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Behrs Flugeinlagen – auch 2018/19

Der Kader des SC Rist Wedel für die kommende Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB nimmt Formen an. Marius Behr geht in sein drittes Jahr als „Doppellizenzler“. In der vergangenen Saison kam der 21-jährige Flügelspieler beim SC Rist zu 27 ProB-Einsätzen, für die Hamburg Towers in der ProA stand er weitere sieben Mal auf dem Feld. Wie Mario Blessing ist Behr Student an der Nordakademie und verbindet auf diesem Wege Leistungsbasketball und berufliches Fortkommen (Studienfach: Betriebswirtschaftslehre).

„Marius lebt von seiner Schnelligkeit, seiner Dynamik und seinem Zug zum Korb. Er ist ein durch und durch positiver Kerl und sprüht vor Motivation“, sagt Christoph Roquette, der Sportliche Leiter der Rister.

Spektakuläre Abschlüsse – mit Vorliebe per sehenswertem Stopfer – sind Behrs Markenzeichen. „Marius ist ein großer Athlet“, so Roquette. 3,8 Punkte und 1,7 Rebounds wurden für Behr in der vergangenen ProB-Saison pro Spiel notiert. „Wir sind der Meinung, dass er großes Potenzial besitzt. Marius ist ein wichtiger Bestandteil unseres Teams, wir sind froh, dass er weiterhin dabei ist“, sagt der Sportliche Leiter und betont, es sei für einen jungen Spieler ganz normal, dass er Formschwankungen aufweise. „Er wird weiter reifen. Seinen Wurf hat er schon sehr verbessert. Wenn er weiter daran arbeitet und sein Wurf noch sicherer und konstanter wird, dann wird Marius für jeden Gegenspieler sehr schwer auszurechnen sein“, so Roquette über den 21-Jährigen, der seine basketballerische Ausbildung in Bremerhaven erhielt und in der Saison 2015/16 bei den Eisbären einen Einsatz in der Basketball-Bundesliga bestritt.

Vor Behr hatten bereits Aurimas Adomaitis und Mario Blessing ihren Verbleib zugesagt. Weitere Namen des neuen Wedeler Aufgebots können voraussichtlich schon bald verkündet werden. Christoph Roquette arbeitet mit Hochdruck daran.

 

(SC Rist Wedel)

Mit Yasin Kolo kommt ProB-erfahrener Center

Mit Yasin Kolo haben die RheinStars nach Thomas Michel aus Rhöndorf einen weiteren talentierten und ProB-erfahrenen Spieler verpflichten können. Der 26 Jahre alte Center kommt von den Artland Dragons aus Quakenbrück, für die er seit dem vergangenen Dezember unter den Körben gespielt hatte. „Mit Yasin bekommen wir einen gestandenen Center und auch Power Forward, der uns durch seine Variabilität und Präsenz Stabilität unter den Brettern geben soll“, sagt Manager Stepan Baeck über den Neuzugang, der in der vorletzten Saison sogar Bundesligaluft bei den Walter Tigers Tübingen schnuppern konnte.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Er ist ein guter Typ mit viel Talent und einer guten Ausbildung. Yasin wird uns sicher sehr weiterhelfen“, sagt Headcoach Matt Dodson nach den ersten gemeinsamen Einheiten über den Center, der gerade in den Playoffs der vergangenen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bei den Dragons sehr zu überzeugen wusste. „In meiner Laufbahn habe ich viel gesehen, erlebt und gelernt, so dass ich sicher auch viel Erfahrung an die jüngeren Spieler weitergeben kann“, sagt Kolo. „Ich wollte mich einem besonderen Programm anschließen und das ist Köln. Außerdem freue ich mich darauf, mit dem Team erfolgreich Basketball zu spielen und die Stadt kennenzulernen.“

Der gebürtigen Göttinger Kolo spielte bis zu seinem 18. Lebensjahr bei seinem Heimatverein ASC Göttingen, um dann 2010 in die USA zu wechseln. Er spielte bis zum Sommer 2016 bei unterschiedlichen Universitäten in den NCAA Divisions 1 + 2, unterschrieb dann seinen ersten Profivertrag in Tübingen.

