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Nürnberg Falcons holen Robert Oehle zurück

Die Nürnberg Falcons holen Robert Oehle zurück in die ProA und reagieren damit auf den Ausfall von Moritz Sanders. Oehle, der für die Rockets in der easyCredit BBL in dieser Saison sieben Spiele absolvierte, kehrt auf Leihbasis zu den Falcons zurück und soll schon am kommenden Samstag beim Gastspiel in Karlsruhe sein Debüt geben. Anthony Dalliers Vertrag wurde derweil nicht verlängert.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Nürnberg Falcons einen ehemaligen Publikumsliebling zurück nach Mittelfranken holen. In der Vorsaison feierte schon Josh Young ein umjubeltes Comeback und hatte großen Anteil am Klassenerhalt der Falken. Nun ist es Center Robert Oehle, der es in Nürnberg noch einmal wissen will. Nach dem Wechsel nach Gotha und dem Aufstieg in die easyCredit BBL kam er dort zuletzt nur selten zum Zug. An alter Wirkungsstätte soll der 29-Jährige jetzt wieder mehr Verantwortung tragen.

„Wir freuen uns sehr über Roberts Rückkehr. Durch die Verletzung von Moritz sind wir auf „Groß“ relativ dünn besetzt. Robert kann das ausgleichen und sorgt dafür, dass unsere anderen Spieler nicht überbelastet werden und auf ihren angestammten Positionen bleiben können“, erklärt Ralph Junge.

Nürnberg Falcons gehen auf Nummer sicher

Zwar liegen die Nürnberg Falcons in Sachen Klassenerhalt in der ProA aktuell auf Kurs, mit der Verpflichtung von Robert Oehle geht man zusätzlich auf Nummer sicher. Zu verdanken ist der Transfer nicht zuletzt dem aktuellen Arbeitgeber des 2,09 Meter-Hünen sowie dem ausdrücklichen Wunsch Oehles, wieder in Nürnberg zu spielen, wie Junge bestätigt.

„Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Verantwortlichen der Rockets für ihr Entgegenkommen. Auch Robert gilt unser Dank, der uns in einen schwierigen Situation zu Hilfe kommt und sich hier sicher schnell wieder einleben wird.“ – Headcoach Ralph Junge

Anthony Dallier geht

Anthony Dallier wird die Nürnberg Falcons indessen wieder verlassen. Der Try-Out-Vertrag des US-Amerikaners wurde nicht verlängert. Dallier kam Anfang Dezember als Ersatz für den verletzten Virgil Matthews nach Nürnberg und bestritt für die Falcons insgesamt fünf Partien, in denen er im Schnitt auf 1,6 Punkte und 1,2 Assists kam. „Wir danken Anthony für sein Engagement und seinen Einsatz. Durch die schnelle Genesung von Virgil konnten wir um zuletzt nur wenig Spielzeit geben. Wir wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg“, so Nürnbergs Headcoach.

(Nürnberg Falcons BC)

James Reid bittet um Vertragsauflösung – David Godbold kommt

Eine faustdicke Überraschung gab es für die Fans von Phoenix Hagen am Freitagmorgen. Der 25-jährige Guard James Reid hat seinen Vertrag aus gesundheitlichen Gründen auf eigenen Wunsch hin aufgelöst und wird am Montag in die Heimat nach Boise, USA zurückfliegen.

Der US-Amerikaner kam im Sommer 2017 als Rookie an die Volme und schlug als Spieler und Typ gleich voll ein. In 17 Spielen für die Feuervögel erzielte Reid im Schnitt 12,2 Punkte und 4,5 Assists bei einer Dreierquote von 37%. Highlights in der Hinrunde waren seine Heimspiele gegen Ehingen und Hanau mit 5/7 und 5/6 Dreiern und sein gewinnbringender Dreier in der Ischelandhalle gegen Hamburg.

Zuletzt fiel Reid zwei Wochen mit starker Migräne aus. Phoenix Hagen hat zusammen in Absprache mit dem Spieler, dem Agenten und den Mannschaftsärzten zahlreiche Untersuchungen durchgeführt, die auch unter Hinzuziehen dritter Meinungen alle keinen negativen Befund aufzeigten. Dennoch hat sich der Zustand nicht gebessert und letztendlich für Verunsicherung beim Spieler gesorgt mit der konsequenten Bitte um die Vertragsauflösung.

