Hertener Löwen komplettieren den Kader – Joshua Ober verlängert seinen Vertrag bei den Hertener Löwen

Joshua Ober wird auch in der kommenden Spielzeit das Hertener Trikot tragen und damit in seine nun insgesamt siebte Saison mit den Löwen gehen. Der 1,74 m große Point Guard komplettiert damit den ProB-Kader von Head Coach Robin Singh, der sich freut, seinen erfahrenen Schützling weiterhin im Team zu haben:

 

 

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Josh Ober das letzte Puzzlestück im ProB-Kader verkünden zu können. Nach seiner schweren Verletzung Ende 2023 schaffte es Josh im Laufe der vergangenen Saison, sich ins Team zurückzukämpfen und wieder Anschluss zu finden.

 

 

Daher war für uns klar, dass er als Teil der Aufstiegsmannschaft den Gang in die ProB mit uns antritt. Auch wenn es schwierig für ihn wird, Spielanteile auf diesem Level zu bekommen, ist er für das Mannschaftsgefüge unheimlich wichtig und sowohl für junge Spieler als auch Imports in der Kabine immer ein sehr wichtiger Ansprechpartner“, so Coach Robin Singh.

 

 

Und dementsprechend war auch dem Vorstand der Hertener Löwen klar: „Wir wollten Josh unbedingt im Rahmen einer weiteren Neuverpflichtung präsentieren. Es sollte und durfte nicht nur eine kleine Randnotiz bleiben“, so Matthias Boenke.

 

Löwen gelingt Transfercoup – Manuel Bojang wechselt von Ibbenbüren nach Herten

Den Hertener Fans wird dieser Neuzugang bestens bekannt sein. In der Vergangenheit lieferte sich Manuel Bojang in der Regionalliga bereits viele Duelle mit den Löwen. Sowohl mit dem BSV Wulfen aber zuletzt auch im Trikot der Ademax Ballers Ibbenbüren zeigte der 24-jährige Point Guard, warum er zu den besten deutschen Aufbauspielern der Liga zählt. Trotz seines Alters bringt er bereits viel Erfahrung mit und übernahm während all seiner Stationen viel Verantwortung. In der vergangenen Saison entwickelte er sich in Ibbenbüren zum absoluten Führungsspieler, wo er mit 14,1 Punkten 5,4 Rebounds und 3,3 Assists (jeweils im Durchschnitt pro Spiel) nicht nur zu überzeugen wusste, sondern auch seine Vielseitigkeit zur Schau stellte.

 

Die zukünftige Nummer 35  äußert sich zu seinem Wechsel wie folgt: „Ich bin echt glücklich, jetzt in Herten zu sein und es ehrt mich, das Vertrauen der Verantwortlichen der Hertener Löwen zu bekommen und nun auch endlich in der ProB spielen zu dürfen.“

 

Auch Trainer Robin Singh freut sich über seinen vierten Neuzugang: „Wir hoffen, mit Manuel das nächste Puzzlestück nicht nur für die kommende Saison, sondern auch langfristig von unserem Projekt überzeugt zu haben. Er soll auch perspektivisch ein Gesicht unseres deutschen Kerns werden und wird nach zuletzt häufigeren Vereinswechseln bei uns hoffentlich ein zu Hause finden.“

Sven Cikara bleibt den Itzehoe Eagles erhalten

Er kam im Januar zu den Itzehoe Eagles – und er war einer der entscheidenden Spieler auf dem
Weg zum knapp geschafften Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Jetzt will
Sven Cikara mehr: Der 24-jährige Aufbauspieler aus den Niederlanden trägt auch in der
kommenden Spielzeit das Trikot der Eagles.

