Personelle Neuigkeiten

Das Aufgebot der Wedeler Herrenmannschaft wird sich in der kommenden Saison auf mehreren Positionen ändern. Während mit Justus Hollatz und Osaro Jürgen Rich Igbineweka zwei Leistungsträger weiterhin im Rahmen der Kooperation mit den Hamburg Towers auch in Wedel spielen, stellen sich zwei andere Stützen der Rist-Mannschaft 2018/19 neuen Aufgaben.

Lars Kamp wechselt wie Mario Blessing und Trainer Felix Banobre nach Bochum, Ryan Logan hat sich gegen ein zweites Jahr in Wedel entschieden, sein neuer Verein ist bislang nicht bekannt. Logan war mit 14,5 Punkten bester und Kamp mit 12,8 Punkten je Begegnung drittbester Wedeler Werfer in der abgelaufenen Spielzeit. Beide haben ebenso wie Jan-Christian Both erheblich zur erfolgreichen Saison beigetragen. Anders als Logan und Kamp bleibt Both hingegen beim SC Rist und wechselt zu den 2. Herren. In der jungen Mannschaft wird der 33-Jährige als erfahrener Führungsspieler fungieren und somit eine wichtige Rolle in der Nachwuchstruppe von Trainer Torben Haase einnehmen.

Wir danken Ryan und Lars herzlich für ihre Leistungen im Rist-Dress und wünschen ihnen alles Gute für die neuen Aufgaben. Gleichzeitig ist die Freude groß, dass Jan-Christian weiterhin in Gelb-Grün aufläuft und sich wie bisher auch als Trainer in die Vereinsarbeit einbringt.

 

(SC Rist Wedel)

Sebastian Ludwig und Chris Schreiber führen BSW Sixers in die neue Saison

In der abgelaufenen Saison stand Sebastian Ludwig als Assistant Coach beim SYNTAINICS MBC in der easyCredit BBL an der Seitenlinie und mit Co-Trainer Christopher Schreiber steht ihm der NBBL-Coach zur Seite. Künftig soll die Verzahnung im Nachwuchsbereich zwischen NBBL, ProB und auch BBL wieder intensiver in den Fokus rücken.

Unser Kooperationspartner, der SYNTAINICS MBC freut sich enorm über die Chance, die sich den beiden ambitionierten Trainern bei den Sixers bietet. Nach Aussagen von Geschäftsführer Martin Geissler sei die Übernahme der beiden Positionen ein wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung von Ludwig und Schreiber. Des Weiteren wolle man die langjährige positive Kooperation mit dem Team aus der ProB weiter festigen und Perspektiven schaffen.

Die beiden besten Basketballclubs aus Sachsen-Anhalt nutzen durch die Zusammenarbeit die Chance, Nachwuchstalente zielgerichtet auszubilden. Bei den Sixers können sich junge Spieler, die unter anderem eine Zukunft in der BBL anstreben, die nötige Praxiserfahrung einholen und lernen, konkurrenzfähig zu werden. Gleichzeitig schnuppern sie bei den Wölfen BBL-Luft, ergänzen den Profi-Kader und erhalten die Möglichkeit sich durch harte Arbeit Spielzeit im Basketball-Oberhaus zu erkämpfen.

Beispiele der vergangenen Spielzeiten wie Benedikt Turudic, Ferdinand Zylka, Eimantas Stankevicius, Jonas Niedermanner und Ferenc Gille haben das Funktionieren der Kooperation unter Beweis gestellt. Die beiden neuen Dirigenten der Sixers kennen sich bereits aus der Vergangenheit und standen schon zusammen an der Seitenauslinie. Chris Schreiber wird dabei auch weiterhin als Head Coach der U19- Nachwuchsbundesliga Mannschaft der Mitteldeutschen Basketball Academy agieren.

„Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, nachdem ich letztes Jahr als Assistent die BBL-Mannschaft der Wölfe betreut habe. Es ist für mich eine tolle Aufgabe jetzt als Head Coach zu fungieren und mit Chris Schreiber zusammen zu arbeiten. Ich kenne Chris schon seit 2012, als wir zusammen die JBBL in Stahnsdorf gecoacht haben. Wir werden ein gutes ProB-Duo abgeben. Ich bin sehr gespannt auf die neue Saison. Wir haben ein junges Team und arbeiten bereits an der Kaderplanung“, blickt der neue BSW Sixers-Cheftrainer Sebastian Ludwig seiner zukünftigen Aufgabe entgegen.

