Eisbären übernahmen früh die Kontrolle, Jeremiah Oden erhöhte per Dreier auf 16:9. Bremerhaven gab die Führung im gesamten ersten Abschnitt nicht mehr aus der Hand und legte starke 27 Punkte auf. Die Gäste blieben jedoch in Schlagdistanz und verkürzten durch einen Dreier von Christopher Schultz zum Viertelende auf 27:25. Auch im zweiten Viertel hielten die Eisbären das Tempo zunächst hoch. Carlos Carter traf von außen, Dominic Parolin legte per Dunk zum 32:27 nach. Zwei Dreier von Vincent Friederici innerhalb kurzer Zeit ließen den Vorsprung schließlich auf 38:27 anwachsen. Doch die 11-Punkte-Führung hatte nicht lange Bestand. Defensiv schlichen sich zunehmend Unachtsamkeiten ein, während offensiv einige einfache Möglichkeiten ungenutzt blieben. Paderborn arbeitete sich wieder heran, sodass zur Halbzeit nur noch eine 46:42 Führung auf der Anzeigetafel stand.

Nach knapp sechs Minuten im dritten Viertel glich Eyassu Worku für die Baskets an der Freiwurflinie zum 58:58 aus und sorgte mit dem zweiten Treffer für den Führungswechsel. Carlos Carter holte die Führung per Dreier umgehend zurück, doch die Partie war nun endgültig offen. Drei Sekunden vor Viertelende stellte Jon’il Fugett auf 67:67, anschließend traf Gerard Spinoso noch einen von zwei Freiwürfen. Mit einem knappen 67:68-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt. Vincent Friederici eröffnete das vierte Viertel mit einem Dreier zum 70:68 und brachte die Eisbären damit direkt wieder nach vorne. Bremerhaven konnte sich anschließend noch einmal auf sieben Punkte absetzen. Doch wie schon über weite Strecken der Partie ließen sich die Baskets nicht abschütteln. Erneute Lücken in der Defensive ermöglichten den Gästen die nächste Aufholjagd. Beim 77:76 war Paderborn wieder bis auf einen Zähler herangekommen und das nächste Zitterfinale nahm seinen Lauf. 23 Sekunden vor Schluss kippte die Partie schließlich erneut: Ein erfolgreicher Dreier brachte die Gäste mit 80:81 in Führung. Ferried Naciri nahm die Auszeit. Danach ist Garai Zeeb am Ball. Die Sekunden liefen von der Uhr, Garai Zeeb behält den Ball, findet keinen freien Spieler und übernahm schließlich selbst Verantwortung. Fünf Sekunden vor Schluss nimmt der Kapitän den Wurf von der Dreierlinie und traf zum 83:81. Lautstarker und auch befreiender Jubel von den Rängen. Nach zwei Niederlagen, bei denen jeweils der letzte Wurf nicht fallen wollte, waren es diesmal die Eisbären, die in der entscheidenden Sekunde die Nerven behielten. Ein weiterer erfolgreicher Freiwurf besiegelte schließlich den 84:81-Heimsieg und die Erleichterung über die ersten Punkte der Saison.

 

04.10.2026 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. SBB Börde Baskets 62:89

Die BG Göttingen wartet in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison noch auf ihren ersten Sieg. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis verlor am Sonntagnachmittag gegen die SBB Börde Baskets 62:89 (27:48). Vor 1.813 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena kamen die südniedersächsischen Gastgeber nach erneut schwachem Start nicht richtig ins Spiel. Die Göttinger spielten sich keine guten Würfe raus, vergaben aber auch freie Dreier. Die Gäste hatten einfaches Spiel, bauten ihren Vorsprung Stück für Stück aus und gewannen verdient. Bester BG-Werfer war Daniel Kirchner mit 15 Punkten. Für die Börde Baskets trafen Kyndahl Hill und Akim-Jamal Jonah am häufigsten (je 14 Zähler).  Beide Teams brauchten ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt fanden zuerst einen Rhythmus, während die Veilchen sich keine guten Würfe herausspielten. Die Baskets zogen Stück für Stück davon uns zwangen Gublis zu seiner ersten Auszeit (0:12/4.). Doch auch danach taten sich die Göttinger schwer. Die ersten BG-Punkte erzielte Radvilas Kneizys erst nach mehr als fünf Minuten an der Freiwurflinie zum 2:14 (6.). Danach fingen sich die Gastgeber ein wenig – Kirchner und Kneizys trafen je einen Dreier zum 10:18 (8.). Doch die Baskets bestraften Veilchen-Fehler gnadenlos und bauten ihren Vorsprung zum Viertelende wieder aus (13:25). Im zweiten Abschnitt lief es für die Gastgeber nicht viel besser. Zunächst hielten die Veilchen den Abstand: Zach Jackson traf zum 17:30, Robin Lodders zum 19:32 (15.). Aber von außen blieb die BG kalt und versenkte in der ersten Halbzeit nur zwei von 14 Dreier-Versuchen. Trotzdem blieb der Rückstand annähernd gleich. Nach Jacksons Punkten zum 23:27 zeigten die Göttinger eine erneute Schwächephase und mussten die Baskets bis zur Halbzeitpause auf 27:48 davonziehen lassen.

Nach dem Seitenwechsel hielt die BG dagegen. Mathis Mönninghoff traf einen Dreier zum 36:58, den Kenneth Cooper allerdings zum 36:61 konterte (24.). Im Anschluss zeigten die Veilchen eine gute Phase und verkürzten durch einen 6:0-Lauf auf 42:61 (27.). Lodders und Kirchner hielten den Abstand durch ihre Punkte zum 48:67 – Jonah stellte mit seinem Dunk zum 48:69 den Viertelendstand her. Im letzten Abschnitt versuchten die Göttinger noch einmal dagegenzuhalten, kamen aber nicht näher an die Gäste heran (54:75/34.). In der 36. Minute kassierten Mönninghoff und Nils Schmitz kurz hintereinander ihr jeweils fünfte Foul, sodass es nun für die BG immer schwerer wurde. Die Gulbis-Truppe gab nicht auf, viel wollte ihr aber an diesem Abend nicht gelingen. Nach einem Baskets-Schnellangriff wuchs der Rückstand auf 30 Zähler an – Tai Bibbs betrieb mit seinem Dreier zum 62:89-Endstand lediglich noch Ergebniskosmetik.

 

04.10.2026 16:00 Uhr // ETB Miners vs. RheinStars Köln 85:91

Am 3. Spieltag der ProA-Saison mussten sich die ETB Miners vor heimischem Publikum in der Sporthalle am Hallo nach einem intensiven Schlagabtausch den RheinStars Köln mit 86:91 (37:42) geschlagen geben. In einer physisch geführten Partie bewies das Team von Headcoach Lars Wendt viel Moral und kämpfte sich nach einem frühen Rückstand mehrfach zurück, verpasste am Ende jedoch belohnende Big Plays. Lars Wendt schickte für das NRW-Derby Quashawn Lane, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Niclas Sperber und JJ Mann als Starting Five aufs Parkett. Die Gäste aus Köln erwischten jedoch den besseren Start: Binnen der ersten viereinhalb Minuten erarbeiteten sich die RheinStars eine 15:10-Führung und erwiesen sich vor allem aus der Distanz als extrem treffsicher. Während Essen phasenweise etwas zu hektisch agierte, versenkten die Kölner im ersten Spielabschnitt stark 5 ihrer 6 Dreierversuche und sicherten sich so eine 15:25-Viertelführung. Die Miners steckten jedoch nicht auf. Zu Beginn des zweiten Viertels brachte Craig Moller Essen per Dreier wieder auf 21:25 heran. Die Defensive stand nun deutlich griffiger, und in der 16. Spielminute gelang der vielumjubelte 31:31-Ausgleich. Köln fand jedoch bis zur Pause Antworten und nahm eine 37:42-Führung mit in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel drehten die Hausherren auf. Bereits in der 21. Minute glich Essen erneut zum 42:42 aus. Die Miners fighteten nun um jeden Ball, um das Spiel eng zu halten, und belohnten sich in der 25. Minute mit der Führung zum 55:54. Als Essen kurz darauf auf 62:58 stellte, schien das Spiel zu kippen. Doch Köln – deutlich aggressiver und gefestigter auftretend als noch im Testspiel der Saisonvorbereitung – konterte umgehend und eroberte in der 28. Minute die Führung zurück (62:65). Im Schlussviertel blieb es ein zähes Ringen. JJ Mann verkürzte in der 32. Minute per Dreier auf 68:71, doch Köln verteidigte den Vorsprung konsequent und baute ihn viereinhalb Minuten vor dem Ende per Freiwurf auf 73:79 aus. Erneut war es JJ Mann, der per Dreier zum 76:79 verkürzte, doch die RheinStars antworteten postwendend ebenfalls aus der Distanz. In den letzten Minuten behielten die Gäste die Kontrolle und brachten den 86:91-Auswärtssieg über die Zeit.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Nürnberg Falcons 86:61

Die Tigers Tübingen haben den ersten Saisonsieg eingefahren. Vor 1.231 Zuschauern in der Paul Horn-Arena gelang der Mannschaft von Trainer Félix Bañobre ein 86:61 (41:34)-Erfolg gegen die Nürnberg Falcons. Dabei mussten die Unistädter erneut personell ersatzgeschwächt die Begegnung bestreiten (siehe Dschungelgeflüster). Energie, Energie und nochmals Energie – das war Schlüssel für den Erfolg gegen das Team von Trainer Tim Black, das die ersten zwei Partien siegreich gestalten konnte. Die Raubkatzen lagen dabei nie in Rückstand. Von Anfang bis Ende zeigten die Schwaben eine beeindruckende Energieleistung und zogen den Franken sprichwörtlich den Zahn. Topscorer des Spiels war Tim Smith mit 21 Zählern für den Sieger. Ebenfalls zweistellig punkteten die Teamkollegen Nico Santana Mojica (15 Zähler), Isaac Haney (elf Punkte) und Kristian Sjølund (zehn Zähler). Point Guard Aiden Warnholtz (acht Punkte, acht Assists) hatte das Spiel zu jeder Zeit fest im Griff, Creighton Morisch zeigte mit sieben Zählern und zwölf Rebounds erneut eine gute Leistung. Bei den Gästen war Xavier Bell mit 16 Zählern bester Punktesammler. Zwei Faktoren waren heute spielentscheidend: Die Tigers holten 14:3-Steals und erzwangen zudem 23 gegnerische Ballverluste. Diese Werte waren auf die Energie im Tübinger Spiel zurückzuführen. Die höchste Führung hatten die Tigers beispielsweise mit dem Endergebnis von 86:61 inne. Dem Tübinger Eigengewächs Aron Heberle gelangen in der 16. Minute per Korbleger zum 35:24 die ersten Punkten im deutschen Basketball-Unterhaus. Die Bañobre-Truppe steht mit aktuell 1:2-Siegen auf dem 13. Tabellenplatz, die Nürnberg Falcons nehmen mit 2:1-Erfolgen den fünften Tabellenplatz ein.

Der erste Saisonerfolg war aus Tübinger Sicht praktisch nie gefährdet. Die Schwaben waren dem Gegner in nahezu allen Belangen überlegen. Man hat gesehen, was mit einer hohen Einsatzbereitschaft alles möglich ist. Die Schwaben starteten wie gegen die MLP Academics Heidelberg vor einer Woche wie die Feuerwehr ins Spiel. Nur mit dem Unterschied, dass man den Vorsprung gegen die Franken über die Ziellinie bringen konnte. Bei 4:57 Minuten auf der Uhr im ersten Viertel führten die Tigers Tübingen bereits mit 13:2. Das war die Basis für den ersten Saisonsieg, welchen die Raubkatzen auch dank der guten Unterstützung der Fans einfahren konnten.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. Medikamente per Klick Bayreuth 104:75

Der zurückliegende Doppelspieltag endete mit zwei wichtigen Erfolgen für die Mannschaft rund um Kapitän Tyrel Morgan. Zunächst siegten die Teckstädter am Freitagabend in Ulm. Es folgte das Heimspiel gegen Bayreuth am Sonntagnachmittag in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte. Der zuletzt erkältungsbedingt ausgefallene Center Lukas Zerner kehrte zurück und Knights Coach Perovic konnte auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen. Die bis dato sieglosen Bayreuther starteten ambitioniert in das Spiel und zeigten sich ebenbürtig. Den Zuschauern bot sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Bayreuths Metcalf dominierte die Zone und stellte Kirchheims Akteure vor eine Herausforderung, doch mit zunehmender Spielzeit bekamen die Teckstädter das Spiel unter Kontrolle und zogen leicht davon. Nach den ersten zehn Minuten stand es 24:17. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt hatten acht der zehn Kirchheimer Spieler Punkte gesammelt. Im zweiten Viertel legten die Hausherren weiter zu und übernahmen mehr und mehr die Kontrolle. Morgan, Alston und Desmond Watson sorgten offensiv immer wieder für entscheidende Nadelstiche und die Defensive ging konzentriert zu Werke. Es hagelte einige Highlights und Dunkings für die begeisterten Zuschauer. Mit einer komfortablen 50:34 Führung ging es in die Kabinen.

