Hendrik Drescher vor zweitem Jahr beim SC Rist

Sprechen die Verantwortlichen des SC Rist über Hendrik Drescher, gehen verbal alle Daumen nach oben. „Sehr, sehr positiv“ sei das Wiederaufbautraining verlaufen, sagt Stephan Blode. „Großes Kompliment an Hendrik, wie er nach seiner schweren Verletzung das sowohl körperlich als auch mental durchgezogen hat. Das sieht man selten“, so der Rist-Trainer, der den 2,04 Meter großen Spieler in seinem Kader für die Saison 2021/22 weiß. Drescher geht in sein zweites Jahr als Doppellizenzler mit Einsatzmöglichkeiten in Wedel und bei den Hamburg Towers.

Im November erwischte es Drescher, ein Kreuzbandriss im rechten Knie sorgte dafür, dass seine Saison beendet war, ohne zuvor richtig begonnen zu haben. Ende Oktober stand Drescher 20 Minuten für die Rister auf dem Feld, starke 20 Punkte und sechs Rebounds wurden für ihn beim 81:75-Sieg gegen die BSW Sixers festgehalten. Da habe der 21-Jährige angedeutet, was er könne, so Christoph Roquette, Sportlicher Leiter des SC Rist. Da Drescher auf den Positionen vier und fünf eingesetzt werden kann, soll er auch die Variabilität verkörpern, die Roquette als wichtiges Kadermerkmal ausgegeben hat. Der Berliner soll, so betont der Sportliche Leiter „Leistungsträger auf Fünf, Vier“ sein. Dreschers Stärken wie seine Vielseitigkeit dank gutem Wurf und Durchsetzungsvermögen unterm Korb bilden „eine Kombination, die uns sehr viel Spielraum gibt“, erläutert Roquette.

Für Drescher war es der zweite Kreuzbandriss. 2018 war das andere, das linke Knie betroffen. „Unabhängig davon, dass du dich schon mal verletzt hast oder nicht: Es besteht immer die Gefahr, dass du dich bei einem so körperintensiven Sport verletzt, auch wenn du vorher noch nie was hattest“, sagt Drescher. „Aber die Angst vor bestimmten Bewegungen oder Kontakten trainierst über die Zeit der Reha auch weg, weil du immer mehr Vertrauen in dein Bein gewinnst“, erläutert er. Noch sind Trainingsauftakt und das erste Saisonspiel weit entfernt – also lieber nicht spekulieren, ob Drescher dann bereits bei einer einhundertprozentigen Einsatzfähigkeit angelangt ist, meint Blode: „Solche Verletzungen sind ein Prozess, in dem es manchmal stufenartig nach vorne geht und manchmal erreicht man ein Plateau, auf dem man etwas länger verweilt“, sagt der Trainer. „Das sind alles Zwischenschritte, bei denen man sehr genau hinschauen muss. Da muss der Spieler in sich hineinhorchen, da müssen Spieler, Trainer und medizinische Abteilung eng zusammenarbeiten, um in den einzelnen Schritten den nächsten Schritt gewissenhaft planen zu können“, so Blode.

Apropos planen: Drescher will künftig nicht nur in Spiel und Training den Schweiß rinnen und die Lungen brennen lassen, sondern auch den Kopf zum Rauchen bringen. Letzteres am Schreibtisch als Fernstudent. „Man sollte auch einfach der Realität ins Auge blicken: Ich bin 21 und noch sehr jung, hatte aber trotzdem schon zwei große Verletzungen. Das heißt: Es wäre nicht dumm, sich auch anderweitig zu bemühen, damit man nicht, wenn man noch mal böse überrascht werden sollte, im Dunkeln steht, sondern ein zweites Standbein hat“ betont er und klopft bei der Beendigung des Satzes auf Holz. Für Blode steht fest: „Hendrik ist noch ein junger Spieler, der aber schon Erfahrung mitbringt. Er hat eine gute Kombination aus jungem Alter, in dem man noch dazulernen kann, und Erfahrung auf gutem Niveau.“ Beste Voraussetzungen, um an den starken Eindruck seines bisher einzigen Einsatzes in Gelb-Grün anzuknüpfen.