Obwohl er in der Vorsaison spät zum Team gestoßen sei, habe er sich schnell wie zu Hause gefühlt
wegen der freundlichen Aufnahme, erklärt Cikara. Als er dann noch erfahren habe, dass für die neue
Saison etwas Besonderes aufgebaut werden solle, sei die Entscheidung einfach gewesen.
Coach Timo Völkerink freut sich darüber: „Mit seiner Verpflichtung haben einige Spieler im Team
einen Schritt nach vorne gemacht, und er hat die Saison mit einer positiven Bilanz beendet.“ Damit
habe Cikara bewiesen, wie wichtig er für die Mannschaft sein könne, betont Cotrainer Max
Rockmann. „Durch seinen Spielwitz und die Fähigkeit, sich seinen eigenen Wurf zu kreieren, kann
er gegnerische Verteidigungen konstant vor Probleme stellen, wodurch nicht nur er, sondern auch
unsere Schützen profitieren werden.“

Der Niederländer habe mit durchschnittlich zehn Punkten und gut vier Assists eine starke
Rückrunde gespielt und den Eagles mit seiner Kreativität viel gegeben, sagt Völkerink. „Er hat sich
seinen Platz im Team verdient“, Cikara solle mit Trey McBride den Spielaufbau steuern und das
Tempo vorgeben. Der 24-Jährige selbst freut sich auf ein „sehr gutes Team mit großartigem
Charakter“. Die Playoffs seien ein sehr realistisches Ziel – oder auch deutlich mehr.

Neues Gesicht im Aufbau – Guy Artman verstärkt Lok Bernau

Lok Bernau verstärkt sich für die Saison 2025/26 mit Guy Artman auf der Position des Point Guards.
Der 23-jährige, 1,85 m große Aufbauspieler stammt aus Israel und lief zuletzt für Albacete Basket in der spanischen Segunda FEB auf.

In der vergangenen Saison kam Artman dort auf 5,5 Punkte, und 1,5 Rebounds pro Partie. Besonders auffällig: Seine starke Quote aus der Nah- und Mitteldistanz (59,1 % 2P) sowie sichere Freiwürfe (81,3 %).

Seine Erfahrung in Spanien – einer Liga, die für taktisch disziplinierten Basketball bekannt ist – wird ihm helfen, sich schnell in das System zu integrieren.

🎙️ Head-Coach Dan Oppland:

„Wir freuen uns sehr, dass Guy in Bernau ist. Ich habe schon beim ersten Gespräch mit ihm bemerkt, dass er einen tollen Charakter hat und hoch motiviert ist. Mit seiner Decision-Making und seinen Shooting-Fähigkeiten wird er eine sehr wichtige Rolle als Aufbauspieler für unser junges Team spielen. Darüber hinaus wird er ein guter Mentor für unsere jüngeren Spieler sein.“

Ein Rohdiamant auf dem Flügel!

Carlo Schmid rückt aus dem Bonn-Rhöndorfer Nachwuchs-Programm in den ProB-Kader auf

Zwar ist Carlo Schmid noch ein nahezu unbeschriebenes Blatt in der Basketballwelt, dennoch entwickelt sich der 18-Jährige, der erst seit 30 Monaten ernsthaft Basketball spielt, in einem rasanten Tempo! Den ersten Schritt in Richtung Profibasketball geht er nun bei den Dragons Rhöndorf in der ProB.

Wer in der Schule gleich mehrere Klassen überspringt, gilt als „sonderbegabt“. Eine ähnliche Entwicklung hat Carlo Schmid im Sport genommen: Noch vor zweieinhalb Jahren spielte er Fußball in der Domstadt, bevor er sich entschloss, es bei der BG Köln in der Jugendoberliga mit dem Basketball zu versuchen.

Das große Potenzial blieb den Telekom Baskets Bonn nicht verborgen und sie holten ihn vor einem Jahr ins NBBL-Team BonnRhöndorf (U19). Dass es sich um einen Rohdiamanten handelt, war klar, die Entwicklung im Turbotempo überrascht jedoch. Den Rang des „Anfängers“ legte Carlo spätestens mit seiner Teilnahme an der Youth Basketball Champions League 2025 ab. Hier zählte er in allen Spielen zur Starting Five der Telekom Baskets Bonn und legte im Schnitt beachtliche 8,5 Punkte, 3,0 Rebounds und einen Assist auf.

