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Nachberichte 1. Spieltag ProA

Spieltag 1: 17.09.2021 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. Rostock Seawolves 54:68

‚Viele Würfe, wenig Punkte’ könnte die Überschrift zum Saisonstart in der BAMER 2. Basketball Bundesliga ProA sein. Nur elf Treffer aus dem Feld gab es in den ersten zehn Minuten, geradezu brüderlich verteilt. Doch schon jetzt sechs Ballverluste der Vechtaer deuteten an, das dies am Freitagabend eine große Baustelle des Allen-Teams sein würde. Spielerisch dürftig, dafür mit großem Kampf ging es weiter. Gegen eines der ganz hoch gehandelten Teams der Liga ließen die Vechtaer in Halbzeit eins nur 26 Punkte zu – ganz stark. Die eigenen 26 Punkte jedoch, jeder einzelne im RASTA Dome lautstark gefeiert, waren nicht genug, um die ‚Seewölfe‘ in Angst und Schrecken zu versetzen.

Die Frage, wer als Erster in dieser Partie in der Offense ein Zeichen setzen würde, wurde dann schnell beantwortet: Die ROSTOCK SEAWOLVES starteten mit einem 17:0-Lauf in die 2. Halbzeit! Jordan Roland traf innerhalb von knapp drei Minuten drei Dreier, RASTA wurde förmlich überrollt und sah sich in der 17. Minute – nach dem vierten Roland-Dreier im 3. Viertel – mit einem 17-Punkte-Rückstand konfrontiert – 30:47. Doch immer wenn das Allen-Team im 4. Viertel den Rostockern bis auf fünf Punkte hätte näher kommen können, scheiterte es – entweder am Gegner oder aber an sich selbst. Und in der Schlussphase übernahmen die Hansestädter dann doch wieder das Kommando und hatten in Brad Loesing einen eiskalten Vollstrecker.

Gäste-Coach Christian Held fasste den Auswärtssieg wie folgt zusammen: „Vechta ist sehr aggressiv gestartet und hat es hervorragend gemacht hat, uns in der 1. Halbzeit in gar keine Form von Offensive kommen zu lassen. Wir waren offensiv tot. Das lag daran, dass Vechta aus meiner Sicht extrem gut und extrem physisch verteidigt hat. Trotzdem ist es uns gelungen, im Spiel zu bleiben. Wir haben defensiv einige Dinge richtig gemacht. Wir konnten zwar Robin Lodders nicht stoppen, aber ansonsten hatten wir Vechta defensiv unter Kontrolle. Im 3. Viertel hatten wir mit Jordan Roland jemanden, der offensiv so etwas wie einen Rhythmus gefunden hat. So ein Lauf hilft dann natürlich in so einem Spiel. Wir erzielen 26 Punkte im 3. Viertel, das war für mich ausschlaggebend. Meine Mannschaft hat einen hervorragenden Job gemacht in der Verteidigung. So ist es einfacher, solch ein Spiel zu gewinnen.”

18.09.2021 18:30 Uhr Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons 74:71

Die Nürnberg Falcons sind mit einem Erfolgserlebnis ins Abenteuer „Kia Metropol Arena“ gestartet. Gegen die Artland Dragons gewann die Mannschaft von Trainer Vytautas Buzas ein ansehnliches und bis in die Schlussminuten spannendes Basketballspiel mit 74:70 (35:43). Schon vor dem Anpfiff schien das Publikum elektrisiert und spätestens nach der spektakulären Team-Vorstellung hielt es niemanden mehr auf dem Sitz. Die Gäste aus Quakenbrück ließ die Atmosphäre indessen völlig kalt. Die ersten drei Körbe gingen allesamt auf das Konto der Dragons, sodass Nürnbergs Trainer bereits nach zwei Minuten seine erste Auszeit nehmen musste (0:7). So hatte sich Vytautas Buzas seine ProA-Rückkehr nämlich nicht vorgestellt.

Die Falcons waren nun gefordert, liefen aber das gesamte zweite Viertel einem Rückstand hinterher, der jedoch nie über zehn Punkte betragen sollte. Der Dunk von US-Guard Dupree McBrayer zum 47:55-Anschluss riss Fans und Mitspieler gleichermaßen mit und was folgte war ein wahrer Dreierregen, der sich über die Dragons ergoss. Vier Distanzwürfe in Folge fanden ihr Ziel und Nürnberg lag nach 30 Spielminuten endlich wieder in Front (59:58). Diese Führung galt es nun im Schlussabschnitt zu verteidigen. Die Crunchtime begann und man stellte sich die Frage, wer auf Seiten der Falcons hier Verantwortung übernehmen würde. Die Antwort: AJ Davis Jr.! Der Sohn von NBA-Legende Antonio Davis machte seinem Namen alle Ehre, stopfte erst spektakulär zum 70:67, um wenig später – 12 Sekunden vor Schluss – mit Brett für das 74:71 und damit die Entscheidung an diesem Abend zu sorgen. Die Verzweiflungsdreier der Gäste blieben erfolglos und so gewannen die Nürnberg Falcons Spiel 1 in der Kia Metropol Arena verdient mit 74:71.

Chef-Trainer Vytautas Buzas war insbesondere mit der Leistung seiner Mannschaft in Halbzeit 2 doch recht zufrieden: „Ein wichtiger Sieg für uns vor heimischem Publikum. Wir wollten unbedingt gut in die Saison starten, was gegen Artland alles andere als leicht war. Das wussten wir und haben auch einige Zeit gebraucht uns in die Partie hineinzukämpfen. Jeder Sieg ist wichtig für uns. Wir haben noch viel Arbeit vor uns, können aber auf der zweiten Hälfte von heute aufbauen.“

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Sparkassenstars Bochum vs. Medipolis SC Jena 74:91

Am vergangenen Samstagabend des 18.09.2021 stand für die VfL SparkassenStars Bochum ein historisches Ereignis an: In der heimischen Rundsporthalle empfing der VfL zum ersten ProA-Spiel der Vereinshistorie Medipolis SC Jena. Lars Kamp trug sich dann nach 2:01 Minuten in die Geschichtsbücher ein, indem er per Lay-Up die ersten ProA-Zähler der Vereinsgeschichte erzielte und den VfL mit 2:0 in Führung brachte. Im Anschluss drehten die favorisierten Gäste aus Thüringen aber auf und zogen auf 5:12 davon, ehe Tony Hicks seine ersten zwei Zähler des Spiels zur Mitte des ersten Viertels beisteuerte und auf 7:12 verkürzte. AJ Cheeseman erzielte dann nach 7:06 Minuten, nach einem Pass von Tony Hicks, von jenseits der Dreipunktelinie den erneuten Ausgleich beim Stand von 15:15. Kilian Dietz setzte dann in der Schlusssekunde des ersten Viertels den Schlusspunkt und erzielte per Tip-In die 26:23-Führung der Hausherren.

Die SparkassenStars hatten im Anschluss die Kontrolle über die Partie, konnten sich aber nicht entscheidend absetzen, sodass die Gäste auf Jena zu jeder Zeit in Schlagdistanz blieben. Ein Dreier vom starken Julius Wolf 1:15 Minuten vor der Halbzeit drehte dann die Partie beim Stand von 48:49 erstmalig wieder zu Gunsten der Gäste. Bis zur Halbzeitsirene baute Jena diese Führung auf 48:52 aus.

Nach dem Halbzeittee startete Jena konzentrierter und fokussierter in die Partie. Ein 8:0-Run binnen 1:35 Minuten brachte die Gäste auf eine 48:60-Führung. Diesen Lauf konnte erst Tony Hicks per Korbleger stoppen und zum 50:60 verkürzen. Als Hicks dann nach 4:15 Minuten per Dreier auf 55:62 verkürzte, war dies für die folgenden fünf Spielminuten die letzte erfolgreiche Korbaktion. Zu Beginn des Schlussabschnittes hielten die Gäste die Punktedifferenz konstant. Dominic Green verkürzte auf 68:71, doch Nico Brauner und Rayshawn Simmons sorgten dafür, dass Jena innerhalb von zwei Minuten auf 68:77 davonzog. Dies war vier Minuten vor Ende der Partie der psychologische Nackenschlag und so spielte Jena die Restspielzeit routiniert herunter und konnte am Ende das Spiel mit 74:91 gewinnen.

