Jack Fritsche geht: Itzehoe Eagles verlieren Co-Kapitän

19 Punkte und vier Dreier – mit einer sehr starken Leistung in der zweiten Hälfte zeigte Jack Fritsche seinen Wert für die Itzehoe Eagles, als diese sich gegen die Bayer Giants Leverkusen den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sicherten. Es war sein letztes Heimspiel für die Itzehoer: Der 28-Jährige verlässt die Eagles.
Dabei gehe es ihm nicht um einen Vereinswechsel, betont Fritsche. Die Eagles hätten ihn sehr gut aufgenommen, die vergangenen zwei Jahre mit ihren Höhen und Tiefen habe er genossen. Jetzt wolle er sich mehr auf seine Karriere abseits des Basketballs konzentrieren: „Es ist einfach für mich an der Zeit, einen Schritt zurück vom Basketball zu machen, um mehr Zeit für andere Dinge zu haben.“ Dem Verein und der ganzen Organisation danke er für die gemeinsame Zeit.

Den Dank kann Eagles-Coach Flavio Stückemann nur zurückgeben. Den Co-Kapitän, der im Schnitt 9,5 Punkte erzielte und fast 44 Prozent seiner Dreier-Versuche, traf, lässt er ungern ziehen: „Jack war bei uns eine feste Säule, ich hätte gern noch seine Entwicklung mit mehr Verantwortung bei uns gesehen.“ Fritsche habe sich als Anführer ebenso hervorgetan wie mit einem guten analytischen Ansatz, so Stückemann. Seine Qualitäten seien nicht ohne Weiteres bei einem anderen Spieler wiederzubekommen, doch die Entscheidung des Hamburgers sei zu respektieren und akzeptieren. Fritsche gebühre großer Dank, dass er die Eagles zwei Jahre lang bereichert habe.

Quelle: Itzehoe Eagles

Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 3

21.05.2024 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Mit 1:1 geht die Halbfinalserie zwischen Phoenix Hagen und den PS Karlsruhe LIONS in ihr drittes Spiel. Bislang konnten sich beide Teams jeweils auswärts durchsetzen.

Und so wird es für Phoenix vor allem darum gehen, an das Spiel in Karlsruhe am Samstagabend anzuknüpfen. Dort hielten die Hagener die LIONS bei nur 73 Punkten, der bisherige Tiefstwert in den Playoffs für die sonst so offensivstarken Karlsruher. Auch offensiv konnte Hagen mit verbesserten Wurfquoten überzeugen, gerade von der Dreierlinie erspielten sie sich regelmäßig gute Möglichkeiten, die insbesondere Dennis Nawrocki (5/8 Dreier) gut verwerten konnte. Darauf wird es auch nun am Dienstagabend vor heimischer Kulisse ankommen, denn bislang konnten die eigentlich so heimstarken Westfalen nur eines von vier Playoff-Heimspielen für sich entscheiden.

Die PS Karlsruhe LIONS dagegen wollen vor allem ihre Leistung aus dem ersten Spiel wiederholen. Dort schafften sie es, sich schon zur Pause einen deutlichen 20-Punkte-Vorsprung zu erspielen. Ein Faktor ist dabei in diesen Playoffs ganz klar die Dreierquote. Trafen die LIONS in der Hauptrunde nur 32,3% von Downtown, so konnten sie diese Quote in der Postseason auf knapp 40% steigern. Zusätzlich spricht aber auch der bisherige Verlauf der Playoffs für die Karlsruher. In allen Halbfinalpartien konnten sich bislang die Auswärtsteams durchsetzen.


22.05.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. FRAPORT SKYLINERS

Auch die zweite Halbfinalserie geht mit 1:1 in ihr drittes Spiel. Nach bisher jeweils einem Auswärtssieg haben nun wieder die RÖMERSTROM Gladiators Trier den Heimvorteil und wollen gegen die FRAPORT SKYLINERS endlich auch den ersten Heimsieg erringen.

Für die Gladiators ist dabei die Herangehensweise klar. Bisher konnten sie sich in beiden Spielen zweistellig absetzen, nur um dann im Schlussviertel diese Vorsprünge jeweils zu verspielen. In Spiel zwei hat es trotzdem noch zum Sieg gereicht, dennoch will das Team von Don Beck sich nicht nochmal so späte Läufe einfangen. Matchwinner für die Trierer war am Sonntag Behnam Yakchali, der 26 Punkte auflegte und vor allem in schwierigen Situationen wichtige Würfe versenkte. Neben ihm ist auch Moritz Krimmer wiedererstarkt, der nach null Punkten im Auftaktspiel, gleich 18 Punkte und sieben Rebounds in Spiel zwei aufs Parkett legte.