SC Rist 2021/22 (bisheriger Stand): Aurimas Adomaitis, Hendrik Drescher, Linus Hoffmann, Yngve Jentz, Moritz Kröger, Leif Möller, Simonas Paukste, Ole Schrader.

Quelle | Foto: SC Rist Wedel

Tropics verabschieden Spieler-Trio

Vielen Dank an Bent Leuchten, Sebastian Rauch und Joris Ortega

Die Oberhaching Tropics werden die kommende Saison der BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B ohne Bent Leuchten, Joris Ortega und Sebastian Rauch bestreiten.

Joris Ortega – Es war uns eine Ehre

Der 27-jährige Franzose, der mit Limoges 2013 die französische Meisterschaft feierte, wurde vor der Saison als Führungsspieler verpflichtet. Der baskische Wirbelwind konnte die Erwartungen voll erfüllen und war mit 12,5 Punkten ein wichtiger Leistungsträger im Team der Gelbhemden. Nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich integrierte sich der Shooting Guard ins Team und war eine große Bereicherung für den Oberhachinger Basketball. Gerne hätten die Verantwortlichen den Symphatieträger weiterhin am Kyberg gehalten. Doch die Leistungen des 189cm großen Scorers weckten bei der Konkurrenz Begehrlichkeiten und der Marktwert des Franzosen stieg in eine Dimmension, bei der die Tropics nicht mehr mithalten können. Zusammen mit seinem Agenten sondiert Joris derzeit Angebote und wird seine Basketballkarriere in Europa fortsetzen.

Bent Leuchten – Viel Erfolg bei der UC-Irvine

Als Bent Leuchten Mitten in der Saison auf Leihbasis von der IBAM zum TSV stieß, war der 214cm Hüne ein unbeschriebenes Blatt in der BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B. Diese Tatsache änderte ich jedoch sehr schnell. Offensiv wurde der 19-jährige Centerspieler schnell eine wichtige Option und zeigte hier sein ganzes Repertoire. Neben Scoring im Lowpost bewies der deutsche U20 Nationalspieler immer wieder seine Pass- und Wurffähigkeiten. Bereits vor seinem Wechsel zu Oberhaching stand fest, dass der blonde Hüne ab der Saison 2021/22 über den großen Teich an ein College wechselt. Zusammen mit Robert Scheinberg, seinem Ausbilder und Förderer, entschied sich Bent für University California Irvine. Dort trifft Leuchten übrigens auf einen weiteren Spieler mit deutschen Wurzeln. Collin Welp, Sohn des mittlerweile verstorbenen Ex-Nationalspielers Chris Welp, wird Bents neuer Teamkollege und Ihm die Integration in Kalifornien erleichtern. Harte Arbeit und der entsprechende Feinschlief werden Bent hoffentlich zu einer großen Karriere verhelfen. Alles Gute Junge!

Sebastian „Locke“ Rauch – Großen Dank für deinen Einsatz

In der ersten Bundesligasaison stieß Sebastian Rauch in einer schwierigen Lage zu den Tropics. Auf den großen Positionen waren mehrere Spieler verletzt und Locke, wie er liebevoll genannt wird, war ohne jegliche Saisonvorbereitung bereit einzuspringen und der Mannschaft zu helfen. Obwohl er als gelernter Flügelspieler auf der Centerposition aushelfen musste, brachte er mit seiner geballten Erfahrung aus unzähligen Bundesligaspielen Stabilität am Brett. Aufgrund seiner absolut professionellen Einstellung war er auch in der Folgesaison immer ein Vorbild für die jungen Spieler. Der 199cm große Flügelspieler hat nun mehrere Angebote von Vereinen aus der ersten Regionalliga vorliegen, wo der 33-jährige sicherlich eine große Führungsrolle einnehmen wird und auf seiner angestammten Forward-Position Verantwortung übernehmen kann. Sein neuer Club bekommt einen Vollblutprofi, der sich immer in den Dienst der Mannschaft stellen wird. Danke Locke!