„Wir haben einen großen Aufwand in die Partie investiert. Wenn man die Zielausrichtung der beiden Teams in dieser Saison berücksichtigt, kann ich nur stolz auf meine Spieler sein, denn wir haben Jena einiges abverlangt und ihnen die Stirn geboten. Am Ende waren es die kleinen Dinge, denn ein kleiner Fehler im Spiel gegen Jena kostet Punkte. Aber wir werden unseren Weg finden und dafür hart arbeiten. Nun fokussieren wir uns auf Tübingen, denn es bleibt keine Zeit nachzudenken“, so Bochums-Headcoach Felix Banobre nach der Partie.

18.09.2021 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 84:87

Die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beginnt für die Eisbären Bremerhaven mit einer Heimniederlage. Beide
Teams erzielten in der Anfangsphase viele Körbe und trafen hochprozentig, so dass es mit 29:33 in die erste Viertelpause ging. Im 2.
Abschnitt bleib die Intensität sehr hoch und das Spiel ausgeglichen. Die Eisbären Bremerhaven konnten zwar stets in Schlagdistanz bleiben und teils ausgleichen (15. Minute, 38:38 durch Qyidar Davis), aber Trier konnte sich ein kleines Polster zur Pause erhalten (44:50 zur Halbzeit).

In der 2. Halbzeit versuchte die Mannschaft von Headcoach Michael Mai, die Führung aufzuholen und konnte sich dabei auf die Energie von 642 Fans verlassen, die nach vielen Geisterspielen im Eisbären Trainingscenter die Mannschaft lautstark antrieben. In der Folge
kämpften die Eisbären-Akteure um den Anschluss, kamen nah heran (57:58, 26. Minute), konnten aber nicht überholen. So ging es mit 61:67 in den Schlussabschnitt, wo es noch mal sehr spannend wurde. Nachdem die Gäste aus Trier nach einem Dreier von Thomas Grün zum 72:81 (36. Minute) sowie technischem Foul (74:83, 37. Minute) bereits wie der sichere Sieger aussahen, konnten die Eisbären Bremerhaven angeführt von Jarelle Reischel und Kevin Yebo sich nochmal herankämpfen. Während Reischel acht Punkte in den Schlussminuten erzielte (dabei 6/6 Freiwürfe), konnte Yebo mit Steal, Assist und Korb den Lauf der Eisbären Bremerhaven zum 84:85 unterstützen. In der Schlussminute hatten die Eisbären Bremerhaven dann die Chance zur ersten Führung seit dem 1. Viertel, aber der Dreier von Yebo (der zuvor zwei Dreier getroffen hatte) verfehlte sein Ziel. Nachdem Trier zum 84:87 punktete, rief Eisbären-Headcoach Michael Mai seine Mannschaft zur letzten Auszeit. Der anschließende Dreier von Love verfehlte jedoch sein Ziel und Trier konnte die letzten Sekunden zum Auswärtssieg verstreichen lassen.

18.09.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Phoenix Hagen 63:78

Endlich wieder ProA-Basketball in Villingen-Schwenningen, endlich wieder gefüllte Zuschauertribünen in der Deutenberghalle. „Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns darüber freuen, so viele von euch wieder in der Halle bei unseren Spielen sehen zu können“, richtete ein sichtlich bewegter Alen Velcic seine Worte an das Schwenninger Publikum. Neben der Freude über die Fanrückkehr mischte sich in die Enttäuschung über die 63:78-Auftaktniederlage auch stolz über den Kampfgeist der ersatzgeschwächten Mannschaft. Nachdem sich am Mittwoch Till Isemann und Luka Dolman im Training Fußverletzungen zuzogen hatten, sollten die wiha Panthers auch mit Problemen bei der Freigabe von David Cohn und Kelvin Okundaye zu kämpfen haben. Daher konnten die Schwenninger nur mit einem 7-Mann-Kader in die Auftaktpartie gegen Phoenix Hagen gehen.

In den Anfangsminuten gelang es den Schwarzwäldern, durch geschickte Anspiele Quatarrius Wilson in Korbnähe in gute Wurfpositionen zu bringen. Hagen tat sich schwer gegen die gut rotierende Zonenverteidigung der Panthers und geriet zunächst in Rückstand. In den zweiten zehn Minuten sollten die Feuervögel weiter den Ton angeben. Den Panthers gelang nur ein Treffer aus der Distanz, weshalb es beim Stand von 25:34 in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel bauten die Hagener ihre Führung zunächst auf bis zu 14 Zählern aus (29:43). Doch dann drehte Raiquan Clark plötzlich auf und brachte die Panthers langsam wieder in Schlagdistanz. Auch dank mehrerer erfolgreicher Verteidigungssequenzen waren die Doppelstädter plötzlich wieder im Spiel und lagen vor dem Schlussviertel nur noch mit vier Zählern hinten (50:54). In den Anfangsminuten des Schlussabschnitts verpassten es die wiha Panthers, trotz einiger Gelegenheiten den Ausgleich zu erzielen oder gar in Führung zu gehen. Viele Punkte wurden an der Freiwurflinie liegen gelassen und die Müdigkeit der Spieler machte sich nun immer deutlicher bemerkbar. Die Feuervögel zeigten sich in den letzten fünf Minuten der Partie frischer, ideenreicher und vor allem treffsicherer. Nach zwei aufeinanderfolgenden Dreipunktewürfen enteilten die Gäste schließlich und setzten sich – nicht ganz dem Spielverlauf entsprechend – bis zum Ende deutlich mit 63:78 ab.

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Tigers Tübingen 67:83

Der Start in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2021/2022 endet für die Ritter mit einer deutlichen Niederlage. Bei der Rückkehr der Fans wird deutlich, dass noch viel Arbeit vor den Teckstädtern steht. „Vielen Dank an alle die da waren und uns unterstützt haben. Das hat uns enorm gefehlt und war erstmal überwältigend. Ich hoffe, wir können zeitnah bessere Leistungen zeigen und den Fans etwas zurückgeben“, sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt.

Den Start ins Spiel dominierten die Hausherren. Mit viel Energie setzten die Kirchheimer den Gästen zu und forcierten schwierige Abschlüsse des Gegners. Selbst konnte man in der Offensive Akzente setzen und schön herausgespielte Abschlüsse kreieren. Beide Mannschaften beharkten sich und es entstand ein wildes Spiel mit hohem Tempo und schnellen Abschlüssen. Zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison merkte man den Teams an, das noch ordentlich Sand im Getriebe ist, aber auch, dass beide Mannschaften über Spieler verfügen, die individuell den Unterschied ausmachen können. Mit unverändertem Vorsprung für die Gastgeber (47:43) ging es in die Halbzeitpause.

Der Start in die zweite Halbzeit ging für die Kirchheimer dann völlig daneben und die Ritter sollten ihren Rhythmus auch nicht mehr wiederfinden. Die Tübinger legten in der Defensive einen Zahn zu und versuchten die Passwege der Knights zu erschweren. Gegenhalten? Fehlanzeige. Die Ritter ließen sich schnell den Schneid abkaufen und verzettelten sich in vielen Einzelaktionen. Hinzu kamen viele freie Wurfgelegenheiten die nun allesamt ihr Ziel verpassten und verpasste einfach Dunkings, die einen weiteren Beitrag dazu leisteten, dass die Köpfe der Hausherren stetig weiter nach unten gingen. Die Tigers übernahmen die Führung nach drei Vierteln (66:59) und gaben diese im Schlussviertel auch nicht mehr ab. Letztlich stand eine verdiente 83:67 Niederlage zu Buche. „Zu wenig Aggressivität, kein Teamplay, kein Dagegenhalten. Wir haben viel Arbeit vor uns,“ so Schmidt.

