Nachberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:93

Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Bozic Knights nach Münster. Beim Tabellenletzten gelang den Rittern ein 93:79 Auswärtserfolg und damit ein guter Start in die mit vielen Partien gespickte Endphase der Vorrunde. Mit 26 Punkten und elf Rebounds erzielt Tylan Pope ein Double Double und die beste Punkteausbeute des Abends.

Nick Spinoso per Dreier zwang den Coach der Gastgeber Götz Rohdewald früh zur Auszeit (14:6). Doch es war vor allem das fehlende Wurfglück aus der Distanz, dass eine höhere Führung der Ritter verhinderte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive der Knights das gefährliche Münsteraner Duo, bestehend aus den US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen, gut im Griff. Aber die Hausherren spielten mit viel Herz. Die Rollenspieler sprangen in die Bresche und kämpften verbissen.

Nach dem ersten Viertel (21:16) war es vor allem Cosmo Grühn, der traumwandlerisch sicher von jenseits der Dreierlinie einnetzte und Münster holte sich die Führung zurück (33:32). Kurz vor der Halbzeit eine Schlüsselszene. Aufbauspieler Larry musste nach seinem zweiten unsportlichen Foul das Parkett verlassen. Knights Guard Gian Aydinoglu verwandelte drei der folgenden vier Freiwürfe. Den folgenden Ballbesitz netzte Nil Failenschmid per Dreier zur 45:40 Pausenführung ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Schwaben auf eine Acht-Punkte Führung die, ähnlich wie in der ersten Halbzeit, direkt von Münster gekontert wurde. Drei erfolgreiche Kirchheimer Dreier sorgten jedoch zum Viertelende für die 67:60 Führung nach 30 Spielminuten. Die Vorentscheidung lag dann in den Händen von Knights Guard Phillip Russell.

Der Kirchheimer Topscorer hatte bis dahin einen ruhigen Abend, lief nun jedoch innerhalb kürzester Zeit komplett heiß und traf teilweise sehr schwere Würfe für einen persönlichen 9:0 Lauf und die 76:60 Führung. Zwar kämpften die Baskets nochmals um den Anschluss, die Ritter verwalteten den Vorsprung jedoch im zweistelligen Bereich und holten sich letztlich verdient die Punkte.

 

19.12.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:77

Mit ernster Miene ging es für Michael „Mike“ Koch nach der Partie in Richtung Pressekonferenz. Mit 77:81 unterlagen die Leverkusener Korbjäger in einer intensiven Begegnung bei den SBB Baskets in Magdeburg. Eine verdiente Niederlage, wie der Europameister von 1993 eingesteht: „Zunächst möchte ich Wolmirstedt zu diesem tollen Erfolg gratulieren, welcher in Ordnung geht.“

Die Farbenstädter zeigten in der Anfangsphase eine konzentrierte Leistung. BAYER führte schnell mit 4:11 (4. Spielminute) bevor die SBB Baskets immer besseren Zugriff auf die Begegnung fanden. Punkt um Punkt machten die Gastgeber auf Leverkusen gut und gingen, nach einem 11:0-„Run“, verdient mit 18:14 in Front. Die ersten zehn Minuten endeten beim Spielstand von 21:16.

Im zweiten Abschnitt wurden die „Giganten“ stärker und kamen wieder heran. Nun begegneten sich beide Klubs auf absoluter Augenhöhe, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorteil erspielen konnte. Mit 39:39 ging es folgerichtig in die Pause: „Wir haben in den zweiten zehn Minuten einige Dinge richtig gut gemacht und uns nicht aufgegeben“ analysiert Koch treffend. „Die Jungs waren im Spiel und haben sich nach der Aufholjagd von Wolmirstedt nicht einschüchtern lassen.“

Der Bruch kam dann in der dritten Periode. Bei den „Riesen vom Rhein“ wollte der Ball nicht mehr durch die Reuse des Gegners fallen. Es war wie verhext: Die Wurfquote sank rapide, während die Ostdeutschen souverän agierten. In Person der beiden US-Amerikaner Daivien Williamson (24 Punkte) und Michael Hughes ll (20) setzen sich die Baskets ab. Nach dreißig absolvierten Minuten lag der ProB-Finalist aus 2025 mit neun Zählern vorne (59:50).

Doch die Rheinländer hatten noch die Hoffnung das Spiel drehen zu können. Sebastian Brach, Donte Nicholas & Co. setzten alles auf eine Karte, um für die Wende zu sorgen und in der Tat: In der 35. Spielminute brachte John Williams Jr. den ProB-Champion wieder auf vier Zähler heran (68:64). Doch es war nur ein kurzer Zwischenspurt. Wolmirstedt zog das Tempo noch einmal an und brachte den 81:77 Sieg am Ende verdient über die Zeit.

 

20.12.2025 16:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:86

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traten die VfL SparkassenStars erstmals in der ÖVB Arena in Bremen an. Grund dafür sind die Renovierungsarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven. Die Eisbären mussten also nach Bremen ausweichen.

Das erste Viertel werden die SparkassenStars schnell vergessen wollen. Sie wurden regelrecht überrollt, von den Eisbären. Insbesondere in der Zone waren die Bremerhavener teilweise völlig frei und konnten einfache Punkte machen. In der Offense lief auch nicht viel zusammen und so kam es zu einem deutlichen Spielstand nach dem ersten Viertel. 13:37 stand es aus der Sicht der Bochumer.

Im zweiten Viertel drehte sich das Spiel komplett. Headcoach Felix Banobre änderte die Defense und plötzlich lief es auch in der Offense. Nun wirkten die Eisbären völlig paralysiert und die SparkassenStars kamen mit großen Schritten näher heran. Insbesondere Myreon Jones und Antonio Williams gingen in dieser Phase voran. Zur Halbzeit war die Partie wieder völlig offen, denn es stand nur noch 47:49 aus Sicht der Gäste.

Im dritten Viertel agierten die beiden Teams auf Augenhöhe. In einer immer intensiver werdenden Partie konnten die SparkassenStars am Ende des Viertels das Momentum aber auf ihre Seite ziehen. Psychologisch wichtig traf Matthew Strange mit dem Viertel-Buzzer aus der Ecke für Drei und sorgte für den Zwischenstand von 70:65 für die SparkassenStars.

Die Eisbären drehten das Spiel aber wieder. Baker und Miller trafen wichtige Würfe in der Schlussphase und den SparkassenStars merkte man nun die kräftezehrende Aufholjagd an. 2:40 Min vor Schluss versenkte Niklas Geske einen Korbleger und verringerte den Rückstand auf zwei Punkte. Baker konterte das mit zwei Dreiern und die Partie war entschieden. Am Ende mussten sich die SparkassenStars nach großem Kampf mit 94:86 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim 83:81

Noch drei Spiele absolvieren die HAKRO Merlins bevor das neue Jahr startet. Begonnen haben die Crailsheimer ihren Jahresendspurt am Samstagabend bei den RheinStars Köln.

Der Start in die Partie verlief für beide Teams holprig. Auf den zweiten Versuch netzte Gardner von Downtown ein und eröffnete so die Partie. Nach vier Minuten unterbrach Russell den 8:0-Lauf Gardners und brachte Köln damit erstmals ins Spiel (3:8). Unbeirrt agierten die Crailsheimer in der Defensive und konnten sich durch drei Steals immer wieder Punkte sichern. Per Tip-In gelang es Miller als letzte Aktion des ersten Viertels den Vorsprung der Gäste wieder einstellig werden zu lassen (14:23).

Das zweite Viertel begannen die Kölner so, wie sie das erste beendet hatten. Erst traf Miller die Reuse, anschließend erhöhte Günther für die Hausherren und startete so eine Aufholjagd der RheinStars. In der Folge nahm Headcoach David McCray seine erste Auszeit des Spiels (24:33). Auch daraufhin verkürzten die Gastgeber per Korbleger, mussten jedoch dabei zusehen, wie Langley sofort auf der anderen Seite traf. Von der Freiwurflinie verschaffte Otto den Zauberern zur Halbzeit wieder etwas Luft und schickte beide Mannschaften bei einem Stand von 34:40 in die Kabinen.

Aus den Kabinen starteten die Gastgeber mit einem klaren Ziel – dem Ausgleich. Von Downtown netzte Miller ein, ehe Onyejiaka bis auf einen Punkt heranrückte.  Weiterhin blieb die Partie eng. Ihre Führung verteidigten die Crailsheimer konstant, die Kölner blieben ihnen jedoch dicht auf den Fersen. Geduldig bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, lagen zwischenzeitlich wieder fünf Punkte in Führung, doch Russell verkürzte mit der Schlusssirene von der Drei-Punkt-Linie erneut (55:61).

Die finalen zehn Minuten begannen die Kölner wacher. Erst trafen Miller und Watson, ehe Rohwer von der Freiwurflinie zur ersten Führung der Kölner traf. Bis auf sechs Punkte konnten sich die Hausherren freispielen, bevor Shahid den Lauf stoppte. Die letzten 16 Sekunden standen auf der Uhr und Ogunsipes Korbleger wurde geblockt. Die Kölner traten erneut an die Freiwurflinie. Danach konnte Gardner den Buzzer Beater nicht verwandeln. Nach 40 Minuten mussten sich die Merlins somit bei einem Stand von 81:83 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC 78:91

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend den Nürnberg Falcons 78:91 (42:51) geschlagen geben.

Die Veilchen taten sich gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger zu Beginn schwer. Die BG fing sich dann ein wenig und ging durch einen Dreier von Daniel Kirchner erstmalig in Führung (9:7). Die Göttinger fanden in die Partie, zwangen die Falcons zu schwierigen Würfen und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung (16:11). Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von Friederici schlossen sie den Abschnitt mit einem 0:6-Lauf zum 18:23 ab.

Im zweiten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung zunächst auf 20:27 aus (11.). Nach einer Strauß-Auszeit spielten die Veilchen mit mehr Energie und verkürzten durch einen 5:0-Lauf auf 25:27. Doch erneut hatten die Falcons eine Antwort und zogen wieder davon (27:35). Einen Dreier von Mathis Mönninghoff konterte Trevor Baskin zum 36:44. Die fränkischen Gäste hingegen zeigten sich von der Dreier-Linie sehr treffsicher, Christian Feneberg stellte den 42:51 Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel blieb es für die Veilchen ein schwieriges Duell. Es dauerte mehr als drei Minuten, bis Mönninghoff die ersten BG-Punkte des Abschnitts zum 45:61 erzielte (24.). Die Göttinger versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Einen 7:0-Lauf schloss Hendrik Drescher zum 56:69 ab, vergab dann aber die Chance, noch weiter zu verkürzen. Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einem 56:71-Rückstand.

Im letzten Abschnitt warfen die Hausherren noch einmal alles in die Waagschale. Zach Jackson schloss einen 6:0-Lauf zum 62:72 ab und zwang Falcons-Headcoach Ralph Junge zu einer Auszeit. Diese wirkte, sodass die Franken ihren Vorsprung wieder ausbauten (62:80). Doch die Veilchen gaben sich noch nicht geschlagen. Mönninghoff und Sears brachten ihr Team auf 73:82 heran. Doch am Ende reichten Zeit und Kraft nicht aus, um die Nürnberger noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen 72:78

Nach einer 41:33-Halbzeitführung musste der BBC Bayreuth heute Abend vor 3.000 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Oberfrankenhalle am 13. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga noch eine 72:78-Niederlage gegen die Tigers Tübingen quittieren. Vor allem die starke Tübinger Defensive nach der Halbzeit war ausschlaggebend für den Sieg.

Rayshawn Mart brachte den BBC schnell mit 2:0 in Führung, Lenny Liedtke traf dann nach fast dreieinhalb Minuten zum 4:2. Nat Diallo ließ einen Dunk zum 6:2 folgen. Die Gäste kamen dann etwas stärker auf und glichen zum 8:8 aus. Die Führung wechselte schließlich wieder, Tübingen lag mit 16:12 vorne, ehe Willem Brandwijk seine ersten Heimpunkte zum 14:16 traf. Liedtke traf zum 16:18, aber Tübingen war jetzt besser im Spiel und ging mit 23:16 in die erste Viertelpause.

KeVaughn Allen, Mart und Brandwijk verkürzten zu Beginn des zweiten Viertels mit einem Blitzstart auf 22:23. Brandwijk brachte mit dem ersten Bayreuther Distanztreffer den BBC mit 27:26 in Front. Der holländische Neuzugang erhöhte von der Freiwurflinie weiter auf 29:26. Diallo stellte auf 31:28 Diallo machte mit dem 39:28 den 10:0-Lauf perfekt, der Vorsprung des BBC war jetzt zweistellig. Nach einem weiteren Korb von Moritz Plescher ging es mit 41:33 für den BBC in die Halbzeit.

Diallo machte die ersten Bayreuther Punkte im dritten Viertel zum 43:35. Tübingen spielte jetzt intensiver und arbeitete sich auf 42:44 heran. Tübingen war defensiv aufgewacht und zwang Bayreuth zu Ballverlusten. Moreaux glich für die Gäste von der Freiwurflinie zum 44:44 aus und brachte seine Farben anschließend mit 46:44 in Front. Brandwijk verkürzte auf 48:52. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zweimal zum Zwischenstand von 53:54 nach dem dritten Viertel.

Brandwijk brachte den BBC zu Beginn des vierten Viertels wieder mit 55:54 in Front, Tübingen schlug jedoch zurück und lag nach gut vier Minuten im Schlussabschnitt nach einem abschließenden Monsterdunk von Miles Tension mit 66:57 vorne. Brandwijk hielt mit einem Dreier zum 60:66 dagegen und Allen traf zum 62:68. Liedtke verkürzte mit einem Dreier auf 67:72. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Tübingen siegte schließlich mit 78:72.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets 103:63

Nichts zu holen gab es für Paderborn im NRW-Derby bei Tabellenführer und Aufstiegskandidat Phoenix Hagen: Mit 63:103 (31:66) unterlagen die Baskets am 13. ProA-Spieltag klar gegen spielstarke Gastgeber.

Hagen nutzte den Faktor, dass Paderborn auf der Point Guard-Position geschwächt in die Partie ging, von Beginn an geschickt aus und baute bereits dort sehr viel Druck auf. Phoenix präsentierte sich auf eigenem Parkett dominant, physisch stark, treffsicher und spielte sich in einen Flow, den Paderborn defensiv nicht stoppen konnte.

Ein 15:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels von 29:15 auf 44:15 legte den Grundstein für die hohe 66:31-Führung der Gastgeber nach den ersten 20 Spielminuten. So frustrierend der Zwischenstand zur Pause für Paderborn auch war: Sich aufgeben wollten die Baskets nicht – und so hielten sie in der zweiten Hälfte mit hohem Einsatz mutig mit allem dagegen, was sie hatten, und schafften es, eine Partie auf Augenhöhe zu liefern.

Trotz besserer Defense konnten sie den Vorsprung jedoch nicht verringern, das ließ Hagen an diesem Abend nicht mehr zu. Am Ende feierten die Hagener Fans einen verdienten 103:63-Erfolg, der Phoenix weiter an der Tabellenspitze bleiben lässt.

Milos Stankovic (Head Coach Paderborn Baskets): „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas von dem aufs Feld gebracht, was wir wollten. Die Physis und der Wille, den es gegen Hagen gebraucht hätte, waren nicht vorhanden. Umso schöner, dass die Mannschaft nach der Pause mehr Contra gegeben und mutig gespielt hat – das müssen wir in die kommenden Partien rund um Weihnachten mitnehmen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers 107:100

Die Artland Dragons haben am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hochklassigen und offensiv geprägten Schlagabtausch für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn mit 107:100 (27:20, 23:23, 29:32, 28:25) gegen die GIESSEN 46ers durch.

Amir Hinton eröffnete die Partie mit einem Dreier zur 3:0-Führung, wenig später setzte Linus Ruf mit einem Dunk nach Lanmüller-Assist nach und stellte auf 7:2. Kyle Castlin verkürzte per Korbleger auf 7:4. In der Folge zogen die Dragons das Tempo an: Lastring traf per Floater, Burnham tippte nach Offensivrebound ein, ehe Dominik Dolic per Stepback-Dreier auf 19:12 stellte. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte schließlich Dejan Bruce, der per Dreier auf 27:20 stellte.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Korbleger von Goodman, doch Lanmüller antwortete umgehend per Dreier nach. Aiden Warnholtz konterte per Dreier, Gruhn nahm die Auszeit. Nach Wiederbeginn traf Hinton aus der Mitteldistanz, kassierte jedoch kurz darauf ein technisches Foul wegen Floppings. Die 46ers kämpften sich zurück und glichen nach Freiwürfen zum 40:40 aus. Anthony, Ndi und Dolic sorgten für einen 10:3-Lauf, sodass Quakenbrück mit einer 50:43-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Hinton direkt mit einem Midrange Jumper zurück. Castlin antwortete von außen, doch Ruf und Hinton stellten rasch auf 56:46. Gießen blieb gefährlich, verkürzte mehrfach, doch Dreier von Bruce und Lanmüller hielten die Dragons zunächst vorne. In den Schlusssekunden des Viertels traf Petrone per Dreier zum 79:72, ehe Castlin mit der Sirene ebenfalls von draußen zum 79:75 verkürzte.

