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Lennart Weichsel verlängert auf Schalke

Mit Lennart Weichsel ist die nächste Vertragsverlängerung für die Saison 2017/18 in der 2. Basketball-Bundesliga ProB fix! Der 25-jährige Small Forward geht in seine dritte Saison beim S04 und
wird mit seiner Athletik auch im nächsten Jahr für Energie auf dem Spielfeld sorgen. S04-Coach Raphael Wilder freut sich über die Vertragsverlängerung seines Schützlings.

Vor der Saison 2015/16 wechselte Lennart Weichsel von der BG Dorsten, für die er in der 1. Regionalliga West aktiv war, zum FC Schalke 04. Gleich in seinem ersten Jahr erspielte er sich seine
feste Rolle in der Rotation von Coach Wilder und hatte mit seinem unbändigen Verteidigungswillen seinen Anteil an der Meisterschaft in der 1. Regionalliga West und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProB. „Lenny imponiert durch sein physisches Spiel und seinen bedingungslosen Einsatz auf dem Parkett und im Training. Darüber hinaus verfügt er über eine sehr gute Verteidigung abseits des Balles, was ihn wertvoll für meinen Kader macht“, berichtet Coach Wilder über seinen Flügelspieler.

In der abgelaufenen Saison stand Weichsel im Schnitt 19 Minuten auf dem ProB-Parkett und startete in mehr als der Hälfte der Partien. In dieser Zeit trug er mit drei Punkten im Schnitt und seiner starken Defense zum Erreichen der Playoffs bei. „Lenny hat über die letzten zwei Jahre hier auf Schalke eine sehr gute Entwicklung genommen und hat vor allem in der letzten Saison einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Bedingt durch Verletzungen und Formschwächen in unserem Kader hat er viel größere Spielanteile bekommen als eigentlich angedacht waren, aber er hat mir dieses Vertrauen durch seinen beispielhaften Einsatz zurückgezahlt und hatte somit auch einen Anteil an unserem letztjährigen Erfolg“, lobt Wilder seinen Schützling.

Schnelle Einigung in den Gesprächen
In der neuen Saison wird der in Düsseldorf lebende und arbeitende Physiotherapeut erneut das Trikot des S04 überstreifen und mit seiner Athletik für einige Action in der Halle sorgen. „Nach seinen Leistungen in den letzten zwei Jahren war es für mich ein logischer Schritt, dass wir ihm ein Angebot zur Vertragsverlängerung machen. Nach einigen intensiven Gesprächen, in welchen ich ihm seine Rolle für die kommende Saison dargelegt habe, sind wir sehr schnell übereingekommen, dass er weiterhin ein Teil der Mannschaft sein möchte“, fasst Wilder zusammen.

Auch Lennart Weichsel freut sich bereits auf die kommende Saison. „Ich habe meinen Vertrag hier auf Schalke verlängert, weil ich mich in den letzten zwei Jahren hier sehr wohl gefühlt habe und Raffi als Ihr  Coach nun gut kenne. Ich freue mich darauf, eine weitere Saison unter ihm auf Schalke zu spielen. Wir haben hier eine tolle Organisation, in der ich mich als Spieler sehr gut versorgt fühle und durch die Anbindung an das Medicos haben wir eine hervorragende medizinische Betreuung. Ich möchte im nächsten Jahr dazu beitragen, dass wir als Team wieder die Playoffs erreichen und dieses Mal einen tieferen Playoff-Run hinlegen als in der letzten Saison. Nun freue ich mich riesig auf die neue Saison mit unseren tollen Fans, eine volle Halle mit einer hoffentlich großartigen Stimmung wie zuletzt auf Schalke“, so Weichsel über seine Beweggründe zur Vertragsverlängerung.

Weitere Verpflichtung auf dem Flügel in Planung „Ich freue mich, dass Lenny in die dritte Saison hier auf Schalke geht. Er hat sich mit einigen actionreichen Aktionen und seinem großen Kampfgeist in der Vergangenheit einige Beliebtheitspunkte bei den Fans erspielt und so können wir auf ein weiteres Gesicht des letztjährigen Teams auch im nächsten Jahr zählen“, drückt auch Vorstand Marketing und Leiter Spielbetrieb ProB Tobias Steinert seine Freude über den Verbleib von Weichsel aus.