Yasin Kolo
geb. 25. Mai 1992, Center, 210cm, 110kg

Stationen
12/2017 – 07/2018, Artland Dragons
08/2017 – 11/2017, Team Ehingen Urspring
07/2016 – 04/2017, Walter Tigers Tübingen
2014 – 2016 Bellarmine University
2013- 2014 University of Hartford
2011 – 2013 East Carolina University
2010 – 2011 Fayetteville Christian School
bis 2010 ASC Göttingen

Stats 17/18 (Dragons)
13 Spiele; 18:34min, 2er 52,1%, FT: 77,9%, PPG 9,8, APG: 0,5, RPG: 6,5

 

(RheinStars Köln)

René Schilling bleibt Headcoach der LOK-Basketballer

Der SSV LOK BERNAU und Trainer René Schilling werden bis auf weiteres zusammenarbeiten. Schilling verlängerte seinen auslaufenden Vertrag und wird damit auch künftig bei den Bernauern in der 2. Basketball-Bundesliga ProB als Headcoach an der Seitenlinie stehen.

René Schilling wird im September in seine siebte Saison als Headcoach beim SSV LOK BERNAU gehen. 2012 übernahm der 38-jährige das Traineramt in der Hussitenstadt und betreute seitdem nicht nur die 1. Herrenmannschaft, sondern begleitete auch etliche Teams im Nachwuchsbereich. Der gebürtige Cottbusser schaffte 2016 mit dem SSV nach einer makellosen Saison ohne Niederlage in der 1. Regionalliga Nord den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands. In den beiden abgelaufenen Spielzeiten in der 2. Basketball-Bundesliga ProB qualifizierte sich die LOK unter Schilling jeweils für die Playoff-Runde und sicherte sich damit vorzeitig den Klassenerhalt. „Darüberhinaus trägt auch die Nachwuchsarbeit im Verein die deutliche Handschrift von René Schilling“, findet der neue Teammanager Dr. Christian Leschke direkt weitere lobende Worte.

„Basketball in Bernau boomt und das ist auch ein großer Verdienst von René und seiner Arbeit im Mini- und Jugendbereich. Ich freue mich deshalb, dass er uns als Headcoach erhalten bleibt und wir die erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen werden.“

Genügend Potentiale im Jugend- und Herrenbereich für die kommenden Jahre

Der Bernauer Headcoach musste bereits mit 19 Jahren nach einem Kreuzbandriss seine Spielerkarriere beenden und entschied sich anschließend für die Laufbahn als Basketballtrainer. Mehr als 10 Jahre war er als Trainer beim BBC Cottbus aktiv, bis er 2012 nach Bernau wechselte. „Mir hat die Arbeit in den letzten Jahren in Bernau sehr viel Spaß gemacht. Ich sehe aber auch noch genügend Potentiale im Jugend- und Herrenbereich für die kommenden Jahre“, sagt René Schilling. „Der geplante Hallenneubau mit Unterstützung der Stadt Bernau schafft zudem eine Perspektive für noch professionellere Bedingungen. Von daher gehe ich hoch motiviert in die Planung und Vorbereitung der nächsten Saison.“

Zu seinem Amtsantritt als Cheftrainer vor sechs Jahren war eines der ausgegebenen Ziele von René Schilling:

„LOK BERNAU vor allem im Nachwuchsbereich im Land Brandenburg wieder zur Nummer Eins zu machen“.

Dieses Ziel ist laut Schilling auf einem sehr guten Weg, aber noch nicht ganz erreicht. „Der Bernauer Jugendbasketball ist, gerade was die Breite und Quantität angeht, wieder führend im Land. Das gilt übrigens auch für den Minibereich und den weiblichen Bereich des Vereins. In der kommenden Saison werden sechs Mädchenmannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Unsere Zielstellung ist, die Qualität weiter zu steigern und ein Leistungsprogramm zu entwickeln. Als ersten Schritt soll es zukünftig eine Bernauer U16-Mannschaft in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) geben.“

 

(SSV LOK Bernau)

Drei Youngsters komplettieren den Kader der „Giganten“

Dzemal Selimovic, Jacob Engelhardt und Lars Thiemann gehen in der kommenden Saison für die BAYER GIANTS Leverkusen auf Korbjagd – Daniel Merkens und Sören Queck gehören zum Trainingskader der „Riesen vom Rhein“.