Zum Start der zweiten Halbzeit präsentierten sich beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Im Gefühl der sicheren Kontrolle ließen die Gastgeber ein wenig nach. Die kämpfenden Gäste nutzten das Momentum und starteten ihre stärkste Phase. Punkt für Punkt wurde der Rückstand verkürzt und bis auf neun Zähler Rückstand kamen die Bayreuther heran. Ins Schlussviertel ging es mit einem 71:60 Zwischenstand. Die zwischenzeitlich aufkommenden Bedenken wurden innerhalb der folgenden 90 Sekunden endgültig verabschiedet. Mit Start des 4. Viertels sorgten die Ritter für ein kurzes offensives Feuerwerk, das sich in einem 10:0 Lauf als letztlich entscheidend herausstellte. Beim 81:60 und noch etwa acht Minuten zu spielen, schien die Partie entschieden. Der Wille der Gäste war gebrochen und in den Schlussminuten verwalteten die Schwaben das Spielgeschehen und brachten die Punkte sicher nach Hause. Insgesamt 22 offensive Rebounds der Ritter, dazu deutlich weniger Ballverluste und die daraus resultierenden 23 Wurfversuche mehr, waren letztlich die entscheidenden Faktoren der Partie. „Bis auf die Phase im dritten Viertel haben wir sehr gut und konzentriert gespielt. Wir haben noch viele Aufgaben vor uns und müssen uns an einigen Stellen verbessern, aber natürlich freuen wir uns über den gelungenen Start in die Saison,“ so Perovic nach Spielende. Am kommenden Samstag reisen die Ritter zum schweren Auswärtsspiel nach Nürnberg. Die Franken starteten mit zwei Siegen in die neue Spielzeit, mussten sich am vergangenen Sonntag jedoch in Tübingen geschlagen geben und stehen mit einer Bilanz von 2:1 auf Tabellenplatz fünf.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. MLP Academics Heidelberg 68:84

Am dritten Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA unterliegt die OrangeAcademy dem letztjährigen Bundesligisten MLP Academics Heidelberg mit 68:84. Der Wendepunkt: Früh in der Partie erarbeiteten sich die Gäste bereits eine komfortable zweistellige Führung, die sie über die gesamte Spielzeit verteidigen konnten. Dabei war das heiße Händchen der Heidelberger Distanzschützen ein entscheidender Faktor. Der Ball lief gut durch die Reihen der Academics und fand häufig den freien Werfer. Zudem bereitete die enorme Physis der Gäste unter den Körben den jungen Uuulmern sichtbar Probleme. Der Gamechanger: Mit Sicherheit die Moral, die die Hausherren bewiesen. Gegen den starken und körperlich überlegenen Gast gaben sich die jungen Schützlinge von Cheftrainer Mehdy Mary zu keiner Zeit auf und versuchten immer wieder, den Rückstand zu verkürzen. Ein kleiner Lauf nach dem Seitenwechsel brachte die OrangeAcademy sogar wieder auf einen einstelligen Rückstand heran, wurde von den Academics allerdings umgehend gekontert.

Uuulmer des Spiels: Der Franzose Lucas Fischer ließ heute mehrfach mit seiner enormen Athletik aufhorchen und erzielte insgesamt 13 Punkte sowie zwei Blocks und zwei Steals. CJ Anthony (16 Punkte) punktete ebenfalls zweistellig. Die Erkenntnisse: Gegen eine sehr starke Heidelberger Mannschaft war heute nichts zu holen. Vor allem die Physis der Gäste bereitete den jungen Uuulmern große Probleme. Nichtsdestotrotz steht die OrangeAcademy nach den ersten drei Spielen und trotz eines enorm schweren Auftaktprogramms mit zwei Punkten auf einem Nichtabstiegsplatz. „Wir haben heute gegen eine sehr starke Mannschaft aus Heidelberg gespielt, die uns auch verdient bezwungen hat. Auch wenn heute früh klar war, dass Heidelberg wahrscheinlich gewinnen wird, bin ich stolz darauf, dass meine Mannschaft sich nie aufgegeben hat und sogar nochmal in den einstelligen Bereich verkürzen konnte. Ich denke wir leisten gute Arbeit darin, unsere jungen Talente zu entwickeln. Heute haben wir erneut mit Lennard Zeuch und Marko Volf zwei sehr junge Spieler aufs Parkett gebracht, die gute Impulse bringen konnten. Ich wünsche mir, dass wir zu jeder Zeit kämpfen und mithalten können. Das wir nach diesem harten Auftaktprogramm kein Spiel deutlich hergegeben hatten und auf einem Nichtabstiegsplatz stehen freut mich umso mehr“, erklärt OrangeAcademy Chefrainer Mehdy Mary.

 

04.10.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Artland Dragons 92:80

Es war vielleicht kein schönes, doch war es ein anspruchsvolles und sehr intensives Spiel für die EPG Baskets vor heimischer Kulisse, vielleicht auch eine richtungsweisende Partie in der vierten Saison in der 2. Basketball Bundesliga ProA, für ein Team mit klaren Play-off Ambitionen. Nur zwei Tage vorher hatte man noch eine Niederlage in Nürnberg hinnehmen müssen, begründet durch eine schwache Verteidigung im ersten Viertel, in dem man von den Gastgebern überrannt wurde. Dies durfte in der Begegnung gegen Artland nicht noch einmal passieren. So lag der Fokus in dieser Begegnung klar auf der Verteidigung, über die man das Spiel dominieren und damit gewinnen wollte. Verzichten mussten die Baskets dabei auf Starter Tyren Williams, der sich gegen Nürnberg eine Verletzung am Fuß zugezogen hatte. Die Partie begann für beide Teams nervös, mit einigen Fehlern auf beiden Seiten, so dass sich in den ersten Minuten noch kein richtiger Rhythmus einstellen wollte. Schön waren zunächst nur die Trikots der EPG Baskets anzusehen, die im Zeichen von „Koblenz wird pink“, einer Aktion zur Sensibilisierung für das Thema Brustkrebs, ausnahmsweise ganz in pink gekleidet waren. Die Drachen kamen im ersten Viertel lediglich auf 12 Punkte, ein deutliches Zeichen dafür, dass die Koblenzer Spieler die Ansage ihres Coaches in Bezug auf die Verteidigung auf das Parkett bringen konnten. In der Offensive sammelten sie fleißig Punkte von der Freiwurflinie, vor allem in Person von Mason Kraus, der alle fünf erspielten Freiwürfe sicher verwandelte. Offensiv war es jedoch eindeutig der Abend von Jayden Williams, der schnell hintereinander zwei Dreipunktewürfe zum 18:8 für Koblenz abfeuerte, ebenfalls bei einer Quote von 100%. Am Ende sollte er auf 15 Punkte alleine von der Dreipunktelinie kommen. Im zweiten Viertel mussten die Gegner zunächst dem Rückstand von zehn Punkten hinterherlaufen. Der Star der Dragons, Jonathan Klussmann, verwandelte in diesem zweiten Viertel 16 Punkte und brachte sein Team damit fast im Alleingang wieder heran. Nach nur drei gespielten Minuten stand es plötzlich 26:24, die Dragons waren angekommen, das Spiel nun wieder völlig ausgeglichen. Doch hatten sie die Rechnung ohne die Baskets gemacht, die konzentriert blieben und nun ihrerseits aufdrehten. Auf einen weiten Dreipunktewurf von Mason Kraus folgte ein Stepback Wurf gegen den Verteidiger aus der Halbdistanz von Camaron Tongue. Bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit blieben die Artland Dragons auf Tuchfühlung. In Minute acht des zweiten Viertels gelang ihnen gar der Ausgleich zum 37:37, doch waren es wieder zwei schnelle erfolgreiche Dreier kurz vor der Halbzeit durch Jayden Williams, die die Baskets wieder auf eine acht Punkte Führung brachten, bei einem Halbzeitstand von 46:38.

Die Dragons erwischten einen guten Start in die zweite Hälfte, doch Koblenz hielt dagegen. Besonders auffällig war, dass die Baskets dank ihrer intensiven Verteidigung im gesamten dritten Viertel weitere Punkte von Topscorer Klussmann verhindern konnten, der zur Halbzeit bereits bei 20 Zählern stand. Artland konnte erst im letzten Viertel wieder von seinen Treffern profitieren. Nachdem man das zweite Viertel knapp verloren hatte, ging das dritte Viertel nun wieder an die Hausherren. Die knapp 1100 Zuschauer erlebten eine unterhaltsame Partie mit deutlich gesteigerten Wurfquoten bei einem Stand von 74:63 Ende des dritten Viertels. Das vierte Viertel begann hektisch. Trotz einiger Fehler konnte Koblenz jedoch den Abstand halten und erlaubte es den Gästen nicht, noch einmal näher heran zu kommen. Die Partie endete schließlich mit einem deutlichen Sieg für die EPG Baskets, mit 92:80. Topscorer der Begegnung waren Jaden Williams mit 26 Punkten für die EPG Baskets und Jonathan Klussmann mit 27 Zählern für die Gäste. Hendrik Gruhn, der gegnerische Trainer zeigte sich sichtlich frustriert, gerade von der Defensivleistung seiner Spieler: „Koblenz hat absolut verdient gewonnen, wir haben über 40 Minuten katastrophal verteidigt, bis auf drei Minuten im zweiten Viertel, als wir noch einmal kurz herankamen.“

 

04.10.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim 47:91

Im dritten Saisonspiel zeigen die HAKRO Merlins erneut ihr Können und holen sich den dritten Sieg. Nach einem anfänglichen Herantasten in den ersten fünf Minuten, geben die Zauberer Vollgas und zünden den Offensiv-Motor. Nach 40 Minuten steht ein deutlicher 91:47-Auswärtssieg auf den Anzeigetafeln. Mit einer starken Defense beider Seiten startet die Partie recht punktearm. Trotz sieben Rebounds bereits in den ersten vier Minuten des Spiels, können die Zauberer ihre Offensivchancen nicht nutzen. Pünktlich mit der Schlusssirene zum Ende des ersten Viertels versenkt Neuzugang Addae-Wusu den Ball erstmals im Korb und stellt zur Führung der Merlins. Die zweiten zehn Minuten gestalten die Gäste deutlich sehenswerter. Ein 12:0-Lauf baut die Führung aus, die Crailsheimer zeigen sich nun als klar bessere Mannschaft. Gerald dreht richtig auf und addiert sieben Zähler. Sein finaler Dreier kurz vor der Halbzeit bringt die mitgereisten Fans der Zauberer zum tosenden Applaus und verabschiedet die Mannschaften zu einem Pausenstand von 22:40.

Während die Lions stärker aus der Halbzeit kommen, zeigen sich die HAKRO Merlins unbeeindruckt. Voll in Fahrt gekommen, bauen die Zauberer ihre Führung weiter aus. Schon drei Akteure im Merlins-Dress steuerten zweitstellige Punkte zu, 9 Steals und 24 defensive Rebounds unterstrichen die geschlossene Teamleistung in der Verteidigung. Auch im finalen Viertel zeigen die Gäste ihr Können. Immer wieder netzen die Hohenloher ein, der Vorsprung mittlerweile bei 40 Zählern und findet damit noch nicht sein Ende. Unter tosenden Siegeshymnen feiern die Merlins-Fans ihre Mannschaft und bejubeln einen 47:91-Sieg. Florian Flabb (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim): “Respekt an unsere Mannschaft. Sie haben das sehr couragiert durchgespielt. Es ist nicht einfach, wenn alle Spieler, auf die man sich vorbereitet nicht da sind. Und natürlich auch großen Respekt an Karlsruhe, die von der ersten bis zur letzten Sekunde alles gegeben haben, gekämpft haben und alles versucht haben, im Spiel zu bleiben. Ich glaube, heute hat man dann auch gesehen, dass wir den tieferen Kader hatten. Vor allem an so einem Doppelspieltag ist das wichtig, dass wir da auch einfach weiterspielen können. Ich freue mich sehr, dass Dylan nach im Grunde genommen zwei halben Trainings heute schon so eingeschlagen hat. Das ist für uns natürlich noch einmal eine extreme Verstärkung. Von daher können sich die Fans und Zuschauer auf einen sehr spannenden Spieler freuen. Ich bin froh, alle sind gesund geblieben und jetzt geht es in die neue Woche gegen Gießen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_3_ProA-1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-06 13:38:032026-10-06 13:38:03Nachberichte ProA 3. Spieltag

Nachberichte ProA 2. Spieltag

5. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

02.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS 79:89

Karlsruhe startete mit einer 7:0-Führung nach nicht einmal zwei gespielten Minuten. MpK fehlte noch die Struktur im Spiel, die Gäste machten von Anfang an viel Druck. Joshua Bonga brachte MpK nach dreieinhalb Minuten mit dem 2:7 erstmals auf das Scoreboard. Vor allem im Setplay ging bei den Bayreuthern nicht viel, Karlsruhe erhöhte auf 11:2, ehe Matt Frierson mit einem weiten Dreier auf 5:11 verkürzte. Kevin Wohlrath traf den nächsten Dreier zum 8:11 und markierte in der Folge das 10:14. Emanuel Prospere verkürzte weiter auf 12:14, ehe die Karlsruher mit 18:12 wieder weiter davonzog. Kevin Wohlrath ließ den nächsten Dreier zum 15:18 folgen. Collin Metcalf traf knapp eine Minute vor dem Viertelende von der Freiwurflinie zum 17:21. Mit 23:17 für Karlsruhe ging es in die erste Viertelpause. Bei den Rebounds lagen die Lions nach zehn Minuten mit 14:7 vorne. Die Gäste sammelten die Bälle an den Brettern besser ein.

Collin Metcalf verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 19:23, Kevin Wohlrath scorte zum 21:25 und Glen Abram brachte MpK auf 23:25 heran. Matt Frierson sorgte schließlich aus der Distanz für das 26:25 und damit die erste Bayreuther Führung. Glen Abram erhöhte auf 28:25, ein 9:0-Lauf für MpK stand auf dem Scoreboard. Simon Hildebrandt traf den nächsten Dreier zum 31:27 und setzte einen weiteren Distanztreffer zum 34:30 drauf. Abermals Hildebrandt stellte in der Folge von der Freiwurflinie auf 35:32 nach 15 Minuten. Taje Kelly erhöhte auf 37:32 und der Karlsruher Headcoach Demond Greene rief seine Mannen zum zweiten Mal im zweiten Viertel zur Auszeit an die Seitenlinie. Zwei Minuten vor der Halbzeit stand es 37:36 für Bayreuth, Kilian Binapfl brachte die Gäste dann mit einem Dreier wieder mit 39:37 in Front. Glen Abram antwortete mit einem Drei-Punkte-Spiel, Bayreuth war wieder mit 40:39 vorne. Letztlich ging es nach ausgeglichenen 20 Minuten remis mit 40:40 in die Halbzeitpause. Karlsruhe lag bei den Rebounds weiter mit 23:17 vorne, Bayreuth hatte hier aufgeholt. Sechs Turnovers bei MpK in der ersten Halbzeit waren durchaus in Ordnung. Die Lions starteten mit einer schnellen 44:40-Führung in die zweite Hälfte, ehe Glen Abram seinen ersten Dreier der Partie zum 43:44 traf. Karlsruhe zog aber weiter auf 48:43 davon, dann traf Kevin Wohlrath zum 45:48 und Joshua Bonga glich mit einem Dreier wieder zum 48:48 aus. Es folgte ein dominanter 12:0-Lauf der Gäste zum 60:48. Collin Metcalf hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sein viertes Foul auf dem Konto. Karlsruhe dominierte den Offensiv-Rebound, Bayreuth blieb rund vier Minuten ohne Punkte. Theo Seng war der überragende Karlsruher Akteur im dritten Viertel. Erst Simon Hildebrandt brachte MpK von der Freiwurflinie mit dem 50:60 wieder auf das Scoreboard zurück. Emanuel Prospere traf zum 52:60 und Taje Kelly zum 54:62. Mit dieser Karlsruher Acht-Punkte-Führung ging es auch in den Schlussabschnitt. Die Lions bauten den Vorsprung bei den Rebounds auf 33:24 aus, Bayreuth musste alleine im dritten Abschnitt fünf Turnovers hinnehmen.