Die Personalplanungen für die kommende Saison laufen beim S04 weiterhin auf Hochtouren. „Wir haben, Stand jetzt, noch eine Flügelposition offen und wir befinden uns hier in sehr guten Gesprächen mit einem sehr interessanten Spieler und hoffen, bald Vollzug vermelden zu können“, stellt Coach Raphael Wilder eine weitere Verstärkung des Kaders in Aussicht.

 

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Zweijahresvertrag für Darian Cardenas Ruda

Darian Cardenas Ruda wechselt von den Uni-Riesen Leipzig zu den ROSTOCK SEAWOLVES. Der 21-jährige Flügelspieler unterschreibt bei den Hansestädtern einen Zweijahresvertrag bis zum Saisonende 2018/2019.

In der zurückliegenden Spielzeit lief Cardenas Ruda, der seine basketballerische Ausbildung bei Science City Jena genoss, in 22 Begegnungen für den sächsischen ProB-Ligisten auf. In 16 Einsätzen in der Hauptrunde stand der gebürtige Heidelberger durchschnittlich 27 Minuten auf dem Parkett und erzielte 10,6 Punkte (40,0% Dreierquote) und 4,8 Rebounds pro Spiel. In den sechs Playdown-Partien steigerte der 1,98 Meter große Swingman seinen Schnitt auf 12,2 Punkte und 6,2 Rebounds in 32:28 Minuten.

„Ich habe mich ganz bewusst für Rostock entschieden, da mir die Stadt auf Anhieb gefallen hat und der Verein ambitionierte Ziele verfolgt. Mit dem Wechsel in den Norden möchte ich den nächsten Schritt gehen und gemeinsam mit den SEAWOLVES das nächste Level erreichen“, begründet Cardenas Ruda seinen Wechsel an die Ostsee. „Bei meinem Besuch in Rostock hat der Club einen sehr professionellen, aber auch familiären Eindruck bei mir hinterlassen. Daher freue ich mich schon sehr auf die SEAWOLVES-Familie und meine neuen Teamkollegen.“

„Darian ist ein junger, talentierter Spieler, der in seiner ersten Profisaison bei Leipzig mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machte. Er hat uns als Typ und mit seinen Fähigkeiten im Tryout überzeugt. Deshalb bin ich sehr froh, dass er seinen Weg mit uns zusammen fortsetzt“, sagt SEAWOLVES-Coach Ralf Rehberger über den vierten Neuzugang für die Saison 2017/2018.

Spielerprofil von Darian Cardenas Ruda

Geboren am 12.12.1995 in Heidelberg
Nationalität: Deutsch

Position: Small Forward
Größe: 198 cm

Stationen als Spieler:
2016-2017: Uni-Riesen Leipzig (ProB)
2014-2016: Science City Jena (ProA)
2012-2014: Science City Jena (NBBL)

Zum SEAWOLVES-Kader 2017/2018 gehören (Stand: 2. Juli 2017):

Darian Cardenas Ruda*, Chris Frazier*, Daniel Lopez, Jeffrey Martin*, Ivo Slavchev, Zaire Thompson*, Tim Vogt*

* – Local Player

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Andre Calvin: Ein Falke wird ein Drache

Der US-amerikanische Power Forward Andre Calvin wechselt vom ProA-Club Nürnberg Falcons zu den Artland Dragons.

Der 32-jährige Athlet kommt mit reichlich Erst- und Zweitligaerfahrung im Gepäck nach Quakenbrück. „Wir freuen uns, dass sich ein so erfahrener Spieler für die Artland Dragons entschieden hat.

„Wir sind uns sicher, dass er der Mannschaft die notwendige Stabilität verleihen wird“, bringt Artland Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger die Verpflichtung auf den Punkt.