18.09.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. TEAM EHINGEN URSPRING 98:81

Paderborns Headcoach Steven Esterkamp konnte im ersten Match der neuen Spielzeit fast aus dem Vollen schöpfen: Im neuformierten Kader fehlte lediglich Neuzugang Lars Lagerpusch (fällt mit Schienbeinkopffraktur voraussichtlich rund vier Wochen aus), alle anderen Spieler begannen hochmotiviert und zeigten vor einer tollen Kulisse eine überzeugende Teamleistung. Esterkamp zog dann auch ein dementsprechend positives Fazit: „Für das erste Spiel haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Intensität war vorbildlich. Am besten hat mir unser Teamplay gefallen, in der Offensive haben wir uns sehr gut bewegt, in der Verteidigung immer besser hineingefunden. In finalen Viertel war ich mit unserer Defense wirklich zufrieden.

Die jungen Baskets spielten letztlich ihre Vorteile gegenüber den noch jüngeren Gästen aus: Sie bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und setzen die Ehinger defensiv unter Druck: Über 79:68, 90:74 und 95:76 holte sich das neuformierte Team von Steven Esterkamp unter dem großen Jubel der Fans mit 98:81 den verdienten ersten Saisonsieg.

Die Bakets verbuchten am Ende eine gute Dreierquote von 41% (12 von 29), 28 Assists, eroberten 32 Defensivrebounds und schafften eine Freiwurf-Ausbeute von sehr guten 85% Prozent (22 von 26). Bei Paderborn trugen sich neben Topscorer Jordan Barnes (32 Punkte) auch Jackson Trapp (16), Peter Hemschemeier (10) und Brad Greene (10) zweistellig in die Punkteliste ein, bei Ehingen knackte diese Marke neben Josh Price (29) nur Tim Martinez (12).

19.09.2021 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karlsruhe Lions 109:71

In den ersten Minuten war von der staubedingt verspäteten und hektischen Anreise der LIONS nichts anzumerken. Die Badener lieferten Offensiv stark ab und setzten die GIANTS immens unter Druck. Die „BAYER-Boys“ suchten noch nach ihrem Rhythmus und lagen nach
sechs Minuten verdient mit 13:18 zurück. Doch dann starteten die Hausherren den Turbo. Mit einem 13:0-Lauf eroberte sich Leverkusen nicht nur die Führung, sondern setzte sich auch entsprechend ab. Während im Angriff nun so ziemlich alles funktionierte, sorgten die
überragenden Luis Figge und Quentin Goodin für Glanzmomente. Die beiden GIANTS hatten gefühlt immer ihre Hände am „Wilson“ bei Ballbesitz des Gegners. Mit 27:20 endete der erste Abschnitt aus Sicht der Gastgeber.

In der Folge bauten die „Riesen vom Rhein“ ihren Vorsprung sukzessiv aus. Die LIONS fanden kein adäquates Mittel um den GIANTS-Sturmlauf zu stoppen. Das Heimteam spielte sich in einen Rausch und unter frenetischem Jubel der eigenen Fans führte der 14-malige Deutsche Meister in der 19. Spielminute gar mit 61:31. Dies war auch schlussendlich der Halbzeitstand, mit dem es für die beiden Mannschaften in die Kabine ging. Auch wenn es GIANTS-Coach Hansi Gnad nicht gerne hören wollte, aber mit dem überragenden Auftritt in der ersten Spielhälfte sorgte BAYER für die Vorentscheidung. Im Schlussviertel änderte sich nicht mehr viel an der zuvor dargebotenen Leverkusener Dominanz.

Ein zufriedener Hansi Gnad fasste die Begegnung nach Spielende wie folgt zusammen: „Das war natürlich ein Saisonauftakt, wie man ihn sich als Trainer wünscht. Die Verspätung der Karlsruher hat uns zu Spielbeginn eher geschadet, wir haben einige Minuten benötigt um in die Begegnung zu finden. Mit zunehmender Dauer wurden wir aber immer stärker und selbstsicherer. Uns ist es in der Folge gelungen, den LIONS unser Spiel aufzuzwingen. Dass wir zur Halbzeit mit 30 Punkten vorne liegen, hätte ich niemals erwartet. Zwar hat Karlsruhe nach der Pause nochmal Druck gemacht, aber wir haben einen kühlen Kopf behalten und genau das gemacht, was uns auszeichnet – nämlich den Ball laufen lassen und so die freien Mitspieler in Szene setzen. Am Ende haben wir, dank einer tollen Teamleistung, verdient gewonnen.“

Vorberichte 1. Spieltag ProA

Spieltag 1: 18.09.2021 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Artland Dragons

An diesem Wochenende schlagen die Nürnberg Falcons gemeinsam mit werk :b events und den Fans ein neues Kapitel in ihrer bewegten Geschichte auf. Vieles wird neu sein in der hochmodernen sportlichen Heimat der Falcons. Die Vorfreude bei Spielern, Verantwortlichen und Fans ist greifbar. „Unser Team ist jung und braucht Zeit, sich zu entwickeln. Und das erfordert Geduld bei allen Beteiligten. Die Vorfreude auf unser erstes Heimspiel ist derweil riesig. Wir hoffen, dass die Fans von Tag 1 in der Kia Metropol Arena unser sechster Mann sind. Ohne sie wird es nicht gehen„, betont Falcons-Coach Vytautas Buzas.

Doch der Gegner aus Quakenbrück will sich laut Headcoach Tuna Isler auch durch die neue Halle in Nürnberg nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir richten den Fokus ausschließlich auf uns. Es ist das erste Saisonspiel, es macht dementsprechend wenig Sinn, sich den Kopf über den Gegner zu zerbrechen“, so Isler, der dennoch mit einer Menge Hochachtung nach Nürnberg reist: „Die neuen US-amerikanischen Spieler sind erfahrungsgemäß schwer einzuschätzen, dennoch fahren wir mit maximalem Respekt dorthin, wollen die Punkte aber natürlich mit nach Quakenbrück nehmen.

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Sparkassen Stars Bochum vs. Medipolis SC Jena

Nach fast genau 12 Monaten Corona-Abstinenz werden am kommenden Samstag auch erstmals wieder bis zu 750 Zuschauer das Heimspiel in der Rundsporthalle besuchen dürfen. Mit Medipolis SC Jena wartet gleich ein ambitioniertes Team auf die SparkassenStars. Die Mannschaft von Neu-Trainer Domenik Reinboth hat den Anspruch, ein Wörtchen um den Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga mitsprechen zu wollen. „Jena hat BBL Potential vom Team her und der Infrastruktur. Sie haben erfahrene Spieler mit einem enormen Talent und sind gut gecoacht. Es gibt noch viele weitere Punkte anzuführen. Es ist aufregend, das erste ProA-Spiel in der Rundsporthalle gegen ein solch großes Team zu spielen. Es wird schwierig für uns, aber der Druck wird bei Ihnen liegen. Wir werden auf Niklas und Lars verzichten müssen, aber wir werden selbstverständlich unser Bestes geben in diesem ersten Saisonspiel“, freut sich Headcoach Felix Banobre auf die Partie.

Ungeachtet der Ausfälle des Spaniers Felix Banobre und von Niklas Geske sind Nordrhein-Westfalen nur nominell als Aufsteiger zu betrachten. Neben den Neuverpflichtungen von Center Björn Rohwer (zuletzt RASTA Vechta) sowie des Ex-Schalkers Johannes Joos wird das Jenaer Hauptaugenmerk primär auf die Imports Dominic Green (zuletzt Slowakei), Tony Hicks (2018 – 2020 Rostock), Abdulah Kameric und AJ Cheeseman (zuletzt Portugal) zu richten sein. Abgerundet durch verlässliche Akteure wie Kapitän Marius Behr und den ehemaligen Trierer Kilian Dietz verfügt das Team aus dem Ruhrgebiet über einen gut zusammengestellten Kader, der das Potential zu einer der positiven Saisonüberraschungen besitzt.