Gießen legte zum Start in das letzte Viertel einen 0:11-Lauf hin und drehte die Partie auf 79:86. Nach einer Quakenbrücker Auszeit übernahm Hinton Verantwortung und brachte die Drachen zurück zum 86:86. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hinton traf zwei schwere Dreier zur 91:89- und 94:89-Führung, Castlin und Krajcovic hielten dagegen. Ballverluste der Gäste und sichere Abschlüsse von Hinton und Ndi an der Linie sorgten schließlich für die Entscheidung.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS 88:82

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wäre mehr drin gewesen für die PS Karlsruhe LIONS. Zu Gast bei den EPG Baskets Koblenz leistete sich das Team von Headcoach Demond Greene allerdings ein äußerst schwaches zweites Viertel. In einer spannenden Crunchtime waren es dann die Hausherren, die das bessere Ende für sich behielten. Endstand am 20. Dezember: 88:82.

Die Partie begann munter und es dauerte keine anderthalb Minuten, bis es 5:5 stand. Im weiteren Verlauf der Anfangsphase waren die Hausherren jedoch das effektivere Team und führten nach vier Spielminuten mit 14:9. Die Gäste arbeiteten sich schrittweise in die Begegnung hinein, holten sich mehr und mehr Spielanteile und hielten Anschluss. Mit den etwas besseren Trefferquoten gegen Ende des Viertels nahmen die Baskets eine 30:26-Führung mit in die erste Pause.

Danach ging es zwar rasant weiter. Doch waren Treffer auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Koblenz blieb gar drei Minuten ohne Korberfolg, was die kurzzeitige LIONS-Führung ermöglichte. Auf diese reagierten die Gastgeber jedoch mit fünf schnellen Punkten – und Greene mit der ersten Auszeit des Spiels. Das Selbstvertrauen der Hausherren wuchs unaufhaltsam, dadurch bauten sie mit den letzten Sequenzen vor der Halbzeitpause ihre Führung auf 56:38 aus.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein gänzlich anderes Bild. Die LIONS starteten deutlich entschlossener, was sich in einem 9:2-Run binnen weniger als zwei Minuten niederschlug. Zur Mitte des dritten Viertels pendelte sich die Differenz zwischen beiden Teams bei etwa zehn Punkten ein. Den Schlusspunkt hinter den dritten Abschnitt setzten aber wiederum die LIONS. So war beim Stand von 69:63 zu Beginn des Schlussviertels wieder alles offen.

Nun tat sich auf dem Scoreboard zunächst wenig, wenngleich inzwischen vermehrt Spannung in der Luft lag. Ende der 35. Minute brachte David Ejah die Badener mit einem Dreier bis auf einen Punkt heran. Die Baskets fanden zunächst die passende Antwort, mussten aber wenig später beim Stand von 74:73 in höchster Bedrängnis ein Timeout nehmen. Die Koblenzer Mannschaft war nun wieder präsenter und auf Karlsruher Seite fehlte die letzte Konsequenz, um das Duell noch zu drehen.

 

Vorberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum 13. Spieltag reisen die Bozic Knights zum Tabellenschlusslicht nach Münster. Dort wartet mit den Uni Baskets eine schwierige Aufgabe auf das Ritterteam. Nach dem Höhenflug gegen die Artland Dragons (5.) und Phoenix Hagen (1.) ist gegen die Münsteraner (18.) ein kampfbetontes Spiel angesagt. Die Gastgeber setzten am vergangenen Wochenende einen bedeutenden Befreiungsschlag.

Nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien sind die Ritter das momentan heißeste Team der Liga. Grundlage dafür ist die ligaweit beste Verteidigungsreihe. Nur 78 Punkte im Schnitt werden pro Partie zugelassen. Und gerade in der Offensive drückt der Schuh bei den Münsteraner Gastgebern. Die Baskets erzielen pro Partie 76 Punkte und liegen damit auf dem letzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Das hat nichts zu bedeuten. Viel hängt von der Tagesform ab und wir müssen die Aufgabe konzentriert und engagiert angehen. Der Sieg in Tübingen hat ein anderes Gesicht von Münster gezeigt. Darauf müssen wir uns einstellen,“ sagte Head Coach Igor Perovic. Der Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald gelang nach sieben Niederlagen hintereinander bei den Tigers aus Tübingen ein beeindruckender 83:71 Erfolg. Damit sind sie nun punktgleich mit Wolmirstedt, Paderborn und Köln.

Viel hängt an den beiden US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen. Erwischen sie einen guten Tag, hat Münster gegen jeden Gegner gute Karten. Mit 17,2 Punkten und 10,4 Rebounds pro Partie liefert vor allem McMullen unglaubliche Statistiken. Der bullige Power Forward spielt mit hoher Intensität und viel Leidenschaft. Point Guard Larry folgt mit 13,9 Zählern pro Spiel. Diese Beiden gehören zu den Topspielern der Liga.

Im ersten Saisondrittel hatte Münster mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Am schlimmsten ist dabei wohl der Ausfall von Center Adam Touray aufgrund eines Bandscheibenvorfalls. „Wenn Münster ins Laufen kommt und mit viel Leidenschaft und Energie spielt, wird es für jeden Gegner schwer. Daher müssen wir das Tempo kontrollieren und mit hoher Intensität spielen,“ ergänzt Perovic.

 

19.12.2025 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Den SBB Baskets steht in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A ein wichtiger Doppelspieltag bevor: Am Freitagabend gastieren ab 19.30 Uhr die Bayer Giants Leverkusen in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg. Nur zwei Tage später (Sonntag, 18.30 Uhr) spielen die SBB Baskets bei den Uni Baskets Münster. Zwei Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.

Leverkusen sicherte sich in der vergangenen Saison ebenfalls den Aufstieg in die Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A, gewann in der Finalserie gegen die SBB Baskets. Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Michael Koch auf dem 14. Tabellenplatz, also einen Rang vor den SBB Baskets mit einem Sieg mehr auf dem Konto.

Fixpunkt ist auch in der neuen Liga wieder der wuchtige Center Dennis Heinzmann, dem nicht nur 14,2 Punkte, sondern auch 8,5 Rebounds im Schnitt gelingen. Auch die US-Amerikaner John Williams Jr. (14,2 Punkte pro Partie) und Kobe Langley (14) strahlen große Gefahr aus.

Die SBB Baskets konnten am vergangenen Spieltag aufatmen: Im wichtigen Duell beim Aufsteiger Paderborn sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast einen verdienten 87:74-Auswärtssieg und holte den dritten Erfolg der Saison. Hinter Leverkusen liegen schwere Wochen. Zuletzt musste sich der Liganeuling sechsmal in Serie geschlagen geben. Den letzten Sieg gab es Anfang November.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Leverkusen ist sehr physisch auf der Position fünf. Wir müssen Heinzmann kontrollieren. Sie haben eine sehr eingespielte Achse, da müssen wir hellwach sein an beiden Enden des Feldes. Wir haben auch noch eine Rechnung offen aus dem Finale der vergangenen Saison. Wir wollen weiter zusammenwachsen und auch mal wieder vor unseren Fans ein starkes Spiel abliefern.“

 

20.12.2025 16:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA werden die VfL SparkassenStars Bochum in einer Halle antreten, in der sie bisher noch nicht gespielt haben. Aufgrund der Umbauarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven tragen die Eisbären Bremerhaven ihre Heimspiele aktuell in der ÖVB-Arena in Bremen aus. Am Samstag um 16:30 Uhr treffen zwei Teams aufeinander, die nur ein Sieg und drei Plätze in der Tabelle trennt.

Die Eisbären Bremerhaven konnten bereits früh in der Preseason wichtige Vertragsverlängerungen vermelden. Wichtige Stammkräfte konnten in „Fischtown“ gehalten werden. Auch Headcoach Steven Esterkamp steht weiterhin an der Seitenlinie der Eisbären. Nicht überraschend befinden sich die Bremerhavener auch im oberen Tabellendrittel. Ihr Ziel ist der Aufstieg in die easyCredit BBL. Acht Siege stehen bisher zu Buche. Allerdings verloren die Eisbären ihre letzten drei Spiele.

In Crailsheim standen Esterkamp allerdings auch nur neun Spieler zur Verfügung. Topscorer des Teams ist der Kanadier Elijah Miller, der in elf Partien durchschnittlich 14,6 Punkte erzielte und dazu 6,9 Assists pro Spiel verteilte. Damit ist er der beste Assistgeber der gesamten Liga.

Die SparkassenStars mussten eine herbe Klatsche in der Preseason bei einem Testspiel in Bremerhaven einstecken. Mit einer sehr physischen Spielweise holte sich das Team von Steven Esterkamp seinerzeit den Sieg. Nach der starken Leistung in Hagen und dem dominanten Sieg in Karlsruhe strotzt das Team von Headcoach Felix Banobre vor Selbstvertrauen und hat gegen Bremerhaven nichts zu verlieren. Mit einem Sieg könnten die SparkassenStars mit den Eisbären gleichziehen.

„Bremerhaven ist ein Top-4-Team, und sie zeigen genau, warum sie dorthin gehören. Sie haben einen starken und tief besetzten Kader, der in der Lage ist, jeden Gegner zu schlagen. Sie sind sehr gut organisiert und spielen nun schon seit zwei Jahren in dieser Formation zusammen, mit viel Qualität. Jedes Spiel ist anders, und für uns ist es wichtig, auf unsere Identität, unsere Energie zu vertrauen und über 40 Minuten fokussiert und als Einheit aufzutreten“, so Headcoach Felix Banobre.

 

20.12.2025 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Einen der bestbesetzten Kader der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die RheinStars am kommenden Wochenende. In Düsseldorf erwarten die Kölner den ehemaligen Bundesligisten und Drittplatzierten HAKRO Merlins Crailsheim. Schon bei früheren Duellen in dieser Spielklasse waren die Aufeinandertreffen der beiden Teams meist Garanten für spektakuläre Auseinandersetzungen.

Allein von den Voraussetzungen gehen die RheinStars wie schon gegen die Spitzenklubs aus Hagen, Göttingen oder Bremerhaven als Außenseiter in die Partie. Dort aber konnten die Mannen von Headcoach Zoran Kukic zwar noch keine Punkte auf der Habenseite einfahren. Allerdings verkleinerten sich die Abstände zu den Kontrahenten von Partie zu Partie bzw. legten die RheinStars stetig etwas zu.

Auch wenn es nicht zum Sieg reichte, beim 76:81 nach Verlängerung, erinnert sich Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport gerne an den 27. Oktober 2017 in der LANXESS Arena. Der spätere Nationalspieler Max DiLeo hatte die RheinStars mit einem wilden Dreier vier Sekunden vor Ende der Partie in die Overtime geworfen, doch die Mannschaft der Gäste um ihren noch jungen Coach Tuomas Isalo bestand die Feuertaufe in Köln.

2024 stiegen die Merlins allerdings wieder ab und versuchen seitdem, wieder an die Glanzzeiten anzuknüpfen. Headcoach David McGray verfügt in seinem zweiten Dienstjahr über einen sehr Kader, bei dem sechs Mann regelmäßig zehn Punkte und mehr auflegen. Topscorer ist aktuell Anthony Malik Gaines mit durchschnittlich 14.8 Zählern vor Brock Boone Gardener (14.3) und Marvin Ogunsipe (12.4). Zudem bereichern klangvolle Namen den Roster.

So findet sich dort unter anderem der 35 Jahre alten Maurice Stuckey, den viele aus 429 Bundesligaspielen für Bamberg, Oldenburg, Würzburg oder eben Crailsheim kennen. Aktuell fehlt der Kapitän seinem Team allerdings wegen eines länger zurückliegenden Zeckenbisses. Ebenfalls im Kader: Nic Welp, ein Sohn des vor zehn Jahren verstorbenen ehemaligen Nationalspielers Chris Welp, der gemeinsam mit Stephan Baeck 1993 Europameister wurde.

 

20.12.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC

Vor Weihnachten steht für die BG Göttingen noch ein Doppelpack auf dem BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Spielplan. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 20. Dezember, die Nürnberg Falcons (18:30 Uhr, Sparkassen-Arena) und reist am Dienstag, 23. Dezember, zu den GIESSEN 46ers (20 Uhr, Sporthalle Gießen-Ost) bevor es in eine kleine Weihnachtspause geht.

„Sowohl Nürnberg als auch Gießen spielen gerne in Systemen und verlangsamen das Tempo“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. Die Personalsituation bleibt bei den Göttingern angespannt. Janis Jünemann und Robin Lodders fallen weiterhin aus; ein Einsatz von Kevin Buckingham ist unwahrscheinlich. „Wir mussten zusehen, dass wir die Trainingseinheiten gut managen und den gesunden Jungs so viel Zeit wie möglich zur Regeneration geben“, so Carney.

Die Nürnberger stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen momentan auf dem neunten Tabellenplatz. Vergangenes Wochenende leistete sich das Team von Falcons-Headcoach Ralph Junge ein spannendes Duell mit den Artland Dragons, das sie nach Verlängerung 92:104 verloren. Die Verlängerung erst möglich gemacht hat Nürnbergs Forward Julius Wolf, Sohn von Ex-Veilchen-Spieler und BG-Sponsoringleiter Horst Wolf, der den Dreier zum 82:82 traf.

Auf eine zweistellige Punkteausbaute kommen durchschnittlich pro Spiel US-Guard Evan Taylor (14,6), US-Forward Brandton Chatfield (14,0), der deutsche Guard Vincent Friederici (13,3) sowie US-Forward Trevor Baskin (12,9). Die meisten Rebounds holen Chatfield (7,4), Baskin (6,8) und Wolf (5,2). Nachdem Junge Aufbauspieler Cameron Parker gegen Carter Whitt ausgetauscht hat, ist der deutsche Guard Tim Köpple bester Vorlagengeber (3,1 Assists pro Spiel).

„Wolf ist als werfender großer Spieler eine Herausforderung für uns, insbesondere weil uns gerade Größe fehlt“, sagt Carney. „Baskin und Chatfield sind starke Offensiv-Rebounder – sie müssen wir vom Brett weghalten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Nürnberg während eines Angriffs mehrfach die Chance bekommt zu punkten.“

 

20.12.2025 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge treten die Tigers Tübingen am kommenden Samstag, den 20. Dezember 2025, beim BBC Bayreuth an. Sechs Siege und sechs Niederlagen bedeuten für die Raubkatzen aktuell nur zehnten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Franken stehen ihrerseits auf Rang 13, vier Erfolge stehen acht Niederlagen gegenüber. Die Mannschaft von Trainer Florian Wedell hat vier Partien aus den letzten fünf Spielen verloren.

Die sportliche Situation hat sich bei den Tigers Tübingen mit der Verletzung von Point Guard JaCobi Wood (Stressfraktur) weiter dramatisch verschärft. Zu Wochenbeginn konnte Trainer Henrik Sonko nur fünf gesunde Spieler im Training zählen. Bis zum Spieltag bleibt abzuwarten, wie viele und welche Akteure überhaupt einsatzfähig sind. „Die personellen Situation ist derzeit enorm schwierig. Wir hoffen, dass wir bis Samstag noch einige Spieler zurückbekommen“, berichtet der Schwede.

In Bayreuth wird man mit dem bisherigen Saisonverlauf auch nicht zufrieden sein. Die Schlussphase der vergangenen Spielzeit 2024/2025 gestaltete sich mit fünf Siegen aus den letzten acht Partien durchaus positiv. Am Ende sprang mit 13 Erfolgen und 21 Niederlagen der 13. Tabellenplatz heraus – die gleiche Position wie man aktuell einnimmt. Dank des guten Endspurts kamen die Wedell-Schützlinge nicht mehr in akute Abstiegsgefahr. Es folgte Kontinuität im Kader.

Leistungsträger wie Moritz Plescher, KeVaughn Allen, Tehree Horn, Lenny Liedtke und Nate Diallo tragen auch weiterhin des Trikots des fränkischen Traditionsvereins. Der erwünschte positive Effekt der personellen Kontinuität ist (bis jetzt) noch ausgeblieben. „Bayreuth ist in der Transition ein sehr gefährliches Team. Sie haben gute Guards, die viel Druck ausüben können, gleichzeitig bekommen sie durch offensive Rebounds immer wieder zweite Wurfchancen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

Ein Schlüsselspieler des BBC Bayreuth ist der US-Amerikaner Rayshawn Mart. Unter den Körben ist der Ukrainer Artem Kovalov, ebenso wie der deutsche Rookie Cantia Rahming mit eine wichtige Stützte. Der 24-jährige Power Forward spielte bis zuletzt noch am College für die University of South Alabama (NCAA I) in den USA. Für beide Kontrahenten gewinnt diese Begegnung aufgrund der aktuellen sportlichen Lage eine große Bedeutung.

 

20.12.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets

Im letzten Heimspiel vor Heiligabend kommt es in der Ischelandhalle zu einem NRW-Derby, welches nach einem Jahr Zwangspause neu belebt wird. Mussten die Paderborn Baskets am Ende der Saison 2023/2024 den ungeliebten Gang zurück in die ProB antreten, kehrten die Ostwestfalen vergangenen Sommer durch eine Wildcard zurück in Deutschlands zweithöchste Spielklasse.

Und so ergibt sich die schöne Konstellation, dass den Fans aufgrund der kurzen Distanz zwischen beiden Standorten – Ischelandhalle und Maspernplatz liegen nur rund 120 Kilometer auseinander – ein spannendes, vorweihnachtliches Rendezvous bevorsteht.