Das Trainerduo Florian Hartenstein und Christian Greve freut sich ebenfalls über den neuen Power Forward. „In der Rekrutierungsphase werden sehr viele Spieler angeboten und wir schauen uns ebenso viele an. Manchmal sind auch welche dabei, die eigentlich nicht ins Budget passen. Aber es kommt vor, dass wir von einem Spieler angetan sind und auch der Spieler das Gefühl hat, Quakenbrück ist der richtige Standort. Als Trainer freut es uns immer sehr, wenn ein Spieler unbedingt zu den Artland Dragons kommen will. Wir sind überzeugt, dass Andre auf der Position Vier gut in unser System passt, zumal er auch auf der Drei spielen kann. Durch seine Athletik könnte er sogar auf der Fünf aushelfen, falls die Situation es erfordern sollte. Auch menschlich hat er im Probetraining einen guten Eindruck hinterlassen. Andre hat in der vergangenen ProA-Saison alle 28 Spiele absolviert bei durchschnittlich rund 30 Minuten Einsatzzeit und dabei konstant gute Leistungen gezeigt. Wir gehen davon aus, dass er in der ProB ebenso gut performt“, beschreibt Greve den Neuzugang.

Der in Detroit geborene Andre „AJ“ Calvin (seine Mutter rief ihn „Ajay“ als Kurzform von Andre junior, sein Vater heißt ebenfalls Andre) ist soeben Vater geworden und schätzt Quakenbrück als besonderen Standort. „Als ich erstmals mit Coach Florian Hartenstein sprach, sagte er mir, dass Quakenbrück gerade in einer solch familiären Situation ein sehr guter Basketballstandort sei. Beim Probetraining vor Ort fand ich das bestätigt. Die Trainingsbedingungen sind auf einem Toplevel. Alles ist sehr professionell. Da wir (Anm. d. Red.: Andre Calvin und seine Freundin) in einem kleinen Vorort von Nürnberg leben, wird es auch kein Kulturschock für uns sein. Alles, was wir brauchen, finden wir vor Ort. Ich mag die Basketballphilosophie der Trainer und möchte möglichst viele Spiele gewinnen.“

Neben Andre Calvin gehören dem neuen Team der Artland Dragons aktuell Max Rockmann, Philipp Lieser, Jonathan Mesghna, Leon Bahner, Gilles Dierickx und Arthur Zaletskiy an.

Pre-Season-Highlight: Testspiel gegen Rasta Vechta

Vier Wochen vor Saisonbeginn messen die neuen Drachen beim Reviernachbarn RASTA Vechta ihre Kräfte. Das für alle Fans spannende Testspiel findet am Samstag, den 26. August 2017 im RASTA Dome statt. Tipoff ist um 19:00 Uhr. Der Einlass beginnt um 18:00 Uhr. Tageskarten bei freier Platzwahl sind ab Mittwoch um 10:00 Uhr auf rasta-vechta.de für 8 Euro (ermäßigt 6 Euro) und am Spieltag beim RASTA Dome erhältlich.

Name: Andre Clinton Calvin
Geburtsdatum: 4. Mai 1985
Geburtsort: Detroit
Nationalität: USA
Größe: 201 cm
Gewicht: 98 kg
Position: Power Forward

Letzte Stationen (von neu nach alt)
Nürnberg Falcons BC (Zweite Basketball Bundesliga Pro A)
Crailsheim Merlins (Erste Basketball Bundesliga BBL)
BV Chemnitz 99ers (Zweite Basketball Bundesliga Pro A)
BG Karlsruhe (Zweite Basketball Bundesliga Pro A)
TEAM EHINGEN URSPRING (Zweite Basketball Bundesliga Pro A)
Casino Figueira Ginasio (1. Portugiesische Basketball Liga LCB)
Güssing Knights (1. Österreichische Basketball Liga)
Drake University (USA)

Statistiken Saison 2016/2017 ProA (28 Spiele):

29:39 Minuten pro Spiel, 11,9 Punkte, 4,8 Rebounds, 0,2 Blocks, 1,3 Assists, 1,4 Ballverluste, 0,7 Ballgewinne, 34,7% Dreierquote, 51,8% Zweierquote, 70,7% Freiwurfquote

 

 

(Artland Dragons)

Isemann: Entwicklung in Oldenburg fortsetzen

Center bleibt für weitere drei Jahre – Jacob Albrecht verlässt Baskets Akademie Weser-Ems

Die Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB bindet eines ihrer großen Talente für die kommenden drei Jahre. Till Isemann soll die nächsten Schritte seiner Entwicklung weiterhin in Oldenburg gehen.

