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Artland Dragons binden Jonas Herold

Die Personalplanungen der Artland Dragons für die anstehende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA schreiten weiter voran. Die Quakenbrücker setzten die Zusammenarbeit mit Small Forward Jonas Herold auch in der kommenden Spielzeit fort und verlängern das Arbeitspapier des 24-jährigen um ein weiteres Jahr.

Zur Saison 2018/19 wechselte der gebürtige Bielefelder zusammen mit Paul Albrecht und Tuna Isler aus Hanau ins Artland, und genauso wie der Power Forward und der Assistenztrainer bleibt auch Herold den Drachen im nächsten Jahr erhalten. „Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit Jonas Herold über einen neuen Vertrag haben einigen können. Mit Jonas binden wir einen jungen und entwicklungsfähigen Spieler, in dem viel Potenzial schlummert und der in der zweiten Saison bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere machen soll und wird“, so Geschäftsführer Marius Kröger, der ausführt: „Obwohl für ihn in der letzten Saison nicht immer die gewünschte Spielzeit abgefallen ist, hat sich Jonas stets vorbildlich verhalten und das Team auch von außen gepusht. Die Entwicklung junger Spieler liegt uns naturgemäß am Herzen, weshalb er sich auch in Zukunft in Quakenbrück beweisen soll.“

Trotz seines noch jungen Alters hat Herold bereits einige Ecken Basketballdeutschlands gesehen. Über Herford führte es die Nummer 10 der Drachen nach Bremerhaven, Salzkotten, Crailsheim und Hanau, ehe er im Sommer 2018 schließlich in der Samtgemeinde landete. Eine Kapselverletzung am Zeh setzte den Flügelspieler Mitte der Hinrunde für vier Partien außer Gefecht, in seinen 20 Saisonspielen erwies sich Herold mit durchschnittlich knapp 8 Minuten Spielzeit jedoch als absolute Bereicherung von der Bank.

„Es ist kein Geheimnis, dass man sich in Quakenbrück ausgezeichnet auf den Basketball konzentrieren kann. Meiner Meinung nach ist die Heimat der Dragons strukturell der beste Standort in der ProA. Seit meiner Ankunft im letzten Jahr habe ich mich hier äußerst wohl gefühlt – auch abseits des Parketts. Der Mix aus professionellen Strukturen und familiärem Feeling ist einzigartig. Nicht nur zu Hause, auch auswärts war die Unterstützung unserer Fans immer gegeben, selbst wenn es auf dem Feld mal nicht so gut für uns lief. Der Verbleib der Coaches hat meine Entscheidung bei den Dragons zu verlängern darüber hinaus definitiv verstärkt. Tuna Isler kannte ich noch aus Hanau, aber auch mit Chefcoach Florian Hartenstein habe ich mich von Anfang an bestens verstanden. Er hat großen Anteil an meiner Entwicklung im letzten Jahr – ich habe definitiv einen Schritt nach vorne gemacht“, so der 1,98 Meter große Flügel, der ambitioniert in die neue Saison starten möchte: „Ich will selbstverständlich immer mehr erreichen und bin mit dem Status Quo nie zufrieden. Die Verletzung hat mich im Dezember leider etwas zurückgeworfen, aber vor allem gegen Ende der Saison konnte ich nochmal zeigen, was ich kann. Darauf möchte ich aufbauen. Die Offseason steht ganz im Zeichen des Trainings, um bereits zum Start der Vorbereitung auf einem optimalen Level zu sein. Natürlich muss ich mir meine Spielzeit verdienen, mein Ziel ist es allerdings dem Team im neuen Jahr häufiger und länger auf dem Feld behilflich sein zu können. Aus der Rolle der letzten Saison möchte ich herauswachsen und Stück für Stück mehr Verantwortung übernehmen. Ich freue mich auf meine zweite Saison in Quakenbrück und eine Sache kann ich bereits jetzt sagen: es kribbelt definitiv schon wieder.“

Herold ist neben Chase Griffin, Paul Albrecht, Danielius Lavrinovicius, Jonathan Malu und Jannes Hundt der sechste Spieler aus der Vorsaison, der auch 2019/2020 das Trikot der Artland Dragons tragen wird.

