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Schlagwortarchiv für: ProA

Spotlight #13: 6x Do or Die zum Start: Die Pokalvorschau

8. September 2026/in Liga-News, ProA 26/27, Spotlight

In gut zweieinhalb Wochen startet die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, doch für sechs Teams geht es bereits in dieser Woche los! Denn die 1. Runde im Netto BBL Pokal steht an und liefert einmal mehr die Bühne für spannende Duelle und vielleicht ja auch die eine oder andere Überraschung. In jedem Fall dürften es echte Highlightspiele für die sechs teilnehmenden ProA-Ligisten werden, zumal diese wie gewohnt mit Heimrecht in die Pokalsaison starten. Von Traditionsduellen bis zu Lokalderbys ist alles dabei, in dieser Ausgabe von Spotlight gibt es den genauen Blick auf die anstehenden Partien.

Vom ProA-Spitzenspiel zum Pokalduell

HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen // Do. 10.09.2026 18:30 Uhr

Eröffnet wird die 1. Pokalrunde in der Arena Hohenlohe. Die HAKRO Merlins Crailsheim empfangen Phoenix Hagen zu einem Duell, das wir in den vergangenen Saisons schon in der ProA genießen durften. Und die Merlins dürften durchaus noch die eine oder andere Rechnung offen haben. In der vorletzten Saison trafen die beiden Teams in einer hochspannenden Viertelfinalserie aufeinander. Das bessere Ende gab es für die Hagener, die Spiel fünf in Crailsheim für sich entschieden. In der Hauptrunde der letzten Saison waren Crailsheim und Hagen dann die stärksten Teams der ProA und landeten sieggleich auf den ersten beiden Plätzen. Nur wenige Punkte im direkten Vergleich trennten die Crailsheimer vom Hauptrundensieg. Und wer weiß wie die Playoffs verlaufen wären, wenn die Merlins anstelle der Hagener von Platz eins in die Postseason gegangen wären… Es steckt also einiges an frischer Historie in dem Duell, klar ist aber auch, was zählt ist das Hier und Jetzt.

Und in diesem haben die Gastgeber einen großen Umbruch im Kader vollzogen. Neues Trainerteam, ein gutes Dutzend an Abgängen und jede Menge frische Spieler. Es ist ein kompletter Neustart in Hohenlohe, der durch die jüngste Trennung vom sportlichen Leiter Bogdan Radosavljevic noch deutlicher ausfällt. Point Guard Gianni Otto ist der Einzige, der schon im letztjährigen Pokalspiel (gegen Science City Jena) das Crailsheimer Trikot trug. Viel Verantwortung für den jungen neuen Coach Florian Flabb, dessen neues Team aber zumindest schon einiges an Pokal-Erfahrung mitbringt. Point Guard Simon Krajcovic hat bereits vier Pokalpartien mit seinem Ex-Team aus Gießen in der Vita und auch die weiteren Neuzugänge um Hendrik Drescher, Booker Coplin und Co. waren bereits im Netto BBL Pokal aktiv. Die Gäste haben etwas mehr Kontinuität im Kader und bringen eine Handvoll Aufstiegshelden mit. Der Kern um die ProA-bekannten Gesichter wie Marcus Graves, Bjarne Kraushaar oder Tim Uhlemann blieb bestehen und kennt dementsprechend auch die Atmosphäre in der Arena Hohenlohe. Und dass diese durchaus ein Ort für Pokalüberraschungen ist, zeigt der Blick in die vorletzte Saison. Damals schlugen die Merlins nicht nur die ROSTOCK SEAWOLVES in der 1. Runde, sondern hatten auch das Spitzenteam von Alba Berlin am Rande der Niederlage.

Neu-Merlin Krajcovic hat mit den GIESSEN 46ers schon einmal die Pokalsensation geschafft (Bild: Tristan Lindner).

Neuer Coach gegen alten Club

Eisbären Bremerhaven vs. Basketball Löwen Braunschweig // Do. 10.09.2026 20:00 Uhr

Wenn am Donnerstag um 20:00 Uhr der Sprungball durch die Bremer ÖVB Arena fliegt, dürfte es für einen Mann ein ganz besonderer Moment sein. Ferried Naciri übernahm in diesem Sommer den Posten als Headcoach der Eisbären Bremerhaven, nachdem er zuvor eine Saison als Assistant Coach bei den Basketball Löwen Braunschweig gearbeitet hatte. Im ersten Pflichtspiel nun direkt gegen das Ex-Team zu coachen, der Pokal machts möglich. Noch spezieller wird dieses Aufeinandertreffen dadurch, dass bei den Löwen auch weiterhin Ramón Díaz an der Seitenlinie steht, ebenjener Trainer, den Naciri zuletzt als Assistent unterstützte. Ob Naciri den Eisbären also die entscheidenden Insidertipps mitgeben kann, werden wir am Donnerstag erleben. Den passenden Rahmen bietet wie schon im letzten Jahr die ÖVB Arena in Bremen. Die große Halle, in die die Bremerhavener für besondere Partien ausweichen hat sich oft als gutes Pflaster erwiesen. In den letztjährigen Playoffs konnte man hier alle seine Spiele gewinnen, selbst gegen den späteren Meister aus Hagen.

Der Transfersommer verlief im hohen Norden etwas ungewöhnlich. Kapitän Adrian Breitlauch verlängerte zwar seinen Vertrag, spielt aber zunächst bis Anfang nächsten Jahres in Afrika. Der neu geholte Point Guard Dillon Hunter entschied sich doch noch für eine weitere Saison am College, sodass kurzfristig mit Corey McKeithan ein neuer Aufbauspieler verpflichtet werden musste. Stabilität gibt allerdings die deutsche Guard-Rotation, denn hier lockte man die wurfstarken und ProA-erfahrenen Garai Zeeb, Vincent Friederici und Tyreese Blunt an die Nordseeküste. Auch für Ersteren ist es übrigens ein Duell mit dem Ex-Team, von 2019-2021 stand der 29-jährige in Braunschweig unter Vertrag. Auch bei den Löwen lohnt der Blick auf die deutschen Guards. Denn in Gian Aydinoglu kehrte ein Spieler zu den Braunschweigern zurück, der in der letzten Saison mit Kirchheim die ProA-Vizemeisterschaft feierte. Das Hauptrundenspiel, in dem er die meisten Minuten auf dem Feld stand, hatte Aydinoglu übrigens auswärts gegen die Eisbären. Auch er konnte in diesem Sommer aber nicht verhindern, dass die Löwen bislang alle Vorbereitungsspiele verloren. Schaffen es die Eisbären diese Serie aufrecht zu erhalten und für die Pokalüberraschung zu sorgen?

Bekannte Gesichter: Aydinoglu, hier noch im Kirchheimer Trikot, und Carlos Carter werden im Pokal wieder aufeinandertreffen (Foto: Dennis Green).

