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Vorschau 1. Spieltag ProB Nord

Die ProB Nord startet in der Saison 14/15 mit 13 Teams. Neu dabei sind die ROSTOCK SEAWOLVES und der SC Itzehoe Eagles aus der Regionalliga. Aber auch Dresden und Leipzig spielen durch die neue ProB-Einteilung diese Saison im Norden. Wir dürfen uns auf einige Derbys freuen.

 

Otto Baskets Magdeburg spielfrei

27.09.2014 19:00 Uhr VfL AstroStars BochumCitybasket Recklinghausen

Der Auftakt zur Spielzeit 2014/2015 beschert den VfL AstroStars mit der Partie gegen die Citybaskets Recklinghausen gleich einen Knüller. Die Spiele zwischen beiden Teams zählten in der Vergangenheit nicht selten zu den Saisonhöhepunkten. In der vergangenen Spielzeit setzte sich jeweils das Heimteam durch. Das soll auch am Samstag, Anwurf 19.00 Uhr,  in der Rundsporthalle so bleiben.

27.09.2014 19:00 Uhr SC Rist WedelBaskets Akademie Weser-Ems/OTB

Jetzt geht’s los! Die Rister beginnen die neue Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB mit einem Heimspiel gegen den amtierenden Meister Oldenburg, am Sonnabend (27. September) um 19:00 Uhr in der Steinberghalle. Die Partie gegen die Niedersachsen ist zugleich eine Neuauflage des Playoff-Halbfinals der vergangenen Spielzeit, als sich Oldenburg durchsetzte und anschließend den Meistertitel gewann, aber auf den Aufstieg verzichtete. Der Wedeler Headcoach Michael Claxton hat seine Mannschaft gewissenhaft auf die erste Hürde der Saison vorbereitet, verzichten muss er auf die Dienste von Jamo Ruppert, den eine Knöchelverletzung außer Gefecht setzt. Zudem wird der mit einer Doppellizenz ausgestattete Janis Stielow für die Hamburg Towers auflaufen.

27.09.2014 19:30 Uhr Hertener Löwen – DRUFF! Baskets Braunschweig

„Nach den vielen Trainingseinheiten fiebern wir dem Start und dem Heimspiel gegen die Niedersachsen entgegen“, sagt Löwen-Trainer Majdi Shaladi. „Wir haben in den Testspielen vieles gelernt, und wollen es gegen die Niedersachsen besser machen. Vor allem in der Verteidigung wollen wir die Energie über die gesamte Spielzeit hochhalten“, erklärt der Coach.

27.09.2014 19:30 Uhr SC Itzehoe Eagles – Dresden Titans

„Wir freuen uns.“ Auch Coach Paul Larysz ist froh, dass es für die Eagles endlich los geht. Unverhofft waren sie durch die Übernahme des Teilnahmerechts aus Hannover in der 2. Basketball-Bundesliga gelandet, „somit haben wir schon vor der Saison unser Saisonziel erreicht“. Das gelte es jetzt zu verteidigen mit Leidenschaft und viel Freude an der Arbeit. Zwei Wermutstropfen gibt es dabei: Center Lars Kröger plagt sich nach wie vor mit einer Handverletzung, Paolo Mancasola hat es am Fuß erwischt. Der Einsatz des Aufbauspielers ist fraglich, er hat die gesamte Woche nicht trainiert.

28.09.2014 16:00 Uhr BSW Sixers – Uni-Riesen Leipzig

Und gleich am ersten Spieltag wartet ein richtiger Kracher auf die Basketballgemeinschaft. Denn gleich am ersten Spieltag kommt es zum Derby. Zu Gast in der Sandersdorfer Ballsporthalle sind die Uni-Riesen Leipzig. Unter anderem wird es ein Wiedersehen mit Sascha Ahnsehl gegeben. Der Sixers-Kapitän der vergangenen Saison wechselte im Sommer in die Messestadt.

28.09.2014 17:30 Uhr RSV EintrachtROSTOCK SEAWOLVES

Alte Bekannte kommen mit den Rostockern am Sonntag nach Kleinmachnow: Center Tobias Lange spielte einst als RSV-Reservecenter in der 2. Basketball-Bundesliga unter dem jetzigen Sportdirektor Vladimir Pastushenko, bevor es ihn für Studium und Beruf Richtung Hamburg zog. Jugend-Trainer Christopher Schreiber nahm in der diesjährigen Offseason ein attraktives Angebot der Rostocker als Assistenztrainer bei den Herren an.
Als gefährlich ist in der Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Wild auf jeden Fall das Duo Sven Hellmann (18,2 Punkte pro Spiel 2013/14) und des dänischen Kapitäns Jens Hakanowitz (14,6) sowie die “Flügelzange”, bestehend aus dem Bulgaren Ivo Slavchev und dem US-Amerikaner Jarrell Crayton, einzuschätzen sein.