 

(Artland Dragons)

 

 

Daniel Mixich verlängert für ein Jahr

Die UNI BASKETS Paderborn haben die erste Weichenstellung im Spielerkader für die kommende ProA-Saison 2019/20 bekannt gegeben: Daniel Mixich verlängert nach seiner Debütsaison bei den BASKETS den Vertrag um ein weiteres Jahr.

Daniel Mixich hat sich bereits nach einer Saison mit seinem großen Kampfgeist in die Fanherzen der UNI BASKETS Paderborn gespielt und mit seiner intelligenten, energiegeladenen Spielweise eine tragende Rolle im Team eingenommen. Dies blieb auch dem neuen Headcoach Steven Esterkamp nicht verborgen, der viel von dem 21jährigen hält: „Die Vertragsverlängerung mit Daniel ist ein wichtiges, absolut positives Signal für das Team und den gesamten Verein. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm zu arbeiten! Daniel hat bewiesen, dass er auf hohem Niveau spielen kann. Ich bin überzeugt, dass er sich weiter steigern und zu einer wichtigen Stütze im Team für die kommende Saison entwickeln wird.“

Geschäftsführer Dominik Meyer schließt sich dem Urteil Esterkamps an: „Wir sind sehr froh über Daniels Entscheidung zur Vertragsverlängerung. Er ist auf und neben dem Feld ein absolutes Vorbild und hat sich schnell mit der Stadt, dem Team, den Fans und dem kompletten Umfeld identifiziert. Wir glauben, dass er nach seinem guten Debütjahr noch eine Schüppe drauflegen und uns in der kommenden Saison absolut weiterhelfen kann. Daniel ist trotz seines jungen Alters schon sehr erfahren und wir sind froh, dass er seine Energie weiter für Paderborn aufs Feld bringen wird!“

Paderborns Sportdirektor Uli Naechster hat Mixich im vergangenen Jahr an die Pader gelotst und ist von seinen Qualitäten nach wie vor überzeugt: „Daniel hat sich hier sehr gut eingelebt. Er konnte im Team direkt eine wichtige Rolle einnehmen und hat als junger Spieler mit seinen Top-Anlagen noch erhebliches Entwicklungspotential. Wir freuen uns auf eine weitere Saison mit ihm!“

Auch Daniel Mixich selbst freut sich sehr auf eine weitere Spielzeit bei den UNI BASKETS: „Ich habe mich ziemlich schnell für ein weiteres Jahr in Paderborn entschieden, da ich mich hier sehr wohl fühle und dieses Umfeld nur ungern verlassen wollte. Ein weiteres überzeugendes Kriterium für meine Entscheidung war, dass Paderborn ein toller, begeisterungsfähiger Basketballstandort ist: Jeder gibt hier alles für den Verein, das hat mich wirklich beeindruckt. Es macht unglaublich Spaß, hier zu spielen! Nicht nur deswegen freue ich mich sehr auf die nächste Saison und kann es kaum erwarten, bis es wieder losgeht und sich die Maspernhölle füllt.“

 

(Uni Baskets Paderborn)

Rückblick Spiel 2 – Halbfinale ProA PlayOffs

Zurück auf Anfang – in beiden Serien steht es nach dem zweiten Spiel 1:1. Beide Partien waren sehr eng und kein Team konnte sich zwischenzeitlich entscheidend absetzen. So kommt es am Freitag/ Samstag in Spiel 3 noch zu keiner Entscheidung. Im Modus best-of-five setzt sich das Team durch, welches zuerst 3 Siege erzielt. Gespielt wird um den Finaleinzug und das sportliche Aufstiegsrecht in die 1. Basketball Bundesliga.