Die Pokal-Dauerbrenner wollen wieder ins Achtelfinale

GIESSEN 46ers vs. NINERS Chemnitz // Sa. 12.09.2026 18:30 Uhr

Zum vierten Mal seit der Aufstockung des Pokals nehmen die ProA-Ligisten an der 1. Runde teil. Und ein Team war bis jetzt immer dabei: Die GIESSEN 46ers sind aus ProA-Sicht so etwas wie die Stammgäste im Netto BBL Pokal. Und durch die Kontinuität im Kader sind auch immer noch einige Akteure übrig, die alle diese Pokalpartien auf dem Parkett miterlebt haben. Neben den Coaches sind das vor allem Kapitän Robin Benzing sowie Luis König Figge. Ersterer verkündete im Sommer den Aufschub seines ursprünglich geplantem Karriereendes zugunsten einer weiteren Saison im 46ers-Trikot. Und für letzteren sind Partien gegen Chemnitz ohnehin etwas ganz besonderes, schließlich gehört König Figge zu den Aufstiegshelden, die 2020 den NINERS-Weg in die BBL ebneten. Genauso übrigens wie Chris Carter, der in diesem Sommer als der Königstransfer zu den Gießenern stieß. Bei den NINERS gab es in der Offseason einen kompletten Umbruch. Coach Pastore trainiert einen runderneuerten Kader, für den man auch in der ProA die Angel auswarf. Und so kommt es im Pokalspiel zum Wiedersehen mit Player of the Year Ben Burnham (zuletzt Artland Dragons) und Jannis von Seckendorff (zuletzt Eisbären Bremerhaven).

Alleine der Blick auf die einzelnen Spieler macht schon Lust auf die Partie, die aber noch mehr Historie zu bieten hat. Denn das anstehende Duell weckt durchaus einige Erinnerungen an die erste Gießener Pokalteilnahme als Zweitligist. Im September 2023, auch ein Samstag um 18:30 Uhr, empfingen die 46ers die damals noch erstklassigen HAKRO Merlins Crailsheim. Das Team von Frenkie Ignjatovic lieferte damals nicht nur einen guten Fight, es war sogar über weite Strecken überlegen und fuhr den überraschenden Erstrundensieg ein. Im Achtelfinale traf das Team um Robin Benzing dann auf wen? Richtig, die NINERS Chemnitz. Auswärts in Sachsen waren die 46ers chancenlos, nun gibt es drei Jahre später also endlich die Chance zur Revanche. „Da haben wir noch etwas gutzumachen“, meint auch Ignjatovic. Und diesmal gibts das Match mit dem feinen Unterschied, dass die Gießener vor heimischer Kulisse antreten. Und da die Reparaturarbeiten in der Sporthalle Gießen-Ost über den Sommer abgeschlossen werden konnten, sind für die Fans nun auch endlich wieder alle Plätze verfügbar. Perfekte Bedingungen eigentlich für eine rauschende Pokalnacht…

Sechs Jahre ist es her, dass Luis König Figge das Trikot der NINERS Chemnitz trug (Foto: NINERS Chemnitz).

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Mit lettischem Coach zum Pokalcoup

BG Göttingen vs. SYNTAINICS MBC // Sa. 12.09.2026 20:00 Uhr

Zur Primetime am Samstagabend startet die BG Göttingen gegen den SYNTAINICS MBC in das Abenteuer Netto BBL Pokal. Im vergangenen Jahr hieß unsere Überschrift für das Göttinger Pokalduell noch „Runderneuerte Veilchen wollen Bonn ärgern.“ Runderneuert wäre diesmal zu viel gesagt und dennoch, auch in diesem Sommer gab es wieder einen Umbruch bei der BG. Im Letten Martins Gulbis kam ein neuer junger Coach, die Abgänge wurden mit vier spannenden Neuzugängen kompensiert. Doch die wichtigste Nachricht der Offseason war sicher die Vertragsverlängerung von Zach Jackson, der als einziger Importprofi den Göttingern erhalten blieb. Zusammen mit dem deutschen Kern um Daniel Kirchner und Robin Lodders gehört er zu den Spielern, die schon im letzten Pokalspiel auf dem Parkett standen. Die Saisonvorbereitung lief bei der BG stark an, mit Jena und Braunschweig konnte man gleich zwei BBL-Clubs besiegen. Zuletzt setzte es aber Niederlagen, auch weil sich Neuzugang Zac Watson verletzte und sich so die ohnehin kompakte Rotation auf den großen Positionen weiter verkürzte.

Auch der Gegner aus Weißenfels hatte mit Verletzungen zu kämpfen, Top Spieler Spencer Reaves wird dem Club noch einige Wochen fehlen. Dabei sein wird dagegen Collin Welp, der in Göttingen gegen seinen Ex-Club antreten wird. Doch es gibt noch eine weitere Verbindung. Denn Pokalfans dürfte der überraschende Pokalsieg des MBC in der vorletzten Saison noch in frischer Erinnerung sein. Damals schlug man sensationell die Bayern und sicherte sich im Finale den Titel. Gecoacht wurden die Weißenfelser in der Saison vom Letten Janis Gailitis, der mittlerweile neben seiner Tätigkeit in Strasbourg auch die lettische Nationalmannschaft verantwortet. Und eben dort ist Martins Gulbis sein Assistant Coach. Entsprechend konnte der neue Göttinger Trainer schonmal einige Eindrücke über den Pokalgegner einholen, die wichtigste Einschätzung kam zum Schluss: „Er hat mir gesagt, dass wir bereit für den MBC sind.“

Zach Jackson soll auch weiter ein Schlüsselspieler bei der BG sein (Foto: Swen Pförtner).

Schwarz-gelbes Derby im Ländle

Kreisbau Kirchheim Knights vs. MHP RIESEN Ludwigsburg // S0. 13.09.2026 15:00 Uhr

Was wäre die 1. Pokalrunde nur ohne Derbys? Im letzten Jahr gab es das Nordderby zwischen Bremerhaven und Oldenburg, in dieser Saison steht ein schwäbisches Derby an. Die Kreisbau Kirchheim Knights sind erstmals im Netto BBL Pokal vertreten, der Lohn für eine starke Saison die sogar noch mit der ProA-Vizemeisterschaft endete. Die Partie gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg wird eine echte Premiere, denn es ist das erste Mal in der Vereinsgeschichte der Knights, dass ein Pflichtspiel gegen einen Erstligisten ansteht! Alleine das dürfte dem Team von Igor Perovic als Motivation reichen. Doch hinzu kommt noch die Personalie Johannes Patrick. Der junge Guard spielte jahrelang in Ludwigsburg, arbeitete sich durch die Jugendmannschaften bis in den BBL-Kader. Im Sommer folgte dann der Schritt nach Kirchheim, um unter der Teck eine größere Rolle einzunehmen. Im ersten Pflichtspiel direkt gegen die alte Liebe, hier wäre eine Phrase wie „Geschichten, die nur der Sport schreibt“ mit Sicherheit angebracht.

Neben Patrick haben die Kirchheimer noch sechs weitere Akteure für die Kernrotation verpflichtet. Bis auf den zuletzt geholten CJ Hines haben alle bereits Erfahrung im deutschen Basketball, ein möglicher Vorteil so früh in der Saison? Auch der Blick aufs Parkett ist bei den Knights aktuell positiv. Klare Siege gegen die Tigers Tübingen und die OrangeAcademy, gewissermaßen hat man hier schonmal Derbys geprobt. Es sind also positive Vorzeichen, mit denen die Ritter in das Pokalspiel gehen können, auch wenn sie dies naturgemäß als Underdog tun. Die Spielstätte ist im Übrigen auch dem Anlass angemessen. Wie schon bei Highlightspielen in der ProA tauscht man für den Pokal die Sporthalle Stadtmitte gegen die größere EWS Arena in Göppingen.