Mit 2,05 Metern, 96 Kilogramm, einer starken Athletik sowie viel Beweglichkeit ausgestattet, verfügt er über optimale Voraussetzungen, um sich auf beiden Flügelpositionen durchzusetzen. Da seine Trainingseinstellung und Teamfähigkeit ebenso passen, steht einer verheißungsvollen Entwicklung nichts im Wege. Nachdem Carlo Schmid in diesem Frühjahr sein Fachabi erfolgreich bestanden hat, kann er sich nun intensiv der Basketballkarriere widmen.

Selten zuvor dürfte in Rhöndorf die Neugierde auf einen Rookie so groß gewesen sein. Wir freuen uns, dass die Dragons deine erste Profistation sein werden. Willkommen, Carlo Schmid!

Headcoach Max Becker: „Carlo ist ein echter Spätstarter, aber genau das macht seine Entwicklung umso bemerkenswerter. Schon vor einem Jahr haben wir sein außergewöhnliches Potenzial erkannt und bewusst die Entscheidung getroffen, ihn in unser Programm zu holen. Er arbeitet extrem hart, ist lernwillig und entwickelt sich in beeindruckendem Tempo weiter. Wir trauen ihm zu, dass er bereits in diesem Sommer den nächsten Schritt in Richtung Profibereich gehen kann.“

Carlo Schmid: „Ich bin stolz, für die Dragons Rhöndorf aufzulaufen. Die Chance, mich hier zu zeigen und die Fans live zu erleben, motiviert mich täglich. Ich will hart arbeiten, mich weiterentwickeln und freue mich auf die kommende Saison.“

 

Carlo Schmid

  • Geburtstag: 27.05.2007
  • Größe: 2,05 m
  • Gewicht: 96 kg
  • Nationalität: Deutsch
  • Position: Forward

 

Bisherige Vereine

  • 2023 – 2024: Telekom Baskets Bonn e.V.
  • bis 2023: BG Köln

 

 

 

 

Foto:Youth BCL

„Ein sehr spannender Spieler“: SC Rist holt U19-Vizeweltmeister Müller

Mit „großem Interesse“ verfolgten Hamed Attarbashi und Christoph Roquette vom 28. Juni bis zum 6. Juli die U19-Weltmeisterschaft. Deutschlands Nachwuchs-Korbjägern, die erst im Finale den USA unterlagen (76:109), bescheinigte Roquette, ein „hochtalentierter Jahrgang“ zu sein. Und eines dieser Talente hat zukünftig am Steinberg seine sportliche Heimat: Janne Müller wechselt vom Bundesligisten Telekom Baskets Bonn und von den Dragons Rhöndorf, für die er parallel in der 2. Bundesliga ProB aktiv war, an die Elbe.

 

Dort wird Müller für die Wedeler in der ProB und ihren Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg in der 1. Bundesliga auflaufen. „Wir sind immer auf der Suche nach deutschen Talenten und sehr glücklich, dass wir Janne von unserem Programm überzeugen konnten“, erklärte Roquette als Sportlicher Leiter des SC Rist. Für dessen Trainer Attarbashi ist Müller „ein sehr spannender Spieler“, der „sein Können in Rhöndorf bereits in der ProB bewiesen“ habe: „Er hat gezeigt, dass er dort mehr als nur mitspielen kann, und zugleich noch ein riesiges Potential.“

Müller selbst fiebert seiner neuen Aufgabe „voller Vorfreude“ entgegen:
„Ich weiß, was für ein hervorragendes Jugendprogramm der SC Rist und die Towers haben.“ Für seine beiden bisherigen Vereine fand der Aufbauspieler ebenfalls lobende Worte: „Ich bin sehr dankbar für meine Zeit in Bonn und Rhöndorf – ich bin dort aufgewachsen und werde immer gerne an meine Heimat zurückdenken.“ Nun sei es aber „an der Zeit für einen Tapetenwechsel gewesen“, ergänzte Müller, der am 31. August seinen 19. Geburtstag feiert und sich „neu beweisen möchte“.

