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Nachwuchshoffnung Peter Hemschemeier auch in der ProA-Saison 2021/22 im Kader der Uni Baskets Paderborn

9. Juli 2021/in Kadernews ProA

Paderborn, 09. Juli 2021 – Er gilt als eines der vielversprechendsten Talente seiner Altersklasse in Deutschland: Der 17jährige Peter Hemschemeier stand bereits vergangene Saison im Kader der Uni Baskets Paderborn und steht nun vor seinem zweiten Jahr in der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga. Headcoach Steven Esterkamp traut ihm für die kommende Saison 2021/22 viel zu.


Aktuell steht er für die U18-Nationalmannschaft des Deutschen Basketballbundes auf dem Court, im Herbst geht er in seine zweite ProA-Saison für die Uni Baskets: Das Paderborner Eigengewächs Peter Hemschemeier hat sich mit gerade einmal 17 Jahren bereits als großes Talent entpuppt. In der Saison 2019/20 wurde der Point Guard von den Trainern der Nachwuchsbasketballbundesliga NBBL als Rookie Of The Year und vom Internetportal eurobaskets.com als Player Of The Year ausgezeichnet. Im Profikader der Baskets fand sich der 1,93 Meter große und 78 Kilogramm schwere gebürtige Paderborner ebenfalls auf Anhieb zurecht, bekam viel Spielzeit und revanchierte sich dafür mit einigen richtig guten Partien.


Baskets-Headcoach Steven Esterkamp traut Hemschemeier mittlerweile viel zu: „Peter hat in der vergangenen Spielzeit große Schritte in Richtung Profikarriere gemacht. Seine basketballerischen Fähigkeiten und seine gesamte Arbeitseinstellung haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich entwickelt. Es ist an der Zeit, dass er in dieser Saison in der ProA einen weiteren Schritt nach vorn macht. Wenn man betrachtet, wie selbstverständlich er in der letzten Saison die Herausforderung 2. Bundesliga angenommen und wie schnell er seinen Platz gefunden hat, freue ich mich jetzt schon darauf, was er in unser Team einbringen wird!“

Geschäftsführer Dominik Meyer freut sich, dass das junge Paderborner Eigengewächs eine weitere Saison im Baskets-Trikot spielt: „Wir sind einfach richtig glücklich darüber, ein Ausnahmetalent wie Peter in unseren Reihen zu haben. Das ist nicht zuletzt ein Beweis dafür, dass es sich lohnt, als Verein in eine gute Nachwuchsarbeit zu investieren. Peter ist ein Spielertyp, der die Qualität unseres Teams eindeutig steigert, das hat man bereits bei seinen ersten Spielen vergangene Saison in der ProA beobachten können. Natürlich weiß er – genauso wie Vincent Neugebauer – dass er weiterhin viel an sich arbeiten und dazulernen muss. Was seine Einstellung betrifft, habe ich aber überhaupt keine Bedenken, im Gegenteil: Peter hat den Schritt vom Jugend- zum Herrenbasketball bisher gut und mit viel Selbstvertrauen gemeistert. Er schreckt nicht davor zurück, den Wettkampf mit den älteren und erfahrenen Spielern anzunehmen – ich bin sicher, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Peter wird, wenn er weiter hart an sich arbeitet, eine tolle Zukunft in diesem Sport vor sich haben! Wir werden ihn voll und ganz bei seinen nächsten Schritten unterstützen und ihm die Zeit geben, die er braucht. Ich freue mich wirklich sehr auf die nächste Saison mit ihm! Und ohne ihn unter Druck setzen zu wollen: Das wird echt spannend zu beobachten, zu welchen Leistungen dieser Junge imstande sein kann.“


Peter Hemschemeier selbst fiebert dem Saisonstart hochmotiviert entgegen: „Ich freue mich schon auf den Start in das Training mit dem neuen Team und in eine Saison mit Zuschauern! Gerade als Paderborner fühlt es sich großartig an, vor Freunden, Familie und den tollen Fans zu spielen – das konnte ich in der letzten Saison noch gar nicht richtig erleben. Mein Ziel ist es, an meine Leistungen aus der letzten Saison anzuknüpfen, mich an jedem Tag weiterzuentwickeln und die Chancen, die ich von unserem Coach Steven bekomme, voll zu nutzen. Ich bin überzeugt, dass wir ein richtig gutes Team zusammenstellen werden, dass erfolgreich in der Liga mitspielen wird. Dafür werde ich auf jeden Fall alles geben!“

Quelle: Uni Baskets Paderborn

Foto: Ulrich Petzold

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/Paderborn-Hemschemeier.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-09 15:58:022021-07-09 15:58:02Nachwuchshoffnung Peter Hemschemeier auch in der ProA-Saison 2021/22 im Kader der Uni Baskets Paderborn

Vincent Hennen wechselt zum KIT

9. Juli 2021/in Kadernews ProB

Mit Vincent Hennen bekommen die Wizards einen talentierten Flügelspieler mit Pro A-Erfahrung. Letztes Jahr hat  Vincent noch bei den Römerstrom Gladiators Trier in der Pro A gespielt und kann regelmäßige Einsätze vorweisen. Der 20-jährige, 187 cm große Shooting Guard wird auch direkt mit seinem Sportstudium am Institut für Sport und Sportwissenschaft am KIT  beginnen und sich damit unmittelbar in unseren College-Charakter einleben.

