Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

20.01.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Seawolves Academy

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde ist nun die Seawolves Academy aus Rostock zu Besuch in der Hauptstadt. Die Seawolves stehen aktuell mit einer Bilanz von 7:8 auf dem neunten Tabellenplatz und sind den Braves dicht auf den Fersen. Sie konnten nicht nur das Hinspiel gegen die Berliner für sich entscheiden, sondern auch ihr Spiel am vergangenen Wochenende gegen LOK Bernau. Das Spiel gegen Bernau war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sodass die beiden Teams in die Overtime mussten. In der OT konnten die Seawolves am Ende knapp mit 116:115 gewinnen. Der Spieler des Spiels war Branden Michael Maughmer, der überragende 33 Punkte erzielte, dazu 7 Körbe auflegte und 5 Rebounds holte. Maughmer agiert schon während der gesamten Saison sehr auffällig und ist mit durchschnittlich 19.6 P./4.9 A./5.9 R. sicherlich jemand, auf den sich die Braves Defensive konzentrieren sollte. Neben Maughmer überzeugen zudem Michael Jost (11.2 P./2.4 A./5.8 R.) und Toni Nickel (10.5 P./1.9 A./6.7 R.) mit ihren Stats.

Aufgrund der Tabellensituation, dem engen Hinspielergebnis und den Leistungen des vergangenen Spieltags, können die Fans ein weiteres Kopf-an-Kopf-Rennen mit großer Intensität auf beiden Seiten erwarten. Die Berlin Braves können jedoch weiterhin auf ihre bisher starke Heimbilanz setzen. Sechs Siege aus sechs Heimspielen geben enormes Selbstvertrauen vor heimischem Publikum.

20.01.2014 18:00 Uhr TKS 49ers vs. Iserlohn Kangaroos

Dies wird definitiv keine leichte Aufgabe für die Waldstädter, denn der Tabellen-Achte aus Stahnsdorf gilt als sehr heimstark. In der laufenden Spielzeit mussten sich die 49ers lediglich gegen Bernau und Leverkusen vor heimischem Publikum geschlagen geben, während sie Köln, Schwelm und Wedel schlagen konnten. Am vergangenen Spieltag verloren die 49ers jedoch deutlich in Herford, das Team von Headcoach Vladimir Pastushenko wird also gegen die Iserlohner auf Wiedergutmachung aus sein. 

Assistant Coach Toni Prostran schätzt die kommende Herausforderung ein: “Stahnsdorf ist ein echt gutes Team, insbesondere Zuhause sind sie nicht erst seit dieser Saison eine der besten Mannschaften der Liga. Sie haben ein gut ausbalanciertes Team mit starken Big Men, die auch aus dem Low-Post für Gefahr sorgen können. Im Vergleich zu den vorherigen Jahren versuchen sie, noch aggressiver zu spielen, insbesondere in der Verteidigung. Wir sind momentan in einer schwierigen Situation und es ist Zeit die Saison zu unseren Gunsten umzudrehen. Das Team trainiert gut und sehr hart, wir haben natürlich Selbstvertrauen eingebüßt, doch ich bin überzeugt davon, dass wir mit einem Sieg schnell wieder in die Spur finden können!”

20.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Itzehoe Eagles

Der Gegner spiele eine tolle Saison, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink anerkennend. Angeführt von Rupert Hennen, habe das Team einen sehr tiefen Kader und „die perfekte Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten“. Sehr auffällig sei bei den RheinStars auch die spezielle Verteidigung. Lange rangierten die Kölner an der Tabellenspitze, doch der Ausfall des litauischen Power Forwards Grantas Vasiliauskas tat weh: Nach drei Niederlagen in Folge mussten sie den ersten Platz an die Bayer Giants Leverkusen abtreten. Völkerink warnt: „Das macht sie zu Hause noch gefährlicher.“
Um selbst einem Team wie Köln gefährlich zu werden, sieht der Eagles-Coach zwei Voraussetzungen: „Wir müssen defensiv den nächsten Schritt machen und brauchen offensiv einen besseren Tag.“

„Wir haben in den vergangen 14 Tagen sehr gut trainiert“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Alle ziehen mit und es ist für mich nur eine Frage der Zeit, dass wir wieder unseren Rhythmus finden und uns für unsere harte Arbeit im Training belohnen.“

Das letzte Erfolgserlebnis liegt zwar schon drei Spiele zurück, doch gegen die Norddeutschen wollen die RheinStars ihren siebten Heimsieg im achten Spiel holen. Im Hinspiel setzten sich die Kölner in Itzehoe überraschend deutlich mit 98:77 durch und feierten im vierten Auswärtsspiel der Saison den dritten Sieg in Folge.

20.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Die SBB Baskets reisen nach zwei Erfolgen in Folge mit Rückenwind nach Herford. Vor allem der 90:88-Heimsieg gegen den bisherigen Spitzenreiter Köln hat für Selbstvertrauen bei der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast gesorgt. Das Hinspiel gegen Herford konnte Wolmirstedt vor heimischem Publikum mit 90:80 für sich entscheiden.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Der Sieg gegen Köln gibt uns Kraft für die kommenden Aufgaben. Herford ist ein schwierig einzuschätzender Gegner. Der neue Trainer wird dem Team nach und nach seine Handschrift mitgeben. Und der neue US-Amerikaner hat einen super Einstand gefeiert. Wir müssen mit der gleichen Intensität wie gegen Köln auftreten und vor allem defensiv hellwach sein.“

20.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Zuletzt gab es zwei sehr bittere Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz. Im ersten Spiel im Jahr 2024 holten sich die Ibbenbürener eine 82:49-Klatsche in Bernau ab. In der vergangenen Woche verlor die Mannschaft von Headcoach Peer Reckinger zu Hause denkbar knapp mit 70:76 gegen die Itzehoe Eagles.

Das Hinspiel am 2. Spieltag in Ibbenbüren ging mit 74:67 an die EN Baskets. In einem insgesamt sehr umkämpften Spiel setzte sich am Ende die individuelle Qualität der Schwelmer durch. Topscorer Anfang Oktober war Khalil Miller mit 23 Punkten.

Falk Möller sagt folgendes über die anstehende Aufgabe: „Wir sind der Favorit, vor allem zu Hause. Aber in der Liga darf man keinen Gegner unterschätzen. Auch wenn Ibbenbüren aktuell den letzten Platz belegt, ist das eine talentierte Mannschaft, die, wie wir das auch im Hinspiel erlebt haben, gefährlich werden kann. Wir hatten zwei Wochen lang kein Spiel und müssen früh unseren Rhythmus finden, um unsere Siegesserie weiter auszubauen.“

21.01.2024 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Bayer Giants Leverkusen

Dass der sonntägliche Gegner wiedererstarkt an den Steinberg kommt, haben sich die Rister fast ein wenig selbst zuzuschreiben. Denn am zweiten Dezember-Wochenende fuhren sie am Rhein einen 78:73-Sieg ein, der Leverkusens Trainer Hansi Gnad anschließend dazu veranlasste, eine harte Linie und schweißtreibende Schichten anzukündigen. Der Europameister von 1993 hat seinen Spielern offenbar ordentlich Beine gemacht.

Denn ihre vier Spiele seit besagter Niederlage gewannen die Leverkusener, schlugen Stahnsdorf, zuletzt Berlin und davor zweimal Köln. Damit setzte man sich wieder auf den ersten Rang, die Rister belegen den vierten Platz.

Punkte, Rebounds, Assists, Ballgewinne: Der US-Amerikaner Trey McBride ist Bayers unumstrittener Führungsspieler, gleich in allerlei Statistikwertungen Spitze und dabei nur einer von mehreren Hochkarätern beim deutschen Rekordmeister. Eine tolle Prüfung für die junge Rist-Mannschaft und ein Leckerbissen für das Wedeler Publikum.

21.01.2024 17:00 Uhr LOK BERNAU vs. BSW Sixers

Die BSW Sixers sind altbekannte Rivalen in der Liga und gehören seit Jahren zu den Spitzenmannschaften. Die Mannschaft zeichnet sich durch eine gelungene Verbindung von Ausbildung und Zusammenarbeit mit dem Bundesliga-Team Syntainics MBC aus. Die Sixers präsentieren sich als junge und energiegeladene Truppe, angeführt von Donte Nicholas, einem erfahrenen Veteranen und Schlüsselspieler. Trotz einiger Rückschläge, belegen die Sixers derzeit den 5. Platz in der Tabelle mit 8 Siegen und 6 Niederlagen.

Die LOK Bernau findet sich derzeit auf dem 13. Tabellenplatz wieder, punktgleich mit Herford, Iserloh, und Itzehoe. Das kommende Spiel gegen die Sixers wird somit von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Rückrunde und die Playoff-Chancen der Mannschaft

Trainer Davide Bottinelli betont die Wichtigkeit des Heimvorteils und appelliert an die Mannschaft, von der ersten Minute an fokussiert und bereit für einen physischen Kampf zu sein. „Sandersdorf wird uns keine Körbe schenken“ sagt Bottinelli und will damit die Wichtigkeit der Konzentration über die volle Länge des Spiels betonen. Ebenso werden die Kontrolle der Ballverluste und eine solide Teamverteidigung laut Bottinelli der Schlüssel zum Erfolg in diesem bedeutenden Duell sein.

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

13.01.2024 14:00 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 116:115

Am 13. Januar 2024 lieferten sich LOK Bernau und die Rostock Seawolves in der Stadthalle Rostock ein mitreißendes Duell in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Das Spiel, das sogar in zwei Verlängerungen ging, endete mit einem denkbar knappen Ergebnis von 116:115 für die Rostock Seawolves.

Coach Davide Bottinelli, noch immer mitgerissen von der Intensität des Spiels, kommentierte die schmerzhafte Niederlage seiner Mannschaft: „Das war für einige Spieler die härteste Niederlage überhaupt. Rostock hat sich den Sieg verdient, besonders mit dem starken Korb in den letzten zwei Sekunden der zweiten Verlängerung.“

Bottinelli würdigte jedoch die mentale Stärke seines Teams in den ersten Minuten der zweiten Hablzeit: „Nach einer schwierigen ersten Halbzeit sind wir mental im Spiel geblieben und konnten die Partie in der zweiten Hälfte erstmals drehen.“ Doch der Coach zeigte sich kritisch hinsichtlich der Defensivleistung: „Viele taktische Vorgaben wurden in der ersten Hälfte nicht umgesetzt. Angesichts von Rostocks Aggressivität und ihrer starken 3er-Quote hätte unsere Defensive viel stärker sein müssen.“

Die Schwächen in der Defensive wurden in der zweiten Halbzeit verbessert, doch Bottinelli betonte: „Leider haben wir es versäumt, konsequent als Team zu agieren. Obwohl wir gute Offensivchancen kreiert haben, fehlte es an Kontinuität, aufgrund der mangelnden Erfahrung einiger Spieler.“ Dies offenbarte sich durch verlorene Nerven in der Crunchtime und dem daraus resultierendem unsportlichen Foul.

Trotz der Niederlage betonte Bottinelli die beeindruckende Leistung seiner Mannschaft: „Die Jungs haben alles gegeben und einige schwierige Körbe getroffen. Jetzt gilt es, aus den Fehlern zu lernen.“ Aktuell steht Lok Bernau auf dem 13. Platz der Tabelle. Bottinelli blickt bereits auf das kommende Heimspiel gegen die BSW Sixers: „Dort werden wir zeigen, wie viel Dampf noch in der Lok ist und dass wir trotz der Platzierung viel Potential haben.“

13.01.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Itzehoe Eagles 70:76

Die Hoffnungen auf den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB haben für die Ademax Ballers Ibbenbüren einen herben Dämpfer erlitten. Im so wichtigen Kellerduell gegen den direkten Rivalen Itzehoe Eagles unterlagen die Ibbenbürener vor 778 Fans in der Halle mit 70:76. Damit haben die Ademax Ballers als Schlusslicht der Tabelle schon zwei Siege Rückstand zum rettenden Ufer.

Nach einem 5:0-Blitzstart der Gastgeber folgte direkt ein Negativlauf, schnell setzten sich die Gäste aus Itzehoe ab. 20:13 führte Itzehoe nach dem ersten Viertel, 38:34 zu Pause, die Ademax Ballers hatten sich bis dato schon 13 Ballverluste geleistet. In der zweiten Halbzeit setzte sich die Völkerink-Fünf frühzeitig ab, doch die Ibbenbürener schlugen trotz miserabler Quoten aus allen Bereichen zurück. Der bärenstarke Jan Wullkotte verkürzte auf 68:70, Denzel Livingston noch einmal auf 70:72. Wenige Sekunden vor dem Ende verwarf Livingston beim Stande von 70:73 einen Dreier, der die Partie möglicherweise in die Verlängerung geschickt hätte. Am Ende stand die nächste bittere Niederlage zu Buche, die Luft im Tabellenkeller wird immer dünner.

Das sagt Coach Peer Reckinger: „Wir schaffen es nicht, uns durch gute Sachen wirklich nach vorne zu bringen. Wir erholen uns nie vom ersten Viertel, treffen superschlecht von außen. Wir finishen zu schwach und holen aus unserer Rebound-Dominanz nichts raus. So wird es nicht leichter, mal schauen wie es weitergeht.“

13.01.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 83:84

Die Iserlohn Kangaroos verlieren einen absoluten Krimi gegen den SC Rist Wedel mit 83 zu 84. Das Spiel war 40 Minuten lang offen und umkämpft, bei noch zwei Minuten Spielzeit gerieten die Iserlohner dann in einen Sieben-Punkte-Rückstand. Das Spiel schien entschieden, doch die Kangaroos kämpften sich mit drei schnellen Körben zurück ins Spiel. Den darauffolgenden Angriff der Gäste verteidigten die Waldstädter erfolgreich und Viktor Ziring brachte die Kangaroos dann zehn Sekunden vor Schluss mit einem Punkt in Führung. Im letzten Angriff der Gäste sorgte dann der herausragende Camron Reece für den 83 zu 84 Endstand.

