Lars Brodisch wechselt zur BBG

Bei der Verjüngung des Kaders für die kommende Spielzeit machen die Verantwortlichen Nägel mit Köpfen und haben den 19-Jährigen Lars Brodisch als Perspektivspieler verpflichtet.Der 1,96 Meter große Power Forward spielte in der vergangenen Saison im renommierten Nachwuchsprogramm von Rasta Vechta vorrangig in der U19 Bundesliga. Dort war er mit seinem Team extrem erfolgreich und wurde letztlich beim kürzlich durchgeführten Top 4 Deutscher Vizemeister. Mit 7,8 Punkten und 7,1 Rebounds pro Spiel zeigte er sich offensiv und vor allem beim Rebounding sehr präsent. In der zweiten Herrenmannschaft von Vechta konnte er parallel erste Erfahrungen in der Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro B sammeln und kam immerhin auf fünf Kurzeinsätze, unter anderem im Saisonspiel gegen unsere BBG.In Herford möchte der sympathische Youngstar den nächsten Schritt gehen und sich im Seniorenbasketball etablieren. Um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, wird Lars parallel auch Teil des Kaders der BBG Reserve sein. Die Coaches Christos Dictapanidis und Lukas Manske werden in der Saison laufend im Austausch stehen, wenn es um die Einsätze junger Spieler geht. Um eine bessere Verzahnung zwischen den Teams zu gewährleisten, ist in der Planung auch eine gemeinsame Trainingszeit pro Woche angedacht.Natürlich möchte sich Lars in der ersten Mannschaft, in der er einen festen Platz im 12er Kader haben wird, unverzichtbar machen: „Für mich persönlich ist es wichtig, als junger Spieler in der kommenden Zeit im Herrenbereich Fuß zu fassen. Dafür sehe ich in Herford ideale Möglichkeiten gegeben.“Parallel zum Basketball wird Lars zum kommenden Wintersemester ein Studium an der Universität in Bielefeld beginnen. Interessante Randnotiz: Lars unterzeichnete einen Vertrag über drei Saisons.

Text: Jürgen Berger

Foto: BBG Herford

Elias Marei sorgt auch in der kommenden Saison für Energie bei den Kangaroos

Die Iserlohn Kangaroos freuen sich, dass Eigengewächs und Publikumsliebling Elias Marei auch in der kommenden Saison für die Kangaroos in der BARMER 2.Basketball Bundesliga auflaufen wird.


In seinen bisherigen drei Spielzeiten in der ProB hat der 21-Jährige bereits sein Potenzial unter Beweis gestellt und sich von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Insbesondere sein energiegeladener Spielstil und sein unermüdlicher Einsatz haben ihn zu einem wertvollen Spieler für die Kangaroos gemacht. Auch in der abgelaufenen Saison hat der junge Power Forward viele Fortschritte gemacht und sein Spiel in verschiedenen Aspekten verbessert. Der 2-Meter große Marei ist ein absoluter Energizer, der kein Matchup unter dem Korb scheut. Mit wichtigen Rebounds, viel Kommunikation und starker Defense ist er immer eine Bereicherung für die Mannschaft von Headcoach Dennis Shirvan. Auch am offensiven Ende
acht er stetig Fortschritte, insbesondere in seiner Entscheidungsfindung. Es gelingt ihm nun häufiger, den besser positionierten Schützen zu finden und mit seinem guten “Touch” aus der Nahdistanz auch selbst als Scorer in Aktion zu treten.


Der 21-Jährige ist glücklich über seine Verlängerung in der Waldstadt: “Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit den Kangaroos. Jetzt habe ich die Chance in allen Spielen zu beweisen, was ich kann. Ich freue mich jetzt schon auf unsere tollen Fans!” Die Weiterverpflichtung stimmt auch Headcoach Dennis Shirvan positiv: „Ich freue mich über die Verlängerung von Elias. Er ist ein Junge aus der eigenen Jugend und hat sich hier in den letzten Jahren gut entwickelt. In der abgelaufenen Saison hat er es sehr gut gemacht, noch mehr Minuten gespielt und Verantwortung übernommen. Wir freuen uns, mit ihm weiter zu arbeiten und das Beste aus ihm rauszuholen!“

„Elias ist ein leidenschaftlicher Spieler, der mit seiner Energie und seinem Ehrgeiz eine starke Bereicherung für unser Team ist. Wir sind überzeugt, dass er sich weiter steigern kann und trauen Ihm eine Schlüsselrolle bei uns zu,” gibt sich Geschäftsführer Michael Dahmen ebenfalls zufrieden mit dem Verbleib von Marei.