Simon Hildebrandt verkürzte zu Beginn des vierten Abschnitts auf 56:62. Karlsruhe baute den Vorsprung dann wieder auf 66:56 und damit zehn Zähler aus. Matt Frierson traf seinen dritten Dreier der Partie zum 59:66. Die Klarheit der Bayreuther Aktionen ließ seit der Halbzeit zu wünschen übrig. Nach 34 Minuten lagen die Gäste mit 70:59 vorne und erhöhten weiter auf 76:59 – ein 10:0-Lauf war perfekt. Nach 35 Minuten lagen die Lions mit 17 Punkte vorne. Bayreuth schien sich in dieser Phase aufzugeben. Luis Wulff uns Joshua Bonga trafen dann zwei Dreier in Folge zum 65:76. Glen Abram und Luis Wulff stellten von der Freiwurflinie auf 69:78. Wesley Oba antwortete mit dem 80:69 und als Zac Owens nach einem Korbleger von Kevin Wohlrath per Dreier zum 83:71 traf, war der Deckel drauf. Ein Freiwurftreffer von Simon Hildebrandt zum 72:83 folgte. Den Bayreuthern kam noch zugute, dass die Karlsruher viele Freiwürfe liegen ließen. Glen Abram stellte 62 Sekunden vor Schluss noch auf 74:84 und Collin Metcalf traf zum 76:87. Letztlich holten die Lions mit 89:79 ihren ersten Saisonsieg, Luis Wulff hatte kurz vor Schluss noch einen finalen Dreier für MpK getroffen. Bayreuth musste die zweite Niederlage im zweiten Spiel hinnehmen, hat jetzt 0:4 Prunkte auf dem Konto und gastiert am Sonntag, 4. Oktober, bei den bislang ungeschlagenen Kreisbau Kirchheim Knights. Bei den Rebounds lag Karlsruhe mit 41:32 vorne, Bayreuth hatte 14 Turnovers (Karlsruhe elf) und die Bayreuther Dreierquote lag bei 38 Prozent. Die geschlossene Mannschaftsleistung trotz kurzer Rotation war der Schlüssel zum Karlsruher Erfolg.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons vs. EPG Baskets Koblenz 85:75

Zweites Spiel, zweiter Sieg. Die Nürnberg Falcons bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga als eines von fünf Teams ungeschlagen. Gegen Koblenz gewann die Mannschaft von Coach Tim Black ein intensives Spiel, obwohl mit Jenö Pildner und Drew Stover zwei wichtige Spieler fehlten. Während Big Man Stover bald wieder fit sein dürfte, wird man für längere Zeit auf Jenö Pildner verzichten müssen, der sich unter der Woche eine Handverletzung zuzog und bereits operiert wurde. So mussten es am Freitagabend gegen einen starken Gegner vor knapp 1.850 Fans in der Kia Metropole Arena andere richten. Tim Black schickte Christian Feneberg, Lars Lenke, Nate Heise, Jarne Jürgens und Ty Allred zum Jump auf das Feld und bewies dabei ein gutes Händchen. Nürnberg begann konzentriert, engagiert und spektakulär. Aus
einer soliden Defense heraus erspielten sich die Gastgeber schnell eine zweistellige Führung und lagen nach fünf Spielminuten 17:6 in Front. Auszeit Koblenz. Die Falken hielten in der Folgezeit das Tempo hoch und führten zur 1. Viertelpause mit 14 Zählern (30:16). Im zweiten Viertel kamen die Gäste dann besser ins Spiel und waren in der Lage, den Rückstand Punkt um Punkt zu verkürzen. Tyren Moore brachte die Baskets mit zwei Freiwürfen in unmittelbare Schlagdistanz (34:30), doch die Falcons hatten die passende Antwort parat. Angeführt von Christian Feneberg hielten die Mittelfranken stand und gingen mit einer 48:41-Führung in die Pause. Nach dem Seitenwechsel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Fans in der Kia Metropol Arena sahen ein weiterhin unterhaltsames Spiel, bei dem auch in Sachen Entertainment einiges geboten war. Nach 30 Spielminuten stand ein 66:57 auf der Anzeigetafel und es war noch alles offen.
Daniel Helterhoff eröffnete per Layup (68:57) das Schlussviertel, nach einem schönen Pass von Tim Köpple. Nürnberg konnte den Vorsprung bis in die Crunchtime im zweistelligen Bereich halten, dann kam jedoch die Schlussoffensive der Baskets. Trainer Stephan Dohrn trieb seine Mannschaft unermüdlich an, die nach einem Dunk von Jannis Sonnefeld dreieinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 76:69 verkürzen konnte. Auszeit Tim Black. Nürnbergs Coach fand einmal mehr die richtigen Worte und verhinderte so, dass auf Koblenzer Seite ein Momentum entstehen konnte. Die Falken-Führung hielt, Ty Allred sorgte per Alley-Oop-Dunk für den sehenswerten Schlusspunkt und den offiziellen Endstand von 85:75. Game Nürnberg. Der #NUEbasketball MVP Fan-Award presented by Sparkasse Nürnberg ging an Nate Heise, der auf 21 Punkte kam. Insgesamt scorten alle zehn eingesetzten Falcons Spieler an diesem Abend.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Kreisbau Kirchheim Knights 85:94

Die OrangeAcademy fordert den letztjährigen ProA-Finalisten aus Kirchheim bis in die Schlussphase und unterliegt den Knights mit 85:94. Der Wendepunkt: Im letzten Viertel schafften es die Gäste, ihre Erfahrung auszuspielen und die Partie für sich zu entscheiden. In dieser Phase waren vor allem die Offensivrebounds der Kirchheimer ausschlaggebend. Am Ende holten sie nahezu genauso viele Offensivrebounds wie die OrangeAcademy Defensivrebounds. Dennoch hielten die jungen Uuulmer lange dagegen und konnten im Spielverlauf sogar mehrfach die Führung übernehmen. Der Gamechanger: War heute der eigene Dreipunktewurf, der mit 46 Prozent sehr gut gefallen ist. Beim Heimauftakt der ProA-Saison versenkte die OrangeAcademy insgesamt zwölf Dreier. Daran hatte vor allem CJ Anthony einen maßgeblichen Anteil, der allein sechs Treffer von jenseits der Dreierlinie erzielte. Auch Namori Omog (3/4 Dreier) überzeugte mit einer starken Trefferquote aus der Distanz. Uuulmer des Spiels: Der Titel geht heute zweifelsohne an CJ Anthony. Der US-Amerikaner nutzte die Bühne eindrucksvoll und erzielte starke 31 Punkte. Dazu verteilte er vier Assists und konnte seinem Gegenspieler zweimal den Ball stehlen. Ebenfalls zweistellig punkteten Namori Omog mit 14 Zählern und Lucas Fischer mit 12 Punkten.

Die Erkenntnisse: Diese junge Mannschaft macht Spaß. Gegen das physische und erfahrene Topteam aus Kirchheim begeisterten die jungen Uuulmer das Publikum mit athletischen Highlights und unermüdlichem Einsatz. So konnte die jüngste ProA-Mannschaft aller Zeiten dem letztjährigen ProA-Finalisten lange Paroli bieten. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie gegen eine so physische und erfahrene Mannschaft mithalten konnte. Ich sehe schon jetzt eine gute Entwicklung, auch wenn wir noch lange nicht an dem Punkt angekommen sind, an dem wir sein wollen. Wir haben heute viele Dinge gut gemacht, am Ende allerdings nicht konsequent genug gereboundet. Dadurch haben wir ihnen zu viele zweite Chancen ermöglicht, die sie letztlich konsequent nutzen konnten“, erklärt OrangeAcademy-Cheftrainer Mehdy Mary.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. BG Göttingen 81:69

Die Dragons erwischten einen starken Start in ihr erstes Heimspiel. Ralph Hounnou eröffnete die Partie nach Zuspiel von Kapitän Buzz Anthony per Korbleger, ehe Anthony selbst für das nächste Highlight sorgte: Der Spielmacher klaute Radvilas Kneizys (12 Punkte, 5 Rebounds) den Ball und vollendete den Fastbreak zur 4:0-Führung. Nach den ersten Göttinger Punkten durch Tai Bibbs (15 Punkte, 6/15 FG) antworteten die Dragons umgehend mit einem Dreier von Naz Bohannon (13 Punkte, 8 Rebounds), den erneut Anthony vorbereitete. Der Kapitän legte damit bereits seinen zweiten Assist auf. Insgesamt verpasste Anthony an diesem Abend mit zehn Punkten und neun Assists nur knapp ein Double-Double. Elijah Braun setzte sich wenig später stark in der Zone durch und wurde dabei von Kneizys gefoult. Auch den anschließenden Freiwurf verwandelte Braun sicher zum 10:3. Naz Bohannon per Korbleger und Dominik Dolic von jenseits der Dreipunktelinie erhöhten anschließend sogar auf 15:3, woraufhin Göttingens Headcoach Martin Gulbis bereits seine erste Auszeit nahm. Die Gäste fanden danach besser in die Partie und verkürzten durch einen schwierigen Jumper von Kneizys sowie einen Dreier von Nils Owen Schmitz (12 Punkte) auf 20:12. Auch von der Freiwurflinie kam Göttingen näher heran, sodass die Dragons ihren Vorsprung zwischenzeitlich fast vollständig einbüßten. Hounnou (11 Punkte, 4/5 FG) sorgte kurz vor Ende des ersten Viertels noch einmal per Layup für wichtige Punkte, mit einer 23:20-Führung ging es in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Abschnitts setzte Anthony seine starke Partie als Vorbereiter fort und fand Hounnou, der per Dreier auf 26:20 stellte. Die Partie blieb zunächst ausgeglichen, ehe die Dragons zunehmend das Tempo anzogen. Elijah Ndi (13 Punkte, 3/5 3P) traf nach rund zweieinhalb Minuten seinen ersten Dreier des Abends, Naz Bohannon legte per Jumper nach und Anthony sorgte mit seinem eigenen Dreier für die erste zweistellige Führung der Gastgeber zum 36:26. Göttingen reagierte mit einer Auszeit und kam durch einen Dreier von Zach Watson zunächst wieder etwas heran. Ndi stellte mit seinem zweiten erfolgreichen Versuch von außen den alten Abstand jedoch umgehend wieder her. Die Dragons verteidigten in dieser Phase konsequent und erschwerten es den Gästen, zu offenen Würfen zu kommen. Besonders aus der Distanz fand Göttingen an diesem Abend nicht in seinen Rhythmus: Die Veilchen trafen lediglich 18 Prozent ihrer Dreipunktversuche, während die Dragons 9 ihrer 21 Würfe von außen versenkten. Drei Minuten vor der Halbzeit bediente Grant Teichmann Jamal Fuller, der per Dunk zum 43:31 abschloss. Klussmann erhöhte wenig später per Layup auf 45:32. Nach einem weiteren Dreier von Omar Pajic ging es beim Stand von 45:34 in die Halbzeitpause.

 

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Dragons zunächst den besseren Start. Nach zwei Freiwürfen von Tai Bibbs legten die Gastgeber sechs Punkte in Serie nach und bauten ihre Führung auf 51:36 aus. Zur Mitte des dritten Viertels meldete sich Göttingen jedoch zurück. Omar Pajic und Daniel Kirchner verkürzten per Korbleger, ehe Kirchner auch einen Korb von Anthony beantwortete. Anschließend entwickelte sich eine zähe Phase: Über zwei Minuten fiel auf beiden Seiten kein Punkt, mehrere Fouls und Fehlwürfe störten den Spielfluss. Klussmann (11/12 FT) beendete die Scoringflaute mit zwei verwandelten Freiwürfen und legte kurz darauf nach einem weiteren Foul erneut von der Linie nach. Göttingen blieb jedoch dran und kam durch fünf Punkte in Folge auf 59:48 heran. Gruhn reagierte mit einer Auszeit, doch die Gäste erhöhten weiter den Druck. Besonders bei den Offensivrebounds hatten die Veilchen an diesem Abend klare Vorteile. Göttingen sicherte sich insgesamt 13 Rebounds am offensiven Brett, während die Dragons lediglich vier holten. Einen solchen zweiten Angriff nutzte Kneizys rund zweieinhalb Minuten vor Viertelende mit einem Dreier zum 59:52. Bis zum Ende des Abschnitts blieb Göttingen im Spiel und verkürzte auf 63:57. m Schlussviertel waren die Dragons darum bemüht, wieder mehr Kontrolle in der Defensive zu bekommen. Ndi setzte direkt nach 20 Sekunden mit einem Dreier nach Zuspiel von Bohannon ein wichtiges Zeichen. Bibbs antwortete zwar per Dunk, doch Hounnou stellte von der Freiwurflinie den alten Abstand wieder her. Göttingen blieb über weitere Offensivrebounds im Spiel und kam durch Schmitz auf 68:61 heran. Anschließend entwickelte sich erneut eine von vielen Unterbrechungen geprägte Phase, in der beide Teams über zwei Minuten ohne Treffer blieben. Fünfeinhalb Minuten vor dem Ende fand Klussmann nach Zuspiel von Bohannon den Weg zum Korb und stellte auf 70:61. Wenig später zog der Dragons-Topscorer erneut ein Foul und erhöhte von der Freiwurflinie auf 72:61. Göttingen fand nun kaum noch gute Abschlüsse und hatte zunehmend Schwierigkeiten, gegen die konzentrierte Dragons-Defensive zu Punkten zu kommen. Klussmann nutzte dies und traf 3:31 Minuten vor dem Ende einen wichtigen Dreier zum 75:61. Die Artland Arena stand und Göttingen nahm die nächste Auszeit. Doch auch danach fanden die Gäste nur schwer Lösungen. Erst 2:28 Minuten vor dem Ende gelang Robin Lodders der nächste Göttinger Treffer, natürlich nach einem weiteren Offensivrebound. Plötzlich wurde es noch einmal spannend: Nach einem unsportlichen Foul von Jamal Fuller verwandelte Schmitz die fälligen Freiwürfe, ehe Lodders nach einem Foul von Klussmann ebenfalls von der Linie erfolgreich war und auf 75:67 verkürzte. Als Bohannon im nächsten Angriff den Ball verlor, verkürzte Lodders 1:23 Minuten vor Schluss sogar per Korbleger auf 75:69. Gruhn reagierte sofort mit der Auszeit. Die Unterbrechung zeigte Wirkung. Neuzugang Danas Kazakevicius fand Elijah Ndi, der per Dunk zum 77:69 abschloss. Göttingen gelang anschließend kein weiterer Treffer mehr. Klussmann machte 39 Sekunden vor Schluss mit seinen Punkten 17 und 18 von der Freiwurflinie endgültig den Deckel drauf, ehe Ndi mit einem Layup den Schlusspunkt zum 81:69 setzte.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 73:70