Nachdem Müller am Tannenbusch-Gymnasium in Bonn sein Abitur erwarb, hätte er sich auch einen Wechsel an ein College in den USA vorstellen können. „Das war eine Option“, so der 18-Jährige, der aber klarstellte: „Ich wollte nicht nur dorthin gehen, um den Namen ‚College‘ zu hören – wenn, hätte dort alles passen müssen.“ Alternativ habe er sich auch in Deutschland umgehört, wo er mit den Verantwortlichen des SC Rist und der Veolia Towers „sehr gute Gespräche geführt habe“, so Müller. Und so gelangte er zu der Überzeugung: „Der Wechsel nach Wedel und Hamburg ist die beste Option für mich.“
Dass er dafür seiner Heimatstadt Bonn und seinen Eltern den Rücken zukehren muss, bereitet Müller keinerlei Sorgen: „Ich war schon immer sehr selbstständig“, versicherte der 18-Jährige, dass bei ihm „sicher kein Heimweh aufkommen“ werde: „Und außerdem ist der Weg von Hamburg nach Bonn ja nicht allzu weit – Amerika wäre deutlich weiter weg gewesen.“ Die große, weite Welt lernte Müller auch schon kennen, als er für die Nachwuchs-Mannschaften des Deutschen Basketball-Bundes an internationalen Turnieren teilnahm.

Gefragt, wie er die U19-Weltmeisterschaft im schweizerischen Lausanne erlebt habe, entgegnete Müller: „Es war eine großartige Erfahrung, an dieser WM teilzunehmen und dann sogar das Finale zu erreichen.“ Die ein Jahr zuvor gewonnene U18-Europameisterschaft sei „noch spezieller“ gewesen, „weil es mein erster Titelgewinn mit dem Nationalteam war“, so Müller, der jedoch klarstellte: „Natürlich war auch die U19-WM und besonders das Endspiel gegen die USA ein krasses Erlebnis.“ Nun schaut Müller aber nach vorne: „Ich kann es kaum erwarten, meine neuen Mitspieler kennenzulernen.“

Zu diesen Mitspielern zählt auch der ein Jahr ältere Jared Grey. Der Flügelspieler war im Sommer 2024 vom Team Ehingen/Urspring an die Elbe gekommen und entwickelte sich im Programm des SC Rist und der Veolia Towers „so gut“, dass er bei der U20-Europameisterschaft „richtig starke Werte vorweisen konnte“, wie Attarbashi es ausdrückte. „Auf so eine Entwicklung hoffen wir natürlich auch bei Janne“, sagte Attarbashi über Müller, der selbst als Zielsetzung vorgab: „Ich hoffe, sowohl dem SC Rist als auch den Towers sportlich helfen und mich weiterentwickeln zu können.“

Wie engagiert der junge Aufbauspieler im Training mitzieht, wurde Roquette unter anderem berichtet von Stephan Dohrn (ehemals Blode): Der frühere Rist-Coach (2019 bis 2023) hatte Müller in den beiden zurückliegenden Spielzeiten bei den Rhöndorfer „Drachen“ unter seinen Fittichen: „Er hat nur lobend von Janne gesprochen“, berichtete Roquette. Bleibt die Frage, wie häufig Müller das Rister Trikot und das der Towers überstreifen wird: „Er ist klar als Doppellizenzspieler verpflichtet worden“, geht Roquette davon aus, dass die Wedeler Anhänger den U19-Vizeweltmeister nicht nur im Fernsehen, sondern auch regelmäßig live am Steinberg in Aktion sehen werden.