Die vergangene Woche war für alle Verantwortlichen des Rekordmeisters mit viel Arbeit verbunden. Mit Nick Hornsby und Nino Celebic (wir berichteten) konnten die GIANTS zwei wichtige Akteure für die Spielzeit 2018/19 unter Vertrag nehmen, doch der Weg bis zur Unterschrift war mit einer Vielzahl an Formalien verbunden: „Auf dem freien Spielermarkt kann sich bis zur endgültigen Unterschrift des Spielers alles kurzfristig ändern“, erklärt Geschäftsführer Achim Kuczmann „wir waren extrem froh als die Verpflichtung von Nick und Nino unter Dach und Fach war, denn die beiden werden Schlüsselrollen im neuen Team einnehmen.“

Neben den zehn Spielern die bereits bei den Rheinländern unter Vertrag stehen, gilt es auch den eigenen Nachwuchs zu fördern. Das Trainerteam hat sich daher entschieden gleich drei Jungs fest in den Kader der „Giganten“ aufzunehmen: Dzemal Selimovic, Jacob Engelhardt und Lars Thiemann werden als Doppellizenzer für die GIANTS und den TSV BAYER 04 Leverkusen in der ProB bzw. 2.Regionalliga West auflaufen.
Trainer Hansi Gnad freut sich über die Zusage der Drei:

„Dzemal und Jacob haben bereits in der vergangenen Saison bei uns im ProB-Bereich hineingeschnuppert und wissen, was sie erwartet. Lars ist mit seinen erst 18 Jahren ein Spieler, der über großes Potenzial verfügt und gleich in drei TSV-Mannschaften (Anm. d. Red.: ProB, Herren II und NBBL) wichtige Rollen einnimmt. Ich bin sehr froh, dass die Jungs uns 2018/19 zur Verfügung stehen werden.“

Eine schwierige Entscheidung musste das Trainergespann Gnad / Schneider in Bezug auf Daniel Merkens treffen. Das „Leverkusener-Urgestein“ kommt auf insgesamt 60 Einsätze im BAYER-Trikot (Anm. d. Red.: 21 Partien in der ProA und 39 Begegnungen in der ProB) und war einer der Publikumslieblinge der vergangenen Jahre in der Ostermann-Arena. Künftig wird Merkens nicht mehr für die GIANTS auflaufen, zumindest nicht regelmäßig wie Headcoach Gnad erklärt:

„Daniel kann aufgrund seines Alters nicht mehr als Doppellizenzspieler geführt werden. Wir haben offen mit ihm gesprochen und die bevorstehende Situation in der kommenden Saison geschildert. Beide Seiten sind am Ende zu dem Entschluss gekommen, dass Daniel als Leistungsträger in der zweiten Herren des TSV auflaufen wird. Jacques und ich schätzen das Engagement von Daniel Merkens sehr und falls einer unserer Guards ausfällt, können wir ihn immer noch in fünf Saisonspielen der ProB einsetzen.“

Gleiches gilt auch für Sören Queck, der zu den wichtigen Puzzleteilen des TSV BAYER 04 Leverkusen II gehören, aber auch im Trainingskader der ProB-Mannschaft stehen wird.

Kader BAYER GIANTS Leverkusen (Stand: 19.06.2018):

Dzemal Selimovic, Lars Thiemann, Jacob Engelhardt, Nino Celebic, Nick Hornsby, Marian Schick, Tim Schönborn, Benjamin Nick, Dennis Heinzmann, Valentin Blass, Alexander Blessig, Michael Kuczmann, Ron Mvouika, Daniel Merkens und Sören Queck (die letzten beiden Akteure gehören zum „Trainingskader“ des Rekordmeisters).

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)

Kutzschmar, Nicholas und Scott verlassen die Kangaroos!