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Bei den Gästen aus Trier sieht es aufgrund einiger Verletzungen nach einem personellen Engpass aus. ”Die Vorzeichen sind leider nicht optimal, da mit Enosch und Jonas zwei wichtige Akteure fehlen werden. Aktuell gehe ich davon aus, dass Dan einsatzfähig ist, jedoch ist die Frage, bei wie viel Prozent seiner Leistungsfähigkeit er dann steht. Wir müssen einen Weg finden unser Spiel trotzdem umzusetzen und Bremerhaven den Vorteil zu nehmen, dass sie mit ihrem kompletten Kader antreten. Wir sind jedoch sehr gut vorbereitet und wissen, wie wir das Spiel zu spielen haben. Ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht”, sagt Marco van den Berg, Cheftrainer der RÖMERSTROM Gladiators.

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Phoenix Hagen

Rund zwei Wochen vor Saisonstart trennten sich die Doppelstädter von Point Guard Lamonte Bearden und verpflichteten mit David Cohn einen Aufbauspieler mit reiferer Spielanlage. Mit dem Wechsel auf der Spielmacherposition hat sich das Spiel der Schwenninger zuletzt deutlich stabilisiert: „David Cohn macht uns als Team rundum besser und hat sich gut ins Mannschaftgefüge integriert„, berichtet Panthers-Trainer Alen Velcic. „Die Entwicklung der Mannschaft geht in die richtige Richtung und wir freuen uns auf den Saisonstart. Vor allem, dass wir in der Deutenberghalle wieder vor unseren Fans spielen können, ist großartig!“

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Tigers Tübingen

Kirchheim muss gegen die Tigers aus Tübingen aus traurigem Anlass auf ihren Anführer und Head Coach Igor Perovic verzichten. Aufgrund eines familiären Trauerfalls reiste der 47-jährige am Donnerstag nach Belgrad/Serbien. Ein Umstand, der auch die Mannschaft und die Verantwortlichen tief betroffen machte. „Wir arbeiten jeden Tag eng zusammen und reden jeden Tag mehrmals. In einem Club wie unserem, wo sich alle sehr nahestehen und man sich gut kennt, macht das alle tief betroffen und wir denken viel an Igor und seine Familie,“ so Geschäftsführer Chris Schmidt. „Wenn`s schwierig wird, rücken wir zusammen. Und am Samstag wird es schwierig. Tübingen hat eine enorm starke Truppe zusammengestellt. Das ist nicht mehr mit den Teams der letzten Jahre zu vergleichen. Sie sind jung, hungrig, energiegeladen. Das wird hart und wir brauchen dringend die Unterstützung unserer Fans. Unsere Spieler sind jung, sie werden Fehler machen und das Feeling in der Halle könnte einen ganz entscheidenden Beitrag liefern. Ganz besonders in den Momenten wo die Fehler passieren.“

Nach sechs Wochen Vorbereitungszeit mit sechs Testspielen wird es für Tübingen nun direkt zum Auftakt im Derby ernst, denn dort werden die ersten beiden Zähler vergeben. Mit der Vorbereitung ist Trainer Danny Jansson verhalten zufrieden. „Die Vorbereitung ist aufgrund von diversen Verletzungen und Krankheiten sicherlich nicht optimal verlaufen, dennoch hatten wir auch einige gute Momente„, so der 42-Jährige, dessen Team drei Spiele siegreich gestalten konnte. Gegen die Mannschaften aus Crailsheim, Ludwigsburg und Schwenningen wurden lehrreiche Niederlagen kassiert. Positiv ist, dass die zuletzt erkrankten Spieler Till Jönke und Daniel Keppeler seit Montag wieder im Training sind – beide Akteure stehen wieder zur Verfügung. Verzichten müssen die Raubkatzen noch weiterhin auf Isaiah Crawley (Knie), auch Center Jekabs Beck wird verletzungsbedingt am Samstag nicht zur Verfügung stehen.

Das Spiel wird hier live übertragen.

18.09.2021 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Vorbei ist die Zeit von Testen und Probieren. Die Reise nach Ostwestfalen zu den Uni Baskets Paderborn, will das Team Ehingen Urspring mit einem Sieg krönen. Wenig Möglichkeiten sich auf den Gegner einzustellen und diesen zu analysieren gibt es immer vor dem ersten Spieltag. Denn auch der bestritt nur wenige Testspiele und hat etliche neue Spieler an Bord. Doch es gilt das Bestmögliche daraus zu machen und sich darauf einzustellen. Die Trainerposition bei den Paderbornern blieb immerhin gleich. An der Seitenlinie steht auch weiterhin Ex-Bundesliga Profi Steven Esterkamp. Für ihn galt es acht Neuzugänge zu integrieren und auf die neue Saison vorzubereiten. „Sie haben eine andere Zusammenstellung des Kaders als wir, mit einigen großen Spielern und einem spannenden neuen Point Guard“, meinte Coach Felix Czerny. Schmerzhaftester Abgang der Uni Baskets ist Demetrius Ward, der zum Ligakonkurrenten Artland Dragons wechselte.

Das Spiel wird hier live übertragen.

19.09.2021 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karlsruhe Lions

Für die Leverkusener endet eine intensive Vorbereitungsphase, in welche die BAYER-Korbjäger viel Fleiß und Arbeit investiert haben. Dieses erstes Spiel wird sicherlich kein einfaches werden, denn mit den PS Karlsruhe LIONS reist ein schwer auszurechenbarer Gegner an die Bismarckstraße. Nach all den absolvierten Testspielen und anstrengenden Trainingswochen zeigt sich Headcoach Hansi Gnad sehr zufrieden mit seinen Schützlingen: „Die Jungs haben konzentriert mitgearbeitet und in den Begegnungen einen guten Eindruck hinterlassen. Einzig und alleine die Verletzung von Quentin Goodin hat uns ein wenig zurückgeworfen, aber er findet sich von Einheit zu Einheit immer besser in der Mannschaft zurecht. Jetzt freuen wir uns auf unser erstes Saisonheimspiel vor unseren tollen Fans!

Das Spiel wird hier live übertragen.

RÜCKKEHR DER FANS: „WIR TUN ALLES DAFÜR!“

Bei RASTA Vechtas offizieller Saisoneröffnungspressekonferenz in den Räumlichkeiten von „Gold Club“-Sponsor ALTE OLDENBURGER hat Klubchef Stefan Niemeyer betont, dass der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Ligist alles in seiner Macht stehende unternimmt, um so vielen Fans wie möglich den Zugang zum RASTA Dome zu ermöglichen. Dafür werden die Vechtaer voraussichtlich auf das sogenannte 2G-Modell setzen. 

Geimpften und Genesenen soll es so möglich sein, ihre Dauerkarten zu nutzen oder aber bei Verfügbarkeit eine Tageskarte zu erwerben. Das genauere Prozedere – auch in Bezug auf Ausnahmeregelungen – ist noch im Detail zu erörtern, nachdem der Klub weitere Gespräche mit den örtlichen Behörden wird geführt haben. „Wir haben uns ganz bewusst für eine mögliche 2G-Variante entschieden. Ich hoffe, dass wir zum Saisonstart zumindest alle Sitzplätze im RASTA Dome werden belegen, also um die 2.500 Fans hineinlassen dürfen. Wir sind es unseren Fans und Sponsoren gegenüber schuldig, alles zu unternehmen, um das Event im RASTA Dome, eines für alle Generationen, wieder aufleben zu lassen“, so Niemeyer. Die Details der weiteren Vorgehensweise wird RASTA Vechta so früh wie möglich und ganz sicher rechtzeitig vor dem 1. Spieltag am 17. September bzw. vor der „Autohaus Anders-Saisonerföffnung“ am 7. September um 19.30 Uhr gegen die Eisbären Bremerhaven veröffentlichen. 