Tauschte im Sommer das schwarz-gelbe Ludwigsburgtrikot gegen das gelb-schwarze Kirchheimjersey: Johannes Patrick (Foto: MHP RIESEN Ludwigsburg).

Erstrundenexperten in neuer Rolle

MLP Academics Heidelberg vs. EWE Baskets Oldenburg // So. 13.09.2026 18:00 Uhr

Nach fünf Saisons in der easyCredit BBL stand in diesem Sommer wieder der Gang in die ProA für die MLP Academics Heidelberg an. Doch Abstiege bieten immer auch die Chance für einen Neustart und so begannen die Academics sofort damit, einen starken Kader für die Mission Wiederaufstieg zusammenzustellen. Wie viel ProA-Erfahrung im neuen Heidelberger Team steckt haben wir bereits in der vergangenen Ausgabe von Spotlight analysiert. Verlassen hat den Verein allerdings Center Marcel Keßen. Doch auf das Wiedersehen muss man in Heidelberg nicht lange warten, schon am Sonntagabend ist es soweit. Denn das Los wollte es so, dass Keßen mit seinem neuen Club, den EWE Baskets Oldenburg, direkt zum Pflichtspielauftakt im SNP Dome gastiert. Für den sportlichen Leiter der Academics, Alex Vogel, ist das „ein sehr attraktives, aber auch schwieriges Los.“

Was für die Heidelberger spricht, ist die bisherige Erstrundenbilanz. 2022 ein knapper Sieg in Braunschweig, 2023 ein Auswärtserfolg in Bayreuth und 2024 zog man zuhause gegen die Veolia Towers Hamburg in das Achtelfinale ein, für das man im Folgejahr sogar gesetzt war. So gesehen haben die Academics also noch kein Erstrundenaus hinnehmen müssen, fairerweise hinkt der Vergleich etwas, trat man doch auch immer als BBL-Club mit einem BBL-Kader an. Nun ist der Verein also das erste Mal als ProA-Vertreter dabei. Das Weiterkommen gegen die neuaufgestellten Oldenburger wird eine harte Aufgabe, doch dafür kann Coach Carlo Finetti auf einen Neuzugang bauen, der für den Pokalwettbewerb den perfekten Namen hat: Frank Champion wechselte aus Finnland an den Neckar und ist als Leistungsträger eingeplant. Und die passenden Schlussworte für die Vorschau hat wieder Alex Vogel parat: „Wir sind klarer Außenseiter, im Pokal ist aber bekanntermaßen immer alles möglich.“

Identifikationsfigur Niklas Würzner, hier im Erstrundenduell 2023 gegen Bayreuth, geht in seine 15. Saison in Heidelberg (Foto: Ochsenfoto.de)

In den vergangenen drei Saisons konnten zweimal ProA-Teams die Überraschung schaffen. Welches Team kann daran anknüpfen und einen der BBL-Clubs aus dem Wettbewerb werfen? Potential für den einen oder anderen packenden Pokalfight ist in jedem Fall vorhanden. Das war sie, die Pokalausgabe von Spotlight. An dieser Stelle wird es in einigen Wochen dann um den Saisonstart in der ProA gehen. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Titelbild_Spotlight13_photocredit_Nico-Genslein_Tristan-Lindner.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-09-08 08:55:072026-09-08 08:55:51Spotlight #13: 6x Do or Die zum Start: Die Pokalvorschau

Spotlight #12: Sommer-Roundup aus der ProA

1. September 2026/in Liga-News, ProA 26/27, Spotlight

Bald hat das lange Warten wieder ein Ende. In weniger als vier Wochen startet die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA endlich in die neue Saison. Eine Saison, die in jedem Fall eine Besondere wird, schließlich ist es die 20. Spielzeit seit Gründung der ProA. Der Countdown für die Jubiläumssaison läuft also und entsprechend stecken auch alle Teams schon tief in ihrer Saisonvorbereitung. Höchste Zeit für einen Blick auf den bisherigen Sommer, in dem sich wieder einiges bei den 18 ProA-Clubs getan hat. Fast die Hälfte der Teams geht mit neuem Coach an der Seitenlinie in die Saison und gerade bei den möglichen Spitzenteams dürfen wir ein großes Wiedersehen mit ehemaligen Aufstiegshelden erwarten. Welchen Einfluss hatten die US-Colleges auf die Offseason und wohin hat es die Nürnberg Falcons auf ihrer speziellen Preseason-Reise verschlagen? All das lest ihr hier in der neuen Ausgabe von Spotlight.

Jede Menge Aufstiegserfahrung bei den Top Favoriten

Dass der Aufstieg in die easyCredit BBL schwer bis nicht planbar ist, haben die letzten Saisons oft genug gezeigt. Klar ist aber auch, dass es definitiv nicht schadet Spieler zu verpflichten, denen dieses Kunststück bereits gelungen ist. Denn die Erfahrung im Kader kann in entscheidenden Situationen den Ausschlag geben. Den auf dem Papier qualitativ stärksten und erfahrensten Kader hat sich der Absteiger MLP Academics Heidelberg zusammengestellt. Aus der BBL ging ein guter deutscher Kern um Paul Zipser, Niklas Würzner, Erol Ersek und Kevin McClain den Weg in die ProA mit. Bis auf Erstgenannten haben alle schon einen ProA-Aufstieg in ihrer Vita stehen. Für Erol Ersek waren es im Prinzip sogar zwei, weil die Tigers Tübingen 2023 trotz Finaleinzug auf den Gang in Liga Eins verzichteten. Doch damit nicht genug, die Heidelberger legten qualitativ weiter nach und sicherten sich früh in der Offseason die Dienste von Joschka Ferner (ProA-Meister 2023 mit RASTA Vechta) und Lorenz Brenneke (Aufstieg mit den SKYLINERS 2024). In frischer Erinnerung ist zudem Chuck Harris, der in der letzten Saison mit Kirchheim im ProA-Finale stand. Insgesamt hat der Kader der Academics also nun sieben sportliche BBL-Aufstiege im Kader, das ist eine Ansage.

Einen ähnlichen Ansatz wählten die GIESSEN 46ers, die sich direkt den Aufstiegsexperten schlechthin angelten. Chris Carter spielte vor der kommenden Saison bei vier verschiedenen Vereinen in Deutschland. Und egal ob mit bei RASTA Vechta, den NINERS Chemnitz, den ROSTOCK SEAWOLVES oder zuletzt Science City Jena, überall gelang dem Point Guard der Finaleinzug und damit der BBL-Aufstieg. Nun soll also in Gießen der fünfte Streich gelingen und da passt es perfekt, dass die 46ers in Zach Cooks direkt einen weiteren alten Bekannten verpflichteten. Cooks war 2024/25 nicht nur ein Teil der Jenaer Erfolgsmannschaft, ihm gelang sogar der entscheidende Wurf. Im vierten Spiel der Halbfinalserie zwischen Jena und, wie passend, Gießen stand es kurz vor Schluss 95:95. Ein letzter Angriff blieb Jena noch. Der Ball landete bei Cooks, der attackierte und den Ball zum Sieg im Gießener Korb unterbrachte. Damals ließ der schnelle Guard die Gießener Träume von der Rückkehr in die BBL zerplatzen, kann er diese Saison der entscheidende Faktor zum Erreichen dieses Ziels der 46ers sein?