Die Iserlohn Kangaroos setzen somit weiterhin auf die eigene Jugend und investieren in die Zukunft des Vereins. Mit der Weiterverpflichtung von Elias Marei ist der erste Baustein für den Kader der Saison 2023/24 gelegt und die Fans dürfen sich in den kommenden Wochen auf weitere Verpflichtungen freuen.

Text: Yannik Drude

Foto: Jörg Riese

Oberhaching Tropics können fest mit Toptalent Mateo Jukic planen

18-jähriger Combo Guard hat viel Talent und Potential

Mit dem 1,95 cm großen Aufbauspieler Mateo Jukic konnte das Management der Oberhaching Basketballer einen hochtalentierten Aufbauspieler an den Verein binden.

Trotz höherklassiger Angebote, unter anderem auch aus der BBL, entschied sich Jukic in der kommenden Saison für die Gelbhemden aufzulaufen. Der vielseitige Guard genoss seine basketballerische Grundausbildung beim Kooperationspartner Jahn München. Im Münchener Talentschuppen durchlief er alle Jugendteams. Bereits vor zwei Jahren wurde der damals 16-jährige bei den Tropics von Trainerteam Matic/Kanzdic ins kalte Wasser geworfen und bekam regelmäßige Einsätze in der BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B. Der aus einer sportbegeisterten Familie stammende Nachwuchsmann wusste damals mit mutiger und unbekümmerter Spielweise zu überzeugen.

In der abgelaufenen Saison war der Abiturient im Nachwuchsbundesligateam von Jahn München der absolute Führungsspieler und wurde dort gebraucht. Mit über 17 Punkten pro Partie, sowie 5 Rebounds war er im Team von Armin Sperber nicht wegzudenken.

Aufgrund der Spielplanüberschneidungen verständigten sich die beiden sportlichen Leitungen die Priorität auf die Einsätze in der NBBL zu legen. Im Trainingsbetrieb der Oberhachinger war Jukic jedoch voll dabei. Als der Klassenerhalt, der mit der NBBL gesichert war, stand Mateo den Tropics voll zur Verfügung. Zeigte im letzten Playoff-Spiel gegen die BSW Sixers sein großes Potential und Talent.

Der großgewachsene Backcourtspieler ist noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Die Gelbhemden freuen sich sehr darüber, dass sich Jukic entschieden hat den nächsten Schritt seiner Karriere in Oberhaching zu gehen.

Sportlicher Leiter Mario Matic: „Mateo hat viel Potential und ist bereit hart an sich zu arbeiten. Wir wollen künftig junge Talente wie Ihn in Oberhaching fordern und fördern. Er ist noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Das sich ein Spieler gegen den Wechsel in die BBL und für den Verbleib in Oberhaching entscheidet, zeigt uns dass wir als Programm auf einem guten Weg sind.“

Text: Mario Matic

BBG stellt neuen Center vor

Die Planungen für die kommende Spielzeit in der Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro B nehmen bei der BBG Herford Fahrt auf. Mit dem 2,06 Meter großen Center Michail Margaritis konnte ein erster externer Akteur für die neuformierte Mannschaft verpflichtet werden.

In der letzten Saison spielte Michail beim SV Haspe 70 in der 1. Regionalliga West. Dort kam er mit seiner Mannschaft bis ins Halbfinale der Playoffs. 7,9 Punkte und 6,4 Rebounds steuerte der Big Man zum überraschenden Erfolg seines Teams bei. In den Playoffs erwischte Michail gegen den Deutzer TV beim deutlichen 103:76 Auswärtssieg einen Sahnetag und erzielte 21 Punkte, aber auch in vielen anderen Partien glänzte er mit guten Statistiken.