„Mich freut es sehr, dass sich der Vincent für unser Projekt entschieden hat. Mich freut es darüber hinaus umso mehr, dass unser Projekt, das Leistungssport direkt und effektiv anbindet, für immer mehr Aufmerksamkeit sorgt.  Eine sinnvolle Kombination, die immer mehr von den Spielern erkannt und anerkannt wird. Wir verbessern uns auf beiden Ebenen sehr und Spieler wie Vincent sind ein Beleg dafür!“, so Manager Seatovic

„Ich bin überglücklich mit dem Wizards ein Team gefunden zu haben, bei dem ich Basketball auf professionellem Niveau mit einem Präsenzstudium vereinbaren kann.

Unter diesen Top-Bedingungen hoffe ich basketballerisch den nächsten Schritt gehen zu können. Ich freue mich auf Karlsruhe und die gemeinsame Zukunft mit den Wizards.“

Vincent Hennen ist ein sehr guter Schütze mit einer sehr guten Spielübersicht und er ist außerdem ein echter Teamspieler. Daneben kann er auch problemlos als Aufbauspieler eingesetzt werden und bringt hierzu sehr viel Energie mit. Wir freuen uns auf die  kommende Saison mit Vincent!

Quelle: Arvato College Wizards

Foto: RÖMERSTROM Gladiators Trier

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/hennen-KIT.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-09 15:51:302021-07-09 15:51:31Vincent Hennen wechselt zum KIT

Kapitän Jost bleibt an Bord

9. Juli 2021/in Kadernews ProA

Die ROSTOCK SEAWOLVES arbeiten weiter intensiv am Kader für die neue Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Nun hat mit Kapitän Michael „Mitch“ Jost eine weitere Identifikationsfigur der vergangenen Jahre seinen Vertrag bei den Wölfen um ein Jahr verlängert. Der 32-Jährige geht damit in seine vierte Saison bei den SEAWOLVES.

„Mit Mitch bleibt der Kapitän an Bord. Wir freuen uns unglaublich, dass er in Rostock bleibt, denn er fühlt sich mittlerweile hier heimisch. Von daher war es uns besonders wichtig, dass er bleibt und weiterhin hilft, das Team zu führen“, sagt Head Coach Christian Held. „Mitch war im letzten Jahr immer da, wenn wir ihn brauchten; er hat uns immer mit seiner Erfahrung geholfen. In ähnlicher Rolle sehen wir ihn auch nächstes Jahr. Es ist unglaublich wichtig, dass man jemanden im Team hat, der genau weiß, was von ihm erwartet wird und der das dann auch auf Knopfdruck abrufen kann, weil das alles andere als einfach ist. Mitch hat es hervorragend gemacht. Deswegen freuen wir uns umso mehr, dass er bei den SEAWOLVES bleibt.“

Vor seinem Engagement in der Hanse- und Universitätsstadt im Sommer 2018 war der 2,04 Meter große Power Forward drei Spielzeiten lang für die Crailsheim Merlins in der 1. Liga und der ProA aktiv. Zuvor spielte Jost vorrangig in der 2. Liga, unter anderem in Essen, Heidelberg, Paderborn, Freiburg und Jena.

In seiner Zeit in Rostock hat sich die Nummer 21 der Wölfe mit konstanten und kämpferisch beherzten Leistungen den Stempel “Publikumsliebling” erarbeitet und sich zu einem Grundpfeiler der Mannschaft entwickelt. Zu seinen Qualitäten zählen vor allem die Verteidigung und Treffer aus dem Nahbereich. Bemerkenswert sind aber auch die Dinge, die nicht auf dem Statistikbogen erfasst werden, wie zum Beispiel erbrachte Energie, Mitreißen der Mitspieler, Blöcke im Angriff stellen oder durch gute Fußarbeit und Stellungsspiel den Gegner vor schwere Aufgaben zu stellen.

„Als ich vor drei Jahren nach Rostock kam, war es von Anfang an ein schönes Gefühl, wie man hier aufgenommen wurde. Rostock und die SEAWOLVES sind in den letzten Jahren immer mehr Heimat für mich geworden“, sagt der gebürtige Berliner. „Ich freue mich riesig, weiterhin Teil der Mannschaft und ein Teil der Stadt zu sein. Ich werde auch nächstes Jahr alles geben, werde mir wie immer den Hintern aufreißen und freue mich schon sehr darauf, alle Fans demnächst wieder in der Halle zu sehen.“

Spielerprofil Michael Jost

Geboren: 26.09.1988
Größe: 2,04 m

Position: Power Forward

Stationen:

seit 2018 ROSTOCK SEAWOLVES (ProA)
2015-2018 Crailsheim Merlins (BBL, ProA)
2014-2015 ETB Wohnbau Essen (ProA)
2013-2014 USC Heidelberg (ProA)
2011-2013 Paderborn Baskets (ProA)
2010-2011 USC Freiburg (ProA)
2009-2010 Mitteldeutscher BC (BBL)
2009-2010 Science City Jena (ProA)
2007-2009 RSV Eintracht (ProB)

