Vorberichte ProB Süd 26. Spieltag

19.03.2022 19:30 OrangeAcademy vs. WHITE WINGS Hanau

In der vergangenen Woche gelang den WHITE WINGS Hanau ein Sensationserfolg: Gegen die klar favorisierten Baskets aus Koblenz setzte sich das Team des neuen Headcoachs Marti Zamora überzeugend mit 76:68 durch. Für die Grimmstädter war es eine Art Befreiungsschlag. Dennoch wird die Aufgabe auch in dieser Woche nicht leichter: Auswärts geht es gegen die drittplatzierte OrangeAcademy aus Ulm. Umso wichtiger ist es aus der Sicht von Zamora, nicht nachlässig zu werden. Auf den Lorbeeren der vergangenen Woche darf sich das Team nicht ausruhen: „Letzte Woche haben wir einige Dinge bereits sehr gut gemacht: Wir haben besser zusammen gespielt und auch in schwierigen Momenten nicht die Konzentration verloren. Trotzdem gibt es noch vieles, an dem wir arbeiten müssen. Gerade unsere Pick-and-Roll-Defense muss besser werden. Offensiv müssen wir noch schneller sein und noch mehr Automatismen kreieren.“

Dies wird gerade gegen die Ulmer entscheidend sein. Die hatten nämlich im Hinspiel gezeigt, dass sie auch mit kurzer Rotation jede Schwächephase des Gegners konsequent ausnutzen. Zu Hause hatten sich die Hanauer vor allem im Abschluss zeitweise äußerst schwer getan. Drei-Punkte-Würfe wollten nicht fallen und aus kurzer Distanz schaffte das Team es nicht, sich ausreichend gute Spielzüge zu erarbeiten.

Das Ulmer Team, das die letzten drei Spiele in Folge gewann, profitiert vor allem von der Tatsache, dass es über viele junge Talente verfügt. Statt einiger ausgewählter Topscorer verteilt sich die Punkteausbeute über viele gute Werfer, darunter etwa Moritz Krimmer, Michael Rataj, Marc-Antoine Thibault Loemba, Tobias Jensen oder Latrell Großkopf. Und da das BBL-Team am kommenden Wochenende spielfrei hat, wird Headcoach Anton Gravel vermutlich auf einen vollen Kader zurückgreifen können. „Ulm ist ein starkes Team, das haben sie in dieser Saison immer wieder gezeigt. Dennoch muss der Fokus wie schon vergangene Woche auf uns und unserem Spiel liegen“, so Zamora weiter. Und ein ganz wichtiger Fakt ist ebenfalls Teil des Spielerbewusstseins: „Für uns ist jedes Spiel ein Endspiel. Daher müssen wir am Samstag wieder alles geben.“

19.03.2022 19:30 Dresden Titans vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Zu ihrem letzten Spiel der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen die Dresden Titans diesen Samstag auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors in der Margon Arena. Dabei ist Party-Stimmung garantiert, denn schon vergangene Woche krönte eine Niederlage von Verfolger Koblenz Dresdens Basketballer vorzeitig zum Hauptrundenmeister der Südstaffel! Mit bislang 18 Siegen konnten die „Titanen“ ihre Bestmarke von 17 Erfolgen aus dem vergangenen Jahr noch toppen und somit die meisten Siege in einer ProB-Hauptrunde der Vereinsgeschichte einfahren. Damit ziehen die Blau-Weißen als Tabellenerster in die Playoffs ein genießen dort bis in die möglichen Finals Heimvorteil.


Die Gäste der FRAPORT SKYLINERS Juniors werden sich fürderhin nicht als ideale Partygesellschaft erweisen. Denn für die Hessen geht es in ihrem letzten Hauptrundenspiel tatsächlich um alles – sprich um Playoffs oder Playdowns. Zwar stehen die „Himmels-Silhouetten“ momentan auf einem soliden sechsten Tabellenplatz der Südstaffel. Doch die Verfolger aus Coburg und Gießen konnten jeweils den direkten Vergleich gegen Frankfurt für sich entscheiden. Gesetzt den Fall, dass Oberhaching gegen Karlsruhe gewänne, Gießen seine zwei verbleibenden Partien für sich entschiede und Coburg ebenfalls in der letzten Begegnung als Sieger vom Parkett ginge, könnten die Juniors bei einer Niederlage gegen die Elbriesen noch in die Abstiegsrunde abrutschen. Sicher, das sind jede Menge Konjunktive. Doch sollte dieses Schreckensszenario den Spielern von Headcoach Sepehr Tarrah genug Motivation liefern, den gastgebenden Titans am Samstag ordentlich Paroli zu bieten!


Titans-Headcoach Fabian Strauß – Und dann ist da noch das Hinspiel. Die Titans haben zwar nur dreimal in dieser Saison verloren. Doch in Frankfurt geriet die Strauß-Truppe so richtig unter die Räder, musste auswärts mit 57:84 das Feld räumen. „Natürlich hat mir das nicht gepasst und natürlich denke ich an Revanche. Das habe ich die Jungs auch wissen lassen. Zudem wollen wir mit einem Sieg Selbstvertrauen und Rhythmus in die Playoffs mitnehmen.“

19.03.2022 19:30 BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II

Im finalen Match der regulären Saison trifft der BBC Coburg am Samstagabend in der HUK-COBURG arena auf den Tabellenletzten aus München. Gegen die jungen Bayern zählt für Coburgs Basketballer nur ein Sieg. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Dresden und in Erfurt sind die Playoffs aber auch im Falle eines Heimsieges gegen die Landeshauptstädter nicht mehr aus eigener Kraft zu erreichen. Die wieder erstarkten White Wings Hanau legten am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen Koblenz den Grundstein für eine nicht mehr erwartete Aufholjagd. Weil Coburg den direkten Vergleich mit den Hessen verliert, könnten die Hanauer auf der Zielgeraden noch am BBC vorbeiziehen. Für eine mögliche Punktgleichheit mit Frankfurt und Oberhaching ergäben sich für die Oberfranken aber noch Chancen auf die Playoffs, doch auch hier ist man auf Patzer der Konkurrenz angewiesen.


“Wir müssen uns jetzt voll auf München konzentrieren und darauf hoffen, dass sich die Dinge zu unseren Gunsten wenden”, erklärte BBC-Trainerin Jessie Miller nach der 106:102-Niederlage in Erfurt am vergangenen Sonntag. In den Wochen zuvor hatte sie immer wieder betont, dass man die Playoffs eigenmächtig stemmen wolle. Nun müssen die Vestestädter aber auf Schützenhilfe hoffen. Die Ausgangslage ist dabei ganz einfach: wenn Hanau verliert und der BBC gegen München gewinnt, sind die Coburger durch. Die WHITE WINGS spielen am Samstagabend parallel in Ulm. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache für die viertplatzierten Schwaben. Dass die Hanauer aber im Aufwind sind, bewiesen sie nach vollzogenem Trainerwechsel am letzten Wochenende mit einem Statement: den Tabellenzweiten aus Koblenz fertigten sie mit 76:68 ab und machten Dresden damit zum Meister der regulären Saison. Zum Showdown käme es im Falle eines Hanauer Sieges in Ulm dann am 26. März, wenn die WHITE WINGS auf Gießen treffen, die sich zum Ende der Saison auch noch einmal aufbäumten und ebenfalls nur knapp hinter dem BBC in der Tabelle platziert sind. Anders als die Hanauer kann Gießen wegen des direkten Vergleichs aber nicht mehr an Coburg vorbeiziehen.

Ungeachtet dieser Rechenspiele ist Coburg aber natürlich selbst in der Pflicht. Auch die Gegner aus München sind trotz der desolaten Saison immer für eine Überraschung gut, im Dezember bekam der BBC das schmerzlich zu spüren. Im Audi-Dome gingen die Vestestädter nach komfortabler Führung im letzten Viertel unter und wurden von Bayern-Guard Joshua Obiesie im Alleingang auseinander genommen. Der 21-Jährige lief für seinen Club seitdem in der BBL auf und lieferte dabei beachtliche Leistungen ab, unter anderem krallte er sich im Februar acht Rebounds in der Begegnung gegen Frankfurt. Wie es der Zufall so will, stand er dann aber am letzten Wochenende wieder für die jungen Bayern auf dem Court – und meldete sich kurzerhand mit 16 Punkten und acht Rebounds in der Pro B zurück. Gut möglich also, dass die Bayern auch in Coburg mit BBL-Spielern “stopfen”.


Eine gebrauchte Saison war es für den FC Bayern Basketball II aber so oder so. Das Team um Head Coach Mihajlo Mitic blieb weit hinter seinen Möglichkeiten zurück und steht mit nur drei Siegen aus 20 Spielen mit der roten Laterne am Ende des Tableaus. Seit dem Jahreswechsel waren die Münchner gebeutelt von Verletzungen und Corona-Infektionen, viele Begegnungen wurden verschoben, Kontinuität konnte sich nicht aufbauen. Die vielen Spielverlegungen bedingen außerdem, dass die Münchner im März fünf Spiele innerhalb von elf Tagen absolvieren müssen. Bei der Orange Academy in Ulm standen sie zuletzt am Mittwochabend auf dem Court und kassierten eine 81:45-Klatsche beim Team von Head
Coach Anton Gavel.

19.03.2022 19:30 TSV Oberhaching Tropics vs. Arvato College Wizards

Am Samstag wird es Ernst für die Gelbhemden. Im Duell gegen die Karlsruher können die Oberhachinger Basketballer mit einem Sieg die Playoffteilnahme perfekt machen. Obwohl die Badener derzeit auf dem 11.ten Tabellenplatz stehen, dürfen die Tropics die Gäste in keinster Weise unterschätzen. Der Kader um den ehemaligen Nationalspieler Rouven Rössler, der immer noch weiß wo der Korb hängt, hat deutlich mehr Qualität als es die Tabelle aussagt. Neben Rössler gilt es vor allem den vielseitigen Flügelspieler Christoph Rupp unter Kontrolle zu bringen. Auf der Aufbauposition hat der Trainerfuchs Igor Starcevic mit Zaire Thompson und Nachverpflichtung Abdulai Abaker zwei pfeilschnelle Wirbelwinde im Kader. Die beiden Pointguards glänzen nicht nur als gute Ballverteiler, sondern scoren zweistellig im Schnitt. Unterm Korb haben die Zauberer mit Moritz Bär und Christian Okolie zwei klassischer Brettcenter, die Ihre Stärken vor allem in der Zone haben.

Die Gründe für die enttäuschende Saison der Karlsruher liegen in der Tatsache, dass man mit den Ausländerspots sehr viel Pech hatte. Alle drei US-Amerikaner, die in dieser Saison unter Vertrag standen, verletzten sich und standen über einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung. Der kroatische Aufbauspieler Franco Filipovic hingegen, konnte die Erwartung nicht erfüllen. Zudem hatte das Team von Manager Zoran Seatovic mehrere Corona-Ausfälle während der Runde zu verkraften und konnte daher selten in Bestformation antreten. Auch die Tropics werden in dem entscheidenden Spiel wie sooft in der Rückrunde nicht komplett antreten können. Die verbleibenden spielfähigen Akteure sind umso mehr gefordert und müssen über sich hinauswachsen, wenn man das Spiel gegen KIT gewinnen möchte. Auch die Zuschauer sind gefordert und müssen Ihr Team, wie zuletzt im Audi Dome, lautstark unterstützen

Mario Matic: „Karlsruhe hat bisher eine absolute Seuchensaison hinter sich. Vor allem auf den Ausländerspots hatte man viel Verletzungspech. Die Qualität der deutschen Spieler um Rouven Rössler, Zaire Thompson und Christoph Rupp ist immens und wir wissen, dass es ein schweres Spiel wird. Hoffentlich stehen die Fans wieder als 6.ter Mann hinter uns und verwandeln die Grundschule in einen Hexenkessel.“

19.03.2022 19:30 EPG Bakets Koblenz vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Personalprobleme plagen die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vor der Auswärtspartie in der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB am Samstag, 19. März, ab 19.30 Uhr bei den EPG Baskets in Koblenz. Marc Liyanage und Kalidou Diouf werden voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen. Der Flügelspieler fehlt aus privaten Gründen, der Center wegen Krankheit.

„Wir werden das Beste aus dieser Situation machen“, verspricht BIS-Trainer Carl Mbassa vor der abschließenden Hauptrundenbegegnung: „Das wird wie zuletzt gegen die Orange Academy aus Ulm ein Spiel, in dem sich unsere jungen Akteure weiterentwickeln können.“ Die Chancen auf eine Überraschung beim Tabellenzweiten schätzt der Speyerer Coach ohnehin als gering ein. „Wir sind der Außenseiter“, sagt er.

Der Chefcoach des Basketball-Internats schätzt die Koblenzer als „die beste Mannschaft in der Südstaffel“ ein. Mbassa: „Sie sind physisch gut, stark an den Körben und haben sehr gefährliche Distanzschützen.“ Zu den Leistungsträgern der EPG Baskets zählen Aufbauspieler Marvin Heckel, der US-Amerikaner Shembari Phillips, Schütze Dominique Johnson und Center Moses Pölking.

Der finanzstarke Club am Deutschen Eck hat Ende Februar für Aufsehen gesorgt. 70 Minuten vor dem Heimspiel gegen die Frankfurt Skyliners II trennten sich die Vereinsverantwortlichen von Cheftrainer Mario Duganzic. Der frühere Speyerer musste seinem bisherigen Assistenten Gerard Gomila Platz machen. Als Grund nannte die Clubführung „unterschiedliche Auffassungen über die langfristige Ausrichtung“.

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

19.03.2022 19:30 Dragons Rhöndorf vs. SC Rist Wedel

Norddeutscher Doppelpack für die Dragons Rhöndorf. Nach der ernüchternden Niederlage beim ETV Hamburg gastiert mit dem SC Rist Wedel die zweite ProB-Mannschaft aus der nordischen Metropolregion am Menzenberg. Ein Sieg ist fast schon Pflicht im letzten Heimspiel der regulären Saison, um eine bestmögliche Ausgangssituation für die Playdowns anzuvisieren. Nach zwei Siegen in Serie sind die rheinischen Rivalen von den RheinStars Köln wieder auf ein Erfolgserlebnis Unterschied an die Dragons herangerückt und konnten in einem Nachholspiel den kommenden Gast der Drachen deutlich mit 74:47 bezwingen.

Für Wedel geht es also um Wiedergutmachung und den nötigen Schwung für die bald beginnenden Playoffs. Taktgeber und Dirigent der Gäste ist US-Boy Jordan Walker, der mit 21,2 Punkten einer der konstantesten Scorer der gesamten Liga ist. Stabile Quoten, gepaart mit solider Technik und
Spielwitz zeichnen den 24 Jahre alten Shooting Guard aus, der von der Drachen-Defense nicht außer Acht gelassen werden darf. Die Rolle als „Stretch Big Man“ übernimmt Center, der seine basketballerische Ausbildung beim renommierten TuS Lichterfelde erhielt und mit 21 Jahren
noch in die Kategorie Talent zählt. 14,4 Punkte und 6,1 Rebounds sind ein mehr als solides Arbeitszeugnis und untermauern die Vielseitigkeit des 2,04 Meter großen Centers, der auch überdurchschnittlich von jenseits der 6,75-Meterlinie trifft. Unterstützung am Brett erhält er zumeist durch Martin Jelic, der bereits zuvor bereits für die BSW Sixers aktiv war und bei rund 22 Minuten Einsatzzeit auf allabendliche 12,7 Punkte und 4,5 Rebounds kommt. Das weitere Korsett von Headcoach Stephan Blode bilden Leif Möller (8,7 PPG & 2,9 APG), Jacob Hollatz (8,1 PPG & 6,4 APG) und Linus Hoffmann (7,5 PPG & 2,9 RPG).


Auf Seiten der Dragons geht mit der Partie gegen Wedel eine intensive Trainings-Woche zu Ende, die ganz im Zeichen der Aufarbeitung der Auswärts-Pleite in Hamburg stand. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und der Unterstützung der Fan-Gemeinde im DragonDome soll nun das Momentum für die entscheidenden Saison-Monate wieder in Drachen-Hand gebracht werden.

19.03.2022 19:30 Iserlohn Kangaroos vs. BSW Sixers

Das vorletzte Spiel der regulären Saison hält noch mal eine weite Auswärtsreise für die BSW Sixers bereit. Bei den Iserlohn Kangaroos trifft die Mannschaft von Trainer Chris Schreiber auf ein Team, welches selbst noch um den Playoff-Einzug kämpft. 


Trotz der eigenen Niederlage am vergangenen Wochenende können die BSW Sixers für die Playoffs planen. Grund dafür war der Sieg der Hamburger gegen die Dragons Rhöndorf. In den letzten zwei Spielen der regulären Saison möchte sich das Team von Chris Schreiber nun eine möglichste gute Ausgangslage für die Postseason erarbeiten. Nach der angespannten Personallage sollen die verbleibenden zwei Wochen bis zum Start der K.o.-Runde auch dafür genutzt werden, um wieder einen gemeinsamen Rhythmus aufzubauen. Personell wird wohl der gleiche Kader wie bei der Heimniederlage gegen Wedel auflaufen. Big Men Hendrik Warner konnte zwar wieder ins Training einsteigen, soll aber behutsam herangeführt werden.

Das sagt Trainer Chris Schreiber: „Iserlohn hatte nach der Auswärtsniederlage am Mittwoch etwas weniger Regenerationszeit als wir. Trotzdem werden sie natürlich alles in die Waagschale werfen, denn ein Sieg ist für sie Pflicht um die Playoffs zu erreichen. Wie bereits im Hinspiel müssen wir die Kreise von Prostran und Keita einschränken, ohne die Anderen dabei aus den Augen zu verlieren. Trotz der sicheren Playoff-Teilnahme gilt für uns weiterhin jeder Sieg“.