Geschäftsführer Patrick Seidel: „James hat sich in der gesamten Zeit bei uns als echter Sportsmann präsentiert und sich nichts zuschulden kommen lassen. Das wir nun einen personellen Wechsel vornehmen müssen war nicht vorgesehen. Die Gesundheit des Spielers steht absolut im Vordergrund. Wir werden mit James weiterhin in Kontakt bleiben und die Situation aufmerksam begleiten, auch im Hinblick auf eine mögliche erneute Zusammenarbeit. Es geht dennoch darum, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu wahren. Wir spielen mit dem drittjüngsten Team der Liga und der höchsten Quote an deutschen Spielern. Die gute Ausgangslage im Kampf um die PlayOff-Plätze wollen wir nicht fahrlässig herschenken, sondern im Februar und März ein gewaltiges Wörtchen mitreden.“

David Godbold feiert sein Comeback

Als Verstärkung erwarten die Feuervögel am Montag mit David Godbold ein altbekanntes Gesicht. Der 32-jährige US-Amerikaner aus Oklahoma spielte nach seiner College-Zeit in Polen, Finnland und der Slowakei, ehe ihn Johan Roijakkers 2013 nach Göttingen lotste. Dort galt Teamcaptain Godbold als verlängerte Arm auf dem Feld und feierte mit Dominik Spohr zusammen die ProA-Meisterschaft und anschließend eine erfolgreiche BBL-Zeit mit den Veilchen.

Die Ischelandhalle kennt Godbold ebenso. In acht Auftritten in der BBL unter Ingo Freyer kam Godbold auf durchschnittlich 5,1 Punkte, 3,8 Rebounds und 2,3 Assists. Der flexible Amerikaner kann auf mehreren Positionen eingesetzt werden und war in seiner Laufbahn bisher nie ernsthaft verletzt. Gegenüber einer unerfahrenen, verfügbaren Rookielösung sprachen für die Hagener besonders seine immens große Deutschlanderfahrung für die Verpflichtung von David Godbold.

Headcoach Kevin Magdowski: „Wir bedanken uns bei James für seine Leistungen und hoffen vor allem, dass sich seine gesundheitliche Situation verbessert. Dieser Verlust kam schnell und unerwartet auf uns zu. Wir haben uns deswegen bewusst für David entschieden. Er kennt das Umfeld und die Liga. Wir hoffen, dass er die entstandene Lücke relativ schnell schließen kann.“

David Godbold erhält die Trikotnummer 25. Vorbehaltlich aller ärztlichen Standarduntersuchen vor Ort und den zugehörigen Amtsgängen soll er sein Debüt im Heimspiel gegen Chemnitz feiern.

(Phoenix Hagen)

Rückblick – 19. Spieltag – ProA

RASTA Vechta ist neuer Tabellenführer der ProA! Am 19. Spieltag setzte sich das Team von Headcoach Douglas Spradley im Spitzenspiel gegen die Crailsheim Merlins mit 86:78 durch ist sichert sich somit den insgesamt 17. Sieg in der laufenden Spielzeit. Des Weiteren gewinnt Nürnberg gegen Ulm, Chemnitz schlägt Paderborn, Kirchheim sichert sich einen Auswärtssieg beim Gastspiel in Ehingen und Hamburg gelingt der lang ersehnte Befreiungsschlag gegen Baunach. In den anderen Partien gehen die PS Karlsruhe LIONS gegen das Team aus Hanau als Sieger vom Parkett und klettern auf Platz 3 der Tabelle, Trier lässt Köln vor heimischem Publikum keine Chance und Heidelberg schlägt verletzungsgebeutelte Hagener.

Die ReLives und Highlights sowie die Pressekonferenzen zu den jeweiligen Partien sind auf www.airtango.live abrufbar.

Alle Begegnungen im Überblick:

19.01.2018 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BCOrangeAcademy 86:81

Die Nürnberg Falcons haben dank eines 86:81 (44:32)-Heimerfolges gegen die OrangeAcademy aus Ulm einen weiteren Big Point im Kampf um den Klassenerhalt geholt. Nach einem 10:0-Blitzstart der Mittelfranken, sahen 758 Zuschauer ein unterhaltsames, teils recht ausgeglichenes Spiel, in dem sich Nürnberg zu Beginn des letzten Viertels dann entscheidend absetzen konnte.

20.01.2018 19:00 Uhr NINERS ChemnitzUni Baskets Paderborn 79:53

Die Zweitligabasketballer der NINERS Chemnitz feierten am Samstagabend einen hoch verdienten 79:53- Erfolg gegen die Uni Baskets Paderborn. Beide Teams lieferten sich vor mehr als 2.000 Zuschauern in der Richard-Hartmann-Halle bis zur Halbzeit ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen (31:27). Nach dem Seitenwechsel zündeten die Sachsen dann aber den Turbo, brannten phasenweise ein echtes Offensivfeuerwerk ab und ließen den Gästen letztlich keine Chance.

20.01.2018 19:30 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING – VfL Kirchheim Knights 67:82

Nachdem Nürnberg am Freitag gegen Ulm gewonnen hatte, wären die Steeples in der Lage gewesen, den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze der ProA-Tabelle herzustellen und nach Siegen gleichzuziehen. Doch es sollte am Samstagabend am Ende beim 67:82 (35:36) anders kommen, als es noch zu Beginn ausgesehen hatte.

20.01.2018 19:30 Uhr RASTA VechtaCrailsheim Merlins 86:78

RASTA Vechta hat das Spitzenspiel in der 2. Basketball-Bundesliga gegen die Crailsheim Merlins mit 86:78 (39:39) gewonnen. Durch den 17. Sieg stürzten die RASTAner die „Zauberer“ von der Tabellenspitze und holten sich sogar den direkten Vergleich. Bester Vechtaer war Chris Carter mit 20 Punkten, sechs Assists und vier Rebounds.