Durchschnittliche Statistiken 2020/2021:
32 Spiele; 11:44 Minuten; 2,3 Punkte; 1,6 Rebounds; 0,5 Assists

ROSTOCK SEAWOLVES 2021/2022 (Stand: 09.07.2021):

Christian Held (Head Coach), Ralph Held (Co-Trainer)


Chris Carter, Gabriel de Oliveira, Till Gloger, Stefan Ilzhöfer, Michael Jost, Brad Loesing, Sid-Marlon Theis


Abschied von Jarelle Reischel


In der neuen Saison wird Jarelle Reischel nicht mehr das Trikot der ROSTOCK SEAWOLVES tragen. Der Flügelspieler verlässt die Wölfe nach einer Saison und wird sich einem Ligakonkurrenten anschließen.

Reischel kam Ende November 2020 zu den SEAWOLVES und überzeugte als vielseitiger Scorer und Verteidigungsspezialist. In insgesamt 23 Einsätzen kam der 29-Jährige auf durchschnittlich 9,6 Punkte, 4,4 Rebounds und 1,0 Steals.

Die ROSTOCK SEAWOLVES bedanken sich bei Jarelle Reischel und wünschen ihm privat wie beruflich alles Gute.

Quelle | Foto: ROSTOCK SEAWOLVES

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/reischel-Jost-Rostock.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-09 15:11:272021-07-09 15:11:28Kapitän Jost bleibt an Bord

Marquise Moore komplettiert die Guard-Rotation

9. Juli 2021/in Kadernews ProA

Phoenix Hagen hat erneut auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit dem 26-jährigen Marquise Moore den letzten vakanten Platz der Guard-Riege besetzt.

Der in Queens, New York geborene US-Amerikaner absolvierte als Starter 118 Spiele für das renommierte George Mason College. In seinem Abschlussjahr 2016/2017 kam Marquise Moore als Guard auf beeindruckende 16,9 Punkte, 10,9 Rebounds und 3,5 Assists pro Spiel. Dieses Durchbruchjahr verhalf ihm zu zahlreichen Auszeichnungen, u.a. zu der des Most Improved Player of the Year der All-Atlantic 10 Division. Das blieb auch den NBA Scouts nicht verborgen, die Moore fortan auf dem Zettel hatten.

Im Sommer 2017 folgten drei Auftritte im Pre-NBA Draft, wo Moore ebenso zu überzeugen wusste (12 Punkte im Schnitt) und erst spät für einen NBA Kaderplatz bei den Minnessota Timberwoves gecuttet wurde.

Moores Zukunft lag eine Liga unterhalb, in der G League, wo er für die Iowa Wolves in 82 Spielen aufgelaufen ist.

Sein bis dahin sehr geradliniger Karriereweg wurde erst 2019 gestoppt, als die Coronapandemie auch die G League durcheinandergewürfelt hat. Nach einer zweijährigen Pause ohne Spielpraxis erhält Moore nun bei Phoenix Hagen die Chance zu einem Neuanfang für seine Karriere.

Headcoach Chris Harris: „Marquise ist ein sehr physischer Spieler mit einem tollen Reboundgefühl und sehr guter Spielübersicht. Auch im Ganzfeldspiel kann er für den Gegner gefährlich sein. Das sind Elemente im Spiel, die uns sehr gut ergänzen und gut tun werden. In der Highschool hat er als älterer Spieler mit Jermaine Bishop zusammengespielt. Sportlich wie menschlich hat uns Jermaine in allerhöchsten Tönen von Marquise berichtet, was charakterlich für beide spricht.“

Mit der Verpflichtung von Marquise Moore ist auch der Abschied von Jermaine Bishop besiegelt.

„Jermaine hat sich im Laufe der abgelaufenen Saison sehr gut weiterentwickelt und war ein toller Bestandteil unseres Teams. Gerade für einen Rookie war die Spielzeit mit all ihren Herausforderungen und ohne Zuschauer in der Halle sehr anspruchsvoll. Er hat sich hier auch als Mensch toll präsentiert, so dass er immer gerne bei uns gesehen ist. Wir bedanken uns alle bei Jermane für seinen Einsatz und wünschen ihm für seinen weiteren Werdegang nur das allerbeste“, so Chris Harris weiter.

„Mit Marquise Moore können wir einen Spieler verpflichten, der in der Vergangenheit eine gute Rolle in der G Leauge mit über 80 Pflichteinsätzen gespielt hat. Er hatte gute Auftritte bei einem Pre-NBA Draft 2017 und in der NBA Summer League. In seiner Topform hat er an der NBA kratzen können. Er war nun zwei Jahre raus aus dem Spielbetrieb. Andernfalls wäre ein Spieler mit dieser Qualität gar nicht greifbar für uns gewesen. Wir sehen hier für beide Seiten eine große Chance, eine tolle Geschichte daraus zu entwickeln und gemeinsam unsere Ziele nächstes Jahr zu erreichen. Phoenix Hagen trägt hierbei kein Risiko, da es eine einseitige Ausstiegsklausel für den Club gibt“, ergänzt Geschäftsführer Patrick Seidel.