 

 

 

Foto: TMU Bold Athletics

 

Nächster Neuzugang bei den Itzehoe Eagles: Finn Fleute

Er sammelte Erfahrungen am College in den USA und in der ProA, jetzt verstärkt er die Itzehoe Eagles: Finn Fleute ist der nächste Neuzugang für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

 

„Er ist ein Spieler mit optimalen physischen Voraussetzungen und wird für uns eine tragende Rolle einnehmen“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink über den 2,04 Meter großen Power Forward.

Fleute ist 25 Jahre alt und stammt aus Essen. Seinen Heimatverein verließ er als 18-Jähriger in Richtung Paderborn, danach verbrachte er vier Jahre an zwei Colleges, es folgten zwei Saisons mit den Giants aus Düsseldorf in der ProA, die ihren Lizenzantrag zurückgezogen haben.
Erfahrungen im Nationaltrikot hat Fleute auch: Mit der U16- und U18-Nationalmannschaft nahm er an der Europameisterschaft teil.
In den USA machte der Neu-Itzehoer seinen Bachelor in Psychologie, aktuell befindet er sich im Masterstudiengang „Cognitive Science“, der Felder wie Neurowissenschaften, Psychologie und Philosophie vereine, erklärt Fleute. Seinen neuen Coach Völkerink kenne er bereits aus seiner Zeit in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, als er mit Paderborn gegen ihn gespielt habe – ein Grund für den Wechsel zu den Eagles.

Zudem sehe er „die Möglichkeit, hier für mich eine neue Rolle zufinden, die mich herausfordert, aber mir somit auch die Chance gibt, mich zu verbessern“, sagt der 25-Jährige. Zusätzlich biete der Kader gute Chancen, in der ProB einiges zu erreichen.

„Ähnlich wie wir als Organisation braucht Finn einen sportlichen Neustart“, sagt Völkerink.
„Ich bin davon überzeugt, dass er mit zunehmendem Selbstvertrauen einer der besten deutschen Spieler auf seiner Position sein kann.“
Denn Fleute, so ergänzt Cotrainer Max Rockmann, sei ein moderner Big Man, der sowohl von außen als auch unter dem Korb gefährlich sein kann – das habe er in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen.
„Wir wollen ihm helfen, wieder zu alter Stärke zurückzufinden, und sind davon überzeugt, dass er ein entscheidendes Puzzleteil unserer Mannschaft sein kann.“

Das hat Fleute vor. Seine Stärken beschreibt er so: Er könne auf mehreren Positionen verteidigen und damit zu einer aggressiveren, dynamischeren Defense beitragen. Mit seiner Größe wolle er das Team beim Rebounding tragen und das schnelle Umschalten auf den Angriff einleiten. Offensiv wolle er seine Athletik und Größe nutzen, um den Korb zu attackieren, um selbst abzuschließen oder Räume für die Mitspieler zu kreieren. Außerdem wolle er seine Wurfquoten wieder auf gutem Niveau stabilisieren und konstante Leistungen zeigen, um dadurch gefährlicher zu sein. Er freue sich auf die kommende Saison, sagt Fleute – „und ich habe schon viel Gutes von den Fans und der Atmosphäre in Itzehoe gehört“.

 

 

 

 

Foto: Norbert Schulz

Zwei Abschiede bei den Itzehoe Eagles – vorerst

Tim Schlegel und Jerrik Hennig verlassen die Itzehoe Eagles – zumindest vorerst. Beide sind in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nicht mehr dabei, weil sie sich um ihren beruflichen Weg kümmern.

Schlegel studiert Wirtschaftspsychologie und steht vor einem Auslandssemester in Portugal. „Wir hätten gerne mit Tim weitergearbeitet“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink bedauernd. „Dass er diese Chance nutzen möchte, ist aber völlig nachvollziehbar. So kann ich nur Danke sagen für die drei gemeinsamen Jahre.“
„Ich habe die Zeit bei den Eagles immer sehr genossen“, sagt Schlegel. Er habe Freundschaften geschlossen und mit tollen Menschen zusammengearbeitet, „es ist für mich wie ein zweites Zuhause geworden“.