Eine ganz bittere Niederlage für die Waldstädter, nachdem sie einen aufopferungsvollen Kampf über 40 Minuten geliefert haben und sich trotz Rückstand kurz vor Schluss nicht aufgaben. Headcoach Dennis Shirvan ist enttäuscht über die Niederlage, aber stolz auf die kämpferische Leistung seiner Mannschaft:

“Ich finde, wir haben ein gutes Spiel gemacht und eine starke Intensität gebracht. Wir haben bei uns einige Umstellungen vorgenommen, die wir relativ gut umgesetzt haben, doch es ist uns nicht gelungen, den Amerikaner Reece in den Griff zu bekommen. Da haben wir einfach nicht genug MatchUps gehabt, um ihn nachhaltig zu stoppen. Mathias Groh hat es dann in der zweiten Hälfte stark gemacht gegen ihn, umso bitterer, dass sein Schuh im letzten Play reißt und er deshalb raus muss. Knapp zwei Minuten vor Schluss waren wir noch mit sieben Punkten hinten, haben dann zwei Steals, scoren direkt und drehen dann mit Viktors Wurf das Ding sogar komplett. Zum Schluss kommt dann Reece nochmal zum Layup und entscheidet das Spiel, das ist extrem bitter. Ich denke, da hätten wir Jonathan Almstedt ein bisschen mehr helfen und ihn nicht im Eins-gegen-eins alleine lassen sollen. Vielleicht hätten wir auch foulen und Reece an die Linie schicken können, doch in so einer schnellen und hektischen Situation kann einfach vieles passieren. Diese Niederlage tut einfach unfassbar weh, doch ich bin stolz darauf, was für eine Reaktion wir gezeigt haben, insbesondere nach den schwierigen letzten Wochen.”

13.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. TKS 49ers 94:70

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sollte es zum wiederholten Male auswärts kein guter Tag für die 49ers werden. Nie konnte man seinen Rhythmus in der Offensive sowie Defensive finden, sodass man am Ende gegen den Tabellenvorletzten, die BBG Herford, mit 70:94 (32:45) als Verlierer die Heimreise antreten musste. Somit rutschen die 49ers auf den siebten Tabellenplatz.

Nachdem man zuletzt vor heimischem Publikum gegen Rostock mit einem Sieg in die Rückrunde startete, wollte die Mannschaft von Headcoach Vladimir Pastushenko auch auswärts positiv die zweite Hälfte der Saison anfangen. Doch wie schon so oft in dieser Saison kamen die 49ers in der gegnerischen Halle nach etwas längerer Anreise nicht auf das Niveau, das man erwartet hatte. Gleich zu Beginn zeigte sich, dass es für die Gäste ein gebrauchter Tag in der Offensive werden sollte. Lediglich 15 Punkte konnte man in den ersten zehn Spielminuten erzielen. Und obwohl man durch eine solide Defensivleistung nur mit drei Punkten zurücklag, sollte das ab dem zweiten Viertel auch zum Problem der 49ers werden.

Neben miserablen Trefferquoten, 3 aus 29 Dreiern (10%) und insgesamt nur 29% aus dem Feld, konnte man dann auch nicht seine Leistung in der Defensive abrufen. Vor allem Shawn Gulley, welcher mit 29 Punkten Topscorer des Spiels wurde, und Neuzugang Collin Turner, der 25 Punkte und überragende 13 Assists beisteuerte, bekamen die 49ers nicht in den Griff. Bei den Gästen konnte kein Akteur wirklich überzeugen. Yannick Hildebrandt erzielte 13 Punkte und Ivan Mikhieiev kam auf 11 Punkte. Nach dem Spiel analysierte Pastushenko die Niederlage wie folgt: „Es war über das gesamte Spiel nicht genug von uns. Wir haben das Reboundduell verloren, nicht gut genug verteidigt und schlecht getroffen. So kann man nicht gewinnen. Nun müssen wir uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“

14.01.2024 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs RheinStars Köln 90:88

Ohne Punkte mussten sich die RheinStars am späten Sonntagnachmittag auf den Heimweg aus der Magdeburger Börde machen. Bei den SBB Baskets Wolmirstedt unterlagen die Kölner nach einer engagierten Vorstellung mit 88:90 (49:42) und mussten die Tabellenführung in der Gruppe Nord am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vorerst abgegeben. „Es war eine ärgerliche Niederlage insoweit, dass wir wesentlich besser gespielt haben als zuletzt und mit viel mehr Intensität“, sagte Manager und Trainer Stephan Baeck nach dem intensiven Gang in der Wolmirstedter Halle der Freundschaft vor 723 Zuschauern.

Baeck weiter: „Aber wir waren nicht einmal ansatzweise in der Lage, im defensiven Rebounding gegen die Baskets anzukommen. Mit 24 Offensivrebounds gegen uns ist das Spiel schnell erzählt.“ Eigentlich, denn trotzdem, so der Coach weiter, „hätten wir das Spiel gewinnen können. Weil wir deutlich besser agiert und auch flüssiger gespielt haben als Wolmirstedt. Leider haben wir viele individuelle Fehler gemacht, in einfachen Situationen wie Korbleger oder Fastbreaks, die wir schlecht ausgespielt haben“.

Schade war die Niederlage auch deshalb, weil die RheinStars eigentlich deutlich besser agiert hatten als in den beiden Spielen zuvor gegen die Bayer Giants aus Leverkusen.  Zudem erwischten die Kölner ohne den weiterhin fehlenden Grantas Vasiliauskas den besseren Start und holten sich das erste Viertel mit 29:16-Zählern. Doch schon im Laufe des zweiten Viertels konnten die Hausherren das Resultat verkürzen, weil die RheinStars mal hier, mal da den ein oder anderen leichten Punkt liegen ließen und im Gegenzug eben genau solche leichten Zähler kassierten.

Der dritte Abschnitt ging dann komplett an die Baskets, die teilweise den Korb der Kölner gefühlt fast minutenlang „belagern“ konnten, weil sie Rebound um Rebound holten. Wenig verwunderlich kippte das Spiel. Zwei Minuten vor Ende des dritten Durchgangs lagen die RheinStars mit 59:68 hinten. Es spricht aber klar für die Moral und das Können in dieser Saison, das sich die RheinStars wieder zurück kämpfen konnten. Angeführt von Kapitän Rupert Hennen (26 Zähler, 5 Assists) als effektivstem Spieler auf dem Platz (29) glichen die RheinStars knapp drei Minuten vor Schluss aus (81:81) und holten sich 77 Sekunden vor Ultimo die Führung (86:85) zurück. Über 88:88 und 88:90 hatten die Kölner elf Sekunden auf der Uhr und noch zwei Timeouts, um das Spiel zu gewinnen.  Nach dem ersten bekamen die Kölner den Ball nicht kontrolliert ins Spiel; bekamen aber nochmal den Einwurf bei 1.8 Sekunden auf der Uhr und einem weiteren Timeout.  Doch der dann in Zeitnot geworfene Dreier von Hennen erreichte nicht das gewünschte Ziel.

14.01.2023 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Berlin Braves 2000 91:84

Die Ostermann-Arena war einmal mehr sehr gut besucht: Rund 1.800 Zuschauer fanden an einem kalten Sonntagnachmittag den Weg an die Bismarckstraße. Für Stimmung war auf den Rängen also gesorgt, jetzt hofften die Besucher auf eine ansehnliche Begegnung auf dem Parkett. Enttäuscht wurden die zahlreich erschienen Fans nicht.

Der Start in die Paarung gehörte den Gästen aus der Bundeshauptstadt. Coach Achmadschah Zazai hatte seine Schützlinge scheinbar gut auf die Hausherren eingestellt, denn die Braves gaben in den ersten Minuten der Begegnung den Takt an. Nach einem Dreier durch den Berliner Neuzugang Seth Compas, der ein insgesamt gutes Spiel ablieferte, führten die Mannen in den roten Trikots verdient mit zwölf Zählern Vorsprung (0:12 – 4. Spielminute). Im Anschluss aber gelang es den GIANTS Zugriff auf die Partie zu bekommen. BAYER konterte mit einem 9:0-„Run“ seinerseits und so stand es in der 7. Spielminute 18:21. Der überragende Akteur der Farbenstädter in dieser Phase war Marius Stoll. Der Guard traf so ziemlich alles, was er in die Hände bekam, und sorgte für Festtagsstimmung im Leverkusener Fanblock. Marius traf all seine vier Dreierversuche in Abschnitt Nummer eins und kam in den ersten zehn Minuten auf sage und schreibe 16 Zähler. Mit einem Unentschieden (25:25) ging es in den zweiten Durchgang.

Auch hier waren die Berliner zunächst tonangebend. Die GIANTS haderten vermehrt mit ihren eigenen Fehlern, während Marley Jean-Louis von „Downtown“ auf 28:39 (14. Spielminute) aus Sicht der Gastgeber stellte. Offensiv fehlten Leverkusen die Argumente, während die Braves souverän aufspielten. Von daher war es für die „Gnadisten“ wichtig, in diesen Minuten den Anschluss an die Auswärtsmannschaften zu halten und das gelang. Über Kampf, Einsatz und Leidenschaft sorgten die „Riesen vom Rhein“ dafür, dass die Braves zur Halbzeit nicht davonzogen. Ein eher ereignisarmes Viertel endete beim Stand von 46:52.

Hochfokussiert starteten die GIANTS in die zweite Hälfte. Angeführt vom starken Trey McBride, erzielte Marko Boksic von jenseits der Dreipunktelinie in der 22. Spielminute den Ausgleich zum 52:52. BAYER hielt das Tempo in der Folge hoch, ohne in der Verteidigung nachzugeben. Zwar konnten die Braves noch eine Zeit lang mit den Leverkusenern Schritt halten, doch die Hausherren ließen sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Vor allem in den letzten drei Minuten sahen die Zuschauer einen 14-maligen Deutschen Meister, der sich im Angriff Punkt um Punkt absetzen konnte. Die gute Leistung in der dritten Spielperiode würdigten die Fans mit lautstarker Unterstützung ihrerseits. Mit 73:66 führten die Farbenstädter nach dreißig absolvierten Minuten hochverdient.

Mit einem 6:0-„Lauf“ begann für LEV der Schlussabschnitt. Die Heimmannschaft lag mit 79:66 (32. Spielminute) in Front und die Rheinländer schielten in dieser Phase auf den direkten Vergleich. Hierfür müsste BAYER mit mehr als 12 Punkten Vorsprung gewinnen. Dies wollten die Braves aber auf gar keinen Fall zulassen. Im Gegenteil: Nach einem Konter von neun Punkten in Serie schrumpfte die Leverkusener Führung auf 79:75 (35. Spielminute). Coach Gnad nahm daraufhin die Auszeit und appellierte lautstark an seine Mannen nicht nachzulassen und die hohe Intensität der Gäste mitzugehen. Gesagt, getan: Die GIANTS kämpften weiterhin und kamen, durch die in der zweiten Halbzeit sehr aktiven Sebastian Brach und Trey McBride, zu wichtigen Zählern. Für die endgültige Entscheidung zu Gunsten des ProB-Meister von 2019 sorgte Marko Boksic an der Freiwurflinie, der bei neun Sekunden ausstehender Spielzeit für den Endstand von 91:84 sorgte.

Vorberichte ProB Nord 15. Spieltag

13.01.2024 14:00 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Die Begegnung verspricht ein spannendes Aufeinandertreffen zweier talentierter Mannschaften, die sich in der laufenden Saison behaupten wollen. Trainer Davide Bottinelli gibt einen ersten Einblick an die Herangehensweise des Teams: „In Rostock wird das Spiel eine gute Herausforderung für uns. Die Seawolves haben bewiesen, zu Hause immer mit viel Energie und Kampfgeist einzutreten. Dies müssen wir als Team ausgleichen. Außerdem werden wir versuchen, eine Kontinuität in unsere Defensive Leistung zu etablieren, welche uns gegen Ibbenbüren viele Chancen eröffnet hat. Wir wollen einen Schritt Richtung Playoffs Rennen schaffen.“ 

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass beide Teams den Sieg dringend benötigen, um ihre Position im Playoff-Rennen zu festigen. Für  Bernau könnte ein erfolgreicher Ausgang dieses Spiels einen entscheidenden Schritt in Richtung Playoffs bedeuten. Die Fans dürfen sich auf ein mitreißendes Basketballspiel freuen, bei dem es nicht nur um Punkte, sondern auch um die Weichenstellung für die Zukunft der Mannschaften geht.

13.01.2024 18:00 Uhr BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm

Das Spiel wurde verschoben.

13.01.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Itzehoe Eagles

„Das Hinspiel ist uns allen in Erinnerung geblieben“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Wir haben unsere schlechteste Saisonleistung gezeigt und wollen das beantworten.“ Das werde nicht einfach, denn beim Aufsteiger warte eine große Kulisse mit viel Energie.

Zwischenzeitlich hatten die Ballers die rote Laterne an die Eagles abgegeben. Doch nach dem fulminanten 116:85 der Itzehoer gegen Herford am vergangenen Wochenende ziert Ibbenbüren nun wieder das Tabellenende. Die Eagles wollen nachlegen und endlich den ersten Auswärtserfolg der Saison holen.

Ihr Coach ist optimistisch: „Wir haben uns zuletzt deutlich verstärkt präsentiert, nach einer weiteren Woche hat sich der Trend im Training bestätigt.“ Iván Catani hat bereits in seinem ersten Spiel überzeugt, nun steht der neue Amerikaner Mason Vires vor seiner Premiere im Eagles-Trikot. Bis auf dessen Kollegen im Spielaufbau, Kapitän Erik Nyberg, seien alle im Team gesund, so Völkerink. „Und wir werden mit viel Selbstvertrauen nach Ibbenbüren kommen.“

13.01.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel

Dies wird definitiv keine leichte Aufgabe für die Waldstädter, denn mit den Norddeutschen kommt ein Gegner an den Hemberg, der momentan vor Selbstvertrauen strotzt. Mit acht Siegen aus den bisherigen vierzehn Partien steht der SC Rist Wedel aktuell auf dem 6. Tabellenplatz. Gegen die jetzige Top-4 der Tabelle, Köln, Leverkusen, Schwelm und Berlin, konnten die Rister gleich alle Duelle für sich entscheiden. Zudem setzten die Norddeutschen am vergangenen Spieltag mit dem 40-Punkte-Blowout Sieg gegen Sandersdorf ein weiteres dickes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffs.

Das erste Heimspiel des neuen Jahres wird also definitiv kein einfaches, weiß auch Assistant Coach Toni Prostran: “Wedel ist ein junges, sehr gutes Team mit zwei starken Import-Spielern auf den großen Positionen. Am letzten Spieltag haben sie die Sixers mit über 40 Punkten geschlagen, sie sind also aktuell in einer sehr guten Verfassung und haben das Momentum auf ihrer Seite.” 

