Johannes Konradt weiterhin bei den Eagles

Die Itzehoe Eagles ohne ihn – kaum vorstellbar. Als Kind hat Johannes Konradt in Itzehoe angefangen, Basketball zu spielen. Inzwischen ist er 22 und eine feste Größe in der ersten Herrenmannschaft. Dabei bleibt es: Konradt spielt auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB für die Eagles.

Coach Pat Elzie freut sich, weiter auf das „Itzehoer Urgestein“ setzen zu können. Für die Identifikation sei es wichtig, die Spieler zu halten, die schon lange die Eagles-Farben tragen. Und sportlich habe Konradt einen „richtigen Sprung gemacht“: In der Verteidigung habe er in der vergangenen Saison geackert wie immer, aber auch in der Offensive mit guter Wurfquote eine wichtige Rolle als Schütze und Stütze gespielt. Jetzt gelte es für ihn zu lernen, im Angriff noch mehr zu variieren, nicht nur von der Dreierlinie zu werfen oder zum Korb zu ziehen, sondern auch den Wurf aus der Mitteldistanz zu nehmen. Zehn Punkte im Durchschnitt, das sollte aus Elzies Sicht die Zielmarke für Konradt sein. Denn durch die neue Ausländerregelung in der ProB habe er die Chance auf noch mehr Spielzeit.

„Ich freue mich sehr darüber, weiterhin Teil dieses Vereins und Projekt zu sein“, sagt Konradt. Der Verein, der Coach und das Umfeld böten ihm die perfekten Bedingungen, sich weiterzuentwickeln. Sein klares Ziel für die kommende Saison: mit den Eagles die Playoffs zu erreichen. Im September geht es los: „Ich freue mich jetzt schon wieder auf die tolle Stimmung in der Halle!“

 

 

(Itzehoe Eagles)

 

Nikita Khartchenkov verlässt den S04

Der Kapitän geht von Board! Nach zweieinhalb Jahren verlässt Flügelspieler Nikita Khartchenkov die Basketballabteilung des FC Schalke 04 und wird sich einer neuen Herausforderung in der ProB widmen. Khartchenkov gewann mit dem S04 den WBV-Pokal, feierte die Meisterschaft in der 1. Regionalliga West und erreichte im letzten Jahr die PlayOffs in der 2. Basketball-Bundesliga ProB.

Im Januar 2015 wechselte Nikita Khartchenkov kurz vor Ende der Wechselfrist vom damaligen Erstligisten Phoenix Hagen zum FC Schalke 04 und schloss sich dem Team von Coach Raphael Wilder an. Auf Anhieb avancierte er zum Leistungsträger und sicherte mit seinem Buzzer-Beater in der zweiten Verlängerung des WBV-Pokal-Halbfinals gegen die RheinStars Köln den Einzug in das Pokalendspiel und legte somit den Grundstein zum späteren Pokalsieg.

Nur ein Jahr später führte er den S04 als Kapitän zur Meisterschaft in der 1. Regionalliga West und realisierte somit den sportlichen Aufstieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProB, wo er in der letzten Saison mit 9,4 Punkten im Schnitt zum Erreichen der Playoffs beitrug.

„Nikita war über zweieinhalb Jahre ein Leistungsträger der Mannschaft, der dem Team viel Stabilität verliehen hat. Er hat unter meiner Regie zu jeder Zeit seine zugedachte Rolle akzeptiert, respektiert und sie zu meiner vollsten Zufriedenheit erfüllt. Ich bedaure, dass er uns nun verlassen wird, aber bei dem ihm vorliegenden Angebot, welches sehr weit über unserer Schmerzgrenze, an welche wir einmal mehr gegangen sind, lag, sind uns die Hände gebunden. Ich wünsche ihm vom Herzen alles Gute und bin der Überzeugung, dass man sich immer zwei Mal im Leben sieht“, so sein Coach Raphael Wilder.