Der nächste Gegner der BSW Sixers hat sich im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen kaum verändert. So haben die Kangaroos mit dem kroatischen Aufbauspieler Toni Prostran weiterhin den besten Vorlagengeber in ihren eigenen Reihen. Das Führungsduo der Kangaroos wird durch den französischen Forward Tidjan Keita komplettiert. Der variable 2,07m große Flügelspieler besticht insbesondere mit seiner enormen Athletik. Nach einem soliden Saisonstart warfen mehrere Corona-Ausbrüche und Spielabsagen das Team von Dennis Shirvan aus der Bahn. Zuletzt konnte der Iserlohner Headcoach wieder alle Aktuere aufbieten. Zu einem Wiedersehen wird es mit Yasin Turan kommen. Der Aufbauspieler, der letzte Saison noch für die BSW Sixers als Spieler aktiv war, ist seit vergangenem Sommer unter anderem Co-Trainer der Kangaroos.

19.03.2022 19:30 LOK BERNAU vs. TKS 49ers

Mit einem Heimspiel-Doppelpack biegen die Korbjäger von LOK BERNAU auf die Zielgerade der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Diesen Samstag geht es im Brandenburg-Derby gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf. Seit Jahren ist das Brandenburg-Derby zwischen den Stahnsdorfer und Bernaur Basketballern traditionell ein Pflichttermin für beide Fanlager. Auch wenn die TKS 49ers klar favorisiert sind, wird wohl auch die 14. Auflage des Derbys hart umkämpft sein.

Mit ihren 11 Siegen haben die Teltower ihr Playoff-Ticket bereits gesichert. Ein wichtiger Garant für den diesjährigen Erfolg der TKS 49ers ist sicherlich im eingespielten Kader zu suchen. Die Abgänge der letzten Saison konnten mit den beiden ProA-erfahrenen Robin Jorch und Niklas Ney sowie dem Zugang von Nico Kaml gut aufgewogen werden. Stahnsdorfs Topscorer und Dreierspezialist Sebastian Fülle (13,3 Punkte) ist in Bernau ein alter Bekannter. Der 29-jährige Berliner gehörte in der Aufstiegssaison 2015/16 zum Bernauer Kader und spielte auch 2017 eine weitere Saison für die LOK in der ProB. Die Mannschaft von Trainerfuchs Vladimir Pastushenko startet überhaupt mit einem rein „lokalen Team“ mit ausschließlich Berlin-Brandenburger Spielern.

Das Team von LOK BERNAU hat dagegen in den letzten Wochen wieder etwas an Fahrt verloren. Die Bernauer stehen mit sieben Saisonsiegen auf dem 9. Tabellenplatz, haben sogar noch theoretische Chancen auf die Playoffs. „Aber uns fehlt gerade wieder die Konstanz im Training“, berichtet LOK-Coach René Schilling. „Letzte Woche mussten wir am Spieltag selbst improvisieren, weil sich direkt vor der Abfahrt vier Spieler krankgemeldet haben. Sicherlich haben alle anderen Teams auch mit Ausfällen zu kämpfen. Es ist und bleibt eine schwierige Saison für alle. Wir schaffen es von unserer Art und unserer Spielidee her nicht, das zu kompensieren. So kommt dann ein Spiel wie das vor einer Woche in Schwelm zustande.“

Mit Blick auf das Brandenburg-Derby erwartet der Bernauer Trainer keine Geschenke der Stahnsdorfer. Für Schilling ist klar, dass „wir auch in unserer jetzigen Situation selbstbewusst spielen und für unsere Chance kämpfen werden. Egal, mit welcher Rotation wir ins Spiel gehen können. Ein Schlüssel wird allerdings sein, dass wir es offensiv schaffen müssen, am Ring Abschlüsse zu finden. Vor allem, wenn unsere Dreier nicht so konstant fallen.“

19.03.2022 19:30 ART Giants Düsseldorf vs. RheinStars Köln

Zum Abschluss der Hauptrunde in der ProB Nord empfangen die ART Giants Düsseldorf am Samstag die Rheinstars Köln in heimischer Halle. Mit einem Erfolg im Derby könnten sich die Giganten das Heimrecht für die Playoffs sichern. „Köln steht mit dem Rücken zur Wand, sie müssen jetzt im Vorfeld der Abstiegsrunde jeden möglichen Sieg einfahren im Kampf um den Klassenerhalt“, schätzt Düsseldorfs Headcoach Florian Flabb die aktuelle Situation des kommenden Gegners ein. Tatsächlich haben die Rheinstars aus Köln vor dem letzten Spieltag der Hauptrunde keine Chance mehr auf das Erreichen der Playoffs und werden demnach in der Abstiegsrunde, also den Playdowns, um den Verbleib in der Liga kämpfen müssen.

In eben jene Abstiegsrunde nehmen die Mannschaften aber auch die Punkte aus der Hauptrunde mit, weswegen man in Düsseldorf ein intensives Rheinderby erwartet, in dem auch Köln nichts herschenken wird. „Dass bei den Rheinstars in dieser Saison irgendwie der Wurm drin ist, ist ja mittlerweile allseits bekannt. Nichtsdestotrotz erwarte ich ein intensives Spiel für uns vor dem Start in die Playoffs“, so Flabb. Mit einem 74:59-Heimsieg über die TKS 49ers konnten die Domstädter am vergangenen Wochenende ihre Ambitionen unter Interimscoach Stephan Baeck deutlich untermauern. „Vincent Golson Jr. ist auch in diesem Jahr wieder der Denker und Lenker im Spiel der Rheinstars und nimmt eine große Rolle auf dem Spielfeld ein“, meint Flabb. Neben ihm bilden weitere Akteure wie Ex-Nationalspieler Andrej Mangold, der Franzose Ron Mvouika sowie Thomas Michel den Grundkern einer Mannschaft, die aus rein personeller Sicht in dieser Saison weit hinter ihren Ansprüchen geblieben ist.

Klar ist aber auch, dass die Giganten seit dem Aufstieg in die ProB jedes einzelne Derby gegen Köln für sich entscheiden konnten. In drei Begegnungen gab es bisher drei, wenn auch manchmal sehr knappe, Siege für die ART Giants. Zuletzt in der Hinrunde, als man einen 96:94-Auswärtssieg auf der anderen Rheinseite bejubeln durfte. An diese Bilanz will das Flabb-Team nun weiter anknüpfen. „Wir möchten dieses Derby gewinnen, um die große Chance zu wahren das Heimrecht in den Playoffs zu haben“, stellt der 29-jährige Headcoach aus Düsseldorf klar. Nötig wird dafür ein Tabellenplatz unter den ersten vier Teams sein. Ohnehin blicken die Düsseldorfer als Tabellendritter aber schon jetzt auf eine mehr als erfolgreiche Hauptrunde, in der man sich bereits vor dem letzten Spieltag die Teilnahme an den Playoffs sichern konnte. Jetzt will man den Schalter nach der Niederlage in Wolmirstedt schnell wieder umlegen. „Für uns ist diese Partie auch eine Chance nochmal zu zeigen, wo wir aktuell stehen. Mit einem guten Spiel wollen wir uns natürlich bestmöglich auf die Aufgaben in den Playoffs vorbereiten“, blickt Flabb voraus.

19.03.2022 19:30 ETV Hamburg vs. WWU Baskets Münster

Für die Basketballer des Eimsbütteler TV Hamburg neigt sich eine nerven- und kräftezehrende Saison ihrem vorläufigen Ende entgegen – und das mit einem echten Highlight. Am 22. und letzten regulären Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB – ein Nachholspiel bei den Iserlohn Kangaroos (26. März) steht noch aus – macht der bereits feststehende Hauptrunden-Champion WWU Baskets Münster in Hamburg Station. Der Tabellenletzte also vor der Meister-Prüfung, so die Headline vor der Partie.

Etat, Personal, Ausstattung, vor allem aber Tabellenstand und Gewinnmaximierung (2:18 Siege gegenüber 19:1) sprechen bei der Rollenverteilung Favorit/Außenseiter eine deutliche Sprache. Wenn jedoch dem ETV in irgendeiner Saisonphase zumindest eine kleine Chance auf eine Überraschung eingeräumt werden kann, dann jetzt. Nach einem souveränen Durchmarsch zum Meistertitel scheint bei den Münsteranern ein wenig die Luft raus, Corona und Klausurenstress bei den Studierenden im Kader tun ihr Übriges. Vor rund einem Monat gab es folgerichtig mit 78:94 in Düsseldorf die erste und bislang einzige Saisonniederlage für die WWU Baskets. Auch in den beiden vergangenen Partien (87:83 gegen Schwelm und 68:63 in Iserlohn) tat sich das Team des bundesligaerfahrenen Headcoaches Björn Harmsen ungewohnt schwer.

Der ETV dagegen fuhr zuletzt beim 85:78 über die Rhöndorf Dragons seinen zweiten Saisonsieg ein und war auch in den beiden Begegnungen zuvor in Wedel (68:82) und gegen LOK BERNAU (107:113) nicht ohne Siegchance. Allerdings lässt eine Nachricht etwaige Siegeshoffnungen gleich wieder auf ein Minimum schrumpfen: Denn der Einsatz des zuletzt überragenden Mubarak Salami (44 Punkte gegen Rhöndorf) ist gegen Münster wegen einer schweren Hüftprellung offen. Aktuell kann der Comboguard genau wie die beiden Center Tobias Lange (Trommelfell) und Jan Gust (Fuß) nicht trainieren, sein Mitwirken entscheidet sich kurzfristig. Auch Headcoach Sükran Gencay fehlte unter der Woche bei den Übungseinheiten – allerdings nicht aus gesundheitlichen, sondern aus beruflichen Gründen. Vertreten wurde sie wie gewohnt zuverlässig von Co-Trainer Hussen Alrifai.

„Wir müssen bis Samstag schauen. Ich werde nichts riskieren und angeschlagen spielen“, blickt „Mubi“ Salami auf das anstehende Wochenende. Und die Siegchancen? „Die sind natürlich sehr gering, Münster wird trotz des Meistertitels nichts verschenken“, so der 25-Jährige. „Letztendlich wird es aber wie so oft von unserer Tagesform abhängen, ob was für uns möglich ist.“ Das dürfte auch für die PlayDowns nach Abschluss der Hauptrunde gelten, in denen die vier Letztplatzierten der Tabelle erneut in Hin- und Rückspiel aufeinandertreffen. Acht Partien stehen also noch für die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs aus, in denen zumindest noch theoretisch der Klassenerhalt gesichert werden kann. „Wir geben nicht auf. Wir wollen uns in jedem Spiel so teuer verkaufen wie möglich, und dann werden wir sehen, was dabei rauskommt“, so Liga-Topscorer Salami.

19.03.2022 19:30 SBB Baskets Wolmirstedt vs. EN BASKETS Schwelm

Mit dem Sieg gegen die LOK BERNAU setzten die EN Baskets ein richtiges Ausrufezeichen kurz vor den Playoffs und werden sich am Ende vermutlich auf Platz 4 oder 5 der Nordstaffel wiederfinden. Allerdings steht eine Pflichtaufgabe noch an und die hat es in sich! Am kommenden Samstag, den 19.03.2022 müssen die Blau-Gelben bei den SBB Baskets Wolmirstedt bestehen. Das Team von Coach Eiko Potthast ist tief besetzt und konnte gerade in den letzten Wochen, nach einer kleinen Tiefphase, wieder überzeugen und die direkte Konkurrenz auf Distanz halten. Gespickt mit einer Reihe ehemaliger BBL- und ProA-Spieler sind die SBB Baskets in die Saison gegangen und stellten bereits früh ihre Ambitionen klar, als Aufsteiger gleich in die Spitzengruppe der ProB vorzudringen. Dieses gelang der Mannschaft um den erfahrenen US-Amerikaner Jordan Talbert recht schnell und der aktuelle 2. Platz in der ProB Nord untermalt das Vorhaben der SBB Baskets.

Die EN Baskets konnten nur mit einem kleinen Kader in die neue Trainingswoche gehen. Einige Spieler trugen aus dem Bernau-Spiel Blessuren davon und mussten bis einschließlich Mittwoch pausieren. Marco Hollersbacher knickte bei einer And-1-Aktion mit dem Fuß um und muss diesen erst einmal schonen. Schlimmer erwischte es Rupert Hennen. Der Point-Guard der Baskets hat muskuläre Probleme, die intensiver untersucht werden müssen. Aktuell ist Teamarzt Dr. Schmale nach einer ersten Einschätzung eher pessimistisch, dass Hennen gegen Wolmirstedt auflaufen kann. Ob Daniel Mayr wieder dabei sein kann, steht ebenfalls nicht fest. Er erkrankte (Stirnhöhlenentzündung) in der vergangenen Woche und war auch noch nicht in der Lage zu trainieren. Trotz der schwierigen Situation geht der Kader mit Entschlossenheit in die kommende Partie und möchte die Punkte dort unbedingt holen, um die Chance auf Platz 4 der Tabelle zu wahren.

Die Qualität des Gegners weiß der Baskets-Head-Coach genau einzuschätzen: „Wolmirstedt hat unheimlich viel individuelle Qualität und spielt bis jetzt eine tolle Saison. Wir werden vor allem in der Verteidigung alles abrufen müssen, um eine Chance zu haben, dort zu gewinnen.“

Vorberichte ProA 30. Spieltag

19.03.2022 18:30 Nürnberg Falcons BC vs. Römerstrom Gladiators Trier

Richtungsweisendes Duell im Süden. Die RÖMERSTROM Gladiators Trier gastieren bei den Nürnberg Falcons BC. Es war ein Rekordspiel, als die Nürnberg Falcons am vierten Spieltag der Saison 2021/22 in der Arena Trier antraten: nicht nur der Startrekord der Gladiators in der ProA wurde mit vier Siegen in Folge aufgestellt, auch Kult-Masseur Axel Mock feierte beim deutlichen 90:55 Heimsieg seinen 1.ooo Einsatz an der Bank der Trierer Profibasketballer. Nun, kurz vor dem Rückspiel in der brandneuen KIA Metropol Arena Nürnberg, haben sich die Vorzeichen etwas verändert und für beide Teams geht es um extrem wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Nach der engen Heimniederlage gegen Phoenix Hagen am vergangenen Sonntag, sind die Gladiatoren in der Tabelle auf den siebten Platz abgerutscht, die Gegner aus Nürnberg rangieren aktuell auf dem fünften Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Somit bekommt die Partie am Samstag einen ganz besonderen Reiz, denn es ist erneut ein Vier-Punkte-Spiel für beide Mannschaften.

Die Falken aus Nürnberg stellen auch in dieser Saison ein ausgeglichenes Team, in dem statistisch vor allem Power Forward Antonio Davis, Point Guard Dupree McBrayer, Center Jonathan Maier und Flügel Roland Nyama herausstechen. Antonio Davis führt die Mannschaft mit 15,6 Punkten pro Spiel an, Aufbau McBrayer steuert 13,5 Punkte pro Partie bei. Die beiden deutschen Akteure Jonathan Maier (11,9 PpS) und Roland Nyama (11,7 PpS) verfügen über eine Menge ProA-Erfahrung und große Qualität im Offensivspiel. Aber auch die Guards Evan Taylor und Tim Köpple, Routinier Sebastian Schröder und Back-Up Forward Josh Price strahlen eine Menge Gefahr auf dem Platz aus und müssen von der Defense der Trierer im Auge behalten werden. Im Teamvergleich zeigt sich, dass die Nürnberger in fast allen statistischen Kategorien im oberen Mittelfeld der Tabelle rangieren und kaum erkennbare Schwächen im Spiel haben – einzig die Anzahl der begangenen Fouls ist die höchste im ligaweiten Vergleich, was zeigt, dass die Falken kein zimperlicher Gegner sind und die Physis der Gladiatoren gerne annehmen werden.

„Nürnberg wird von ihren starken Amerikanern getragen und haben mit Maier, Nyama und Schröder wichtige deutsche Ergänzungen im Team. Es wird ein extrem wichtiges Spiel, dessen sind wir uns bewusst und wir sind gut vorbereitet. Wir müssen aus dem Hagen-Spiel lernen und in den entscheidenden Phasen konsequenter sein. Nürnberg bevorzugt ein etwas langsameres Spiel, da müssen wir mit unserer schnellen Transition gegenarbeiten, müssen aber zu jedem Zeitpunkt kontrolliert im Ballvortrag bleiben. Auch das Rebounding muss wieder besser werden und wir müssen unsere physischen Vorteile cleverer ausspielen“, sagt Triers Cheftrainer Pascal Heinrichs zur nächsten Aufgabe der RÖMERSTROM Gladiators.

19.03.2022 19:00 Eisbären Bremerhaven vs. Itzehoe Eagles

Am 30. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sind die Itzehoe Eagles zu Gast im Eisbären Käfig. Während die bereits sportlich abgestiegenen Itzehoer den überraschenden Sieg gegen die Bremerhavener aus dem Dezember wiederholen möchten, haben die Eisbären nur eines vor den Augen: Alles und jeder für die PlayOffs.

Die Eisbären, die nach der äußerst unglücklichen Niederlage gegen die Uni Baskets Paderborn (80:87) auf dem 11. Tabellenplatz stehen, stehen jetzt unter gewaltigem Zugzwang. Mit noch fünf zu spielenden Partien und 2 Siegen Rückstand auf den Tabellenachten Hagen, die zudem ein Spiel mehr zu spielen haben als die Nordseestädter, muss schon fast jede Partie gewonnen werden, um die PlayOffs noch erreichen zu können. Ausrutscher wie gegen Paderborn oder in Itzehoe (80:82) dürfen nicht passieren. Jedes Spiel ist jetzt ein Endspiel. Jeder Sieg hält die Hoffnungen auf die PlayOffs weiter hoch. Positiv zu vermelden ist, dass Jarelle Reischel nach seiner Verletzungspause wieder auf der Höhe ist. Im Spiel gegen Paderborn war er mit 21 Punkten Topscorer der Eisbären.

Auch die Itzehoe Eagles um Patrick Elzie haben jüngst eine Niederlage hinnehmen müssen, mit 73:80 verlor man gegen die Artland Dragons. Was den Eagles nicht abgesprochen werden kann, ist, dass sie eine schwierig zu spielende Mannschaft sind. Das zeigt unter anderem der Überraschungssieg gegen die Eisbären kurz vor Weihnachten des vergangenen Jahres (82:80). Die Itzehoer werden alles daran setzen zu versuchen, dies zu wiederholen. Eine zentrale Rolle werden dabei die Topscorer Christopher Hooper (15,2 ppg, 7,8rpg), Petar Aranitovic (14,3 ppg), Yasin Kolo (13,2 ppg) und Filmore Beck (12,5 ppg, 50% 3P) spielen.