Isemann gehörte bereits in der vergangenen Saison zur starken Rotation der Oldenburger auf den großen Positionen, erzielte in knapp 12 Minuten Spielzeit 4,9 Punkte und 3,1 Rebounds im Schnitt. Am Ende der Saison wurde der Center dann von einer Verletzung gestoppt. Sein großes Potenzial deutete Isemann in den Partien gegen Schalke 04 (12 Punkte/7 Rebounds) und Bernau (15 Punkte) an.

„Till ist eine Ausnahme-Erscheinung: Er ist unglaublich athletisch, sehr talentiert und zudem ein harter Arbeiter, der auch im Training immer alles gibt“, sagt Artur Gacaev, Head Coach des ProB-Teams.

Nachdem Marko Bacak in der kommenden Spielzeit deutlich stärker in das BBL-Team integriert werden soll, wird die Rolle von Till Isemann in der Baskets Akademie Weser-Ems deutlich wachsen. Zudem soll Isemann auch von der Zusammenarbeit mit dem neuen Oldenburger Assistant-Coach Elvir Ovcina profitieren.

Isemann war erst spät zum Basketball gekommen, entwickelte sich aber in der Oldenburger NBBL rasant und gilt als großes Talent mit der Perspektive, sich im Profi-Basketball zu etablieren. In der Saison 2014/2015 erreichte der 2,08 Meter große Innenspieler 10,5 Punkte und 6,1 Punkte im Schnitt und wurde in der Folge auch in der 2. Basketball-Bundesliga eingesetzt.

Dagegen verlässt Jacob Albrecht das ProB-Team mit noch unbekanntem Ziel. Der 2,03 Meter große Forward hat das komplette Nachwuchsprogramm der Baskets Akademie Weser-Ems von der JBBL über die NBBL bis hin zur ProB durchlaufen. Der Club wünscht Jacob Albrecht alles Gute und bedankt sich für die erfolgreichen Jahre hier in Oldenburg.

(Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB)

Ruben Dahmen unterschreibt für zwei weitere Jahre!

Ruben Dahmen hat ein großes Ziel: Er möchte mit den Iserlohn Kangaroos in die 2. Basketball-Bundesliga ProA aufsteigen. Als Geschenk für die Stadt, die Fans, das Umfeld und die Helfer. Und weil er an diesem Ziel festhält, hat er einen weiteren Zweijahresvertrag (1+1) unterschrieben.

Der 23-Jährige hat aber auch konkrete, persönliche Ziele. Er will sich weiter verbessern, mehr Verantwortung auf dem Feld übernehmen und vom Talent zum Führungsspieler werden. 5,2 Punkte hat er in der vergangenen Saison im Schnitt für die Kangaroos erzielt, zwei Assists verteilt. Ordentliche Werte. Aber auch ausbaufähige Werte. So sieht es der Aufbauspieler selbst. Und so sieht es auch sein Coach. Dragan Torbica: „Ruben ist unser bester On-Ball-Verteidiger. Ich wünsche mir für ihn, dass sein Spiel in der Offense reift. Und dass er mehr Fastbreak-Punkte erzielen kann und mehr Assists verteilt.“

Den Weg zu diesem Ziel haben Torbica und Dahmen bereits ausgetüftelt. Auch seine Physis steht dafür im Fokus. Der 23-Jährige ist einer der schnellsten Spieler im Kangaroos-Kader. „Wir versuchen, aus schnell, superschnell zu machen“, sagt der Student der Wirtschaftspsychologie. Aber auch an seinen Bewegungen, seiner Athletik, seinem Dribbling und seinem Wurf arbeitet Dahmen akribisch. Aktuell ist er, wie es die Amerikaner nennen, eine „Gym-Rat“. Nahezu jede freie Minute verbringt er in der Halle. Bis zum 20. Juli will er dieses Pensum durchziehen. Dann folgen zehn Tage Urlaub, um am 1. August regeneriert in die Pre-Season-Workouts zu starten.

Vom zweiten Teil der Vorbereitung erwartet der Combo-Guard, dass er intensiv wird. Und anstrengend. „Dragan ist als Coach zwar nicht der klassische Schleifer, er wird uns trotzdem alles abverlangen, um uns besser und stärker zu machen“, sagt Dahmen. „Ich freue mich drauf!“ Auch, weil er mit den Kangaroos weiter wachsen will.