Nach Deion Giddens (ART Düsseldorf) werden auch Simon Kutzschmar, Donte Nicholas und Julian Scott (alle Ziel unbekannt) in der kommenden Saison nicht mehr das Trikot der Iserlohn Kangaroos tragen. Somit steht auch fest, dass sich das Gesicht der ProB-Basketballer zur Saison 2018/19 zwar verändern wird, aber eben nur in kleinerem Umfang als noch in der Vorsaison.

„Ich war und bin sehr stolz darauf, Teil der Kangaroos-Familie gewesen zu sein“, sagt Simon Kutzschmar.

Der 21-Jährige war vor der vergangenen Saison aus Lich nach Iserlohn gewechselt. Schnell hatte sich der Guard eingelebt – und seine Rolle im Team gefunden. Durchschnittlich stand der sympathische Student rund 21 Minuten pro Partie auf dem Feld und erzielte 4,4 Punkte sowie jeweils 1,4 Rebounds und ebenso viele Assists. Unbestrittenes Highlight: Sein Gamewinner im zweiten Playoff-Achtelfinalspiel gegen LOK Bernau.

Eigentlich war vorgesehen, dass Kutzschmar auch in der kommenden Saison für die Kangaroos auflaufen wird. Allerdings haben sich die Prioritäten des 21-Jährigen verschoben. „Für mich rückt nun mein Studium etwas weiter in den Vordergrund, da ich es im kommenden Wintersemester erfolgreich abschließen möchte“, erklärt der Shooting Guard.

Doch beim Abschied schwingt auch ein wenig Wehmut mit. „Meine U8-Kids, die ich trainiert habe, samt ihren Familien, werden mir fehlen. Ich wünsche allen Kangaroos, allen Helfern, Spielern, Trainern alles Gute für die Zukunft. Ich bin froh, dass ich ein Teil dieser außergewöhnlichen Familie sein durfte. Danke!“

Mit Donte Nicholas verlässt zudem der fünftbeste Scorer der ProB-Saison die Kangaroos. 493 teils spektakuläre Punkte erzielte der 31-jährige US-Amerikaner für sein Team – durchschnittlich 17,6 Zähler. Aber auch mit seinen Steals (3,3), Assists (4,1) und seinem Einsatz unter den Körben (8 Rebounds) verzauberte der Allrounder die Kangaroos-Fans. Einen festen Platz im Gedächtnis der Iserlohner Fans hat sich Nicholas mit seinem spielentscheidenden Drive im zweiten Playoff-Viertelfinale gegen die Artland Dragons gesichert.

Ebenso zählt er gemeinsam mit seinem Teamkollegen Julian Scott zum ProB-First Team des Portals „eurobasket.com“, war einmal Ballside-„Spieler der Woche“ und „Spieler des Monats“, außerdem verzeichnete er in den Playoffs gegen Bernau das erste Triple-Double seiner Karriere.

Mit Julian Scott wird zudem ein weiterer Sympathieträger nicht nach Iserlohn zurückkehren. Im Verlauf der Saison steigerte sich der Big Man und hatte maßgeblichen Anteil am tiefen Playoff-Run der Kangaroos. „Er hat viele gute Dinge gemacht, die nicht in der Statistik stehen“, so Kangaroos-Manager Michael Dahmen. Im Schnitt brachte es der US-Amerikaner auf 14,3 Punkte und 7,4 Rebounds.

„Das sind wirklich außergewöhnliche, sympathische Jungs. Es hat mir großen Spaß gemacht, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Wir bedanken uns bei Simon, Donte und Julian und wünschen ihnen für ihre private und sportliche Zukunft alles erdenklich Gute“, so Manager Michael Dahmen.

 Iserlohn Kangaroos 18/19:

Joshua Dahmen #7 (SF), Kristof Schwarz #5 (PG), Malte Schwarz #6 (SG), Viktor Ziring #2 (PG), Erik Krumme #25 (SF), Ruben Dahmen #22 (PG), Nikita Khartchenkov #17 (SF), Gabriel de Oliveira #3 (PF)

 

(Iserlohn Kangaroos)

Gabriel de Oliveira bleibt seinen Kangaroos treu!