Auch BSW Sixers-Präsident Maik Leuschner freut sich über das dynamische Trainerduo für die Saison 2019/20: „Wir, als Vorstand der BSW Sixers, freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Sebastian und Chris. Durch sie wird die Kooperation zwischen dem BBL Team, der NBBL und der ProB Mannschaft noch intensiver werden.“

 

(BSW Sixers)

Scharfschütze Chris Frazier verstärkt Kangaroos

Die Iserlohn Kangaroos geben mit Chris Frazier ihren zweiten Neuzugang bekannt. Wie bereits Dennis Teucher kommt auch der 28-Jährige von den Rostock Seawolves
aus der ProA.

Der 1,82 Meter große Shooting Guard spielt bereits seit 2014 als Profi in der Deutschland und fällt unter die Local-Player-Regelung, da er in Mannheim als Kind einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vater geboren wurde. Seine Stationen waren bisher die Otto Baskets Magdeburg, Crailsheim Merlins, Artland Dragons sowie die Rostock Seawolves. Ausgebildet wurde Frazier an der Universität von Dubuque in den USA, wo er von 2010 bis 2014 zu den Leistungssträgern seines Teams gehörte und unter anderem 242 Dreier mit einer Trefferquote von über 40 Prozent versenkte.

„Ich finde es megageil, dass es mit Iserlohn geklappt hat. Ich verfolge das Geschehen in Iserlohn seit ich in Quakenbrück gespielt habe. Die Iserlohner Teams haben immer eine gute Harmonie gehabt und einfach super Basketball gespielt“, erklärt Frazier.

Auch Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen hat den Scharfschützen schon länger im Visier: „Als Chris in Magdeburg gespielt hat, haben wir einmal ein Freundschaftsspiel gegen sie gemacht. Da ist er mir bereits aufgefallen und ich habe seinen Werdegang verfolgt.“

„Meine Motivation hier zu spielen ist sehr, sehr hoch, weil ich den Leuten zeigen möchte, dass ich immer noch sehr gut Basketball spielen kann. Ich freue mich schon auf meine neuen Teamkameraden und bin sehr davon überzeugt, dass wir zusammen als Mannschaft gut vorankommen werden. Ich werde für den Verein, meine Mannschaft und die Fans alles geben was in mir steckt, um unsere Ziele zu erreichen“, so Frazier.

„Ich kenne Chris schon länger, wir haben sogar schon gegeneinander gespielt“, erklärt Kangaroos Coach Milos Stankovic. „Er ist ein sehr guter Schütze, verteidigt aber auch sehr gut“, hebt er die Stärken des Neuzugangs hervor.

„Chris soll nicht nur als reiner Schütze bei uns zum Einsatz kommen, sondern soll Verantwortung auf allen Guard-Positionen übernehmen. Vor allem in der Crunchtime, wenn es darauf ankommt, werden wir auf ihn setzen. Er ist ein erfahrener Spieler, der topfit ist und uns noch mehr Variabilität geben wird“, erklärt Dahmen.

„Für Chris, wie auch für Dennis Teucher gilt: Wir bekommen zwei ganz tolle Charaktere in die Mannschaft, die menschlich und sportlich zu uns passen“, lautet das Fazit von Stankovic zu den bisherigen Verpflichtungen der Kangaroos.

Iserlohn Kangaroos 19/20:

Joshua Dahmen, Malte Schwarz, Viktor Ziring, Jonas Buss, Jozo Brkic, Ruben Dahmen, Dennis Teucher, Chris Frazier.
Headcoach Milos Stankovic

 

(iserlohn Kangaroos)

Niklas Husmann verlässt die WWU BASKETS

Die WWU BASKETS müssen ab sofort auf Niklas Husmann verzichten. Der 21-jährige Shooting Guard wechselt zu den Hertener Löwen, aktuell Vizemeister der 1. Regionalliga West.

Husmann ist ein Eigengewächs des UBC Münster, war seit 2008 im Verein, durchlief diverse Jugendmannschaften und rückte im Alter von 18 Jahren in die 1. Herrenmannschaft auf.