20.01.2018 19:30 Uhr Hamburg TowersBaunach Young Pikes 82:79

Den Hamburg Towers ist im Heimspiel gegen die Baunach Young Pikes endlich der lang ersehnte zehnte Saisonsieg gelungen. Jonathon Williams avancierte zum Topscorer (21Punkte), gefolgt von Adin Vrabac, der 15 Zähler beisteuerte.

20.01.2018 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONSHEBEISEN WHITE WINGS Hanau 83:69

Beinahe wäre es nichts geworden mit dem zweiten Heimsieg im neuen „Löwenkäfig“. Die ProA-Basketballer der PS Karlsruhe LIONS hatten am 20. Januar einige Mühe mit ihren Gästen, den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau. Dass am Ende doch der 13. Sieg im 19. Saisonspiel und der dritte Erfolg in Folge heraussprang, verdankte das Team einer deutlichen Leistungssteigerung im Schlussviertel.

20.01.2018 20:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators TrierRheinStars Köln 79:58

Wieder ein Spitzenteam zu Gast und wieder ein Heimsieg. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier besiegen die RheinStars Köln am Samstagabend in der Arena Trier mit 79:58. Es war der fünfte Sieg in Folge in eigener Halle mit einem überragenden Anton Shoutvin, der mit 21 Punkte Top-Scorer des Abends war.

21.01.2018 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergPhoenix Hagen 78:57

Die MLP Academics Heidelberg haben am Sonntagnachmittag den ersten Sieg im Jahr 2018 gefeiert. Das Team von Headcoach Frenki Ignjatovic schlug Phoenix Hagen in eigener Halle 78:57.

Athletik und Regeneration – LIONS vertrauen auf Pfitzenmeier

Die Leistungsentwicklung bei Profisportlern hängt ganz entscheidend von der Trainingssteuerung ab. Über spielerisches Talent verfügen die ProA-Basketballer der PS Karlsruhe LIONS allesamt. Doch um am Spieltag auf den Punkt fit zu sein ist mehr erforderlich, als das Training in der Halle. Daher feilen die Schützlinge von LIONS-Headcoach Michael Mai mehrmals wöchentlich bei Pfitzenmeier – dem offiziellen Fitness- und Gesundheitspartner des ProA-Teams – an ihrer Performance.

Das 1978 in Schwetzingen gegründete Unternehmen hat Ende letzten Jahres sein vielbeachtetes „Premium Plus Resort Karlsruhe“ im Stadtteil Grünwinkel eröffnet. Die Anlage, die neben einer über 1.500 m² großen Workout-Area mit modernsten Geräten auch über einen in der Region wohl einzigartigen Wellnessbereich verfügt, wird den Ansprüchen der LIONS in jeder Hinsicht gerecht.

Das mehrfach ausgezeichnete Resort bietet alle erforderlichen ergänzenden Trainingsmaßnahmen aus einer Hand, was dem Team wertvolle Zeit spart. Die Spieler schätzen die vielfältigen Möglichkeiten. Ob im Gruppen- oder Einzeltraining – sämtliche individuellen Bedürfnisse werden bei Pfitzenmeier abgedeckt. Das gilt natürlich auch für die Sauna- und Aqualandschaft, die in der Trainingsnachbereitung die Regeneration bestmöglich unterstützt.

Derart gestärkt können die LIONS, die als Aufsteiger zu Beginn der zweiten Saisonhälfte auf einem sensationellen vierten Tabellenplatz liegen, auch im Jahr 2018 selbstbewusst angreifen und das Karlsruher Publikum in der Europahalle jubeln lassen.

(PS Karlsruhe LIONS)

Neuer Allrounder für die NINERS

Die NINERS Chemnitz haben sich für den Saisonendspurt in der 2. Basketball-Bundesliga ProA noch einmal verstärkt und den 28-jährigen US-Amerikaner Hugh Robertson unter Vertrag genommen. Der 1.95 Meter große sowie 93 Kilogramm schwere Modellathlet spielte bis Mitte November beim griechischen Erstligisten Rethymno Cretan Kings und einigte sich nun mit Chemnitz auf einen Kontrakt bis zum Ablauf der aktuellen Spielzeit.

„Hugh kann offensiv als Smallforward oder Shootingguard eingesetzt werden, hinten aber fast alle Positionen verteidigen. Mit seiner Vielseitigkeit und Athletik bringt er jene Qualitäten mit, die uns bislang auf den kleinen Positionen etwas fehlten“, hofft Cheftrainer Rodrigo Pastore, dass der Neuzugang, welcher letzte Saison bereits für Köln in der ProA spielte, den sächsischen Korbjägern entscheidend helfen wird.

