Dennis Teucher wechselt zu den Iserlohn Kangaroos

Dennis Teucher ist der erste Neuzugang der Iserlohn Kangaroos für die kommende Spielzeit. Der 22-jährige Power Forward kommt von den Rostock Seawolves aus der ProA und unterzeichnet einen Vertrag über zunächst ein Jahr mit der Option auf Verlängerung bei den Waldstädtern.

Teucher war in der Aufstiegssaison der Hanseaten ein wichtiger Eckpfeiler des Erfolgs, konnte in seinem zweiten Jahr in Rostock aber verletzungsbedingt nicht mehr eine so gewichtige Rolle übernehmen. Daher ist der Wechsel nach Iserlohn auch so etwas wie ein Neuanfang, da der gebürtige Berliner die vergangene Saison mit lediglich acht Einsätzen etwas vergessen machen möchte und wieder frisch starten will.

„Ich freue mich sehr, ab nächster Saison ein Teil der Iserlohn Kangaroos zu sein. Das Umfeld und vor allem die Perspektive des Teams und für mich persönlich haben mich davon überzeugt, dass Iserlohn für mich die richtige Adresse ist“, sagt Teucher.

Teucher bestritt insgesamt 39 Spiele für die Rostocker und kam dabei im Schnitt auf 5,3 Punkte bei einer Trefferquote von 51,6 Prozent. Sein bestes Spiel bestritt er am 15. April 2018 im ersten Playoff-Halbfinale ausgerechnet gegen die Iserlohn Kangaroos mit 15 Punkte, elf Rebounds sowie drei Assists. „Spätestens da hatte ich ihn auf meinem Zettel“, erklärt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen und ergänzt:

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass es geklappt hat Dennis nach Iserlohn zu holen. Er ist ein Spieler der viel Wille und Kampfgeist mitbringt und dazu noch großes Potential hat.“

Zuletzt wurde Teucher häufig auch auf der Centerposition eingesetzt, in Iserlohn will man den variablen Spieler eher als Power Forward auflaufen lassen. Teucher war bereits in der Waldstadt und hat mit dem Team trainiert und dabei einen sehr guten Eindruck hinterlassen. „Ich kenne Dennis schon etwas länger. Er ist ein junger Spieler, der noch Entwicklungspotential bietet, aber auch schon jetzt eine Verstärkung ist. Er hat zwar auf Grund der Verletzung zuletzt weniger gespielt, ist aber im Training absolut fit gewesen“, erklärt Kangaroos Cheftrainer Milos Stankovic.

Iserlohn Kangaroos 19/20:

Joshua Dahmen, Malte Schwarz, Viktor Ziring, Jonas Buss, Jozo Brkic, Ruben Dahmen, Dennis Teucher, Headcoach Milos Stankovic

 

(Iserlohn Kangaroos)

Vertragsverlängerung für Daniel Kirchner

Dresden Titans setzen weiter auf Daniel Kirchner. In der kommenden Saison wird Kirchner zudem sein Studium in Dresden beginnen.

Die Dresden Titans drehen weiter fleißig an den Stellschrauben für die Kaderzusammenstellung der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Daniel Kirchner lief bereits in der vergangenen Spielzeit für Dresden auf, passt mit seinen erst 21 Lenzen aber immer noch hervorragend ins neue Konzept der „Titanen“. Der Headcoach Christian Steinberg sowie der designierte Geschäftsführer Rico Gottwald wollen in Zukunft nämlich verstärkt auf junge deutsche Talente setzen.

Da trifft es sich gut, dass Kirchner im kommenden Wintersemester sein Studium in „Elbflorenz“ antritt. Vergangenes Jahr wechselte der 1,87 Meter große Point Guard vom RSV Eintracht Stahnsdorf noch als reiner Profi zu den Titans und deutete nach der Verletzung von Kapitän Janek Schmidkunz häufig sein gewaltiges Potential an. Vor allem sein schneller Antritt und seine enorme Sprungkraft ließen Kirchner schnell zum Publikumsliebling werden. Auf der Kehrseite standen, typisch für junge Point Guards, etwas zu viele Ballverluste und eine noch ausbaufähige Wurfquote.