Team 2021/2022

Bleibt:   Dominik Spohr, Javon Baumann, Marcel Keßen, Paul Giese, Kyron Cartwright

Kommt: Shawn Occeus (Rio Grande Valley, G League), Marquise Moore (Iowa Wolves, G League)

Trainer: Headcoach Chris Harris, Johannes Hülsmann (Recklinghausen, HC 1.Regionalliga), Stanley Witt   

Quelle: Phoenix Hagen

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2020/07/Phoenix-Hagen.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-09 14:53:502021-07-09 14:53:50Marquise Moore komplettiert die Guard-Rotation

Marius Stoll bleibt den Uuulmern treu

8. Juli 2021/in Kadernews ProB

Point Guard Marius Stoll verlängert seinen Vertrag für die kommende Saison mit einer Doppellizenz für das ProB OrangeAcademy Team und den Profikader von ratiopharm ulm. 

Seine Führungsrolle in der OrangeAcadamy und die selbstbewussten Auftritte in der BBL hatten Begehrlichkeiten in der ProA geweckt. Marius Stoll hat sich aber dazu entschieden, ein weiteres Jahr in Orange zu spielen. Damit stehen nun gemeinsam mit Chrissi Philipps, Moritz Krimmer und Nico Bretzel insgesamt vier Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im BBL Kader für die kommende Saison.

In der abgelaufenen Saison kam Marius auf fünf Einsätze in der BBL und 25 Spiele in der ProB. Als Kapitän führte er die OrangeAcademy in die Playoffs. Seine Statistiken (7,4 Punkte, 5,4 Assists in 24 Minuten) deuten indes die Bedeutung des 21-jährigen für den Erfolg der jungen Uuulmer nur an – OrangeAcademy Trainer Anton Gavel über seinen verlängerten Arm auf dem Spielfeld: „Seine spielerischen Fähigkeiten, vor allem aber auch seine Leader-Qualitäten und seine Erfahrung, auf und abseits des Feldes, helfen nicht nur der Mannschaft, sondern auch einzelnen jungen Spielern auf dem Weg zum nächsten Level. Deshalb freuen wir uns außerordentlich, dass Marius seine Karriere bei uns in der OrangeAcademy und bei ratiopharm ulm in der BBL fortsetzt.“

Foto: Harry Langer

Quelle: OrangeAcademy Ulm

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/stoll-ulm.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-08 16:41:352021-07-08 16:41:35Marius Stoll bleibt den Uuulmern treu

„Perfekte Möglichkeiten“: Moritz Hübner bleibt ein Kangaroo!

8. Juli 2021/in Kadernews ProB

Wenn er mit allem was er hat zum Korb zieht, ist man als Verteidiger gut beraten, aus der Bahn zu gehen. Es sei denn, man möchte auf einem Poster landen. Auf einem unvorteilhaften Poster, das Moritz Hübner bei einem krachenden Dunking über den Defender zeigt. In der vergangenen Spielzeit durften die Fans der Iserlohn Kangaroos  im Livestream mehr als eine dieser spektakulären Aktionen von ihm feiern. Und das dürfen sie – hoffentlich auch live – in der Saison 2021/22. Denn „Big Moe“ bleibt Teil der Waldstadt-Basketball-Familie!

Moritz Hübner kann springen. Und brutal finishen. Doch wird es seinem Talent und seiner Vielseitigkeit nicht gerecht, ihn auf seine spektakulären Abschlüsse zu reduzieren. Moritz Hübner ist mehr als ein Dunker. Er war und ist durch seine Mischung aus Fähigkeiten und Wesen ein ganz wichtiger Teil der Kangaroos-Mannschaft. „Ich habe riesengroße Lust darauf, mit diesem Team mehr zu erreichen als in der vergangenen Saison“, sagt Hübner.

Das heißt: Die zweite Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sind für ihn das Minimalziel. „Wir haben schon im letzten Jahr alle an einem Strang gezogen. Jetzt kennen wir uns alle ein bisschen besser, wissen, was wir voneinander erwarten können – und ich denke , dass unsere Teamchemie so überragend war, dass es kaum zu steigern ist.“, so der 24-Jährige.

Sein Highlight im ersten Jahr mit den Kangaroos, neben dem „übertrieben guten Zusammenhalt“, waren die Auswärtsfahrten: „Es hat einfach unglaublichen Spaß gemacht, mit den Jungs unterwegs zu sein. Und da das Teamleben außerhalb der Halle durch die Pandemie quasi nichts existent war, waren es halt die Auswärtsfahrten, die die Saison besonders gemacht haben.“

Letztlich hat er sich aber auch für ein weiteres Jahr im Trikot der Kangaroos entschieden, weil er in Iserlohn „perfekte Möglichkeiten“ vorfindet, um den Sport und sein BWL-Studium zu kombinieren. „Außerdem wollte ich einfach mal ankommen. Und dabei hat mir das Umfeld in Iserlohn sehr geholfen. Ich fühle mich hier sehr wohl“, erklärt der Flügelspieler. Außerdem will er die Fans der Kangaroos davon überzeugen, dass er noch mehr kann, als er in der abgelaufenen Saison schon gezeigt hat. „Ich habe meine Rolle nicht so ausgefüllt, wie ich es mir selber vorgestellt habe. Das möchte ich ändern“, so der Zweimeter-Mann.