Als sich rund um den Jahreswechsel der Abgang von Jacob Parker abzeichnete, streckten die NINERS sofort ihre Fühler aus und wurden bei Hugh Robertson hellhörig. „Wir kannten ihn ja schon aus dem Vorjahr und wussten um seine Qualitäten“, erinnert sich Pastore, dass Robertson in den beiden Partien gegen Chemnitz mit zusammen 43 Punkten, elf Rebounds, acht Steals, drei Assists und zwei Blocks bei weitem auffälligster Spieler der RheinStars war. So intensivierte man nun die Gespräche und einigte sich letztlich am Montag auf einen Vertrag. Dann ging alles ganz schnell. Bereits am Dienstagabend stieg Robertson in seiner Heimatstadt Atlanta in den Flieger und sollte eigentlich schon am Mittwoch in Chemnitz eintreffen. Allerdings kam seine Maschine zu spät für den Anschlussflug in Istanbul an, so dass er eine Nacht im Hotel verbringen musste, ehe Robertson letztlich am Donnerstagmorgen in Prag landete. Nach einer abenteuerlichen Autofahrt quer durchs winterliche Erzgebirge hinein ins sturmverwehte Chemnitz erreichte der US-Boy gegen Mittag und nach nunmehr rund 40-stündiger Odyssee dann endlich sein Ziel. Es folgte ein Unterschriften-Marathon durch die NINERS-Geschäftsstelle und zahlreiche Behörden, den der US-Boy jedoch mit großer Gelassenheit absolvierte und anschließend sogar darauf bestand, beim abendlichen Mannschaftstraining dabei zu sein.

„Wir haben keine Zeit zu verlieren und ich wollte unbedingt das Team kennenlernen“, freut sich Robertson auf die neue Herausforderung. Ob er schon am Samstag gegen Paderborn zum Einsatz kommt, ist indes noch offen. „Alle Anträge sind gestellt, sämtliche Unterlagen eingereicht. Nun warten wir nur noch auf den Erhalt der Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis“, erläutert NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold das übliche Prozedere bei der Verpflichtung ausländischer Akteure. Spätestens nächstes Wochenende in Hagen soll Robertson dann aber seine Premiere feiern.

„Er wird der Mannschaft sicher neue Impulse geben, auf beiden Seiten des Feldes. Denn Hugh ist nicht nur ein exzellenter Verteidiger, sondern auch vorn aus allen Lagen ein gefährlicher Scorer, der obendrein in engen Situationen die Verantwortung übernehmen kann. Wir hoffen deshalb, dass er sich hier schnell akklimatisiert und gut ins Team integriert“, unterstreicht Pastore.

Für Robertson selbst ist Chemnitz die siebte Station als Basketballprofi. Nach seinem Abschluss an der South Florida Universität (NCAA 1) ging der sprunggewaltige Flügel zunächst für den slowenischen Erstligisten Hopsi Polzela auf Korbjagd und kam dabei in 34 Einsätzen auf durchschnittlich 17.4 Punkte. Nach weiteren Stationen in Cognac (Frankreich) und Zouk (Libanon) zog es Robertson abermals nach Slowenien zum Topteam Helios Domzale, für das er im Ligabetrieb, im FIBA Europe-Cup und im Alpen-Adria-Cup wettbewerbsübergreifend auf 12.7 Zähler pro Partie bei 49 Einsätzen kam. Seine Allrounder-Qualitäten stellte er dann endgültig in der Folgesaison 2016/17 bei den RheinStars Köln unter Beweis, für die er alle 33 Pflichtspiele bestritt und hierbei durchschnittlich 14.4 Punkte, 5.7 Rebounds, 2.6 Assists, 1.6 Steals sowie 0.6 Blocks auflegte und zudem mit Trefferquoten von 51 Prozent aus dem Zweierbereich, 33 Prozent von der Dreier- sowie 74 Prozent von der Freiwurflinie überzeugte.

Folgerichtig weckte Robertson das Interesse finanzstärkerer Clubs und durfte sich mit einem Wechsel auf die griechische Trauminsel Kreta belohnen. Auch dort gelang ihm ein guter Start mit durchschnittlich 10.3 Zählern, 4.5 Rebounds sowie 1.7 Steals in den ersten sechs Partien in Griechenlands höchster Spielklasse. Ein Todesfall in seiner Familie zwang den US-Boy dann jedoch, Kreta schon im November wieder Richtung Heimat zu verlassen.

„Nun will ich aber unbedingt zurück aufs Feld und freue mich, mit den NINERS einen tollen Club gefunden zu haben. Trainer Rodrigo Pastore ist ein echter Fachmann, der mich in unseren Telefonaten schnell von seiner Philosophie überzeugte. Außerdem kann ich mich noch gut an unser letztjähriges Gastspiel mit Köln erinnern. Wir hatten lange geführt, aber die Chemnitzer Fans haben ihr Team unglaublich gepusht und so konnten die NINERS noch gewinnen. Vor dieser Kulisse möchte ich unbedingt spielen und dem Team zum Erfolg verhelfen“, kann Robertson seinen ersten Einsatz kaum noch erwarten.