 

23.04.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. MLP Academics Heidelberg 62:67

Heimniederlage für die Nürnberg Falcons. Nach 14 Siegen in Folge verloren Nürnbergs Basketballer Spiel 2 der „Best of Five“-Serie gegen die MLP Academics Heidelberg am Dienstagabend mit 62:67 (34:31). Während sich die Gäste aus Baden-Württemberg stark verbessert im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen am Ostersamstag zeigten, konnten die Falcons nicht an die furiose Leistung aus Spiel 1 anknüpfen. 15 verworfene Freiwürfe waren einer der Hauptgründe für die Niederlage, durch die Heidelberg im Playoff-Halbfinale ausgleichen konnte. Spiel 3 findet am kommenden Samstag statt. Spiel 4 steigt am Montag, den 29. April in Nürnberg.

23.04.2019 19:30 Uhr Hamburg Towers vs. NINERS Chemnitz 81:78

1,4 Sekunden vor dem Buzzer hat Beau Beech die Hamburg Towers zurück in die Serie gegen die NINERS Chemnitz geworfen. Per Dreier besiegelte er das Schicksal des Kontrahenten. Daheim gelang es dem Team von Headcoach Mike Taylor erstmals in dieser Saison, den Ligaprimus zu besiegen. Durch den leidenschaftlich erkämpften und bis zum Schluss erzitterten 81:78 (52:51, 35:41, 16:22)-Erfolg steht es im Halbfinale nun 1:1.

 

 

LIONS verlängern mit Cheftrainer Ivan Rudež

Gute sportliche Perspektiven für den Basketball im Karlsruher Süden: Die PS Karlsruhe LIONS und ihr Headcoach Ivan Rudež haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt. Damit wird der 39-jährige Kroate auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Löwenrudel betreuen.

Rudež, der im vergangenen November an den Oberrhein gekommen war, um die damalige Negativserie der LIONS zu stoppen, hat seitdem viel bewegt. Trotz anhaltender Verletzungsmisere und daraus resultierender ständiger Personalsorgen gelang es ihm, die Mannschaft von einem Abstiegsplatz bis in die PlayOff-Ränge zu führen. Die Spieler dankten es ihm mit hohem persönlichem Einsatz und einer geschlossenen Teamleistung, die sie bis ins Viertelfinale der Meisterschaftsrunde gegen die übermächtigen NINERS Chemnitz aufrechterhielten. Nach dem Ausscheiden mit erhobenem Kopf können die LIONS nun ihre Konzentration ganz auf die Vorbereitung der im September beginnenden Spielzeit 2019/2020 richten. Der Trainer hat in Karlsruhe unter Beweis gestellt, wie fokussiert und leidenschaftlich er sein Engagement betreibt. Deshalb war es der sportlichen Führung um Abteilungsleiter Danijel Ljubic wichtig, möglichst frühzeitig die Vertragsverlängerung zu regeln. „Ivan Rudež ist ehrgeizig, verfügt über ausgeprägte analytische Kompetenzen und kann ein Team auch emotional erreichen. Diese Eigenschaften versprechen auch in Zukunft ein hohes Erfolgspotenzial“, freut sich Ljubic.

In der kommenden Zeit wird sich Rudež noch häufiger in der Slowakei aufhalten, wo er als aktueller Nationaltrainer sehr geschätzt wird. Diesen Posten räumt er jedoch spätestens im Sommer, um sich komplett auf die Arbeit bei den LIONS zu konzentrieren.

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Vorschau Spiel 2 – Halbfinale ProA PlayOffs

Am Dienstag geht es in Spiel 2 des ProA PlayOff-Halbfinals. Heidelberg hat den Heimvorteil mit der Niederlage gegen Nürnberg in Spiel 1 quasi abgegeben und muss nun auswärts nachlegen. Chemnitz wackelte ebenso in eigener Halle gegen Hamburg – ließen sich den Sieg aber am Ende nicht nehmen. Die 2 Halbfinalserien gibt es wie gewohnt live auf airtango.

23.04.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. MLP Academics Heidelberg 

Am Dienstag steigt Spiel 2 zwischen den Nürnberg Falcons und den MLP Academics Heidelberg. Die Falken konnten im ersten Aufeinandertreffen ein Ausrufezeichen setzen und die Partie mit 78:87 für sich entscheiden. Zwischenzeitlich führte man mit 23 Punkten und konnte das Heidelberger Comeback nach der Pause erfolgreich abwehren. Gewinnen die Mittelfranken auch ihr Heimspiel, trennt sie nur noch ein Sieg vom sportlichen Aufstieg in die easyCredit BBL. 