Die FRAPORT SKYLINERS müssen vor allem die offensive Power der Trierer eindämmen, wenn es zum erneuten Auswärtssieg reichen soll. Die 90 Zähler in Spiel zwei waren der höchste Wert, den die Frankfurter in den diesjährigen Playoffs kassierten. Dass sie das defensiv besser können, bewiesen sie in Spiel eins, als sie den Gladiators nur 70 Punkte gestatteten. Vor allem die Rebounds könnten ein wichtiger Faktor werden. Am Sonntag ließen die SKYLINERS in den ersten drei Viertel acht Trierer Offensivrebounds zu, im starken Schlussviertel sicherten sich die Frankfurter sämtliche Abpraller am defensiven Brett.

Foto: Lisa Löwe

Nachbericht ProB Halbfinale Spiel 3

19.05.2024 16:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Berlin Braves 2000 67:57

Die Dragons Rhöndorf haben den Einzug in das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB klar gemacht. Im ausverkauften DragonDome setzten sie sich mit 67:57 im entscheidenden dritten Spiel gegen die Berlin Braves 2000 durch.

Den besseren Start erwischten allerdings zunächst die Gäste aus Berlin. Ein Dreier von Marley Jean-Louis sorgte für das 19:11 nach nicht einmal sechs Minuten. Zudem war auch Point Guard Andrii Kozhemiakin einmal mehr stark aufgelegt und erzielte direkt zehn Zähler im ersten Viertel, das schlussendlich mit 16:21 an die Gäste aus der Bundeshauptstadt ging. Die Antwort lieferte in Viertel zwei zunächst Ferenc Gille, der mit sechs schnellen Punkten seine Rhöndorfer zurück in Front brachte (25:24 – 13. Minute). So entwickelte sich bis zur Halbzeit ein offener Schlagabtausch, die Berliner nahmen einen knappen Vorsprung mit in die Kabine (35:36).

Der Start ins dritte Viertel verlief auf beiden Seiten schleppend, nach der Hälfte des Abschnitts waren insgesamt erst sieben Punkte auf das Scoreboard gewandert. Mit fünf Punkten in Folge setzte dann Avery Sullivan der Flaute ein Ende, Rhöndorf konnte sich etwas absetzen. Im Schlussviertel war es Badu Buck, der zweieinhalb Minuten vor Schluss für die erste zweistellige Führung sorgte (62:52). Diesen Rückstand konnten die Berliner nicht mehr einholen, die insgesamt in der zweiten Halbzeit nur 21 Punkte, genauso viele wie im ersten Viertel, erzielten.

Damit haben die Dragons Rhöndorf die Serie gedreht und stehen nun im ProB-Finale. Dort warten bereits die RheinStars Köln auf die Drachen.

Dejan Kovacevic verstärkt den BBC Bayreuth

Der BBC Bayreuth freut sich, die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison bekanntgeben zu können. Dejan Kovacevic (27) kommt von den JobStairs GIESSEN 46ers und verstärkt den BBC Bayreuth als Power Forward auf den Positionen 4 und 5. Der gebürtige Münchner und deutsche Staatsbürger hat einen Einjahresvertrag beim BBC Bayreuth unterschrieben.

Kovacevic blickt mit großer Vorfreunde seiner neuen Aufgabe am Roten Main entgegen. „Florian Wedell ist aktiv auf mich zugekommen. Durch sein Interesse habe ich mich sehr geehrt gefühlt. Zudem habe ich mich bei Philip Jalalpoor informiert. Mir war schnell klar, dass ich das machen möchte. Ich möchte positiv überzeugen und glaube fest daran, dass sich das neue Team schnell finden und eine erfolgreiche Saison spielen wird.“

BBC Bayreuth Head Coach Florian Wedell sieht in Kovacevic einen wichtigen Baustein zum Aufbau eines schlagkräftigen Teams zur neuen Saison: „Dejan ist ein vielseitiger Spieler mit einem starken Charakter und Erfahrung in der ersten und zweiten Basketball Bundesliga. Er wird für uns auf und neben dem Feld eine große Bereicherung sein. Wir freuen uns sehr, dass sich Dejan für Bayreuth entschieden hat.“