Prostran ist sich der aktuellen Situation bewusst, glaubt jedoch fest an das Potenzial der Kangaroos: “Wir befinden uns momentan natürlich nicht in der besten Lage, doch wir gehen vorbereitet und mit Selbstvertrauen in das Spiel. Es wird wichtig sein, dass wir gut ins Spiel starten, aggressiv verteidigen und in der Offensive den Ball laufen lassen. Mit dem Sieg in Leverkusen haben wir gezeigt, zu was wir im Stande sind und da müssen wir am Samstag wieder hinkommen. Ich bin sicher, dass wir mit einem Erfolgserlebnis schnell wieder in die Spur finden können. Natürlich ist es nicht einfach, doch wir stehen geschlossen als Team zusammen.”

13.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. TKS 49ers

Für die TKS 49ers konnte der Start in die Rückrunde kaum besser verlaufen. Zwar hätte man die 17 Punkte-Führung gegen Rostock am vergangenen Wochenende länger beibehalten und am Ende noch den direkten Vergleich gegen die Seawolves gewinnen können, aber mit dem 85:82-Sieg wurde zumindest der Vorsprung auf den neunten Platz ausgebaut. Zudem konnte mit Lukas Wagner, welcher 25 Punkte erzielte sowie 8 Assists und 6 Rebounds sammelte, ein 49er zum Spieler der Woche in der ProB Nord gewählt werden. Im Weg steht die BBG Herford, welche sich mit vier Siegen aus 14 Spielen auf dem 13. und somit vorletzten Tabellenplatz befinden. Doch wie schon im ersten Aufeinandertreffen Anfang Dezember, in dem TKS das Spiel souverän mit 95:77 für sich entscheiden konnte, muss man sich auf die überaus gefährliche Offensive der Gastgeber vorbereiten. Shawn Gulley führt hier mit 24 Punkten im Schnitt weiterhin die Liga an, Aufbauspieler Luca Michels kommt auf 14 Punkte pro Partie und strahlt vor allem Gefahr von jenseits der Dreierlinie aus. Michels wurde, wie nun Wagner, am vorletzten Spieltag nach einer 40 Punkte-Vorstellung zum Spieler der Woche gekürt. Zudem gab es diese Woche noch zwei personelle Änderungen in Herford. Zum einen wurde Miikka Sopanen als neuer Headcoach vorgestellt und zum anderen US-Guard Collin Turner als Neuzugang verkündet. 49ers-Trainer Vladimir Pastushenko analysiert das anstehende Spiel wie folgt: „Offensiv sind sie eines der stärksten Mannschaften der Liga und das müssen wir egalisieren. Zudem sind sie sehr groß und haben mit Shawn Gulley einen der gefährlichsten Spieler der Liga. Das wird eine Herausforderung und nur bei 100% können wir gewinnen.“ 

14.01.2024 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs RheinStars Köln

Elf Siege und drei Niederlagen stehen auf dem Konto des Teams von Coach Stephan Baeck, ehemaliger Nationalspieler und Europameister von 1993. Zuletzt musste Köln allerdings zwei Niederlagen in Folge einstecken, ausgerechnet zweimal gegen den Lokalrivalen und Aufstiegsaspiranten aus Leverkusen. Die Partie in der Hauptstadt für dir SBB Baskets am letzten Spieltag musste aufgrund technischer Probleme in der dortigen Halle allerdings kurzfristig abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Zum Abschluss des vergangenen Kalenderjahres hatten sich die SBB Baskets vor ausverkaufter Halle der Freundschaft im Christmas Game deutlich mit 92:77 gegen Stahnsdorf durchgesetzt. Das Hinspiel gegen die RheinStars Köln ging auswärts mit 84:96 verloren.

Erstmals treten die SBB Baskets in neuer Besetzung an: Der US-Amerikaner Justin Stovall wurde durch seinen Landsmann Chris Rollins ersetzt. Rollins soll gegen Köln sein Debüt im SBB-Trikot feiern. Der länger verletzte Lennard Winter (Daumen) fällt weiterhin aus. Distanzspezialist Leon Hoppe befindet sich nach seiner Schulterverletzung wieder im Aufbautraining und könnte ebenfalls in den Kader zurückkehren.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Es war sicherlich nicht optimal, dass unser Spiel gegen Berlin ausgefallen ist und wir zwangsweise ein freies Wochenende hatten. Aber ich bin mir sicher, dass wir es schaffen werden, in unseren Rhythmus zu kommen. Köln war in der Hinrunde mit Abstand das konstanteste Team. Eine sehr starke Mannschaft, wahnsinnig physisch in der Verteidigung. Aber unsere Jungs sind heiß. Wir trainieren hart. Das wird ein absolutes Topspiel und deshalb hoffen wir, dass die Halle der Freundschaft wieder so gut gefüllt sein wird wie im Christmas Game gegen Stahnsdorf. Wir freuen uns darauf!“

14.01.2023 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Berlin Braves 2000

Vorbericht folgt.

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

06.01.2024 14:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Das Spiel wurde abgesagt.

06.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Bayer Giants Leverkusen 66:68

Die nächsten Wochen werden für die Akteure der RheinStars wohl ziemlich anstrengend. Nach dem 66:68 (35:41) gegen die Bayer Giants Leverkusen und der zweiten Niederlage in Folge werden die Kölner wohl zügig die aktuell gelebte Komfortzone verlassen. Zwar sind die RheinStars auch nach dem 14. Spieltag der Hauptrunde in der Gruppe Nord weiterhin Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und fahren als solcher am kommenden Sonntag (15 Uhr) zu den SBB Baskets nach Wolmirstedt. Und auch das zweite Derby nach dem 64:72 am Vorweihnachstabend hielt am Samstagabend vor den offiziell 999 Zuschauern in der pickepacke vollen ASV-Sporthalle alles, was ein Derby an Emotionen und Spannung verspricht. Aber: „Klar gewinnen wir lieber“, sagte Manager und Trainer Stephan Baeck, aber das störe ihn eigentlich weniger als die in den zurückliegenden Wochen schleichend zunehmende Selbstverliebtheit seiner Mannschaft.

Unsere beiden Niederlagen spiegeln die vergangenen Trainingswochen wider. Nach den elf Siegen in Serie war alles ein bisschen zu selbstverliebt, alles sehr schön, sehr nett und vor allem war es immer noch gut genug, die Spiele weiterhin zu gewinnen“, sagt Baeck. So liegt die Hauptherausforderung für die kommenden Monate darauf, der Mannschaft wieder den richtigen Fokus auf die noch in weiterer Zukunft liegenden Playoffs zu geben. „Und dann kommt eine Mannschaft, die uns physisch richtig attackiert“ und die Jungs seien fast erschrocken. In den Playoffs könne genau das ein schnelles Aus provozieren – und deshalb werden die Trainer hier den Hebel ansetzen: An harter körperlicher Arbeit, an der Fähigkeit, auch unter Druck den Überblick zu behalten und am Teamspiel in Defense und Offense.

Mit Blick auf das Leverkusenspiel bemerkte Baeck: „Objektiv haben wir Grantas Vasiliauskas unterm Korb vermisst. Zusätzlich fehlte uns dann da auch noch Duje Dujmovic verletzt, der im ersten Derby ein gutes Spiel gemacht hat.“ Und ergänzt: „Auch Robin Danes und Andrej Mangold kommen gerade erst wieder in die Mannschaft zurück, haben nicht die ganze Saison mit dem Team trainiert und sind noch nicht so in den Abläufen drin. Aber wie gesagt, das sind nicht die Hauptgründe für die beiden Niederlagen, eher Begleiterscheinungen. Wir müssen auch so gut genug sein, um solche Spiele gewinnen zu können.

Unterm Strich stand in der ASV-Sporthalle, dass die Kölner das erste Viertel komplett vergeigten (17:29), teilweise sogar mit 17 Zählern hinten lagen, um sich dann zu berappeln. Die Defense wurde griffiger. Das blieb auch im weiteren Spielverlauf so. Allerdings wehrten sich die Giants mit Haut und Haaren und gestatteten den Kölnern kaum einfache Körbe. Alles war schwer bei den Hausherren. Bei 55:65 sahen die Gäste 168 Sekunden vor Schluss bereits wie der kommende Sieger aus. Aber nur fast. Denn dann zeigten auch die Giants Nerven. Und hätte sich Jannis von Seckendorff zwei Sekunden vor Schluss am Korb durchsetzen können, dann wäre die Partie sogar in die Verlängerung gegangen.  Konnte er aber nicht.

06.01.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 82:49

Am Samstag den 6. Januar 2024, feierte LOK Bernau einen überzeugenden Sieg gegen die Ademax Ballers Ibbenbüren mit einem Endstand von 82 zu 49. Trainer Davide Bottinelli äußerte sich nach der Partie äußerst zufrieden über die Mannschaftsleistung. „Wir sind besonders zufrieden über unsere Leistung heute. Wir haben es geschafft, vier Spieler mit zweistelligem Scoring zu haben, und das zeigt, wie wir als Mannschaft agiert haben. Den direkten Vergleich zu drehen, war eine große Herausforderung, die Jungs haben daran geglaubt und viel Kampfgeist darin gesteckt. Schön, dass es geklappt hat“, kommentierte Bottinelli. 

Die Partie war geprägt von einer hohen Energie und Physis, die von Anfang bis zum Ende des Spiels aufrechterhalten wurde. Diese Attribute spiegelten sich nicht nur im Ergebnis wider, sondern auch in der gezielten Ballbewegung und Ausführung des Spielplans. Die Assist/Turnover-Ratio war positiv, was auf eine präzise und kontrollierte Spielweise der Bernauer Mannschaft hinweist. Ein weiterer entscheidender Faktor für den Sieg war die effektive Nutzung der Freiwurflinie. Mit insgesamt 24 Freiwürfen zeigte LOK , dass sie in der Zone präsent waren und sich durch geschicktes Spiel Möglichkeiten erarbeiteten.

Besonders bemerkenswert war auch die defensive Leistung, indem die Schlüsselspieler der Ademax Ballers Ibbenbüren erfolgreich unter Kontrolle gehalten wurden. Dies zeugt von einer ausgeklügelten taktischen Strategie und einer soliden Umsetzung auf dem Spielfeld. 

06.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos 92:73

Die Iserlohn Kangaroos müssen eine 92 zu 73 Auswärtsniederlage bei den EN Baskets Schwelm hinnehmen. In einer ausverkauften Arena in Schwelm erleben die Zuschauer ein umkämpftes Derby mit zwei unterschiedlichen Hälften. In Halbzeit eins war das Spiel sehr ausgeglichen, doch nach der Pause verloren die Kangaroos vollständig den Faden, wodurch
der Sieg am Ende verdient an die Gastgeber aus Schwelm ging. Genauso wie das Hinspiel kurz vor Weihnachten in Iserlohn, lieferte auch das Rückspiel eine tolle Atmosphäre. Die mitgereisten Iserlohner Anhänger feuerten lautstark ihre Kangaroos an und sorgten für eine klasse Stimmung gleich von Beginn an. Die Fans der Baskets ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten und beantworteten die Iserlohner Trommeln mit lautstarken Anfeuerungen für ihre Farben. Ein perfekter Rahmen für den Rückrundenstart!

In Hälfte eins sahen die Zuschauer dann auch das erwartet spannende Derby. Die Kangaroos freuten sich über die Rückkehr von Travis Henson und Ruben Dahmen und begannen fokussiert und entschlossen. Das Team von Dennis Shirvan setzte immer wieder konsequent nach und griff alleine in Halbzeit eins 13 offensive Rebounds vom Brett. Jedoch gelang es den
Baskets, die energischen Iserlohner mit konstanten Treffern aus der Distanz auszubremsen und so eine knappe 47 zu 45 Führung in die Halbzeitpause zu bringen.

Im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer dann ein komplett anderes Spiel, die Waldstädter ließen plötzlich alle positiven Dinge aus Halbzeit eins vermissen und gerieten dadurch schnell in einen zehn Punkte Rückstand. Die schwache Phase der Kangaroos wurde von den Gastgebern eiskalt bestraft, insbesondere jenseits der Dreipunktelinie liefen die Schwelmer regelrecht heiß und streuten den Iserlohnern einen Distanzwurf nach dem nächsten ein. Am Ende trafen die Baskets 50% ihrer 26 versuchten Dreier, während bei den Kangaroos lediglich 21% der Distanzwürfe den Weg durch die Reuse fanden. Zwar versuchten die Gäste bis zum Schluss den Abstand zu verkürzen, doch das Team von Headcoach Falk Möller behielt die Nerven und baute die Führung sogar weiter aus.

Am Ende gehen die EN Baskets Schwelm als verdienter Sieger vom Court und festigen dadurch den zweiten Tabellenplatz. Die Iserlohn Kangaroos hingegen kassierten ihre fünfte Niederlage in Folge und stehen damit nun auf Tabellenplatz zehn. Headcoach Dennis Shirvan ist frustriert mit dem Auftritt in Halbzeit zwei: “Eine tolle Kulisse für den Rückrundenstart
und wir zerlegen uns selber im dritten Viertel. In Halbzeit eins haben wir es ganz gut gemacht, doch nach der Pause haben wir völlig kopflos agiert und einfach keine gute Attitude gezeigt. Gerade bei einem Derby, mit so einer tollen Kulisse und unseren Fans im Rücken, muss man diese Energie aufsaugen, doch was wir gemacht haben, war einfach kopflos.

06.01.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BBG Herford 116:85

War das wirklich die Mannschaft, die mit zwei üblen Niederlagen vor Weihnachten ans Tabellenende abgestürzt war? Nicht ganz, Neuzugang Iván Catani gehörte sofort zur ersten Fünf und lieferte: „Man hat gemerkt, dass der Einsatz und das defensiv orientierte Spiel von Iván uns noch einmal einen richtigen Push geben“, sagte sein Coach Timo Völkerink. Doch die gesamte Mannschaft habe von der Einstellung her und kämpferisch eine Topleistung gezeigt. Die 124 Punkte der Herforder im Hinspiel müsse man persönlich nehmen, hatte Völkerink vor dem Spiel gesagt. Das funktionierte: Die Itzehoer kamen mit großer Energie aufs Feld und ließen dem Gegner mit ihrer Verteidigung keine Luft – sie nötigten die Herforder zu 24 Ballverlusten und gestatteten ihnen erst nach mehr als fünf Minuten die ersten Punkte. Da führten die Eagles schon zweistellig, dabei blieb es für den Rest der Partie.