23.04.2019 19:30 Uhr Hamburg Towers vs. NINERS Chemnitz

„Die Serie ist nicht vorbei, bislang ist erst ein Spiel absolviert worden.“ Was Mike Taylor, Headcoach der Hamburg Towers sagt, ist keinesfalls Raketen-Wissenschaft, sondern schlicht ein simpler Fakt. Dennoch besitzt die Aussage eine tiefgehende Bedeutung für seine Akteure, die sich schnellstmöglich von der frustrierenden Auftaktpleite im Halbfinale gegen die NINERS Chemnitz erholen müssen, um die Serie in der zweiten Partie auszugleichen.

 

 

Ritter basteln weiter an Kader

Kirchheims Fans dürfen sich auch in der kommenden Saison auf ein weiteres bekanntes Gesicht freuen. Kevin Wohlrath verlängert unter der Teck für eine weitere Saison und wird damit auch in der Saison 2019/2020 auf Korbjagd für die Knights gehen.

Der 24-jährige Berliner erzielte in der vergangenen Saison 5,8 Punkte im Schnitt pro Partie und musste nach den schweren Verletzungen von Constantin Ebert, Tim Koch und Brian Wenzel viel Verantwortung übernehmen. Gerade zu Saisonbeginn zeigte Wohlrath in den Spielen gegen Trier (18 Punkte) und Karlsruhe (26) tolle Leistungen. Darauf soll nun in der kommenden Saison aufgebaut werden. „Kevin hat in seiner ersten ProA Saison einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Ohne ihn hätten wir nach den vielen Verletzungen große Probleme gehabt. Ich bin sehr froh darüber, dass sich Kevin entschieden hat unserem Programm bei den Knights treu zu bleiben. Es steckt noch sehr viel Potenzial in ihm,“ erklärte Knights-Coach Mauro Parra, der Wohlrath bereits seit dessen ersten Jahren in Berlin kennt und trainiert.

Trainingscamp unter der Teck

Um diese Entwicklung weiter zu fördern wird Wohlrath, der sich bereits im heimischen Berlin befindet, im Mai für drei Wochen nach Kirchheim kommen um mit dem Trainerteam individuell zu arbeiten. Während diesem dreiwöchigen Camp, an dem unter anderem auch Andreas Nicklaus und weitere Spieler teilnehmen, soll an den individuellen Stärken und Schwächen der Spieler gearbeitet werden. „Wir wollen auch weiterhin unser Programm verbessern und mit unseren Spielern individuell arbeiten um sie weiter zu entwickeln“, erklärte Geschäftsführer Christoph Schmidt. Ebenfalls am Camp teilnehmen werden einige hoffnungsvolle Nachwuchstalente aus der eigenen Jugend. Neben Wohlrath steht mit Andreas Nicklaus, Tim Koch, Andreas Kronhardt und Keith Rendleman ein erster Kern der Mannschaft der Saison 2019/2020. „Da ich mich in Kirchheim sehr wohl fühle, war es eine leichte Entscheidung für eine weitere Saison zu verlängern. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison und hoffe das ich hier den nächsten Schritt machen kann, “ so Wohlrath.

 

(VfL Kirchheim Knights)

Phoenix Hagen und Jeremy Dunbar gehen getrennte Wege

Nach Neu- und Weiterverpflichtungen ist nun auch der erste Abgang nach der Saison 18/19 offiziell. Phoenix Hagen macht von seiner Auflösungs-Option Gebrauch und trennt sich von Jeremy Dunbar. Der 31-jährige Forward war während der Saison für Marlin Mason nach Hagen gekommen und hat die Feuervögel durchschnittlich mit 7,6 Punkten pro Partie unterstützt.