„Total schön“, findet RASTAs Klubchef und Hauptsponsor, dass es in der Sommerpause eine so große Nachfrage nach den 140 verfügbaren Dauerkarten gab. Angesichts von 491 Bewerbungen  sei er „sehr froh über diesen Reality-Check“. Und weiter: „In Vechta herrscht eine Riesen-Begeisterung und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir ohne die Corona-Problematik immer einen ausverkauften RASTA Dome hätten.“ Dass wieder viele, viele Zuschauer den Weg in die Pariser Straße finden, würden natürlich auch RASTAs Sponsoren, wie die ALTE OLDENBURGER seit Jahren ein ganz besonderer ist, gerne sehen. „Unsere Unterstützung des Klub ist auch ein Bekenntnis zur Region. Und mit Zuschauern ist diese Zusammenarbeit für uns natürlich umso schöner“, betonte ALTE OLDENBURGER-Vorstand Manfred Schnieders. „Dass Kinder und Jugendliche sich bewegen, Sport treiben, ist elementar. Und wenn sie Vorbilder und Idole in der eigenen Stadt haben, denen sie nacheifern können, ist das sehr gut. RASTA ist gerade in dieser Hinsicht sehr, sehr wichtig.“

Natürlich war auch RASTA Vechtas erfolgreiche und von der easyCredit Basketball Bundesliga über Jahre ausgezeichnete Jugendarbeit ein Thema dieses Nachmittages. Ab dem 17. September sind bisher 313 Spiele mit RASTA-Beteiligung angesetzt – von der U10 bis zur BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die U16 und die U19 des Klubs spielen in der jeweils in der besten Nachwuchsliga Deutschlands, das sogenannte Farmteam, gespickt mit Talenten, in der 4. Liga. „Wir haben es während der Krise geschafft, unsere fünf hauptamtlichen Jugendtrainer weiter zu beschäftigen und ein attraktives, förderndes Angebot zumindest im Nachwuchsleistungsbereich zu schaffen. Und ich bin sehr froh, dass wir jetzt schon seit längerem auch im Breitensport wieder so etwas wie Normalität erfahren. Wir wollen die Kinder für Basketball begeistern!“, sagt Stefan Niemeyer. 

RASTA Vechta – Testspiele 

22.8. vs. UNI Baskets Paderborn (68:81-Heimniederlage)

25.8. @ BAYER GIANTS Leverkusen (88:68-Auswärtssieg)

28.8. vs. Artland Dragons

3.9. vs. VfL SparkassenStars Bochum

7.9., 19.30 Uhr vs. Eisbären Bremerhaven („Autohaus Anders-Saisoneröffnung“)

12.9. vs. SYNTAINICS MBC

RASTA Vechta – 2021/2022 – Der Kader

Sheldon Eberhardt (Guard, 25, D/USA), Joschka Ferner (Forward, 25, D), Deng Gue (Forward, 24, UGA/USA), Jannes Hundt (Guard, 24, D), Kristofer Krause (Guard, 20, D), Robin Lodders (Center, 26, D),  Carlos Medlock (Guard, 34, USA), Nigel Pruitt (Forward, 25, USA/D), Preston Purifoy (Forward, 29, USA), Devin Searcy (Center, 32, USA), A.J. Turner (Guard/Forward, 24, USA) Josh Young (Guard, 33, USA). Head Coach: Derrick Allen (41, USA). Assistant Coach & Athletic Trainer: Arturo Ruiz (29, ESP).

Quelle: RASTA Vechta

Wiley und Niedermanner vor mehrwöchiger Pause. Dauerkartenverkauf kurzfristig angepasst.

Sowohl Austin Wiley als auch Jonas Niedermanner stehen den Gladiatoren zum Saisonstart nicht zur Verfügung. Auch beim diesjährigen Dauerkartenverkauf gibt es eine kurzfristige Änderung.

Es sind keine guten Neuigkeiten, die die RÖMERSTROM Gladiators heute zu verkünden haben. Mit Austin Wiley und Jonas Niedermanner fallen zwei wichtige Akteure vorerst verletzt aus. Austin Wiley verletzte sich in einer der letzten Trainingseinheiten vor der Abreise ins Trainingslager am rechten Knie und konnte somit nicht am Trainings-Camp in Altenkirchen mitwirken. Eine sofort durchgeführte Untersuchung durch die Experten vom Orthopaedicum Trier ergab die Diagnose einer Tibiakopffraktur. Anschließende Untersuchungen des betroffenen Knies konnten jedoch weitere Verletzungen und die Notwendigkeit einer Operation ausschließen. Wiley ist bereits in die Therapiemaßnahmen gestartet, wird den Gladiatoren aber circa zwölf Wochen nicht zur Verfügung stehen.

Jonas Niedermanner verletzte sich in der ersten Einheit des Trainingslagers im Hotel Glockenspitze. Bei einem Zusammenprall mit einem Teamkollegen zog er sich eine Kapselverletzung der linken Schulter zu. In Zusammenarbeit vom Orthopaedicum Trier mit einem Schulterexperten aus den Kliniken Köln wurde die Schulter des Neuzugangs eingehend untersucht und eine Ausfallzeit von circa vier Wochen diagnostiziert. Somit wird auch Niedermanner zum Saisonstart in Bremerhaven nicht einsatzfähig sein.

Bei Jonas Grof, der nach einem unglücklichen Zweikampf im Testspiel gegen die EPG Baskets Koblenz nicht mehr eingesetzt werden konnte, gibt es hingegen Entwarnung. Der Trierer Guard wird Anfang nächster Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und benötigt keine weiteren Therapiemaßnahmen.

„Natürlich ist es kein guter Start in die Vorbereitung, wenn schnell zwei Leistungsträger verletzt ausfallen. Grade zu Beginn der Saison liegt der Fokus im Training auf sehr hoher Intensität und die Jungs geben in jeder Einheit wirklich 100%. So können diese Verletzungen leider immer passieren, obwohl wir natürlich mit Blick auf die vergangene Saison sehr viel an der Trainingssteuerung gearbeitet haben. Für beide Spieler tut es uns sehr leid, dass sie den Saisonstart verpassen werden, wir sind aber optimistisch, dass sie durch die großartige Betreuung unserer medizinischen Abteilung schnellstmöglich auf das Parkett zurückkehren können. Aufgrund des längeren Ausfalls von Austin Wiley, der in unserem System eine wichtige Rolle übernehmen sollte, prüfen wir aktuell, ob wir nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz zum aktuellen Stand bei den verletzten Profis der Moselstädter.

„Leider haben wir da gerade großes Pech. Vor allem bei Austin, da er nochmal deutlich länger ausfallen kann als Jonas Niedermanner. Wir müssen leider damit rechnen und planen, dass wir gleich mehrere Spiele zu Beginn der Saison auf Austin verzichten müssen, was natürlich weh tut. Jedoch hoffe ich sehr, dass mit diesen Verletzungen unser Pech für diese Saison bereits aufgebraucht ist und wir die Jungs bald wieder zurück im Training haben“, so Headcoach Marco van den Berg.

Vorkaufsrecht verlängert: freier Dauerkartenverkauf startet erst Dienstag.

Auch beim Dauerkartenverkauf für die Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gibt es eine kleine Anpassung zu verkünden. Das Vorkaufrecht für bestehende Dauerkartenkunden wird bis einschließlich Montag (23.08.2021) verlängert. Der offene Dauerkartenverkauf für Neukunden startet somit erst am Dienstag (24.08.2021).

Die Dauerkarten können online über unseren Ticketshop oder in der Geschäftsstelle in der Arena Trier bestellt und bezahlt werden. Es gelten die regulären Öffnungszeiten der Geschäftsstelle.

Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier

Spielpläne Saison 2021/22: 560 Spiele in der ProA und ProB

Köln, 12. Juli 2021 – Mit dem Saisoneröffnungsspiel des BBL-Absteigers RASTA Vechta gegen die ROSTOCK SEAWOLVES startet die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Freitag, den 17. September, in die Saison 2021/2022. Die Staffeln der ProB starten zeitlich versetzt.