Auch die Disziplin in der Offensive habe gestimmt, stellte Völkerink fest, der Tobias Möller heraushob: Der Center blieb aus dem Zwei-Punkt-Bereich ohne Fehlwurf und fuhr seine bisher beste Punktausbeute in der ProB ein. Im zweiten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zunächst auf 20 Punkte aus, beim 62:33 zur Halbzeit waren es fast 30. Der Weg dahin war teilweise spektakulär, für das Highlight sorgte Tekorian Smith: Nach Ballgewinn war er allein durch und dunkte den Ball nach 360-Grad-Drehung in der Luft in den Korb.

Die zweite Hälfte verlief ausgeglichener, weil nun auch die BBG reichlich punktete. Am Sieg der Eagles bestand kein Zweifel, aber es ging noch um mehr: „Wir haben relativ früh im Spiel gemerkt, dass auch der direkte Vergleich nicht unmöglich ist“, sagte Völkerink. Dieser gibt bei Punktgleichheit den Ausschlag über die Platzierung, deshalb blieb die eigentlich klar entschiedene Partie bis in die Schlussphase intensiv und spannend. Am Ende gelang den Eagles auch das: Nach 26 Punkten Unterschied in Herford haben sie durch den Kantersieg mit 31 Punkten nun doch noch die Nase vorn.

Deshalb gelang der Sprung vom letzten Platz auf den ersten Nichtabstiegsrang. „Wir wollen probieren, das als Initialzündung zu nehmen für die nächsten Spiele“, sagte Völkerink. Fokussiert müsse weitergearbeitet werden, um das nächste Team im Keller zu schlagen: Kommenden Sonnabend geht es zum neuen Schlusslicht Ibbenbüren.  

07.01.2024 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Seawolves Academy 85:82

Hätte jemand bei noch dreieinhalb Minuten auf der Spieluhr im ersten Viertel gesagt, dass dieser Abschnitt 25:13 zu Gunsten der TKS 49ers ausgehen würde, hätte man diese Person wohl nur belächelt. Denn zu diesem Zeitpunkt stand es noch 10:13 für die Gäste der Seawolves Academy. Diese sollte die höchste und gleichzeitig letzte Führung der Rostocker gewesen sein. Im Anschluss starteten die 49ers angeführt von Eigengewächs Lukas Wagner, der in den ersten zehn Minuten zwölf Punkte beisteuerte, bis zum Viertelende einen 15:0 Lauf. Dieser entpuppte sich im weiteren Verlauf des Spiels als enorm wichtig für die Gastgeber.

Denn die Seawolves erhöhten fortan, vor allem in der zweiten Halbzeit, defensiv den Druck und agierten offensiv weniger fehleranfällig als die 49ers. Doch das starke Rebounding und das immer wieder perfekte Timing für einen versenkten Dreier waren ausschlaggebend dafür, dass die Differenz zu den Seawolves in der Crunchtime nie kleiner als drei Punkte wurde. Den sogenannten Dagger warf dann Ivan Mikheieiv, als er die Gäste per Dreipunktewurf zum 84:78 knapp eine Minute vor Schluss auf Abstand hielt. Individuelle Performances gab es heute mehrere zu bestaunen. Auf Seiten der 49ers machte Lukas Wagner das beste Spiel seiner ProB-Karriere, indem er 25 Punkte (9/13 FG), 8 Assists, 6 Rebounds und 3 Steals auflegte. Yannick Hildebrandt knackte ebenfalls die 20 Punkte-Marke und holte zudem neun Rebounds. Bei Rostock überragte Center Toni Nickel mit 27 Punkten und 13 Rebounds.

Der Man oft he Match Lukas Wagner nannte nach dem Spiel mögliche Gründe des sechsten Heimsiegs: „Heute hat von Anfang an bei allen die Einstellung gepasst. Wir hatten aus dem Hinspiel noch eine offene Rechnung mit Rostock und wollten diese heute als Team zusammen begleichen und uns den Sieg und im besten Fall sogar den direkten Vergleich holen.“ Für den direkten Vergleich reichte es zwar nicht ganz, dennoch macht das Team von Vladimir Pastushenko in der Tabelle einen Sprung von zwei Plätzen auf Rang 5. Nächsten Samstag werden die 49ers vom aktuellen ProB Nord-Schlusslicht BBG Herford empfangen.

07.01.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 109:62

Rund eine Woche nach dem Jahreswechsel brannten die Rister im Heimspiel gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers) ein Feuerwerk ab und gewannen mit 109:62. Es ist die beste Wedeler Punktausbeute in einem ProB-Spiel seit dem 26. September 2021 (117:88 gegen den Eimsbütteler TV).

So etwas kommt sehr selten vor“, sagte Rist-Trainer Hamed Attarbashi angesichts des überdeutlichen Abstands zwischen Heim- und Gastmannschaft. „Wir sind freudig überrascht. Wir haben gegen eine tolle Mannschaft, die bewiesen hat, dass sie in der Liga alle Großen schlagen kann, eine überragende Leistung geboten“, lobte er. „Wir hatten Rhythmus und Spaß auf dem Spielfeld und haben dem Gegner den Spaß genommen. Und das über eine lange Zeit. 35 bis 38 Minuten waren wir signifikant aggressiver als der Gegner“, so Attarbashi.

Schon im zweiten Viertel (36:10) wurde es ganz deutlich. 61:26 führten die Rister zur Halbzeit. Wie so oft in dieser Saison war der Rebound die Grundlage des Wedeler Erfolgs: Attarbashis Mannen sicherten sich 58 Abpraller, die Gäste nur 26. Camron Reece sorgte vier Minuten und 47 Sekunden vor dem Ende mit einem Korbleger zum 101:51 für die erste dreistellige Wedeler Punktzahl der laufenden Saison. Ebenfalls sehr erfreulich: Alle eingesetzten Rister beteiligten sich am Schützenfest und trafen. Attarbashi hatte unter anderem auf mehrere Talente verzichten müssen, die für die Hamburg Towers in der NBBL aufliefen.

Auch Simonas Paukste (Fußverletzung) sowie Mika Tangermann (krank) fehlten. Somit blieb den Wedelern mit Reece nur ein Center, der Schwede Daniel Johansson half deshalb unter dem Korb aus, wenn der US-Amerikaner eine Pause brauchte. Ob unmittelbar unter den Brettern oder auf dem Flügel: Johansson zeigte eine starke Leistung, seine 27 Punkte waren eine neue persönliche ProB-Bestmarke. „Daniel hat ein tolles Spiel gemacht, gar keine Frage“, so der Trainer. „Man sollte das nicht zu hoch hängen. Das ist ein Ausreißer. Wir freuen uns riesig, aber nächste Woche geht es weiter“, drückte Attarbashi nach dem deutlichen Erfolg auf die Bremse.

Vorberichte ProB Nord 14. Spieltag

06.01.2024 14:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Nachdem die Berlin Braves ihr letztes Spiel des Jahres auswärts gegen die Seawolves Academy knapp mit 68:63 verloren haben, sind sie in der Tabelle abgerutscht und standen zum Jahresende mit einer Bilanz von 8:5 nur noch auf Platz fünf. Die Wolmirstedter konnten im letzten Spiel 2023 nochmal einen überzeugenden Sieg gegen die TKS 49ers einfahren und mit 92:77 gewinnen. Sie dominierten die 49ers ab dem zweiten Viertel und ließen ihnen keine Chance. Besonders überzeugen konnte Bogdanovic mit 26 Punkten und 5 Assists. Insgesamt stehen die Wolmirstedter mit einer Bilanz von sieben Siegen und sechs Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz und somit knapp hinter den Braves. Aufgrund der Tabellensituation und den unterschiedlichen Ergebnissen am letzten Spieltag, können die Fans ein enges, spannendes Spiel erwarten, in dem keines der Teams so richtig favorisiert ist. Die Berlin Braves können jedoch auf ihre bisher starke Heimbilanz setzen und aus den sechs Siegen aus sechs Heimspielen Selbstvertrauen ziehen. Zudem konnten sie das Hinspiel in Wolmirstedt mit 76:86 deutlich für sich entscheiden.

06.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Bayer Giants Leverkusen

Die ASV-Sporthalle ist zum Auftakt der Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ausverkauft – und wird sicher ähnlich stimmungsvoll wie die Auseinandersetzung in Leverkusen. Vielleicht aus Kölner Sicht sogar besser. „Schade, dass wir beim Hinspiel einen schlechten Tag gehabt haben, aber Leverkusen hat auch viel dafür getan, unseren Rhythmus zu stören“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Das und ein bisschen zu viel Nervosität und Hektik in unserem Spiel haben am Ende in einem engen Spiel eben zur Niederlage geführt.“

„Aber das Gute ist, wir wissen, dass wir es viel besser können“, führt Baeck aus. „das haben wir in der kompletten Hinrunde bewiesen und mit dem Selbstvertrauen wirklich guten Basketball in Verteidigung und Angriff zu spielen, gehen wir als komplettes Team in das Rückspiel.“ Leverkusens Trainer Hansi Gnad hatte das 72:64 am 23. Dezember so gesehen: „Wir wussten, dass die Qualität im Kader der RheinStars sehr groß ist, wir haben uns aber davon nicht abschrecken lassen und den Kampf von der ersten bis zur letzten Sekunde angenommen.“

Baeck: „Natürlich hat Leverkusen eine tiefe Mannschaft, die sehr intensiv und kampfstark in der Verteidigung agieren kann, aber wenn wir unsere normale Leistung abrufen, bin ich zuversichtlich, deutlich besser auftreten zu können. In unserer Halle mit unseren Fans im Rücken, bin ich überzeugt, dass wir uns mit unserer Spielweise durchsetzen. Auch wenn das gegen die stark besetzten Leverkusener sicherlich nicht einfach wird. Ich freue mich auf Samstagabend.“

06.01.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Mit dem Anbruch des neuen Jahres steht LOK Bernau vor der Herausforderung, die positive Entwicklung der vergangenen Spiele weiter voranzutreiben.  Trainer Davide Bottinelli äußert sich zuversichtlich: „In den letzten Spielen des Jahres 2023 hat die Mannschaft sich nach vielen anfänglichen Schwierigkeiten stabilisiert und stetig verbessert. Nun wollen wir diese Tendenz weiter entwickeln. Für uns ist der Beginn der Rückrunde wie der Beginn einer neuen Meisterschaft, in der wir auf Augenhöhe gegen jeden Gegner antreten wollen.  

Gegen die Ademax Ballers aus Ibbenbüren wird es entscheidend sein, dass wir auf unsere Ziele fokussiert bleiben und unsere Gäste auf keinen Fall unterschätzen. Dazu werden wir als Team entschlossen agieren, denn nur so können wir unsere Stärken ausnutzen.“ 

06.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos

Erst am vergangenen Spieltag kurz vor Weihnachten trafen beide Mannschaften bereits aufeinander, in einer stimmungsvollen Matthias-Grothe-Halle sahen die Zuschauer ein packendes Derby, welches die Gäste aus Schwelm am Ende für sich entschieden. Die Kangaroos sind nun auf Wiedergutmachung aus und wollen in der “Schwelm ArENa” den sechsten Saisonsieg einfahren.

Für die Waldstädter war es ein bitteres Derby-Hinspiel am letzten Spieltag 2023. Das Team von Headcoach Dennis Shirvan verschlief den Beginn der Partie komplett und ging mit einem zwölf Punkte Rückstand in die Halbzeitpause. Nachdem die Kangaroos sich dann im dritten Viertel mühevoll ran gekämpft hatten, führten einige Unaufmerksamkeiten wieder dazu, dass die Waldstädter die Kontrolle über das Spiel erneut abgaben und so die Heimniederlage hinnehmen mussten.

Shirvan blickt mit Vorfreude auf das Derby-Rückspiel: “Ich denke, es wird wieder eine stimmungsvolle, ausverkaufte Halle mit einer heißen Derby Atmosphäre geben. Die Schwelmer werden natürlich motiviert und mit Rückenwind ins Spiel gehen doch wir sind absolut entschlossen den Derbysieg einzufahren. Wir möchten die Stimmung mitnehmen und basketballerisch überzeugen, dazu müssen wir von Anfang an bereit und wach sein. Wir müssen uns konzentrieren, unsere Flüchtigkeitsfehler abstellen und uns auf den Gameplan fokussieren. Dabei ist es entscheidend, über die gesamten 40 Minuten volle Power und Einsatz zu geben, dann haben wir gute Chancen erfolgreich zu sein!”

06.01.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BBG Herford

Bericht folgt

07.01.2024 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Seawolves Academy

Bericht folgt

07.01.2023 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW SIxers

Dass man mit der jüngsten Mannschaft der ProB Nord (Altersdurchschnitt: 19,2 Jahre) antritt und dementsprechend den einen oder anderen Groschen Lehrgeld zahlen muss, ist Teil der Wedeler Herangehensweise: „Wir erhoffen uns, dass die Spieler viel aus dem ersten Halbjahr mitnehmen, dass sie zum Beispiel aus der Verlängerung, die wir in Wolmirstedt verloren haben, lernen“, so Roquette. „Die Gegner werden sich jetzt auch ein bisschen anders auf uns einstellen. Sie kennen uns jetzt und wissen, dass wir viel über Intensität kommen und kämpfen“, sagt der Sportliche Leiter.

Am Sonntag trifft man auf den Tabellenvierten, die Gästemannschaft von Trainer Christopher Schreiber hat bislang acht Siege eingefahren. Bestimmender Mann im BSW-Kader ist der 36-jährige US-Amerikaner Donte Nicholas. Im Hinspiel, das die Rister 66:67 – auch so eine lehrreiche Niederlage – verloren, hielt sich Nicholas‘ Ausbeute im Angriff mit zehn Zählern in Grenzen, sein Saisonschnitt (19,2) hingegen ist fast doppelt so hoch.

Die gute Entwicklung der Rister seit dem Saisonbeginn soll sich fortsetzen. Roquette: „Es wäre schön, wenn sich die Jungs belohnen könnten und in Richtung Playoffs schielen. Man muss aber auch sagen, dass die Liga sehr eng beieinander ist. Nach oben und nach unten kann viel passieren. Stand jetzt sind wir mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden.“

Nachberichte ProB Nord 13. Spieltag

23.12.2023 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. TKS 49ers 92:77

Trotz starker Anfangsphase konnten die TKS 49ers dem Druck der SBB Baskets ab dem zweiten Viertel nicht mehr Stand halten und verloren am Ende recht deutlich mit 77:92 (36:46). Vor allem in der Verteidigung gelang es den 49ers nicht konstant zu bleiben. Man ließ immer wieder leichte Korbleger zu und konnte die Fastbreaksituationen der Baskets nicht unterbinden. Vor allemkonnte man bei den Gastgebern Martin Bogdanov und Maxi Begue nicht kontrollieren. Bogdanov legte 26 Punkte und 5 Assists auf, Begue erzielte 17 Punkte.

