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Mit Aurimas Adomaitis ins neue Spieljahr

Es ist kein Zufall, dass Aurimas Adomaitis der erste Spieler ist, der als Kadermitglied der Herren des SC Rist Wedel für die neue Saison feststeht. Der 31-jährige Litauer steht als Center nicht nur räumlich in der Mitte, sondern ist auch ein zentraler Leistungsträger der Rister.

Im vergangenen Spieljahr erzielte er mit 11,9 Punkten den bislang besten Schnitt seiner Wedeler Zeit, die 7,9 Rebounds pro Partie übertraf keiner seiner Mannschaftskollegen.

„Er wollte gerne bleiben, wir wollten ihn behalten“, sagt Christoph Roquette, Sportlicher Leiter der Rister. „Aurimas gehört zu den besten Centern in der ProB. Er ist von jedem anderen Team schwer zu stoppen“, so Roquette.

Seit Dezember 2015 spielt der Litauer beim SC Rist und ist in Wedel bei der Firma Trioptics beruflich tätig. Im Laufe seiner vorherigen Karriere sammelte der 2,05 Meter lange Innenspieler vielfältige Erfahrung in den USA, in Frankreich, in Jena (damals 2. Basketball-Bundesliga ProA) und natürlich in seinem Heimatland. Dieses Gut – auf vielen Basketballfeldern dieser Welt unterwegs gewesen zu sein, in Spiel und Training jede Menge gesehen und erlebt zu haben – ist ein Pfund, mit dem Adomaitis wuchern kann – gerade auch auf der Fünf, der Schwerindustrie unter den Basketball-Positionen. „Man profitiert da enorm von seiner Erfahrung“, sagt Roquette, einst selbst eine Center-Spitzenkraft: „Man eignet sich im Laufe der Jahre ein Repertoire an Moves an. Du kannst die Gegner in der Offensive besser lesen. Und in der Defensive hast du genauso Tricks drauf. Da kann dir keiner mehr etwas vormachen. Du hast alles schon mal gesehen“, sagt der Sportliche Leiter. Das Drücken, Schieben und Rangeln, der Kampf um den Ball unter dem Korb in Angriff und Verteidigung sei „Drecksarbeit“, betont Roquette, aber das gehöre nun einmal zu den Aufgaben eines Brettcenters, weiß er aus eigener Erfahrung.

Adomaitis’ Einsatz ist stets vorbildlich, seine Leistung konstant – große Töne braucht der 31-Jährige nicht, um voranzugehen und zu führen.

„Er ist kein Lautsprecher, der auf dem Feld groß Anweisungen gibt. Aber durch seine Ausstrahlung ist er auch in der Kabine und im Training für alle eine Respektsperson. Wenn er etwas sagt, dann hat das auch Hand und Fuß und das Team steht dahinter. Aber er ist eher ein stiller Verfechter seiner Rolle“, so Roquette.

 

(SC Rist Wedel)

Feimann bleibt für erneute Playoffs

Für seine Teamkollegen ist er nur „Fridge“, der Kühlschrank. Und der 2,04 Meter große Modellathlet bleibt: Joachim Feimann spielt auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB für die Itzehoe Eagles.

Das erste Jahr bei den Eagles sei ebenso schön wie erlebnisreich gewesen, sagt der 24-Jährige. Tiefen habe es gegeben, aber auch den Einzug der Playoffs. Für ihn waren es die ersten:

„Das möchte ich wieder erreichen und ausbauen mit Itzehoe. Ich werde weiter hart an mir arbeiten und hoffe auf ein noch besseres Abschneiden diese Saison.“

In seinem ersten Jahr in der ProB habe sich der Power Forward und Center schon sehr weiterentwickelt, sagt Eagles-Coach Pat Elzie.