ROSTOCK SEAWOLVES gewinnen 2. Hotel IBIS-Cup

Die ROSTOCK SEAWOLVES gewinnen den letzten Härtetest vor dem Saisonstart in die 2. Basketball-Bundesliga ProB. In einem packenden Finale des 2. Internationalen Hotel IBIS-Cups besiegten die Wölfe den ProA-Ligisten BV Chemnitz 99 mit 76:75.

Die Gäste aus Sachsen starteten besser ins Spiel und führten nach acht Minuten mit 20:11. Zwar gelang durch einen 9:0-Zwischenspurt wieder der Anschluss, doch auch im zweiten Durchgang gerieten die Wölfe erneut in Rückstand (33:40, 18. Min). Nach der Halbzeit (42:42) entwickelte sich eine spannende und hochklassige Partie. Die Chemnitzer gingen mit einer Ein-Punkte-Führung (59:60) ins Schlussviertel. Jarrell Crayton sorgte mit vier Zählern in Folge für die SEAWOLVES-Führung. Bis zur 36. Minute bauten die Hausherren ihren Vorsprung auf fünf Zähler aus (72:67). Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Die Führung wechselte in den letzten Minuten bei jedem Angriff. Schließlich sorgte ein Treffer von Yannick Anzuluni für die entscheidenden Punkte und den ersten Sieg überhaupt beim Internationalen Hotel IBIS-Cup.

Zitat von Coach Sebastian Wild: „Es ist schön, die Vorbereitung bei diesem gut besetzten Turnier mit einem Erfolgserlebnis vor dem Ligastart abzuschließen. Das war aber nicht das übergeordnete Ziel. Ich habe nochmal einen deutlichen Sprung im Vergleich zum vergangenen Wochenende gesehen. Wir haben eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Das wird auch notwendig sein, um in der Liga ab nächster Woche zu bestehen. Was mir gegen zwei wirklich hocklassige Gegner aufgefallen ist: Es ist der innere Zusammenhalt vorhanden, jeder springt für den anderen in die Bresche, gerade in der Verteidigung, und wir haben keine Egos im Team. Das ist unheimlich wichtig, wenn man als Mannschaft in einer neuen Liga erfolgreich sein möchte.“ 

Viertelstände: 24:24, 18:18, 17:18, 17:15

Punkteverteilung der ROSTOCK SEAWOLVES:

Yannick Anzuluni (14), Jörn Boghöfer (nicht eingesetzt), Jarrell Crayton (13), Niccolò Croci (-), Jens Hakanowitz (14), Sven Hellmann (13), Tobias Lange (5), Daniel Lopez (3), David Markert (2), Zbigniew Owczarek (3), Ivo Slavchev (9), Tim Vogt (nicht eingesetzt).

Den dritten Platz des Turniers sicherte sich King Wilki King Wilki Morskie Szczecin gegen Team Fog Naestved. Das Team aus Polen gewann mit 84:69.

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Generalprobe mit knappem Sieg

Mit einem 69:64 (28:27)- Erfolg über den niederländischen Erstligisten BSW Weert endete für das ProB-Team die Generalprobe eine Woche vor Saisonbeginn. Am kommenden Samstag startet die Mannschaft von Thomas Roijakkers bei den Astrostars Bochum (19 Uhr, Rundsporthalle) mit einem Derby in die neue Saison.

Gegen Weert legte Citybasket von Beginn an los wie die Feuerwehr, düpierte den Gegner mit acht Punkten in Folge von Joe Scott (Foto) und schien einem deutlichen Sieg entgegenzustreben. Erst kurz vor der Pause schien auch Weert in der Begegnung angekommen zu sein; verkürzte einen bereits zweistelligen Rückstand unmittelbar vor der Sirene auf 27:28.

In der zweiten Halbzeit blieb die Partie zunächst weiter eng, bevor Citybasket wieder Oberwasser gewann und sich im vierten Viertel auf 58:46 absetzen konnte. Doch der niederländische Erstligist kämpfte sich in der Schlussphase mittels Pressverteidigung wieder etwas heran, ohne jedoch das Blatt noch einmal wenden zu können.

Zweistellg scorten bei der Heimfünf Scott (17), Kiki Bruns (11) und Tobias Welzel (10), Carl Hipp sammelte 15 Rebounds. Gastspieler Nick Brown, der in diesem Match getestet wurde, kam in knapp 13 Minuten Einsatzzeit auf fünf Zähler und vier Rebounds.