Nach dem Spiel hatte Coach Vladimir Pastushenko Folgendes zu sagen: „Ich bin mit dem ersten und dem letzten Viertel zufrieden. Doch im zweiten und dritten Viertel konnten wir in der Defense die Gegner nicht oft genug stoppen und daran müssen wir arbeiten.“ SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Sie haben sich zusammengerissen, sehr hart trainiert in dieser Woche und wir sind sehr glücklich, dass wir das, was wir können, endlich auch einmal im Spiel zeigen konnten. Die Energie war großartig.“

23.12.2023 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. Berlin Braves 2000 68:63

Im letzten Heimspiel des Jahres 2023 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord besiegte die Seawolves Academy im Aufsteigerduell die Berlin Braves mit 68:63 (35:32) vor 636 Zuschauern in der OSPA Arena.

Die Seawolves Academy legte einen Start nach Maß hin und führte früh zweistellig (22:11, 11. Min). Dann aber kamen die Gäste, bei denen Leistungsträger wie der frühere Nationalspieler Andreas Seiferth fehlten, besser ins Spiel und arbeiteten sich bis zur Pause auf drei Zähler heran (32:35). Nach dem Seitenwechsel verteidigten die jungen Wölfe weiter ihr Revier und bissen sich zum verdienten und umjubelten Sieg. Angeführt von Branden Maughmer (18 Pkt) erzielte sechs weitere Wölfe mindestens sechs Zähler an diesem Abend. Bei den Gästen kam Aleksandar Dimitrijevic auf 14 Punkte und 14 Rebounds.

23.12.2023 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU 64:72

In einem packenden Auswärtsspiel behauptete sich LOK Bernau mit einem Endstand von 64:72 gegen die BSW Sixers. Bernaus Trainer Davide Bottinelli äußerte sich nach der Partie zufrieden über den gelungenen Abschluss des Jahres: „Vor einer tollen Kulisse aus beiden Fanparteien konnten wir unseren Game Plan gut umsetzen. Dazu sind wir ruhig im Crunch Time geblieben und konnten immer wieder den Vorteil verteidigen.“ 

Die Zone-Verteidigung der Sixers bereitete Bernau zu Beginn Schwierigkeiten, doch im Verlauf des Spiels zeigte das Team eine verbesserte Ballbewegung und fand erfolgreiche Lösungen. Besondere Schlüsselaspekte waren die Defensive gegen die Leistungsträger der Sixers sowie die Rebounds in entscheidenden Phasen, sowohl offensiv als auch defensiv. 

Trainer Bottinelli betonte, dass das Einbeziehen der Bigs, egal ob gegen Mann- oder Zonenverteidigung, stets positive Ergebnisse erzielte. Während des gesamten Spiels wurden wichtige Dreier getroffen, und die Freiwürfe in der Crunch Time ebneten den Weg zum verdienten Sieg für LOK Bernau. 

23.12.2023 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. SC Rist Wedel 80:77

Es entwickelte sich von Minute eins an eine äußerst packende Auseinandersetzungen mit vielen harten Duellen unter den Brettern, wo sich die Center beider Teams nichts schenkten. Im letzten Viertel bahnte sich eine Wende an, denn beide Ibbenbührener Center waren ausgefoult. Wedels überragender US-Amerikaner Camron Reese verkürzte nun auf 77:80, Niklas Husmann traf vorne nicht. Rist-Wedel hatte den letzten Angriff, kam aber nur noch zu einem Verzweiflungsdreier durch Linus Hoffmann.

Am Ende von 40 nervenaufreibenden Minuten war der Jubel riesengroß, mit 80:77 hatten die Ademax Ballers Ibbenbüren den formstarken SC Rist-Wedel geschlagen und damit den dritten Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB eingefahren.

„Ibbenbüren ist eine solide Mannschaft mit einem sehr guten Amerikaner. Das ist nicht so, dass man da hinkommen kann und locker, flockig gewinnt, nur weil Ibbenbüren Tabellenletzter ist“, betonte der Rist-Trainer Hamed Attarbashi anch dem Spiel.

23.12.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm 80:89

Zum Abschluss der Hinrunde stieg in der gut gefüllten Matthias-Grothe-Halle ein echtes Derby. Die Blau-Gelben aus Schwelm legten los wie die Feuerwehr, 11:0 stand es nach wenigen Minuten. Iserlohn, die auf Topscorer Travis Henson verzichten mussten, kamen sehr langsam ins Spiel. Die zweite Halbzeit startete wie die erste, nur dass jetzt die Iserlohner das Spiel dominierten. Insbesondere Center Jonathan Almstedt, der 17 seiner 19 Punkte nun erzielte, war nicht zu stoppen.

Im letzten Viertel kam Iserlohn erneut ran und liess sich nicht abschütteln. Schlussendlich behielten die Baskets die Nerven und brachten die Neun-Punkte-Führung über die Zeit. Eine bittere Niederlage für die Iserlohner, nachdem sie sich mühevoll in die Partie zurück gearbeitet hatten. Head-Coach der EN Baskets Schwelm, Falk Möller: „Ich bin sehr froh über diesen Sieg. Wir mussten viel investieren, um hier zu bestehen, aber die Jungs haben das sehr gut gemacht.“

Die Baskets stehen nun auf dem zweiten Tabellenplatz, die Waldstädter hingegen belegen mit fünf Siegen Tabellenplatz zehn.

23.12.2023 19:30 Uhr BBG Herford vs. Itzehoe Eagles 124:98

98 Punkte auswärts erzielt. Das reicht in vielen Fällen zum Sieg. Aber defensiv waren die Itzehoe Eagles der BBG Herford nicht gewachsen – deshalb ging die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga deutlich verloren: 98:124.

Vor allem den quirligen Luca Michels bekamen die Itzehoer nicht in den Griff, er spielte sich in einen Rausch und erzielte insgesamt 40 Punkte. Nach Fehlern im Angriff ließen sich die Gäste immer wieder überlaufen, die Herforder nahmen die Einladung zu einem Offensiv-Feuerwerk dankend an.

„Ich bin sehr stolz auf das Team!“, so Christos Diktapanidis nach der Partie. „Wir haben unter der Woche viel über das Thema „Energie“ gesprochen und genau das hat sich heute bezahlt gemacht.“

23.12.2023 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. RheinStars Köln 72:64

Großartige Kulisse, prickelnde Atmosphäre, ein packendes Basketballspiel – und keine weiteren Punkte für die RheinStars. Erst in den Schlussminuten entschied sich die Partie vor 2.564 Zuschauern in der ehrwürdigen Ostermann-Arena zu Gunsten der Bayer Giants Leverkusen. „Vielleicht war unsere junge Mannschaft vor der Kulisse doch etwas zu nervös“, sagte Manager und Trainer Stephan Baeck.

Vorberichte ProB Nord 13. Spieltag

23.12.2023 15:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. TKS 49ers

Am kommenden Samstag wollen sich die TKS 49ers am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen Tag vor Heiligabend mit dem achten Saisonsieg beschenken. Im Weg stehen die SBB Baskets Wolmirstedt. Die Baskets befinden sich mit sechs Siegen und sechs Niederlagen zwei Plätze hinter den 49ers auf dem achten Tabellenplatz.

Obwohl man am vergangenen Wochenende gegen den Aufstiegskandidaten aus Leverkusen die zweite Heimniederlage hinnehmen musste, befinden sich die 49ers dennoch mit sieben Siegen und fünf Niederlagen auf einem Playoff-Platz. Nun möchte man die etwas holprige, aber recht erfolgreiche Hinrunde mit einem Sieg am dreizehnten Spieltag positiv abschließen und sich als Playoff-Kandidat etablieren. Erwartet wird TKS dabei von den SBB Baskets Wolmirstedt, gegen die man bereits in der Saisonvorbereitung spielte. Zwar konnte man dieses Spiel gewinnen, jedoch fehlten auf beiden Seiten wichtige Akteure. Ähnlich wie bei den 49ers verlassen sich die Baskets stark auf ihre Teamleistung. Lediglich Lennard Winter (16,8 Pkt), der zuletzt verletzungsbedingt ausfiel, erzielt im Durchschnitt mehr als 12 Punkte pro Spiel.

Co-Coach Dorian Coppola erwartet eine schwierige Aufgabe: „Wir erwarten ein ganz schweres Spiel, vor allem weil Wolmirstedt mit ihrer aktuellen Form nicht zufrieden sein wird. Die Mannschaft wird ähnlich wie Leverkusen mit viel Energie antreten, daher müssen wir uns gut vorbereiten.“ 

23.12.2023 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. Berlin Braves 2000

Bericht folgt in Kürze.

23.12.2023 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Am 23.12 steht LOK Bernau vor einer spannenden Herausforderung, wenn sie im dreizehnten Saisonspiel auf die BSW Sixers aus Sandersdorf treffen. Trainer Davide Bottinelli äußerte sich zuversichtlich im Hinblick auf die bevorstehende Auswärtsbegegnung: „Wir wollen diese schwierige Hälfte der Saison mit einem Erfolg beenden. Das Ziel ist, unsere beste Energie und Physis auf dem Parkett zu bringen und dabei unsere Chancen konsequent auszunutzen. Es muss ein harter sportlicher Kampf sein.“ 

Die BSW Sixers gehören seit Jahren zu den besten Teams der Liga und sind für ihre spielorganisierte Spielweise bekannt. Als anspruchsvoller Gegner präsentieren sie sich aktuell auf dem fünften Platz in der Tabelle mit einer Bilanz von 8 Siegen und 4 Niederlagen. Die Schlüsselspieler im Team der Sixers sind deutlich zu erkennen, allen voran Donte Nicholas. Der US-amerikanische Flügelspieler zeichnet sich nicht nur als bester Scorer aus, sondern übernimmt auch die Rolle des besten Assistsgebers. Mit seiner Vielseitigkeit, Erfahrung und Führungskompetenz stellt er eine zentrale Figur im Team dar. 

Auf den Außenpositionen machen die Neuzugänge Moritz Heck und Nico Wenzl einen soliden Job. Moritz Heck, im Sommer als athletischer Werfer aus Ehingen zu den Sixers gestoßen, hat sich schnell in das Team integriert. Nico Wenzl, nach einem Jahr Erfahrung in der ProA in Trier, ist zurück in der ProB und übernimmt mit einem beeindruckenden Überblick und Verständnis den Point-Guard Spot. 

23.12.2023 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. SC Rist Wedel

Noch einmal spielen, dann ist Weihnachten. Die Rister treten am Sonnabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord bei den Ademax Ballers Ibbenbüren an. Es ist die letzte Aufgabe in diesem Jahr.

Der Mannschaft aus der zwischen Osnabrück und Rheine gelegenen Basketballhochburg gelang am vergangenen Wochenende ein viel beachteter Auswärtssieg (80:72) in Itzehoe – obwohl mehrere Leistungsträger des Aufsteigers nicht mitwirken konnten. Der Tabellenletzte verfügt über ein erfahrenes Aufgebot mit neun Spielern jenseits der 25. US-Amerikaner Denzel Livingston, der während der Saison als Ersatz für seinen Landsmann Ricardo Artis geholt wurde, erzielte in bislang zwei Einsätzen insgesamt 37 Zähler. Den Ibbenbürener Bestwert weist Kai Hänig auf, für den 97 Punkte (8,8 pro Spiel) notiert wurden. Gefasst machen müssen sich die Rister auch auf ein begeisterungsfähiges Publikum in der Sporthalle Ost.

23.12.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm

Der letzte Spieltag des Jahres 2023 steht bevor und die Iserlohn Kangaroos erwartet ein echter Kracher an Weihnachten. Am Samstag empfangen die Waldstädter im traditionellen Derby die EN Baskets aus Schwelm in der Matthias-Grothe-Halle. Es ist seit Jahrzehnten ein Duell der ganz besonderen Art, das Derby steht immer für Tempo, hohe Intensität und Spannung bis zur letzten Sekunde. Die Zuschauer am Hemberg dürfen sich also auf eine packende Partie freuen. 

Die Iserlohn Kangaroos erlebten zuletzt keine einfachen Wochen. Headcoach Dennis Shirvan musste immer wieder auf Leistungsträger verzichten, sowohl bei den Saisonspielen als auch in der Trainingswoche fielen einige Kangaroos-Akteure aufgrund von Verletzungen und Krankheiten aus. So war es in letzter Zeit schwierig für die Waldstädter in einen guten Rhythmus zu kommen, das zeigen auch die Ergebnisse der letzten drei Spieltage. Auf den Auswärtssieg beim Rekordmeister Leverkusen folgten drei Niederlagen in Serie, doch bei allen Spielen hatten die Kangaroos eigentlich die Chance auf einen Sieg. Sowohl in Berlin als auch gegen Köln zeigten die Iserlohner zunächst eine starke Leistung in Halbzeit eins, welche sie in der zweiten Halbzeit jedoch nicht mehr aufs Parkett bekamen. In Wedel machte sich die angespannte Personallage dann früher im Spiel bemerkbar und die Iserlohner mussten bereits zur Pause einen zweistelligen Rückstand hinnehmen. Die letzten Wochen haben aber gezeigt, dass die Kangaroos sich vor keinem Gegner der Liga verstecken müssen, im Derby soll nun auch wieder etwas Zählbares dabei herausspringen.

Die Gäste aus Schwelm konnten zuletzt vier Spiele in Serie gewinnen und stehen momentan auf dem dritten Tabellenplatz. Das Team von Headcoach Falk Möller zeigte insbesondere mit Siegen gegen Sandersdorf, Leverkusen und Wolmirstedt zu was sie im Stande sind. Auch den souveränen Tabellenführer RheinStars Köln brachten die Schwelmer an den Rand einer Niederlage, die Kangaroos erwartet also ein starker Gegner im Derby am Samstag. 

23.12.2023 19:30 Uhr BBG Herford vs. Itzehoe Eagles

Vier Spiele nacheinander gegen Ibbenbüren und Herford, die direkten Konkurrenten im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord: Das wollten die Itzehoe Eagles nutzen, um sich Luft zu verschaffen. Der Auftakt ist gründlich daneben gegangen mit der Heimniederlage gegen acht Ibbenbürener. Jetzt folgt einen Tag vor Heiligabend eine Auswärtsaufgabe in Nordrhein-Westfalen: Sonnabend um 19.30 Uhr beginnt die Partie bei der BBG Herford.