Mit Power Forward Gabriel de Oliveira können die Kangaroos ein weiteres Eigengewächs für die kommende Saison unter Vertrag behalten. De Oliveira hatte auf Grund seines großen Potentials, mehrere Angebote auch von ProA und BBL Teams, hat sich aber aus verschiedenen Gründen für seinen Heimatverein entschieden.

Der 2,06 m große Forward wird im nächsten Jahr seinen Schulabschluss in Iserlohn machen und freut sich darauf, mehr Verantwortung für das Team übernehmen zu können. In der letzten Saison konnte er in einigen Spielen andeuten, zu welchen Leistungen er fähig ist. Dass seine Möglichkeiten, auch auf Grund seiner außergewöhnlichen athletischen Voraussetzungen, bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind, zeigen unter anderem auch seine Statistiken.

„Gabriel hat das Zeug ein sehr guter Bundesligaspieler zu werden und sollte in der kommenden Saison mit viel Selbstvertrauen seine Rolle im Team annehmen. Ich bin davon überzeugt, dass wir dann alle sehr viel Freude an Gabriel haben werden, auch wenn er dann sicherlich nicht weiter von uns zu halten ist“, wünscht Manager Michael Dahmen seinem Nachwuchsspieler den sportlichen Durchbruch.

De Oliveira soll in der anstehenden Spielzeit eine größere Rolle bei den Kangaroos erhalten und damit die Möglichkeit, sich entsprechend zu entwickeln. Sein Headcoach Dragan Torbica traut ihm eine große Steigerung zu:

„ Gabriel hat körperlich alle Voraussetzungen, die ein Spieler auf seiner Position haben sollte und wir müssen nun gemeinsam an seiner Konstanz und der Umsetzung seiner Defense-Fähigkeiten arbeiten. Auf Grund seiner Physis und Athletik kann er beide Centerpositionen verteidigen“.

Der geborene Brasilianer, der mit 12 Jahren in Iserlohn zu Basketball kam und von da an von seinem Mentor Matthias Grothe gefördert wurde, fühlt sich sehr wohl in seinem Umfeld und nennt seine Beweggründe für die Verlängerung in Iserlohn: „Ich persönlich bin der Überzeugung, dass mir ein weiteres Jahr in Iserlohn richtig gut tun wird und ich möchte etwas zu Ende bringen, was uns in der abgelaufenen Saison nur knapp nicht gelungen ist. Ich werde alles dafür tun, dass ich in dieser Saison ein weitaus wichtigerer Teil des Teams werde.“

Iserlohn Kangaroos 18/19:

Joshua Dahmen #7 (SF), Kristof Schwarz #5 (PG), Malte Schwarz #6 (SG), Viktor Ziring #2 (PG), Erik Krumme #25(SF), Ruben Dahmen #22 (PG), Nikita Khartchenkov #17(SF), Gabriel de Oliveira #3 (PF)

 
(Iserlohn Kangaroos)

Drei Anträge auf Teilnahmerechtsübertragung

Um die volle Sollstärke in den Spielgruppen ProA und ProB  zu erreichen, ist es möglich ein Teilnahmerecht zu übertragen. BBL Absteiger Rockets verzichtet auf die Teilnahme in der ProA und strebt eine Teilnahmerechtsübertragung auf das ProB Team Artland Dragons an.

Eine zusätzliche Übertragung steht durch das zweite Team des Rockets ins Haus. Hier wurde Anfang Juni bereits ein Nachlizenzierungsverfahren gegen die Rockets II eröffnet, weil es Zweifel an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gab. Dem Abschluss des Nachlizenzierungsverfahrens zuvor kommt nun der heutige Antrag auf Übertragung des Teilnahmerechts der BiG GmbH (für Rockets II) auf den BBC Coburg bei der 2. Basketball-Bundesliga.

Im Falle einer erfolgreichen Übertragung des Startrechts in der ProA auf die Artland Dragons, soll deren Startplatz in der ProB durch ein neues Team besetzt werden. Wie bereits angekündigt haben sich die Quakenbrücker auf eine Übertragung des Teilnahmerechts der Rockets I geeinigt und würden im Fall der Zustimmung der Clubs hierzu über zwei Teilnahmerechte (ProA und ProB) verfügen.