Auch Tobias Steinert, Vorstand Marketing und Leiter Profisport bei den Schalker Basketballern, ist Khartchenkov für seinen Einsatz dankbar. „Wir haben mit Nikita die größten Erfolge der jüngeren Vereinsgeschichte gefeiert. Spiele wie das Pokalhalbfinale gegen Köln oder das Topspiel gegen Münster, in welchen er eine große Rolle gespielt hat, werden uns immer in Erinnerung bleiben. Ich darf mich im Namen des FC Schalke 04 für seine tatkräftige Unterstützung bedanken und wünsche ihm für seine sportliche und private Zukunft nur das Beste“, hält Steinert fest.

Zum Abschied blickt auch Khartchenkov ein Stück weit wehmütig auf die Trennung. „Ich möchte mich bei dem Management für die wirklich schöne Zeit auf Schalke bedanken. Wir haben als Mannschaft und Verein immer die gesetzten Ziele erreicht und teilweise sogar übertroffen. Ich drücke Schalke die Daumen, dass der Trend immer weiter nach oben geht“, so Khartchenkov zum Abschied.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Thomas Reuter sucht eine neue Herausforderung

Nach drei Jahren im Trikot der Iserlohn Kangaroos orientiert sich Power Forward Thomas Reuter neu. Er verlässt die Kangaroos und wird sich einer neuen Herausforderung stellen.

Durch seine starken Vorstellungen – vor allem in der Saison 2016/17 – hat er sich für viele Zweitliga-Vereine interessant gemacht. Entsprechend viele lukrative Angebote hat er nach der letzten Spielzeit erhalten.

„Leider konnten wir bei dem vorliegenden Angebot für Thomas nicht mithalten“, sagt Manager Michael Dahmen.

Der 1,98 Meter große Swingman war in der abgelaufenen Saison bester deutscher Scorer der Kangaroos, erzielte im Schnitt 11,4 Punkte. Dabei verwandelte er 48,7 Prozent seiner Würfe aus der Nahdistanz. Zudem brachte er es auf eine Dreierquote von 39,8 Prozent. Sein Gesamt-Punkteschnitt in seinen drei Jahren mit der Kangaroos-Squad liegt bei 9,3 Punkten (761 Punkte/81 Spiele). Reuter wechselte zur Saison 2014/15 nach Iserlohn. Zuvor hatte er zwei Jahre an der Eastern Washington University verbracht.

„Wir möchten uns bei Thomas für die drei Jahre recht herzlich bedanken und wünschen ihm für seine sportliche und private Zukunft alles erdenklich Gute“, sagt Dahmen. Reuter selbst wird Iserlohn und die Kangaroos in guter Erinnerung behalten: „Ein großes Dankeschön an die vielen Fans und Helfer, die Iserlohn zu einem besonderen Basketballstandort machen“, so der 25-Jährige in seinem Saisonrückblick.

Mit dem Abgang von Reuter steht fest, dass der Umbruch der Kangaroos groß sein wird. Von daher werden sich die Fans in den nächsten Wochen an einige neue Namen und Gesichter für die kommende Spielzeit gewöhnen.

 

(Iserlohn Kangaroos)

Mit Trainerduo Hartenstein/Greve in dritte ProB-Saison

Nachdem Florian Hartenstein und Christian Greve das Team der Artland Dragons im Januar 2017 von Dragan Dojcin übernommen haben, coachen sie auch in der kommenden Spielzeit die Drachen. „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und auch darüber, dass Christian mit dabei ist. In den letzten Jahren haben wir extrem gut zusammen gearbeitet,“ sieht Hartenstein der Saison entgegen.

Für Artland-Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger war die Weiterverpflichtung des Duos die erste Option in der offenen Trainerfrage: „Wir sind uns sicher, mit Flo Hartenstein und Christian Greve den richtigen Weg einzuschlagen und sehr zuversichtlich, eine gute Saison zu spielen“, fasst Kröger die wichtige Personalentscheidung zusammen.