Die Gäste aus der Domstadt haben ihr volles Potenzial bislang aufgrund von Verletzungssorgen kaum entfalten können. Erst beim jüngsten 74:87 gegen Wolmirstedt musste Headcoach Milos Stankovic auf seine Spielmacher Branden Maughmer sowie Eyassu Worku verzichten. Umso mehr verlagert sich die Verantwortung auf den Flügel, wo mit Efosa Osawe (19,5 Punkte, 8,6 Rebounds) und Jonathan Klussmann (18,4 Punkte) gleich zwei Akteure ganz genau wissen, wo der Korb hängt.

Dass die Baskets sich aktuell im Tabellenkeller befinden, lässt sich auf die ausbaufähige Auswärtsbilanz (1-5) zurückführen. Doch gerade hier ist Obacht geboten: Nach fünf Pleiten in Folge auf fremdem Terrain wusste Paderborn am Nikolaustag in Münster ein 90:84 zu entführen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Das letzte Heimspiel vor Heiligabend gegen Paderborn zu bestreiten, ist für alle Beteiligten schön. Die Fans feiern ein NRW-Derby, und wir als Team bekommen es mit einem spannenden Gegner zu tun, der deutlich gefährlicher ist, als es die Tabelle vermuten lässt. Die Baskets verfügen über viel offensives Potenzial, das nur darauf wartet, sich entfalten zu können.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers

In Quakenbrück steht am Samstag (19.30 Uhr) am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA das durchaus richtungsweisend Verfolgerduell bei den Artland Dragons auf dem Programm. Rein in den warmen Bus, ab ins kuschelige Hotel und dann ein hoffentlich heißer Tanz in der Artland-Arena, in der die 46ers den „Drachen“ Feuer machen wollen.

„Sie haben vernünftig investiert. Deshalb ist aus einem Absteiger ein Top-Team mit Playoff-Qualität geworden“, hat Branislav Ignjatovic Respekt vor der Truppe seines Kollegen Hendrik Gruhn, der in der Vorsaison noch bei Kooperationspartner RASTA Vechta II auf der Bank saß. Dem erst 31-Jährigen ist es gelungen, aus starken Übersee-Akteuren, gestandenen ProA-Profis und herausragenden Talenten eine Einheit zu formen.

Der Gießener Übungsleiter ist jedoch optimistisch, „dass wir in Quakenbrück etwas holen können.“ Zum einen haben die „Drachen“ vor eigenem Publikum bereits gegen die Uni Baskets Münster (69:71), gegen die BG Göttingen (83:104) und gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim (94:108) gepatzt, zum anderen stimmt die Unterhaus-Bilanz der Mittelhessen gegen die Männer aus Quakenbrück. Von bisher sechs Duellen gewann Gießen fünf.

Und dann ist da natürlich noch Neuerwerbung Abu Kigab, von dem „Frenki“ Ignjatovic vier Tage nach seiner Ankunft in Deutschland noch keine Wunder erwartet, von dem er sich allerdings erhofft, „dass er uns besonders defensiv helfen wird.“ Denn die Quakenbrücker „Abteilung Attacke“ hat es in sich. Mit dem syrischen Internationalen Amir Hinton und US-Rookie Ben Burnham (beide im Schnitt 19 Punkte) verfügen die Dragons über zwei der aktuell drei besten Scorer der Liga.

Mit dem ehemaligen Gießener Robert Oehle, mit Dejan Bruce sowie den Ex-Vechtaern Linus Ruf und Fynn Lastring hat die Truppe aus Quakenbrück unter den Brettern Körpergröße zu bieten, außerdem erfährt Connor van Anthony in Dominic Dolic wertvolle Unterstützung beim Spielaufbau. Und von außen sind der ehemalige Frankfurter Timo Lanmüller, der Kanadier Nate Patrone, Linus Trettin und der Ex-Karlsruher Elijah Ndi jederzeit stets in der Lage, zweistellig zu punkten.

 

20.12.2025 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS

Zum Auftakt des Doppelspieltages vor Weihnachten empfangen die EPG Baskets Koblenz am Samstag, den 20.12. um 19:30 Uhr die PS Karlsruhe Lions in der heimischen EPG-Arena. Vor dem 13. Spieltag gehen beide Teams als direkte Tabellennachbarn in die Partie. Mit sechs Siegen und sechs Niederlagen stehen die Baskets aktuell auf dem 11. Tabellenplatz, während die Lions mit fünf Siegen und sieben Niederlagen Rang 12 belegen.

Nach dem jüngsten Auswärtserfolg gegen die Bayer Giants Leverkusen (95:83) stehen die EPG Baskets erstmals bei einer Siegesserie von drei Erfolgen in Serie. Die Karlsruher mussten am vergangenen Wochenende eine Niederlage gegen die SparkassenStars Bochum hinnehmen (96:77). Die Ausgangslage verspricht damit nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation, sondern auch wegen der aktuellen Form beider Teams eine spannende Partie in der EPG-Arena.

In der Offensive haben die Koblenzer die Nase vorne: In der laufenden Saison erzielten sie knapp 100 Punkte mehr als die Gäste aus Karlsruhe. Die Offensive bleibt eine der großen Stärken der Baskets, was sich weiterhin in stabilen Trefferquoten widerspiegelt.  Im vergangenen Spiel gegen Leverkusen überzeugten sie mit einer überragenden Quote von 50% von jenseits der Dreipunktelinie. Zu den zentralen Offensivakteuren zählen Calvin Wishart sowie Decorian Jeffries.

Auf Seiten der Karlsruher sorgen insbesondere die beiden Neuverpflichtungen für neuen Schwung. Sowohl Brandon Angelo Porter als auch Isaiah Rayshaud Hart konnten von Beginn an mit ihren Qualitäten überzeugen. Zu den weiteren Schlüsselspielern der Lions gehört zudem der ex-Koblenzer Center Maurice Pluskota

Headcoach Stephan Dohrn ordnet die Aufgabe entsprechend ein und richtet den Blick auf die Stärken des Gegners: „Mit Karlsruhe kommt das athletischste Team der Liga auf uns zu. Sie haben den Kader während der Saison verändert, was sie noch besser und gefährlicher macht. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sind die Karlsruher absolute Playoff Kandidaten.“

GIESSEN hat Vukovic Ersatz gefunden

Neuzugang Abu Kigab, ein Kanadier mit sudanesischen Wurzeln, soll den GIESSEN 46ers schon am Samstag bei den Artland Dragons helfen

Nur fünf Tage nach der Trennung vom Kroaten Domagoj Vukovic haben die GIESSEN 46ers für die restlichen 22 Partien in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA damit einen Mann verpflichten können, der bereits bei den PS Karlsruhe LIONS und auch ein halbes Jahr im Oberhaus bei Ignjatovics Ex-Club MLP Academics Heidelberg unter Vertrag stand.

Kigab kam in Khartum, der Hauptstadt des Sudan, auf die Welt. Mit neun Jahren zog er mit seiner Familie nach St. Catharines in Ontario/Kanada. Abu Kigab begann seine Basketballkarriere an der St. Francis Catholic Secondary School und wechselte später an die renommierte Prolific Prep Academy in Kalifornien.

In der NCAA Division I sammelte er zwei Jahre lang Erfahrungen bei den „Ducks“ der University of Oregon, bevor er seine College-Karriere von 2019 bis 2022 bei den „Broncos“ der Boise State University fortsetzte. Dort erzielte er als „Senior“ im Durchschnitt 15 Punkte und sechs Rebounds pro Match. 2017 feierte Kigab mit der kanadischen U19-Nationalmannschaft seinen bisher größten Erfolg, den Gewinn der Junioren-WM in Ägypten.

Kigab beeindruckte mit durchschnittlich 20 Punkten, sieben Rebounds und zwei Assists in der slowakischen Liga sowie 23 Punkten, sieben Rebounds und zwei Assists im Alpe Adria Cup. „Schon in der Slowakei habe ich ihn beobachtet, ein Engagement bei uns kam aber leider noch nicht zustande“, so „Frenki“ Ignjatovic. Stattdessen verschlug es Abu Kigab für zwölf Partien nach Heidelberg sowie ab November 2024 zu den PS Karlsruhe LIONS.

„Ich bin bereit, den 46ers zu helfen, und zwar an beiden Enden des Parketts“, ließ der Neuzugang schon kurz nach seiner Ankunft wissen. Dies kann er bereits am Samstag (19.30 Uhr) bei den Artland Dragons versuchen, bei denen Abu Kigab erstmals ins schwarze 46ers-Auswärtstrikot mit der Nummer 47 schlüpfen wird.

 

BBC Bayreuth verpflichtet neuen Big Man Willem Brandwijk

Der BBC Bayreuth hat sich entschieden, noch einmal auf den großen Positionen nachzuverpflichten und hat den niederländischen Big Man Willem Brandwijk bis Saisonende unter Vertrag genommen.

Mit Brandwijk stößt ein physischer und athletischer Spieler zum BBC-Kader, der außerdem über einen guten Wurf verfügt. Der 30-jährige 2,06 Meter große Niederländer kann sowohl die Position des Power Forwards als auch die des Centers bekleiden und spielte zuletzt in der zweiten französischen Liga bei Aix Maurienne Savoie Basket.

Der in Voorburg (Niederlande) geborene ehemalige Nationalspieler entschied sich bereits im Alter von 19 Jahren für ein Studium an einem US-College. Er spielte die ersten drei Jahre für die Siena Saints, ein Division-I-College im Bundesstaat New York. Um mehr Spielzeit zu bekommen, wechselte er danach für zwei weitere Jahre an die Indiana University of Pennsylvania, bevor er 2019 seine Profikarriere bei Feyenoord Rotterdam in der niederländischen DBL begann.

Nach sehr guten Leistungen in seinem ersten Profijahr schloss er sich dem niederländische Spitzenteam Donar Groningen an und spielte mit ihnen unter anderem in der Qualifikation zur FIBA-Champions League. Im Jahr 2023 wechselte er zu seiner ersten Station in Belgien zu den Kangoeroes Basket Mechelen. Der Wechsel in die zweite Liga Frankreichs zu Aix-les-Bains war keinesfalls ein Rückschritt. Die LNB Pro B gilt als extrem physisch und athletisch.

Im Zuge der Verpflichtung von Willem Brandwijk hat sich der BBC Bayreuth mit Artem Kovalov darauf verständigt, ihm die Möglichkeit zu geben, sich einem neuen Club anzuschließen. Artem steht bis zu diesem Punkt weiterhin beim BBC Bayreuth unter Vertrag und kommt bis zu einem möglichen Wechsel weiterhin zum Einsatz.

BBC Bayreuth-Headcoach Florian Wedell: „Trotz guter Entwicklungen in einigen Bereichen ist nach knapp einem Drittel der Saison klar, dass wir seit der Verletzung von Taje Kelly physisch angreifbar sind. In Bereichen wie Rebounding und Post-Up-Defense bewegen wir uns auf den letzten Plätzen der Liga. Mit Willem haben wir einen physischen, vielseitigen und erfahrenen Spieler dazubekommen, der sowohl auf der Position 5 als auch auf der Position 4 einsetzbar ist.“

Willem Brandwijk zu seinem Engagement beim BBC Bayreuth: „Es ist mir eine Ehre, Teil des BBC Bayreuth und seiner reichen Basketballtradition zu werden. Ich habe einen großartigen Eindruck sowohl von der Organisation als auch von der Stadt gewonnen und bin gespannt darauf, mit der Arbeit zu beginnen. Ich freue mich darauf, alles für den Verein zu geben.“

Nachberichte ProA 12. Spieltag

12.12.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. SBB Baskets Wolmirstedt 74:87

Die SBB Baskets haben am Freitagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 87:74 bei den Paderborn Baskets gewonnen. Es war der dritte Saisonsieg für den Aufsteiger – und das gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit defensiven Lücken auf beiden Seiten. Die SBB Baskets liefen lange einem Rückstand hinterher. Nach dem ersten Viertel führte Paderborn mit drei Zählern (27:24), zur Halbzeit mit vier Punkten (50:46). Auch nach dem dritten Spielabschnitt lagen die SBB Baskets noch zurück (63:67). Im letzten Viertel schraubten die Gäste dann ihre defensive Intensität nach oben und kamen so auch offensiv besser ins Rollen.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns, um einfach auch Selbstbewusstsein zu finden. Am Anfang haben wir uns defensiv schön schwergetan. In der Verteidigung haben wir dann besser ins Spiel gefunden, das hat die Grundlage gesetzt, dass wir einen Weg gefunden haben, im Spiel zu bleiben. Das war ein Sieg des gesamten Teams und ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs.“

 

13.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. RheinStars Köln 95:83

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihren zehnten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die RheinStars Köln 95:83 (52:37).

Die Veilchen starteten mit viel Energie in der Offensive in die Partie, doch auch die Rheinländer fanden Wege zum Korb (8:7). Doch dann legten die Hausherren einen kurzen Zwischenspurt ein, den Ramstedt zum 14:7 abschloss. Die Kölner zeigten sich wenig beeindruckt und kämpften sich auf 18:16 heran. Zwar konterte Zach Jackson von außen zum 21:16, doch Paige sorgte dafür, dass die Gäste dranblieben (23:30). In die Viertelpause gingen die Göttinger mit einer 24:20-Führung.

Im zweiten Abschnitt brachte Björn Rohwer die RheinStars durch einen Dreier auf 24:23 heran, aber die BG antwortete mit einem 6:0-Lauf zum 30:23 und zwang die Kölner zu seiner ersten Auszeit. Julius Böhmer erhöht den Veilchen-Vorsprung auf zehn Zähler (37:27). Die Göttinger leisteten sich im Anschluss Unkonzentriertheiten in der Verteidigung, die die Kölner nutzten, um wieder zu verkürzen (37:31). Vor der Halbzeitpause verkürzten die Rheinländer noch auf 52:37.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber ihre Überlegenheit aus. Hendrik Drescher ließ den BG-Vorsprung durch zwei Dreier in Folge auf 64:42 anwachsen. Im Anschluss daran schafften es die Kölner, sich Punkte an der Freiwurflinie zu erarbeiten und auf 66:51 zu verkürzen. Die RheinStars kämpften, sodass Haris Hujic per Dreier auf 68:55 verkürzte. Die Göttinger fingen sich aber wieder und bauten ihren Vorsprung bis zum Viertelende auf 79:60 aus.

Im letzten Abschnitt warfen die Rheinländer noch einmal alles in die Waagschale, während bei den dezimierten Veilchen nun die Kräfte schwanden. Die Gäste arbeiteten sich Stück für Stück heran. Nachdem Tim Davis einen Freiwurf verworfen hatte, sicherte sich Marko Cuvalo den Rebound und verkürzte auf 84:72. Die Kölner gaben nicht auf – Cedric Russell traf zum 87:76. Näher ließen die Göttinger den Gegner aber nicht mehr herankommen.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. PS Karlsruhe LIONS 96:77

Mit einer dominanten Leistung in der zweiten Halbzeit haben die VfL SparkassenStars Bochum die PS Karlsruhe Lions am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die Schranken gewiesen. Sie distanzierten damit den direkten Konkurrenten aus Baden und begeisterten die Fans in der Bones Hands Arena.

Die Lions kamen etwas besser in die Partie. Bei den SparkassenStars war ein bisschen Nervosität zu spüren. So hatten die Karlsruher bis zur Endphase des ersten Viertels leicht die Nase vorn. Ein spektakulärer Alley Oop von Brandon Porter war der Höhepunkt des Spielabschnitts. Drei Minuten vor der Viertelpause legten die Bochumer dann einen 8:0-Lauf hin und gingen erstmals in Führung. Vor dem zweiten Viertel stand es 22:21 für die SparkassenStars.

Die Nase vorne hatten dann nur noch die SparkassenStars. Bis kurz vor der Halbzeit immer nur leicht, aber dann legten die Mannen von Headcoach Felix Banobre einen fulminanten Schlussspurt hin und bauten die Führung erstmals zweistellig aus. Karlsruhe wirkte angeknockt und die SparkassenStars entschlossen den fünften Heimsieg in Folge einzufahren. Zur Halbzeit stand es 49:38 für die Bochumer.

Auch im dritten Viertel ließen die SparkassenStars keine Zweifel aufkommen. Die Löwen wehrten sich zwar nach Kräften, wurden aber durch die immer intensiver werdende Defense der SparkassenStars ausgebremst. Das gesamte Team spielte sehr variabel, traf aus der Distanz, war aber auch in der Zone brandgefährlich. Vor dem letzten Viertel stand es 72:61 für die Bochumer.

Niklas Geske sorgte für die Vorentscheidung, als er einen Fast Break mit einem Korbleger zum 86:70 abschloss. Felix Banobre brachte nun auch die beiden Young Guns Mats Neumann und Aurel Bucur, der noch drei Punkte per Freiwurf erzielte. Die SparkassenStars gewannen die Partie gegen die Lions mit 96:77.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Bozich Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen 81:60

Am vergangenen Samstagabend konnten sich die Bozic Knights mit 81:60 gegen Phoenix Hagen durchsetzen und damit ihren sechsten Erfolg am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga einfahren. Mit fünf Siegen aus den letzten sechs Partien bauen die Teckstädter ihre Serie weiter aus.

Die mit Abstand erfolgreichste Offensivtruppe traf auf die derzeit beste Verteidigungsreihe der Liga und schon das Anfangsviertel setzte die Weichen für die Richtung, an die es an diesem Abend gehen sollte. Zwar gelang den Kirchheimer Gastgebern mit 18 Punkten im Offensivbereich allemal ein durchschnittliches Viertel, jedoch waren es gerade einmal sieben Punkte, die das erwartete, Hagener Offensivfeuerwerk in den ersten zehn Minuten erzielen konnte.