„Fridge ist immer mit vollem Einsatz dabei und hat sich bestens in das Team eingefügt.“

Sehr wichtig dabei: Feimann habe seine Rolle angenommen und trotz nur geringer Spielzeitanteile sich nicht etwa beklagt, sondern immer weiter gearbeitet. „Das ist eine besondere Qualität für einen Mannschaftssportler“, lobt sein Coach. Die Atmosphäre in Itzehoe machte es Feimann dabei leicht, wie er sagt: „Die tollen Fans sind mir auch sehr ans Herz gewachsen. Man wird direkt aufgenommen in die Eagles-Familie auf dem Feld und abseits davon.“

 

(Itzehoe Eagles)

Brian Butler fliegt weiterhin für die baskets

Publikumsliebling und Idol für den Nachwuchs Brian Butler hat seinen Vertrag mit den scanplus baskets um eine weitere Saison verlängert und startet in sein viertes Jahr in Folge im Trikot der Elche.

Sportdirektor Dario Jerkic freut sich, den athletischen Flügelspieler auch in der nächsten Saison im Kader zu haben:

„Brian hat in der letzten Saison nochmals einen enormen Leistungssprung gemacht und viel dazu beigetragen, dass wir so erfolgreich waren. Deshalb war es für uns wichtig, dass er weiterhin Teil unserer Mannschaft bleibt und in der nächsten Saison wichtige Impulse setzt.“

Der sprunggewaltige Brian Butler gehört zu den konstantesten Leistungsträgern der baskets und ist dank seiner außergewöhnlichen Athletik sowohl offensiv als auch defensiv eine Waffe.

Butlers Karriere begann im NBBL-Team des FC Bayern München, danach verbrachte er zwei Saisons bei den Weißenhorn Youngstars, bevor über Ehingen-Urspring (2. Basketball-Bundesliga ProA) nach Elchingen wechselte.

Butler trug in der vergangenen Saison mit seinen durchschnittlich 11,3 Punkten und knapp 7 Rebounds wesentlich zum Erfolg seines Teams bei. Mit seinen spektakulären Dunks konnte er 2017 den Telekom Basketball Dunking Contest für sich entscheiden. 2018 wurde er zur Titelverteidigung eingeladen, wo er den zweiten Platz belegte.

Seiner weiteren Saison bei den Elchen blickt Butler zuversichtlich entgegen:

„Wir waren letzte Saison ein wirklich tolles Team, in einem sehr guten Umfeld und haben sehr erfolgreich gespielt. Wir wurden getragen von den Fans – und jetzt, mit einem weiterentwickelten Umfeld und einer tollen Mannschaft, greifen wir nochmal richtig an!“

 

(scanplus baskets Elchingen)

Hartenstein bleibt Trainer

Die Artland Dragons haben beschlossen, ligaunabhängig die Zusammenarbeit mit Florian Hartenstein fortzusetzen.

„Wir sehen das Potenzial, unsere Ziele mit ihm zu erreichen. Florian ist zudem eine Identifikationsfigur und hat ein gutes Gespür für den Quakenbrücker Basketball“, erläutert Artland Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger die Entscheidung.

Der 40-jährige gebürtige Mainzer ist seit 2009 im Artland und spielte zunächst drei Jahre lang unter den Coaches Thorsten Leibenath bzw. Stefan Koch für das BBL-Team der Artland Dragons. 2012 begann er im Jugendbereich seine Trainerkarriere, feierte mit dem JBBL-Team 2014 die Deutsche Meisterschaft und leitet seit 2015 das NBBL-Team. Die Saison 2017/2018 war seine erste vollständige Trainersaison im Profi-Herrenbereich, nachdem er Anfang 2017 die 2. Basketball-Bundesliga ProB-Drachen im Laufe der Spielzeit 2016/2017 übernahm.

„Ich freue mich sehr, dass ich weitermachen darf und den Standort und mich weiterentwickeln kann. Ich habe sehr viel dazugelernt, was ich in diesem Sommer umsetzen und in der nächsten Saison einbringen werde,“ kommentiert der bisherige und kommende Coach der Artland Dragons.

Die Wege von den Dragons und von Hartensteins bisherigen Trainerkollegen Christian Greve trennen sich hingegen. Der 43-jährige gebürtige Lübecker schließt sich einem neuen Verein an. „Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren,“ resümiert Kröger und wünscht Greve auf seinem weiteren Weg im Namen aller Drachen viel Erfolg. Die Suche nach einem neuen Assistant Coach ist in vollem Gang.