Für die HAKRO Merlins Crailsheim verliefen die letzten Playoffs nicht nach Plan. Mit Hauptrundenplatz zwei im Gepäck hatte man sich sicher mehr als das Viertelfinalaus vorgenommen. Was in diesem Sommer folgte war ein Radikalumbau des Teams. Nur Gianni Otto und Till Isemann blieben in Hohenlohe, der Rest des Kaders inklusive Coach McCray verabschiedete sich. Bei den Neuverpflichtungen wird deutlich, dass keine Experimente eingegangen werden sollten. Nur Forward Peyton Gerald hat noch keine Erfahrung im deutschen Basketball vorzuweisen, ansonsten sind uns die neuen Merlins gut bekannt. Simon Krajcovic geht in seine fünfte ProA-Saison, ebenso wie Hendrik Drescher, der aus seiner Trierer Zeit schon einen Meistertitel im Gepäck hat. Mit Lucas Mayer kam einer der besten deutschen Guards der vergangenen Jahre und aus Vechta angelte man sich Luc van Slooten und Booker Coplin. Für letzteren kommt es zur Reunion mit seinem ehemaligen Coach. Denn der neue Mann an der Crailsheimer Seitenlinie ist Florian Flabb. 2022/23 arbeitete er bereits mit Coplin bei den ART Giants Düsseldorf zusammen, ehe er in den vergangenen beiden Saisons die OrangeAcademy coachte und in die ProA führte.

Harmonierten schon in Jena top: Chris Carter und Zach Cooks wollen jetzt in Gießen den Aufstieg angreifen (Foto: Christoph Worsch).

Der internationale Einfluss an der Seitenlinie I

Neben den Merlins gehen insgesamt gleich sieben weitere Vereine mit neuen Headcoaches in die kommende Saison. Mit Ausnahme des bereits beschriebenen Florian Flabb, kommt keiner der neuen Cheftrainer aus Deutschland. Ob aus Spanien, Frankreich den USA oder dem Baltikum, die Coaches bringen jede Menge Vielfalt und neue Einflüsse in die ProA. So setzt die OrangeAcademy nach dem Abgang von Aufstiegstrainer Flabb auf den Franzosen Mehdy Mary. Der 46-jährige bringt eine Menge Erfahrung mit, gerade in der Förderung junger Talente, was beim Farmteam von ratiopharm ulm perfekt passen dürfte. Drei Jahre trainierte er die U21 vom Euroleagueclub ASVEL Villeurbanne, ehe er den Nachwuchs in Limoges coachte, wo er auch später das Erstligateam übernahm. Reisen wir aus Frankreich weiter nach Belgien. Aus dem kleinen Ort Mol stammt Ferried Naciri, der neue Mann an der Seitenlinie der Eisbären Bremerhaven. Die Nordseestädter mussten ihre erfolgreiche letzte Saison mit dem Abgang von Coach Esterkamp bezahlen, der das Interesse von BBL-Club Jena geweckt hatte. In Naciri fanden die Eisbären einen passenden Nachfolger, der trotz seiner erst 37 Jahre schon auf mehr als ein Jahrzehnt an Coaching-Erfahrung zurückblicken kann. Der Belgier war zunächst in seiner Heimat tätig, ehe es ihn über Dänemark und die Niederlande in die BBL verschlug. Hier arbeitete er als Co-Trainer in Oldenburg und Braunschweig, ehe er nun wieder auf einen Chefposten rückt.

Auch Medikamente per Klick Bayreuth ist bei der Trainersuche auf einen Coach aus einem Nachbarland gestoßen. In der neuen Saison hat Vincent van Sliedregt das Taktikboard in der Wagnerstadt in der Hand. Der Niederländer war lange Zeit Headcoach bei LWD Basket in der belgisch-niederländischen BNXT League. Fun Fact #1: Sein Vorgänger beim Club aus Leeuwarden war 2021 Ferried Naciri. Fun Fact #2: Den wurfstarken Matt Frierson (2022-24 bei den Eisbären Bremerhaven) hat van Sliedregt direkt nach Bayreuth mitgebracht. Neben seiner Tätigkeit bei LWD Basket war der Niederländer zudem auch Chefcoach der niederländischen Damennationalmannschaft. Diese Doppeltätigkeit ist nun nicht mehr möglich, der volle Fokus gilt Bayreuth. Frankreich, Belgien, Niederlande… die BG Göttingen hat bei der Besetzung des Trainerpostens noch etwas weiter geblickt und ist in Lettland fündig geworden. Martins Gulbis tritt die Nachfolge von Fabian Strauß an, mit dem sich die BG nach den eher ernüchternden Playoffs auf eine Vertragsauflösung geeinigt hatte. Der Lette bringt einiges an Erfahrung aus dem Baltikum mit. Mit VEF Riga holte er die Meisterschaft und durfte sich auch persönlich über die Auszeichnung als Coach des Jahres freuen. Göttingen wird nun seine erste Station außerhalb der Heimat, parallel wird er aber als Co-Trainer weiter für die lettische Nationalmannschaft arbeiten.

Haben beide bereits das Damen-Nationalteam ihres Heimatlandes trainiert: Vincent van Sliedregt (l.) und Martins Gulbis (r.) (Fotos: Bas de Leeuw/Basketball.nl, FIBA).

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Der internationale Einfluss an der Seitenlinie II

Vier internationale Trainer werden wir also in der nächsten Saison genau kennenlernen, die drei weiteren neuen Coaches haben bereits ProA-Erfahrung gesammelt. Der prominenteste Name ist sicher Felix Banobre. Der langjährige Headcoach der VfL SparkassenStars Bochum übernahm in diesem Sommer den Posten bei den Tigers Tübingen und soll der Architekt eines Neustarts werden. Nach der enttäuschenden vergangenen Saison müssen gleich zehn Neuzugänge in Tübingen zu einer Einheit geformt werden, die zusammen mit den verbliebenen Till Jönke und Melkisedek Moreaux für einen spielerischen Aufschwung sorgen sollen. Dass Banobre der richtige Mann für eine langfristige Entwicklung eines Standorts sein kann, hat der Spanier in Bochum unter Beweis gestellt. Fast sieben Jahre coachte er tief im Westen und führte die SparkassenStars in die ProA. Als sich die Wege mit Banobre im vergangenen Frühjahr trennten, setzten die VfL SparkassenStars Bochum zunächst bis Saisonende auf die interne Lösung Petar Topalski (bis dahin Assistant Coach). Wie geplant rückt dieser nun wieder in das zweite Glied, stattdessen übernimmt ein weiterer ehemaliger Co-Trainer das Ruder. Alvaro Sanchez tritt seine erste Headcoach-Stelle im Profibereich an. Damit hat Bochum also wieder einen spanischen Cheftrainer. Der in Barcelona aufgewachsene Sanchez arbeitete schon in Schweden, Ägypten und den Niederlanden, seit 2024 war er im Staff der SparkassenStars und war als neuer Chef die Wunschlösung der Bochumer. Doch nicht nur im Ruhrgebiet beförderte man einen Assistant zum Headcoach. Auch die Nürnberg Falcons vollzogen diese Rochade, in der Ralph Junge wieder seine Hauptaufgabe als Geschäftsführer übernahm und damit Platz für Tim Black machte. Der US-Amerikaner verbrachte schon als Spieler einige Jahre in Deutschland. Nach der aktiven Karriere ging Black zunächst zurück in die USA, ehe er 2024 zum Coachingteam der Falcons stieß. Gut zwei Saisons konnte er als Co-Trainer Erfahrung sammeln, sodass nun seine erste Saison in voller Verantwortung bevorsteht. Und diese beginnt für die Falcons gleich mit einer der ungewöhnlichsten Preseasons…