Für Michail ist die Barmer 2. Basketball Bundesliga Pro B nach zwei Jahren in der Regionalliga, 2021/22 spielte er bei Stade in der 1. Regionalliga Nord, der nächste logische Schritt. Mit seinen 22 Jahren hat der Center noch gutes Entwicklungspotential und möchte sich gemeinsam mit unserer BBG in der neuen Liga etablieren.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung mit Herford. Nach zwei guten Regionalliga-Saisons möchte ich mein Können jetzt eine Klasse höher unter Beweis stellen“, so das Statement von Michail.

BBG-Geschäftsführer Jürgen Berger ergänzt: „Die Centerposition ist immer sehr schwer zu besetzen, weswegen wir uns sehr über die Zusage von Michail gefreut haben. Wir werden unseren Kader dieses Jahr deutlich verjüngen und sind froh, mit Michail einen Spieler bekommen zu haben, der sich noch weiterentwickeln kann, trotzdem aber schon einige Erfahrungswerte mitbringt.“

Text: Jürgen Berger

Iserlohn Kangaroos in der kommenden Saison ohne Boksic

Marko Boksic wird nach nur einer Saison die Iserlohn Kangaroos verlassen und sich einem anderen Club der BARMER 2. Basketball Bundesliga anschließen. Der Kroate Marko Boksic war in der letzten Saison einer der Schlüsselspieler der Iserlohn Kangaroos. Der 29-jährige beeindruckte nicht nur durch seinen starken Wurf, sondern auch als Rebounder und als Spieler für die Crunch Time. Die Kangaroos bedanken sich bei Marko Boksic für seinen Einsatz und wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung.

Der 2,03 Meter große Power Forward ist dankbar für seine Zeit am Hemberg: „Ich habe mich in Iserlohn sehr wohl gefühlt und möchte mich bei allen Personen im Verein bedanken! Ich konnte mich aufgrund der sehr guten Organisation ausschließlich auf den Sport fokussieren. Danke auch an die tollen Fans, die uns immer unterstützt haben, Zuhause und Auswärts, obwohl wir nicht die beste Saison hatten. Ich wünsche euch alles Gute und viel Erfolg für die kommende Saison!”


Headcoach Dennis Shirvan bedauert den Abgang und findet nur positive Worte über den Kroaten: “Ich finde es sehr schade, dass Marko uns verlässt. Ich hätte sehr gerne mit ihm weitergearbeitet. Er ist ein toller Kerl und ich wünsche ihm viel Glück und Erfolg für alles, was noch kommt!”


Auch Geschäftsführer Michael Dahmen bedauert den Abgang seines Leistungsträgers: „Wir haben nach Möglichkeiten gesucht Marko Boksic weiter zu verpflichten, allerdings haben unsere Möglichkeiten ein entsprechendes Angebot nicht zugelassen.” Aktuell arbeitet die sportliche Leitung der Kangaroos daran, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Die Fans dürfen gespannt sein auf die kommende Saison und die neuen Spieler, die das Team verstärken werden!

Text: Yannik Drude

Foto: Oliver Pohl

Timo Völkerink bleibt Coach der Itzehoe Eagles

Das unglückliche Playoff-Aus gegen Wolmirstedt ist verdaut, bei den Itzehoe Eagles gilt die volle Aufmerksamkeit der neuen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Eine wichtige Weiche ist gestellt: Der Headcoach heißt weiterhin Timo Völkerink.

Sehr zur Freude des Eagles Vorsitzenden Volker Hambrock, der nach dem Abschied von Jakob Kunert auch die Geschäftsführung der Eagles Management GmbH übernimmt: „Timo ist ein hervorragender Trainer und ein äußerst angenehmer Mensch, der den Verein in den vergangenen Jahren schon enorm vorangebracht hat. Wir sind sehr froh, ein weiteres Jahr mit ihm zusammenarbeiten zu können.“ Völkerink selbst will das bisher Erreichte weiterentwickeln – vier Fragen an den 39-Jährigen.

Wie fällt die Saisonbilanz aus: gut, sehr gut, überraschend gut? Wir haben eine sehr gute Saison gespielt, eine andere Aussage würde den Jungs nicht gerecht. Konstante Leistungen mit einer spannenden Playoffserie und dabei wieder die Halle gefüllt, darauf lässt sich aufbauen.