 

(Artland Dragons)

Arnold und Strasser komplementieren Trainerstab

Das Trainerteam der RheinStars Köln für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist komplett. Nach Chefcoach Matt Dodson gaben nun auch Katharina Arnold und Johannes Strasser ihre Zusage als Assistant Coaches für die Spielzeit 2018/2109.

„Für uns ist das eine ideale Konstellation. Mit den Dreien sind wir perfekt für die vor uns liegenden Aufgaben aufgestellt“, sagt Manager Stephan Baeck. „Die drei kennen und schätzen sich seit Jahren, haben alle einen Blick und die Passion zur Ausbildung junger Spieler und sind zudem Spezialisten in ihrem Aufgabenbereich.“

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Cheftrainer Matt Dodson, der zusammen mit Johannes Strasser bereits einige Erfolge in jüngster Zeit verzeichnen konnte.

Katharina Arnold wird im Trainer-Team für das Scouting und die Videoanalyse zuständig sein. Die 30 Jahre alte Trainerin coacht seit Jahren im Nachwuchsbereich der RheinStars, trainierte unter anderem vier Jahre lang die JBBL, verließ dann Köln für Studium und Fortbildung in Richtung USA. Dort sammelte sie Erfahrungen als Coach und in der Videoanalyse u.a. in der Pro Scout School im Rahmen der NBA Las Vegas Summer League und der Projektarbeit mit dem Spieleragenten Teddy Archer in der Vorbereitung von US-Spielern auf Engagements in Europa. Als erfolgreiche Masterstudentin im Bereich Sportmanagement kehrte sie 2015 über die Braunschweiger Löwen zu den RheinStars zurück – ist seitdem zuständig für die Spielerbetreuung und die Events der RheinStars. „Ich freue mich auf die Aufgabe, weil sie für mich genau der richtige nächste Schritt in meiner persönlichen Entwicklung im Basketball ist“, sagt Katharina Arnold.

Auch Johannes Strasser wird sein Aufgabenfeld im Bereich der RheinStars ausweiten. Als Leiter Entwicklung Basketball der RheinStars bleibt „JJ“ verantwortlich für das Schulumfeld mit dem jüngsten Nachwuchsbereich und wird auch weiter als Bindeglied zwischen der Vereinsarbeit und der Profiabteilung fungieren. Im Trainerstab liegt sein Schwerpunkt dann zusätzlich neben der täglichen Arbeit mit der Mannschaft vor allem auf der individuellen Förderung der Spieler.

„Wir wollen in den kommenden Jahren vor allem unsere Talente aus dem eigenen Verein an die erste Mannschaft heranführen. Es wird eine unsere Hauptaufgaben sein, hier den Übergang bestmöglich zu gestalten“, sagt der 35 Jahre alte ehemalige Bundesliga- und Nationalspieler.

Strasser und Dodson konnten bereits gemeinsam Erfolge bei den RheinStars feiern. Erst gelang den beiden 2015 die Regionalliga-Meisterschaft, dann stabilisierten sie als Duo in der Saison 2016/2017 das Kölner Team und sicherten damit die erste Playoff-Teilnahme in der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

 

(Rheinstars Köln)

Searching for the next Step – Thomas Michel verlässt die Dragons Rhöndorf

Auch Forward Thomas Michel wird seine Entwicklung außerhalb der gemeinsamen Basketball-Programms der Telekom Baskets Bonn und der Dragons Rhöndorf fortsetzen und zur kommenden Saison nicht mehr im Kader des ProB-Zweitligisten vom Menzenberg stehen.

„Es ist schade, dass Thomas in der kommenden Saison nicht mehr in unserem Kader steht, denn er hat in der vergangenen Saison große Fortschritte an beiden Enden des Feldes gemacht und war vor allem in der zweiten Saisonhälfte, sowie in den Playoffs einer unserer konstantesten und wichtigsten Spieler. Natürlich hat er sich damit auch auf den Zettel vieler anderer Vereine gespielt, und nach den vielen Jahren im gemeinsamen Programm von Bonn und Rhöndorf will er sich gerne einmal woanders beweisen. Ich wünsche Ihm alles erdenklich Gute dabei, außer natürlich wir treffen aufeinander, und wir freuen uns auf ein Wiedersehen“, so Headcoach Thomas Adelt.