Auch in der kommenden Saison hält der Spielplan der ProA und ProB wieder viele spannende Spiele bereit.  Das Saisoneröffnungsspiel, welches auch zeitgleich das erste Spiel des neuen Rostocker Vater-Sohn-Trainergespanns sein wird, beginnt am Freitag, den 17. September, um 19:30 Uhr und wird live und kostenlos von Sportdeutschland.TV übertragen.

In der ProA werden in der Saison 2021/2022 wieder 17 Teams um die Meisterschaft der ProA und damit verbunden um den Aufstieg in die easyCredit BBL kämpfen. Aus der ProB steigen die beiden Halbfinalsieger, die VfL SparkassenStars Bochum und die Itzehoe Eagles, in die ProA auf. Aus der easyCredit BBL steigt RASTA Vechta ab und wird in der kommenden Saison wieder in der ProA an den Start gehen. Da der Abstieg von der ProA in die ProB ausgesetzt wurde, ergibt sich somit eine größere Ligenstärke, die viel Spannung verspricht.

In der Hauptrunde wird bis zum 09.04.2022 an 34 Spieltagen die Platzierung der besten acht Mannschaften ausgespielt. Es werden somit zu jedem Spieltag acht Spielbegegnungen, mit einem jeweils pausierenden Team, stattfinden. Alle 272 Spiele der ProA werden live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

ProB mit 25 Teams

Die ProB spielt in der Saison 2021/2022 mit einer 12er- und einer 13er-Staffel die Aufsteiger in die ProA aus. Die unterschiedliche Ligenstärke resultiert daraus, dass es nur drei Aufsteiger aus den Regionalligen gibt. Damit zu den Playoffs beide Staffeln gleichzeitig die Hauptrunde beenden, starten die Staffeln zeitversetzt. Die ProB Nord startet am 25.09.2021, wohingegen die ProB Süd schon am 18.09.2021 in ihre 26 Spieltage der Saison 2021/2022 starten wird. Die Hauptrunde endet für beide Staffeln planmäßig am 19.03.2022.

Die ProB heißt die Aufsteiger aus der Regionalliga, die Dragons Rhöndorf, die scanplus baskets Elchingen und die SBB Baskets Wolmirstedt, herzlich willkommen! Ebenso wie in der ProA wurde in der Saison 2020/21 kein Absteiger aus der ProB in die Regionalligen benannt. Aus diesem Grund bleiben der BARMER 2. Basketball Bundesliga alle ProB-Teams der letzten Saison erhalten.

Die von der BARMER 2. Basketball Bundesliga veröffentlichten Spielpläne, inklusive der zeitgenauen Ansetzungen, stehen auf unserer Homepage zum Download bereit.

Jonas Niedermanner wechselt in die älteste Stadt Deutschlands.

Niedermanner stand zuletzt bei den wiha Panthers Schwenningen unter Vertrag. Der 2,03 Meter große Power Forward kann auch auf der Small Forward-Position eingesetzt werden.

Mit Jonas Niedermanner steht der nächste Zugang bei den Gladiatoren aus Trier fest. Der 24-Jährige Power Forward spielte in der abgelaufenen Saison beim Ligakonkurrenten aus Schwenningen und erreichte mit den Schwarzwäldern – zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte – die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga. 25 Spiele absolvierte Niedermanner in der regulären Saison und erzielte durchschnittlich 7 Punkte, 2,7 Rebounds und 0,9 Assists in knapp 20 Minuten Einsatzzeit pro Partie. In den Playoffs konnte der 2,03 Meter große Flügelspieler seine Leistung nochmals deutlich steigern und spielte mit durchschnittlich 28:27 Minuten Spielzeit und 10,8 Punkten eine wichtige Rolle in der Schwenninger Playoff-Rotation.

„Wir sind sehr froh, dass sich Jonas für die RÖMERSTROM Gladiators entschieden hat. Er hat bei den wiha Panthers bereits gezeigt, dass er in der ProA bestehen und eine gute Rolle im Team übernehmen kann. Jonas hat sich schnell für unseren Standort entschieden, was zeigt, dass er ein Teil unseres Programms sein möchte. Mit ihm bekommen wir einen Allrounder auf dem Feld, der zudem einen sehr guten Charakter hat.. Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt gehen kann und wir sehr viel Freude an ihm haben werden“, sagt Geschäftsführer Andre Ewertz.

Niedermanner wurde beim USC Leipzig, den MBC Juniors und den Uni-Riesen Leipzig ausgebildet, bevor ihn sein Weg über die BSW Sixers und White Wings Hanau nach Schwenningen führte. 2017 stieg Niedermanner mit den Profis des MBC in die erste Basketball-Bundesliga auf und kam dort im Folgejahr auf insgesamt elf Einsätze in der höchsten deutschen Spielklasse. An der Mosel unterschreibt er nun einen Vertrag über über zwei Jahre. Auf dem Gladiators-Jersey wird Niedermanner die Nummer 12 tragen.

„Ich bin sehr glücklich, dass Jonas sich für uns entschieden hat. Er bringt ein großes Entwicklungspotenzial mit und ist noch lange nicht auf dem Gipfel seiner Leistung. Er ist ein deutscher Spieler, der uns dank seiner Vielseitigkeit auf den Positionen Vier und Drei sehr variabel macht. Auch seine Mentalität passt sehr gut zu uns, wir freuen uns wirklich sehr auf ihn“, so Headcoach Marco van den Berg über Neuzugang Niedermanner.

„Zuerst möchte ich mich für die Chance bedanken, hier in Trier spielen zu dürfen. Ich konnte die Stadt schon ein wenig erkunden und finde sie absolut traumhaft. Ich freue mich sehr darauf, das Team und den Verein kennenzulernen, vor allem aber hoffe ich, dass wir in der kommenden Saison vor Fans in der Arena spielen können. Es ist ein unglaubliches Gefühl und die Energie, die von den Fans hier kommt ist einfach nicht ersetzbar. Bis es soweit ist, hoffe ich, dass wir alle gesund bleiben und die kommende Saison gemeinsam genießen können – natürlich mit dem bestmöglichen sportlichen Ergebnis“, sagt Neuzugang Niedermanner zu seinem Wechsel in die älteste Stadt Deutschlands.

Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier

Foto: Simon Engelbert | PHOTOGROOVE

Aatu Kivimäki heißt der erste Neuzugang

Nach dem Abgang von Elias Valtonen zu BAXI Manresa in die spanische ACB können die Tigers Tübingen nun einen neuen Spieler aus Finnland präsentieren. Der 23-Jährige Aatu Kivimäki verstärkt die Tübinger Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zur neuen Saison und kann flexibel auf den beiden Guard-Positionen eingesetzt werden. Der 1,85 Meter große Spielmacher erhält bei den Schwaben einen Ein-Jahres-Vertrag für die Saison 2021/2022, wo er die Trikotnummer zwölf tragen wird. Damit kann die Mannschaft von Trainer Danny Jansson nach fünf Vertragsverlängerungen von bisherigen Akteuren nun ein erstes neues Gesicht im Team für die neue Spielzeit begrüßen.

Jüngst Meister in Finnland mit guten Wurfquoten

Für Jansson ist die Personalie keine Unbekannte, coachte er Kivimäki bereits in den U16- und U18-Nationalmannschaft von Finnland in der Vergangenheit. Der 41-Jährige Kommandogeber der Raubkatzen weiß somit, was er bekommt: „Aatu ist ein Spieler, der ohne Bedenken auf den Positionen eins und zwei eingesetzt werden kann. Er ist ein harter Arbeiter, ist mit und ohne Ball immer aktiv, ein guter Verteidiger und ein absoluter Teamplayer“, beschreibt Jansson seinen Landsmann. Kivimäki spielte in den vergangenen fünf Spielzeiten für Salon Vilpas Vikings, wo er in der jüngst beendeten Spielzeit finnischer Meister wurde. „Speziell in den Playoffs hat er groß aufgespielt. Im Halbfinale verteidigte er den ProA-MVP von 2020 Kendale McCullum und hielt ihn bei einer Wurfquote von unter 38 Prozent aus dem Feld“, so Jansson. In 35 Spielen kam Kivimäki bei einer Einsatzzeit von 21 Minuten auf 8,7 Punkte, 3,4 Assists, 1,2 Rebounds, 1,0 Steals. Äußerst positiv lesen sich folgende Wurfquoten. Aus der Distanz verwandelte der Finne 43,4 Prozent aller Versuche (69 von 159 Würfen). An der Freiwurflinie ließ der Neuzugang der Schwaben bei 85 Versuchen nur vier Würfe liegen, was einer Quote von 88,6 Prozent entspricht. Meister in Finnland wurde Kivimäki unter anderem mit Mikko Koivisto, welcher in der Spielzeit 2014/2015 bei FRAPORT SKYLINERS in Frankfurt spielte.