Hartenstein machte nach seiner langjährigen Erstliga-Spielerkarriere, unter anderem in Gießen und in Quakenbrück, 2011 seine Trainer-B-Lizenz und ist bereits seit fünf Jahren Trainer beim QTSV bzw. den Artland Dragons. Sein größter Erfolg war der Gewinn der deutschen Meisterschaft mit dem JBBL-Team 2014. Zudem führte er zwei Jahre hintereinander das NBBL-Team der Young Dragons ins TOP4.

Greve begann seine Trainerlaufbahn bereits im Alter von 19 Jahren. Seit 2010 übt der gebürtige Lübecker den Trainerjob hauptberuflich aus und machte 2011 die A-Lizenz. 2015 führte er die Damenmannschaft der AVIDES Hurricanes ins Playoff-Halbfinale der ersten Bundesliga. 2015 kam er als hauptamtlicher Jugendtrainer nach Quakenbrück und übernahm das JBBL-Team. Als Co-Trainer von Hanno Stein führte er die YOUNG RASTA DRAGONS 2017 ins TOP4.

„Wir wollen ein Team aufbauen, das unter die ersten Vier kommt und Ambitionen hat, aufzusteigen. Dabei setzen wir auf eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern, auch um das ein oder andere Talent zu uns zu holen und weiterzuentwickeln“, fasst Hartenstein das Konzept für die kommende Saison zusammen. Greve ergänzt: „Unser Ziel ist es, einen schnellen, aggressiven Basketball zu spielen mit viel Leidenschaft in der Defense wie auch in der Offense.“ Die Spieler dafür werden zurzeit intensiv gesucht. Das Trainerduo ist aktuell mit der Rekrutierung beschäftigt. „In Kürze werden wir die ersten Namen verkünden“, merkt Kröger zur Kaderplanung an.

Die neue Local-Player-Regelung der ProB wirkt sich natürlich auf die Zusammenstellung der Mannschaft aus. Vor allem für die Spots der US-Amerikaner muss noch sorgfältiger verpflichtet werden, da nur noch zwei im Kader sein dürfen. Darüber hinaus zählen Spieler mit deutschem Pass zwar in den meisten, aber nicht in allen Fällen als Local Player.

 

(Artland Dragons)

Nick Tienarend bleibt!

Eine weitere wichtige Personalie bei den Itzehoe Eagles ist geklärt: Nick Tienarend wird auch in der kommenden Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB für den Spielaufbau zuständig sein. Coach Pat Elzie freut sich über die Zusage des 23-Jährigen: Tienarend sei nicht nur ein feiner Kerl, sondern auch eine Identifikationsfigur und ein Führungsspieler der Eagles.

Es wird bereits die sechste Saison des Point Guards in Itzehoe, der damit dem früheren Kapitän Robert Daugs (acht Saisons) auf den Fersen ist. „Mal schauen, ob ich ihn noch einhole. Darüber habe ich noch letzte Woche mit ihm gespaßt“, sagt Tienarend, der nach dem Studium in Kiel inzwischen in Itzehoe wohnt und ein duales Studium der Betriebswirtschaft am Klinikum Itzehoe und an der Nordakademie Elmshorn absolviert. Er fühle sich einfach wohl bei den Eagles: „Das familiäre Umfeld, in dem sich alle gegenseitig unterstützen, ist wirklich besonders – angefangen von meinen Mitspielern bis zum Management, dem Trainerstab, den freiwilligen Helfern und den Fans. Für mich kam gar kein anderer Verein in Frage.“

Zudem habe er sich in der vergangenen Saison wieder richtig fit gefühlt und viel Spaß am Basketball gehabt. Im Frühjahr 2015 hatte Tienarend einen Kreuzbandriss erlitten, aber dann „richtig professionell“ täglich in der Halle am Comeback gearbeitet, lobt Pat Elzie. „Man hat gemerkt, dass er stärker zurückkommen wollte.“ Erst sei es dem Aufbauspieler nicht leicht gefallen, seinem Bein wieder zu vertrauen, doch gerade zum Ende hin habe er eine gute Saison gespielt und ihn sogar ein wenig überrascht mit einer Dreierquote von fast 40 Prozent.