Den Umbruch im Team sieht er relativ gelassen. „Zum einen, weil mit Deion, Gabriel, Sören, Joshua, den Rookies und mir eine Achse bleibt. Zum anderen, weil das Umfeld in Iserlohn auch die Neuzugänge begeistern und mitreißen wird“, so Dahmen. Denn sie alle vereint die Tatsache, dass sie Lust auf das Konzept der Kangaroos haben. Mit jungen Leuten aus der Region für die Region erfolgreich Basketball spielen. „Das ist etwas ganz Besonderes in Iserlohn. Hier kannst Du Profi-Basketball spielen und hast trotzdem ein entspanntes, familiäres Gefühl“, sagt der 23-Jährige.

Auch wenn die Saison erst Ende September startet, sportliche Ziele hat er schon klar vor Augen: „Die letzte Saison war für uns viel zu früh vorbei. Als ich nach ein paar Tagen Pause die Liga-App geöffnet und gesehen habe, dass die anderen Teams noch spielen, hatte ich schlechte Laune“, so der Kangaroos-Point-Guard. Heißt: kein Saison-Ende vor Ende April. „Das wäre schon cool“, so Ruben Dahmen.

 

(Iserlohn Kangaroos)

SEAWOLVES verpflichten Dreierschützen mit BBL-Erfahrung

Die ROSTOCK SEAWOLVES verpflichten Chris Frazier für die Saison 2017/2018. Der Distanzschütze mit Erstligaerfahrung erhält bei den Wölfen einen Einjahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. Zuletzt spielte Frazier bei den Artland Dragons. Dort gehörte der 26-Jährige zu den Leistungsträgern; in 25 Spielen erzielte der gebürtige Mannheimer 13,0 Punkte im Schnitt und traf 39,7 Prozent seiner Würfe von jenseits der Dreipunktelinie.

„Ich freue mich tierisch, ein Seawolf zu sein, und auf die nächste Saison. Ich bin sehr motiviert und bereit, alles für unsere Ziele zu geben“, sagt Frazier, der im Mai ein Probetraining in der Hansestadt absolviert hatte: „Rostock ist eine sehr schöne Stadt. Sie hat mich sehr positiv überrascht, aber auch sofort überzeugt. Ich wollte vor zwei Jahren schon nach Rostock. Damals hat es leider nicht geklappt, aber jetzt bin ich da. Ich spüre es vom Management und der ganzen SEAWOLVES-Familie, dass sie erfolgreich sein wollen und ich will bei so etwas Besonderem dazu gehören. Ich freue mich schon auf die Fans, denn die Atmosphäre ist einfach der Hammer!“

Frazier, Sohn eines US-Soldaten, wuchs in Deutschland auf und besuchte eine amerikanische Highschool in Heidelberg. In der Saison 2009/2010 ging er für den TV Schwetzingen in der 2. Regionalliga Südwest auf Korbjagd, ehe er für vier Jahre nach Iowa an die University of Dubuque (USA, NCAA III) wechselte. Dort entwickelte sich der Deutsch-Amerikaner zu den Leistungsträgern im Team der Spartans und erzielte von 2011 bis 2014 in jeder Spielzeit mindestens 13,0 Punkte im Schnitt und versenkte 40,0 Prozent (bei mindestens 2,5 Treffern pro Partie) seiner Dreipunktewürfe.

Im Jahr 2014 kehrte der 1,83 Meter große Werfer zurück nach Deutschland. In der Spielzeit 2014/2015 ging er für die Otto Baskets Magdeburg auf Korbjagd und führte das Team mit 16,1 Punkten pro Spiel als Kapitän in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Daraufhin wechselte er zum BBL-Aufsteiger Crailsheim Merlins. In 13 Einsätzen kam Frazier auf 2,3 Zähler pro Partie. Zu seinen Höhepunkten der Saison 2015/2016 zählte die Begegnung gegen den FC Bayern, als er den Münchnern drei Dreier einschenkte. Keine Frage: Der Distanzwurf zählt zu den Stärken des Shooting Guards; in den vergangenen fünf Spielzeiten kam er zu Saisonende viermal auf eine Dreierquote von mindestens 40 Prozent.

„Mit Chris haben wir einen sehr schnellen Spieler bekommen, der in der vergangenen Saison zu den besten Dreipunktewerfern der 2. Basketball-Bundesliga ProB gehörte. Mit seiner Erfahrung, seiner Defensive und seinem Wurf wird Chris ein wichtiger Faktor in unserem neuen Team sein“, beschreibt SEAWOLVES-Coach Ralf Rehberger die Rolle des dritten Neuzugangs für die Saison 2017/2018.