Daran will der ehrgeizige Dribbelkünstler in diesem Sommer natürlich arbeiten.

„Der neu eingeschlagene Weg ist, gerade sportlich gesehen, sehr attraktiv für mich. Ich freue mich auf intensiveres Individualtraining und mehr Möglichkeiten, mein Spiel zu verbessern.“

Aber auch Stadt und Teamkameraden haben ihn zum Bleiben bewogen. „Dresden ist sehr belebt und abwechslungsreich, kommt für mich fast an Berlin heran. Und auch meine Mitspieler, von denen ja einige bleiben werden, sind mir ans Herz gewachsen.“

Gottwald freut sich indes, dass ein weiterer seiner Schützlinge die Vorteile der sächsischen Landeshauptstadt als Studienstandort wahrnimmt.

„Wir bieten den Jungs hier einfach eine großartige Möglichkeit, Profisport und Studium miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus ist Daniel natürlich ein toller Spieler, der uns mit seiner Energie auf dem Feld wieder enorm weiterhelfen kann und mit uns in der neuen Saison den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen soll.“

 

(Dresden Titans)

Zwei Youngster mit viel Potential für die EN Baskets Schwelm

Till-Rouven Radtke und Mauro Nürenberg neu im Kader.

Zwei junge Talente stoßen zu den EN Baskets hinzu. Till-Rouven Radtke und Mauro Nürenberg weisen in ihrem jungen Alter von 20 bzw. 19 einen vielversprechenden Werdegang und vor allem allerhand „Youngster-Spirit“ auf.

Der 20-jährige Pointguard Radtke ist bereits seit 15 Jahren im Basketball aktiv. 14 Jahre davon verbringt er in Bremerhaven und spielt zuletzt bei den Eisbären Bremerhaven in der Regionalliga sowie im Aufgebot des Nachwuchbundesligaprogramms, der NBBL. Im vergangen Jahr zieht es Till-Rouven Radtke in die USA, wo er an der Bullcity Prep Academy seine ersten Auslandserfahrungen sammelt.

„Till-Rouven Radtke ist ein sehr intensiv spielender und aggressiv verteidigender Point-Guard,“ so die Verantwortlichen der EN Baskets über das Potential des jungen Spielers. Und so weiß der 1998 geborene Radtke sich in den Tryouts entsprechend gut zu präsentieren und die Coaches zu begeistern. Zukünftig wird er bei den RE Baskets in der 1. Mannschaft und bei den EN Baskets Schwelm spielberechtigt sein.

Aus Bochum kommt Mauro Nürenberg in die Kreisstadt. Er ist Jahrgang 2000 und kann auf der Point Guard- und Shooting Guard-Position spielen. In der vergangenen Saison ist Nürenberg im Kader der SparkassenStars Bochum aktiv. Baskets Coach Falk Möller kennt den 19-jährigen aus dem Phoenix Hagen-Jugendprogramm, wo Mauro Nürenberg zuletzt in der NBBL aufläuft und seine Entwicklung erfolgreich vorantreibt. Auch er soll bei der RE1 und bei den EN Baskets Schwelm spielberechtigt sein.

Die EN Baskets freuen sich, mit Radtke und Nürenberg zwei ambitionierte Youngster für die Saison 2019/2020 engagieren zu können und heißen beide herzlich im Team willkommen.

 

(EN Baskets Schwelm)

Osaro Jürgen Rich Igbineweka bleibt an Bord

Wenn Osaro Jürgen Rich Igbineweka in Richtung Korb eilt, tut er dies mit raumgreifenden Schritten. Und dann: Den Ball fest an den Körper gezogen, den Blick auf das Ziel gerichtet und ohne Rücksicht auf Verluste hochsteigen.

„Ein guter Verteidiger und Scorer ohnegleichen“ sei der 20-Jährige, sagt Christoph Roquette. Dementsprechend erfreut ist der Sportliche Leiter des SC Rist, dass Rich Igbineweka auch in der kommenden Saison mit Doppellizenz in Wedel und bei den Hamburg Towers im Einsatz sein wird.