Wir bedanken uns bei Jeremy für seinen erneuten Einsatz im Phoenix-Trikot und wünschen ihm und seiner kleinen Familie nur das Beste für die Zukunft.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich mit Jeremy arbeiten durfte. Er ist ein echter Vollprofi und hat immer alles für Phoenix in die Waagschale geworfen. Allerdings möchte ich auf seiner Position Änderungen vornehmen und den Spielstil anpassen. Daher haben wir uns dazu entschlossen, personelle Veränderungen vorzunehmen und ohne Jeremy zu planen“, erklärt Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris.

Kader 2019/2020:

Dominik Spohr
Joel Aminu
Jannik Lodders
Niklas Geske

Abgänge:

Jeremy Dunbar

 

(Phoenix Hagen)

Douglas Spradley wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen

Douglas Spradley wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen! Der 52-Jährige folgt auf Georg Kämpf, der im Januar diesen Jahres das Amt an der Seitenlinie für den freigestellten Aleksandar Nadjfeji übernommen hatte. Nachfolger Spradley, der seit 1992 mit kurzen Unterbrechungen in Deutschland lebt und arbeitet und die deutsche Sprache fließend beherrscht, erhält in Tübingen einen Zwei-Jahres-Vertrag bis Mitte 2021.

ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel ist zufrieden. Nicht nur, dass der 48-Jährige intensiv an den finanziellen Rahmenbedingungen für die kommende Saison arbeitet, auch die vielleicht zentralste Frage für die neue Spielzeit musste geklärt werden: Wer wird neuer Head Coach der Tigers Tübingen? Nach vielen ausführlichen Gesprächen mit möglichen Kandidaten ist der Nachfolger nun gefunden. Douglas Spradley übernimmt die Geschicke bei den Raubkatzen und wird die Tübinger von der Seitenlinie anführen. „Wir haben nach einem erfahrenen Trainer gesucht, der die ProA kennt. Spradley hat sowohl in der ProA als auch in der easyCredit BBL bereits große Erfolge gefeiert, ist bestens vernetzt und erfüllt damit unser Anforderungsprofil. Wir sind sehr glücklich und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm“, betont Wintermantel.

Spradley, der 2018 mit RASTA Vechta die Meisterschaft in der ProA feierte, ist bereits voller Tatendrang. „Die Tigers Tübingen sind ein ambitionierter und professioneller Club. Ich möchte dabei helfen, das Projekt weiter voranzutreiben und freue mich sehr auf meine Zeit in Tübingen“. Der neue Tübinger Cheftrainer ist am Dienstag für eine kurze Stippvisite in seiner neuen Heimat eingetroffen. Am heutigen Mittwoch stellte sich der 52-Jährige bei einer Pressekonferenz erstmals den Fragen der Journalisten.

Spradley steht für erfolgreichen Basketball

Drei Aufstiege und vier Playoff-Teilnahmen in der easyCredit BBL – mit Douglas Spradley präsentieren die Schwaben einen sehr erfahrenen und erfolgreichen Nachfolger auf der Trainerbank! Der US-Amerikaner mit deutschem Pass blickt als Chef an der Seitenlinie auf Stationen in Paderborn, Bremerhaven, Würzburg und Vechta zurück. Und überall hatte der neue Tübinger Trainer Erfolg: Nach seiner Spielerkarriere übernahm Spradley 2001 die Paderborn Baskets (heute: Uni Baskets Paderborn) in der 2. Basketball Bundesliga. Mit den Baskets feierte Spradley bereits als Spieler den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. 2006 wiederholte er dieses Kunststück als Trainer. 2009 führte er die Paderborner erstmals in der Vereinsgeschichte in die Playoffs. Aufgrund finanzieller

Schwierigkeiten musste sich Paderborn im Folgejahr jedoch aus der Bundesliga zurückziehen. Spradley wechselte daraufhin zu den Eisbären Bremerhaven, die im gleichen Jahr den sportlichen Abstieg aus der BBL hinnehmen mussten.