Felix Banobre (l.) übernimmt ein runderneuertes Tübinger Team, Tim Black (r.) rückt nach zwei Saison als Assistant Coach auf den Nürnberger Chefposten (Fotos: Hartmut Boesener, Nathalie Zweifel).

Einmal China und zurück: Die außergewöhnlichste Vorbereitung

15 Spiele in gut drei Wochen! Das klingt nach einem verblüffend straffen Vorbereitungsprogramm, schließlich entspricht das schon fast einer halben Saison. Doch die Nürnberg Falcons setzen noch einen drauf und bestreiten diese Spiele im Rahmen einer Turnierreise durch China! Am 5. August flogen die Falken los, die Rückkehr war am gestrigen Montag. Coach Black blickt durchaus positiv auf diese Reise, denn „Spieler bestreiten lieber Spiele, als sich nur durch Lauftraining in Form zu bringen.“ Bleibt natürlich die Frage, inwiefern bei diesem Pensum die Spielzüge und Automatismen entwickelt werden können, doch in Asien lief es für die Nürnberger. In Zhongning, beim ersten der Turniere, gewannen die Falcons direkt alle drei Spiele und krönten sich zum Turniersieger. Und das noch ohne Guard Nate Heise und natürlich ohne den frisch verpflichteten Xavier Bell, der erst in Deutschland zum Team stieß. Gegen Gegner aus China, Georgien und Australien holten die Franken auch in den folgenden Spielen einige Siege, bei denen sich vor allem Forward Ty Allred mehrfach als Top Scorer hervortat. Nach der Rückkehr stehen nun noch fünf weitere Testspiele an, sodass die gesamte Vorbereitung 20 Partien umfasst!

Kampf um den Ball in Zhongning (Foto: Nathalie Zweifel).

Der Ruf vom College

Bereits in den letzten Offseasons machte sich in der ProA der Einfluss des US-Sports bemerkbar. Ein Urteil des obersten Gerichtshof in den USA machte 2021 den Weg für deutlich höhere Gehälter und Vermarktungsmöglichkeiten von College-Athleten frei. Das hat den ohnehin schon vorhandenden Reiz in die USA zu wechseln nochmal verstärkt. Und so sind auch in diesem Sommer wieder einige Athleten aus der ProA in Richtung College gewechselt. Ob Linus Ruf (Wyoming Cowboy Basketball), Fynn Lastring (New Mexico Lobos), Janis Jünemann (Western Michigan University) oder Tom Stoiber (Davidson College) um einige Namen exemplarisch zu nennen. Das hat mittlerweile eine gewisse Normalität entwickelt, neu ist hingegen, dass auch das Verpflichten von Rookies sich erschwert hat. Grund ist abermals das System in den USA. In der NCAA waren bisher vier aktive Saisons das Maximum für die College-Karriere, mit den Regeländerungen dieses Sommers weitet sich diese auf fünf Saisons aus. Das führte bei den Eisbären Bremerhaven dazu, dass man Dillon Hunter bereits als neuen Floor General verkündet hatte, ehe die neuen Regeln ihm doch die lukrativere Rückkehr an die Clemson University ermöglichten. Doch die Eisbären reagierten schnell und stellten Corey McKeithan als neuen Point Guard vor. Auch den Nordkonkurrenten Artland Dragons ereilte dasselbe Schicksal. Kenny Noland entschied sich trotz Zusage in Quakenbrück für eine weitere Saison an der Columbia University. Doch vielleicht war das auch Glück im Unglück für die Drachen, denn als Ersatz verpflichtete man mit Jonathan Klussmann immerhin einen der letztjährigen Top Scorer der ProA.

Jonathan Klussmann spielte schon bei RASTA Vechta II unter Coach Gruhn (Foto: Sebastian Neddermann).

Das war er, der ProA-Sommer im Schnelldurchlauf. Einen Überblick über alle Transfers und Kader gibt’s übrigens immer aktuell in unserer Wechselbörse. Am 25. September startet dann die neue Saison mit dem Eröffnungsspiel in Gießen, doch sechs ProA-Teams sind wie gewohnt schon vorher im Einsatz. Denn der BBL Pokal steht an und eine ausführliche Vorschau auf die Erstrundenpartien wird es selbstverständlich an dieser Stelle geben. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/Titelbild_Spotlight12_photocredit_Dennis-Green_Norbert-Schulz.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-09-01 15:25:322026-09-02 10:22:32Spotlight #12: Sommer-Roundup aus der ProA

Livestream-Pässe für die ProA-Saison 2026/27 ab sofort buchbar

1. September 2026/in Allgemein, APP-Top, Liga-News, ProA 26/27

Auch in der Saison 2026/27 werden die Livestreams der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kostenpflichtig auf Sporteurope.TV angeboten. Ab sofort können Fans die verschiedenen Pass-Modelle buchen und ihren Bundesligisten damit direkt unterstützen.

 

Übersicht der Preise und Pass-Modelle

Produkt Preis Beschreibung
Einzelspiel (Hauptrunde) 5,99 € Einzelspiel (pay-per-view)
Teampass 109,99 € Alle Hauptrundenspiele eines Bundesligisten

Heim- und Auswärtsspiele

All-Access-Pass 189,99 €* Zugriff auf alle Spiele der Saison inkl. Playoffs – teamübergreifend

 

 

*Vorverkaufsaktion: Bis zum 15.10.2026 ist der All-Access-Pass für 159,99 € statt 189,99 € erhältlich. Bis dahin zuschlagen und sich den besten Deal für die komplette Saison inklusive Playoffs sichern!

Wie in der vergangenen Saison wird es in den Playoffs zudem Einzelspiele zu kaufen geben.

Buchbar unter: Sporteurope.TV!

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/08/Beitragsbild-Livestreampreise-26_27.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-09-01 12:15:482026-09-01 10:38:55Livestream-Pässe für die ProA-Saison 2026/27 ab sofort buchbar

Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG abgeschlossen

20. August 2026/in Allgemein, APP, Liga-News, ProA 25/26, ProA 26/27

Köln, 20. August 2026 – Die 2. Basketball-Bundesliga GmbH hat das Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG (ProA) für die Saison 2025/2026 abgeschlossen.