Kovacevic ist bosnischer Abstammung und wurde als gebürtiger Münchner im Nachwuchsbereich des FC Bayern München Basketballs ausgebildet. Dort kreuzte sein Weg erstmals den des neuen Trainers Florian Wedell. Weitere Stationen Kovacevics sportlicher Vita sind unter anderem die s.Oliver Baskets Würzburg, die Basketball Löwen Braunschweig und die Crailsheim Merlins. Mit diesen Teams hat er bereits in der Oberfrankenhölle spielen können. „Die Halle hat ihr ganz eigenes Flair. Als ich auf dem Court stand, merkte ich sofort, dass das an den lautstarken Fans lag. Deren Energie nehme ich nun als Ansporn auf.“

In der noch laufenden Saison ist Kovacevic mit Gießen in die Playoffs eingezogen, musste sich dort in der ersten Runde den PS Karlsruhe LIONS beugen. Das 2,08 Meter große Kraftpaket kam in der abgelaufenen Saison 32-mal für Gießen zum Einsatz.

Kovacevic hat sich bereits zweimal ein Bild vor Ort gemacht. Ende Juli wird er zum Start der Saisonvorbereitung nach Bayreuth kommen.

Quelle: BBC Bayreuth/Dennis Green

Stephan Schanung wird neuer hauptamtlicher Jugendtrainer bei den EPG Baskets Koblenz

Die EPG Baskets Koblenz freuen sich, Stephan Schanung als neuen hauptamtlichen Jugendtrainer vorzustellen. In dieser wichtigen Position wird er die Nachwuchsförderung im Leistungssektor weiter ausbauen und talentierte Jugendspieler individuell fördern. Der 33-jährige Österreicher startete seine Trainerkarriere vor sechs Jahren im Nachwuchsbereich der Baskets Wels. In den nächsten Jahren arbeitete er im Leistungsbereich des oberösterreichischen Vereins, ehe er vor zwei Jahren sowohl in der zweiten österreichischen Bundesliga für die Upper Austrian Ballers als Assistant Coach als auch in der österreichischen Bundesliga für die Flyers Wels als zweiter Assistant Coach tätig war.

In der vergangenen Saison teilte sich der Neu-Koblenzer das Amt des Head Coaches bei den Upper Austrian Ballers, die aus den talentiertesten Nachwuchsspielern Oberösterreichs bestehen, die sukzessive gefördert und für die erste Bundesliga in Österreich vorbereitet werden sollen. Als zweiter Assistant Coach bei den Flyers Wels feierte er zudem vor drei Monaten den Gewinn des österreichischen Pokalwettbewerbs.

Als Leiter einer Leistungsmannschaft wird er bei den Baskets die Entwicklung junger Spieler auf höchstem Niveau begleiten. Seine Expertise in der Sichtung und Weiterentwicklung von Talenten wird dazu beitragen, dass die EPG Baskets Koblenz ihre Mission Next Level erfolgreich umsetzen können.
Die Zusammenarbeit mit Bewegter Leben e.V. ist ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Tätigkeit. Gemeinsam mit der Dream Green Academy wird er die Jugendarbeit vorantreiben und die Verbindung zwischen Leistungssport und gesunder Lebensweise stärken.

Nicht zuletzt wird er die Nachwuchstrainer des Stammvereins sowie der Kooperationspartner ausbilden. Sein Engagement in der Trainerausbildung ist entscheidend für die langfristige Entwicklung des Vereins und die Förderung des Basketballnachwuchses.
„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung in Koblenz und möchte mich bei allen Verantwortlichen für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Meine Familie und ich freuen uns auf viele neue Gesichter und eine neue Stadt und ich brenne darauf, in jeder freien Minute mit meinen neuen Spielern zu arbeiten, ihnen mein basketballerisches Wissen zu vermitteln und sie kontinuierlich mit viel Leidenschaft weiterzuentwickeln.“, so der Neu-Koblenzer.