In den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels waren es anschließend nur zwei Punkte, die aufs Scoreboard der Hagener wanderten. Neun Punkte nach 15 Spielminuten hat durchaus extremen Seltenheitswert. Insbesondere gegen einen solch hochkarätigen Gegner. Doch der eigene schwache Offensivoutput (24 Punkte) schien für gedämpfte Stimmung zu sorgen. Dies nutzten die Gäste aus, um bis zur Halbzeit noch 17 Zähler zu erzielen. Beim Stand von 34:26 ging es in die Halbzeitpause.

Im Anschluss starteten die Ritter durch. Endlich fielen die Würfe und nach einem 10:0 Lauf mit Punkten von Phillip Russell, Lucas Mayer und Nico Bretzel, lagen die Bozic Knights mit 48:32 in Führung. Doch die Hagener steckten zu keinem Zeitpunkt auf. Die Partie pendelte in den folgenden Minuten rund um eine 10 Punkte Führung der Hausherren. Mit einem 59:48 Zwischenstand ging es ins Schlussviertel.

Und Hagen wollte es nochmal wissen. Bis auf sechs Punkte konnte der Rückstand verkürzt werden. Die Teckstädter behielten jedoch einen kühlen Kopf, trafen in der Offensive gute Entscheidungen und zogen wieder davon. Am Ende stand ein beeindruckender 81:60 Heimerfolg zu Buche.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Uni Baskets Münster 71:83

Die Uni Baskets feiern Befreiungsschlag in Tübingen: Eine fulminante erste Halbzeit der Münsteraner war am Samstagabend der Grundstein des eminent wichtigen 83:71-(43:27) -Auswärtserfolgs.

Sage und schreibe knapp sechs Minuten gestatteten höchst aggressiv verteidigende Uni Baskets den Tigers keine Zähler. Der gelungene Einstieg über Nick McMullen, Julian Larry und Andrew O’Brien zwangen die Tigers zur ersten Auszeit (0:9). Diese verpuffte, denn der Fastbreak-Dreier von Neil Masic stellte gar auf 0:14 (5.). Über den vierten Münsteraner Dreier durch Cosmo Grühn und den Durchbruch von Thore Dilschmann erhöhten die Gäste bis zur Viertelpause auf 11:26.

Defensiv spielten die Gäste auch im zweiten Viertel ungemein fokussiert. Tübingen kam nur schwer in die Ballbewegung hinein. Dann leisteten sich die Münsteraner viereinhalb Minuten ohne einen Zähler und versäumte so, das Spiel noch deutlicher zu gestalten. Über weitere Hustle-Plays – vor allem über Julian Larry spielte das Rohdewald-Team seine Stärken aus. Mit verwandelten Freiwürfen sorgte die Münsteraner für eine 43:27-Halbzeitführung.

Mehr Tübinger Energie musste fortan in der Verteidigung gematcht werden. Trotz des guten Einstiegs in die zweite Hälfte (30:47, 32.) geriet Münsters Defensive in eine Phase der Unordnung (36:48, 34.), wusste diese jedoch schnell wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Doch die ruhig gespielte Paul Horn-Arena erwachte, als die Tübinger plötzlich das Feld weit machten und erfolgreich Dreier zu einem 11:0-Lauf warfen. Nur noch 55:62 vor dem Schlussviertel.

Viertelübergreifend blieben die Münsteraner über vier Minuten ohne Punkte, auf fünf Punkte schrumpfte die einst komfortable Führung (57:62). Jason Ani aber stoppte die Offensiv-Flaute und sein Team brachte fortan den sich anbahnenden offenen Schlagabtausch zum Erliegen. Die Uni Baskets übernahmen das Tempo. Beachtlich souverän in Anbetracht des Rucksacks der Niederlagenserie auf dem Rücken brachten die Baskets den dritten Saisonsieg über die Zeit.

 

13.12.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 103:81

Zum zweiten Mal in dieser Woche stehen die HAKRO Merlins auf dem Parkett. In der Arena Hohenlohe liefen die Zauberer zu einem absoluten Topspiel gegen die Eisbären aus Bremerhaven auf.

Nach verlorenem Sprungball eröffnete Ogunsipe das Spiel, bevor erst Blunt per Korbleger und anschließend Gaines nach einem Steal erhöhten (7:3). Immer wieder schaffte es die Mannschaft aus dem Norden jedoch die Partie wieder eng zu machen. Kurz vor der ersten Unterbrechung gelang es den Gastgebern ein wenig Luft zwischen sich zu bringen und das punktereiche erste Viertel mit einem Stand von 33:26 beendete.

Im zweiten Viertel waren es die Gäste, die zuerst punkten konnten. Die Zauberer fanden darauf jedoch sofort die passende Antwort und bauten die Führung zweistelligen aus (42:30). Die Merlins spielten ihre Angriffe erfolgreich aus, schafften es sogar mit zwei Steals den Gästen mögliche Punkte zu verhindern. Geschlagen gaben sich die Eisbären noch lange nicht und beide Mannschaften verabschiedeten sich mit 61:48 in die Kabinen.

Aus der Kabine kamen die Crailsheimer hellwach. Trotz Annäherungsversuchen der Gäste, hielten die Merlins ihre Führung stabil. Sechs defensive Rebounds in Folge schnappten sich die Hausherren und konnten gleichzeitig vorne im Angriff ihre Chancen ausspielen, sodass die Gäste ein Timeout nehmen mussten (73:56). Gardner stellte mit einem Treffer hinter der Drei-Punkt-Linie sofort klar, dass die Hohenloher nicht ohne einen Sieg nachhause gehen wollten.

In den finalen zehn Minuten wussten sich die Gäste gegen die starke Offensive der Merlins nicht mehr anders als mit Fouls zu helfen. Mit schnellen Schritten näherten sich die Zauberer der Dreistelligkeit. Die 100 machte nach 39 gespielten Minuten schließlich Madlock mit zwei Freiwürfen voll. Mit 103:81 sicherten sich die Hausherren weitere zwei Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.

 

14.12.2025 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. BBC Bayreuth 95:84

Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit musste der BBC Bayreuth heute Nachmittag am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine 84:95 (37:51)-Niederlage bei den GIESSEN 46ers hinnehmen.

Nach recht nervösem Beginn auf beiden Seiten fanden die Gastgeber deutlich besser in die Partie und gingen mit 12:0 in Führung. Erst nach knapp viereinhalb Minuten erzielte Rayshawn Mart mit dem 2:12 die ersten Bayreuther Punkte. Gießen erhöhte dann auf 18:6, ehe KeVaughn Allen sowie Cantia Rahming weiter auf 12:18 verkürzten. Bayreuth war jetzt deutlich besser in der Partie. Nach der Aufholjagd des BBC stand es zur ersten Viertelpause 23:20 für Gießen

Allen traf dann den ersten Dreier der Partie zum 23:29 und Diallo versenkte die nächste Alley-oop-Aktion zum 25:29. Allen ließ einen weiteren Dreier zum 28:30 folgen, im Gegenzug traf Robin Benzing auch aus der Distanz – 33:28 für die Mittelhessen. Ein weiteres Mal Benzing aus der Distanz brachte die Gastgeber nach knapp 16 Minuten mit 41:31 in Front. Die Partie blieb weiter zerfahren mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Letztlich ging es mit 51:37 für Gießen in die Halbzeitpause.

Allen und Brandwijk mit einem Statement-Dunk und einem Bonusfreiwurf verkürzten für den BBC schnell auf 43:51. Mart stellte mit weiteren siebe Zählern in Folge auf 50:51. Bayreuth hatte massives Momentum. Gießen riss dann die Partie wieder etwas mehr an sich. 68:61 stand es knapp zwei Minuten vor Viertelende, Allen und Mart hatten Dreier getroffen, dann versenkte Horn einen weiteren Distanztreffer zum 64:68. Bis zur Viertelpause stellte Gießen auf 72:66.

Die Gastgeber zeigten zu Beginn des Schlussabschnitts viel Aggressivität und stellten wieder auf 76:66. Brandwijk markierte mit zwei Freiwurftreffern und anschließend mit einem Dunk das 70:76. Die Gastgeber erhöhten dann mit einem 7:1-Lauf wieder auf 83:71. Ikejiaku stellte auf 78:85. Dann baute Gießen den Vorsprung abermals auf 91:78 aus. Ein abschließender Korb von Horn waren die letzten Bayreuther Lebenszeichen, am Ende hatte Gießen mit 95:84 gewonnen.

 

14.12.2025 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. EPG Baskets Koblenz 83:95

Die EPG Baskets Koblenz schlagen auch die Bayer Giants Leverkusen auswärts mit 83:95 (47:38). Zunächst standen die Vorzeichen allerdings gar nicht gut für die Schängel.

Man erwischte einen klassischen Fehlstart und Leverkusen gelang ein schnelles 9:0. Fast vier Minuten brauchten die Koblenzer, bis sie durch einen Dunk von Decorian Jeffries zu ihren ersten Punkten kam. In drei aufeinander folgenden Angriffen versenkten zunächst Wishart, dann Niedermanner ihre Dreier, abgerundet durch einen zweiten Dunk von Jeffries zum 10:10. In der Folge kam es Immer wieder zu Spielunterbrechungen und es stellte sich kein Spielfluss ein.

Die Partie war auf Koblenzer Seite weitestgehend von Einzelaktionen geprägt und man bekam die Leverkusener Offensive nicht richtig in den Griff. Es gelang den Nordrhein-Westfalen, sich peu à peu immer weiter abzusetzen, bis Coach Stephan Dohrn beim Spielstand von 41:29 die Notbremse zog und eine Auszeit nahm. Die EPG Baskets schafften es in den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit mit neuem Schwung noch einmal auf 47:38 zu verkürzen.

In der zweiten Halbzeit kam Koblenz mit völlig anderem Gesicht und Körpersprache aus der Kabine. Die Partie nahm deutlich an Fahrt und Qualität auf und entwickelte sich zu einem sehr ansehnlichen Basketballspiel, das Ende des dritten Viertels wieder völlig ausgeglichen war. Koblenz fühlte sich durch wiederholt umstrittene Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt, die Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht beirren und drehte erst recht auf.

Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, die im letzten Viertel zum Sieg führte. Vier Minuten vor Schluss stand es 79:79 und es sollte zum finalen Showdown kommen. Die nächsten drei Angriffe wurden durch Dreier von Marko Bacak, Calvin Wishart und von Badu Buck zum 81:88 erfolgreich abgeschlossen. Drei Angriffe auf beiden Seiten, 9:2 Punkte für Koblenz. Dies bedeutete die Entscheidung in der Crunchtime. Die Partie ging schließlich mit 83:95 an die EPG Baskets.

 

14.12.2025 17:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Artland Dragons 92:104

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Artland Dragons mit 92:104 (38:43, 82:82) nach Verlängerung verloren. Es war ein sehenswertes Spiel vor 1964 Zuschauern in der Kia Metropol Arena.

Es war ein Spiel der Läufe am 3. Advent, das knapp 2.000 Fans in der Kia Metropol Arena verfolgten. Nach einem starken Auftakt-Viertel der Falken, drehten die Gäste die Partie zur Pause (38:43).

In Halbzeit 2 waren dann wieder die Hausherren am Zug. Im Schlussviertel zeigte jedoch Artland seine Qualität und sah bereits wie der sichere Sieger aus. Mit einem starken Schlussspurt retteten sich die wackeren Falcons in die Overtime. Dort machten die Dragons dann aber kurzen Prozess und gewannen schlussendlich 92:100.

Falcons-Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Artland. Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben. Wer daheim nach dem ersten Viertel so deutlich führt und im Schlussabschnitt fünf Minuten vor dem Ende 71:63 vorne liegt, muss den Sack zumachen. Das ist uns schon mehrfach passiert in dieser Saison. Das müssen wir abstellen.“

 

 

Vorberichte ProA 12. Spieltag

12.12.2025 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Nach dem Auswärtssieg bei den Uni Baskets Münster am vergangenen Wochenende war eine riesige Erleichterung zu spüren – jetzt wollen die Paderborn Baskets nachlegen. Gegner am 12. Spieltag der ProA Barmer 2. Basketballbundesliga sind in der eigenen geliebten „Maspernhölle“ die SBB Baskets Wolmirstedt. Gegen den aktuellen Tabellenletzten ist das Ziel der Ostwestfalen klar: Das Team will den dritten Heimsieg einfahren und somit zwei Erfolge hintereinander feiern.

Die Niederlagenserie konnten die Paderborn Baskets am vergangenen Wochenende in Münster mit dem ersten Auswärtssieg der Saison (90:84) beenden, jetzt will das Team mehr und hat den nächsten Heimsieg im Visier. Die personellen Fragezeichen – Aaron Kayser wird wahrscheinlich fehlen, hinter Jonathan Klussmann und Eyassu Worku stehen leichte Fragezeichen – wollen die Baskets mit Einsatz, Leidenschaft und dem richtigen Gameplan kompensieren.

Die SBB-Verantwortlichen reagierten auf die anhaltende Siegflaute mit den Nachverpflichtungen der drei US-Amerikaner De’Vondre Perry, Michael Hughes und Daivien Wiliamson. Das Team um den routinierten Playmaker Martin Bogdanov verlor dennoch zuletzt dreimal in Folge, am vergangenen Wochenende mit 76:89 beim Aufstiegskandidaten Hakro Merlins Crailsheim.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn Baskets: „Wolmirstedt hatten mit sieben Auswärtspartien bisher ein toughes Programm und mussten mit vielen Verletzungen und damit einhergehenden Personalrotationen und –wechseln kämpfen. Durch ihre Neuverpflichtungen sind die Rollen im Kader jetzt anders verteilt. Sie können daher ein sehr unangenehmer Gegner sein. Wenn wir die Leistung aus dem finalen Viertel in Münster wiederholen, sehe ich gute Chancen für uns.“

 

13.12.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. RheinStars Köln

Rund ein Drittel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison ist gespielt – mit neun Siegen aus elf Spielen liegt die BG Göttingen bei ihrer Mission zur Rückkehr in die erste Liga im Soll. Ob das Team von Headcoach Fabian Strauß die zahlreichen, neuen, Ausfälle verkraften kann, wird sich am kommenden Samstag, 13. Dezember, in der Partie gegen den Aufsteiger RheinStars Köln zeigen (18:30 Uhr, Sparkassen-Arena).

Die Kölner haben eine turbulente Zeit hinter sich. Nachdem der Aufsteiger die ersten fünf Liga-Partien verloren hatte, trat Headcoach Stephan Baeck freiwillig zurück und übergab das Amt an seinen Co-Trainer Zoran Kukic. Die beiden Spiele nach dem Trainerwechsel gewannen die RheinStars und holten am vergangenen Wochenende ihren dritten Saisonsieg gegen die GIESSEN 46ers (92:76). „Sie werden mit viel Selbstvertrauen zu uns reisen, und Teams mit Selbstvertrauen sind immer gefährlich“, warnt Carney.

Bester Kölner Punktesammler gegen Gießen war der im November nachverpflichtete US-Guard Cedric Russell mit 20 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten der kanadische Forward Adam Paige (14), der deutsche Forward Justin Onyejiaka (13) sowie der deutsche Center Björn Rohwer (12). Neben Russell (14,4) und Rohwer (10,5) punktet auch Paige (11,2) im Schnitt zweistellig, der die vergangene Saison in Dresden unter Strauß und Carney begann und dann nach Itzehoe in die ProB wechselte.

Zu dem Trio gesellt sich ein in Göttingen bekanntes Gesicht: Ex-Veilchen Haris Hujic kommt auf durchschnittlich 13,5 Punkte pro Spiel bei einer Dreier-Trefferquote von 43 Prozent. Der Guard, der in der Saison 2021/22 das lila Trikot trug, ist nach Jahren mit Verletzungssorgen nun endlich wieder fit. Bei den Assists sticht kein Rheinländer hervor – Russell kommt im Schnitt auf 3,0 Vorlagen pro Spiel.

Angesichts der angespannten Personallage muss der BG-Trainerstab kreativ werden. „Spieler werden auf ungewohnten Positionen spielen müssen. Insbesondere in der Defensive ist es schwierig, sich schnell darauf einzustellen. Umso wichtiger ist die Kommunikation untereinander“, sagt BG Assistant-Coach Carney. „Wir müssen einen Gameplan erstellen, der einfach und gut umzusetzen ist. Wichtig ist, dass wir wissen, wie wir bestimmte Aktionen und Spieler verteidigen wollen.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. PS Karlsruhe LIONS

Die VfL SparkassenStars Bochum wollen am Samstag den fünften Heimsieg in Folge einfahren, doch mit den PS Karlsruhe Lions kommt eins der derzeit heißesten Teams der Liga in die Bones Hands Arena. Sie rangieren aktuell mit fünf Siegen auf dem elften Tabellenplatz. Allerdings holten die Lions drei der fünf Siege in den letzten drei Partien und scheinen einen richtigen Lauf zu haben. Alles ist vorbereitet für ein weiteres packendes Spiel am Stadionring.

Die PS Karlsruhe Lions haben nach der verkorksten letzten Saison einen Neubeginn eingeläutet. Neuer Headcoach ist der 46-jährige Demond Greene, der selber Profi war und vor seinem Engagement in Karlsruhe Assistant Coach beim FC Bayern Basketball war. Ein alter Bekannter der SparkassenStars ist der Floor General der Lions, David Cohn. In der vergangenen Woche hat Coach Greene noch Isaiah Hart nachverpflichtet, der in der letzten Saison noch das Trikot der ART Giants Düsseldorf trug.