„Niklas ist ein vorbildlicher Spieler, wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet, müssen ihn aber schweren Herzens ziehen lassen“, sagt WWU-BASKETS-Manager Helge Stuckenholz.

Niklas Husmann hat sich die Entscheidung für einen Wechsel nicht leicht gemacht: „Natürlich ist es schade, den Verein nun zu verlassen, aber nach 11 Jahren ist es vielleicht an der Zeit, mal was Neues kennenzulernen“, so  Husmann. „Ich danke dem Team, allen Verantwortlichen und den Fans für die tolle Zeit! Ich werde künftig, so oft es die Zeit zulässt, zu den Spielen in der Halle sein.“ Der 21-jährige Medizinstudent wird auch weiterhin in Münster wohnen.

„Niklas hat sich bei uns stets dem Teamgefüge untergeordnet und immer 100 Prozent gegeben“, stellt Manager Helge Stuckenholz fest.

So habe Husmann großen Anteil unter anderem am Aufstieg im vergangenen Jahr, oder auch an der Vizemeisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, ProB, in der abgelaufenen Saison gehabt. „Wir werden ihn natürlich weiter im Auge behalten, es ist nicht ausgeschlossen, dass Niklas künftig einmal an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt.“

Die WWU BASKETS bedanken sich bei Niklas Husmann und wünschen ihm viel Glück und Erfolg dabei, den nächsten Schritt als Spieler zu gehen!

 

(WWU BASKETS Münster)

Scharfschütze Lars Kamp verstärkt die SparkassenStars

Die VfL SparkassenStars haben den 23-jährigen Shooting Guard Lars Kamp verpflichtet und damit den zweiten Top-Transfer des Sommers getätigt. Der 1,84m große Distanzspezialist wechselt wie zuvor Mario Blessing von Ligakonkurrenten SC Rist Wedel an den Stadionring. Seine sechs Dreier gegen die SparkassenStars beim Ligaspiel in Wedel übertraf er noch im Auswärtsspiel bei den Herzögen Wolfenbüttel, wo er gleich acht Dreier erfolgreich versenkte.

Lars Kamp, der 2012 mit der deutschen U16-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft in Litauen und zwei Jahre später mit der U18-Auswahl des DBB am Albert-Schweitzer-Turnier teilnahm, hatte eine mehr als steile Karriere im Blick, bevor ihn eine Sprunggelenksverletzung zu einer längeren Pause zwang. Zuvor wurde er mit den Paderborn Baskets Meister der Jugendbundesliga JBBL und debütierte bereits mit 16 Jahren in der 2. Bundesliga ProA.

Nach der längeren Zwangspause folgte der Wechsel zu den Hamburg Towers, die ihn mit einer Doppellizenz für den SC Rist Wedel ausstatten. Für die Towers brachte er es in der Pro A auf 6,1 Punkte im Schnitt, für Wedel waren es in der Pro B 12,3 Punkte pro Spiel.

In der abgelaufenen Spielzeit spielte er eine Schlüsselrolle im erfolgreichen Team der Hanseaten und verbuchte in 25 Spielen 12,8 Punkte, 3,8 Rebounds, 3,2 Korbvorlagen sowie 2,4 Ballgewinne pro Spiel. Dank einer Aushilfslizenz der Towers konnte er auch für den Bundesligaaufsteiger zwei Partien bestreiten.

„Wir bekommen einen sehr athletischen und komplett ausgebildeten Guard, der sowohl offensiv als auch defensiv viele Akzente setzen kann und menschlich hervorragend zu uns passt“ freut sich Finanzvorstand Hans Peter Diehr über seinen zweiten prominenten Neuzugang.

Die Beweggründe für seinen Wechsel beschreibt Lars Kamp wie folgt:

„Das Basketball Programm und das Umfeld in Bochum haben bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.  Außerdem hat die Verpflichtung von Trainer Felix Banobre mir die Entscheidung nicht schwer fallen lassen, in Bochum zu unterschreiben. Deshalb freue ich mich auf die neue Herausforderung, bei einem ambitionierten Team wie Bochum den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen.“

Der Vertrag mit Lars Kamp läuft bis 2020 mit Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr im Falle eines Aufstieges.