Thomas Klein beschreibt den Neuzugang und seinen Aufgabenbereich so: „Mit Stephan bekommen wir jemanden, der für die Entwicklung jugendlicher Basketballer lebt. Dass viele seiner U19-Spieler das Gros der 2. Bundesliga Mannschaft stellen, zeigt die wirksame Integration. Nicht zuletzt haben unsere Erfolge im U16-Bereich gezeigt, dass wir nun auch hier mit einem Vollzeit-Trainer unterwegs sein müssen. Wir haben einige sehr hoffnungsvolle Talente, die wir intensiv fördern wollen. Wir haben uns viele Videosequenzen von Stephans Training und auch Spiele der Jugend angesehen. Man sieht, dass die Jungs gut ausgebildet sind und mit hoher Intensität und Energie spielen. Das passt zu unserer Identität, die wir vom Profibereich bis in die Jugend durchgängig sicherstellen wollen. Marco van den Berg und sein neuer Co-Trainer, der in Kürze vorgestellt wird und in einem deutschen BBL-Verein viele Jahre sehr erfolgreich für den Nachwuchs verantwortlich war, werden mit Stephan sehr erfolgreich zusammenarbeiten und ein gutes Trio bilden.“

Quelle: EPG Baskets Koblenz

Bryce Workman verstärkt die EPG Baskets Koblenz

Bryce Workman von der Jacksonville University verstärkt die EPG Baskets Koblenz auf der Position des Power Forwards. Der Sohn des ehemaligen NBA Spielers und heutigen NBA Schiedsrichters Haywoode Workman spielte, nachdem er verletzungsbedingt eine Saison verpasste, eine sehr starke Comeback-Saison in seinem Senior-Jahr. Mit 13 Punkten und sehr guten 8,5 Rebounds, der zweitbeste Wert aller Spieler der Atlantic Sun Conference, legte Workman starke Zahlen auf und war mit einem Wert von 15 zugleich der effektivste Spieler seines Teams.

„Mit Bryce erhalten wir einen sehr wuchtigen Inside Spieler, der dahin geht, wo es weh tut und Dinge macht, die nicht auf dem Statistikbogen erscheinen. Letztes Jahr hatten wir immer wieder Probleme den Rebound zu kontrollieren und selbst in der Offensive am Brett zu punkten oder auch Fouls zu ziehen.“, so Thomas Klein. „Bryce ist mit 2,01 m nicht der größte Innenspieler, mit seinem Einsatz, Herz und seinen 104 kg setzt er sich trotzdem immer wieder gegen deutlich größere Centerspieler durch. Nicht umsonst holt er knapp 9 Rebounds und erzielt 13 Punkte in der NCAA1.“

Mit Workman erhalten die Baskets einen physisch starken Forward, der mit seinem körperbetonten Spiel viel für die Mannschaft arbeitet und zusätzlich zu seiner eigenen offensiven Stärke Raum und zweite Wurfchancen für seine Mannschaftskameraden kreiert.

Auch Headcoach Marco van den Berg freut sich auf den Neuzugang aus Amerika: „Ich bin sehr froh, dass Bryce uns verstärkt. Wie alle Neuzugänge ist auch Bryce aus dem richtigen Holz geschnitzt: keine nonsense Aktionen, auf dem Feld geht er für niemanden zur Seite und versucht stets das zu tun, was dem Team hilft. Wir versuchen alle Spieler zunächst auf Mentalität zu prüfen und Bryce kam da glänzend durch. Als Inside Spieler kann er sowohl auf den beiden großen Positionen eingesetzt werden, als auch wenn nötig auf der 3 aushelfen. Selbstverständlich braucht ein „europäischer Rookie“ eine Weile, um sich an den FIBA Basketball zu gewöhnen, aber ich bin guter Dinge, dass Bryce die Klasse hat, diesen Schritt zu vollziehen.“

Der aus Tampa stammende Neuzugang beschreibt den ersten Kontakt und seine Entscheidung für Koblenz so: „Ich wollte nach der Saison schauen, welche Möglichkeiten sich für mich ergeben. Koblenz war der Verein, der mich als erster über meinen Agenten kontaktiert hat und sich intensiv mit mir beschäftigte. In den Gesprächen mit Headcoach und Sportdirektor merkte ich, dass sie meine Art zu spielen genau studiert hatten und mir so aufzeigen konnten, wie ich in die Systeme von Koblenz passe. Für mich fühlt es sich richtig an und aus diesem Grund war die Entscheidung für Koblenz am Ende eine einfache.“

Quelle: EPG Baskets Koblenz

Nachberichte ProA Halbfinale Spiel 2

18.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 73:84

Phoenix Hagen hat in der Halbfinalserie gegen die PS Karlsruhe LIONS den Ausgleich erzielt. Auswärts in Karlsruhe setzte sich das Team mit 73:84 durch.