Die beiden Teams rangieren punktgleich und nur durch wenige Zähler in der Korbdifferenz getrennt auf den Plätzen 11 und 12. Die Bedeutung des Spiels erklärt sich damit von selbst, aber Eagles-Coach Timo Völkerink muss einen schon mehrfach gehörten Satz wiederholen: „Wir werden erst am Samstag wissen, wer wirklich spielen kann.“ Nach einer Reihe von Corona-Erkrankungen hat es nun Kapitän Erik Nyberg und Dominick Oliveri erwischt, hinzu komme eine Verletzung bei Tekorian Smith. Es sei bereits die vierte Woche, in der das Team nicht komplett sei, stellt Völkerink fest.

Herford sei ein gefährliches Team mit Shawn Gulley als Anführer, aber dennoch sehr ausgeglichen. Die Mannschaft agiere mit einer interessanten Mischung, einerseits schneller Basketball, andererseits werde immer wieder das Tempo herausgenommen. „Wir dürfen uns dem nicht anpassen, sondern müssen unser Spiel spielen“, so Völkerink. Das bedeute schnelle Ballbewegung und Gefährlichkeit von außen. Hinzu komme: „Um eine Chance zu haben, müssen wir die Bretter beziehungsweise das Rebounding kontrollieren und scheinbar sauberer verteidigen, nachdem wir zuletzt 37 Freiwürfe abgegeben haben.“

23.12.2023 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. RheinStars Köln

Mit zwei herausfordernden Spielen endet und beginnt das Jahr für die RheinStars in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Gleich zweimal treffen sie auf den rheinischen Langzeitrivalen Bayer Giants Leverkusen. Zuerst geht es am samstäglichen Weihnachtsvorabend in die Ostermann-Arena (19.30 Uhr), bevor es zum direkten Rückspiel am 6. Januar (18 Uhr) in der ASV-Sporthalle kommt. Die Fans beider Lager jedenfalls sind in großer Vorfreude. Während in Leverkusen bereits 2.000 Karten abgesetzt wurden, ist die Parte in Köln ausverkauft – eventuell mag es Rückläufer aus Kontingenten in der Woche vor dem Spiel geben. Der Fanclub „Flying Flönz“ ruft zudem auf „alle in weiß nach Leverkusen“; rund 150 Fans und mehr begleiten die RheinStars.

Sportlich betrachtet ist es für die RheinStars das nächste Spitzenspiel. Köln führt die Gruppe Nord mit 11:1-Siegen an, Leverkusen rangiert punktgleich mit vier Teams (8:4) direkt dahinter. Beide Teams gehören mit 5:1-Siegen zu den besten Auswärtsteams. Die Giants hadern seit ihrem überraschenden Abstieg aus der ProA allein mit ihren Heimauftritten (3:3), während die RheinStars aktuell als Tabellenführer noch makellos dastehen (6:0). „Leverkusen ist ein Team, das uns alles abverlangen wird“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Sie können mit großer Intensität spielen und haben einen Kader, der für den direkten Wiederaufstieg zusammengestellt worden ist.“

Angeführt werden die Giants von Walter McBride, der Pointguard steht bei 18.3 Punkten pro Spiel und 4.4 Assists. Die besten Scorer danach sind Sebastian Brach (10.8), Marius Stoll (9.8) und Marko Boksic (8.9). Dazu kommen in dem stark besetzten Kader u.a. Sören-Eyke Urbanksky sowie Calivn Oldham jr. Alles prägende Spieler bei ihren vorherigen Vereinen. Baeck: „Aber bisher haben wir gerade in solchen Spielen gegen einen guten Gegner immer unsere beste Leistung abrufen können. Wir dürfen die Bedeutung dieses Spiels nicht zu groß reden. Ein Derby ist immer schön und wir freuen uns drauf, wir wollen aber vor allem an der weiteren Entwicklung unseres Spiels und unseren Talenten arbeiten und so eine bisher sehr gute Hinrunde mit einem Sieg abschließen.“

Nachberichte ProB Nord 12. Spieltag

16.12.2023 17:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. BBG Herford 85:75

Im ersten Viertel wurde auch dem letzten Braves Fan klar, dass das Spiel gegen BBG Herford kein Spaziergang wird. Denn die Herforder überrumpelten die noch nicht ganz wachen Berliner und dominierten die überraschten Braves. Dabei lief es vor allem in der Berliner Defensive gar nicht rund, sodass die Herforder den Korb quasi nach Belieben treffen konnten. Ernüchterndes Ergebnis aus Berliner Sicht: 14:25 Führung für Herford.

In der kurzen Viertelpause schien Coach Achmadschah Zazai jedoch die richtigen Worte gefunden und seine Jungs wachgerüttelt zu haben. Besonders in der Defensive steigerten sich seine Spieler deutlich. Sie waren flinker auf den Beinen, zeigten schnelle Hände und konnten sich so viele Bälle von den Herfordern klauen. Doch nicht nur die Defensive steigerte sich, auch in der Offensive konnten die Braves ihren Flow finden. Insbesondere der Ukrainer Kozhemiakin riss das Offensivspiel an sich und führte die Berliner zum schnellen Ausgleich (27:27). Die Braves gaben sich damit jedoch nicht zufrieden und gingen durch starke Dreier und Fast-Breaks mit elf Punkten in Führung – 46:35.

Das letzte Viertel war quasi eine Kopie des dritten Viertels. Erst starteten die Berlin Braves mit starken Punkten und spielten einen 14-Punkte Vorsprung heraus, dann wehrten sich die Herforder und kamen auf acht Punkte ran. An diesem Punkt war es dieses Mal Seiferth, der sich stark durchsetzte, traf und sogar noch das Foul zog – 80:69. Im Anschluss ließen die Berlin Braves nichts mehr anbrennen und die Herforder nicht mehr rankommen. Am Ende stand ein 85:75 Sieg für die Berliner auf der Anzeigetafel. 

16.12.2023 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. SBB Baskets Wolmirstedt 87:79

Auswärtsniederlage für Wolmirstedt: Beim heimstarken Aufsteiger Rostock Seawolves II mussten sich die SBB Baskets am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord mit 79:87 geschlagen geben. Verzichten musste die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast verletzungsbedingt auf ihren bislang besten Werfer Lennard Winter.

Bereits nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit fünf Zählern zurück (19:24). Zur Halbzeit stand dann ein 30:39-Rückstand auf der Anzeigetafel. Im dritten Spielabschnitt konnte Rostock seinen Vorsprung weiter ausbauen, lag mit 61:49 in Front. Ernsthaft gefährden konnten die SBB Baskets den Heimsieg im Schlussabschnitt nicht mehr.

SBB-Coach Eiko Potthast sagte nach der Partie: „Wir haben 34 Minuten lang nicht mit genug Energie gespielt. Die Offensive war unser größtes Problem, gerade in der ersten Halbzeit. Unser Dreier ist nicht gut gefallen. Darüber hinaus haben wir nicht klug gespielt, haben nicht gut attackiert. Defensiv hat uns über einen Großteil des Spiels die Intensität gefehlt. Wir haben uns zu oft im Eins-gegen-Eins schlagen lassen, den Gegner zu oft an die Freiwurflinie geschickt. Dafür haben wir die Rechnung kassiert – auch, wenn wir am Ende nochmal alles versucht haben.“

Vier Spieler punkteten für die SBB Baskets zweistellig: Martin Bogdanov (17 Zähler), Marc Friederici (15), Maximilian Begue (elf) und Diamond Onwuka (zehn). Eine entscheidende Statistik des Spiels: Rostock traf aus der Distanz mit 52 Prozent versenkter Versuche deutlich besser als Wolmirstedt mit 26 Prozent Trefferquote. Außerdem sammelten die Hausherren 29 Rebounds mehr als die SBB Baskets.

16.12.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. LOK BERNAU 95:83

In einem packenden Duell im zwölften Saisonspiel traf EN BASKETS Schwelm auf den LOK BERNAU. Das Auswärtsspiel versprach hochklassigen Basketball und spannende Momente auf dem Spielfeld. Nach dem Abpfiff äußerte sich Trainer Davide Bottinelli zu den Geschehnissen und analysierte das Spielgeschehen mit einem kritischen Blick. 

Bottinelli kommentierte die Leistung seines Teams: „Heute habe ich den Eindruck, es war auf jeden Fall mehr drin. Wir haben unsere Chancen nicht konsequent ausgenutzt. Dazu hat uns in den letzten Vierteln etwas Energie und Fokus in der Defense gefehlt, worüber Schwelm sehr profitiert hat. Schade, weil wir für lange Phasen der Partie eine gute Leistung abgeliefert haben.“ 

Das Spiel verlief bis zum 4. Viertel relativ ausgeglichen, geprägt von kleinen Runs auf beiden Seiten des Spielfelds. Schwelm setzte dabei erfolgreich auf seine Shooter und verbrachte viele Minuten in der Zone. LOK BERNAU konnte in der Low Post oder durch das Drive-and-Kick-Spiel Vorteile kreieren, jedoch blieb die Umsetzung dieser Chancen in Punkte eine Herausforderung. 

Der Rebounding-Kampf gestaltete sich relativ ausgeglichen, wobei beide Teams intensiv um jeden Ball kämpften. In den entscheidenden Momenten des letzten Viertels kamen die Erfahrung und die Wurfqualitäten der Dreier-Linie von Schwelm zum Tragen. Die Leistungsträger des Gegners trafen schwere Würfe, während Bernau trotz erfolgreicher Fouls nicht die verdiente Belohnung durch Treffer verzeichnen konnte. 

16.12.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 72:80

„Als gesamtes Team müssen wir uns für so eine Leistung schämen. Es tut mir unglaublich leid für die wieder zahlreichen Zuschauer.“ Wenn ein Trainer so etwas sagt, war es kein schöner Abend. Timo Völkerink hatte aber allen Grund dazu: Gerade hatte er mit den Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine schlimme Heimniederlage einstecken müssen. Der Tabellenletzte Ademax Ballers Ibbenbüren siegte am Lehmwohld mit 80:72 (16:28, 16:14, 22:20, 26:10).

Holprig begann der zweite Abschnitt, dann lief es etwas besser, der Vorsprung wuchs: Per Freiwurf zum 42:22 stellte Tim Schlegel einen Abstand von 20 Punkten her. Da waren noch gut viereinhalb Minuten in diesem Viertel zu spielen – und bis zum 42:32 zur Pause gelang den Gastgebern kein Punkt mehr. Offenbar hätten sich die Spieler zu sicher gefühlt, überall seien einige Prozent herausgenommen worden – „ich habe keine Erklärung dafür“, sagte der frustrierte Coach. Es sei nicht gelungen, die Intensität hochzuhalten, offensiv habe die Mannschaft den Faden verloren.

Und dabei blieb es. In einem unansehnlichen dritten Viertel schafften es die Eagles, gerade genug zu treffen, um vor den letzten zehn Minuten immer noch mit acht Punkten zu führen: 62:54. Doch schon der erste Angriff im Schlussviertel gab die Richtung vor: Nach Offensivrebounds hatten die Itzehoer vier gute Chancen – alle daneben. Ibbenbüren witterte immer mehr Morgenluft und war nun endgültig stark gemacht. Wichtige Würfe saßen bei den Gästen, in der Verteidigung mussten sie nur auf die Fehler der Eagles warten und den Rebound einsammeln. Bis auf acht Punkte fielen die Gastgeber zurück, kämpften sich noch einmal auf 70:73 in der letzten Minute heran, doch es war nicht der Tag für eine Wende. So sei es im Sport, stellte Völkerink fest: „Wenn man einen Gang zurückschaltet, weil man sich zu dominant fühlt, wird man bestraft.“ Der Gegner habe im Rebound mehr gefightet und sei schneller gewesen, am Ende habe er vor allem dank der eigenen Unzulänglichkeit der Itzehoer gewonnen. Diese müssen sich nun schnell berappeln: Im letzten Spiel des Jahres treten sie am Sonnabend beim punktgleichen Vorletzten in Herford an.

17.12.2023 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Bayer Giants Leverkusen 63:81

Die Stimmung in der Halle war großartig, für einen Sieg der 49ers reichte es am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord dennoch nicht. Das von der Mittelbrandenburgichen Sparkasse präsentierte Weihnachtsspiel verlief lange Zeit spannend, bevor sich die Gäste im letzten Abschnitt entscheidend absetzen konnten. Der Endstand von 63:81 (37:38) resultiert im sechsten Tabellenplatz für die TKS 49ers.

Die rund 400 Fans in der Berlin Brandenburg International School bekamen am dritten Advent neben einem festlichen Rahmenprogramm der MBS ebenso ein intensives Spiel auf Augenhöhe zwischen den TKS 49ers und Bayer Giants Leverkusen zu sehen… zumindest drei Viertel lang. Nach dem Tip-Off vergingen ganze zwei Spielminuten, bevor die TKS 49ers, in Person von Filip Kamenov, das Scoring der Partie per Dreier eröffneten. Auch die Bayer Giants Leverkusen fanden kurz darauf ihren Rhythmus und gingen letztendlich sogar mit einer sechs Punkte-Führung in die erste Viertelpause. Die nächsten zehn Minuten hatten hingegen die Hausherren, angeführt von Robin Jorch als Topscorer, die Nase vorn. Der Kapitän verkürzte unter anderem per Dreipunktewurf zum Halbzeitstand von 37:38.

In der zweiten Hälfte erhöhte ProA-Absteiger Leverkusen dann den Druck auf die 49ers. Folglich unterliefen den Gastgebern zu viele Turnover (24) und auch von der Freiwurflinie wurden in den entscheidenden Momenten einige Punkte liegengelassen. Im dritten Viertel konnte durch die eigene größtenteils gelungene Verteidigung noch Schadensbegrenzung betrieben werden. Im letzten Abschnitt lief jedoch auch offensiv vieles nach dem Plan der Giants sowie deren Topscorer Brach und McBride, weshalb sich TKS am Ende doch recht deutlich mit 63:81 geschlagen geben musste. 

17.12.2023 16:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 86:64

Die Iserlohn Kangaroos verlieren beim SC Rist Wedel mit 86 zu 64. Verletzungsgeplagte Iserlohner versuchen in Hamburg alles, um den sechsten Saisonsieg einzufahren, doch es gelingt den Waldstädtern an diesem Tag nicht viel. Nach zwölf Spieltagen stehen die Kangaroos nun mit fünf Siegen auf dem neunten Tabellenplatz. Die Gastgeber aus Wedel konnten hingegen mit ihrem siebten Saisonsieg Tabellenplatz sieben festigen.