Headcoach Alvaro Paredes musste lediglich auf einen Spieler des Profikaders zum Saisonauftakt verzichten. Der Neuzugang David Pisic fiel mit einer Handverletzung fürs Erste aus. Das Trainerteam schickte eine Starting-Five bestehend aus Teamkapitän Niklas Geske, Ja’Monta Black, Jaylen Wesley, Neil Masnic und Aitor Pickett auf das Parkett. Die Bochumer verbuchten die ersten Punkte der Begegnung durch einen Dreier von Jaylen Wesley. Beide Teams fanden immer wieder gute Wurfmöglichkeiten und sammelten früh Zähler für das Punktekonto (08:07, 4.). Doch die Norddeutschen ließen sich von der mitreißenden Stimmung nicht beirren und ergriffen die Führung über Punkte aus dem Fastbreak (19:15, 8.). Der VfL zog jedoch direkt nach und stellte zum Viertelende über Punkte von Niklas Geske und Ja’Monta Black auf Gleichstand (21:21, 10.). Die Gastgeber starteten hervorragend in den nächsten Spielabschnitt und bauten sich über mehrere defensive Stopps ein kleines Führungspolster auf. Das Team von Headcoach Paredes erhöhte die Intensität und übte früh Druck auf die Eisbären aus. Conrad Klotz untermauerte dieses positive Momentum, als er mit ablaufender Wurfuhr einen Distanzwurf von jenseits der Dreipunktelinie traf (41:33, 17.). Die Gäste verpassten den direkten Anschluss und so ging es mit einer zweistelligen Führung aus VfL-Sicht in die Halbzeitpause (46:36, 20.).​

In der zweiten Halbzeit gelang es den SparkassenStars nicht, die Führung weiter auszubauen. Die Bremerhavener fanden immer besser in die Begegnung und reduzierten mit jedem Treffer die Bochumer Führung, bis ein erfolgreicher Korbleger nach Offensivrebound zum Ausgleich führte (52:52, 27.). Der Gastgeber hat seinen offensiven Rhythmus verloren und hielt das Spiel besonders über die physische Spielweise auf Augenhöhe. Nach 30 gespielten Minuten ging es mit einem Zwischenstand von 54:54 in das letzte Viertel. Keine Mannschaft setzte sich ab, und die Partie wurde immer umkämpfter. Der offene Schlagabtausch führte zu einem unausweichlichen Finale. Gleichstand in der letzten Spielminute. Die Fans hielt es nichtmehr auf den Sitzen und die SparkassenStars hatten den Sieg letztlich in der eigenen Hand. 30 Sekunden vor Schluss übernahm Niklas Geske Verantwortung, als er einen starkverteidigten Stepback-Dreier nehmen musste. Der Ball landete auf dem Ring und Black sicherte den Bochumern mit einem Rebound eine neue Chance auf den Sieg. Pass raus auf die Glocke – Kuku Dreier – Der Gastgeber führte. Die Stimmung in der Rundsporthalle erreichte ihren Höhepunkt und der VfL verteidigte den letzten Wurf bravourös (73:70, 40.).

 

02.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. RheinStars Köln 90:73

Anders als aus Göttingen am vergangenen Wochenende kehrten die RheinStars am späten Freitagabend ohne Punkte aus Paderborn zurück. Klar mit 73:90 (37:45) unterlagen die Kölner am zweiten Spieltag der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProA den Baskets. In deren Ausweichspielstätte in Lemgo sahen die 1123 Zuschauer in der Phoenix Contact Arena einen verdienten Sieg der Hausherren. Schon am Sonntag um 16 Uhr haben die RheinStars ihre nächste Chance, wenn es beim Aufsteiger ETB Miners Essen um die nächsten Zähler geht. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass wir dort zeigen, dass wir deutlich besser spielen können und dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt“, sagte Headcoach Zoran Kukic. Köln startete in der gleichen Formation wie in der Vorwoche. Kam jedoch diesmal schleppender aus den Startlöchern. Bis Mitte des ersten Viertels lagen sie nur mit einem Zähler (16:17) hinten, kassierten dann aber einen 0:14 Lauf zum 16:31 (11. Minute). Vor allem die in der Vorwoche starken Cedric Russell und Maxi Begue kamen überhaupt nicht zurecht mit den energiegeladenen Hausherren.  Dafür schwang sich Antonio Williams mit 26 Punkten zum Kölner Topscorer auf. Mit Blick auf das gesamte Geschehen half das wenig. Die Baskets diktierten das Tempo, spielten mutig und erzwangen so das Glück und ihren ersten Saisonsieg.

Zwar verkürzten die RheinStars kurz nach der Pause noch einmal auf fünf Zähler (39:44), dann aber marschierten die Hausherren davon. Der Rückstand wuchs stetig. Ende des dritten Viertels lagen die Kölner 50:68 hinten, knapp eine Minute vor Ende sogar mit 21 Zählern (67:88). „Paderborn hat eine talentierte Mannschaft, gegen die wir heute von Anfang an keine Chance hatten“, sagte Zoran Kukic. „Es ist Anfang der Saison, wir haben eine gute Preseason gespielt. Aber es ist noch zu früh, eine Aussage zu treffen, wo die Teams stehen. Das geht wahrscheinlich allen Mannschaften genauso. Für uns gilt, weiterarbeiten, um es in Essen und danach besser zu machen.“

 

02.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. ETB Miners 118:74

Anders als zuletzt in Tübingen starten die Academics konzentriert und sehr wach in diese Partie, holen sich die erste Führung und sind auch in der Defense immer wieder zur Stelle. Vor allem Frank Champion ist von Beginn an laut, aktiv und trägt sich in den Anfangsminuten fleißig in sämtlichen Zeilen des Statistikbogens ein. Nachdem mit Chuck Harris erneut ein Heidelberger im Essener Passweg steht und daraus einfache Zähler für die Gastgeber resultieren, nehmen die Miners beim Stand von 15:6 die erste Auszeit der Partie. Die Academics spielen schnell, bewegen den Ball sehr gut und treffen den Dreier im ersten Viertel mit starken 50%. Daraus resultieren starke 32 Punkte nach den ersten zehn Minuten, auf der Gegenseite erlauben die Jungs vom Neckar 23 gegnerische Zähler. Auch im zweiten Viertel treffen die Hausherren weiterhin stark von außen, stehen nach 13 gespielten Minuten bereits bei 44 Punkten, 15 davon von der Dreierlinie. Aus dem Zwei-Punkte-Bereich lassen die Heidelberger bei 15 Versuchen Mitte des zweiten Viertels lediglich drei Versuche liegen und stehen bei starken 80%. Die Academics kontrollieren die Partie in allen Bereichen, erzielen zwei Mal über 30 Punkte in einem Viertel und limitieren die Gäste auf 34 Zähler. Nahezu alle eingesetzten Spieler punkten in der ersten Hälfte dieser Partie, Chuck Harris (13), Lorenz Brenneke (14) und Frank Champion (11) stehen bereits bei einer zweistelligen Punkteausbeute.

Auch in der zweiten Halbzeit gehen die Academics nicht vom Gaspedal, der Dreier fällt weiterhin und die Jungs vom Neckar ziehen gnadenlos weiter davon. Ende des dritten Viertels kommt dann auch Doppel-Lizenzler Felix Diez zu seinem ersten Einsatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der Youngster, der auch für die BG Viernheim/Weinheim aufläuft, zeigt keinerlei Nervosität, bekommt im letzten Angriff den Ball für den offenen Dreier und versenkt diesen unter dem lauten Jubel seiner Teamkollegen mit Ablauf der Sirene. Somit trägt sich auch der letzte Heidelberger an diesem Freitagabend in die Punkte-Spalte des Statistikbogens ein. Die Spielfreude ist den Academics in jedem Gesicht anzusehen, jeder spielt für jeden, die Würfe fallen hochprozentig von nahezu überall und durch schnelle Hände in der Verteidigung sowie cleveres Umschaltspiel belohnen sich die Jungs vom Neckar auch immer wieder mit einfachen Punkten. Am Ende ist es ein dominanter 118:74-Heimsieg, der einen perfekten Heimauftakt abrundet.

02.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. GIESSEN 46ers 73:61

Am World-Smile-Day ist den GIESSEN 46ers das Lachen vergangen! Eine Woche nach dem zufriedenstellenden 91:87-Erfolg zum Start in die Spielzeit 2026/27 der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Artland Dragons und keine 43 Stunden vor dem sonntäglichen Duell (15 Uhr) gegen die etwas überraschend mit 73:70 gegen die Eisbären Bremerhaven erfolgreichen VfL SparkassenStars Bochum unterlagen die Mittelhessen bei den SBB Börde Baskets am Ende sang- und klanglos mit 61:73 (36:36). Unter dem Strich kamen die Gäste bei den ohne Kirchheim-Neuerwerbung Aeneas Jung (Kieferbruch) angetretenen Männern aus Sachsen-Anhalt nur schwer in die Partie. Die Mittelhessen führten durch einen Dreier von Alex Williams zwar mit 7:5 (3.), sollten hernach jedoch bis zum Start in den dritten Abschnitt nur noch der Musik hinterherlaufen. Ein Airball von Alex Williams sowie ein Technisches Foul gegen die Bank, da vier ausländische Profis kurzzeitig auf dem Feld standen, waren Zeichen der Verunsicherung, die nur noch nicht in Gänze zum Vorschein kam, da Nigel Scantlebury Gießen mit sechs Punkten in Serie beim 13:16 (9.) noch im Spiel hielt. Nach einer ersten Standpauke des Übungsleiters beim 15:24-Zwischenstand (12.) schien das Match im zweiten Viertel zu kippen. Alex Williams ließ einen Dunk in die SBB-Reuse krachen (19:26, 13.), Till Gloger verwertete einen Klassepass von „Auge“ Robin Benzing (21:26, 14.) und stellte höchstpersönlich auf 29:31 (17.), als der Ex-Rostocker den massigen Brock Gardner unter dem Korb locker beiseite beförderte. Als dann auch noch Chris Carter seine linke Klebe auspackte und zwei Würfe von Downtown einschweben ließ, verließen die Gäste zur Halbzeitansprache erhobenen Hauptes die nach dem vor drei Jahren verstorbenen Ex-DDR-Handball-Nationalspieler Wolfgang Lakenmacher benannte Halle in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt.

Doch statt selbstbewusst aus der Kabine zurückzukehren, brachten die 46ers im dritten Abschnitt nur mickrige elf Punkte zustande. Chris Carter handelte sich schon früh sein drittes Foul ein, Alex Williams zog sich eine wahrscheinlich schwere Fingerverletzung zu und kam nicht wieder aufs Parkett zurück und Luis König Figge verlor die wegen technischer Probleme nicht vorhandene Shot Clock über den Körben aus den Augen, so dass das Drama seinen Anfang nahm. Als die Hausherren dann auch noch drei Dreier in Serie einnetzten und damit im letzten Viertel von 55:52 (31.) auf 64:52 (33.) davonzogen, war es um den Altmeister so gut wie geschehen. Nigel Scantlebury verkürzte drei Minuten vor dem Halali zwar nochmals auf 61:68, doch als ein irre weiter Verzweiflungs-Dreier von Robin Benzing sein Ziel verfehlte, war es um Gießen geschehen. Das „T“ gegen Luis König Figge, der die Unparteiischen lediglich auf Schweiß am Boden aufmerksam machen und einen Wischer anfordern wollte, setzte der Niederlage ebenso wie der letzte krachende Airball von Daniel Norl die Krone auf. Der misslungene Auftritt an der Elbe hatte aber auch Positives für den Gießener Tross parat, wenngleich dies an der Niederlage überhaupt nichts änderte. „Wir haben keine Zeit zum Weinen, der nächste Gegner wartet“, brummelte Branislav Ignjatovic, dem am World-Smile-Day das Lachen längst vergangen war.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 85:64

Das Derby startet mit hohem Tempo, aber auch zahlreichen Ballverlusten auf beiden Seiten. Crailsheim erwischt den besseren Beginn und führt 8:3. Kapitän Otto bringt von der Bank sofort neue Energie und verbucht drei Steals in seinen ersten drei Einsatzminuten. Nach einem technischen Foul gegen Headcoach Florian Flabb und einem Dreier von Ex-Merlin Santana dreht Tübingen die Partie jedoch und zieht auf 10:15 davon. Dann übernimmt Drescher. Mit neun Punkten im ersten Viertel führt er die Merlins zur 22:17-Führung. Im zweiten Abschnitt bestimmt Crailsheim zunehmend das Tempo: Van Slooten startet mit fünf schnellen Punkten, Coplin setzt mit Putback-Dunk und Block Zeichen. Kurz vor der Pause klaut van Slooten direkt nach einer Tübinger Auszeit den Ball und dunkt. Coplins Dreier zum 48:33 bringt Spieler und Arena mit der Halbzeitsirene endgültig zum Beben.

Auch nach der Pause bleiben die Merlins heiß. Drescher und Coplin treffen von außen, Alexander vollendet den schönsten Angriff des Abends per Dunk. Ein 13:3-Start sorgt für das 61:36. Tübingen antwortet mit zwölf Punkten in Serie, doch Alexander stoppt den Lauf und stabilisiert sein Team. Im Schlussviertel zieht Crailsheim sofort wieder davon. Alexander prägt diese Phase entscheidend und wird unter tosendem Applaus ausgewechselt. Am Ende feiern die Merlins einen verdienten 85:64-Derbysieg.