Citybasket hofft nun zum Saisonauftakt am kommenden Samstag (27. September) um 19 Uhr in der Rundsporthalle Bochum auf zahlreiche Fan-Unterstützung um die Mannschaft zu einem optimalen Saisonauftakt zu beflügeln.

Citybasket: Welzel 10, McDaniel 9, Scott 17, Bruns 11, Hipp 6 / 15 Reb., Germana 4, Brown 5, Dörnemann 1, Bregulla 5, Frey 1, Jörgens, Strubich, Gahlen

 

(Citybasket Recklinghausen)

Härtetest und Generalprobe erfolgreich bestanden

82:80-Sieg in Iserlohn

Die VfL AstroStars Bochum haben das letzte Testspiel vor dem Revierschlager am Samstag in der Rundsporthalle gegen Recklinghausen erfolgreich absolviert. Gegen ein starkes Team von Gastgeber Noma Iserlohn gewannen die Bochumer nach überragender erster Halbzeit am Ende knapp durch einen Buzzerbeater von James Sherburne mit 82:80. Dabei schonten die Bochumer den zuletzt formstarken startenden Aufbauspieler Felix Engel, den eine Entzündung im Fuß hemmte.

Das Gastspiel bei NOMA Iserlohn sollte zum Abschluss der Vorbereitung noch mal ein echter Prüfstein für den VfL werden. Die Gastgeber, die der Südstaffel zugeordnet sind, hatten durch sehr gute Testspielergebnisse aufhorchen lassen und gelten zudem als sehr heimstark. Der VfL begann konzentriert, traf direkt einen Dreier durch Felix Wenningkamp und fand auch durch einen auffälligen Michael Haucke direkt in die Partie. Der erste Lauf des sehr präsenten Ryon Howard mit 8 Punkten brachte beim Stand von 13:22 (8.) die erste komfortable Führung. Die Gastgeber, die vor allem über Center Kavanaugh scorten, konnten jedoch zur ersten Pause auf 19:22 verkürzen. Im zweiten Viertel erhöhten die Bochumer dann das Tempo, verteidigten bärenstark und nahmen die Gastgeber regelrecht auseinander. Jimmy Sherburne traf für Drei zum 19:31, der wiedergenesene Cham Korbi und Michael Haucke erhöhten auf 25:44. Mit 24:8 gewann der VfL diesen Durchgang und führte völlig verdient mit 27:46. Nach der Pause zeigten sich die Gastgeber erholt, der VfL blieb aber konsequent und führte nach Patrick Abrahams Distanztreffer mit 38:55 (24.). Wohl etwas zu früh nahmen die Bochumer, die nun auch viel wechselten, den Gang raus. NOMA spielte intelligent über Jonas Grof, der einen Sahnetag erwischt hatte und nun aus allen Lagen traf. So konnte der Gastgeber nach drei Durchgängen auf 53:62 verkürzen. Die nächsten 9 Punkte von Grof brachten trotz einer starken Phase von Jimmy Sherburne Iserlohn auf 68:70 heran. Nun spielten beide Teams wieder auf Sieg und der VfL steckte dabei auch einen 4-Punkte Rückstand  (78:74) 90 Sekunden vor dem Ende noch weg.  Felix Wenningkamp und Ryon Howard glichen von der Linie aus. Iserlohn ging durch Yannik Opitz erneut mit 80:78 in Führung. Ryon Howard wollte diese mit einem Dreier zurückholen, berührte aber knapp die Linie und traf somit nur zum 80:80. Den letzten Wurfversuch der Gastgeber unterband Felix Wenningkamp, der seine Finger an den Ball brachte und somit Ballbesitz für den VfL mit ca. 10 Sekunden Spielzeit herbeiführte. Cham Korbi’s Dreier verfehlte zwar das Ziel, der Ball kam aber noch irgendwie zu Jimmy Sherburne, der mit der Sirene eine Wahnsinnswurf aus der Ecke zum 80:82 versenkte. Die Saison kann beginnen!!

NOMA Iserlohn – VfL AstroStars Bochum 80:82 (19:22, 8:24, 28:16, 25:20)

Es spielten: Howard (28), Sherburne (14/2), Korbi (11/2), Haucke (15), Wenningkamp (7/1), Abraham (4), Feldmann (1), Mersch, Bals (2), Nanev, Jasinski und Schörner

 

(VfL AstroStars Bochum)

RevuePalast Ruhr-Pokal 2014: Leverkusen und Rhöndorf setzen sich durch – Robert Franklin feiert Premiere im Löwen-Trikot

Am ersten Tag des RevuePalast Ruhr-Pokals konnten sich die Bayer Giants im ersten Halbfinale gegen die EN Baskets Schwelm durchsetzen. Das zweite Duell gewannen die Dragons Rhöndorf mit 76:86 gegen die gastgebenden Hertener Löwen.