1.Vorstand Bernd Schubert: „Der TSV bedankt sich recht herzlich bei Joris, Bent und Locke. Wir wünschen den Akteuren sowohl privat als auch sportlich alles erdenklich Gute.“

Quelle | Foto: TSV Oberhaching Tropics

Erster Neuzugang: ART Giants verpflichten Jacob Engelhardt aus Rhöndorf

Ein neues Gesicht im Kader der Giganten: Jacob Engelhardt schließt sich mit sofortiger Wirkung dem ProB-Ligisten ART Giants Düsseldorf an. Zuletzt ging der 24-Jährige für die Dragons Rhöndorf in der Regionalliga-West auf Korbjagd.

Düsseldorf, den 23.06.2021. Die Kaderplanungen bei den ART Giants Düsseldorf schreiten weiter voran. Mit Jacob Engelhardt können die Verantwortlichen des ProB-Ligisten ihren ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentieren. Nach einer coronabedingt kurzen Saison mit den Dragons Rhöndorf in der Regionalliga-West, die bereits nach dem vierten Spieltag abgebrochen werden musste, möchte sich der 24-Jährige nun einer neuen Herausforderung stellen und gemeinsam mit den ART Giants in der ProB angreifen. Schon vor seiner kurzen Amtszeit bei den Dragons wusste der junge Guard sein Potenzial über mehrere Jahre bei der Zweitvertretung der Bayer Giants Leverkusen unter Beweis zu stellen. Engelhardt gilt als flexibler Guard, der als junger Akteur aus der Region perfekt ins sportliche Konzept der Giganten zu passen scheint.

Florian Flabb (Headcoach): „Ich verfolge die Entwicklung von Jacob schon eine ganze Weile. Besonders seine sehr akribische Arbeit, durch die er sein Spiel jedes Jahr weiterentwickeln konnte, hat mich beeindruckt. Er war daher einer meiner absoluten Wunschkandidaten für die Position des Combo Guards. Er ist vielfältig einsetzbar und kann sowohl seine Mitspieler in Szene setzen, als auch seinen eigenen Wurf kreieren. Ich hoffe, dass Jacob nach der langen Corona-Spielpause schnell seinen Rhythmus findet und eine wichtige Stütze für uns wird.“

Jacob Engelhardt: „Ich hatte bei den ART Giants sehr schnell das Gefühl, dass meine Wünsche und Bedürfnisse mit denen der Verantwortlichen übereinstimmen. Ich wollte mich schon lange in der ProB probieren und nach sehr positiven Gesprächen mit Florian Flabb glaube ich, in Düsseldorf die beste Gelegenheit dazu zu bekommen. Mein erster Eindruck ist rundum positiv, man merkt täglich, dass die Weiterentwicklung der Spieler eine hohe Priorität hat. Ich bin zuversichtlich, dass ich in Düsseldorf den nächsten Schritt nach vorne machen kann und möchte der Mannschaft in jedem Spiel so gut es geht helfen.“

Quelle: ART Giants Düsseldorf

Wichtige Säule bricht weg – Aaron Schmitz muss Karriere wegen Hüftproblemen beenden

Aaron Schmitz wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Arvato College Wizards auf Körbejagd gehen. Der 1,93 Meter große Point Guard muss seine Karriere aus körperlichen Gründen beenden. Schmitz spielte seit 2017 für die KIT-Basketballer und hatte immer wieder mit Hüftproblemen zu kämpfen. 

 „Ich bedauere es natürlich sehr, dass Aaron nicht mehr weitermachen kann. Er war immer eine wichtige Säule für uns und wird nur schwer zu ersetzen sein. Aber natürlich steht seine Gesundheit im Vordergrund und ich hoffe, dass er sich gut erholt. Wir wollen ihn auf jeden Fall in Zukunft weiter bei uns integrieren. In welcher Form das sein wird, ist aktuell noch nicht genau klar“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.  

Immer wieder Probleme an den Hüften  

Der Point Guard hatte in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit den Hüften. Auch vor dem Start der vergangenen Saison war bereits unklar, ob Schmitz überhaupt weitermachen kann. Der Point Guard wollte aber unbedingt mit den Karlsruhern noch ein Jahr in der ProB spielen. Von einer weiteren Saison hat ihm der Teamarzt der Wizards nun allerdings abgeraten. „Ich hatte vier sehr schöne Jahre bei den Wizards, weil der Kern der Mannschaft immer geblieben ist. Das werde ich natürlich vermissen. Ein großer Dank geht an das ganze Team und alle Helfer. Vergangene Saison haben wir das Ziel Klassenerhalt geschafft und nach Startschwierigkeiten auch das Potential der Mannschaft gezeigt. Dass es am Ende in der ersten Runde vorbei war, ist wirklich schade. Ich bin aber gespannt, was die Jungs in der kommenden Saison erreichen und werde die Spiele natürlich verfolgen“, so Schmitz.  