Florian Flabb (Headcoach HAKRO Merlins Crailsheim):

„Vielen Dank für die Glückwünsche. Das Ergebnis ist ja am Ende sehr eindeutig, aber mit so vielen Verletzten am Doppelspieltag hier anzukommen ist auch schwer. Das hat Tübingen dann auch top gemacht und sich angepasst. Mit der Tiefe unseres Kaders hatten wir dann über lange Zeit auch mehr Energie und das Rebounding war sehr eindeutig. Deshalb bin ich sehr zufrieden in der Defensive wieder so konstant zu sein, um die Fehler die wir in der Offensive noch machen wieder auszugleichen. Tübingen dann unter 65 Punkte zu halten ist wirklich stark.“

Felix Banobre (Headcoach Tigers Tübingen):

“Meinen Glückwunsch an Florian. Das Spiel war wie es war. Wir können uns nicht entschuldigen, wir versuchten uns in der Defensive anzupassen aber sie waren gut vorbereitet und haben eine hohe Qualität. Im ersten Viertel haben wir gute Lösungen gegen sie gefunden, aber dann haben wir sie verloren.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_2_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-05 15:05:122026-10-05 15:05:12Nachberichte ProA 2. Spieltag

Vorberichte ProA 2. Spieltag

2. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des zweiten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

02.10.2026 19:00 Uhr // Medikamente per Klick Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS

Heimdebüt für Medikamente per Klick Bayreuth in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA: Am Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr empfängt das Team von Headcoach Vincent van Sliedregt am 2. Spieltag die PS Karlsruhe Lions. Das Spiel ist gleichzeitig der Auftakt des ersten Doppelspieltags der ProA, bereits am Sonntag, 4. Oktober, um 17 Uhr geht es für MpK mit der Auswärtspartie bei den Kreisbau Kirchheim Knights weiter. Nach der 90:109-Auswärtsniederlage bei den EPG Baskets Koblenz am vergangenen Sonntag will MpK Bayreuth gegen Karlsruhe möglichst den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach bringen. Angesichts der angespannten Verletztensituation traten die Bayreuther mit einer kurzen Rotation bei den EPG Baskets an. Aller gezeigter Einsatz und auch die absolute Glanzleistung von Joshua Bonga, der als Topscorer 30 Punkte erzielte, konnte die Niederlage beim Team vom Deutschen Eck nicht verhindern. Headcoach Vincent van Sliedregt mahnte nach der Partie: „Defensiv war das nicht gut genug. Uns haben in dieser Hinsicht Disziplin und auch ein Stück weit der Stolz gefehlt. Wir waren nie völlig aus dem Spiel, haben uns aber zu oft auf unsere Offensive verlassen, statt über defensiven Druck und unsere Fähigkeiten in der Verteidigung zu kommen“. Darauf solle nun in der Woche vor dem Karlsruhe-Spiel im Training der Schwerpunkt gelegt werden. Auch Gegner PS Karlsruhe Lions musste zum Saisonauftakt eine Niederlage hinnehmen, im Heimspiel gegen die Nürnberg Falcons musste man sich in einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie mit 79:83 geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, 18:18 stand es nach dem ersten Viertel, zur Halbzeit lag Karlsruhe mit 43:40 in Front. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Nürnberg kam zurück und übernahm nach dem dritten Viertel knapp mit 60:59 die Führung. Auch im Schlussabschnitt schenkte keine der Mannschaften etwas her. Es wurde um jeden Ball gekämpft, letztlich lagen die Falcons mit 83:79 vorne. Topscorer der Karlsruher war der 26-jährige Small Forward Kilian Binapfl mit 25 Punkten vor Martel Williams mit 17 Zählern.

In der vergangenen Saison erreichte das Team von Headcoach Demond Greene nach einem holprigen Start in der ProA-Hauptrunde noch Rang acht, scheiterte dann aber im Playoff-Viertelfinale an Meister Phoenix Hagen. Der 27-jährige US-Spielmacher und Point Guard Isaiah Hart, der das Offensivspiel der Löwen als Nachverpflichtung in der vergangenen Spielzeit belebte, blieb den Karlsruhern erhalten. Zum Saisonauftakt gegen Nürnberg musste Hart jedoch wegen einer Adduktorenzerrung pausieren. Neuer Teil im Spielaufbau des Löwenrudels ist der 24-jährige US-Rookie und Shooting Guard Martel Williams, der zuletzt in der amerikanischen College-Liga bei den California Baptist Lancers aktiv war und zu den Topscorern seines Teams zählte. Das neue Karlsruher Aufbau-Trio komplettiert der 27-jährige Point Guard Zac Owens. Der 1,80 Meter große US-Amerikaner kam aus Österreich vom BC Vienna, wo er in der Saison 2024/25 mit durchschnittlich 21 Punkten Topscorer war, zu den Badenern. Die PS Lions wollten Owens eigentlich bereits zu Beginn der vergangenen Saison verpflichten, damals verhinderte eine Verletzung aber den Wechsel. Gegen Nürnberg scorte Owens elf Punkte und griff drei Rebounds ab. An den Brettern gehen bei den Karlsruhern der 24-jährige US-Rookie und Power Forward Theo Seng (in den vergangenen drei Spielzeiten in der amerikanischen College-Liga NCAA an der Sacramento University aktiv/neun Punkte und sieben Rebounds gegen Nürnberg) sowie der 25-jährige, 2,08 Meter große US-Center Robert Jones neu zu Werke. Headcoach Demond Greene hält große Stücke auf den aus Albufeira in Portugal gekommenen Robert Jones: „Offensiv zeichnet er sich insbesondere durch seine Qualität als Screener aus und schafft dadurch viele Vorteile für seine Mitspieler. Defensiv bringt er eine hohe Präsenz mit, kommuniziert konstant und übernimmt Verantwortung“. Gegen Nürnberg scorte Jones zwölf Punkte und griff fünf Rebounds ab. Teil des „deutschen Korsetts“ der PS Lions ist Neuzugang Noah Koch. Der 19-jährige Point Guard kam von BBL-Absteiger MLP Academics Heidelberg. Bewährte deutsche Kräfte im Karlsruher Team sind der 2,09 Meter große Center-Routinier Maurice Pluskota (34), der 26-jährige Small-Forward und Top-Scorer im Spiel gegen Nürnberg, Kilian Binapfl, Power Forward Jason George (25, mit fünf Punkten und acht abgegriffenen Bällen bester Rebounder im Auftaktspiel gegen die Falcons) sowie der 26-jährige, 2,03 Meter große Power Forward Wesley Oba. Maurice Pluskota (im Aufbautraining nach seinem Bänderriss mit Knorpelschaden) und Wesley Oba (Nasenbeinbruch) mussten im Auftaktspiel noch pausieren, beide werden nach Auskunft des Vereins ebenso wie Isaiah Hart Anfang Oktober im Team zurückerwartet. Ob sie bereits am 2. Oktober in Bayreuth mit auflaufen, bleibt abzuwarten.

In der vergangenen Saison 2025/26 gab es im Heimspiel des damaligen BBC Bayreuth gegen die PS Karlsruhe Lions in der Oberfrankenhalle einen 97:82-Sieg, auch beim Rückspiel in der Karlsruher Europahalle siegten die Bayreuther mit 78:72. Aktuell das größte Problem bei MpK Bayreuth ist die Verletztenmisere. Beim Saison-Auftaktspiel in Koblenz fehlten die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain, außerdem wurde „Scharfschütze“ Matt Frierson geschont, der sich beim Medikamente per Klick-Cup eine Schulterverletzung zugezogen hatte und dessen Einsatz ein zu großes Risiko für einen längerfristigen Ausfall mit sich gebracht hätte. Wegweisend für die Partie am Freitag gegen Karlsruhe dürften angesichts der aktuellen Personalsituation die Worte von MpK-Topscorer Joshua Bonga nach der Partie in Koblenz sein: „Wir haben viele Verletzte, haben aber alles gegeben und wollten natürlich auch unter diesen Umständen das Spiel gewinnen. Wir werden jetzt auf jeden Fall weiterhin hart trainieren, wollen uns weiter verbessern und hoffen auf die Unterstützung unserer Fans in der Oberfrankenhalle gegen Karlsruhe“.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons vs. EPG Baskets Koblenz

Gleich an diesem Wochenende sind die 18 ProA-Ligisten doppelt gefordert. Die Nürnberg Falcons empfangen am Freitagabend die EPG Baskets Koblenz zum 1. Heimspiel der Saison und gastieren zwei Tage später in Tübingen. Basketball ist zurück in Nürnberg! Mit dem Sieg in Karlsruhe im Gepäck und den eigenen Fans im Rücken gehen die Nürnberg Falcons voller Energie in ihre Heimpremiere. Zu Gast am Freitag um 19.00 Uhr sind die EPG Baskets aus Koblenz, die in der vergangenen Woche Bayreuth mit 109:90 aus der Halle schossen. Nürnberg ist gewarnt. Head Coach Tim Black blickt voraus: „Dieses Wochenende ist wichtig für unser Team. Koblenz hat eine talentierte Mannschaft, die offensiv extrem gefährlich ist. Das wissen wir, und genau das müssen wir kontrollieren. Kontrollieren müssen wir auch unsere Emotionen im Lichte des ersten Heimspiels.“ Tip-off zum ProA-Spiel Nürnberg Falcons vs. EPG Baskets Koblenz ist am Freitag, den 2. Oktober, um 19.00 Uhr in der Kia Metropol Arena. Die Tickets gibt es im vergünstigten Online-Vorverkauf sowie an der Tageskasse. Die Nürnberg Falcons empfehlen eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Parkplätze an der Arena kosten ab sofort 5 Euro pro Abend. Die Bezahlung erfolgt am Automaten.

Der Parkplatz verfügt über eine automatische Kennzeichenerfassung. Zwei Tage später geht es zu den Tigers nach Tübingen. Diese verloren zum Saisonauftakt gegen Heidelberg und bestreiten am Freitagabend in Crailsheim schon das nächste Derby. Aufgrund der kurzen Vorbereitung gibt Coach Tim Black auch für das Gastspiel in Baden-Württemberg folgende Marschroute vor: „40 Minuten diszipliniert spielen. Das muss auch im zweiten Spiel an diesem Wochenende unser Ziel sein. Ich bin gespannt, wie unsere Spieler diese Herausforderung mit zwei Spielen in drei Tagen meistern werden.“ Die Partie in Tübingen steigt am Sonntag, 4. Oktober, um 17.00 Uhr. Das Spiel wird LIVE auf Sporteurope.TV übertragen. Bis 15. Oktober können sich die Fans noch den vergünstigten All-Access Pass holen und damit direkt die Falcons unterstützen. Und weil Zusammenschauen am meisten Spaß macht, findet am Sonntag die erste Falcons Watch Party im PARKS Nürnberg am Berliner Platz statt. Der Eintritt ist frei.

 

02.10.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Am Wochenende startet die OrangeAcademy mit dem ersten Doppelspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am OrangeCampus. Zu Gast sind am Freitag um 19 Uhr die Kreisbau Kirchheim Knights und am Sonntag um 19 Uhr die MLP Academics Heidelberg. Dank des enormen Kraftakts in der vergangenen Woche steht die OrangeAcademy nach dem Saisonauftakt bereits mit zwei immens wichtigen Punkten da. Damit bewiesen die jungen Uuulmer, dass sie keineswegs zu unterschätzen sind. Doch nach dem Sieg beim letztjährigen Halbfinalisten aus Bremerhaven wartet bereits die nächste große Doppelhürde des anspruchsvollen Auftaktprogramms auf die Schützlinge von Cheftrainer Mehdy Mary. Am Freitag gastiert mit den Kreisbau Kirchheim Knights der letztjährige ProA-Vizemeister am OrangeCampus, der in der vergangenen Woche mit einem Statement-Sieg gegen die SBB Baskets (+29 Punkte) aufhorchen ließ. Keine 48 Stunden später werden die Doppelstädter erneut auf die Probe gestellt, wenn der letztjährige Bundesligist aus Heidelberg gastiert. „Ich freue mich schon sehr auf den Heimauftakt vor unseren eigenen Fans. Mit Kirchheim wartet ein sehr starker Gegner auf uns, der nicht ohne Grund im vergangenen Jahr im Finale stand. In der Preseason konnten sie uns mit ihrer enormen Physis besiegen. Das Spiel am Freitag sehe ich als eine weitere gute Chance, mitzuhalten und uns weiterzuentwickeln. Am Sonntag wartet mit Heidelberg direkt das nächste Topteam auf uns. Sie haben im vergangenen Jahr noch in der Bundesliga gespielt und verfügen auch in dieser Saison über große Qualität im Kader. Auch hier nehmen wir die Challenge an und wollen diese großartige Möglichkeit nutzen, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln“, erklärt OrangeAcademy-Cheftrainer Mehdy Mary.

Im direkten Duell mit dem letztjährigen ProA-Finalisten treffen gleich zwei Akteure auf ihren ehemaligen Arbeitgeber. Center Nico Bretzel kehrt erstmals seit seinem Wechsel zurück an den OrangeCampus. Auf der Gegenseite trifft auch der ehemalige Kirchheimer Nil Failenschmid als Kapitän der OrangeAcademy auf seine Mannschaft aus der Vorsaison. In der Sommerpause gab es viel Bewegung im Aufgebot der Kirchheimer. Neben Failenschmid verließen auch wichtige Leistungsträger wie Tylan Pope, Phillip Russell und Lucas Mayer die Schwaben. Dafür konnten die Knights jedoch namhaft nachlegen. Neuzugang Desmond Watson schlug bereits im ersten Spiel voll ein und avancierte mit 26 Punkten gegen die SBB Baskets zum Topscorer. Auch die neu verpflichteten Amerikaner Philip Alston (10 Punkte) und Corey Hines (9) wussten zu überzeugen. Der verbliebene Kapitän Tyrel Morgan übernimmt weiterhin als Führungsspieler Verantwortung.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. BG Göttingen

Nach dem Saisonauftakt bei den GIESSEN 46ers steht für die Artland Dragons am Freitag das erste Heimspiel der neuen Saison auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfängt das Team von Headcoach Hendrik Gruhn die BG Göttingen in der Artland Arena. Die Partie ist gleichzeitig der Auftakt in einen Doppelspieltag, denn bereits am Sonntag geht es für die Dragons mit dem Auswärtsspiel bei den EPG Baskets Koblenz weiter. In der vergangenen Saison setzte sich Göttingen am fünften Spieltag in der Artland Arena deutlich mit 83:104 durch. In der Rückrunde revanchierten sich die Dragons und gewannen am 28. Spieltag in Göttingen mit 93:101. Für die Veilchen endete die Saison anschließend ebenfalls im Playoff-Viertelfinale. Gegen die Knights Kirchheim unterlag Göttingen in der Serie mit 1:3. Wie die Dragons ist auch die BG Göttingen mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Die Veilchen mussten sich am ersten Spieltag vor heimischer Kulisse den RheinStars Köln knapp mit 80:83 geschlagen geben. Erfolgreichster Göttinger war Zach Jackson mit 24 Punkten bei 10/18 aus dem Feld. Neuzugang Radvilas Kneizys steuerte bei seinem ersten Pflichtspiel für die BG 18 Punkte bei und traf sieben seiner 14 Würfe.