Warum bleibst du den Eagles erhalten? Es ist uns gelungen, wieder einen stabilen deutschen Kern in Itzehoe zusammenzubringen. Dieser Linie werden wir treu bleiben, und das ist eine unheimlich spannende Aufgabe. Außerdem ist dieser Verein eine Herzensangelegenheit und die schwierige Zeit noch nicht ganz überstanden – dementsprechend empfinde ich es auch als Verantwortung zu helfen.

Was machst du aktuell? Ich bin in Kroatien und schalte etwas ab. Eine wichtige Phase, um reflektiert in die kommende
Planung zu gehen.

Wie sehen die Planungen für die kommende Saison aus?
Ich bin mir sicher, dass wir viele Spieler in der kommenden Saison wiedersehen werden. Natürlich ist es nicht einfach und immer auch möglich, dass uns zentrale Akteure verlassen, so ist das Spiel. Es gab aber viele positive Signale von den Jungs, und es werden zeitnah weitere Infos folgen. Trotzdem hatten wir auch Schwachstellen in unserem Spiel und werden versuchen, diese durch Verpflichtungen zu beseitigen. Defensiv müssen wir zulegen, und wir benötigen mehr Tiefe – der
Abgang von Leevi (Erkkilä) und Leo (Finck) hat uns schon weh getan, da müssen wir für eine andere Tiefe sorgen.

Text: Lars Peter Ehrlich

Foto: Itzehoe Eagles

Oberhaching Tropics verpflichten Forward Daniel Urbano

Bundesligaerfahrener Flügelspieler verstärkt die Tropics

Mit dem Würzburger Daniel Urbano freuen sich die Oberhachinger Basketballer Ihren ersten Neuzugang für die Saison 23/24 vorstellen zu können. Bereits seit mehreren Jahren stehen die Verantwortlichen mit dem mittlerweile 27-jährigen Studenten in Kontakt. Nun klappt es endlich mit seinem Wechsel an den Kyberg.

Seine basketballerische Ausbildung genoss der 2,01 cm große Urbano bei seinem Heimatverein s.Oliver Würzburg. Der Tropics-Neuzugang durchlief alle Nachwuchsteams der Unterfranken und stand sogar im Erstligakader der Baskets. Nach einer Zwischenstation in Jena wollte Daniel mehr Verantwortung und Spielpraxis sammeln, und es folgte der Wechsel zum BBC Coburg in die BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B. Bei den Oberfranken überzeugte der vielseitige Athlet zwei Saisons lang durch konstant starke Leistungen. Mit über 8 Punkten, knapp 5 Rebounds sowie einer starken Dreierqoute mit 37 Prozent war Urbano ein wichtiger Bestandteil der Rotation der Vestestädter

Die Tropics versuchten bereits damals Urbano nach Oberhaching zu locken, da er mit starken Leistungen beim Ligakonkurrenten auf sich aufmerksam gemacht hat. Aus studienbedingten Gründen zog es den gebürtigen Würzburger jedoch in seine Heimatstadt, wo er die letzten zwei Jahre für den Regionalligisten Veitshöchheim auflief und stets mit zweistelligen Punkte- und Reboundwerten ein absoluter Führungsspieler war. Der Kontakt mit dem Management der Oberhachinger riss jedoch niemals komplett ab und die Tropics freuen sich, dass es doch mit einem Wechsel geklappt hat.

Sportlicher Leiter Mario Matic: „Wir wollten Urbano bereits nach seiner Zeit in Coburg nach Oberhaching holen und haben danach seinen weiteren Werdegang intensiv verfolgt. Daniel gibt uns auf der Position des Small Forwards viel Physis und Wurfqualitäten. Kann aber durchaus auch auf der den großen Positionen aushelfen. Wir hatten sehr gute Gespräche und sind davon überzeugt, dass er sowohl menschlich als auch sportlich gut zu uns passt.“

Text: Mario Matic

Foto: TSV Oberhaching Tropics

Neu am Menzenberg: Mubarak Salami

Mit Mubarak Salami verpflichten die Dragons den letztjährigen Topscorer der ProB. Der 26 Jahre alte Shooting Guard stand bis Dezember 2022 bei den SBB Baskets Wolmirstedt unter Vertrag und schließt sich bis Saisonende den Drachen vom Menzenberg an.