Seit der Saison 2015/2016 zählte der gebürtige Bonner Thomas Michel zum spielenden Personal der Dragons Rhöndorf und konnte seine stetige Entwicklung auch in der vergangenen Spielzeit eindrucksvoll fortsetzen. Insgesamt 24 Spiele absolvierte der 23 Jährige 2017/2018 im Trikot der Drachen und konnte im Schnitt 10,5 Punkte und 2,8 Rebounds verbuchen. In den Playoffs 2018 legte der gelernte Schreiner nochmals eine Schippe drauf und war in der Serie gegen die Herzöge Wolfenbüttel mit durchschnittlich 16,5 Punkten einer der absoluten Aktivposten im Ensemble von Coach Adelt.

Jetzt wartet die nächste Herausforderung außerhalb der Stadtgrenzen von Bad Honnef, was auch Geschäftsführer Alexander Dohms sehr bedauert:

„Ich bedauere die Entscheidung von Thomas extrem. Wir hätten uns sehr gewünscht, wenn er das Gesicht der kommenden Dragons-Saison geworden wäre und die erstklassigen Voraussetzungen des Bonn/Rhöndorfer Programms genutzt hätte, um den nächsten Schritt zu machen. Andererseits kenne ich Thomas seit 10 Jahren und kann seine Entscheidung daher auch etwas verstehen, gerade durch viele neue Einflüsse aktuell. Ich freue mich schon, ihn und seine Sportbegeisterte Familie während der neuen Saison wieder zu sehen.“

Die gesamte Basketball-Familie Bonn/Rhöndorf bedankt sich bei Thomas Michel für seinen Einsatz im Bonner und Rhöndorfer Trikot und wünscht dem smarten Forward alles erdenklich Gute für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Werdegang.

 

(Dragons Rhöndorf)

Nick Tienarend beendet seine Karriere als Profi-Basketballer

In der vergangenen Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB war er der Kapitän der Itzehoe Eagles. In der neuen Spielzeit wird er nicht mehr dabei sein: Nick Tienarend beendet seine Karriere als Profi-Basketballer.

„Eine unglaublich schwere Entscheidung“, sagt der 24-jährige Aufbauspieler, der sechs Jahre für die Eagles am Ball war. Seit dem Saisonende habe er sich viele Gedanken gemacht. Das Ergebnis: Er wolle sich auf seine berufliche Zukunft konzentrieren. Nach einem Bachelor-Studium der Politikwissenschaft und Soziologie in Kiel absolviert Tienarend jetzt ein Duales Studium an der Nordakademie Elmshorn und im Klinikum Itzehoe. Die Möglichkeiten, die ihm dort geboten würden, könne er aber nicht mehr optimal nutzen, wenn er weiter den Aufwand als Profi-Basketballer betreibe. Zudem wünsche er sich mehr Zeit für die Familie, Freundin und Freunde – Zeit, die er in neun Jahren im Leistungssport zu wenig gehabt habe, so Tienarend. Als Basketballer habe er stets 100 Prozent gegeben, doch dies sei ihm künftig wegen der anderen Schwerpunkte nicht mehr möglich: „Das wäre gegenüber meinen Mitspielern und den Verantwortlichen unfair.“

Coach Pat Elzie und Teammanager Stefan Flocken wurden von der Entscheidung des 24-Jährigen überrascht, akzeptieren sie aber voll und ganz.

„Wir kennen Nick als ebenso reflektierten wie ambitionierten Menschen“, sagt Flocken. „Wir wissen auch, dass ihm dieser Entschluss sehr schwer gefallen ist, umso größer ist unsere Hochachtung.“

In seinen sechs Jahren in Itzehoe sei Tienarend eines der Gesichter der Eagles geworden und habe stets vollen Einsatz für den Verein gezeigt – besonders beeindruckend in der Phase, als er sich nach seinem Kreuzbandriss wieder zurückgekämpft habe.