Im ersten Viertel begannen die Norddeutschen fokussiert und sorgten früh für eine Führung. Die Iserlohner kämpften sich dann im Laufe des Auftaktviertels rein in die Partie und gingen so mit einem Zwischenstand von 24 zu 19 in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel war das Spiel zunächst umkämpft und es gelang den Waldstädtern, den Rückstand etwas zu verkürzen. Doch die Gastgeber ließen nicht nach und sorgten für einen 64 zu 33 Halbzeitstand.

Nach der Halbzeitpause merkte man den Iserlohnern mehr und mehr die angespannte Personallage an. Der Gastgeber aus Wedel verteidigte weiterhin entschlossen und aggressiv und ließ so gut wie nichts mehr zu. Am Ende gewinnen die Norddeutschen so verdient gegen die Kangaroos und unterstreichen damit ihre Playoff-Ambitionen.

Headcoach Dennis Shirvan ist enttäuscht über die Niederlage: “Ein toughes Spiel für uns! Wir sind schwach ins Spiel gekommen, haben uns dann aber im Laufe der ersten Halbzeit ganz gut zurückgekämpft. In Hälfte zwei hat man dann gemerkt, dass wir viele Körner gelassen haben. Einige der Jungs waren in der abgelaufenen Trainingswoche krank und konnten so gut wie gar nicht trainieren und natürlich hat uns Travis an allen Ecken und Enden gefehlt. Es ist echt schade, weil wir uns viel vorgenommen haben und mit einem guten Gefühl nach Wedel gefahren sind. Wir haben alles versucht, aber haben es heute einfach nicht umgesetzt bekommen. Jetzt gilt es das Spiel schnell abzuhaken, zu analysieren und uns auf das Derby am Samstag vorzubereiten!”

17.12.2023 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers 86:75

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 12. Spieltag

16.12.2023 17:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. BBG Herford

Am Samstag, den 16.12. steht für die Berlin Braves 2000 das letzte Heimspiel in diesem Jahr auf dem Spielplan. Zu Gast in der Berliner Sömmeringhalle ist dann BBG Herford, die aktuell auf dem 12. Tabellenplatz verweilen und gegen die drittplatzierten Braves sicherlich für eine Überraschung sorgen wollen. 

Die Berlin Braves konnten am vergangenen Spieltag leider kein weiteres Erfolgserlebnis feiern. Beim Auswärtsspiel gegen die BSW Sixers mussten sie in einer durchweg spannenden Partie inklusive Overtime am Ende eine hauchdünne Niederlage einstecken. Mit einer 77:76 Niederlage im Gepäck musste die Mannschaft die Heimreise nach Berlin antreten. Die Enttäuschung über die Niederlage wiegt aufgrund der eigentlich starken Leistung sicherlich noch schwerer als sonst. Doch vor den Feiertagen gilt es nochmal den Kopf aus dem Sand zu ziehen, die Enttäuschung in Leistung umzuwandeln und sich mit voller Motivation in die letzten zwei Spiele dieses Jahr zu stürzen. 

Am kommenden Samstag kommt dann die BBG Herford mit dem festen Vorsatz nach Berlin, ihre Negativserie endlich zu beenden und eine Erfolgsserie zu starten. BBG Herford konnte in den letzten fünf Spielen keinen Sieg mehr einfahren und steht mittlerweile mit einer Bilanz von acht Niederlagen aus elf Spielen nur noch auf dem 12. Tabellenplatz. Im letzten Spiel gegen die EN Baskets Schwelm haperte es vor allem in der Defensive, sodass Schwelm zur Halbzeit mit 17 Punkten führte. Herford konnte im zweiten Durchgang zwar noch auf acht Punkte rankommen, doch am Ende reichte die Aufholjagd nicht und mündete in einer 85:99 Niederlage.

16.12.2023 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. SBB Baskets Wolmirstedt

BB Baskets gastieren beim heimstarken Aufsteiger in Rostock Für die SBB Baskets steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord das dritte Auswärtsspiel in Serie auf dem Programm: Am Sonnabend ab 18 Uhr ist Wolmirstedt bei den Rostock Seawolves II zu Gast.

Aufsteiger Rostock spielt bislang eine solide Saison. Vier Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber. Alle Erfolge wurden vor heimischem Publikum geholt. Bester Werfer der Zweitvertretung des Erstligisten Rostock Seawolves ist der US-Amerikaner Branden Maughmer mit durchschnittlich 19 Punkten pro Partie. Der 35 Jahre alte Routinier Michael Jost bringt viel Erfahrung ins Team, ist mit elf Punkten und sechs Rebounds im Schnitt eine weitere Säule der Rostocker.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt vor der Partie: „Das wird definitiv keine einfache Aufgabe. Rostock hat vor heimischem Publikum bislang sehr gut ausgesehen. Sie haben einen interessanten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. Für uns heißt es, dort weiterzumachen, wo wir in der vergangenen Woche aufgehört haben: konzentriert und aggressiv zu spielen, offensiv in Umschaltsituationen zu kommen und defensiv sehr gut zu sein. Das Training war sehr intensiv und ich bin überzeugt, dass wir gut vorbereitet sind.“

16.12.2023 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. LOK BERNAU

Der kommende Samstag verspricht ein hochspannendes zwölftes Saisonspiel für die LOK, wenn sie auf EN BASKETS Schwelm treffen. Die Vorfreude auf dieses Duell wird durch das Statement des Bernauer Trainers Davide Bottinelli verstärkt, der die jüngsten positiven Entwicklungen seines Teams hervorhebt. In den letzten Spielen hat sich das Bernauer Team nicht nur technisch und taktisch verbessert, sondern auch auf mentaler Ebene. Die gesteigerte Aufmerksamkeit und der verbesserte Teamgeist sind entscheidende Faktoren, die das Team weiter voranbringen sollen. 

„Diese Linie möchten wir mit voller Energie weiterverfolgen“, unterstreicht Trainer Bottinelli. Es ist deutlich zu spüren, dass das Team hochmotiviert ist und die erzielten Fortschritte im Spiel umsetzen möchte. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf einer stabilen defensiven Leistung. Der Coach betont die Notwendigkeit, die Scoring-Qualitäten des Gegners zu unterbinden, insbesondere in Bezug auf Dreier. Dabei werden Rebounds eine entscheidende Rolle spielen, um dem Team eine solide Grundlage zu bieten. 

Mit einer Bilanz von 7 Siegen und 4 Niederlagen präsentiert sich Schwelm als offensiv ausgerichtete Mannschaft, die durch gefährliche Shooter beeindruckende Punktzahlen erzielen kann. Der Trainer hebt Spieler wie Robert Merz und Thomas Reuter hervor, beide mit Erfahrung in der ProA, als ernsthafte Herausforderungen für sein Team. 

16.12.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Eine Woche nach der Heimniederlage gegen Wolmirstedt bekommen die Itzehoe Eagles sofort die Chance zur Wiedergutmachung. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erwarten sie die Ademax Ballers Ibbenbüren.

Der Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen ist mit bisher nur einem Sieg Tabellenletzter. Doch der Gegner dürfe aufgrund der Platzierung auf keinen Fall unterschätzt werden, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink: „Sie haben viel Talent in ihrem Team.“ Tim Kosel und Lorenz Neuhaus seien zwei spielstarke Aufbauspieler, am Brett gelte es, dem erfahrenen und sehr physisch spielenden Center Kai Hänig nicht zu viele Punkte zu erlauben. Mit vier Importspielern verfügten die Ballers zudem über viel Flexibilität, sagt Völkerink. Einer von ihnen ist der während der Saison verpflichtete Amerikaner Denzel Livingston, der vor einigen Jahren kurzzeitig beim NBA-Team Houston Rockets unter Vertrag stand.

Bei den Itzehoern scheint die Krankheitswelle fast überstanden zu sein – aber eben nur fast: Für Jack Fritsche werde es sehr eng bis zum Spiel, berichtet der Trainer. Es werde darum gehen, den Gegner konstant unter Druck zu setzen und dabei mehr Druck auszuüben als zuletzt. Denn natürlich kann das Ziel im letzten Heimspiel des Jahres nur ein Sieg sein: „Wir wollen gemeinsam mit unseren Fans viel Energie in die Halle bringen und dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“

17.12.2023 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Bayer Giants Leverkusen

Der 12. Spieltag der TKS 49ers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord hat einiges zu bieten! Nicht nur ist mit den Bayer Giants Leverkusen ein geschichtsträchtiges Topteam zu Gast, sondern wird der Adventsspieltag auch durch den Platinpartner der MBS mit einem Rahmenprogramm veredelt.

Welches Team beschert seinen Fans eine Woche vor Heiligabend ein vorweihnachtliches Geschenk? Die Trikotfarben würden dabei für die gastierenden Bayer Giants Leverkusen sprechen, welche das Spielfeld traditionell mit roten Akzenten betreten. Doch zum Glück entscheiden diese nicht über den Spielausgang. Allerdings ist bei diesem Aufeinandertreffen auch mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation kein klarer Favorit auszumachen. Die 49ers stehen seit letzter Woche auf Rang vier der ProB Nord, während sich die Giants mit einer identischen Bilanz von sieben Siegen und vier Niederlagen auf Rang sechs befinden. Die Gäste stiegen letzte Saison überraschend aus der ProA ab, legten 2023/24 einen erwartet starken Start in der ProB hin, verloren nun jedoch drei ihrer letzten vier Partien. 49ers Co-Trainer Dorian Coppola schätzt die Giants dennoch als ein absolutes Spitzenteam ein: „Trotz ihrer aktuellen Schwächephase sehen wir Leverkusen als einen der ganz klaren Aufstiegskandidaten in der ProB. Sie werden uns am Sonntag alles abfordern.“

Vom ProA-Kader der Leverkusener, welche übrigens mit 14 Meisterschaften Rekordmeister der ersten Basketball-Bundesliga sind, ist diese Saison nicht mehr viel übrig. Da Center Dennis Heinzmann verletzungsbedingt für die ganze Spielzeit ausfällt, verbleibt nur noch Marius Stoll (9,7 Pkt) vom letztjährigen Aufgebot. Die wichtigsten Neuzugänge der Giants sind allesamt ligaweit bekannte Namen: McBride (18,4 Pkt), Boksic (8,7 Pkt), Oldham Jr. (7,4 Pkt), Brach (9,8 Pkt) und Urbansky (7,9 Pkt) wechselten im Sommer von anderen ProB-Teams nach Leverkusen. Was die Personalien der 49ers angeht, kann Headcoach Pastushenko nun wieder auf Leo Hampl zurückgreifen, der in Ibbenbüren nach vier Wochen Pause erstmals wieder zum Einsatz kam.

17.12.2023 16:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos

Im letzten ProB-Heimspiel des Jahres gegen die Iserlohn Kangaroos weht bereits (vor-)weihnachtlicher Duft durch die Steinberghalle. Im Foyer werden Punsch und Waffeln angeboten, die Cheerleader zeigen in den Spielpausen Teile ihres spektakulären Programms. In der Halbzeit gibt es ein Rist-Trikot mit den Unterschriften aller Wedeler Spieler und weitere tolle Preise zu gewinnen. Präsentiert wird die „Merry-Ristmas“-Partie von der Stadtsparkasse Wedel, auch das Autohaus Rosenbaum unterstützt die Veranstaltung.

In sportlicher Hinsicht kommt es zum Aufeinandertreffen des Tabellenachten (SC Rist) gegen den Neunten (Iserlohn). Beide Mannschaften setzten sich zuletzt – mit unterschiedlichem Erfolge – mit am Rhein beheimateten Gegnern auseinander. Die Rister bezwangen Leverkusen, legten dabei eine starke erste Spielhälfte hin, um am Ende mit 78:73 die Nase vorn zu haben. Iserlohn unterlag Tabellenführer Köln 86:105. Für einen großen Batzen der Punktausbeute der Sauerländer, nämlich 41, war der US-Amerikaner Travis Henson verantwortlich. Sein Landsmann Clayton Ladine (der auch über die französische Staatsbürgerschaft verfügt) ist der Iserlohner Taktgeber, er leitet statistisch gesehen pro Partie rund neun Korberfolge durch unmittelbare Zuspiele ein.

17.12.2023 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BSW Sixers

Es ist zwar noch weit hin bis zu den Playoffs im Frühjahr und doch stehen die RheinStars in den kommenden Wochen vor Aufgaben, die genau diesen Playoff-Charakter und das dazugehörige Gefühl schon mit sich bringen. Topspiele und Derbys im engen Zeittakt. So treffen die Kölner als Tabellenführer am Sonntag in der ASV-Sporthalle mit den BSW Sixers auf ihren aktuell ärgsten Verfolger. Und dann folgen zwei Duelle mit dem Aufstiegsfavoriten in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB – den Bayer Giants aus Leverkusen.

„Das sind die Spiele, auf die wir uns alle freuen, besonders unser Team. Enge Spiele, bei denen es auch darum geht, zu beweisen, dass wir verdient auf dem ersten Platz einer sehr guten Liga stehen“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Wir wollen auf jeden Fall unseren Platz an der Sonne verteidigen und die Sixers auf Distanz halten. Ich glaube, es wird ein intensives und spannendes Spiel werden, dem alle entgegenfiebern.“

Doch bei der Sportlichen Leitung der RheinStars ist Leverkusen noch weit weg, denn mit den BSW Sixers steht ihnen ein gut und tief besetzter Kader im Weg. Erst am vergangenen Sonntag lieferten die Sachsen-Anhaltiner zudem einen Beweis ihrer Kampfkraft und Moral. Einen 12-Punkte-Rückstand holten sie gegen den aktuellen Drittplatzierten, die Berlin Braves, in den letzten beiden Minuten auf, um schließlich in der Verlängerung mit einem Punkt zu gewinnen (77:76). Angeführt wurde das Kooperationsteam des Bundesligisten Mitteldeutscher BC dabei wie gewohnt von seinem US-Amerikaner Donte Nicholas, der sich im Punkteschnitt (20,7) und bei der Effektivität nochmal gesteigert hat zur eh schon guten Vorsaison.

Nachberichte ProB Nord 11. Spieltag

09.12.2023 19:00 Uhr LOK Bernau vs. Seawolves Academy 85:58 

Gestern gelang LOK Bernau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ein eindrucksvoller Sieg gegen die Rostock Seawolves in der eigenen Spielstätte, der „LOK Hölle“. Mit einem überzeugenden Endergebnis von 85:58 setzte sich das Team klar gegen die Gäste durch.