Dabei spricht er nicht gar nicht von persönlichen Statistiken. „Die sind mir relativ egal. Ich möchte für die Mannschaft tun, was auch immer nötig ist, um gemeinsam erfolgreich zu sein“, sagt Hübner. Und Headcoach Dennis Shirvan traut er zu, der Mannschaft das nötige Feintuning zu verpassen. Was er sich außerhalb des Platzes für das zweite Jahr in der Waldstadt wünscht, ist schnell erklärt: „Die Pandemie war eine mentale Belastung. Es war schwierig, den Fokus permanent zu halten, weil nie genau gesagt werden konnte: so läuft’s jetzt. Ich wünsche mir ein bisschen mehr Normalität.“

Den Sommer nutzt er dazu, sich noch besser in Form zu bringen. Er will sein Gewicht „qualitativ verbessern“, sagt er. Und ist deshalb in engem Austausch mit Athletikcoach Dennis Konrad-Werner. 

„Moritz war und ist ein ganz wichtiger Baustein in unserer Planung. Er ist hoch talentiert, durch seine Vielseitigkeit flexibel einsetzbar und hat sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Moritz kann und soll einer unserer Anführer auf dem Feld werden. Und ich bin überzeugt davon, dass er hier in Iserlohn, an der Seite seines Teams, eine großartige Saison spielen wird“, sagt Kangaroos-Coach Dennis Shirvan.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, 

#8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #11 Moritz Hübner, #15 Linus Trettin, #17 Alexander Möller, #19 David Pavljak, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Foto: Max Winkler

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/Huebner-Iserlohn.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-08 14:13:542021-07-08 14:13:55„Perfekte Möglichkeiten“: Moritz Hübner bleibt ein Kangaroo!

Rückkehr nach vier Jahren – Aufstiegstrainer Scepanovic zurück bei den LIONS

8. Juli 2021/in Kadernews ProA

Der Sport schreibt seine eigenen, emotionalen Geschichten. Eine dieser Geschichten erfährt nun eine Fortsetzung, denn Aleksander Scepanovic, unter dessen Führung die PS Karlsruhe LIONS 2015/2016 in die BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB und 2016/2017 in die ProA aufgestiegen waren, kehrt nach vier Jahren beim Mitteldeutschen Basketball Club (MBC) aus Weißenfels an den Oberrhein zurück. Der inzwischen 38-jährige Kroate hatte 2015 die Nachfolge von LIONS-Abteilungsleiter Danijel Ljubic als Headcoach angetreten. Diesem war es unmittelbar zuvor gelungen, das Team aus der 2. Regionalliga in die 1. Regionalliga zu führen. Unter Scepanovic´ Regie folgten direkt die Meisterschaft in der neuen Spielklasse, der Aufstieg in die ProB und – ein Novum in der deutschen Basketball-Geschichte – ein Jahr später der Durchmarsch in die ProA. Danach wagte der junge Erfolgscoach den Sprung in die Basketball Bundesliga (BBL).

Nach seiner aktiven Zeit in den ersten Ligen Kroatiens, Sloweniens und Ungarns hospitierte Scepanovic zunächst bei verschiedenen Topteams in ganz Europa. Seinen ersten Cheftrainer-Posten bekam er 2014 in Karlsruhe, beim damaligen LIONS-Stadtrivalen KIT SC. Nach seinem Abschied vom Oberrhein im Sommer 2017 heuerte Scepanovic als Assistenz-Coach beim MBC an, der gerade in die BBL aufgestiegen war. Es folgten lehrreiche Jahre, in denen sich sein Team oftmals großem Druck im Kampf um den Klassenerhalt ausgesetzt war. Zweimal – 2018 und 2019 – stand er aufgrund personeller Umbrüche für mehrere Monate als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie. Nach insgesamt 128 Spielen in Weißenfels beendete er die dortige Arbeit im vergangenen Frühjahr.

„Diese Personalie ist allein schon vor dem Hintergrund der gemeinsamen Geschichte spektakulär. Ausschlaggebend für die künftige Zusammenarbeit waren jedoch allein die sachlichen und konstruktiven Gespräche mit Aleksander. Seit seinem Abschied ist sowohl in seiner Karriere als auch bei den LIONS viel passiert. Heute kehrt ein etablierter Coach zu einem etablierten Team zurück. In dieser Kombination steckt viel Potenzial für einen gemeinsamen erfolgreichen Weg in der ProA,“ resümiert Danijel Ljubic, unter dessen Regie die Verpflichtung von Scepanovic zustande kam.

Quelle: PS Karlsruhe LIONS

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2020/07/PS-Karlsruhe-LIONS.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-08 12:47:392021-07-08 12:47:39Rückkehr nach vier Jahren – Aufstiegstrainer Scepanovic zurück bei den LIONS

NÄCHSTER NEUER: A.J. TURNER SPIELT FÜR RASTA!