Bei der BG hat sich im Sommer einiges verändert. Martins Gulbis übernahm das Traineramt und steht für einen körperbetonten Spielstil mit viel Arbeit an den Brettern. Aus der vergangenen Saison sind jedoch einige Spieler im Kader geblieben, unter anderem Jackson, Daniel Kirchner und Mathis Mönninghoff. Mönninghoff bringt dabei mit 405 BBL-Spielen viel Erfahrung mit. Dazu verstärkten sich die Veilchen unter anderem mit Radvilas Kneizys, der aus der ersten litauischen Liga von Neptūnas Klaipėda kommt, Omar Pajic aus Lettland von Valmiera Glass Via (13,1 Punkte, 4,8 Rebounds) und Guard Tai Bibbs aus Finnland von Kouvot Kouvola (16,9 Punkte, 5,4 Rebounds, 3,5 Assists). „Göttingen hatte das Glück, viele Spieler über den Sommer hinaus halten zu können. Sie haben zwar einen neuen Trainer, gehen aber mit einem Kern in die neue Saison, der sich bereits kennt. Unser großer Fokus wird in der Defensive darauf liegen, wie wir die individuelle Qualität der Göttinger stoppen können. Allen voran Zach Jackson, der offensiv zu den besten Spielern der Liga gehört und auf viele verschiedene Arten scoren kann. Er hat die Größe, um in der Zone abzuschließen, dazu einen wahnsinnig guten Wurf. Ihn gilt es so gut es geht zu stoppen. Das Gleiche gilt für Omar Pajic. Er ist ein sehr intelligenter Spieler auf den großen Positionen. Der dritte Schlüsselspieler der Göttinger ist Radvilas Kneizys auf der Guard-Position. Sie sind mit dem neuen Trainer noch in der Findungsphase, aber man sieht phasenweise in der Offensive schon, welche Wucht diese Mannschaft entwickeln kann. Wir müssen bereit sein und einen absoluten Sahnetag in der Defensive erwischen, um am Freitag bestehen zu können. Unsere Jungs freuen sich extrem auf das erste Heimspiel in dieser Saison und auch wir als Trainerteam freuen uns sehr darauf, endlich vor unseren eigenen Fans spielen zu können.“

 

02.10.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven

Das Warten hat ein Ende. Am kommenden Freitag, den 02.10.2026 um 19:30 Uhr findet das erste Heimspiel der Saison 2026/27 statt. Der VfL empfängt im Rahmen des 2. Spieltages der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA die Eisbären Bremerhaven in der Rundsporthalle. Das Team von Headcoach Alvaro Paredes möchte nun nahtlos am Auswärtserfolg gegen die Paderborner vergangene Woche anknüpfen, bevor es am folgenden Sonntag, den 04.10.2026 bereits mit der Auswärtsfahrt nach Giessen weitergeht. Die Partie in der Sporthalle Gießen-Ost startet um 15:00 Uhr. Die Eisbären aus Bremerhaven schlossen letzte Saison auf Tabellenplatz vier ab und zogen demnach problemlos in die Playoffs ein. Dort unterlagen die Bremerhavener dann dem späteren Meister und Aufsteiger aus Hagen. Auch diese Spielzeit will die Mannschaft von Headcoach Ferried Naciri zur Top-Gruppe der Liga gehören.

Insgesamt acht Spieler verabschiedeten die Gegner im Sommer und leiteten somit einen Umbruch ein. Darunter unter anderem die drei teaminternen Topscorer Baker, Miller und Brenneke. Aufgefangen werden soll diese Last von Neuzugängen wie Dominic Parolin, Ex-Crailsheimer Tyreese Blunt und Vincent Friederici. Letzterer legte vergangene Spielzeit für die Nürnberg Falcons 13,3 Punkte und 2 Assists pro Spiel auf. Der Saisonauftakt misslang jedoch den Eisbären. Zuhause verloren sie in einer knappen Partie überraschend gegen den Aufsteiger OrangeAcagemy aus Ulm. Bei den SparkassenStars muss Headcoach Alvaro Paredes weiterhin auf Neuzugang David Pisic verzichten. Der Flügelspieler fällt mit einer Handverletzung aus. Ansonsten steht der gesamte Profikader für die Partie in der Rundsporthalle zur Verfügung. Für den VfL ist es die Chance den Saisonstart perfekt zu machen und ohne Punktverlust aus den ersten beiden Partien zu starten. Das Spiel wird, wie alle Spiele der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, live über Sporteurope.Tv gestreamt. Übertragungsbeginn ist um 19:15 Uhr.

02.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. RheinStars Köln

Für die RheinStars stehen am Freitag und Sonntag Auswärtsaufgaben bei den Paderborn Baskets (19.30 Uhr) und den ETB Miners Essen (16 Uhr) auf dem Programm. „Es ist für alle Mannschaften schwierig, da die Balance und den Rhythmus aus Vorbereitung, Spiel und Erholung zu finden“, sagt Headcoach Zoran Kukic.  Also zwei schwierige Herausforderungen am Nachhaltigkeits-Spielwochenende der Liga bis zum ersten Auftritt der Kölner in der heimischen Motorworld. Der folgt am Sonntag, 11. Oktober ab 18 Uhr gegen den letztjährigen Halbfinalisten Eisbären Bremerhaven. Sowohl Paderborn als auch Essen verloren zum Auftakt ihre ersten Spiele gegen die VfL Sparkassen Stars Bochum (77:81) bzw. die HAKRO Merlins Crailsheim (67:81) jeweils in eigener Halle. Die RheinStars hingegen gewann bei der BG Göttingen. Coach Kukic aber misst dem wenig Bedeutung bei. „Nach dem ersten Spieltag ist noch nicht so viel zu erkennen in der Liga, weder bei den anderen Teams noch bei deren Spielern. Zu uns kann ich sagen, dass wir für ein Auftaktspiel ein gutes Spiel in Göttingen abgeliefert haben und dass wir in allen Bereichen sowohl als Team als auch individuell noch sehr viel besser werden können.“

Wie Köln setzt auch der westfälische Dauerrivale auf Kontinuität auch der Position des Cheftrainers. Milos Stankovic geht in seine dritte Saison bei den Baskets, die er nach dem Aufstieg aus der ProB vergangene Spielzeit auf den ersten Nichtabstiegsplatz führte. Verändert hat sich dafür der Kader: Mit Jonathan Klussmann (Artland Dragons) und Kevin Osawe (unbekannt) haben die beiden letztjährigen Topscorer den Klubs verlassen.  Mit Karl Bühner kam zudem einer der Paderborner Vielspieler in den Kölner Kader. Die Rolle des besten Werfers soll nun Eyassu Worku ausfüllen, der beim Duell mit den Bochumern auf 23 Punkte kam. Zweistellig punkteten zudem die Neuzugänge Jon´ll Fugett und Nik Schlipf (je 13). Noch herausfordernder als die Veränderungen im Kader ist allerdings die neue Heimspielstätte. Den Fans und Verein werden in den kommenden Jahren zu den Heimspielen nach Lemgo in die knapp 50 Kilometer entfernte Phoenix Contact Arena pilgern, da die altehrwürdige Maspernhalle saniert wird. Zum Auftakt begleiteten die Paderborner unter dem Motto „Zu Gast bei Freunden“ die beachtliche Zahl von 1400 Fans in die Heimat der Handballer des TBV Lemgo.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. ETB Miners

Die ETB Miners sind in der abgelaufenen Saison aus der ProB Nord als Meister aufgestiegen und gehen nun in der ProA an den Start. Mit Quashawn Lane haben sie den MVP der vergangenen ProB-Saison halten können. Seine 16,2 Punkte, 5,1 Rebounds und 5,9 Assists haben in der letzten Spielzeit seine Bedeutung für den Aufstieg unterstrichen. Im ersten Saisonspiel konnte er verletzungsbedingt jedoch nicht mitwirken. Mit Isaiah Sanders haben die Miners einen alten Bekannten wiedergeholt. Letzte Saison erzielte er für die Tigers Tübingen im Schnitt 9,6 Punkte, davor lief er bereits für Essen in der ProB auf und überzeugte mit starken 19,6 Punkten, 3,9 Rebounds und 2,5 Assists.

Das Team von Headcoach Lars Wendt verfügt außerdem über einige Spiele BBL-Erfahrung. JJ Mann (letzte Saison Trier) und Craig Moller (ehemals Würzburg und Bamberg) haben gemeinsam 105 Spiele in der ersten Liga absolviert und können für das Aufstiegsteam wichtige Veteranen-Rollen einnehmen. Beim Saisonauftakt in Crailsheim haben die Miners bereits gezeigt, dass sie einige Teams vor Herausforderungen stellen können. Gegen die HAKRO Merlins Crailsheim führte Essen zur Halbzeitpause für viele überraschend mit 44:35. Am Ende mussten sie sich jedoch nach nur zehn bzw. 13 Punkten im dritten und vierten Viertel mit 67:81 geschlagen geben. Topscorer wurde Craig Moller mit zehn Zählern.

Assistant Coach Johannes Hübner zieht vor dem Heimauftakt Parallelen zum letzten Gegner der Heidelberger: „Mit Essen erwartet uns nach Tübingen erneut ein Gegner, der mit hohem Tempo spielt, gezielt reboundet und konsequent den Dreipunktewurf sucht. Genau in diesen Bereichen müssen wir von Beginn an deutlich fokussierter und physischer auftreten als zuletzt in Tübingen. Essen hat den Aufstieg als ProB-Meister mit einer gezielten Verstärkung des Kaders inklusive BBL-Erfahrung verbunden. In Kombination mit ihrer Spielweise erwartet uns damit ein attraktiver und anspruchsvoller Gegner. Wir freuen uns sehr darauf, nach dem Pokalspiel gegen Oldenburg und der überragenden Unterstützung in Tübingen jetzt in der Bundesliga wieder vor unseren Fans im SNP dome aufzulaufen!“ Im Rahmen des Nachhaltigkeits-Spieltages der Liga rufen die MLP Academics Heidelberg dazu auf, möglichst mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Der SNP dome bietet über 600 Fahrradparkplätze und ist mit zwei anliegenden Haltestellen bestens an den Nahverkehr angebunden.

 

02.10.2026 19:30 Uhr // SBB Börde Baskets vs. GIESSEN 46ers

Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfangen die SBB Börde Baskets die Gießen 46ers am Freitagabend (Beginn: 19.30 Uhr) in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle. Die wichtigsten Fakten vorab: Gießen gehört in dieser Saison ohne Frage zu den Aufstiegsfavoriten. Leistungsträger wie Robin Benzing, Till Gloger oder Luis König Figge stehen weiterhin im Aufgebot des erfahrenen Cheftrainers Branislav Ignjatovic. Außerdem verstärkte sich Gießen im Sommer vielversprechend. Bester Werfer war am ersten Spieltag Königstransfer Zachery Cooks mit 22 Zählern. Außerdem wechselte BBL-Routinier Chris Carter aus Jena nach Gießen. Unterschiedlicher hätten beide Klubs kaum in die neue Saison starten können: Während sich die SBB Baskets auswärts deutlich dem Vizemeister aus Kirchheim geschlagen geben mussten (58:87), gewann Gießen daheim mit 91:87 gegen die Artland Dragons.

Achmadschah Zazai, Cheftrainer der SBB Börde Baskets: „Wir freuen uns ungemein, nach vielen Monaten Sommerpause endlich wieder vor unseren Fans in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle auflaufen zu können. Viele unserer Jungs werden die Atmosphäre in der Halle das erste Mal erleben. Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer. Die Auftaktpleite gegen Kirchheim haben wir intensiv aufgearbeitet. So dürfen und wollen wir uns kein zweites Mal präsentieren. Mit Gießen wartet erneut eine schwere Aufgabe auf uns, aber wir werden vor heimischem Publikum alles geben, um den ersten Saisonsieg einzufahren.“

Sommer-Zugang Aeneas Jung wird den SBB Baskets nach seinem Kieferbruch weiterhin fehlen. Der Flügelspieler befindet sich noch im Aufbautraining. Alle anderen Akteure werden Cheftrainer Achmadschah Zazai voraussichtlich zur Verfügung stehen. Die SBB Börde Baskets freuen sich, endlich wieder ihre Fans in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle begrüßen zu dürfen. Zum ersten Heimspiel lohnt sich besonders der Weg zum Fanshop, wo unter anderem die neuen Trikots bestellt werden können.