Quelle | Foto: Arvato College Wizards

Johannes Joos geht mit den SparkassenStars in die ProA

Der nächste Leistungsträger bleibt den VfL SparkassenStars Bochum in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA erhalten! Johannes Joos verlängert seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr am Stadionring und kehrt mit den SparkassenStars in die Liga zurück, in welcher er vor seinem Engagement in Bochum bereits einige Jahre erfolgreich absolviert hatte.

Die Zahlen von Johannes Joos aus der vergangenen Saison beim VfL sprechen ihre eigene Sprache. 19,2 Punkte im Schnitt, dazu 7,9 Rebounds, 2,5 Assists und eine Dreierquote von 36,7 Prozent brachte der 26-jährige Big Man auf das Parkett. Damit war er zweitbester Scorer im Team von Headcoach Felix Banobre und der zweittreffsicherste Dreierschütze des Aufstiegsteams.

Nun kehrt der 2,06 Meter große Forward nach seinem Praktikum in diesem Sommer pünktlich zur kommenden Saison wieder nach Bochum zurück und wird sich das SparkassenStars-Trikot auch in der ProA überstreifen. Zuvor spielte „JJ“ bereits sieben Jahre durchgehend mit dem FC Schalke 04, den RÖMERSTROM Gladiators Trier, den VfL Kirchheim Knights und dem Team Ehingen/Urspring in der zweithöchsten Spielklasse des deutschen Basketballs und kennt die Liga daher bestens.

„Mit JJ haben wir einen Spieler auf einem sehr hohen Niveau, der perfekt zu unserem Team und unserem Style passt. Er ist ein herausragender Teamspieler. Diese Verlängerung war sehr wichtig für uns, da ich weiß, dass er sich auf dem höheren Level der Liga behaupten kann. Ich bin sehr glücklich, dass er bei uns bleibt“, freut sich Headcoach Felix Banobre über die Verlängerung des Vertrages von Johannes Joos.

„Johannes war einer der Stützpfeiler unseres Aufstieges, er hat dem Team sportlich wie auch menschlich sehr viel gegeben. Er verfügt über reichlich Erfahrung in der ProA und wird auch dort eine entscheidende Rolle spielen. Wir sind sehr glücklich, einen weiteren deutschen Leistungsträger an uns gebunden zu haben und damit auch dem eigenen Anspruch auf Kontinuität bei der Kaderplanung gerecht zu werden“, so Hans Peter Diehr, Gesellschafter der VfL SparkassenStars Bochum.

„JJ hat uns zum Aufstieg getragen und ist in den Playoffs regelrecht explodiert. Mich freut es sehr, dass ein erfahrener Spieler wie er, der zudem mit einem wahnsinnig hohen Basketball-IQ versehen ist, mit uns in die ProA gehen wird und den SparkassenStars die Treue hält. Diese Vertragsverlängerung war für uns eine wichtige Säule in der Kaderplanung und nun haben wir den Kern unserer Big Men mit JJ, Kilian Dietz und Neuzugang Björn Rohwer zusammen. Der letzte verbleibene Kaderspot auf den Big-Man-Positionen wird ein Importspieler bekleiden“, ist Geschäftsführer Tobias Steinert froh über den Verbleib von Joos.

„Ich fühle mich einfach wohl hier und kenne das Umfeld. Dazu kommen die Ambitionen wieder in der ProA zu spielen. Ich freue mich sehr darauf, wieder auf dem höheren Level zu spielen. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich darauf, dass wir in der ProA unser Potential zeigen können. Es passte einfach alles zusammen und deshalb musste ich nicht lange überlegen“, so Joos über seine Beweggründe zur Vertragsverlängerung.