Erstmals in den diesjährigen Playoffs startete Hagen stärker als sein Gegner in die Partie. Vor allem Kristofer Krause war schon früh auf Betriebstemperatur: Alle seine zehn Punkte erzielte der Guard im ersten Viertel und zwang damit fast im Alleingang die Karlsruher zur ersten Auszeit (9:16 – 7. Minute). Zum Viertelende kamen die LIONS dann wieder auf 18:21 heran. Im zweiten Viertel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild, wieder konnten sich die Gäste etwas absetzen. Erneut konnte allerdings Karlsruhe kontern und ging durch einen Dreier von Bakary Dibba erstmals in Front (41:40 – 18. Minute). Doch ein starker 11:2-Schlussspurt der Hagener sicherte die 43:51-Halbzeitführung.

Im dritten Abschnitt setzten sich die Gäste dann weiter ab, gerade Kapitän Dennis Nawrocki hatte ein heißes Händchen und versenkte gleich drei Dreier innerhalb kurzer Zeit. So nahmen die Westfalen 16 Punkte Vorsprung in das letzte Viertel mit (55:71). Der Schlussabschnitt ging dann mit 18:13 an die LIONS, nennenswert verkürzen konnten sie den Rückstand aber nicht, sodass am Ende der klare Auswärtserfolg für Phoenix Hagen stand.

Damit steht es nun 1:1, die Hagener haben sich also den Heimvorteil zurückgeholt. Am Dienstagabend steigt Spiel drei in Hagen.


19.05.2024 16:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 86:90

Die RÖMERSTROM Gladiators Trier haben mit einem 86:90 bei den FRAPORT SKYLINERS für den nächsten Auswärtssieg im Playoff-Halbfinale gesorgt. Damit steht nun auch die zweite Serie 1:1.

Die Trierer übernahmen direkt zu Beginn mit einem 7:0-Start die Spielkontrolle. In der Folge kamen dann aber die Gastgeber besser in die Begegnung und sorgten in Person von Justin Onyejiaka für den ersten Führungswechsel (13:11 – 5. Minute). Bis zum Ende des ersten Viertels blieb die Partie dann eng, Trier nahm einen leichten Vorsprung mit ins zweite Viertel (18:22). Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Kurz vor der Pause wurde es dann nochmal spektakulär. Booker Coplin versenkte einen absoluten Notwurf von Downtown, Behnam Yakchali antwortete nur rund zehn Sekunden später mit einem Dreier mit Foul, der die 39:46-Halbzeitführung für die Trierer herstellte.

Mit dieser Führung im Rücken spielten die Trierer dann im dritten Abschnitt stark auf. Besonders Moritz Krimmer war kaum zu stoppen und legte gleich 13 Zähler in diesem Viertel auf. So trug er entscheidend dazu bei, dass die Gladiators sich schon vermeintlich vorentscheidend auf 57:73 absetzen konnten (30. Minute). Doch im Schlussviertel bäumten sich die Frankfurter nochmal auf und schoben sich Punkt für Punkt an die Trierer heran. Ein zwischenzeitlicher 14:0-Lauf verringerte den Rückstand auf nur noch einen Zähler (76:77 – 37. Minute). Doch die Antwort kam erneut von Behnam Yakchali, der mit zwei wichtigen Dreiern seine Gladiators vor der Niederlage bewahrte.

Durch die beiden Auswärtssiege ist die Playoffserie nun zu einem „Best of Three“ geworden. Am Mittwochabend findet das dritte Match statt, dann wieder in Trier.

Foto: PS Karlsruhe LIONS

Vorberichte ProA Halbfinale Spiel 2

18.05.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen

Spiel zwei der Halbfinalserie zwischen den PS Karlsruhe LIONS und Phoenix Hagen steht an. Das erste Spiel ging am Donnerstagabend klar an die Karlsruher.