Pünktlich mit dem Beginn des letzten Monat des Jahres 2018 zündete Rich Igbineweka den Turbo, musste nach Verletzungen im Wedeler Kader noch mehr Verantwortung schultern und tat dies glänzend.

„Jürgen hat die Chance wirklich beim Schopfe gepackt und überragend gespielt. Da hat er den nächsten Schritt getan“, so Roquette.

19, 22, 17, 23 lautete seine Punktausbeute im Dezember, Ende Januar erreichte er gegen Wolfenbüttel mit 27 Zählern seine bisherige ProB-Bestmarke. 14 Mal trug er in der Meistersaison der Towers zudem das Schwarz und Weiß unseres Kooperationspartners und gab darüber hinaus im Training mächtig Gas.

Mit dem Bundesliga-Aufstieg der Towers verändern sich für die bislang feststehenden Doppellizenzler Rich Igbineweka und Justus Hollatz die Anforderungen, hin zu noch größeren Aufgaben. Roquette: „Justus und er haben einen Schritt in Richtung ProA gemacht, aber jetzt geht der Schritt wieder weiter weg, Richtung BBL. Sie müssen sich beweisen. Aber ich glaube, durch die Trainingseinheiten mit BBL-Spielern werden sie sich relativ schnell an das Niveau gewöhnen. Das ist die Kunst der Sache. Sie müssen sich an das Niveau, das schnellere Spiel und so weiter gewöhnen, um dann dort angreifen zu können. Mal sehen, wie schnell das gelingt, das Potenzial haben sie.“

Rich Igbineweka könne – davon ist der Rist-Sportchef überzeugt – in der kommenden Saison den nächsten Entwicklungsschritt hinlegen. Was braucht es dazu? „Er muss an seiner Konstanz arbeiten. Das kommt aber mit dem Alter. Manchmal versucht Jürgen mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, trifft aber trotzdem aus unglaublichen Situationen“, sagt Roquette. Der 20-Jährige müsse weiterhin daran arbeiten, im Eifer des Gefechts die richtigen Entscheidungen zu treffen, so der Sportchef. Zum Korb ziehen, abstoppen und den Sprungwurf abdrücken oder einen Mitspieler bedienen – da bleiben nur Sekundenbruchteile:

„Das ist aber auch Erfahrungssache. Er hat alle Werkzeuge im Werkzeugkoffer und muss sie nur richtig nutzen“, betont Roquette.

Und der aus Lübeck stammende Rich Igbineweka bringt nicht nur seine sportlichen Stärken ein, sondern sorgt mit ansteckend guter Laune für Sonnenschein im Binnenklima der Mannschaft. „Jürgen ist immer zu einem Scherz aufgelegt, nimmt alles mit Humor. Das lockert manche Situationen, in denen Anspannung herrscht, auf“, sagt der Sportliche Leiter.

 

(SC Rist Wedel)

VfL SparkassenStars verpflichten Mario Blessing

Den VfL SparkassenStars Bochum ist der erste Coup des Transfersommers gelungen. Mit Aufbauspieler Mario Blessing wechselt ein Topspieler und Leader an den Stadionring und tritt somit die Nachfolge von Felix Engel an.

Mario Blessing kommt vom Ligakonkurrenten SC Rist Wedel an die Ruhr und folgt somit seinem Trainer Felix Banobre. Für die „Rister“ legte er als Mannschaftskapitän knapp 10 Punkte und 4 Assists pro Spiel auf und führte die Mannschaft bis zu seiner jetzt vollständig auskurierten Verletzung auf und neben dem Feld.

Der 27 Jahre alte und 1,88m große Point Guard begann seine Karriere in Tübingen, bevor er vier Jahre für das renommierte Programm Ehingen Urspring aktiv war. Bereits mit 17 Jahren gab er sein Debüt in der ProB und gewann 2011 mit Ehingen dort den Meistertitel. Seine guten Leistungen brachten ihn in den Kader der U16, U18 und U20-Nationalmannschaften und bescherten ihm Teilnahmen an den Europameisterschaften dieser Altersklassen.

Ab der Saison 2011/2012 brachte er es in vier Jahren auf 137 Einsätze in der ersten Division der NCAA für die University of South Carolina Upstate in der Atlantic Sun Conference.