(NINERS Chemnitz)

Ante Gospic – Das fehlende Puzzleteil im RheinStars-Spiel

Der kroatische Power Forward Ante Gospic verstärkt ab sofort den Kader der RheinStars Köln in der 2. Basketball Bundesliga ProA. „Wir freuen uns sehr, dass wir ihn von einem Engagement in unserem Programm überzeugen konnten. Mit Ante erhöhen wir unsere Intensität und Kraft unter dem Korb“, sagte Manager Stephan Baeck, der den Neuzugang von KK Cibona Zagreb am späten Mittwoch im Office im Hürther Trainingszentrum begrüßte. Der Vertrag mit Gospic läuft bis Saisonende, die RheinStars können zudem eine Option für eine weitere Spielzeit ziehen.

„Uns begleitet das Thema der großen Positionen ja durch die komplette Saison. Dennis Heinzmann ist spät eingestiegen nach seiner Verletzung, Andi Wenzl ist weiterhin raus. Deshalb wollten wir hier bei einer guten Gelegenheit noch einmal tätig werden, um unsere Physis in Brettnähe zu erhöhen“, erklärt Cheftrainer Denis Wucherer. Wucherer und Baeck hatten den 28 Jahre alten Kroaten bereits seit einiger Zeit im Fokus.

„Schön, dass das geklappt hat. Ante kann die beiden großen Positionen sehr gut ausfüllen. Ich bin sicher, dass sein körperliches, athletisches und intelligentes Spiel genau dieses noch fehlende Puzzleteil ist, um in den Playoffs Serien auch wirklich gewinnen zu können“, beschreibt Wucherer seine Erwartungen.

Gospic war für den mehrfachen kroatischen Meister Cibona in allen Wettbewerben aktiv. Sowohl in der FIBA Europe League, in der überregionalen adriatischen ABA League sowie in der kroatischen ersten Liga und im Pokal. Für Gospic ist der Wechsel nach Köln auch ein Statement für die Zukunft.

„Ich will in die Bundesliga, Köln will nach oben. Das ist unser gemeinsames Ziel“, sagte Gospic, der am heutigen Donnerstag das Training mit dem Team aufnahm.

Ob er am Samstag bei den Römerstrom Gladiators Trier spielen kann, ist noch offen und hängt davon ab, ob bis zum Tippoff um 20 Uhr in der Arena Trier alle Formalitäten erledigt werden können.

Ante Gospic, Kroatien

  • geb. 25. 8. 1990
  • Power Forward
  • 203cm

Stationen

  • 2015 – 2018 – KK Cibona VIP Zagreb (Kroatien/FIBA Europe Cup/ABA League/Premiere League)
  • 2015 – 2016 – KK Zabok (Kroatien)
  • 2014 – 2015 – Horsens IC (Dänemark/Basketligaen)
  • 2013 – 2014 – Cocinas.com CB Clavijo Logrono (Spanien/LEB Gold)
  • 2011 – 2013 – Flagler University (NCAA II)
  • 2010 – 2011 – Polk CC

Stats 17/18 ABA League

  • 12 Spiele
  • Spielzeit: 7.9min
  • 2er: 60,9 %
  • FT: 66,9%
  • PPG 3.0
  • APG: 0.5
  • RPG: 1.7

(RheinStars Köln)

Vorschau – 19. Spieltag – ProA

Der 19. Spieltag in der ProA bringt es mit sich, das mit Spannung erwartete Duell zwischen dem Tabellenzweiten, RASTA Vechta, und dem Tabellenführer, den Crailsheim Merlins (Sa., Tip-Off: 19:30 Uhr). Beide Teams haben in dieser Spielzeit bereits 16 Mal gewonnen und lediglich zwei Mal verloren und stehen mit aktuell acht Punkten Abstand deutlich vor den RheinStars aus Köln (3.). Diese treffen wiederum, ebenfalls am Samstag, auf die RÖMERSTROM Gladiators Trier, die zuletzt sowohl gegen Crailsheim als auch gegen Vechta das Parkett als Sieger verlassen konnten. Es wartet also mit Blick auf alle anstehenden Partien ein packender Spieltag auf die Fans der 2. Basketball-Bundesliga.

Alle Spiele werden live bei airtango übertragen. Die einzelnen Streams sind auf www.airtango.live abrufbar.

Alle Begegnungen im Überblick:

19.01.2018 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BCOrangeAcademy

Zu Hause ist es doch am schönsten –mit diesem Motto gehen die Nürnberg Falcons in das Heimspiel gegen das Team der OrangeAcademy am Freitagabend. Im Lichte der jüngsten Auswärtsniederlage in Ehingen (73:61), hoffen die Mittelfranken darauf, gegen den direkten Konkurrenten aus Ulm mit den eigenen Fans im Rücken wieder zurück in die Spur zu finden.