In diesem Fall möchten die Artland Dragons das Teilnahmerecht für die ProB auf die neu gegründete XXL Baskets GmbH mit Sitz in Erfurt übertragen. Diese wurde in den letzten Tagen von fünf Gesellschaftern mit dem Ziel der Fortführung von höherklassigem Basketball in Erfurt gegründet. Der Gesellschafterkreis besteht aus den drei Erfurtern Privatpersonen Marc Reimschüssel, der zugleich 2. Vorsitzender des Basketball Clubs Erfurts ist, Michael Bätz und Christian Staufenbiel, sowie den beiden vormals sportlich Verantwortlichen der Rockets, Wolfgang Heyder und Florian Gut. Die GmbH befindet sich aktuell noch in Gründung und durchläuft momentan die notwendige Nachlizenzierung zur Übertragung des Teilnahmerechts gemäß § 6 der Spiel- und Veranstaltungsordnung.

Insgesamt stehen im Rahmen der Tagung der AG 2. Basketball-Bundesliga e.V. am kommenden Wochenende drei Anträge zur Abstimmung und bedürfen einer Zustimmung der einfachen Mehrheit der betroffenen Spielklasse.

Hungrig auf mehr! – Joe Koschade auch 2018/2019 ein Drache

Die Spielzeit 2017/2018 hat Appetit auf mehr gemacht und so möchte Point Guard Joachim “Joe“ Koschade auch in der kommenden Saison im Trikot der Dragons Rhöndorf auflaufen und eine gewichtigere Rolle im sportlichen Ensemble von Headcoach Thomas Adelt einnehmen.

Ursprünglich als Back-Up in der Telekom Baskets Regionalliga-Mannschaft eingeplant, überzeugte Joe Koschade im Rahmen der Preseason 2017/2018 Trainer und Fans mit seiner mutigen und intensiven Spielweise und sicherte sich einen festen Kader-Platz im ProB-Team der Dragons.

„Ich freue mich sehr, dass Joe auch in der kommenden Saison ein Teil unseres Teams ist. Joe war im letzten Jahr schon jemand, der mit seiner positiven Art und seiner intensiven Spielweise einen großen Anteil am Erfolg der vergangenen Saison hatte“, ist Headcoach Thomas Adelt froh auch 2018/2019 auf die Qualitäten von Joe Koschade zählen zu können und traut seinem Schützling eine größere Rolle zu:

„Mit den Erfahrungen aus seiner ersten ProB-Saison wird Joe sich nochmals steigern können und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit ihm die Herausforderungen der Saison 2018/2019 angehen zu können.“

Im Laufe der vergangenen Saison konnte der ehemalige Leverkusener NBBL-Spieler 22 Einsätze im Jersey der Drachen vom Menzenberg verbuchen und dabei durchschnittlich 0,7 Punkte und 0,9 Assists verbuchen. Seinen statistisch besten Auftritt legte der heute 24 Jährige beim Auswärtsspiel in Karlsruhe hin, als er 3 Punkte, 2 Assists und 2 Rebounds in den Statistikbogen eintragen konnte.

Profil

Name: Joachim “Joe“ Koschade

Position: Point Guard

Geburtstag: 01.01.1994

Größe: 1,84 Meter

Nationalität: deutsch

Der aktuelle Kader der Dragons Rhöndorf: Alexander Möller, Yannick Kneesch, David Falkenstein, Joe Mvuezolo Junior, Joe Koschade

 

(Dragons Rhöndorf)

Shawn Gulley verlängert seinen Vertrag um ein weiteres Jahr

Shawn Gulley bleibt auf Schalke!

Ein weiterer Leistungsträger aus der Aufstiegsmannschaft hat seinen Vertrag verlängert. Shawn Gulley bleibt auch in der kommenden Saison auf Schalke und geht mit dem S04 in die ProA.