Nach Beendigung seiner amerikanischen Universitätszeit ging es zurück in die Heimat zum ProA-Ligisten Nürnberger BC und von dort 2016/2017 an die Elbe zu den Hamburg Towers. Nach zwei  Jahren in der ProA wechselte er 2017 zum SC Rist Wedel. Ab der kommenden Spielzeit soll er nun in Bochum eine Schlüsselrolle übernehmen.

„Es ist ein großer Gewinn für unser Programm, dass wir Mario von einem Wechsel nach Bochum überzeugen konnten. Er ist ein absoluter Vollprofi und bringt alle Qualitäten mit, um die Mannschaft zum Erfolg zu führen“ so SparkassenStars-Finanzvorstand Hans Peter Diehr zur Verpflichtung des Wunschspielers von Felix Banobre.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Meine ersten Eindrücke von der Stadt Bochum und dem Programm sind sehr positiv und ich freue mich darauf, hart mit der Mannschaft zu arbeiten, um eine erfolgreiche Saison zu spielen“ gibt Mario Blessing einen Einblick in die Beweggründe für den Wechsel in das Ruhrgebiet.

Bereits in wenigen Tagen sollen die nächsten Transfers unter Dach und Fach sein und die Ambitionen der Bochumer für die kommende Spielzeit untermauern.

 VfL SparkassenStars Bochum 2019/2020

Zugänge:  Felix Banobre (Headcoach), Mario Blessing (SC Rist Wedel)

Bleibt:  Marco Buljevic, Mark Gebhardt, Chris Schneider (AC) Petar Topalski (AC), Florian Wendeler

Abgänge:  Felix Engel (Karriereende), Albert del Hoyo, Montrael Scott, David Stachanczyk (alle Ziel unbekannt)

 

(VfL SparkassenStars Bochum)

Ruben Dahmen geht bei den Kangaroos in seine 10. Saison!

Der Point Guard der Iserlohn Kangaroos Ruben Dahmen hat an seinem 25. Geburtstag seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und geht damit bereits in seine 10. Saison bei seinem Heimatverein. Damit ist er zusammen mit seinem Bruder Joshua der dienstälteste Spieler des Sauerländer ProB Ligisten.

In der abgelaufenen Saison war er hauptverantwortlich für die Aufbauposition und führte seine Team in die PlayOffs, was ihm allerdings nicht ausreichte:

„Die vergangene Saison war für uns Iserlohner eine turbulente, erkenntnisreiche Spielzeit, die uns mit Blick auf die kommende Saison wieder ein Stück erfahrener gemacht hat. Nun gilt es hart daran zu arbeiten, den nächsten Schritt zu gehen.“

Für den 1,93 m Guard galt es auch zu den etlichen Trainingseinheiten und Spielen den beruflichen Spagat hinzubekommen. Als Mitgründer und Geschäftsführer des Dortmunder Digitalunternehmen WAYS hatte er auch außerhalb des Basketballfeldes seine Rolle als Vordenker gefunden. Vor allem während der Saison ist eine disziplinierte Aufteilung der zur Verfügung stehenden Stunden enorm wichtig, um auf beiden Feldern entsprechende Leistungen zu bringen. Allerdings gibt es in den Reihen der Kangaroos viele Spieler die Beruf/Studium und Bundesliga Basketball unter einen Hut bringen.

„Ruben spielt mit sehr großer Leidenschaft und Übersicht. Er ist ein intelligenter Aufbauspieler der sein eigenes Scoring in den Hintergrund stellt und in der Offense und Defense alles für das Team tut“, ist Trainer Stankovic glücklich darüber seinen Point Guard weiterhin zur Verfügung zu haben.

Auch in der kommenden Saison soll Ruben Dahmen die verantwortungsvolle Rolle des Point Guards übernehmen und mit seiner mittlerweile reichlichen Erfahrung in eine erfolgreichere Saison 19/20 führen. Hierzu arbeitet er mit zusammen mit den verbliebenen Spielern und Headcoach Milos Stankovic bereits seit April sehr hart um weitere Details seines Spiels zu verbessern.