Die SparkassenStars haben die Derby-Niederlage in Hagen aufgearbeitet und blicken auf die positiven Aspekte des Spiels zurück. 40 Minuten agierte man auf Augenhöhe mit dem bisher dominantesten Team der Liga. Das gibt trotz der Niederlage Selbstvertrauen. Die Aufgabe gegen die Lions wird schwierig, denn sie spielen sehr physisch und kommen mit ordentlich Selbstvertrauen ins Ruhrgebiet.

„Karlsruhe ist ein sehr physisches Team mit vielseitigen Spielern, die gut zu ihrem Spielstil passen – das macht sie zu einem sehr flexiblen und schwer auszurechnenden Gegner. Wie immer bringt jedes Spiel ein völlig neues Szenario mit sich. Wir hatten eine gute Trainingswoche, und die Spieler sind voll fokussiert. Es wird ein anspruchsvolles Duell, und genau deshalb muss unsere Identität von Anfang bis Ende stark sein“, so VfL-Headcoach Felix Banobre.

 

13.12.2025 19:00 Uhr Bozich Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen

Nach vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen wollen Kirchheims Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nachlegen und zu den Playoff Platzierungen aufschließen. Mit Phoenix Hagen gastiert der unangefochtene Tabellenführer im Schwabenland.

Mit zehn Siegen aus elf Partien ist Phoenix Hagen derzeit das Maß aller Dinge in der eng gestaffelten Tabelle der ProA. Nur gegen die Artland Dragons musste sich die Mannschaft von Head Coach Chris Harris nach Verlängerung geschlagen geben. Vor Saisonbeginn wurde das Ziel Aufstieg in die BBL ausgegeben und der Kader mit ausgezeichneten und bundesligaerfahrenen Akteuren verstärkt. Das Prunkstück ist zweifellos die Offensive.

Angeführt wird die Mannschaft von Marcus Graves. Der letztjährige Trierer Point Guard weiß, wie man aufsteigt und hat sich im Vergleich zur Vorsaison nochmals gesteigert. Er ist Gehirn und Herz der Mannschaft. Aus Würzburg wurde Fabian Bleck verpflichtet. Der Routinier sorgt für Ruhe und Stabilität. Ebenfalls gefährlich sind Devin Schmidt (14,5 Punkte pro Partie) und Jeffrey Carroll (12,7 PpP).

Dank der Verlängerung von Chuck Harris, sowie der Rückkehr von Tyrel Morgan und Tylan Pope, fand sich Head Coach Igor Perovic in einer verbesserten Trainingssituation wieder. Zum Start der Woche kehrte dann auch Nick Spinoso, der in Quakenbrück gefehlt hatte, zurück in den Kader. „In den ersten Monaten hatten wir nahezu nie das gesamte Team parat. Das war Anfang dieser Woche das erste Mal der Fall und das merkt man dann natürlich auch,“ verriet Kirchheims Chef an der Seitenlinie.

Nach vier Siegen aus den letzten fünf Partien gelang es den Teckstädtern das untere Mittelfeld zu verlassen und sich auf Platz zehn wiederzufinden. Noch ist unklar wohin der Blick perspektivisch gehen wird und das wird wohl auch nach dem Spiel gegen Hagen noch der Fall sein. Zu eng ausgewogen das Tabellenbild der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

 

13.12.2025 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Uni Baskets Münster

Für die Tigers Tübingen geht es am zwölften Spieltag der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit dem Heimspiel gegen die Uni Baskets Münster weiter. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie den negativen Trend unbedingt beenden. Hochball ist am Samstag, den 13. Dezember 2025, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena.

Mit aktuell sechs Erfolgen und fünf Niederlagen stehen die Raubkatzen derzeit nur auf dem achten Tabellenplatz, was derzeit noch das Erreichen der Playoffs bedeuten würde. Die Tabelle ist jedoch sehr eng beieinander. Die Uni Baskets Münster kommen mit sechs Niederlagen in Folge nach Tübingen. Zwei Siege und neun Niederlagen – so lautet die sportliche Bilanz der Gäste, was gegenwärtig nur den 17. Tabellenplatz bedeutet.

Bei der 82:92-Niederlage im Derby in Karlsruhe mussten die Raubkatzen auf einige Akteure verzichten, dazu waren etliche Spieler nicht im Vollbesitz der eigenen Kräfte. Die Sorgen beim kommenden Gegner der Tübinger sind jedoch deutlich prekärer. „Es ist der Wahnsinn, was wir mit Verletzungen bisher durchmachen mussten”, berichtet Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets Münster.

Zweistellig punktet sein Julian Larry und Nicholas Khalil McMullen. Auf den deutschen Positionen sorgt vor allem Neil Masnic mit 11,9 Punkten für mächtig Furore. Der 25-Jährige spielte in der vergangenen Saison 2024/2025 noch in der ProB bei den Paderborn Baskets. Eigengewächs Paul Viefhues (9,8 ppg) ist mit einer Quote von 39,7 Prozent aus der Distanz bester Schütze der Gäste. Routinier Adam Touray hat nach einem Bandscheibenvorfall bisher nur ein Saisonspiel bestritten.

„Wir müssen wieder zu unseren Stärken finden und diese konzentriert und konstant ausspielen. Sprich, Aggressivität, Tempo, Intensität und Verteidigung. Münster spielt generell ein eher langsameres Tempo, diesbezüglich müssen wir Akzente setzen. Unter den Körben bringen sie viel Physis mit, vor allem mit McMullen. Es gilt, jeden Spieler und das gesamte Team zu respektieren und eine gute Leistung abzuliefern“, betont Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

 

13.12.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Nach der Auswärtsreise zu den Lions gastieren diesen Spieltag die Eisbären aus Bremerhaven die HAKRO Merlins in der Arena Hohenlohe. Das Team aus dem Norden zählt zu den stärksten Mannschaften der Liga. Sprungball des Topspiels am Samstag ist um 20 Uhr.

Mit einer Bilanz von acht Siegen aus elf Spielen stehen die Zauberer und Eisbären derzeit punktgleich auf den Tabellenplätzen drei und vier. Ähnlich ausgeglichen steht es im direkten Vergleich der beiden Teams. Vergangenes Jahr trafen die beiden erstmals in der ProA aufeinander, dabei konnten beide Mannschaften auswärts beim Gegenüber punkten.

Seit zwei Jahren steht Steven Esterkamp schon an der Seitenlinie der Eisbären. Wenige Tage nach Aufnahme seines Amtes verpflichtete er den Point Guard Elijah Miller, der diese Saison zu den Besten der Liga zählt (13,7 PKT & 6,9 AST). Zusammen mit den beiden Power Forwards Jannis von Seckendorff (11,9 PKT) und Carlos Carter (10,8 PKT) sowie dem Shooting Guard Jemarl Baker (11,7 PKT) baute sich das Team aus dem Norden eine gefährliche Offensive auf.

Zuletzt standen die Bremerhavener am Montag auf dem Parkett. Gegen die BG Göttingen mussten die Eisbären ihre dritte Niederlage der Saison einstecken. In der heimischen Arena war nach einem guten Start in die Partie für die Hausherren nichts zu holen. Trotz Leistungssteigerung im letzten Viertel war der Sieg des BBL-Absteigers zu diesem Zeitpunkt bereits in trockenen Tüchern.

Zeitgleich waren auch die HAKRO Merlins aktiv. Während die Eisbären den elften Spieltag absolvierten, standen die Zauberer für ihr Nachholspiel des neunten Spieltags bereits zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf dem Parkett. In Karlsruhe ließen die Crailsheimer ihre Punkte liegen. „Bremerhaven ist für mich eine der vier Top-Mannschaften der ProA. Wir müssen uns auf unsere Tugenden verlassen und Merlins Basketball spielen“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim.

 

14.12.2025 15:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. BBC Bayreuth

Nach dem jüngsten Heimsieg gegen Leverkusen geht es für den BBC Bayreuth am Sonntag, 14. Dezember, um 15 Uhr am zwölften Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den GIESSEN 46ers weiter.

Das Traditionsteam aus Mittelhessen, das insgesamt fünf deutsche Meisterschaften vorweisen kann, hat sich nach dem jeweils knappen Scheitern in den vergangenen drei Spielzeiten den Wiederaufstieg in die BBL als Saisonziel gesetzt. Bislang stottert der Motor der 46ers allerdings noch, man steht mit 12:10 Zählern auf Tabellenplatz neun. Nach vorher zuletzt drei Siegen gegen Leverkusen, in Münster und gegen Bremerhaven gab es für die Gießener am vergangenen Freitag eine 92:76-Niederlage bei den RheinStars Köln.

Als wichtiges Unterpfand, um den Aufstieg mitspielen zu können, sieht man bei den Hessen den gewachsenen Mannschaftskern des Teams, der aus der vergangenen Saison zusammengehalten werden konnte. Allen voran fällt daraus bislang US-Shooting-Guard Kyle Castlin (29) auf. Ein anderer fester und hocherfahrener Rückhalt des Teams ist Mannschaftskapitän Robin Benzing. Der 36-jährige 167-fache Nationalspieler kommt aktuell auf im Schnitt 13,1 Punkte und 2,8 Rebounds.

Der 25-jährige kanadische Point-Guard Aiden Warnholtz hat aktuell 10,3 Punkte auf dem Scoreboard stehen. Bester Rebounder des Teams ist derzeit der 32-jährige Center-Routinier Jonathan Maier mit im Schnitt 4,9 abgegriffenen Bällen und 5,5 Punkten. Point Guard Daniel Norl kam aus Bremerhaven nach Gießen. Der Routinier traf bislang im Schnitt 6,1 Punkte und griff 1,8 Rebounds ab.

Trainerstimme BBC-Assistant-Coach Lukas Hofer: „Jeder, der schon einmal in Gießen gespielt hat, weiß, was dort für eine Stimmung herrscht. Gießen hat viele Spieler aus der Stammformation der vergangenen Saison halten können. Leute wie Kyle Castlin oder Robin Benzing sind einfach High-Quality-Player, die man auf keinen Fall unterschätzen darf und gegen die man 40 Minuten den Gameplan umsetzen muss, um bestehen zu können.“

 

14.12.2025 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. EPG Baskets Koblenz

Am Sonntag, den 14.12.2025, treffen die EPG Baskets Koblenz um 16:00 Uhr auf die Bayer Giants Leverkusen. Vor dem 12. Spieltag stehen die Koblenzer auf dem elften Tabellenplatz und gehen mit einer Bilanz von fünf Siegen und sechs Niederlagen in die Partie. Die Giants liegen knapp dahinter auf Rang 14. Aus elf Spielen konnten sie vier gewinnen, sieben gingen verloren.

Während die Baskets ihre vergangenen beiden Partien gegen die RheinStars Köln (92:84) und die Nürnberg Falcons (101:97) für sich entschieden, mussten die Giants zuletzt fünf Niederlagen in Folge einstecken. Trotz der tabellarischen Ausgangslage wartet auf die Koblenzer beim Aufsteiger ein anspruchsvolles Auswärtsspiel. Eine der größten Stärken der Giants ist ihr Wurf von außen. Mit 37,1% sind sie das zweitsicherste Team der Liga jenseits der Dreipunktelinie.

Trotz der guten Wurfquoten der Leverkusener unterscheiden sich die Teams deutlich bei den durchschnittlich erzielten Punkten pro Spiel. Die Koblenzer gehören mit knapp 90 Punkten zu den offensivstärksten Mannschaften der Liga, während die Giants mit 78,2 Zählern pro Spiel deutlich weniger scoren. Bei den Defensivstatistiken liegen beide Teams hingegen nah beieinander.

Zu den Schlüsselspielern der Giants zählen Dennis Heinzmann und John William Jr. Letzterer ist mit durchschnittlich 14,8 Punkten der gefährlichste Scorer des Teams. Auf Koblenzer Seite steht ihm Calvin Wishart gegenüber, der aktuell 15,1 Punkte pro Spiel erzielt. Heinzmann überzeugt zudem mit einer starken Field-Goal-Quote von 61% und im Rebounding (8,3 Rebounds pro Spiel).

Im jüngsten Auswärtsspiel war erneut Calvin Wishart mit 22 Punkten der Topscorer der Baskets. Auch Decorian „DJ“ Jeffries (15), Timothy Smith (15), Marko Bacak (11) und Garrett Hicks (10) punkteten zweistellig. Neuzugang Devonte McCall konnte ebenfalls andeuten, wie wertvoll er für das Team werden dürfte. Um den jüngst gestarteten Lauf am Leben zu halten, brauchen die Baskets am Sonntagnachmittag erneut eine geschlossene Teamleistung in der Ostermann Arena.

 

14.12.2025 17:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Artland Dragons

Die Nürnberg Falcons empfangen am kommenden Sonntag die Artland Dragons. Es ist ein besonderer Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Gemeinsam mit Fans und Partner sammeln die Falcons Spenden für das Projekt Basketball AID und krebskranke Kinder. Tip-off zum ProA-Spiel Nürnberg Falcons gegen die Artland Dragons ist am Sonntag, 14. Dezember um 17.00 Uhr in der Kia Metropol Arena.

Vier Spiele haben die Nürnberg Falcons in diesem Kalenderjahr noch zu absolvieren. Mit den Artland Dragons kommt am Sonntag eines der Top-Teams in die Noris. In der letzten Saison knapp dem sportlichen Abstieg entgangen, hat der ehemalige Erstligist im vergangenen Sommer einiges richtig gemacht. Der Kader wurde mit viel Qualität und Talent verstärkt. Mit sieben Siegen belegt das Team von Hendrik Gruhn momentan Tabellenplatz 5.

Das Heimspiel steht unter einem besonderen Stern und markiert den 1. Charity-Spieltag der Saison. Dabei arbeitet die BARMER 2. Basketball Bundesliga mit Basketball AID zusammen, um Geld für an Krebs erkrankte Kinder und deren Familien zu sammeln. Gemeinsam mit Fans und Partnern, wollen die Falcons an diesem Tag ein Zeichen setzten.

 

Nachberichte ProA 11. Spieltag

05.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 92:82

Es waren keine durchgehend souveränen 40 Minuten, welche die PS Karlsruhe LIONS im badisch-schwäbischen Duell gegen die Tigers Tübingen am 5. Dezember auf das Parkett zauberten. Angesichts der aktuellen Lage mit zuvor drei Siegen bei sechs Niederlagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA war allerdings sowieso eher harte Arbeit mit Blick auf das Endergebnis gefragt.

Die Partie wurde von Anfang an intensiv geführt, war aber zunächst arm an Punkten. Einem Dreier durch LIONS-Neuzugang Isaiah Hart nach 72 Sekunden folgte 1 ½ Minuten später ein Tübinger Distanztreffer. Kurz darauf gingen die Tigers zum ersten und einzigen Mal an diesem Abend in Führung, denn die Trefferquote der Gäste war durchgehend mäßig. So konnten die LIONS, obwohl selbst nicht fehlerfrei, einen 23:18-Vorsprung mit in die erste Pause nehmen.

Es dauerte bemerkenswert lange – über 13 Minuten – bis die erste Auszeit des Spiels genommen wurde. Die Tigers konnten damit aber zunächst nicht die starke LIONS-Phase unterbrechen. Erst drei Minuten vor der Halbzeitsirene sollte sich das Blatt kurzzeitig wenden. Tübingen hatte seine bis dahin stärkste Phase und LIONS-Headcoach Demond Greene nahm binnen 20 Sekunden gleich zwei Auszeiten. Danach stabilisierten sich seine Schützlinge in der Folge wieder. Karlsruhe bewahrte eine 47:40-Führung zur Pause.

Gleich zwei Dreier durch Tyrese Williams innerhalb der ersten Minute nach Wiederbeginn verschafften den LIONS den nötigen Rückenwind, um die Führung halbwegs stabil zu halten. Es gab innerhalb des dritten Viertels mehrere Momente, in denen die Tigers gefährlich nahe daran waren, das Momentum an sich zu reißen. Die letzte Minute des Spielabschnitts gehörte allerdings wieder den LIONS, die mit einer 73:61-Führung in das Schlussviertels starteten.

Richtig gefährlich wurde es noch einmal, als die Tigers 40 Sekunden vor Spielende per Dreier nochmals auf sechs Punkte herankamen. Nach der unmittelbar darauffolgenden LIONS-Auszeit sorgte allerdings Gabriel Kuku mit einem Distanztreffer auf der Gegenseite für die Vorentscheidung. Danach geschah nichts Spielentscheidendes mehr und die LIONS konnten sich durch einen 92:82 Sieg ihren vierten Erfolg der Saison sichern.

 

05.12.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. SBB Baskets 89:76

Der dritte Erfolg in Serie glückte den HAKRO Merlins zuhause gegen die Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Mit 89:76 setzte sich das Team aus Hohenlohe in der ersten Partie der beiden Vereine durch. Für die Merlins ist es zudem ein guter Einstand in ihren Doppelspieltag, bereits am Montag sind sie im Nachholspiel des neunten Spieltags bei den PS Karlsruhe LIONS wieder gefordert.