Schon in den ersten sechs Minuten des Spiels ließ Bernau nur zwei Punkte der Rostocker zu und legte selbst mit 17:2 vor. Das erste Viertel endete mit einem deutlichen 23:8 und zur Halbzeit stand es 41:20 für Bernau. Die Kontrolle über das Spiel behielt das Team auch in der zweiten Halbzeit, welche 44:36 endete.

Die Statistiken der Bernauer Topspieler sprechen für sich: Linus Ruf erzielte 18 Punkte und 9 Rebounds, gefolgt von Emilio Banic und Elias Rapieque, die beide 15 Punkte beisteuerten. Akim-Jamal Jonah rundete die starke Teamleistung mit einem Double-Double ab.

Dieser zweite Heimsieg in Folge ist für Bernau von großer Bedeutung. Das Team bleibt zwar auf dem 13. Tabellenplatz, richtet den Blick aber nach oben – mit zwei Siegen aus den letzten drei Spielen. Nächsten Samstag wartet das Auswärtsspiel gegen den aktuellen Tabellendritten, die „EN Baskets Schwelm“, auf Bernau, bei dem sie ihren Aufwärtstrend fortsetzen möchten.

09.12.2023 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. TKS 49ers 68:83

Die Einstellung stimmte, die Fans in der Halle Ost unterstützten ihre Mannschaft nach Kräften, und dennoch reichte es am Ende nicht um die Negativserie zu stoppen. Mit 68:83 unterlagen die arg ersatzgeschwächten Ademax Ballers Ibbenbüren am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den favorisierten TSK 49ers aus Stahnsdorf.

30 Minuten lang begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, trotz einer mageren Feldwurfquote (33 Prozent) schafften es die Ademax Ballers durch ihre aggressive Verteidigung die TSK 49ers in Schwierigkeiten zu bringen. Sieben Minuten vor dem Ende glich Lorenz Neuhaus per Floater zum 57:57 aus, alles schien offen. Wie so oft in den vergangenen Wochen gelang es dem Aufsteiger dann aber nicht seinen offensiven Rhythmus zu halten, die Gäste zogen entscheidend davon. Ein Dreier des bärenstarken Robin Jorch zum 65:58 sorgte vier Minuten vor dem Ende für eine Art Vorentscheidung zu Gunsten der Pastushenko-Fünf, die Ademax Ballers erholten sich von dem Rückschlag nicht mehr.

Das sagt Coach Peer Reckinger: „Es ist nicht das erst Mal, dass wir ein Spiel im letzten Viertel verlieren. Am Ende halten wir uns nicht mehr an die Konzeptionen. Ich weiß nicht, ob es Erfahrung ist oder woran es liegt. Wir müssen unseren Kopf behalten. Die Fans heute waren phänomenal, wir haben es defensiv verloren. Es ist alles noch offen, wir glauben weiter dran.“

09.12.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. RheinStars Köln 86:105

Mit einem in der zweiten Halbzeit souverän herausgespieltem Sieg bauen die RheinStars ihre Siegesserie auf 10 in Folge aus. Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gewannen die Kölner am Samstagabend bei den Iserlohn Kangaroos mit 105:86 (49:50). So bleibt die Mannschaft von Manager und Trainer Stephan Baeck als Tabellenführer das Maß der Dinge in der Gruppe Nord.

Und es geht dann kurios los: US-Boy Travis Henson und Rupert Hennen teilen sich die Punkte. Henson trifft die ersten 15 Punkte für Iserlohn (19 im ersten Viertel), Hennen die ersten 8 Punkte für Köln – erst nach über fünf Minuten dürfen auch die anderen mal ran. Es geht rauf und runter, mitunter etwas hektisch – beide Mannschaften gönnen sich keine Verschnaufpause.

Die RheinStars verschlampen den Start in die zweite Hälfte komplett – nach 59 Sekunden und einem 0:7-Lauf nimmt Köln eine Auszeit. Als Antwort auf den dann bei 0:10 beendeten Lauf gelingt den RheinStars eine 19:2-Antwort. Zudem nehmen die Probleme der Hausherren unter dem eigenen Korb zu, Center Kordel geht mit 5 Fouls, Almstedt steht bei 4 und sitzt auf der Bank. Es kommt Mathias Groh als nächster Center. Doch Köln hat seinen Rhythmus, seinen Wurf und die nötige Souveränität gefunden. Zwei Dreier von Battle plus einmal Rohwer bringen die RheinStars mit 77:65 (28:5-Lauf) in Führung nach 30 Minuten

Köln kontrolliert nun das Geschehen unter den Körben und auf dem Feld. Allen voran „zerlegt“ Battle nach Belieben seine Gegenspieler und punktet und punktet. Kapitän Hennen steht mittlerweile bei einem Double-Double aus Punkten und Assists. Die Partie ist entschieden bei 77:95 und Time-Out Iserlohn vier Minuten vor dem Ende. Kleiner Trost für die Hausherren, Travis Henson kommt am Ende auf beeindruckende 41 Zähler.

09.12.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. SBB Baskets Wolmirstedt 81:92

Die SBB Baskets sind zurück in der Erfolgsspur: Nach einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast am Samstagabend am Ende souverän mit 92:81 bei den Itzehoe Eagles durch. Es war der sechste Saisonsieg für die SBB Baskets in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit fünf Zählern zurück (18:23). Auch zur Halbzeit war die Partie beim 42:41 für Itzehoe noch nahezu ausgeglichen. In der Halbzeit fand Cheftrainer Eiko Potthast dann aber genau die richtigen Worte. Die Gäste kamen aggressiv und fokussiert aus der Kabine, legten vor allem defensiv zu und erspielten sich so offensiv hochprozentige Möglichkeiten. Vor dem Schlussabschnitt lagen die SBB Baskets deshalb mit zehn Zählern in Front (73:63). Weil Wolmirstedt konzentriert blieb, wurde der Auswärtssieg bis zum Schluss nicht mehr ernsthaft gefährdet.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Das war eine deutlich bessere Leistung als gegen Schwelm. Defensiv war ich phasenweise mit dem Rebounding nicht zufrieden, auch im Eins-gegen-Eins waren wir zeitweise schlecht. Aber Itzehoe hat uns auch extrem bestraft und ein paar ganz wilde Würfe getroffen. Offensiv waren wir sehr solide, haben die wechselnde Verteidigung gut attackiert. Ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt steht in Rostock ein ganz schweres Auswärtsspiel an und dann wollen wir das Jahr erfolgreich beenden.“

09.12.2023 19:30 Uhr BBG Herford vs. EN BASKETS Schwelm 85:99

Nach zwei erfolgreichen Heimspielen in Folge, gewinnen die EN Baskets Schwelm auch bei BBG Herford und bauen ihre Siegesserie auf drei Erfolge am Stück aus.

Die Mannschaft von Falk Möller erwischte einen schwachen Start ins Spiel. Nach drei Minuten lag der Gastgeber bereits mit 8:2 vorne, bevor die Mannschaft in ihren Rhythmus fand und das Spiel ausgeglichen gestalten konnte. Ein 13:4 Lauf zum Ende des ersten Viertels ermöglichte den Blau-Gelben eine Führung. Im zweiten Viertel setzte sich der Trend fort und vor allem offensiv fanden die Gastgeber kaum antworten. Chris Frazier war mehrfach von der Dreierlinie erfolgreich und stellte die BBG vor unlösbare Aufgaben, sodass ein hochverdienter Halbzeitstand von 33:50 auf der Anzeigetafel zu sehen war.

Die zweite Hälfte zeigte deutlich, welche Qualität die Gastgeber aufs Parkett bringen können. Allen voran Topscorer Shawn Gulley (37P) wirkte zum Teil unaufhaltsam und scorte nach Belieben. Auf Seiten der EN Baskets hielten vor allem Frazier und Miller dagegen. Miller hatte am Ende des Abends, das gewohnte, Double Double aus 17 Punkten und 17 Rebounds, während Chris Frazier 21 Punkte und 6 Assists auflegte. Das dritte Viertel ging mit 29:28 knapp an die Baskets. Herford versuchte es immer wieder mit einer Zonenverteidigung, doch die Gäste liessen sich davon nicht beirren.

Im Schlussabschnitt stemmten sich die Gastgeber noch einmal gegen die drohende Niederlage und konnten auf 9 Punkte verkürzen, doch die EN Baskets, wehrten jeden Versuch der BBG ab und fuhren einen letztlich ungefährdeten Auswärtssieg ein.

09.12.2023 20:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. SC Rist Wedel 73:78

Die ausschlaggebenden Gründe für das 78:73 aber waren andere, sportliche nämlich. Eine überaus überzeugende erste Hälfte bildete die Grundlage für den Wedeler Sieg, der in seinem Zustandekommen fast unverhofft eintraf.

Die Rister mussten im Rheinland auf Darren Egbe, Benjamin Jeß (verletzten sich beim vor der ProB-Begegnung ebenfalls in Leverkusen ausgetragenen NBBL-Spiel der Hamburg-Towers-Jugend), Jayden Fatnassi (krank), Niklas Krause, Leif Möller (bekamen wegen ihrer Mehrfachbelastung mit Bundesliga, Eurocup und ProB eine Pause) und Simonas Paukste (krank) verzichten. „So waren wir auf einmal nur noch acht“, sagte Rist-Trainer Attarbashi, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. „Wir haben sehr viel Selbstvertrauen. Die anderen können und sollen ja auch spielen. Es ist nicht so, dass wir erblassen, wenn Spieler fehlen“, unterstrich er. Das geschrumpfte Wedeler Aufgebot ging forsch zur Sache, sicherte sich im Anfangsviertel eine 13:6-Führung, die bis zum Ende des ersten Durchgangs noch leicht auf 21:13 ausgebaut wurde.

Die Wedeler Überlegenheit beim Rebound und das erfolgreiche Verhindern Leverkusener Korberfolge ließ den Vorsprung weiter wachsen (37:17). „Wir haben diktiert, wer, wann, wo beim Gegner wirft“, nahm Attarbashi zur zeitweiligen Dominanz seiner Mannschaft und der starken Verteidigungsleistung (nur 21 gegnerische Zähler bis zur Halbzeit) Stellung. „Und wenn wir nicht so gut gereboundet hätten, hätten wir keine Chance gehabt. Das ist ein Gegner, der uns auf dem Papier überlegen ist, auch wenn wir vollständig sind“, sagte der Rist-Trainer.

Die erwartete Antwort der Gastgeber kam: Ein durch die Halbzeit unterbrochener und anschließend fortgesetzter Bayer-Lauf (11:0) nämlich. Der Druck auf die Rister wuchs fast stetig, Leverkusen war jetzt klar im Aufwind und näherte sich der Wende. Nach 30 Spielminuten lagen Attarbashis Mannen gleichwohl nach wie vor in Führung (55:47).

In seinem Bemühen, den Gegner auf Abstand zu halten, brachte der SC Rist erheblichen Einsatz auf. Mit Erfolg. „Das haben wir gemeinschaftlich gelöst. Wir treffen vielleicht mal nicht gut, aber wir kämpfen immer“, lobte Attarbashi. „Und immer hat jemand etwas Großes rausgehauen. Es hat uns ausgezeichnet, dass alle füreinander da waren“, sagte er.

10.12.2023 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Berlin Braves 2000 77:76

Overtime-Krimi im Sixers-Dome: Die BSW Sixers setzten sich am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 77:76 gegen die Berlin Braves durch und rutschen damit auf den 2. Tabellenplatz. Dabei sahen die Gastgeber schon wie der sichere Verlierer aus, doch mit einem 13:2 Lauf zum Ende des Spiel retteten sich die Sixers in die Verlängerung und gewannen dort hauchdünn gegen die Hauptstädter. Nun folgt am 3. Advent das Topspiel beim Spitzenreiter in Köln.

Über 500 Zuschauer kamen am 2. Advent in die Sandersdorfer Ballsporthalle, um dem Aufeinandertreffen des Tabellenzweiten aus Berlin und dem Tabellendritten aus Bitterfeld, Sandersdorf und Wolfen beizuwohnen und sie sollten nicht enttäuscht werden. Beide Teams boten einen wahren Krimi, der sogar fünf Minuten extra Zeit benötigte bis ein Sieger gefunden wurde. Beide Mannschaften hatten über den gesamten Verlauf der Partie Probleme ihren offensiven Rhythmus zu finden und waren häufig von der Freiwurflinie erfolgreich. Nachdem Marley Jean-Louis für die Braves von eben jener Linie erfolgreich gewesen war, erzielte Tim Martinez die letzten Punkte des 1. Viertel aus dem Feld. Nach den ersten zehn Minuten führten die Sixers hauchdünn 18:17.

Beide Teams fanden nun mehr und mehr zu ihrem offensiven Spiel, wobei es die Gäste waren welche dank eines 8:2 Laufs nach dem 3. Viertel mit fünf Punkten in Führung lagen. Ein weiterer Dreier von Daubner und und ein Korbleger von Paul zwangen Sixers-Trainer Chris Schreiber zu einer Auszeit. Der an diesem Abend überragende Donte Nicholas war trotz Foul nicht zu stoppen und verkürzte den Rückstand, doch die Gäste liefen nun auch von außen heiß. Ein erfolgreicher Dreipunktwürfe der Gäste rund zweieinhalb Minuten vor Ende ließ den Rückstand der Sixers auf 12 Zähler anwachsen. Mit dem Rücken zur Wand gaben sich die Gastgeber nicht auf. Nachdem Moritz Heck und Hendrik Warner es verpassten von der Freiwurflinie das Spiel auszugleichen, waren die Sixers bei sechs Sekunden auf der Uhr mit drei Punkten im Rückstand. Im letzten Angriff wurde Donte Nicholas beim Versuch den Ausgleich zu erzielen gefoult. Die fälligen drei Freiwürfe zur Verlängerung traf der Veteran sicher.

Somit kam es erstmalig in dieser Saison zur Verlängerung im Sixers-Dome. in den extra fünf Minuten fokussierten sich beide Teams besonders auf ihren Angriff und vernachlässigten die Verteidigung. Nach einem Dunk von Hendrik Warner war es erneut der starke Daubner der per Distanzwurf die Führung für seine Farben zurück holte und wenig später per Korbleger auf 76:74 für die Berlin Braves stellte. Im darauffolgenden Angriff nahm sich Nico Wenzl ein Herz. Bis dato hatte der Aufbauspieler der Sixers noch keinen Treffer aus der Distanz erzielt, doch 37 Sekunden vor dem Ende traf er seinen einzigen Dreier zur 77:76 Führung.