Zwar standen sich im ersten Spiel die Bayer Giants und die EN Baskets gegenüber, allerdings stand zunächst ein Löwe im Vordergrund. Vor dem Turnier hatten die Löwen ein Verstärkung angekündigt. Dabei handelte es sich Robert Franklin, der in den letzten Spielzeiten im Trikot des Vest-Rivalen Citybasket Recklinghausen zu den dominierenden Spieler der ProB gehörte. „Wir freuen uns, dass Rob nun das richtige Trikot trägt, und wir seinen Wechsel nun realisieren konnten. Wir sind uns sicher, dass er uns sofort weiterhelfen wird und er den entscheidenden Unterschied für den ersten Derbysieg gegen Recklinghausen ausmachen wird“, so Markus Horn.

Die Bayer Giants und die EN Baskets eröffneten den diesjährigen Cup. Bereits zur ersten Viertelpause hatte sich der ProA-Ligist einen Vorsprung herausgearbeitet, den man bis zur Halbzeitpause weiter ausbauen konnte (35:26).

Nach dem Seitenwechsel versuchte der ProB-Ligist, die Partie weiter spannend zu gestalten. In der Schlussphase wurde es sogar nochmal spannend, am Ende ging die Partie aber verdientermaßen mit 73:66 an Leverkusen.

HF 1: Bayer Giants Leverkusen – EN Baskets Schwelm 73:66 (20:15; 15:11; 19:17; 19:23)

Leverkusen: Manigat (17/2 „Dreier“, 7 Ass., 4 St.), Twiehoff (17/1, 11 Reb.), Koch (16/3, 12 Reb.), Goddek (9/2), Legankovas (6/1), Kuczmann (5/1), Behrmann (3), Heinzmann, Bich

Schwelm: Johnson (16/1), Dücker (15/3), Johnson (9, 9 Reb.), Schröter (7, 8 Reb.), Padberg (7/1), von Guionneau (5), Max Kramer (4), Lange (3/1), Perl, Winterberg

Spielfilm: 20:15 (10.), 32:26 (20.), 54:43 (30.), 73:66 (40.)

Im zweiten Halbfinale war den Löwen von Beginn an anzumerken, dass man die erste Partie vor heimischem Publikum unbedingt gewinnen wollte. Die Löwen starteten furios in die Partie. Vor allem Deshaun Cooper und Connell Crossland nahmen das Zepter in die Hand. Auch Robert Franklin feierte wenige Stunden nach seiner Landung in Frankfurt seine Premiere im Löwen-Trikot. Das Löwen-Rudel erspielte sich bis zum Seitenwechsel eine Führung von sechs Punkten (42:36).

Im dritten Viertel ließen die Löwen in letzten Spielen immer nach. Das sollte gegen die Dragons anders sein. Cooper versenkte nach dem Seitenwechsel vier weitere Dreier und auch Crossland, Franklin, Jeuschede und Co. wussten zu gefallen. Zwischenzeitlich führte das Shaladi-Team sogar mit 15 Punkten.

Im letzten Viertel riss jedoch der Faden. Die Dragons intensivierten die Verteidigung und stellte die Offensive der Löwen vor große Probleme, so dass die Rheinländer am Ende den Finaleinzug bejubeln konnten.

HF 2: Hertener Löwen – Dragons Rhöndorf 76:86 (19:20; 23:16; 23:20; 11:30)

Löwen: Cooper (26/7 „Dreier“), Crossland (11/1, 7 Reb.), Jeuschede (10/2), Depta (8), Nieswand (6), Buchner (5/1), Mondo (2), Ewald (2), Breca (2), Nolte (2), Franklin (1), Wittenberg (1)

Rhöndorf: Schönborn (22/4), Thülig (19/1), Untulis (13), Frankl-Maus (7/1), Laudermill (7), Tratnjek (6), Wendeler (4), Winterhalter (3), Mushidi (3/1), Milovic (2)

Spielfilm: 19:20 (10.), 42:36 (20.), 65:56 (30.), 76:86 (40.)

Text: Sebastian Arns (Hertener Löwen)

Neuzugang Adrian Hill soll für Stabilität unter den Körben sorgen

Eigentlich hatten die BSW Sixers die Kaderplanung für das Bundesligateam bereits vor Wochen abgeschlossen. Doch das Verletzungspech in der Vorbereitung zwang die Verantwortlichen nochmals auf dem Transfermarkt tätig zu werden.