Beide Mannschaften mussten nach dem Sprungball erst in die Partie finden. Ogunsipe verbuchte den ersten Punkt von der Freiwurflinie. Den ersten Punkt der Gäste konnte erst nach drei gespielten Minuten auf dem Scoreboard ablesen (3:1). Das Spiel nahm immer mehr Fahrt auf. Blunt klaute sich den Ball der Baskets, welchen Langley von Downtown versenkte und schließlich durch einen erneuten Treffer den Vorsprung auf elf Punkte wachsen lies (14:3, 5. Minute). So ging es für beide Mannschaften bei einem Stand von 27:19 in die erste Spielunterbrechung.

Die ersten Punkte des zweiten Viertels gehörten den Gästen. Die Zauberer zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und setzten ihre Angriffe konsequent durch. Bei den Gästen war es vor allem Wiliamson, der immer wieder mit guten Aktionen hervorstach und mit seinen Punkten 16,17 und 18 zwei Minuten später Headcoach David McCray zum ersten Time-Out zwang. Nach zwanzig Minuten traten die beiden Teams bei einem Stand von 49:43 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Ogunsipe die zweite Hälfte des Spiels per And-One. Nach einer Leistungssteigerung der Gäste im zweiten Viertel, waren es nun wieder die Zauberer, die mehr Erfolg unterm Korb hatten. Nach vier Minuten im dritten Viertel war der Vorsprung bereits wieder an der Schwelle zur Zweistelligkeit. Blunt durchbrach diese erst mit einem spektakulären Dunk und anschließend von Downtown (68:56, 28. Minute). Mit einem Vorsprung von 13 Zählern für die Merlins ging das Spiel in die letzte Unterbrechung.

Der Start in die finalen zehn Minuten verlief für die Hausherren nicht optimal. Zwar ließ man in den ersten vier Minuten nur fünf Punkte der Gäste zu, traf selbst die jedoch die Reuse nicht. Nach 35 Minuten war es Ogunsipe, der die ersten Punkte für die Merlins erschienen lies. Souverän verwalteten die Merlins ihren Vorsprung nun. Den Gästen bot sich kaum noch Gelegenheit. Mit 89:76 gewannen die Crailsheimer gegen die SBB Baskets, der dritte Erfolg in Serie.

 

06.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. GIESSEN 46ers 92:76

Einen erfolgreichen Basketballabend erlebten die RheinStars am Samstag im Düsseldorfer Castello. In der Ausweichspielstätte gelang gegen die favorisierten Gießen 46ers der dritte Saisonsieg – und das beim 92:76 (52:32) in überzeugender Manier.

Anders als in den Begegnungen zuvor waren die RheinStars vor 640 Zuschauern von Anfang an wach und im Spiel. Die Hausherren gingen in der zweiten Minute (4:2) in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr her. Im Gegenteil, die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic verteidigte durchweg konzentriert, arbeitete gemeinsam, war schwer auszurechnen und nervte die Gäste um den treffsicheren Robin Benzing in Offense und Defense.

Die Führung wuchs bis zur Pause auf 20 Zähler. Gießen startete zwar mit 7:2 Punkten in die zweite Hälfte (22.), doch richtig gefährlich kamen sie nie auf. Das wiederum lag eben auch an den Kölnern, die sich als solide Einheit präsentierten. Nicht immer mit viel Glanz und Gloria oder spektakulär, aber fokussiert und klaren Verteilungen der Rollen. „Für uns als ist der Sieg von großer Bedeutung, weil er uns alle darin bestärkt, den gemeinsam Weg weiter zu verfolgen“, bilanzierte Zoran Kukic.

Die RheinStars hatten eine gute Balance zwischen dem korbgefährlichen Topscorer Cedric Russel, dem unermüdlich antreibenden und reboundenden Mike Miller sowie dem umsichtigen Haris Hujic. Gerade Hujic war es zu verdanken, dass besonders in der Anfangsphase auch die großen Spieler unter dem Korb gefunden worden. Das hatte zur Folge, dass das Kölner Spiel variabler als in den letzten Partien war, wovon dann wiederum Björn Rohwer auch Laurent Zoccoletti profitierten.

Der Abend lieferte am Ende auch noch eine im deutschen Basketball ungewöhnliche Statistik. 16,5 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen setzen sich die Kölner wie einst im April 2009 durch. 73:66 gewannen dereinst die Rheinländer bei den Mittelhessen in der Bundesliga nach Verlängerung. Damals wie heute war Zoran Kukic Trainer der Kölner und Stephan Baeck der Manager.

 

06.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:84

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA lieferten die VfL SparkassenStars Bochum eine bärenstarke Leistung ab und brachten den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage. Das Team von Headcoach Banobre hatte den Sieg sogar in den eigenen Händen, vergab seine Chancen aber dann in der Crunchtime.

Beide Teams spielten von Anfang an mit hoher Intensität. Den SparkassenStars gelang es, dass der Hagener Marcus Graves zunächst kein Faktor im Scoring der Feuervögel wurde und hielt ihn bei zwei Punkten. Generell fiel die schwache Dreierquote der Hagener auf. So gelang es den SparkassenStars das Spiel ausgeglichen zu halten. Am Ende des Viertels stand es 20:19 für Hagen.

Das zweite Viertel verlief zunächst ähnlich ausgeglichen. Nach fünf gespielten Minuten gelang den Hagenern aber ein 7:0-Lauf, mit dem sie sich erstmals absetzen konnten. Niklas Geske und Myreon Jones brachten die SparkassenStars aber wieder auf zwei Punkte heran. Zur Halbzeit hatten die Hagener knapp die Nase mit 43:37 vorn.

Die SparkassenStars merkten, dass sie mit dem Spitzenreiter mithalten können und traten nun noch selbstbewusster auf. Getragen von den Bochumer Fans kippten sie die Partie. Lars Kamp brachte sein Team mit einem Dreier mit 53:52 in Führung. Kapitän Niklas Geske setzte den spektakulären Schlusspunkt des Viertels, in dem er einen Dreier mit der Sirene versenkte und die Bochumer mit 66:64 in Führung brachte. Doch wie so oft in dieser Saison entwickelte sich ein Thriller im letzten Viertel.

Es war wieder Niklas Geske, der mit einem Dreier für Ruhe sorgte und sein Team vier Minuten vor Schluss mit 77:71 in Führung brachte. Danach fingen die Bochumer an zu wackeln und Marcus Graves übernahm für die Hagener. Mit einem wilden Dreier glich er die Partie 1:23 Min. zum 80:80 aus. Nachdem Fabian Bleck sein Team mit 85:84 in Führung brachte, hatten die Gäste zwei Mal die Möglichkeit den Dagger zu setzen, aber beide Dreier von Myreon Jones verfehlten das Ziel.

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:108

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Bozic Knights gegen die Artland Dragons ihren fünften Saisonsieg einfahren und finden sich auf Platz zehn der Tabelle wieder. In einer kampfbetonten und intensiven Partie zeigen die Knights in der Offensive ihre bislang beste Performance.

Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber. Offensiv fanden die Knights zunächst fast ausschließlich über Tylan Pope statt, der die ersten zehn Zähler seines Teams markierte (17:10). Seine Auswechslung leitete schließlich einen 8:0-Lauf ein, den Dragons-Coach Hendrik Gruhn mit seiner ersten Auszeit stoppte (19:18). Trotz vieler Ballverluste der Kirchheimer konnte sich im weiteren Verlauf des ersten Viertels keine Mannschaft absetzen – die Dragons nahmen eine 23:20-Führung mit in die erste Pause.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels erwischten Oehle und Petrone den besseren Start für die Dragons (28:20). Doch die Knights konterten eindrucksvoll: Drei erfolgreiche Dreipunktewürfe von Chuck Harris Jr., Gian Aydinoglu und Phillipp Russell brachten die Partie zurück in die Balance. In einer zunehmend umkämpften, teils zerfahrenen Begegnung wechselte die Führung mehrfach, ehe es beim Stand von 46:46 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel rückte vor allem Rückkehrer Tyrel Morgan in den Fokus. Bei seinem Debüt nach Mittelhandbruch nahm er das Heft sofort in die Hand. Mit seinen ersten Punkten des Abends leitete Lucas Mayer beim Stand von 67:70 den nächsten Kirchheimer Lauf ein. Nach weiteren erfolgreichen Aktionen führten die Knights erstmals zweistellig (67:77). Die Auszeit der Dragons brachte keine Wende, sodass Oehle per Freiwurf den 68:77-Viertelstand herstellte.

Im Schlussviertel setzte Phillipp Russell offensiv ein Ausrufezeichen. Er traf nicht nur seinen nächsten Dreier, sondern erzielte zehn Punkte in Serie. Damit sorgte er für höchste Kirchheimer Führung (70:87). 3:36 Minuten vor Ende krönten die Knights ihre starke Offensivleistung: Tylan Pope versenkte nach einem perfekten Zuspiel von Phillipp Russell per spektakulärem Alley-Oop den 100. Punkt des Abends – ein emotionaler Höhepunkt der Partie.

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Paderborn Baskets 84:90

Das ersehnte Erfolgserlebnis der Uni Baskets Münster war zum Greifen nah: Gegen die Paderborn Baskets war das Spiel der Münsteraner nach einer 76:63-Führung zu Beginn des Schlussviertels auf beiden Seiten des Feldes nicht reif genug – die Gastgeber unterlagen im Westfalenduell vor 2.525 Fans noch 84:90 (52:44).

Über zwei Minuten ohne Punkte und Physis in der Defense ermöglichten den Paderbornern einen Einstieg nach Maß (3:8, 3.). Dann akklimatisierten sich die Münsteraner und kamen über einen blitzgescheiten Fastbreak durch Paul Viefhues zur ersten Führung (11:10). In der zweiten Hälfte des Auftaktviertels spielte das Team von Götz Rohdewald variabel, energisch im Rebounding und kam durch gute Korbaktionen zur 28:23-Führung nach Abschnitt eins.

Über eine ganze Reihe kluger Aktionen baute der Gastgeber seine Führung sukzessive aus. Die beste Phase auf dem Weg zur 11-Punkte-Führung hatten die Münsteraner zwischen der 12. und 16. Minute, als sie über gute Ballbewegung mehrfach fein abschlossen. Bis zur Pause war das Spiel zerfahren, Münsters anfangs guter Dreier fiel nicht mehr. Bestens gestimmt gingen die Zuschauer in die Halbzeitpause, hatte doch Jason Ani noch per Buzzer-Tip-in auf 52:44 gestellt.

Knapp drei energiearme Münsteraner Minuten mit zu wenig Ballbewegung bescherten den Gästen den Anschluss (54:51). In der Folge blieb die Partie zunächst noch ausgeglichen bis zum 62:59 nach einem Grühn-Dreier. Die Verteidigung der Münsteraner griff beherzt zu. Wieder war es die über die Partie eben nur in Phasen gute Ballbewegung, die für eine 9-Punkte-Führung vor dem Schlussviertel sorgte (72:63).

Das vielzitierte Momentum blieb weiter auf Seiten der Gastgeber, die ihre Führung über weiter gute Passstafetten gar auf 13 Punkte ausbauten (76:63, 32.). Münster blieb in der Folge aber zu harmlos. Plötzlich kam der Schlendrian ins Spiel und leidenschaftlich kämpfende Paderborner übernahmen über einen 13:0-Lauf gar die Führung (77:78, 35.), In der Crunchtime war die Verunsicherung der Münsteraner Mannschaft greifbar. Der 10:0-Lauf der Ostwestfalen war der K.-o.-Schlag.

 

07.12.2025 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bayer Giants Leverkusen 91:77

Einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg feierte der BBC Bayreuth am Samstagnachmittag vor 2.241 Zuschauern in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen.

Rayshawn Mart und Nat Diallo brachten Bayreuth schnell mit 4:0 in Führung, Mart traf in der Folge zum 6:3. Leverkusen zog dann an und ging nach einem 7:0-Lauf mit 10:6 in Front. Nach fünf Minuten stand es nach einem Dreier von Tehree Horn 12:12. Mit einem weiteren Dreier brachte Horn den BBC mit 15:14 in Front. Auch Plescher traf zum zweiten Mal aus der Distanz zum 18:17. Mit dem dritten Horn-Dreier stellte Bayreuth auf 21:17 und Noah Wabersich erhöhte weiter auf 26:20 nach zehn Minuten.

Lenny Liedtke stellte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 28:23, Plescher ließ einen weiteren Dreier zum 31:23 folgen. Der BBC spielte defensiv sehr ordentlich, war aber offensiv stark von den Dreiern abhängig, die bis dato gut fielen. Nach 15 Minuten stand es nach eine weiteren Plescher-Dreier 36:26. Leverkusen zeigte ein zu statisches Spiel und hatte bis dato nur eine recht geringe Trefferquote aus dem Zweier-Bereich. Bis zur Halbzeitpause kamen die Gäste noch etwas auf 36:46 heran.

Leverkusen startete gleich mit fünf Punkten zum 41:46 in die zweite Halbzeit, Plescher traf dann den ersten Bayreuther Korb der zweiten Hälfte zum 48:41. Leverkusen trat jetzt defensiv deutlich aggressiver auf und kam weiter auf 44:48 ran. Der Aufsteiger verkürzte jedoch mit einem 7:0-Run wieder auf 53:58. Nach einem weiteren Korb von Allen ging es mit 62:58 für Bayreuth in den Schlussabschnitt. Die Gäste waren wieder voll in der Partie.

Zu Beginn des vierten Viertels gab es ein technisches Foul gegen den Bayreuther Headcoach Florian Wedell. In der Folge kam Leverkusen weiter auf 59:62 heran. Wabersich stellte schließlich mit vier Zählern in Folge auf 76:65. Gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatten die Gäste wieder auf 74:78 verkürzt. Allen stellte schließlich mit einem offenen Dreier 77 Sekunden vor Schluss auf 85:74. Plescher ließ schließlich noch seinen neunten Dreier zum Endstand von 91:77 folgen.

 

07.12.2025 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC 101:97

Die Nürnberg Falcons haben ihr Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EPG Baskets Koblenz mit 101:97 (51:40) verloren. Nach einem klassischen Fehlstart und einem zwischenzeitlichen 20 Punkte-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft von Ralph Junge zurück in die Partie, konnte sie in der Schlussphase aber nicht mehr drehen.

Die Nürnberg Falcons sind mit leeren Händen von ihrem Gastspiel in Koblenz nach Hause zurückgekehrt. Vor allem defensiv haperte es am 2. Advent bei den Mittelfranken. Das zeigte sich schon im Auftaktviertel. Koblenz erwischte einen Blitzstart (11:1) und schien im 1. Viertel auf alle Nürnberger Bemühungen stets die passende Antwort zu haben (28:15).

Mitte des 2. Viertels wuchs der Vorsprung dann auf 20 Zähler an (38:18), was für Nürnberg wie ein Weckruf zu sein schien. Nach einem schönen Pass von Evan Taylor stellte Julius Wolf 20 Sekunden vor der Pause auf 48:40. Nürnberg war zurück und die EPG-Arena verstummt – zumindest bis zum Buzzer Beater von Devonte McCall zum 51:40.

Nach der Pause schienen beide Teams ihr Glück im Vorwärtsgang zu suchen und lieferten sich einen sehenswerten Offensiv-Schlagabtausch auf Augenhöhe. So ging es beim Stand von 81:68 in den Schlussabschnitt. Hier unternahmen die Gäste mehrere Comeback-Anläufe und kamen fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wieder auf fünf Zähler heran (84:79). Die Crunch-Time war eröffnet und Koblenz wieder hellwach.

Eine Minute vor Schluss stellte Calvin Wishart auf 100:90, doch die Falken steckten nicht auf und kamen noch einmal in Schlagdistanz. Chancen auf mehr waren da, blieben aber ungenutzt. So gewannen die Gastgeber mit 101:97. „Wenn wir 100 Punkte auswärts zulassen, wird es schwer zu gewinnen. Wir haben gekämpft und Moral gezeigt. Die 20 Punkte-Hypothek war am Ende dann aber doch zu hoch. Glückwunsch an ein starkes Koblenzer Team“, so Falcons-Coach Ralph Junge.

 

08.12.2025 19:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. BG Göttingen 67:84

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den Eisbären Bremerhaven 84:67 (51:33).

Die Veilchen und die Eisbären bewegten sich zu Beginn der Partie auf Augenhöhe. Böhmer brachte die Gäste zum ersten Mal in Front (6:4/3.). Aber Bremerhaven konterte und holte sich die Führung zurück (7:8/5.). Jordan Sears baute den Vorsprung auf 17:12 aus (7.). Die Strauß-Truppe verpasste es zunächst, sich abzusetzen, sodass die Hausherren auf 19:17 verkürzten. Zum Abschnittsende gab die BG aber noch einmal Gas: Böhmer versenkte zwei Dreier hintereinander zum 25:17-Viertelendstand.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Gastgeber, die näher herankamen. Dann schafften es die Veilchen ihren Vorsprung Stück für Stück auszubauen. Nach vier Punkten in Folge von Ramstedt zum 34:23 nahm Eisbären-Headcoach Steven Esterkamp eine Auszeit (13.). Die BG erlaubte sich in der Folge Nachlässigkeiten, die Strauß in einer Auszeit besprechen wollte (39:31/17.). Die Worte des Veilchen-Trainers wirkten, denn den Abschnitt beendete sein Team mit einem 12:2-Lauf zum 51:33-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel machten die Göttinger dort weiter, wo sie vor der Halbzeitpause aufgehört hatten. Die Bremerhavener fanden nun keinen Zugriff mehr auf die Partie und schafften es nicht, die Gäste zu stoppen. Nach Mathis Mönninghoffs Punkten zum 59:33 nahm Esterkamp die nächste Auszeit (23.). Aber die Südniedersachsen ließen nicht locker. Böhmer schraubte die Führung auf plus 30 (65:35/25.). Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einer 74:45-Führung.