Wintermantel: “Ein richtiges Energiebündel.”

Für Kivimäki ist seine sportliche Zukunft damit frühzeitig geklärt. In den kommenden Wochen heißt es nun, sich fit zu halten und sich auf die bevorstehende Aufgabe im Ausland vorzubereiten. Das eine oder andere Gespräch mit Jansson, Valtonen oder auch Co-Trainer Hussain “Husbo” Dassouki wird sicherlich folgen, sodass sich der erste Tübinger Neuzugang schon mal einen Eindruck von seiner neuen sportlichen Heimat machen kann. “Ich bedanke mich bei Coach Jansson und den Tigers, dass ich die Möglichkeit erhalte, für diesen Verein zu spielen. Die Freude ist für mich speziell groß, da ich das erste Mal ins Ausland gehen werden. Ich werde alles, was in in mir steckt zum Erfolg für das Team beitragen”, sagt der neue Tübinger Guard. Manager Robert Wintermantel, der bis zu seinem Ausscheiden an der Kaderplanung sowie Lizenzierung beschäftigt ist, äußerst sich wie folgt zum Neuzugang: “Mit Aatu bekommen wir einen jungen Spieler, der beim amtierenden finnischen Meister Vilpas Vikings eine tragende Rolle innehatte. Er ist ein richtiges Energiebündel, spielt aber mit viel Übersicht und ist flexibel auf der Position eins und zwei einsetzbar.“

Kivimäki wird Anfang August zum Trainingsauftakt in Tübingen erwartet.

Zur Person:

Aatu Albert Kivimäki wurde am 8. Juni 1997 im finnischen Karkkila geboren. Sein bisheriges Leben verbrachte der quirliger Blondschopf ausschließlich in seinem Heimatland – Kivimäki ist mit zwei Brüdern aufgewachsen. Bisher spielte der 23-Jährige in Koris (2012-2016) und Vilpas (2016-2021) für nur zwei Teams – Konstanz scheint dem 23-Jährigen wichtig zu sein. In der Jugend lief er für diverse Auswahlteams seines Landes auf. Kurios: Einst zusammen mit Elias Valtonen, mit dem er sich bei den Lehrgängen auch das Zimmer geteilt hat. „Er ist ein toller Typ, exzellenter Schütze und ist ein richtiger Teamplayer, so wie man sich das vorstellt“, ordnet Valtonen seinen Landsmann ein. Nach dem Abitur entschied sich Kivimäki nicht ans College zu gehen und konzentrierte sich auf seine spielerische Entwicklung im eigenen Land. Nun folgt der erste Schritt ins Ausland. Von Valtonen und Jansson konnte der neue Tübinger Spielmacher in seiner Muttersprache sich natürlich bestens informieren. Herzlich willkommen in Tübingen, Aatu Kivimäki!

Quelle: Tigers Tübingen

Foto: Ville Vuorinen

Flügelspieler Stephan Haukohl bleibt Science City Jena treu

Die erste Vertragsverlängerung von Science City Jena ist in trockenen Tüchern. Flügelspieler Stephan Haukohl unterzeichnete am gestrigen Freitag einen Zweijahresvertrag und wird dem Basketball-Bundesligisten aus Ostthüringen bis zum Sommer 2023 erhalten bleiben. Während der 27-Jährige seinen familiären Lebensmittelpunkt in Jena gefunden hat, sorgt diese Entscheidung nun auch im sportlichen Bereich für Kontinuität auf beiden Seiten.

„Ich bin zunächst glücklich, dass wir uns unmittelbar nach dem zurückliegenden Spieljahr auf eine Verlängerung über zwei Jahre einigen konnten. Damit bekommen der Verein und natürlich auch ich Planungssicherheit. Wir haben in der Zukunft noch einiges vor. In der letzten Saison sind wir aus unterschiedlichsten Gründen kurz vor dem Ziel gescheitert“, sagt Stephan Haukohl. „Ich freue mich auf das Team und bin positiv gestimmt, dass wir einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen, der auch unseren Fans viel Spaß machen wird. Zudem hoffe ich, dass unsere Zuschauer im kommenden Spieljahr zurückkehren und uns endlich wieder live erleben können. Perspektivisch stehen wir vor der Aufgabe einer Rückkehr ins Basketball-Oberhaus. Dafür gilt es in den nächsten Wochen und Monaten die richtigen Entscheidungen zu treffen und die nötigen Schritte zu gehen. Insofern freue ich mich, die nächsten beiden Jahre in meiner Wahlheimat Jena aktiv mitgestalten zu können“, so Stephan Haukohl in seinem Statement zur Verlängerung.

„Stephan ist mit Blick auf seine sportlichen Entwicklung ja fast schon ein Local Player. Er hat die ersten wichtigen Schritte seiner Basketball-Karriere im Nachwuchsprogramm von Science City absolviert und in Jena seine Familie gegründet. So war es unter sportlichen Gesichtspunkten eine naheliegende Entscheidung, ihn für die beiden nächsten Jahre an unseren Club zu binden“, sagt Geschäftsführer Lars Eberlein. „Stephan kennt den Verein, er kennt das Umfeld und wird unabhängig von der Besetzung der Trainerposition eine wichtige Rolle im Team übernehmen. In Kombination mit dem Faktor Identifikation, freuen wir uns, die nächsten beiden Spieljahre mit Stephan gemeinsam zu gehen,“ so Lars Eberlein.

Im zurückliegenden Sommer aus Nürnberg an die Saale gewechselt, absolvierte Stephan Haukohl insgesamt 30 Begegnungen für Science City Jena, in denen ihm bei durchschnittlich 20 Minuten Einsatzzeit 7.3 Punkte sowie 4.8 Rebounds pro Partie gelangen.

Quelle: Science City Jena

ProA-Meister 20/21 – MLP Academics Heidelberg

Heidelberg, 09.05.2021

Die MLP Academics Heidelberg sind ProA-Meister der Saison 2020/21. In zwei intensiven Partien lieferten sich die Bayer Giants Leverkusen und die MLP Academics Heidelberg das Duell um den Meistertitel.

Niklas Würzner eröffnete das Spiel mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf und läutete damit einen 9:0 Run ein. Insbesondere der Kapitän Phillipp Heyden schien besonders motiviert, frühzeitig die Weichen in die richtige Richtung für sein Team zu stellen. Die Giants hingegen, beflügelt von bislang überragenden Leistungen in den Playoffs, arbeiteten sich Stück für Stück heran und konnten bis Viertelende auf 20:17 verkürzen. Im zweiten Viertel zeichnete sich ab, dass nicht mit einem Start-Ziel-Sieg zu rechnen war. Die Gäste überzeugten durch schnelles Passspiel und einer homogenen Mannschaftsleistung, aus der kein Akteur wesentlich herausragte. Diese Homogenität machte es den Academics zunehmend schwer, die Gäste defensiv in den Griff zu bekommen und auf Abstand zu halten. Im Gegenteil. Nach erfolgreichem Korbleger durch Valentin Blass (er erzielte 5 Punkte in Serie) stand die erste Führung für die Giants zu Buche.