Im Rahmen des Verfahrens wurden die lizenzrelevanten Angaben des Vereins überprüft. Auf Grundlage des Lizenzstatuts hat die Liga gegen den Verein eine Sanktion verhängt, die einen Abzug von 4 Wertungspunkten mit Wirkung für die Spielzeit 2026/2027 sowie eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro umfasst. Die SBB Börde Baskets AG hat die Sanktion akzeptiert und auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichtet; das Verfahren ist damit abgeschlossen.

Zu Einzelheiten des Verfahrens äußert sich die Liga nicht.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/Beitragbild-Nachlizenzierung-SBB-Baskets.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-08-20 12:00:182026-08-20 12:02:15Nachlizenzierungsverfahren gegen die SBB Börde Baskets AG abgeschlossen

Wechselbörse ProA 2026

5. August 2026/in Kadernews, Kadernews ProA, Kadernews ProA 26/27, Liga-News, ProA 25/26, Wechselbörse ProA

Hier gibts immer den aktuellen Überblick über alle Transfers aller ProA-Teams.

Weiterlesen
https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/Titelbild_Transfer.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-08-05 10:45:242026-09-10 14:51:54Wechselbörse ProA 2026

Spielplan 2026/27 der BARMER 2. Basketball Bundesliga veröffentlicht

1. Juli 2026/in APP-Top, Liga-News

Spielplan 2026/27 der BARMER 2. Basketball Bundesliga veröffentlicht

Köln, 01. Juli 2026 – Die BARMER 2. Basketball Bundesliga hat den Spielplan für die Saison 2026/27 veröffentlicht. In den Hauptrunden der ProA und ProB stehen insgesamt 698 Spiele auf dem Programm. Gegenüber der Vorsaison erhöht sich die Gesamtzahl der Partien durch das auf 15 Mannschaften erweiterte Teilnehmerfeld in der ProB Süd. Alle Begegnungen werden live bei SportEurope.TV übertragen.

ProA: Traditionsduell eröffnet die Saison

Den Startschuss in die neue ProA-Spielzeit gibt am Freitag, den 25. September 2026, mit dem Traditionsduell zwischen den letztjährigen Playoff-Teilnehmern GIESSEN 46ers und Artland Dragons. Der easyCredit BBL-Absteiger MLP Academics Heidelberg startet mit einem Auswärtsspiel bei den Tigers Tübingen in die Saison.

Auch die beiden Aufsteiger aus der ProB erwartet zum Auftakt eine anspruchsvolle Aufgabe: Die ETB Miners empfangen die HAKRO Merlins Crailsheim, während die OrangeAcademy bei den Eisbären Bremerhaven gastiert.

Im weiteren Saisonverlauf dürfen sich die Fans auf zahlreiche Derby- und Traditionsduelle freuen. Bereits am 5. Spieltag treffen die PS Karlsruhe Lions im Badischen Derby auf die MLP Academics Heidelberg. Am 10. Spieltag kommt es zum Franken-Duell zwischen den Nürnberg Falcons BC und dem BBC Bayreuth. Bereits zwei Spieltage später empfängt der ehemalige BBL-Klub HAKRO Merlins Crailsheim die BG Göttingen.

ProB: Südstaffel mit erweitertem Teilnehmerfeld

Auch in der ProB beginnt die Saison mit attraktiven Begegnungen. Aufsteiger BBA Hagen startet mit einem Auswärtsderby bei den Hertener Löwen, während Absteiger Uni Baskets Münster zum Auftakt die Itzehoe Eagles empfängt.

Eine Besonderheit gibt es in der ProB Süd: Durch das auf 15 Mannschaften erweiterte Teilnehmerfeld umfasst die Hauptrunde vier zusätzliche Spieltage. Entsprechend steigen am Saisonende drei Teams aus der Südstaffel ab. Aufsteiger TSG Solcom Ravens Reutlingen eröffnet die Saison auswärts bei den Ahorn Camp Baskets Speyer. Der ProA-Absteiger Bayer GIANTS Leverkusen bestreitet seine Heimpremiere am zweiten Spieltag gegen die CATL Basketball Löwen.

Saisonstart Ende September

Die Saison 2026/27 der BARMER 2. Basketball Bundesliga beginnt am Wochenende vom 25. bis 27. September 2026 mit den ersten Spieltagen der ProA und ProB. Der letzte Hauptrundenspieltag der ProA ist für den 1. Mai 2027 angesetzt, die Hauptrunde der ProB endet am 3. April 2027.

Die vollständigen Spielpläne beider Spielklassen inklusive aller zeitgenauen Ansetzungen stehen ab sofort auf der Homepage der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum Download bereit. Änderungen der Spielansetzungen bleiben im Saisonverlauf vorbehalten.

Die Spielpläne können hier heruntergeladen werden.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/07/Beitragsbild-Spielplaene-2026_2027.png 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-07-01 16:00:122026-07-01 16:06:46Spielplan 2026/27 der BARMER 2. Basketball Bundesliga veröffentlicht
Phoenix Hagen ist ProA-Meister 2025/2026 | Foto: Fabian Heyn

Phoenix Hagen krönt sich zum ProA-Meister 2025/26

8. Juni 2026/in Allgemein, APP-Top, Liga-News, ProA 25/26

Phoenix Hagen ist Meister der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im Final-Rückspiel setzten sich die Feuervögel vor ausverkaufter Kulisse in der Ischelandhalle mit 93:82 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und sicherten sich damit nach der 82:86-Niederlage im Hinspiel den Titelgewinn.

Vor 3.145 Zuschauern entwickelte sich ein hochklassiges und intensives Finale zwischen zwei Mannschaften, die bereits vor dem Endspiel das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit Basketball Bundesliga erlangt hatten. Die Gäste aus Kirchheim erwischten den besseren Start und gingen mit einer 46:41-Führung in die Halbzeitpause. Damit lagen die Knights auch in der Gesamtwertung zunächst auf Meisterkurs.

Nach dem Seitenwechsel übernahm jedoch Phoenix Hagen zunehmend die Kontrolle. Angeführt von Spielmacher Bjarne Kraushaar, der neben fünf Punkten neun Assists beisteuerte, sowie den treffsicheren Distanzschützen Marcus Graves (16 Punkte) und Tim Uhlemann (15 Punkte), drehten die Gastgeber die Partie. Besonders im dritten Viertel gelang es Hagen, defensiv den Rhythmus der Knights zu stören und sich erstmals entscheidend abzusetzen.

Kirchheim stemmte sich bis in die Schlussminuten gegen die drohende Niederlage und bewies einmal mehr die Qualitäten, die die Mannschaft durch die gesamte Saison ausgezeichnet hatten. Mit 31 Punkten war Phillip Russell der überragende Akteur auf Seiten der Ritter. Dennoch gelang es den Gästen nicht mehr, den Rückstand in der Gesamtwertung aufzuholen.

Mit dem 93:82-Erfolg sicherte sich Phoenix Hagen schließlich den Gewinn der ProA-Meisterschaft und setzte damit den Schlusspunkt unter eine herausragende Saison. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel in der Ischelandhalle und beim Public Viewing neben der Arena keine Grenzen mehr. Mannschaft, Trainerstab und Fans feierten gemeinsam den Titelgewinn.