Erik Neusel bleibt ein SparkassenStar – Niklas Meesmann, Mauro Nürenberg, Idrissa Diene und Jari Beckmann nicht mehr im Kader

Ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einem perspektivreichen Team ist der Verbleib von Erik Neusel. Der 18-jährige Forward hatte sich im Vorjahr nach seinem Wechsel aus Recklinghausen kontinuierlich gesteigert und in die Rotation gespielt. In den Play-Offs stand er im Schnitt 22 Minuten auf dem Feld und sammelte dabei 4 Punkte, 4,5 Vorlagen und 2,5 Rebounds pro Spiel.

Im Nachwuchsbundesligaprogramm der Metropol Baskets war er absoluter Leistungsträger und erhielt eine Berufung in das All-Star-Game, in dem er mehr als überzeugte.

„Das ist auch anderen Clubs nicht verborgen geblieben, so dass Erik auch durchaus andere interessante Optionen hatte. Umso schöner, dass er seine Entwicklung nun bei uns fortsetzt und unter der Anleitung von Felix Banobre eine wichtige Rolle in der Mannschaft einnehmen kann“ so der Finanzvorstand. „Wir sehen noch viel Potential ihn ihm und werden schon über den Sommer mit ihm arbeiten, um es auszuschöpfen“

Dagegen gilt es auch von einigen Spielern Abschied zu nehmen. Niklas Meesmann zieht es in die Regionalliga um Spielpraxis zu erhalten und Selbstvertrauen zu tanken. „Wir respektieren seine Entscheidung, werden mit ihm in engen Kontakt bleiben und seinen weiteren Weg beobachten. Vielleicht ist es nur eine Trennung auf Zeit“ so Diehr. Die SparkassenStars bedanken sich auf jeden Fall bei Niklas Meesmann für seine Zeit in und seinen Einsatz für Bochum. Zum Ligakonkurrenten Schwelmer Baskets geht es derweil für Mauro Nürenberg, der in der vergangenen Saison zum erweiterten Kader zählte. „Für Mauro ist es zusammen mit der Doppellizenz in der Regionalliga ein guter Schritt um seine Entwicklung voranzutreiben“ zeigt Diehr Verständnis für die Entscheidung des Youngsters.

Wohin der ebenfalls für die im erweiterten Kader gelisteten Jari Beckmann und Idrissa Diene gehen wird ist noch nicht bekannt. Auch diesen drei Akteuren gilt der Dank des Vereins für die gemeinsame Zeit.

VfL SparkassenStars Bochum 2019/2020

 Zugänge:  Felix Banobre (Headcoach), Mario Blessing (SC Rist Wedel), Lars Kamp (SC Rist Wedel)

Bleibt:  Marco Buljevic, Mark Gebhardt, Erik Neusel, Chris Schneider (AC) Petar Topalski (AC), Florian Wendeler

Abgänge: Jari Beckmann, Idrissa Diene, Felix Engel (Karriereende), Albert del Hoyo, Niklas Meesmann, Mauro Nürenberg (EN Baskets Schwelm), Montrael Scott, David Stachanczyk

 

(VfL SparkassenStars Bochum)

Max Fouhy wechselt zu den WWU Baskets und an die WWU Münster

Die WWU Baskets haben ihren zweiten Neuzugang für die kommende Saison verpflichtet. Mit Max Fouhy kommt ein variabel auf den Positionen 2 und 3 einsetzbarer, athletischer Linkshänder, der daneben sein Jurastudium an der WWU Münster fortführen wird. Der 19-Jährige war zuvor Leistungsträger beim SV Hagen-Haspe in der 1. Regionalliga und bei Phoenix Hagen in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL). Darüber hinaus sammelte er erste Erfahrungen bei Phoenix Hagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Max einen der Top-Nachwuchsspieler des Jahrgangs 2000, nicht nur in NRW, für uns gewinnen konnten. Er war überragend in der NBBL. Das zeigt, dass wir mittlerweile eine interessante Adresse auch für junge Spieler geworden sind. Ich denke, er ist eine echte Verstärkung mit viel Perspektive auch im Hinblick auf unsere zukünftigen Ziele“, erklärt Headcoach Philipp Kappenstein zum Neuzugang.