Quelle: VfL SparkassenStars Bochum

Foto: Alexander Mihm

Robin Jorch kehrt zurück! Ehemaliger RSV Jugend- und ProB-Spieler verstärkt die 49ers

Die TKS 49ers haben ihren zweiten Neuzugang gefunden und das ist nicht nur irgendjemand, sondern ein alter Bekannter! Der 26-jährige Robin Jorch, welcher schon früher einige Jahre beim RSV Eintracht spielte, schließt sich den 49ers für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Saison 2021/22 an.

Der RSV Eintracht und Robin Jorch: eine lange Geschichte, die früh begann… und immer noch nicht zu Ende ist. In der U16 schloss er sich dem Verein an. Jetzt, rund 12 Jahre später, ist er wieder an alter Wirkungsstätte, wenn auch nun unter dem Namen TKS 49ers! In der Zwischenzeit hat der deutsche Center, der bei TuS Lichterfelde mit dem Basketballspielen begann, einiges erlebt. Angefangen mit dem größten Erfolg im Jugendbereich der RSV-Geschichte im Jahr 2010. Damals gewann er in der JBBL, der U16 Basketball Bundesliga, mit RSV/IBBA die deutsche Meisterschaft und war dabei eine der Säulen des Teams. Im Finale gegen Alba Berlin, in welchem Robin auch unser erster Neuzugang Niklas Ney gegenüberstand, steuerte der gebürtige Berliner 16 Punkte bei und war somit maßgeblich am Sieg beteiligt. Auch in der NBBL, der U19 Bundesliga, lässt sich Robins Ausbeute mit RSV/IBBA sehen. Hier erreichte er mit dem Team erneut das Top Four, scheiterte erst im Halbfinale gegen den späteren Meister Urspring und wurde in dieser Saison zudem als NBBL-All Star ausgezeichnet. Parallel zur NBBL war der 2,11 Meter große Center auch schon von U16 bis U20 für die deutschen Jugend-Nationalmannschaften sowie für das ProB-Team vom RSV im Einsatz. Dort entwickelte sich Robin Spiel für Spiel immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil des Teams. Nach rund sechs Jahren im blau-weißen RSV-Trikot verabschiedete er sich in seiner letzten ProB-Saison 2014/15 mit starken Werten von durchschnittlich 10,3 Punkten und 4,7 Rebounds. Nachdem er mit der Schule fertig wurde, absolvierte er im Verein sogar noch ein Freiwilliges Soziales Jahr und arbeitete im Zuge dessen als Jugendtrainer beim RSV. Daraufhin zog es den heute 26-jährigen für fünf Jahre ins Basketballland USA. Dort spielte er in der NCAA, der College-Liga des Landes, für die Boise State University, für die er in seiner besten Spielzeit 2019/20 in 16 Minuten pro Spiel im Durchschnitt 3,8 Punkte und 2,9 Rebounds auflegte. Seit einem Jahr ist Robin nun wieder in Deutschland und hat auch dieses auf sehr hohem Basketballniveau verbracht. Er lief für die Wiha Panthers Schwenningen in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA auf, erzielte dabei 6,2 Punkte und holte 3,8 Rebounds in durchschnittlich 20 Spielminuten und erreichte mit dem Team sogar die Playoffs um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Jetzt kann Robin es kaum noch erwarten, endlich zurück in seiner Heimatstadt Berlin zu sein und hier weiter Basketball spielen zu können: „Ich freue mich natürlich riesig, wieder zuhause in Berlin zu sein und nächstes Jahr für die 49ers auflaufen zu können. Bis 2015 war ich ja schon hier und dementsprechend ist das echt ein Hammer Gefühl, nach 5 Jahren College und einem Jahr Schwarzwald wieder hier zu sein und für meinen ehemaligen Verein zu spielen. Ein paar Jungs aus dem Team kenne ich auch noch aus der Berliner Basketballszene. Coach Vladi war damals ebenfalls schon einige Jahre mein Trainer, weshalb das Eingewöhnen sicher nicht lang andauern wird. Ich bin super gespannt auf diese Saison, wir wollen natürlich das Bestmögliche rausholen! Und jetzt freue ich mich erstmal auf die ersten Sommer-Workouts.“ Auch 49ers-Headcoach ist enorm glücklich über den Neuzugang: „Robin ist ein wirklich guter Mensch und toller Spieler, damals wie heute. Er hat über die Jahre eine super Entwicklung hingelegt und viel Erfahrung sammeln können. Dementsprechend fühlen wir uns geehrt, dass er sich wieder unserem Verein anschließt. Er wird uns definitiv helfen, unsere Saisonziele wahr machen zu können.“