Spielerprofil von Chris Frazier

Geboren am 20.07.1990 in Mannheim
Nationalität: Deutsch / USA

Position: Shooting Guard
Größe: 183 cm

Stationen als Spieler:
2016-2017: Artland Dragons (ProB)
2015-2016: Crailsheim Merlins (BBL)
2014-2015: Otto Baskets Magdeburg (ProB)
2010-2014: University of Dubuque (NCAA Division III, USA)

Zum SEAWOLVES-Kader 2017/2018 gehören (Stand: 28. Juni 2017): 

Chris Frazier*, Daniel Lopez, Jeffrey Martin*, Ivo Slavchev, Zaire Thompson*, Tim Vogt*

* – Local Player

 

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

SEAWOLVES 2017/2018 ohne Franz Winkler

Nach zwei Jahren gehen die ROSTOCK SEAWOLVES und Franz Winkler getrennte Wege. Der Vertrag des 25-jährigen Distanzschützen endete nach der Saison 2016/2017.

Winkler erzielte in zwei Jahren für die Wölfe im Schnitt 6,5 Punkte in 45 Einsätzen. Zwar verpasste er die ersten Einsätze der Saison 2015/2016 verletzungsbedingt, stellte dann aber sofort seine Spezialdisziplin eindrucksvoll unter Beweis: Die ersten acht Dreier seiner Profikarriere zappelten im Netz. Bemerkenswert war seine Wurfquote von jenseits der Dreipunkteline über die vergangenen zwei Spielzeiten: 83 Treffer bei 213 Versuchen (39,0 Prozent) landeten im gegnerischen Korb –  damit traf Winkler sogar besser als aus dem Zweipunktebereich (14/40 2FG, 35,0%). Ebenfalls beeindruckend: Achtmal versenkte der 1,95 Meter große Werfer mindestens vier Dreier in einem Spiel.

„Zuallererst möchte ich mich besonders bei Sebastian Wild (ehem. Headcoach der ROSTOCK SEAWOLVES) und Dirk Buchholz (2. Vorsitzender des EBC Rostock e.V.) bedanken. Beide haben mich vor zwei Jahren davon überzeugt, nach Rostock zu kommen. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Genauso gilt mein Dank den Menschen, die in der Geschäftsstelle und hinter den Kulissen der SEAWOLVES arbeiten. Ich habe mich hier immer sehr wohl gefühlt, viele tolle Dinge erlebt und vieles dazugelernt. In den guten wie auch den schlechten Tagen war ich immer stolz darauf, ein Rostocker Wolf zu sein“, blickt Winkler zurück.

Winklers Dank ist vor allem an die Fans gerichtet: „Kein Team in der 2. Basketball-Bundesliga ProB hat bessere Fans als die SEAWOLVES! ROSTOCK LIEBT BASKETBALL und das spürt man; deswegen gilt mein Dank auch dem Orange Block und allen anderen Fans der SEAWOLVES. Die Atmosphäre in der Stadthalle sucht ihresgleichen in dieser Liga. Wem ich auch nicht vergessen will zu danken, ist das Fanradio Wolfsgeheul und das Team von SEAWOLVES TV/NAEOMEDIA. Ich freue mich darauf, die SEAWOLVES durch eure Berichterstattung weiterhin zu verfolgen“, sagt Winkler und ergänzt:

„Ich hoffe, dass der Umbruch diesen Sommer die Spieler mit dem gewünschten Ehrgeiz und Enthusiasmus bringt, damit der Aufstieg bald gelingt. Denn der Verein, die Stadt und die Fans haben diesen Erfolg mehr als verdient! Es war eine Ehre für mich, das Trikot der SEAWOLVES zu tragen und den Verein auf dem Feld zu repräsentieren. Danke Rostock!“

Auch der Sportliche Leiter Jens Hakanowitz hat lobende Worte für Franz Winkler: „Ich möchte mich bei Franz für seine Zeit bei den SEAWOLVES bedanken. Sein Auftreten und seine Einstellung waren immer positiv. Wir wünschen ihm für seine weitere Karriere alles Gute!“

 

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Rückkehrer Sebastian Fülle ist erster Neuzugang bei Lok Bernau

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

 

 

(LOK Bernau)

Sören Fritze bleibt ein weiteres Jahr in Iserlohn!