„Die Menschen in Iserlohn haben sich in den letzten Jahren durch fulminante und mitreißende Krimis in der Matthias-Grothe-Halle wieder ganz frisch in den Basketball-Sport verliebt. Es liegt an uns, die Euphorie in unserer Heimat zu nutzen, die Erwartungen für die nächsten Jahre zu übertreffen und den ProA Aufstieg fest in den Fokus zu nehmen.“ gibt sich Ruben kämpferisch und selbstbewusst.

Iserlohn Kangaroos 19/20:

Joshua Dahmen, Malte Schwarz, Viktor Ziring, Jonas Buss, Jozo Brkic, Ruben Dahmen, Headcoach Milos Stankovic

 

(Iserlohn Kangaroos)

WWU Baskets verlängern mit Malcolm Delpeche

Fans der WWU Baskets dürfen sich auch in der kommenden Saison auf spektakuläre Korbaktionen von Malcolm Delpeche freuen! Der 23-jährige Powerforward bleibt Münster treu und wird zum Trainingsauftakt im August zurückerwartet. „Er ist extrem wichtig, ein Schlüsselspieler“, betont WWU-Baskets-Headcoach Philipp Kappenstein die Bedeutung des gebürtigen US-Amerikaners mit britischem Pass. Delpeche verpasste in der vergangenen Saison kein Spiel und hatte mit durchschnittlich 12 Punkten und 7 Rebounds pro Spiel großen Anteil an der ProB-Vizemeisterschaft.

„Malcolm Delpeche hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Philipp Kappenstein. Der 23-jährige bringe die Einstellung mit, sich stets verbessern zu wollen und zähle zu den besten Big Men der Liga. Und Manager Helge Stuckenholz ergänzt: „Es macht große Freude zu sehen, wie Malcolm sich mit dem Team und der Stadt Münster identifiziert“. Der Power Forward wechselte 2018 vom ehemaligen Liga-Konkurrenten Grevenbroich in die Domstadt. Fünfmal gelang dem Power Forward hier bereits ein „Double Double“, zuletzt gegen Schwennigen in den Playoffs.

Im Kurzinterview sagt Delpeche über…

…seine erste Saison in Münster:

„Ich habe das Jahr total genossen und fühle mich gesegnet, einen solchen Erfolg mit dem Team gehabt zu haben. Auf und auch außerhalb des Feldes fühle ich mich in Münster zuhause und bin sehr dankbar für die bisherigen Erfahrungen. Ich freue mich wirklich, mindestens ein weiteres Jahr in dieser tollen Stadt ProB spielen zu dürfen.“

…die Zeit bis zur Rückkehr nach Deutschland:

“Ich habe direkt meine Workouts gestartet und bereite mich somit persönlich schon auf die nächste Saison vor. Ich möchte mit einem besseren Spiel nach Münster zurückkommen, mich aber auch körperlich weiter verbessern, um dem Team bestmöglich helfen zu können. Neben dieser Arbeit versäume ich aber auch nicht, die Off Season zu genießen und Zeit in meiner alten Heimat verbringen zu dürfen!“

 

(WWU BASKETS Münster)

Titans verpflichten Bo Meister

Dresden Titans verpflichten mit Bo Meister junges Talent auf der Forward-Position | Der 20-jährige passt perfekt zur neuen Ausrichtung des Vereins

Im Zuge der Kaderplanung für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, geht der zukünftige Geschäftsführer Rico Gottwald konsequent den Weg der Förderung junger deutscher Spieler. Der 20-jährige Bo Meister passt da perfekt in die Planung. Der junge Forward/Flügel spielte in der vergangenen Spielzeit für die Dragons Rhöndorf, dem Kooperationsverein von Bundesligist Telekom Baskets Bonn. Mit den Erstligaprofis trainierte Meister regelmäßig, kam sogar auf einen Kurzeinsatz in der Champions League. Doch seine Brötchen verdiente er vornehmlich in der ProB-Süd, wo er für die Dragons durchschnittlich 22 Minuten auf dem Parkett stand

Der gebürtige Bremerhavener absolvierte seine gesamte basketballerische Grundausbildung bei den Eisbären Bremerhaven. Dort kam er mit 17 Jahren bereits zu seinem ersten Einsatz in der easyCreditBBL und spielte auch in der NBBL (U19-Bundesliga) mit 17,7 Punkten und 6,7 Rebounds pro Partie stark auf. Danach folgte der Wechsel zum Team Ehingen Urspring. Für das renommierte Programm lief Meister weiter in der NBBL auf und sammelte in 22 ProA-Begegnungen wichtige Erfahrungen.