Zum kommenden Gegner Itzehoe sagt Cheftrainer Allen Ray Smith: „Wir haben bereits gesehen, dass Itzehoe nicht unterschätzt werden darf und nur, weil sie sportlich schon abgestiegen sind, werden sie nicht aufhören Basketball zu spielen. Wir werden uns jedoch voll und ganz auf uns konzentrieren und unser Spiel durchziehen. Ich habe Vertrauen in meine Jungs und bin sicher, dass wir unsere Sache gut machen werden.“
Die Eisbären gehen mit einer Bilanz von 12:13 Siegen in die Partie gegen die Itzehoer. Die Gäste ihrerseits haben eine Bilanz von 3:23 Siegen.

19.03.2022 19:00 Phoenix Hagen vs. Vfl SparkassenStars Bochum

Die Hagener Feuervögel stehen aktuell mit 16 Siegen aus 27 Spielen auf dem sechsten Tabellenrang und somit auf Playoff-Kurs. Zuletzt haben die Hagener sowohl in Trier als auch in Nürnberg gegen zwei direkte Playoff-Konkurrenten punkten können. Gerade der Sieg am vergangenen Mittwoch in Nürnberg fiel mit einem Ergebnis von 91:72 sehr sicher aus.

Die SparkassenStars hingegen stehen aktuell mit 11 Siegen aus 27 Partien auf dem 14. Tabellenrang und müssen nach zuletzt vier Niederlagen in Serie schnellstmöglich wieder punkten, um nicht im Saisonendspurt noch einmal den Atem der Artland Dragons auf dem ersten Abstiegsplatz zu spüren zubekommen. Personell sieht es bei den SparkassenStars aktuell weiterhin gut aus, so dass Headcoach Felix Banobre zuversichtlich sein kann, dass ihm sein kompletter Kader zur Verfügung steht.

Das Hagener Team von Headcoach Chris Harris wird auf dem Parkett angeführt vom amerikanischen Point Guard Clarance Walker, der sich neben 15,3 Punkten für 5,2 Assists verantwortlich zeichnet. Ihm zur Seite steht sein Landsmann Shawn Occeus auf der Shooting Guard Position, der mit 14,4 Punkten erfolgreich ist. Center Marcel Keßen, der zuletzt verletzungsbedingt ausfiel, überzeugt auf dem Parkett mit 13,9 Punkten und 6,4 Rebounds, während Marquise Moore 11,8 Punkte und 3,8 Assists beisteuert. Karrington Ward, der auf der Small Forward Position zu Hause ist, liefert 10,6 Punkte ab und Dominik Spohr, mit 47,4% Trefferquote erfolgreichster Dreierschütze im Team, komplettiert das Sextett der Spieler mit einer zweistelligen Puntkeausbeute mit 10,4 Zählern.

„Hagen ist aktuell in einem sehr starken Moment. Man kann das Potential ihres Teams auch ohne Keßen und Walker sehen, denn sie sind sehr gut gecoacht von Chris Harris. Dieses wird für uns ein sehr schwieriges Spiel. Wir müssen über 40 Minuten konzentriert bleiben und dürfen uns nicht von Kleinigkeiten ablenken lassen“, so Headcoach Felix Banobre. „Das Hinspiel gegen Hagen war bereits eine sehr intensive Partie, welche wir nur denkbar knapp verloren haben. Ich erwarte eine ähnliche Intensität am Samstag erneut. Hagen wird mit einer Menge Selbstvertrauen aus den letzten beiden Siegen in Trier und in Nürnberg auftreten, so dass wir uns darauf einstellen müssen, dass sie mit einiger Energie in das Spiel starten. Derbys sind natürlich für Spieler und Fans immer etwas ganz Besonderes und deshalb freue ich mich auf das Gastspiel in der Krollmann-Arena und hoffe, dass noch einige Fans den Weg nach Hagen finden“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

19.03.2022 19:00 Medipolis SC Jena vs. Bayer Giants Leverkusen

Kollektives Aufatmen bei den BAYER-Korbjägern – auf und neben dem Spielfeld.
Nach dem wichtigen 103:65-Erfolg über die Artland Dragons Quakenbrück haben sich die „Riesen vom Rhein“ im Kampf um die Playoffplätze eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Freude diesbezüglich war entsprechend gut: „Die Einstellung hat gestimmt, der Gameplan wurde umgesetzt: Es hat all das funktioniert was wir uns im Vorfeld vorgenommen haben“, zeigte sich Coach Hansi Gnad mit der Leistung seiner Mannen zufrieden.

Die Chance einen weiteren Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einzufahren haben die Rheinländer am Samstag . Auf die Schützlinge von Trainerduo Gnad / Schneider wartet mit Medipolis SC Jena eine Spitzenmannschaft der Liga (Tabellenzweiter mit einer Bilanz von 17 Siegen und acht Niederlagen). Der frühere Leverkusener Jugendtrainer Domenik Reinboth ist seit Sommer 21‘ für die Geschicke der Thüringer an der Seitenlinie verantwortlich und kann auf einen starken Kader zurückgreifen. Mit durchschnittlich 15,0 Punkten pro Spiel ist Julius Wolf, Teamkapitän der Jenaer, der Topscorer seiner Farben. Der 29-Jährige trägt seit 2013 das Jersey von Medipolis SC und ist absoluter Publikumsliebling in der Sparkassen-Arena.

Ein weiterer bekannter Akteur in Basketball-Deutschland ist Brandon Thomas. Der US-Amerikaner ist der wohl erfahrenste Spieler bei Science City und war in der easyCredit-BBL u.a. für den FC Bayern Basketball München oder den JobStairs GIESSEN 46ers aktiv. Der inzwischen 37-Jährige hat sich als Leistungsträger in Jena etabliert und erzielt im Schnitt 14,2 Zähler pro Begegnung. Rückkehrer Alex Herrera (13,3 PpS), der frühere Heidelberger Devonte Lacy (11,4) oder Ex-Albatros Clinton Chapmann (11,1) haben sich ebenfalls als gute Scorer bei den Universitätsstädtern hervorgetan.

Es wird also eine mehr als schwere Aufgabe für die „Riesen vom Rhein“ werden, dass weiß auch Coach Gnad: „Wir wollen gegen Jena unser bestmöglichstes geben, dass ist logisch. Allerdings wissen wir auch, dass Science City zu den Topklubs der Liga zählt. Für mich sind sie der Favorit Nummer Eins auf den Gewinn der Meisterschaft. Von daher ist es unser Ziel, das Spiel bis zum Ende hin offenzuhalten. Das wird verdammt schwierig, denn Medipolis ist unglaublich tief besetzt. Sei es unter dem Brett, bei den starken Schützen von Downtown und auch bei den Guards: Die Qualität, auf die Domenik zurückgreifen kann, sucht in der ProA seines Gleichen.“

19.03.2022 19:30 Artland Dragons vs. wiha Panthers Schwenningen

In den Köpfen der Drachen spielte das 65:103 gegen den letztjährigen Vizemeister allerdings schnell nur noch eine untergeordnete Rolle. Die Devise: kurz schütteln und anschließend voller Fokus auf die nächste Aufgabe, die unter Umständen einen entscheidenden Charakter haben könnte. Dennoch hatte Headcoach Patrick Flomo bereits im Nachgang der Leverkusen-Partie die Probleme seines Teams deutlich angesprochen – Dreier, Ballverluste und gegnerische Offensivrebounds.

„Beim Shooting läuft viel über Selbstvertrauen. Außerdem ist es wichtig, die Würfe aus guten Positionen zu nehmen, auch die gegnerische Defense spielt hier in meinen Augen eine spezielle Rolle. Wir müssen es hinbekommen unsere Abschlüsse einfach zu gestalten und klar in unseren Aktionen zu bleiben. Wenn wir das beherzigen, gehen wir auch sicherer mit dem Ball um und produzieren dementsprechend weniger Turnover. Beim Rebound hingegen geht es vor allem um Willen und Bemühung. Natürlich ist es hilfreich, wenn man die physischen Voraussetzungen hat, um besser auszuboxen, Instinkt und – wie gesagt – der unbedingte Wille können viele Größennachteile kompensieren“, findet Flomo. Alles Dinge, die am Samstag besser laufen müssen, um den Anschluss an die Konkurrenz nicht frühzeitig zu verlieren. Mit einem Erfolg würden die Dragons bis auf zwei Punkte an die Panthers heranrücken, weshalb die Partie einen besonderen Stellenwert für die Gastgeber besitzt: „Das Spiel am Samstag wird für uns das Spiel der Spiele in dieser Saison sein. Natürlich standen wir auch in den vergangenen Wochen unter dem Druck gewinnen zu müssen, dieses Mal ist es allerdings nochmal etwas anderes“, so Flomo.
 
Die wiha Panthers Schwenningen belegen mit einer Bilanz aus elf Siegen und 15 Niederlagen derzeit den 13. Tabellenplatz, also die Tabellenregion, in der sich die Dragons nach der Saison ebenfalls wiederfinden wollen. Die Mannschaft von Cheftrainer Alen Velcic legte bislang eine recht durchwachsene Spielzeit aufs Parkett, so sind die Baden-Württemberger sowohl in der Lage Spitzenteams wie Tübingen zu schlagen, als auch Niederlagen gegen bis dato sieglose Ehinger zu kassieren. Geprägt ist der Playoff-Teilnehmer des Vorjahres insbesondere von seinen US-Amerikanischen Importspielern. Power Forward Raiquan Clark überzeugt beispielsweise mit 18,4 Punkten im Schnitt, Nachverplichtung Waverly Austin packt auf seine 15 Zähler sogar nochmal 8,7 Rebounds obendrauf. „Schwenningen ist ein großes Team und kann dementsprechend aggressiv spielen, bei ihnen sind jedoch nicht nur die großen Jungs in der Lage zu rebounden. Sie sind sehr auf zweite Chancen aus, die wir natürlich nicht zulassen dürfen. Dazu ist das Team schnell und spielt guten Transition-Basketball – eine gefährliche Mischung“, analysiert Flomo, der gleichzeitig auf den Schwenninger Spielmacher hinweist: „David Cohn ist mit dem Ball in der Hand sehr unberechenbar, weil er scoren kann, die Liga gleichzeitig jedoch auch als Assistgeber anführt.“
 
Die Dragons hoffen derweil auf die Rückkehr von gleich zwei Spielern. Taren Sullivan ist aus der coronabedingten Quarantäne entlassen worden und wieder ins Training eingestiegen, und auch Tramaine Isabell, der seit knapp einen Monat mit einer Knieverletzung passen musste, ist mittlerweile in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt.

19.03.2022 19:30 Uni Baskets Paderborn vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Keine Atempause für die Uni Baskets Paderborn im Kampf um einen der begehrten Playoffplätze: Der Jubel der Fans über den starken Auftritt beim Heimsieg gegen den Tabellenzweiten Medipolis SC Jena ist noch nicht ganz verklungen, da steht bereits das nächste Heimspiel vor der Tür. Und dieses Mal empfangen die Ostwestfalen niemand geringeren als den Ligaprimus ROSTOCK SEAWOLVES. Gegen den alleinigen Tabellenführer haben die Paderborner noch eine kleine Rechnung offen: Im Hinspiel kassierten die Baskets an der Ostsee eine krachende 68:107 (30:48)-Niederlage, die aber keineswegs das normale Leistungsvermögen der Domstädter wiederspiegelte. Den Uni Baskets fehlten im November 2021 nämlich ganze sechs Stammspieler, die aufgrund ihrer Corona-Quarantäne zuhause bleiben mussten. Am kommenden Wochenende stehen die Vorzeichen anders: Paderborn hat nach den beiden Siegen in Bremerhaven und gegen Jena Selbstbewusstsein getankt, die Seawolves konnten ihre beiden letzten Partien ebenfalls für sich entscheiden, zuletzt klar mit 112:79 (49:43) gegen Schlusslicht Team Ehingen Urspring. Die Fans dürfen sich also auf eine spielerisch anspruchsvolle, temporeiche Partie zweier Teams freuen, die gerade in der Offensive viel zu bieten haben.

Baskets-Headcoach Steven Esterkamp jedenfalls freut sich auf das Duell gegen den aktuellen Tabellenführer: „Es ist eine große Herausforderung, aber auch Freude, zuhause gegen den Tabellenersten zu spielen. Die Rostock Seawolves sind eine sehr starke Mannschaft, die sehr aggressiv spielt. Wir werden wie schon gegen Jena über die gesamten 40 Minuten die Kontrolle und die Ruhe bewahren müssen, um am Ende eine Chance zu haben. Das Duell wird eine richtig schwere Aufgabe für uns. Aber unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Lage ist, auf hohem Niveau zu spielen und mit den großen Namen der Pro A mitzuhalten.“

Beim überzeugenden Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Jena präsentierten sich bei den Uni Baskets Paderborn besonders Jackson Trapp (21pt), Jordan Barnes (18pt), Brad Greene (15pt), Lars Lagerpusch (13pt), und Chavares Flanigan (10pt) besonders treffsicher. Bei Rostocks leichtem Sieg gegen Ehingen knackten mit Tyler Nelson (20pt), Jordan Roland (21pt) und Nijal Pearson (26pt) gleich drei Akteure die 20-Punkte-Marke.

Nachberichte Nachholspiele ProB Nord/ProB Süd

16.03.2022 20:00 SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln 47:74

Der Schwung vom Wochenende hält an. Mit ihrem zweiten Sieg in Folge haben die RheinStars den Rückstand auf das rettende Ufer weiter verkürzen können. Überraschend deutlich mit 74:47 (41:17) setzten sich die Kölner im Nachholspiel am Mittwochabend beim Tabellenvierten SC Rist Wedel durch. Sie liegen nun in der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nur noch einen Sieg hinter den punktgleichen Dragons Rhöndorf und LOK BERNAU. Zum Abschluss ihrer Englischen Woche reisen die Kölner in die Nachbarschaft zu den ART Giants nach Düsseldorf. Dort steht in der Comeniushalle am Samstag (19 Uhr) der Gang mit dem aktuellen Dritten auf dem Programm.

„Ich bin superstolz auf die Mannschaft. Die Jungs haben genau das umgesetzt, was wir vorhatten“, lobte Headcoach und Manager Stephan Baeck seine Mannschaft. „Alle zusammen haben sie Wedel von Beginn an unter Druck gesetzt, ihnen jeden Wurf schwer gemacht und keine Transition zugelassen. So ist Wedel in keiner Phase zur Entfaltung gekommen. Selbst in den schwierigeren Momenten nach der Pause haben sie voll dagegen gehalten. Wir merken, wie alle mehr und mehr an das glauben, was wir als Trainer vorhaben. Das ist genau das, was wir brauchen, um in der Liga bestehen zu können.“

Gegen die gerade auf der Aufbauposition ersatzgeschwächten Wedeler setzten sich die RheinStars mit ihrem Defense-Plan durch. Bei Halbzeit lagen die Kölner bereits mit 24 Zählern vorne – und hatten im Kollektiv den Gastgebern ganze 17 Punkte gestattet. Erneut angeführt von Andrej Mangold und Vincent Golson kontrollierten sie das Spiel, dazu kamen die wieder gut aufgelegten Ron Mvouika und Aykeen Richardson.

Ein Beispiel aus der Zahlenwelt als Beleg: Vor allem den Wedeler Topscorer Jordan Walker trafen die RheinStars mit ihrer Verteidigungsarbeit. Während bei den RheinStars John Joseph und Jammal Schmedes verletzt fehlten, vermisste der US-Amerikaner mit Jacob Hollatz und Leif Möller zudem ebenfalls wichtige Mitspieler wohl schmerzlich. Aus dem Feld gelangen ihm so nur 7 seiner 13 Punkte. Köln hatte den gefährlichsten Kontrahenten punktemäßig quasi halbiert. Aufgrund der Kölner Dominanz seien an dieser Stelle vor allem einige weitere bemerkenswerte Statistiken erwähnt: Erster Auswärtssieg seit über einem Jahr nach dem Erfolg in Bochum im Januar 2021. Erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge – und Youngster Darius Pervan holte sich bei seinem zweiten Einsatz im Profidress seiner ersten Punkte per Dreier. Am Ende machten sich die Kölner also mit einem Sieg im Gepäck auf den Weg zurück ins Rheinland.

16.03.2022 20:00 SBB Baskets Wolmirstedt vs. Iserlohn Kangaroos 97:89

Die Lufthoheit im Reboundduell und das insgesamt mannschaftsdienlichere Spiel haben den Iserlohn Kangaroos nicht gereicht, um die Halle der Freundschaft einzunehmen. Bei den SBB Baskets Wolmirstedt unterlagen die Schützlinge von Headcoach Dennis Shirvan im Nachholspiel des 16. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nach starkem Schlussspurt knapp mit 89:97 (15:24, 23:20, 19:29, 32:24).

Knapp zwei Minuten dauerte es, bis Martin Bogdanov die ersten Punkte der Partie erzielte. Auf Bogdanovs Konto gingen auch die ersten acht Zähler der Hausherren. Und Bogdanov sollte im weiteren Verlauf der Partie auch eine zentrale Rolle spielen. Auf 17:7 (6.) setzten sich die Gastgeber ab, ehe Ruben Dahmen per Dreier verkürzte (10:17). Tidjan Keita erst per Korbleger und dann auf Zuspiel von Moritz Schneider mit einem spektakulären Alley-Oop-Dunking hielt die Kangaroos im Spiel, ehe Marc Nagora die Führung der SBB Baskets erneut zweistellig und Ruben Dahmen sie mit einem Freiwurf zum Viertelende wieder einstellig gestaltete (24:15, 10.). Nach der ersten kleinen Pause fanden die Kangaroos besser ihren Rhythmus. In der Defense agierten sie entschlossener. Und in der Offensive trafen sie durch bessere Entscheidungen auch hochprozentiger. Vor allem Center Alexander Möller war in den zweiten zehn Minuten kaum zu stoppen. Durch seine sieben Zähler in Serie, ein And One von Tidjan Keita sowie verwandelte Freiwürfe von Ruben Dahmen und Toni Prostran waren die Kangaroos kurz vor der großen Pause wieder im Spiel (38:41, 20.). Dass Dominick Jordan von Waaden mit der Schlusssirene einen Dreier versenkte, schmeckte den Gästen zwar nicht – war zu diesem Zeitpunkt jedoch kein Beinbruch.