Mit dem 29-Jährigen Adrian Hill verpflichten die Sandersdorfer einen ProA erfahrenen Powerforward, der bereits bei Science City Jena unter Headcoach Tino Stumpf spielte. Der 2,03m große Modellathlet soll die, durch die Verletzung von Ralph Schirmer und Georg Dölle, entstandene Lücke unter den Körben schließen.

„Adrian ist ein Spieler, den ich schon lange kenne. Er hat seine Stärken in der Zone, ist ein großer Fighter und wird uns sicher auch beim Rebound helfen. Leider waren wir durch die vielen Verletzten gezwungen zu reagieren, umso mehr freue ich mich, dass es uns gelungen ist, so einen Deutschlanderfahrenen Akteur zu holen. Nun werden wir daran arbeiten, Adrian fit zu machen und möglichst schnell ins Team zu integrieren“ so Sixers Coach Tino Stumpf.

Dabei  wird der Absolvent der Rutgers University auf einen alten Bekannten treffen. Frieder Diestelhorst spielte gemeinsam mit Hill in Jena und freut sich bereits auf den Neuzugang. Heute Abend geht es für Adrian, der die Trikotnummer 32 tragen wird, dann auch gleich zu alter Wirkungsstätte. Das Team absolviert um 18:00 Uhr das letzte Vorbereitungsspiel beim ProA-Ligisten. Sprungball ist 18:00 Uhr in Jena.

 

(BSW Sixers)

Titans mit Saison-Härtetest vor Publikum

Dresden Titans empfangen am Sonntag um 16 Uhr den tschechischen Erstligisten BK Usti nad Labem zum letzten Testspiel vor der neuen ProB-Saison

Am Mittwoch konnten sich die Dresdner Basketball-Fans beim gemeinsamen Kinoabend mit den Dresden Titans bei der Dokumentation über von Dirk Nowitzki („Der perfekte Wurf“) bereits einen kleinen Vorgeschmack auf die neue Saison holen. Am kommenden Sonntag können sie ihre Korbjäger nun zum ersten Mal wieder selbst in Aktion sehen. Zu ihrem letzten Testspiel empfangen die Titans den BK Usti nad Labem ab 16 Uhr in der Margon Arena, ehe es eine Woche später am 27. September für die „Elberiesen“ in Itzehoe dann wieder um Punkte in der 2. Basketball-Bundesliga ProB geht.

„Das letzte Vorbereitungsspiel gegen diese hochkarätige Mannschaft ist für uns sehr wichtig“, betont Titans-Coach Thomas Krzywinski. „Wir haben in den letzten Wochen gut gearbeitet, um vor allem unsere Neuzugänge ins Team einzubinden. Auch wenn es noch Abstimmungsprobleme gibt, bin ich mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden.“ Fünf Abgänge mussten die „Titanen“ während der langen Sommerpause kompensieren. Auch wenn die Umgestaltung des Kaders keine leichte Aufgabe war, wurden mit Daniel Cheledinas (University of Pudget Sound), Kevin Butler (Dallas Diesel) und Dominik Turudic (MTV Gießen) drei passende Korbjäger für den letztjährigen Playoff-Viertelfinalisten gefunden. Seit Anfang September ist die Mannschaft komplett, nachdem „Bob“ Haas und Forward Damon Smith als letzte zum Team gestoßen sind.

Um das Zusammenwachsen des neuen Kaders zu optimieren, absolvierten die Titans am vergangenen Wochenende ihr alljährliches Trainingslager – nunmehr zum fünften Mal – im tschechischen Usti Nad Labem. Durch die langjährige Kooperation der Vereine über das Ziel3-Projekt „Basketball kennt keine Grenzen“ sind die Tschechen nun auch kein unbekannter Gast in der Margon Arena. Die Mannschaft von Martin Stavel konnte sich in der vergangenen Saison der Mattoni NBL (1. Liga CZ) ähnlich wie die Dresdner überraschend vom Abstiegskandidaten zum Playoffteam mausern. Dort war in der ersten Runde aber Endstation.
„Usti hat im Sommer personell noch einmal zugelegt und wird uns gut fordern. Wir erwarten ein schweres Duell, dass uns für die kommenden Aufgaben vorbereitet. Die Vorfreude auf die neue Saison ist schon bei allen im Team zu spüren“, so Co-Trainer Daniel Pollrich. Die Titans hoffen auf viele Fans zum letzten öffentlichen Testspiel vor der neuen ProB-Saison. Tip-Off ist am Sonntag in der Margon Arena um 16 Uhr. Tickets gibt es über die Vorverkaufsstellen von etix.com oder unter www.dresden-titans.de/tickets.