Mit 70:82 konnten die LIONS auswärts Spiel eins für sich entscheiden. Ein wichtiger Bestandteil des Karlsruher Spiels war dabei die starke Dreierquote. 43% ihrer Versuche von Downtown versenkten die Karlsruher, generell konnten die LIONS ihre Quote im Vergleich zur regulären Saison deutlich steigern. In der Hauptrunde traf das Team lediglich 32,3% der Würfe jenseits der 6,75 Meter, in den Playoffs sind es starke 41,2%, Bestwert unter den Playoffteilnehmern. Zudem kann Coach Scepanovic auch wieder auf Garai Zeeb zurückgreifen. Der Point Guard fiel aufgrund einer Schulterverletzung lange aus und stand pünktlich zum Halbfinale wieder zur Verfügung.

Die Gäste aus Hagen kommen mit der Niederlage nach Karlsruhe gereist, die Coach Harris als „die schlechteste Leistung der Saison“ bezeichnete. Gerade in der ersten Halbzeit waren die Hagener deutlich unterlegen, erst gegen Ende des Spiels konnten sie das Ergebnis etwas besser gestalten. Um nun die Partie in Karlsruhe zu gewinnen, müssen die „Feuervögel“ vor allem ihre einfachen Fehler abstellen, die in Spiel eins zu 16 Ballverlusten führten. Hoffnung gibt der bisherige Verlauf der Playoffs. Auch im Viertelfinale gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim verloren die Hagener das Auftaktspiel, gewannen aber sämtliche Auswärtspartien.


19.05.2024 16:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Am Sonntagnachmittag stehen sich zum zweiten Mal im Halbfinale die FRAPORT SKYLINERS und die RÖMERSTROM Gladiators Trier gegenüber. Das Auftaktduell der beiden Teams konnten die Frankfurter knapp mit 70:72 in Trier gewinnen.

Wichtigster Baustein für den Frankfurter Erfolg war die Defensive. Schon in der Hauptrunde ließen sie mit durchschnittlich 73,7 Punkten ligaweit die wenigsten Zähler zu. Trier hielten sie in Spiel eins sogar bei nur 70 Punkten, was den niedrigsten Wert darstellt, den die Gladiators je in einem Heimspiel in dieser Saison erzielten. Offensiv kann Coach Wucherer auf Aiden Warnholtz und Jacob Knauf bauen, die mit 12,6 bzw. 10,0 Punkten pro Partie in den Playoffs die besten Scorer der Frankfurter sind. Daneben sind die SKYLINERS breit aufgestellt, gleich fünf weitere Akteure erzielen durchschnittlich 8,6 oder mehr Punkte pro Begegnung.

Die Gladiators, bis zum ersten Spiel der Serie noch ungeschlagen in den Playoffs, wollen nun den 1:1-Ausgleich schaffen und damit den Heimvorteil in der Halbfinalserie zurückholen. Dabei kommt es auch darauf an, wie gut die Trierer Top-Spieler performen. Moritz Krimmer, bislang Top Scorer und bester Rebounder der Gladiators in den Playoffs, erzielte in Spiel eins null Punkte, und das obwohl er im Schnitt mehr als 14 Zähler auflegt. Zudem gilt es für die Trierer den Rebound zu kontrollieren, hier sind sie das statistisch Beste aller Playoffteams, mit 44,5 gesammelten Abprallern pro Partie.

Foto: Dmitrij Zibart

Vorbericht ProB Halbfinale Spiel 3

19.05.2024 16:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Berlin Braves 2000

„Do-or-Die“ ist das Motto am Sonntag im Rhöndorfer DragonDome. Die Dragons Rhöndorf und die Berlin Braves 2000 treffen im Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zum dritten Mal aufeinander, der Sieger zieht in das Finale gegen die RheinStars Köln ein.

Die Dragons Rhöndorf gehen mit Heimvorteil und Rückenwind in dieses entscheidende Duell, schließlich konnten sie am Freitagabend in Berlin gewinnen und damit den Braves die erste Playoffniederlage zufügen. Dabei war gerade in der ersten Halbzeit die starke Dreierquote entscheidend, am Ende landeten die Rhöndorfer bei 13 von 28 Dreiern, einer Quote von 46%. Dennoch war es zum Schluss ein enges Spiel und das erwartet Dragons-Coach Stephan Dohrn auch jetzt für Spiel drei: „Die Serie ist völlig offen. […] Wir müssen die letzten Körner mobilisierten, das muss Berlin auch.“

Die Braves wollen am Sonntag vor allem an ihre Leistung aus Spiel eins anknüpfen. Dort erlaubten sie den Dragons nur 62 Punkte, obwohl deren bisheriger Punkteschnitt deutlich höher lag. Entscheidende Verantwortung wird einmal mehr auf Point Guard Andrii Kozhemiakin liegen, der in den beiden bisherigen Spielen gegen Rhöndorf im Schnitt 20,0 Punkte und 5,5 Assists auflegte. Zudem ein gutes Omen für die Braves: Bislang haben die Berliner jedes Auswärtsspiel in den Playoffs gewonnen.