8. Juli 2021/in Kadernews ProA

RASTA Vechta macht weiter große Schritte in der Vervollständigung seines Kaders für die Saison 2021-22. Head Coach Derrick Allen konnte jetzt A.J. Turner (24, USA) für sein Team gewinnen. Der auf gleich mehreren Position einsetzbare Guard kommt vom österreichischen Vizemeister Kapfenberg Bulls in die Universitätsstadt.

2020 war der im Großraum Detroit geborene Shooting Guard zu seiner ersten Profi-Station nach Europa aufgebrochen, wechselte zum siebenmaligen Meister und sechsmaligen Pokalsieger der Alpenrepublik. Mit den Bulls wurde Turner Vize-Meister, kam in 36 Spielen (32:24 Minuten) auf 11.1 Punkte (33.9% 3er), 4.4 Rebounds und 3.5 Assists plus 0.9 Steals. „A.J. kann auf allen Position von der Eins bis zur Drei spielen, hat dafür eine gute Größe und Athletik. Er ist ein junger, guter Spieler, der den Korb attackiert und Dreier treffen sowie verteidigen kann. In unserem Team können wir ihn wahrscheinlich sogar auf bis zu vier Positionen einsetzen. A.J. soll für uns ein ganz wichtiger Spieler werden, den ich jetzt bei uns trotzdem nicht als ‚den’ Scorer oder alleinigen Go-to-Guy bezeichnen würden. Aber es ist sicherlich so, dass er weiß, wo der Korb steht“, freut sich RASTAs Trainer Derik Allen über die Unterschrift des US-Amerikaners.

A.J. Turner war in Österreich ein Dauerbrenner, riss auch in drei Spielen des FIBA Europe Cup massig Minuten ab. 35:46 waren es je Partie, gefüllt mit 8.3 Punkten, 5.7 Rebounds und 3.0 Assists sowie 1.7 Steals. Reichte es im Europapokal für die Österreicher nicht zu einem einzigen Sieg, gewann der Titelverteidiger in der nationalen Liga umso öfter. Turner war mit den Bulls der Gejagte, genauso wie jetzt mit RASTA in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. „Wir wissen, dass jedes mal, wenn wir auf den Court gehen, unser Gegner das Beste aus aus sich rausholen wird, um uns zu schlagen. Wir müssen für jedes Spiel absolut bereit sein, wissen, dass wir quasi eine Zielscheibe auf dem Rücken haben. Ich bin mir aber auch sicher, dass dich solche Herausforderungen besser machen, weil du weißt, dass du auf Top-Level spielen musst“, so der 2.01 Meter große Profi.

Dass ihn seine erste Station ausgerechnet zu einem Team mit dem Beinamen „Bulls“ geführt hat, dürfte dem ein oder anderen Freund und Bekannten in der Heimat sicherlich Schmerzen bereitet haben. Schließlich ist die Fehde zwischen den Detroit Pistons und den Chicago Bulls legendär. Anfang der 1990er Jahre duellierten sich die Klubs bis aufs Blut, zunächst mit dem besseren Ende für die als „Bad Boys“ gebrandmarkten Pistons. Sie verbreiteten mit knallharter Defense Angst und Schrecken in der NBA. „Detroit-Basketball hat mich geformt, was die Betonung der Verteidigung angeht. Es geht um Härte und Biss. Als ich aufwuchs, wurde mir das immer gepredigt und alle älteren Jungs aus der Stadt spielten eine kompromisslose Verteidigung. Ich habe natürlich versucht, die gleiche Mentalität zu übernehmen“, sagt Turner.

Abseits des Courts kommt A.J. Turner alles andere als beängstigend daher. Er besuchte das Boston College und die Northwestern University, interessiert sich für Musik und Fotografie. Bei RASTA Vechta trifft Turner fast ausschließlich auf Unbekannte – bis auf einen. Gegen Nigel Pruitt spielte der 24-Jährige letztes Jahr in Österreich. „Wir haben uns im Wettkampf kennengelernt und verstehen uns gut. Ich freue mich, dass ich jetzt im selben Team spiele wie er. Wir wollen Spiele gewinnen, ich möchte mich als Spieler und Mensch weiter entwickeln, die deutsche Kultur kennenlernen. Vielleicht bleibt sogar Zeit, ein bischen Deutsch zu lernen“, hofft A.J. Turner.

A.J. Turner im Kurzportrait

Geburtstag: 6. September 1996

Geburtsort: Mt. Clemens (Michigan)

Größe: 2.01 Meter

Gewicht: 88 Kilo

Position: Shooting Guard

Nation: USA

Stationen: RASTA Vechta (seit 2021), Kapfenberg Bulls (2020/21), Northwestern University (2017-19), Boston College (2015-17).