 

(Dresden Titans)

Ilko Atanasov Nanev letzter Neuzugang

Die VfL AstroStars Bochum haben sich kurz vor Saisonbeginn noch mit dem Bulgaren Ilko Nanev verstärkt. Der 34-jährige 2,04m große Centerspieler soll vor allem mit seiner Erfahrung und seiner Physis unter den Körben eine Option für Trainer Kai Schulze sein. Nanev nimmt bereits seit zwei Wochen am Training der AstroStars teil und arbeitet derzeit seinen Trainingsrückstand auf. In seiner langen Karriere spielte Nanev unter anderem in der österreichischen Bundesliga bei den Fürstenfeld Panthers. Bis 2010 war er dann in der ersten bulgarischen Liga NBL für Riski Sportlist und Balkan aktiv. Zuletzt spielte er in der zweiten bulgarischen Liga für Academic Plovdiv und kam dabei im Schnitt auf 13 Punkte und 6 Rebounds.  Seinen Weg in das Ruhrgebiet ebnete allerdings seine Frau Radostina Slavova-Naneva, die für den Nachbarn aus Herne in der Damen Basketballbundesliga aktiv ist. Ilko Nanev erhält in Bochum zunächst einen Zwei-Monats-Vertrag mit Option auf Verlängerung für die gesamte Spielzeit.

(VfL AstroStars Bochum)

Internationaler Spitzenbasketball beim 2. Hotel IBIS-Cup in Rostock

Der 2. Internationale Hotel IBIS-Cup, der an diesem Wochenende in der OSPA | Arena (Tschaikowskistr. 45, 18069 Rostock) ausgetragen wird, ist der letzte große Test für die ROSTOCK SEAWOLVES. In einer Woche, am 28. September, starten die Wölfe als Aufsteiger in der 2. Basketball-Bundesliga auswärts beim RSV Eintracht Stahnsdorf in die neue Saison 2014/2015.

Seit 2011 kommen Teams aus der 2. Basketball-Bundesliga wie auch ausländische Mannschaften zum Turnier und bereiten sich an der Ostseeküste auf die bevorstehnde Saison vor. Beim hochkarätig besetzten Kräftemessen treten die Rostocker Basketballer in diesem Jahr gegen den BV Chemnitz 99 aus der höherklassigen ProA an. Der dänische Erstligist Fog Naestved und der polnische Erstligaaufsteiger aus Stettin komplettieren das Teilnehmerfeld.

Bereits die beiden Halbfinalduelle werden es in sich haben. Am Samstag um 17 Uhr kämpfen Chemnitz und Stettin um den Finaleinzug. Um 19.30 Uhr wollen dann die SEAWOLVES ihre Chance nutzen und gegen Naestved gewinnen. Bei der knappen 84:89-Niederlage gegen Cuxhaven beim 20-jährigen Jubiläum des EBC Rostock haben die SEAWOLVES gezeigt, dass sie auf dem Niveau mithalten und außerdem attraktiven wie auch schnellen Basketball spielen können.

Wir befinden uns nun endgültig in der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison, eine Herausforderung, die uns sicher alles abverlangen wird. Deshalb war es uns wichtig zur Generalprobe, dem 2. internationalen Hotel IBIS-Cup, noch einmal gegen qualitativ sehr hochklassige Gegner zu testen“, sagt SEAWOLVES-Coach Sebastian Wild. „Wir haben das große Glück, am kommenden Wochenende drei ambitionierte, großartig besetzte Teams aus verschiedenen internationalen Topligen begrüßen zu können. Sie alle haben unterschiedliche Spielanlagen und werden uns so auf verschiedenste Weisen extrem fordern. Es wird ein sehr schwieriges Testspielwochenende für das Team, das uns jedoch hoffentlich noch einige Impulse vor dem ProB-Ligastart am darauffolgenden Sonntag geben wird und unseren Fans über zwei Tage hinweg echte Basketball-Leckerbissen präsentieren wird.“

Rostocks Halbfinalgegner, Team Fog Naestved, ist bereits zum dritten Mal zu Gast in Rostock. 2011 ließen die Dänen dem Gastgeber keine Chance und setzten sich im Spiel um den dritten Platz mit 56:86 durch. Ein Jahr später gewannen die SEAWOLVES im Halbfinale mit 70:63. In diesem Jahr kommt es erneut zum Duell gegen die Wölfe. Naestved beendete die Saison 2013/2014 auf dem fünften Rang in der ersten dänischen Liga und drang bis ins Playoff-Viertelfinale vor. Der zweifache dänische Vizepokalsieger (2007, 2009) konnte sechs Spieler aus dem Vorjahr halten. Die Schlüsselspieler im Team von Coach Bogdan Karaicic sind die beiden serbischen Aufbauspieler Milan Stanojevic und Aljosa Ceranic sowie die beiden Hünen unter den Brettern, Liam Potter und Eric McAlister.