20.01.2018 19:00 Uhr NINERS ChemnitzUni Baskets Paderborn

Am Samstag treffen die NINERS Chemnitz um 19:00 Uhr in der heimischen Richard-Hartmann-Halle auf die Uni Baskets Paderborn. Beide Teams stehen momentan punktgleich auf dem 11. beziehungsweise 13. Rang der 2. Basketball-Bundesliga ProA und könnten sich mit einem Erfolg am 19. Spieltag der laufenden Saison vor allem nach unten absichern.

20.01.2018 19:30 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING – VfL Kirchheim Knights

Mit einer sehr couragierten Leistung und einer stabilen Verteidigung stand am Ende ein verdienter 73:61-Erfolg zu Buche. „So machen wir weiter, egal was kommt“, sagt ein zufriedener Trainer Domenik Reinboth. Am Samstagabend  (19:30 Uhr) geht es zu Hause weiter im Derby gegen die Kirchheim Knights und auch hier wird die Mannschaft alles in ihrer Macht geben, um den Teckstädtern Paroli zu bieten.

20.01.2018 19:30 Uhr RASTA Vechta – Crailsheim Merlins

Mehr Spitzenspiel geht nicht! Am Samstag (19:30 Uhr) empfängt der Zweite der 2. Basketball-Bundesliga ProA, RASTA Vechta, den Tabellenführer Crailsheim Merlins. Beide Teams stehen aktuell bei 16 Siegen und nur zwei Niederlagen. Der RASTA Dome ist mit 3.140 Zuschauern bereits zum siebten Mal in dieser Saison ausverkauft.

20.01.2018 19:30 Uhr Hamburg TowersBaunach Young Pikes

Seit sechs Begegnungen warten die Hamburg Towers mittlerweile auf einen Erfolg. Gegen die Baunach Young Pikes soll der Bann endlich gebrochen werden. Beim Spiel kommt es zum Wiedersehen mit den Ex-Towers Rob Ferguson und Louis Olinde. Spielbeginn in der edel-optics.de Arena ist am Samstag, 20. Januar, um 19:30 Uhr.

20.01.2018 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS – HEBEISEN WHITE WINGS Hanau

Nachdem im letzten Heimspiel endlich der erste Sieg in der Europahalle gefeiert wurde und die PS Karlsruhe LIONS sich wenige Tage später in Kirchheim für die Hinrunden-Niederlage gegen die Knights revanchieren konnten, soll nun der dritte Erfolg im noch jungen Jahr folgen. Doch mit den HEBEISEN WHITE WINGS Hanau gastiert am 19. Spieltag ein ernstzunehmender Gegner in der Fächerstadt.

20.01.2018 20:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators TrierRheinStars Köln

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier wollen den fünften Heimsieg in Folge. Am „Vulkaneifel Therme“-Spieltag treffen die Moselstädter auf das nächste Spitzenteam. Mit den RheinStars Köln kommt der drittplatzierte der 2. Basketball-Bundesliga in die Arena Trier. Sprungball ist am Samstag, den 20. Januar 2018 um 20:00 Uhr.

21.01.2018 17:00 Uhr MLP Academics HeidelbergPhoenix Hagen

Nach drei Niederlagen in Folge möchte ProA-Ligist MLP Academics Heidelberg im Heimspiel gegen Phoenix Hagen die Trendwende einläuten. Die Partie gegen den Tabellensechsten ist für beide Teams ein Vier-Punkte-Spiel.

Sören Fritze weiterer Neuzugang für Hamburg Towers

Mit der Verpflichtung von Combo Guard Sören Fritze schließen die Hamburg Towers die Kaderumstrukturierung für die laufende Saison ab. Der 23-Jährige wechselt von den Iserlohn Kangaroos aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB nach Wilhelmsburg.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich der aus Hagen stammende Fritze ausgezeichnet, steigerte sich von knapp vier Punkten im Schnitt in der Saison 2015/16 auf gut zehn im Vorjahr und starke 15,3 Zähler in der aktuellen Serie. In Hamburg möchte der ehemalige MVP der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga die nächste Stufe auf der Karriereleiter besteigen.

Marvin Willoughby, sportlicher Leiter der Towers, glaubt fest daran, dass Fritze ein weiterer Leistungsschub gelingt.

„Sören hat bundesligataugliches Talent. Es gibt nicht viele deutsche Spieler mit seiner Mentalität. Genau solche Typen wie ihn wollen wir hier in Hamburg. Er passt als guter Scorer genau in unser Profil und wird die Konkurrenzsituation beleben“, erwartet Willoughby.

Sören Fritze (hier im Trikot der Iserlohn Kangaroos) wechselt nach Hamburg.