Ein echter Faktor waren für Max Fouhy in seiner Entscheidung zum Wechsel nach Münster auch die Fans der WWU Baskets. „Die Stimmung in der Halle ist einfach unglaublich“, beschreibt Max Fouhy seine ersten Live-Erlebnisse in Münsters Halle Berg Fidel. „ Als ich beim Playoff-Spiel gegen Schwenningen in der Halle war, war ich sofort von den WWU Baskets überzeugt“, so der Jurastudent, für den die Verknüpfung des Leistungssports mit dem Studium wesentlich ist. „Die Möglichkeit, mein Jurastudium an der WWU, einer der besten juristischen Fakultäten Deutschlands, fortzuführen, ist für mich optimal,“ hebt Max Fouhy zugleich das wissenschaftliche Renommee der Münsteraner Universität hervor.

Headcoach Philipp Kappenstein freut sich „sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Max. Ich erwarte für die kommende Saison, dass er ein vollwertiger Rotationsspieler in unserem Team sowie früher oder später ein absoluter Leistungsträger sein wird.“ Beim Blick auf den Kader nimmt dieser nach Ansicht von Philipp Kappenstein „echt gute Konturen an, Max ist ein weiteres sehr wichtiges Puzzlestück für uns.“

Max Fouhy freut sich „sehr darauf, bald in Münster zu spielen. Mit Philipp habe ich auch außerdem einen Coach, unter dem ich mich gut weiterentwickeln kann und der es mir erlaubt, den nächsten Schritt zu machen.“

 

(WWU Baskets Münster)

Dennis Teucher wechselt zu den Iserlohn Kangaroos

Dennis Teucher ist der erste Neuzugang der Iserlohn Kangaroos für die kommende Spielzeit. Der 22-jährige Power Forward kommt von den Rostock Seawolves aus der ProA und unterzeichnet einen Vertrag über zunächst ein Jahr mit der Option auf Verlängerung bei den Waldstädtern.

Teucher war in der Aufstiegssaison der Hanseaten ein wichtiger Eckpfeiler des Erfolgs, konnte in seinem zweiten Jahr in Rostock aber verletzungsbedingt nicht mehr eine so gewichtige Rolle übernehmen. Daher ist der Wechsel nach Iserlohn auch so etwas wie ein Neuanfang, da der gebürtige Berliner die vergangene Saison mit lediglich acht Einsätzen etwas vergessen machen möchte und wieder frisch starten will.

„Ich freue mich sehr, ab nächster Saison ein Teil der Iserlohn Kangaroos zu sein. Das Umfeld und vor allem die Perspektive des Teams und für mich persönlich haben mich davon überzeugt, dass Iserlohn für mich die richtige Adresse ist“, sagt Teucher.

Teucher bestritt insgesamt 39 Spiele für die Rostocker und kam dabei im Schnitt auf 5,3 Punkte bei einer Trefferquote von 51,6 Prozent. Sein bestes Spiel bestritt er am 15. April 2018 im ersten Playoff-Halbfinale ausgerechnet gegen die Iserlohn Kangaroos mit 15 Punkte, elf Rebounds sowie drei Assists. „Spätestens da hatte ich ihn auf meinem Zettel“, erklärt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen und ergänzt:

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass es geklappt hat Dennis nach Iserlohn zu holen. Er ist ein Spieler der viel Wille und Kampfgeist mitbringt und dazu noch großes Potential hat.“

Zuletzt wurde Teucher häufig auch auf der Centerposition eingesetzt, in Iserlohn will man den variablen Spieler eher als Power Forward auflaufen lassen. Teucher war bereits in der Waldstadt und hat mit dem Team trainiert und dabei einen sehr guten Eindruck hinterlassen. „Ich kenne Dennis schon etwas länger. Er ist ein junger Spieler, der noch Entwicklungspotential bietet, aber auch schon jetzt eine Verstärkung ist. Er hat zwar auf Grund der Verletzung zuletzt weniger gespielt, ist aber im Training absolut fit gewesen“, erklärt Kangaroos Cheftrainer Milos Stankovic.