Tienarend hat sich vorgenommen, noch konstanter gute Leistungen abzuliefern und seine Wurfquote weiter zu steigern, besonders aus dem Zwei-Punkte-Bereich. Auch wolle er seine Mitspieler noch mehr und besser in Szene setzen. Und das Ziel mit dem Team? „Ganz klar das Erreichen der Playoffs. Dafür werde ich alles geben.“ Pat Elzie ist mit der Entwicklung seines Aufbauspielers sehr zufrieden: „Ich erwarte von ihm eine gute Saison. Wenn er verletzungsfrei bleibt, wird er für uns ein sehr wichtiger Faktor.“

 

 

(Itzehoe Eagles)

Leon Friederici wird ein Knappe!

Die Basketballer des FC Schalke 04 verzeichnen für die kommende ProB-Saison 2017/18 den ersten Neuzugang des Sommers. Leon Friederici wechselt aus dem Süden der ProB von den Giants Nördlingen zum FC Schalke 04 und wird künftig für die Gelsenkirchener auf Korbjagd gehen. Coach Raphael Wilder freut sich bereits auf den 22-jährigen Shooting Guard.

Zu Beginn der vergangenen Saison stand Leon Friederici im Kader des ProA-Ligisten Crailsheim Merlins und ging vorwiegend für die zweite Mannschaft der Merlins in der 2. Regionalliga an den Start. Dann zog es ihn im Dezember 2016 zu den Giants Nördlingen in die 2. Basketball-Bundesliga ProB, wo er sich in 15 Spielen zum Leistungsträger entwickelte und im Schnitt 10,9 Punkte und 3,8 Assists auf das Parkett brachte. „Leon hat in der vergangenen Saison, obwohl er aus der 2. Regionalliga nach Nördlingen in die ProB kam, einen beeindruckenden Leistungssprung hingelegt und hatte keine Anpassungsschwierigkeiten in den Ligen. Das war der Grund, warum wir ihn zum Tryout zu uns eingeladen haben“, so S04-Coach Raphael Wilder über seinen neuen Schützling.

Im anschließenden Tryout überzeugte Leon Friederici seinen künftigen Trainer auf Schalke. „Ich habe einiges Potential in ihm im Tryout gesehen und mir gefällt sein Enthusiasmus, seine Lernwilligkeit, seine Zielstrebigkeit und sein unbedingter Wille, sich basketballerisch zu verbessern. Ich bin überzeugt davon, dass er eine sehr gute Verstärkung für uns im Aufbau und auf den Flügelpositionen sein wird und freue mich, dass er sich, trotz zum Teil höher dotierter Angebote, für uns entschieden hat und die kommende Saison mit uns bestreiten wird“, so Wilder.

Friederici wurde am 19.03.1995 in Berlin geboren und wuchs in der Bundeshauptstadt auf. Seine basketballerische Ausbildung genoss er beim DBV Charlottenburg, ehe es ihn über die Jugend des Mitteldeutschen BC nach Braunschweig zog, wo er in der Saison 2014/15 seine ersten ProB-Minuten schnuppern konnte. Anschließend folgten seine Stationen in Crailsheim und bei den Giants Nördlingen, ehe er nun in der kommenden Saison das Trikot des S04 tragen wird.