Im letzten Abschnitt bäumten sich die Eisbären noch einmal auf und brachten den Offensivrhythmus der BG durch ihre Zonen-Verteidigung ins Stocken. Die Hausherren kämpften sich auf 78:59 heran, doch Ramstedt und Drescher verschafften den Veilchen wieder etwas mehr Luft (82:59/36.). Angesichts der hohen Führung schalteten die Göttinger einen Gang zurück, gewannen am Ende aber dennoch souverän.

 

Vorberichte ProA 11. Spieltag

05.12.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Basketball-Fans am Oberrhein dürfen sich aktuell auf gleich zwei bevorstehende Baden-Württemberg-Duelle freuen. Denn die PS Karlsruhe LIONS empfangen am 5. Dezember im Rahmen des elften Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Tigers Tübingen, bevor nur drei Tage später die HAKRO Merlins Crailsheim ihre Aufwartung in der Fächerstadt machen. Am Freitag um 19:30 Uhr ist Tip Off in der Europahalle.

Die LIONS waren im Lauf des Herbsts etwas ins Straucheln geraten, konnten sich aber in der letzten Begegnung mit einem wichtigen Auswärtssieg in Paderborn etwas Luft verschaffen und haben nun die Möglichkeit, endgültig wieder Anschluss ans Tabellenmittelfeld herzustellen – vorausgesetzt das Karlsrudel meistert die bevorstehenden anspruchsvollen Aufgaben.

Im Fall der Tigers pflegen die Kontrahenten traditionell eine ausgeprägte badisch-schwäbische Rivalität. Die Duelle der Raubkatzen sind in der Regel von großer Leidenschaft und Emotionen geprägt. Auch im 14. Aufeinandertreffen in der ProA darf ein intensiver Schlagabtausch erwartet werden. Tübingen steht zwar in der aktuellen Tabelle fünf Positionen vor Karlsruhe, musste aber in der letzten Begegnung beim 71:86 gegen die VfL SparkassenStars Bochum einen Dämpfer verkraften.

So sind die Schwaben zwar am Freitagabend in der Europahalle leicht favorisiert, aber zumindest auf dem Papier kein übermächtiger Gegner. Headcoach Demond Greenes Team, das sich zudem kürzlich mit zwei Nachverpflichtungen verstärkt hat – von denen zumindest Point Guard Isaiah Hart bereits eine starke Kostprobe seines Könnens geliefert hat – verfügt über eine gute Chance, den durchwachsenen Saisonstart vergessen zu machen.

Der Blick in die jüngere Vergangenheit verspricht allerdings auch Hochspannung und Dramatik. 2024/2025 hieß es in der Begegnung am Neckar 81:78 für die Gastgeber. Im Rückspiel am Oberrhein revanchierten sich die LIONS mit einem 87:84.

 

05.12.2025 20:00 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. SBB Baskets

Erstmals aus der ProB aufgestiegen, debütieren die SBB Baskets Wolmirstedt am Freitagabend in der Arena Hohenlohe. Um 20 Uhr stehen die HAKRO Merlins den Aufsteigern aus Sachsen-Anhalt gegenüber.

Bis 2030 möchten die Wolmirstedter eine vollumfängliche BBL-Organisation sein. In der aktuellen Saison soll dafür der erste Schritt getan und der Klassenerhalt gesichert werden. Das erste Heimspiel in der zweithöchsten Spielklasse konnte gegen Karlsruhe gewonnen werden. Für lange Zeit sollte es jedoch bei diesem einzigen Erfolg bleiben. Den zweiten Sieg fuhren die Baskets an Spieltag acht gegen Köln ein und mussten seitdem zwei weitere Niederlagen einstecken.

Vergangenen Spieltag verlor das Team aus Sachsen-Anhalt auswärts in Kirchheim. Gegen die Ritter musste sich die Mannschaft von Headcoach Eiko Potthast mit 65:73 geschlagen geben. Nach einem schlechten dritten Viertel (18:5) steigerte sich die Leistung der Gäste in den letzten zehn Minuten und gewannen sogar das finale Viertel (13:29). Der Rückstand konnte allerdings nicht mehr aufgeholt werden, sodass die nächste Niederlage folgte.

Der US-Amerikaner Travis Henson stieß im Sommer zu den Aufsteigern und etablierte sich in den zehn bisher gespielten Partien zum besten Werfer. Knapp dahinter liegt der Shooting Guard Trey Stewart. Der dritte Mann im Bunde ist Joshua Bonga. Der jüngere Bruder des Nationalspielers gehört seit dieser Spielzeit zur festen Rotation der Baskets.

Die HAKRO Merlins setzten sich vergangenen Spieltag gegen das Tabellenschlusslicht Münster durch. Mit schwachen Trefferquoten, aber einer guten Verteidigungsleistung erkämpfte sich die Mannschaft von Headcoach David McCray den siebten Saisonsieg. „Wir freuen uns, dass es für uns nach der FIBA-Pause mit einem Heimspiel gegen Wolmirstedt weitergeht. Sie verfügen über ein hohes offensives Potential. Das bedeutet für uns, wir müssen aggressiv und mit Tempo spielen“, sagt McCray.

 

06.12.2025 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. GIESSEN 46ers

Mit einem weiteren ambitionierten Gegner bekommen es die RheinStars am kommenden Samstag im Düsseldorfer Castello (18 Uhr) zu tun. Nach den Spitzenklubs Phoenix Hagen und den Eisbären Bremerhaven treffen die Kölner am elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Gießen 46ers.

Das Bundesliga-Gründungsmitglied spielt nach über 50 Jahren Erstklassigkeit mittlerweile in der vierten Saison in der zweiten Liga und arbeitet an der Rückkehr ins Oberhaus.  „Gießen ist ein Gegner, an dem wir gut den Grad unserer Entwicklung messen können“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport.  „Nach der Länderspielpause ist es für uns vor allem wichtig, dass wir nun zügig in unseren Rhythmus kommen und in den kommenden Wochen punkten können.“

Zwar steht der Traditionsklub aus Gießen aktuell im Mittelfeld der Liga, konnte aber die vergangenen drei Partien in der ProA gewinnen. Jüngstes Ergebnis war dabei ein überzeugender 83:61-Erfolg über die Drittplatzierten Bremerhavener.  „Gießen ist eine qualitativ gut besetzte und erfahrene Mannschaft, die es zu respektieren gilt“, sagt Headcoach Zoran Kukic. „Wir haben nach einer kurzen Erholungspause gut trainiert und die Jungs wollen das nun auch im Spiel zeigen.“

Allein der Blick auf den Kader der Gießen 46ers untereicht die Ambitionen der Mittelhessen. Mit Simon Krajcovic (Slowakei) und Roland Nyama (Kamerun) waren zwei Spieler mit ihren Nationalteams zu Länderspielen unterwegs. Dazu kann der ehemalige Heidelberger Aufstiegs- und Bundesliga-Trainer „Frenki“ Ignjatovic auf eine Menge Erfahrung in seinem im Schnitt 29.6 Jahre alten Kader bauen. Sie sind damit fast sechs Jahre älter als die Kölner – pro Spieler wohlgemerkt.

Allen voran der mittlerweile 36 Jahre Center Robin Benzing. Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft zählt mit 167 Einsätzen zu den Top 10 in der deutschen Länderspiel-Rangliste. Und Alter schützt den 2,10m großen Center nicht vor Leistung. Noch immer steht er knapp 25 Minuten pro Spiel auf dem Feld und ist mit durchschnittlich 12 Punkten hinter Topscorer Kyle Castlin18.9 zweitbester Punktesammler seiner Mannschaft. Dazu kommt noch Aidan Warnholtz mit 11.1 Zählern.

 

06.12.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Nach der FIBA-Pause steht ein Highlight für die VfL SparkassenStars Bochum an. Am kommenden Samstag reisen sie anlässlich des 11. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an den äußeren Rand des Ruhrgebiets und treten beim Spitzenreiter Phoenix Hagen an.

Schon früh in der Preseason gaben die Hagener selbstbewusst das Saisonziel aus. Der Aufstieg in die easyCredit BBL soll her. Bisher liegt das Team von Headcoach Chris Harris voll im Plan. Tabellenplatz eins und nur eine Niederlage stehen am 11. Spieltag zu Buche. Die Art und Weise ist dabei sehr beeindruckend. Die Feuervögel überrollen ihre Gegner regelmäßig offensiv. Nur die Artland Dragons konnten die Hagener bisher in einem Overtime-Krimi bezwingen.

Der überragende Spieler der Hagener ist ein Neuzugang mit Aufstiegserfahrung. Marcus Graves kam vom ProA-Meister aus Trier und spielt bisher absolut dominant. Der US Point Guard stand in allen 10 Partien auf dem Parkett und erzielte im Durchschnitt 17,6 Punkte pro Partie. Insgesamt steht Chris Harris ein sehr tiefer Kader zur Verfügung. Kein Wunder, dass die Feuervögel das mit Abstand offensivstärkste Team der Liga sind. 104 Punkte erzielten die Hagener im Schnitt pro Partie.

Den SparkassenStars steht also die bisher wohl schwerste Partie der Saison bevor. Hagen ist der klare Favorit und die Bochumer reisen als Underdog Richtung Tor zum Sauerland. Das war aber bisher immer so, wenn sich die beiden Teams in der ProA gegenüberstanden und dennoch steht es 4:4 nach acht Aufeinandertreffen. Das Derby hat immer eigene Gesetze und die SparkassenStars wollen ihre Chance nutzen, die Hagener ein bisschen „zu ärgern“.

Beim Auswärtssieg in Tübingen haben die Mannen von Headcoach Felix Banobre dafür nochmal Selbstbewusstsein getankt. Beide Coaches kennen sich sehr gut und konnten sich aufgrund der FIBA-Break gut auf den Gegner vorbereiten. Es ist also alles angerichtet für ein packendes Derby, wenn die SparkassenStars einen Weg finden, die Offensiv-Maschine aus Hagen zu stoppen. Oder bleibt die Hagener Niederlagenbilanz weiterhin bei eins stehen?

 

06.12.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach der einwöchigen FIBA-Nationalmannschaftspause geht es für die Bozic Knights zum 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 zu den Artland Dragons. Dort wartet mit dem derzeitigen Tabellenfünften eine schwere Aufgabe auf die Mannen von Head Coach Igor Perovic. Eine Verlängerung und ein gefühlter Neuzugang sollen für dringend benötigte Unterstützung sorgen. Spielbeginn ist am Samstag um 19:30 Uhr.

Bereits am Freitag reisen Kirchheims Zweitligabasketballer nach Niedersachsen. Mit an Bord sind die beiden US-Amerikaner Chuck Harris und Tyrel Morgan. Während der einwöchigen Spielpause konnte der Vertrag mit dem 24-jährigen Guard bis Saisonende verlängert werden. „Ich fühle mich in Kirchheim sehr wohl. Die Knights haben mir die Chance gegeben mich zu zeigen und mich zu entwickeln. Diesen Prozess wollte ich unbedingt fortsetzen und gemeinsam mit dem Team Siege einfahren,“ so Harris.

Nach sechswöchiger Verletzungspause kehrt zudem Tyrel Morgan zurück in den Kader. Der Allrounder verletzte sich bei der Auswärtspartie in Göttingen am 4. Spieltag an der Hand und musste daraufhin aussetzen. Bislang stand Head Coach Igor Perovic nur in den ersten beiden Saisonspielen der gesamte Kader zur Verfügung. In den folgenden Spielen fehlten immer mindestens ein, meist eher zwei Kaderspieler.

„Die kurze Rotation hat in diesem Jahr bislang negativere Auswirkungen wie in den Vorjahren. Mit Chuck behalten wir einen Spieler, der seine Qualität nachgewiesen hat, der im Team angekommen ist. Wobei eher Tyrel der eigentliche Neuzugang ist, nach der langen Pause,“ erklärt Knights Sportchef Chris Schmidt.

Eine Top Performance dürften die schwäbischen Ritter im nächsten Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga auch dringend benötigen, den es geht gegen die Artland Dragons. Bei den Gästen sind die Rookies Ben Burnham mit und Amir Hinton die Schlüsselfaktoren. An der Aufgabe sie zu stoppen sind die meisten Teams bislang gescheitert. Unter anderem gelang es den Dragons als bislang einzigem Team den Tabellenführer aus Hagen zu schlagen.

 

06.12.2025 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Paderborn Baskets

Im letzten Heimspiel blieb den Uni Baskets Münster gegen das Top-Team Gießen der Lohn für eine leidenschaftliche und mitreißend geführte Partie noch verwehrt. Mit diesem Spirit und ihren Fans im Rücken geht die Münsteraner Mannschaft Samstag die nächste Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an: punktgleiche Paderborn Baskets mit den beiden Topscorern der Liga.

Außer Frage steht, das Duell der Westfalenclubs ist sowohl für die Uni Baskets als auch für Liga-Rückkehrer Paderborn aufgrund der Tabellenkonstellation – beide Teams finden sich punktgleich mit vier Zählern am Tabellenende wieder – eminent wichtig.

Zweitliga-Rückkehrer Paderborn Baskets erlebt die erwartet schwierige Spielzeit, hat aber seine Qualitäten am 3. Spieltag mit dem 100:93-Heimerfolg gegen das Topteam Gießen 46ers eindrucksvoll unterstrichen. Gerade in heimischer Umgebung ist das Team von Milos Stankovic ein energiegeladenes Team, wie der darauffolgende hohe Heimsieg gegen die RheinStars Köln (87:69) belegt.

Seitdem verloren taktisch diszipliniert spielende Ostwestfalen fünfmal in Folge, während die Uni Baskets zuletzt sechsmal ohne Zähler blieben. Eine Serie ohne Siege wird somit am Samstag enden. Auch wenn die Paderborner bisher auswärts sieglos sind, haben insbesondere die Partien beim Topteam Crailsheim (73:76) oder nach Overtime in Bochum (92:94) gezeigt, wie brandgefährlich der Gegner für die Uni Baskets in der Halle Berg Fidel sein wird.

Dass die Ostwestfalen ein absolut zweitligareifes Team sind, hat vor allem mit ihrem Prunkstück zu tun: dem Topscorer-Duo der Liga. Der von RASTA Vechta II gekommene dänische Nationalspieler Jonathan Klussmann ist der herausragende Akteur mit einem Schnitt von 20,7 Punkten. Zweite Stütze ist Efosa K Irobun Osawe – Mitte Oktober nachverpflichtet für den Ex-Münsteraner Nathan Scott, von dem sich der Aufsteiger nach zwei Monaten einvernehmlich trennte.

 

07.12.2025 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Bayer Giants Leverkusen

Bayreuth gegen Leverkusen – Basketballnostalgiker erinnern sich da an den größten Moment der Bayreuther Basketballgeschichte mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des Deutschen Pokals 1989. In der Gegenwart empfängt der BBC Bayreuth am Sonntag, 7. Dezember, um 15 Uhr am elften Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA einen Aufsteiger, der nach vier Siegen in Folge zuletzt vier Niederlagen in Serie kassierte und aktuell mit 8:12 Zählern auf Augenhöhe steht.

Das Team von Headcoach Michael Koch – Europameister von 1993, Mitglied eben jenes Bayreuther Meisterteams von 1989 und später von 2014 bis 2016 Headcoach bei medi Bayreuth in der BBL – hat nach zwei Auftaktniederlagen in Karlsruhe und gegen Bochum eine beeindruckende Serie mit Siegen in Tübingen, gegen Bremerhaven, in Kirchheim und gegen Münster hingelegt. Dann folgten Niederlagen gegen die Spitzenteams Göttingen, in Gießen, Hagen und eine deutlich 76:107 Heimniederlage gegen die Artland Dragons.

Topscorer bei den Bayer Giants ist bislang der nach dem dritten Spieltag nachverpflichtete Kobe Langley mit im Schnitt 15,3 Punkten in sieben Partien. Langley hielt sich in Crailsheim fit, wo auch sein Zwillingsbruder Keyshaun unter Vertrag steht, und wechselte kurzfristig Mitte Oktober zu den GIANTS. Zweitbester Leverkusener Scorer ist US-Pointguard John Williams, der zur neuen Saison von MBK Lucenec aus der Slowakei kam und bislang in sieben Partien im Schnitt 14,7 Punkte warf

Der 34-jährige Center-Routinier Dennis Heinzmann (2,16 Meter groß, 120 Kilo schwer) spielt seit 2018 für Leverkusen und zählt auch in den bisherigen zehn ProA-Partien mit im Schnitt 13 geworfenen Punkten. US-Small Forward Donte Nicholas hat mit 38 Jahren viel Erfahrung und gehörte zum Leverkusener Aufstiegsteam der vergangenen ProB-Saison. Der 28-jährige US-Power Forward Ricardo Lynch kam vor der Saison aus Georgien nach Leverkusen.

Der 23-jährige Point Guard Sebastian Brach, ebenfalls Teil der Aufstiegsmannschaft der Bayer Giants, hat durchschnittlich 8,2 Zähler und 2,1 Rebounds auf dem Scoreboard stehen. Der 25-jährige Center Point Guard Viktor Ziring, zur Mitte der vergangenen ProB-Saison von den GIESSEN 46ers nach Leverkusen gekommen, ist mit 3,9 Zählern im Schnitt ebenso ein wichtiger Ergänzungsspieler wie sein Point Guard-Kollege Luca Finn Kahl mit 2,7 Punkten und 2,9 Rebounds.