Iserlohn Kangaroos 19/20:

Joshua Dahmen, Malte Schwarz, Viktor Ziring, Jonas Buss, Jozo Brkic, Ruben Dahmen, Dennis Teucher, Headcoach Milos Stankovic

 

(Iserlohn Kangaroos)

Vertragsverlängerung für Daniel Kirchner

Dresden Titans setzen weiter auf Daniel Kirchner. In der kommenden Saison wird Kirchner zudem sein Studium in Dresden beginnen.

Die Dresden Titans drehen weiter fleißig an den Stellschrauben für die Kaderzusammenstellung der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Daniel Kirchner lief bereits in der vergangenen Spielzeit für Dresden auf, passt mit seinen erst 21 Lenzen aber immer noch hervorragend ins neue Konzept der „Titanen“. Der Headcoach Christian Steinberg sowie der designierte Geschäftsführer Rico Gottwald wollen in Zukunft nämlich verstärkt auf junge deutsche Talente setzen.

Da trifft es sich gut, dass Kirchner im kommenden Wintersemester sein Studium in „Elbflorenz“ antritt. Vergangenes Jahr wechselte der 1,87 Meter große Point Guard vom RSV Eintracht Stahnsdorf noch als reiner Profi zu den Titans und deutete nach der Verletzung von Kapitän Janek Schmidkunz häufig sein gewaltiges Potential an. Vor allem sein schneller Antritt und seine enorme Sprungkraft ließen Kirchner schnell zum Publikumsliebling werden. Auf der Kehrseite standen, typisch für junge Point Guards, etwas zu viele Ballverluste und eine noch ausbaufähige Wurfquote.

Daran will der ehrgeizige Dribbelkünstler in diesem Sommer natürlich arbeiten.

„Der neu eingeschlagene Weg ist, gerade sportlich gesehen, sehr attraktiv für mich. Ich freue mich auf intensiveres Individualtraining und mehr Möglichkeiten, mein Spiel zu verbessern.“

Aber auch Stadt und Teamkameraden haben ihn zum Bleiben bewogen. „Dresden ist sehr belebt und abwechslungsreich, kommt für mich fast an Berlin heran. Und auch meine Mitspieler, von denen ja einige bleiben werden, sind mir ans Herz gewachsen.“

Gottwald freut sich indes, dass ein weiterer seiner Schützlinge die Vorteile der sächsischen Landeshauptstadt als Studienstandort wahrnimmt.

„Wir bieten den Jungs hier einfach eine großartige Möglichkeit, Profisport und Studium miteinander zu verknüpfen. Darüber hinaus ist Daniel natürlich ein toller Spieler, der uns mit seiner Energie auf dem Feld wieder enorm weiterhelfen kann und mit uns in der neuen Saison den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen soll.“

 

(Dresden Titans)

Zwei Youngster mit viel Potential für die EN Baskets Schwelm

Till-Rouven Radtke und Mauro Nürenberg neu im Kader.

Zwei junge Talente stoßen zu den EN Baskets hinzu. Till-Rouven Radtke und Mauro Nürenberg weisen in ihrem jungen Alter von 20 bzw. 19 einen vielversprechenden Werdegang und vor allem allerhand „Youngster-Spirit“ auf.

Der 20-jährige Pointguard Radtke ist bereits seit 15 Jahren im Basketball aktiv. 14 Jahre davon verbringt er in Bremerhaven und spielt zuletzt bei den Eisbären Bremerhaven in der Regionalliga sowie im Aufgebot des Nachwuchbundesligaprogramms, der NBBL. Im vergangen Jahr zieht es Till-Rouven Radtke in die USA, wo er an der Bullcity Prep Academy seine ersten Auslandserfahrungen sammelt.

„Till-Rouven Radtke ist ein sehr intensiv spielender und aggressiv verteidigender Point-Guard,“ so die Verantwortlichen der EN Baskets über das Potential des jungen Spielers. Und so weiß der 1998 geborene Radtke sich in den Tryouts entsprechend gut zu präsentieren und die Coaches zu begeistern. Zukünftig wird er bei den RE Baskets in der 1. Mannschaft und bei den EN Baskets Schwelm spielberechtigt sein.