Besonders im Trikot des ETV Hamburg gelang es dem 1,97 Meter großen Flügelspieler nationale Schlagzeilen zu schreiben, dominierte er die ProB Nord in Sachen Punktausbeute doch nahezu nach Belieben. Nach durchschnittlich 26,2 Punkten in der Saison 2020/21 legte der Neu-Drache in der Folgespielzeit im Jersey der Nordlichter nochmals einen drauf und konnte in der vergangenen Saison 28,0 Punkte, 5,0 Assists und 5,6 Rebounds verbuchen. Doch auch mit dieser beeindruckenden Statline war der Abstieg des ETV nicht zu verhindern. Es folgte der Wechsel zu den ambitionierten SBB Baskets aus Wolmirstedt, wo Salami in 8 Partien zum Einsatz kam und allabendliche 14,1 Punkte, 3,4 Assists und 5,4 Rebounds erzielte, ehe sich im Dezember die Wege vorzeitig trennten.

Im Laufe seiner Karriere war der gebürtige Hamburger zudem für Stahnsdorf und Itzehoe in der BARMER 2.Basketball Bundesliga aktiv, sowie für Neustadt und Stade in der 1.Regionalliga.

Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wenn ein Spieler wie Mubarak auf dem Markt verfügbar ist, muss man sich mit ihm beschäftigen. In den Gesprächen ist schnell klar geworden, dass er sich den Aufgaben gemeinsam mit unseren Jungs stellen will und darauf brennt sich hier zu beweisen. Er wird uns auf den Guard-Positionen entlasten, besonders nach
der Verletzung von Jonas. Mubarak kann viel Druck auf den Korb ausüben und für seine Mitspieler kreieren, was uns sehr helfen wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit
.“

Yannick Arenz (Geschäftsführer Dragons Rhöndorf): „Nach dem Abgang von Leonardo und durch die Verletzung von Jonas galt es das bestmögliche Puzzleteil für unser Team zu finden. Ich denke mit der Verpflichtung von Mubarak Salami können wir unterstreichen, dass wir diese Saison eine gute Rolle in der ProB spielen wollen und uns bestmöglich für die Playoffs platzieren wollen.“

Mubarak Salami (#17 Dragons Rhöndorf): „Ich habe mich für die Dragons entschieden, da ich gemerkt habe, dass Julius Thomas und sein Team genauso ehrgeizig sind wie ich. Das Team spielt immer mit Feuer und Einsatz und wird von den Fans immer toll unterstützt. Damit kann ich mich voll identifizieren. Gemeinsam wollen wir die Saison weiter erfolgreich bestreiten und so viele Spiele wie möglich gewinnen. Ich will mich mit meinen Fähigkeiten, egal ob Scoring, Passing oder Defense voll in den Dienst der Mannschaft stellen.“

Meo Martin neu bei den Kangaroos

Die Kangaroos konnten den 19-jährigen Meo Martin kurzfristig verpflichten. Martin spielte zuletzt in der zweiten schwedischen Liga bei den Trelleborg Pirates und empfahl sich dort trotz seines jugendlichen Alters für höhere Aufgaben. Der Verein aus Südschweden hatte unbestätigten Meldungen zu Folge wohl zuletzt ein Lizenzproblem und gab Spieler ab. Der sprunggewaltige 2-Meter Mann hat eine interessante Basketball Vita. Er begann erst im Alter von 14 Jahren, der orangen Kugel nachzujagen, nachdem seine Eltern nach Schweden übersiedelten. Dort erwarb er zuletzt seinen internationalen Schulabschluss. Die Basketball Gene liegen in ihm. Seine Mutter spielte ebenfalls bereits in der 2. Bundesliga Basketball, sein Onkel Tommy Thorwarth wurde einst mit Alba Berlin Deutscher Meister.