„Die Itzehoe Eagles haben Nick viel zu verdanken, und wir werden ihn sicher noch gebührend verabschieden“, sagt Flocken. Aber zum Glück bleibe Tienarend ja Itzehoe und den Eagles verbunden. Das kann der 24-Jährige nur unterstreichen:

„Ich werde Teil der Eagles-Familie bleiben, besonders die Zeit mit meinen Mitspielern und die Spiele in der Lehmwohlhalle vermissen und öfter vorbeischauen. Es war eine unglaubliche Zeit!“

 

(Itzehoe Eagles)

ETB Wohnbau Baskets verlängern mit Jeffrey Martin

Der athletische Local Player bleibt in Essen

Die ETB Wohnbau Baskets und Combo-Guard Jeffrey Martin gehen gemeinsam in die nächste Spielzeit. Es hat nicht lange gedauert, da war man sich einig.

„Er ist ein Spieler, der dem Team viel Input und Energie geben kann“, so Trainer Philipp Stachula.

Jeffrey Martin war erst im Januar von den Rostock Seawolves nach Essen gewechselt und wurde vor allem in der heißen Saisonschlussphase ein wichtiger Faktor im Spiel der Baskets. 8.7 Punkte und 1.6 Assists pro Spiel steuerte der Flügelspieler am Ende zum Klassenerhalt bei.

Der 1,90m große Martin fühlt sich in Essen wohl: „Ich habe großes Vertrauen vom Management genossen, als ich im Januar her gekommen bin. Da möchte ich nächste Saison viel zurückgeben. Die Arbeit von Coach Phillip Stachula hat mir sehr gut gefallen, als er das Team übernehmen musste. Es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. Ich habe allerdings leider auch nicht immer gezeigt, was ich drauf habe und dementsprechend habe ich auch noch etwas gut zu machen und will mehr zeigen.“

Auch Trainer Philipp Stachula sieht das Potential, was noch geweckt werden muss: „Jeff ist ein athletischer Spieler und eine echt gute Waffe auf dem Flügel. Als Local Player gibt er uns Optionen. Er hat aber auch noch insgesamt viel Potential nach oben, welches man kontinuierlich entwickeln kann. Im Entscheidungsverhalten oder Defense gilt es gezielt zu arbeiten, aber er kommt auch mit vielen Dingen schon fertig auf das Spielfeld. Sein Drang zum Korb und seine Gefährlichkeit in fast jeder Offenseaktion werden wir gut gebrauchen können. Er war schon in der letzten Saison einer unserer athletischsten Spieler und das gilt es auch in der kommenden Spielzeit für uns zu nutzen. Es waren viele Dinge die dafür gesprochen haben, ihn auf jeden Fall bei uns zu behalten.“

In der entscheidenden Phase der Saison hat gezeigt, dass Martin dem Team der Baskets viel geben kann. Die Ziele für die kommende Saison hat er aber klar vor Augen:

„Die Play-offs sind schon mein persönliches Ziel und dafür gilt es hart zu arbeiten. Es gilt für uns alle im Team: Wir wollen besser und erfolgreicher spielen, als in der der letzten Saison.“

Verabschieden müssen wir uns von Jacob Albrecht, der nach Göttingen in die easycredit-BBL wechselt und Adam Touray, der in der ProA auf Schalke die nächste Saison spielen wird. Die ETB Wohnbau Baskets bedanken sich für ihren Einsatz im Trikot der Baskets und wünschen beiden eine verletzungsfrei und erfolgreiche Saison.

 

(ETB Wohnbau Baskets)

Der Capitano geht von Bord

Eine neue Herausforderung wartet auf Viktor Frankl-Maus.