Auch die Bozic Estriche Knights Kirchheim können auf eine außergewöhnliche Spielzeit zurückblicken. Mit dem Einzug ins Finale, dem sportlichen Aufstiegsrecht und der Vizemeisterschaft krönte die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic ihre erfolgreichste Saison der vergangenen Jahre. Die Ritter begeisterten vor allem in den Playoff mit Leidenschaft, Teamgeist und Konstanz und verlangten dem neuen Meister in zwei hochklassigen Finalspielen alles ab.

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga gratuliert Phoenix Hagen zur ProA-Meisterschaft 2025/26 sowie den Bozic Estriche Knights Kirchheim zur Vizemeisterschaft und einer herausragenden Saison.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/Offizielles-Meisterfoto-ProA.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-06-08 13:29:382026-06-08 13:29:38Phoenix Hagen krönt sich zum ProA-Meister 2025/26

Spotlight #11: Der krönende Abschluss der Saison

3. Juni 2026/in Liga-News, ProA 25/26, Spotlight

329 Spiele sind in der Saison 2025/26 bereits absolviert worden, nur zwei stehen noch aus. Zwei Spiele, in denen es um nicht weniger als den Meistertitel geht! Nach teils dramatischen Playoff-Halbfinals sind Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim die letzten beiden verbliebenen Teams. Im Gegensatz zu den bisherigen Runden wird das Finale nun in Hin- und Rückspiel entschieden, das Team, das also im addierten Score aus beiden Partien die Nase vorn hat, darf sich ProA-Meister 2025/26 nennen. Die erste Partie steht am Donnerstagabend um 19:00 Uhr in Kirchheim an, beendet wird die Saison dann am Sonntag ab 16:00 Uhr mit dem Duell in Hagen. Wie sahen vergangene Duelle aus und was macht das Matchup diesmal so spannend? All das gibts in dieser Ausgabe von Spotlight.

Umkämpfte Duelle – Der Blick in die Vergangenheit

Hagen und Kirchheim gehörten in den vergangenen Jahren zum Standardinventar der ProA. Seit dem Hagener BBL-Abstieg in der Saison 2016/17, trafen die Teams in jeder Spielzeit aufeinander. Das erste dieser Duelle ging damals (11.11.2017) an die Knights, übrigens mit dem heutigen Kirchheimer Co-Trainer Brian Wenzel auf der Position des Small Forwards. Über die Jahre kamen viele weitere Kräftemessen der beiden Vereine hinzu, doch speziell in den vergangenen Saisons hat sich die Brisanz nochmal erhöht. Der Grund dafür? Natürlich die Playoffs! In der vorletzten Saison lieferten sich Phoenix und die Knights eine heiße Viertelfinalserie, die über die vollen fünf Spiele ging. Kurioserweise behielt in den ersten vier Partien jeweils die Auswärtsmannschaft die Oberhand, erst im entscheidenden fünften Spiel gelang dann den Hagenern der Heimsieg. Kirchheim wiederum verlor durch die Niederlage das Teilnahmerecht am BBL Pokal, da parallel Karlsruhe seine Serie gegen Gießen gewann. Die Erinnerungen an dieses umkämpfte Viertelfinalduell dürften auch durchaus noch lebendig sein, denn auf beiden Seiten sind Akteure im Kader, die damals auf dem Parkett standen. Bei Phoenix sind das etwa Bjarne Kraushaar, Dennis Nawrocki (übrigens ein Ex-Kirchheimer), Marvin Omuvwie, Tim Uhlemann und Coach Harris. Bei den Kirchheimern ist Nil Failenschmid weiter dabei, ebenso wie sein Trainer Igor Perovic. Eine interessante Personalie ist dabei Demetrius Ward. Er schnürte vor zwei Jahren noch seine Schuhe für die Ritter, ist aber mittlerweile im Coachingstaff der Hagener und holte als Headcoach von Kooperationspartner SV Haspe 70 den Titel in der Regionalliga West.

Beim letzten Playoffduell der beiden Teams trug Demetrius Ward (l.) noch das Kirchheimer Trikot, mittlerweile ist er im Trainerstab von Phoenix-Coach Harris (Foto: Nina Sander).

Die aktuelle Form – Favorit gegen Team der Stunde

Doch nicht nur der Blick in die Vergangenheit macht Lust auf das Matchup. Auch in dieser Saison ist das Duell vielversprechend. Zwar ist Hagen, als in der Hauptrunde klar besseres Team, der Favorit. Doch die Knights sind eines von nur fünf Teams, das in dieser Saison gegen die Feuervögel gewinnen konnte. Mehr noch, das 81:60 am zwölften Spieltag war sogar der mit Abstand deutlichste Sieg, den eine Mannschaft gegen Hagen erringen konnte. „Was immer wir versucht haben, die Knights hatten immer eine Antwort darauf“, sagte Phoenix-Coach Harris nach dieser Partie. Im Rückspiel revanchierte sich Phoenix dann zwar mit einem deutlichen Sieg (+21), dennoch dürfte man gewarnt sein.

Dass die beiden Teams jetzt im Finale wieder aufeinandertreffen hätten vor der Postseason sicherlich die wenigsten getippt. Auf Hagener Seite war der Einzug in das Endspiel sicherlich festes Ziel, dennoch dauerte es bis zum letzten Samstag, ehe man in Spiel 5 gegen die Eisbären Bremerhaven das Finalticket klarmachen konnte. Davor lag eine aufreibende Serie gegen die Nordseestädter, die nicht nur einige Körner, sondern auch jede Menge Nerven gekostet haben dürfte. Schlussendlich konnten die Feuervögel die Serie aber vor allem über ihre Defense gewinnen, schließlich ließen sie im abschließenden Do-or-Die-Match nur 65 Zähler zu, die zweitniedrigste Bremerhavener Punkteausbeute der gesamten Saison! Generell kassieren die Westfalen in den Playoffs im Schnitt rund acht Punkte weniger, als in der Hauptrunde. Diese defensive Stabilität ist entscheidend, denn auf die bärenstarken Wurfquoten aus der regulären Saison konnte sich Hagen in der Postseason nicht mehr so stark verlassen. Die Dreierquote etwa sank von 38,4% auf 31,1%, im Zweierbereich sind es nun 44,5% statt 49,2%.

Die Knights konnten bereits am vergangenen Freitag den Einzug ins Finale feiern. Auswärts in Gießen setzte sich das Team von Igor Perovic durch und holte damit das 3:1 in der Halbfinalserie. Interessant dabei: Sowohl im Viertel- als auch im Halbfinale verloren die Teckstädter zunächst das erste Spiel und sicherten sich dann drei Siege in Serie. Das ist durchaus bemerkenswert, schließlich starteten die Ritter ihren Playoff-Run auf Platz sechs und schalteten in der Folge mit Göttingen und Gießen zwei Teams aus, die mit dem Aufstieg in die BBL liebäugelten. Bei so einer überraschend starken Performance liegt zweifelsohne der Vergleich mit den PS Karlsruhe LIONS 2023/24 nahe. Die Karlsruher waren damals sogar von Rang sieben gekommen und krönten sich am Ende zum ProA-Meister. Wiederholt sich also nun die Geschichte und es gibt einen Überraschungsmeister? Klar ist auf jeden Fall, dass die Knights in Tylan Pope den frisch gekürten besten Spieler der Halbfinals in ihren Reihen haben.