Aufgrund seines bereits beeindruckenden Portfolios, hatte der 2,03 Meter große „Allrounder“ nach der Saison viele Anfragen anderer Teams. Ausschlaggebend für die Entscheidung nach Dresden zu wechseln, war dann der neue Trainer Christian Steinberg. „Ich kenne Herrn Steinberg schon länger, habe als Jugendspieler unter ihm gespielt und halte ihn für einen sehr guten Coach. Mit ihm zusammenarbeiten zu können war ausschlaggebend, für meinen Wechsel zu den Titans“, so Meister. Und auch Steinberg selbst blickt der erneuten Zusammenarbeit mit Freude entgegen.

„Bo habe ich bereits in Bremerhavens JBBL gecoacht. Er hat als junger deutscher Spieler schon bewiesen, dass er in ProA und ProB Verantwortung übernehmen kann. Jetzt will er bei uns den nächsten Schritt machen, sich weiterentwickeln. Das passt natürlich genau in unser neues Konzept.“

Angesprochen auf seine erste Station in Ostdeutschland und die eventuellen Hürden des sächsischen Dialekts, gibt sich der weitgereiste Jungprofi furchtlos. „Ich habe ja schon im ‘Ländle‘ gelebt und gespielt. Und wenn ich den schwäbischen Dialekt verstanden habe, dann werde ich mit Sicherheit auch den sächsischen meistern.“ Bevor es in Dresden wirklich losgeht, wartet aber noch ein schweißtreibender Sommer voller Individualtraining auf Meister.

„Natürlich arbeite ich wie jeder Profi an allen Aspekten meines Spiels. Mein Fokus liegt aber vornehmlich auf meinem Ballhandling und meinem Wurf. Ich möchte offensiv aggressiver und entschlossener agieren, meinem zukünftigen Team an diesem Ende des Feldes noch mehr helfen.“

 

(Dresden Titans)

Bryan bleibt!

Titans-Urgestein Bryan Nießen bleibt für eine weitere Saison | Der Veteran geht in sein siebtes Jahr mit den Titans und will parallel an der TU Dresden seinen Master abschließen

Mittlerweile ist er aus Dresden überhaupt nicht mehr wegzudenken: Bryan Nießen! Der sympathische Spielmacher und Shooting Guard geht inzwischen in seine siebte Saison mit den Titans. Der letztjährige Co-Kapitän erwies sich schon in der zurückliegenden Spielzeit als erfahrener Ratgeber für die jüngeren Profis, sowohl auf, als auch abseits vom Feld. Umso glücklicher ist Dresdens Management, angeführt vom zukünftigen Geschäftsführer Rico Gottwald, weiter mit Nießen arbeiten zu können.

Der gebürtige Thüringer kam nach dem Abitur an der Sportschule Jena nach Dresden und leistete dem Verein, parallel zu seinen Aufgaben als Profi in der ProB, zudem als „FSJler“ hervorragende Dienste. Während seines Studiums der Hydrowissenschaften und dem ProA-Intermezzo der „Titanen“, war sich Nießen auch nicht zu schade, für die zweite Mannschaft in der Regionalliga aufzulaufen. Dort brillierte er als unerschrockener Anführer und bester Punktesammler. Als reifere Persönlichkeit und „Bachelor of Science“ kehrte er dann in die Profiabteilung zurück und ist dank seiner Erfahrung und einnehmenden Persönlichkeit aus der Mannschaft und der Stadt Dresden einfach nicht mehr wegzudenken.

Das sieht der 25-jährige ähnlich. „Für mich ist Dresden wie ein zweites Zuhause geworden. Ich fühle mich hier einfach wohl, liebe die Stadt, die Fans und den Verein.“ Auch das neue Konzept als Ausbildungsstandort für junge deutsche Spieler ist ganz in Nießens Sinn.