„Mir haben die Gespräche mit Coach Wilder im Vorfeld sehr gut gefallen und ich bin überzeugt, dass ich von ihm noch eine Menge lernen kann. Zudem habe ich einige meiner neuen Teammates bereits beim Tryout kennengelernt und ich denke, dass wir eine gute Teamchemie haben werden. Zudem hat mich das Umfeld auf Schalke mit der ausgezeichneten medizinischen Betreuung wirklich überzeugt“, so der königsblaue Neuzugang Leon Friederici über seine Beweggründe des Wechsels zum S04.

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Basketballstandort Bochum mit guter Perspektive

Bundesligist heißt zukünftig SparkassenStars

 

Die Sparkasse Bochum hat ihr Engagement bei dem VfL AstroStars Bochum, wie vom Vorstandsvorsitzenden Volker Goldmann im Rahmen des Play-Off Halbfinales angekündigt, deutlich ausgeweitet und wird somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung und Perspektive des erfolgreichen Standortes leisten.

Profitieren wird davon jedoch nicht nur die Bundesligamannschaft, die damit eine gute Basis hat, um an die erfolgreiche Spielzeit anzuknüpfen und sich perspektivisch auch auf die nächste Spielklasse einzustellen, sondern vor allem auch die Jugendabteilung. Die zusätzliche Unterstützung ermöglicht dem Verein, alle Anforderungen aus dem neuen Standardkatalog der 2. Basketball-Bundesliga umzusetzen. Dieser sieht neben dem Ausbau der Infrastruktur sowie der Hauptamtlichkeit in der Administration des Spielbetriebes vor allem auch eine intensive Nachwuchsförderung vor. In diesem Kontext werden zwei Stellen im Jugendbereich, die sich um die Koordination und strategische Ausrichtung, den Mini-Basketball und die Kooperation mit Bochumer Schulen kümmern, eingerichtet.

Im Gegenzug nimmt die Bundesligamannschaft künftig unter dem Namen VfL SparkassenStars Bochum am Spielbetrieb teil und dokumentiert so die enge Verbundenheit der Vertragspartner.
Das Engagement erläutert der Vorstandsvorsitzende Volker Goldmann:

„Die Sparkasse Bochum begleitet die solide Vereinsarbeit und den sportlichen Aufstieg unseres Basketball-Bundesligisten schon seit Jahren. Die Zusammenarbeit wird nun intensiviert um dem Basketballsport in unserer Stadt eine gute Perspektive zu bieten. Ich freue mich auf die SparkassenStars als neues Aushängeschild der Sportstadt Bochum“

 

VfL-Finanzvorstand Hans Peter Diehr sieht darin einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Bundesligastandortes und eine Wertschätzung für die im Projekt bisher ausschließlich ehrenamtlich geleistete Arbeit:

„Ich bin sehr glücklich, dass die Sparkasse Bochum uns ermöglicht, den bisher beschrittenen Weg fortzuführen und unter Einbeziehung der Nachwuchsförderung den Bundesliga-Basketball in Bochum noch populärer zu machen.“

Jüngster Neuzugang: Nelson Kahler

Es wird viel Englisch geredet bei den Itzehoe Eagles. In der nächsten Saison der 2. Basketball-Bundesliga ProB kommt aber ein neuer Akzent hinzu: Der Australier Nelson Kahler (22) ist der jüngste Neuzugang und schon der zweite Akteur aus „Down Under“ nach Aufbauspieler Josh Wilcher.

Kahler stammt aus Noosa Heads, „einer kleinen Surf-Stadt“ an der Südostküste Queenslands. Erst mit 16 Jahren habe er angefangen, Basketball auf Wettkampf-Niveau zu spielen, danach war er in den USA erst für das Eastern Wyoming College aktiv, die letzten beiden Jahre für die Colorado State University-Pueblo. Dort holte er sich einige Auszeichnungen, unter anderem als Defensivspieler des Jahres in seiner Division. Ein Grund dafür: Der Australier räumt als Schussblocker unter den Körben auf. Mit 3,3 Blocks pro Spiel in seiner letzten Saison war er Vierter in den gesamten USA, hinzu kamen 13 Punkte und 6 Rebounds im Durchschnitt. Auch in Australien, wo er jeweils im Sommer Basketball spielte, führte Kahler die Statistiken bei den Blocks an.