02.10.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Mit dem Auswärtsspiel bei den HAKRO Merlins Crailsheim wartet auf die Bañobre-Truppe nach der 75:83-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg gleich das nächste Schwergewicht im deutschen Basketball-Unterhaus. Es ist kein Geheimnis, dass das Team aus dem Hohenlohischen schnellstmöglich wieder in die easyCredit Basketball Bundesliga zurückkehren will. Zur neuen Saison 2026/2027 hat Florian Flabb das Zepter an der Seitenlinie von David McCray übernommen. Der 33-Jährige war zuletzt Meistertrainer der OrangeAcademy aus Ulm in der ProB. In der Münsterstadt war Flabb zuletzt drei Jahre tätig. Neuer Co-Trainer bei den Zauberern ist Tom Walther, der von 2022 bis 2024 in Tübingen unter Trainer Danny Jansson gewirkt hat. Für Nico Santana Mojica wird die Begegnung gegen die HAKRO Merlins Crailsheim die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Auch der Kader wurde nahezu rundum erneuert. Aus dem Vorjahr sind nur der neue Kapitän Gianni Otto, einst von 2021 bis 2024 ein Gesicht und Kapitän der Tigers Tübingen, sowie Center Till Isemann geblieben. Bekannte Namen im neuen Team der HAKRO Merlins Crailsheim sind Booker Coplin (Ludwigsburg, Frankfurt, Düsseldorf), Šimon Krajčovič (Gießen, Bremerhaven), Hendrik Drescher (Göttingen, Trier, Bremerhaven, Bochum), Luc van Slooten (Vechta, Braunschweig) und Lucas Mayer (Kirchheim, Paderborn). Vor allem Mayer gehörte in der vergangenen Spielrunde 2025/2026 in Kirchheim zu einem der besten deutschen Kräfte. Zum Saisonauftakt setzte sich die Flabb-Truppe mit 81:67 beim Aufsteiger ETB Miners aus Essen durch. Coplin überzeugte dabei mit 27 Zählern, Mayer mit 13 Punkten und Center Courtney Alexander aus den USA mit zwölf Punkten und vier Rebounds. In der Vorbereitung mussten sich die Raubkatzen in einem engen Spiel mit 82:87 in Crailsheim geschlagen geben. Der Gastgeber geht als klarer Favorit in die Begegnung, die Schwaben werden jedoch alles versuchen, um die zwei Punkte mit nach Tübingen zu nehmen.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_2_ProA.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-02 11:04:582026-10-07 10:44:46Vorberichte ProA 2. Spieltag

Nachberichte ProA 1. Spieltag

29. September 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

25.09.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 91:87

Bevor auf dem Parkett aber die orangefarbene Kugel durch die Luft geworfen wurde, wurde zunächst der kürzlich verstorbenen Vereinsikone Ernie Butler gedacht. Hallensprecher Carsten Schäfer fand berührende Worte, erinnerte selbstverständlich an die legendären Schlusssekunden gegen Osnabrück 1965, als Butler dem MTV Gießen mit Ablaufen der Uhr den ersten Meistertitel bescherte. Und er hielt fest, dass der Basketball in Gießen ohne Butler nicht der sei, der er heute ist. Die Fans widmeten dem Verstorbenen nicht nur ein Transparent mit Butlers legendärer Aussage „Basketball is Jazz“, sondern ebenso ein Spruchband: „Du gabst den Takt vor – Wir spielen ihn weiter!“ Gespielt wurde nach der folgenden Schweigeminute auf dem Parkett. Und die Quakenbrücker aus dem Landkreis Osnabrück waren von Anfang an nicht gewillt, sich einfach abschießen zu lassen. Die Dragons waren nicht nur heiß auf die Partie in der Osthölle, sondern auch aggressiv in der Verteidigung. „Es war das typische erste Saisonspiel“, gab 46ers-Headcoach Frenki Ignjatovic im Anschluss der Partie auf der Pressekonferenz zu Protokoll. Der 59-Jährige hatte zuvor eine Begegnung gesehen, die zwar nicht immer wunderschön anzusehen war, die aber durch den Kampfgeist beider Teams stets spannend und nervenaufreibend war. So ging es fehlerbelastet und munter gleichermaßen hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft großartig von der anderen abzusetzen wusste.

Beim 40:32 (16.) waren die 46ers erstmals ein paar Punkte weiter vorn. Als aus dieser 9-Punkte- kurz darauf eine 12-Punkte-Führung wurde (44:32), schienen sich die Mittelhessen endgültig von den Drachen distanzieren zu können. Doch immer dann, wenn ein kleines Polster bestand, wurde dieses peu à peu von den Gästen wieder abgetragen. Etwa weil die Gießener dazu neigten, sich für überhastete Würfe zu entscheiden, anstatt einen Angriff konzentriert zu beenden. Oder weil die Dragons zeitweise ebenso geschickt verteidigten, wie die Rot-Weißen auf der anderen Seite. „Wir“, wusste Neuzugang Chris Carter hinterher, „haben oft die falschen Entscheidungen getroffen. Wir haben zu oft schnell gespielt, obwohl wir hätten besser das Tempo herausnehmen müssen.“ Auch wurden von den 43 Freiwürfen nur 29 verwandelt. „Daraus müssen wir lernen“, sprach der Small Forward von „einem ekligen Spiel“. Aber auch so eins muss erst einmal gewonnen werden. Doch die 46ers hielten ihren Gegner konsequent hinter sich. Weil Chris Carter ohne Ende rackerte. Weil Alexander Williams stets wuselig war und mit sechs Rebounds nach Viktor Kovacevic (7) die meisten pflückte. Weil Luis König Figge (Ignjatovic: „Hat offensiv und defensiv ein sehr gutes Spiel gemacht“) im Schlussviertel aufdrehte und nicht einen seiner Würfe neben die Reuse setzte. Weil Kapitän Robin Benzing einmal mehr von der Freiwurflinie (7 von 8) als auch aus der Distanz (3 von 4) verlässlich punktete. Und weil Zachary Cooks mit 22 Punkten den Dragons den Zahn zog.

 

26.09.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. SBB Börde Baskets 87:58

Nach einer erfolgreichen Vorbereitung mit vier Siegen in vier Duellen gegen ProA-Ligisten, wollten die Mannen von Head Coach Igor Perovic an die bis dato positive Entwicklung anknüpfen und mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten. Die Vorbereitung auf die Partie verlief alles andere als rhythmisch. Watson, sowie Philip Alston mussten unter der Woche aufgrund von kleineren Blessuren pausieren. Ebenfalls für einige Tage fehlte Kapitän Tyrel Morgan, der mit einer Erkältung das heimische Bett hütete. Rechtzeitig wurden alle drei fit und standen allesamt in der Startformation die Perovic aufs Feld schickte. Vor allem Watson lief bereits nach wenigen Minuten heiß und erzielte im Anfangsviertel eine zweistellige Punkteausbeute und legte damit den Grundstein zur 24:14 Führung. Die Ritter hatten das Spiel deutlich unter Kontrolle und nutzten ihre physische Überlegenheit immer wieder aus. Lukas Zerner und Tyrel Morgan verdienten sich Bestnoten im Defensivbereich. Immer wieder attackierten die Schwaben das gegnerische Brett und sammelten insgesamt 17 Offensivrebounds. Dies sorgte auch für eine deutliche Dominanz im zweiten Viertel, welches die Kreisbau Knights ebenfalls mit 20:10 für sich entscheiden konnten. Mit einem beruhigenden 46:24 Polster zur Halbzeit ging es in die Kabinen.

Wer aus Sicht der Gäste nun gehofft hatte die Kirchheimer würden nachlassen, musste nach wenigen Minuten im dritten Viertel erkennen, das dem nicht so war. Hochkonzentriert gingen die Ritter zu Werke. Johannes Patrick und CJ Hines führten glänzend Regie und setzten ihre Mitspieler immer wieder toll in Szene. Bei einigen Passstafetten ging ein Raunen durch die Sporthalle Stadtmitte. Die selbstlose Spielweise der neuformierten Mannschaft beeindruckte das Publikum. Insbesondere defensiv ließen die Gastgeber kaum etwas zu und zwangen die Baskets zu schwierigen Abschlüssen. Beim Stand von 76:43 nach drei Vierteln war die Partie entschieden. Im Schlussabschnitt plätscherte die Partie vor sich hin. Die Gäste betrieben noch ein wenig Ergebniskosmetik, aber am Ausgang des Spiels änderte sich nichts mehr. „Gratulation an meine Mannschaft. Sie haben sehr fokussiert und konzentriert gespielt. Es ist ein guter erster Schritt, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns,“ sagte Knights Coach Perovic nach Spielende. Bereits am kommenden Wochenende findet der erste Doppelspieltag statt. Am 2.10. geht es für die Rittertruppe nach Ulm. Zwei Tage später empfangen die Knights die Mannschaft aus Bayreuth in der SHSM.

 

26.09.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. RheinStars Köln 80:83

Göttingen, 26. September 2026 – Die BG Göttingen hat zum Auftakt in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis musste sich am Samstagabend den RheinStars Köln knapp 80:83 (37:45) geschlagen geben. Vor 2.018 Zuschauern in der Sparkassen-Arena fingen sich die südniedersächsischen Gastgeber nach schlechtem Start und gingen Mitte des dritten Viertels erstmalig in Front. Von da an schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts. Am Ende entschieden Kleinigkeiten die Partie zugunsten der Gäste. Bester BG-Werfer war Zach Jackson mit 24 Punkten. Für Köln traf Cedric Russell Jr. am häufigsten (21 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen, die auf Zac Watson (Oberschenkelverletzung) verzichten mussten, erwischten keinen guten Start in die Partie und lagen schnell 4:14 zurück (4.). Nach einer Gulbis-Auszeit lief es etwas besser für die Hausherren, die durch vier Zähler in Folge auf 9:14 verkürzten (5.). Doch die Kölner tankten immer mehr Selbstbewusstsein und trafen ihre Würfe. Ex-Veilchen Haris Hujic komplettierte ein Vier-Punkte-Spiel zum 11:27 (7.). Die Göttinger kämpften und verringerten den Rückstand bis zum Viertelende auf 16:29. Im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber langsam besser in die Partie. Doch die Rheinländer hatten zunächst immer die richtigen Antworten und blieben zweistellig in Front (25:41/16.). Gulbis nahm eine weitere Auszeit, die wirkte. Jackson und Omar Pajic brachten die BG immer weiter heran, sodass sie nur noch mit einem 37:45-Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel ließ Mathis Mönninghoff gleich die Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 40:45 jubeln (21.). Jackson legte mit fünf Punkten in Folge zum 45:46 nach und zwang RheinStars-Headcoach Zoran Kukic zu seiner ersten Auszeit (23.). Doch die Göttinger ließen nicht locker und hatten das Selbstvertrauen nun auf ihrer Seite. Jackson glich per Dreier zum 48:48 aus; Mönninghoff brachte die Göttinger ebenfalls von außen zum ersten Mal in der Partie in Front (51:50/24.). Das Duell blieb nun auf Augenhöhe. Köln holte sich die Führung zurück (55:58/26.); die BG konterte zum 66:63 (29.) und behielt die Führung bis zum Viertelende (67:65). Im Schlussabschnitt bewahrten die Göttinger zunächst ihre knappe Führung und hatten auf Kölner Punkte immer eine Antwort (74:70/33.). Allerdings bekamen die Gastgeber dann Foulprobleme – Robin Lodders musste schon Mitte des Viertels mit seinem 5. Foul auf der Bank Platz nehmen. Kurz darauf glich Köln zum ersten Mal seit längerem wieder aus (76:76/35.). Doch auch dieses Mal konterte die BG und nutzte ein technisches Foul von Kukic, um den Abstand wieder zu vergrößern (80:76/37.). In den letzten Minuten der Partie leisteten sich die Hausherren aber unnötige Unaufmerksamkeiten, die Köln bestrafte und wieder in Front ging (80:81/39.). Bei der BG fielen die Würfe nun nicht mehr – am Ende hatten Mönninghoff und Nils Schmitz die Chance, ihr Team in der Verlängerung zu retten, trafen ihre Dreier aber nicht.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. MLP Academics Heidelberg 75:83

Die Tigers Tübingen haben den Saisonauftakt gegen die MLP Academics Heidelberg vor 1.982 Zuschauern in der Paul Horn-Arena, darunter etwa 100 Fans aus Heidelberg, mit 75:83 (50:32) verloren. Trotz der Niederlage konnten die Schützlinge von Trainer Félix Bañobre mit erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Gegen einen der Titelkandidaten für die Meisterschaft und den Aufstieg in die easyCredit BBL zeigten die Schwaben eine beherzte kämpferische Leistung und forderten dem Favoriten alles ab. Vor allem die erste Hälfte war aus Tübinger Sicht spektakulär: Nach 20 Minuten führten die Raubkatzen mit 50:32, was gleichzeitig die höchste eigene Führung in der Begegnung war. Die Schwaben starteten mit einem 11:0-Lauf in den ersten 115 Sekunden. Die Tübinger Fans waren vor allem in der ersten Halbzeit begeistert vom Spiel des eigenen Teams. Nach der Halbzeitpause drehte sich das Blatt jedoch komplett. Das Team von Trainer Carlo Finetti agierte deutlich aggressiver, holte sich mehr Rebounds und machte den Zugang zum eigenen Korb für die Raubkatzen deutlich schwerer. Schritt für Schritt verkürzten die Kurpfälzer den Rückstand und drehten die Partie final im letzten Viertel zum Sieg. Die Rebounds gingen knapp mit 35:33 an den Sieger, dazu die Assists mit 20:13. Die MLP Academics Heidelberg trafen am Ende zehn von 21 Würfen aus der Distanz, was starke 48 Prozent bedeuteten. In der 37. Minute hatten die Gäste beim Stand von 80:69 die höchste Führung inne. Topscorer des Spiels war Charles Harris Jr. mit 20 Zählern für den Gewinner, auf Tübinger Seite punkteten mit Isaac Haney (19 Zähler), Aiden Warnholtz (15 Punkte, sechs Assists) und Tim Smith mit elf Zählern drei Kräfte zweistellig. Aus der Distanz verbuchten die Schwaben zwölf Treffer bei 36 Versuchen (33 Prozent). Youngster Aron Heberle debütierte in seinem ersten Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Schwaben. In 8:20 Minuten holte der 22-Jährige einen Rebound und stand vor allem in der Defense seinen Mann.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. HAKRO Merlins Crailsheim 67:81

Der Auftakt in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat den ETB Miners Essen am 1. Spieltag direkt gezeigt, wie schmal der Grat in der neuen Spielklasse ist. Vor einer stimmungsvollen Kulisse von 1.043 Zuschauern in der Sporthalle am Hallo unterlagen die Essener dem Aufstiegsfavoriten HAKRO Merlins Crailsheim nach zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten mit 67:81 (44:35).