Da sich die Norddeutschen erfolgreich um eine Wildcard beworben hatten, blieb Spradley aber weiterhin in der ersten Bundesliga. Auf Anhieb führte Spradley die Mannschaft um den ehemaligen Tübinger Louis Campbell in die Playoffs, in denen man erst im fünften Spiels des Halbfinales gegen die FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt ausschied. Im gleichen Jahr gelang der Sprung ins Final Four um den BBL-Pokal, das mit dem dritten Platz beendet wurde. 2011 gelang den Eisbären und Spradley erneut der Sprung in die Playoffs, in denen gegen den späteren Meister Brose Bamberg jedoch bereits in der ersten Runde das Aus folgte. Nach zwei Jahren ohne Erreichen der Endrunde trennten sich die Wege von Spradley und den Eisbären. Nach einem Jahr Pause übernahm der Deutsch-Amerikaner im Mai 2014 dann s.Oliver Würzburg. Die Unterfranken mussten nach dem verlorenen Fernduell mit den Tigers zuvor den Abstieg in die Zweitklassigkeit hinnehmen. Der langjährige Head Coach feierte mit den Würzburgern umgehend den Aufstieg in die Bundesliga und erreichte 2016, im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg, die Playoffs der BBL. Damals gehörte auch Ex-Tübinger Ruben Spoden zum Kader der Würzburger, der auf Nachfrage der Raubkatzen viel Positives über seinen damaligen Trainer berichtete. Nach einem schwierigen Saisonstart wurde Spradley durch Dirk Bauermann ersetzt.

Aufstieg und Meistertitel mit Vechta

Nur wenige Monate später übernahm Spradley im Februar 2017 RASTA Vechta. Zuvor hatten die Niedersachsen mit 77:86 in Tübingen die 14. Niederlage in Folge einstecken müssen. Mit den zu diesem Zeitpunkt bereits stark abstiegsgefährdeten Niedersachsen sollte die Wende jedoch nicht mehr gelingen, Vechta beendete die Saison als Absteiger. Spradley blieb jedoch an Bord. Der US-Amerikaner formte um den ehemaligen Tübinger Josh Young eine starke Mannschaft. Mit nur drei Niederlagen stand Vechta am Ende der Hauptrunde auf dem ersten Platz. Und auch in den Playoffs dominierte die Spradley-Truppe. Mit insgesamt nur zwei weiteren Niederlagen feierte Vechta nicht nur den sofortigen Wiederaufstieg, sondern auch die Meisterschaft in der ProA! Den Weg in die easyCredit BBL ging Vechta jedoch ohne den neuen Tübinger Übungsleiter.

Zur Person:

Douglas „Doug“ Spradley wurde am 14. September 1966 in Tacoma/Washington, USA geboren. Als Spieler agierte der 52-Jährige für die Gonzaga University, wo einst auch NBA-Legende John Stockton und der deutsche Nationalspieler Elias Harris ihr Handwerk weiterentwickelten. Neben diversen Auszeichnungen erzielte Spradley in vier Jahren zudem 1427 Punkte. In Europa spielte der neue Tübinger Übungsleiter zunächst drei Jahre in Amsterdam/Niederlande, es folgten neun Jahre in Deutschland. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere startete Spradley bei den Paderborn Baskets seine Trainerkarriere. Mit Bremerhaven, Würzburg und Vechta folgten drei weitere Stationen, wo immer Erfolge gefeiert werden konnten. Spradley besitzt seit 1998 zudem die deutsche Staatsbürgerschaft. Willkommen in Tübingen, Douglas Spradley!

 

 

(Tigers Tübingen)

Rückblick ProA PlayOffs Spiel 4

Die Hamburg Towers stehen das erste Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Halbfinale der ProA PlayOffs.  Mit dem Sieg in Rostock ziehen die Towers mit 3:1 weiter.  Die Rostock Seawolves erzielten mit dem Viertelfinaleinzug eine beachtliche Leistung in ihrer ersten ProA Saison. In der nächsten Runde warten auf Hamburg die Chemnitzer. Das erste Spiel steigt am Samstag, 20.04.19.