„Er hat einen sehr guten Basketball-Instinkt“, sagt Eagles-Cheftrainer Pat Elzie über den Neuzugang. Viel Athletik unter dem Korb, Sprungkraft, gute Fußarbeit und Bewegungen, aber auch ein guter Schuss von außen und Cleverness – Elzie ist froh, dass es gelungen ist, den 2,06 Meter großen Kahler zu den Eagles zu lotsen.

Er habe sehr viel Gutes über Deutschland und den Wettbewerb in den hiesigen Basketball-Ligen gehört, sagt der 22-Jährige. Das Gespräch mit Elzie erhöhte die Motivation weiter, zumal dieser sowohl die amerikanische als auch die europäische Art zu coachen kenne. Sein Ziel sei, mit maximalem Einsatz sich so gut ins Team einzubringen, wie es nur gehe, auf dem Feld und abseits davon. Mit dem anderen Australier Josh Wilcher, der aus derselben Gegend stamme wie er selbst, werde er sich auf dem Feld sicher gut verstehen. Und auch Elzie erwartet Einiges von seinen neuen Spielern: „Australier haben eine gute Basketball-Schule.“

 

(Itzehoe Eagles)

Itzehoe sucht FSJler

Interessante Aufgabe in einem jungen, stark wachsenden Verein: Die Itzehoe Eagles bieten erstmals eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr an, zu besetzen ab 1. September. Alle Infos hier.

 

 

Joshua Wilcher verstärkt Itzehoe

Vieles gab es schon bei den Itzehoe Eagles, aber dies noch nicht: einen Spieler aus Australien. Joshua Wilcher (26) verstärkt das Team aus der 2. Basketball-Bundesliga ProB in der kommenden Saison auf der Aufbauposition.

Wilcher kommt aus Melbourne, besuchte für ein Jahr das Central Wyoming College in den USA und wurde dann Profi. Den Großteil seiner Laufbahn hat er in England verbracht, er hat auch einen britischen Pass. Das habe ihn noch interessanter für die Eagles gemacht, sagt Cheftrainer Pat Elzie mit Blick auf überarbeitete Bestimmungen der ProB zum Einsatz von ausländischen Akteuren. Dadurch seien EU-Spieler, die in das Profil des Vereins passten, noch wichtiger geworden.

Und Wilcher passte. Elzie sah Videos und führte Gespräche mit dem 26-Jährigen, „das hat mir alles gut gefallen“. Mit seinen 1,78 Metern sei der Australier nicht der größte Spieler, aber dafür sehr clever. Der Beweis sind sehr gute Statistiken aus der ersten englischen Liga, „und die ist auf jeden Fall vergleichbar mit der ProB“. Wilcher verstehe das Spiel und könne es gestalten, in der kommenden Saison solle er eine Führungsrolle bei den Eagles einnehmen.

Wilcher spielte unter anderem für die Melbourne Tigers sowie in England für die Plymouth Raiders und Cheshire Phoenix. Jetzt wolle er den Basketball in Deutschland, aber auch das Land und seine Kultur kennen lernen, sagt der Australier. Die Gespräche mit seinem neuen Trainer seien sehr gut gewesen, Elzie habe ihm ein hervorragendes Bild vom Verein und seinen Fans vermittelt: „Da war es für mich eine einfache Entscheidung, in der kommenden Saison für Itzehoe zu spielen.“

Das klare Ziel seien die Playoffs: Wilcher weiß, wie knapp die Eagles diese in der vergangenen Spielzeit verpassten – er wolle helfen, das zu ändern und dann weit zu kommen. „Ich kann es nicht erwarten, nach Itzehoe zu kommen und anzufangen!“

 

(Itzehoe Eagles)