Doch es sei während seines Studiums die einzige Möglichkeit für ein Auslandssemester. Dem Team und Verein wünsche er viel Erfolg für die kommende Saison, sagt der 22-Jährige.  Wie es nach der Zeit in Portugal ab Februar 2026 für ihn weitergeht, ist noch offen.

Aber so viel kann Schlegel sagen: „Man wird sich bestimmt wiedersehen.“
Ähnlich klingt es bei Jerrik Hennig. Er beginnt ein duales Studium für den gehobenen Dienst beim Zoll, dafür sind Münster und Rostock die ersten Stationen. Anderthalb Jahre hat der 20-Jährige bei den Eagles gespielt – dabei habe er sich eine wichtige Rolle im Team erarbeitet und persönlich eine gute Saison gespielt, sagt Völkerink. „Dass er uns jetzt verlassen wird, ist sehr schade. Aber ich bin mir sicher, dass wir Jerrik nochmal im Eagles-Trikot wiedersehen werden.“
Das bestätigt der Flügelspieler: „Die Wege werden sich wieder kreuzen“, denn im Zuge der Ausbildung soll er nach Itzehoe zurückkehren. Er sei sehr dankbar, dass er bei den Eagles den ersten Schritt in den Profibereich machen konnte: „Es ist wie eine große Familie, und ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen.“

Ein Joker für das Dragons-Spiel!

US-Amerikaner Juhwan Harris-Dyson übernimmt den Import-Spot und erweitert zusätzlich den Trainingskader der Telekom Baskets.

Fleißig wurde in den vergangenen Tagen im Rhöndorfer Lager spekuliert: Wird der Rhöndorfer Kader noch mit einem Import-Spieler aufgewertet? Kurzum, ja!

Der US-Amerikaner Juhwan Harris-Dyson kommt vom Regionalligisten SV Haspe 70. Für Insider ist der 26-Jährige so etwas wie ein „Joker“ fürs Spiel der Dragons.

 

Seine Spielanlage ist äußerst vielseitig: Mit seinen 92 Kilogramm, verteilt auf 1,98 Meter Körpergröße, und seiner explosiver Athletik gibt Juhwan Harris-Dyson auf den Position Zwei bis Vier eine gute Figur ab. Der US-Amerikaner ist aber nicht nur flexibel einsetzbar, sondern auch noch ein Typ, für den schlechte Laune ein Fremdwort ist. Seine stets positive Einstellung soll ansteckend sei.

 

Eine Charaktereigenschaft, die für Dragons-Headcoach Max Becker ebenso wichtig war wie seine spielerischen Qualitäten:
„Mit Juhwan Harris-Dyson können wir eine weitere Schlüsselposition optimal besetzen. Er passt mit seinem Spielstil perfekt zu unserer Spielidee und ist dazu mit seiner offenen Art eine echte Bereicherung für unsere Mannschaft.“

 

Was der Flügelspieler drauf hat, bewies er bereits in seiner ersten Saison in Deutschland, wo er 2021/22 für die BBG Herford mit gut 17 Punkten pro Spiel ein Garant für den Aufstieg in die ProB war.
2024 wurde der Kalifornier von SV Haspe 70 verpflichtet. In der 1. Regionalliga lieferte er dem Kooperationspartner Phoenix Hagen mit einem Schnitt von
20,6 Punkten sowie fast zehn Rebounds und 3 Assists pro Spiel überzeugende Argumente zur Beförderung für ein paar Auftritte in der ProA.

 

Nun macht Juhwan Harris-Dyson den nächsten Schritt in seiner Karriere. Die Chance im Trikot der Dragons Rhöndorf und Telekom Baskets Bonn hat er sich hart erarbeitet und redlich verdient. Das Zeug dazu, ein Publikums-Liebling im DragonDome zu werden, hat der US-Amerikaner allemal.