Spiel 4

15.04.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Hamburg Towers  85:91

Die erste Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist für die ROSTOCK SEAWOLVES beendet. Im vierten Playoff-Viertelfinalspiel gegen die Hamburg Towers mussten sich die Wölfe vor 3.500 Zuschauern in der StadtHalle Rostock mit 85:91 (48:47) geschlagen geben und verloren die Best-of-Five-Serie mit 1-3. In einem hochklassigen Nordderby konnte sich kein Team auf mehr als acht Zähler absetzen. Am Ende führten die erstligaerfahrenen Towers-Spieler Max Montana und Malik Müller die Entscheidung zugunsten der Hamburger herbei.

 

 

 

ProA PlayOffs Spiel 3 –> Spiel 4

Gleich 3 Serien endeten im PlayOff Viertelfinale im dritten Spiel. Die Teams mit Heimrecht setzen sich durch und somit stehen Nürnberg, Heidelberg und Chemnitz bereits im Halbfinale der ProA. Vorab war klar, dass Hamburg zu Spiel 4 in Rostock antreten muss. Die Hamburger haben die Chance am Montag ins Halbfinale einzuziehen oder die Rostocker erzwingen Spiel 5. Unabhängig vom Ausgang des Nordderbys – warten die NINERS auf ihren Gegner.

Spiel 3

12.04.2019 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier  91:64

Halbfinal-Einzug für die Nürnberg Falcons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Durch ein nie gefährdetes 91:64 (47:24) in Spiel 3 der Viertelfinal-Serie gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier, machte die Mannschaft von Coach Ralph Junge im dritten von fünf möglichen Spielen alles klar und steht damit in der nächsten Runde. Dort warten ab dem Osterwochenende die MLP Academics Heidelberg auf die Mittelfranken. Vor erneut fast ausverkauften Haus fuhr Nürnberg den 13. Sieg in Folge ein. 

12.04.2019 19:30 Uhr NINERS Chemnitz vs. PS Karlsruhe LIONS  86:75

Die NINERS Chemnitz haben den Sprung ins Playoff-Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschafft. Am Freitagabend holte das Team von Trainer Rodrigo Pastore mit einem 86:75 (42:40) den dritten Sieg im dritten Spiel gegen die PS Karlsruhe Lions und machte so das Weiterkommen perfekt. Vor über 2.800 Zuschauern avancierte Kapitän Malte Ziegenhagen in der heimischen Richard-Hartmann-Halle mit 28 Zählern zum Matchwinner, aber auch Robin Lodders (15), Ivan Elliott (12) und Lukas Wank (11) punkteten zweistellig.

12.04.2019 19:30 Uhr MLP Academics Heidelberg vs. TEAM EHINGEN URSPRING 89:64

Die MLP Academics Heidelberg konnten auch das dritte Spiel der Viertelfinalserie gegen das TEAM EHINGEN URSPRING für sich entscheiden und ziehen damit erstmals ins Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein (89-64).

 12.04.2019 19:30 Uhr Hamburg Towers vs. ROSTOCK SEAWOLVES 84:74

K.o.-Duell abgewendet. Vorerst. Durch den 84:74 (58:58, 46:40, 31:15)-Sieg über die ROSTOCK SEAWOLVES können die Hamburg Towers stattdessen im vierten Viertelfinal-Duell bereits den Halbfinaleinzug perfekt machen. Großen Anteil an der 2:1-Führung in der Serie besaß das treffsichere Triumvirat aus Malik Müller, Beau Beech und Cha Cha Zazai.

 

Spiel 4

15.04.2019 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Hamburg Towers

Mit einem Sieg erzwingen die SEAWOLVES ein entscheidendes fünftes Spiel am Mittwoch, bei einer Niederlage endet ihre beeindruckende Saison als Aufsteiger in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Towers wankten in Spiel 3, fielen aber nicht. So traten die Rostocker die Rückreise in ihr Revier zwar mit einer erneuten Niederlage an, hatten aber dennoch gezeigt, dass sie den Hamburgern auf Augenhöhe begegnen können und mit mehr Konzentration wie auch Kampfgeist durchaus Chancen haben, die Towers weiter zu ärgern.