Aus Bochum kommt Mauro Nürenberg in die Kreisstadt. Er ist Jahrgang 2000 und kann auf der Point Guard- und Shooting Guard-Position spielen. In der vergangenen Saison ist Nürenberg im Kader der SparkassenStars Bochum aktiv. Baskets Coach Falk Möller kennt den 19-jährigen aus dem Phoenix Hagen-Jugendprogramm, wo Mauro Nürenberg zuletzt in der NBBL aufläuft und seine Entwicklung erfolgreich vorantreibt. Auch er soll bei der RE1 und bei den EN Baskets Schwelm spielberechtigt sein.

Die EN Baskets freuen sich, mit Radtke und Nürenberg zwei ambitionierte Youngster für die Saison 2019/2020 engagieren zu können und heißen beide herzlich im Team willkommen.

 

(EN Baskets Schwelm)

Osaro Jürgen Rich Igbineweka bleibt an Bord

Wenn Osaro Jürgen Rich Igbineweka in Richtung Korb eilt, tut er dies mit raumgreifenden Schritten. Und dann: Den Ball fest an den Körper gezogen, den Blick auf das Ziel gerichtet und ohne Rücksicht auf Verluste hochsteigen.

„Ein guter Verteidiger und Scorer ohnegleichen“ sei der 20-Jährige, sagt Christoph Roquette. Dementsprechend erfreut ist der Sportliche Leiter des SC Rist, dass Rich Igbineweka auch in der kommenden Saison mit Doppellizenz in Wedel und bei den Hamburg Towers im Einsatz sein wird.

Pünktlich mit dem Beginn des letzten Monat des Jahres 2018 zündete Rich Igbineweka den Turbo, musste nach Verletzungen im Wedeler Kader noch mehr Verantwortung schultern und tat dies glänzend.

„Jürgen hat die Chance wirklich beim Schopfe gepackt und überragend gespielt. Da hat er den nächsten Schritt getan“, so Roquette.

19, 22, 17, 23 lautete seine Punktausbeute im Dezember, Ende Januar erreichte er gegen Wolfenbüttel mit 27 Zählern seine bisherige ProB-Bestmarke. 14 Mal trug er in der Meistersaison der Towers zudem das Schwarz und Weiß unseres Kooperationspartners und gab darüber hinaus im Training mächtig Gas.

Mit dem Bundesliga-Aufstieg der Towers verändern sich für die bislang feststehenden Doppellizenzler Rich Igbineweka und Justus Hollatz die Anforderungen, hin zu noch größeren Aufgaben. Roquette: „Justus und er haben einen Schritt in Richtung ProA gemacht, aber jetzt geht der Schritt wieder weiter weg, Richtung BBL. Sie müssen sich beweisen. Aber ich glaube, durch die Trainingseinheiten mit BBL-Spielern werden sie sich relativ schnell an das Niveau gewöhnen. Das ist die Kunst der Sache. Sie müssen sich an das Niveau, das schnellere Spiel und so weiter gewöhnen, um dann dort angreifen zu können. Mal sehen, wie schnell das gelingt, das Potenzial haben sie.“

Rich Igbineweka könne – davon ist der Rist-Sportchef überzeugt – in der kommenden Saison den nächsten Entwicklungsschritt hinlegen. Was braucht es dazu? „Er muss an seiner Konstanz arbeiten. Das kommt aber mit dem Alter. Manchmal versucht Jürgen mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, trifft aber trotzdem aus unglaublichen Situationen“, sagt Roquette. Der 20-Jährige müsse weiterhin daran arbeiten, im Eifer des Gefechts die richtigen Entscheidungen zu treffen, so der Sportchef. Zum Korb ziehen, abstoppen und den Sprungwurf abdrücken oder einen Mitspieler bedienen – da bleiben nur Sekundenbruchteile:

„Das ist aber auch Erfahrungssache. Er hat alle Werkzeuge im Werkzeugkoffer und muss sie nur richtig nutzen“, betont Roquette.

Und der aus Lübeck stammende Rich Igbineweka bringt nicht nur seine sportlichen Stärken ein, sondern sorgt mit ansteckend guter Laune für Sonnenschein im Binnenklima der Mannschaft. „Jürgen ist immer zu einem Scherz aufgelegt, nimmt alles mit Humor. Das lockert manche Situationen, in denen Anspannung herrscht, auf“, sagt der Sportliche Leiter.

 

(SC Rist Wedel)