„Ich stehe voll hinter dem eingeschlagenen Weg des Clubs. Der neue Trainer wird sicherlich viel aus den Spielern herausholen. Und auch für mich selbst sehe ich immer noch eine sportlich attraktive Situation.“

Für Gottwald ist der Verbleib des 1,83 Meter großen Flügelspielers zudem ein wichtiges Puzzleteil für das kommende Jahr.

„Bryan gehört ja schon fast zum Inventar. Jeder im Verein arbeitet gern mit ihm zusammen. Außerdem verdeutlicht er, wie gut sich Ausbildung und akademisches Lernen mit professionellem Basketballsport bei den Titans verbinden lassen. Ihn zu halten war für beide Seiten nur der folgerichtige Weg. Wir freuen uns, ihn weiter als Aushängeschild, Mentor und Vorbild in unseren Reihen zu wissen.“

 

(Dresden Titans)

Das Team um das Team formiert sich

Die VfL SparkassenStars Bochum haben wichtige Personalentscheidungen im Umfeld der Bundesligamannschaft getroffen.

Nach der Verpflichtung von Headcoach Felix Banobre vom Ligakonkurrenten SC Rist Wedel verlängerte der Verein den Assistenztrainervertrag mit Petar Topalski um ein weiteres Jahr und kann sich über weitere drei Jahre Zusammenarbeit mit Felix Engel im Bereich der Nachwuchsförderung freuen. Dazu kann die Mannschaft auch weiter auf die Dienste von Athletiktrainer Chris Schneider und Mannschaftsarzt  Dr. Andreas Falarzik setzen. Im Teammanagement löst Bastian Rickenberg Cham Korbi ab, der beruflich bedingt seine Aktivitäten zurückschrauben muss.

Petar Topalski, der seit dem Aufstieg 2013 als Co-Trainer der Bochumer aktiv ist, wird zusätzlich noch in der Nachwuchsbundesliga und im männlichen Jugendbereich arbeiten und somit eine wichtige Schnittstelle zwischen Bundesliga und Verein sein.

Beratend im Umfeld der Bundesligamannschaft wird Felix Engel tätig sein, der hauptberuflich für drei Jahre als Jugendkoordinator an den Verein gebunden wurde und dort den Schwerpunkt seiner zukünftigen Arbeit hat, darunter auch die verantwortliche Position als Headcoach der Jugendbundesliga.

Petar Topalski und Felix Engel hatten im vergangenen Jahr die Mannschaft von Gary Johnson übernommen und bis in das Achtelfinale der Play-Offs geführt. Unter der Regie des international erfahrenen Felix Banobre wollen beide die nächsten Entwicklungsschritte in der Trainerlaufbahn machen.

Nicht weniger wichtig ist die Verlängerung des Engagements von Chris Schneider.

„Er hat die Leistungsanalyse und das Kraft- und Athletiktraining auf eine neues Level gehoben“ so Finanzvorstand Hans Peter Diehr. „Über die Möglichkeiten einer Ausweitung seiner Unterstützung soll in der kommenden Woche gesprochen werden“.

Im Teammanagement wird zukünftig Bastian Rickenberg kräftig mitmischen. „Basti hat ein abgeschlossenes Studium in Sportmanagement und wird eine große Hilfe bei der Bewältigung der immer zahlreicheren und anspruchsvollen Aufgaben sein. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm“ so der Finanzvorstand. „Gleichzeitig möchte ich mich ausdrücklich bei Cham Korbi bedanken, der mit großem Einsatz die Aufgabe erledigt hat. Leider zwingt seine berufliche Belastung ihn kürzer zu treten, er wird aber immer beratend noch mit uns sein. Wir bedanken uns sehr für sein Engagement.“

Nach dem die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Falarzik als Mannschaftsarzt auch eine Fortsetzung findet, verbleibt als letzte Aufgabe noch die physiotherapeutische Betreuung der Mannschaft. Dieses wichtige Thema steht als nächstes auf der Agenda des Managements.

 

(VfL SparkassenStars Bochum)