Europapokal-Spiele: 3

NCAA-Spiele: 91

RASTA Vechta – 2021/2022 – Der Kader

Sheldon Eberhardt (Guard, 25, D/USA), Jannes Hundt (Guard, 24, D), Kristofer Krause (Guard, 20, D), Robin Lodders (Center, 26, D),  Carlos Medlock (Guard, 34, USA), Nigel Pruitt (Forward, 25, USA/D), Devin Searcy (Center, 31, USA), A.J. Turner (Guard/Forward, 24, USA). Head Coach: Derrick Allen (40, USA). Assistant Coach & Athletic Trainer: Arturo Ruiz (29, ESP).

Quelle: RASTA Vechta

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/Vechta-schwarzer-Hintergrund.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-08 12:44:212021-07-08 12:44:22NÄCHSTER NEUER: A.J. TURNER SPIELT FÜR RASTA!

Kroatischer Flügelspieler für den SC Rist

8. Juli 2021/in Kadernews ProB

Ob 4 oder 3, ob 3 oder 4: Martin Jelic kann beides. „Er gibt uns noch ein Stück mehr Variabilität“, freut sich Christoph Roquette über die Vielseitigkeit des Kroaten, der aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld nach Wedel wechselt. Der 21-jährige und 1,98 Meter große Flügelspieler war in der zurückliegenden Saison drittbester Punktesammler (durchschnittlich 9,8 pro Spiel) der BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (BSW Sixers), die in der Hauptrunde der ProB Nord Vierter wurde.

Zu den ausschlaggebenden Faktoren, die zur Verpflichtung des Kroaten führten, gehörten laut Roquette dessen junges Alter, seine Entwicklungsfähigkeit, seine Stärken in der Verteidigung und beim Distanzwurf. „Wir haben uns früh mit Martin beschäftigt, wir kennen ihn und wissen, was wir von ihm bekommen. Und er kennt die Liga“, sagt der Sportliche Leiter des SC Rist. „Ich glaube, der Spielstil bei uns wird ihm sehr entgegenkommen“, so Roquette. „Man sieht, dass er in Sandersdorf in einem etwas anderen Spielsystem bisher gespielt hat und seine Minuten auch bisher sehr dosiert waren – zwar gesteigert, aber immer sehr dosiert. Ich glaube, allein in dem Bereich kann man ihn noch mehr fordern und auch dadurch fördern. Er soll bei uns eine größere Rolle haben“, sagt Stephan Blode. „Martin ist ein Spieler, der sich Jahr für Jahr in kleinen, aber sichtbaren Schritten gesteigert hat“, so der Rist-Trainer. In seiner bisherigen Tätigkeit als Assistenztrainer und der damit einhergehenden umfassenden Beschäftigung mit den gegnerischen Mannschaften fiel Jelic dem Wedeler Coach ins Auge. „Wir freuen uns auf einen sehr hart arbeitenden, talentierten, jungen Mann, der aber auch schon Erfahrung in der Liga hat, und das ist dabei auch das Schöne“, sagt Blode.

Ist Jelic mit 21 noch zu den Talenten zu zählen? „Wir reden hier über einen jungen Mann, der schon Basketball-Erfahrung aus seinem Heimatland hat, aus seinem Heimatland weggegangen ist und sich zwei Jahre in Sandersdorf behauptet hat. Da würde ich das biologische Alter erst einmal in Klammern setzen und einfach sagen: ‚Der hat im Leben basketballerisch schon einiges erlebt‘. Damit ist er für uns automatisch ein Spieler, der Führungsaufgaben übernehmen soll und das auch kann“, so der Wedeler Trainer.

SC Rist 2021/22 (bisheriger Stand): Aurimas Adomaitis, Hendrik Drescher, Linus Hoffmann, Martin Jelic, Yngve Jentz, Moritz Kröger, Gabriel Kuku, Leif Möller, Simonas Paukste, Ole Schrader.

Quelle: SC Rist Wedel

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2020/07/SC-Rist-Wedel.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-08 12:41:292021-07-08 12:41:29Kroatischer Flügelspieler für den SC Rist

Aus Thüringen ins Rheinland: Robert Merz wird ein „Gigant“!

8. Juli 2021/in Kadernews ProA, Kadernews ProB

Der fünfte Neuzugang für den Rekordmeister in 2021/22 ist fix: Die BAYER GIANTS Leverkusen verpflichten Robert Merz, der zuletzt für die Basketball Löwen Erfurt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf Punktejagd ging.

Nach dem feststehenden Abgang von Valentin Blass (wir berichteten) suchten die Verantwortlichen der „Giganten“ nach einem deutschen Akteur, der als Flügelspieler agieren kann. Dabei ist man auf Robert Merz gestoßen, der zuletzt noch in der ProB auflief und trotz seines jungen Alters von 21 Jahren auf hohen Niveau zu überzeugen wusste.