Quelle | Foto: TKS 49ers

Thomas Pethran kehrt zu den Tropics zurück – Wertvolle Ergänzung auf der Centerposition

201cm großer Brettspieler gibt dem Kader Tiefe

Bereits zu Regionalligazeiten galt Thomas Pethran als ein Spieler, der sich immer in den bedingungslos in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und seine Rolle voll akzeptierte. Wenn der 201cm große Innenspieler gebraucht wurde, war er jedoch immer zur Stelle und brachte viel Energie auf Feld. Offensiv hat der Rückkehrer einen starken Mitteldistanzwurf im Repertoire und ist zudem als Trailer immer für schnelle Fastbreak-Punkte gut. In der Verteidigung verfügt der Neuzugang, der bei einem großen deutschen Logistikunternehmen angestellt ist, über gute Fußarbeit und eine körperbetonte Spielweise.

Gerne hätte man den Megatower, so der Spitzname des blonden Hünen, auch vor zwei Jahren schon mit in die Bundesliga mitgenommen. Doch der mittelweile 30-jährige musste damals aus verständlichen persönlichen Gründen absagen und hielt sich bei seinem Heimatverein Milbertshofen unterklassig fit. Der Kontakt mit dem sympathischen Centerspieler riss jedoch niemals ab. Der Sohn des ehemaligen deutschen Nationalspielers Rainer Pethran brennt seinerseits auf die Herausforderung BARMER 2.Basketball Bundesliga Pro B. Der Rückkehrer wird bei den Tropics die Rolle des dritten Centerspielers einnehmen. Die sportliche Leitung suchte nach einem zuverlässigen Rollenspieler, der eine undankbare aber zugleich wichtige kleine Rolle akzeptiert. Gleichzeitig aber zur Stelle sein wird, wenn man Ihn braucht. Innerhalb der Mannschaft genießt er zudem eine hohe Wertschätzung, da er sich immer loyal in den Dienst des Teams stellt.

Mario Matic: „Wir kennen Thomas als Spieler und als Menschen und wissen was wir mit Ihm bekommen. Seine Rolle ist klar definiert. Die Saison ist lang und er wird in einigen Spielen als Backup einspringen, wenn er gebraucht wird. Wir haben hier vollstes Vertrauen, dass er seinen Job dann erledigen wird und physisch am Brett agieren wird. Pethran ist ein absoluter Teamplayer, der in seinen Minuten für die Drecksarbeit unter den Körben zuständig sein wird und immer mit 100% Einsatz spielen wird. Wir freuen uns, dass er wieder da ist.“

Thomas Pethran: „Nach zwei Jahren Pause wieder zurück bei den Tropics zu sein, freut mich riesig! Ich hoffe mit Einsatz und Kampfgeist dem Team helfen zu können!“

Quelle | Foto: TSV Oberhaching

ART Giants: Matt Dodson wird neuer Assistant Coach und NBBL-Trainer

Das Trainergespann der ART Giants Düsseldorf nimmt weiter Form an: Mit Matt Dodson präsentieren die Giganten einen erfahrenen Assistant Coach für die kommende Saison in der ProB, der zudem die Aufgabe als Headcoach der NBBL-Mannschaft übernehmen wird.