Nachberichte ProB Halbfinale Spiel 2

17.05.2024 19:00 Uhr OrangeAcademy vs. RheinStars Köln 95:106

Die RheinStars Köln haben das Finale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB erreicht. Im zweiten Spiel der Halbfinalserie setzte sich das Team bei der OrangeAcademy aus Ulm mit 95:106 durch.

Die Kölner erwischten einen Auftakt nach Maß, durch zwei Steals starteten sie mit einem 7:0-Lauf in die Partie. Nach einiger Zeit waren dann aber auch die Hausherren aus Ulm in der Begegnung angekommen und sicherten sich über einen eigenen 9:0-Lauf die erste Führung (13:9 – 6. Minute). Insgesamt ging das erste Viertel mit 18:17 knapp an die OrangeAcademy. Im zweiten Viertel spielten die Gastgeber dann offensiv entfesselt. Ein schneller 11:0-Lauf machte die Führung zweistellig, zwischenzeitlich stieg der Vorsprung sogar auf 17 Zähler an (44:27 – 17. Minute). In der Folge konnten die RheinStars noch etwas verkürzen, sodass es mit 54:42 in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn der zweiten Hälfte lieferten sich beide Teams einen offensiven Schlagabtausch. In den ersten Minuten des dritten Viertels wurde in nahezu jedem Angriff gescort. Als Reaktion stellten die RheinStars defensiv um und stoppten so die Ulmer Offensive, was in einem 14:2-Lauf der Gäste mündete. So kamen die Kölner näher heran und waren vor dem letzten Viertel wieder auf Tuchfühlung mit den Ulmern. Zunächst waren es zwar wieder die Gastgeber, die über Dreier von Cwik und Müller die Führung ausbauen konnten, doch dann lieferten die RheinStars ein offensives Feuerwerk ab: 38 Zähler gingen im letzten Abschnitt auf das Konto vom Team von Stephan Baeck, aus einem 83:73 wurde innerhalb von rund drei Minuten ein 84:91!

So konnten die Kölner am Ende das Spiel und damit die Serie gewinnen und stehen nun im Finale. Dort treffen sie auf den Sieger zwischen den Dragons Rhöndorf und den Berlin Braves 2000.


17.05.2024 20:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Dragons Rhöndorf 82:86

Die Dragons Rhöndorf haben den Berliner Matchball in der Halbfinalserie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgewehrt und den 1:1-Ausgleich erreicht. Die Rhöndorfer gewannen auswärts bei den Berlin Braves 2000 mit 82:86.

Auf beiden Seiten entwickelte sich zunächst ein zähes Spiel. Nach acht gespielten Minuten stand es gerade einmal 8:8. Danach waren es dann die Gäste aus Rhöndorf, die die Initiative übernahmen und sich durch zwei Dreier von Tyreese Blunt auf 10:16 absetzen konnten. Im zweiten Viertel war dann Badu Buck offensiv für die Dragons zur Stelle und markierte gleich vier Dreier in diesem Abschnitt. So konnten sich die Gäste auf 22:37 absetzen (17. Minute), ehe die Berliner, angeführt von Andrii Kozhemiakin, einen 16:8-Lauf starteten und so den Halbzeitstand von 38:45 herstellten.

In der zweiten Hälfte bleib Rhöndorf über weite Strecken der Partie mit knapp zehn Punkten vorne. Im Schlussviertel wurde es dann aber nochmal spannend. Ein 15:4-Lauf brachte die Berliner anderthalb Minuten vor Schluss wieder auf drei Punkte heran (76:79). Doch Antonio Pilipovic sorgte mit einem schwierigen Dreier für die Vorentscheidung zugunsten der Dragons. Am Ende stand ein 82:86, das den Ausgleich in der Playoffserie bedeutete.

Damit steht nun am Sonntag das entscheidende dritte Spiel um den Finaleinzug an. Der Sieger trifft dann auf die RheinStars Köln.