 

Savo Milovic:
„Juhwan ist kein typischer Import-Spieler, der alles an sich reißt und alleine machen möchte. Er ist sehr teamorientiert, hat sowohl offensiv als auch defensiv seine Stärken und passt mit seinen Anlagen ins gesuchte Profil. Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass er bereits in Deutschland gespielt hat und auch die Situation kennt, in zwei Teams mit unterschiedlichen Rollen eingeplant zu sein. Das ist nicht zu unterschätzen. Da er gleich mehrere Positionen abdecken kann, ist er sowohl für die Dragons Rhöndorf in der ProB als auch für den Trainingskader der Telekom Baskets eine wertvolle Verstärkung.“

 

Juhwan Harris-Dyson:
„Ich bin sehr dankbar für die Chance, dieses neue Kapitel meiner Karriere bei den Dragons Rhöndorf beginnen zu dürfen. Es ist eine großartige Gelegenheit, gemeinsam mit einem ehrgeizigen und talentierten Team auf dem Feld zu stehen.
Ich freue mich darauf, die Dragons-Familie kennenzulernen und mich mit der Rhöndorfer Community zu verbinden. Ich bin hochmotiviert, gemeinsam mit meinen Teamkollegen hart zu arbeiten, Spaß zu haben und hoffentlich viele Siege zu feiern.“

 

 

Juhwan Harris-Dyson

  • Geburtstag: 30.07.1999
  • Größe: 1,98 m
  • Gewicht: 92 kg
  • Nationalität: USA
  • Position: Guard/Forward

 

Bisherige Vereine                                                           

  • 2024 – 2025 SV Haspe 70 / Phoenix Hagen
  • 2023 – 2024 BSV Wulfen
  • 2020 – 2021 CSM Gelati (RO)
  • 2021 – 2022 BBG Herford
  • 2017 – 2021 University of California (NCAA 1)

 

Stefan Bogdan künftig mit Doppellizenz – in Kooperation mit der BG Dorsten

Stefan Bogdan wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Hertener Löwen tragen.

Der 19-jährige Flügelspieler geht damit bereits in seine dritte Spielzeit mit den Löwen. Allerdings wird er künftig mit einer Doppellizenz ausgestattet und soll parallel im Rahmen einer Kooperation mit der BG Dorsten Spielpraxis in der 2. Regionalliga sammeln.

Das gute Verhältnis zwischen Head Coach Robin Singh und Dorsten’s Trainer Franjo Lukenda ermöglichen diese Zusammenarbeit, welche Stefan ideale Rahmenbedingungen für seine weitere Entwicklung ermöglicht.

Unser Trainer analysiert die Situation wie folgt:

„Stefan startete mit sehr viel Selbstvertrauen in die vergangene Saison und zeigte gerade zu Beginn einige gute Spiele für uns. Eine Sprunggelenksverletzung während der Hinrunde warf ihn dann ein wenig aus der Bahn. Leider hatte er Schwierigkeiten nach seinem Ausfall wieder Anschluss zu finden, zumal das Team zu dem Zeitpunkt auf einem sehr hohen Niveau agierte. So nahm seine Spielzeit im Vergleich zum Saisonbeginn deutlich ab. Für ihn wird es jetzt darauf ankommen, wieder Selbstvertrauen in seinen Körper zu bekommen und sowohl Rhythmus als auch Spielzeit in der 2. Regio zu sammeln.“

Gleichzeitig soll Stefan perspektivisch über das Training und erste Kurzeinsätze bei den Löwen an die Pro B herangeführt werden. Auch für den Vorstand der Löwen ist Stefan ein wichtiger junger Eckpfeiler der letzten erfolgreichen sportlichen 1,5 Jahre. „Nicht nur sportlich, sondern auch menschlich ist Stefan ein ganz angenehmer und sympathischer Typ, den man einfach gerne in einer guten Atmosphäre dabei haben möchte. Wir alle wünschen Stefan für seine persönliche Entwicklung viel Erfolg, auf dass er diesen nächsten Schritt zu einem Pro B Spieler geht.“