Düsseldorf, den 21.06.2021. Ein weiterer Deal ist fix: Nachdem die ART Giants in den vergangenen Wochen erste Verlängerungen von Spielern bekannt geben konnten, ist nun eine weitere Position abseits des Spielfelds besetzt worden. Matt Dodson stößt ab sofort ins Trainergespann der Rheinländer und wird neben Headcoach Florian Flabb als Assistant Coach der ProB-Mannschaft fungieren. Der gebürtige Australier kommt mit geballter Erfahrung nach Düsseldorf und ist auch über die Stadtgrenzen hinaus längst kein unbekanntes Gesicht. Zuletzt stand der 50-Jährige nämlich rund sechs Jahre in verschiedenen Positionen beim aktuellen Ligakonkurrenten Rheinstars Köln an der Seitenlinie. Neben jahrelanger Arbeit als Assistant Coach der Kölner ProA-Mannschaft sowie der Funktion des NBBL-Trainers, schnupperte Dodson in der Saison 2017/18 nach der Entlassung des damaligen Trainers bereits erstmals Luft als Headcoach in der ProA, ehe er danach erneut auf die Position des Co-Trainers rückte.

Neben seiner Funktion als Assistant Coach in der ProB wird Dodson aber der kommenden Saison auch die Geschicke der NBBL-Mannschaft in der U19-Bundesliga als Headcoach übernehmen.

Florian Flabb (Headcoach): „Mit Matt konnten wir einen sehr erfahrenen und kompetenten Trainer für unseren Verein gewinnen. Er verfügt über einen sehr positiven Charakter und arbeitet seit Jahren auf höchstem Niveau. Ich bin mir sicher, dass Matt bei uns wichtige Impulse setzen wird, die uns dabei helfen werden, den Verein und vor allem unsere Spieler weiterzuentwickeln.“

Matt Dodson (Assistant Coach): „Ich wollte unbedingt hier in der Region bleiben und war ziemlich schnell überzeugt von dem Konzept der ART Giants und auch Headcoach Florian Flabb, vor allem die Nachwuchsspieler im Hinblick auf die ProB zu entwickeln. In meinen Rollen als Assistant Coach und NBBL-Headcoach kann ich an diesem Ziel gut mitarbeiten. Zunächst möchte ich mich nun gut im Verein einfinden und dann sportlich erfolgreich sein. Das gilt für unsere Mannschaften, aber auch für die individuelle Weiterentwicklung unserer Spieler.“

Quelle | Foto: ART Giants Düsseldorf

Von Koblenz nach Karlsruhe – Zaire Thompson neuer Aufbauspieler der Wizards

Die Arvato College Wizards vermelden einen Neuzugang auf der Point Guard Position. Mit Zaire Thompson kommt ein Spielmacher mit ProA-Erfahrung. Zuletzt spielte der in den USA geborene Pointguard bei Koblenz und damit in der gleichen Liga wie die KIT-Basketballer.

Mit 17 Jahren feierte Thompson sein ProA-Debüt bei Ehingen. Danach spielte er ein Jahr an der Fordham University (USA), bevor er wieder nach Ehingen kam. In der Folge wechselte Thompson zu den Rostock Seawolves und stieg mit der Mannschaft 2018 in die ProA auf. Zuletzt spielte er in der ProB bei Koblenz. „Mit Zaire bekommen wir einen Point Guard mit reichlich Erfahrung und Fähigkeiten an beiden Enden des Spielfeldes. Er bringt die nötigen Qualitäten im Spielaufbau mit und ist auch ein sehr guter Verteidiger. Ich denke Zaire wird sich bei uns sehr schnell einleben und unser Spiel bereichern“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.

Thompson führt Studium fort

Abseits des Basketballfeldes wird Thompson ab dem Wintersemester auch regelmäßig Vorlesungen besuchen. Er wird sein Wirtschafts-Studium hier in Karlsruhe fortsetzen und damit auch dem Hochschulteam bei den Hochschulmeisterschaften zu Verfügung stehen. „Ich freue mich sehr in Karlsruhe zu sein. Das Konzept bestehend aus Basketball und Studium war für mich ausschlaggebend. Die Wizards haben eine sehr erfolgreiche Saison gespielt und ich hoffe, dass ich dem Team auch in der kommenden Spielzeit weiterhelfen kann“, so Thompson. 