Die Halbzeitpause tat Shirvans Schützlingen jedoch nicht gut. Zwar waren es Alexander Möller und Tidjan Keita, die die ersten Punkte nach dem Seitenwechsel erzielen konnten (41:44, 22.), doch im Anschluss übernahm Martin Bogdanov. Er führte sein Team, traf nach Belieben – und stellte die Kangaroos vor große Probleme. 16 Zähler erzielte der SBB-Guard im dritten Viertel. Und ebnete damit den Weg zur komfortablen Führung der Hausherren. Bei den Gästen fehlten im dritten Viertel Intensität und Zielstrebigkeit. 19,9 Sekunden vor Ende des dritten Abschnitts hatte Wolmirstedt erst zwei Teamfouls – und zudem einen soliden Vorsprung erspielt (73:55, 30.). Im Schlussabschnitt wirkte es dann zwischenzeitlich, als würden die Hausherren easy Richtung Heimsieg schippern. Aber: Die Kangaroos wollten sich nicht aufgeben. Sie hielten dagegen. Und beeindruckten mit einem starken Schlussspurt. Das Startsignal für diesen Sprint war eine Auszeit von Dennis Shirvan, die er beim Stand von 66:90 (37.) aus Sicht der Kangaroos nahm. Ein paar deutliche Worte und rund eine Minute später, war das Feuer zurück im Spiel der Gäste.

Kapitän Joshua Dahmen mutierte zum Scharfschützen, Alexander Möller, Elias Marei und Emil Loch gaben ihm zwischenzeitlich den nötigen Support. Mit seinem vierten Dreier stellte Joshua Dahmen auf 85:95 (40.). Ehe Emil Loch per Korbleger und mit einem krachenden Dunk die Schlusspunkte markierte (89:97). Dass die Kangaroos das Reboundduell in der Halle der Freundschaft klar für sich entschieden haben (46:33) und allein Toni Prostran soviele Assists verteilt hat, wie das ganze Team der SBB Baskets Wolmirstedt (14), sind zwar nur kleine Teilaspekte, die am Ende nicht den Sieg bedeuten, aber die Mut machen für die noch ausstehenden drei Heimspiele.

16.03.2022 19:00 OrangeAcademy vs. FC Bayern Basketball II 81:45

Noch vor der Abfahrt nach Ulm erreichten den FCBB II die nächste Hiobsbotschaft: In Lenny Anigbata, zuletzt Topcorer der jungen zweiten Mannschaft, fällt der nächste Spieler längerfristig aus und wird diese Saison nicht mehr eingreifen können. Die Verletztenliste des Münchner ProB-Teams ist damit auf mehr als ein halbes Dutzend Spieler angewachsen. Beim TabelIendritten Ulm unterlag man am Mittwochabend nach einem kraftlosen Auftritt deutlich mit 45:81 (19:40) Punkten und war früh chancenlos. Mit nur drei Saisonsiegen steht man als Zwölfter weiterhin am Ende der Tabelle, Elchingen stand vorab als Absteiger fest.  

Nur in den Anfangsminuten konnten die dezimierten Gäste mithalten, nach zwei Punkten von Luis Wulff sah sich der Ulmer Coach Anton Gavel zu einer ersten Auszeit gezwungen (6:0/2.). In den verbleibenden acht Minuten des ersten Viertels musste man jedoch einen 4:21-Lauf hinnehmen und war schon entscheidend im Hintertreffen (10:21/10.). Bereits zur Halbzeit hatten sich 13 zum größten Teil einfachste Ballverluste angesammelt und schenkten dem Ulmer Farmteam immer wieder simple Fastbreak-Punkte (19:40/20.).

Bei den Bayern kam Topscorer Lukas Zerner angestachelt aus der Kabine, in den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte kam er auf zwei Steals, zwei Korbleger und zwei verwandelte Freiwürfe (27:46/23.). Es folgten jedoch zwei Minuten ohne Korberfolg, die endgültig die frühe Entscheidung brachten (29:52/25.). Die verbleibende Spielzeit glich eher einem Trainingsspiel, welches von den Bayern nicht mehr zur Ergebniskosmetik genutzt werden konnte und in der höchsten Saisonniederlage mündete. Zerner erreichte mit 14 Punkten und zwölf Rebounds eine persönliche Bestleistung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Nachberichte Nachholspiele ProA

15.03.2022 19:30 Artland Dragons vs. Bayer Giants Leverkusen 65:103

Schon der Start in die Partie lief für die Gastgeber alles andere als nach Maß. Es dauerte nämlich ganze drei Minuten, bis die ersten Quakenbrücker Punkte aufs Scoreboard gepackt wurden, Jonas Weitzel erlöste die Dragons nach klugem Anspiel von Thorben Döding. Das Offensivspiel der Drachen war jedoch schon früh von zu vielen Fehlern geprägt, dazu fehlte dem Team von Headcoach Patrick Flomo von Beginn an das nötige Wurfglück. Leverkusen gelang das Ganze hingegen deutlich besser: der letztjährige Vizemeister machte sich früh den vorhandenen Größenvorteil zunutze und auch vom Perimeter lief es besser. Spencer Reaves traf aus der Distanz zur 10:2-Giants-Führung, Auszeit Flomo. Insbesondere gegen Center Dennis Heinzmann – nach den ersten zehn Minuten fünf Punkte und fünf Rebounds – hatten die Dragons schwer zu kämpfen. Sieben Turnover taten ihr übriges, sodass der 8:20-Rückstand aus Drachen-Sicht als hochverdient beschrieben werden muss.

Jacob Knauf ließ die Hausherren dann früh erfolgreich ins zweite Viertel starten, im Zusammenspiel mit Weitzel und Chase Griffin führte der Comebacker seine Mannschaft zu einem 6:0-Run. Leverkusens Scharfschütze Reaves tat den Quakenbrückern anschließend jedoch zwei Mal in Folge aus der Distanz weh und den machte den Giants-Vorsprung schnell wieder zweistellig. Die Dragons schienen nun erneut den Faden zu verlieren, nach einem Dunk von Ferenc Gille war Flomo erneut zur Timeout gezwungen. Griffin führte sein Team anschließend mit zwei Dreiern in Folge aus der Auszeit heraus, die Giants fanden in Person von Topscorer Quentin Goodin jedoch erneut die passende Antwort. Wieder war es Reeves, der auf 44:27 erhöhte, auf der Gegenseite fiel der Dragons-Wurf weiterhin nicht, Leverkusen nutze darüber hinaus sich bietenden zweiten Chancen gnadenlos aus. Demetrius Ward gelangen kurz vor der Pausensirene nochmal die Last-Minute-Punkte, der 33:46-Rückstand nach den ersten 20 Minuten erschien angesichts des Spielverlaufs jedoch weiterhin angemessen.
 
Der Dreier, der auf Giants-Seite bis dahin ebenfalls noch nicht berauschend gefallen war, zierte sich im dritten Viertel nun nicht mehr. Melvin Jostmann, Luis Figge und Goodin verzeichneten jeweils einen Treffer vom Perimeter, dazu waren auch die Offensivrebounds weiterhin fest in Leverkusener Hand. Nachdem mit dem 41:61-Rückstand erstmals an diesem Abend die 20-Punkte-Marke zwischen beiden Mannschaften durchbrochen war, musste Flomo erneut zur Auszeit greifen. Die Dragons – und das war spätestens zu diesem Zeitpunkt klar – konnten jedoch machen was sie wollten, die Giants sollten immer wieder einen drauflegen. Figge und JJ Mann rundeten das dritte Viertel mit jeweils einem wichtigen und für die Drachen schmerzhaften Dreier ab, der 50:73-Rückstand hingegen wirkte für die Drachen an diesem Abend wie eine unlösbare Aufgabe.

Zwar deutete im Vorfeld der finalen zehn Minuten nur wenig auf ein Comeback der Dragons hin, die Gastgeber bewiesen allerdings nochmal, dass sie im Stande waren sich zu wehren. Leverkusens Cheftrainer Hansi Gnad schickte nun bereits früh seine zweite Garde ins Spiel, Joel Lungelo stand stellvertretend dafür und dankte es seinem Coach mit zwei blitzsauberen Dreiern. Knauf und Weitzel sorgten zwar nochmal an beiden Enden des Parketts für Highlight-Plays, die Schadensbegrenzung kam jedoch zu spät. Denn wie immer erstickten die Giants die Quakenbrücker Comeback-Bemühungen bereits im Keim. Leverkusen gelang es sich immer weiter abzusetzen, beide Mannschaften erkannten dies allerdings frühzeitig, sodass auf Seiten der Drachen beispielsweise die Youngster Marvin Möller, Darren Aidenojie und Jegor Cymbal zu Einsatzzeiten kamen. Die Offensive stagnierte in den letzten fünf Minuten allerdings vollkommen, sodass der Leverkusener Erfolg schlussendlich mit 103:65 deutlicher ausfällt als vor der Partie erwartet.

Dragons-Headcoach Patrick Flomo: „Drei Dinge sind mutmaßlich für die heutige Niederlage verantwortlich: die abgegebenen Offensivrebounds, die zu vielen Turnover und das schlechte Shooting. Leverkusen hat uns offensiv durch ihre körperliche Verteidigung nicht zur Entfaltung kommen lassen, obendrein haben wir unsere guten Würfe allerdings auch nicht nutzen können. Ein Rhythmus ließ sich so innerhalb des Spiels nie aufbauen, vor allem fehlte uns in unseren Aktionen die Konstanz. Natürlich ist das Programm anstrengend, es ist aber nun mal, wie es ist. Der Hauptgrund für die Niederlage ist jedoch, dass der Gegner seinen Gameplan ausgeführt hat und wir nicht. Jetzt sollten wir diesen Abend aus unseren Köpfen streichen, ohne allerdings aus unseren Fehlern zu lernen. Wir fokussieren uns auf die Dinge, die zuletzt gut liefen und wollen uns nicht von diesem Mindset abbringen lassen. Heute hat das Team gewonnen, das den besseren Basketball gespielt hat, beim nächsten Mal wollen wir erneut dieses Team sein.“

16.03.2022 19:00 Nürnberg Falcons BC vs. Phoenix Hagen 72:91

Nach einem weitestgehend ausgeglichenen ersten Viertel bekam Hagen im in den zehn Minuten vor der Pause langsam aber sicher immer mehr Kontrolle über das Tempo der Begegnung. So schraubte Dominik Spohr den Vorsprung per Dreier kurzzeitig bereits in den zweistelligen Bereich (33:43, 18. Minute), ehe die Franken die Lücke mit einem Kraftakt pünktlich zum Gang in die Kabine fast vollständig schlossen (43:45, 20. Minute). Nach dem Seitenwechsel legten die „Feuervögel“ gleich einen 12:2-Lauf aufs Parkett, dem der NBC nichts entgegenzusetzen hatte (45:57, 26. Minute). Da die Hausherren im dritten Viertel nur einen ihrer sieben Dreierversuche versenkten, blieb eine neuerliche Aufholjagd zunächst aus (52:68, 30. Minute). Auf den letzten Metern ließ Phoenix sich den in immer greifbarer Nähe rückenden Sieg nicht mehr nehmen und sicherte sich letztlich gar den direkten Vergleich.

Nach seiner 35 Punkte-Gala gegen Trier zeigte sich Shawn Occeus abermals in hervorragender Verfassung. Der Linkshänder avancierte mit 23 Zählern zum Topscorer der Begegnung, wobei er fünf seiner zehn Versuche aus der Distanz versenkte und mit neun abgegriffenen Rebounds nur knapp an einem „Double-Double“ vorbei schrammte. Als besonders wertvoll stellten sich jedoch seine zwei Blocks und fünf Steals heraus, die zahlreiche Nürnberger Angriffe im Keim erstickten. Neben Occeus trugen sich zudem Marquise Moore (21), Dominik Spohr (12), Paul Giese und Melki Moreaux (je 10) mit einer zweistelligen Ausbeute in die Korbjägerliste ein.

Auf der Gegenseite der schon im Hinspiel starke Jonathan Maier mit 16 Punkten und acht Rebounds erneut eine gute Figur. Mit einer Feldwurfquote von 63,6 Prozent (7/11) war der Big Man allerdings der einzige Nürnberger Akteur, der bei zweistelligem Wurfvolumen überdurchschnittlich traf. Sowohl Dupree McBrayer (5/13), Antonio Davis (4/14) als auch Evan Taylor (4/12) wurden durch die Phoenix-Defense teils deutlich unter ihren Möglichkeiten gehalten. Wie schon in Trier musste Coach Harris auch gegen Nürnberg auf CJ Walker und Marcel Kessen verzichten. Ersterer pausierte nach wie vor aufgrund seiner Fußgelenksverletzung, bei dem Eigengewächs steht nach überstandener Corona-Infektion zunächst noch der obligatorische Medizincheck aus.

Chris Harris (HC Phoenix Hagen): „In einer Phase der Saison, in der wir ohne zwei absolute Leistungsträger auskommen müssen, packen alle anderen richtig mit an. Wie schon in Trier haben wir uns erneut als geschlossene Truppe präsentiert, die sich alles gegenseitig alles gönnt und füreinander arbeitet. So konnten wir gegen Nürnberg viele kleine Dinge aufs Parkett bringen, die in keiner Statistik auftauchen – von gestoppten Drives bis hin zu durch schnelle Rotation veränderten Würfen. Es ist schön, dass wir auf diese Weise funktionieren und uns mit einem Sieg belohnen konnten.“

16.03.2022 20:00 Uni Baskets Paderborn vs. Medipolis SC Jena 99:94

Mit einer 99:94-Niederlage kehrt Medipolis SC Jena vom Gastspiel aus Paderborn zurück. Die Thüringer unterlagen den Uni Baskets nach einer überwiegend knappen sowie bis in die letzte Minute umkämpften Partie, konnten eine 8-Punkte-Führung zu Beginn des finalen Viertels (32., 83:75) nicht konservieren und zeigten in der Schlussphase vor allem defensiv zu viele Lücken. So drehten die Gastgeber das Duell in den letzten 80 Sekunden der Begegnung nicht unverdient zu ihren Gunsten und klettern in der Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf den 8. Rang

Während das Team von Domenik Reinboth erstmalig seit Ende Januar 2022 wieder auf Mannschaftskapitän Julius Wolf zurückgreifen konnte, Jenas Flügelspieler mit 16 Punkten und neun Rebounds bei seinem Comeback knapp ein Double-Double verpasste, avancierte Clint Chapman mit 19 Punkten zum besten Scorer der Thüringer. Nur übertroffen vom Paderborner Scharfschützen Jackson Trapp mit 21 Zählern (6/11 Dreier) jubelten am Ende die Westfalen über zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Nachdem sich beide Kontrahenten im Auftaktviertel des sehr offensivlastigen Spiels einen Schlagabtauschs auf Augenhöhe geliefert hatte, lagen zunächst die Gastgeber vorn. Clint Chapman war es gelungen, parallel mit dem Viertel-Buzzer auf 25:24 zu verkürzen. Ein ähnliches Bild bot sich auch im zweiten Abschnitt, an dessen Ende erneut die Thüringer ihren letzten Wurf trafen. Durch einen erfolgreichen Dreier von Brandon Thomas in die Pausensirene war das Duell kurz vor dem Kabinengang auf 49:50 gekippt.

Auch nach der Rückkehr in die zweite Hälfte blieb die Begegnung offen und von den beiden Offensiv-Reihen geprägt. Nach einigen ausgeglichene Zwischenständen und Führungswechseln, schien Paderborn beim Stand von 73:69 erstmalig mit einer Führung in die Viertelpause gehen zu können. Doch wiederholt waren es die Gäste, die unmittelbar vor der letzten Pause durch DaVonte Lacy auf 73:71 verkürzten, bevor es Vuk Radojicic 1.2 Sekunden vor der Sirene gelang, auf 73:73 auszugleichen. Im letzten Abschnitt erwischte Medipolis SC Jena einen Start nach Maß, enteilte nach einem Korb von Lorenz Bank bis zur 32. Minute auf 75:83. Doch die Westfalen konterten und schrumpften den Vorsprung der Saalestädter bis zur 37.Minute wieder auf 91:92, bevor sie in den Schlüsselsituationen der letzten beiden Minuten das Duell in ihre Richtung kippen konnten.

Steven Esterkamp (Headcoach Uni Baskets Paderborn): „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und wie sie heute gekämpft hat. Wir hatten die Intensität und das Tempo im Spiel, dass uns einen Vorteil gegeben hat. Am Ende sind uns in die Schlüsselsituationen die richtigen Plays gelungen, um das Spiel zu entscheiden. Ich bin wirklich sehr glücklich und stolz auf unsere Jungs.“

17.03.2022 19:30 Tigers Tübingen vs. TEAM EHINGEN URSPRING 103:75

Ganze fünf Sekunden waren gespielt, als der Ball das erste Mal durch den Weg durch den Gästekorb fand. Einen Assist von Geburtstagskind Timo Lanmüller schloss Isaiah Crawley per Dunking zum 2:0 ab. Die Ehinger schienen zu Beginn das Tübinger Spiel zu kopieren. Auf den Crawley-Dunking folgte ein Ehinger Dunk von Bernat Vanaclocha Sanchez (2:2, erste Minute), auf den Dreier von Aatu Kivimäki (5:2, zweite Minute) antworteten die Gäste durch Takiula Fahrensohn (5:5, zweite Minute) ebenfalls aus der Distanz. Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen (13:13; fünfte Minute), nicht zuletzt, weil die Gäste das hohe Tempo der Tübinger mitgingen und mit dem Spanier Vanaclocha, der in den ersten fünf Minuten acht Zähler erzielte, einen starken Bigman in ihren Reihen hatten. Bis zur sechsten Minute (17:16) hielt der Tabellenletzte dagegen, doch dann spielten nur noch die Tigers, die nun defensiv eine Schippe drauflegten und dafür sorgten, dass den Gästen in den nächsten Minuten nichts mehr Zählbares gelingen wollte. Nach einem Dunking von Bakary Dibba zum 24:16 nahm Ehingens Trainer Johannes Hübner in der achten Minute eine erste Auszeit. Doch die Hausherren marschierten weiter. Mit einem 14:0-Lauf zum 31:16 beendeten die Tigers das Viertel. Kurios: Erol Ersek kassierte fünf Sekunden vor dem Ende das erste und einzige Tübinger Teamfoul des erste Viertels.