Robert, geboren am 21. Februar 2000 in Berlin, hat eine bis hierhin abwechslungsreiche Karriere hinter sich. Der Small Forward spielte in seiner Jugend u.a. für den MTV Ingolstadt, den TSV Jahn Freising, die Internationale Basketball Akademie München, sowie den FC Bayern München Basketball, bevor er sich im Sommer 2018 den Nürnberg Falcons BC anschloss. Bei den Franken sammelte Merz vorrangig Spielzeit in der NBBL und wurde dort zum absoluten Leistungsträger. Für den NBC erzielte Robert in der U19-Bundesliga im Durchschnitt bockstarke 17,6 Punkte pro Spiel. Dies blieb auch dem Falcons-Trainerduo Buzas Vytautas und Ralph Junge nicht verborgen, die dem Hauptstädter zu seinen ersten vier Einsätzen in der ProA verhalfen. Doch nach der Saison suchte Merz eine neue Herausforderung, um sich im Seniorenbereich zu etablieren. 2019/20 heuerte er bei den Basketball Löwen aus Erfurt an. Mit erst 19 Jahren auf dem Buckel wurde Robert zu einem wichtigen Rotationsspieler des Klubs. Sein Drive zum Korb und sein guter Mitteldistanzwurf machten es seinen Gegner schwer, ihn auszurechnen. In insgesamt 21 Saisonspielen markierte der Forward 7,0 Punkte pro Partie. Folgerichtig verlängerten die Thüringer den Vertrag mit ihm und Merz legte in der vergangenen Spielzeit noch eine Schippe drauf. Zwar landeten die Löwen mit einer Bilanz von lediglich vier Siegen bei 18 Niederlagen auf dem letzten Rang der Südstaffel, doch persönlich lief es für Robert unter Headcoach und Ex-GIANT Uvis Helmanis sehr gut. In insgesamt 13 Begegnungen scorte unser Neuzugang zehn oder mehr Punkte. 2021 endete für den Youngster mit Mittelwerten von 11,5 Zählern und 2,8 Rebounds pro Partie.

Nun schlägt der 21-Jährige seine Zelte im Rheinland auf. Die Vorfreude auf die GIANTS wächst von Tag zu Tag: „Ich habe mit vielen Menschen über den Standort Leverkusen gesprochen und diese wussten nur Positives zu berichten. Schnell habe ich die Überzeugung gewinnen können, dass BAYER für mich genau der richtige Schritt in meiner Karriere ist“, so Merz. „Nach der tollen Saison 2020/21 möchte ich natürlich meinen Beitrag dazu leisten, dass wir auch künftig erfolgreich auf dem Feld sind. Dafür werde ich selbstverständlich hart arbeiten und alles geben.“
GIANTS-Assistenztrainer Jacques Schneider beschreibt den Neuzugang wie folgt: „Robert ist ein Spieler, den wir schon längere Zeit beobachten. Er hat in Erfurt eine gute Saison gespielt, was seine individuellen Statistiken belegen. Auch wenn die Basketball Löwen nicht zu den besten Mannschaften der Liga gehörten, hat Merz seinen Status als Leistungsträger eines ProB-Teams durchaus belegen können. Für ihn ist ein Wechsel in die ProA der nächste logische Schritt und wir sind sehr gespannt darauf, wie er sich in der zweithöchsten Spielklasse macht. Der Trainerstab traut Robert dieses Leistungslevel ohne Weiteres zu. Unser Programm ist genau das Richtige, um einen jungen Spieler wie ihn in Sachen Athletik, individuelle Technik und Taktik weiterzubringen. Ich freue mich sehr, mit einem so sympathischen und vor allem hungrigen Kerl wie ihn in Zukunft zusammenzuarbeiten.“

Robert Merz ist auch für die Zweitvertretung des TSV Bayer 04 Leverkusen spielberechtigt. Wie Melvin Jostmann und Lennard Winter gilt der Hauptfokus allerdings den GIANTS in der ProA.

Insgesamt sind nun zwölf Akteure für den 14-maligen Deutschen Meisters in 2021/22 spielberechtigt. Aktuell steht die Verpflichtung des letzten Importspielers im Vordergrund. Mit einem Kandidaten sind die Vertragsgespräche weit fortgeschritten, so dass die Verantwortlichen hoffen, dass zeitnah eine Einigung erzielt werden kann. Auch der Vorbereitungsplan 2021 ist in den letzten Zügen. Fest steht, dass die GIANTS definitiv ein Heimspiel gegen die VOO Lüttich Basket (1. Liga Belgien) vor Zuschauern austragen werden. Selbstverständlich halten wir unsere Fans auf den Sozialen Kanälen und unter www.giants-leverkusen.de auf dem neusten Stand.

Kader der BAYER GIANTS Leverkusen (Stand: 07.07.2021): Robert Merz, Dennis Heinzmann, Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Robert Merz
Geburtsdatum: 21. Februar 2000
Geburtsort: Berlin
Nationalität: Deutsch
Position: Shooting Guard / Small Forward
Größe: 1,98 Meter
Gewicht: 92 Kilogramm
Trikotnummer: #2
GIANT seit: 2021
Letzte Vereine: Basketball Löwen Erfurt (2019 bis 2021), Nürnberg Falcons BC (2018/19)
Statistiken 2020/21 (Erfurt, ProB-Süd): 11,5 Punkte und 2,8 Rebounds pro Spiel

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Foto: Basketball Löwen Erfurt

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/07/Merz-Leverkusen.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2021-07-08 12:37:402021-07-09 16:56:08Aus Thüringen ins Rheinland: Robert Merz wird ein „Gigant“!
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