Quelle: Arvato College Wizards

Foto: EPG Baskets Koblenz

Yngve Jentz: Schwerstarbeit und Zuverlässigkeit

Yngve Jentz ist beim SC Rist für die Schwerstarbeit zuständig – und zwar wortwörtlich. Denn wenn der 24-Jährige seine austrainierten 107 Kilogramm im gepinselten Bereich unter den Körben in Stellung bringt, geschieht das nicht gegen luftigen Widerstand, sondern im Ringen mit Riesen, die nicht selten noch mehr Körpergewicht einbringen. Ellenbogeneinsatz, mehr oder minder versteckte Schubser, Wegdrücken und Einhaken gehören zum Alltagsgeschäft von Centern. Das alles aber nicht zum Selbstzweck, sondern eben, um Treffer zu ermöglichen, selbst zu erzielen oder auf der anderen Seite zu verhindern.

Ob in der „ersten Fünf“ oder von der Bank kommend: Der 2,07 Meter große Center ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil des Wedeler Kaders. „Yngve zeigt im Trainingsalltag und im Spiel ganz große Zuverlässigkeit. Wir freuen uns, dass er weiterhin dabei ist“, sagt Stephan Blode. „Er ist immer noch ein junger Spieler, hat sich in den letzten drei Jahren auf dem Bundesliga-Niveau stabilisiert und eine gute Entwicklung gezeigt“, so der Rist-Trainer. „Yngve hat noch mal einen Sprung nach vorne gemacht“, findet auch der Sportliche Leiter Christoph Roquette. „Er hat in der Defense einen großen Teil draufgepackt, den Verteidigungsstil – aggressiv und hochstehend – sehr gut übernommen und umgesetzt. In der Verteidigung hat er den größten Sprung gemacht. Das gibt uns Stabilität“, lobt der ehemalige Klassecenter und traut Jentz zu, im Angriff ebenfalls eine weitere Steigerung hinzulegen sowie mit den pro Spiel zu vergebenden fünf Fouls bewusster umzugehen.

„Es ist auch immer wichtig, sich selbstreflektiert zu sehen. Ich bin natürlich ein Rollenspieler in der Konstellation, die wir da haben. Der Fokus liegt nicht darauf, dass ich unbedingt score“, sagt der 24-Jährige selbst. Er könne der Mannschaft vor allem – wie erwähnt – in der Verteidigungsarbeit und beim Rebound helfen, so Jentz.

Ihm gefalle das Wedeler Konzept, „auf junge Leute zu setzen und dass denen die Möglichkeit gegeben wird, sich zu entwickeln“, sagt Jentz, der seine Basketballlaufbahn beim SC Poppenbüttel begann, später für die BG Harburg Hittfeld, Itzehoe und Bergedorf auflief. Ähnlich wie sein Fünfer-Kollege Aurimas Adomaitis ist der 24-Jährige vielbeschäftigt. Leistungssport, Studienabschluss, Arbeitsleben. „Da hat man immer Rücksicht auf mich genommen, wenn ich an der Uni einen Termin hatte und deswegen vielleicht mal gefehlt habe. Da wurde immer sehr verständnisvoll gearbeitet. Von daher war es für mich auch eine leichte Entscheidung“, sagt er über seinen Verbleib beim SC Rist.

Ein solch straffes Programm ist nichts für jedermann, für Jentz aber sehr wohl: „Man braucht schon ein gewisses Maß an Koordination und den Willen, das alles zu machen. Da mir das aber alles sehr viel Spaß macht und ich mit Ernst dabei bin, ist es eigentlich ein Leichtes“, betont er. Und Blode erläutert: „Das geht natürlich nur in Absprache. Klar, wir erwarten von den Spielern sehr viel. Wir erwarten, dass sie immer anwesend sind“, so der Trainer, räumt aber ein, „dass man, wenn es denn angebracht ist, auch individuelle Lösungen findet.“ Dass da „andere Sachen während der Saison herunterfallen“, wie Jentz es ausdrückt, weil „man sich auch am Wochenende noch mal hinsetzen muss, um etwas für die Uni zu machen“, versteht sich von selbst. Bei seinen Verpflichtungen in Basketball, Studium und Arbeit bleibt nicht mehr viel Zeit für andere Freizeittätigkeiten. „Aber wenn man mit dem Herz dabei ist und Bock darauf hat, dann ist das auch kein großer Einschnitt“, sagt Jentz. Ganz der Schwerstarbeiter eben, und zwar nicht nur bei den Stellungskämpfen in der Zone.

Quelle | Foto: SC Rist Wedel