Eigentlich stand er schon kurz vor dem Absprung. Aber er bleibt doch: Sören Fritze hat sich dafür entschieden, Teil der Iserlohn Kangaroos zu bleiben. Weil er die Vorteile sieht – und sich im familiären Umfeld des ProB-Ligisten unglaublich wohlfühlt.

„Die Frage, die man sich als Spieler nach einer Saison stellt, ist: Wo will ich hin?“, erklärt der 22-Jährige. Will man höher spielen, Rollenspieler sein und vielleicht nur quotenmäßig zugeteilte Minuten abgreifen? Oder ist es wichtiger, zu spielen, Entscheidungen treffen zu dürfen, ein Leistungsträger zu sein? Diese Frage hat Sören Fritze für sich beantwortet. Mit dem Schluss: „Die Perspektive, die zugedachte Starter-Rolle im Team in Iserlohn, ist für mich spannender, als irgendwo eventuell Bankwärmer zu sein!“ Hinzu kommt, dass er das Umfeld im Sauerland zu schätzen gelernt hat. „Hier wird man nicht im Stich gelassen, findet immer ein offenes Ohr. Egal, ob im Büro, am Telefon oder in der Halle“, so Fritze. Und dieses Gefühl hatte er an noch keinem anderen Standort seiner noch jungen Karriere, so der ehemalige MVP der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga. „Was man als Spieler in Iserlohn erlebt, ist nicht selbstverständlich. Weder auf sportlicher Ebene, noch der Zusammenhalt innerhalb des Teams oder auch der Support der Fans. Die Atmosphäre in unserer Festung ist der Wahnsinn“, so Fritze.

Kangaroos-Manager Michael Dahmen schätzt sich glücklich, dass Fritze den Kangaroos ein weiteres Jahr erhalten bleibt: „Ich glaube, dass Sörens Entscheidung, in Iserlohn zu bleiben, für beide Seiten momentan die allerbeste Entscheidung ist und damit auch eine Signalwirkung hat. Sowohl für das Team als auch für alle Kangaroos-Anhänger und Unterstützer. Er passt perfekt in unser Konzept. Und ich bin mir sicher, dass er eine ganz wichtige Stütze für das Team sein wird.“

Nicht zuletzt ist Fritze auch das Team ans Herz gewachsen. Ein Team, das wirklich eines ist. Nicht nur auf dem Papier. Dass sich durch den Umbruch eventuell eine Verschlechterung der Teamchemie ergeben könnte, glaubt er nicht. Im Gegenteil. „Dadurch, dass wir alterstechnisch alle auf einem ähnlichen Level sind, ist es in Iserlohn recht entspannt“, sagt der Combo-Guard. . Exemplarisch nennt er Neuzugang Nikita Khartchenkov einen „überragenden Typen, der, obwohl er den Altersschnitt hebt, spielerisch und was den Humor angeht, auf einer Wellenlänge mit uns liegt“.  Aber auch die Jungs aus Gießen (Simon Kutzschmar und Viktor Ziring, Anm. der Red.) seien sympathische Burschen. Und sie alle eint der Wunsch nach sportlicher und persönlicher Entwicklung. Und nach Erfolg.

Dass in der kommenden Saison noch ein wenig mehr von ihm erwartet werden wird, als schon in der vergangenen Spielzeit, stört den 22-Jährigen nicht. Im Gegenteil. „Ich will Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und dem Team so helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Ich will, dass sich das Team, die Fans und die Verantwortlichen auf mich und meine Leistungen verlassen können“, sagt der gebürtige Hagener. Dabei stehen zweifelsfrei nicht nur seine Scorer-, sondern auch seine Pass- und Defensequalitäten im Fokus. Das Gesamtpaket eben.

Zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere wird er eine zweite Saison in der Bundesliga im gleichen Verein spielen. Entsprechend fallen das Kennenlernen und Eingewöhnen weg. „Natürlich habe ich mich nach der letzten Saison erstmal umgesehen, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt mit den Kangaroos abgeschlossen. Michael Dahmen hat die ganze Zeit Kontakt zu mir gehalten – und das hat mich letztlich auch überzeugt, zu bleiben“, sagt Fritze.  Auch die Akribie, die Headcoach Dragan Torbica in der Trainingsarbeit an den Tag legt, begeistert ihn: „Dragan ist basketballverrückt, im positivsten aller Sinne. Er macht einen als Spieler besser, sieht Dinge, die anderen häufig gar nicht auffallen. Ich freue mich sehr auf die intensive Zusammenarbeit“, sagt Fritze.

„Sören ist genau der Spielertyp, den wir in unserer Mannschaft haben wollen. Er ist jung, hungrig, hat bereits Erfahrung und hängt sich voll rein. Er ist ein guter Scorer und ein aggressiver Verteidiger. Und ich erwarte, dass er sich weiter verbessert. Er muss ein Anführer auf dem Feld sein und sich und seine Mitspieler besser machen“, sagt Torbica über seinen Combo-Guard.

 

 

(Iserlohn Kangaroos)

US-Trio verlässt die ROSTOCK SEAWOLVES

Die drei US-Amerikaner Jarvis Davis, David Rivers und Jovonni Shuler werden in der Saison 2017/2018 nicht mehr für die ROSTOCK SEAWOLVES auf Korbjagd gehen.

„Aufgrund der geänderten Ausländerregelung seitens der Liga dürfen wir in der kommenden Saison nur noch zwei Amerikaner einsetzen. Dadurch wird es auch auf der Importspieler-Position zu Veränderungen kommen“, erklärt Jens Hakanowitz, Sportlicher Leiter der ROSTOCK SEAWOLVES. „Ich möchte mich bei David, Jarvis und Jovonni für ihren Einsatz bedanken und wünsche ihnen viel Erfolg bei den nächsten Stationen ihrer Karriere.“

Jarvis Davis wechselte im Sommer 2016 als Wertvollster Spieler (MVP) der zweiten portugiesischen Liga nach Rostock und stach von Beginn an als Leistungsträger hervor. In 24 Begegnungen erzielte der 25-Jährige im Schnitt 21,2 Punkte, 4,5 Rebounds, 4,0 Assists und 1,9 Ballgewinne. Nur einmal punktete er nicht zweistellig für die Wölfe, zweimal knackte er die 30-Punkte-Marke. Im ersten Playoff-Spiel gegen die PSK Karlsruhe Lions erzielte der 1,83 Meter große Spielgestalter den SEAWOLVES-Saisonrekord von 35 Punkten. Unvergessen sind zudem seine Glanztaten gegen die Artland Dragons: Im Hinspiel erzielte er im zweiten Viertel 16 seiner insgesamt 29 Punkte (darunter vier Dreipunktewürfe in Folge), im Rückspiel führte er Rostock mit 30 Punkten zum ersten Auswärtssieg der Saison.

David Rivers war der erste US-Amerikaner, der über zwei Spielzeiten für die ROSTOCK SEAWOLVES aktiv war. Mit seiner aufopferungsvollen und leidenschaftlichen Spielweise spielte er sich in die Herzen der Fans. In der vergangenen Saison kam der 2,01 Meter große Flügelspieler mit den Rasta-Zöpfen in 24 Spielen auf 5,0 Punkte und 2,9 Rebounds in knapp 15 Minuten. Insgesamt erzielte Rivers für die SEAWOLVES in 48 Partien 303 Punkte (6,3 Punkte pro Spiel) und 189 Rebounds (3,9 Rebounds pro Spiel).

Jovonni Shuler kam während der Saison 2016/2017 als Ersatz für Mario Moody, der nicht überzeugen konnte. Der athletische Flügelspieler aus Florida fügte sich von Beginn an nahtlos ins Teamgefüge ein und überzeugte in 20 Spielen mit durchschnittlich 12,1 Punkten und 4,5 Rebounds. Fans erinnern sich gern daran, als Shuler an der Freiwurflinie stand: Dann wurde der 29-Jährige mit „Shuler“-Rufen aus dem Publikum begleitet. Insgesamt traf er in der Saison 66 von 77 Freiwürfen (84,6%).

Die ROSTOCK SEAWOLVES wünschen Jarvis Davis, David Rivers und Jovonni Shuler für die Zukunft alles Gute.

 

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)