Der Beginn des zweiten Abschnitts war zunächst ausgeglichener. Die Tübinger konnten ihre überragende Wurfquote aus dem ersten Viertel (65 Prozent Trefferquote) nicht halten, während die Gäste nun auch einige erfolgreiche Wurfaktionen verbuchen konnten. So stand es nach 15 Minuten 38:23. Die Tigers schienen nun offensiv nicht geduldig genug und agierten zudem recht unkonzentriert. So konnten die Gäste das zweite Viertel völlig überraschend offen gestalten und den Rückstand sogar etwas verkürzen (29:42; 18. Minute). Die letzten zwei Minuten gehörten dann aber wieder den Raubkatzen, die immerhin noch dafür sorgten, dass auch das zweite Viertel an die Hausherren ging. Mit einem 50:33 ging es in die Halbzeitpause.

Der Start der zweiten Halbzeit gehörte den Jansson-Schützlingen, die in der 21. Minute mit 33:16 in Führung gingen. Der Ball lief nun offensiv wieder besser und der Gastgeber agierte geduldiger. Auch defensiv fuhren die Raubkatzen wieder die Krallen aus. Ehingen hatte den Tübingern in dieser Phase wenig entgegen zu setzen. Nach 23 Minuten führten die Tigers mit 62:36. Auffallend war einmal mehr die enorm ausgeglichene Punkteverteilung der Tübinger.  Bereits vier Tübinger konnten bis zur 25. Minute zweistellig punkten. Bemerkenswert war, dass die Gäste zu keinem Zeitpunkt resignierten und immer wieder versuchten, nach Kräften dagegenzuhalten. So konnten die Gäste den Rückstand bei etwa 20 Punkten halten. Mit einer Tübinger 77:56-Führung ging es ins Schlussviertel.

Die Tübinger starteten mit einem 6:2-Lauf. Angesichts der nun deutlichen 83:58-Führung nach 32 Minuten plätscherte das Spiel nun etwas vor sich hin. Die Tigers wollten nicht viel mehr, die Gäste aus Ehingen konnten nicht mehr. Jansson gefiel es dennoch nicht, dass sich sein Team nun einige Fehler erlaubte – er wurde nun lauter. In der 34. Minute verkürzten die tapferen Ehinger wieder auf unter 20 Punkte (64:83). In der 36. Minute hatte Jansson dann genug gesehen. Die Gäste hatten gerade auf 71:86 verkürzt. Nach der Tübinger Auszeit intensivierte das Team noch einmal die Bemühungen und sorgte mit einem 17:4-Lauf letztendlich dafür, dass auch das vierte Viertel gewonnen werden konnte. 20 Sekunden vor dem Ende traf auch Youngster Daniel Žáček aus der Distanz zum 101:75 und machte den Hunderter voll.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Es war das erwartet schwere Spiel. Großen Respekt an das Ehinger Team. Sie haben eine schwere Saison hinter sich und geben sich trotzdem nie auf. Wir hatten einige Höhen und einige Tiefen. Positiv war, dass wir unseren tiefen Kader gezielt einsetzen konnten. Am Ende war es dann doch deutlich, insgesamt kann ich trotzdem nicht ganz zufrieden sein. Wir werden die nächsten zwei Tage trainieren, Sonntag ist dann frei. Im Anschluss stehen uns noch fünf wahnsinnig schwere Spiele bevor.“

Vorberichte Nachholspiele ProA

15.03.2022 19:30 Artland Dragons vs. Bayern Giants Leverkusen


Wichtiges Spiel für die BAYER GIANTS Leverkusen: Der deutsche Rekordmeister trifft im Nachholspiel des 21. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Artland Dragons. Viel Zeit um über die Niederlage gegen die Nürnberg Falcons (90:102) nachzudenken haben die „Riesen vom Rhein“ nicht. 72 Stunden nach dem Heimspiel gegen die Unterfranken reisen die Leverkusener in den Norden, genauer gesagt zu den Dragons ins Artland. Für beide Mannschaften eine wichtige Partie: Quakenbrück steht auf einem Abstiegsplatz und muss gewinnen, um Zähler im Kampf um den Klassenerhalt zu ergattern. Die GIANTS wollen im Playoffrennen weiter die „Top-4“ der Tabelle im Visier behalten.

Die Quakenbrücker gehören zu den Klubs der ProA, welche bis dato wohl über die größten Personalsorgen in 2021/22 zu klagen hatten. Neben etlichen Ausfällen aufgrund von COVID19-Erkrankungen kommt eine Vielzahl von Verletzungen hinzu. Zuletzt mussten die Niedersachsen das Saisonaus von Adam Pechacek hinnehmen, der bis zu diesem Zeitpunkt Topscorer seines Teams war. Dass der Forward gerade jetzt im Endspurt der Spielzeit ausfällt, ist unglaublich tragisch. Zuvor mussten die Verantwortlichen der Dragons schon den Verlust von Mannschaftskapitän Adrian Breitlauch (9,8 Punkte pro Spiel) kompensieren, welcher an einer Herzmuskelentzündung leidet.

Damit es doch noch irgendwie für den Ligaerhalt reicht, musste die Verantwortung im Quakenbrücker Spiel neu geschultert werden. Vor allem überragt dabei ein junger Akteur, der einen in Basketballkreisen bekannten Nachnamen trägt: Zachary „Zach“ Ensminger. Der Sohn von BBL-Legende Chris ist mit erst 20 Jahren Dreh- und Angelpunkt im Spiel der „Drachen“. Headcoach Patrick Flomo kann auf viele interessante Akteure wie Taren Sullivan oder Routinier Chase Griffin zurückgreifen.

Qualität ist im Kader des kommenden Gegners mehr als vorhanden, das weiß auch GIANTS-Trainer Hansi Gnad: „Es wird eine Partie werden, in der keine Mannschaft etwas zu verschenken hat. Für die Dragons geht es jetzt in jedem Spiel um alles. Es kann bis zum letzten Spieltag der Saison knapp für die Teams werden, welche um den Klassenerhalt kämpfen. Trotz der vielen Verletzungen spielt Artland eine Saison, vor der man nur den Hut ziehen kann. Die Jungs geben sich nie auf und legen bis zur letzten Sekunde einer Partie eine tolle Arbeitseinstellung an den Tag. Wir wissen, dass unser kommender Gegner alles Erdenkliche in die Waagschale werfen wird um uns zu bezwingen. Ich glaube, dass die Zuschauer ein harter Fight erwartet, bei dem wir vor allem das tun müssen, was wir gegen Nürnberg in Halbzeit Eins gezeigt haben.

16.03.2022 19:00 Nürnberg Falcons BC vs. Phoenix Hagen

Für Phillip Daubner von den Hagenern ist die Fahrt nach Nürnberg in der Tat ein vollwertiger Trip in die Heimat – sportlich wie privat. Immerhin durchlief der Linkshänder einst das Jugendprogramm der Franken Hexer und stand nach einer Rundreise über die deutsche Basketballlandkarte noch bis letzten Sommer im Falken-Kader – es folgte der Wechsel an die Volme.

An Hagen hatte Daubner historisch wertvoll gute Erinnerungen, immerhin konnte er anno 2012 in der „Ische“ mit dem TSV Tröster Breitengüßbach den Gewinn der NBBL-Meisterschaft feiern. In der laufenden ProA-Saison ist er sowohl für 5,0 Punkte als auch 2,1 Rebounds und mitreißende Energie gut.

Mit einer Bilanz von 16 Siegen und neun Niederlagen bekleidet Nürnberg aktuell den vierten Tabellenplatz. Hagen (15-11) konnte sich unlängst auf den achten Rang vorschieben. Nürnberg bestritt zuletzt fünf Auswärtsspiele in Serie, von denen gleich die ersten drei mit einer Niederlage für die Falcons endeten. Durch die Erfolge in Bochum (86:77) und Leverkusen (102:90) konnte das Team jedoch wieder Schwung aufnehmen.

Für den Chef-Coach der Hagener Chris Harris ist deshalb klar: „Nürnberg verfügt über einen quantitativ wie qualitativ tiefen Kader. Dass sie nun nach fünf Auswärtsspielen in Folge zurück vor heimischem Publikum auflaufen, wird den Falcons zusätzlichen Schwung geben. Wir wissen also genau, was uns in der vielleicht zweitschönsten ProA-Halle erwartet. Es braucht viel Physis und die mentale Bereitschaft, über 40 Minuten bis ans Maximum zu gehen – nur dann haben wir eine Chance, uns in die Ausgangsposition für einen Sieg zu bringen.“

16.03.2022 20:00 Uni Baskets Paderborn vs. Medipolis SC Jena

Die kleine Negativserie mit zwei Niederlagen in Folge konnten die Uni Baskets am vergangenen Sonntag mit einer überzeugenden Leistung beim 87:80-Auswärtssieg in Bremerhaven stoppen. Damit kehrten die Uni Baskets Paderborn in die Erfolgsspur zurück. Im nächsten Spiel wartet jetzt ein richtig schwerer Gegner: Im Nachholspiel treffen die Domstädter vor eigenem Publikum auf den Tabellenzweiten Medipolis SC Jena.

Die Gäste haben aufgrund der Corona-bedingten Spielabsage gegen Rasta Vechta ihre letzte Partie am 6. März 2022 absolviert – in dieser präsentierten sie aber beim klaren 99:87-Auswärtssieg gegen Phoenix Hagen eine richtig starke, geschlossene Teamleistung über die gesamte Spielzeit. Auf die Fans wartet in Paderborn also ein echtes Spitzenpartie, in dem die Uni Baskets als Gastgeber eine mindestens genauso gute Leistung wie im Hinspiel zeigen wollen: In Jena hielten sie am 6. Spieltag lange ebenbürtig mit, mussten sich letztendlich aber nach hartem Kampf mit 84:92 (41:39) geschlagen geben.

Baskets-Headcoach Steven Esterkamp hält den kommenden Gegner für eines der stärksten Teams der Liga: „Jena hat eine der besten Mannschaften in der Pro A und gilt nicht umsonst als einer der Aufstiegsfavoriten. Es macht immer Spaß, gegen solch starke Teams anzutreten, gerade weil man als junge Mannschaft unglaublich viel lernen kann. Und natürlich wollen wir in jedem Spiel so gut wie möglich abschneiden, auch gegen ein Topteam. Im Hinspiel haben wir in Jena trotz der Niederlage eine gute Leistung abgeliefert. Das morgige Rückspiel vor unseren eigenen Fans wird ebenso schwer für uns – Jena hat einfach richtig viel Talent und Erfahrung im Kader. Dennoch: Unser Ziel ist es, 40 Minuten lang unser bestes Spielniveau abzurufen und am Ende eine Chance gegen sie zu haben.

17.03.2022 19:30 Tiger Tübingen vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Mit den beiden Heimspielen gegen das TEAM EHINGEN URSPRING und den PS Karlsruhe LIONS endet für die Tigers Tübingen eine Serie von sieben Heimspielen in Folge innerhalb von nur 30 Tagen. Während die Schützlinge von Trainer Danny Jansson gegen das Schlusslicht aus Ehingen klarer Favorit sind, erwarten die Raubkatzen drei Tage später mit den Löwen aus Karlsruhe einen sehr gefährlichen Gegner.

Mit 25 Niederlagen nach 26 Partien ist die Mannschaft von Trainer Johannes Hübner bereits abgestiegen. Einzig gegen die Wiha Panthers Schwenningen gelang dem Tabellenschlusslicht ein 81:76-Erfolgserlebnis. Mit einem Durchschnittsalter von 20,1 Jahren sind die Ehinger das jüngste Team der Liga. Mit nur 28,6 Rebounds pro Begegnungen greift sich die Hübner-Truppe die mit Abstand wenigsten Rebounds. Ein großer Vorteil für den jeweiligen Gegner, wenn zweite Wurfchancen zugelassen werden müssen. Positiv: Mit 7,7 Ballgewinnen liegt der Kontrahent der Raubkatzen auf Rang sieben im ligainternen Vergleich.

Das siebte Heimspiel in Serie bestreiten die Schwaben gegen die PS Karlsruhe LIONS. Ein Kontrahent, der wie die Jansson-Truppe heiß im Rennen um die Playoffs ist. Von den letzten fünf Begegnungen konnten vier Siege gefeiert werden. Mit 15 Siegen aus 26 Begegnungen belegen die Löwen aktuell Rang sieben. Zuletzt war die Mannschaft von Trainer Aleksandar Šćepanović aufgrund mehrerer Corona-Infektionen zur Pause gezwungen. Das Team aus dem Badischen ist besonders in der Offensive gefährlich. Mit 89,7 erzielten Punkten liegt man auf Platz fünf im ligainternen Vergleich.

Bei den Tigers Tübingen hat sich seit dem letzten Spiel gegen Bochum personell nichts verändert. Alle Spieler sind derzeit fit und einsatzfähig. Jansson warnt vor dem kommenden Gegner aus Ehingen. „Wir sollten diese Mannschaft nicht unterschätzen. So haben zweifelsohne eine wahnsinnig schwierige Saison, dennoch geben sie immer alles und lassen sich nicht hängen. Dies musste zuletzt auch Schwenningen erfahren. Auch im Hinspiel haben wir uns lange Zeit sehr schwergetan. Wir müssen die Aufgabe seriös angehen und unser Spiel durchziehen“, so der 42-Jährige.

Vorberichte Nachholspiele ProB Nord/Süd

16.03.2022 19:00 Orange Academy vs. FC Bayern Basketball II

Eine nicht gerade gute Saison liegt hinter dem FC Bayern Basketball II – in 16 Spielen gelangen der zweiten Mannschaft der Bayern lediglich drei Siege. Noch im Herbst konnte die OrangeAcademy das erste Saisonspiel in München für sich entscheiden – damals die erste Partie des Ulmer Leistungsträgers Michael Rataj im orangenen Jersey, der gegen sein ehemaliges Team stolze 21 Punkte aufs Parkett brachte. An die Erfolge gilt es nun am Mittwoch anzuknüpfen. 

Auf Münchner Seite bewies vor allem Joshua Obiesie mit durchschnittlich 20 Punkten, sechs Rebounds und drei Assists individuelle Stärke. Wichtiger Schlüsselspieler ist weiterhin der 2,04m große Center Mohamed Sillah, der durch gutes Rebounding vor allem defensiv eine große Rolle im Münchner Team spielt. Im OrangeCampus zu erwarten sind außerdem ehemalige Ulmer Talente wie Jason George und Jonas Sauer, die ihren Werdegang beide zeitweise bei der OrangeAcademy bestritten. 

Nach zwei Siegen in Folge ist der Willen der jungen Ulmer umso größer nun auf der Zielgeraden daheim die letzten zwei Siege einzufahren. Vor zu viel Optimismus warnt Headcoach Anton Gavel: „München ist ein nicht zu unterschätzendes Team. Sie sind defensiv sehr stark und sammeln die meisten Offensivrebounds – darauf müssen wir vorbereitet sein.“

16.03.2022 20:00 SC Rist Wedel vs. RheinStars Köln

In der Englischen Woche reisen die RheinStars Köln am Mittwoch zum Nachholspiel beim SC Rist-Wedel. Knapp zwei Monate nach dem ursprünglichen Austragungstermin soll es endlich mit dem Spiel vom 14. Spieltag der Gruppe Nord in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB klappen. Beim ersten Versuch drehten die Kölner am Morgen des 16. Januars auf Höhe Osnabrück um. Vergangene Woche sorgte die Pandemie für eine weitere Verschiebung um acht Tage. Immerhin gehen die RheinStars nun mit Rückenwind in die Partie. „Wir arbeiten weiter hart und intensiv, um unsere Umstellung zu verinnerlichen. Mit unserer veränderten Spielweise und dem Schwung aus dem Sieg über Stahnsdorf, wollen wir uns gut in Wedel präsentieren und wenn möglich einen Sieg mitnehmen“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck: „Für uns wird es vor allem darauf ankommen, die Intensität in der Defense wieder hochzuhalten.“

Wedel geht ebenfalls mit Rückenwind in das Duell. Nach drei Niederlagen gegen Münster, Wolmirstedt und Iserlohn im Februar, gewannen die Rister ihre beiden jüngsten Spiele. Zuerst gelang ein 82:68-Erfolg im Stadtderby gegen den ETV Hamburg, am Samstag fuhr das Team von Cheftrainer Stephan Blode dann trotz Personalproblemen einen 95:80-Auswärtssieg bei den BSW Sixers ein. Vor allem überzeugte der Sportclub dort mit einer starken Offensivleistung. Nach der Halbzeit erarbeitete sich Wedel einen zweistelligen Vorsprung und konnte diesen fast durchgängig behaupten: „Wir hatten vielleicht hin und wieder Probleme, aber grundsätzlich haben wir diese Führung nicht nur verwaltet, sondern konnten sie teilweise auch noch ausbauen“, sagte Trainer Blode nach dem Sieg.

Aber auch die Kölner konnten zwei der letzten drei Partien für sich entscheiden. Auf den Heimsieg über den ETV Hamburg und eine lange Spielpause folgte in Rhöndorf ohne Headcoach die bittere Derby-Niederlage nach Verlängerung. Am vergangenen Wochenende leisteten die RheinStars dann Wiedergutmachung und sammelten beim Heimsieg über die TKS 49ers zwei wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib ein. Hoffnung macht aber nicht allein der Aufschwung aus dem letzten Spiel, sondern auch das Hinspiel gegen Wedel selbst. Am 3. Spieltag bezwangen die RheinStars den Sportclub in der ASV-Sporthalle mit 72:71 und fuhren den ersten Saisonsieg ein. Folgerichtig schauen die Kölner nicht allein hochmotoviert, sondern auch selbstbewusst auf die schwere Aufgabe im Norden.

16.03.2022 20:00 SBB Baskets Wolmirstedt vs. Iserlohn Kangaroos

Nach dem 88:77-Heimsieg gegen Düsseldorf folgt gegen Iserlohn das nächste ganz wichtige Duell. „Das Allerwichtigste wird sein, die Energie ab der 1.Minute auf das Spielfeld zu bringen, die wir gegen Düsseldorf eingesetzt haben. Nach drei Tagen ist es nicht einfach, als Team da anzuknüpfen„, sagt SBB Baskets Headcoach Eiko Potthast nach kurzer Vorbereitung.