Als aggressiver Verteidiger hat sich der 1,90 Meter große Rechtshänder ebenfalls einen Namen gemacht. 1,8 Steals pro Partie für Iserlohn zeugen davon. Dementsprechend verspricht sich Towers-Headcoach Hamed Attarbashi einiges: „Sören hat viel Potenzial und wird den Wettbewerb auf den Guard-Positionen anheizen.“

Fritze galt früh als Talent. Schon als Jugendspieler wurde der sympathische Westfale bei seinem Heimatverein Phoenix Hagen in den Bundesliga-Kader befördert und durfte fünfmal auf dem Parkett in der Beletage des deutschen Basketballs sein Können zeigen. Unmittelbar nach seinem Wechsel zu ratiopharm Ulm warf ihn ein Kreuzbandriss jedoch zurück. Beim Mitteldeutschen BC fand der Aufbauspieler eine für ihn nicht optimale Situation vor. Erst bei den EN BASKETS Schwelm und vor allem danach in Iserlohn ging es wieder steil bergauf.

Nun ist Fritze heiß auf die Herausforderung in Hamburg: „Das ist eine große Chance für mich, um oben anzugreifen. Vor einigen Jahren war ich schon nah dran an der Bundesliga, ehe mich die Verletzung aus dem Tritt gebracht hat. Jetzt will ich den Anschluss Richtung BBL wieder finden und werde der Mannschaft geben, was auch immer sie von mir erwartet.“

Sören Fritze

  • Geburtstag: 14. September 1994
  • Größe: 1,90 Meter
  • Gewicht: 82 Kilogramm
  • Position: Point Guard/Shooting Guard
  • Herkunft: Deutschland
  • Stationen:
    • 2012 – 2014      Phoenix Hagen
    • 2014 – 2015      ratiopharm Ulm/Weißenhorn Youngstars
    • 2015 – 2016      Mitteldeutscher BC/BSW Sixers
    • 2016                   EN BASKETS Schwelm
    • 2016 – 2018     Iserlohn Kangaroos

(Hamburg Towers)

Jannik Freese verstärkt Hamburg Towers

Die Hamburg Towers erhalten hochkarätige Verstärkung unter dem Korb. Center Jannik Freese schließt sich der Mannschaft von Headcoach Hamed Attarbashi an. Der 31-Jährige, der den Großteil seiner Karriere in der Bundesliga verbracht hat, erhält einen Vertrag bis Saisonende. Freese war zu Saisonbeginn für sechs Wochen bei RASTA Vechta aktiv und ist seit November vereinslos gewesen. Seinen ersten Auftritt im Towers-Trikot gibt er bereits am Samstag, 20. Januar, beim Heimspiel gegen die Baunach Young Pikes.

Mit dem gebürtigen Oldenburger, der über das Gardemaß von 2,11 Meter verfügt, stopfen die Wilhelmsburger nicht nur die Lücke, die seit dem Kreuzbandriss von Justin Raffington auf den großen Positionen klafft, sondern bekommen auch einen extrem erfahrenen Akteur. Sein Debüt in der Basketball-Bundesliga feierte Freese schon 2007 bei den Phantoms Braunschweig. Es schlossen sich Engagements bei den LTi Gießen 46ers, EWE Baskets Oldenburg, Crailsheim Merlins, ALBA Berlin, Eisbären Bremerhaven, Basketball Löwen Braunschweig und abermals Oldenburg an. Während seiner Zeit in der Hauptstadt kam der 112-Kilo-Big-Man auf drei Einsätze in der Euroleague.

In der aktuellen Saison sprang Freese beim Aufstiegsaspiranten Vechta als Ersatz für den verletzten Kapitän Dirk Mädrich ein. Während der sechs Wochen, die sein Kontrakt Gültigkeit besaß, bewies der Absolvent der Betriebswirtschaftslehre eindrucksvoll seine Fertigkeiten. Als dominanter Inside-Scorer und kräftiger Rebounder brachte es der Routinier auf durchschnittlich 14,7 Punkte sowie 5,2 Rebounds und war maßgeblich daran beteiligt, dass sich die Rastamen an der Tabellenspitze festsetzten. Zweifelsohne zählt Freese auf seiner Position zur Elite der ProA.

„Wir wollten den besten Spieler, der auf dem Markt verfügbar war. Das ist uns mit der Verpflichtung von Jannik gelungen. Zudem war es uns wichtig, bewusst auf einen deutschen Akteur zu setzen, der mit seiner Erfahrung und offensiven wie defensiven Qualität sofort helfen kann. Das Loch, das Justins Ausfall gerissen hat, kann so gefüllt werden. Darüber hinaus brauchen wir einen charakterstarken Typen und glauben, ihn in Jannik gefunden zu haben“, sagt Towers-Sportdirektor Marvin Willoughby.

Auch Attarbashi ist überzeugt von seinem neuen Center: „Jannik wird uns mit seiner Erfahrung eine Stütze auf und neben dem Feld sein.“ Freese selbst freut sich auf seine Zeit bei den Towers.

„Ich laufe in einer schönen Stadt für eine professionelle Organisation auf, das Gesamtpaket Hamburg passt einfach. Was an Vertrauen in mich gesetzt wurde, möchte ich zurückzahlen und dem Team helfen, die angestrebten Saisonziele zu erfüllen und eventuell zu übertreffen“, betont Freese.