Mit Aufbauspieler Viktor Frankl-Maus verlässt ein wichtiger sportlicher Baustein der vergangenen Jahre die Dragons Rhöndorf und schließt sich innerhalb der kommenden Wochen einem anderen Basketball-Programm an, um dort seine sportliche und persönliche Entwicklung weiter voranzutreiben.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir sehr gerne mit Viktor verlängert hätten, aber nach nun 6 Jahren bei den Dragons ist es auch verständlich, dass er sich einer neuen sportlichen Herausforderung stellen möchte. Vor allem im vergangenen Jahr hat sich Viktor nochmals in vielen Belangen extrem verbessert und wir werden seinen weiteren sportlichen Werdegang sehr interessiert verfolgen und wünschen ihm viel Erfolg“, bedauert Headcoach Thomas Adelt den Abgang seines Mannschaftskapitäns.

Auch in der vergangenen Saison zählte der 24 Jährige Aufbauspieler zu den sportlichen Stützen der Dragons Rhöndorf und konnte durchschnittlich 13 Punkte, 5,2 Assists und 4 Rebounds für sich verbuchen und rangierte wie in den Vorjahren unter den besten Vorlagengebern der gesamten ProB. Zudem glänzte der 1,86 Meter große Guard beim Heimsieg gegen Frankfurt mit einem „Double-Double“ aus 12 Punkten und 12 Assists. Ausgestattet mit einer Doppellizenz zählte Viktor Frankl-Maus 2017/2018 zudem auch offiziell zum Bundesliga-Kader von Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn und kam in der europäischen Basketball Champions League zu einem Einsatz im Bonner Trikot.

Leicht sei ihm die Entscheidung die Dragons zu verlassen nicht gefallen gibt der scheidende Capitano zu Protokoll, unterstreicht jedoch nochmals seinen Wunsch nach einer sportlichen Veränderung:

„6 Jahre sind eine unglaublich lange Zeit und ich möchte kein einziges Jahr missen, aber jetzt fühlt es sich nach dem richtigen Zeitpunkt an , mich einer neuen sportlichen Aufgabe zu stellen. Die Dragons sind eine Heimat für mich geworden und ich bin unendlich dankbar so lange Teil dieser Basketball-Familie sein zu dürfen und werde auch in Zukunft das Geschehen hier am DragonDome immer im Blick behalten.“

Die gesamte Drachen-Familie wünscht Viktor Frankl-Maus nur das Beste auf seinem weiteren sportlichen und persönlichen Weg und dankt dem langjährigen Capitano für seinen unermüdlichen Einsatz auf und neben dem Feld.

 

(Dragons Rhöndorf)

Er bleibt: Frederik Henningsen geht ins dritte Jahr

„Ich fühle mich pudelwohl bei den Eagles.“ Und weil das so ist, bleibt er: Frederik Henningsen geht in sein drittes Jahr mit den Itzehoe Eagles in der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

28 Minuten lang stand der 30-Jährige in der vergangenen Saison durchschnittlich auf dem Feld und steuerte dabei 14 Punkte bei – die Statistik eines Leistungsträgers. Eagles-Coach Pat Elzie setzt gern weiter auf die Wurfkraft und die Erfahrung seiner Nummer 22:

„Fredi ist ein sehr wichtiger Spieler für uns – immerhin war er erneut einer der besten deutschen Akteure der letzten Saison in der ProB.“

Auch in der kommenden Spielzeit sei der Small Forward wieder eine der zentralen Figuren im Team der Eagles.

Dafür hat sich Henningsen hohe Ziele gesetzt: „Ich möchte dieses Jahr eine bessere Rolle als Leader spielen, vor allem abseits des Feldes.“ Er freue sich darauf, weiter die Entwicklung der jungen Spieler wie Fabio Galiano oder Erik Nyberg zu beobachten und unterstützen. Mit dem Team will der 30-Jährige in die Playoffs, „hoffentlich nicht wieder als Wackelkandidat“. Die Fans und die Stadt müssten in Sachen Basketball den nächsten Schritt machen. „Dafür müssen wir auf dem Feld abliefern, das Management macht einen hervorragenden Job“, sagt Henningsen. Auch für das Umfeld hat er nur Lob: „Ich fühle mich als Teil einer Familie.“

 

(Itzehoe Eagles)