Auch die Iserlohn Kangaroos waren am Samstagabend noch auf der Platte beim 63:68 im intensiven Krimi in eigener Halle gegen Spitzenreiter Münster. Deren Headcoach Björn Harmsen sagte nach dem Duell: „Es war wie erwartet ein schweres Spiel, weil einfach Iserlohn komplett besetzt eine sehr gute Mannschaft ist. Sie sind ein bisschen gebeutelt diese Saison wegen Corona und Verletzungen. Iserlohn ist, glaube ich, noch nicht bei hundert Prozent.“ Iserlohn hat am Samstag alles aus seinen Tanks auf dem Feld gelassen. Unsere Ohre-Riesen sind gewarnt. Trainer Eiko Potthast: „Iserlohn ist ein Team, was im Kommen ist und um einen Playoff-Platz kämpft. Durch Ausfälle wurden sie in dieser Saison zurückgeworfen und sind jetzt ein noch gefährlicherer Gegner. Mit Toni Prostran haben sie einen sehr dominanten Point Guard, der das Spiel lenken und den Ball scoren kann. Die beiden Innenspieler Alexander Möller und Tidjan Keita sind sehr groß und physisch stark. „Morgen wird es für unsere SBB Baskets wieder ein intensives Duell“.

Die Kangaroos verkündeten schon vor dem kurzfristig coronabedingt abgesagten Spiel am 29.Januar: Wir wollen die „Halle der Freundschaft“ einnehmen. „Wolmirstedt ist ein sehr erfahrenes Team. Aber ich habe das Gefühl, dass unsere Jungs eine gute Chance haben, sich gegen dieses Team behaupten zu können„, sagte zu dem Zeitpunkt Iserlohns Headcoach Dennis Shirvan.
Morgen werden die Kangaroos nach ihrem 79:77-Sieg gegen die SBB Baskets in der Hinrunde in Iserlohn auch in Wolmirstedt alles versuchen. Darauf sind die SBB Baskets vorbereitet. Mit der Unterstützung der Fans im Rücken. Headcoach Eiko Potthast: „Wir haben uns alle sehr gefreut, dass so viele Zuschauer am Samstag gegen Düsseldorf da waren. Wir hoffen, dass uns am Mittwochabend gegen Iserlohn genauso viele Zuschauer unterstützen.“

Nachberichte ProB Süd 25. Spieltag

12.03.2022 19:00 FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. Depant GIESSEN 46ers Rackelos 70:82

Erzielten die Frankfurter durch Philipp Hadenfeldt die ersten Punkte des Spiels (09:32), so waren es die Gäste aus Gießen, welche besser ins Spiel fanden. Durch einen 10:0 Lauf gelang es ihnen, mit 6:14 in Führung zu gehen (05:40). Nach einem 3er von Montreal Scott sollten sie den Vorsprung zwischenzeitlich sogar auf 13 Punkte zum 8:21 erhöhen (03:45), was Headcoach Sepehr Tarrah zu einer Auszeit veranlasste. Nach dieser fanden die Juniors nun selbst besser ins Spiel, so dass sie den Abstand zum Abschluss des Viertels auf sechs Punkte verringern konnten. Risto Vasiljevic erzielte die letzten Punkte des Viertels zum 19:25 (00:10). Das zweite Viertel war dann fast ein Spiegelbild des Viertels zuvor. Montreal Scott war es erneut, welcher die Führung der Gäste durch einen erfolgreichen drei Punkte Wurf auf elf Punkte zum 22:33 erhöhte (07:10). Die Juniors versuchten alles, um diesen Abstand zu verringern. Kurz vor Ende des Viertels war es dann Jordan Samare, welcher seine Farben bis auf vier Punkte zum 38:42 heranbringen sollte (01:29). In die Halbzeit ging es dann mit einem sechs Punkte Rückstand, nachdem Matthew Meredith die letzten Punkte des Viertels zum Halbzeitstand von 40:46 erzielte (00:20).

Nach der Pause sollte der bisherige Spielverlauf zunächst komplett auf den Kopf gestellt werden. Die Frankfurter zeigten nun, was sie sich für das Spiel vorgenommen hatten, gingen durch einen 3er von Marco Völler mit 52:51 in Führung (05:21). Mit einem Dunk erhöhte Jordan Samare die Führung anschließend auf 54:51 (04:59). Gießen kam im Anschluss dann allerdings selbst wieder besser ins Spiel, so dass sie sich mit einem verwandelten Freiwurf von Sebastian Brach die 56:57-Führung zurückholten (01:03). Mit einem 58:60 ging es dann ins abschließende Viertel.

Im letzten Viertel gelang es zunächst keinem Team, sich entscheidend abzusetzen. Mit einem Sprungwurf war es Nils Leonhardt, der die Gastgeber letztmalig mit 63:62 in Führung bringen sollte (08:03). Bei Stand von 65:65 waren es dann die Gäste aus Gießen, welche durch einen 13:0 Lauf für die Vorentscheidung sorgten (65:78/ 01:58). Die letzten Punkte der Partie erzielte Calvin Schaum mit einem Korbleger zum Endstand von 70:82 (00:46).

Sepehr Tarrah (Headcoach FRAPORT SKYLINERS Juniors): „Acht zu 28 Freiwürfe, null gezogene Freiwürfe in der 2. Halbzeit und dazu ein Gießener Point Guard, der mehr Freiwürfe zieht als wir mit dem gesamten Team bedarf keiner weiteren Kommentare. Wir waren heute allerdings auch offensiv nicht effizient genug und sind nie richtig in den Rhythmus gekommen. Der Ball lief nicht so, wie er normalerweise läuft. Auch defensiv haben wir den Start leider verschlafen. Am Ende haben die starken Einzelspieler von Gießen den Unterschied gemacht, während wir zu viele, teils freie Würfe, liegen gelassen haben. Es ist natürlich enttäuschend, aber wir müssen den Blick nach vorne richten. Noch haben wir alles in eigener Hand.“  

12.03.2022 19:00 WHITE WINGS Hanau vs. EPG Baskets Koblenz 76:68

Die Paarung wirkte im Vorfeld wie ein Spiel David gegen Goliath: Mit einer zwei Spiele andauernden Niederlagenserie und einer Rotation innerhalb des Coaching Staffs im Rücken empfingen die WHITE WINGS Hanau in dieser Woche die zweitplatzierten EPG Baskets Koblenz. Und während Koblenz klar als Favoriten ins Spiel ging, gelang den Grimmstädtern am Ende wohl die Sensation des Spieltags: Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung sicherte sich das Team des zum Headcoach aufgestiegenen Trainers Marti Zamora einen extrem wichtigen 76:68-Sieg vor heimischem Publikum. Dabei gelang es den Hanauern von Anfang an, den Gästen auf Augenhöhe zu begegnen. Sie ließen sich nicht davon aus der Ruhe bringen, dass Koblenz im ersten Viertel über weite Strecken einen kleineren Vorsprung halten konnte. Früh war zu sehen, dass Zamoras Gameplan den gewünschten Effekt gebracht hatte: „Wir haben uns in der Vorbereitung auf uns und unser Spiel fokussiert. Ich habe dem Team eins mit auf den Weg gegeben: Egal was passiert, wir müssen immer den Ball pushen, uns auf den Spielzug konzentrieren und aggressiv spielen.“ So schaffte es die Mannschaft, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen – auch bei Punkten der Gegner.

Und während es so zunächst für ein knappes 16:15 im ersten Viertel reichte, legten die White Wings in Viertel zwei eine gehörige Schippe drauf: Mit einer starken Defensivleistung machten sie Koblenz immer wieder das Leben schwer und trafen zudem immer wieder wichtige Würfe. Dabei machte es sich vor allem bezahlt, dass das Team mit deutlich mehr Übersicht im Ballvortrag agierte: „Wir haben in dieser Saison bereits gezeigt, dass wir starkes Teambasketball spielen können, aber in den letzten Wochen haben wir es nicht geschafft, den Ball zu verteilen. Heute haben wir 18 Assists gemacht, ein ziemlich guter Wert für uns“, so Zamora weiter. So ergaben sich freie Wurfpositionen, doch auch schwere Würfe gelangen an diesem Abend. Und als das Team dann das zweite Viertel mit 29:17 gewann, merkten die Fans in der Halle: Da geht was.

Dennoch war klar: Koblenz würde sich nicht kampflos geschlagen geben. Entsprechend meldete sich das Team in Viertel drei mit einem 7:0-Lauf zurück. Und auch sonst wirkten die Baskets nun wacher und agiler, ließen den Ball im Offensivspiel noch schneller und besser laufen als in der ersten Hälfte und ließen so den Vorsprung der Hanauer dahinschmelzen. Mit 55:50 ging es ins letzte Viertel. Dieses entwickelte sich zu einem spannenden Krimi: Beide Mannschaften waren in den ersten drei Minuten offensivstark und Koblenz schaffte es, auf drei Punkte heranzukommen. Ein in dieser Phase extrem wichtiger Doppelschlag von Stefan Vasovic sorgte für fünf Punkte und einen Zwischenstand von 66:58. Knapp vier Minuten vor Schluss kam Koblenz erneut auf drei Punkte heran – und abermals fanden die White Wings eine passende Fünf-Punkte-Antwort, diesmal über JD Tisdale und Victor Demetrio. Mit einer Restzeit von 1:35 netzte Niklas Krause einen weiteren Dreier ein zum Zwischenstand von 75:68. Koblenz nahm eine Auszeit, schaffte es in der Folge aber trotz schneller Angriffe nicht mehr, noch einmal zu punkten. Die White Wings machten das Spiel folgerichtig langsamer, spielten die Zeit von der Uhr und ließen sich am Ende für einen verdienten und wichtigen Heimsieg gebührend von ihren Fans feiern.

Zamora ist mit diesem Spiel ein Headcoach-Einstand nach Maß gelungen, der auch eine spürbare Erleichterung für die Mannschaft bedeutet: „Es ist wichtig, dass die Jungs diesen Sieg jetzt genießen. Einige ärgerliche Niederlagen in dieser Saison haben dafür gesorgt, dass Basketball ihnen nicht unbedingt immer nur Freude bereitet hat. Aber morgen gehen wir dann wieder an die Arbeit. Wir haben diesen Sieg geholt, doch unser Ziel noch lange nicht erreicht. Wir wollen in dieser Liga bleiben. Würden wir die Playoffs erreichen, wäre das natürlich großartig, aber es gibt keinerlei Garantie, dass wir das schaffen. Also müssen wir uns fragen: Wie werden wir in die nächsten Spiele gehen? Ruhen wir uns auf dem Erfolg von heute aus und bringen dann nicht mehr genug Leistung? Oder fokussieren wir uns, arbeiten und bringen auch in den nächsten beiden Spielen eine starke Performance? Der Weg für uns kann nur sein, auch in den kommenden Wochen alles aus uns herauszuholen.“

12.03.2022 19:30 Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. OrangeAcademy 78:87

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer haben gegen die Orange Academy aus Ulm war die dritte Pleite in Folge kassiert. Die Mannschaft von Trainer Carl Mbassa verlor in der heimischen PSD Bank-Halle Nord gegen die Schwaben mit 78:87 (41:48). „Wie für uns geht es auch für die Ulmer zunächst um nichts mehr“, sagte Mbassa nach dem Spiel. Beide Teams haben sich bereits für die Playoffs qualifiziert.

Die schwache Vorstellung der Speyerer war auch deren personeller Notlage geschuldet. Marc Liyanage war nach Erkrankung zwar wieder in den BIS-Kader zurückgekehrt, längst aber noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Zudem hatte sich Kalidou Diouf vor der Partie wegen gesundheitlicher Probleme abgemeldet. „Die jüngeren Leute haben relativ viel Spielzeit bekommen“, erklärte Trainer Mbassa: „Unser Ziel ist es, die Talente zu fördern. Das ist unsere Zukunft.“

Trotz der Unterstützung von Leistungsträgern wie DJ Woodmore, Darian Cardenas oder Kelvin Omojola gelang es den Nachwuchskräften nicht, die Ulmer Talentschmiede in Schach zu halten. Die Speyerer liefen meist einem Rückstand hinterher, im abschließenden Viertel ließen sie sogar einen 9:0-Lauf der Ulmer zum 70:85-Zwischenstand zu. „In der entscheidenden Phase der Partie hatten wir ärgerliche Ballverluste“, sagte Mbassa.

12.03.2022 20:30 FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 69:91

Die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat nach dem Auswärtssieg in Karlsruhe nicht nachlegen können und der ProB-Derby gegen die Tropics Oberhaching klar verloren. Mit einer veränderten Aufstellung ging der FCBBII in das Heimspiel, da zeitgleich die Regionalliga-Mannschaft beim Playoff-Spiel in Veitshöchheim gefordert war. Da Martin Kalu, Christian Skladanowski, Ivan Kharchenkov, Daniel Helterhoff und Jeremia Ageypong immer noch nicht zur Verfügung stehen, konnte Coach Mihajlo Mitic nur neun Spieler aufbieten. Bei der klaren 69:91 (31:42).Niederlage war erneut Licina (18) Topscorer der jungen Bayern.

Die FCBB-Youngster hatten Schwierigkeiten, offensiv in die Partie zu kommen, setzen aber mit einem Dunk von Joshua Obiesie das erste Statement (3:2/2.). Nach dem ersten Viertel blieb man jedoch ohne erfolgreichen Dreier (12:17/10.). Georg Mast trug sich mit dann mit seinem Premieren-Dreier erstmals in die ProB-Scorerliste ein (25:33/14.). Gut aufgelegt beim zweiten Spiel binnen vier Tagen war wieder der quirlige Guard Licina, der einen weiteren Dreier einnetzte (28:35/18.).

Nach dem verletzungsbedingten Aus von Lenny Anigbata war die Rotation weiter reduziert und die Gäste konnten ihre Führung ausbauen (55:69/30.). Darian Djukic nutze seine 19 Minuten Einsatzzeit zu einigen schönen Aktionen am Brett, was freilich nichts an mehr an dem klaren Erfolg der Tropics änderte.

13.03.2022 16:00 Basketball Löwen vs. BBC Coburg 106:102

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

12.03.2022 18:00 BSW Sixers vs. SC Rist Wedel 80:95

Das Spiel verloren, am Ende aber doch das große Saisonziel erreicht. Trotz der 80:95-Heimniederlage am Samstagabend im Sixers-Dome vor 400 Fans gegen den SC Rist Wedel haben sich die BSW Sixers zwei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison für die Playoffs qualifiziert. Bis auf Hendrik Warner stand Headcoach Chris Schreiber zum ersten Mal seit Monaten fast der gesamte Sixers-Kader zur Verfügung. Und der startete – angefeuert von einer Saisonrekordkulisse – diesmal endlich auch gut in ein Heimspiel: Nach knapp drei Minuten lagen die Sixers mit 10:3 in Front und nahmen die hohe Intensität des Gegners vollends an. Beide Teams gingen ein hohes Tempo, Wedel hatte in US-Boy Jordan Walker zudem eine sichere Offensivbank dabei: Sein zweiter Dreier zum 17:18 (7.) sorgte für die erste Gästeführung. Von da an sollten die Sixers nie wieder in diesem Siel in Front liegen.

Nach dem ersten Viertel (20:25) legte Wedel einen 11:2-Lauf auf 22:36 hin. Nun begann auch Martin Jelic zu treffen – und wie. Der in den vergangenen beiden Jahren im Sixers-Dome aktive Kroate bewies, dass er die Körbe noch bestens kennt, erzielte bei 100 Prozent Trefferquote am Ende insgesamt 17 Punkte. Zur Pause stand ein 35:50-Rückstand aus Sixers-Sicht. Im dritten Viertel nahm das Heimteam noch einmal alle Energiereserven zusammen. Zwei Dreier von Frederik Rungby und Vincent Friederici verkürzen auf 43:54. Doch der nächste Angriff war symptomatisch: Den Sixers gelang ein Steak, Vincent Friederici verlegte den freien Korbleger und im Gegenzug netzte Wedels Big Men Hendrik Drescher einen Dreier ein. Nach 30 Minuten stand es 56:70 und auch das Schlussviertel änderte nichts mehr am Gesamtbild. Vor allem die starke Dreierquote der Gäste (11/20) machte den Unterschied aus. 

Am späten Sonntagabend aber konnten dann die Sixers doch noch jubeln: Die Niederlage der Dragons Rhöndorf beim ETV Hamburg besiegelte die Qualifikation für die Playoffs – zum dritten Mal in Folge und zum fünften Mal insgesamt in ihrer Geschichte stehen die Sixers damit in der Meisterschaftsrunde. 

Chris Schreiber, Headcoach BSW Sixers: „Die Trainingssituation in der Spielpause war durch die vielen Erkrankungen und Verletzungen extrem schwierig für uns. Wir haben in den vergangenen drei Wochen einmal als Mannschaft trainieren können und ich glaube, was aus dieser Situation herauszuholen war, haben wir auch herausgeholt. Ich denke, wir hatten in ein, zwei Phasen Pech mit der eigenen Trefferquote, Wedel hingegen nicht. Schade, dass wir der tollen Kulisse keinen Sieg bieten konnten. Trotzdem freuen wir uns natürlich, dass wir nun sicher in den Playoffs dabei sind. Wir werden jetzt versuchen, die beiden Auswärtsspiele noch zu gewinnen um uns vielleicht noch den einen oder anderen Platz nach oben zu verbessern.“

12.03.2022 18:00 RheinStars Köln vs. TKS 49ers 74:59

Die RheinStars melden sich zurück im Kampf um die sicheren Plätze in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Am 20. Spieltag der Gruppe Nord schlugen die Kölner am Samstagabend die TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 74:59 (37:32) und verkürzten zumindest den Rückstand auf LOK Bernau auf zwei Siege. Das bedeutet zweierlei. Zum einen gelang vor 250 Zuschauern in der ASV-Sporthalle der erste Erfolg zum Auftakt der sogenannten englischen Woche mit den Auftritten beim SC Rist Wedel am kommenden Mittwoch sowie in Düsseldorf bei den ART Giants am Samstag. Zum anderen haben die Kölner ab sofort ihr Schicksal wieder selbst in der Hand. Ihr aktuell zwei Siege Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz können sie zumindest im direkten Vergleich mit Bernau in den beiden Playdowns-Begegnungen wieder aufholen.