Jannik Freese

  • Geburtstag: 13. August 1986
  • Größe: 2,11 Meter
  • Gewicht: 112 Kilogramm
  • Position: Center
  • Herkunft: Deutschland
  • Stationen:
    • 2005 – 2008 SG Braunschweig
    • 2006 – 2008 Phantoms Braunschweig
    • 2008               LTi Lich
    • 2008 – 2011  LTi Gießen 46ers
    • 2011 – 2014   EWE Baskets Oldenburg
    • 2014 – 2015  Crailsheim Merlins
    • 2015                ALBA Berlin
    • 2015 – 2016  Eisbären Bremerhaven
    • 2016                Basketball Löwen Braunschweig
    • 2016 – 2017  EWE Baskets Oldenburg
    • 2017                RASTA Vechta

(Hamburg Towers)

Trainerwechsel zur kommenden Saison: Marco van den Berg wird seinen Vertrag nicht verlängern – Christian Held übernimmt RÖMERSTROM Gladiators 2018/2019

RÖMERSTROM Gladiators Trier Headcoach Marco van den Berg wird seinen zum Ende der Saison 2017/2018 auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Der Niederländer widmet sich in seiner Heimat einer neuen Herausforderung. Seine Nachfolge ist bereits geregelt: Der derzeitige Assistant Coach Christian Held wird im kommenden Sommer Cheftrainer bei den RÖMERSTROM Gladiators.

„Das ist sicherlich eine Zäsur für unseren Club. Mit Marco van den Berg verlässt uns der Architekt des sportlichen Erfolgs der letzten drei Jahre“, erklärt RÖMERSTROM Gladiators Trier Geschäftsführer Achim Schmitz.

Van den Berg hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau der Gladiatoren vor drei Jahren. Auf Anhieb schaffte der Niederländer in der ersten Saison den Einzug in die PlayOffs und es dort sogar bis ins Halbfinale. Auch im zweiten Jahr seiner Amtszeit gelang der Einzug in die Endrunde. Die RÖMERSTROM Gladiators scheiterten damals in einer denkwürdigen Serie gegen die NINERS Chemnitz erst im fünften und entscheidenden Spiel. In seiner Zeit bei den RÖMERSTROM Gladiators war es dem 52-Jährigen darüber hinaus gelungen, die Identität des Vereins mit seiner „INVICTUS“-Philosophie prägend mitzugestalten. Die Idee, jungen, deutschen und regionalen Basketballern eine Chance zu geben, zeigt bis heute Wirkung. Spieler wie Kilian Dietz oder Rupert Hennen haben den Sprung zu den Profis geschafft und sind nach wie vor wichtige Bestandteile des Teams.

Die Entscheidung sei van den Berg nicht leichtgefallen, doch am Ende eine Folge von zwei Faktoren: „Das Wichtigste ist, dass ich zurück zu meiner Familie möchte. Vor allem meine Tochter braucht jetzt ihren Vater näher bei sich. Das hat sie mir gegenüber so formuliert und ich muss dieser Verantwortung nachkommen.“

Doch nicht nur familiär gibt es Gründe für diese Veränderung. „Hinzu kommt, dass ich in meiner Heimat eine Stelle beim niederländischen Basketball-Verband als Leiter der Orange Lions Academy, eine neu gegründete Nachwuchsakademie, antreten werde. Eine große Aufgabe, die mich sehr reizt, da ich im Basketballnachwuchs meines Landes großes Potential sehe.“ Van den Berg hatte  seine Entscheidung vor wenigen Wochen der Geschäftsführung der RÖMERSTROM Gladiators mitgeteilt.

Christian Held übernimmt Amt des Cheftrainers

Christian Held (rechts) beerbt Marco van den Berg (links) zur kommenden Saison als Cheftrainer der RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Mit Assistant-Coach Christian Held steht der neue Headcoach ab dem kommenden Sommer bereits fest. Für Achim Schmitz war dies die logische Nachfolge: „Wir haben Christian vor knapp zwei Jahren ganz klar mit der Perspektive verpflichtet, irgendwann diese Verantwortung zu übernehmen. Er hat in seiner Zeit hier, zusammen mit Marco, hervorragende Arbeit geleistet. Diese Entscheidung steht auch dafür, dass wir unseren Weg, den wir mit Marco van den Berg eingeschlagen haben weitergehen wollen“, sagt Schmitz.

Christian Held freut sich auf die kommende Aufgabe, ist aber weiter fokussiert: „Es ist eine tolle Herausforderung und große Ehre die Aufgabe von Marco van den Berg zu übernehmen. Doch zunächst wollen wir gemeinsam unsere Ziele in der laufenden Spielzeit erreichen“, erklärt der kommende Cheftrainer.

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier kämpfen derzeit in der 2. Basketball-Bundesliga um den Einzug in die PlayOffs. Für Marco van den Berg wäre es das dritte Mal in Folge. „Zusammen mit den Fans, der Geschäftsstelle und ganz Trier werden wir das schaffen. Dafür werde ich weiter alles geben“, verspricht der amtierende Headcoach der Gladiatoren abschließend.

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)