Die Verantwortlichen der Basketballabteilung des FC Schalke 04 konnten einen weiteren Leistungsträger halten. Shawn Gulley verlängert seinen auslaufenden Vertrag beim S04 und wird auch in der ProA für die Knappen auf dem Parkett stehen.

„Shawn hätte bereits in der letzten Saison in der ProA spielen können und hat damals gute Angebote ausgeschlagen, um bei uns eine tragende Rolle zu spielen und sich weiterzuentwickeln. Wir haben gemeinsam an seinen Schwächen gearbeitet und ihn besser gemacht. Er hat genau die Entwicklung genommen, die ich ihm prognostiziert habe und erstmals eine ganze Saison auf der Drei gespielt.  Dort hat er in einem funktionierenden Team wirklich sehr gute Leistungen gezeigt“, so Coach Raphael Wilder über seine Nummer 23.

Gulley kam zur vergangenen Saison von der BG Karlsruhe zum FC Schalke 04 und avancierte gleich zum Leistungsträger. Zuvor lief er für die Rostock Seawolves und die Licher BasketBären auf. Mit durchschnittlich 15,2 Punkten und 7,1 Rebounds hatte er großen Anteil am Erfolg der Knappen und begeisterte die Zuschauer in der Halle an der Mühlbachstraße mit krachenden Dunkings.

Lukrative Angebote aus der ProA ausgeschlagen

Mit seinen starken Auftritten im Dress des S04, weckte der Deutsch-Amerikaner erneut Begehrlichkeiten aus der 2. Basketball Bundesliga ProA. Wieder schlug der 24-Jährige die gut dotierten Offerten aus, um ein weiteres Jahr unter Raphael Wilder für den FC Schalke 04 zu spielen.

„Es war früh klar, dass Shawns Weg in die ProA führen wird. Als wir dann aufgestiegen sind, waren wir natürlich wieder im Rennen und ich habe mit Shawn und seinem Agenten, dem ich mittlerweile freundschaftlich verbunden bin, einige offene Gespräche geführt. Danach waren wir uns alle einig, dass Schalke 04 der richtige Verein ist und ich der richtige Trainer bin um gemeinsam mit Shawn den nächsten Schritt zu gehen. Ich kenne ihn inzwischen sehr gut, weiß um seine Stärken, aber auch um seine Schwächen. Wenn er es schafft, seine Schwächen abzulegen, hat er in meinen Augen BBL-Potenzial. Wir wollen ihm dabei helfen dieses Niveau zu erreichen und sind überzeugt davon, dass er bei uns im richtigen Umfeld dafür ist.“

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Zweijahresvertrag für Lavrinovicius

Danielius Lavrinovicius bleibt ligaunabhängig für zwei weitere Spielzeiten im Artland. In seiner ersten Saison als fester Bestandteil des ProB Teams standen für den 18-Jährigen Small Forward in 23 Spielen beachtliche 11:46 Minuten Einsatzzeit, 5,5 Punkte und 2,7 Rebounds pro Spiel zu Buche.

Dazu Dragons Geschäftsführer Marius Kröger: „Wir sind sehr glücklich, ein Ausnahmetalent wie Daniel an uns binden zu können. Seine Entwicklung macht uns sehr stolz. Natürlich ist es für alle Beteiligten großartig zu sehen, dass ein Spieler aus dem Nachwuchskonzept nun den nächsten Schritt bei uns machen wird.
Daniel selbst freut sich, für zwei weitere Spielzeiten im Artland bleiben zu können:

„Ich fühle mich unheimlich wohl bei den Dragons. Hier findet man ideale Bedingungen vor. Ich bin mir sicher, dass ich der Mannschaft im nächsten Jahr noch mehr helfen kann.“

Die Artland Dragons freuen sich sehr, dass es gelingen konnte, Daniel für weitere zwei Spielzeiten zu verpflichten.
Für den Youngster steht in ein paar Wochen schon das nächste Highlight auf dem Programm. Vom 14.07. bis zum 22.07. nimmt der Youngster mit der litauischen Nationalmannschaft an der U20 Weltmeisterschaft in Chemnitz teil.

 

(Artland Dragons)