Erst einmal aber gilt es, noch drei Spiele in der laufenden Hauptrunde zu absolvieren. Und nach dem bitteren 90:97-Rückschlag in Rhöndorf nach Verlängerung gab die Mannschaft trotz zahlreicher Herausforderungen in der vergangenen Woche eine optimistisch stimmende Antwort.  Zwar fehlten Flo Wendeler, John Joseph, Jammal Schmedes und auch Youngster Darius Pervan aus unterschiedlichen Verletzungs- bzw. Krankheitsgründen. Dafür aber war Manager und Headcoach Stephan Baeck nach überstandener Corona-Infektion seit dem Vorabend wieder an Bord – und auch Yannick Kneesch konnte zumindest die Quarantäne beenden und erschien am Spieltag wieder im Sportleroutfit.

Über ihre intensive Defense kontrollierten die RheinStars vielleicht nicht permanent das Geschehen, aber zumindest ihre Spielweise. Das teils vogelwilde aus dem Rhöndorf-Vergleich war verschwunden. Allein im dritten Viertel hatten die Hausherren eine schwierige Phase gegen die Gäste zu durchleben, bei denen mit Robin Jorch ebenfalls eine wichtige Kraft unter den Körben fehlte. Dank eines 14:0-Laufs gingen die Brandenburger sogar mit 41:48 in Führung. „Gekämpft haben wir auch in dieser Phase, aber wir hatten die Kontrolle über unser Spiel verloren. Doch anders als noch vor ein paar Wochen haben uns wieder fangen können und zurück zu unserem Spiel gefunden“, sagte Baeck.

Angeführt von Andrej Mangold in seinem besten Saisonspiel glichen die RheinStars bis zum Ende des Viertels aus – und kämpften die 49ers schließlich nieder. Mit einem 12:0-Lauf wuchs der Vorsprung auf zehn Punkte (61:51/36.). Ebenso wie seine Spieler war auch der Trainer glücklich mit dem Resultat und der Art und Weise, wie der Erfolg zustande kam. Intensiv und einsatzfreudig in der Defense, stark in der Transition, mitunter spektakulär im Abschluss (Jannis von Seckendorff), enthusiastisch im Spiel (Ron Mvouika) und brandgefährlich am Ende (Two two Golson). „Alle haben sich engagiert eingebracht und sich das gemeinsam erkämpft. Klar war das nicht immer ohne Fehler, aber darauf können wir aufbauen.“

12.03.2022 18:00 SBB Baskets Wolmirstedt vs. ART Giants Düsseldorf 88:77

Gleich von Beginn an waren es die Gastgeber aus Wolmirstedt, die dem Spiel schnell ihren Stempel aufdrücken wollten. Während das Angriffsspiel der Düsseldorfer in den Anfangsminuten noch etwas stockte, kamen die SBB Baskets zu deutlich besseren Abschlüssen vor dem gegnerischen Korb und erspielten sich früh eine Führung (14:7). Zudem setzte das Pressing der Hausherren die ART Giants auch im eigenen Ballvortrag unter Druck, weshalb man nach dem ersten Viertel bereits einem Zwölf-Punkte-Rückstand hinterher lief (26:14). Wolmirstedt behielt auch nach der ersten Viertelpause die Oberhand auf dem Parkett, mittlerweile fanden die Giganten um Headcoach Florian Flabb aber besser in ihren Rhythmus. Durch einen Dreier von Booker Coplin und weiteren Zählern von Andrius Mikutis konnten die Gäste den Punktestand zwischenzeitlich etwas ansehnlicher gestalten (31:26). In den Phasen, als es den ART Giants gelang ihr gewohnt schnelles Spiel aufs Parkett zu bringen, kamen sie zu wichtigen Zählern. Immer wieder war es auf Seiten von Wolmirstedt jedoch Martin Bogdanov (22 Punkte), der kurz vor der Habzeitpause mit zwei Dreiern in Folge den zweistelligen Vorsprung für die Gastgeber wieder herstellte (52:40).

Nach der Halbzeitpause hoffen die Düsseldorfer auf ein anderes Gesicht ihrer Mannschaft, doch das blieb zunächst aus. Weiterhin schenkte man dem Gegner zu viele Räume im Offensivspiel, wofür die ART Giants bitter bezahlen mussten (57:42). Sinnbildlich für den gebrauchten Tag der Giganten waren zwei Angriffssysteme der SBB Baskets kurz vor Ende des dritten Viertels, als Düsseldorf zweimal in Folge den gleichen Spielzug nicht verteidigt bekam, der jeweils mit einem erfolgreichen Dreier für Wolmirstedt endete (76:57). Gegen den mittlerweile deutlichen Rückstand und die drohende Niederlage versuchten sich die Rheinländer im Schlussviertel zwar nochmal aufzubäumen, doch der Rückstand war letztlich zu groß. Es gelang dem Flabb-Team auf den letzten Metern durch tolle Aktionen von Lennart Boner und Mark Gebhardt zwar noch den Rückstand auf elf Zähler zu verkürzen, mehr als eine verdiente Niederlage sollte nach der Schlusssirene aber nicht mehr auf der Anzeigetafel stehen (88:77).

Florian Flabb (Headcoach Düsseldorf): „Insgesamt muss man sagen, dass wir keinen guten Tag erwischt haben und einige Würfe leider auch nicht wie gewohnt verwandelt haben. Wir haben es zudem einfach nicht geschafft, ihr Pick-and-Roll-Spiel konstant zu stoppen. Zwischendurch hatten wir immer wieder kurze und gute Phasen, insgesamt konnten wir aber zu keinem Zeitpunkt das Momentum nennenswert auf unsere Seite ziehen und das Spiel enger gestalten.“

12.03.2022 19:30 EN BASKETS Schwelm vs. LOK BERNAU 85:69

Am 21. Spieltag der laufenden Meisterschaftsrunde präsentierten sich die EN Baskets Schwelm am Samstagabend gegen die LOK Bernau in wirklich bestechender Form. Das Team von Head-Coach Falk Möller übernahm direkt nach dem Sprungball die Initiative und wies die jungen LOK-Spieler recht schnell in ihre Schranken. Angeführt von einem überragenden CJ Oldham, der mit 20 Punkten zum besten Scorer seines Teams avancierte, legten die Blau-Gelben gleich im 1.Viertel den Grundstein für den späteren Sieg. Mit 27:14 führten sie bereits nach 10 Minuten, während die LOK noch gar nicht ins Spiel fand. Im 2.Abschnitt kamen auch Hennen und Hollersbacher auf Betriebstemperatur und glänzten mit tollen Szenen unter dem gegnerischen Brett. Die EN Baskets vernachlässigten ihre Verteidigungsarbeit überhaupt nicht. Diese war so effektiv, dass die sonst so starken LOK-Schützen um Mines und Delow nicht ihren „Touch“ fanden. Lediglich ihr Routinier Dan Oppland bäumte sich gegen die drohende Niederlage. Auch wenn er nun immer wieder in Korbnähe zu seinen erfolgreichen Abschlüssen kam, gelang es den Gästen nicht, das gute Teamplay der Heimmannschaft zu stören. Nach 20 gespielten Minuten lagen die Baskets bereits mit 49:29 vorne und konnten etwas entspannt in die große Pause gehen.

Als das 3.Viertel begann, intensivierten die Spieler von René Schilling die Defense. Etwas überrascht vom Tempo ihrer Kontrahenten, unterliefen den EN Baskets nun ein paar unnötige Ballverluste, welche die LOK nutzte, um auf 14 Zähler heranzukommen. Aber eine Baskets-Auszeit unterbrach den Lauf Bernaus und nach weiteren Momenten absolvierter Spielzeit, führten die Baskets erneut mit über 20 Punkten. Auch wenn sich die LOK Bernau nun mühte in die Partie hineinzufinden und ihr auch tolle Aktionen gelang, musste sie stets mit einer prompten Antwort der Gastgeber rechnen. Diese kam immer wieder, bis im letzten Abschnitt irgendwann der Widerstand der Bernauer Spieler gebrochen war und die Begegnung nun gänzlich zu Gunsten der EN Baskets kippte. Mit einer souveränen Leistung gewannen Khartchenkov und Co. schließlich mit 85:69 und konnten sich auf den 5. Tabellenplatz der ProB Nord vorschieben.

12.03.2022 19:30 Iserlohn Kangaroos vs. WWU Baskets Münster 63:68

Was für ein intensiver Krimi! Wer einen gut gemachten, spannenden „Tatort“ mag, ist am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle voll auf seine Kosten gekommen. Nach 40 packenden Minuten mussten sich die Iserlohn Kangaroos den WWU Baskets Münster hauchdünn mit 63:68 (17:11, 13:26, 11:14, 22:17) geschlagen geben. Die Niederlage im Duell mit dem Liga-Primus ist für die Schützlinge von Headcoach Dennis Shirvan jedoch kein wirklicher Rückschlag im Kampf um die Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, sondern ein: „Jetzt erst recht“!

Die Kulisse war mit rund 600 Zuschauern in der Matthias-Grothe-Halle ansprechend. Die Kangaroos waren heiß. Und der Liga-Primus selbstbewusst und ready. Ein wenig zäh startete die intensive Partie. Moritz Hübner traf einen von zwei Freiwürfen, um die ersten Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen (1:0, 1.). Mit zwei verwandelten Freiwürfen brachte Jasper Günther indes Münster erstmals in Führung (2:1, 2.). Danach struggelte der Liga-Primus jedoch. Nach einem krachenden Dunk von Tidjan Keita führten die Gastgeber zwischenzeitlich mit 5:2 (4.). Beim nächsten Abschlussversuch kassierte Keita jedoch früh sein zweites Foul (4.) und musste entsprechend auf die Bank. Moritz Hübner mit zwei Dreiern und Alex Möller übernahmen Verantwortung – und hielten die WWU Baskets auf Distanz (13:6, 7.). Bis zum Ende des ersten Viertels behaupteten die Kangaroos die Führung. Nur Jasper Günther hielt die Gäste im Rennen, traf selbst wirklich toughe Würfe. Im zweiten Viertel waren die Hausherren kurzfristig nicht auf der Höhe. Und Harmsens Team konterte. Erst glich Jasper Günther die Partie aus (24:24, 14). Doch bevor Münster das Momentum übernehmen konnte, hatten die Gastgeber in Person von Alex Möller das Heft in der Hand (28:24, 16.).

Danach folgten jedoch nur noch Zähler von Joshua Dahmen. Und Münster übernahm Führung und Kontrolle. Bis zum Ende der ersten Halbzeit zog Münster durch Punkte von Ryan Richmond, Andrew Onwuegbuzie und Jasper Günther auf 37:30 davon (20.). Diesem Rückstand liefen die Kangaroos fortan hinterher. Dennoch sah es zu keinem Zeitpunkt so aus, als würde der Liga-Primus einen entspannten Auswärtssieg feiern. Im Gegenteil. Auch wenn die Kangaroos hinterher liefen – sie blieben in Schlagdistanz. Dass Münster beim 51:41 (30.) seine höchste Führung erreichte, tat der Atmosphäre in der Matthias-Grothe-Halle keinen Abbruch. Im Gegenteil. Die Kangaroos-Fans peitschten ihr Team zurück ins Spiel. Und die WWU Baskets kamen ins Straucheln. Vor allem in der Schlussphase, in der es in der Halle richtig laut wurde!

Emil Loch, Toni Prostran und Kangaroos-Kapitän Joshua Dahmen brachten die Iserlohner im Endspurt wieder in Schlagdistanz – und Moritz Hübner dokumentierte den Willen der Kangaroos mit einem krachenden Dunk 15 Sekunden vor der Schlusssirene. Die Taktik, Münster an die Freiwurflinie zu schicken, ging auf. Und die Kangaroos bekamen einen guten Wurf, um die Partie in die Verlängerung zu schicken. Doch der Dreier von Emil Loch tanzte nur kurz auf dem Ringe – und fiel nicht. So konnten die Gäste in Person von Rijad Avdic zwei Sekunden vor dem Ende von der Freiwurflinie alles klar machen.

13.03.2022 17:00 ETV Hamburg vs. Dragons Rhöndorf 85:78

Diesmal zeigten sie Durchhaltevermögen. Vor allem dank eines überragenden Mubarak Salami haben die Herren des Eimsbütteler TV gegen die Rhöndorf Dragons am 21. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit 85:78 (38:38) ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Anders als eine Woche zuvor bei der 68:82-Niederlage im Derby beim SC Rist Wedel  behielten die Korbjäger aus dem Herzen Hamburgs gegen die Dragons Nerven und Spielkontrolle und sicherten sich vor 100 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle Wandsbek mit einem energischen Schlussspurt das so heiß begehrte „W“ wie „Win“.

78:78 stand es knapp eine Minute vor Schluss nach einem von zwei verwandelten Freiwürfen von Dragons-Topscorer Nicolas Buchholz (wie Paul Albrecht 15 Punkte), als die Crunch Time ihrem Höhepunkt entgegensteuerte. Und die geriet wie so oft beim ETV zur Chefsache: Mit zwei Steals, sämtlichen finalen sieben Punkten und einem krönenden Dunking zum Abschluss sicherte Combo-Guard Salami seinen Eimsbüttelern den Sieg. Satte 44 Punkte bei einer starken Wurfquote von 60 Prozent (15/25 bei 3/7 Dreiern) und einer überragenden Effektivität von 39 standen am Ende für den 25-Jährigen zu Buche. Doch war das ETV-Eigengewächs natürlich nicht allein verantwortlich für den hart erkämpften Erfolg über das junge Farmteam von Erstligist Telekom Baskets Bonn. So zeigte Center Vladimir Migunov mit seinem Liga-Karrierebestwert von 17 Punkten sowie neun Rebounds ebenfalls eine klasse Leistung. Kapitän Leo Eckmann konnte wegen Krankheit die ganze Woche zuvor nicht trainieren, stellte sich aber wie immer in den Dienst der Mannschaft und stand 23:53 Minuten gegen die „Drachen“ aus dem Feld. Und auch das Mitwirken des rückengeplagten Fabian Paetsch war vor allem in der Defense wichtig.

Anders als zuletzt mit einer gut funktionierenden 2-3-Zone bauten die Hamburger diesmal fast die gesamte Spielzeit auf eine druckvolle Mann-Mann-Verteidigung. Das zahlte sich aus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem 15:24-Rückstand nach dem ersten Viertel gewann der ETV den zweiten Durchgang mit 23:14 und gestaltete auch den Rest der Partie bis zum dramatischen Finish offen. Trotz des Fehlens der angeschlagenen Center Tobias Lange und Jan Gust dominierten das Team von Headcoach Sükran Gencay letztendlich die Bretter (37:31 Rebounds) und konnte auch 24 Turnover und die magere Bilanz von nur elf Assists kompensieren.

Kompliment an das gesamte Team. Es freut mich sehr, dass wir diesmal bis zum Ende klaren Kopf behalten haben und nicht wie in Wedel irgendwann eingebrochen sind. Wir wollten die Rhöndorfer ein bisschen mit ihren eigenen Waffen schlagen und haben deshalb versucht, mit viel Druck zu verteidigen. Das hat letztendlich funktioniert“, freute sich die ETV-Cheftrainerin.

Nachberichte ProA 29. Spieltag

12.03.2022 19:00 Uhr Tigers Tübingen vs. VfL SparkassenStars 98:72

Die ersten vier Zähler der Begegnung gingen innerhalb der ersten 60 Sekunden zum 4:0 auf das Konto der Hausherren, die den Ball offensiv gut bewegten. Wie zuletzt bestachen die Hausherren zu Beginn mit einer hohen Trefferquote. Nach einem Dreier von Timo Lanmüller führten die Raubkatzen 9:4 – gespielt waren gerade einmal zweieinhalb Minuten – dann war es aber vorübergehend vorbei mit der Tübinger Herrlichkeit. Der Mannschaft von Trainer Felix Banobre hielt stark dagegen und legte nun einen 9:0-Lauf zum 13:9 nach fünf Minuten hin – vor allem Dominic Green spielte die Tigers-Defensive ein ums andere Mal schwindelig und erzielte Punkt um Punkt. Die Hausherren blieben stolze drei Minuten ohne jeden Korberfolg. Erol Ersek beendete dann die Tübinger Durststrecke von der Freiwurflinie und erzielte das 11:13 in Minute sechs. Es entwickelte sich ein Viertel auf Augenhöhe. Der Außenseiter aus Bochum war nicht gewillt, die Punkte kampflos in Tübingen zu lassen. Gianni Otto gelang in der achten Minute – lautstark vom Tübinger Publikum gefeiert – aus der Distanz der 19:19-Ausgleich, kurz darauf war es Isaiah Crawley, der vier Zähler in Folge (23:19, zehnte Minute) erzielte und die Schwaben wieder in Führung brachte. Mit einer 25:22-Führung ging es dann in die erste Viertelpause.