Die Miners erwischten vor den eigenen Fans einen extrem starken Start auf dem neuen Parkett. Mit der Starting Five um Tre Beard, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Niclas Sperber und JJ Mann setzten die Hausherren von der ersten Sekunde an spielerische Akzente und begegneten den Gästen aus Crailsheim (Starting Five: Booker Coplin, Lucas Mayer, Hendrik Drescher, Luc van Slooten, Simon Krajcovic) mit hoher Intensität. Mit konsequenter Vertikalität und treffsicherer Offensive sicherte sich Essen das erste Viertel verdient mit 20:14. Auch im zweiten Abschnitt behielten die Hausherren die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung durch diszipliniertes Teamplay bis zur Halbzeitpause auf 44:35 aus. Nach dem Seitenwechsel erhielten die Miners jedoch einen echten Willkommensgruß in der ProA. Crailsheim schaltete defensiv wie offensiv zwei Gänge höher und zog das Tempo spürbar an. Die Gäste nutzten eine Essener Schwächephase im dritten Viertel knallhart aus und drehten die Partie mit einem 22:10-Lauf. Auch im Schlussabschnitt (13:24) fanden die Miners gegen die abgeklärte Rotation der Merlins nicht mehr zu ihrem Rhythmus zurück und mussten sich am Ende trotz leidenschaftlichem Kampf geschlagen geben.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 77:81

Paderborn legte den besseren Start auf das Parkett: Die Baskets begannen konzentriert, ließen sich von der von Beginn an tollen Stimmung mitreißen, agierten effektiv mit erfolgreichen Angriffen in der Zone und erspielten sich so eine frühe 15:7-Führung (6.). Danach machte sich bei den Hausherren jedoch Nervosität breit, kleine Fehler schlichen sich ein und die Treffsicherheit, in der ersten Hälfte vor allem aus der Distanz, ließ spürbar nach. Bochum übernahm in den kommenden sieben Minuten das Momentum: Angetrieben von Kapitän Niklas Geske und Neuzugang JaMonta Black zogen sie die Intensität defensiv und offensiv hoch und erspielten sich viertelübergreifend einen 19:0-Lauf (15:26, 13.). Besonders der spätere Topscorer Black entpuppte sich mehr und mehr als dominanter Spieler der Partie, der Shooting Guard traf aus allen Positionen und war von der Paderborner Defensive kaum zu stoppen. Anschließend wurde die Partie zerfahrener, beide Teams kreierten diverse vielversprechende Würfe, brachten diese aber häufig nicht in der Reuse unter. Bochum konnte sich nicht entscheidend absetzen, im Gegenteil: Paderborn schaffte es trotz einiger liegengelassener Chancen, bis zur Halbzeit wieder auf nur fünf Punkte Rückstand
heranzukommen (30:35, 20.). Viertel 3 (20:21) | Viertel 4 (27:25)

Mit Beginn der zweiten Hälfte wandelte sich das Bild: Die Trefferquoten stiegen auf beiden Seiten, die Partie nahm richtig Schwung auf und entwickelte sich zu einem spannenden, offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe mit einigen spektakulären Momenten. Beide Teams fighteten intensiv und schenkten sich defensiv nichts. Bochum legte über JaMonta Black regelmäßig vor, Paderborn blieb aber hartnäckig und nutzte mit hohem Einsatz einige zweite Chancen für Punkte – auch die Dreier fielen nun für die Baskets ins Netz. Vor den finalen zehn Minuten lagen die Gäste weiterhin mit sechs Punkten vorn (50:56, 30.).
Das sollte sich jedoch ändern: Paderborn zeigte jetzt noch mehr Einsatz und kämpfte sich mit großer Unterstützung des eigenen Anhangs zurück in die Partie. Zwei erfolgreiche Distanzwürfe von Neuzugang Jon’Il Fuggett und Eyassu Worku sorgten für den Führungswechsel, Worku legte per Korbleger direkt nach (64:61, 35.) – Auszeit Bochum. Der VfL fand nach dieser zurück in seinen Rhythmus, die Partie wurde von Sekunde zu Sekunde spannender, beide Teams scorten hochprozentig: Zwei Minuten vor dem Ende stand es 75:75 (38.). Crunchtime! Und in dieser präsentierten sich die SparkassenStars nervenstärker: Ein Foul und zwei Turnover führten zu vier Freiwürfen für Bochum, die durch Matchwinner JaMonta Black und Jaylen Wesley sicher verwandelt wurden. VfL-Kapitän Niklas Geske erzielte noch einen letzten Korbleger, Fuggett für Paderborn zwei Punkte von der Freiwurflinie. Am Ende belohnten sich die Bakets nicht für ihren großen Kampf und unterlagen den in den entscheidenden Momenten abgezockteren Bochumern mit 77:81 (40.).

 

26.09.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Nürnberg Falcons 79:83

Der erste Heimspieltag der Saison 2026/27 ist vorbei. Die PSK LIONS mussten sich den Nürnberg Falcons in einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie mit 79:83 geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich in der Europahalle ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem ersten Viertel stand es 18:18. Im zweiten Abschnitt konnten sich die LIONS erstmals einen kleinen Vorsprung erspielen und gingen mit einer 43:40-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Nürnberg kam zurück und übernahm im dritten Viertel knapp die Führung. Vor den letzten zehn Minuten lagen die Falcons mit 60:59 vorne. Auch im Schlussabschnitt schenkte keine Mannschaft etwas her. Die LIONS kämpften weiter um jeden Ball und hielten das Spiel bis in die Schlussphase offen. Am Ende konnten sich die Nürnberg Falcons mit 83:79 durchsetzen.

Kilian Binapfl war mit 25 Punkten der Top-Scorer der PS Karlsruhe LIONS, gefolgt von Martel Williams mit 17 Punkten. Damit endet der Heimauftakt für das Karlsrudel mit einer knappen Niederlage. Rund 2.000 Zuschauer sahen eine umkämpfte Partie, in der die LIONS bis zum Schluss alles daransetzten, das Spiel noch zu drehen. Trotz des Ergebnisses zeigte die Mannschaft über die gesamte Spielzeit Einsatz. Bereits in der kommenden Woche warten die nächsten Aufgaben auf die PS Karlsruhe LIONS. Weiter geht es direkt mit einem Doppelspieltag. Am Freitag, den 02.10.26, steht zunächst die Auswärtspartie bei den Medikamente per Klick Bayreuth an (19:00 Uhr), ehe am Sonntag wieder im Löwenkäfig gegen die HAKRO Merlins Crailsheim gespielt wird (04.10.26, 17:30 Uhr).

 

27.09.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. OrangeAcademy 92:93

Der Wendepunkt: Von Beginn an entwickelte sich in Bremerhaven ein enges Duell mit zahlreichen Führungswechseln. Nach holprigem Start fanden die Gastgeber zunächst besser ins Spiel und konnten sich mit Distanzwürfen etwas absetzen. Die jungen Uuulmer ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpften sich im zweiten Viertel zurück. Treffer von Kiehlneker, Failenschmid und Maker Bol brachten die OrangeAcademy mehrfach in Führung, ehe Failenschmid mit einem Dreier in den Schlusssekunden die Halbzeitführung sicherte. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die jungen Uuulmer am Drücker. Fischer und Failenschmid sorgten von außen für wichtige Treffer und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich aus. Im Schlussviertel entwickelte sich erneut ein packendes Duell. Maker Bol brachte die jungen Uuulmer in der letzten Minute per Dreier in Führung, ehe die Eisbären kurz vor Schluss wieder vorlegten. Doch Namori Omog behielt die Nerven und sorgte mit seinen Punkten direkt im Anschluss für die endgültige Uuulmer Führung. Am 02. und 04. Oktober gehört der OrangeCampus wieder den jungen Uuulmern. Die OrangeAcademy kämpft live vor heimischer Kulisse um wichtige Punkte, mit Tempo, Leidenschaft und dem unbedingten Willen, alles auf dem Parkett zu lassen. Sichere dir jetzt deine Tickets und motiviere deine jungen Uuulmer von den Rängen aus.

Der Gamechanger: Im Schlussviertel bewiesen die jungen Uuulmer Nervenstärke. Lucas Fischer brachte die OrangeAcademy gleich zweimal zurück auf Gleichstand, Tobias Holbach legte ebenfalls mit wichtigen Ausgleichstreffern nach. Als es in den letzten Sekunden um alles ging, übernahm Namori Omog Verantwortung und versenkte den entscheidenden Zweier zum 93:92-Auswärtssieg. Von jenseits der Dreierlinie zeigte sich die OrangeAcademy treffsicher und kam auf 48 Prozent, gegenüber 35 Prozent bei den Eisbären. Gleichzeitig leisteten sich die jungen Uuulmer weniger Ballverluste (22:26).

Uuulmer des Spiels: Lucas Fischer avancierte zum Topscorer der Partie und führte sein Team mit starken 20 Punkten an. Dahinter reihten sich Namori Omog mit 16 und Nil Failenschmid mit 14 Punkten ein. Felix Kiehlneker komplettierte die Scorerliste mit 10 Punkten. Das bedeutet der Sieg: Mit einer konzentrierten Teamleistung und viel Energie in der Defensive hat die OrangeAcademy die lange Auswärtsreise mit einem verdienten Erfolg gekrönt. „Ich freue mich sehr für meine Spieler und für den Einsatz, den sie jeden Tag im Training zeigen. Das war eine sehr lange Reise und wir haben gegen eine sehr talentierte Mannschaft gespielt. Wir konnten die Rebounds sehr gut kontrollieren. Wir wissen, dass diese Mannschaft aus der Distanz sehr gefährlich sein kann. Unsere Verteidigung war gut. Wir haben viele Dreier getroffen. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob wir das in jedem Spiel schaffen, nehmen wir das für dieses Spiel gerne mit. Die Jungs geben wirklich jeden Tag ihr Bestes, deswegen haben sie das sehr verdient. Jetzt müssen wir uns schnell erholen. Am kommenden Wochenende stehen zwei Spiele an und wir müssen gut trainieren, um weiter aufzubauen und weiter besser zu werden“, betonte Head Coach Mehdy Mary nach Spielende.

 

27.09.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Medikamente per Klick Bayreuth 109:90

Mit kurzer Rotation, aber viel Kampfgeist gab Medikamente per Klick Bayreuth am heutigen 1. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA alles, konnte aber eine 90:109 (42:57)-Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz nicht verhindern. MpK Bayreuth trat in Koblenz personell geschwächt ohne die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain an, außerdem wurde „Scharfschütze“ Matt Frierson geschont, der sich beim Medikamente per Klick-Cup eine Schulterverletzung zugezogen hatte und sein Einsatz ein zu großes Risiko für einen längerfristigen Ausfall mit sich gebracht hätte.

Glen Abram brachte MpK schnell mit einem Dreier mit 3:0 in Front. Kevin Wohlrath erhöhte von der Freiwurflinie auf 5:0. Die Koblenzer ließen sich nicht beirren, glichen zum 5:5 aus, Joshua Bonga antwortete jedoch mit einem weiteren Bayreuther Dreier zur 8:5-Führung der Gäste. Dann kamen die Koblenzer besser ins Spiel und gingen mit 13:8 in Front. Glen Abram antwortete mit einem weiteren Distanztreffer zum 11:13 nach drei Minuten. Taje Kelly glich zum 13:13 aus, anschließend traf Collin Metcalf zum 15:15. Koblenz setzte sich dann mit einem 7:0-Lauf auf 22:15 ab. Luis Wulff traf in der Folge eine Dreier zum 18:22 und Simon Hildebrandt stellte von der Freiwurflinie auf 20:24 und anschließend mit einem Korbleger auf 22:27. Collin Metcalf stellte schließlich mit dem 24:30 den Stand nach dem ersten Viertel her. Die Dreierquote lag nach dem ersten Viertel bei 44 Prozent für MpK Bayreuth, man hatte zudem fünf Turnovers zu verzeichnen (Koblenz drei). Kevin Wohlrath brachte MpK zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30 heran, Ferenc Gille antwortete jedoch postwendend mit dem 32:26 für die EPG Baskets. Glen Abram traf in der Folge seinen nächsten Dreier zum 29:36. Nach 13 Minuten lag Koblenz mit 40:29 vorne, der Vorsprung war erstmals zweistellig. Taje Kelly verkürzte zwar auf 31:40, Koblenz zog jedoch weiter auf 45:31 davon, MpK-Headcoach Vincent van Sliedregt bat seine Mannen schließlich zur Auszeit. Glen Abram traf dann aus der Distanz seinen vierten Dreier zum 34:45, Joshua Bonga ließ das 36:47 folgen. Collin Metcalf verkürzte mit einem Treffer bei zwei Freiwürfen auf 37:49, die EPG-Baskets bauten den Vorsprung aber weiter auf 54:37 aus. Joshua Bonga traf ein Drei-Punkte-Spiel zum 40:54. Letztlich ging es mit 57:42 für Koblenz in die Halbzeit, Joshua Bonga hatte auch die letzten Bayreuther Punkte der ersten Hälfte gescort. Bei den Rebounds lag Koblenz mit 18:17 vorne, Bayreuth hatte aber nach 20 Minuten bereits 15 Turnovers zu verzeichnen (Koblenz 8). Die Dreierquote bei MpK lag bei 38 Prozent (EPG Baskets 42 Prozent).

Die Gastgeber bauten ihre Führung zu Beginn des dritten Viertels weiter auf 61:42 aus, Glen Abram verkürzte auf 44:61, Joshua Bonga sorgte mit einem weiteren Drei-Punkte-Spiel für das 47:63. Taje Kelly verwandelte zwei Freiwürfe zum 49:66. Emanuel Prospere verkürzte mit einem Hakenwurf auf 51:68, Joshua Bonga verwandelte nach einem Foul beim Dreierversuch drei Freiwürfe zum 54:68 nach 25 Minuten. Simon Hildebrandt traf einen Dreier zum 57:71 und Emanuel Prospere brachte MpK weiter auf 59:71 heran. Cameron Tongue antwortete jedoch postwendend mit einem Distanztreffer zum 74:59 für Koblenz. Zwei Freiwurftreffer von Joshua Bonga stellten den Score auf 61:74, Taje Kelly traf ebenfalls von der Freiwurflinie zum 63:76. Es gelang den Bayreuthern trotz aller Bemühungen nicht, den Rückstand nachhaltig auf weniger als zehn Punkte zu verkürzen. Glen Abram mit einem Freiwurftreffer machte das 64:76. Dann aber kam Koblenz wieder stärker auf, führte mit 79:64. Luis Wulff und Joshua Bonga trafen dann zwei Dreier zum 70:79, Koblenz machte mit einem 5:0-Lauf zum Viertelende den Vorsprung aber mit 84:70 gleich wieder zweistellig. Simon Hildebrandt traf zu Beginn des Schlussabschnitts zwei von drei Freiwürfen zum 72:84 und dunkte anschließend zum 74:86. Bayreuth kämpfte, die Kräfte schienen aber langsam nachzulassen. Koblenz zog wieder auf 92:74 davon, der starke Joshua Bonga verkürzte jedoch auf 76:92 nach 35 Minuten. Taje Kelly ließ das 78:92 folgen und abermals Joshua Bonga sorgte für das 80:92 – ein Bayreuther 6:0-Lauf war perfekt. Simon Hildebrandt traf zum 82:94. Emanuel Prospere stellte von der Freiwurflinie auf 84:98. Camero Tongue machte mit dem 100:84 das Ergebnis für Koblenz dreistellig. Joshua Bonga ließ noch einen Dreier zum 87:102 folgen, Simon Hildebrandt dunkte zum 89:104 und Glen Abram traf einen seiner zwei Freiwürfe zum 90:106. Letztlich gewannen die EPG Baskets mit 109:90. Bei den Rebounds lag Koblenz am Ende mit 31:30 vorne, bei den Assists unterstrichen die Koblenzer mit 25:14 ihren guten Teambasketball, in der zweiten Hälfte begrenzte MpK die Turnovers auf 22 (Koblenz 17). Die Bayreuther Dreierquote lag am Ende bei 34 Prozent (EPG Baskets 36 Prozent), bei der Zwei-Punkte-Quote dominierte Koblenz jedoch mit 73 Prozent gegenüber 57 Prozent bei Bayreuth.

 

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