Im zweiten Halbfinale treffen ProA-Ligist Chemnitz und der polnische Vertreter King Wilki Szczecin aufeinander. Beide Teams sind zum ersten Mal zu Gast bei den ROSTOCK SEAWOLVES. Das Team aus Sachsen stand zur Ende der Saison 2013/2014 auf dem elften Rang in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Coach Felix Schreier baute daraufhin den halben Kader um. Als Schlüsselspieler sind die beiden US-Amerikaner Virgil Matthews und Levi Knutson zu nennen.

Die Seewölfe aus Stettin reisen zu den Seewölfen aus Rostock. Das Team von Coach Krzysztof Koziorowicz geht 2014/2015 als Aufsteiger in der ersten polnischen Liga an den Start. Es ist fraglich, wie stark die Stettiner in Rostock auftreten werden, da sich fünf Spieler während der Vorbereitung verletzten. Ob sie bereits wieder einsatzfähig sind, ist fraglich. Dennoch: Besonders stark sind der US-Guard Trevor Releford, US-Center Darrell Harris und der ehemalige polnische Nationalspieler Pawel Kikowski.

Spielpan:

20.09.2014 – 17:00 Uhr: Chemnitz 99ers (ProA) – King Wilki Morski Szczecin (POL)
20.09.2014 – 19:30 Uhr: ROSTOCK SEAWOLVES – TEAM FOG Naestved (DEN)

21.09.2014 – 11:30 Uhr: Spiel um Platz 3
21.09.2014 – 14:00 Uhr: Turnier-Finale

Tickets für den 2. Internationalen Hotel IBIS-Cup gibt es auf tickets.seawolves.de. Es werden Einzel- und Kombitickets angeboten.

Ibis Hotel Rostock

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(ROSTOCK SEAWOLVES)

ProB: „Wir sind klarer Außenseiter“ – Headcoach Tino Stumpf im Interview

Vor einigen Tagen haben wir über das Verletzungspech der ProB-Mannschaft berichtet. Heute stellt sich Headcoach Tino Stumpf unseren Fragen zur bisherigen Saisonvorbereitung, zur aktuellen Situation und dem Saisonauftakt gegen Leipzig.

Wie zufrieden bist Du mit der Mannschaft, vor allem mit der Zusammensetzung des Kaders?

Mit der Mannschaft, die wir kurz vor Beginn der Vorbereitung rekrutiert hatten, konnten wir sehr zufrieden sein. Mit der Addition von Georg Dölle gelang uns kurz vor Toreschluss noch ein Coup, der uns mit einem sehr guten Gefühl in die ersten Maßnahmen gehen ließ. Robert Zinn als Zugang aus Bamberg/ Baunach – Phillip Daubner konnte ebenso verlängert werden wie Blackwood, Gerwig und Diestelhorst. Dazu hatte Gene Hagner endlich seine Verletzung überwunden und mit den aufstrebenden jungen Spielern kam frischer Wind in die Truppe. Ich denke, da ist gutes Potenzial und eine gute Balance in der Truppe vorhanden.

Der größte Teil der Saisonvorbereitung liegt hinter Euch. Wie zufrieden bist Du mit der Entwicklung des Teams? Welche Erkenntnisse brachten die Testspiele?