Der zweite Abschnitt begann wieder besser für die Hausherren: Offensiv wie defensiv packten sie gut zu beim Rebound und vorne traf Mikesell seinen ersten Dreier zum 30:24 nach zwölf Minuten. Die Folge war eine Auszeit der Bochumer. Auch danach behielten die Schwaben die Lufthoheit und bauten auch dank dreier Airballs in Folge durch die Gäste aus dem Ruhrpott in der Folge die Führung sukzessive aus. Aatu Kivimäki sorgte dann kurz darauf mit einem Dreier für die erste zweistellige Führung (36:25, 15. Minute). Coach Danny Jansson wechselte zudem munter durch, ohne dass der Spielfluss ins Stocken kam. Auf Bochumer Seite kam nun Green zurück und erzielte umgehend die nächsten Punkte zum 30:38 nach 16 Minuten für sein Team. Das bis dahin gute Spiel der Tigers quittierten die 1150 Fans in der Paul-Horn-Arena (bis auf einige mitgereiste Bochumer) mit Standing-Ovations. Ersek ließ sich besonders motivieren und wurde zum zweiten Mal in diesem Spiel beim Dreier gefoult und traf wiederum alle drei Freiwürfe zum 44:34 in Minute 18. Bis zum Pausentee tat sich am Abstand der beiden Teams nicht mehr viel und so ging es nach einer ordentlichen Halbzeit der Raubkatzen mit einem 46:38 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Highlight. Aus siebeneinhalb Metern traf Kivimäki in der Anfangsminute zum 49:38 und wurde zudem nach dem Wurf gefoult. So bekamen die Tigers erneut die Kugel und netzten wieder aus der Distanz ein – Spielstand: 52:38. Die Tigers dominierten nun das Spiel und zeigten viel Spielfreude. Vorne gelangen nun auch die ganz schweren Dinge, defensiv wurden die Krallen ausgefahren. Erneut war es ein wilder Kivimäki-Dreier, der die Jansson-Truppe in der 24. Minute mit 57:39 in Front brachte. Crawley gelang in der gleichen Minute zudem ein Dreipunktspiel zum 60:39. Nach 250 gespielten Sekunden erzielte Terrell Vinson den ersten Zähler nach dem Wechsel für die Gäste zum 40:60. Die Gäste schienen nach diesem angezählt. Mitte des Viertels überdrehten die Tigers offensiv etwas und suchten mitunter zu wilde Abschlüsse. Konsequenz: die nächsten drei Minuten erzielten die Tübinger keinen Zähler mehr. Da aber auch die Gäste wenig Zählbares auf das Parkett zaubern konnten, blieb es bei einer deutlichen 20-Punkte-Führung (64:44; 27. Minute). Mit einem deutlichen 73:53 ging es dann auch in die letzte Viertelpause. Der Drops schien gelutscht.

Den Schlussabschnitt eröffnete Dibba mit einem Monsterdunk zum 75:53 in der 31. Minute, die Fans waren gleich wieder auf Betriebstemperatur. Die Tübinger waren nun in allen Belangen überlegen, während bei den Bochumern Björn Rohwer kurzzeitig die Nerven verlor. Nach einem Pfiff gegen sein Team regte er sich fürchterlich auf und kassierte zwei technische Fouls hintereinander (33. Minute). Da er jedoch Auswechselspieler, ging das Foul gegen die Bank. Daniel Keppeler nutzte beide Freiwürfe und erhöhte auf 81:54. Trotz des komfortablen Vorsprungs trieb Jansson seine Spieler vor allem in der Verteidigung immer wieder lautstark an. Ob er die folgende Schwächephase vorhergesehen hatte, ist nicht sicher, doch kurz wurden die Tigers etwas nachlässig, ehe erneut Dibba mit einem Steal und anschließenden Dunk die Fans erneut euphorisierte (85:58, 35. Minute). Die Tigers zauberten nun No-look-Pässe (Kivimäki auf Mateo Šerić zum 83:58 in Minute 36) oder Alley-Oops (Šerić auf Crawley zum 88:58, gleiche Minute) aus dem Hut und beseitigten die letzten Zweifel an der Revanche nach der Niederlage im Hinspiel. Die letzten Minuten war Schaulaufen angesagt mit der Frage, ob erneut die 100-Punkte-Mauer durchbrochen werden sollte. Dies schafften die Tigers zwar nicht mehr, aber letztendlich gingen die Fans dennoch mit dem 98:72-Sieg gut unterhalten und zufrieden nach Hause.

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Ich freue mich sehr über diesen Sieg, da Bochum ein sehr gut gecoachtes Team ist. Heute haben wir es geschafft, offensiv wie defensiv eine stabile Leistung abzurufen. Elf von zwölf Spielern konnten punkten, das belegt eine ausgeglichene Teamleistung. Sehr erfreulich ist, dass wir zu Beginn des dritten Viertels hellwach waren. Das war zuletzt oft unser Problem. Am Ende hat die Mannschaft durchgezogen und nicht nachgelassen. Eine gute Leistung mit einem guten Ergebnis.“

12.03.2022 19:30 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC 90:102

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 29. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2021/22 ihre insgesamt zehnte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Das Team von Headcoach Hansi Gnad unterlag in einer unterhaltsamen Begegnung den Falcons aus Nürnberg mit 90:102.

Dabei bekamen die Leverkusen Fans, 733 Zuschauer hatten sich an diesem heiteren Samstagabend in der Ostermann-Arena eingefunden, einen guten Auftakt der GIANTS-Korbjäger zu sehen. Der Gameplan, welchen das Trainerduo Gnad / Schneider ihren Spielern auf den Weg gegeben hatten, schien aufzugehen, denn Offensiv spielten die „Riesen vom Rhein“ stark auf. Nach einem erfolgreichen Dreier durch Marko Bacak in der 5. Spielminute setzen sich die Gastgeber mit acht Zählern ab (15:8). Für BAYER verlief alles nach Plan: Im Angriff verwertete man die Würfe hochprozentig und in der Defensive gelang es immer wieder wichtige Stopps zu setzen. Rund eine Minute vor Ende des ersten Abschnitts sorgte Melvin Jostmann mit einem krachenden Dunk für die erste zweistellige Führung der Begegnung (29:18). Spencer Reaves sorgte schließlich mit einem sehenswerten Dreipunktewurf für den Viertelentstand von 32:18 zu Gunsten des 14-maligen Deutschen Meisters. Im zweiten Durchgang fand Nürnberg besser in die Partie, konnte den GIANTS zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht die Spielkontrolle abnehmen. Würfe, die die Falcons zuvor auf oder neben den Ring gesetzt hatten, fielen nun durch die Reuse der BAYER-Basketballer. Doch auch Leverkusen setzte nach wie vor Akzente und konnte scoren. So bleib der Vorsprung der Farbenstädter konstant im Bereich von neun bis 12 Zählern. Die zweiten zehn Minuten waren ansehnlich, da beide Mannschaften mit guten Aktionen auf dem Parkett zu glänzen wussten. Auf der einen Seite ein toller Dunk der „Giganten“, auf der anderen Seite zeigten die Nürnberger tolles Teamplay. Mit Ende der ersten Halbzeit betraten die „Riesen vom Rhein“ mit einer verdienten 55:44-Führung den Kabinentrakt an der Bismarckstraße.

Doch nach der fünfzehnminütigen Halbzeitpause wendete sich das Blatt. Derrick Taylor, Ex-Leverkusener und „Vertretungscoach“ der Nürnberger Falken, hatte in der Pause genau die richtige Strategie gefunden, um seine Schützlinge auf die zweite Hälfte vorzubereiten. Mit einem 12:2-„Run“ verkürzten die Mittelfranken den Vorsprung der Rheinländer auf einen Zähler (57:56 – 23. Spielminute). Nun entwickelte sich ein Spiel auf Messerschneide: Den GIANTS drohte das Spiel aus den Händen zu gleiten, während das Momentum klar auf Seiten des NBC lag. Die Gäste gingen, nach einem erfolgreichen Korbleger des stark aufspielenden Dupree McBrayer, erstmalig in Front (59:61 – 25. Spielminute). Was man den „Giganten“ einmal mehr lassen muss ist, dass sich nicht aufgaben. Sie kämpften, auch wenn der offensive Rhythmus verloren ging und versuchten sich mit harter Arbeit zurück ins Spiel zu arbeiten. So endete ein mäßiges Viertel aus Sicht der Heimmannschaft mit 72:74. Die BAYER-Fans stellten sich auf eine zum wiederholten Male enge Partie ein. Die ersten guten Szenen gehörten auch dem ProA-Vizemeister von 2021, der mit einem 6:2-Lauf knapp die Führung wiedereroberte (78:76 – 33. Spielminute). In der Folge konnte sich keine Mannschaft einen nennenswerten Vorteil erspielen, es blieb nach wie vor eng. Erst, als sich die Nürnberger mit einem Vorsprung von 11 Punkten absetzen konnten (83:94 – 37. Spielminute), dämmerte es den Zuschauern, dass ein „Happy End“ aus Leverkusener Sicht in weite Ferne gerückt war. In der Tat konnten die GIANTS dieses Spiel nicht mehr gewinnen. Die Falcons zeigten in der zweiten Hälfte tollen Teambasketball, der die Gastgeber quasi überrollte. Die Farbenstädter dagegen fanden kein probates Mittel, die gut arbeitende Verteidigung der Gastmannschaft zu überspielen. Am Ende mussten die „Gnadisten“ eine ärgerliche, aber verdiente Niederlage mit 90:102 hinnehmen.

Assistenztrainer Jacques Schneider war nach der Partie enttäuscht, gratulierte aber den Falcons: „Glückwunsch nach Nürnberg, die eine tolle zweite Halbzeit gespielt und sich mit einem Sieg belohnt haben. Wir haben es nicht geschafft unsere gute erste Hälfte in die zweite zu transportieren und haben komplett unseren Rhythmus in der Offensive verloren. Alles, was zunächst so gut funktionierte, schien verpufft zu sein.“

12.03.2022 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Artland Dragons 73:80

Drei von vier Vierteln haben die Itzehoe Eagles gegen die Artland Dragons gewonnen. Das Spiel allerdings nicht: In der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterlagen sie dem Team aus Quakenbrück mit 73:80. Zu Beginn traf zwei Mal Viktors Iljins für die Eagles, die Zuschauer in der Brokdorfer Halle waren sofort da. Keine Spur von Abstiegsfrust, der zweite Heimsieg sollte endlich eingefahren werden gegen den Drittletzten aus Niedersachsen, der jeden Sieg braucht, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. Munter ging es hin und her, bevor sich in den letzten Minuten des Viertels bei beiden Teams eine kleine Punktedürre einstellte. „Wir haben in der ersten Halbzeit super verteidigt“, sagte Eagles-Coach Patrick Elzie. Im zweiten Viertel ließen die Gastgeber über Minuten kaum noch Punkte der Dragons zu und setzten sich langsam ab, auch wenn nicht alles klappte. Beim 34:24 sah es gut aus, „wir hatten die für eine Weile richtig gut im Griff“, so Elzie. Doch mit einigen Fehlern habe seine Mannschaft dem Gegner wieder Leben eingehaucht, die Verteidigung ließ nach. So stand es zur Pause nur 37:33.

Der dritte Abschnitt brachte die Wende. Mit zwei Dreiern eröffnete Thorben Döding für die Gäste den Punktereigen, dann lief Chase Griffin heiß (insgesamt fünf Dreier). „Wir hatten da keine Antwort, wir haben einfach die Würfe nicht getroffen“, sagte Elzie. 31 Mal versuchten es die Eagles von der Dreierlinie, nur sieben Treffer sprangen dabei heraus. An Griffins Quote kam dabei kein Itzehoer Spieler auch nur annähernd heran. Vorteile hatten die Gastgeber eigentlich unter dem Korb, wo Chris Hooper alle neun Würfe verwandelte – aber den Ball zu selten bekam. Das Problem begleite die Eagles schon die ganze Saison, stellte der Coach fest: Die Mannschaft spiele gut, verliere sich dann aber in Einzelaktionen, weil jeder etwas Entscheidendes beitragen wolle. Und wenn es in der Offensive nicht klappe, lasse auch die Verteidigung nach.

Dennoch, nach einem zweistelligen Rückstand im dritten Viertel und dem 53:62 vor den letzten zehn Minuten kamen die Eagles, nun wieder mit mehr Zug zum Korb, auf wenige Punkte heran. Die Würfe, die die Wende hätten bringen können, gingen aber daneben. Wieder einmal eine unnötige Niederlage also für den Absteiger – einfach schade, sagte Elzie: „Wir haben eine lange Zeit gut gespielt.“

13.03.2022 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Uni Baskets Paderborn 80:87

Die Starting Five der Eisbären bestand diesmal aus Armani Moore, Kevin Yebo, Ethan Alvano, Carrington Love und Jarelle Reischel. Die ersten Punkte der Partie erzielte Reischel per Dreier in der zweiten Spielminute. Die Gäste antworteten mit ihren ersten beiden Korberfolgen, und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, indem beide Teams nach stabilen Würfen suchten. Nachdem die Eisbären in der Defensive den
Gegenspieler übersahen und Paderborn mit einem Pass über das halbe Feld den freien Spieler unterm Korb fand, nahm Headcoach Smith die erste Auszeit (14:16, 3:24 Min.). Schon hier deutete sich an, dass die Bremerhavener Intensität an diesem Tag ausbaufähig war. Mit 17:24 ging es in die Viertelpause.

Im zweiten Viertel konnte Moore nach Steal den Vorsprung verkürzen (19:21, 9:14 Min.), doch mit zunehmender Spieldauer ließen die Eisbären zu, dass die Gäste ihr Offensivspiel etablierten. Während die Defensive teilweise träge agierte, konnten auch in der Offensive wenige Akzente gesetzt werden. Es waren überwiegend Einzelaktionen zu sehen, bei denen besonders unter dem Korb Probleme auftraten, sich durchzusetzen und zu vollenden. Die Eisbären gerieten zweistellig in Rückstand, auch ein kurzes Aufbäumen durch Reischel, der vier Freiwürfe in Serie verwandelte, konnte den Halbzeitrückstand von 13 Punkten (38:51) nicht verhindern. Im dritten Viertel keimte zunächst Hoffnung auf. Ein 8:0 Lauf der Eisbären wurde von Reischel per Korbleger vollendet (46:51, 8:06 Min.). Doch die Gäste blieben cool und trafen durch den schwer zu kontrollierenden Barnes und Konrad zu erneuten 10 Punkte Führung (46:56, 7:04 Min.). Auch als sich die Eisbären durch Love wieder in Schlagdistanz brachten (59:63, 1:54 Min.), konterten die Paderborner, und es ging mit einem Rückstand von 11 Punkten (59:70) in die letzte Pause.

Die Geschichte des 3. Viertels setzte sich auch im letzten Viertel fort. Immer, wenn die Eisbären den Rückstand verkürzen konnten, antworteten die Gäste prompt und bauten die Führung wieder aus. In der Crunchtime verkürzte das Team von Headcoach Smith durch einen Dreier von Reischel auf einen Rückstand von 6 Punkten (80:86, 2:51 Min.). Dies veranlasste den Gästecoach zur Auszeit. Als die nächste Spielminute beiderseits ohne Korberfolg blieb, nahm auch Eisbären-Coach Smith noch einmal eine Auszeit. Doch nun folgte ein Offensivfoul von Oehle und ein ungenauer Pass von Love, womit die Niederlage besiegelt war. Soll der Einzug in die Playoffs noch gelingen, müssen die Eisbären die nächsten Spiele mit deutlich mehr Intensität bestreiten.

Ähnlich sah es auch Center Robert Oehle nach dem Spiel: „Uns hat die mannschaftliche Geschlossenheit gefehlt und Paderborn hat mehr als Mannschaft, cleverer und mit dem größeren Willen zum Sieg gespielt und deswegen verdient gewonnen. Eigentlich war das Spiel die Gelegenheit für uns zu zeigen, dass wir in die Playoffs gehören, aber wir sind an uns selbst gescheitert.

13.03.2022 16:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. TEAM EHINGEN URSPRING 112:79

Am WIRO-Spieltag waren 2.150 Zuschauer in die StadtHalle Rostock gekommen – darunter 100 eingeladene Flüchtlinge aus der Ukraine -, um das Duell des Tabellenführers gegen den Letzten der Rangliste, das TEAM EHINGEN URSPRING, zu erleben. Stefan Ilzhöfer stand erstmals in dieser Saison in der Startformation der Rostocker; er ersetzte Sid-Marlon Theis, der wegen Corona pausieren musste.

Die Gäste aus Ehingen legten gut los. Der spanische Center Bernat Vanaclocha Sanchez griff sich das Leder direkt nach dem Sprungball und dunkte für die ersten zwei Punkte der Partie. Rostock lief früh einem Rückstand (2:7, 2. Min) hinterher. Die Gäste aus Süddeutschland spielten frech auf, hatten sie vor einer Woche doch Selbstvertrauen durch ihren ersten Saisonsieg getankt. Bei den SEAWOLVES griff sich Nijal Pearson das Heft des Handelns und brachte sein Team heran. Tyler Nelson traf wenig später per Dreier zum Ausgleich (9:9, 5. Min). So langsam gelang es den Wölfen, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Der Druck auf die Ehinger wuchs, die Ballverluste auf des Gegners Seite häuften sich. Jordan Roland schlug daraus Kapital; ein Dreier von ihm brachte die SEAWOLVES mit 18:14 (9. Min) in Front. Ohnehin war Roland glänzend aufgelegt und markierte im ersten Viertel neun seiner insgesamt 21 Zähler. Im zweiten Abschnitt gelang es Rostock, den Vorsprung durch Treffer von Robert Montgomery Jr. weiter auszubauen (25:19, 11. Min). Ein Dreier von Pearson schraubte die Führung weiter nach oben (35:27, 15. Min). Wenngleich die Hausherren das Spiel kontrollierten, blieben die Gäste dank Treffern aus der Distanz im Rennen. Bemerkenswert: In diesem Abschnitt ragte Tyler Nelson seitens der SEAWOLVES heraus: Der Guard traf für zehn seiner insgesamt 20 Zähler. Zur Halbzeit lag Rostock mit 49:43 vorn.

Nach dem Seitenwechsel spielten sich die Rostocker in einen Rausch. Pearson markierte durch drei Dreier und einen Dunk elf seiner insgesamt 26 Punkte allein im dritten Abschnitt. Die SEAWOLVES bissen in der Verteidigung zu und wilderten in der Offensive – mit 32:11-Punkten ging dieser Durchgang an die Hausherren. Die Entscheidung, wer das Parkett als Sieger verlassen sollte, war bereits vor dem Start des Schlussviertels gefallen.
In den letzten Minuten trug sich Eigengewächs Svante Schmundt in die Punkteliste ein. Auf Ehinger Seite markierte der erst 16-Jährige Jared Grey bei seinem Ligadebüt auch seine ersten Zähler auf ProA-Niveau. Den 100. Punkt für die SEAWOLVES erzielte Montgomery Jr. mit einem krachenden Dunk.

Coach Christian Held: “Man hat in der ersten Halbzeit gesehen, dass Ehingen viel Selbstvertrauen aus dem Sieg letzte Woche gezogen hat. Sie haben mit einer sehr hohen Intensität verteidigt. Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht geschafft, diese Intensität zu matchen. Dementsprechend war es ein enges Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir dann zwei Gänge höher geschaltet und dann wurde es schnell ein deutliches Ergebnis.”

13.03.2022 17.00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Phoenix Hagen 92:96

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.