Die zweite Halbzeit eröffnete der gut aufgelegte Heyden dann mit krachendem Dunking. Beide Teams konzentrierten sich auf das Geschehen auf dem Court und boten einen offenen Schlagabtausch, in welchem es keinem Team gelang sich entscheidend abzusetzen. Erneut war es Heyden, der durch einen Hookshot über die linke Hand, die erste Führung nach langer Zeit auf die Anzeigetafel brachte. Doch erneut hatten die Gäste, die im Vergleich zum Hinspiel wesentlich befreiter wirkten, die richtigen Antworten parat. So war es Marko Bacak, der mit Ablauf der Zeit durch einen erfolgreichen Dreier auf 68:72 stellte.

Auch im letzten Viertel zeichnete sich weiterhin das gleiche Bild. Die Gäste waren nicht gekommen, um Geschenke zu verteilen und setzten sich erneut durch Bacak auf 56:61 ab. Dieser Treffer wirkte wie ein Weckruf, denn fortan zeigten sich die Academics weitaus bissiger und griffiger in der Verteidigung. Drei Minuten vor dem Ende gelang Nelson, der insgesamt eine solide Partie ablieferte, der Ausgleich. Noch gut zwei Minuten waren zu spielen, als Trtovac sogar für die Führung sorgte. Doch die Giants meldeten sich wieder zurück. Begünstigt durch auftretende Unachtsamkeiten, setzen sie sich auf 85:89 ab. 45 Sekunden waren hier noch zu spielen. Shyron Ely gelang jedoch postwendend, mit all seiner individuellen Qualität der Anschluss per Dreier. In einer kuriosen Schlussphase, Heidelberg lag mit drei Punkten hinten, foulte ein Giant-Spieler Jordan Geist bei dessen verzweifelten Dreipunktwurf von der Mittellinie. Mit unglaublicher Nervenstärke verwandelte der US-Amerikaner alle drei Freiwürfe und glich aus. Die Heidelberger stehen somit nach Hin- und Rückspiel als Sieger und damit auch als Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA fest.

Stats:

Game 2:

20:17 | 25:32 | 23:23 | 25:21

Bayer Giants Leverkusen:

JJ Mann ( 20), Marko Bacak (14), Grant Dressler (11), Eddy Edigin (10), Dennis Heinzmann (10), Sheldon Eberhard (7), Haris Hujic (5), Valentin Blass (5), Michael Kuczmann (4) , Luca Kahl (4), Wyatt Lohhaus (3), Thomas Fankhauser

MLP Academics Heidelberg:

Jordan Geist (20), Sa`eed Nelson (18), Phillipp Heyden (17), Shyron Ely (12), Armin Trtovac (10), Albert Kuppe (6), Shaun Willett (5), Evan McGaughey (3), Niklas Würzner (2), Niclas Geier, Risto Vasiljevic, Daniel Loh

Der Weg ins Finale:

In dem abgeänderten Playoff-Gruppenmodus konnten beide Vereine in ihren Gruppen überzeugen und konstant gute Leistungen abliefern. Die Bayer Giants Leverkusen sind als Underdog und Hauptrundenfünfter in die Playoffs gestartet. Auf ihrem Weg ins Finale mussten sie sich in ihrer Gruppe gegen den Hauptrundenmeister aus Rostock und dem Favoriten aus Jena durchsetzen.  Mit 5:1 Siegen unterlagen sie alleine in Jena. Am entscheidenden letzten Spieltag kam es dann genau mit Science City zum Fernduell um den Einzug ins Finale. Hätten beide Teams gewonnen, wäre es zu einem Entscheidungsspiel gekommen. Hier überzeugten aber wiedermal die Leverkusener mit 80:65 gegen die Artland Dragons, wohingegen Science City Jena gegen die wieder in alte Form zurückgefundenen Rostocker das Nachsehen hatte.

Die MLP Acdemics Heidelberg traten als Hauptrundenzweiter in ihrer Playoff-Gruppe gegen die Teams aus Kirchheim, Schwenningen und Bremerhaven an. Unvergessen bleibt hier allen Beteiligten das Spiel gegen die VfL Kirchheim Knights am vierten Spieltag der Gruppenplayoffs. Nachdem Heidelberg das Hinspiel mit 89:83 für sich entscheiden konnte, trafen sich beim Rückspiel zwei Teams auf Augenhöhe. In der regulären Spielzeit konnte kein Sieger ermittelt werden (83:83). Erst nach der dritten Overtime setzten sich die VfL Kirchheim Knights mit 118:114 durch. Den direkten Vergleich aufgrund der Korbdifferenz sicherten sich allerdings die Heidelberger und behielten auch zum Ende der Gruppenphase die Oberhand als Gruppenerster. Coronabedingt konnte ein Entscheidungsspiel zwischen den MLP Academics Heidelberg und den VfL Kirchheim Knights nicht mehr, in dem von den Vereinen beschlossenen Zeitfenster, ausgetragen werden. Durch die geringere Anzahl an Spielen ziehen die MLP Academics Heidelberg demnach in das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Beide Finalteilnehmer erwerben mit ihrem Einzug in das Finale das sportliche Aufstiegsrecht, wobei nur die MLP Academics Heidelberg einen Lizenzantrag für die easyCredit-BBL gestellt haben.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert den MLP Academics Heidelberg herzlich zum ProA Meistertitel und bedankt sich bei beiden Teams für die spannende und tolle Saison.

ProA Finalteilnehmer stehen fest: Liga behält bestehende Statuten bei

Köln, 04.05.2021 – In einer gemeinsamen Videokonferenz einigen sich die Bundesligisten der BARMER 2. Basketball Bundesliga, die bestehenden Statuten beizubehalten und diese im laufenden Wettbewerb nicht mehr zu verändern. Daraus resultiert, dass die aktuell entfallenen Spiele nicht mehr ausgetragen werden. Durch die behördliche Quarantäneanordnung der VfL Kirchheim Knights kann auch das Entscheidungsspiel gegen die MLP Academics Heidelberg nicht mehr gespielt werden.

In den ProA-Playoffs wurden von einigen Teams aus der Gruppe 2 Coronainfektionen bestätigt, welche behördlich angeordnete Quarantänen zur Folge haben. Folglich wurden drei Partien abgesetzt. Nun steht fest, dass diese nicht mehr nachgeholt werden können und auch, dass die ProA Gruppen-Abschlusstabelle ohne diese noch auszutragenden Spiele gebildet wird.

Gemäß der Spiel- und Veranstaltungsordnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga können Playoff-Gruppen-Spiele, welche aufgrund behördlicher Quarantäneanordnungen ausgefallen sind, bis zum 09.05.2021 nachgeholt werden. Die Quarantäneanordnungen aller Teams, die Spiele nachzuholen haben, erlauben es nicht, diese Spiele in dem zeitlich möglichen Rahmen bis zum 09.05.2021 anzusetzen. Demnach entfallen diese Spiele ersatzlos und werden nicht gewertet.

Leverkusen und Heidelberg stehen im ProA-Finale

Die Bayer Giants Leverkusen sind Tabellenerster der Playoff-Gruppe 1, mit 5-1 Siegen und 10 Wertungspunkten. Sie setzten sich gegen Science City Jena (2.), ROSTOCK SEAWOLVES (3.) und die Artland Dragons (4.) in sechs Spieltagen durch.

Die MLP Academics Heidelberg sind Tabellenerster der Playoff-Gruppe 2, mit 3-1 Siegen und 6 Wertungspunkten. Durch die coronabedingt ausgefallenen Spiele haben sie nur vier Spiele absolviert, wohingegen die punktgleichen VfL Kirchheim Knights (2.) fünf Spiele absolviert haben. Laut Spiel- und Veranstaltungsordnung §73 wird bei wertungspunktgleichen Mannschaften die Mannschaft mit geringerer Anzahl an durchgeführten Spielen besser platziert. Die Eisbären Bremerhaven (3.) erspielten sich 4 Wertungspunkte und die wiha Panthers Schwenningen (4.) nur zwei Wertungspunkte.

Terminierung der Finalspiele

In Absprache mit den beiden Bundesligisten werden die Finalspiele in Kürze terminiert und bekannt gegeben.