 

07.12.2025 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC

Am Sonntag, den 07. Dezember 2025, steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel an. Am 11. Spieltag der BARMER 2. Bundesliga ProA sind die Tabellensiebten, die Nürnberg Falcons in der EPG-Arena zu Gast.

Nach zehn Spielen stehen die Franken mit sechs Siegen und vier Niederlagen solide da – und ihre aktuelle Serie spricht für sich: Die letzten vier Partien haben sie allesamt gewonnen. Nach einem guten Start in die Saison mit Erfolgen gegen Tübingen und Paderborn folgte zwar eine schwächere Phase mit vier Niederlagen in Serie, doch inzwischen haben die Falcons ihren Rhythmus gefunden.

Auch Koblenz geht mit Selbstvertrauen in dieses Spiel. Zwei der letzten drei Begegnungen wurden gewonnen. Zuletzt gab es auswärts einen wichtigen Erfolg beim Aufsteiger aus Köln (84:92). Zuvor haben die Baskets zwar eine deutliche Heimniederlage gegen die Artland Dragons (83:113) hinnehmen müssen, doch gelang ihnen davor mit dem 81:69 Erfolg gegen Münster der lang ersehnte erste Heimsieg der Saison.

Nach der FIBA-Spielpause wartet ein sehr starker Gegner auf die Baskets, der aber zu bezwingen ist. Dies drückt sich auch in den Statistiken aus: Offensiv gehört Koblenz zu den stärksten Teams der Liga. Durchschnittlich erzielen sie 6,5 Punkte mehr pro Spiel als die Gäste und haben die besseren Wurfquoten.  Defensiv sind die Nürnberger besser aufgestellt. Sie lassen im Schnitt zehn Punkte weniger zu, begehen weniger Fouls und greifen mehr Rebounds ab.

Herausragender Spieler der Gäste ist Center Brandton Dean Chatfield. Seine Quoten sind beeindruckend: 70% aus der Zone, 57% von außen und im Schnitt 16 Punkte pro Spiel. Auf Koblenzer Seite führt weiterhin Calvin Wishart mit 14,4 Punkten im Schnitt die Offensivstatistik an. Wichtig wird auf Koblenzer Seite auch wieder die Leistung von DJ Jeffries sein, der zuletzt zum MVP gewählt wurde. Um Nürnberg zu stoppen, braucht es vor allem eine geschlossene Teamleistung der Mannen von Stephan Dhorn.

 

08.12.2025 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. BG Göttingen

Nach der Länderspielpause geht es für die BG Göttingen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit dem nächsten Spitzenspiel weiter. Der Tabellenzweite aus Südniedersachsen gastiert am Montag, 8. Dezember, beim Tabellendritten Eisbären Bremerhaven (19:30 Uhr, Stadthalle Bremerhaven). Die beiden Kontrahenten haben jeweils acht Sieg und zwei Niederlagen auf dem Konto.

Wie schon in der vergangenen Saison macht Eisbären-Headcoach Steven Esterkamp viel aus den Möglichkeiten der Nordseestädter. Seinen Topscorer aus der vergangenen Saison, Elijah Miller, hielt Esterkamp. Der kanadische Guard ist derzeit mit 15,0 Punkten pro Partie erneut bester Eisbären-Werfer und steigerte damit seinen Wert aus der Vorsaison (13,7).

Ebenfalls geblieben ist US-Forward Carlos Carter (11,6 Punkte pro Spiel), der zusammen mit den Neuzugängen Jemarl Baker (11,1) und Jannis von Seckendorff (12,7) das im Schnitt zweistellig punktende Quartett komplettiert. Auch der Kern deutscher Leistungsträger blieb weitestgehend in Bremerhaven – Jordan Samare, Adrian Breitlauch, Till Isemann und Hendrik Warner sind eingespielt.

Die Bremerhavener gehören in einigen Statistik-Kategorien zu den Topteams der Liga. An der Spitze steht die Esterkamp-Truppe bei den Steals (8,4 pro Spiel). Zweitbeste Mannschaft sind sie bei der Dreier-Trefferquote (38 Prozent), der Feldwurfquote (50 Prozent) sowie den Assists (19,8). Platz drei belegen die Eisbären bei der Zweier-Trefferquote (57 Prozent).

Ebenso wie die Veilchen ist Bremerhaven mit einer Niederlage in die Länderspielpause gegangen. Die BG musste sich Spitzenreiter Hagen 98:103 geschlagen geben; Bremerhaven verlor gegen die GIESSEN 46ers überraschend deutlich 61:83. „Vermeidbare Fehler müssen wir limitieren und unseren Gameplan für 40 Minuten ausführen. Wir wollen Stopps erzwingen, schnell spielen und unsere Athletik sowie Größenvorteile ausnutzen“, sagt Carney.

 

Artland Dragons und Geschäftsführer Marius Kröger lösen Vertrag auf

Die Artland Dragons und Geschäftsführer Marius Kröger haben sich darauf verständigt, die Zusammenarbeit zum 1. Dezember 2025 einvernehmlich zu beenden. Die Einigung wurde in guten und konstruktiven Gesprächen erzielt. Für sein jahrelanges Engagement bedankt sich der Club ausdrücklich.

Marius Kröger war seit dem Neuanfang in der Pro B im Jahr 2015 Geschäftsführer der Artland Dragons und hat den Club in einer anspruchsvollen Zeit stets mit vollem persönlichem Einsatz begleitet und die Entwicklung des Clubs bis heute geprägt. In seiner langen Amtszeit gelang der Wiedereinstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, gefolgt von mehreren sportlichen wie strukturellen Entwicklungsschritten.

Thomas Fengler, Gesellschafter/Geschäftsführer der Artland Dragons: „Ich danke Marius für die vielen Jahre, in denen wir den Club gemeinsam begleitet haben. Das ist über eine so lange Zeit eher ungewöhnlich im schnelllebigen Profisport und zeigt, dass wir immer ein offenes und ehrliches Verhältnis gepflegt haben. Jetzt ist es Zeit für beide Seiten, neue Wege zu gehen, und wir tun dies im Bewusstsein, gemeinsam viel erreicht zu haben. Für seine persönliche und berufliche Zukunft wünsche ich Marius persönlich und im Namen der gesamten Organisation von Herzen alles Gute.“

Marius Kröger selbst sagt: „Nach über zehn Jahren als Geschäftsführer der Artland Dragons ist für mich der Moment gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die Entscheidung, unsere Zusammenarbeit im beidseitigen Einvernehmen zu beenden, ist das Ergebnis vertrauensvoller und offener Gespräche. Ich blicke zurück auf intensive, lehrreiche und ebenso erfüllende Jahre, in denen wir als Organisation gewachsen sind und gemeinsam ein starkes Fundament geschaffen haben.“

„Diese Erfolge wären ohne das Vertrauen von Thomas Fengler, die immer konstruktive Zusammenarbeit mit Maja Kollhoff und Julia Fischer sowie die Unterstützung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Leidenschaft unserer Fans und Partner nicht möglich gewesen. Mein Dank gilt allen, die mich in dieser Zeit begleitet haben – intern wie extern. Ich wünsche der gesamten Organisation viel Erfolg auf dem weiteren Weg“, so Kröger weiter.

Spotlight #5: Fünf Erkenntnisse aus dem ersten Saisondrittel

Zehn Spieltage sind gespielt, die Länderspielpause bietet den Teams nun erstmals in dieser Saison ein wenig Zeit um durchzuatmen und zurückzuschauen. Die Gelegenheit wollen auch wir nutzen und werfen einen Blick auf das erste Saisondrittel. Wer hat überrascht, welche Parallelen lassen sich erkennen und was sind die spannendsten Erkenntnisse aus den ersten 89 Spielen der aktuellen ProA-Saison? 

Teamwork an der Tabellenspitze

Beginnen wir zunächst mal mit dem Blick auf die Top Teams der Liga. An der Spitze stehen mit Phoenix Hagen, der BG Göttingen und den Eisbären Bremerhaven drei Clubs, die man auch vor Saisonbeginn durchaus für die Top Plätze auf dem Zettel hatte. Die Merlins aus Crailsheim könnten dazu bei ihrem Nachholspiel aufschließen. Doch was macht diese Teams eigentlich aus, gibt es ein Geheimrezept? Bei der Betrachtung der Statistiken lässt sich durchaus ein interessanter Zusammenhang erkennen. Die Top Drei der Liga stellen in Marcus Graves gerademal einen der zehn besten Scorer der ProA. Zum Vergleich: Alleine der Aufsteiger aus Paderborn hat gleich zwei der stärksten Punktejäger in seinen Reihen, dazu später mehr. Dafür kommen Bremerhaven, Göttingen und Hagen viel stärker über das ausgeglichene Teamplay. Die drei Teams sind nicht nur nach Siegen, sondern auch nach Assists die Spitzenteams der Liga. Und auch auf der Ebene der Einzelspieler wird das deutlich. In Elijah Miller und Marcus Graves spielen, mit jeweils 6,6 Assists pro Partie, die beiden besten ProA-Vorlagengeber in Bremerhaven bzw. Hagen. Dazu sind mit den deutschen Guards Daniel Kirchner (Göttingen) und Bjarne Kraushaar (Hagen) zwei weitere Spieler der Top Teams unter den besten zehn Vorbereitern der Liga.

Verteilen fleißig Assists: Daniel Kirchner, Bjarne Kraushaar und Elijah Miller (Fotos: Swen Pförtner, Nathalie Zweifel, Paderborn Baskets).

Der Tabellenkeller ist kompetitiver

Wandern wir nun tabellarisch von ganz oben nach ganz unten. Mit Münster, Köln, Wolmirstedt und Paderborn stehen gleich vier Teams aktuell punktgleich mit bislang zwei Siegen da. Und auch davor sind die Abstände nicht groß, bis zu Leverkusen auf Platz zehn sind es nur zwei weitere gewonnene Spiele Unterschied. Wir können also schon zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass uns in dieser Saison ein sehr umkämpfter und enger Tabellenkeller erwarten wird. Blicken wir mal zurück in die vergangene Spielzeit. Damals waren zum identischen Zeitpunkt nach zehn Spieltagen zwei Teams noch gänzlich ohne Sieg. Es hatte sogar bis zum 13. Spieltag gedauert, ehe in RASTA Vechta II auch die letzte verbliebene Mannschaft ihren ersten Erfolg verbuchen konnte. Zum Vergleich: Dieses Szenario war in diesem Jahr schon nach dem 6. Spieltag vom Tisch, als der Aufsteiger aus Köln gegen Kirchheim gewann. Ein entscheidender Faktor dabei: Haris Hujic kehrte nach jahrelanger Verletzungspause wieder aufs Parkett zurück und war direkt Top Scorer der RheinStars, was für eine Geschichte! Wie wichtig einzelne herausragende Spieler im Abstiegskampf sein können, zeigt auch der Blick auf Paderborn. Jonathan Klussmann verpasste angeschlagen die ersten zwei Partien, bei seiner Rückkehr im Spiel gegen Gießen steuerte er direkt 25 Punkte zum Überraschungserfolg bei und ist auch jetzt mit durchschnittlich 20,7 Zählern pro Partie der Top Scorer der gesamten ProA.

Klussmann und Hujic trugen entscheidend zu den Siegen von Paderborn und Köln bei (Fotos: dieLichtBUILDER, Gero Müller-Laschet).

Mit Derbysiegen in den Flow kommen

Klar, wenn man mit Spielern und Trainern spricht, dann wird „immer von Spiel zu Spiel“ geschaut und „die nächste Partie ist immer die Wichtigste.“ Und doch ist eigentlich jedem klar, es gibt Spiele, die lösen nochmal eine größere Anspannung, ein größeres Kribbeln aus. Klar, die Rede ist von Derbys, jenen Partien, die besonders intensiv geführt werden und von Rivalität und Leidenschaft geprägt sind. Die Knights aus Kirchheim waren eher enttäuschend in die Saison gestartet, nur ein Sieg aus den ersten sechs Spielen, dazu Niederlagen gegen die Aufsteiger aus Leverkusen und Köln. Doch der Doppelspieltag brachte den Umschwung für die Ritter. An diesem ging es für das Team von Igor Perovic gleich zweimal gegen lokale Rivalen, der Auswärtsfahrt nach Karlsruhe folgte ein Heimspiel gegen Tübingen. Und siehe da, in diesen Derbys waren die Kirchheimer voll auf der Höhe und sammelten die wichtigen Siege ein. Neben Top Scorer Phillip Russell geht vor allem auch Lucas Mayer als Kapitän voran, die beiden zeichnen gemeinsam für rund ein Drittel des Effektivitätswerts des gesamten Teams verantwortlich. Und so zeigt die Formkurve mittlerweile klar nach oben, drei der letzten vier Spiele gewannen die Teckstädter. Damit ist man nun gewappnet für die nächsten schweren Partien im Artland und gegen Hagen.

Philip Russell ist der Top Scorer der Knights (Foto: Nina Sander / Silas Kunz).

Das Koblenzer Scoring-Rätsel

Im Tabellenmittelfeld finden sich oft die Teams, aus denen man, Achtung Sportphrase, „noch nicht so richtig schlau wird.“ Und genau so verhält es sich mit den EPG Baskets aus Koblenz. Mit vier Siegen ist das Team vom deutschen Eck aktuell Tabellenzwölfter und damit jeweils zwei Erfolge von den Playoffplätzen und den Abstiegsrängen entfernt. Auffällig: Die Koblenzer sind das einzige Team der unteren Tabellenhälfte, das eine positive Auswärtsbilanz (3:2 Siege) aufweist. Dafür sieht es vor heimischer Kulisse mit nur einem Sieg aus fünf Partien etwas dünn aus. Steigt man noch tiefer in die Daten ein, wird eine weitere interessante Parallele ersichtlich. Denn in ihren Heimauftritten knackten die Baskets noch nie die 90 Punkte-Marke, was ihnen allerdings in allen (!) Auswärtspartien gelang. Liegt das nur daran, dass die Heimgegner im Durchschnitt etwas stärkere Teams waren? Naja, auswärts passte das Scoring ja auch, 97 Zähler beim Ligaprimus Hagen und 91 Punkte in Bremerhaven sprechen da eine deutliche Sprache. Was steckt also hinter dem Koblenzer Scoring-Rätsel? An einer Lösung dürfte man im Baskets-Staff intensiv arbeiten, denn der Bilanz wäre es sicher zuträglich, die offensiven Leistungen aus der Fremde auch auf heimischem Parkett zu zeigen.

Auswärts läufts für Coach Dohrn und seine Koblenzer, hier bei den 107 Punkten in Bayreuth (Foto: Ochsenfoto.de).

Crailsheimer kommen gerne zurück

Ist ein Spieler verletzt oder läuft es sportlich noch nicht wie erhofft, dann wird gerne nochmal am Kader geschraubt. Und egal ob an der Tabellenspitze, im Mittelfeld oder im Abstiegskampf, viele Teams haben schon an der Schraube „Nachverpflichtung“ gedreht. Dabei kehren auch immer wieder altbekannte Namen in die ProA zurück. Zwei davon haben in der letzten Saison noch zusammen den Crailsheimer Backcourt gebildet, Vinnie Shahid und Devon Goodman. Ersterer streift jetzt, nach dem Saisonende mit Panteras de Aguascalientes in Mexiko, erneut das Trikot der Merlins über. Nach dem Playoff-Aus in der letzten ProA-Saison hat der Top Scorer noch eine Rechnung offen, die „Mission ist noch nicht erfüllt.“ Der US-Boy will mit Crailsheim angreifen und den Aufstieg ins Visier nehmen. Während Shahid nun also wieder nach Hohenlohe zurückgekehrt ist, zog es Devon Goodman zu einem anderen Aufstiegsaspiranten. Der schnelle Guard heuerte bei den GIESSEN 46ers an, die damit auf die Verletzung von Martin Junakovic reagierten. Für Goodman bietet der Wechsel die Chance, seine bislang enttäuschende Bilanz in der Gießener Osthalle (Letzte Saison: Niederlage mit Crailsheim, -1 Effektivitätswert) aufzubessern. Und ja, im ersten Heimspiel im 46ers-Trikot sah das mit neun Punkten und sogar einem Block schon deutlich besser aus. Auf ihr Wiedersehen müssen die beiden Guards aber noch etwas warten, das Duell Gießen vs. Crailsheim gibt’s erst wieder am 30. Spieltag…

In der letzten Saison zog Goodman noch gegen Krajcovic und Nyama zum Korb, jetzt spielen sie Seite an Seite (Foto: dieLichtBUILDER).

Das sind also die Geschichten und Erkenntnisse, die die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an den ersten zehn Spieltagen bislang geliefert hat. Ab Freitag ist das Ganze dann auch schon wieder graue Theorie, denn dann fliegt endlich wieder der Ball in den ProA-Hallen und wir werden sehen, ob Kirchheim seinen Aufwärtstrend fortsetzt, Koblenz auch mal zuhause die 90 Punkte-Marke knackt und die Top Teams weiter mit Assists brillieren… An dieser Stelle geht es Ende des Jahres mit der sechsten Ausgabe dieser Kolumne weiter, wenn du das nicht verpassen möchtest, abonniere am besten hier unseren Newsletter, dort gibt es immer einen Reminder, wenn eine neue Ausgabe von Spotlight online ist.