Tylan Pope (l.) gegen Marvin Omuvwie (r.): Die Verteidigung gegen den Star der Kirchheimer wird ein wichtiger Schlüssel sein (Bild: Jörg Laube).

Es steckt also noch einiges drin in den beiden anstehenden Finalspielen, der Ausgang ist schwer zu prognostizieren. Hagen oder Kirchheim, wer wird Nachfolger von Vorjahresmeister VET-CONCEPT Gladiators Trier? An dieser Stelle geht es in der Offseason dann mit einem Saisonrückblick sowie einer Übersicht über den Transfermarkt weiter. Wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/Titelbild_Spotlight11_photocredit_Dennis-Green_Jonathan-Schmidt.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2026-06-03 15:55:162026-06-04 11:37:22Spotlight #11: Der krönende Abschluss der Saison

Phoenix Hagen und Bozic Estriche Knights Kirchheim stehen im ProA-Finale

1. Juni 2026/in Allgemein, APP, Liga-News, ProA 25/26

Die Halbfinalserien der ProA-Playoffs sind entschieden. Phoenix Hagen und die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben sich jeweils in ihren „Best-of-Five“-Serien durchgesetzt und stehen im Finale um die Meisterschaft der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit dem Finaleinzug erwerben beide Teams zudem das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL.

GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 85:89 | Serie: 1:3

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben ihre Halbfinalserie gegen die GIESSEN 46ers mit 3:1 gewonnen und stehen erstmals seit 14 Jahren wieder im ProA-Finale.

In Spiel vier setzten sich die Teckstädter auswärts mit 85:89 durch und machten damit den entscheidenden dritten Sieg der Serie perfekt. Kirchheim erwischte in Gießen den besseren Start und erspielte sich nach einem 11:0-Lauf sowie hoher Treffsicherheit von der Dreierlinie eine 33:20-Führung nach dem ersten Viertel. Auch zur Halbzeit lag das Team von Headcoach Igor Perovic mit 48:39 in Führung.

Nach der Pause kontrollierten die Knights zunächst weiter das Geschehen und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 69:52 aus. Im Schlussabschnitt kam Gießen jedoch noch einmal heran und verkürzte bis auf drei Punkte. Kirchheim blieb in der entscheidenden Phase jedoch stabil und brachte den Auswärtssieg über die Zeit. Phillip Russell stellte mit einem Treffer von der Freiwurflinie 0,7 Sekunden vor dem Ende auf 89:85.

Aufgrund der niedrigeren Platzierung in der Hauptrunde gegenüber Hagen, findet das Hinspiel der Finalserie am Donnerstag, den 4. Juni um 19:00 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim statt.

Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 85:65 | Serie 3:2

Phoenix Hagen hat sich in einem entscheidenden fünften Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven mit 85:65 durchgesetzt und damit die Halbfinalserie mit 3:2 gewonnen.

Vor einer unglaublichen Kulisse blieb die Partie, analog zu den vier Spielen zuvor, zunächst ausgeglichen. Gegen Ende des 3. Viertels konnte sich Hagen dann zunehmend absetzen. Angeführt von Marcus Graves (12 Punkte, 9 Assists) gelang es den Gastgebern, alle Comeback-Versuche der Eisbären konsequent zu unterbinden und im Schlussviertel nichts mehr anbrennen zu lassen.

Nach der Schlusssirene um 21:41 Uhr gab es in der Halle kein Halten mehr: Mannschaft, Staff und Fans feierten gemeinsam den Finaleinzug. Head Coach Chris Harris würdigte nach dem Spiel den Gegner und die Atmosphäre in der Halle und betonte die Bedeutung des Erfolgs für die Stadt Hagen und ihr Umfeld.

Für die „Feuervögel“ ist damit die langersehnte Rückkehr in die 1. Liga sportlich perfekt. Als Hauptrundensieger haben sie das Heimrecht im ProA-Finale. Dadurch findet das Rückspiel der Finalserie am Sonntag, den 7. Juni um 16:00 Uhr in der Ischelandhalle in Hagen statt.

Dort wird im Anschluss an das Spiel der ProA-Meister 2025/2026 gekürt. Welches Team in die Fußstapfen der VET-Concept Gladiators Trier (ProA-Meister 2024/2025) treten kann, wird zudem LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen sein.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/06/ProA_Finale.jpg 563 1000 Joshua Kaiser /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Joshua Kaiser2026-06-01 15:10:482026-06-01 15:13:11Phoenix Hagen und Bozic Estriche Knights Kirchheim stehen im ProA-Finale

Big Men Karl Bühner verstärkt die RheinStars Köln

26. Mai 2026/in APP, Kadernews ProA 26/27

Die RheinStars Köln verstärken sich für die kommende ProA-Saison mit einem der spannendsten jungen deutschen Big Men: Karl Bühner wechselt von den Paderborn Baskets nach Köln und soll dort künftig auf den großen Positionen für Energie, Athletik und Intensität sorgen. Der 21-jährige Power Forward bringt trotz seines jungen Alters bereits reichlich Erfahrung mit. Bühner geht in seine dritte Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und absolvierte in der vergangenen Spielzeit sämtliche 34 Partien für den Aufsteiger aus Paderborn. Dabei gehörte er mit durchschnittlich über 20 Minuten Einsatzzeit zur festen Rotation. Zuvor durchlief der 2,01 Meter große Niedersachse das komplette Nachwuchsprogramm von RASTA Vechta, gewann 2024 als Kapitän der Young RASTA Dragons die NBBL-Meisterschaft und lief zudem für die deutsche U20-Nationalmannschaft auf.

Geschäftsführer Sport Stephan Baeck beschreibt den Neuzugang als idealen Fit für den Kölner Spielstil: „Mit Karl bekommen wir einen Energizer auf den großen Positionen. Karl verteidigt immer hart, rebounded stark und wird gut zu unserem variablen, schnellen Spiel passen. Mir hat in der vergangenen Saison imponiert, dass er nie aufgibt, egal gegen wen er spielt, und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt.“ Auch abseits des Basketballs bringt Bühner eine spannende Geschichte mit. Beide Eltern arbeiten als Ärzte, Vater Andreas ist zudem seit vielen Jahren als Mannschaftsarzt im Basketball aktiv. Schwester Frieda Bühner gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten deutschen Basketballerinnen, spielte zuletzt in Madrid und wechselte inzwischen in die WNBA zu den Portland Fire. Parallel zum Profibasketball plant Karl Bühner nun auch akademisch den nächsten Schritt und möchte in Köln Medizin studieren.

Der Forward selbst blickt voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe: „Für mich ist Köln genau der richtige Schritt. Sportlich sowieso, der Standort ist ambitioniert und hat einen guten Ruf. Aber ebenso in Sachen Studium, denn ich will zum Wintersemester Medizin studieren. Das zusammen wird ein ordentliches Pensum, aber ich weiß, dass ich das hinbekommen werde.“ Mit Bühner wächst der Kader der RheinStars weiter an. Neben ihm stehen bislang bereits Maxi Begue, Nat Diallo, Jasper Günther, Haris Hujic, Björn Rohwer und Cedric Russell Jr. für die Saison 2026/27 fest.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/05/buehnet.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-05-26 16:22:522026-05-26 16:25:17Big Men Karl Bühner verstärkt die RheinStars Köln
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