Martin besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit und gilt somit als sogenannter Local Player. Er belastet damit nicht das Ausländerkontingent bei den Stadtbergern. Stefan Goschenhofer, sportlicher Leiter der Kangaroos, und Coach Richter hatten über ihre Netzwerke die nötigen Informationen aus Schweden erhalten. Martin traf am Montag am Münchner Flughafen ein und saß bereits beim Dienstagmatch gegen Koblenz als Zuschauer mit auf der Bank. Er zeigte sich begeistert von der guten Atmosphäre im Team und in der Stadtberger Sporthalle. Der Rest war dann nur noch Formsache, aktuell geht man bei den Kangaroos mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, auch die Spielberechtigung bis Samstag zu erhalten. Martin wird bei den Leitershofern die Rückennummer 18 tragen.

Verstärkung durch Junior Searcy beim SC Rist Wedel

Den „Merry-Ristmas“-Sieg am Freitagabend erlebte er bereits in der Steinberghalle mit, musste aber noch verletzt passen, da er kurz nach seiner Ankunft bei einer Trainingseinheit umgeknickt war. Wann der Wedeler Neuzugang Junior Keith Searcy, gefördert von „Brandscaler – messbar erfolgreich – Talentgewinnung“, ins Geschehen eingreifen wird, steht noch nicht fest. Vor gut einer Woche ist der 26-jährige Deutsch-Amerikaner eingetroffen.

Wir haben unsere Augen und Ohren ja schon immer offen gehalten, seitdem Jakob Hanzalek den Verein verlassen hat“, sagt Christoph Roquette. Zuletzt mussten die Rister mehrere Spieler wegen Krankheiten und Verletzungen ersetzen, Linus Hoffmann (Außenbandriss und angerissenes Syndesmoseband) und Leif Möller (Kniebeschwerden) werden noch einige Zeit fehlen, „sodass wir gesagt haben: Wir müssen jetzt agieren und etwas unternehmen“, so der Sportliche Leiter des SC Rist.

Wir haben überlegt, dass wir an verschiedenen Stellen Bedarf sehen, wo wir nachbessern können. Diesen Bedarf erfüllen natürlich die vorhandenen Spieler auch, das ist also nichts gegen die Spieler, die da sind, sondern eher ein Plus obendrauf“, sagt Trainer Stephan Blode über die Verpflichtung Searcys. Der gebürtige Ludwigsburger wuchs hauptsächlich in den USA, dem Heimatland seines Vaters, auf. Searcy spielte an der Northern Arizona University und an der Saint Leo University.

Er kann mehrere Positionen spielen und von zwei bis vier alles verteidigen“, so der Sportliche Leiter. Im Angriff sei der knapp 1,95 Meter große Seary auf dem Flügel einzuordnen, meint er. Sowohl in Villingen-Schwenningen in der ProA als auch am College sei der Neuzugang ebenfalls auf der Position vier zum Einsatz gekommen, erläutert Roquette. „Vor allem versprechen wir uns defensive Stärke und Stabilität, Athletik und auch viele kleine Dinge, die erledigt werden müssen“, sagt Blode. Searcy spielte in der Saison 2019/20 rund zwei Monate für die Wiha Panthers Schwenningen in der ProA, erzielte in zehn Spielen 3,5 Punkte pro Partie. Ein Außenbandriss im Knie beendete seine Schwenninger Zeit, danach pausierte Searcy wegen der Coronavirus-Pandemie. Der Wedeler Neuzugang besitzt zwar die deutsche Staatsbürgerschaft, da er aber bis zum Alter von 19 Jahren nicht mindestens drei Jahre für einen Verein in Deutschland spielte, gilt Searcy laut Liga-Regelwerk nicht als einheimischer Spieler, sondern verfügt in Bezug auf die Einsatzberechtigung über denselben Status wie ein EU-Ausländer, im Rist-Kader also wie Michal Kozak. Blode steht deshalb vor der Herausforderung, Bryant, Kozak und Harrison Cleary nie gleichzeitig aufs Spielfeld schicken zu können, sondern höchstens zwei von ihnen. „Als Trainer ist es meine Aufgabe, die Spielzeit so zu verteilen, dass es zum Vorteil des Teams ist. Die Regel ist, wie sie ist, also muss man natürlich auch ein bisschen darauf achten. Aber es wird sich nicht so bemerkbar machen, wie man das im ersten Moment vielleicht glaubt“, sagt Blode.