Das würde ich differenziert bewerten. Große Rückschläge waren für uns die gesundheitlichen Probleme von Ralph, Frieder, Nate und Georg, die allesamt mehrere Wochen ausfallen und nicht sicher ist, wen wir bis zum ersten Spiel wieder an Bord haben. Zudem sind absprachegemäß Phillip Daubner und Robert Zinn auch beim MBC mit integriert, fehlen uns deshalb auch immer wieder. Wenn man dann nicht die Youngster, zu denen ja auch unser 14-jähriges ‚Küken‘ Yannick Hennelotter gehört, oder Gene Hagner auf dem langen Weg zu seiner Bestform verheizen will, dann muss man sehr aufpassen mit den Trainings- und Spielbelastungen. So kam es ja auch, dass wir u.a. ein Testspiel absagen mussten. Trotzdem bereiten uns die Youngsters, für die das natürlich auch eine große Chance ist, große Freude. Seweryn und Alex, die ja nun zum ersten Mal auf diesem Niveau sind, haben Spielanteile bekommen, mit denen sie vorher sicherlich nicht gerechnet hatten. Und sie haben sich gut geschlagen. Ebenso wie Yannick Hennelotter, der sogar noch eine Saison JBBL spielen kann und trotzdem erfrischende Impulse in unser Spiel bringt.
Ich denke, grundsätzlich wollen und werden wir eine besser verteidigende Mannschaft sein – einfach mit mehr Aggressivität und Verbindlichkeit. Das haben wir in den Spielen schon erkennen können. Aber wenn so viele Stammkräfte wie bisher ausfallen, dann sind das schon noch recht viele Muster ohne Wert, weil wir natürlich unsere Stammformation nicht ansatzweise einspielen konnten. In fast allen Spielen bisher standen uns maximal zwei Spieler unseres Frontcourts zur Verfügung.

Was heißt das für den Saisonauftakt gegen Leipzig?

Ganz einfach: Wir sind klarer Außenseiter. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Aus dieser Rolle heraus werden wir wohl in den ersten 3-4 Spielen agieren – und versuchen, das Beste draus zu machen. Natürlich freuen wir uns alle auf die Saisoneröffnung und das Derby gegen Leipzig. Und wir trauen uns auch den Sieg zu. Aber erwarten kann man von den Jungs keine Wunderdinge und wenn alles ‚normal verläuft, dann dürfte die Favoritenlast klar bei den Gästen liegen. Mir ist wichtig, dass unser Umfeld diese Position annimmt und uns so unterstützt, dass wir gemeinsam die großen Herausforderungen meistern können. Denn Fakt ist: die Pro B hat im Niveau einen klaren Schritt nach vorn gemacht.

Klingt hart – was wäre, wenn wir dieses Wochenende schon spielen würden?

Dann würden wir ohne Nate Gerwig, Frieder Diestelhorst, Ralph Schirmer und Georg Dölle spielen – vielleicht auch Robert Zinn. Dann würden wir von 10 Spielern vielleicht 6-7 Jungs im Team haben, die letztes Jahr noch NBBL und JBBL waren.

Was traust Du den jungen Spielern weiterhin zu?

Einiges. Sie können natürlich die aktuelle Situation dafür nutzen, um sich bestmöglich zu entwickeln und Erfahrungen zu sammeln. Dann kommt es letztlich auf jeden Einzelnen an, wie hart er an sich arbeiten kann. Auf jeden Fall haben alle durch das Gesamtkonzept, was wir mittlerweile fahren, hervorragende Voraussetzungen. Ein Roland Winterstein zum Beispiel kann fast komplett mit der Pro B trainieren – aber ohne Probleme in jedes NBBL-Spiel integriert werden, weil die Mannschaft dort auch mit dem gleichen Spielkonzept in Offense und Defense agiert. Gleiches gilt für Yannick Hennelotter, nur dass der eben sogar noch JBBL spielt. Hier greifen die verschiedenen Räder eigentlich sehr gut ineinander.

Wie klappt die Kooperation mit dem MBC in Bezug auf die beiden Doppellizenzspieler Robert Zinn und Phillip Daubner?

Sehr gut. Auch hier haben wir einige gemeinsame Aspekte im Spielkonzept mit dem MBC vereinbart. Außerdem klappt die Absprache bezüglich der Trainings- und Spieleinsätze ordentlich. Ich bin überzeugt, dass diese Zusammenarbeit sowohl für die BSW Sixers als auch den MBC ein großer Gewinn ist.

Was ist Euer Ziel für die kommende Saison?

Ein großes Ziel ist sicherlich die Qualifikation für die Playoffs. Sportlich wäre man dann auf jeden Fall im sicheren Bereich – alles Weitere wäre Zugabe. Für mich persönlich als Trainer ist es immer auch ein Ziel, dass wir als Team eine gemeinsame Identität entwickeln und es schaffen, diese möglichst in jedem Spiel in die Waagschale zu werfen. Dazu gehört auch, dass wir als Team wahrgenommen werden, was Youngstern die Chance gibt, sich zu beweisen und den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu machen.

Vielen Dank, Tino Stumpf, für das Gespräch.
Ihr wollt am Sonntag, den 28.09.2014 zum Saisonauftakt gegen die Uni-Riesen dabei sein? Dann spart euch das Anstehen an der Abendkasse und sichert euch heute schon euer Ticket bei etix!

 

(BSW Sixers)